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CO2 über 400ppm - Erde irreversibel geschädigt - 500 Beiträge pro Seite



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so jetzt ist es amtlich... das CO2 hat die Schwelle von 400ppm nachhaltig überschritten. Laut diversen Analysen ist ab dem Zeitpunkt das Klimasystem irreversibel geschädigt. Permafrost wird gänzlich auftauen und gigantische Methanmengen freisetzen, die wiederum die Meere so aufheizen, daß noch giagntischere Mengen an Methanhydrat zersetzt werden - die Erde heizt sich auf bis zu 100°C auf und alles Leben wird zerstört. Das alles kann bereits innerhalb der nächsten 400 Jahre passieren. Es wird jedenfalls keine Jahrtausende dauern.

GAME OVER.

:cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry:
Ist der Ruf erst ruiniert...

Wenn es jetzt irreparabel ist, dann können wir ab jetzt ja richtig Gas geben. :laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.486.259 von ka.sandra am 15.10.16 18:57:08Das ist nicht korrekt. Es gibt keinen magischen Schwellenwert, ab dem plötzlich das System Erde irreversibel geschädigt ist. Zumal die Ozeane und die Biosphäre CO2 aufnehmen können - entscheidend ist, wie groß die Quellen für CO2 sind. Richtig ist, dass ein erfolgter CO2-Eintrag eine sehr lange Lebensdauer im gesamten System Atmosphäre-Hydrosphäre-Biosphäre hat und damit auch das Klima der Erde über einen sehr langen Zeitraum beeinflusst wird. Es gibt aber bezüglich von irreversiblen Kippunkten vorwiegend Spekulationen. Etwa gibt es keine Einigkeit darüber, ob es ein kritisches Niveau gibt, ab dem aus dem Auftauen des Permafrostbodens ein selbstverstärkender Ablauf wird und es gibt zwar eine positive Rückkopplung, aber keine katastrophal wirkenden Nichtlinearitäten (siehe dazu 5. IPCC-Bericht, WG 1, Kapitel 6, speziell 6.4). Ein Aufheizen der Erde auf 100 Grad (wo soll das sein - globale Mitteltemperatur?) läßt sich aus keinem seriösen wissenschaftlichen Bericht ableiten - von solchen Szenarien habe ich noch nie gehört und bei der bisher erfolgten Kohlenstoffzufuhr aus fossilen Quellen überhaupt nicht.
"so jetzt ist es amtlich... das CO2 hat die Schwelle von 400ppm nachhaltig überschritten. Laut diversen Analysen ist ab dem Zeitpunkt das Klimasystem irreversibel geschädigt. Permafrost wird gänzlich auftauen und gigantische Methanmengen freisetzen, die wiederum die Meere so aufheizen, daß noch giagntischere Mengen an Methanhydrat zersetzt werden - die Erde heizt sich auf bis zu 100°C auf und alles Leben wird zerstört. Das alles kann bereits innerhalb der nächsten 400 Jahre passieren. Es wird jedenfalls keine Jahrtausende dauern."

Um Himmelswillen, wir werden alle sterben.
So ähnlich muß es sich auf der Venus auch zugetragen haben. Die Venusier hatten ihren Treibhauseffekt nicht unter Kontrolle.

Komischerweise war der Kohlendioxidgehalt in dem meisten Perioden der Erdgeschichte weitaus höher als heute, ohne daß die Natur damit ein größeres Problem hatte.
http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendi…
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.488.071 von Borealis am 16.10.16 11:41:48Du vergisst, dass damals die Sonnenaktivität um 30% geringer war. ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.486.259 von ka.sandra am 15.10.16 18:57:08"die Erde heizt sich auf bis zu 100°C auf und alles Leben wird zerstört. Das alles kann bereits innerhalb der nächsten 400 Jahre passieren."

So einen Schwachsinn hat noch keiner geschrieben. Stammt das aus Ihrer Feder oder spinnt das Potsdam - Institut für Klimafolgenforschung des Herrn Schellnhuber jetzt derart herum?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.492.630 von nickelich am 17.10.16 15:13:30Ihre Versuche, das PIK zu verleumden, sind lächerlich! :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.492.746 von nickelich am 17.10.16 15:35:58ka.sandra kann sich mit ihren extremen Aussagen auf keine wissenschaftliche Arbeit beziehen. Und das PIK hat auf keinen Fall etwas mit solchen Aussagen (100 Grad usw.) zu tun, also sollten Sie das auch nicht unterstellen.
Stammt das dumme Geschwätz, das RV hier einstellt, von einer "ka.sandra" und nicht von einem Repräsentanten des PIK? Warum komme ich nur auf die Idee, es könnte aus dieser Quelle stammen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.493.768 von nickelich am 17.10.16 19:03:40Ihr Beitrag ist unverständlich. Wissen Sie, worüber Sie schreiben? Beziehen Sie sich mit Ihren Fragen auf irgendetwas aus diesem Thread? rv_2011 hat nichts von ka.sandra verwendet und ka.sandra nichts vom PIK. Sollten Sie das unterstellen, irren Sie sich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.493.860 von for4zim am 17.10.16 19:27:03
Zitat von for4zim: rv_2011 hat nichts von ka.sandra verwendet und ka.sandra nichts vom PIK. Sollten Sie das unterstellen, irren Sie sich.
Richtig. In diesem kurzen Thread kann das jeder sofort sehen.
Allerdings irrt nickelich nicht, sondern er versucht sich mal wieder in Verleumdungen.
Dabei stellt er es wie oft so dumm und durchsichtig an, dass es auf ihn zurückfällt. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.494.926 von rv_2011 am 18.10.16 01:47:45
Muß man "ka.sandra" als wissenschaftliche oder politische Institution kennen? Ich google da nur etwas zu Prostituierten-Selbsthilfe, Tarot, ein Fahrgeschäft im Europapark Rust und ein Hotel am Sonnenstrand in Bulgarien. Bei welcher jungen Dame, die sich die Verballhornung des Namens der Kassandra ausgeliehen hat, haben Sie abgeschrieben ohne eine Quelle anzugeben?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.498.535 von nickelich am 18.10.16 13:34:31Was soll ich wo abgeschrieben haben? :confused:

Ich fordere Sie auf, Ihre Verleumdungen einzustellen! :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.499.480 von rv_2011 am 18.10.16 15:22:53ps: Unsinn Abschreiben ohne Quellenangabe ist eher Ihr Metier.

Ich pflege jedenfalls meine Quellen nicht nur zu nennen, sondern auch zu verlinken (was Sie in Jahren noch nicht gelernt haben).
Noch irgendwas Konstruktives zum Thema? Pöbeleien wurden jetzt ausreichend ausgetauscht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.501.370 von JuliaPapa am 18.10.16 18:31:54Pöbeleien habe ich auch beobachtet. Von Austausch kann keine Rede sein.

Zum Thema ist alles gesagt: Das Eingangsposting ist Unsinn.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.501.799 von rv_2011 am 18.10.16 19:27:11
"Das Eingangsposting ist Unsinn."

... volle Zustimmung, in diesem Punkt sind wir uns einig!
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.517.141 von nickelich am 20.10.16 14:29:03Dann entschuldigen Sie sich sicher auch für Ihre absurden Unterstellungen gegen das PIK (und mich). ;)
Das PIK schreibt ähnlichen Unsinn, wie das Abschmelzen der Himalaya-Gletscher bis spätestens 2049, völlig unrealistische Meerespiegelanstiege oder das drohende Versiegen des Golfstroms bei Erwärmung. Da kann man schon mal glauben, daß es von einem Mitarbeiter oder dem Chef des PIk stammte. Und Sie schreiben so häufig beim PIK ab. Daß es diesmal nicht der Fall war tut mir aufrichtig leid.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.520.690 von nickelich am 20.10.16 20:49:54Die Hoffnung, dass Ihnen das eine Lehre ist und dass Sie in Zukunft mit Ihren haltlosen Unterstellungen etwas vorsichtiger sind, trügt leider. "Das PIK" hat niemals ein Abschmelzen der Himalaya-Gletscher bis spätestens 2049 behauptet, und die Aussagen "des PIK" (vermutlich meinen Sie Rahmstorf) zum Anstieg des Meeresspiegels oder zur Abschwächung des Golfstroms sind durch wissenschaftliche Studien gedeckt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.525.085 von rv_2011 am 21.10.16 13:14:41Sie schreiben : "Das PIK" hat niemals ein Abschmelzen der Himalaya-Gletscher bis spätestens 2049 behauptet"

Falsch, in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk im Jahr 2009 sprach der Institutsleiter des PIK Hans Joachim Schellnhuber davon, daß die Gletscher des Himalaya in den nächsten 30 bis 40 Jahren verschwinden würden und er das gerne vorrechnen könne. Das Interview ist im Netz zu finden.

"die Aussagen "des PIK" (vermutlich meinen Sie Rahmstorf) zum Anstieg des Meeresspiegels oder zur Abschwächung des Golfstroms sind durch wissenschaftliche Studien gedeckt"

Ja, ich meinte Aussagen des PIK-Mitarbeiters Stefan Rahmstorf. Er spielt mit der Angst, daß der Golfstrom abbrechen könnte bei stärkerer Erwärmung. Dagegen steht eine Sedimentsuntersuchung an der Uni Innsbruck über den extrem langen Zeitraum von 400.000 Jahren. Der Golfstrom versiegte nie trotz der verschiedenen Eiszeiten und Warmzeiten. Darin eingelagert waren auch extrem große Temperatursprünge in kürzester Zeit. Schwächer wurde der Golfstrom nur in extremer Kälte, jedoch nicht in Erwärmungsphasen.

Ich hoffe, daß Ihnen das eine Lehre ist und Sie nicht Unsinn behaupten trotz besseren Wissens.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.525.688 von nickelich am 21.10.16 14:31:56Himalaya-Gletscher:
1. for4zim hat Ihnen bereits nachgewiesen, dass Sie Schellnhuber Dinge unterstellen, die er nicht gesagt hat. Solches Verhalten ist bei Ihnen notorisch, wie man in diesem Thead beobachten kann.
2. Ist Schellnhuber "das PIK"? Ist eine Interview-Aussage von Schellhuber eine wissenschaftliche Veröffentlichung oder auch nur eine Presseerklärung des PIK?

Golfstrom:
In wissenschaftlichen Arbeiten wurde sehr plausibel gemacht, dass der "Cool Spot" südlich von Grönland auf eine deutliche Verlangsamung des Golfstroms zurückzuführen ist. (Wenn Sie eine andere Erklärung haben: Nur zu!) Von einem "Versiegen" in absehbarer Zeit habe ich von ihm noch nichts gehört. Auch hier wieder: Haltlose Unterstellungen Ihrerseits!

Meeresspiegel-Anstieg:
In den IPCC-Berichten wurden die Projektionen für den Meeresspiegel laufend nach oben korrigiert. Die beobachtete Geschindigkeit liegt am oberen Ende der Modellrechnungen.
Die hohen Abschätzungen von Rahmstorf und anderen sind wohl begründet. Können Sie (oder die Laienschar, auf die Sie sich berufen) beurteilen, dass sie "unrealistisch" sind?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.529.501 von rv_2011 am 21.10.16 23:23:49
Ich fasse es nicht...

*Hick*

Möglicherweise kommt ja doch alles anders als man denkt
*gelle*.

Ach ja, und ein Lied kann ich auch noch zum besten geben!


_________________________________ EIN HAIFISCH , DER______________________________________


_________________________schwimmt durch die_____________-
See hindurch___________________________

ENDLOS wie die Nose ----_

Das nicken _---_________________bis ZU DEINEM HEMD

Ohne nie zu vergehessen, was das Pferd dier singt.

P.S.:
Ich glaube ich probiere heute früh erstmal ein kühles Bier....
Und dann werde ich nochmal Erdversicherungen kaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.529.501 von rv_2011 am 21.10.16 23:23:49 Ist Schellnhuber "das PIK"?
... Hans Joachim Schellnhuber ist der Institutsleiter und damit das Sprachrohr des PIK. Wollen Sie behaupten, daß er in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk die Öffentlichkeit bewußt belügt und im Elfenbeinturm der Wissenschaft etwas völlig anderes behauptet?
Ihr Freund for4zim hat keineswegs widerlegen können, daß Schellnhuber das Abschmelzen des Himalayaeises bis spätestens 2049 vorraussagte und dies auch leicht vorrechnen könne. Das Interview fand 2009 statt und nach 30 bis 40 Jahren sollten die Gletscher verschwunden sein.

Wenn Sie es noch nicht gehört haben, schauen Sie auf der Home Page von Stefan Rahmstorf nach. Jetzt behauptet er, der uns in Europa betreffende Teil des Golfstroms, der Nordatlantikstrom sei instabil und könne versiegen.
"Allerdings – und hier wird es wieder spannend – könnte durch die weitere Eisschmelze, insbesondere bei Grönland, der Golfstrom weiter abgeschwächt werden. Denn auch dieser besitze bezüglich Salzgehalt und Eigendynamik einen Kipp-Punkt, ab dem der Golfstrom tatsächlich abbrechen könne.
Auch hier relativiert Rahmstorf unseriöse Kritiker und „Die Eiszeit kommt“-Schreier, indem er vermutet, dass selbst unter den schlimmsten Annahmen, dies nicht vor dem Jahr 2100 passieren werde."

http://www.kaltwetter.com/verwirrung-um-den-golfstrom/
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.529.501 von rv_2011 am 21.10.16 23:23:49"In den IPCC-Berichten wurden die Projektionen für den Meeresspiegel laufend nach oben korrigiert. Die beobachtete Geschindigkeit liegt am oberen Ende der Modellrechnungen."

Dann besteht ja noch Hoffnung, daß Berlin bald Vineta Gesellschaft leistet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.531.241 von Borealis am 22.10.16 14:00:11Der Anstieg des Meeresspiegels erfolgte in den letzten 400 Jahren noch nie so langsam wie im 20. Jahrhundert. Von 1600 – also bereits in vorindustrieller Zeit – bis heute ist die Nordsee um 135 Zentimeter gestiegen. Das sind etwa 34 Zentimeter pro Jahrhundert. Von 1900 bis 2000 stieg der Pegel in Cuxhaven nur um 25 Zentimeter, also eher im unteren Randbereich der 100-Jahres-Schwankungen.

Da dauert es noch lange, bis Berlin Vineta Gesellschaft leistet, zumal im Bereich der Ostsee die postglaziale Hebung den Anstieg des Meeres in etwa ausgleicht.

Lag die große, international vernetzte, frühmittelalterliche Handelsmetropole vor Koserow auf Usedom, im Bodden vor Barth oder auf Wollin? Die Forschung ist sich da noch weniger einig als über den zu erwartenden Meeresspiegelanstieg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.531.946 von nickelich am 22.10.16 16:57:36
Woher haben Sie denn diesen Unsinn?
So viel Quatsch in einem Posting tut schon weh.

Erstens verursacht die postglaziale Hebung Skandinaviens eine Kippbewegung, die zu einer Senkung des größten Teils der deutschen Ostseeküste und der gesamten deutschen Nordseeküste führt. An der Ostseeküste gibt es zudem lokale Senkungen und Hebungen, so dass die Pegeländerungen wenig über die Änderungen des (absoluten) Meeresspiegels aussagen.

Entstehung der Ostsee

Landsenkung an der deutschen Ostseeküste

Aber das habe ich Ihnen schon vor langer Zeit erklärt... ;)

Zweitens ist Vineta keineswegs (wie die Sage sagt) in der Ostsee versunken Stadt, sondern wohl durch ein Oder-Hochwasser oder einen Deichbruch des damals möglicherweise eingedeichten Boddens überschwemmt worden. Die Lage wird bei Wollin am Stettiner Haff (dort gibt es umfangreiche Funde) oder bei Barth am Barther Bodden vermutet (der damals möglicherweise eingedeicht war).

Wikipedia/Vineta

Das 'Atlantis der Ostsee' - Mythos Vineta

Und drittens ist der übereinstimmende Stand der Forschung, dass sich der Meeresspiegel in den letzten Jahrtausenden bis zum Ende des 19- Jahrhunderts nur wenig (um weniger als 20 cm) verändert hat - und schon gar nicht um die von Ihnen genannten sagenhaften 1,35 m. Dazu stellvertretend aus dem letztgenannten Link:
Aber wie konnte Vineta so plötzlich untergehen? Die Klimaforscher sind sich einig, dass sich am Meeresspiegel der Gegend seit 5000 Jahren nichts Entscheidendes geändert hat.


Tatsächlich ist der Meeresspiegel von ca. 1000 bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts leicht gefallen. Der derzeitige Anstieg um mehr als 3 mm/Jahr ist einmalig für die letzten Jahrtausende:



Temperature-driven global sea-level variability in the Commo…

Global sea-level change over the Common Era

Meeresspiegel über die Jahrtausende
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.535.237 von rv_2011 am 23.10.16 15:18:52Nördlich von Kiel kommt es zu einer Absenkung. Das ist wohl kaum der größte Teil der deutschen Ostseeküste.

Zwischen Lübeck und der polnischen Grenze profitieren wir von der postglazialen Hebung, die natürlich in Skandinavien stäker ausfällt. Der Eingang zum Bottnischen Meerbusen könnte trockenfallen, meinen sogar einige Forscher.

Aber auch zu Vineta gibt es sehr unterschiedliche Vermutungen. Die Ansicht, daß es an der Nordostspitze von Usedom (Penemünder Haken oder Ruden) gelegen haben könnte ist neu für mich, die anderen Stellen hatte ich schon erwähnt. Die Annahme, daß Vineta durch einen Deichbruch untergegangen sein könnte, erscheint mir wenig glaubwürdig, wenn man bedenkt, wann es untergegangen ist. Sicher ist, daß die ganze Ostseeküste damals ganz anders aussah als heute. Auch die Oder könnte einen vollkommen anderen Verlauf und eine Mündung viel weiter westlich gehabt haben. Nicht der Meeresspiegel war der große Umformer, sondern Wind und Stömung haben die Landschaft immer wieder umgestaltet. Interessant sind die Seichen, stehende Wellen mit Höhen bis 3 m, die in der Ostsee bekannt sind.

Die Hoffnung von Borealis, daß Berlin bald Vineta Gesellschaft leistet, müssen wir ihm nehmen.

Was für Sie "der übereinstimmende Stand der Forschung" ist, wird von anderen Quellen ganz anders gesehen. Es gibt keine Übereinstimmung. Mörner muß ich nicht extra erwähnen. Das erinnert an die Mannsche Hockeystickkurve, über die andere nur laut lachen können.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.542.152 von nickelich am 24.10.16 17:38:21
Zitat von nickelich: Nördlich von Kiel kommt es zu einer Absenkung.
Ja, aber vor allem südlich von Kiel. ;)

Wenn Sie sich mal die Karte in meinem Link über die Landsenkung anschauen, liegt die Nulllinie nördlich des größten Teils der deutschen Ostseeküste. Die Senkungsrate ist allerdings in diesem Bereich gering. In jedem Fall ist aber Ihre Aussage Unsinn, dass "im Bereich der Ostsee die postglaziale Hebung den Anstieg des Meeres in etwa ausgleicht."
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.549.610 von rv_2011 am 25.10.16 16:03:22Es existieren andere Karten. Auch der Spiegel hatte mal eine solche veröffentlicht, die meine Aussage stützen, daß erst relativ nahe zur dänischen Grenze keine postglaziale Hebung stattfindet.
Wenn man von 1,7 mm Meeresspiegelanstieg pro Jahr ausgeht, kommt man grob in den Bereich des Ausgleichs. Wind und Welle werden jedoch das Land an der Küste stark umgestalten.

Dr. Nils-Axel Mörner spricht 2013 von nur max. 10 cm in 100 Jahren.
"Sea level is by no means rising at an alarming rate"
"2034 another solar minimum"

Qualifizierte Nachhilfe für Sie hier, es lohnt den Zeitaufwand, weil er auch die vielen Betrugsversuche der Klimaalarmisten anspricht :

http://notrickszone.com/2014/08/26/nils-axel-moerner-calls-g…

Wenn man das Dreifache des Durchschittswertes der äußerst alarmistischen PIK-Leute annimmt wie for4zim (kein Meereskundler wie Mörner) oder gar noch mehr wie Hans Joachim Schellnhuber (Studium Festkörperphysik), kommt das natürlich nicht hin. Aber man kann solche unqualifizierte Außenseitermeinungen nicht ernst nehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.558.124 von nickelich am 26.10.16 16:06:19
*Hick*
Macht Euch mal nicht gleich ins Hemd...
1. Wenn die Ostsee eine Krümmung aufweist ist das garnicht so schlimm.
2. Denn wenn die Nordsee ebenfalls ein Senkung hat, dann ist sie ebenhalt mal Nachts etwas heller als die Nordsee als üblich.
3. Kaum zu glauben das die Erde in Flammen aufgeht, wenn überhaupt sind es Blümchen , Bäumchen und all das Ganze Vogelgezwitscher...
und 4. UUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUUNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNNDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDD DDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIITTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTTT DAAAAAAAAAAAAAAASSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS MAL EIN für alles Male klar ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe letztens mit jemand von mir mal wieder über den Perseiden-Gürtel nachgedacht.
Möglicherweise muss ich dafür alle für verrückt erklären, die auf so eine Scheiße wie den Kack hören und sich die Welt auf der Laterne bemalen solange es Laternen gibt (und auch noch immer glauben , dass in den Krankenhäusern auf den Entbindungsstationen keine Aliens arbeiten, die Ihr Werk am Bürger angeblich vollenden möchten)...
Schließlich weiss ich ganz rein zufällig durch meine Allzuzufälligen Beobachtungen, dass sich die Sternschnuppen manchmal über unseren Köpfchen (auch über unseren Köpfen) in Überschallgeschwindigkeit bewegen (ein paar 10.000 Km hoch) und dadurch die Erdrotation verlangsamen.
Und wenn Ihr das einfach nicht wisst, kann ich Euch mit Sicherheit auch nicht helfen, außer man fragt mich, denn ich bin der liebe Gott ( ihr könnt mich auch Plattenpapst nennen, Krümel oder KirschBannane, das ist auch nicht schlecht).
P.S.:
Für Patentstreitigkeiten wählen Sie bitte die Nummer von Epoxy Inc.!
P.S.S:
Alles andere ist groteske Schaustellerei und Kussdampferei.
P.S.S.S:
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Bürger Nordwest-Ostsee-Senkungs und Steigungsheber.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.558.124 von nickelich am 26.10.16 16:06:19Ach, hat Herr Mörner das alles mit seiner Wünschelrute herausgefunden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.561.169 von rv_2011 am 26.10.16 22:22:41Dr. Nils-Alex Mörner ist ein anerkannter Meereskundler im Gegensatz zu den Leuten, die Sie hier angeführt haben. Was er in seiner Freizeit abseits seines Berufes macht, sollte hier keine Rolle spielen. Parapsychologie und Meeresforschung sind zwei sehr verschiedene Gebiete, die man nicht in einen Topf werfen sollte, auch wenn mir das bei Hans Joachim Schellnhuber vom PIK so vorkommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.561.325 von nickelich am 26.10.16 22:53:57
*Möglicherweise*
Aber auch nur evtl. habt ihr ganz heftig voll einen an Klatsche.
Ich plädiere für Selbstverbrennung auf verkohlten Leichenteilen.
Und Furzgenehmigung für die Toten und Besamung von allen Googlerockern.
Mit Trump werden schon Vorhersagen von bis zu +20°C Anstieg bis 2100 gemacht, neulich gesehen auf BBC... na dann! Jetzt können wir auf der Autobahn so richtig gas geben!
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.765.760 von ka.sandra am 24.11.16 17:43:08Das ist gelogen. Bei der BBC und sonst auch nirgendwo kam eine solche Meldung. Sie sollten nicht trollen...
Bei for4zim lügen immer die anderen, nie die eigenen Leute (die sich im IPCC versammelt haben), egal wie weit deren Ansichten zur Temperaturerhöhung auseinanderliegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Klimasensitivit%C3%A4t
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.780.880 von nickelich am 27.11.16 19:03:12Aha.

Sie haben doch sicher eine Quelle für diese angebliche BBC-Meldung. :keks:

Oder trollen Sie wieder?
RV, Sie zeigen schon wieder eine deutliche Leseschwäche. Ich habe nichts zu BBC geschrieben. Lernen Sie lesen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.781.108 von nickelich am 27.11.16 20:14:29Dachte ich mir doch: Sie wollten nur mal wieder trollen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.781.468 von rv_2011 am 27.11.16 22:46:47Lieber RV,
Wenn eine mir nicht bekannte "Ka.sandra" den Sender BBC zitiert, sollten Sie es mir nicht anhängen. Es wäre Zeit für eine Entschuldigung !
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.783.940 von nickelich am 28.11.16 12:56:11Dann erklären Sie mal, worauf sich Ihre Beleidigung in #39 bezieht!
die Erde heizt sich auf bis zu 100°C auf und alles Leben wird zerstört."

Die CO2 Konzentration war vor dreihundert Millionen Jahren sicher deutlich höher als heute und die Temperatur betrug sicherlich keine 100 Grad Celsius. Und auch das Leben auf der Erde starb nicht aus.

Wirklich beunruhigt hätte mich die Meldung, die CO2 Konzentration sei auf unter 200 ppmm abgesackt. CO2 ist für die Photosynthese essentiell, absolut notwendig.
Die Photosynthese funktioniert bei 1000 ppm besser als heute nur bei 400 ppm.

Dass CO2 in der Atmosphäre so langlebig ist, halte ich für ein Gerücht.

Ein Gutteil des bisher seit 1850 freigesetzten CO2 wurde von den Weltmeeren absorbiert.
Und solange deren pH noch um pH 8 liegt, geht das auch so weiter.
Die gestiegene Menge von Kohlenstoffdioxid in der Erdatmosphäre hat in den vergangenen 200 Jahren dazu geführt, dass 118 ± 19 Gt Kohlenstoff oder 27 % bis 34 % der anthropogenen CO2-Emissionen von den Ozeanen aufgenommen wurden.[9] Im Jahr 2006 gelangten weltweit 36,3 Gt von Menschen zusätzlich produziertes CO2 oder ca. 9,9 Gt Kohlenstoff in die Atmosphäre.[10] Inklusive der natürlichen Quellen nimmt die Hydrosphäre gegenwärtig ungefähr 92 Gt atmosphärischen Kohlenstoffs pro Jahr auf. Etwa 90 Gt davon werden von den Weltmeeren wieder abgegeben, und 2 ± 1 Gt speichern diese.[2] Eine im Jahr 2003 erschienene Studie schätzt die Aufnahme von Kohlenstoff etwas genauer im Zeitraum 1980–1989 auf 1,6 ± 0,4 Gt und zwischen 1990 und 1999 auf 2,0 ± 0,4 Gt pro Jahr.[11]


Nachtrag

"dass 118 ± 19 Gt Kohlenstoff oder 27 % bis 34 % der anthropogenen CO2 Emissionen"

daraus folgt: 400 Millionen Gigatonnen Kohlenstoff sind bisher insgesamt vom Menschen in den letzten 200 Jahren in die Atmophäre entlassen worden., davon wurden in 200 Jahren rd 120 Gt C von den Weltmehren aufgenommen. Verbleiben als 280 Gt C als zusätzliches C in der Atmophäre.

Wenn davon pro Jahr 2 Gt C von den Weltmeeren aufgenommen werden, dann könnte ohne
Nachschub in 200 Jahren in etwa der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden..

Angesichts der gigantischen Menge schon im Meerwasser gelösten Menge an Kohlenstoff würde das Gleichgewicht kaum gestört (bei vollständiger Durchmischung).




https://de.wikipedia.org/wiki/Versauerung_der_Meere

In dem Artikel ist von Gigatonnen CO2 und Gigatonnen Kohlenstoff die Rede.

Rund zwei Gigatonnen Kohlenstoff (C) wurden zwischen 1990 und 1999 jährlich vom Meerwasser aufgenommen, so die Schätzung.

Das erscheint relativ wenig gegenüber den 39 Gigatonnen CO2, die pro Jahr in die Atmosphäre abgegeben werden.
Anders sieht es aus, wenn man die 2 Gigatonnen C in CO2 umrechnet mit dem Faktor
3,66,
dann sind es rd 7,2 Gigatonnen CO2 pro Jahr, die jährlich von Weltmeeren aufgenommen werden,
rund es 18 % der vom Menschen in die Atmopäre abgegebenen Menge.

Wenn also kein anthropogenes CO2 in die Atmophäre entlassen würde,
dann würde innerhalb weniger als 200 Jahren (s.oben) der ursprüngliche Wert vor der Industrialisierung wieder hergestellt und er würde ohne Nachschub aus z.B. vulkanischen Quellen wohl noch weiter absinken.
Irgenwann (Ohne Nachschub) hätte ich dann Angst um das Funktionieren der Photosynthese.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.784.939 von rv_2011 am 28.11.16 15:26:29Daß die Meinungen im IPCC sehr weit auseinanderliegen, ist durch Beitrag in Wikipedia zur Klimasensitivität belegt. Was soll daran eine eine Beleidigung sein? Sind Tatsachen für Sie Beleidigung?
Wer (außer Ihnen) hat denn hier über Abschätzung der Klimasensitivität gesprochen?
Und wer (außer Ihnen und Ka.sandra) lügt denn hier?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.785.311 von Ines43 am 28.11.16 16:10:17Ines43, Sie haben also etwas im Internet zu dem Thema gelesen und sind jetzt Experte. Die Wissenschaftler, die sich mit den Themen beschäftigen, sind hingegen wohl ahnungslos, nicht wahr? Da Sie etwas darüber im Internet gelesen haben, braucht Sie der ganze fachliche Hintergrund nicht zu stören, der Experten bei diesen Themen beschäftigt. Sie meinen zum Beispiel, weil die CO2-Konzentration mal um ein Vielfaches höher war, bräuchten wir uns jetzt über den Anstieg der CO2-Konzentration keine Sorgen zu machen. Sie haben aber nicht bedacht, das bei den damals höheren CO2-Werten die Verhältnisse auf Erde und Sonne andere waren. Die Intensität der Sonneneinstrahlung ist in der Erdgeschichte gestiegen. Der Abfall der CO2-Konzentration hat das kompensiert. Vukanismus, Lage der Kontinente udn damit Meeresströmungen haben Teil an der natürlichen Änderung des Erdklimas. Mehrmals ist es auf der Erde zu einem Massenaussterben gekommen. Bei einigen dieser Ereignisse findet man Anzeichen dafür, dass das Massenaussterben während einer starken Erwärmung des Klimas erfolgte.

Als das CO2-Mischungsverhältnis bei 200 ppm lag, lebten gleichwohl genug Pflanzen auf der Erde, die damut gut zurecht kamen. Das Quartär mit seinen wiederholten Eiszeiten ist geprägt von Großsäugetieren mit großem Futterbedarf, die ein reichhaltiges Pflanzenangebot nutzen konnten. Menschen hingegen sind angepasst an CO2-Werte in der Spanne zwischen 200 und 350 ppm, einfach weil sie sich in diesem Regime entwickelt haben. Es gibt sicher viele Arten, die mit höheren CO2-Werten gut zurechtkommen. Aber das sind dann andere Arten. Nicht wir.

In bislang 5 IPCC-Berichten haben Dutzende von Fachleuten 10.000de relevante Fachartikel ausgewertet und zusammengefasst. Diese Arbeiten stehen nicht alleine. Andere Institutionen, z.B. das National Research Council (USA), EPA (US_Umweltbehörde), CSIRO (Australien), die WMO oder die Royal Society (Vereinigtes Königreich) haben sich mit dem Klimawandel beschäftigt und sind zu übereinstimmenden Ergebnissen gekommen. Menschen ändern das Klima, Treibhausgase sind dafür ein wesentlicher Antrieb, die Klimaändeurngen können mehrere Grad betragen und sie haben eine große Zahl potentieller Auswirkungen, von denen einige positiv und andere negativ für Menschen in bestimmten Regionen sind. Bei stärkeren Klimaänderungen überwiegen nachteilige Wirkungen, im Extremfall drohen Verhältnisse, die an der Perm-Trias-Grenze bestanden und zum bislang größten Massenaussterben führten. Aus diesem Grund haben sämtliche Staaten der Erde den Vertrag von Paris unterzeichnet, der inzwischen in Kraft getreten ist und das Ziel setzt, die globale Erwärmung deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.

Wer dagegen argumentieren will, sollte mehr getan haben, als "mal etwas im Internet gelesen zu haben". Der sollte etwas ins Feld führen, das gleichfalls von Dutzenden auf genau diesem Gebiet arbeitenden Wissenschaftler auf der Basis der gesamten wissenschaftlichen Literatur zum Thema erarbeitet wurde. Und damit meine ich nicht einen Brief, der von den dafür bekannten politischen Agitatoren unterschrieben wurde, von denen die meisten keine Klimaforscher, viele auch keine Naturwissenschaftler oder überhaupt nur publizierende und forschende Wissenschaftler sind. Hier bei wallstreet-online läuft die Diskussion über den Klimawandel seit mehr als 10 Jahren, und das braucht nicht schon wieder bei Null anzufangen. Wenn die Leugner dabei eines nicht vorhergesagt haben, dann die Tatsache, dass es auch in den letzten 10 Jahren der angeblichen Erwärmungspause um weitere 0,2 Grad wärmer geworden ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.786.772 von for4zim am 28.11.16 19:27:17Was schreiben Sie schon wieder für einen totalen Schwachsinn. Gibt es bei 400 ppm, 800 ppm oder auch 1200 ppm irgendwelche Einschränkungen für den Menschen? Die Pflanzen wachsen bei höherem CO2-Gehalt besser, brauchen weniger Wasser, bringen reichere Ernte und stillen den wachsenden Hunger der Menschheit.

for4zim: "Menschen hingegen sind angepasst an CO2-Werte in der Spanne zwischen 200 und 350 ppm, einfach weil sie sich in diesem Regime entwickelt haben. Es gibt sicher viele Arten, die mit höheren CO2-Werten gut zurechtkommen. Aber das sind dann andere Arten. Nicht wir."

Wer behauptet das?
Wie wird das begründet?

Sie bestehen doch sonst immer auf der Angabe einer Quelle. Kommt das etwa aus dem Narrenhaus PIK ?

Den Klimavertrag von Paris kann jede Nation unterzeichnen, denn er sieht keinerlei Sanktionen bei Nichterfüllung der gesetzten Ziele vor. Man kann also Phantasiewerte als Ziel angeben.
Keine Phantasie ist der dort beschlossene Klimafonds, der ab 2020 von den Industriestaaten gefüllt werden soll mit jährlich 100 Milliarden Dollar. Er soll ausschließlich an Entwicklungsländer ausgeschüttet werden, wenn das Wetter in dem Jahr nicht so war, wie man es erwartete. Ganz unabhängig davon, ob es periodisch immer wieder solche Wetterereignisse in der ( auch vorindustiellen) Vergangenheit gab.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.787.294 von nickelich am 28.11.16 20:20:47Ich bin Ihr Trollen leid. Und Sie sind wirklich der Letzte, der jemandem "Schwachsinn" vorwerfen könnte. Beantworten Sie sich selbst die Fragen, die ich Ihnen über die Jahre immer wieder gestellt hatte, zum Beispiel, was das bedeutet, dass Ihre Ansicht von keiner einzigen seriösen Institution geteilt wird. Die Frage, wer hier "Schwachsinn" schreibt, ist damit sofort beantwortet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.787.468 von for4zim am 28.11.16 20:44:01Keine ernstzunehmende seriöse Institution schreibt

"Menschen hingegen sind angepasst an CO2-Werte in der Spanne zwischen 200 und 350 ppm, einfach weil sie sich in diesem Regime entwickelt haben. Es gibt sicher viele Arten, die mit höheren CO2-Werten gut zurechtkommen. Aber das sind dann andere Arten. Nicht wir."

Das kann kein Biologe geschrieben haben, also weichen Sie aus und verweigern eine Quellenangabe.

Oder wagen Sie sich selbst auf das Gebiet der Biologie vor, obwohl Ihnen da jegliches Wissen fehlt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.786.772 von for4zim am 28.11.16 19:27:17Über die Absorption des CO2 im Meerwasser habe ich mal einen Artikel in Spektrum der Wissenschaft gelesen.
Wissenschaftler hätten sich gewundert, dass angesichts der tatsächlich emittieren CO2 Mengen die atmosphärischen Werte nicht schon viel höher seien.
Dauernd lese ich von der Versauern der Meere.
Davon kann bei einem pH Wert von r 8,0 noch nicht die Rede sein.
Und bei einem pH Wert von 8 ist die Aufnahmefähigkeit der Meere noch lange nicht erschöpft. Und in rund 200 Jahren könnte der allergrößte Teil des Anthropologen CO2 aus der Atmosphäre wieder ausgewaschen sein.
Das halte ich nicht für einen extrem langen Zeitraum.
Wenn ich den Klimaeffekt des CO2 messen wollte, dann würde ich die Temperaturen mitten in der Sahara messen und zwar nachts. Denn dort stören keine Wolken und die Luftfeuchtigkeit geht gegen Null.
Wenn CO2 einen Effekt hat, sollte man ihn dort bei Dunkelheit ohne weitgehende Verfälschung messen können.
Schon Karl May hat in seinen Büchern beschrieben, wie kalt es nachts in den Wüsten wird.
Mit viel mehr CO2 sollte es in der Wüste nachts schon viel wärmer geworden sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.788.353 von Ines43 am 28.11.16 23:01:44Was könnte Sie je davon überzeugen, dass Sie unrecht haben? Wenn Sie mir irgend ein Zeichen geben, dass da bei Ihnen ein intelligentes, ansprechbares Wesen vorhanden ist, würde ich mir die Mühe machen, zu erläutern, was der fachliche Hintergrund zu Ihren Fragen ist. Aufgrund von 10 Jahren Erfahrung in der Diskussion mit Leugnern sehe ich im Moment nur, dass Sie eines der Standardprogramme von typischen Leugnern abspulen. Dieses Programm ist bereits in einem Nachbarthread wiederholt abgelaufen. Dort sind immer wieder Antworten dazu gegeben worden und es ist nervig, wenn das hier wieder bei Null anfängt. Es sollte Ihnen, wenn Sie kritisch denken würden, sofort auffallen, dass Sie als Laie, der "ein bisschen dazu gelesen hat", gerade der jahrzehntenlangen Arbeit von 10.000den auf dem Gebiet arbeitenden Wissenschaftlern widersprechen wollen.

CO2 verschwindet nicht einfach so aus dem System. Die Ozeane nehmen zwar einen Teil auf, aber nur so lange, wie der Partialdruck in der Atmosphäre entsprechend über dem Gleichgewicht bezüglich der Löslichkeit in den Ozeanen liegt. Es wird daher nicht, wenn die anthropogenen CO2-Emissionen abgeschaltet werden, der CO2-Überschuss wieder verschwinden. Zumal schon das "Abschalten" erhebliche Anstrengungen erforderte - wir sind weit weg davon.

Es ist zwar richtig, dass die Meere basisch sind und gegenwärtig durch das atmosphärische CO2 weniger basisch werden, aber auch das ist für einen Chemiker ein "Ansäuern". Viele Meereslebewesen reagieren sehr empfindlich auf geringfügige Änderungen von pH und Temperatur.

Was Menschen angeht: die sterben zwar nicht, wenn das CO2-Mischungsverhältnis auf 1000 ppm steigt, aber in geschlossenen Räumen können auch solche Werte überschritten werden. Menschen reagieren mit Müdigkeit und Kopfschmerz, für empfindliche Menschen mit eingeschränkter Lungenfunktion kann es dann schon schnell gefährlich werden. Ein insgesamt erhöhtes CO2-Niveau würde das Risiko erhöhen, dass bei zusätzlichen Belastungseffekten es für Menschen unangenehm oder gefährlich wird. Dinosaurier z.B. waren in der Lage, auch bei 2000 ppm CO2 und deutlich geringerem O2-Druck gut zu leben. Das ist einfach eine andere evolutionäre Anpassung. Das ist aber alles ein Randthema, denn das CO2-Problem ist keines der Giftigkeit, sondern es ist ein Schadstoff durch die Klimawirkung. Und diese Klimawirkung ist erwiesen und kann derzeitig beobachtet werden.
Habe mich am Ausdruck irreversibel gestört.

Die Tatsache, dass früher bedeutend höhere CO2 Konzentrationen in der
Atmosphäre vorhanden waren, widerlegt ja schon den Begriff irreversibel.

Wieso soll etwas, was früher reversibel war, heute irreversible sein?

Habe in Spektrum der Wissenschaft mal eine Kurve der CO2 Konzentration über mehrere 100 Millionen Jahre gesehen,
gesehen, die man nur etwas in die Zukunft verlängern musste,
um bei 0 ppm zu landen.

Nun zur Absoptionsfähigkeit der Weltmeere, zum pH und zum Begriff ansäuren.

Wenn in einer chemischen Vorschrift der Begriff ansäuern auftaucht und man hört bei
pH 8 auf, dann kann gut sein, dass der Ansatz daneben geht,
ansäuern bedeutet für mich, auf pH 2, 3 oder 5 oder so ähnlich einstellen.
Auf den pH 8 säuere ich eher nicht an sondern stellen den pH auf 8 ein oder wenn ich aus dem Sauren komme, mache ich leicht alkalisch.

In den Weltmeeren befinden sich knapp 40 000 GT C.
Wenn da in den letzten 200 Jahren 120 GT dazugekommen sind, dann ist das etwa 0.3 % der Gesamtmenge.

Die Absorptionsfähigkeit der Weltmeere gegenüber CO2 ist damit bei pH rd 8 noch kaum tangiert,
Und bei der Aufnahmegeschwindigkeit von 2 GT im Jahr könnte das anthropogene CO2 (280 GT)
in rd 200 Jahren fast vollständig wieder aus der Atmophäre herausgewaschen sein,
wenn nichts neues hinzukäme.
Die Gleichgewichtskonzentration in der Atmosphäre wäre auch dann gegenüber heute kaum erhöht.

Und zu den Wüsten,
das meinte ich ganz im Ernst.
Wie entschieden die Temperatur auf der Erdoberfläche von Wolken und Luftfeuchtigkeit bestimmt wird, bemerkt jeder, der in klaren Winternächten oder auch Sommernächten
draußen den Temperaturabfall misst.
Je klarer die Luft, je weniger Wolken, desto kühler und kälter die Nacht, und je schneller stellt sich
die Tiefsttemperatur ein.
Zusätzliches CO2 sollte den Abfall der Temperatur in seiner Geschwindigkeit weiter ausbremsen, das sollte man doch messen können.

Und sowas würde ich vielleicht am besten mitten in der Sahara verfolgen wollen.
Ob dort die Temperaturen insgesamt nachts ansteigen und wie schnell die Temperatur nach Sonnenuntergang abfällt. Mehr CO2 sollte den Abfall ausbremsen und die nächtlichen Temperaturen erhöhen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.791.422 von Ines43 am 29.11.16 12:28:02Wie schon gesagt, wiederholen Sie eine Reihe von Denkfehlern, die im anderen Klimathread diskutiert wurden. Ihr Basisfehler ist aber die seltsame Ansicht, die gesamte Klimaforschung hätte sich geirrt, und mit Hilfe eines Blicks in Spektrum der Wissenschaften, in Karl May (!) und Wikipedia könnten Sie mal eben Jahrzehnte weltweiter Forschungsarbeit korrigieren. Das ist völlig absurd. Und wenn Sie schon von Chemie reden: Ansäuern ist das Senken des pH-Wertes, egal von welchem Ausgangs- zu welchem Endwert. Und wenn Sie je mal Meeresbiologen dazu befragen würden, könnten die Ihnen erklären, dass schon Änderungen des pH-Wertes um einige Zehntelpunkte (bedenken Sie dabei, dass es eine logarithmische Skala ist) hochproblematisch sein können, insbesondere zusammen mit Temperaturänderungen.
Falls da ein Missverständnis besteht - ich halte das Eingangsposting des Threads für falsch und hatte dem widersprochen. Aber wenn Sie mal in den 5. IPCC-Bericht, Physical Science Basis, Kapitel 6, insbesondere Box 6.1 schauen, sehen Sie dort Erläuterungen zur Verweildauer von CO2 in der Atmosphäre. Das widerspricht Ihnen klar und dort finden Sie auch Literaturverweise. In 200 Jahren ist immer noch fast die Hälfte des zusätzlichen CO2 in der Atmosphäre und das nur dann, wenn jetzt plötzlich CO2-Emissionen auf Null gefahren würden, was in der Realität nicht passieren wird.
Und was Sie mit Ihrem "Nacht in der Wüste-Experiment" wollen, ist schon gar nicht zu begreifen, denn der Treibhauseffekt an sich ist physikalisches Basiswissen und braucht nicht mehr bewiesen zu werden.
Beim Blick in Spektrum der Wissenschaft war ich sehr verwundert,
dass Wissenschaftler sich darüber wunderten, dass der CO2 Gehalt nicht stärker
gestiegen war,
weil sie vergessen hatten, darüber nachzudenken,
ob die leicht alkalischen Weltmeere nicht eine wunderbare
Senke für atmophärisches CO2 sein könnten.
Schon Chemiestudenten im anorganischen Grundpraktikum haben die Grundlagen,
auf eine solche Idee zu kommen.

Auch über Wissenschaftler darf man sich manchmal wundern.
Und wenn Sie schon von Chemie reden: Ansäuern ist das Senken des pH-Wertes, egal von welchem Ausgangs- zu welchem Endwert."

Habe schon viele Chemie-Vorschriften gesehen, in denen mit Ansäuern das Einstellen auf pH Werte unter sieben gemeint war.

Und von sauer kann man auch bei pH 7 noch nicht sprechen, da liegt der Neutralpunkt.
Lassen sie den Normalmenschen mit etwas Chemie-Hingtergrundwissen doch mal schätzen.

Sie sagen,
in den letzten Jahren hat das in die Atmosphäre massenhaft geblasene CO2 die Weltmeere angesäuert.
Was schätzen Sie, wie hoch liegt der durchschnittliche pH Wert der Weltmeere
jetzt?

Bei pH 5,
bei pH 6
bei pH 7
bei pH 8

Testen Sie doch, mal welche Antworten Sie bekommen.
Ich meine, da wird in der Öffentlichkeit eine Menge Begriffsverwirrung betrieben und zwar absichtlich.
Karl May (!)

In Karl May Roman "Durchs wilde Kurdistan" wurde mir z.B. mit 12 Jahren der Begriff Kurdistan beigebracht.
Und der ist auch heute noch rund 120 Jahren nach Erscheinen des Buches und über 50 Jahre, nachdem ich es gelesen habe, noch hochaktuell.

Und hat Karl May Unrecht gehabt mit der Kälte nachts in der Wüste? Wie kalt wird es denn nachts in der Wüste? Und wie schnell wird es kalt?

Eigentlich müsste es mittlerweile mit der CO2 Decke auch in der Wüste nachts ziemlich warm bleiben. Die Wärme kann ja nicht mehr nach oben weg.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.789.160 von for4zim am 29.11.16 07:56:35for4zim, wie schon gesagt, wiederholen Sie eine Reihe von Denkfehlern. Wenn das CO2-Mischungsverhältnis auf 1000 ppm steigt, erreicht man die Grenze zwischen mittlerer Raumluftqualität und mäßiger Raumluftqualität. Bei Werten über 1400 ppm gilt die Raumluftqualität als niedrig.
Aber erst ab etwa 5 % Kohlenstoffdioxid in der eingeatmeten Luft treten Kopfschmerzen und Schwindel auf. (Wikipedia)
Die CO2-Konzentration müßte also fünfmal so hoch sein, um diese Beschwerden zu beobachten. 5000 ppm erreicht man im Gärkeller bei der Weinherstellung und ist außerhalb durch das Verbrennen aller fossilen Brennstoffe nicht zu erreichen. (max. 1200 ppm oder erst bei 1500 ppm, da gibt es unterschiedliche Angaben)
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.791.761 von Ines43 am 29.11.16 13:14:03"weil sie vergessen hatten, darüber nachzudenken,
ob die leicht alkalischen Weltmeere nicht eine wunderbare
Senke für atmophärisches CO2 sein könnten."

Wären Sie meinem Vorschlag gefolgt, Kapitel 6 des IPCC Berichts, Teil 1, zu lesen, wäre Ihnen aufgegangen, dass Sie hier eine unwahre Behauptung aufstellen. Dass die Ozeane CO2 aufnehmen, weil derzeitig bei steigendem CO2-Partialdruck dieser den entsprechenden Druck der Meere übersteigt, ist Voraussetzung, um die CO2-Aufnahme in den Ozeanen berechnen zu wollen. Diese Rechnungen sind Teil jeder CO2-Bilanz. Der Sachverhalt wird also von jedem Wissenschaftler, der sich mit dem Thema befasst, auch berücksichtigt. Korrigieren Sie also bitte die entsprechende Unterstellung.

Und Ansäuern ist nun einmal der Vorgang einer pH-Wert-Senkung. Was Sie dazu schreiben, ist Polemik. Und da Sie sich doch auch über Wikipedia fortbilden, werden Sie dort die gleiche Begriffsbildung finden. https://de.wikipedia.org/wiki/Versauerung_der_Meere

Die Ansäuerung der Meere ist ja auch kein einmaliger Vorgang, sondern kam in der Erdgeschichte immer wieder vor. Die Arten werden sich entsprechend anpassen. Bedenklich ist, dass im Übergang sich für die Menschen Probleme ergeben können, etwa wenn Fischereierträge für Jahrzehnte oder länger einbrechen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.792.499 von nickelich am 29.11.16 14:52:47Der Denkfehler ist allein Ihrer. Aus der gleichen Wikipedia-Quelle, die Sie benutzt haben: "Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration für eine tägliche Exposition von acht Stunden pro Tag liegt bei 0,5 %." Oder 500 ppb CO2. Das heißt, in weniger als 50 Jahren ist die gesamte Welt nicht mehr als Arbeitsplatz geeignet. Die CO2-Mischungsverhältnisse sind variabel und bei vorhandenen Quellen (Stadt, Raumluft) deutlich erhöht. Sie sind stärker erhöht, wenn schon das Basisniveau erhöht ist. Dass man bei 8000 ppm Menschen innerhalb einer Stunde töten kann, heißt nicht, dass etwas weniger harmlos ist. Empfindliche oder belastete Menschen können schon viel früher beeinträchtigt sein. Schon mehr als 1200 ppm stellen eine Belastung dar (erhöhte Atemfrequenz bzw. verminderte Leistungsfähigkeit). Für Menschen mit Asthma oder eingeschränkter Lungenfunktion kann das den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.

Und zu allem, wie gesagt, der Hinweis, dass die Hauptsorge bei CO2 nicht die Giftwirkung, sondern die Schadwirkung auf das Klima ist, die nachgewiesen wurde und bereits läuft - ca. 1 Grad Erwärmung bisher, wenn keine geeigneten Maßnahmen erfolgen, werden daraus gut 3 bis 6 Grad Erwärmung bis 2100 und mehrere Grad zusätzlicher Erwärmung in den Jahrhunderten danach. Siehe IPCC-Berichte, in weitgehender Übereinstimmung mit den Einschätzungen aller anderen kompetenten Einrichtungen.
Müsste recherchieren, wann ich den Artikel in Spektrum der Wissenschaft gelesen habe,
dass die Wissenschaft plötzlich entdeckte, dass die Weltmeere
CO2 aufnehmen in großen Mengen.
Es ist schon einige Jahre her.

Dass das heute Eingang in offizielle Klimaberichte gefunden hat, glaube ich gern.
Ich wunderte mich damals nur darüber, dass Fachleute für diese Erkenntnis
so lange benötigten.
Die Ansäuerung der Meere ist ja auch kein einmaliger Vorgang, sondern kam in der Erdgeschichte immer wieder vor. Die Arten werden sich entsprechend anpassen. Bedenklich ist, dass im Übergang sich für die Menschen Probleme ergeben können, etwa wenn Fischereierträge für Jahrzehnte oder länger einbrechen.

CO2 über 400ppm - Erde irreversibel geschädigt | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1239921-61-70/co2…

Bin mir darüber klar, Süßwasserfische sind was anderes als Salzwasserfische.
Aber in meinem Kurs zur Sportfischer-Prüfung habe ich mal gelernt.
das es Fische gibt, die mit einem pH Wert von 5,5 noch gut klarkommen,
sehr viel schlechter aber mit einem pH Wert von 8,5.
Etwas sauer ist für viele Fische nicht so schlimm wie etwas alkalisch.
Gut pH 8,1 wird von Salzwasserfischen aber noch gut vertragen.

Wie wird der pH Wert der Meere aussehen, wenn nochmal 120 GT Tonnen C (als CO2) im Meer gelöst worden sind?
pH 7,8 ?
Aber erst ab etwa 5 % Kohlenstoffdioxid in der eingeatmeten Luft treten Kopfschmerzen und Schwindel auf. (Wikipedia) Die CO2-Konzentration müßte also fünfmal so hoch sein, um diese Beschwerden zu beobachten. 5000 ppm erreicht man im Gärkeller bei der Weinherstellung und ist außerhalb durch das Verbrennen aller fossilen Brennstoffe nicht zu erreichen. (max. 1200 ppm oder erst bei 1500 ppm, da gibt es unterschiedliche Angaben)

CO2 über 400ppm - Erde irreversibel geschädigt | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1239921-61-70/co2…

Vorsicht mit den Größenordnungen,

1000 ppm (1000/1000 000) entsprechen 1 Promille (1/1000) entsprechen 0,1 Procent (0,1/100)
5000 ppp entsprechen also 0,5 %

Also dass es uns vom CO2 in der Atemluft draußen schlecht wird, ist vorerst nicht zu erwarten.
Selbst dann, wenn man schon von 1,5 % (15 000 pmm) Kopfschmerzen bekäme.
"Gesundheitliche Wirkungen der CO2-Konzentration
Die gesundheitsschädliche Wirkung von CO2 liegt primär in der Verdrängung von Sauerstoff. Da CO2 schwerer als Luft ist, tritt eine schädliche Wirkung besonders in Bodennähe und in Bodensenken auf.
In Deutschland kommt es in Weinkellern, Gärgruben oft zu CO2-Unfällen, da Gärprozesse zur CO2-Bildung führen.
Eine CO2-Konzentration von 1.5 Prozent bewirkt eine Erhöhung des Atemzeitvolumens des Menschen um mindestens 40 Prozent. Bei 5 Prozent CO2-Konzentration reagiert der Mensch mit Schwindel und Kopfschmerzen.
CO2-Konzentrationen von 8 bis 10 Prozent führen bereits zu Atemnot, Schwächegefühlen und zur Bewusstlosigkeit. Der Tod des Menschen tritt dann nach 30 bis 60 Minuten ein.
Bei einer CO2-Konzentration von 20 Prozent kommt es zur sofortigen Bewusstlosigkeit und zum Tod nach 5 bis 10 Minuten."

Aus dem Internet.

Oben zur Giftigkeit des CO2 in der Atemluft.
Spätestens ab 1,5 % in der Atemluft wird es bedenklich,

Aber 1,5 % entsprechen
15 000 ppm.

Im Moment haben wir es in der Atemluft mit 400 ppm zu tun
nach Eintrag von 400 Milliarden Tonnen C in den letzten 200 Jahren in die Atmosphäre (umgerechnet in CO2 mit dem Faktor 3,66 entspricht das 1,464 Billionen Tonnen CO2), wovon knapp ein Drittel im Meer gelandet sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.792.673 von for4zim am 29.11.16 15:08:11Ihre Behauptung zu den körperlichen Beschwerden bei 1.000 ppm ist absoluter Schwachsinn und Sie wollen es nicht zugeben.
"Empfindliche oder belastete Menschen können schon viel früher beeinträchtigt sein." ... vor allem, wenn es zu kalt und feucht ist - dann stimmt die Aussage, aber dann spielt das CO2 keine Rolle.

Zu biologischen und medizinischen Themen sollten Sie, for4zim, nicht Stellung beziehen. Ich erinnere an die weiter an Zahl zunehmenden Eisbären, die Sie verschwinden sahen.

Selbst im IPCC ist man sich noch nicht einmal einig darüber, um wieviel Grad die Temperatur steigt bei Verdoppelung des CO2-Gehalt. Ernstzunehmende Wissenschaftler rechnen mit 1,5 bis 2,0°C. Bis zum Jahr 2100 werden wir keine Verdoppelung des CO2 erreichen, also sind Ihre 3 bis 6 Grad Erwärmung ein Hirngespinst !
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.792.961 von Ines43 am 29.11.16 15:31:09Sie haben natürlich recht - ich habe bei dem Thema Wirkungen des CO2 auf den Menschen bei der Umrechnung %-ppm einen Fehler Faktor 10 gemacht. Ich verweise an die angegebene Quelle, und ein Teil meiner Aussagen dazu war übertrieben.

Ich bleibe dabei, dass die Giftwirkung von CO2 ein Randthema ist, das Problem beim CO2 ist die Klimawirksamkeit.
Der Denkfehler ist allein Ihrer. Aus der gleichen Wikipedia-Quelle, die Sie benutzt haben: "Die Maximale Arbeitsplatz-Konzentration für eine tägliche Exposition von acht Stunden pro Tag liegt bei 0,5 %." Oder 500 ppb CO2

CO2 über 400ppm - Erde irreversibel geschädigt | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1239921-61-70/co2…

Noch mal
0.1 % = 1 Promille = 1000 ppm

(und 1 ppm = 1000 ppb, ppb spielen hier keien Rolle)


1% sind 10 000 ppm, 0,5 % sind 5000 ppm
also 12,5 mal der jetzigen CO2 Konzentration.

Bis Ende des Jahrhunderts haben wir nicht mal 800 ppm in der Atemluft?
Da müssen wir ja auf 5000 ppm noch lange warten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.792.454 von Ines43 am 29.11.16 14:47:01Ich denke, den Punkt "Gesundheitsgefährdung durch CO2" können wir abhaken - das ist bei vernünftiger Lüftung kein Problem.

Ihr zweiter Punkt "Versauerung des Ozeans" ist tatsächlich ein Problem, weil Muscheln, Korallen und andere Kalkbildende Lebewesen auf ein basisches Milieu angewiesen sind. Der pH-Wert des Ozeans ist bereits deutlich gesunken. Näheres im IPCC-Bericht oder hier: Ocean acidification: global warming's evil twin

Zu hrem dritten Punkt: Nachttemperaturen in der Wüste:

Die folgende Grafik zeigt die Häufigkeit von besonders warmen und besonders kalten Nächten über Land (also nicht nur in der Wüste). Sie zeigt, dass die Nachttemperaturen (durch die erhöhte CO2-Konzentration) stärker angestiegen sind als die Tagtemperaturen: Der Tag/Nacht-Unterschied ist geringer geworden.


Observed trends (days per decade) for 1951 to 2003 in the number of extreme cold and warm days and nights per year. Cold is defined as the bottom 10%. Warm is defined as the top 10%. Orange lines show decadal trend (IPCC AR4 FAQ 3.3 adapted from Alexander 2006).

Die Quellenangaben finden Sie hier: The human fingerprint in the daily cycle
The acidity of global surface waters has increased by 30% in just the last 200 years."

Man lernt nie aus. Habe so was in meinem Leben noch nicht gelesen.
Ich hätte das anders ausgedrückt:
der pH Wert ist von 8,2 auf 8,0 gesunken.
Aber das hätte nicht so dramatisch geklungen.

Wenn der pH Wert von 8,0 auf 7,0 absinkt, dann steigt der Säuregehalt um 1000 % (Faktor 10)
Das ist wohl die nächste Schlagzeile, auf die man sich gefasst machen muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.793.201 von nickelich am 29.11.16 15:54:05Zunächst mal die Korrektur, die ich schon für Ines43 abgab - ich hatte in der Eile einen Umrechnungsfehler gemacht und 0,5% falsch in 500 ppm umgerechnet; richtig war 5000 ppm. (und ppb war ein Tippfehler; ich bin normalerweise die Diskussion anderer Spurengase gewohnt, die sind meistens in ppb oder ppt angegeben - trotzdem ein Fehler). Die Aussage "Oder 500 ppm CO2. Das heißt, in weniger als 50 Jahren ist die gesamte Welt nicht mehr als Arbeitsplatz geeignet." ist, in der Tat und auch nach meiner Meinung Schwachsinn. Und in der Tat ist es auch falsch, bei 1000 ppm schon eine merkliche Verschlechterung der Luftqualität zu sehen - die tritt erst bei höheren Werten. Auch hier greift der gleiche Umrechnungsfehler, der mir unterlaufen ist. Also, da habe ich jetzt auf die Schnelle Blödsinn geschrieben und nehme das zurück.

Kein Schwachsinn ist, dass Menschen, wie überhaupt die meisten rezenten Arten, an die Bedingungen angepasst sind, die jetzt bestehen, und generell damit eher an Bedingungen von 200 - 350 ppm CO2. Bedingungen von 2000 oder mehr ppm CO2 hingegen bestanden in der Erdneuzeit nicht, kamen aber im Erdmittelalter vor. Spekulationen darüber, wie toll eine Welt sei in der CO2 bei 1000 ppm und mehr läge, sind daher meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Zugegeben ist das alles spekulativ - wie gut die verschiedenen Arten jeweils mit erhöhten CO2-Werten zurecht kommen, kann ich gar nicht überblicken; ich gehe nur generell von angepassten Arten aus.

Da CO2-Werte variabel sind, muss man in geschlossenen Räumen oder innerstädtisch mit stark erhöhten CO2-Werten rechnen. So lange der Hintergrundwert von CO2 niedrig ist (sagen wir, unter 1000 ppm liegt), greift das, was rv_2011 sagt - durch Lüften usw. hält man CO2-Konzentrationen im unbedenklichen Bereich. Geht das Hintergrundmischungsverhältnis deutlich über 1000 ppm, wird das Lüften merklich weniger effektiv. Ich habe allerdings wiederholt geschrieben, dass die Giftwirkung des CO2 in dieser Diskussion nicht relevant ist. Wer trollen will, ignoriert natürlich so einen Hinweis, wie "Das ist aber alles ein Randthema, denn das CO2-Problem ist keines der Giftigkeit, sondern es ist ein Schadstoff durch die Klimawirkung." oder "Und zu allem, wie gesagt, der Hinweis, dass die Hauptsorge bei CO2 nicht die Giftwirkung, sondern die Schadwirkung auf das Klima ist". Dass CO2 ein Schadgas für das Klima ist, sobald sich die Mischungsverhältnisse so schnell erhöhen wie jetzt, bleibt bestehen. Die Behauptung "Selbst im IPCC ist man sich noch nicht einmal einig darüber, um wieviel Grad die Temperatur steigt bei Verdoppelung des CO2-Gehalt." ist falsch. Das IPCC gibt eine Temperaturspanne an, abhängig vom eingetretenen Szenario und von der Modellrealisation. Nur das ist seriös. Die Spannen für jedes Szenario sind im IPCC-Bericht angegeben. Die Aussage "Ernstzunehmende Wissenschaftler rechnen mit 1,5 bis 2,0°C." ist falsch. Solche Werte gibt es nur in Szenarien mit massiver Kürzung der CO2-Emissionen bis praktisch Null in naher Zukunft oder unter Null, wenn die Reduktion der Emissionen erst später erfolgt. "Bis zum Jahr 2100 werden wir keine Verdoppelung des CO2 erreichen," Das würde ich ja hoffen, aber im RCP8.5-Szenario geschieht genau das (über 900 ppm im Jahr 2100, RCP6.0 geht über 650 ppm bis 2100, bei beiden Szenarien steigen die CO2-Werte dann noch - Abbildung 6.25 im 5. IPCC-Bericht, Teil 1, Kapitel 6). Wobei man eigentlich vom vorindustriellen Stand ab rechnet, also 270 bzw. 280 ppm. "also sind Ihre 3 bis 6 Grad Erwärmung ein Hirngespinst !" - steht aber so im IPCC-Bericht. Für 2080-2100 wird eine mittlere Temperatur im RCP8.5-Szenario von 2,6 - 4,8 über dem Niveau 1985 - 2005 angegeben. Man muss also zum vorindustriellen Wert noch ca. 0,6 Grad addieren und noch ca. 0,3 - 0,6 Grad für den weiteren Anstieg bis 2100, weil die globale Temperatur auch nach 2080 bzw. 2100 weiter steigt. Damit komme ich auf 3,5 bis 6 Grad. (Näheres siehe Kapitel 12.4.1 im IPCC Bericht Teil 1).
Ich hätte trotzdem gern gewusst,
wie es mit den kalten Nächten mitten in der Sahara aussieht.
Wenn man irgendwo einen möglichst reinen CO2 Effekt messen
könnte, dann da.
Keine Wolken, keine variierende und und nur sehr geringe Luftfeuchtigkeit-

Man weiß doch, der Wasserdampfgehalt der Luft ist das wichtigste
Treibhausgas, viel, viel wichtiger als CO2.
Man muss also zum vorindustriellen Wert "

Die vorindustrielle Zeit, ja war denn damals nicht die kleine Eiszeit?
Um 1450 haben die letzten Wikinger Grönland verlassen, weil es ihnen da zu kalt wurde.
Irgendwann haben dann die holländischen Maler ihre Schlittschuhläufer gemalt.

Wie seriös ist es eigentlich, sich diesen Zeitraum zum Normalmaß
für die Temperatur und das Klima zu suchen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.794.539 von Ines43 am 29.11.16 18:44:34Ihre Frage ist nicht präzise. Und überhaupt - was wollen Sie eigentlich? Wenn Sie jetzt eine Modellrechnung hätten für ein sehr trockene Atmosphäre und eine feuchte Atmosphäre und den Verlauf der Auskühlung bei 280 und bei 400 ppm CO2 und entsprechende Messungen bei ca. 400 ppm, was würde Ihnen das jetzt bringen?
Es gibt viele Arbeiten zur nächtlichen Auskühlung in Abhängigkeit von verschiedenen Rahmenbedingungen. Ganz schnell finden Sie z.B. diese einfache Schulung für Amateurastronomen http://www.asterism.org/tutorials/tut37%20Radiative%20Coolin…
Die strahlungsgetriebene Nachtauskühlung für verschiedene Randbedingungen finden Sie vermutlich in Lehrbüchern zur Grenzschichtmeteorologie. Dazu müssten Sie mal eine Universitätsbibliothek besuchen. Es ist kein sonderlich interessantes Forschungsthema - Publikationen finden Sie zur Auskühlung spezifischer Oberflächen oder in Abhängigkeit von Wolken oder Aerosol. google scholar mit Suchbegriff "radiative cooling" hilft hier vielleicht weiter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.794.710 von Ines43 am 29.11.16 19:06:55Es gibt globale Temperaturrekonstruktionen, die den heutigen Klimawandel in einen Kontext stellen. Wissenschaftler sind sich dessen bewußt, dass es in vorindustrieller Zeit Klimaschwankungen gab. Das Ausgangsniveau der Temperatur ist üblicherweise ein Wert, der über den Temperaturen der kleinen Eiszeit liegt, ungefähr der Mittelwert 1880 bis 1900. Das ist nach dem Ende der kleinen Eiszeit, die geschätzt etwa um 0,3 Grad kälter war als die Temperatur, die als Ausgangswert für die moderne Klimaänderung genommen wird. (Die mittlere Temperatur in der sogenannten kleinen Eiszeit hat eine breite Unsicherheitsspanne von über 0,5 Grad) Die sogenannte kleine Eiszeit wird zwischen ca. 1450 und 1850 gelegt, wobei Schätzungen stark variieren können (Kapitel 5.3.5 im 5. IPCC Bericht, Teil 1). Es gibt auch niemanden, der irgendein Temperaturregime als Normmaß hinstellt. Unnormal ist es, wenn Menschen das Klima in sehr starkem Ausmaß und in erdgeschichtlich extrem kurzer Zeit ändern. Dass das riskant ist, ist jedem normal intelligenten Menschen sofort klar, und wenn man es genau wissen will, findet man in Berichten wie denen des IPCC eine Beschreibung der Risiken.
Wenn Sie jetzt eine Modellrechnung hätten für ein sehr trockene Atmosphäre und eine feuchte Atmosphäre und den Verlauf der Auskühlung bei 280 und bei 400 ppm CO2 und entsprechende Messungen bei ca. 400 ppm, was würde Ihnen das jetzt bringen?

CO2 über 400ppm - Erde irreversibel geschädigt | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1239921-71-80/co2…

Rechnungen gibt es vielleicht zur Genüge. Aber "ein Versuch machen klug".
Ich würde gerne wissen, wie sich die nächltichen Temperaturen mitten in der Sahara bei steigenden
CO2 Konzentrationen entwickeln.
Wenn man irgendwo einen einigermaßen ungestörten CO2 Effekt auf die Temperatur messen könnte, dann nachts mitten in der Sahara.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.794.941 von Ines43 am 29.11.16 19:38:35Die Messung des CO2 in der Sahara wäre nicht undumm. Jede Vegetation beeinflußt den CO2-Level. Er verändert sich im Tagesverlauf und mit den Vegetationsperioden stark!

Das Heranwachsen der Städte an die Meßstationen der Meteorologen führte automatisch zu gestiegenen Temperaturen. Den Wärmeinseleffekt sehen Sie in der Nähe jeder Großstadt. In der Stadt ist es meist 2 - 3°C wärmer als auf dem flachen Land außen herum, manchmal sogar 5°C.

Von der NOAA speziell ausgesuchte Meßstationen wie am Saguaro Museum in Tucson - Arizona, die angeblich davon nicht betroffen sein sollen, liegen das ganze Jahr in Lee einer extrem stark wachsenden Großstadt und nahe bei stark befahrener Straße und riesigem Parkplatz.
Temperaturverläufe wurden nachträglich verändert, damit die deutlich sichtbare Erwärmungspause verschwand.

In dieser "Wissenschaft" wird geschummelt ohne Ende. Wenn Sie wissenschaftliche Gegenmeinungen lesen wollen, dann googeln Sie mal "EIKE" oder "die kalte Sonne". Für For4zim sind die dort schreibenden Wissenschaftler und Meteorologen natürlich alles Schwachköpfe.

Wirklich schnelle Temperaturwechsel hat es durch den Einschlag von Meteoriten und durch großflächige Volkanausbrüche gegeben. Der Anstieg des CO2 ist dagegen ein Klacks.

For4zim verteidigt in einem anderen Thread auch noch die Temperaturkurve von Michael Mann, die wärmere Temperaturen in der mittelalterlichen Warmzeit in Abrede stellt. Ebenso erkennt er nicht an, daß es zur Hochzeit des römischen Imperiums und vor 6.000 Jahren in der Steinzeit wärmer als heute war und die Gletscher damals weiter zurückgegangen waren als heute.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.795.145 von nickelich am 29.11.16 20:12:57... und stellen Sie sich vor: for4zim glaubt sogar, die Erde sei rund und kreise um die Sonne...

Es hat gar keinen Sinn, Messungen in der Sahara anzustellen. Wenn sich nämlich bestätigt, dass die Nächte sich stärker erwärmen als die Tage, werden Sie wahlweise behaupten, das habe ganz sicher nichts mit CO2 zu tun oder die Thermometer gingen falsch, weil sie nicht mit Quecksilber gefüllt sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.795.145 von nickelich am 29.11.16 20:12:57Sie sollen nicht so viel lügen. Sie behaupten: "In dieser "Wissenschaft" wird geschummelt ohne Ende." - Sie haben keine einzige "Schummelei" oder Fälschung nachweisen können. Dass Daten korrigiert werden, ist das Gegenteil von Schummeln. Alle Arbeiten sind transparent dokumentiert und unterliegen der Kritik aller anderen Arbeitsgruppen auf dem Gebiet. "Wenn Sie wissenschaftliche Gegenmeinungen lesen wollen, dann googeln Sie mal "EIKE" oder "die kalte Sonne"." Das sind keine seriöse Quellen, wie Sie genau wissen, sondern Seiten mit einer politischen Agenda, auf der definitiv keine "wissenschaftlichen" Meinungen angeboten werden. Diese Seiten verbreiten auch keine eigenen Forschungsbeiträge, sondern kopieren hauptsächlich, was im Leugnernetzwerk gerade kursiert. Und da dort keine Wissenschaftler schreiben, kann ich auch nicht Wissenschaftler als "Schwachköpfe" bezeichnen. Im Gegensatz zu Ihnen ist meine Kritik immer spezifisch, nachvollziehbar und auf die Sache bezogen.
"Temperaturverläufe wurden nachträglich verändert, damit die deutlich sichtbare Erwärmungspause verschwand." Das ist eine Lüge. Korrekturen der Temperaturreihen waren für die letzten 30 Jahre geringfügig und änderten nichts an der Tatsache, dass es statistisch nie eine Erwärmungspause gab. Dies Sachverhalt wurde Ihnen sehr ausführlich erläutert. Sie haben niemals auch nur ein Argument dagegen gegeben. Die angebliche Datenfälschung wird von Ihnen ohne jeden Beleg einfach nur behauptet.

"Der Anstieg des CO2 ist dagegen ein Klacks." Temperaturanstiegsraten von 0,2 Grad pro Jahrzehnt über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert sind erdgeschichtlich herausragend und niemals ein "Klacks".
"For4zim verteidigt in einem anderen Thread auch noch die Temperaturkurve von Michael Mann, die wärmere Temperaturen in der mittelalterlichen Warmzeit in Abrede stellt." Das ist eine Lüge - eine mittelalterliche Erwärmung ist in den Temperaturrekonstruktionen der verschiedenen Autoren, darunter auch Mann, für die Nordhemisphäre erkennbar.
"Ebenso erkennt er nicht an, daß es zur Hochzeit des römischen Imperiums und vor 6.000 Jahren in der Steinzeit wärmer als heute war und die Gletscher damals weiter zurückgegangen waren als heute." Auch das ist eine Lüge. In den Kurven ist klar erkennbar, dass Wärmemaxima im weiteren Verlauf wahrscheinlich Werte des 20. Jahrhunderts übersteigen. Genau auf diesen Sachverhalt hatte ich auch explizit hingewiesen, deshalb haben Sie auch auf mich bezogen gelogen. Derzeitig ist die globale Temperatur dabei, über die Maxima des Holozäns hinaus zu wachsen. Allerdings ist die Auflösung der modernen Messungen und der Temperaturrekonstruktionen zu unterschiedlich, um einen Vergleich auf einige Zehntelgrad zu machen. Es könnte in diesem Jahrzehnt global schon wärmer sein als jemals in den letzten 2000 Jahren, aber es ist nicht mit großer Wahrscheinlichkeit zu bestimmen. Es ist auch nicht wichtig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.795.145 von nickelich am 29.11.16 20:12:57Nickelich,

in der Sahara könnte man die nächtlichen Abkühlungsraten, also die Geschwindigkeit der Abkühlung recht ungestört messen. Ebenso die absoluten Temperaturen.
Je mehr CO2 in der Atmospäre, desto länger sollte es nach Sonnenuntergang am Boden warm bleiben.

In einer Thermoskanne bleibt der heiße Kaffee ja auch länger heiß als in einer einfachen
Porzellan-Tasse.
Und Störungen durch Städte und Parkplätze gibt es da auch nicht, ebenso gibt es da kaum Wolken und die Luftfeuchtigkeit dürfte gering sein.
Es wäre der ideale Ort, um Temperaturen und Effekte steigender CO2 Konzentrationen in der Luft sowas zu messen.
Aber auch die USA haben ja große Wüsten, wo man gut messen könnte.
Da wird man dann auch nicht von moslemischen Tuareg bei der Messung gestört.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.795.754 von rv_2011 am 29.11.16 21:54:13Ich schrieb: "Die Messung des CO2 in der Sahara wäre nicht undumm. "

RV: "Es hat gar keinen Sinn, Messungen in der Sahara anzustellen."

Die Messung des CO2 auf einem Vulkan auf Hawaii ist also aussagekräftiger, obwohl dort CO2 den Boden verläßt. Wie unterschiedlich der CO2-Level sich darstellt, kann man hier sehen. Von der Sahara fehlen Daten vollständig und Daten aus 2016 habe ich noch nicht gefunden..

http://www.gmes-atmosphere.eu/d/services/gac/delayed/monthly…
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.798.439 von Ines43 am 30.11.16 10:39:58Liebe Ines,
Sie haben eine unklare Vorstellung von der Art, wie die Durchschnittstemperatur erhoben wird. Vor 2001 wurde die Durchschnitttemperatur mittels der Mannheimer Stunden ermittelt, in manchen Ländern geschiet dies heute noch auf diese Weise. Man nimmt Temperatur von 9:00, 12:00 und zweimal 21:00.

"die Daten von 21 Uhr doppelt gerechnet, um den Beobachtern eine vierte Messung in der Nacht zu ersparen."

https://de.wikipedia.org/wiki/Mannheimer_Stunden

Inzwischen werden in vielen Ländern die stündlichen Werte genommen, aber nicht auch die zur Verfügung stehenden halbstündigen. Einzelne Ausfälle werden nicht berücksichtigt. Je nach Formel können sich Abweichungen von bis zu 3° Grad im Monatsmittel ergeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.799.573 von nickelich am 30.11.16 12:32:02
Zitat von nickelich: RV: "Es hat gar keinen Sinn, Messungen in der Sahara anzustellen."
Sie sind ein Meister darin, durch Weglassen des Zusammenhangs zu lügen.

Selbstverständlich wird auch in Wüsten gemessen - und selbstverständlich ist das sinnvoll. Allerdings entbehrt Ihre Aussage dazu nicht der Ironie, weil Sie Messergebnisse, die nicht in Ihr Weltbild passen, grundsätzlich für gefälscht erklären.

Wenn Sie auf der Karte die GHCN-Stationen ansehen, finden Sie allein in der Algerischen Sahara mehr als 20 Stationen.

Dass Sie nicht nur URLs nicht verlinken, sondern Daten nicht lesen können, zeigen Sie mal wieder mit dem von Ihnen angegebenen URL. Dort sind in der Grafik selbstverständlich auch die CO2-Daten für die Sahara (Juni 2009) ablesbar - hellgrün oder 375-380 ppm:


Die geringsten CO2-Werte sind über der maritimen Südhalbkugel und der Antarktis. Aber selbst am Südpol liegt der CO2-Wert inzwischen (7 Jahre später) über 400 ppm.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.800.668 von rv_2011 am 30.11.16 14:32:56ps: Falls Sie mit der Stationssuche nicht zurecht kommen - hier ist die Karte:

Antwort auf Beitrag Nr.: 53.800.749 von rv_2011 am 30.11.16 14:38:46Ich muß mich korrigieren, Daten aus Teilen der Sahara sind vorhanden, wenn auch sehr spärlich. Die Entfernung zwischen Stationen beträgt im Süden Algeriens und hinüber nach Mali weit über 1.000km. Die von mir gezeigte Graphik sollte Ines zeigen, daß die geographische und saisonale Verteilung große Unterschiede aufweist.

Das können Sie ebenso nicht bestreiten wie die Unterschiede im Tagesverlauf in der Nähe von Vegetation. In der Öffentlichkeit wird von Ihrer Propagandaorganisation der Eindruck erweckt, daß die in Hawaii gemessenen Daten für die ganze Erde gelten.

Meine Daten reichen nur bis Mai 2011. Ich nahm an, daß Sie neueres umfassenderes Datenmaterial zu diesem Thema bringen würden, das bis ins Jahr 2016 reicht und alle Gebiete zeigt.

Zu den unterschiedliche Methoden zur Ermittlung der Durchschnittstemperatur schweigen Sie natürlich. Wenn der Monatsdurchschnitt im Einzelfall bis zu 3°C abweichen kann, dann kann man natürlich die ganze globale Meßreihe in Frage stellen, die aus Daten von Mannheimer Stunden und Stundendaten zusammengesetzt ist und mit Salelittendaten garniert wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.802.519 von nickelich am 30.11.16 17:57:55
Zitat von nickelich: Ich muß mich korrigieren, Daten aus Teilen der Sahara sind vorhanden, wenn auch sehr spärlich. Die Entfernung zwischen Stationen beträgt im Süden Algeriens und hinüber nach Mali weit über 1.000km. Die von mir gezeigte Graphik sollte Ines zeigen, daß die geographische und saisonale Verteilung große Unterschiede aufweist.
Ich muss Sie korrigieren:
- Die Graphik, deren URL Sie angegeben haben (gezeigt habe ich sie), zeigt eine Momentaufnahme des CO2-Gehalts am Boden für Juni 2009 - und zwar flächendeckend, auch für die Sahara.
- Diese Graphik zeigt Satellitenmessungen und gar keine Stationen - auch nicht 1000 km auseinanderliegend.
- Die von mir gezeigte Graphik der Messstationen zeigt, dass es in der Sahara etliche Staionen gibt - natürlich nicht in der Dichte wie in den USA oder in Europa.

Auf der Copernikus-Site kann man auch die Daten für die gesamte Luftsäule abrufen, bis März 2011. Hier ein Beispiel, das zeigt, dass der CO2-Gehalt ist (im März 2011) auf der Nordhabkugel höher als auf der Südhalbkugel und (weil über die gesamte Luftsäule gemittelt wird) sehr gleichmäßig verteilt ist:


Das können Sie ebenso nicht bestreiten wie die Unterschiede im Tagesverlauf in der Nähe von Vegetation.
Warum sollte ich? Dass der bodennahe CO2-Gehalt schwankt, ist nichts Neues. In der Nähe eines Ihrer geliebten Kohlekraftwerke werden Sie sehr hohe Werte finden.

In der Öffentlichkeit wird von Ihrer Propagandaorganisation der Eindruck erweckt, daß die in Hawaii gemessenen Daten für die ganze Erde gelten.
Ich bin ein Privatmann, der sich bemüht nicht auf Propaganda hereinzufallen; das Betreiben einer solchen überlasse ich Leuten wie Watts oder Vahrenholt.
Was Mauna Loa angeht: Das liegt wie die Schwesterstation am Südpol abseits von Zivilisation und Vegetation, so dass sie gut zur Ermittlung von repräsentativen Durchschnittswerten geeignet ist.

Meine Daten reichen nur bis Mai 2011. Ich nahm an, daß Sie neueres umfassenderes Datenmaterial zu diesem Thema bringen würden, das bis ins Jahr 2016 reicht und alle Gebiete zeigt.
So so. Sie nahmen an... :laugh::laugh:

Der Jahresgang und die Verteilung des CO2 ist in jedem Jahr etwa gleich. Deshalb reichen die aktuellen Daten der wenigen Bodenstationen (wobei die Konzentration am Südpol immer etwas geringer ist als in den übrigen Gebieten), weil sich das CO2 mit Verzögerung bis dahin ausbreitet.

Zu den unterschiedliche Methoden zur Ermittlung der Durchschnittstemperatur schweigen Sie natürlich. Wenn der Monatsdurchschnitt im Einzelfall bis zu 3°C abweichen kann, dann kann man natürlich die ganze globale Meßreihe in Frage stellen, die aus Daten von Mannheimer Stunden und Stundendaten zusammengesetzt ist und mit Salelittendaten garniert wird.
Das haben wir natürlich in einem anderen Thread bereits ausführlich diskutiert: Beim Wechsel der Messmethode werden die Datenreihen angeglichen; durch zeitweises paralleles Betreiben alter und neuer Stationen wird sichergestellt, dass die Daten vergleichbar sind.
Da Sie Homogenisierung (ohne die Methoden zu kennen) grundsätzlich ablehnen, war diese Diskussion aber fruchtlos. Warum Sie das jetzt wieder auftischen, ist mir deshalb unverständlich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.803.194 von rv_2011 am 30.11.16 19:20:29
Grobe Fehler werden beim DWD in alten Daten bearbeitet, aber das betrifft die Fehler, die auch einem Blinden auffallen könnten. Lesen Sie mal:

https://www.dwd.de/DE/leistungen/klimastatusbericht/publikat…
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.803.443 von nickelich am 30.11.16 19:48:32Es kommt wie gerufen, dass gestern in den Proceedings der Europäischen Meteorologischen Gesellschaft eine Studie erschienen ist zum Übergang des DWD zu automatischen Messstationen:

Climate reference stations in Germany: Status, parallel measurements and homogeneity of temperature time series

Zitat von Abstract: Germany's national meteorological service (Deutscher Wetterdienst, DWD) operates a network of so-called "climate reference stations". ... Currently, one specific task is the performance of parallel measurements in order to allow the comparison of manual and automatic observations. These parallel measurements will be continued at a subset of these stations until at least 2018. Later, all stations will be operated as automatic stations but will also be used for the comparison of subsequent sensor technologies. ... The analysis shows that the automation of stations did not cause an artificial increase in the series of daily mean temperature.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.804.394 von rv_2011 am 30.11.16 22:16:57
Darum geht es nicht, sondern um die Berechnung der Tagesmitteltemperatur, hier den Umstieg von den Mannheimer Stunden am 1.4.2001 auf den Durchschnitt aus allen Stundenwerten. Weder das eine noch das andere ist fehlerhaft, aber im Monatsmittel kann ein Unterschied von bis zu 3°C auftreten. Die richtigen Werte von vor 2001 sind mit den richtigen Werten von nach 2001 nicht kompatibel und es gibt keine Möglichkeit der fehlerfreien Anpassung. Andere Länder sind bei den Mannheimer Stunden geblieben, an anderem Datum umgestiegen oder benutzen abweichende Regeln zur Ermittlung der Tagesdurchschnittstemperatur.

Innerhalb des Gebrauchs der Mannheimer Stunden gab es länderspezifische Abweichungen. Im Jahr 1987 wurden die Termine vom Deutschen Wetterdienst auf 7:30, 14:30 und 21:30 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit verlegt, damit alle Stationen zur gleichen Zeit die Werte ablesen. Vorher mußte nach korrekter geographischer Ortszeit (T 7 + T 14 + 2X T 21) : 4 ermittelt werden, also lasen weiter östlich gelegene Stationen eher ab. Oder man nahm der Einfachheit halber den zeitlich nächstliegenden Stundenwert, was üblich aber natürlich nicht korrekt war.

Sie sollten nicht vergessen, die Hauptaufgabe der Meteorologen war die Wettervorhersage und die Ermittlung der Tagesmitteltemperatur war ein "nice to have".
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.796.885 von for4zim am 30.11.16 07:56:25Ich kann nur hoffen, daß Sie niemals von einem Ersthelfer wiederbelebt werden müssen. Neben der Herzdruckmaassage wird die Mund-zu-Mund- oder Mund-zu-Nase-Beatmung durchgeführt mit einer Atemluft, die etwa 40.000 ppm CO2 enthält.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.808.927 von nickelich am 01.12.16 15:21:22
Zitat von nickelich: Darum geht es nicht, sondern um die Berechnung der Tagesmitteltemperatur, hier den Umstieg von den Mannheimer Stunden am 1.4.2001 auf den Durchschnitt aus allen Stundenwerten.
Richtig, darum geht es in dieser Studie. Und was ist das Fazit:
Durch diesen Wechsel der Instrumente und des Berechnungsalgorithmus wird kein künstlicher Erwärmungstrend eingeführt.
Warum weigern Sie sich, die Fakten zur Kenntnis zu nehmen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.810.520 von rv_2011 am 01.12.16 17:47:39In der Studie geht es um den Übergang von manueller Messung zu automatisierter Messung und dabei möglicherweise auftretende Abweichungen.
Dazu hatte ich Ihnen von Klaus Hager eine Abhandlung zur Kenntnis gebracht, in der Sie das Fehlen von Belüftung für die elektrische Temperaturmessung bekrittelten. Aber Sie hatten bewußt falsch gelesen und deswegen einen Fehler unterstellt..
"Allein die Tatsache, wie die Temperaturwerte früher und heute bestimmt wurden (siehe oben), gibt zu bedenken, dass erstens die Pt 100 Temperaturfühler mit einem Ventilator zwangsweise belüftet werden, während die Messungen in der Wetterhütte nur den natürlichen Luftbewegungen ausgesetzt waren."

http://wkserv.met.fu-berlin.de/Beilagen/2013/Autom%20WSt_Hag…

Zu den unterschiedlichen Ergebnissen aus Mannheimer Stunden, aus den modifizierten Mannheimer Stunden ab 1987 und dann der stündlicher Eingabe finde ich in Ihrer Studie nichts.
!905 und 1987 sind Brüche bekannt, 1987 durch die Umstellung auf durchgängig Sommerzeit und halbe Stunden statt korrekter geographischer Zeit passend zum Längengrad.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.793.390 von for4zim am 29.11.16 16:15:49Zum Thema der von Ihnen überschätzten Giftwirkung auf Tiere fand ich einen interessanten Beitrag im Standard:

http://derstandard.at/2000049003940/Fisch-in-der-Giftsuppe-S…

Sie lesen vielleicht lieber das Original:

http://science.sciencemag.org/content/354/6317/1305
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.812.005 von nickelich am 01.12.16 20:26:29Sie lügen schon wieder oder haben (bewusst?) falsch gelesen:

Zitat von nickelich: Dazu hatte ich Ihnen von Klaus Hager eine Abhandlung zur Kenntnis gebracht, in der Sie das Fehlen von Belüftung für die elektrische Temperaturmessung bekrittelten. Aber Sie hatten bewußt falsch gelesen und deswegen einen Fehler unterstellt..
"Allein die Tatsache, wie die Temperaturwerte früher und heute bestimmt wurden (siehe oben), gibt zu bedenken, dass erstens die Pt 100 Temperaturfühler mit einem Ventilator zwangsweise belüftet werden, während die Messungen in der Wetterhütte nur den natürlichen Luftbewegungen ausgesetzt waren."
Hager weist zwar zu Recht darauf hin, dass die modernen Aluhütten belüftet sind, er selbst hat aber für die "Vergleichsmessung" die Lüftung abgeschaltet:
Zitat von Hager, S.3: Unterschiedliche tägliche Messwerte bedingt durch alte und neue Sensoren für die Temperaturmessung veranlassten den Verfasser, dass vom 1.1.1999 bis 31.7 2006 am Fliegerhorst Lechfeld (WMO 10856) 8 ½ Jahre lang täglich ohne Unterbrechungen u. a. Vergleichsmessungen von Quecksilber-Maximum-Glasthermometern in einer Wetterhütte und Pt 100 Widerstandsthermometer in einer Aluhütte jeweils unbelüftet vorgenommen wurden.

Willkommen in der postfaktischen Welt, in der sich jeder die Fakten nach Wunsch zurechtbastelt!
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.869.819 von nickelich am 10.12.16 14:05:45Der Beitrag ist nicht nur irrelevant für diesen Thread, darüber hinaus haben Sie den Artikel gar nicht verstanden, denn der Artikel hebt hervor, dass die Anpassungsfähigkeit der dort beschriebenen Fischart eine Ausnahmefall ist. Sie wollen aus der Ausnahme die Regel machen - das geht nicht. Auf keine einzige der Falschaussagen und Lügen, die ich bei Ihnen identifizieren konnte (Beitrag 83), sind Sie eingegangen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.871.439 von for4zim am 10.12.16 21:41:56Wer hier nichts versteht sind Sie. Sie kapieren es einfach nicht, wie anpassungsfähig die Natur sein kann. Bei diesen Fischen der Art Fundulus heteroclitus kommt es zu einer extremen Anpassung an eine veränderte Umwelt, sie schwimmen in einer für andere Arten todbringen Brühe lustig herum. Das kann natürlich nicht die Regel sein, es ist ein Beispiel für Überleben in einer geänderten Umwelt.

Aber, um zum Thema zurückzukommen, Sie jammern schon bei völlig unbedenkliche CO2-Werten von 400 ppm, die zu gewissen Tages- und Jahreszeiten auch schon zu vorindustriellen Zeiten aufgetreten sind und glauben, daß dafür der Mensch nicht gemacht sei. Sie vergessen dabei völlig, daß schon vor 3 Jahrtausenden Bier gebraut und Wein hergestellt wurde und dabei höhere CO2-Konzentrationen aufgetreten sind. Mit Ihrem Humbug wollen Sie Ängste hervorrufen und bedenken nicht, daß in der Atemspende bei Herzstillstand Ausatemluft mit 40.000 ppm CO2 sehr häufig lebensrettend eingesetzt wird. Wenn alle Vorräte an fossilen Brennstoffen verbraucht würden, könnte man nicht mal einen Durchschnittswert von 2.000 ppm erreichen und vergleichen Sie das mal mit den lebensrettenden 40.000 ppm.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.872.499 von nickelich am 11.12.16 13:36:05Mir ist die Zeit zu schade, auf diesen Quatsch einzugehen. Ich widerspreche allem, Begründung hatte ich in diesem Thread bereits gegeben, zum Beispiel, dass es bei CO2 als Schadgas insbesondere um die Klimawirkung geht, nicht um die Giftwirkung. Und lassen Sie endlich diesen Quatschthread mit seinem unsinnigen Titel sterben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.873.099 von for4zim am 11.12.16 17:42:24Daß es auch in vorindustrieller Zeit Tageszeiten, Jahreszeiten und Orte gab, an denen 400 ppm herrschten, ist also Quatsch.
Atemspende mit 40.0000 ppm ist also Quatsch.
2.000 ppm nicht erreichbar, ist also Quatsch.
Solange Sie derartigen Unsinn in die Welt setzen, werde ich nicht aufhören, Ihre üble Propaganda anzuprangern und zu berichtigen.
Wer bezahlt Sie für das Schreiben von solch hirnrissigen Behauptungen wie hier im Titel?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.873.365 von nickelich am 11.12.16 19:44:28Sie trollen nur noch, weil Sie folgenden Beitrag ignorieren wollen:
Sie sollen nicht so viel lügen. Sie behaupten: "In dieser "Wissenschaft" wird geschummelt ohne Ende." - Sie haben keine einzige "Schummelei" oder Fälschung nachweisen können. Dass Daten korrigiert werden, ist das Gegenteil von Schummeln. Alle Arbeiten sind transparent dokumentiert und unterliegen der Kritik aller anderen Arbeitsgruppen auf dem Gebiet. "Wenn Sie wissenschaftliche Gegenmeinungen lesen wollen, dann googeln Sie mal "EIKE" oder "die kalte Sonne"." Das sind keine seriöse Quellen, wie Sie genau wissen, sondern Seiten mit einer politischen Agenda, auf der definitiv keine "wissenschaftlichen" Meinungen angeboten werden. Diese Seiten verbreiten auch keine eigenen Forschungsbeiträge, sondern kopieren hauptsächlich, was im Leugnernetzwerk gerade kursiert. Und da dort keine Wissenschaftler schreiben, kann ich auch nicht Wissenschaftler als "Schwachköpfe" bezeichnen. Im Gegensatz zu Ihnen ist meine Kritik immer spezifisch, nachvollziehbar und auf die Sache bezogen. "Temperaturverläufe wurden nachträglich verändert, damit die deutlich sichtbare Erwärmungspause verschwand." Das ist eine Lüge. Korrekturen der Temperaturreihen waren für die letzten 30 Jahre geringfügig und änderten nichts an der Tatsache, dass es statistisch nie eine Erwärmungspause gab. Dies Sachverhalt wurde Ihnen sehr ausführlich erläutert. Sie haben niemals auch nur ein Argument dagegen gegeben. Die angebliche Datenfälschung wird von Ihnen ohne jeden Beleg einfach nur behauptet. "Der Anstieg des CO2 ist dagegen ein Klacks." Temperaturanstiegsraten von 0,2 Grad pro Jahrzehnt über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert sind erdgeschichtlich herausragend und niemals ein "Klacks". "For4zim verteidigt in einem anderen Thread auch noch die Temperaturkurve von Michael Mann, die wärmere Temperaturen in der mittelalterlichen Warmzeit in Abrede stellt." Das ist eine Lüge - eine mittelalterliche Erwärmung ist in den Temperaturrekonstruktionen der verschiedenen Autoren, darunter auch Mann, für die Nordhemisphäre erkennbar. "Ebenso erkennt er nicht an, daß es zur Hochzeit des römischen Imperiums und vor 6.000 Jahren in der Steinzeit wärmer als heute war und die Gletscher damals weiter zurückgegangen waren als heute." Auch das ist eine Lüge. In den Kurven ist klar erkennbar, dass Wärmemaxima im weiteren Verlauf wahrscheinlich Werte des 20. Jahrhunderts übersteigen. Genau auf diesen Sachverhalt hatte ich auch explizit hingewiesen, deshalb haben Sie auch auf mich bezogen gelogen. Derzeitig ist die globale Temperatur dabei, über die Maxima des Holozäns hinaus zu wachsen. Allerdings ist die Auflösung der modernen Messungen und der Temperaturrekonstruktionen zu unterschiedlich, um einen Vergleich auf einige Zehntelgrad zu machen. Es könnte in diesem Jahrzehnt global schon wärmer sein als jemals in den letzten 2000 Jahren, aber es ist nicht mit großer Wahrscheinlichkeit zu bestimmen. Es ist auch nicht wichtig.

Sie versuchen künstlich Widersprüche zu erzeugen, wo keine sind - in den Konzentrationen, um die es in diesem Jahrhundert geht, ist die entscheidende Wirkung von CO2 als Schadgas die Klimawirkung. Ihre Versuche, eine Diskussion über etwas anderes zu erzwingen sind nur Trollen, sonst nichts, denn in Beitrag Nr. 75 hatte ich alles klar gestellt, aber Sie versuchen krampfhaft, mir andere Aussagen unterzuschieben und mich dann zu langatmigen Erklärungen zu Randproblemen zu zwingen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.873.739 von for4zim am 11.12.16 22:04:33Sie stellen sich nicht den Fragen und schreiben wieder am Thema vollkommen vorbei.
C02 ist kein "Schadgas", denn ohne CO2 könnten heutige Pflanzen nicht existieren. Mit gestiegenem CO2-Anteil wachsen Pflanzen besser und brauchen weniger Wasser, dies gilt bis etwa 1.200 ppm. Das hilft, die wachsende Menschheit zu ernähren. Als ein Randproblem sehe ich die Welternährung im Gegensatz zu Ihnen nicht an. Lernen Sie doch endlich mal etwas hinzu!
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.873.783 von nickelich am 11.12.16 22:19:34Was Sie damit sagen wollen ist, dass die Pflanzenwelt der Erde in den vergangenen Eiszeiten, als die CO2-Mischungsverhältnisse halb so hoch waren wie jetzt, ausgestorben war. Wirklich?

CO2 ist ein Schadgas, weil es das Klima ändert. Und zwar bereits in dem aktuellen Mischungsverhältnis. Bei einem weiteren Anstieg kann die pH-Abnahme in den Ozeanen ein Problem werden.

Für Lebewesen giftig wird CO2 erst bei Konzentrationen, die in der Hintergrundatmosphäre nicht erreichbar sind, sondern nur in bestimmten Situationen. Das hatte ich in Beitrag Nr. 75 geklärt. Bei 200 ppm CO2 gab es aber offenbar keine CO2-Knappheitskatastrophe, wie Sie unterstellen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.874.165 von for4zim am 12.12.16 07:52:27"Bei 200 ppm CO2 gab es aber offenbar keine CO2-Knappheitskatastrophe, wie Sie unterstellen."

... wieder einmal eine falsche Unterstellung, aber das ist man von Ihnen hinlänglich gewohnt.
Weder bei 200 ppm noch bei 1.200 ppm gab es oder gibt es eine "CO2-Knappheitskatastrophe".
CO2 ist kein Schadgas, sondern ein Spurengas.
Das Klima ändert sich ständig. Es gibt kein konstantes Klima, auf das der Mensch einen Anspruch hätte. Aber schön, daß es derzeit nicht kälter wird.
Bei einem weiteren Anstieg des CO2 entwickelt sich der ph-Wert ein klein wenig in Richtung neutral. Derzeit ist Meerwasser basisch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.877.999 von nickelich am 12.12.16 19:26:29"Weder bei 200 ppm noch bei 1.200 ppm gab es oder gibt es eine "CO2-Knappheitskatastrophe"." - Das ist richtig.
Deshalb gibt es für die Menschheit keinen Grund, das CO2-Mischungsverhältnis der Erdatmosphäre künstlich zu erhöhen. Dies ist darüber hinaus schädlich, zuerst wegen der Klimawirkung, die von allen seriösen Wissenschaftlern übereinstimmend gesehen wird, langfristig zudem wegen der Ansäuerung der Ozeane, die von Meeresbiologen als Gefahr beschrieben werden, sollte dieser Effekt sich weiter verstärken. Dazu gibt es auch wissenschaftliche Literatur. Aus diesen Gründen ist CO2, das Sie richtig als Spurengas bezeichnen, auch ein Schadstoff. Das etwas an einer Stelle nützlich ist, hindert es nicht daran, an anderer Stelle schädlich zu sein. NaCl ist lebenswichtig. In erhöhter Dosis ist es aber auch giftig. Wasser ist lebensnotwendig. Trotzdem kann man dadurch ertrinken, es kann zu Korrosion und anderen Schäden führen. NO2 kann in Wasser gelöst als Nitrat Böden düngen. Zugleich ist es als Gas ein Gift. Selen ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Es ist aber auch giftig bereits im Bereich unter einem Milligramm Tagesdosis. FCKW wurden wegen ihrer Ungiftigkeit in Sprays eingesetzt. Trotzdem zerstören FCKW bereits als Spurengas im ppt-Bereich die Ozonschicht und mussten daher verboten werden.
Und was Sie mit Ihrem "Nacht in der Wüste-Experiment" wollen, ist schon gar nicht zu begreifen, denn der Treibhauseffekt an sich ist physikalisches Basiswissen und braucht nicht mehr bewiesen zu werden.

Ich bezweifele den Treibhauseffekt ja auch grundsätzlich gar nicht.
Kann mich mich noch an ein IR-Experiment in physikalischer Chemie erinnern, in dem wir die IR-Banden des CO2 ausgemessen haben, sogar mit ihrer Feinstruktur der Rotationsbanden.

Man denke sich eine CO2 freie Atmosphäre, dann wird sich anfangs durch Zugabe von CO2 das Treibauspotential des CO2 sich linear entfalten, aber irgendwann wird der Anstieg des Treibhausffektes abflachen.
Die Frage ist, wo wir uns bei 400 ppm CO2 auf der Kurve (Temperaturhöhung gegen CO2-Anstieg.) gerade befinden.
Habe mal in Sprekrum der Wissenschaft einen Leserbrief gelesen,
dort wurde so argumentiert, wenn ich mittags am Wohnzimmer der Rolläden runterlasse, dann wird es dunkel im Zimmer, wenn ich dann eine zweite Rollade runterlasse, dann wird es im Zimmer kaum dunkler).
Die Frage ist, welchen Effekt hat heute bei 400 ppm CO2 eine bestimmte Erhöhung der CO2 Konzentration noch auf die Temperatur der Atmosphäre?

Im Übrigen ist die Übertragung von kinetischer Energie der Sauerstoff- und Stickstoffmoleküle auf CO2 Moleküle die einzige Möglichkeit für diese Moleküle in der höheren Atomosphäre, ihre kinetische Energie ohne Bodenkontakt zu mindern, bei Stößen von Stickstoffmolekülen gegen Stickstoff- und Sauerstoffmoleküle geht ja keine Energie verloren, sondern bleibt als kinetische Energie der Luftmoleküle in der Atmosphäre. Oder habe ich da was falsch verstanden?
Die CO2-Moleküle werden durch Stöße mit diesen Molekülen angeregt zu Schwingungen und Rotationen und können die Energie dann wieder abstrahlen in den Weltraum oder auch Richtung Erde.
Aber das was in den Weltraum abgestrahlt wird ist, irreversibel im Weltraum verschwunden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.892.104 von Ines43 am 14.12.16 17:22:37
Zitat von Ines43: ... der Treibhauseffekt an sich ist physikalisches Basiswissen und braucht nicht mehr bewiesen zu werden.
Richtig, aber erklär das mal nickelich oder depodoc... ;)

Die Frage ist, wo wir uns bei 400 ppm CO2 auf der Kurve (Temperaturhöhung gegen CO2-Anstieg.) gerade befinden.
Habe mal in Sprekrum der Wissenschaft einen Leserbrief gelesen,
dort wurde so argumentiert, wenn ich mittags am Wohnzimmer der Rolläden runterlasse, dann wird es dunkel im Zimmer, wenn ich dann eine zweite Rollade runterlasse, dann wird es im Zimmer kaum dunkler).
In den CO2-Banden ist die untere Troposphäre dicht. Da wird praktisch nichts ins All abgestrahlt, weil es sofort wieder absorbiert wird. Eine Erhöhung des CO2-Gehalts ändert daran nichts.
Der Treibhauseffekt kommt aber gerade dadurch zu Stande, dass die Atmosphäre in der CO2-Bande nur in hohen Luftschichten ins All abstrahlt, wo die Atmosphäre (und damit das CO2) dünn genug ist. Weil es dort kälter ist, ist die Abstrahlung in der CO2-Bande geringer als am Boden.
Das Klima ist im (Temperatur-)Gleichgewicht, wenn genau so viel ins All abgestrahlt wird, wie an Sonnenenergie ankommt. Das Defizit durch verringerte Abstrahlung in der CO2-Bande wird durch verstärkte Abstrahlung im atmosphärischen Fenster (Bodenerwärmung) ausgeglichen.

Bei höherem CO2-Gehalt veschiebt sich die effektiv abstrahlende Schicht nach oben in kältere Regionen, wodurch der Effekt verstärkt wird. Die Wirkung ist etwa logarithmisch, d.h. gleiche Temperaturerhöhung bei gleichem prozentualem Anstieg. Rechnerisch erhöht sich die Temperatur bei Verdopplung des CO2-Gehalts um etwa 1,2°C. Dazu kommen Rückkopplungseffekte (vor allem mehr Wasserdampf), die den Effekt wahrscheinlich auf etwa 3°C (2°C-4,5°C) erhöhen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.892.284 von rv_2011 am 14.12.16 19:18:54...aber erklär das mal nickelich oder depodoc... ;)

Und ich dachte dass ich der einzige bin der den TE abstreitet.


...Der Treibhauseffekt kommt aber gerade dadurch zu Stande, dass die Atmosphäre in der CO2-Bande nur in hohen Luftschichten ins All abstrahlt, wo die Atmosphäre (und damit das CO2) dünn genug ist. Weil es dort kälter ist, ist die Abstrahlung in der CO2-Bande geringer als am Boden...

Zum wiederholten mal sage ich noch einmal, dass Konvektion entsteht wenn die Lufthülle strahlungsaktiv ist. Diese Konvektion wird über Konduktion vom Boden an die Lufthülle abgegeben und kühlt den Boden. Auch in der Lufthülle entsteht Konvektion, die zu einer Vertikalzirkulation führt. Die sogenannte "Gegenstrahlung" gleicht die Abkühlung des Bodens durch Konvektion gerade mal aus und führt nicht zu einer Erwärmung, so wie es "hochintelligente" Wissenschaftler postulieren.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.897.630 von depodoc am 15.12.16 21:08:46Das ist - mit Verlaub - völliger Unsinn. Die Wärmeabgabe vom Boden an die Atmosphäre durch Konvektion beträgt ca. 17 W/m², die "Gegenstrahlung" (IR-Strahlung von der Atmosphäre zum Boden) etwa 330 W/m².

Aber selbst wenn du diese Messwerte nicht glaubst, kannst du mit deiner Theorie nicht erklären, was mit der eingestrahlten Energie passiert, wenn in der Bande der Treibhausgase viel weniger ins All abgestrahlt wird als vom Boden kommt. Oder zweifelst du auch den Energieerhaltungssatz an?
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.873.739 von for4zim am 11.12.16 22:04:33Ob Nils Axel Mörner auch etwas zu Wünschelrutengehen geschrieben hat oder in einem Blog etwas zu einem ganz anderem Thema steht, ist für die eigentliche Aussage nicht von Belang.
Haben Sie sich jemals von der üblen Hockeystickkurve schriftlich und eindeutig distanziert?
Wenn Sie die weltweite CO2-Verteilung im Wandel der Jahreszeiten angeschaut hätten, würden hier nicht solch einen Unsinn in den Titel der Diskussion schreiben.

"Es könnte in diesem Jahrzehnt global schon wärmer sein als jemals in den letzten 2000 Jahren ..."
... und das ist nicht schlimm und keine Katastrophe, die Sie hier herbeireden wollen.
Interessantes in der NoTricksZone

Meine Meinung:
Einmal wäre "unser CO2" - 22 ppm - zwischen dem Jahr 2000 und 2010 - nur zu einem Drittel -mit 0,2 W/qm - an der Erwärmung aufgrund der 0,6 W/qm Imbilanz am Boden beteiligt und zweitens ist dies wie alle anderen Aussagen der Klimasekte ein reines Wunschdenken dass durch Modellrechnungen zustandekommt, die durch keinerlei Messtechnischen Nachweis belegt sind, denn, die Fehlerquoten, der Unsicherheitsbereich ist so riesig, dass man es kaum glaubt.
Man kann sich sicher sein dass die aktuelle kleine Erwärmung rein natürliche Ursachen hat.


Uncertainties, Errors In Radiative Forcing Estimates 10 – 100 Times Larger Than Entire Radiative Effect Of Increasing CO2
By Kenneth Richard on 13. March 2017

Climate Model Errors = 20 W m-2

CO2 Climate Forcing = 0.2 W m-2

.............





1. CO2 Radiative Forcing Effect Just 0.2 W m-2 For 2000-2010

2. The Radiative Energy Imbalance For 2000-’10 Was 0.6 W m-2

3. 67% (0.4 W m-2) Of The 2000-’10 Energy Increase Not From CO2

4. Energy Change Uncertainty 10-100 Times Larger Than CO2 Forcing

5. IPCC Hides Uncertainty, Errors In Radiative Energy Change

Supplementary Material from Chapter 8, IPCC AR4

“Figure S8.5 shows that GCM errors in ‘mean shortwave radiation reflected to space’ range across 25 W m-2.”
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
“The errors in outgoing longwave radiation, Figure S8.7, are similarly large [~20 W m-2]…”




6. ‘From Where Comes The Certainty Of A Large CO2 Impact On Climate?’

So if the models are so hopelessly riddled with errors and uncertainty that an anthropogenic radiative forcing signal cannot be distinguished from noise, or if the total magnitude of the warming attributed to humans is one-tenth to one-hundredth of the error or uncertainty ranges, why are those who dare question the degree to which humans affect the Earth’s climate branded as “deniers” of science?

Exactly what is the truth that climate “deniers” are actually denying?

“If the uncertainty is larger than the effect, the effect itself becomes moot. If the effect itself is debatable, then what is the IPCC talking about? And from where comes the certainty of a large CO2 impact on climate?” –Dr. Patrick Frank, “A Climate of Belief“

http://notrickszone.com/2017/03/13/uncertainties-errors-in-r…
[/url][/url][/url][/url]
In der Gehirnwaschanstalt PIK übertrifft man sich selbst.

Schellnhuber postuliert bis 12 Grad Plus wenn nix passiert.
Lassen sich die Bürger nicht "transformieren", "transformiert" die Natur die Bürger.
Bis 2030 müssen alle Verbrennungsmotoren und alle Kohlekraftwerke abgeschafft sein.
Ab 2040 kein Beton, kein Stahl für den Bau, nur noch Holz, Stein und Lehmhütten. ( Anmerkung von mir: hier hat er noch Höhlen und Baumhütten vergessen, von Obdachlosenschlafplätzen, Parkbänke, ganz zu schweigen. )

Dieses Bild ist nicht SSL-verschlüsselt: [url]http://www.bilder-upload.eu/upload/a6eeda-1489966294.png
[/url]

"...[Then] we will be transformed by nature, because we will end up with a planet warming by 4, 5, 6 or even 12 degrees. It would be the end of the world as we know it, and I have all the evidence. Or we say: We're doing the transformation ourselves."

Potsdam PIK Climate Director Says We Will Have To Go Back To Mud Huts By 2040
By P Gosselin on 18. March 2017....


http://www.dw.com/en/schellnhuber-scientists-have-to-take-to…

http://notrickszone.com/2017/03/18/potsdam-pik-climate-direc…
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.567.825 von depodoc am 20.03.17 00:34:36Wenn wir so weiter machen, wie du es dir vorstellst, kann die Erde die 12 Grad Erwärmung in einigen 100 Jahren erreichen. Im IPCC-Bericht wird für das Szenario 8.5 zwar "nur" 8 Grad angegeben. Allerdings wir dort angenommen, dass die Emissionen ab 2100 nicht mehr steigen und ab 2150 bis auf Null zurückgehen. Zudem sind mögliche Langzeit-Feedbacks wie z.B. starke Methan-Emissionen aus Permafrost und Ozean nicht berücksichtigt.

Die folgende Grafik zeigt exemplarisch, was ein "weiter so" für die nächsten Generationen bedeuten könnte:

Antwort auf Beitrag Nr.: 54.569.571 von rv_2011 am 20.03.17 11:22:04
Wenn wir so weiter machen, wie du es dir vorstellst, kann die Erde die 12 Grad Erwärmung in einigen 100 Jahren erreichen.

:laugh:


Kann mich an ein Metabox-Kursziel von 1000 erinnern :laugh:

Kam aber nicht so. Ähnlich wie im AGW-Camp war man von völlig unrealistischen Voraussetzungen ausgegangen und ähnlich wie im AGW-Camp hatte man mit Tricks falsche Tatsachen vorgegaukelt die hochspekulativ waren. Das einzige was man hatte war eine ergebene Anhängerschaft der man alles erzählen konnte...wie im AGW-Camp :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.572.994 von mouse_potato am 20.03.17 18:44:56Ich hoffe ja auch (sorry: Du scheinst das nicht zu hoffen), dass sich die Weltgemeinschaft eines Besseren besinnt, und die Treibhausgas-Emissionen herunterfährt. Selbst in den USA sind erneuerbare Energien trotz der Verschwöungstheorien des Präsidenten zum Selbstläufer geworden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.575.268 von rv_2011 am 20.03.17 23:59:59
Tatsächlich sind meine Hoffnungen was die "Weltgemeinschaft" angeht begrenzt. Ebenso andere "Gemeinschaften" wie die Europäische. Die schaffen es ja noch nichtmal Notleidende Flüchtlinge menschenwürdig aufzunehmen.

Was stattdessen dagegen gut klappt sind Bürokratie, Vorschriften und Verbote. Da sind die "Gemeinschaften" super.
Antwort auf Beitrag Nr.: 53.486.406 von JuliaPapa am 15.10.16 19:25:04
Zitat von JuliaPapa: Ist der Ruf erst ruiniert...

Wenn es jetzt irreparabel ist, dann können wir ab jetzt ja richtig Gas geben. :laugh::laugh:


Wenn diese irren Umwelt-Panikmacher recht hätten, dann müsste der Wald wegen dem "Walsterben" schon seit zig Jahren weggestorben sein.

Und vom schlimmen "Ozonloch" in Australien hört man auch nichts mehr...

:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.581.313 von Blue Max am 21.03.17 17:05:26Du unterschlägst, dass in beiden Fällen wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen wurde:

Waldsterben: Entschwefelung der Kraftwerke (gegen massiven Widerstand der Betreiber) und großflächiges Kalken der Wälder. So richtig erholt hat sich der Wald noch nicht vom sauren Regen, wie der regelmäßige Waldschadensbericht zeigt.

Ozonloch: Das Montreal-Protokoll (Verbot der FCKWs) war das erste (und wirksame) Abkommen zur Reduktion schädlicher Emissionen. Da die FCKWs sehr langlebig sind, erholt sich die Ozonschicht über dem Südpol nur langsam - aber das Ozonloch ist seitdem nicht größer geworden. Trotzdem ist die Hautkrebsrate in Australien die höchste der Welt, 13mal so hoch wie im Rest - und das, obwohl sich dort kaum jemand ohne Sonnenschutz ins Freie traut. Näheres: Australien versucht, seine Haut zu retten
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.581.679 von rv_2011 am 21.03.17 17:43:43Du unterschlägst, dass in beiden Fällen wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen wurde..

:laugh:

Ja und die Pause der Erwärmung über fast 20 Jahre war bestimmt weil wir jetzt Energiesparlampen und Biosprit haben für's Klima :laugh:
400 ppm CO2 sind absolut harmlos, sie haben nach dem schweizer Experten Reinhardt bis heute nur zu einer Erwärmung um 0,12 °C geführt.
Beträgt die CO2-Zunahme wie bisher 1,2 % pro Jahr, wird erst in Zweihundert Jahren die Temperatur um 0,8 °C gestiegen sein.

Genaueres liest sich in der no tricks zone.


Swiss Physicist Concludes IPCC Assumptions ‘Violate Reality’…CO2 A ‘Very Weak Greenhouse Gas’
By Kenneth Richard on 17. July 2017
CO2 Contributed Only 0.12°C

To Global Temps Since 1850



A Swiss scientist known to have published hundreds of scientific papers in physics journals has authored a new scholarly paper that casts serious doubts on the effectiveness of CO2 as a greenhouse gas influencing Earth’s temperatures.

This paper has been added to a growing volume of peer-reviewed scientific papers that seriously question estimates of a high climate sensitivity to significant increases in CO2 concentrations.

60 Low (<1°C) CO2 Climate Sensitivity Papers

http://notrickszone.com/50-papers-low-sensitivity/

The link above contains a compilation of over 60 scientific papers with “extremely low” (numerically ranging from 0.02°C to <1°C) estimates of the climate’s sensitivity to a 100% increase in CO2 concentrations (i.e., an increase from 285 ppm to 570 ppm).

Below are some of the key user-friendly (non-technical) points from Dr. Reinhart’s paper entitled Infrared absorption of atmospheric carbon dioxide.

http://www.entrelemanetjura.ch/BLOG_WP_351/wp-content/upload…

A summarizing conclusion from the calculations may be that if we doubled today’s concentration (400 ppm) to 800 ppm, the consequent temperature response would be less than 1/4th of a degree Celsius. Even with a ten-fold increase in today’s CO2 concentration (400 ppm) to 4,000 ppm, the resulting temperature change would amount to just 0.8°C.


http://notrickszone.com/2017/07/17/swiss-physicist-concludes…
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.378.181 von depodoc am 22.07.17 23:13:17Damit die Aussage nicht untergeht, habe ich eine Aussage von Dr. F.K.Reinhart des Swiss Federal Institute of Technology mal herausgegriffen :

a doubling (to 800 ppm) of the present level of CO2 (400 ppm) results in (temperature Change) below 0,24°C

Zu einer weiteren Verdopplung auf 1600 ppm reichen die bekannten und auch nur vermuteten Vorräte an fossilem Brennstoff nicht aus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.378.295 von nickelich am 23.07.17 01:09:46Wie kann man einen so hirnlosen Schwachsinn eigentlich noch ernst nehmen? Das ist exakt die Art von Schwachsinn aus dem Internet, der auch zum Threaderöffner mit der Erhitzung der Erde auf 100 Grad Celsius führt.

Wenn die globale Temperatur bereits um 1 Grad gestiegen ist bei einer Erhöhung des CO2 von ca. 270 auf ca. 400 ppm, und dabei ein Teil dieser Erwärmung durch Aerosolemissionen kompensiert wird, zum Teil die Erwärmung durch die Wärmekapazität der Ozeane um Jahrzehnte gebremst wird, dann deutet das auf eine Klimasensitivität im Bereich von 2 bis 4,5 Grad je Verdopplung des CO2-Äquivalents hin. In den anderen Threads wurde auch klar belegt, dass die neuere Literatur seit dem IPCC-Bericht von 2013 diesen Bereich bestätigt und die angeblich wachsende Literatur, die niedrigere Klimasensitivitäten belegen soll, so gar nicht existiert. Es ist sinnlos, diese Frage in immer wieder neue Threads zu tragen und die Diskussion wieder bei Null beginnen zu wollen - warum läßt man zum Beispiel nicht diesen sinnlosen Thread endlich untergehen - hier steht nichts, was diesen Thread vom großen Klimathread abhebt.

Dieser "Dr." Reinhardt fällt in die gleiche Kategorie der Verbreitung von Internetschwachsinn wie etwa Gerlich und Tscheuschner, die "beweisen" wollten, dass es keinen Treibhauseffekt gibt. Diese Form von Schwachsinn ist bereits mit der globalen Temperaturentwicklung und der dazu erstellten Analyse der verursachenden Klimafaktoren widerlegt - alleine schon die Fortschreibung des vorhandenen Trends führt zu einer globalen Temperaturerhöhung bis 2100 seit Beginn der Industrialisierung von mindestens 2,5 Grad:


Antwort auf Beitrag Nr.: 55.378.865 von for4zim am 23.07.17 11:04:27Daß Sie eine Klimasensitivität von 0,24 nicht als richtig ansehen, ist doch hier bekannt. Werte zwischen null und 9 wurden schon publiziert. Die Suche nach der richtigen Zahl ähnelt dem Stochern im Nebel.

Sie sollten wenigstens dazuschreiben, welcher Jahreszahl Sie dem Beginn der Industrialisierung zuordnen und um wieviel Grad die Temperatur vom Maunder Minimum bis zu diesem Beginn der Industrialisierung gestiegen ist.

Ist nicht auch die Klimasensitivität von 1,5 vom IPCC-Bericht, Ihrer Bibel, abgedeckt? Das hieße eine Steigerung der Temperatur von heute mit 400 ppm CO2 um 1,5°C bis zum Erreichen von 800 ppm, was im Jahr 2100 definitiv noch nicht erreicht wird. Der Chef des Max-Planck-Instituts für Meteorologie geht von Klimasensitivität von 2,0 aus, aber Sie wissen es besser als er. Warum haben Sie dann nicht seinen Posten?

Eine weitere Verdopplung auf 1600 ppm ist nicht möglich, dazu reichen die bekannten und vermuteten Vorräte an fossilen Brennstoffen nicht aus. Man wird also am Metoffice Hof in Oberfranken nie die Durchschnitts-Temperaturen von Freiburg im Breisgau messen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.378.181 von depodoc am 22.07.17 23:13:17Interessant bei Reinhardt, dass er den etablierten Klimawissenschaftlern vorwirft, die Realität falsch zu beschreiben und dabei sogar die Thermodynamik falsch anzuwenden.

Man kann sich auch fragen: Wenn eine Verdoppelung des CO2 fast nichts bringt, ob denn das CO2 oder die anderen "Treibhausgase" überhaupt etwas bringen, und das von Anfang an.
Beschreibt man diesen "Anfang" als die minus-18-Grad-Erde, die erst durch Treibhausgase um 33 K wärmer wird, ist es überraschend dass die Erde auch ohne Treibhausgase um 33 K wärmer wird.

Diese Erwärmung ohne Treibhausgase kommt zustande, wenn man die Physik und Thermodynamik vollständig und korrekt anwendet und Wesentliches nicht unter den Teppich kehrt.
Zu diesem "Wesentlichen" zählen die Fresnel-Gleichungen und diverse Refractive Indices, die belegen dass die "Albedo" der Ozeane 6 %, und die Emissivität des Ozeanwassers 0,84 beträgt, der Ozean also kein "Schwarzer Strahler" ist.
Dies führt zu einer Temperatur der Ozeane von 286 K, ohne dass dazu Treibhausgase erforderlich sind.



Hier die Arbeit, ein Essay, der auch beschreibt wie die Landflächen auf 288 K erwärmt werden.


Its the Ocean Stupid
Uploaded by Anonymous YdLZsn


Essay: The Greenhouse Effect – Does it even exist?
...............
..............

https://de.scribd.com/document/348761444/Its-the-Ocean-Stupi…
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.379.084 von nickelich am 23.07.17 12:15:00Die IPCC-Berichte fassen die gesamte relevante Forschung zum Thema des Klimawandels zusammen. Es handelt sich um Übersichtsartikel anerkannter Experten, die in jedem Bereich von hunderten anderen Experten durchgesehen und kritisiert und weiter verbessert werden. Das als "Bibel" zu charakterisieren ist reichlich kindisch. Es wirkt noch mehr absurd, wenn jeder dahergelaufene Internetverschwörungstheoretiker als glaubwürdiger Fachmann eingestuft wird, solange er nur das Ergebnis "Nichts dran am Klimawandel als Problem" liefert.

Ihre "Klimasensitivitäten 0 bis 9" waren ausdiskutiert. Sie können nicht einfach so tun, als wäre das nicht passiert. Auch damit demonstrieren Sie nur, dass mit Ihnen nicht vernünftig zu reden ist. Die anerkannte Spanne ist 2 bis 4,5 Grad je Verdopplung des CO2-Äquivalents. Die Spanne war im 5. IPCC-Bericht auf 1,5 - 4,5 abgesenkt worden, um damals aktuelle Ergebnisse, wie von Otto et al. zu berücksichtigen, die anhand der historischen Temperaturentwicklung zu niedrigeren Klimasensitivitäten bis in den Bereich um 1,5 kamen. Allerdings standen bereits damals diese Arbeiten isoliert gegenüber anderen Abschätzungen zur Klimasensitivität aufrgund der Modellrechnungen und paläoklimatologischer Untersuchungen. Die Ursache wurde dann gefunden - auch das wurde Ihnen bereits erläutert: der Ansatz von Arbeiten wie Otto et al. war unzureichend, weil von global homogenen Klimaantrieben ausgegangen wurde. Z.B. Berücksichtigung, dass der kühlende Effekt von Aerosol sich auf kontinentale Bereiche und vor allem die Nordhemispäre konzentriert, führt zur Berechnung höherer Klimasensitivitäten.

Wenn Sie ernst genommen werden wollen, setzen Sie die Diskussion nicht dauernd auf Null zurück, sondern erkennen das an, was ich oben geschrieben habe. Wenn Sie seinerzeit dagegen nachvollziehbare Einwände gehabt hätten, hätten Sie diese vorgebracht - die Gelegenheit hatten Sie damals. Dass Sie nicht richtig ticken, zeigen solche Beiträge wie: "Der Chef des Max-Planck-Instituts für Meteorologie geht von Klimasensitivität von 2,0 aus, aber Sie wissen es besser als er. Warum haben Sie dann nicht seinen Posten?" Warum soll ich seinen Posten haben wollen? Was für ein Argument soll das sein? Angenommen, er würde von einer Klimasensitivität von 2 ausgehen (ich werde das jetzt nicht nachprüfen, obwohl ich denke, dass er persönlich das nicht glaubt), dann läge das in dem von mir angegebenen Bereich von 2 bis 4,5 Grad/CO2-Verdopplung - wie haben Sie es jetzt geschafft, da eine Diskrepanz zu finden? Sie schreiben so, als wüßten Sie selbst nicht, was Sie schreiben. Es ist keine Konsistenz und Logik in Ihren Beiträgen, sondern vor allem viel Querulantentum, Lust am Streit, Trotz und Widerspruch und nicht der geringste Versuch, Inhalte zu verstehen, sich selbst zu korrigieren und zu einem Konsens zu gelangen.

Jetzt sind Sie erfreut über das, was depodoc hier von dem Fake-News-Blog notrickszone reinkopiert - dass der nächste Quartalsirre aufgetaucht ist, der meint, er könnte den Treibhauseffekt widerlegen - etwas, womit jeder dieser Internetverschwörungstheoretiker einige Jahrzehnte zu spät kommt. Zum einen passt die aktuelle Temperaturentwicklung nicht zu solchen Behauptungen, sondern die passt gut zu der Spanne der Klimasensitivität, die in den IPCC-Berichten angegeben wird. Wenn die aktuelle Temperatur gut 0,5 Grad niedriger läge, könnte man über alternative Theorien reden, aber vor dem Hintergrund der beobachteten Verhältnisse ist es nur noch krank, solchen Schwachsinn auch nur zu erwägen.

Zum anderen stehen da widersinnige Behauptungen wie etwa die Erklärung der Meerestemperatur auf Basis einer von diesem Reinhardt durchgeführten Berechnung der Albedo der Meere. Schwachsinn ist das, weil man ja die Albedo der Meere messen kann. Und zugleich die Albedo anderer Oberflächen. Die Albedo der Erde insgesamt ist ca. 0,31. Die Ozeane haben eine niedrigere Albedo, aber gegenüber dem All liegen dazwischen oft Wolken mit einer sehr hohen Albedo und in manchen Gebieten auch Eis, ebenfalls mit hoher Albedo. Man braucht also gar nicht auf Fehlersuche in den Rechnungen des Reinhardt zu gehen, sondern schon die ganez Logik seiner Ergüsse ist fehlgeleitet. Mit der von ihm berechneten Albedo der Meere, egal was da rauskommt, kann er gar nicht die gesamte Klimaforschung oder etwa die IPCC-Berichte als Zusammenfassung der Tausenden von Fachartikeln zum Klimawandel widerlege, weil die sich ja auf viel mehr gründen als isolierte Rechnungen. Wenn Reinhardt etwas ganz anderes herasubekommt, als jeder Experte auf dem Gebiet, etwas anderes als beobachtet wird und etwas, dass sich mit keiner anderen anerkannten Erkenntnis vereinbaren läßt, dann liegt Reinhardt eindeutig falsch. Und wenn das jemanden, der einen Doktortitel reklamiert, nicht auffällt, dann hat er offensichtlich eine Meise. Und jeder, der das nachplappert, hat da auch ein Problem.

Ich finde das ermüdend, dass dauernd Leute im Internet meinen, man müsste beweisen, warum der nächste Quartalsirre, den sie da finden, unrecht hat. So läuft das nicht. So eine Gestalt wie Reinhardt hat sich an die grundlegenden Regeln zu halten: wer aus dem Stand heraus die gesamte Forschung auf einem Gebiet mit tausenden von Publikationen widerlegen will, muss außerordentliche Beweise publizieren und sich der Diskussionen mit den Experten stellen, und wenn er diese überzeugt, dann kann man ihn ernst nehmen. Und das entscheidet sich nicht dadurch, dass es Blogbeiträge und irgendwelche Ergüsse im Internet gibt. Insofern ist dieser Reinhardt ein Nichtereignis und seine Beiträge sind Spinnerei.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.380.057 von for4zim am 23.07.17 16:59:38Absurd ist es, wenn nur die Mitglieder einer gewissen Denkrichtung von Ihnen als "glaubwürdige Fachleute" eingestuft werden und die Meinung eines anderen Wissenschaftlers von vornherein als falsch deklariert wird. Was treibt Sie, hier nach immer höherer Klimasensitivität zu streben und jedes niedrige Ergebnis von anerkannten Fachleuten mit hoher Reputation anzuzweifeln? Ob Sie oder Reinhardt recht haben werden, werden wir beide und auch Reinhardt nicht mehr erleben. Würde es Sie sehr kränken, wenn Sie am Ende Ihres Lebens erkennen müßten, daß Reinhardt vielleicht doch recht haben könnte?

Warum geben Sie eigentlich keine Jahreszahl an, wenn man Sie nach Ihrer Definition von " Beginn der Industrialisierung" fragt? Der Begriff wird doch sehr unterschiedlich eingeordnet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.379.159 von depodoc am 23.07.17 12:34:58
Zitat von depodoc: Interessant bei ...
Dass du hier immer wieder irgendwelche Texte bringst, die fundamentale Aussagen der Physik "widerlegen", ist nicht interessant, sondern nur langweilig.
Der angeblich nicht existierende Treibhauseffekt
- folgt theoretisch direkt aus dem Energieerhaltungssatz, den Strahlungsgesetzen und den Eigenschaften der Atmosphärengase,
- ist experimentell nachweisbar,
- wird in der realen Atmosphäre gemessen (IR-Strahlung aus der Atmosphäre, Abkühlung der Stratosphäre),
- ist die einzige bekannte Erklärung für die Temperatur der Erdoberfläche und -atmosphäre.
Immer wieder neu vorgebrachten Alternativerklärungen sind leicht widerlegbar, wie for4zim für das jüngste Beispiel gezeigt hat (grob falscher Wert für die Albedo über dem Ozean bei Ignorieren der Bewölkung).
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.380.657 von nickelich am 23.07.17 19:59:58nickelich, "meine" glaubwürdigen Fachleute sind alle Wissenschaftler, die normal arbeiten und publizieren, und die keine "Denkrichtung" vertreten. Ihre "glaubwürdigen Fachleute" sind irgendwelche Verschwörungstheoretiker aus dem Internet oder bezahlte Gutachter für Lobbyvereine oder jeder, von dem Sie aus irgendeinem Grund glauben, dass er gerade das wiedergibt, was Sie hören wollen. Ich strebe auch nicht nach einer höhren Klimasensitivität, sondern, anders als Sie, nach dem korrekten Wert nach Stand der Wissenschaft. Die Spanne von 1,5 bis 4,5 Grad wird bereits seit Ende der 70er Jahre vertreten, die Spanne von 2 bis 4,5 war im 4. IPCC-Bericht vertreten worden und wird wahrscheinlich im 6. IPCC-Bericht zurückkehren, nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu vermuten. Ihre Behauptungen zur Klimasensitivität entsprechen keinem irgendwie anerkannten Stand der Wissenschaft.

"Würde es Sie sehr kränken, wenn Sie am Ende Ihres Lebens erkennen müßten, daß Reinhardt vielleicht doch recht haben könnte?" Reinhardt wird nicht recht haben, weil seine Aussagen wirr und unlogisch und von keiner Sachkentnnis getrübt sind. Er behauptet, es gäbe keinen Treibhauseffekt - der ist Stand der Wissenschaft seit über 150 Jahren. Alleine schon seine Albedorechnung ist kompletter Schwachsinn, da gibt es nichts zu verteidigen. Oder wollen Sie die Rechnung begründen? Kapieren Sie überhaupt nur ein Wort von diesem Thema?

"Warum geben Sie eigentlich keine Jahreszahl an, wenn man Sie nach Ihrer Definition von " Beginn der Industrialisierung" fragt?" Weil das für diese Diskussion irrelevant ist. Der Vergleichswert ist manchmal ein Mittel des 18. Jahrhunderts oder ein Mittel zwischen 1850 - 1900 (aus pragmatischen Gründen - da haben wir schon Werte in der HadCrut4-Reihe). Für die Klimaantriebe setzt, wenn ich mich recht erinnere, der 5. IPCC-Bericht 1750 an. Von mir aus können Sie einen Zeitraum vorschlagen, über den gemittelt wird, das ist mir völlig egal. Das sind so oder so nur ein oder zwei Zehntel Grad rauf oder runter. Am Prinzip ändert das nichts. Auch hier ist Ihr Rumreiten auf diese Frage, wo es doch viel größere Diskrepanzen zwischen Ihrer Weltsicht und der Realität gibt, nur Querulantentum. Wenn man den Zeitraum 1970 bis 2100 nimmt und den gegenwärtigen Trend fortschreibt, erhält man einen Temperaturanstieg von ca. 2,3 Grad. Das ist völlig inkonsistent mit einer Klimasensitivität von unter 1,5 und passt gut zu einer von um die 3 Grad. Die Beobachtungen stützen nicht im geringsten die unsinnigen Behauptungen von Reinhardt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.380.057 von for4zim am 23.07.17 16:59:38Eigentlich hatte ich gehofft, ihren irren Schwachsinn den sie jährlich über 4 Quartale von sich geben, nicht lesen zu müssen wenn ich hier in diesem Thread schreibe.

Wie irre sie sind zeigt sich an diesem Beispiel:

Sie schreiben :

...Zum anderen stehen da widersinnige Behauptungen wie etwa die Erklärung der Meerestemperatur auf Basis einer von diesem Reinhardt durchgeführten Berechnung der Albedo der Meere...

Reinhardt hat in keiner Zeile seiner Arbeit die über die notrickzone zu lesen ist, etwas über die Albedo der Meere geschrieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.381.257 von depodoc am 23.07.17 22:33:48depodoc: "Zu diesem "Wesentlichen" zählen die Fresnel-Gleichungen und diverse Refractive Indices, die belegen dass die "Albedo" der Ozeane 6 %, und die Emissivität des Ozeanwassers 0,84 beträgt, der Ozean also kein "Schwarzer Strahler" ist. Dies führt zu einer Temperatur der Ozeane von 286 K, ohne dass dazu Treibhausgase erforderlich sind."

depodoc: "Reinhardt hat in keiner Zeile seiner Arbeit die über die notrickzone zu lesen ist, etwas über die Albedo der Meere geschrieben."

Ich gebe keinen Grund dazu, mich als "irre" zu bezeichnen und jemand, der hier jede wirre Verschwörungstheorie aufgreift und verbreitet, ist sicher nicht dazu geeignet, über geistige Gesundheit zu urteilen. Tatsache ist, dass ich den Stand der Wissenschaft zitiere, Sie hingegen permanent irren Schwachsinn - was ich am jeweiligen Ort auch inhaltlich begründet hatte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.381.014 von for4zim am 23.07.17 21:27:07"den Zeitraum 1970 bis 2100 nimmt"

... den anderen werfen Sie Rosinenpickerei vor und selbst scheuen Sie nicht davor zurück. Wenn sie aufrichtig wären, würden Sie zumindest den Zeitraum 1945 bis 1970 mit dazunehmen, aber das ist von Ihnen nicht zu erwarten.

Versuchen Sie doch einmal sich auf die Zunge zu beißen, wenn Sie wieder jemanden beleidigen möchten oder sprechen Sie mal mit einem Psychotherapeuten Ihres Vertrauens über diese Anwandlungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.384.410 von nickelich am 24.07.17 14:37:37Der gegenwärtige Trend besteht seit ca. 1970. Deshalb ist es nicht sinnvoll, die Jahrzehnte davor hinzuzunehmen.

Die Gründe für die (tatsächliche) Pause von etwa 1940 bis 1970 sind bekannt: vor allem war es ein starker Anstieg der SO2-Emissionen. Die Erwärmung in den Jahrzehnten davor ist außer auf CO2 auch auf einen Anstieg der Sonnenaktivität zurückzuführen.
Um den Trend stärker aussehen zu lassen, muß man die Zeit von 1945 bis 1970 weglassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.386.879 von nickelich am 24.07.17 19:44:50Das ist Unsinn: Um 1970 hat es einen (statistisch nachweisbaren) Trendwechsel gegeben.
Das war bei Beginn der angeblichen Pause nach 1998 nicht der Fall. 1998 war die Temperatur (duch El Nino) ungewöhnlich weit über dem Trend. Danach gab es nur die üblichen Schwankungen um den Trend herum.

Aber das ist doch nichts Neues. Wir haben das hier schon mehrfach klar gemacht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.384.410 von nickelich am 24.07.17 14:37:37Sie werfen mir Rosinenpickerei vor. Jetzt mache ich etwas, was Sie nie tun: ich nehme den Vorwurf ernst und überlege, ob da etwas dran sein kann.

Zunächst: was ist Rosinenpickerei? Rosinenpickerei ist, wenn man aus einem großen Datensatz, der zu einer bestimmten Schlußfolgerung führt, eine kleine Untermenge entnimmt, die durch Zufall (z.B. Schwankung um einen Trend) zu einer ganz anderen, irreführenden Schlußfolgerung führt. Das Rosinenpicken erkennt man daran, dass die Erweiterung des Datensatzes die Schlußfolgerung verändert.

Also: in diesem Fall habe ich belegen wollen, dass über einen langen Zeitraum, in dem der anthropogene Treibhauseffekt dominiert, der Temperaturanstieg entsprechend groß ist, um zu zeigen, dass die Erwartung von Klimasensitivitäten im Bereich von 1 oder weniger, wie das Reinhardt behauptet, nicht plausibel ist. Da der Klimaantrieb durch den Anstieg der Treibhausgase ständig gestiegen ist, übersteigt er erst seit den letzten Jahrzehnten deutlich natürliche Faktoren. Von ca. 1945 bis ca. 1970 wurde der anthropogene Treibhauseffekt kompensiert durch den Anstieg der Aerosolbelastung in der Luft. Der größte Teil des Temperaturanstiegs ist also erst nach 1970 angefallen, nämlich ca. 0,8 Grad. Von 1850 bis ca. 1970 findet man hingegen nur einen Temperaturanstieg von ca. 0,3 Grad. Dieser Teil des Temperaturanstiegs ist also klein gegenüber dem Rest. Für die restlichen ca. 80 Jahre bis 2100 ergibt die Extrapolation des aktuellen Trends weitere 1,4 Grad. Die Summe von allem ist 2,5 Grad als der Temperaturanstieg seit Beginn der Industrialisierung bis 2100. Da in diesen Zeitraum mindestens eine Verdopplung der CO2-Konzentration und im Mittel auch der anderen Treibhausgaskonzentrationen fällt und unter Berücksichtigung, dass man aufgrund der Verzögerung durch die Ozeane noch nicht den vollen Temperaturanstieg sieht, macht dieser Temperaturanstieg eine Klimasensitivität im Bereich von 2 bis 4,5 plausibel. Was passiert, wenn ich den Zeitraum vor 1970 weglasse? Ich nehme ca. 0,3 Grad Temperaturanstieg weg zum Nachteil meiner Argumentation. Das ist das Gegenteil von Rosinenpicken. Was passiert, wenn ich den Beginn des steilen Anstiegs um 5 Jahre verändere, z.B. auf 1975? Der Trend, der vorher mit 0,0176 Grad/Jahr 1970 - 2017 berechnet wurde, steigt auf 0,0183 Grad/Jahr für den Zeitraum 1975 - 2017 (die letzte Stelle ist nicht signifikant, da der Fehler eine Größenordnung größer ist). Veränderung des Startjahres würde also in dem Fall meine Argumentation verstärken, nicht schwächen - oder mit Blick auf den Fehler wäre die Argumentation unverändert. 1970 liegt irgendwo in dem Bereich eines Trendbruches, und das Jahr habe ich ausgewählt, weil es eine runde Zahl ist, aber nicht, um einen Trend zu optimieren. Die Entscheidung für 1970 hat also keine wesentlichen Auswirkungen auf meine Argumentation und kann daher kein Rosinenpicken sein.

Was würde sich ändern, wenn ich den Anfang auf 1945 lege? Nun, das wäre wirklich willkürlich, denn vor 1970 ist der Trend ein ganz anderer als nach 1970 und zwar hochsignifikant. Ich will aber plausibel nach 2017 in die Zukunft extrapolieren und das ist nur sinnvoll, indem ich den aktuellen, signifikant bestimmbaren Trend wähle. Irgendwelche Jahre im Bereich der siebziger Jahre sind dann ein statistisch verteidigbarer Startpunkt. Den Endpunkt für dei Trendberechnung wähle ich gar nicht, sondern der ist mit der Menge vorhandener Beobachtungen vorgegeben.

Ich habe also den Vorwurf des Rosinenpickens ernst genommen und geprüft. Ich sehe im Moment keinen Grund für den Vorwurf. Sie hatten noch moniert, dass ich mit 1850 anfange und nicht mit dem tatsächlichen Beginn des industriellen Zeitalters irgendwo im 18. Jahrhundert. Nun liegen beim HadCrut4-Datensatz nun einmal erst seit 1850 Daten vor. Weiterhin passiert vor 1850 bei dem anthropogenen Treibhauseffekt wirklich nicht viel - bis ins 20. Jahrhundert hinein sind die natürlichen Schwankungen der globalen Temperatur größer als der anthropogene Treibhauseffekt. Ob ich den Temperaturanstieg bis 1970 mit 0,3 Grad oder gar mit 0,6 Grad ansetze, ändert an der Gesamtbilanz von entweder ca. 2,5 Grad anthropogenem Temperaturanstieg bis 2100 oder ca. 2,8 Grad Anstieg bis 2100 nichts Grundlegendes. Ich mache ja nur eine Plausibiltätsbetrachtung, keine exakte Rechnung. Also ist die Diskussion, wo denn der Beginn des industriellen Zeitalters im Sinne dieser Diskussion liegen soll, für das Ergebnis unwichtig.

Zum anderen Absatz: "Versuchen Sie doch einmal sich auf die Zunge zu beißen, wenn Sie wieder jemanden beleidigen möchten oder sprechen Sie mal mit einem Psychotherapeuten Ihres Vertrauens über diese Anwandlungen." Sie schaffen es immer wieder, mir angebliche Beleidigungen im gleichen Satz vorzuwerfen, in dem Sie dann eine tatsächliche Beleidigung "...Psychotherapeuten..." unterbringen. Und das, nachdem depodoc schrieb: "Wie irre sie sind zeigt sich (...)", eine Beleidigung, die Sie seltsamerweise nicht stört. Und wieso schrieb depodoc das? Weil ich ihn beleidigt hatte? Nein, weil ich über Reinhardt schrieb, dass der Schwachsinn verbreitet, von ihm als Internetverschwörungstheoretiker und Quartalsirren schrieb - ok, der "Quartalsirre" ist wirklich zu grob, den nehme ich zurück und entschuldige mich dafür, aber dass er Schwachsinn verbreitet und ein Internetverschwörungstheoretiker ist, dazu stehe ich, denn in seinem Pamphlet wirft er ja sämtlichen Klimaforschern vor, dass ihre Publikationen zum Treibhauseffekt, zur Albedo und zum Strahlungsbudget der Erde gefälscht seien, mithin sämtliche Wissenschaftler Betrüger seien und zwar nur auf der Basis, dass dieser Reinhardt, der vor der Erstellung seines Pamphlets nach eigener Aussage die von ihm verwendeten Fresnel-Gleichungen noch gar nicht kannte, nun als Amateur damit rumgerechnet hat und nun meint, seine Ergebnisse widerlegen, was die gesamte Wissenschaft in den vergangenen Jahrzehnten zu dem Thema erarbeitet hat. Ist das irre und schwachsinnig? Ja, das ist es. Es ist die gleiche Kategorie wie Leute, die ein Perpetuum Mobile erfunden haben wollen, die herausfinden, dass die Realitvitätstheorie ein Schwindel wäre oder dass die Mondlandung nie stattgefunden haben soll. Ich gebe zu, da rutscht mir der Begriff "Spinner" oder "Quartalsirrer" schnell heraus, auch wenn ich mir da wirklich auf die Zunge beißen sollte. Inhaltlich tut sich da nichts mehr. Reinhardts Pamphlet ist in keiner Weise zu verteidigen, da einfach zu weit ins Bekloppte abgedriftet. Übrigens beleidigt depodoc nicht nur mich, er schreibt schon seit einem Jahrzehnt auch beleidigend über seriöse Wissenschaftler, beschimpft die als Verbrecher, Betrüger und Geisteskranke, da ist Dünnhäutigkeit, wenn ich seine Internetverschwörungstheoretiker als solche bezeichne, verlogen.

Und, mit Verlaub, es sieht ja nicht anders mit Vahrenholt und Lüning aus, deren "Prognose" in genau die entgegengesetzte Richtung läuft wie die beobachtete Temperatur, während die Herren immer noch davon schwadronieren, dass die Beobachtungen sie bestätigen würden. Auch da muss ich mir auf die Zunge beißen, denn das tut schon fast physisch weh, diesen Murks anzuschauen, der auf der Kalten Sonne verbrochen wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.387.749 von for4zim am 24.07.17 21:33:37"vor 1970 ist der Trend ein ganz anderer als nach 1970 und zwar hochsignifikant"

... stimmt, das ist wie mit dem Wetter in mittleren Breiten, mal Sonnenschein, mal Regen. Wettertrend also im Schnitt wechselhaft
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.387.890 von nickelich am 24.07.17 21:52:01Sie wissen ganz genau, dass der Trend 1945 - 1970 praktisch Null ist und seit 1970 ca. 0,018 Grad/Jahr. Den Punkt des Trendwechsels kann man zwar nur auf einige Jahre genau bestimmen, aber ob man den Trendwechsel auf 1968 oder 1970 oder 1973 oder 1975 legt, ändert an den Resultaten im Rahmen des Fehlers nichts. Das heißt, das Ergebnis ist robust.

Und lernen Sie mal, Behauptungen auch zu belegen. Ihr Zwischenruf unterscheidet sich nicht von einem "Aber doch!" im Kindergarten, während ich mir die Mühe mache, meine Aussagen zu belegen. Und Trends mit ihren Fehlern zu berechnen, ist ja nun wirklich nicht schwer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.387.914 von for4zim am 24.07.17 21:57:08Ist es so wichtig, ob der Regen um 11:00 oder um 13:00 aufhört. Der Trend bleibt "wechselhaft".

Anders gesagt, wann kommt wieder ein Trend wie von 1945 bis 1970 und löst den dann nachgefolgten Trend ab. Ein großer Vulkanausbruch könnte dies beispielsweise einleiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.004 von nickelich am 24.07.17 22:11:40Sie wissen, dass das Quatsch ist. Ein Vulkanausbruch leitet keinen Trendwechsel ein. Das hat der Ausbruch des Mt. Pinatubo ja auch nicht geschafft, obwohl er 19992/1993 erst mal die globale Temperatur um gut 0,2 Grad gesenkt hatte. Am Trend hatte das langfristig nichts geändert.

Warum 1945 - 1970 eine Pause war, ist bekannt - ich hatte Ihnen das Kapitel im IPCC-Bericht genannt, wo das erläutert wird.

Ihre Beiträge sind völlig neben der Spur, inhaltsleer, ohne Belege und sind aus meiner Sicht nur Trollen. Das muss Ihnen doch auffallen, dass Ihre Beiträge überhaupt nicht angemessen sind?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.052 von for4zim am 24.07.17 22:19:29Daß der Ausbruch eines Supervulkans oder der Einschlag eines großen Meteoriten die Temperatur nicht nur über zwei Jahre absenken kann, muß doch nicht mehr diskutiert werden. Mt. Pinatubo war kein Supervulkan sondern gemessen an anderen ein Winzling.
Oder wollen Sie noch Beweise, daß Wasser im Normalfall nicht bergauf fließt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.127 von nickelich am 24.07.17 22:31:18Und was wollen Sie jetzt beweisen? Dass Sie ein Querulant sind oder dass Sie keine Argumente zur Sache haben?

Wenn ein Supervulkan ausbricht oder eine Alieninvasion stattfindet oder Zomieapokalypse kommt oder Jesus wieder erscheint, ist natürlich alles anders, aber an den wissenschaftlichen Feststellungen ändert das nichts: der Treibhauseffekt ist real und die globale Temperatur steigt in dem Ausmaß, der in der Klimaforschung bestimmt wurde. Und wenn Ihr Supervulkan dann ausbricht, melden Sie sich halt wieder. Bis dahin Trollen Sie aber nur.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.184 von for4zim am 24.07.17 22:43:06"eine Alieninvasion stattfindet oder Zomieapokalypse kommt oder Jesus wieder erscheint"

... das nenne ich trollen. Reißen Sie sich mal zusammen, auch wenn es schwerfällt.

"die globale Temperatur steigt in dem Ausmaß, der in der Klimaforschung bestimmt wurde"

... was für ein Schmarrn, die Klimaforschung stochert im Nebel. Klimasensitivität von null bis 9 wurde schon veröffentlicht. Selbst die Range der von Ihnen angeführten meistgetippten Annahmen zu diesem Problem ist riesig.

Immerhin geben Sie in Beitrag Nr.3 zu :"Es gibt keinen magischen Schwellenwert, ab dem plötzlich das System Erde irreversibel geschädigt ist."
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.292 von nickelich am 24.07.17 23:02:10Reißen Sie sich mal zusammen, auch wenn es schwerfällt. Das sollten Sie sich mal zu Herzen nehmen.

Hier sollten wir uns auf Ereignisse oder Entwicklungen beschränken, die alle paar Jahrhunderte mal auftreten - oder die zu erwarten sind. Katastrophen wie der Ausbruch eines Supervulkans und der Einschlag eines Kometen oder Planetoiden gehören nicht dazu. In diesem Thread haben sie nur eine Bedeutung, wenn man die langfistige Klimahistorie betrachtet.

Zur ersten von mir genannten Kategorie gehören ein Rückgang der Sonnenaktivität (meinetwegen auf das Niveau im Maunder-Minimum) oder große Vulkanausbrüche wie der des Pinatubo. Solche Entwicklungen können den Trend nicht wesentlich beeinflussen.

Zur zweiten Kategorie gehört leider der weitere Anstieg der Treibhausgaskonzentration, welche die weitere Erwärmung treibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.292 von nickelich am 24.07.17 23:02:10"Immerhin geben Sie in Beitrag Nr.3 zu " Das ist exakt der Unterschied zwischen uns beiden: ich erkenne Fakten an, Sie hingegen interessieren die Fakten nicht. Ihre "Klimasensitivität von 0 - 9" hat mit der Realität nichts zu tun, denn es gibt ja seriöse Publikationen über den erwarteten Bereich der Klimasensitivität um den Wert 3 Grad. Und Sie schaffen es ja noch nicht mal, den einfachen Sachverhalt anzuerkennen, dass die globale Temperatur im erwarteten Bereich steigt, statt in der von Leugnern behaupteten Weise zu pausieren oder gar zu sinken:



Sie tun ständig so, als gäbe es das Diagramm nicht. Das ist stures Leugnen im Extrem.

Und außer Behauptungen liest man von Ihnen kein Argument, keine Belege, noch nicht mal eine Stellungnahme, wenn ich auf einen Ihrer unfundierten Vorwürfe detailliert eingehe und ihn beantworte - wenn es da keine Gelegenheit zum Krawall gibt, interessiert Sie das einfach nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.847 von for4zim am 25.07.17 07:23:30"es gibt ja seriöse Publikationen über den erwarteten Bereich der Klimasensitivität um den Wert 3 Grad"

... und es gibt viel seriösere dazu mit einem Wert von 2°C vom Chef des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Das ist ein ganz einfacher Sachverhalt, den Sie nicht ableugnen sollten, so sehr Sie auch die Vorstellung einer Klimakatastrophe liebgewonnen haben.
Bei einer Klimasensitivität von 2°C wird Hof in der Oberpfalz nie die Temperatur von Freiburg im Breisgau erreichen und Freiburg nicht die Temperatur von Genua. Ist diese Vorstellung so schrecklich für Sie?
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.481 von rv_2011 am 24.07.17 23:47:49Der Ausbruch am Pinatubo war lächerlich klein gegenüber dem Ausbruch am Tambora. Dieser liegt gerade 201 Jahre zurück, fällt also in die Kathegorie "Ereignisse oder Entwicklungen, die