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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 13.05.21 16:57:00 von


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21.06.18 11:38:58
Beitrag Nr. 1.001 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.033.693 von Strive_and_Prosper am 21.06.18 11:24:06Wenn das rein operativ wäre, würde sich aber sofort der Kurs angleichen, also es keine zweistellige Rendite mehr sein.
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21.06.18 11:41:22
Beitrag Nr. 1.002 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.033.450 von 1erhart am 21.06.18 10:57:00
Zitat von 1erhart: Kann mich an reguläre Dividenden in der Höhe nur 2003 erinnern. Nach dem kompletten Crash
Dot.com, Nine Eleven und Irakkrieg als der DAX nur noch bei gut 2000 stand.
Da waren tatsächlich gerade im Nebenwertebereich reguläre Dividenden von 20% möglich.

Das war damals allerdings auch ein Ausnahmezustand.




Richtig!

Anfang 2003 oder Ende 2008 gab es ja auch Aktien, die tatsächlich mit 1-2fachen FreeCasflow bewertet waren. Logisch, dass es da dann auch vereinzelt Aktien mit 20% Div-Rendite gab. Das hat sich dann aber bis 2010 sehr schnell wieder verändert, da die Kurse sich dann entsprechend ver5facht haben.

Wie du schon sagst, das waren absolute Ausnahmezustände.
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21.06.18 11:49:07
Beitrag Nr. 1.003 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.033.822 von katjuscha-research am 21.06.18 11:38:58
Zitat von katjuscha-research: Wenn das rein operativ wäre, würde sich aber sofort der Kurs angleichen, also es keine zweistellige Rendite mehr sein.


Es ist operativ (Aurelius: hohe Exiterlöse), Zapf( Turnaround gelungen), beide Unternehmen werden nach den Ausschüttungen auch in Zukunft auf hohen Cashbergen sitzen.

Es sind wohl eher andere Gründe wieso sich der Kurs nicht angleicht.
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21.06.18 12:12:22
Beitrag Nr. 1.004 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.033.912 von Strive_and_Prosper am 21.06.18 11:49:07Hohe Exiterlöse sind aber kein Dauerzustand, sondern durch das Geschäftsmodell begründet. Exiterlöse gehören halt bei einem Beteiligungsunternehmen dazu, aber gibts nicht jedes Jahr. Wie das auch negativ wirken kann, kannst du bei der DBAG aktuell nachschauen, wo der Kurs letztes Jahr stark angezogen hat, weil es Exits gab, aber dieses Jahr fehlen sie und plötzlich fällt der Kurs stark. An sich ist beides dämlich, weil man Beteiligungsunternehmen nicht nach Höhe der Exits und Dividenden bewerten sollte, sondern ausschließlich nach dem NAV. Dann werden diese Schwankungen bei Exits, unwichtigen Gewinnausweisen und Dividenden nämlich geglättet. Daher haben Dividenden bei Beteiligungsunternehmen nicht den gleichen Charakter aus operativen Gewinnen eines Industrieunternehmens.


Zapf kann ich nicht beurteilen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es dafür keine Begründung gibt. Wenn es wirklich rein operativ wäre und wiederholbar, dann würde sich der Kurs ganz schnell verdoppeln. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es wohl irgendeinen Sondereffekt.
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21.06.18 14:19:29
Beitrag Nr. 1.005 ()
... ich wollte mit meinem Hinweis nur darauf aufmerksam machen, dass es zwar wichtig ist eine eigene Sichtweise zu erhalten, diese aber nicht zum Dogma zu machen.

Rein psychologisch betrachtet ist es völlig klar, dass hier im Board einhellig eine positive Prognose zur Aktienkursentwicklung vorherrscht. Denn das ist die Erwartung der Investierten, die in der vermutlich sehr grossen Mehrzahl keine Gewinne in der Position haben, diese aber erwarten/erhoffen (sonst wären sie die Position nicht eingegangen).

Im Vergleich zur Patrizia Immobilien AG ist Corestate nicht so unterbewertet, wie zuweilen suggeriert wird.
Die Bilanzsumme beider Gesellschaften ist vergleichbar, ca. 1,7 Mrd. EUR. Die EK- Quote der Corestate liegt bei ca. 34%; bei Patrizia bei ca. 62%. Die Gewinne der Patrizia überstiegen in Q1 2018 die der Corestate.
Legte man die aktuellen Bewertungskennzahlen der Patrizia in Bezug auf das EK zugrunde, dürfte Corestate je Aktie ca. 37,00 EUR kosten, was ein knapp 20%-iges Abwärtspotential bedeutete.

VG
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21.06.18 14:36:08
Beitrag Nr. 1.006 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.035.061 von Turbocharlotte1 am 21.06.18 14:19:29Geht ja hier nicht um Dogmen.

Klar muss jeder sein Investment ständig hinterfragen. Selbstverständlich!



Allerdings versteh ich deine Argumentation zu den Kennzahlen nicht. Was hat die Höhe der EK-Quote und der absolute Gewinn von Patrizia mit der Bewertung von Corestate zu tun? Wenn dann muss man doch den Gewinn wenigstens mit dem Börsenwert abgleichen. Und die EK-Quote allein hat wohl am wenigsten mit der Frage zu tun, wie ein Unternehmen fair bewertet ist.
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21.06.18 15:07:57
Beitrag Nr. 1.007 ()
Das Verhältnis vom EK zur Börsenkapitalisierung ist ein Bewertungskriterium.

Das EK der Patrizia, knapp 1,1 Mrd. EUR, wird derzeit mit ca. 1,47 Mrd EUR (Marktkapitalisierung) bewertet (Faktor ca. 1,3); das EK der Corestate, ca. 0,58 Mrd. EUR, mit derzeit ca. 0,97 Mrd. EUR (Faktor ca. 1,65).

VG
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21.06.18 15:15:48
Beitrag Nr. 1.008 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.035.388 von Turbocharlotte1 am 21.06.18 15:07:57Ja, EIN Bewertungskriterium.

Da sollte man aber das Alter bzw. die Historie des jeweiligen Unternehmens im Blick haben und die im Vergleich Gewinne/Cashflows.


Patrizia ist ja deutlich älter und konnte daher jahrelang EK aufbauen. Ist doch klar, dass Corestate noch nicht soweit sein kann.
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21.06.18 15:28:37
Beitrag Nr. 1.009 ()
@katjuscha

entscheidend sind die aktuellen und künftigen Fakten. Die Vergangenheit ist "Altschnee".

Die Investierten sollten sich fragen: Wieso soll ein Bewertungsaufschlag gegenüber Patrizia gerechtfertigt sein?

VG
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21.06.18 15:37:06
Beitrag Nr. 1.010 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.035.595 von Turbocharlotte1 am 21.06.18 15:28:37
Zitat von Turbocharlotte1: @katjuscha

entscheidend sind die aktuellen und künftigen Fakten. Die Vergangenheit ist "Altschnee".

Die Investierten sollten sich fragen: Wieso soll ein Bewertungsaufschlag gegenüber Patrizia gerechtfertigt sein?

VG


Du bist ja lustig, suchst dir eine Kennzahl raus und sprichst von Bewertungsaufschlag gegenüber Patrizia. Was ist denn mit Kennzahlen wie KGV, EV/EBITDA oder Dividendenrendite. Diese zeigen allesamt auf, dass CCH deutlich günstiger bewertet als Patrizia ist.
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21.06.18 16:02:21
Beitrag Nr. 1.011 ()
@Mitsch

die Dividendenrendite sollte man nicht überbewerten.

Ich gebe zu, dass für mich die Bewertung des EK wichtig ist. Sicher lassen sich andere Bewertungskriterien finden, die Corestate als günstiger im Vergleich zu Patrizia bewertet erscheinen lassen. Jede/r muss hier für sich gewichten.

VG
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21.06.18 16:45:47
Beitrag Nr. 1.012 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.035.595 von Turbocharlotte1 am 21.06.18 15:28:37
Zitat von Turbocharlotte1: @katjuscha

entscheidend sind die aktuellen und künftigen Fakten. Die Vergangenheit ist "Altschnee".

Die Investierten sollten sich fragen: Wieso soll ein Bewertungsaufschlag gegenüber Patrizia gerechtfertigt sein?

VG




wo hab ich denn von der Vergangenheit gesprochen?

logisch ist die Zukunft wichtig. Deshalb find ich Corestate ja unterbewertet, insbesondere gegenüber Aktien wie Patrizi oder Aroundtown, die weitestgehend aus der Branche kommen, wenn auch nicht das gleiche Geschäftsmodell haben.


Ich wollte dir nur mal verständlich, dass Patrizia hinsichtlich Eigenkapital nicht mit einem jüngeren Unternehmen wie Corestate vergleichen kannst, weder beim EK pro Aktie noch bzw. erst recht nicht bei der EK-Quote.
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21.06.18 16:49:55
Beitrag Nr. 1.013 ()
Der Kreis ist rund und hat keine Ecken.
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21.06.18 17:06:56
Beitrag Nr. 1.014 ()
Das Patrizia aufgrund seiner Bestandsimmobilien höhere Sicherheit bietet war sowieso jedem klar, aber zu behaupten Corestate wäre gegenüber Patrizia überbewertet kann man ehrlich gesagt schwer nachvollziehen und die Behauptung ist schon etwas gewagt.
Es müssen andere Faktoren einfließen.
So arbeitet Corestate mit seinem EK vielfaches effizienter als Patrizia. HL ist das beste Beispiel. Wärend Patrizia sich teure Übernahmeschlachten wie triuva geleistet hat.

Die Gesamtkapitalrendite und Eigenkapitalrendite wäre da gute Vergleichskenzahlen. Corestate hätte wenn man die unbereinigigte Gewinne hernimmt für 2017 knapp 20 Eigenkapitalrendite und knapp 10 Gesamtkapitel auf sein eingesetztes Kapital erwirtschaftet und wo Patrizia hängt kann jeder selber nachgucken.
Des weiteren sollte jedem klar sein.

Es wurde gesagt das die Quartalszahlen von Patrizia die von Corestate leicht übertroffen wurde. Ja das stimmt vielleicht.

Doch eine kleine Frage wenn’s gestattet ist. Wie viel AuM hat Corestate und wie viel hat Patrizia ;) ich glaube sollte 22 vs 40 Mrd sein. Und bei solch einem großen Differenz liegt der Gewinn nur leicht über der von Corestate.

Waß net vielleicht hab nur ich das Gefühl, doch.

Mir kommt es vor als ob ich hier eine Pferdekutsche mit einem Ferrari vergleichen würde. ;)

Gruß Lin
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21.06.18 17:24:26
Beitrag Nr. 1.015 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.036.366 von katjuscha-research am 21.06.18 16:45:47


Wie von Turbocharlotte beschrieben ist die Eigenkapitalausstattung wenig überraschend bei Patrizia besser als bei Corestate. Das war es dann aber auch. Ansonsten sprechen nahezu alle anderen Bewertungskriterien für Corestate. Insofern gebe ich Turbocharlotte Recht: Jeder muss für sich selbst gewichten :D
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21.06.18 17:25:20
Beitrag Nr. 1.016 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.036.702 von Be_eR am 21.06.18 17:24:26Ergänzung:

Oben ist Corestate, unten Patrizia!
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21.06.18 22:09:43
Beitrag Nr. 1.017 ()
Obwohl zwischen 20-18€ war Patrizia einfach nicht sexy genug doch mit Kursen um die 16€ Tendenz nach unten erscheint mir diese immer attraktiver zu werden. Praktisch eine Anleihe die jährlich 7% abwirft organisch wächst und wohl zu den stabilsten Firmen im Index zählen. Wer auf doppelt Sicherheit legt wird mit Patrizia zu den Kursen gut schlafen können.
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22.06.18 00:59:57
Beitrag Nr. 1.018 ()
Linjun solltest nochmal in die Schule gehen und Prozentrechnen lernen! Erklär bitte mal wie du auf 7% kommst! Kurs 16 Euro und bei 25 Cent Dividende.
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22.06.18 02:01:06
Beitrag Nr. 1.019 ()
Habe ich gesagt 7% Dividenden?
Ich glaube die Antwort sollte offensichtlich sein, nämlich nein.

Und ja ich glaube wir müssten wirklich paar Leute in die Sonderschule schicken, hast recht.🤔
100 Mio : 1,5 Mrd Marktkapitalisierung = 0,666=6,6% Tendenz steigend.
Heißt rein technisch her gesehen ,erwirtschaftet Patrizia 7% Rendite auf dein investiertes Kapital. Doch diese werden dann ähnlich wie im Falle Berkshire in der Bilanz schlummern und somit den Aktionärsvalue erhöhen, aber das sieht man kurzfristig nicht, da man eben nur die 0,25€ Dividende sieht. Rein oberflächlich betrachtet. Ich habe auch Berkshire Aktien und da diese keine divi zahlen, kann ich nur mit Erhöhung des shareholder value berechnen die sag ich mal 5-6% auf das eingesetzte Kapital beträgt.

Sollte glaube ich nachvollziehbar sein.
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22.06.18 09:25:20
Beitrag Nr. 1.020 ()
@Linjun

die im Vergleich besseren Renditen sehe ich wohl; allerdings bedeuten diese auch ein geringeres Potential für Steigerungen.

Zu berücksichtigen dürfte sein, dass Patrizia die getätigten Übernahmen "verdauen" muss; m.a.W., die Potentiale werden erst künftig sichtbar (steigende Renditen).

Allein der Umstand, dass die AuM bei Patrizia fast doppelt so gross sind, lässt erahnen, welche Potentiale schlummern.
Um bei den AuM relevant nachzuziehen (das ist erklärtes Ziel), dürfte es bei Corestate nicht ohne KE gehen.

Ich stimme Dir zu, Patrizia ist sicherlich das deutlich konservativere Investment.

VG
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22.06.18 09:32:23
Beitrag Nr. 1.021 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.040.191 von Linjun am 22.06.18 02:01:06Entschuldige bitte, aber was willst du denn damit sagen?

Nach dieser von dir gegebener Formel ist Corestate doch die klar bessere Alternative:
135 Mio EBIT '18 / 956 Mio Market Cap = 14 % Rendite und damit genau doppelt so viel wie Patrizia.
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22.06.18 10:23:03
Beitrag Nr. 1.022 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.034.104 von katjuscha-research am 21.06.18 12:12:22
Zitat von katjuscha-research: Hohe Exiterlöse sind aber kein Dauerzustand, sondern durch das Geschäftsmodell begründet. Exiterlöse gehören halt bei einem Beteiligungsunternehmen dazu, aber gibts nicht jedes Jahr. Wie das auch negativ wirken kann, kannst du bei der DBAG aktuell nachschauen, wo der Kurs letztes Jahr stark angezogen hat, weil es Exits gab, aber dieses Jahr fehlen sie und plötzlich fällt der Kurs stark. An sich ist beides dämlich, weil man Beteiligungsunternehmen nicht nach Höhe der Exits und Dividenden bewerten sollte, sondern ausschließlich nach dem NAV. Dann werden diese Schwankungen bei Exits, unwichtigen Gewinnausweisen und Dividenden nämlich geglättet. Daher haben Dividenden bei Beteiligungsunternehmen nicht den gleichen Charakter aus operativen Gewinnen eines Industrieunternehmens.


Zapf kann ich nicht beurteilen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es dafür keine Begründung gibt. Wenn es wirklich rein operativ wäre und wiederholbar, dann würde sich der Kurs ganz schnell verdoppeln. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es wohl irgendeinen Sondereffekt.


Sorry für den kurzen Offtopic nochmals.

Zu Aurelius: Es gibt eine Basisdividende --> aus den operativen Gewinnen der Beteiligungen gespeist (diese Div. steigt seit Jahren)
Es gibt zusätzlich eine Beteiligungsdividende die ebenfalls seit Jahren bezahlt wird und stetig steigt, da fast jedes Jahr ein Exit. Aurelius hat dieses Jahr trotz Rekorddividende extra Geld zurückgestellt und weniger ausgeschüttet um auch zukünftig diese hohen Div. bezahlen zu können. Ich rechne für die nächsten 3 Jahre ebenfalls mit 5 € Div. und somit ~10 % Rendite. Der Kurs ist seit der Shortattacke belastet, aktuell nahe NAV.

Zu Zapf:

Auch hier sitzt man auf einem hohen Cashberg, der die nächsten Jahre eher noch anwachsen wird, da man mit hohen Margen arbeitet.
Dass der Kurs nicht reagiert, liegt daran dass hier ein Investor um die 75 % hält und mit Taschenspielertricks versucht Investoren zu verschrecken um die Übernahme vorzubereiten.
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22.06.18 10:38:16
Beitrag Nr. 1.023 ()
Meine Kernaussagen ist einfach entweder Sicherheit gegen mehr Rendite oder wahrscheinlich weniger Rendite aber gegen mehr Sicherheit.

Muss jeder für sich entscheiden. Ich hatte damals sehr viel von Patrizia gehalten, tuh es es jetzt immer noch und hab alle Geschäftsberichte der letzten 6 Jahre angeguckt , da ich (Unternehmerfamilienbackground) sehr viel von skalierbaren und sicheren Rendite halte deren Einkommensströme durch Verträge bzw. Lizenzen sichergestellt sind und damit planbar sind, wo zusätzlich das Vermögen durch Immobilien Werttechnisch einigermaßen inflationsgesichert ist.
Habe allerdings dann damals Patrizia für 18,3€ verkauft und alles zu Corestate umgeschichtet weil mir Corestate einfach viel aussichtsreicher war, und das habe ich nicht bereut.

Doch bei mir kommen dann Anfang 2019 4x 10 jährige Bausparverträge und mit der Dividenden einiges zusammen und die müssen irgendwie untergebracht werden, meine Position bei Corestate ist schon sehr groß weswegen ich nicht mehr aufstocken werde. Und deshalb wenn ich mir Patrizia zu den Kursen anschaue kann man damit denke ich liebäugeln.

Falls Patrizia seinen Überschuss auf 120 Mio hochschrauben könnte, was ich denke durchaus machbar sind/ist/sein könnte, hätte wir eine schon eine recht attraktive Bewertung die eine Konkurrenz zur Corestate darstellen würde welche Unternehmen nun die bessere Wahl wäre.
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22.06.18 14:09:51
Beitrag Nr. 1.024 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.042.288 von Strive_and_Prosper am 22.06.18 10:23:03Wie gesagt, Beteiligungsholdings sollte man nur nach NAV bewerten, denn die Dividende hängt indirekt an der Werthaltigkeit der Assets.

Man wird keine hohe Dividende dauerhaft durch entsprechende Exits und operative Gewinnen zahlen können, wenn der NAV nicht entsprechend hoch ist, um dauerhaft solche Exits zu haben. Zumal Konjunktur und Finanzmarktbewertung ja keine Einbahnstraße ist. Das ist auch bei der sicherlich sehr soliden und sriösen Aurelius nicht anders. Man kann schlecht aktuelle Erfolge in die Zukunft fortschreiben.
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25.06.18 12:28:42
Beitrag Nr. 1.025 ()
Interessantes Interview mit dem neuen CEO zu Akquisitionen, Märkten, Produkten, Kundengruppen und... Sascha Wilhelm.

Dieser Mann soll den Börsenwert von Corestate nach oben treiben
Der frischgebackene Corestate-Chef Michael Bütter soll dem Kurs der Corestate-Aktie hochhelfen und das Unternehmenswachstum vorantreiben. Die Zauberformel, wie beides gleichzeitig funktionieren kann, ist ihm noch nicht zu entlocken. Immerhin, über ein neues Produkt denkt er bereits laut nach: einen offenen Publikumsfonds.
http://www.immobilien-zeitung.de/146779/mann-soll-boersenwer…
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25.06.18 12:42:07
Beitrag Nr. 1.026 ()
Er sieht den fairen Wert "nur" bei 60 Euro? Das ist ja fast schon enttäuschend wenig...
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25.06.18 12:52:44
Beitrag Nr. 1.027 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.059.958 von chrismuenster am 25.06.18 12:42:07
Zitat von chrismuenster: Er sieht den fairen Wert "nur" bei 60 Euro? Das ist ja fast schon enttäuschend wenig...


Deckt sich mit meiner Einschätzung. Wenn/sobald die freien Mittel für weitere gewinnbringende Übernahmen eingesetzt werden, kann sich der faire Wert dann auch schnell Richtung 70 Euro verschieben...
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25.06.18 12:53:53
Beitrag Nr. 1.028 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.059.958 von chrismuenster am 25.06.18 12:42:07
Zitat von chrismuenster: Er sieht den fairen Wert "nur" bei 60 Euro? Das ist ja fast schon enttäuschend wenig...


60 € wären aktuell ja auch nachvollziehbar, für das was Corestate erreicht hat.

Wenn man höhere Kurse als 60 € sehen will, muss Corestate über 2018 hinaus weiter wachsen. Und dafür brauch es halt dann noch die ein oder andere News, um die man sich offenbar intern kümmert.

also abwarten und Tee trinken.
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25.06.18 12:58:00
Beitrag Nr. 1.029 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.060.045 von katjuscha-research am 25.06.18 12:53:53Eine Aussage, die ich schon mal gut finde

…."Wir sehen uns aber auch in anderen Ländern um.“ Wie viel und wie schnell Corestate wachsen will, sagt er nicht. „Wir geben keine Zielmarke für unsere Assets under Management aus. Was mich interessiert, ist Profitabilität. Ich glaube an Umsatz, Ebitda, an Kosten und die Aktienkursentwicklung. Mit wie vielen Assets under Management ich da meine Ziele erreiche, ist sekundär.“....




Ein Grund für die Unterbewertung ist vielleicht in den letzten zwei Absätzen des Artikels zu finden. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso wir vor allem so viele ausländische Fonds unter den Großaktionären finden, aber weniger deutsche Investoren. Für mich aber kein Grund, nicht zu investieren.
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25.06.18 13:13:12
Beitrag Nr. 1.030 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.060.072 von katjuscha-research am 25.06.18 12:58:00
Zitat von katjuscha-research: Eine Aussage, die ich schon mal gut finde

…."Wir sehen uns aber auch in anderen Ländern um.“ Wie viel und wie schnell Corestate wachsen will, sagt er nicht. „Wir geben keine Zielmarke für unsere Assets under Management aus. Was mich interessiert, ist Profitabilität. Ich glaube an Umsatz, Ebitda, an Kosten und die Aktienkursentwicklung. Mit wie vielen Assets under Management ich da meine Ziele erreiche, ist sekundär.“....




Ein Grund für die Unterbewertung ist vielleicht in den letzten zwei Absätzen des Artikels zu finden. Vielleicht ist das auch der Grund, wieso wir vor allem so viele ausländische Fonds unter den Großaktionären finden, aber weniger deutsche Investoren. Für mich aber kein Grund, nicht zu investieren.


Das Gleiche habe ich beim lesen auch gedacht!

„Der Kapitalmarkt prüft uns im Moment“ Das trifft es meiner Meinung nach ganz gut.

"Seinen Wechsel von der trendigen Online- in die behäbigere Immobilienwelt begründet er damit, dass es für ihn bei Corestate zurzeit mehr zu tun gibt. Zusammen mit dem 2017 angetretenen CFO Lars Schnidrig werde er „eine neue Ära für Corestate einleiten“. Auf gutes Gelingen;)
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25.06.18 16:20:17
Beitrag Nr. 1.031 ()
Interview ist doch super. Understatement pur. Da werden keine großen Töne geklopft und auch die Kommunikation wie es ein Ralph Winter ala "In 2020 haben wir 100 Mrd. AuM" kritisch beleuchtet.

Jedes Analystenziel ist höher, aber 60 EUR wäre ein erster Schritt. Er könnte durch Insiderkäufe selber helfen, wenn er den fairen Wert bei 60 EUR sieht, aktuell stehen wir unter 45 EUR.

Zudem ist AuM nicht alles für ihn, wir sehen es ja aktuell. Corestate hat 22 AuM und macht mehr Gewinn als Patrizia mit über 40 Mrd. AuM.
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26.06.18 08:56:21
Beitrag Nr. 1.032 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.061.857 von kuenne_Man am 25.06.18 16:20:17ich habe meine position knapp unter 45 € verdoppelt um meinen dividendenstrom weiter auszubauen, von 2,50€ kann man wohl ausgehen, das wären gut über 5%
desweiteren rechne ich mit positivem newsflow nachdem die roadshows nun weitgehend durch sind....mitte August kommen die Halbjahreszahlen wo mindestens der ausblick bestätigt werden sollte, dann anfang September der Capital Markets Day wo man weitere Infos zur ausrichtung von Corestate erwarten kann, genau der richtige termin um zu erklären wie weiter in das geschäftsmodell investiert wird.
vor steigenden Zinsen muss man sich ja nun auch keine grösseren sorgen machen

dann wird neu gerechnet und die unterbewertung folgend abgebaut...zumindest so mein Case
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26.06.18 10:04:04
Beitrag Nr. 1.033 ()
Hallo,

das Interview ist kein Vergleich zur vorangegangenen Unternehmenskommunikation (Stichworte: Vision oder Größenwahn) und in gewisser Art ein Eingeständnis. Das ist positiv.

VG
Avatar
27.06.18 09:37:26
Beitrag Nr. 1.034 ()
Moin,

heute nimmt auch bankhaus lampe die Coverage von Corestate auf. Ebenfalls mit Buy und Kursziel € 66.

Ich glaube somit wird Corestate von 7-8 Brokern gecovered, alle mit Buy und Kurszielen bei 60-70€.. mal sehen wie sich die Aktie dagegen über die nächsten 12 Monate verhält.

Grüße,
Fel
Avatar
27.06.18 11:15:53
Beitrag Nr. 1.035 ()
Hallo,

nachfolgend ein Performancevergleich vom 27.06.2017 bis aktuell (unter Berücksichtigung der Dividenden netto), also ca. ein Jahr:

Corestate: 3,9% p.a. (Stand 27.06.2017: 44,85 EUR; Stand aktuell: 44,60 EUR)

Patrizia: 4,5% p.a. (Stand 27.06.2017: 16,46 EUR; Stand aktuell: 17,02 EUR)

Auch unter Berücksichtigung der Performance vom 27.06.2017 bis zu den Höchstkursen wäre die Perfomance relativ vergleichbar gewesen.

VG
Avatar
04.07.18 12:24:57
Beitrag Nr. 1.036 ()
... das in wesentlichen Teilen positive Interview hat m.E. auch einen negativen Aspekt:

Der Vorstand sollte sich primär um das Geschäft der Gesellschaft kümmern. Aussagen zur Aktienbewertung sollten unterlassen werden.

Diesem Anspruch wird Herr Büttner leider nicht gerecht.

VG
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04.07.18 12:28:53
Beitrag Nr. 1.037 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.134.596 von Turbocharlotte1 am 04.07.18 12:24:57Sehe ich vollkommen anders. Gerade wenn z.B. ein Aktienrückkaufprogramm aufgelegt wird kann dies als "Investition" des Unternehmens verstanden werden, dass insbesondere dann lukrativ ist, wenn der Wert des Unternehmens höher liegt als am aktuellen Kurs zugebilligt. Diese Aktien können dann später mit höherem Wert bei Übernahmen o.ä. verwendet werden. Insofern sollte jede Geschäftsleitung hierzu eine Meinung haben.
Es gibt auch andere Unternehmen, die noch deutlich mehr für das Aktionärswohl tun und eine entsprechende Strategie verfolgen. Positivbeispiel ist für mich Aurelius.
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04.07.18 13:04:36
Beitrag Nr. 1.038 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.134.641 von Be_eR am 04.07.18 12:28:53
Zitat von Be_eR: Sehe ich vollkommen anders. Gerade wenn z.B. ein Aktienrückkaufprogramm aufgelegt wird kann dies als "Investition" des Unternehmens verstanden werden, dass insbesondere dann lukrativ ist, wenn der Wert des Unternehmens höher liegt als am aktuellen Kurs zugebilligt. Diese Aktien können dann später mit höherem Wert bei Übernahmen o.ä. verwendet werden. Insofern sollte jede Geschäftsleitung hierzu eine Meinung haben.
Es gibt auch andere Unternehmen, die noch deutlich mehr für das Aktionärswohl tun und eine entsprechende Strategie verfolgen. Positivbeispiel ist für mich Aurelius.


Dass ein Vorstand sich zum Aktienkurs äußert und zwar in einem Interview, wo er explizit dazu gefragt wird, halte ich nicht nur für normal, sondern für wichtig. Und Büttner hat das in meinen Augen auch gut gelöst.

Ein Aktienrückkaufprogramm bei Corestate hielte ich zum jetzigen Zeitpunkt für verfehlt. Das Unternehmen hat doch erst eine Kapitalerhöhung durchgeführt, um damit Wettbewerber aufzukaufen. DAS ist die Erwartungshaltung am Markt, dass Corestate auch über Zukäufe wächst. Wenn die nun Aktien für 50 Euro als Kapitalerhöhung platzieren und anschließend diese Aktien selbst an der Börse für 44 Euro wieder zurückkaufen, dafür aber ihr eigentliches Ziel nicht verfolgen/umsetzen, dann wäre das aus meiner Sicht ein Grund, dem Unternehmen den Rücken zu kehren! Aktienrückkäufe können/sollen sie machen, wenn sie das Geld nicht (mehr) für externes Wachstum benötigen. Aber genau das Gegenteil ist ja auf absehbare Zeit der Fall.
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04.07.18 13:25:54
Beitrag Nr. 1.039 ()
@Be_eR

natürlich soll/darf jede/r eine Meinung haben.

Ich finde es glaubwüridiger, wenn ein Vorstand Aktien auf eigene Rechnung erwirbt (die er womöglich für unterbewertet erachtet).

VG
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04.07.18 13:29:17
Beitrag Nr. 1.040 ()
@sirmike

ich kann im Interview nicht erkennen, dass Herr Büttner gefragt worden wäre, welchen Aktienkurs er als angemessen erachtet.

VG
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04.07.18 13:54:36
Beitrag Nr. 1.041 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.134.944 von sirmike am 04.07.18 13:04:36Ich glaub Be_eR wollte nicht darauf hinaus, dass er ein ARP sehen will.

Das war nur als Beispiel dafür gedacht, wieso man als Vorstand durchaus eine Meinung zum Aktienkurs haben und sie auch öffentlich äußern sollte.

An ein ARP glaub ich auch nicht. Vielleicht sollte man in einer schwachen Woce aber wirklich mal über Insiderkäufe von 1-2 Managern nachdenken, als Signal an den Kapitalmarkt. Muss ja nicht jetzt schon im Juli sein, wo es vielleicht verpufft, aber im September/Oktober sollte saisonal und newstechnisch ein guter Zeitpunkt sein.
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04.07.18 14:08:10
Beitrag Nr. 1.042 ()
Wenn Corestate - wie angekündigt - in Verhandlungen mit einigen potenziellen Übernahmekandidaten steht, dürfen dann die Insider in dieser Phase überhaupt Aktien kaufen (oder verkaufen)...?
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04.07.18 14:24:20
Beitrag Nr. 1.043 ()
Auf diese gute Frage sirmike honoriert die Börse mit 2%+. Müssen mehr über Corestate schreiben und pushen dann Klapp es vielleicht auch wieder schneller mit erreichen der Kurszielen 😂
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04.07.18 17:18:47
Beitrag Nr. 1.044 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.135.550 von sirmike am 04.07.18 14:08:10Hallo SirMike,

Katjuscha hat schon recht, ich wollte definitiv kein ARP vorschlagen sondern dies nur als Beispiel anführen für die Zulässigkeit und Notwendigkeit eines Kommentars zum Aktienkurs.

Was die Insiderinformationen angeht, sieht es so aus, dass es dem Management verboten ist hier tätig zu werden wenn eine Akquisition bevorsteht. Es gibt aber eine Ausnahme:
[...] vom Verbot ausgenommen ist nach Art. 9 Absatz 4 MMVO das Entscheiden über die Übernahme eines Unternehmens, nachdem dort eine Due-Diligence-Prüfung durchgeführt wurde (und die muss öffentlich angekündigt werden!). Bereits vor Einführung dieses Ausnahmegrunds bestand Einigkeit in der Rechtswissenschaft dahingehend, dass dieser aus wirtschaftlicher Sicht notwendige Prüfvorgang zulässig ist. Umstritten war lediglich, auf welchem Weg diese Ausnahme erreicht wird. Teilweise wurde die Kausalität zwischen der Kenntnis von der Insiderinformation und der Entscheidung verneint, da die Bereitschaft zum Kauf bereits vor Kenntniserlangung besteht. Andere nahmen mangels Sanktionswürdigkeit des Verhaltens eine teleologische Reduktion des § 14 WpHG vor. (Der Absatz ist bis auf meine Anmerkungen aus dem Wiki kopiert)
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04.07.18 19:04:58
Beitrag Nr. 1.045 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.137.437 von Be_eR am 04.07.18 17:18:47Haha, kenne ich noch aus meinem Jurastudium: zwei Juristen, drei Meinungen. Und am Ende entscheidet das Gericht (vierte Meinung).
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04.07.18 23:00:44
Beitrag Nr. 1.046 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.138.292 von sirmike am 04.07.18 19:04:58In dem Falle ist es aber sehr deutlich und sehr klar, sodass keine zweite Meinung existieren kann. Der Dissens bezieht sich ja auch nur auf die Zeit bevor das neue Gesetz verabschiedet wurde. Ich zitiere einmal aus dem Gesetzbuch:

https://www.mmvo.de/MMVO-Text/Art-8-16/
Kapitel 2: Insiderinformationen, Insidergeschäfte, unrechtmäßige Offenlegung von Insiderinformationen und Marktmanipulation
Artikel 9 Legitime Handlungen
(4) Für die Zwecke des Artikels 8 und 14 wird aufgrund der bloßen Tatsache, dass eine Person Insiderinformationen besitzt, nicht angenommen, dass sie diese Informationen genutzt und daher Insidergeschäfte getätigt hat, wenn sie diese Insiderinformation im Zuge der Übernahme eines Unternehmens oder eines Unternehmenszusammenschlusses auf der Grundlage eines öffentlichen Angebots erworben hat und diese Insiderinformationen ausschließlich nutzt, um den Unternehmenszusammenschluss oder die Übernahme auf der Grundlage eines öffentlichen Angebots weiterzuführen, unter der Voraussetzung, dass zum Zeitpunkt der Genehmigung des Unternehmenszusammenschlusses oder der Annahme des Angebotes durch die Anteilseigner des betreffenden Unternehmens sämtliche Insiderinformationen öffentlich gemacht worden sind oder auf andere Weise ihren Charakter als Insiderinformationen verloren haben.


Das bedeutet im Umkehrschluss also: Sollte Corestate gerade in Verhandlungen mit einem potenziellen Übernahmekandidaten stehen, so ist es dem Management verboten Aktien zu kaufen oder zu verkaufen! Erst nachdem öffentlich gemacht wurde, dass Corestate ein anderes Unternehmen übernehmen will, dürfen die Manager auch wieder Aktien oder Derivate handeln.
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05.07.18 00:28:14
Beitrag Nr. 1.047 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.139.972 von Be_eR am 04.07.18 23:00:44Ich liebe ja solche 10 Zeilen langen Schachtelsätze, bei denen sich frühestens beim 5.Mal lesen der Sinn erschließt, erst recht wenn sich dieser Artikel des Paragraphen auch noch zusätzlich auf andere Paragraphen bezieht, die man zusätzlich kennen muss. :)
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05.07.18 08:37:38
Beitrag Nr. 1.048 ()
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05.07.18 08:45:30
Beitrag Nr. 1.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.141.187 von 1erhart am 05.07.18 08:37:38In den Unternehmensmeldungen vermisse ich oft ein Statement zu den finanziellen Auswirkungen
der Transaktionen.
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05.07.18 17:21:58
Beitrag Nr. 1.050 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.141.253 von iqfan am 05.07.18 08:45:30...weil es zwischen den handelnden Parteien so vereinbart worden ist. Genauso wird ja nicht erwähnt, wer denn der Verkäufer war.
Ein Beispiel weshalb dies so sein könnte: Ein wohlhabender Privatier verkauft und fürchtet eine Neiddebatte. Anderes Beispiel: Eine Investmentgesellschaft hat sich verkalkuliert und möchte die angelaufenen Verluste begrenzen.
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06.07.18 09:21:34
Beitrag Nr. 1.051 ()
@Be_eR

m.E. redest Du Dir die Sache passend.

Eine am Kapitalmarkt notierte Gesellschaft sollte, damit Außenstehende die Möglichkeit zu eigener Bewertung anhand von Tatsachen haben, finanzielle Tatsachen publizieren, sofern man Geschäfte meldet. Ansonsten haben nur Insider (und diejenigen, die von diesen Informationen erhalten) das Wissen und der "Rest" spekuliert ohne jedwede Basis (also im "blinden Vertrauen" auf die Fähigkeiten der Handelnden). Das ist für eine Anlageentscheidung die den Namen verdient zu wenig.

Auch der Patrizia ist es möglich finanzielle Tatsachen zu Geschäften mitzuteilen.

Was helfen würde: Keine Käufe der Aktie, bis die Gesellschaft ihre Praxis umstellt.

VG
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06.07.18 10:28:41
Beitrag Nr. 1.052 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.151.018 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 09:21:34
Kaufpreise
Es spielt absolut keine Rolle was Corestate für die Objekte bezahlt.

Warum spielt es keine Rolle?

Corestate tritt als Assetmanager auf und nichts als Bestandshalter. Wäre Corestate letzteres könnte ich verstehen, dass die Kaufpreiszahlung der Vermietungsstand mitgeteilt werden. Corestate hübscht die Objekte bestenfalls etwas auf und dann kommen die Objekte in selbst emittierte Fonds. Als Beispiel könnte dieses Objekt in den Fonds für die BVK im Volumen von ca. 630 Millionen EUR kommen.

Corestate erhält doch Gebühren für Kauf, Verwaltung und bei Wertsteigerung bei einem späteren Exit der Fonds. Das ist deren Geschäftsmodell. Deswegen spielen die Kaufpreise für die Objekte absolut keine Rolle, denn anhand dessen kann man Corestate nicht bewerten.

Du kannst sie anhand der Provisionserlöse bewerten, anhand von späteren Exits bei den Fonds. Dann kann beurteilt werden ob die Objekte eine Wertsteigerung gehabt haben wodurch Corestate nochmals neben den Provisionen und den laufenden Fees einen Ertrag generieren kann.

Laufen die Fonds gut, dann kommen Folgeaufträge und die Reputation von Corestate steigt.
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06.07.18 10:46:39
Beitrag Nr. 1.053 ()
@kuenne_Man

es ist abenteuerlich, was Du schreibst.

Es ist schon klar, dass die Objekte in Fonds kommen. Die Fondseigner sind natürlich - nach "Aufhübschung" - gern bereit, womöglich wahnwitzige Aufpreise gegenüber dem Erwerb durch Corestate zu zahlen ... wer das wohl glauben mag?

Das würde bedeuten, sie schauen zufrieden zu, wie sie abgezogen werden.

Passender erscheint mir der "Spezialfonds für Serviced Appartments" (vgl. Unternehmensmeldung vom 28.08.2017).


VG
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06.07.18 10:51:29
Beitrag Nr. 1.054 ()
@Turbocharlotte1

Es ist doch egal für welchen Fonds die Objekte gekauft werden. Es war doch nur ein Beispiel!

Was ist das denn für eine Begründung von dir? Corestate bekommt die Aufträge, weil sie offensichtlich einen guten Job machen. Dann muss man sie auch machen lassen. Natürlich sind die Objekte nach Renovierung/Sanierung (was auch immer gemacht wird, vielleicht wird auch gar nichts gemacht) mehr wert. Fakt ist doch, dass Corestate ein Assetmanager ist. Das scheinen viele gar nicht zu verstehen!

Wenn die Objekte in Fonds kommen, spielt der Kaufpreis wenn überhaupt für den Auftraggeber eine Rolle, aber ich denke mal die vertrauen Corestate, denn sonst hätten sie den Auftrag ja nicht bekommen. Sollte irgendwann bei einem Fonds was schief gehen, würde ein Imageschaden entstehen, deswegen könnte sich Corestate ein "abzocken" gar nicht leisten.

Wie gesagt, ich wüsste nicht wieso der Kaufpreis für uns relevant ist. Für uns ist das Volumen von Aufträgen relevant und die werden kommuniziert. Für uns ist aber nicht der Kaufpreis einzelner Objekte für Fonds relevant.

Ebenfalls VG!
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06.07.18 11:03:24
Beitrag Nr. 1.055 ()
@kuenne_Man

es gibt natürlich einen Interessenkonflikt, sollte Corestate die Objekte zunächst in Eigenbestand nehmen und danach in Fonds veräußern. Die Vermögen sind strikt voneinander zu trennen.

Deine Annahme, es würde mit fremden Geld gekauft, ist bezogen auf die gemeldete Transaktion unzutreffend (jedenfalls ist nicht kommuniziert, dass für einen Fonds erwoben wurde).

VG
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06.07.18 11:06:03
Beitrag Nr. 1.056 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.151.018 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 09:21:34Sorry Charlotte, aber das ist einfach realitätsfern, was du da schreibst. Wenn der Verkäufer es zur Bedingung macht, dass die finanziellen Details genauso wie sein Name unbekannt bleiben, dann gibt es da keinen Spielraum. Soll deswegen ein Kauf abgeblasen werden? Nur damit jemand anderes zuschnappen kann der sich an die Spielregeln hält?!?
Abgesehen davon ist das vollkommen üblich in der Branche. Es wird ja auch nur in der allerseltensten Fällen kommuniziert, wie hoch die Mieterträge sind pro Jahr. Aus genau dem gleichen Grund!
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06.07.18 11:17:48
Beitrag Nr. 1.057 ()
@Be_eR

wenn Du auf dieser Basis Kapital (in Form von Aktienkäufen) anlegst, bitte.

Ich mache das nicht.

Ich wüsste auch nicht, wodurch sich die Entscheider der Corestate einen Vertrauensbonus erworben haben sollten. Etwa durch den Erwerb der Aktien für sich selbst zu 0,075 EUR/Aktie?
Zweimal Dividenden zu zahlen, reicht mir dafür auch nicht.

VG
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06.07.18 16:26:50
Beitrag Nr. 1.058 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.152.506 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 11:17:48Sehr gern!
Mein freundlicher Ratschlag wäre daher: Vermeide Anlagen in Asset- und Immobilienmanager. Du wirst sonst nicht glücklich mit der Anlage.
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06.07.18 16:46:32
Beitrag Nr. 1.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.152.506 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 11:17:48Von welchem Vertrauensbonus redest du eigentlich?

Ist ja nicht so als wäre in der Börsenbewertung eine Vertrauensbonus enthalten. Man ist schon auf Grundlage der 2017er und realistisch voraussagbaren 2018er Zahlen günstig bewertet.


Ich würd deine Aussage verstehen, wenn wir hier ein KGV von 20 oder noch teurer hätten, so dass man sagen könnte, hier wird einiges an Vertrauen in die Zukunft eingepreist. Aber aktuell ist es ja eher das Gegenteil.
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06.07.18 19:00:15
Beitrag Nr. 1.060 ()
@katjuscha

jede Aktienanlage ist für mich Ausdruck von Vertrauen (z.B. das die Bilanzen stimmen, das Management kompetent ist, etc.). U.a. das meine ich mit "Vertrauensbonus".
Die Bilanz enthält ca. 557 Mio EUR Goodwill, das auf die Aktionäre entfallende EK liegt bei ca. 580 Mio EUR. Auch das fällt unter das Kapitel "Vertrauensbonus".
Für mich zählt auch die Auswahl der Kapitalmarktinformationen dazu. Ich habe von der Gesellschaft bspw. nichts von Klagen gegen Hannover Leasing Treuhand Vermögensverwaltung GmbH u.a. gelesen (OLG München - 23 Kap 2/17 - vom 18.04.2018).

Das KGV ist für mich kein Anlage-/Spekulationskriterium.

Offensichtlich gibt es derzeit einen Aktienüberhang. Warum und wie lange dieser anhält, darüber zu spekulieren ist für mich Zeitverschwendung. Die Zeit wird es zeigen.

@Be_eR
danke für Deinen Tipp.
Hinweis: Es ist auch bei der Aktienanlage zuweilen so, dass der Vorteil der/s Einen, der Nachteil der/s Anderen ist. Ich bin bemüht, auf der richtigen Seite zu stehen; das geht auch mit Assetmanagern.

VG
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06.07.18 19:12:17
Beitrag Nr. 1.061 ()
Ist schon arg wie der Kurs wie ne heiße Kartoffel fällt. Und man sieht wie die Emotionen kochen 🍳.
Seit hoch (57€) sinds -26% und wir haben sogar die 900 er Mio Marktkapitalisierung verloren.
Und alles ohne Bad news.
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06.07.18 19:23:44
Beitrag Nr. 1.062 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.157.099 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 19:00:15
Zitat von Turbocharlotte1: @katjuscha

jede Aktienanlage ist für mich Ausdruck von Vertrauen (z.B. das die Bilanzen stimmen, das Management kompetent ist, etc.). U.a. das meine ich mit "Vertrauensbonus".
Die Bilanz enthält ca. 557 Mio EUR Goodwill, das auf die Aktionäre entfallende EK liegt bei ca. 580 Mio EUR. Auch das fällt unter das Kapitel "Vertrauensbonus".
Für mich zählt auch die Auswahl der Kapitalmarktinformationen dazu. Ich habe von der Gesellschaft bspw. nichts von Klagen gegen Hannover Leasing Treuhand Vermögensverwaltung GmbH u.a. gelesen (OLG München - 23 Kap 2/17 - vom 18.04.2018).

Das KGV ist für mich kein Anlage-/Spekulationskriterium.

Offensichtlich gibt es derzeit einen Aktienüberhang. Warum und wie lange dieser anhält, darüber zu spekulieren ist für mich Zeitverschwendung. Die Zeit wird es zeigen.

@Be_eR
danke für Deinen Tipp.
Hinweis: Es ist auch bei der Aktienanlage zuweilen so, dass der Vorteil der/s Einen, der Nachteil der/s Anderen ist. Ich bin bemüht, auf der richtigen Seite zu stehen; das geht auch mit Assetmanagern.

VG


Zum angesprochenen Verfahren:

Herr Kröger hat eine Beteiligung an dem streitgegenständlichen Fonds in Höhe von 200.000,00 Euro gezeichnet. Die eingeklagte Hauptforderung im Verfahren des Herrn Kröger beläuft sich auf 95.000,00 Euro. Der Streitwert sämtlicher eingeklagter Ansprüche in dem vorbezeichneten Verfahren wurde vom Landgericht vorläufig auf 200.000,00 Euro festgesetzt und stellt damit einen der höchsten Streitwerte der ausgesetzten Verfahren dar.
Die Rechtsanwaltskanzlei Mattil & Kollegen vertritt nach eigenen, unbestrittenen Angaben Anleger mit einer Gesamtsumme der Hauptforderungen von ca. 900.000,00 Euro und Zeichnungssummen von ca. 2 Mio Euro.

https://verbraucherschutzforum.berlin/2018-04-17/klage-gegen…

Hannover Leasing ist hierbei eine von neun Beklagten. Warum sollen solche Peanuts-Streitwerte gesondert veröffentlicht werden. Ich kenne kein M-Dax oder S-Dax- Unternehmen, das in diesem Berich Einzelinformationen veröffentlicht.

Zum Management hätte ich es gerne auch ein wenig konkreter:

Was stört Dich denn konkret an dem CFO Lars Schnidrig oder dem CEO Dr. Michael Bütter?
Ich sehe bei den beiden in der Vita bisher nicht wirklich schwarze Flecken.
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06.07.18 19:54:47
Beitrag Nr. 1.063 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.157.099 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 19:00:15na ja

interessanterweise ist Goodwill und EK im Vergleich für dich eine Frage des Vertrauensbonus, aber der operative Ertrag (in Form des KGV) nicht.

Im übrigen wird Goodwill (wir wissen wo er bei Corestate herkommt) überbewertet. Eh nur heiße Luft. Kann man doch gleich rausrechnen, ist aber dann auch nicht cashwirksam. Versteh deshalb die Debatte um diesen Bilanzposten immer nicht. Wirkt sich zwar aufs EK aus, falls es da zu Abschreibungen kommen würde (ich seh dafür hier keinen Anlass), aber auch das ist nicht entscheidend für die faire Bewertung eines Unternehmens. Da sind für mich Dinge wie Ebitda und abdiskontierte Cashflows wichtiger. Daran sollte man dann auch den Vorstand über die Jahre messen. Bislang macht er in der Hinsicht gute Arbeit.
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06.07.18 21:33:46
Beitrag Nr. 1.064 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.157.198 von Linjun am 06.07.18 19:12:17Falls der Kurs unter 40 fällt schichte ich mein Portfolio massiv um und kaufe zu. Es gibt nur wenige Unternehmen, mit denen ich mich so sicher fühle wie hier.
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07.07.18 02:46:00
Beitrag Nr. 1.065 ()
Gut für dich schlecht für mich, bin nämlich bereits pleite. Ich müsste schon meine geliebten Berkshire B verkaufen um was zusammenzukratzen und das tun ich sicher nicht....
Hätte ich nur gewusst das der Kurs dank Trump und Co auf diesem nivo fallen würde, hätte ich jetzt sicherlich paar hundert stk mehr im Portfolio liegen, schon ärgerlich hab 2 Monate zu früh groß aufgestockt meist zu 48-47€ 😒
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07.07.18 02:53:02
Beitrag Nr. 1.066 ()
Wir haben mehr als 4 Mio€ (4xfache des normalen Handelsvolumen heute) habe es jetzt erst gemerkt, wohl so einige Panikverkäufe und nicht genügend Käufer, ob es wohl zum größten Teil auf Trump zu schieben ist der Kurseinbruch?
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07.07.18 13:39:15
Beitrag Nr. 1.067 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.159.127 von Linjun am 07.07.18 02:53:02ich gehe nicht davon aus, dass der Kursrückgang ein Ergebnis der US Politik ist. Vielmehr gehe ich davon aus , das hier einfach jemand seine Anteile zu Geld macht völlig unabhängig von der Zukunft von Corestate. (vielleicht HFS Gesellschafter). Die letzten Quartalszahlen waren sehr überzeugend und auch die Unternehmensmeldungen danach waren in keiner Weise negativ. Ich sehe es wie schon sehr oft in der Vergangenheit bei anderen Aktien erlebt, als Chance hier günstig an Aktien zu kommen, die langfristig in meinem Depot bleiben werden. Ich bin sogar dankbar für den Rückgang , sonst wäre ich wohl nie zu diesen Kursen bei den Unternehmensdaten ( KGV, Gewinnentwicklung etc...) Aktionär gewurden. Langfristig ist es daher für mich unabhängig ob ich dann 44 oder 42 EUR bezahlt habe, wenn für mich alles im Moment für eine Unterbwertung spricht.

Schon auf Basis der 2017 Zahlen, wäre das Unternehmen für mich unterbewertet , aber die die Q1 Zahlen, zeigen weiter sehr sehr starkes Gewinnwachstum und ich fühle mich in meiner Entscheidung gestärkt.
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09.07.18 09:29:02
Beitrag Nr. 1.068 ()
@Bilanzgewinn

mich stört an Herrn Dr. Bütter und Herrn Schnidrig nichts; derartiges habe ich auch nicht angedeutet.

Festzuhalten ist: Dr. Bütter ist seit 01.05.2018 im Amt, u.a. zuständig für die Strategie. Ich frage mich schon, warum Sascha Wilhelm (auch zuständig für Stratgie) realitiv plötzlich per 30.04.2018 abgelöst wurde. Vorstandsvorsitzender war er erst seit Q3/2015. Spekulationen hierzu verkneife ich mir.

Zu Publikationen:
Ich halte es so: Unternehmensmeldungen, positive wie negative, sollten nach vergleichbaren Kriterien hinsichtlich deren wirtschaftlichen Auswirkungen publiziert werden.

VG
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09.07.18 11:03:28
Beitrag Nr. 1.069 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.166.996 von Turbocharlotte1 am 09.07.18 09:29:02
Zitat von Turbocharlotte1: @Bilanzgewinn

mich stört an Herrn Dr. Bütter und Herrn Schnidrig nichts; derartiges habe ich auch nicht angedeutet.

Festzuhalten ist: Dr. Bütter ist seit 01.05.2018 im Amt, u.a. zuständig für die Strategie. Ich frage mich schon, warum Sascha Wilhelm (auch zuständig für Stratgie) realitiv plötzlich per 30.04.2018 abgelöst wurde. Vorstandsvorsitzender war er erst seit Q3/2015. Spekulationen hierzu verkneife ich mir.

Zu Publikationen:
Ich halte es so: Unternehmensmeldungen, positive wie negative, sollten nach vergleichbaren Kriterien hinsichtlich deren wirtschaftlichen Auswirkungen publiziert werden.

VG


Wenn Du Dir angeblich Spekulationen zum Personalwechsel "verkneifst", warum machst Du im letzten Beitrag dann genau das Gegenteil. Es gibt überhaupt keine Hinweise, dass der Wechsel plötzlich im Unfrieden oder aufgrund von irgendwelchen Fehlleistungen geschah.

Was die Publikationen betrifft, bist Du viel zu unkonkret.

Stichwort vergleichbare Kriterien:

Ab welchem Streitwert sollten denn ein Unternehmen mit 900 Mio. € Marktkapitalisierung und einem erwarteten Vorsteuerergebnis von über 100 Mio. € Rechsstreitigkeiten meiden, wenn es die erhobenen Ansprüche für unberechtigt erachtet und sich deswegen gerichtlich zu Wehr setzt.

Doch sicher nicht bei einem bisher rechtshängig gemachten Streitwert von ca. 200.000 €, wenn ich ohnehin nur einer von mehreren Beklagten bin. Dann müsste ich ja fast bei jedem Mitarbeiter im mittleren Management, der ausscheidet und bei dem es einen Streit um die Abfindung gibt, Presseveröffentlichungen rausgeben.

Nur mal als Relation: Ernst Russ hat eine Marktkapitalisierung von 35 Mio. €; dort sind Anleger-Klagen im dreistelligen Millionenbereich anhängig. Rückstellungen wurde dafür meines Wissens nur im einstelligen Millionenbereich gebildet. Da würde ich mir als Anleger - wenn ich investiert wäre - genauere Informationen wünschen.

Hier reden wir über eine MK von 900 Mio. € und einem Streitwert, der im untersten Promillebereich im Verhältnis zum erwarteten Jahresergebnis liegt.

Es gibt Kritikpunkte am Unternehmen, die ich mit Dir teile (z.B die Optionen).

Der Vorwurf, bzgl. der Klage mit dem minimalen Streitwert nicht sachgerecht zu informieren ist m.E. abwegig. Warum soll Corestate noch kostenlose PR für die klagende Anwaltskanzlei machen?
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09.07.18 11:43:06
Beitrag Nr. 1.070 ()
@Bilanzgewinn

Du missverstehst mich.

1. Zum Grund/den Gründen für die Ablösung des Herrn Wilhelm habe ich nichts erklärt, schlichtweg deswegen weil mir nicht bekannt.

2. Publikationen über Geschäfte sollten m.E. auch das Investitionsvolumen (den Kaufpreis) benennen.

3. Ich habe nicht behauptet, es würde hinsichtlich der Klagen (Hannover Leasing) nicht sachgerecht (i.S.v. gesetzeskonform) infomiert. Es ist gesetzlich geregelt, welche Tatbestände der Informationspflicht unterliegen. Ich habe mich lediglich zur Auswahl der (freiwilligen) Kapitalmarktinformationen geäussert. Genauso besteht keine gesetzliche Verpflichtung, die Ankäufe der erworbenen Immobilien zu melden.

VG
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09.07.18 12:31:40
Beitrag Nr. 1.071 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.168.211 von Turbocharlotte1 am 09.07.18 11:43:06
Zitat von Turbocharlotte1: @Bilanzgewinn

Du missverstehst mich.

1. Zum Grund/den Gründen für die Ablösung des Herrn Wilhelm habe ich nichts erklärt, schlichtweg deswegen weil mir nicht bekannt.

2. Publikationen über Geschäfte sollten m.E. auch das Investitionsvolumen (den Kaufpreis) benennen.

3. Ich habe nicht behauptet, es würde hinsichtlich der Klagen (Hannover Leasing) nicht sachgerecht (i.S.v. gesetzeskonform) infomiert. Es ist gesetzlich geregelt, welche Tatbestände der Informationspflicht unterliegen. Ich habe mich lediglich zur Auswahl der (freiwilligen) Kapitalmarktinformationen geäussert. Genauso besteht keine gesetzliche Verpflichtung, die Ankäufe der erworbenen Immobilien zu melden.

VG




zu 1. ach komm, du hältst uns wohl für naiv? Man kann auch Dinge einfach ansprechen, ohne eine konkrete Aussage zu treffen, um damit bestimmte Gedanken bei Anlegern hervorzurufen. Und das weißt du auch. Das bloße Ansprechen dieser Personalie soll etwas suggerieren.

zu 2. dazu wurde doch nun schon lang und breit hier referiert. Es ist überhaupt nicht Standard (aus guten Gründen) Kaufpreise zu benennen.


zu 3. auch da siehe Punkt 1! Wenn es keine Verpflichtungen gibt, sondern es nur freiwillig ist, wieso sprichst du es dann wiederholt an? Im Grunde willst du also damit doch kritisieren bzw. suggerieren. Wobei ich ja grundsätzlich immer für mehr Informationen bin. Da ist ja nix gegen zu sagen. Transparenz finde ich sehr wichtig. Es gibt aber eben auch Dinge, da ist Transparenz zum Nachteil des Unternehmens und der Kunden. Und dann stell ich meine kleinen Ansprüche als Aktionär nach Informationen gerne zurück, weil der Schaden fürs Unternehmen unter Umständen größer ist als der Vorteil höherer Transparenz.
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09.07.18 16:44:15
Beitrag Nr. 1.072 ()
@katjuscha

kritische Punkte i.S.v. Tatsachen anzusprechen (das hat überhaupt nichts mit suggerieren zu tun) dient letztlich dazu, zu einer schlüssigen Anlageentscheidung beizutragen.

Die Bewertung kann/muss jede/r selbst vornehmen.

Deine Statments zum Thema "goodwill" kann ich nicht nachvollziehen. Zuerst heisst es "eh nur heisse Luft", um dann festzustellen, dass hier kein Abschreibungsbedarf vorhanden sein soll.

VG






, aber
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09.07.18 17:07:57
Beitrag Nr. 1.073 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.170.470 von Turbocharlotte1 am 09.07.18 16:44:15
Zitat von Turbocharlotte1: @katjuscha

kritische Punkte i.S.v. Tatsachen anzusprechen (das hat überhaupt nichts mit suggerieren zu tun) dient letztlich dazu, zu einer schlüssigen Anlageentscheidung beizutragen.

Die Bewertung kann/muss jede/r selbst vornehmen.

Deine Statments zum Thema "goodwill" kann ich nicht nachvollziehen. Zuerst heisst es "eh nur heisse Luft", um dann festzustellen, dass hier kein Abschreibungsbedarf vorhanden sein soll.

VG





1. Wo habe ich geschrieben, es wäre kein Abschreibungsbedarf vorhanden? Das muss letztlich der Impairment-Test zeigen. Ich habe lediglich geschrieben, dass Goodwill keine Bilanzgröße ist, die in irgendeiner Form wichtig für die Bewertung der Aktie ist. Falls es zu Abschreibungen kommt, wäre das nicht cashwirksam. Daher für mich "heiße Luft", weil immateriell.

2. Niemand hat was gegen kritische Meinungen. Aber Dinge ständig zu wiederholen, zu denen man sich gar nicht äußern kann oder die bereits beantwortet wurden, hat natürlich einen suggestiven Hintergrund. Wozu erwähnst du denn mehrfach die Ablösung von Wilhelm, wenn du selbst sagst, dir ist nichts über den Hintergrund bekannt? Klar soll das dem User/Leser hier mindestens unterbewusst suggerieren, da könnte irgendwas nicht stimmen. Sonst würdest du das Thema ja nicht aufbringen. Und ähnlich verhält sich bei den angeblichen Informationspflichten oder was du für wichtige Infos hält. Wenn man dir dann antwortet, es gibt gute Gründe dafür, beispielsweise einen Kaufpreis nicht zu veröffentlichen und dass das in der Branche auch so üblich ist, wiederholst du diesen Punkt trotzdem nochmal. Da fragt man sich dann halt wieso.



Ich bin ja auch nicht neu in solchen Foren. Kenne die vielfältigen Suggestivfragen und subtilen Versuche, etwas in die Gedanken der Anleger zu verankern, ziemlich gut. Manch ein User macht es plakativer, manch einer subtiler.


Nicht des trotz würde ich mich über ECHTE KRITIK bzw. ECHTE DISKUSSION über die Risiken des Geschäftsmodells etc. von Corestate durchaus freuen, aber dazu gehört sicher nicht die Frage zu Herrn Wilhelm oder die vermeintliche Informationspflicht. Eine ernsthafte Diskussion zu operativen Belangen würde mich sogar sehr freuen.
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09.07.18 17:29:14
Beitrag Nr. 1.074 ()
@katjuscha

ich meine, Du bist kaum berechtigt, Themenkreise zu definieren.

Überlese einfach meine Statements die Dich nicht interessieren.

VG
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09.07.18 20:35:00
Beitrag Nr. 1.075 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.170.860 von Turbocharlotte1 am 09.07.18 17:29:14Nee, Turbocharlotte, so läuft eine zielführende Diskussion leider nicht.

Wenn man klar widerlegt wird, sollte man es entweder einmal einsehen oder weitere Gegenargumente bringen. Beides kommt von Dir leider nicht.

Da dies hier ein öffentliches Diskussionsboard ist kann ein "Überlesen" von unbelegten (Suggestiv-)Behauptungen oder Streuung von Gerüchten leider nicht funktionieren. Denn wenn jemand wie Du trollt und es von anderen Foristen einfach so hingenommen wird, erhalten unerfahrene Anleger ein verzerrtes, wenn nicht gar falsches Bild vom Unternehmen.

Vielleicht wird Dir Dein Vorgehen etwas klarer, wenn man Deine Technik einmal auf Dich anwendet:

Ich schreibe auch nicht unter jeden meiner Beiträge die kleine Zusatzfrage: "Ob Turbocharlotte ein bezahlter Basher ist, dazu verkneife ich mir nun einen Kommentar"
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09.07.18 21:44:57
Beitrag Nr. 1.076 ()
als stiller mitleser und nicht investierter frag ich mich doch langsam nach dem motiv von tc für sein leider schwächelndes investigatives gespür. das argumentative eis auf dem sich der kandidat befindet wird zunehmend dünner.
souverän liesst sich anders. dann mal besser den ball flach(er) halten.
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10.07.18 08:55:25
Beitrag Nr. 1.077 ()
@Be_eR
ich lasse Deine Äußerungen unbeantwortet stehen; wer will kann den Diskurs im Board nachlesen.

Hinweis: Das Board bietet wohl auch die Funktion "Beiträge des Nutzers ausblenden"

@mo_money
ich fühle mich nicht wirklich angesprochen


... ich verschone euch jetzt erstmal mit weiteren Posts


VG
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12.07.18 10:35:50
Beitrag Nr. 1.078 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.174.757 von Turbocharlotte1 am 10.07.18 08:55:25
Zitat von Turbocharlotte1: @Be_eR

... ich verschone euch jetzt erstmal mit weiteren Posts


VG


DANKE
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01.08.18 16:23:01
Beitrag Nr. 1.079 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.205.333 von hayabusaKSW am 31.01.17 16:23:09 Nachricht vom 01.08.2018 | 07:30
Corestate Capital Holding S.A.: CORESTATE erwirbt Studentenwohnheim-Projekt in Sevilla

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/corestate-capital-hol…
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01.08.18 17:30:31
Beitrag Nr. 1.080 ()
Gut ehrlich, Corestate muss jetzt wirklich nicht jeden peanuts Transaktion das nicht mal 20 Mio€ schwer ist melden. Ich frage mich wirklich wann die endlich wieder einen Brocken präsentieren.
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01.08.18 18:35:29
Beitrag Nr. 1.081 ()
Vom Tief haben sich die Kurse nun schon etwa 10% erholt. Ist die Korrektur nun vorbei oder lernen die Anleger nun eine defensivere Aufstellung zu schätzen?
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01.08.18 19:08:18
Beitrag Nr. 1.082 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.352.604 von Be_eR am 01.08.18 18:35:29
Zitat von Be_eR: Vom Tief haben sich die Kurse nun schon etwa 10% erholt. Ist die Korrektur nun vorbei oder lernen die Anleger nun eine defensivere Aufstellung zu schätzen?


Das "Rätsel" wird sich wohl in 9-10 Handelstagen lösen, wenn sich abzeichnet, ob die Q2-Zahlen ausreichen, um den Abwärtstrend zu knacken.

Ich geh jetzt von 6-8 Tagen Seitwärtsbewegung zwischen 46-47 € aus. Und dann wird man sehen, was die Zahlen bewirken.
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06.08.18 10:22:06
Beitrag Nr. 1.083 ()
Moin allerseits,

Corestate bringt nä Woche Dienstag Q2 Zahlen. Hat hier jemand schon Erwartungen, was da wohl kommen soll? Erwarten wir weitere Synergien aus den letzten Akquisitionen (ich meine schon, da die ersten Synergien in Q3 gekommen waren).

Leider habe ich auf die Schnelle jetzt keine Q2-2017 Zahlen gefunden (ich glaube wegen des IPO wurde nur H1 veröffentlicht), aber hier eben die H1-2017 Zahlen:
Umsatz: 48.6m, davon 23.3m an recurring revenue
Adj EBITDA: 26m

Zahlen für Q1-2018:
Umsatz: 61.9m
adj. EBITDA: 38.8m

Ausblick für 2018 (Stand Q1):
Umsatz: 230-240m, adj. EBITDA 155-165m, Adj. net income 120-130m

Wichtig sind für mich noch:
1. Kommentare zu den geplanten non-core asset Verkäufen in H2 2018. Diese sollten die Verschuldung laut Q1 Präsentation auf 1.2x ND/EBITDA drücken.

Grüße,
Fel
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07.08.18 09:43:16
Beitrag Nr. 1.084 ()
Moin allerseits,

Patrizia Immobilien anscheinend mit guten Zahlen und Erhöhung des Jahresausblicks. Teilweise sind die guten Zahlen aber auch durch die Akquisitionen getrieben.

Was mich überrascht, ist folgender Kommentar der für den Gesamtmarkt eher leicht vorsichtig klingt: "Auch das Transaktionsvolumen legte im Jahresvergleich zu und erhöhte sich um 69,8% auf 2,1 Mrd. Euro – und das, obwohl das generelle Transaktionsgeschehen auf den Immobilienmärkten Europas im Jahr 2018 bislang verhaltener ausgeprägt war als im 1. Halbjahr 2017. "

Müssen wir bei Corestate nächste Woche mal gut hinhören.

Hier der Link zur Meldung (Quelle): https://www.patrizia.ag/de/detail/pressemeldung/patrizia-erh…


Viele Grüße,
Fel
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13.08.18 17:38:38
Beitrag Nr. 1.085 ()
Morgen kommen die Zahlen. Bin gespannt wie der Markt drauf reagiert. Derzeit hab ich ja so gar kein Glück diesbezüglich. Hoffen wir morgen mal auf eine Wende.


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14.08.18 07:11:46
Beitrag Nr. 1.086 ()
CORESTATE verdoppelt Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr 2018
Corestate Capital Holding S.A.: CORESTATE verdoppelt Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr 2018
DGAP-News: Corestate Capital Holding S.A. / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

14.08.2018 / 07:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.




--------------------------------------------------------------------------------
CORESTATE verdoppelt Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr 2018

- Positiver operativer Geschäftsverlauf bei steigenden wiederkehrenden Erlösen

- Aggregierte Umsatzerlöse bei EUR 125,8 Mio. (+152%), bereinigtes EBITDA bei EUR 77,7 Mio. (+200%), bereinigtes Konzernergebnis bei EUR 60,9 Mio. (+167%)

- Prognose für Geschäftsjahr 2018 erneut bestätigt

Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co- Investor mit Sitz in Luxemburg, ist in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich organisch gewachsen und konnte damit die Assets under Management im Immobilienkerngeschäft um rund EUR 900 Mio. steigern.

Dr. Michael Bütter, CEO: "Wir freuen uns über die sehr gute Geschäftsentwicklung im gesamten Konzern, vor allem bei unseren Tochterunternehmen Helvetic Financial Services (HFS) und Hannover Leasing, die nach der Akquisition in 2017 mit ihren spezialisierten Geschäftsmodellen nachhaltige und stabile Ergebnisbeiträge liefern. Wesentlicher Eckpfeiler bildet dabei unsere komfortable "Pipeline" an potenziellen Transaktionen von rund EUR 5,7 Mrd."

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erwirtschaftete CORESTATE aggregierte Umsatzerlöse in Höhe von EUR 125,8 Mio.; vor einem Jahr lag dieser Wert bei EUR 48 Mio. Das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2018 verdreifachte sich auf EUR 77,7. Mio. gegenüber dem Vorjahreswert (EUR 26 Mio.). Das bereinigte Konzernergebnis für H1/2018 betrug EUR 60,9 und steigerte sich damit um +167% im Vergleich zu H1/2017 (EUR 22,8 Mio.).

Lars Schnidrig, CFO: "Die soliden Ergebnisse im ersten Halbjahr dokumentieren eindrucksvoll die nachhaltigen Erlösstrukturen unseres Geschäftsmodell. Wir sind auf bestem Weg, unsere Gesamtjahresprognose zu erfüllen und werden zudem bis zum Jahrsende auch auf der Bilanzseite eine weitere Verbesserung des Verschuldungsgrads herbeiführen."

Vor diesem Hintergrund bestätigt die Gesellschaft den Finanzausblick für das Gesamtjahr 2018 mit aggregierten Umsatzerlösen von EUR 230 bis 240 Mio., einem bereinigten EBITDA von EUR 155 bis 165 Mio. und einem bereinigten Konzernergebnis von EUR 120 bis 130 Mio.

Michael Bütter weiter: "CORESTATE steht für stabile Wertentwicklung und überdurchschnittliche Performance. Wir haben in den letzten 24 Monaten unser Produktangebot innovativ erweitert und können somit verstärkt neue Investorengruppen gewinnen. Im Markt sehen wir vor allem bei kleineren Asset Managern signifikante Belastungen der operativen Profitabilität durch den regulatorischen Mehraufwand, woraus sich interessante strategische Akquisitionsmöglichkeiten für uns ergeben. Zudem werden wir die große Erfahrung im Bereich Micro Living und Serviced Apartments für eine neue Produktlinie nutzen, welche auf die entscheidenden Veränderungen in den Bereichen Urbanisierung, Mobilität und demographischer Wandel eingeht. Eine Internationalisierung sowohl auf Produktseite wie auch auf operativer Ebene ist in Umsetzung. Die starke Produkt-Pipeline in Verbindung mit unserer breiten Kundenbasis lässt uns sehr positiv auf die zweite Jahreshälfte blicken."

IR Kontakt
Dr. Kai Gregor Klinger
T: +49 69 3535630-106 / M: +49 152 22755400
ir@corestate-capital.com

PR Kontakt
Andre Zahlten
T: +49 69 3535630-108 / M: +49 174 4022348
andre.zahlten@corestate-capital.com
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14.08.18 08:10:39
Beitrag Nr. 1.087 ()
Sehr schön. Passt für mich. Bleibe weiter long investiert.
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14.08.18 09:16:16
Beitrag Nr. 1.088 ()
Es passt alles wunderbar. Hoffe der sehr gute Geschäftsverlauf und Ausblick spiegelt sich auch mal in einem Kurszuwachs wieder.
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14.08.18 10:44:47
Beitrag Nr. 1.089 ()
Moin allerseits,

ich sehe die Zahlen auch als sehr solide an, Management liefert auf die Versprechnungen/Guidance.

Ich habe gerade auch kurz in den Conference Call (via Website) gehört und da spricht Management auch klar über weiteres Wachstum durch M&A ("expect to hear something soon") und weiterer Partnerships/Cooperations. Bezgl. M&A klang das für mich persönlich so, als sollte noch etwas bis zum Jahresende bekannt gegeben werden, management sagte, man sei in unterschiedlichen guten Prozessen. Es könnte womöglich entweder ein deal in Deutschland oder zur Expansion innerhalb der EU sein.
Cooperations/Partnerships sehe ich ebenfalls positiv und sind laut CEO etwas neues für Corestate. Im Call klang es für mich nach einem weiteren Weg Wachstum zu generieeren, daher vermute ich, dass es hier um Vertriebspartnerschaften für die Fonds geht.

Zu guter Letzt zum Projekt Zugspitze. Laut Management klingt das nach einem Projekt, mit dem die interne Infrastruktur (Prozesse/IT etc) gestärkt werden sollen, eher als Kosten zu sparen. Der CEO sagte, "You have to do your homework first, before tackling the world". Macht in meinen Augen Sinn.

Das einzige, was mich ein klein wenig stört, ist dass Corestate sich anscheinend recht viel mit dem eigenen Aktienkurs beschäftigt, zumindest heben sie immer wieder heraus, wieviele Analysten die Aktie jetzt covern.. wahrscheinlich aber stammt das noch aus dem Modus, dass man auf sich aufmerksam machen muss. Ansonsten mag ich management teams nicht, die erklären, wie günstig die eigene Aktie bewertet ist. Ist für mich aber nur ein sehr kleiner Malus hier, der rest überzeugt durch die Bank.

Grüße,
Fel
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14.08.18 11:00:37
Beitrag Nr. 1.090 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.441.786 von Fel216 am 14.08.18 10:44:47Deinen letzten Absatz kann ich zwar verstehen. Ich mag so etwas normalerweise auch nicht. Aber hier muss man doch stark differenzieren.

Denn erstens macht der Vorstand das ja nur auf diesem ConferenceCall, teilweise auch weil man nach dem Kurs bzw. MarketCap gefragt wurde. Man macht es nicht irgendwie gesondert neben den Finanzterminen ungefragt. Schon allein deshalb kann ich an diesen Aussagen zum Aktienkurs und Analystencovering nichts aussetzen.
Und zweitens kann man es in diesem Fall ja auch verstehen. Der Kurs ist so weit unterbewertet, dass man es gut nachvollziehen kann, wenn sich ein Vorstand zumindest in einem CC auch mal dazu äußert, dass mehr Analysten die Aktie covern und meist bei 60-70 € als fair bewertet ansehen.

Ich glaub, man hat einfach die letzten 12 Monate das Problem des starken Kursanstiegs davor gehabt, den man erstmal auskonsolidieren musste. Da sich dadurch ein echter Abwärtstrend gebildet hat, dauerte diese Konsolidierung halt etwas länger. Hoffe mit dem heutigen Bruch des Abwärtstrends ist das Thema jetzt Geschichte, erst recht wenn noch etwas M&A Tätigkeit in den nächsten 3-4 Monaten kommen sollte.
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14.08.18 13:30:31
Beitrag Nr. 1.091 ()
Zahlen sind solala, keine Überraschung.
Ist eigentlich auch schon OK.
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14.08.18 13:42:42
Beitrag Nr. 1.092 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.441.939 von katjuscha-research am 14.08.18 11:00:37Ich sehe noch kein eindeutiger Trendbruch und glaube, dass wir auch weiterhin mit Corestate sehr geduldig sein müssen.
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14.08.18 16:01:28
Beitrag Nr. 1.093 ()
Hallo,

kann mir das jemand erklären:

In der Unternehmensmeldung von heute (7.00 Uhr) heisst es:

"Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein vollintegrierter Investmentmanager und Co- Investor mit Sitz in Luxemburg, ist in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich organisch gewachsen und konnte damit die Assets under Management im Immobilienkerngeschäft um rund EUR 900 Mio. steigern."

Im Halbjahresbericht per 30.06.2018 heisst es sowohl per 30.06.2018 als auch per 31.12.2017:

"Assets under Management at End of Period (€ bn) 22"

Wenn damit eine feinsinnige Differenzierung zwischen Immobilienkerngeschäft und sonstigem Geschäft (Immobiliengeschäft?) angestellt worden sein sollte, fände ich die Meldung insoweit ...

VG
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14.08.18 16:26:33
Beitrag Nr. 1.094 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.444.615 von Turbocharlotte1 am 14.08.18 16:01:28
Richtig angenommen, siehe auch in der Präsentation, slide 4.
https://ir.corestate-capital.com/download/companies/corestat…

Assets under Management 21.9mrd per H1-2018.

Wachstum im Immobilienkerngeschät 900m

Non-core assets von 5.7mrd auf 4.8mrd, -900m.

Insofern ist die Aussage korrekt, da sie in der Pressemeldung schreiben "Im Immobilienkerngeschäft".
Für mich auch passend mit der Guidance von Management, man will das non-core Geschäft abbauen.

In meinen Augen alles wunderbar.

Viele Grüße,
Fel
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14.08.18 16:37:05
Beitrag Nr. 1.095 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.444.894 von Fel216 am 14.08.18 16:26:33Meine Gedanken zu diesem Thema: Die Meldung ist nicht vollständig. Diese Art von Kommunikation ist schlecht.

VG
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14.08.18 17:07:41
Beitrag Nr. 1.096 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.444.993 von Turbocharlotte1 am 14.08.18 16:37:05Das muss ich leider auch bei Corestate feststellen - tolles Unternehmen, schlechte Kommunikation. Die Zahlen in den Bilanzen mit den ganzen "adjusted" Hin und Her und x verschiedene Umsatzarten und tralala - alles schwierig nachvollziehbar. Die Berichte sind nicht unbedingt investorenfreundlich.
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14.08.18 17:14:01
Beitrag Nr. 1.097 ()
So jetzt fällt der Kurs wieder und das wird auch noch die letzen übrig gebliebenen Trader und Mittelfristanleger verjagen. Wir werden wieder tiefe Einkaufskurse sehen. Irgendwann kommt die Wende mit voller Wucht...spätestens, wenn die ersten institionellen Anleger bei Corestate einsteigen.
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14.08.18 17:21:11
Beitrag Nr. 1.098 ()
Was für ne beschissener Tag
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14.08.18 17:30:58
Beitrag Nr. 1.099 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.445.524 von Linjun am 14.08.18 17:21:11Ja...Value Investing ist nur langfristig erfolgreich. Mit dem aktuellen Kurs frage ich mich wie crashsicher eigentlich Corestate ist. Mein Tiefstkursziel liegt bei 38 €, weiter südlich betrachte ich das Unternehmen als ein Geschenk :D
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14.08.18 18:03:13
Beitrag Nr. 1.100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.445.641 von ZZ1950 am 14.08.18 17:30:58
Und dein "normales" Kursziel?
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14.08.18 18:09:54
Beitrag Nr. 1.101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.445.986 von Fel216 am 14.08.18 18:03:13
Zitat von Fel216: Und dein "normales" Kursziel?


normalerweise müsste man längst bei rund 65 € stehen.

aber was soll man machen? irgendwer ist am verkaufen, warum auch immer.

Altaktionäre etc?
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14.08.18 18:22:11
Beitrag Nr. 1.102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.445.641 von ZZ1950 am 14.08.18 17:30:58
Zitat von ZZ1950: Ja...Value Investing ist nur langfristig erfolgreich. Mit dem aktuellen Kurs frage ich mich wie crashsicher eigentlich Corestate ist. Mein Tiefstkursziel liegt bei 38 €, weiter südlich betrachte ich das Unternehmen als ein Geschenk :D


Das Unternehmen ist auf Basis des Wachstums auch bereits zum aktuellen Kurs ein Geschenk ;)
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14.08.18 21:09:44
Beitrag Nr. 1.103 ()
Mein Kursziel...Wollen wir mal ein Software Unternehmen mit 85-90 % wiederkehrenden Umsätzen als Vergleich nehmen? Sie haben KGVs von 40 und aufwärts :D. Bei KGV18 von 8 und mit diesem Wachstum ist eine Verdopplung für mich ganz OK. Realistich betrachtet sehe ich Corestate bei 53€ -55€ am Ende des Jahres, die Verdopplung kommt aber noch :)
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14.08.18 22:35:08
Beitrag Nr. 1.104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.445.641 von ZZ1950 am 14.08.18 17:30:58Da muss die EZB fragen, wie lange der Liebe dragie die Zinsen am Boden hält.
Mit 4-5 % Zins aufs Schweinchen wird’s sicherlich ungemütlich für Corestate.
Anderseits tot umfallen werden die auch nicht. Einfach Studien bezüglich Asset Management am anderen Ende des Teiches über Japanische AM Landschaft lesen. Sehr interessant, die japsen sind auch schon seit gut 3 Jahrzehnten im Spiel und kommen schon bestimmt bald in die 4 runde.
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14.08.18 22:38:08
Beitrag Nr. 1.105 ()
Und deren Vermögensverwalter hatten über dem Zeitraum bestimmt lange auch wenig zu meckern gehabt.
Und sich daran dumm und dämlich verdient
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15.08.18 08:10:02
Beitrag Nr. 1.106 ()
Mit 4-5 % Zins aufs Schweinchen wird es sicherlich nicht nur ungemütlich für Corestate.

Es gibt ja ne Meinung und damit eine Seite der Medaille, das "die" Politik diese Zinshöhe und den gesellschaftlichen Un-Frieden nicht aushält und deswegen diesen Zins zu verhindern versucht, mit allen anderen eventuellen Folgen.
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15.08.18 10:59:03
Beitrag Nr. 1.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.448.305 von Linjun am 14.08.18 22:35:08Zum Thema Zinsen habe ich gestern etwas sehr interessantes gefunden:

https://www.nzz.ch/finanzen/die-zinswende-droht-zu-verpuffen…

Ich denke nicht, dass bald die Zinsen so stark steigen, wir wollen ja nicht in einer tiefen Krise geraten ;)
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15.08.18 11:12:21
Beitrag Nr. 1.108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.447.477 von ZZ1950 am 14.08.18 21:09:44
Corestate AG Kursziel 62,00 €, über 30% vom heutigen Kurs
 15.08.2018 (www.4investors.de) - Die Analysten von Oddo BHF bestätigen die Kaufempfehlung für die Aktien von Corestate Capital Holding. Das Kursziel für die Papiere des Immobilienunternehmens sehen die Experten in der heutigen Studie bei 62,00 Euro.

Corestate Capital Holding hat Zahlen veröffentlicht, die die Erwartungen der Experten entsprechen. Der Umsatz legt im ersten Halbjahr von 48 Millionen Euro auf 125,8 Millionen Euro zu. Der Gewinn steigt von 22,8 Millionen Euro auf 60,9 Millionen Euro an. Die Experten nennen die Zahlen solide. 

Bestätigt wird von der Gesellschaft die Prognose. Man will 2018 einen Gewinn von 120 Millionen Euro bis 130 Millionen Euro erwirtschaften. 

Die Aktien von Corestate Capital Holding legen am Vormittag 1,2 Prozent auf 46,00 Euro zu.
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15.08.18 11:12:52
Beitrag Nr. 1.109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.446.049 von katjuscha-research am 14.08.18 18:09:54Ein Kurs von 65,00 EUR/Aktie bedeutete eine Bewertung von knapp 1,4 Mrd. EUR.

Das ist derzeit unrealistisch, erst recht wenn man Patrizia "danebenstellt".

Fakt ist doch, dass der Kursaufschwung der Aktie durch die Übernahmen und damit verbundene Steigerung der AuM zurückzuführen war/ist. Diese Themen sind in die Bewertung eingepreist (also "Schnee von gestern"), so dass Neuaktionäre seit Juli 2017 kaum bzw nicht im Gewinn sind.

Das Expansionstempo wurde gravierend reduziert. Von den hochtrabenden Plänen (Stichwort: AuM 100 Mrd. EUR) ist keine Rede mehr.

Vielleicht ist es ein Anfang, wenn man akzeptiert, dass die Bäume auch bei Corestate nicht in Kürze in den Himmel wachsen; sondern alles seine Zeit braucht. Eine Unternehmensentwicklung ist schließlich kein Computerspiel.

VG
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15.08.18 11:30:26
Beitrag Nr. 1.110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.451.491 von Turbocharlotte1 am 15.08.18 11:12:52
Hi Turbo,

stimme mit Dir überein, dass die Bäume nicht in den Himmel schiessen, allerdings musst Du deine Bewertung etwas ergänzen, nur sagen, dass wir bei 60€ bei 1.4mrd liegen reicht nicht.
Auf aktuellem Kurs handelt die Aktie bei 9.4x EBITDA, 7.5x FFO oder 5.5% Dividenden Rendite, alles basierend auf aktuellen Analysten Schätzungen für 2018 (EBITDA: 157m und damit innerhalb d Guidance range, die Zahlen also plausibel) Quelle: Bloomberg.

Im Vergleich zu Patrizia (selbe Quelle u Jahr): 15x EBITDA, 15.3x FFO, 2.1% Divi Rendite.

Corestate ist also unterbewertet, meiner Meinung nach. Die 1.4mrd haben als alleinstehende, absolute Zahl überhaupt keine Bedeutung.

Nach der guten Performance in H1 und der Bewertung kann ich mich hier schön zurücklehnen und meinem Tee widmen.

Grüßjes,
Fel
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15.08.18 13:27:03
Beitrag Nr. 1.111 ()
Krass abwärts ...
Was ist nur los hier? Wer verkauft hier?
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15.08.18 13:44:15
Beitrag Nr. 1.112 ()
Erklärungsversuch Corestate hat seine Prognosen eingehalten und das wars schon, welche schon seit Urzeiten bekannt war womit die gesamte Q2 zahlen Schnee von gestern waren zusätzlich haben sich die Leute mit mehr Gewinn gerechnet.
Wodurch viele depressiv wurden und hamsterverkäufe durchführten.
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15.08.18 14:33:21
Beitrag Nr. 1.113 ()
1.Position heute bei 43x€.
Sollte dieser depressive Zustand anhalten, weiterer Positionsaufbau sub40€.
Ist dies der Beginn einer deutlichen Korrektur der Märkte? Ich befürchte es fast...
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15.08.18 18:54:21
Beitrag Nr. 1.114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.453.429 von Gustl24 am 15.08.18 14:33:21Genau meine Taktik.
Allerdings glaube ich an keine große Korrektur.
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15.08.18 19:54:45
Beitrag Nr. 1.115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.448.305 von Linjun am 14.08.18 22:35:08
Zitat von Linjun: Da muss die EZB fragen, wie lange der Liebe dragie die Zinsen am Boden hält.
Mit 4-5 % Zins aufs Schweinchen wird’s sicherlich ungemütlich für Corestate.
Anderseits tot umfallen werden die auch nicht. Einfach Studien bezüglich Asset Management am anderen Ende des Teiches über Japanische AM Landschaft lesen. Sehr interessant, die japsen sind auch schon seit gut 3 Jahrzehnten im Spiel und kommen schon bestimmt bald in die 4 runde.


Mir springt ein Widerspruch ins Auge.

Einerseits hälst Du eine irre Zinsexplosion in der Eurozone für möglich - andererseits siehst Du, dass Japan seit Jahrzehnten bei Niedrig- bis Nullzinsen verharrt.
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15.08.18 20:53:52
Beitrag Nr. 1.116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.457.068 von walker333 am 15.08.18 19:54:45Und worin liegt der Wiederspruch?
Es handelt sich bei der 4-5% aufs Schweinchen 🐷 um ein fiktives Beispiel wie ein zurzeit lukratives Businessmodell unattraktive werden kann, mehr nicht und sowieso was soll daran großartig widersprüchlich sein Gefahren abzuwägen?
Man sollte sein Unternehmen schon ein wenig kennen.

Wie Branche,Konjunkturanfälligkeit, Chancen&Risiken

Und mit bestimmte Szenarien auskommen.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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16.08.18 00:14:11
Beitrag Nr. 1.117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.457.572 von Linjun am 15.08.18 20:53:52
Zitat von Linjun: Und worin liegt der Wiederspruch?
Es handelt sich bei der 4-5% aufs Schweinchen 🐷 um ein fiktives Beispiel wie ein zurzeit lukratives Businessmodell unattraktive werden kann, mehr nicht und sowieso was soll daran großartig widersprüchlich sein Gefahren abzuwägen?
Man sollte sein Unternehmen schon ein wenig kennen.

Wie Branche,Konjunkturanfälligkeit, Chancen&Risiken

Und mit bestimmte Szenarien auskommen.


Du weißt aber doch selber, dass 4-5% aufs Schweinchen in den kommenden 5-7 Jahren kaum realistisch sind. Wenn man über Szenarien denkt, sollte man auch deren Eintrittswahrscheinlichkeiten nicht unerwähnt lassen.
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16.08.18 14:23:47
Beitrag Nr. 1.118 ()
Pfu, 42,90...es wird wieder sehr sehr interessant...
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16.08.18 14:25:51
Beitrag Nr. 1.119 ()
Meine erste Position Corestate habe ich bei 55 € erworben, mein Durchschnitsspreis liegt bei 46,40. Wie oft muss ich denn noch einkaufen :D
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16.08.18 14:32:43
Beitrag Nr. 1.120 ()
Also ich gehoere ja wirklich nich zu irgendwelchen Verschwoerungstheoretikern...aber hier muss doch einer der altinvestoren kontinuierlich Aktien in den Markt druecken. Vor bekanntgabe der Zahlen hat er mal kurz aufgehoert damit sich der Kurs erholen kann und sobald die Zahlen da sind drueckt er wieder hohe Volumina in den Markt. Es schien ne Zeit lang hat er sich das Limit bei 45.00 gesetzt, danach runter auf 42.00. Mal sehen ob es jetzt auf wieder bis auf 42 runtergeht.

Oder die Fundamentalen Aussichten rechtfertigen diese Kurse? Wie faellt das Wachstum 2019 aus? Organisch vermutlich wenig oder kaum, allerdings wenn man den CC gehoert hat, so muss man ziemlich sicher mit einem Zukauf rechnen, der dann auch fuer Wachstum sorgt. Liegt es an der Verschuldung? Die wird massiv runtergefahren durch den Verkauf der 3 Objekte im warehousing wo man gerad schon bei finalen SPA Verhandlungen ist.

Vllt ist es wegen den hohen adjustments? Die sind aber groesstenteils gerechtfertigt, da den ABschreibungen auf Mng. contract keine Capex gegenuebersteht. Ob man die one off adj. fuer die compensation vornehmen sollte is fragwuerdig, aber das is noch zu verkraften wenn es wirklich one off is.

Woran kann es noch liegen? Rechnet man mit steigenden Zinsen? Auch das rechtfertigt diese Bewertung nicht.

Seltsam meine gute Corestate. 2017 hat sie mir noch mehr als 100% gebracht, seitdem schwaechelt sie massiv.
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16.08.18 16:21:52
Beitrag Nr. 1.121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.463.641 von Pep92 am 16.08.18 14:32:43Aus meiner Sicht liegt es daran, dass die Aktie und das Unternehmen verdammt langweilig ist. Für Trader zu wenig Bewegung, für Langfristanlager das Thema Immobilienverwaltung langweilig. Dann lieber irgendetwas wie Wirecard oder Amazon oder irgendein cooles Softwareunternehmen mit Big Data, Adtech, Fintech, High Tech Robotik Zeugs - das klingt doch besser und auf die Aktienbewertung guckt zurzeit wirklich keine Sau ;)
Zusätzlich sind die Berichte mit den verschiedenen Umsatzarten, Fonds, Gesellschaften und etc. zu kompliziert, man muss sich gut einlesen und nicht jeder hat dafür Lust und Verständnis. Naja so sei es, ich habe kein Problem damit und warte ab.
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16.08.18 17:35:51
Beitrag Nr. 1.122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.463.641 von Pep92 am 16.08.18 14:32:43Ich tippe auf den Gründer Winter. Er hat sich ja operativ schon zurückgezogen und bereits ein großes Paket außerbörslich abgegeben.
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16.08.18 18:22:23
Beitrag Nr. 1.123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.465.762 von Be_eR am 16.08.18 17:35:51
Zitat von Be_eR: Ich tippe auf den Gründer Winter. Er hat sich ja operativ schon zurückgezogen und bereits ein großes Paket außerbörslich abgegeben.


Wie schonmal geschrieben:

Wenn du schreibst der Gründer verkauft, bedeutet dass Ralph Winter würde verkaufen.
Der hat dies aber doch bereits getan und dabei eine Lock Up Frist vereinbart. Könnte somit erst wieder zum 26.08. verkaufen.

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...expanded-to/?newsI…

"My long-term interest is to remain Corestate's largest shareholder and to benefit from the extraordinary upside potential of Corestate. To express my commitment and to underpin this approach I have signed a lock-up for 6 months."

PRESS RELEASE 26 February 2018

Muss jemand anders sein..
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16.08.18 19:02:57
Beitrag Nr. 1.124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.466.209 von Strive_and_Prosper am 16.08.18 18:22:23Oh danke dir für den Hinweis!
Was mir ansonsten auffällt ist, dass die Aktie morgens anzieht und erst im späten Handel abschmiert. Könnte ein Hinweis auf Amis sein. Aber das geht nun schon in Richtung Gerüchteküche 😉
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17.08.18 09:27:33
Beitrag Nr. 1.125 ()
Hallo,

vertrödelt eure Zeit nicht damit, wer warum verkauft; denn eine Antwort bekommt ihr nicht (ausgenommen: meldepflichtige Geschäfte).

Den von ZZ1950 (in anderem Zusammenhang) genannten Gedanken, Immobilienverwaltung ist langweilig, kann man auch in Zusammenhang mit Umsatz- und Ertragssteigerungspotentialen setzen; m.a.W., planbare stabile Einnahmen ohne große Steigerungspotentiale, vergleichbar Immobilien- AGs.
Daraus folgt, dass die absoluten Aktienkurssteigerungspotentiale sehr gering sind und die Dividendenrendite das Anlagekriterium ist.

Die Aktienkursentwicklung 2017 kann m.E. nicht fortgeschrieben werden; m.a.W., eure Erwartungshaltung an die Aktienperformance ist deutlich zu hoch.

VG
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17.08.18 21:22:58
Beitrag Nr. 1.126 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.470.565 von Turbocharlotte1 am 17.08.18 09:27:33Turbocharlotte hat die Corestate Aktien verkauft und jetzt verbreitet hier im Forum irgendwelche aus der Luft gegriffenen Behauptungen. Oder vielleicht bist Du so verzweifelt, dass Du nicht mehr daran glaubst? laugh::laugh::laugh:

Schau Dir mal wenigstens die Kursziele der Analysten an, wenn Du nicht auf die Wachstumspotentiale des Unternehmens und die niedrige Bewertung der Aktie schaust. 10 -15% Umsatzwachstum im Jahr, die Gewinne werden bestimmt noch stärker steigen. Was ist mit M&A Potentiale. Auf dem Wachstumskurs hat das Management ausdrücklich hingewiesen. Und das KGV18e von 8...Neee, die Aktie wird nicht steigen, sie bleibt für immer 45 €, also bitte...:keks::laugh:
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17.08.18 21:24:49
Beitrag Nr. 1.127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.476.763 von ZZ1950 am 17.08.18 21:22:5875 - 80 € bis Mitte 2020 das wird die Kurssteigerung sein.
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18.08.18 11:50:39
Beitrag Nr. 1.128 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.476.778 von ZZ1950 am 17.08.18 21:24:49Das absolute Wachstum bei den AuM betrug 2018 genau 0,0%; wenn man das sog. Immobilienkerngeschäft separiert, 5%.

Die Verschuldung liegt bei ca. 593 Mio EUR; offenkundig ist das auch dem Management zu hoch, erkennbar daran, dass zur Reduzierung der Verschuldung um geplant ca. 170 Mio EUR Vermögen verkauft wird.

Die Dividendenrendite beträgt aktuell ca. 5,8%, unterstellt es wird für 2018 eine Dividende von 2,50 EUR/Aktie geben.


VG
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19.08.18 16:03:21
Beitrag Nr. 1.129 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.478.944 von Turbocharlotte1 am 18.08.18 11:50:39
Zitat von Turbocharlotte1: Das absolute Wachstum bei den AuM betrug 2018 genau 0,0%; wenn man das sog. Immobilienkerngeschäft separiert, 5%.

Die Verschuldung liegt bei ca. 593 Mio EUR; offenkundig ist das auch dem Management zu hoch, erkennbar daran, dass zur Reduzierung der Verschuldung um geplant ca. 170 Mio EUR Vermögen verkauft wird.

Die Dividendenrendite beträgt aktuell ca. 5,8%, unterstellt es wird für 2018 eine Dividende von 2,50 EUR/Aktie geben.

VG


Das Wachstum der AuM im 1HJ18 entspricht sicherlich nicht den Erwartungen. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass Corestate gerade erst 2 große Übernahmen hinter sich hat, die natürlich auch verdaut / integriert werden müssen. Dies sollte aber nun größtenteils abgeschlossen sein und man kann sich nun wieder vollends auf den Ausbau des Geschäfts konzentrieren. Gerne auch über M&A-Aktivitäten, aber nur, wenn sich hier attraktive Chance/Risiko-Profile anbieten.

Wenn man die Verschuldung betrachtet sollte man die Assets nicht außer Acht lassen, denn diese sind natürlich ebenso deutlich gestiegen. Nach meinem Verständnis hat man aktuell beispielsweise einige Objekte im Warehouse liegen, die man bei Gelegenheit ohne größere Schwierigkeiten zu Cash machen und damit die Schuldenlast reduzieren könnte.

Hochgerechnet auf das GJ18 lande ich bei einem Adjusted Net Profit von 122 Mio. €. Bei einer unterstellten Ausschüttungsquote von 50% ergibt sich aktuell eine Dividendenrendite von ca. 6,7%.
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19.08.18 20:16:40
Beitrag Nr. 1.130 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.483.497 von Locodiablo am 19.08.18 16:03:21Es ist keine Frage, natürlich sollten Übernahmen konsolidiert werden, bevor man weiter zukauft.
Größere Zukäufe dürften m.E. angesichts der Verschuldung wohl nur mittels Kapitalerhöhung erfolgen.

Wie "aggressiv" zugekauft wurde, kann man an der Verschuldung (ca. 593 Mio EUR) ablesen; ich vermute resultierend aus den Übernahmen Helvetic und HannoverLeasing. Der bilanzierte Goodwill liegt bei über 550 Mio EUR.
Gegenbeispiel: Patrizia AG; trotz großer Übernahmen hat Patrizia immer noch eine Nettoliquidität von ca. 216 Mio EUR per 30.06.2018. Geschäfts- und Firmenwerte sind mit ca. 275 Mio EUR bilanziert.

Die Bereinigung des Überschusses bei Corestate geschieht nicht nach gleichbleibenden Kriterien, vgl. die Bereinigungserläuterungen im GB 2017 und Halbjahresbericht 2018.

M.E. wird sehr deutlich, wieso die von vielen erwarteten Kursziele jenseits der 60 EUR/Aktie längere Zeit nicht erreichbar sein werden.

VG
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20.08.18 04:20:51
Beitrag Nr. 1.131 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.484.367 von Turbocharlotte1 am 19.08.18 20:16:40
Zitat von Turbocharlotte1: Es ist keine Frage, natürlich sollten Übernahmen konsolidiert werden, bevor man weiter zukauft.
Größere Zukäufe dürften m.E. angesichts der Verschuldung wohl nur mittels Kapitalerhöhung erfolgen.

Wie "aggressiv" zugekauft wurde, kann man an der Verschuldung (ca. 593 Mio EUR) ablesen; ich vermute resultierend aus den Übernahmen Helvetic und HannoverLeasing. Der bilanzierte Goodwill liegt bei über 550 Mio EUR.
Gegenbeispiel: Patrizia AG; trotz großer Übernahmen hat Patrizia immer noch eine Nettoliquidität von ca. 216 Mio EUR per 30.06.2018. Geschäfts- und Firmenwerte sind mit ca. 275 Mio EUR bilanziert.

Die Bereinigung des Überschusses bei Corestate geschieht nicht nach gleichbleibenden Kriterien, vgl. die Bereinigungserläuterungen im GB 2017 und Halbjahresbericht 2018.

M.E. wird sehr deutlich, wieso die von vielen erwarteten Kursziele jenseits der 60 EUR/Aktie längere Zeit nicht erreichbar sein werden.

VG


Man erkennt dass du einfach nur mit halbwissen um dich schmeisst. Hoer dir doch mal den CC an und guck dir die ganzen Finanzberichte und PPTs an und poste danach wieder. Deine "Vermutungen" sind hier wertlos. Offensichtlich hat die Verschuldung was mit den Zukäufen zu tun, aber es gibt noch weitere Faktoren zu beachten, aber die kannst du selber suchen gehen..
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20.08.18 15:26:14
Beitrag Nr. 1.132 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.485.405 von Pep92 am 20.08.18 04:20:51Sagen wir mal so: Zahlen sind konkrete objektive Tatsachen. Gegen diese von mir Genannten hast Du offensichtlich nichts einzuwenden.

Der sog. enterprise- Value (Marktkapitalisierung zzgl. Nettoverschuldung) dürfte bei Corestate und Patrizia in etwa gleichauf liegen (wenn ich falsch liegen sollte, wäre ich für einen Hinweis dankbar):

Corestate: 906,50 Mio EUR (bei 42,50 EUR/Aktie) + 593 Mio EUR (Verschuldung) = 1.499 Mio EUR

Patrizia: 1.662 Mio EUR (bei 18,00 EUR/Aktie) - 216 Mio EUR (Nettoguthaben) = 1.446 Mio EUR

Das EK der Patrizia (ca. 1,1 Mrd. EUR) ist zudem doppelt so hoch, wie das der Corestate. Die bereinigten Gewinne der Gesellschaften sind der Höhe nach vergleichbar.


VG
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20.08.18 16:24:17
Beitrag Nr. 1.133 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.489.293 von Turbocharlotte1 am 20.08.18 15:26:14
Zitat von Turbocharlotte1: Sagen wir mal so: Zahlen sind konkrete objektive Tatsachen. Gegen diese von mir Genannten hast Du offensichtlich nichts einzuwenden.

Der sog. enterprise- Value (Marktkapitalisierung zzgl. Nettoverschuldung) dürfte bei Corestate und Patrizia in etwa gleichauf liegen (wenn ich falsch liegen sollte, wäre ich für einen Hinweis dankbar):

Corestate: 906,50 Mio EUR (bei 42,50 EUR/Aktie) + 593 Mio EUR (Verschuldung) = 1.499 Mio EUR

Patrizia: 1.662 Mio EUR (bei 18,00 EUR/Aktie) - 216 Mio EUR (Nettoguthaben) = 1.446 Mio EUR

Das EK der Patrizia (ca. 1,1 Mrd. EUR) ist zudem doppelt so hoch, wie das der Corestate. Die bereinigten Gewinne der Gesellschaften sind der Höhe nach vergleichbar.


VG




Die Nettoverschuldung kannst du schlecht an einem beliebigen Zeitpunkt raussuchen, wo gerade working capital Effekte sie aufgebläht haben. Der Vorstand sagt nicht ohne Grund, dass sie am Jahresende eher bei 420 Mio liegen wird, und das lässt sich auch realistisch darstellen.

Zudem ist der Vergleich mit Patrizia aufgrund des Geschäftsmodells schwierig, sowohl was die Vermögenswerte angeht als auch die Bewertung an der Börse. Normalerweise müsste Corestate ein höheres EV/Buchwert und EV/Ebitda und KGV zugesprochen bekommen. Aber das es noch nicht so ist, könnte an der noch jungen Börsenhistorie liegen.
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20.08.18 16:31:50
Beitrag Nr. 1.134 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.489.791 von katjuscha-research am 20.08.18 16:24:17"Normalerweise müsste Corestate ein höheres EV/Buchwert und EV/Ebitda und KGV zugesprochen bekommen."

Wieso?
Weil die Wachstumsraten höher sind, die Marge höher, die Einnahmesituation sicherer, das Geschäftsmodell dynamischer?
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20.08.18 16:43:41
Beitrag Nr. 1.135 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.489.791 von katjuscha-research am 20.08.18 16:24:17die Buchwertbewertung (ex. Verschuldung!) liegt aktuell bei Corestate bei ca. 1,6; bei Patrizia bei ca. 1,4; mit Verschuldung liegt das Verhältnis bei Corestate aktuell bei ca. 2,6, bei Patrizia bei ca. 1,3.

Meine "Halbwissen-Logik" a la Pep92: Wenn Corestate aus 22 Mrd. AuM soviel Ertrag zieht, wie Patrizia aus ca. 40 Mrd. EUR AuM, dürften die Potentiale wohl kaum bei Corestate liegen, oder?

VG