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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 4)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 19.04.21 10:06:55 von


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28.09.18 22:03:13
Beitrag Nr. 1.501 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.826.708 von Valueseeker am 28.09.18 17:34:01Ich glaube, Du überschätzt die Marktposition der HFS AG im Markt "Real estate debt" bei weitem. Eine (konkrete) Nachfrage bei der IR von Corestate dürfte das klären.

"Real estate debt Fonds" haben sich zur eigenen Assetklasse entwickelt, die "en vouge" ist und damit viele Marktteilnehmer/Anbieter anziehen dürfte.

Auf der Homepage der Caerus Debt Investments AG heisst es bspw.:

"Es gibt derzeit keine andere Assetklasse, die ein attraktiveres Risk-/Return-Verhältnis und insbesondere für Versicherungen einen höheren Return im Hinblick auf die von Solvency II geforderte Eigenkapital-Unterlegung aufweist“, erläutert Michael Morgenroth, CEO der CAERUS Debt Investments AG, die Attraktivität der Assetklasse „Real Estate Debt“

VG
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29.09.18 00:16:25
Beitrag Nr. 1.502 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.828.898 von Turbocharlotte1 am 28.09.18 22:03:13
eigene Asset Klasse
@turbocharlotte1
Die von dir geschilderte Situation ist mir bei weitem lieber als so eine Art "Underdog-Kredithai"-Geschäftssystem. Wenn das eine akzeptierte Asset-Klasse mit weiteren professionellen Marktteilnehmern ist, dann sind die von Corstate gerade gemeldeten Zuwachsraten in dem Geschäft absolut positiv zu werten. Dann wächst Corestate (besser HFS, da geht es ja nur um den Teil) in einem Markt in dem der Wettbewerb größer wird. Das wird vielleicht in Zukunft dazu führen, dass die Renditen nicht mehr ganz so exorbitant sind ... das ist verkraftbar. Meine Befürchtung war ja eher, dass das ein Vabanque-Spiel bzw. Pyramiden-Spiel mit ungewissem Ausgang betrieben wird. Das scheint mir jedenfalls wiederlegt.
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01.10.18 09:32:35
Beitrag Nr. 1.503 ()
Short-Quote
Das Short-Engagement wird weiter erhöht!

Veröffentlicht am 01.10.2018
Datum der Position am 28.09.2018
Höhe des Aktienkapitals 1,02%

Bedeutet, es sind nun schon ca. 220.000 Aktien leerverkauft.

Kurs ist heute Morgen auch direkt unter Druck und ist bereits wieder unter 40,00 EUR (aktuell 39,55 EUR).
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01.10.18 17:14:37
Beitrag Nr. 1.504 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.839.507 von kuenne_Man am 01.10.18 09:32:35
Zitat von kuenne_Man: Das Short-Engagement wird weiter erhöht!

Veröffentlicht am 01.10.2018
Datum der Position am 28.09.2018
Höhe des Aktienkapitals 1,02%

Bedeutet, es sind nun schon ca. 220.000 Aktien leerverkauft.

Kurs ist heute Morgen auch direkt unter Druck und ist bereits wieder unter 40,00 EUR (aktuell 39,55 EUR).


Könnte es sein, dass dieser Fonds einfach seine Anleiheposition hedged, so wie es Och-Ziff mal bei Aurelius getan hat?

https://www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=…

Markus: Nein, im Gegenteil. Man muss unterscheiden zwischen „bösartigen und aggressiven“ Short Sellern und delta hedgenden, harmlosen Short Sellern. Och-Ziff und andere Funds wie z. B. Highbridge sind vertrauensvolle Investoren unseres Unternehmens, die primär in unsere Wandelanleihe investiert sind und, da diese deutlich im Geld ist, dort eine größere Long-Position halten. Um ihre Risiko-Ertrags-Relation optimal auf ihre strategische Zielrendite auszurichten und einen Teil des Aktienmarktrisikos der Wandelanleihe abzuhedgen, halten diese Convertible Funds auch entsprechende Shortpositionen in der AURELIUS-Aktie. Diese entwickeln sich gegensätzlich zur Investition in die AURELIUS Wandelanleihe und glätten somit Risiko und Ertrag des Investors. Die Anzahl der gegen die Anleihe stehenden leerverkauften Aktien muss bei Kursbewegungen der AURELIUS-Aktie entsprechend angepasst werden. Im Fachjargon spricht man von sogenanntem Delta-Hedging.
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01.10.18 18:25:52
Beitrag Nr. 1.505 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.839.507 von kuenne_Man am 01.10.18 09:32:35die Höhe der Shortpositionen ist zu vernachlässigen; überverkauft ist die Aktie nach wie vor nicht

@Locodiablo
Du liest Dich (leider) wie der Rufer in der Wüste

VG
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01.10.18 21:20:40
Beitrag Nr. 1.506 ()
Gemütlich ist es sicherlich nicht mehr
Corestate müsste um 46% steigen nur um das Jahreshoch 2017 zu erreichen.
Ich meine wenn wir einen Marktcrash auf ganzer Ebene haben kann man es ja verstehen. Doch wenn der DAX um 10% down ist Corestate um mehr als 40%? Wohl ziemlich der schlechtester wert im gesamten SDAX und das bei scheinbar ausgezeichneten Aussichten.
Passt irgendwie nicht zusammen.
Wie sagt man so schön? Wenn sich alle sicher sind kannst nur schief gehen.
Und das was am meisten weh tut ist einfach das langsam dahinsiechen. Seit 9 Monaten Lineal nur bergab. Jede Woche im Minus. Auch wenn’s nur Buchverluste sind tuts irgendwie doch weh.
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01.10.18 21:36:17
Beitrag Nr. 1.507 ()
Pfu 39 €...Das Spiel wird immer dreckiger. Bin schon 15% im Minus
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01.10.18 22:16:53
Beitrag Nr. 1.508 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.846.365 von ZZ1950 am 01.10.18 21:36:17
Short-Engagement
Was die Absicht dahinter ist, kann man nicht wissen. Natürlich ist es möglich die Anleihenposition zu hedgen. Kann aber auch einfach sein, dass sie von weiter fallenden Kursen ausgehen.

Für heute wird die nächsten Tage auch eine Meldung kommen, denke wieder ca. 0,1% auf dann 1,14% erhöht. Entspricht ca. 20.000 Aktien. Die sind heute sicher wieder leerverkauft worden.

Wie am lineal gezogen geht es mittlerweile auch Intraday runter, Schluss fast immer auf Tagestief. Ist halt im Verhältnis zum Tagesvolumen auch enorm, was dann da an den Tagen leerverkauft wird. (Irgendwann müssen Sie diese Aktien aber auch wieder zurückkaufen).


Ich verstehe das ganze aber auch nicht mehr. Eine, wenn nicht anhand von vielen Kennzahlen der günstigsten Aktien in den deutschen Indizes. Wir sind nun wieder an der Unterkante des Abwärtstrends, sollte der brechen, tja, verständlich ist für mich hier schon lange nichts mehr.

Ist sicher einer der schlechtesten S-Dax Aktien des Jahres. Auch dieses permanente underperformen, bei freundlichen Gesamtmärkten ist Wahnsinn. War aber auch schon oft, dass die Looser Aktien des Jahres im darauffolgenden Jahr mit zu den besten Aktien des Indizes gehört haben.


Ich bin gespannt, ab welchem Kurs hier größeres Kaufinteresse aufkommt. Diese Aktien müsste beim Screenen bei jedem Programm von Fondsmanagern und Anlageberatern auftauchen. Ewig wird dieses dahinsiechen nicht wohl nicht gehen. Börse ist nicht immer erklärbar.
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02.10.18 07:15:05
Beitrag Nr. 1.509 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.846.704 von kuenne_Man am 01.10.18 22:16:53Mich erinnert diese Situation hier an Aurelius wo der ShortSeller Gotham City Research seine Aktivität 2016 aufgenommen hatte. Dieses Vorgehen war wohl sehr erfolgreich und nun starten sie erneut. Liest man bspw. Marshall Wallace weiß man was die Stunde geschlagen hat.



Analog sehe ich das auch bei Corestate, vollkommen losgelöst von fundamentalen Ereignissen.
Es bleibt zu hoffen dass es nicht so heftig kommt wie bei Aurelius.
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02.10.18 09:51:20
Beitrag Nr. 1.510 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.847.766 von websin am 02.10.18 07:15:05
Zitat von websin: Mich erinnert diese Situation hier an Aurelius wo der ShortSeller Gotham City Research seine Aktivität 2016 aufgenommen hatte. Dieses Vorgehen war wohl sehr erfolgreich und nun starten sie erneut. Liest man bspw. Marshall Wallace weiß man was die Stunde geschlagen hat.



Analog sehe ich das auch bei Corestate, vollkommen losgelöst von fundamentalen Ereignissen.
Es bleibt zu hoffen dass es nicht so heftig kommt wie bei Aurelius.


Der Shortseller bei Aurelius heißt Marshall Wace, nicht Marshall Wallace.

Abgesehen davon erfolgt der Aufbau der LV-Position durch PSquared sehr linear. Eine Short-Attacke sieht üblicherweise recht anders aus, nämlich indem man plötzlich Panik versucht auszulösen (z.B. durch einen überkritischen Report) und durch reißen von Stop-Loss versucht, eine Lawine herbeizuführen. Dann springen üblicherweise auch weitere LV auf den Zug auf, die dann auch im Bundesanzeiger auftauchen. All das ist bei Corestate aktuell nicht zu erkennen.

Ich halte es wie Kuenne Man: wenn die Fundamentaldaten stimmen und das Unternehmen sich weiterhin so entwickelt, wie bisher, wird der Kurs sich mittelfristig wieder angleichen. Die Frage ist nur, wann/wo der Boden erreicht ist.
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02.10.18 10:15:06
Beitrag Nr. 1.511 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.849.200 von Locodiablo am 02.10.18 09:51:20Der Name ist geschenkt, Du weißt doch was ich meine.

Ich schrieb auch dass es mich an Aurelius erinnert und nicht 1:1 der ident. oder nachgebaute Fall sein könnte.
Daher ergänzte ich: "Analog sehe ich das auch bei Corestate, vollkommen losgelöst von fundamentalen Ereignissen. " Analog zu "kuenne_Man", wer ist "Kuenne Man"? ;)
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02.10.18 10:36:43
Beitrag Nr. 1.512 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.849.437 von websin am 02.10.18 10:15:06
Zitat von websin: Der Name ist geschenkt, Du weißt doch was ich meine.

Ich schrieb auch dass es mich an Aurelius erinnert und nicht 1:1 der ident. oder nachgebaute Fall sein könnte.
Daher ergänzte ich: "Analog sehe ich das auch bei Corestate, vollkommen losgelöst von fundamentalen Ereignissen. " Analog zu "kuenne_Man", wer ist "Kuenne Man"? ;)


Alleine am Kursverlauf erkennt man doch schon, dass es zwischen den beiden Cases keine allzu großen Parallelen gibt. Bei Aurelius wurde der Kurs mit einem ganz gezielten Manöver zum Einsturz gebracht. Es erfolgte ein massiver Abverkauf mit zwischenzeitlich 40% Kursverlust innerhalb weniger Tage, der jedoch relativ schnell wieder aufgefangen werden konnte (siehe Kursverlauf).

Die Situation bei Corestate ist aber eine ganz andere. Der Kurs siecht seit Monaten vor sich hin und es kommt bisher kein ausreichendes Kaufinteresse auf, um eine nachhaltige Gegenbewegung zu erzeugen. So lange dieses Muster zu erkennen ist, hat der LV leichtes Spiel und kann seine Position scheibchenweise erhöhen.

Was ich damit sagen will: es ist sicher nicht zu 100% ausgeschlossen, dass es noch zu einer stärkeren Short-Attacke kommen könnte. Für sehr wahrscheinlich halte ich es aktuell aber nicht, da der Kurs bereits deutlich zurückgekommen ist und die Aktie nicht deutlich überbewertet erscheint (tendenziell eher unterbewertet). Zudem scheint PSquared nicht einer dieser typischen LV zu sein, die mit großem TamTam und Fake-Berichten versuchen, Werte nach unten zu prügeln.
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02.10.18 11:21:22
Beitrag Nr. 1.513 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.849.680 von Locodiablo am 02.10.18 10:36:43Zu 1. Absatz: Möchtest Du mir jetzt mit Macht etwas unterstellen was ich bereits ausgeräumt habe? :confused: Zudem bin ich ebenfalls investiert.

Zu 2. Absatz: Diese Chart-"Analyse" ist nun nicht wirklich schwer, die Du hier publizierst.

Zu 3. Absatz: Bleiben wir also objektiv. Zielprognosen sind m M n immer falsch, sondern eher Raterei.
Den Charakter von "PSquared" zu analysieren scheint mir doch eher schwierig.
Warum?

a) Nichts inhaltlich Wertvolles, nur Nichtssagendes umschreibt das Unternehmen mit Standort Schweiz und Malta (!): "PSquared Asset Management AG offers financial services. The Company provides portfolio and investment management services. PSquared Asset Management serves customers in Switzerland and Malta."

b) "PSquared" hat vermutlich nicht so viel Macht im Hintergrund, denn auch ein Angriff am 10.11.17 auf Linde hatte nur 0,64% Short-Potential. Der Chart zeigt die geringe Auswirkung. -> https://www.ariva.de/linde-aktie/chart

Allerdings bezweifle ich dass das ein "Guter Shorter" sein soll. Der Laden wird zumindest als "Leerverkauf-Spezialist" betitelt und nicht als langfristiger Hedgefonds-Investor. -> https://news.stockpulse.de/de/news_2790157/

Auch die News zeigen dass sie ausschliesslich auf fallende Kurse wetten ->
https://www.google.de/search?q=PSquared+Asset+Management&saf…

Fazit:
Nur gute News bzw. Geschäftszahlen im Quartalsbericht können helfen diesen Kursabbbruch hier einzudämmen. Solange der Shortseller mit geringem Volumen erfolgreich aktiv (d'accord) ist kann man kaum vorhersagen ob es weitere 1,2,3 oder 5% Abschläge auf den jetzigen Kurs geben wird. Genauso wenig kann man einen Rebound prognostizieren.
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02.10.18 13:18:10
Beitrag Nr. 1.514 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.850.310 von websin am 02.10.18 11:21:22
Zitat von websin: Zu 1. Absatz: Möchtest Du mir jetzt mit Macht etwas unterstellen was ich bereits ausgeräumt habe? :confused: Zudem bin ich ebenfalls investiert.

Zu 2. Absatz: Diese Chart-"Analyse" ist nun nicht wirklich schwer, die Du hier publizierst.

Zu 3. Absatz: Bleiben wir also objektiv. Zielprognosen sind m M n immer falsch, sondern eher Raterei.
Den Charakter von "PSquared" zu analysieren scheint mir doch eher schwierig.
Warum?

a) Nichts inhaltlich Wertvolles, nur Nichtssagendes umschreibt das Unternehmen mit Standort Schweiz und Malta (!): "PSquared Asset Management AG offers financial services. The Company provides portfolio and investment management services. PSquared Asset Management serves customers in Switzerland and Malta."

b) "PSquared" hat vermutlich nicht so viel Macht im Hintergrund, denn auch ein Angriff am 10.11.17 auf Linde hatte nur 0,64% Short-Potential. Der Chart zeigt die geringe Auswirkung. -> https://www.ariva.de/linde-aktie/chart

Allerdings bezweifle ich dass das ein "Guter Shorter" sein soll. Der Laden wird zumindest als "Leerverkauf-Spezialist" betitelt und nicht als langfristiger Hedgefonds-Investor. -> https://news.stockpulse.de/de/news_2790157/

Auch die News zeigen dass sie ausschliesslich auf fallende Kurse wetten ->
https://www.google.de/search?q=PSquared+Asset+Management&saf…

Fazit:
Nur gute News bzw. Geschäftszahlen im Quartalsbericht können helfen diesen Kursabbbruch hier einzudämmen. Solange der Shortseller mit geringem Volumen erfolgreich aktiv (d'accord) ist kann man kaum vorhersagen ob es weitere 1,2,3 oder 5% Abschläge auf den jetzigen Kurs geben wird. Genauso wenig kann man einen Rebound prognostizieren.


Ich wollte nichts unterstellen, nur die Faktenlage deutlich machen. Alles gut ;)

Deinem letzten Absatz stimme ich vollkommen zu. So lange wir von Corestate nichts neues hören wird es tendenziell wohl weiter bergab gehen. Scheinbar wurde das zusätzliche Interesse an der Corestate-Aktie seitens der institutionellen Anleger durch den Verkauf der großen Blöcke von Ralph Winter und Christof Meyer weitgehend abgefedert. Zur Erinnerung:

Nachricht vom 25.09.2017 25.09.2017 (www.4investors.de) - Ralph Winter, Gründer der Corestate Capital Holding, und Christof Meyer haben sich von insgesamt 3 Millionen Aktien des Immobilienkonzerns getrennt. Im Rahmen eines Bookbuilding-Verfahrens seien die Anteilscheine zu 52,40 Euro bei 50 institutionellen Investoren platziert worden, heißt es. Das Platzierungsvolumen sei um das 1,6-fache überzeichnet gewesen, so Corestate am Montag. Mit der Platzierung steigt der Free Float der Aktie auf 41 Prozent.

Winter hat sich ja bekanntermaßen zwischenzeitlich wieder eingedeckt. Er kennt das Unternehmen mit am besten und wird seine Gründe haben, warum er wieder zugekauft hat. Hauptgrund für solche Zukäufe ist üblicherweise eine offensichtliche Unterbewertung. Das muss nun nur noch der Markt verstehen.

Dieses Jahr ist Corestate einer der schlechtesten Werte im SDax, aber nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt. Mit der Dogs of the Dow Strategie konnte in der Vergangenheit ja auch eine schöne Outperformance erzielt werden.
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02.10.18 17:04:06
Beitrag Nr. 1.515 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.851.609 von Locodiablo am 02.10.18 13:18:10Hallo Locodiablo!
*Shake Hands* ...alles gut :)

Was will man mehr als wenn der Gründer sagt: ""I remain highly confident in CORESTATE Capital's long-term growth prospects...." und >11 Mio€ investiert.
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-09/4470912…

Die Euphorie sollte man im Zaun halten. Allerdings ganz objektiv, aufgrund der publizierten Zahlen, ist feststellen dass hier keine Ente am Untergehen ist.
Fakt sind die letzten Geschäftszahlen: "CORESTATE verdoppelt Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr 2018"
Fakt sind die ShortSell-Daten: 1,02% / 02.010.2018 (http://shortsell.nl/universes/Duitsland)
Warum der Markt diese Shortquote nicht auffängt ist das was einen unangenehmen Beigeschmack liefert und sicherlich vielen Corestate-Investierten Gedanken bereitet (wie mir auch).
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04.10.18 09:11:19
Beitrag Nr. 1.516 ()
Schöne News heut Morgen.

Mal sehn, ob das den Kurs mal länger als 5 Minuten treibt.
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04.10.18 09:29:09
Beitrag Nr. 1.517 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.866.048 von katjuscha-research am 04.10.18 09:11:19Hallo Katjuscha,

ich befürchte eher nicht. Dafür sind 2 Mio Ebitda einfach zu gering um eine große Auswirkung auf das Gesamtergebnis zu haben.

Trotzdem erachte ich es als wichtiges Indiz dafür, dass wie angekündigt im Hintergrund weiter an Übernahmen gearbeitet wird. Auch das die Finanzierung komplett aus dem Free Cash Flow erfolgt gefällt mir sehr gut, genauso das Verhältnis Umsat zu zu Ebidta.

Hoffen wir mal, dass sie in den nächsten Monaten noch mehr so "kleiner" Transaktionen auf die Wege bringen, dann würde sich das mit dem organischen Wachstum ergänzen und uns insgesamt auf Wachstsumsraten von 10-20% befördern, was wiederum enorm viel wäre.
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04.10.18 09:42:51
Beitrag Nr. 1.518 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.866.195 von Christian221080 am 04.10.18 09:29:09Ich glaube nicht, dass es da nur um die 2 Mio Ergebnisbeitrag geht (gezahlte Multipe von 8,5 ist marktüblich, wenn auch höher als von Corestate selbst mit ner Multiple von knapp 6), sondern neben dem hohen 80% Anteil an wiederkehrenden Umsätzen vor allem um mögliche Synergien über den Markteintritt in GB.



Aber gut, das ist jetzt sicher kein Riesenschritt für Corestate in Sachen Wachstum. Ich versteh aber ohnehin dieses Wachstumsdogma am Finanzmarkt nicht mehr. Es gibt so viele interessante, sehr günstige Valuewerte derzeit, die fallen, während trendfolgende, extrem teure Wachstumswerte weiter hochgekauft werden. Wenn man sich mal ausrechnet, wie stark und lange diese Trendwerte weiter wachsen müssten, um diese Erträge zu generieren, die die Valuewerte beim aktuellen Kurs abwerfen, dann ist das alles nicht mehr nachvollziehbar. Corestate müsste ja gar nicht wachsen. Selbst wenn sie die nächsten 5 Jahre nur stagnieren und stetig 2,5 € Dividende pro Aktie auszahlen würden, wären sie noch wesentlich günstiger als fast jede Wachstumsaktie. Aber okay, Trend und Psychologie spielen derzeit in diesem rein monetär getriebenen Markt halt die Hauptrolle.

Aber die Zeiten ändern sich ...
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04.10.18 09:48:20
Beitrag Nr. 1.519 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.866.321 von katjuscha-research am 04.10.18 09:42:51Hallo Katjuscha,

damit hast du natürlich recht, ich will das auch nicht schlecht reden. Ich bin auch von Corestate überzeugt und finde, dass man hier sowohl super Dividende, Wachstum und günstigen Preis vorfindet. Das bieten nicht viele Aktien in der Art.

Ich wollte eher darauf hinaus, wie es der Markt m.E. sieht und warum das für sich allein nicht für nachhaltig steigende Kurse sorgen wird.

In gewisser Weise finde ich es auch gar nicht wichtig, das der Kurs steigt. Allein wenn es operativ so weiter geht, dann bekomme ich eine jährliche Dividende von über 6% Prozent, die in den nächsten Jahren auf deutlich über 10% steigen wird.

Sollte der Kurs nicht nachziehen, umso besser, dann kann man weiterhin zu günstigen Preisen nachkaufen.
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04.10.18 09:53:46
Beitrag Nr. 1.520 ()
PS: Ich gehe zudem auch davon aus, dass sich das Ebitda nach der Übernahme nochmal verbessern wird, die Fähigkeit dazu hat Corestate ja bei den anderen Übernahmen nachgewiesen. Damit wäre das Multiple dann sogar unter 6,5, wobei auch 6,5 wie Katjuscha schon geschrieben hat, extrem günstig ist.
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04.10.18 13:26:43
Beitrag Nr. 1.521 ()
CORESTATE übernimmt größten unabhängigen Studentenwohnheim-Betreiber Großbritanniens und setzt Wachstumskurs fort

04.10.2018 / 08:56
CORESTATE übernimmt größten unabhängigen Studentenwohnheim-Betreiber
Großbritanniens und setzt Wachstumskurs fort

•Etablierung einer marktführenden europäischen Micro-Living-Plattform
•Bettenzahl im Bereich Micro Living auf mehr als 30.000 knapp vervierfacht
•Verwaltetes Vermögen von CORESTATE steigt um EUR 3 Mrd. auf EUR 25 Mrd.
•Ausbau stabiler und langfristig planbarer Ergebnisbeiträge
•Finanzierung der Transaktion erfolgt vollständig aus freiem Cashflow
Die CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein führender europäischer Investment-Manager für Immobilien, erwirbt CRM Students Ltd. (CRM), den größten unabhängigen Manager für Studentisches Wohnen in Großbritannien, für rund EUR 17 Mio. Das verwaltete Vermögen (Assets under Management) von CORESTATE erhöht sich demnach von EUR 22 Mrd. auf EUR 25 Mrd. Die Akquisition wird vollständig aus dem freien Cashflow finanziert.

"Wir wollen der europaweit führende Anbieter im dynamisch wachsenden Markt für Micro Living und Studentisches Wohnen werden. In Deutschland sind wir bereits Marktführer; mit dem Erwerb von CRM Students holen wir uns einen profilierten internationalen Partner an Bord", sagt Dr. Michael Bütter, CEO von CORESTATE. "CRM wird Teil unserer Multi-Boutique-Plattform und verschafft uns den Markteintritt in Großbritannien. Zudem ermöglicht uns die umfassende Expertise im Betrieb von internationalen Studentenwohnheimen weitere Synergien. Über die Projekt-Pipeline von CRM werden wir Zugang zu weiteren Investment-Opportunitäten an sehr interessanten europäischen Hochschulstandorten erhalten. Darüber wollen wir weiter wachsen."

"CRM ist ein hoch professionalisierter Immobilien-Manager im Bereich Micro Living und verfügt über eine breite und interessante Kundenbasis. Mit ihrem spezialisierten Geschäftsmodell liefern sie stabile und langfristig planbare Ergebnisbeiträge und ergänzen die nachhaltigen Erlösstrukturen unseres Geschäftsmodells perfekt. Bereits heute haben deutlich mehr als 80% unserer Umsätze wiederkehrenden Charakter.", ergänzt Bütter.

CORESTATE erweitert sein Micro-Living-Angebot um attraktiven Markt

CRM betreibt als Dienstleister für seine Kunden rund 23.000 Betten an 145 Standorten und ist der mit Abstand größte unabhängige Betreiber für Studentisches Wohnen in Großbritannien, einem Markt, der hoch attraktive Wachstumschancen bietet. Im aktuellen Jahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz von rund EUR 13 Mio. und ein EBITDA von rund EUR 2 Mio.

Zu den Kunden zählen Universitäten sowie institutionelle und semi-professionelle Anleger, die CRM von der Konzeption eines Projekts, über die Vermarktung, bis hin zum langfristigen Management der Objekte berät und betreut. Damit ergänzt CRM das bestehende Micro-Living-Angebot von CORESTATE ideal - sowohl regional als auch konzeptionell.

CORESTATE ist Marktführer für Micro-Living-Investments in Deutschland. Unter den Marken YOUNIQ, LinkedLiving und Upartments ist CORESTATE in den Bereichen Studentisches Wohnen, Serviced Apartments und Business Apartments aktiv. Das Unternehmen deckt die gesamte Leistungspalette für Immobilieninvestments ab - vom An- und Verkauf über die Finanzierung und Entwicklung der Objekte bis hin zum professionellen Management.

Zuwachs an internationaler Expertise im Bereich Studentisches Wohnen

CORESTATE übernimmt CRM von Gründer Keith White sowie einer Gruppe privater Investoren. CEO Stewart Moore wird mit seiner Führungsmannschaft die Geschäfte von CRM unverändert fortführen und gleichzeitig maßgeblich an der Entwicklung von CORESTATE's europäischer Plattform mitwirken, während Keith White als Non-Executive Chairman auch künftig sein Netzwerk und seine langjährige Expertise im Bereich Studentisches Wohnen bei CORESTATE einbringen wird.

Neben der Standortauswahl ist die Betreiberqualität der entscheidende Erfolgsfaktor im Bereich Micro Living. CORESTATE hat mit CRM sein Leistungsprofil für den Bereich internationales Studentisches Wohnen signifikant verstärkt. CORESTATE vereint eine breite Asset-Management-Kompetenz und eine hohe Betreiberexpertise, um die Objekte national und international zu vermarkten und eine hohe Auslastung sicherzustellen.


PR Kontakt
Andre Zahlten
T: +49 69 3535630-108 / M: +49 174 4022348
andre.zahlten@corestate-capital.com
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04.10.18 14:44:19
Beitrag Nr. 1.522 ()
der Kurs ist wie in Stein gemeißelt.. :-(
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05.10.18 01:04:11
Beitrag Nr. 1.523 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.866.321 von katjuscha-research am 04.10.18 09:42:51Der Kapitalmarkt ist denknotwendig monetär getrieben; deswegen ja Kapitalmarkt. Daran wird sich (in unserem Gesellschaftssystem) nichts ändern; genausowenig daran, dass Psychologie wesentlicher Einflussfaktor bleibt.

Wenn Du Corestate als unterbewertet betrachtest, dann freu Dich über den (für Dich nicht mehr nachvollziehbaren) Aktienkurs.

Der EV liegt aktuell bei ca. 1,25 Mrd. EUR; das KGV auf Basis bereinigter Ergebnisse bei ca. 10.

VG
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06.10.18 09:41:10
Beitrag Nr. 1.524 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.874.061 von Turbocharlotte1 am 05.10.18 01:04:11
Schnarch....
Corestate habe ich erst vor kurzem gekauft und derzeit deshalb erst 3% Minus.
Interessiert hat mich auch die Dividendenrendite.
Ganz verstehen kann ich die fallenden Kurse nicht zumal ich nichts Negatives zum Unternehmen finde (?)
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06.10.18 15:55:53
Beitrag Nr. 1.525 ()
Andere Ansichten zum (unerklärlichen) Kurs- und Geschäftsverlauf bei Corestate Capital
Manchmal, aber nur manchmal, bringen andere Leute andere Sichtweisen und andere Ergebnisse. Lehrte uns schon Mr, Keating im "Club der toten Dichter". Und nun das...
http://www.intelligent-investieren.net/2018/10/andere-ansich…
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07.10.18 07:14:13
Beitrag Nr. 1.526 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.885.911 von sirmike am 06.10.18 15:55:53Danke für den Link, guter Artikel.

Die Kombination des aufstockenden Leerverkäufers mit den "schöngerechneten Ergebnissen" sowie dem stetig fallenden Kurs wird sicher noch andere außer mir vom EInstieg bei Corestate abhalten.
Ich habe da zuletzt einfach zu oft (schmerzhaft) feststellen müssen, dass es "solche" CEOs eben auch gibt sowie der Markt am Ende "Recht" hatte.
Ich wünsche euch, dass es hier bei Corestate anders läuft, ich bleibe jedenfalls weiter an der Seitenlinie.

Gruß
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10.10.18 14:20:27
Beitrag Nr. 1.527 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.839.507 von kuenne_Man am 01.10.18 09:32:35
Zitat von kuenne_Man: Das Short-Engagement wird weiter erhöht!

Veröffentlicht am 01.10.2018
Datum der Position am 28.09.2018
Höhe des Aktienkapitals 1,02%

Bedeutet, es sind nun schon ca. 220.000 Aktien leerverkauft.

Kurs ist heute Morgen auch direkt unter Druck und ist bereits wieder unter 40,00 EUR (aktuell 39,55 EUR).


Vom 09.10.18

PSquared Asset Management AG, Zürich

Mitteilung von Netto-Leerverkaufspositionen

CORESTATE Capital Holding S.A.

ISIN: LU1296758029

Datum der Position: 08.10.2018

Prozentsatz des ausgegebenen Aktienkapitals: 1,13 %
Avatar
10.10.18 14:43:18
Beitrag Nr. 1.528 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.887.711 von Rolizei am 07.10.18 07:14:13
Zitat von Rolizei: Danke für den Link, guter Artikel.

Die Kombination des aufstockenden Leerverkäufers mit den "schöngerechneten Ergebnissen" sowie dem stetig fallenden Kurs wird sicher noch andere außer mir vom EInstieg bei Corestate abhalten.
Ich habe da zuletzt einfach zu oft (schmerzhaft) feststellen müssen, dass es "solche" CEOs eben auch gibt sowie der Markt am Ende "Recht" hatte.
Ich wünsche euch, dass es hier bei Corestate anders läuft, ich bleibe jedenfalls weiter an der Seitenlinie.

Gruß




Ich schließe mich da eher dem Autor des Artikels an und empfinde das nicht als "schöngerechnet".

Ja, wie der Autor schreibt, kann man das adjusted income auch einfach weglassen, weil es offenbar bei manchen Anlegern schlecht ankommt. Aber "schöngerechnet" wäre es für meinen Geschmack nur dann, wenn man es nicht als adjusted bezeichnen würde, sondern so tuin würde als wäre das real, also die tatsächlichen Ergebnisse verschweigen würde. Und das tut man ja nicht. Man sagt klar, wie hoch die adjusted und die non adjusted sind. Insofern alles transparent.

Mal davon abgesehen hat man auch non adjusted ein KGV von knapp 8 und vermutlich DIV-Rendite von etwa 6,8% fürs laufende Jahr, zumindest wenn man die Prognosen beibehält, wovon ich ausgehe. Die Q3-Zahlen dürften dazu ja schon ne klare Richtung erkennbar machen.



Was den Shortseller angeht, hab ich wirklich den Eindruck, da geht's um das Hedgen einer Anleiheposition. Das Problem ist einfach, dass aktuell dem ja eigentlich eher geringen Aufbau der Shortposition nicht genug Kaufinteresse in der Aktie gegenüber steht. Die Umsätze sind (wie auch bei anderen Aktien) so gering, dass es für diesen Kursverfall reicht.
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11.10.18 15:10:54
Beitrag Nr. 1.529 ()
The markets are down.
Puuuh wenn’s so weitergeht, haben wir bald 10% Dividendenrendite.
Patrizia schaut auch interessant aus.
66% der Einnahmen sind Verträge die über >10 Jahre laufen.
Bei der Annahme das Patrizia nicht wächst, erwirtschaftet es immer noch 730 Mio € nach Steuer in 10 Jahren. Nicht includiert immobilienportfolie die noch einen Batzen Geld wert ist, schaut es schon ziemlich attraktiv aus.
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22.10.18 10:45:27
Beitrag Nr. 1.530 ()
CORESTATE Capital Holding
Totale netto shortpositie op 22 oktober 2018: 1,40%
shortsell.nl
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22.10.18 11:49:15
Beitrag Nr. 1.531 ()
Da bis zum 14.11 fundamental kaum etwas zu erwarten ist...
Chartspielerei: Das Chartbild ist m M n beinahe nicht zu deuten. MACD, RSI oder Slow Stoch...kein eindeutiger Hinweis auf Kursrichtung. Es könnte eine "W"-Bildung anstehen, wurde im Sep. jedoch auch im Keim erstickt.

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24.10.18 15:13:51
Beitrag Nr. 1.532 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.018.884 von websin am 22.10.18 11:49:15also wenn alles halbwegs normal bei Corestate läuft (am 14.11. wissen wir mehr), haben wir jetzt schon 7,2% DIV-Rendite, wenn man von konservativ 2,5 € Dividende ausgeht. Hilft derzeit aber alles nicht.
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24.10.18 16:06:24
Beitrag Nr. 1.533 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.042.551 von katjuscha-research am 24.10.18 15:13:51Wenn man sich, wie ich, die Position als Trade definiert hatte ist die Parkposition zwar ein (kleines) Trostpflaster aber ebenso ärgerlich. So ist das eben wenn man das eigene Risikomanagement nicht 100% beherzt.
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24.10.18 16:23:51
Beitrag Nr. 1.534 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.043.169 von websin am 24.10.18 16:06:24ja, das kenn ich.

eigentlich hab ich auch ein Risikomanagement und verkaufe unter bestimmten Marken. Aber irgendwann geht's so schnell abwärts, dass man sich immer denkt, jetzt muss ja erstmal eine Gegenbewegung kommen. Und wenn die dann ausbleibt, wie aktuell in diesen verrückten Märkten, dann sieht halt das Depot dunkelrot aus. Bin jetzt 10% in diesem Jahr im Minus. Mein schlechtestes Jahr seit 2002. Nicht mal 2008 war so übel. Und wenn ich nicht seit längerem relativ viel cash halten würde, würden wir wohl von 15% Minus reden.
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24.10.18 16:44:12
Beitrag Nr. 1.535 ()
... ich habe auch den Abwärtsdruck noch unterschätzt

Die zu erwartende Dividendenrendite ist aktuell irrelevant. Entscheidend bleiben die Geschäfte der HFS und die Verschuldung.

Ich gehe davon aus, dass eine Bestätigung der Erwartungen ohne Reaktion quittiert wird; sollte relativiert werden, geht es deutlich abwärts. Das ist m.E. schon positiv gedacht, siehe die Reaktion auf die HJ- Zahlen.

Frage: Ist valueseeker = Herr Helmut Fink (www.verus.li)?

VG
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24.10.18 16:57:11
Beitrag Nr. 1.536 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.043.352 von katjuscha-research am 24.10.18 16:23:51Man ist zumindest nicht alleine mit den (trotz allem Erlenten) Fehlern. Trostpflaster Nr. 2 ;)

Deinem Absatz ist nichts hinzuzufügen.
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24.10.18 19:22:24
Beitrag Nr. 1.537 ()
2018 ist aber auch wirklich ein besonderes Jahr, wo man sich irgendwie wenig Vorwürfe machen kann.

Klar kommen die Kritiker hervor und meinen nun, man hätte nicht auf Zykliker setzen dürfen, was ich außer bei Covestro ja auch nicht getan habe. Aber der Unterschied zu 2008 ist eben, dass ich 2008 sehr früh im Jahr die Gefahr erkannte bzw. man sie auch als unerfahrener Anleger früh erkennen konnte. Da war die Krise ja bereits schnell offensichtlich. wer da dann noch einstieg und hoffte, niedrige KGVs würden ihn absichern, war natürlich irgendwo selbst schuld.
Aber 2018 haben wir ja noch gar keine Krise, ein niedriges Zinsniveau, einen stabilen US Markt, eine starke Baukonjunktur und Nachfrage nach Immobilien, und einen globalisierten Markt, in dem man Schwächen auf einzelnen Märkten anderswo ausgleichen kann. Insofern war es halt für mich in solchen Märkten okay, dass ich nach 30% Kursrückgang bei einer Aktie auch mal auf starke Gegenbewegungen bei sehr günstigen Aktien spekulierte. Dass diese Aktien dann aber nochmal 20-30% nachgaben, egal ob ruckartig wie bei Covestro oder eher langsamer aber stetig wie bei Corestate, war nicht wirklich typisch für das zwar unsicherer werdende aber durchaus noch stabile Umfeld. Das machte die Situation und das Depotmanagement schwieriger als sonst.
Wie gesagt, selbst 2008 war leichter zu handeln als jetzt. Da musste man nur Cash trocken halten, um später sehr tief einzusteigen, wobei man die Tiefs nie trifft. Aber aktuell wird schon eine Krise vorweggenommen, die noch gar nicht ausgemachte Sache ist. Theoretisch könnte der Bullenmarkt auch noch 2-3 Jahre weitergehen.
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24.10.18 19:24:44
Beitrag Nr. 1.538 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.043.637 von Turbocharlotte1 am 24.10.18 16:44:12
Zitat von Turbocharlotte1: ... ich habe auch den Abwärtsdruck noch unterschätzt

Die zu erwartende Dividendenrendite ist aktuell irrelevant. Entscheidend bleiben die Geschäfte der HFS und die Verschuldung.

Ich gehe davon aus, dass eine Bestätigung der Erwartungen ohne Reaktion quittiert wird; sollte relativiert werden, geht es deutlich abwärts. Das ist m.E. schon positiv gedacht, siehe die Reaktion auf die HJ- Zahlen.

Frage: Ist valueseeker = Herr Helmut Fink (www.verus.li)?

VG





Guter Versuch, gleich mal im Vorfeld der Zahlen schon ganz subtil zu unterstellen, dass selbst gute Zahlen eh nichts bringen. So kann man die Erwartungen gleich auf ein Höchstmaß setzen, um dann nach den Zahlen genau mit der Begründung zu sagen, man wäre ja "nur inline" und es müsse weiter abwärts gehen.

Und dann noch hinterher schicken "das ist schon positiv gedacht". Clever bist du ja.
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25.10.18 08:34:56
Beitrag Nr. 1.539 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.045.911 von katjuscha-research am 24.10.18 19:24:44Du siehst es viel zu kompliziert, meine Statements sind nicht strategisch.

Fakten:
Kurs der Aktien vor HJ- Bericht 2018: ca. 46,00 EUR
Kurs danach: ca. 41,50 EUR
Performance: ca. minus 10 Prozent

Das was zumeist als Vorteil "verkauft wird", kann auch nachteilig sein.
Immobilienwerte (wie bspw. bei einem Bestandshalter) sollen kaum in der Bilanz auftauchen, m.a.W., diese Sachwerte gibt es nicht/kaum. Die Nettoverschuldung ist hoch (wohl ca. 420 Mio EUR per Jahresende). Ich gehe nach wie vor davon aus, dass Herr Ketterer u.a. nicht ohne Grund HFS für über 600 Mio EUR verkauft haben.

Ich kann mir gut und gern - ohne überschäumende Fantasie - auch Aktienkurse von 20,00 EUR vorstellen. Ob es so kommt, weiss ich natürlich nicht.

VG
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25.10.18 09:47:26
Beitrag Nr. 1.540 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.045.872 von katjuscha-research am 24.10.18 19:22:24Naja, Kurse bei 20 würden eine MarketCap von etwas über 400 Mio bedeuten, ein KGV von unter 5 (non-adjusted nur etwas höher), KBV unter 1 und das bei einer EK-Rendite von 20%. Irgendwie traue ich mich nicht auf so einen Kurssturz zu hoffen, trotz der Nettoverschuldung von 450 Mio. Bei einem (adj.) Nettoergebnis von 120 Mio p.a. und einem nicht völlig unfähigen Mgmt wäre das kein ausreichender Grund.

Vielmehr kann das hier noch zu weiter fallenden Kursen führen:

Zitat von katjuscha-research: Aber aktuell wird schon eine Krise vorweggenommen, die noch gar nicht ausgemachte Sache ist. Theoretisch könnte der Bullenmarkt auch noch 2-3 Jahre weitergehen.


Zumindest bis Mitte November könnte die Unsicherheit bleiben, bis nach den Mid-Term Wahlen und dem nächsten dicken 30 Mrd Batzen, um den die Fed am 15ten ihre Bilanz weiter verkürzt. Also noch'n paar Wochen Geduld, ich kann mir auch vorstellen, dass es danach wieder einen Aufhol-Upswing geben kann.
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26.10.18 08:29:26
Beitrag Nr. 1.541 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.050.837 von bean-counter am 25.10.18 09:47:26unterschätze die Abhängigkeit von den Ergebnissen bei HFS nicht; diese machen ca. 40% des Nettoergebnisses (ca. 50 Mio EUR) aus

Warum wohl wurde zuletzt darauf hingewiesen, wie stolz man bei HFS ist, bislang keinen Ausfall (für die Investoren) erlitten zu haben?
Damit wird auch deutlich gemacht, dass das (Ausfall)Risiko (für die Investoren) durchaus besteht. Nicht umsonst liegen die Zinssätze im Mezzaninebereich im deutlich zweistelligen Bereich (Stichwort: Korrelation Chance/Risiko).

Die Ermittlung der Höhe der Performancegebühren bei HFS ist für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar, was mich zusätzlich misstrauisch macht.

VG
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26.10.18 11:15:02
Beitrag Nr. 1.542 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.061.328 von Turbocharlotte1 am 26.10.18 08:29:26
Zitat von Turbocharlotte1: unterschätze die Abhängigkeit von den Ergebnissen bei HFS nicht; diese machen ca. 40% des Nettoergebnisses (ca. 50 Mio EUR) aus

Warum wohl wurde zuletzt darauf hingewiesen, wie stolz man bei HFS ist, bislang keinen Ausfall (für die Investoren) erlitten zu haben?
Damit wird auch deutlich gemacht, dass das (Ausfall)Risiko (für die Investoren) durchaus besteht. Nicht umsonst liegen die Zinssätze im Mezzaninebereich im deutlich zweistelligen Bereich (Stichwort: Korrelation Chance/Risiko).

Die Ermittlung der Höhe der Performancegebühren bei HFS ist für mich nach wie vor nicht nachvollziehbar, was mich zusätzlich misstrauisch macht.

VG


Da du dich bisher nicht sonderlich tiefgreifend mit dem Geschäftsmodell von HFS und offensichtlich auch nicht mit dem Thema Mezzanine-Finanzierung beschäftigt hast, sind deine Bedenken kaum ernst zu nehmen. Mach dir doch mal die Mühe und finde wirklich etwas heraus (d.h. stifte einen Mehrwert), statt hier ständig halbgares Zeug ins Forum zu posten.
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26.10.18 11:48:21
Beitrag Nr. 1.543 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.063.323 von Locodiablo am 26.10.18 11:15:02Frage: Was ist Dir lieber, "Halbgares" bei erspartem 30% Kursrückgang oder "Gares" mit als investiert vollzogenem 30% Kursrückgang?

... eine Antwort zum Mehrwert meiner Posting

Worin besteht denn der Mehrwert Deiner Posting?

VG
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26.10.18 12:34:45
Beitrag Nr. 1.544 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.063.737 von Turbocharlotte1 am 26.10.18 11:48:21Das ist eine "blöde" bzw. unzulässige Frage. Gares ist natürlich immer besser als Halbgares.
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26.10.18 17:02:07
Beitrag Nr. 1.545 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.063.737 von Turbocharlotte1 am 26.10.18 11:48:21
Zitat von Turbocharlotte1: Frage: Was ist Dir lieber, "Halbgares" bei erspartem 30% Kursrückgang oder "Gares" mit als investiert vollzogenem 30% Kursrückgang?

... eine Antwort zum Mehrwert meiner Posting

Worin besteht denn der Mehrwert Deiner Posting?

VG


Auf Grundlage deiner Einschätzungen / Kommentare kann leider niemand eine Einschätzung zum Unternehmen vornehmen. Du stiftest hier 0 Mehrwert. Von dir kommen ausschließlich Mutmaßungen zum Risiko des Geschäftsmodells, insbesondere des Geschäftsmodells von HFS. Mach dir doch einfach mal die Mühe herauszufinden, wie es aktuell um den Markt für Immobilien und Mezzanine-Immobilienfinanzierungen in Deutschland bestellt ist, erstens in Bezug auf Wachstum und zweitens in Bezug auf Zinsentwicklung. Diese Entwicklungen werden den Erfolg von HFS letztendlich wesentlich treiben. So lange du hier keine Insights lieferst ist jegliche Aussage zum Risiko von Corestate / HFS überflüssig.

Da ich an einer fundierten Diskussion interessiert bin mache mache ich mal den Anfang:

https://www.haufe.de/immobilien/investment/fap-sechs-milliar…

"Der Markt für mezzanine Finanzierungsformen ist in starker Bewegung", sagt Curth-C Flatow, Gründer und Managing Director der FAP Group. Alleine die 59 Kapitalgeber, die sich am aktuellen Mezzanine-Report von FAP beteiligten, haben in diesem Bereich im vergangenen Jahr 3,9 Milliarden Euro Kapital bereitgestellt. Im Jahr zuvor waren es noch 2,6 Milliarden Euro. Für 2018 erwartet FAP bis zu sechs Milliarden Euro. Im Kommen sind Crowdfunding-Plattformen.

Die in vierter Auflage erschienene Branchenanalyse der FAP Group verzeichnet für die vergangenen zwölf Monate nicht nur eine signifikante Zunahme an bereit gestelltem Nachrangkapital, sondern auch eine größere Risikobereitschaft – und das bei leicht rückläufigen Renditen. Der Eigenkapitaleinsatz der Mezzanine-Kapitalgeber ist um bis zu 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Bemerkenswert sei auch eine auffällige Verschiebung bei den bevorzugten Investmentklassen und -orten.


Die erreichten Zinssätze liegen in 2018 durchschnittlich bei 7,5 Prozent (Vorjahr: acht Prozent) pro Jahr für Bestandsfinanzierungen sowie bei 10,5 Prozent (Vorjahr: elf Prozent) für Projektentwicklungen

Kapital wird immer mehr auch für spezielle oder "schwierige" Situationen zur Verfügung gestellt, für die eine klassische Bankfinanzierung häufig nur schwer zu erhalten ist, zum Beispiel für die Repositionierung.

Passend dazu einige Statements von Corestate:

https://www.corestate-capital.com/newsroom/pressemitteilung/

CORESTATE-Tochter HFS baut Marktführerschaft im Mezzanine-Geschäft in Deutschland aus - Fondsvolumen über 1,2 Milliarden Euro

CORESTATE Tochter Hannover Leasing und Exporo: neue digitale Plattform für Immobilieninvestments

CORESTATE legt europäisches Value-Add-Investment-Programm auf

CORESTATE investiert EUR 2,4 Mrd. in Micro Living Objekte

CORESTATE übernimmt größten unabhängigen Studentenwohnheim-Betreiber Großbritanniens

CORESTATE erwirbt Studentenwohnheim-Projekt in Sevilla

Fazit:

Die strategische Positionierung von Corestate passt zu den Entwicklungen des Marktes. Natürlich gibt es auch Risiken im Geschäftsmodell (wie überall), zum aktuellen Zeitpunkt sind diese aus meiner Sicht aber überschaubar und die Chancen überwiegen.
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27.10.18 18:42:39
Beitrag Nr. 1.546 ()
Noch eine Anmerkung: HFS mag für Corestate den bedeutendsten idiosynkratischen Risikofaktor darstellen, das ist schon ok. Nehmen wir i.S. eines kleinen Stresstests an, dass die Erträge bzw. die zugehörige Ergebniskomponente um die Hälfte einbricht. Wenn das Gesamtergebnis damit auf 100 Mio fallen würde (oder sogar auf 80 Mio, weil in so einem Szenario vermutlich auch andere Fees zurückgehen würden), kann ich mir trotzdem vorstellen bis Faktor 10 dafür zu zahlen, d.h. eine MarketCap von 800 Mio bis 1 Mrd. EUR.

In diesem HFS-spezifischen Stress-Szenario wohlgemerkt, in dem wir uns aktuell nicht befinden. Die aktuelle MarketCap liegt bei etwas unter 750 Mio, bei einem Kurs von 35 EUR. Da sind offensichtlich, wie gesagt, auch systematische (u.a. US/EU-) Risiken eingepreist.
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29.10.18 20:51:48
Beitrag Nr. 1.547 ()
nachbörslich stark hoch.

jemand einen News entdeckt?
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29.10.18 20:55:02
Beitrag Nr. 1.548 ()
Konnte nichts finden, aber diese nachbörsliche Stärke sieht schon verdächtig aus...

Vielleicht kommt morgen früh was.
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29.10.18 21:18:26
Beitrag Nr. 1.549 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.088.185 von Ghosttrader1 am 29.10.18 20:55:02vor allem scheint da auch was dahinter zu sein, denn ich hab mal versucht über wikifolio für ein bißchen Verkaufsvolumen bei L&S zu sorgen, aber die Stücke wurden ohne weiteres in sekundenschnelle aufgenommen. Sonst werden die Order um 21 Uhr nachbörslich in diesem Volumen meist abgelehnt. Also ist auch bei L&S genug Kaufinteresse vorhanden.
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29.10.18 21:21:05
Beitrag Nr. 1.550 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.088.458 von katjuscha-research am 29.10.18 21:18:26Das ist wirklich interessant, v.a. nach dem Verlauf der letzten Monate... ansonsten unabhängig vom Kursverlauf ab 20 Uhr war die Aktie ja heute auch schon stark im Plus. We will see
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30.10.18 01:52:13
Beitrag Nr. 1.551 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.088.458 von katjuscha-research am 29.10.18 21:18:26
Zitat von katjuscha-research: vor allem scheint da auch was dahinter zu sein, denn ich hab mal versucht über wikifolio für ein bißchen Verkaufsvolumen bei L&S zu sorgen, aber die Stücke wurden ohne weiteres in sekundenschnelle aufgenommen. Sonst werden die Order um 21 Uhr nachbörslich in diesem Volumen meist abgelehnt. Also ist auch bei L&S genug Kaufinteresse vorhanden.


Frage: warum stellst du dich zu so einem Zeitpunkt auf die Verkäuferseite? Würde es nicht eher Sinn machen einmal abzuwarten, wie der Kurs sich in den kommenden Tagen entwickelt? Vielleicht stehen richtig gute News an und ein paar Insider haben sich vorsorglich schon einmal eingedeckt?
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30.10.18 08:58:00
Beitrag Nr. 1.552 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.089.490 von Locodiablo am 30.10.18 01:52:13weil es bei einem nachbörslichen 5% Gap durchaus mal Sinn macht, anzutesten, ob die nachbörslichen Kurse real sind oder Fake. Zumal es bei mir doch fast egal egal ist, ob ich 11,2% oder 10,4% gewichtet habe.

Wenn es ein Fake war, krieg ich die Kurse gleich nach 9 Uhr wieder 4-5% tiefer. Wenn nicht, freu ich mich umso mehr, dass es aufwärts geht. win-win Situation.
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30.10.18 09:14:49
Beitrag Nr. 1.553 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.090.813 von katjuscha-research am 30.10.18 08:58:00Fake-Kurse?
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30.10.18 15:30:46
Beitrag Nr. 1.554 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.091.017 von Be_eR am 30.10.18 09:14:49
Zitat von Be_eR: Fake-Kurse?


na ja, wie man das nun bezeichnen will, was bei Tradegate bei diversen Aktien öfter mal nachbörslich abläuft, sei mal dahin gestellt.

jedenfalls … statt zu 38,3 wie gestern nachbörslich gings heute zu 37,0 los und dann noch etwas tiefer. So konnte ich die Stücke billiger wieder einsammeln. Andersrum wäre es mir lieber gewesen, also wenn heute irgendeine positive News gekommen wäre. Aber gut, wenn man längerfristig investiert ist, ist es ja egal.
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30.10.18 15:37:11
Beitrag Nr. 1.555 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.095.088 von katjuscha-research am 30.10.18 15:30:46Verstehe was du meinst.

Mir ist aus diversen anderen Foren aufgefallen, dass abends bei L&S anscheinend wohl viele Privatanleger unterwegs sind, die dann die Kurse öfters hochkaufen. Das nutzen einige Trader (in dem Fall du) gern aus um ihre tagsüber bei XETRA eingekauften Stücke wieder abzugeben.

Aber generell hält sich CC entgegen des aktuellen Börsenumfelds überraschend gut. Evtl. hat ja der LV-Druck nachgelassen bzw. aufgehört. Das könnte allein schon ausreichen.
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30.10.18 15:45:15
Beitrag Nr. 1.556 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.095.151 von Be_eR am 30.10.18 15:37:11Also wenn die Q3-Zahlen nicht enttäuschen, geh ich schwer davon aus, dass man hier jetzt zwischen 34 und 38 € eine Bodenbildung vollzieht, denn Dividendenwerte dürften dann immer gefragter werden. Und Corestate wäre ja dann mit rund 7% DIV-Rendite ganz vorne in Deutschland dabei. Als Shortie würde ich mich jedenfalls auf dem Niveau nicht mehr wohl fühlen, zumal ja auch DAX (18%) und DOW (11%) schon gut korrigiert haben. Im Dow könnt ich mir nochmal 4-5% bis auf die Jahrestiefs bei 23,4k vorstellen. Aber wegen dem kurzfristigen Restrisiko würd ich jetzt keine Corestate mehr verkaufen, geschweige denn shorten.
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06.11.18 09:48:56
Beitrag Nr. 1.557 ()
https://www.kununu.com/de/corestate-capital-advisors1/kommen…

Ich bin ja sonst kein Fan von Kununu, da sich hieraus selten repräsentative Meinungsbilder ableiten lassen. Was Corestate betrifft kann man in den letzten Bewertungen aber durchaus eine positive Richtung erkennen, die auch auf die neue Führung (CEO Büttner) zurückzuführen ist ("Vorbildlich, empathischer CEO mit großer Strahlkraft und dem kompletten Paket - absolut inspirierend und leistungsfördernd").

Ich bin sehr auf die Ergebnisse des Q3 gespannt und kann mir durchaus vorstellen, dass wir hier eine positive Überraschung sehen werden.
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08.11.18 15:44:19
Beitrag Nr. 1.558 ()
Bitte einsteigen, der Zug ist fährt los :D
Avatar
08.11.18 17:09:12
Beitrag Nr. 1.559 ()
Die Leerverkäufer haben wohl Angst vor den Quartalszahlen ;)
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08.11.18 17:18:11
Beitrag Nr. 1.560 ()
Oder die Meldung hier: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-11/4522168…


Ist sehr erfreulich, aber zeigt letztlich "nur", dass das Geschäftsmodell funktioniert und man es schafft, Investoren und die passenden Objekte für die aufgelegten Fonds zu finden. Für diejenigen, die daran anscheinend noch Zweifel hatten, sollte es dann Klarheit schaffen.
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08.11.18 17:26:41
Beitrag Nr. 1.561 ()
Chart
daily, 1y
GD 50 durchbrochen
MACD, RSI, SlowStoch: ansteigend
weekly, 1y
RSI, SlowStoch: ansteigend
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09.11.18 08:54:25
Beitrag Nr. 1.562 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.170.368 von Be_eR am 08.11.18 17:18:11
Zitat von Be_eR: Oder die Meldung hier: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2018-11/4522168…


Ist sehr erfreulich, aber zeigt letztlich "nur", dass das Geschäftsmodell funktioniert und man es schafft, Investoren und die passenden Objekte für die aufgelegten Fonds zu finden. Für diejenigen, die daran anscheinend noch Zweifel hatten, sollte es dann Klarheit schaffen.


Weiß nicht, ob es spezifisch an CC liegt. Andere Immowerte steigen auch, wie z.B. Patrizia.
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09.11.18 10:35:31
Beitrag Nr. 1.563 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.175.201 von bean-counter am 09.11.18 08:54:25Dann ist ein größerer Fond im Sektor eingestiegen, möglicherweise in Antizipation steigender Gewinnaussichten. CC jedenfalls auch in der Branche zuletzt etwas überdurchschnittlich steigend.

Die nächsten Quartalszahlen sollten da bereits eine ziemlich genaue Schätzung für den Gewinn des Gesamtjahres liefern.

Was ist Eure Schätzung für die Dividende?
Ich hoffe auf 2,50 €
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09.11.18 10:37:45
Beitrag Nr. 1.564 ()
Gab gestern eine Meinung von Baader das die Zahlen gut werden. Daher der Anstieg.
Avatar
09.11.18 10:39:43
Beitrag Nr. 1.565 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.176.458 von Be_eR am 09.11.18 10:35:31
Dividende
Sollte sich die Dividende tatsächlich wie angekündigt auf 45 - 50% des adjustierten Gewinns beziehen, rechne ich mit 2,80€ - 3,00€ Dividende.
Avatar
09.11.18 20:33:32
Beitrag Nr. 1.566 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.176.458 von Be_eR am 09.11.18 10:35:31😁 Bleib dabei 3,50€ schlimmstenfalls 2,75€ falls die heujahr 130 Mio€ Adjusted packen.
Avatar
10.11.18 00:12:54
Beitrag Nr. 1.567 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.175.201 von bean-counter am 09.11.18 08:54:25Patrizia ist gestiegen, weil sie die Prognose angehoben haben. Das hat mit Corestate erstmal direkt nichts zu tun. Wenn dann eher indirekt, weil man so zuversichtlicher geworden ist, dass bei Corestate zumindest branchenspezifisch nichts im argen liegt, wie man vorher durch die Kursverluste vielleicht hätte denken können.



Was die Dividende angeht, geh ich von 2,6-2,8 € aus. Nächstes Jahr dann 3,0-3,2 €. Wenn man jetzt also knapp 18 Monate hält, könnte man allein 5,6-6,0 € Dividende kassieren. Ich seh das immer als Discount zum aktuellen Kaufpreis.
Avatar
14.11.18 07:36:02
Beitrag Nr. 1.568 ()
Lars Schnidrig, CFO: "Wir haben den gesamten Konzern auf ein finanziell hochsolides Fundament gestellt und eröffnen uns gleichzeitig bilanziellen Freiraum für weiteres Wachstum. Wie bisher möchten wir zudem unsere Aktionäre deutlich an diesem Unternehmenserfolg beteiligen und planen aktuell mit einer Ausschüttung pro Aktie von EUR 2,50 für das Gesamtjahr 2018. Dies bedeutet eine Steigerung um 25% im Vergleich zum Vorjahr und eine Dividendenrendite von rund 6% auf das aktuelle Kursniveau. Wir möchten damit unseren Anspruch als attraktive, dividendenstarke Wachstumsaktie unterstreichen."
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14.11.18 07:41:24
Beitrag Nr. 1.569 ()
3 Quartals-Zahlen Prognoseerhöhung, sieht gut aus....

Prognoseerhöhung......was machen die Shortis heute?
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14.11.18 09:32:00
Beitrag Nr. 1.570 ()
In so einem schlechtem Markt sind die Shorties immer auf der Gewinnerseite. Ergebnisse, Prognosen etc. interessieren nicht mehr, wir befinden uns in einem Bärenmarkt. Diese schwierige Phase muss man durchhalten und gelegentlich zukaufen.
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14.11.18 09:39:01
Beitrag Nr. 1.571 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.209.147 von ZZ1950 am 14.11.18 09:32:00
Zitat von ZZ1950: In so einem schlechtem Markt sind die Shorties immer auf der Gewinnerseite. Ergebnisse, Prognosen etc. interessieren nicht mehr, wir befinden uns in einem Bärenmarkt. Diese schwierige Phase muss man durchhalten und gelegentlich zukaufen.



na ja, bei Patrizia gings nach deren Zahlen deutlich hoch, und man hat sich dort auch gehalten.

bei Corestate scheint es neben den Shorties entweder noch Verkäufer zu geben, die auf dicken Gewinnen aus 2017 sitzen, oder die irgendein anderes Problem mut Corestate haben, das wir nicht kennen. Die junge Börsenhistorie ist da sicherlich nicht hilfreich.



Ich find es jedenfalls nur noch demprimierend. Hatte heute fest mit einem starken Kursanstieg gerechnet. Okay, mal den Börsenschluß abwarten, aber die aktuelle Kursreaktion ist schon erstmal echt bedenklich. Kann doch nicht nur an Shorties liegen. Am Tag von starken Zahlen mit entsprechend hohen Umsätzen kann man doch normalerweise nicht nur mit Leerverkäufen den Kurs unter Druck bringen.
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14.11.18 09:45:21
Beitrag Nr. 1.572 ()
Corestate Capital Holding S.A.: CORESTATE setzt Wachstumskurs konsequent fort und erhöht Prognose 2018
Moin,

damit alles wissen worüber wir heute reden. :D

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/corestate-capital-hol…
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14.11.18 09:53:00
Beitrag Nr. 1.573 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.209.252 von katjuscha-research am 14.11.18 09:39:01Naja, Corestate hat die Prognose minimalst angehoben und Patrizia um 35%. Ich hatte bei Corestate nach den erfolgreichen Verkäufen eigentlich mit deutlich mehr gerechnet wenn ich ehrlich bin. Ungeachtet der niedrigen Bewertung ist das eben dan am Ende doch eine Enttäuschung gerade im Vergleich zu Patrizia.

Zitat von katjuscha-research: na ja, bei Patrizia gings nach deren Zahlen deutlich hoch, und man hat sich dort auch gehalten.

bei Corestate scheint es neben den Shorties entweder noch Verkäufer zu geben, die auf dicken Gewinnen aus 2017 sitzen, oder die irgendein anderes Problem mut Corestate haben, das wir nicht kennen. Die junge Börsenhistorie ist da sicherlich nicht hilfreich.



Ich find es jedenfalls nur noch demprimierend. Hatte heute fest mit einem starken Kursanstieg gerechnet. Okay, mal den Börsenschluß abwarten, aber die aktuelle Kursreaktion ist schon erstmal echt bedenklich. Kann doch nicht nur an Shorties liegen. Am Tag von starken Zahlen mit entsprechend hohen Umsätzen kann man doch normalerweise nicht nur mit Leerverkäufen den Kurs unter Druck bringen.
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14.11.18 09:54:06
Beitrag Nr. 1.574 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.209.252 von katjuscha-research am 14.11.18 09:39:01Ich finde es auch deprimierend. Es betrifft aber nicht nur Corestate Katjuscha. Es wird einfach alles verkauft, insb. hier in Europa. Ich bin SAP und Kering investiert. Beide Unternehmen wachsen stark und haben sehr gute Zahlen vorgelegt. Schau Die die Kursentwicklung an. Auch die restlichen Investitionen MBB, Airbus, Steico, PNE AG - alles Super Zahlen vorgelegt, die Kurse sind eingebrochen. Jetzt geht die Welle auf meine US-Werte über. Von China will ich gar nicht reden. Dass jetzt Patrizia die Gewinne gehalten hat ist nur ein Zufall. Ich denke früh oder spät werden sie auch fallen. Zu dem Kurs werde ich diese hervorragenden Unternehmen nicht verkaufen, auf keinen Fall. Die heutige Baisse ist doch nur noch ein Beweis dafür, dass die Börse absolut irrational ist und aber auch von Politikern, Medien und Großinvestoren stark manipuliert wird.
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14.11.18 10:38:45
Beitrag Nr. 1.575 ()
Die Zahlen liegen genau in meinen Erwartungen, auch der Dividendenvorschlag von 2,50 Euro passt zu meiner Schätzung. 6% nachhaltige (!) Dividendenrendite ist sehr ordentlich und findet man selten.

Ich bin sehr zufrieden mit der gestiegenen Profitabilität, den gewachsenen AuM und möglichen daraus resultierenden Synergien. Die gesunkenen Zinsverpflichtungen werden wir erst im nächsten Jahr voll spüren, sodass hier noch ein weiterer Hebel liegt.

Es kann gern genauso weiter gehen.
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14.11.18 10:58:09
Beitrag Nr. 1.576 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.209.939 von Be_eR am 14.11.18 10:38:45So ist es.
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14.11.18 17:01:43
Beitrag Nr. 1.577 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.209.414 von hugohebel am 14.11.18 09:53:00Inwiefern kann eine Prognoseanhebung eine Enttäuschung sein?

Ich hab hier oder anderswo kein einziges Posting gesehen, wo jemand für heute eine Prognoseanhebung erwartet hat.



Und der Vergleich mit Patrizia hinkt ja. Wenn Corestate also am Jahresanfang genauso konservativ prognostiziert hätte, aber jetzt die Prognose um 35% angehoben hätte, wäre der Gewinn dann höher`?
Zudem muss man ja die Bewertung und Kursentwicklung einfliessen lassen. Patrizia ist etwa 70-80% höher bewertet als Corestate.
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14.11.18 19:49:34
Beitrag Nr. 1.578 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.213.800 von katjuscha-research am 14.11.18 17:01:43Gute Zahlen wurden schon von Baader angekündigt, siehe mein Posting davor... Da ist die Aktie schon angesprungen.

Alte EBIT spanne war 120-130 und ist nun 125-135. Also war nach alter Prognose ein EBIT von 130 Mio. Euro möglich und nach der neuen Prognose ist ein EBIT von 125 möglich. Eine mutige Prognoseerhöhung sieht halt anders aus.

Ja, die Aktie scheint günstig. Aber das gilt mittlerweile für die Hälfte der deutschen Aktien. Der Kick war das jetzt halt nicht, eher ne Beruhigungspille.



Zitat von katjuscha-research: Inwiefern kann eine Prognoseanhebung eine Enttäuschung sein?

Ich hab hier oder anderswo kein einziges Posting gesehen, wo jemand für heute eine Prognoseanhebung erwartet hat.



Und der Vergleich mit Patrizia hinkt ja. Wenn Corestate also am Jahresanfang genauso konservativ prognostiziert hätte, aber jetzt die Prognose um 35% angehoben hätte, wäre der Gewinn dann höher`?
Zudem muss man ja die Bewertung und Kursentwicklung einfliessen lassen. Patrizia ist etwa 70-80% höher bewertet als Corestate.
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14.11.18 20:05:08
Beitrag Nr. 1.579 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.215.786 von hugohebel am 14.11.18 19:49:34
Baader Bank
Ja die Baader Bank hat starke Zahlen erwartet, dann füge aber auch bitte hinzu, dass deren Kursziel bei 68,00 EUR liegt, wovon wir aktuell fast 75% entfernt sind.

Daher ist es schon "schade", "fraglich" oder wie auch immer, warum der Kurs hier so rumkrebst. Natürlich sind viele deutsche Werte richtig unter die Räder gekommen, aber es ist trotzdem kaum eines so "günstig" bewertet gepaart mit dem Wachstum und der Dividendenrendite, findet man dann schonmal keines mehr.

Ich halte den Kurs ja bereits seit Anfang des Jahres, als er noch bei 55 EUR stand, für zu gering, bzw. das Unternehmen für zu günstig bewertet. Jetzt erst recht. Vor allem, wenn man sich den Earnings-Call anhört. Ich habe dazu eine Zusammenfassung auf einer anderen Seite geschrieben. Dort wurden auch nochmal bestätigt, dass sie das Risiko bzgl. HFS so gering halten, und absolut keine Bedenken haben, weil sie Qualitätsführer in dem Bereich sind, und sich die TOP-Finanzierungen heraussuchen können.

Das alles kannst du auch in dem Transkript auf der IR Seite nachlesen. Das sollte die Tage hochgeladen sein.


Manchmal ist die Börse eben irrational, mal schauen wie lange diese Irrationalität hier noch weitergeht, zumal man sich super optimistisch für 2019 gezeigt hat und deutliches Wachstum weiter in Aussicht stellt.

CEO Micheal Bütter hat es so gesagt: "6% Dividendenrendite auf den aktuellen Kurs, bei einer M&A hungrigen und schnell wachsenden Firma, sind "not bad"".

Zudem hat man durch die Verkäufe der Warehousing-Assets nun auch weiter bilanzieren Spielraum für weitere Übernahmen. Man hat die Verschuldung enorm gesenkt und hat genügend Liquidität für Übernahmen + einen positiven Free-Cash-Flow.

Gibt für mich einfach keinerlei Gründe, warum die Aktie bei diesem geringen Kurs steht. Völlig unverständlich.
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15.11.18 01:29:31
Beitrag Nr. 1.580 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.215.786 von hugohebel am 14.11.18 19:49:34Komische Begründung!

Wozu braucht es denn einen Kick?

Die Aktienkurse sind abgeschmiert, als ob es starke Gewinnrückgänge gäbe. Das kann man doch nicht außer acht lassen.

Jetzt meldet man extreme Gewinnanstiege, aber dann kommst du und meinst, man müsse die ohnehin schon extrem starke Gewinnprognose nochmals stark anheben, damit der Kurs wieder steigt? :rolleyes:

Also sorry, dann können Aktienkurse NIEMALS steigen.
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15.11.18 01:33:58
Beitrag Nr. 1.581 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.215.786 von hugohebel am 14.11.18 19:49:34
Zitat von hugohebel: Ja, die Aktie scheint günstig. Aber das gilt mittlerweile für die Hälfte der deutschen Aktien. Der Kick war das jetzt halt nicht, eher ne Beruhigungspille.



ps

Nenn mir mal deutsche Aktien, die auch nur annähernd so günstig sind!

Und ich meine jetzt nicht die KGVs von 6-8 bei den diversen zyklischen Aktien, die aus gutem Grund ein so niedriges KGV haben.

Du schreibst, die Hälfte aller deutschen Aktien erscheinen so günstig. Na dann bin ich mal auf deine Aktien gespannt, die du mir nennst. Müssen ja dann hunderte sein. Mir fällt auf Anhieb keine einzige ein, die für 2018 ein KGV von 7 hat, eine DIV-Rendite von 6% (Tendenz 2019 nochmal günstiger) und aus keiner typisch zyklischen Branche kommt. Zudem ist auch die Bilanzsituation ziemlich solide.

Aber wie gesagt, wenn du mir eine große Anzahl ähnlich bewerteter Aktien nennen kannst, bin ich ganz Ohr. Ich suche ja noch gute Werte für die kommenden Monate und Jahre.
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15.11.18 17:20:46
Beitrag Nr. 1.582 ()
Ich bin schon etwas überrascht über einen 5%-Kursabschlag nachdem zwei Analysehäuser heute die Zahlen als "besser als erwartet" kommentiert haben.
Das sieht man auch nicht alle Tage.
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16.11.18 13:21:16
Beitrag Nr. 1.583 ()
Wenn ich das richtig gelesen haben, dann hat der Leerverkäufer gestern knapp 30.000 Stück verkauft
Mittlerweile ist seine Position auf 1,73 % angewachsen.
Das sind gut 370.000 Aktien.
Kurse über 40€ scheinen ihm nicht zu schmecken.
Schade das es keinen in der Finanzbranche gibt der, ihm das Leben schwer machen möchte.
Vielleicht gibt es eine Gekko doch nur im Film.
LG Fundamental_a
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16.11.18 13:26:42
Beitrag Nr. 1.584 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.224.960 von Be_eR am 15.11.18 17:20:46Ist wohl so einiges zusammengekommen.
1) höhere Divi wurde erwartet
2)höherer Gewinn
3) und mehr spektakuläre Übernahmen
Nun nichts ist eingetroffen, alles eben nur im Rahmen der Prognose.
Ist nicht schlecht, aber tja haben nun mal mehr erwartet.
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16.11.18 14:16:06
Beitrag Nr. 1.585 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.232.499 von Linjun am 16.11.18 13:26:42Nach längerem Nachdenken könnte es höchstens sein, dass irgendwer Nachteile für CC in Punkto Brexit vermutet, da vor kurzem ein britischer Betreiber von Studentenwohnheimen übernommen wurde.
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16.11.18 14:31:45
Beitrag Nr. 1.586 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.232.997 von Be_eR am 16.11.18 14:16:06
Zitat von Be_eR: Nach längerem Nachdenken könnte es höchstens sein, dass irgendwer Nachteile für CC in Punkto Brexit vermutet, da vor kurzem ein britischer Betreiber von Studentenwohnheimen übernommen wurde.


Der LV ist m.W. schon deutlich länger dabei, als das bekannt ist, dass CC das britische Unternehmen übernommen hat. Außerderdem war der Kaufpreis vergleichsweise gering. Insofern erscheint es mir nicht logisch, dass der Kursverlauf etwas mit der Übernahme in UK zu tun hat.

Es scheint aktuell eher so zu sein, dass reine Asset-Manager in der Immobilienbranche durch die Bank abgestraft werden. Bestandshalter und Zwitter (Patrizia) halten sich dagegen deutlich besser. Warum ist mir aktuell nicht klar, die Geschäfte im Immoumfeld laufen ja offensichtlich prima.

Die Bewertungsdiskrepanz ist bei Corestate gemessen an den Analystenzielen mit Abstand am größten. Vor dem Hintergrund könnte man bei Corestate langsam auch mal auf die Idee kommen, eigene Aktien zurück zu kaufen. Cash ist ausreichend vorhanden und so ein dauerhafter Kaufdruck kann zumindest dafür sorgen, dass der Kurs nicht immer weiter abbröckelt (s. Aurelius, wo wir ohne Aktienrückkäufe wohl auch ein anderes Niveau hätten).
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16.11.18 14:33:08
Beitrag Nr. 1.587 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.232.997 von Be_eR am 16.11.18 14:16:06Wohl kaum CRM der 3 Mrd AuM hat wurde ja günstig eingekauft glaub war was mit 16 Mio €.
Hab nicht alles im Kopf doch der Jahresüberschuss der CRM sollte irgendwo zwischen 2-3 Mio€ liegen, also 🥜 peanuts für CC.
Eher wird es wohl so sein, das bei der CRM auch Doppelfunktion durch Verwaltung s und Softwareintegration aufgelöst werden und wie bei ATOS und es zum Gewinnsprung kommen.
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28.11.18 08:28:30
Beitrag Nr. 1.588 ()
2,29 %
Wo will PSquared eigentlich hin?
Haben die eine Wette laufen, dass der Kurs bis zum XY Tag nicht über einen bestimmten Kurs kommt?
Wann und wie wollen sie die 2,29% eigentlich glattstellen? OTC oder regulär über die Börse?
Das sind jetzt 488.443 Stück.
Oder gibt es beim Geschäftsmodell von Corestate doch ein schwarzes Loch, dass nur PSquared kennt ?
LG Fundamental_a
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29.11.18 09:25:18
Beitrag Nr. 1.589 ()
Die Aktivität von PSquared nimmt zu, wenn auch jetzt mit geringem Volumen.
Aktuell sind es 2,32 %
Nähern wir uns etwa einem wichtigen Termin für PSquared ?
Wenn man das wüsste ?
Vielleicht auch Zufall.
LG Fundamental_a
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29.11.18 10:21:07
Beitrag Nr. 1.590 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.323.466 von fundamental_a am 29.11.18 09:25:18Wenn man viel Zeit hat kann man das Gebahren ggf. mal mit einer Shortattacke bei RPC Group plc vergleichen. Ich bezweifle jedoch eigentlich dass man daraus irgendwelche Rückschlüsse auf die strategische Vorgehensweise ziehen kann.
Mit EINEM Shorter geht es uns noch ganz gut, bei Aurelius sind alleine 14 Hedgefonds in Aktion.
http://shortsell.nl/short/AURELIUSEquityOppor/all
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03.12.18 14:51:34
Beitrag Nr. 1.591 ()
Corestate's new CEO plans expansion beyond Germany, Netherlands.



Germany and Netherlands-focused Corestate Capital, a listed real estate manager transitioning from private roots, has big plans to expand, seeking assets and M&A opportunities internationally, says its new CEO.

Michael Bütter, who took over in May, views his task as extending synergies in Corestate's disparate €22bn asset base and setting a clear course to establish the group on the public markets - where it has resided for only the last 24 months of its 12-year existence.

Bütter, already a Corestate adviser, took over from Sascha Wilhelm, who had managed the flotation. He moved over from a board seat at Berlin's Scout group where he was chief executive of its Scout24 unit. Bütter has also held senior posts with German housing giant Vonovia, Berlin housing firm Ado Properties and commercial property group TLG.

He now sees that Corestate has a chance to fine tune and accelerate growth via both internal and external expansion. "My background is 20 years' real estate and private equity so I won't turn this into a super-slow tanker," he told BIE in an interview this summer. "This is a dynamic speedboat and will remain a dynamic speedboat."

One of the group's main asset focuses is residential, including micro-living - housing for students and young professionals. "In micro-living we are really a strong player, not only in Germany but in the international marketplace," Bütter told BIE. "We started with the asset class when it wasn't even bankable, beginning with the support of family offices." The group some years ago launched a separate student housing unit, Youniq, ultimately taking it public. But it later had to reverse gear and re-privatise when institutions failed to understand the asset.

However times have changed. "These days, institutional investors also want to invest into that asset class," Bütter says. "That turned out to be a truly good move into a new business opportunity in the end, and we will continue to look for these kind of opportunities going forward." The group in August extended its reach in Spain, adding a 413-unit project in Seville as part of a club deal. "Spain is an important target market for the strategy," noted CIO Thomas Landschreiber.

Bütter views German private rented residential also as attractive and, given his background, has a particular mindset on PRS. With demand for German new home supply running at 350,000 annually, outstripping demand, he sees no short-term end to the shortage. "It adds up every year because what we deliver is 160,000 to 180,000 p.a., giving a shortfall of about 200,000," he says.

Corestate's performance in PRS was considerably enhanced by the acquisition last year of Helvetic Financial Services, which provides financing solutions, in particular to developers. "More than 75% of what they do is real estate residential project developments with a fund worth almost €1.25bn," says Bütter. HFS provides facilities at the top of the financing stack, above the 60% that banks are prepared to lend. Because of long lead times, developers, often small local players, are constantly short of capital and HFS steps in to provide bridge financing - usually mezzanine loans that pay as much as 17%-20%.

"They roll it over and can then finance with the bank as the projects get developed; but with every rollover we get a signing fee - and, what is more important, we get to see many of the projects in progress in Germany and can choose some of them on behalf of our investors," he says. This business should stay strong especially in Germany's seven major conurbations. "To invest there in residential real estate is the best bet you can make; the returns speak for themselves."

HFS this summer had 61 such loans outstanding at an average size of €15.4m each. "We will continue to tap into that trend - not only micro-living but classic residential housing," Bütter says. "But we will also broaden this internationally, and we are already doing this is Spain.... We will replicate this in other interesting markets, Poland, for example."

Corestate was founded in 2006 by Ralph Winter, former real estate head of US opportunity fund Cerberus in Germany, and his team which included Landschreiber. They initially set up in Zug, Switzerland, and for the next decade pursued diversified strategies across a range of asset classes. Fund investors were equally as diverse - German and European institutions, US and Asian investors, often family offices - all seeking an opportunistic investment style designed to bring higher-than-normal returns.

In 2015 the group shifted its headquarters to Luxembourg and in September 2016 floated on the German stock market. Last year, its first full year as a public company, Corestate reported net profit of €56.4m - almost quadrupling 2016. Revenues surged to €195m from €60m. For the first half of 2018 it tripled adjusted net profit to €60.9m, boosting core managed real estate by €900m.

What about the main commercial property types? "Office is a market where you have to find the truffles in the forest," Bütter says. "If you don't put your money on the right property you can make a big mistake." In office, Hanover Leasing, also acquired last year, gives Corestate a strong capability. After some rejigging HL returned to profit, and is expanding new business again.

Corestate also has mandates in retail for both investment and asset management. Last year as well, it took over Atos Capital, a small manager running some €2bn AUM. Atos specifically offers expertise across commercial property types.

"There is ongoing demand for real assets, office, residential - also combined with project development - because the risk appetite has risen," Bütter says. "This is good for us because we are able to generate higher margins than our competitors. But what we also see, and that is a trend in the market, is that real estate debt is coming more into the demand frame - in particular from Asia."

He adds: "Another differentiating factor for us is that we do warehouse deals for the sake of speed. We take deals onto our balance sheet, secure and bundle them, and then sell on. By that we generate transaction fees but also at the end of the day a long-term asset management contract."

Corestate's structure bears similarities to two other listed German firms that have third-party fund management: Patrizia and DIC Asset. Patrizia, seemingly looking for size, has reached €40bn AUM mainly through acquisitions. Is this a formula for Corestate?

"We won't just grow for the sake of AUM; that is not what investors want," Bütter says. "They want sustainable growth; they want revenue growth, EBITDA growth and also share price growth. It's important that we integrate everything. We have had to optimise a lot of structures, and invest into corporate governance, compliance and all manner of things to take us forward in ISO certification and our client processes. This will ensure that growth will not create problems."

This February, Winter and another early Corestate investor, Marcellino Graf von und zu Hoensbroech, cashed in around €350m in stock at around €52 per share, triple the flotation price of €17.40. Winter cut his stake to 17.8% from 28% while Hohensbroech's holdings fell below 5% from 9.8%. Norbert Ketterer and his wife, owners of HFS which Corestate acquired in a stock deal, now own another 17% of the group, leaving Corestate a free float of 64%.

Winter, who retains an adviser contract, this month bought back 250,000 shares for €11m via his Swiss family office W5, saying he remains highly confident in Corestate's long-term prospects.

Speaking prior to Winter's re-purchase, Bütter told BIE: "You have to acknowledge what he did in the past - our roots are private equity roots. My job now is to build a corporate government structure and process-driven listed company. But the opportunistic and private equity DNA will remain."

Last November Corestate marked another milestone, moving up to a listing on the Prime Standard of the Deutsche Börse in Frankfurt.

Now Bütter sees one of his tasks as explaining the new Corestate Capital strategy and leadership to long-term institutional investors. "This is usually a year's process; I have seen that a couple of times," he says. And the signs are good. "We did a road show which included Asia and the Middle East and it was not family offices that we were seeing, we were pitching for some of the institutional tickets. Plus, we are strengthening our equity and fund raising team."

Does Bütter expect to make any more takeovers soon? "We are looking at M&A targets nationally and also internationally and we are on a good path in one or two processes," he told BIE. "On the organic side there is more to come from central Europe, more growth. In Spain, Poland and the Benelux there are some really attractive opportunities. I am glad we moved fast enough to secure some good assets already. On the M&A side we expect to expand further, integrating them nicely so that we can broaden the platform."

https://www.businessimmo.com/eu/contents/102688/corestates-n…
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04.12.18 17:23:17
Beitrag Nr. 1.592 ()
ein Trauerspiel hier..
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04.12.18 20:26:47
Beitrag Nr. 1.593 ()
Die Risiken sind mittlerweile ziemlich niedrig. Für jede Corestate Aktie die man kauft, kauft man knapp 21€ Cash im Form ( Größtenteils Cash, receivable und kleiner Teil werthaltige Immobilien Inventories) mit, was Corestate sehr viel Handlungsspielraum einräumt.
Zur gleichen Zeit sind die 2 Hauptschulden im eine Wandel und normale Anleihe gebündelt die erst 2022 bzw 2023 auslaufen werden was zusammen 500 Mio ausmacht.
Falls die Aktienoptionen ausgeführt werden dann müsste CC nur die 300 Mio schwere Anleihe bedienen welche zurzeit mit 3,5% per anno verzinnst wird, dies führt allerdings zur Verwässerung der Aktien da gut 3 Mio CC auf dem Markt kommt und diese am dann auch dividendenberechtigt sind.
Sollte Corestate für die nächsten 5 Jahre je einen Überschuss von 100 Mio€ anno erwirtschaften was im Jahre 2023 zusammen 500 Mio€ wäre, könnte theoretisch insgesamt 44,25€ Cash pro Aktie akkumulieren werden bis 2023.
Genug Geld zur Bedienung aller Forderung und Wachstum.
Und wie viel kostet ein Anteil gerade?
Ich sehe 34,35€.

Vielleicht ein bisschen Glasleserei.
Doch die Regel von Peter Lynch gilt immer noch, ein Unternehmen welches im Cash schwimmt kann nicht pleite gehen.
Weswegen ich ehrlich gesagt um das fortbestehen des Unternehmens eher wenig sorgen mache, da alle Verpflichtungen der nächsten 10 Jahre so ziemlich gesichert sind, wenn man sich die Bilanz und Gewinnsituation so ansieht.
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05.12.18 10:03:46
Beitrag Nr. 1.594 ()
Neues Bewegungstief heute... Glückwunsch an den Shortseller der scheinbar alles richtig gemacht hat :)

Ich warte auf Longsignale. Vorher mache ich da nichts. Der Abwärtstrend ist derzeit einfach noch zu "schön".
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05.12.18 10:20:59
Beitrag Nr. 1.595 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.367.014 von hugohebel am 05.12.18 10:03:46
Zitat von hugohebel: Neues Bewegungstief heute... Glückwunsch an den Shortseller der scheinbar alles richtig gemacht hat :)

Ich warte auf Longsignale. Vorher mache ich da nichts. Der Abwärtstrend ist derzeit einfach noch zu "schön".


Shortpositionen wurden ja sogar noch aufgestockt auf 2,42% um weitere 21k...das reicht bequem das Spiel noch Wochen weiter zu machen;)
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05.12.18 11:04:14
Beitrag Nr. 1.596 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.367.218 von Gustl24 am 05.12.18 10:20:59
Zitat von Gustl24:
Zitat von hugohebel: Neues Bewegungstief heute... Glückwunsch an den Shortseller der scheinbar alles richtig gemacht hat :)

Ich warte auf Longsignale. Vorher mache ich da nichts. Der Abwärtstrend ist derzeit einfach noch zu "schön".


Shortpositionen wurden ja sogar noch aufgestockt auf 2,42% um weitere 21k...das reicht bequem das Spiel noch Wochen weiter zu machen;)


Die Short-Attacke geht aktuell weiter, am Volumen ganz klar zu erkennen.

Ist zugegebenermaßen auch ein einfaches Spiel für die LV. Vom Privatanleger ist keine Gegenwehr zu erwarten, Wikis halten sich aktuell auch vornehm zurück. Institutionelle wurden beim Private Placement schon bedient (wohlgemerkt zu Kursen >50€, was in meinen Augen die Annahme einer fundamentalen Unterbewertung deutlich stützt).

Aktuell kann nur Corestate selber gegen die LV vorgehen, nämlich indem ein ARP durch den Aufsichtsrat gebilligt wird (Signal an LV senden) und zur Ausführung gebracht wird, sofern der/die LV die Aktivitäten nicht einstellen sollte(n).

Von euren schelmischen Smileys solltet ihr dennoch ablassen. Hier sind Investierte unterwegs, die unter der Entwicklung leiden. Da muss man nicht zusätzlich draufhauen.
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05.12.18 11:27:27
Beitrag Nr. 1.597 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.367.668 von Locodiablo am 05.12.18 11:04:14Ich habe auch Aktien und Fonds die momentan eher schlecht laufen im Bestand :)

Lustigerweise aber auch aus defensiven Sektoren Aktien die jeden Tag neue Hochs machen.

Ist doch Teil des Spiels. Und der Shortseller räumt gerade ab. Ich hätte auch nicht gedacht das die Aktie so tief fällt. Aber das trifft mittlerweile auch auf eine Reihe anderer Titel zu.

Jeden Tag vor,m rechner sitzen und die Verluste ausrechnen ist halt nicht gesund. Trader dürften eh keine mehr in der Aktie sein. Also nur noch langfristig orientierte Anleger und die sollten mit Kursbewegungen nach unten kein Problem haben sonst haben sie eben ein schlechtes Risiko Management und sollte da an sich arbeiten.

Zitat von Locodiablo: Von euren schelmischen Smileys solltet ihr dennoch ablassen. Hier sind Investierte unterwegs, die unter der Entwicklung leiden. Da muss man nicht zusätzlich draufhauen.
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05.12.18 13:28:41
Beitrag Nr. 1.598 ()
Ich denke, dass viele Angst haben, dass ähnlich wie in der Finanzkrise Mittel aus Fonds abgezogen werden und dann entwickelt sich schnell eine Spirale, da die Fonds um auszahlen zu können, dann zwangsweise auf der Verkäuferseite stehen und der Markt in so Situationen auf der Käuferseite eher dünn ist. Reine Bestandshalter müssen da im Gegensatz nicht zwingend verkaufen, wenn sie gut durchfinanziert sind und langfristige Mietverträge haben. Denke das ist der Grund warum die Aktie ständig nach Süden läuft. Das Geld sucht sichere Häfen und das ist Corestate trotz guter Zahlen eben nicht.
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05.12.18 14:03:55
Beitrag Nr. 1.599 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.369.054 von Straßenkoeter am 05.12.18 13:28:41
Zitat von Straßenkoeter: Ich denke, dass viele Angst haben, dass ähnlich wie in der Finanzkrise Mittel aus Fonds abgezogen werden und dann entwickelt sich schnell eine Spirale, da die Fonds um auszahlen zu können, dann zwangsweise auf der Verkäuferseite stehen und der Markt in so Situationen auf der Käuferseite eher dünn ist. Reine Bestandshalter müssen da im Gegensatz nicht zwingend verkaufen, wenn sie gut durchfinanziert sind und langfristige Mietverträge haben. Denke das ist der Grund warum die Aktie ständig nach Süden läuft. Das Geld sucht sichere Häfen und das ist Corestate trotz guter Zahlen eben nicht.


Corestate verdient einen größeren Teil des Gewinns mit Übergangsfinanzierungen für Bauprojekte mit Finanzierungslücke (Mezzanine), das hat mit dem Fondsgeschäft überhaupt nichts zu tun. Dieses Geschäft wird auch in den kommenden Jahren gut funktionieren, weil es eine strukturelle Versorgungslücke bei Immobilien gibt und diese weiterhin bedient werden muss und wird.

Das aktuell angelegte Geld in den Corestate-Fonds sollte nach meinem Verständnis zumindest zum größeren Teil gebunden sein, da Corestate ja typischerweise Gelder einwirbt und damit Immobilienprojekte finanziert. Da sollte nicht jeder Anteilseigner in der Lage sein, beliebig Gelder abzuziehen.
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05.12.18 14:32:00
Beitrag Nr. 1.600 ()
Für mich ist hier die spannende Frage, wann es sich wohl lohnt nachzukaufen? Niemand möchte ins fallende Messer greifen...und bisher konnte ich zum Glück widerstehen ;-)
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05.12.18 17:00:55
Beitrag Nr. 1.601 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.369.570 von Herr Bö am 05.12.18 14:32:00
Zitat von Herr Bö: Für mich ist hier die spannende Frage, wann es sich wohl lohnt nachzukaufen? Niemand möchte ins fallende Messer greifen...und bisher konnte ich zum Glück widerstehen ;-)


in der Tag, mich juckt es auch, aber ich bin standhaft :)
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05.12.18 18:04:47
Beitrag Nr. 1.602 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.371.040 von joi1_de am 05.12.18 17:00:55Insider kaufen auch nicht...
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05.12.18 18:25:25
Beitrag Nr. 1.603 ()
Nach so viel Aufregung heute jetzt etwas zum schmunzeln 😁


Warren Buffett erzielt mit Berliner Studentenwohnungen 20 Prozent Rendite
Hendrik Lehmann
13 Kommentare
Wie Spekulanten legale Schlupflöcher nutzen und so die Wohnungspreise in Berlin treiben, erklärt Lisa Paus, steuerpolitische Sprecherin der Grünen.

Frau Paus, Sie beschäftigen sich seit Jahren mit dem Finanzmarkt und der Wohnungspolitik. Wem gehört Berlin?
Wir wissen es leider nicht. Wir wissen nur, dass es in den letzten 10 bis 15 Jahren sehr viele Verkäufe in Berlin gegeben hat. Wir wissen auch wenig über die Konzentration bei Eigentümerfirmen. Wir wissen aber, dass der Senat über die Jahre über 200 000 Wohnungen verkauft hat. Gerade Vonovia und Deutsche Wohnen haben so einen Großteil ihres Bestands in Berlin aufgebaut. Das ist ein Problem.
Warum?
Weil Börsenunternehmen andere Interessen verfolgen und anderen Zwängen ausgesetzt sind als öffentliche oder gemeinnützige Unternehmen. Außerdem wurden über Fonds und Verbriefungen seit den 80ern zunehmend Immobilien und Boden komplett losgelöst vom eigentlichen Ort handelbar gemacht. So wurde Wohnraum zur Ware gemacht und dem Prinzip der Renditemaximierung unterworfen. Entkoppelt vom konkreten Bedarf in Berlin.
Können Sie ein Beispiel nennen?
Der US-Milliardär Warren Buffett ist dafür bekannt, dass er erst dann in Märkte reingeht, wenn er davon ausgeht, über 20 Prozent Rendite machen zu können. Seit Anfang dieses Jahres ist er am Berliner Markt aktiv. Wir konnten den Geschäftsführer seiner deutschen Real Estate Gesellschaft kürzlich für unser Fachgespräch zum Thema Immobilienspekulation gewinnen. Das war sehr interessant, denn er bestätigte, dass Buffett dieses Kriterium für den Berliner Immobilienmarkt als erfüllt ansieht, und deshalb jetzt hier aktiv ist. Er konzentriert sich übrigens auf das Segment studentisches Wohnen.
Vermutlich gut für die Studenten.
Ich entgegnete ihm, mehr als 20 Prozent Rendite kriegt er nie aus den Mieterträgen. Und der Geschäftsführer sagte, das sei auch gar nicht ihr Geschäftsmodell. Das Geschäftsmodell sei, solche Wohnungen zu schaffen, ob durch Umwandlung oder Neubau, oder sie zu erwerben und sie dann weiter zu veräußern. Und das ist das Problem. Es geht nicht um Bereitstellung von studentischem Wohnen, sondern um ein attraktives renditeträchtiges Anlageprodukt mit dem örtlichen Kollateralschaden, dass auch studentisches Wohnen unbezahlbar wird.

Wer kauft Studentenwohnungen?
Das Angebot richtet sich insbesondere an chinesische und andere asiatische Käufer. Für die asiatischen Investoren ist gar nicht so wichtig, ob sich das sofort rechnet oder nicht. Sie haben erstmal wieder Geld sicher in Europa geparkt. Und vielleicht studiert irgendjemand aus der Familie wirklich in Deutschland. Wenn nicht, ist es eine Anlage. Offenbar geht das weg wie geschnitten Brot. Dazu kommen die Steuerschlupflöcher. Deutschland ist ein Steuerparadies für Immobilieninvestoren.
Wenn ich in Deutschland Immobilien handeln will, ohne Steuern zu bezahlen, wie mache ich das?
Da gibt es erst einmal das riesige Steuerschlupfloch Share Deals: Ich kaufe eine Immobilie nicht direkt, sondern eine Gesellschaft, der die Immobilie gehört. Wenn ich weniger als 95 Prozent dieser Gesellschaft kaufe, wird keine Grunderwerbssteuer fällig. Darüber hinaus gilt grundsätzlich, dass nach zehn Jahren die Gewinne aus dem Weiterverkauf in Deutschland steuerfrei sind. Das wurde mal als Maßnahme gegen Spekulation begründet.
Studentenbuden bald unbezahlbar? US-Investor Warren Buffett hofft auf 20 Prozent Rendite, sagt Lisa Paus. Foto: picture alliance / Paul Zinken/dp
Wie denn?
Die Logik war, dass es Spekulation ist, wenn man innerhalb von zehn Jahren veräußert, da man dann offenbar nicht an einem nachhaltigen Erwerb und der Entwicklung der Immobilie interessiert ist. Das gilt für den Verkauf. Share Deals auf der anderen Seite stellen den Erwerb der Immobilie steuerfrei, indem die Grunderwerbsteuer dann nicht fällig wird. Das beschleunigt den wild spekulativen Handel. Wir beantragen seit drei Jahren im Bundestag, dieses Schlupfloch zu schließen. Aber CDU, CSU und FDP haben das immer verhindert.
Trotzdem muss ich zumindest Körperschaftssteuer auf meine Gewinne zahlen, die an die Gemeinden gehen.
Nicht unbedingt. Wenn ich die umgehen will, kann ich über Zinszahlungen einen Gewinn von bis zu drei Millionen Euro, etwa nach Luxemburg verschieben.
Wie funktioniert das?
Die Luxemburger Muttergesellschaft gibt einer Berliner Tochtergesellschaft für 4000 Wohnungen einen Kredit zu einem fiktiven Zinssatz zu 15 Prozent. Bei einem Neuvermietungspreis von zehn Euro pro Quadratmeter könnten die gesamten Mieteinnahmen von 4000 Wohnungen, die 75 Quadratmeter haben, auf null Euro Gewinn und damit null Euro Steuern gesenkt werden. Schon sind drei Millionen Euro Gewinn als Zinsen nach Luxemburg verschoben – ganz legal.
Als Gegenargument gegen stärkere Regulierungen gilt, dass dann das Kapital für dringend benötigten Wohnungsneubau fehlt.
Wir haben momentan keinen Mangel an Kapital. Im Gegenteil. Wir haben aber einen Mangel an sinnvollen Investitionen. Unternehmen bauen das, was Rendite bringt. Und das sind hochpreisige Eigentumswohnungen. Der Staat investiert dagegen zu wenig in soziale Infrastruktur, Bildung oder eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit, wie wir vorschlagen.
Button_Wem gehört Berlin
Wie würde Ihr Modell dieser Wohngemeinnützigkeit aussehen?
Wir schlagen ein Investitionsprogramm plus Steuererleichterungen für den sozialen Wohnungsbau vor. Dafür wollen wir noch in dieser Legislaturperiode bis zu acht Milliarden Euro ausgeben. Die Förderung ist dabei offen für alle sinnvollen, nachhaltigen Projekte, die nicht auf den kurzfristigen Gewinn abzielen, sondern dauerhaft preisgebunden sind. Das bringt natürlich keine Rendite von 15 Prozent, aber stabile Renditen von bis zu 3,5 Prozent sollten möglich sein.
Sie machen oft die bösen Spekulanten für die Probleme am Wohnungsmarkt verantwortlich. Ist das nicht zu einfach?
Ehrlich gesagt, wird mir darüber immer noch viel zu wenig geredet. Unter Finanzexperten herrscht große Einigkeit, dass in Berlin ein großer Teil der Preissteigerungen auf Spekulationen zurückzuführen ist. Schaut man sich die Dynamiken und Daten an, dann erfüllt das einfach den ökonomischen Begriff der Spekulation. Auch die Bundesbank warnt vor spekulativer Überhitzung in Berlin und anderen deutschen Großstädten.
Sollte man ausländische Investoren aus Berlin heraushalten?
Nein, nicht der Pass ist entscheidend, sondern das Geschäftsgebaren und die Finanzvolumina. Das Hauptproblem ist, dass es hier keine vernünftige Regulierung für Finanzakteure gibt. Dazu kommt: so etwas kann vielleicht Neuseeland machen, das ist eine Insel. Wir sind aber Teil des EU-Binnenmarktes, deswegen brauchen wir europäische Lösungen. Eine europäische Mindestbesteuerung wäre zum Beispiel eine wichtige Antwort. Und außerdem muss viel entschiedener gegen Geldwäsche im Immobiliensektor vorgegangen werden.
Zehn Prozent der jährlich auf dem deutschen Immobilienmarkt umgesetzten 250 Milliarden Euro sollen Geldwäschezwecken dienen. Aber dagegen wurde ja nun eine neue Aufsicht beim Zoll aufgebaut.
An diese Financial Intelligence Unit sollen alle Verdachtsfälle mit Geldwäschebezug gemeldet werden. Im vergangenen Jahr hat sie 60 000 Verdachtsanzeigen bekommen. Davon waren aber nur 21 von Maklern, und fünf von Notaren. Über die Finanzinstitute hat die FIU aber nachvollzogen, dass es eigentlich mindestens 3600 meldepflichtige Transaktionen mit Immobilienbezug gab. Viele von diesen hätten von den konkret zuständigen Immobilienmaklern und Notaren auch gemeldet werden müssen. Wurden sie aber nicht. Entscheidend ist immer das Entdeckungsrisiko. Und das ist in Deutschland für Geldwäsche nach wie vor sehr gering. Das macht den deutschen Immobilienmarkt, neben den großen Summen, extrem anfällig.
In anderen Ländern gibt es öffentliche Register für Immobilien. Würde das helfen?
Ja, ein Immobilienregister, wie in Großbritannien oder anderen Ländern, wäre ein riesiger Schritt. Das zeigt der aktuelle Fall des Neuköllner Clans: Da musste man sich ja eigentlich wundern, dass die Ermittlung so lange gedauert hat, obwohl die Beteiligten es ganz simpel gemacht haben, ohne kompliziert die Eigentumsverhältnisse zu verschleiern. Die waren auf der einen Seite als Hartz4- Empfänger gemeldet, und auf der anderen Seite im Grundbuch als Eigentümer von Millionenvermögen eingetragen. Dass es trotzdem so schwierig war, ihnen auf die Spur zu kommen, hat auch damit zu tun, dass das Grundbuch hier in Deutschland sehr stark geschützt ist.
Wie könnte ein gutes Register aussehen?
Derzeit stehen im Grundbuch bei juristischen Personen nur die Namen von Unternehmen oder Gesellschaften, die dann wieder einer Gesellschaft gehören. In einem Immobilienregister müsste immer auch der wirtschaftlich Berechtigte dieses Unternehmens stehen, also eine natürliche Person. Oder bei Beteiligungen mehrerer Personen alle Personen, denen mehr als 20 Prozent der Anteile an dem Unternehmen gehören, mit zustellbarer Adresse. Dann könnte es auch nicht mehr passieren, dass ein Haus jahrelang leer steht und man nicht einmal den Besitzer ausfindig machen kann.
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Lisa Paus ist steuer- und finanzpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen. Die 50-Jährige zog 2009 erstmals über die Berliner Landesliste in das Parlament ein. Davor war sie seit 1999 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Die Volkswirtin beschäftigt sich vor allem mit dem Mietmarkt, Geldwäsche, Steuergerechtigkeit, Finanzmarktregulierung und Immobilienspekulation. Sie fordert eine gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik, unterstützt eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer und eine Angleichung des Ehegatten-Splittings. Paus lebt seit 25 Jahren im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.
https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanzpolitikerin-paus-…
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05.12.18 20:58:26
Beitrag Nr. 1.604 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.371.820 von Herr Bö am 05.12.18 18:04:47
Insider kaufen nicht?
Ich fasse mal die Insider-Trades seit dem All-Time-High im Juli 2017 bei 57,02 EUR zusammen:


21.09.2017 --> Kauf von Thomas Landschreiber COO von Corestate

Kauf zu einem Durchschnittspreis von 54,15 EUR und einem Gesamtvolumen von ca. 198.000 EUR

Quelle: https://ir.corestate-capital.com/websites/corestate/German/2…

14.12.2017 --> Kauf von Aufsichtsrat Ulrich Plett.

Kauf zu 48,00 EUR und einem Volumen von 192.000 EUR.

Quelle: https://ir.corestate-capital.com/websites/corestate/German/2…


Die beiden Insiderkäufe von Sasha Wilhelm lasse ich mal außen vor, da er nicht mehr CEO ist und man nicht weiß ob er die Aktien noch hält, war aber ebenfalls einmal zu Kursen von 54,00 EUR und einmal zu Kursen von ca. 50,00EUR niedrigere 6-Stellige Beträge.


10.09.2018 --> Micha Blattmann Aufsichtsrat Corestate

Kauf zu einem Durchschnittlichen Preis von 41,96 EUR und einem Gesamtvolumen von ca. 396.000 EUR.


06.09.2018 --> Kauf von Ralph Winter, Co-Founder und immer noch im Unternehmen

Kauf zu einem Durchschnittlichen Preis von 44,00 EUR. Er hat 250.000 Aktien für 11.000.000 EUR gekauft.


Quelle: https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/w-group-gmbh-ralph-w…





Natürlich könnten das Management ruhig dazukaufen, aber die müssen sich auch immer an die Regeln halten, wann sie überhaupt kaufen dürfen. Die dürfen wochenlang vor Zahlen nicht, oder wenn Sie sich in Verhandlungen von Übernahmen befinden usw.


Fakt: Jeder dieser Insiderkäufe ist dick im Minus, und das sollten doch alles Leute sein, die wissen, was im Unternehmen abgeht.

Ich kann mich nur wiederholen. Was hier abgeht, habe ich so noch nicht gesehen. Wir haben ein Top-Management, das liefert und die Erwartungen übertrifft. Wir haben einen Wachstumswert, der bei dem aktuellen Kurs fast 8% Dividende zahlen wird. Diese 8% Dividende sind nichtmal die Hälfte des Gewinns, den Corestate macht. Diese Dividende ist also mehr als nachhaltig. Das KGV beträgt nur noch lächerliche 5,8 Adjusted und ca. 6-7 Unadjusted.


Der Leerverkäufer hat mittlerweile über 500.000 Aktien leerverkauft und tut es zu aktuellen Kursen immer noch, siehe Meldung von heute. Heute hat wir ein sehr hohes Volumen, auch hier vermute ich eine erneute Erhöhung der Leerverkäufer. Wir hatten heute über 106.000 Aktien ohne Unternehmensmeldung. Alleine die Bewegung nach der Intraday-Korrekur auf 34,10 EUR auf dann binnen Minuten 33,20 EUR ist bezeichnend. Da wurden binnen Minuten 30.000 Aktien in den Markt geschmissen ...


Der Leerverkäufer hat aber leider auf Grund des ziemlich leeren Orderbuchs super leichtes Spiel. Die Aktie genießt weiterhin kaum Aufmerksamkeit, denn eigentlich ist es schon ein Frechheit einen Wachstumswert bei den Fundamentaldaten leerzuverkaufen. Aber anscheinend hat er alles richtig gemacht. Ändert aber nichts daran, dass es nur eine vorübergehende Phase ist.

Für mich ist wichtig, dass das Unternehmen liefert und das macht es mehr als gut!
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05.12.18 21:40:06
Beitrag Nr. 1.605 ()
Die Wandelanleihe schaut ziemlich interessant aus hab heut erst gesehen das diese auf 94.69% notiert. Wäre also theoretisch knapp 2,7% p.a insgesamt 10,8% mit Umwandlungsrecht bis 2022.
Bedenkt man das Corestate gut 444 Mio € in mehr oder weniger ziemlich flüssige Mitteln hat. Wäre die CC Anleihe eine super Möglichkeit sein Geld kurzfristig zu parken denke ich.
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05.12.18 22:19:01
Beitrag Nr. 1.606 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.373.275 von kuenne_Man am 05.12.18 20:58:26Kuenne, jede Wette: in einem oder zwei Jahren sind wir beide noch in diesem Thread und dann fassen wir uns an den Kopf warum wir nicht noch viel mehr nachgekauft haben ;)
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06.12.18 10:56:04
Beitrag Nr. 1.607 ()
So da ja irgendwann mal wer anfangen muss , nehme ich die Courage auf und hab jetzt knapp 200 stk geordert und sind auch schon eingebucht. Nett wäre es sicherlich wenn’s mal nach Norden dreht doch meine Erfahrung ist eher die das es zuerst vielleicht erst mal weiter nach Süden geht😕
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06.12.18 12:17:05
Beitrag Nr. 1.608 ()
@ linjun
kann in der tat der richtige Zeitpunkt gewesen sein. glückwünsche werde ich aber ich erst
zu einem späteren Zeitpunkt aussprechen ;)
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06.12.18 15:30:08
Beitrag Nr. 1.609 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.377.019 von Linjun am 06.12.18 10:56:04
Zitat von Linjun: So da ja irgendwann mal wer anfangen muss , nehme ich die Courage auf und hab jetzt knapp 200 stk geordert und sind auch schon eingebucht. Nett wäre es sicherlich wenn’s mal nach Norden dreht doch meine Erfahrung ist eher die das es zuerst vielleicht erst mal weiter nach Süden geht😕


Hattest du vorher nicht schon einen recht großen Depotbestand an Corestate Aktien?
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06.12.18 16:31:04
Beitrag Nr. 1.610 ()
Ja habe ich und nun habe ich noch ein klein wenig aufgestockt. Wer hätte schon gedacht, das wir dieses Preisniveau sehen werden?
Hätte mir nicht erträumen können.
Nun wenn man genau betrachtet ist die gesamte DAX Familie und als auch die ganze Welt Indizien abgestürzt.
Und wir sehe schon nicht unbedingt wenige Unternehmen die relative Stärke beweisen. Jetzt wo die Ebbe weg sind sieht man eben wer nackt geschwommen ist wie Buffett so schön sagt. Corestate hat mehr als genug Liquide Mittel alles abzufangen. Und ehrlich gesagt rechne ich mit einer weiteren kleinen Prognoseerhöhung. Sag mir zumindest mein Magen.
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07.12.18 08:44:19
Beitrag Nr. 1.611 ()
Jetzt hat PSquared auf 2,55% erhöht.
Das Volumen der letzten Tage zeigt aber, dass da auch noch andere wohl eher raus wollen als rein.
Es läuft für PSquared alles nach Plan, könnte man meinen.
Ein übernervöses, auf Rezession starrendes Umfeld und dementsprechend massive Verunsicherung.
Vor allem der Nebenwertesektor leidet hierunter besonders.
Hinzu kommt, dass einige Corestate zum Jahresende nicht im Depot haben wollen usw. usw.
Zur Zeit läuft es richtig gut für Leerverkäufer.
Fehlt eigentlich nur noch ein reisserischer, negativer Artikel über Corestate in irgendeinem dubiosen Blättchen.
Ist ja nicht so, dass es das nicht schon gegeben hat.
Ansonsten halt abwarten und Tee trinken.
Hoffe mal, dass das einsammeln der Aktien von Corestate, dem Leerverkäufer nicht allzu leicht gemacht wird.

LG Fundamental_a
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07.12.18 09:40:15
Beitrag Nr. 1.612 ()
Leerverkäufer hin oder her ... die gehören dazu

... so billig, wie viele meinen, ist Corestate nach wie vor nicht. Der EV beträgt immer noch ca. 1,1 Mrd. EUR, was in Bezug auf den Realnettogewinn 2018 Faktor 11 ausmachen dürfte.

Es bleibt dabei, Kurse deutlich unter 30,00 EUR/Aktie sind überhaupt keine Utopie.


VG


Die LV- Quote ist zudem nach wie vor sehr niedrig.
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07.12.18 10:08:37
Beitrag Nr. 1.613 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.386.490 von Turbocharlotte1 am 07.12.18 09:40:15@Turbocharlotte, wie kommst du auf einen EV von 11?

Hast du evtl. vergessen den Cashbestand abzuziehen?
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07.12.18 10:11:06
Beitrag Nr. 1.614 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.386.736 von Christian221080 am 07.12.18 10:08:37MK ca. 700 Mio EUR
Nettoverschuldung (also Verschuldung nach Abzug Cash) ca. 400 Mio EUR

vor der Veräußerung der 3 Immobilien in 2018 betrug die Nettoverschuldung ca. 620 Mio EUR (leicht zu merken, weil das ca. der Preis für HFS war)

VG
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07.12.18 10:40:01
Beitrag Nr. 1.615 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.386.757 von Turbocharlotte1 am 07.12.18 10:11:06Nach meiner Rechnung liegt die Nettoverschuldung Ende September bei 370-380 Mio €, aber gut, um die 20-30 Mio muss man sich nicht streiten, auch nicht um die 10 Mio geringere MarketCap (aktuell 690 Mio).

Ende 2019 geh ich von 320-330 Mio Nettoverschuldung aus, und auf dem Niveau könnte man dann mittelfristig bleiben, und dann ab 2020 immer den operativen Cashflow hälftig für Dividende und Wachstumsinvestitionen verwenden. Halte ich für eine vernünftige Größe, bei dann unbereinigt jährlich 180-200 Mio Ebitda.

Läuft beim aktuellen Kurs auf 2020er EV/Ebitda von etwa 5,3-5,4 hinaus. Gibt sicherlich günstigeres, aber in der Branche eher nicht. Und wenn man die Aktie bis Juli 2021 hält, könnte sich die Dividende auf 8,0-8,5 € pro Aktie (nach Steuern 6,1-6,3 €) summieren. Ich seh es mal als Discount zum Kursniveau. Man kauft aktuell also etwa zu 26 €. Es sei denn es kommt ein großer Einbruch des Immobiliensektors und die Dividende und Gewinne lösen sich in Rauch auf.
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07.12.18 10:40:29
Beitrag Nr. 1.616 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.386.757 von Turbocharlotte1 am 07.12.18 10:11:06
Zitat von Turbocharlotte1: MK ca. 700 Mio EUR
Nettoverschuldung (also Verschuldung nach Abzug Cash) ca. 400 Mio EUR

vor der Veräußerung der 3 Immobilien in 2018 betrug die Nettoverschuldung ca. 620 Mio EUR (leicht zu merken, weil das ca. der Preis für HFS war)

VG


Könntest du bitte einmal Vergleichswerte anführen, die belegen, dass Corestate im Vergleich mit ähnlichen Unternehmen deutlich zu hoch bewertet ist?

Hier nur einen Wert einzustellen - ohne jegliche Vergleichswerte oder dem Ansatz einer Interpretation - ist deutlich zu kurz gegriffen und liefert dem Forum keinen Mehrwert.
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07.12.18 11:04:00
Beitrag Nr. 1.617 ()
Turbocharlotte1 hat mit mit der EV recht. Doch ich sehe es gelassen. Wenn ich die gleiche Bewertung auf Coca-Cola anwenden müsste hätten wir wie er es so sagt Realnettogewinn von Faktor 32-35.
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07.12.18 11:50:22
Beitrag Nr. 1.618 ()
Man sollte nicht den Enterprise value mit dem net income vergleichen. Das ist so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Wenn man den EV zur Berechnung nutzt, sollte man dementsprechend auch das Ebitda oder das Ebit benutzen, um einen aussagekräftigen Multiplikator zu bekommen.
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07.12.18 14:36:41
Beitrag Nr. 1.619 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.387.705 von Ghosttrader1 am 07.12.18 11:50:22
Zitat von Ghosttrader1: Man sollte nicht den Enterprise value mit dem net income vergleichen. Das ist so, als ob man Äpfel mit Birnen vergleichen würde. Wenn man den EV zur Berechnung nutzt, sollte man dementsprechend auch das Ebitda oder das Ebit benutzen, um einen aussagekräftigen Multiplikator zu bekommen.


Wieso?
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07.12.18 17:02:25
Beitrag Nr. 1.620 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.389.103 von katjuscha-research am 07.12.18 14:36:41Der Enterprise Value als solches ist unabhängig von der Kapitalstruktur, da man Market cap + debt - cash rechet.
Deshalb sollte für die Berechnung des Multiples ebenfalls eine neutrale operative Kennzahl genutzt werden, die unabhängig von der Kapitalstruktur des Unternehmens ist und Zinsen für das Fremdkapital außen vor lässt, wie eben das Ebitda oder Ebit.
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07.12.18 17:32:34
Beitrag Nr. 1.621 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.390.450 von Ghosttrader1 am 07.12.18 17:02:25na ja, die Aussage hab ich schon öfter gehört. Macht es für mich am Ende bei der Bewertung des Unternehmens nicht logischer, wenn ich Cashflows aufsummiere. Dann kann ich lieber auch gleich mit FreeCashflow zum EV arbeiten.

Aber das Thema sei es mal dahin gestellt ... Auch nach EV/Ebit wäre Corestate wesentlich günstiger als die Branche.
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14.12.18 18:37:16
Beitrag Nr. 1.622 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.390.771 von katjuscha-research am 07.12.18 17:32:34
Zitat von katjuscha-research: na ja, die Aussage hab ich schon öfter gehört. Macht es für mich am Ende bei der Bewertung des Unternehmens nicht logischer, wenn ich Cashflows aufsummiere. Dann kann ich lieber auch gleich mit FreeCashflow zum EV arbeiten.

Aber das Thema sei es mal dahin gestellt ... Auch nach EV/Ebit wäre Corestate wesentlich günstiger als die Branche.


Hy Katjuscha

Wie bewertet du die gestrige Meldung.
Mich würde mal interessieren ob die 2 € Dividende safe ist für die nächsten Jahre.
Somit wären wir mittlerweile bei 6,2 % bei einem 31 € Kurs
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14.12.18 19:09:24
Beitrag Nr. 1.623 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.442.546 von Fluglotse am 14.12.18 18:37:16Gestrige Meldung?

Falls du von vorgestern über die Kooperation mit Medici meinst, kann ich dir auch nur so viel sagen, dass ich den Bereich Micro Livin grundsätzlich perspektivisch für aussichtsreich halte. Die Urbanisierung schreitet weiter voran, und wenn das Thema Mobilität nicht so voran kommt wie erhofft, macht es ja denklogisch Sinn weniger zu pendeln, dafür auch hinsichtlich Wohnraum in der Stadt entsprechend auf Micro Living zu setzen. Daher erwarte ich in dem Bereich in den nächsten Jahren entgegen mancher Befürchtungen zu Immobilienpreisen insgesamt in dem Micro-Bereich eher Wachstum und mindestens stabile Preise. Wobei Medici das ja scheinbar so löst, Gemeinschaftswohnungen (Co Living) aktiv ist.




Was die Dividende angeht, geh ich von 2,5 € für 2018 und 2,7 € für 2019 aus. Ob das später so weitergeht, kann ich aber nicht beurteilen. Hängt dann vielleicht auch davon ab, welche Finanzstrategie man rund ums Auslaufen der Anleihen 2022 betreibt. Aber um die Dividenden mach ich mir erstmal kein Sorgen. Gibt ja keinerlei Anzeichen für operative Schwierigkeiten. Und die Verschulung hält sich mit dem 2,2fachen Ebitda in Grenzen, auch wenn ich gerne eine Multiple unter 2 sehen würde, gerade in Anbetracht übergeordneter Risiken. Allerdings muss man sehen, dass die Kreditverschuldung durch Cash abgedeckt ist. Der Großteil der Verschuldung sind ja die beiden Anleihen, davon eine Wandelanleihe. Das sollte also kein Problem sein. Die andere Anleihe wird man dann in 4 Jahren sicherlich umschulden, sprich eine neue Anleihe auflegen, um die alte abzulösen.



Aktuell helfen die ganzen Debatten eh nicht weiter. Die Kurse sind derzeit bei vielen Aktien in der Hand von Shorties und/oder nervösen Anlegern, die ihre Aktien (erst recht jetzt zum Jahresende) rausschmeißen. Das Schlimme ist ja, dass es zwar sehr viele so günstige Aktien wie Corestate gibt, aber auch immer noch viele sehr teure Aktien. Einen richtigen Ausverkauf haben wir daher an den Märkten noch nicht gesehen. Das macht vermutlich auch den Shortie hier bei Corestate so sicher. Muss man sich ja nur mal im TecDax und MDax umschauen. Immer noch überwiegend hohe Bewertungen. Selbst langweilige IT Dienstleister wie Bechtle und Cancom haben da noch KGVs von 22. Am ehesten wird's im SDax (wo auch Corestate vertreten ist) günstig. Da gibt's einige Aktien, die ich langsam zukaufe. Aber der Markt insgesamt dürfte schwierig bleiben.
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14.12.18 19:13:58
Beitrag Nr. 1.624 ()
... nächste Woche sehen wir vermutlich Kurse die mit 2... vor dem Komma beginnen.

Ich kann nur darüber staunen, wie die Investierten die Renditeentwicklung hinnehmen und sich die Anlage schönreden.

@ Flulotse
auch wenn ich nicht angesprochen bin, folgendes:
ich habe aufgrund der Meldung der Kooperation mit Medici Living, diesen Begriff einfach mal bei google eingegeben und mir die Rezessionen hierzu durchgelesen ... mach das einfach mal ...

VG
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14.12.18 19:16:20
Beitrag Nr. 1.625 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.442.546 von Fluglotse am 14.12.18 18:37:16
Zitat von Fluglotse:
Zitat von katjuscha-research: na ja, die Aussage hab ich schon öfter gehört. Macht es für mich am Ende bei der Bewertung des Unternehmens nicht logischer, wenn ich Cashflows aufsummiere. Dann kann ich lieber auch gleich mit FreeCashflow zum EV arbeiten.

Aber das Thema sei es mal dahin gestellt ... Auch nach EV/Ebit wäre Corestate wesentlich günstiger als die Branche.


Hy Katjuscha

Wie bewertet du die gestrige Meldung.
Mich würde mal interessieren ob die 2 € Dividende safe ist für die nächsten Jahre.
Somit wären wir mittlerweile bei 6,2 % bei einem 31 € Kurs


Warum soll die Dividende von 2€ nicht wahrscheinlich sein in den kommenden Jahren?

Für 2018 wurde bereits eine Dividende i.H.v. 2,50€ in Aussicht gestellt und ein adjusted net income von 6,10€ / Aktie. Ab 2019 sollen dann keine wesentlichen adjustments mehr anfallen, so dass das net income dann bei gleichbleibendem Geschäftserfolg ebenfalls um 6€ liegen könnte (zusätzliche Übernahmen). Die aktuelle Dividendenpolitik von Corestate sieht vor, dass ~50% des net income ausgeschüttet werden, so dass für 2019 mit einer Dividende von 3,00€ gerechnet werden kann.

Der aktuelle News-Flow und die Expansion in weitere Märkte stimmt mich recht positiv, dass Corestate auch aktuell in der Lage ist, zusätzliches Geschäft zu ziehen. Auch den Immobilienmarkt sehe ich nicht am Ende, es gibt nachwievor eine strukturelle Unterversorgung mit Wohnungen in den großen Städten in Europa. Und nur hier investiert Corestate für seine Kunden bzw. stellt Übergangsfinanzierungen bereit für Immobilienentwickler.

Durch die zunehmende Singularisierung der Gesellschaft und den fortwährenden Zuzug in die großen Städte, der nicht so einfach abreißen wird, hat Corestate aus meiner Sicht weiterhin eine exzellente Geschäftsgrundlage.

Ich halte daher die Dividende i.H.v. 2,50€ auch über 2018 hinaus für relativ wahrscheinlich. Katjuscha wird das wohl ähnlich sehen, nehme ich an. Aber Katjuscha hat auch keine magische Glaskugel, die zuverlässige Vorhersagen macht.
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14.12.18 19:25:10
Beitrag Nr. 1.626 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.442.798 von Turbocharlotte1 am 14.12.18 19:13:58
Zitat von Turbocharlotte1: ... nächste Woche sehen wir vermutlich Kurse die mit 2... vor dem Komma beginnen.

Ich kann nur darüber staunen, wie die Investierten die Renditeentwicklung hinnehmen und sich die Anlage schönreden.

@ Flulotse
auch wenn ich nicht angesprochen bin, folgendes:
ich habe aufgrund der Meldung der Kooperation mit Medici Living, diesen Begriff einfach mal bei google eingegeben und mir die Rezessionen hierzu durchgelesen ... mach das einfach mal ...

VG




na ja, Rezessionen auf Internetportalen halt.

da muss man immer mit eher schlechten Ratings rechnen. Ist doch auch menschlich nachvollziehbar. Wer zufrieden ist, geht nicht ins Internet, um allen Leuten zu erzählen wie toll das Produkt oder die Dienstleistung ist, es sei denn es geht um Musik/Filme, wo man seine Lieblingsband mal unterstützen will. Aber ansonsten geht man nur dann auf solche Portale und verfässt eine Rezession, wenn man unzufrieden mit der Dienstleistung ist. Positiv schreien wahrscheinlich nur ganz Wenige oder die Mitarbeiter selbst.

Wenn in dem Fall eine Wohnung verschmutzt ist oder es Probleme bei der Übergabe des Schlüssels gab, verärgert das natürlich. Ich bezweifel, dass das die Regel ist. Hängt ja im übrigen auch immer von Mitbewohnern bzw. Vormietern ab. Klar funzt da nicht alles reibungslos.


Ich kann mich noch an meine Jugendzeit erinnern. Wenn ich da in Paris, London oder Dublin eine Unterkunft suchte, waren das auch meist irgendwelche youth hostels, was ja faktisch nichts anderes als ein WG (Medici Living) ist, und da hab ich oft in irgendwelche Kaschemmen gepennt, wo ich nur mein Bett und Schrank hatte. Wenn man dann noch Pech mit den anderen Zimmergenossen hatte, sah das Leben natürlich trüb aus, aber ich hatte keine hohen Ansprüche. Davon hängt es wohl heutzutage auch im wesentlichen ab, ob man Rezessionen im Internet schreibt. Als ich das machte, war das Internet noch relativ jung. Da gabs keine Portale, wo man Rezessionen schreiben konnte. Dementsprechend gabs auch diese Meckerkultur nicht. Was nicht heißt, dass die Anbieter solcher WGs sich nicht mehr um Sauberkeit und Organisation (bspw. Schlüsselübergabe) kümmern sollten. Aber Rezessionen in Internetportalen steh ich grundsätzlich etwas skeptisch gegenüber. Jedenfalls würde ich daraus nicht eine grundsätzliches Urteil über ein Produkt/Dienstleistung fällen.
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14.12.18 22:21:28
Beitrag Nr. 1.627 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.442.840 von katjuscha-research am 14.12.18 19:25:10Natürlich sind Rezessionen allein nicht das Maß der Dinge, ich für meinen Teil habe desöfteren die Erfahrung gemacht, dass das Sprichwort mit dem Rauch und Feuer nicht ganz unberechtigt ist.

Die These, dass eher schlechte als positive Ratings abgegeben werden, ist m.E. nicht haltbar.

Die Meldung zur Zusammenarbeit mit der Medici Living bestärkt mich deutlich in meinem Misstrauen. Um die Jahrtausendwende hatten wir an der dt. Börse auch fast nur Marktführer ... es ist alles eine Frage der Definition des Marktes.

VG
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14.12.18 22:33:52
Beitrag Nr. 1.628 ()
Könnt Ihr mal bitte damit aufhören, "Rezessionen" statt "Rezensionen" zu schreiben.
Ihr denkt wohl zu sehr in gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen.
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14.12.18 22:57:52
Beitrag Nr. 1.629 (