Der wohl heißeste Gentech-Startup der letzten 10 Jahre - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 17.01.17 16:29:58 von
neuester Beitrag 25.02.21 20:18:54 von


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17.01.17 16:29:58
http://crisprtx.com/index.php

Letztes Jahr ging CRISPR Therapeutics an die Börse. Meines Erachtens ein aussichtsreiches Unternehmen. Sie haben fleißig Kapital eingesammelt, haben bereits Deals mit Bayer und weiteren Unternehmen und entwickeln zudem eigene Therapien.

Es gibt nur vier Unternehmen weltweit, die sich die Patente um die bahnbrechende Gen-Editier-Methode CRISPR/Cas9 teilen: CRISPR Therapeutics, Intellia Therapeutics, Caribou Biosciences and ERS Genomics.
http://ir.crisprtx.com/phoenix.zhtml?c=254376&p=irol-newsArt…

CRISPR hat bisher die interessanteste Pipeline. IMHO. Hier die Pipelin inkl. Partnerschaften:
http://crisprtx.com/our-programs/our-pipeline.php

Ich überlege, mir auch Carobou ins Portfolio zu legen, sobald diese ihren IPO machen. Caribou entwickelt auch Produkte für den Agrarmarkt (grüne Biotechnik), Industrie (blaue Biotechnik) und Forschung.

Das schöne an CRISPR/Cas9 ist, dass es ein natürlicher Mechanismus der Erbgutveränderung ist. Entsprechend genetisch modifizierte Ackerfrüchte sind nach EU-Definition "gentechnikfrei". :laugh:
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17.01.17 18:41:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.102.632 von Nebiim am 17.01.17 16:29:58
Was ist besonders an CRISPR/Cas
Das CRISPR/Cas-System ist ein biochemischer Abwehrmechanismus, der bei Bakterien entdeckt wurde. Die Bakterien können mithilfe des CRISPR/Cas-Mechanismuses Viren-DNA aus ihremErbgut herausschneiden und sind so die Virusinfektion stoppen.

Praktisch: Mit CRISPR/Cas lässt sich auch das Erbgut in Hefe-, Pilz-, Pflanzen- und Tierzellen gezielt verändern. Somit lässt sich auch das menschliche Erbgut gezielt in Körperzellen reparieren. Davon können Menschen z.B. Menschen mit Cystischer Fibrose profitieren. Desweiteren sind zahlreiche Anwendungen in der Krebstherapie denkbar. Im Gegensatz zu bisherigen gentechnischen Verfahren besteht bei CRISPR/Cas nicht die Gefahr, dass das Erbgut an der falschen Stelle verändert wird.
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17.01.17 21:18:28
Dann schau dir mal den EDITAS-Thread an, hab da weiterführende Links gepostet
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01.03.17 10:25:49
Knapp 20% plus gestern ohne news und keinen interessiert es groß. Wenn der hype beginnt bei 100 $ wird hoffentlich schon der Name der Firma die Scharen anlocken.
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01.03.17 21:38:54
Schau die den Gesamtmarkt an. Kein Grund - Börse rast. Ich würde das nicht überbewerten.
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02.03.17 18:25:59
Die interessanten Volten im CRISPR-Patentstreit und ihre Folgen
Einige Foristen haben sicher mit Erstaunen die Kursbewegungen bei CRISPR Therapeutics betrachtet.
Kurzum: Es ging nach dem Patenturteil kurz runter und dann wieder stetig rauf.
Meine Interpretation: Wer das Urteil nicht verstanden hat und sich vom Jubel bei Editas hat blenden lassen, der ist geflohen. Wer das Urteil verstanden hat, hatte eine hervorragende Kaufgelegenheit, die fast sofort belohnt wurde.

Ich empfehle jedem, der in Unternehmen investiert, die mit Broads oder UCs Patenten arbeiten, folgenden Artikel zu lesen:
https://www.scientificamerican.com/article/6-takeaways-from-…

Meine Folgerung aus dem Urteil: Man kann zwar mit Broads Patenten Produkte entwickeln, aber wenn man damit Geld verdienen will, muss man auch UCs Patente lizenzieren.
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09.03.17 07:23:18
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09.03.17 07:38:54
DJ CRISPR Patent Fight Heats Up -- Market Talk
19 Dez 2016 04:12
10:42 ET - Among the biggest patent disputes in the life sciences is which research institutions own the intellectual property for CRISPR-Cas9 gene editing. Now, sides are emerging among the various companies hoping to make drugs out of the new technology. Last week, a group of companies, including CRISPR Therapeutics (CRSP) and Intellia Therapeutics (NTLA), announced they were forming a coalition to share and defend IP, Editas Medicine (EDIT) said it has "exclusively licensed" new CRISPR-technology IP from various institutions, including the Broad Institute. Editas was co-founded by a scientist at the Broad, which is fighting the University of California and other universities over CRISPR patents. (jonathan.rockoff@wsj.com; @jonathanrockoff)
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11.03.17 17:32:30
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14.03.17 16:24:50
Ein paar geselle Infos zum Thema
Das Erbmaterial (DNS) aller Lebewesen ist aus den Bausteinen A, C, T und G aufgebaut. Die Abfolge der Buchstaben spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn sie gibt an, welche Proteine im Organismus gebildet werden. Proteine dienen als Bausteine, sie wehren Angreifer ab, leiten Signale weiter oder transportieren Stoffe. Manchmal kommt es vor, dass ein DNS-Baustein verändert ist und somit ein Protein nicht oder nur teilweise gebildet werden kann. Forscher sprechen von einer Mutation. Mutationen können Krankheiten auslösen. In der Regel braucht es mehrere Mutationen, bis eine Krankheit ausgelöst wird. Mit Hilfe der Gentechnik lassen sich auch Medikamente oder Impfstoffe herstellen, um Krankheiten zu behandeln. Die Gentherapie nutzt gentechnische Methoden, um defekte Gene ausserhalb des Körpers (ex vivo) oder direkt im Körper (in vivo) zu reparieren, heilen oder den Ausbruch einer Krankheit zu verhindern. Für eine Gentherapie waren gentechnische Methoden lange Zeit aber noch zu ungenau und hinterliessen Spuren im Erbmaterial. Daher wurde die Gentechnik vor allem in der Forschung, Pflanzenzüchtung oder Industrie und seltener in der Klinik angewendet.
Dies änderte sich schlagartig im Jahr 2012 als Forscher einen Verteidigungsmechanismus in Bakterien entdeckten, der diese vor Viren schützt. Den Forschern gelang es, diesen Mechanismus zu adaptierten und dadurch ein universell einsetzbares gentechnisches Werkzeug herzustellen, das sehr präzise arbeitet und günstig eingesetzt werden kann. Es heisst CRISPR/Cas. CRISPR steht für eine bestimmte Abfolge von Bausteinen, die in allen Lebewesen zu finden ist und sich sehr oft wiederholt. Cas steht für ein Protein, das die Fähigkeit besitzt, DNS zu schneiden.
Gentechniker nutzen das CRIPSR/Cas-System auch um Schädlinge oder gegen Krankheiten resistente sowie ertragreichere Pflanzen und Tiere zu züchten. Sofern dabei keine artfremde Sequenz in den
Organismus eingebracht wird, lässt sich im Nachhinein nicht nachweisen, ob sich der Organismus auf natürliche Weise verändert hat, durch Züchtung entstanden ist oder gentechnisch verändert wurde. Eine Entscheidung ob Organismen, die mit Hilfe des CRISPR/Cas-Systems gentechnisch verändert wurden, überhaupt als gentechnisch verändert eingestuft werden können, steht noch aus.
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18.03.17 07:40:10
Dr. Emmanuelle Charpentier
co-founded CRISPR Therapeutics together with Shaun Foy and Rodger Novak. She is a Scientific Member of the Max Planck Society in Germany and Director at the Max Planck Institute for Infection Biology in Berlin, Germany. Prior to joining Max Planck, Emmanuelle was awarded an Alexander von Humboldt professorship at the Helmholtz Centre for Infection Research, Braunschweig, and Professor at the Medical School of Hannover in Germany. She continues to oversee a research group at the Laboratory for Molecular Infection Medicine Sweden (MIMS, part of Nordic European Molecular Biology Laboratory (EMBL) Partnership for Molecular Medicine) at Umeå University in Sweden where she has a visiting professorship. Her seminal research unveiled the key mechanisms of the CRISPR/Cas9 technology, laying the foundation for the use of CRISPR/Cas9 as a highly versatile and precise gene editing tool.

Es würde mich nicht wundern, wenn sie einen Nobelpreis bekommt.
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21.03.17 19:09:14
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21.03.17 19:13:25
Und noch ein Video über Emmanuelle Charpentier hinterher

https://www.youtube.com/watch?v=T9UlhoFUvm4
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22.03.17 20:49:28
Biotech-Sektor heute massiv unter Druck

Die Börsen hassen bekanntlich Unsicherheit. Und diese ist derzeit im Gesundheitssektor in den USA besonders groß. Denn die Kritik an Trumps Gesundheitsreform nimmt stetig zu und der US-Präsident droht weiter an Zustimmung zu verlieren. Anleger schickten daraufhin den Nasdaq Biotech Index auf Talfahrt.
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26.03.17 21:18:58
UC Berkeley Receives CRISPR Patent in Europe

The European Patent Office will grant patent rights over the use of CRISPR in all cell types to a University of California team, contrasting with a recent decision in the U.S.

http://linkis.com/the-scientist.com/FuGj4
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14.04.17 15:24:23
CRISPR Therapeutics, Intellia Therapeutics, Caribou Biosciences and ERS Genomics Announce Appeal of CRISPR/Cas9 U.S. Patent Board Decision

Appeal to the U.S. Court of Appeals for the Federal Circuit seeks review and reversal of the Patent Trial and Appeals Board’s decision to terminate CRISPR/Cas9 interference
In parallel, the companies and their licensors plan to pursue additional patents in the U.S. and worldwide covering the CRISPR/Cas9 technology and its use in cellular and non-cellular settings, including eukaryotic cells

http://ir.crisprtx.com/phoenix.zhtml?c=254376&p=irol-newsArt…
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17.04.17 21:34:59
CRISPR Therapeutics and Casebia Therapeutics Announce Exclusive Development and Option Agreement with StrideBio

CRISPR Therapeutics and Casebia will partner with StrideBio to develop novel AAV vectors for in vivo CRISPR/Cas9-based therapies

BASEL, Switzerland and CAMBRIDGE, Mass. and DURHAM, N.C., April 17, 2017 (GLOBE NEWSWIRE) -- CRISPR Therapeutics (NASDAQ:CRSP), a biopharmaceutical company focused on creating transformative gene-based medicines for serious diseases, and Casebia Therapeutics, a joint-venture established by CRISPR Therapeutics and Bayer AG for developing CRISPR-based therapeutics in select disease areas, today announced they have signed a collaboration agreement with StrideBio, LLC, a US-based company developing novel AAV vectors for in vivo gene delivery applications.

http://ir.crisprtx.com/phoenix.zhtml?c=254376&p=irol-newsArt…
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18.04.17 13:36:14
CRISPR Therapeutics and Casebia Therapeutics Announce Exclusive Development and Option Agreement with StrideBio
CRISPR Therapeutics and Casebia will partner with StrideBio to develop novel AAV vectors for in vivo CRISPR/Cas9-based therapies
BASEL, Switzerland and CAMBRIDGE, Mass. and DURHAM, N.C., April 17, 2017 (GLOBE NEWSWIRE) -- CRISPR Therapeutics (NASDAQ:CRSP)

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18.04.17 13:43:53
IMMUNTHERAPIE BEI TUMOREN
:
Mit dem eigenen Körper gegen den Krebs

Immer häufiger nutzen Ärzte Strategien des Immunsystems, um Krebs zu behandeln. Auf breiter Front vermelden sie dabei Erfolge. Die neue CRISPR/Cas9-Methode dürfte diese Entwicklung noch beschleunigen.

Einen erneuten Schub bekommen immuntherapeutische Ansätze momentan durch CRISPR/Cas9. Mit dieser als "Genschere" bekannten biochemischen Methode kann man deutlich einfacher DNA verändern als mit konventionellen Verfahren. Daher lassen sich auch die Immunzellen um einiges einfacher und schneller passend gestalten. Den ersten Versuch führten im Oktober 2016 Wissenschaftler um Lu You von der chinesischen Sichuan University in Chengdu an einem Patienten mit einem aggressiven Lungenkrebs durch, bei dem alle alternativen Behandlungsmethoden gescheitert waren. Sie entnahmen ihm Immunzellen und schalteten bei ihnen mit CRISPR/Cas9 ein bestimmtes Gen aus, das als Bremse bei der Krebsbekämpfung agiert. Anschließend bekam der Patient die Immunzellen zurück ins Blut. Den Ärzten zufolge ist die Behandlung ohne Zwischenfälle verlaufen – weitere Details werden aber zum Schutz des Patienten zunächst geheim gehalten. Bei diesem ersten Experiment geht es noch darum, etwaige Nebenwirkungen zu entdecken. Deshalb beobachtet man den Probanden zunächst für sechs Monate, bevor man weitere Tests macht.

Auch June bereitet gemeinsam mit Ärzten vom CHOP erste klinische Studien vor, bei denen sie mit CRISPR/Cas9 die T-Zellen von Patienten gentechnisch verändern werden. Die Versuche sind bereits genehmigt und sollen in den nächsten Monaten starten. Die Forscher planen, ein Gen für ein Protein einzuführen, das die T-Zellen veranlasst, die Krebszellen aufzuspüren und zu eliminieren. Eine weitere gentechnische Modifikation soll verhindern, dass die entarteten Zellen die Immunzellen als solche identifizieren können. Dann hätte der Krebs keine Chance, die T-Zellen zu deaktivieren.

http://www.spektrum.de/news/krebs-immuntherapie-mit-crispr-c…
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27.04.17 07:52:54
Intellia Therapeutics and CRISPR Therapeutics Announce U.S. Patent Covering CRISPR/Cas9 Ribonucleoprotein Complexes

https://globenewswire.com/news-release/2017/04/26/972741/0/e…
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13.05.17 21:58:44
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16.05.17 21:27:46
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17.05.17 19:02:15
$CRSP & UF Consortium Selected for Target ALS
Grant for Preclinical Discovery & Validation of CRISPR/Cas9 Therapies

BASEL, Switzerland, CAMBRIDGE, Mass. and GAINESVILLE, Fla., May 16, 2017 (GLOBE NEWSWIRE) -- CRISPR Therapeutics (NASDAQ:CRSP), a biopharmaceutical company focused on creating transformative gene-based medicines for serious diseases, today announced that Target ALS Foundation, a non-profit organization dedicated to accelerating new treatments for amyotrophic lateral sclerosis (ALS), has awarded a two-year grant to CRISPR Therapeutics and its collaborators to support preclinical discovery and validation of CRISPR/Cas9-based therapeutic approaches directed to amyotrophic lateral sclerosis (ALS) and frontotemporal dementia (FTD). CRISPR Therapeutics will collaborate with Dr. Laura Ranum and Dr. Eric Wang, researchers at the University of Florida in the Center for NeuroGenetics and the Department of Molecular Genetics & Microbiology, to test CRISPR/Cas9 gene-editing strategies in disease models developed by Dr. Ranum and Dr. Wang. The CRISPR Therapeutics and University of Florida consortium was one of four awardees selected by the independent scientific review committee out of a large field of highly competitive applications.

“We are pleased to support this collaborative consortium between CRISPR Therapeutics and the University of Florida. Dr. Laura Ranum and Dr. Eric Wang are two of the leading researchers globally in ALS and similar disorders, and it brings them together with the leading gene-editing company to accelerate the path to clinic for CRISPR-based therapies in ALS,” said Manish Raisinghani, President of the Target ALS Foundation.

14:27 - 16. Mai 2017

https://globenewswire.com/news-release/2017/05/16/985424/0/e…
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17.05.17 19:41:49
Investor Conferences in May
BASEL, Switzerland and CAMBRIDGE, Mass., May 12, 2017 (GLOBE NEWSWIRE) -- CRISPR Therapeutics (NASDAQ:CRSP), a biopharmaceutical company focused on translating CRISPR-Cas9 gene-editing technology into transformative medicines, today announced that Rodger Novak, M.D., Chief Executive Officer and Founder of CRISPR Therapeutics and Samarth Kulkarni, Ph.D., President and Chief Business Officer of CRISPR Therapeutics, will present at two upcoming Investor Conferences in May.

Event: Bank of America Merrill Lynch 2017 Health Care Conference: Gene Therapy and Gene Editing Panel

Date: Wednesday, May 17th
Time: 1:40 PM PDT

Event: UBS Global Healthcare Conference
Date: Tuesday, May 23rd
Time: 1:30 PM EDT

A live webcast of the presentation at the UBS Global Healthcare Conference can be accessed under "Events & Presentations" in the Investors & Media section of the Company's website at www.crisprtx.com.
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17.05.17 19:47:26
EVENT DETAILS
CRISPR Therapeutics at Bank of America Merrill Lynch 2017 Health Care Conference

http://ir.crisprtx.com/phoenix.zhtml?c=254376&p=irol-EventDe…
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18.05.17 20:16:00
NEWS RELEASE
CRISPR Therapeutics Announces the Presentation of Data on its Lead Program at the Upcoming 22nd European Hematology Association Annual Congress

“We are pleased to have been selected as one of the five best abstracts at the leading global conference in the field of hematology...


http://ir.crisprtx.com/phoenix.zhtml?c=254376&p=irol-newsArt…
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19.05.17 22:38:02
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20.05.17 19:39:48
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20.05.17 20:01:56
Informationen zu CRISPR/Cas9
Our Mission

CRISPR/Cas9 gene editing technology has started a revolution in molecular biology. Never before has a technology spread as quickly or had such a profound impact on biological research. The significance of efficient gene editing has been felt throughout biology, transforming research ranging from cancer biology to biorenewables to the management of disease vectors.

http://www.crisprupdate.com
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20.05.17 20:48:58
Grundsätzliches zur CRISPR-Cas9-Technologie
Es kommt sehr selten vor, dass eine wissenschaftliche Entdeckung das Interesse der Gesellschaft dermaßen auf sich zieht. Es vergeht keine Woche, in der man nicht einen Beitrag über CRISPR in den Medien liest oder hört. Was gut ist - denn im Gegensatz zu anderen neuen (nicht biologischen) Technologien laufen die Diskussionen vor einer breiten oder massenhaften Einführung der Technik.

Allerdings geht es in den Diskussionen über die CRISPR-Cas9-Technologie oft unter, wie viele neue Erkenntnisse wir in der kurzen Zeit mittels CRISPR bereits erworben haben und in Zukunft noch erwerben werden.

Weniger bekannt in der Öffentlichkeit ist die Tatsache, dass in leicht modifizierten Versionen des Cas9-Proteins dieses nicht nur als eine DNA-Nuklease ("molekulares Skalpell, Gen-Schere") verwendet wird, sondern auch als Gen-Regulator stille Gene aktivieren bzw. aktive Gene stilllegen kann.

Auch kaum bekannt ist die Tatsache, dass es noch einige andere CRISPR-Proteine gibt. Beispielsweise baut das Cas3-Protein die Ziel-DNA komplett ab. Denkbar ist die Nutzung dieser Aktivität von Cas3 bei der Bekämpfung von antibiotika-resistenten Bakterien. Wenn Cas9 ein "molekulares Skalpell" ist, hat man mit Cas3 eine "molekulare Kettensäge".

CRISPR-Cas9 ist eine revolutionäre und vielseitige Methodik. Sie wird helfen, die Funktionen von Genen zu untersuchen, die Entstehungen von Krankheiten besser zu verstehen und dazu beitragen, neue Therapien zu entwickeln.

https://www.pcwelt.de/ratgeber/CRISPR-eine-Technologie-wird-…
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20.05.17 21:15:24
crispr.de
Hier entsteht in Kürze ein Informationsportal über die CRISPR-Technologie und ihre Anwendungen in der roten, grünen und weißen Biotechnologie – für Experten und Interessierte.

http://www.crispr.de
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21.05.17 17:15:18
Casebia
das gemeinsame Genome-Editing-Start-up von Bayer und CRISPR Therapeutics, konzentriert sich auf die Anwendung in drei therapeutischen Feldern. Geht das Einsatzgebiet aber perspektivisch über den medizinischen Einsatz hinaus, zum Beispiel in Richtung Landwirtschaft, hat die Bayer AG alleinigen Zugriff auf jene Produkte. CRISPR Therapeutics besitzt im Gegenzug die Exklusivnutzungsrechte für alle medizinischen Therapien ab Produkt Nummer vier. Casebias Arbeit basiert auf den Patenten von Genome-Editing-Pionierin Emmanuelle Charpentier, der Universität Wien und der Universität Berkeley in Kalifornien. Dieses Patentpaket steht in Konkurrenz mit dem des Broad-Institutes. In der Frage, welches der beiden Patente die entscheidende Basis für den Einsatz der Genomeditierungstechnologie in eukaryotischen Zellen bildet, steht es derzeit unentschieden. In den USA entschieden die Richter jüngst im Sinne des Broad-Institutes, das Europäische Patentamt Ende März hingegen im Sinne von Charpentier und den Universitäten Wien und Berkeley.

http://biooekonomie.de/node/99817
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24.05.17 20:31:07
Gründer und CEO in einer Person ist oft eine erfolgsversprechende Kombination.



http://www.crisprtx.com/about-us/management-team.php
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25.05.17 20:48:54


http://www.crisprtx.com/about-us/scientific-founders-advisor…

Emmanuelle Charpentier gilt als innovative Forscherin auf dem Gebiet der Regulationsmechanismen, die Infektionsprozessen und Immunität von pathogenen Bakterien zugrunde liegen.

Emmanuelle Charpentier wird Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin
23. Juli 2015

Die Max-Planck-Gesellschaft ist erfreut, dass Emmanuelle Charpentier den Ruf zum Wissenschaftlichen Mitglied und Direktorin an das Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie angenommen hat. Sie wird am MPI eine neue Abteilung aufbauen und diese ab dem 1. Oktober 2015 hauptamtlich leiten.
https://www.mpg.de/9334764/emmanuelle-charpentier
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26.05.17 08:35:54
Tatsächliche und zukünftige Anwendungen
Auch beim Menschen könnte die Technik demnächst zum Einsatz kommen. Forscher an der Charité in Berlin arbeiten an einem Ansatz, die Genschere zur Korrektur des Fehlers, der der Duchenne-Muskeldystrophie zugrunde liegt, einzusetzen. «Hier könnte es bald eine Option zur Therapie geben», so Dingermann. Auch die Therapie einer speziellen Form der Retinitis pigmentosa, eine erbliche Augenerkrankung, bei der die Sinneszellen der Netzhaut absterben, könnte beim Menschen bald kommen. Therapeutische Ansätze mithilfe der Genschere werden Realität werden, ist Dingermann überzeugt. (ch)

http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=69547
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28.05.17 13:19:21
Konzernatlas 2017
Sechs deutsche Umwelt-und Entwicklungsorganisationen haben einen «Konzernatlas 2017» veröffentlicht und warnen darin vor einer massiven Konzentration der Firmen im weltweiten Agrar- und Lebensmittelsektor.
Die Macht über Saatgut, Pestizide und Dünger teilen sich ein paar wenige Grosskonzerne. Sie kontrollieren rund 70 Prozent des Welthandels mit Agrarrohstoffen. Werden jüngst angemeldete Fusionen zwischen Syngenta und Chemchina, Dow und DuPont sowie Bayer und Monsanto genehmigt, beherrschten drei Konzerne mehr als 60 Prozent des globalen Marktes für kommerzielles Saatgut und Pestizide.
Player vom Rheinknie
Neben den bekannten Grosskonzernen aus der Schweiz wie Nestlé, Syngenta oder Glencore findet im «Konzernatlas 2017» auch das Basler Startup CRISPR Therapeutics prominent Erwähnung, denn dessen Technologie hat es in sich.
Denn die CRISPR-Technologie ist sozusagen ein Universalwerkzeug für die Gen-Manipulation.
Von dieser Entdeckung verspricht sich die Agrochemie-Szene enorme Gewinne. Die Konzerne wollen mit dieser günstigeren und sichereren Methode der DNA-Modifizierung entsprechende Pflanzen auf den Markt bringen. Aber auch die Mediziner träumen von massiven Fortschritten dank CRISPR.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/die-sprengkraft-ein…
4 Antworten
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28.05.17 20:37:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.030.822 von Frischzelle am 28.05.17 13:19:21Eine wirklich hochinteressante Firma. Der Nutzen von CRISPR ist immens.
In Europa wird die Gen-Forschung leider komplett verschlafen.
3 Antworten
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28.05.17 20:53:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.032.052 von Chris8501 am 28.05.17 20:37:19Besonders interessant ist für mich auch der Abschluss seiner Serie-B-Finanzierungsrunde vor einem Jahr mit zusätzlichen 38 Millionen US-Dollar. Diese zusätzliche Investition bringt die Gesamtsumme der Serie-B-Finanzierungsrunde auf knapp 140 Millionen US-Dollar. Die vorherige Finanzierung der Serie B erfolgte unter der Führung von Vertex Pharmaceuticals und Bayer Global Investments, einer Tochtergesellschaft der Bayer AG, im Rahmen der strategischen Investition des Unternehmens in CRISPR Therapeutics. Dieser zweite, überzeichnete Abschluss der Serie-B-Finanzierungsrunde beinhaltet mehrere neue institutionelle Anleger und spezialisierte Gesundheitsfonds. Zu den teilnehmenden Investoren in dieser Runde gehören Franklin Templeton Investments, New Leaf Venture Partners, Fonds, die durch Clough Capital Partners L. P. und Wellington Capital Management L.L.P. beraten werden, sowie andere nicht bekannt gegebene Fonds mit Ausrichtung auf den Bereich Life Sciences.

http://www.onvista.de/news/crispr-therapeutics-realisiert-we…
2 Antworten
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28.05.17 21:01:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.032.106 von Frischzelle am 28.05.17 20:53:33https://finance.yahoo.com/quote/CRSP/holders?p=CRSP

Hier kann man sehen wer schon alles dabei ist.
1 Antwort
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29.05.17 18:02:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.032.136 von Chris8501 am 28.05.17 21:01:53
ANNUAL REPORTS 2017 Interactive Proxy Statement
NOTICE OF INVITATION TO 2017 ANNUAL GENERAL MEETING OF SHAREHOLDERS
To Be Held On May 31, 2017


http://ir.crisprtx.com/phoenix.zhtml?c=254376&p=irol-sec
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30.05.17 19:45:01
EDIT -14% $CRSP -6.7% $NTLA -13%
Unexpected mutations after CRISPR–Cas9 editing in vivo
Here is the off-target mutation paper
https://www.nature.com/nmeth/journal/v14/n6/full/nmeth.4293.…
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30.05.17 20:20:46
Off Target Tief, Chance zum Einstieg?
Die Methode ist (noch) nicht frei von Nebenwirkungen (sogenannte „off-Target“-Effekte).

Es ist absehbar, dass eine Diskussion über die Nutzen und Risiken des „Gene Editing“der menschlichen Keimbahn in Deutschland auf sehr große Vorbehalte stoßen wird. Gerade die deutsche Gesellschaft ist durch die Erfahrungen der humangenetischen Eugenik und dem Rassenwahn des Nationalsozialistischen Regimes besonders sensibilisiert. Unabhängig davon verlangen Vorschläge zur „Verbesserung“ des Genoms mit dem Ziel, einen leistungsfähigeren Menschen zu schaffen, generell nach einer sehr genauen und sehr kritischen Betrachtung.

http://www.kup.at/kup/pdf/13312.pdf
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31.05.17 07:09:21
Die Ergebnisse aus der Studie verändern nichts wirklich, außer dass man auf das bereits vorhandene klinische Risiko, das der Entwicklung von CRISPR-Therapeutikas der frühen Phase innewohnt, hinweist.
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19.06.17 17:03:41
NEWS RELEASE
CRISPR Therapeutics Announces Patent for CRISPR/Cas Genome Editing in China
"Nach den jüngsten Zuschüssen in Europa und dem Vereinigten Königreich freuen wir uns, dass wir mit der Entscheidung des China’s State Intellectual Property Office (“SIPO”) die Erweiterung unseres Portfolios von CRISPR / Cas-Genbearbeitungsmöglichkeiten weltweit und die breite Anwendbarkeit unserer zugrundeliegenden Patentanmeldungen angewendet werden darf, auch in menschlichen und anderen eukaryotischen Zellen ", sagte Dr. Tyler Dylan-Hyde, Chief Legal Officer der CRISPR Therapeutics AG.
http://ir.crisprtx.com/phoenix.zhtml?c=254376&p=irol-newsArt…
Das wird Crispr Therapeutics definitif weiter bringen.
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24.06.17 13:31:29
Anti-CRISPR-Studie wegen methodischer Mängel kritisiert
Wie typische Anti-Gentechnik-Studien hat das Anti-CRISPR-Paper enorme methodische Mängel und weist üble Fehler auf. Eine Reihe von Forschern fordert daher, das Paper zurückzuziehen und aus dem Scientific Record zu streichen.

https://www.technologyreview.com/s/608073/gene-editing-compa…

(...)
On Twitter and elsewhere, other scientists quickly pointed out basic mistakes in the paper, including misidentifying genes, the small number of animals involved and, most seriously, that it had mislabeled normal genetic differences between animals as the result of CRISPR editing.

“In our opinion the conclusions drawn from this study are unsubstantiated by the disclosed experiments,” wrote Vic Myer, chief technology officer of Editas, in a letter signed by 11 other company scientists as well as by George Church, a Harvard University professor who is a scientific cofounder and shareholder of Editas.
(...)

Man könnte meinen, hier wurde ein Schnellschuss produziert, um kurzfristig die Kurse von CRISRP RX, Editas und Co. in den Keller zu prügeln.
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03.07.17 15:24:00
Wie-Genome-Editing-die-Landwirtschaft-veraendert
Die Technik CRISPR/Cas9 verspricht eine Revolution in der Landwirtschaft: Die Ziele denkbarer Anwendungen reichen von Ertragssteigerung über Umweltschutz bis zur Ernährungssicherheit. Wie Gesetzgeber und Konsumenten damit umgehen, ist ungewiss.
Wird mit dem CRISPR-Cas-System also ein Pflanzengenom ohne Fremd-DNA verändert, ist am Ende gar nicht nachweisbar, ob es sich um eine natürliche Mutation handelt, um das Ergebnis einer Züchtung mit herkömmlichen Methoden oder ob mit Genome-Editing nachgeholfen wurde. Damit fallen nicht nur wesentliche Kritikpunkte weg, auch eine Kontrolle ist kaum durchführbar. - derstandard.at/2000059253067/Wie-Genome-Editing-die-Landwirtschaft-veraendert
2 Antworten
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04.07.17 23:26:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.253.131 von Frischzelle am 03.07.17 15:24:00Harald Lesch dürfte eben dafür gesorgt haben, dass die Besuche in diesem Thread stark steigen werden.

Ich bin erst mal beeindruckt von der Bilanzstärke dieser Aktie, deren Cash ca. 45% der MK abdeckt. Bei so einer Hype-Technologie erstaunlich. Bin gespannt, wer sich hier noch alles meldet.
1 Antwort
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06.07.17 09:55:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.263.646 von startvestor am 04.07.17 23:26:01
NEWS RELEASE
CRISPR Therapeutics to Present at the Piper Jaffray GenomeRx Symposium

Am Geld scheint es nicht zu mangeln.
Die Partnerships mit, www.vrtx.com, www.bayer.com, www.casebia.com, www.anagenesis-biotechnology.com, haben grosses Potential.



Lechs Zusammenfassung zum Thema ist spannend.
Das Interesse hier im Forum ist jetzt bereits deutlich gestiegen. Von Einem auf Zwei Aufrufe und von Null auf eine Antwort im letzten Monat. Das ist ein 100% Anstieg.
Erste Anzeichen eines nachhaltigen Trends?

Besten Dank.
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06.07.17 13:08:53
How CRISPR lets us edit our DNA | Jennifer Doudna
Nicht ganz neu aber trotzdem informativ mit Untertitel in deutsch.

https://youtu.be/TdBAHexVYzc

2 Antworten
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06.07.17 20:50:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.274.122 von Frischzelle am 06.07.17 13:08:53Netter Gedanke,

jedoch verursache glaube ich diese Klick :D. Bin "leider" seit ca. Nov. (19 USD) investiert.

Ein Teil meiner Position wurde durch stop loss aufgelöst und halte noch ein kleines Körbchen. Ich finde Crispr ist ein sehr interessantes Unternehmen und bei mir "um die Ecke". Die Idee und die Vision ist grandios aber leider belastet der Patentstreit und die Kritik an der Technik. Ich sehe eine definitive Zukunft in der Technik.

Abwarten und Tee trinken.
1 Antwort
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07.07.17 18:04:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.277.377 von heyhope am 06.07.17 20:50:54Ich sehe das auch langfristig, so ca. 5-10 Jahre und versuche unter 15 zu kaufen.
Ob sich das rechnen wird werden wir sehen.
Das Risiko ist ähnlich hoch wie die Kompetenz der beteiligten, also sehr hoch.
Hier wird sich das Interesse erst mit einem steigenden Chart einstellen, falls überhaupt.
Ungeduld führt nicht zum Ziel.
Santhera habe ich zwei Jahre gehalten, bis es dann irgendwann ganz plötzlich losging.
So etwas lässt sich leider nicht wiederholen.
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07.07.17 18:22:50
CRISPR Therapeutics hat Kapital aus verschiedenen Quellen bekommen, um die Entwicklung seiner CRISPR / Cas9 Gen Editing Plattform und weitere Programme zu unterstützen. Wir haben fast $ 89 Millionen in Venture-Finanzierung von führenden Venture Capital Unternehmen Versant Ventures, SR One, New Enterprise Associates, Abingworth und Celgene Ventures bekommen. Neben der Venture-Finanzierung hat CRISPR Therapeutics von den Unternehmenspartnern Vertex Pharmaceuticals und der Bayer AG sowie institutionellen Investoren eine weiter Finanzierung erhalten.

http://www.crisprtx.com/about-us/overview.php
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09.07.17 21:04:37
Kampf um CRISPR - eine technologische Revolution
Ob in pflanzlichen, tierischen oder menschlichen Zellen, mit Hilfe dieser neuen Technik lassen sich Gensequenzen punktgenau ersetzen, verändern oder entfernen, und dies schnell, präzise und sehr billig. Was früher Wochen, Monate oder Jahre gendauert hat und zudem sehr fehlerhaft war, lässt sich mit CRISPR/Cas9 mit sehr hoher Genauigkeit in Stunden und Tagen erreichen. Für manche medizinische Anwendung ist die Technik bereits derartig weit entwickelt, dass schon in wenigen Jahren klinische Studien möglich erscheinen. Schon träumen die Mediziner davon, mit CRISPR zahlreiche Erbkrankheiten behandeln zu können, aber auch Menschheitsplagen wie Aids, Malaria, Diabetes, Krebs und zahlreiche altersbedingte Krankheiten. Und die Frage steht bereits im Raum: Lassen sich mittels CRISPR zuletzt sogar menschliche Eigenschaften wie Schönheit und Intelligenz genetisch beeinflussen? Mäuse lassen sich mit gentechnischen Methoden schon bedeutend intelligenter machen. Wie lange wird es dauern, bis dies auch beim Menschen möglich ist? Oder könnten wir gar komplette Genome und damit vielleicht auch Lebenswesen - und zuletzt auch Menschen - mit ganz neuen Eigenschaften synthetisch herstellen? Tatsächlich erscheinen solche Szenarien mit CRISPR/Cas9 sehr viel schneller realistisch zu werden als dies noch vor wenigen Jahren selbst die größten Optimisten unter den Gentechnologen für möglich hielten.
Wissenschaftler spekulieren schon nicht mehr darüber, ob das erste CRISPR-Baby kommen wird, sondern darüber, wo es wohl geboren wird (mit Blick auf die jeweilige Gesetzeslage lautet die Antwort gemäss einer Umfrage des Wissenschaftsmagazin „Nature": in Japan, China, Indien oder Argentinien).

Die CRISPR-Patente könnten Milliarden von US-Dollars wert sein.

http://www.huffingtonpost.de/lars-jaeger/kampf-um-crispr--ei…
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10.07.17 18:35:45
CRISPR Gene Editing Problems: Does It Really Cause Unexpected Mutations?
Die Studie
https://www.nature.com/nmeth/journal/v14/n6/full/nmeth.4293.…
Unexpected mutations after CRISPR–Cas9 editing in vivo, die zu starken Kursverlusten führte, wird nun definitiv als nicht aussagekräftig beurteilt.

https://www.forbes.com/sites/stevensalzberg/2017/07/10/crisp…
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10.07.17 18:47:01
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10.07.17 18:54:00
The Motley Fool
A leader in a revolutionary medical breakthrough
Keith Speights (Crispr Therapeutics AG):
https://www.fool.com/investing/2017/07/09/3-growth-stocks-fo…
We asked three of our Foolish investors to each discuss a growth stock that has incredible long-term potential. Here's why 2U Inc. (NASDAQ:TWOU), Crispr Therapeutics (NASDAQ:CRSP), and Impinj (NASDAQ:PI) are solid picks for growth investors with an eye toward the future.
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10.07.17 18:57:32
CRISPR Therapeutics and Neon Therapeutics Enter Research Collaboration
"Wir freuen uns darauf, unsere proprietären CRISPR / Cas9-Technologien in vielfältiger Weise anzuwenden, um potente T-Zell-Therapien gegen Neoantigene zu generieren. Diese Zusammenarbeit mit Neon Therapeutics ergänzt unsere internen Anstrengungen in der Immuno-Onkologie und erweitert das Spektrum der Ansätze, die wir erforschen können ", sagte Samarth Kulkarni, Präsident und Chief Business Officer von CRISPR Therapeutics.

https://finance.yahoo.com/news/crispr-therapeutics-neon-ther…
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10.07.17 21:04:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.295.740 von Frischzelle am 10.07.17 18:57:32Hallo Frischzelle, Sie erscheinen so konzentriert auf diese eine hier unter den verschiedenen erfolgreichen Crispr-Firmen. Ja, Crispr/Cas bringt die Revolution in der Gentechnik, die großen Finanzjongleure verstehen die Technik und deren Potential aber noch nicht, also sollte man jetzt dabei sein. Wohl verstanden. Aber warum denn unbedingt Cripr Therapeutics und nicht besser z.B. Genscript Biotech?

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1255019-1-10/gen…
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11.07.17 07:19:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.296.499 von herding am 10.07.17 21:04:48Sehr intressant, werde versuchen in meinem Depot eine kleine Position aufzubauen.
Besten Dank für den Tipp.
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11.07.17 09:54:57
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.297.627 von Frischzelle am 11.07.17 07:19:32Gerne. Aber mir fällt es immer noch schwer zu sehen, mit welcher Firma man als Aktionär am meisten gewinnen wird. Mein ganz unklares und unscharfes Bild:

Frau Doudna und Frau Carpentier haben mit Crispr an isolierten Genstängen (DNA) gearbeitet, die Genschere also erfunden. Hatten aber Zweifel, ob sie auch in/an der lebenden Zelle funktioniert. Univ. of California, Berkley und Univ. Wien. Um das Patent geht es bei Crispr Therapeutics.

Parallel und unabhängig voneinander haben 2 Gruppen das dann an lebenden (eukaryoten) Zellen erfolgreich angewendet: Herr Feng Zhan, Broad Insititute, hält das entscheidende Patent. Herr Church, Havard, hat es auch gemacht, da liegt also noch ein Patent.

Die Rechtsprechung geht dahin, dass man wohl alle 3 Patente braucht, um mit Crispr/Cas9 Krankheiten zu heilen oder alle Menschen männlich zu machen und damit die Menschheit auszurotten.

Pharmafirmen und Agrardesigner kaufen sich also bei Crispr Therapeutics ein, obwohl dort erst einmal nur Geld verbrannt wird (neg. KGV). Man braucht das Carpenter/Doudna-Patent, aber eben nur unter anderen Patenten. Für Aktionäre ein reines Lotteriespiel um Patentrechte.

Daneben gibt es die, die seit Jahren mit der Methode Ergebnisse schaffen, die Laborreagenzien für die Universitäten liefern und die effektive Arbeit für die Pharmaindustrie erledigen (präklinische Studien) und damit schon lange Geld verdienen (KGV bei 30): Genscript Biotech. Die auch mal eben locker einen Zika-Impfstoff entwickeln. Die zahlen dann halt die Lizenzgebühren an die jeweils von den Patentrichtern auserkorenen Nobelpreiskandidaten und machen aber ihre Arbeit.

Wenn nach Crispr/Cas9 plötzlich eine Alternativtechnik kommt, sind die Firmen um die Crispr/Cas9-Patente erledigt. Die Gentechniker bei Genscript aber sind Gentechnik-Allrounder, die werden einfach nur auf die jeweils neueste Technik umstellen.
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21.07.17 17:03:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.298.797 von herding am 11.07.17 09:54:57
Du liegst falsch
Nimm das bitte nicht persönlich, aber du schreibst Nonsens.

CRISPR hält nicht nur esenzielle Patente, sondern entwickelt selbst Gentherapien. Schau dir einfach die Produkt-Pipeline an.

Die vor der Entdeckung von CRISPR eingesetzten gentechnischen Methoden sind Jahrzehnte alt. Solche Durchbrüche wie CRISPR sind eine Seltenheit.

Das besondere an den CRISPR-Verfahren ist, dass sich Gene gezielt verändern lassen - und die Fehlerquote im Vergleich zu den alten Verfahren um viele Größenordnungen geringer ist.
Ich bezweifle, dass in der belebten Welt noch signifikant besseres finden wird. Schließlich sind gewisse Fehlerquoten evolutionär ein Vorteil.

Eventuell wird in 30 bis 50 Jahren ein subnanotechnologisches Verfahren entwickelt, das mit chirurgischer Präzision die DNA gewebe- und zellspezifisch korrigiert.

Bis dahin versuche ich mein Glück mit CRISPR-Therapeutics, Editas, Intellia und Cariboo
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22.07.17 21:35:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.372.622 von Nebiim am 21.07.17 17:03:46
Zitat von Nebiim: Nimm das bitte nicht persönlich, aber du schreibst Nonsens.

CRISPR hält nicht nur esenzielle Patente, sondern entwickelt selbst Gentherapien. Schau dir einfach die Produkt-Pipeline an.


Keine Frage, die ruhen sich nicht auf ihren Patenten aus, sondern forschen weiter. Ich meine nur: Die verkaufen keine Laborausrüstung und und keine Labortests für andere, die machen keine Auftragsstudien für andere, die entwickeln keinen Impfstoff gegen Zika binnen Monaten, sondern die entwerfen halt die Zukunft der Gentherapie. Deshalb verdienen sie halt jetzt noch kein Geld sondern vielleicht einmal später. Falls sie wirklich eine Heilung von Mucoviszidose und Morbus Duchenne etwas schneller entwickeln werden als andere und falls sie dann auch was damit verdienen.

Die großen Erfinder der Weltgeschichte waren nicht regelhaft die, die dann auch bei der Vermarktung erfolgreich waren! Otto, Diesel und Daimler haben Motoren und Autos erfunden, und das wars dann. Peugeot und Ford aber haben in der Folge damit die Massen bedient.

Zitat von Nebiim: Die vor der Entdeckung von CRISPR eingesetzten gentechnischen Methoden sind Jahrzehnte alt. Solche Durchbrüche wie CRISPR sind eine Seltenheit.

Das besondere an den CRISPR-Verfahren ist, dass sich Gene gezielt verändern lassen - und die Fehlerquote im Vergleich zu den alten Verfahren um viele Größenordnungen geringer ist.
Ich bezweifle, dass in der belebten Welt noch signifikant besseres finden wird. Schließlich sind gewisse Fehlerquoten evolutionär ein Vorteil.

Eventuell wird in 30 bis 50 Jahren ein subnanotechnologisches Verfahren entwickelt, das mit chirurgischer Präzision die DNA gewebe- und zellspezifisch korrigiert.

Bis dahin versuche ich mein Glück mit CRISPR-Therapeutics, Editas, Intellia und Cariboo


Naja, was man allgemein hört, ist aber doch, dass zu Crisp/Cas9 Abwandlungen und Alernativen schon jetzt nicht nur gesucht, sondern auch gefunden werden, siehe dieser Artikel aus "nature", der schon vor 11 Monaten erschienen ist:

http://www.nature.com/news/beyond-crispr-a-guide-to-the-many…
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24.07.17 23:22:17
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.377.980 von herding am 22.07.17 21:35:20
Zitat von herding: ... Ich meine nur: Die verkaufen keine Laborausrüstung und und keine Labortests für andere, die machen keine Auftragsstudien für andere, die entwickeln keinen Impfstoff gegen Zika binnen Monaten, sondern die entwerfen halt die Zukunft der Gentherapie. Deshalb verdienen sie halt jetzt noch kein Geld sondern vielleicht einmal später. Falls sie wirklich eine Heilung von Mucoviszidose und Morbus Duchenne etwas schneller entwickeln werden als andere und falls sie dann auch was damit verdienen.


Falsch. CRIPSR Therapeutics kooperiert mit großen Unternehmen. Außerdem verdient CRISPR Therapeutics an allen Produkten mit, die mit der patentierten Technologie bei Intelia, Cariboo etc. entwickelt werden. Also nicht nur für weiße, sondern auch grüne und blaue Gentechnologie.

Zitat von herding: Die großen Erfinder der Weltgeschichte waren nicht regelhaft die, die dann auch bei der Vermarktung erfolgreich waren! Otto, Diesel und Daimler haben Motoren und Autos erfunden, und das wars dann. Peugeot und Ford aber haben in der Folge damit die Massen bedient.


Der Vergleich hinkt. Außerdem: Das Marketing von CRISPR ist nicht schlechter als bei irgendwelchen Klitschen, für die du hier die Werbetrommel rührst.

Zitat von herding: Naja, was man allgemein hört, ist aber doch, dass zu Crisp/Cas9 Abwandlungen und Alernativen schon jetzt nicht nur gesucht, sondern auch gefunden werden, siehe dieser Artikel aus "nature", der schon vor 11 Monaten erschienen ist: http://www.nature.com/news/beyond-crispr-a-guide-to-the-many-other-ways-to-edit-a-genome-1.20388


Du solltest den ganzen Artikel lesen, dann wäre dir evtl. nicht entgangen, dass die Alternativen noch weit von der Marktreife entfernt sind. Nur Cpf1 ist bisher für weiße Gentechnik brauchbar, doch da hängen CRISPR-Patente mit drin.

Wie auch immer. CRISPR/Cas9 hat seine Vor- und Nachteile wie alle anderen Methoden auch. Für einen Vorsprung bei der Entwicklung neuer med. Therapien reicht es. Auf neue und bessere Alternativen zu warten, ist kontraproduktiv. Nach deiner Argumentation würde es keinen medizinischen Vorsprung geben, weil alle erst mal auf bessere Verfahren warten. Weil Raum für Verbesserung gibt es ja immer.
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25.07.17 12:50:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.388.364 von Nebiim am 24.07.17 23:22:17Ich bring hier keine Klitschen rein in die Diskussion, Genscript Biotech ist mit einer Marktkapitalisierung von 778 Mio € größer als die hier diskutierte Cripr Therateutics.

Das wird jetzt aber sinnlos zwischen nur uns beiden, wer liest denn hier sonst noch aktuell mit?
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26.07.17 18:16:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.396 von herding am 25.07.17 12:50:06Hier lesen mehr mit wie so manche denken:D
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28.07.17 18:35:02
Nächste Runde um unser :D Patent
http://www.sciencemag.org/news/2017/07/ding-ding-ding-crispr…

Mit Googel Übersetzt

Die University of California (UC) hat eine weitere legale Salve in der anhaltenden Patentschlacht über CRISPR, die revolutionäre Gen-Editing-Technologie, die eine Milliarden-Dollar-Industrie hervorgebracht hat, abgefeuert.

UC führt eine Gruppe von Streitkräften, die behaupten, dass das US Patent Trial and Appeal Board (PTAB) falsch mit dem Broad Institute in Cambridge, Massachusetts und zwei Partner-Harvard University und dem Massachusetts Institute of Technology in Cambridge - im Februar, wenn es regierte Dass die breite Gruppe die Verwendung von CRISPR in eukaryotischen Zellen erfunden hat. Nach diesem Urteil bewegte sich UC das Schlachtfeld zum U.S. Court of Appeals für den Federal Circuit. In einem 25-Juli-Brief an den Federal Circuit, die UC-Gruppe behauptet, dass PTAB "ignoriert Keyproof" und "machte mehrere Fehler".
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30.07.17 10:33:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.414.994 von lemminge am 28.07.17 18:35:02Man begründet also die Berufung genau so, wie man bereits erfolglos das verlorene Verfahren begründet hat. Von der Anwendung der Genschere an isolierter DNA ist sei es ein banaler und nicht patentwürdiger Schritt gewesen, die Genschere dann auch an der DNA innerhalb einer lebenden Zelle anzuwenden.

Dabei haben doch, bevor die Anwendung in der Zelle gelang, unsere beiden Heldinnen genau diesen Schritt als nicht sicher zu bewerkstelligen bezeichent. Jedenfalls eine der beiden, Frau Doudna oder Frau Carpentier. War es nicht so?

Es gibt also keine neuen Gesichtspunkte, man wird also auch weiterhin das Broad Insititute nicht von den Patentrechten ausschließen können, somit keine gute Nachricht für Crispr Therapeutics?
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03.08.17 11:15:41
Wer war heute morgen um 6 Uhr schon vor dem Fernseher? BBC brachte diese Schlagzeite:

http://www.bbc.co.uk/programmes/b08z98b1

Erfolgreiche Crispr-Anwendung zur Korrektur der DNA von Männern, die Ihren Kindern ansonsten unausweichlich eine schon im Kindesalter tödliche Herzmuskelerkrankung (Hypertrophe Kardiomyopathie) übertragen würden. 3/4 der gewonnenen Embryos gesund.

Hab ich das richtig verstanden? Der Durchbruch schon heute und nicht erst in 10 Jahren?
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03.08.17 14:07:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.414.994 von lemminge am 28.07.17 18:35:02auch in "nature":

https://www.nature.com/news/crispr-fixes-disease-gene-in-via…
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03.08.17 17:40:52
Die Veränderungen an menschlichen Embryos, die eine Arbeitsgruppe um Hong Ma und Nuria Marti-Gutierrez von der Oregon Health & Science University in Portland nun in "Nature" veröffentlichte, dürften wohl eine neue Phase der medizinischen Grundlagenforschung einläuten. Das Team reparierte nicht nur einen Gendefekt – wie zwei andere Gruppen zuvor –, sondern umging auch zwei gravierende Hürden, die die Nutzbarkeit des Verfahrens in der Medizin grundsätzlich in Frage stellten.

Erst im Juni hatte eine Studie an Mäusen Indizien dafür ergeben, dass die Genschere an vielen unerwünschten Orten im Erbgut schneidet. In der neuen Studie machte sich die Arbeitsgruppe deswegen große Mühe, solche als Off-Target-Effekte bezeichneten Erbgutschäden auszuschließen. Die in der Veröffentlichung präsentierten Daten machen zuversichtlich, dass das gelungen ist.

http://www.spektrum.de/kolumne/gute-aussichten-fuer-crispr-c…
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04.08.17 09:02:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.453.038 von Frischzelle am 03.08.17 17:40:52Der in diesem Artikel beschriebene Unterschied, dass nämlich die Reparatur genetischer Krankheiten mit Cripr/Cas viel leichter gelinge als das Designen von Wunscheigenschaften erscheint ja interessant und gibt zusätzliche Hoffnung!

Halt leider nur ein relativer Unterschied...

Was man sich da jetzt schon wieder patentieren lassen könnte: Die Injektion des männlichlichen Erbguts in die Eizelle vor deren erster Teilung ist also das alles Entscheidende? Der Anteil von Frau Doudna und Frau Carpentier am Gesamt-Knowhow verwässert sich immer weiter!!

Ich investiere also weiterhin nicht hier in das grundlegende Patent, sondern in die Arbeitstiere im Tagesgeschäft.
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04.08.17 09:27:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.456.359 von herding am 04.08.17 09:02:29Für mich ist Diversifikation wichtig, das Eine schliesst doch das Andere nicht aus.
Das Thema ist generell zukunftsträchtig und das zählt.
Als nicht Insider wird man die relevanten Informationen immer etwas zu spät erhalten um die Chancen und Risiken richtig einzuschätzen.
Der Kurs reagierte sofort mit einem Plus auf die letzten News.
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06.08.17 09:11:55
In der Forscherwelt erachtet man Crispr schon jetzt als den wichtigsten medizinischen Durchbruch des Jahrhunderts, als eine Technik, welche die Menschheit von Erbkrankheiten, Krebs und Alzheimer befreien könnte. Vor einer Revolution könnte auch die Landwirtschaft stehen, weil Crispr zur Herstellung von ertragreicheren Sorten genutzt werden kann. Und schliesslich könnte die Methode dazu dienen, die Ausbreitung von Krankheitserregern wie des Zikavirus wirkungsvoll zu stoppen.
Rund 4 Jahre nach dieser Entdeckung nutzen Tausende von Forschern rund um die Welt die Technik. Ob in Pflanzen, Tieren oder menschlichen Zellen, mit Crispr lassen sich Gene der DNA gezielt entfernen, ersetzen oder verändern – ganz ähnlich der Copypaste-Funktion eines Textverarbeitungssystems. Statt von genveränderten Organismen (GVO) spricht man daher inzwischen auch von geneditierten Organismen.
«Crispr gibt dem Menschen erstmals die Möglichkeit, seine eigene DNA nach Belieben zu verändern», so Jinek.
«Heute braucht man wenige Tage und ein paar Dollars.»
Als Erstes wird Crispr nach Einschätzung von Experten bei erblichen Blutkrankheiten wie der Sichelzellanämie oder Thalassämie zur Anwendung kommen – dies, weil die Zellen ausserhalb des Körpers behandelt werden können. Dazu wird man dem Patienten die kranken Zellen entnehmen, mithilfe von Crispr die Änderung im Erbgut vornehmen und die editierten Zellen vermehren und in den Körper zurückführen.
Auch HIV steht im Visier der Forscher. In diesem Fall wird man in den Immunzellen ein Gen mit dem Namen CCR5 ausschalten. Dieses codiert für ein Protein auf der Zelloberfläche, das dem HI-Virus als Eintrittspforte dient. Menschen ohne intaktes CCR5Gen sind immun gegen das HIV.
Einfacher als in die versteckten Winkel des Lungenoder Muskelgewebes eines Erwachsenen vorzudringen, wäre es, gleich zu Beginn des Lebens die Keimzellen (Eizellen oder Spermien) gentherapeutisch zu behandeln. Was bisher undenkbar war, weil ineffizient und unpräzise, könnte mit Crispr nun plötzlich zur Option werden: der geächtete Eingriff in die Keimbahn.
Mit Crispr liessen sich in Zukunft womöglich auch komplexere Krankheiten behandeln, die auf Gendefekten auf mehreren Chromosomen beruhen und für die es deshalb schwierig werden könnte, gesunde Embryonen zu finden. Gleichzeitig eröffnet Crispr die verlockende Vorstellung, umfassende Prävention am Embryo zu betreiben und Gene, die das Risiko für Alzheimer, Brustkrebs oder Schizophrenie erhöhen, zu korrigieren.
Der Schritt zum Designer-Baby mit athletischem Körperbau und überdurchschnittlichem IQ wäre klein. Seit den 1970er Jahren besteht ein Konsens, dass der Eingriff in die menschliche Keimbahn verboten bleiben muss. Tatsächlich aber bröckelt inzwischen der Widerstand.

Auch die Hinxton-Gruppe, eine internationale Allianz von Forschern und Bioethikern, plädiert dafür, genetische Eingriffe an Embryonen zu erlauben. In ihrem Positionspapier fordert sie eine klare Trennung von Embryonenforschung und klinischer Anwendung. Für die Erzeugung von genetisch veränderten Kindern sei Crispr nicht genügend ausgereift. Embryonenforschung aber sei nötig, um die frühesten Phasen der menschlichen Entwicklung zu verstehen und um auszuloten, ob das Verfahren dereinst klinisch genutzt werden könne.

«Diese Forschung zu verbieten, wäre gefährlich », sagt Sarah Chan, Bioethikerin an der University of Edinburgh und Mitglied der Hinxton-Gruppe. «Geht es um die Heilung von schweren Krankheiten und hat sich die Technik als sicher erwiesen, gibt es einige gute Gründe, die Keimbahntherapie anzuwenden.»

Das Editieren einzelner Gene durch die Crispr-Methode könnte auch in der Pflanzenzucht zu einem moralischen Imperativ werden. Denn die neue Technik würde es ermöglichen, krankheitsresistente und ertragreichere Sorten in kürzester Zeit zu erschaffen. «Während die Züchtung einer neuen Nutzpflanze oft zehn oder mehr Jahre in Anspruch nimmt, würde es mit Crispr je nach Nutzpflanze und Merkmal nur noch ein bis zwei Jahre dauern», sagt Wilhelm Gruissem, Professor an der ETH Zürich.

Bis jetzt sind die Saatguthersteller auf zwei verschiedene Methoden angewiesen. Entweder sie verändern das Erbgut nahezu unkontrolliert durch Chemikalien oder Bestrahlung – ein Weg, bei dem auch andere, unerwünschte Mutationen auftreten können. Oder sie nutzen die Gentechnik, um in die DNA der Nutzpflanze Gene anderer Arten einzufügen.

Solche transgenen Pflanzen stossen fast überall auf den Widerstand von Verbrauchern und Umweltverbänden, oder sie sind sogar verboten. Mit der Crispr-Methode könnte sich das ändern, weil sich die mit dieser Technik erzeugten Organismen prinzipiell nicht von gezüchteten Sorten unterscheiden.

«Im Nachhinein lässt sich nicht feststellen, ob eine Nutzpflanze mit einer neuen Eigenschaft gezüchtet wurde oder ob sie durch CrisprCas9 erzeugt wurde», sagt Gruissem. Denn im Unterschied zu den umstrittenen transgenen Pflanzen nimmt man mit CrisprCas9 nur solche Veränderungen vor, die zufällig auch auf natürlichem Weg oder durch chemische Mutagenese stattfinden könnten. Und weil die Methode so billig ist, liessen sich auch die Eigenschaften von wirtschaftlich unbedeutenden Nutzpflanzen verbessern, die zum Beispiel für ärmere Länder wichtig wären.
Wie gross das Potenzial der neuen Technik ist, zeigt eine Weizen-Studie von chinesischen Forschern. Durch die gleichzeitige Veränderung von drei Genen gelang es ihnen, eine gegen Mehltau resistente Sorte zu erschaffen. Das ist wichtig, weil Mehltau den Weizen in vielen Ländern bedroht. Bemerkenswert ist die Arbeit aber auch, weil das Getreide einen sechsfachen Chromosomensatz besitzt, was die klassische Züchtung von neuen Eigenschaften erschwert.
Im Ergebnis würden sich die neuen Hochleistungssorten dann nur in der Eigenschaft des Resistenzgens unterscheiden. «Das könnte man auch durch Kreuzung mit den alten Sorten machen, aber es würde viele Jahre dauern, die unerwünschten Eigenschaften der alten Sorten wieder zu entfernen», sagt Gruissem.

Aus diesem Grund hofft auch die Industrie, dass Crispr-Cas9-Nutzpflanzen von den Behörden nicht als gentechnisch veränderte Organismen eingestuft werden. Geneditierte Pflanzen sollten genauso behandelt werden wie gezüchtete, finden die Saatguthersteller. Der US-Chemiekonzern Dupont will noch in diesem Jahrzehnt Saatgut auf den Markt bringen, das mit der neuen Methode hergestellt wurde.
Die «Gene Drive»-Methode könnte sich als die mächtigste Anwendung der Crispr-Technik erweisen, und sie ist auch die riskanteste.

2015 aber haben Wissenschafter ein Verfahren entwickelt, mit dem die Mutation eines Gens auf einem Chromosom automatisch auf das andere Chromosom einer Zelle kopiert wird. Durch diesen sogenannten «Gene Drive» steigt der Anteil der Nachkommen, die die Mutation tragen, auf 100 Prozent.

Würde man diese Gene-Drive-Methode bei Mücken anwenden, könnte man eine krankheitsübertragende Population in nur einem Jahr ausrotten. Man müsste dazu nur genetisch veränderte Mücken freisetzen, in denen sich Krankheitserreger wie derzeit das Zikavirus nicht vermehren können.

Nach nur wenigen Generationen würde sich diese Eigenschaft über die gesamte Population ausbreiten und damit den Krankheitserregern den Wirt entziehen. Die Gene-Drive-Methode könnte sich als die mächtigste Anwendung der Crispr-Technik erweisen, und sie ist nach Ansicht von einigen Forschern auch die riskanteste, weil die genetische Kettenreaktion ganze Ökosysteme umkrempeln könnte und weil sie der praktischen Anwendung vielleicht näher ist als viele medizinische Therapien oder gar Eingriffe in die Keimbahn des Menschen.
Falls es auf diese Weise möglich würde, den Malariaerreger oder das Zikavirus auszurotten, könnte der Widerstand gegen die neue Technik aber sehr schnell in sich zusammenbrechen.

https://nzzas.nzz.ch/wissen/so-arbeitet-die-gen-schere-crisp…
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06.08.17 10:33:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.467.036 von Frischzelle am 06.08.17 09:11:55
Zitat von Frischzelle: Falls es auf diese Weise möglich würde, den Malariaerreger oder das Zikavirus auszurotten, könnte der Widerstand gegen die neue Technik aber sehr schnell in sich zusammenbrechen.


Nein. Dass man mal soeben auf diese Weise eine Spezies ausrotten kann, ist doch gerade das Problem, weil man damit auch kurzum die Menschheit auslöschen kann.

Also: Die Anlage in Crispr/Cas ist lukrativ, aber ethisch so fraglich, dass ich mit meinen Kindern dieses Geldanlagethema noch vermieden habe, die hätten mich schon aus dem Haus geworfen.

Alsdann muss ich jetzt mal zugeben, dass Crispr Therapeutics gut gelaufen ist, während ich hier nörgele. Aber ich denke, das liegt an der Persönlichkeit von Frau Doudna, einer traumhaften Moderatorin (uTube, letztlich hier gepostet gewesen) und wohl auch Buchautorin:

https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2060353.m5…
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06.08.17 12:01:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.467.360 von herding am 06.08.17 10:33:33"Es ist nicht zu sehen, wie ausgerechnet die Menschenwürde gebieten sollte, einen Embryo schwer geschädigt zur Welt kommen zu lassen, nämlich mit seinem kranken 'natürlichen' Genom, statt mit einem medizinisch korrigierten, das gesund ist."
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06.08.17 12:12:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.467.360 von herding am 06.08.17 10:33:33Im Unterschied zu den umstrittenen transgenen Pflanzen nimmt man mit CrisprCas9 nur solche Veränderungen vor, die zufällig auch auf natürlichem Weg oder durch chemische Mutagenese stattfinden könnten. Und weil die Methode so billig ist, liessen sich auch die Eigenschaften von wirtschaftlich unbedeutenden Nutzpflanzen verbessern, die zum Beispiel für ärmere Länder wichtig wären.

An der ETH Zürich erforscht die Gruppe von Gruissem eine neue, mithilfe der Crispr-Technik erzeugte Manioksorte. «In Südamerika bringt Maniok Erträge von 60 Tonnen pro Hektare», sagt Gruissem. «In Afrika dagegen ernten die Bauern wegen zweier dort vorkommender Viren oft weniger als 10 Tonnen der stärkehaltigen Speicherwurzel.» Mithilfe von Crispr-Cas9 wollen die Forscher die afrikanischen Maniokpflanzen resistent gegen die Angriffe der Viren machen.

Wie gross das Potenzial der neuen Technik ist, zeigt eine Weizen-Studie von chinesischen Forschern. Durch die gleichzeitige Veränderung von drei Genen gelang es ihnen, eine gegen Mehltau resistente Sorte zu erschaffen. Das ist wichtig, weil Mehltau den Weizen in vielen Ländern bedroht. Bemerkenswert ist die Arbeit aber auch, weil das Getreide einen sechsfachen Chromosomensatz besitzt, was die klassische Züchtung von neuen Eigenschaften erschwert.
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11.08.17 21:27:56
NEWS RELEASE

CRISPR Therapeutics Announces Second Quarter 2017 Financial Results and Provides Business Update.

http://ir.crisprtx.com/phoenix.zhtml?c=254376&p=irol-newsArt…

Halbjahresbericht scheint gut anzukommen.

Heute 10% plus.
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12.08.17 22:03:51
Talk by Emmanuelle Charpentier during the EMBO Practical Course on Mouse Genome Engineering.
https://www.facebook.com/mpicbg/videos/vb.386605894705025/15…
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12.08.17 22:13:22
CRISPR makes piglets that may be better organ donors for humans
Organ transplants from pigs are a step closer, after the birth of piglets that have had harmful viruses in their DNA inactivated using CRISPR gene editing.
https://www.newscientist.com/article/2143534-crispr-makes-pi…
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12.08.17 22:15:57
Talk by Emmanuelle Charpentier during the EMBO Practical Course on Mouse Genome Engineering.
https://www.facebook.com/mpicbg/videos/vb.386605894705025/15…
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14.08.17 22:00:19
CRISPR/Cas9: Genmodifizierte Hauttransplantate könnten Diabetes, Adipositas und andere Krankheiten behandeln
Chicago – Hauttransplantate, denen mittels der CRISPR/Cas9-Methode Gene zur Hormonproduktion eingepflanzt wurden, haben bei Mäusen erfolgreich einen Typ 2-Diabetes behandelt und eine Fettleibigkeit reduziert. Die Forscher sehen ihre Ergebnisse in Cell Stem Cell (2017; doi: 10.1016/j.stem.2017.06.016) als Modell für die Behandlung zahlreicher anderer Krankheiten.

Die CRISPR/Cas9-Methode mag derzeit zu ineffizient und zu umstritten sein, um damit genetische Erkrankungen auf der Ebene der Keimbahn ein für allemal zu eliminieren. Auf der somatischen Ebene könnte das Genom-Editing jedoch schon bald eingesetzt werden, um eine Vielzahl von Krankheiten zu behandeln.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77470/CRISPR-Cas9-Gen…
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24.08.17 19:53:16
CRISPR Therapeutics Announces Collaboration with Massachusetts General Hospital to Research
CRISPR Therapeutics (NASDAQ: CRSP), ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Herstellung von transformativen Gen-basierten Medikamenten für schwere Krankheiten und Massachusetts General Hospital Cancer Center ( MGHCC), eine führende wissenschaftliche und klinische Institution, sind eine zweijährige Forschungskooperation und Lizenzoptionsvereinbarung zur Entwicklung neuer T-Zell-Therapien für Krebs eingegangen.

"Es wird immer deutlicher, dass CRISPR / Cas9 eine wichtige Rolle bei der Ermöglichung der nächsten Generation von T-Zell-Therapien in der Onkologie spielen kann.

Die Zusammenarbeit stellt einen weiteren Schritt in den laufenden Entwicklungsanstrengungen von CRISPR Therapeutics in der Immuno-Onkologie dar.

https://globenewswire.com/news-release/2017/08/22/1090966/0/…
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31.08.17 00:05:21
Die BBC brachte das vor einigen Stunden: Novartis hat Zulassung für CAR-T Leukämiebehandlung heute bekommen (auch zur Non-Hodgkin-Lymphom-Behandlung?)!

http://www.bbc.com/news/health-41094990

Kriegt Crispr Therapeutics da was ab?

Zeitgleich wirklich angestiegen (gestern und heute ca. 30%) ist Genscript Biotech!!!
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31.08.17 00:16:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.633.109 von herding am 31.08.17 00:05:21Vermutlich, weil Genscript da den Herstellern effectiv zuarbeitet:

https://www.genscript.com/news-and-views/breakthrough-in-car…

"Developing a panel of highly specific antibodies was an integral step in the production of EGFRvIII-directed CAR T-cells. With GenScript’s custom Ab services, high quality, cost-effective custom Abs are just a click away. Did you know? Protein antigens maximize the likelihood of producing useful Abs for a variety of applications. Check out our NEW application-guaranteed MonoExpress™ protein antigen package.

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23.09.17 10:30:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.633.172 von herding am 31.08.17 00:16:38hat hier einer ne Ahnung warum CRSP im Gegensatz
zu EDIT und NTLA gerade etwas abloooost????

Kann es sein, daß NTLA und EDIT an einer "X-Licensing" o.ä. basteln???
und CRSP aussen vor wäre???

Halte EDIT und SGMO aber CRSP NOCH nicht!

Gruss in die Runde
S.
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26.09.17 07:12:03
schaeffi, deine Frage ist mittlerweile obsolet, die wahre Lusche ist EDITAS....
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26.09.17 20:50:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.822.182 von belliora am 26.09.17 07:12:03

nicht soooo ganz ;)

heute ist es hier am blutrotesten :laugh:

ich werde hier wohl bald aufladen gehen und ich gebe Dir Recht, dass alle Crsipr Buden
Cashburner vom Feinsten sind, hochvolatil und ZOckers Lieblinge….

aber m.M. nach kann diese Technologie die gesamte Biotech Pharma Landschaft umkrempeln.

S.
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30.09.17 15:46:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.456.359 von herding am 04.08.17 09:02:29
Zitat von herding: Ich investiere also weiterhin nicht hier in das grundlegende Patent, sondern in die Arbeitstiere im Tagesgeschäft.



Welches Unternehmen meinst du damit?
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30.09.17 22:15:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.857.114 von Oskilor am 30.09.17 15:46:20Sorry, der Thread ist lang geworden, meine Beiträge hier galten stets einem Vergleich mit Genscript Biotech:

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1255019-1-10/gen…

Seit ich hier schreibe, hatte sich Genscript Biotech zunächst tatsächlich mehr als verdoppelt und liegt jetzt immerhin noch um mehr als 70% über meinem Einstieg.
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16.11.17 18:12:52
ZUG, Switzerland and CAMBRIDGE, Mass. and TÜBINGEN, Germany, and BOSTON, Nov. 13, 2017 (GLOBE NEWSWIRE) -- CRISPR Therapeutics (NASDAQ:CRSP), a genome editing company focused on creating transformative gene-based medicines for serious diseases, Casebia Therapeutics, a joint-venture established by CRISPR Therapeutics and Bayer AG for developing CRISPR-based therapeutics in select disease areas, and CureVac AG, a biopharmaceutical company pioneering mRNA-based drugs, today announced they have signed a collaboration agreement.

Under the terms of the agreement, CureVac will develop novel Cas9 mRNA constructs with improved properties for gene editing applications, such as increased potency, decreased duration of expression, and reduced potential for immunogenicity. CRISPR Therapeutics and Casebia have obtained an exclusive license to the improved constructs for use in three of their in vivo gene-editing programs in liver diseases. CureVac will also provide mRNA manufacturing through clinical development and commercialization of the three programs. In exchange, CureVac will receive an upfront payment and research funding, and will be eligible to receive development and commercial milestones and royalties on commercialized products arising from the collaboration.
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09.12.17 15:47:50
4 Antworten
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15.12.17 08:51:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.412.811 von lemminge am 09.12.17 15:47:50Ja, das ist spannend. Die Major-Form der Thallassämie (grausame Erkrankung) und die Sichelzelanämie am gleichen Ansatzpunkt lindern. Nur: Die hier besprochene Carpentier-Aktie schient nicht davon zu profitieren. Während meine Genscript Biotech jetzt auf dem 3,5fachen Einstiegskurs steht.

https://www.wallstreet-online.de/aktien/crispr-therapeutics-…
3 Antworten
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15.12.17 08:56:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.455.970 von herding am 15.12.17 08:51:46
Zitat von herding: Ja, das ist spannend. Die Major-Form der Thallassämie (grausame Erkrankung) und die Sichelzelanämie am gleichen Ansatzpunkt lindern. Nur: Die hier besprochene Carpentier-Aktie schient nicht davon zu profitieren. Während meine Genscript Biotech jetzt auf dem 3,5fachen Einstiegskurs steht.

https://www.wallstreet-online.de/aktien/crispr-therapeutics-…


Wer die Grafik auf dem Bindschirm hat, sieht erst dann etwas, wenn sie/er noch einmal auf "1 Jahr" oder einen anderen Betrachtungseitraum klickt.
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22.12.17 18:39:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.456.063 von herding am 15.12.17 08:56:25Hallo herding,

Glückwunsch zu deinem Investment. Mich würde ja sehr dein Investmentcase bei GenScript interessieren!
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22.12.17 18:42:30
@herding Insbesondere würde mich interessieren, wo du aus welchem Grund den fairen Wert siehst oder aus welchem Grund der Kurs die aktuelle und eine mögliche zukünftige Bewertung rechtfertigt. Kurz gesagt: Warum sollte man heute in Genscript investieren und wenn nicht heute, wann dann? :D
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22.12.17 19:51:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.532.446 von Oskilor am 22.12.17 18:39:23Investment-Case? Anlagebegründung? Zu Genscript Biotech? Nach inzwischen Verfünffachung des Werts seit meinem Kauf kam das KGV heute > 100. Da würde ich jetzt nicht mehr reingehen, weil ich den fairen Wert auch nicht exakt nachrechnen kann. Bin ja auch leider fast allein geblieben auf dem Thread zu Genscript Biotech. Kommst Du mit rüber und hilfst mir, das dort alles genauer zu analysieren? :)

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1255019-1-10/gen…
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22.12.17 19:53:38
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08.01.18 09:13:48
Es gibt Nachrichten zu einem Teil-Übernahmeangebot, falls ich alles richtig verstehe:

https://finance.yahoo.com/news/why-crispr-therapeutics-ag-st…

"...a underwritten public offering of 5,000,000 of its common shares at a public offering price of $22.75 per share..."

Der Autor stellt den aktuellen Börsenkurs infrage, weil das Übernahmeangebot "$22.75 per share" gegen die übliche Erwartung unterhalb des seinerzeitigen Kurses liegt.

Aber immerhin mal eine Orientierung, oder? 22,75 $ = 18,96 €?
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12.01.18 13:41:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.646.578 von herding am 08.01.18 09:13:48Nope, ist einfach nur die Ankündigung einer KE!
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23.01.18 22:00:14
Beitrag Nr. 100 ()
The CRISPR Patent Landscape: Past, Present, and Future
To cite this article:
Sherkow Jacob S.. The CRISPR Journal. January 2018, ahead of print. https://doi.org/10.1089/crispr.2017.0013

Online Ahead of Print: January 8, 2018


Wenn die Vergangenheit des CRISPR-Patents ein enger Konflikt war, ist die Gegenwart eine weitverbreitete Kooperation. CRISPR-Patente sowohl von UC als auch vom Broad Institute wurden weitgehend an akademische und industrielle Entwickler gleichermaßen lizenziert. UC, das Broad Institute und mehr als 700 andere Institutionen haben sich darauf verständigt, ihre CRISPR-Konstrukte - und ihr geistiges Eigentum - über AddGene, ein Nonprofit-Repository und Patent-Lizenzgeber für CRISPR-Technologien für akademische Organisationen, weithin zugänglich zu machen.
Trotz des Konfliktpotentials durch die vielen beteiligten Institutionen hat das die akademische CRISPR-Forschung beschleunigt.

Akademische Einrichtungen haben auch umfassende Lizenzvereinbarungen geschlossen.
In Bezug auf die grundlegende CRISPR-Patentanmeldung von UC, zum Beispiel, hatten Doudna, Charpentier und ihre Spinoffs - Caribou Biosciences bzw. CRISPR Therapeutics - ursprünglich eigene Interessen am Patent, was während des Interferenzversuchs strittig war. Aber kurz nach dem Interferenzargument im Jahr 2016 kündigten alle betroffenen Parteien ein globales Abkommen über gegenseitige Lizenzierung an, in dem mögliche Konflikte zwischen ihnen unterbunden wurden.

Auch das Broad Institute hat kürzlich eine signifikante Lizenzierung für seine CRISPR-Patente für landwirtschaftliche Anwendungen angekündigt. Die Vereinbarung bringt die Unternehmen Broad, Monsanto, DuPont Pioneer, Caribou Biosciences, ERS Genomics und die Universität Vilnius zusammen und bündelt offenbar die Patentinteressen von Doudna, Charpentier, Zhang und Šikšnys.
Ein Teil der Vereinbarung ist vielleicht eine clevere Anstrengung der Spielleitung den Streit zwischen den Broad und UC zumindest teilweise zu lösen. Aber alle derzeitigen landwirtschaftlichen Nutzer von CRISPR-Cas9 können ihre sozialen Vorteile nutzen.

Kommerzielle humantherapeutische Forschung schreitet ebenfalls voran, wenn auch mit mehr Einschränkungen. Sowohl UC als auch das Broad Institute haben Ersatzunternehmen - Unternehmen mit Doppelverantwortung zur Entwicklung und Lizenzierung von CRISPR-Technologien - umfassende Exklusivlizenzen für ihre Patentinteressen, Caribou Biosciences im Fall von UC und Editas Medicine in Broad's gewährt.
Diese exklusiven Lizenzen sind nicht spezifisch für irgendein Gen im Genom oder sogar eine menschliche Krankheitsindikation. Als solche erstrecken sie sich weit über das hinaus, was das Surrogat selbst entwickeln kann. Zu diesem Zweck drohen diese Ersatzlizenzen Engpässe in der kommerziellen Forschung, wenn kleinere Entwickler die Rechte, die sie benötigen, nicht von den Surrogaten erhalten können.16 Diese Ungewissheiten im Zusammenhang mit der Lizenzierung haben kommerzielle Unternehmen jedoch nicht davon abgehalten, ambitionierte humane Pilotstudien und zukünftige klinische Studien anzukündigen.

Über die Lizenzvereinbarungen für diese grundlegenden Patente hinaus, werden viele neuere Patente zu CRISPR eingereicht. Bis heute hat der PTO mehr als 450 Patente in Bezug auf CRISPR in irgendeiner Form erteilt, viele davon an Institutionen, die keine Beziehung zu UC oder dem Broad Institute haben. Und dies ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs: Der PTO hält Patentanmeldungen bis 18 Monate nach ihrer Einreichung geheim.
Im Gegensatz zu früher ist die CRISPR-Landschaft der Gegenwart enorm vielfältig, wobei spezifischere Ansprüche in den Händen vieler liegen.

http://online.liebertpub.com/doi/10.1089/crispr.2017.0013
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24.01.18 06:23:40
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.806.543 von Frischzelle am 23.01.18 22:00:1419.01.18 CRISPR Gen-Editing-Aktien stürzen ab? Oder etwa doch nicht? Doch nicht.
10.01.18 Stehen CRISPR Therapeutics, Editas Medicine und Intellia Therapeutics wirklich vor dem Aus oder lohnt sich jetzt der Einstieg? Zu spät?
09.11.17 Ist die Schweizer Gen-Schmiede CRISPR Therapeutics ein Schnäppchen? Nicht mehr.

Seit ca. einem Monat gehts nach Norden.
Wann kommt eine Korektur?
Gibt es überhaupt einen fairen Wert?
1 Antwort
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26.01.18 07:42:47
Beitrag Nr. 102 ()
Am letzten Handelstag des Jahres 2017 hat die Aktie vom Gen-Schere-Spezialisten CRISPR Therapeutics ein neues Rekordhoch markiert und eine mehrmonatige Seitwärtsrange nach oben verlassen. Und das, obwohl sich mit Celgene vor dem Anstieg ein prominenter Großaktionär von einem großen Aktienpaket verabschiedet hat.
Die große Preisfrage: Wer stockt auf beziehungsweise hat sich die gut vier Prozent an CRISPR Therapeutics unter den Nagel gerissen?
Ein prominenter Kandidat ist Vertex. Laut Bloomberg ist die Biotech-Gesellschaft mit etwa 7,8 Prozent an dem Gen-Schere-Spezialisten bereits beteiligt.
Fakt ist: Das Investoreninteresse am Gen-Schere-Spezialisten wächst kräftig.

12.01.2018
Eine Kapitalerhöhung zu 22,75 Dollar und der umstrittene Report – beide Ereignisse konnten die Rallye bei CRISPR Therapeutics bislang nicht stoppen.
Im Report gehen Wissenschaftler auf Untersuchungsergebnisse von 22 Neugeborenen und 12 Erwachsenen ein. Dabei entdeckten die Experten Moleküle, die den Menschen immun gegen den Einsatz der Technologie machen. Dies war bei über 65 Prozent der untersuchten Patienten der Fall.https://www.technologyreview.com/the-download/609904/uh-oh-c…
Beim Blick auf die Aktionärsstruktur fällt auf, dass neben Celgene auch Bayer, GlaxoSmithKline und Vertex als Großaktionäre bei CRISPR Therapeutics engagiert sind.

http://www.deraktionaer.de/aktien/CH0334081137.htm
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28.01.18 21:13:32
Beitrag Nr. 103 ()
Wie hoch geht der aktuelle Move?
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29.01.18 11:53:05
Beitrag Nr. 104 ()
Celgenes Interesse an CRISPR Therapeutics scheint zu schwinden. Anfang Dezember meldete Celgene, dass es im November 1,1 Millionen Aktien für 21,1 Millionen US-Dollar verkauft hatte, und Ende Dezember meldete Celgene, dass es weitere 415.715 Aktien im Wert von 8,2 Millionen US-Dollar verkauft hatte. Insgesamt reduzierten diese Verkäufe den Anteil von Celgene an CRISPR Therapeutics auf rund 3,3 Millionen Aktien oder 8,1% der ausstehenden CRISPR Therapeutics-Aktien.

Editas könnte der bevorzugte CRISPR / Cas9-Partner von Celgene werden, aber dies bedeutet nicht notwendigerweise, dass Celgene alle verbleibenden CRISPR Therapeutics-Anteile verkaufen wird. Celgene könnte entscheiden, die verbleibenden Aktien zu verkaufen, um die jüngste Kursrally von CRISPR Therapeutics zu nutzen, oder sie könnte ihre verbleibenden Aktien behalten, so dass sie beide Seiten des Feldes spielen kann. Unabhängig davon, was Celgene von hier aus unternimmt, scheint es mir nicht so, dass das Unternehmen sich weniger für CRISPR-Cas9 interessiert. Stattdessen denke ich, dass der Deal mit Juno einer der Besten ist, um davon zu profitieren, wenn CRISPR / Cas9 ein Erfolg wird.

https://finance.yahoo.com/news/2-gene-editing-stocks-suntrus…
3 Antworten
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26.02.18 21:02:08
Beitrag Nr. 105 ()
Noch mehr Potenzial?
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26.02.18 21:50:56
Beitrag Nr. 106 ()
Ich bin erst seit kurzem dabei, aber total überrascht über den Hype
150% seit Empfehlung: CRISPR Therapeutics zündet den Turbo – Nachzüglerchance!

Es ist unfassbar: Die Aktie des Gen-Schere-Spezialisten CRISPR Therapeutics hat in den vergangenen Monaten eine fulminante Rallye von über 150 Prozent auf das Börsenparkett gelegt. Nun stellt sich die Frage, ob es sich noch lohnt, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Charttechnisch stehen die Ampeln nach dem Ausbruch auf ein neues Rekordhoch auf Grün, doch die Bewertung ist (zu) hoch. Wer sich trotzdem in diesem heißen Forschungsbereich positionieren möchte, kann mit Intellia auf eine Nachzüglerchance setzen.

http://www.deraktionaer.de/aktie/150--seit-empfehlung--crisp…

Habe keine neue Nachricht gefunden, aber heute an der Nasdaq + 15 % :rolleyes:
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02.03.18 21:55:41
Beitrag Nr. 107 ()
Gute Entwicklung heute ...
... und DAS bei dem Markt! Das kann noch wesentlich weiter gehen :cool: wenn der Markt erst einmal wieder nach oben geht.
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07.03.18 22:15:00
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.807.782 von Frischzelle am 24.01.18 06:23:40
Bin hoch erfreut, dass die Aktie auch an schwachen Tagen so zulegt. Von Absturz nichts zu merken
Zitat von Frischzelle: 19.01.18 CRISPR Gen-Editing-Aktien stürzen ab? Oder etwa doch nicht? Doch nicht.
10.01.18 Stehen CRISPR Therapeutics, Editas Medicine und Intellia Therapeutics wirklich vor dem Aus oder lohnt sich jetzt der Einstieg? Zu spät?
09.11.17 Ist die Schweizer Gen-Schmiede CRISPR Therapeutics ein Schnäppchen? Nicht mehr.

Seit ca. einem Monat gehts nach Norden.
Wann kommt eine Korektur?
Gibt es überhaupt einen fairen Wert?

Kursentwicklung an der Nasdaq (Heute über 6 %)

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08.03.18 23:56:49
Beitrag Nr. 109 ()
Heute wurden Superzahlen veröffentlicht
Nachbörslich an der Nasdaq noch einmal 3,2 % höher :cool:
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09.03.18 17:03:25
Beitrag Nr. 110 ()
Und heute wieder über 8 % Kurssteigerung an der Nasdaq :cool: :cool: :cool:

Warum können nicht alle meine Aktien SO laufen?
3 Antworten
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15.03.18 00:26:07
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.237.241 von Pebbles am 09.03.18 17:03:25
Das Schweigen der Basher
Es freut mich, dass sich im Thread eine seriöse Diskussionskultur entwickelt hat. Trolle wie belliora haben sich verkrümmelt. Der Kurs von CRISPR hat schlichtweg alle Basher Lügen gestraft.

Das Schöne daran: CRISPR steht erst am Anfang und hat meines Erachtens eine hervorragende Zukunft vor sich.
2 Antworten
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15.03.18 16:58:14
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.282.973 von Nebiim am 15.03.18 00:26:07Was quatscht du mich denn da von der Seitenlinie an???
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15.03.18 17:00:16
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.282.973 von Nebiim am 15.03.18 00:26:07Wo und wann habe ich C.T. gebasht?? Bleib mal geschmeidig....
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26.03.18 18:01:21
Beitrag Nr. 114 ()
Troll
Woran erkennt man einen Troll?

1) Erinnert sich nicht an sein Gebashe - insbesondere wenn die Beiträge aufgrund des Spam-Charakters gelöscht wurden.

2) Typische Trollbeiträge sind selten länger als eine Zeile.

LOL
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11.05.18 09:43:04
Beitrag Nr. 115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.860.133 von Frischzelle am 29.01.18 11:53:05
Zitat von Frischzelle: Celgenes Interesse an CRISPR Therapeutics scheint zu schwinden. Anfang Dezember meldete Celgene, dass es im November 1,1 Millionen Aktien für 21,1 Millionen US-Dollar verkauft hatte, und Ende Dezember meldete Celgene, dass es weitere 415.715 Aktien im Wert von 8,2 Millionen US-Dollar verkauft hatte...


Das war wohl der letzte fundierte Beitrag in diesem Thread, liegt weit zurück.

Ich meine weiterhin: Diese Aktie hier ist zu riskant, weil sie zu sehr ein spezifisches Patent zu einer spezifischen Genschere abbildet. Es konkurrieren in der Realität verschiedene Patente und verschiedene Genscheren.

Folgenden Artikel muss man wohl nicht in jedem Detail verstehen. Offenbar braucht man aber etwas breiter aufgestellte Firmen, die auch noch liefern können, wenn sich z.B. mit der Zink-Finger-Technik nun doch sichere Ergebnis erhalten lassen als mit Crispr Cas9. Auch eine teurere Technik wird obsiegen, wenn die Rate der Nebenwirkungen in der Therapie geringer ausfallen sollte:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28922955
2 Antworten
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15.05.18 00:47:53
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.738.760 von herding am 11.05.18 09:43:04
Sorry, no bonus
Wer keine Ahnung hat, sollte sich zurückhalten. Die Studie bezieht sich auf die Wiscott-Aldrich-Syndrom, das sich mit einer geringen Rate an korrigierten Hämapoetischen Stammzellen heilen lässt. Gegenstand der Studie war, welche Vektor-Genscheren-Kombi die beste Option war: in diesem speziellen Fall IDLV+heterodimere WAS-spezifische ZFNs. Die besten Korrekturraten wurden dennoch mit CRISPR/Cas9 erzielt, aber bei WAS ist das nicht so wichtig. Wie das bei anderen Vektor-Genscherenkombis aussieht, steht auf einem anderen Papier.

Der große Vorteil von CRISPR ist jedoch, dass man in einem Bruchteil der Zeit neue Gentherapie-Ansätze entwickeln und testen kann. Das heißt mehr potenzielle Produkte in kürzerer Zeit = enormer Wettbewerbsvorteil.

Zitat von herding:
Zitat von Frischzelle: Celgenes Interesse an CRISPR Therapeutics scheint zu schwinden. Anfang Dezember meldete Celgene, dass es im November 1,1 Millionen Aktien für 21,1 Millionen US-Dollar verkauft hatte, und Ende Dezember meldete Celgene, dass es weitere 415.715 Aktien im Wert von 8,2 Millionen US-Dollar verkauft hatte...


Das war wohl der letzte fundierte Beitrag in diesem Thread, liegt weit zurück.

Ich meine weiterhin: Diese Aktie hier ist zu riskant, weil sie zu sehr ein spezifisches Patent zu einer spezifischen Genschere abbildet. Es konkurrieren in der Realität verschiedene Patente und verschiedene Genscheren.

Folgenden Artikel muss man wohl nicht in jedem Detail verstehen. Offenbar braucht man aber etwas breiter aufgestellte Firmen, die auch noch liefern können, wenn sich z.B. mit der Zink-Finger-Technik nun doch sichere Ergebnis erhalten lassen als mit Crispr Cas9. Auch eine teurere Technik wird obsiegen, wenn die Rate der Nebenwirkungen in der Therapie geringer ausfallen sollte:

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28922955
1 Antwort
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15.05.18 21:58:40
Beitrag Nr. 117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.759.091 von Nebiim am 15.05.18 00:47:53
Zitat von Nebiim: Wer keine Ahnung hat, sollte sich zurückhalten.

..........
Der große Vorteil von CRISPR ist jedoch, dass man in einem Bruchteil der Zeit neue Gentherapie-Ansätze entwickeln und testen kann. Das heißt mehr potenzielle Produkte in kürzerer Zeit = enormer Wettbewerbsvorteil.


Du bist sicher nicht die oder der einzige mit Ahnung von der Sache. Bei allem Respekt vor Crispr Cas9, es kommt nicht allein auf den Wettbewerbsvorteil einer Methode an, weil es hier nicht um Massenproduktion geht.

Stell Dir vor, Dein Kind ist das eine im Jahr, das z.B. in einem Land wie Schweden mit Wiskott-Aldrich-Sydrom zur Welt kommt. Dein Kinderarzt hat in 30 Jahren Praxis nie ein solches Kind gesehen, so selten ist das. Für Deinen Krankenkassenmitarbeiter ist es auch der einzige Fall in seinem ganzen Leben, denn die Häufigkeit liegt nur bei 1-9/1.000.000 Lebendgeborene https://www.orpha.net/consor/cgi-bin/OC_Exp.php?Lng=GB&Exper… Du stehst in der Zeitung. Jetzt wird im Stockholmer Volksblatt berichtet, die Krankenkasse will Dir nicht die teuerste Therapie bezahlen, um das Leben Deines Kindes zu retten.

O.k., es muss ja nicht in einem europäischen Land sein. Also Mozambique. Nur wird da augenblicklich noch die Chance gering sein, dass die Diagnose bei Deinem Baby überhaupt gestellt wird, also entfällt da auch die Gentherapie und Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier gehen auch leer aus.
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12.06.18 00:47:21
Beitrag Nr. 118 ()
CRISPR-related stocks sink after report that gene-editing technology might cause cancer
11.6.
https://www.marketwatch.com/story/crispr-related-stocks-sink…
Shares of gene-therapy companies sank in active trade Monday, after a STAT report that editing a cell’s genome with CRISPR/Cas9 technology might cause cancer.

--> verweist auf: https://www.statnews.com/2018/06/11/crispr-hurdle-edited-cel…

=>
...The CEO of CRISPR Therapeutics, Sam Kulkarni, told STAT the results are “plausible.” Although they likely apply to only one of the ways that CRISPR edits genomes (replacing disease-causing DNA with healthy versions) and not the other (just excising DNA), he said, “it’s something we need to pay attention to, especially as CRISPR expands to more diseases. We need to do the work and make sure edited cells returned to patients don’t become cancerous.”...


=>
• CRSP --> < -12%
• NTLA --> < -9%
• EDIT --> < -7%
1 Antwort
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12.06.18 00:55:02
Beitrag Nr. 119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.962.649 von faultcode am 12.06.18 00:47:21wieso hat denn der CEO hier für > USD1m Anfang Juni Aktien verkauft?

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12.06.18 10:14:44
Beitrag Nr. 120 ()
will er sich ne Garage bauen? wer weiss
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25.10.18 08:24:19
Beitrag Nr. 121 ()
Was ist hier eigentlich los? Irgendwelche relevanten News, die Crispr so runterziehen?
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23.01.19 18:37:08
Beitrag Nr. 122 ()
Wow, ein Downgrade von Citi und schon rumpelt es. Dabei hat der Nomowitz von der Technologie soviel Plan wie eine Spulwurm von Quantenphysik. Aber für Trader offenbar ein hinreichendes Verkaufssignal.
Avatar
22.03.19 13:53:57
Beitrag Nr. 123 ()
Avatar
06.04.19 14:27:13
Beitrag Nr. 124 ()
Avatar
07.04.19 02:47:56
Beitrag Nr. 125 ()
Avatar
30.11.19 02:22:07
Beitrag Nr. 126 ()
Gern geschehen
Wer meinem Aktientipp CRISPR im Januar 2017 gefolgt ist, konnte bereits 2018 mit 250% Gewinn rausgehen. Oder jetzt. Gern geschehen.
CRISPR Therapeutics | 71,65 $
Avatar
14.12.19 17:31:07
Beitrag Nr. 127 ()
CRISPR Therapeutics | 65,36 $
Avatar
27.02.20 21:42:27
Beitrag Nr. 128 ()
die Gesellschaft hat doch noch nicht mal ein Produkt zur Marktreife entwickelt.
CRISPR Therapeutics | 45,26 €
Avatar
13.03.20 22:03:43
Beitrag Nr. 129 ()
...aber wieso konnte die Gesellschaft trotzdem einen Gewinn verbuchen?
CRISPR Therapeutics | 33,93 €
Avatar
03.04.20 15:46:11
Beitrag Nr. 130 ()
weil sie milestone Zahlungen erhalten...
CRISPR Therapeutics | 39,25 $
Avatar
06.05.20 14:48:43
Beitrag Nr. 131 ()
CRISPR Therapeutics | 52,00 $
1 Antwort
Avatar
07.05.20 20:10:46
Beitrag Nr. 132 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.581.268 von freixenetter am 06.05.20 14:48:43
Zitat von freixenetter: https://onezero.medium.com/scientists-are-trying-to-reverse-diabetes-with-gene-editing-49e924d59f8c


"despite the technical hurdles, the idea of editing stem cells with CRISPR has already attracted interest from biotech companies. CRISPR Therapeutics, for one, has partnered with ViaCyte to develop a gene-edited stem cell therapy for diabetes"
CRISPR Therapeutics | 49,47 €
Avatar
15.05.20 07:43:33
Beitrag Nr. 133 ()
CRISPR Therapeutics | 51,66 €
Avatar
20.05.20 11:38:16
Beitrag Nr. 134 ()
Machbarkeitsstudie
In einer Pilotstudie haben Forscher den PD-1-Rezeptor mit der CRISPR-Genschere ausgeschaltet.
Bei zwei von zwölf Betroffenen konnten sie die Erkrankung deutlich stabilisieren.

In einer Studie haben Onkologen um Dr. You Lu in Westchina T-Zellen bei Patienten mit metastasiertem NSCLC eingesetzt.
Sie haben den Patienten zunächst T-Zellen entnommen, in diesen das PD-1-Gen mithilfe der Genschere ex vivo ausgeschaltet und die Zellen anschließend reinfundiert.
Ziel war es, die Machbarkeit und Sicherheit eines solchen Ansatzes prüfen, vor allem mit Blick auf Genmodifikationen in nicht erwünschten DNA-Bereichen.
Diese traten zwar recht selten auf, allerdings gingen die Forscher auch sehr vorsichtig vor und setzten zunächst auf eine recht geringe Rate editierter Zellen.
Zwei von zwölf Patienten schienen von dem Ansatz zu profitieren.

https://www.nature.com/articles/s41591-020-0840-5
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29.05.20 21:01:33
Beitrag Nr. 135 ()
Hoffnung auf Crispr lässt Aktien aus dem Sektor steigen

https://www.nzz.ch/finanzen/coronavirus-genmanipulationstech…
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22.06.20 18:12:47
Beitrag Nr. 136 ()
Krisensicher
CRISPR Therapeutics hat die Feuerprobe der letzten Monate mit Bravour bestanden. Editas Medicine hat dagegen noch Nachholbedarf.

Gut, dass ich im Januar die Finger von Wirecard gelassen habe. 🥳
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09.07.20 07:45:03
Beitrag Nr. 137 ()
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16.12.20 06:24:03
Beitrag Nr. 138 ()
Hoffnung und Hype bei Gentechnologie-Aktien

https://www.nzz.ch/finanzen/gentechnologie-aktien-hoffnung-u…
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22.12.20 18:59:49
Beitrag Nr. 139 (