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ESMA Regulierungen - wo kann ich noch mit einem großem Hebel traden - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 11.04.18 20:40:39 von
neuester Beitrag 22.07.18 21:41:53 von


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11.04.18 20:40:39
Hallo Trading-Freunde,

wie einige von euch mitbekommen haben kommen weitere Regulierungen von der ESMA. Diesmal betrifft es die Hebel für CFDs. Das ist für mich besonders ärgerlich, da ich besonders im Forex Bereich gerne mit einem 50er und teilweise auch mal mit einem 100er Hebel trade. Nun soll aber der Hebel für Forex Geschäfte bis maximal 30 gehen. Bei Aktien darf der Hebel nur noch bis 5 gehen. Da fällt das kurzfristige Trading also komplett flach.

Leider scheint es so, dass alle Broker bei denen ich derzeit angemeldet bin von den Regulierungen betroffen sind (BDSwiss, IG, XM und CMC).

Nun ist meine Frage ob ihr zufällig einen Weg kennt, wie man das ganze umgehen kann, oder ob ihr Broker kennt bei denen die Regulierungen nicht greifen. Ich freue mich auf eure Antworten.
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11.04.18 22:07:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.521.552 von Mecklenburg91 am 11.04.18 20:40:39
Zitat von Mecklenburg91: Hallo Trading-Freunde,

wie einige von euch mitbekommen haben kommen weitere Regulierungen von der ESMA. Diesmal betrifft es die Hebel für CFDs. Das ist für mich besonders ärgerlich, da ich besonders im Forex Bereich gerne mit einem 50er und teilweise auch mal mit einem 100er Hebel trade. Nun soll aber der Hebel für Forex Geschäfte bis maximal 30 gehen. Bei Aktien darf der Hebel nur noch bis 5 gehen. Da fällt das kurzfristige Trading also komplett flach.

Leider scheint es so, dass alle Broker bei denen ich derzeit angemeldet bin von den Regulierungen betroffen sind (BDSwiss, IG, XM und CMC).

Nun ist meine Frage ob ihr zufällig einen Weg kennt, wie man das ganze umgehen kann, oder ob ihr Broker kennt bei denen die Regulierungen nicht greifen. Ich freue mich auf eure Antworten.




kauf dir halt einen (knockout) optionsschein
4 Antworten
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12.04.18 14:31:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.522.239 von suuperbua am 11.04.18 22:07:06Danke für deine Antwort! Optionsscheine stellen für mich aber keine brauchbare Alternative dar. Für meine aktuelle Strategie bin ich auf CFDs mit einem höheren Hebel angewiesen. Zumal ich auch sowieso nicht wirklich ein Freund von Optionsscheinen bin.

Stören dich die Regulierungen der ESMA etwa gar nicht?
2 Antworten
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12.04.18 14:56:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.526.994 von Mecklenburg91 am 12.04.18 14:31:26
Zitat von Mecklenburg91: Danke für deine Antwort! Optionsscheine stellen für mich aber keine brauchbare Alternative dar. Für meine aktuelle Strategie bin ich auf CFDs mit einem höheren Hebel angewiesen. Zumal ich auch sowieso nicht wirklich ein Freund von Optionsscheinen bin.

Stören dich die Regulierungen der ESMA etwa gar nicht?



ich handle nicht mit CFD
1 Antwort
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12.04.18 16:03:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.527.219 von suuperbua am 12.04.18 14:56:40Womit handelst du denn am liebsten?

Ich glaube, dass es auch nicht mehr lange dauern wird bis auch noch die Optionsscheine stark reguliert werden. Da werden sich die Leute von der ESMA bestimmt auch noch irgendwas einfallen lassen. Ich denke langfrsitig muss man sich da einen Broker suchen, der nicht von den ganzen europäischen Regulierungswahn betroffen ist.
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12.04.18 17:38:43
Der Unterschied liegt wohl ehr bei der Nachschusspflicht, das sich (unerfahrende) Trader mit CDF´s und hohen Hebel Haus und Hof verzockt haben. Außerdem gibt es ja auch schwarze Schafe unter den Brokern denen mit der Regulierungen einen Riegel vor deren Machenschaft geschoben wurden.

Bei K.O. Zertifikaten (keine Optionsscheine) hast du keine Nachschusspflich, du kannst also maximal nur deinen Einsatz verlieren und was soll da reguliert werden müssen.

Da deine Strategie auf das Kurzfriste aus ist, kannst du doch locker mit K.O.´s hohe Hebel nutzen

ESMA betrifft: (the 28 EU member states plus Iceland, Norway and Liechtenstein). Also such dir einen Broker außerhalb der genanten Staaten
2 Antworten
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12.04.18 18:56:17
Wo ist nun das Problem mit den 1:30er Hebel? Du kannst ja nachwievor weiter traden, außer deine Strategie beinhaltet das Öffnen von gleichzeitig vielen Positionen, dann kann es schon kapp werden die Summe aller Margins dein Tradingkonto ankratzt. Oder du reduzierst die Lotsize.
Ansonsten sollte es weiterhin kein Problem sein zu traden.
3 Antworten
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12.04.18 21:22:16
Die ESMA = EU und Optionsscheine sind reine Deutsche Produkte. Die ESMA wird die OS niemals einschränken. Niemals. Bei uns funktioniert die Lobbyarbeit der Banken perfekt. Da braucht man sich keine Sorgen machen.
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12.04.18 22:18:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.528.953 von Chris_M am 12.04.18 17:38:43
Zitat von Chris_M: Der Unterschied liegt wohl ehr bei der Nachschusspflicht, das sich (unerfahrende) Trader mit CDF´s und hohen Hebel Haus und Hof verzockt haben.

Bei den bekannten CFD-Anbietern gibts schon lange keine Nachschusspflicht mehr ...
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16.04.18 03:16:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.528.953 von Chris_M am 12.04.18 17:38:43Danke für die ausführliche Antwort! Also die Nachschusspflicht ist meines Wissen schon seit langer Zeit abgeschafft worden. Zumindest gab es sie bei keinen der Broker bei denen ich in letzter Zeit häufig CFDs getradet habe (BDSwiss, IG, CMC).

Mit den Brokern außerhalb der EU magst du natürlich recht habe. Ich persönlich habe bloß mehr Vertrauen in Broker, die sich innerhalb der EU schon einen Namen gemacht haben. Kennst du da vertrauenswürdige Kandidaten?
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16.04.18 09:34:17
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.529.676 von Slipknot79 am 12.04.18 18:56:17
Zitat von Slipknot79: Wo ist nun das Problem mit den 1:30er Hebel? Du kannst ja nachwievor weiter traden, außer deine Strategie beinhaltet das Öffnen von gleichzeitig vielen Positionen, dann kann es schon kapp werden die Summe aller Margins dein Tradingkonto ankratzt. Oder du reduzierst die Lotsize.
Ansonsten sollte es weiterhin kein Problem sein zu traden.


Das Problem ist, dass du, wenn du bisher z.B. 50EUR pro Tag ertraded hast, künftig nur noch 15 EUR hast. Macht für manch einen schon einen Unterschied.
In die oft zitierte Nachschusspflicht kommst du normalerweise sowieso nicht, weil vorher die Stopout-Regel greift. Übers Wochenende musst du deine Positionen halt schließen oder reduzieren. Die Margin-Anforderungen von Brokerseite sind über das Wochenende ja auch höher, muss man berücksichtigen.

Mecklenbur91: Du wirst halt einen Broker außerhalb der EU nehmen müssen: Australien, Asien, BVI, Belize, etc. Es gibt ja etliche Aussie-Broker, die in England ihre nach EU-Recht regulierten Dependancen haben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihre Mutterhäuser in Aussieland weniger sicher sind als ihre EU-Ableger.
2 Antworten
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17.04.18 15:43:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.550.788 von popuphasser am 16.04.18 09:34:17@popuphasser

da kann ich mir deiner Meinung nur voll und ganz anschließen. Meine Trading Strategie hat davon gelebt mit einem hohen Hebel zu traden.

Kannst du mir da einen paar Namen nennen, welche "Aussie Broker" du da vertrauen schenken würdest.
1 Antwort
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17.04.18 18:26:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.564.576 von Mecklenburg91 am 17.04.18 15:43:28
Zitat von Mecklenburg91: @popuphasser

da kann ich mir deiner Meinung nur voll und ganz anschließen. Meine Trading Strategie hat davon gelebt mit einem hohen Hebel zu traden.

Kannst du mir da einen paar Namen nennen, welche "Aussie Broker" du da vertrauen schenken würdest.


Schau in dein Postfach, möchte keine öffentliche Werbung betreiben.
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09.05.18 03:17:23
ich bin seid 2010 bei IC Markets in Australien und habe nur die besten Erfahrungen, spreads ultra guenstig , commision verhandelbar. soll keine Werbung sein, nur Erfahrung, dort hast du eine "easy" Regulierung den Rest findest du auf der Webseite oder per BM wenn du magst
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09.05.18 03:24:50
oder US Broker mit Futures , das wollte ich noch hinzufuegen, dort hast du diese Problem auch nicht
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03.06.18 19:55:42
Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Einstufung als Pro-Kunde oder raus aus der EU. Die Frage wird erstmal sein, wie streng die Broker mit der Auslegung "professioneller Kunde" sind. Ich handle seit 2003 mit OS, Zertis, Futures und habe weiß Gott genug Erfahrung. Heute handle ich ausschließlich CFDs, womit ich sehr gut fahre. Von daher stufen die Broker mich entweder problemlos und ohne Fragen hoch oder ich bin eben weg. Bin nicht mit den Brokern verheiratet. Australien ist sicherlich ein Ausweg, bei IC bin ich ohnehin schon. Nur habe ich immer auf Broker-Streuung geachtet, falls doch mal etwas schief geht. Dies wird dann sicherlich schwerer und riskanter. Danke ESMA!
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03.06.18 20:13:24
Firma in Australien aufmachen und ein bisschen mehr Steuern zahlen, 1-3%. Dann ist das Thema komplett durch. Man muss dazu nicht einmal aus Deutschland ausreisen und kann dann wieder machen was man will.
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04.06.18 08:58:15
Bei IG verlangen sie 2 von den 3 Voraussetzungen, um von den Regulierungen ausgenommen zu werden:

-größere Positionen getraded in den letzten Monaten (kein Problem)

- 500.000 Cash zur freien Verfügung (ETFs, Aktien, Fonds oder gar Immos zählen nicht).

- 1 Jahr Berufstätigkeit in der "Finanzindustrie".

Es werden Nachweise verlangt.
2 und 3 dürften für fast niemanden hier erfüllbar sein. Mir ists wurscht. Ich handle eben keine CFDs mehr. Werde mein Konto auch nahezu leerräumen, weil ich große Probleme für die Broker befürchte.
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04.06.18 09:00:16
Sorry falsches Forum der obige Beitrag:

Spricht mal wieder viel für ein Fake-Range-Ausbruch im Dax. Über die 11825/33 und dann um 10.01 Uhr wieder drunter.
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04.06.18 09:47:01
Habe leider nicht die ganzen Beiträge gelesen. Betreffen die Regulierung nur die CFDs ? Die Futures sind also ausgenommen ?
22 Antworten
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05.06.18 07:36:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.900.774 von sedvi am 04.06.18 09:47:01
Zitat von sedvi: Habe leider nicht die ganzen Beiträge gelesen. Betreffen die Regulierung nur die CFDs ? Die Futures sind also ausgenommen ?


Ja. Es geht ja darum die CFD-Margin auf Future-Niveau zu bringen. Wobei da kannst du die Uhr danach stellen, dass da bald auch reguliert wird von unserer "netten EU".
21 Antworten
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05.06.18 10:37:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.908.214 von IvyMike am 05.06.18 07:36:16
Zitat von IvyMike:
Zitat von sedvi: Habe leider nicht die ganzen Beiträge gelesen. Betreffen die Regulierung nur die CFDs ? Die Futures sind also ausgenommen ?


Ja. Es geht ja darum die CFD-Margin auf Future-Niveau zu bringen. Wobei da kannst du die Uhr danach stellen, dass da bald auch reguliert wird von unserer "netten EU".


Danke!
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06.06.18 02:29:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.908.214 von IvyMike am 05.06.18 07:36:16
Zitat von IvyMike:
Zitat von sedvi: Habe leider nicht die ganzen Beiträge gelesen. Betreffen die Regulierung nur die CFDs ? Die Futures sind also ausgenommen ?


Ja. Es geht ja darum die CFD-Margin auf Future-Niveau zu bringen. Wobei da kannst du die Uhr danach stellen, dass da bald auch reguliert wird von unserer "netten EU".


Ivy Du kennst den Unterschied zwischen CFDs und Futures. (das weiß ich) :)
CFDs sind nun mal halt keine Börsenprodukte. Das sind ausgedachte Brokerprodukte die nicht an einer Börse gehandelt werden. Futures werden nicht zusätzlich von der EU reguliert. Futures sind schon reguliert. Wir sollten nicht übertreiben.... :)
19 Antworten
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06.06.18 08:27:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.916.905 von bomike am 06.06.18 02:29:36
Zitat von bomike: Futures werden nicht zusätzlich von der EU reguliert. Futures sind schon reguliert. Wir sollten nicht übertreiben.... :)


Der Ursprung der CFD-Regulierung ist hier nachzulesen. Ein ganz Schlauer wollte da Anfang 2015 Long EUR/CHF sein. Das ging schief, IG wollte den Nachschuss, da hat er sich flennend an Herr Gabriel gewandt und um Schutz der Sozialisten gebeten.

Dasselbe kann beim Future auch passieren. Und dann geht es ganz schnell. Warum sollen Privatleute den spekulieren? Ist böse und sozialschädlich. Also gibts ein Verbot von Futures für Privatleute.

Die EU driftet immer mehr Richtung UdSSR und das ist der logische nächste Schritt.
18 Antworten
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06.06.18 11:36:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.917.781 von IvyMike am 06.06.18 08:27:07
Zitat von IvyMike:
Zitat von bomike: Futures werden nicht zusätzlich von der EU reguliert. Futures sind schon reguliert. Wir sollten nicht übertreiben.... :)


Der Ursprung der CFD-Regulierung ist hier nachzulesen. Ein ganz Schlauer wollte da Anfang 2015 Long EUR/CHF sein. Das ging schief, IG wollte den Nachschuss, da hat er sich flennend an Herr Gabriel gewandt und um Schutz der Sozialisten gebeten.

Dasselbe kann beim Future auch passieren. Und dann geht es ganz schnell. Warum sollen Privatleute den spekulieren? Ist böse und sozialschädlich. Also gibts ein Verbot von Futures für Privatleute.

Die EU driftet immer mehr Richtung UdSSR und das ist der logische nächste Schritt.

Mal auf dem Teppich bleiben, bevors jetzt völlig absurd wird.

Um wie der Typ beim Franken Crash mit einem Einsatz von 2.800 Euro einen Verlust von 280.000 Euro zu produzieren, muß man im Futures-Geschäft schon kriminell agieren. Alleine wenn der S&P 500-Future innerhalb von Sekunden(!) um 70 Punkte fällt, wäre man nur seine Margin los. Der enorme Fall würde sofort den VIX hochschießen lassen und darauf basierend, würde sich die Margin bei einem erneuten Trade verdoppeln.

Wer Aktien handelt kann 100% verlieren. Wer CFD auf Aktien handelt, kann mehr als 100% verlieren. Es gibt bei den irren Zypern-Market Makern(100er Hebel und höher) überhaupt keine Sicherungsmaßnahmen. Die hedgen nichts am Markt, sondern wurschteln mit ihrem Plunder ganz alleine für sich in ihren 3-Zimmer-Büros herum und versuchen Kleinanleger abzuzocken.
Sobald es aber aus irgendwelchen Gründen (Franken Crash) knallt, gehen sie genauso unter wie ihre Kunden. Nicht umsonst werden diese CFD-Market Maker auch Ballerbuden genannt.
12 Antworten
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06.06.18 16:34:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.919.584 von Spine am 06.06.18 11:36:36
Zitat von Spine:
Zitat von IvyMike: ...

Der Ursprung der CFD-Regulierung ist hier nachzulesen. Ein ganz Schlauer wollte da Anfang 2015 Long EUR/CHF sein. Das ging schief, IG wollte den Nachschuss, da hat er sich flennend an Herr Gabriel gewandt und um Schutz der Sozialisten gebeten.

Dasselbe kann beim Future auch passieren. Und dann geht es ganz schnell. Warum sollen Privatleute den spekulieren? Ist böse und sozialschädlich. Also gibts ein Verbot von Futures für Privatleute.

Die EU driftet immer mehr Richtung UdSSR und das ist der logische nächste Schritt.

Mal auf dem Teppich bleiben, bevors jetzt völlig absurd wird.

Um wie der Typ beim Franken Crash mit einem Einsatz von 2.800 Euro einen Verlust von 280.000 Euro zu produzieren, muß man im Futures-Geschäft schon kriminell agieren. Alleine wenn der S&P 500-Future innerhalb von Sekunden(!) um 70 Punkte fällt, wäre man nur seine Margin los. Der enorme Fall würde sofort den VIX hochschießen lassen und darauf basierend, würde sich die Margin bei einem erneuten Trade verdoppeln.

Wer Aktien handelt kann 100% verlieren. Wer CFD auf Aktien handelt, kann mehr als 100% verlieren. Es gibt bei den irren Zypern-Market Makern(100er Hebel und höher) überhaupt keine Sicherungsmaßnahmen. Die hedgen nichts am Markt, sondern wurschteln mit ihrem Plunder ganz alleine für sich in ihren 3-Zimmer-Büros herum und versuchen Kleinanleger abzuzocken.
Sobald es aber aus irgendwelchen Gründen (Franken Crash) knallt, gehen sie genauso unter wie ihre Kunden. Nicht umsonst werden diese CFD-Market Maker auch Ballerbuden genannt.


Sehe ich genauso. Zudem gibts einfach noch einen extremen und entscheidenen Unterschied zwischen CFDs und Futures:

Die Futureskurse und Ausführungen werden durch alle Marktteilnehmer der Welt bestimmt und reguliert durch die entsprechende Börse. Der Ausgang der "Wette" liegt an allen Marktteilnehmern.

CFDs bestimmt der Broker die Kurse und auch die Ausführungen. Das Ganze nach eigenen gutdünken und ohne das eine dritte Partei (die Börse) das reguliert.

Sogar Wettanbieter sind besser als CFD Broker, weil diese den Ausgang der Wette nicht beinflussen können. (Beispiel Fußballspiel). Der CFD Broker entscheidet aber maßgeblich den Wettausgang.
6 Antworten
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06.06.18 17:11:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.922.563 von bomike am 06.06.18 16:34:34Oh bomike,
sorry aber manchmal gehst du mir auf den Nerv mit deiner selbstgerechten Predigt.

Du handelst FX, was ist denn da der Referenzmarkt?
Es gibt keinen, jeder FXler lehnt seine Preise an Liquiditaetsprovider an. Da ist dir das egal, bzw da fuehlst du dich bei deinem Anbieter wohl.

Es gibt einen Future Markt fuer zB den S&P500
Wenn du jetzt einen CFD Anbieter hast, der dir den exakten Future-Preis bietet + und - 1 Punkt Spread, dann ist das kein Problem.

Wer bleibt denn heute noch bei einem CFD Anbieter, der bei einem S&P500 Stand von 2755 zu 2500 nen Stop ausfuehrt?

Zeig doch mal ein paar Screenshorts von voellig falsch quotierten CFDs vs Future

Zitat von bomike:
Zitat von Spine: ...
Mal auf dem Teppich bleiben, bevors jetzt völlig absurd wird.

Um wie der Typ beim Franken Crash mit einem Einsatz von 2.800 Euro einen Verlust von 280.000 Euro zu produzieren, muß man im Futures-Geschäft schon kriminell agieren. Alleine wenn der S&P 500-Future innerhalb von Sekunden(!) um 70 Punkte fällt, wäre man nur seine Margin los. Der enorme Fall würde sofort den VIX hochschießen lassen und darauf basierend, würde sich die Margin bei einem erneuten Trade verdoppeln.

Wer Aktien handelt kann 100% verlieren. Wer CFD auf Aktien handelt, kann mehr als 100% verlieren. Es gibt bei den irren Zypern-Market Makern(100er Hebel und höher) überhaupt keine Sicherungsmaßnahmen. Die hedgen nichts am Markt, sondern wurschteln mit ihrem Plunder ganz alleine für sich in ihren 3-Zimmer-Büros herum und versuchen Kleinanleger abzuzocken.
Sobald es aber aus irgendwelchen Gründen (Franken Crash) knallt, gehen sie genauso unter wie ihre Kunden. Nicht umsonst werden diese CFD-Market Maker auch Ballerbuden genannt.


Sehe ich genauso. Zudem gibts einfach noch einen extremen und entscheidenen Unterschied zwischen CFDs und Futures:

Die Futureskurse und Ausführungen werden durch alle Marktteilnehmer der Welt bestimmt und reguliert durch die entsprechende Börse. Der Ausgang der "Wette" liegt an allen Marktteilnehmern.

CFDs bestimmt der Broker die Kurse und auch die Ausführungen. Das Ganze nach eigenen gutdünken und ohne das eine dritte Partei (die Börse) das reguliert.

Sogar Wettanbieter sind besser als CFD Broker, weil diese den Ausgang der Wette nicht beinflussen können. (Beispiel Fußballspiel). Der CFD Broker entscheidet aber maßgeblich den Wettausgang.
5 Antworten
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06.06.18 17:21:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.919.584 von Spine am 06.06.18 11:36:36
Zitat von Spine: Wer Aktien handelt kann 100% verlieren. Wer CFD auf Aktien handelt, kann mehr als 100% verlieren.


Das gilt nicht fuer in Deutschland regulierte CFD Broker.
Da gibt es keine Nachschusspflicht. Werum muss jemand ein Konto mit nem Broker in Cypern eroeffnen. Selber Schuld.
2 Antworten
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06.06.18 17:23:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.923.124 von Yuck-Fou am 06.06.18 17:21:38
Zitat von Yuck-Fou:
Zitat von Spine: Wer Aktien handelt kann 100% verlieren. Wer CFD auf Aktien handelt, kann mehr als 100% verlieren.


Das gilt nicht fuer in Deutschland regulierte CFD Broker.
Da gibt es keine Nachschusspflicht. Werum muss jemand ein Konto mit nem Broker in Cypern eroeffnen. Selber Schuld.


Und IG hat schon 2008 garantierte Stops angeboten, bei denen der Verlust auf die Differenz zwischen Kaufpreis und Stop begrenzt war.
Konnte jeder benutzen, wer nicht wollt, selber Schuld
1 Antwort
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06.06.18 17:53:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.923.148 von Yuck-Fou am 06.06.18 17:23:58Keine Nachschußpflicht und garantierte Stopps(was kompletter Blödsinn ist, aber ängstliche Kleinanleger und Hobbyzocker total drauf abfahren), lassen sich die Broker teuer bezahlen.
Es ist eine Dienstleistung. Denn trotzdem kann man mit CFD mehr als seinen Einsatz verlieren und wenn man NICHT an einer ECHTEN Börse handelt, kann man dem Kunden auch eine Versicherung anbieten, die einen "garantierten Stopp" enthält.

Alles kompletter Humbug, gemacht für Hobby- und Feierabendzocker.
Avatar
06.06.18 18:07:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.923.019 von Yuck-Fou am 06.06.18 17:11:55
Zitat von Yuck-Fou: Oh bomike,
sorry aber manchmal gehst du mir auf den Nerv mit deiner selbstgerechten Predigt.

Du handelst FX, was ist denn da der Referenzmarkt?
Es gibt keinen, jeder FXler lehnt seine Preise an Liquiditaetsprovider an. Da ist dir das egal, bzw da fuehlst du dich bei deinem Anbieter wohl.

Es gibt einen Future Markt fuer zB den S&P500
Wenn du jetzt einen CFD Anbieter hast, der dir den exakten Future-Preis bietet + und - 1 Punkt Spread, dann ist das kein Problem.

Wer bleibt denn heute noch bei einem CFD Anbieter, der bei einem S&P500 Stand von 2755 zu 2500 nen Stop ausfuehrt?

Zeig doch mal ein paar Screenshorts von voellig falsch quotierten CFDs vs Future

Zitat von bomike: ...

Sehe ich genauso. Zudem gibts einfach noch einen extremen und entscheidenen Unterschied zwischen CFDs und Futures:

Die Futureskurse und Ausführungen werden durch alle Marktteilnehmer der Welt bestimmt und reguliert durch die entsprechende Börse. Der Ausgang der "Wette" liegt an allen Marktteilnehmern.

CFDs bestimmt der Broker die Kurse und auch die Ausführungen. Das Ganze nach eigenen gutdünken und ohne das eine dritte Partei (die Börse) das reguliert.

Sogar Wettanbieter sind besser als CFD Broker, weil diese den Ausgang der Wette nicht beinflussen können. (Beispiel Fußballspiel). Der CFD Broker entscheidet aber maßgeblich den Wettausgang.


Ich weiß nicht wie oft ich es schon erwähnt habe... aber ich habe kein Problem mit MarketMakern. Im FX Bereich geht es auch nicht anders. Mich irritiert eher wie die meißten Händler nicht verstehen, was es bedeutet wenn man mit einem MarketMaker bzw. STP/ECN/NDD Broker handelt.

Es ist noch gar nicht lange her, da haben unzähliger User hier behauptet, das CFDs an einer Börse abgewickelt werden. Sogar wurde behauptet, das Forex an einer Börse abgewickelt wird. Wirklich sehr viele hier. Nur wenige wie IvyMike; Spine, Whitething oder Sunny haben dem widersprochen... Und was viele nicht verstehen, das der Broker nun mal nicht Dein Freund ist. Un das es völlig wuppe ist, ob es kein MarketMaker sondern nur ein STP/ECN/NDD Broker ist.

Erst wenn man versteht was die Broker machen, kann der Händler auch entscheiden ob der eine oder der andere Broker besser ist oder nicht.
4 Antworten
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06.06.18 19:01:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.923.715 von bomike am 06.06.18 18:07:40@bomike

wir haben doch in einem anderen Thread erst das Beispiel von IB diskutiert, die Futures und CFDs anbieten und sich daher gar nicht leisten können, in den CFD völlig abweichend von Future zu quoten, weil das ja nur wirklich sehr offensichtlich wäre.

Du schreibst aber hier ja wie vom User oben (zurecht) kritisiert, dass JEDER CFD ANbieter seine Preise gestaltet (gestalten kann) wie er will.
Es gibt schwarze Schafe, ja und es gibt professionelle Anbieter, die das schlicht und einfach nicht nötig haben.

@Spine
Nenn doch mal nen Beispiel, wie ich in einer CFD Position mit garantiertem Stop mehr verlieren kann, als den Einsatz.

Es ist doch unwichtig, ob die Aktie an der Börse gehandelt wird, wichtig ist doch nur, ob sie transparent ABGEBILDET (mehr ist ein CFD ja nicht) wird.
Auch wenn du CFDs nicht magst, was ja ok ist, dann kann man doch nicht einfach immer irgendwas behaupten, nur weils dem eigenen Argument dient.

Schau dir doch in der IG Demo mal an, wie die zB Netflix oder Microsoft preisen, du siehst ausser dem Spread keine Abweichung zum Nasdaq-Kurs.
Ich habe dort Aktien CFDs gehandelt, die nach dem Abzug des Spreads nicht ausgestoppt wurden, weil der Stop exakt 1 Cent tiefer lag als das Nasdaq Tief, da wurde kein Spread ausgeweitet, um meine Position einzusacken.
Das ist doch heute auch kein Problem mehr, den Nasdaq-Kursfeed automatisch abzugreifen und mit dem zusätzlichen Spread auf die eigene Plattform zu stellen.
Du bezahlst Spread und Finanzierungskosten an den Anbieter.
Du wirst bei einer Regionalbörse im regulären Orderbuch eher vom Händler abgezockt als von einem seriöusen CFD Anbieter bei einer Nasdaq Aktie.
3 Antworten
Avatar
06.06.18 20:06:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.924.285 von Geldrausch am 06.06.18 19:01:54
Zitat von Geldrausch: Nenn doch mal nen Beispiel, wie ich in einer CFD Position mit garantiertem Stop mehr verlieren kann, als den Einsatz.

Keine Ahnung wie IG das macht, aber wenn sie bei einem Drop der Aktie durch deinen Stopp-Kurs, zu deinem Stopp-Kurs ausführen und du keine Slippage hast, grenzt das ja schon an ein Wunder. Wenn sie das beim nächsten Franken Crash auch schaffen, ist der Broker ja fast ein Gott. Schafft er es nicht, wird er eine Ausrede finden oder einen passenden Absatz aus seinen AGB herauskramen. Aber wie gesagt, diese Wunder lässt er sich über die Gebühren teuer bezahlen.


Zitat von Geldrausch: Es ist doch unwichtig, ob die Aktie an der Börse gehandelt wird, wichtig ist doch nur, ob sie transparent ABGEBILDET (mehr ist ein CFD ja nicht) wird.

Richtig, als CFD kann man alles anbieten. Auch Luft. Der Broker muß nur Bid/Ask stellen, einen Chart kreieren und einen Dummen finden der dann Luft handelt.


Zitat von Geldrausch: Schau dir doch in der IG Demo mal an, wie die zB Netflix oder Microsoft preisen, du siehst ausser dem Spread keine Abweichung zum Nasdaq-Kurs.

Ich weiß. Das machen DMA-Broker so.


Zitat von Geldrausch: Ich habe dort Aktien CFDs gehandelt, die nach dem Abzug des Spreads nicht ausgestoppt wurden, weil der Stop exakt 1 Cent tiefer lag als das Nasdaq Tief, da wurde kein Spread ausgeweitet, um meine Position einzusacken.
Das ist doch heute auch kein Problem mehr, den Nasdaq-Kursfeed automatisch abzugreifen und mit dem zusätzlichen Spread auf die eigene Plattform zu stellen.

Richtig, bei hochvolumigen Aktien ist das alles kein Problem.


Zitat von Geldrausch: Du bezahlst Spread und Finanzierungskosten an den Anbieter.

Und noch eine Gebühr on top.


Zitat von Geldrausch: Du wirst bei einer Regionalbörse im regulären Orderbuch eher vom Händler abgezockt als von einem seriöusen CFD Anbieter bei einer Nasdaq Aktie.

Du wirst immer abgezockt beim Aktienkauf. Ich kann das Buch "Flash Boys" von Michael Lewis dazu empfehlen. Als CFD-Käufer steht man dabei ganz am Ende der Abgezockten, denn der Broker hat die Möglichkeit durch den Kauf der Aktien als Hedge, auch noch ein Geschäft zu machen von dem du garnichts mitbekommst. Er verkauft(payment for order flow) z.B. gegen eine Gebühr deine Order an die HFT-Buden.

Ganz am Ende des Kaufs und nach der regulären Abzockerei von allen Seiten, nachdem alle ihr Geld verdient haben, stellt dir dein Broker dann einen Wettschein für deine paar CFD aus. Beim Verkauf wird das ganze Spielchen dann nochmal abgezogen.
Avatar
06.06.18 20:28:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.924.285 von Geldrausch am 06.06.18 19:01:54Hallo,

zur Diskussion IB Future- vs. CFD Kurse auf Aktienindizes (Dax, etc....):

Richtig ist, bei IB kannst du Future und CFD handeln. Und IB gibt an, die Kursstellung des Futures als Underlying zu haben und nennt dann eine Berechnungsformel auf deren Basis der CFD Kurs generiert wird. Soweit die Theorie- Spread vom Future sollte also nicht vom Spread des CFD abweichen...

Ich habe mir die Mühe gemacht und beobachtet, dass der Spread im CFD nicht immer gleich dem des Furures ist. IB wirbt zwar damit gute, auf Futures basierende Kurse für den CFD Handel zu stellen.... soweit die Theorie....

Stellt sich die Frage, warum lässt IB die CFD Kunden nicht auf den Originalfuturekursen die CFD handeln oder zumindest analog den Futurekursen wie bei Activ Trades? Bevor jetzt alle laut aufschreien... CFD Broker dürfen keine Futurekurse anbieten... sei angemerkt, der CFD Kunde könnte genau wie der Futurekunde bei IB für ´nen Appel und n´Ei die Futurekurse kostenpflichtig für den CFD Handel abonnieren und dann auf diesen exakteren Kurse CFD handeln.
Frage: Warum macht IB das nicht? @bomike: du wirst vermutlich die Antwort haben😋

Hinzu kommt, dass die CFD über IB UK gehandelt werden und IB leistet sich hier den Luxus die CFD Kurse allen ernstes nur von 9.00 Uhr - 22.00 Uhr laufen zu lassen und zwar für alle CFD- und das selbst bei CFD Aktienindizes wie den S&P 500 oder den Dow, die im Future 24/5 gehandelt werden.

Warum ist das nun ein Aufreger? Weil so im CFD ganz andere Schlusskurse existieren als im Future, auf denen zB. Pivotpunkte errechnet werden. In den kurzfristigen Zeiteinheiten stimmen z.B. die EMA im CFD nicht mit denen des Futures überein usw, die Eröffnungkurse, die Tageshoch- und Tagestiefkurse stimmen nicht mit den Futures überein.... man sollte es in den kleinen Zeiteinheiten bei IB besser lassen Indikatoren in dem Glauben einzusetzen, dass im CFD schon alles so laufen würde wie im Future.
Bsp: Wenn der Future an die 200 er EMA läuft und dann abprallt, kann der CFD auf diesen Future sich hinsichtlich des Anlaufen´s der vermeintlich identischen EMA noch im Chartnirvana befinden (aufgrund der stark abweichenden Handelszeiten von Future zu CFD). Das hat dann den Effekt, dass der Future an der 200 EMA abprallt und dreht und im CFD versteht man nicht, warum der Kurs nun plötzlich dreht.... weil eigentlich ist doch der CFD gerade erst auf dem dem Weg die EMA anzulaufen... cave! mit dem Einsatz von Indikatoren bei IB. Ich würde hier immer den Future analysieren und den CFD sozusagen "blind" handeln. D.h. dort wo ich in den Future einsteigen würde halt in den CFD einsteigen...
Neben den hier angemerkten Holprigkeiten lässt IB sich die CFD´s mit einer saftigen Kommission entlohnen. Je höher die gehandelte Kontraktsumme, desto mehr Kommission.

Hinzu kommt, dass IB sich nie zum von der BaFin verhängten Nachschusspflicht geäußert hat. Ich habe dazu keine Info von IB erhalten und keiner der Whitelabels von IB hat sich dazu geäußert. Hier weiß man nicht genau, woran man ist.

Was will ich sagen... IB hat zwar eine unglaublich große Produktpalette, ist im Aktien CFD Handel sicherlich zu empfehlen aber im Aktienindex CFD Handel in kleineren Zeitieinheiten nicht unbedingt die eierlegende Wollmilchsau...
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06.06.18 22:09:14
Im Prinzip sind wir uns ja hier alle einig. Unabhängig mal von ein paar einzelnen Punkten. CFDs haben doch auch klare Vorteile (mit weniger Geld, am Markt handeln zu können). Und es ist ein einfaches Produkt (kein Terminverfall etc.) und dazu kostenlose Kurse etc.

Das Problem waren die Broker, die früher im großen Stil "abgezockt" haben. Das hat sich schon geändert und zwar nicht ganz unerheblich. Die meißten Broker gehen jetzt fairer mit Ihren Kunden um (durch den Wettbewerb und auch durch besser informierte Händler). Dann kamen aber die binary Optionen auf den Markt, die alles wieder durcheinander gebracht haben... Die neue ESMA Regulierung ist doch einzig und allein gekommen durch das Schweizer Desaster, wo die Broker den Hals nicht vollbekommen haben...und durch die binary options Abzocker.

Ich glaube wir sind uns alle einig, das die ESMA hätte mehr die Broker regulieren sollen und nicht den Händler. Der Ansatz der Hebelreduzierung ist nach meiner Ansicht nicht zielführend. Zumindest nicht solche Extremreduzierung.
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06.06.18 23:52:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.925.038 von Sunny47 am 06.06.18 20:28:48
Zitat von Sunny47: Richtig ist, bei IB kannst du Future und CFD handeln. Und IB gibt an, die Kursstellung des Futures als Underlying zu haben und nennt dann eine Berechnungsformel auf deren Basis der CFD Kurs generiert wird. Soweit die Theorie- Spread vom Future sollte also nicht vom Spread des CFD abweichen...

Ich habe mir die Mühe gemacht und beobachtet, dass der Spread im CFD nicht immer gleich dem des Furures ist. IB wirbt zwar damit gute, auf Futures basierende Kurse für den CFD Handel zu stellen.... soweit die Theorie....

Index-CFD bei IB sind ein Konstrukt aus dem Future und dem Cash-Index. Der CFD-Kurs ist weder gleich dem Future, noch dem Cash-Index. Der CFD hat seinen eigenen Kurs, der zu garnix richtig passt. Wenn dann eher zum Cash, aber mit dem Future-Kurs hat er nix zu tun. Ganz ehrlich, ich habe die Preisfindung von Index-CFD bei IB nie verstanden. Das Einzige was ich verstanden haben ist, dass CFD ggü. Futures sauteuer sind.


Zitat von Sunny47: Stellt sich die Frage, warum lässt IB die CFD Kunden nicht auf den Originalfuturekursen die CFD handeln oder zumindest analog den Futurekursen wie bei Activ Trades?

Das hat wohl etwas mit dem extrem konserverativen Risikomanagement von IB zu tun. Die trauen keinem Kunden etwas zu. Zu recht! Also sichern sie sich bei jedem einzelnen Trade so ab, dass sie NIE Gefahr laufen einen Verlust zu machen. Und Index-CFD hedgen sie nicht mit Futures. Da machen das irgendwie anders. Selbst die CFD-Hebel bei IB entsprechen schon immer dem Rahmen, den die ESMA vorschlägt. Außerdem gibt es einen Deckel bei den Positionsgrößen.


Zitat von Sunny47: Hinzu kommt, dass die CFD über IB UK gehandelt werden und IB leistet sich hier den Luxus die CFD Kurse allen ernstes nur von 9.00 Uhr - 22.00 Uhr laufen zu lassen und zwar für alle CFD- und das selbst bei CFD Aktienindizes wie den S&P 500 oder den Dow, die im Future 24/5 gehandelt werden.

Ja, etwas seltsam. Erklären könnte man es damit, dass der Cash-Index mit in den CFD-Kurs einfließt. Aber um 9:00 Uhr MEZ, gibt es keinen Dow Jones-Index Kurs. Keine Ahnung was IB da berechnet. Finds alles etwas undurchsichtig. Vielleicht sitzen aber auch in UK IB-Praktikanten und checken alle CFD-Orders. Nachts arbeiten die nicht. An UK-Feiertagen übrigens auch nicht! :D


Zitat von Sunny47: Warum ist das nun ein Aufreger? Weil so im CFD ganz andere Schlusskurse existieren als im Future, auf denen zB. Pivotpunkte errechnet werden. In den kurzfristigen Zeiteinheiten stimmen z.B. die EMA im CFD nicht mit denen des Futures überein usw, die Eröffnungkurse, die Tageshoch- und Tagestiefkurse stimmen nicht mit den Futures überein.... man sollte es in den kleinen Zeiteinheiten bei IB besser lassen Indikatoren in dem Glauben einzusetzen, dass im CFD schon alles so laufen würde wie im Future.

Wie gesagt, Index-CFD orientieren sich bei IB eher an den Cash-Indizes. Ich sagte ja schon, mir ist der CFD-Kurs schleierhaft, weil er eigentlich zu nix passt. Außer bei Aktien natürlich. Da ist alles 1:1.


Zitat von Sunny47: Neben den hier angemerkten Holprigkeiten lässt IB sich die CFD´s mit einer saftigen Kommission entlohnen. Je höher die gehandelte Kontraktsumme, desto mehr Kommission.

So sieht´s aus. Index-CFD sind bei IB sehr teuer! Liegt wahrscheinlich auch daran, dass IB diese CFD eigentlich nur anbietet, weil´s der europäische Markt verlangt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass IB selber auf den Müll überhaupt keinen Bock hat und auch die Umsätze bei CFD relativ gering sind. Nicht umsonst hat IB jahrelang gebraucht, um überhaupt mal CFD anzubieten.


Zitat von Sunny47: Hinzu kommt, dass IB sich nie zum von der BaFin verhängten Nachschusspflicht geäußert hat. Ich habe dazu keine Info von IB erhalten und keiner der Whitelabels von IB hat sich dazu geäußert. Hier weiß man nicht genau, woran man ist.

Die Nachschußpflicht bei CFD gibt es bei IB noch. Sollte man davon betroffen sein, bedient sich IB solange an deinem Cash auf dem IB-Konto/Konten und verkauft solange deine, falls vorhanden, offenen Positionen, bis die Schuld beglichen ist. Fehlt immer noch was, verzichtet IB darauf, aber du wirst dann rausgeworfen und nie wieder Kunde dort.


Zitat von Sunny47: Was will ich sagen... IB hat zwar eine unglaublich große Produktpalette, ist im Aktien CFD Handel sicherlich zu empfehlen aber im Aktienindex CFD Handel in kleineren Zeitieinheiten nicht unbedingt die eierlegende Wollmilchsau...

Das ist richtig. IB will das aber auch irgendwie garnicht. Siehe oben. ;)
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07.06.18 08:03:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.919.584 von Spine am 06.06.18 11:36:36
Zitat von Spine: Mal auf dem Teppich bleiben, bevors jetzt völlig absurd wird.


Ich bin vollkommen bei dir. Es ist absurd. Aber bei der EU-Bürokratie muss man mit jeder Absurdität rechnen.

P.S. Wer vor dem Brexit mit einem 30.000 €-Konto FDAX Long war, dessen Konto war am nächsten Morgen platt.
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07.06.18 11:31:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.927.828 von IvyMike am 07.06.18 08:03:24
Zitat von IvyMike:
Zitat von Spine: Mal auf dem Teppich bleiben, bevors jetzt völlig absurd wird.


Ich bin vollkommen bei dir. Es ist absurd. Aber bei der EU-Bürokratie muss man mit jeder Absurdität rechnen.

P.S. Wer vor dem Brexit mit einem 30.000 €-Konto FDAX Long war, dessen Konto war am nächsten Morgen platt.

Wessen Schuld ist das? Broker? Market-Maker? ESMA? Walter Steinmeier? Wladimir Putin?

Oder vielleicht doch die des Anlegers, weil sein Risikomanagement nicht berücksichtigt, dass man bei derart kursbeeinflussenden Events besser 100% cash hält oder seine Positionen absichert. Das katastrophale Moneymanagement kommt dann noch dazu.

Die ESMA/Bafin kann jetzt leider nicht auch noch die Dummheit der Menschen regulieren. Sie kann nur dafür sorgen, dass die Dummen nicht Haus und Hof verzocken, weil sie auf raffinierte, betrügerische Market Maker reingefallen sind.

Aber so ist das schon immer. Wenn man gewinnt ist man der König und wenn man verliert, sind immer die Anderen dran schuld.
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17.06.18 06:16:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.917.781 von IvyMike am 06.06.18 08:27:07
Zitat von IvyMike:
Zitat von bomike: Futures werden nicht zusätzlich von der EU reguliert. Futures sind schon reguliert. Wir sollten nicht übertreiben.... :)


Der Ursprung der CFD-Regulierung ist hier nachzulesen. Ein ganz Schlauer wollte da Anfang 2015 Long EUR/CHF sein. Das ging schief, IG wollte den Nachschuss, da hat er sich flennend an Herr Gabriel gewandt und um Schutz der Sozialisten gebeten.

Dasselbe kann beim Future auch passieren. Und dann geht es ganz schnell. Warum sollen Privatleute den spekulieren? Ist böse und sozialschädlich. Also gibts ein Verbot von Futures für Privatleute.

Die EU driftet immer mehr Richtung UdSSR und das ist der logische nächste Schritt.


Die EU ist doch nur ein Unternehmen der Amis, um Europa, besonders Deutchland, zu schröpfen, hat rein nichts mit der UDSSR am Hut.
4 Antworten
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17.06.18 16:32:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.002.528 von Mona_1 am 17.06.18 06:16:24
Zitat von Mona_1: Die EU ist doch nur ein Unternehmen der Amis, um Europa, besonders Deutchland, zu schröpfen, hat rein nichts mit der UDSSR am Hut.


Compact-Leser? Mitglied bei der thüringischen Afd?:laugh:
Die Europäer machen sich schon selbst kaputt, da müssen die Amerikaner gar nichts tun.
Im Übrigen ist die EU tatsächlich organisiert wie die UdSSR: Ein demokratisch nicht legitimierter extrem privilegierter Bürokratenapparat an der Spitze einer Art Staatenvereinigung, wobei die Staaten mehr und mehr zu unselbständigen Provinzen degradiert werden.
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18.06.18 03:10:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.004.434 von IvyMike am 17.06.18 16:32:26
Zitat von IvyMike:
Zitat von Mona_1: Die EU ist doch nur ein Unternehmen der Amis, um Europa, besonders Deutchland, zu schröpfen, hat rein nichts mit der UDSSR am Hut.


Compact-Leser? Mitglied bei der thüringischen Afd?:laugh:
Die Europäer machen sich schon selbst kaputt, da müssen die Amerikaner gar nichts tun.
Im Übrigen ist die EU tatsächlich organisiert wie die UdSSR: Ein demokratisch nicht legitimierter extrem privilegierter Bürokratenapparat an der Spitze einer Art Staatenvereinigung, wobei die Staaten mehr und mehr zu unselbständigen Provinzen degradiert werden.



memetisch verblendet? vielleicht auch mal lernen was "DEMOKRATIE" bedeutet.Belassen wir es dabei.
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18.06.18 03:52:33
Wenn die ESMA nach der Pfeiffe der USA handeln würde, dann wären CFDs verboten.
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18.06.18 13:35:05
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.522.239 von suuperbua am 11.04.18 22:07:06
Zitat von suuperbua: kauf dir halt einen (knockout) optionsschein

KO-Scheine wären noch die einzige Alternative zu CFDs.
Da hat man es wenigstens selbst in der Hand wann/ob eine Position geschlossen wird.

Natürlich sind diese Dinger nur dann sinnvoll, wenn man keine knall-engen-KO-Levels nimmt, bei denen man sehr schnell, wenns mal in die falsche Richtung geht, ausgeknockt wird.

Ansonsten muss man bei CFDs ausrechnen wieviele Kontrakte man jetzt noch nehmen kann, um eine gleich große Pufferzone pro Kontrakt zu haben wie bisher.

Beispiel:
Habe ich bisher bei ca.1/6 des Kontowertes für die Marginhinterlegungen genutzt (bei Index usw.2%-Margin), dann kann ich bei neu 5%-Margin-Hinterlegung nur noch 3/4 so viele Kontrakte nehmen.
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18.06.18 13:52:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.005.871 von Mona_1 am 18.06.18 03:10:18
Zitat von Mona_1: memetisch verblendet?


Diesen Vorwurf kann man natürlich auch an den Absender zurückgeben.

Die USA hat an der ESMA-Regulierung sicherlich kein Interesse. Diese betrifft ja doch mehr den Kleinanleger, wenn man bomike glauben kann. Und die sind ja seiner Meinung nach nur ein Vogelschiss im gesamten Finanzgeschäft. Der USA-Markt interessiert sich nicht für europäischen Vogelschiss.

Ich glaube, dass die ESMA von den Deutschen und den Franzosen bzw. deren Bankenlobby dominiert wird, wenn auch ein Holländer den Vorsitz hat. Es geht um den Schutz von fragwürdigen Produkten der europäischen Bankster.

Wenn es um den Schutz der (Klein-)Anleger gegangen wäre, hätte man die Konditionen der CFDs in vernünftigen Rahmen angepasst und vor allem den CFD-Handel von Brokerseite reguliert. bomike hat dazu ja einige gute Vorschläge gemacht.

So soll aber nur das Geschäft der Bankenkonkurrenz, die unbestritten auch viele schwarze Schafe aufweist, eingedämmt, evt. auch zerstört werden.

Wenn einige CFD-Spekulanten jetzt zu außereuropäische Broker wechseln wollen, sollten sie diese aber vorher genau unter die Lupe nehmen, bevor sie auch nur einen Euro dorthin überweisen.
1 Antwort
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18.06.18 17:48:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.008.988 von popuphasser am 18.06.18 13:52:13
Zitat von popuphasser:
Zitat von Mona_1: memetisch verblendet?


Diesen Vorwurf kann man natürlich auch an den Absender zurückgeben.

Die USA hat an der ESMA-Regulierung sicherlich kein Interesse. Diese betrifft ja doch mehr den Kleinanleger, wenn man bomike glauben kann. Und die sind ja seiner Meinung nach nur ein Vogelschiss im gesamten Finanzgeschäft. Der USA-Markt interessiert sich nicht für europäischen Vogelschiss.

Ich glaube, dass die ESMA von den Deutschen und den Franzosen bzw. deren Bankenlobby dominiert wird, wenn auch ein Holländer den Vorsitz hat. Es geht um den Schutz von fragwürdigen Produkten der europäischen Bankster.

Wenn es um den Schutz der (Klein-)Anleger gegangen wäre, hätte man die Konditionen der CFDs in vernünftigen Rahmen angepasst und vor allem den CFD-Handel von Brokerseite reguliert. bomike hat dazu ja einige gute Vorschläge gemacht.

So soll aber nur das Geschäft der Bankenkonkurrenz, die unbestritten auch viele schwarze Schafe aufweist, eingedämmt, evt. auch zerstört werden.

Wenn einige CFD-Spekulanten jetzt zu außereuropäische Broker wechseln wollen, sollten sie diese aber vorher genau unter die Lupe nehmen, bevor sie auch nur einen Euro dorthin überweisen.


Da gebe ich mal den Popuphasser 100% (hört hört)
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07.07.18 23:31:42
Nachtrag: Ich habe soeben erfahren, dass auch ein Ausweichen auf einen nicht der ESMA-Regulierung unterliegenden Broker nichts nützt. Laut Angabe meines deutschen Brokers, wird das Herkunftsland des Kunden zu Grunde gelegt. Warten wir den August ab
12 Antworten
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08.07.18 09:40:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.162.196 von ftnet305 am 07.07.18 23:31:42die Regulierungen der ESMA haben einen langen Arm können aber nicht alles umsetzten.

Wer soll mich überwachen, wenn ich auf einer Russischen oder aisatischen Broker Seite ein Handelskonto eröffne?

Das einzige wäre das die ausländischen Broker allgemein Ausländer nicht als Kunde zulassen, sodern kein Wohnsitz im entsprechenden Land vorhanden ist. Das wäre aber keine Regulierung seitens der ESMA.

So und jetzt habe ich eine Briefkastenadresse in HK und was will die ESMA machen??
10 Antworten
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09.07.18 12:31:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.162.196 von ftnet305 am 07.07.18 23:31:42@ftnet305 ja das ist derzeit alles noch etwas undurchsichtig. Ich habe aber dennoch noch einmal einen Versuch gewagt und durch Zufall gesehen, dass ich bei meinem Broker XM bei denen ich zuvor auch schon ein Live Konto hatte die Spracheinstellung auf English (AU) einstellen konnte und somit also praktisch in Australien trade.

Möglicherweise kann ich die Regulierungen ja so umgehen ohne mich bei einem ganz unbekannten Broker irgendwo in Asien anmelden zu müssen.

Aber im August werden wir wohl alle schlauer sein.
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09.07.18 13:08:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.162.940 von Chris_M am 08.07.18 09:40:50
Zitat von Chris_M: die Regulierungen der ESMA haben einen langen Arm können aber nicht alles umsetzten.

Wer soll mich überwachen, wenn ich auf einer Russischen oder aisatischen Broker Seite ein Handelskonto eröffne?

Das einzige wäre das die ausländischen Broker allgemein Ausländer nicht als Kunde zulassen, sodern kein Wohnsitz im entsprechenden Land vorhanden ist. Das wäre aber keine Regulierung seitens der ESMA.

So und jetzt habe ich eine Briefkastenadresse in HK und was will die ESMA machen??

Ein kleiner Hobbyzocker mit einem 1000 Euro-Konto will Hebel 400, weil sich die wilde Zockerei sonst nicht lohnt. Er eröffnet für 3000 Euro eine Briefkastenfirma in HK und zahlt dafür ca. 1500 Euro pro Jahr Gebühren. Endlich kann er wieder zocken, da er in Sibirien einen grundehrlichen Hebel 400-Market Maker gefunden hat.

Herr, lass Hirn vom Himmel fallen.
9 Antworten
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09.07.18 13:31:04
Und wer sagt dass alle nur mit einem 1000€ Konto handeln?

Der Hebel kann gar nicht groß genug sein wenn ich weiß was ich tue! Das hat was mit MM zu tun. Dass das der Hobbytrader/Anfänger aber nicht versteht kann man ja überall lesen!
1 Antwort
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09.07.18 13:46:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.169.099 von Tradi13 am 09.07.18 13:31:04
Zitat von Tradi13: Und wer sagt dass alle nur mit einem 1000€ Konto handeln?

Der Hebel kann gar nicht groß genug sein wenn ich weiß was ich tue! Das hat was mit MM zu tun. Dass das der Hobbytrader/Anfänger aber nicht versteht kann man ja überall lesen!

"Analysen zum CFD-Handel in verschiedenen EU-Staaten hätten gezeigt, dass in 74 bis 89 Prozent der Kleinanlegerkonten üblicherweise Anlageverluste verzeichnet werden, wobei der durchschnittliche Verlust pro Kunde zwischen 1600 und 29.000 Euro beträgt."

Ab 10.000 Euro kann man ohne weiteres Futures handeln. Und mit 29.000 Euro erst recht! CFD mit absurd hohen Hebeln, sind definitiv für kleine Hobbyzocker konzipiert und sonst niemanden. Profis fassen das Zeug nicht mit der Kneifzange an, selbst wie sie über ein grandioses "MM" verfügen.
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09.07.18 14:35:13
Es stimmt mit Sicherheit dass kein Profi reine CFD stimmt handelt. Der übliche Anfänger daddelt in der Regel im DAX oder im Fdax rum.
Dass sich im Forex-Bereich nur Anfänger tummeln würde ich jetzt aber nicht unbedingt unterschreiben! Allein weil den Futures in diesem Bereich das Volumen fehlt!

Im übrigen hat das nichts mit grandiosem MM zu tun sondern eher mit den Basicskills. Wer das nicht verstanden hat wird auch sonst nicht erfolgreich im Markt agieren können, denn dann fehlt das Verständnis für die Risiken im Markt gänzlich
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09.07.18 17:48:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.168.940 von Spine am 09.07.18 13:08:30Ich denke du weiß wie mein Post gemeint war .. gerade diejenigen die die ESMA Regulierung nicht als Schutz der Anleger sehen und rumjammern ..

Sie müssen ja nicht mal nach HK gehen, können ja auch nach Dubai zu Koko auswandern XD
8 Antworten
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09.07.18 21:05:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.171.022 von Chris_M am 09.07.18 17:48:37
Zitat von Chris_M: Sie müssen ja nicht mal nach HK gehen, können ja auch nach Dubai zu Koko auswandern XD


Koko ist doch ein Profi, der handelt keine CFDs nur Futures. Genau wie die meisten anderen Profi-Coaches. Da ist dann der Amateur-Trader gut aufgehoben, mit kleinem Konto und engen Stopps lernt er dann, wie er sein Konto in kürzester Zeit vervielfacht. Mit Futures ist das ja alles kein Problem, denn er hat ja faire Bedingungen (ups, jetzt hätte ich mich bald verschluckt vor Lachen) und günstigste Konditionen.
Es ist ja so einfach Millionär zu werden. Unsere Profis (und Coaches) zeigen es uns ja jeden Tag.
Übrigens bei Futures stehen bei den Kleinkonto-Tradern 10% Verlierer 90% Gewinner gegenüber.
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09.07.18 21:11:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.171.022 von Chris_M am 09.07.18 17:48:37Hallo Leute,
bei WHS könnt ihr mit einem Anfangskonto mit 2500 € den Minidax-Future (1P = 5€) handeln.
Margin z.Z. ca 1500 €. Also ist Vorsicht geboten.
Futures sind fair und ohne Betrug. Warum haben so viel Trader Angst vor dem Future?
Meine Vermutung: Fehlende Information.
Das klappt wunderbar und ist transparent. Den CFD-Sch...? kannst du dann
glatt vergessen.

Handuhr :)
6 Antworten
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09.07.18 21:23:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.172.696 von Handuhr am 09.07.18 21:11:49"bei WHS könnt ihr mit einem Anfangskonto mit 2500 € den Minidax-Future (1P = 5€) handeln.
Margin z.Z. ca 1500 €. Also ist Vorsicht geboten."

Der Thread Eröffner schrieb "wo kann ich noch mit einem großem Hebel traden"

mit 2500 Cash Konto und 1500 Euro Margin ist der Hebel aber nicht sonderlich groß.. aber nvm. betrifft mich ja nicht.
4 Antworten
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09.07.18 21:37:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.172.828 von Chris_M am 09.07.18 21:23:38Mein Beitrag war für Kleintrader gedacht, die keine FDs mehr anfassen wollen.
Da ist ja nur Betrug im Spiel. Das gibt es nicht bei Futures.
Zu wissen, dass man nicht beschi...... wird, motiviert viel mehr zum Handel.

Ich handle keine CFDs mehr.Dax Minifuture ist angesagt. Bin damit voll zufrieden.
Vielleicht mache ich im Herbst wieder einen Thread dazu.

Handuhr :)
3 Antworten
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09.07.18 21:38:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.172.972 von Handuhr am 09.07.18 21:37:15FDs >>> CFDs sorry
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09.07.18 21:39:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.172.972 von Handuhr am 09.07.18 21:37:15
Zitat von Handuhr: Vielleicht mache ich im Herbst wieder einen Thread dazu.

Handuhr :)


Echtgeld Konto? Freue mich dann mitlesen zu können ohne lästige Kommentare ;)
1 Antwort
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09.07.18 21:46:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.173.026 von Chris_M am 09.07.18 21:39:50Yes ! :):kiss::laugh::lick::look::cool::p:yawn:;)

😀
Avatar
09.07.18 22:10:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.172.696 von Handuhr am 09.07.18 21:11:49
Zitat von Handuhr: Hallo Leute,
bei WHS könnt ihr mit einem Anfangskonto mit 2500 € den Minidax-Future (1P = 5€) handeln.
Margin z.Z. ca 1500 €. Also ist Vorsicht geboten.


Wie willste denn mit nur einem Kontrakt vernünftig handeln können. Es gibt nicht nur Trendtage, wie zuletzt. Da verdient man immer.
Und vergiss nicht zu erwähnen, dass man auch Börsengebühren, Gebühren für den Datenlieferanten und für die Handels-Platform zu zahlen hat.
Um Futures erfolgreich handeln zu können, sollte man schon etwas mehr auf der hohen Kante haben.
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09.07.18 23:19:58
Handuhr handelt nur Demo! Da spielen die Kosten keine Rolle und zur Not macht man halt ein neues Konto auf
1 Antwort
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11.07.18 14:22:11
Information von IC-Markets, nachdem mein Broker mir weißmachen wollte, dass Nicht-EU-Broker hinsichtlich ESMA-Regulierung auf die Staatsbürgerschaft abstellen würden. Dies ist laut Chat nicht der Fall.

Can you please tell me if ICMarkets will apply the ESMA rules in regard to citizenship of the client?

No - We are regulated by ASIC and so are not required to make any changes currently

Ok, this is what I thought. A German broker just wanted to tell me this story. Thanks for the correct information
4 Antworten
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11.07.18 16:39:16
Ich sehe es schon, es könnte ein einträgliches Geschäft werden irgendwelche Offshore-Ballerbuden zu betreiben, nur weil einige keine Ahnung von vernüftigem Risk- und Moneymanagement haben.

Wem 1.500 € Margin für 5 € pro Punkt schon zu viel ist, bei dem ist die Pleite vorprogrammiert.
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14.07.18 23:42:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.186.775 von ftnet305 am 11.07.18 14:22:11
Zitat von ftnet305: Information von IC-Markets, nachdem mein Broker mir weißmachen wollte, dass Nicht-EU-Broker hinsichtlich ESMA-Regulierung auf die Staatsbürgerschaft abstellen würden. Dies ist laut Chat nicht der Fall.

Can you please tell me if ICMarkets will apply the ESMA rules in regard to citizenship of the client?

No - We are regulated by ASIC and so are not required to make any changes currently

Ok, this is what I thought. A German broker just wanted to tell me this story. Thanks for the correct information


Was Dein Deutscher Broker gesagt hat, stimmt nicht. Broker außerhalb der EU haben gar nichts mit der ESMA zu tuen. Das Gegenteil ist sogar richtig. Ein EU Broker der Kunden außerhalb der EU annimmt, muß diesen sogar auch die Hebelbeschränkung antuen. Anders formuliert: Jeder EU Broker muß bei jeden Kunden die neue Hebelregelung anwenden, unabhängig aus welchen Land der Kunde kommt.

Offshore Broker dürfen jeden Kunden annehmen und er kann machen was er will. Er darf den Kunden nur nicht aktiv ansprechen bzw. bewerben. Er muß gegenüber EU Kunden passiv auftreten.
3 Antworten
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16.07.18 15:33:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.215.884 von bomike am 14.07.18 23:42:22@bomike

ja man muss da einfach etwas finderisch werden. Ich habe bei meinen Broker XM zum Beispiel einfach ausprobiert ein neues Konto mit Spracheinstellung australisches Englisch zu eröffnen und kann die ESMA wohl so auch umgehen.

Wer sucht der findet...ein Sprichwort, das auch in dieser Situation ein ganzes Stück Wahrheit beinhaltet.
2 Antworten
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16.07.18 16:23:48
Diese „Lösung“ halte ich für sagen wir es mal vorsichtig sehr schwammig.
Spätestens wenn du im Plus sein solltest und dein Geld auf ein Konto in Europa überweisen lassen wirst wird der Broker sich winden. Er wird anführen du hättest nicht mit solchen Hebeln handeln dürfen und du bekommst gar nichts!
Es gibt Lösungen! Das ist sicher keiner
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16.07.18 17:20:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.224.447 von Mecklenburg91 am 16.07.18 15:33:28
Zitat von Mecklenburg91: @bomike

ja man muss da einfach etwas finderisch werden. Ich habe bei meinen Broker XM zum Beispiel einfach ausprobiert ein neues Konto mit Spracheinstellung australisches Englisch zu eröffnen und kann die ESMA wohl so auch umgehen.

Wer sucht der findet...ein Sprichwort, das auch in dieser Situation ein ganzes Stück Wahrheit beinhaltet.


Die Spacheinstellung spielt keine Rolle. Es zählt ausschließlich das der Broker in der EU sitzt. Die ESMA Regelungen betreffen den Broker (nicht woher der Kunde kommt). Auch wenn Du Australier bist und zu einen EU Broker gehst, hast Du die Hebelreduzierung.
1 Antwort
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16.07.18 18:23:25
Stimmt so nicht ganz! Die Frage ist wo der Broker reguliert ist!

Ist er in Europa reguliert dann stimmt was du sagst. Viele Broker sind aber auch z.B. in Dubai oder Australien reguliert. Oder sogar über mehrer Tochterfirmen überall. Wer den Kunden dann letztendlich „bekommt“ entscheidet der Broker selbst. Komme ich aus der EU wird er mich aber nicht an die australische Tochterfirma durchleiten. Denn er möchte ja nicht z.B. seine FCA Regulierung verlieren. Die australische Tochterfirma nimmt mich dann als Kunde gar nicht, auch wenn ich das möchte.

Ändert man jetzt die Sprache gehen viele Broker erst einmal davon aus man kommt aus dem Land der eingestellten Sprache. Rechtlich ändert die Sprache aber nichts.

Ich weiß etwas kompliziert, aber Bomike mit deinem Durchblick verstehst du es sicher
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16.07.18 19:08:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.226.094 von Tradi13 am 16.07.18 18:23:25
Zitat von Tradi13: Stimmt so nicht ganz! Die Frage ist wo der Broker reguliert ist!

Ist er in Europa reguliert dann stimmt was du sagst. Viele Broker sind aber auch z.B. in Dubai oder Australien reguliert. Oder sogar über mehrer Tochterfirmen überall. Wer den Kunden dann letztendlich „bekommt“ entscheidet der Broker selbst. Komme ich aus der EU wird er mich aber nicht an die australische Tochterfirma durchleiten. Denn er möchte ja nicht z.B. seine FCA Regulierung verlieren. Die australische Tochterfirma nimmt mich dann als Kunde gar nicht, auch wenn ich das möchte.

Ändert man jetzt die Sprache gehen viele Broker erst einmal davon aus man kommt aus dem Land der eingestellten Sprache. Rechtlich ändert die Sprache aber nichts.

Ich weiß etwas kompliziert, aber Bomike mit deinem Durchblick verstehst du es sicher


Bin voll bei Dir. Die Spracheinstellung ist natürlich deswegen schon egal, weil man ja eine Kontoeröffnung und Identifizierung machen muß. Und zwar vor dem Handel. EU Broker= Hebelreduzierung für alle Kunden auf der Welt, egal welche Sprache man einstellt. Broker auf Tahiti, nimmt alles und jeden ohne Hebelredizierung, auch hier ist die Spracheinstellung egal, weil er sowieso machen kann was er will.
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16.07.18 21:16:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.173.614 von Tradi13 am 09.07.18 23:19:58@ Tradi 13

Ich habe Dir keinerlei Anlass zu Deiner Äußerung in Nr. 62 gegeben.
Hat Dich der Neid des Erfolglosen getrieben?

Deine hämische Art sagt viel über Deinen Charakter aus.

Wer im Internet ein Vollpfosten ist, ist es mMn auch im realen Leben.

Wirst Du aber leider nicht kapieren. :confused:

Handuhr :)
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16.07.18 21:41:05
Doch hast du! Wer sich als großer erfolgreicher Trader aufspielt und dies mit lückenhaftem Demohandel beweisen will der verdient leider nur Spott
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16.07.18 22:04:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.227.534 von Tradi13 am 16.07.18 21:41:05
Zitat von Tradi13: Doch hast du! Wer sich als großer erfolgreicher Trader aufspielt und dies mit lückenhaftem Demohandel beweisen will der verdient leider nur Spott


Nicht nur ein Demokonto, es waren mehrere....
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17.07.18 18:16:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.225.533 von bomike am 16.07.18 17:20:16Ich denke schon, dass es einen Einfluss hatte. Schließlich bin ich nach der Einstellung der Spracheinstellung auf eine etwas andere Domain bekommen. Möglichweise ist das auch der Grund warum ich hier noch mit den höheren Hebel handeln kann.

Mir soll es aber auch egal, wichtig ist mir nur, dass ich mit meine Strategie beibehalten kann und auch in Zukunft meine 50er und 100er Hebel verwenden kann.
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17.07.18 20:56:10
Eben du wurdest zum „australischen“ Broker weitergeleitet.
Wo liegt jetzt dein Geld in Europa oder wo sonst? In Australien gibt es im übrigen z.B. Auch noch die Nachschusspflicht. Mir wäre das suspekt! Erbsenpickerei lässt dein Broker sicher nicht zu. Ergo bekommst du im Gewinnfall auch kein Geld. Dann bringt der große Hebel rein gar nichts!
Es gibt Möglichkeiten die ESMA Regulierung zum Umgehen, das ist aber mit Sicherheit keine vernünftige
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18.07.18 11:59:05
!
Dieser Beitrag wurde von MODelfin moderiert. Grund: unerlaubte Werbung
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18.07.18 12:39:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.236.738 von Tradi13 am 17.07.18 20:56:10@Tradi13 was wäre denn deiner Meinung nach sonst noch eine attraktivere Lösung? Ich bin immer offen für neue Vorschläge.

Aber ich bin mit meiner jetzigen Lösung eigentlich sehr zufrieden, zumal ich ja auch schon mit dem Broker vertraut bin, da ich schon seit über einen Jahr dort trade. Meine trades sichere ich übrigens immer mit einem SL ab. ;)
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18.07.18 14:22:25
Ohne dir zu Nahe treten zu wollen: du solltest dich erst einmal mit den Grundlagen vertraut machen! Es ist erschreckend zu lesen „ meine Trades sichere ich übrigens immer mit einem SL ab“ . Genau das ist einer der Gründe warum die ESMA neue Regelungen erlassen hat! Viele wissen gar nicht was sie tun und wollen trotzdem beim Spiel der Großen mitmachen! Geht es dann schief ist das Gejammer groß!

Ein SL schützt, wenn es die Nachschusspflicht gibt wie z.B. in Australien, nicht vor einem Nachschuss! Was machst du denn wenn der Markt eine Gap hat? Flashcrash, Blackswan... ? Schon mal davon gehört? Ach der „Frankencrash“ ist zum Glück ja schon Jahrzehnte weg, da kann sich ja schon keiner mehr daran erinnern.

Wenn man denn weiß was man tut dann gibt es diverse sinnvolle Möglichkeiten die Regelungen zu umgehen. Man kann einige auch hier im Forum lesen. Ich werde diese aber nicht mehr wiederholen, da es für den ein oder anderen vielleicht sogar besser ist diese nicht zu kennen und wer sich wirklich mit der Materie auseinander setzt wird von selbst drauf kommen
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19.07.18 11:42:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.236.738 von Tradi13 am 17.07.18 20:56:10
Zitat von Tradi13: Eben du wurdest zum „australischen“ Broker weitergeleitet.
Wo liegt jetzt dein Geld in Europa oder wo sonst? In Australien gibt es im übrigen z.B. Auch noch die Nachschusspflicht. Mir wäre das suspekt! Erbsenpickerei lässt dein Broker sicher nicht zu. Ergo bekommst du im Gewinnfall auch kein Geld. Dann bringt der große Hebel rein gar nichts!
Es gibt Möglichkeiten die ESMA Regulierung zum Umgehen, das ist aber mit Sicherheit keine vernünftige


Und die wären? :confused:
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20.07.18 18:42:37
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20.07.18 19:13:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.264.826 von Slipknot79 am 20.07.18 18:42:37
Zitat von Slipknot79: https://multimedia.boerse.ard.de/glaubst-du-an-den-binary-ki…
Beitrag über BO.

Die Kunden hatten einfach kein Glück. ;)
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20.07.18 21:35:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.264.826 von Slipknot79 am 20.07.18 18:42:37
Zitat von Slipknot79: https://multimedia.boerse.ard.de/glaubst-du-an-den-binary-ki…

Beitrag über BO.


Ist ganz witzig, wie dieser Markt und auch CFD Markt besetzt wird. Binäre Optionen werden überwiegend von Israeliis angeboten. CFD Broker sehr häufig von Russen/ Türken und Libanesen/ Jordanier auch Inder sind häufig dabei.

Btw. Sollte mal jeder diesen Beitrag reinziehen. Und jeder der meint CFDs sind super, sollte sich vor Augen halten, das es keinen Unterschied zu binären Optionen gibt. CFDs sind nur anders verpackt, mit den selben Interessen: Der Trader soll sein Geld verlieren. Ich kenne keinen CFD Broker, deren Mitarbeiter keine Provsionen bekommen. Es werden immer Provisionen auf die Einzahlsumme gezahlt. Immer!

Zypern war auch das erste Land, das binäre Optionen reguliert hat. Sonst würde die es gar nicht geben. Sogar der Typ von 24Option, vertraut der Zypernbehörden selbst nicht... Abfegahren
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21.07.18 00:38:48
Und warum handelst du Forex? Sind das keine CFDs?
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21.07.18 01:18:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.266.932 von Tradi13 am 21.07.18 00:38:48
Zitat von Tradi13: Und warum handelst du Forex? Sind das keine CFDs?


Nein sind keine CFDs, habe ich dir aber schon mal erklärt. Gerne nochmal: CFDs ist ein Differenzhandel, daher auch der Name- "Contract for Difference" Der Forexhandel ist ein Kassahandel. Du kauft dort tatsächlich. Auch bekannt unter dem Namen Spotmarkt.

Zwei paar Schuhe...

Des Wegen ist in den USA der CFD Handel verboten und der Forexhandel erlaubt.
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21.07.18 14:36:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.266.989 von bomike am 21.07.18 01:18:08Warum hat denn dann ausgerechnet der Forex Markt mit dem Problem der Bewegung im Schweizer Franken für die Verwerfungen gesorgt?
Von einer allgemein gültigen Preisfindung und deren Akzeptanz aller beteiligten Seiten kann doch nicht die Rede gewsen sein.

Selbst Brexit oder Trumps Wahl haben zwar zu starken Schwankungen gesorgt, für den nicht komplett überhebelten CFD Kunden aber kaum zu Schwierigkeiten geführt.
Ich stelle mich gerne zur Verfügung, um mit dir mal einen Test eines der führenden CFD Anbieters mit einem DAX CFD auf mittelfristige Tradingsicht zu machen.

Da können gerne auch andere Instrumente beteiligt sein, um einen Vergleich zu erhalten.
Wenn du Interesse hast, schreib mir mal ne PM
5 Antworten
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21.07.18 14:38:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.269.182 von Geldrausch am 21.07.18 14:36:30
Zitat von Geldrausch: Selbst Brexit oder Trumps Wahl haben zwar zu starken Schwankungen gesorgt, für den nicht komplett überhebelten CFD Kunden aber kaum zu Schwierigkeiten geführt.


Gemeint waren Kunden die CFDs auf Indices gehalten haben.
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21.07.18 14:54:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.269.182 von Geldrausch am 21.07.18 14:36:30
Zitat von Geldrausch: Warum hat denn dann ausgerechnet der Forex Markt mit dem Problem der Bewegung im Schweizer Franken für die Verwerfungen gesorgt?
Von einer allgemein gültigen Preisfindung und deren Akzeptanz aller beteiligten Seiten kann doch nicht die Rede gewsen sein.

Selbst Brexit oder Trumps Wahl haben zwar zu starken Schwankungen gesorgt, für den nicht komplett überhebelten CFD Kunden aber kaum zu Schwierigkeiten geführt.
Ich stelle mich gerne zur Verfügung, um mit dir mal einen Test eines der führenden CFD Anbieters mit einem DAX CFD auf mittelfristige Tradingsicht zu machen.

Da können gerne auch andere Instrumente beteiligt sein, um einen Vergleich zu erhalten.
Wenn du Interesse hast, schreib mir mal ne PM


ich glaube mich zu erinnern, das es nach dem Frankenschreck schon nicht mehr möglich war bei Ereignissen wie GR Kriese, Brexit und Trump sich großartig zu positionieren. Die Spreads wurden erweitert oder es wurden keine Ask Kurse mehr gestellt. Zumindest war es bei vielen Derivaten der Fall.

Abgesehen davon, das ist meine Meinung, gilt für die meisten die mit hohen Hebel "arbeiten" die 90/90/90 Regel. Mit geringeren Hebel lässt sich auch Geld verdienen ohne permanent die Hose voll zu haben.
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21.07.18 17:07:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.269.182 von Geldrausch am 21.07.18 14:36:30
Zitat von Geldrausch: Warum hat denn dann ausgerechnet der Forex Markt mit dem Problem der Bewegung im Schweizer Franken für die Verwerfungen gesorgt?


Ich verstehe nicht ganz Deine Frage... Mein Beitrag war eine Antwort auf die Frage, ob der Forexhandel auch CFDs sind. Meine Antwort war nein.

Deine Frage betrifft ein ganz anderes Thema. Wenn eine Intervention, einen Devisenmarkt betrifft, (Schweizer Franken), ist es logisch, das diese Intervention hauptsächlich Auswirkungen auf den Schweizer Franken bzw. Devisenmarkt hat. (Logisch) Ob nun diese Intervention Verwerfungen verursacht hat, oder eigentlich die Festsetzung des Schweizer Franken vorher, nicht schon eine Verwerfung war, darüber kann man streiten.

Das diese Auswirkungen erstmal den Hauptmarkt trifft (Kassamarkt = Forex) ist auch deswegen normal, weil der Terminmarkt kaum Umsatz hat, bzw. nur minimalen im Verhältnis zum Kassamarkt.

Das kein Handel stattgefunden hat, ist ein Märchen der CFD Broker. So hat das EBS System überhaupt keine Probleme gehabt. (auch bestätigt, in einer offiziellen Stellungsnahme vom Betreiber des EBS Systems). Das sich Spread etc, ausweiten ist doch ganz normal. JP Morgan hat auch in einer offiziellen Pressemitteilung erklärt, das sie alles im Griff hatten...

Das nach solchen Nachrichten auch Gaps entstehen ist auch ganz normal. Ist beim Futurehandel gang und gebe. Wo ich damals viel Futures gehandelt habe, gab es ständig Limit Downs. Da kamst Du gar nicht raus aus den Positionen, insbesondere bei Indizes.

Ich verstehe nicht, was du ausdrücken willst? Forexmärkte sind gefährlicher als CFD Märkte? Ist natürlich Quark....
2 Antworten
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21.07.18 17:34:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.269.800 von bomike am 21.07.18 17:07:26Was ich sagen will, beides ist das selbe.
Wenn du dich nicht auskennst und du das jeweilige Instrument "falsch" einsetzt, dann wirst du mit beiden auf die Nase fallen.

Wenn du dich mit beiden auskennst, den richtigen Anbieter raussuchst und du das Instrument "richtig" einsetzt, dann sind Forex und CFDs im Vergleich zu anderen Instrumenten hervorragend.

Vor allem, wenn nicht genug Kapital vorhanden ist, um im Futures Markt bequem zu handeln.
1 Antwort
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21.07.18 18:33:27
Forex und CFDs sind bei vielen Brokern und vor allem bei denen über die hier gesprochen wird das Selbe! Theoretisch wenn ich bei EURUSD long gehe kaufe ich Euro, bei Short eben USD. Aber viele Broker nehmen diese Positionen auf die eigene Kappe gehandelt wird rein gar nichts real. Wo ist jetzt der Unterschied zum CFD?

PS: gerade der Futures-Markt auf Forexprodukte ist leider zu illiquide um große Positionen im Daybereich zu handeln.
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21.07.18 18:36:19
Ach ja und da der Forexmarkt keine exakten Werte für ein Asset kennt stellt gleich der Broker die Kurse selbst! Beim CFD-Handel kann es zumindest exakte Preise geben( solange der Broker nicht „betrügt“)
5 Antworten
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21.07.18 19:29:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.269.938 von Geldrausch am 21.07.18 17:34:23
Zitat von Geldrausch: Was ich sagen will, beides ist das selbe.
Wenn du dich nicht auskennst und du das jeweilige Instrument "falsch" einsetzt, dann wirst du mit beiden auf die Nase fallen.

Wenn du dich mit beiden auskennst, den richtigen Anbieter raussuchst und du das Instrument "richtig" einsetzt, dann sind Forex und CFDs im Vergleich zu anderen Instrumenten hervorragend.

Vor allem, wenn nicht genug Kapital vorhanden ist, um im Futures Markt bequem zu handeln.


Ist doch alles richtig. Wer alles richtig einsetzt und einen guten Broker hat, kann Geld machen. Man kann auch Geld mit Futures, Optionen, Aktien, ETFs, Fonds, Zertifikaten, Sportwetten, Pokern und Black Jack machen... etc. :)
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21.07.18 19:38:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.157 von Tradi13 am 21.07.18 18:36:19
Zitat von Tradi13: Ach ja und da der Forexmarkt keine exakten Werte für ein Asset kennt stellt gleich der Broker die Kurse selbst! Beim CFD-Handel kann es zumindest exakte Preise geben( solange der Broker nicht „betrügt“)


Wieso handelst Du denn keine CFDs? Du hast mal geschrieben Du handelst nur Futures? Oder handelst Du doch CFDs?

In Kanada, wo Du ja lebst, sind sie ja auch verboten.. Im Gegensatz zum Forexhandel.. Vielleicht kannst Du uns das erklären wo denn für die Aufsicht der Unterschied ist. ES muß ja einen geben. Sonst wäre ja der CFD Handel in den USA und Kanada nicht verbotem, im Gegensatz zum Forexhandel, der in beiden Ländern erlaubt ist...
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21.07.18 20:21:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.412 von bomike am 21.07.18 19:38:00@bomike
kannst du mir mal deine Motivation erklären, bitte?
3 Antworten
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21.07.18 20:46:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.550 von Geldrausch am 21.07.18 20:21:26
Zitat von Geldrausch: @bomike
kannst du mir mal deine Motivation erklären, bitte?


Wie oft denn eigentlich noch erklären? Jeder kennt doch nun meine Motivation. Gerne nochmal: Ich habe kein Problem mit CFD Brokern. Ich sehe einige Vorteile bei CFD Brokern. Bsp. den Handel mit geringeren Kontraktgrößen. "Admistrativ" einfacher, weil man die Kontraktmonate und Kontraktwechsel nicht beachten muß. Keine Kosten für den Datenfeed und im Forex insbesondere: 24 Stundenhandel.

Da ich aus der Branche komme und vielleicht einen tieferen Einblick als andere hier habe, gibt es aber auch negative Punkte zu berichten. Was mich stört ist, das die meißten hier nicht verstehen, das sie bei einem CFD Broker nicht an einer Börse handeln. Das verstehen viele nicht. Das suggerieren aber die Broker. Zudem verstehen (auch die besser informierten nicht), das sie immer gegen einen Marktemaker handeln, egal ob sie bei einem STP/NDD oder ECN Broker sind.

Wenn jemand sagt, so wie ich, ok ich habe alle Infos, dann kann ich eine Entscheidung treffen, ob ich gegen den Broker handeln will und mich mit dem Broker "anlege" möchte oder nicht. Wenn jemand bei einem CFD Broker handelt, habe ich kein problem damit. Wir sind ein freies Land. Meint er aber, der Broker meint es gut mit einem Händler, dann informiere ich, dass das bullshit ist. Leider ist es so, das nur die Minderheit von Brokern einigermaßen fair sind. Die Mehrheit, insbesondere noch vor paar Jahren, waren reine Abzockerbuden, die mit allen Mitteln agiert haben, das der Trader schneller verliert.
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21.07.18 21:09:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.598 von bomike am 21.07.18 20:46:39Ok, glaubst du, dass jemand, der unlimitiert eine Aktie bei L&S, Tradegate oder einer anderen maklerbetreuten Börse fair behandelt wird?

Die Problematik mit deiner Argumentation aus meiner Sicht ist, dass sie nur verunsichert, weil sie pauschalisiert und nicht hilft.
Der Anfänger braucht den Hinweis darauf, welchen Broker er vermeiden muss, weil dort das Risiko liegt, nicht im Instrument.

Die Frage, ob ein Aktien CFD, der den Kurs der Aktie an der NASDAQ spiegelt, nun ein Kauf "an der Börse" ist, ist zwar rechtlich relevant aber nicht relevant in Bezug auf den Vorgang des Tradens.

Denn wenn Interaktive Brokers innerhalb meines 5 Tage Aktien Swing Trades pleite geht, dann habe ich zwar kein Anrecht auf die Aktie beim CFD, aber weltwirtschaftlich betrachtet wird das in dieser Situation wahrscheinlich irrelevant sein (ansonsten verkaufst du dein CFD bei erkennbarer Schieflage und die Einlagesicherung auf das Marginkonto greift)

Der Hinweis in diesem Thread der meiner Meinung nach relevant ist, ist der Hinweis, das jemand der CFDs handelt und einen viel höheren Hebel braucht als die ESMA erlaubt, mal nachrechnen sollte, ob die Kapitalisierung seines Kontos im Verhältnis zum Risiko der Trades steht, die er macht.

Wer ein 10k Konto hat und mit 2% Risiko pro Trade handelt, riskiert Pro Trade 200 Euro, wenn für diesen Trade oder auch 3 gleichzeitig 10k nicht als Margin ausreichen dann bitte mal Rückmeldung.
1 Antwort
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21.07.18 21:35:18
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.649 von Geldrausch am 21.07.18 21:09:22
Zitat von Geldrausch: Ok, glaubst du, dass jemand, der unlimitiert eine Aktie bei L&S, Tradegate oder einer anderen maklerbetreuten Börse fair behandelt wird?

Die Problematik mit deiner Argumentation aus meiner Sicht ist, dass sie nur verunsichert, weil sie pauschalisiert und nicht hilft.
Der Anfänger braucht den Hinweis darauf, welchen Broker er vermeiden muss, weil dort das Risiko liegt, nicht im Instrument.

Die Frage, ob ein Aktien CFD, der den Kurs der Aktie an der NASDAQ spiegelt, nun ein Kauf "an der Börse" ist, ist zwar rechtlich relevant aber nicht relevant in Bezug auf den Vorgang des Tradens.

Denn wenn Interaktive Brokers innerhalb meines 5 Tage Aktien Swing Trades pleite geht, dann habe ich zwar kein Anrecht auf die Aktie beim CFD, aber weltwirtschaftlich betrachtet wird das in dieser Situation wahrscheinlich irrelevant sein (ansonsten verkaufst du dein CFD bei erkennbarer Schieflage und die Einlagesicherung auf das Marginkonto greift)

Der Hinweis in diesem Thread der meiner Meinung nach relevant ist, ist der Hinweis, das jemand der CFDs handelt und einen viel höheren Hebel braucht als die ESMA erlaubt, mal nachrechnen sollte, ob die Kapitalisierung seines Kontos im Verhältnis zum Risiko der Trades steht, die er macht.

Wer ein 10k Konto hat und mit 2% Risiko pro Trade handelt, riskiert Pro Trade 200 Euro, wenn für diesen Trade oder auch 3 gleichzeitig 10k nicht als Margin ausreichen dann bitte mal Rückmeldung.


Ich geb Dir in allen Punkten recht. Bin da voll bei Dir.

Anzumerken ist nur, wenn IB Pleite gehen würde, und damit der größte Eigenhändler der Welt (IB ist Tochter der Timberhill Group) dann wirkt sich das aus. Lehmann dagegen war ein Zwerg.
Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob meine Aussagen verunsichern. Wenn jemand nicht versteht, wie ein Broker agiert bzw. was ein CFD Geschäft wirklich bedeutet, sollte erst gar nicht anfangen solche Produkte zu handeln. Warren Buffet hat mal gesagt, er handelt nur das was er auch versteht. (kann auch Kostolany gewesen sein). Einen Anfänger OTC Geschäfte zu empfehlen, ist äußerst fragwürdig.

Was Du auch ansprichst Thema Risiko etc. Ist wiederum ein ganz anderes Thema. Das Thema betrifft ja alle Finanzinstrumente. Das viele das Risiko nicht im Griff haben, ist normal. Das ist aber nicht mein Thema. Jeder soll handeln wie er will. Das will ich nicht bewerten.
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21.07.18 22:09:52
Lies dir mal deinen Beitrag Nr 26

"Sportwettenanbieter sind besser als CFD Anbieter"

Das ist einfach auf deinem Wissenstand ein unmögliches Niveau.
Denn im Gegensatz zu dem eben gesagten diskreditierst du mit dieser Aussage sowohl pauschal alle CFD Anbieter, was dem beginnenden Trader einen falschen Eindruck vermittelt, gleichzeitig greifst du das Instrument CFDs pauschal an, was wiederum einfach unsachlich ist.

Das ist pures Stammtischgerede und wenn du in einer Diskussion mit Finanz-Experten so argumentierst dann bist du einfach nur weg vom Fenster, weil das in die Richtung einer Aussage geht: "deutscher Fussball ist scheisse" zur Eröffnung einer Diskussionrunde mit dir, und leitenden Trainern in Deutschland. Wer soll dich denn danach noch ernst nehmen.

Du bist auf der einen Seite immer wieder in der Lage, sachlich zu diskutieren, schenkst dann aber auf der anderen Seite immer wieder in komlett propagandistische Thesen um, die unsachlicher nicht gehen. Und das ist die eigentliche Problematik auf meiner Seite.

Wenn dich ein guter Freund besucht und sagt:
Bomike, du kennst dich doch aus.

Ich habe 10.000 Euro, ich will Traden.
Mein Risiko soll bei 2% pro Trade liegen.
Markt: DAX, S&P500, Gold, Oil, EUR/USD
Ich habe eine Strategie backgetestet, die einen positiven Erwartungswert hat und eine Haltedauer pro Trade von mehreren Tagen bis Wochen erfordert.

Welches Instrument soll ich nehmen?

Was antwortest du mit deinem Wissen?
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21.07.18 22:35:38
Das Problem in einem Forum ist die Kommunikationsform. Ich schreibe was und jemand interpretiert das Geschriebene in einen anderen Kontext und mißversteht es. Ich habe nie gesagt, das Sportwetten besser sind als CFDs. Ich habe nur geschrieben, das man mit Sportwetten Geld machen kann. Mehr nicht. Genauso kann man auch mit Black Jack oder CFDs Geld machen...

Wegen Pauschalisierung: Alle CFD Broker wollen, das man verliert. Das Geschäft eines CFD Broker basiert darauf. Weil es ein OTC Geschäft ist. Am Ende einer Kette steht immer ein MarketMaker der die Spielregeln ausgibt. Er will das Du verlierst. Immer. Denn wenn Du gewinnst, verliert er selbst.

Wenn Du Geschäfte machst mit einem Unternehmen, dessen Grundlage der Verlust des Kundengeldes ist, kann das grundsätzlich ja nicht besonders cool für den Trader sein. Oder? Das kann ja nicht goil sein für den Trader.

Das ist auch nicht pauschalisiert. Sondern das Grundwesen und die Grundlage eines CFD Brokers. Ohne diese Grundlage, würde es keine CFD Broker geben! Ich bewerte das ja auch nicht mal. Ich informiere nur drüber. Die Entscheidung trifft jeder Händler selber.

Nochmal: Es ist keine Pauschalisierung. Es ist das Kerngeschäft eines CFD Brokers.

Deine Frage bzgl. Handelssystem: Wenn jemand mich fragt, welches Instrument er nehmen soll, nachdem er ein System gefunden hat und backgetestet hat, würde ich sagen: Das dieses die falsche Frage ist. Er sollte sich fragen, ob sein "backtest" überhaupt relevant ist.

Wenn er mich anders fragen würde, nämlich ob er mit seinem System zu einem CFD Broker gehen soll, würde ich zurück Fragen, wie lange denn er glaubt, das der Broker bereit ist seine Gewinne zu bezahlen. Denn sein Gewinn, ist der Verlust des Brokers... Macht das System pro Woche 1.000,- Euro, verliert der Broker jeden Monat 4,- Euro. Macht sein System 30.000,- Euro die Woche, zahlt der Broker aus eigener Tasche jeden Monat: 120.000,- Euro. Im Jahr: 1.4 Millionen Euro. Wie lange wird der Broker da mitmachen?

Wenn er das mit Futures macht, spielt der Broker aber keine Rolle. Denn ein Futures Broker will das man Gewinne macht. Sein Interesse sind nur die Gebühren.

Und jetzt kann doch jeder selbst überlegen (ob Anfänger oder Profi) wenn ich Gewinne mache und der Broker muß diese bezahlen und verliert genau die Summe, die ich gewinne. Das Unternehmen also bei jeden meiner Trades Verluste schreibt... Ist das eine tolle Partnerschaft?
3 Antworten
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21.07.18 22:55:37
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.823 von bomike am 21.07.18 22:35:38Ich weiß, dass ein CFD Geschäft ein OTC Handel mit einem marketmaker ist, aber gibt es denn wirklich gar keine „seriösen“ CFD Anbieter, die dem Kunden teilweise seinen Gewinn „gönnen“, da sie ggf die unterschiedlichen Kundenpositionen matchen können oder sich an Börsen hedgen - also somit nur am Spread verdienen?

Gar keine einzige Ausnahme???!! :-)
2 Antworten
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21.07.18 23:17:49
Beitrag Nr. 101 ()
Hm und genau da bin ich mir nicht sicher, ob das aus Sicht eines CFD Brokers Sinn macht.

Wenn wir beide einen eine Brokerfirma gründen, und 2 reiche Profitrader wollten bei uns traden, wobei wir wissen, dass sie sehr gut sind (profitabel).
Wir gleichzeitig wissen, dass wir nicht wollen, dass wir ihnen pro Monat X-tausend Euro zahle, sie auf der anderen Seite aber richtig fett Gebühren an Spread und Kommission zahlen, was machen wir?

A) sagen ihnen, verpisst euch, ihr seid uns zu teuer

B) zocken sie ab, um mit faschen Kursen Geld zu verdienen, was dazu führt, dass sie nach 3 Monaten ihr Konto schliessen, wir zwar kurzfristig Geld verdient haben, danach aber keiner aus ihrem Freundeskreis mehr kommt und wir auch nicht mehr an ihnen Gebühren verdienen

C) Gehen bei ihren Trades sofort die gleiche Position auf eigenen Account ein, was dazu führt, dass solange sie profitabel sind, wir selber Geld mit den Trades verdienen und zu dem noch die kommenden 20 Jahre an ihnen Gebühren und Kommission verdienen.


Bei der Mehrheit der Kunden kann ich beruhigt die Gegenposition einnehmen, weil das Geld automatisch und ohne Manipulation bei mir landet, weil sie Gebühr und Kommision sowieso nicht schlagen und ausserdem habe ich pro Wert ja auch Gegenpositionen (long/short) die sich aufheben.
Avatar
21.07.18 23:32:26
Beitrag Nr. 102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.859 von LeDax am 21.07.18 22:55:37
Zitat von LeDax: Ich weiß, dass ein CFD Geschäft ein OTC Handel mit einem marketmaker ist, aber gibt es denn wirklich gar keine „seriösen“ CFD Anbieter, die dem Kunden teilweise seinen Gewinn „gönnen“, da sie ggf die unterschiedlichen Kundenpositionen matchen können oder sich an Börsen hedgen - also somit nur am Spread verdienen?

Gar keine einzige Ausnahme???!! :-)


Das ist eine gute Frage. Genau betrachtet die richtige Frage.

Aber noch eine Anmerkung: An der Börse sichern sich CFD Broker nicht ab. Das geht auch gar nicht, bzw. nur sehr schwer. Unterschiedliche Kontraktgrößen, geschlossene Märkte, zu große Positionen (weil ja Kunden geheblt handeln) etc. Aber einige Broker sichern sich ab, nur anders. Sie geben "Flow" an andere MarketMaker ab. Das heißt, das zu große Risikopositionen gerne anderen Brokern aufs Auge gedrückt wird. Ist aber zweischneidig. Ist dieser Flow zu toxisch, macht der Broker der diese Positionen übernimmt, nicht lange mit. Logisch, sonst würde er ja nur verlieren. Bei CFDs auf Aktien, geben die meißten Broker diese Positionen weiter. Kaum ein Broker nimmt also Aktien CFDs auf eigene Buch, sondern reichen direkt weiter. Der größte Abnehmer ist IB, aber auch die Commerzbank ist dick dabei. Der Broker der das Risiko abgibt, verdient aber genug an den Zinsen.

Zu Deiner Frage: Jeder Broker unterteilt sein Geschäft nach den einzelnen Kunden und am gesamten Flow (alle Positionen). Und jeder Broker weiß, das die meißten verlieren. Die Zahlen die habe, sprechen von 97%. Gar nicht mal das9 7% der Kunden verlieren, sondern auf die Equity. Zahlen Kunden eine Millionen ein, werden ungefähr 970.000,- Euro verloren. (Abzüglich der Restequity und Auszahlungen)

Das bedeutet, das der einzelne Kunde und seine Ergebnisse nicht relevant sind. Zum Schluß zählt das Endergebnis aller Kundengelder. Desto kleiner der Broker aber, desto relevanter ist der einzelne Kunde.

Wenn Du mit 1.000,- handelst, interessiert es keinen, wenn Du 5.000,- Euro machst. Wenn Du aber 100.000,- einzahlst und machst 500.000,- Euro, ist das ein definitives Problem für den Broker. Dann hat er genau drei Möglichkeiten: a) Er glaubt das du Dein Geld wieder verlierst und wartet und macht nichts (am wahrscheinlichsten) b) Er reicht deine Positionen an einen anderen Broker weiter. (wahrscheinlich, wenn er glaubt Du machst weiter Gewinne). c) Er verschlechtert Deine Ausführungen, mehr slippage etc. (machen viele).

Jeder Broker hat eine Risikosoftware. Diese Software analysiert den gesamten Flow, aber auch einzelne Kunden und deren Tradingerverhalten. Die Software entscheidet, was wie mit den Positionen im gesamten oder im einzelnen passiert. Beliebt z.b. ist: https://www.centroidsol.com/

Ich würde sagen, wenn das Konto nicht höher als 50.000,- Euro ist, sollte es keine Probleme geben, auch bei regelmäßigen Gewinnen nicht. Ansonsten sollte man auch beobachten, ob bei Gewinnen, die Ausführungsqualität sich verändert.

Btw. Bin ich bei einem Offshorebroker, kann ich mir sicher sein, das Variante c) gang und gebe ist.
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21.07.18 23:42:30
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.907 von bomike am 21.07.18 23:32:26Danke bomike.
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21.07.18 23:54:36
Beitrag Nr. 104 ()
Wenn Du selber Broker bist und hast Positionen die Du weitergeben willst, mußt Du ja diese Positionen zu einen anderen Broker geben, der ja auch will, das Du verlierst. Wenn Du also zu dem hin gehst und sagst: Bitte nimm meinen "speziellen" Flow, dann ist der schon mal mißtrauisch.

Der rechnet sich aus, das er den Schrott bekommt (also Kunden Posiitionen die Gewinnen / also toxisch ist). Den will er aber gar nicht. Er will ja Kundenpositionen die verlieren und nicht die gewinnen. Das erste was er von Dir verlangt ist ein Flowreport der letzten Monate. Den jagd er durch ne Risikosoftware und entscheidet ob Du Dich bei Ihm absichern kannst oder nicht.

Unter Umständen, verlangt er mehr Marginhinterlegung, als Du selbst vom Kunden bekommst. Und Du hast ein Ausfallrisiko. Was ist wenn der Broker bei dem Du absicherst, Pleite geht? Da ist nichts mit Einlagensicherung von Broker zu Broker. Du brauchst also noch extra Einlagengeld. Absichern ist immer teuer.

Teuer = Broker hat kein Bock abzusichern. Bedeutet = Große Kunden will man häufig nicht. Ich kenne große Broker, die 10 Millionen Konten grundsätzlich ablehnen. Schon bei 1 Millionen ist bei denen Alarmstufe Rot. Was sie aber wollen: Kleine Konten... das macht Spaß: Das ist eine Gelddruckmaschine.
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22.07.18 00:09:23
Beitrag Nr. 105 ()
Eine Frage sollte aber noch gestellt werden:

Wieso werden beim CFD Handel ca. 97% der Equity verloren? Das ist eine extrem hohe Zahl.
Antwort: Weil beim CFD Handel überproportional Gebühren enstehen. Direkte und Indirekte. Wesentlich höher als z.b. bei Futures. Unabhängig mal davon, ob ein Broker dieses nochmals beim Handeln verschlechtert oder nicht.

Wenn jetzt jemand sagt, ok, ich habs verstanden, aber es stört mich nicht. Ist das voll in Ordnung. Aber wissen sollte man es.
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22.07.18 00:16:55
Beitrag Nr. 106 ()
@bomike:
Warum soll der Broker ein Problem haben, sich an der Börse abzusichern?
Leverage für den Kunden bedeutet ja nicht, dass sein Gewinn absolut gehebelt ist, sondern nur in Bezug auf sein eingesetztes Kapital.

Beispiel
Der Kunde kauft Aktien via CFD mit einer Marginanforderung von 20%
Er kauft für 10k Aktien von Microsoft long und hinterlegt 2000 Euro Margin, die von seinem Kotostand geblockt werden.

Warum kann ich jetzt als Broker nicht für 10k Microsoft Aktien kaufen?
Wie gesagt, ich werde ja nicht mehr als 10% meiner Kunden matchen wollen/müssen. Die anderen 90% sollten genügend Liquidität bringen um auch ungehebelt 10% der Positionen weiterleiten zu können.
Kleine Klitschen mögen Probleme haben, aber wir haben ja schon geklärt, dass man zu solchen Brokern nicht geht.

Verdoppelt sich der Preis der Microsoft Aktie, machen sowohl der Broker als auch der CFD Kunde 10k Profit. Der Broker zusätzlich Kommission plus Finanzierungsgebühr.
Und wie du ja selber sagst, die kleinen Konten bis 50k sind keine Gefahr für den CFD Broker, aber von solchen Konten reden wir hier doch als Tradinganfänger.
Die meisten davon gehen eh bust, die wenigen, die es wirklich können, machen dem Broker keine Angst.
4 Antworten
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22.07.18 00:22:32
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.946 von bomike am 22.07.18 00:09:23
Zitat von bomike: Wenn jetzt jemand sagt, ok, ich habs verstanden, aber es stört mich nicht. Ist das voll in Ordnung. Aber wissen sollte man es.



Es bleibt dir doch als Trader mit einem profitablen Ansatz aber wenig Kapital nichts anderes übrig.
Futures sind zu teuer (das Konto zu klein), andere Produkte sind nicht besser sondern meist viel schlechter.
Gar nicht traden und mehr Geld sparen kostet den entgangenen Gewinn im Zeitraum des Ansparens plus man verliert Zeit/Erfahrung (gewinnt keine praktische Erfahrung im Zeitraum des Geldsparens)

Deswegen habe ich dich ja vorhin gefragt, was du einem Trader, der anfangen will raten würdest. Eine Antwort darauf hast du leider nicht gegeben.
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22.07.18 00:35:32
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.952 von Geldrausch am 22.07.18 00:16:55
Zitat von Geldrausch: @bomike:
Warum soll der Broker ein Problem haben, sich an der Börse abzusichern?
Leverage für den Kunden bedeutet ja nicht, dass sein Gewinn absolut gehebelt ist, sondern nur in Bezug auf sein eingesetztes Kapital.

Beispiel
Der Kunde kauft Aktien via CFD mit einer Marginanforderung von 20%
Er kauft für 10k Aktien von Microsoft long und hinterlegt 2000 Euro Margin, die von seinem Kotostand geblockt werden.

Warum kann ich jetzt als Broker nicht für 10k Microsoft Aktien kaufen?
Wie gesagt, ich werde ja nicht mehr als 10% meiner Kunden matchen wollen/müssen. Die anderen 90% sollten genügend Liquidität bringen um auch ungehebelt 10% der Positionen weiterleiten zu können.
Kleine Klitschen mögen Probleme haben, aber wir haben ja schon geklärt, dass man zu solchen Brokern nicht geht.

Verdoppelt sich der Preis der Microsoft Aktie, machen sowohl der Broker als auch der CFD Kunde 10k Profit. Der Broker zusätzlich Kommission plus Finanzierungsgebühr.
Und wie du ja selber sagst, die kleinen Konten bis 50k sind keine Gefahr für den CFD Broker, aber von solchen Konten reden wir hier doch als Tradinganfänger.
Die meisten davon gehen eh bust, die wenigen, die es wirklich können, machen dem Broker keine Angst.


Was sichert sich denn ein Broker ab, wenn Du short mit Aktien gehst?
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22.07.18 00:48:42
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.958 von Geldrausch am 22.07.18 00:22:32
Zitat von Geldrausch:
Zitat von bomike: Wenn jetzt jemand sagt, ok, ich habs verstanden, aber es stört mich nicht. Ist das voll in Ordnung. Aber wissen sollte man es.


Es bleibt dir doch als Trader mit einem profitablen Ansatz aber wenig Kapital nichts anderes übrig.
Futures sind zu teuer (das Konto zu klein), andere Produkte sind nicht besser sondern meist viel schlechter.
Gar nicht traden und mehr Geld sparen kostet den entgangenen Gewinn im Zeitraum des Ansparens plus man verliert Zeit/Erfahrung (gewinnt keine praktische Erfahrung im Zeitraum des Geldsparens)

Deswegen habe ich dich ja vorhin gefragt, was du einem Trader, der anfangen will raten würdest. Eine Antwort darauf hast du leider nicht gegeben.


Wenn ich kaum Geld habe, sind die Optionen engeschränkt. Wie haben die ganzen Trader mit wenig Geld das vor 20 oder 30 Jahren gemacht? Da gabs keine CFDs. Wie machen das die Amerikaner heute? Die haben auch keine CFDs.

Die handeln Futures. S&P Mini, Dow Mini, Weizen, Kakao, Zucker, Soja, Bund, T-Bonds etc. Eine ganze Nation mit mehr als 300 Millionen Menschen und die größte Finanzindustrie weltweit, scheint damit klar zu kommen.

Wenn jemand wenig Geld hat, ist das wie im richtigen Leben. Wenig Geld = kleines Auto. Viel Geld = Großes Auto. Aber es ist doch nicht so wild beim CFD Broker zu handeln. Mit wenig Geld ist das eine alternative und der entscheidene Vorteil eines CFD Brokers. Ich kann mitmachen, auch mit wenig Geld. Und wie ich geschrieben habe, bei wenig Geld, interessiert es auch den Broker nicht, ob Du gewinnst oder nicht.

Wenn aber das Konto wächst, würde ich schauen, in den "richtigen" Handel einzusteigen. Weniger Gebühren, keine Trickserei = Mehr Gewinn.
2 Antworten
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22.07.18 01:06:54
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.976 von bomike am 22.07.18 00:48:42Ich gehe davon aus, dass ein seriöser CFD Anbieter nur die Aktien als CFD anbietet, bei denen Aktien zum Short verfügbar sind.
Viele Aktie sind via CFD nicht shortbar oder temporär nicht shortbar, interessanterweise deckt sich die Verfügbarkeit sehr oft mit Sino.

Deswegen ja auch mein Ansatz: Warum muss ich denn in der heutigen Zeit, wo sich jede Trickserei sofort in allen sozialen Medien und Foren mit negativen Folgen für mich zeigt, unsauber Arbeiten?
Die Mehrheit der Kunden verliert oder verliert nach Kosten onhe Trickserei.
Und von den Breakeventradern und den Gewinnern nehme ich das Risiko aus meinem Buch und kassiere an den Spreads, Gebühren und Finanzierungskosten.

Völlig unötig sich in der heutigen Zeit das Business durch Trickserei kaputt zu machen.
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22.07.18 01:35:12
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.991 von Geldrausch am 22.07.18 01:06:54
Zitat von Geldrausch: Deswegen ja auch mein Ansatz: Warum muss ich denn in der heutigen Zeit, wo sich jede Trickserei sofort in allen sozialen Medien und Foren mit negativen Folgen für mich zeigt, unsauber Arbeiten?
Die Mehrheit der Kunden verliert oder verliert nach Kosten onhe Trickserei.


Genau, die Frage stelle ich mir auch immer... Es leuchtet mir auch nicht ein. Bis heute nicht. Die Antwort die ich gefunden habe: Weil sie es können.

Ich kenne von wirklich vielen Brokern die CEOs bzw. Gesellschafter persönlich. Das sind keine "studierten" Typen die aus einer "sozial hohen Schicht" kommen. Verallgmeinert würde ich sagen: "Eher Raubritter". Auch wenn man mir das nicht glaubt, aber das sind ganz abgefahrene Typen. Das sind keine Banker oder smarte Gelehrte oder so. Das sind Geldmacher. Die geilen sich auf, wenn Kunden auf die Fresse kriegen. Es geht nur ums Geld. Es gibt Inhaber auch von hier genannten Brokern, die im Rotlichtmilieu agieren, oder auch im Online Glückspiel. Einer der größten Broker der Welt, haben drei Rocker gegründet mit 20.000 USD und haben das Geschäft bis zu 800 Millionen gepusht.

Jeder Dödel kann einen Broker aufmachen. Jeder. Du, ich und der Weihnachtsmann. Besonders einfach auf Zypern aber auch in England. In Zypern brauchst Du 125.000,- Euro, in UK ca. 180.000,- Euro. Offshore ca. 5.000,- Euro inkl. Direktoren. Da wollen alle mitmachen. Weil das ein Hammergeschäft ist. Solche goilen Geschäfte ziehen aber auch "Freaks" an. Nenne mir ein Geschäft, wo Du praktisch das ganze Geld eines Kunden eintütest, ohne Wareneinsatz? Vermittelst Du Fonds, gibts vielleicht 2-10%. Beim CFD Handel gibt es ca. 90%. Du hast praktisch eine 100% Marge.

Jetzt erst wirds blöd für die Broker... Riesen Wettbewerb und strengere Aufsichtsbehörden und nun die ESMA. Bis zum Jahr 2006 war der Forexhandel in den USA praktisch gar nicht reguliert. Da brauchtest Du kein Geld, nichts. Gar nichts. Du konntest Werbung schalten und Geld einsammeln. Wie Du es wolltest. Praktisch ohne Kontrolle.
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22.07.18 02:37:26
Beitrag Nr. 112 ()
Letztendlich ist das doch in allen Bereichen so. Deswegen finde ich es ja gerade wichtig diejenigen Anbieter herauszustellen, die am seriösesten arbeiten.
Interessant finde ich aber auch , dass es im Internet sehr, sehr wenige dokumentierte Beschwerden zu gebe scheint.
Ok, der Franken-Schock mal aussen vor, aber einen Thread aka "hier zockt der CFD Broker ab, ink Screenshots" kaum mal irgendwo gesehen. Auch persönlich keine negativen Erfahrungen.
Wie gesagt kommt es auch auf den Tradingstil an.
Long DAX 12300 mit 500 Pkt Stop und 1500 Pkt Profitziel, Haltezeit Wochen, was soll der Broker schon groß machen. Er kann muss aber nicht schnell auf meinen Trade reagieren. Er kassiert den Spread und thats it.
Wie gesagt, einen der europäische Top Broker wählen (heißt genauer UK/Deutschland), nicht mehr als 2% pro Trade, nicht mehr als 3 Trades parallel, kein Daytrading und wenn dann innerhalb von 20 Trades wirklich mehr als 1 Mal richtige Ungereimtheiten vorkommen, die sich nicht klären lassen, Broker wechseln.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass unter diesen Vorraussetzungen viele Beschwerden kommen, die nicht aus Missverständnissen ("Trade geschlossen obwohl laut Chart noch offen -- Charteinstellung Bid/Ask/Mid nicht beachtet") entstanden sind.
Vom Gegenteil lasse ich mich gerne überzeugen, nur weil ich es nicht kenne heißt es ja nicht, dass es das nicht gibt.
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22.07.18 03:32:15
Beitrag Nr. 113 ()
Sehe ich genauso. Der Broker kann nichts machen, wenn Du lange laufen läßt.

Das Du keine Beschwerden findest, liegt auch daran, das die Broker alles tuen, das solche Aussagen weit hinten bei Google sind. Wenn Du aber mal die Latte der Strafgelder und Verstöße der Broker z.b. bei der US Aufsichtsbehörde liest, dann weißt Du was abgeht. Früher konnte man das auch bei der UK Aufsicht lesen. Wurde leider alles vor 2 Jahren in UK reseted. In Deutschland leider gar nichts einsehbar.

Aber nochmals: Laß Dich nicht verunsichern. Es reicht wenn Du sensibilisiert bist. Wenn Du 100 Punkte im Dax mitnimmst, kann keiner Broker was machen. Außerdem sind die Behörden schon härter drauf in den letzten Jahren und kein Broker hat Bock auf Streß mit der Aufsicht.
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22.07.18 12:13:20
Beitrag Nr. 114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.270.952 von Geldrausch am 22.07.18 00:16:55
Zitat von Geldrausch: @bomike:
Warum soll der Broker ein Problem haben, sich an der Börse abzusichern?
Leverage für den Kunden bedeutet ja nicht, dass sein Gewinn absolut gehebelt ist, sondern nur in Bezug auf sein eingesetztes Kapital.

Beispiel
Der Kunde kauft Aktien via CFD mit einer Marginanforderung von 20%
Er kauft für 10k Aktien von Microsoft long und hinterlegt 2000 Euro Margin, die von seinem Kotostand geblockt werden.

Warum kann ich jetzt als Broker nicht für 10k Microsoft Aktien kaufen?
Wie gesagt, ich werde ja nicht mehr als 10% meiner Kunden matchen wollen/müssen. Die anderen 90% sollten genügend Liquidität bringen um auch ungehebelt 10% der Positionen weiterleiten zu können.
Kleine Klitschen mögen Probleme haben, aber wir haben ja schon geklärt, dass man zu solchen Brokern nicht geht.

Verdoppelt sich der Preis der Microsoft Aktie, machen sowohl der Broker als auch der CFD Kunde 10k Profit. Der Broker zusätzlich Kommission plus Finanzierungsgebühr.

Wenn sich MSFT verdoppelt, dann hat der DMA-Broker mit seiner Aktienposition 10k gewonnen, DIE ER DIR GIBT. Der Broker kassiert nur eine Gebühr von dir.

Solange jeder gewinnt ist alles easy. Viel wichtiger ist die Frage: Was passiert wenn sich MSFT halbiert?

Dann hat der DMA-Broker 10k Minus an der Backe, die nur mit deinen 2k Margin abgesichert sind. Es fehlen satte 8k in der Kasse des Brokers. Die hätte er gerne von dir.

Ja, die Nachschußpflicht für CFD ist abgeschafft. Was passiert also in diesem Extremfall?

Der DMA-Broker wird dein Konto solange liquidieren bis er die 8k zusammen hat, die du ihm schuldest. Kann er sich aus deinen anderen Positionen und deinem Rest von Cash z.B. 4k zusammenkratzen, steht dein Konto auf Null. Es fehlen aber trotzdem noch 4k. Rein rechtlich (ESMA) muß der Broker darauf nun verzichten. Das tut er auch. Dein Konto ruht. Aber sobald du wieder 500 Euro auf dein Konto einzahlst, wird der Broker sich die 500 Euro schnappen. Du wirst dieses Konto also nie wieder benutzen können, wenn du deine Schuld beim Broker nicht bezahlen willst.


Und wie du ja selber sagst, die kleinen Konten bis 50k sind keine Gefahr für den CFD Broker, aber von solchen Konten reden wir hier doch als Tradinganfänger.
Die meisten davon gehen eh bust, die wenigen, die es wirklich können, machen dem Broker keine Angst.


Meine Erfahrung ist, dass schon ab 5.000 Euro manche CFD-Broker anfangen den Kunden zu betrügen. Der Broker oder besser, der Market-Maker, hat z.B. 500 Kunden mit je einem 5.000 Euro-Konto. Die handeln ja jetzt nicht mit Einsätzen von 10 Euro, wie es die Leute tun, die 100-500 Euro-Konten haben. Zockt der Market-Maker nun jeden Tag von jedem der 500 Kunden die alle natürlich handeln müssen um sie zu betrügen, 2.00 Euro ab, sind das 1.000 Euro pro Tag und 20.000 pro Monat. On top! Denn nur von dem Spread können die Market-Maker nicht leben. Die Kunden werden in 99% der Fälle garnicht merken, dass sie um 2.00 Euro betrogen wurden. Man kann die 2 auch durch 3, 4, 5 oder 10 ersetzen, selbst das würden manche garnicht bemerken.


Zitat von bomike:
Zitat von Geldrausch: ...

Es bleibt dir doch als Trader mit einem profitablen Ansatz aber wenig Kapital nichts anderes übrig.
Futures sind zu teuer (das Konto zu klein), andere Produkte sind nicht besser sondern meist viel schlechter.
Gar nicht traden und mehr Geld sparen kostet den entgangenen Gewinn im Zeitraum des Ansparens plus man verliert Zeit/Erfahrung (gewinnt keine praktische Erfahrung im Zeitraum des Geldsparens)

Deswegen habe ich dich ja vorhin gefragt, was du einem Trader, der anfangen will raten würdest. Eine Antwort darauf hast du leider nicht gegeben.


Wenn ich kaum Geld habe, sind die Optionen engeschränkt. Wie haben die ganzen Trader mit wenig Geld das vor 20 oder 30 Jahren gemacht? Da gabs keine CFDs. Wie machen das die Amerikaner heute? Die haben auch keine CFDs.

Die handeln Futures. S&P Mini, Dow Mini, Weizen, Kakao, Zucker, Soja, Bund, T-Bonds etc. Eine ganze Nation mit mehr als 300 Millionen Menschen und die größte Finanzindustrie weltweit, scheint damit klar zu kommen.

Wenn jemand wenig Geld hat, ist das wie im richtigen Leben. Wenig Geld = kleines Auto. Viel Geld = Großes Auto. Aber es ist doch nicht so wild beim CFD Broker zu handeln. Mit wenig Geld ist das eine alternative und der entscheidene Vorteil eines CFD Brokers. Ich kann mitmachen, auch mit wenig Geld. Und wie ich geschrieben habe, bei wenig Geld, interessiert es auch den Broker nicht, ob Du gewinnst oder nicht.

Wenn aber das Konto wächst, würde ich schauen, in den "richtigen" Handel einzusteigen. Weniger Gebühren, keine Trickserei = Mehr Gewinn.


Amerikaner die mit wenig Geld an der Börse handeln, gibt es kaum. Futures handeln die allerwenigsten. Das sieht man schon am Volumen der einzelnen US-Futures. Die meisten handeln Aktien und Optionen. Die Zocker(bei uns die CFD/Zerti-Freaks) gerne auch bei Aktien die Pennystocks unter $5. Um an den US-Börsen Daytrading mit Aktien oder Optionen zu betreiben, braucht man mindestens $25.000 cash auf dem Brokerkonto. Hält man seine Positionen immer länger als einen Tag, geht das auch mit einem Konto deutlich unter $25.000.

US-Aktienhandel bei einem US-Broker hat übrigens auch einen Hebel. ;)
2 Antworten
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22.07.18 13:28:19
Beitrag Nr. 115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.272.122 von Spine am 22.07.18 12:13:20
Zitat von Spine: Wenn sich MSFT verdoppelt, dann hat der DMA-Broker mit seiner Aktienposition 10k gewonnen, DIE ER DIR GIBT. Der Broker kassiert nur eine Gebühr von dir.


Ja, da hast du natürlich völlig recht!

Zitat von Spine: Solange jeder gewinnt ist alles easy. Viel wichtiger ist die Frage: Was passiert wenn sich MSFT halbiert?

Dann hat der DMA-Broker 10k Minus an der Backe, die nur mit deinen 2k Margin abgesichert sind. Es fehlen satte 8k in der Kasse des Brokers. Die hätte er gerne von dir.

Ja, die Nachschußpflicht für CFD ist abgeschafft. Was passiert also in diesem Extremfall?


Das ist nun von dir extrem ungenau dargestellt.
Entweder hat der Kunde neben der Margin noch Kapital auf dem Konto, dann wird natürlich dieses herangezogen.

Bei einem garantierten Stop und exakt der benötigten Margin auf dem Konto wirst du deinen Stop ebenfalls in der Nähe haben (garantierte Stops haben ja auch einen Mindestabstand).
Wenn du keinen Stop gesetzt hast und kein weiteres Kapital (ausser der Margin) auf dem Konto hast bekommst du bei Erreichen des Kontostands von 50% der Margin einen Margin-Call.

Zitat von Spine: Meine Erfahrung ist, dass schon ab 5.000 Euro manche CFD-Broker anfangen den Kunden zu betrügen. Der Broker oder besser, der Market-Maker, hat z.B. 500 Kunden mit je einem 5.000 Euro-Konto. Die handeln ja jetzt nicht mit Einsätzen von 10 Euro, wie es die Leute tun, die 100-500 Euro-Konten haben. ...


Ich kann das Gegenteil nicht beweisen, nur wieder darauf hinweisen, dass das dann einen Denkprozess auslösen sollte, was den Tradingstil bei einem CFD Broker betrifft.

Im übrigen wäre auch hier interessant, welche Broker das betrifft und ob du das gegebenenfalls beweisen kannst.
Wie schon in der Antwort an Bomike gesagt, ich würde zB nie ein CFD Konto ausserhalb UK/Deutschland eröffnen, genausowenig würde ich ein Konto eröffnen, wo ein Einzahlungsbonus angeboten wird.

Ein Scalper, der mit 10 Euro Gewinn pro positivem Trade leben muss wäre dort natürlich sehr gefährdet unterwegs.
Der, der 100, 200 oder mehr Punkte aus dem DAX schneidet könnte (obwohl es weiterhin alles andere als optimal wäre) damit leben.

Ich möchte allerdings auch einmal Zahlen von IG anführen:
Um als professioneller Trader zugelassen zu werden, muss du dort (und woanders auch, jedenfalls nach den Einstufungsvorschriften) unter anderem 500.000 Euro freies Kapital vorweisen.

IG hat seit November 15.000 Zulassungsanfragen erhalten und aktuell 3.800 Klienten als professionelle Trader eingestuft.
Wer sich mit diesen Klienten und deren Kontogrössen darauf konzentriert einem Kunden mit einem 5000 Eurokonto 1 oder 2 Euro aus der Tasche zu tricksen und dafür einen Shitstorm im Internet riskiert, der setzt meineserachtens Prioritäten falsch.

Auf der anderen Seite werden jeden Tag hunderte Trader und Investoren an den deutschen Börsenplätzen von Marketmakern abgezogen, insbesondere ausserhalb der "regulären" Handelszeiten.
Ich will ein "Unrecht" nicht mit dem anderen entschuldigen aber die Finanzmärkte sind eben kein Streichelzoo.
Die Idee, dass man als völliger Anfänger, komplett beschützt und gepampert, mit kleinem Einsatz, ohne Risiko, große Gewinne macht, mag zwar von der Industrie ständig wiederholt werden, aber jeder normal denkende wird mit ein wenig Aufwand erkennen, das das unrealistisch ist.

Auf der anderen Seite ist die "eigentlich wäre ich natürlich schon Millionär, wenn mich nicht die ganze Finanzwelt abzocken würde", gerade in Deutschland, eine willkommene Dauerentschuldigung des eigenen (Trader-)Unvermögen.

Aber alleine an diesen schwarz/weiß-Haltungen vieler Trader erklärt sich doch, warum schon die ersten mindestens 50% in die Verliererkiste wandern.


Zitat von bomike:
Zitat von Geldrausch: ...

Es bleibt dir doch als Trader mit einem profitablen Ansatz aber wenig Kapital nichts anderes übrig.
Futures sind zu teuer (das Konto zu klein), andere Produkte sind nicht besser sondern meist viel schlechter.
Gar nicht traden und mehr Geld sparen kostet den entgangenen Gewinn im Zeitraum des Ansparens plus man verliert Zeit/Erfahrung (gewinnt keine praktische Erfahrung im Zeitraum des Geldsparens)

Deswegen habe ich dich ja vorhin gefragt, was du einem Trader, der anfangen will raten würdest. Eine Antwort darauf hast du leider nicht gegeben.


Wenn ich kaum Geld habe, sind die Optionen engeschränkt. Wie haben die ganzen Trader mit wenig Geld das vor 20 oder 30 Jahren gemacht? Da gabs keine CFDs. Wie machen das die Amerikaner heute? Die haben auch keine CFDs.

Die handeln Futures. S&P Mini, Dow Mini, Weizen, Kakao, Zucker, Soja, Bund, T-Bonds etc. Eine ganze Nation mit mehr als 300 Millionen Menschen und die größte Finanzindustrie weltweit, scheint damit klar zu kommen.

Wenn jemand wenig Geld hat, ist das wie im richtigen Leben. Wenig Geld = kleines Auto. Viel Geld = Großes Auto. Aber es ist doch nicht so wild beim CFD Broker zu handeln. Mit wenig Geld ist das eine alternative und der entscheidene Vorteil eines CFD Brokers. Ich kann mitmachen, auch mit wenig Geld. Und wie ich geschrieben habe, bei wenig Geld, interessiert es auch den Broker nicht, ob Du gewinnst oder nicht.

Wenn aber das Konto wächst, würde ich schauen, in den "richtigen" Handel einzusteigen. Weniger Gebühren, keine Trickserei = Mehr Gewinn.


Amerikaner die mit wenig Geld an der Börse handeln, gibt es kaum. Futures handeln die allerwenigsten. Das sieht man schon am Volumen der einzelnen US-Futures. Die meisten handeln Aktien und Optionen. Die Zocker(bei uns die CFD/Zerti-Freaks) gerne auch bei Aktien die Pennystocks unter $5. Um an den US-Börsen Daytrading mit Aktien oder Optionen zu betreiben, braucht man mindestens $25.000 cash auf dem Brokerkonto. Hält man seine Positionen immer länger als einen Tag, geht das auch mit einem Konto deutlich unter $25.000.

US-Aktienhandel bei einem US-Broker hat übrigens auch einen Hebel. ;)[/quote]
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22.07.18 15:18:43
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.272.407 von Geldrausch am 22.07.18 13:28:19
Zitat von Geldrausch: Ich kann das Gegenteil nicht beweisen, nur wieder darauf hinweisen, dass das dann einen Denkprozess auslösen sollte, was den Tradingstil bei einem CFD Broker betrifft.


Ich habe mal einen Thread erstellt, wo ich genau beschrieben habe, wie die Broker den Kunden schlechter stellen können. Der wurde aber leider zensiert.

Im grundegenommen ist es auch kein beschiss, wenn der Broker dich schlechter stellt. Also weder ziviilrechtlich noch aufsichtsrechtlich. Das ist ja das Problem. Denn aufsichtsrechtlich, darf der Broker in der Ausführung Dich schlechter stellen. Zumindestens in Deutschland und in UK ist es erlaubt. Bsp. Consors behält sich sogar, vor bei Indizes, Dich bis zu 5% schlechter zu stellen. Ist zwar absurd, aber erlaubt. Der Broke rmuß Dir keinen guten Kurs stellen. Er ist fast komplett "frei" in der Ausführung.

Zudem bekomt man das nicht mit, ob der Broker Dich schlechter stellt oder nicht. Er kann das auch random machen. Also mal macht er es, mal nicht. Außerdem hast Du Locker mind 3-5 Tickänderungen in der Sekunde. Woher willst Du bei einem OTC Datenfeed, wissen was korrekt gewesen wäre und was nicht?

Wie Du schon sagst: Entscheidend ist der Tradingstil. Beispiel: Du handelst EUR/USD und versuchst 5 Pips mitzunehmen. Deine Gebührenbelastung ist ca. 1 Pip. Bedeutet das Du auf den Trade eine Gebührenbelastung von sage und schreibe: 20% hast. (in Worten: Zwanzig Prozent). Du mußt also erstmal 20% an Kosten reinholen um plus minus null zu sein.

Wenn der Broker Dich noch zusätzlich mit 0.2 schlechter ausführt beim Einstieg und 0.2 schlechter beim Ausstieg, bist Du schon bei rund 30% an Kosten für diesen Trade. Wenn man das auf 5 Trades am Tag und das auf den Monat bzw. aufs Jahr hochrechnet, sind das absurde Kosten.

Auf die normale Kostenbelastung, kommen noch 1/3 zusätzliche Kosten, nur wenn der Broker etwas schlechter ausführt. Wahnsinn und rechtlich erlaubt. Daher kommen ja auch die 97% Verlust her, aller Kundengelder... Wenn ich 100 Pips mitnehme, sieht die Welt schon anders aus.
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22.07.18 15:21:57
Beitrag Nr. 117 ()
Wenn Du dann noch Videos reinziehst von Trading Coaches wie Trading Dusche der Binary Optionen geil findet, oder Coaches die meinen man kann bei einem CFD Broker scalpen... dann weißt Du: Die haben keine Ahnung...
2 Antworten
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22.07.18 15:53:50
Beitrag Nr. 118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.272.710 von bomike am 22.07.18 15:21:57
Zitat von bomike: Wenn Du dann noch Videos reinziehst von Trading Coaches wie Trading Dusche der Binary Optionen geil findet, oder Coaches die meinen man kann bei einem CFD Broker scalpen... dann weißt Du: Die haben keine Ahnung...


Deswegen basiert meine allererste Einschätzung, ob jemand zum Trader geeignet ist, darauf wie viel und wie gerne er liest.
Wer ein oder zwei Videos sieht, oder auch viele von einem "Anbieter" der kann das große Bild nicht sehen.
Wer 20 Bücher über Trading gelesen hat, der kann in einem Video gesagtes zumindestens schon mal richtig einordnen.
1 Antwort
Avatar
22.07.18 16:28:44
Beitrag Nr. 119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.272.782 von Geldrausch am 22.07.18 15:53:50Insbesondere durch Webinare von Broker, die den Kunden dazu verleiten sollen viel zu traden besteht m.M.n. auch ein Interessenskonflikt.

Viel hin und her macht die Taschen leer ...

und gerade die 0815 Broker buhlen ja um Kunden .. nur bei 600 Kunden mit 400 Euro Accounts verdienen sich nicht ansatzweise genug, es sei denn Sie lassen die Kunden über die Klippe springen.

Habe vorhin auch auch ein Video gesehen, wo ein YT Trader anderen aufzeigt, wie man die ESMA Regulierung umgehen kann. Die Broker auf Zypern sind ja einfallsreich. Aber was ich an den ganze YT nicht mag ist, dass Sie immer nur auf Affili Broker setzten, wo man doch im Vorfeld weiß wer letztendlich die Prämie zahlen wird.

Aber die ganzen Taschengeld Zocker lesen nunmal keine Bücher und haben viell auch nicht die Liquidität um ein 10k oder höheres Handelskonto auszustatten.

Wenn man in einigen Threats ließt, "eine Tesla Aktie kann ich mir nicht leisten und deshalb kaufe ich mir lieber 10.000 Canabis Aktien für 100 Euro und es werden bald 5000 Euro sein."
Avatar
22.07.18 21:17:08
Beitrag Nr. 120 ()
Kann mir mal jemand genauer erklären, anhand eines einfach-nachvollziehbaren Beispiels, wie ein kritischer Zustand aussieht bis die 50%-Stop-out-Regel greift?

Die Händler erklären das nicht und verweisen auf ihre Internet-Seite.

[Oder liege ich schon irgendwie richtig wenn ich annehme, dass es so aussieht:
Ich habe 3000,- aufm Konto, 1000,- davon als Margin hinterlegt. 2000,- wären also noch frei verfügbar. Dann kommt eine dicke Verlustserie und das frei verfügbare Kapital schrumpf deutlich bis noch 50% der hinterlegten Margin frei wären, also 500,- wären noch frei. Wenns noch weniger wird, wird dann ausgestoppt?]
:confused:
1 Antwort
Avatar
22.07.18 21:41:53
Beitrag Nr. 121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.273.886 von Bullshit-Quatscher am 22.07.18 21:17:08
Zitat von Bullshit-Quatscher: Kann mir mal jemand genauer erklären, anhand eines einfach-nachvollziehbaren Beispiels, wie ein kritischer Zustand aussieht bis die 50%-Stop-out-Regel greift?

Die Händler erklären das nicht und verweisen auf ihre Internet-Seite.

[Oder liege ich schon irgendwie richtig wenn ich annehme, dass es so aussieht:
Ich habe 3000,- aufm Konto, 1000,- davon als Margin hinterlegt. 2000,- wären also noch frei verfügbar. Dann kommt eine dicke Verlustserie und das frei verfügbare Kapital schrumpf deutlich bis noch 50% der hinterlegten Margin frei wären, also 500,- wären noch frei. Wenns noch weniger wird, wird dann ausgestoppt?]
:confused:


Genau, wenn Dein Konto inkl. offener Positionen unter 500,- Euro fällt, dann wird zwangsliquidiert.


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ESMA Regulierungen - wo kann ich noch mit einem großem Hebel traden