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STS Group -- Kfz-Bauteile - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 30.05.18 15:29:18 von
neuester Beitrag 16.04.21 07:41:45 von


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30.05.18 15:29:18
http://ir.sts.group/websites/stsgroup/German/0/ipo.html

=> holpriger Börsenstart? --> klingt interessant.

=> Handel ab 1.6., Freitag (Prime Standard)

Autozulieferer STS fährt verbeult aufs Börsenparkett
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ipo-autozulieferer…

Der Preis für die 2,3 Millionen verkauften Aktien sei auf 24 Euro festgelegt worden, teilte das der Beteiligungsgesellschaft Mutares gehörende Unternehmen am Dienstagabend mit. Die Preisspanne hatte bei 26 bis 32 Euro gelegen. STS begründete die ungewöhnliche Zuteilung unterhalb der festgelegten Spanne mit dem "am Tage der heutigen Preisfeststellung herausfordernden Marktumfeld".

Immerhin konnte das Unternehmen wie geplant insgesamt 2,3 Millionen Anteilscheine an den Mann bringen. Der erste Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard ist für diesen Freitag vorgesehen.

Die STS Group mit Sitz in Hallbergmoos ist ein Hersteller von Kunststoff-Spritzguss, Akustik-Spezialprodukten sowie des insbesondere im Leichtbau eingesetzten Werkstoffes SMC....


=> man muss dazusagen: (natürlich) auch mit Werken in Übersee, wie MEX, BRA, CHN, ...

--> gut, die 7 Werke in FRA sind nun nicht gerade der Hit. Man weiss ja, wie das so ist mit Fabriken, Arbeit und Frankreich ;)



=> keine "Klitsche" --> 2017 pro-forma:
• Umsatz: ~EUR425m
• bereinigtes EBITDA: ~EUR24m


23.4.
http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-bereitet-bo…
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31.05.18 15:30:52
Insgesamt 6 Mio Aktien, oder?
Und mutares bleibt Hauptaktionär.
1 Antwort
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31.05.18 15:39:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.877.812 von honigbaer am 31.05.18 15:30:52Hier ist alles zusammengefasst:

DGAP-News: STS Group AG / Schlagwort(e): Börsengang STS Group AG: Notierungsaufnahme im Prime Standard und Zuteilungsgrundsätze 31.05.2018 / 14:02 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Nicht zur direkten oder indirekten Veröffentlichung oder Verbreitung innerhalb der bzw. in die Vereinigten Staaten von Amerika, Australien, Kanada oder Japan oder innerhalb einer bzw. in eine sonstige Rechtsordnung bestimmt, in der eine solche Veröffentlichung oder Verbreitung unzulässig wäre. Es gelten weitere Beschränkungen. Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise am Ende dieser Bekanntmachung. STS Group AG: Notierungsaufnahme im Prime Standard und Zuteilungsgrundsätze Hallbergmoos/München, 31. Mai 2018. Die Notierungsaufnahme der STS Group AG im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgt am 1. Juni 2018 unter dem Börsenkürzel SF3, WKN A1TNU6, ISIN DE000A1TNU68. Insgesamt wurden 2.300.000 Aktien der STS Group AG platziert. Hiervon stammen 1.000.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen und weitere 1.000.000 Aktien aus dem Bestand der Mutares AG. Zudem wurden 300.000 Aktien aus dem Bestand der Mutares AG im Zusammenhang mit einer Mehrzuteilung ausgegeben. Das Platzierungsvolumen betrug 55 Millionen Euro, wovon der STS Group AG 24 Millionen Euro als Bruttoemissionserlös zuflossen. Der Emissionserlös der STS Group AG soll vorrangig für die weitere Expansion in China und Nordamerika verwendet werden. Der Streubesitz beläuft sich unter der Annahme der vollumfänglichen Ausübung der Greenshoe Option auf 38 % des Grundkapitals. Die verbleibenden 62 % der ausstehenden Aktien werden weiterhin von der Mutares AG als strategische Mehrheitsaktionärin gehalten. Für die STS Group AG und die Mutares AG gilt eine Lock-up-Periode von jeweils 12 Monaten ab dem Tag der Erstnotiz. Der Börsengang wurde von der Hauck & Aufhäuser Privatbankiers Aktiengesellschaft als Sole Global Coordinator und der MAINFIRST BANK AG als Joint Bookrunner begleitet. Ab der Notierungsaufnahme wird die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers Aktiengesellschaft als Stabilisierungsmanager tätig werden. Im Rahmen der Zuteilung konnten nicht sämtliche Kaufangebote von Privatanlegern berücksichtigt werden. Die über die Zeichnungsfunktionalität Direct Place der Frankfurter Wertpapierbörse übermittelten Zeichnungsangebote wurden nach folgendem Zuteilungsschlüssel bedient: Bedient wurden nur Zeichnungsangebote, die zum finalen Angebotspreis von 24,00 Euro je Aktie eingereicht wurden, Zeichnungsaufträge unter 20 Aktien wurden nicht bedient, auf Zeichnungsaufträge ab 20 Aktien erfolgte eine Zuteilung von 75 % auf das jeweilige Zeichnungsvolumen (mindestens 20 Aktien, maximal 4.000 Aktien), wobei kaufmännisch gerundet wurde. Bei erfolgter Zuteilung erhalten Anleger eine separate Wertpapierabrechnung durch deren Depotbank. Bei der Depotbank erhalten Anleger auch weitere Informationen zu den ihnen zugeteilten Aktien. Die Zuteilung für Zeichnungsangebote über die Zeichnungsfunktionalität erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen. Die von der Börsensachverständigenkommission beim Bundesministerium der Finanzen am 7. Juni 2000 herausgegebenen "Grundsätze für die Zuteilung von Aktienemissionen an Privatanleger'' wurden beachtet. Über die STS Group Die STS Group AG, www.sts.group, ist ein weltweit führender Nutzfahrzeug-Systemlieferant für die Automobilindustrie im Soft und Hard Trim Bereich. Die Unternehmensgruppe, die auf eine Tradition und Expertise seit 1934 zurückblicken kann, beschäftigt weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter und hat im Jahr 2017 einen pro forma Umsatz von über 425 Mio. Euro erzielt. Die STS Group produziert in ihren insgesamt 16 Werken in Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Mexiko, Brasilien und China Kunststoff- und Akustikkomponenten, wie z. B. feste und flexible Fahrzeugverkleidungen, geräusch- und vibrationsdämpfende Werkstoffe und ganzheitliche Innenraum- und Außenverkleidungs-Systeme. Als technologisch führend gilt STS in der Herstellung von Kunststoff-Spritzguss, Akustik-Spezialprodukten und SMC (Sheet Molding Compound). SMC Technologie wird in der Elektromobilität insbesondere im Bereich des leichten Fahrzeugbaus verwendet und kann Metallkomponenten effizient ersetzen. STS hat einen starken Footprint in China, Europa, Mexiko sowie Brasilien. Das Kundenportfolio umfasst führende internationale Nutzfahrzeug- und Automobilhersteller. STS GROUP AG Zeppelinstrasse 4 85399 Hallbergmoos www.sts.group Investor Relations und Ansprechpartner Wirtschaftspresse CROSS ALLIANCE communication GmbH Susan Hoffmeister Tel.: +49 (0)89 89827227 E-Mail: ir@sts.group

DGAP-News: STS Group AG: Notierungsaufnahme im Prime Standard und Zuteilungsgrundsätze | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10590636-dgap-new…
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31.05.18 15:43:21
Wer nur 20 Stück gezeichnet hat bekommt nichts.
Öfters liegt die unterste Stückzahl bei 50 - wird meist bei der Ordererteilung angezeigt.
Im Arivaboard habe ich gelesen das Börse Online als Kursziel 40€ ausgegeben hat.
Da wäre ja noch Luft nach oben. ;)
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31.05.18 15:52:44
Also 6 Mio Aktien?

Und wie sieht es mit der Verschuldung aus? Dann könnte man es einordnen.
Bin zu faul, den Prospekt zu lesen.

Und investiert man dann besser in mutares oder in STS?
1 Antwort
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01.06.18 08:44:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.878.055 von honigbaer am 31.05.18 15:52:44
Mutares hält noch über 62% der Aktien
In diversen Beiträgen wurde schon darauf hingewiesen, dass Mutares noch über 62% der Aktien hält. Die Lockup-Frist soll ein Jahr betragen. Folglich kann man erwarten, dass also spätestens in einem Jahr noch rd. 2/3 der Aktien verkauft werden.

Jetzt wo Trump auch noch mit 25% Zoll auf Deutsche Autos droht, kann Mutares wohl froh sein, zumindest einen kleinen Teil der Aktien platziert zu haben.
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01.06.18 09:20:09
Der erwartete Start : 24,00 Euro glatt ...
:rolleyes:
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01.06.18 09:35:05
Test der 23 !
:rolleyes:
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01.06.18 10:01:23
Wenn mutares mehr Aktien verkaufen wollte, hätte man das doch auch jetzt machen können? Mag ja sein, dass man die 62% der Aktien irgendwann an einen neuen Hauptaktionär verkaufen will, aber die Annahme, in frühestens (nicht spätestens) einem Jahr kämen automatisch Aktien auf den Markt, scheint mir unbegründet.

Außerdem ist das ja auch alles eine Preisfrage. Mutares wäre wohl besser beraten gewesen, das IPO zu verschieben.

Selbst wenn die US Zölle kämen, würde sich doch allenfalls die Produktion in den NAFTA Raum verlagern, das ist nicht das Ende der Automobilindustrie. Die Zulieferer sind meist ohnehin vor Ort, im Prospekt steht:

The STS Group operates 16 plants in seven countries on three continents, with large facilities in its major regional markets of Europe, China, the NAFTA market and South America.
....
The STS Group also plans to become a Tier 2 supplier for Mexican and US automotive suppliers and to enter into the agriculture/construction segment by targeting existing and new customers, e.g. AGCO, CNH, John Deere or Caterpillar.


Den Emissionserlös will man doch ausdrücklich für die Expansion in China und Nordamerika einsetzen.

Die Frage ist für mich eher, z.B. ob man später noch Kapitalerhöhungen braucht.
Der Produktmix, naja, so Kunststoffteile, technisch scheint mir das nicht so anspruchsvoll.
Aber auch mit einfachen Sachen wird Geld verdient.

Woher kamen jetzt die Zahlen Umsatz etwa 425 Mio und bereinigtes EBITDA etwa 24 Mio?
Ist das eine Prognose für 2018? Vom Unternehmen selbst?
Im Prospekt steht für 2017 309 Mio Umsatz und bereinigtes EBITDA 14 Mio.
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01.06.18 11:37:04
Das Q1 ist schon mal nicht ganz übel. ;)
Wer zu 23€ verkauft hat sollte sein Börsenstrategie überdenken.

Hier Meldung - komplett:

DGAP-News: STS Group AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

01.06.2018 / 10:07
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

STS Group AG setzt dynamischen Wachstumskurs im ersten Quartal 2018 fort

- Umsatz im ersten Quartal 2018 von 108,9 Millionen Euro

- Bereinigtes EBITDA bei 8,1 Millionen Euro; EBITDA-Marge (bereinigt) von 7,4 %

- Realisierung von Synergien durch Integration der Akquisitionen verläuft planmäßig

- Beschleunigung des organischen Wachstums durch Auftragseingänge in China

Hallbergmoos/München, 1. Juni 2018. Die STS Group AG (ISIN DE000A1TNU68), ein weltweit führender Automobilzulieferer mit Fokus auf die Nutzfahrzeugindustrie für Soft- und Hard-Trim-Komponenten und Systeme, setzt ihren Wachstumskurs im ersten Quartal 2018 fort und erzielte einen Umsatz in Höhe von rund 108,9 Millionen Euro. Operativ verzeichnete die Gesellschaft ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 3,5 Millionen Euro. Das im Wesentlichen um Aufwendungen für den Börsengang und die damit notwendige Umstellung der Konzernrechnungslegung auf die International Financial Reporting Standards (IFRS) bereinigte EBITDA[1] erreichte eine Höhe von ca. 8,1 Millionen Euro. Damit entwickelten sich Umsatz und Ergebnis in den ersten Monaten des laufenden Geschäftsjahres in Bezug auf die Segmente und Regionen entsprechend den Erwartungen des Managements.

Geprägt war die erfolgreiche Entwicklung der STS Group im ersten Quartal insbesondere durch die bereits im vergangenen Geschäftsjahr erfolgten drei strategischen Add-on-Akquisitionen. Dazu zählen die Übernahme und erfolgreiche Integration der Ende 2016 erworbenen Mecaplast-Gruppe, die Akquisition des Nutzfahrzeug-Zuliefergeschäfts der Plastic-Omnium-Gruppe und die Übernahme eines brasilianischen Werks der Autoneum-Gruppe. Mit der Übernahme des Lkw-Geschäfts der Plastic-Omnium-Gruppe und der Mecaplast-Gruppe mit Produktionsstätten in China, Mexiko, Frankreich und Deutschland hat STS sein Produktionsportfolio an Duroplast, Außenteilen und Modulen für LKW-Kabinen und leichte Nutzfahrzeuge erheblich erweitert. Darüber hinaus hat die STS Group ihr Geschäft durch den Erwerb der brasilianischen Produktionsstätte der Autoneum-Gruppe weiter nach Südamerika ausgebaut. Im Zuge der vollständigen Integration der neuen Werke sollen im laufenden und im nächsten Geschäftsjahr Synergien generiert werden.

Auch organisch konnte die STS Group im ersten Quartal 2018 insbesondere durch Auftragseingänge in China ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen. Darüber hinaus trugen Effizienzsteigerungen in der Produktion mit niedrigeren Ausschussraten und einem entsprechenden Rückgang des Materialaufwands positiv zum operativen Ergebnis bei. Demgegenüber standen Aufwendungen für das Hochfahren neuer Produktionslinien im polnischen Werk der STS Group und ein Anstieg der Rohstoffpreise.

"Wir sind mit dem Start in das neue Geschäftsjahr sehr zufrieden und planen, unseren profitablen Wachstumskurs auch im Gesamtjahr 2018 fortzusetzen. Dazu werden wir konsequent an der bereits erfolgreich verlaufenden Integration arbeiten und Prozesse weiter optimieren", erläutert Andreas Becker, CEO der STS Group AG.

Börsengang

Nach dem Berichtszeitraum hat der Vorstand der Muttergesellschaft, die Mutares AG, am 23. April 2018 dem Börsengang der Gesellschaft und am 14. Mai 2018 der Festlegung der Preisspanne im Zeitraum vom 15. bis 29. Mai 2018 für ein öffentliches Angebot von STS Group-Aktien zugestimmt. Das Angebot umfasste 1.000.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung, bis zu 1.000.000 Aktien aus dem Besitz der bisherigen Alleinaktionärin, Mutares AG, sowie eine Mehrzuteilungsoption ("Greenshoe-Option") bestehend aus 300.000 Aktien, ebenfalls aus dem Besitz der bisherigen Alleinaktionärin.

Insgesamt wurden 2.300.000 Aktien der STS Group AG zu einem Angebotspreis von 24 Euro platziert. Das Platzierungsvolumen betrug 55 Millionen Euro, wovon der STS Group AG 24 Millionen Euro als Bruttoemissionserlös zuflossen. Der Emissionserlös der STS Group AG soll vorrangig für die weitere Expansion in China und Nordamerika verwendet werden. "Für uns kommt der Börsengang genau im richtigen Moment. Er ist der logische nächste Schritt, um unseren profitablen Wachstumskurs zu finanzieren. Wir werden uns vom europäischen Anbieter hin zu einem globalen Technologie- und Qualitätsführer weiterentwickeln. Dafür werden wir den Emissionserlös konsequent einsetzen", so Andreas Becker.

Die Notierungsaufnahme der STS Group AG erfolgte am heutigen 1. Juni 2018 an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) unter dem Börsenkürzel SF3, WKN A1TNU6, ISIN DE000A1TNU68, mit einer ersten Preisfeststellung von 24 Euro je Aktie. Damit betrug der Börsenwert der STS Group AG zu diesem Zeitpunkt 144 Millionen Euro. Der Anteil des Streubesitzes beträgt 38 Prozent. Die Mutares AG beabsichtigt Mehrheitsaktionärin der STS Group zu bleiben und die Entwicklung nachhaltig zu unterstützen.

Ausblick

Auf Basis der planmäßig verlaufenden Integrationen der Ende 2016 und 2017 erworbenen Gesellschaften erwartet das Management, dass alle wesentlichen Schritte wie die Ausgliederung der IT-Systeme aus den ehemaligen Unternehmensgruppen und die Beendigung der noch bestehenden Transfer-Dienstleistungsverträge bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres abgeschlossen sein werden.

Generell bleibt die Kundennachfrage in den Zielmärkten der STS Group auf einem hohen Niveau. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich dieser Trend im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen wird.

Hinweis bezüglich der Finanzinformationen

Die Definition der vom Management für Steuerungszwecke genutzten operativen Ergebniskennzahl "bereinigtes EBITDA" wird von der Gesellschaft wie folgt präzisiert: Bei der Ermittlung des bereinigten EBITDA werden Ergebniseffekte bereinigt, die nach Auffassung des Managements nicht den in dem jeweiligen Betrachtungszeitraum erzielten wirtschaftlichen Erfolg der STS Group AG widerspiegeln. Es ist definiert als EBITDA, welches sich aus dem Ergebnis vor Ertragssteuern ohne Berücksichtigung des Zinsergebnisses und der Aufwendungen aus Abschreibungen errechnet, und ist bereinigt um Aufwendungen für den Börsengang und die damit notwendige Umstellung der Konzernrechnungslegung sowie um Abfindungskosten und Kosten für Transfer-Dienstleistungsverträge im Zusammenhang mit den Akquisitionen. Entsprechend dieser Definition wurden im bereinigten EBITDA für die ersten drei Monate Aufwendungen in Höhe von ca. 4,6 Millionen Euro aus dem EBITDA herausgerechnet.

Die hier dargestellten Finanzinformationen basieren auf dem Management Reporting der STS Group AG, sind ungeprüft und wurden auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Insbesondere sind die Effekte aus der Umstellung auf die neuen Standards IFRS 15 und IFRS 9 noch nicht berücksichtigt, welche erstmalig im Halbjahresfinanzbericht für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 ersichtlich sein werden. Allerdings geht die Gesellschaft nicht davon aus, dass diese Effekte die ausgewiesenen operativen Kennzahlen für die ersten drei Monate wesentlich beeinflussen.

Die Zahlen des Vorjahreszeitraums sind aufgrund des starken externen Wachstums der STS Group AG insbesondere während des Geschäftsjahres 2017 nicht vergleichbar, weswegen die Gesellschaft für das Vorjahr keine Quartalszahlen ausweist.

Über die STS Group

Die STS Group AG, www.sts.group, ist ein weltweit führender Nutzfahrzeug-Systemlieferant für die Automobilindustrie im Soft und Hard Trim Bereich. Die Unternehmensgruppe, die auf eine Tradition und Expertise seit 1934 zurückblicken kann, beschäftigt weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter und hat im Jahr 2017 einen pro forma Umsatz von über 425 Mio. Euro erzielt. Die STS Group produziert in ihren insgesamt 16 Werken in Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Mexiko, Brasilien und China Kunststoff- und Akustikkomponenten, wie z. B. feste und flexible Fahrzeugverkleidungen, geräusch- und vibrationsdämpfende Werkstoffe und ganzheitliche Innenraum- und Außenverkleidungs-Systeme. Als technologisch führend gilt STS in der Herstellung von Kunststoff-Spritzguss, Akustik-Spezialprodukten und SMC (Sheet Molding Compound). SMC Technologie wird in der Elektromobilität insbesondere im Bereich des leichten Fahrzeugbaus verwendet und kann Metallkomponenten effizient ersetzen. STS hat einen starken Footprint in China, Europa, Mexiko sowie Brasilien. Das Kundenportfolio umfasst führende internationale Nutzfahrzeug- und Automobilhersteller.

STS GROUP AG
Zeppelinstrasse 4
85399 Hallbergmoos
www.sts.group

Investor Relations und Ansprechpartner Wirtschaftspresse
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Susan Hoffmeister
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E-Mail: ir@sts.group
1 Antwort
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01.06.18 12:09:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.885.495 von valueanleger am 01.06.18 11:37:04aber was heißt der satz:
Operativ verzeichnete die Gesellschaft ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 3,5 Millionen Euro.

negatives ebit?

und man überlese auch nicht den absatz (konzernweite gruppenaufgaben wie controlling, etc müssen offenbar erst inhouse aufgebaut werden, ich könnt mir auch vorstellen, dass man diese kosten im ebitda bereinigt hat...):
Auf Basis der planmäßig verlaufenden Integrationen der Ende 2016 und 2017 erworbenen Gesellschaften erwartet das Management, dass alle wesentlichen Schritte wie die Ausgliederung der IT-Systeme aus den ehemaligen Unternehmensgruppen und die Beendigung der noch bestehenden Transfer-Dienstleistungsverträge bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres abgeschlossen sein werden.
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01.06.18 12:15:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.885.816 von haowenshan am 01.06.18 12:09:54Der Börsengang hat auch eine schöne Summe gekostet. :rolleyes:
Die nächsten Quartale werden zeigen wie profitabel STS wirklich ist.
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18.07.18 18:05:11
Großauftrag von führendem Nutzfahrzeughersteller im Volumen von 150 Mio. Euro
12. Juli 2018
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10714433-dgap-new…

=> ...Die STS Group AG (ISIN: DE000A1TNU68; www.sts.group), der im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte weltweite Systemlieferant für die Nutzfahrzeugindustrie, kann einen neuen großvolumigen Auftrag für sich verbuchen.

In den kommenden Jahren wird das Unternehmen für einen der führenden Nutzfahrzeughersteller Front-Module herstellen und liefern. Der Wert des Auftrags summiert sich über die Laufzeit auf insgesamt mehr als EUR 150 Mio. Zum Einsatz kommen die neuen STS-Front-Modul-Systeme in schweren Nutzfahrzeugen.

"Als Lieferant von Front Modulen können wir auf eine langjährige Expertise zurückblicken. Aber über diesen Auftrag freuen wir uns doppelt. Einerseits hat er für uns ein großes Volumen. Andererseits werden wir dabei nicht nur Einzelteile, sondern komplexe Systeme bauen. Dadurch können wir unsere Position als internationaler Systemlieferant weiter ausbauen", erläutert Andreas Becker, CEO der STS Group AG.

Im Detail wird die STS Group die Front-Module aus nahezu hundert Einzelkomponenten zusammensetzen und dem Kunden die komplexen Systeme komplett aus einer Hand anliefern. Produziert, lackiert und zusammengebaut werden die Spritzguss-Komponenten in den französischen Werken der STS Gruppe.
1 Antwort
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27.07.18 10:55:17
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.245.312 von faultcode am 18.07.18 18:05:11Kam gerade über den ticker (financial.de karlsstrasse much)

STS Halbergmoos

http://dgap.de/dgap/News/corporate/financialde-sts-group-bew…

mit Klickbutton zum Interview:kiss:
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15.08.18 00:51:13
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27.08.18 13:38:27
Capital.de - "Aktie der Woche" und Kaufempfehlung
"Aktie der Woche" und Kaufempfehlung:
https://www.capital.de/geld-versicherungen/aktie-der-woche-s…
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12.10.18 19:30:11
gestern ein sattes Expansion Breakdown, heute schon bestätigt:




=> hier kommen noch tiefere Kurse...
7 Antworten
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19.10.18 06:17:39
Ich nehme die Aktie auf die Watchlist.
Eine Bodenbildung ist aber abzuwarten.
Tiefere Kurse?
Hätte nichts dagegen - ganz glaube ich aber nicht daran - kann mir gut vorstellen das die 16,50€ Marke halten wird. ;)

Gruß
Value
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21.11.18 08:12:16
Ich werde mir jetzt eine Position aufbauen.
So schlecht sind doch die Zahlen gar nicht - warum sind die Anleger so negativ eingestellt?

DGAP-News: STS Group AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

21.11.2018 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

STS Group AG wächst weiter nachhaltig - Umsatzplus von 53,5 % in den ersten neun Monaten 2018

- Umsatzanstieg von 53,5 % auf 309,2 Mio. EUR (9M/2017: 201,5 Mio. EUR)

- Adjusted EBITDA steigt deutlich überproportional um rund 157,0 % auf 21,1 Mio. EUR (9M/2017: 8,2 Mio. EUR)

- Prognose 2018 bestätigt

Hallbergmoos/München, 21. November 2018. Die STS Group AG (ISIN: DE000A1TNU68), der im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte weltweite Systemlieferant für die Automobilindustrie mit Schwerpunkt auf die Nutzfahrzeugindustrie, setzt seine positive Geschäftsentwicklung fort. Im 9-Monats-Zeitraum von Januar bis September 2018 entwickelte sich der Konzernumsatz weiterhin dynamisch. So erzielte die STS Group AG Umsatzerlöse in Höhe von 309,2 Mio. EUR gegenüber 201,5 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2017. Dies entspricht einem Wachstum von 53,5 % gegenüber der Vorjahresperiode und gründet im Wesentlichen auf den im Geschäftsjahr 2017 getätigten Akquisitionen und dem damit verbundenen Ausbau der Geschäftstätigkeiten. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 10,2 Mio. EUR (9M/2017: 49,9 Mio. EUR). Verantwortlich für den Rückgang ist ein einmaliger positiver Sondereffekt (bargain purchase gain) im Vorjahreszeitraum in Höhe von 47,0 Mio. EUR. Das um Sondereffekte bereinigte Adjusted EBITDA stieg dagegen deutlich um 12,9 Mio. EUR auf 21,1 Mio. EUR (9M/2017: 8,2 Mio. EUR). Bereinigt wurde die Kennzahl im Wesentlichen um Integrationskosten und Aufwendungen für den Börsengang und die notwendige Umstellung der Konzernrechnungslegung auf die International Financial Reporting Standards (IFRS).

Strategische Neuaufträge in wichtigen Märkten

Im dritten Quartal konnte sich die STS Gruppe im Nutzfahrzeugmarkt Neuaufträge zweier namhafter Lkw-Produzenten sichern. So wird die STS Gruppe zum einen in den kommenden Jahren Frontmodule im Rahmen eines großvolumigen Auftrags in Höhe von 150 Mio. EUR für einen großen europäischen Nutzfahrzeughersteller herstellen und liefern. Zum anderen gelang es, einen Auftrag von großer strategischer Bedeutung zu gewinnen. Dieser umfasst die Lieferung von Fahrerkabinenteilen an einen großen nordamerikanischen Nutzfahrzeughersteller. Durch die Vereinbarung betritt die Gruppe den nordamerikanischen Nutzfahrzeugmarkt, vergrößert ihre globale Präsenz signifikant und erreicht zugleich eines der wesentlichen Ziele im Rahmen der internationalen Expansionsstrategie.

Im September 2018 gelang es zudem, in den vielversprechenden Markt der E-Mobilität vorzudringen. Für ein Elektro-SUV in China wird die STS Gruppe einen Batteriedeckel liefern. Die Order unterstreicht die Innovationskraft des Unternehmens. In dem wettbewerbsorientierten Marktumfeld vergrößert die Gruppe kontinuierlich ihre Marktpräsenz. Einerseits qualifiziert sie sich durch den Auftrag als Tier-1-Zulieferer für einen Elektrofahrzeughersteller. Zum anderen stärkt sie ihre Position als Systemlieferant für die Nutzfahrzeugindustrie. Hierzu startete die Gruppe während der Berichtsperiode die Errichtung eines dritten Produktionswerks in China. Bereits im ersten Quartal 2019 soll dort die Produktion aufgenommen werden. Zusätzlich wird die Gruppe ihr Headquarter in China mit den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten nach Wuxi verlagern und damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber für junge, talentierte Akademiker erhöhen.

Hohe Flexibilität - positive Prognose

Die STS Gruppe ist nach wie vor solide finanziert und verfügt über ausreichend liquide Mittel. Der Bestand an frei verfügbaren liquiden Mitteln belief sich zum 30. September 2018 auf 28,9 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 15,8 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich in der Berichtsperiode um acht Prozentpunkte auf 30 % (31. Dezember 2017: 22 %). In absoluten Zahlen stieg das Eigenkapital um 22,8 Mio. EUR auf 83,5 Mio. EUR. Die Entwicklung ist in erster Linie auf den Mittelzufluss im Rahmen des Börsengangs der STS Gruppe zurückzuführen.

"Wir sind weiterhin auf einem guten Weg, mit unseren technologisch anspruchsvollen wie leistungsstarken Produkten unseren Marktanteil zu steigern. Frühzeitig haben wir uns eine gute Ausgangsposition in wichtigen Nutzfahrzeugmärkten erarbeitet und werden diese festigen. Unsere Produkte sind innovativ und liefern wichtige Eigenschaften hinsichtlich Gewichtsreduzierung und Komfort. Die Summe dieser Faktoren lässt uns optimistisch gestimmt in die Zukunft blicken", sagt Andreas Becker, CEO der STS Group AG.

Angesichts des weiterhin positiven Geschäftsverlaufs der ersten neun Monate bestätigt der Vorstand der STS Group AG die Prognose für das Gesamtjahr 2018. Diese sieht eine Umsatzsteigerung von mindestens 30 % gegenüber dem Vorjahresniveau von 310 Mio. EUR vor. Auf Basis des Adjusted EBITDA rechnet der Vorstand mit einer signifikanten Steigerung gegenüber dem Adjusted EBITDA des Geschäftsjahres 2017, welches 14,2 Mio. EUR betrug.

Die Zwischenmitteilung zum 9-Monats-Zeitraum 2018 steht auf www.sts.group zum Download bereit.

Telefonkonferenz heute um 10 Uhr

Für interessierte Anleger und Pressevertreter wird die STS Group AG heute, am 21. November 2018, um 10 Uhr (CET) eine Telefonkonferenz in englischer Sprache abhalten. Für eine Anmeldung senden Sie bitte eine E-Mail an sh@crossalliance.de.

Über STS Group:

Die STS Group AG, www.sts.group (ISIN: DE000A1TNU68), ist ein weltweit führender Nutzfahrzeug-Systemlieferant für die Automobilindustrie im Soft und Hard Trim Bereich. Die Unternehmensgruppe, die auf eine Tradition und Expertise seit 1934 zurückblicken kann, beschäftigt weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter und hat im Jahr 2017 einen pro forma Umsatz von über 425 Mio. Euro erzielt. Die STS Group produziert in ihren insgesamt 16 Werken in Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Mexiko, Brasilien und China Kunststoff- und Akustikkomponenten, wie z. B. feste und flexible Fahrzeugverkleidungen, geräusch- und vibrationsdämpfende Werkstoffe und ganzheitliche Innenraum- und Außenverkleidungs-Systeme. Als technologisch führend gilt STS in der Herstellung von Kunststoff-Spritzguss, Akustik-Spezialprodukten und Komponenten aus SMC (Sheet Molding Compound). STS hat einen starken Footprint mit Werken in China, Europa, Mexiko sowie Brasilien. Das Kundenportfolio umfasst führende internationale Nutzfahrzeug- und Automobilhersteller.

STS Group AG
Zeppelinstrasse 4
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Tel.: +49 (0)89 89827227
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Ansprechpartner Wirtschaftspresse
Newskontor - Agentur für Kommunikation
Marco Cabras
Tel.: +49 (0)172 2142968
E-Mail: marco.cabras@newskontor.de
3 Antworten
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21.11.18 08:36:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.264.812 von valueanleger am 21.11.18 08:12:16Bin auch dabei, gute Entwicklung im schwierigen Umfeld plus Aktienrückkauf von 1 Mio, ist sehr positiv.
1 Antwort
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21.11.18 08:40:11
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.264.812 von valueanleger am 21.11.18 08:12:16lass dich nicht von den enormen Wachstumszahlen blenden. und auch nicht von irgendeinem sogenannten adjusted ebitda.
bei aller Vorsicht vor quartalsmäßigen Betrachtungen: in Q3 hat man ein ebitda von 3 mio € "geschafft" - sprich man ist operativ in den negativen Zahlen... (in q3 sollten alle kosten in zusammenhang mit dem IPO eigentlich nicht mehr allzu negativ auffallen). und das, obwohl eigentlich lkw im vergleich zu pkw ganz gut läuft...
wieviel Geld hatten sie beim IPO aufgenommen und wieviel davon haben sie noch?
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21.11.18 08:51:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.265.013 von crashmonster am 21.11.18 08:36:02
Zitat von crashmonster: Bin auch dabei, gute Entwicklung im schwierigen Umfeld plus Aktienrückkauf von 1 Mio, ist sehr positiv.


Vorbörslich gab es noch Kurse unter 15€ - mal sehen was der Markt heute aus den Zahlen macht?

Gruß
Value
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23.11.18 17:10:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.946.226 von faultcode am 12.10.18 19:30:1112.10.
Zitat von faultcode: ...=> hier kommen noch tiefere Kurse...

=> ein Aktienrückkaufprogramm nur 6 Monate nach einem IPO ist eine geradezu verrückte Idee

=> gut, der Chart ist z.Z. noch nach unten hin offen, und das wird nun vorerst gebremst, bzw. gestoppt

--> aber auch wenn's nur ~EUR1m für's Programm ist: diese Kohle ist dann weg

--> einfach mal in 2020 wiedervorlegen ;)
6 Antworten
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28.11.18 22:01:47
zu Beginn des Threads haben vor allem ...
... die User faultcode + valueanleger informativ zum Börsengang geschrieben.
Ich habe mir mal den JA 2016 angeschaut: Kapitalrücklage 1,590 Mio., Gratis-
Aktien 1:20. Bilanzgewinn: 1,725 Mio.€, Ausschüttung 1,710 Mio.€. Bar-KE um
3,950 Mio.€. Ausgabepreis der Aktien zu nominal im April 2018. > Preisspanne
26,- € bis 32,-€, Ausgabepreis JUNI 2018: 24,-€. Dem Börsenumfeld geschuldet.
So doch: der Erlös aus 1,3 Mio.Aktien floss der mutares AG zu. Lediglich 1 Mio.
Aktien zum IPO ausgegeben. Und 1 Mio EUR wird in ein ARP gesteckt (max.~
50.000 Aktien). Da mutares mithin noch 63% hält, wäre m.E. ein Invest an deren
Tief sinnvoller gewesen...
Allen Investierten so doch: steigende Kurse!
2 Antworten
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29.11.18 17:20:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.321.501 von urlaub4all am 28.11.18 22:01:47So nicht korrekt. STS hat im Rahmen des Börsengangs durch eine Kapitalerhöhung brutto 24mio eingenommen. Siehe Prospekt und H1 Report des Unternehmens.
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29.11.18 19:13:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.321.501 von urlaub4all am 28.11.18 22:01:47
Jo !
[mich zitiere]...Ausgabepreis JUNI 2018: 24,-€. Dem Börsenumfeld geschuldet.
>> Lediglich 1 Mio.Aktien zum IPO ausgegeben. [...]

gut, ich hätte ausführlicher schreiben sollen/können:
GK wurde im Rahmen des Börsengangs von 5.000.0000€ um 1.000.000€ auf 6.000.000€ erhöht.
GK neu: eingeteilt in 6 Mio. Aktien usw.usw. Der AG flossen dadurch Brutto 24 Mio.€ zu....
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05.12.18 14:24:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.286.688 von faultcode am 23.11.18 17:10:04
Zitat von faultcode: ...
=> ein Aktienrückkaufprogramm nur 6 Monate nach einem IPO ist eine geradezu verrückte Idee

=> gut, der Chart ist z.Z. noch nach unten hin offen, und das wird nun vorerst gebremst, bzw. gestoppt..

=>
a/ stimmt
b/ stimmt --> neues ATL
c/ denkste! :D


--> ein kleines Expansion Breakdown...


=> produziert STS eigentlich auch in den USA? ;)
5 Antworten
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06.12.18 17:33:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.369.528 von faultcode am 05.12.18 14:24:04
weder // noch :-))
will weder für die Mutares werben, noch von der STS abraten:
werde daher d empfehlen: Teile + Herrsche:: 3 mutares + 1 sts.

Würde auch den Kurs aktuell nicht vorrangig sehen, sondern die Erfolge der mutares langfristig-
auch: deren Entschluss, die STS Group AG an die Börse zu dem guten Ausgabepreis gebracht
zu haben.
Statt 3:1 meinetwegen auch 2:2, die Gewichtung sollte ja zum Anleger und dessen Augenmerk
auf die Branche bzw. das Geschäftsmodell und dessen Gewinn-Einschätzung(en) passen.

Veräußert die Mutares später die STS, profitiert man als Mutares-Aktionär, kann dann ja immer
noch mit dem VK-Erlös bei STS aufstocken. Wenn man Boersengefluester glauben darf, wird ja
von einem EpS (bei der STS) in 2018 von -0,63€ ausgegangen und für 2019 + 1,05€ geschätzt.

Vielleicht kommt ja aber auch ein abweichender Vorschlag, dass es auf das Alter des >Anlegers
ankommt, ob er sich für die Mutter/Tochter entscheidet;). Auf jeden Fall: viel Erfolg wünsche ich!
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10.12.18 14:49:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.369.528 von faultcode am 05.12.18 14:24:04
EY-Studie: US-Zölle könnten Kosten für Autobauer verzehnfachen
9.12.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ey-studie-us-zoell…

=>
...Die Gefahr von US-Strafzöllen für Autoimporte bereitet der deutschen Wirtschaft auch nach dem Treffen von Automanagern und US-Regierung weiter Sorgen.

Der Verband der Bayerischen Wirtschaft (vbw) warnte vor "äußerst schwerwiegenden" Belastungen, die weit über die betroffenen Unternehmen hinausgingen, falls die angedrohten Einfuhrzölle von bis zu 25 Prozent umgesetzt würden. Dann drohen den Autoherstellern Zollkosten von bis zu 5 Milliarden Euro im Jahr - zehn Mal so viel wie aktuell, wie die Beratungsfirma EY in einer Studie im Auftrag des vbw berechnete. Derzeit verlangen die Amerikaner 2,5 Prozent Zoll.

"Der Zollstreit zeigt, dass alle Beteiligten wieder an den Verhandlungstisch zurückkehren müssen, um die bei unseren Unternehmen ausgelöste Unsicherheit schnellstmöglich zu beenden", sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt der Deutschen Presse-Agentur. Nach dem Treffen der Spitzenvertreter von Daimler, Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) und BMW mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag im Weißen Haus klangen die deutschen Manager zwar optimistisch. Aber vom Tisch sind die Strafzölle nicht, auch wenn die Konzerne hohe Investitionen in den USA angekündigt haben.

US-Handelsminister Wilbur Ross hatte am Dienstag das Ziel bekräftigt, das Handelsdefizit mit Deutschland bei Autos und Autoteilen zu senken. Trump, der seit Monaten als Reaktion auf den aus seiner Sicht unfairen Handel mit Sonderzöllen droht, hatte im Sommer zwar der EU-Kommission zugesichert, vorerst davon abzusehen. Doch zuletzt plädierte er - angesichts des Stellenabbaus beim US-Autobauer GM - erneut für Zölle von bis zu 25 Prozent auf Autos aus dem Ausland.

Sollte es dazu kommen, würde das der deutschen Wirtschaft um ein Vielfaches mehr schaden als die im Frühjahr verhängten Strafzölle auf Aluminium und Stahl, heißt es in der EY-Studie. Die jährlichen Zollkosten für den Export der Metalle in die USA seien zwar von 22 Millionen Euro auf ungefähr 400 Millionen Euro gestiegen. "Gesamtwirtschaftlich" hielte sich der Schaden aber vergleichsweise in Grenzen, urteilten die Wirtschaftsberater.

Anders sähe das aus, wenn die US-Regierung ihre Drohung wahr machte, die Importe von Autos und Fahrzeugteilen kräftiger zu besteuern. Diese machten 2017 rund ein Drittel aller deutschen Exporte in die USA aus. Bei Sätzen von 15 bis 25 Prozent auf die Einfuhr von Autos würden demnach Zollkosten in Höhe von 3 bis 5 Milliarden Euro entstehen - bis zu zehn Mal mehr als die rund 507 Millionen Euro, die 2017 bei deutschen Autoexporten in die USA anfielen.

Dazu kämen Zollkosten von rund einer Milliarde Euro für Fahrzeugteile.

Auch andere Studien zu den möglichen Auswirkungen, etwa des ifo-Instituts, waren früher zu ähnlichen Ergebnissen gekommen...
3 Antworten
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27.02.19 08:50:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.405.247 von faultcode am 10.12.18 14:49:2827.02.2019 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

STS Group AG: Vorläufige Zahlen für 2018 erfüllen Prognose / erhebliche
Ergebnissteigerung in 2019 erwartet und Veröffentlichung mittelfristige
Planung 2023

- Umsatz wächst im Jahr 2018 um rund 29 % auf 401,2 Mio. EUR (2017: 310,0
Mio. EUR)

- Adjusted EBITDA steigt um rund 67 % auf 23,7 Mio. EUR (2017: 14,2 Mio.
EUR)

- Prognose 2019: Adjusted EBITDA mindestens auf Vorjahresniveau (2018: 23,7
Mio. EUR), Anstieg des EBITDA um min. 100 % (2018: 11,9 Mio. EUR), Umsatz
auf Vorjahresniveau erwartet

- Mittelfristige Planung bis 2023 mit Zielumsatz von min. 500 Mio. EUR und
Ziel-EBITDA-Marge von min. 10 %

Hallbergmoos/München, 27. Februar 2019. Die STS Group AG (ISIN:
DE000A1TNU68), der im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
notierte weltweite Systemlieferant für die Automobilindustrie mit
Schwerpunkt auf die Nutzfahrzeugindustrie, hat seine Prognose für das
Gesamtjahr 2018 auf Basis der vorläufigen Ergebnisse erfüllt.

Vorläufige Zahlen 2018
Nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen konnte die STS Group den
konsolidierten Umsatz von 310,0 Mio. EUR im Vorjahr auf 401,2 Mio. EUR
erheblich steigern (rund 29 %). Diese Steigerung ist im Wesentlichen auf das
anorganische Wachstum im Geschäftsjahr 2017 und dem damit verbundenen
Geschäftsausbau zurückzuführen. In China konnte die STS Group im
Berichtsjahr durch den weiteren Ausbau der eigenen Marktanteile wachsen,
auch vor dem Hintergrund eines insgesamt rückläufigen Marktsegments. So hat
die Gruppe auf Basis der vorläufigen und ungeprüften Zahlen mit einer
Steigerung des Adjusted EBITDA von 14,2 Mio. EUR im Vorjahr auf 23,7 Mio.
EUR (rund 67 %) ein signifikantes Ergebniswachstum realisieren können. Das
Adjusted EBITDA berechnet sich auf Basis des berichteten EBITDA und ist im
Wesentlichen bereinigt um die Aufwände für den Börsengang, die Kosten für
die Integration zugekaufter Firmenteile und die Umstellung der
Rechnungslegung auf International Financial Reporting Standards (IFRS). Für
2018 belaufen sich diese Adjustments auf 11,8 Mio. EUR. Die Integration
zugekaufter Firmenteile wurde 2018 vollumfänglich, erfolgreich
abgeschlossen, sodass hierfür keine weiteren Kosten erwartet werden.

"Vor dem Hintergrund eines angespannten Marktumfeldes entsprechen die
erreichten Ergebnisse unseren Erwartungen. Auf Basis des soliden Wachstums
im Jahr 2018 und der erfolgreichen und schneller als erwartet
abgeschlossenen Integration der 2017 akquirierten Unternehmen sehen wir eine
solide Ausgangsbasis für das Geschäftsjahr 2019", sagt Andreas Becker, CEO
der STS Group AG.

Prognose 2019
Die STS Group erwartet in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld im
Jahr 2019 ein stabiles Umsatzvolumen von rund 400 Mio. EUR sowie ein
Adjusted EBITDA mindestens auf Vorjahresniveau (2018: 23,7 Mio. EUR).
Infolge des erfolgreichen Abschlusses der Aktivitäten im Zusammenhang mit
dem Börsengang und der Integration der zugekauften Firmenteile sind keine
Sondereffekte für 2019 geplant. Somit rechnet der Vorstand mit einem Anstieg
des Reported EBITDA um min. 100 % im Vergleich zum Vorjahr (2018: 11,9 Mio.
EUR) und erwartet damit eine signifikante Erhöhung des Nettoergebnisses im
Geschäftsjahr 2019.

Mittelfristplanung
Unter der Annahme eines positiven Marktumfeldes rechnet die STS Group
mittelfristig bis 2023e mit einem Umsatzvolumen von min 500 Mio. EUR. Die
Gruppe plant insbesondere ihre Marktanteile in den relevanten Märkten,
inklusive den USA, weiter zu steigern und erwartet zusätzliche positive
Impulse aus dem Markt aufgrund neuer Emissionsziele für Nutzfahrzeuge in
China und Europa. Zusätzliches Potenzial für Wachstum in den kommenden
Jahren sieht die STS Group auch in gezieltem anorganischem Wachstum.

Vor dem Hintergrund dieser Annahmen sowie eines günstigen Marktumfeldes
strebt die STS Group in den nächsten fünf Jahren (2023e) eine EBITDA-Marge
von min. 10 % an und damit im oberen Bereich des Branchendurchschnitts. Als
Hauptreiber für ein höheres EBITDA-Niveau erwartet die STS Group positive
Skaleneffekte auf Basis des geplanten Umsatzwachstums und plant den
Produktmix weiter vorteilhafter und margenstärker zu optimieren, die
Expansion in attraktiven Märkten wie China sowie die nachhaltige Gestaltung
der Strukturkosten in Europa weiter voranzutreiben.

Telefonkonferenz am 27. Februar 2019
Die STS Group AG wird am heutigen 27. Februar 2019 um 09:00 Uhr eine
Telefonkonferenz für interessierte Investoren und Pressevertreter auf
Englisch halten. Zur Registrierung senden Sie bitte eine Mail an
ir@sts.group.

Alle hier aufgeführten Zahlen sind vorläufig und ungeprüft. Die
detaillierten und endgültigen Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 wird die STS
Group AG am 4. April 2019 veröffentlichen.

Sieht also nicht nach Insolvenz aus!!!
2 Antworten
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27.02.19 09:38:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.973.382 von dr.wssk am 27.02.19 08:50:32
Zitat von dr.wssk: - Adjusted EBITDA steigt um rund 67 % auf 23,7 Mio. EUR (2017: 14,2 Mio. EUR)



nun, ob sie wirklich schon über dem Berg sind?

Zur Erinnerung Q1-Q3:
Das um Sondereffekte bereinigte Adjusted EBITDA stieg dagegen deutlich um 12,9 Mio. EUR auf 21,1 Mio. EUR (9M/2017: 8,2 Mio. EUR).

d.h. sie haben im Q4 2.6 Mio EUR ADJUSTED EBITDA "geschafft"... (bei einem produzierenden Unternehmen, wos doch auch einiges an Abschreibungen gibt
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28.02.19 09:00:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.973.382 von dr.wssk am 27.02.19 08:50:32
Zitat von dr.wssk: Sieht also nicht nach Insolvenz aus!!!


Wer bringt denn solche Behauptungen in Umlauf?
Allein der Kurs hat Insolvenzniveau erreicht. Was ein Unterschied darstellt.
MK unter EK.

Der Zeitpunkt des Börsenganges war einfach schlecht gewählt.

Bei den Mitbewerbern sieht es ähnlich aus. Hella, Paragon, wobei es die kleineren deutlich härter getroffen hat.

Scheissjahr für die Autoindustrie. Kann nur besser werden.
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09.04.19 21:17:40
Heute geht es nochmal eine Stufe tiefer. Bodenbildung nicht abzusehen. Bleibt auf der Watch.
1 Antwort
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10.04.19 06:20:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.316.651 von wallander08 am 09.04.19 21:17:40
Zitat von wallander08: Heute geht es nochmal eine Stufe tiefer. Bodenbildung nicht abzusehen. Bleibt auf der Watch.


Auch bei mir weiter nur Watchlist - die Verkäufer haben noch nicht genug Verluste realisiert.
Lassen wir sie weiterspielen. ;)

Gruß
Value
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10.04.19 07:20:05
Und wie tief kann es hier noch gehen? Auch auf meiner watchlist, aber die Glaskugel kennt noch keine eindeutige Tendenz.
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10.04.19 08:01:20
Am Dienstag nächster Woche soll es eine Präsentation in Paris geben (CF&B 14th Smallcap Event, Paris) und im nächsten Monat ist man auf der Münchener Kapitalmarktkonferenz mit dabei. Da wird man der Unternehmensführung sicherlich unangenehme Fragen stellen. Vielleich gibt es aber auch neue Erkenntnisse.

Am 15. Mai (zwei Tage vor der HV) soll dann der Quartalsbericht erscheinen. Dieser wird eine wichtige Tendenz aufzeigen. Es bleibt also spannend.
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11.04.19 03:12:15
Sonstige Aufwendungen, Erträge aus günstigen Erwerben 2018
wer wissen will, warum es hier seit IPO zu so einem starken Kursverfall gekommen ist, der sollte zunächst mal einen Blick in den GB2018 unter "Sonstige Aufwendungen" werfen:



--> die Kosten sind um 32% in Summe gestiegen; das ist nicht schön, aber geht noch so mit den ganzen Integrationen + IPO oberflächlich betrachtet


=> der genauere Blick:



--> ja, ja, wg. der erstmaligen Vollkonsolidierung in 2018 der Übernahmen von 2017 sind beide Konzern-Abschlüsse nicht vergleichbar..

--> bemerkenswert sind aber vielmehr die Verschiebungen der Kosten zueinander:
• man macht nun, oder muss es machen: Forschung und Entwicklung, was zuvor fast nicht da war :eek:
• die Verwaltungskosten sind explodiert mit ~+267% :eek:
• Instandhaltung, Miet- und Leasingaufwendungen, ...

=> das soll/kann alles sinken in 2019, oder zumindest stabil bleiben (bei angekündigten stabilen Umsätzen 2019 von ~EUR400m) ?!?

--> mMn: kaum (gut, die Rechts-, und Beratungskosten wg. IPO hoffentlich)

--> interessant:
• in diesem, um nun +29% größeren Konzern sind die Vertriebskosten um ~-8% gefallen!?! :eek:

--> das kann und will ich nicht verstehen. Keine Stellungnahme dazu im GB für dieses Phänomen.


___
2017 war das Ergebnis durch "Sonstige Erträge", und dabei in hohem Maß durch "Erträge aus günstigen Erwerben" geprägt. Letztere waren 2018 Null:



=> auf deutsch: bargain purchases --> also hat man in 2017 reichlich Schnäppchen erworben!
=> oben sieht man allerdings mMn auch, daß diese Schnäppchen erstmal erheblich auf Vordermann gebracht werden müssen ("Wartung und Instandhaltung"). Die "Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen" sind hintergegen zurückgegangen.


--> wieviel Bargain purchases können wieder in 2019 gemacht werden? => ich denke bei stagnierenden Umsätzen (eben keine bargain purchases mehr mit zusätzlichen Umsätzen) dasselbe wie in 2018: Null


--> bei so einer profitlosen Lage lohnt auch mMn immer der Blick auf's Working Capital:
• 31.12.2017: -EUR8.3m
• 31.12.2018: EUR6.0

=> das ist bei dieser Unternehmensgröße immer noch hauchdünn, und viel zu wenig mMn


<hier kann man noch stundenlang weitergraben...>



--> zum Schluss der Kassenbestand, der mMn besser aussieht, als es das Working Capital oben anzeigt:
• 31.12.2017: EUR15.8m
• 31.12.2018: EUR31.2m


=> es gibt, so denke ich, doch einige Gründe, warum die Aktie momentan tief unter Buchwert (-44%) und auch bereits unter dem materiellem Buchwert (-18%) notiert


=> wird noch ein spannendes Jahr für die Aktionäre der STS Group
2 Antworten
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11.04.19 08:08:11
DGAP-News: STS Group AG / Schlagwort(e): Sonstiges

11.04.2019 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
________________________________________
STS Group AG mit dritter Produktionsstätte in Shiyan:
China wird zentraler Pfeiler der Wachstumsstrategie

Hallbergmoos/Shiyan, 11. April 2019. Mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie und über 100 Gästen wurde heute in Shiyan eine weitere große Produktionsstätte der STS Group in China in Betrieb genommen. Neben Vorstand, Aufsichtsrat, der lokalen Geschäftsführung und Teilen der Belegschaft der neuen Produktion nahmen am Festakt auch zahlreiche offizielle Vertreter der chinesischen Provinzregierung sowie der Bürgermeister der Stadt Shiyan teil.

Die STS Group als führender Systemlieferant für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie eröffnet damit bereits den dritten Produktionsstandort in China neben den Werken in Qingdao und Jiangyin. Im vierten Quartal 2018 wurde auch ein neues Headquarter in Wuxi nahe Shanghai eröffnet, und das Entwicklungszentrum dorthin verlegt, um einen attraktiven Standort für hochqualifizierte Fachkräfte zu schaffen. STS unterhält allein in China vier Standorte, weltweit sind es 17: "China ist für uns ein essenziellerer Bestandteil unseres Unternehmens und seines Wachstums. Die Eröffnung dieses neuen Werkes in Shiyan macht deutlich, dass wir in Zukunft die gesamte Bandbreite unserer Innovationen, unserer Produkte und Möglichkeiten in China implementieren wollen", erklärte Andreas Becker, CEO der STS Group AG, in seiner Rede anlässlich der Eröffnungsfeierlichkeiten.

Das Unternehmen erhofft sich von seinen Investitionen in China viel. "Wir sind überzeugt, dass unser Technologie und Produktions-Know-how und unsere fantastischen Produkte gepaart mit der örtlichen Nähe zu den chinesischen OEMs dazu führen werden, dass wir unseren Marktanteil in China zukünftig deutlich ausbauen können", so Becker. Bereits heute beliefert die STS Group sieben der zehn größten chinesischen Nutzfahrzeug-OEMs und zielt darauf, diese Position in den nächsten Jahren stark auszubauen. Hinzu kommt ein erster substanzieller Auftrag zur Lieferung eines Batteriedeckels für ein Elektrofahrzeug als Tier 1. Dies ist ein Beispiel für die Entwicklungsmöglichkeiten mit neuen Technologien. Der Auftrag wurde bereits Ende 2018 akquiriert.

Nach nur sechs Monaten Bauzeit von Juni bis Dezember 2018 hat die neue Produktionsstätte im ersten Quartal 2019 die Fertigung der ersten Komponenten aufgenommen. "Es ist erstaunlich, mit welcher Geschwindigkeit wir hier in China ein tolles Werk mit Produktionstechnik und -maschinen errichten konnten, die absolut State of the Art sind. Dafür geht unser Dank an alle, die daran mitgewirkt haben, die Stadt und unsere Partner", sagte Andreas Becker am Rande der Eröffnungsfeier. In den neuen Produktionsanlagen in Shiyan sind aktuell 58 Mitarbeiter beschäftigt. Es ist geplant, die Kapazitäten in dem neuen Werk in Zukunft weiter auszubauen und weitere Arbeitsplätze zu schaffen.

Aktuell liegt der Fokus auf der Produktpalette aus dem Bereich Plastics, im ersten Schritt auf dem leicht und flexibel einsetzbaren Verbundwerkstoff SMC. Ziel ist es zeitnahe auch Komponenten aus Spritzguss in China anzubieten, um sich zukünftig auch auf dem chinesischen Markt stärker als Anbieter von kompletten Produktsystemen positionieren und sich damit einen weiteren Wettbewerbsvorteil verschaffen zu können. Das Werk verfügt zudem über eine Lackierstraße. Insgesamt sind in China aktuell an den STS-Standorten rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist die STS Group optimal aufgestellt, um seine Präsenz auf dem größten Truck-Markt der Welt als führender Systemlieferant weiter ausbauen zu können, wie auch den großen Trend der Elektromobilität in China bedienen zu können.

Welche Chancen STS in China sieht und wie wichtig das Land und der Markt im Netzwerk der Gruppe sind, wird dadurch unterstrichen, dass das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018 "China" als eigenständiges Segment eingeführt hat. In China konnte die STS Group im Berichtsjahr durch die Steigerung der eigenen Marktanteile wachsen. Der Umsatz verdoppelte sich annähernd auf 48,6 Mio. EUR (Vorjahr: 25,3 Mio. EUR). Im laufenden Jahr richtet sich ein Fokus auf den weiteren Ausbau des Geschäftes in China.

Ingesamt erwirtschafte die STS Group AG im Geschäftsjahr 2018 einen konsolidierten Umsatz von 401,2 Mio. EUR nach 310,0 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von rund 29 %, der im Wesentlichen auf die im Geschäftsjahr 2017 getätigten Akquisitionen und den damit verbundenen Geschäftsausbau zurückzuführen ist. Das Adjusted EBITDA stieg im Berichtsjahr um rund 67 % auf 23,7 Mio. EUR (Vorjahr: 14,2 Mio. EUR).
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11.04.19 08:12:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.327.430 von faultcode am 11.04.19 03:12:15Wie geschrieben. Schaut Euch die Bewertung von ElringKlinger an - nur mal als Beispiel. 50 % vom angegebenen Buchwert ist keine Seltenheit.

"Buy&Build" von quasi Pleite-Unternehmen ergibt im Zweifel die Aktivierung der Differenz zwischen Firmenwert und bezahltem Kaufpreis. Aber danach kommen auch im Zweifel Sanierungs- und Integrationskosten - das sieht man auch in der nächsten Bilanz. Und danach kommen hoffentlich Synergieeffekte - darauf wird gewartet.

Ein ganz normaler Ablauf der Buy&Build-Strategie, wie man sie auch bei Donges erwarten kann.

Setzt man auf die Karte organisches Wachstum, kann aber auch das mit Risiken etwa beim Eintritt in neue Länder verbunden sein. Der Kauf eines bestehenden Unternehmens, das vllt. durch mangelnde finanzielle Mittel der bisherigen Eigentümer einen Instandhaltungsrückstand hat, kann besser sein.
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11.04.19 08:54:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.327.430 von faultcode am 11.04.19 03:12:15faultcode, ja das sehe ich ähnlich.

überraschend ist das nicht, vgl dazu auch meinen kommentar im mutares forum
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1171286-1181-119…
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15.04.19 17:46:14
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15.04.19 17:48:14
Kulmbach pusht:rolleyes:

Schnäppchen-Jäger aufgepasst: Diese Aktie ist jetzt ein klarer Kauf!

Die Zeiten für die Automobilbranche sind hart: E-Mobility und Dieselgate heißen die Stichwörter, die vielen Anlegern schlaflose Nächte bereiten. Eine Angst, die auch auf Unternehmen projiziert wird, deren wahrer Fokus auf einem ganz anderen Markt liegt.

Falsche Wahrnehmung

Die Rede ist von der bayerischen STS Group, die oft zu Unrecht den Automobilzulieferern geordnet wird. Zwar beliefert die STS Group auch Automobilhersteller wie Mercedes-Benz oder Ferrari, das große Geld verdienen die Münchner jedoch im Nutzfahrzeugesektor.

Die STS Group hat sich primär auf die Fertigung von Innenausstattungen, Armaturen, Außenverkleidungen, sowie Akustiksystemen und gewichtssparenden Plastikelementen für landwirtschaftliche Maschinen und Nutzfahrzeuge spezialisiert.

Diese Spezialisierung zahlt sich nun aus. Die Auftragsbücher sind bis 2022 mit einem Volumen von 1,9 Milliarden Euro prall gefüllt. Binnen der nächsten fünf Jahre soll der Umsatz um rund 100 Millionen Euro auf 500 Millionen Euro steigen. Zudem strebt der Konzern eine langfristige EBITDA-Marge von zehn Prozent an.

Im vergangen Jahr legte die STS-Group alles andere als einen gelungenen Börsenstart hin. Das Interesse war gering – der Ausgabepreis lag unterhalb der ursprünglichen Spanne von 26 bis 32 Euro. Seit dem Börsengang hat die Aktie rund 65 Prozent an Wert gegenüber dem Ausgabepreis von 24 Euro verloren und notiert aktuell bei 8,36 Euro.

Trotzdem klarer Kauf

Doch gerade dieser starke Kursverlust macht die Aktie attraktiv. Derzeit kommen STS-Titel auf ein geschätztes 2020er KGV von 6 und sind somit ein echtes Schnäppchen.

Auch der seit dem IPO anhaltende Kursverfall hat sich aktuell abgeschwächt. Derzeit befindet sich Aktie in einer Konsolidierungsphase und steht kurz von einer Trendumkehr.

Am Montag stiegen die STS-Papiere um rund 2,4 Prozent auf 8,36 Euro. Sollte es der Aktie gelingen die heutigen Kursgewinne weiter auszubauen und zu langfristig halten zu können, würde der Kursverfall endgültig gestoppt und die Bodenbildung abgeschlossen werden. Folglich könnte sich ein neuer Aufwärtstrend etablieren.

Fazit: Das Unternehmen ist top, die Aktie gibt’s zum Schnäppchenpreis. Kaufen!
...
https://www.deraktionaer.de/aktie/schnaeppchen-jaeger-aufgep…
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15.04.19 20:46:53
Hat da einer beim Proebstl abgeschrieben? 😎
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20.04.19 16:07:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.361.858 von dschigiwagi am 15.04.19 20:46:53
Zitat von dschigiwagi: Hat da einer beim Proebstl abgeschrieben? 😎


Ist keine Seltenheit das der Aktionär auch die Analysen von anderen aufgreift.
Diesmal war der Pröbstl allerdings schneller und hat den flinken Aktionären bereits eine schönen Gewinn gebracht. :cool:

Gruß
Value
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23.04.19 09:09:06
STS Q1 Zahlen am 15.5.
DGAP-AFR News vom 23.04.2019
STS Group AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen
STS Group AG / Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten

23.04.2019 / 07:30
Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Hiermit gibt die STS Group AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Bericht: Quartals-/ Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres Veröffentlichungsdatum / Deutsch: 15.05.2019
Veröffentlichungsdatum / Englisch: 15.05.2019
Deutsch: https://ir.sts.group/websites/stsgroup/German/3100/finanzberichte.html Englisch: https://ir.sts.group/websites/stsgroup/English/3100/financial-reports.html

Gruß

up
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01.05.19 07:11:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.401.568 von upanddown1 am 23.04.19 09:09:06 Nachricht vom 30.04.2019 | 18:44
STS Group AG veröffentlicht vorläufige Zahlen zum ersten Quartal 2019

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/sts-group-veroeffentlich…
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01.05.19 18:24:25
Strong buy
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02.05.19 08:26:26
Die Quartalmeldung sollte zumindest für eine Stabilisierung des Kurses sorgen.
Es ist das Gebot der Stunde für alle Automotiveaktien das sie bei rückläufigen Geschäft ihre Prozesse optimieren.
Goldene Zeiten für IT Firmen welche in diesem Sektor tätig sind.

Nach den harten Einschnitten werde viele Unternehmen besser dastehen als 2018.
Wenn dann das Geschäft 2020 wieder anziehen sollten sind die Gewinnschätzungen der Analysten wahrscheinlich etwas zu niedrig angesetzt.

Gruß
Value
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05.08.19 08:18:42
hoffe die mitleser mit den klaren "buy" empfehlungen haben selbst etwas zugewartet...

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/sts-group-angepasste-ums…

STS Group AG: Angepasste Umsatz- und Ergebniserwartung für 2019 / Umsatz- und Ergebnisanstieg im Q2 2019 gegenüber Q1 2019

Hallbergmoos/München, 2. August 2019. Die im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte STS Group AG (ISIN: DE000A1TNU68) passt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 dem auch im zweiten Halbjahr 2019 weiterhin herausfordernden Marktumfeld in Europa sowie in China an. Infolge dessen erwartet das Management für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang zwischen 4,5-9,5% (Ursprüngliche Guidance: Umsatz auf Vorjahresniveau von rd. 400 Mio. EUR) und eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen 4,6 und 5,3% (Ursprüngliche Guidance: Adjusted EBITDA auf Vorjahresniveau von rd. 23,7 Mio. EUR, was einer EBITDA-Marge von ca. 5,9% entspricht).

Positive Entwicklung von Umsatz und Ergebnis im zweiten Quartal 2019
Im zweiten Quartal 2019 erwirtschaftete die STS Group mit 98,3 Mio. EUR einen um +2,9% höheren Umsatz als im ersten Quartal 2019. Damit summiert sich der Umsatz im ersten Halbjahr auf 193,8 Mio. EUR (H1/2018: 218,2 Mio. EUR, -11,2%). Im zweiten Quartal betrug das Adjusted EBITDA 5,8 Mio. EUR, gegenüber 4,3 Mio. EUR im ersten Quartal. Damit liegt das Adjusted EBITDA im ersten Halbjahr 2019 bei 10,1 Mio. EUR (H1/2018 16,5 Mio. EUR, -38,8%), woraus sich eine Adjusted EBITDA-Marge von 5,2% ergibt (H1/2018 7,6%). Da im ersten Halbjahr 2019 keine Sonderaufwendungen angefallen sind, liegt das EBITDA mit 10,1 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2019 über der Vorjahresperiode (H1/2018: 6,9 Mio. EUR, +46,4%). Weitere Details zu den Halbjahresresultaten folgen im Rahmen der Veröffentlichung des Halbjahresberichts am 7. August 2019.

Positive Aussichten dank guter Auftragslage im ersten Halbjahr
Trotz des anhaltend angespannten Marktumfeldes sieht sich die STS Group für die zukünftigen Marktentwicklungen gut aufgestellt. Im ersten Halbjahr 2019 konnten wichtige Neuprojekte für das chinesische und europäische Geschäft akquiriert werden. Zudem wurden strategisch bedeutsame Projekte im Bereich der Elektromobilität gewonnen. Diese werden teilweise bereits ab dem Geschäftsjahr 2020 Umsätze beisteuern.
STS Group | 6,360 €
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04.09.19 12:42:57
Sollte man auf diesem Niveau eine erste Position aufbauen oder noch zuwarten. Ich meine: 78% Kursverluste binnen 52 Wochen sind schon ziemlich heftig, aber es könnte sich ein Ende anbahnen. Meinungen?
STS Group | 4,950 €
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04.09.19 13:47:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.408.238 von Kampfkuh am 04.09.19 12:42:57Diese Verlusthöhe ist keine Ausnahme. Es gibt viele Aktien die soviel oder auch noch mehr im letzten Jahr verloren haben. Und darunter auch Firmen die besser aufgestellt sind. Weil sie auch organisch gewachsen sind. Oder meinetwegen auch mit Zukäufen - die aber schon seit Jahren integriert haben. STS muss diese Integrationsarbeit und Sinnhaftigkeit der Zukäufe erst noch beweisen.

Generell würde ich aber auch nach dem prozentualen Kursverlust nicht schauen. Sondern danach, welche Firma im Autosektor am wettbewerbsfähigsten aufgestellt ist. Also z.B. auch derzeit zwar Gewinneinbußen hat, aber trotzdem noch gute Gewinnmargen hat und auch relativ gute Perspektiven sieht. Und trotzdem der Aktienkurs sehr stark zurückgekommen ist. Auch dann wird man besseres finden.
STS Group | 4,950 €
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04.09.19 15:22:04
Danke für Deine Einschätzung Wertefinder!
Ich habe mir trotzdem eine Einstiegsposition genommen heute. Werde diese aber entgegen meiner Gewohnheiten bei Aktien mit SL absichern
STS Group | 4,950 €
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16.09.19 15:08:52
Bislang kann ich über den Verlauf seit meinem Einstieg nicht meckern 😃
STS Group | 5,239 €
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02.10.19 17:37:39
Wenn man sich den Verlauf des Kurses seit einem Jahr anschaut, dann ist das ein Horrorchart. Ob das jetzt Einkaufspreise sind?
STS Group | 4,045 €
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02.10.19 17:47:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.614.839 von dschigiwagi am 02.10.19 17:37:39
Zitat von dschigiwagi: Wenn man sich den Verlauf des Kurses seit einem Jahr anschaut, dann ist das ein Horrorchart. Ob das jetzt Einkaufspreise sind?


Heute sieht es schon stark nach StopLoss-Welle aus.

Ich denk mal, da werden einige Leute unterhalb 4,5 € ein StopLoss gesetzt haben.

Ich hab mal ein paar Stücke für 4,00 gekauft. Schaun wa mal.


Gab auch einen Insiderkauf heute zu 4,65 €. Die Meldung kam nur dummerweise erst nach dem Absturz.

https://www.ariva.de/news/directors-dealings-sts-group-ag-de…

Na ja, kann er ja Freitag gleich nochmal 10% niedriger kaufen.
STS Group | 4,461 €
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08.10.19 09:16:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.614.906 von katjuscha-research am 02.10.19 17:47:00von boersengefluester.de

STS Group: Hoffnung auf Kursstabilisierung

https://boersengefluester.de/sts-group-hoffnung-auf-kursstab…
STS Group | 4,520 €
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08.10.19 09:34:57
schon interessant, dass sich ein derart kleines unternehmen einen cmd gönnt...
wird wohl in nächster zeit eine kapitalerhöhung anstehen (wäre nur so meine vermutung)
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17.10.19 17:17:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.643.175 von haowenshan am 08.10.19 09:34:57
hatte eigentlich auf Kurse noch einen Ticken tiefer als 3,90€ gezockt. Als klar war, dass ich da zuviel wollte, hab ich bei 4,08 zugeschlagen. Bisher sieht das gut aus :-).

Probleme hin, Rezessions-Ängste her, für mich sind die Kursrückgänge bei den Zulieferern spekulativ übertrieben. Wobei STS den Vogel abschiesst.

Meine Meinung: Die hysterische Angst vor einer Rezession und Marktbereinigung speziell in dem Bereich wird sich wieder legen und vieles relativieren. Mit extrem grossen Chancen nach oben.

Grüsse Juergen
STS Group | 4,380 €
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18.10.19 10:55:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.712.468 von Eye2 am 17.10.19 17:17:09
Für Spekulanten gar nicht so schlecht...
Zur Zeit ist der Kurs sehr spekulativ, und er könnte auch noch einmal auf 4 oder darunter sinken, weil
die Stimmung sehr variabel ist zur Zeit. Es gibt sicherere Investments, und man muss nicht unbedingt
hier spekulieren. obwohl mittelfristige Chancen durchaus gut sein könnten.
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18.10.19 15:58:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.716.836 von guensing am 18.10.19 10:55:09
Zitat von guensing: Zur Zeit ist der Kurs sehr spekulativ, und er könnte auch noch einmal auf 4 oder darunter sinken, weil
die Stimmung sehr variabel ist zur Zeit. Es gibt sicherere Investments, und man muss nicht unbedingt
hier spekulieren. obwohl mittelfristige Chancen durchaus gut sein könnten.


Eigentlich suche ich nicht nach "sicheren Werten". Der Grund ist nicht dass ich das Risiko manisch suche, sondern nur, dass ich der Meinung bin, dass in viele Werte, die ein inherentes Risiko nicht leugnen können (wie Zulieferer) sich wegen herbeigeredeter Rezessionsgefahren nur noch negative Dinge eingepreist werden und die positiven völlig ausgeblendet werden. Da gibt es durchaus viele Werte, wobei interessanterweise STS ziemlich weit oben in meinem Ranking steht. Da ich obendrein der Meinung bin, dass der Wind aktuell zu drehen beginnt, glaube ich ehrlich gesagt nicht an nochmalige Kurse unter 4.

Würde man den Chart nicht sehen, gibt es kaum ein Grund für die Einschätzung: unsicherer Wert. Die BO Statistiken geben ein 2022er KGV von 2 an. Das Wachstum von 2016 bis 2018 war heftigst. Einzig die aktuellen Zahlen sind nicht gut. Was irgendwie ausschliesslich als Beweis interpretiert wird, dass das Unternehmen in der kommenden Rezessionsphase die (herbeigeredete ;-) Marktbereinigung nicht überleben wird.

Ich sehe das eben anders.

Grüsse, Juergen
STS Group | 4,400 €
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22.10.19 15:47:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.719.611 von Eye2 am 18.10.19 15:58:58
scheint als wäre STS auf dem Capital Market Days ein wenig vom Image als just another (perspektivloser) Zulieferer weggekommen.

Fast 20% vorne in so kurzer Zeit ist jedenfalls nicht schlecht :)
STS Group | 4,848 €
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06.11.19 16:56:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.744.450 von Eye2 am 22.10.19 15:47:31neue Zahlen

Nachricht vom 06.11.2019 | 07:30
STS Group AG veröffentlicht 9-Monatszahlen - Prognose 2019 bestätigt - Entwicklung im dritten Quartal im Rahmen der Erwartungen des Managements

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-veroeffent…
STS Group | 5,339 €
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06.11.19 19:03:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.853.640 von Muckelius am 06.11.19 16:56:43
Zitat von Muckelius: neue Zahlen

Nachricht vom 06.11.2019 | 07:30
STS Group AG veröffentlicht 9-Monatszahlen - Prognose 2019 bestätigt - Entwicklung im dritten Quartal im Rahmen der Erwartungen des Managements

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-veroeffent…


Ja läuft doch ganz gut mit meinen Neuerwerbungen, STS 26% vorne, Bertrandt 18% und Salzgitter 15%. Die anderen beiden bewegen sich erstmal wenig.

Ich hab die Ad-Hoc nur überflogen, aber auf mich macht es den Eindruck als würden die in einer "Krise" ganz gut funktionieren und wissen was sie tun. Wenn das nur einigermaßen stimmt ist das Ziel klar zweistellig.

Grüsse Juergen
STS Group | 5,200 €
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19.12.19 18:03:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.855.242 von Eye2 am 06.11.19 19:03:54Schöne Überraschung zu später Stunde :-)

Good News, neuer Groß-Auftrag, Planung für Werk in den USA.
STS Group | 4,751 €
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02.01.20 19:48:39
Na das geht ja langsam in die richtige Richtung hier :)
Mal schauen wir nachhaltig.
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08.01.20 16:47:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.267.186 von lazy_invest am 02.01.20 19:48:39News

Nachricht vom 08.01.2020 | 07:30
STS Group AG startet mit strategischem E-Mobility-Auftrag im europäischen Markt erfolgreich ins neue Jahr

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-startet-mi…
STS Group | 6,180 €
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10.02.20 14:07:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.267.186 von lazy_invest am 02.01.20 19:48:39...es wird noch einmal etwas günstiger.. versteht hier jemand, wie das KUV von 0,09 gerechtfertigt ist?
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21.03.20 18:44:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.633.860 von Magoro am 10.02.20 14:07:34von gestern

Nachricht vom 20.03.2020 | 18:25
STS Group AG passt Produktion aktuellen globalen Entwicklungen an

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-passt-prod…
STS Group | 2,400 €
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21.03.20 23:35:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.633.860 von Magoro am 10.02.20 14:07:34
Zitat von Magoro: ...es wird noch einmal etwas günstiger.. versteht hier jemand, wie das KUV von 0,09 gerechtfertigt ist?


- hohe Verschuldung
- kein FreeCashflow
- unsichere Aussichten


Es gibt auch diverse andere Unternehmen mit KUV um die 0,1. Und da sind teils entweder Großkonzerne mit super Marktstellung dabei, die im Zweifel vom Staat gerettet werden. Und andererseits auch Unternehmen, die noch genug Cash ohne Schulden haben, und daher von sich aus die Krise überstehen werden. Bei STS hingegen bleibt nur auf die großen Vorstandsankündigungen und die langfristigen Aufträge zu hoffen.
STS Group | 2,400 €
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12.04.20 11:04:28
Fusion mit Nanogate erstrebenswert?

https://m.ariva.de/forum/Nanogate-AG-270966

Was meint ihr dazu?

Könnten beide Unternehmen dadurch nachhaltig die Verlustzone verlassen?

Wie passen beide Unternehmen zueinander?
Wäre eine Fusion eine Lösung für Probleme?
STS Group | 2,714 €
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12.04.20 13:03:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.089.758 von katjuscha-research am 21.03.20 23:35:28
@ Katjuscha Research
STS beobachte ich schon seit einiger Zeit...
und zwar hauptsächlich wegen niedriger Market-Cap 17 Mio. EUR und hohem Umsatz 360 Mio. EUR.
Das Verhältnis "Market-Cap zu Umsatz" in Höhe von 0,05 ist m.E. so ziemlich die niedrigste Relation am deutschen Aktienmarkt. Oder irre ich hier?

Du schreibst von ähnlich interessanten Konstellationen und dann noch schuldenfrei ...

Kannst Du mir bitte freundlicherweise ein paar Unternehmen nennen, die darauf zutreffen?

Vielen Dank und schöne Ostern!
STS Group | 2,714 €
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28.04.20 08:54:07
Heute um 11.30 präsentiert man sich bei der MKK


https://mkk-konferenz.de/wp-content/uploads/2020/04/Programm…
STS Group | 3,150 €
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28.04.20 20:25:32
Hat wohl niemanden überzeugt... gibt es einen Bericht?
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29.04.20 16:31:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.488.348 von lazy_invest am 28.04.20 20:25:32News

Nachricht vom 29.04.2020 | 09:46
STS Group AG: Europäische Standorte nehmen Produktion nach Covid-19-bedingter Betriebsschließung wieder auf / Chinesische Werke mit hoher Auslastung

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-europaeisc…
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13.05.20 16:06:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.501.593 von Muckelius am 29.04.20 16:31:04Zahlen zum Q1

Nachricht vom 13.05.2020 | 07:30
STS Group AG veröffentlicht Zahlen zum ersten Quartal 2020 - Geschäftsentwicklung negativ von COVID-19 beeinflusst / China dennoch mit Umsatz- und Ergebnisplus

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-veroeffent…
STS Group | 3,200 €
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14.05.20 21:10:10
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.643.175 von haowenshan am 08.10.19 09:34:57
Zitat von haowenshan: schon interessant, dass sich ein derart kleines unternehmen einen cmd gönnt...
wird wohl in nächster zeit eine kapitalerhöhung anstehen (wäre nur so meine vermutung)


tja.

STS Group | 3,050 €
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15.05.20 18:12:47
Bei einer market cap von 15mio macht doch gar keinen Sinn eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Wieviele shares sind denn genehmigt?
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20.05.20 17:33:57
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.699.103 von Fischbroetchen am 15.05.20 18:12:47 Nachricht vom 20.05.2020 | 14:30
STS Group AG beschließt Stellenabbau zur Kostensenkung auf Grund von COVID-19 bedingtem Umsatzrückgang

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/sts-group-beschliesst-st…
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23.05.20 23:37:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.753.511 von Muckelius am 20.05.20 17:33:57Also keine Kapitalerhöhung. Aber was bedeutet das? Verliert die Gesellschaft strukturell dadurch an Wert, z.B. das die operationellen Einheiten keinen Umsatzbeitrag mehr zur STS leisten. Macht das Mutares in Zukunft?

Diese Nachricht ist sehr vage. Ich tue mich schwer das zu interpretieren.
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24.05.20 07:29:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.782.023 von Fischbroetchen am 23.05.20 23:37:03Für mich ist die STS-Group über kurz oder lang ein klarer Insolvenzkandidat. Mutares wird es überleben.
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24.05.20 09:17:35
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.782.338 von dr.wssk am 24.05.20 07:29:25Aber wieso? Kannst Du das irgendwie Begründen?
STS Group | 3,100 €
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24.05.20 12:05:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.782.815 von Fischbroetchen am 24.05.20 09:17:35Um es vornweg zu nehmen, ich wünsche keinem Unternehmen die Insolvenz, allerdings habe ich nach dem Beitrag Nr. 76 und folgenden so meine Zweifel, dass sie überleben können. Wir befinden uns leider nicht in einer 'normalen' Zeit, wo man mit einer dünnen Kapitaldecke durchkommt. Und wieviel Mutares nachstrecken wird, wissen wir nicht, unendlich wird es nicht sein.
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24.05.20 12:36:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.783.916 von dr.wssk am 24.05.20 12:05:12Diese Begründung gilt für jedes Unternehmen der automobilbranche.
Im beitrag steht, dass die Fortführung von der Umsetzung der Massnahmen abhängig ist. Im mai wurde dann verkündet, dass das umgesetzt wird. Also keine bestandsgefährdung. Auf diese meldung bezog sich meine frage. Schon erstaunlich diese selbstsicherheit bei völliger ahnungslosigkeit, der dr. ist wohl nur Fake.
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02.06.20 14:12:01
Wuerde Fusion Sinn machen?

Könnte eine höhere Fertigungs­tiefe Nanogate weiterbringen?

Wenn STS und Nanogate fusioniere­n würden, müsste Nanogate für die Kuststoffb­auteile von STS, welche sie beschichte­n, Mehrwertst­euer zahlen?
Es waere ja dann ein Konzern, und ein interner Auftrag?

https://m.ariva.de/sts_group-aktie

http://www.sts-group.it/de/katalog-der-technologien/
STS Group | 3,290 €
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02.06.20 14:19:50
??

Wo seht ihr weniger Risiken für einen Totalverlu­st?

Bei STS oder Nanogate?
STS Group | 3,290 €
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04.06.20 18:07:06
STS Group | 3,691 €
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25.06.20 11:51:55
Wenn die "Ratten " das Schiff verlassen sinkt selbiges meist. Zumindest an der Börse.Irgendwelche +20/30/40%-Zocks noch bis dahin aber nicht unwahrschl.Selbst nach der Inso wie man meist sieht. Also warte ich lieber erst auf eine Solche.Andererseits werden heutedurch die Billionen-Geldflut solche klassischen Zombie-Unternehmen erstaunlich lange durchgeschleppt.Heute gilt "It´s the jobs, stupid" statt"economics"
STS Group | 2,200 €
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30.06.20 21:39:46
STS erwartet Liquiditätshilfen von Kunden? Sag mal gehts noch? So eine Mitteilung gehört sich nicht, geht ganz und gar nicht. :mad::(:mad:
STS Group | 1,990 €
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30.06.20 21:48:00
Für mich absolut kein Kauf.

Als Folge dieser Entwicklung hat der STS-Vorstand beschlossen, einen Großteil der Beschäftigungsverhältnisse betriebsbedingt zu beenden. :confused:

Einen Großteil? Ohne Arbeiter wird man nie einen Gewinn erzielen können. :(
STS Group | 1,990 €
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01.07.20 08:20:48
Sieht ganz nach kommender Insolvenz aus.
STS Group | 2,070 €
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02.07.20 07:40:05
In der Meldung geht es um "administrative Funktionen" - meinst du, der von dir zitierte Satz ist auf die gesamte Belegschaft zu beziehen? Das wäre ja tatsächlich ein ziemlicher Rückschlag. Dann kann ich Strassenköter nur zustimmen, leider.
STS Group | 1,946 €
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02.07.20 10:12:39
Fehlende Konsequenz beim Personalabbau kann man ihnen nicht unterstellen. Der Vorstand geht mit Beispiel voran. Einen hätten sie vielleicht noch behalten sollen. Gibt es eigentlich noch einen Handlungsfähigen AR....
STS Group | 2,000 €
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06.07.20 14:40:11
hat jemand Infos zum Kursanstieg?
STS Group | 2,490 €
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06.07.20 18:13:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.307.018 von joi1_de am 06.07.20 14:40:11
Zitat von joi1_de: hat jemand Infos zum Kursanstieg?


Praktisch gesehen nein.

Es war aber direkt nach den schlechten Nachrichten am 22.ten respektive 30.6 spürbar, dass auch Gegenkräfte im Markt sind und es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass sie aus der Umgebung des Unternehmens kommen. Ich hoffe darauf, dass das Unternehmen nicht bereits so tot ist wie es in dem ein oder anderen Forum gemacht wird. Jedenfalls habe ich meine Aktien noch, ein va banque Spiel ist es trotzdem.

Mutares mit seinem 65% Anteil an dem Unternehmen ist auch in keiner einfachen Position. Den (hypothetischen) Verlust des Stake selber kann man finanziell wahrscheinlich tragen, nur untergräbt ein sang- und klangloses Aus von STS halt auch die Aussenwirkung und Tragfähigkeit eines jeden zukünftigen Exits von Mutares.

Zudem muss man auch die Möglichkeit ins Kalkül ziehen, dass es sich um einen vergleichsweise banalen Machtkampf gehandelt hat, der jetzt entschieden ist, auch wenn keiner sieht wer eigentlich übrigbleibt.

Ich denke, dass diejenigen die raus wollten inzwischen raus sind, damit hängt alles weitere von den Nachrichten ab.

Grüsse Juergen
STS Group | 2,570 €
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08.07.20 11:57:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.310.153 von Eye2 am 06.07.20 18:13:20
Zitat von Eye2: ....

Ich denke, dass diejenigen die raus wollten inzwischen raus sind, damit hängt alles weitere von den Nachrichten ab.

Grüsse Juergen


Einen neuen Chef haben sie jetzt jedenfalls. Klingt erstmal ganz vernünftig soweit.
STS Group | 2,550 €
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08.07.20 14:04:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.331.927 von Eye2 am 08.07.20 11:57:23 DGAP-News: STS Group AG / Schlagwort(e): Personalie
08.07.2020 / 11:47
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

STS Group AG bestellt Mathieu Purrey zum neuen Vorstand

Hallbergmoos/München, 08. Juli 2020. Der Aufsichtsrat der STS Group AG (ISIN: DE000A1TNU68), ein im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierter weltweit tätiger Systemlieferant für die Automotive- und Nutzfahrzeugindustrie, hat Mathieu Purrey mit Wirkung zum 03. Juli 2020 in den Vorstand der Gesellschaft berufen. Herr Purrey folgt als Alleinvorstand Andreas Becker nach.

"Wir freuen uns, in Mathieu Purrey einen kompetenten Nachfolger gefunden zu haben, der über eine umfangreiche Erfahrung in verschiedenen Führungsfunktionen der Automotive-Branche verfügt", sagt Dr. Wolf Cornelius, Aufsichtsratsvorsitzender der STS Group AG.

Die zeitnahe Entscheidung ermöglicht einen raschen Übergang der Unternehmensführung. Mit Mathieu Purrey gewinnt die STS Group einen ausgewiesenen Branchenexperten. Herr Purrey kennt die STS Group aus eigener Erfahrung und war im Jahr 2017 und 2018 für insgesamt neun Monate in einer Übergangsphase als Chief Purchasing Officer (CPO) für sie tätig.

"Ich bedanke mich für das vom Aufsichtsrat entgegengebrachte Vertrauen. Zunächst gilt es, die Situation sorgfältig zu analysieren, um maßvolle und nachhaltige Entscheidungen in einem sehr herausfordernden Umfeld zu treffen und die Liquidität der Gruppe sicherzustellen", sagt Mathieu Purrey.

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie bedingten Entwicklung befindet sich die Unternehmensgruppe in einem Umstrukturierungsprozess, der erhebliche Kostensenkungsmaßnahmen verlangt. Neben den operativen Maßnahmen muss weiterhin an der Sicherstellung der Liquidität gearbeitet werden. In Frankreich konnten staatlich garantierte Darlehen eingeholt werden, ähnliche Gespräche laufen für die Aktivitäten in Italien.
STS Group | 2,550 €
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06.08.20 17:59:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.333.739 von columbus11 am 08.07.20 14:04:22 Nachricht vom 06.08.2020 | 07:30
STS Group AG veröffentlicht Zahlen zum ersten Halbjahr 2020 - Geschäftsentwicklung in Europa durch COVID-19 belastet - Segment China mit positiver Entwicklung im zweiten Quartal 2020

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-veroeffent…
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07.08.20 01:35:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.671.994 von Muckelius am 06.08.20 17:59:01
der Neue
https://www.brn-ag.de/37698-STS-Vorstand-Purrey-Halbjahresza…
STS Group | 2,821 €
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07.08.20 20:45:20
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/12813958-dgap-adh…

nach verkauf eigenkapital von deutlich unter 3 mio euro.

das riecht nach aktienspltt und anschlie0end eine kapitalerhöhung.
STS Group | 3,180 €
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08.08.20 00:29:12
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.688.809 von obekaer am 07.08.20 20:45:20Was für die Aktionäre noch eine der besseren Lösungen wäre. Doch wer soll die Kapitalerhöhung zeichnen....
STS Group | 3,125 €
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08.08.20 09:16:18
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.690.216 von BrandonFlauers am 08.08.20 00:29:12Die Mutares AG sicher nicht. Mit den üblichen Ausreden wie "möchten sich damit künftig auf ihre Tätigkeiten im Vorstand der Mutares SE & CO. KGaA konzentrieren" hat die Mutares Führung bereits angedeutet, dass sie STS abgeschrieben hat. Wenn keine neuen Geldgeber gefunden werden, dann steht STS meiner Meinung nach absehbar vor dem Aus. Die einigermaßen profitablen Bereiche werden aus der Insolvenzmasse herausgekauft, der Rest abgewickelt.
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08.08.20 10:43:24
Beitrag Nr. 102 ()
DOBY sehe ich auch so. Nur hat die Meldung zuletzt dem Kurs starken Auftrieb gegeben. Was die Börse da auch immer raus liest. Ich konnte es nicht lesen.
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08.08.20 13:21:21
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.691.617 von Straßenkoeter am 08.08.20 10:43:24
kein handel nach der meldung ?
Zitat von Straßenkoeter: DOBY sehe ich auch so. Nur hat die Meldung zuletzt dem Kurs starken Auftrieb gegeben. Was die Börse da auch immer raus liest. Ich konnte es nicht lesen.


die meldung kam am freitag gegen 19.30 h. danach fand kein handel mehr statt, wenn ich das richtig gesehen habe.

da an der börse aber nichts wirklich berechenbar ist, wird die meldung vielleicht auch anders aufgenommen.

ich sehe hier keine argumente für kurse über 1 euro.

sts wird wahrscheinlich sehr bald frisches geld brauchen, auch wenn es staatshilfen aus z.b. frankreich gibt. ohne frisches geld geht es wahrscheinlich bald nicht mehr weiter.

bin gespannt, was montag passiert.

die zocker liegen wahrscheinlich schon auf der lauer :laugh:
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08.08.20 15:46:25
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.692.544 von obekaer am 08.08.20 13:21:21
Zitat von obekaer:
Zitat von Straßenkoeter: DOBY sehe ich auch so. Nur hat die Meldung zuletzt dem Kurs starken Auftrieb gegeben. Was die Börse da auch immer raus liest. Ich konnte es nicht lesen.


die meldung kam am freitag gegen 19.30 h. danach fand kein handel mehr statt, wenn ich das richtig gesehen habe.

da an der börse aber nichts wirklich berechenbar ist, wird die meldung vielleicht auch anders aufgenommen.

ich sehe hier keine argumente für kurse über 1 euro.

sts wird wahrscheinlich sehr bald frisches geld brauchen, auch wenn es staatshilfen aus z.b. frankreich gibt. ohne frisches geld geht es wahrscheinlich bald nicht mehr weiter.

bin gespannt, was montag passiert.

die zocker liegen wahrscheinlich schon auf der lauer :laugh:


Dann könnte doch Mutares jetzt wieder billig an die abgegebenen Stücke kommen. ;)
Ich glaube eine KE ginge auf alle Fälle durch.

Gruß
Value
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10.08.20 15:28:08
Beitrag Nr. 105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.688.809 von obekaer am 07.08.20 20:45:20nach dem Verlauf des heutigen Aktienkurses glaube ich eher an eine Übernahme.
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10.08.20 23:34:57
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.706.707 von Joachim100 am 10.08.20 15:28:08
Zitat von Joachim100: nach dem Verlauf des heutigen Aktienkurses glaube ich eher an eine Übernahme.


Wäre nicht auszuschliessen. Ich hatte schon demletzt angemerkt, dass nach den vielen negativen Meldungen in Bezug auf Vorstands und AR-"Umbau" überraschend viele positive Kursimpulse im Markt waren. Wo sollen die sonst herkommen aus einem Insider-Bereich?

DOBY muss ich allerdings widersprechen, Mutares hat STS nicht fallen gelassen, sie haben sich operativ herausgezogen, das kann vielfach gedeutet werden. Mutares kann STS nur mit ganz erheblichem Image-Schaden in die Pleite rauschen lassen, abgesehen davon ist es auch wirtschaftlich Unsinn. Das Restgeschäft mag nicht so blendend dastehen wie bei IPO erhofft, nichtsdestotrotz lässt man eine Firma, die in der Vergangenheit schwarze bis tiefschwarze Zahlen geschrieben hat nicht fallen, nur weil die aktuelle Finanzlage nach dem harten Schnitt schwierig ist und die Gewinnlage (des Restgeschäfts) an der Grenze zur schwarzen Null (bei Hype-Werten wie GFG wird so etwas gerade abgefeiert ohne Ende, weil aufgrund von der ein oder anderen Anleger-Rechnung blind davon ausgegangen wird, dass sich das nach oben auflöst. Hier ist es andersherum). Wenn die generellen Aussichten schlecht wären, müsste sich Mutares wiederum den Vorwurf gefallen lassen, dem Markt saure Gurken angedreht zu haben - und das kann sehr unangenehm für die eigene Reputation sein.

Prinzipiell denke ich, dass wenn der Wind drehen sollte, eine Verfünfachung drin ist (aktuelles KUV ist so bei 0,05; KGV mit den Zahlen von 2017 wäre knapp über 3), aber das Risiko ist nun mal hoch. Möglich ist aber auch ein Verkauf auf einer niedrigeren Basis, damit wäre Mutares mit einem Geschmäckle aus der Sache rausgekommen, aber auch nicht mehr.

Grüsse Juergen
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11.08.20 19:45:43
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.712.929 von Eye2 am 10.08.20 23:34:57
Zitat von Eye2: DOBY muss ich allerdings widersprechen, Mutares hat STS nicht fallen gelassen, sie haben sich operativ herausgezogen, das kann vielfach gedeutet werden. Mutares kann STS nur mit ganz erheblichem Image-Schaden in die Pleite rauschen lassen, abgesehen davon ist es auch wirtschaftlich Unsinn. Das Restgeschäft mag nicht so blendend dastehen wie bei IPO erhofft, nichtsdestotrotz lässt man eine Firma, die in der Vergangenheit schwarze bis tiefschwarze Zahlen geschrieben hat nicht fallen, nur weil die aktuelle Finanzlage nach dem harten Schnitt schwierig ist und die Gewinnlage (des Restgeschäfts) an der Grenze zur schwarzen Null (bei Hype-Werten wie GFG wird so etwas gerade abgefeiert ohne Ende, weil aufgrund von der ein oder anderen Anleger-Rechnung blind davon ausgegangen wird, dass sich das nach oben auflöst. Hier ist es andersherum). Wenn die generellen Aussichten schlecht wären, müsste sich Mutares wiederum den Vorwurf gefallen lassen, dem Markt saure Gurken angedreht zu haben - und das kann sehr unangenehm für die eigene Reputation sein.

Mutares saniert Unternehmen. Das kann auch mal schiefgehen, speziell wenn die Konjunktur einbricht. Insolvenzen von Beteiligungen sollten deshalb kein Beinbruch sein-und schon gar nicht der Reputation schaden. Klar, wenn der verbliebene Rest nahe der schwarzen Null sein sollte, wird man versuchen es ohne Insolvenzverfahren zu schaffen, aber 3 Mio EK schreit nach Eigenkapitalzufuhr, entweder Mutares macht die Tasche auf oder ein Verkauf/Einstieg eines Investors ist absehbar-ob die Altaktionäre noch viel davon haben werden, ist eine andere Frage. Kurse sind in solchen Situationen kein guter Indikator, werden Wirecard oder Vapiano etwa fair bewertet ? Auch bei SKW Stahl gings nur um den Machtkampf, der den Kurs lange oben gehalten hat-bevor die Aktien schließlich wertlos ausgebucht wurden. Das Unternehmen gibts immer noch, aber gehört jetzt Anderen...

https://www.dgap.de/dgap/News/dgap_media/insolvenzverfahren-…
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11.08.20 20:07:06
Beitrag Nr. 108 ()
DOBY ich seh das wie du. Mutares direkt ist klar die bessere Wahl.
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11.08.20 23:34:11
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.725.862 von DOBY am 11.08.20 19:45:43
Zitat von DOBY: Mutares saniert Unternehmen. Das kann auch mal schiefgehen, speziell wenn die Konjunktur einbricht. Insolvenzen von Beteiligungen sollten deshalb kein Beinbruch sein-und schon gar nicht der Reputation schaden.

Äh sorry, ne. Mutares hat STS Group an die Börse gebracht und lebt auch davon, dass dieser Exit möglich ist. Fakt ist, dass seit IPO der Wert nur eine Richtung kennt und sich bereits vor Corona verviertelt hat. Offensichtlich ist auch, dass der Vorwurf, dass Mutares bereits beim IPO Probleme nicht in die korrekte Grössenordnung gesetzt hat, vielleicht nicht einfach belegt - aber eben auch nicht so einfach entkräftet werden kann. Oder anders formuliert der Vorwurf dass Mutares den Wert ziemlich überteuert an die Börse gegeben hat, ist für Mutares ziemlich unangenehm, insbesondere wenn von Mutares praktisch so gut wie wie keine Gegenwehr zu spüren ist. Von STS übrigens auch erst seit sie sich von Mutares emanzipiert haben.

Natürlich hat das Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis Markt zu Mutares, d.h. Mutares kann IPOs wenn überhaupt nur zu wesentlich ungünstigeren Konditionen durchführen.

Zitat von DOBY: Klar, wenn der verbliebene Rest nahe der schwarzen Null sein sollte, wird man versuchen es ohne Insolvenzverfahren zu schaffen, aber 3 Mio EK schreit nach Eigenkapitalzufuhr, entweder Mutares macht die Tasche auf oder ein Verkauf/Einstieg eines Investors ist absehbar-ob die Altaktionäre noch viel davon haben werden, ist eine andere Frage. Kurse sind in solchen Situationen kein guter Indikator, werden Wirecard oder Vapiano etwa fair bewertet ? Auch bei SKW Stahl gings nur um den Machtkampf, der den Kurs lange oben gehalten hat-bevor die Aktien schließlich wertlos ausgebucht wurden. Das Unternehmen gibts immer noch, aber gehört jetzt Anderen...

https://www.dgap.de/dgap/News/dgap_media/insolvenzverfahren-…


Du denkst zu negativ, deine Gedanken sind bereits in einer Abwärtsspirale und einem Insolvenzverfahren angelangt. Der Markt denkt offensichtlich anders, sonst wäre der Kurs erheblichst abgeschmiert nach der Meldung. Wie ich bereits sagte, rechnerisch ist die Eigenkapitalzufuhr ein gutes Geschäft, es muss nur das Vertrauen da sein, dass man nicht der Einzige ist, der da Geld rein- bzw- nachschiesst. Das kann durchaus ein Aufkäufer im Hintergrund sein, oder auch der Markt. Klar, wenn sich Mutares rauszieht, wird die Sache schwieriger.

Nur - wie gesagt, was sollte man davon halten, wenn Mutares dem Markt einen Wert andreht, und dann in der Krise nicht mal bereit ist für den Erhalt zu kämpfen? Wenn eine Beteiligungsgesellschaft einen Wert an die Börse gibt, erwartet der Markt, dass dieser Wert marktreif ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt irgendwas mit der Beteiligungsgesellschaft nicht. Ich persönlich würde jedenfalls Mutares nicht mit der Kneifzange anfassen, sollte STS absaufen.

Grüsse Juergen
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12.08.20 07:21:30
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.728.637 von Eye2 am 11.08.20 23:34:11
Zitat von Eye2: Äh sorry, ne. Mutares hat STS Group an die Börse gebracht und lebt auch davon, dass dieser Exit möglich ist. Fakt ist, dass seit IPO der Wert nur eine Richtung kennt und sich bereits vor Corona verviertelt hat. Offensichtlich ist auch, dass der Vorwurf, dass Mutares bereits beim IPO Probleme nicht in die korrekte Grössenordnung gesetzt hat, vielleicht nicht einfach belegt - aber eben auch nicht so einfach entkräftet werden kann. Oder anders formuliert der Vorwurf dass Mutares den Wert ziemlich überteuert an die Börse gegeben hat, ist für Mutares ziemlich unangenehm, insbesondere wenn von Mutares praktisch so gut wie wie keine Gegenwehr zu spüren ist. Von STS übrigens auch erst seit sie sich von Mutares emanzipiert haben.

Natürlich hat das Auswirkungen auf das Vertrauensverhältnis Markt zu Mutares, d.h. Mutares kann IPOs wenn überhaupt nur zu wesentlich ungünstigeren Konditionen durchführen.

Nur - wie gesagt, was sollte man davon halten, wenn Mutares dem Markt einen Wert andreht, und dann in der Krise nicht mal bereit ist für den Erhalt zu kämpfen? Wenn eine Beteiligungsgesellschaft einen Wert an die Börse gibt, erwartet der Markt, dass dieser Wert marktreif ist. Wenn das nicht der Fall ist, dann stimmt irgendwas mit der Beteiligungsgesellschaft nicht. Ich persönlich würde jedenfalls Mutares nicht mit der Kneifzange anfassen, sollte STS absaufen.

Grüsse Juergen


Soweit es den IPO angeht, hat sich Mutares vermutlich keine Freunde gemacht, da stimme ich Dir zu. Allerdings wurde niemand zum Kauf gezwungen. Schwarze Zahlen gab es nicht und die einzige Story, mit der geworben wurde, waren in Aussicht gestellte Großaufträge, die den STS Konzern in neue Dimensionen heben würden. Es war ziemlich leicht erkennbar, dass STS keine Ertragsperle ist, sondern ein Sanierungsfall.
Mutares hat durch den IPO bereits sein Geld verdient (und zeitweise riesige Erfolge vorgegaukelt), bei Sanierern ist im Regelfall aber nicht die Grundidee mit eigenem Geld Beteiligungen durchzufüttern, sondern wenn der vom ursprünglichen Verkäufer mitgegebene "Badwill" (zur Sanierung gedachte mitgegebene liquide Mittel)" aufgebraucht sein sollte, dann wird das Licht ausgemacht, die Sanierung ist gescheitert. Wer diese Disziplin/Härte nicht aufbringt, wird nach Meinung der Konkurrenz Bavaria Industries und Aurelius irgendwann scheitern, die Arques AG war hierfür ein gutes Beispiel. Dh. ein Sanierer wie Mutares ruiniert sich seinen Ruf nicht dadurch, dass man eine Sanierung aufgibt, das gehört zum normalen Geschäft, sondern durch andere Dinge wie IPOs von nicht marktreifen Beteiligungen. IPOs sind bei Sanierern eigentlich nicht der Standard-Exit Weg, oder kennst Du auch nur ein IPO, den Aurelius oder Bavaria gemacht haben ? Für Mutares war es ein Weg, schnell riesige Bilanzgewinne auszuweisen, die aber nicht nachhaltig waren. Nur Verkäufe gegen Cash sind nachhaltig.
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10.09.20 22:02:58
Beitrag Nr. 111 ()
Sodele, Mutares hat nochmal 1,5 Millionen Euronen in STS investiert und indirekt auch ein Statement zu oben diskutierte Frage abgegeben. Der Kurs ist nach der Meldung etwas nach oben gezogen, aber klar ist dass es noch einige Probleme zu lösen gibt. Die allergrösste existentielle Frage scheint aber vorerst geklärt.
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11.09.20 14:02:02
Beitrag Nr. 112 ()
STS Group AG beschließt Erhöhung des Grundkapitals zur Sicherung der kurzfristigen Liquidität

DGAP-News: STS Group AG / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung
11.09.2020 / 12:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


- Vorstand beschließt 10%ige Erhöhung des Grundkapitals um EUR 500.000

- Mutares SE & Co. KGaA als alleiniger Zeichner zum Ausgabebetrag von EUR 3,00 je Aktie


Hallbergmoos/München, 11. September 2020. Der Vorstand der STS Group AG (ISIN: DE000A1TNU68), ein im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notierter weltweit tätiger Systemlieferant für die Automotive- und Nutzfahrzeugindustrie, hat am 10. September 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter teilweiser Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2018/I von EUR 6.000.000 um EUR 500.000 auf EUR 6.500.000 durch Ausgabe von 500.000 neuen Aktien gegen Bareinlagen unter Ausschluss des Bezugsrechts zu erhöhen.

Für die Zeichnung und Übernahme der neuen Aktien wurde allein die Mutares SE & Co. KGaA zugelassen. Der Ausgabebetrag wurde auf EUR 3,00 je Aktie festgelegt. Der STS Group AG fließt damit ein Bruttoemissionserlös in Höhe von insgesamt EUR 1.500.000,00 zu.

Für die Umsetzung der begonnenen Restrukturierung und der mit dem Verkauf der Business Unit Acoustics eingeleiteten strategischen Ausrichtung der STS Group AG werden bis Jahresende weitere Finanzmittel benötigt. Der Vorstand der STS Group AG evualiert daher weiterhin alle Optionen für die Aufnahme weiterer Finanzmittel.

Am 7. August 2020 hatte der Vorstand der STS Group AG die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung angekündigt, die am 25. September 2020 stattfinden wird und als einzigen Tagesordnungspunkt die Anzeige des Verlusts von mehr als der Hälfte des Grundkapitals der STS Group AG gemäß § 92 Abs. 1 AktG zum Gegenstand haben wird. Weitere Beschlussgegenstände stehen nicht auf der Tagesordnung dieser Hauptversammlung.

Über STS Group:
Die STS Group AG, www.sts.group (ISIN: DE000A1TNU68), ist ein führender Systemlieferant für die Automotive-Industrie mit Fokus auf Lösungen im Bereich Akustik, Thermik und Struktur. Sie beschäftigt weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter und hat im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 362,8 Mio. EUR erzielt. Die STS Group ("STS") produziert und entwickelt in ihren insgesamt 17 Werken und vier Entwicklungszentren in Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Mexiko, Brasilien, China und künftig auch in den USA Kunststoff- und Akustikkomponenten, wie z. B. feste und flexible Fahrzeug- und Aerodynamikverkleidungen, geräusch- und vibrationsdämpfende Werkstoffe, ganzheitliche Innenraum- und Außenverkleidungs-Systeme, wie auch Leichtbau- und Batteriekomponenten für Elektrofahrzeuge. Als technologisch führend gilt STS in der Herstellung von Akustik-Spezialprodukten, Kunststoff-Spritzguss und Komponenten aus Verbundwerkstoffen (Sheet Molding Compound - SMC). STS hat einen großen globalen Footprint mit Werken auf vier Kontinenten. Das Kundenportfolio umfasst führende internationale Hersteller von Nutzfahrzeugen, Pkw und Elektrofahrzeugen.

STS Group AG
Stefan Hummel
Head of Investor Relations
Zeppelinstrasse 4
85399 Hallbergmoos
+49 811 1244 9412
ir@sts.group
www.sts.group
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17.11.20 08:07:17
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.054.034 von columbus11 am 11.09.20 14:02:02 Nachricht vom 17.11.2020 | 07:30
STS Group AG präzisiert Ausblick für das Geschäftsjahr 2020

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sts-group-praezisier…
STS Group | 3,260 €
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20.11.20 16:15:19
Beitrag Nr. 114 ()
Für mich ist der Laden auf dem aktuellen Niveau ein Schnäppchen. Die Aktie hat sich noch kaum erholt. Die Liquidität ist gesichert, der Verlustbringer ist weg und in vor allen Dingen das Geschäft in China läuft bestens mit einer Supermarge. Ich bin auf die nächsten Meldungen gespannt. Erwarte aber wie auch der Vorstand eine super Entwicklung...
STS Group | 4,300 €
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30.11.20 13:55:19
Beitrag Nr. 115 ()
Klingt so, als wenn sie das China-Geschäft versilbern wollten.
https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/nebenwert-der-woc…
STS Group | 4,990 €
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30.11.20 16:05:37
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.888.268 von Joachim100 am 30.11.20 13:55:19Das klingt definitiv so.
STS Group | 5,540 €
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30.11.20 17:37:10
Beitrag Nr. 117 ()
Tja, das klingt wirklich so. Aber allein der Verkauf sollte mehr einbringen als der ganze Laden aktuell wert ist. 100 Mio. € Umsatz pro Jahr bei Ebit marge von 15%. Da sollten mindestens 40. Mio € an Verkaufspreis rausgehen. Das ist mehr als die STS Group aktuell insgesamt bewertet ist. Allerdings wird durch den Chinaverkauf auch jede Wachstumsfantasie aus dem Unternhemen genommen. Ich wäre dann eher raus... Andererseits gehört ein Großteil der Aktien der Mutares AG. Bin gesapnnt, ob die da mitspielen. Die haben eigentlich andere Vorgaben was Gewinn bei Verkauf von Beteiligungen angeht.
STS Group | 5,300 €
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01.12.20 18:44:56
Beitrag Nr. 118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.892.336 von Lynvestor am 30.11.20 17:37:10Die werden schon den Kurs dahin bringen, wo sie ihn am Ende des Jahres haben wollen. Nicht umsonst haben sie sich im September nochmal 500.000 Aktien für 3 Euro genehmigt. Und zwar ohne Not. Sie hatten über 31 Millionen Euro in der Kasse.
STS Group | 5,240 €
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02.12.20 09:40:13
Beitrag Nr. 119 ()
STS konzentriert sich auf die Kunststoffe, Polytec veräussert aus einem ähnlichen Grund selbige Sparte. Viel Bewegung im Markt.

https://industriemagazin.at/a/polytec-verkauft-seine-kunstst…
STS Group | 5,400 €
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26.01.21 15:35:20
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.785.209 von Lynvestor am 20.11.20 16:15:19Ein Schnäppchen, da stimmte ich dir zu und hole nochmal die Unternehmensbeschreibung hervor:

"Über STS Group: Die STS Group AG, www.sts.group (ISIN: DE000A1TNU68), ist ein führender Systemlieferant für die Automotive-Industrie mit Fokus auf Lösungen im Bereich Akustik, Thermik und Struktur. Sie beschäftigt weltweit mehr als 2.500 Mitarbeiter und hat im Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 362,8 Mio. EUR erzielt.
Die STS Group ("STS") produziert und entwickelt in ihren insgesamt 17 Werken und vier Entwicklungszentren in Frankreich, Italien, Deutschland, Polen, Mexiko, Brasilien, China und künftig auch in den USA Kunststoff- und Akustikkomponenten, wie z. B. feste und flexible Fahrzeug- und Aerodynamikverkleidungen, geräusch- und vibrationsdämpfende Werkstoffe, ganzheitliche Innenraum- und Außenverkleidungs-Systeme, wie auch Leichtbau- und Batteriekomponenten für Elektrofahrzeuge.
Als technologisch führend gilt STS in der Herstellung von Akustik-Spezialprodukten, Kunststoff-Spritzguss und Komponenten aus Verbundwerkstoffen (Sheet Molding Compound - SMC). STS hat einen großen globalen Footprint mit Werken auf vier Kontinenten.
Das Kundenportfolio umfasst führende internationale Hersteller von Nutzfahrzeugen, Pkw und Elektrofahrzeugen."

Und das alles bei einer MK von 44 Mio Euro.
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28.01.21 09:08:39
Beitrag Nr. 121 ()
Guten Morgen,

STS mag solide sein, aber genauso sexy wie Varta vor der Empfehlung durch Maydorn.

Dann wünsche ich euch noch gutes Gelingen damit

tschüss.
STS Group | 6,920 €
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03.02.21 00:38:21
Beitrag Nr. 122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.656.435 von jambam1 am 28.01.21 09:08:39
Turnaround positiv
Bewertung extrem niedrig, insbesondere im Branchenvergeich mit SHW oder Softing...Mutares als Ankeraktionär gibt Sicherheit und Erfahrung beim Umbau, zuletzt könnte man auch höhere Handelsumsätze sehen, bleibe dabei
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04.02.21 09:30:24
Beitrag Nr. 123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.786.343 von Zimbo1968 am 03.02.21 00:38:21Wenn mal die 7,48 auf Xetra weg gefressen sind, ist der Weg frei
Die 10 sollte hier nur das erste Ziel sein
STS Group | 7,440 €
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08.02.21 12:16:57
Beitrag Nr. 124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.812.668 von Alfi001 am 04.02.21 09:30:24Da hatte jemand Hunger heute Vormittag . Unter hohen Umsätzen ist die Aktie hoch bis 7,90 Euro.
Im Orderbuch sind schon die 9.90 Euro zu sehen. Wenn die Dynamik und das Momentum anhält sollte es weiter nach oben laufen.
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08.02.21 12:54:21
Beitrag Nr. 125 ()
Man ist STS group noch günstig bewertet...
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08.02.21 21:41:38
Beitrag Nr. 126 ()
Ich denke eher langfristig, habe nochmal nachgekauft und bin der Überzeugung, dass hier durchaus 15 € auf Sicht von einem Jahr drin sind .... Mutares habe ich auch, wenn man sich den Kursverlauf ansieht, haben sie zuletzt ein gutes Händchen gehabt. Und ich denke, dass in so problematischen Branchen auch KK auf der Strecke bleiben, das hilft den Überlebenden
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12.02.21 13:06:59
Beitrag Nr. 127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.891.419 von Zimbo1968 am 08.02.21 21:41:38Jetzt sieht es schon gut aus mit dem Kursverlauf.

Bei aller Liebe zum Unternehmen, letztendlich interessiert mich vor allem der Preis.

:laugh:
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15.02.21 10:14:11
Beitrag Nr. 128 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.891.419 von Zimbo1968 am 08.02.21 21:41:38So ein Unternehmen kann man Freunden empfehlen :)

und muss sich hinterher nicht entschuldigen.

😂
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17.02.21 07:28:43
!
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19.02.21 11:49:16
Beitrag Nr. 130 ()
Noch etwas warten dann kommt hier hoffentlich erneut Kaufdruck auf. Zahlen kommen näher.
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