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Steinhoff: Tag der Rettung – wieviel Wert bleibt in der Aktie? - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum

eröffnet am 24.07.18 02:49:09 von
neuester Beitrag 30.03.21 18:44:12 von

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24.07.18 02:49:09
Es handelt sich um einen automatisiert angelegten Thread zur Nachricht "Steinhoff: Tag der Rettung – wieviel Wert bleibt in der Aktie?" vom Autor Sharedeals

Nutzer unseres kostenlosen Live Chats waren gestern wieder einmal die ersten Anleger, die von den neuesten Entwicklungen beim gebeutelten Handelsriesen Steinhoff (WKN: A14XB9) erfuhren und umgehend reagieren konnten. Nachdem im Tagesverlauf bekannt geworden war, dass die erforderliche Mehrheit der Gläubiger einer dreijährigen Verlängerung der Kreditlaufzeiten zugestimmt hat, explodierte das Steinhoff-Papier um zeitweise über +20%. Bis heute […]

Lesen Sie den ganzen Artikel: Steinhoff: Tag der Rettung – wieviel Wert bleibt in der Aktie?
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24.07.18 02:49:09
eine kleine statistische Spielerei beim Handel mit der Steinhoff-Aktie.

Mit (sehr) vielen Vereinfachungen, um die Sache nicht (allzu) kompliziert zu machen und v.a., um nicht durch Kompliziertheit den Blick auf das Wesentliche zu verdecken.
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24.07.18 03:39:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.283.270 von faultcode am 24.07.18 02:49:09
Wie viele Trades braucht der aktive Trader, um zeigen zu können, er kann Steinhoff erfolgreich traden?
Sehr einfache Annahmen (unter vielen anderen Annahmen):

• nach dem wichtigen Schlüsseltag bei Steinhoff, Freitag der 20.7.2018, macht der (aktive) Trader bis Ende 2018 20 abgeschlossene Trades, also 20-mal Kaufen+Verkaufen

• First-In, First-Out als ein Trade

• Profitabilität in Summe (und im Detail) ist ein anderes und viel komplizierteres Thema (der Trader könnte z.B. mit einem profitabelen Super-Trade alle anderen 19 Verlust-Trades überkompensieren), hier geht's nur "einfach" darum:
-- wieviele Trades von den 20 sind profitabel (vor Gebühren, Steuern etc.), und..
-- wieviele Trades davon sind nicht profitabel

=> wenn man annimmt, daß der Trader nicht besser als der Zufall ist, dann:
• gewinnt er bei der Hälfte, als 10 Trades, und..
• verliert bei den anderen 10 Trades

=> seine Erfolgswahrscheinlichkeit liegt also bei exakt 50% pro Trade


=> naiverweise kann man annehmen, daß ein Trader, der bei Steinhoff nur 10 von 20 Trades ins Trockene bringt, genauso gut gleich eine Münze (bei Entscheidungen) werfen könnte.
10 Antworten
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24.07.18 04:03:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.283.285 von faultcode am 24.07.18 03:39:58
der Binomialtest
also werfe ich R an (https://www.r-project.org/) und bemühe die Funktion für den Binomialtest (https://de.wikipedia.org/wiki/Binomialtest), hier Funktion binom.test: http://stat.ethz.ch/R-manual/R-devel/library/stats/html/bino…

Meine Nullhypothese, die es zu testen gilt, ist der Trader mit einer Zufalls-Erfolgswahrscheinlichkeit von 50% pro Trade, also 0.5.


=> ich verwende den Test einseitig, also mit "greater", da mich Trader mit einer Erfolgsquote kleiner oder gleich 50% nicht interessieren ;)

als "Warmup" gebe ich den Super-Trader (in R), der alle 20 Trades gewinnt:
> binom.test(20,20,0.5,alternative="greater")

...mit Ergebnis:

Exact binomial test

data: 20 and 20
number of successes = 20, number of trials = 20, p-value = 9.537e-07
alternative hypothesis: true probability of success is greater than 0.5
95 percent confidence interval:
0.8608917 1.0000000
sample estimates:
probability of success
1



=> wichtig ist der p-value (p-Wert, Überschreitungswahrscheinlichkeit, Signifikanzwert) von 9.537e-07, der oben deutlich unter dem (Default-)Signifikanzniveau (alpha-level, significance level) von 5% liegt

=> damit ist die Nullhypothese vom Zufalls-Trader zu verwerfen! (erscheint auch irgendwie "logisch" ;) )


..und so mach ich einen Test nach dem anderen mit immer weniger Erfolgen: ..., 16, 15, 14, 13, ...:





=> man sieht:
• schon bei 14 von 20 Erfolgstrades steigt der p-value über die 5%-Schwelle, und die Nullhypothese kann nicht mehr verworfen werden!

=> d.h., ein (statistisch) "erfolgreicher" Trader muss (unter vielen Annnahmen) mindestens 15 von 20 Trades positiv abschließen, um vom Zufall (wie oben definiert) unterscheidbar zu sein

=> das ist ziemlich hart (mMn), heißt das doch, daß seine Erfolgsquote (über einen bestimmten Zeitraum) bei (grob) 75% oder besser liegen muss, um über fast alle Zeifel erhaben zu sein!


__
grobe Inspiration von hier: https://letyourmoneygrow.com/2017/08/06/lukas-spang-junolyst…
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24.07.18 07:43:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.283.294 von faultcode am 24.07.18 04:03:19Und sonst so??? Was machen die restlichen Hobbys???:D
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02.11.18 14:47:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.283.294 von faultcode am 24.07.18 04:03:19
Sears Holdings
Aktien der Steinhoff International Holdings als Anlage, als langfristig mit einem Zeithorizont von wenigstens einem Jahr, seit, sagen wir Januar 2018, zu kaufen, ist für mich dasselbe, wie in der jüngeren Vergangenheit (so seit Mitte 2015) Aktien der Sears Holdings (SHLD --> SHLDQ) zu kaufen, und dann zu hoffen, daß die Sache gut ausgehen würde:

linear:


logarithmisch:
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02.11.18 18:08:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.124.284 von faultcode am 02.11.18 14:47:08sorry, aber sears mit steinhoff zu vergleichen, der vergleich hinkt. schau dir nur die aktionärsstruktur an. sears ist eddy lampert, aber steinhoff sind viele. und sears hat kein funktionierendes geschäft, bei steinhoff würde ich das bejahen. aber wir werden es in den nächsten monaten sehen, wohin die reise bei beiden geht. sears muss jetzt erstmal das weihnachtsgeschäfts gut überstehen und dann schauen wir mal, ob es den laden im februar noch gibt. sh expandiert, während sears bis auf 400 läden alles schließen will/muss.
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02.11.18 18:30:17
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.126.243 von rollo_tomasi am 02.11.18 18:08:54jeder Vergleich hinkt, da jedes komplexe Konstrukt zu seiner Zeit einmalig ist; eine einfache Erkenntnis

--> aber die Behavioral Finance vieler entscheidender Aktionäre ist ähnlich: "Es wird drehen."

=> Steinhoff International Holdings ist nun ein Zombie-Unternehmen wie aus dem Lehrbuch (*). Alles Entscheidende ist mit diesem einfachen Satz gesagt:

08.09.18
Zitat von NickelChrome: ...Die Gläubiger halten doch nur still weil sie auf den Schulden sitzen bleiben wenn man die Vermögenswerte auf die Schnelle verschachert...


(*) https://de.wikipedia.org/wiki/Zombiefirma
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02.11.18 19:24:51
Sears hat nur 400 Läden?
Bei Nattress werden 700 geschlossen und allein bei Mattress bleiben dann noch 2600 übrig.
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02.11.18 19:32:11
Pepkor ist für die Holding ein Vermögenswert von rd 2 Milliarden Euro.
Es wäre gut, wenn man Pepkor zum Marktpreis abstoßen würde.
Pepkor trägt zum Cashflow der Holdong nur über die Dividende bei.
Die Dividende ist aber niedrig gegenüber den zu zahlenden 10 % Zinsen. Es würde der Holding also helfen, könnte man Pepkor zum Marktpreis abstoßen.
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03.11.18 10:02:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.126.978 von Ines43 am 02.11.18 19:32:11Die Expansion ist noch nicht erfasst und würde somit verschenkt. 10% zahlt man auch nicht auf pepkor Schulden.. ich glaube nicht dass man pepkor abstößt
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03.11.18 11:49:19
Moin, wieso könnt ihr nicht einfach mal abwarten? Aktien von SH kaufen und dann am liebsten innerhalb eines monats ne verzehnfachung? Schön wärs, klappt leider nur sehr selten. Entweder man vetraut dem management und der erfolgreichen restruktierung oder eben nicht. Naja, danke an die leute die novh wertvolle beiträge/infomartionen hier einstellen
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03.11.18 21:25:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.124.284 von faultcode am 02.11.18 14:47:08
20. September 2018 -- der Tag, an dem die letzten Steinhoff-Hoffnungen begraben wurden
an dem Tag (http://www.sharenet.co.za/free/sens/disp_news.phtml?tdate=20…) fand in London ein Lenders’ meeting statt:

=> dabei entstand ein Expansion Pivot bearish, welches nur einen Tag später handelbar wurde

=> damit war der anschließende Niedergang des Aktienkurses endgültig eingeleitet

=> davon wird sich die Steinhoff-Aktie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (mittelfristig), und im derzeitigen und zukünftigen globalen Konjunkturumfeld, nicht mehr erholen:


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12.11.18 03:26:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.132.222 von faultcode am 03.11.18 21:25:15
Steinhoff’s secret history and the dirty world of Markus Jooste 1/3 --> Endspiel
1.11.
https://www.businesslive.co.za/fm/features/cover-story/2018-…

=>
For years, former CEO Markus Jooste and his inner circle wove an intricate web of opaque deals hidden from shareholders to covertly enrich themselves


An amaBhungane and FM investigation has confirmed what many have long suspected: former Steinhoff CEO Markus Jooste held secret stakes in companies that traded with Steinhoff for years to Jooste’s covert benefit. These deals’ true beneficiaries were hidden from investors.

Nor was he the only one. Some of the deals also secretly included the Steinhoff family, through a trust founded by the company’s founder, Bruno Steinhoff, for his daughters, including current Steinhoff director Angela Krüger-Steinhoff.

Weeks ahead of the expected findings of a PwC forensic report on what went wrong at Steinhoff, this new evidence suggests Jooste, 57, used Steinhoff to secretly enrich himself and Bruno Steinhoff’s family at the expense of shareholders, who were none the wiser about this "self-dealing".

It also suggests that, contrary to the view that Steinhoff only took a wrong turn shortly before it imploded last December, a systematic heist played out from the start, when Steinhoff listed on the JSE in 1998.

It’s an alarming new twist in what could be SA’s biggest corporate swindle. After Jooste resigned on December 5 and Steinhoff admitted to "accounting irregularities", Steinhoff’s stock tumbled more than 90% — a loss of more than R200bn.

Now it turns out that Jooste, who has holed up in the seaside town of Hermanus since the scandal broke, had built a network of a few key individuals who helped him construct these secret deals for two decades.

Two linchpins of the network were a British property developer, Malcolm King, and George Alan Evans, a Geneva-based former banker with a patchy history.

King, 74, sometimes fronted for Jooste in furniture company trades, while Evans handled Jooste’s and the Steinhoffs’ offshore companies, using "placeholders" to hide the identity of the real owners.

For example, Jooste used one such company to amass a stake in a listed Australian firm shortly before Steinhoff acquired it. This may have been an example of insider trading, which is illegal.

This pattern of purchasing hidden stakes in companies, which were in some cases bought by Steinhoff for a premium, confirms what investigators have been trying to uncover.

Our revelations about Jooste’s secret dealings came, in part, from the Panama Papers — the cache of 11.5-million documents leaked in 2015 by Panamanian law firm Mossack Fonseca to German newspaper Süddeutsche Zeitung and shared with journalists around the world. But a substantial number of new documents were also sourced from people with intimate knowledge of Steinhoff’s inner workings.

Jooste refused to answer any of our questions about these deals. This wasn’t altogether surprising. For months, he resisted MPs’ demands to answer questions in parliament until, in August, a court ordered him to appear. When he did, he gave little away.

In parliament Jooste was composed. He claimed that a disgruntled European business partner had attacked Steinhoff; that Steinhoff’s auditors were unreasonable; and that he knew of no "accounting irregularities". When one MP asked him about his dealings with King and Evans, Jooste ducked, giving away nothing. But another MP, David Maynier (DA), persisted: "What is your business relationship and or indeed personal relationship with a gentleman called George Alan Evans?"

Jooste’s answer was unhelpfully obvious: "George Alan Evans that you refer to is the senior partner of Campion Capital."

Jooste set his eyes on Maynier, swallowed, leant back and struck out with his right hand to shut off his microphone. He looked down at his notes and up at Maynier again, and down, then back up.

Maynier didn’t relent: "I mean, did you have a personal business relationship with George Alan Evans? Did you ever meet him? Interact with him?"

Jooste snapped: "Of course. I know him well. Done business for years. It’s not a … I have no financial interest in him or his affairs. We dealt as …" Jooste paused and gestured irritably: "… counterparties to each other."

Only this does not appear to be true.

...
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12.11.18 03:33:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.192.122 von faultcode am 12.11.18 03:26:04
Steinhoff’s secret history and the dirty world of Markus Jooste 2/3
...
Evans was born 68 years ago in Wales. When he was 23, he moved to the island tax haven of Jersey in the English Channel to join Citibank and learn the ropes of offshore wealth management and financial secrecy. He stayed with Citibank through the 1970s and 1980s, taking assignments in New York, Kenya and Turkey before resigning in 1990 "to pursue private interests". He returned to Jersey to set himself up as a professional trust provider, founding a company called Warren Trustees Group.

By 1997, Evans was handling both Jooste’s and the Steinhoff family’s offshore affairs. First, he incorporated Danesfort Investments in Jersey as Jooste’s own company — though its true ownership was hidden behind the Warren Trustees brass plate. Warren Trustees and Bruno Steinhoff also created The Marksman Trust for the benefit of Steinhoff’s daughters. Not long after, Evans began managing Jooste’s existing trust, Nordic Settlement, which Jooste had created years earlier to hold his offshore wealth. Evans would place Danesfort under Nordic too.

These entities would be the main vehicles for the secret deals.


Equally pivotal to these deals was King. In 1993, King lived in Cirencester, England. He was wealthy, with investments in commercial properties around Weston-super-Mare, an hour’s drive from Cirencester.

According to Jooste’s former colleagues, King met Jooste at that time through a British acquaintance. They hit it off. In 1993, Jooste and a number of his SA friends bought a 25% stake in two of King’s property companies: Marketing & Development (Holdings) in the UK and another registered in the British Virgin Islands (BVI), a tax haven.

Marketing & Development owned a number of properties, including Formal House and Formal Industrial Park. The "Formal" brand later came to define King’s property empire, which was boosted by his, Evans’ and Jooste’s Steinhoff "self-dealing".

But to understand how it got to this, we need to understand Steinhoff’s early days.

Bruno Steinhoff founded his company in 1964, based on the simple model of buying furniture cheaply in communist East Germany and selling it in the relatively richer West. One of his close friends was German industrialist Claas Daun, who had bought a number of furniture companies in SA and invested in Gommagomma, a furniture company run by Jooste in the early 1990s. In 1995, Daun sent Jooste to visit Bruno "to go and have a look and see if there was something we could create between the two businesses", Jooste later recalled.

The three formed a joint venture in SA that would become the platform for the modern Steinhoff.

In an interview, Daun explained that in the 1990s, "we needed money … and I mentioned it in a discussion with Markus: is it not possible to take money from the stock exchange?… Markus jumped on this horse. He said: ‘That’s it! Stock exchange!’ And out of that things developed very quickly."

Jooste and Bruno Steinhoff then began preparing to list the company on the JSE to take money from the public, which finally happened in September 1998.

Unbeknown to investors, Evans was simultaneously setting up Jooste and Bruno Steinhoff’s overseas trusts, which would end up benefiting from Steinhoff’s rapidly expanding appetite for deals.

For example, one of the assets Jooste packaged for the listing was a UK firm, Spearhead Furniture (later renamed Steinhoff UK Furniture), which imported knockdown SA pine furniture into the UK.

Steinhoff bought Spearhead from Jooste’s friend, Jim Lewis. He co-owned racehorses with Jooste and Malcolm King. (Lewis hung up when we called him and ignored further messages and calls.)

By the time of the 1998 listing, Steinhoff owned half of Spearhead. A year later, it bought the rest — but in the interim Jooste and Lewis set out to find a site for a new warehouse to become Steinhoff’s UK headquarters.

What followed might be described as Jooste’s first bite of the forbidden fruit that poisoned Steinhoff.

In February 1999, Evans’ staff at Warren Trustees bought a shelf company in the Bahamas called Alvaglen Estates from the Panamanian law firm Mossack Fonseca.

Mossack Fonseca lay at the heart of offshore finance. It had a global network of offices that registered thousands of companies, mostly in British tax havens, for hidden clients.

At the outset, Alvaglen’s founding directors were Evans, one of his employees and two nominees. In a May 1999 document, Evans said Alvaglen wanted to buy "certain industrial premises located at Ashchurch, Tewkesbury, Gloucestershire, United Kingdom". For this, Barclays Bank would lend Alvaglen £2.65m (R26m then).

But Alvaglen was a faceless shelf company with no track record or assets. How would it repay the loan? Why would Barclays take a risk on an unknown entity?

The answer was that Steinhoff was standing behind it. As Evans put it, Alvaglen was "desirous of entering into a lease agreement with Spearhead … to lease the said premises for a period of 25 years". Other documents confirm that Steinhoff Europe would also guarantee Spearhead’s lease.

Which was a lucky break. So, Alvaglen would simultaneously sign a lease with Steinhoff, get a loan on the strength of that lease and buy the property.

In other words, Steinhoff used its balance sheet to bankroll Alvaglen’s new property — which might be fine if the deal was good, and there were no Steinhoff executives hiding behind Evans.

Only, there were.

Alvaglen’s company documents, obtained in this investigation, revealed its shareholders: "[Fifty] shares held each by M&D Holdings (Jersey) Ltd and Pavilion Properties Ltd."

Weeks of digging through company documents showed that Jooste’s friend, King, owned M&D while, crucially, Jooste and the Steinhoffs themselves owned Pavilion, which was incorporated in Jersey and registered at Warren Trustees.

In other words, the wealth created by Steinhoff’s lease payments and its financial guarantee had flowed to a company covertly owned by Steinhoff top brass.

Though this hasn’t been revealed until now, Jooste had acquired part of Pavilion in 1993, holding it through his trust Nordic, alongside a number of his friends and business associates.

It was the same Pavilion which, in 1993, had invested in two of King’s property companies, including Marketing & Development.

Internal records at the time claim that Pavilion was worth £3.55m (R37m) after Alvaglen picked up the Tewkesbury site in 1999 — so this property deal represented a windfall for Jooste.

Then the Steinhoff family got involved in Pavilion too. In early 2000, Evans bought a shelf company called Jamison Overseas, which took shares in Pavilion. Soon after, the Steinhoff family’s Marksman Trust took ownership of Jamison.

Internal memos show that Alvaglen planned to develop the Tewkesbury site, and then lease it to "UK trading companies". The plan, actually, was to refurbish a rundown warehouse that stood on the Tewkesbury site and lease it to Steinhoff.

That memo explained that Alvagen was 50% owned by King with the other 50% held by Jooste and the Steinhoffs through Pavilion. Breaking it down further, Jooste’s Nordic held 66.7% of Pavilion through Danesfort, while the Steinhoffs’ Marksman Trust held 33.3% through Jamison.

Behind layers of shell companies and trusts, they had done everything possible to hide their stakes in Alvaglen.

The problem was that the Steinhoff top brass were on both sides of the deal — and there was no disclosure in official documents of this "related party" transaction.

At the time, Jooste, Bruno Steinhoff and his brother Norbert were Steinhoff executives, and Jooste and Norbert were also Spearhead directors while the lease was finalised with Alvaglen.

Tewkesbury, it seemed, was a scheme in which Jooste and the Steinhoffs ultimately used their control over Steinhoff to covertly enrich themselves and Jooste’s friend, King.

Besides the rent paid to Alvaglen, Evans also invoiced Steinhoff Europe director Siegmar Schmidt every three months on an Alvaglen letterhead for £100,000 (R1.4m) for a "management charge".

Schmidt did not respond to e-mails, but we asked someone who worked at Steinhoff’s Tewkesbury warehouse about these payments. "There’s no reason for it. None whatsoever. What the hell could it be for?" he said.

This former Steinhoff employee explained King’s role at the time: "King did the Tewkesbury development. He bought the site and he then built it. He had employees on site, front-end loaders. He made it happen." He added that while he believed King owned it, whenever Jooste came to the UK, he stayed with King at his house. "I felt, purely from the conversations at the time, that they were in partnership somehow — King and Markus, and Bruno Steinhoff," he said.

As we now know, this suspicion appears to have been right.

But there were other mysterious deals between Steinhoff and Pavilion.

On July 24 2000, Evans wrote to Steinhoff Europe’s Schmidt again: "I understand that agreement has been reached for the sale from Steinhoff to Pavilion." But Evans did not say what was being sold.

Three days later, internal documents show, Jooste’s trust transferred £30.4m (R318m) to Pavilion, with the transactions described as "Steinhoff: re Pavilion Properties". It would seem that Jooste had bought something from Steinhoff for £30.4m, but it’s not clear what. Yet Steinhoff’s audited accounts for that year showed no trace of a huge deal with its executives Jooste, Bruno Steinhoff and Norbert.

In one small disclosure, the company revealed: "Steinhoff Africa disposed of its entire property portfolio to an institutional investor." No name was provided.

According to Steinhoff’s accounts, the proceeds received from the sale of the property, plant and equipment amounted to R340m — which, translated at the exchange rates of the time, amounted to just over £30.4m. Had Jooste bought the entire property portfolio of Steinhoff Africa?

As Steinhoff expanded globally, Jooste, King and Evans rolled out another secret scheme.

Investors and journalists caught on to this one in the mid-2000s, reporting how shady offshore companies had amassed shares in companies that would later be bought by Steinhoff in the UK and Australia for a premium. The implication was that this was "front-running" — a form of market manipulation where insiders use their knowledge to buy into companies knowing that a deal is imminent and they can make a quick profit.

Though news reports at the time showed that King and Evans were linked to those offshore companies, there was no concrete evidence back then that Jooste could have made money from the Steinhoff deals.

However, evidence has now emerged that shows how King appears to have fronted for Jooste in at least two of these furniture share deals.

For example, in 1999, a BVI company called Formal Property Management Services bought shares in the London-listed bed and mattress firm Airsprung Furniture Group.

According to news reports at the time, Formal (represented by King) had scooped up 2% of Airsprung by March 2003. Later in 2003, Steinhoff announced it would buy Airsprung’s major asset, its subsidiary Sprung Slumber. In 2000, Formal Property Management Services, bought shares in British furniture maker Cornwell Parker. We do not know if this was a Steinhoff target or trading partner, but internal Formal documents revealed a back-to-back agreement between it and Jooste’s Danesfort.


One says: "In both above transactions [Airsprung and Cornwell Parker] the company [Formal Property] is acting 50% for its own account and 50% for account of Danesfort Investments Ltd who have paid the company 50% of the purchase costs."

In other words, King was fronting for Jooste.

Yet King’s lawyer told us: "Mr Jooste has never had an interest in Formal Property Management Services." He also said: "For the avoidance of [doubt] our client does not recognise your description of him acting as a ‘proxy’ or ‘bagman’ to Mr Jooste and you should be very careful to ensure that you do not make any defamatory statements about him."

But the truly shocking trades were still to come.

Steinhoff’s Australian adventure began in 1999, when it opened a small factory to supply the Australian-listed furniture retailer Freedom Group. In 2001, Steinhoff and Freedom then formed a strategic partnership through a new 50/50 joint venture, called Steinhoff Pacific.

Jooste joined Freedom’s board, while at the same time, his associates King and Evans began to buy Freedom shares. King used Formal Property to buy the shares, while Evans used a Bahamian company called Hawkesbury. By mid-2002, Formal Property and Hawkesbury had, between them, built an impressive 27% position in Freedom.

The Steinhoff family’s own Swiss investment vehicle, Fihag Finanz und Handels, also built up a large position in Freedom. Jooste, it turns out, signed share transfer paperwork on Fihag’s behalf too — demonstrating his involvement.

Even at the time, investors were sceptical. As one told the Australian Financial Review: "I find it very hard to understand why [Formal and Hawkesbury] would put so much capital into a small Australian retailer and have no active involvement."

But it proved a great investment because, in 2003, Steinhoff part-funded the Freedom Group’s managers when they announced they would buy out Freedom’s shareholders for A$221m (R1bn) at a premium.

In other words, anyone who’d bought shares knowing a buyout was imminent would have been in a position to score.

King’s lawyer claimed there was no front-running. "All transactions relating to the acquisition and takeover of Freedom Group were disclosed to the appropriate regulatory authorities in Australia at the relevant time," he told us.

But another revelation is that Jooste had hidden skin in the game here too, as he secretly owned Hawkesbury.

The implications are staggering. It means that Steinhoff, controlled by Jooste, backed a deal to buy shares from companies secretly owned by him and his friend King.

And then it happened again.

By August 2004, Formal Property had built up a 5.1% stake in the UK furniture retailer Homestyle. Steinhoff supplied furniture to Homestyle at the time.

A journalist at the British Independent said: "[Formal Property] has a history of spotting companies on the cusp of being taken over. Could something similar be on the cards at Homestyle?"

Investors thought so and Homestyle stock reportedly surged. London publisher Citywire dubbed Formal Property the "Homestyle stalker".

Up to that point, Steinhoff had not been a retailer. It made furniture and sold it to retailers like Homestyle. But, as King may or may not have known, that was about to change. In 2005, Steinhoff bought 61% of Homestyle, offering 55p a share.




2 Antworten
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12.11.18 03:37:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.192.128 von faultcode am 12.11.18 03:33:27
Steinhoff’s secret history and the dirty world of Markus Jooste 3/3
...

In a later interview, Jooste said that Homestyle had run out of cash and could not pay Steinhoff for the furniture it was supplying. "So we took a bold move and we bailed Homestyle out by recapitalising it with £100m — which was a huge amount of money for us in those days."

While Steinhoff gritted its teeth and risked its R1.1bn, the "Homestyle stalker" must have rubbed his hands with glee.

And even more so in 2006, when Steinhoff bought the rest of Homestyle for a whopping 100p a share.

Meanwhile, King, Jooste and the Steinhoff family had money to spend and, through the offshore companies and trusts created by Evans, they went on a property binge.

One company that they owned was Pearlbury Properties. In December 2001, newspapers reported that Pearlbury bought one of Wales’s largest factory sites for £4.25m (R73m).

In early 2002, £1m (R16m) flowed from the Steinhoff family’s Fihag through their Marksman Trust, Jamison, Pavilion, and finally to Mont de la Rocque Holdings in Jersey. Documents described this as some sort of "joint venture agreement" with King’s M&D. The partners then used this money, as well as a bank loan, to buy a Jersey hotel for £2.75m (R43m), which they planned to demolish to build "an aesthetically pleasing scheme of luxury high-class apartments".

King, Jooste and the Steinhoffs also owned the BVI-incorporated Burbury Investments, which tabled plans to develop a huge canal-side, mixed-used development in Ellesmere, North Shropshire, England.

And they used another BVI company, Chadbourne Estates, "to buy a development site near Heathrow airport".

Today, Chadbourne’s Heathrow property is well known in London as the ambitious "Rectory Farm" project — a huge stretch of disused land from which King’s company plans to extract 3-million cubic metres of gravel. It would leave behind sports pitches, paths and woodland, beneath which would lie a giant underground warehouse to be let to large firms that move goods such as, say, furniture.

There are at least five more British commercial properties bought in the late 2000s by offshore companies that were — at least in the early 2000s, according to our documents — secretly owned by Jooste, King and the Steinhoffs.




It was all going swimmingly for everyone involved until Evans made headlines in 2003 and 2004.

According to explosive news reports, Evans and his Warren Trustees were handling money for Polish and Russian officials working at corruption-ridden parastatals.

Jersey police and its financial regulator launched a money-laundering and fraud probe, forcing Evans to shut down Warren Trustees in 2006. Evans’ registered agent, the law firm Mossack Fonseca, was unaware of the regulator’s steps. But when news broke in 2007 that investigators had raided Evans’ office, found an illegal firearm and arrested him, the law firm’s compliance officers were alarmed.

An internal Mossack Fonseca report said: "It seems to me that Alan Evans is not a person we can trust." The writer of the report concluded that her firm should fire him as a client. Mossack Fonseca then began transferring many of Evans’ companies to agents in the BVI, the Bahamas and Switzerland.

Later in court, a judge said: "[Mr Evans] says that the police search left everything in a terrible mess ... Mr Evans now spends most of his time in Switzerland on other matters … It is clear that Mr Evans has little continuing connection with Jersey."

However, it would seem that the fallout prompted Evans to take greater steps to conceal himself and his clients’ business — and it became harder for us to trace Jooste and the Steinhoff family’s secrets.

By contrast, King’s next business move was easier to follow. He established a new property development company, Formal Investments, which went on to do rip-roaring deals with Steinhoff while expanding a property portfolio across Britain — with Evans’ help. In 2003, Evans had set up a company in the BVI called Rosewick Properties, for King to buy an English countryside inn. In 2008, King renamed it Formal Investments. Formal Investments’ English business accelerated dramatically, in part thanks to a major stimulus from Steinhoff.

It worked like this: A mysterious offshore company — said in various paperwork to be "in the care of Formal Investments" — would secure Steinhoff’s promise to lease a property, and then the offshore vehicle would raise finance to buy, build or renovate the property. Like Alvaglen’s Tewkesbury deal, this is known in the industry as "pre-letting".

Says one London property executive: "Pre-lets are normal before investment takes place. The developer will take the risk right up to planning permission being granted and then hold cash flow until long-term income is assured through 25-year leases."

Securing a tenant typically takes a lot of hard work and risk — unless, of course, you happen to control a tenant that is backed by other people’s money.

In 2008, Pearlbury — owned by King, Jooste and the Steinhoff family, at least in the early 2000s — bought a Cheltenham office block called Festival House.

The next year, Pearlbury and Formal filed an application to renovate Festival House specifically for Steinhoff. "The proposed extensions to Festival House will enable the existing building to be occupied principally by a single company. It is intended that the building will become the European headquarters for Steinhoff International," it said.

In 2011, Steinhoff moved in. Meanwhile, another BVI company, Eastnor Holdings, owned the vacant site adjacent to Festival House. Eastnor won council approval to build a £10m (R108m), six-floor office block called Honeybourne Place. And, according to local press, Steinhoff was again a pre-let client, having committed to occupy at least half of the building.




We have not traced Eastnor’s beneficial owners, but it too was in the "care of Formal Investments", and one planning document includes a specimen of Evans’ signature.

Similarly, in 2012, Formal Investments announced it had bought a factory at a site called Western Approach, just outside Bristol. Once again, Steinhoff had pre-let it. That site was owned by Hartberg Investments — "care of Formal Investments" — and its documents again include Evans’ signature.

And, also in 2012, Formal Investments announced it had bought a warehouse in Lutterworth near Leicestershire, pre-let by Steinhoff. Reportedly, the site cost more than £24m (R304m).

In a local article about Steinhoff’s move into the Western Approach warehouse, a journalist observed: "Cheltenham-based Formal Investments has a successful track record of making speculative purchases and finding tenants in a short time."

The Steinhoff stalker — Jooste’s friend King — seemed to be thriving.

King’s lawyer declined to explain Formal Investments’ apparently lucrative business relationship with Steinhoff.

In later questions, we asked King: "You have a property portfolio and Steinhoff leased some properties from you. Did Markus Jooste have an interest in any of them, including the properties in Tewkesbury, Western Approach, Lutterworth and Festival House and Honeybourne Place?"

In spite of evidence to the contrary, King’s lawyer said: "No."

Tracking down what happened to Jooste’s offshore interests is complicated by the smoke and mirror tactics used to hide beneficial ownership.

Take the case of Pavilion Properties — the company based in Jersey, owned by Jooste and the Steinhoff family, which had shares in King’s property company.

After the Jersey regulator shut down Evans’ business on that island, Pavilion Properties disappeared from sight. But a new incarnation popped up, this time called Pavilion Capital Investments, in the BVI. Share registers show that in 2014, Pavilion Properties’ stake in King’s Marketing & Development was quietly renamed as belonging to Pavilion Capital, with none of the normal disclosures associated with an actual transfer between two different shareholders. It would seem the two Pavilion companies were one and the same.

While King’s lawyer insisted that Jooste "does not have an interest in Pavilion Capital", there are three other deals that tie them together.

In 2011, Jooste approached retail magnate Christo Wiese on behalf of mysterious foreign investors to buy his Stellenbosch wine farm, Lanzerac. After the sale, King and Jooste’s son-in-law Stefan Potgieter joined the Lanzerac board.

Then in 2012, the SA Coy’s Properties — directors: King and Potgieter — bought a luxurious apartment in Bantry Bay, Cape Town.

News reports last year revealed that Berdine Odendaal, Jooste’s alleged romantic partner, lived in that apartment.

King’s lawyer confirmed in e-mails to us that Pavilion Capital owned both Lanzerac and Coy’s.

Also, Pavilion Capital has put in a claim of R420m against Jooste’s SA investment vehicle Mayfair, which is being liquidated.

But if Jooste, or his relatives, do secretly own Pavilion Capital, it would have serious implications because of its key role in a very dubious affair — part of a wider problem at Steinhoff: the overvaluing of properties and therefore also the company’s true value.

Until last year, Steinhoff had valued its Dutch property holding company, Hemisphere International Properties, at €2.2bn (R37bn).

But since Jooste’s resignation, forensic investigators have pored over those deals, unravelling a web of overvalued properties.

In March, Steinhoff revealed that investigators had "uncovered various non-arm’s-length transactions where properties were sold and later repurchased at inflated values".

Steinhoff slashed Hemisphere’s value in half, to €1.1bn (R18bn), as it unwound "step-ups created through non-arm’s-length sales and buy-back transactions".

Put simply, Steinhoff had sold properties to someone’s friends and then overpaid to buy those properties back. Insiders agreed the likely upshot was that the friends got rich and Steinhoff’s balance sheet was artificially inflated.

The path of Alvaglen — from Jooste, King and the Steinhoffs’ hands, via Pavilion Capital, to Hemisphere 14 years later — appeared to show exactly how this scheme worked.

Remember that King, Jooste and the Steinhoffs originally owned Alvaglen, through their offshore trusts and shell companies.

On June 25 2004, Alvaglen’s share register shows that its shares were transferred from them to two Jersey companies, Warren Trustees and WTG Managers, which Evans used to front offshore for his clients. However, Evans held these shares for only three days before, on June 28, transferring them to Steinhoff Europe.

This shows that King, Jooste and the Steinhoffs had just flipped their property company, via an anonymous cut-out, to Steinhoff. Steinhoff then held on to Alvaglen and its Tewkesbury property until November 2009, when it sold it to MB Nominees.

MB Nominees’ director was a company called MB Directors. And MB Directors’ directors in turn were King, Evans and a Formal Investments director named Robert Boshoff.

Boshoff is one of the most mysterious people in the story. He lives in SA where he is the director of a grubby machine workshop in the south of Johannesburg. Yet, internationally, he is purportedly a high-flying property director, associated with numerous King and Evans companies. (When contacted, Boshoff refused to speak to us.)

But then the property flipping became frenzied.

On January 13 2014, Alvaglen bought the Steinhoff-leased Western Approach warehouse from Hartberg Investments. It meant Alvaglen owned at least two warehouses acquired from companies related to King’s Formal Investments.

Just four days later on January 17 2014, another murky BVI-registered entity, Wanchai Property International, bought Alvaglen and its two warehouses. Wanchai was 50% owned by Steinhoff, and its other owners are not known – but it used the same BVI address as Formal Investments.

Wanchai owned Alvaglen for only four days before, on January 21, it flipped it to three more companies.

They were King’s M&D; Pavilion Capital, which bears Jooste’s fingerprints; and Sandy Springs Investments, which appears to link to King’s son Nicholas, a Formal Investments director. All three companies used Formal’s BVI address.

Startlingly, they too only owned Alvaglen for four days before, on January 25 2014, they flipped it to Steinhoff’s property company Hemisphere. And then, on February 26, Alvaglen bought Festival House from Pearlbury for £10.7m (R192m).

Pearlbury, if you recall, was one of the Formal Investments companies owned, at one stage at least, by Jooste and the Steinhoff family.

Looked at in their entirety, this complicated web of deals shows that properties owned by King and his friends — and leased to Steinhoff — were packaged into Alvaglen, and then flipped to Steinhoff itself.

Asked to explain this, King’s lawyer clarified nothing. "It is denied … that ownership of Alvaglen was ‘swapped’ three times in eight days in 2014," he said.

So what on earth was going on here?

Did Steinhoff overpay every time it bought Alvaglen? Was this part of the inflated "step-up" transactions that Steinhoff described, which ended up enriching the sellers and inflating Steinhoff’s balance sheet?

One former Steinhoff director, who had investigated similar transactions, was unsurprised when we explained this to him.

He told us how Steinhoff insiders had used what he called "back-end" companies involving King and similar insiders who "pretend to be unrelated" to do deals.

The Steinhoff director said those "back-end guys" would pack Steinhoff-leased properties into a holding company, then push up the price of the rentals, and based on that, increase the value of the property in their accounts. Finally, Steinhoff would buy the properties back at an inflated value.

"But he’s the buyer and the seller — Markus was just dealing with himself," he said.

Neither Jooste, the Steinhoff family nor the company that still bears his name, would respond to our questions. While King answered some of our questions through a lawyer, he said: "Many of your assumptions are inaccurate and are ones which you present as being based upon ‘statements of fact’ which are untrue and as such our client does not wish to engage [further]."

Evans did not respond to e-mails. A man answered his phone but hung up at the word "journalist" and ignored later calls.

One question that has always mystified others is why no-one ever blew the whistle inside Steinhoff. Ask those inside the company, and they will tell you how "trust" was central to the company’s mission. For example, in 2013, when Steinhoff celebrated the 15th anniversary of its JSE listing, its founders and executives expounded on this for hours. Ben le Grange, the now ousted chief of finance, said: "The glue that’s common — I think we’re fortunate that Steinhoff, as our culture, has adopted a common glue in all these jurisdictions. And the main part of that would be trust."

Stéhan Grobler — once an Alvaglen director — offered the same platitude. "Trust is probably one virtue that is key to all our team members. And it’s earned in the hard way. Everyone starts with a relationship and if you deliver what you promise, you earn trust in the end."

Bruno’s daughter Angela Krüger-Steinhoff explained how "my father — but also my uncle Norbert — both trusted Markus from their hearts".

Today, she is a Steinhoff director, tasked with looking after the company and its shareholders’ interests. This includes making sure Steinhoff identifies the fraud, and pushes for the prosecution of those who perpetrated it. We asked her in recent weeks what she knew of Jooste’s secret dealings, her family’s role and how it had benefited, as well as why investors and creditors should now trust her.

She did not respond.




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12.11.18 14:19:23
heute schon mal kurz unter die EUR0.10-Marke gerauscht

--> ist aber nur psychologisch von Interesse

--> die eigentliche Marke nach unten liegt bei so ~EUR0.085 — und die werden auch noch angesteuert im Rahmen dieser Abwärtsbewegung:

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12.11.18 14:40:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.196.004 von faultcode am 12.11.18 14:19:23
Zitat von faultcode: heute schon mal kurz unter die EUR0.10-Marke gerauscht

--> ist aber nur psychologisch von Interesse


Da dann frag mal bei denen nach, die bei unter 10 Cent ausgeknockt wurden ...
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12.11.18 14:45:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.129.534 von freixenetter am 03.11.18 10:02:01Pepkor ist für seine Schulden selbst veranwortlich.PEPkor ist eigenständige AG.
29 % der Schulden gehören sowieso anderen, weil der Holding nur 71 % der Anteile gehören.Jefenfalls könnte man das so sehen.
Und PEPkor hat die Schulden an die Holding zurück gezahlt.
Das Problem ist,dass PEPkOR sehr wenig zum Cashflow der Holding beiträgt.
Alles muss von den mickrigen Dividenden kommen und der Steigerung des Aktienkurses. Da kommt man immer nur durch Verkauf ran, wenn man Geld benötigt.
Oder man kann Aktien hinterlegen, um Geld von Banken zu bekommen.
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12.11.18 15:18:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.196.217 von Ines43 am 12.11.18 14:45:22knapp 9 % sind den FKs der Gruppe zuzurechnen. 72 % gehören SNH, Morgen oder übermorgen könnte man den Laden wieder ganz übernehmen, dass man PEPKOR Europe behält und PEPKOR f.k.a. STAR abstösst kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
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12.11.18 17:16:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.196.217 von Ines43 am 12.11.18 14:45:22eher wird pepco verkauft,
woran ich aber auch nicht glauben kann..

bloomberg hat jedenfalls im Juli bereits gemeldet, dass man Käufer sucht:
https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-07-03/steinhoff… und zwar zu einem Zeitpunkt nach der Gläubigervereinbarung...

dann allerdings unverständlich, dass täglich ein Laden neu eröffnet wird.
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12.11.18 20:13:33
Freinexter,
wir wissen nichts.
Wir wissen nicht, warum der Kurs in sich zuammen fällt, wir wissen nicht, welche Verkäufe anstehen, wir wissen nicht, ob Steinpol tatsächlich verkauft ist.
Wir tappen wie der Blinde ohne Blindenstock oder Hund durch die Gegend.
Wir wissen, dass das Jahr innerhalb der nöchsten 8 Wochen zu Ende ist und dass bis dahin noch einige wichtige Meldungen kommen sollen.
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12.11.18 20:37:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.199.742 von Ines43 am 12.11.18 20:13:33da keine Änderung von Gesellschaftern im Handelsregister eingetragen ist,
kann auch der Steinpol verkauf (noch) nicht vollzogen sein.. soviel ist jedenfalls sicher ,-(
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12.11.18 21:13:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.199.991 von freixenetter am 12.11.18 20:37:30Aber von Steinhoff kommt da gar nichts und es kam bisher nichts.
Dagegen hat der Käufer sich zu seinem Kauf geäussert. Offensichtlich ist das nicht verboten.
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13.11.18 20:40:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.200.264 von Ines43 am 12.11.18 21:13:21
Zitat von Ines43: Aber von Steinhoff kommt da gar nichts und es kam bisher nichts.
Dagegen hat der Käufer sich zu seinem Kauf geäussert. Offensichtlich ist das nicht verboten.



cotta hatte mitgeteilt, dass man eine Vereinbarung über die Bedingungen eines Erwerbs der Steinpol Central Services S.p.z.o.o. unterzeichnet habe. es scheinen auch "aufschiebende Bedingungen" dabei gewesen zu sein... ist jetzt schon 8 wochen her...
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13.11.18 21:48:48
Wo ist denn der Steinhoff International Thread hin? Ist der bei Euch auch weg?
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13.11.18 21:59:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.207.403 von Semmignedl am 13.11.18 21:48:48
Zitat von Semmignedl: Wo ist denn der Steinhoff International Thread hin? Ist der bei Euch auch weg?


auch weg bei mir
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14.11.18 07:35:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.207.403 von Semmignedl am 13.11.18 21:48:48https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1230061-42901-42…
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14.11.18 13:55:04
:D :laugh:

The stock market is one of the few places in the world where a layman will just walk in, assume they know all, and bet big.

It's like watching someone walk up to an airplane, go in the cockpit, and attempt to fly (and talk a bunch of shit as they take off).



Arun Chopra, FusionptCapital
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14.11.18 14:31:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.211.916 von faultcode am 14.11.18 13:55:04--> wie man sehen kann:
• es gibt genügend Herrschaften, die hier den Ausgang suchen

=> das würde aber der These von (dauerhaften) Kursen oberhalb markanter Widerstandslinien (wie z.B. bei EUR0.145) im Wege stehen ;)
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14.11.18 15:08:25
Es wird auch genügend Herrschaften geben, die den Einstieg suchen, falls positive Nachrichten eintreffen. Dies könnte z.B. am kommenden Mittwoch der Fall sein.
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14.11.18 15:11:04
Es wird jetzt erstmal bis 0,14 € cent gehen.Der Nächste Widerstand liegt bei 0,21€
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14.11.18 15:13:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.212.654 von Investor85 am 14.11.18 15:11:04Investor,

ich will Dir nicht widersprechen.
In meinem ureigenen Interesse wäre es,
wenn der Kurs wieder auf 14 cent.

Aber, da ich kein Prophet bin,
halte ich mich mit Vorhersagen etwas zurück.

Habe an der Börse leidvoll gelernt,
es kann auch immer alles ganz
anders kommen.
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14.11.18 15:20:11
Steinhoff Aktie: Chancen auf deutlichere Kurserholung - Chartanalyse
4Investors .unten

Ändert sich da etwas?
Wird da nach dem dem abgrundtiefen Pessimismus nun so etwas wie vorsichtiger
Optimismus entfacht?
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14.11.18 15:33:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.212.756 von Ines43 am 14.11.18 15:20:11Ines du kennst doch die Antwort selbst auf deinen Beitrag. Die wollen das ihre seite angeklickt wird,denen ist die Richtung egal ,ob rauf oder runter Hauptsache ihre seite ist im Mittelpunkt 😎
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15.11.18 13:17:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.192.131 von faultcode am 12.11.18 03:37:49• hier eine dt. Zusammenfassung obigen Original-Artikels --> ich empfehle aber dennoch das Original mal in Ruhe durchzulesen:

14.11.2018
Staatsanwaltschaft reagiert auf neue Enthüllungen Die geheimen Deals der Steinhoff-Insider
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/steinhoff-…
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15.11.18 13:27:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.212.630 von Elblotse am 14.11.18 15:08:25fakt ist viele liegen auf der lauer, gibt es hier mal echt ne richtung.. pos. news.. dann knallts regelrecht nach oben.
1 Antwort
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15.11.18 14:06:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.222.335 von traderxyz am 15.11.18 13:27:26wir hatten hier schon tage, da ging es in 3 stunden um 68% nach oben,
leider dann wieder runter:laugh: aber die sh-aktie haben viele auf der watchliste. da bin ich mir sicher.
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15.11.18 14:55:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.212.654 von Investor85 am 14.11.18 15:11:04
Zitat von Investor85: Es wird jetzt erstmal bis 0,14 € cent gehen.Der Nächste Widerstand liegt bei 0,21€


Stimmt ist ja richtig auf dem Weg nach 14
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17.11.18 10:07:12
Bin echt kein Profi und ja ich zocke hier seit einem Jahr, unter anderem mit Steinhoff derzeit fett im Minus, hoffe natürlich auch wieder auf den großen schub und kann in Sachen SH nur auf long hoffen...
ABER!!! was hier mache für mist in denChat schreiben und in die Glaskugel schauen ist unglaublich. Ich hätte mir von so einem Forum echt gewünscht das mal konstruktive Bemerkungen kommen oder auch Informationen zu den Papieren die man im www findet. Das betrift nicht nur das SH Forum, auch bei anderen Papieren rennen diese Klugscheißer rum die meinen es geht bergauf und die nächste Grenze ist da und da und da, oder bergab und alles ist scheiße unjd man hätte es ja lange gesagt....
Es ist auch interessant zu hören ob man gut im rennen liegt oder eben verlusste erfahren musste, das ist alles ok, aber diese Weißheiten....man man man, schlimmer als beim HSV hier.... :-)
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24.11.18 15:49:45
Posting-Dichte Steinhoff International Holdings in 2018
.
.



=> die Korrelation (bezogen auf die XETRA-Schlusskurse eines Monats) ist mit ~-27.7% nur so schwach gegeben, daß sie statistisch gesehen eigentlich nicht gegeben ist

=> auch ist der R-squared-Wert (Bestimmtheitsmaß) von Kursen (X) zur Anzahl von Postings (Y) mit +4.7% (stat.) nicht gegeben. Gut, eine Monatsauflösung ist auch nur sehr grob; eine Wochenauflösung wäre besser - ist mir aber viel zu aufwendig ;)

--> ich wollte halt nur mal so gucken


=> trotzdem habe ich eine vage Annahme zu diesen Zusammenhängen; nämlich, daß die Steinhoff-Aktie relativ stark getradet wird - was eben dazu führt, daß kein belastbarer statistischer Zusammenhang zwischen Kursniveaus und Anzahl der Postings (in einem Zeitraum) mehr in 2018 besteht

--> also anders als bei Aktien, die beim (dt.-sprachigen) Privatanleger-Publikum starken Anlage-Charakter haben
12 Antworten
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24.11.18 16:29:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.290.723 von faultcode am 24.11.18 15:49:45
Posting-Dichte Steinhoff International Holdings in 2018 (2)
Zitat von faultcode: ...=> trotzdem habe ich eine vage Annahme zu diesen Zusammenhängen; nämlich, daß die Steinhoff-Aktie relativ stark getradet wird - was eben dazu führt, daß kein belastbarer statistischer Zusammenhang zwischen Kursniveaus und Anzahl der Postings (in einem Zeitraum) mehr in 2018 besteht...

=> so scheint es in der Tat auch zu sein:

• zumindest indikativ, wenn man sich die Anzahl der Postings in einem Monat in Bezug auf die (annualisierte) Volatilität (auf Basis der tägl. XETRA-Schlusskurse) in diesem Monat anschaut:

• zumindest sind die Absolutwerte bei der Korrelation und dem Bestimmtheitsmaß höher als oben mit den Monatsschlusskursen:


11 Antworten
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06.12.18 16:17:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.290.843 von faultcode am 24.11.18 16:29:52hier sind mittlerweile - in Tendenz - immer mehr Retailer drin (aus dem deutschsprachigen Raum), mit teilweise relativ (zum eigenen Portfolio) und absolut (also in EURO) sehr hohen Positionen (a)

=> in manchen Zeitabschnitten - und nicht nur stundenweise - übersteigt das Handelsvolumen auf Tradegate das auf XETRA (so auch heute mit so +1/4)

=> das passt zur generellen Feststellung:
• bei (länger) fallenden Kursen sammelt sich ene Aktie in immer weniger Händen an

=> und die haben nun bei Steinhoff auch mittelfristig ein echtes Problem:
• wem die Stück also verkaufen als Exit-Szenario? --> (grössere) Instis kommen hier so schnell nicht mehr vorbei

..und: das sind "Insolvenz-Stücke", auch wenn das - im internationalen Bereich heutzutage nicht unüblich - formal nicht draufsteht


=> und so glaube ich, daß das heutige Expansion Breaddown auch in den nächsten Monaten (<6m) bestätigt werden wird - wenn auch nicht kurzfristig, da die Form der heutigen Tageskerze dagegen spricht - nicht aber das eher geringe Volumen, was eben (a) unterstreicht:

10 Antworten
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06.12.18 16:26:59
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: Löschung auf Wunsch des Users
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13.12.18 01:15:22
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.380.661 von faultcode am 06.12.18 16:17:36ich lege mich mal fest:
• der Hüpfer heute, obwohl relative gesehen vermeintlich beeindruckend, war "nichts":
=> der Kurs ist nicht mal oberhalb der GD50 angekommen; kein Expansion Pivot bullish, "nichts"

=> in Gegenteil:
• auch nach dem Gläubiger-Meeting am kommenden Freitag, "muß" der Kurs unbedingt oberhalb der GD10 bleiben aus Sicht der Bullen, und zwar am besten mit der ganzen Tageskerze ;)

=> am 14.11. gab es schon mal einen Handelstag sehr ähnlich dem heutigen
=> am dritten Handelstag war diese Mini-Rally bereits wieder erschöpft und der Abverkauf ging einfach weiter - obwohl es zunächst einige Zeit "stabil" aussah


nebenbei:
• bei Tradegate wurden heute (wieder) circa +20% mehr Aktien gehandelt als bei XETRA => das ist kein gutes Zeichen
1 Antwort
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13.12.18 07:56:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.428.233 von faultcode am 13.12.18 01:15:22
Zitat von faultcode: nebenbei:
• bei Tradegate wurden heute (wieder) circa +20% mehr Aktien gehandelt als bei XETRA => das ist kein gutes Zeichen


Hallo,

warum ist das kein gutes Zeichen? Ist eine Frage die mich grundlegend Interessiert. Ist das nur auf Steinhoff bezogen oder grundsätzlich ein schlechtes Zeichen?

Vielen Dank gern auch als BM

sleepy
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18.12.18 03:54:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.380.661 von faultcode am 06.12.18 16:17:36
18.12. - mittelfristig richtungsweisend
SNH ist an einem entscheidenden Punkt angekommen --> gelingt am Di (oder wenigstens bis Fr einschließlich - aber am überzeugendsten am Di) der Sprung über die GD50 - und zwar klar mit Tagesschluß, XETRA?




...oder kommt es wie zuletzt am 14.11. - bei ähnlicher Konstellation - zu einem Rückfall?


=> ich weiß es nicht, da ich nicht in Summe in die Köpfe der deutschsprachigen Retailer reingucken kann (zum Glück ;) ) - ein größerer Insti kommt bis Jahresende hier eh nicht mehr vorbei (der hat vermutlich auch ganz andere Sorgen z.Z.)

=> wenn der Sprung nicht gelingen sollte, geht das alte Spiel zwischen nun ~EUR0.086 und ~EUR0.115 einfach weiter

(..und ne neue Linie ganz unten habe ich eingezeichnet: die EUR0.075 --> darunter ist das Spiel aus für die bisherigen Longies -- die ~EUR0.086 halten aber vorerst...)
5 Antworten
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18.12.18 07:52:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.458.956 von faultcode am 18.12.18 03:54:59
Zitat von faultcode: SNH ist an einem entscheidenden Punkt angekommen --> gelingt am Di (oder wenigstens bis Fr einschließlich - aber am überzeugendsten am Di) der Sprung über die GD50 - und zwar klar mit Tagesschluß, XETRA?




...oder kommt es wie zuletzt am 14.11. - bei ähnlicher Konstellation - zu einem Rückfall?


=> ich weiß es nicht, da ich nicht in Summe in die Köpfe der deutschsprachigen Retailer reingucken kann (zum Glück ;) ) - ein größerer Insti kommt bis Jahresende hier eh nicht mehr vorbei (der hat vermutlich auch ganz andere Sorgen z.Z.)

=> wenn der Sprung nicht gelingen sollte, geht das alte Spiel zwischen nun ~EUR0.086 und ~EUR0.115 einfach weiter

(..und ne neue Linie ganz unten habe ich eingezeichnet: die EUR0.075 --> darunter ist das Spiel aus für die bisherigen Longies -- die ~EUR0.086 halten aber vorerst...)


Danke faultcode für den Chart - Deine Einschätzung teile ich ebenfalls.

WWW
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16.01.19 19:18:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.458.956 von faultcode am 18.12.18 03:54:59das gestrige (Bilderbuch-)Expansion Pivot bullish wurde heute sehr eindrucksvoll bestätigt

=> meine Hypothese: hier ist "neues (Insti-)Geld" zum Jahresbeginn am Werkeln:



=> mal schauen, wie lange sich die SNH-Aktie über dem GD50 diesmal halten kann :rolleyes:
4 Antworten
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16.01.19 19:50:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.646.749 von faultcode am 16.01.19 19:18:20
Wird hoch gezockt!!
Beobachten!!
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16.01.19 20:09:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.428.233 von faultcode am 13.12.18 01:15:22Wo wurde denn bei tradegate mehr gehandelt? Bisher ca. 1 Mill. Weniger.
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16.01.19 23:08:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.647.226 von muep am 16.01.19 20:09:30lt. WO, Börsenplätze "Erweitert": Volumen am 16.1.:
• Tradegate: 35.784.521
• Xetra: 33.867.059

=> dieser knappe Abstand spricht eben für meine Hypothese, daß das gestrige Expansion Pivot bullish, und seine starke Fortsetzung heute, durch einen oder mehrere Insti's ausgelöst wurde

=> dafür ist dieses Signal ja da ;)
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05.02.19 20:17:05
STEINHOFF zieht nach oben - Super Jahresstart!
https://www.godmode-trader.de/analyse/steinhoff-zieht-nach-o…

=>
Nach dem bullischen Reversal im Dezember und einem gescheiterten Ausbruchsversuch über die Abwärtstrendlinien kommt in dieser Woche Kaufdruck auf. Der Wert klettert über die Abwärtstrendlinien und bis fast an den Triggerbereich bei 0,135 - 0,137 EUR. Geht es nachhaltig über 0,138 EUR, wird ein weiterer Rallyschub bis 0,180 - 0,183 und 0,240 - 0,250 EUR möglich.


=> nö --> weiterhin seitwärts
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05.02.19 20:29:52
Ob der Kurs ohne weitere Nachrichten, bei 11, 12 oder 13 Cent steht, ist bedeutungslos.
Ein einzige wichtige positive nachricht kann den Kurs um mehrere Cent in die Höhe schießen lassen, wie eine wirklich schlechte ihn auch um 5 Cent drücken kann.

Der Kursverlauf ist interessant, wenn man investiert ist, aber ohne zusätzliche Nachrichten auch nicht wirklich wichtig.
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05.02.19 21:01:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.799.234 von faultcode am 05.02.19 20:17:05<kleine Unterbrechnung>

=> hier der Guidants-Chart:




=> nebenbei: die heutige Handelsspanne|XETRA (z.B.) lag (optisch) genau um den GD50-SMA

=> das nennt sich wohl dann Waffenstillstand ;)
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05.02.19 21:12:59
ich habe vorhin gesehen, dass flatex den Beleihungsfaktor heute wieder von 40% auf 5% bei Steinhoff gesenkt hat... falls es jemand wissen will bzw. wissen muss.
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06.02.19 09:09:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.799.690 von thereitis am 05.02.19 21:12:59
Zitat von thereitis: ich habe vorhin gesehen, dass flatex den Beleihungsfaktor heute wieder von 40% auf 5% bei Steinhoff gesenkt hat... falls es jemand wissen will bzw. wissen muss.


Das hatten wir hier schonmal thematisiert, bei mir war er die ganze Zeit auf 5%
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08.02.19 23:31:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.646.749 von faultcode am 16.01.19 19:18:20...und wieder weg ist das bullische Expansion Pivot mit einem bärischen Expansion Pivot:




=> so gesehen war bereits der 17.1. der charttechnisch negative Tag, den viele Trader zum Ausstieg aus einer unkomfortablen Position genutzt haben
--> und die bleiben seitdem erst einmal weg


=> und nun?

--> mMn nun wieder Ausloten der Unterseite bis wieder in den Bereich von EUR0.100...0.095 in den nächsten Wochen
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23.02.19 14:45:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.829.804 von faultcode am 08.02.19 23:31:32
Andreas Seifert und Steinhoff
MM 2019/02 zu Steinhoff:
• Steinhoff kann nicht wie geplant umschulden
• Grund: Andreas Seifert (#2 nach IKEA) hat noch eine Rechnung offen:
- Conforama/FR
-- Verfahren in Wien wg. Conforama läuft noch

- ..und: Seifert rangiert unten in der Gläubigerliste
-- Seifert möchte, daß seine LSW mit den anderen Gläubigern gleichgestellt wird
-- das Verfahren in London dazu hat erst im Januar angefangen :eek:

=> also:
• Seifert's EUR291m-Anspruch (inkl. Zinsen und Kosten) an Steinhoff blockiert also an zwei Stellen die Umschuldung der anderen EUR10.7Mrd bei Steinhoff


=> klingt für mich plausibel; und so lange, wie diese Sache bei den Gerichten bleibt, gibt's auch mMn keine mögliche Befreiungs-Bewegung des Aktienkurses nach oben - und zwar mMn unabhängig von den demnächst veröffentlichten Zahlen, neu und revidiert
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23.02.19 14:53:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.947.013 von faultcode am 23.02.19 14:45:56
Zitat von faultcode: MM 2019/02 zu Steinhoff:...
--> 2019/03 ;)
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23.02.19 15:32:31
So sieht es aus....

wie man aus den News der letzten Tage entnehmen konnte, könnte das Verfahren mit Seifert sich über JAHRE ziehen.

Kann Steinhoff die zusätzlichen Belastungen von vielen 100-200-300 Millionen € an Zinsbelastung standhalten? Klar es gibt die ganzen Masterpläne von Beteiligungsverkäufen, auch Pepkor steht in der Diskussion sollte die CVA Sache sich lange hinziehen.

Somit könnte Seifert dafür sorgen, Steinhoff langsam aber sicher ausbluten lassen.

Denke auch wie die Meisten hier, dass die ganzen vergangen Zahlen nichts bringen, wenn die Zukunft ungewiss ist...wie hoch die Belastungen bleiben



Im Moment können nur News zur CVA Challenge, Zinsbelastungen, Umschuldung und Ergebnisse zu den Klagen der Altanleger für positive Impulse sorgen.

Was jucken mich gute Quartalszahlen, wenn auf den gigantischen Schuldenberg so viel Zinsen bezahlt werden, die das EBIT weit übersteigen?


Die Aussage, dass das Verfahren mit Seifert JAHRE dauern kann, ist für mich ein herber Rückschlag und deswegen steht die Aktie auch da wo sie steht.


Sehe das schon kommen, Pepkor werden sie verkaufen müssen, allein um die Zinsen für 2019 und 2020 zu bedienen. Wie nachhaltig das ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
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23.02.19 15:36:17
Unglaublich das Steinhoff Sonderbelastungen von mehreren Millionen wenn nicht gar Milliarden hat nur weil Seifert alles blockiert....eigentlich sollte das jeden Anleger trauig machen, da es ansonsten wirklich eine Chance auf ein Turnaround gegeben hätte.

Steinhoff selbst äußert sich ja selber kaum noch positiv und die Sache hat sich sehr zum Negativen geändert.
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23.02.19 18:44:34
Wenn man sixh an sonst nichts ergötzen kann, dann bleiben nur die enttäuschten Gesixhter.
Wie armselig.
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26.02.19 10:19:53
Glaube nicht, dass da jemand jahrelang blockiert.
Hier geht es um spiel theoretisches Verhalten.
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01.03.19 22:50:20
unter normalen Umständen würde man sagen, zumindest ich: "Hey, sieht charttechnisch gar nicht so schlecht aus!":





--> aber dann liest man "Steinhoff" dazu und guckt woanders...
23 Antworten
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15.03.19 14:35:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.001.891 von faultcode am 01.03.19 22:50:20
Steinhoff will wohl Immobilien für 400 Millionen Euro verkaufen
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/schuldenabbau-stei…

=>
...Mit den Erlösen wolle der Konzern seine Schulden schmälern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen am Donnerstag.

Das Unternehmen habe die US-Immobilieninvestmentfirma Eastdil Secured damit beauftragt, Warenhäuser und Produktionsstätten in verschiedenen Ländern zu verkaufen, darunter Großbritannien, Deutschland, Polen und Ungarn...
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17.03.19 03:26:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.001.891 von faultcode am 01.03.19 22:50:20
UPDATE 3-PwC investigation finds .4 bln accounting fraud at Steinhoff, company says
so ist es:


March 15, 2019 / 5:42 PM
https://af.reuters.com/article/commoditiesNews/idAFL8N21258L

=>
* Investigation found fictitious or irregular transactions totalling 6.5 billion euros

* Steinhoff overstated profits over several years

* Full financial impact of the findings was still being determined

* Company can now publish restated FY 2016 results and delayed 2017 and 2018 results

* (Updates with company’s next steps)

By Tiisetso Motsoeneng and Emma Rumney

JOHANNESBURG, March 15 (Reuters) - South African retailer Steinhoff said an independent report had found it had overstated profits over several years in a $7.4 billion accounting fraud involving a small group of top executives and outsiders.

Steinhoff first disclosed the hole in its accounts in December 2017, shocking investors who had backed its reinvention from a small South African outfit to a multinational retailer at the vanguard of the European discount furniture retail industry.

In the country’s biggest corporate scandal, an investigation carried out by PwC found the firm recorded fictitious or irregular transactions totalling 6.5 billion euros ($7.4 billion) over a period covering the 2009 and 2017 financial years, according to a summary of the findings posted on the Steinhoff company website.

Investigators found that a small group of former Steinhoff executives and individuals from outside the company, led by an identified “senior management executive,” implemented the deals, which substantially inflated the group’s profit and asset values, the summary said.

Steinhoff did not name the individuals but said those implicated were no longer employed by the company. A company spokeswoman declined to give further details.

The scandal has all but wiped out shareholders’ equity and led to several resignations including chief executive Markus Jooste, who was instrumental in putting Steinhoff on investor radar screens.

Jooste, who has denied any wrongdoing, has not yet made himself available for questioning by PwC investigators. His lawyers did not immediately respond to Reuters email and telephone requests for comment.

The scandal has wiped out 216 billion rand from Steinhoff’s market value since December 2017, a dramatic turnaround of fortunes for a company that was once a must-have in fund mangers’ portfolios.

Steinhoff said investigators found that top management figures entered into fictitious transactions with entities purported to be independent third parties to create the illusion of income used to hide losses at the company’s operating units.

The company did not name the units but said they did not include two European subsidiaries, Pepkor Europe and Poundland, or any of its African units, which include Pepkor Holdings.

“The transactions identified as being irregular are complex, involved many entities over a number of years and were supported by documents including legal documents and other professional opinions that, in many instances, were created after the fact and backdated,” Steinhoff said.



FINANCIAL IMPACT

The full financial impact of the findings was still being determined and would be reflected “to the extent possible” in a restatement of company earnings in the 2016 financial year and as yet unpublished earnings in 2017 and 2018, it said.

The company already wrote down the value of its assets by more than $12 billion after PwC provided a copy of its initial findings in June.

“If we become aware that this impact is materially different, we will update the market,” said Reina de Waal, head of investor relations at Steinhoff.

Steinhoff said it would cooperate fully with any criminal investigations and pursue claims against those responsible for the “unlawful conduct” outlined in the 3,000-page report.

Police in South Africa have said they were waiting for the PwC report before deciding on bringing charges in connection with the fraud.

The disclosure of the scandal in 2017 sparked multiple investigations, including by the elite police unit known as the Hawks.

The state prosecutor in Oldenburg, Germany, has also been investigating the company for suspected accounting irregularities since 2015.

Numerous lawsuits have been filed against Steinhoff, including 59-billion-rand claim by former chairman and top shareholder Christo Wiese and a class action suit from Dutch shareholder rights group VEB. ($1 = 0.8837 euros) (Reporting by Tiisetso Motsoeneng Editing by Alexandra Zavis and David Evans)
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17.03.19 11:10:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.947.145 von Hobbytrader87 am 23.02.19 15:36:17looool darsn machst du n downside Upside Fest? Das kann nicht dein Ernst sein. Hier läuft doch seit langem fundamental etwas falsch. Wer hier investiert der zockt, steini geht gegen alle "regeln der Börse" und dafür werden einige Anleger gesteinigt. Ich beobachte seit langem und habe steini vin Anfang an einen Arschtritt verpasst, hier spricht und sprach nahezu nie etwas für einen Invest! Ich lasse mich gerne eines besseren belehren und verpasse dann eventuelle Gewinne. MM Gruß Marsi
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19.03.19 01:41:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.121.690 von faultcode am 17.03.19 03:26:43
PwC-Bericht beweist massive Bilanzfälschung bei Steinhoff --> "Aktiva"
18.3.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/handel/steinhoff-i…

=>
...Eine Gruppe Topmanager hat beim Möbelkonzern Steinhoff über Jahre hinweg systematisch Transaktionen generiert, um im großen Stil die Bilanzen zu fälschen. Das geht aus einem seit langem erwarteten Bericht der Buchprüfer von PwC hervor.

Die fragwürdigen Buchungen von 2009 bis 2017 haben demnach ein Volumen von rund 6,5 Milliarden Euro. Der Bericht erlaubt es dem in Frankfurt und Johannesburg gelisteten Möbelhändler, nach mehrfachem Aufschub seine testierten Bilanzen für 2017 und 2018 vorzulegen.

Angeführt von einem Topmanager habe die Gruppe "jahrelang Transaktionen strukturiert und durchgeführt, die im Ergebnis die Profitabilität und den Wert von Aktiva über einen langen Zeitraum deutlich übertrieben haben", heißt es in dem PwC-Bericht. Die Manager hätten mit einigen Kollegen und firmenfremden Personen zusammengearbeitet, um die fragwürdigen Transaktionen zu arrangieren.

Diese seien komplex gewesen, hätten viele Organisationen überspannt und seien auch durch Dokumente und juristische Akte belegt worden. Die Belege "wurden in vielen Fällen erst hinterher erschaffen und rückdatiert", heißt es weiter. Der Bericht nennt keine Verantwortlichen namentlich. Der frühere Firmenchef Markus Jooste habe nicht eingewilligt mit PwC zu sprechen. Gegen Jooste ermittelt bereits die Justiz...




--> "Aktiva" ist das Zauberwort im Post-Enron-Zeitalter, nachdem das Betrügen bei den Schulden seitdem erschwert ist
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25.03.19 13:42:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.135.435 von faultcode am 19.03.19 01:41:25MM 04/2019 mit längerem Porträt zu Seifert:

--> daraus dieser Satz bzgl. Steinhoff:

Kontext: Conforama:

...Seifert zog abermals vor den Kadi und erreichte die Auszahlung eines Teilbetrags, 291 Millionen Euro inklusive Zinsen und Kosten stehen seiner Ansicht nach allerdings noch aus.

Die Steinhoff-Anwälte ziehen die Prozesse in Wien in die Länge, ...
:eek:
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25.03.19 14:47:19
Habe das manager Mgazin nicht zur Hand.

Wie begründert Seifert denn, dass er noch rund 300 Millionen Euro von
Steinhoff bekommt?

Hat er denen Geld geliehen oder der Steinhoff Holding etwas verkauft?
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25.03.19 14:58:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.188.945 von Ines43 am 25.03.19 14:47:19Ein ähn­li­ches Spiel trieb Joos­te mit Con­f­o­ra­ma. Er kauf­te den fran­zö­si­schen Ein­rich­tungs­fi­lia­lis­ten für 1,2 Mil­li­ar­den Euro, Sei­fert half bei der Fi­nan­zie­rung. Da­für soll­te er die Hälf­te des Ei­gen­ka­pi­tals er­hal­ten. Auch in die­ser Cau­sa hieß es plötz­lich, Sei­fert habe Zu­sa­gen nicht er­füllt, ihm stün­de nur noch ein knap­pes Vier­tel zu.
Sei­fert zog aber­mals vor den Kadi und er­reich­te die Aus­zah­lung ei­nes Teil­be­trags. 291 Mil­lio­nen Euro in­klu­si­ve Zin­sen und Kos­ten ste­hen sei­ner An­sicht nach al­ler­dings noch aus.
Die Stein­hoff-An­wäl­te zie­hen die Pro­zes­se in Wien in die Län­ge, aber der ge­wief­te Ge­schäfts­mann und Pa­ra­gra­fen­ver­ste­her aus Wels weiß sich zu weh­ren: Als er er­fährt, dass sich die Gläu­bi­ger des süd­afri­ka­ni­schen Erz­fein­des im No­vem­ber 2018 auf eine über­le­bens­wich­ti­ge Um­schul­dung von 10,7 Mil­li­ar­den Euro ge­ei­nigt ha­ben, ficht Sei­fert die Trans­ak­ti­on vor ei­nem Lon­do­ner Ge­richt an. Das stoppt die Plä­ne und prüft jetzt den Fall.
Am liebs­ten wäre es Sei­fert, er könn­te Con­f­o­ra­ma ganz über­neh­men. Mit des­sen rund vier Mil­li­ar­den Euro Er­lö­sen und den Um­sät­zen des fran­zö­si­schen Mö­bel­dis­coun­ters But, der Sei­fert seit 2016 zur Hälf­te ge­hört, wür­den die Ein­nah­men der Lutz-Grup­pe auf mehr als elf Mil­li­ar­den Euro stei­gen.
zitat aus vorangestelltem Artikel
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25.03.19 15:06:12
Nach so viel Zeit, Ermittlungen und neuen Erkenntnissen ist Jooste immer noch ein freier Mann, der Zeit für seine Rennpferde findet, aber nicht für die Zusammenarbeit mit den Ermittlern. Warum beschleunigt man die Sache nicht, indem man ihn einfach festnimmt? Dann steht vielleicht auch bald fest, ob Wiese irgendeinen finanziellen Anspruch geltend machen kann oder auch in den Knast gehört.
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25.03.19 15:08:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.188.945 von Ines43 am 25.03.19 14:47:19<jetzt kam mir jemand zuvor; hab's aber schon fertig>

1/ steht da nicht

2/ aber warum er das macht:
2a/ er möchte Conforama ganz übernahmen + den Rest vom Discounter But (1/2 seit 2016)
2b/ sein Faustpfand ist der von ihm in London angestossene Prozess, der eben die angestrebte, "überlebenswichtige Umschuldung" der SNH blockiert


=> FC: es läuft also mMn darauf hinaus, wer hier zuerst nachgibt:
• Seifert oder
• die Anwälte der SNH

=> wenn man allerdings den langen Artikel liest, bekommt man als Leser (zumindest ich) den Eindruck:
• Seifert wird es eher nicht sein


--> der im Verborgenen agierende Andreas Seifert ist z.Z. so (erst) um die ~65 Jahre alt (nach meiner Lesart)

--> ..und wenn nicht, kann sein Sohn Michael als Nachfolger (36 Jahre) noch lange weitermachen (wenn er gut von seinem Vater gelernt hat..)
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25.03.19 16:24:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.189.068 von freixenetter am 25.03.19 14:58:06Freixenetter,

wenn die Sache so klar ist, warum wird dann überhaupt prozessiert?

Habe irgendwann mal gelesen, Seifert wolle für 75000 E ein Viertel von
Conforama.
Mit 75 000 E habe er die Option auf ein Viertel von Conforama gekauft.

Auch der Richter in Wien soll seine Zweifel haben, ob da alles mit rechten
Dingen zugegangen sei.
1 Antwort
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25.03.19 16:27:14
Wenn die Dinge so klar klar auf Seiferts Seite liegen würden,
hätte Steinhoff nicht geklagt und wenn, dann wäre die Sache in Wien längst zu
Seiferts Gunsten ausgegangen.
Über rechtlich eindeutige Sachverhalte prozessiert man besser nicht.
Man kann nur verlieren, bestensfalls Zeit gewinnen und dabei
auch noch im Rechtsstreit Geld verlieren.
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25.03.19 21:44:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.189.962 von Ines43 am 25.03.19 16:24:27war nicht meine Meinung, war Zitat aus dem Artikel den du da verlinkt hast
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26.03.19 02:48:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.121.690 von faultcode am 17.03.19 03:26:43
PwC: "accounting fraud at Steinhoff" -- die "alte" Steinhoff => duped
hier mal der Chart seit offiz./Haupt-Listing in Frf. am 7.12.2015 - bis einen Tag vorm Crash, 5.12.2017:





--> man weiß also nun auch offiziell, über 1 Jahr später, daß in obigem Zeitraum bei Steinhoff (und davor) fortlaufend Bilanzbetrug begangen wurde (sowas ist immer fortlaufend, bis es halt nicht mehr funktioniert -- woher die Assets nehmen, und nicht stehlen?!? :D ):

--> dennoch stieg der Kurs zunächst vom Initial listing-Niveau bei EUR5.00 auf bis über ~EUR6 in der Spitze, und hängte sogar den (passenden) Benchmark ein Zeitlang ab! :eek:
(SNH ist ja heutzutage noch im SDAX, was aber ein anderes Thema ist..)

--> es sieht - wie immer rückblickend - aber nun so aus, daß schon damals einigen Marktteilnehmern klar war - so ab 2017Q2 spätestens - daß hier etwas nicht stimmen konnte oder plausibel war (die Vola hat auch einen ganzen "Regime shift" hingelegt, was man aber hier nicht so ohne weiteres sieht...):




--> der AR2016 (7.2.2017, 195 PDF-Seiten) -- EINE OFFENBARUNG in heutigem Licht (klitzekleine Auswahl):

• die erste Finanzkennzahl erst auf Seite 14! :eek: -- vorher aber, daß bei CONFORAMA eine Tischgarnitur für €179.99 zu haben ist :rolleyes:

• LETTER FROM THE CEO (ab PDF12/195) -- 2 Seiten BlaBlaBla bis zur dritten mitten im Fließtext:

Sales for this period is expected to be approximately $3.8 billion. Excluding approximately $30 million of restructuring charges still to be expensed, the restructured business is targeting EBITDA and EBIT margins of approximately 9.0% and 6.5% respectively. (FC: Format)

• die erste Tabelle auf PDF18/195 über das "Quarter ended 30 September 2016" :eek:

• das Wort "equity" taucht erst auf PDF28/195 auf:

NET DEBT

The gearing of the group remains at acceptable levels with net debt of €5.2 billion at 30 September 2016. The net debt:equity ratio ended at 33%, which is well within self-imposed group covenant levels of 50% net debt:equity.



=> hier hätte schon damals dem aufmerksamen Leser auffallen können:
• auf Zahlen, noch dazu allzu detailierte aus einem Reich, in dem die Sonne niemals unterging, wollte man lieber nicht zu große Aufmerksamkeit lenken :D


--> und das alles damals schon auch unter den Augen von Heather Sonn (44) BA (Political Science), MSc (International Business) im Supervisory board -- zusammen mit einem:
• Ex-Professor and Head of the Department of Accountancy at the University of Durban-Westville :D

--> daß dann weiter hinten in den "Consolidated financial statements" (wie auch sonst weitverbreitet) auch noch die:
Fifteen months ended 30 September 2016
..dem..
Restated Year ended 30 June 2015 (also 12m)
..gegenübergestellt werden ohne YoY-Vergleich, setzt halt dem Ganzen noch die Krone auf (zur Hilfe: dann macht man, wie woanders auch, halt 3 Spalten, und nimmt nicht so einen großen Font wie in einem Kinderbuch :D )

--> die "Welt" merkte es nicht und der Lead-Auditor Deloitte Accountants B.V./Amsterdam (der nicht maßgeblich der Auditor der global verteilten Töchter gewesen sein muss!), ist wie üblich nicht mit "forensischen" Untersuchungen beauftragt gewesen, zumindest nicht ausdrücklich.


Ein Goodie:
• unter "Key Audit Matters" steht (bei Deloitte Amsterdam): Acquisitions – Accounting for business combinations :D -- und! Man hatte zuvor einen umfassenden Audit-Plan entwickelt (siehe im Independent auditor’s report: After being appointed as the Company’s auditors in May 2016, we developed a comprehensive plan to ensure an effective and efficient initial audit.) (FC: Format)


Ach so:
• die Commerzbank Amsterdam war auch mittendrin statt nur dabei :D
3 Antworten
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28.03.19 18:17:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.577 von faultcode am 26.03.19 02:48:07
Zitat von faultcode: hier mal der Chart seit offiz./Haupt-Listing in Frf. am 7.12.2015 - bis einen Tag vorm Crash, 5.12.2017:





--> man weiß also nun auch offiziell, über 1 Jahr später, daß in obigem Zeitraum bei Steinhoff (und davor) fortlaufend Bilanzbetrug begangen wurde (sowas ist immer fortlaufend, bis es halt nicht mehr funktioniert -- woher die Assets nehmen, und nicht stehlen?!? :D ):

--> dennoch stieg der Kurs zunächst vom Initial listing-Niveau bei EUR5.00 auf bis über ~EUR6 in der Spitze, und hängte sogar den (passenden) Benchmark ein Zeitlang ab! :eek:
(SNH ist ja heutzutage noch im SDAX, was aber ein anderes Thema ist..)

--> es sieht - wie immer rückblickend - aber nun so aus, daß schon damals einigen Marktteilnehmern klar war - so ab 2017Q2 spätestens - daß hier etwas nicht stimmen konnte oder plausibel war (die Vola hat auch einen ganzen "Regime shift" hingelegt, was man aber hier nicht so ohne weiteres sieht...):




--> der AR2016 (7.2.2017, 195 PDF-Seiten) -- EINE OFFENBARUNG in heutigem Licht (klitzekleine Auswahl):

• die erste Finanzkennzahl erst auf Seite 14! :eek: -- vorher aber, daß bei CONFORAMA eine Tischgarnitur für €179.99 zu haben ist :rolleyes:

• LETTER FROM THE CEO (ab PDF12/195) -- 2 Seiten BlaBlaBla bis zur dritten mitten im Fließtext:

Sales for this period is expected to be approximately $3.8 billion. Excluding approximately $30 million of restructuring charges still to be expensed, the restructured business is targeting EBITDA and EBIT margins of approximately 9.0% and 6.5% respectively. (FC: Format)

• die erste Tabelle auf PDF18/195 über das "Quarter ended 30 September 2016" :eek:

• das Wort "equity" taucht erst auf PDF28/195 auf:

NET DEBT

The gearing of the group remains at acceptable levels with net debt of €5.2 billion at 30 September 2016. The net debt:equity ratio ended at 33%, which is well within self-imposed group covenant levels of 50% net debt:equity.



=> hier hätte schon damals dem aufmerksamen Leser auffallen können:
• auf Zahlen, noch dazu allzu detailierte aus einem Reich, in dem die Sonne niemals unterging, wollte man lieber nicht zu große Aufmerksamkeit lenken :D


--> und das alles damals schon auch unter den Augen von Heather Sonn (44) BA (Political Science), MSc (International Business) im Supervisory board -- zusammen mit einem:
• Ex-Professor and Head of the Department of Accountancy at the University of Durban-Westville :D

--> daß dann weiter hinten in den "Consolidated financial statements" (wie auch sonst weitverbreitet) auch noch die:
Fifteen months ended 30 September 2016
..dem..
Restated Year ended 30 June 2015 (also 12m)
..gegenübergestellt werden ohne YoY-Vergleich, setzt halt dem Ganzen noch die Krone auf (zur Hilfe: dann macht man, wie woanders auch, halt 3 Spalten, und nimmt nicht so einen großen Font wie in einem Kinderbuch :D )

--> die "Welt" merkte es nicht und der Lead-Auditor Deloitte Accountants B.V./Amsterdam (der nicht maßgeblich der Auditor der global verteilten Töchter gewesen sein muss!), ist wie üblich nicht mit "forensischen" Untersuchungen beauftragt gewesen, zumindest nicht ausdrücklich.


Ein Goodie:
• unter "Key Audit Matters" steht (bei Deloitte Amsterdam): Acquisitions – Accounting for business combinations :D -- und! Man hatte zuvor einen umfassenden Audit-Plan entwickelt (siehe im Independent auditor’s report: After being appointed as the Company’s auditors in May 2016, we developed a comprehensive plan to ensure an effective and efficient initial audit.) (FC: Format)


Ach so:
• die Commerzbank Amsterdam war auch mittendrin statt nur dabei :D


.. die wussten alle schon lange was Sache ist: es wurden ja auch keine Impairmenttest der Betiligungen durchgeführt und das wurde in der Fußnote auch nicht kommentiert, als ob das eh nicht notwendig wäre!

WWW
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30.03.19 15:52:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.193.577 von faultcode am 26.03.19 02:48:07
Steinhoff und XXXLutz einigen sich
29.3
https://boerse.ard.de/aktien/steinhoff-und-xxxlutz-einigen-s…

=>
Der südafrikanisch-deutsche Möbelkonzern feiert einen Etappensieg bei seiner finanziellen Sanierung. Man habe sich mit dem Gläubiger LSW geeinigt, der die Umschuldung der Europa-Holding von Steinhoff monatelang blockiert hatte, teilte das unter Milliardenschulden und einem Bilanzskandal ächzende Unternehmen aus dem SDax mit.

Hinter LSW steckt Andreas Seifert, der österreichische Eigentümer der Möbelkette XXXLutz, der von Steinhoff bereits die Anteile an Poco übernommen hat. Die Umschuldungs-Vereinbarung (CVA) sei auf Wunsch von LSW angepasst worden, die nötige Mehrheit der übrigen Gläubiger habe dem zugestimmt.
2 Antworten
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08.05.19 15:39:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.236.677 von faultcode am 30.03.19 15:52:50
Steinhoff Says Ex-CEO Got https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-05-08/steinhoff…
8. Mai 2019, 12:48 MESZ

=>
• Retailer’s annual report discloses payments to Markus Jooste
• Jooste resigned in late 2017 at the start of accounts scandal
...
.4 Million Bonus Without Approvals
https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-05-08/steinhoff…
8. Mai 2019, 12:48 MESZ

=>
• Retailer’s annual report discloses payments to Markus Jooste
• Jooste resigned in late 2017 at the start of accounts scandal
...
1 Antwort
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17.05.19 20:24:27
Tja. Da geht es hin das Geld. Warum sitzt der nicht schon lange im Knast ? Steinhoff International Holdings NVformer Chief Executive Officer Markus Jooste received almost 2.1 million-euros ($2.4 million) of bonuses .
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19.06.19 03:16:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.517.389 von faultcode am 08.05.19 15:39:49
Total equity attributable to owners of Steinhoff N.V.: -EUR521m|2018-09-30
.


--> es ist nicht so (oder immer so), daß es bei so einer Konstellation keine Perspektive für Aktionäre geben könnte - aber hier nicht mehr. Die verbliebenden Werte gehören gänzlich den Gläubigern.

=> das (wirtschaftliche) Schicksal der Vertreter der Unternehmensverwaltung ist auch nicht mehr in irgendeiner Form an den Aktienkurs gebunden (nach meiner Schnell-Durchsicht)

--> siehe AR2018, ab Remuneration of the new Management Board:

...
LTI scheme

Throughout the Reporting Period, and given the extraordinary circumstances, the Company faced challenges in retaining key individuals in critical positions. Due to the collapse of the Company’s share price, the share based LTI scheme (“ESRS”) could no longer fulfil its purpose to retain, reward and attract key individuals.

Participants in the LTIs were the Managing Directors and employees in key positions. Given the extraordinary circumstances, the Human Resources and Remunerations Committee felt it prudent to propose an appropriate longer term incentive for Managing Directors. Therefore, upon the proposal of the Human Resources and Remuneration Committee, the Supervisory Board approved the replacement of the share based LTI scheme with a cash based LTI for Managing Directors.

In doing so, the Supervisory Board exercised its right to deviate from the Remuneration Policy.

The Supervisory Board approved an annual cash based LTI allocation to Managing Directors. One third of such LTI allocation will vest on the annual anniversary of the allocation date, provided the criteria, set for the specific annual allocation, are achieved...

(FC: Format)


=> da die Managing Directors nur noch Cash bekommen, gehe ich davon aus, daß es beim Rest auch so ist - und auf unabsehbare Zeit auch so bleiben wird
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19.06.19 15:41:45
Steinhoff Seeks New Debt Extension as Investors Suffer Further
19.6.
https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-06-19/steinhoff…

=>
...Steinhoff International Holdings NV is seeking another extension to restructure almost $12 billion of debt as the retailer strives to keep shop doors open and increase the value of some of its assets.

The South African retailer will probably miss a June 30 deadline for agreeing a debt deal, the owner of Conforama in France and Mattress Firm in the U.S. said in its 2018 annual report published late Tuesday. Steinhoff needs time to prepare some divisions for an eventual sale that will enable it to repay creditors, the company said.

The way the debt restructuring has been put together “is to avoid fire sales and to rather give the company a few years to run the business and see what value it can get,” Charles Allen, an analyst at Bloomberg Intelligence, said by phone on Wednesday...
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27.06.19 20:40:07
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.842.482 von faultcode am 19.06.19 15:41:45
Steinhoff verklagt Ex-Chef: So viele Millionen will das Unternehmen nach dem Bilanzskandal zurück
27.6.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/klage-eingereicht-…

=>
...
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, soll allein der vormalige Vorstandsvorsitzende Markus Jooste mehr als 850 Millionen Südafrikanische Rand, umgerechnet rund 53 Millionen Euro, an das Unternehmen zurückzahlen. Die Summe setze sich zusammen aus Gehältern, Boni und anderen Vergütungen, die der Ex-Chef seit dem Jahr 2009 erhalten habe.

Auch der damalige Finanzchef des Unternehmens, Ben la Grange, wird zur Kasse gebeten: Für Zahlungen, die er in den Jahren 2015 bis Anfang 2018 erhalten habe, fordert Steinhoff nun 271 Millionen Rand, umgerechnet 16,75 Millionen Euro, zurück. Hinzu kommen bei beiden ehemaligen Führungskräften Zinsen und Prozesskosten.

...

Konkrete Namen wurden zwischenzeitlich aber von anderer Stelle genannt: So hat der derzeitige Steinhoff-Chef Louis du Preez den ehemaligen Konzernlenker Markus Jooste als Hauptverantwortlichen des Bilanzskandals ausgemacht. Auch den Finanzchef Ben la Grange und sechs weitere Topmanager nannte er konkret beim Namen.

Die Beschuldigten selbst sehen sich hingegen zu Unrecht an den Pranger gestellt: Markus Jooste schob den Wirtschaftsprüfern von Deloitte die Schuld zu.

Diese hätten kurz vor der Veröffentlichung der Bilanz für 2017 plötzlich eine weitere Untersuchung gefordert und das Testat für die Zahlen verweigert. Zum Zeitpunks seines Ausscheidens aus dem Unternehmen sei er sich "in den Büchern von Steinhoff keiner buchhalterischen Unregelmäßigkeit bewusst" gewesen und habe "nie über die Aktivitäten des Unternehmens gelogen", erklärte er im September 2018 im Rahmen der Anhörung vor dem südafrikanischen Parlament.

Belastet wird er unterdessen von Ben la Grange, der seinen ehemaligen Chef beschuldigte, Informationen nicht geteilt und Einfluss auf Transaktionen von Dritten genommen zu haben.
...
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07.07.19 23:58:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.135.435 von faultcode am 19.03.19 01:41:25
Zitat von faultcode: ...--> "Aktiva" ist das Zauberwort im Post-Enron-Zeitalter, nachdem das Betrügen bei den Schulden seitdem erschwert ist

--> dazu bliebe zumindest mir noch eine letzte(?), offene Frage:

• wenn schon die Aktiva so betrügerisch nach oben manipuliert wurden, stimmten wenigstens die Verbindlichkeiten im "Post Enron-"Zeitalter?

--> fast - aber immerhin (siehe unten)..





..wenn auch in 2015 und 2016 die Verbindlichkeiten unter Jooste zu niedrig ausgewiesen wurden (zumindest nach außen ;) ) - und zumindest in der Rückschau durch PwC, die sicherlich auch unter Druck standen, wirklich alles hervorzukramen
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08.07.19 00:46:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.001.891 von faultcode am 01.03.19 22:50:201.3.2019
Zitat von faultcode: unter normalen Umständen würde man sagen, zumindest ich: "Hey, sieht charttechnisch gar nicht so schlecht aus!":
...
--> aber dann liest man "Steinhoff" dazu und guckt woanders...

--> das Sentiment hat sich mit der Veröffentlichung der GB's zum GJ2017 grundlegend geändert:




=> man sieht:
• dieser lang erwartete und (mehrfach?) verschobene Geschäftsbericht hat viele (Rest-)Longies das Handtuch werfen lassen (*)

--> die Veröffentlichung des GB's zum GJ2018 war dann nur noch der Dämpfer auf eine erste, sehr mäßige Erholung
--> es kam dabei nicht mal mehr ein nennenswert erhöhtes Volumen zustande


--> da stellt sich mir wenigstens die Frage:

• wird (z.B.) der 12.7. ("unaudited 2019 half-year interim results are scheduled for release on 12 July 2019") hier überhaupt noch was ändern am Kursniveau? Wie auch zukünftige Termine mit den Gläubigern, bzw. Ergebnisse aus diesen Treffen?


--> oder auch so formuliert:

• wenn nun der Kurs auf Grund von (*) nach oben bei so ~EUR0.12 gedeckelt ist, könnte er z.B. bei "schlechten" Zahlen am 12.7. (bzw. 13.7.) überhaupt deutlich unter die ~EUR0.07 abrutschen?

--> oder ist das nun praktisch ausgeschlossen, weil die Hartgesottenen (alt wie neu) eh keinen Verkaufsdruck mehr haben?


--> würde das dann heißen, daß man für die nächsten ~24 Monate immer in einer Handelsspanne von ~EUR0.07 ... ~EUR0.14 (Spitze) bleiben wird??
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10.07.19 13:02:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.973.063 von faultcode am 08.07.19 00:46:19
Wenige Tage vor der Steinhoff-Bilanz: Ist diese Personalie jetzt ein schlechtes Omen?
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/schlechtes-timing-…

=>
...Philip Dieperink, der CFO des Unternehmens, tritt von seinem Amt zurück. Der Manager legt seinen Posten als Finanzvorstand am 31. August nieder.
...
Überraschend ist in diesem Zusammenhang nicht nur die Personalie selbst, vor allem aber das Timing. Denn nur wenige Tage später, am Freitag, dem 12.07., wird der Möbelhändler seine Zahlen offenlegen, die am Markt mit Spannung erwartet werden.
...
Zwar bemühte sich Aufsichtsratschefin Heather Sonn um Schadensbegrenzung und kommentierte die Personalie mit den Worten, der Konzern mache gute Fortschritte in Sachen Restrukturierung, diese sei wohl bald abgeschlossen. Einen konkreten Grund für den Abgang von Dieperink ließ die Oberaufseherin aber offen - und auch der Manager selbst äußerte sich nicht dazu. In der zugehörigen Pressemitteilung war von "beiderseitigem Einvernehmen" die Rede. Dass Dieperink im August nicht nur seinen Posten aufgibt, sondern das Unternehmen zum Jahresende komplett verlässt, wurde aber ebenso wenig kommentiert, wie der Grund seines Rücktritts. Es hieß lediglich, der scheidende CFO habe die ihm auferlegten Hauptziele erreicht.
...
Einen Nachfolger für den CFO-Posten hat Steinhoff hingegen umgehend präsentiert: Theodore de Klerk, der bislang als COO bei Steinhoff tätig ist, wird dem Finanzressort am 1. September vorstehen. "Theo ist seit 2003 in verschiedenen Positionen im Konzern tätig und für den Posten bestens qualifiziert. Theo wird seine neue Position mit Wirkung zum 1. September 2019 übernehmen", hieß es von Konzernseite.
...



___
Philip Dieperink war seit 2018-04-20 CFO der SNH: https://www.bloomberg.com/research/stocks/private/person.asp…

Lt. BBG ist er seit 2007 im Unternehmen tätig gewesen:
In September 2007, he relocated to the United Kingdom to assume the position of chief financial officer of Steinhoff UK Holdings Limited.

Es scheint South Africa-Staatsbürger zu sein.

Mit 63 (lt.BBG) muss das mMn aber nichts Besonderes heißen. Ich glaube, die letzten 2 Jahre waren sehr stressig für ihn.
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12.07.19 13:34:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.994.448 von faultcode am 10.07.19 13:02:03
die Gläubiger im Blick, ..
..nicht die Aktionäre:

UNAUDITED HALF-YEAR RESULTS FOR THE SIX MONTHS ENDED 31 MARCH 2019
PDF: http://steinhoffinternational.com/downloads/2019/latest-resu…


Es geht wieder mit Text los; nicht z.B. mit einem Zahlenwerk in einer Übersichts-Tabelle (die kommt erst auf PDF20/97):

MESSAGE FROM THE MANAGEMENT BOARD

Dear Stakeholders,

We remain on a journey to address past deficiencies, to restore trust in the Group and to build a recovery in value for our stakeholders.

...


--> das Wort "Shareholder" taucht erst ab PDF7/97 auf, unter Litigation: :eek:
<wer es noch nicht erkannt hat: die wichtigsten Stakeholders sind der Gläubiger>

The Group has received many shareholder and vendor claims and notices of regulatory investigation, and litigation remains a significant outstanding challenge...

=> man beachte: "many" steht da, keine Zahl --> man will es auch gar nicht so genau wissen (mehr), da es sowieso nur eine untergeordnete Rolle spielt :D



--> hier ist nichts mehr so holen für den Aktionär. Aber wenigstens ist SNH (wiederholt) ehrlich, und sagt es durch die Blume.


=> konsequent: die verhaltene Reaktion bislang an der Börse. Man bleibt unter der GD50, obwohl die nicht so weit weg ist:

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12.07.19 13:45:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.012.361 von faultcode am 12.07.19 13:34:03
Zitat von faultcode: ...--> hier ist nichts mehr so holen für den Aktionär...

--> ist ja auch verständlich, wenn sich die Lage für diesen u.a. so darstellt:

Total equity attributable to owners of Steinhoff N.V.:
• 31 March 2019 Unaudited: -EUR994mio
• 31 March 2018 Unaudited, Restated: EUR550mio
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12.07.19 13:55:50
Es hätte auf jeden Fall schlimmer kommen können - dass das Management von "Stakeholdern" und nicht von "Shareholdern" spricht für die man "Value" schaffen will ist in der Tat bemerkenswert. Das erklärt wohl auch warum die Gläubiger nicht gleich das Ruder übernehmen sondern erst 2021.

Immerhin sind meine Stückchen schon mit 9 % im Plus - ich werde noch bis Montag drin bleiben dann sollten die News eingepreist sein...
Steinhoff International Holdings | 0,087 €
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13.07.19 12:57:49
der gestrige Handelstag in seinem Ablauf:


Steinhoff International Holdings | 0,087 €
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13.07.19 13:32:31
Schauen wir mal Xetra / SA am Montag, tradersgate ist wie der Name andeutet für Kurzeinsätze.

Journalie in SA und DE teilweise Neutral ......plus neuer Countdown 20 Tage.......

Glas ist wohl auch halb voll
Steinhoff International Holdings | 0,087 €
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13.07.19 19:34:42
Shareholder sind auch Stakeholder.
Wenn das Management etwas für die Stakeholder tun will, dann sind Shareholder nicht per se ausgeschlossen.
Also, man sollte englische Begriffe schon richtig interpretieren können, bevor man über sie schreibt.
Sonst offenbart man nur seine Unkenntnis oder seine bösen Absichten.
Steinhoff International Holdings | 0,087 €
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15.07.19 01:04:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.012.361 von faultcode am 12.07.19 13:34:03
"Dear Shareholder"..
..hieß es noch seinerzeit in den unbeschwerten Tagen Anfang 2017:



(aus dem Annual report 2016, PDF12/195)
Steinhoff International Holdings | 0,087 €
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15.07.19 15:30:37
Ich hätte nie einen Steinhoff Aktie gekauft, wenn Jooste den Gewinn nicht aufgepumpt hätte.
Von daher hege ich keine Abneigung gegen ihn.
Steinhoff International Holdings | 0,083 €
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15.07.19 15:43:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.024.498 von faultcode am 15.07.19 01:04:44
Steinhoff’s Window-Dressing Reveals the Devil Is in the Details
15. Juli 2019, 12:18 MESZ
https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-07-15/steinhoff…

=>
• Company uses fine print to communicate clearly to stakeholders
• Embattled retailer is finalizing debt-restructuring talks


...The new leadership is seeking to make the company look attractive and stable in order to avoid distressed sales, while remaining transparent with the market about its precarious status as a going concern. The firm has also indicated that there isn’t much to go around for those bringing legal claims against it.

Steinhoff has said it needs time to prepare some units for an eventual sale to help it to repay creditors. So beyond Mattress Firm being classified as an associate company in future reports, the number of stores it can claim to own are likely to drop.

(FC: Format)


--> wie man oben sieht, mit dem " fine print" tut sich der ein oder andere Kleinanleger bei Steinhoff sichtlich schwer ;)
Steinhoff International Holdings | 0,083 €
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02.08.19 18:21:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.028.617 von faultcode am 15.07.19 15:43:46
Flash crash XETRA -- 2.8. -- 12:18:41
https://www.boerse-frankfurt.de/equity/NL0011375019

=> diese ganzen Trades hier gehören getrichen; mindestens. Macht man in den USA auch so.

--> mal schauen, was der Amateur-Verein (mit Ex-Front-runner CEO) Deutsche Börse AG hier machen wird:






=> das soll in Zukunft so stehenbleiben?!?

Steinhoff International Holdings | 0,075 €
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04.08.19 15:04:19
BaFin ist nicht gleich der SEC !
In Ariva hat jemand sinnloser Weise dort Kontakt gesucht und bei FRAWP Antwort bekommen
„Penny Stock“ hat kein Alarmsignal ausgelöst....
Steinhoff International Holdings | 0,075 €
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08.08.19 11:45:03
Beitrag Nr. 100 ()
Markt-Fragmentierung in Deutschland -- Generaldirektion Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion
Penny Stock hin oder her -- Steinhoff ist immer noch im "Auswahlindex" SDAX der Deutsche Börse AG enthalten

--> hier sieht man mMn sehr gut, wie ein Quasi-Monopol, nämlich die Deutsche Börse AG kein besonders vertieftes Interesse an einer realistischen Kursbildung hat, und damit dem Dienst am Kunden

--> zumindest die "Finanz-Folklore-"Seiten haben den "Glitch" vom Freitag immer noch in ihren Datenbanken enthalten:








Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.



--> und so einem Monopol ist am Ende eben (mMn) nur mit dem Kartellrecht beizukommen; hier aber am besten über die Europäische Kommission. Schliesslich hat die ja - und wieder zuletzt - haufenweise gesetzlich und national verbindliche Vorschriften und Richtlinien erlassen:


Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion

Die Generaldirektion Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion ist innerhalb der Kommission für die EU-Politik im Bereich Bank- und Finanzwesen zuständig.

https://ec.europa.eu/info/departments/financial-stability-fi…

Telefon: +32 2 299 11 11 (Telefonzentrale der Kommission)
Postanschrift: Generaldirektion Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion
Europäische Kommission
SPA2 – Pavillon Rue de Spa 2/ Spastraat 2
1000 Bruxelles/Brussel
Belgien

=>




C3 -- Wertpapiermärkte:
• Tilman Lueder
• Stellvertr.: Hélène Bussières



Markt-Fragmentierung in Deutschland:

• die Markt-Fragmentierung in Deutschland ist, im Vergleich zu den USA, noch nicht sehr ausgeprägt. Das Monopol weiß sich zu wehren ;)


<hier nur DAX; bin kein Mitglied>
https://fragmentation.fidessa.com/



--> der Witz an der Sache ist ja, daß diese (und andere Seiten) Markt-Fragmentierung als negativ ansehen

--> im Fall Steinhoff muss man aber sagen, daß es auf Tradegate keinen Glitch am Freitag gegeben hat (dort ist die Deutsche Börse AG bestimmender Mehrheitsaktionär mit 75.00% plus 1 Anteil)

--> so gesehen, ist im Falle wie Steinhoff auf XETRA die (kleine) Markt-Fragmentierung in Deutschland die derzeit einzige Hoffnung für Anleger in Deutschland


--> mit anderen Worten: man sollte auf XETRA keine Stop Loss-Limits bei Steinhoff aktivieren

--> denn so gesehen, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis der nächste "Glitch" dort auftaucht

Es hat sich ja herumgesprochen
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08.08.19 11:52:17
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.205.780 von faultcode am 08.08.19 11:45:03wer also von der Marktstörung am Freitag auf XETRA betroffen war, z.B. durch Stop Loss-Auslösung, der sollte vielleicht mal zeitnah dem Herrn Tilman Lueder (C3 -- Wertpapiermärkte) einen höflichen Brief zum Sachverhalt schreiben; unter dem Titel "Request for Inquiry" oder so.
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11.08.19 22:04:48
Beitrag Nr. 102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.205.846 von faultcode am 08.08.19 11:52:17
Zitat von faultcode: wer also von der Marktstörung am Freitag auf XETRA betroffen war, z.B. durch Stop Loss-Auslösung, der sollte vielleicht mal zeitnah dem Herrn Tilman Lueder (C3 -- Wertpapiermärkte) einen höflichen Brief zum Sachverhalt schreiben; unter dem Titel "Request for Inquiry" oder so.


Das war letztendlich ein "Unfall" ausgelöst durch falsch hinterlegte Parameter im Xetra System zu SNH und fehlerhafter Schnittstelle eines Brokers. Im Prinzip hätte eine Vola Unterbrechung ausgelöst werden müssen. Da aber die Schadenssumme gering ist (vielleicht nicht für Einzelne, aber die werden sich anderweitig einigen), bleibt das ganze unter der Decke.

Von der BAFIN sollte man nichts erwarten (Das B in BAFIN steht aus meiner Sicht für Banana).
Die BAFIN hat auch den Prozess gegen SNH (Verstoß gegen Mitteilungspflichten) mit der Begründung eingestellt, dass mittlerweile alle Auflagen erfüllt seien. (Ist etwa, als würde jemand Schmerzensgeld verweigern, mit der Begründung der Patient sei ja mittlerweile gesundet)
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12.08.19 11:37:57
Beitrag Nr. 103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.226.955 von the_aa am 11.08.19 22:04:48Die BaFin hat es verinnerlicht.
Einen am Boden liegenden, um sein Leben ringenden tritt man nicht auch noch mit Füßen.
Die BaFin muss sich ja nicht wie ein mieser Gläubiger verhalten.
Wenn es einem schon schlecht geht, traktieren ich ihn mit maximalen Zinssätzen, dreimal höher als er vorher zahlen musste.
Nach dem Motto, wenn mein Mieter schon die 500 E Miete kaum zahlen kann, verlange ich eben 1000 E, weil das Risiko auf Mietausfall so hoch ist.
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12.08.19 21:19:42
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.229.778 von Ines43 am 12.08.19 11:37:57@Ines43:

Erstens war die JSE zu Recht nicht nachgiebig.

Zweitens hast Du eine eigenartige Rechtsauffassung. Unsere Gesellschaft basiert darauf, dass wir uns Regeln geben und deren Nicht-Einhaltung auch konsequent sanktioniert wird. Alles andere fördert nur "Moral Hazard".

Um in deinem Bilde zu bleiben. Was ist, wenn der nächste Mieter sagt, er brauche den Mietzins für den nächsten wohlverdienten Sommerurlaub, der Übernächste, er habe bereits das Geld leider in Zigaretten und Schnaps investiert, ...
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19.08.19 16:05:16
Beitrag Nr. 105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.012.361 von faultcode am 12.07.19 13:34:03
hier verkaufen nun die Kleinanleger..
Zitat von faultcode: ...--> hier ist nichts mehr so holen für den Aktionär. Aber wenigstens ist SNH (wiederholt) ehrlich, und sagt es durch die Blume...

--> so ist es:




..und das nicht nur, weil das Handelsvolumen (wiederholt) auf Tradegate deutlich größer als auf XETRA ist, sondern weil der Freitag, 16.8., eben kein Expansion Breakdown hervorbrachte, bei dem eben ein (oder mehrere) Insti(s) seine/ihre Stücke in den Markt wirft/werfen

=> Folge: der Abverkauf erfolgt recht geschmeidig nach unten (bei SDAX heute deutlich grün, wie auch am Freitag)

<oben aus bekanntem Grund nur TG, nicht XETRA>
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20.08.19 21:53:02
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.291.747 von faultcode am 19.08.19 16:05:16=> bis Freitag kommt hier der "Nickel" (eigentlich ein Zwanzigstel U.S. dollar):




--> vermutlich steigen dann wieder erhöht "Value"-Kleinanleger ein; gerne auch am darauffolgenden Montag, nachdem man noch ein Wochenende über die Gesamtsituation nachgedacht hat :rolleyes:


nebenbei: der Chart weist eigentlich eine gehobene Ästhetik auf :look:
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22.08.19 15:20:09
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.303.783 von faultcode am 20.08.19 21:53:02ich sag nur: E P I C F A I L !

lass den post unbedingt stehen, dass ist das perfekte beispiel für alle, die nur dem chart vertrauen.
mit ansage so zu scheitern, respekt, dass muss man auch erstmal hinbekommen😂
und sorry für die häme, ist eigentlich nicht meine art, aber wer so überheblich argumentiert, der muss auch damit leben können. viel erfolg weiterhin!
Steinhoff International Holdings | 0,071 €
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22.08.19 16:19:15
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.303.783 von faultcode am 20.08.19 21:53:02
Zitat von faultcode: => bis Freitag kommt hier der "Nickel" (eigentlich ein Zwanzigstel U.S. dollar):




--> vermutlich steigen dann wieder erhöht "Value"-Kleinanleger ein; gerne auch am darauffolgenden Montag, nachdem man noch ein Wochenende über die Gesamtsituation nachgedacht hat :rolleyes:


nebenbei: der Chart weist eigentlich eine gehobene Ästhetik auf :look:


Vermutlich der peinlichste Beitrag des Jahres :laugh::laugh:
Steinhoff International Holdings | 0,070 €
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22.08.19 22:48:47
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.303.783 von faultcode am 20.08.19 21:53:02die nächste rote Kerze, vermutlich morgen, ist bereits schon wieder bearish zu werten (*)



--> so eine abrupte, grüne Kerze nach einer ausgeprägten Abwärtsbewegung auf neue Tiefs und bei klar fallender GD50, und auch noch in Abstand zu dieser, ist in den meisten Fällen nicht nachhaltig

--> ob das Reversal bei EUR0.05 oder EUR0.55 stattfindet spielt hier keine Rolle


(*) DENN: es besteht die große Gefahr, daß bei ~EUR0.08 aus einer ehemaligen Unterstützung nun ein Widerstand heranwächst:




nebenbei: der Thomas Cook Group-Chart zeigt das aktuell sehr gut:
1/ scharfes Reversal nach Durchbrich nach unten
2/ Abprallen am Widerstand
3/ Einschwingen nach unten bei 4/ gleichzeitig fallender GD50

Steinhoff International Holdings | 0,068 €
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23.08.19 13:34:17
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.322.836 von faultcode am 22.08.19 22:48:47mir erschließt sich nicht der sinn deiner posts. ich meine, deine chartbildchen ist ja ganz nett, aber gerade sh und jetzt auch noch tcg eignen sich doch so gar nicht für charttechnik. was glaubst du, was passiert, wenn der kockar bei tcg mit seinem konzept zum zuge kommt? oder wenn sh sich mit wiese einigt? da fliegt dir dein chart komplett um die ohren. und du schreibst dann wahrscheinlich von gaps, die noch geschlossen werden müssen.

man kann ja bei "normalen" aktien daran glauben, aber die von dir aufgeführten werte leben doch einzig und alleine vom newsflow. und btw: dein chart hat dir weder den einbruch am montag, noch den rebound am mittwoch vorhergesagt. und zurückzublicken um sich selbst recht zu geben, ist ja ein bisschen sinnlos.

anyway, viel glück, bei welcher strategie auch immer.
Steinhoff International Holdings | 0,067 €
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23.08.19 14:56:36
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.326.913 von rollo_tomasi am 23.08.19 13:34:17
Zitat von rollo_tomasi: mir erschließt sich nicht der sinn deiner posts. ich meine, deine chartbildchen ist ja ganz nett, aber gerade sh und jetzt auch noch tcg eignen sich doch so gar nicht für charttechnik. was glaubst du, was passiert, wenn der kockar bei tcg mit seinem konzept zum zuge kommt? oder wenn sh sich mit wiese einigt? da fliegt dir dein chart komplett um die ohren. und du schreibst dann wahrscheinlich von gaps, die noch geschlossen werden müssen.

man kann ja bei "normalen" aktien daran glauben, aber die von dir aufgeführten werte leben doch einzig und alleine vom newsflow. und btw: dein chart hat dir weder den einbruch am montag, noch den rebound am mittwoch vorhergesagt. und zurückzublicken um sich selbst recht zu geben, ist ja ein bisschen sinnlos.

anyway, viel glück, bei welcher strategie auch immer.


Vielleicht ist er/sie/es auch nur ein Bot.

Wo steckt eigentlich Geldmanager?
Steinhoff International Holdings | 0,066 €
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23.08.19 15:21:29
Beitrag Nr. 112 ()
Geldmanager ist gesperrt:

www.wallstreet-online.de/userinfo/444106-geldmanager
Steinhoff International Holdings | 0,067 €
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23.08.19 15:23:40
Beitrag Nr. 113 ()
Ohne die fachkundige Beratung vom Geldmanager
waren hier einige in letzter Zeit ganz
schön hilflos unterwegs.
Vielleicht mal entsperren ?
Steinhoff International Holdings | 0,067 €
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24.08.19 10:47:06
Beitrag Nr. 114 ()
Das wird wohl seinen Grund haben. Vielleicht war die Beratung doch nicht so fachkundig :-(
Steinhoff International Holdings | 0,069 €
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24.08.19 19:28:55
Beitrag Nr. 115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.380.661 von faultcode am 06.12.18 16:17:36
Handelsvolumina XETRA vs Handelsvolumina Tradegate
6.12.2018
Zitat von faultcode: hier sind mittlerweile - in Tendenz - immer mehr Retailer drin (aus dem deutschsprachigen Raum), mit teilweise relativ (zum eigenen Portfolio) und absolut (also in EURO) sehr hohen Positionen (a)

=> in manchen Zeitabschnitten - und nicht nur stundenweise - übersteigt das Handelsvolumen auf Tradegate das auf XETRA (so auch heute mit so +1/4)

=> das passt zur generellen Feststellung:
• bei (länger) fallenden Kursen sammelt sich eine Aktie in immer weniger Händen an...

--> was zur Frage führt: seit wann ungefähr ist das so?

-->


<Daten von ariva.de>

--> die handelstäglichen Volumina schwanken bei Steinhoff sehr stark, zumindest seit Anfang 2018

--> aber auch oben in einer Log10-Skalierung wird der Punkt nicht so deutlich

--> bildet man allerdings einen einfachen, gleitenden Durchschnitt (SMA, 20 Handelstage), sieht man, daß so ab Ende 2018 das Handelsvolumen auf Tradegate das auf XETRA im Mittel dauerhaft übersteigt und das seit so Juni 2019 sehr deutlich:




=> daraus kann man jetzt schon folgern:
• ohne Rückkehr eines gehobenen Handelsvolumen auf XETRA (im Vergleich zu Tradegate; zumindest auf Gleichstand oder besser mehr) wird der Kurs der Steinhoff-Aktie auch weiterhin unten im Keller stecken bleiben
Steinhoff International Holdings | 0,069 €
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12.09.19 15:07:00
Beitrag Nr. 116 ()
Steinhoff-Aktie: Südafrika verhängt Strafe gegen Steinhoff
12.9.
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/gimpflich-davongek…

=>
...Die dortige Finanzaufsicht FSCA verhängte wegen falscher, irreführender und trügerischer Angaben zwar formal eine Strafe in Höhe von 1,5 Milliarden südafrikanischen Rand (92,6 Mio Euro), wie die Behörde und das niederländisch-südafrikanische Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Allerdings müsse Steinhoff davon nur 53 Millionen Rand (3,3 Mio Euro) bezahlen. Dies sei immer noch die höchste Strafe, die die FSCA jemals verhängt habe.

Bei dem Erlassen des Großteils der Summe berücksichtigte die Behörde die finanzielle Lage des Unternehmens und seine Kooperation mit den Ermittlern ebenso wie die betrügerischen Handlungen früherer Angestellter und Manager.

Zudem wolle sie die gebeutelten Aktionäre des Unternehmens nicht noch weiter belasten...
Steinhoff International Holdings | 0,068 €
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26.09.19 14:53:47
Beitrag Nr. 117 ()
noch aus der AGM presentation zum 30 August 2019:



--> die Beratungskosten sind happig und sehr wahrscheinlich auch noch im FY2019 steigend YoY

--> nur die Kosten für Forensic investigation and technical accounting support gehen wahrscheinlich zurück


--> auch diese Kosten müssen vom Unternehmen erst einmal verdient werden
Steinhoff International Holdings | 0,061 €
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07.10.19 13:15:05
Beitrag Nr. 118 ()
auch das hebt nicht gerade die Stimmung bei SNH:

7.10.
Investors are dumping South African stocks at fastest pace in 2 years
https://businesstech.co.za/news/finance/344856/investors-are…

...


Steinhoff International Holdings | 0,062 €
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21.11.19 12:44:52
Beitrag Nr. 119 ()
20.8.
Zitat von faultcode: => bis Freitag kommt hier der "Nickel" (eigentlich ein Zwanzigstel U.S. dollar): ...
--> vermutlich steigen dann wieder erhöht "Value"-Kleinanleger ein; gerne auch am darauffolgenden Montag, nachdem man noch ein Wochenende über die Gesamtsituation nachgedacht hat...

--> der "Nickel" ist es gestern nicht geworden, und auf Schlusskursbasis schon gar nicht, sondern "nur" EUR0.0501 bei Tradegate im Tagestief, da eben, wie zu erwarten war, die "0.05" entsprechend die Glücksritter anzieht



--> daher erwarte ich jetzt erstmal, abgesehen von größeren Nachrichten, erstmal eine Seitwärtsbewegung; sprich, die GD50 könnte anfangen horizontal zu verlaufen
Steinhoff International Holdings | 0,052 €
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02.01.20 15:50:48
Beitrag Nr. 120 ()
es ist kaum anzunehmen, daß die Steinhoff-Aktie vor diesem Hintergrund irgendwelche Werte für die Alt-Aktionäre in absehbarer Zeit schaffen wird:

29.12.2019
South Africans facing a financial meltdown
https://mybroadband.co.za/news/business/333520-south-african…

South Africa has a huge debt problem and millions of citizens are facing a “financial meltdown” in 2020.

This is according to debt experts who were quoted in a report by the Sunday Times.

The report stated that the middle class is particularly hard hit, and that a lack of salary increases and bonuses in 2019 will see more people borrowing money in the new year as the price of living increases.

This is despite 10 million people in South Africa suffering with bad debt – meaning they have missed multiple loan repayments.

Of those with bad debt, each person has an average of 8 loans. These people also spend “63% of their after-tax income on repayments”.

It is also not only individuals with jobs who have debt, stated the report.

South Africa has an “incredibly high number” of unemployed people who are in debt, and many are borrowing money to pay for food and transport.

Additionally, borrowing money to pay for food is facilitated by retailers – who provide lines of credit to customers.

Debt Rescue CEO Neil Roets said those affected the most by debt are between 25 and 35.

“This group wants to be seen to be living a certain lifestyle,” he said.


Debt problem

The country’s debt problem extends beyond consumers, however, and several of the biggest contributors to huge amounts of local debt are the state-owned enterprises.

Eskom is leading the list, and as of December its debt was sitting at R450 billion – with 62% of this debt government-guaranteed.

The matter is compounded by the fact that Eskom load-shedding has cost South Africa over R8.5 billion this year.

The cost of load-shedding considers GDP from the supply side and uses assumptions about the ability of an industry to mitigate the cost of downtime.

Other state-owned enterprises including SAA and the SABC are in similar situations, requiring billions of rand from the government in bailouts to stay afloat.
Steinhoff International Holdings | 0,054 €
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02.01.20 16:00:21
Beitrag Nr. 121 ()
Andersherum wird ein Schuh draus,
wer sparen muss kauft günstig ein, die Brands sind nicht gerade Luxus bzw Premium, da würde mir ein Bevölkerungsrückgang eher Angst machen.....we might see😳
Steinhoff International Holdings | 0,054 €
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01.02.20 13:30:43
Beitrag Nr. 122 (