Atos (Wie geht es weiter) - 500 Beiträge pro Seite (Seite 2)
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Ja Nein
#501
Zitat von MisterGoodwill: Wenn drn Bauchladen überhaupt jemand geschenkt haben will ⚰️⚰️⚰️
Zitat von DeinARZT: Wer es nicht versteht:
Bei einer Insolvenz erhält der Meistbietende den Zuschlag (Wahrung Gläubigerinteressen). Das kann auch ein Investor eines BRICS-Landes sein.
Ohne Insolvenz bestimmen die Anteilseigner, d.h. möglicherweise zukünftig der französische Staat, sofern er sich beteiligt (und wir Aktionäre der Beteiligung zugestimmt haben).
...
Die Firma ist nicht schlecht, hat nur ein Schuldenproblem durch Missmanagement. Die über 100.000 Mitarbeiter arbeiten ja als Dienstleister für andere Firmen, darunter viele Weltkonzerne und Staaten. Atos hat praktisch keine Kleinunternehmen und kaum mittelständische Firmen als Kunden. So viele Kunden können nicht irren und hätten schon längst andere Firmen beauftragt, wenn Atos schlechte Leitungen erbringen würde. In Wahrheit ist Atos bei vielen Dienstleitungen im IT-Sektor führend oder zumindest unter den besten Firmen. Weltweit. Nicht ohne Grund plante Airbus nur für nur ca. 1/3 der Firma bereits fast 2 Milliarden Euro zu zahlen.
Atos sollte also 5-10 Milliarden Euro wert sein.
Atos | 1,743 €
#502
...der Aktionär ist der Allerletzte in der langen Nahrungskette.....
Eine Atos wirtschaftete mies......denn Umsatz alleine und Zukäufe und Schulden machen sind nicht der Erfolg.....es zählt was "hinten raus kommt".....
Wer hier zu hohen Kursen rein ging, der wird die Masse seines damals GUTEN GELDES abschreiben können......kommt hier eine harte Lösung, dann wird der heutige Aktionär nix mehr haben, NULL.
Atos | 1,743 €
#503
Atos | 1,743 €
#504
Atos | 1,743 €
#505
Die Frage halt immer, wenn man 90% Verlust hat, ob man dann noch die letzten 10% retten will oder alles vollends setzt, mit Risiko 100% Verlust.
Atos eine spannende Situation.....mal sehen, was Staat Frankreich machen wird
Atos | 1,743 €
#506
Atos | 1,743 €
#507
Atos | 1,743 €
#508
Atos | 1,743 €
#509
Atos | 1,743 €
#510
Atos | 1,743 €
#511
Atos | 1,743 €
#512
Atos | 1,743 €
#513
Welche Einladung? Ich finde keine.
Atos | 1,743 €
#514
Atos | 1,743 €
#515
Atos | 1,743 €
#516
P3TS ... in Zeiten wie diesen
https://eviden.com/insights/press-releases/frances-defense-p…
Gretchenfrage
Hat so ein Unternehmen eine Zukunft - oder muß es den Abstieg in den Hardes fürchten?
Atos | 1,743 €
#517
Atos | 1,743 €
#519
Atos | 1,830 €
#520
Atos | 1,830 €
#521
Atos | 1,850 €
#522
Atos | 1,685 €
#523
Atos | 1,685 €
#524
Nein. Eher nicht. Das ginge nur, wenn nur die Holding Insolvenz anmeldet. Scheint kaum möglich. Ich kopiere her mal mein älteres Posting hinein:
Das ist falsch, da nicht möglich. Es kann keine "eine" Insolvenz geben. Es gibt kein europäisches (EU) oder gar weltweites Insolvenzrecht. Atos hat viele Tochterfirmen, mindestens eine pro Land, also schon sehr viele. Nach der Aufspaltung in Tech Foundations und Eviden sogar in den meisten Ländern mindestens zwei. In Wirklichkeit jedoch sicherlich noch mehr. Selbst, wenn die Kredite über die Holding in Frankreich laufen sollten, wird es gegen jedes einzelne Unternehmen Forderungen geben (von Arbeitnehmern, Kunden, Finanzamt, Versicherungen, Lieferanten, sonstigen Geschäftspartnern etc.).
Im Falle einer Insolvenz würde Atos auseinanderbrechen in sehr viele nationale einzelne Insolvenzen und kurzfristig den Betrieb einstellen müssen. Siehe die Insolvenz von Herrn Benko. Nur geht es hier nicht um Immobilien, sondern um Dienstleistungen, etwas ganz anderes, kaum aufrechtzuerhalten im Falle einer Insolvenz, Schon alleine wegen der sichtlich zentralen IT. Ob der Betrieb somit aufrechterhalten werden könnte? Fraglich. Jede Insolvenzverwalter müsste das beste für seine eigenen Gläubiger herausholen. Und für nur die.
Deswegen kann im Falle einer Insolvenz wahrscheinlich kein Komplettverkauf erfolgen, sofern nicht ein Käufer sämtliche Schulden in sämtlichen Ländern übernimmt und alle lokalen Insolvenzverfahren aufgehoben werden könnten. Das wäre aber viel teurer als Verkauf ohne Insolvenz, da die Kosten für hunderte Insolvenzverfahren ja auch noch zu bezahlen wären. Das kann in die hunderte Millionen Euro gehen, da Insolvenzverwalter immer abkassieren. Zudem würde das alles Monate brauchen, da ja Fristen einzuhalten sind. Bis dahin dürften viele Kunden abgesprungen sein.
Dazu dürften viele Verträge mit Kunden im Falle einer Insolvenz auslaufen oder es andere Probleme geben. Damit könnte Atos bei einer Insolvenz einen Großteil des Geschäftes und damit des Umsatzes wegbrechen. Wir reden hier nicht über Immobilen oder Autoproduktionen, die weiter laufen könnten, sondern um IT-Systeme, Beratungsleistungen usw. Zudem würden sicher einige der Fachkräfte schnell "abhauen" und woanders anfangen. Durch dieses würde der Firmenwert praktisch täglich weiter fallen, nachdem er im Moment der Insolvenzanmeldung schon eingebrochen sein wird.
Realistisch ist somit nur ein Verkauf ohne Insolvenz. Eine andere Frage ist, ob und wenn ja, wie viel dann für Aktionäre übrig bleiben würde oder ob alles an die Banken gehen würde.
Atos | 1,689 €
#525
Atos | 1,729 €
#526
Atos | 1,720 €
#527
Atos | 1,729 €
#528
Atos | 1,720 €
#529
Atos | 1,596 €
#530
Atos | 1,596 €
#531
Aber es ist eh ne Valuetrap selbst wenn das EK jetzt konstant bleibt und nix mehr abgeschrieben werden muss 🐻🐻🐻
Atos | 1,596 €
#532
Zu diesen Kursen wären dies sehr viele Aktien........
Atos | 1,731 €
#533
Atos | 1,731 €
#534
Warum würde es denn nicht einfach eine Bürgschaft des Staates für die Banken tun? Der Staat würde die Firma im Falle einer Zahlungsunfähigkeit als Sicherheit erhalten. Neue Verluste sollen ja nicht mehr kommen. Die Firma wurde ja schon restrukturiert, der Prozess ist ja im Wesentlichen abgeschlossen.
Atos | 1,737 €
#535
"Once agreed by all parties, the final refinancing plan will likely result in the dilution of the existing shareholders."
findet man hier: https://seekingalpha.com/article/4680507-atos-se-aexaf-q4-20…
Der Plan soll ab dem 08. April, also übernächste Woche, bekannt gegeben werden.
Wie hoch kann die denn ausfallen? Wird die Bewertung anhand des aktuellen Aktienkurses erfolgen oder anhand des Firmenwertes aufgrund der Geschäftsaussichten? D. h. kann es sein, dass die Aktien mit 10 Euro bewertet werden und die Firma mit 5 Mrd. Euro und dann die Aktienanzahl auf (sagen wir mal) 500 Millionen Aktien aufgestockt wird? Da ja sowohl Tech Foundations als auch BDS für ca. 1,5 bis 2 Mrd. Euro verkauft werden sollten und zudem dann ja noch Eviden ohne BDS übrig geblieben wäre, wäre doch eine Firmenbewertung von 5 Mrd. Euro realistisch, oder? Das wäre auch realistisch, wenn man eine 5 % Umsatzrendite annähme bei den aktuellen über 10 Mrd. Euro Umsatz und ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 10.
Ist die Verwässerung im Aktienkurs schon drin oder kann es noch deutlich tiefer gehen? Die Firma hat ja von Verwässerung und nicht von einer Totalenteignung (= nahezu wertlosen Aktien) gesprochen.
Atos | 1,727 €
#536
"Once agreed by all parties, the final refinancing plan will likely result in the dilution of the existing shareholders."
relevant, dass da "the" steht statt "a"? Also deutet das eine (nahezu) vollständige Verwässerung statt einer nur teilweisen Verwässerung an? Müssten die bisherigen Aktionäre der Verwässerung eigentlich noch zustimmen? Gehören die bisherige Aktionäre zu den "all parties", die zustimmen müssen? Oder sind sie keine mehr zu beachtende Partei?
Übrigens, der tschechische Investor für Tech Foundations wollte ja vor nicht allzu langer Zeit noch eine KE mit 20 Euro pro Aktie zeichnen...
Atos | 1,727 €
#537
Wäre aber für aktuell bereits Investierte die bessere Variante...eine mögliche Verwässerung 1:1 oder 1:2.....oder selbst 1:3.....
Atos | 1,727 €
#538
Müssten denn die Aktionäre zustimmen oder nicht? Der aktuelle Kurs bedeutet doch Totalverlust für all wie den Siemens Pensionsfond (wenn der noch drin ist) und selbst OnePoint hat ja das dreifache oder so bezahlt.
Atos | 1,712 €
#539
Wird es eine eisenharte Sanierung, dann könnte auch Verwässerung auf 10% und drunter drin sein......vom heutigen Stand Kapital......in Deutschland würde es via STARUG auf Null gehen...ohne Chancen vor Gericht.....Totalenteignung
Atos | 1,710 €
#540
Atos | 1,763 €
#541
Atos | 1,763 €
#542
Atos | 1,763 €
#543
Zitat von MisterGoodwill: Das wird nur über ne Mega KE mit 100facher Verwässerung möglich sein die Insolvenz paar Jahre aufzuschieben. In paar Jahren dann dasselbe Spiel denn das bleibt ein Fass ohne Boden. Eine Rettung wie bei Siemens Energy letzten Herbst sehe ich nicht. Die Lage von Atos ist auch viel hoffnungsloser. Rien ne va plus. ⚰️⚰️⚰️
1) Warum nicht? Eine Bürgschaft von Frankreich war doch auch mein Vorschlag. Zumal es hier ja um viel weniger Geld geht als bei Siemens.
2) Wieso ist die Lage bei steigendem Umsatz hoffnungslos?
Atos | 1,770 €
#544
Wo steht das? Buchverluste oder "richtige" Verluste?
Atos | 1,770 €
#545
Atos | 1,770 €
#546
Atos | 1,770 €
#547
Also eine Prognose basierend auf einer Präsentation aus 2022 scheint mir jetzt nicht wirklich belastbar
Atos | 1,768 €
#548
Atos | 1,756 €
#549
Du scheinst ja ne Menge Insider Wissen zu haben
Atos | 1,756 €
#550
Atos | 1,807 €
#551
Atos | 1,807 €
#552
Aber schreiben tust Du als wüsstest Du exakt wie die Zahlen aussehen werden, das nehme ich mal ein gesundes Selbstvertrauen
Atos | 1,794 €
#553
Also sprich von Dir sind außer Polemik und allgemeinem Gebashe keine inhaltliche relevanten Beiträge zu erwarten, dann kann ich Deine Beiträge ja ignorieren
Atos | 1,794 €
#554
Atos | 1,794 €
#555
Also erstens wächst das Unternehmen noch noch und zweitens sind die in Gebieten unterwegs, die erhebliche Relevanz haben wie Cloud und KI. Dass der Laden in der Vergangenheit Scheisse geführt wurde und ein Effizienzproblem hat steht außer Frage, nur denen deswegen komplett die Kompetenz abzusprechen, dass Ruder herumzureißen halte ich dann doch für etwas zu gewagt. Zumal ja seit kurzem der Großaktionär Orne Point mit im AR sitzt und der hat für seine 11 % Anteile bestimmt einen hohen zweistelligen Millionenbetrag bezahlt, die er nicht so einfach abschreiben will.
Ich denke bei den anstehenden Verhandlungen mit Banken und Anleihen Inhabern wird eine maßgebliche Rolle spielen, wie das Geschäft in 2024 bisher gelaufen ist. Wenn sich da eine deutliche Besserung abzeichnet, sieht es für die Aktionäre meines Erachtens gar nicht so schlecht aus. Wenn die aber selbst im Boom von KI und Cloud auch in 2024 beim Ergebnis weiter nach unten stolpern, wird der Ritt für die Aktionäre härter.
Atos | 1,794 €
#556
Atos | 1,857 €
#557
Atos | 1,864 €
#558
Es gibt 110 Mio. Aktien. Diese Aktien haben "im Normalfall" erst einen Rest-Wert, wenn alle Kredite zu 100% beglichen wurden. Nehmen wir einmal an, dass die Kreditgeber auf 30% = 1 Mrd. verzichten und diese in Equity bekommen. Dann wäre das ein Preis von sagen wir mal 20c? Das heisst es kämen 5 Mrd. Aktien hinzu. Sollte es zu 1 Euro gehen wären es neue 1 Mrd. Aktien... Welchen Wert sollten dann die "alten 110 Mio. Aktien" haben? 1,80? :-)
Alternativ könnten auch die Altaktionäre 1 Mrd. (ich denke 500 Mio. werden nicht reichen) reinschiessen. Aber selbst wenn zu 1 Euro, dann wäre das so wie oben geschrieben.
Ich denke, dass die Anleihen, wenn man unbedingt mitspielen möchte, die einzige Wahl sind
Atos | 1,864 €
#559
Atos | 1,885 €
#560
Atos | 1,870 €
#561
Ah und wieso genau € 3? Wieso nicht € 2 oder € 20?
Atos | 1,866 €
#562
Zitat von SGL210: Die Aktie wird vielleicht noch einmal einen squeeze erfahren. Auch Wirecard ging von 1 auf 6 und dann auf "0"... Aber nur mal zur Rechnung:
Es gibt 110 Mio. Aktien. Diese Aktien haben "im Normalfall" erst einen Rest-Wert, wenn alle Kredite zu 100% beglichen wurden. Nehmen wir einmal an, dass die Kreditgeber auf 30% = 1 Mrd. verzichten und diese in Equity bekommen. Dann wäre das ein Preis von sagen wir mal 20c? Das heisst es kämen 5 Mrd. Aktien hinzu. Sollte es zu 1 Euro gehen wären es neue 1 Mrd. Aktien... Welchen Wert sollten dann die "alten 110 Mio. Aktien" haben? 1,80? :-)
Alternativ könnten auch die Altaktionäre 1 Mrd. (ich denke 500 Mio. werden nicht reichen) reinschiessen. Aber selbst wenn zu 1 Euro, dann wäre das so wie oben geschrieben.
Ich denke, dass die Anleihen, wenn man unbedingt mitspielen möchte, die einzige Wahl sind
Dann kauf halt die Anleihen
Atos | 1,866 €
#563
Zitat von MisterGoodwill: Bei so nem Management steckt man nicht drin. Mit schlechtem Management geht jedes noch so gute Geschäftsmodell vor die Hunde. Und auch Investoren können irren. z.B. Warren Buffet bei Teva. Die scheinen zumindest geradeso noch die Kurve zu kriegen wenn der Krieg in Israel jetzt nicht total ausartet oder neue Klagen wegen dem Opiod Skandal kommen. 💊💊💊
Richtig man steckt nicht drin, Du scheinst aber ganz genau zu wissen, wie es derzeit bei Atos aussieht, weißt also mehr als das gesamte Management. Bin beeindruckt
Atos | 1,866 €
#564
Atos | 1,950 €
#565
Bilanzen lesen können wir, danke für den Hinweis. Ich nehme an, Du verkaufst die Aktie dann leer auf Teufel komm raus, denn da € 0 als Kursziel ja laut Deiner Aussage sicher sind, ist das ja 100 % Chance bei 0 % Risiko
Atos | 1,934 €
#566
Atos | 1,879 €
#567
Atos | 1,880 €
#568
Zitat von Marciavelli2000: Geht so. Man bezieht sich bei den 2023er Zahlen aber immer darauf. Und bei Tech Foundation wäre man über Plan. Aber wenn man besser als der veröffentlichte strategische Ausblick wäre, würde man das dann nicht sagen? Deswegen muss auch eine Lösung bis Juli gefunden werden. Atos bilanziert halbjährlich und dann ist das EK weg. Wenn man bis Juni keine Lösung hat, würde ich komplett rausgehen. Bis dahin bleibe ich mit Prinzip Hoffnung dabei.
Ich erwarte eigentlich schon am 8. April ein Update zu den Zahlen, denn da wollen sie ja das Rahmenwerk zur Refinanzierung den Gläubigern präsentieren und die werden denke ich auf jeden Fall aktuelle Zahlen sehen wollen. Und dann muss ATOS diese Zahlen natürlich allen bekanntgeben
Atos | 1,900 €
#569
Und die Book to Bill Ratio spricht jetzt nicht für ein wegbrechendes Geschäfts aufgrund der aktuellen Refinanzierungsdiskussionen.
Atos | 1,900 €
#570
Atos | 1,902 €
#571
Atos | 1,902 €
#572
Atos | 1,902 €
#573
Atos | 1,902 €
#574
Goodis Prognose ist also ein Kurs von 20 Cent bis 3,50€

Kräht der Hahn auf dem Mist ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.
Atos | 1,901 €
#575
https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-03-26/atos-star…
Atos | 1,952 €
#576
https://finance.yahoo.com/news/igm-financial-selects-eviden-…
Da Atos ja ein wichtiger Partner für Microsoft im Bereich Azure ist wäre es vielleicht nicht auch möglich (wenn auch nur mit einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit), dass sich Microsoft an der Refinanzierung beteiligt, Kohle genug hätten sie ja?
Atos | 1,851 €
#577
Atos | 1,976 €
#578
Atos | 1,975 €
#579
Atos | 1,944 €
#580
Montag wissen wir mehr
Atos | 1,944 €
#581
War das Datum nicht die WOCHE ab dem 08. und nicht direkt der 08.?
Atos | 1,944 €
#582
"... Paris, France, April 2, 2024 - As announced on Tuesday March 26, Atos SE will present the parameters of its refinancing framework to its financial creditors on Monday April 8, 2024 at 17:00 CET...."
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-04/6183422…
Atos | 1,944 €
#583
https://de.marketscreener.com/boersen-barone/WALTER-BUTLER-3…
Atos | 1,944 €
#584
Zitat von tagchen: Was bedeutet das für die bisherigen Aktionäre?
https://de.marketscreener.com/boersen-barone/WALTER-BUTLER-3…
Gute Frage, die Antwort bekommen wir wohl dann hoffentlich heute ab 17:00
Atos | 1,947 €
#585
Atos Zeitplan diese Woche
Darin steht, dass sich alle Gläubiger für heute (08.04.2024) für einen Call anmelden können, darin präsentiert ATOS exklusiv für alle großen Kreditgeber den aktuellen Restrukturierungsplan ("will present the parameters of its refinancing framework to its financial creditors on Monday April 8, 2024").
Im Nachgang wird dieser Plan dann MORGEN früh (09.04.2024) vor Börseneröffnung offen an alle Marktteilnehmer kommuniziert. Das heißt wir und auch alle anderen Nicht-Kreditgeber sehen den Plan erst MORGEN.
Interessant: "Participants will not be subject to trading restrictions as a result of the presentation". Also Atos kündigt an, dass die Kreditgeber heute Abend informiert werden (12 Stunden vor allen anderen), die Informationen sind vertraulich zu behandeln, aber unterliegen keinen TRADING-RESTRIKTIONEN. Das heißt, die Kreditgeber dürfen mit den Exklusiv-Informationen von heute Abend handeln, obwohl der Markt erst morgen alle Infos bekommt.
--> Also da Onepoint offensichtlich mit im Boot ist (11,4% Aktionär) und maßgeblich in den Restrukturierungsplänen mitmischt, hoffe ich, dass diese gut die eigenen (und auch unsere Aktionärs-) Interessen vertreten. Wenn da nun noch mehr Unternehmen dem Restrukturierungsplan beitreten, umso besser.
--> Gleichzeitig könnte einigen Shorties Angst und Bange werden, da diverse Großbanken (als Kreditgeber) ab heute Abend exklusiv den Restrukturierungsplan kennen und danach traden können. Der Rest wird morgen informiert und im Zweifelsfall dürfen sich die Shorties dann ab 8 Uhr mit ner (hoffentlich) Riesen Eröffnungsgap eindecken und blutige Nase holen.
Bin hoffnungsvoll.... Ob das zu Recht ist, wird sich ab morgen Vormittag zeigen :-D Wobei das sind ja erstmal nur Pläne, die dann noch umgesetzt werden müssen.
Grüße
Atos | 2,370 €
#586
Das ist der Grund, weshalb Shorties in Grunde "unendlich" Verlust machen können,
während Aktionäre nur mit ihrem eingesetzten Eigenkapital haften:
Overnight-Entscheidungen!
Ich habe das einmal erlebt (nicht selbst betroffen). Ich glaube "Primacom" war das. Insolvenzrücknahme über Nacht ..... und Shorties verloren am nächsten Tag ihre Einfamilienhäuser.
Die Banken/Broker ziehen nämlich radikal den Stecker. Die Shortposition wird sofort geschlossen, wenn die Deckung nicht mehr ausreicht. Ohne Gnade.
Zitat von M3ph: --> Gleichzeitig könnte einigen Shorties Angst und Bange werden, da diverse Großbanken (als Kreditgeber) ab heute Abend exklusiv den Restrukturierungsplan kennen und danach traden können. Der Rest wird morgen informiert und im Zweifelsfall dürfen sich die Shorties dann ab 8 Uhr mit ner (hoffentlich) Riesen Eröffnungsgap eindecken und blutige Nase holen.
Atos | 2,420 €
#587
Atos | 2,407 €
#588
10 Euro sollten hoffentlich schon drin sein.
Atos | 2,420 €
#589
Atos | 2,420 €
#590
Bei 10 Euro ist schon eine KE für 1 Mrd. Euro mit 10 Euro/Aktie berücksichtigt. Sonst wäre der faire Wert ja 20 Euro angesichts des Umsatzes und Abzug der Schulden. Also 5 Mrd. Euro Firmenwert, abzüglich 2,5 Mrd. Schulden, und 2,5 Mrd. Euro verteilt auf die Aktien. Das ist schon sehr konservativ berechnet.
Atos | 2,385 €
#591
Atos | 2,385 €
#592
Atos | 2,390 €
#593
Sehe ich nicht so. Man könnte den Kreditgebern anbieten, Kredite für eine Milliarde Euro in Aktien zu 10 Euro/Aktie zu tauschen. Bei Diebold Nixdorf war ähnliches geschehen, allerdings erst nach Insolvenz.
Jedenfalls kann ein willkürlicher Aktienkurs, manipuliert durch Leerverkäufer, keine Grundlage für einen Preis in einer KE sein, sondern nur eine faire Unternehmensbewertung.
Zudem würde eine KE zu 10 Euro/Aktien ja eine Verdopplung der Aktienanzahl bedeuten. Niemand könnte so viele Aktien, auch nicht die Hälfte, zum gegenwärtigen Kurs kaufen. Würde er das versuchen, stünde er schnell bei 20 Euro/Aktie oder mehr.
Atos | 2,333 €
#594
Atos | 2,330 €
#595
Wie wäre es mit drei Jahren Laufzeit-Verlägneurng der Schulden mit der Option, die Hälfte der Schulden sofort in Aktien zu 10 Euro/Aktie zu tauschen?
Atos | 2,330 €
#596
Doch. Leider ist das m.E. möglich.
Und "willkürlich" müsste erstmal nachgewiesen werden. Dann ginge das natürlich nicht.
Uns Aktionären steht es ja frei, den Kurs mit vielen Nachkäufen wieder hochzutreiben.
Einfach bis 20€ alles aufkaufen

Atos könnte anbieten, die beiden Anleihen für 50% zurückkaufen. Wäre ein fetter Aufschlag zu jetzt.
Allerdings können wir auch eine KE verweigern, wenn uns der Kurs zu niedrig erscheint.
Also, der Preis ist ungewiss und ggf. auch eine Sache für den Klageweg.
Lass uns abwarten, was heute abend raus kommt.
Da man Atos meines Erachtens nicht so leicht filetieren kann, muss es ja MIT Aktionären gehen.
Deshalb gehe ich von einem fairen Gsamtpaket aus.
Es gibt auch Wandelanleihen, Optionen....
Ich hoffe auch, dass im Management bzw. im Konzern eine Umstrukturierung stattfindet.
Die Gläubiger sollten mit ins Boot, dann kann das Management nicht mehr so leicht Geld verbrennen.
Ein weiter wie bisher darf es nicht geben, denn dann würde man das Problem nur in die Zukunft schieben.
Ein vernünftiges Gesamtpaket ist wichtig.
Atos | 2,389 €
#597
Atos | 2,315 €
#598
Und eine Refinanzierung ohne Aussicht, dass Atos in Zukunft auch die notwendigen Mittel zur Tilgung der Schulden erwirtschaften kann, macht für keine Seite Sinn.
Atos | 2,310 €
#599
Atos | 2,304 €
#600
Dann wäre es mal angebracht, dass sie zeitnah vorläufige Zahlen für Q1 2024 nennen, wäre ja etwas grenzwertig wenn es operativ wieder bergauf geht und dann die Refinanzierung aufgesetzt wird, als ob die Insolvenz kurz bevor steht.
Atos | 2,313 €
#601
Atos | 2,313 €
#602
Ode> > 90 % Minus seit dem Hoch. Deswegen wäre eine KE zu 10 Euro auch nicht unfair.
Atos | 2,312 €
#603
Atos | 2,369 €
#604
Atos | 2,359 €
#605
In der MItteilung heißt es ja "...free cash flow of €-0.4 billion before the unwinding of about €1.8 billion working capital actions as of December 2023". Bedeutet dass, wenn sie das Working Capital um 1.8 Milliarden € reduzieren können erhöht sich der FCF entsprechend?
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-04/6189379…
Und Ambitionen sehen für mich ehrlich gesagt anders aus, ich hoffe One Point macht da mal ein bisschen Druck im Kessel, um die Kosten schneller und stärker zu senken
Atos | 2,191 €
#606
Shareholders and financial creditors will be consulted in compliance with French legal requirements.
Das sollte positiv für bisherige Aktionäre werden, man darf mitbestimmen und wird damit nicht übergangen.
OnePOint hat ja schon eigene Vorschläge angekündigt.
Ich halte auch eine vollständige Übernahme von Atos für möglich.
Atos | 2,235 €
#607
D.h. der Poker um die Verhältnisse, wer wo Abstriche macht, geht weiter.
Aber eine "Lösung" ohne Aktionäre sollte nun definitiv verworfen sein.
Ich gehe von einer KE mit einer Verwässerung um das Drei- bis Vierfache aus.
Wer das als Aktionär nicht will, wird vermutlich Mitmachen dürfen, d.h. Geld hinterherschießen.
600 Mio will man einsammeln.
Wäre für mich ok.
Bei 10 Milliarden Umsatz und 200 Mio Unternehmenswert....
Die Aktie ist meines Erachtens bei erfolgreicher Sanierung mindestens das 10-20-fache Wert.
Aus heutiger Kurssicht sollte man gut fahren.
Ich vermisse mehr Maßnahmen zur Umstrukturierung und hoffe dem Management wird noch Druck gemacht.
Ich vermisse Konkretes von franz. Staat.
Atos | 2,298 €
#608
Atos | 2,222 €
#609
Nein. Atos wird nicht komplett übernommen. Höchstens vom Staat, dann aber billigst mit enormer Verwässerung. Airbus wollte selbst den lukrativeren, zukunftsträchtigeren Teil nicht.
Atos | 2,227 €
#610
Und das trotz all der Treiber von Big Data über Cloud bis KI. Quasi optimale Voraussetzungen.
Atos | 2,232 €
#611
Zitat von tagchen: Sehe es nicht so schlecht. Man wird nicht vor vollendeten Tatsachen gestellt, sondern Aktionäre und die, die es werden wollen, können eigene Vorschläge machen. Wann gab es das schon einmal? Zudem
Shareholders and financial creditors will be consulted in compliance with French legal requirements.
Das sollte positiv für bisherige Aktionäre werden, man darf mitbestimmen und wird damit nicht übergangen.
OnePOint hat ja schon eigene Vorschläge angekündigt.
Ich halte auch eine vollständige Übernahme von Atos für möglich.
Oder sie verkaufen die Tech Foundation doch noch, wenn der damalige Interessent sein Angebot erhöht.
Ich sehe bei der Aktie derzeit zwar hohe Risiken, aber dafür auch entsprechend hohe Chancen. Insolvenz sollte erst mal vom Tisch sein und die Leerverkäufer müssen ja irgendwann auch covern
Atos | 2,105 €
#612
Atos | 2,100 €
#613
Atos | 2,100 €
#614
Atos | 2,077 €
#615
Aber wären dann ja +1,4 Milliarden FCF statt -0,4 Milliarden?
Atos | 2,110 €
#616
Atos | 1,980 €
#617
Atos | 1,983 €
#618
Anmerkung Unternehmenswert und Einordnung
Unternehmenswert (EV bzw. enterprise value) = Marktwert Eigenkapital (=Marktkapitalisierung) + Fremdkapital (=Nettoverschuldung)
Daher entspricht nur bei einem unverschuldeten Unternehmen die Marktkapitalisierung dem Unternehmenswert.
Im Fall von Atos komme ich zur Zeit auf:
Marktkapitalisierung EK = ca. 220 MIO (110 Mio Aktien x 2 €)
Nettoverschuldung FK = ca. 6 Mrd Schulden ./. 2,5 Mrd Cash (hab die seeking alpha Zahlen genommen)
-> somit beträgt aktuell der Unternehmenswert von ATOS an der Börse 220 + 6000 - 2500 = ca. 3,7 Mrd Euro
Würde man heute im Verhältnis 3:1 neue Aktien zum Kurs von 2 € (hypothetisch) begeben (660 Mio Eigenkapitalerhöhung) würde der Unternehmenswert entsprechend, würde der neue Unternehmenswert (EV) von ATOS 880 Mio Marktkap + 6000 - 2500 = ca. 4,3 Mrd Euro betragen.
Bei 10 Mrd Umsatz hätten wir nach dieser hypothetischen Kapitalerhöhung ein Verhältnis von EV/Sales 4,3/10 = 0,43
Laut Seeking Alpha ist der Sektor Median (forward) für IT Consulting and IT Services bei EV/Sales von 2,9
Also theoretisch ist das auch nach Kapitalerhöhung noch günstig, aber dieser Riesenabschlag hat evtl. auch seine Gründe... :-D
Atos | 1,980 €
#619
Atos | 2,019 €
#620
"..However, some shareholders criticized the plan, which could dilute their holdings. Shares fell 12% to €2.03 at 1:52 p.m. in Paris.
“A halving of gross debt by the end of 2026 seems to us to be too much,” Udaac, an organization of Atos minority shareholders, said in a statement. “We fear that this reduction will be achieved too significantly by converting debt into shares.”..."
https://finance.yahoo.com/news/atos-seeks-1-2-billion-091828…
Die Franzosen gehen ja schnell und gerne auf die Barrikaden, vielleicht randalieren in Frankreich nach den Gelbwesten und den Bauern bald Atos Aktionäre
Atos | 2,030 €
#621
Atos | 2,034 €
#622
Die Messe ist noch nicht gelesen, wird sich zeigen, wer am Ende jammert
Atos | 2,017 €
#623
https://www.computerwoche.de/a/atos-braucht-frisches-geld,36…
"Mit dem jetzt aufgestellten Plan soll die Bruttoverschuldung bis Ende 2026 um 2,4 Milliarden Euro reduziert werden. "
Gänzlich negativ ist die Einschätzung nicht:
Erste positive Signale lassen hoffen, dass Atos wieder in die Spur findet. Mit einer Gruppe von Banken und Anleihegläubigern habe man eine grundsätzliche Vereinbarung über eine Zwischenfinanzierung in Höhe von 400 Millionen Euro treffen können, teilte der Konzern mit. Darüber hinaus habe sich der französische Staat grundsätzlich bereit erklärt, über den FDES (Fonds de Développement Economique et Social) ein Darlehen in Höhe von 50 Millionen Euro an eine Tochtergesellschaft von Atos, Bull SA, zu gewähren.
Atos | 2,027 €
#624
Atos | 1,986 €
#625
Atos | 1,980 €
#626
Atos | 1,986 €
#627

Man will 300 Mio durch KE, vielleicht auch 600. Somit etwas zwischen 1:2 bis 1:3. Das ist VOLLKOMMEN ok und definitiv nicht "mega".
Wichtiger ist: Kostensenkung, Umstrukturierung!
Da stehe da auf Seite der Gläubiger, wenn sie dem Management (hoffentlich) mehr auf die Finger schauen.
Atos | 2,050 €
#628
Atos | 2,054 €
#629
Das ist so absurd, dass es schon wieder komisch ist. Nimmst Du das eigentlich ernst, was Du da schreibst?
Atos | 2,054 €
#630
Atos | 2,054 €
#631
Dieses Problem bleibt bei den Gläubigern. Deshalb werden sie kooperieren und (Teil)verzichten müssen.
Ein Gläubiger könnte zwar auch "fällig" stellen, aber dann sieht er eben gar nichts mehr von seinem Geld. Die Kröte muss er schlucken.
Zudem muss Atos nicht schuldenfrei sein. Kein Unternehmen muss das.
Es reicht wenn Atos überlebensfähig, d.h. weder von der Zinslast erschlagen, noch von uneffekiven Ausgaben geschröpft wird.
Atos | 2,054 €
#632
Der Sibanye-Deal war goldrichtig.
Atos | 2,054 €
#633
Atos | 2,076 €
#634
Atos | 2,090 €
#635
Atos | 1,896 €
#636

Atos | 1,901 €
#637
Atos | 1,890 €
#638
Atos | 1,890 €
#639
Atos | 1,880 €
#640
Das ist natürlich falsch, denn Atos hat ja derzeit noch Geld und die größeren Schulden werden erst nächstes Jahr fällig. So könnten weiterhin Tech Foundations sowie BDS verkauft werden. Das würde ca. 4 Mrd Euro bringen.
Atos | 1,896 €
#641
Atos | 1,896 €
#642
Atos | 1,898 €
#643
Atos | 1,892 €
#644
Atos | 1,892 €
#645
Atos ist NICHT pleite. Das wäre ab 2025 der Fall, wenn alle untätig blieben. Und gerade deshalb wird ja verhandelt - darüber wer welche Kompromisse macht.
Wenn Du/ihr ein Problem mit Atos habt, dann trennt Euch davon und geht in die Sonne.
Wir anderen haben uns längst dazu entschieden, zu spekulieren.
Atos | 1,890 €
#646
Wenn das alles schon de-facto ist, sollest Du Haus und Hof einsetzen um die Aktien zu shorten bzw. Put Optionen kaufen. Ist ja nach Deiner Aussage sozusagen ein free lunch
Atos | 1,890 €
#647
Atos | 1,812 €
#648
Atos | 1,799 €
#649
"..PARIS, April 10 (Reuters) -Atos Chief Executive Paul Saleh on Wednesday said restructuring the ailing IT firm's pile of debt alone was not sufficient and that the company needed to further cut costs and transform its business.
"Compared to our rivals, our costs are too high. We have many employees across Europe, which is why our costs are higher", Saleh told French lawmakers in a Senate hearing....
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/atos-ceo…
Atos | 1,788 €
#650
Frankreich wird sich für Angestellte außerhalb Frankreichs nicht zuständig fühlen.
Und warum hat nur Atos diese höheren Kosten? Ich meine, auch andere Unternehmen haben europaweit Mitarbeiter.
Ein Apell an Bürokratieabbau hätte mir besser gefallen. Aber der Text ist auch extrem knapp. Vielleicht findet jemand etwas Ergiebigeres zu der Rede.
Zitat von muhlan: Ok, der Vorstand hat es wohl doch verstanden, dass eine reine Refinanzierung bei einem gleichzeitigen "weiter so" bei den Kosten nicht funktionieren wird und das hat er auch der Politik in Frankreich klargemacht, was ich jetzt mal positiv finde:
"..PARIS, April 10 (Reuters) -Atos Chief Executive Paul Saleh on Wednesday said restructuring the ailing IT firm's pile of debt alone was not sufficient and that the company needed to further cut costs and transform its business.
"Compared to our rivals, our costs are too high. We have many employees across Europe, which is why our costs are higher", Saleh told French lawmakers in a Senate hearing....
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/atos-ceo…
Atos | 1,835 €
#651
Zitat von DeinARZT: Ob das wirklich eine gute Werbung für Unterstützung durch den französischen Staat ist?
Frankreich wird sich für Angestellte außerhalb Frankreichs nicht zuständig fühlen.
Und warum hat nur Atos diese höheren Kosten? Ich meine, auch andere Unternehmen haben europaweit Mitarbeiter.
Ein Apell an Bürokratieabbau hätte mir besser gefallen. Aber der Text ist auch extrem knapp. Vielleicht findet jemand etwas Ergiebigeres zu der Rede.
Zitat von muhlan: Ok, der Vorstand hat es wohl doch verstanden, dass eine reine Refinanzierung bei einem gleichzeitigen "weiter so" bei den Kosten nicht funktionieren wird und das hat er auch der Politik in Frankreich klargemacht, was ich jetzt mal positiv finde:
"..PARIS, April 10 (Reuters) -Atos Chief Executive Paul Saleh on Wednesday said restructuring the ailing IT firm's pile of debt alone was not sufficient and that the company needed to further cut costs and transform its business.
"Compared to our rivals, our costs are too high. We have many employees across Europe, which is why our costs are higher", Saleh told French lawmakers in a Senate hearing....
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/atos-ceo…
Ich sehe die bisherige Rolle des französischen Staats eher negativ. Für lächerliche 50 Millionen Euro Darlehen wollen die gleich ne goldene Aktie und wahrscheinlich denken die, dass Atos ruhig noch mehr Leute in Frankreich einstellen soll. Wenn der Vorstand denen jetzt klar macht, dass es nur mit massiven Einsparungen wieder vorangeht, kommen die Politiker vielleicht mal wieder aus ihrer Traumwelt in die Realität.
Atos | 1,835 €
#653
Hier fordert der Vorstand mit Nachricht von heute ca. 18 Uhr eine Minderheitenbeteiligung durch den Staat:
https://ch.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/A…
Auszüge: "dass der Konzern über Schutzmechanismen verfüge, um die Kontrolle der Regierung über strategische Vermögenswerte wie Superrechner und Cybersicherheitsdienste, die vom Militär und von Kernkraftwerken genutzt werden" .... "die nationalen Sicherheitsinteressen Frankreichs zu wahren" ... "eine Minderheitsbeteiligung ... so wie sie (der Staat) es bei anderen Unternehmen getan hat (Thales und Airbus)"
2)
Eulerpool meldet (heute 10.4.24 um 10 Uhr), dass heute 489 Mio € gesichert wurden, um im Juni erfolreich in die weiteren Verhandlungen zu gehen.
https://eulerpool.com/news/technologie/atos-rettung-durch-st…
Atos | 1,835 €
#654
Atos | 1,835 €
#655
Was ist genau die Rechtsgrundlage dafür?
Das Leben ist ja kein Wunschkonzert...
Atos | 1,835 €
#656
Atos ist ja aus verschiedenen europäischen Firmen zusammengekauft worden.
Standardprogrammierungen und -support müssten nach Indien usw. Während Beratungen weiterhin beim Kunden oder zumindest im Land erfolgen müssen (Sprache, Prozesse verstehen usw.).
Atos | 1,835 €
#657
Atos | 1,835 €
#658
Genau. Im aktuellen Zustand müssten m.
E. die Aktionäre einer KE immer noch zustimmen. Und es dürfen insbesondere nicht einzelne Aktionäre bevorzugt werden.
Atos | 1,835 €
#659
Atos | 1,835 €
#660
zu ungenau.
Das geht nicht unter Wert. Selbst über Wert...ggf. ein Fall für die Gerichte.
Eine rechtlich sauberere Lösung:
Kapitalerhöhung MIT Bezugsrecht:
für 1 alte Aktie gibts das Recht 6 junge Aktien zu 1,-€ kaufen
nicht eingelöste Bezugrechte werden dann von Großinvestoren eingekauft
Jeder Aktionär erhält die Chance mitzuziehen oder nicht.
Freie kaufen den Rest.
Atos nimmt 600 Mio ein.
Rechtlich sauber.
Wahrscheinlich aber wird es aber eine 300+300 Lösung geben.
300 Mio KE
300 Mio vom Staat oder Anderen in irgendeiner Form von stiller Beteiligung ggf. mit Wandeloptionen.
Atos | 1,835 €
#661
Atos | 1,834 €
#662
"Aber um die Position des Staates nach der derzeitigen finanziellen Umstrukturierung zu stärken, könnte die Regierung beschließen, eine Minderheitsbeteiligung an der Cybersicherheitseinheit BDS zu erwerben, "so wie sie es bei anderen Unternehmen getan hat", sagte Mustier und zitierte die Rüstungskonzerne Thales und Airbus."
https://ch.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/A…
Atos | 1,847 €
#663
Zitat von tagchen: Wenn Frankreich 49 % der BDS für 1 Mrd. Euro kaufen würde, wäre das doch die sauberste Lösung. Auch ein fairer Preis, Airbus wollte ja von sich aus schon bis zu 1,8 Mrd. Euro zahlen. Atos hätte aber eventl auch noch mehr aushandeln können.
"Aber um die Position des Staates nach der derzeitigen finanziellen Umstrukturierung zu stärken, könnte die Regierung beschließen, eine Minderheitsbeteiligung an der Cybersicherheitseinheit BDS zu erwerben, "so wie sie es bei anderen Unternehmen getan hat", sagte Mustier und zitierte die Rüstungskonzerne Thales und Airbus."
https://ch.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/A…
Das wäre auf jeden Fall angemessener als für mickrigen 50 Millionen € eine goldene Aktie zu verlangen.
Atos | 1,822 €
#664
Atos | 1,822 €
#665
Atos | 1,822 €
#667
Atos | 1,822 €
#668
Atos | 1,822 €
#669
Atos | 1,822 €
#670
Ob 600 Mio Aktien zu 1,-€ oder 300 Mio Aktien zu 2,-€ ist egal, solange das Bezugsrecht der Altaktionäre gegeben ist.
Wir haben in jedem Fall nach der KE den gleichen Anteil wie vor der KE.
"Betrogen" würden wir lediglich dann, wenn z.B. eine KE zu 1,-€ unter AUSSCHLUSS des Bezugsrechts stattfinden würde. Dafür gibt es aber keine rechtliche Grundlage.
Möglich wäre meines Erachtens z.B. so etwas wie eine Wandelanleihe mit Bezugsrecht zu sagen wir 8,-€ mit Verfallsdatum 2026, wovon die Altaktionäre ausgeschlossen wären. Damit könnte man Kreditgeber locken, weil sie die freie Wahl zwischen Kredit und Optionsausübung haben. Sollte der Kurs 2026 bei 20,-€ stehen, wäre das sehr attraktiv. Und Atos würde sogar 8,-€/Aktie einnehmen, wovon dann weitere Kredite getilgt werden könnten.
Zitat von tagchen: Völlig ausgeschlossen, dass es neue Aktien für nur 1 Euro geben könnte. Und 600 Millionen Stück. Warum sollen die denn überhaupt für 1 Euro kommen? Warum nicht für 2 oder 5 Euro? Denn was haben davon die Altaktionäre mit ihrem bisherigen Einsatz? NICHTS! Sie hätten dann 99,99 % ihres bisherigen Einsatzes verloren. Warum sollten sie dem zustimmen?
Atos | 1,821 €
#671
Nur, wenn man das Geld hat, an der KE mitzumachen und noch mehr Geld riskieren kann.
"Man muss realistisch bleiben. Keiner zeichnet eine Aktie zu 5€, wenn sie an der Börse für rund 2,-€ gehandelt wird. Eine solche KE würde scheitern."
Stimmt so nicht. Der aktuelle Börsenpreis ist für den Kauf einer Aktie. Niemand könnte so viele Aktien wie für 600 Mio. nötig an der Börse zu dem aktuellen Preis kaufen. Wil jemand groß einsteigen, sollte er auch einen Preis zahlen, den er auch zahlen müsste, wenn er viele Aktien an der Börse kaufen würde.
"Möglich wäre meines Erachtens z.B. so etwas wie eine Wandelanleihe mit Bezugsrecht zu sagen wir 8,-€ mit Verfallsdatum 2026"
Das wäre eine gute Lösung.
Atos | 1,821 €
#672
Atos | 1,716 €
#673
Ja, wir Aktionäre sind hier sehr privilegiert. Wir dürfen den Nachschuss von weiterem Geld verweigern!
Eine GmbH hat u.U. Nachschusspflichten.
Wäre Atos eine GbR (natürlich unrealistisch), wäre definitiv kein Gläubiger zum Kompromiss bereit, sondern sie würden einen Gerichtsvollzieher an jeder unserer einzelnen Haustür anklopfen lassen, bis alles getilgt ist.
Wir riskieren nur unseren Einsatz. Wir sind von jeglicher Haftung, jeglichen Schadenersatzansprüchen befreit. Ein seltenes Privileg

Zitat von tagchen: "Man muss realistisch bleiben. Keiner zeichnet eine Aktie zu 5€, wenn sie an der Börse für rund 2,-€ gehandelt wird. Eine solche KE würde scheitern."
Stimmt so nicht. Der aktuelle Börsenpreis ist für den Kauf einer Aktie. Niemand könnte so viele Aktien wie für 600 Mio. nötig an der Börse zu dem aktuellen Preis kaufen. Wil jemand groß einsteigen, sollte er auch einen Preis zahlen, den er auch zahlen müsste, wenn er viele Aktien an der Börse kaufen würde.
Es will niemand groß einsteigen. Kein Nachfragemart. Wäre das der Fall, wäre der Kurs nicht so weit und seit über 90 Tage Zeitraum runtergefallen. Es hätten welche gekauft, damit sie dann auch Bezugrechte erhalten.
So groß ist die Macht der Shorties auch nicht. Shorties wirken als "Verstärker", hätten aber keine Chance bei einem sanierten Unternehmen.
Die Realität ist, dass die Gläubiger mitziehen werden: Nicht weil sie auf Teufel komm raus in Atos investieren wollen, sondern weil sie ihre 5 Milliarden Kredit nicht abschreiben wollen (bzw. können). Eine hohe Abschreibung kann auch die Bilanz eines Gläubigers stark demolieren

Der Staat wird auch etwas tun, weil er a) Arbeitsplätze und b) militärische Sicherheit erhalten will.
Wir Aktionäre werden mitziehen, weil wir nicht so tief unten verwässert werden wollen.
Alle 3 Akteure machen das also mehr oder weniger unfreiwillig.
Aber alle müssen mitziehen. Das wird nur passieren, wenn das Gesamtpaket für jede einzelne Gruppe Erfolg verspricht.
Ich erhoffe mir, dass die 3 Gruppen insofern zusammenarbeiten und auf die Vorstände massiv Druck ausüben, was die Kostenreduzierung und Umstrukturierung betrifft.
Die Vorstände kassieren unser Geld, also haben sie Erfolg vorzuweisen.
Wenn dieses Gesamtpaket vernünftig geschnürt ist, wird auch die Nachfrage nach Atos-Aktien wieder stark ansteigen.
Atos | 1,748 €
#674
Daher gibt's ja auch so haftungsbeschränkte Gesellschaftsformen wie Aktiengesellschaften.
Aber wenn man trotzdem Haus und Hof mit Aktien verlieren möchte kann man ja gerne auf Kredit in Aktien investieren 💀💀💀 oded auf Margin shorten ⚰️⚰️⚰️
Atos | 1,710 €
#675
Atos | 1,731 €
#676
Atos | 1,722 €
#677
Atos hat fertig ⚰️⚰️⚰️
Atos | 1,772 €
#678
Dieses "nur" ist ja die Kunst und auch nicht ganz billig.
Angestellte müssen geschult und ordentlich bezahlt werden (jedenfalls die "richtigen" Angestellten, nicht diejenigen, die sich im Konzern eine dunkle Nische gesucht haben, um sich vor Arbeit zu drücken).
Ich denke auch, dass Atos das kann.
Die Kostenreduzierung muss effizient, mit Fingerspitzengefühl, aber vor allem an den richtigen (!) Stellen erfolgen. Das ist die Aufgabe.
Atos | 1,772 €
#679
Atos | 1,854 €
#681
1. Verkauf von Tech Foundations sollte 1,9 Milliarden Schulden aus der Bilanz entfernen und 0,1 Milliarden an Cash Zufluss bringen
2. Verkauf von Big Data und Cybersecurity sollte 1,5 bis 1,8 Milliarden bringen
Gibt in Summe 1,6 bis 1,8 Milliarden Cash Zufluss und 1,9 Milliarden weniger Schulden was wiederum basierend auf den Daten zum 31.12.2023 (Nettoschulden von 2,3 Milliarden €) zu einer Nettoliquidität von 1,2 bis 1,4 Milliarden geführt hätte und damit 12 € bis 14 € pro Aktie. Dazu wären noch das verbleibende Geschäft gekommen, was ja auch einen Wert haben dürfte. Daher erschließt sich mir nicht, wieso die Aktionäre und insbesondere One Point einem Deal zustimmen sollten, der den Aktionären am Ende weniger bringt als die Zerschlagung und der Verkauf des Unternehmens. So eine Zerschlagung wäre auch nicht im Rahmen eines Notverkaufs durchzuführen, da der französische Staat ja ein Interesse an einem geordneten Prozess hat.
Der Plan des Vorstands, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten ist ja durchaus erstrebenswert, aber eben nicht, wenn sich die Gläubiger auf Kosten der Aktionäre die Taschen vollmachen. Wenn alle Stakeholder einen fairen Anteil beitragen, ok, dann macht der Ansatz für alle Beteiligten am meisten Sinn.
Ich hoffe, wir hören am 26. April auch etwas vom alternativen Plan von One Point.
Atos | 1,772 €
#682
Atos | 1,760 €
#683
Wahrscheinlich schreibst Du hier ziemlich viel Nonsense
Am 26. April wissen wir alle mehr (hoffentlich)
Atos | 1,760 €
#684
Atos | 1,760 €
#685
Atos | 1,760 €
#686
Zitat von MisterGoodwill: Vielleicht aber auch nicht sonst hätte man bei Atos längst die beiden Deals gesichert und wenigstens noch ein bisschen was für die Aktionäre zu retten. Aber vielleicht gibt es ja nichts mehr zu retten? Dann auch gut. Gibt genug andere Schrottaktien wie z.B. Walgreens, BPost, Lufthansa, Vodafone etc. wenn man nicht schon genug mit Atos in den Sand gesetzt hat 🤣🤣🤣
Klar, ist nicht garantiert, dass die Aktionäre nicht einfach von den Gläubigern abgezogen werden, aber die Shortquote von 18,27% ist eine zusätzliche Absicherung auf diesem Niveau, denn die Leerverkäufer werden sich wahrscheinlich spätestens dann eindecken, wenn das Thema Insolvenz endgültig vom Tisch ist
Atos | 1,767 €
#687
Atos | 1,749 €
#688
Atos | 1,749 €
#689
Zitat von MisterGoodwill: Was sind schon18%. Bei K+S sind es teils über 30% und die kommen auch nimmer. Und selbst ohne Insolvenzgefahr muss da anscheinend keiner so schnell covern. Natürlich würde ich mir als Shortseller auch nen anderen Schrottplatz suchen, wo auch noch etwas Speck dran ist. Was sind schon 1,80 wenn die aderen schon gute 100 je Aktie verdient hsben? 🤣🤣🤣
Also bei K+S sehe ich nur 8%
https://www.leerverkauf.de/
Atos | 1,774 €
#690
Wenn das den Bach runtergehen sollte, verlieren wir nur 200 Mio, aber die Gläubiger bis zu 5,4 Milliarden.
WIR sind in der besseren Position (obwohl die Gläubiger theoretisch eine Stufe höher stehen), weil die Gläubiger keine Insolvenz wollen.
Rechnet mal durch, wie eine Gläubiger-Bilanz aussieht, wenn man 5,4 Mrd. abschreiben muss

Schulden haben ist nicht nur schlecht.
Atos | 1,774 €
#691
Zitat von DeinARZT: Die Gläubiger haben wesentlich mehr zu verlieren, als wir Aktionäre.
Wenn das den Bach runtergehen sollte, verlieren wir nur 200 Mio, aber die Gläubiger bis zu 5,4 Milliarden.
WIR sind in der besseren Position (obwohl die Gläubiger theoretisch eine Stufe höher stehen), weil die Gläubiger keine Insolvenz wollen.
Rechnet mal durch, wie eine Gläubiger-Bilanz aussieht, wenn man 5,4 Mrd. abschreiben muss
Schulden haben ist nicht nur schlecht.
Ich kenne mich jetzt im französischen Aktienrecht nicht aus, aber noch ist Atos ja nicht insolvent, sprich die Aktionäre müssen jedem Plan zustimmen. Und für die Aktionäre die Zerschlagung günstiger ist, warum sollten sie für eine absurde KE stimmen, bei der sich die Gläubiger auf Kosten der Aktionäre gesundstoßen und dank der der Vorstand weniger Druck hat unangenehme Kostensenkungen durchsetzen zu müssen, weil weniger Schulden zu bedienen sind,
Atos | 1,774 €
#692
Bei Immobilien oder Rohstoffwerten wäre das was anderes. Da würden Gläubiger mehr vom Filetieren profitieren (und die Aktionäre gerne leer ausgehen lassen).
Hier bei Atos muss es meines Erachtens strukturbedingt mit Aktionären gehen, wenn die Gläubiger einen Teil ihres Geldes wiedersehen wollen. Unsere Verhandlungsposition sehe ich somit als gut an.
Atos | 1,788 €
#693
https://shortsell.nl/short/Atos/90/archived
Zitat von muhlan:Zitat von MisterGoodwill: Was sind schon18%. Bei K+S sind es teils über 30% und die kommen auch nimmer. Und selbst ohne Insolvenzgefahr muss da anscheinend keiner so schnell covern. Natürlich würde ich mir als Shortseller auch nen anderen Schrottplatz suchen, wo auch noch etwas Speck dran ist. Was sind schon 1,80 wenn die aderen schon gute 100 je Aktie verdient hsben? 🤣🤣🤣
Also bei K+S sehe ich nur 8%
https://www.leerverkauf.de/
Atos | 1,788 €
#694
Zitat von DeinARZT: Im Fall Atos ist eine Zerschlagung ist für niemanden günstiger, weil geschaffene Werte in der Struktur liegen, die Jahrzehnte aufgebaut wurden. Diese würden in weiten Teilen vernichtet werden.
Bei Immobilien oder Rohstoffwerten wäre das was anderes. Da würden Gläubiger mehr vom Filetieren profitieren (und die Aktionäre gerne leer ausgehen lassen).
Hier bei Atos muss es meines Erachtens strukturbedingt mit Aktionären gehen, wenn die Gläubiger einen Teil ihres Geldes wiedersehen wollen. Unsere Verhandlungsposition sehe ich somit als gut an.
Atos | 1,788 €
#695
Zitat von MisterGoodwill: Atos und K+S beide ca 30% Short Interest
https://shortsell.nl/short/Atos/90/archived
Shortsell.nl ist keine gute Quelle, da die teilweise veraltete Datenbestände haben, leerverkauf.de ist da genauer
Atos | 1,832 €
#696
Zitat von DeinARZT: Im Fall Atos ist eine Zerschlagung ist für niemanden günstiger, weil geschaffene Werte in der Struktur liegen, die Jahrzehnte aufgebaut wurden. Diese würden in weiten Teilen vernichtet werden.
Bei Immobilien oder Rohstoffwerten wäre das was anderes. Da würden Gläubiger mehr vom Filetieren profitieren (und die Aktionäre gerne leer ausgehen lassen).
Hier bei Atos muss es meines Erachtens strukturbedingt mit Aktionären gehen, wenn die Gläubiger einen Teil ihres Geldes wiedersehen wollen. Unsere Verhandlungsposition sehe ich somit als gut an.
Das ist richtig, aber wenn die Aktionäre bei der KE finanziell schlechter gestellt würden als bei Verkauf der Teilbereiche macht die Erhaltung der Gesamtstruktur für die Aktionäre wenig Sinn
Atos | 1,834 €
#697
Die Teilbereiche wären längst lukrativ verkauft worden - aus einer Position der Stärke. Jetzt wäre es eher ein Notverkauf.
Somit fährt man mit einer KE wesentlich besser. Auch wenn sie verwässert. Meine Meinung.
Meiner Meinung nach wird trotzdem mittelfristig ein um Längen besserer Kurs herauskommen, als wir ihn derzeit haben.
Deshalb spekuliere ich ja auch bullisch.
Zitat von muhlan:Zitat von DeinARZT: Im Fall Atos ist eine Zerschlagung ist für niemanden günstiger, weil geschaffene Werte in der Struktur liegen, die Jahrzehnte aufgebaut wurden. Diese würden in weiten Teilen vernichtet werden.
Bei Immobilien oder Rohstoffwerten wäre das was anderes. Da würden Gläubiger mehr vom Filetieren profitieren (und die Aktionäre gerne leer ausgehen lassen).
Hier bei Atos muss es meines Erachtens strukturbedingt mit Aktionären gehen, wenn die Gläubiger einen Teil ihres Geldes wiedersehen wollen. Unsere Verhandlungsposition sehe ich somit als gut an.
Das ist richtig, aber wenn die Aktionäre bei der KE finanziell schlechter gestellt würden als bei Verkauf der Teilbereiche macht die Erhaltung der Gesamtstruktur für die Aktionäre wenig Sinn
Atos | 1,841 €
#698
Zitat von DeinARZT: Wir werden um eine KE nicht herumkommen.
Die Teilbereiche wären längst lukrativ verkauft worden - aus einer Position der Stärke. Jetzt wäre es eher ein Notverkauf.
Somit fährt man mit einer KE wesentlich besser. Auch wenn sie verwässert. Meine Meinung.
Meiner Meinung nach wird trotzdem mittelfristig ein um Längen besserer Kurs herauskommen, als wir ihn derzeit haben.
Deshalb spekuliere ich ja auch bullisch.
In einer Woche kennen wir zumindest eine mögliche Variante Oder vielleicht sogar zwei, wenn One Point parallel an einem Konzept arbeitet
Atos | 1,854 €
#699
Atos | 1,943 €
#700
Zitat von DeinARZT: Wir werden um eine KE nicht herumkommen.
Die Teilbereiche wären längst lukrativ verkauft worden - aus einer Position der Stärke. Jetzt wäre es eher ein Notverkauf.
Somit fährt man mit einer KE wesentlich besser. Auch wenn sie verwässert. Meine Meinung.
Meiner Meinung nach wird trotzdem mittelfristig ein um Längen besserer Kurs herauskommen, als wir ihn derzeit haben.
Deshalb spekuliere ich ja auch bullisch.
KE an sich ist ja ok, nur wenn der Vorstand die Kohle rausballert ohne wirkliche Kostensenkungsmassnahmen und das dann als Grund genommen wird, dass man a) noch mehr Geld braucht und b) die Bewertung des Unternehmens runterschraubt weil es ja nicht so gut läuft, dann ist das für uns Aktionäre ein Problem. Ich bin daher wirklich gespannt, was OnePoint für Vorschläge bringt.
Atos | 1,943 €
#701
Atos | 1,870 €
#702
Es entsteht leider der Eindruck, dass der Vorstand versucht sich lieber ausschließlich auf Kosten der Aktionäre zu sanieren, anstatt mal die Ärmel hochzukrempeln und parallel den Laden massiv umzustrukturieren und den Cash Bedarf zu reduzieren
Atos | 1,870 €
#703
Auch mein Eindruck. Von daher wäre es nicht das Schlechteste, wenn die Gläubiger ein Mitspracherecht erhalten und dann dem Vorstand bezügl. Kosten mehr auf die Finger schauen.
Denn die Aktionäre alleine konnten diesbezüglich bisher nichts ausrichten (trotz Stimmrecht).
Atos | 1,897 €
#704
(Bloomberg) -- France’s government has sent an offer letter to Atos SE proposing to take over parts of the company that the state considers to be strategic, Finance Minister Bruno Le Maire said on Sunday.
Le Maire didn’t provide an offer price for the proposed deal, which includes the company’s supercomputer, quantum computing and cyber products operations. The annual sales of those businesses are around €900 million ($962 million), according to his office.
https://www.bnnbloomberg.ca/french-government-makes-offer-fo…
Atos | 1,912 €
#705
Zitat von muhlan: French Government Makes Offer for Part of Atos, Le Maire Says
(Bloomberg) -- France’s government has sent an offer letter to Atos SE proposing to take over parts of the company that the state considers to be strategic, Finance Minister Bruno Le Maire said on Sunday.
Le Maire didn’t provide an offer price for the proposed deal, which includes the company’s supercomputer, quantum computing and cyber products operations. The annual sales of those businesses are around €900 million ($962 million), according to his office.
https://www.bnnbloomberg.ca/french-government-makes-offer-fo…
Hätte natürlich den Charme, dass der französische Staat durch einen ordentlich hohen Kaufpreis die Refinanzierung von Atos stemmen könnte. Dafür bekäme der Staat dann Zugriff auf die für ihn wichtigen Geschäftsbereiche. Die übrigen Geschäftsbereiche sind dann für den französischen Staat nicht mehr von grossem Interesse, sprich hier kann dann durchgreifen saniert und filetiert werden.
Atos | 1,916 €
#706
Atos | 2,220 €
#707
Atos | 2,329 €
#708
https://www.channelnewsasia.com/business/tech-company-atos-n…
Atos | 2,359 €
#709
Zitat von MisterGoodwill: Das entspricht aber faktisch einer Enteignung, denn das sind die Assets die überhaupt für Atos tatsächlich von strategischer Relevanz sind. Aber immerhin Insolvenz erstmal aufgeschoben und noch den Hauch einer Chance Richtung 3 Euro oder auch höher sodass eine Mega KE wenigstens paar 100 Mio einbringt um den Wasserkopf noch paar Monate durchzufüttern. 💀💀💀
"Faktisch einer Enteignung" - zu so viel BS fällt einem nix mehr ein.
Atos | 2,359 €
#710
Das kommt bestimmt einer Enteignung gleich wenn der Staat sich einmischen muss.
Atos | 2,359 €
#711
Zitat von muhlan: Was mich bei dem Atos Vorstand stört ist, dass sie eigentlich immer nur mehr Geld fordern, anstatt mal massiv die Kosten zu senken. Mal sehen, wie sich das Kaufpreisangebot vom französischen Staat auf das gesamte Refinanzierungspaket auswirkt. Wenn die Supercomputer Sparte wegfällt ist das meines Erachtens kein Beinbruch, ist eh ein sehr spezielles Geschäft vor allem mit öffentlichen Kunden
https://www.channelnewsasia.com/business/tech-company-atos-n…
Atos | 2,359 €
#712
Atos | 2,156 €
#713
Jetzt benoetigt das Unternehmen ueber eine Milliarde um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Ich habe hier schon mal gesagt dass das Unternehmen de-facto pleite ist. Spaetestens wenn die Restrukturierung der Schulden und die Rekapitalisierung wirksam werden, faellt der Aktienkurs in den Pennybereich. Das muss allen Tradern klar sein.
Atos | 2,213 €
#714
Atos | 2,213 €
#715
Zitat von El_Matador: Der Finanzminister macht den Fehler diese Assets, die fuer das franzoesische Nukearwaffenprogramm benoetigt werden, als 'strategisch' zu bezeichnen. Sie moegen fuer den Staat strategisch sein, fuer das Unternehmen moeglicherweise aber mehr Ballast weil es diese Produkte und Dienstleistungen an niemanden anderen verkaufen kann.
Jetzt benoetigt das Unternehmen ueber eine Milliarde um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Ich habe hier schon mal gesagt dass das Unternehmen de-facto pleite ist. Spaetestens wenn die Restrukturierung der Schulden und die Rekapitalisierung wirksam werden, faellt der Aktienkurs in den Pennybereich. Das muss allen Tradern klar sein.
Bezüglich der strategischen Assets stimme ich Dir zu. Die machen für Atos wenig Sinn, da im Prinzip nur der französische Staat als Kunden in Frage kommt. Daher ist es für Atos das Beste, wenn sie diese Assets für gutes Geld an den französischen Staat verkaufen und so das restliche Geschäft wieder auf Spur bringen. Und vielleicht legt der französische Staat noch ein paar Garantien für die Darlehen oben drauf. Am Freitag wissen wir dann hoffentlich mehr in Bezug auf die Refinanzierung und dann kann man auch abschätzen, wohin die Reise geht. In den Pennybereich sicherlich nicht.
Atos | 2,250 €
#716
Atos | 2,205 €
#717
Sehe ich auch so. Der französische Staat will die Assets ja unbedingt haben und strategisch macht das auch Sinn. Von daher ist ein hoher Kaufpreise gerechtfertigt und dürfte auch keinen Beihilfe Stress mit der EU auslösen. Netter Nebeneffekt ist die Refinanzierung der verbleibenden Atos Gesellschaften,
Atos | 2,298 €
#718
Atos | 2,361 €
#719
Atos | 2,361 €
#720
So ein Blödsinn. Frankreich ist nicht im Krieg. Dann müsste erstmal anderes enteignet werden, z. B. LKWs um Soldaten an die Front zu bringen. Nur gibt es ja keinen Krieg. Was sollten da denn Quantencomputer helfen?
Atos | 2,332 €
#721
Gibt genug besser Aktien sogar wenn man in Sadomaso-Veranlagung auf die Crème de la merde setzen und unbedingt französische Aktien haben möchte. 🤣🤣🤣
Wer hat Lust noch mehr Geld mit Wordline zu verlieren? 🤣🤣🤣
Atos | 2,332 €
#722
Atos | 2,332 €
#723
Zitat von Marciavelli2000: Die neue Prognose für die Folgejahren ist noch mieser als die letzte. Verstehe ich auch nicht: der erste Plan wurde Anfang April kommuniziert, da kannte man ja schon halbwegs die Zahlen von Quartal. Der Preis für BDS ist nun anscheinend nochmal gesunken, wenn ich mir das neue Angebot anschaue. Ich bin hier seit ein paar Wochen raus und warte ab bis sich eine nachhaltige Lösung abzeichnet. Der Cashburn geht nach der neuesten Prognose ja noch in 2025 munter weiter. Selbst wenn man jetzt eine Mrd einnimmt, ist die ja direkt weg für die neuen Finanzlöcher.
Der französische Staat will zum einen nicht das ganze BDS Geschäft (1,5 Milliarden Umsatz) sondern nur einen Teil mit 1 Milliarde Umsatz. Und der finale Preis steht ja noch gar nicht fest. Auch wissen wir nicht, ob der BDS Teil, an dem der französische Staat Interesse hat vielleicht weniger profitable ist als der BDS Teil, der bei Atos verbleibt
Atos | 2,370 €
#724
Quatsch. Das schreiben die Medien umgangssprachlich. Eine Enteignung aufgrund eines Kriegsfalls setzt zunächst voraus, dass ein Staat den Kriegsfall formal feststellt bzw. ihn ausruft. Das ist nicht geschehen. Ein wenig müssen sich Staaten ja nun schon noch an die Gesetze halten.
Atos | 2,352 €
#725
Omdia chief analyst Roy Illsley described it as a smart move by the French government in light of the adoption of AI and the concept of AI sovereignty..."
https://www.theregister.com/2024/04/29/france_buy_atos_asset…
Atos | 2,301 €
#726
Atos | 2,338 €
#727
Atos | 2,338 €
#728
Zitat von Marciavelli2000: Aber rechne mal hoch: der Staat bietet für 2/3 von BDS 700 Mio bis 1 Mrd. Das impliziert ca 1-1,5 Mrd für das ganze Geschäft. Da war bei Airbus noch mehr im Gespräch, mindestens 1,6 Mrd. Dann nimm noch die Mitteilung von heute dazu: BDS hat die höchste Marge und positiven Cashflow, ist also eher ein Filetstück. Kein gutes Geschäft aus meiner Sicht.
Wie gesagt, wir wissen nicht, ob auf dieser Teil von BDS hochmargig ist und wenn das wirklich ein Filetstück ist, wird der Vorstand einen Teufel tun und die Assets zu billig verkaufen, da macht er ja sich gegenüber den Aktionären und den Gläubigern haftbar.
Atos | 2,304 €
#729
Atos | 2,281 €
#730
Zitat von Marciavelli2000: Aber rechne mal hoch: der Staat bietet für 2/3 von BDS 700 Mio bis 1 Mrd. Das impliziert ca 1-1,5 Mrd für das ganze Geschäft. Da war bei Airbus noch mehr im Gespräch, mindestens 1,6 Mrd. Dann nimm noch die Mitteilung von heute dazu: BDS hat die höchste Marge und positiven Cashflow, ist also eher ein Filetstück. Kein gutes Geschäft aus meiner Sicht.
Und der heutigen Meldung von Atos entnehme ich eher, dass das BDS Geschäft aktuell die schlechteste Marge hat
Atos | 2,340 €
#731
Atos | 2,345 €
#732
Erwarten kann man viel
Atos | 2,405 €
#733
Was diskutiert ihr hier für lustige Szenarien?
Staaten können/dürfen alles.
Aber "alles" hat auch Folgen.
Bei solchem Goodi-Enteignungsszenario würden internationale Investoren ihr Geld zurückziehen und Frankreich würde einen wirtschaftlichen Niedergang erleben.
Atos | 2,405 €
#734
Goodi, ich erinnere Dich daran, dass Du ja mit uns gemeinsam bei 0 untergehen willst.
Da spielt man nicht mit einem Absprung über 3,-€
Atos | 2,405 €
#735
Atos | 2,353 €
#736
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/frances-…
Atos | 2,401 €
#737
Zitat von muhlan: Keine Ahnung, ob die von Thales angesprochenen Assets Teil des Pakets sind, an dem der französische Staat Interesse hat, aber der Verkauf von BDS in Form einzelner Bereiche könnte am Ende in Summe mehr bringen, als der Gesamtverkauf:
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/frances-…
Interessant wäre, wenn Atos mal mit China über den Verkauf des Assets Teil in Verhandlung gehen würde. Und sie DANACH nochmal beim französischen Staat anfragen, was sie gerne bezahlen wollen....
Atos | 2,309 €
#738
Die werden sich meiner Einschätzung nach, keine relevanten Teile der französischen Atos wegschnappen lassen - ja, nicht mal das Risiko eingehen wollen, um den Kaufpreis zu drücken.
https://www.berliner-zeitung.de/news/appell-an-deutschland-f…
Atos | 2,336 €
#739
Atos | 2,170 €
#740
Atos | 2,095 €
#741
Der einzige, der hier laufend jammert bist Du
Atos | 2,045 €
#742
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/fundam…
Atos | 1,990 €
#743
Zitat von MisterGoodwill: Laut Marketscreener werden die Schulden bis mindestens 2026 weiter ins Unermessliche steigen 💀💀💀
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/fundam…
Ja, also wenn Marketscreener das sagt, dann MUSS es ja stimmen
. Hörst Du Dir eigentlich
manchmal selber zu
?
Atos | 1,990 €
#744
Atos | 1,990 €
#745
Zitat von muhlan:Zitat von MisterGoodwill: Laut Marketscreener werden die Schulden bis mindestens 2026 weiter ins Unermessliche steigen 💀💀💀
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/fundam…
Ja, also wenn Marketscreener das sagt, dann MUSS es ja stimmen. Hörst Du Dir eigentlich manchmal selber zu
?
Atos | 1,990 €
#746
1. Alle Schulden sind unbesichert, sprich es gibt keine besicherte Gruppe an Gläubigern, die alles aus Eigeninteresse torpediert, was ihr nicht 100 % Rückzahlung bringt. Stattdessen sitzen alle Gläubiger im selben Boot.
2. Atos ist eine Dienstleistungskonzern, bei einer Insolvenz ist aus der Verwertung des Unternehmens meist wenig zu holen, da die Kunden abwandern, bzw. neue Kunden gleich woanders hingehen
3. Die Aktionäre habe nicht mehr viel zu verlieren
Wenn also die Gläubiger ihre Maximalforderungen zu Lasten der Aktionäre durchsetzen wollen, kann es sein, dass sie am Ende weniger bekommen, als wenn eine für alle Seiten tragbare Lösung gefunden wird.
Atos | 1,990 €
#747
Ist Atos nicht seit 2021 ein Fass ohne Boden, bei dem jeder Gläubiger mit einer tragbaren Lösung nur noch mehr Geld verlieren würde? 💩
Atos | 1,989 €
#748
Atos | 1,981 €
#749
Atos als Going Concern dürfte für die Gläubiger immer mehr bringen, als die Erlöse aus der Verwertung im Falle einer Insolvenz. Hätte Atos erhebliche materielle Vermögenswerte wie Immobilien sähe es vielleicht anders aus.
Atos | 1,986 €
#750
Atos | 2,028 €
#751
Czech businessman Daniel Kretinsky, who recently took over French supermarket chain Casino, will also make an offer for Atos, the BFM Business report said, citing unnamed sources.... "
https://finance.yahoo.com/news/frances-thales-could-tempted-…
Atos | 2,028 €
#752
"In March the company posted a record annual loss and said it was planning to refinance its debts, which currently stand at €3.9 billion ($4.18bn). Last week it revealed the amount of cash it needs to find to get through 2024 and 2025 is €1.1 billion ($1.18bn), almost double the €600 million ($643m) it had previously stated."
https://www.datacenterdynamics.com/en/news/thales-and-french…
Atos | 2,042 €
#753
Da haben Du und Atos eine große Gemeinsamkeit. Deine ewige Negativeinstellung (nicht nur bei Atos) ist auch ein Fass ohne Boden.

Ich denke mal, Du brauchst das. Deshalb gebe ich Dir nicht den Tip die Aktien zu verkaufen und danach in die schöne Sonne zu gehen.
Atos | 2,052 €
#754
Aber in einem hat er Recht: hätte das Management frühzeitig versucht, die Kosten in den Griff zu bekommen, wäre wir heute wahrscheinlich in einer anderen Lage. Es ist bezeichnend, dass als einer der Gründe für den höheren Cash Bedarf der Punkt "higher overhead costs" genannt wird, was zeigt, dass das Management keinen Bock auf sparen hat und lieber versucht durch noch mehr Geld von aussen, das Problem anzugehen. Ich baue daher auf OnePoint, dass die mal ordentlich Druck in den Kessel geben und das Management zu massiven Kosteneinsparungen zwingen. Overhead abbauen wäre da ein guter erster Schritt
Atos | 2,052 €
#755
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-05/6211831…
Atos | 2,052 €
#756
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/frances-…
Atos | 1,986 €
#757
Atos | 2,010 €
#758
Zitat von tagchen: Atos ist nicht Insolvent sondern im Stufe 2 von 5 im französischen Sanierungsverfahren. In dieser Stufe haben Firmen noch genug Geld. Zudem müssen sowohl Gläubiger als auch Aktionäre einem Sanierungsplan jeweils zu 2/3 zustimmen. Das halte ich für sehr wichtig. Es kann nicht gegen die Kleinaktionäre saniert werden. Die Großaktionäre bekommen keine 2/3-Mehrheit zusammen.
Hinzukommt, dass die Gläubiger alle unbesichert sind, sprich an einem Strang ziehen müssen. Da der Wert des Unternehmens umso stärker sinkt, je länger sich die Refinanzierung hinzieht, da die Kunden langlaufende Verträge anderweitig vergeben, kann es meines Erachtens nach nicht im Interesse der Gläubiger sein, Maximalforderungen zu Lasten der Aktionäre zu stellen, die diese eh nur ablehnen würden, wodurch sich der Refinanzierungsprozess weiter verzögert. Meiner Meinung nach ist schnelles Handeln der beste Weg für die Gläubiger, um möglichst viel von ihrem Geld zu bekommen, auch wenn sie dann nicht ihre Maximalforderungen durchsetzen können.
Atos | 2,037 €
#759
Atos | 2,086 €
#760
"Bain Capital prüft französisches Technologieunternehmen Atos, berichtet Les Echos "
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/B…
Atos | 2,083 €
#761
Zitat von muhlan:Zitat von tagchen: Atos ist nicht Insolvent sondern im Stufe 2 von 5 im französischen Sanierungsverfahren. In dieser Stufe haben Firmen noch genug Geld. Zudem müssen sowohl Gläubiger als auch Aktionäre einem Sanierungsplan jeweils zu 2/3 zustimmen. Das halte ich für sehr wichtig. Es kann nicht gegen die Kleinaktionäre saniert werden. Die Großaktionäre bekommen keine 2/3-Mehrheit zusammen.
Hinzukommt, dass die Gläubiger alle unbesichert sind, sprich an einem Strang ziehen müssen. Da der Wert des Unternehmens umso stärker sinkt, je länger sich die Refinanzierung hinzieht, da die Kunden langlaufende Verträge anderweitig vergeben, kann es meines Erachtens nach nicht im Interesse der Gläubiger sein, Maximalforderungen zu Lasten der Aktionäre zu stellen, die diese eh nur ablehnen würden, wodurch sich der Refinanzierungsprozess weiter verzögert. Meiner Meinung nach ist schnelles Handeln der beste Weg für die Gläubiger, um möglichst viel von ihrem Geld zu bekommen, auch wenn sie dann nicht ihre Maximalforderungen durchsetzen können.
So ist es.
Viele denken.... Gläubiger haben die Macht, denn sie sind Forderungsberechtigt.
Aber in vielen Situationen kann sich eben dieses Machtverhältnis geradezu umdrehen.
Dann haben die Schuldner die Macht, weil sie eben das Schiff auch untergehen lassen können, wenn die Gläubiger nicht bestimmte Bedingungen zur Rettung erfüllen.
Atos | 2,131 €
#762
Atos | 2,202 €
#763
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/atos-cre…
Atos | 2,213 €
#764
Atos | 2,213 €
#765
https://www.bnnbloomberg.ca/kretinsky-teams-up-with-attestor…
Atos | 2,213 €
#766
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/atos-boa…
Atos | 2,211 €
#767
Zitat von muhlan: Ich hoffe mal, dass den Aktionären auch alle verschiedenen Angebote dargelegt werden und nicht bloss dasjenige, für welches sich der Vorstand hinter verschlossen Türen entschieden hat.
https://www.xm.com/research/markets/allNews/reuters/atos-boa…
Alle vier Angebote sind wohl ab heute einsehbar:
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-05/6214372…
Atos | 2,209 €
#768
Atos | 2,500 €
#769
Bin long drinn
Atos | 2,190 €
#770
https://atos.net/en/lp/market-update-may-6-offer-letters
Aber für die Aktionäre ist nur das Angebot von OnePoint akzeptabel, da OnePoint als einziges Angebot nicht eine 99%ige Verwässerung der Altaktionäre vorsieht.
Atos | 2,140 €
#771
Atos | 2,084 €
#772
Zitat von muhlan: Hier sind die Angebote:
https://atos.net/en/lp/market-update-may-6-offer-letters
Aber für die Aktionäre ist nur das Angebot von OnePoint akzeptabel, da OnePoint als einziges Angebot nicht eine 99%ige Verwässerung der Altaktionäre vorsieht.
Ich denke der französische Staat dürfte die beiden Angebote der Kreditgeber und das von OnePoint bevorzugen. Da das Angebot von OnePoint aber einen hohen Anteil an französischen Aktionären vorsieht und zudem der Vorschlag keine Sanierung ausschließlich auf Kosten der bisherigen Aktionäre (von denen ja wahrscheinlich viele auf Franzosen sind) beinhaltet, denke ich, dass der französische Staat am Ende das Angebot von OnePoint präferieren dürfte.
Atos | 2,120 €
#773
Ah, danke, hatte ich gar nicht gesehen. Denke aber, dass das Angebot von OnePoint für die Altaktionäre am besten sein dürfte:
1. OnePoint zeichnet im ersten Schritt neue Aktien und hat danach mindestens 35 % der Aktien (hier wird der Knackpunkt der Ausgabepreise sein, der stand in dem Angebot leider nicht drin)
2. Der Debt-for-Equiyt-Swap wird dann zu einem Aktienkurs durchgeführt, der vier- bis fünfmal so hoch ist wieder Ausgabepreis der Aktien aus der ersten Kapitalerhöhung
3. Die Altaktionäre können sich ebenfalls an der Kapitalerhöhung beteiligen
4. Der CEO von OnePoint wird neuer CEO von ATOS und der wird hoffentlich mal anfangen, an den Kosten zu arbeiten
5. Das Management von ATOS soll sich an der Kapitalerhöhung beteiligen
Die anderen Angebote sind eigentlich nicht akzeptabel, insbesondere im Hinblick auf die folgenden Tatsachen:
1. Die Gläubiger sind aktuell alle unbesichert
2. Der französische Staat hat ja bereits angekündigt einen Teilbereich zu übernehmen, was die Schulden in 2025 sicher reduzieren würde
3. Auch Thales hat Interesse an einem kleinen Teilbereich angemeldet, was die Schulden ebenfalls reduzieren würde
=> Die Gläubiger möchten sich mit ihren Angeboten den gesamten Konzern auf Kosten der Aktionäre unter den Nagel reißen und das mit einem deutlich gesunkenen Risiko aufgrund der der angedachten Teilbereichsverkäufe, von dem die Altaktionäre dann nicht profitieren würden (würde die Bereiche bereits heute verkauft, ergäbe sich eine deutlich verbesserte Kapitalstruktur, bei der die Altaktionäre viel besser dastehen würden)
Atos | 2,088 €
#774
Atos | 2,059 €
#775
Gute Punkte. Auf Seite 9 steht, dass sie für 350 Millionen € Einzahlung mindestens 35 % der Anteile nach Verwässerung haben wollen (ich nehme mal an, dass die aktuell von OnePoint gehaltenen Aktien in den 35 % nicht mit drin sind). Ausgehend von der aktuellen Anzahl an Aktien (111.416.000) wäre das 600.000,00 neue Aktien, was bei € 350 Millionen € ein Preis pro Aktie von 5,84 € bedeuten würde. Das Problem ist aber, dass laut dem Angebot, 1,9 Milliarden an Schulden in neue Aktien zu einem Kurs umgewandelt werden sollen, der 4 bis 5 mal so hoch ist wieder Kurs der ersten Kapitalerhöhung. Durch diesen Umwandlung von Schulden würde sich aber wiederum der Anteil von OnePoint auf unter 35 % reduzieren, sprich, sie müssten mit der ersten Kapitalerhöhung noch mehr Aktien bekommen, was dann wiederum den Preis pro Aktie für die Umwandlung der Schulden beeinflusst. Damit haben wir eine Iteration, die man entsprechend simulieren müsste, um zu einem Ergebnis zu kommen.
Atos | 2,097 €
#776
Zitat von muhlan:
Gute Punkte. Auf Seite 9 steht, dass sie für 350 Millionen € Einzahlung mindestens 35 % der Anteile nach Verwässerung haben wollen (ich nehme mal an, dass die aktuell von OnePoint gehaltenen Aktien in den 35 % nicht mit drin sind). Ausgehend von der aktuellen Anzahl an Aktien (111.416.000) wäre das 600.000,00 neue Aktien, was bei € 350 Millionen € ein Preis pro Aktie von 5,84 € bedeuten würde. Das Problem ist aber, dass laut dem Angebot, 1,9 Milliarden an Schulden in neue Aktien zu einem Kurs umgewandelt werden sollen, der 4 bis 5 mal so hoch ist wieder Kurs der ersten Kapitalerhöhung. Durch diesen Umwandlung von Schulden würde sich aber wiederum der Anteil von OnePoint auf unter 35 % reduzieren, sprich, sie müssten mit der ersten Kapitalerhöhung noch mehr Aktien bekommen, was dann wiederum den Preis pro Aktie für die Umwandlung der Schulden beeinflusst. Damit haben wir eine Iteration, die man entsprechend simulieren müsste, um zu einem Ergebnis zu kommen.
Wenn mal einen Kurs für die KE von € 2,00 pro Aktie annimmt und einen Faktor von 5 für die Umwandlung von 1,9 Milliarden Schulden in Eigenkapital, würde das aus dem Schuldenschnitt 190.000.0000 neue Aktien für die Gläubiger bedeuten, womit die Anzahl der Aktien auf 301.416.000,00 steigen würde. Wenn man diese Aktienzahl dann als 65 % nimmt, würde OnePoint 156.700.000,00 neu Aktien für 350 Millionen € zeichnen, um 35 % der Anteile nach Restrukturierung zu halten, was wiederum einem KE Kurs von € 2,23 pro Aktie entspricht, womit man nahe an den 2,00 € pro Aktie liegt. Damit würde sich für die Altaktionäre eine Verwässerung von 76 % ergeben, was immer noch ordentlich ist, aber weitaus besser als die angedachten 99 % der anderen Angebote. Die zusätzlich KE über 150 Millionen € habe ich außen vor gelassen da diese auch von den Altaktionären gezeichnet werden kann.
Wenn dann Atos die Kurve kriegt und eine Bewertung wie zu früheren Zeiten an der Börse erzielen kann (10 Milliarden €), wären das pro Aktie 22 €.
Wie seht ihr das?
Atos | 2,150 €
#777
Atos | 2,150 €
#778
Casino war extrem das aus 38 Mio. Aktien dann 37 Mrd. Aktien wurden, aber streng gerechnet ist das Equity nicht viel wert.
Es ist aber alles Spekulation und "massive Dilution" ist nicht 1:5... warten wir noch 2-3 Wochen ab was geschrieben wird, aber ein Aktienkurs von 2,00 und eine Anleihe, die im Rang davor steht, von "20%" passt überhaupt nicht zusammen. Ich denke die 2 Euro in der Aktie sind nur noch deshalb so hoch, weil der Markt ein "Macron wird ein Wunder vollbringen" Karte spielt. Der beste Trade, wenn man kann, ist Anleihe kaufen und Aktien shorten in meinen Augen. Zum Glück will jeder ja einen schnellen Abschluss. es wird also Richtung "ende mit (evtl.) Schrecken" hinlaufen.
FALLS die Altaktionäre mitzeichnen dürfen muss das gemacht werden, sonst ist der Anteil "nahe 0" was für die "Alten" übrig bleiben wird
Atos | 2,137 €
#779
Zitat von SGL210: Hi. Atos ist zwar nicht Casino, aber es sollte ähnlich laufen. Eine KE zu 2,00 ist in meinen Augen illusorisch. Bei einem Debt Swap sind es eher 10c pro Aktie und auch die neuen Aktien werden nicht von Onepoint für 2 Euro gezeichnet.
Casino war extrem das aus 38 Mio. Aktien dann 37 Mrd. Aktien wurden, aber streng gerechnet ist das Equity nicht viel wert.
Es ist aber alles Spekulation und "massive Dilution" ist nicht 1:5... warten wir noch 2-3 Wochen ab was geschrieben wird, aber ein Aktienkurs von 2,00 und eine Anleihe, die im Rang davor steht, von "20%" passt überhaupt nicht zusammen. Ich denke die 2 Euro in der Aktie sind nur noch deshalb so hoch, weil der Markt ein "Macron wird ein Wunder vollbringen" Karte spielt. Der beste Trade, wenn man kann, ist Anleihe kaufen und Aktien shorten in meinen Augen. Zum Glück will jeder ja einen schnellen Abschluss. es wird also Richtung "ende mit (evtl.) Schrecken" hinlaufen.
FALLS die Altaktionäre mitzeichnen dürfen muss das gemacht werden, sonst ist der Anteil "nahe 0" was für die "Alten" übrig bleiben wird
Das von Dir beschrieben Szenario ist Grundlage aller Angebote mit Ausnahme des Angebots von OnePoint. Hast Du das Angebot von OnePoint gelesen? Wenn ja würde mich interessieren, wie Du darauf basierend zu Deiner Einschätzung kommst. Meine Beispielrechnung beruhte auf den Angaben im Angebot von OnePoint, aber vielleicht habe ich ja was falsch gelesen.
Ich denke aber OnePoint hat kapiert, dass Geschwindigkeit jetzt das A und O ist und nur bei einem für die Altaktionäre akzeptablen Deal gibt es schnell die notwendige Zustimmung der Aktionäre. Zudem sind bei ATOS alle Gläubiger unbesichert, während es bei Casino unterschiedliche Gläubigerklassen gab.
Atos | 2,110 €
#780
Zitat von muhlan:Zitat von SGL210: Hi. Atos ist zwar nicht Casino, aber es sollte ähnlich laufen. Eine KE zu 2,00 ist in meinen Augen illusorisch. Bei einem Debt Swap sind es eher 10c pro Aktie und auch die neuen Aktien werden nicht von Onepoint für 2 Euro gezeichnet.
Casino war extrem das aus 38 Mio. Aktien dann 37 Mrd. Aktien wurden, aber streng gerechnet ist das Equity nicht viel wert.
Es ist aber alles Spekulation und "massive Dilution" ist nicht 1:5... warten wir noch 2-3 Wochen ab was geschrieben wird, aber ein Aktienkurs von 2,00 und eine Anleihe, die im Rang davor steht, von "20%" passt überhaupt nicht zusammen. Ich denke die 2 Euro in der Aktie sind nur noch deshalb so hoch, weil der Markt ein "Macron wird ein Wunder vollbringen" Karte spielt. Der beste Trade, wenn man kann, ist Anleihe kaufen und Aktien shorten in meinen Augen. Zum Glück will jeder ja einen schnellen Abschluss. es wird also Richtung "ende mit (evtl.) Schrecken" hinlaufen.
FALLS die Altaktionäre mitzeichnen dürfen muss das gemacht werden, sonst ist der Anteil "nahe 0" was für die "Alten" übrig bleiben wird
Das von Dir beschrieben Szenario ist Grundlage aller Angebote mit Ausnahme des Angebots von OnePoint. Hast Du das Angebot von OnePoint gelesen? Wenn ja würde mich interessieren, wie Du darauf basierend zu Deiner Einschätzung kommst. Meine Beispielrechnung beruhte auf den Angaben im Angebot von OnePoint, aber vielleicht habe ich ja was falsch gelesen.
Ich denke aber OnePoint hat kapiert, dass Geschwindigkeit jetzt das A und O ist und nur bei einem für die Altaktionäre akzeptablen Deal gibt es schnell die notwendige Zustimmung der Aktionäre. Zudem sind bei ATOS alle Gläubiger unbesichert, während es bei Casino unterschiedliche Gläubigerklassen gab.
Und ich wüsste auch nicht, dass bei Casino eine ähnliche Offerte wie die von OnePoint für Atos auf dem Tisch lag
Atos | 2,118 €
#781
Atos | 2,094 €
#782
Zitat von tagchen: Was meint Ihr, wie wird die Atos-Aktie nach Abschluss der Sanierungen notieren? Sollten 5-10 Euro nicht mehr erreichbar sein, stimme ich auf jeden Fall mit Nein zu jeglichem Plan. Soll die Firma dann pleite gehen. Dann könnte sogar mehr für die Altaktionäre übrig bleiben. Wenn nicht, bekommen die Gläubiger wenigstens auch nicht alles. Ich sehe nicht ein, dass die unbesicherten Gläubiger mit Null Verlust raus gehen oder sogar enorme Gewinne haben werden (wie bei Diebold Nixdorf, wo Aktionäre 100 % verloren, Banken jedoch mittlerweile 75% Gewinn haben) während ich fast alles verliere.
Das hängt vom Preis pro Aktie bei der KE und dem debt for equity swap ab. Ich denke weiterhin, dass das Onepoint Angebot vom französischen Staat favorisiert wird, das es die Interessen aller Stakeholder berücksichtigt und auch bereits ein Plan vorliegt, Atos als Ganzes zu erhalten. Die anderen Pläne beinhalten hauptsächlich Enteignung der Aktionäre, Bereicherung der unbesicherten Gläubiger und Filetierung des Konzerns.
Atos | 2,094 €
#783
Habe das ganze mal theoretisch mittels Iteration berechnet:
[1,9 Milliarden € / (Kurs X * 5)] 6+ 111.416.000 = 50 % der Aktien nach Refinanzierung, die 50 % (da ja Onepoint für 350 Millionen mindestens 35 % der Anteile haben will, habe ich die gesamte KE über 500 Millionen € mit 50 % der Anteile gleich gesetzt) aus der KE über 500 Millionen € werden dann ebenfalls mit diesen Kurs X bewertet. Damit kommt man dann auf einen Wert von € 1,08 pro Aktie (unberücksichtigt dabei sind die Aktien aus möglichen Aktienoptionen für die Backstop Gruppe) und damit auf einen Wert von 12 % für die Altaktionäre an Atos, sofern sie sich nicht an der KE beteiligen und von 27,00 % wenn sie sich an der KE beteiligen.
Damit würde sich beim Faktor 5 folgende Beteiligungsstruktur ergeben:
Mit Teilnahme Altaktionäre an KE:
38 % ehemalige Gläubiger
35 % Onepoint
27 % Altaktionäre
Ohne Teilnahme Altaktionäre an KE:
38 % ehemalige Gläubiger
50 % Onepoint und andere
12 % Altaktionäre
Atos | 1,990 €
#784
Nur shorten und Anleihe kaufen, das passt nicht zusammen.
Im übrigen scheint es bei den Anleihen keinen Handel zu geben, oder hast du 100 tsnd , die du einwerfen oder besser rauswerfen kannst?
Atos | 2,053 €
#785
fakt ist wenn das onepoint gebot zieht wird atos danach fast
Atos | 2,055 €
#786
Seh ich auch so. Klar ist meines Erachtens aber auch, dass wahrscheinlich der französische Staat Druck auf die Gläubiger ausüben muss, damit die das Onepoint Angebot mitmachen. Denn es weicht ja doch von der von den Gläubigern präferierten Lösung "wir alles, Aktionäre nix" ab.
Atos | 2,055 €
#787
derzeitige MK von 700 mio ist ja wohl ein
bei verdopplung der aktien durch KE wären wir bei 2 milliarden MK ca wenn die daten stimmen und die schulden sinken.ich sehe eher aufwärtspotential hier.
Atos | 2,053 €
#788
Die derzeitige MK liegt bei 220 Millionen €
Atos | 2,053 €
#789
Mit Faktor 5 meinst Du eine KE zu 10€?
Wo ist in Deiner Rechnung das Geld der Aktionäre, die die KE mitmachen? Das gibt ja auch nochmal zusätzliches EK.
Zitat von muhlan: Das Angebot von Onepoint in Bezug auf den Schuldenschnitt ist meines Erachtens durchaus fair für die Gläubiger: bei einem Umtausch zum fünffachen Kurs der KE würden die Kreditgeber bei einer Post-Refinanzierungs-MK von 10 Milliarden € eine Gewinn 100 % machen, was denke ich eine mehr als angemessene Rendite ist.
Habe das ganze mal theoretisch mittels Iteration berechnet:
[1,9 Milliarden € / (Kurs X * 5)] 6+ 111.416.000 = 50 % der Aktien nach Refinanzierung, die 50 % (da ja Onepoint für 350 Millionen mindestens 35 % der Anteile haben will, habe ich die gesamte KE über 500 Millionen € mit 50 % der Anteile gleich gesetzt) aus der KE über 500 Millionen € werden dann ebenfalls mit diesen Kurs X bewertet. Damit kommt man dann auf einen Wert von € 1,08 pro Aktie (unberücksichtigt dabei sind die Aktien aus möglichen Aktienoptionen für die Backstop Gruppe) und damit auf einen Wert von 12 % für die Altaktionäre an Atos, sofern sie sich nicht an der KE beteiligen und von 27,00 % wenn sie sich an der KE beteiligen.
Damit würde sich beim Faktor 5 folgende Beteiligungsstruktur ergeben:
Mit Teilnahme Altaktionäre an KE:
38 % ehemalige Gläubiger
35 % Onepoint
27 % Altaktionäre
Ohne Teilnahme Altaktionäre an KE:
38 % ehemalige Gläubiger
50 % Onepoint und andere
12 % Altaktionäre
Atos | 2,014 €
#790
Zitat von DeinARZT: Interessante Berechnung. So ganz verstehe ich sie aber noch nicht.
Mit Faktor 5 meinst Du eine KE zu 10€?
Wo ist in Deiner Rechnung das Geld der Aktionäre, die die KE mitmachen? Das gibt ja auch nochmal zusätzliches EK.
Zitat von muhlan: Das Angebot von Onepoint in Bezug auf den Schuldenschnitt ist meines Erachtens durchaus fair für die Gläubiger: bei einem Umtausch zum fünffachen Kurs der KE würden die Kreditgeber bei einer Post-Refinanzierungs-MK von 10 Milliarden € eine Gewinn 100 % machen, was denke ich eine mehr als angemessene Rendite ist.
Habe das ganze mal theoretisch mittels Iteration berechnet:
[1,9 Milliarden € / (Kurs X * 5)] 6+ 111.416.000 = 50 % der Aktien nach Refinanzierung, die 50 % (da ja Onepoint für 350 Millionen mindestens 35 % der Anteile haben will, habe ich die gesamte KE über 500 Millionen € mit 50 % der Anteile gleich gesetzt) aus der KE über 500 Millionen € werden dann ebenfalls mit diesen Kurs X bewertet. Damit kommt man dann auf einen Wert von € 1,08 pro Aktie (unberücksichtigt dabei sind die Aktien aus möglichen Aktienoptionen für die Backstop Gruppe) und damit auf einen Wert von 12 % für die Altaktionäre an Atos, sofern sie sich nicht an der KE beteiligen und von 27,00 % wenn sie sich an der KE beteiligen.
Damit würde sich beim Faktor 5 folgende Beteiligungsstruktur ergeben:
Mit Teilnahme Altaktionäre an KE:
38 % ehemalige Gläubiger
35 % Onepoint
27 % Altaktionäre
Ohne Teilnahme Altaktionäre an KE:
38 % ehemalige Gläubiger
50 % Onepoint und andere
12 % Altaktionäre
Ich habe die angestrebte Beteiligung von 35% Post Refinanzierung von Onepoint für 350 Millionen und die 150 Millionen die die bisherigen Aktionäre beisteuern sollen zusammen genommen und für die 500 Millionen dann ein Beteiligung von 50% Post Refinanzierung angenommen. Der Kurs für die KE wäre dann € 1, 08 und für den Debt for Equity Swap bei Faktor 5 wäre der Kurs dann entsprechend 5,40 €
Atos | 2,003 €
#791
Falls die Altaktionäre nicht neu mitzeichnen werde, sehen die beiden anderen Vorschläge die Altaktionäre verwässert auf, also haltet mal Geld bereit:
Kretinsky: Weniger als 1%
Gläubiger: 0,1%
Ich bleibe dabei, dass die Anleihe das bessere Instrument ist
Atos | 2,015 €
#792
10 cent? eine KE unter 1 euro ist nicht möglich
Atos | 2,015 €
#793
Zitat von SGL210: wenn ich mal mitspekulieren darf würde ich erwarten, dass Onepoint nicht mehr als 10c pro Aktie zahlen wird
Falls die Altaktionäre nicht neu mitzeichnen werde, sehen die beiden anderen Vorschläge die Altaktionäre verwässert auf, also haltet mal Geld bereit:
Kretinsky: Weniger als 1%
Gläubiger: 0,1%
Ich bleibe dabei, dass die Anleihe das bessere Instrument ist
Wozu spekulieren? Schau Dir doch einfach das Angebot von Onepoint und berechne die mögliche Verwässerung. Dann können wir wenigstens die Ergebnisse vergleichen anstatt mit geratenen Kursen zu arbeiten
Atos | 2,015 €
#794
Das hast Du mehr mals gesagt.
Nicht gesagt hast Du, wie Du
a) aus einem illiquiden "Handel" der nur aus Taxen besteht, aber keinerlei Umsatz, reale Stücke beziehst und
b) eine kleine Stückelung, von sagen wir wenigstens 5000 € pro Trade hinbekommst.
Das Du selber auch NICHT kaufst (und auch niemand sonst), das sehen wir daran, dass es kein Umsatz in den öffentlichen Statistiken gibt.
Es gab vor Monaten 2-3 Trades. Die hatten den Kurs runtergezogen.
Das ist also alles Fiktion und Träumerei.
Atos | 2,015 €
#795
Zitat von muhlan:Zitat von SGL210: wenn ich mal mitspekulieren darf würde ich erwarten, dass Onepoint nicht mehr als 10c pro Aktie zahlen wird
Falls die Altaktionäre nicht neu mitzeichnen werde, sehen die beiden anderen Vorschläge die Altaktionäre verwässert auf, also haltet mal Geld bereit:
Kretinsky: Weniger als 1%
Gläubiger: 0,1%
Ich bleibe dabei, dass die Anleihe das bessere Instrument ist
Wozu spekulieren? Schau Dir doch einfach das Angebot von Onepoint und berechne die mögliche Verwässerung. Dann können wir wenigstens die Ergebnisse vergleichen anstatt mit geratenen Kursen zu arbeiten
Ausserdem sind die Anleihen in Deutschland mangels Basisinformationsblatt nicht handelbar
Atos | 2,015 €
#796
Dann wundern mich die 2-3 Trades, die vor Monaten mal stattgefunden haben.
Aber vielleicht gilt die Regel "Basisinformationsblatt" auch nur für Privatanleger.
Egal. Alles nur Fiktion und Träumerei.
Die Anleihen sind in festen Händen (von vermutlich institutionellen Investoren). Die geben die nicht her. Denen wird auch der (fiktive) Kurs egal sein.
Atos | 2,015 €
#797
Zitat von DeinARZT:
Dann wundern mich die 2-3 Trades, die vor Monaten mal stattgefunden haben.
Aber vielleicht gilt die Regel "Basisinformationsblatt" auch nur für Privatanleger.
Egal. Alles nur Fiktion und Träumerei.
Die Anleihen sind in festen Händen (von vermutlich institutionellen Investoren). Die geben die nicht her. Denen wird auch der (fiktive) Kurs egal sein.
Ja, gilt nur für Privatanleger, EU sei Dank
Atos | 2,015 €
#798
Wirtschaftlich macht das Atos Angebot für Atos und alle Stakeholder am meisten Sinn, die Gläubiger dürften es dennoch ohne Druck vom französischen Staat nicht akzeptieren, da es ihnen keine maximal Überrendite zu Lasten der Aktionäre bietet. Aber ich denke der französische Staat wird hier nicht Überrenditen für Gläubigern den Vorzug geben. Hinzu kommt ,dass das Angebot von EPEI wegen der Beteiligten Investoren abgelehnt wird, letztes Jahr war ja nicht einmal eine Minderheitsbeteiligung an Eviden durch EPEI gewünscht. Und das Angebot der Gläubigergruppe ist mehr ein Rahmenangebot, das auf einen Ankerinvestor baut, den die Gruppe noch nicht einmal vorweisen kann.
Atos | 2,015 €
#799
Atos | 1,997 €
#800
Aktuell kaum Umsatz in der Aktie, aber es ist tatsächlich merkwürdig, dass sich der Kurs bei 2 € scheinbar festgesetzt hat.
Was für die Altaktionäre übrig bleibt, hängt zum einen davon ab, welches Angebot weiterverfolgt wird und zum anderen zu welchen Kursen die KE und der Schuldentausch durchgezogen wird.
Atos | 2,003 €
#801
Atos | 2,076 €
#802
Kann Dir keiner beantworten, hängt von Deinem Risikoprofil ab. Auf jeden Fall aktuell sehr hohes Risiko, da niemand weiß, welches Angebot akzeptiert wird und welchen Anteil am Unternehmen die Altaktionäre am Ende halten werden
Atos | 2,076 €
#803
https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/ki-boom-besser-als…
Atos | 2,094 €
#804
Atos | 2,105 €
#805
Na,,,,Sperre überlebt? Aber trotzdem weiter so depressiv. Draußen scheint die Sonne - ist gesund.
Atos | 2,105 €
#806
Atos | 2,086 €
#807
Atos | 2,134 €
#808
Zitat von MisterGoodwill: Wobei Eutelsat auch etwas vom Meme Stock Effekt profitieren konnte 🤣🤣🤣 Wenn die Atos Mitarbeiter jetzt alle ihr Gehalt in Atos investieren, den Schrott auf 30 Euro hochjagen weil die Shorties wegen Margin Calls covern müssen, dann könnte Atos die Mega KE ohne brutale Verwässerung hinbekommen und hätte auch eine viel bessere Verhandlungsposition bei der Zerschlagung und könnte so mit den guten Assets überleben. 🤣🤣🤣
Dann mal ran ans Reddit Forum
Atos | 2,077 €
#809
Atos | 2,100 €
#810
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-05/6224298…
Atos | 2,099 €
#811
angenommen ich bin etwas risikofreudig. Meint ihr es würde sich jetzt noch lohnen oder besser die Finger davon lassen?
Atos | 2,099 €
#812
Das entscheidest nur DU selber.
Atos | 2,109 €
#813
Mit der Bitte um Anständige Kommunikation
was Du hier schreibst gehört sich nicht!! Pessimisten sind keine gestörte Menschen.
So long
only
Die Pessimisten sind kluge Leute mit verdorbenem Magen:
Sie rächen sich mit dem Kopf für ihre schlechte Verdauung.
Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Quelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November – Dezember 1878
Atos | 2,109 €
#814
Zitat von onlythebest: Die Pessimisten sind kluge Leute mit verdorbenem Magen:
Sie rächen sich mit dem Kopf für ihre schlechte Verdauung.
Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Quelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November – Dezember 1878
Nietzsche war gut 😎
Den Aufruf zum Respekt vor der Gegenmeinung unterstütze ich.
Atos | 2,150 €
#815
https://www.leerverkauf.de/
Atos | 2,119 €
#816
Atos | 2,139 €
#817
Atos | 2,090 €
#818
Zitat von muhlan: Wahrscheinlich spielt das keine Rolle, aber meiner Meinung nach kann es nicht im Interesse der Regierung im Frankreich sein, dass sich so kurz vor der Europawahl die Gläubiger (hauptsächlich Hedge Fonds und Banken) Atos auf Kosten der Aktionäre unter den Nagel reißen und am Ende Gewinne von mehreren 100% machen, da Atos wahrscheinlich doch noch viele französische Kleinanleger als Aktionäre hat.
Hinzu kommt, dass viele der Gläubiger Fonds wahrscheinlich die Aktie massiv leer verkauft haben und für das niedrige Kursniveau mit verantwortlich sind, welches von denselben Gläubigern dann als Beleg für die Wertlosigkeit des Eigenkapitals genommen wird.
Atos | 2,090 €
#819
Hinzu kommt, dass viele der Gläubiger Fonds wahrscheinlich die Aktie massiv leer verkauft haben und für das niedrige Kursniveau mit verantwortlich sind, welches von denselben Gläubigern dann als Beleg für die Wertlosigkeit des Eigenkapitals genommen wird.
Atos | 2,090 €
#820
Atos | 2,094 €
#821
Atos | 2,094 €
#822
Ich bräuchte schon 10 Euro.
Atos | 2,094 €
#823
Atos | 2,099 €
#824
Atos | 2,071 €
#825
Atos | 2,071 €
#826
Richtig, jetzt ist nur die Frage, ob sich das für alle Stakeholer beste Onepoint Angebot, welches auch wirtschaftlich am meisten Sinn macht, durchsetzt oder die Gläubiger versuchen, ihr "Angebot", welches wenig substantielles außer "wir alles ihr nix" enthält, um jeden Preis durchzusetzen.
Atos | 2,090 €
#827
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/D…
Atos | 2,090 €
#828
Zitat von tagchen: EZB soll mit 20 % größter Gläubiger von Atos sein:
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/D…[/quote
Bin mir nicht sicher, ob das gut oder schlecht ist. Die EZB selber kann sich wahrscheinlich nicht so einfach an einer Restrukturierung beteiligen, aber sie könnte wahrscheinlich die Anleihen zum Marktwert etwa an ATOS verkaufen oder einer Laufzeitverlängerung zustimmen (meines Erachtens am wahrscheinlichsten). Einen Umtausch der Anleihen in Aktien ist der EZB meines Wissens nicht erlaubt, aber bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich so ist.
Atos | 2,088 €
#830
Denke auch damit wird es EP schwer haben, da kein französischer Verbleib garantiert und die am Ende doch nur filettieren werden.
Wenn die dritte Gruppe wirklich einen französischen Ankeraktionär haben wollen, bleibt ja nur das Angebot von Layani, einen besseren Ankeraktionär werden sie nicht finden. Dann müssen die Gläubiger aber bereit sein, von ihren Maximalforderungen abzurücken.
Atos | 2,084 €
#831
Atos | 2,084 €
#832
https://www.institutional-money.com/news/maerkte/headline/we…
Könnte bei Atos auch kommen, wenn die Refinanzierung endlich umgesetzt wurde ohne dass die Aktionäre vollständig enteignet wurden
Atos | 2,037 €
#833
Zitat von muhlan:
https://www.institutional-money.com/news/maerkte/headline/we…
Könnte bei Atos auch kommen, wenn die Refinanzierung endlich umgesetzt wurde ohne dass die Aktionäre vollständig enteignet wurden
Hoffen wir es. Müsste dann von 2 auf 10 Euro gehen.
Atos | 2,037 €
#834
Atos | 2,037 €
#835
Atos | 2,120 €
#836
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-05/6232520…
Atos | 2,077 €
#837
Zitat von muhlan: Bei Adler für die angedachte massive Verwässerung zu einem Anteil der Altaktionäre von 25% am Unternehmen, massive Verwässerung bedeutet eben nicht immer nur 1% für die Altaktionäre:
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-05/6232520…
Welcher Anteil für die Altaktionäre ist denn bei Atos realistisch?
Atos | 2,077 €
#838
Zitat von tagchen:Zitat von muhlan: Bei Adler für die angedachte massive Verwässerung zu einem Anteil der Altaktionäre von 25% am Unternehmen, massive Verwässerung bedeutet eben nicht immer nur 1% für die Altaktionäre:
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2024-05/6232520…
Welcher Anteil für die Altaktionäre ist denn bei Atos realistisch?
Dazu werden wir hoffentlich Ende nächster Woche mehr erfahren
Atos | 2,077 €
#839
Atos | 2,067 €
#840
Hast Du einen link zu der Meldung?
Atos | 2,067 €
#841
Atos | 2,067 €
#842
https://www.lesechos.fr/tech-medias/hightech/atos-david-laya…
Atos | 2,067 €
#843
Zitat von SGL210: kam auf Bloomberg. Quelle "Les Echos"...
https://www.lesechos.fr/tech-medias/hightech/atos-david-laya…
Vielen Dank für den Link, sieht damit für mich aber so aus, als würde das Onepoint Angebot gewinnen, was Sinn macht, da es wirtschaftlich für alle Beteiligten das sinnvollste Angebot ist. Dann hoffe ich mal dass wir am Freitag konkrete Zahlen hinsichtlich Verwässerung bekommen.
Kretinsky manövriert sich derweil immer weiter ins Abseits mit seinen Leaks, in denen er Atos schlecht redet:
",... Hélène Bourbouloux, the court-appointed mediator overseeing Atos SE’s talks with stakeholders, sent a letter warning about potential consequences for leaks after comments about the talks appeared in the French press.
“The incessant communications on the dossier and the leaks of information have a deleterious impact on the already unstable environment of the group and hinder the smooth running of the discussions, which I remind you are taking place within the framework of a conciliation procedure with a strict obligation of confidentiality,” Bourbouloux said in a letter sent to parties involved in the talks that was seen by Bloomberg.
“Any deterioration of the situation caused by the disclosure of confidential information will be very detrimental and could lead to the liability of the persons concerned,” she said.
Atos, once a star of the French tech scene that’s fallen into trouble with upcoming debt payments, is seeking to reach a deal by the end of the month that would inject fresh funds. The company is considering competing proposals from billionaire Daniel Kretinsky and David Layani’s OnePoint as well as a group of creditors. Kretinsky’s spokesperson was quoted in French newspaper Le Figaro this week warning about the dire straights Atos’ business is in and saying the company is “falling off a cliff.. ... "
Mediator for France's Legacy Tech Firm Warns Against Leaks https://www.bloomberg.com/news/articles/2024-05-23/atos-medi…
Atos | 2,000 €
#844
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/L…
Atos | 1,998 €
#845
Zitat von muhlan: Wenn der französische Staat die IT für Atomkraftwerke auch noch kauft um so besser:
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/L…
"Der Geschäftsbereich von Atos, der sich mit IT-Systemen für Atomkraftwerke befasst, darf im Rahmen der derzeitigen Umstrukturierungsbemühungen nicht in die Hände eines ausländischen Investors fallen, sagte der französische Finanzminister Bruno Le Maire am Dienstag."
Wir sind ein freier Markt. Atos sollte auch die Chinesen fragen, ob sie das kaufen wollen und was sie dafür bieten würden. 😎
Das ist der Grund, weshalb Atos meines Erachtens nicht insolvent gehen kann. Bei einer Insolvenz erhält der Meistbietende das Geschäft. Und nur der.
Also wird sich der Staat möglichst VORHER absichern müssen. Es könnte andernfalls sehr sehr teuer und skandalös werden.
Atos | 1,982 €
#846
Atos | 1,949 €
#847
Atos | 1,948 €
#848
Ja, zumindest war heute die Deadline. Aber der Tag ist ja noch nicht zu Ende. Kann mir auch vorstellen, dass sie sagen, mit welchem Angebot sie weiter machen wollen, aber die Details noch finalisiert werde müssen und daher dazu erst nächste Woche was kommt.
Atos | 1,949 €
#849
Deshalb sollte Atos zweigleisig fahren und mit China in Verhandlung treten.
BASF geht ja auch nach China, weil die Deutsche Regierung zu wenig für den Standort Deutschland getan hat. Ich kann mir vorstellen, dass man nun überlegt, wie man BASF doch noch halten kann.
Das wäre auch bei Atos der Fall, wenn Atos mal Alternativen zu Frankreich eröffnen würde.
Atos | 1,960 €
#850
Atos | 1,850 €
#851
Entweder ist was durchgesickert oder einige werfen ihre Aktien, da immer noch keine Nachrichten zur Refinanzierung
Atos | 1,831 €
#852
Atos | 1,831 €
#853
Atos | 1,806 €
#854
Atos | 1,806 €
#855
FINAL SHOWDOWN BETWEEN DAVID LAYANI AND DANIEL KRETINSKY FOR THE TAKEOVER OF ATOS
Matthieu Pechberty
05/31/2024 at 13:57
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Atos: final negotiations
The founder of Onepoint is negotiating alone with some of the IT services group's creditors. But the Czech billionaire is trying to make a strong comeback with a final meeting on Friday afternoon.
David Layani is trying to keep the upper hand in the Atos takeover battle. The founder of Onepoint has been in the lead since Wednesday, holding one-on-one talks with some of the IT services group's creditors. These are investment funds holding 2.4 billion euros in bonds, i.e. half of the total debt of 4.9 billion euros. The other half is in the hands of banks.
Only three funds are leaders in this group: D.E. Shaw, Fidera and Boussard & Gavaudan, with a combined total of almost €1 billion. According to his entourage, David Layani is also negotiating with a number of foreign banks, including Santander and Commerzbank. The German bank is the most important, with a claim of around 300 million euros.
“We're a force to be reckoned with,” says one of Atos Origin's close contacts, who is confident of reaching an agreement by the end of the weekend.
According to our information, Atos plans to convene its board of directors on Friday, Saturday and Sunday, before making its decision public on Monday morning.
Where does the founder of Onepoint fit in?
David Layani is on the offensive. At his “grand oral” last Wednesday, he aligned himself with the creditors' demands. He now proposes to write off only 2.8 billion euros of debt, compared with the initial 3.2 billion. In “offering” this effort to Atos' creditors, he had to agree to reduce his stake in the company. He should now hold around 25-30% of the capital, rather than the 30-35% held by his ally Walter Butler. The two men are to invest 350 million euros.
By converting their bonds into capital, these Atos creditors will have just over a third of the capital. Layani is not the master of the game,” assures an insider. It's the creditors who are taking over the company, with him.” They are also discussing the future governance of Atos with the founder of Onepoint.
Creditors are blowing hot and cold over David Layani's position. They refuse to allow him to be CEO as he had presented in his offer. He will therefore be headed by a president.
A creditors' representative assures us: “His role is to be CEO, to define strategy. But he won't be the one to carry out the restructuring.”
His partner, Helen Lee Bouygues, could become head of operations to lead Atos' turnaround. She has been associated with David Layani for six months and sits alongside him on the Group's Board of Directors as a representative of Onepoint, which holds 11% of the capital. She is well known for her work on the restructuring of Conforama and CGG.
As late as Friday, creditors were still hesitant about this governance scheme. Some of them don't want David Layani to run Atos,” says a person close to the group. And they're already looking at outside recruitment.” An alternative plan that would see him present only on the Board of Directors.
Last-chance meeting for Daniel Kretinsky
Opposite him, Daniel Kretinsky is playing the game with his “back of the court” style. This Friday afternoon, he is due to take another oral presentation before the Atos Board of Directors and the insolvency administrator, Hélène Bourbouloux. He will present his latest financial efforts.
According to our information, the bondholders are now refusing to talk to him. In fact, they were not present at his presentation on Wednesday, when Daniel Kretinsky himself presented his project. The Czech billionaire gave a rather dark and pessimistic speech on Atos' situation in order to “wake up the creditors who don't realize how bad the company is doing”, according to one of his close friends.
Daniel Kretinsky has improved his financial offer, as BFM Business revealed, on three main points. In particular, he has eased up a little on debt forgiveness, deemed far too onerous by Atos' creditors. He now proposes to reduce it by 3.7 billion euros, compared with 4 billion euros up to now. It's a complex system that depends on the funds that creditors reinvest alongside Atos,” explains a source present at the meeting. They'll get some money back, but above all, their loans will gain a guarantee on Atos' assets, which will make them more valuable.”
Banks still hesitating
The Czech businessman's offer does, however, include almost a billion more in debt forgiveness than David Layani's. “But he's investing twice as much as David Layani. “But he's investing twice as much as David Layani,” retorts a source close to Atos, who is rather favorable to his project. Daniel Kretinsky is ready to invest 700 million euros in capital, compared with 600 million previously.
But last Wednesday, he tried above all to seduce creditors by sharing the capital gains with them. He is now proposing to return 50% of the profits from the sale of a subsidiary, compared with 40% up to now. This payment would be triggered from a threshold of less than 1.25 billion euros, the one he had set in his first offer. The return to creditors would even rise to 60% or even 70% for higher capital gains.
“His knowledge of the business and his diagnosis of Atos' real situation have sown doubts among certain creditors”, assures a protagonist.
The French banks are receptive to his more financially solid project, and will continue to “perfuse” Atos until the end of the year. However, most are keeping quiet about their intentions. Except for BNP Paribas, which last week slammed its fist down on the table, opposing David Layani's offer as too risky. Again on Wednesday, the bank warned the Atos board and Hélène Bourbouloux that the Onepoint founder's offer was too high in terms of debt.
BNP explained that they wouldn't have to come looking for it in a year's time if Atos defaults again,” sums up one protagonist. Atos can't function without a bank,” adds a BNP insider.
Daniel Kretinsky will be using this pressure again on Friday afternoon. “We're not putting pressure on anyone, we're just giving our vision of the situation”, his entourage soberly replies. His camp will try to turn the creditors around, taking the banks with them. The European Central Bank (ECB), Atos' largest creditor, with 500 million euros in bonds, “will line up behind the winner”, assures a heavyweight in the case.
https://www.bfmtv.com/economie/entreprises/derniere-manche-e…
Atos | 1,760 €
#856
Atos takeover: David Layani nears agreement with creditors
According to our information, an agreement is close to being reached between Atos' creditors and the consortium formed by the French entrepreneur and his partners.
By Nicolas Guarinos
Published on 29/05/2024 at 21h34, updated on 30/05/2024 at 06h06
The road to a takeover of Atos by David Layani seems to be taking shape. According to information in Les Echos and Le Figaro, which Le Point is able to confirm, an agreement is in the process of being reached between, on the one hand, the consortium formed by the French OnePoint (controlled by David Layani), Atos's largest shareholder, and its partners Butler industries and the European Econocom, and, on the other hand, the creditors of the global IT services giant.
According to our information, all holders of the bonds issued by Atos have signed the agreement, and a group of creditor banks representing two-thirds of the bank debt is in discussions to join the deal.
To be sufficiently numerous to seal a takeover by David Layani, the creditors participating in the agreement must bring together two-thirds of Atos' total debt (bank and bond debt combined).
In this case, according to the takeover offer proposed by the consortium, a capital increase of 30% would be carried out. The distribution of this 30% among the consortium members and some of the creditors remains to be defined.
Verdict expected at the end of the week
A few days earlier, some of the creditors, representing more than half of the debt, had agreed to write off 1.8 billion euros of debt, on condition that the future buyer retains the current scope of the group's activities.
With the creditors agreeing to waive a further billion euros of debt, we are now closer to a takeover of Atos by the consortium led by David Layani. Until now, the consortium's offer had consisted of a debt crushing of 3.2 billion euros, which the creditors were not prepared to accept.
On the other hand, the British fund Attestor and Equity Investment, controlled by Daniel Kretinsky, have made an offer. The Czech billionaire continues to acquire French companies, having taken over Casino last March, again with Attestor. This investment fund owns around 100 million euros of Atos' debt.
However, Daniel Kretinsky's offer calls for a debt write-off of at least 4 billion euros, meaning a much greater loss of money for creditors. What's more, Daniel Kretinsky made an initial offer last February, which was rejected at the time, to buy only the Group's outsourcing activities.
Creditors are expected to give their final verdict by the evening of Friday May 31.
https://www.lepoint.fr/economie/reprise-d-atos-david-layani-…
Atos | 1,733 €
#857
Atos | 1,733 €
#858
Atos | 1,684 €
#859
Der gesunde Menschenverstand spricht meines Erachtens für das Onepoint Angebot, allerdings spricht der auch gegen eine Wiederwahl von Trump.
Bleibt nervenaufreiben diese Hängepartie
Atos | 1,729 €
#860
Es kann aber auch sein, dass das ein Fake ist. Ein paar Profis können angesichts der Spannung über den Verlauf der Verhandlungen solch einen Rutsch von irgendeiner Südseeinsel in Sicherheit vor Verfolgung auch auslösen.
Es ist einfach so, dass man die Entscheidung vorher treffen muss, ob man dabei oder nicht dabei ist.
Atos | 1,760 €
#861
Atos | 1,786 €
#862
Atos | 1,770 €
#863
Könnte David Layani als Aktionär nicht bereits andere Angebote verhindern?
Atos | 1,770 €
#864
Ich denke bis Montag vor Börseneröffnung gibt es die Entscheidung
Atos | 1,750 €
#865
Zitat von tagchen: Es sollten einfach alle Vorschläge auf einer Hauptversammlung zur Abstimmung gestellt werden. Dann könnten die Aktionäre das beste Angebot auswählen und die Bieter müssten sich auch gegenüber den Aktionären anstrengen.
Könnte David Layani als Aktionär nicht bereits andere Angebote verhindern?
Uns Aktionäre bleibt im Zweifel der Klageweg.
Vielleicht sollte man sich hier tatsächlich mal kundig machen. Jemand in der SDK?
Atos | 1,750 €
#866
Zitat von tagchen: Es sollten einfach alle Vorschläge auf einer Hauptversammlung zur Abstimmung gestellt werden. Dann könnten die Aktionäre das beste Angebot auswählen und die Bieter müssten sich auch gegenüber den Aktionären anstrengen.
Könnte David Layani als Aktionär nicht bereits andere Angebote verhindern?
Zustimmen müssen die Aktionäre aktuell, denn wir sind ja noch außerhalb eines Insolvenzverfahrens. Keine Ahnung aber, was passiert, wenn nur das Angebot von Daniel Kretinsky zur Wahl steht und die Aktionäre das ablehnen.
Atos | 1,750 €
#867
Zitat von DeinARZT:Zitat von tagchen: Es sollten einfach alle Vorschläge auf einer Hauptversammlung zur Abstimmung gestellt werden. Dann könnten die Aktionäre das beste Angebot auswählen und die Bieter müssten sich auch gegenüber den Aktionären anstrengen.
Könnte David Layani als Aktionär nicht bereits andere Angebote verhindern?
Uns Aktionäre bleibt im Zweifel der Klageweg.
Vielleicht sollte man sich hier tatsächlich mal kundig machen. Jemand in der SDK?
Gibt wohl in Frankreich eine Vereinigung von Atos Kleinaktionären, die im Zweifelsfall wohl klagen dürften:
https://udaac.org/
Atos | 1,810 €
#868
"Atos: „David Layani hat das beste Profil, um die Gruppe zu retten“, sagen Mitarbeiter
Der angeschlagene IT-Riese Atos hat sich bis Freitag, den 31. Mai, Zeit gegeben, um einen Käufer zu nominieren. Zwischen den beiden Kandidaten – dem tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky und dem französischen Geschäftsmann David Layani – haben die Mitarbeiter laut Michel de La Force, Präsident der Gewerkschaft CFE-CGC, bereits die Mehrheit bei Atos gewählt.
Atos-Mitarbeiter warten ungeduldig auf den Namen ihres neuen Chefs.
© Capital - Atos-Mitarbeiter warten ungeduldig auf den Namen ihres neuen Chefs.
Stéphane Barge
Von Stéphane Barge
Leiter der Untersuchung
Kapital: Wer, David Layani oder Daniel Kretinsky, wird von den Mitarbeitern für die Übernahme von Atos favorisiert?
Michel de La Force: Was wir wollen, ist ein Käufer, der sich auf operativer Ebene für ein kohärentes Projekt einsetzt, ein Geschäftsführer, der ein Gespür für die Erwartungen unserer Kunden hat, für die Qualität unserer Dienstleistungen, kurzum jemand, der das Geschäft kennt statt eines Finanziers, der seine Zeit damit verbringt, Mengen an Finanzdaten in einer Excel-Tabelle zu manipulieren. David Layani , der Gründer des IT-Unternehmens Onepoint, scheint eher in dieses Profil zu passen als Daniel Kretinsky .
Was erwarten Mitarbeiter von ihrem zukünftigen Chef?
Die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter möchte die Integrität des Konzerns wahren und eine Zerstückelung vermeiden, wie Daniel Kretinsky es sich vorstellt, und wie Wirtschaftsminister Bruno Le Maire heute Morgen sagte, er sei weiterhin bereit, dies zu akzeptieren. Wir glauben, dass ein Verkauf von Wohnungen dem Unternehmen wichtige Synergien entziehen und es daran hindern würde, seinen Kunden globale Lösungen anzubieten. Das wäre ein großer Fehler. David Layani scheint dem zuzustimmen. Bull-Supercomputer beispielsweise können nicht ohne die Unterstützung anderer Abteilungen des Konzerns funktionieren.
Denken Mitarbeiter, dass sie einem Sozialplan entkommen?
Daniel Kretinsky hat bereits angedeutet, dass eine Umstrukturierung unumgänglich sei, David Layani sagte, er werde versuchen, den Schaden zu begrenzen. Ich bin nicht naiv, ich sage nicht, dass es beruhigender ist, aber ich höre trotzdem lieber jemanden sagen, dass der Schaden begrenzt werden muss. Die Krise, die wir erleben, wird sich auf die eine oder andere Weise auf die Belegschaft auswirken, aber das Ausmaß lässt sich nur schwer abschätzen. Darüber hinaus gibt es keine Hinweise darauf, dass ein PSE (Beschäftigungsschutzplan) erforderlich sein wird. Andere, weniger brutale Modalitäten könnten umgesetzt werden, wie etwa freiwillige Austritte oder progressive Rentensysteme. Das Durchschnittsalter liegt bei über 40 Jahren und Menschen, die wegziehen, laufen Gefahr, Schwierigkeiten bei der Suche nach einer neuen Unterkunft zu haben.
Sind Mitarbeiter nicht bereits versucht, sich woanders umzusehen?
Insbesondere bei den rund 11.000 französischen Mitarbeitern unserer Gruppe, die weltweit insgesamt rund hunderttausend Mitarbeiter beschäftigt, zeichnet sich ein Blutsturz ab. Die Handwerker machten sich auf den Weg zum Wettbewerb, müde von der Instabilität des Geschäfts. Wir müssen dem ein Ende setzen, wir warten darauf, dass Madame Bourbouloux, die Gerichtsverwalterin, uns sehr schnell den Namen des neuen Käufers bekannt gibt, damit die Geschäfte eingeleitet werden können. Den Mitarbeitern reicht es, sie erleben es als echte psychische Belastung. Wenn sie morgens aufstehen, wollen sie wissen, für wen und für welches Projekt sie arbeiten werden. Das geht schon seit zwei Jahren so, es ist Zeit, es zu beenden."
https://www.capital.fr/economie-politique/atos-david-layani-…
Atos | 1,810 €
#869
Also nur für den Bereich Software für Atomkraftwerke sollen es wohl 300 Millionen € sein:
https://www.silicon.fr/atos-bruno-le-maire-evoque-edf-rachat…
Atos | 1,810 €
#870
Atos | 1,810 €
#871
Zitat von muhlan:
Also nur für den Bereich Software für Atomkraftwerke sollen es wohl 300 Millionen € sein:
https://www.silicon.fr/atos-bruno-le-maire-evoque-edf-rachat…
Gleichzeitig hat Worldgrid wohl einen Buchwert von 32 Millionen, was zu einem erheblichen Gewinn führen würde, mit entsprechend positiven Auswirkungen auf das Eigenkapital.
Atos | 1,811 €
#872
Auch wenn ich die Anleihe der Aktie weiterhin vorziehe, möchte ich mich für Deine Mühe bedanken. Diese Artikel hätte ich ohne dich nicht gefunden!
Top und dank!
Atos | 1,803 €
#873
Die Anleihe macht sicherlich Sinn, leider kann man die Dank EU als Privatanleger nicht kaufen
Atos | 1,803 €
#874
Atos | 1,803 €
#875
Atos | 1,803 €
#876
Ich finde es bedenklich, dass BNP (als eine der Geschäftsbanken von Kretinskij) einfach behauptet, dass angeblich nur das Angebot von Kretinskij Atos retten kann, ohne zu spezifizieren wieso das mit dem Onepoint Angebot nicht gehen sollte, insbesondere unter der Berücksichtigung möglicher Erlöse aus den Verkäufen von Unternehmensteilen an französische Staatsunternehmen. Auch dass Kretinski mit seinen Aussagen, es gehe Atos angeblich noch viel schlechter als alle wissen, Atos erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen kann, spricht nicht gerade für ihn als seriösen Investor. Der wird Atos filettieren und verkaufen und einen ordentlichen Reibach zu Lasten aller anderen Stakeholder machen.
Aber jetzt können wir eh nur abwarten und schauen was am Montag passiert.
Atos | 1,803 €
#877
Wahrscheinlich haben beide Seiten ihre Angebot nochmal nachgebessert, um die Gläubiger zu überzeugen. Die angepassten Konditionen dürften aber nicht zum Vorteil der Altaktionäre ausgestaltet sein.
Atos | 1,803 €
#878
Du hast aber keine Anleihen.
Es gibt KEINEN Umsatz.
Niemand hat die Anleihen, außer ein paar Instis, die sie aber nicht rausrücken.
Du erzählst uns seit März immer wieder die gleiche Geschichte. Ist Dir langweilig?
Atos | 1,803 €
#879
Zitat von muhlan: Ich finde es bedenklich, dass BNP (als eine der Geschäftsbanken von Kretinskij) einfach behauptet, dass angeblich nur das Angebot von Kretinskij Atos retten kann, ohne zu spezifizieren wieso das mit dem Onepoint Angebot nicht gehen sollte, insbesondere unter der Berücksichtigung möglicher Erlöse aus den Verkäufen von Unternehmensteilen an französische Staatsunternehmen. Auch dass Kretinski mit seinen Aussagen, es gehe Atos angeblich noch viel schlechter als alle wissen, Atos erheblichen wirtschaftlichen Schaden zufügen kann, spricht nicht gerade für ihn als seriösen Investor. Der wird Atos filettieren und verkaufen und einen ordentlichen Reibach zu Lasten aller anderen Stakeholder machen.
Aber jetzt können wir eh nur abwarten und schauen was am Montag passiert.
Bei Atos käme nur die Aufspaltung in Atos und Eviden in Betracht (eventuell noch Cyber Security). Noch kleinere Einheiten dürften es am Markt schwer haben, da Atos nur für Großunternehmen arbeitet und die auch Ansprechpartner für alle möglichen Themen haben wollen, damit sie nicht mit tausend Zulieferern agieren müssen.
Kretinski hat gar kein Interesse an Atos sondern will abkassieren. Genauso wie bei Thyssen Krupp.
Atos | 1,803 €
#880
"Angebote für Smart Energy und Worldgrid liegen vor und werden angeschaut"...
Atos | 1,800 €
#881
https://www.bfmtv.com/economie/atos-hesite-a-se-vendre-a-dav…
Atos | 1,722 €
#882
Atos wird am Ende wahrscheinlich sehr gut dastehen und die Gläubiger werden Renditen von 100 % + einfahren und alles mal wieder zu Lasten der Altaktionäre. Die größte Frechheit ist, dass die Verkaufserlöse vom französischen Staat von beiden Angeboten so behandelt werden, als existierten sie nicht, obwohl diese die Nettoverschuldung erheblich reduzieren würden
Atos | 1,603 €
#883
Wo kann ich die genaue aktuelle Zahl nachlesen?
Ich finde dazu nichts.
Atos | 1,485 €
#884
Neue Vorschläge Atos
https://atos.net/en/investors
oder direkt das neue Onepoint Angebot: https://atos.net/wp-content/uploads/2024/06/Revised-Offer-_-…
dort z.B. auf Seite 24 von 41
Frage wäre nun lediglich, inwiefern Altaktionäre an der neuen Kapitalerhöhung mitzeichnen können, um am Aufschwung evtl. doch zu partizipieren. Ein Großteil der neuen Kapitalerhöhung wird sicher reserviert sein (hab es bis jetzt nur alles überflogen)...
Atos | 1,490 €
#885
Ob der Kapitalschnitt 1:10, 1:100 oder 1:1000 ist, ist (bis auf die Frage der Überhangstücke) nicht wichtig. Denn es bleibt das Recht auf vollständigen Bezug der neuen Aktien.
Für eine Enteignung bedürfe es eines Insolvenzantrages.
Der "Ausschluss" eines Bezugsrechtes entspräche einer Enteignung und steht rechtlich auf unsicherem Boden. Solange Atos zahlungsfähig ist, kann sich hier niemand die Firmenanteile einverleiben.
Leider ist es so, dass dieses Vorgeplänkel teil des Geschäfts ist. Die ganze Debatte zieht den Kurs immer weiter runter. Das macht die neuen Aktien billiger.
Wir hätten bessere Karten, was den Kaufpreis der neuen Aktien (und damit unser Bezugsrecht) betrifft, wenn der Kurs einfach starr bei 10,-€ geblieben wäre.
Wenn das Geplänkel über mehrere Monate geht, dann wird man einfach sagen. wir nehmen für die Neuen Aktien den Durchschnittskurs der letzten drei Monate.
Dass der tiefe Kurs im wesentlichen nur wegen der Debatte um die Kapitalmaßnahmen erzeugt wurde... das interessiert dann niemanden mehr.
Atos | 1,390 €
#886
Eben dafür müsste es eine Rechtsgrundlage geben. Welche soll das sein?
Atos | 1,420 €
#887
Ich halte es für einen Skandal, wenn nicht sogar Untreue, dass in der Mitteilung gar nicht auf die Aktionäre eingegangen wird und der Fokus auf den Belangen der Kreditgeber liegt. Das Management muss AUSSCHLIESSLICH die Interessen er Aktionäre vertreten und muss das bestmögliche herausholen.
Atos | 1,410 €
#888
Zitat von tagchen: Ich habe auch mit 85% Verlust verkauft.
Ich halte es für einen Skandal, wenn nicht sogar Untreue, dass in der Mitteilung gar nicht auf die Aktionäre eingegangen wird und der Fokus auf den Belangen der Kreditgeber liegt. Das Management muss AUSSCHLIESSLICH die Interessen er Aktionäre vertreten und muss das bestmögliche herausholen.
Sobald ich verkauft habe, steigt allerdings fast immer der Kurs.
Atos | 1,410 €
#889
"Existing shareholders will be heavily diluted (circa 99 .9%) as a result of the debt-to-equity swap (subject to the exercise of any preferential subscription right)."
Das ist ein Skandal. Hier wird die Firma "gestohlen": Nichts anderes. Hoffentlich lehnen die Aktionäre das ab.
Atos | 1,390 €
#890
Ob man jetzt unbedingt die restlichen 15% retten muss, bevor die Entscheidung über ein Bezugsrecht der Neuen gefallen ist.... nun ja, das muss jeder für sich entscheiden.
25% Restbetrag aufgrund Verlustverrechnung mit Gewinnen hat man ja immer sicher
Atos | 1,390 €
#891
Zitat von tagchen: Auf Seite 15 steht:
"Existing shareholders will be heavily diluted (circa 99 .9%) as a result of the debt-to-equity swap (subject to the exercise of any preferential subscription right)."
Das ist ein Skandal. Hier wird die Firma "gestohlen": Nichts anderes. Hoffentlich lehnen die Aktionäre das ab.
Naja,,,, auch wenn ich ebenso glaube wie Du, dass die uns abzocken wollen, ist es doch so, dass dieser Satz überhaupt nichts aussagt.
Verwässerung gegen Schuldentilgung.... ist erstmal fair.
Es steht und fällt mit der Frage, wie hoch das bewertet wird.
Atos | 1,404 €
#892
Genau das ist doch der Punkt. Die Firma müsste doch bei einem Umsatz von über 10 Mrd. Euro nach Abzug der Schulden mindestens noch 1-2 Milliarden Euro wert sein. bei einer Gewinnspanne von realistischen 7,5 % wäre die faire Marktkapitalisierung bei einem geringen KGV von 10 doch ca. 7,5 Mrd. Euro. Also grob 10-20 Euro pro Aktie nach Abzug der Schulden. Die 20 Euro pro Aktie wollte doch sogar vor Kurzem noch der Milliardär zahlen.
Atos | 1,399 €
#893
"9. New Money EUR 350m to be raised pursuant to a reserved share capital increase4 tobe (equity) funded by an Anchor Investor. [Secondary share placement mechanism for converted creditors to sell shares to existing shareholders at a price above the rights price but below the notional price for the debt conversion tobe considered.]5"
Atos | 1,399 €
#894
So KÖNNTE man das sehen.
Ein neuer Investor (z.B. wer Kredite in Firmenbesitz wandeln will), wird natürlich anders argumentieren...
Er wird sagen die letzten drei Monate hatte Atos eine MK von rund 200 Mio €. Wäre Atos mehr wert, wäre die MK höher gesesen. Wenn ich (der Kreditgeber) auf z.B. 400 Mio Kredit verzichte, dann will ich dafür einen Anteil von 66% an Atos haben und die Altaktionäre bekommen 33%. Atos wäre dann 600 Mio (400 Mio Kredit in EK gewandelt plus 200 Mio MK = neue MK 600 Mio) wert.
Möglicherweise wird das Treiben hier ein Fall für die Gerichte, falls die Diskrepanz zu einer oder anderen Interessensseite zu groß werden sollte.
Atos | 1,396 €
#895
Zitat von tagchen: Es steht dort auch noch:
"9. New Money EUR 350m to be raised pursuant to a reserved share capital increase4 tobe (equity) funded by an Anchor Investor. [Secondary share placement mechanism for converted creditors to sell shares to existing shareholders at a price above the rights price but below the notional price for the debt conversion tobe considered.]5"
Inwieweit das zulässig ist, müssen vermutlich Anwälte bzw. Gerichte klären.
Atos | 1,390 €
#896
Atos | 1,376 €
#897
Zitat von goetz12: Der Gedanke hinter dem niedrigen Kurs ist der: nur wer jetzt dabei bleibt und zusätzliches Kapital nachschiesst, hat in einigen Jahren die Chance eine Ernte einzufahren. Die Firma ist ziemlich unten durch, da kann man es niemand verübeln, wenn der neue "Investor" die Altaktionäre weitgehend ausbooten will, denn das Risiko und die Arbeit hat er.
So ist es. Deshalb ist die Frage, ob die Firma wirklich nachhaltig umstrukturiert wird, wichtiger, als die genaue Höhe des Kapitalschnitts.
Nichtsdestotrotz dürfen wir uns nicht die Butter vom Brot klauen lassen. Ich hoffe auf ein Klageverfahren, falls die Altaktionäre benachteiligt werden.
Atos | 1,437 €
#898
Ich würde mir da eher die Frage stellen, ob man die KE mitmacht oder eben nicht.
25% Steuervorteil hat man bei Verkauf ja immer sicher. Auch wenn man zu 1 Cent verkauft.
Atos | 1,429 €
#899
Atos | 1,412 €
#900
Atos | 1,398 €
#901
Der Nominalbetrag ist unwichtig.
Viele AGs haben gar keinen.
Es zählt nur Dein prozentualer Besitzanteil zur Gesamtanzahl der Aktien.
Atos | 1,393 €
#902
Atos | 1,399 €
#903
Atos | 1,391 €
#904
Bin auch raus
Hab heute auch das Handtuch geworfen und meine Aktien verkauft. Sehe gerade keine gute Möglichkeit für ein Comeback, dabei hatte ich nun echt viel Geduld und hab immer mal wieder nachgerechnet. Die Kreditgeber haben aber die Firma nun zurecht in der Hand (Nachrangigkeit des Eigenkapitals) und dürfen daher gerade bestimmen, wie es weitergeht.
Trostpreis - mit 25 k Verlustverrechnung darf ich nun immerhin erstmal einige Monate steuerfrei traden… Hab zwar noch in den nächsten 12 Monaten so 2000 Atos Calloptionen für strike Preise zwischen 2–5 € (jun24–mrz25), aber die werden ziemlich sicher auch verfallen. Allerdings sind die sind so weit aus dem Geld, da bringt verkaufen nix und ich behalte ich erstmal.
Drücke allen noch Investierten die Daumen für ein Wunder!!!
Atos | 1,391 €
#905
Atos | 1,424 €
#906
Atos | 1,360 €
#907
Atos | 1,301 €
#908
Atos | 1,070 €
#909
Atos | 1,128 €
#910
Steht denn fest, dass es eine KE für Altaktionäre eben wird? War die im letzten Angebot von OneOoint nicht optional?
Atos | 1,093 €
#911
Sonst wären wir wirklich, wie hier schon mehrmals geschrieben von anderen, auf dem Klageweg für die Kleinaktionäre.
Aber auch für One-Point, der ist ja sogar Groß-Aktionär.
Atos | 1,060 €
#912
Wer soll denn so etwas beantworten?
Wer solche Frage stellt, ist an der Börse falsch (sorry).
Atos | 1,069 €
#913
Atos | 1,130 €
#915
Atos | 1,190 €
#916
Atos | 1,191 €
#918
Atos | 1,210 €
#919
Atos | 1,132 €
#920
Atos | 1,132 €
#921
Ich warte zu lange mit dem Verkauf. Habe mit Diebold Nixdorf Totalverlust, mit Atos fast Totalverlust (bei 12 Euro gekauft, sollte damals günstig gewesen sein) und bei Microvision habe ich den Lügen der Firma geglaubt und nicht bei 25 Euro verkauft. Jetzt stehen sie bei 1 Euro. Ein paar Gewinne hatte ich auch, aber in zwanzig Jahren höchstens 50 % Gewinn gemacht.
Atos | 1,135 €
#922
Zitat von tagchen:
Ich warte zu lange mit dem Verkauf. Habe mit Diebold Nixdorf Totalverlust, mit Atos fast Totalverlust (bei 12 Euro gekauft, sollte damals günstig gewesen sein) und bei Microvision habe ich den Lügen der Firma geglaubt und nicht bei 25 Euro verkauft. Jetzt stehen sie bei 1 Euro. Ein paar Gewinne hatte ich auch, aber in zwanzig Jahren höchstens 50 % Gewinn gemacht.
Das tut mir leid.
Mit solcher Bilanz sollte man entscheiden, zwischen a) ganz raus aus Aktiengeschäften oder b) grundsätzlich andere Modelle fahren, mit nur geringem Kapitaleinsatz.
Ein erster Schritt wäre (falls b)): wesentlich mehr zu diversifizieren (mind. 30 versch. Aktien im Depot) und erstmal mehr in "solide" Firmen, d.h. Firmen mit langjähriger Dividende, mit Immobilien und Maschinen.
Helfen kann auch, in regionale Firmen zu investieren oder Firmen, die man sieht, mit denen man beruflich zu tun hat bzw. Fachwissen in derem Geschäft hat. Kurz: mehr Bodenständigkeit.
Atos | 1,147 €
#923
Atos | 1,163 €
#924
Atos | 1,163 €
#925
Atos | 1,163 €
#926
Atos | 1,210 €
#927
Atos | 1,207 €
#928
Atos | 1,207 €
#929
https://www.lefigaro.fr/secteur/high-tech/sauvetage-d-atos-l…
Übersetzt mit Google: "Die Seifenoper zur Rettung von Atos geht zu Ende. Nach mehrwöchigen Verhandlungen trifft sich der Vorstand des IT-Konzerns an diesem Montag um 21 Uhr, um endlich zwischen den beiden finanziellen Sanierungsprojekten zu entscheiden. Nach unseren Informationen sollte er sich für das Modell entscheiden, das David Layani , der Chef von OnePoint, in Zusammenarbeit mit Walter Butler und der Econocom-Gruppe trägt. Und lehnen daher das Angebot des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky ab, sofern es nicht zu einer großen Überraschung kommt ."
Atos | 1,208 €
#930
INFO LE FIGARO - Die Direktoren treffen sich um 21.00 Uhr. Sie werden voraussichtlich den Entwurf des OnePoint-Chefs wählen, den die Gläubiger dem des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky vorziehen.
Die Serie um die Rettung von Atos nähert sich ihrem Ende. Nach wochenlangen Verhandlungen tritt der Verwaltungsrat des IT-Konzerns am Montag um 21 Uhr zusammen, um endlich zwischen den beiden Entwürfen für die finanzielle Umstrukturierung zu wählen. Unseren Informationen zufolge wird er sich für denjenigen entscheiden, der von David Layani, dem Chef von OnePoint, im Konsortium mit Walter Butler und der Econocom-Gruppe vertreten wird. Wenn es keine große Überraschung gibt, wird das Angebot des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsk abgelehnt.
Atos | 1,208 €
#931
Atos | 1,208 €
#932
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ATOS-SE-4612/news/A…
Atos | 1,208 €
#933
Atos | 1,121 €
#934
Atos | 1,121 €
#935
Atos | 1,070 €
#936
Außerdem verzichten die Gläubiger doch auf nichts, oder?
Hoffentlich wird der Plan von den Aktionären abgelehnt.
Atos | 1,053 €
#937
Atos | 1,053 €
#938
Atos | 0,994 €
#939
Atos | 0,983 €
#940
Atos | 0,996 €
#941
Atos | 0,996 €
#942
Eutelsat, bpost, Umicore, Bonduelle? Also schreibe ich dann mal in einem anderen Forum 🤣🤣🤣
Atos | 1,001 €
#943
Atos | 0,990 €
#944
Atos | 0,990 €
#945
Aber unklar ist doch wie viele Bezugsrechte und zu welchem Preis es diese für die Altaktionäre gibt.
Solange das nicht klar ist, wird man keine Bewertung treffen können.
Atos | 1,000 €
#946
Steht in der aktuellen Mitteilung etwas von Bezugsrechten? Waren diese zuletzt nicht optional?
Atos | 1,013 €
#947
Onepoint bekommt 21% des neuen Kapitals zum Preis von 175 Mio
Die anderen Gläubiger erhalten 9% für 75 Mio
Es fehlen 70%.
Wer bekommt die restlichen 70%?
Und zu welchem Preis?
Darauf kommt es an, wenn man das bewerten will.
Atos | 1,013 €
#948
Atos | 1,013 €
#949
Dann gäbe es keine Bezugsrechte für die Altaktionäre.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das legal ist.
Atos | 1,018 €
#950
Jedes Bezugsrecht ist optional.
Ansonsten wäre es eine Bezugspflicht.
Fakt ist: machen wir Aktionäre von unserem (optionalem) Bezugsrecht Gebrauch, dann wird es keine 70% für die Gläubiger und/oder 21% für OnePoint und/oder 9% für die anderen anderen Privilegierten geben.
Mehr als 100% geht nun mal nicht.
Es gibt keinen Grund für Aktionäre einem "0%-Plan" zuzustimmen.
(außer Onepoint als MEGA-Nutznießer - die das dann aber auch rechtlich durchbekommen müssten)
Selbst ein "Überstimmen" dürfte nicht legal sein.
Atos | 1,010 €
#951
Atos | 1,018 €
#952
Atos | 1,007 €
#953
Aus OnePoint Sicht, wird die "neue Atos" mit 833 Mio € MK bewertet (175 Mio , 21%)
Aus Gläubiger Sicht, wird die "neue Atos" schon mit 4,15 Milliarden € Mk bewertet (2,9 Mrd, 70%), aber das auch nur wenn die Gläubiger auf Kosten der Aktionäre ALLE 70% bekommen.
Was wird die neue sanierte Atos wert sein? Ich schätze 6 Mrd. .... vielleicht auch 8 Mrd.
Definitiv NICHT 833 Mio €. Oder seht ihr das anders?
OnePoint macht hier also das MEGA-Schnäppchen.
Was ist eigentlich die "alte Atos" wert?
Denn das wird für die juristische Auseinandersetzung relevant sein, falls die Altaktionäre benachteiligt werden sollten.
Im Durchschnitt der letzten 3-6 Monate war die MK ca. bei 250-300 Mio €.
Im Dezember 23 / Januar 24 war sie noch bei rund 800 Mio €.
Jüngst, die letzten zwei Tage, wird Atos mit 110-130 Mio € bewertet.
Niemand weis was ein juristisches Verfahren bringen wird. Meiner (absolut unverbindlichen, privaten) Einschätzung nach würde ein Richter mindestens die Kurse der letzten 3-6 Monate heranziehen. Vielleicht aber auch noch ältere Kurse, wenn der Richter zum Entschluss kommt, dass auch die letzten 6 Monate schon von der Enteignungsdebatte geprägt waren, womit der Kurs ja tiefgehalten wurde.
Es bleibt spannend....
Atos | 1,010 €
#954
Atos | 1,000 €
#955
Gerade so funktioniert es eben nicht.
Jemand kündigt die Enteignung an. Der Kurs bricht daraufhin ein.
Im späteren gerichtlichen Verfahren sagt der "Enteigner": " Herr Richter, der Kurs war doch nahe 0. Die Firma war wertlos, deshalb habe ich die Altaktionäre folgerichtig leer ausgehen lassen".
Dieser billige Hütchenspieler-Trick dürfte spätestens bei der juristischen Klärung nicht funktionieren.
Was sein kann, dass dann aber schon so viele Altaktionäre verkauft haben, sodass die Entschädigungssumme bzw. das Bezugsrecht für die Altaktionäre entsprechend kleiner ausfallen wird.
Wer vorher raus ist, ist raus. Hat also keine Ansprüche mehr (wie auch immer diese sein mögen).
Atos | 1,000 €
#956
Atos | 1,008 €
#957
Du meinst sicher "nicht ungleich".
Das macht OnePoint auch nicht. Sie tricksen.
OnePoint lässt sich ja ebenso "Enteignen".
Aber sie treten anschließend als neuer, unabhängiger Investor mit einem Kauf von 21% an.
Sehr billiger Trick.
Zumindest, wenn sie mit ihren alten Aktien FÜR dieses Konzept stimmen, sollten sie meines Erachtens vor Gericht scheitern. Denn sie benutzen ihre alten Aktien dazu, andere Aktionäre zu übervorteilen.
Atos | 1,002 €
#958
Lass es 3 Mrd. sein. OnePoint übervorteilt hier Aktionäre wie Gläubiger um ein Vielfaches.
Was leisten sie eigentlich, was die Differenz 0,8 Mrd. zu 3 Mrd. rechtfertigen würde?
Atos | 1,002 €
#959
Die Gläubiger sitzen in einer solchen Phase immer am längeren Hebel. Sie geben sichere Einnahme bei Fälligkeit plus Zinsen gegen riskante Einnahme. Dafür wollen sie quasi zumindest den fast kompletten riskanten Kuchen. Wenn die Aktionäre anfangen herumzurechnen, können sie wieder auf Rückzahlung bei Fälligkeit pochen.
Auch sieht es auf den ersten Blick so aus, daß Onepoint nicht nur die Aktionäre, sondern auch die anderen Gläubiger übervorteilt. Auf den zweiten Blick muß man sich aber fragen, warum die anderen Gläubiger dann nicht noch diese 250 Mio "Portokasse" im Vergleich zu den 2,9 Mrd nachschiessen? Genau, weil die Wahrscheinlichkeit eben ziemlich hoch ist, daß langfristig auch dieses Geld weg sein könnte. Onepoint geht somit implizit in ein hohes Risiko und läßt sich dieses bezahlen.
Atos | 0,996 €
#960
Wäre dem so, könnte OnePoint genau diese Konditionen für ALLE Aktionäre vorschlagen.
Genau das tun sie aber nicht.
Atos | 0,990 €
#961
Atos | 1,004 €
#962
Zitat von Informierer: Tut mir leid, denke eher so wie du dir das vorstellst, funktioniert es nicht.
Die Gläubiger sitzen in einer solchen Phase immer am längeren Hebel. Sie geben sichere Einnahme bei Fälligkeit plus Zinsen gegen riskante Einnahme. Dafür wollen sie quasi zumindest den fast kompletten riskanten Kuchen. Wenn die Aktionäre anfangen herumzurechnen, können sie wieder auf Rückzahlung bei Fälligkeit pochen.
Auch sieht es auf den ersten Blick so aus, daß Onepoint nicht nur die Aktionäre, sondern auch die anderen Gläubiger übervorteilt. Auf den zweiten Blick muß man sich aber fragen, warum die anderen Gläubiger dann nicht noch diese 250 Mio "Portokasse" im Vergleich zu den 2,9 Mrd nachschiessen? Genau, weil die Wahrscheinlichkeit eben ziemlich hoch ist, daß langfristig auch dieses Geld weg sein könnte. Onepoint geht somit implizit in ein hohes Risiko und läßt sich dieses bezahlen.
Da sind mehrere Fehler.
1. Die Gläubiger haben diese Macht nicht, sitzen nicht am längeren Hebel. Sie dürfen lediglich bei Nichtbezahlung einen Insolvenzantrag stellen. Dann geht es starr nach Rang weiter.
Kein Gläubiger hat ein Recht auf Besitz wie ein Aktionär. Um in den Besitz von Atos zu kommen, müssen Gläubiger eine freiwillige Vereinbarung VOR einer Insolvenz erreichen. Anders geht es nicht.
Zudem, mit einer reinen Insolvenz würden die Gläubiger ggf. nur einen Bruchteil zurückerhalten, weil die werthaltigen Strukturen zerschlagen würden (hier mehrfach diskutiert).
2. Die Gläubiger hätten sicherlich auch sehr gerne für 250 Mio. ganze 30%. Wenn man für 2,9 Mrd. nur 70Es braucht also einen "Vermittler". Das ist hier gerade OnePoint, d.h. ein Aktionär der das Ruder übernimmt, um ZUSTIMMUNG aller Aktionäre VOR einer Insolvenz zu erreichen (man könnte auch "erzwingen" sagen, weil der Eindruck geschaffen wird es gäbe nur diesen Weg). Dies will sich OnePoint gut bezahlen lassen.
Warum sollen wir Aktionäre einem solchen Plan zustimmen? Es gibt keinen Vorteil für uns.
Atos | 1,010 €
#963
175 Mio für 21% Besitzanteil.
Man sollte dieses "extra" schon mit Zahlen beziffern.
Atos | 1,010 €
#964
Erstens weil es das Unternehmen seit Monaten bis Jahren nicht ohne sie bzw. neues Geld schafft. Wie man sieht.
Zweitens weil die Unternehmensführung sich für genau diese maximal verwässernde Alternative entschieden hat bzw. entscheiden mußte.
Drittens ist dieser Plan quasi schon ähnlich Insolvenzantrag mit folgender Verhandlung mit den Gläubigern, wo diese auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten, dafür möglichst viele der verbliebenen Assets erhalten. Möglicherweise erkennst du diese Analogie nicht?
Viertens ist auch Gläubigern grds. freilich eine Lösung lieber, in der sie gar nichts verlieren, sondern noch schön Zinsen erhalten. Ganz offenbar haben die Gläubiger erkannt, daß wir uns jenseits dieses Punktes befinden.
Fünftens kommt hinzu, daß auch der Staat die Aktionäre nicht retten wird. Ihm geht es um Arbeitsplätze und ggf. Technologieerhalt. Beides garantiert offenbar die präferierte Lösung ohne staatliche Dreingabe von Steuergeld.
Wünsche dir natürlich viel Erfolg!
Atos | 0,974 €
#965
Atos | 0,975 €
#966
Verwässerung 0.1% für Altaktionäre
Atos | 0,982 €
#967
Atos | 0,980 €
#968
Zitat von christian230177: Wie kommt ihr auf diese Verwässeeung von 0.1%? Das wäre bei einer Kapitalspritze von z.B. 5Mrd in Aktien ein jetziger Restwert von 5Mio Marktkapitalisierung, also 1:1000. Der Kurs würde nochmals 95% fallen, da aktuell gut 100Mio Wert. Interessiert mich sehr, wie ein vor 5Jahren derart gutes Unternehmen mit zukunftsträchtiger Geschäftstätigkeit und damals 3Mrd Gewinn so abstürzen kann... der Umsatz stagnierte ja eher und woher dieser jetzige hohe Verlust von 3 Mrd? Vielleicht hat jemand einen link zu diesen Infos...
Atos | 0,980 €
#969
https://www.it-times.de/news/exklusive-verkaufsgespraeche-at…
Verkaufen!! Kasse (!) machen finde ich sehr gut.
Denn warum soll ich als Aktionär Atos an einen anderen Aktionär, der sich mit Kreditgebern zusammengetan hat, verschenken?
Atos | 0,980 €
#970
Zitat von christian230177: Wie kommt ihr auf diese Verwässeeung von 0.1%? Das wäre bei einer Kapitalspritze von z.B. 5Mrd in Aktien ein jetziger Restwert von 5Mio Marktkapitalisierung, also 1:1000. Der Kurs würde nochmals 95% fallen, da aktuell gut 100Mio Wert. Interessiert mich sehr, wie ein vor 5Jahren derart gutes Unternehmen mit zukunftsträchtiger Geschäftstätigkeit und damals 3Mrd Gewinn so abstürzen kann... der Umsatz stagnierte ja eher und woher dieser jetzige hohe Verlust von 3 Mrd? Vielleicht hat jemand einen link zu diesen Infos...
Was habt ihr alle immer mit Eurer "Verwässerung"?
Das wurde hier zur Genüge diskutiert. Kann man nachlesen.
Die "Verwässerung" ist vollkommen unwichtig. Wichtig ist, unser gesetzlich garantiertes Bezugsrecht für die neuen Aktien.
Mit (gesetzlich garantiertem) Bezugsrecht und wenn man es auch ausübt, wird nichts verwässert.
Wir müssen die "Tricks" erkennen, mit denen man versucht, uns vom Bezugsrecht auszuschließen.
Atos | 0,980 €
#971
Sehe ich nicht so. Auch mit Bezugsrecht und Ausübung wird ein Großteil der Aktien bei den Banken und OnePoint liegen. Die Banken hatten vorher keine Aktien, also wird der Anteil der bisherigen Aktionäre extrem verwässert. Zudem haben viele kein Geld, um nachzukaufen, insbesondere nicht nach den 95 % Verlust, den viele haben.
Atos | 0,916 €
#972
Geld hat man zu haben an der Börse. Dann wird nichts verwässert.
Weil hier viele ihr Gehalt verzocken, werden eben diese nicht mehr mitziehen können und dann (nochmals) abgezockt werden. So ist die Realität. Damit "spielen" Investoren wie OnePoint.
Die Zustimmung, dass Gläubigergelder in Aktionärskapital gewandelt werden ist derzeit eine freiwillige Angelegenheit.
Wer überstimmt wird, d.h. mit der Umwandlung bzw. deren Konditionen nicht einverstanden ist, der kann klagen.
Atos | 0,783 €
#973
(ich habe aber auch genug Geld und kann das ohne Probleme verlieren)
Atos | 0,755 €
#974
OnePoint ist mit 11% größter Aktionär
OnePoint sitzt im Aufsichtsrat
OnePoint schlägt vor die anderen Aktionäre rauszuschmeißen und den Kreditgebern stattdessen Anteile gegen Entschuldung zukommen zu lassen.
Im Anschluss wird OnePoint dann die doppelte Menge an Aktien haben - während alle anderen Aktionäre leer ausgehen sollen.
Der Aufsichtsrat, wo OnePoint drinsitzt, findet das ok.
Ich glaube das erst, wenn ein Richter sagt: "Ja, völlig in Ordnung das Ganze"
Atos | 0,810 €
#975
Du hast hier offenbar wirklich falsche Vorstellungen, wie solche Angelegenheiten bei überschuldeten AGs für Aktionäre regelmäßig ausgehen.
Alle haben harte Ansprüche: Die Kreditgeber. Die überwiegend zu schlechten und zu teuren Arbeitnehmer (sonst stünde Atos ähnlich gut da wie viele Peers).
Der Aktionär hat hingegen nur noch das Recht, diesen Plan auf einer etwaigen a.o. HV abzulehnen ... und in der Folge auf andere Weise Alles zu verlieren.
Atos | 0,764 €
#976
Und genau das sollte er hier wahrnehmen. Dann besser in die Insolvenz. Nicht ausgeschlossen, dass dann sogar mehr übrig bleibt. Weniger geht ja kaum. Warum sollte er Banken, andere Aktionäre und Frankreich reich machen indem er auf alles verzichten soll? Es ist hier ein Ungleichgewicht. Die Gläubiger sind zudem alle unbesichert. Hier werden die, die keine Stimme haben, die Kleinaktionäre, ausgebootet.
Eventuell gibt es aber nach Ablehnung auch bessere Angebote für die Aktionäre. Sollte man versuchen. Die Banken könnten dann nervös werden und Zugeständnisse machen. Sah das erste Angebot von OnePoint nicht bessere Konditionen für Aktionäre vor?
Atos | 0,768 €
#977
Dieses "freiwillige Vorgehen" aktuell ist nur auf Rücksicht für Frankreich geschehen. Ich denke, dass die Kredite/Anleihen 60% "wert" sind wenn alles soft durchgeht. Vielleicht muss man noch etwas nachschiessen um den "Anleihe Rang" hochzurutschen.
Als Aktionär zu denken "ich nehme mögliche 1000% Upside mit und wenn es schief läuft möchte ich noch etwas geld von den Kreditgebern haben" ist schon... "interessant"
Aber wer kennt sich schon mit dem französischen Aktienrecht aus...?
Atos | 0,779 €
#978
Jeder Fall ist individuell.
Keiner Zwingt Dich zum Kauf.
Atos | 0,779 €
#979
Zitat von tagchen:
Und genau das sollte er hier wahrnehmen. Dann besser in die Insolvenz. Nicht ausgeschlossen, dass dann sogar mehr übrig bleibt. Weniger geht ja kaum. Warum sollte er Banken, andere Aktionäre und Frankreich reich machen indem er auf alles verzichten soll? Es ist hier ein Ungleichgewicht. Die Gläubiger sind zudem alle unbesichert. Hier werden die, die keine Stimme haben, die Kleinaktionäre, ausgebootet.
Eventuell gibt es aber nach Ablehnung auch bessere Angebote für die Aktionäre. Sollte man versuchen. Die Banken könnten dann nervös werden und Zugeständnisse machen. Sah das erste Angebot von OnePoint nicht bessere Konditionen für Aktionäre vor?
Sehe ich auch so.
Bei einer Insolvenz könnten China und Andere überbieten. Es zählt das höchste Gebot.
Deshalb will man es unbedingt ohne Insolvenz klären.
Schauen wir mal, wie ein Nachbesserungsangebot aussehen könnte, wenn OnePoint und Kumpels bemerken, dass die >80% Freefloat bei der Abstimmung nicht mitspielen.
Atos | 0,779 €
#980
Wie bitte? Bei fast allen Aktionären geht es doch um Verlustreduzierung, da diese zwischen 10-100 Euro gekauft haben.
Atos | 0,779 €
#981
Tja, und bei nahe 0 ("dreister" Angebotsversuch OnePoint) ist nichts mehr zu reduzieren.
25% Steuervorteil gibt es zudem IMMER.
Da kann man auch mal sagen: "Schluss mit der Abzocke. Ich stimme mit NEIN (und erwarte ein besseres Angebot)"
Zudem ist ja Atos noch Liquide. Aber weil Atos so wichtig ist, will man das Schiff rechtzeitig in den Hafen ziehen.
Kann man von mir aus gerne machen, aber nur wenn dann ALLE Aktionäre was vom Kuchen abbekommen (nicht nur OnePoint).
OnePoint darf meinetwegen gerne Optionsscheine erhalten. Geht ihr Konzept auf, dann dürfen sie gewinnbringend ausüben. Aber nur dann.
Atos | 0,776 €
#982
Trotzdem bleibe ich dabei, was die Chancen angeht. @DeinArzts Rechnung kann man bspw. auch genau umgekehrt deuten: Heute sind 100% 125 Mio wert. Onepoint zahlt jedoch 175 Mio für 21%. Sehr nett.
Mir ist schon klar, daß man nicht so einfach rechnen kann. Nur eben sollte man dies auf der anderen Seite ebensowenig tun.
Atos | 0,774 €
#983
Gerade das kann man ja nicht!
Der massive Kursrutsch wurde ja durch das unverschämte "Angebot" von OnePoint ausgelöst.
Der Hund beißt sich in den Schwanz.
Außerdem erhält OnePoint über Atos noch 2,9 Mrd. Schulden erlassen.
Glaube mir, wir alle wären bei diesem Deal gerne dabei.
Aber gerade das versucht OnePoint zu verhindern.
Die Meisten, die hier schmeißen, fühlen sich dem Druck nicht gewachsen, den die "Haie" hier mit ihren "Angeboten" aufgebaut haben. Kann man gut hier nachlesen.
Ein vernünftiges Angebot, wo alle Akteure Federn lassen und zugleich etwas gewinnen, hätte die Aktie wesentlich höher im Kurs gelassen und zudem die Unsicherheit einer möglichen Klage durch die Aktionäre herausgenommen.
Atos | 0,796 €
#984
Stimmt doch nicht. Als noch beide Offerten im Spiel waren stand der Kurs schon um 1. Wieviele massive Kursstürze gab es also schon zuvor? Jetzt eben nochmal 25%, zum X-ten.
Und eben. Der teilweise Schuldenerlass ist ein Kompromiß mit den Kreditoren. Diese sind dazu genau zu den von Onepoint angebotenen Bedingungen bereit. Jedenfalls scheint es so.
Natürlich könnte man ähnliches theoretisch auch über eine grds. aktionärsfreundlichere KE erreichen. Aber vermutlich nicht so sicher.
Atos | 0,778 €
#985
Atos | 0,790 €
#986
Und gerade seit 2 Tagen hier am posten.
Und Du willst hier uns Aktionären erklären, dass das voll fair ist?
Vor Deinen erwähntem Kursrutsch gab es immerhin noch eine Konkurrenzsituation zwischen den Bietern. Aber die mit OnePoint verbandelte Führung hat nun einem Investor Tschüß gesagt und -oh, welch Wunder- sich für OnePoint ausgesprochen.
Die Ausschaltung eines Konkurrenten erklärt den weiteren Kurseinbruch.
Sollten sich von den 83% freefloat einige zusammentun und ihre Ablehnung bekannt geben, werden die Karten neu gemischt. Auch kurstechnisch.
OnePoint fährt schon ein gewisses Risiko.
83% sollen fast ALLES verlieren, aber es wird erwartet, dass sie ihrem Gang zum Schafott (um mal bei Frankreich zu bleiben) freiwillig zustimmen? Stimmen die 83% mit NEIN, hat OnePoint nichts zu melden und dem französischem Staat wird erneut die Muffe abgehen, dass seine sicherheitsrelevante Technik nun doch über den Jordan geht.
Uns Aktionären kann das egal sein. Es kann nur besser werden für uns.
Ich gehe deshalb davon aus, dass ein Nein erfolgen wird. Das wird die Spekulation am Leben erhalten. Das Spiel geht weiter.
Atos | 0,795 €
#987
Atos | 0,786 €
#988
vielleicht wissen die über die französischen Verhältnisse besser bescheid
Atos | 0,782 €
#989
Analisten..... einfach mal deren Prognosen zusammentragen und auswerten. D.h. faktenbasiert nachprüfen. Dann erkennt man, dass sie nicht besser prognostizieren als andere Anleger. Sie können sich nur besser ausdrücken. Das erzeugt die Illusion, sie könnten besser prognostizieren.
Es gibt derzeit keine seriöse Prognose zu Atos. Weil ein Machtkampf stattfindet.
Atos | 0,785 €
#990
Atos | 0,787 €
#991
Zitat von DeinARZT:
Analisten..... einfach mal deren Prognosen zusammentragen und auswerten. D.h. faktenbasiert nachprüfen. Dann erkennt man, dass sie nicht besser prognostizieren als andere Anleger. Sie können sich nur besser ausdrücken. Das erzeugt die Illusion, sie könnten besser prognostizieren.
Es gibt derzeit keine seriöse Prognose zu Atos. Weil ein Machtkampf stattfindet.
Deswegen heißen die auch Anal Listen
Atos | 0,780 €
#992
Zitat von DeinARZT: Worldgrid wird für 270 Mio verkauft.
https://www.it-times.de/news/exklusive-verkaufsgespraeche-at…
Verkaufen!! Kasse (!) machen finde ich sehr gut.
Denn warum soll ich als Aktionär Atos an einen anderen Aktionär, der sich mit Kreditgebern zusammengetan hat, verschenken?
Atos | 0,779 €
#993
Atos | 0,779 €
#994
Atos | 0,791 €
#995
Könnte heute spannend werden. Könnte heute nämlich der finale Auskotztag sein. Nach dem Auskotzen wippt ja in der Regel das Gummiband in die Höhe. Falls das zutrifft...Respekt für das gute Timing. Du hattest ja 0,7-0,9 vorab angekündigt.
Atos | 0,725 €
#996
Atos | 0,725 €
#997
Gap geclosed. Erste Posi abgestoßen (mühsam ein paar Prozente gutmachen)
Atos | 0,760 €
#998
Atos | 0,777 €
#999
Wenn Du einen Segelschein machst, fährst Du ja auch nicht sofort in den Atlantik.
Ich selber habe hier auch nicht das glücklichste Händchen, trotz >30 Jahre Börse.
Atos | 0,833 €
#1.000
Atos | 0,819 €
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