Die Zukunft von Drägerwerk seit Corona - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)

eröffnet am 22.04.20 12:55:47 von
neuester Beitrag 03.03.21 19:09:50 von


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30.10.20 09:08:01
Beitrag Nr. 1.001 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.541.100 von SAFE1 am 29.10.20 19:39:23Etwas verhaltener kam es bei mir an, aber im Prinzip passen deine Überlegungen gut.

Der Kursverlauf zum Szenario wird immer unbegreiflicher. :mad:


Ex Genussscheine - und so darf man es jetzt ja angehen - steht das KGV bei ca. 5, wenn
man es auf den erwarteten Gewinn 2020 bezieht.


Bin ich taub, oder schwer von Begriff?
Während der Präsentation kam keine Aussage zu dem Schuldscheindarlehen und in der
Q&A Runde auch nicht. Im Grunde stört mich nur, dass auf der Folie ca. 75 Mio € steht
und somit das alte Darlehen offensichtlich um 15 Mio. € erhöht werden soll.
15 Mio. €, die als Schwäche interpretiert werden addieren sich zur KE im April und alles
zusammen (Genussscheinkündigungen) wird als übereilte Dummheit ausgelegt. :rolleyes:
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30.10.20 13:18:30
Beitrag Nr. 1.002 ()
Selbst zur Q4-Peilung wird unnötig viel offen gehalten, damit kann später ein Haken an die getoppten Prognosen und der Vorstand freut sich dafür in Erwartung des Beifalls der Welt.

Zur Abhaltung der Kurse von Euros ist das eine wirksame Maßnahme, gleichfalls keine Kunst und kann weg.

Selbstverständlich gehört dieses Sieger- und Gewinnerthema präsentiert und gehoben, nicht eingenebelt und versteckt. Der Erfolgsweg ist nicht mehr trottelbar, dann kann man sich diese Unsicherheitsvorstellung auch schenken und den aufrechten Erfolgsgang der Dinge auch prognostisch präsentieren.
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30.10.20 14:33:30
Beitrag Nr. 1.003 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.548.657 von Friseuse am 30.10.20 13:18:30
Zitat von Friseuse: Selbst zur Q4-Peilung wird unnötig viel offen gehalten, damit kann später ein Haken an die getoppten Prognosen und der Vorstand freut sich dafür in Erwartung des Beifalls der Welt.


Welcher in dem Moment abrupt verhallt, wenn man pauschal verkündet, dass es 2021 wohl weniger werden wird.
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03.11.20 10:11:21
Beitrag Nr. 1.004 ()
Das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm
startete gestern mit einem Eröffnungskurs von 69,60 €.

https://www.dgap.de/dgap/News/cms/draegerwerk-kgaa-veroeffen…


Aktueller Kurs = 72,65 €
Aktueller Abstand auf die Stammaktie = + 14,7 % ==> ca. 11 € "fehlen" zum langjährigen
Durchschnittsabstand, der danach bei ca. 84 € stehen müsste.

Schade, dass man nicht weiß, in welchem Umfang die Mitarbeiter am Beteiligungsprogramm
teilnehmen. Ich vermute 100.000 Aktien, denn die Vergangenheit zeigte, dass die Resonanz
eher verhalten ist. Wobei es dieses Mal auch mehr werden kann, weil sich die Mitarbeiter
untereinander austauschen und eine Unterbewertung der Aktie recht offenkundig ist.
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03.11.20 11:29:57
Beitrag Nr. 1.005 ()
Es sollten doch angesichts der Lage weitere (Gross-)Aufträge eingehen.
Ist davon etwas bekannt oder werden diese, außer wenn ganz besonders, nicht gemeldet, weil nicht adhoc-pflichtig?

Wäre wohl zuviel des Guten, wenn jeder nennenswerte Auftragseingang gemeldet würde.
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03.11.20 11:55:50
Beitrag Nr. 1.006 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.579.030 von Informierer am 03.11.20 11:29:57Beim CC hatte SD oder Lescow gesagt, dass die Aufträge im Oktober bis dahin schon gut waren. Das weiß ich noch aus dem CC von letzter Woche.
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04.11.20 14:51:30
Beitrag Nr. 1.007 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.578.112 von Puhug am 03.11.20 10:11:21
Aktienkaufprogramm
m.E. eine hochinteressante Geschichte mt 90 TSD Stück die in den komenden Wochen gekauft werden sollen.

Die 90.000 Stück muss man erstmal aufsaugen von irgendwoher.

Der faire Bewertungsabstand zu den Stämmen sollte damit nun wieder hergestellt werden und der charttechnische Aufwärtstrend Richtung 80-85 EUR bis Ende 2020 eingeschlagen werden (dass dies fundamental ohnehin mehr als gerechtfertigt wäre brauchen wir denke ich nicht zu diskutieren).
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06.11.20 11:59:46
Beitrag Nr. 1.008 ()
Die Leerverkäufer stellen die 90.000 (zu einem angemessenen Preis) gern zur Verfügung. Kann man im Bundesanzeiger nachlesen: Sandbar wieder bei 1,12% nach 1,02%
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06.11.20 12:03:41
Beitrag Nr. 1.009 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.616.899 von factsolni am 06.11.20 11:59:46Und gestern hat auch Select Equity von 1,20 auf 1,34% erhöht. Also nicht nur Sandbar.
Das erklärt auch wieder einiges am Kursverlauf.
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06.11.20 12:32:12
Beitrag Nr. 1.010 ()
Bei - nur manchen - Coronagewinnern wird eben jedes mögliche und unmögliche Argument genommen, den Kurs unten zu halten.

Hier die (angebliche) Sorge, dass das Thema nicht nachhaltig sei.

Wer weder Influenza-Leugner noch "Corona-Leugner" ist, erkennt, dass nun ein neues Atemwegsvirus mit teilweise Beatmungserfordernis in der Welt ist und b.a.w. bleiben wird.

Sollte sich noch herausstellen, dass Beatmungsgeräte von Draeger die Sterblichkeit stärker senken, sind höhere Preise legitim. Zusätzlich zur dann noch stärkeren Nachfrage.

Man fragt sich schon, wer in diesem Umfeld ausgerechnet hier Short geht, wo es dutzende andere Gelegenheiten gibt.
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06.11.20 13:04:35
Beitrag Nr. 1.011 ()
Das ist ja schon die ganze Zeit mein Reden, wir werden damit leben müssen und die Staaten dieser Welt müssen aufrüsten, dass was wir hier an Kursen bei Draegerwerk sehen, wird 2021 belächelt werden
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07.11.20 10:39:35
Beitrag Nr. 1.012 ()
Dräger hat in den letzten Tagen mehrere Meldungen über Neuentwicklungen/Kooperationen im Medizintechnik-Bereich verfasst. Vielleicht sollte man dies nach aussen SO darstellen, das nicht mehr die Frage "gibt es genug Beatmungsgeräte", sondern "gibt es genügend MODERNE digitale Beatmungsgeräte" gestellt wird. Wie alt ist denn der Durchschniitsbestand an Medizintechnik pro Klinik und per Land? Wie viele Facharbeiter in der Intensivmedizin, können denn bei digital vernetzten Geräten eingespart werden? SO könnten neue Geräte sich über laufende Einsparungen, selbst finanzieren. Vom zusätzlichen Nutzen für Patienten, deren Daten (ja jeder einzelne Atemzug mit Sauerstoffabgabe) digital nachverfolgt werden können, ganz zu Schweigen.

Wer jedes Jahr ein neues Smartphone will...............der wird wohl nicht in eine Klinik gehen, die über durchschnittlich 15 Jahre altes Gerät verfügt! WO gibt es ein Studie über das Durchschnittalster der Medizintechnik? Wenn es keine aktuelle umfassende Studie gibt...........pennt deren Verband?
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07.11.20 11:18:40
Beitrag Nr. 1.013 ()
Empfindet ihr die eklatante Unterbewertung auch als fürchterlich schrecklich, nicht als freudig fröhlich?
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07.11.20 12:29:43
Beitrag Nr. 1.014 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.625.953 von Friseuse am 07.11.20 11:18:40Ist doch toll, so günstig nachkaufen zu können.

Schaut man sich die Entwicklung der Intensivbettenbelegung auf intensivregister.de an, so liegt es nahe, das bald neue Bestellungen bei Draegerwerk eintrudeln könnten.
Und gewartet werden müssen die verkaufen Geräte ja auch, was dauerhaften Cash Flow bringt.
Ich sehe hier nächstes Jahr die 100+
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07.11.20 21:01:18
Beitrag Nr. 1.015 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.626.349 von Nordsturm am 07.11.20 12:29:43Ja, ich habe letzte Woche auch nochmal nachgeshoppt. Gut Ding will Weile haben, obwohl das gute Ding hier wirklich sowas von überfällig ist!
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09.11.20 08:26:05
Beitrag Nr. 1.016 ()
Im vergangenen Sommer waren die Infektionszahlen niedrig, und nicht nur unverbesserliche Optimisten glaubten, die "Zweite Welle" könnte ausbleiben. Die noch nicht ausgelieferten Bestellungen von Beatmungsgeräten wurden storniert. Nun ist der Sommer vorbei, und die Welt sieht anders aus. Plötzlich fängt man wieder an, Intensivpflegestationen zu zählen.
Natürlich wäre es ein Gesichtsverlust der Verantwortlichen für Beschaffung im Gesundheitswesen, einzugestehen, dass man sich getäuscht hat. Aber wir sind hier nicht in Asien, wo Gesichtswahrung über allem steht. Das gute alte Adenauer-Prinzip, etwas angepasst auf "was kümmert mich meine dumme Stornierung von gestern" liegt zur Verwendung bereit. Natürlich gibt es keinen Automatismus, der bewirkt, dass wieder bei Dräger bestellt werden muss, aber es wäre wohl doch das Einfachste, und würde weniger kosten, als die Produkte eines neuen Lieferanten zu evaluieren.

Es kann, das ist meine Einschätzung jedenfalls, durchaus sein, dass das Haus Dräger seine voreilige Einschätzung, das Ergebnis 2021 würde schlechter als das von 2020, in einigen Wochen revidieren muss.

Als Leerverkäufer braucht man in solchen Zeiten wohl besonders starke Nerven.
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09.11.20 08:59:18
Beitrag Nr. 1.017 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.635.782 von factsolni am 09.11.20 08:26:05Ich sehe das ähnlich wie du.

Die Belegung der Intensivbetten aufgrund von Covid19 Beatmungsmassnahmen hat Stand heute das Niveau des Maximums aus April erreicht (2800 Plätze / Quelle: Intensivregister.de)
Der Unterschied ist jedoch, dass täglich 200 Fälle hinzukommen und ein Ende derzeit nicht absehbar ist. So traurig die Situation generell ist, so bedeutsam ist sie für die Kursentwicklung von Drägerwerk.
Es ist ein bisschen spekulativ aber sobald die Politik hier erneut eine Großbestellung ankündigt, gibt's hier wieder ne Kursexplosion wie im März. Ich halte das für sehr realistisch. Und auch wenn es nicht eine solche Schlagzeile gibt, so ist der Kurs momentan nur 30 Prozent über Vor-Corona-Niveau.
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09.11.20 09:38:40
Beitrag Nr. 1.018 ()
Der weitere Verlauf der SARS-COV-2 Pandemie in Deutschland dürfte für Dräger weitgehend irrelevant sein, da es in den Krankenhäusern glücklicherweise genügend Beatmungsgeräte gibt. Leider fehlen aber Pflegekräfte. Hier ist der Bottleneck. Deshalb ist es m.E. ziemlich sicher, dass aus Deutschland keine größeren Bestellungen für Beatmungsgeräte für 2021 kommen werden (Ausnahme: Ersatzbedarf).

Anders kann dieses in anderen Ländern sein. Allerdings hat sich die Behandlung von COVID-19 stark geändert. Ging man anfänglich davon aus, dass es primär eine Lungenkrankheit sei, für die man primär Beatmungsgeräte benötigt, hat man mittlerweile erkannt, dass es sich um eine alle Organe angreifende Krankheit handelt, die auch anders behandelt werden muß und kann (mit deutlich besseren Ergebnissen).

Die Firma wird aber unabhängig davon aufgrund des sehr hohen Auftragsbestandes ein super Ergebnis in 2021 erwirtschaften. Die zu erwartenden Aufträge in Ländern außerhalb Deutschlands kommen hinzu.

Unabhängig davon wäre mir aber am liebsten COVID 19 würde schnellschmöglichst überall verschwinden.

Nur meine Meinung. Irrtum vorbehalten.
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09.11.20 09:59:01
Beitrag Nr. 1.019 ()
Auf- und Umrüstungspotenzial ist immer gegeben:
https://www.draeger.com/Corporate/Content/70_sdc_charite.pdf

https://www.draeger.com/Corporate/Content/69_Data_Analytics_…
[https://www.draeger.com/Corporate/Content/109de-PulmoVista5…
https://www.draeger.com/Corporate/Content/110d_Smart_Rescue.…

Einfacher an die Daten: Charité arbeitet mit SDC
Dräger-Geräte auf Intensivstationen kommunizieren auf Basis des
ISO/IEEE-11073-Standards SDC1
mit dem Klinik-KIS

- Vitalwerte und Beatmungsdaten von Medizingeräten zur Auswertung direkt
in das PDMS übertragen
- Interoperabilitätsstandard überwindet Systemgrenzen und ebnet den Weg
zur digitalen Medizin
Lübeck – Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat mit Unterstützung
durch Dräger die Kommunikation zwischen Medizingeräten und dem zentralen
Informationssystem der Klinik deutlich verbessert. Die auf dem SDC-Standard
basierende Lösung wurde in einem Klinikbereich für die Intensivversorgung
von Corona-Patienten implementiert. Der Austausch interoperabler und
standardisiert verfügbarer Daten gilt als wesentlicher Erfolgsfaktor für die
Digitalisierung der Medizin in Krankenhäusern.2
Grundlage des optimierten
Datenaustauschs in der Charité ist der Interoperabilitätsstandard ISO/IEEE11073-SDC: Dadurch können Medizingeräte herstellerübergreifend Daten wie
Analyse-Ergebnisse oder Befunde untereinander und mit klinikweiten
Informationssystemen austauschen. Der Aufwand für zusätzlich zu
programmierende Schnittstellen oder herstellerspezifische Codes entfällt.
Die vor kurzem eingeführten Intensivbeatmungsgeräte der V-Familie (Evita
V600 und Evita V800) von Dräger können nun ohne Umwege an die HL7-
Kommunikation der Klinik angeschlossen werden. SDC korrespondiert dabei
mit bestehenden klinischen Kommunikationsstandards wie HL7 2.0 sowie
künftig FHIR. Die Dräger-Intensivbeatmungsgeräte übertragen Messdaten,
Kurvenverläufe, Einstellwerte und Alarme an ein zentrales Gateway, welches
die Verbindung zum klinikeigenen PDMS herstellt.
„SDC hilft uns unter anderem, die von den Medizingeräten in medizinischer
Güte bereitgestellten Therapieinformationen unmittelbar in den
datenverarbeitenden Systemen der Charité bearbeiten zu können. Durch
weniger zu berücksichtigende Schnittstellen kann darüberhinaus der
administrative Aufwand für das Einrichten neuer Intensivplätze reduziert
werden“, so Prof. Dr. Sylvia Thun, Director of eHealth and Interoperability am
Berlin Institue of Health (BIH). Das BIH steht in einem gemeinsamen
Forschungsverbund mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Sicher in beide Richtungen
Im Unterschied zu der bisherigen Kommunikationsarchitektur wird die
Verfügbarkeit und Verarbeitung der Daten von Medizingeräten auf der
Grundlage von SDC deutlich verbessert und die Sicherheit erhöht. Ein Vorteil
der direkten Anbindung an zentrale Serverkapazitäten ist die
Zeitsynchronisation: Der Zeitstempel von ermittelten Werten und Ereignissen
stimmt zuverlässig mit dem Zeitsignal eines zentralen NTP (Network Time
Protocol)-Servers überein. Dadurch können sie korrekt im PDMS/KIS
abgebildet und ausgewertet werden. Dies verringert den
Dokumentationsaufwand von medizinischen Eingriffen für die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter der Charité und erhöht die Rechtssicherheit der Akten. Die
gegenseitige Authentifizierung stellt zudem sicher, dass nur zugelassene
Geräte und Systeme Informationen untereinander austauschen können. Daten
werden mit einer State-of-the-Art Verschlüsselung (Ende-zu-Ende) auf Basis
von Zertifikaten geschützt übertragen. Auf diese Weise werden sie
manipulationssicher kommuniziert und das System ist an dieser Stelle gegen
Angriffe von Hackern geschützt.
Hersteller der Beatmungsgeräte Evita V600, Evita V800 ist die Drägerwerk AG & Co.
KGaA.
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09.11.20 12:09:15
Beitrag Nr. 1.020 ()
Die Dividende 2020
wird voraussichtlich im Mai 2021 beschlossen.

Über das Prozedere und deren Folgen hatte ich mich im "Genussschein-Thread"
geäußert:

Zitat von Puhug: Die Genussscheine A+K sind für 2020 noch dividendenberechtigt.

Welche Dividende ist zu erwarten?

Ein Blick in den Geschäftsbericht 2019 klärt ganz gut auf:

Dividendenpolitik und -vorschlag
Gemäß der Dividendenpolitik, wonach mindestens 10 %
des Ergebnisses ausgeschüttet werden, wird der Vorstand
der persönlich haftenden Gesellschafterin der Hauptversammlung gemeinsam mit dem Aufsichtsrat am 8. Mai
2020 eine Dividende von 0,19 EUR je Vorzugsaktie und
0,13 EUR je Stammaktie vorschlagen. Somit liegt die vorgeschlagene Ausschüttungsquote bei 13,0 % (2018: 12,6 %).


Bei 832000 Genussscheinen + 10,16 Mio. Stammaktien + 7,6 Mio. Vorzugsaktien,
betrug die Ausschüttung: 1,58 + 1,32 + 1,44 Mio. € = 4,34 Mio. €

Kontrolle: Jahresüberschuss war 33,8 Mio. € x 0,13 = 4,39 Mio. € ==> passt also

In meinem Thread hatte ich ja vorgerechnet, dass für 2020 ein Jahresüberschuss
von ca. 250 Mio. € realistisch zu erwarten ist.

Wenn davon keine weiteren Ausgaben abziehbar sind (worst case wäre der
Ablösebetrag der Genussscheine), dann ergibt sich eine Mindestdividende von ca. 1 €.

D.h. , je Genussschein ist eine Beteiligungsquote von ca. 10 € und auch etwas mehr zu erwarten.
Selbst wenn die 157 Mio. € zur Ablösung der Serie A+K vorher abziehbar wären, bliebe eine
Ausschüttung von mindestens 3,50 €.

Die Futurum Bank (oder Auftraggeber) scheint also zu wissen, was sie da tut. ;)



Demnächst werde ich aus den vorhandenen Daten und Prognosen aktualisierte Überlegungen
zu Umsatz, Ertrag, Cash Flow und Kurszielen vorstellen.
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09.11.20 13:37:14
Beitrag Nr. 1.021 ()
Wahnsinn, was da abgeht. Als ob Drägerwerk einzig mit Corona steht und fällt.

Für 63,50 € habe ich eine "Tradingposi" genommen. Muss man nicht nachmachen,
aber es heißt ja: "Kaufen wenn die Kanonen donnern".
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09.11.20 13:55:11
Beitrag Nr. 1.022 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.640.528 von Puhug am 09.11.20 13:37:14Biontech und Pfizer rechnen damit, noch in diesem Jahr weltweit bis zu 50 Millionen Impfstoff-Dosen bereitstellen zu können, im kommenden Jahr kalkulieren sie mit bis zu 1,3 Milliarden Dosen. Zwar haben schon Länder wie Russland, China und kürzlich erst Bahrain Impfstoffe mit Einschränkungen freigegeben und impfen damit bereits Teile der Bevölkerung. Aber wie gut diese Impfungen tatsächlich schützen und welche Nebenwirkungen sie haben können, ist derzeit weitgehend offen.


Schön, wenn es einen hochwirksamen Impfstoff gibt.
Nur wird er zur Bekämpfung der laufenden Corona-Welle wenig beitragen können, denn
50 Millionen Dosen bedeutet, dass nur 25 Millionen Personen noch in diesem Jahr geimpft
werden können, weil zwei Impfungen notwendig sind.

Aber ab Frühsommer 2021 dürfen wir in der Tat auf Entspannung und Abwehr einer
dritten Ausbreitungswelle hoffen.
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09.11.20 13:58:13
Beitrag Nr. 1.023 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.641.002 von Puhug am 09.11.20 13:55:11Ja, das stimmt! Der Markt reagiert völlig übertrieben auf die Biontech Meldung. "Corona-Aktien" werden abgestraft. Für diejenigen mit Langzeitpotential bieten sich unverhoffte Einstiegschancen (ich denke da z.B. auch an Online-Apotheken, die zusammen mit Dräger aktuell runterkrachen).
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09.11.20 14:27:33
Beitrag Nr. 1.024 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.641.092 von JohnnyJetset am 09.11.20 13:58:13Und Hello Fresh?
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09.11.20 14:27:39
Beitrag Nr. 1.025 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.641.092 von JohnnyJetset am 09.11.20 13:58:13Wirklich psychologisch interessant, wie sich die Nachricht auswirkt.

Bisher war die Erwartungshaltung die, dass ein Impfstoff ca. im Januar mit einem Impfstoff zu rechnen ist und wir hoffentlich im Sommer durch Covid durch sind.

Jetzt hoffen wir auf eine kleine Zahl von Dosen bereits im Dezember.

Das ist gut (wenn es den klappt). Vor allem für das Personal in Kliniken, Pflegeheimen.

Aber am Winter/Frühjahr 2020/21 wird das nichts fundamentales an den Fallzahlen ändern:
Bis genügend Menschen geimpft sind, um den Effekt zu sehen wird es Monate/Quartale dauern. Und in dieser Zeit wird es auch gegenläufige Effekte geben:
So wird die Akzeptanz harter Maßnahmen sinken (es gibt ja einen Impfstoff…), die Sorglosen werden noch sorgloser sein (und sich bestimmt auch nicht sofort impfen lassen), und viele hart betroffene Länder werden lange warten müssen bis der Impfstoff auch bei ihnen ist.

Und das man danach zusehen muss, was von Corona nachhaltig übrigbleibt ist auch nicht neu. Im positiven lernt man daraus, dass ein vernünftiges Gesundheitssystem wichtig ist und nicht alleine auf Profitabilität im „Normalbetrieb“ getrimmt werden darf.
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09.11.20 14:32:28
Beitrag Nr. 1.026 ()
Da kann man mal sehen wie krass Börse ist, dass das mit der Nachhaltigkeit der Produkte von Drägerwerk aber auch so gar nichts zu tun hat, wird total ausgeblendet 😂
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09.11.20 15:01:01
Beitrag Nr. 1.027 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.640.528 von Puhug am 09.11.20 13:37:14
Zitat von Puhug: Wahnsinn, was da abgeht. Als ob Drägerwerk einzig mit Corona steht und fällt.

Für 63,50 € habe ich eine "Tradingposi" genommen. Muss man nicht nachmachen,
aber es heißt ja: "Kaufen wenn die Kanonen donnern".


;);)
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09.11.20 15:26:20
Beitrag Nr. 1.028 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.640.528 von Puhug am 09.11.20 13:37:14
Zitat von Puhug: Wahnsinn, was da abgeht. Als ob Drägerwerk einzig mit Corona steht und fällt.

Für 63,50 € habe ich eine "Tradingposi" genommen. Muss man nicht nachmachen,
aber es heißt ja: "Kaufen wenn die Kanonen donnern".


Hab auch mal welche gekauft. 64,60€.

Grüsse Juergen
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09.11.20 18:13:48
Beitrag Nr. 1.029 ()
Was für ein Segen, hier nochmal so schön nachlegen zu können. Verrückte Welt...
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09.11.20 18:18:39
Beitrag Nr. 1.030 ()
Komplett irrational.
Über Nacht vom Rettungsanker zum parasitären Krisengewinnler.

Draeger steht für Med Technik, welche die Menschen von der Wiege ( Babylog, Inkubator etc. ) bis zur Bahre ( Antidekubitor ) durch das Leben begleitet.
Draeger steht auch für ständige Zusammenarbeit mit Kliniken und Instituten um neue und bessere Verfahren, Geräte und Datenaustausch zu entwickeln und voran zu treiben.

Zudem kommt noch Sicherheitstechnik welche uns z.B. sicher durch Tunnel fahren lässt, Tauchtechnik, etc.

Dieses Unternehmen jetzt mit dem Prädikat Krisengewinnler zu versehen und zudem darauf zu reduzieren, ist unter aller Sau.
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09.11.20 18:43:53
Beitrag Nr. 1.031 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.646.237 von Mitleser0815 am 09.11.20 18:18:39Warum nicht? Eine der Haupteinnahmequellen liegt doch im Bereich der Medizintechnik und speziell Beatmung.
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09.11.20 19:40:22
Beitrag Nr. 1.032 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.646.666 von Nordsturm am 09.11.20 18:43:53Zwischen von der Krise profitieren und ein parasitärer Krisengewinnler zu sein ist ja ein großer Unterschied.

Als letzterer hätte man Geräte höchstbietend verkaufen können, Knebelverträge abgeschossen, stur auf die Einhaltung von Verträgen gepocht, keine Risiken eingehen müssen…

Als ersterer profitiert man davon, dass man anderen Helfen kann, baut Vertrauen auf und zeigt auf, das hochwertige in Europa gefertigte Produkte mit sicheren Lieferketten auch in Zukunft wichtig sind.
Und zumindest von Außen betrachtet scheint dass näher an der Realität bei Dräger zu sein.
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09.11.20 20:23:21
Beitrag Nr. 1.033 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.647.584 von Lisaman am 09.11.20 19:40:22100 Prozent Zustimmung!
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09.11.20 21:08:05
Beitrag Nr. 1.034 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.641.713 von Lisaman am 09.11.20 14:27:39
Zitat von Lisaman: Und das man danach zusehen muss, was von Corona nachhaltig übrigbleibt ist auch nicht neu. Im positiven lernt man daraus, dass ein vernünftiges Gesundheitssystem wichtig ist und nicht alleine auf Profitabilität im „Normalbetrieb“ getrimmt werden darf.


Genau hier sehe ich die Chance für Draeger.
Der Trend geht immer mehr zu Leistungszentren, ob das jetzt Herzklappen sind, künstliche Gelenke, radiologische oder Klinisch Chemische Untersuchungen.
Die Leistungszentren verdienen sich eine goldene Nase und sämtliche Zulieferer, incl. Mitarbeiter werden gedrückt.

Für die traditionellen Stadt oder Kreiskrankenhäuser bleibt der Blinddarm und der eitrige Zehennagel.
- UND - Durch Leistungszentren Geschädigte, die über Wochen rehabilitiert werden müssen, annähernd zum Selbstkostenpreis der Stadt und Kreiskrankenhäuser.

Zudem verlangt man von den Stadt und Kreiskrankenhäuser das Vorhalten von Intensivplätzen, für z.B. Corona - die Privaten Leistungszentren bleiben von solchen Anliegen unbehelligt.

So wird das nicht mehr lange weitergehen können, Corona hat diesen Missstand hervorgehoben und dick unterstrichen.
Hier muss ein Umdenken erfolgen, werden die Stadt und Kreiskrankenhäuser hierdurch gestärkt, wird auch wieder mehr Geld in deren Kassen sein um sich aktuelle Medizintechnik zu beschaffen.

Abgesehen von kurzfristigen Effekten profitiert Draeger weniger von der Pandemie, als vom möglichen Umdenken und Neustrukturierung des Gesundheitssystems, was dann als nachhaltige Entwicklung betrachtet werden kann.

Was mich auch noch etwas ärgert,
vor wenigen Tagen hat Draeger verloren, weil man bedingt durch die Pandemie, mit weniger Umsätzen in den nicht Gesundheitsrelevanten Zweigen gerechnet hat.
Das sollte mit dem Impfstoff doch besser werden.
- Plötzlich besteht Draeger nur noch aus dem Beatmungsgeräte Geschäft - und stürzt ab.
Draegerwerk | 67,90 €
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09.11.20 21:38:41
Beitrag Nr. 1.035 ()
Bei Dräger gibt es anscheinend immer noch sehr viele die mit überzogenen Hoffnungen im Frühjahr die Aktien gekauft haben, sonst wären die Kommentare im Forum hier andere.
Bis zum Frühjahr gab es nur den Kreis der Genußscheininhaber, die seit langem an Dräger leiden, aber bei preiswertem Kauf (d.h. nach einem Absturz) langfristig ganz ordenlich klar kommen.

Grundsätzlich gibt es in Deutschland zu viele Krankenhäuser (was zu Coronazeiten gut ist, aber langfristig nicht länger tragbarist). Es wird m.E. hier weiter zu Kostendruck und einer Verringerung der Anzahl (und damit auch der Abnehmer für Dräger) kommen.
Im Ausland ist dieses vielfach anders, da es dort fast überall (Ausnahme Österreich) deutlich weniger Krankenhäuser und Krankenhausbetten gibt (ich meine mich zu erinnern, teilweise nur ein Drittel). Hier mag es einen Nachholbedarf auch für Dräger geben - und zwar nicht so sehr mehr bei Beatmungsgeräten, als vielmehr über die ganze Bandbreite.
Mein Ceterum Censeo bleibt aber:
Nur wenn sich ein Kapitalmarktorientiertes, glaubwürdiges Management bildet, dass auch die versprochenen Renditeziele langfristig liefert wird es hier eine echte Höherbewertung geben.
Corona dürfte ab Sommer nächsten Jahres keine Rolle mehr spielen. Dieses hat der Kapitalmarkt spätestens heute realisiert.
Das die Aktie deutlich unterbewertet ist, spielt dabei zunächst keine Rolle (dass kennen wir früheren und teilweise gegenwärtigen Genußscheininhaber seit vielen Jahren/Jahrzehnten).

Nur meine Meinung. Irrtum vorbehalten
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09.11.20 21:43:38
Beitrag Nr. 1.036 ()
Performance Drägerwerk Vz. seit 1 Jahr: ca. +17%

Das wäre meiner Meinung nach allein angesichts der allgemein höheren Bewertungen am Markt (durch Gelddrucken der Zentralbanken) bei gleichbleibenden Gewinnen schon bestenfalls eine durchschnittliche Jahres-Performance.

Aber da war doch noch was??? Ach stimmt man hat ja die Genussscheine weg 😉 ... Und ups, die Quartalszahlen sind sogar ein bisschen besser als stagnierend... Und ja stimmt fast hätte ichs vergessen, Corona, da war doch was ??!


Nun gut, wie sieht das ganze die Börse:
Kann das Virus mutieren? - Bestimmt nicht, wieso soll so ein dummes Virus denn mutieren. Kein Bock da drauf...
Brauchen wir in Zukunft neuere und bessere Medizintechnik im Krankenhaus? - Ne, wozu denn, Gesundheit ist doch langweilig...
Brauchen wir mehr Wartung in der Medizintechnik? - Ne, die Geräte schmeissen wir doch in 3 Wochen eh weg...
Wollen wir auch zukünftig überlebenswichtige Geräte in Deutschland selber produzieren? - Ne, sollen die Chinesen machen, die können das viel besser, und billiger ist es sogar auch noch..
Brauchen wir Dräger-Produkte überhaupt? - Naja, vielleicht sollten sie zukünftig was anderes machen.. Sexspielzeug vielleicht.. dann könnte man sich das ganze auch nicht nur in den Mund stecken... Und mehr spaß würde es vermutlich auch machen....



*Ironie off... An einem Tag wie heute verstehe ich meine feine kleine Börsenwelt nicht mehr. Verzeiht mir die überspitzte Darstellung, aber wir haben gefühlt für jede Sch..... massiv Geld übrig, aber an der Gesundheit wird gespart. Hauptsache der unendliche Konsumhunger dieser Welt wird stets gestillt.


Ich werde meine Dräger-Aktien auch weiterhin halten, schon allein aus Überzeugung. Ich kann mich mit Stefan Dräger und seinem Team identifizieren. Sie produzieren etwas wirklich Wichtiges, und von welchem Unternehmen kann man das heutzutage denn schon behaupten.

In diesem Sinne: Ich bleibe standhaft, ich bleibe Dräger-Aktionär. Und wenn es nur das gute Gewissen ist, das mich hier behält, dann soll es eben so sein.
Draegerwerk | 68,00 €
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09.11.20 21:49:23
Beitrag Nr. 1.037 ()
Danke Sigma13, du sprichst mir aus der Seele, genauso sehe ich das auch 👍
Draegerwerk | 68,00 €
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10.11.20 10:55:36
Beitrag Nr. 1.038 ()
Meine Gedanken zur neuesten Entwicklung:
-die Börse hat immer Recht. Da gibt es kein gerecht oder ungerecht, sondern den reinen Marktkurs - und offensichtlich rechnen aktuell mehr Aktionäre mit fallenden als mit steigenden Kursen. Da Dräger, offensichtlich im Frühjahr WEGEN Corona-Aufträgen und diesbezüglicher Fantasie gestiegen ist - muss man die Gegenentwicklung erst mal so akzeptieren.

-Ein "Gemischtwaren-Laden" wie Dräger, wird wohl immer bei einigen Produkten eine Art Sonderkonjunktur und bei Anderen einen Nachfrageeinbruch erleben. Fast die gesamte produzierende Wirtschaft ist im 2. Quartal komplett eingebrochen und wird im Durchschnitt in 2020 Einschnitte erleben. Dräger ist stark gewachsen und konnte gut Geld verdienen. 96,5 % der Vor-Corona-Umsätze wurden ausserhalb von Beatmungsgeräten und Masken getätigt. Bei einer, erwarteten stark steigenden Allgemeinwirtschaft, sollte dieser Anteil, davon ebenfalls mit profitieren. Wobei bei Beatmungsgeräten noch weit ins Jahr 2021 und bei Masken (dank langfristiger Verträge) noch längere, positive Ergebnisbeiträge erwartet werden können.

-Warum ich nicht verkaufe, aber auch nicht mehr zu kaufen: Die Frage, ob es nun "genügend Beatmungsgeräte/Medizintechnik gibt" verwundert mich. Gibt es nicht auch genügend Autos, Fernseher, Smartphones und Teelichter in deutschen Haushalten? Werden deshalb also morgen, nächsten Monat und nächstes Jahr keine Autos, Fernseher usw. mehr gekauft? Das beste Argument, warum ein Produkt eine Marktberechtigung hat, ist der Wille oder Zwang von Verbrauchern, kaufen zu MÜSSEN. WENN digitalisierte Medizintechnik, Personalkosten einspart/Versicherungsrisiken durch exakte Dokumentation senkt, die Aufwendungen pro Fallpauschale-Abrechnung sinken - DANN - werden Krankenhäuser FREIWILLIG auf modernere Technik umsteigen, eben weil es sich rechnet! Bei einer anziehenden Weltkonjunktur sollten die Dräger-Produkte im Chemie, Bergbau, Feuerwehr, Gasleitung usw. Bereich, überproportional profitieren, da hier im vergangenen halben Jahr, weltweit deutlich weniger als normal üblich investiert wurde.
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10.11.20 12:38:16
Beitrag Nr. 1.039 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.654.253 von hossinger am 10.11.20 10:55:36Habe heute - mal wieder - BionTech verkauft.
Bei Dräger schlafe ich wesentlich ruhiger, deshalb habe ich hier massiv nachgekauft.
Dieser Kurs-Einbruch ist nicht gerechtfertigt.
Das Unternehmen verdient gut - auch, weil sie die Genuss-Rechte zurück gekauft haben.
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10.11.20 15:37:32
Beitrag Nr. 1.040 ()
Wie man es auch dreht und wendet, die Leerverkäufer sind bei den Gewinnern.
Interessant wird, ob sie demnächst glatt stellen oder damit noch warten in der Annahme, dass der Kurs noch deutlich weiter Richtung Vor-Corona-Niveau fallen könnte.
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10.11.20 18:30:23
Beitrag Nr. 1.041 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.658.492 von factsolni am 10.11.20 15:37:32
Zitat von factsolni: Wie man es auch dreht und wendet, die Leerverkäufer sind bei den Gewinnern.
Interessant wird, ob sie demnächst glatt stellen oder damit noch warten in der Annahme, dass der Kurs noch deutlich weiter Richtung Vor-Corona-Niveau fallen könnte.


Wenn die 60€ nicht halten, kann es ( imho ) bis unter 40€ gehen.
Auch wenn die aktuelle Unterbewertung noch so deutlich ist, was fehlt ist die Perspektive, zumindest die klare Kommunikation in Hinblick auf Selbige.

Draegerwerk | 67,40 €
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16.11.20 08:04:47
Beitrag Nr. 1.042 ()
Mit Berücksichtigung der gut 30% Wertkonzentration in der Aktie (durch entfallende Genussscheine) ist Dräger unter den Kursen von vor einem Jahr, bewertet sich die Aktie mit Corona schlechter und nicht besser.

Perspektive signalisiert sich durch gesteigerten Aktienbesitz von SD griffig gut, auch wenn die Hebammenerzählung für Kurse in Zahlen für kommende Jahre fehlt.
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16.11.20 08:35:11
Beitrag Nr. 1.043 ()
Das Draegerwerk bei den Zahlen und Gewinn wohl nie wieder auf das Niveau vor Corona zurück fallen wird, darüber sind wir uns doch einig, wenn dann noch die Genusscheine weg sind, werden wir fürstlich belohnt 😊🌞
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16.11.20 11:49:26
Beitrag Nr. 1.044 ()
Dräger verkauft jetzt im Internet FFP2 Masken auch direkt. Der Preis ist mit 7 bzw. 8 Euro verglichen mit anderen Anbietern (vor allem vor Corona) recht hoch. Aber als Aktionär freue ich mich über die Marge.

Bisher hatte ich über Ebay FFP3 Masken von Dräger gekauft. Diese sitzen wesentlich besser als alle anderen Masken, da sie wie die FFP2 Maske zusätzlich zum Metallbügel auch einen Kunststoffstreifen im Nasenbereich hat. Insoweit kann ich die Maske nur empfehlen, auch für Eure Eltern.

https://ffpshop.de/

Nur meine Meinung
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16.11.20 14:40:46
Beitrag Nr. 1.045 ()
Die Draeger Masken habe ich tatsächlich auch, nicht nur weil ich (Noch ) Aktionär bin, es so wie deepvalue schreibt, die Masken sitzen einfach besser und vermitteln ein Gefühl von mehr Sicherheit.
Hatte noch ein paar China FFP2 - mit denen brauch man kein Corona um eine niedrige Blutsauerstoffsättigung zu erreichen.
Es ist schon ein Trauerspiel, kaum dreht der Kurs ins Plus, schon gibt es wieder eins auf die Mütze.
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18.11.20 10:40:10
Beitrag Nr. 1.046 ()
Das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm
startete am 02.11.2020 und endet am 07.12.2020

In Summe beinhaltet die Zeitspanne 26 Handelstage.

In den ersten 11 Handelstagen wurden ca. 91000 Aktien eingekauft.

Bei linearer Fortsetzung errechnet sich ein Gesamtvolumen von ca. 215.000 Aktien.

https://www.draeger.com/de_corp/Investoren/Aktie#mitarbeiter…

https://www.dgap.de/dgap/News/cms/draegerwerk-kgaa-veroeffen…

Somit ist festzustellen, dass das Mitarbeiterbeteiligungsprogramm besser als erwartet
angenommen wurde, denn die ursprüngliche Prognose lag bei 90.000 Stück.
Als theoretischer Höchstwert wurden 670.500 genannt.
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18.11.20 12:13:52
Beitrag Nr. 1.047 ()
Sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre,

in den vergangenen Monaten haben wir von vielen Aktionärinnen und Aktionären Anfragen zum Erwerb von FFP-Atemschutzmasken erhalten. Wir freuen uns Ihnen jetzt mitteilen zu können, dass Dräger einen Online-Shop für Privatpersonen für Atemschutzmasken für den deutschen Markt eröffnet hat.

Dräger erweiterte zuletzt seine Kapazitäten im Bereich des leichten Atemschutzes erheblich. Die bereits existierenden Produktionsstandorte für FFP-Atemschutzmasken in Schweden und Südafrika werden deutlich ausgeweitet. In den USA, Frankreich und Großbritannien entstanden neue Maskenfabriken, um der gesteigerten Nachfrage nach Atemschutzmasken in Folge der Covid-19-Pandemie besser nachkommen zu können.

Über den folgenden Link kommen Sie direkt zum Online-Shop: https://ffpshop.de/

Mit freundlichen Grüßen
Franziska Ressel

Treasury & Investor Relations
Drägerwerk AG & Co. KGaA
Moislinger Allee 53-55
23558 Lübeck, Germany
Franziska.Ressel@draeger.com
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18.11.20 12:58:36
Beitrag Nr. 1.048 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.751.081 von Erdman am 18.11.20 12:13:52Gibt doch noch einen Grund zum Lachen hier, nicht falsch verstehen, nachfolgendes ist satirisch gemeint Man kann die Masken individualisieren, z.B. mit dem eigen Gesicht. Dann kann man aussehen wie man selbst. Ein Fotograf macht ein Foto, das dann exakt skaliert und zugeschnitten wird, so dass die Maske genau den verdeckten Teil des Gesichts abbildet. Dräger müsste nur eine App erstellen lassen, mit dem man sein Foto hochladen und übersenden kann. Das wäre doch was für Dräger - noch besser nur mit dem Teil des Gesichts von SD und GHL, dann braucht man noch nicht mal eine App.
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18.11.20 13:12:18
Beitrag Nr. 1.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.751.828 von Extrader1 am 18.11.20 12:58:36
Zitat von Extrader1: Gibt doch noch einen Grund zum Lachen hier, nicht falsch verstehen, nachfolgendes ist satirisch gemeint Man kann die Masken individualisieren, z.B. mit dem eigen Gesicht. Dann kann man aussehen wie man selbst. Ein Fotograf macht ein Foto, das dann exakt skaliert und zugeschnitten wird, so dass die Maske genau den verdeckten Teil des Gesichts abbildet. Dräger müsste nur eine App erstellen lassen, mit dem man sein Foto hochladen und übersenden kann. Das wäre doch was für Dräger - noch besser nur mit dem Teil des Gesichts von SD und GHL, dann braucht man noch nicht mal eine App.


Super,
für Sandbar gibt es die Sonderedition, mit Hintern🤣
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18.11.20 13:16:28
Beitrag Nr. 1.050 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.751.828 von Extrader1 am 18.11.20 12:58:36NIE einen Witz oder Satire ankündigen oder erklären, das schwächt die Wirkung UND den Erzähler! Dräger hat jetzt erst mal den Direktverkauf offeriert. Wenn "nur" auf das Zufallspublikum auf der Webseite gewartet wird, wird die Zahl der Kunden wohl sehr übersichtlich bleiben. Da lohnen sich dann auch "Sonderoptionen" nicht.

Hoffe aber Dräger nimmt dies als Anlass, weitere Produkte direkt online zum Verkauf anzubieten. Der Grosshandel wird sich nicht (wie früher möglich) gegen die teilweise Ausbootung wehren können. Auch darf keine Angst vor der Nennung von offenen Preisen (wie derzeit) herrschen, es sollten diese Offensiv verbreitet werden. Ein moderner, fachkundiger Einkäufer, wird Vergleichspreise SO oder SO herausfinden und bei grossen Preisdifferenzen, eher verwirrt und abgeschreckt!
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19.11.20 09:30:27
Beitrag Nr. 1.051 ()
Die Annahme in diesen Kursen ist die aus der Vorcoronazeit von Umsatz schon und Gewinn nicht, Corona liefert bis Mitte 2021 die Finanzen für die kassierten Genussscheine und unbedarft gehts weiter

Das kann vom Unternehmen auch anders vermittelt werden, es gibt auch andere Medizintechnikunternehmen und die können Sinn bis in Kurse ankommend präsentieren.
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25.11.20 13:15:53
Beitrag Nr. 1.052 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.764.410 von Friseuse am 19.11.20 09:30:27
Zitat von Friseuse: ... Corona liefert bis Mitte 2021 die Finanzen für die kassierten Genussscheine und unbedarft gehts weiter ...



Das sieht sehr danach aus.

Allerdings spielt die Momentaufnahme den Leerverkäufern Sandbar und Select Equity Group
in die Hände:

- Die Kündigung der Genussscheine kostet am Ende ca. 450 Mio. €.

- Davon werden über 150 Mio. € zur Jahreswende benötigt.

- Seit Corona ist das erforderliche working capital um ca. 100 Mio. € angestiegen

- Die Vorräte stiegen um über 200 Mio. € an.

Im Ergebnis "verharren" die liquiden Mittel bei ca. 200 Mio. €, obwohl aus der
jüngsten Kapitalerhöhung ca. 75 Mio. in die Kasse flossen und das EBIT 2020
per 31.09.2020 an der Marke von 200 Mio. € kratzt.

Das dürfte und wird sich sicher bald abbauen/bereinigen. Nichtsdestotrotz ist Drägerwerk
dabei, das Anfang 2021 auslaufende Schuldscheindarlehen über 60 Mio. € mit 75 Mio. €
neu aufzulegen und zusätzlich wurde jüngst der mögliche Kredit über 110 Mio. € bei
der EIB gezogen (Quelle: Webcast Q3).

Nun ist definitiv absehbar, dass die Abösebeträge zu den Genussscheinen von insgesamt
ca. 450 Mio. € aufgebracht werden können und Drägerwerk Reserven vermutet, die man bei
Abschluss der neuesten Kreditlinie durch anteilige, vorzeitige Beendigungsoption
berücksichtigte.



Hier noch ein neues Interview:

https://www.abendblatt.de/wirtschaft/article230984462/Draege…
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25.11.20 14:01:01
Beitrag Nr. 1.053 ()
Heute schreibt ein Analyst die Aktie runter

FRANKFURT (dpa-AFX) - Das Analysehaus Independent Research hat Drägerwerk nach engdültigen Zahlen zum dritten Quartal von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft und das Kursziel von 79 auf 64 Euro gesenkt. Die Auftragsdynamik bei dem Hersteller von Sicherheits- und Gesundheitstechnik verliere weiter an Dynamik, schrieb Analyst Tobias Gottschalt in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Mit der Aussicht auf bald verfügbare Impfstoffe werde auch die Nachfrage nach Coronavirus-spezifischen Produkten verstärkt abnehmen. Für 2021 senkte er seine Schätzungen deutlich./tih/mis

Man kann das auch anders lesen, über Auftragsbestand und bleibende Marge
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25.11.20 14:39:17
Beitrag Nr. 1.054 ()
Wenn Ihr Analysten wärt, wo würdet Ihr den Kurs für die Vorzüge bis Ende 2021 sehen?
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1 Antwort
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25.11.20 17:46:32
Beitrag Nr. 1.055 ()
Hatte schon fast die Hoffnung, dass es über die 70€ geht.
Jetzt schauen wir mal nach ob die 60€ noch da sind
Draegerwerk | 66,20 €
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25.11.20 17:57:48
Beitrag Nr. 1.056 ()
Unfassbar, was hier passiert. Die Gewinne von 2019 und die Jahre davor werden in den nächsten Jahren pulverisiert, und was passiert ? Die Aktie fällt, Unternehmen die 750 Mio Verlust im Jahr machen, steigen Woche für Woche im Kurs und haben eine Bewertung von dem 150fachen des Umsatzes. Was für eine kranke Börsenwelt. Ich bleibe weiter drin, und werde noch verbilligen. Ach so......Analysten sind die größten Verbr..... im Finanzsektor. Die können gar nichts, außer falsche Tipps geben und so denn Leerverkäufern aufs Pferd helfen.
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25.11.20 18:10:52
Beitrag Nr. 1.057 ()
Ich sag mal so... Wenn sie in 2021 die Hälfte verdienen wie 2020 ist alles gut. Ich denke sogar sie verdienen mehr. Aber selbst wenns nur noch halb so gut läuft ist bei den aktuellen Bewertungen am Markt ein dreistelliger Aktienkurs drin. Da laden die 65 die wir momentan haben tatsächlich zum kaufen ein :)
Draegerwerk | 65,50 €
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25.11.20 18:24:29
Beitrag Nr. 1.058 ()
Sigma13, du sprichst mir aus der Seele. Alle schauen nur auf ........"Impfstoff da, keiner braucht mehr Masken, Beatmungsgeräte, etc.". So ein Schwachsinn, die Drägerprodukte werden weiterhin, und auch über 2021 hinaus mehr denn je benötigt.
Draegerwerk | 65,50 €
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25.11.20 18:36:48
Beitrag Nr. 1.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.838.999 von Sigma13 am 25.11.20 14:39:17
Zitat von Sigma13: Wenn Ihr Analysten wärt, wo würdet Ihr den Kurs für die Vorzüge bis Ende 2021 sehen?



Die "Analyse" von Independent Research kommt einerseits etwas spät und andererseits
frage ich mich, was hatten sie von den Q3 Daten her besseres erwartet?

Somit fußt deren Herabstufung von 79 auf 64 € wahrscheinlich 1:1 auf die Aussicht
einer schnellen und erfolgreichen Durchimpfung in 2021.

Fakt ist, dass die Zahlen des vierten Quartales noch besser ausfallen werden, als
Q2 und Q3. Selbst Q1-2021 hat jetzt schon Rückenwind.

Was ist ein Gewinn von wohl mindestens 250 Mio € für 2020 bezogen auf 18,76 Mio.
Aktien wert? Bei Nachhaltigkeit passen da locker 300 € je Anteil.

Bezogen auf 2019 (ohne Corona Sondereffekte) lag der Umsatz schon nahe 3 Milliarden €
und Drägerwerk hatte gerade Mitte 2019 den Tiefpunkt einer Konsolidierung hinter sich.
Auch ohne Corona sollten in den Folgejahren die Früchte aus den besonderen Anstrengungen
in den Jahren 2018 und 2019, nun geerntet werden.

Diesbezüglich muss man im Nachblick akzeptieren, dass Corona als Turbo fungiert und
die Impfstoffkandidaten als Bremse.

Für mich sind jetzt u.a. die Kernfragen:

Wird Corona in 2021 tatsächlich abhakbar sein?
Läuft die Weltwirtschaft wieder nach dem Motto business as usual?
Wird Corona eine Verschiebung der Ressourcen hin zu mehr Prävention bewirken?

Ganz gleich, wie man die Fragen beantwortet. Mir will kein Szenario so richtig schlüssig
in den Kopf, in dem Drägerwerk nicht besser da steht, als die Mehrheit der Unternehmen.

Mit den o.g. Daten komme ich ganz grob zu dem Ergebnis, dass post Genussscheine
1 Mio. € EBIT für 1 € Anteilsbewertung stehen sollte. Also 100 Mio. € stünden für einen
Kurs von 100 €. Ein Ergebnis dieser Größenordnung wird Drägerwerk bereits im ersten
Quartal 2021 einfahren.

Wenn Corona ab 2022 gar kein Thema mehr wäre und 1:1 alles nach business as usual
läuft, dann wüsste ich nicht, warum Drägerwerk nicht ebenfalls mindestens 100 Mio. €
EBIT aus ca. 3 Milliarden Umsatz erwirtschaften sollte?

Die langfristige Tendenz bei Drägerwerk war stets positiv und die letzte "Delle" in 2019
war (Corona hin oder her) eh überwunden.

Schon Monate vor Corona klopfte der Kurs der Drägeraktie an den Widerstand bei 60 €.
Der Corona-Effekt brachte und bringt die finanziellen Mittel, um die Genussscheine
abzuschütteln. Das ist Fakt und berechtigt rechnerisch zu einer ca. 35% höheren
Bewertung. 60 € plus 35% sind 81 € und nicht die aktuellen 66 €. ;)
Draegerwerk | 65,30 €
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25.11.20 19:04:33
Beitrag Nr. 1.060 ()
Danke Puhug dem ist nichts hinzuzufügen
Draegerwerk | 65,30 €
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25.11.20 19:11:27
Beitrag Nr. 1.061 ()
Diesen "fähigen" Analysten könnte Drägerwerk mit einem Ausblick auf das Q4 und Q1/2021 ein Schnäppchen schlagen und sie ad absurdum führen
Draegerwerk | 65,30 €
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25.11.20 19:36:09
Beitrag Nr. 1.062 ()
Sind wir im KGV 2020 schon bei 5 angekommen ?
Draegerwerk | 65,30 €
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25.11.20 20:57:33
Beitrag Nr. 1.063 ()
Hier regiert ja auch nicht die Vernunft sondern die Shortseller und diejenigen die dafür ihre Aktien leihen. Ganz schön traurig, was aus so einem guten Unternehmen gemacht wird. Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen und vor allem Herr Dräger dagegen aber auch entschlossener vorgehen. Aktienrückkauf ist ja schon mal ein Anfang, aber scheinbar reicht das noch nicht. Vielleicht braucht es einfach auch einmal einen optimistischeren Ausblick und mehr Selbstvertrauen...
Draegerwerk | 65,20 €
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25.11.20 21:54:42
Beitrag Nr. 1.064 ()
Stimmt 👍
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26.11.20 15:33:36
Beitrag Nr. 1.065 ()
FFP2 Masken
Also die Nachfrage von FFP2-Masken sollte weiterhin hoch sein.

Siehe Auszug aus dem Bericht aus der heutigen Kabinettsitzung der Bayerischen Staatsregierung:

"Dem Personal an den staatlichen und kommunalen Schulen sowie an den privaten Förderschulen wird ein einmaliges Kontingent von FFP2-Masken kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Kultusministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium eine entsprechende Verteilung von insgesamt ca. 300.000 FFP2-Masken (durchschnittlich 2 Masken je Lehrer) aus dem Bayerischen Pandemiezentrallager an das Personal über die Schulen veranlassen. Das Gesundheitsministerium wird durch entsprechende Ersatzbeschaffung den Bestand an FFP2-Masken im Pandemiezentrallager ausgleichen."
Draegerwerk | 65,70 €
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27.11.20 08:06:22
Beitrag Nr. 1.066 ()
Bleibt zu hoffen, dass sie die dann auch bei Dräger und nicht wieder in China nachkaufen...
Draegerwerk | 66,20 €
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27.11.20 08:53:40
Beitrag Nr. 1.067 ()
Beschränkt Draegerwerk doch nicht immer nur auf Masken und Beatmungsgeräte. In dem Unternehmen steckt so viel mehr, und das wird sich auch noch zeigen. Da bin ich voll von überzeugt 🌞
Draegerwerk | 65,90 €
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27.11.20 10:19:08
Beitrag Nr. 1.068 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.860.536 von Selda31 am 27.11.20 08:53:40 Aber diese Polbildung ist z.z. der Maßstab, geprägt vom medialem Mainstream.
Wer sich davon unabhängig macht sieht Perspektiven die frei sind von kognitiven Einengungen.

aktioleer
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27.11.20 11:13:02
Beitrag Nr. 1.069 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.861.859 von aktioleer am 27.11.20 10:19:08
Zitat von aktioleer: Aber diese Polbildung ist z.z. der Maßstab, geprägt vom medialem Mainstream.
Wer sich davon unabhängig macht sieht Perspektiven die frei sind von kognitiven Einengungen.

aktioleer


Vermutlich sollte man sich erst mal an die Seitenlinie stellen und dann wieder einsteigen wenn die kognitiven Einengungen vorbei sind
Draegerwerk | 65,50 €
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27.11.20 11:17:31
Beitrag Nr. 1.070 ()
Mitleser, ich tu genau das Gegenteil.
Unbenommen, aus Trendsicht kann man auch anders agieren.

aktioleer
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27.11.20 15:04:04
Beitrag Nr. 1.071 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.862.807 von aktioleer am 27.11.20 11:17:31Schwer zu sagen wo es hingeht.
Sehe aktuell keinen Grund weshalb es nicht bis auf ca. 60€ runtergehen sollte.
Wenn die nicht halten, dann gibt es kein Halten.
Bin jetzt erst mal raus, paar Stämme hab ich noch

Draegerwerk | 65,50 €
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30.11.20 13:29:46
Beitrag Nr. 1.072 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.866.083 von Mitleser0815 am 27.11.20 15:04:04
Der Langfristchart
ist nach Oben gerichtet.

Unter Einbezug der Sachlage (Corona-Auftragsturbo, Kündigung der Genussscheine,
Langfristtrend, 2019 war der höchste Umsatz in der Unternehmensgeschichte und der
wird in 2020 wieder übertroffen usw.) komme ich zu der Chart-Interpretation,
dass eine laufende a-b-c / ii (als Prognose eingetragen) eine ernstzunehmende
Wahrscheinlichkeit hat:

Draegerwerk | 66,00 €
2 Antworten
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30.11.20 16:27:28
Beitrag Nr. 1.073 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.887.827 von Puhug am 30.11.20 13:29:46Lieber Puhug, ich schätze deine Beiträge eigentlich sehr, aber wie lange soll das noch gehen mit den Charts, die einen Kursverlauf Richtung Norden erwarten lassen? Bisher geht es immer nur kurz nach oben und dann nur noch nach Süden, eine Änderung ist mittelfristig nicht in Sicht, trotz toller bekannt gewordenen positiven Zahlen. Die Bundesregierung baut im Rahmen der nationalen Gesundheitsreserve Lagerstätten für medizinisches Material an 19 Standorten auf, Impfzentren sollen an über 400 Standorten entstehen. Eigentlich alles was man braucht müsste Dräger zur Verfügung stellen und verkaufen können, die Zahlen stammen nur aus der BRD, was ist mir den andren Standorten im Ausland? Hat jemand dazu was von meinem Lieblingsmanagement gehört, den ehrenwerten Kaufleuten aus dem Norden. Falls Dräger hier Material zur Verfügung stellen und liefern kann sollte man das auch ohne Ad-hoc Pflicht umsetzen und darüber informieren, wenn nicht, dann mal die Gründe aufzeigen, warum. Die Zahlen steigen leider immer weiter, den Durchhalteparolen etlicher Politiker kann ich nicht mehr glauben. Ganz schlimme Entwicklung, unabhängig vom Kursverlauf Dräger. Ich glaube nicht dass die Entwicklungen nur kurz positiv für Dräger sein werden. Wenn es so weiter geht haben wir dann blad ein KGV von 1.
Draegerwerk | 65,70 €
1 Antwort
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30.11.20 17:15:01
Beitrag Nr. 1.074 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.891.022 von Extrader1 am 30.11.20 16:27:28Das sehe ich auch so.
Der Kurs hat sich komplett von den fundamentalen Daten abgekoppelt, die Aktie ist zum Spielball von wem auch immer- ohne jede Gegenwehr - geworden.
In den letzten 10 Jahren waren 60€ der Wiederstand, sowohl von oben als auch von unten.
Ansonsten sehe ich mit meinem marginalen Verständnis für Charts einen intakten Abwärtskanal.
Die ganz große Frage ist, was wird nach Erreichen der ca. 60€ passieren.
Ausbruch nach oben oder tatsächlich bis zur unteren Begrenzung des Kanals.
Wer auch immer in dem Kurs rumpfuscht - lässt er es bei 60€ gut sein ?
An reale Verhältnisse ist der Kurs ohnehin nicht mehr angelehnt, es würde lediglich noch etwas grotesker, wenn es noch weiter nach unten geht.
Draegerwerk | 65,20 €
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02.12.20 12:36:30
Beitrag Nr. 1.075 ()
Die Aktie hungert sich was aus









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Als ob das Gap aus dem März gesucht wird, die Schwächeirrung noch nicht kräftig genug für eine Denkrichtungsänderung ist
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02.12.20 13:03:40
Beitrag Nr. 1.076 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.919.291 von Friseuse am 02.12.20 12:36:30Sieht leider ernsthaft nach dem Gap-close aus.

Dieser Bereich (58,3 €) fällt auch mit einem Widerstand (allerdings untergeordnet)
zusammen.

Da die Vorzüge jetzt nur noch 6 % über den Stämmen notieren, halte ich das
Szenario für den finalen Dolchstoß der Leerverkäufer.

Die wollen ja sicher nicht mehr investiert sein, wenn der Geschäftsbericht 2020
post Genussscheine ein KGV von 4 ausweist. Aktuell liegt das KGV bereits unter 5. :rolleyes:
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02.12.20 13:04:42
Beitrag Nr. 1.077 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.919.726 von Puhug am 02.12.20 13:03:40Korrektur: Widerstand ist gegen Unterstützung auszutauschen.
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02.12.20 13:06:51
Beitrag Nr. 1.078 ()
Bin zwar kein sonderlich er Börsenesoteriker.

Aber hier stelle ich schon die Frage in den Raum, ob der Kurs erst dann wieder steigt, wenn Alle Anleger frustriert nur noch writer fallende Kurse erwarten?
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02.12.20 13:11:33
Beitrag Nr. 1.079 ()
Das was hier passiert hat mit dem Handel von Aktien den WIR kennen, aber auch gar nichts mehr zu tun. Wie andere Werte hoch gezockt werden ohne absehbar Gewinne zu erwirtschaften, geht es hier trotz Riesengewinne die nächsten Jahre, bergab. Absolutes Kopfschütteln
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02.12.20 13:33:30
Beitrag Nr. 1.080 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.919.858 von Selda31 am 02.12.20 13:11:33
Aussichten
Bin heute rein.

Denke die 60 EUR Unterstützung hält so dass Chance/Risiko aufgrund aberwitziger Bewertung ein akt. Kurs von 62,50 EUR exzellent ist um dankend das Körbchen aufzuhalten.

So Long.
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02.12.20 13:50:24
Beitrag Nr. 1.081 ()
Tja, ich bin auch am überlegen. Mein Durchschnitt im Einkauf ist (leider) wieder erreicht (hätte ich nie gedacht) und ein paar möchte ich auch noch haben
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03.12.20 08:09:24
Beitrag Nr. 1.082 ()
Moin,
Die Vorstandswoche hatte Drägerwerk schon vor ein paar Wochen in Ihr Musterdepot gekauft und ist weiterhin überzeugt von der Aktie.

Quelle Vorstandswoche:
Unser Top-Favorit für 2021 ist die Aktie von Drägerwerk. Mehr zu Drägerwerk in der kommenden Woche. Die Aktie scheint jedenfalls sehr günstig bewertet zu sein. Wir raten weiter zum Kauf.
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03.12.20 11:55:06
Beitrag Nr. 1.083 ()
Es ist nur eine Vermutung, aber ich gehe davon aus, dass die Leerverkäufer Sandbar Asset Mgmt und Select Equity erst bei Kursen unter 60 glatt stellen. Wir reden hier von mehr als 2,5% des ausgegebenen Aktienkapitals. Das könnte dann schon einen nennenswerten Impuls geben.
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03.12.20 13:26:07
Beitrag Nr. 1.084 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.929.845 von NormanBates1 am 03.12.20 08:09:24Wer oder was ist „Vorstandswoche“?🙄
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03.12.20 14:08:45
Beitrag Nr. 1.085 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.933.433 von factsolni am 03.12.20 11:55:06
Wo endet der Druck auf die Aktie?
Der Fokus liegt derzeit in der Tat bei ca. 60 € +/- 2€.


Die vorläufigen Jahresergebnisse veröffentlicht Drägerwerk sehr früh.
In diesem Jahr war es der 17.01.2020 und dehalb favorisiere ich im
Kommenden Jahr den 15. oder 18. Januar 2021.

Somit nur noch ca. 6 Wochen, bis die Eckdaten des Jahres 2020 bekannt sind.
Wie wird der Markt auf das beste, je von Drägerwerk erzielte, Ergebnis reagieren?

Ausgehend von einem KGV von ca. 4,5 weiter fallen, weil sich Drägerwerk den
Hinweis erlaubt, dass das Jahr 2021 schlechter als das Ausnahmejahr 2020 ausfallen wird?

Inzwischen wird Drägerwerk aktuell nahezu auf Insolvenzniveau gehandelt und
die Kursbildung steht für ein Unternehmen, das dem Untergang geweiht ist und
lediglich Corona gewährte etwas Aufschub.

Ich wüsste nicht, warum ich das für möglich halten soll?

Wie kann man sich das übrige, gegenwärtige Börsengeschehen auf allerhöchstem Niveau
erklären? Weil der Markt eine anlaufende und extreme Inflation (ausgelöst von
exzessiven Staatsverschuldungen) vorwegnimmt?

Wenn dem so wäre, dann gilt das auch für Drägerwerk.

Wie dem auch sei. Mein Börsenjahr 2020 stand für einen Wechsel vom Daytrading
zur Fundamentalanalyse und bescherte mir ein durchwachsenes, ausgeglichenes und
gefühlt echt schlechtes Jahr.

Die überwiegende Zeit im zweiten Halbjahr hielt ich nur noch Drägerwerk und halte
mich auch weiterhin sehr zurück, weil ich die meisten Bewertungen für übertrieben einordne.

Mal schauen, ob es im neuen Jahr wieder besser wird .... :look:


Hier noch eine neue Unternehmensnachricht:
https://www.draeger.com/Corporate/Content/124_HCB.pdf
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03.12.20 15:32:54
Beitrag Nr. 1.086 ()
Wie nun schon deutlich genug kommuniziert wurde, ist das Ergebnis 2020 zwar schön, aber ein singulärer Wert und in der längerfristigen Betrachtung höchstens von untergeordnetem Interesse. Da interessiert der Gewinn p. A.2021 schon eher. Wie viel besser (wenn überhaupt) als 2019 wird 2021 - das ist die zentrale Frage, die heute leider niemand schlüssig beantworten kann.

-----

Zu der für Krankenhausexperten wahrscheinlich verständlichen Unternehmensnachricht von heute hätte ich dann doch noch zwei Fragen, rein interessehalber.
Umsatzbeitrag?
Ergebnisbeitrag?
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03.12.20 15:53:06
Beitrag Nr. 1.087 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.934.642 von butch. am 03.12.20 13:26:07https://www.vorstandswoche.de/

Zitat von butch.: Wer oder was ist „Vorstandswoche“?🙄
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03.12.20 15:59:44
Beitrag Nr. 1.088 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.935.296 von Puhug am 03.12.20 14:08:45Zitat:

Neue Web-Applikation überwacht
Intensivkapazitäten
Hospital Capacity Board (HCB) zeigt Bettenbelegung,
Therapiestatus und Infektionsaufkommen in Echtzeit
- HCB-Applikation hilft BDA/DGAI-Vorschläge und das „Kleeblattkonzept“ für
eine klinikübergreifende Verteilung von Corona-Patienten1/2 umzusetzen
- Erfolgreicher Pilot zur Übermittlung von Kapazitätsdaten an das DIVI3-
Intensivregister
- Dräger-PDMS (ICM) und Ortungssystem (Visillion) oder bestehendes
Klinikinformationssystem als Datenquellen nutzbar
- Unterstützt Förderziele des neuen Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG)


Für mich steht es außer Frage, dass Drägerwerk als Marktführer vom KHZG
deutlich profitieren wird. Drägerwerk hat in diesem Jahr massiv in die Zielsetzungen
des KHZG investiert und darüber regelmäßig auf der Homepage berichtet.
Drägerwerk macht das schlicht informativ und seriös. Eben nicht wie die Marktschreier
von TESLA & Co. :rolleyes:


https://www.bundesgesundheitsministerium.de/krankenhauszukun…

Die wichtigsten Regelungen im Überblick:
Über 4 Milliarden Euro für die Modernisierung von Krankenhäusern

Beim Bundesamt für Soziale Sicherung wird ein Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) eingerichtet. Ab dem 1. Januar 2021 werden dem KHZF durch den Bund 3 Milliarden Euro über die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt.

Die Länder und/oder die Krankenhausträger übernehmen 30 Prozent der jeweiligen Investitionskosten.

Insgesamt steht für den KHZF somit ein Fördervolumen von bis zu 4,3 Milliarden Euro zur Verfügung.

Die Krankenhausträger können bereits seit dem 2. September 2020 mit der Umsetzung von Vorhaben beginnen und ihren Förderbedarf bei den Ländern anmelden. Ab Inkrafttreten des Gesetzes bis zum 31. Dezember 2021 können die Länder Förderanträge an das Bundesamt für Soziale Sicherung stellen. Bis dahin nicht beantragte Bundesmittel werden bis Ende 2023 an den Bund zurückgeführt.

Auch länderübergreifende Vorhaben können über den KHZF gefördert werden.

Vorhaben an Hochschulkliniken können mit bis zu 10% des Fördervolumens des jeweiligen Landes gefördert werden.

Förderung von Notfallkapazitäten und digitaler Infrastruktur
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03.12.20 16:17:31
Beitrag Nr. 1.089 ()
Passend dazu die entsprechende Seite bei Dräger:
https://www.draeger.com/de_de/Hospital/Krankenhauszukunftsge…
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03.12.20 17:36:13
Beitrag Nr. 1.090 ()
In der Tagesschau wurde das Thema KHZG vor wenigen Tagen auch behandelt und ich musste sofort an Dräger denken.
Mich frustriert die Aktie mittlerweile sehr - ich bin damit wohl nicht allein... Dennoch halte ich fest.
Leider befürchte ich auch, dass die Rekordumsätze und Rekordgewinne, die im Januar verkündet werden wieder keinen nachhaltigen Aufschwung für den Kurs bedeuten werden.
Der Markt ist sich hier scheinbar einig und leider total auf dem Holzweg- dass die Aktie auch noch von einem "Analysten" runtergestuft wurde, ist einfach beschämend.
Ich verstehe die Kursbildung einfach überhaupt nicht. Die Fundamentals zeigen, dass die Aktie extrem unterbewertet ist und es wird der Aktie ein Zukunftspotential zugesprochen, dass ich bei einem Unternehmen, das ausschließlich Kolben für Verbrennungsmotoren herstellt evtl. nachvollziehen könnte. Nur ist Dräger in einer Branche angesiedelt, die in den nächsten Jahren auch nach Corona boomen wird (Krankenhäuser rüsten auf etc.) - ich denke dabei immer an die Fukushima Katastrophe und welche Auswirkungen dieser eine Vorfall auf die komplette Energiebranche in Deutschland hatte - wer damals auf Windmühlen gesetzt hat, wurde sicherlich nicht enttäuscht. Dräger bietet viele gute Produkte die Krankenhäuser gut gebrauchen können. Ein Abstempeln des Unternehmens als kurzzeitigen Krisenprofiteur, der danach in der Versenkung verschwindet, so wie es der Markt aktuell macht, ist nicht zu verstehen. Ich befürchte es wird noch weit in das Jahr 2021 dauern bis die Kurse in annährend "gerechte" Regionen vorstoßen.
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03.12.20 18:05:08
Beitrag Nr. 1.091 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.936.463 von factsolni am 03.12.20 15:32:54
Zitat von factsolni: Wie nun schon deutlich genug kommuniziert wurde, ist das Ergebnis 2020 zwar schön, aber ein singulärer Wert und in der längerfristigen Betrachtung höchstens von untergeordnetem Interesse. Da interessiert der Gewinn p. A.2021 schon eher. Wie viel besser (wenn überhaupt) als 2019 wird 2021 - das ist die zentrale Frage, die heute leider niemand schlüssig beantworten kann.


Genau das ist der Punkt den ich anders sehe. Denn wichtige singuläre Ereignisse haben langfristige Folgen. Im Falle von Dräger hat man das Geld ja nicht im Lotto gewonnen und gleich wieder sinnlos verjubelt.

1) Das Jahr 2020 hat Dräger die Möglichkeit gegeben, die Kapitalstruktur zu vereinfachen
-> selbst wenn man irgendwann wieder bei den absoluten Zahlen von 2019 landet (was nicht gut wäre) ist der Gewinn je Aktie immer noch deutlich höher.
2) Zumindest momentan spricht einiges dafür, dass es zu einem Umdenken bzgl Ausstattung, Modernisierung, Lieferketten und Personal in Krankenhäusern kommt. Siehe Krankenhauszukunftsgesetz.
3) Ist das singuläre Ereignis noch am laufen.

2021 zur prognostizieren ist nicht ganz einfach. Ziemlich sicher unter 2020. Aber sehr sicher wird das Ergebnis näher an 2021 als an 2019 liegen:
- Im Bereich der Beatmung sind die Bestellungen noch nicht abgearbeitet, da wird auch 2021 noch mal ein überdurchschnittliches Jahr sein.
- Bei den FFP Masken könnte der Umsatz 2021 sogar nochmal steigen. in HJ 1 würde ich sogar fest damit rechnen. Man in 2020 erst im Sommer/Herbst die Kapazität deutlich hochgefahren, oft verbunden mit Lieferverträgen die bis Ende 2021 laufen. Beispiel Blyth: https://www.business-live.co.uk/manufacturing/draeger-safety…. Ähnliches gilt für Frankreich und US, und auch in Schweden/Südafrika hat man die Kapazitäten im Jahresverlauf nochmal erhöht. das wird erst ab Q4 voll durchschlagen.
- Der restliche Security Bereich (Ex-FFP) hat 2020 eher etwas gelitten und sogar etwas Erholungspotential.

Das "neue Normal" gibt es dann frühestens 2022. Was vermutlich schlecht für den Kurs ist, denn dann dreht sich die Diskussion 2021 weiter im Kreis.


Zitat von factsolni: Zu der für Krankenhausexperten wahrscheinlich verständlichen Unternehmensnachricht von heute hätte ich dann doch noch zwei Fragen, rein interessehalber.
Umsatzbeitrag?
Ergebnisbeitrag?


Für die einzelne Meldung: nicht quantifizierbar. Im Zweifel ein kleiner Baustein mehr und etwas Marketing, um beim Krankenhauszukunftsgesetz gut aufgestellt zu sein.

Das Thema an sich ist aber groß: Beim Krankenhauszukunftsgesetz geht es immerhin um 4,3 Mrd Förderung bis 2023 (um die abzurufen wären 14 Mrd Investitionen notwendig). Gerade breit aufgestellte Anbieter wie Siemens, Philips, Dräger... dürften einen Teil dieses Kuchens bekommen.


PS: Börse ist Psychologie von feinsten:
Man stelle sich im Vergleich den Kursverlauf eines Unternehmen vor, dass 2020 Covid bedingt einen Durchhänger hatte und dann verkündet, für 2021 wieder von etwas besseren Zahlen als 2019 auszugehen. Da wäre Optimismus pur zu sehen - Obwohl man kurz, mittel und langfristig weniger in der Kasse hat.
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03.12.20 18:31:21
Beitrag Nr. 1.092 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.938.389 von JohnnyJetset am 03.12.20 17:36:13
Zitat von JohnnyJetset: Ich verstehe die Kursbildung einfach überhaupt nicht. ....ich denke dabei immer an die Fukushima Katastrophe und welche Auswirkungen dieser eine Vorfall auf die komplette Energiebranche in Deutschland hatte - wer damals auf Windmühlen gesetzt hat, wurde sicherlich nicht enttäuscht. Dräger bietet viele gute Produkte die Krankenhäuser gut gebrauchen können. Ein Abstempeln des Unternehmens als kurzzeitigen Krisenprofiteur, der danach in der Versenkung verschwindet, so wie es der Markt aktuell macht, ist nicht zu verstehen. Ich befürchte es wird noch weit in das Jahr 2021 dauern bis die Kurse in annährend "gerechte" Regionen vorstoßen.


Naja, Vestas und Nordex standen trotz Fukushima 2012 kurz vor der Insolvenz, Senvion ist pleite etc. Es reicht nicht in einem geförderten grundsätzlich interessanten Markt tätig zu sein. Man muß auch eine gute Marktstruktur haben und ein guten Management. Letzteres ist dank SD bei Dräger bekanntermaßen nicht der Fall. Die Behandlung der Genußscheininhaber, die erratische Gewinnentwicklung inkl. zahlreicher Enttäuschungen der Anleger und schlußendlich die verunglückte Kapitalerhöhung haben Dräger darüber hinaus viel Goodwill gekostet...
Die meisten Anleger interessiert primär der Eindruck vom Management. Dieses ist hier bekanntermaßen suboptimal, wobei die Aussicht das SD nicht kündbar ist sicherlich besonders negativ wirken dürfte.
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03.12.20 20:54:55
Beitrag Nr. 1.093 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.939.247 von deepvalue am 03.12.20 18:31:21Ja das stimmt, das Marktumfeld ist ein Faktor unter vielen. Dennoch wird das Draegerwerk auch nach der Krise weiterhin von einer starken Nachfrage z.B. nach Sicherheitstechnik, Krankenhausbedarf etc. profitieren. Inwieweit das Management schlechte Arbeit macht, kann ich nicht einschätzen, da fehlen mir die Einblicke. Die strategischen Entscheidungen die in der Krise getroffen wurden (Ausbau der Produktionskapazität, Kündigung der Genussscheine), finde ich als Beobachter jedoch gut und vernünftig.
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04.12.20 10:23:05
Beitrag Nr. 1.094 ()
Ich stelle fest, dass die meisten Hobby Investoren ausschließlich auf den Kurs gucken, als wenn man mit jedem Zucken und Surren in die Zukunft blicken könnte. Für die Firma spielt der kurzfristige Kurs keine Rolle, da gut 3/4 der Firma in Familienhand ist. Dort werden
weise Entscheidungen mit langfristiger Planung getroffen. Es ist kein Unternehmen, dass jedes Jahr die Zahlen frisieren muss, um Jemanden glücklich zu machen. Und jetzt zu den Fakten:
- Es wurden 3 Maskenfabriken aus dem Boden gestampft
- Die hochwertigen FFP Masken, welche eine EIGENANSTECKUNG verhindern können, sind für Firmen sowie Privatpersonen bequem bestellbar
- Durch gutes timing hat Dräger zu Beginn der Pandemie eine Brand neue Ventilator-Generation auf den Markt gebracht
- Die Fertigung wurde durch massive Investitionen in den letzten Jahren auch räumlich in Lage versetzt in kürzester Zeit massiv zu skalieren
- Der Bund hat zugesagt FFP Masken zu bezuschussen und für die Zukunft die inländische MedIndustrie zu fördern, um Abhängigkeiten zu verringern
- Die Krankenhäuser bekommen Mittel, um zukünftig besser gewappnet zu sein
- Die Kündigung der restlichen Geräte an die Regierung hat NOCH MEHR Geld in die Kasse gespült. Es gab eine Entschädigung und andere Kunden konnten bedient werden
- Dräger stellt Drogenschnelltests her und hat ein gewaltiges Wissen in der Entwicklung zur Messung chemischer und biologischer Stoffe. Die natürliche Schlussfolgerung sind Antigentests in wenigen Wochen
- Brim Aktienbeteiligungsprogram sind die Aktien wie geschnitten Brot weggegangen
- Länder wie z.B. Italien oder Griechenland werden Geldberge investieren müssen, um eine künftige Pandemie zu bewältigen. Das Geld wird zum Teil auch von der EU kommen, wenn der Haushalt abgesegnet ist
- Die Leerverkäufe des Fonds sind für die Firma nur ein amüsanter Zwischenwitz, weil absolut nichts davon abhängt (war sogar hilfreich für den Rückkauf der Genussscheine). Im Endeffekt ist es eine legale Börsenmanipulation, der ja auch genug Leute aufgesprungen sind
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04.12.20 10:51:03
Beitrag Nr. 1.095 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.945.637 von MartinGerver am 04.12.20 10:23:05
Zitat von MartinGerver: Ich stelle fest, dass die meisten Hobby Investoren ausschließlich auf den Kurs gucken, als wenn man mit jedem Zucken und Surren in die Zukunft blicken könnte.


Herzlich Willkommen zum ersten Post.

Mal wieder ein Pusher der sich extra für Jubel-Meldungen zu Dräger angemeldet hat. Das hatten wir doch vor ein paar Wochen schon mal (Rückkaufprogramm war der Name des seit Mitte September glücklicherweise gesperrten? wenigstens nicht mehr aktiven Teilnehmers).

Ich hoffe, dass es diesmal etwas qualifiziertere Jubel-Beiträge gibt. Wobei "Weise Entscheidungen" schon einen Preis als interessanteste Pusher-Beschreibung des Jahres verdient. Vielleicht doch jemand aus Lübeck??
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04.12.20 11:27:34
Beitrag Nr. 1.096 ()
Die Masken für Endkunden können auch gern pfiffiger, bunter, nice individuell bedruckt, kultiger werden

https://ffpshop.de/

Weiß unbeschrieben oder gar Dräger ist kein Event, es fehlt die Freude
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04.12.20 11:31:59
Beitrag Nr. 1.097 ()
Tja, jede Meinung pushed in irgend eine Richtung. Welche meiner Fakten sollen denn unstimmig sein? Ich habe lediglich die mir im Gedächtnis hängen gebliebenen Dinge ausgedrückt. Sie könne gerne die Negativ Fakten auflisten. Würde mich sehr interessieren. Ich sehe sie im Moment einfach nicht.
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04.12.20 11:35:09
Beitrag Nr. 1.098 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.946.006 von deepvalue am 04.12.20 10:51:03Wenn wir erst mal über dem Dezemberg sind wird alles besser.:laugh:
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04.12.20 12:01:14
Beitrag Nr. 1.099 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.946.672 von MartinGerver am 04.12.20 11:31:59
Zitat von MartinGerver: Tja, jede Meinung pushed in irgend eine Richtung. Welche meiner Fakten sollen denn unstimmig sein? Ich habe lediglich die mir im Gedächtnis hängen gebliebenen Dinge ausgedrückt.


Es ist halt einiges an Meinung, Optimismus, Vermutungen, Hoffnungen und Behauptungen mit den Fakten vermischt.

hast Du z.B. etwas Belastbares für

Dräger stellt Drogenschnelltests her und hat ein gewaltiges Wissen in der Entwicklung zur Messung chemischer und biologischer Stoffe. Die natürliche Schlussfolgerung sind Antigentests in wenigen Wochen

Der erste Satz ist natürlich ein Fakt, aber von den bestehenden Tests bei Dräger (die meines Wissens nach alle auf Atemluft oder Speichel beruhen) zu einem Covid Antigentest (für den der Speichel aktuell nicht ausreicht) ist es schon ein ziemlich weiter Schritt.

Und wenn man sieht, wie lange die Tests von anderen Anbietern, die näher an dem Thema dran sind, (z.B. Roche) bis zur Praxisreife brauchen, dann ist "in wenigen Wochen" schon ziemlich "optimistisch". Erst recht, wenn es nach außen hin noch nicht mal ein Zeichen gegeben hat, dass man das Feld überhaupt bearbeiten will.
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04.12.20 12:19:32
Beitrag Nr. 1.100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.946.600 von Friseuse am 04.12.20 11:27:34
Zitat von Friseuse: Die Masken für Endkunden können auch gern pfiffiger, bunter, nice individuell bedruckt, kultiger werden

https://ffpshop.de/

Weiß unbeschrieben oder gar Dräger ist kein Event, es fehlt die Freude


sie sind auf jeden Fall etwas zu teuer, aber wenn sie gekauft werden, ist die Marge sicher gigantisch.
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04.12.20 12:41:12
Beitrag Nr. 1.101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.946.672 von MartinGerver am 04.12.20 11:31:59Eigentlich mit den Fakten nicht so Unrecht, ändert aber nichts an dem Auftritt/Marketing und dem meiner Meinung nach unfähigen Management von Dräger. Eher das Gegenteil ist der Fall - würde der Markt nur die von Ihnen aufgeführten Fakten so auch sehen hätten wir Kurse von weiter über 100.- Euro. Dem ist aber nicht so, also macht man sich als Kleinanleger Gedanken warum das so nicht ist. Dräger lebt nach dem Motto von Busch oder Brecht, von wem auch immer - Ist der Ruf erst ruiniert lebt sich's völlig ungeniert. In der HV bekommt er zwar auf die Finger und wird von den Anlegern kritisiert, das ist ihm aber egal. Eigentlich kann man ihn bewundern - aber nur eigentlich.
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04.12.20 16:05:48
Beitrag Nr. 1.102 ()
Es ist in der Tat festzustellen, dass seitens des Unternehmens fast keine Anstrengungen unternommen werden, dem Markt die positiven Seiten und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.

Hinzu kommt die, zumindest vor Corona, miserable Marge. Offensichtlich wird hier viel zu lange an unprofitablen Produkten und Märkten festgehalten.

Leider hat der Kleinaktionär wenig Möglichkeiten der Einflussnahme. Bleibt zu hoffen, dass zumindest die Zeichner der letzten Kapitalerhöhung, vermutlich alles größere Adressen, beim Management diesbzgl. vorstellig werden.
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04.12.20 17:41:04
Beitrag Nr. 1.103 ()
Wenn die Familie so weiter macht werden viele Privatanleger hier ihre Aktie verkaufen.Ist ja auch logisch da ich mit meinem Investment Geld verdienen möchte.
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04.12.20 18:31:12
Beitrag Nr. 1.104 ()
Zu der Frage ob Stefan Dräger ein guter Manager ist.

Zunächst mal muss einem klar sein, was für ein Manager er ist: Ein aus der Familie kommender Manager eines Familienunternehmens. Der wird nicht agieren, wie ein von Quartalszahlen getriebener angestellter Manager einer AG die überwiegend institutionelle Anleger als Eigentümer hat. Das kann erstmal gut oder schlecht sein:

Ein Familienunternehmen kann mehr auf die nachhaltige, langfristige Entwicklung, achten als auf kurzfristige Quartalszahlen
<->
Das kann aber auch zu Behäbigkeit und Langsamkeit führen

Bestenfalls passen die Interessen von Familie und langfristigen Investoren zusammen. Wenn das nicht der Fall ist (eindeutig bei den Genussscheininhabern) wird es schwierig. (ich war lang genug investiert; Gewinne machen konnte man als lästiger Genussscheininhaber trotzdem, aber es war klar, dass man der ungeliebte Blinddarm des Unternehmens ist.

Die kurzfristige Meinung von Analysten interessiert ihn nicht wirklich. Habt ihr mal einen der WebCast zu den Quartalszahlen gesehen? Während andere Vorstände da nervös bemüht sind, sich und die Firma vor dem jüngsten Gericht der Analysten ja gut dastehen zu lassen ist, macht er eher den Eindruck als wäre das eine lästigen Pflichtübung vor Ahnungslosen. Vermutlich hat er sich da einiges von dem „Managementmalus“ verdient. Das ist natürlich schlecht für jemanden, der sich eine kurzfristiges Happy End erhofft und dem der Kurs von Morgen wichtiger ist, als der von übermorgen. Langfristig kann das anders aussehen.

Aus langfristiger Sicht der Familie hat Stefan Dräger aber einiges erreicht:
- Er hat Dräger Medical 2009 aus dem ungeliebte Joint Venture mit Siemens gelöst
- Er schüttelt jetzt die lästigen Genussscheininhaber ab.
- Das alles auf einer finanziell soliden Grundlage.
- Und das mit der „missglückten Kapitalanlage“ würde er vermutlich auch anders sehen, schließlich hat er im Nachhinein einen sehr guten Preis bekommen und plant so schnell keine weiteren Kapitalerhöhungen.

Im Ergebnis hat das jetzt übrigens auch dazu geführt, dass die Interessen von Aktionären und Familie jetzt wieder näher beisammen sind. Weil man z.B. die Dividende nicht mehr mit den Genussscheininhabern teilen muss und man kein Interesse mehr haben, kann den Wert der Firma zu verstecken.

Was man auf jeden Fall festhalten kann ist, dass Dräger 2020 vieles sehr gut gemacht hat:
- Man hat die Produktion kurzfristig unter erschwerten Lieferbedingungen massiv nach oben gefahren
- Ganze Produktionsstätten (FFP2 Masken) in kürzester Zeit neu errichtet
- Dabei die Profitabilität gesteigert
- Das ganze mit einer sehr guten Außenwirkung bei Regierungen, Kunden, potentiellen Mitarbeiter

Vielleicht auch deshalb, weil man in den Jahren zuvor zögerlicher, als andere bei Einsparungen und Stellenabbau war und damit schneller Kapazitäten hochfahren konnten.
Im Ergebnis ist man für die Zeit nach Corona gut positioniert und Stefan Dräger könnte in 5 Jahren als äußerst erfolgreicher, langfristig denkender Manager dastehen.

Man kann das ganze natürlich auch wieder verbummeln. Vielleicht war das alles nur Glück und man „schafft es“, Margen und Umsätze in ein paar Jahren wieder in die Regionen von 2018/19 abbröckeln lassen usw. und im Jahr 2030 freut sich die Börse dann über einen Unternehmensnachfolger. Aber dieses Negativszenario ist im Kurs eigentlich schon wieder drin.
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05.12.20 14:13:41
Beitrag Nr. 1.105 ()
Zum Thema Antigentest: Das ist ein low brainer. Das ganze wissen und die Produktions- und Vertriebsinfrastruktur ist vorhanden. Nur das Reagenz müsste von einem Partner eingekauft oder selbst entwickelt werden. Und danach €€€...

Der Bedarf an Ventilatoren und Zubehör ist 10x so hoch wie normal. Dieser Bedarf wird nächstes Jahr nicht auf x1 sinken, nur weil es eine Impfung gibt. Pfizer ist ein Gigant. Selbst diese Firma kann 2021 nur für 500 Mio Menschen das Mittel herstellen. Das ist nichtmal 10% der Bevölkerung.
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05.12.20 15:01:18
Beitrag Nr. 1.106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.958.513 von MartinGerver am 05.12.20 14:13:41Aha, spezifische Antikörperteste sind ein - low brainer
Die Aussage wird durch Verwendung von angelsächsischen Floskeln auch nicht richtiger.

Spezifische Antikörperteste ist die Königsdisziplin von Biotech Unternehmen, wer das kann gehört zur Elite.
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05.12.20 17:12:55
Beitrag Nr. 1.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.958.813 von Mitleser0815 am 05.12.20 15:01:18Der low brainer ist, dass Dräger mit Unterstützung so etwas anbieten wird, nicht die Durchführung. Die Firma hat fast alle Bausteine, die nötig sind so etwas raus zu bringen.
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06.12.20 11:08:57
Beitrag Nr. 1.108 ()
Börse online gibt als EPS für dieses Jahr 10,94 Euro an und für 2021 9,09 Euro.
Der Aktionär dagegen tatsächlich noch 6,58 und 5,71.

Da sind wohl bei Letzterem noch massive Fehleinschätzungen vorhanden.
Erfreulich, dass aber immerhin schon über 9 Euro für nächstes Jahr gesehen werden - KGV 2021 der Stämme daher bei 6,5. Für 2020 rechne ich eher mit 12 bis 13 Euro EPS.
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07.12.20 09:57:37
Beitrag Nr. 1.109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.962.517 von SAFE1 am 06.12.20 11:08:57
Der Gewinn je Aktie
lässt mehr denn je unterschiedliche Betrachtungen zu.

Wenn man sich intensiv mit der speziellen Sachlage Drägerwerks auseinandersetzt,
dann komme ich zu dem Ergebnis, dass mir die folgende Berechnung klar am
sinnvollsten erscheint:

Die Genussscheine sind hinsichtlich ihrer Kosten zu berücksichtigen. Die bisher
angewandte theoretische Vollausschüttung macht keinen Sinn mehr.

Ca. 450 Mio. € müssen aufgebracht werden und dass das gelingt, ist spätestens mit
der jüngsten Refinanzierung des Schuldscheindarlehens und Kreditabruf bei der EIB
als gesichert zu betrachten.

Das Jahr 2020 sollte mindestens einen Gewinn von 250 Mio € bringen.
Mindestens 10 % werden davon als Dividenden ausgeschüttet, wenn sich Drägerwerk
an seinen gemachten Aussagen hält. - Ich gehe mal von 13 % aus und dann ergibt
sich, dass die Genussscheine nach Steuereffekt ca. 9 Mio. € Kosten verursachen.

Im Ergebnis steht dann ein Gewinn von 241 Mio. € , der sich auf 18,76 Mio. Anteile
verteilt. Demnach 12,85 €, womit die Vorzugsaktie aktuell mit einem KGV von 4,9 notiert.


Wichtiger ist allerdings das Folgejahr.

Q1 in 2021 dürfte ähnlich Q4 2020 werden. Sagen wir mal ein EBIT von 135 Mio. €.
Für Q2 - Q4 in 2021 bleiben auslaufende Coronaeffekte, Basisgeschäft und
Krankenhauszukunftsgesetz. Das Gesamtpaket ist nicht leicht genau einzuschbar.
Meine Überlegungen zielen auf einen Mittelwert für das EBIT von 275 Mio. € bzw.
ca. 200 Mio. Gewinn.

Inzwischen sind die Genussscheine A+K eingezogen und die Kosten für die restlichen
Genussscheine betragen bei 13 % Ausschüttung ca. 5 Mio. €.

Somit erwarte ich für 2021 einen Gewinn in Höhe von ca. 195 Mio. €, der sich wieder
auf 18,76 Mio. Anteile verteilt. Demnach ca. 10 €. Ein Betrag, aus dem aktuell ein
KGV von 6,3 für die Vorzugsaktie resultiert.


Dass ich die allgemeine Börsenbewertung (nicht bei Drägerwerk) für extrem hoch
halte, thematisierte ich hier schon öfter. Dass das auf Inflationsgedanken beruht,
nannte ich auch und nun findet man die ersten entsprechenden Artikel:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Okonomen-Zehn-Prozent-Inflati…

10% halte ich (noch) für übertrieben. Das liegt aber eher daran, dass wir in
Deutschland leben und uns die gegenwärtige Neuverschuldung noch leisten können.
Wir müssen uns aber mindestens am Euroraum eher an der gesamten EU orientieren und
dann wird klar, dass es durchaus in diese Richtung gehen kann.

Wenn ich Hypothekenschulden hätte, würde ich mir die niedrigen Zinsen für einen
Zeitraum sichern, der ausreicht, um auf der sicheren Seite zu sein.

Was die Börsen anbelangt, hoffe ich noch auf einen deutlichen Rücksetzer, um wieder
sinnvoll einsteigen zu können. Bezüglich Drägerwerk kann ich mir Kurse unterhalb 55 €
für die Vorzugsaktie kaum vorstellen und bleibe mindestens bis zu den Q1-2021 Zahlen
optimistisch investiert.
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07.12.20 11:24:24
Beitrag Nr. 1.110 ()
WENN jemand heute von einer hohen Inflation in naher Zukunft ausgeht - DANN - sollte er sich um eine langfristige Schuldenaufnahme (mit langfristiger festen Zinsbindung) bemühen - UND - das Geld breit in Aktien/Immobilien usw. investieren.

WENN unsere Regierenden nicht auf die Idee eines "Inflationsaufwendungsausgleichsgesetzes"....NEIN......des "guten und gerechten Inflationsaufwendungsausgleichsgesetzes" kommen!
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07.12.20 11:53:06
Beitrag Nr. 1.111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.969.309 von hossinger am 07.12.20 11:24:24
Zitat von hossinger: WENN jemand heute von einer hohen Inflation in naher Zukunft ausgeht - DANN - sollte er sich um eine langfristige Schuldenaufnahme (mit langfristiger festen Zinsbindung) bemühen - UND - das Geld breit in Aktien/Immobilien usw. investieren.

WENN unsere Regierenden nicht auf die Idee eines "Inflationsaufwendungsausgleichsgesetzes"....NEIN......des "guten und gerechten Inflationsaufwendungsausgleichsgesetzes" kommen!


Die Erfahrung mit Lastenausgleich (1952), Hypothekengewinnsteuer (1924?) zeigt, dass die Regierung die eigenen Schulden streicht, die Schulden der Privatleute aber weitergelten. Dieses kann bei rückläufigen Preisen zu massenhaften Pleiten führen (siehe die Pleiten vieler Immobilienbesitzer in den 1920ern aufgrund rückläufiger Agrarpreise, die den Aufstieg Adolf Hitlers maßgeblich gefördert haben).
Daher baue ich meine umfangreichen Immobilienschulden seit ein paar Jahren mit Tilgungserhöhung und Sondertilgungen massiv ab....
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07.12.20 12:06:12
Beitrag Nr. 1.112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.969.645 von deepvalue am 07.12.20 11:53:06In den Inflationsjahren nach dem 1. Weltkrieg waren DIE die Gewinner, die Immobilien (Aktien und Co.) auf Kredit gekauft haben. Die Geldschulden entsprachen bald dem Wert eines Brotes......und das Haus blieb Deines!
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07.12.20 15:10:05
Beitrag Nr. 1.113 ()
Corona-Bonus für alle Dräger-Mitarbeiter
07.12.2020 14:31:48
LÜBECK (dpa-AFX) - Mit Bonuszahlungen von bis zu 1000 Euro bedankt sich der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Dräger bei seinen Mitarbeitern für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie. Die mehr als 7000 Mitarbeiter im Inland erhielten je nach wöchentlicher Arbeitszeit und Anwesenheit im Unternehmen im Jahr 2020 zwischen 300 und 1000 Euro, teilte das Unternehmen am Montag mit. Außerdem hätten sie die Möglichkeit, fünf Dräger-Vorzugsaktien zu erwerben. Für die Beschäftigten im Ausland werde die Höhe des Bonus an das jeweilige Gehaltsgefüge in den Ländern angepasst, heißt es in der Mitteilung.
Zur Begründung sagte Konzern-Chef Stefan Dräger, alle Mitarbeiter hätten in den vergangenen Monaten ihr Bestes gegeben und dafür vielfach private Belange zurückgestellt. Für die Produktion von Beatmungsgeräten und Atemschutzmasken hatte das Unternehmen ab dem Frühjahr Sonderschichten gefahren und zusätzliche Produktionsstätten eingerichtet.
Der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Daniel Friedrich, begrüßte die Ankündigung einer Bonuszahlung. Dräger halte Wort und zahle den Beschäftigten wie im Frühjahr mit der Gewerkschaft besprochen einen Bonus, sagte er. Angesichts der sich deutlich verbesserten Situation im Unternehmen müsse jetzt auch über eine Anpassung des Sanierungstarifvertrags gesprochen werden, sagte Friedrich. Wegen schlechter Geschäftszahlen hatte das Unternehmen 2016 den Abbau von 200 Stellen am Stammsitz Lübeck beschlossen./lno/DP/eas
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07.12.20 16:33:12
Beitrag Nr. 1.114 ()
Passend dazu:
Der wertvollste Arbeitgeber für das Gemeinwohl: Dräger aus Lübeck:
https://www.wiwo.de/unternehmen/mittelstand/ranking-zum-geme…

Auch das ist eine Chance, die man hoffentlich nutzen kann/sollte um innovativ zu bleiben.

Früher klang das noch so:
"Produkte, denen man nur im Notfall begegnet, ein Standort hoch im Norden der Republik, der Markenname kaum bekannt: Im Wettkampf um gute Mitarbeiter tritt die Drägerwerk AG mit Handicap an":
https://faktor-a.arbeitsagentur.de/mitarbeiter-finden/stefan…
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07.12.20 17:54:59
Beitrag Nr. 1.115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.973.671 von Lisaman am 07.12.20 16:33:12-Der wertvollste Arbeitgeber für das Gemeinwohl
Leider will das an der Börse Niemand wissen-

Tesla ist heute knappe 5% gestiegen - also gute 20Mrd mehr wert, alleine dafür bekommt man
8x Draeger.
Irgendwas ist hier aus dem Ruder gelaufen, die Zeiten in denen man man Sinn und Verstand, Kurse an der Börse voraussagen konnte, sind wohl vorbei.
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07.12.20 18:27:35
Beitrag Nr. 1.116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.969.771 von hossinger am 07.12.20 12:06:12
Zitat von hossinger: In den Inflationsjahren nach dem 1. Weltkrieg waren DIE die Gewinner, die Immobilien (Aktien und Co.) auf Kredit gekauft haben. Die Geldschulden entsprachen bald dem Wert eines Brotes......und das Haus blieb Deines!


Das ist so leider nicht korrekt und galt nur für die glücklichen, die vor Ende 1923 die Schulden zurückgezahlt hatten. Bei den anderen wurden diese leider fortgeführt. Zusätzlich gab verschiedene Vermögensabgaben, deren einschneidenste die Hauszinssteuer war. Ich bin deshalb bzgl. Schulden sehr skeptisch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hauszinssteuer

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsnotopfer

https://thorstenwittmann.com/enteignung-deutschland-2019/
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08.12.20 10:34:19
Beitrag Nr. 1.117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.975.756 von deepvalue am 07.12.20 18:27:35Klar musste man damals, wie zu jeder Zeit, ein gutes Timing haben. Aber die Steuern wurden teilweise schnell wieder abgeschafft oder umstrukturiert. Besteuert wurde die Substanz und nicht der faktische Ausfall von Zins- und Tilgungszahlungen wegen der hohen Inflation. Gewinner waren also DIE, die vor der Inflation hohe Schuldenanteile hatten, Verlierer waren DIE die abbezahlte Immobilien hatten. Wenn ich sehe, was heute an Grunderwerbsteuer, Grundsteuer, GmbH-Steuern und Einkommenssteuern verlangt wird (ohne zeitliche Beschränkung), dann sehe ich keine Unterschiede zur damaligen Sonderbesteuerung.

Mal zum Träumen die Steuersätze in Deutschland 1913: Mehrwertsteuer - Gab es noch nicht! Einkommenssteuer: 0,5 - 4 %
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08.12.20 11:27:16
Beitrag Nr. 1.118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.982.749 von hossinger am 08.12.20 10:34:19Nach meinem Verständnis blieben die alten Schulden erhalten. Zusätzlich gab es 1923 und 1948 Zwangshypotheken. Jeder muß aus der Geschichte seine Schlüsse ziehen. Ich habe wenigstens meine Verschuldung in den letzten Jahren deutlich reduziert.

https://www.freitag.de/autoren/gismo3322/zwangshypothek-damo…
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08.12.20 15:11:20
Beitrag Nr. 1.119 ()
Ist das das Ende der Fahnenstange?

Sandbar Asset Management
Drägerwerk AG & Co. KGaA
DE0005550602
1,08 %
2020-12-07

Sandbar Asset Management
Drägerwerk AG & Co. KGaA
DE0005550602
1,22 %
2020-11-09
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09.12.20 09:30:48
Beitrag Nr. 1.120 ()
„Schnelltests werden eine wichtige Rolle spielen. Vielleicht vor Heiligabend?“
„...denke ich, dass unsere Aktie immer noch unterbewertet wird“
„Wir sind bis ins nächste Jahr hinein ausverkauft“

Alles Zitate von Stephan Dräger aus dem Hamburger Abendblatt 24.11.2020
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09.12.20 09:57:47
Beitrag Nr. 1.121 ()
Die Fortbestehensperspektive der gewohnten globalen Wirtschaft -nach und mit Corona- stellt sich auch für Dräger, also Dampf in der Konjunktur, intakte Lieferketten, Mengenwachstum, Gewinne

Dem Mainstream fehlt eine positive Visibilität für die kommenden Jahre, trotzdem muss sich die Hängepartie der Aktie nicht fundamental bestätigen.
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09.12.20 11:53:04
Beitrag Nr. 1.122 ()
Wenn man sich so anhört, welche Szenarien u.a. Drosten sieht bzw. politisch befürchtet, bin ich für Drägerwerk trotz des Impfstoffs zuversichtlich. Sobald die Risikogruppen geimpft werden, würde der politische Druck demnach gerade wegen den anstehenden Bundestagswahlen hoch, alles wieder zu öffnen.

Dann werden wir wohl durch das exponentielle Wachstum Infektionszahlen sehen, von denen man heute nur träumen kann. Man denke nur daran, das nächstes Jahr auch wieder die Wiesn statt findet. Derartige Infektionszahlen reichen locker, v.a. weil, um auch ohne Risikogruppen - insbesondere ab 50 Jahren steigt schon der Anteil an intensivpflichtiger Behandlung hoch und schwere Verläufe oder Verläufe mit Spätfolgen sind prinzipiell selbst bei einer hinreichend hohen Anzahl infizierter Kinder und junger Erwachsener nicht mehr selten - die Intensivstationen gut auszulasten, sodass die Nachfrage nach medizinischen Produkten von Drägerwerk auch nächstes Jahr stark bleibt. Dazu kommen ja auch noch Impfverweigerer aus den Risikogruppen, die selbst dann noch ins Gewicht fallen, wenn auch zunehmend in der breiten und sozial aktiven Bevölkerung geimpft würde. Von daher kaufe ich gerne bei Kursen die man auch in präpandemischen Zeiten locker überbieten konnte.
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09.12.20 13:03:02
Beitrag Nr. 1.123 ()
Das ist ja das was ich die ganze Zeit schreibe, bzw mit engelszungen predige, die Zahlen vor Corona werden nie wieder kommen
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09.12.20 13:37:11
Beitrag Nr. 1.124 ()
Auch als Dräger-Aktionär, sollte man nicht "Hoffen", das sich die Pandemie möglichst lange hält. Das sollte keine Basis für ein Investment sein. ABER eine Basis ist die, weltweite Erkenntnis, das sowohl absolut und vor allem qualifiziert, mehr in die Technik investiert werden muss. Viele Investitionen werden aber erst dann möglich sein, wenn etwas Ruhe einkehrt. Wer will und kann wohl derzeit Personal für umfangreiche Neuausstattungen mit Hard- und Software abstellen?

Im neuen Krankenhaus-Moderniserungs-Gesetz steht: Für Investitionen in Krankenhäuser sind eigentlich die Länder zuständig. Erstmals seit Langem soll dafür nun wieder Geld vom Bund kommen. Länder und Krankenhausträger sollen sich an den konkreten Investitionen mit 30 Prozent beteiligen, sodass insgesamt rund 4,3 Milliarden Euro zur Verfügung stehen würden. Förderanträge können bereits gestellt werden; die Frist läuft bis Ende 2021.

Das Geld soll nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in moderne Notfallkapazitäten, die IT-Sicherheit und Digitalisierungsprojekte investiert werden.

ALSO Dräger ist stark im Bereich Notfallkapazitäten, ua. mit Monitoring, Beatmung aber auch der Frühchen-Pflege! Dräger hat mehrere Produkte zur IT-Anpassung und Zentralisierung (wenn gewünscht hat oder findet man da auch noch einen "Dreh" zur Sicherheit) von Medizintechnik im Angebot. Dräger ist stark im Bereich der Digitalisierung von Notfallmedizinischer Technik - und hat aktuelle Referenzobjekte für neueste Technik mit der Charite.

Natürlich weiss wohl niemand unter uns, wie sich der Wettbewerb für diese Programm entwickelt, ABER zumindest fliesst viel Geld in den Kernmarkt von Dräger und nicht in irgendwelche Gebäude-Sanierungen oä.. Würde mich auch wundern, wenn andere Länder der Welt, nicht mittelfristig ähnlich verfahren würden! Dann wird nicht mehr nach der Zahl der Beatmungsplätze, sondern nach deren Qualität gefragt. WER will sich dann, in diesem Bereich, eine veraltete Technik, nachsagen lassen? Veraltet wird aber jede NICHT durchdigitalisierte Einheit sein.
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09.12.20 13:49:16
Beitrag Nr. 1.125 ()
Ich ja nicht, aber ich teile durchaus die besorgniserregende Vermutung Drostens über die weitere politische Bewältigung der Coronakrise nach Impfung der Risikogruppen. Schlimmer noch befürchte ich neben einer neuen Gesundheitskrise ganz anderer Dimensionen - man betrachte Spätfolgen bei jungen und mittleren Altersgruppen die über Jahrzehnte auch wirtschaftlich einschränken dürften. Damit stehe ich hinter vielen Punkten von Lauterbach.

Bleibt also zu hoffen, dass Drägerwerk nicht in ejnem apokalyptischen dritten Lockdown nach der Wiesn 2021 seine Stärken entfaltet, sondern auch dank der Erkenntnis, dass unsere Kliniken fortschrittlich ausgestattet sein sollten, um auch für kommende, v.a. auch nicht virolosche Gesundheitskrisen gewappnet zu sein.
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09.12.20 14:16:50
Beitrag Nr. 1.126 ()
Es ist einfach eine Sache des Money Flows. Seit der Kapitalerhöhung am 21.4. haben die Vorzüge die Stämme um über 10% Punkte underperformed. Dieser Underperformance ist hauptsächlich auf die letzten 5 Wochen zurückzuführen (ca. 6.5%), seitdem es einen Impfstoff gegen Covid 19 gibt. Nun, die Kapitalerhöhung wurde von institutionellen Investoren gezeichnet. Diese haben Performancedruck. Nachdem man die Coronalieblinge fallen lies, kommt noch hinzu, dass man auf gar keinen Fall auch noch diese zum Jahreswechsel ausweisen will. Somit wurden 1 Mio Dräger Vz. Aktien Freiwild und wabern durch den Markt, bis sie in festen Händen sind. Ich denke, der Spuk wird um den 15.12.2020 ein Ende finden, bzw. sich stabilisieren. Denn danach machen alle die Bücher zu und Bereinigungen wurden vorgenommen. Für mich ein gefundenes Fressen. Ich bleibe bei meiner Ansicht, dass die Guidance für 2021 nicht so schlecht sein wird und vor allem das NonCovid Business wieder anziehen wird. Die Ausreden, warum man den Aktien nur ein 10er KGV zustehen möchte sind dann vorbei. Ich habe heute und werde weiter in Schwäche aufstocken. Auch Dräger hat eine zyklische Komponente, hängt stark an der Chemieindustrie bei der Safety Division. Der scheint es ja nicht allzu schlecht zu gehen und die Aktie handelt lediglich 20% über dem 2019er Durchschnittskurs..
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10.12.20 11:16:14
Beitrag Nr. 1.127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 66.000.551 von washiwashi am 09.12.20 14:16:50
Richtig beobachtet, aber das Ausmaß ist noch gravierender.
Historisch betrachtet notierte die Vorzugsaktie im letzten Jahrzehnt durchschnittlich
1/3 höher als die Stammaktie, weil die Vorzugsaktie wesentlich liquider ist und im
SDAX sowie Tec-DAX gelistet ist.

Von diesen 33 % sind 25 % aufgrund der Shortseller Aktivitäten weggeschmolzen:









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Ich vermute, dass ein Abschlusstief noch kommen wird. Es bietet sich nun ca. Gap-Close
bei 58,05 € an. Ganz gleich, wo der Abschluss erfolgt; danach wird eine dynamische
Aufwärt