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Global Fashion Group - Die Zalando der Schwellenländer mit hohem Kurspotenzial - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 02.06.20 13:04:08 von
neuester Beitrag 10.06.21 17:10:02 von


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02.06.20 13:04:08
Hallo interessierte User und Investoren!

Ich möchte hiermit die Global Fashion Group in einem neuen Thread vorstellen.



Investmentansatz

Ich bin bei der Aktie mit Sicht auf 2-3 Jahre äußerst bullish eingestellt, weil das Unternehmen trotz solider Wachstumsraten von 18-20% p.a. und stetig verbesserter Gewinnmargen nur mit einem KUV von 0,2 für das kommende Geschäftsjahr bewertet wird. Man hat zudem genug Cash für Investitionen und dürfte die Gewinnschwelle mit dem aktuellen Rückenwind des höheren Wachstums ein Jahr früher erreichen als bisher erwartet. Geht man auch die kommenden Jahre von durchschnittlich 18-19% Wachstum p.a. aus (siehe auch Vorstandsziele!), und setzt ein übliches KUV von 1,0 an, ergibt sich hier die Chance auf 500-700% Kurszuwachs in den nächsten 3 Jahren.
Zalando hat übrigens aktuell etwa ein KUV von 2,0 für das laufende Geschäftsjahr, bei einer Ebitda-Marge von 5%. Eine Hellofresh, die ein ähnliches Geschäftsmodell hat, nur im Bereich Food, aber in der Entwicklung ganz gut vergleichbar ist, wird mit KUV von 2,2 bewertet. Der GFG-Vorstand hat auf der Präsentation am Jahresanfang angekündigt, in 3 Jahren eine Ebitda-Marge von 6% erzielen zu wollen, siehe Graphik weiter unten!



Geschäftsmodell

Die Global Fashion Group betreibt im Grunde das gleiche Geschäftsmodell wie Zalando, also Online-Versandhandel von Mode verschiedener Trendmarken, insbesondere im mittleren und oberen Segment, allerdings über 4 Tochterunternehmen in unterschiedlichen Regionen der Welt, siehe Graphik!




Die Aktie

WKN A2PLUG
Aktienanzahl 214,8 Mio Stück

Der Vorstand hat mit der HV-Einladung allerdings angekündigt, 10% der Aktien einziehen zu wollen. Daher gehe ich davon aus, dass wie angekündigt ab Juli noch 194,8 Mio Aktien ausstehen werden. Auf Grundlage dessen hätten wir aktuell also folgende Daten

Aktienkurs = 2,05 €
Marktkapitalisierung = 400 Mio €
Cash-Position aktuell oberhalb 200 Mio €



Erwartungen Geschäftsjahr 2020

Umsatz = 1,60 Mrd €
AEbitda = -5 bis +5 Mio €
Ebitda = -35 bis -25 Mio €


Entwicklung 2016 bis 2019






Zukunftserwartungen des Vorstands





Aktuelle operative Entwicklung

Adhoc zu den Q1-Zahlen … https://www.ariva.de/news/global-fashion-group-delivers-good…

Hat man Ende März durch den Lockdown noch vor negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie gewarnt (trotzdem ist man im Q1 noch um 8,1% gewachsen), u.a. weil Mitte März zwei Verteilungszentren von GFG in Südamerika geschlossen wurden, so hat sich laut Vorstand seit der 2.Aprilwoche die Lage komplett gedreht.
Man hat im April etwa 650.000 neue Kunden begrüßen können, was einem Wachstum um fast 50% im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Der Auftragseingang ist seit Mitte April um rund 40% zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Gleichzeitig werden sowohl die Marketingkosten als auch der Capex in diesem Jahr deutlich geringer ausfallen als im Jahr 2019. Hinzu kommt, dass das Unternehmen immer mehr Modehersteller findet, die auf der Marketplace-Plattform von GFG ihre Produkte anbieten, was GFG höhere Margen ermöglicht. Insbesondere in Russland scheint man trotz oder gerade wegen Corona derzeit stark überdurchschnittlich zu wachsen. Deshalb gehe ich davon aus, dass wir es zwar beim derzeit sehr hohen Kundenwachstum mit einem vorübergehenden Effekt zu tun haben, aber viele dieser Kunden erhalten bleiben, was das Umsatzniveau für die kommenden Jahre auf eine höhere Basis als bisher erwartet hebt. An den letzten App-Downloads für den Mai sieht man auch, dass sich das starke Wachstum fortgesetzt haben dürfte.



Meine persönlichen Prognosen

Ich habe hier in der Tabelle meine persönlichen Erwartungen dargelegt. Diese Tabelle ist in den Zeilen noch umfangreicher, aber ich habe für die Threaderöffnung erst einmal einige Daten zu fulfillment-Kosten, Marketingkosten, Personalkosten etc ausgeblendet, um es nicht zu kompliziert erscheinen zu lassen. Darüber können wir dann im Laufe der Diskussionen hier im Thread ja sprechen.

Nur so viel … Ich gehe davon aus, dass wie vom Vorstand angekündigt, die Bruttomarge durch die Verlagerung auf das Marketplace-Modell steigt, gleichzeitig dürfte die Personalkostenquote mittelfristig bei steigendem Umsatz sinken. Das Gleiche trifft auf die Marketingkosten zu, die anteilig eher leicht sinken sollen. Aus diesen Gründen erscheint mir ein Anstieg der AEbitda-Margen bis auf 7% im Jahr 2023 recht realistisch. Der Vorstand selbst spricht bisher von "mindestens 6%".
Eine schöne Überraschung wäre, wenn man bereits im laufenden Geschäftsjahr den breakeven auf Jahresbasis beim AEbitda erreichen könnte (ein Jahr früher als prognostiziert). Das halte ich nicht für ausgeschlossen, da GFG wie erwähnt am Anfang der Corona-Krise Kosten insbesondere im Marketing gesenkt hat, nun aber vor deutlich höherem Wachstum steht als gedacht.







Fazit

Die Aktie hat nach dem IPO gelitten, weil zuvor Börsengänge von Kinnevik oder Rocket Internet (wie Home24 oder Westwing) im Nachhinein zu teuer an die Märkte kamen. Dadurch konnte GFG schon nicht zu so hohen Preisen an die Börse gebracht werden, wie man ursprünglich hoffte. Zumal GFG mit den bekannten Geschäftszahlen des Jahres 2018 bei Aktienkursen oberhalb 4 € nicht günstig erschien.
Ein ähnliches Problem hatten wir aber anfangs auch schon bei Hellofresh, obwohl sich die Umsätze und Margen sehr gut entwickelt hatten. Der Finanzmarkt war jeweils nicht bereit, im ersten Jahr nach Börsengang diese hohen Preise zu zahlen. Wie sich die Hellofresh-Aktie seitdem entwickelt hat, dürfte bekannt sein. Ich gehe daher davon aus, dass man auch GFG dem Unternehmen im Jahr 2023 ein KUV von mindestens 1,0 zugestehen wird, da man dann Ebitda-Margen im oberen einstelligen Prozentbereich erreichen dürfte. Voraussetzung dafür ist ein Umsatzwachstum p.a. von 18-19%. Das Risiko erscheint mir im Vergleich zu den hohen Chancen gering, zumal man sehr viel Cash auf der hohen Kante hat, den man für das Wachstum investieren kann und die nächsten 2-3 Jahre mit Nettoverlusten so locker überbrücken kann. GFG ist es durch diese Finanzmacht und Erfahrungen, die sicherlich auch RocketInternet-Manager durch Zalando einbringen konnten, dazu in der Lage einen langen Atem zu haben und Konkurrenz aus dem Markt zu drängen. Das hat man beispielsweise in Russland mit Lamoda gesehen, die durchaus prominente Konkurrenz wie die Onlineangebote von bonprix oder Otto abhängen oder gar aus dem Markt drängen konnte.



Ich freue mich auf angeregte und faire Diskussionen zu dieser Aktie!

katjuscha
Global Fashion Group | 2,080 €
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02.06.20 15:38:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.870.149 von katjuscha-research am 02.06.20 13:04:08Noch der Link zum GB 2019:

https://ir.global-fashion-group.com/download/companies/globa…

Können die sich wirklich durchsetzen oder gehen die bankrott, weil stärkere Player sie wegfegen werden? Bisher können sie kein Geld verdienen und so toll wachsen sie auch nicht.

Muss man weiter recherchieren.
Global Fashion Group | 2,110 €
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02.06.20 16:48:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.871.958 von startvestor am 02.06.20 15:38:25Welche starken Player?


Beispielswiese ist Lamoda in Russland die Nr2, und hat diverse big Player aus dem Markt gedrängt.

Als Zalando angefangen hat, gab es diese Fragen auch immer, genau wie bei Hellofresh. Wieso denken eigentlich immer so viele Leute, man könnte Unternehmen so leicht aus dem Markt drängen, die dreistellige Millionensummen an Cash in der Hinterhand haben und sich eine sehr starke Marktposition erarbeitet haben? Zumal man im Management und Aktionärsstruktur ja genug Erfahrung hat und weiß wie man solche Geschäftsmodelle zum Erfolg führt.


Hellofresh, Delivery Hero etc haben bis jetzt auch noch kein Geld verdient, und die Aktienkurse haben sich trotzdem jeweils ver7facht. Das ist also kein Ausschlusskriterium für steigende Kurse.
Global Fashion Group | 2,130 €
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02.06.20 17:20:35
warum der vergleich zu hellofresh (ist doch ein abo-modell)?
Global Fashion Group | 2,100 €
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02.06.20 17:43:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.873.257 von haowenshan am 02.06.20 17:20:35
Zitat von haowenshan: warum der vergleich zu hellofresh (ist doch ein abo-modell)?


Ich hab die Geschäftsmodelle ja nicht gleichgesetzt. Natürlich gibt es da Unterschiede in Branche (Food vs Fashion) und grundsätzlichem Modell (Abo vs Marketplace).

Mir gings darum, dass die Entwicklung der Zahlen (abgesehen davon, dass HF doppelt so stark wächst) in der Verlustphase durchaus vergleichbar ist (Kostenfaktoren, Margenentwicklung etc), wobei HF immer schon höher bewertet war, was mit dem Abo-Modell und den längerfristig machbaren Margen zu tun hat. HF hatte aber nie ein KUV von nur 0,2. Insofern kann man beide Entwicklungen durchaus vergleichen, nur auf unterschiedlichen Ebenen. hellofresh wird man vielleicht auch mal KUVs von 3-4 zugestehen, wenn sie in ein paar Jahren ihre Margen auf 20% erhöhen konnten. GFG wird vermutlich irgendwo bei 7-10% Marge ihr Maximum erreichen, aber das sollte eben für KUVs von 1-2 reichen können, vorausgesetzt man wächst wie von mir und dem Vorstand als Ziel formuliert.

Und es ging mir zudem nicht nur um die Zahlen als solche, sondern um den ehemals kritischen Blick auf Hellofresh. Da kamen vor 1-2 Jahren die gleichen kritischen Argumente, die ich jetzt immer bei GFG sehe, also Amazon und irgendwelche großen Discounter würden irgendwann in den Markt eingreifen und Hellofresh versenken. Passiert ist nix bzw. die haben alle ihre Aktivitäten dann wieder eingestellt oder waren schon mit Beginn nicht mit dem Modell von HF gleichzusetzen.

Fakt ist, GFG wächst mehr als solide, hat ne Menge Cash, hat sich führend in den Märkten etabliert, während große europäische Ketten beispielsweise in Russland keinen Fuß in die Tür bekommen haben. Da dominieren wildberries, lamoda und andere unabhängige Firmen den Markt, die vor 10-15 Jahren noch gar nicht existierten. Wie es halt immer so ist im Onlinegeschäft. Es ist oft auch gut, unabhängig und flexibel zu sein statt die Behäbigkeit großer Konzerne zu haben, die teilweise anfangs auch das große Geschäft gar nicht wittern, da es für sie erstmal unbedeutend ist. Wahrscheinlich werden Otto und Co ein paar Millionen investiert haben und gedacht haben, ihr Onlineshop hat genug Bekanntheit und Marktmacht. Die kleinen Unternehmen gehen aber viel aggressiver in den Markt und erreichen schnell junge und zahlungskräftige Kunden, von denen es in den Metropolen Asiens, Russlands und teils auch Südamerikas genug gibt.
Da sehe ich übrigens derzeit noch am ehesten Risiken für GFG. Man kann nicht bestreiten, dass es in Ländern wie Brasilien mit diesem Präsidenten politische Risiken gibt die schwer zu beurteilen sind, was Auswirkungen auf Wirtschaft und Währung betrifft. Währungen kann man hedgen, aber große Konjunktureinbrüche würden wohl auch an GFG nicht spurlos vorbei gehen, wobei ich glaube, dass der Hang zum Onlinehandel dieses Risiko positiv überkompensieren wird. In Russland seh ich das ohnehin unproblematischer, egal was man von Putin halten mag. Die anderen Märkte sind ohnehin vergleichsweise sichere Schwellenländer oder etablierte Märkte wie Australien.
Global Fashion Group | 2,100 €
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04.06.20 00:55:35
Global Fashion Group | 2,151 €
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08.06.20 23:14:08
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.891.980 von katjuscha-research am 04.06.20 00:55:35
Bin überrascht über...
das geringe Interesse an diesem Titel. Vielen zu spekulativ, nach Zalando, Delivery Hero und Hello Fresh sollte doch das Geschäftsmodell auch hier in Deutschland klar sein. Jedes Mal ähnlicher Verlauf bei diesen Plattformmodellen. Selbst Amazon war fast 20 Jahre mit Verlusten behaftet und hat sich von 2002 10 USD bis 2016 ca. 400 USD in dieser Zeit entwickelt. Und heute der Standardwert für Jedermann... Möchte das in feinster Weise mit GFG vergleichen, finde nur das CRV Klasse, selbst bei nur leichtem Wachstum sollte das Risiko überschaubar bleiben....
Global Fashion Group | 2,195 €
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08.06.20 23:43:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.950.070 von Valuefan1 am 08.06.20 23:14:08auf Ariva wird lebhaft über den Wert diskutiert, folgendes hatte ich dort geschrieben,

das "Hauptproblem" bei GFG ist erstmal sicherlich die Branche an sich,
ein paar mit denen ich kurz darüber gesprochen hatte meinten,
Uiii eine Modeaktie, um Gottes willen, Finger weg, auch mir ging es zu Beginn genau so,
und dazu noch in Schwellenländern tätig,
aber das kann früher oder später natürlich vom "Hauptproblem" auch zum Vorteil werden falls klar wird dass GFG in mehreren Ländern das Zalando wird,

und Zalando oder eben auch GFG sind eher Software-Logistik Unternehmen als Bekleidungsunternehmen, aber das sehen bestimmt 90% der Leute erst beim genauen hinsehen auf die Aktie, (ging mir wie gesagt genau so)

das laufende 2. Quartal könnte richtig stark ausfallen und den Markt positiv überraschen,
gerade die großen Märkten von GFG wie Russland und Brasilien befinden sich praktisch das ganze Q2 im Lock Down Modus,
da wird online Shopping ganz massiv angezogen sein,
wenn dass der Markt sieht könnte es den Kurs schon im Sommer deutlich beflügeln,

ich hab hier aber sowieso vor sehr langfristig mit dabei zu bleiben,
wenn GFG auch nur in 2-3 dieser vielen Länder wo man aktiv ist eine dauerhafte Marktstellung wie Zalando in Deutschland erreicht wird die Aktie ein völlige Neubewertung erfahren,
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09.06.20 11:40:57
Aus einer Studie von Wirecard:

69 % der Befragten können sich zudem vorstellen, mithilfe biometrischer Lösungen, beispielsweise einem Finger- oder Handabdruck, zu bezahlen. Lösungen, an denen Wirecard mit seinem Innovations Lab bereits seit einiger Zeit tüftelt. Des Weiteren gaben 78 % der Teilnehmer zwischen 18 und 44 an, dass sie sich vorstellen können, mithilfe von Virtual Reality Kleidungsstücke anzuprobieren. Starke Trends, die zeigen: Der Handel steht vor signifikanten Veränderungen. Und eben auch die Welt des Bezahlens, bei der auch das Smartphone weiterhin eine beliebte Bezahlvariante ist.


https://www.fool.de/2020/06/09/wirecard-in-den-naechsten-5-j…

Wenn das mit VR gut funktioniert und die Technik preisgünstig wird, könnte man das heutige Problem der hohen Retouren adressieren.
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11.06.20 08:18:48
Seriöse Analyse oder Vortäuschung falscher Tatsachen?
Wie bitte lässt dich annehmen, dass GFG derzeit um 18 bis 20% wächst?

....

Orders grew by 7.5% to 7.4m, with a 5.2% increase in the average order value. Customers purchased 2.7% more frequently at 2.6 times per year, the 10th consecutive quarter in which we have increased frequency.

https://www.ariva.de/news/global-fashion-group-delivers-good…
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11.06.20 08:19:52
Wie bitte lässt dich annehmen, dass GFG derzeit um 18 bis 20% wächst?

....

Orders grew by 7.5% to 7.4m, with a 5.2% increase in the average order value. Customers purchased 2.7% more frequently at 2.6 times per year, the 10th consecutive quarter in which we have increased frequency.

https://www.ariva.de/news/global-fashion-group-delivers-good…
Global Fashion Group | 2,118 €
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11.06.20 08:34:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.979.164 von KingRichard am 11.06.20 08:18:48
Zitat von KingRichard: Seriöse Analyse oder Vortäuschung falscher Tatsachen?
Wie bitte lässt dich annehmen, dass GFG derzeit um 18 bis 20% wächst?

....

Orders grew by 7.5% to 7.4m, with a 5.2% increase in the average order value. Customers purchased 2.7% more frequently at 2.6 times per year, the 10th consecutive quarter in which we have increased frequency.

https://www.ariva.de/news/global-fashion-group-delivers-good…


Kann er denn Pressemitteilung nicht ganz lesen?

Once the initial shock of lockdown passed, customers returned to GFG platforms but with different needs, and an increased demand for categories like sport, wellness and loungewear - while categories like dresses or formal wear saw significant declines. At the same time, GFG experienced a significant increase in new customers trying its services for the first time. In April, the Group acquired more than 650,000 new customers, almost 50% more than in that month last year. GFG's major fulfillment centres in Australia, Malaysia, Brazil and Russia have operated without interruptions. Only two of the smaller fulfillment centers in Argentina and the Philippines were closed, for around 30 and 40 days respectively, resulting in a minor impact on NMV as order delivery had to be delayed until the re-opening in late April.
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11.06.20 23:47:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.979.164 von KingRichard am 11.06.20 08:18:48
Zitat von KingRichard: Seriöse Analyse oder Vortäuschung falscher Tatsachen?
Wie bitte lässt dich annehmen, dass GFG derzeit um 18 bis 20% wächst?

....

Orders grew by 7.5% to 7.4m, with a 5.2% increase in the average order value. Customers purchased 2.7% more frequently at 2.6 times per year, the 10th consecutive quarter in which we have increased frequency.

https://www.ariva.de/news/global-fashion-group-delivers-good…




Vortäuschung falscher Tatsachen? Harter Tobak!


Zunächst mal sind die 18-20% das Wachstum der letzten 3-4 Jahre, und so hatte ich es auch gemeint. Tatsache!

Zweitens sind die 18-20% das, was der Vorstand für die kommenden Jahre plant. Siehe entsprechende Graphik, die ich im Posting eingefügt hatte. Tatsache!

Drittens bezieht sich deine Aussage lediglich auf ein einziges Quartal, das im März von den Anfängen des Corona-Virus im März zunächst stark negativ beeinflusst war. Das war bei vielen Unternehmen so, die ganz am Anfang der Pandemie zunächst erstmal vom Nachfrageschock betroffen waren. Tatsache! Ohne den März lag man laut Vorstand voll im Plan.



Die Frage ist nun, was erwarte man für die nähere und weiterführende Zukunft.

Aus der Adhoc, die du leider nicht vollständig zitiert hast, geht hervor, dass man seit der 2.April-Woche sehr stark wächst, wohl um 40-50% gegenüber Vorjahr (Auftragseingang, Kundenwachstum). Ich gehe also für Q2 sogar um rund 30% Wachstum aus. Ob das nachhaltig ist oder sich im 2.Halbjahr wieder relativiert, sei dahin gestellt.
Ich persönlich (aber das ist nur meine Meinung) erwarte in diesem Jahr 20% Wachstum, wobei es auch etwas positiver laufen könnte, weil ich glaube, dass uns Corona zunächst mal einen Nachfrageboom bescheren wird. Das wird auch im 2.Halbjahr anhalten, wenn auch nicht mehr stark wie im Q2.

Wie es dann 2021 und Folgejahre weitergeht, ist aktuell schwer zu sagen. Ich vermute aber, dass sich viele Leute, die aktuell neu auf Onlineshopping setzen, sich daran gewöhnt haben werden und dabei bleiben, oder aus neu entwickeltem Sicherheitsempfinden. Übergeordnet ist ohnehin auch ohne Corona der gesamte Bereich auf Wachstum ausgerichtet. Deshalb halte ich 18-20% Wachstum nicht für hoch gegriffen. Und das trotz der Tatsache, dass man sich mehr auf das Marketplace-Modell fokussiert, was das Wachstum etwas bremst, aber die Marge überproportional steigert und auch Risiken beispielsweise im Lageraufbau verringert.

Und die Aktie ist eh dramatisch unterbewertet, selbst wenn man die nächsten Jahre nur 6-7% wachsen würde.
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12.06.20 09:03:37
Wachstum
Das Wachstum scheint in manchen Regionen sogar immer weiter zuzunehmen.
In Russland konnte man für Lamoda in dieser Woche sogar höhere Suchanfragen feststellen als um den Black Friday.

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12.06.20 09:13:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.994.767 von Szew am 12.06.20 09:03:37Danke immer wieder für die Interessanten Grafiken, App Download Auswertungen usw.

Nur das Q1 zu nehmen und daraus eine schwache Nachfrage abzuleiten ist wohl tatsächlich nicht zielführend. Im März war erstmal eine Art Schockzustand weltweit. Da brachen kurzfristig für einige Tage selbst diverse online Umsätze ein. Was mittlerweile aber von mehreren online Händlern zu hören ist, und da meine ich Spieleplattformen wie auch online Handwerker Plattformen usw.
die wurden alle gerade ab April und im Mai regelrecht überrannt.

Bei den Kosten muss man halt schauen ob es da für die GFG vielleicht temporär zu Erhöhungen kam.
Auch Lieferverzögerungen im Lock Down usw. könnte es gegeben haben.
Aber unterm Strich sollte die GFG ein klarer Profiteur der Krise sein.
Da es sehr viele Neukunden geben dürfte die nun online Kleider Shopping kennen gelernt haben.



Der Zalando Aktienkurs sagt da eigentlich alles.

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12.06.20 11:30:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.992.919 von katjuscha-research am 11.06.20 23:47:15Wenn man davon ausgeht in einer Reszession / Depression das Wachstum der vergangenen Jahre fortsetzen zu können, dann kann ja nichts mehr schief gehen. Ich interpretiere die Zahlen so, dass sich das Wachstum im letzten Quartal mehr als halbiert hat (hier sind für mich tatsächlich Bestellungen die maßgeblichen hard facts, kein Traffic, keine Registrierungen, und auch keine Wasserstandsmeldungen). Den Lockdown als Grund dafür aufzuführen und sodann die projezierten künftigen Wachstumsraten damit erklären, halte ich grundsätzlich für schwierig und gewagt. Vielleicht ist das stark anziehende Geschäft seit Anfang April auch genau darauf zurückzuführen, weil den Leuten nach 3 Wochen zu Hause langweilig geworden ist und man sich ja sonst nichts gegönnt hat? Man wird sehen.

Einer darf sich auch fragen, ob ein Vergleich mit Zalando und Hellofresh ohne Weiteres sinnvoll erscheint. Ich nehme an, die Kaufkraft der Kunden in den jeweiligen Zielmärkten unterscheidet sich doch ganz erheblich. Gut vorstellbar ist auch, dass Menschen in schwierigen Zeiten eher auf Kleidung, als auf Nahrung verzichten werden.

Trotz allem ein sehr spannendes Unternehmen und aus meiner Sicht langfristig auch ein potentieller Tenbagger bei dem ich heute schon gerne einsteige und dabei bin; ABER: es bleibt für mich ein Investment mit Risiken!

Bitte entschuldige meine Wortwahl im letzten Post, da habe ich dir sicher Unrecht getan (mein Ego wollte ganz sicher auch etwas provozieren 😇).
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12.06.20 11:37:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.994.767 von Szew am 12.06.20 09:03:37wenn man nach Zalora / Brasilien sucht das gleiche Bild, (dürfte ja einer der größten Märkte der GFG sein)

bisher gab es einmal im Jahr diesen Ausschlag nach oben, das war zum Weihnachtsgeschäft,
die letzten Wochen nun liegt man auch in Brasilien auf dem Niveau wie zu Weihnachten,

hab mir noch nicht die Mühe gemacht, aber um wieviel ist das Q4 normal stärker beim Umsatz als die anderen Quartalen,


https://trends.google.de/trends/explore?date=today%205-y&geo…


wär jedenfalls schon lustig wenn der Markt vom Q2 nicht viel erwartet,
und dann vom Wachstum positiv überrascht wird samt Kurssprung,
viele anderen Aktien wie Zalando, Hello Fresh usw. haben dieses starke Q2 ja schon vorweg genommen und notieren auf Allzeithoch,
aber klar die GFG Aktie läuft auch noch unter dem Radar der ganz großen, im Vergleich zu einer Zalando oder Hello Fresh,
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12.06.20 11:51:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.996.882 von trustone am 12.06.20 11:37:53in dem google Chart sieht man sogar sehr schön dieses beschriebene Phänomen,
gerade mal eine Woche direkt zum Lock Down Beginn brach das Suchvolumen im März kurz ein,

um danach senkrecht nach oben zu gehen, und das für viele Wochen, ;)
selbst heute mitte Juni ist man auch auf "Weihnachts Niveau"
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12.06.20 12:18:39
Umso besser, umso besser :lick:
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12.06.20 17:04:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.996.807 von KingRichard am 12.06.20 11:30:01
Zitat von KingRichard: Wenn man davon ausgeht in einer Reszession / Depression das Wachstum der vergangenen Jahre fortsetzen zu können, dann kann ja nichts mehr schief gehen.


Für diese Form von Ironie bekommst du von mir eine Bonuspunkt. :)

Nicht desto trotz frag ich mich, was man (wenn man von tiefer Rezession ausgeht) aktuell für Aktien kaufen soll, wenn nicht von einer unterbewerteten Onlineplattform, die wächst, egal wie stark man das Wachstum nun konkret einschätzt. In Fall der Fälle sichert man halt die Position mit einem Put auf den Gesamtmarkt ab.



Ich interpretiere die Zahlen so, dass sich das Wachstum im letzten Quartal mehr als halbiert hat (hier sind für mich tatsächlich Bestellungen die maßgeblichen hard facts, kein Traffic, keine Registrierungen, und auch keine Wasserstandsmeldungen).


na ja, man kann von Szews Traffic-Daten ja halten was man will, aber Kundenwachstum und Auftragseingang nicht als hard Facts zu interpretieren, finde ich schon erstaunlich.

Ich habe ja betont, dass man das nicht 1zu1 auf den Umsatz übertragen kann, weshalb ich trotz der 40-50% steigenden Kundenzahlen und dem stark steigenden Traffic erstmal nur von 30% Umsatzwachstum in Q2 und 20% im Gesamtjahr ausgehe. Das hat auch mit Rabatten zu tun, die es beispielsweise bei Dafiti gibt. Aber so zu tun als orientierst nur du dich an tatsächlich Fakten, ist schon komisch.

Übrigens … wenn du so an Fakten interessiert bist, hilf mir doch einfach mal dabei, die Margenentwicklung der letzten Jahre anhand der Kostenstruktur besser einschätzen zu können und dadurch Rückschlüsse auf die Zukunft zu ziehen, abhängig von unterschiedlichen Wachstumserwartungen! Wie wär's, bist du zu Detailanalyse anhand aller Fakten bereit?

Ich halte ja durchaus viel von Kritik, um eigene Fehler zu korrigieren und so Fehlinvestments früh auszuschließen. Dafür bräuchte ich aber jemanden, der über alle Fakten diskutiert, insbesondere über alle Zahlen, die uns zur Verfügung stehen.



Den Lockdown als Grund dafür aufzuführen und sodann die projezierten künftigen Wachstumsraten damit erklären, halte ich grundsätzlich für schwierig und gewagt. Vielleicht ist das stark anziehende Geschäft seit Anfang April auch genau darauf zurückzuführen, weil den Leuten nach 3 Wochen zu Hause langweilig geworden ist und man sich ja sonst nichts gegönnt hat? Man wird sehen.


Wieso sollte das gewagt sein?

Ähnliche Plattformmodelle berichten genau das gleiche. Überall gab es in den ersten 2-3 Wochen erstmal einen Nachfragschock, teilweise ausgelöst durch politische Restriktionen, aber auch von starker Verunsicherung der Kunden, jedoch danach einen umso stärkeren Anstieg der Umsätze und zusätzlich starkem Neukundenwachstum. Ist ja auch logisch nachvollziehbar. Die Leute laufen ja nicht im Sommer alle nackig durch die Gegend, in Moskau schon gar nicht (glaub mir!), sondern konsumieren weiter. Und das neue Kunden hinzu kommen, wenn Geschäfte in den Innenstädten geschlossen sind oder man sich dort zunehmend unsicher fühlt, ist auch nachvollziehbar.



Ich nehme an, die Kaufkraft der Kunden in den jeweiligen Zielmärkten unterscheidet sich doch ganz erheblich. Gut vorstellbar ist auch, dass Menschen in schwierigen Zeiten eher auf Kleidung, als auf Nahrung verzichten werden.


Ein Vergleich ist immer möglich, nur die Gleichsetzung nicht.

Und eine Gleichsetzung mit Hellofresh habe ich nicht vorgenommen. Natürlich wird GFG nicht 70% wachsen wie Hellofresh derzeit. Und natürlich dürfte man auch mittelfristig nicht dieses hohe Margenpotenzial haben, dass Hellofresh gerade andeutet. Nur hat HF deswegen ja auch ein KUV über 2 derzeit fürs kommende Jahr, während GFG bei KUV von 0,2 steht, bei mehr als ausreichend Cash.

Die Unterschiedlichkeit der Zielmärkte hinsichtlich Kaufkraft, politische Risiken etc ist für mich eher ein Pro-Argument für GFG. Man ist breit aufgestellt und kann so Risiken in einzelnen Ländern gut abfedern. Im Zweifle verkauft man (wie bereits geschehen) einzelne Teilbereiche ganz oder teilweise, wenn es entweder hohe Nachfrage und Preise dafür gibt, oder die Geschäfte nicht so laufen wie im Vergleich zu anderen Regionen erwünscht.



Trotz allem ein sehr spannendes Unternehmen und aus meiner Sicht langfristig auch ein potentieller Tenbagger bei dem ich heute schon gerne einsteige und dabei bin; ABER: es bleibt für mich ein Investment mit Risiken!


Da sind wir uns ja einig. Und diese Risiken hatte ich auch genannt. Politische Risiken, Währungsrisiken, konjunkturelle Risiken. Ich glaub, die verschweigt hier auch niemand. Allerdings frag ich mich, wie schon am Anfang des Postings erläutert, was man dann sonst derzeit kaufen soll. Extrem hoch bewertete Tec-Aktien? Konjunkturabhängige Autobauer, oder gar abgestürzte Reiseveranstalter und Fluglinien? Am ehesten sagen mir noch IT-Werte und Softwareaktien mit guten Bilanzdaten aus dem MidCap-Bereich zu. Und dazu gehört GFG ja auch irgendwie. Siehe Interview mit dem Lamoda-Chef!

Aber ich finde es durchaus gut, dass es hier kritische Töne im Thread gibt. Zeigt auch, wieso der Kurs da steht wo er eben steht. Viele Anleger sind noch skeptisch, vor allem weil sie eine Modehändler mit hohen Verlusten nunmal nicht kaufen. Kann ich verstehen. Ist halt die Frage, ob GFG ein Modehändler ist und 2021 noch Verluste macht? Zumindest beim Ebitda und operativen Cashflow bin ich mir sehr sicher, dass die nächstes Jahr positiv ausfallen.


Gruß
Global Fashion Group | 2,100 €
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12.06.20 17:11:15
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.994.893 von trustone am 12.06.20 09:13:47
Zitat von trustone: D

Bei den Kosten muss man halt schauen ob es da für die GFG vielleicht temporär zu Erhöhungen kam.
Auch Lieferverzögerungen im Lock Down usw. könnte es gegeben haben.
Aber unterm Strich sollte die GFG ein klarer Profiteur der Krise sein.
Da es sehr viele Neukunden geben dürfte die nun online Kleider Shopping kennen gelernt haben.




Ja, hinsichtlich Umsatz in Q2 dürften die größten Risiken sein, dass es Lieferverzögerungen gab, und das aufgrund von Rabatten das Kundenwachstum und Traffic-Wachstum nicht 1 zu 1 auf den Umsatz hochgerechnet werden darf.

Zu den Kosten hingegen würde ich mir keine Gedanken machen. Da hat der Vorstand ja in der Adhoc zu den Q1-Zahlen deutliche Ansagen gemacht. Die Kosten, insbesondere Marketing dürften sich stark reduziert haben. Möglicherweise hat man im Mai wieder begonnen das Personal hochzufahren, weil der Auftragseingang so positiv überraschte. Hinzu kommt, dass der Capex in diesem Jahr deutlich gegenüber 2019 fällt, sehr deutlich. Ich halte es daher für denkbar, dass der operative Cashflow schon nah am breakeven ist und der cashburn deutlich geringer ausfällt als ich es bisher gedacht hatte. Da geben die Q2-Zahlen sicher einen ersten Hinweis.
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13.06.20 09:10:23
Danke Danke. Home24 hatte im letzten Quartal ein Umsatzwachstum von 14%. In Anbetracht dessen, halte ich das Umsatzwachstum von GFG im letzten Quartal für etwas schwach, vor allem auch, weil GFG Mode verkauft und keine sperrigen Möbelstücke.

Grundsätzlich gehe ich ja auch von einem weiteren Wachstum bei GFG in diesem und in den folgenden Jahren aus - nur eben nicht in deiner angenommenen Größenordnung. 10 bis 12% halte ich für realistisch und auch für ein ausgezeichnetes Ergebnis, freue mich aber natürlich umso mehr, wenn deine Prognosen eintreffen.

Was die Projektion der weiteren Wachstumsgeschwindigkeit angeht, ist man aus meiner Sicht bei GFG gut beraten die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der jeweiligen Märkte nicht zu unterschätzen. Brasilien, Russland und Australien sind große Länder mit einer Verkehrsinfrakstruktur, die sich keineswegs mit Europa, USA oder auch China vergleichen lässt. Vermute Märkte in Schwellenländern zu erschließen und das Wachstumstempo aufrecht zu erhalten ist zwar ein ähnliches, aber doch etwas anderes Spiel. Insofern ist aus meiner Sicht online nicht immer gleich online.

Was die jüngst erhöhten Suchanfragen betrifft, ja was kann das denn wohl sein? Kunden, Investoren oder vielleicht gar Trolle? (man wird sehen).

Auch die genauen Effekte von Corona bleiben noch im Unklaren. Kleider machen Leute. Abgesehen von der allgemeinen Konjunkturlage, könnte aber ein weiter reduziertes und eingeschränktes gesellschaftliche Leben mittelfristig sogar auch negativ auf die Nachfrage für Mode / Kleidung wirken. Und wenn weltweit die Homeoffice-Arbeit weiter auf dem Vormarsch ist, was dann? Homeoffice geht theoretisch auch in Unterhose.

Was kann man noch kaufen?

Vielleicht nicht ganz so spannend (mit Ausnahme von Zooplus???) , aber für mich persönlich dennoch interessant genug:

Airbus (die Drohnen kommen)
Daimler (einmal Mercedes, immer Mercedes)
Zooplus (gefressen wird immer)
Silber (nur etwas spät dran - glaube es gab vor etwa 150 Jahren auch mal sowas wie einen Silberstandard)
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13.06.20 10:08:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.005.099 von KingRichard am 13.06.20 09:10:23Ja, die Verkehrsinfrastruktur in den Schwellenländern ist deutlich schlechter als in Westeuropa. Aber ist das wirklich ein großes Problem? M. E. eher nein, da in diesen Ländern die Bevölkerung allgemein und speziell die infrage kommende Zielgruppe (Einkommen, Alter, Internetzugang) erst recht auf wenige Metropolen konzentriert ist. In Deutschland wohnen 3,5% der Bevölkerung in der größten Stadt (Berlin), in Russland wohnen dagegen fast 10% in Moskau und weitere 4% in St. Petersburg. In Brasilien wohnen 10% der Bevölkerung in der Metropolregion Sao Paulo und 6% in Rio usw. Die Wege zum Kunden sind damit effektiv nicht so weit wie es auf den ersten Blick den Anschein haben mag. Das GFG mit seinen Töchtern auf die lokalen Wünsche eingeht, kann man den Präsentationen entnehmen.

Hinsichtlich den zukünftigen Wachstumsaussichten hat jeder seine eigene Meinung. Meine Meinung ist, dass durch die Coronakrise der Trend zur Akzeptanz von Online-Geschäftsmodellen sich deutlich beschleunigt hat und über die nächsten paar Jahre daher Wachstumsraten von ca. 20% p. A. nicht völlig abwegig sind.
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13.06.20 12:12:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.005.099 von KingRichard am 13.06.20 09:10:23
Zitat von KingRichard: Vielleicht nicht ganz so spannend (mit Ausnahme von Zooplus???) , aber für mich persönlich dennoch interessant genug:

Airbus (die Drohnen kommen)
Daimler (einmal Mercedes, immer Mercedes)
Zooplus (gefressen wird immer)
Silber (nur etwas spät dran - glaube es gab vor etwa 150 Jahren auch mal sowas wie einen Silberstandard)


Um mich in eure interessante Diskussion einzuschalten:

MMn hast du dich damit selbst ins Aus katapultiert. Was sind das erstens für Alternativen? Und zweitens für Argumente? Einmal Mercedes immer Mercedes? Einmal Nokia immer Nokia!
Typisch deutsches Denken. Hat die letzten jahre überlebt und wird dies auch bis in die Ewigkeit.
Auch bei Airbus sind Drohnen kein Argument. Es gibt genügend Startups die Airbus den Rang ablaufen können und das Airbus des 21jh werden.
Sorry Aber wenn man eine solch konservative Einstellung hat verwundert mich deine contra Stellung gegenüber GFG nicht.
Lieber beim Alten bleiben, das hat schon immer funktioniert! Nicht war?
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13.06.20 12:21:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.005.402 von Admiral377 am 13.06.20 10:08:52
Zitat von Admiral377: Ja, die Verkehrsinfrastruktur in den Schwellenländern ist deutlich schlechter als in Westeuropa. Aber ist das wirklich ein großes Problem? M. E. eher nein, da in diesen Ländern die Bevölkerung allgemein und speziell die infrage kommende Zielgruppe (Einkommen, Alter, Internetzugang) erst recht auf wenige Metropolen konzentriert ist. In Deutschland wohnen 3,5% der Bevölkerung in der größten Stadt (Berlin), in Russland wohnen dagegen fast 10% in Moskau und weitere 4% in St. Petersburg. In Brasilien wohnen 10% der Bevölkerung in der Metropolregion Sao Paulo und 6% in Rio usw. Die Wege zum Kunden sind damit effektiv nicht so weit wie es auf den ersten Blick den Anschein haben mag. Das GFG mit seinen Töchtern auf die lokalen Wünsche eingeht, kann man den Präsentationen entnehmen.


Bis zu einer bestimmten Umsatzgröße absolut kein Problem. Um aber in Umsatzdimensionen von Zalando vorzudringen, bedarf es meines Erachtens in einem Schwellenland vergleichsweise höhere Investitionen um eine flächendeckende Distribution zu gewährleisten. Insofern halte ich es für durchaus angebracht, eine ähnlich dynamische Wachstumsgeschwindigkeit für die kommenden Jahre zumindest in Frage zu stellen. Ein stark anziehendes Geschäft im Juni reicht mir da in diesem Moment noch nicht, um dies für die nächsten Jahre vorauszusetzen. Schon einmal online etwas bei H&M bestellt? Die liefern aus Polen - das macht kein Spass, da gehe ich lieber stationär einkaufen.

Hinsichtlich den zukünftigen Wachstumsaussichten hat jeder seine eigene Meinung. Meine Meinung ist, dass durch die Coronakrise der Trend zur Akzeptanz von Online-Geschäftsmodellen sich deutlich beschleunigt hat und über die nächsten paar Jahre daher Wachstumsraten von ca. 20% p. A. nicht völlig abwegig sind.


Glaube das sieht grundsätzlich jeder so. Nur alle Online-Geschäftsmodelle und Kategorien über einen Kamm scheren halte ich persönlich für schwierig und zu einfach. Eine differenzierte Betrachtung macht da schon durchaus Sinn. Ich frage mich tatsächlich bei GFG , wieso ein Online-Möbelhändler (Home24) im letzten Quartal stärker gewachsen ist. Ihr etwa nicht?
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13.06.20 12:26:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.006.095 von Sebbo1111 am 13.06.20 12:12:54Wie gesagt, nicht ganz so spannend, aber für mich persönlich interessant genug.
Dein Post spricht für sich. Vielen Dank. 😁
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13.06.20 13:17:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.006.140 von KingRichard am 13.06.20 12:21:03
Zitat von KingRichard: Glaube das sieht grundsätzlich jeder so. Nur alle Online-Geschäftsmodelle und Kategorien über einen Kamm scheren halte ich persönlich für schwierig und zu einfach. Eine differenzierte Betrachtung macht da schon durchaus Sinn. Ich frage mich tatsächlich bei GFG , wieso ein Online-Möbelhändler (Home24) im letzten Quartal stärker gewachsen ist. Ihr etwa nicht?


Neben saisonalen Effekten könnte auch das S-Kurven-Konzept eine Erklärung liefern. Ist Dir das Konzept bekannt?
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13.06.20 14:46:37
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.006.140 von KingRichard am 13.06.20 12:21:03
Zitat von KingRichard: Glaube das sieht grundsätzlich jeder so. Nur alle Online-Geschäftsmodelle und Kategorien über einen Kamm scheren halte ich persönlich für schwierig und zu einfach. Eine differenzierte Betrachtung macht da schon durchaus Sinn. Ich frage mich tatsächlich bei GFG , wieso ein Online-Möbelhändler (Home24) im letzten Quartal stärker gewachsen ist. Ihr etwa nicht?


Kleiner Hinweis: Die aktuell wohl entscheidendste Kennzahl, das NMV ist um 13,1% in Q1 gewachsen. Dass der Umsatz in Euro nicht so stark mitgestiegen ist liegt einerseits an der schlechten Enwicklung der Währungen und andererseits daran, dass der Anteil des Marktplatzes stark ausgebaut wurde, was ein positives Zeichen ist, denn damit konnten die Margen deutlich gesteigert werden.

Kurz zu Zooplus: Zooplus ist nach KUV aktuell doppelt so hoch bewertet wie GFG und hat eine deutlich schlechtere Margenstruktur als GFG.
z.B. Rohmarge: GFG 40,6%; Zooplus 29,5%
Davon gehen bei Zooplus nochmal 21% für die Logistik drauf, bleiben noch 8% für alles weitere (Verwaltung, Marketing, Abschreibungen etc). Und obwohl Zooplus das Marketing schon extrem runtergefahren hat (nur 2% des Umsatzes) kommt man immer noch nicht in die Gewinnzone. Man wird es sicherlich irgendwann schaffen, aber die Margen scheinen immer sehr sehr gering zu bleiben, da das Geschäft einfach zu kostenintensiv ist.
GFG hat aufgrund der höheren Rohmarge, die vor allem aufgrund des weiter steigenden Marktplatzanteils weiter steigen sollte, deutlich mehr Spielraum, was Marketing und Nettomarge angeht.
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13.06.20 16:53:30
also dieser Artikel von heute zum Paket aufkommen in Österreich sagt eigentlich alles..........
und dabei ist Österreich von den Infektionen her eigentlich viel weniger betroffen gewesen als Russland oder Brasilien, auch die Kurve war viel flacher und kürzer,

Auch, weil aktuell im Tagesgeschäft noch immer so viele Pakete dazukommen. „Wir haben österreichweit nach wie vor 600.000 bis 700.000 Pakete pro Tag“, sagte Leitgeb. Seit der Öffnung der Geschäfte habe die Zahl der verschickten Pakete „nur ganz gering abgenommen, und es ist auch viel Sperrgut wie etwa Gartenmöbel dabei“. Die Zahl der Pakete entspreche dem Aufkommen von Weihnachten, das traditionell das stärkste Geschäft und die meiste Arbeit für die Post bedeutet.

https://wien.orf.at/stories/3052886/

obwohl in Österreich schon seit Wochen der Lock Down wieder beendet ist, und seit Wochen wieder alle Geschäfte geöffnet haben liegt der Paketversand also noch immer auf dem Niveau von Weihnachten und nur geringfügig unter dem Volumen im Lock Down wo ja nur online möglich war,

das ist schon ein Hammer und hätte ich so im Juni nicht erwartet,
in Österreich ist nämlich auch in den Geschäften und Einkaufszentren weitgehend Normalität eingekehrt,
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13.06.20 17:13:47
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.006.917 von Szew am 13.06.20 14:46:37
Zitat von Szew:
Zitat von KingRichard: Glaube das sieht grundsätzlich jeder so. Nur alle Online-Geschäftsmodelle und Kategorien über einen Kamm scheren halte ich persönlich für schwierig und zu einfach. Eine differenzierte Betrachtung macht da schon durchaus Sinn. Ich frage mich tatsächlich bei GFG , wieso ein Online-Möbelhändler (Home24) im letzten Quartal stärker gewachsen ist. Ihr etwa nicht?


Kleiner Hinweis: Die aktuell wohl entscheidendste Kennzahl, das NMV ist um 13,1% in Q1 gewachsen. Dass der Umsatz in Euro nicht so stark mitgestiegen ist liegt einerseits an der schlechten Enwicklung der Währungen und andererseits daran, dass der Anteil des Marktplatzes stark ausgebaut wurde, was ein positives Zeichen ist, denn damit konnten die Margen deutlich gesteigert werden.

Kurz zu Zooplus: Zooplus ist nach KUV aktuell doppelt so hoch bewertet wie GFG und hat eine deutlich schlechtere Margenstruktur als GFG.
z.B. Rohmarge: GFG 40,6%; Zooplus 29,5%
Davon gehen bei Zooplus nochmal 21% für die Logistik drauf, bleiben noch 8% für alles weitere (Verwaltung, Marketing, Abschreibungen etc). Und obwohl Zooplus das Marketing schon extrem runtergefahren hat (nur 2% des Umsatzes) kommt man immer noch nicht in die Gewinnzone. Man wird es sicherlich irgendwann schaffen, aber die Margen scheinen immer sehr sehr gering zu bleiben, da das Geschäft einfach zu kostenintensiv ist.
GFG hat aufgrund der höheren Rohmarge, die vor allem aufgrund des weiter steigenden Marktplatzanteils weiter steigen sollte, deutlich mehr Spielraum, was Marketing und Nettomarge angeht.


Okay, der NMV ist um 13% gewachsen. Aber eben nicht um 18 oder 20%!! Verstehe nicht, warum hier offensichtlich Schwierigkeiten bestehen anzuerkennen wie es eben ist. Selbst Home24, was ich für ein Modell halte, bei dem meines Erachtens die Barrieren für Onlinekäufe deutlich höher anzusehen sind als bei Kleidung, ist im letzten Quartal stärker gewachsen.

ZOOPLUS

Niemand kommt doch auf die Idee, Margen von Adidas mit denen von Aldi zu vergleichen, oder? Wie schon angedeutet, gefressen wird immer....

Dazu gibt es auf der Welt tatsächlich ein Pendant (also das wirklich vergleichbare Gegenstück), das heute bereits, und relativ gesehen, um ein Vielfaches bewertet ist. Warum ist das wohl so? Weil das Geschäft zu kostenintensiv ist und die Margen schlecht? Ich denke eher nein.

Mir gefallen bei Zooplus die bisherigen Entwicklungen (story stimmt), das weitere Wachstumspotential, die Branche (relativ krisensicher) und auch die Marktpositionierung (Europa). Und fast hätte ich es vergessen, es ist ein Online-Business, das auf einem ansehnlichen Niveau immer noch min. 20% p.a. wächst. 😜

S-Modell sagt mir tatsächlich nichts. Bin auch nicht wirklich ein großer Fan von Modellen. Sie versuchen etwas zu erklären und basieren sebst immer auf Annahmen. Versuche die Sache da lieber mehr von der pragmatischen Seite anzugehen.

+++Je mehr die Insel des Wissen wächst, desto größer wird die Küstenlinie des Unbekannten!+++
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13.06.20 17:27:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.007.460 von KingRichard am 13.06.20 17:13:47
Zitat von KingRichard: Okay, der NMV ist um 13% gewachsen. Aber eben nicht um 18 oder 20%!! Verstehe nicht, warum hier offensichtlich Schwierigkeiten bestehen anzuerkennen wie es eben ist. Selbst Home24, was ich für ein Modell halte, bei dem meines Erachtens die Barrieren für Onlinekäufe deutlich höher anzusehen sind als bei Kleidung, ist im letzten Quartal stärker gewachsen.


Wenn man in einem Quartal 2,5 Monate wie erwartet wächst und dann zwei Wochen wegen Corona nicht nur nicht mehr wächst sondern einen Rückgang hat, dann kommt das Wachstum eben nur bei 13% raus. Das ändert aber nichts daran, dass man diese kurze Sondersituation auf Jahressicht wohl mehr als aufholen wird.

Zitat von KingRichard: ZOOPLUS

Niemand kommt doch auf die Idee, Margen von Adidas mit denen von Aldi zu vergleichen, oder? Wie schon angedeutet, gefressen wird immer....


Deswegen würde man wohl auch nicht auf die Idee kommen den Umsatz von Aldi doppelt so hoch zu bewerten wie den von Adidas oder? Hier scheint aber genau das deine Idee zu sein...

Zitat von KingRichard: Dazu gibt es auf der Welt tatsächlich ein Pendant (also das wirklich vergleichbare Gegenstück), das heute bereits, und relativ gesehen, um ein Vielfaches bewertet ist. Warum ist das wohl so? Weil das Geschäft zu kostenintensiv ist und die Margen schlecht? Ich denke eher nein.

Du sprichst hier sicher Chewy an, deren Margen ebenso schwach sind wie die von Zooplus. Die Bewertung von Chewy ist noch höher, aber es war schon zum neuen Markt eine schlechte Idee eine Blase mit einer noch größeren Blase zu rechtfertigen.

Zitat von KingRichard: Mir gefallen bei Zooplus die bisherigen Entwicklungen (story stimmt), das weitere Wachstumspotential, die Branche (relativ krisensicher) und auch die Marktpositionierung (Europa). Und fast hätte ich es vergessen, es ist ein Online-Business, das auf einem ansehnlichen Niveau immer noch min. 20% p.a. wächst.


Da du ja immer so auf den Wachstumszahlen herumreitest... Zooplus ist in 2019 nur mit 13% gewachsen und nicht mindestens 20%...
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13.06.20 17:46:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.007.460 von KingRichard am 13.06.20 17:13:47wobei ich nun echt nicht mehr weiß worauf du hinaus willst,

deswegen ist die GFG aktuell ja noch so günstig bewertet,

1,5 Milliarden Euro Umsatz werden an der Börse mit 450 Mio. bewertet,
davon hat man 200 Mio. Cash am Konto,

somit wird das operative Geschäft aktuell eher nur mit 250 Mio. bewertet,
und das bei den Mio. an Kunden,
also das ist doch tatsächlich eine sehr günstige Bewertung,
würde man schon Gewinne schreiben müsste die Bewertung ja schon ein vielfaches der aktuellen betragen............
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13.06.20 18:44:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.005.099 von KingRichard am 13.06.20 09:10:23Man kann sich natürlich den ganzen Tag irgendwelche Wachstumszahlen um die Ohren hauen. Grundsätzlich sind wir uns vermutlich einig, dass der Trend zum Online-Einkauf (egal welche Produktkategorie) durch Corona weltweit beschleunigt wurde und wird.

Es mag ja sein, dass durch die akuten Lock-Down-Maßnahmen wie Einschränkungen im stationären Handel und Home-Office Zooplus und Home24 relativ stärker an diesem Trend profitieren, da Tiere immer fressen müssen, der Home Officer sich erst mal einen vernünftigen Schreibtisch und Bürostuhl besorgen muss und in seinem Heimbüro untenrum nackig arbeiten kann.

Leider müssen die meisten irgendwann wieder tageweise oder vollständig ins Büro, dürfen wieder ins Kino/Theater/Bar etc. und müssen sich dann auch wieder komplett ankleiden, um nicht das öffentliche Ärgernis zu erregen. Ich sehe GFG für diesen Fall gut aufgestellt.
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13.06.20 20:31:30
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.007.517 von Szew am 13.06.20 17:27:06
Zitat von Szew:
Zitat von KingRichard: Okay, der NMV ist um 13% gewachsen. Aber eben nicht um 18 oder 20%!! Verstehe nicht, warum hier offensichtlich Schwierigkeiten bestehen anzuerkennen wie es eben ist. Selbst Home24, was ich für ein Modell halte, bei dem meines Erachtens die Barrieren für Onlinekäufe deutlich höher anzusehen sind als bei Kleidung, ist im letzten Quartal stärker gewachsen.


Wenn man in einem Quartal 2,5 Monate wie erwartet wächst und dann zwei Wochen wegen Corona nicht nur nicht mehr wächst sondern einen Rückgang hat, dann kommt das Wachstum eben nur bei 13% raus. Das ändert aber nichts daran, dass man diese kurze Sondersituation auf Jahressicht wohl mehr als aufholen wird.

Zitat von KingRichard: ZOOPLUS

Niemand kommt doch auf die Idee, Margen von Adidas mit denen von Aldi zu vergleichen, oder? Wie schon angedeutet, gefressen wird immer....


Deswegen würde man wohl auch nicht auf die Idee kommen den Umsatz von Aldi doppelt so hoch zu bewerten wie den von Adidas oder? Hier scheint aber genau das deine Idee zu sein...

Wieso nicht? Kennzahlenvergleiche sind für mich am ausagekräftigsten wenn sie dann auch mit der entsprechend relevanten Peer Group vorgenommen werden. Zum Beispiel KUV Walmart mit Tesco (Verbrauchermarkt vs. Verbrauchermarkt), Nike mit Adidas. Und das ist meiner Meinung nach Online nicht zwangsläufig Online, sondern u.a. auch ein Unterschied in der Branche zu sehen.


...
Du sprichst hier sicher Chewy an, deren Margen ebenso schwach sind wie die von Zooplus. Die Bewertung von Chewy ist noch höher, aber es war schon zum neuen Markt eine schlechte Idee eine Blase mit einer noch größeren Blase zu rechtfertigen.

Ja genau. Das liegt aber nicht daran, dass die Margen schwach sind, sondern typisch für Lebensmittel / Tiernahrung. Das ist auch im stationären Handel so. Die Margen bei Food und NonFood unterscheiden sich gewaltig.

Zitat von KingRichard: Mir gefallen bei Zooplus die bisherigen Entwicklungen (story stimmt), das weitere Wachstumspotential, die Branche (relativ krisensicher) und auch die Marktpositionierung (Europa). Und fast hätte ich es vergessen, es ist ein Online-Business, das auf einem ansehnlichen Niveau immer noch min. 20% p.a. wächst.


Da du ja immer so auf den Wachstumszahlen herumreitest... Zooplus ist in 2019 nur mit 13% gewachsen und nicht mindestens 20%...


Siehste! Genau wie bei GFG!
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13.06.20 20:42:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.007.460 von KingRichard am 13.06.20 17:13:47
Zitat von KingRichard: Okay, der NMV ist um 13% gewachsen. Aber eben nicht um 18 oder 20%!! Verstehe nicht, warum hier offensichtlich Schwierigkeiten bestehen anzuerkennen wie es eben ist.




Hat das denn irgendwer nicht anerkannt?

Das Problem ist, dass du nicht bereit bist, diese eine einzige Tatsache mit vielen anderen Tatsachen in Verbindung bzw. in Beziehung zu setzen. Da muss man sich fragen, ob du dich absichtlich dumm stellst.
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13.06.20 21:22:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.007.460 von KingRichard am 13.06.20 17:13:47Ich versteh auch nicht, was diese Unterstellung immer soll, wir würden Geschäftsmodelle gleichsetzen. Das machst du doch eher.


Um mal von der Diskussion um Zooplus oder Hellofresh wegzukommen, wie wäre es denn, wenn wir einfach GFG mit Zalando vergleichen? Vom Geschäftsmodell am ehesten sinnvoll, weshalb ich ja auch aus gutem Grund diese Threadüberschrift gewählt hatte.

Dass Zalando schon ein paar Jahre voraus ist, ist uns durchaus bewusst. Und ob Lamoda, Dafiti und Co jemals die Marktstellung in ihren Ländern erreichen werden, wie es Zalando in Deutschland schaffte, können wir auch nicht wissen. Wir können aber die Entwicklung der Kostenstruktur von GFG analysieren. Und es wäre mal nett, wenn du dich dazu äußern würdest. Nur so kommen wir ja hier weiter.

Und nochmal … Tatsache ist eben nicht nur das 8,1% Umsatzwachstum in Q1, sondern auch die weitergehenden Vorstandsaussagen zu Q1 als auch zu Q2, die du völlig unter den Tisch fallen lässt. Wieso eigentlich? Passt es dir nicht ins Konzept, dass der Vorstand von planmäßiger Geschäftsentwicklung bis zur 2.Märzwoche sprach, dann von kurzem Umsatzeinbruch von 2-3 Wochen und dann von stark steigenden Daten (40-50% gegenüber Vorjahr) zu Kundenwachstum und Auftragseingang? Niemand von uns rechnet das deshalb auf den Umsatz hoch, geschweige aufs ganze Jahr, aber sich hinzustellen und hier zu behaupten, wir würden die 8% Wachstum nicht anerkennen, ist schon ein starkes Stück, vor allem von jemandem, der sich auf ein einziges Quartal konzentriert, während es mir um mehrere Jahre ging und geht.
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14.06.20 00:13:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.008.408 von katjuscha-research am 13.06.20 21:22:25
Vergleich Zalando und GFG
Interessanter Artikel (Überschrift "In Deutschland dauert alles etwas länger") heute in der Rheinischen Post, ein Interview mit dem Hello Fresh Gründer Thomas Griesel. Ein Zitat:"Der Deutsche hat eine gewisse Grundskepsis: Warum soll ich das machen, hat ja bislang auch funktioniert? ". Oder: Deutschland ist eigentlich selten der Markt in Europa, der Vorreiter bei solchen Entwicklungen (Anm.: Geschäftsmodell) ist. Das sieht man auch bei anderen Geschäftsmodellen. Hier dauert alles etwas länger. Aber jetzt kommt es."

Warum schreibe ich das? Weil ich mich bei einem Vergleich Zalando mit GFG frage, ob diese Geschäftsmodell in anderen Ländern schwieriger umzusetzen ist. Dieses Interview gibt zumindest eine Indikation, dass dem nicht so ist. Was Zalando in Deutschland erreicht hat ist ein grosser Erfolg. Und das in einem Markt, der eher länger braucht. Warum soll GFG das nicht in den angeführten Ländern erreichen? Ich bin davon überzeugt...
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14.06.20 10:19:52
Hallo Katjuscha,

ich habe da mal zwei Fragen an Dich:

1. Bestand und/oder besteht zwischen Dir unmittelbar/mittelbar/direkt/indirekt einerseits und GFG unmittelbar/mittelbar/direkt/indirekt andererseits eine Absprache/Vereinbarung, etc.?

Warum ich das frage?
GFG ist small cap mit enem freefloat von ca. 26%, entspricht aktuell ca. 116 Mio EUR und einem überschaubarem durchschnittlichen tgl. XETRA Handelsumsatz. Damit ist dieser Wert per se anfällig für "Werbung".

2. Welchen Sinn macht die Bündelung des Verkaufs von Mode auf 4 Kontinenten in einer AG/SE?

Warum ich das frage?
Zalando bedient m.W.n. ausschließlich den europäischen Markt, offensichtlich (auch) deswegen, weil das Angebot auf einen recht homogenen Markt trifft und die Infrastruktur für diesen einen (großen) Markt dient.
Das sehe ich bei GFG nicht.

VG
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14.06.20 13:24:50
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.009.734 von Turbocharlotte1 am 14.06.20 10:19:52Ich möcht mich da jetzt nicht einmischen, dennoch meine Meinung kundtun.

Die oben gestellt Frage kann und werde ich auch nicht beantworten, weil das Katjuscha selber tun wird - nehm ich mal an.

Aber : Sollte zwischen KATJUSCHA und GFG ein Verdacht von Vereinbarung bestehen, dann solltest du bitte diese Frage vor allem SCANSOFT aus dem Ariva-Forum stellen. 🙂 Den kennst ja sicher.🙃 Der wird sich freuen 😇

Ah..und TRUSTONE und BAERENSTARK ebenso.

Aber SCANSOFT ist de schlimmste von allen.

Die stecken nämlich alle unter einer Decke - eine richtige Bande ist das.:D:D

mfg
skipper
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14.06.20 18:35:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.009.734 von Turbocharlotte1 am 14.06.20 10:19:52
Zitat von Turbocharlotte1: 1. Bestand und/oder besteht zwischen Dir unmittelbar/mittelbar/direkt/indirekt einerseits und GFG unmittelbar/mittelbar/direkt/indirekt andererseits eine Absprache/Vereinbarung, etc.?

Warum ich das frage?
GFG ist small cap mit enem freefloat von ca. 26%, entspricht aktuell ca. 116 Mio EUR und einem überschaubarem durchschnittlichen tgl. XETRA Handelsumsatz. Damit ist dieser Wert per se anfällig für "Werbung".




Also Skipper hat das auf seine ironische Weise ja schon perfekt beantwortet, aber da du mich ja gefragt hast …

Die (etwas freche) Frage würde ja nur Sinn machen, wenn ich die Aktie kurzfristig pushen würde, um zu verkaufen. Da ich aber mehrfach geschrieben habe, dass ich kurzfristig eher eine Seitwärtsphase erwarte und vielleicht sogar nochmal 1,85-1,90 €, kann man mir kaum "Werbung" (anderes nett umschriebenes Wort für "pushen") unterstellen.

Ich habe zudem betont, dass ich GFG als Anlage auf Sicht von 3 Jahren betrachte, um das ganze Potenzial zu heben. Für mich wird die Aktie nämlich erst dann in den Höhenflug übergehen, wenn sich abzeichnet, dass man dauerhaft profitabel wird. Das erwarte ich bei GFG in Sachen FreeCashflow und Überschuss erst ab Q2/22, im besten Fall schon in Q4/21. Ab da kann ich mir durchaus KUVs von 1 und höher vorstellen. Bis dahin muss GFG erstmal beweisen, dass man 18-20% p.a. wächst. Wenn man das schafft, bin ich aufgrund der Kostenstruktur überzeugt, dass man ab 2022 profitabel sein wird, beim AEbitda und operativen Cashflow vielleicht schon dieses Jahr. Man wird aber auch nicht innerhalb von 1-2 Quartalen dann 2022 plötzlich von 2 € auf 10 € springen. Der Finanzmarkt wird sicherlich vorher seine Schlüsse aus der operativen Entwicklung ziehen. Sprich, wenn man die nächsten Quartale sich stetig verbessert (Marge), wird der Markt die weitere Entwicklung antizipieren und Chancen und Risiken abwägen. Daher erhoffe ich mir, dass man in 12-15 Monaten schon KUVs von 0,5 zahlt (wenn die Entwicklung von Umsatz und Marge bis dahin so eintrifft wie ich es derzeit erwarte), und man Schritt für Schritt höhere Bewertungen zugesteht. Ein KUV von 0,5 fürs Jahr 2021 würde einem Kurs von 4,85 € bedeuten. Das ist daher etwa mein Kursziel für die nächsten 12-15 Monate.




2. Welchen Sinn macht die Bündelung des Verkaufs von Mode auf 4 Kontinenten in einer AG/SE?

Warum ich das frage?
Zalando bedient m.W.n. ausschließlich den europäischen Markt, offensichtlich (auch) deswegen, weil das Angebot auf einen recht homogenen Markt trifft und die Infrastruktur für diesen einen (großen) Markt dient.
Das sehe ich bei GFG nicht.


GFG ist doch nur die Dachgesellschaft.

Lamoda, Dafiti und Co sind eigenständige Firmen mit ihrer eigenen Marktstellung. Jede Einzelne kann zum Zalando ihres Landes/Region werden. Ob das klappt, bleibt abzuwarten, aber man hat sich in den meisten Regionen bereits eine starke Marktstellung erobert. GFG darüber gibt halt das Geld zur Finanzierung und schöpft später die Gewinne vielleicht in Form von Dividenden wieder ab, oder dirigiert vielleicht auch mögliche Strategien inklusive der Frage, ob die ein oder andere Tochter verkauft wird oder auch in der jeweiligen Region anorganisch zugekauft wird.
Aber das operative Geschäft wird jeweils durch die einzelnen Manager in der Region gestaltet, mit eigenen auf den dortigen Markt zugeschnittenem Angebot. Versteht sich eigentlich auch von selbst, dass man Marktforschung im jeweiligen Land betreibt und dort Produkte auf die Kundenwünsche anpasst. Du kannst ja dir mal die Homepages der 4 Tochterunternehmen anschauen. Dann wirst du feststellen, dass es da durchaus Unterschiede gibt, sowohl bei der Mode als auch bei der Wachstumsstrategie. Dazu muss man aber ein wenig recherchieren und Zeit investieren. Ich habe die letzten Wochen viel gegoogelt, um Artikel (auch in portugiesisch, spanisch etc.) über die jeweiligen Märkte und GFG-Töchtern zu finden, und natürlich auch die einzelnen Zahlen aus den Finanzberichten zu den Töchtern zu analysieren. Dazu Traffic-Daten von Szew einbeziehen. Dazu die Homepages der Töchter anschauen, etc..

Insofern ist man auch entsprechend in den einzelnen Märkten homogen, wie Zalando auch. Das heißt nicht, dass man jeder dieser Töchter mal KUVs wie Zalando zugestehen wird. Kann man aber auch nicht ausschließen, falls beispielsweise Lamoda oder Dafiti sich als Nr1 etablieren und stetig 20% wachsen. Dann sehe ich wenig Grund, wieso man GFG oder zumindest einzelne Töchter zu 10-15% der Zalando-Kennzahlen bewerten sollte. Die Bewertungsanpassung kann aufgrund anderer Risiken dauern oder auch nie vollends geschehen, aber zumindest sollte die Lücke etwas verringert werden. Daher halte ich ein KUV von 1 für das Jahr 2023 für realistisch. Dann sollte GFG endgültig deutlich profitabel sein.

Ich bin nicht so optimistisch wie Scansoft, Bärenstark und Co, was das Kursziel angeht, aber 10 € auf Sicht von 2-3 Jahren halte ich für machbar. Voraussetzung wie gesagt mindestens 18% Wachstum p.a. bis dahin. Ich kalkuliere mit 19% Wachstum p.a. was ziemlich genau 2,7 Mrd € Umsatz in 2023 bedeuten würde. Das würde sogar ein Kursziel von 13,8 € ergeben, wenn man ein KUV von 1 unterstellt.

Dass es da derzeit noch diverse offene Fragen und Risiken gibt, habe ich nie bestritten, sondern von mir aus auch ohne Nachfrage selbst oft genug betont. Die Q2-Zahlen im August könnten aber hinsichtlich Kostenstruktur/Marge schon sehr wichtige Hinweise geben, was bei GFG mittelfristig möglich ist.
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14.06.20 18:48:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.013.097 von katjuscha-research am 14.06.20 18:35:24Was ist nun die Antwort auf meine erste (freche wie Du sagst) Frage?

ja oder nein?

VG
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14.06.20 19:37:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.013.199 von Turbocharlotte1 am 14.06.20 18:48:01
Zitat von Turbocharlotte1: Was ist nun die Antwort auf meine erste (freche wie Du sagst) Frage?

ja oder nein?

VG




:rolleyes:

Bisher war ich ziemlich lieb und nett bei der Beantwortung deiner Fragen. Das soll doch hoffentlich so bleiben.

Ich kann auch anders.
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14.06.20 19:46:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.013.199 von Turbocharlotte1 am 14.06.20 18:48:01
Zitat von Turbocharlotte1: Was ist nun die Antwort auf meine erste (freche wie Du sagst) Frage?

ja oder nein?

VG


Ist zwar nicht meine Baustelle, aber Du unterstellst mit Deiner Frage einen bestimmten Sachverhalt. Da ist es egal ob man Dir mit ja oder nein antwortet.
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14.06.20 20:16:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.013.520 von katjuscha-research am 14.06.20 19:37:48nett bist du gewesen, ja, aber geantwortet hast du nicht ... aber auch das könnte man als Antwort interpretieren

@Admiral377
ich unterstelle überhaupt nichts

VG
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14.06.20 20:25:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.013.784 von Turbocharlotte1 am 14.06.20 20:16:26
Zitat von Turbocharlotte1: nett bist du gewesen, ja, aber geantwortet hast du nicht ... aber auch das könnte man als Antwort interpretieren

@Admiral377
ich unterstelle überhaupt nichts

VG


okay, dann werde ich jetzt mal deutlicher.

Ich finde deine Frage genauso extrem unverschämt, wie deine jetzige Aussage, meine Nichtbeantwortung wäre auch eine Antwort. Unterste Schublade!

Manchmal frage ich mich, wieso ich mir die Arbeit mache, so einen neuen Thread mit vielen Informationen zu erstellen, nur um dann auf diese persönliche Weise unter der Gürtellinie angegriffen zu werden. Vielleicht sollte ich es mir in Zukunft sparen, meine Fundamentalanalysen mit anderen Usern zu teilen.

Und das ich dir so umfangreich inhaltlich geantwortet habe, ist im Nachhinein offensichtlich auch Zeitverschwendung gewesen, denn auf diese vielen inhaltlichen Aussagen meinerseits kam es dir offensichtlich nicht an. Sonst wäre das Erste ein Danke und eine inhaltliche Antwort auf meine Ausführungen gewesen.
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14.06.20 20:42:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.013.841 von katjuscha-research am 14.06.20 20:25:38Jetzt ist es aber auch MEINE Baustelle.....vielleicht interessiert es jemanden, vielleicht ist der eine oder die andere meiner Meinung. Könnt ja sein.

Vielleicht sollte ich es mir in Zukunft sparen, meine Fundamentalanalysen mit anderen Usern zu teilen.

@ KATJUSCHA

Ich verfolge schon seit geraumer Zeit deine Postings in den diversen Foren. Vor allem bei ARIVA.
Und bin sehr dankbar für die Infos, die ich da sammeln darf. Ob jetzt die Aktien IVU, CTT, L & S, GFT uswusf heißen...immer hab ich das Gefühl, fundierte Analysen zu erhalten.
Was will ich denn mehr ?
Mit anderen Worten : Ich wäre sehr froh, wenn das weiterhin so bleibt. Du bist ( in meinen Augen ) eine Bereicherung in den diversen Foren.

Dass man es nie allen recht machen kann, sieht man ja hier wieder.

mfg
skipper
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14.06.20 22:41:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.013.784 von Turbocharlotte1 am 14.06.20 20:16:26
Turbocharlotte.....
ein frustrierter Corestate Aktionär macht seinen Weg.... bitte nicht hier.....Danke
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14.06.20 23:29:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.013.841 von katjuscha-research am 14.06.20 20:25:38Bitte nicht ärgern! Das Beste ist vermutlich, auf solche ehrenrührigen Unterstellungen, wie von Turbocharlotte gar nicht zu reagieren. Das dieser User noch immer vorgibt, nicht zu verstehen, was er da eigentlich vom Stapel gelassen hat (die Unterstellung einer Straftat bzw. Ordnungswidrigkeit), zeigt, dass da noch einiges fehlt. Eine Entschuldigung wäre das Mindeste ...

Es gibt viele User, die Deine Kommentare und Bewertungen schätzen - so auch ich. Bitte mache weiter so!
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15.06.20 08:26:15
Hallo,

@katjuscha
unverschämt ist an meiner Frage überhaupt nichts ... Du willst nicht antworten ... das ist o.k. ... es hätte einfach ein ja oder nein als Antwort genügt

Deine aufgesetzte Empörung ändert am Sachverhalt nichts ... natürlich dienen deine Posting/Analysen m.E. auch der Werbung, allerwenigstens für Dich ... deswegen wirst Du weitermachen

@weinberg-cp
bewerben von Aktien ist per se weder eine Straftat noch eine Ordnungswidrigkeit

@valuefan1
ich Gegensatz zu mir wirst Du persönlich ... ich habe keinen Frust

VG
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15.06.20 08:47:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.009.734 von Turbocharlotte1 am 14.06.20 10:19:52Bravo Turbocharlotte, Bravo 👏👏👏
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15.06.20 09:09:06
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.015.659 von Turbocharlotte1 am 15.06.20 08:26:15
Zitat von Turbocharlotte1: Deine aufgesetzte Empörung ändert am Sachverhalt nichts ... natürlich dienen deine Posting/Analysen m.E. auch der Werbung, allerwenigstens für Dich ... deswegen wirst Du weitermachen


VG


Bravo!

Damit gibst Du die als Frage verpackte Unterstellung zu.
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15.06.20 09:22:45
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.015.659 von Turbocharlotte1 am 15.06.20 08:26:15Meine Empörung ist nicht aufgesetzt, sondern ehrlich und ernstgemeint.

Bisher habe ich mich hier noch sehr zurückgehalten. Eigentlich ist es viel mehr als unverschämt was du unterstellst. Hast du dich mal gefragt was der GFG-Vorstand von deiner Frage halten könnte? Schließlich suggerierst du hier Marktmanipulation durch den Vorstand mit Hilfe eines Börsenforums durch Dritte, in diesem Fall mir.
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15.06.20 09:47:41
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.016.241 von Admiral377 am 15.06.20 09:09:06@Katjuscha

ich habe nichts unterstellt/suggeriert und will das auch nicht, sondern eine einfache Frage gestellt, nicht mehr aber auch nicht weniger. Das ist eine Tatsache.

Meine Frage war/ist eine geschlossene Frage mit zwei entgegengesetzen Antwortmöglichkeiten.
Mir nachzusagen, ich würde mit der Frage etwas unterstellen/suggerieren, ist deswegen schlichtweg absurd.

VG
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15.06.20 09:53:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.016.754 von Turbocharlotte1 am 15.06.20 09:47:41Bei allem Respekt, aber so eine Frage ist eine Art von Agression per se. Und JEDER, nicht nur Katjuscha würde darauf verschnupft antworten.

Da müsstest du ja JEDEM, der von einer Aktie überzeugt ist und diese Überzeugung vertritt, dieselbe Frage stellen. TRUSTONE könnt ich dir empfehlen :D

Such dir wirkliche Pusher heraus, deren gibt es viele.

Und noch was .. jetzt eine Frage an DICH : Wie würdest du an Katjuschas Stelle reagieren ???

Mit " lieber Katjuscha, tut mir leid, dass das den Anschein hat, aber ich bin NICHT bezahlt o.ä. "
Dich möcht ich sehen.

Gruß
skipper
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15.06.20 10:14:39
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.016.754 von Turbocharlotte1 am 15.06.20 09:47:41
eine einfach Frage ....
TC, nmmst du Drogen?
Um nicht missverstanden zu werden, ich möchte mit dieser geschlossenen Frage nichts suggerieren. Antworte einfach mit ja oder nein. Eine fehlende Antwort spricht dann für sich selbst ...

Warum ich frage? Deine Frage und Rechtfertigungsversuche erscheinen mir derart absurd.....
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15.06.20 10:23:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.016.850 von skipper2004 am 15.06.20 09:53:55Die Frage ist kurz und direkt.

Ich hätte einfach geantwortet.

VG
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15.06.20 10:27:36
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.017.180 von Sognidoro am 15.06.20 10:14:39nein, ich bin rauschmittelfrei und -fern und fern von jeglichen Rechtfertigungsversuchen, warum auch

"Könnte" = Konjunktiv, ich empfehle - sofern erforderlich - wikipedia

VG
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15.06.20 10:31:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.017.285 von Turbocharlotte1 am 15.06.20 10:23:04
Zitat von Turbocharlotte1: Die Frage ist kurz und direkt.

Ich hätte einfach geantwortet.

VG


Da muss ich Katjuscha nun wirklich beistehen und mich fragen was in deinem Kopf abgeht. Dir ist schon klar, dass du jedem Nutzer der Pro einer Aktie gegenüber steht diese Frage stellen musst? Und das werden in Aktienforen einige sein..
Wie kommst du jetzt ausgerechnet hier darauf? Weil sich Katjuscha viel Mühe macht und so nett ist dies mit uns zu teilen?

@Katjuscha: vielen Dank für deine Beiträge! Weiter so!
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15.06.20 16:17:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.017.426 von Sebbo1111 am 15.06.20 10:31:26Was macht ihr eigentlich für ein Geschrei?

... eine simple Frage, die nicht beantwortet wird und viele meinen "Verteidiger spielen zu müssen"

Die Reaktion von katjuscha finde ich sehr deutlich überzogen ... wie ist es denn, es ist durchaus nicht unüblich, dass Analysen zu kotierten AG/SE beauftragt werden; kein Mensch denkt dabei an Marktmanipulation, das ist absurd

Offensichtlich denken einige in der Kategorie "Marktmanipulation" ... sonst würde dieses Stichwort nicht fallen (Hinweis: Ich nicht, ich habe es auch nicht genannt)

VG
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15.06.20 16:52:40
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.021.569 von Turbocharlotte1 am 15.06.20 16:17:19Jetzt outest Du Dich aber echt als Anfänger ...

Jedes Research-Haus, dass ein bezahltes Research macht, ist verpflichtet, auch darauf hinzuweisen. Ansonsten würde es sich strafbar machen. Schau' Dir gerne mal einen entsprechenden Bericht an. Das ist meist sehr klein gedruckt. Aber es ist da ...

Und das ist genau der Punkt: Mit Deiner Frage (siehe unten) unterstellst Du Katjuscha die Möglichkeit eine Vorteilsnahme, ohne darauf explizit hingewiesen zu haben. Was willst Du? Das wir hier alle unter jeden Forenbeitrag einen fetten juristischen Disclaimer abdrucken?

Bitte denke das nächste Mal nach, bevor Du in die Tasten haust? Und jetzt wäre auch mal gut mit dieser Diskussion ...

Gruss,
Weinberg

Zitat von Turbocharlotte1: Hallo Katjuscha,

ich habe da mal zwei Fragen an Dich:

1. Bestand und/oder besteht zwischen Dir unmittelbar/mittelbar/direkt/indirekt einerseits und GFG unmittelbar/mittelbar/direkt/indirekt andererseits eine Absprache/Vereinbarung, etc.?

Warum ich das frage?
GFG ist small cap mit enem freefloat von ca. 26%, entspricht aktuell ca. 116 Mio EUR und einem überschaubarem durchschnittlichen tgl. XETRA Handelsumsatz. Damit ist dieser Wert per se anfällig für "Werbung".
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15.06.20 17:07:10
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.022.190 von Weinberg-CP am 15.06.20 16:52:40wir können das Thema lassen ... ich habe registriert, dass ich keine Antwort erhalte (eine Antwort wollte ich), ohne irgendetwas unterstellt zu haben

Zum Thema Marktmanipulation (das ist nicht durch mich thematisiert!):
Die Voraussetzungen für eine Strafbarkeit sind in §§ 119, 120 WpHG i.V.m. Marktmissbrauchs- VO definiert. Lies Dir das bei Interesse durch.

VG
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15.06.20 18:58:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.022.439 von Turbocharlotte1 am 15.06.20 17:07:10
Zitat von Turbocharlotte1: wir können das Thema lassen ... ich habe registriert, dass ich keine Antwort erhalte (eine Antwort wollte ich), ohne irgendetwas unterstellt zu haben

Zum Thema Marktmanipulation (das ist nicht durch mich thematisiert!):
Die Voraussetzungen für eine Strafbarkeit sind in §§ 119, 120 WpHG i.V.m. Marktmissbrauchs- VO definiert. Lies Dir das bei Interesse durch.

VG




Damit suggerierst du also nochmals Marktmissbrauchs meinerseits und durch den Vorstand.

Machst du das eigentlich bei jedem User, der Aktien empfiehlt, die einen Freefloat unterhalb 200 Mio € haben? Dann geh doch bitte mal in den Thread von Kleiner Chef und stelle deine Frage, die du mir gestellt hast, dort jedem einzelnen User in genau der gleichen Art und Weise! Ich bin gespannt, wie entspannt und locker dir dort geantwortet wird. ;) ... und dort wird nicht so umfangreich auf die wirklichen SmallCaps und Microcaps analytisch eingegangen wie ich das hier bei GFG im Eröffnungsposting und den folgenden Postings getan habe.

Eigentlich ist die ganze Diskussion überflüssig, weshalb ich dich ab sofort auch ausblende.

Jeder User empfiehlt natürlich Aktien zum Kauf, die er im Depot hat. Alles andere wäre ja völlig widersinnig. Wieso sollte ich auch Aktien empfehlen, die ich nicht im Depot habe? Es liegt in der Natur der Sache bzw. eines Finanzforums, dass man Postings schreibt, die sich mit eigenen Depotwerten beschäftigen. Das als Marktmanipulation zu titulieren, ist komplett lächerlich. Und absurd wird es, wenn du dann anderen Usern sogar unterstellst, sie würden mit Vorständen zusammenarbeiten. Damit bist du hart an der Grenze zum Betrugsvorwurf. Das was du hier fragst, suggeriert, dass der Vorstand Marktmanipulation bzw. Marktmissbrauch betreibt. Vielleicht sollte ich den Vorstand mal auf deine Postings hinweisen. Ich blende dich jetzt jedenfalls aus.

mach's gut!


muss wohl eine persönliche Vendetta sein. Hatten wir irgendwann vor Monaten mal Streit? Oder was soll der Unsinn?
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15.06.20 19:46:45
Hab heute nochmal nachgeladen. Was mich aber stört, ist folgendes :

- Die Aussichten ( ein möglicher 10bagger in 2023 )

- User, die ich wirklich sehr schätze - Katjuscha, Scansoft, Trustone usw...ALLE sind überaus
überzeugt

- KUV von 0,2 oder so

Eigentlich fast zu viel des Guten. Also entweder wird das wirklich eine tolle Nummer (siehe oben) , oder.....?

mfg
skipper
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15.06.20 20:01:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.021.569 von Turbocharlotte1 am 15.06.20 16:17:19
Zitat von Turbocharlotte1: Was macht ihr eigentlich für ein Geschrei?

... eine simple Frage, die nicht beantwortet wird und viele meinen "Verteidiger spielen zu müssen"

Die Reaktion von katjuscha finde ich sehr deutlich überzogen ... wie ist es denn, es ist durchaus nicht unüblich, dass Analysen zu kotierten AG/SE beauftragt werden; kein Mensch denkt dabei an Marktmanipulation, das ist absurd

Offensichtlich denken einige in der Kategorie "Marktmanipulation" ... sonst würde dieses Stichwort nicht fallen (Hinweis: Ich nicht, ich habe es auch nicht genannt)

VG


Was heißt hier Geschrei. Ich finde es lediglich lächerlich und dumm deine Aussage!

@all: würde mich freuen wenn wir wieder auf GFG zurück kommen mit deren herausragenden Aussichten :)
@turboc: bitte mir nun nicht auch unterstellen, dass ich für GFG arbeite nur weil ich super Aussichten sehe ;)
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16.06.20 00:54:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.024.617 von skipper2004 am 15.06.20 19:46:45Skipper,

Also zunächst mal habe zumindest ich von Tenbagger nicht gesprochen, würde es aber auf 3-5 Jahre auch nicht ausschließen. Scansoft ist da deutlich optimistischer als ich.



Zudem weise ich immer auch auf die Risiken hin. Konjunkturelle, politische und Währungsrisiken sind insbesondere in Brasilien nicht zu unterschätzen. Allerdings haben sich auch diese Länder immer auch wieder erholt, und in gewisser Weise profitiert der Onlinehandel auch von den Schwierigkeiten herkömmlicher Modehändler. Das dürfte in Brasilien nicht anders sein als hierzulande.


Insgesamt ist GFG für mich auch mehr eine Bewertungsstory als eine Wachstumsstory. Durch den verkorksten Börsengang, danach die Angst Rocket könnte nach Lockup verkaufen, und dann der Absturz zu Beginn der Pandemie haben den Kurs viel zu weit fallen lassen. Ich bin davon überzeugt, dass die ursprüngliche IPO-Range von 6-8€ durchaus sinnvoll gewesen war. Der Markt sah das vor einem Jahr anders, aber sowas kann sich ja 2-3 Jahre nach dem Börsengang ändern. Sprich, dann gesteht man GFG eine normale Bewertung mit KUVs zwischen 0,5 und 1,0 zu. Das ist meine eigentliche Story bei der Aktie. Die Wachstumsstory kommt oben drauf bzw ist eh Grundvoraussetzung solcher Unternehmen. 18% Wachstum in den erstens 10-15 Jahren nach Gründung ist ja nun wirklich kein Hexenwerk.
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16.06.20 08:50:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.027.203 von katjuscha-research am 16.06.20 00:54:19Hallo Kat,

....."Auf Sicht von 3 Jahren hat man hier eine Chance zur Ver5fachung, vielleicht sogar Tenbagger-Potenzial. "...

also wenn diese Zeilen aus dem Ariva-thread nicht von dir stammen...( 15.5. 18:39), dann nehm ich alles zurück, entschuldige mich und behaupte das Gegenteil.:)

Ich sagte ja nicht, dass du einen 10bagger für fix hältst, nur, dass du ihn für möglich hältst.


msfg
skipper
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16.06.20 09:38:54
ich weiß nicht, warum man hier so optimistisch ist, dass GFG ein erfolg wird.
GFG ist doch ein sammelsurium von eher kleineren playern auf verschiedenen kontinenten, wobei meines erachtens noch nicht so klar ist, ob sie jemals die kritische größe, die für nachhaltige profabilität notwendig ist, erreichen werden.

nur zum vergleich: zalando hatte beim börsengang 2014 bereits 2 mrd € umsatz (wenn ich mich richtig erinnere) und das in einem vglw. homogenen markt, der logistisch gut erschlossen werden konnte. der samwer amazon klon in afrika - jumia - funktioniert ja auch nicht.
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16.06.20 10:31:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.029.414 von haowenshan am 16.06.20 09:38:54
Zitat von haowenshan: ich weiß nicht, warum man hier so optimistisch ist, dass GFG ein erfolg wird.
GFG ist doch ein sammelsurium von eher kleineren playern auf verschiedenen kontinenten, wobei meines erachtens noch nicht so klar ist, ob sie jemals die kritische größe, die für nachhaltige profabilität notwendig ist, erreichen werden.

nur zum vergleich: zalando hatte beim börsengang 2014 bereits 2 mrd € umsatz (wenn ich mich richtig erinnere) und das in einem vglw. homogenen markt, der logistisch gut erschlossen werden konnte. der samwer amazon klon in afrika - jumia - funktioniert ja auch nicht.


Das weiß natürlich keiner. Von unterschiedlichen Meinungen lebt so ein Forum und auch die Börse. M. E. hinkt der Vergleich mit Afrika, da die Märkte in denen GFG unterwegs ist viel weiter entwickelt sind. Aber sicherlich auch nicht das Niveau von Westeuropa oder USA haben. Daher ist hier der Wettbewerb deutlich größer. Dass die Wege zu den Kunden für GFG effektiv nicht viel weiter sind als in Westeuropa, hatte ich bereits erläutert (Hohe Konzentration der Bevölkerung auf Metropolregionen). Synergien kann man beispielsweise auch durch eine gemeinsame IT Entwicklung & Betrieb heben. Auch Zalando verkauft neben den globalen Modemarken z. B. in Frankreich Marken die in Deutschland nicht angeboten werden.

Die Spekulation ist halt, dass eine ausreichende Zahl von Konsumenten in den von GFG bearbeiteten Märkten westliche Gewohnheiten adaptieren möchte und dem Unternehmen zuvor nicht das Geld ausgeht. M. E. könnte die Coronakrise eine gewisse Beschleunigung zum für GFG positiven Szenario bringen. Das wurde hier auch mit ersten Zahlen und Aussagen des Managements belegt. Aber klar Rendite/Risiko und Bewertungskennzahlen haben nicht das gleiche Profil wie Zalando. Hunderprozent sicher kann man sich bei keinem Investment sein.
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16.06.20 11:09:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.030.335 von Admiral377 am 16.06.20 10:31:44Ergänzen möchte ich, dass GFG mit Kinnevik und Rocket Internet zwei starke Ankeraktionäre hat, die das Unternehmen auch nicht so leicht fallen lassen werden und bei Bedarf und den entsprechenden Aussichten sicher bereit wären, finanziell zu unterstützen. Zudem wird durch das Unternehmen eine Logistik aufgebaut, die auch für andere Player zukünftig von Interesse sein könnte. Nicht umsonst wird ja immer mal wieder über eine Übernahme von Zalando durch Alibaba spekuliert.

Aus meiner Sicht ist das Risiko nach unten für ein Startup - und das ist es definitiv - recht gut abgesichert.
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16.06.20 11:26:03
mit einem Startup hat die GFG meiner Meinung nach nicht mehr viel zu tun,
bei 1,5 Milliarden Umsatz und Millionen von Kunden,
nein das ist schon ein ziemlich fertiges Unternehmen wo es nun eben darum geht den break even zu erreichen,

auch auf Finanzierungsrunden wie bei startups üblich ist man nicht mehr angewiesen dank 200 Mio. Cash in der Kassa,


Chart sieht ja durchaus Spannend aus wenn wir bei 2,20 nach oben ausbrechen,
könnte der Kurs schnell in Richtung 3 Euro laufen,


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16.06.20 11:35:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.031.220 von trustone am 16.06.20 11:26:03Für mich ist ein Startup ein junges Unternehmen, dass es bisher noch nicht geschafft hat, regelmäßig ein positives Ergebnis bzw. FCF zu erzielen. Solange das nicht geschafft ist, hat das Geschäftsmodell den Beweis seiner Werthaltigkeit auch noch nicht erbracht. Das ist auch nicht schlimm und das muss man auch nicht schönreden ... Es gibt hier mehr Risiken als bei einem etablierten Unternehmen. Dafür hat man eben auch die Möglichkeiten auf höhere Gewinne aus einer Investition.
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16.06.20 12:21:55
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.031.220 von trustone am 16.06.20 11:26:03wenn die typen aus dem KC forum mit ihren followern antanzen, ist es zeit dass man sich aus dem forum verabschiedet

ein beispiel

Zitat von trustone: auch auf Finanzierungsrunden wie bei startups üblich ist man nicht mehr angewiesen dank 200 Mio. Cash in der Kassa,


genau. letztes jahr war man deutlich cash-flow negativ (man generierte cash durch einen unternehmensverkauf und kapitalerhöhung), zu jahresende war der cashbestand 277 mio, nach q1 war er 210 mio. wenn es so weitergeht, muss man bald wieder ein unternehmen verkaufen.
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16.06.20 12:44:51
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.032.033 von haowenshan am 16.06.20 12:21:55Ich kalkuliere damit dass der Cash bis Q1/22 auf rund 100 Mio € abnimmt. Ab Q2/22 sollte man FreeCashflow positiv sein.

Eigentlich auch eine ganz normale Entwicklung für diese und ähnliche Geschäftsmodelle. War ja bei Hellofresh genauso bevor man nun ab 2020 Cash erwirtschaftet.
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16.06.20 12:46:42
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.032.033 von haowenshan am 16.06.20 12:21:55
Zitat von haowenshan: genau. letztes jahr war man deutlich cash-flow negativ (man generierte cash durch einen unternehmensverkauf und kapitalerhöhung), zu jahresende war der cashbestand 277 mio, nach q1 war er 210 mio. wenn es so weitergeht, muss man bald wieder ein unternehmen verkaufen.


Genau! Wenn es so weiter geht. Aber ob es immer so weitergeht oder hier Sondereffekte eine gewichtige Rolle spielen, sagt einem die Veränderungsanalyse auf S. 11 der Q1 Prasentation 😜
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16.06.20 13:07:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.029.414 von haowenshan am 16.06.20 09:38:54Das Jumia. Ichs funktioniert, ist nicht unbedingt gesagt. Man ist nur viel zu teuer an die US Börse gekommen. Da war extrem viel positives eingepreist. Bei GFG ist es umgekehrt.

Natürlich ist GFG keine Zalando von der operativen Größe in den einzelnen Ländern, aber wenn du dir mal Lamoda anschaust, agiert sie zum Großteil in den Großstädten Russlands und hat dort eine starke Marktstellung bereits erreicht. Das ist durchaus ein homogener Markt, der halt nur kleiner ist als das was Zalando in D/AT umsetzen kann. Und es sagt ja niemand, man solle GFG mit 6 Mrd € bewerten. Das KUV misst ja nur das Verhältnis von Umsatz zu MarketCap. Wenn ich nur für Lamoda ein halb so hohes KUV wie für Zalando nehmen würde, plus halben aktuellen Cashbestand, ergäbe das bereits die aktuelle MarketCap von GFG. Alle anderen Töchter und Vermögenswerte sind ausgepreist.
Das selbe Spielchen wäre es wenn man sich anschaut, was GFG als Preis für ihren Verkauf der stark defizitären Jabong oder dem Teilverkauf an Namshi bekommen hat. Ich will das lieber hier nicht vorrechnen was das allein für Lamoda bedeuten würde.

Wie gesagt, für mich ist GFG nicht zwingend die riesige Wachstumsstory. Man sollte natürlich etwas wachsen, damit man profitabel wird, aber die eigentlich Story ist erstmal eine Bewertungsanpassung auf ein halbwegs normales Niveau. Denn das aktuelle Niveau suggeriert, dass die Töchter von GFG nicht mal in einer einzigen Region Erfolg haben werden, und das obwohl man schon 2019 in einzelnen Ländern profitabel war. Dazu hat GFG auch genug Cash und auch nicht zu vernachlässigende Verlustvorträge.
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16.06.20 13:21:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.032.360 von Admiral377 am 16.06.20 12:46:42blättere 2 seiten weiter.

substantial uncertainty about path forward in key markets.
significant devaluation of the russian rubel, brazilian real and to a lesser extent the australian dollar (das ist aber nicht cash relevant :))

man wird sehen.
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16.06.20 13:24:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.032.651 von katjuscha-research am 16.06.20 13:07:27Man war in 2019 sogar in ganzen Regionen beim AEBITDA profitabel:
Dafiti: +6,1 Mio
Lamoda: +4,3 Mio
Während The Iconic in Australien auch schon profitabel ist, zieht Zalora momentan die Gesamtprofitablität herunter:
APAC: -22,4 Mio
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16.06.20 13:32:12
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.032.651 von katjuscha-research am 16.06.20 13:07:27Nur um es gepostet zu haben, ohne Wertung meinerseits.


Jabong hatte man für 70 Mio verkauft. Jabong machte 126 Mio Umsatz bei 56 Mio Ebitda-Verlust. Macht ein KUV von 0,55 für ein Unternehmen mit -45% Marge.

51% von Namshi verkaufte man für 151 Mio. Namshi machte rund 150!mio Umsatz bei leicht positiven Ebitda. Das heißt, Namshi wurde zu KUV von rund 2 verkauft, da minimal profitabel bei Ebitda und OCF.


Ich werte das jetzt nicht, aber jeder Anleger kann sich ja selbst anschauen, wie GFG als Gruppe als auch die einzelnen Tochterunternehmen derzeit bei Umsatz und Ebitda da stehen.
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16.06.20 13:40:58
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.032.858 von Szew am 16.06.20 13:24:31Und eigentlich ist die APAC Region für mich hinsichtlich Wachstum die interessanteste.

Das Problem ist da bisher vielleicht, dass man zu viele einzelne Länder mit vergleichsweise wenig Umsatz bedient. Wie es Kritiker hier ausdrücken würden, man ist nicht homogen genug. In den anderen Regionen von GFG hat man meist ein starkes Land wo man sich teilweise auf Großstädte konzentrieren kann, siehe Australien, Russland und Brasilien, die den Löwenanteil der Umsätze machen.
Wenn man da in der APAC sich noch besser konzentrieren könnte, um in 3-4 sehr lukrativen Ländern oder sogar nur städtischen Ballungsräumen seine Kräfte zu bündeln, dann finde ich APAC sogar am interessantesten, und es gäbe große Hebel für den GFG-Konzerngewinn. Aber Zukunftsmusik.
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16.06.20 13:49:53
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.033.014 von katjuscha-research am 16.06.20 13:40:58Sehe ich ähnlich, hier ist man halt in sehr vielen Ländern vertreten und macht trotzdem nur so viel Umsatz wie Lamoda und Dafiti, die konzentrierter sind.
Aber dieses Problem hat man bei Zalora in der Vergangenheit schon erkannt in dem man z.B. sein Geschäft in Thailand und Vietnam komplett verkauft und am philippinischen Geschäft 49% abgegeben hat. Mit der Zeit wird sich zeigen in welchen Märkten man sich durchsetzen und profitabel wachsen kann und aus den anderen wird man sich dann wohl wieder zurückziehen.
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16.06.20 13:59:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.033.014 von katjuscha-research am 16.06.20 13:40:58
Tenbagger
Zum Thema Tenbagger. Ich glaube den kann niemand vorhersehen, ich glaube das tut hier im Forum auch niemand. Ich denke unabhängig von GFG, dass ein Verdoppler in 2,5-3 Jahren schon 30%p.a. Rendite bringen und die Performance nahezu eines jeden Depots nach oben zeigen würde. Allein aus diesem Grunde sollte man die Akte entsprechend gewichten (und GFG hat locker das Potential bis 4,50 EUR bis Ende 2022.)

Hoch gewichte ich GFG wenn ich aufs Risiko schaue. Was soll passieren? Selbst wenn aus Liquidität gründen eine der vier Töchter verkauft werden, wird der "innere" Wert von GFG sichtbar und die Substanz offengelegt.

Stünde die Aktie heute bei 5 EUR könnte ich die Diskussion über Perspektiven nachvollziehen, aber bei 2,15 EUR, womit wir wieder beim Thema Bewertung wären.....
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16.06.20 14:07:03
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.033.233 von Valuefan1 am 16.06.20 13:59:01Yepp

Man muss ja nur mal die Daten in Szews Posting #77 mit den Daten in meinem Posting #78 vergleichen.

Eigentlich müsste den Leuten da ein Licht aufgehen.



Lamoda und Dafiti befinden sich mittlerweile hinsichtlich Profit etwa da wo Namshi vor 3-4 Jahren stand und damals mit KUV von 2 bewertet wurde.
Und selbst Jabong wurde mit doppelt so hohen KUV verkauft wie es GFG insgesamt derzeit hat, obwohl bei GFG keine Tochter mehr so unprofitabel ist wie Jabong damals.
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16.06.20 16:55:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.033.329 von katjuscha-research am 16.06.20 14:07:03
Bewertung und Wachstum
Gerade die getätigten Verkäufe zeigen das Bewertungsthema auf. Spannend wird es, wovon ich ausgehe, dass zusätzlich ein Wachstumsthema dazukommt und GFG >20% mit Perspektive AEBITDA positiv. wächst. Dann wird jeder Spass haben, unabhängig ob der Einstand bei 2, bei 2,50 EUR oder bei 3 EUR erfolgt ist.

Hoffe auf erste Infos von der HV
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16.06.20 20:24:32
The Sky is your Limit, 4€ kommen 👍
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16.06.20 23:15:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.038.687 von WillyderErste am 16.06.20 20:24:32
Zum Ausbruch angesetzt...
... und kaum jemanden interessiert es. Sehr gute Voraussetzungen für weitere Kurssteigerungen, und das bei den Bewertungskennziffern. Mal schauen wer noch mit aufspringt....
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16.06.20 23:45:19
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.040.469 von Valuefan1 am 16.06.20 23:15:29Ja, sieht sehr gut aus.
Wurde von Katjuscha aber auch wirklich schön erklärt im Eröffnungs-Posting hier.

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1325633-1-10/glo…


Ich sehe die vielen Töchter und Märkte im Gegensatz zu manch anderen hier nicht als "Problem" sondern als wertvolle Assets.
Man heißt ja nicht umsonst Global-Fashion-Group.




Und wie die Vergangenheit zeigt ist man ja auch durchaus bereit den ein oder anderen Markt für einen guten Verkaufspreis abzugeben.
Für mich ist die GFG Aktie auch eine ideale Portfolio Diversifizierung.
Ich wollte schon lange einen Schwellenländer Wert im Depot haben, der von der wachsenden Mittelschicht der Schwellenländer profitiert.
Genau das bekomme ich bei der GFG noch dazu ist man mit Brasilien, Russland und Indonesien meiner Meinung nach in den 3. mit am Interessantesten Schwellenländern tätig.
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17.06.20 00:07:45
interessant natürlich auch noch folgende Aussage der Lamoda Russland Chefin zu einer Kooperation im Bereich Körperpflege Produkte,

https://retail-loyalty.org/news/na-lamoda-teper-mozhno-kupit…

Alexandra Artyushkina, Geschäftsführerin von Lamoda: „Wir sehen, dass Lamodas Kunden, einschließlich neuer Benutzer, jetzt aktiv an Schönheits- und Körperpflegeprodukten interessiert sind. Während des Selbstisolationsregimes hat sich die Nachfrage nach Kosmetika und Parfums bei neuen Servicekunden verdoppelt . Wir erweitern das Sortiment in dieser Kategorie ständig, auch durch exklusive Partnerschaften. Wir sind stolz auf alle Marken, die in diesem Bereich vorgestellt werden, und freuen uns sehr, die legendären The Body Shop-Produkte für unseren Körper und unser Gesicht zu haben. “


übersetzt kann man also sagen dass sich bei der Lamoda die Nachfrage nach Kosmetika bzw. die Neukunden in diesem Bereich während der Corona Lockdown Maßnahmen verdoppelt haben.
Naja die werden ja auch ein bisschen Mode geshoppt haben.

Was wenn wir für die Monate April-Mai-Juni tatsächlich 30-40% Wachstum bekommen. ;)
Das könnte die GFG Aktie ziemlich aufwecken.
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17.06.20 08:17:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.032.858 von Szew am 16.06.20 13:24:31
Zitat von Szew: Man war in 2019 sogar in ganzen Regionen beim AEBITDA profitabel:
Dafiti: +6,1 Mio
Lamoda: +4,3 Mio
Während The Iconic in Australien auch schon profitabel ist, zieht Zalora momentan die Gesamtprofitablität herunter:
APAC: -22,4 Mio


also das ist aber nur ein teil der wahrheit.
das adjusted EBITDA 2019 war -37 mio €.

denn es gibt auch noch das adjusted EBITDA im Segment "other" mit -25 mio € (das sich im übrigen im Vergleich zum vorjahr um ein viertel erhöht hat) - was immer das segment "other" ist - wahrscheinlich dinge die man nicht einer landesorganisation eindeutig zuordnen kann. böswillige würden sagen, man hat sich einzelne regionen profitabel gerechnet.

und zum vergleich mit zalando.
ich habe mir das angesehen, man muss einfach sagen, das geschäftsmodell lässt sich nicht so einfach übertragen, zB in russland kümmert man sich (bzw. muss sich kümmern) um die auslieferung teilweise selbst...


ein tenbagger im ecommerce aus einer der regionen

Thread: Sea Group
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17.06.20 08:28:27
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.041.669 von haowenshan am 17.06.20 08:17:28Die 37 Mio Verlust haben mit den profitablen Regionen nichts zu tun. Da wurde sich gar nichts schön bzw. profitabel gerechnet.

Was sollen denn immer diese unsinnigen Unterstellungen?

Was zu diesem Verlust führte (wie bei solchen Holdings üblich), ist transparent in der GUV aufgeführt. Für jedermann ganz leicht einsehbar.

Richtig ist dass das mit Zalando nicht Gleichzusetzen ist, weil GFG eine andere Struktur hat.
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17.06.20 08:33:09
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.040.748 von trustone am 17.06.20 00:07:45Trustone


Ich kann nur davor warnen, von Q2 zu viel zu erwarten.

Wir wissen noch nicht wie sich beispielsweise Rabatte, Lagerabbau etc. entwickelt haben und wie stark Covid19 alles verzerrt.

Wir sollten da wirklich mal die nächsten Vorstandsaussagen abwarten. Und dann vor allen den Halbjahresbericht genau studieren. Bis dahin halte ich mich mit großen Wachstumserwartungen und Margenerwartungen zurück.
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17.06.20 08:45:38
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.041.843 von katjuscha-research am 17.06.20 08:28:27
Zitat von katjuscha-research: Die 37 Mio Verlust haben mit den profitablen Regionen nichts zu tun. Da wurde sich gar nichts schön bzw. profitabel gerechnet.

Was sollen denn immer diese unsinnigen Unterstellungen?

Was zu diesem Verlust führte (wie bei solchen Holdings üblich), ist transparent in der GUV aufgeführt. Für jedermann ganz leicht einsehbar.

Richtig ist dass das mit Zalando nicht Gleichzusetzen ist, weil GFG eine andere Struktur hat.



teile ich die negativen 25 mio adjusted EBITDA gleichmässig auf die 3 Regionen auf, so ist KEINE region profitabel.
wenn ich einen topf kreiere, wo ich negatives adjusted EBITDA auslagere, dann ists leichter zu sagen, die einzelnen regionen sind positiv. in diesem sinne ist das 'schön rechnen' gemeint.
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17.06.20 09:52:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.042.062 von haowenshan am 17.06.20 08:45:38Das macht halt Null Sinn, die 25 Mio auf die drei Regionen aufzuteilen. Genau das meinte ich ja vorhin.

Ihr solltet vielleicht ein Mal in den Geschäftsbericht gucken. Das hilft ungemein weiter.

Was Aebitda und Ebitda betrifft, hat das andere Ursachen. Auch da hilft ein Blick in die Finanzberichte.


Die zwei Regionen sind beim AEbitda profitabel. Das ist Fakt! Da wurde nichts schön gerechnet, sondern sehr transparent dargestellt wie es zum Abitda kommt, in den Regionen und erst echt in der Gruppe, bei letzterem auch hinsichtlich der 25 Mio bzw 37 Mio €.
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17.06.20 12:19:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.042.998 von katjuscha-research am 17.06.20 09:52:44warum unterstellst du MIR, den GB nicht gelesen zu haben?

der bereich 'other' beinhaltet 'headquarter and other business activities'

warum macht es null sinn, diese anteilig an einzelne divisionen 'gedanklich zu verrechnen'? sie erbringen leistungen für die einzelnen divisionen und sind nun mal da. zb sitzt die international buying directorin oder die rechtsabteilung in london!!

vielleicht sollte man auch dazu sagen, wir reden hier über ADJUSTED ebitda, dh. bspw. dass auch gehaltsbestandteile in form von ausgegebenen shares weggerechnet werden. nun, das sind gehaltsbestandteile und an sich echte (personal)kosten (nicht notwendigerweise einmaliger natur)

und überhaupt, wir reden hier über EBITDA, es kommt einiges an abschreibungen dazu (distributionszentren, etc.). das ist ja auch zu berücksichtigen, wenn man sich überlegt, ob sich das geschäftsmodell insgesamt rechnet.

man wird sehen, ob es klappt.

den versuch mit 'lost ink' eine eigene marken zu etablieren hat man im übrigen wieder eingestampft.
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17.06.20 12:55:13
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.044.921 von haowenshan am 17.06.20 12:19:16
Zitat von haowenshan: warum unterstellst du MIR, den GB nicht gelesen zu haben?

der bereich 'other' beinhaltet 'headquarter and other business activities'

warum macht es null sinn, diese anteilig an einzelne divisionen 'gedanklich zu verrechnen'? sie erbringen leistungen für die einzelnen divisionen und sind nun mal da. zb sitzt die international buying directorin oder die rechtsabteilung in london!!

vielleicht sollte man auch dazu sagen, wir reden hier über ADJUSTED ebitda, dh. bspw. dass auch gehaltsbestandteile in form von ausgegebenen shares weggerechnet werden. nun, das sind gehaltsbestandteile und an sich echte (personal)kosten (nicht notwendigerweise einmaliger natur)

und überhaupt, wir reden hier über EBITDA, es kommt einiges an abschreibungen dazu (distributionszentren, etc.). das ist ja auch zu berücksichtigen, wenn man sich überlegt, ob sich das geschäftsmodell insgesamt rechnet.

man wird sehen, ob es klappt.

den versuch mit 'lost ink' eine eigene marken zu etablieren hat man im übrigen wieder eingestampft.


Schau bitte mal auf S. 151 im Jahresbericht 2019. Ein großer Teil des Aufwands des Segments "Other" wird durch Intersegment Revenue kompensiert. Direkt auf die jeweiligen operativ tätigen Töchter zurechenbarer Aufwand der Holding wurde somit umgelegt. Mir ist natürlich klar, dass die Umlagen subjektiv sein könnten. Es ändert aber nichts daran, dass man sich grundsätzlich schon ein Bild der Töchter anhand der Segmentberichterstattung machen kann.
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17.06.20 13:11:34
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.044.921 von haowenshan am 17.06.20 12:19:16Die künftigen Abschreibungen für die Distributionszentren hatte man vorher doch - bereinigt um die künftige Umsatzentwicklung - schon als Aufwand für Miete etc., oder nicht?
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17.06.20 15:34:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.044.921 von haowenshan am 17.06.20 12:19:16Ich hab dir nicht unterstellt, du hättest den GB nicht gelesen. Meine Aussage bzw. Hinweis, in den GB zu schauen, war rein rhetorisch, um damit auszudrücken, dass im GB nunmal steht, um welche Kosten es sich in der Gruppe handelt und wie die Profitabilität in den einzelnen Regionen aussieht.

Es ging gestern in der Diskussion von Szew und mir (und darauf hattest du ja mit deinem Posting direkt auf Szew reagiert) um die Frage, wie viel einzelne Töchter wert sind. Da hatte ich auf die Verkaufserlöse von Jabong und Namshi verwiesen, und wie die Bewertung bei Verkauf aussah. Darauf hatte Szew reagiert und die Aebitdas in der drei GFG-Regionen hingewiesen.
Wenn ich jetzt also über den Wert der einzelnen Töchter diskutiere, was also im Vergleich zu Jabong und Namshi heute Dafiti und Lamoda etc wert sein könnten bzw. welchen Verkaufserlös sie erzielen könnten, wieso sollte ich mir dann die Headquarter-Kosten ansehen und auf die operativen Tätigkeiten der einzelnen Töchter verteilen? Irgendwelche Holdingkosten im Headquarter, geschweige denn Vorstandsgehälter der GFG, Kosten der Börsennotiz oder variable Gehälter durch die Aktienoptionen und Ähnliches haben doch mit dem operativen Geschäft bei Dafiti oder Lamoda nix zu tun.


Und das wir hier vom Ebitda reden, ist mir schon lange klar. Deshalb habe ich ja schon zwei mal im Thread dazu aufgefordert, über die gesamte Kostenstruktur von GFG zu diskutieren. Ein Anfang sollte die Tabelle in der Threaderöffnung machen, die natürlich bis runter zum Überschuss geht, den ich (wie ich auch mehrfach geschrieben habe), erst ab Q2/2022 positiv sehe, genau wie den freien Cashflow. Ebitda und operativer Cashflow könnten sogar aktuell in Q2/2020 schon den breakeven schaffen. Wird eng, aber machbar. Ich gehe erstmal noch von minimalem Minus aus. AEbitda dürfte aber klar im Plus sein.
Aber wie gesagt, sobald der Markt die Perspektive zu positivem Ebitdas und operativen Cashflows sieht (und das wird meiner Meinung nach in den kommenden Monaten passieren), muss eine Bewertungsanpassung kommen, unabhängig davon, ob man 10% oder 20% p.a. wächst. Denn man ist eben mit EV/Umsatz von 0,25 viel zu niedrig bewertet, zumindest für ein Unternehmen mit positivem OCF und Wachstum. Deshalb ja auch meine Beispiele gestern mit Jabon und Namshi.
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17.06.20 18:22:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.047.723 von katjuscha-research am 17.06.20 15:34:25und ich habe schlicht darauf hingewiesen, dass es neben den 'operativen' adjusted ebitdas bei den einzelnen regionalen divisionen auch ein allgemeines negatives adjusted ebitda von schlappen 25 mio € gibt, der natürlich bereits von einmaligen kosten wie für IPO, etc. bereinigt ist und unter der rubrik 'other' versteckt ist. mit normalen konzern-overhead kosten (wie vorstandsgehälter, zentrale buchhaltung, zentrale rechtsabteilung, etc.) kommt man nicht auf diese hohe summe, nicht mal ansatzweise. daher mein eindruck, dass man sich die operativen zahlen für die regionalen divisionen aufgehübscht hat.

admiral hat einen guten punkt bzw der weiterverrechnung der aufwände der holding gebracht - mE ist die angegebene größenordnung realistisch (nämlich ein paar millionen), aber es fehlen dann immer noch mehr als -20 mio € adjusted ebitda für 'other'.

ist es software/appentwicklung?

ps. die kosten für börsennotiz sind vielleicht ein paar hundert tausend, also nicht der rede wert. und die aktienoptionen für esop sind aus dem adjusted ebitda schon weg.
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17.06.20 18:29:39
Von Zalando gab es gerade diese Ad hoc:

BERLIN, 17. Juni 2020 // Die Zalando SE, Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle, rechnet im laufenden zweiten Quartal mit einer signifikanten Umsatz- und Ergebnissteigerung, die deutlich über den aktuellen Markterwartungen liegt. Gründe sind ein verändertes Konsumverhalten, insbesondere eine stark gestiegene Präferenz für digitale Angebote, sowie die konsequente Umsetzung der Plattformstrategie, darunter der beschleunigte Ausbau des Zalando Partnerprogramms.

Der Median des vom Unternehmen zum 25. Mai 2020 erhobenen Analystenkonsensus betrug beim GMV-Wachstum 19,0%, beim Umsatzwachstum 16,0%, und beim bereinigten EBIT 104 Millionen Euro.

Zalando wird am 16. Juli ein Trading Statement veröffentlichen. Die Geschäftszahlen für das zweite Quartal veröffentlicht Zalando am 11. August 2020.


Szew hatte kürzlich die App-Downloads und Aufrufe der Websites verglichen...
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17.06.20 18:48:23
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.050.603 von Admiral377 am 17.06.20 18:29:39
Zalando Adhoc ...
Q2 über den Markterwartungen. Als Grund wird der Digitalisierungssprung in den letzten Monaten und das damit verbundene, veränderte Kaufverhalten angeführt.

Das ist eine gute Indikation für GFG. Zusätzlich die Aussage der Co CEOs Mitte Mai, dass der Umsatz ab der zweiten Aprilwoche stark angezogen habe und ab der zweiten Aprilhälfte bis in den Mai hinein das Umsatzwachstum und 40% betragen habe.

Natürlich sagt das noch nichts über die Art der Geschäfte, eventuelle Rabatte und auch Währungsrelationen. Da anscheinend viel Kosmetik gekauft wurde kann ich mir kaum vorstellen, dass das margenträchtig ist, zumal in Russland Lamoda auch die Zustellung macht.
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17.06.20 19:04:45
Beitrag Nr. 100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.050.603 von Admiral377 am 17.06.20 18:29:39
Entwicklung Zalando
Bei Zalando konnte man die Entwicklung anhand der verschiedenen Daten ganz gut erahnen. Bei Zalando verhält sich das ganze sehr ähnlich zu Westwing, während der DACH Markt zwar auch gut gewachsen ist, scheinen die Geschäftsmodelle jetzt vor allem in Spanien, Italien und Frankreich ihren Durchbruch zu schaffen.

Bei der GFG erwarte ich vor allem für Dafiti einen sehr deutlichen Sprung, bei Lamoda sollte es ebenfalls sehr positiv gelaufen sein. Bei Zalora schätze ich den Coronasprung aktuell am niedrigsten von den vier Bereichen ein, hier ist die Datenlage aufgrund der vielen ähnlich großen Länder aber auch am schwierigsten zu interpretieren.
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17.06.20 20:14:40
Beitrag Nr. 101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.050.531 von haowenshan am 17.06.20 18:22:46Sofern die Software/Apps für die Töchter entwickelt wurden, wurden diese sicherlich auch umgelegt. Gem. den IFRS Regeln soll die Berichterstattung einen "true and fair view" entsprechen. Wirtschaftsprüfer schauen sich konzerninterne Geschäfte regelmäßig an. Als außenstehender Amateur oder Laie wird man auch bei Studium des Geschäftsbericht das Zahlenwerk kaum fundiert anzweifeln können. Ich würde mich hinsichtlich IFRS-Kenntnissen selbst irgendwo zwischen Laie und Amateur sehen.
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17.06.20 22:53:08
Beitrag Nr. 102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.050.603 von Admiral377 am 17.06.20 18:29:39
Zitat von Admiral377: Von Zalando gab es gerade diese Ad hoc:

BERLIN, 17. Juni 2020 // Die Zalando SE, Europas führende Online-Plattform für Mode und Lifestyle, rechnet im laufenden zweiten Quartal mit einer signifikanten Umsatz- und Ergebnissteigerung, die deutlich über den aktuellen Markterwartungen liegt. Gründe sind ein verändertes Konsumverhalten, insbesondere eine stark gestiegene Präferenz für digitale Angebote, sowie die konsequente Umsetzung der Plattformstrategie, darunter der beschleunigte Ausbau des Zalando Partnerprogramms.

Der Median des vom Unternehmen zum 25. Mai 2020 erhobenen Analystenkonsensus betrug beim GMV-Wachstum 19,0%, beim Umsatzwachstum 16,0%, und beim bereinigten EBIT 104 Millionen Euro.

Zalando wird am 16. Juli ein Trading Statement veröffentlichen. Die Geschäftszahlen für das zweite Quartal veröffentlicht Zalando am 11. August 2020.


Szew hatte kürzlich die App-Downloads und Aufrufe der Websites verglichen...




mal sehen ob das morgen auch bei der GFG Aktie zum nächsten Kursschub führt, ;)
Zalando nachbörslich jedenfalls 6-7% im plus,

die Zalando Aktie steht ja schon am Allzeithoch und hat sich seit März verdoppelt,
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22.06.20 09:38:55
Beitrag Nr. 103 ()
Weiß einer der "erfahrenen" GFG-Aktionäre, wieso es im August 2019 nach der Veröffentlichung der Q2 Zahlen zu einem solchen Kurssturz kam (4€ auf unter 2€). Lag es an der sinkenden Brutto-Marge, den steigenden Fulfillmentkosten oder was war damals die Begründung der Marktteilnehmer?
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22.06.20 09:57:38
Beitrag Nr. 104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.121.404 von BB1910 am 22.06.20 09:38:55
Zitat von BB1910: Weiß einer der "erfahrenen" GFG-Aktionäre, wieso es im August 2019 nach der Veröffentlichung der Q2 Zahlen zu einem solchen Kurssturz kam (4€ auf unter 2€). Lag es an der sinkenden Brutto-Marge, den steigenden Fulfillmentkosten oder was war damals die Begründung der Marktteilnehmer?


Man kann hier nur Vermutungen anstellen. Ich vermute es lag an dem verkorksten Börsengang. Um die Platzierung zu retten mussten Kinnevik und Rocket nochmals zulangen. Möglicherweise mussten die Emissionsbanken oder "befreundete" Fonds auch einen Teil der Papiere übernehmen, um die Provision einstreichen zu können. Der Abbau des Überhangs könnte nachfolgend auf den Kurs gedrückt haben.
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22.06.20 10:23:26
Beitrag Nr. 105 ()
Gegen Wildberries ist Lamoda aber eher eine Nebenerscheinung oder? Wie seht ihr das? Wenn man den Traffic beider Webseiten vergleicht gehen bei mir die Alarmglocken an.
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22.06.20 10:32:13
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.121.794 von Admiral377 am 22.06.20 09:57:38Danke dir.
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22.06.20 10:33:02
Beitrag Nr. 107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.122.292 von Wildberger am 22.06.20 10:23:26
Zitat von Wildberger: Gegen Wildberries ist Lamoda aber eher eine Nebenerscheinung oder? Wie seht ihr das? Wenn man den Traffic beider Webseiten vergleicht gehen bei mir die Alarmglocken an.


Ja, das ist richtig!

Aber wenn man Amazon mit Zalando vergleicht, kommt das auch heraus. Und nu?
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22.06.20 10:41:58
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.122.496 von Admiral377 am 22.06.20 10:33:02Ich denke man sollte einfach im Hinterkopf haben, dass der Traffictrend für Wildberries positiv verläuft und für lamoda negativ. Vielleicht ist es ein Zeichen dafür dass in Russland eine teure Lamoda nicht so gut ankommt, wie eine günstige Wildberries.
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22.06.20 11:12:22
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.122.679 von Wildberger am 22.06.20 10:41:58
Zitat von Wildberger: Ich denke man sollte einfach im Hinterkopf haben, dass der Traffictrend für Wildberries positiv verläuft und für lamoda negativ. Vielleicht ist es ein Zeichen dafür dass in Russland eine teure Lamoda nicht so gut ankommt, wie eine günstige Wildberries.


Die Aussage halte ich für falsch.

Bei beiden verläuft der Trend absolut positiv. Relativ gesehen kann der Suchbegriff Wildberries nur mehr von Corona profitieren. Das liegt aber am unterschiedlichen Produktportfolio. Wildberries verkauft wie Amazon praktisch alles mögliche, Lamoda konzentriert sich auf Mode. Wenn die Leute zuhause bleiben müssen, funktioniert Mode relativ schlechter als andere Produkte. Der allgemeine Trend zum Online-Shopping scheint das dennoch mehr als zu kompensieren. Ich stelle mir eher die Frage, was passiert wenn Corona an Bedeutung verliert, sei es durch Impfstoff, Herdenimmunität oder Mutation. Wächst der Online-Handel weiter und nimmt die relative Schwäche des Online-Modehandels gegenüber dem allgemeinen Online-Handel ab?
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22.06.20 11:25:06
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.123.273 von Admiral377 am 22.06.20 11:12:22Ich habe mich ja ausschließlich auf den Traffictrend bezogen und nicht auf den Umsatz. Der ist bei Lamoda ganz klar negativ.

12.2019: 16,1 mio
01.2020: 14,9 mio
02.2020: 13,5 mio
03.2020: 12,4 mio
04.2020: 9,65 mio
05.2020: 11,3 mio

April würde ich aus bekannten Gründen ignorieren und die Gerade kann man wunderbar weiter zeichnen.
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22.06.20 11:44:25
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.123.540 von Wildberger am 22.06.20 11:25:06Ich habe Google Trends benutzt. Was ist Deine Quelle?
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22.06.20 11:58:07
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.123.966 von Admiral377 am 22.06.20 11:44:25Ich habe similarweb.com verwendet
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22.06.20 12:08:28
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.124.215 von Wildberger am 22.06.20 11:58:07
Zitat von Wildberger: Ich habe similarweb.com verwendet


Danke, kann Deine Zahlen jetzt nachvollziehen. Da habe ich etwas missverstanden.

Sechs Monate sind allerdings kein Trend. Es könnte sich um ein saisonales Muster handeln. An den Quartalsumsätzen von GFG kann man erkennen, dass die Modenachfrage im letzten Quartal eines Jahres besonders stark und im ersten und zweiten Quartal eher schwächer nachgefragt wird. Zudem generiert man einen steigenden Anteil des Umsatzes über die App(s). Deren Aufrufe/Downloads ist in den Zahlen von Similaweb vermutlich nicht enthalten. Wie sieht das bei Wildberries aus?

Leider gibt es wohl nicht den "einen" aussagekräftigen Indikator.
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22.06.20 12:35:32
Beitrag Nr. 114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.122.679 von Wildberger am 22.06.20 10:41:58
Zitat von Wildberger: Ich denke man sollte einfach im Hinterkopf haben, dass der Traffictrend für Wildberries positiv verläuft und für lamoda negativ. Vielleicht ist es ein Zeichen dafür dass in Russland eine teure Lamoda nicht so gut ankommt, wie eine günstige Wildberries.


Bei Lamoda hat man in den letzten Monaten sehr stark seine App beworben, wie bei den anderen GFG Marken auch. Wenn man auf die Website kam wurde man direkt gefragt ob man wirklich über die Website kaufen will oder nicht lieber die App nimmt und hier einen Rabatt für die Erstbestellung erhält.
Daher macht es nicht viel Sinn sich nur die Entwicklung von einem Kanal anzuschauen, sondern man muss die Entwicklung möglichst ganzheitlich analysieren.

Zum Thema "dass in Russland eine teure Lamoda nicht so gut ankommt" ist am Wochenende ein interessanter Artikel erschienen, der genau das, zumindest für die jüngere Generation, widerlegte:

https://vc.ru/marketing/135636-mini-issledovanie-loyalnost-p…
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22.06.20 14:42:07
Beitrag Nr. 115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.124.215 von Wildberger am 22.06.20 11:58:07
Zitat von Wildberger: Ich habe similarweb.com verwendet


Dass deine similarweb-Daten nicht so ganz ausreichend sein dürften, sieht man ja schon daran, dass sie diametral entgegen der Umsatz- und Kundenentwicklung stehen.

Bei similarweb gehts eigentlich beständig abwärts, wie deine Monatsdaten zeigen. Aber in Q1 stieg die Kundenanzahl um 9%, der NMV um 20% und der Umsatz um 11% bei einem Anstieg des Bruttogewinns um 31%. Auch diese Daten sprechen dafür, dass Lamoda (wie GFG insgesamt) sich mehr und mehr auf die App und das marketplace-Modell fokussiert.

Zudem ist Lamoda wie die anderen user schon angesprochen haben, rein auf Mode (und zwar mittleres und oberes Preissegment) fokussiert und arbeitet dabei mit gezielter, auf den Kunden zugeschnittener Werbung. Man sieht sich offenbar eher elitär und jugendlich.
wildberries hingegen geht ganz breit in den Markt, sowohl was Produkte angeht als auch die Zielgruppe, und das erreicht man stark über Rabatte.

All das erklärt meiner Meinung nach, wieso beide Unternehmen deutlich wachsen. Wildberries wächst aggressiver und stärker, aber Lamoda legt wert auf Exklusivität und sinnvolles, offenbar auch margenträchtigeres Wachstum. Die Bruttomarge bei Lamoda ist in Q1 von 37,4% auf 43,4% gestiegen.



Im Grunde hat es Admiral ja schon gut zusammengefasst. wildberries ist in der Strategie eher Amazon, und Lamoda ist die Zalando Russlands.

Ob Lamoda in Q2 stärker gewachsen ist als in Q1 bleibt abzuwarten. Gibt da sicherlich Für und Wider in Zeiten von Corona. Ich könnte mir vorstellen, dass die ersten 2-3 Wochen im April noch schwach ausgefallen sind, aber man dann umso stärkeren Anstieg hingelegt hat. So ähnlich hat es der GFG-Vorstand ja auch mitgeteilt.
Und in einzelnen Produktsegmenten (Beauty-Artikel) soll das Wachstum in den letzten Wochen ja sogar exorbitant hoch gewesen sein.


Lassen wir uns überraschen, ob Freitag auf der HV schon Aussagen dazu kommen.

Für die Aktie ist m.E. ohnehin erstmal eine Bewertungsdiskrepanz, die aufgeholt werden muss. Ob man nun in Q2 irgendwas um 25-35% gewachsen ist oder "nur" 15-25%, spielt für mich nicht die entscheidende Rolle.



ps: ich hab mich mal umgeschaut, wo wildberries am stärksten wächst. Letzte Artikel dazu betreffen allerdings das erste Halbjahr bzw. erste Quartal 2019.

Im 1. Quartal 2019 wuchs der Umsatz in den Kategorien Elektronik (886%), Büroausstattung (538%), Gartenausstattung (428%), Küchengeräte (395%), Haushaltsgeräte (357%) und Urlaubswaren am schnellsten (283%), Lebensmittel (253%), Bauwerkzeuge (246%), Heimtierbedarf (204%) und Orthopädie (200%).


Eine andere Quelle zeigt aber auch, dass wildberries im Fashion-Segment von Juli 2018 bis Juni 2019 auch um 70% gewachsen ist, Lamoda allerdings auch um rund 30%. Beide sind mit weitem Abstand die Nr1+2 in Russland. Die nächsten Wettbewerber (Bonprix und kupivip) sind 4-6 mal kleiner als Lamoda und schrumpfen sogar deutlich.



Fazit: Ja, wildberries ist die Nr1 in Russland und wächst sehr aggressiv über Rabatte und über sehr breite Produktpalatte und Zielgruppe. Lamoda wächst aber auch zweistellig und hat alle anderen Wettbewerber in Russland deutlich abgehängt. Es läuft faktisch auf ein Duopol hinaus, in dem Lamoda sich fokussiert, während wildberries alle Zielgruppen anspricht und dementsprechend Werbung lanciert.
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23.06.20 08:14:45
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.127.110 von katjuscha-research am 22.06.20 14:42:07Ich versuche, den (Web-)Traffic meistens wie folgt abzuschätzen: https://www.wolframalpha.com/input/?i=visitors+of+lamoda.ru
Das Diagramm zeigt den 7-Tages-Durchschnitt der Besucherzahlen auf alexa-ranking-Basis mit 1 Jahr Historie. Absolute Zahlen darf man daraus natürlich nicht ableiten, aber zumindest Trends lassen sich da ganz gut erkennen und abschätzen.
Mir war auch schon aufgefallen, dass der Lamoda-Web-Traffic im letzten Quartal nicht mehr mit den Umsätzen zu korrelieren scheint. Bei den anderen GFG-Segmenten ist das m.E. aber noch so.

Falls das an der vermehrten App-Nutzung liegt, die durch Alexa nicht erfasst wird: weiß jemand, ob Lamoda diesbezüglich aus der Reihe tanzt? In den anderen Regionen gibt es doch ebenfalls Apps, trotzdem steigt der Webtraffic weiterhin an...
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23.06.20 09:00:22
Beitrag Nr. 117 ()
ich schaue mir generell immer auch google trends an,
wie oft wird das bei google eingegeben.............

https://trends.google.de/trends/explore?date=today%205-y&geo…

und da sieht man auch bei lamoda den selben Trend wie bei vielen anderen online Shop Seiten,
nämlich dass die Anfragen seit Wochen auf dem Niveau wie zu Weihnachten liegen,
also sehr deutlich erhöht,

ob die Anfragen und Zugriffe der Lamoda Seiten nun um 20-30% erhöht sind oder eher in Richtung 30-40% wird man sehen,
beides könnte den Markt aber positiv überraschen wenn das Wachstum klar über dem Vorjahr liegt,
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