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    Keine Kursstellung bei KO Schein? - 500 Beiträge pro Seite

    eröffnet am 08.08.20 13:44:20 von
    neuester Beitrag 09.08.20 19:25:37 von
    Beiträge: 10
    ID: 1.329.037
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      schrieb am 08.08.20 13:44:20
      Beitrag Nr. 1 ()
      Hallo,
      ist es möglich bei einem „normalen“(endlos long) KO Schein z.B. DE000NG3F9C3 , dass der Emittent keinen Kurs zur Verfügung stellt bzw. das man den Schein nicht verkaufen kann? Bei Optionsscheinen und Co kann ich mir das ja gut vorstellen, aber beim Knock Out sehe ich den Sinn bzw. die Gefahr für den Emittenten nicht. Soweit ich weiß, wenn ich 1000€ bei einem 5er Hebel investiere, wird ein Kredit erstellt von 4000 € (diese wird mit ~3,5% verzinst) und der Emittent kauft dann für 5000€ hier in diesem Fall Silber. Bei steigenden Kursen sehe ich überhaupt keine Gefahr für den Emittenten, nur bei fallenden Kursen z.B. down gap.

      Schon mal vielen Dank im Voraus.
      Avatar
      schrieb am 08.08.20 14:58:10
      Beitrag Nr. 2 ()
      @match2
      Darüber, wie ein Emi mit seinem Derivat Geld verdient, mache ich mir keine Gedanken. Ich sehe die Kurse, die er stellt. Geldkurse hat es noch immer gegeben. Nur Briefkurse fallen manchmal weg. Angeblich ist das Papier dann ausverkauft.

      Die Geldkurse lagen immer über dem inneren Wert. Sonst könnte man ja ausüben. Normal finde ich KOs mit Enddatum. Da bleibt die Barriere konstant. Bei den endlosen KOs muss ich hoffen und glauben, dass der Emi es mit der Anpassung der Barriere nicht übertreibt.
      1 Antwort
      Avatar
      schrieb am 08.08.20 15:10:16
      Beitrag Nr. 3 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.693.123 von Heckenrose am 08.08.20 14:58:10Schau dir mal bitte die 2 Links an.

      https://www.godmode-trader.de/artikel/kennen-sie-das,4547749

      https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Facha…
      Avatar
      schrieb am 08.08.20 15:20:35
      Beitrag Nr. 4 ()
      Also was godmode schreibt das zweifel ich immer stark an, denn selbst wenn die dortigen Profis sowas handeln und dann meckern, weil Sie selbst nicht die Funktion verstehen.

      Wie Heckenrose schon schreibt, ist ein Schein ausverkauft stellt der Emi keinen Briefkurs mehr. Ist ja wohl klar, ausverkauft heißt ausverkauft. Bei Optionsscheinen spielt noch das Omega insb. bei US Werten eine elementare Rolle, ab ein Omega von m.E.n. 0,8 darf auch nicht mehr verkauft werden. Nur noch zurückgekauft werden.

      Bei deinem Schein DE000NG3F9C3 werden doch sowohl kauf als auch verkaufskurse gestellt.

      Was noch passieren kann, ist das der Schein frühzeitig vom Emi gekündigt werden kann. Auch das ist im Prospekt nachlesbar und was ganz toll ist, das einige Produkte nur noch am Sekundärmarkt handelbar sind. Hatte ich aber bisher nur während Corona erlebt.
      5 Antworten
      Avatar
      schrieb am 08.08.20 16:18:48
      Beitrag Nr. 5 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.693.246 von Chris_M am 08.08.20 15:20:35Ich habe bis jetzt noch nie probleme gehabt mit optionscheinen oder knock outs, aber ich würde gerne wissen wie es halt sich in "extremen" Kursschankungen verhält.

      Der Link von der BaFin ist ja auch nicht gerade vertrauenserweckend.

      Und hier noch ein Link

      https://finanzmarktwelt.de/bafin-erklaert-anlegern-warum-zer…

      "Grundsätzlich verpflichten sich die Emittenten von Zertifikaten und Optionsscheinen nicht zu einer fortlaufenden indikativen, also unverbindlichen Bereitstellung von An- und Verkaufskursen. Dies wird in den Basisprospekten auch beschrieben. So besteht selbst unter gewöhnlichen Marktbedingungen keine rechtliche Verpflichtung, Preise zu stellen. Darüber hinaus verpflichten sich Emittenten auch nicht, über die gesamte Laufzeit des Wertpapiers das Market Making aufrecht zu halten. Da aber auch die Emittenten selbst nur verdienen, wenn ein Handel stattfindet, haben sie ein großes Interesse daran, dass möglichst alle Produkte handelbar sind."
      4 Antworten

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      schrieb am 08.08.20 16:31:22
      Beitrag Nr. 6 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.693.510 von match2 am 08.08.20 16:18:48Der BaFin Link erklärt es ja, das seitens des Emittenten nun mal ein Interessenkonflikt herrscht (das gleiche hat man ja bei CFD Brokern)

      Ich kann nur aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen. Bei extremer Volatilität wirst du es im Direkthandel mitbekommen, wenn du ständig die Fehlermeldung "aus technischen Problemen können keine Kurse gestellt werden" erhälst.

      Das war u.a. im August 2015 beim Flashcrash so ... die Spreads waren extrem auf US Werte ... und um ca. 16 Uhr war der Spuck schon wieder vorbei ..

      Beim GR und Brexit Referendum wurden von den Emittenten auch keine Kaufkurse gestellt (ca. eine WOche vor den eigentlichen Referendum) ... verkaufen konnte man (sicher mit ordentlichen Abschlägen)

      usw.

      Jetzt während Corona hatte ich es, das der Primärhandel bei einigen Scheinen nicht mehr möglich war. D.h. es wäre wohl nur noch telefonisch möglich.

      Solche Szenarien kommen also durchaus mal vor aber die kann ich an einer Hand abzählen.
      3 Antworten
      Avatar
      schrieb am 08.08.20 16:48:28
      Beitrag Nr. 7 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.693.606 von Chris_M am 08.08.20 16:31:22Hm naja, dann hoffe ich mal das beste.
      Wie gesagt, ein normaler Knock Out ist für mich verständlich und ich sehe da kein so großes Risiko.
      Bei Optionsscheinen z.b. verstehe ich das Prinzip, aber wie sich der Emittent dagegen absichert bleibt mir ein Rätsel, da können ja in krassen Fällen innerhalb kürzester Zeit gewinne in 1000%-10000% entstehen.
      2 Antworten
      Avatar
      schrieb am 08.08.20 17:12:21
      Beitrag Nr. 8 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.693.717 von match2 am 08.08.20 16:48:28
      Zitat von match2: Hm naja, dann hoffe ich mal das beste.
      Wie gesagt, ein normaler Knock Out ist für mich verständlich und ich sehe da kein so großes Risiko.
      Bei Optionsscheinen z.b. verstehe ich das Prinzip, aber wie sich der Emittent dagegen absichert bleibt mir ein Rätsel, da können ja in krassen Fällen innerhalb kürzester Zeit gewinne in 1000%-10000% entstehen.


      Na der Emittent bietet ja i.d.R. zig Variationen von Call und Puts an. Ich nehme an das sich deren Fokus dann ehr auf die Griechen konzentriert und wieviel Assets im Umlauf sind und wieviel im Risikomanagement vorhanden sind, um nicht in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten.

      Mit 10.000% am Tag das ist oft auch nur Theorie.

      Hier mal ein reales Beispiel:



      Laut dem Chart hätte man am 18. für 0,021 den OS kaufen können und hätte am 30. dann 1.900% Profit gemacht.

      Das Problem war das man den OS am 18. nicht für 0,021 Euro hätte kaufen können sondern das das nur der Verkaufskurs war. Im Musterdepot wurden auch immer nur 0,01 Euro angezeigt.

      Am 13. war der Kurs des O um 20:54:50 Uhr bei 0,32 / 0,69 also ein Spread von über 53% ... nicht gerade lohnenswert für ein Kauf m.M.n. ob der Kauf nun Sinnvoll oder nicht ist, da wäre noch die Frage, ob der Emittent zu diesem Zeitpunkt überhaupt Scheine verkauft hat.

      Ansonsten gibt es bei Optionsscheine noch das der Emittent die Vola deutlich höher legen kann wodurch die OS teurer werden (meist vor Qurtalszahlen und Events) und am Tag dannach wird die Vola wieder runtergesetzt. Dadurch kann es sein, das z.B. die Aktie steigt aber der Call OS an Wert verliert.
      Avatar
      schrieb am 08.08.20 17:53:29
      Beitrag Nr. 9 ()
      danke für die antworten
      Avatar
      schrieb am 09.08.20 19:25:37
      Beitrag Nr. 10 ()
      Antwort auf Beitrag Nr.: 64.693.717 von match2 am 08.08.20 16:48:28Bei OS kann ein Emi mit entsprechenden Optionen absichern, wie bei den KOs mit Futures.


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