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WIE und WANN kann/soll man einen Optionsschein ausüben ?

Wäre mir echt geholfen.

Rufe ich einfach bei meiner bank an und sage- "bitte ausüben"

Man kann doch erst ausüben, wenn der Aktien kurs einen bestimmten Wert (Basispreis) erzielt hat - macht man dann immer Gewinn - oder hängt das auch vom Kaufkurs den Optionscheines ab.

Kann es sein, dass es dann besser ist den Call/Put zu vekaufen - als ihn auszuüben.

Danke für allfällige ANtworten

Miros
Klick mal http://www.juchu.de/options/archiv/optionscheine.htm, ist ne recht leicht verständliche Erklärung
auf deutsch.
Viel Glück und verbrenn dir nicht die Finger, OS sind recht heiss(Risiko) !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Also wenn du den Break-even deines Optionsscheines nicht kennst und den Ausübungstyp(amerik./europ..) solltest du dich vielleicht noch mal in die Materie einarbeiten.

gruss fuxx
Ganz meine Meinung. Es hängt zunächst mal vom Typ des OS ab (europäisch/amerikanisch), ob Du den Schein überhaupt vor der Fälligkeit ausüben kannst oder nicht.

Du solltest Dich in Deinem eigenen Interesse erst einmal mit den Theorien (und Risiken !) des OS-Handels beschäftigen !
Moin Moin!
Nur mal was theoretisches zum Thema vorzeitige Ausübung von amerikanischen Optionen (Optionsscheinen).
Anhand der Put/Call-Parität gilt das Folgende:
1. Errechung der Finanzierung. Zur Vereinfachung gehen wir mal nicht von Dividenden bis zur Fälligkeit der Option aus.
Es gilt: Strike x (Tage bis Verfall/360) x Geldmarktsatz
Der Geldmarktsatz in diesem Fall ist der Satz, der mit dem Verfall zusammenfällt.
Die Finanzierung ist gleich für Puts und Calls. Somit wenn der Call für Weniger als die Finanzierungskosten handelt, ist der Put eine Ausübungsposition. Umgekehrt gilt, wenn der Put für weniger als die Finanzierung handelt, ist der Call eine Ausübung.
Anders formuliert rechnet sich die Ausübung, wenn damit geringere Haltekosten für die Position anfallen oder aber eine höhere Verzinsung des Kapitals vorliegt, je nach Position.
Die Basis des ganzen ist die Put/Call-Parität: K + C = S + P + B
K : Bezugspreis/Strikepreis
C : Preis des Calls
S : Preis des Underlyings/zugrundeliegendes Instrument
P : Preis des Puts
B : Banking oder Finanzierungskosten abzüglich Erträge (z.B. Dividende) auf die Laufzeit des Puts/Calls
Puts und Calls haben gleiche Basispreise als Voraussetzung!
Frohes Handeln
Nordlicht
Hallöchen,

die Ausübung über Eure Hausbank gestaltet sich als nicht ganz glücklich.
Zunächst muß, genau wie Ihr schreibt, der Optionstyp herausgefunden werden.
Dann beötigt man die Adresse des Emittenten ( z.B. Citibank in FFM ). Anschließend muß
der OS an den Emittenten übertragen werden ( bei Citibank z.B. Konto bei Börse Clearing-Stelle oder
direkt ans Hauptquartier in NY ). Der Emittent rechnet dann den Preis und überweist die Differenz.
Problem ist einfach die Zeit, die zwischen Verfall / Ausübung und Gutschrift liegt.
An der EUREX geht alles in einem Tag über die Bühne. Es sind auch keine gesonderten Formulare
( wie bei OS-Emittenten ) notwendig.
Die Citibank hatte vor dem letzten Verfallstag ( im Juni = Hexensabbatt ) ca. 800 Ausübungen pro
Tag. Dies war eine ganze Menge, weil viele OS am letzten Handelstag nicht im Geld waren und in den
letzten 7 - 10 Tagen dann doch noch ins Geld gerutscht sind.
I.d.R. hat die Citibank so ca. 50 - 100 Ausbungen pro Tag ( in allen Serien und OS zusammen ),
was wieder zeigt, daß nur ein sehr geringer Teil der OS ausgeübt werden.
Anders als bei Optionen lohnt sich ein Closing nicht immer ( weil´s ja keine Shorts gibt ).

Grüße

WIBBEL
Eine Ausübung von Optionsscheinen lohnt sich in der Regel überhaupt nicht. Wenn man schon einen Optionsschein hat und den Preis bis zum letzen Tag ausreizt, verkauft man diesen ganz normal über die Börse oder ausserbörslich über den Emittenten.
Anders sieht es dagegen an der EUREX aus, aber das ist ein ganz anderes Thema.


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