LION BIOSCIENCE --->>> Gestern "nette" Kaufempfehlung auf N-TV (Telefonaktion) - 500 Beiträge pro Seite



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Als aussichtsreiches Investment (verglichen mit SAP, wegen Software) angepriesen!!

Gruß gino
Schon komsich:

Das Lion KUV ist höher als das SAP KGV!!!

An der Nasdaq lag der Schlußkurs bei 49,5, dort werden die Kurse gemacht!
(die shorties lassen grüßen)

Grüße
Bandit
mit der Begründung, daß sie irgendwanneinmal Royalties durch die Medikamente, welche mit Hilfe der Lion Software entwickelt werden, erhalten.

Da ist PDLI (Protein Design ) deutlich besser

durch deren Antikörperbibliothek sind bereits 2 Blockbustermedikamente entstanden durch die dicke Royalties bezahlt werden müssen

ich spreche hier von dem Top Medikamenten von Biogen und Medimmune

PDLI macht bereits in diesem Jahr mehr gewinn als Lion Umsatz und hat noch fast 30 weitere Partner!
Der Vergleich mit SAP ist nen Witz!
Bei Biotech ist der KGV irrelevant.
Hier geht es ausschließlich um Phantasie.
Ich gehe davon aus, daß ein paar reinrassige BioTechs der Lion Softwarelizensen abnehmen werden (Winter 00/01).
Das Investormanagment von BASF ist absolut überzeugt von Lion und kann/wird Lion weiterhin finanziell versorgen.
BASF wird sich hüten ihr Geld sinnlos zu investieren. Ansonsten würden unweigerlich Köpfe rollen.
Lion fährt eine gute Strategie. Lion will, soweit ich in Erfahrung bringen konnte, nicht primär am Verkauf der Software verdienen, sondern Kassiert mit, wenn die BioTechs mit dieser Software Blockbuster entwickeln.

Meine Phantasie:

Erste ausgezeichnete Adhoc kommt bis 24.08.
Eine Ralley in den USA kommt, irrelevant ob Greenspann die Zinsen anheben wird oder nicht. Optimal wäre, daß er die Zinsen anheben wird.
Herbst 99 war die Phantasie bei Internet/Medientitel.
Herbst 00 ist die Phantasie bei Logistik/Biotech.
Wo also würde ich wohl investieren?
Da ich davon ausgehe, daß Lion 100euro bis mitte September erreichen wird, würde ich mich am Nasdaq bis 22.8. eindecken.
@pat100

Verwechselst Du da nicht etwas ?

Bayer ist an LB beteiligt und nicht BASF.
Bayer hat ja schon mindestens 1000 % Kursgewinn, weil sie schon vor dem Börsengang eingestiegen sind.
- Das Potenzial ist mit einem KUV 104,50 mehr als eingepreist.
Mcap: 1.021.811.962,5
Umsatz: Euro 9.770.000 (1999/2000)

- Die Rally, wenn sie kommt, wird größtenteils bei den Produktherstellern von Biotechmedikamenten kommen und nicht bei einem Softwarehersteller
generell ist es falsch Firmen wie z.B. Qiagen, die nur ein Dienstleistungsunternehmen mit einem jährlichen Wachstum von 30 % in den selben Topf wie ein Produkthersteller zu werfen, diese haben nämlich viel höhere Wachstumsraten bei einer erfolgreichen Produktneueinführung, das ist auch der Grund für die Biotechphantasie!!!

-Lion Bioscience sei 1997 gegründet worden und habe bis Ende März dieses
Jahres 19,8 Millionen Euro Verluste erwirtschaftet
@RCZ

Der Hype, der um LB gemacht wurde, sieht gefährlich nach Blasenbildung aus.

Anbei eine der wenigen kritischen Stimmen:

Focus Money


Lion Bioscience nicht zeichnen Datum : 21.07.2000
Zeit :08:24


Von einer Zeichnung der Aktien von Lion Bioscience (WKN 504350) rät
derzeit das Anlegermagazin Focus Money ab.
Lion Bioscience sei 1997 gegründet worden und habe bis Ende März dieses
Jahres 19,8 Millionen Euro Verluste erwirtschaftet. Lion sei in der so
genannten Life-Science-Informatik tätig. Die Software-Lösungen des
inzwischen 232 Mitarbeiter zählenden Unternehmens sollten helfen, die
umfangreichen von der Forschung (Molekularbiologie) gelieferten Daten in
am Markt verwertbares Wissen zu transformieren. Seit 1999 halte Bayer eine
Beteiligung von rund 10%. Mit einem Anteil von 58% im Geschäftsjahr
1999/2000 (bis 31. März) entfalle auf den Chemieriesen auch der Großteil
der Umsätze.

Friedrich von Bohlen und Halbach, Gründer, Großaktionär und
Vorstandsvorsitzender von Lion, habe ein klares Ziel: "Wir wollen die SAP
der Biotech-Branche werden." Deshalb hole sich von Bohlen mit Klaus
Tschira, der allerdings keine erheblichen Anteile halte, auch einen der
SAP-Gründer in den Aufsichtsrat.

Für die sich in der Entwicklung befindende Lion-Software gebe es bisher
keinen fachspezifischen Konkurrenten. Allerdings dürfte zumindest in
Teilbereichen wohl auch der Wettbewerb mit preiswerteren
Standardsoftwarelösungen wie Oracle-Datenbanken bestehen.

Lion habe bisher nur erhebliche Verluste geschrieben. Laut
Verkaufsprospekt erwarte die Gesellschaft "für die absehbare Zukunft
weitere Fehlbeträge". Daher stelle die Emission im Grunde Venture-Kapital
dar. Bisher sei noch kein Medikament mit der Lion-Technologie entwickelt
worden. Vor diesem Hintergrund stoße es bitter auf, dass
Vorstandsvorsitzender von Bohlen und Finanzchef Sprockamp – neben
Gehalt und Aktienoptionen – bis zu 10% der Vorsteuererträge
kassieren, falls die Gesellschaft einmal Gewinne erziele.

Agentur : Aktiencheck.de

© 1998-99 OnVista.de Finanzanalyse GmbH & Co. KG
OnVista.de übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben!


Das nenne ich beispiellose Raffgier.
mfg
ff
Ihr habt Recht. Ich ziehe mich zurück. Die Verwechslung mit Bayer ist unverzeihlich.
Werde aber trotzdem einkaufen.
Ich mag kritische Stimmen zu einer Aktie, die mir gefällt.
@fleischfresser,
wie Deinen übrigen Postings zu entnemen ist, bist Du bereits in anderen Biotechs (Genescan, Macropore)neben Werten wie Concept und Ision, etc., investiert, und offenbar noch nicht in Lion.
Wie Du schon anmerkst, findet man bisher kaum negative Bewertungen zu Lion. Ob "Focus Money" vertrauenswürdige Analysen abgibt, möchte ich bezweifeln. Vor einigen Wochen hat Focus Money in einem Übersichtsartikel zu Biotechs immerhin "Biodata", eine Software-Firma die bekanntlich überhaupt nichts mit Biotechnologie zu tun hat, als Top-Biotech-Wert dargestellt und damit sich selbst disqualifiziert.
Ganz klar ist Lion ein risikoreiches Investment mit ebenso hohen Chancen, also nur etwas für sehr spekulative Anleger. Sicher wäre es in der jetzigen Phase für kaufinteressierte Anleger "positiver", wenn es mehr negative Analysen gäbe, weil dann voraussichtlich das Einstiegsniveau niedriger wäre.
Unter www.aktiencheck.de gibt es bisher nur ein paar Einschätzungen zu Lion. Beispielhaft für den insgesamt überwiegend positiven Tenor habe ich eine Stellungnahme von "Finanzen Neuer Markt" herausgegriffen:


19.07.2000
Lion Bioscience zeichnen
Finanzen Neuer Markt


Finanzen Neuer Markt sieht bei Lion Bioscience (WKN 504350) langfristig enormes Wachstumspotential.

Lion sei der Debütant unter den Bioinformatik-Aktien am Neuen Markt. Das Unternehmen unterbreite Produkte an der Schnittstelle zwischen Molekularbiotechnologie und Informationstechnologie.

Mit Bayer habe man eine Kooperation über 100 Mio. US-Dollar in fünf Jahren abgeschlossen. Lion werde zusätzlich an der Nasdaq notieren.

Den letzten Geschäftszahlen zufolge sei der Umsatz von 4,5 Mio. Euro auf 9,8 Mio. Euro gestiegen. Gleichzeitig habe der Verlust von 4,5 auf 13 Mio. Euro zugelegt (99/00). Für den Zeitraum 00/01 solle der Umsatz auf 20 Mio. DM steigen (Verlust 29 Mio. Euro) und für ½ 40 Mio. Euro. Daraus ergebe sich ein KUV ½ von hohen 20.

Lion sei jedoch ein sehr spannendes Investment in diesem Segment, langfristig ergebe sich erhebliches Wachstumspotential.



Meines Erachtens kann man also jetzt schon mit einem kleinen Anteil (z.B. 25 %) der geplanten Gesamtinvestition in Lion einsteigen. Der Kurs ist noch nicht gelaufen. Selbstverständlich sollte auch der Anteil am Gesamt-Depotwert relativ niedrig sein, wie bei allen spekulativen Investments. Dafür hat man auch die Chance, an einem evtl. zukünftigen Highflyer zu partizipieren.
Gute Entscheidung!
ganz so positiv war die einschaetzung beim ntv-call-in nicht:
auf diesem niveau koennten langfristige anleger noch kaufen.
ist ein bisschen relativierter als uneingeschraenkte kaufempfehlung!
@KMS

Finde ich ja witzig, dass Du Focus Money dafür anprangerst, dass Sie eine Softwarefirma zum Biotechtitel gemacht haben und gleichzeitig bezeichnest Du Macropore als Biotechtitel.

Wer im Glashaus sitzt.......

Ich bin lediglich skeptisch, wenn ein Titel von allen in den Himmel gelobt wird.

Bei LB gibt es bezüglich der der Zukunftsaussichten wenig substanzielles.
Mein Fazit aus den mir vorliegenden Informationen ist:

LB ist ein KLEINES Softwarehaus mit angeschlossenem Labor, das 10 Mio. Umsatz macht und mit mehr als 1 Mrd. an der Börse bewertet ist.

Mehr als die Hälfte der Umsätze werden mit EINEM Kunden generiert, der zudem noch Anteilseigner ist. Warum andere Unternehmen LB mit Aufträgen beglücken sollten, wo quasi die Konkurrenz mit im Boot sitzt ist mir schleierhaft.

Vor dem Jahr 2003 sind KEINE Gewinne zu erwarten.
10% der Erlöse fliessen in die Taschen der Vorstände. Netter Bonus, nur relativ unüblich.

Altaktionäre haben eine Sperrfrist von 12 Monaten. Die können also weit vor dem Erreichen der Gewinnschwelle Kasse machen.
@fleischfresser,
mir ist sehr wohl bewußt, daß Macropore im Sektor Biotech- und (!) Healthcare anzusiedeln ist. Ich hatte auch nicht vor, Deine Aktien, die teilweise sogar auf meiner "watchlist" stehen, zu bewerten. Aber von einem Magazin wie "focus money", erwarte ich schon, daß sie wenigstens wissen, in welchem Bereich ihre besprochenen Firmen tätig sind. Und Biodata hat nicht das geringste mit "Bio" zu tun, auch wenn der Name das suggerieren mag. So viel zu focus money. Ich behaupte ja auch nicht, "der" Börsenexperte zu sein, obwohl ich über meine bisherigen Gewinne (seit 3 Jahren, auch in diesem Jahr) nicht klagen kann. Beruflich bin ich übrigens im "Bio/Gesundheitssektor" engagiert.
(So nebenbei: Meine mit größten Aktien-Positionen sind derzeit Stinnes, Thiel und Augusta). Mein Depot hat etwa 20 Werte, da eine Diversifizierung auf Dauer nach meiner (noch relativ kurzen) Erfahrung wirklich sehr wichtig ist.Ich will hier auch nicht als Besserwisser auftreten. Von Lion habe ich erst mal nur eine kleine Position gekauft, knapp 2 % meines Depots, versehen mit einem gedanklichen stopp-loss. Als sehr spekulative Beimischung. Zugegeben, die Bewertung ist sehr hoch, aber die Story scheint mir interessant. Wie gesagt, "no risk, no fun". Nur wer sich des Risikos bewußt ist, sollte sich m.E. jetzt eine kleine Position aufbauen und den Kursverlauf zunächst sehr genau verfolgen.
Viel Glück, auch mit den anderen Werten
Hallo KMS,

mich würde dein "gedanklicher Stop-Loss" interessieren.
Ich selbst habe mir auch eine kleine Position aufgebaut.

Wie siehst Du das Doppellisting?

Danke
Komplex
@Komplex,
Da noch kein längerfristiger Chart bei Lion existiert, gibt es natürlich von daher keine Orientierung. Ich bin zu 57 E in Lion reingekommen und setze meinen persönlichen stop-loss 10 % - max. 15 % darunter an. Insbesondere wenn bei guter allgemeiner Marktlage (v. a. bei guter aktueller Performance der Biotechs in den USA) Lion trotzdem weiter fallen sollte, orientiere ich mich eher an den 10 %.
Bei solch neuen Werten wie Lion, die sich noch nicht längerfristig bewiesen haben, unbedingt (!) bei dem selbst gesetzten stop-loss verkaufen, auch wenn es weh tut. (Ich habe auch schon kräftig Lehrgeld gezahlt, als ich diese Regel noch nicht so ernst nahm).
Ich persönlich gebe aber (meistens) keinen automatischen stopp-loss bei meiner Bank an, da ich letztendlich die Entscheidung selbst treffen möchte.

Hoffe Dir geholfen zu haben.
@Komplex,
ach ja, das Doppellisting: Das gefällt mir nicht, zumindest kurzfristig betrachtet! Und zwar aus meiner bisherigen Erfahrung heraus. Z. B. hat Ifco auch ein Doppellisting, und mir scheint es so, als ob die Amis den Wert immer wieder ausbremsten. Schätze aber, daß Ifco (einer meiner Werte) sich jetzt trotzdem durchsetzt wegen des Logistik-Hypes. Na ja, dann beobachte ich schon lange das Trauerspiel von SCM und LHS, wo die Shorties ja jegliche günstige Kursentwicklung kaputtgemacht haben (habe ich zum Glück nicht im Depot). Aber es gibt auch positive Beispiele: z. B. Intershop. Auf Dauer dürften sich die meßbaren Ergebnisse immer durchsetzen, aber das könnte bei Lion sehr lange dauern.
Ciao
N`abend allerseits!

Zu den Argumenten von oben:

-GPC Biotech hat bekanntgegeben, dass sie erst ca. 2006/2007 Gewinne machen werden (berichtigt bitte, wenn dem nicht so ist)

-An der Nasdaq wird Medarex, die gerade einen Halbjahresumsatz von 5,2 Mio USD gemeldet haben, zur Zeit mit 3,2 Mrd USD bewertet!

Diese beiden Beispiele sollen nur zeigen, dass eine Aussage anhand der Financials in Falle von Lion Bioscience meiner Meinung nach nicht unbedingt angebracht ist.
Vielmehr sollten hier Marktstellung, Potential, Zukunftsaussichten, First Mover effect, Marktführerschaft, usw. herangezogen werden und die sind bei Lion Bioscience wohl (man muß wahrscheinlich Analyst oder Biologe oder beides sein, um das bewerten zu können) hervorragend!!

Nachdem was ich so gelesen und erfahren habe, ist das für mich eine, wenn nicht die interessanteste Neuemission, die der Neue Markt dieses Jahr bisher gesehen hat.
Das Problem zur Zeit ist nur, dass das Unternehmen mit einem sehr ambitionierten Preis an die Börse gekommen ist...

Zu Focus Money: Ich kann mich KMS nur anschließen, wem so ein Lapsus in Bezug auf Biotech-Werte unterlaufen ist, der hat sich für weitere Einschätzungen auf diesem Gebiet selber disqualifiziert.

@Komplex: Doppellisting sehe ich positiv, da ich denke, dass man dadurch leichter US-Unternehmen übernehmen kann (warum will die Deutsche Bank gerade ein Doppellisting anstreben?)
Außerdem hat LB nun im Augenblick eine riesige Cash-Position (ca. 4,5 Mio x 44 Euro), so dass wir m.E. bald wieder was hören werden.

MfG

Ruppi
@Ruppi,
teile Deine Ansichten bezüglich der Kurs/Umsatzrelationen voll und ganz. So schlecht steht Lion nicht da.
Vom Doppellisting verstehe ich als "Nicht-Wirtschaftler" für eine endgültige Beurteilung nicht genug.
Man wird zweifelsfrei Lion, auch jenseits des Atlantiks, noch akribischer beobachten. Andererseits sind die dortigen Börsenbestimmungen strenger als hier und die Transparenz größer, so daß z.B. Verkäufe größerer Aktienpakete der beteiligten Vorstände vorher bekannt gegeben werden müssen. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.
Der Bekanntheitsgrad im wichtigsten Markt, den USA, wird erhöht.
Und da die Amis auf Biotechs ganz heiß sind, um es salopp zu formulieren, dürfte auf Dauer (spätestens beim nächsten Biotech-Hype)auch Lion davon profitieren. Skeptisch machen mich nur einige Kurs-Verläufe anderer Gesellschaften. Aber soweit ich mich erinnere, hatte z.B. SCM auch mehrfach die Gewinn-Prognosen verfehlt, und wurden dafür von den Amis gnadenlos abgestraft. Ergo: Lion sollte mit seinen Prognosen sehr bedacht umgehen.
So long
hi leute,hat jemand nachbörsliche kurse aus den staaten zu lion
oder besser gefragt kann mir wer erklären warum gestern bei l&s kurse um 60-61 zustande kommen??

usa schluss bei 49,5$
das sind rund 10% aufschlag!!
nicht das sich einige wundern wenn wir bei 55 eröffnen,nur als hinweis

happy trade*
@ruppi

Deine Zahlen für Medarex kann ich nicht nachvollziehen, vielleicht kannst Du ja mal eine Quelle nennen.

Aus den Quartalszahlen von Medarex extrahiere ich einen Umsatz im 2. Quartal von 9,7 Mio $. Damit ist der Quartalsumsatz von Medarex höher als der Jahresumsatz von LB.

Wenn ich dies ins Verhältnis setze zur Marktkapitalisierung, dann unterstützt das nur meine These, dass LB zu teuer ist.

Im übrigen soll man ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

LB ist Produzent der Hacken und Schaufeln für den Biotechbereich.

Medarex ist an der Entwicklung von monoklonalen Antikörpern gegen diverse Krankheiten beteiligt.

In welchem Bereich sind die Margen wohl größer ?????
@fischfresser,
Die Umsatzbewertung von Lion ist ambitioniert, keine Frage. Ruppi wollte wohl nur darauf hinweisen, daß andere Unternehmen gleichwohl in ähnlichen Dimensionen bewertet sind. Längerfristig gesehen ist es fast (!) egal, ob nun 10 oder 20 oder 40 Mio. Umsatz in 2001 erwartet werden.
Entscheidend ist das Geschäftsmodell, ob also langfristig (auch weit über 2001 hinaus) erhebliche Gewinnsteigerungen zu erzielen sind. Und diese Frage ist kaum zu beantworten, weder bei Lion noch z. B. bei MEDX. Es geht um Wachstum und Marktanteile, noch nicht um Gewinne. Von daher ist es gut möglich, daß der Kurs z. B. Richtung Emi-Preis, oder darunter geht, auch schon kurzfristig. Der Wert wird voraussichtlich zunächst äußerst volatil bleiben, noch beschleunigt durch die Notierung an der Nasdaq. Z. B. Kursänderungen von 20-30 % am Tag halte für denkbar, auch ohne News.
Um Dein Beispiel aufzugreifen, gefallen mir die Hersteller von Hacken und Schaufeln besser. Und, wenn es stimmt, daß 80-90 % an Institutionelle bzw. Fonds gingen, ist das nicht unbedingt nachteilig, im Gegenteil. Zum Doppellisting fällt mir auch noch Qiagen ein, die davon profitiert haben.
Spannend werden die nächsten Tage sicher.

Übrigens halte ich auch z. B. Affymetrix, Millennium und Quiagen für interessant, wenn auch nicht unbedingt zu jetzigen Kursen. Ich hoffe hier noch auf ein Zurückkommen der Kurse, spätestens dann schlage ich zu.
Ciao
@KMS

Hersteller von Hacken und Schaufeln sind klasse. Lt. Emissionsprospekt von LB ist nur noch nicht ganz klar, ob die Werkzeuge LB überhaupt gebraucht werden.
Da ist mir doch ein Anbieter wie Macropore deutlich lieber, da hier praktisch nachvollziehbar ist, dass es einen Markt für die angebotenen Produkte gibt.

Zu Affymetrix: Wie weit soll der Kurs denn noch zurückkommen ?
Hi fischfresser,

sorry, die Quelle hätte ich gleich nennen sollen, die Zahlen habe ich von der folgenden Seite http://biz.yahoo.com/snp/000811/medx_drg_i.html, dort steht:
6 Mos.: Revenues 5,242

In einer anderen Meldung http://www2.marketwatch.com/pulse/pulseone.asp?source=blq/yh… steht
`Sales fell in the latest three months to $58,000 from $443,000 in the same period a year earlier`

Aber wie KMS schon geschrieben hat, ich wollte die beiden Unternehmen nicht miteinander vergleichen, sondern nur ein Beispiel anfügen, dass bei Biotech-Titeln ein Vergleich nur auf Basis von Financials nicht angebracht ist.

Du hast natürlich Recht, dass man die beiden Unternehmen von ihrer Geschäftstätigkeit her nicht miteinander vergleichen kann.

Wie ich auch schon geschrieben habe, traue ich mir eine angemessene Bewertung nicht zu, dass müssen schon Insider, Analysten, Biologen, usw. machen.

MfG

Ruppi
@fischfresser,
der Kurs von Affymetrix hat nach den unbefriedigenden Quartalszahlen schon kräftig korrigiert, da stimme ich Dir zu. Mit ersten Positionen könnte man jetzt m. E. einsteigen. Ich halte aber den momentanen Kursanstieg eher für eine techn. Reaktion und meine, wir könnten auch noch die 130 E sehen. Es gibt da ja auch noch den Patentrechtsstreit mit Celera Corp., wodurch weiter Unsicherheit in Aff. bleibt. Ich bin eher ein Fundamentalist, verstehe von Charts nicht so viel, nutze sie nur zum groben Timing. Aff. ist zweifelsfrei sehr interessant! Arbeiten Sie nicht auch mit MWG-Biotech zusammen?. Möchte jetzt nicht nachschauen. Wenn ich den Einstieg verpassen sollte, dann würde ich dem Wert aber auch nicht hinterherlaufen. Ist nur einer der Werte auf meiner watchlist.
Good luck
Da scheitert man ja ein wenig an unvollständigen Englischkentnissen.
Ich konnte leider keine deutsche Übersetzung der Unternehmenszahlen von Medarex finden.
revenues ist lt. meinem Übersetzer das Einkommen/Ertrag, also nicht der Umsatz.

Vielleicht schaut Ihr Euch bei Interesse mal die Originalzahlen von Medarex an:
http://www.prnewswire.com/cgi-bin/micro_stories.pl?ACCT=1082…

Affymetrix blieb mit seinen Quartalszahlen hinter den Markterwartungen zurück. Ob dies den Kursabschlag rechtfertigt, wird vielfach in Zweifel gezogen. Letztlich ist Affy mit weitem Abstand Marktführer im Bereich Biochips. Dieser Bereich wird jetzt erst vom Markt entdeckt. Insofern ist es sicherlich nicht verkehrt sich jetzt schon zu positionieren.

Gute Nacht und erfolgreichen Handel

ff
Dafür braucht`s kein Übersetzungsprogramm:

Medarex 1. Halbjahr 2000:

Sales (Umsätze):
113.000 USD

Grants, contract and license revenues (Kontrakt- und Lizenzerlöse):
5.129.000 USD

Total revenues (Gesamterlöse):
5.242.000 USD

Marktkapitalisierung:
3.269.000.000 USD

Nochmals: Zur Bewertung sind die Umsatzzahlen von 1999/H1 2000 nicht relevant!

Ist schon interessant: Durch die liquiden Mittel, die sie bei der letzten Kapitalerhöhung bekommen haben, sind die Zinseinkünfte höher als der gesamte Umsatz...


Aber zurück zu Lion Bioscience!
Guten Morgen,
Lion sieht gut aus. Dennoch würde ich heute noch vorsichtig sein, denn die Amis bestimmen den Kurs mit. Also heute nachmittag erwarte ich Lion zunächst eher unter 60 E, und darum würde ich jetzt auch nicht mehr als 60 E zahlen. Kann mich aber auch täuschen.
Good luck
leider gibt es bei den Zeitschriften viele Journalisten, die nicht viel von Aktien verstehen.
teilweise hab ich das Gefühl, daß hier die Analysen von 12 jährigen geschrieben werden.
Focus Money sind übrigens nicht die einzigen die Biodata als Biotechwert sehen. Horst Frey von Kant Verm. Management hat dies auch falsch gesehen. (ist öfters bei N-TV oder bei 3-Sat zu sehen)
oder Capital:
weiß nicht mehr welche Aktie es war
aber so hat sich daß gelesen
der gewinn hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, zudem wird ein Aktiensplitt geplant, dadurch sei das Papier kaufenswert.

so sollte keine Kaufempfehlung aussehen.


das mit dem Doppellisting bei Ifco bringt nachteile, weil nur am Neuen Markt Logistikaktien hoch gehandelt werden!
Schau dir mal Logistikaktien außerhalb den Neuen Marktes an, die werden fast weltweit zwischen KGV´s von 10-20 gehandelt, nur der NM macht mal wieder eine Ausnahme, was meiner Meinung an den Marktteilnehmern liegt, welche D. Logistics nach oben gejubelt haben.
das selbe war auch schon bei EM TV zu beobachten, nach dem Motto wenn EM steigt dann sind die anderen Medienwerte ja auch gut.
natürlich weiß ich auch, daß das KGV nicht die einzige Bewertungskriterie ist!


GPC wird bzw. wurde von verschiedenen Adressen geheypt, die genauen Zahlen kenne ich nicht!

Medarex ist auch in das Segment Hacken und Schaufeln einzustufen, hier mal ein Auszug aus einem Interview:

wallstreet:online: Unternehmen, die sich mit monoklonalen Antikörpern beschäftigen, waren im letzten Jahr sehr gefragt bei den Investoren. Was bringt die Phantasie in diese Werte und wie sehen Sie die aktuelle Bewertung dieser Unternehmen?


Dr. Fischer: Monoklonale Antikörper sind eine der interessantesten Substanzklassen, die im Moment in der Entwicklung sind. Hier entsteht eine Vielzahl von neuen Produkten. Erste erfolgreiche Präparate, wie beispielsweise das Synagis von Medimmune (Nasdaq: MEDI), sind auf dem Markt. Laut Schätzungen werden im Jahr 2004 monoklonale Antikörper bereits einen Umsatz von um die 5 Milliarden US-Dollar generieren. Hier handelt es sich um einen vielversprechenden Bereich, allerdings sind die Karten bereits ganz gut verteilt.

Fokus ist die Erzeugung vollständiger humaner monoklonaler Antikörper und dafür haben zwei Firmen die gesamten grundlegenden Patente zur deren Herstellung. Dies sind die Firmen Medarex (Nasdaq: MEDX) und Abgenix Inc (Nasdaq: ABGX). Diese haben sich auch gegenseitig Rechte für ihre Patente eingeräumt. Das bedeutet, dass jeder frei im Markt agieren darf. An diesen Firmen kommen anderen Pharmaunternehmen, die monoklonale Antikörper entwickeln wollen, nicht vorbei. Sie müssen Lizenzen nehmen. Ich bin der Meinung, dass Medarex, das sich in den letzten Monaten noch zusätzliche weitergehende Technologien einlizensiert hat, gegenüber Abgenix inzwischen einen Technologievorsprung besitzt.


Zwei weitere wichtige Unternehmen wären Cambridge Antibody Technology (WKN: 907 617) in England und Morphosys (WKN: 663 200) in Deutschland. Diese Firmen arbeiten mit einer anderen Technologie. Abgenix und Medarex stellen die vollständig humanen monoklonalen Antikörper in Mäusen her, denen man ein menschliches Immunsystem „eingebaut“ hat. Das wird in der Diskussion oft etwas willkürlich beschrieben. Es handelt sich hierbei um keine Mäuseantikörper, sondern um vollständige menschliche Antikörper. Cambridge und Morphosys arbeiten mit der sogenannten Phage Display Technology. Die Frage ist nun, welche Technologie besser ist. Da kann man verschiedene wissenschaftliche Parameter anlegen, darüber kann man auch trefflich diskutieren. Ich denke aber, dass auch hier der Markt schon entschieden hat, welches die bessere Technologie darstellt.

Die Anzahl der UEntwicklungspartner von Medarex und Abgenix - im Moment jeweils über 20 - spricht für sich. Man bedenke, dass jeder dieser Partner zunächst einmal ca. 20 Millionen US-Dollar in Lizenzzahlungen investiert. Demgegenüber steht - in Anbetracht der Partnerschaften - an dritter Stelle Cambridge und an vierter Stelle Morphosys. Wobei bei Morphosys die geschlossenen Partnerschaften sich nicht in allen Fällen auf Produktentwicklungen beziehen, sondern zum großen Teil nur auf den Einsatz im Forschungsbereich. Der Markt indiziert also im Moment, dass er die Technologien der Maus für die besseren Technologien hält. Dieser Ansicht würde auch ich mich anschließen. Medarex stellt im Bereich monoklonaler Antikörper und in Relation des zugrundeliegenden Potentials meinen Favoriten dar.

Medarex erhält in der Entwicklungszeit Lizenzeinnahmen, bei einer späteren Produkteinführung werden an Medarex Lizenzgebühren abgeführt (diese liegen in einer Größenordnung von 4 Prozent der Umsätze) und darüber hinaus entwickelt Medarex auch eigene Produkte. Derzeit befinden sich fünf Produkte in klinischen Studien, ein Produkt ist bereits in Phase III.


das Produkt in Phase III wird bei erfolgreicher Zulassung mehrere 100 Millionen Umsatz einbringen, deshalb wird Medarex so hoch bewertet!


Q2 Zahlen bei Medarex

Medarex (Nasdaq: MEDX; WKN 883040) hat im 2. Quartal mit einem Verlust von 16 Cent die Analystenschätzungen um 4 Cent verfehlt.
Für das mit der Entwicklung monoklonaler Antikörper beschäftigte Unternehmen hatten die Analysten eine Verringerung der Verluste von 14 Cent je Aktie auf 12 Cent erwartet. Mit einem Verlust von 16 Cent wurden die Erwartung damit deutlich verfehlt, worauf der Aktienmarkt mit einem Kursabschlag von rund 17 Prozent reagierte. Die Einnahmen stiegen von $1,7 Mio. auf $9,7 Mio. der Nettoverlust stieg gleichzeitig von $4,4 Mio. auf $5,6 Mio. Der Cashbestand am Ende des Quartals lag bei $372 Mio.

bei LB ist wie Ihr schon angemerckt habt, zu erwähnen, daß Bayer den größten Teil vom Umsatz ausmacht, und zudem noch beteiligt ist.
Bei anderen Firmen wird so etwas von den Analysten stark kritiesiert.
Das sagt Bernecker zu LB
diese Aktie ist eine Art "must" für einige neu aufgelegte Fonds, die wahllos Material aus dem Markt nehmen.


so sehe ich daß auch.

die Fundamentalen Gründe haben wir ja vorher schon besprochen.
wer sich PDLI an der Nasdaq genauer anschaut, der kommt darauf, daß entweder PDLI zu günstig ist, oder LB zu teuer.
Die LION bioscience AG ist auf den Gebieten des Gesundheitswesens und des sogenannten Life Sciences tätig. Hier sieht sich die
Gesellschaft als ein Pionier der unternehmensweiten Datenanalyse und des Informationsmanagements im Bereich der Forschung
und Entwicklung von Unternehmen, denen LION entsprechende Systeme und Lösungen anbietet. Jüngste Fortschritte in der
biologischen Forschung (wie z.B. in der Genomforschung) haben, so erklärt die Gesellschaft, die Art und Weise, in der Life
Science-Unternehmen neue Produkte erforschen und entwickeln, revolutioniert. Im Mittelpunkt dieser neuen Forschungstechniken
stünden automatisierte Technologien, mit denen eine Vielzahl von Experimenten parallel durchgeführt und in kurzer Zeit große
Datenmengen generiert werden können. Durch diese Hochdurchsatz-Technologien nähmen Umfang, Vielfalt und Komplexität der
gewonnenen Daten exponentiell zu - und damit auch die Möglichkeiten, neue Produkte zu entdecken und zu erforschen. Engpässe
bei der Datenauswertung träten bereits in den frühen Stadien der Produktentwicklung auf. Die Strategie von LION zielt darauf ab, sich
als führender Anbieter auf den Gebieten der Erfassung, Aufbereitung, Integration und umfassenden Nutzung von biologischem und
medizinischem Wissen für das gesamte Spektrum der Life Sciences zu etablieren. Um dieses Ziel zu erreichen, will LION
IT-Lösungen entwickeln und vermarkten, mit denen Daten in Informationen transformiert und aus diesen Informationen nutzbares
Wissen generiert werden können. Der potentielle Kundenkreis erstreckt sich von der pharmazeutischen Industrie über die
Biotechnologie, die Pflanzenschutz- und Saatgutindustrie, die Nahrungsmittel- und Kosmetikindustrie sowie künftig bis zum
Gesundheitswesen. Mit den Systemen und Lösungen von LION sollen diese Unternehmen biologische, chemische,
pharmakologische, toxikologische und medizinische Daten und Informationen schneller, effizienter und umfassender auswerten und
integrieren. Die Gesellschaft will ihre IT-gestützten Lösungen auch und gerade für die eigene experimentelle Forschung anwenden.
Dies soll als Basis für einen rationalen Entscheidungsfindungsprozess dienen, um dadurch die Effizienzsteigerung eines
IT-getriebenen F&E Prozesses in der Arzneimittelforschung und -entwicklung praktisch zu demonstrieren. LION hofft, dass die
internen F&E-Aktivitäten künftig zu eigenen Targets und darüber hinaus zu Target/Leitsubstanz-Kombinationen sowie zu
diagnostischen Markern für ausgewählte medizinische Indikationen führen. Langfristig will die Gesellschaft IT-gestützte Systeme zum
individualisierten Gesundheitsmanagement entwickeln, mit dem Erbinformationen des Patienten mit klassischen medizinischen und
krankheitsbezogenen Parametern verbunden werden können. Das Resultat wären, so heißt es weiter, integrierte Diagnostik-,
Prophylaxe- und Therapie-Empfehlungssysteme. LION hat seine Geschäftstätigkeit in die beiden sich ergänzenden und konvergenten
Unternehmensbereichen Datenanalyse- und Informationsmanagementsoftware und -Systeme bzw. LSI (Life Science Informatics)
einerseits und integrierte Arzneimittelforschung und Diagnostik bzw. iD3 (Integrated Drug Discovery and Diagnostics) andererseits
untergliedert. Die LSI Systeme sollen Entscheidungen auf Basis von hochwertigen, unternehmensweiten Datenanalysen und eines
verbesserten Informations- und Prozessmanagements optimieren und damit letztlich beschleunigen. Mit i-biology steht LION nach
eigener Einschätzung an der Spitze des Paradigmenwechsels in der Arzneimittelforschung und Diagnostik. Hier hebt die
Gesellschaft die 1999 begonnene und für fünf Jahre vereinbarte Kooperation mit der Bayer AG hervor. Im Rahmen dieser Allianz
entwickelt, integriert und verwendet LION IT-Systeme für Hochdurchsatz-Anwendungen in der vorklinischen Arzneimittelforschung. Im
Geschäftsfeld iD3 will sich LION durch kombinierte Nutzung von Technologie-Plattformen und eigene wissenschaftliche Expertise
biomedizinisches Know-how erarbeiten, das lizensiert oder verkauft werden kann. Im Geschäftsjahr 1999/2000 hat sich der
Konzernumsatz von LION bioscience kräftig auf 9,77 (i. V. 4,63) Mil. Euro gesteigert. Davon entfielen insgesamt 6,51 (3,73) Mill. Euro
auf Erlöse aus F&E, wovon wiederum 4,42 (0,02) Mill. Euro aus Erlösen mit nahestehenden Unternehmen resultierten. Die
Lizenzeinnahmen beliefen sich auf 3,26 (0,90) Mill. Euro, davon 1,47 (0) Mill. Euro mit nahestehenden Personen. Bedingt durch weit
überproportional zum Umsatz erhöhte Aufwendungen für F&E sowie für Vertrieb, Verwaltung und sonstige Kosten wuchs der Verlust
vor Steuern auf 12,98 (minus 4,50) Mill. Euro. Gegründet wurde die LION bioscience AG am 4. März 1997 von Dr. Friedrich von
Bohlen und Halbach und seiner Frau Dr. Anna Caterina von Bohlen und Halbach sowie Professor Dr. Magnus von Knebel Doeberitz
und seiner Frau Dr. Christina von Knebel Doeberitz mit einem Stammkapital von 3,0 Mill. DM. Durch Aktionärsbeschluss vom 4.
September 1997 wurde das Grundkapital gegen Bareinlage um 1,5 Mill. auf 4,5 Mill. DM erhöht. Die HV vom 6. Oktober 1998
stimmte einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage in Form von Softwarelizenzen um 450.000 auf 4,95 Mill. DM zu. Ferner fassten die
Aktionäre den Beschluss, das Grundkapital gegen Bareinlage um 1,0 Mill. auf 5,95 Mill. DM anzuheben. Anfang 1999 wurde das
Grundkapital gegen Sacheinlage weiterer Softwarelizenen um 225.000 auf 6,175 Mill. DM angehoben. Des weiteren führte der
Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Barkapitalerhöhung um 917.500 auf 7,093 Mill. DM durch. Im weiteren Verlauf des
Jahres 1999 wurde das Grundkapital weitere zweimal angehoben, und zwar bis auf 9,062 Mill. DM - im Rahmen dieser Maßnahmen
stiegen die Bear House Investment Co. Ltd. und eine Gruppe privater Finanzinvestoren sowie die Bayer AG und das Deutsche
Krebsforschungszentrum bei LION ein. Nach weiteren Kapitalmaßnahmen in der ersten Hälfte des Jahres 2000 erhöhte sich das
Grundkapital der Gesellschaft auf 9,338 Mill. DM. Dieses wurde dann per HV-Beschluss vom 28. Juni auf 4,774 Mill. Euro umgestellt
und anschließend um 8,298 Mill. Euro aus Gesellschaftsmitteln auf 13,073 Mill. Euro erhöht. Außerdem brachte die HV vom gleichen
Tage eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlage um 4,575 Mill. auf 17,648 Mill. Euro auf den Weg. Diese 4,575 Mill. Aktien wurden
zusammen mit 335.625 Aktien aus dem Besitz der Altaktionäre (Greenshoe) sowie weiteren 350.000 Aktien aus einer noch
durchzuführenden Kapitalerhöhung (Greenshoe) in der Zeit vom 12. bis 24. Juli 2000 einer breiten Öffentlichkeit zur Zeichnung
angeboten. Die Bookbuilding-Spanne lautete auf 37 bis 44 Euro. Als Emissionspreis wurden 44 Euro errechnet. Die Börseneinführung
war zunächst auf den 26. Juni 2000 datiert, wurde dann aber verschoben. Der erste Kurs am Neuen Markt wurde schließlich am 11.
August 2000 mit 65 Euro festgestellt. Durch den Börsengang flossen der Gesellschaft frische Mittel von brutto rund 394 Mill. DM
(ohne Greenshoe) zu.


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