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23.08.2000 Analystenschaetzung France Telecom - akkumulieren

* Die Aktionäre haben der Akquisition des britischen Mobilnetzbetreibers Orange von Vodafone/Mannesmann zugestimmt. Ferner fasste die a.o. HV den Beschluss, alle Mobilaktivitäten von Orange und France Telecom zusammenzufassen und als France Telecom Mobiles ("New Orange") und separat an die Börse zu bringen.
* Die Zustimmung zur Orange-Transaktion erfolgte erwartungsgemäß. Beim geplanten Börsengang der Mobilaktivitäten sollen zunächst bis zu 15% gelistet werden. Die Erlöse daraus dienen binnen 20 Tagen dem Rückkauf von jetzt auszugebenden
France Telecom-Aktien als Teil des Kaufpreises für Orange. Das IPO soll voraussichtlich im 4. Quartal 2000 oder 1. Quartal 2001 stattfinden, weitere Informationen hierzu erwarten wir auf dem Analystenmeeting am 07.09. anlässlich des Halbjahresergebnisses.
* Die Ausgabe neuer France Telecom-Aktien - St. 129,2 Mio.; Staatsanteil reduziert sich von 61% auf 54% - führt nach Angaben von Stoxx Ltd. zu einer Gewichtungsänderung in den Indices Stoxx50 und Eurostoxx50. Nachdem France Telecom neben der Deutschen Telekom bei der Bekanntgabe der Neugewichtung nach free-float vor einigen Wochen die höchsten Kursverluste verkraften musste, sollte durch die jetzt erwartete Höhergewichtung hieraus Kursentlastung entstehen. Die Veränderung im Detail liegt aktuell nicht vor. Keine Änderung unserer Empfehlung: sector outperformer.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

23.08.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Outperformer

France Telecom: 11% Kapitalerhöhung um Orange zu finanzieren
Outperformer

Die Aktionäre der France Telecom stimmten einer Kapitalerhöhung zu, um den Erwerb der britischen Mobilfunkfirma Orange von Vodafone Mannesmann zu finanzieren. Die Entscheidung 129,2 (Mio.????) neue Aktien zu platzieren wurde mit 680,7 Mio. Ja-Stimmen und 7,949 Nein-Stimmen angenommen. 70,43% der France Telecom-Aktionäre waren auf der außerordentlichen Versammlung repräsentiert. France Telecom zahlt €22,2 Mrd. Cash und platziert
die neuen Aktien, was 11,2% des Kapitals darstellt, an Vodafone. Die Kapitalerhöhung wird den Anteil des französischen Staates von 61 auf 54% senken.
France Telecom will einen Teil des spanischen Mobilfunkmarktes gewinnen, indem man entweder Netzwerkkapazitäten als MVNO (Mobile Virtual Network Operator) mietet, oder Partner für Orange sucht. France Telecom besitzt Mobilfunkaktivitäten in allen großen europäischen Märkten außer in Spanien und Skandinavien, wo man allerdings eine Übernahme des finnischen Telekomunternehmens Sonera in Betracht zieht. Orange wird sich Sonera genau ansehen, sieht aber den Preis im Moment als sehr hoch an. (es gibt Berichte, dass France Telecom bis zu $30 Mrd. für Sonera zahlen könnte) Auch Telefonica sagt man Interesse an Sonera nach.

Quelle: Merck Finck & Co

18.08.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Akkumulieren

Das Unternehmen:
France Telecom, deren Aktien im Oktober 1997 an der Börse eingeführt worden sind, ist der größte französische Anbieter von Telekommunikationsdienstleistungen. 1999 lag der Umsatz des Konzerns bei 27,23 Mrd. Euro, davon wurden 3,48 Mrd. Euro im Ausland erwirtschaftet. Der Konzern betreute Ende 1999 weltweit direkt oder über Mehrheitsbeteiligungen 56 Mio. Kunden, davon 14 Mio. Mobil-funknutzer. Neben der dominierenden Stellung auf dem Heimatmarkt hat France Telecom auch die ausländischen Aktivitäten konsequent ausgebaut. Das Unternehmen hat in West- und Osteuropa eine
enges Netz von Beteiligungen geknüpft, wobei dem Mobilfunksektor besondere Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Außerhalb Europas ist die Gesellschaft u.a. im Senegal, El Salvador und in Argentini-en tätig. Der weitere Ausbau des wachstumsstarken Mobilfunk- und Internet-Geschäfts wird auch in den kommenden Jahren der Geschäftsschwerpunkt der Gesellschaft sein. Nach der Auflösung der über 10 Jahre dauernden Allianz mit der Deutschen Telekom und der gescheiterten Akquisition des
deutschen Mobilfunkbetreibers E-Plus hat France Telecom nun mit der Beteiligung an Mobilcom auf dem deutschen Markt Fuß gefaßt. Durch die Übernahme
von Global One hat der Konzern zudem seine Stellung im Bereich der weltweiten Telekommunikationsdienstleistungen für international tätige Unternehmen ausgebaut.
France Telecom (FT) befindet sich in Europa weiter auf Expansionskurs. Mit der Übernahme des englischen Unternehmens Orange für insgesamt rd. 50 Mrd. Euro ist FT zu einem führenden europäischen Mobilfunkbe-treiber aufgestiegen. Orange, die Nr. 3 auf dem englischen Mobilfunkmarkt, soll mit der französischen Mobilfunktochter Itineris zusammengelegt und die neue Gesellschaft, ‚ New Orange` dann ausgegliedert werden. Orange konnte seine Abonnentenzahl im 2. Quartal 2000 um 1,2 Mio. auf 7,168 Mio. steigern. FT geht davon aus, daß ‚ New Orange` Ende des Jahres über einen Kundenstamm von 30 Mio. verfügen wird. Im 1. Quartal 2001 soll ein Anteil von zunächst 10 - 15 % der neuen Mobilfunksparte an die Börse gebracht werden.
Im 1. Hj. 2000 konnte FT
den Konzernumsatz um 18 % auf 15,32 Mrd. Euro steigern, wobei sich der Umsatz im Ausland von 1,36 auf 3,10 Mrd. Euro mehr als verdoppelte und in Frankreich um 5% auf 12,22 Mrd. Euro erhöhte. Ein rasantes Kundenwachstum um knapp 100 % auf 1,385 Mio. verzeichnete die Internettochter Wanadoo im 1. Hj.
FT und der
italienische Versorger Enel sind jetzt alleinige Eigentümer des italienischen
Mobilfunkunternehmens Wind, nachdem die Deutsche Telekom ihren 24,5 %igen Wind-Anteil für 2,7 Mrd. Euro an die beiden bisherigen Joint-Venture-Partner verkauft hat. Dabei hat FT seine Beteiligung um 18,5 Prozentpunkte auf 43 % aufgestockt, während Enel jetzt auf 57% kommt. Wind der mit rd. 2,8 Mio. Kunden drittgrößte Mobilnetzbetreiber in Italien, soll im 1. Hj. 2001 an die Börse kommen.
Zuletzt gab FT den Einstieg in den polnischen Telekommunikationsmarkt bekannt. Ein Konsortium unter Führung der Franzosen übernimmt 35 % des staatlichen polnischen Unternehmens Telekommunkacia Polska SA (TPSA) für rd. 4,6 Mrd. Euro. Der FT-Anteil liegt bei 25 %. Auf TPSA entfallen rd. 95 % des gesamten inländischen Festnetzmarktes.
Im Juli ist ein 10 %iger Anteil des FT-Tochter Wanadoo an die
Pariser Börse gebracht worden. Die neue Wanadoo SA umfasst dabei neben dem Internet-Dienstleister Wanadoo auch die Portale von FT, die branchenbe-zogenen Adreßbücher und den E-Handel. Nicht zuletzt via Akquisitionen will FT-Chef Bon die Zahl der Internet-Kunden in den nächsten 2 ½ Jah-ren um 8 Mio. auf 10 Mio. erhöhen (davon 7 Mio. in Frankreich).
Anlageempfehlung:
Mit der Expansion in England, Italien und Polen hat FT seine Stellung auf dem europäischen Telekommunikationsmarkt weiter gestärkt. Mit Orange verfügt der Konzern jetzt über Mobilfunkaktivitäten in den wichtigsten Staaten Europas. Nachdem FT in UK über Orange eine UMTS-Lizenz besitzt, ist man auch in Deutschland (Mobilcom)
und Italien (Wind) an einer Lizenz interessiert. Den finanziellen Spielraum verschafft sich FT durch die geplanten bzw. bereits durchgeführten Börsengänge von Tochterfirmen. Wir raten, die Aktien der in Europa gut positionierten Gesellschaft zu akkumulieren.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

18.08.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Outperformer

France Telecom: Ein wichtiger, strategischer Schritt nach vorn
Outperformer

France Telecoms erfolgreiches Gebot, zusammen mit MobilCom, für eine deutsche UMTS-Lizenz, hat dem Unternehmen einen Platz als einer der führenden europäischen Mobilfunkbetreiber gesichert. Zusammen erhielten MobilCom und France Telecom zwei Blöcke von 2 x 5 MHz - Lizenzen für €8,37 Mrd. und planen an der zweiten Phase der Auktion teilzunehmen. Von 2002 an will man die
neuen Mobilfunkangebote in Deutschland anbieten. Mit diesem Erfolg hat France Telecom die Deutsche Telekom in Europa überholt. Es ist unwahrscheinlich, dass die Deutsche Telekom eine französische UMTS-Lizenz erhalten wird.

Quelle: Merck Finck & Co

17.08.2000 France Télécom: Interesse an Arcor

Nach Informationen der Wochenzeitung Die Zeit interessiert sich die France Télécom (WKN: 906 849) für eine Übernahme des Düsseldorfer Anbieters Mannesmann Arcor. France Telécom will damit ihr Engagement im deutschen Festnetzmarkt erweitern. Die Franzosen sind bereits an MobilCom beteiligt. Beide bieten zusammen für eine UMTS-Mobilfunklizenz in Deutschland.

Die Zeit berichtet außerdem, dass France Telécom-Chef Michel Bon sich vorgenommen hat, ein paneuropäisches Angebot aus Telefon, Handy und Internet aufzubauen.

Arcor ist beim Festnetz wichtigster inländischer Konkurrent des Ex-Monopolisten Deutsche Telekom. Der neue Mannesmann-Eigner Vodafone will vor allem auf Mobilfunk setzen. Nach bisheriger Planung soll das deutsche Festnetzgeschäft an die Börse gebracht werden.

Im frühen Handel legt der France Télécom-Titel 0,72 Prozent auf 140,50 Euro zu.

10.08.2000 France Telecom: Positive Halbjahresbilanz

Der nationale und internationale Umsatz der France Telecom (WKN:906849) stieg im ersten Halbjahr 2000 gegenüber dem Vorjahreszeitraum stark an. Wurden 1999 noch 12,980 Mrd. Euro erwirtschaftet, waren nun 15,324 Mrd. Euro.

Besonders erfreulich sei die Verdopplung des Umsatzes in Frankreich auf 3,105 Mrd. Euro. Aber auch das internationale Ergebnis könne sich sehen lassen, das um fast 500 Mio. auf 12,219 Euro gestiegen sei.

Außerdem stellte das französische Telekommunikations-Unternehmen heraus, dass seine Internet-Tochter Wanadoo die Zahl ihrer Kunden auf 1,385 Mio. steigern konnte.

Der Kurs der France Telecom-Titel verändert sich derzeit nicht und steht bei 139,00 Euro.

10.08.2000 Analystenschaetzung France Télécom - Outperformer

Umsatzzahlen im Rahmen der Erwartungen
H1 2000:
France Télécom hat im 1. Halbjahr 2000 den Umsatz um18,1% auf 15,324 Mrd EUR gesteigert. Der Umsatz im nationalenGeschäft stieg um 5,1% auf 12,2 Mrd EUR, im internationalen Geschäft um 129% auf 3,1 Mrd EUR.
* Kommentar: Der Konzernumsatz lag mit 15,3 Mrd EUR etwa 2,5% unter unserer Prognose. Die internationalen Umsätze entwickelten sich besser als erwartet. Ohne die Neukonsolidierungen stieg der Konzernumsatz um 7,7%. Die inländischen Festnetzumsätze lagen aufgrund des verschärften Wettbewerbs 3,8% unter der Vorperiode. Die Kundenentwicklung im Mobilfunk und Internet
bleibt erfreulich.

Quelle: WestLB Panmure

10.08.2000 Analystenschaetzung France Telecom - akkumulieren

France Telecom - akkumulieren
WPKN: 906 849

France Telecom erhöhte im ersten Halbjahr 2000 den Konzernumsatz um 18,1% auf EUR 15,32 Mrd. Der Anteil des Auslandsgeschäft erhöhte sich auf 20,3% nach 10,4% zum 30.06.1999, maßgeblich durch die Neukonsolidierung von Telecom Argentina.

Der Umsatz lag leicht über unseren Erwartungen (vgl. CN vom 07.08.) von EUR 15,29 Mrd. Innerhalb der einzelnen Bereiche entwickelten sich die inländischen Mobilaktivitäten etwas
besser als erwartet (+40% anstelle der von uns erwarteten +37,7%), während die inländischen Festnetzaktivitäten mit einem Rückgang von -3,9% (unsere Erwartung: -0,1%) im 2. Quartal erstmalig einen deutlicheren Wettbewerbseinfluss verspürten.

Insgesamt entsprach das Umsatzwachstum den Erwartungen, daher keine Änderung unserer Titeleinstufung.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

08.08.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Outperformer

* Meldung: France Telecom (FT) hat heute den Verkauf des 49,9%-Anteils an Noos bekannt gegeben. Morgan Stanley Private Equity und NTL übernehmen den Anteil für 1,35 Mrd EUR.
* Kommentar: Der Verkauf war allgemein erwartet worden. Bereits im September 1999 hatten FT und Suez Lyonnaise des Eaux die gemeinsamen Kabelaktivitäten in dem Joint Venture Noos gebündelt, um einen Rückzug von FT aus regulatorischen Gründen vorzubereiten. Der Deal bewertet 100% an Noos mit 2,7 Mrd EUR oder 3.663 EUR je Kabel -TV-Kunden und liegt damit am oberen Ende unserer Erwartungen. Suez, die ihren 50,1%-Anteil an Noos behalten, wird mit den beiden neuen Gesellschaftern den beschleunig-ten Ausbau des Unternehmens forcieren und so zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten von FT werden. Angabegemäß soll Noos 2004 die Gewinnschwelle erreichen. FT verabschiedet sich
mit dem Verkauf jedoch nicht vollständig aus den inländischen Kabelfernsehaktivitäten, da NTL nach dem Deal 27% an Noos halten wird und FT indirekt über seinen 25%-Anteil an NTL durchgerechnet 6,75% an Noos behält. FT erzielt aus dem Verkauf einen Gewinn vor Steuern von 534 Mio EUR. Wir bekräftigen unser Outperformer - Rating (Kursziel: 185 EUR

Quelle: WestLB Panmure

08.08.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Akkumulieren

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin haben die Aktie der France Telecom zum "Akkumulieren" empfohlen. Vor der Vorlage der Halbjahreszahlen am kommenden Donnerstag prognostizierte die Bank einen Umsatzzuwachs von 17,8% auf 15,286 Mrd. Euro. Die Bank sieht die Aktie weiterhin als "sector outperformer". Die Ergebniszahlen für das erste Halbjahr werden erst am 6. September veröffentlicht. Die Umsatzzahlen dürften nach Einschätzung der Bankgesellschaft Berlin jedoch kaum Überraschungen bergen. Im einzelnen wird die Sparte Festnetz
Inland der Prognose zufolge um 0,1% auf 6,946 Mrd. Euro nachgeben, die Mobilkommunikation Inland werde dagegen um 37,7% auf 24,64 Mrd. Euro zulegen. Im Internationalen Geschäft erwarten die Berliner einen Zuwachs von 101,5% auf 27,33 Mrd. Euro. Bei der Umsatzprognose ist der Bank zufolge die britische Mobilfunktochter Orange noch nicht konsolidiert. Maßgeblichen Anteil am erwarteten Umsatzsprung bei den internationalen Aktivitäten hat der Studie
zufolge auch die Neukonsolidierung der Telecom Argentina (seit 01.09.1999).

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

07.08.2000 France Telecom: Verkauf der Noos-Anteile

Für 1,35 Mrd. Euro ging der 49,9%-ige Anteil der France Telecom (WKN: 906849) an dem Kabelfernsehen- und Internet-Provider Noos an den Medienkonzern NTL Inc. und das Brokerhaus Morgan Stanley Dean Witter Private Equity über.

Damit sicherte sich Frace Telecom nach eigenen Angaben einen Pretax-Gewinn von 534 Mio. Euro.

Die Aktien der France Telecom legten im Kurs leicht um 0,37% auf 136,50 Euro zu.

07.08.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Akkumulieren

* France Telecom wird am Donnerstag, 10.08. vor Börsenbeginn die Umsatz -und Teilnehmerzahlen für den Konzern und die einzelnen Teilbereiche veröffentlichen. Eine Telefonkonferenz findet am gleichen Tag um 18.45 h statt. Die Ergebniszahlen für das erste Halbjahr werden erst am 06.09. veröffentlicht.
* Bei unserer Umsatzprognose ist die britische Mobilfunktochter Orange noch nicht konsolidiert. Maßgeblichen Anteil am Umsatzsprung bei den Internationalen Aktivitäten hat - wie bereits im ersten Quartal - die Neukonsolidierung der
Telecom Argentina (seit 01.09.1999).
* Die Vorlage der Umsatzzahlen dürfte
aus unserer Sicht kaum Überraschungen bergen, unsere Anlageempfehlung für
France Telecom bleibt somit unverändert sector outperformer. Aktie weiter
akkumulieren.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

01.08.2000 Debitel: Zusammenarbeit beim UMTS-Mobilfunk mit France Telecom?

Das Telekommunikations-Unternehmen Debitel (WKN: 540800) hat das Angebot des
UMTS-Bieterkonsortiums Mobilcom/France Telecom zu einer Zusammenarbeit beim UMTS-Mobilfunk begrüßt. Debitel-Sprecher Rudi Schmidt sagte, dass man sich über das Angebot von Mobilcom, mit dessen Hilfe das deutsche Unternehmen ein so genannter Virtueller Netzbereiber im UMTS-Mobilfunk werden könnte, sehr freue. Debitel reagierte damit auf eine Äußerung von Mobilcom-Chef Gerhard Schmid in einem Zeitungsinterview, indem er dem früheren Partner Debitel Kooperationsbereitschaft signalisierte.

Sowohl Mobilcom/France Telecom als auch Debitel/Swisscom bieten für eine Mobilfunklizenz der dritten Generation. Bei einer Niederlage könnten die beiden Provider, die mehrere Millionen eigene Mobilfunk-Kunden betreuen und Mobilfunk-Verträge von den GSM-Netzbetreibern auf eigenen Rechnung vermarkten, als virtuelle Netzbetreiber auftreten. Dieses Geschäftsmodell sieht vor, dass ein Unternehmen zwar nicht Lizenzinhaber ist, aber eigene Mobilfunk-Dienstleistungen anbieten kann.

26.07.2000 France Telecom: Einkaufstour in Polen festigt Marktposition

Die France Telecom (WKN: 906 849) hat 25 Prozent an dem polnischen Telekommunikationsunternehmen Telekomunikacja Polska SA (TP SA) erworben. Weitere zehn Prozent übernahm die polnische Kulczyk Holding. Nach Angaben des polnischen Schatzministeriums bezahlten France Telecom und Kulczyk, die zusammen ein Konsortium bilden, für das Aktienpaket von 35 Prozent 18,6 Mrd. Zloty. Damit wurde die zweite Phase der Privatisierung des polnischen Telekom-Unternehmens abgeschlossen.

Nach dem Vertragsabschluss zwischen Schatzminister Emil Wasacz und France Telecom-Chef Michel Bon teilte das Schatzministerium mit, dass der Vertrag dem Konsortium eine Option ein auf weitere zehn Prozent der Aktien bis zum 31. Juli 2001 einräume. Bei der öffentlichen Ausschreibung von TP SA-Aktien, die Ende
September kommenden Jahres geplant ist, gebe es noch einmal eine Option auf sechs Prozent der Aktien.

TP SA ist Polens drittgrößtes Unternehmen und hat im Telekommunikationsbereich weitgehend eine Monopolstellung. Im Rahmen der polnischen EU-Integration ist eine Privatisierung des Telekommunikationsmarktes vorgesehen. Mitbewerber der TP SA dürfen dadurch demnächst Orts- und Ferngespräche anbieten. Bis zum Jahr
2003 bleibt der TP SA ein Monopol auf Auslandsgespräche.

Nach Informationen der Financial Times gehören die polnischen Telefongebühren zu
den teuersten in Europa. Gleichzeitig ist Polen eines der europäischen Länder mit der niedrigsten Zahl von Telefonkunden, denn nur 26 von 100 Einwohnern haben laut Statistik einen eigenen Telefonanschluss.

Der France Telecom-Titel steigt im frühen Handel um 0,71 Prozent auf 141 Euro.

19.07.2000 Analystenschaetzung France Telecom: Auskauf der Deutschen Telekom bei Wind

France Telecom wird 2,08 Mrd. Euro zahlen, um 18,9% an Wind von der Deutschen Telekom zu übernehmen. Damit steigt der Anteil von FT an dem Telefonventure auf 43,9%. Die Vereinbarung der FT Enel, das die anderen 5,6% des Anteils der DT erwirbt, wird FT vier der neun Sitze in Winds Vorstand haben. FT und Enel werden
sich zu gleichen Teilen an strategischen Fragen beteiligen, wobei für das erste Halbjahr 2001 eine Börsennotierung der Aktien vorgesehen ist, die durch eine Kapitalerhöhung erfolgen soll.

Quelle: Merck Finck & Co

18.07.2000 Analystenschaetzung France Telecom: Wanadoo stark überzeichnet


Eine Nachrichtenagentur berichtet, das die institutionelle Transche von Wanadoos IPO 16fach und die private Transche mehr als 4,5fach überzeichnet ist. Die Nachfrage für den institutionellen Teil kam zu 40% von Frankreich und anderen europäischen Ländern, sowie zu 29% von den USA und dem Rest der Welt. France Telecom veräußert 100 Mio. Aktien oder 10% ihrer Interneteinheit Wanadoo zu einem Kurs von €17 bis €20 pro Aktie. Wandoo-Aktien wurden gestern am Graumarkt zu €20 bis €21 gehandelt. Angeblich wird der Graumarkt nicht der einzige Indikator sein, nach dem der Kurs heute nach Marktschluss festgelegt werden wird. Der Umstand, dass ähnliche Aktien seit Juni fielen und mehrere IPOs verschoben wurden, wird ebenfalls in Betracht gezogen. Der Handel soll morgen an der Paris Bourse starten.

Quelle: Merck Finck & Co

17.07.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Outperformer



Wanadoo 10-fach überzeichnet/Aggressive Orange-Expansion

- Preisgebung soll zögerliche Investoren anziehen
- €238 Betriebsverlust 1997-99
- Akquisitionen im Wert von 100 Mio. Pfund
France Telecom`s internet unit Wanadoo`s IPO is 10
times oversubscribed by institutional investors. France Telecom will issue
100m shares (10% of Wanadoo`s capital) at €17-€20 a share, a price aimed at attracting investors wary of Internet operators. It is offering 36% to retail investors and is reserving a further 10% for its staff, while 54% will go to institutional investors. The issue is expected to be priced at the bottom end
of the €17-€20 range. The offer price will be announced on 18 July and trading on the Paris Bourse will start on 19 July.
Wanadoo is both a service provider and a content provider. Figures in the Wanadoo IPO prospectus showed that its services unit made an operating loss of €238m in the three years from 1997 to 1999. Wanadoo should move quickly to broaden its reach. The IPO should give it the means to acquire new services and conquer a place among the top three European ISPs by 2003.
Since Orange, which now includes the French domestic Itineris brand and operations in Germany, the Netherlands and Belgium, was rolled into France Telecom`s European mobile businesses, it plans to build a global company to take on Vodafone AirTouch. Orange`s first major acquisition is likely to be made in Europe, with a "watching brief" in the U.S. There is mounting speculation that the enlarged Orange might seek a deal with Sonera, with which it allegedly held exploratory merger talks before the France Telecom takeover. However, a major deal is unlikely before Orange gets the acquisition currency it needs from a market listing due late this year or early 2001. Parent company France Telecom said that Orange is likely to be valued at €150bn at its market debut.
Orange announced nearly £100m worth of acquisitions and several content and partnership deals to strengthen its Internet plans. After last week`s £95m acquisition of virtual newsreader and search engine Ananova,

Orange unveiled a £95m purchase of voice recognition and virtual personal assistant Wildfire. The group will also pay £4.2m for a 25% stake in NewsTakes, which reformats Web pages for mobile devices, and has launched a £300m investment fund for IT start-ups.

Quelle: Merck Finck & Co

10.07.2000 Analystenschaetzung France Telecom plant 10 - 15 Prozent der Mobilfunksparte an die Börse zu bringen

France Telecom plant 10 - 15 Prozent der Mobilfunksparte an die Börse zu bringen
Outperformer

Marktquellen sagten, dass die Platzierung des Internetportals der France Telecom, Wanadoo, vierfach überzeichnet ist, was das Angebot für institutionelle Investoren angeht. France Telecom gab keinen Kommentar. Die Platzierung der Aktien begann am 30. Juni und wird am 13. Juli enden. Der
Kurs für das IPO wird am 18. Juli bekannt gegeben und der Handel am Hauptmarkt der Pariser Börse wird am 19. Juli beginnen.
France Telekom plant ebenfalls ein
IPO für 10 - 15% des Mobilfunkgeschäfts. In einem Interview sagte CEO Bon, dass die Platzierung des Mobilfunkgeschäfts dem der Onlineeinheit Wanadoo ähneln würde.

Quelle: Merck Finck & Co

07.07.2000 France Telecom löst Beteiligung an Crown Castle auf

Crown Castle International Corp. (Nasdaq: TWRS) und France Telecom verkünden heute die Auflösung der Beteiligung von France Telecom an Crown Castle. Die bisher gehaltenen Aktien wurden an das Investmenthaus Salomon Brothers International Ltd. transferiert.

Crown Castle International Corp. installiert und betreibt eigene und angemietete
Funktürme und Übertragungsnetze für Mobilfunk- und Rundfunkbetreiber. Das Unternehmen operiert dabei hauptsächlich in den USA, aber auch in Puerto Rico und Großbritannien.

06.07.2000 France Telecom: Börsengang von Global One?

Einem Zeitungsbericht zufolge erwägt die France Telecom (WKN:906 849) einen Börsengang für seinen Geschäftskundendienstleister Global One. Zuvor müsse Global One allerdings wie angestrebt die Gewinnzone erreichen. Dies
berichtete die "Financial Times Deutschland". Außerdem wurde berichtet, dass
die France Telecom mit der Emission eine Akquisitionswährung und die Möglichkeit von Aktienoptionen schaffen.

Analysten zufolge könnte sich der Börsenwert von Global One unter berücksichtigung vergleichbarer Wachstumsraten wie die Konkurrenten Equant oder KPNQuest auf 15 bis 20 Mrd. Dollar belaufen. Global One rechnet nach eigenen Angaben mit dem Erreichen der Gewinnschwelle im Jahre 2002. In diesem Jahr würden sich die Einnahmen auf etwa 2,2 Mrd. Dollar belaufen. Bis 2004 sollen sich die Einnahmen auf 4,5 Mrd. Dollar verdoppeln.

Die France Telekom hat das ursprüngliche Gemeinschaftsunternehmen Global One von den früheren Partnern Deutsche Telekom und Sprint komplett übernommen.

Im frühen Handel notiert der France Telecom-Titel unverändert bei 142,50
Euro.

06.07.2000 France Telecom: Kein Börsengang von Global One

Der Sprecher der France Telecom (WKN: 906849, Bruno Janet, hat die Gerüchte um den Börsengang des Datenübertragungsdienst Global One dementiert. Derzeit sei kein Listing der Unternehmenstochter geplant.

Die seit einigen Tagen kursierende Spekulationen über ein Listing waren durch die Überlegung genährt worden, das Global One, die seit ihrer Gründung 1996 rote Zahlen schreibt, durch eine Notierung an der Börse zusätzliches Kapital zur Schuldentilgung und Erweiterung des Unternehmens hätte erhalten können. Außerdem hätte Global One in diesem Fall seinen Mitarbeitern Aktienoptionen anbieten können, was zur Zeit auf Grund geltender Vorschriften nicht möglich ist.

Die Aktie der France Telecom gewinnt 2,11 Prozent und legt auf 145,50 Euro zu

06.07.2000 Analystenschaetzung France Telecom zieht IPO von Global One in Betracht


Eine britische Finanzzeitung berichtet, dass France Telecom ein IPO für Global One in Betracht zieht, sobald dies Anfang nächsten Jahres rentabel wird. Global One erwartet, dass der weltweite Umsatz sich bis 2004 auf 4,5 Mrd. US-Dollar verdoppeln wird. Aktuell befindet sich der Umsatz bei 2,2 Mrd. US-Dollar, das Inlandsgeschäft eingeschlossen.

Quelle: Merck Finck & Co

05.07.2000 Analystenschaetzung France Telecom: EUROSTOXX 50 Gewichtung wird sinken



Unter den französischen Unternehmen sollte France Telecom unter der Neuberechnung der von der Stoxx Ltd. beschlossenen Neugewichtung zum 18. September leiden. Vorläufige Studien zeigen, dass France Telecom etwa 50% der
aktuellen 5,8% verlieren würde. Die Neuregelung bedeutet, dass die
Indexgewichtung je des Unternehmens nun auf der Anzahl der für Investoren verfügbaren Aktien statt auf der Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien basieren wird. Am meisten betroffen sind Unternehmen, die noch zu großen Teilen in Staatsbesitz sind. Bei France Telecom sind das 63%, obwohl dies nach dem Erwerb
von Orange auf 54% sinken wird.

Quelle: Merck Finck & Co

29.06.2000 France Telecom: Wanadoo-Titel ab 30. Juni Zeichnung für 17 bis 20 Euro möglich

France Telecom (WKN: 906 849) erwartet einen Ansturm auf die ab 30. Juni zur Zeichnung angebotenen Aktien ihres Internet-Dienstes Wanadoo. Laut France-Telecom-Chef Michel Bon würden mehrere 100.000 Kleinanleger die Aktien zeichnen wollen. Die Wanadoo-Titel werden in einer Preisspanne von 17 bis 20 Euro angeboten.

Den Angaben Bons zufolge sollen bei großer Nachfrage ein Teil der für institutionelle Anleger reservierten Aktien für Kleinanleger frei gegeben werden.

Der Wanadoo-Mutterkonzern France Telecom will 9,7 Prozent des Wanadoo-Kapitals an die Börse bringen. Die Erstnotiz ist für den 18. Juli vorgesehen.

Die Aktie der France Telecom verliert 1,27 Prozent auf 157 Euro.

27.06.2000 France Telecom: Mit MobilCom erfolgreicher ?

Anstelle des britischen Mobilfunkbetreibers Orange PLC wird künftig seine Mutter, die France Telecom, (WKN: 906849) in der Versteigerung um eine UMTS-Lizenz in Deutschland mitbieten. Nach Auskunft der Regulierungsbehörden will sich der französische Telekommunikationskonzern zusammen mit der deutschen Tochter MobilCom um die Zuteilung einer Mobilfunklizenz der dritten Generation bemühen.

Nachdem Orange aus dem sogenannten 3G-Konsortium ausgestiegen ist, können die spanische Telefonica und die finnische Sonera nur noch zu zweit um eine deutsche Betriebsgenehmigung kämpfen.

Die Aktie von France Telecom gewinnt 2,84 Prozent und legt auf 160,43 Euro zu.

20.06.2000 France Telecom: Temex-Verkauf erbringt 2,5 Mrd. Euro

France Telecom (WKN: 906849) erwartet in diesem Jahr einen zusätzlichen Vorsteuergewinn in Höhe von 2,5 Mrd. Euro. Der zusätzliche Erlös stamme nach Unternehmensangaben aus dem Verkauf seiner Anteile von Telefonos de Mexico (Telmex).

Nach eigenen Angaben hat der französische Telekommunikationskonzern France Telecom seine 53 Mio. American Depositary Shares an Telmex zu je 53,25 USD verkauft.

Der France Telecom-Titel schloss gestern im Minus von 1,89 % bei 156 Euro.

13.06.2000 France Telecom: Interesse an Equant?

Die France Telecom (WKN: 906849) hat jeden Kommentar zu einem Zeitungsbericht abgelehnt, wonach die französische Telefongesellschaft mit seinem US-Konkurrenten Global Crossing um die Übernahme der Telekommunikationsfirma Equant
wetteifert.

Zuvor hatte das "Wall Street Journal Europe" berichtet, dass Equant sowohl mit der France Telecom als auch mit Global Crossing über ein Zusammengehen verhandle. Dem Zeitungsbericht zufolge will Global Crossing für Equant weniger als zehn Milliarden Dollar zahlen.

Die Aktie der France Telecom verbessert sich im frühen Handel um 0,63 % auf
160 Euro.

13.06.2000 France Telecom und Global Crossing denken über Equant-Übernahme nach

France Telecom und Global Crossing(Nasdaq:GBLX) denken angeblich beide über
ein Übernahmeangebot für das Amsterdamer Telekommunikationsunternehmen Equant nach. Der Preis für eine Übernahme wird auf etwa 10 Milliarden US-Dollar geschätzt.

09.06.2000 France Telecom: Kauft TPSA-Anteile

Wie aus dem Umfeld beider beteiligten Unternehmen bekannt wurde, kann der Verkauf von 35 Prozent der staatlichen Telefongesellschaft Telekommunikacja Polska SA, (TPSA) an ein von der France Telecom (WKN: 906849) angeführtes Bieterkonsortium offenbar bis Anfang Juli abgeschlossen werden.

Während der französisc
Deutsche- Britisch- oder France Telekom. überall die gleichen Probleme. Lieber auf die
Glasfaserausrüster- oder Netzwerkausrüster setzen. :)

10.10.2000 Analystenschaetzung France Telecom - kaufen

Gerüchte über die Vorstandsumbildung bei Orange.Nach Pressemeldungen soll bei der neu aufgestellten Orange entgegen der bei Übernahme getroffenen Absprachen nicht Hans Snook (bisher CEO) sondern Jean-Francois Pontal, Executive Vice President von der France Telecom, den Vorstand anführen. Für Snook sei die Rolle des Chairman vorgesehen. Mit dieser Maßnahme könnte die Orange zugesprochene relative Selbständigkeit eingeschränkt werden. In diesem Zusammenhang zirkulierende Spe-kulationen über eine Verschiebung des Börsengangs (bisheriger Termin: Ende 2000/Anfang 2001) halten wir für unbegründet.Wir gehen vorerst
weiterhin davon aus, dass Snook am Entscheidungsprozess über die Neu-aufstellung des Orange-Vorstandes beteiligt ist. Weiter "kaufen".

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

10.10.2000 Orange: Snook gibt Vorsitz ab

Nach Informationen der Financial Times London will sich der Vorstandsvorsitzende des britischen Mobilfunkunternehmens Orange, Hans Snook, aus dem Tagesgeschäft zurück ziehen, sobald das Unternehmen wie geplant an die Börse gebracht worden ist.

An seiner Stelle wird Jean Francois Portal den Vorstandsvorsitz des Unternehmens übernehmen, das erst im Mai aus den Eigentum von Vodafone in die Hände von France Telecom (FT) übergegangen war.

In Paris gibt das FT-Papier um 3,66 Prozent auf 104,50 Euro ab.

10.10.2000 France Telecom: Übernahme von Equant

Die französische Zeitung La Tribune bekräftigt, dass die France Telecom den Kauf von Equant unter Dach und Fach bringe. Gestern hat dies schon Le Figaro berichtet. Die Übernahme werde durch die Fusion der Telecom-Tochter Global One
mit Equant vollzogen.

Der Kurs der France Telecom, der gestern schon auf seinem Jahrestiefststand lag, gibt heute weiter nach. Die Aktie (WKN: 906 849) hat in Paris heute schon 3,5 Prozent verloren und kostet dort 104,70 Euro. Der aktuelle Stuttgarter Geldkurs der Equant (WKN: 915 386) liegt dagegen 7,3 Prozent über dem gestrigen Schlussniveau.

09.10.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Marketperformer

France Telecom: Augenmerk auf Equant?
Ein französische Zeitung spekulierte, dass France Telecom ein offizielles Angebot für Equant machen könnte, die sowohl in Paris als auch in New York
gelistet sind. Das Blatt sagte, dass France Telecom unbedingt einen Weg finden wolle, ein Ansteigen des Schuldniveaus nach anderen großen Akquisitionen zu verhindern. Eine Option, die in Betracht gezogen würden, sei, dass FT sein Global One Unternehmenstelekommunikationsgeschäft als "Tauschmittel" in einem Angeboten nutzen würde mit der Absicht schließlich Global One mit Equant zu fusionieren.Es gibt ebenfalls Spekulationen, dass Enel in Betracht zieht, FT
einen "Minderheitendiscount" anzubieten, um die Beteiligung an einer gemeinsamen
Akquisition des italienischen Betreibers Infostrada voranzutreiben. Eine ungenannte Quelle sagte, dass der Marktwert vieler TMT-Unternehmen dieses Jahr 10-20% gefallen ist, das aber der Preis für Infostrada dies nicht reflektieren würde. Die Quelle merkte ebenfalls an, dass FT glaubte, dass jeder Deal eine Papiertransaktion sein sollte. Keine Veränderung der Empfehlung.

Quelle: Merck Finck & Co

27.09.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Marketperformer

France Telecom: Aufbau eines US-Backbonenetzes
France Telecom wird 200 Mio. US-Dollar investieren, um ein 15.000 Meilen langes fiberoptisches Netzwerk zu errichten, dass bis Ende 2001 28 Großstädte in Nordamerika verbinden soll. Das Netz wird über internationale Unterwasserkabel
mit FTs paneuropäischem Netzwerk verbunden werden, dass im Oktober 1999 eröffnet wurde. Das Netzwerk sollte die Bedürfnisse der gesamten France Telecom Gruppe befriedigen, besonders in Hinblick auf die Kapazitäten für den schnellwachsenden Internettraffic zwischen den USA und Europa. Global One wird dieses Transmissionsnetzwerk nutzen, um seine globalen Daten- und Stimmübertragungsservices, die man multinationalen Kunden anbietet weiter zu verbessern. France Telecom hat als Equipmentlieferanten Alcatel für das DWDM-Equipment (Dense Wavelength Division Multiplexing) und Nortel für das SONET-Equipment (Synchronous Optical NETwork) ausgewählt.Wanadoo blieb im August Frankreichs am häufigsten besuchte Website, gefolgt von Yahoo, Microsoft und LibertySurf. Insgesamt stieg die Zahl der Internetuser im August um 109.000 auf 4,6 Mio., doch die durchschnittliche Onlinezeit/User fiel um 15 Minuten, wahrscheinlich auf Grund der Sommerpause.

Quelle: Merck Finck & Co

27.09.2000 France Telecom erwägt Rückzug aus Infostrada-Deal

Die France Telecom will sich vielleicht doch nicht am italienischen Telefonkonzern Infostrada beteiligen. Dies geht aus Berichten der italienischen Presse hervor.

Eigentlich wollte die britische Wind, an der die France Telekom zu 43,4 Prozent beteiligt ist, Infostrada für 13 Mrd. Euro von Vodafone kaufen. Nun berichtet die italienische Finanzzeitung Il Sole/24 Ore, Manager der France Telecom hätten angesichts der hohen Kosten Zweifel am Sinn der Transaktion geäußert.

Der italienische Energie-Gigant Enel, der die übrigen 56,6 Prozent von Wind hält, erkläre sich nun bereit, für Schulden zu bürgen, die der France Telekom aus dem Geschäft entstehen.

Aber auch eine solche Bürgschaft wird die Schuldenlast der France Telekom, die sich Ende des Jahres auf 75 Mrd. Euro belaufen wird, nicht mindern.

die France Telecom legt 2,1 Prozent zu

25.09.2000 France Telecom: Beteiligung an Eircom

Die französische Telefongesellschaft France Telecom (WKN: 906 849) will sich an der irischen Eircom beteiligen. Einem Zeitungsbericht zufolge wollen die Franzosen einen Anteil von 29 Prozent für rund 1,6 Mrd. Euro kaufen. Die Verhandlungen sollen sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinden und innerhalb der nächsten Wochen abgeschlossen werden.

Mit dieser Akquisition will die France Telecom ihren Einfluss auf europäischer Ebene noch weiter ausdehnen. Vor kurzem hatte sie bereits die britische Orange übernommen. An der deutschen Mobilcom ist sie auch beteiligt.

An einem insgesamt freundlichen Börsentag steigt auch der Wert der France
Telecom-Titel. Mit einem Plus von 2,61 % kostet die Aktie jetzt 118,00 Euro.

25.09.2000 Analystenschaetzung France Telecom - kaufen

Nach einem Bericht der Sunday Times soll France Telecom in Verhandlungen über eine 29%-Beteiligung an der irischen Eircom stehen. Eircom ist als ehemaliger Staatsmonopolist führender Fest- und Mobilnetzbetreiber in Irland.Eircom ist im Juli 1999 an die Börse gebracht worden, rd. 35% sind derzeit noch im Besitz der strategischen Partner Telia und KPN (Telsource). KPN hatte aber bereits im Frühjahr verkündet, die Beteiligung zu veräußern. Telia hatte daraufhin freiwillig für ihre rd. 14% einer lock-up-periode zugestimmt, um KPN zuerst die Möglichkeit einer Zweitmarktplatzierung zu geben. Für France Telecom wäre eine Akquisition eine weitere Ergänzung ihrer Europastrategie. Mit einem in Medienberichten gehandelten Preis von rd. 1 Mrd. Pfund würde diese Transaktion auch vom Volumen her in die Kategorie "Lückenschluss" fallen. France Telecom hatte nach der Orange-Übernahme sowie den Beteiligungen an Mobilcom, NTL und TPSA angekündigt, zunächst zu konsolidieren und keine weiteren Großakquisitionen anzustreben.Akquisition würde Marktstellung in Europa weiter stärken; unterstreicht unsere Einschätzung: France Telecom bleibt strong sector outperformer.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

25.09.2000 France Telecom dementiert Übernahmepläne

France Telecom (WKN: 906 849) führt derzeit keine Gespräche mit dem irischen Telekommunikationsanbieter Eircom über eine Anteilsübernahme. Verhandlungen mit Eircom hätten momentan überhaupt keine Priorität, erklärte das Telekommunikations-Unternehmen in Paris.

Zuvor hatte die Sunday Times über eine Beteiligung der Franzosen in Höhe von 29 Prozent an Eircom spekuliert. Die Zeitung zitierte Industriequellen, nach denen
die Verhandlungen im fortgeschrittenen Stadium seien und die Vereinbarung innerhalb weniger Wochen unterzeichnet werden könne. Namen nannte das
Blatt jedoch nicht.

Dem Kurs der France Telecom-Aktie schadet das Dementi jedoch keineswegs. Sie wird aktuell mit 121,00 Euro gehandelt, 4,3 Prozent höher als gestern.

22.09.2000 Analystenschaetzung France Telecom - Outperformer

France Telecom: 30 Mio. Mobilfunkkunden bis Ende des Jahres
France Telecom behält die Vorhersage bei, dass man weltweit bis Ende 2000 30 Mio. Mobilfunkkunden haben wird, Kunden von Orange eingeschlossen. France Telecom hat ca. 16 Mio. Handykunden in Großbritannien, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden, Oranges 7,17 Mio. Kunden. FTs Mobilfunkservice Itineris hatte Ende Juni 11,5 Mio. Kunden und erwartet 14 Mio. für das Ende des Jahres. France Telecom hat bereits 150.000 WAP (Wireless Application Protocol)-Handys verkauft und hofft das Ziel von 1 Mio. im nächsten Frühjahr zu erreichen. Kunden nutzen ihr WAP-Handy durchschnittlich 45 Minuten im Monat, was die
ursprünglichen Erwartungen von FT übertraf. Keine Veränderung der Empfehlung.

Quelle: Merck Finck & Co

13.09.2000 Analystenschaetzung France Telecom - kaufen

Vodafone gab gestern nach Börsenschluss in London bekannt, dass sie exklusiv mit dem italienischen Telekommunikationsunternehmen WIND (43,4% France Telecom; 56,6% ENEL) über den Verkauf der Festnetzgesellschaft und ISP Infostrada/ Italia Online verhandeln, der zu einem Verkauf führen kann.France Telecom würde damit nach der Aufstockung der WIND-Beteiligung vor einigen Wochen ihre Position auf dem italienischen Markt weiter stärken. WIND zusammen mit Infostrada und Italia Online dürften auf dem schnell wachsenden italienischen Onlinemarkt nach Tin.IT (Telecom Italia) die zweite Kraft noch vor Tiscali darstellen. Im Festnetzgeschäft ergänzen sich die hochmodernen Glasfasernetze von WIND und Infostrada. Als Komplettanbieter würde WIND zum wichtigsten Wettbewerber von Telecom Italia werden. Für Vodafone bringt ein Verkauf von Infostrada wertvolle Mittel, um die Kreditbelastung weiter zu reduzieren. Vodafone bleibt mit Omnitel
klar die zweite Kraft im italienischen Mobilfunk, dem Geschäft auf das sich Vodafone eindeutig konzentriert. Ein Komplettverkauf würde daher besser in das Konzept Vodafones passen als ein Börsengang von zunächst anvisierten 49,9% von Infostrada.Diese Akquisition würde unsere Heraufstufung auf strong sector outperformer klar unterstreichen.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

12.09.2000 Analystenschaetzung France Telecom - kaufen

Die operative Gewinnentwicklung im ersten Halbjahr lag bei EBITDA (EUR 5,32 Mrd.; +8,4%) und EBIT (EUR 2,64 Mrd.; +7,8%) am oberen Ende der Markterwartungen. Das Nettoergebnis ohne Sondereinflüsse lag mit EUR 1,35 Mrd.
(+19,8%) über den Erwartungen. Inklusive der Sondererlöse aus Beteiligungsverkäufen summierte sich der Nettogewinn auf EUR 3,82 Mrd.Im Margenvergleich zum 1. Hj. 1999 wies der Festnetzbereich erwartungsgemäß einen
Rückgang aus (von 41% auf 39%). Allerdings hat sich die Marge gegenüber dem Jahresende 1999 stabilisiert. France Telecom konnte somit den wettbewerbsbedingten Umsatzrückgang der Verbindungsumsätze durch im Jahresverlauf angehobene Anschlussumsätze ausgleichen ohne zusätzlichen Margendruck zu erleiden.Im nationalen Mobilfunk setzte sich das Kundenwachstum fort, allerdings in geringerem Umfang als im Schlussquartal 1999. Diese Weihnachtsaktion hatte durch hohe Akquisitions- und Marketingkosten die EBITDA-Marge im 2. Hj. 1999 auf 17% und für das Gesamtjahr auf 24% gedrückt. France Telecom rechnet zwar erneut mit einem aktionsbedingtem Margenrückgang im 2. Halbjahr, allerdings nicht in der Größenordnung des Vorjahres. Im direkten Vergleich zum 1. Hj. 1999 muss zudem die Reduzierung der Tarife für eingehende
Mobilgespräche per 1.7.1999 um rd. 20% berücksichtigt werden. Dieser Einschnitt führte lediglich zu einer EBITDA-Margenreduzierung von 34% auf 33%.Itineris konnte ihre Marktführung im französischen Markt mit 48,1% erfolgreich behaupten. Die Kundenbasis stieg zum 30.06. auf 11,7 Mio. Den Beispielen in anderen Märkten folgend, sank der Durchschnittsumsatz ARPU auf EUR 40 im 1. Hj. Gegenüber EUR 49 im 1. Hj. 1999 in Folge der Erschließung des Massenmarktes. Die churn-rate entwickelte sich positiv. Mit 20,8% nach 21,6% p.a. ist Itineris auch in der
Kundenbindung in Frankreich führend.France Telecom hält nach der erfolgreichen
Übernahme von Orange - nach dem Beschluss der a.o. HV wird Orange ab 01.09. voll konsolidiert - unverändert am IPO von "New Orange" fest. Das Zeitfenster für
den partiellen Börsengang liegt zwischen dem 4. Quartal 2000 und dem 1. Quartal 2001. France Telecom hat deshalb auch keine Antworten zur operativen Entwicklung von Orange auf dem Analystenmeeting gegeben. Wir werten dies als Indiz, mit
dem Börsengang zügiger als die anderen europäischen Wettbewerber voranzuschreiten. Die internationalen Mobilaktivitäten werden mit dem nationalen Netz Itineris zu New Orange zusammengefasst. France Telecom kontrolliert aktuell mit Orange und Itineris führende Anbieter in den Kernmärkten UK und Frankreich. In Deutschland ist über den Anteilskauf an MobilCom (28,5% plus Option auf Kontrolle ab 2003) und dem Erwerb einer UMTS-Lizenz der Einstieg gelungen. In Italien (WIND; 43%-Beteiligung) und in Frankreich rechnen wir ebenfalls mit dem
Erwerb einer UMTS Lizenz. Neben diesen Kernmärkten hat FT bereits eine weitere UMTS-Lizenz in den Niederlanden via Dutchtone erworben. Weitere Lizenzen erwarten wir in Belgien (Mobistar), Dänemark (Mobilix) und Portugal (Optimus). Im Osteuropa verfügt die Gruppe über Mehrheitsbeteiligungen in Rumänien, Slovakei und - durch die strategische Beteiligung an TPSA - in Polen. Über Orange verfügt die Gruppe über Minderheitsbeteiligungen in Österreich und der
Schweiz. Die 50%-Beteiligung Orange` s an KPN Orange in Belgien muss aufgrund von Kartellauflagen abgegeben werden. Insgesamt nimmt damit "New Orange" hinter Vodafone in Europa den zweiten Rang ein.Neben den Mobilfunkaktivitäten hat France Telecom ihr Profil durch weitere Akquisitionen verändert. Neben dem Auskauf von Deutscher Telekom und Sprint bei Global One im ersten Quartal und der Beteiligungsaufstockung bei Telecom Argentina (1999) hat das Unternehmen eine strategische Beteiligung bei der Privatisierung des polnischen Marktführer TPSA erworben. Über zu-nächst 25% sowie Optionen über 10% (Konsortialpartner) und 16% (weiteres staatliches Paket) sichert sich France Telecom in Polen (39 Mio. Einwohner; künftiges EU-Mitglied) eine hervorragende Ausgangsposition.Nach den Akquisitionen in diesem Jahr sieht France Telecom zunächst eine Konsolidierungsphase. Die Projektion bis 2003 sieht mit dem neuen Unternehmensprofil einen Umsatzbeitrag von rd. 50% für alle internationalen Aktivitäten vor. Festnetz Inland (20%) und Mobilkommunikation Inland (30%) werden entsprechend an Gewicht verlieren. Ausgehend von 1999 soll sich der Umsatz bis 2003 verdoppeln. Als Folge der Akquisitionen und Beteiligungsaufstockungen aber auch der jetzt zu erwerbenden UMTS-Lizenzen wird die Verschuldung in 2000 und 2001 stark anschwellen. Der Geschäftsplan bis 2003
sieht nach einem Peak in 2000/2001 eine Rückführung des Verschuldungsgrads auf das Niveau von 1999 vor. Dabei sollen einerseits die Erlöse aus dem IPO von New Orange (Teil der Vereinbarung des Orange-Kaufs) unmittelbar zu einem Rückkauf
des bei Vodafone/Mannesmann geparkten France Telecom- Aktienpaketes (9,9%) führen. Andererseits wird France Telecom den Verkauf von Nicht-Kernaktivitäten in 2000 und 2001 fortsetzen.Im ersten Halbjahr wies France Telecom Vorsteuergewinne aus dem Verkauf ihrer 7,1%-Beteiligung an Telmex und eines ersten Paketes an Crown Castle von insgesamt EUR 3,1 Mrd. aus. Für das zweite Halbjahr erwarten wir den Verkauf des zweiten Paketes von Crown Castle sowie
die Veräußerung der gemeinsamen Kabelaktivitäten mit Lyonnaise des Eaux. Dazu sollten noch die freigesetzten Gewinne auf den Buchwert aus dem Teil-IPO der Tochter Wanadoo kommen. Wir rechnen im zweiten Halbjahr insgesamt mit weiteren rd. EUR 2,5 Mrd. an Buchgewinnen vor Steuern. In 2001 wird sich France Telecom von ihrem 1,6% -Paket an der Deutschen Telekom trennen. Ebenso wie die Deutsche Telekom verfügt FT über eine rd. 10%-Beteiligung an Sprint FON und PCS, deren Wert wir bei rd. USD 8-9 Mrd. ansetzen.Das erste Hj. 2000 wies letztmalig eine Einteilung in Festnetz (inkl. Leased Lines und Informationssysteme), Mobilkommunikation Inland und International auf. Die künftige Berichterstattung wird der Vollkonsolidierung von Orange ab 1.9.2000, der folgenden Zusammenfassung aller Mobilaktivitäten und dem im Juli erfolgten Börsengang von Wanadoo Rechnung tragen.Die Konsolidierung von Orange für 4 Monate wird in 2000 keine gravierenden Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung haben. Bei den Belastungen schlagen erstmalig Goodwill-Amortisation und AfA für die britische UMTS-Lizenz zu Buche. Die UK-Lizenz erhöht bei 20-jähriger Dauer die Abschreibungen um rd. EUR 340 Mio. pro Jahr, während wir von einer Goodwill-Amortisation von knapp unter EUR 2 Mrd. pro Jahr für Orange ausgehen.Durch den Kauf von Orange und der Beteiligung an Mobilcom baute FT ihre paneuropäische Präsenz im Mobilkommunikationsmarkt stark aus. Die unmittelbaren operativen
Belastungen aus dem Erwerb der deutschen UMTS-Lizenz fallen zunächst bei Mobilcom an. Die zu erwartenden Lizenzen in Italien und Frankreich werden ebenfalls das operative Ergebnis nicht zu stark belasten. Nach den Bedingungen für die Lizenzvergabe wird eine sofortige Zahlung nur für einen Teil der Lizenzkosten fällig, z.B. in Italien der Mindestbetrag von rd. EUR 2 Mrd. Ein großer Teil der Lizenzkosten wird dann über die Restlaufzeit zu zahlen sein. Diese können dann eher durch die zu erwartenden zunehmenden operativen Einnahmen der jeweiligen Netzbetreiber bestritten werden, als durch zusätzliche Aufnahme von Krediten.Wir heben aufgrund der hervorragenden strategischen Ausgangsposition und der geringer als befürchteten operativen Ertragsbelastungen unsere Titeleinstufung auf strong sector outperformer von sector outperformer an. Der Telekommunikationssektor wird von uns unverändert neutral eingestuft. Das kritische Sentiment insbesondere gegenüber den hohen Kosten für die UMTS-Lizenzen wird zunächst bis zur Vergabe der italienischen (voraussichtlich November) und französischen (1.Q 2001) Lizenzen anhalten. Wir empfehlen die France Telecom-Aktie zum Kauf (vorher: akkumulieren).

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

07.09.2000 Analystenschaetzung France Télécom - Outperformer

Halbjahreszahlen überzeugendH1 (Mio EUR) ggü. H1 1999:* Ergebnisse besser als erwartet. Insbesondere die EBITDA-Entwicklung mit 9% überzeugt und liegt über unserer Erwartung. Der bereinigte Halbjahresüberschuss liegt im Rahmen unserer Erwartungen. Der Überschuss enthält Kapitalerträge und ist um 320% auf 3,6 Mrd EUR stark angestiegen.* Auf den ersten Blick überrascht es vielleicht,
dass das Festnetzgeschäft eine rückläufige EBITDA-Marge aufweist. Absolut hat sich der EBITDA-Wert um 6% erhöht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass das Internet-Segment hierin enthalten ist.* Auch die Entwicklung im Mobilfunkbereich scheint erfolgreich zu verlaufen. Die EBITDA-Marge beim Mobilfunkgeschäft lag bisher bei 33%. Im Vergleich mit dem überhitzten deutschen Markt ist es jedoch beeindruckend, insbesondere im Hinblick auf den nach wie vor hohen Marktanteil
der France Telecom von 48%.* Die internationalen Aktivitäten weisen ein starkes Umsatzwachstum auf. Wichtigste neueste Nachricht ist die Absichtsbestätigung, New Orange im vierten Quartal dieses Jahres an die Börse zu bringen.* rel. Performance zum STOXX-50-Index 3/6/12 Monate: - 12.53% / -27.33% / 54.54%

Quelle: WestLB Panmure

07.09.2000 Analystenschaetzung France Telecom - akkumulieren

WPKN: 906 849Zahlen zum 1. Halbjahr 2000.Die Umsätze haben sich auf EUR 15,3 Mrd. (+18%) erhöht. EBITDA stieg auf EUR 5,3 Mrd. (+8%), das um a. o. Effekte bereinigte Nettoergebnis auf EUR 1,3 Mrd. (+18%). Inklusive der Sondererlöse aus Anteilsverkäufen (Telmex, Crown Castle) betrug das Nettoergebnis EUR 3,8 Mrd. Die Zahlen liegen im Rahmen der Erwartungen. Im Festnetzgeschäft blieben die Umsätze nahezu konstant: EUR 10,4 Mrd. (-1%). Die EBIT-DA- Marge reduzierte sich erwartungsgemäß: 39% (Vorjahr: 41%). Die Umsätze im Mobilfunkgeschäft expandierten deutlich auf EUR 2,6 Mrd. (+44%) verbunden mit sinkender EBITDA-Marge (33% ggü. 34%).Um 10.00 Uhr findet in Paris eine Analystenkonferenz statt. Da wir von den Zahlen nicht überrascht sind, empfehlen wir unverändert, die Aktie zu akkumulieren.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

07.09.2000 France Telekom: Investitionen in doppelter Umsatzhöhe

France Telecom S.A. weist gestiegene Gewinne und Investitionen in
doppelter Umsatzhöhe aus.

Beim Gewinn aus dem operativen Geschäft liegt die Gesellschaft in der ersten Jahreshälfte mit 1,3 Mrd. Euro um 20 Prozent über dem Vergleichszeitraum. Der Profit vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen und Abschreibungen (Ebitda) ist um
8,4 Prozent gestiegen.

Das Unternehmen hat dieses Jahr knapp 60 Mrd. Euro in Firmenkäufe und Mobilfunklizenzen investiert. Sein Umsatz im ersten Halbjahr beträgt 15,3 Mrd. Euro. Auch wenn die Telekommunikationsgesellschaft diesen Umsatz im zweiten Halbjahr halten kann, würden die genannten Investitionen immer noch das Doppelte des Jahresumsatzes betragen.

An der Pariser Börse notiert France Telecom (WKN: 906 849) mit 143 Euro knapp über dem Vortagsniveau. In Frankfurt hat der Kurs der Aktie um 2,4 Prozent auf 140 Euro nachgegeben.

06.09.2000 Analystenschaetzung France Télécom - Outperformer

(Bisher Outperformer)Kursziel: 183,0 EURSchätzung der Halbjahreszahlen(Veröffentlichung voraussichtlich heute nach Börsenschluss)H1 (in Mio EUR) im Vergleich zu H1 1999:Umsatz 14.400 (12.980)EBITDA 4.850 (4.800)Jahresüberschuss 2.900 (bereinigt um a.o. Effekte 1.400)Gewinnreihe je Aktie in EUR (unverändert): 99: 2,66 00e: 2,80 01e: 3,11 02e: 3,28 * rel. Performance zum STOXX50-Index 3/6/12 Monate: -15,16% / -34,35% / 46,69%

Quelle: WestLB Panmure

05.09.2000 Analystenschaetzung France Telecom - akkumulieren

France Telecom wird morgen nach Börsenschluss das Ergebnis für das 1. Hj. 2000 veröffentlichen. Am Donnerstag findet in Paris um 10.00 h das Analystentreffen statt. Entgegen dem Umsatzanstieg von 18% auf EUR 15,32 Mrd. (vgl. Analyzer
vom 10.08.) wird das operative Ergebnis (EBIT) sowie EBITDA bestenfalls leicht über dem Vorjahr erwartet.* Markterwartung: - EBITDA: EUR 4,8 - 5,3 Mrd. (1. Hj. 1999: EUR 4,91 Mrd.); - EBIT: EUR 2,45 - 2,65 (2,53) Mrd. Demgegenüber stehen Sondererlöse durch die Anteilsverkäufe Telmex und Crown Castle von zusammen rd. EUR 3 Mrd. Der Nettogewinn wird in der Range EUR 2,9 - 3,2 Mrd. nach einem Vorjahresergebnis von EUR 1,17 Mrd. erwartet.- Die Ergebnisentwicklung dürfte im Trend weitgehend der Entwicklung der europäischen Konkurrenten entsprechen, allen voran der Deutschen Telekom. Den zunehmenden Belastungen im laufenden operativen Geschäft - Margenrückgang Festnetz, hohe Kundenakquisitionskosten Mobilkommunikation, steigende Firmenwertabschreibungen durch internationale Expansion - stehen hohe Veräusserungserlöse durch die Trennung von Nicht-Kernaktivitäten gegenüber. Wesentliche Beachtung sollte der Entwicklung der EBITDA-Margen gewidmet werden: * Festnetzaktivitäten: 1999: 39% - Erwartung: deutlich niedriger- Mobilkommunikation: 1999: 24% weiterer temporärer Rückgang aufgrund anhaltend hoher -Kundenakquisitionskosten- International: 1999: 4% Akquisitionsbedingte Belastungen- France Telecom befindet sich wie die Deutsche Telekom in einem Reorganisationsprozess, der einerseits das laufende operative Geschäft belastet (Akquisitionskosten, startup Verluste, Firmenwertabschreibungen), andererseits signifikante Buchgewinne einbringt (Verkaufserlöse von Randaktivitäten, Beteiligungen, Erlöse aus Teil-IPO` s). France Telecom hat bereits jetzt dadurch eine strategisch gute Ausgangsbasis in Europa erworben, daher bleiben wir trotz der erwarteten Gewinnrückgänge bei unserer Einstufung: sector outperformer.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

01.09.2000 Analystenschaetzung France Télécom: Outperformer (UMTS-Analyse)

UMTSIst der Boden nun gefunden?Anlageempfehlung:Deutsche Telekom: Kaufen (43,50 EUR)France Télécom: Outperformer (128,50 EUR)Vodafone: Kaufen (277p)British Telecom: Neutral (841p)Telefónica : Kaufen (21,60 EUR)KPN: Neutral (30,00 EUR)MobilCom: Kaufen (105,60 EUR)Sonera: Outperformer (37,60 EUR)In unserem heutigen Spotlight werfen wir einen Blick auf die UMTS-Lizenzgewinner und die Performance seit Ende der UMTS-Auktion in Deutschland. Der unerwartete Ausgang der UMTS Auktion und die über-wiegend enttäuschenden Halbjahreszahlen der verschiedenen Carrier drücken derzeit die Kurse. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass die Konsolidierung inzwischen weitgehend abgeschlossen ist. Allerdings
ist auch in den nächsten Wochen nicht mit einem rasanten Rebound zu rechnen, denn auch die italienische UMTS-Auktion dürfte mit hohen Lizenzpreisen enden. Nichtsdestotrotz dürfte die Unsicherheit bzgl. der Zukunft des Mobilfunkgeschäfts in den Aktienkursen inzwischen eingepreist sein. Die Ertragslage auf EBITDA-Basis dürfte bei den meisten Carriern in diesem Jahr das Tal der Tränen durchschreiten. Dennoch werden die Netto-Gewinne in den nächsten Jahren durch hohe Zinsaufwendungen für die UMTS-Finanzierung belastet.. Marktkapitalisierungsrückgang übersteigt Lizenzkosten. Erwartungen der meisten Carrier optimistisch, aber noch realistisch; nur Telefónica erwartet eine SIM-Karten-Penetration von 275% in 2010. Hohe Zinsbelastungen aus UMTS-Finanzierung. Sentiment weiterhin von Skepsis geprägt; insbesondere die bevorstehende UMTS-Auktion in Italien dürfte die Stimmung weiterhin trüben. Halbjahreszahlen liegen vielfach unter Markterwartungen Kursrückgang der Telekom-Aktien überzogenDie starken Kursrückgänge der UMTS-Lizenzerwerber halten wir für ungerechtfertigt. Dies wird mittels eines Vergleichs der vernichteten Marktkapitalisierung und den Lizenzkosten deutlich. Von Beginn der Auktion am 31. Juli 2000 bis zum 30. August 2000 verloren die beteiligten Unternehmen etwa 58 Mrd EUR an Marktkapitalisierung. Am 24. August 2000 wurde mit einem Rückgang der
Marktkapitalisierung bei den unten aufgeführten acht Carriern von insgesamt
81,6 Mrd EUR der Tiefpunkt erreicht. Zu den großen Verlierern gehörten KPN und MobilCom, die jeweils um mehr als 20% nachgaben. Die Summe der Lizenzkosten lag hingegen bei 50,8 Mrd EUR (erste und zweite Versteigerungsrunde). Unter der Annahme, dass die Kursrückgänge nur auf die UMTS-Versteigerung zurückzuführen sind, muss man den Schluss einer übertriebenen Marktreaktion ziehen. Die Marktkapitaliserung, die vernichtet wurde, ist wahrscheinlich auch deshalb höher als die Summe der Lizenzkosten in Deutschland, weil auch die bevorstehende Auktion in Italien teurer wird als noch vor vier Wochen vom Markt angenommen. France Télécom Der Aktienkurs von France Télécom hat sich neben Telefónica relativ am stärksten behauptet. Im Markt spielt die Sichtweise eine wichtige
Rolle, dass France Télécom den Zugang zum größten europäischen Teilmarkt erreicht hat. Mit Orange wird sich eine bedeutende internationale Marke neben Vodafone etablieren. Erwartungen der Carrier: optimistisch, aber realistischIn den letzten zwei Wochen haben wir die Informationen (vgl. Tabelle unten)
gesammelt, die die UMTS-Lizenzgewinner über ihre Zukunftsannahmen veröffentlicht haben. Recht ausführlich berichtet haben die Deutsche Telekom, MobilCom und
Telefónica . Im Vergleich zu unseren Base-Case Annahmen unserer UMTS-Studie vom 17. Juli 2000 zeigt sich, daß die Unter-nehmen durchweg positivere Zukunftsszenarien unterstellen als wir. Dennoch sind auf Basis unserer Annahmen die Lizenzkosten für die im Mobilfunk derzeit marktbeherrschenden Unternehmen Deutsche Telekom und Vodafone / Mannesmann kein Grund für die entstandene Skepsis.Telefónica extrem optimistisch Telefónica hat die optimistischsten Annahmen. Eine Penetration von 275% im Jahre 2010 klingt geradezu unglaublich. Die Zahl setzt sich zusammen aus 114% Kundenpenetration und 164% Maschine-zu-Maschine-Penetration. Letztere Zahl weicht erheblich von den Annahmen der übrigen Carrier ab. Wie erfolgreich die Mobilfunktechnologie der dritten Generation im Bereich der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation sein wird, ist heute schwer abschätzbar. Völlig auszuschließen sind die Annahmen von Telefónica nicht. Nur ein Beispiel: Sollten einmal Autobahngebühren eingeführt werden, die mittels UMTS-Technologie erfasst und abgerechnet werden, würden sehr schnell nur
für diese Anwendung die Penetration um 50% steigern. Sechster Wettbewerber für DT und Vodafone nicht so bedeutsam wie für übrige WettbewerberAuch die Tatsache, dass nun sechs statt erwarteter fünf Wettbewerber den Zukunftsmarkt betreten, ist für DT und Vodafone kein erheblicher Nachteil. Im Gegenteil: Es gibt jetzt einen Wettbewerber mehr, der aus einer schlechteren Ausgangsposition heraus agieren muss. Die Betreiber mit einer hohen Kundenzahl sind aus verschiedenen Gründen attraktiver. Netzinterne Dienste, die zu bevorzugten Konditionen nur den eigenen Kunden zur Verfügung gestellt werden, tragen erheblich zur Kundenloyalität bei. Instant Messaging ist beispielsweise eine Applikation, die in diese Kategorie fällt.Business Case von DT und MobilCom plausibel, Telefónicas Ziel von 23% nicht erreichbarDie o.a. Tabelle vergleicht die UMTS-Modellannahmen der einzelnen Unter- nehmen mit dem Base Case unseres UMTS-Modells. Die Prognosen der Mobilfunkanbieter sind insgesamt


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