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Kapitalerhöhung der Naturstrom AG - 500 Beiträge pro Seite



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Hallo Forum,

die Düsseldorfer Naturstrom AG will ein Kapitalerhöhung in Höhe von rund 10 Millionen Mark durchzuführen.
Wie beurteilt ihr die Chancen des Ökostromhändlers? Hat die Aktie Zukunft oder nicht? Ich bin hin und hergerissen.
Auf der einen Seite hat das Unternehmen mit relativ geringen Mitteln 7200 Kunden gewinnen können. Auf der anderen
Seite haben alle anderen Händler von grünem Strom Schiffbruch erlitten. Soll man zeichnen oder nicht?

Besten Gruss
Hinschauer
ich würde nicht einsteigen. Ich war Kunde der Firma und war sehr enttäuscht was Abrechnung und Service angeht. Sehr subjektiv, ich weiß.
Kann zum Service genau das Gegenteil berichten. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Naturstrom AG mit allen möglichen Strommonopolisten Ärger hat bei der Ummeldung. Einem Bekannten ist dies erst nach einem halben Jahr gelungen, nachdem Er einfach seine Einzugsermächtigung sperrte. Dann ging es ganz flott.

Zu den Aussichten: Die Naturstrom AG hat sich dank "goldenem Label" der Umweltverbände und der klaren Aussicht zum Marktführer entwickelt (wenn man von Pseudoanbietern die ihren alten Wasserkraftwerksstrom
teur verkaufen mal absieht). Dank der umfangreichen Kooperationen (versch. Stadtwerke, BUND, TAZ, BWE.....) wird die Naturstrom AG nach dem Wegfall der Ökosteuer (besser Emissionssteuer) , vorr. zum 1.1.2001, kaum noch teurer als normale Anbieter sein!!!
Nach der jüngsten Umfrage des Bundes der Energieverbraucher sind 68% der Bundesbürger am überlegen Ökostrom zu beziehen. Die gewichtigste Rolle dabei ist der absolute (Noch-)-Mehrpreis.

D. h. die Naturstrom AG dürfte der Ökostromgewinner des Jahres 2001ff
werden (siehe auch die lange belächelte S.A.G Solarstrom Freiburg).

Da Börsianer in der Regel nach vorne schauen, ist die N. ein Muss.

Naturstromaktien gibt es übrigens bei der DepotVG.de zu kaufen.
Ansonsten ist mir kein direkter Handel bekannt.
Die Gesellschaft hat aktuell rund 7200 Kunden. Damit kann man noch nicht profitabel arbeiten. Sollten sie die
Ökostromanbieter nicht besser zusammenschließen und eine schlagkräftiges Unternehmen gründen?
Hallo,
hier eine Info für Naturstromaktionäre.

Gruß Udo

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Zusendung der aktuellen Ausgabe unserer naturstromNews möchten wir mit diesem Anschreiben nutzen, um Ihnen als Aktionär der Naturstrom AG einige weiterführende Informationen zum Geschäftsverlauf zu übermitteln.


Ordentliche Hauptversammlung

Auf der ordentlichen Hauptversammlung am 31. August in Düsseldorf waren mehr als 60 Prozent der Stimmen vertreten. Alle Beschlussvorschläge von Aufsichtsrat und Vorstand wurden mit großen Mehrheiten angenommen. Insbesondere stimmten die Aktionäre den Plänen von Vorstand und Aufsichtsrat zu, die Geschäftstätigkeit ausgehend vom Handel mit Ökostrom künftig auf neue Felder auszudehnen. So soll in Zukunft der Betrieb von eigenen Energieerzeugungsanlagen das Wertschöpfungspotenzial wesentlich erhöhen. Zur Verwirklichung dieser Wachstumspläne hat die Hauptversammlung eine ordentliche Kapitalerhöhung um bis zu 10 Mio. DM beschlossen. Die neuen Aktien werden nicht unter 110,- DM ausgegeben. Um künftig den Handel mit Naturstrom-Aktien zu erleichtern, haben die Aktionäre außerdem entschieden, die bestehende Vinkulierung aufzuheben.
Die Niederschrift der ordentlichen Hauptversammlung finden Sie auf unseren Internetseiten. Natürlich senden wir sie Ihnen auf Anfrage auch gerne zu.


Kapitalsituation

Die Heilung der gescheiterten Kapitalerhöhung ist so gut wie abgeschlossen. Nahezu 90 Prozent der Wandelschuldverschreibungen wurden in Aktien aus bedingtem Kapital umgetauscht. Insgesamt haben damit 68 Prozent der Zeichner der gescheiterten Kapitalerhöhung der Naturstrom AG die Treue gehalten. Ein eindrucksvoller Vertrauensbeweis, für den wir an dieser Stelle nochmals „Herzlichen Dank!“ sagen. Die übrigen Zeichner wurden inzwischen alle ausgezahlt.
Die Eintragung über den Beschluss der zweiten bedingten Kapitalerhöhung beim Handelsregister erwarten wir in diesen Tagen. Sobald diese vorliegt, können alle noch offenen Wandelanträge bedient und die neuen Aktien in das Aktienbuch eintragen werden. Über den Eintrag und die Aktiennummern werden wir die „neuen“ Aktionäre dann umgehend informieren.
Ebenfalls kurz vor dem Abschluss steht die im März beschlossene „kleine“ ordentliche Kapitalerhöhung um 1,3 Mio. DM. Die bisherigen Aktionäre haben nur in geringem Umfang von ihrem Bezugsrecht Gebrauch gemacht, so dass der größte Teil des Kapitals von institutionellen Anlegern beigesteuert werden wird. Derzeit laufen noch Verhandlungen; genauere Angaben können wir Ihnen nach deren Abschluss zukommen lassen. Die Eintragung der Kapitalerhöhung wird im Dezember stattfinden.


Öffentliche Kapitalerhöhung und neue Geschäftsfelder

Auf Hochtouren laufen derzeit die Vorbereitungen für die geplante öffentliche Kapitalerhöhung um bis zu 10 Mio. DM. Schon auf die ersten Ankündigungen dieser Kapitalerhöhung haben wir eine große Anzahl von Zeichnungsanfragen erhalten. Jetzt gilt es, die Informationen schnellst-möglich zusammen zu stellen. Zur Zeit wird der Businessplan für die neuen Geschäftsfelder erarbeitet. Im Vordergrund stehen dabei der Erwerb und Betrieb eigener Erzeugungsanlagen sowie der Aufbau von zusätzlichen Dienstleistungen und Produktangeboten um den Stromhandel herum. Dazu gehört auch ein neuer Internet-Auftritt, der um E-Business-Lösungen erweitert werden soll. Die Entwicklung der Informationsunterlagen zur öffentlichen Kapitalerhöhung werden wir gleichzeitig zum Anlass für eine Überarbeitung unseres Kommunikationsauftritts nehmen.


Rechtsstreitigkeiten

Wie Sie auf der Hauptversammlung erfahren konnten, hat der ehemalige Vorstand Herr Benik Klage gegen seine fristlose Kündigung erhoben. Die Gesellschaft steht jedoch auf dem Standpunkt, dass diese Kündigung wirksam ist und auch im Interesse der Aktionäre geboten war. Im Rahmen der Recherchen zur Rückweisung der Klage sind wir ferner zu dem Ergebnis gelangt, dass eine Widerklage mit der Forderung eines Schadensersatzes aus der gescheiterten Kapitalerhöhung gegen Herrn Benik Aussicht auf Erfolg hat. Wir sind allerdings weiter für eine außergerichtliche Einigung offen, sofern sie unter Berücksichtigung aller Umstände für die Gesellschaft tragbar ist.
Rechtsstreitigkeiten mit etablierten Energieversorgungsunternehmen hinsichtlich Forderungen nach sog. Wechselgebühren für verlorene Kunden konnten wir bisher vermeiden: Die Zurückweisung derartiger Forderungen mit Hinweis auf entsprechende Entscheidungen von Gerichten und Kartellbehörden hat sich als erfolgreich erwiesen.


Kunden- und Umsatzentwicklung

Zusammen mit den kooperierenden Stadtwerken, deren Zahl in den letzten Tagen durch den Vertragsabschluss mit den Stadtwerken in Hameln auf acht angewachsen ist, zählen wir heute bereits über 8.000 Kunden für Naturstrom. Seit Anfang August ist wieder ein deutliches Anziehen des Marktes zu verzeichnen. Wir halten auch deshalb an der Prognose fest, bis zum Jahresende den Stromabsatz gegenüber dem Vorjahr mindestens versechsfachen und den Umsatz mindestens verfünffachen zu können.
Große Fortschritte verzeichnen wir in der Vertragsabwicklung, wodurch die Auftragseingänge nun wesentlich schneller umsatzwirksam werden. Eine enge Kooperation mit der Braunschweiger Versorgungs-AG hat darüber hinaus eine Stabilisierung der Margen aus dem Stromverkauf bewirken können. Entgegen dem allgemeinen Trend kann die Naturstrom AG deshalb ihre Strompreise auch weiterhin stabil halten.


Zertifizierung

Einen beachtlichen Durchbruch hat es bei der Zertifizierung von Ökostrom gegeben. Der Grüne Strom Label e.V. und das Öko-Institut haben ihre Kriterien überarbeitet und sich dabei auf gemeinsame Grundpositionen verständigt. Diese unterstützen nun unisono das Aufschlagmodell der Naturstrom AG. Die „taz“ schreibt dazu in ihrer Ausgabe vom 26. Oktober 2000 (den vollständigen Text finden Sie unter www.taz.de):

.... "Für Strom aus Regenerativen Anlagen, die vom EEG erfasst werden, ist die Einspeisevergütung nach EEG (mithin die Allgemeinheit) in Anspruch zu nehmen", heißt es im gemeinsamen Papier [von Öko-Institut und Grüner Strom Label]. ....
"Es darf nicht sein, dass man bloß den Strom aus dem EEG herauskauft", sagt Öko-Institutler Timpe, der auch Chef von Energievision ist. Damit adelt das Öko-Institut nun das Zuschussmodell, dem es bislang reserviert gegenüberstand. ...

Die ursprünglichen Kriterien des Öko-Instituts hatten zu einer Abwertung des Aufschlagmodells geführt. Auf Basis dieser Kriterien entstand u.a. eine sehr negative Bewertung des Naturstrom-Angebots in der Zeitschrift „test“ der Stiftung Warentest, die viele Kunden und Interessenten verunsicherte. Gegenüber der Stiftung Warentest haben wir nun eine Wiederholung der Beurteilung von Ökostromanbietern eingefordert.

Die Zertifizierungsdiskussion ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass sich ein langer Atem auszahlt. Ein Weiteres ist die Nachfrageentwicklung: Deutlich ist mittlerweile zu sehen, dass sich die Unkenrufe vieler Außenstehender, der Ökostrommarkt biete keine Perspektiven, nicht bewahrheiten. Der Markt wächst ständig, immer mehr Verbraucher „trauen sich“, den Anbieter zu wechseln. Die angekündigte Stromsteuerbefreiung für Strom aus erneuerbaren Energien wird weitere Möglichkeiten eröffnen. Die Marke Naturstrom steht heute bereits wie keine andere Marke für den konsequenten Ausbau der regenerativen Energien. Jetzt gilt es, die Chancen im Gesamtmarkt der erneuerbaren Energien zu nutzen. Wir werden Sie auf dem Laufenden halten.


Mit freundlichen Grüßen

Naturstrom AG

Ralf Bischof
Vorstand
Hallo Naturstromfreunde,

der erste industrielle Großkunde ist gewonnen.
Siehe www.naturstrom.de

Das Jahr fängt ja gut an.
Jetzt fehlt nur noch die folgerichtige Entscheidung des Bundestages den Ökostrom von der Ökosteuer zu befreien.
Da dieser keine Emissionen erzeugt.

Gruß Udo
Naturstrom AG festigt Marktposition
Die zu den führenden Ökostromhändlern zählende Naturstrom AG hat die Zahl ihrer Kunden im Jahr 2000 auf rund 9000 verdreifacht. Der Auftragsbestand wuchs um den Faktor fünf auf zirka 25 Millionen Kilowattstunden. Diese Zahlen gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt.

Der ökologisch ausgerichtet Stromanbieter garantiert seine Kunden, dass der Strom ausnahmslos aus erneuerbaren Energien stammt und in neuen Anlagen erzeugt wird. Die Naturstrom AG kooperiert mit 18 Partnern, wie Stadtwerken, Umwelt-, Naturschutz- und Unternehmensverbänden. Im vergangenen Jahr schloss der Düsseldorfer Ökostomanbieter einen Vertrag mit der Weleda AG, die jährlich rund 3,5 Millionen Kilowattstunden Naturstrom abnehmen wird. "Der Markt erhält neue Dynamik, denn steigende Preise für konventionelle Energieträger werden ebenso wie die angekündigte Steuerbefreiung für Strom aus erneuerbaren Energien die Wettbewerbsfähigkeit von Grünem Strom deutlich verbessern und die Nachfrage stärken," beurteilt Ralf Bischof, Vorstand der Naturstrom AG, die Zukunft seiner Branche.

Die Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsangebot sieht auch den Betrieb eigener Kraftwerke vor. Damit will Bischof die Naturstrom AG zum ersten "grünen" Energieversorgungsunternehmen machen. Zur Realisierung der Wachstumspläne will die Naturstrom AG ab März 2001 eine Kapitalerhöhung um bis zu zehn Millionen Mark durchführen.


Quelle: Naturstrom AG
Hai....
wäre nett, wenn in Verbindung mit der KE auch der Gang an die Boerse geplant wäre.... dem is aber nicht so ( tel. auskunft ).... soll angeblich auch noch einige Zeit dauern.


bye b<e


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