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01.09.2000
T-Online halten
Platow Brief


Für das Platowteam ist die Aktie der T-Online International AG (WKN 555770) eine „Halteposition“.

Alles andere als rosig würden derzeit die Aussichten für den Internet-Provider im eigenen Haus gesehen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters jüngst berichtet habe, sei den Mitarbeitern nach dem Rücktritt von Vorstandschef Wolfgang Keuntje in einem internen Brief prophezeit worden, das Unternehmen sehe schweren Zeiten entgegen. In offiziellen Stellungnahmen habe es bisher geheißen, die Handlungsfähigkeit sei trotz des Ausscheidens Keuntjes nicht eingeschränkt.

Bei den Halbjahreszahlen habe es indes keine großen Überraschungen gegeben. Die sehnsüchtig erwartete Meldung bezüglich der internationalen Expansion sei ausgeblieben. Diese solle jedoch massiv vorangetrieben werden und bereits in den nächsten Monaten zu Abschlüssen führen.

Es bleibe zu hoffen, dass T-Online nicht den Fehler begehe und auf Druck der Öffentlichkeit eine Akquisition tätige, die dann teuer bezahlt werden müsse. Langfristig sehe das Platowteam den Wert als Basisinvestment, auch, weil die Börsenexperten sich vorstellen könnten, dass interessierte Kreise die Aktie im Bereich des Emissionskurses von 27 € stützten.

Den Titel halten und mit einem Stop bei 26 € absichern, dazu raten die Börsenexperten.




01.09.2000
T-Online halten
Hornblower Fischer



Europas führender Internet-Anbieter T-Online (WKN 555770) hat am Donnerstag einen im Rahmen der Erwartungen liegenden Halbjahresbericht vorgelegt, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.

Der Umsatz der Telekomtochter sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 96% auf 353 Mio. Euro gestiegen. Gleichzeitig habe sich die Zahl der Online-Kunden von 2,7 auf 6 Millionen erhöht. Zudem habe jeder Kunde 441 Minuten pro Monat im Internet, dies bedeutet einen Anstieg um 47% verbracht. Wie erwartet, habe der Online Provider ein negatives EBITDA von 11,7 Mio. Euro berichtet. Dies sei vor dem Hintergrund der Neukonsolidierung der französischen Tochter Club-Internet zu sehen. Infolge der Goodwill-Abschreibungen und der Einmalaufwendungen für den Börsengang, habe der Konzernverlust bei 179,3 Mio. Euro oder minus 15 Cent pro Aktie gelegen.

Trotz steigender Teilnehmerzahlen und höherer Umsätze bei den Werbeeinnahmen und aus dem E-Commerce in Höhe von 18 Mio. Euro (davon 2/3 Advertising und 1/3 E-Commerce) sind die Analysten von Hornblower Fischer gegenüber der Aktie nur verhalten optimistisch gestimmt. So werde T-Online angesichts flüssiger Mittel in Höhe von rund 4 Mrd. Euro bestrebt sein, das Akquisitionstempo merklich zu beschleunigen. Bisher habe das Management, abgesehen von einzelnen Schritten nach Frankreich und Österreich, hier nur wenig überzeugendes liefern zu können.

Kritisch betrachten die Analysten Hornblower Fischer auch das Preismodell des Providers. Da auf mittlere Sicht vieles für kostenlose Online-Zugänge spreche, bleibt abzuwarten, ob die mittlerweile eingeführte monatliche Flatrate von 79 DM – beziehungsweise von 49 DM im Rahmen der DSL-Offensive des Unternehmens – angesichts der zunehmenden Konkurrenz auf Dauer zu halten sei. Der überraschende Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Keuntje habe zudem für weitere Verwirrung gesorgt.

Da die Analysten von Hornblower Fischer infolge des Expansionsdrucks mit weiteren Anlaufverlusten rechnen würden, sei vor 2002 nicht mit einem Gewinn auf EBITDA-Basis zu rechnen. Angesichts der Tatsache, dass das Sentiment der Investoren für Internet-Anbieter zumindest auf mittlere Sicht weiterhin verhalten ausfallen dürfte, stufen die Analysten von Hornblower Fischer T-Online in einer erstmaligen Einschätzung auf Halten.





31.08.2000
T-Online Marketperformer
Merck Finck & Co


Nach Berichten von Merck Finck & Co hat T-Online (WKN 555770) im ersten Halbjahr einen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen hinnehmen müssen.

Europas größter Internet-Provider habe im ersten Halbjahr einen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 11,7 Millionen Euro verzeichnen müssen. Wahrscheinlich werde das Unternehmen auch für das gesamte Geschäftsjahr einen Verlust ausweisen. Nach Angaben von T-Online sei dieser Verlust auf die Übernahmekosten für den französischen Internet-Provider "Club Internet" zurückzuführen. Ohne diese Kosten hätte der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nur 10,2 Millionen Euro betragen. Dagegen habe sich der Umsatz beinahe auf 353 Millionen Euro verdoppelt. Die Zahl der Kunden sei um 2,7 Millionen auf 6 Millionen angestiegen, wobei rund 500.000 Kunden aus dem Ausland kämen.

T-Online bleibt nach Meinung der Analysten von Merck Finck & Co weiterhin ein "Marketperformer".






31.08.2000
T-Online unter den Prognosen
Sal. Oppenheim



Nach Ansicht der Analysten des Bankhauses Sal. Oppenheim ist bei T-Online International (WKN 555750) das veröffentlichte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen für das erste Halbjahr 2000 deutlich unterhalb der Prognosen ausgefallen.

Der Umsatz hätte jedoch den Erwartungen entsprochen. Die Gewinnschätzungen je Aktie für das dritte und vierte Quartal wollen die Wertpapierexperten noch überarbeiten. In den beiden letzten Quartalen des laufenden Geschäftsjahres sei mit einem Umsatz von 200 Mio. Euro und 215 Mio. Euro zu rechnen.





31.08.2000
T-Online akkumulieren
Bankgesellschaft Berlin


Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin stufen die Aktien der t-Online (WKN 555770) auf „Akkumulieren“ ein.

T-Online habe folgendes Halbjahresergebnis veröffentlich: Umsatz EUR 353 Mio. (+96 %), EBITDA EUR -11,7 Mio. Und einen Nettoverlust von EUR 179 Mio.

Während der Umsatz den Erwartungen entsprochen habe seien die Gewinnzahlen über den Annahmen gewesen. Die Analysten hätten insbesondere mit einer höheren Materialkostenquote gerechnet, was zu der Abweichung gegenüber unserer EBITDA-Schätzung (EUR -29,2 Mio.) führe. Die Hauptgründe für die positive Abweichung gegenüber der Nettoverlustschätzung würden in einem deutlich positiven Finanzergebnis liegen und in rund EUR 10 Mio. geringeren IPO-Kosten.

Positiv zu werten sei der deutlich angestiegene Anteil der Umsatzerlöse aus Werbung und eCommerce (EUR 33,3 Mio. nach EUR 16,4 Mio. im Gesamtjahr 1999). Durch das neu eröffnete Businessportal und die aktuell angekündigte Kooperation mit United Visions (interaktive Websoap) erwarten die Analysten der Bankgesellschaft im zweiten Halbjahr hier eine weitere überdurchschnittliche Entwicklung und werden diesbezügliche Umsatzerwartung für das Gesamtjahr (bislang EUR 60 Mio.) anheben.

Das Ergebnis sei auf den ersten Blick positiv zu werten und solle die zuletzt stark gedrückte T-Online-Aktie stützen.




29.08.2000
T-Online verkaufen
ABN Amro



Die Analysten der niederländischen Bank ABN Amro stufen die Aktie des Internetanbieters T-Online International (WKN 555770) auf "Verkaufen" ein.

Für das zweite Quartal 2000 rechnen die Wertpapierexperten mit einem Umsatz von 185,0 Mio. nach 173,8 Mio. Euro im ersten Quartal und einem EBITDA von -35 Mio. Euro. Das Umsatzwachstum falle deutlich geringer aus als bei den Konkurrenten. Außerdem könne sich der Weggang des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Keuntje negativ auf das Unternehmen auswirken.

Die Kundenzahl des Unternehmens dürfte sich im Laufe des zweiten Quartals von 5,3 auf 6,0 Mio. erhöht haben. Die Geschäftszahlen sollen am 31.08.2000 bekannt gegeben werden.

Der Anleger sollte sich von seinen Aktienbeständen bezüglich des NEMAX-50-Tiels trennen.
Buy on bad news?

Wenn ich das richtig sehe, dann hat T-Online gestern seinen Abwärtstrend geknackt. Und dies ausgerechnet an dem Tag, wo die Analystenmehrheit den Wert kaputtschreiben. Folgt man der alten Kostolany-Weisheit, dann wäre dies ein untrügliches Zeichen für einen Turnarround...

Schwer zu durchschauen, diese Lage. Zumal die Gerüchte ja noch nicht verstummt sind, daß die Kursentwicklung gesteuert bzw. gestützt wird.

Brad


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