Ballard Power - Realistische Zukunftsperspektiven Nr. 4 - 500 Beiträge pro Seite



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Eigentlich wollen wir hier ja die realistischen(!) Zukunftsperspektiven von Ballard & Co diskutieren und da sollten uns Pessimisten - sofern sie gute Argumente haben - auch willkommen sein.
Am letzten Freitag war es denn auch soweit.
Es gibt da einen knallharten Analysten ohne Furcht, der so einem Aktien-Amateur, wie ich es bin, ganz schön die Rechnung vermießen will.
Da bemühe ich mich jahrelang, mein Erspartes in eine ebenso aussichtsreiche wie "gute" (natürlich moralisch gesehen, weil für Mensch und Natur gewinnbringend) Technologie zu investieren und dabei noch möglichst ruhig schlafen zu können, da kommt ein Spezialist vor die Kamera und gibt mir Stoff für Alpträume schlimmster Art.
Wie war das noch?
Der Ro 80: Selten zu sehen, laufruhig aber nicht dicht zu bekommen, schluckte Benzin, spuckte Abgase - und das alles gepackt in eine hochkomplizierte Mechanik. Keine Revolution, aber !laufruhig! . . .
Laufruhe war dann doch wohl zu wenig.
Keiner wollte den Motor des Ro 80, nirgendwo - nicht im Auto, nicht im Handy, nicht im Heizungskeller, im Schiff, im Fahrrad, im Flugzeug, in irgendeinem Batteriegerät und auch nicht in Großversion als Kraftwerk.
Und bald gab es keinen Ro 80 mehr.
Die Idee mit dem Drehkoklbenmotor starb.
Die Evolution sondiert unbarmherzig aus, was nicht in das Umfeld passt und der Analyst unkt, es könne unserer Brennstoffzelle durchaus ebenso ergehen.
Sein bestes Argument: Der Wankel hat es ja auch nicht geschafft!
Da bin ich platt.
Irgendeiner von uns, entweder der Analyst oder ich, muß hier im falschen Film sein. Ich befürchte schon, daß mich mein Wunsch nach einer besseren Welt und - zugegeben - nach etwas aufgebesserten finanziellen Verhältnissen, eventuell etwas wirklichkeitsfremd gemacht haben.
Aber was liegt dem Homo internet in solch einer Situation näher, als sich zu informieren?
Ich schaue mir die neuste Ausgabe des Wasserstoff-Spiegel an. Vielleicht habe ich etwas übersehen.
http://www.dwv-info.de/wss/wss004.htm

Was mir da ins Auge springt, kommt allerdings aus einer anderen Welt als der, in der oben erwähnter Analyst lebt:

*...Zahlreiche Verkehrsunternehmen richten ihre Investitionsprogramme auf die Einführung von Wasserstoff als Treibstoff aus.

*...Die California Fuel Cell Partnership hat zwei neue Mitglieder: ...

*...Auf dem Parteitag der Bündnisgrünen am 23. und 24. Juni ...: Das emissionsfreie (oder jedenfalls emissionsarme) Auto sei bei deutschen Autoherstellern bereits in Arbeit, und diese Bewegung müsse von der Politik unterstützt werden...

*...Der französische Erdgasriese hat mit der kalifornischen Hydrogen Burner Technology eine Vereinbarung geschlossen, in deren Rahmen GdF das von HBT entwickelte Wasserstoff-Erzeugungssystem auf der Grundlage von Kohlenwasserstoffen in Europa vertreiben will.... GdF hofft auch auf die Ausrüstung von Tankstellen und somit auf die Teilnahme am Geschäft mit Wasserstoff im Verkehr.

*...Ballards erstes PEM-BHKW läuft seit dem Juni in Berlin .... Immer mehr Energieversorger ziehen diese Technologie in Erwägung, nicht nur wegen des sauberen Betriebes, sondern auch wegen der absehbaren Bedeutung der dezentralen Energieerzeugung in der Zukunft.

* ... einstmals Ölminister von Saudi-Arabien.... Besonders die Brennstoffzelle werde einen scharfen Einschnitt bewirken. "Das kommt noch vor dem Ende des Jahrzehnts...

So, das hat geholfen.
Es lebt doch ein jeder in seiner Welt ;)
„.... es lebt doch jeder in seiner Welt“ RICHTIG!

Also was sind Analysten? Was wollen sie ?
Natürlich gibt es gute Analysen, handfeste Informationen, aber wer kauft letztlich eine Aktie: Du und Ich.

Der Tipp, den ich in all den Jahren immer wieder hörte war:
Vertrau zu allererst deiner eigenen Überzeugung, deinem eigenen gesunden Menschenverstand.

Dadurch sind mir offizielle Informationen mehr und mehr suspekt geworden.
- Keiner - auch kein Bernecker weiss, wie die Brennstoffzelle abgehen wird.
- Keiner weiss, wenn Sie abgeht, ob Ballard dabei sein wird.
Aber wir in diesem Thread glaube doch aus den unterschiedlichsten Gründen daran, dass Die BZ die Energieversorgung revolutioniert, und dass Ballard die Ruderpinne übernimmt.
Ich glaube dran, weil:

- Unsere Windenergie wurde 20 Jahre lang klein gehalten: GROWIAN wurde gebaut, um zu beweisen: WINDENERGIE: DAS GEHT NICHT!
Heute haben wir Generatoren, die mehr leisten, als Growian leisten sollte. Die Entwicklung verdanken wir den Freeks, den begeisterten, denn Politik und Wirtschaft haben diese Technik gezielt kleingehalten.
Wir kennen das bei vielen Produkten , die in Konkurrenz zu etablierten Dingen treten (z.b. biologisch abbaubare Kunstoffe.....) da werden auch schon mal Patente aufgekauft und versenkt.

Bei der BZ ist dies (mittlerweile) anders: Es arbeiten weltweit große Unternehmen an der Serienreife auf allen Einsatzgebieten der BZ.

- Unser Leben ist ohne Strom und Wärme nicht mehr denkbar. Unsere derzeitigen Energiereservoirs beginnen aufzuhören. Sicher, da sind Erdölfelder in Kasachstan gefunden worden. Der hohe Ölpreis macht auch die Nutzung von Ölsänden und anderen schwierigen Vorkommen wieder wirtschaftlicher. Aber es ist ein Fakt: Unsere fossilen Reserven sind endlich – die Preise steigen und die Wirtschaft benötigt preiswerte Energie.

Die BZ ist auf dem Wege, eine realistische Alternative zu werden. Je teurer das Barrel, desto höher die Motivation bei den entwickelnden Unternehmen.

- Die Klimaveränderungen machen sich nun langsam tatsächlich bemerkbar. Die Häufigkeit der Sturmfluten alleine an der dt. Nordseeküste ist in den vergangenen 7 Jahren dramatisch angestiegen. Und von anderen Wetterveränderungen kann jeder aus seiner Heimat berichten.

Die BZ wird der fortschreitenden Umweltverschmutzung durch Energienutzung deutlichen Einhalt gebieten. Niemand kann da dran vorbei sehen.


- Eine weitere Alternative zu den vorhandenen Energiequellen ist z.Zt. nicht in Sicht. Für Einzelanwendungen und Nischen gibt es viele gute Lösungen (Photovoltaik, Biogas, Wind, Wasser.....) Doch das Potential, welche in der BZ steckt ist wahnsinnig breit.

Die BZ ist in der Lage, fast alle Einsatzgebiete moderner Energieverbraucher zu bedienen, vom Blockkraftheizwerk, bis zum Handy.


Analysten wollen auch mit Aktien Geld verdienen. Genau wie wir.
Denk mal drüber nach.

Noch eines:

Was wir brauchen, um hier leben zu können sind Energie und Wasser.
In beiden Bereichen werden wir bald Probleme bekommen, uns zu versorgen.
Daher wird jede vernünftige Lösung, die hier gefunden wird, die Märkte beflügeln.
Darum glaube ich an Ballard.
Ehrlich: es ging schon ganz gut ab, aber ich bin dennoch tierisch ungeduldig.
Es wird vielen so gehen. :-D

So lautet denn meine eigene Überzeugung: Ballard wird mir Gewinn bringen.
Hallo allerseits,


mal ne blöde Frage: Eine BZ erzeugt hauptsächlich Energie und Wasser richtig? Wieviel Wasser produziert so ein NECAR eigentlich auf 100Km?
Was passiert damit? verdampft es? und welche Folgen hätte das bei einem massenhaften Einsatz im Verkehr?
Technisch etwas unbeleckt vielen Dank für die Aufklärung
Hallo Subkutan,

endlich! Ein neuer Thread. Zur Meinung dieses "Analysten" mit Namen "Bernecker":

Mich hat dieses Interview und das was er über die Brenstoffzelle von sich gegeben hat nicht im geringsten berührt. Alleinen schon die Fakten und Informationen die wie hier im laufe der Zeit zusammengetragen haben, sprechen für sich.
Wir wissen von den Milliardenbeteiligungen an Ballard, Daimler und Ford!
Nein, kein deutscher "Analyst" bringt mich dazu anders zu denken und das wird immer so bleiben. - Mit duetschen Analysten habe ich grundsätzlich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich hoffe das bleibt auch so;)

Und wie kann man die Entwicklung des Wankelmotors mit der einer BZ vergleichen? Das lässt sich nicht vergleichen!
Der Wankel hat zu viel Kraftstoff verbraucht. Einer der Hauptgründe warum der Wankel die große Einführung nicht gepackt hat - bis auf einen Sportwagen von Nissan, glauben ich. Aber der soll nicht sehr toll gewesen sein. Der Ottomotor war einfach besser. Ich kann absolut nachvollziehen wie es gelaufen ist.
Aber ich kann nicht nachvollziehen, wie man den Wankel mit einer BZ vergleichen kann?!

Herr Bernecker: Sie haben Ihre Hausaufgaben als Analyst nicht gemacht, sonst würden sie eine andere Meinung vertreten und erkennen wo in Zukunft Geld gemacht wird!

So und nun etwas Sinnvolles:

BALLARD POWER SYSTEMS INC - Delivers 250-Kilowatt Stationary Fuel Cell Power Generator
Toronto, Ontario, Sep. 05, 2000 (Market News Publishing via COMTEX) -- Ballard Power Systems announced that its subsidiary Ballard Generation Systems has delivered its third 250-kilowatt stationary fuel cell power generator for field testing through its associated company ALSTOM BALLARD to Elektra Birseck, in Switzerland. This power generator, which uses Ballard(R) fuel cells, will be tested by Elektra Birseck, one of the largest suppliers of power in Switzerland, at their corporate headquarters in Basel.

"In working with Elektra Birseck we will collect further performance data and customer feedback, which are among the primary objectives of our field trial programs" said Jim Kirsch, President of Ballard Generation Systems. "Our field trial experience with a growing number of customers in different regions will assist us as we move towards commercialization."

ALSTOM BALLARD is a jointly held company of ALSTOM France S.A. and Ballard Generation Systems with a mandate to supply Ballard Generation Systems fuel cell power generators incorporating the Ballard(R) fuel cell to customers in Europe.

Ballard Generation Systems was formed to commercialize PEM fuel cell stationary power generators that use the Ballard(R) fuel cell. In addition to Ballard Power Systems, its shareholders include GPU International Inc. of New Jersey, ALSTOM France S.A., and Ebara Corporation of Japan.

Ballard Power Systems is recognized as the world leader in developing, manufacturing and marketing zero-emission proton exchange membrane (PEM) fuel cells for use in transportation, electricity generation and portable power products. Ballard Power Systems` proprietary fuel cell technology is enabling automobile, electrical equipment and portable power product manufacturers to develop environmentally clean products for sale. The fundamental component of these end-user products is the Ballard(R) fuel cell that combines hydrogen (which can be obtained from methanol, natural gas or petroleum) and oxygen (from air) without combustion to generate electricity. Ballard is partnering with strong, world-leading companies, including DaimlerChrysler, Ford, GPU International, ALSTOM and EBARA, to commercialize Ballard fuel cells. Ballard has also supplied fuel cells to Honda, Nissan, Volkswagen, Yamaha, Cinergy, Coleman Powermate and Matsushita Electric Works, among others.

Ballard`s Common shares are listed on The Toronto Stock Exchange under the trading symbol "BLD" and on the Nasdaq National Market System under the symbol "BLDP". Ballard and the Ballard logo are registered trademarks of Ballard Power Systems Inc.

Grüße SeubertF
@SeubertF

Super Post!! Punkt aus Amen
dem ist nichts mehr hinzuzufügen!!

mfg
D..bill
ich hoffe ich werde nicht gesteinigt wenn ich nachstehendes schreibe.
habe mir gerade mal die bilanzen der letzten jahre angesehen. wer bilanzen lesen kann dem sträuben sich die haare (vor allem die bilanz 1999), ohne subventionen wäre die firma lange pleite. wie lange wird wohl noch subventioniert ?? dann der kursverlauf, der plötzliche ausbruch nach oben und jetzt geht es langsam aber sicher wieder zum urkurs zurück. beispiele zu solchen aktien kennt jeder von euch, man selbst will es nur nicht wahr haben und der glaube versetzt berge. aber er bringt eben eine gute idee nicht zur anerkennung und dann zum profit. so schlecht ist auch der vergleich mit dem wankelmotor nicht, er sagt ja eben nur aus, daß eine gute idee sich nicht immer umsetzten läßt.
zum schluss hoffe ich für euch gläubigen, das ihr recht behaltet mit eurer meinung und nicht ich.
übrigends in onvista.de kann man auszüge der bilanzen nachlesen, das reicht eigentlich schon und ist vor allem auch in deutsch.
@Heizkessel: Auch bei den heutigen Autos ist der Grossteil dessen, was aus dem Auspuff kommt Wasserdampf! (Oder hast Du Dich noch nie gefragt, woher die kleinen Wassertropfen am Auspuff kommen?) Da wird sich also durch die Einführung der Brennstoffzelle an der Menge des Emittierten Wasserdampfes nicht viel ändern. Wohl aber an der CO2 und NOx Emmission.

@192w-us: Welche Firma schreibt schon in der Entwicklungsphase schwarze Zahlen?? Ballard ist Momentan dabei, die erste Fabrik zur Fertigung grösserer Stückzahlen zu bauen. Was bisher gefertigt wurde waren Prototypen/Vorserienmodelle. Erst in den nächsten 2-3 Jahren wird sich zeigen, ob Ballard wirklich profitabel arbeiten kann. Wenn man allerdings die Presseinformationen aufmerksam verfolgt, dann wird klar wohin die Reise in der Zukunft geht. Das ist der Grund, warum sich die meisten Mitglieder in diesem Board ziemlich sicher sind, dass die Ballard - Story ein Erfolg wird.

Gruss peder
Im der neusten Ausgabe von DER SPIEGEL ist ein für uns sehr interessantes Interview mit Ferdinand Panik abgedruckt.
Nur zur Info: Dr. Panik ist nicht nur Projektleiter des DaimlerChrysler Konzerns in Sachen Brennstoffzelle, sondern auch Vorsitzender von XCELLSIS, (einer Allianz zwischen DaimlerChrysler, FORD und Ballard Power). Kompetenter geht es also nicht.
Übrigens gibt es noch zwei weitere Tochterunternehmen: Ecostar arbeitet an der Optimierung von Elektroantrieben und Ballard Automotive ist für die Vermarktung und den Vertrieb der Brennstoffzellen-Antriebe zuständig. Bei XCELLSIS wird aus den Einzelkomponenten ein perfektes Antriebssystem. Eine gut durchdachte Organisation mit einem eindeutigen Ziel: der Markteinführung.
Das nur dazu.

Das Interview (Heft 36, S. 168)

SPIEGEL: Herr Professor Panik, Sie entwickeln Autos, in denen trinkbares Wasser aus dem Auspuff dampft. Werden wir in 20 Jahren ohne schlechtes Gewissen Auto fahren können?
Panik: Mit der Brennstoffzelle kann das Zeitalter einer nachhaltigen Mobilität entstehen, in dem vom Autoverkehr wirklich keine Schadstoffe mehr ausgehen. Energie würde mit deutlich höheren Wirkungsgraden umgesetzt.
SPIEGEL: Hat das Auto als Hassobjekt Nummer eins aller Ökologen ausgedient?
Panik: Ja, wir investieren heute in eine Technologie, bei der tatsächlich nur reines Wasser entsteht. Trinken würde ich es aber nicht. Zumindest nicht in größeren Mengen. Denn es ist chemisch reines Wasser. Für den Körper fehlen da die notwendigen Mineralien.
SPIEGEL: Woran merkt der Fahrer, dass er einen ökologisch korrekten Wagen steuert?
Panik: Das Brennstoffzellen-Fahrzeug beschleunigt mit seinem Elektromotor ohne Verzögerung aus dem Stand. Und das bei einem hohen Drehmoment. Außerdem hat der Motor einen großen Drehzahlbereich, so dass der Wagen ohne Getriebe auskommt. Vor allem aber ist er leise, weil die Brennstoffzelle kein Geräusch produziert. Die Technik ist wesentlich unkomplizierter als beim Verbrennungsmotor mit seinen Kolben, Ventilen, der Nocken- und der Kurbelwelle. Das verschafft der Brennstoffzelle bei Service und Lebensdauer einen eindeutigen Vorteil.
SPIEGEL: Bleibt beim Aussehen noch alles beim Alten?
Panik: So wie der erste Verbrennungsmotor auf eine Pferdekutsche montiert war und die Kutsche sich dann langsam zu einem Fahrzeug entwickelt hat, wird auch die Brennstoffzelle wegen ihrer anderen Eigenschaften neue Fahrzeuge hervorbringen. Wir haben bei unserem Brennstoffzellen-Bus zum Beispiel schon Radnabenmotoren, das heißt Motoren, die nicht in den Achsen integriert sind, sondern in den Rädern. Deshalb brauchen wir keinen wuchtigen Motor mehr, von dem die Kraft auf die Räder übertragen werden muss. Die Brennstoffzelle als Energiequelle könnte dezentral kleine Motoren versorgen, die wir völlig neu im Wagen verteilen können.
SPIEGEL: Wieso kommt man erst jetzt auf solche verlockenden Ideen? William Grove hat die Brennstoffzelle 1839 erfunden.
Panik: Die Technik erlebte erst wieder in den sechziger Jahren durch die Luft- und Raumfahrt eine Renaissance. Die Astronauten brauchten in ihrer Kapsel eine Energieversorgung, und sie brauchten Wasser. Da war die Brennstoffzelle eine ideale Kombination.
SPIEGEL: Einer der Chefentwickler von General Motors, Peter Hanenberger, sieht im Brennstoffzellen-Auto gar einen Technologiesprung wie einst von der Dampfmaschine zum Ottomotor.
Panik: Ich vergleiche die Innovation der Brennstoffzelle eher mit der Computerentwicklung. Unsere Informations- und Kommunikationstechnologie ist im Umbruch, weg von großen zentralen Rechnern, hin zu dezentralen, kleinen Einheiten. Jetzt schaffen wir auch eine dezentrale Energiewelt, und das Auto steht im Mittelpunkt: Es wird nicht mehr nur Transportmittel, sondern Energieerzeuger sein. Mit Ihrem Brennstoffzellen-Auto haben Sie gleichzeitig ein mobiles Kraftwerk gekauft, das Ihnen beispielsweise 75 Kilowatt Energie liefert. Im Haus verbrauchen Sie aber nur 3 bis 10 Kilowatt. Wenn wir all die Kraftwerke zusammenschalten würden, die auf den Straßen rollen, dann hätten Wir 20-mal mehr Energie installiert, als wir für den Hausgebrauch benötigen. Ich kann mir eine Welt vorstellen, mit einer Art EnergieInternet. Es besteht aus BrennstoffzellenAutos, die miteinander verschaltet sind.
SPIEGEL: Ihr Konkurrent BMW teilt diese Visionen offenbar nicht. Dort experimentieren die Forscher zwar auch mit Wasserstoff, der soll aber in einem klassischen Hubkolbenmotor verbrennen.
Panik: Nach unseren Berechnungen erzielt Wasserstoff in der Brennstoffzelle einen doppelt so hohen Wirkungsgrad wie im Verbrennungsmotor. Bei unserem Prototypen Necar 4 liegt er bei über 37 Prozent, der Hubkolbenmotor dürfte es auf 19 bis 20 Prozent bringen.
SPIEGEL: Ein Problem haben BMW und DaimlerChrysler gemeinsam: Es muss genügend Wasserstoff her, und das aus regenerativen Quellen. Wenn Sie ihn mit Strom aus dem Kohlekraftwerk produzieren, wird die Atmosphäre nach wie vor mit dem Treibhausgas Kohlendioxid belastet. Die Umwelt hätte nichts gewonnen.
Panik: Wir werden anfangs Probleme haben, genug regenerativen Wasserstoff bereitzustellen. Wir haben trotzdem den Vorteil, keine Schadstoffe mehr im Verkehr zu verursachen. Regenerativer Wasserstoff wird nur für den Flottenverkehr reichen, etwa Stadtbusse. Für den Individualverkehr setzen wir auf Methanol, das in einem kleinen Reformer an Bord in Wasserstoff umgewandelt wird. Methanol ist flüssig. Das Tankstellennetz kann kostengünstig umgerüstet werden. Heute lässt sich Methanol aus dem bei der Ölförderung anfallenden Erdgas gewinnen. Erste Modellanlagen stellen den Stoff aus Abfällen her. Später ist denkbar, ihn aus Biomasse wie Holz und Algen zu gewinnen.
SPIEGEL: Werden wir dann die von kühnen Umweltaktivisten prophezeiten Solar-Produktionsanlagen in der Sahara oder riesige Windparks in der Nordsee erleben?
Panik: Nein, Voltaik in der Wüste ist mir ein zu großes, ungewisses Projekt. Windkraft halte ich da schon für besser. Optimal wäre die Wasserkraft, mit der ich sauberen Strom produziere und dann elektrolytisch Wasserstoff herstelle.
SPIEGEL: Warum sollten Fahrzeug.- und Energieindustrie umsatteln, wo es Öl und Erdgas auf viele Jahrzehnte gibt?
Panik: Wir sollten uns in diesem Jahrhundert auf eine regenerative Kraftstoffquelle vorbereiten. Sie können jetzt sagen: Fossile Energie hält noch loo Jahre. Da haben Sie Recht, aber wir werden sie nicht loo Jahre derart billig haben. Beispiel Öl: Zum heutigen Preis werden wir es nur noch lo bis 15 Jahre lang kaufen können.
SPIEGEL: Sie waren sieben Jahre Entwicklungschef von Mercedes Benz do Brasil und wissen deshalb, dass der Siegeszug des Ottomotors sich auch in den Entwicklungsländern fortsetzt. Weltweit fahren 5oo Millionen Autos damit. Welcher Hersteller hat den Mut, dieses System abzuschaffen?
Panik: Das unternehmerische Risiko ist größer, es andere tun zu lassen - und dann selbst zu spät aufzuwachen. Derzeit herrscht ein harter Wettbewerb, welcher Konzern die wichtigen Patente einreicht. Wer diesen Wettlauf verliert, muss später viel Geld für Lizenzen ausgeben, um Brennstoffzellen-Autos zu bauen. Das ist eine existenzielle Frage für die Konzerne.
SPIEGEL: Wie stellt sich denn DaimlerChrysler die Einführung des Brennstoffzellen-Autos vor?
Panik: Bereits in vier Jahren müssen wir ein erstes marktfähiges Fahrzeug entwickelt haben. 2010 nehmen wir die Produktion in großen Stückzahlen auf.
SPIEGEL: Sie sind Jahrgang 1942. Werden Sie noch erleben, dass mit Ihrer Technologie in ganz Deutschland gefahren wird?
Panik: Die Markteinführung hoffe ich noch während meiner Berufsjahre zu erleben. Nehmen wir die statistische Lebenserwartung, dann würde ich nach optimistischen Szenarien im Jahr 2020 noch sehen, wie 20 Prozent aller Autos in Deutschland mit der Brennstoffzelle fahren.
SPIEGEL: Ist das Brennstoffzellen-Auto dann noch immer ein kostspieliges Prestigeobjekt für ökologisch engagierte Neureiche?
Panik: Schon 2010 soll es, über seine gesamte Lebensdauer betrachtet, nicht mehr kosten als ein Dieselmotor. Wir setzen nicht auf eine Nischenanwendung, sondern auf den Massenmarkt.
SPIEGEL: Wenn neue Technologien in Serie gehen, dann meistens über die Luxusklasse. Hat eine Brennstoffzelle genug Mumm, eine große Limousine anzutreiben?
Panik: Die Brennstoffzelle in unserem Omnibus produziert 25o Kilowatt. Das würde auch für eine S-Klasse reichen. Aber noch ist dieser Antrieb zu groß. Um wettbewerbsfähig zu werden, müssen wir die gleiche Leistungsdichte anstreben, wie sie auch heute ein Verbrennungsmotor besitzt.
SPIEGEL: Reicht Ihre Öko-Technik auch für ein archaisches Power-Auto?
Panik: Denken Sie mal daran, was Ihre Kollegen um 1900 gesagt haben: "Können Sie sich vorstellen, ohne ein richtiges Pferd am Zügel durch die Gegend zu fahren?" Ähnlich argumentieren auch meine Skeptiker. Ich kann mir zwar auch nicht vorstellen, dass wir die Formel 1 auf Brennstoffzelle umstellen. Für Sportwagen reicht sie sehr wohl aus. Außerdem könnten wir im Auto der Zukunft Wohnkomfort dazugewinnen: einen Internet-Anschluss, einen Kühlschrank, eine Mikrowelle für die Pizza und eine Kaffeemaschine.
SPIEGEL: Herr Professor Panik, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

Ich finde, diese Zeilen sprechen für sich.

An 192w-us (übrigens willkommen in einem Thread, in dem noch niemand gesteinigt wurde)
Kannst Du nun inetwa nachvollziehen, was hier ansteht?
Bedenke auch: Es geht hier lediglich um die BZ im Automobil. Kein Wort ist über eine der vielen anderen Anwendungsmöglichkeiten gefallen.

MfG
@subkutan

da ich alles verstehe, habe ich euch ja auch viel glück für euren traum gewünscht. möge er sich verwirklichen und euch viele gewinne bringen.gruß 192w-us
@subkutan

da ich alles verstehe, habe ich euch ja auch viel glück für euren traum gewünscht. möge er sich verwirklichen und euch viele gewinne bringen.gruß 192w-us
Schön, daß durch Bernecker wieder etwas Scheung in den Thread gekommen ist.

Oh, oh, oh, was hat man vor etlichen Jahren nicht alles über Conputer gesagt. Der kann uns nichts an an Arbeit abnehmen! ......
Was willst Du mit dem Mist, ich archiviere lieber selbst. ........ Wozu einen Computer zum Schreiben? ich habe doch eine
Sekretärin? .....

Satellitenfernsehen, so ein Schmarn. ......

Handy`s?! Ist nur etwas für Neureiche und Angeber, brauche ich nicht!....

Solarzellen auf dem Dach, Kompletter Blödsinn, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose! ....

usw., usw., usw.

Ach ja und das beste im 19. Jahrhundert:

Was wollen wir denn mit diesem komischen Motorwagen, es gibt doch Pferde, die sind schneller und brauchen
nur Heu und Wasser! ....

Hui haben da viele Leute schon einiges an Geld gelassen, wenn sie nicht in Microsoft, Nokia, etc. eingestiegen sind.
Warum also nicht dabei sein, wenn sich eine Technologie durchsetzt?!!!!!

Ach noch etwas, wo setzt Ihr Eure Stopkurse bei Ballard. Bei der letzten Korrektur hab`ich mir in den A.... gebissen.
Hätte jetzt doppelt soviel Aktien und ein schönes Stück Geld mehr?
Hallo

wer von euch kennt sich mit charttechnik aus.
Bei Ballard scheint sich ja seit Juni wieder ein Aufwärtstred abzuzeichnen (oder ist schon voll im Gange). Turnaround????
Was denkt ihr wie weit dieser jetzt (ohne neue Meldungen. Weiß jemand wann neue kommen) weiter steigt.

Wo sollte man seinen Stopp Loss setzen???

Bitte um eure Meinungen, da ich mich bei charttechnik überhaupt nicht auskenne.

Ansonsten bin ich von Ballard 1000% überzeugt, da sich die BZ auf jeden Fall durchsetzen wird und Ballard wird eins, wenn nicht sogar das führende Unternehmen sein.
BLDP z.Zt. + 4.91% an der Nasdaq

was läuft da ???

Posting im Ragingbullboard von"balimoon$$"
" HY FORUM vom 11. - 15. Sept. 2000 in München"
The International Hydrogen Energy Forum 2000
mehrseitiger Artikel dazu im Handelsblatt !! ??

langsam aber sicher wachen alle auf ! ;)

mfg
D..bill
Hi Dollarbill,

hast Du auch mal auf das Volumen geschaut? Knapp 90 Mio Aktien sind heute gehandelt worden! So viele wie lange nicht mehr!! Ein gutes Zeichen.
Und wenn auch nicht so wichtig, aber MACD gibt klares Kaufsignal - und zwar ziemlich steil...
Bin gespannt ob wir in den nächsten Tagen good news zu hören bekommen? I think so! - NECAR 5???
Ansonsten, der Barrel Öl hat heute den höchsten Preis seit zehn Jahren erreicht! (Süddeutsche Zeitung)
Für meinen Diesel muß ich jetzt schon 1,74.9 DM pro Liter bezahlen!
Meine Meinung: Frechheit!

SeubertF
..was erzähl ich hier für nen Schmarrn?

Nicht knapp 90 Mio Aktien wurden gehandelt, sondern lediglich das Handelsvolumen betrud 90 Mio. Und zwar Dollar!

Sorry, Gruß SF
Zum Thema Stopkurse bei Ballard:

Ich verfahre so, daß ich bei einer Aktie wie Ballard überhaupt keine Stopkurse setze. Die Gefahr irgendwann einmal übel ausgestoppt zu werden und dann nicht mehr annähernd zu einem annehmbaren Kurs wieder reinzukommen ist viel zu groß. Eine solche Aktie kann einem vielleicht sowas von weglaufen!

Mein Motto hierbei: - Lieber einfach drinbleiben, man wird auch so sein eingesetztes Kapital vervielfachen. Einfach Ruhe bewahren und drauf sitzen bleiben, das hat mir längerfristig schon oft das beste Ergebnis geliefert.
Aber jeder soll das so handhaben wie er/sie es für richtig hält - sonst würde ja kein Stück mehr an der Börse gehandelt werden.

‹( ` o ` )› designiert
Stopkurse?
Weitgehende Übereinstimmung mit designiert.
Kein Kurs in den nächsten Jahren kann meiner Meinung nach bei einer Wachstumsaktie wie der von Ballard so hoch sein, daß er nicht nach einer eventuellen Konsolidierung wieder eingeholt und durch noch höhere Kurse überboten würde. Es ist zwar nicht gerade ein Vergnügen zuzusehen, wie innerhalb weniger Monate der Stand der Dinge von über 140 Euro auf 70 zurückfällt. Diese Wunden heilen aber - nur eine Frage der Zeit.
Viel ekeliger ist es, zu weit höheren Kursen wieder einsteigen zu müssen, denn dieser Verlust bleiben nicht nur für immer relevant, sondern vergrößern sich auch noch stets und ständig bei weiter steigenden Kursen.
Nein danke - Stopkurse sind nichts für mich (das Leben ist schon schwer genug ;) ).

Zum Ölpreis, SeubertF, eine Überlegung:
Auf die Gefahr hin, Kopfschütteln zu ernten: Sind möglichst hohe Spritpreise nicht ganz in unserem Sinn?
Ich gehe einmal davon aus, das viele von denen, die in die BZ investieren, das nicht nur so gerne wegen der Aussichten auf Gewinn machen, sondern auch, weil ein Stück Vision von einer "besseren Welt" mit im Spiel ist. Gerade die BZ wird aber in der Anfangszeit von der breiten Masse, die zunächst einmal nur auf den Geldbeutel schaut, umso eher angenommen, wenn sie bzw. ihre Betriebskosten mit denen der Verbrennungsmotoren konkurrieren kann. Das wissen auch die Automobilkonzerne und werden ihre Bemühungen um den "alternativen Antrieb mit den besten Aussichten" unter diesen Bedingungen forcieren.
Ich meine also, daß teueres Öl die Markteinführung der BZ beschleunigen wird und bin über diesen Rückenwind für meine Vision eigentlich froh und bereit, das "Opfer" eines hohen Treibstoffpreises zu tragen.

MfG
Ich kann euch nur zustimmen:

Selten war ich bei einem Investment so überzeugt und ruhig wie bei Ballard Power.
Alles andere wurde in den diversen Threads, die sich im Übrigen sehr wohlwollend vom sonstigen WO - Niveau abheben, bereits gesagt und geschrieben.

...muß wohl auch ein wenig am Niveau der Aktie oder am Durchblick der Anleger(innen) liegen.

;)Valerie
Hallo Leute,

ich bin ganz eurer Meinung der Stopkurse betreffend.

Ich wollte mich dieses Jahr auch schon in den A.. beißen, weil ich keine Gewinne mitgenommen habe.

Ich war aber noch neu im Geschäft und ziemlich aufgewühlt als der Kurs im Frühjahr so nach oben geschossen ist.
> und enttäuscht, als es abwärts ging.

Ein guter Freund und erfahrener Börsianer hat mich dann beruhigt und mir den alten KOSTO zu lesen gegeben.

Jetzt praktiziere ich dessen Ratschläge, d.h. mit jeder Aktie gleich eine Schlaftablette kaufen.
Wenn wir aufwachen bringt uns Ballard Millionen.

Zum Ölpreis: Ich denke das kann nur gut sein, auch wenns jetzt weh tut.Aber es werden einige aufhorchen, wenn man eine Alternative wie BZ kostengünstig anbieten kann > und der Tag wird kommen !!

Und das Schöne wird sein, dass Die BZ aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken ist. Egal ob Heizung, Auto, Labtops etc....

Bei allem Umweltbewußtsein habe ich bei diesen Gedanken schon das Dollarzeichen im Auge !!

mfg
Sandhas
Bernecker in allen Ehren : Von der Brennstoffzelle versteht er soviel wie ich von
Bonsai Bäumen. Es gibt große Fonds , u.a. von der commerzbank, die halten
von dem Wert 40000 Stücke.
Ich habe aus Roadshows der Ballard Leute seriöses Material über die Brennstoffzelle
erhalten und kann nach dessen Studium nur sagen :
Halten , nachkaufen
Guten Morgen alle zusammen:

liegt der Anstieg etwa an dieser Meldung? Nur baut Ballard diese Zelle nicht oder?

Aus der Rheinischen Post vom gestern 06.07.00

Prototyp in anderthalb Jahren

Opel plant Benzinbetriebener
Brennstoffzellenmotor

Rüsselsheim (dpa). Opel und General Motors (GM) wollen
ein Elektro-Auto bauen, das mit Wasserstoff fährt, aber mit
Benzin betankt wird. Der Prototyp werde in den nächsten
18 Monaten fertig gestellt, teilte die Adam Opel AG am
Dienstag in Rüsselsheim mit. Das geplante
25-Kilowatt-System sei der "Durchbruch" bei der
Entwicklung eines marktfähigen
Brennstoffzellenfahrzeugs. An der Entwicklung sind die
Opel- und GM-Standorte in Mainz-Kastel, Rochester (New
York) und Warren (Michigan) beteiligt.

Den Forschern des Zentrums für alternative Antriebe von
Opel und GM ist es eigenen Angaben zu Folge gelungen, eine
neue Generation von "Reformern" zu entwickeln, die Benzin
in Wasserstoff verwandeln. Der Wasserstoff reagiert in der
Brennstoffzelle mit Sauerstoff und erzeugt so elektrischen
Strom für den Antrieb. Solche Fahrzeuge erzeugen fast keine
Schadstoffe bei hohem Wirkungsgrad.

Motoren mit Benzin-Reformern hätten den Vorteil, dass
Autofahrer das bestehende Tankstellennetz nutzen könnten,
betonte Opel. Der Benzin-Reformer sei daher die Brücke
zwischen dem Benzin- betriebenen Wagen von heute und
dem Elektro-Auto mit reinem Wasserstoffantrieb von morgen.
Einzelheiten zum neuen Benzin-Reformer wollen Opel und GM
auf dem Pariser Autosalon Ende September vorstellen.

Weltweit arbeiten zurzeit zahlreiche Forscherteams an
verschiedenen Brennstoffzellen-Antrieben mit Wasserstoff.
Bislang ist jedoch noch kein Fahrzeug in Serie produziert
worden.


Noch was zu den Stopkursen. Ich halte sie für empfehlenswert. Hab zwar bis jetzt noch keine gesetzt und bei stark
schwankenden Aktien deshalb viel verschenkt (Siehe SAP). Mein Gott, bei konsequent gesetzten Stopkursen hätte ich ein
Vielfaches. Ballard gehört m.E. auch zu den schwankenden, zumindest in der letzten Zeit. Warum sollte man deshalb die Aktien-
anzahl durch konsequente Stoppkurssetzung nicht vervielfachen? Leider bestize ich fast ausschließlich Aktien, bei denen man
keine Stoppkurse braucht. Sie steigen wie an der Schnur gezogen. Charttechnik war bei diesen Aktien überflüssig, auf die letzten
10 Jahre gesehen.
Bei Ballard bin ich, vorausgesetzt es geht heute so weiter, am heutigen Abend bei 1100% (!!!!!!) Gewinn. den will ich auf keinen
Fall verschenken.
Also, wo kann ich herausfinden, wie man Stopkurse setzt, bzw. die Widerstandslinie jeweilige ermitteln?!!!!
Gestern kam auf n.tv um 15.15 Uhr ein kurzer Bericht ueber Brennstoffzellen.Erwaehnt wurden Ballard und Manhattan Scientifics.Ballard ganz klar Marktfuehrer Die Gefahr durch Setzen eines Stoppkurses nachher beim anstieg nicht mehr dabei zu sein ist mir Bei Ballard zu groß.Ist mir einmal bei einer Aktie passiert.Waere ein 1000%gewesen.Waere Chartteechnik verlaeßlich waere ich Millionaer..
Hi Subkutan!

Ich kann nur sagen, Du sprichst mir aus derm Sele. Es ist zwar eine Frechheit was sich der Staat erlaubt (und die OPEC, die müssten nur die Vördermenge erhöhen), aber genau wie du sagst: Je höher der Ölpreis, desto besser ist das für die Zukunftsaussichten der BZ!
Wirklich ein Wahnsinn, letztes Jahr um diese Zeit bezahlte ich für den Liter Diesel 98 Pfennige!
Es müssen jetzt einfach die Weichen umgestellt werden(Wasserstoffwirtschaft), oder wo soll das ganze Dilemma enden?

SeubertF
Hallo zusammen!
Kann auch nicht begreifen, wie man den Wankel mit der BZ vergleichen kann. Meines Wissens waren damals (und auch teilweise heute noch ) die größten Nachteile des Wankels.
1.) Lange Flammwege und dadurch sehr schlechte Abgaswerte
2.) Schwierige Abdichtung der Kammern (heute immer noch nicht im
Griff)
Der Vergleich mit einer BZ ist lächerlich.
Hallo Freunde
Hier etwas aktuelle Wochenendlektüre: Wie im HyWeb nachzulesen ist, fand am 5 September die Wissenschaft-Pressekonferenz "Wasserstoff -- Energietechnologie für die Zukunft? statt.
Dr. Rolf Ewald, Vorsitzender des Deutschen Wasserstoff-Verbands, Dr. Jörg Heinen von der RWE AG, Kai Klinder, Produktmanager Brennstoffzelle bei Vaillant und Prof. Dr. Carl-Jochen Winter, Energon und Science Programme Chair des Hyforum (München) stellten der Presse ihre Sicht der Dinge vor.

Die Statements kurz zusammengefaßt:

Dr. Rolf Ewald, DWV:
* Die Erschöpfung der fossilen Ressourcen ist absehbar.
* Wasserstoff wird für Speicherung und Transport regenerativer Energien benötigt.
* Fahrzeuge brauchen Wasserstoff als Kraftstoff.
* Mit Brennstoffzellen werden auch fossile Energien effizienter genutzt.
* Die Industrie weltweit arbeitet intensiv an Fahrzeugen mit Wasserstoff und an stationären Brennstoffzellenanwendungen.
* Wirtschaft, Politik und Gesellschaft müssen die Einführung begleiten und unterstützen sowie den Markt aufnahmebereit machen.

Dr. Jörg Heinen, RWE:
* "Die Frage `Wasserstoff -- Energieträger für die Zukunft?` ist aus Sicht eines Energieversorgers wohl zu bejahen. Die Brennstoffzellentechnologie und die Rolle des Wasserstoffs dabei ist ausschlaggebend für eine solche Einschätzung."
* Derzeitiger Stand der Entwicklung: noch nicht wirtschaftlich, Markteintritt in der Hausenergieversorgung frühestens 2003/4, vorläufig Nutzung von Erdgas.
* RWE engagiert sich in Feldtests.
* "Die Faszination Brennstoffzelle besteht im Nebeneinander von Strom- und Wärmeerzeugung. Dazu sind sie emissions- und geräuscharm, nahezu wartungsfrei, modular einsatzbar und erreichen sehr hohe Wirkungsgrade."
* Die Kopplung individueller Einheiten zur Wartung, Überwachung und Lastmanagement sowie die Speisung mit Brennstoff (Erdgas zunächst) durch ein Energieversorgungsunternehmen könnte eine kundennahe und serviceorientierte Systemlösung sein, was im Sinne der Multi-Utility-Strategie des RWE wäre.
* Die Brennstoffzellentechnologie benötigt günstige politische Rahmenbedingungen.

Kai Klinder, Vaillant:
* Kleine Brennstoffzellen-BHKWs sparen bis zu 50% CO2 gegenüber der getrennten Strom- und Wärmeproduktion heute.
* Das Brennstoffzellen-Heizgerät kann an Stelle einer konventionellen Heizung eingebaut werden.
* Mit jedem Austausch einer alten Heizanlage gegen eine innovative Brennstoffzelle wächst in kleinen Schritten das virtuelle Kraftwerk.
* Vaillant schätzt seinen Markt für Systeme für Ein- und Mehrfamilienhäuser auf mindestens 100.000 Stück im Jahr 2010, europaweit werden es 250.000 sein.
* Viele dezentrale Brennstoffzellen machen die Stromerzeugung in höherem Maß redundant und ausfallsicher.
* Rund um die Brennstoffzelle werden sich neue Berufsfelder entwickeln und maßgeblich zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Handwerk beitragen.
* Ähnlich wie der PC die IT-Welt revolutioniert hat, wird die Brennstoffzelle die Stromversorgung revolutionieren und langfristig mehr demokratisieren.
* Heute werden die Brennstoffzellen mit Erdgas betrieben, in Zukunft wird regenerativer Wasserstoff die Energie liefern.

Prof. Dr. Carl-Jochen Winter, Energon:
* Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der Energieeffizienz, der zweiten solaren Zivilisation und des Wasserstoffs sein.
* Die Entcarbonisierung, die Hydrogenisierung der Energieversorgung sind in vollem Gang.
* Die Energiepolitik wird zunehmend zur Technologiepolitik; der Primärenergierohstoffeinsatz schrumpft, die Technik der Energie- und Stoffumwandlung dominiert.
* Eine erfolgreiche Klimapolitik ist ohne Wasserstoff nicht zu verwirklichen.
* Eine nachhaltige Mobilität verlangt nach Wasserstoff als Kraftstoff.
* Brennstoffzelle und Wasserstoffspeicherung benötigen intensive Weiterentwicklung, um das große Potenzial auszuschöpfen.
* Bisher ist offen, wie die Einführung von Wasserstoff als Energieträger erfolgen wird. Mehrere Optionen stehen offen, fossil versus regenerativ, zentral versus dezentral etc.

Recherche
http://www.hydrogen.org/indexd.html

Das war das.
Geht es Euch übrigens auch so? Ich bekomme langsam den Eindruck, als gäbe es nur noch positive Meinungen fachlich fundierter Art zur BZ. Einerseits ist das natürlich sehr positiv, andererseits kommt einem die Sache bei all der Eintracht schon etwas ungewöhnlich vor.
Woran liegt es?
Schotten wir uns hier etwa zu sehr vor ernsthafter(!) Kritik ab?
Registrieren wir nur noch, was wir wahrhaben wollen?

MfG
Heute steht ein Artikel in der Stuttgarter Zeitung, Wirtschaft, in dem Ballard erwähnt wird. Es geht allgemein um Ökoaktien,
die ich zur Zeit genauer beobachte. Ballard steht im vorletzten Absatz, im Zusammenhang mit dem Ökofond, der Ballard wegen
Rüstungsgeschäften aus dem Depot gekickt hat. Habe ich schon mal gepostet unter Ballard Nr. 4

hier ist der Link http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20000908…
Hallo JOGO-bavaria!

Nach meiner Info beteiben nicht Ballard Ruestungsgeschaefte sondern Daimler/Crysler,die sich in Ballard eingekauft haben.Vielleicht koennte dies hier mal geklaert werden

An Subkutan:

Ich glaube nicht ,daß wir nur noch selektiv die guten Nachrichten in Sachen fuel cell wahrnehmen.Meiner Ansicht nach befindet sich die fuel cell momentan vom Sprung der Vision in die Realitaet wie folgender Bericht in meiner Tageszeitung wieder beweißt:

ERSTES ÖKOBOOT EUROPAS WIRD ZUM FILMSTAR

"Hydra" heißt daas erste zugelassene BRENNSTOFFZELLENBOOT Europas.Bei einer Laenge von 12 m und einer Breite von 3m kann es 22 Personen befoerdern. Sein Elektromotor beschleunigt das abgasfreie Bootauf Geschwindigkeiten von 10-15 km/h.In den nächsten Wochen wird das von Volker Geist und Marcus Melcher entwickelte Ökoboot bei einer "Tatort"-Serie eingesetzt.ab Oktober befoerdert es Wasserwanderer.
@ angehender börsi

Jo ist klar. Deshalb finde ich diesen Ökofond ja auch so komisch. Vielleicht sollte dieser Fond auch sämtliche Solarstromhersteller
im Depot verkaufen. Schließlich stellen die Strom her, der von Daimler, MBB, Metallgesellschaft, EADS und Konsorten
zur Produktion von Waffen eingesetzt wird.

Außerdem sollte man sämtliche Bauern boykotieren. Die bauen das
Getreide an, aus dem das Brot für die Mitarbeiter gebacken wird.

Nicht zu vergessen, die Bierhersteller oder Telefonfirmen.

Sprechen wir einmal gar nicht von z.B. Villeroy & Boch; schließlich benutzen viele der Mitarbeiter die Toiletten von dieser Firma. Stellt Euch mal vor, was wäre wenn man V&B boykotieren
würde?! Jeder müßte dann in die Landschaft sch.... Toll für die Umwelt.

Vor allem ist die Brennstoffzelle so was von umweltschädlich!!!!!!!! Der Ökofond beweißt deshalb eindeutig seine Vordenkerstellung
in Sachen Umwelt.

Schön zu sehen, mit welchen Argumentationen manche Fonds einkaufen und verkaufen, oder?!!!!!!!
Hi Leute!

Und wieder ein Grund mehr die BZ endlich einzuführen:

Die NASA teilte heute mit, dass sich das Ozonloch in den letzten zwei Jahren erheblich vergrößert hat!

Das Ozonloch vergrößerte sich angeblich von anfänglich einer Mio Quadratkilometer um das 18-fache auf nämlich 18 Mio Quadratkilometer!

...schon schlimm, wie wir es geschafft haben, in nur hundert Jahren die Erde dermaßen zu ruinieren!

SeubertF
Ja, so sieht ein typischer N-TV Push aus. Die Aktie stand bei 117€ als gestern ein Pusher bei N-TV die Aktie in den Himmel gehoben hatte. Ich selber dachte mir gleich, so jetzt nichts wie raus. Als ich die Ordermaske auf hatte, stand der Ballard schon gleich bei 120€ und ich bin wahrlich nicht der langsamste auf der Tastatur. Für 123€ habe ich sie dann gegeben. Schade eigentlich.

Da aber der Kurs noch bis auf 130€ von Lemmingen hochgekauft wurde ist das heute ganz normal. Sie werden noch weiter fallen, weil immer mehr Anleger etweder auf Verlusten sitzen oder ihre gewinne jetzt absichern wollen.

Bei 96 kann man wieder ans einsteigen denken.
Hallo,

Für diesen wirklichen Qualitätsthread kann man ja eigentlich nur hoffen, daß Ballard nie so richtig in Mode kommt. Sonst geht die unsägliche Push- und Bash- Beschimpfungs- und Beleidigungskindergartenarie hier auch noch los. Zocken mit Ballard, komische Vorstellung- na ja, kann mir vielleicht doch noch mal jemand etwas genauer was zum Wasserumsatz z.B. beim Necar sagen? Ist diese Größe zu vernachlässigen? Ich habe da keine Vorstellung.

Danke und schönes Wochenende
Hi Leute,

laut N-TV sprechen unsere Hr. Politiker derzeit in Frankreich
nicht nur über den Euro, sondern, und das hängt ja auch mit dem Euro zusammen über die hohen Mineralölpreise, sie denken auch laut über alternative Energien nach !!
Ist schon interessant, ist doch der Staat der Preistreiber Nummer 1
durch seine vielfachen Steuern wie z.B. die Ökosteuer die für alles andere verwendet wird (senkung der Sozialabgaben usw.) nur nicht zur Entlastung der Ökologie. Mit dem Geld könnten man die H-Technologie ein gutes Stück vorwärts bringen.

Wie hatte heute unser lieber Verkehrsminister Klimmt von sich gegeben, durch sparsame Fahrweise kann der Bürger die gestiegenen Benzinpreise locker wieder hereinfahren.
Wo lebt dieser Mensch eigentlich ?
Ich fahre jeden Tag 100 km und fahre schon immer sparsam.
Ich kann gar nicht mehr sparen.
Neue Technologien gehören her saubere und für unsere Umwelt schonende
Verfahren gehören entwickelt und gefördert wie z.B. die Brennstoffzelle !.

Was haltet Ihr eingetlich von einer Mailing Aktion ?
Hier der Link zum Umweltmninsterium.
http://www.bmu.de/
oea-1000@bmu.de
(Soll kein Push versuch sein Ballard hat das nicht nötig, aber unsere Regierung hat zuviel mit Ihren Vorgängern und deren schwarzen Kassen und Underkonten zu tun als dass sie sich mal ernsthaft um die wirklichen Probleme kümmern würden).

Kann SeubertF nur zustimmen (Ozonloch) auch dein Posting zur Bernecker, ebenso wie das von subkutan und anderen Boardteilnehmern ist ganz in meinem Sinne.

Wie heisst es doch so schön ?

Wer glaubt das Abteilungsleiter Abteilungen leiten der glaubt auch
dass Zitronenfalter Zitronen falten

Wer glaubt dass der Wanckelmotor mit der Brennstoffzelle zu vergleichen ist, der glaubt auch dass es einen Mann im Mond gibt.

Ich habe es bisher immer vermieden solchen Leuten Gehör zu schenken
da ich meine knappe Zeit lieber in diesem Board verbringe um Eure Meinungen zu sammeln und subkutan die können auch ruhig negativ sein
wenn sie gut und ausreichend Begründet werden und nicht durch irgendwelche Totschlägerphrasen oder Downpusher Versuche geprägt sind um günstige Einstiegskurse zu erzwingen.

Der heutige Rückgang sind doch nur Gewinnmitnahmen und Aussteiger nach der letzten Kaptialerhöhung die kurz nach Ihrem Einstieg bis auf rund 70 $ mit nach unten gefaren sind und nun nichts wie raus wollen.
Der Chart schaut Bilderbuchmässig aus, die Zukunftsaussichten für die BZ sind hervorragend, die Wasserstoffversorgung beginnt sich zu Entwickeln, die Leute sind durch die hohen Benzinpreise wachgerüttelt und denken über alternativen nach, unser Umweltbewusstsein entwickelt sich langsam, die Zinserhöhungen sind durch.

Ich setze keine Stoppkurse und bleibe die nächsten Jahre investiert.

Greetings MrFuellCell
HI subkutan,

manchmal stelle ich mir die selben Fragen wie du. Sind wirklich mehr Artikel darüber in der Zeitung oder springen sie mir vielleicht einfach nur mehr ins Auge...? Ich weiß von Entwicklern aus der Autobranche, dass auch noch ganz andere interessante Entwicklungen dort laufen. In einem US-DCH-board z.B sind einige wenige (aber beharrliche) die gegen DCH sprechen und - wie ich finde - manchmal (!) mit recht guten Argumenten. Aber dann denke ich wieder,
1.) wir sind sehr früh "im Rennen" - und da sind Zweifel normal
2.) Dinge (auch Glaubenssätze) immer mal wieder in Frage zu stellen, schadet uns nichts - im Gegenteil.

Und von einer anderen Ebene betrachtet: In unserer Geschichte gibt es keine Stagnation, immer löste das eine das andere ab, Hand in Hand mit neuen technischen Möglichkeiten. Natürlich braucht alles seine Zeit, aber andererseits die Zeit ist schneller geworden. Was früher 100 Jahre dauerte, braucht heute vielleicht 10 oder 20 Jahre...
Und es passt doch gut in unser momentanes Weltempfinden: Statt des kohlrabenschwarzen Kohlenstoffatoms - der muntere leichte Wasserstoff...

Grüße ;)
linea
Vergesst nicht auf dem Nivea ein paar Plug Power zu bunkern.
Was sicherlich die meisten haben........ oder?

Da in diesem Forum Technikinteressierte sind meine Frage.
Was haltet ihr von Supraleiter und Nanotechnologie?
Soll man bei schwächen jetzt schon rein?
Hängt ja eigentlich irgendwie mit unseren Brennstoffzellen zusammen.

z.B:Supraleiter American Superconduktor 889844 (AMSC.NAS)
Nanotechnologie Nanophase 910885 (NANX.NAS)
evtl. Nanopierce, Altair

habe leider den Einstig verpennt!!!!!
Kann Charttechnik weiterhelfen?

Servus


NobbiSorglos
Hi Leute,

some new`s !!


Hyforum in München nächste Woche: erster weltweiter Wasserstoff-Kongreß für Wirtschaft und Politik

HyWeb, 06.09.00: Experten aus aller Welt erörtern vom 11. bis 15. September 2000 in München die Zukunft unserer Energieversorgung. Sie wollen Kohle und Öl so schnell wie möglich durch Wasserstoff ablösen. Die Technik dazu ist vorhanden, so die Veranstalter des Hyforum 2000. Politik und Wirtschaft gemeinsam sollen unter der Schirmherrschaft von EU-Kommissionspräsident Romano Prodi, Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber dafür sorgen, dass dierse umweltfreundliche Zukunftsenergie schon bald Gegenwart wird.

Mehr Informationen unter www.hyforum2000.de .."


Hi SeubertF wir könnten uns doch mal in München treffen oder ?
Hier ist schließlich immer was los und derzeit trifft sich hier alles was Rang und Namen hat (ca. 500 Teilnehmer) das Who is Who der kompletten Branche gibt sich im Bayerischen Hof die Tüklinke in die Hand

List of exhibitors:

ARAL AG
BMW Group
DaimlerChrysler AG
DLR Stuttgart
Deutscher Wasserstoff-Verband
Forschungszentrum Jülich
heliocentris Energiesysteme GmbH
H-TEC Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH
International Energy Agency (IEA)
Linde AG Werksgruppe Technische Gase
Mannesmann Pilotentwicklung GmbH
NEDO, New Energy and Industrial Technology Development Organization, Japan
Norsk Hydro Electrolysers AS
PROTON MOTOR Fuell Cell GmbH
Shell Global Solutions (UK) a devision of Shell Research Ltd

nebenbei auch Schröder, Wiesheu und Co sind selbstverständlich da


Und noch einiges mehr unter der schon bekannten Adresse:
http://www.hydrogen.org/indexd.html
Hallo,

in der Schwäbischen Zeitung war heute ein Artikel über ein Wasserstoffboot,
entwickelt von einem Ulmer namens Christian Machens.
"Das in Leipzig entwickelte, in Hamburg gebaute und in Bonn zum ersten Mal aufs
Wasser gelassene Boot war das erste Wasserstoffbetriebene Brennstoffzellen-Boot,
das der Wasser-TÜV "Germanischer LLoyd" zertifiziert und zugelassen hat. ...
Während seines Studiums knüpfte Machens Kontakte zum Technologie-Transfer-und
Innovationszentrum Region Bonn, kurz TTIB, zum Deutschen Zentrum für Luft-und Raum-
fahrttechnik und gründete die Firma, die "etaing GmbH" in Bonn mit einer Niederlassung
in Leipzig. Seine Firma ist die erste, die das Brennstoffzellensystem im Leistungsbereich
von fünf Kilowatt in Europa serienmäßig herzustellen vermag - eine "Weltneuheit",
formuliert Machens, anzuwenden nicht nur in Booten, sondern auch in kleinen Bussen,
Kehrmaschinen oder eben bei Systemen, die abgasfrei und geräuschlos funktionieren
sollten.
Im Augenblick sind er und sein Team damit beschäftigt, Richtlinien auf dem noch neuen
Gebiet zu erarbeiten und festzuschreiben. der primäre Fokus richtet sich darauf, die
Brennstoffzellentechnik und die gesamte Wasserstoffenergiekette - von der Herstellung
über die Umsetzung bis zur Speicherung- weiter zu ergründen.

Gruß

Akiba


---------------------------------------snip-------------------------------------------
Hydra, the first fuel-cell powered boat in the world certified to carry passengers, was
launched on the 19th of June in Bonn, Germany. This significant occasion was made possible
thanks to three companies;
ZeMar Ltd, the marine development division of ZeTek Power Plc, for its MkII
alkaline fuelcell, etaing GmbH for its efficient and compact, "Europ 21" fuel-cell control
system and TTIB for the project support it provided.
The launch was conducted in the presence of the Mayor of Bonn, Barbel Dieckmann and was
reported by Europe`s leading media. President of ZeTek Power, Gustaaf Spaepen made a
speech befitting the occasion praising everyone involved in the project. He also thanked TTIB
for for its encouragement in establishing ZeTek Power`s fuel-cell production plant, the largest
in Europe, at Köln/Porz which will create some 500 jobs over the next three years.
[...]
Commenting on the launch, Nicholas Abson, ZeTek Power`s Cheif Executive said,
"Any boat or ship, be she engaged in leisure or commercial
activities, will benefit from our power systems. We at ZeMar
are convinced that our technology is the only low-temperature,
fuel-cell system safe and reliable enough for marine applications..."
---------------------------------------snap-------------------------------------------
full story:http://www.ZeTekPower.com/press/hydra.html


http://www.ZeTekPower.com/
Hallo Mr Fuell Cell,

das Angebot nehme ich gern an. Wusste nicht daß Du aus näherer Umgebung kommst, freut mich. Bin gespannt, was beim Hyforum diese Woche raußkommt?
Ansonsten wieder schöne Kurse, oder was meint Ihr? Ballard schön gelaufen, besonders hervorzuheben ist wieder einmal FCEL, die ja derzeit am meißten Gas (im Reformer umgewandelt;)) geben.
Der Wahnsinn, am Freitag 10% plus, heute 10% plus. Leute, die muß man (Frau auch, Grüße nach Stuttgart;)) einfach haben!

Wann wollen wir uns treffen, MrFuelCell? Was hällst Du/Ihr davon, wenn sich alle interessierten Threadteilnehmer in München zum Hyforum-Besuch treffen würden? Liegt bestimmt im Bereich des möglichen, oder?

Grüße SeubertF
Hi Leute,

melde mich nach längerer Abwesenheit mal wieder im Board. Dafür habe ich auch eine wunderschöne Nachricht aus California, es geht voran, die 10%-ZEV-Quote bei Neuzulassungen in Kalifornien sind nochmals bestätigt worden. Daraufhin wurde die Aktie von Credit Suisse First Boston, eine der grossen Investmentbanken, auf `Strong Buy` mit Kursziel 170 $ gesetzt. Aber das mit dem Strong Buy wussten wir eh schon...

@an die Münchener Fraktion:

wäre auch gern dabei, der Job lässt es aber leider nicht zu. Aber wie ich Euch kenne, gibt es einen detaillierten Besuchsbericht noch in dieser Woche, gell;)?

So, aber jetzt der Artikel:

Morning Comments from CREDIT SUISSE FIRST BOSTON
By: CREDIT SUISSE FIRST BOSTON
9/11/00 7:18:37 AM

Morning Call:
Visit the CNET Brokerage Center for daily reports from the top Wall Street analysts.

Ballard Power Systems, Inc.
CARB upholds ZEV mandate. Upgrading to Strong Buy.


The California Air Resources Board has maintained their Zero Emission Vehicle (ZEV) mandate following their biennial review of the policy.

The legislation states that 10% of automakers’ light and medium-duty vehicle unit sales must qualify as zero emission vehicles by 2003 in the state of Cali-fornia.

The CARB received over 75,000 letters of support to uphold the mandate in its current form and a recent survey found that 1/3 of new car buyers in California would purchase a cost competitive electric vehicle if more of them were made available.

The result of the biennial review is positive for Ballard, as fuel cell vehicles are the leading technology actively being developed that qualify as pure zero emis-sion vehicles.

Following the biennial review of the Zero Emission Vehicle (ZEV) legislation, the California Air Resources Board (CARB) has maintained their ZEV mandate, which states that 10% of automakers’ light and medium-duty vehicle unit sales must qualify as zero emission vehicles by 2003 in the state of California.

Auto manufacturers can meet the current 10% ZEV requirement by producing battery-powered electric vehicles, hybrid-electric vehicles (HEVs), fuel cell vehi-cles, and extremely low-emitting conventional vehicles (super-ultra-low-emission vehicles, or SULEVs). However, the large-volume manufacturers must meet at least 40% of their obligation (or 4% of sales) using pure ZEVs, that is, vehicles that have zero exhaust and evaporative emissions. At present, fuel cell vehicles are the leading technology actively being developed that qualifies as pure zero emission vehicles. The remaining 60% of an automakers obligation (or 6% of unit sales), can contain vehicles that receive partial ZEV credit, such as SULEVs, HEVs, and fuel cell vehicles that use an on-board reformer.

The CARB received over 75,000 letters of support to uphold the mandate in its current form and a recent survey found that 1/3 of new car buyers in California would purchase a cost competitive electric vehicle if more of them were made available.

Upgrading to Strong Buy

The result of the biennial review is positive for Ballard, as they are the world’s leading fuel cell developer, particularly for transportation applications. As a result of the outcome of this review, the development path for fuel cell technology as it pertains to transportation applications has been further clarified, and a potential slowing mechanism (if the rules had been softened) with respect to its future adoption has been removed. The upcoming demonstrations that we expect to take place as part of the California Fuel Cell Partnership will only increase the spotlight and consumer awareness on this technology. We are upgrading our recommendation on BLDP to Strong Buy from Buy and maintain our US$170 tar-get price. N.B.: CREDIT SUISSE FIRST BOSTON CORPORATION may have, within the last three years, served as a manager or co-manager of a public offering of securities for or makes a primary market in issues of any or all of the companies mentioned.

Ciao
Einfach stark, wie weit die Glocken wieder läuten- und der Kurs hat auch einen Freudensprung gemacht.
Die Bestätigung der Quotenreglung in Kalifornien konnten wir zwar erwarten, das Umfrageergebnis finde ich jedoch wirklich überraschend und imposant:
1/3 der Neuwagenkäufer in Kalifornien würde ein kostenmäßig konkurrenzfähiges BZ-Fahrzeug kaufen!
Daß der gute Ruf dem eigentlichen Produkt schon so weit vorausgeeilt ist, überrascht in diesem Umfang sehr. Dachte ich bisher eher an einen vorsichtigen Einstieg der Kundenmassen in diese neue Technik, gerade was den mobilen Sektor anbetrifft, so muß sich die Industrie glaube ich langsam auf eine von Anfang an sehr hohe Nachfrage einstellen. Viel verlockender kann der Kunde es einem Anbieter doch schon gar nicht mehr machen, wenn es darum geht, ein neues Produkt auf den Markt zu bringen und somit "ein unternehmerisches Risiko" einzugehen: ;)
Ich bin sicher, daß diese Nachricht in den entsprechenden Etagen der Automobilhersteller auf sehr offene Ohren stoßen wird die Reaktion darauf nur eine einzige sein kann:
Weitermachen und forcieren.

Das Münchener Hyforum wird sicher ebenfalls in diese Richtung zeigen -
MrFuellCell: Könntest Du während den kommenden fünf Tagen für uns aus München eine nonstop Livereportage liefern? Das wäre S P I T Z E ! :) :) :)
hallo ballard freunde,
hier der grund für den heutigen kurssprung :


Chemiefirmen und Autohersteller suchen Alternativen zum benzingetriebenen Motor


Daimler-Chrysler findet Partner für Methanol-Studie


vwd STUTTGART. Die Unternehmen Daimler-Chrysler AG, Stuttgart, BP International Ltd, London, BASF AG, Ludwigshafen, Methanex Inc, Vancouver, Statoil, Sandvika/Norwegen, und XCELLSIS GmbH, Kirchheim, haben vereinbart, die Einführung von Brennstoffzellen-Fahrzeugen auf Methanolbasis zu bewerten und voranzutreiben. Nach Daimler-Chrysler-Angaben vom Dienstag ist es Ziel, nach einer umfangreichen Prüfung von Fragen zu Gesundheit, Sicherheit, Umweltrelevanz und Infrastruktur eine gemeinsame Position zum Einsatz und der Einführung von Methanol als Kraftstoff zu entwickeln.
Die Ergebnisse sollen veröffentlicht werden, damit alle Industrieunternehmen davon profitieren können, die an der Entwicklung der Brennstoffzellentechnik und Brennstoffzellenfahrzeuge arbeiten. Die Partnerunternehmen plannen, nach Abschluss der Studie ihre Ergebnisse in eine "reale" Anwendung einzubringen.


dd
Hi Freunde!!!!!

Darf ich mal eine ausserordentlich positive Feststellung posten??

Ballard Power: +9%
FCEL: +10%
Plug Power +37%
Satcon Tech: +12%
Mech Tech: +28%
DCH: +27%


HIIIIIIIIIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE
Richtig, DanielDuesentrieb, und unseren amerikanischen Freunden wird diese Nachricht auch nicht vorenthalten.

Industry leaders to co-operate in study on the introduction of methanol fuel cell vehicles

VANCOUVER, Sept. 12 /PRNewswire/ - DaimlerChrysler AG, BP , BASF, Methanex Corporation, Statoil and XCELLSIS have entered into a co-operation agreement to evaluate what would be needed to facilitate the introduction and commercialization of methanol fuel cell vehicles ... The parties also expect to implement their findings in a real world application in the near future. ( :) )...

Den Rest lest am besten selber nach.
Wenn es Euch wie mir ergeht, dann bekommt Ihr dabei das Gefühl, daß hier einige schwere und perfekt aufeinander passende Zahnräder zusammengefügt werden zu einem Getriebe, das, einmal in Gang gesetzt, so schnell nicht mehr zum Stillstand kommt.
Übrigens: Methanex ist der weltweit größte Methanol-Produzent.

Recherche:
http://biz.yahoo.com/prnews/000912/methanex_s.html



SeubertF ...
...reiß die Fenster auf, lege Dich flach auf den Boden und versuche ruhig durchzuatmen :laugh:
Tag zusammen,

mich wundert, daß Euch bisher IMPCO Technologies (Kürzel NASDAQ IMCO" noch nicht aufgefallen ist.

IMPCO stellt Speichersysteme für alternative Antriebssysteme her und arbeitet u.a. eng mit General Motors zusammen. Als traditioneller Geschäftsbereich wird mit dem Verkauf von OEM-Teilen für die KFZ-Industrie noch Geld verdient. An IMPCO hält BERU eine Beteiligung von ca. 15 %, will diese aber abstoßen, da ein Übernahmeversuch in der Vergangenheit gescheitert ist.

IMPCO ist im Zuge der einsetzenden Fuel-Cell-Fantasie von ca. $ 20 auf über $ 50 gestiegen, seit dem jedoch wieder auf knapp über $ 20 zurückgekommen. In den letzten Tagen ging´s wieder bergauf, heute + 20 % auf $ 31.

IMPCO war übrigens auch (zwar nur kleiner) Bestandteil des ersten FC-Basket.

Kursziel von amerikanischen Analysten (strong buy) mind. $ 50. Fundamental ist die Firma insoweit besser als die anderen o.g., da bisher im traditionellen Geschäft Geld verdient wird, mit dem die enormen F+E-Aufwendungen subventioniert werden. Zudem wurde in der Vergangenheit durch zwei Kapitalerhöhungen das notwendige Kapital eingesammelt.

Ich denke, auch eine hochinteressante Alternative. Für Infos verweise ich auf die Homepage www.impcotechnologies.com. Sorry, aber das mit dem Threadverweis habe ich noch nicht im Griff.

Grüße

Finanzbaer
Hallo Fuel Cell Comunity,

Ich hoffe ein neuer Name in Eurer Runde ist willkommen. Ich investiere seit einem Jahr in Aktien und versuche dabei möglichst in mittlere Unternehmen zu investieren, die von einem kommenden Boom profitieren werden.
Zur Zeit bin ich in Unternehmen wie Sandisk(Flash-Memory-Speichermedien), Singulus (DVD), ComRoad(Telematik) und Vertex (Gentechnologie) investiert. natürlich stößt man bei solchen Gedanken auch irgendwann einmal auf die Brennstoffzelle.

Nachdem ich mich jetzt durch den ganzen Thread durchgewühlt habe, möchte ich Euch erst einmal zu dieser niveauvollen Diskussion beglückwünschen.
Da bleiben ja fast keine Fragen offen.
Ich habe mich schon vor einem Jahr einmal mit Ballard auseinandergesetzt, allerdings war dies zu Beginn meiner Börsenaktivität und da habe ich mich nicht in solche riskanten Anlagen hineingetraut. Heute ärgere ich mich darüber natürlich, aber nachher ist man natürlich immer etwas schlauer.
Trotzdem habe ich noch so meine Probleme mit Ballard, da ich bisher nur in Unternehmen investiere die schon profitabel sind.
Von der Brennstoffzelle als Energiequelle bin ich wie Ihr auch überzeugt. Ich gehöre sogar zu den großen Träumern, die sich eine Globale Wasserstoffwirtschaft mit elektrolytischer Wasserstoff-Produktion in den Wüsten vorstellen können. Aber ich bin halt Naturwissenschaftler und habe so meine Probleme zu verstehen, was in den Köpfen der Politiker so vorgeht. Ich sehe halt nur, was technisch möglich ist und nicht was politisch durchsetzbar sein könnte. Aber wer weiß, in ein paar Jahrzehnten.........

Nun aber zu Ballard und dem heutigen Stand der BZ-Technologie.
Weiter oben klangen auch immer mal wieder etwas (selbst)kritische Töne an. Ohne Eure Begeisterung bremsen zu wollen, würde ich doch gerne hier mal ein paar kritische Fragen auf den Punkt bringen. Vielleicht könnt Ihr mir hier ja einige Befürchtungen nehmen, damit ich im nächsten Kurstief vielleicht doch mal eine kleine Position in mein Depot lege.

1) Es wird hier und in den Publikationen immer wieder von sauberen Motoren gesprochen. Fakt ist doch, daß alle z.Zt. machbaren Konzepte (vor allem für Autos) auf der Reformertechnologie beruhen, sei es nun Methanol bei Daimler/Ford/Ballard oder gar Benzin bei GM/Opel. D.h. aber doch daß wir weiterhin einen CO2 Ausstoß haben. Natürlich wird der auf den Wirkungsgrad gesehen geringer als beim Ottomotor und das SOx- und das NOx-Problem fallen fast gänzlich weg, aber immer nur mit dem bißchen reinem, H2 zu argumentieren, das heute regenerativ erzeugt wird, bzw. sogar als Abfallprodukt anfällt, halte ich für etwas blauäugig. Wie sieht den nun eine energetische und Umwelttechnische Gesamtbilanz HEUTE aus? Ich denke die fällt noch gar nicht so dolle aus, wie man sich das wünschen könnte.

2) Es wird hier häufig von den vielen Einsatzgebieten der BZ gesprochen, z.B. auch in der Kraftwerkstechnologie und der Hausheizung. Dabei wird häufig übersehen, daß es sich in verschiedenen Anwendungen auch um verschiedenen BZ-Typen handelt. Die PEM-BZ wird vor allem für Autos und Anlagen mit einem ähnlichen Energiebedarf eingesetzt werden. Hier ist Ballard sehr stark. Vom Boom in der stationären Energieerzeugung wird Ballard aber wohl nicht so profitieren, denn hier wird wohl die SOFC zum Einsatz kommen und erstens ist diese Technologie noch bei weitem nicht so weit wie die PEM und zweitens ist Ballard in diesem Sektor so weit ich weiß nicht aktiv. Der Marktführer hier dürfte wohl Siemens Westinghouse sein. Natürlich reicht auch die Energieerzeugung im Auto aus um Ballard reich zu machen, aber andere Technologien sollte man deshalb trotzdem nicht mit in die Phantasie mit hineinrechnen.

3) Lohnt es sich jetzt schon in ein Unternehmen zu investieren, das jedes Jahr tiefer in den roten Zahlen versinkt? Sicher, da stecken so Riesen wie Daimler und Ford dahinter, aber trotzdem gibt es an der Börse immer mal solche Boomphasen, die einige Jahre zu früh kommen. Dann ist die Story wieder vorbei und wird erst wieder aktuell, wenn die Technologie wirklich anfängt rentabel zu werden. Als Beispiel möchte ich hier die Gentechnologie nennen, die vor 10 Jahren ihre erste Euphorie erlebte und dann in der Versenkung verschwand, um heute wieder aufzuerstehen, wo die ersten Profite ersichtlich werden. Könnte es uns auch so ergehen? Sind die Kurse des Jahres 2000 schon realistisch oder handelt es sich im Moment nur um eine große Phantasieblase? Stehen die Profite tatsächlich schon vor der Türe?

wie gesagt, bin ich im Grunde optimistisch was die BZ angeht, aber ich denke all diese Fragen sollte man sich zumindest stellen.

Gruß,
Hallo BZ Fans,

an diesem schönen Tag noch eine erfreuliche Nachricht. Ich habe am Wochenende auf einer Messe den Vertreter von Vaillant für Sachsen/Thüringen, Hr. Uwe Hirsch, getroffen. Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen mich nach dem BZ-Projekt zu erkundigen. Und jetzt haltet euch fest. Vaillant hat bereits 35.000 Vorbestellungen.
Die wissen gar nicht, wie sie die Nachfrage befriedigen sollen. Obwohl es noch gar keine konzentrierte Marketingaktion gegeben hat können die sich vor Anfragen kaum retten. Zur Erinnerung: Geplant war ein Jahresabsatz von 100.000 St. ab dem Jahr 2010.

Aufgrund der euphorischen Nachfrage hat sich Vaillant kurzfristig entschlossen ihre BZ auf der efa (Elektofachmesse) in Leipzig vom 4.10. - 6.10. auszustellen. Wer Lust hat kann sie sich dort ansehen.

:) Dako

PS: Nicht vergessen, Plug Power liefert die BZ für Vaillant.
Hallo und natürlich (nicht obwohl sondern gerade wegen Deiner kritischen aber sachlichen Fragen) willkommen MarkV

Nur zu Deiner Frage 2 (mehr ist heute abend für mich nicht mehr drinn)

Die PEM zeichnet sich durch einen simplen Aufbau, ein sehr flexibeles Verhalten (fixe Lastwechsel sind möglich), gute Kaltstarteigenschaften und eine hohe Leistungsdichte aus.
Sie bietet damit nicht nur, wie Du meinst, beste Voraussetzungen für den mobilen Einsatz, sondern daneben ist sie auch perfekt für den Einsatz in der stationären Kraft-Wärme-Kopplung, in der unterbrechungsfreien Stromversorgung und in der Notstromversorgung geeignet. Der wirtschaftlich interessante Leistungsbereich liegt zwischen wenigen Watt und 300 KW! Und wie bbekannt, eignen sich die technisch erreichbaren Vorlauftemperaturen durch Abwärmenutzung für die Heizwärmeversorgung.
Also wird diesem Typ der BZ zu Recht ein erhebliches Marktpotential vorausgesagt. Sie wird nicht nur in der dezentralen Strom- und Wärmeversorgung für Ein- und Mehrfamilienhäuser sowie zur Stromversorgung von allen Arten von Kraftfahrzeugen zum Zuge kommen, sondern auch in eigentlich allen denkbaren tragbaren elektrischen Geräten.
Originalton Vaillant: Niedertemperatur-BZ eignen sich sehr gut für die mobile Anwendung, aber auch für den Bereich der Strom- und Wärmeversorgung im Wohn- und Gewerbebereich. Der aussichtsreichste Kandidat ist hier die PEM-BZ . . . . . .
Soviel dazu.

Die von Dir angesprochene SOFC ist eine Hochtemperatur-BZ mit einer Betriebstemperatur von ca. 1000 °C und scheidet somit, obwohl er einige Vorteile hat, für viele Anwendungen obligatorisch aus.

Meiner Meinung nach wird kein BZ-Typ auch nur annähernd eine ähnliche Verbreitung finden wie die PEM. Daher ärgere Dich nicht über den verpassten Einstieg vor einem Jahr. Dein Plan, bei nächster Konsolidierung einzusteigen, wird Dich als Langfristinvestor sicher auch noch einigermaßen zufrieden stellen. ;)

MfG
@NobbiSorglos

Dein Posting vom 8.9.00:

"Vergesst nicht auf dem Nivea ein paar Plug Power zu bunkern. Was sicherlich die meisten haben........ oder?"

Vielen Dank an Dich !!!!!!! Habe mir daraufhin zu meinen ballards noch - leider nur - 40 plug power ins depot gelegt. jetzt leg ich mich schlafen. mal sehen, vielleicht kann ich in 10 jahren dann in in den vorgezogenen :-) ruhestand gehen.

gruss ag
Hi SeubertF, Hi Subkutan und stadtursel,

ich habe mich heute beim Bayersichen Hof (dort findet die Tagung Hyforum 2000 statt) erkundigt ob denn die Veranstaltung öffentlich ist.

Es kann jeder teilnehmen !

Für den lächerlichen Betrag von DM 1.100.- ist das kein Problem

Möchte man nur am Freitag kommen (H-Tankstellen Besichtigung am Flughafen) kostets nur noch DM 500.-

Zwischen den Zeilen ist doch klar zu lesen dass man noch unter sich sein möchte.

Sorry SeubertF aber das ist mir zu teuer.

Wir könnten uns aber trotzdem treffen könnten wir ja hier im Board eventuell in einem neuen Thread ein Treffen vereinbaren oder ?

Wie subkutan schon geschrieben hat die Zahnräder fügen sich zu einem riesigen Getriebe zusammen und wir werden eine H-Infrastrucktur bekommen, dafür spricht schon allein die Teilnehmerliste.
Der Zeitplan stimmt der Zwischenschritt über Methanol wird in Angriff genommen (BASF Daimler)

Greetings MrFuellCell

So und jetzt lege ich mich mit einem breiten Grinsen zurück und genieße die Charts.:):):)
@Finanzbaer:
Vielen Dank für den Tip.
Allen anderen viel Spaß mit unserer Ballard.

Körschgen
Ich muß meine Freude über den heutugen Kurssprung mal mit Euch teilen!!!!!

Einfach riesig!!!!!! Ballard war der schwächste Wert im Depot von mir und meiner Frau. Ist jetzt der zweitstärkste mit einem
plus von rund 1150%!!!!!!! Wir sind Gott sei Dank vor etwas mehr als 3 Jahren bei einem Stand von umgerechnet 11€ eingestiegen.

Die derzeitige Diskussion um den Rohölpreis dürfte m.E. dem Kurs auch gewaltig auf die Sprünge helfen. Meint Ihr nicht auch?!!!!!

Gibt es noch andere Nachrichten, außer daß Analysten Ballard auf strong buy setzen?

Aber der Kursanstieg wird mir langsam etwas unheimlig. Ich setze jetzt einen Stopkurs. Sollte ich etwas verpassen, macht nichts,
schließlich habe ich enorme Kursgewinne gemacht. Da kann ich ein paar verpaßte € mal verkraften, wenn ich den Wiedereinstieg
verpasse. Nach unten bin ich jedenfalls abgesichert.

Eine gute Nacht

JoGa-bavaria
Hallo Fuelcellis,

seit einiger Zeit verfolge ich gelegentlich Eure threads und ich muss sagen: ich bin beeindruckt über die Kompetenz, die sich hier im Brennstoffzellenumfeld zusammengefunden hat. Da ich es hier noch nicht gelesen habe (obwohl es bestimmt in irgendeinem alten Thread steht): es gibt ein Buch über Ballard Power [Tom Koppel, Powering the future, Wiley, 1999], das ich dieses Frühjahr mit viel Genuss gelesen habe. Es ist nicht von Ballard Power autorisiert (wegen interner Rivalitäten) aber gerade deshalb besonders spannend.

Aber eigentlich wollte ich Euch eine Frage stellen: Gibt es Prognosen für Umsätze mit Brennstoffzellen zum Antrieb von Fahrzeugen im Vergleich zu stationären BZs in den nächsten Jahren? Ich habe nie eine andere BZaktie als Ballard angefasst, da ich mir nie so recht vorstellen konnte, dass man mit Notstromaggregaten für Krankenhäuser etc. vergleichbare Umsätze wie mit Fahrzeugantrieben erzielen kann (mal ganz abgesehen von der ganz anderen Konkurrenzsituation bei stationären BZs). Aber vielleicht täuscht mich meine Intuition ja!

Gruß aus der Wanne
Noch etwas zur Bedeutung der BZ im Zusammenhang mit SGL CARBON ,
sind ja führender Zulieferer (Elektroden )

SGL CARBON Wandelanleihe erfolgreich am Euromarkt platziert
(ad hoc)
Wiesbaden, 13. September 2000. Die Wandelanleihe von SGL CARBON mit einem Volumen von 120 Millionen Euro wurde erfolgreich am Euromarkt platziert. Nach Abschluss des Bookbuildingverfahrens am 12. September stehen die Konditionen der Wandelanleihe der SGL CARBON AG fest. Die Verzinsung der Teilschuldverschreibungen wird 3,50 % p.a. betragen. Nicht gewandelte Schuldverschreibungen werden zum Nennbetrag am 18. September 2005 zurückgezahlt. Die Teilschuldverschreibung im Nennbetrag von 1.000 Euro berechtigt zum Bezug von 11,2233 Stückaktien zu einem Kurs von 89,10 Euro.

Die Nachfrage nach dem Papier war außerordentlich hoch. Die Emission war bereits am Vormittag des Dienstags, 12. September 2000, mehrfach überzeichnet. Aus diesem Grund wurde das Bookbuildingverfahren vorzeitig beendet.

Dem Bankenkonsortium unter Führung der Deutschen Bank und Dresdner Bank als Joint Lead Manager steht des weiteren eine Greenshoe Option von bis zu Euro 13,65 Millionen zur Deckung von Mehrzuteilungen zur Verfügung.

Der Erlös der Emission dient der Finanzierung unseres weiteren Unternehmenswachstums. Im Vordergrund steht dabei vor allem das Geschäftsfeld Fasern und Composites, mit dem SGL CARBON neue innovative Wachstumsmärkte erschließen will. Schwerpunkte sind zur Zeit die weitere Entwicklung von Brennstoffzellen-Komponenten sowie die erste Investitionsstufe für die Großserienfertigung von Bremsscheiben aus Carbon/Ceramic. Auf beiden Gebieten beabsichtigt SGL CARBON in den kommenden Jahren eine führende Weltmarktposition aufzubauen. (Quelle: SGL)

Gruß johca
@Herr Dr. Kloebner,
Ballard stellt auch stationäre Brennstoffzellen (z.B. für Kraftwerke) her.
Gruß, j.
Hallo Mark V!

Der Vergleich mit der Gentechnologie ist sicherlich richtig.Doch die ersten Produkte kommen schon auf den Markt wie du in den Meldungen der letzten Tage (Brennnstoffzellenboote)entnehmen kannst.Die Reformertechnologie sehe ich nur als Vorstufe zur Wasserstofftechnologie.Erst gestern brachte IMCO wieder eine News raus
die in diese Richtung geht.:Hier in Kuerze:


IMPCO Technologies successfully hydroburst tested a high performance prototype hydrogen storage cylinder designed for Fuel Cell Vehicle applications and achieved a mass performance record of 11,3% hydrogen storage by weight, the highest storage efficiency ever demonstrated..The significance of this achievement means that fuel cell vehicles can now travel further between refueling intervals than previously thought possible.

....und das schoene bei den Fuel cells je teurer das Erdoel, desto besser unsere Performance und die Umwelt kann wieder durchatmen....grueße angehender boersi
Hallo subkutan, jörgli und angehender boersi,

danke für Eure Antworten.

@a.b.
klar ist die reine Wasserstofftechnologie heute schon machbar und reiner Wasserstoff wäre auch für den Wirkungsgrad der BZ und für die Abgase sinnvoller.
Der wahre Hinderungsgrund liegt doch darin, daß nicht genug billiger Wasserstoff zu haben ist und daß auch die Distrbution nicht so leicht zu machen ist.
Daß heute schon einige Produkte verkauft werden ist wohl richtig, doch was mir Sorgen bereitet ist die Gewinnentwicklung bei Ballard.


Auch bei Plug Power sieht`s nicht viel besser aus:

___________________________ 1999___ 2000______ 2001
Ergebnis/Aktie (in EUR) _______ -0,71__ -1,94______ -2,56


Hat jemand von Euch eine Ahnung wie die Break even Planung bei Ballard aussieht?

Übrigens, weil ich es gerade vom Wasserstofftransport hatte. Wenn es um den sicheren und einfachen Transport von Wasserstoff geht, sind zur Zeit wohl Kohlenstoff Nanotubes der absolute renner.
Leider gibt es für diese zZt. noch kein kostengünstiges Produktionsverfahren, aber wo Profite winken kommt früher oder später auch eine Lösung.
http://www.wiba.de/deutsch/carbon.htm


Wenn das ein alter Hut für Euch ist, dann sorry. Ich habe noch nicht alle Eure alten Threads studiert.
@ MarkV

Ich finde es ebenfalls gut dass du dich sehr intensiv mit der
Brennstoffzellentechnologie befasst.

Als Investor sicherlich unverzichtbar, doch solltest Du ebenso
wie einige andere schon in Postings zuvor, die BZ Technologie mit anderen Maßstäben messen.

Es ist doch sonnenklar dass der Verlust steigt, es werden ja schließlich enorme Aufwendungen in die Entwicklung, Verbesserung und die neue Fabrik gepumpt.
So wie ich Ballard einschätze werden die auch die Abschreibungen der Investitionen in Rekord Zeit vornehmen um den Weg für neue Produktionsstätten zu öffnen.

Stell dir nur einmal die benötigten Kapazitäten vor die in kurzer Zeit ( es beginnt 2002 mit den Bussen von DCX und setzt dann 2003 spätestens 2004 so richtig ein wenn die ersten Serien PKW`s vom Band rollen) zur Verfügung gestellt werden müssen.

Wie schon oft erwähnt langfristig betrachten !! suchst du den kurzfristigen Hype ist die BZ Technik der falsche Bereich.

Bist du langfristig orientiert wirst du mit den Erträgen aus deinen Aktien mehr als zufrieden sein.

Die BZ Technolgie stellt eine Revolution in unserer Energieversorgung dar gekoppelt mit einer enormen Umweltentlastung.

Von den Kritikern wird das Unmögliche verlangt:

- von heute auf morgen soll die Infrastrucktur für H stehen
für Benzin hat dies mindestens 30 Jahre seit der Erfindung des
Automobils gedauert und Flächendeckend behaupte ich 70 Jahre
- die Brennstoffzelle muss ohne Übergangszeit sofort in allen
Bereichen Einzug halten und sofort ohne Umweltbelastung Energie
produzieren.
Das Auto produziert seit Jahrzehnten Tausende von Tonnen
Umweltgiften,Stickoxide und Kohlendioxid nebst den Umwelt
schäden bei der Förderung des Öls des Transportes und der
Verarbeitung.
- die Hersteller sollen sofort Gewinn machen und keine anfänglichen
negativ Erträge liefern.
Das geht nur (und dort auch nicht wie Boo.com gezeigt hat) im
virtuellen Raum des Internets nicht in der Realität.

Also Leute die Rückgänge von heute gehören einfach dazu, lasst euch nicht beirren auch Microsoft hatte jede Menge Zwischentiefs und hat seine Aktionäre zu reichen Leuten gemacht.
Jetzt ist sie nicht so interessant, mehr als 20 Jahre war sie es.
Ich bin mir sicher dass Ballard mindestens die gleiche Entwicklung nehmen wird (was den Kursverlauf angeht).

Mann sollte zum derzeitigen Zeitpunkt mit Visionen an Ballard gehen.
Einige unserer Visionen setzen sich derzeit gerade in München in die Tat um oder haben sich gestern mit BASF und Co schon lautstark zu Wort gemeldet.

Die Entwicklung von FCEL hat mich ein wenig beunruhigt der Anstieg war einfach zu steil aber auch hier kommen wieder Kaufkurse.
Doch seit vorsichtig was unsere Analysten angeht angeblich ist FCEL die erste Gesellschaft die Gewinne erwirtschaftet hat ein Analyst gesagt. (wie hat er das eigentlich begründet ?) Bernecker hat auch schon zur BZ Technik einiges gesagt.

Ballard arbeitet mit Daimler und Ford und anderen namhaften Unternehmen zusammen

Plug Power mit General Electric und Vaillant

FuelCell Technologie mit Marubeni Corporation und
The MTU Division of Daimler-Benz
Ich möchte die Aktie keineswegs madig machen denn ich werde mir auch hiervon ein par kaufen da ich von BZ im allgemeinen absolut überzeugt bin und ich auch glaube dass viele hiervon Ihren Weg und die entsprehcenden Profite machen werden, allerdings denke ich dass es sie noch ein wenig günstiger geben wird schließlich hat auch Förtsch sie zum Kauf empfohlen das hatte er bei Ballard auch und vielen anderen die bei Ihm nun nicht mehr auftauchen.

Auch so ein Analyst

Greetings MrFuellCell
@jörgli,

ich weiß, dass Ballard auch stationäre Brennstoffzellen herstellt. Aber das ist für Ballard nur ein Randgeschäftsbereich und die Kooperationen mit den Großen der Elektrobranche haben andere. Das Interessante an Ballard ist ja gerade die konkurrenzlose Marktführerschaft bei den Fahrzeugantrieben. Deshalb frage ich mich, in welchem Bereich stationär/mobil die Musik eigentlich spielt.
Heute Abend in Yahoo.com bei Ballard eine Link auf eine Seite
gefunden in der eine Zink BZ angepreisen wird.

Hier der Link zur Homepage des Unternehmens
http://www.reveo.com/index.htm


Eine Neuartigezelle wird beschrieben das neueste vom neuen.

An alle Physiker im Board:

Wenn ich mich recht erinnere ist ein Zink Luft Element ein alter Hut.
Diese Batterien gibts doch derzeit wie Sand am Meer zu kaufen
z.B. in Knopfzellen für Hörgeräte usw.

Wenn ihr euch die Seite anschaut was soll denn da neues sein.
Letzten Endes funktioniert diese Zink Zelle wie ein Bleiakku im Auto
lediglich mit dem Unterschies des Elektrolyten Schwefelsäure.
Blei wird zu Bleisulfat und beim Laden wieder umgekehrt richtig ?

Eigentlich ist diese Zink FuellCell ein normaler Akku oder ?
Problem Gewicht, Platz, Energiedichte

Greetings MrFuellCell
Hi HerrDr.Kloebner,

Du siehst meiner Meinung nach die Marktstellung Ballards im Bereich des Fahrzeugsantriebs vollkommen richtig. Hier spielt auch viel Musik mit, da es sich mit um wohl die populärste Anwendungsart für BZ handelt.
Daß Ballard jedoch intern die Entwicklung der stationären BZ eher im Randbereich betreibt, würde ich allerdings stark bezweifeln.

Meine Gründe:
1. weil das Marktpotential für stationäre BZ mit denen für die mobile Anwendung durchaus vergleichbar ist
2. wer die anspruchsvollere, nämlich die mobile BZ bauen kann, der beherrscht auch den Bereich der stationären
3. die Firmenleitung des öfteren betont hat, zwar ausschließlich mit der PEMFC, hiermit aber den gesamten Marktbereich aufrollen zu wollen, um nicht in eine allzu große Abhängigkeit zu geraten
4. und last, not least, auch Ballard Kooperationen mit nicht ganz Unbekannten der Energiebranche, Alstom und Ebara hat.
Natürlich klingelt es einem bei diesen Namen nicht unbedingt so im Ohr wie bei "DaimlerChrysler", "Ford" "Honda" usw. Das liegt am Grad der Informiertheit - nicht an der Leistung der Firmen.
Deshalb solltest Du bedenken, daß z. B. Alstom:
* einen Umsatz von 20 Milliarden Euro mit 140.000 Beschäftigten macht
* Niederlassungen in 70 Ländern hat und
* nebenbei der weltweit größte Hersteller von Stromerzeugungsanlagen ist.

Abschließend kann ich das Thema - für mich jedenfalls - so auf einen Nenner bringen:

Ballard Power ist in der Brennstoffzellen-Branche ganz einfach mein Favorit. Ich finde an Ballard nicht nur die Spitzenposition in der Entwicklung des Brennstoffzellentyps mit den mit Abstand besten Marktchanchen äußerst interessant. Schlicht und einfach ergreifend ist die durch seine strategisch sehr geschickt angelegten und breitgefächerten Firmenverbindungen geschaffenen Möglichkeiten, eine regelrechte Marktinvasion seiner Brennstoffzellen durchzuführen - wo immer Brennstoffzellen irgendwie angewendet werden können!
Punkt

MfG
An Mark V!

Wenn du in Ballard noch nicht investiert bist ist es schwierig den richtigen Einstiegszeitpunkt zu finden da ja die Boerse immer uebertreibt und Ballard schon viele Vorschußlorbeeren hat.Ich kann meine Gewinne laufen lassen da schon 3Jaher dabei und 900% Gewinn.Ich wuerde eine Konsolidierung des Kurses abwarten sollte es bei der aktuellen Euphorie eine geben.

..und wieder ein weiters Zahnrädchen diesmal von ungewohnter Seite der Versichwerungswirtschaft --aber ansonsten logisch.

Heute in der Zeitung:

Weil die durch den Klimawandel bedingten Umweltkatastrophen die Versicherungswirtschaft teuer zu stehen kommen ist auch sie auf dem "Hyforum 2000" anwesend."Ein Wirbelsturm in den USA kann Schäden von 100 Mio $ verursachen", erläutert Rolf Gerling,Vorstandsvorsitzender des Gerling- Konzerns.Deshalb setzen die Versichere auf die neue BRENNSTOFFZELLENTECHNIK-nur sie könne die weiter Erdwärme stoppen.

dem ist nichts hinzuzufuegen...
@ Herr Dr. Kloebner,

ach wasss! Sie sind schlecht informiert. Aber, ich kann länger: Hier draufklicken und sich auf angenehme Weise vom Gegenteil ihrer Äußerung überzeugen lassen (Die Ente bleibt draussen!).


Gruß, j.
An alle Zweifler,

derzeit läuft im Bayerischen Fernsehen eine Diskussion in der Sendung "quer" bei der Dr. Goppel und Prof. Vestner ganz klar Stellung zur Wasserstofftechnologie und der Ökosteuer nehmen.

Die Bayersiche Regierung macht merklich Druck um die Ökosteuer auf die alternativen Energien umzuleiten.

Das ist diese Woche bereits das zweite mal dass über die H-Technik in der besten Sendezeit berichtet wird.

In dem Heft Aktien Research ist ein großer merhseitiger Bericht zu den Öko Aktien schwerpunkt Brennstoffzellen, Solartechnik, Windkraft
Bericht über Ballard Power, FuelCell Energy.


Greetings MrFuellCell
Hi!

Ich befinde mich derzeit in einem rauschartigem Zustand:):):)...

Ich ahne wunderbares...Geht es Euch nicht auch ähnlich?



Eine gute Nacht und träumt was` schönes, wünscht SeubertF
@subkutan,jörgli,

danke für den Tipp mit der FC-Ausstellung in Berlin. Ist für mich nur ein Katzensprung mal vorbeizuschauen. Hingegen war ich von der BZ im Energiepavillion auf der Expo stark enttäuscht. Wenn man überhaupt dort stoppt, weiß man hinterher nur das, was man vorher schon wusste.

Aber nochmal zu den Verhältnissen: Daimler hat 1997, wenn ich es in dem oben von mir zitierten Buch richtig verstehe, ca. 400 Mill. Can$ für sein Ballard Engagement investiert (Ford und Honda nicht gerechnet), während die Engagements von GPU, GEC Alsthom, EBARA und Bewag in BGS (Ballard Generation Systems, der stationary fuel cell Zweig) insgesamt auf nicht viel mehr als 100 Mill. Can$ kommen. Das ist wohl schon ein qualitativer Unterschied, der andeutet, wo die besonders fähigen Leute bei Ballard landen. Und ob man wirklich gute stationäre Brennstoffzellen bauen kann, wenn man die `schwierigeren´ mobilen beherrscht, scheint mir sehr fraglich zu sein. Die Anforderungen sind einfach komplett anders, die Mobilen müssen klein sein insbesondere für PKW, die Stationären vermutlich v.a. billig und effizient in der Energieausnutzung.

Aber mir fehlen immer noch Zahlen, wie sich der Weltmarkt für stationäre und mobile BZs entwickeln wird. Bei B2B z.B. gibt es Schätzungen bis 3 Stellen hinterm Komma wieviel 2005 dort umgesetzt werden wird. Gibt es vergleichbare Schätzungen für Brennstoffzellen?

In meiner Wanne lasse ich meine Ente zu Wasser wann ich will, jörgli
Guten Morgen, Herr Dr.

Was würden Sie machen, wenn Sie mit einer Aktie satte Gewinne einfahren würden, mittlerweile jedoch nicht mehr von der Story dieses Unternehmens überzeugt wären?
Richtig, Sie würden die Aktien höchstwahrscheinlich zu einem ansehnlichen Preis verkaufe wollen, der ja bei derzeit bei den BZ`s an der Börse statt gegeben wird.
Mittlerweile halten Daimler und Ford nicht unscheinbar kleine Beträge an Ballard. Börsenwert von knapp 20 Milliarden DM, von Ballard. Nun können Sie sich selbst ausrechnen was die Autohersteller in Ihrem Besitztum haben. Aber an ein Verkauf ist natürlich nicht zu denken!
Ausserdem rate ich Ihnen sich eine Kleine Eliteeinheit Zusammenzustellen:
Wenn Sie nur auf den Marktführer setze wollen, kein Thema, BALLARD.
Wenn Sie noch an Anderen Firmen und deren genaues Betätigungsfeld interessiert sind, könnten Sie sich die bereits vorhandenen Threads vornehmen und durchlesen..
Hallo Freunde

Da das Erdöl unsere Konkurrenz ist, kommen wir an diesem Thema nicht vorbei:
der Benzin- und Heizölpreis.

Gestern abend wurde ein Streitgespräch im TV übertragen. Dazu hat ein Ökologie-Prof folgende schlüssige These vertreten (sinngemäß):

Die momentane Preissteigerung bei Mineralölprodukten und die sich anschließenden Proteste seien ein Glücksfall für die gesamte Gesellschaft, also für Industrie und Verbraucher.
Begründung:
Endlich komme wieder die Anhängigkeit der Industriestaaten von den Erdölförderländern in die öffentliche Diskussion und zwinge somit schließlich auch die Tatsache der Endlichkeit der Ölvorkommen ins Bewußtsein der Menschen.
Prinzipiell würde der Welt-Ölverbrauch über Jahre hinweg noch stets und ständig durch neu hinzukommende Industrienationen steigen, da bei stets billig und ergiebig sprudelnden Ölquellen die Konsumenten (bis hin zu uns Autofahrern) mehr oder weniger gedankenlos den leichtesten Weg gehen würden.
Folge:
Schon in ca. 10 Jahren würde das Öl in den ersten Förderländern für immer versiegen! Natürlich noch nicht in den OPEC-Staaten mit den noch großen Vorkommen. Jedoch - und das ist die große Gefahr - würde die heute noch bestehende Konkurrenz der OPEC-Staaten zunehmend aus dem Rennen ausscheiden. Somit würde die Monopolstellung der OPEC immer eindeutiger, ihr Preisdiktat immer ungehinderter.
Wozu dies jene Staaten veranlassen würde, die außer Öl nichts, und das auch nur noch eine bestimmte Zeit lang, zu bieten haben, muß nicht weiter erleutert werden.
Also: Wenn wir nicht jetzt was tun - und der Mensch tut ja bekanntlich nichts Unangenehmes ohne Zwang - dann kommt in wenigen Jahren die wirklich große Katastrophe, dann erst kann sich die Daumenschraube des Ölkartells wirklich schließen.
Der Professor erleuterte weiter, welche Chance also der momentane (glücklicherweise) erzwungene Öldisput für die Wirtschaft bedeute, der so noch rechtzeitig ein riesiges Feld technischer Innovationen erschließbar gemacht würde.

Auch für uns Endverbraucher meine ich, ist die Situation, obwohl sie im Moment unangenehm ist, auf lange Sicht gesehen heilsam und nützlich. Auf den eingefahrenen Gleisen weiterzufahren ist, so schön und angenehm das wäre, sowieso nicht mehr lange möglich. Entweder wir machen den Einschnitt jetzt, wo er noch für alle einigermaßen verträglich ist, mit und sehen zu, daß wir handeln statt nur zu jammern. Oder wir rennen geradewegs in einen noch ganz anderen Aderlaß hinein, der - so sehe ich das - Kriege um das restliche verbleibende Öl durchaus in den Bereich des Möglichen rücken könnte.

Der Fachmann sagte an einer Stelle, es sei froh um die jetzige Entwicklung.
Ich gebe zu, ich bin es auch.

Schönes Wochenende Euch allen.
Die Fuel Cell Blase die wir bekommen werden, wird die Internetblase im nachhinein als kaum sichtbar erscheinen lassen....
noch ein Joker der mir gerade einfaellt:sollte El Gore der fuer sein umweltpolitisches Engagement (unter anderem Buchautor zur Umweltzerstoerung)bekannt ist, Präsident werden, wird die Brennstoffzellentechnik massiv gefördert werden
Hi subkutan,

dass war die Sendung die ich meinte

Nennt sich quer vom Bayerischen Rundfunk.

Weist du noch wieviel H-Tankstellen durch ein Prozent der Ökosteuer finanziert werden könnten ?

Aber hier weiteres erfreuliches News zu Linde !! H-Infrastrucktur:

Und noch in anderer Hinsicht profitiert Linde: Sollten die hohen Treibstoffpreise an den Tankstellen über längere Zeit ihr
Niveau halten oder noch weiter steigen, dürfte die Suche nach alternativen Energiequellen von der Automobilindustrie forciert
werden. In technologischer Hinsicht haben Brennstoffzellen hier gute Chancen, zur Marktreife zu gelangen. Branchenstudien
gehen davon aus, dass in etwa neun Jahren fünf bis zehn Prozent aller Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellen ausgerüstet werden.
Und hier tritt die Linde AG auf den Plan: Der Spezialist für Industriegase ist im Automobilsektor Weltmarktführer bei der
Versorgung von Brennstoffzellen mit Wasserstoff. Linde arbeitet bereits jetzt mit allen führenden Autoherstellern im Bereich
Wasserstoff zusammen. Bei konstant hohen Treibstoffkosten ist absehbar, dass diese Technologie früher als erwartet auf den
Markt kommt und damit Gewinne für den Linde-Konzern abwirft.


Wir sind schon auf dem besten Wege eine H-Infrastrucktur aufzubauen.
Ach noch was,

diese Wochenende startet wieder ein ganz anderes großes Ereigniss

Da gibts auch jede Menge Fuel :) :) :)

das Oktoberfest

Ich werd an Euch denken wenn ich mir den Treibstoff einverleibe.

Übrigens Linde wurde von Börse Online zum Kauf empfohlen



Greetings MrFuellCell
Irgendwie ist mir dieser Artikel aus der Frankfurter Rundschau gestern durchgerutscht.

Billyboy aus USA beglücktwünscht Schremp zur Entwicklung des Brennstoffzellenantriebs für PKW

Hier der link

http://www.fr-aktuell.de/fr/120/t120002.htm
Hi,

man konnte doch den Wasserstoff für BZ`s aus Erdgas nutzen, oder?!
Das macht bereits kein Geringerer als Rhenag! Die bauen auch mobile BZ`s für Häuser und haben bereits ein 3jähriges Pilotprojekt am laufen.

"Erdgas-Fahrzeuge Erdgas - mit Volldampf voran

Umweltschonend Auto fahren und auch noch sparen? Bei Fahrzeugen mit Erdgas-Antrieb ist dies kein Problem. Erdgas ist im Vergleich zu anderen Kraftstoffen wesentlich billiger. Ein Vergleich: Rund 1,90 Mark zahlen Autofahrer derzeit für einen Liter Benzin, etwa 1,50 Mark für einen Liter Diesel. Die vergleichbare Menge Erdgas kostet dagegen weniger als eine Mark.

Rund 5 000 Erdgasautos fahren derzeit auf deutschen Straßen, viele davon sind Nutz- und Servicefahrzeuge gewerblicher Flottenbetriebe. Vorteile bringt dies vor allem der Umwelt: Der Schadstoffausstoß wird drastisch gesenkt. Erdgas muss nicht aufwendig transportiert werden, das Gas gelangt direkt über ein Pipelinesystem in die Zapfsäulen.

rhenag rüstet ihren Fuhrpark bereits seit 1992 auf Erdgasfahrzeuge um. Unser Know-how und unsere Serviceleistungen stellen wir Interessierten zur Verfügung. Wir investieren in den Ausbau von Tankanlagen und schaffen damit die notwendige Infrastruktur, die eine Umstellung auf erdgasbetriebene Fahrzeuge erleichtert.


Beispiel Siegburg
Die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG) setzt auf der Linie 510 von Siegburg nach Hennef mit Unterstützung der rhenag erdgasbetriebene Omnibusse ein. Rund 1 000 Menschen nutzen täglich diese komfortable Art der Beförderung. Erdgasbetriebene Busse sind leiser und sauberer als ihre Vorgänger. Aufgetankt werden sie an einer modernen Tankstelle auf dem Siegburger rhenag-Gelände. Die hochfesten Tanks garantieren auch bei Unfällen oder heißen Temperaturen den größtmöglichen Sicherheitsstandard."

http://www.rhenag.de/innovation_umwelt/frame/index.htm

Gruß, j.
Hallo Linea!

Schade daß Du keine Knete mehr für meine Astropower hattest, sonst hättest Du einen 50% Sprung mitmachen können. Aber ich glaube daß Dich das mit DCH wieder entschädigt.
Die wiederum habe ich verpasst....Was ist nur los, warum um alles auf der Welt kann ich mich nicht entschließen konsequent welche zu ordern?



Gruß Flo
Hallo allerseits,

hier noch eine Frage zum Thema Realistische Zukunftsperspektiven: Ist die folgende eine?

Die meisten Kraftwerke (Öl-, Kohle-, und Atom) produzieren rund um die Uhr die gleiche Menge Strom. Die Nachfrage ist jedoch je nach Uhrzeit und weiteren Rahmenbedingungen sehr verschieden. Der überflüssige Strom in den Niedriglastzeiten geht verloren. Das wird z.B. für Nachtspeicherheizungen genutzt, die nachts mit vergünstigtem Strom aufgeheizt werden. Kann man in diesen Zeiten den überflüssigen Strom nutzen, um Wasserstoff zu erzeugen?

Mir gefällt diese Lösung eigentlich besser als der Ansatz mit dem Reformer (Methanol -> Wasserstoff), der im neuen NECAR vorgesehen ist, aber es gibt ein paar physikalische Unwägbarkeiten für mich als Laie. Kennt sich da jemand besser aus?

Freundliche Grüße aus der Wanne
HI Leute,

unter der Überschrift."Bahn erhöht die Preise im Güterverkehr" (Stuttgarter Zeitung von heute, 16.09) steht:

"Der Fahrgastverband Pro Bahn rät der Bahn, verstärkt auf neue Antriebstechniken zu setzen. Im Vordergrund stehe die Elektrifizierung von Bahnstrecken mit Hilfe von Brennstoffzellen. So würde der der Bahnverkehr nicht nur schneller und leiser, sondern auch wirtschaftlicher."

Na, das ist doch mal ein richtig guter Vorschlag...

Grüße :)
linea
HI Flo,

man/frau kann halt nicht auf allen Festen dabei sein - schade, aber leider nicht zu ändern. Nehmen wir´s locker: Besser eine gute Party versäumt, als wahllos auf miesen herumzuhängen.....

Und ob mit oder ohne DCH
einen schönen Tag wünscht linea ;)
hallo ihr bz-experten,
ich hab da mal eine frage und denke das dies der einzige thread ist bei dem ich aussichten auf eine antwort hätte:

wie sieht es eigentlich mit fuell-cell unternehmen in fernost aus ?
gibt es welche oder beschränken sich die japaner immer noch auf grundlagenforschung ?
Hi MrFuellCell
Zu Deiner Frage: Der Professor sagte, daß sich durch einen Prozent der Ökosteuer in Deutschland pro Jahr 100 Tankstellen, reinrassige Wasserstoff-Tankstellen bauen ließen.
Damit könnten schon einige 10.000 Fahrzeuge betankt werden. Wenn man dann noch die hinzurechnet, die mittels Methanol vorübergehend durstgestillt werden könnten . . .
Viel Spaß aufm Oktoberfest!

JoGa-bavaria
Dein Link führt leider nicht zum Ziel. Könntest Du daher mehr über den Artikel sagen?

HerrDr.Kloebner
Das Problem, daß herkömmliche Kraftwerke auch dann ihren Strom produzieren, wenn er nicht benötigt wird, wird von Vaillant in seinem Wirtschaftlichkeitsmodell für stationäre Kleinkraftwerke in Ein- und Mehrfamilienhäuser sehr anschaulich dargestellt - und mit den geplanten BZ-Geräten gelöst. Öl-, Kohle- und Atomkraftwerke würden auf diese Weise nicht günstiger rund um die Uhr ausgelastet, sondern, viel besser, einfach überflüssig.
Studiere hierzu
http://www.vaillant.de/deutsch/bzh/index.htm
Diese Lektüre kann Dir vielleicht auch dabei behilflich sein, der PEM stationäres Potential einzuräumen.
Der Rest ist dann Sache der Phantasie.
Geschätzte Umsatzzahlen, geschweige denn bis drei Stellen hinterm Komma, sind auch nicht mehr als kreative Vermutungen, ob es sich nun um B2B, Gentechnologie oder die BZ handelt.

Und wenn ich Dir noch eine für mich sehr wichtige Erfahrung rüberbringen darf:
Vor allem aber ist in schwierigen Börsenzeiten DEINE Vision, die DU DIR zu einem Produkt gebildet hast, tausendmal mehr wert, als irgendwelche Analystenfahnen, die sich oft nur an einem orientieren: an der momentanen Windrichtung.

MfG
Hi subkutan,

danke werde morgen hingehen, ich hoffe das Wetter passt.

Ebenso danke für die Info mit den H-Tankstellen.

Ich wollte keine falschen Zahlen nennen, da ich mir nicht sicher
war ob ich mich mit dieser Zahl nicht verhört hatte.

Das sollten wir uns mal auf der Zunge zergehen lassen 1 Prozent
= 100 Tankstellen

Würde nun die Ökosteuer nur zum Teil für das verwendet wofür man sie halten müsste, könnte man mit der Entwicklung am Fahrzeug BZ Markt zeimlich gut Schritt halten und die Übergangszeit mit Methanol würde sich doch erheblich verkürzen.

Greetings Mr FuellCell
Hallo subkutan,

danke für den link. Vaillant setzt allerdings auf absehbare Zukunft auf die Reformertechnik aus Erdgas, die sich von der klassischen Gasheizung wohl vor allem durch die bessere Energieausnutzung auszeichnet und dadurch, dass man die Stromerzeugung gleich mit dabei hat.

So richtig egal scheint es mir aber nicht zu sein, ob man stationären Brennstoffzellen das 10fache Umsatzpotential von mobilen Brennstoffzellen oder nur 1/10 zubilligt. Im letzteren Fall macht es wenig Sinn, die Investitionen zu streuen. Auch wenn ich, wie Du, solchen Analysen höchst kritisch gegenüber stehe, so sind sie doch ein Anhaltspunkt und möglicherweise begründeter als das, was mein Bauch sagt (der sagt übrigens dass die Musik bei Fahrzeugantrieben spielt - und zuerst bei größeren Fahrzeugen wie LKWs, Busse und Loks). Ich lasse mich allerdings gern vom Gegenteil überzeugen, deshalb hatte ich ja hier gepostet.

Übrigens auch bei der Gentechnologie gibt es (recht beeindruckende) Schätzungen, wie sich das Verhältnis der Umsätze im Vergleich zur traditionellen Pharmaindustrie entwickelt. Warum nicht im Bereich Brennstoffzellen?

Ansonsten bin ich ganz Deiner Meinung, das man nicht viel auf die Empfehlungen der Analysten geben sollte, mit einer Ausnahme. Mehrere upgrades auf einmal sind ein guter Kaufzeitpunkt. Nicht weil das Unternehmen besser geworden ist, sondern weil die ganze Herde sich dann zum Kaufen entschließt und den Kurs damit hochtreibt.

Wo wir schon bei den wichtigen (leidvoll erworbenen) Erfahrungen sind. Meine ist: den eigenen Ideen folgen (Analysten sind ein phantasieloses Völkchen), aber immer bereit sein, sie kritisch zu überprüfen und sie gegebenenfalls gnadenlos über den Haufen zu werfen.

Schöne Gruesse aus der brennstoffzellenbeheizten Wanne von der Badeente mit Brennstoffzellenantrieb
Unter
http://www.hyweb.de
findet man das Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Informationssystem.

Was mich bei diesem Thread wundert, ist, dass niemand
das Brennstoffzellen-Zertifikat von Warburg Dillon Read anspricht.
Darin ist Ballard Pwr mit 20% gewichtet.
Weitere Firmen: Avista, Fuel Cell Energy, Global Thermoelectronics,
Idacorp, Impco, Minnesota Power, Plug Power (12%), SYMYX Techn
und Syntroleum. Alle Firmen ohne %-Angabe sind mit 8 oder 9 %
gewichtet.
WKN: 936 373

Da kann man doch das Risiko einigermassen streuen!
Hallo zusammen, hallo Subkutan,

hier ist der Artikel aus der Frankfurter Rundschau. Das Problem mit dem Link ist, daß manche Zeitungen öfters die Endadresse
ändern. Ich werde es in Zukunft lassen und den Artikel direkt posten.

Also hier Frankfurter Rundschau vom 14.09.00:

Ungeölt in die Zukunft

Die Energie-Revolution hat schon begonnen:
Brennstoffzellen in Autos leiten das Ende des fossilen
Zeitalters ein

Von Karl-Heinz Karisch

Sieht so die Fahrt in die Zukunft aus? "Denken Sie bitte nicht an eine
Waschmaschine", ulkt Daimler-Testfahrer Wolfgang Weise, der vom Rücksitz
aus Fahrtipps gibt. Tatsächlich vermittelt das Versuchsfahrzeug Necar 4 ein
völlig neues Fahrgefühl. Statt eines Motors schnauft da ein Kompressor und
treibt Luft durch Brennstoffzellen. In einem chemischen Prozess, der kalte
Verbrennung genannt wird, entsteht beim Druck aufs Gaspedal aus
Wasserstoff und Luftsauerstoff elektrischer Strom. Und der versorgt den
kraftvollen Elektromotor, der das Fahrzeug antreibt.

Ein Getriebe ist überflüssig. Auch der satte Ferrari-Sound fehlt, aber das
"New Electric Car" genannte Vehikel auf Basis der A-Klasse fährt flott durch
die Kurven. Und später, da wird das alles fast geräuschlos abgehen,
verspricht Weise. Noch fehle die Lärmdämmung.

Tatsächlich hat die im Necar 4 verborgene Brennstoffzelle jene Eigenschaften,
die den Energiemarkt schon in wenigen Jahren völlig umkrempeln könnten.
Die von den Autobauern angekurbelte Technik scheint zudem die richtige
Botschaft für ratlose Politiker, die angesichts der Ölpreisexplosion mit
wütenden Verbraucher-Protesten konfrontiert sind. So fand
Daimler-Chrysler-Chef Jürgen E. Schrempp dieser Tage Post aus dem
Weißen Haus in Washington vor. Verbunden "mit besten Wünschen"
bekundete da US-Präsident Bill Clinton seine Freude darüber, dass der
Autokonzern schon bald die ersten Fahrzeuge mit der neuen
Brennstoffzellen-Technik auf den Markt bringen wolle.

Clinton verspricht intensive Unterstützung durch die US-Regierung, da die
Brennstoffzelle nicht nur "große Potenziale zur Absicherung der
Energieversorgung und einen Schutzschild gegen die dramatischen Sprünge
beim Ölpreis verspricht". Sicher mit Blick auf seinen bislang etwas farblosen
Nachfolger Al Gore, dessen Herz früher intensiv für die ökologische Sache
schlug, sieht Clinton hier die politische Chance, das Business mit "den
Herausforderungen des Umweltschutzes wie Luftverschmutzung und
Treibhauseffekt" zu verküpfen.

Die Brennstoffzelle verspricht eine gewaltige Umwälzung: Die seit einem
Jahrhundert den Erdball verpestenden Otto- und Dieselmotoren, die mit
fossilen Brennstoffen befeuerten Heizungsanlagen und Kraftwerke könnten
peu à peu ins Technik-Museum wandern. Denn die Wunderzellen liefern mit
hervorragendem Wirkungsgrad elektrischen Strom und Wärme - ganz ohne
giftige Abgase.

Am konsequentesten hat bislang der Daimler-Konzern die Entwicklung
vorangetrieben, der seit 1997 in einer Allianz mit der kanadischen
Brennstoffzellen-Firma Ballard zusammenarbeitet; Autobauer Ford kaufte sich
ein Jahr später ein. Nachdem dann im April vergangenen Jahres auch noch
General Motors (Opel) und Toyota sich zu einem Brennstoffzellen-Konsortium
zusammenschlossen - zusammen mit Daimler/Ford repräsentieren beide
Gruppen die Hälfte der Weltfahrzeugproduktion -, kann es kaum noch einen
Zweifel daran geben, dass die Entwickler der Konzerne die neue Technik als
machbar und zukunftsfähig ansehen.

Seit 1994 hat Daimler in kurzen Abständen Null-Abgas-Fahrzeuge vorgestellt,
die zu Beginn noch Transporter-Größe hatten. Nach dem Necar 4 ließ man
sich allerdings mit Nachfolger Necar 5 etwas mehr Zeit. Denn hier geht es
technisch gesehen um viel mehr. Waren bislang alle Necars reine
Laborfahrzeuge, bei denen es nicht in erster Linie um Kosten und
Alltagstauglichkeit ging, so soll Necar 5 bereits einem verkaufsfähigen
Brennstoffzellen-Fahrzeug nahe kommen. Statt mit dem schwierig handbaren
Wasserstoff wird er mit dem einfachen Alkohol Methanol betankt, der
preiswert aus biologischen Abfällen hergestellt werden kann.

Seit Monaten werden gleich mehrere Konzeptfahrzeuge im
Daimler-Entwicklungszentrum in Nabern zusammengeschraubt. Der kleine
Ort in der Nähe von Stuttgart ist gerade mit dem 125-jährigen Bestehen der
Freiwilligen Feuerwehr und der Sanierung der Zehntscheune als Bürgerhaus
beschäftigt. Die Abgeschiedenheit der rauen Schwäbischen Alb ist
erwünscht, um das unter Geheimhaltung stehende Projekt in Ruhe
voranzutreiben.

Chef des Projekthauses Brennstoffzelle in Nabern ist Professor Ferdinand
Panik. Der umtriebige Daimler-Manager ist gerade aus Kalifornien
zurückgekehrt, wo er die Teilnahme am ersten großen Feldversuch
vorbereitet. Der Sonnenstaat hat bereits bei der Einführung der
Katalysatortechnik durch strenge Gesetze Anfang der 70er Jahre
Umweltgeschichte gemacht. Jetzt will man einen Schritt in Richtung
Null-Emission weitergehen. Die großen Autofirmen und Mineralölkonzerne
starten im Spätherbst die "California Fuel Cell Partnership". Bis 2003 sollen
insgesamt mindestens 75 Fahrzeuge - Autos und Busse - rollen, gespeist mit
reinem Wasserstoff oder Methanol, aus dem dann im Fahrzeug Wasserstoff
gewonnen werden kann. Daimler ist mit einer Flotte von 20 Bussen und - hier
hält man sich noch bedeckt - wahrscheinlich bis zu fünf Kleinwagen der
A-Klasse dabei.

"Es macht wirklich Spaß, dort zu arbeiten", berichtet Panik, "in den USA ist
das Umweltbewusstsein stark im Kommen." Die Ziele, die Daimler und die
Wettbewerber anpeilen, sind extrem ehrgeizig. Noch niemals zuvor dürfte eine
völlig neue Technik auf so breiter Front eingeführt worden sein. Ab 2004 wird
es ein erstes marktfähiges Brennstoffzellen-Auto geben. Panik hütet sich
zwar, Zahlen zu nennen. Dennoch ist abzusehen, dass die erste Generation
noch deutlich teuerer als Benziner oder Diesel verkauft werden muss. Zudem
dürfte der Konzern sie erheblich subventionieren, um den Markt zu gewinnen.

"Ab 2010 hoffen wir dann mit großen Stückzahlen bereits wettbewerbsfähig zu
sein", gibt sich Panik optimistisch. Zuversicht zieht er aus den zahllosen
technischen Schwierigkeiten, die bereits gelöst worden sind. Die härtesten
Nüsse hatten die Ingenieure laut seinen Angaben zu knacken, als sie die
bislang aufwendig gefrästen Platten der Brennstoffzellen, in denen die
chemische Reaktion abläuft, für die preiswerte Massenproduktion ummodeln
mussten. Auch die extrem teuren Katalysator-Anteile seien nun auf ein
kostengünstiges Maß vermindert worden, berichtet er.

"In der Diskussion, ob Wasserstoff oder Methanol der richtige Treibstoff ist,
setzen wir auf Methanol für Pkw", sagt Panik. Ausschlaggebend sei, dass
"Methanol kostengünstig in die heutige Tankstellen-Infrastruktur eingepasst
werden kann." Wasserstoff hingegen eigne sich mehr für den Flotten-Betrieb,
beispielsweise Busse. So wurde die erste öffentliche Wasserstoff-Tankstelle
im Januar 1999 auf dem Gelände der Hamburger Gaswerke eröffnet; im April
folgte eine weitere am Münchner Flughafen.

General Motors startet bei den Olympischen Spielen in Sydney mit einem
Brennstoffzellen-Fahrzeug auf der Basis des Opel Zafira (HydroGen1
genannt), das mit Wasserstoff fährt. Für den Alltagsbetrieb setzt der Konzern
allerdings auf Benzin. Vor wenigen Tagen teilte Opel mit, die Entwicklung
eines leistungsfähigen "Reformers" sei gelungen. Mit diesem Gerät kann aus
Benzin Wasserstoff gewonnen werden. Ein solches Fahrzeug soll spätestens
in 18 Monaten vorgestellt werden.

Auf das gleiche Prinzip wie die Autofirmen setzt der mittelständische
Heizungsbauer Vaillant in Remscheid. Er will bereits im kommenden Jahr mit
einer Erdgas-Brennstoffzellen-Heizanlage auf den Markt kommen, die als
"Abfall" Strom ins öffentliche Netz einspeisen wird. Dabei kommt dem Projekt
zugute, dass der Wärme- und Strombedarf in Wohnhäusern über den Tag
sehr gut übereinstimmt. Visionäre sehen bereits das Ende der
Großkraftwerke voraus. Es werde ein gewaltiges "Internet der
Stromproduktion" entstehen. Selbst Autos könnten, wenn sie nicht für die
Fahrt benutzt werden, als Kleinkraftwerke arbeiten.

Noch sind das alles Fantasien, aber solche, die alle Chancen haben, sehr
rasch Realität zu werden. Wirtschaftsminister Werner Müller kündigte in
dieser Woche beim ersten internationalen Wasserstoff-Kongress "Hyforum
2000" in München an, dass sich die Bundesregierung für eine verstärkte
Nutzung von Wasserstoffenergie einsetzen will. Sobald Wasserstoff
wirtschaftlich hergestellt und gelagert werden könne, sei er der ideale
Energieträger. Auf die neuen Heizthermen, die gleichzeitig Storm produzieren,
könne das bereits verabschiedete Gesetz für erneuerbare Energien
angewendet werden, betonte Müller. "Das verpflichtet Netzbetreiber dazu,
Strom aus erneuerbaren Energien aufzunehmen und dem Erzeuger mit einem
festgesetzten Mindestbetrag zu vergüten." Wasserstoff, so sagt
Shell-Aufsichtsratsmitglied Professor Fritz Vahrenholt, sei "kein
extravagantes Steckenpferd von Wissenschaftlern mehr, sondern eine
Kernaufgabe für Unternehmen".

Toyota, das 1200 Ingenieure für die Entwicklung der Brennstoffzellen
aufbietet, kündigte für 2003 das erste Auto zu bezahlbaren Preisen an. "Das
emissionsfreie Fahrzeug wird kommen", sagte Chefentwickler Kazuo Tomita
auf dem Hyforum, "denn nur so kann Mobilität im 21. Jahrhundert gesichert
werden, ohne unsere Umwelt weiter zu belasten." Heute seien 700 Millionen
Fahrzeuge weltweit auf den Straßen - Tendenz steigend. Und wenn immer
mehr davon wie eine Waschmaschine schnaufen - umso besser für die
Umwelt.



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Copyright © Frankfurter Rundschau 2000
Dokument erstellt am 14.09.2000 um 21:19:09 Uhr
Erscheinungsdatum 15.09.2000
@ JoGa-bavaria

Danke für den interessanten Artikel !

mfg
D..bill
Die Euro am Sonntag schreibt in ihrer heutigen Ausgabe auf Seite 34, Ballard Power profitiere derzeit von den hohen Ölpreisen und sei für spekulative Anleger kurzfristig interessant.

Weiter heisst es, die Technik stecke noch in den Kinderschuhen, habe den Durchbruch noch nicht geschafft, und daher sei die Aktie nur für Zocker (!!!) geeignet.

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Ich finde es einen undifferenzierten, schlecht recherchierten Mist, was die Eurams hier schreibt. Ach ja, das Beste: Die Überschrift lautet: "Ballard Power liefert Brennstoff" Kann mir das bitte einer mal erklären???

Gruss ag
@ Subkutan

Zu Deiner Bemerkung zu den Ölförderländern:

es hat ja noch keiner, auch nicht hier an Bord, über Auswirkungen, einer möglichen beschleunigten Umstellung der Energieversorgung von Öl auf regenerative Quellen (BZ), auf die Volkswirtschaften der hauptsächlich vom Ölexport lebenden Länder, etwas geäußert.
Kurz gesagt:
welche wirtschaftlichen und sozialen Implikationen das beinhalten könnte, wenn die OPEC Länder nicht mehr am Hebel säßen, sind wahrscheinlich nicht abzuschätzen. Sollte die Nachfrage der Industrieländer nachlassen, aufgrund alternativer Energieversorgung, wären diese Länder leicht erpressbar. Soziale Spannungen, Unruhen, Verteilungskriege um Märkte wären mögliche Folgen.
Nun wird eine Umstellung, z.B. eine nennenswerte Marktdurchdringung der Wasserstoffwirtschaft sicherlich einige Jahrzehnte brauchen. (Aufbau der Infrastruktur, Effizienz der BZ, prod. von Wasserstoff) Es wird sicherlich jahrelange Übergangsphasen geben, in denen vieles abgefedert werden kann, aber selbst eine so wünschenswerte Revolution wie die der BZ, hätte wahrscheinlich nicht nur positive Auswirkungen.
Ich will hier keine Schwarzmalerei betreiben, ich wünsche der BZ den Durchbruch lieber nächste Woche als 2004, aber manchmal kann einem schwindelig werden, wenn man merkt wie komplex die Dinge sind.
Hi Heizkessel!

Wir sind uns da, glaube ich, völlig einig: So, wie es hundert Jahre gelaufen ist, soll und kann es nicht weitergehen mit einerseits der Verschwendung des Erdöls und andererseits mit der Zumutung für unsere Umwelt. Das bringt für die gesamte Weltwirtschaft erhebliche und langwierige und komplizierte Veränderungen mit sich, besonders natürlich für die OPEC-Staaten, deren einziges Kapital zuweilen noch das Schwarze Gold zu sein scheint.
Ich will hier keine Schadenfreude über deren am Horizont schon deutlich auftauchende Schwierigkeiten aufkommen lassen, zumal es doch nicht die richtigen träfe: Die Masse der Bevölkerung jener Staaten ist ärmer als arm. Sie profitieren weder von den Bodenschätzen ihres Landes noch müssen sie ihr Versiegen oder auch nur eine zurückgehende Nachfrage fürchten. Insofern sehe ich keine Zunahme sozialer Spannungen über das sowieso schon vorhandene Maß hinaus.
Auch ein Seitenwechsel der Erpressbarkeit ist, glaube ich, nicht wahrscheinlich, da die wirklich Verantwortlichen in eigenem Interesse sicher den Weitblick besitzen, sich rechtzeitig umzuorientieren ( z. B. ließe sich in jenen Ländern wunderbar Wasserstoff durch Sonnenenergie produzieren) und sich somit neue Einnahmequellen schaffen können. Statt durch Ölexport würden die Milliarden dann durch Wasserstoffexport fließen.
Erhöhte Kriegsgefahr sehe ich in diesem Szenario keine.
Andersherum könnte jedoch sehr viel Blut fließen: Die Ölabhängigkeit der Industrienationen bleibt oder verstärkt sich sogar, die Konkurrenz der OPEC-Staaten (zurzeit handelt die OPEC "nur" 60 % des Öls weltweit) entfällt nach und nach durch Versiegen der dortigen weniger ergiebigen Quellen und die OPEC hat dann völlig freie Hand bei ihrem Preisdiktat.
Dieser Lauf der Dinge könnte so manchem Abnehmerland den Hals zuschnüren. Die Begehrlichkeit der verbleibenden Quellen würde auf ein Maß zunehmen, bei dem Waffengänge vielleicht rentabel erscheinen könnten.

Wenn es soweit kommt, bleibt nur noch beten:
. . . und führe sie nicht in Versuchung!

Ich will also kein Zweckoptimist sein, aber ich sehe wegen dargelegter Begründung auf Dauer sogar eine Absicherung des Weltfriedens durch die Brennstoffzelle.

MfG
subkutan, zu deinen Ausführungen ("...Die Ölabhängigkeit der Industrienationen bleibt oder verstärkt sich sogar...") passt gut auch der Kommentar, den ich heute in dem "Schwarzwälder Bote" gelesen habe:

"... Beobachter sehen am Horizont schon das Ende des Ölzeitalters heraufdämmern. Die jetzige Kostenexplosion gilt ihnen nur als Abklatsch dessen, was droht, wenn die Quellen nicht mehr so reichlich sprudeln, Ölsande und Ölschiefer teuer verarbeitet werden müssen. Der Preisschock als Vorbote einer Zeitenwende?
Längst arbeiten die Atomobilhersteller an alternativen Antrieben und Treibstoffen. Die Erforschung und Entwicklung neuer Energieträger ist voll im Gange. Denn alle wissen, dass Ölressourcen endlich sind. Nicht zuletzt der Aufkauf von Erdöl oder Erdölprodukten durch die reichen Nationen wird auch künftig die Preise hochtreiben."

Und die längerfristige Umstellung von Erdöl auf Wasserstofferzeugung durch Sonnenenergie - da sind die OPEC-Länder mit ihren ausgedehnten Wüsten (nebenbei genauso Amerika) doch geradezu prädestiniert. Und die Solartechnik schreitet ja auch gut voran, so dass die momentanen Probleme (z. B. ausreichende Kühlung wegen der hohen Umgebungstemperaturen und der fehlenden Luftzirkulation) in naher Zukunft gelöst werden - da bin ich mir sicher

Grüße
linea
Ihr wolltet Info`s zum Hyforum2000

Bitte wie gewünscht: Stimmen vom Hyforum in München

HyWeb, 14.09.00: Mehr als 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 31 Ländern diskutierten in den letzten vier Tagen die zukünftige Rolle von Wasserstoff auf dem Hyforum 2000 in München (HyWeb, 06.09.00). Das Hyforum brachte erstmals nicht nur Entwickler und Wissenschaftler sondern auch Finanzwelt und Politik zum Thema Wasserstoff zusammen. Einige Stimmen belegen die außergewöhnliche Atmosphäre dieser Konferenz:

Werner Müller, Bundeswirtschaftsminister, Deutschland:

Deutschland ist extrem von Rohölimporten abhängig. Aber man kann nicht erwarten, dass die Erdöl produzierenden Länder ihr Öl verschenken. Wenn die Verbraucherländer die Nachfrage durch höhere Energieeffizienz senken, wird sich ein Ölpreis von 25 bis 30 $ pro Barrel einstellen.

"In der derzeitigen Diskussion um die Benzinpreise vermisse ich das Bewusstsein, dass wir wirklich Energie sparen müssen!"

"Wenn sich die Brennstoffzelle durchsetzen würde, könnte das zu einer Revolution der Energieversorgungsstrukturen führen."

Der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur ist kein grundsätzliches Problem.

Jürgen Zech, Vorstandsvorsitzendere, Gerling Versicherungs-Beteiligungs AG, Deutschland:

Gerling wird dann in Wasserstoffproduktion aus Solarenergie investieren, wenn das gute Renditen verspricht.

Hans Spitzner, Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium:

Der Informationsbedarf im Bereich Wasserstoff ist enorm.

Mark Moody-Stuart, Chairman, Royal Dutch / Shell Group:

Die Akzeptanz neuer Technologien durch die Bevölkerung kann nie als gegeben angenommen werden. Es muss ein Dialog angeregt und aufrecht erhalten werden zwischen Regierungen, Kunden, Nicht-Regierungsorganisationen etc.

Es ist ein allgemein anerkanntes Ziel, Wasserstoff in den Markt zu bringen. Unterschiedliche Einschätzungen existieren darin, wie man dieses Ziel erreichen kann.

Es gibt zwei Schlüsseltechnologieen im Bereich Wasserstoff: Brennstoffzellen und Wasserstoff-Speicher. Speichertechnologien haben einen deutlichen Entwicklungsrückstand.

Der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur bedeutet ein hohes Risiko und benötigt hohe Investitionen.

Wie erreichen wir das langfristige Ziel Wasserstoff? Die Antwort von Shell ist, die existierende fossile Infrastruktur zu nutzen und die fossilen Energieträger so nah am Verbrauch wie möglich in Wasserstoff umzuwandeln, d.h. im Fahrzeug. Eine akzeptable Wasserstoff-Speichertechnologie würde es vorteilhafter machen, den Wasserstoff im Fahrzeug zu speichern und die Umwandlung an der Tankstelle vorzunehmen.

Robert Priddle, Executive Director, International Energy Agency:

Es gibt kein Problem in der Ölversorgung in den nächsten 50 Jahren.

Peter Knoedel, Vorstandsmitglied, BP Deutschland:

BP betrachtet Wasserstoff nicht als Bedrohung. Wasserstoff wird zum großen Teil das Geschäft der Mineralöl- und Gaswirtschaft sein.

In der Mineralölindustrie gibt es eine sehr hohe Hemmschwelle, in Dinge zu investieren, deren Wirtschaftlichkeit einzig von Subventionen abhängt.

Wir brauchen einen Konsens über einen alternativen Kraftstoff.

Es gibt kein Resourcenproblem bei der Ölversorgung. Einzig die starke Konzentration der Ressourcen in Arabien und am Kaspischen Meer ist problematisch.

Alan Lloyd, Chairman, California Air Resources Board:

"Wir hängen an den Lippen der OPEC. Wieder. Wir scheinen unsere Lektion nicht zu lernen."

siehe auch HyWeb, 13.09.00 zu Aussagen zur Aufrechterhaltung des ZEV-Mandats in Kalifornien.

Walter Heuer (DaimlerChrysler) und Christoph Huss (BMW), Sprecher der Verkehrswirtschaftlichen Energiestrategie, Deutschland:

Die Verkehrswirtschaftliche Energiestrategie (VES, HyWeb, 01.02.00) hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2000 einen zusätzlich einzuführenden Kraftstoff im Verkehr auszuwählen sowie ein Konzept und eine Strategie für die Errichtung einer neuen Infrastruktur zu entwickeln. Derzeit wird daran gearbeitet, VES auf europäisches Niveau zu heben.

Kurz- bis mittelfristig werden wir deutliche Probleme bei der Erdölversorgung erleben (HyWeb, 18.07.00). Daher muss der neu einzuführende Kraftstoff die Importabhängigkeit vom Erdöl reduzieren.

Kazuo Tomita, Project General Manager, Toyota, Japan:

Wasserstoff ist der ultimative Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge.

Toyota plant die Produktion einer Kleinserie von Brennstoffzellenfahrzeugen im Jahr 2003. Es ist bisher noch nicht klar, ob dieses Ziel einzuhalten ist.

Das Strategic Research Committee for Fuel Cells ist eine öffentliche Aktivität in Japan, die sich unter anderem zum Ziel gesetzt hat, einen Kraftstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge auszuwählen. Das erste Treffen fand im Dezember 1999 statt. Eine Kraftstoff-Entscheidung wird möglicherweise bis zum letzten Treffen im November 2000 getroffen.

Yoshitaka Tokushita, Director General, NEDO, Japan:

Wasserstoff wird einen Anteil von 10% an der japanischen Energieversorgung im Jahr 2100 haben.

Toshiichi Takematsu, Assistant Director, Iwatani International, Japan:

Nebenprodukt-Wasserstoff aus der Industrie in Japan kann Wasserstofffahrzeuge über die nächsten zehn Jahre versorgen.

Detlef Frank, Senior Vice President Science and Traffic, BMW, Deutschland:

Solarer Wasserstoff ist das Ziel, da Wasserstoff aus erneuerbaren Energien der einzige nachhaltige Kraftstoff ist.

Eine Wasserstoff-Infrastruktur ist notwendig. Dafür werden Partner aus Industrie und Politik gebraucht.

BMW hat die Sicherheitsaspekte von Wasserstoff sehr sorgfältig untersucht; dabei hat BMW mehrere Wasserstoff-Fahrzeuge in Crashtests eingesetzt.

Ferdinand Panik, Vice-President, DaimlerChrysler, Deutschland:

Energieversorgung ist ein großes Geschäft. Brennstoffzellen versprechen große Geschäftschancen.

DaimlerChrysler arbeitet an Necar 4 adv mit Druckwasserstoffspeicherung und an Necar 5 mit Methanol; Necar 5 wird in nächster Zukunft öffentlich präsentiert werden.

Joachim Milberg, Vorstandsvorsitzender, BMW, Deutschland:

Wir stehen vor großen Entscheidungen. Das Kernthema der nächsten Zeit wird der Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur sein. Egal, ob auf Verbrennungsmotor oder Brennstoffzelle gesetzt wird, in dieser Frage muss man gemeinsam handeln.

Dr. Otto Wiesheu, Wirtschaftsminister, Bayern:

Der Markt bestimmt, wie schnell sich neue Energien durchsetzen.

Früher hieß es, es werde 30 bis 50 Jahre dauern, bis sich der Wasserstoff durchsetzt. Diese Stimmen sind verstummt. Wir erleben eine sehr dynamische Entwicklung.

Bayern wird die Wasserstoff-Technologien weiter fördern.

Carl-Jochen Winter, Hyforum Science Programme Chair:

In zwei Bereichen muss deutlich mehr getan werden: bei der Wasserstoff-Speicherung und im Bereich der CO2-freien Wasserstoff-Produktion.

Person aus dem Auditorium, Risikokapital-Firma, Nordamerika:

"Was mir hier fehlt ist die notwendige Zielstrebigkeit. Warum legen Sie nicht Ihr Ziel fest und gehen an die Umsetzung?"

Die Ausrüstung aller Tankstellen in den USA mit Wasserstoff-Zapfsäulen würde rund 20 Mrd. $ kosten. Allein in einem Jahr wurden in den USA 30 Mrd. $ in .com Firmen investiert

Greetings MrFuellCell
Nicht zu unterschätzen:

Clinton klopft Schrempp auf die Schulter

Wie die Frankfurter Rundschau am 15.9.00 meldete, fand DaimlerChrysler Chef Jürgen E. Schrempp dieser Tage einen Brief aus dem Weißen Haus in seinem Briefkasten. Bill Clinton verlieh darin seiner allgemeinen Freude über die Brennstoffzelle Ausdruck. Er versprach eine intensive Unterstützung durch die US Regierung, da er in dieser Technologie einen Schutzschild gegen die dramatischen Preissprünge beim Erdöl sieht. Also Jürgen, weiter so...

VB
:):)

Greetings MrFuellCell
Hallo Leute,

heute abend im ZDF, Frontal! Es gab einen Bericht über alternative Energien und die Brennstoffzelle. Ballard Power wurde genannt.
Jetzt kommt aber etwas, was ich nicht weiß und bis jetzt finden konnte. Haltet Euch fest: es wurde geasgt, Daimler ist der
Eigentümer von Ballard. Soweit ich weiß aber nur zu 25%. Ist mir da irgendetwas entgangen?!!!! Hab ich was verpaßt?!!!
Weiß jemand von Euch was?!!! Oder war das nur eine Ente, bzw. sehr schlecht recherchiert!

Passiert manchmal, genauso wie in n-tv. Da war der Kurs von Ballard heute im Videotext bei 112€ mit einem plus von 0,5%
gegenüber gestern. Irgendwie daneben.

Bitte sagt, ob Ihr etwas über die angebliche Übernahme von Ballard durch daimler wißt.
Blödsinn!
Ich denke, dass deine Informationen den aktuellen Stand haben.Daimler ist beteidigt und hat in Sachen Brennstoffzelle eigene Forschungsstätten (z.B. Frankfurt).Daimler pumpt ein Wahnsinnsgeld in diese Technologie, um in 1-2 Jahren ganz vorne dabei zu sein. Von einer Übernahme weiß ich nichts. Kann für gut Vorstellen, dass das ZDF mal wieder selbst nicht so gut informiert ist.

Gruß Freund_1
@MrFuellCell
In USA ist H Power(940696) das was Ballard in Kanada ist.H Power ist entgegen den allgeimenen Informationen auch in der mobilen Anwendung von BZ involviert. Versuche mit Stadtbussen laufen schon seit einiger Zeit. Vieleicht war das ja auch ein "Wink" an Jürgen, sich auch in den USA breitzumachen. Wer weiß!
Hi JoGa-bavaria,

wohl eher schlecht recherchiert

Daimler hält 18,6% und Ford 14,0% an Ballard Power Systems

Der Grundsätzliche Zusammenhang für den Bereich Auto(motiv):


BALLARD, XCELLSIS und ECOSTAR bilden zusammen den Bereich Automotiv
worunter auch der Bereich CAR, BUS, AND TRUCK (OEM
Original Equipment Manufacturers) angesiedelt ist.

Daimler hält 16,9%, Ford 62,1% und Ballard 20,9% an ECOSTAR
Daimler hält 51,5%, Ford 21,8% und Ballard 26,7% an XCELLSIS



Ecostar Electric Drive Systems (Ecostar), a venture between Ford, Ballard Power Systems, and DaimlerChrysler is focused on developing advanced electric drive systems for fuel cell, hybrid electric and battery-powered vehicles. Ecostar’s product mix includes traction and non-traction electric drive systems for a wide range of vehicle applications.

Ecostar’s technology is also used in non automotive applications such as stationary power. Ecostar is a world leader in stationary power control technology (presently used in Honeywell’s Parallon 75 power generation systems).

Ecostar’s goal is to be the world’s pre-eminent full service electric drive source. Ecostar is 62 per cent held by Ford Motor Company with Ballard Power Systems and DaimlerChrysler holding 21 per cent and 17 per cent, respectively.


XCELLSIS Fuel Cell Engines (XCELLSIS), a venture between DaimlerChrysler, Ballard Power Systems, and Ford, is focused on developing, manufacturing, and commercializing fuel cell engines for buses, cars, and trucks. XCELLSIS is 51% owned by DaimlerChrysler with Ballard Power Systems and Ford owning 27% and 22% respectively.
At the heart of each XCELLSIS engine is the Ballard® fuel cell. The combination of XCELLSIS` expertise in fuel cell engines and Ballard Power Systems` state of the art fuel cells result in complete product solutions for transportation original equipment manufacturers.

Dann gehts noch weiter:
Ballard Power Systems hält 97,8%, ALSTOM 15,8%, GPUI 10,4% und EBARA
6,0% an BALLARD POWER GENERATION SYSTEMS

BALLARD POWER GENERATION SYSTEMS wiederum hält 49,0% und EBARA 51,0% an EBARA BALLARD (einem Geminschaftsunternehmen).

BALLARD POWER GENERATION SYSTEMS hält weiterhin 49% und ALSTOM 51,0% an ALSTOM BALLARD (ebenfalls einem Geminschaftsunternehmen).


Wie du schon sehen kannst ist die Frage wer ist wo Eigentümer nicht mit einem Satz zu beantworten. Schon gleich gar nicht von unseren oberflächlichen Medien und deren Bericht erstatter oder Analysten
(hier gibts ja auch welche die eine Brennstoffzelle mit einem Wankelmotor verwechseln oder so :):):)

Und hier wer noch so seine Finger im Spiel hat:

http://biz.yahoo.com/hd/b/bldp.html

http://biz.yahoo.com/hd/mf/b/bldp.html
Hallo Mr. Fuellcell,

ich muß dir mal sagen, dass du immer sehr gut informiert bist und auf fast alle Fragen Antworten weißt.

Hast du eigentlich beruflich mit der Materie zu tun oder bist du einfach nur sehr belesen ??

Oute dich mal etwas.

Danke

Sandhas
Ich denke, ich habe den Fehler in der Reportage der Sendung Frontal gefunden.

Das kommt davon, wenn man keine Juristen an der Recherche beteiligt.

Daimler hält aufgrund seiner Anteile eine wesentliche Beteiligung an Ballard. Die Grenze der wesentlichen Beteiligung liegt seit
seitder Gesetzesänderungen bei 10%( jedenfalls nach deutschem Recht). Früher lag eine
solche bei einer Beteiligung von mehr als 25% vor. Irgendjemand hat wohl die wesentliche Beteiligung mit dem "gehören" verwechselt.
Wenn man sagt, die Firma "gehört" Daimler, ist das etwas anderes als eine wesentliche Beieiligung daran.

Ab und zu braucht man halt doch mal Juristen.

Gruß JoGa-bavaria
Uuuups da hat sich ein Fehler bei den Beteiligungen eingeschlichen ;)


Es muss natürlich richtig heißen
Ballard Power Systems hält 67,8%, ALSTOM 15,8%, GPUI 10,4% und EBARA 6 % an Ballard Power Generation Systems

und nicht wie geschrieben
Ballard Power Systems hält 97,8%, ALSTOM 15,8%, GPUI 10,4% ........


Sorry !

@sandhans

Leider habe ich mit der Materie BZ Beruflich nichts zu tun
würde aber gerne in diesem Bereich tätig sein.

Ursprünglich habe ich vor vielen Jahren den Beruf des Energiegeräteelektronikers gelernt den ich aber nicht mehr ausübe.
(Hier einen schönen Gruß an SeubertF)

Aus dieser Zeit, oder besser gesagt schon immer, stammt mein starkes Interesse an allem technischen, vorzugsweise natürlich der Energietechnik.
Trotz meines Alters von über 35 Jahren habe ich noch Träume und Visionen.
Ein Traum ist eine für unsere Umwelt saubere Energiequelle, die es meinen Kindern und deren Kindern usw. auch noch ermöglicht auf diesem Planeten zu leben, womit wir wieder bei der BZ wären.
Dieser Traum beginnt jedoch jetzt gerade wirklichkeit zu werden.

Du hast recht ich Informiere mich sehr ausführlich über das Thema BZ
und für mich ist es mittlerweilen klar dass wir sowohl die Brennstoffzelle als auch eine H-Infrastucktur bekommen werden.

Sicher geschieht das nicht von heute auf morgen (der Siegeszug des PC`s, den durfte ich auch mitmachen) hat auch weit mehr als 10 Jahre gedauert und ich bedauere es noch heute dass ich nicht damals schon Aktionär gewesen bin.

Die Politik kennt die BZ Technik genau und muss sich dem Druck der Öl-Lobby beugen --noch !. Das sicherste Zeichen jedoch dass sich hier Veränderungen ergeben und dass wir eine Wasserstofflösung bekommen werden ist die starke Anteilnahme Shells an der Lösung der H-Infrastrucktur Probleme, die anderen Mineralölonzerne kommen an der H-Technik damit nicht mehr vorbei wollen sie Shell nicht den ganzen Kuchen alleine verspeisen lassen.
Mittlerweilen wurde die Markteinführung der BZ-Fahrzeuge schon für 2003 angekündigt, die Medien beginnen sich für diese neue Technik zu interessieren, (gestern lief erst wieder eine Sendung auf Phönix, ich habe sie leider nicht gesehen / wird am 25.09.00 um 14 Uhr wiederholt und soll sehr interessant sein) und der Ölpreis ist derzeit der größte Verbündete für alle alternativen Energien, sorgt er doch für ein Umdenken da es nun an den Geldbeutel der Bevölkerung geht.
Die Weichen werden gerade gestellt einige haben wir schon passiert.

Greetings MrFuellCell
Na wer sagts denn, sie lernen ja doch dazu:

Das aktuelle Zitat

"Es muss im Interesse aller Staaten liegen, den Übergang vom Öl- zum Wasserstoffzeitalter schnellstmöglich zu vollziehen."

Joschka Fischer, deutscher Bundesminister des Auswärtigen, Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 14. September 2000 in New York

Greetings MrFuellCell
Langsam mehren sich die Anzeichen . . .

Nachdem letzte Woche schon Ferdinand Panik darüber gesprochen hat, ist gestern auch von Jürgen Hubbert, Vorstandsmitglied DaimlerChrysler, die Vorstellung des Necar 5 "in Kürze" angekündigt worden.
Wir dürfen uns darauf einstellen, daß der Erlkönig weiter verbesserte Leistungsdaten gegenüber dem im Frühjahr vorgestellten Fahrzeug von Ford (ebenfalls mit der Mark 900, also der neusten BZ-Generation) besitzt.

Übrigens: * * * Ab 23. September haben wir wieder die IAA . . .;) * * *

Nennenswert in dem Artikel, den Ihr unter
http://rhein-zeitung.de/tick/wi/29346822.html
findet, ist auch die Nennung des Serienstarts: "Erste Fahrzeuge mit Brennstoffzelle dürften 2003 oder 2004 im Serienbetrieb fahren", meint Hubbert. Interessant eben, weil auch hier wieder eine offizielle Meinung bereits das Jahr 2003 ins Gespräch bringt.
Seine Einschätzung, es werde bis 2010 dauern, bis diese Fahrzeuge in 100.000er Größenordnung fahren, teile ich allerdings nicht unbedingt. Ich denke, wenn alleine Vaillant jetzt schon bereits 30.000 Vorbestellungen für das BZ-Heizgerät hat, dann wird die BZ-Akzeptanz bei Fahrzeugen ähnlich sein.

MrFuellCell, ich sehe die Anteilnahme von Shell ebenfalls als sicheres Zeichen dafür, daß wir uns in einem sicheren Übergang zur Wasserstoffwirtschaft befinden, zumal es weitere Teilnehmer aus der Mineralölwirtschaft gibt. Mit dabei in der California Fuel Cell Partnership ist bereits neben Shell auch schon BP und Texaco.
Guten Morgen Leute,

ich bin sehr froh, daß der Ölpreis steigt und steigt. Die Brennstoffzelle kommt dadurch immer mehr ins Gespräch.

Ein Artikel aus der Welt /Wissenschaft von heute 21.09.00:

Wettfahrt in eine benzinfreie
Zukunft

Autofirmen wie Daimler-Chrysler setzen auf die Brennstoffzelle. Sie dürfte die Energiewelt genauso
revolutionieren wie der Mikrochip die Kommunikationstechnik

Von Marco Dalan und Peter Dausend

Die hohen Benzinpreise sorgen für noch mehr Bewegung in der Automobilindustrie. Während auf den Straßen bereits das
Drei-Liter-Auto rollt und VW das Ein-Liter-Fahrzeug auf den Weg bringen will, hat in zahlreichen Forschungsstätten der
Pkw-Branche längst der Wettlauf um die Vormachtstellung bei der nächsten Autogeneration begonnen. Das Zauberwort der
Zukunft heißt Brennstoffzelle.

Und da steht sie also, die Zukunft, die auch auf dem kurz bevorstehenden Autogipfel eine wichtige Rolle spielen wird.
Gleich vor dem Eingangstor, das nur jene passieren dürfen, die sie in der Vergangenheit mitgeplant haben - und dies jetzt auch
immer noch tun. Denn noch ist die Zukunft ja nicht fertig, noch ist sie nicht Gegenwart, noch ist sie lediglich ein
A-Klasse-Mercedes. Wenn auch einer der etwas anderen Art.

Von außen unterscheidet sich der kleine Benz in nichts von seinen Artgenossen, sieht man einmal von aufgesprühten
Schriftzügen wie "new energy", "Necar 4" oder "no emission" ab. Und natürlich von den seltsamen grünen, blauen und gelben
Blasen, die Menschen mit Vorliebe für ausgefallene Ideen noch als "interessant" empfinden dürften, solche mit Sinn für Ästhetik,
aber als "hässlich" bezeichnen müssten. Aber Schönheitswettbewerbe waren Revolutionen ja bekanntlich nie.

Dass es sich bei dem "Necar 4" um eine solche handelt, hat auch weniger mit dem zu tun, was draufsteht, als mit dem, was
drinsteckt: Brennstoffzellen nämlich. Und die, so prophezeien immer mehr Experten, werden die Automobilindustrie und den
gesamten Energiesektor ähnlich revolutionieren, wie es der Mikrochip mit der Computerbranche getan hat. "Den totalen
Systemumbruch, den der Computerchip der Kommunikations-, Informations- und Regelungstechnik gebracht hat, werden wir in
der Energiewelt auch mit der Brennstoffzelle erleben", sagt etwa Ferdinand Panik, Leiter des Brennstoffzellen-Projekts bei dem
deutsch-amerikanischen Automobilkonzern Daimler-Chrysler.

Glücklich kann sich also schätzen, wer der Zukunft ein Stück näher rückt und mit dem Auto von morgen heute schon mal eine
Probefahrt machen darf. Kein lästiger Benzingeruch, kein fingerverschmierender Ölwechsel und kein schlechtes Gewissen.
Selbst bei der Höchstgeschwindigkeit von 145 Stundenkilometern brettert man nicht nur schadstofffrei durch die Lande, man reinigt
auch die Straße. Denn Wasser ist das Einzige, was hinten rauskommt, wenn man Gas gibt.

Voller Vorfreude nähern wir uns also dem Wagen, der selbst Grün wählenden Fahrradfanatikern Respekt abnötigen dürfte, und
müssen - etwas enttäuscht, aber noch längst nicht desillusioniert - erkennen, dass auch die neuesten Autos die ältesten Probleme
nicht lösen: Der "Necar 4" hat einen Plattfuß, vorne rechts. Die Zukunft holpert.

Bleibt also Zeit, sich umzuschauen. Und zwar dort, wo jetzt im Zeichen der hohen Benzinpreise und des immer teurer werdenden
Autofahrens alle Welt hinschaut: nach Nabern. Hier, rund 35 Kilometer südwestlich von Stuttgart, ganz in der Nähe von
Kirchheim-Teck, betreibt Daimler-Chrysler sein "Projekthaus Brennstoffzelle". Auf dem Gelände entwickelten Dasa und MBB
früher Lenkflugkörper, heute entstehen dort schadstoffarme Antriebe - eine schwäbische Variante von "Schwertern zu
Pflugscharen".

Vor rund drei Jahren haben die Autobauer hier ihre Brennstoffzellentechnik (1994 fuhr erstmals ein "Necar"-Prototyp)
zusammengelegt - und neue Partner gleich mit einquartiert. Seitdem bastelt Daimler-Chrysler mit dem US-Wettbewerber Ford
und der kanadischen Ballard gemeinsam an der Technik, aus der die Zukunft ist. Die drei eigens gegründeten Tochterfirmen
(Xcellsis, Ecostar und Ballard Automobiles) arbeiten nun fieberhaft daran, der Brennstoffzellentechnik zum Durchbruch zu
verhelfen. Wie ernst es den Unternehmen ist, beweist allein die Zahl der Mitarbeiter. Waren es 1997 deutlich weniger als 100,
sind es heute rund 600 Beschäftigte. Zwar forschen die drei Firmen auch in Vancouver und San Diego - doch Nabern ist der
Nabel der Brennstoffzellenwelt.

Dass den Autobauern dabei eine besondere Rolle zukommt, macht Mark-Uwe Oswald, kaufmännischer Leiter von Ballard,
deutlich. Zwar produziere seine Firma auch Brennstoffzellen für "kleinere und stationäre Anwendungen", wie beispielsweise
tragbare Notstromaggregate oder Blockheizkraftwerke, doch der wichtigste Abnehmer sei die Automobilbranche: "Sie treibt die
Entwicklung der Brennstoffzellentechnik voran." Autobauer als Umweltfreunde - schwer verdaulich für all jene, die immer genau
wissen, wo der Feind steht. Und dass er immer auf vier Rädern daherkommt.

Doch nicht nur Daimler hat die Zeichen der Zeit erkannt. Auch die anderen großen Automobilkonzerne wollen nicht als Ökomuffel in
die Automobilgeschichte eingehen. Das Gemeinsame der verschiedenen Projekte: Wasserstoff ist die Energiequelle der
Zukunft. Der Unterschied: Welchen Motor verwendet man: Brennstoffzelle oder den mehr als 120 Jahre alten
Verbrennungsmotor? BMW testet als einziger Hersteller den Wasserstoff als Antrieb für den Verbrennungsmotor. Die anderen
Autobauer - General Motors, Daimler-Chrysler, Ford, Renault, Volkswagen und Honda - setzen auf die Brennstoffzelle und den
Elektroantrieb. Lediglich Toyota sichert sich nach beiden Seiten ab. Die Japaner wollen mit Wasserstoff angetriebene
Elektroautos und Fahrzeuge, die in ihren Verbrennungsmotoren Wasserstoff verbrennen, auf den Markt bringen.

Es ist soweit, der Reifen ist gewechselt, die Zukunft kann endlich losrollen. Noch ein schneller Blick in den Kofferraum, um zu
sehen, ob neben dem 100-Liter-Tank für Flüssigwasserstoff noch Platz bleibt für Taschen und Bierkästen (Ergebnis: Es kommt auf
die Größe an) - und schon starten wir den Wagen. Eine erste Überraschung: Man hört kein Motorengeräusch. Erst ein leichter
Druck auf das Gaspedal lässt den Elektromotor aufheulen oder vielmehr lossummen. Der Grund: Der E-Motor startet mit dem
maximalen Drehmoment. Von da ab bleibt der Energieverbrauch konstant niedrig, ob im langsamen Stadtverkehr, bei zügigen
Fahren auf der Autobahn oder im Stau.

An das Geräusch des Gebläses, das der Brennstoffzelle Sauerstoff zufächelt, hat man sich ebenso schnell gewöhnt wie
daran, dass man nicht mehr schalten muss, und da es sich so anhört, wie man sich den Fahrstuhlbetrieb im Raumschiff
Enterprise vorstellt, hat man tatsächlich das Gefühl, sich futuristisch fortzubewegen. Nur beamen ist schöner. Und
schneller. Aber den Vergleich mit dem traditionellen Verbrennungsmotor braucht die Brennstoffzellentechnik immer
weniger zu scheuen. Bei 70 kW kommt der "Necar 4" auf immerhin 145 Stundenkilometer. Nicht schlecht für einen
Sechsjährigen. Als wir wieder auf das Werksgelände rollen, steht das Urteil fest: Kaufen wir - nur wann und wo?

Bis dahin ist es noch ein weiterer Weg als zwei Mal um das Brennstoffhaus. Bisher steht lediglich fest, dass bereits 2002 30
Brennstoffzellenbusse verkauft werden sollen. Die Interessenten
stehen, wie man allenthalben hört, Schlange. Und das, obwohl die Busse drei- bis vier Mal so teuer sein sollen wie
herkömmliche. Der Verkauf von Pkws ist für 2004 oder 2005
vorgesehen.

Wie Brennstoffzellen funktionieren

Bereits 1839 entdeckte der Brite Sir William Grove das Grundprinzip der Brennstoffzelle. In dieser reagieren Wasserstoff-
und Sauerstoffgas kontrolliert miteinander und hinterlassen als Reaktionsprodukte Wasser und elektrischen Strom.

Damit die beiden Gase nicht in einer Knallgasreaktion explodieren und die Energie so in kürzester Zeit freisetzen,
werden sie in der Zelle durch eine wenige Zehntelmillimeter dicke Kunststofffolie voneinander getrennt. Auf beiden Seiten ist die
Folie mit einer hauchdünnen Schicht aus Platin als Katalysator bedeckt. Auf der einen Seite zersetzt sich der Wasserstoff in
Protonen und Elektronen. Die positiv geladenen Protonen wandern ungehindert durch die Folie zum Sauerstoff und
verbinden sich mit diesem zu Wasser. Die negativ geladenen Elektronen hingegen bleiben zurück und führen mit der Zeit zu
einem Überschuss an negativer Ladung. Auf der Sauerstoffseite herrscht dagegen Elektronenmangel. Werden nun die beiden
Halbzellen, die nun einen Minus- bzw. Pluspol bilden, durch einen Draht miteinander verbunden, fließt elektrischer Strom.

Statt reinen Wasserstoffs kann in Brennstoffzellen Erdgas verwendet werden, wobei jedoch zusätzlich zum Wasser auch
Kohlendioxid entsteht. Auch der Alkohol Methanol wird in modernen Brennstoffzellen für die Gewinnung von Wasserstoff
genutzt, da sich die Flüssigkeit leichter und ungefährlicher
handhaben lässt als Wasserstoffgas. jol
Fuer die Solartechnik und nun fuer die Fuel Cells trifft folgendes Zitat zu:

Zuerst wird es belächelt-dann bekaempft- und schließlich ist es ALLGEMEINGUT-

wenn ich richtig informiert bin hat sich Texaco mit 20% in Energy Conversion Devices eingekauft.Auch ein Indiz daß sich die Oelmultis umorientieren.
Ballard wird heute mal wieder von BO gefeatured. Aber insgesamt nichts Neues- Technologieführer, Massenproduktion 2003, hohe Bewertung wg. Phantasie, hohes Risiko, langfristig ein Kauf. Weiterhin ist der UBS Fuel cell Basket eine Spekulative Empfehlung. Aber der Basket dürfte auch hinlänglich bekannt sein.
HI SeubertF,

schneller als erwartet kann ich doch demnächst neu investieren. FC`s habe ich für meine Begriffe genug - und zu einseitig will ich nicht werden. Ich denke an Solartechnik (Preisfrage: warum wohl...? ;) ), z.B. Astropower oder ähnliches. Momentan bin ich jedoch beruflich ziemlich ausgelastet und habe wenig Muse, langwierige Infos einzusammeln und ich bin nicht ganz so firm auf diesem Gebiet. Daher meine Bitte: Könntest du mir dazu - kurz zusammengefasst - ein paar Firmenportraits von deinen favorirsierten Unternehmen geben. In welches würdest du einsteigen...?....

Ich würde mich freuen, wenn du mir da weiterhelfen könntest
Grüße
linea
Ouuuuuuu....Sch.....!!

Intel -30%!!! Das Problem zieht die ganze NASDAQ runter, aktuell -5,56%!

Ich hoffe mal das es den Energiesektor nicht zu stark belastet?

Haltet die Ohren steif, Flo..
Hi Leute,

alles 1/2 so schlimm....

Anbei ein Artikel von gestern, der uns, besonders Dich, Linea interessieren sollte.
Firmenportrait von APWR kann ich schon machen, am Wochenende, okay Linea?

RadioWallStreet.com Talks With Robertson Stephens Analyst On the Fuel Cells Sector

PHILADELPHIA, Sep 20, 2000 (BUSINESS WIRE) -- Today on RadioWallStreet.com, Robertson Stephens Analyst, Eric Prouty, will be discussing the alternative fuel cells sector focusing on AstroPower, Inc. (Nasdaq: APWR chart, msgs) and IMPCO Technologies, Inc. (Nasdaq: IMCO chart, msgs).

You can listen to this interview on-demand beginning at September 20, 2000, at 6:45 PM Eastern.

To access this RadioWallStreet.com program go to http://www.radiowallstreet.com/NASApp/RWS/EventPage?ID=41420. First time listeners may need to download free audio software beforehand linked via the RadioWallStreet.com site. All RadioWallStreet.com interviews and programs are available on-demand and free of charge.

If you are viewing this release after the day of the event go to http://radiowallstreet.com/NASApp/RWS/EventPage?ID=41420.

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Gruß SF
@ linea

Für alle Solarinteressierten - schaut euch das mal an:

www.solarmillenium.de

Die Leute bauen sogenannte Solarthermische Aufwindkraftwerke.
Sie sind z.Zt. noch nicht an der Börse- frühestens wohl in 3 Jahren.
Im Moment laufen die Anschubfinanzierungen noch über Fonds. Evtl. ist das Ganze eine interessante Alternative zu der herkömmlichen Solartechnologie.
In der letzten BO wird ein OS "Altern.-Energie-Basket" aufgelegt von Goldman Sachs WKN 624327 empfohlen.
Unter anderem ist auch unsere Ballard Power und Plug dort vertreten.
Gibt es unter den Boardteilnehmern hierzu schon Erfahrungen oder sonstige Meinungen zu diesem Investment ??
Viele Grüße, Joiner
HI heizkessel,

danke für den link - ich denke, ich habe die Seite gefunden....

Nebenbei, ich mache das mit den Links (über Netscape) immer so: Erst speichere ich die Adresse in "Lesezeichen hinzufügen", dann über "Lesezeichen bearbeiten" klicke ich auf "Verknüpfungsadresse kopieren", dann clicke ich hier auf "einfügen" und schwupps ist sie da, binde sie dann in "URL" ein (wie in der Boardhilfe erläutert) http://www.solarmillenium.de/ und man kann klicken. (Adresse richtig?) Das ist meine Methode, die ich ausgetüftelt habe, andere werden es anders machen (z.B. die mit den blauen Links ;)).

Jetzt muss ich aber ins Bett. Morgen habe ich einen harten Tag...

Grüße
linea
Hi,

schön, daß ihr wieder alle so fleissig Informationen zusammengetragen habt, während ich 2 Wochen in der Sonne lag :).

Übrigens ist nicht nur die IAA, sondern auch bald der Pariser Autosalon (30.09 - 15.10).
Da können wir ja wieder auf einige News hoffen.

Gruss peder
Hallo Leute,

war gestern auf der IAM (Internationale Anlegermesse) in Düsseldorf gewesen. Was habe ich da gesehen? Die UBS, Herausgeber der zwei Fuel Cell Baskets, hatte ein Modell einer Brennstoffzelle (angeschlossener E-Motor versorgte einen Propeller) mitten auf dem Stand platziert, zudem Einzelprospekte zu den beiden Baskets. Andere Produkte gehen in Sammelprospekten unter, man legt also bei der Bank schon sein Augenmerk auf diese Technologie.

@linea, Thema Grüne Aktien ist in der Zeitschrift "Telebörse", die ich auf der Messe kostenlos bekam, zufällig Thema gewesen. Drei Bereiche werden kurz besprochen:

- Brennstoffzellen mit Ballard, Plug und Fuelcell Energy, Fazit langfristig gute Aussichten

- Solarstromtechnologie: Solon gewinnt in Deutschland durch staatliche Hilfe (Erneuerbare-Energien-Gesetz), da Versorger seit April höhere Vergütungssätze an Erzeuger regenerativer Energien zahlen müssen. Meine Meinung: um langfristig zu überleben, muss man wettbewerbsfähig werden, d.h. entweder werden bei den herkömmlichen Stromerzeugern die sog. externen Effekte (z.B. Entsorgungskosten bei Atomkraftwerken) stärker im Preis berücksichtigt, d.h. die Strompreise steigen oder aber man erzielt ab einer bestimmten Produktionsgrösse als Solarstromanbieter sog. economies of scale, d.h. die Herstellungskosten grünen Stroms fallen. Sollte man langfristig am Subventionstropf hängenbleiben müssen, wäre ich vorsichtig, Politiker ändern schon mal bei klammen Kassen ihr Ausgabeverhalten. Astropower ist ebenfalls neben BP Amoco, Kyocera und Siemens einer der aussichtsreichsten Hersteller der Solaranlagen, so die Zeitschrift, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Zudem genannt: Solar World und Spire Corp.

- Windenergie: Deutsche Anbieter augenblicklich hoch bewertet, Alternativen seien die dänischen Weltmarktführer für Windturbinen Vestas und Neg Micon.

Als weitere Alternativen werden genannt: Jenbacher aus Österreich als Blochheizkraftwerkanbieter und Calpine als Betreiber von über 40 US-Bio- und Erdgas-Kraftwerken.

@alle: H-Power hatte einen sehr guten Börsenstart in den Staaten, ist jetzt ähnlich hoch bewertet (Marktkapitalisierung) wie Plug Power. Ein interessanter Aspekt ist in der aktuellen Börse Online angesprochen worden: Ballard dürfte durch die Diversifikation in mehrere Märkte gewisse Kostenvorteile durch entsprechende Losgrössen erzielen (economies of scale), ein durchaus triftiger Grund, weswegen man auf den Marktführer setzen sollte.

Nun noch meine aktuelle Einschätzung: Ich bin augenblicklich bei Fuel Cells nur in Ballard Power investiert. Sicherlich ist Diversifikation wichtig, ich mache dies aber nicht in der gleichen Branche, sondern habe andere erfolgversprechende Branchen in meinem Portfolio: B2B, Biotech, Telekom- und Internetausrüster. Immerhin steckt über 50% meines Kapitals in Ballard, was unter Risikoaspekten sicherlich nicht jedem zu empfehlen ist. Habe auch an Diversifikation innerhalb der Fuel Cells zu Lasten von Ballard Power gedacht, ich fühle mich aber immer noch mit Ballard am wohlsten. Zusätzliches Kapital will ich verständlicherweise nicht in die Branche stecken, geht meine Rechnung auf (Verzehnfachung in den nächten 10-15 Fahren), reicht der Einsatz, um die finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen und den Job nur noch wegen des sozialen Ambientes auszuüben. Aber bis dahin ist es noch ein Weilchen und wir können zusammen träumen von einer sauberen und finanziell sorgenfreien Zukunft.

Noch etwas, was ich im Radio aufgeschnappt habe: auch unser eher unauffälliger Wirtschaftsminister Werner Müller hat in Anbetracht der hohen Rohölpreise von der Brennstoffzelle als echter Alternative geprochen, hoffentlich mehr als ein Lippenbekenntnis.

Ein Letztes: meines Erachtens wird bei den hohen Rohölpreisen kurzfristig zu euphorisch gesehen. Für die stationären Anwendungen wird augenblicklich Erdgas genommen, dessen Preis allerdings am Rohöl gekoppelt ist. Aber bis zur Serienreife werden wir gerade für stationäre Anlagen hoffentlich Wasserstoff aus regenerativen Energiequellen oder Überkapazitäten aus dem Stromnetz gewinnen, für mobilen Einsatz wird es wohl Methanol. Warten wir mal den Pariser Autosalon ab, ob dort vielleicht unser NECAR auftaucht. Möchte hier ausdrücklich keine Hoffnungen wecken, der Zeitpunkt der Präsentation ist anscheinend eh nicht so wichtig. Ehrlich gesagt wundere ich mich, dass Ballard trotz der nicht erfüllten Hoffnungen auf das neue NECAR im Sommer sich so gut behauptet hat.

So, das solls gewesen sein, warten wir auf einen spannenden Herbst.

Ciao
Hi Linea!




Astropower produziert derzeit die angeblich größten Solarzellen und behauptet von sich selber eine schnell wachsende Technologiefirma zu sein.
Astropowers` Firmensitz ist in natürlich in der USA und zwar in Newark, Delaware. Laut Astropower wächst die Firma 50% im Jahr und wird an den meisten Solarprojekten auf der ganzen Welt mit einbezogen.
Astropower wurde 1983 gegründet un beschäftigt derzeit 330 Leute.
Astropowers` Zielgruppe beginnt beim privaten Haushalt und endet in der Industrie.



Astropowers Vision ist ähnlich wie unsere und lautet ungefähr so: Das Ziel ist es auf dem Dach eine Solarplattvorm zu errichten die eine, wie Astropower sagt, eine 20-Jährige Garantieleistung hat! Diese soll natürlich Strom erzeugen um dann den gesammten Leistungsbedarf im Einfamilienhaus zu decken!
Was an el. Leistung übrig bleibt, so APWR, soll wieder zurück ins Netz gespeist werden um dann vom E-Werk eine Gutschrift zu erhalten.
Ich weiß, Leute, wir würden die restliche Energie mittels Elektrolyse in Wasserstoff wandeln und im Keller neben der Brennstoffzellenheitzung und dem Betankungssystem für die jeweiligen Anwendungsgebiete speichern.
Aber was will man von einem schnell wachsendem Unternehmen schon erwarten?
Und so sehen die etwas größeren Anlagen aus:


Comercial Systems

[/url]
Utility power plants


Industrial Systems

Zum Produkt:

Die Produktreihe reicht von AP-50 bis hin zu AP-120. AP steht für Astropower und die nachfolgende Zahl gibt natürlich die produzierende Leistung an.



Gehen wir etwas ins Detail:

Typische AusgabeSpezifikationen

[Standard Testbedingungen: Irradiance = 1000 w/m2; Zelle Temperatur = 2öC; Spektrales Solarirradiance pro ASTM E892 (Masse der Luft 1,5)]

AP110 AP120

Impulsverlustleistung (Wp) 110 Watt 120 Watt
Spannung Des Geöffneten Stromkreises (Voc) 20,7 Volt 21,0 Volt
Maximale Energie Spannung (Vmp) 16,7 Volt 16,9 Volt
KurzschlussStrom (ISC) 7,5 Ampere 7,7 Ampere
Maximaler Energie Strom (Imp) 6,6 Ampere 7,1 Ampere





Wer an noch näheren Invormationen interessiert ist,der cklicke bitte auch diesen Link:http://www.astropower.com" target="_blank" rel="nofollow"> http://www.astropower.com Wer an den letzten Pressenews interessiert ist, der cklickt bitte hierauf: http://www.astropower.com/press_releases.htm" target="_blank" rel="nofollow">http://www.astropower.com/press_releases.htm
Wer ihn noch nicht kennt, hier nochmal der Chart, wobei ich hinzufügen möchte, daß aus meiner Sicht ein momentaner Einstieg mit Risiko verbunden ist, da Astropower aktuell ein Rückschlagspotential bis auf die 30$ hat!
Jedoch wenn das ATH geknackt wird, sind der Aktie schier keine Grenzen gesetzt und das ex-ATH ist dann eine neue Unterstützung...



Die Marktkapitalisierung von APWR liegt derzeit bei ca 478 mio. Dollar was meiner Meinung nach sehr lächerlich ist, denn Astropower kann man durchaus mit zu den Big Playern in der Solarbranche zählen.


Übrigens, Linea. Du sprachst neulich einmal S-A-G Solarstrom an. Schau dir hiervon doch mal den Chart an, wie die abgegengen sind!

Grüße SeubertF
Kaplan, Kilsheimer & Fox LLP Files Securities Fraud Class Action Against Plug Power, Inc.

NEW YORK, Sep 25, 2000 (BUSINESS WIRE) -- Kaplan, Kilsheimer & Fox LLP (www.kkf-law.com) has filed a Class Action lawsuit against Plug Power, Inc. and certain of the Company`s officers and directors in the United States District Court for the Eastern District of New York. The suit is brought on behalf of all persons or entities who purchased the common stock of Plug Power, Inc. (Nasdaq: PLUG chart, msgs) between February 14, 2000 and August 2, 2000, inclusive ("Class Period").

The complaint charges Plug Power and certain of its officers and directors with violations of the Securities Exchange Act of 1934. The complaint alleges that defendants issued a series of false and misleading statements during the Class Period, thereby inflating the price of PLUG stock. In February 1999, PLUG partnered with General Electric and formed GE Fuel Cell Systems LLC. The complaint alleges that PLUG failed to disclose that it was unable to produce fuel cells in conformance with the contractual specifications in the contract with GE, as a result, the Company`s relationship with GE was subject to increased risk and uncertainty and GE would be able to terminate its agreement with PLUG without having to purchase PLUG fuel cells. The Company failed to disclose that (i) PLUG`s fuel cell technology was not commercially viable and the Company`s plans to refine its technology were not meeting with success and (ii) PLUG would experience greater operating losses than anticipated by the market and therefore would not be profitable in the near future. On August 2, 2000, PLUG issued a press release disclosing (i) that it would cut its fuel cell systems manufacturing schedule from 2000 to 125 for the year, thus demonstrating, contrary to its previous representations, that it was just an R&D shop with a potential product the commercial development of which was a distant hope; (ii) that it would have operating losses which would continue through the year 2003; and (iii) that PLUG`s fuel cells would not become commercially available until 2002 at the earliest. Upon news of these revelations, PLUG`s stock declined by more than $12 per share to close at $39.50 per share. Prior to this disclosure, certain Company insiders sold their shares and reaped in proceeds of approximately $10 million.

Plaintiff is represented by the law firms of Kaplan Kilsheimer & Fox LLP, and the Law Offices of Bruce G. Murphy, both of which have many years of experience in prosecuting investor class actions in the federal and state courts throughout the United States. For more information about Kaplan, Kilsheimer & Fox LLP, you may visit our website at www.kkf-law.com. If you are a member of the Class, you may move the court no later than November 13, 2000, to serve as a lead plaintiff for the Class. In order to serve as a lead plaintiff, you must meet certain legal requirements.

SF
ein interessantes Interview:
quelle: diewelt.de
http://www.diewelt.de/daten/2000/09/26/0926wi192947.htx

"Mit der Brennstoffzelle wird das Auto zum Mobile Home"

WELT-Gespräch mit Ferdinand Panik, Brennstoffzellen-Experte von Daimler-Chrysler

Die Brennstoffzelle wird die Automobil- und Energiewelt ebenso verändern wie es der Mikrochip bei der Computerindustrie getan hat. Diese Ansicht vertritt Professor Ferdinand Panik, Leiter des Brennstoffzellen-Projekts bei Daimler-Chrysler, im Gespräch mit Peter Dausend und Marco Dalan.

DIE WELT: Herr Panik, erfreut Sie der hohe Benzinpreis?

Ferdinand Panik: Der hohe Benzinpreis erfreut mich natürlich nicht, aber die daraus entstandene Diskussion erfreut mich insofern, als dass sie hilft, das Bewusstsein zu schärfen, dass man etwas tun muss. Es ist eine Diskussion zur rechten Zeit, die noch Handlungsspielräume lässt. Es entsteht ein Bewusstsein, dass die derzeitige Abhängigkeit vom Öl gefährlich werden kann.

DIE WELT: Ist die Entwicklung der Brennstoffzelle mit der des Mikrochips zu vergleichen?

Panik: Den totalen Systemumbruch, den der Computerchip der Kommunikations-, der Informations- und der Regelungstechnik gebracht hat, werden wir in der Energiewelt auch mit der Brennstoffzelle erleben. Es wird möglich, weg von großen Kraftwerken hin zu kleinen, dezentralen Einheiten im Hause zu kommen. Autos sind riesige Kraftwerke, die oft nur stehen. Denkbar ist daher, Autos künftig während dieser Zeit an die Steckdose anzuschließen, um den Warmwasserspeicher aufzuheizen, den Computer zu bedienen. Strom, der nicht benötigt wird, kann ins Netz eingespeist und verkauft werden. Die Energiewelt wird total individualisiert.

DIE WELT: Wie weit sind Sie mit der Entwicklung der Brennstoffzellen-Technologie?

Panik: Wir sind in unserem Zeitplan etwa da, wo wir sein wollten. Unsere Aufgabe ist jetzt: Der Weg vom Funktionieren der Technologie zum kommerziellen Produkt. Kosten, Gewicht, Lebensdauer - das ist ein knochenharter Prozess. Dabei treten wir an gegen ein voll ausgereiftes Produkt.

DIE WELT: Müssen Sie das Auto neu erfinden?

Panik: Die Brennstoffzelle wird das Design deutlich verändern. So wie man den ersten Verbrennnungsmotor in eine Kutsche eingebaut hat und dann allmählich ein Auto daraus geworden ist, so wird es auch hier sein. Die Brennstoffzelle liefert andere Design-Möglichkeiten. Die Brennstoffzelle ist ein modulares System. Ein Elektromotor kann klein und dezentral etwa in die Radnaben eingebaut werden. Dadurch gewinnt man Platz. Die Brennstoffzellen können unter den Sitzen angebracht werden. Dadurch wird eine ganz andere Verteilung innerhalb des Fahrzeugs möglich. Es könnte weniger ein Trans-

portmittel sein, als vielmehr ein "Mobile Home" werden. Es gibt Energie an Bord, die auch im Stand läuft und mit der sich beispielsweise Kühlschränke, Kaffeemaschinen oder Klimaanlagen betreiben lassen.

DIE WELT: Konkurrenten setzen bei Wasserstoff auf den Verbrennungsmotor. Was ist der Vorteil der Brennstoffzelle?

Panik: Die Brennstoffzelle hat einen deutlich höheren Wirkungsgrad als der Verbrennungsmotor. Das heißt, sie nutzt die Energie des Kraftstoffs wesentlich effektiver. Der Verbrennungsmotor mit Wasserstoff betrieben hat etwa einen Wirkungsgrad von 20 Prozent im Stadtbereich. Die Brennstoffzelle liegt heute schon bei 37 Prozent. Betrachtet man den Gesamtwirkungsgrad vom Fahrzeug und der Kraftstoffproduktion, so ergibt sich Folgendes: Der Wirkungsgrad der Kraftstoffproduktion mit Wasserstoff ist nicht so hoch wie die der Benzinherstellung. Der relativ schlechte Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors kann durch den hohen Wirkungsgrad der Benzinproduktion kompensiert werden. Der niedrige Grad bei der Wasserstoffproduktion kann durch die Brennstoffzelle kompensiert werden. Aber mit Wasserstoff für den Verbrennungsmotor werden die schlechtesten Wirkungsgrade miteinander kombiniert. Also: Wenn Wasserstoff, dann Brennstoffzelle.

DIE WELT: Muss es Anreize für Käufer dieser Autos geben?

Panik: Vergünstigungen wie Steuererleichterungen sind eine von vielen Möglichkeiten. Aber zunächst muss das Bewusstsein geschaffen werden, und die Bereitschaft vorliegen, eine neue Energiewelt aufzubauen. Eine Energiewelt umzustellen, dauert 50 Jahre.

DIE WELT: In Deutschland sollen 2004 oder 2005 die ersten Pkw

auf den Markt kommen. Werden diese Fahrzeuge wettbewerbsfähig sein?

Panik: Es geht darum, Schritt für Schritt voran zu kommen. Wir sind von den Kosten und von anderen Bedingungen her - wie Gewicht und Volumen - bei den Pkw im Jahre 2004 noch nicht völlig konkurrenzfähig. Deshalb muss am Anfang durch Investitionen und Anreize der Markt vorbereitet werden. Unsere Rechnung zeigt, dass wir etwa ab 2010 wettbewerbsfähig sein werden. Dann kommen die großen Stückzahlen.

DIE WELT: Wie viel mehr kostet ein Brennstoffzellen-Fahrzeug?

Panik: Um attraktiv zu sein, darf das Auto über die gesamte Lebensdauer betrachtet nicht viel teurer sein als herkömmliche Fahrzeuge. Ein zehn bis 20 Prozent höherer Anschaffungspreis könnte aber durch zusätzlichen Kundennutzen oder aber durch den Staat oder andere Interessengruppen kompensiert werden.

DIE WELT: Wie wird die Marktdurchdringung künftig sein?

Panik: Die Spanne verschiedener Studien für das Jahr 2020 ist sehr groß. Der positive Ausblick geht davon aus, dass 20 Prozent aller produzierten Fahrzeuge mit Brennstoffzelle ausgestattet sind, die Worst-case-Studie geht von vier bis fünf Prozent im Pkw-Bereich aus. Bei Stadt-Bussen reichen die Prognosen von 40 bis 100 Prozent Marktdurchdringung.

DIE WELT: Warum setzt Daimler bei der Brennstoffzelle im Pkw-Bereich auf Methanol statt Wasserstoff?

Panik: Wir halten Wasserstoff für Flottenanwendungen im Bereich unter 400 Kilometer für geeignet. Alle Stadtbusse, alle Verteilerfahrzeuge, alle Shuttles können mit Wasserstoff betrieben werden. Für größere Reichweiten, an die der Privatkunde gewöhnt ist und die er auch verlangt, ist mit der heutigen Wasserstoff-Speichertechnologie keine Chance zu sehen. Dann bleibt nur ein flüssiger Kraftstoff wie Methanol.
Hi Leute!

RESEARCH ALERT-Lehman starts fuel cell makers
NEW YORK,

Sept 26 (Reuters)- Lehman Bros. said Tuesday analyst M. Murphy has begun coverage of two fuel cell makers -- FuelCell Energy Inc.(NASDAQ: FCEL) and Plug Power Inc. (NASDAQ: PLUG), with ratings of buy and neutral respectively.

-- FuelCell initiated with a buy rating and $124 price target, implying a 33 percent upside from Monday`s closing price of $83-3/8. The stock surged to $92-1/2 in early trading Tuesday and after two hours was still up $5-1/2 at $88-7/8.

-- Murphy projects losses of 22 cents a share this year and 83 cents in 2001, much better than consensus estimates of 55 cents and $1.19, respectively.

-- Described FuelCell Energy as the leading developer and producer of molten carbonate fuel cells, adding its product will be cost-competitive with grid-delivered electricity while offering the benefits of low emissions, easy siting, and low noise power generation.

-- "With funding from the DOE, FCEL is developing a fuel cell/turbine hybrid plant that could reach efficiencies greater than 75 percent with no emissions - the most efficient alternative is roughly 55 percent.

-- "FCEL could be the next big player in the power generation markets if successful in reaching cost targets and perfecting its technology." Ich finde es deshalb wichtig nicht nur in BALLARD investiert zu sein...

-- Initiated Plug Power with a neutral rating, explaining while "we believe that there will be tremendous market opportunity for (its fuel cells designed for residential use), we have near-term concerns about Plug`s ability to execute."

-- Adds "unless the company can bring costs down dramatically, we do not believe a large market exists for residential customers who are willing to pay a premium for backup power."
-- Plug Power has a joint venture with General Electric Co. (NYSE: GE) which will distribute, install, and service Plug`s fuel cell systems. While this blue-chip alliance is key, Plug has had difficulty in fulfilling its obligations to the GE contract.

-- "We do not anticipate profitability before 2005, and we project that cash burn will remain in excess of $100 million per year." Murphy projects loss of $1.81 per share this year and $1.85 next, comparing this with Street estimated losses of $1.70 and $2.17, respectively.


Plug Power shares were up 1/8 to $45-5/8 in later Tuesday morning trading.

SF
Neuerdings geistern Threads durch den Äther, in denen durch bestimmte Vorgehensweisen etwa beim Tanken die Ölkonzerne zu Preisnachlässen gezwungen werden sollen. Es macht sich halt so jeder seine Gedanken . . .

Anders sieht es der Leiter des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR), Dr. Norbert Allnoch.
Eine mögliche Antwort auf die hohen Ölpreise ist nach Ansicht des IWR der verstärkte Einstieg in die Brennstoffzellen-Technologie. "Wir brauchen in Deutschland ein kombiniertes Forschungs- und Markteinführungsprogramm für die Brennstoffzelle, um auf diesem industriepolitisch wichtigen Zukunftsgebiet international wettbewerbsfähig zu werden", sagte Allnoch kürzlich in Münster. Er ist der Meinung, dass eine ähnliche Vorgabe, wie die in Kalifornien, auch in Deutschland und der EU sinnvoll wäre.
Dazu kann man eigentlich nur applaudieren und hoffen, dass nach den in letzter Zeit vielen in diese Richtung gehenden Appellen auch bald Taten folgen!
Dabei muß sich die Regierung nichts abbrechen: DER SPIEGEL schreibt in seiner neusten Ausgabe von der "Jahrhundertchance durch die Ölkriese". Alle beginnen umzudenken, selbst die alte Stromindustrie wacht auf. Die RWE spricht neuerdings von einer "dezentralen Stromversorgung". Abgasarme Kleinkraftwerke würden zum "zentralen Element" der Konzernstrategie (was damit gemeint ist, ahnen wir ;) .
Ebenso schwenkt die Ölindustrie ein. Schell und BP meinen, dass Erdgas, notwendig für den großflächigen Übergang in die neue Energietechnik, dem Erdöl den Rang ablaufen werde. Zitat: "Wir bereiten uns auf das solare Wasserstoffzeitalter vor".
Und nun kommt das Tolle am Öl-Desaster: Unter dem Druck steigender Rohölpreise und technologischer Durchbrüche wird wirtschaftlich attraktiv, was lange als Hirngespinst galt - die Umstieg auf umweltgerechte schonende Energiequellen.
"Nationen, die den Übergang zum neuen Energiesystem vornehmen und sich jetzt richtig positionieren werden eine Menge sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Vorteile erwerben", meint das Washingtoner Worldwatch Institute. Mit der entsprechenden Weichenstellung kann die Regierung nun eine riesige Jobmaschine in Gang setzen. Wir wissen, dass die Technik weitgehend entwickelt ist und die Wirtschaft bereitschaft zu Investitionen bereit hat.
Also könnte z. B. mit der Solartechnik erreicht werden, was schon bei Windgeneratoren gelang: Deutschland würde zur führenden Nation einer Zukunftsbranche aufsteigen - mit gewaltigen Arbeitsplatzgewinnen. Die Windstromer schafften bereits 15.000 Arbeitsplätze. Die Solarindustrie - obwohl bisher nur mit 0,004 % Anteil am Strommarkt, 10.000 Jobs. Bei 0,4 % werden es 50.000 Stellen sein.
Unsere Politik muß diese Jahrhundertchance aufgreifen, denn selten ermöglichte eine Entwicklung zugleich derart positive wirtschaftliche, soziale und ökologische Ausblicke. Und darum wird sie meiner Meinung nach hier zupacken.
Ich bin sicher, dass Schröder & Co diesen Happen aus vielerlei Gründen nicht verschmähen werden und wir in naher Zukunft in Deutschland eindeutige Richtlinien erhalten. Was kann mehr Wählerstimmen bringen als Arbeitsplätze zu schaffen, den Industiestandort Deutschland zu sichern, die Lebensbedingungen zu verbessern, die verhasste Abhängigkeit vom Öl zu vermindern und auch noch die Umwelt zu entlasten?
Sie ist eindeutig in Sicht, die bessere Zukunft mit umweltgerechten Energiequellen - und natürlich der Brennstoffzelle.

MfG


Recherche:
http://www.stromtarife.de/archiv/00/09/2204.html
DER SPIEGEL 39/2000
an subkutan!

was denkst du über diesen Bericht?
Wird MTU für Ballard gefährlich? Entwickelt MTU eine andere Brennstoffzelle wie Ballard? Nimmt MTU die Brennstoffzelle von Ballard und baut diese für andere Anwendungen aus???
Danke für deine Einschätzung!

***********************************************

HAMBURG (dpa-AFX) - Der Dieselmotorenhersteller MTU wird in diesem Jahr den Umsatz um knapp acht Prozent auf über eine Milliarde Euro (rund zwei Mrd DM) steigern. In den ersten acht Monaten konnte die zum DaimlerChrysler-Konzern gehörende MTU Friedrichshafen GmbH den Umsatz um sieben Prozent auf über 500 Millionen Euro erhöhen, sagte der Geschäftsführungsvorsitzende Rolf A. Hanssen am Dienstag auf der Schifffahrtsmesse SMM in Hambug vor Journalisten. Im Vorjahr war MTU auf einen Umsatz von 959 Millionen Euro gekommen. MTU wolle schon bald eine Brennstoffzelle speziell für den Antrieb von Schiffen und Bahnen entwickeln. Sie solle bereits im Jahr 2004 in die Serienproduktion gehen, kündigte Hanssen an. Nach der vollständigen Übernahme des amerikanischen Dieselmotorenherstellers Detroit Diesel Corporation (DDC) durch DaimlerChrysler werde die Position von MTU im nordamerikanischen Markt entscheidend gestärkt. Die Dieselmotorenbauer vom Bodensee und DDC arbeiten schon seit Jahren eng zusammen. Unter dem gemeinsamen Dach des Geschäftsfeldes Nutzfahrzeuge werden die Geschäftsbereiche MTU/Dieselantriebe, Powertrain (PTU) und DDC künftig zusammengefasst. Dabei werde MTU das Herz des Kompetenzzentrums Off-Highway-Geschäft sein. Darunter werden vor allem Motoren für Schiffe, Bahn, dezentrale Energiesysteme sowie schwere Baumaschinen und Kettenfahrzeuge verstanden. MTU hofft durch die DDC-Übernahme nun auch auf mehr Aufträge aus dem amerikanischen Marinebereich. Man habe im laufenden Jahr wichtige Aufträge im Marine- und Megayachtbereich erhalten, sagte Hanssen weiter. Darunter waren Großaufträge der südafrikanische Marine für Antriebsanlagen von vier Korvetten - Aufträge für drei U-Boote-Antriebe werden in Kürze erwartet. Bei den Luxusyachten würde die 100-Meter-Grenze immer häufiger überschritten. Dafür stellte das Unternehmen in Hamburg den neuen Motor der Baureihe 8000 mit einer Leitung von 9.000 Kilowatt vor. MTU entwickelt mit Hochdruck zwei Brennstoffzellen. Die eine soll besonders bei für stationären Anwendungen - also meist Heizanlagen - Dienst tun. Die andere, die von der DaimlerChrysler-Brennstoffzelle für Fahrzeuge abgeleitet wird, wird vor allem Schiffe und Bahnen antreiben. MTU rechnet innerhalb weniger Jahre mit einem nennenswerten Beitrag zum Umsatz.hd/hb/ms/DP
PEM, dieser Artikel ist wirklich sehr sehr interessant.

Er sagt doch im Prinzip, dass DaimlerChrysler umgehend nicht nur PKW, sondern auch schwere Nutzfahrzeuge, Schiffe und Bahnen mit der Brennstoffzelle ausrüsten will. Eine Gefahr für Ballard kann ich nicht sehen, denn es wird am Textende ja betont, dass es sich bei diesen mobilen BZ um abgeleitete NECAR-BZ (lasst es mich halt mal so nennen) handelt.
Das kann meines Erachtens nach nur bedeuten, dass die Zellen von Ballard kommen oder aber in Lizens gebaut werden. Letzteres ist aber unwahrscheinlich, da eine BZ-Serienfabrikation nur mit erheblichem Aufwand aufgebaut werden kann. Ich kann mir nicht denken, dass dieser Kraftakt auch noch innerhalb des DaimlerChrysler Konzerns gleich zweimal (MTU + Ballard) vollführt werden soll. Worin sollte hier der Vorteil liegen, werden die BZ doch erst dann richtig billig, wenn sie in sehr großen Stückzahlen gebaut werden - an einer Stelle.

Ebenfalls sehr interessant ist ein Detail, das bei den großen Glanzlichtern beinahe untergeht: Es taucht bei der Aufzählung der Anwendungen, die MTU entwickeln will, auch die Erwähnung "dezentraler Energiesysteme" auf. Diese sollen "besonders bei stationären Anwendungen - also meist Heizanlagen - Dienst tun".
Ob diese BZ nun eine wirkliche Eigenentwicklung von MTU ist, oder in Zusammenarbeit mit Ballard abläuft, verrät der Bericht nicht. Jedenfalls geht diese Entwicklung doch ganz in die Vaillant und Plug Power-Richtung. Hier entsteht natürlich eine eindeutige Konkurrenzsituation. Jedenfalls ist es nicht verwunderlich, dass angesichts der hervorragenden Aussichten auch der stationären BZ MTU in dieser Sparte mitmischen will, rechnet man doch innerhalb weniger Jahre mit einem "nennenswerten Beitrag zum Umsatz".

Man mag das belächeln, aber ich bin mir nach diesem Artikel wieder ein kleines Stück glücklicher mit meinem Ballard-Investment und zuversichtlicher, dass es zur schon erwähnten Wende kommen wird.
Schwere Nutzfahrzeuge, Schiffe und Bahnen - bei jedem Verkehrsmittel klingelt es in den Ohren, vor allem, wenn man bedenkt, dass DaimlerChrysler kein "Kleiner" der jeweiligen Branchen ist.
Ich bin mir sicher, dass dieser Zug bald abfährt - mit Ballard.

MfG
Noch ein Mosaiksteinchen . . .

Soeben gibt Ballard bekannt, daß man einen Kooperationsvertrag mit Quest Air abgeschlossen und gleich 10 % der Anteile des neuen Partners übernommen hat.
Quest Air entwickelt eine "revolutionäre" Methode, Wasserstoff mit erhöhter Geschwindigkeit und Kompaktheit zu reinigen.
Diese Technik in Ballards BZ integriert bedeutet laut Meldung, die Anlage wird:

1. kleiner,
2. leichter,
3. stärker und
4. billiger.

Und für uns bedeutet das 4 x :)

Näheres siehe:
http://biz.yahoo.com/ccn/000927/c.html
Hi linea, hi subkutan

die BZ stammt sehr wahrscheinlich aus der Produktion von Ballard,
besser gesagt von der Tochter Ballard Automotiv.
Nicht vergessen die stellen BZ als OEM (Original Equipment Manufacturers)für Car, Bus and Truck her, was bedeutet dass zwar ein anderes Label auf der BZ prangern kann, die BZ an sich aber aus der Ballard Produktion stammt !(nur nebenbei nicht alles wo SIEMENS draufsteht wurde auch dort gebaut).

So verdient Ballard nicht nur an den BZ wo Ballard draufsteht sondern auch an denen wo z.B. MTU draufsteht )ist schließlich eine Daimler Tochter.

Greetings Mr. FuellCell
Hallo Leute,
gestern und heute dfand in Philadelphia die Konferenz

Fuel Cell 2000

statt. Keynote Speaker war heute der CEO von Energy Conversion Devices, Ovshinsky. Info unter:


http://www.srinstitute.com/cr173


Grüße
H.
DANK AN EUCH ALLE!!!!!!!!!

Jeder Bericht ist einfach schön zu lesen! Und bald wird auch
der Kurs in die Höhe steigen! Da bin ich mir ganz sicher.

Allen Ballardianer schöne Nachtruhe vor dem Sturm!

PEM
an SUBKUTAN

Hier hab ich noch etwas gefunden!!!

MTU Friedrichshafen,
ein Unternehmen der DaimlerChrysler AG, stellt Diesel- und Gasmotoren für Schiffe, Bahnen, zivile und militärische Großfahrzeuge sowie stationäre Energieanlagen her. Mit 5900 Mitarbeitern in Friedrichshafen und sieben Tochtergesellschaften auf vier Kontinenten erzielte MTU im Jahr 1999 einen Umsatz von 959 Millionen Euro.

Forschungsaufgaben und Kooperationspartner
Die Entwicklung des Hot Modules, der Brennstoffzelle der MTU, wird vom Bereich Neue Technologien des Unternehmens vorangetrieben.

MTU entwickelt das Hot Module zusammen mit internationalen Partnern. In der Arbeitsgemeinschaft `MCFC-Entwicklung` (MCFC = Molten Carbonat Fuel Cell; Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle) sind neben der MTU die Ruhrgas AG, die RWE Energie AG und die dänische Elkraft AmbA vertreten.

Kooperationspartner dieses Konsortiums ist die börsennotierte amerikanische Fuel Cell Energy Inc. (FCE), an der MTU eine Beteiligung hält.
Hallo BZ-Gemeinde,

uff, da mach ich mal etwas Urlaub und als ich zurueck kam, sah ich Euren neuen Thread. Ich muss
Euch mal ein grosses Lob aussprechen, wie fleissig Ihr im Sammeln von sachlichen Infos seid. Ganz
besonderen Dank.

Da Bz Technologie bei mir im Portfolio nur ein kleiner Anteil ist, kann ich leider kaum etwas zu diesem
Thread an Recherchen beisteuern. Ihr habt das schon bemaengelt, aber tut mir leid, ich hab die
Zeit nicht. Umso mehr danke ich Euch fuer Eure Arbeit.

Wie einige von Euch wissen, war ich mit meinen ersten Postings bei Ballard recht skeptisch bezueglich
des Zeitrahmens. Aber nun nach etwa drei Monaten stimme ich Euch zu: Es tut sich was, nicht nur
in der Entwicklung der Technologie, sondern auch im Bewusstsein, auch politisch.Im Bereich der
Infrastruktur, wo ich ja Probleme gesehen habe, wird wie Ihr so schoen hier dargestellt habt, auch
einiges bewegt. Ich denk nur an eine Diskussion im TV, wo der Vertreter der Gruenen, der SPD und
der Erdoelunternehmen gemeinsam von der BZ-Technologie schwaermten und die Vertreter von der
FDP und CDU nur auf der Oekosteuer rumhakten. War schon irgendwie ungewohnt, die Allianz zwischen
Gruenen und Erdoelindustrie.

Der hohe Oelpreis hat den Bewusstwerdungsprozess bestimmt beschleunigt, nur auch wir koennen nur hoffen, das
der Rohoelpreis weiter sinkt. In einem wirschaftlich kaputten Umfeld wuerden langfristig auch die
BZ- und Umweltaktien leiden. Und wir sind doch ueberwiegend langfristig an Ballard und Co
interessiert.

So nun muss ich mal wieder was fuer mein Gehalt tun und wuensche einen schoenen Tag

Ondine
So, da kann ich auch mal was beitragen.
Habe folgende Meldung bei ONLINE TODAY gefunden. Ich glaube, hier gibt´s dazu noch nix-oder?

Mini-Brennstoffzelle für mobile Geräte
San Diego (CA), 28.09.2000 – Die Entwickler von Motorola haben einen totgesagten Ansatz in der mobilen Energieversorgung wiederbelebt: Die Brennstoffzelle für Handys und Laptops. Das Unternehmen demonstriert diese Woche auf der »Power 2000« in San Diego einen Prototypen, der aus Methanol Strom gewinnt. Die mobile Laufzeit eines Handys könnte damit um den Faktor fünf gesteigert werden, sagt Motorola. Das Unternehmen sprach von einem Meilenstein in der mobilen Energieversorgung.
Motorola plant die Technologie soweit zu verfeinern, dass ein Mobiltelefon bis zu einen Monat lang mit einer Tankfüllung auskommen kann.

Brennstoffzellen spielten in der frühen US-Raumfahrt eine tragende Rolle. Die ursprüngliche Version der Kraftquelle basierte auf Wasserstoff. Das explosive Gas wurde von Motorolas Technikern ersetzt.

http://www.onlinetoday.de/hardware/news/ausfuerlich.hbs?news…

Links vernünftig einbauen kann ich halt nicht, aber Ihr seid ja alle Profi´s genug, dahin zu finden??
Und noch was:
Charttechnische Analyse Ballard Power

Nach dem steilen Kursanstieg in den Monaten um den
Jahreswechsel und der drei Monate dauernden Konsolidierung zeigte die
Aktie relative Stärke und bildete einen mittelfristigen Aufwärtstrend aus. Dieser wird entscheidend durch den GD 100 gestützt. Trotzdem
schreibt das Unternehmen noch keine schwarzen Zahlen, weshalb man
auf jeden Fall vorsichtig sein sollte.
Bild: http://www.wallstreet-online.de/news/images/5674.gif

Widerstände: 109,88 Dollar,
121,50 Dollar, 144,94 Dollar, 

Unterstützungen: 102,60 Dollar (GD 38), 100,40
Dollar (Aufwärtstrendlinie), 100 Dollar, 95 Dollar, 91,72 Dollar (GD
100), 93,55 Dollar (Aufwärtstrendlinie), 91-92 Dollar, 86,50 Dollar, 84,36
Dollar (GD 200), 78 Dollar

Indikatoren:

Der Slow Stochastik hat abwärts
gedreht, der RSI bewegt sich im oberen neutralen Bereich.
Der ADX fällt ab, zeigt bei steigenden Kursen jedoch
auch eine steigende Trendstärke. Momentum und MACD konsolidieren derzeit,
befinden sich mittelfristig aber weiterhin in einem Aufwärtstrend.

Fazit:

Die Aktie
befindet sich in einem mittelfristigen Aufwärtstrend, für den derzeit
keine Gefahren zu erkennen sind. Der GD 100 sowie
die untere Aufwärtstrendlinie sollten nicht unterschritten werden, um die
mittelfristigen Aussichten nicht einzutrüben. Aus charttechnischer Sicht ist dies
in den kommenden Wochen bzw. Monaten nicht zu erwarten.
Als nächstes Kursziel kann das All Time High bei
rund 145 Dollar angesetzt werden. Sollte der NASDAQ zu
einer neuen Hausse zum Jahresende ansetzen, kann man auf
eine stärkere Dynamik der Aufwärtsbewegung hoffen.

Aus charttechnischer Sicht sinnvolle
Stoppkurse:

Je nach Anlegermentalität kann ein nachhaltiges Unterschreiten von GD
100 oder 200 als Signal zum ausstoppen der Position
angesetzt werden. 

Die Analyse basiert auf den Kursen des Wertes
an der Heimatbörse. Die Analyse ist auf die in
Deutschland gehandelten Wertpapiere übertragbar, da sich die Wertentwicklung an
dem Basiswert orientiert. Durch Währungsschwankungen sowie eine geringere Liquidität
kann es jedoch zu Abweichungen kommen.

Letzter berücksichtigter Kurs: 109,06
US-Dollar

Letzter Kurs in Deutschland: 124,00 Euro

Quelle: Wallstreet online 28.09.00 15:29 Uhr
irgendwie rasselt´s heute Meldungen:

Ich nix versteh´n gut english.
Aber vielleicht können einer überdeutschen?:


Honda To Test Fuel Cell Powered Car In US In November
Thursday, September 28, 2000 04:33 AM

TOKYO (Dow Jones)--Honda Motor Corp. (HMC, news, msgs or 7267) unveiled Thursday a third-generation fuel cell powered vehicle, which it plans to test on public roads in California, U.S., at the beginning of Nov. 2000.
Honda first showed its fuel cell powered prototype vehicle, the four-door FCX, to the public in Sept. 1999, and plans to begin selling fuel cell powered cars by 2003. The fuel cell propelled car has been touted as the most promising new technology ultimately to replace the internal combustion engine in automobiles.
Fuel cells generate power by electro-chemically combining oxygen from the atmosphere with hydrogen from a fuel source, methanol spirit. The resulting emissions are heat and water.
Honda`s fuel cell car, known as the FCX-V3, will be one of many models tested by the California Fuel-Cell Partnership. The CFCP is comprised of fuel-cell developers, oil companies, the state of California and automakers, including DaimlerChrysler AG (DCX, news, msgs), Ford Motor Corp. (F, news, msgs), Nissan Motor Co. (NSANY, news, msgs or 7201), Hyundai Motor Co. (Q.HMC, news, msgs) and Volkswagen AG (G.VOW, news, msgs).
So far, no single car manufacturer has succeeded in developing a fuel-cell car for mass-production.
Honda`s FCX-V3 is more powerful, quieter and roomier than its predecessor, and represents a technological leap for the automaker, since it "more closely resembles a real car," said Tomohiko Kawanabe, a Honda director working on the fuel-cell project.
At 1,750 kilograms (3,850 pounds), the FCX-V3 weighs around 25% less than the previous model, takes 10 seconds to start, five minutes to refuel and can reach speeds of 130 kilometers per hour (80 miles per hour).
That`s a marked improvement over the second-generation version, which took 10 minutes to start and 20 minutes to refuel.
It can also travel a maximum 180 kilometers (110 miles) without stopping to refuel. That is considerably reduced, however, when driving uphill, in stop-and-go city conditions, or when the air conditioner is on, Kawanabe said.
Honda`s biggest achievement has been to reduce the size of the fuel cell, which in the second-generation model occupied the entire back seat. That has made space for four passengers, from two, though the bulky hydrogen-fuel tank still takes up too much space to allow for a trunk.
But that is in large part because Honda`s prototype uses a fuel cell developed by Ballard Power Systems (T.BLD, news, msgs) - the industry leader that is part-owned by DaimlerChrysler and Ford - rather than one developed in-house.
A smaller propulsion system and the use of technology that converts kinetic energy absorbed by the brakes into a supplemental power source are also key features of the new model.
Despite the advances, analysts say several factors stand in the way of a commercialized fuel-cell car. Carmakers aren`t likely to market fuel-cell cars until production costs can be kept low and the technology can be applied to a variety of models.
And since fuel-cells can only carry cars over limited distances, drivers must remain where hydrogen-fuel stations exist.
Honda`s Kawanabe conceded the FCX-V3 has limitations.
He said the car can`t run in frigid temperatures and consumers probably aren`t ready to pay the "tens of millions of yen" the new cars would cost, if they were available now.
The company is also working on other models that uses methanol or a gasoline-fuel-cell combination, and is moving ahead with research on a prototype that runs on a Honda-developed fuel cell.
Yet, even with fuel cells still several years away from commercialization, Honda has managed to burnish its "green" image in other ways.
In May, the automaker said it will start selling a low-emissions, gasoline-electric hybrid Civic subcompact in Japan next year, and later in the U.S. It will be the automaker`s second mass-marketed hybrid vehicle, and should bolster the case for fuel-efficient hybrid cars while the company works out the kinks of its fuel-cell propulsion system.
-By Kenji Hall, Dow Jones Newswires; 813-5255-2929; kenji.hall@dowjones.com
Quote for referenced ticker symbols: HMC
© 2000 Dow Jones & Company, Inc. All Rights Reserved

http://quicken.aol.com/investments/news/story/djbn/?story=/n…
Hi Heizkessel und alle anderen,

ich habe mir mal die Via-Tek Release angesehen.

Das ist zwar schoen, aber nichts, was in grossem Stil die Wassestofferzeugug bringt. Was machen die:
die fuegen geziel eine Emulsion mit Alkalimetallen in einem Wassebehaelter. Alkalimetalle sind z.B.
Natrium oder Kalium. Diejenigen von Euch, die Chemie in der Schule gehabt haben, erinnern sich sicherlich
an den Versuch, bei dem der Lehrer ein kleines Stueck Natrium in einen grosse Behaelter mit Wasser
fallen gelassen hat. Das ganze hinter Schutzglass. Es ist explosionsartig verbrannt. Wenn ich mich
richtig erinnere, und das ist lange her, ist die Reaktion:

Na + H20 ---> NaOH + H

das dann mit dem Luftsauerstoff reagiert und so schoen brannte.

So kann man zwar Wasserstoff erzeugen, aber man braucht Natrium oder Kalium dafuer. Das gibt es
auf der Welt zwar massenhaft, aber nur in Form von Salz wie Kochsalz NaCl. Daraus muss erst einmal
metallisches Natrium erzeugt werden. Leider keine wirkliche Loesung von der Energiebilanz her.
Ausserdem ist es aehnlich explosiv wie Wasserstoff und zusaetzlich noch chemisch agressiv.
Und es entsteht dabei hoch aetzende Nat