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Trius entwickelt und vertreibt Telefonie-Lösungen für Kleinbetriebe und den Mittelstand. Das Hauptprodukt, die Software Teliman, läuft auf dem Microsoft-Betriebssystem Windows und bietet den Anwendern die Möglichkeit, Kundendateien zu verwalten und Anrufe zu planen.
Instock nahm die Vorlage der ersten Quartalszahlen nach dem Börsengang im März diesen Jahres zum Anlaß, mit dem Investor Relations-Manager Andreas Lotz über die weitere Entwicklung des Unternehmens zu sprechen.

Instock:
Sie haben gerade einen Umsatz für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2000/01 von 0,4 Millionen Mark gemeldet. Stimmt diese Angabe?

Lotz:
Ja, das ist richtig.

Instock:
Wie wollen Sie dann Ihr Ziel, im gesamten Geschäftsjahr einen Umsatz von 11,8 Millionen Mark zu erwirtschaften, erreichen?

Lotz:
Wenn man die Zahlen sieht, sieht das auf den ersten Blick schon erschreckend aus. Dabei ist allerdings zu beachten, dass wir keine lineare Jahresplanung haben. Richtig ist allerdings auch, dass wir eine geringe Abweichung nach unten gegenüber unserer ursprünglichen Umsatzplanung haben. Die Abweichung ist aber nur minimal. Hintergrund für den leichten Planungsrückstand ist, das unser „Teliman Professional“ etwas später auf den Markt kam als geplant. Andererseits sind Erlöse aus dem Auslandgeschäft und durch neue Produkte in unserer Planung noch überhaupt nicht berücksichtigt. Von daher liegen wir nicht schlecht im Plan. Besonders wenn man berücksichtigt, dass wir von vornherein davon ausgegangen sind, dass unser Geschäft erst so richtig im zweiten Quartal losgehen wird.

Instock:
Warum dauerte es so lange, bis Sie den „Teliman Professional“ auf den Markt gebracht haben?

Lotz:
Wir hatten uns entschlossen, beim „Teliman Professional“ ein Server-Modul auszutauschen. Dieser Schritt erlaubt uns nun, den Teliman nicht nur bei unserer Kernzielgruppe, den klein- und mittelständischen Unternehmen, sondern auch bei Großunternehmen einzusetzen.

Instock:
Haben Sie da auf entsprechende Nachfragen auf Großunternehmen reagiert?

Lotz:
Wir haben Anfragen von Banken und einer großen Autofirma vorliegen.

Instock:
Sie haben bisher nur Umsatzzahlen veröffentlicht Wie hoch werden im ersten Quartal die Verluste sein?

Lotz:
Dazu kann ich derzeit noch nichts sagen. Durch den erstmaligen Konzernabschluß liegen derzeit noch nicht alle Zahlen vor. Wir werden aber auch hier im Bereich unserer ursprünglichen Planung bleiben, die ja für das gesamte Geschäftsjahr einen Verlust vorsieht.

Instock:
Dass trotz der enormen Umsatzsteigerung?

Lotz:
Wir werden noch in diesem Monat eine große Marketingkampagne starten. Dazu kommen hohe Aufwendungen für den Auf- und Ausbau unseres Vertriebsnetzes in den letzten Monaten. Durch diese Konzentration sehen unsere Zahlen derzeit wirklich nicht überragend aus, doch wer unsere Planung kennt, weiß, dass wir kein Problem haben werden, unsere Planung auch zu verwirklichen. Ein weiterer Grund, warum wir noch keine endgültigen Quartalszahlen vorgelegt haben, sind Übernahmeverhandlungen mit einer Firma. Hier stehen wir ganz kurz vor einem Abschluß. Eine Entscheidung wird wohl noch in dieser Woche fallen.

Instock:
Ist das die einzige Übernahme in den nächsten Monaten?

Lotz:
Wir sind mit mehreren Unternehmen im Gespräch. Bei den anderen Firmen ist mit Abschlüssen aber erst im zweiten Quartal zu rechnen.

Instock:
Um welche Firmen handelt es sich dabei?

Lotz:
Wir reden derzeit ausschließlich mit deutschen Unternehmen. Doch wir sind nicht nur aktiv, was Akquisitionen betrifft. Unsere Entwickler sind sicher, dass wir unsere neuen Produkte wie die Teliman-Card, die Teliman-UMS und die Teliman-ACD im dritten Quartal unseres Geschäftsjahres auf dem Markt anbieten können. Dann werden auch die Teliman-Versionen in englisch, französisch, spanisch, italienisch und holländisch voll zum Tragen kommen. Hier wird wieder deutlich, dass wir genug in der Pipeline haben, um unsere nichtlineare Planung wirklich umsetzen zu können.

Instock:
Herr Lotz, vielen Dank für das Gespräch.


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