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Schröder killt den EURO - 500 Beiträge pro Seite


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Mit seinen verharmlosenden Äußerungen bescherte uns der Bundeskanzler heute neue historische Tiefstkurse.

Bei der Zielgewichtung zwischen Preisstabilität und Stärkung der Exportwirtschaft hat sich Schröder für die übliche sozialistische Wirtschaftspolitik der Abwertung entschieden und damit die Grundlagen für eine Gefährdung der relativen Preisstabilität gelegt.

Zielkurse von 0,80 USD/Euro werden mit Unterschreiten der historischen Tiefststände denkbar.

Ich halte das für bedenklich.

Meinungen?
Also, ich bin kein Volkswirt.
Aber wenn ich so in die Vergangenheit blicke stellt sich mir doch eine Frage:
Wann ging es den Deutschen und deren Wirtschaft gut ?

Antwort: In der Zeit wo der Dollar bei 3 - 4 DM stand.

Oder sehe ich das falsch.

Ist nur meine Meinung, lasse mich gerne belehren.

esp.
Das stand bei dpa:

Bundeskanzler Gerhard Schröder habe mit seinem Kommentar vom Montag, die Euro-Schwäche sei gut für die Wirtschaft, den Euro weiterhin unter Druck gesetzt. "Schließlich hatte EZB-Chef Duisenberg noch am Wochenende gesagt, dass der Euro massiv unterbewertet sei", sagte Lipfert. Im Ausland vermehre sich der Eindruck, die Entscheider in Euroland zögen nicht an einem Strang."

Die Folgen heute: steigende Zinsen, sinkende Kurse und hohe Importpreise.

Spätestens an der Tankstelle fehlt mir die Akzeptanz für diese Politik.
@Brüller

nu mal langsam.
Natürlich hast du recht, jetzt ist auch 0,8 möglich, das war es auch schon. Hätte dem Euro-WIM bei Einführung eine Prognose von 0,9 gegeben, dann wäre Wims Brille geplatzt auch richtig.

Generell jedoch hat die EU damit Zeit in der Handelsbilanz sich gegenüber US / JP stärker in Szene zu setzen.
Weiterhin sehen wir auf der anderen Seite auch ein wesentliches Ziel von Gerhard näherrücken: Der Wandel in der Energiewirtschaft hin zu mehr erneuerbaren Energien wird einerseits durch die Mond-Ölpreise, aber weiterhin auch zusätzlich um den Dollarpreis außerordentlich, jetzt auch ökonomisch bedingt, beflügelt.
Unter normalen Umständen wäre eine Wirtschaftskrise ausgebrochen, wenn man für Öl statt 7,69 Euro (1999) 20 Monate später 34 Euro hinblättern muß, tatsächlich hat Euroland die niedrigste Nachkriegsinflation überhaupt.
Ich sehe allerdings, daß die Amis eher ein Problem damit haben, als Euroland. Da muß der Durchschnittsami jetzt plötzlich bis zu 300$ mehr monatlich in seinen Chevi laufen lassen, als Francois in seine Ente, das tut richtig weh.

Ich sehe hier, daß jetzt deutlich wird, daß Euroland heimlich, still und leise bedeutende Technologievorteile hat, jetzt auch der wichtigste Wirtschaftsraum der Welt ist. Der letzte Beweis wurde jetzt mit dem Ölpreis erbracht.
Reaktion der Muftis: einzig richtige, bevor Europas Autos mit Wasserstoff fahren und dann endgültig der Wüstensand Arabiens Reichtümer bedeckt, wird jetzt auf die Preisbremse getreten.

Fazit: Öl 12/00 put, Basis 25
$/Euro - eher seitwärts, besser keine Devisenspekulation
Mit einer rot-grünen Regierung und einem Dampfplauderer als
Bundeskanzler kann man ja nichts besseres erwarten !

In Österreich haben wir uns von der "ROTEN" Politik hoffentlich auf
längere Zeit verabschiedet.
@grama

Ja, das wissen wir.
Ihr habt ja Rot gegen Braun getauscht. :D

esp.
hi there,

so bedeutend ist schröder nun auch nicht, dass ein nebensatz von ihm zu eurotiefstständen führt... aber wenn der euro so weitermacht wird euroland von den amerikanern aufgekauft
--> US-Aktien kaufen....die steigen, auch wenn sie eigentlich nicht steigen;)
mfg
gewgaw
Der € wäre auch ohne die Schröder-Äußerung so tief gefallen. Als Mitarbeiter bei Daimler, der Einblick in die Analysen der Volkswirtschaftlichen Abteilung von Daimler hat, muß ich mal folgendes feststellen. Das Wachstum in den USA wird sich zwar demnach abschwächen aber auch die nächsten Jahre über 3% bleiben.
In €-Land wird dieses Jahr ein immer noch niedrigeres Wachstum prognostiziert, ebenso für die Jahre 2001, 2002 und 2003. Das Wachstum wird sich nämlich bei uns für die nächsten Jahr ganz leicht abschwächen (zwischen 2,8 und 3,1%).

Warum also sollte der Euro steigen, denn das Wachjstum ist in den USA höher und die Zinsen sind auch höher.
Gustav Schröder wird heute in den USA zum WELTSTAATSMANN ernannt!
Die Ursache für liegt m.E. nicht im starken Dollar sondern im schwachen Euro begründet. Wie sonst kann man dann erklären, warum der Euro auch gegenüber dem YEN so schwach ist ? Die Zinsen sind niedriger als im Euroraum und auch das Wirtschaftswachstum ist auch m.E. niedriger als im Euroraum. Trotz dieser Tatsachen steigt der YEN ohne Ende ! Wenn man sich nunmehr die Nachrichten/Zeitungen anschaut, quatscht jeder Politiker und vermeindlicher "Wirtschaftsfachmann" über bzw. für den Euro mit der Folge, daß der Euro fällt. Die Ursachen sind hierfür m.E. ein "Cocktail" aus verschiedenen Gründen:
- Die Beitrittsverhandlungen bzw- wünsche von diversen "weichen"
Ländern (Polen, Litauen, Lettland etc.)
- Die bevorstehende Wackel-Volksabstimmung über den Beitritt
Dänemarks (die Chancen stehen 50 : 50 !!!)
- Der Euro-Beitritt Griechenlands als "weiches" Land
- Das "Gerede", daß ein weicher Euro gut für den Export ist....
- Die psychologisch wichtige Tatsache, daß des den Euro in Papierform
noch nicht gibt....
- Die Chaosängste hinsichtlich der Probleme bei der Einführung des
effektiven Bargeldes (Banken sagen bereits, daß die Bargeldein-
führung ohne "Bundeswehr" nicht umsetzbar ist..)

Gerade der letzte Punkt wird m.E. uns auch im nächsten Jahr in den Medien im negativen Sinne für den Euro beschäftigen. Der einzige positive Aspekt in diesem Zusammenhang für den Euro ist, daß diese "Negativpunkte" bereits lange genug den Euro nach unten
"geprügelt" haben und eine positive Nachricht vielleicht eine entsprechend starke Gegenreaktion auslösen kann.

Ich habe auch immer gedacht, noch stärker kann der YEN-Kurs gar nicht steigen und wollte im August einen YEN-Kredit zu Spekulationszwecken aufnehmen. Im Hinblick auf den YEN-Anstieg von 100 YEN auf jetzt 91 YEN hat es Gott sei Dank wegen des Mindestkreditbetrages von
DEM 500000,-- nicht geklappt......


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