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Das Ende des Dritten Zeitalters - 500 Beiträge pro Seite



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Es ist Weh in der Welt,
Die Zeit der Ax´t,die Zeit des Schwerts,
Die Zeit des Sturms,die Zeit des Wolfs.
Bevor die Welt zerbricht,
Wird keine Schonung,keine Gnade
Ein Mann dem andren gewähren.
Die Sonne wird finster,
Die Erde versinkt im Meer,
Die hellen Sterne
Fallen vom Himmel.

DANN WIRD DER MÄCHTIGE SEIN KÖNIGREICH BEGRÜNDEN.

Völuspa - Der Seherin Weissagung.

Am Abend des steinernen Zeitalters und am Morgen des bronzenen Zeitalters wurde im Volk der Axt ein Junge geboren.Der schreiende Säugling war der Enkel von Manannan,dem Kriegsherrn der Fernen Insel und der Sohn von Fomor,dem Wolf der westlichen Stämme.Doch das Kind war auch der ERSTGEBORENE der Sklavin Huldre aus dem Land des Nordwindes,so dass niemand wusste,ob der Junge ein Segen oder ein Fluch für das Volk der Axt sein werde,wenn er überlebte.
Er wurde
Balor genannt.
Soviel zu meiner Abstammung.Wer liebt noch mystische Keltensagen?
Hallo Balor,
im richtigen Leben bin ich Ivanhoe !! Passe ich auch zu den Kelten?:)
@ Mopper !!

Wir alle wissen,dass es dir keineswegs an Mut mangelt.
Ich möchte deine Tochter Dana zur Frau haben.

Balor,der Glücksbringer!!!!!!!!!!
@BALOR, sorry, diesmal hast Du kein Glück, ích habe einen Sohn.
Wie bist Du zu dieser Mystik gekommen? Gibt´s doch heute gar nicht mehr!Gruß mopper
@ Mopper

Leg dich zur Ruhe,Ritter,während das Feuer erstirbt.
Kaum dass sich dein Augenlid senkt,
Wirst du sie sehen,die Träume;
Das Schwert und den König,
Den Schimmel und das rinnende Wasser,
die brennende Lampe und die Tochter,
die da lächelt.

Träume,Träume,Ritter!Vergangen
Mit dem Widerklang der Harfe,wenn die Saiten
Verstummen;mit dem Schatten der Flamme,
wenn das Feuer
Erstirbt.Sei still und lausche.

Fern in dunkler Nacht
Weht der gewaltige Wind,steigt
Die Flut,fliesst das klare Wasser des Flusses dahin.
LAUSCHE,RITTER,UND HÖRE
DURCH DIE DUNKLE NACHT DAS LIED
DER MUSIK....

Balor,der Alles sieht!!!!!!!
@ Mopper,mopper

LEGEND !!!!!

Weshalb rufen mich die Wesen,
Die weder Schild noch Stern ihr eigen nennen????
Weshalb knien sie vor mir nieder,
Der ich nur der Schatten
Seines Schattens
Bin,
Nur der Schatten eines Sterns,
DER VOR LANGER ZEIT
VOM HIMMEL FIEL.

Balor :)
@BALOR;
Sehr schoen, rezidierst Du auswendig? Muss jetzt weggehen,
Ciao bis morgen.:)mopper
WER KEINE GEFÄHRTEN HAT,
SUCHT OFTMALS DIE BARMHERZIGKEIT.

Dahin der fröhliche Becher!!!!
Dahin die Festmähler in deiner grossen Halle!!!
Dahin das Schwert,das
Dich und mich vor den Klauen des Wolfes bewahrt.
Vor meinem Auge liegt die welt wüst und leer,
Wie eine Wand über die der Wind streicht,
Wie eine Burg,wo der Schnee
Durch die Fensterrahmen treibt,
Auf das zerbrochene Bett
Und den geschwärzten Herdstein fällt.
WÄHREND STATT DESSEN DER WOLf,MIT DEM ADLER
UND DEM RABEN
ALS KÖNIGE ERSCHEINEN.


Balor,der Treue
Herrlich Balor,
gibts das auch als Buch, oder bist Du der Letzte der Wissenden?
ciao
Ara
(der aus derselben Gegend kommt)
@ Aragorn,der Berühmte ????????

Wohin sind sie gegangen,die Lichtvollen(zu denen du auch gehörst)
Ich denke an die Sonne
Und an den stürmischen Wind;
Ich denke an einen GOTT,der mir
Sich aus dem Sternenhimmel herabneigend,
Antwortete.
Der Tag verebbt,
Der Wind erstirbt.
SIE SIND DAHIN;DIE LICHTVOLLEN:
NUR ICH BIN NOCH DA!!!!!!!

Es grüsst dich

Balor,der dich von ganzem Herzen achtet,grosser Waldläufer!!!!!
Ich danke Dir für Deine ehrende Antwort,
aber das Buch brauch ich dennoch mal für meine einsamen Abende am Lagerfeuer.
Hab jetzt leider meinen Ghostwriter nicht in der Nähe, um angemessen antworten zu können, der hat sich zu so nem Kongress in Berlin verdrückt.
ciao
Ara
@ Legend

Ich hörte eine Stimme,die für mich sprach,
Und sah den Schild,der mich schützte.
Dein Licht erschien unterm Schattenjoch,
Verzweifle nicht,wenn auch der Wald
Noch finster steht,DU KENNST MICH DOCH
Und auch die Sonne siehst du bald
Im Aufgang und im Untergang,
Anbruch und Tages Abgesang,
Denn alle Wälder lichten sich,
glaube mir,ich kenne dich.
Zur Unterwelt muss ich nun hin
weil gern gesehen ich nicht bin.

Balor,der weiss ,du knackst das Rätsel
@ Legend


Ja,um die Ecke kommt uns vor,
Da steht geheimnisvoll ein Tor,
Und was wir heut noch nicht gesehn,
Das ruft uns morgen,fortzugehn,
Und führt uns fremd und ungewohnt,
Bis hin zur Sonne,hin zum Mond.

Apfel,Schlehe,Dorn und Nuss
gilt der Gruss,gilt der Gruss.
Sand und Stein und flache Sohl,
Fluss Lebewohl,Lebwohl!


Balor ;)
@Balor:

Verzeih mir meine Unwissenheit, aber aus welchem Werk stammt das?
seid gegrüsst Freunde!
welch edle Klänge dringen hier an mein Ohr.
:D

bedauerlicherweise fehlt auch mir die Grundlage für weitere Lyrik.

Gruß

Denethor
@ Dekanter!!!

Das dritte Zeitalter war vorüber
Und die Tage der Ringe vergangen,
Und das Ende der Geschichte und des
Liedes jener Zeiten
War gekommen.
Mit Gildor und dem Elbenvolk
Gingen viele der hohen Sippe,
Die nicht länget in
Mittelerde bleiben wollte;
Unter ihnen ritten Sam und Frodo und
BILBO!!!!!!

Reicht dir dieses neue Wissen,
Oder lebst du noch weiter in dunkler Unwissenheit?

Balor :eek:
@ Balor

wirf das licht
auf heimlichkeiten nah und fern.
Zeig du den pfad von herz und geist.
Sieh du die botschaft
welche keine zungen formen
und auch kein mund uns nennen kann.


:kiss::kiss: Saarnuss,die lyrik liebt
Ok, die letzten Sprüche waren aus Herr der Ringe.
Bilbo, Frodo u. Co. kenne ich.

Aber die Zitate ganz am Anfang?
@balor,
ich gruesse Dich. Es ist wunderbar, lyrische Aktionaere.
:) mopper
@ Alle

Balor will euch nicht unwissend lassen,Elben,Magier,
Waldläufer und junge Krieger.
Es ist Weh in der Welt-- stammt aus dem Buch
Wölfe in der Dämmerung von William Sarabande.Eine Saga
In der Tradition mitreissender Keltenromane.

Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen,ewig dem Tode verfallen,neun,
Einer dem dunklen Herrn auf dem Thron
Im Lande Mordor,wo die Schatten drohn.
Ein Ring sie zu knechten,sie alle zu finden,
Ins dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor,wo die Schatten drohn.

Ist Baldor der Einzige Lesende unter euch Lichtgestalten?
Der Einzige Sehende und Wissende unter dem Elbenvolk,
Ich spüre eure Anwesenheit wie eine Verdunkelung
der Schatten und eine Trübung der Sonne,
Wieso lasst ihr zu,dass sich der dunkle Herrscher erhebt?


Balor
Hm, werde mal sehen, daß ich mir diese Saga zulege. Klingt ja sehr interessant.
Es gibt mehr Ketten
Als bellende Hunde.
Magie,von dunkler Kraft getrieben
So grausame blutige Rache nimmt
Doch die Weisheit des Wolfes
seit düsteren Tagen,
Vor dem Altar der zwölf Winde schwörend
Dem magischen Metall zu verfallen.
Als der Wolf noch Wolf war
Die Tage des Ruhms
Schnell vergessen.
Den schwarzen Zorn der Macht
Im Rücken
Mit der magischen Klinge
Schlug er Partholons Kopf.
Und im Namen der zwölf Winde
Übte er mit Ruhm und Blut
Seine
Gerechtigkeit.

Und DU, WALDLÄUFER???
Hattest du nicht seine Weisheit erkannt
Die deinen Körper heilte
Und den Hass in deiner Seele nährte!

Brich auf,du Lichtgestalt
Du hast die Klinge
Die aus dem Blut eines Gottes
Und Sternenfeuer geschmiedet war.
Aragorn: ZAUBER LIEGT IN DIESER NACHT
Entzünde ein heiliges Feuer
Für den,der seiner Unsterblichkeit beraubt.


Balor

ohne Elben und Lichtgestalten,ohne Hobbits und ohne die Kraft der Ringe.
@ Aragorn987 :(:(:(

Du langweiler,jetzt mach dich endlich auf den weg.
Oder bleibst du lieber zu hause auf dem Sofa?
Weisst du etwa wo dein ring ist?

:laugh::laugh::laugh:

Saarnuss
Ich weiss zwar nicht, wie ich Deinen Zorn heraufbeschworen habe, liebe saarnuss, aber ich ziehe jetzt tatsächlich in die tiefen Wälder.
Bis Sonntag
ciao
Ara
Welch wunderbaren Worten gilt es hier zu lauschen .
Wer von Euch war es , der gar den Zauber hierhin brachte ?

Aragorn , großer Waldläufer , so ziehest du von dannen .
So lassest Du uns hier und nimmer kehrst Du wieder ?

Doch denke fortan stets daran ,
wenn einst im Land der Schatten Du verweilst
so hift das Lied der Götter Dir zum Heil .
Erkenne das Ziel , so findest Du den Pfad ,
Du wirst lange allein sein , es gibt keinen Rat .


So möge dann Dein Weg immer eben sein .
Möge Dir der Wind stets im Rücken stehen .
Möge die Sonne Dir das Gesicht wärmen
und der Regen sanft auf Deine Felder rieseln -
und mögen die Götter , bis wir uns wiedersehen ,
schützend ihre Hand über Dich halten .


@Saarnuss:

Mandel , Schlehe , Dorn und Nuss
gilt der Gruß, gilt der Gruß ,
Sand und Stein und flache Sohl
Fluss , lebe , lebe wohl .

superior
Welch wunderbaren Worten gilt es hier zu lauschen .
Wer von Euch war es , der gar den Zauber hierhin brachte ?

Aragorn , großer Waldläufer , so ziehest du von dannen .
So lassest Du uns hier und nimmer kehrst Du wieder ?

Doch denke fortan stets daran ,
wenn einst im Land der Schatten Du verweilst
so hift das Lied der Götter Dir zum Heil .
Erkenne das Ziel , so findest Du den Pfad ,
Du wirst lange allein sein , es gibt keinen Rat .


So möge dann Dein Weg immer eben sein .
Möge Dir der Wind stets im Rücken stehen .
Möge die Sonne Dir das Gesicht wärmen
und der Regen sanft auf Deine Felder rieseln -
und mögen die Götter , bis wir uns wiedersehen ,
schützend ihre Hand über Dich halten .


@Saarnuss:

Mandel , Schlehe , Dorn und Nuss
gilt der Gruß, gilt der Gruß ,
Sand und Stein und flache Sohl
Fluss , lebe , lebe wohl .

superior
@ Superior !!!!!

Du hast die Gabe der Seherinnen
Die Stärke der Magie ist dein Schwert.
Stürze nicht durch deine Feinde
In den schwarzen feurigen Abgrund
Benutze weiter deinen Geist
Sie hatte sich freiwiilig
Dem Wolf hingegeben,
Während der Held gezwungen war
In Ketten zuzusehen!
Ich bin der,den ich liebe,
Und der,den ich liebe,bin ich.
Wir sind zwei Geister,wohnend in einem Leibe.
Wenn Du mich siehst,so siehst du ihn,und
Wenn Du ihn siehst,so siehst du mich.

Nussea Asaara,Elbin von Fomor

Es grüsst dich du grosser Denker in Ehrfurcht

Balor
der herd ist rot von feuersglut,
das bett steht unterm dach und gut
doch müde ist noch nicht der fluss,
dort um die ecke,welch ein gruss,
steht überraschend baum und stein,
von uns entdeckt,von uns allein.
baum und blume,laub und gras,
was soll das?Was soll das?
unterm himmel berg und see,
geh nur,geh!geh nur,geh!
apfel,schlehe,dorn und nuss
gilt der gruss
fluss und stein und flache sohl
Lebewohl,lebewohl!!

ach so,hab ich ja schon.Superior,jetzt ist es fast komplett,der rest kommt später.:):)

Saarnuss
@Holde Saarnuss und Weiser Balor ,

gar schöne Verse gebt Ihr Preis , doch woher stammet Eure Weisheit ?
Oh lasset mich der Quellen teilhaftig werden !


Die Ring-Parabel muß ich auch unbedingt mal wieder lesen .
Kennt ihr auch den AMD-Märchenthread im Aktienboard hier von Schmackson ? Auch nicht schlecht .

Mit großer Ehrerbietung seid gegrüßt von

Superior
@ Superior ;);)

Habe leider beim herr der ringe geklaut.Nicht immer,aber immer öfter.
Werde aber nach etwas neuem suchen.Du scheinst mir aber auch ziemlich bewandert.Hast du etwa auch ??????? :confused:

:kiss: Saarnuss
@saarnuss ,

habe den Herrn der Ringe bei Dir nicht wiedererkannt , hab die Trilogie selbst garnicht mehr , muss sie mal wiederkaufen , war einfach toll .

Ich mußte hier selbst reimen , nur der letzte Absatz wurde abgewandelt entlehnt (alter sibirischer Trinkspruch) .

Gruss und :kiss:
superior
@ Superior

Du zweifelst an der echtheit meiner Gedanken,
Erahnst du nicht meine Macht?
Erzitterst du nicht vor dem dunklen Herrscher,
Der deine Wege durchkreuzt und dir die Schatten
Über dein Herz legt.
Packt dich nicht kaltes Entsetzten
Willst du den Zorn der zwölf Winde
Über uns lenken?
Du darfst nicht vergessen,
Dass es Balor war,der Wächter
Über die ganze Welt,
Der dich in verbotenes Land führte.
Ich werde Dir deine Missachtung
Der Gesetze und der Weisheit der Älteren
Nicht verzeihen.
Suche die Quellen in dir drinnen,
Und beanspruche nicht mein Feuer,
Du weisst,der Geist der Seherinnen
Beflügelt auch Worte
Im blassblauen
Licht der Morgendämmerung,
Bleib in der sicheren Wärme der Steine,
Bleibe im Schutz des Kreises
Denn während der ganzen langen Nacht
streift ein weisser Wolf umher,
in dessen Augen Tod und Sternenfeuer tanzen
Achte auf dich Superior
und zweifle nicht an meinem eigenen Wissen!


BALOR
@Balor :

Nicht Zweifel war es , der meinen Geist verdunkelt .
Es war die Ehrfurcht vor dem großen Alten
dem Meister vom Berge
des Werk so voller Weisheit schwer
für mich doch immer voller Rätsel bleibet .


So sei mir in Demut gegrüßt mächtiger Balor

Superior
Wenn Rauhreif Claves` Glocke deckt
und Schatten auf der Straße geht,
das Brunnenwasser schwarz sich fleckt:
drei Schwerter müssen dann zurück.

Wenn Bukken kriechen aus der Gruft,
der Hune steigt vom Berg herab,
wenn Alptraum raubt dem Schlaf die Luft:
drei Schwerter müssen dann zurück.

Der zeiten Nebel zu verwehn,
zu wenden harten Schicksals Schritt-
soll Frühes Spätem widerstehn:
drei Schwerter müssen dann zurück...
Naechtlich am Busento lispeln, bei Cosenza dumpfe Lieder,
aus den Wasser schallt es Antwort und in Wirbeln klingt es wieder.
Und den Fluss hinauf,hinunter, zieh´n die Schatten tapf´rer Goten,
die den Alerich beweinen; ihres Volkes besten Toten.
Allzufrueh und fern der Heimat, mussten sie ihn hier bebraben
waehrend noch die Jugendlocken seine Schultern blond umgaben.:)
Krieg`s leider nicht mehr ganz zusammen.Ich habe dieses Gedicht in der in der Schule sehr gemocht. Kennt es jemand noch komplett ??Danke
DIE RINGE DER MACHT

In uralten Zeiten schuf der Elbenfürst
sieben Ringe der Macht.
DREI gab er den Menschenkindern,dass sie die Mittelreiche nach
ihrem Belieben durchstreiften.
ZWEI haben die Zwergenmeister in ihrer Hut,
die die Tore der Untererde bewachen.
EINER ist an der Hand des hohen Elbenfürsten selbst,
der die Überwelt regiert.
Von dem SIEBTEN Ring weiss keiner!

Erinnert Euch,Völker,an Talmond den Herrn,
Eh die Schatten ihn schlugen in Banden,
Die Fürsten der Welt,sie folgten ihm gern
Zum Krieg in den westlichen Landen.
Mit wehendem Banner ritt er voran
In das Herz der Gefahr und der Not,
Den silbernen Ritter führte er an
Zum Sieg und zum glorreichen Tod.......

Balor der euer Bemühen anerkennt!!!
@ baldor
das ist aber nicht das original aus dem herrn der ringe ?

empfehlt mal gute fantasy romane, ich habe gerade von tad williams
" der drachenbein thron " gelesen, sehr gut
@ fstein007

Das sogar ich bestätigen,lesenswert!

Zu deiner Frage Unwissender,vieles ist Wissen und Können,manches Magie und Macht.

Preis sei dem Meister der Zwerge,
Der uns erschuf und erhellt,
Dem König unter dem Berge,
Herrscher der Unterwelt.

Preis sei ihm,der regieret
Im Reich am Ende der Zeit,
der aus dem Dunkel uns führet
Empor in die Herrlichkeit.

Preis sei der Herrin,der Alten
Voll Weisheit und Zaubermacht,
Meisterin aller Gewalten,
thronend im Herzen der Nacht.

Preis dir oh Balor der Wahre,
Der uns beschützt und bewahrt,
bis dass am Ende der Jahre
DER KÖRPER ZU STEIN ERSTARRT .


Balor
@ fstein007 ,extra für dich

Durch Hallen die kein Mensch ermisst,
Auf Wegen die kein Zwerg vergisst,
Mit Blumen,die kein Elbe schuf:
Dort hallt und schallt des Meisters Ruf.

"Lass ab,Naiver",rief er "Zwerg,
Nur Meisters Hand schafft Meisters Werk".

Wo sich erhebt der Brüder Thron,
Da wartet Aragorn auch schon
Seit langer Zeit in Schatten tief,
der Meister,der den Meister rief.




DIE RINGE DER MACHT Helmut W.Pesch/Horst von Allwörden,Bastei/Lübbe

Wenn ich mich richtig entsinne,gab es den Drachenbeinthron als Triologie.Hast du alle gelesen?


Balor
Par des halls celui aucun homme n`estime, oublie de manières qu`aucun nain, avec les fleurs qui n`en ont créé aucun l`Elbe: Là retentit et schallt du maître Ruf. ", le Naiver"ablass, il a appelé" le nain, seulement maître Hand crée maître Werk ". Où les frères le trône s`élève, puisque le Aragorn attend aussi déjà depuis longtemps dans les ombres profondément, le maître qui a appelé le maître.
@ OTI :D:D:D

Ar hai dreg de chantar
pos vei joi e deportz,
solatz e domnejar,
qar zo es vostr`acortz:
e las fontz e-l riu clar
fan m`al cor alegranza,
prat e vergier,qar tot m`es gen.

Noch etwas für dich! :confused::confused::confused:

Templi cultusextat multus
cinnamomus,odor domus,
mirra,stactis,casia;
Que bonorum decus morum
atque bonos precum sonos
sunt significantia.



Balor
Für dich OTI2010 !

:)
Nicht alles was Gold ist,funkelt,
Nicht jeder der wandert,verlorn,
Das Alte wird nicht verdunkelt
Noch Wurzeln der Tiefe erfrorn.
Aus Asche wird Feuer geschlagen,
Aus Schatten geht Licht hervor;
Heil wird geborstnes Schwert,
Und König,der die Krone verlor.

Hoffentlich ist dein Gedächtnis nicht wie eine Rumpelkammer,
was man braucht,ist für immer begraben.


Balor
Es ist ein Geheimnis meines Volkes,dem ich auf der Spur bin,
und mir ist nicht gestattet,darüber zu reden,so mich mein Vater
nicht von diesem Bann entbindet oder Gefahr für mein eigenes Leben droht.
Doch ich brauche Aragorn,du hast diesen Namen genannt,ihm war
es alleine vergönnt,die Sprache der Elben zu verstehen
oder kannst du mir dies übersetzen??

Ai,na vedui thalaina evannieth,
Thai elessa a-glas tivai n-Andraeth,
Tuvai mellui alta mor-annieth,
Luvai a-mornie



Es grüsst dich,du Schlaumeier

Balor ;);)
Ich bin auch in die Sprache der Elben eingeweiht!!!!!!!!

Heute müde - morgen die Übersetzung!!!!!!!!!!!
@ OTI2010 :(:(:(

Hast du endlich mal die sprache verloren,wo bleiben deine übersetzungen?Willst du wirklich besser sein
als aragorn,woher kennst du die elb-sprache?

Saarnuss :D:D
Und wie erkläre ich jetzt saarnuss das ich mich nur unheimlich wichtig machen wollte und überhaupt keine Ahnung von der Geschichte habe?????????? :eek:
Ar hai dreg

Ich habe allen Grund zu singen,
Seh`ich doch die Lust und das Vergrnügen,
Die reizvollen Spiele der Liebe,
Die ihr mich kosten lasst!!

Templi cultus

Der Gottesdienst des Tempels ist sehr prächtig:
Das Haus duftet nach Zimt,
Myrthe,Harz und Kassia;
Die Zierde der guten Sitten
Und der Wohlklang der Gespräche
Ist dessen Bedeutung.


So werden Texte übersetzt !
Du arroganter Mensch,stellst dich mit
Dem grossen ARAGORN auf eine Stufe.OTI,deine
Wahl,dich mit Balor anzulegen war schlecht.
Hilf A R A G O R N zu finden
Oder lerne meine Rache fürchten.


Balor
Wer jetzig Zeiten leben will,
Muss haben ein mutiges Herze,
Und steht die Welt auch nimmer still
In Freuden und im Schmerze.

Was gestern war,was heute ist,
Wird sich zum Morgen wenden,
Wo sich der Kreis des Lebens schliesst,
Um Nimmermehr zu enden.


Balor
Bem degra

Ich sollte mich des Gesanges enthalten,
Denn im Gesang wohnt die Freude
Dabei lasten die Sorgen auf
Mir so stark,
Dass sie mich leiden machen:
Wenn ich mich meiner betrüblichen Vergangenheit
Entsinne,
Wenn ich meine mühevolle Gegenwart
Betrachte,
Und wenn ich an meine Zukunft denke,
So sehe ich ausreichend Grund
Zu weinen.

Das Ganze jetzt auf elbisch:

Bem degra de chantar tener,
Quar a cjan coven alegriers;
E mi destrenh tant cossiriers
Quem fa de totas partz doler
Remembran mon greu
Temps passat,
Es gardan lo prezent forsat
E cossiran l`avenidor
Que per trotz ai razon que plor.

Schön,stimmts?

Balor
@ mopper

Auch du bist der Elbsprache nicht mächtig?


Die Welt,wie wir sie kennen,ist in drei Ebenen gegliedert:
In der Überwelt herrscht der hohe Elbenfürst
Über das Volk der Elben.
Die Eloai,die Erweckten, wie sie selbst sich nennen,sind Schön,jugendlich und werden niemals altern.
Sie pflegen die Liebe als eines höfischen Spiels,
aber ihre Bemühungen werden nie über dieses Stadium
Hinauskommen.
DIE ELBEN SIND NIEMALS GEBOREN;
Sie wurden eines Tages an den Wassern des
Erwachens ins Sein gerufen,als der Gott in
Gestalt eines Jünglings seiner Braut,der
Herrin gegegnete.
In dieser Überwelt ist die geflüsterte Sprache das Elbisch.

Wo hast du eigentlich gesteckt,war das Tor zur Überwelt
nicht offen?


Balor
@balor,
das ist total neu für mich. Vielleich war das Tor ja offen, aber ich konnte es nicht finden.
mopper
@ mopper :confused:

Irgendwas an deinem Sein berührt mein Herz.
Müsste ich dich kennen???
Ich erzähl dir die Geschichte weiter.

In der Vergangenheit haben die Elben eine Brücke
Zu den Mittelreichen geschlagen und dort Fuss gefasst.
Dabei ist in ihnen ein unbändiges Verlangen erwachsen,Anteil am Leben Zu gewinnen.Kommt dir das bekannt vor?
Einige der Elben,die im Mittelreich verblieben,sind Verbindungen
Mit den Menschen eingegangen und dabei selbst halb
Menschlich geworden;dies sind die Waldelben,die immer noch
Eine besonderes Verhältnis zu allem haben,was jung und frisch in der Natur erblüht.(Viele Waldelben leben unerkannt unter uns)
Andere,die sich geweigert haben,
Dem Ruf zu folgen,wurden zu den Schattenelben;sie
leben fern im Westen,jenseits des Banngürtels,und planen
Immer noch die Eroberung der Welt.Als der Elbenfürst
Dies erkannte,schloss er das Tor zur Überwelt durch die Macht seiner Ringe,deshalb konntest du nicht kommen.


Balor
Zurück aus fernen Landen,
bedeckt mit fremdem Staub,
erreicht mit letzter Kraft
das heimische Feuer,
das schützende Dach.

Viele Kämpfe gefochten,
in der Dunkelheit.
Das Auge ist trübe,
der Schwertarm müde,
die Füsse träg‘.

Nur von Bächen getrunken,
an meinem Weg,
mich mit Blättern gedeckt,
in einsamen Nächten
unterm Sternzelt.

In der Sonne gewandert,
im frischen Wind,
den Hirsch erlegt, den flinken,
dem Falken gefolgt,
auf gefundenem Weg.

Nun Wunden heilet,
nun Feuer wärme,
nun Dach schütze,
nun Freunde, grüsset,
und Kurse, lauft! ;)

re
Ara
@ Aragorn

Wie wurdest du gebraucht!
Niemand ist hier der Elbsprache mächtig.
Ein Hauch von tödlicher Kälte
durchbohrte mich wie ein Speer,
Hatte dich vermisst,Waldläufer.

Gilgalad war ein Elbenfürst,
Die Harfe klang im Liede noch:
Von Berg und Meer umfriedet lag
Sein Reich im Glanz und ohne Joch.

Sein Schwert war lang,sein Speer war kühn,
Weithin sein Helm aus Silber schien;
Und silbern spiegelte sein Schild,
Der Sterne tausendfaches Bild.

Doch lange schon ritt er davon,
Weiss keiner,wo der Ritter blieb;
Sein Stern versank in Düsternis
In Modors finsterem Verlies.


Balor grüsst herzlich den Waldläufer!
@Balor

O Wandrer unterm Schattenjoch,
Verzweifle nicht, wenn auch der Wald
Noch finster steht, er endet doch
Und auch die Sonne siehst Du bald
Im Aufgang und im Untergang,
Anbruch und Tages Abgesang,
Denn alle Wälder lichten sich...

Des hohen Volkes Sprache erlernt man, indem man seine Geschichte versteht, nicht die Wörter.

ciao
Ara
@ Aragorn

Geschichte versteht,du meinst wohl erleb!

Irgendwo auf dem Grunde der Welt ist ein Ort,
An dem nichts ist als Dunkelheit und Schweigen.
Das Wesen erwachte.
Einen Augenblick wusste es nicht,wo es war und wer es war,
doch dann war es wieder

ICH

Das Wesen,das Eine,das viele ist,erhob sich aus der
Dunkelheit.
Es war an der Zeit.
Es hatte den Ruf gehört.
Und auf Wegen,die niemand kennt,weder Mensch noch Elbe,noch
Zwerg,
ja vielleicht nicht einmal das göttliche Paar,
Das in dreifacher Gestalt das Gefüge der Welt ordnete,
eilte es an den Ort,wo es gebraucht wurde.


Balor
Wie wünsch ich mir du würdest dich erinnern
der frohen Tage da wir Freunde waren
das Leben war zu jener zeit viel schöner
die Sonne glühender als heut
Die toten Blätter schaufelt man zusammen
du siehst ich habe nicht vergessen
Die toten Blätter schaufelt man zusammen
auch die Erinnerungen und das Leid
der Nordwind trägt sie mit sich fort
in des Vergessens dunkle Nacht
Du siehst ich habe nicht vergessen
das Lied das du mir sangst .
@ Superior ;)


Schön etwas von dir zu hören.Es gibt ein altes Lied unseres,in der Weise,die man als an-lalaith bezeichnet,nach Art des Wellenschlags.
Ich will versuchen,es in der Gemeinen Sprache wiederzugeben,so schwer es auch fällt,denn sie ist nicht so voll von Reimen und Lautungen wie die Sprache der Eloai.



An den Wassern des Erwachens
Lag ich schlafend,
Lag ich träumend,
Bei den Wellen leise steigend
Zu dem Klange hellen Lachens.

An den Wassern des Erwachens
durch ein Feld von Lilien schreitend
Sah ich träumend,sah ich wachend
SIE im Hellen,leise lachend
An den Wasser,sie geleitend.

Durch ein Feld von Lilien schreitend
Sah ich ihn die Knie beugen
War ich wachend,war ich schlafend
An den Schnellen,leise gleitend
Ihre Schönheit zu bezeugen.
Sah ich ihn die Knie beugen.

An den Wassern des Erwachens,
Fand ich steigend,fand ich neigend
Gleich den Lilien,gleich den Wellen
Leise schäumend,mich im Hellen
an den Wassern des Erwachens.


Darum träumen die Eloai immer von den Wellen.Sie träumen vom Meer,das ewig fliesst,hin und zurück,doch niemals ankommt.
Wir sind die Kinder des Morgens,des Anbeginns,immer im Werden.

In diesem Sinne grüsst dich Superior
ein beeindruckter
Balor
:laugh:

Wo bin ich hier??????????????????????????????

:laugh:

Da hatte mal wieder jemand seine Übersicht ganz und gar nicht im Griff!!!!!!!!! :laugh:

Trotzdem ein :kiss:
@ OTI2010 ;)

Wie du weisst,bin ich mächtiger als Namen,die sind nur
Schall und Rauch.
Die Zeiten haben sich geändert,erst ein Magier vermag
den richtigen Weg zu weisen,wenn dein Name nicht der einer Aktie wäre,
könnte ich auch ihn benutzen.Doch die Zauberer der Börse sind wie Bären und Bullen,doch meine Macht will ich nicht an sie verschenden.


DIE WIKINGER

DUNKEL;WIE DOME
STEIGEN DIE FJORDE AUS EISGRAUER SEE
UND AM BLASSEN HIMMEL JAGEN WIE WÖLFE-
DIE NEBEL
DER NORDSTURM HETZT HEERE
AUS EIS UND AUS STÄUBENDEM SCHNEE
UND ÜBERM WASSERTAUMEL GESPENSTISCH-
EINSAME VÖGEL.
DA-EIN MAST IN SICHT!
UND EIN STURMGEBLÄHTES SEGEL!
ZWISCHEN HIMMEL UND MEER JAGD EIN DRACHENSCHIFF,
GESPENSTISCH WIE JENE VÖGEL.
DURCH DER BRANDUNG TOSEN KLINGT RUDERSCHLAG
UND BLANKER SCHWERTER GEKLIRR.
NORDLICHT FLAMMT AUF
DAS HINTER DEM FELSEN LAG-
EINE MÖWE SCHREIT HÄMISCH UND IRR.
DOCH SCHON NAHT DIE EBBE,
DAS BLONDE,
EWIG BITTENDE WEIB.


Den zweiten Teil gibt es später.

Balor
Wobei ich mir die Frage stelle ob die ganze Zeit nicht ein Mann mein gegenüber war, das ich für eine Frau hielt???????????????? :eek:
@ OTI

ich bins wirklich,Saarnuss!
Hast du etwa soeben an meiner weiblichkeit gezweifelt.Und das,nach all meiner aufklärungsarbeit,die ich für dich geleistet habe.:cry::cry:

Aus dunklen Kkerkern wiesen sie mit fingern
nach mir,als ich das zellenhaus betrat.
In koboldaugen sah ich grauen flimmern,
aus jedem blicke lachte eine tat.

Was ich dort traf,das schildern keine worte,
was ich dort hörte wiederholt kein mund
euch ausserhalb der grauen eisenpforte,
denn eisen schliest des lasters faulen schlund.

Morgen geht es damit weiter

Saarnuss
@mopper

Im hellen Westen blüht es schon,
Von Knospen schwillt der Baum,
Die Finken üben ihren Ton,
Der Wildbach quirlt im Schaum.
Vielleicht auch steht die klare Nacht
Den Buchen ins Gezweig,
Hat ihnen Sterne zugedacht
Als elbisches Geschmeid.

Lieg ich auch hier zu guter Letzt
In tiefer Finsternis
Wie ausgeblutet, wie zerfetzt,
Es ist mir doch gewiß;
Die Sonne zieht die hohe Bahn,
Der Stern den milden Lauf,
Solang der Tag noch nicht vertan
Geb ich den Sieg nicht auf.


@superior
@Balor

Zu dem Meer! Zu dem Meer! Dort schäumen die Wellen,
Und die Schreie der weißen Möwen gellen.
Der Sonnenball sinkt im Westen nieder.
Graues Schiff! Graues Schiff! Mich rufen die Brüder
Aus meinem Volke, die vor mir gezogen.
Ich muß ihnen nach über dunkle Wogen,
Den Wald muß ich lassen. Veronnen ist
Unserer Tage und Jahre Frist.
Süß sind die Stimmen der elbischen Rufer,
Ewig grün ist das Letzte Ufer,
Der Insel Eressea, die kein Mensch erreicht hat,
Für immer unser, der Elben Freistatt.
Liebe saarnuss!!!!!!!!!!!!

Ich muss Dir nun erklären,
nicht die Geschichte von den Bären,
sondern von den Elfen,
die unserer Liebe werden helfen!!!!!!!!!!

Es lernten sich die Elfen kennen,
tief und weit nahe den Ardennen
und sie lernten fliegen
genauso schnell wie lieben.

Und jetzt habe ich keine Lust mehr zum dichten!!!!!!!!!!!! :(
Heute gebe ich ausnahmsweise mal nur Müll von mir!!!!!! :cry:
Liebe saarnuss!!!!!!!!!!!!

Ich muss Dir nun erklären,
nicht die Geschichte von den Bären,
sondern von den Elfen,
die unserer Liebe werden helfen!!!!!!!!!!

Es lernten sich die Elfen kennen,
tief und weit nahe den Ardennen
und sie lernten fliegen
genauso schnell wie lieben.

Und jetzt habe ich keine Lust mehr zum dichten!!!!!!!!!!!! :(
Heute gebe ich ausnahmsweise mal nur Müll von mir!!!!!! :cry:
Treibsand - ein elbischer Minnesang


Dämonen und Wunder
Winde und Wogen
Längst hat sich das Meer zurückgezogen
Und du
Einer Alge gleich die der Wind liebkost mit der Hand
Schmiegst träumend dich in dein Bett aus Sand
Dämonen und Wunder
Winde und Wogen
Längst hat sich das Meer zurückgezogen
Doch in deinen halbgeschlossenen Augen
seh ich noch immer zwei kleine Wellen rollen
Dämonen und Wunder
Winde und Wogen
Zwei kleine Wellen die mich ertränken wollen .



Seid gegrüsst ihr Elben , Hobbits , Trolle , Zauberer und Zwerge
von superior
WIR DANKEN IN DEMUT FÜR DEINE Worte


Wohin des Weg`s Superior
Mein Herz schreit auf,was hast du vor.
An deiner Hüfte glänzt das Schwert,
als rüstest du im Zorn zum Krieg.
mich ahnt,ihr machet nie mehr kehrt
Getrieben hin zum Sieg.
Ich muss dich lassen,verronnen ist
Unserer Tage und Jahre Frist.
Das geborstene Schwert sollt ihr finden
Nach Immeladis ward es gebracht
Erst dann wird die Zeit uns binden,
Erst dann folgt der Tag der Nacht.



Balor, der Respekt zeigt vor deinem Können!
Lieber OTI!!!!

Bestimmt hast du dich hierher nur verlaufen.
Trotzdem ein kleiner Spruch für dein kindliches gemüt:

Als das büblein dem Fröschlein den kopf abbiss,
da ward ihm so wohlig zumute,
denn böses zu tun,macht doch ganz gewiss
mehr spass als das blöde gute

In diesem sinne

:kiss: Saarnuss :kiss:
Was ist denn jetzt ?
Balor und Saarnuss identisch ????
Passt irgenwie nicht zusammen.
mopper
@Balor-Saarnuss
S E H R ! Balor gefiel mir, Saarnuss ist mir zu lala.
ein trauriger mopper,schluchz !!
@ mopper

Wisse,der mensch hat viele seiten!
Ein Verstand um zu wählen
und ein Herz zum Entscheiden.


Solva vincla reis,
Profer lumen caecis,
Mala nostra pelle,
Bone cuntis posce

Von der Schuld befreie,
Blinden Licht verleihe,
Alles Bös` abkehre
Alles Gut` begehre


Balor
@BALOR,
Du hast sicherlich recht. Ich habe wieder mal auf mein Herz gehört und wurde irgendwie enttäuscht, aber es ist ok.
mopper
@ mopper


Die Kraniche des Ibykus

Zum Kampf der Wagen und Gesänge,
Der auf Korinthus Landesenge
Der Griechen Stämme froh vereint,
Zog Ibykus,der Götterfreund.
Ihm schenkte des Gesanges Gabe,
Der Lieder süssen Mund Apoll,
So wandert er,an leichtem Stabe,
Aus Rhegium,des Gottes voll.

Schon winkt auf hohem Bergesrücken
Akrokorinth des Wandrers Blicken,
Und in Poseidons Fichtenhain
Tritt er mit frommen´m Schaudern ein.
Nichts regt sich um ihn her,nur Schwärme
von Kranichen begleiten ihn,
Die fernhin nach des Südens Wärme
In graulichtem Geschwader ziehn.

Seid mir gegrüsst,befreundte Scharen!
Die mir zur See Begleiter waren,
Mit guten Zeichen nehm ich euch,
Mein Los ,es ist dem euren gleich.
Von fernher kommen wir gezogen
Und flehen um ein wirklich Dach.
Sei uns der gastliche gewogen,
Der von dem Fremdling wehrt die Schmach!

Und munter fördert er die Schritte
Und sieht sich in des Waldes Mitte,
Da sperren,auf gedrangem Steg,
Zwei Mörder plötzlich seinen Weg.
Zum Kampfe muss er sich bereiten,
Doch bald ermattet sinkt die Hand,
Sie hat der Leier zarte Saiten,
Doch nie des Bogens Kraft gespannt.

Er ruft die Menschen an,die Götter,
Sein Flehen dringt zu keinem Retter,
Wie weit er auch die Stimme schickt,
Nichts Lebendes wird hier erblickt.
So muss ich hier verlassen sterben,
auf fremdem Boden unbeweint,
Durch böser Buben Hand verderben,
Wo auch kein Rächer mir erscheint.


Balor,der jetzt erschöpft ist
@
Für meine Lieben!

Meine Prophezeihung!!!!!


HÖRE,SOHN Albions,DAS PROPHETISCHE Wort!!!

Sei tief bekümmert und klage
du wirst heftige Trauer erfahren,
so bestimmt es die göttliche Sage!

Der goldene König in seinem Reich
Wird den Stein des Anstosses stossen,
Dem Erdboden macht er alles gleich,
Vorbei das Lieben und Kosen.

Wenn das Blut der Barden im Boden versinkt,
Und Raben fliegen über geweihten Wald,
Wird ein neuer Thron errichtet werden,
Der Ruf nach dem Seher erschallt.

Wurzel und Ast tauschen die Plätze,
Ein Greuel durchwandert das Land,
Sucht sich der Gräber einzige Schätze
Und den König mit der silbernen Hand.

Meere erheben sich mit mächtigem Tosen,
Und es wird der Riese der Bosheit wüten.
Die Schneider der Schwerter wird euch liebkosen
So heisst es in alten Mythen.

Zwischen den Sternen ist zu hören,
Der Geist ist aus Geist geboren,
Die Heldentat darf euch nicht betören,
Sonst ist die Silberhand verloren.

Die Sonne sei trübe wie Bernstein,
Sein Angesicht verberge der Mond.
Der Staub der Alten wird nicht mehr sein,
der Feuerwurm hat euch entthront!!


Balor :)
Es grüsst euch Saarnuss,
die sich jetzt einmal richtig angestrengt hat.
Wahnsinn!!!

Ganz toll, Saarnuss! Ich glaub`s nicht!


Ich liebe dich!
Mick
Trauer

Zwischen Trug und Wahrheit schwebend
Tanzten weinend sie den Reigen
Vor Trauer zitternd und erbebend
Sah man die Elben sich verneigen.

Famor,dieser Kraftgeballte
mit narbenwildem Angesicht,
welches wirres Haar umwallte
kam aus dem Schatten in das Licht.

Erschöpft vom Dulden und vom Hassen,
Und angeekelt von der Macht
Konnte er sein Schwert erfassen
Dann verschwand er in der Nacht.

Gross war bei Elben und bei Zwergen
die stumme Trauer um die Toten
hunderte von schwarzen Särgen
nun eine Ruhestätte boten.


Balor
DAS ZEICHEN (1)

Des morgens aber nach dieser Nacht sprang Balor von seinem Lager auf , gürtete sich die Lenden und kam heraus aus seiner Höhle , glühend und stark wie eine Morgensonne , die aus dunklen Bergen kommt .

" Du großes Gestirn ," sprach er , wie er einstmals gesprochen hatte, " du tiefes Glücks-Auge , was wäre all dein Glück , wenn du nicht die hättest , welchen du leuchtest !
Und wenn sie in ihren Kammern blieben , während du schon wach bist und kommst und schenkst und austeilst : wie würde darob deine stolze Scham zürnen !

Wohlan ! Sie schlafen noch diese Menschen , während ich wach bin : das sind nicht meine rechten Gefährten !
Nicht auf sie warte ich hier in meinen Bergen .

Zu meinem Werke will ich , zu meinem Tage : aber sie verstehn nicht , was die Zeichen meines Morgens sind , mein Schritt - ist für sie kein Weckruf .

Sie schlafen noch in meiner Höhle , ihr Traum trinkt noch an meinen trunkenen Liedern .
Das Ohr doch , das nach mir horcht - das gehorchende Ohr fehlt in ihren Gliedern . "

Dies hatte Balor zu seinm Herzen gesprochen , als die Sonne aufging : da blickte er fragend in die Höhe , denn er hörte über sich den scharfen Ruf seines Adlers .
" Wohlan , rief er hinauf , so gefällt und gebührt es mir . Meine Tiere sind wach , den ich bin wach .
Mein Adler ist wach und ehrt gleich mir die Sonne . Mit Adlersklauen greift er nach dem neuen Lichte . Ihr seid meine rechten Tiere .

Aber noch fehlen mir die rechten Gefährten !"



grüsse an aragorn , balor und mopper von superior
@ alle :

Friede am Feuer deiner Hütte wiegt die Feindschaft der ganzen Welt auf !
@ superior

Deine Worte zeugen von grosser Weisheit und Erfahrung.
Du bist Balor als Gefährte willkommen

;)

Balor
@ mopper

Die Kraniche des Ibykus Teil II

Und schwer getroffen sinkt er nieder,
Da rauscht der Kraniche Gefieder,
Er hört,schon kann er nicht mehr sehn,
Die nahen Stimmen furchtbar krähn.
Von euch,ihr Kraniche dort oben!
Wenn kein andre Stimme spricht,
Sei meines Mordes KLag erhoben!
Er ruft es,und sein Auge bricht.

Der nackte Leichnam wird gefunden,
Und bald,obgleich entstellt von Wunden,
Erkennt der Gastfreund in Korinth
Die Züge die ihm teuer sind.
Und muss ich so dich wiederfinden,
Und hoffte mit der Fichte Kranz
Des Sängers Schläfe zu umwinden,
Bestrahlt von seines Ruhmes Glanz!

Und jammernd hörens alle Gäste,
Versammelt bei Poseidons Feste,
Ganz Griechenland ergreift der Schmerz,
Verloren hat ihn jedes Herz.
Und stürmend drängt sich zum Prytanen
Das Volk,es fordert seine Wut,
Zu rächen des erschlagnen Manen,
Zu sühnen mit des Mörders Blut.

Doch wo die Spur,die aus der Menge,
Der Völker flutendem Gedränge,
Gelocket von der Spiele Pracht,
Den schwarzen Täter kenntlich macht?
Sind`s Räuber,die ihn feig erschlagen?
Nur Helios vermags zu sagen,
Der alles Irdische bescheint.

Er geht vielleicht mit frechem Schritte,
Jetzt eben durch der Griechen Mitte,
Und während ihn die Rache sucht,
Geniesst er seines Frevels Frucht.
Auf ihres eignen Tempels Schwelle
Trotzt er vielleicht den Göttern,mengt
Sich dreist in jene Menschenwelle,
Die dort sich zum Theater drängt.

Teil III morgen

Balor
Trauerlied um Boromir (das Beste in LOR):

Durch Rohan über Moor und Feld und grünes Weideland
Bis an die Mauern zieht der Wind, von Westen ausgesandt.
"Was bringst du Neues aus Westen, o Wind, was sagst du zum Abend
mir an?
Sahst du im Mondlicht Boromir, den hohen Rittersmann?"
"Über sieben Ströme sah ich ihn, über Wasser breit und grau
gen Norden reiten durch leeres Land, das öde ist und rauh.
Vielleicht sah ihn der Nordwind dort, wo ich seine Spur verlorn,
Und vernahm den Schall, den Denethors Sohn noch einmal stiess ins
Horn."

"Oh Boromir! Von hoher Wehr blick ich gen Westen aus,
Doch aus dem emnschenleeren Land kamst du nicht mehr nach Haus."

Von der Mündung herauf, von der fernen See kommt der Südwind
herangejagt;
Das Schreien der Möwen begleitet ihn, wie er an den Toren klagt.
"Was bringst du Neues aus Süden, o Wind, was sagst du mir an
zur Nacht?
Wo blieb er, der Schöne? Um Boromir halt` ich traurige Wacht."
"Frag nichtnach seinem Aufenthalt - auf sturmgepeitschten Strand
unter dunklem Himmel liegt Totengebein zuhauf im weissen Sand.
So viele kamen den Anduin herab ins brandende Meer.
Frage den Nordwind! Wen er schickt, weiss niemand als nur er."

"Oh Boromir! Zur Küste führt vom Tor der Starsse Lauf,
Doch mit den Möwen kamst du nicht von der grauen See herauf."

Vom Tor der Könige her und vorbei an Rauros tosendem Fall
Reitet der Nordwind; am Turm erklingt seines Hornes kalter Schall.
"Was bringst du Neues aus Norden, o Wind, welche Kunde am heutigen
Tag?
Weisst Du, wo der kühne Boromir so lange weilen mag?"
"Ich vernahm seinen Ruf am Amon Hen. Dort schlug er seine Schlacht.
Geborsten wurden Schild und Schwert zum Anduin gebracht.
Sie betteten das stolze Haupt, den edlen Leib zur Ruh,
Stromabwärts trug ihn Rauros Fall dem fernen Meere zu."

"Oh Boromir! Für immer soll fortan der Turm der Wacht
Gen Norden schaun zum Wasserfall, zu Rauros` goldner Pracht."
LANDSCHAFT DER SEELE
( Elben auf einsamem Pfad )


Kein Himmel . Nur Gewölk ringsum .
Schwarzblau und wetterschwer.
Gefahr und Angst . Sag : Angst - wovor ?
Gefahr : und sprich - woher ?
Rissig der Weg . das ganze Feld
EIN golden-goldener Brand .
Mein Herz , die Hungerkrähe , fährt
Kreischend über das Land .



superior grüsst die Gefährten
Krieg ist der Vater aller Dinge und aller Dinge König .

Die einen erweist er als Götter , die anderen als Menschen .

Die einen macht er zu Sklawen , die anderen zu Freien .
@ aragorn ( zum Trauerlied um Boromir )


Wie groß ein Baum war ,
läßt sich erst ermessen ,
wenn er gefällt ist .
Für meine Fans!

DER HERR DER RINGE Neufassung




Die Hobbits

Das alte Volk ist schwer zu finden,
Beherrschte als einziges die Kunst,
Rasch und geräuschlos zu verschwinden,
undurchsichtbar wie der Dunst.

Vor`m grossen Volk empfand es Scheu
Und mied es bis heut mit Schrecken.
Kein Lug,kein Trug,und nur die Treu
Kann man an ihm entdecken.

Man weiss von ihnen,den kleinen Leuten,
Viel kleiner noch sind als Zwerge,
Die immer schon,wie gestern und heute,
Das sie lebten in Mittelerden.

Als Frieden und Wohlstand Einzug hielt
Beim Volk im Auenland,
Galt das Völkchen als verspielt
Weil es Spass am Feiern fand.

Es liebte grelle,leuchtende Farben
War ständig zum Schabernak bereit,
Tat sich am liebsten beim Essen erlaben,
Und hatte mit niemandem Streit.

Wörter der Menschen flüstern sie leise,
Dies war uns seit langem bekannt,
Auf ihre holprige Art und Weise
Drunten im Auenland.

Niemand bemerkt den Sturm in der Luft
Und was an den Grenzen geschah,
Niemand roch den süsslichen Moderduft;
Es gab keinen Blinden,der sah!

Der grosse Zauberer Gandolf erschien
Und mit ihm seine Gefährten
Als abends der Mond ohne Helligkeit schien
Im friedlichen Mittelerden.

Die Hobbits waren schon ewig da
Und wussten um ihre Werte
Als plötzlich das Seltsame geschah,
Zuhause an Bilbos Herde.



Von Balor,der dem grossen superior dankt.
DAS ZEICHEN (2)

Also sprach Balor ; da aber geschah es daß er sich plötzlich von unzähligen Vögeln umschwärmt und umflattert hörte - das Geschwirr so vieler Flügel aber und das Gedräng um sein Haupt war so groß , daß er die Augen schloß . Und wahrlich , einer Wolke gleich fiel es über ihn her , einer Wolke von Pfeilen gleich , welche sich über einen neuen Feind ausschüttet . Aber siehe , hier war es eine Wolke der Liebe und über einem neuen Freund .

" Was geschieht mit mir ?" dachte Balor in seinem erstaunten Herzen und ließ sich langsam auf dem großen Steine nieder , der neben dem Ausgang seiner Höhle lag . Aber , indem er mit den Händen um sich und über sich und unter sich griff und den zarten Vögeln wehrte , siehe , da geschah ihm etwas noch Seltsameres : er griff nämlich dabei unvermerkt in ein dichtes warmes Haar-Gezottel hinein ; zugleich aber erscholl ihm ein starkes Gebrumm - ein sanftes langes Löwen-Gebrumm .

" Das Zeichen kommt " sprach Balor , und sein Herz verwandelte sich . Und in Wahrheit , als es helle vor ihm wurde , da lag ihm ein großes mächtiges Getier zu seinen Füßen und schmiegte das Haupt an seine Knie und wollte nicht von ihm lassen , und tat gar einem Hunde gleich , welcher seinen alten Herren wiederfindet . Die Vögel aber waren mit ihrer Zuwendung nicht minder eifrig als der Löwe ; und jedesmal , wenn eine Taube über die Nase des Löwen huschte , schüttelte der Löwe das Haupt und wunderte sich und brummte dazu .

Zu dem allen sprach Balor nur ein Wort :" meine Kinder sind nahe , meine Kinder " - dann wurde er ganz stumm . Sein Herz war gelöst , und aus seinen Augen tropften Tränen herab und fielen auf seine Hände . Und er saß da unbeweglich und ohne daß er sich noch gegen die Tiere wehrte .
@ mopper

Die Kraniche des Ibykus III

Denn Bank an Bank gedrängt zu sitzen,
Es brechen fast der Bühne Stützen,
Herbeigeströmt von fern und nah,
Der Griechen Völker wartend da,
Dumpfbrausend wie des Meeres Wogen;
Von Menschen wimmelmd,wächst der Bau
In weiter stets geschweiftem Bogen
Hinauf bis in des Himmels blau.

Wer zählt die Völker,nennt die Namen,
Die gastlich hier zusammenkamen?
Von Theseus Stadt,von Aulis Strand,
Vom Phokis,vom Spartanerland,
Von Asiens entlegener Küste,
Von allen Inseln kamen sie
Und horchen von dem Schaugerüste
Des Chores grauser Melodie.

Der streng und ernst,nach alter Sitte,
Mit langsam abgemessnem Schritte
Hervortritt aus dem Hintergrund,
Umwandelnd des Theaters Rund.
Soschreiten keine irdschen Weiber,
Die zeugete kein sterblich Haus!
Es steigt das Riesenmass der Leiber
Hoch über menschliches hinaus.

Ein schwarzer Mantel schlägt die Lenden,
Sie schwingen in entgleisten Händen
Der Fackel düsterrote Glut,
In ihren Wangen fliesst kein Blut
Und wo die Haare lieblich flattern,
Um Menschenstirnen friedlich wehn,
Da sieht man Schlangen hier und Nattern
Die giftgeschwollenen Bäuche blähn.

Und schauerlich gedreht im Kreise
Beginnen sie des Hymnus Weise,
Der durch das Herz zerreissend dringt,
Die Bande um den Sünder schlingt.
Besinnungsraubend,herzbetörend
Schallt der Erinnyen Gesang,
Er schallt des Hörers Mark verzehrend,
Und duldet nicht der Leier Klang.

Balor
mopper, superior, balor,
Ihr seid echt spitze. Leider hab ich heute ein stumpfes Schwert, werde aber am WE wieder ein bisschen mitmachen.
Bis dann, liebe Gefährten
ciao
Ara
Für dich!

SEHNSUCHT

Es schienen so golden die sterne,
am fenster ich einsam stand
und hörte aus weiter ferne
ein rufen im stillen land.
Das herz mir im leibe entbrannte;
hab ganz traurig an ihn gedacht:
an den mann,den ich kaum kannte,
und träumte von ihm ganz sacht.

Saarnuss :):)
@ mopper,der verschwunden ist!

Die Kraniche des Ibykus IV


Wohl dem,der frei von Schuld und Fehle
Bewahrt die kindlich reine Seele!
Ihm dürfen wir nicht rächend nahn,
Er wandelt frei des Lebens Bahn.
Doch wehe,wehe,wer verstohlen
Des Mordes schwere Tat vollbracht,
Wir heften uns an seine Sohlen,
Das furchtbare Geschlecht der Nacht!

Und glaubt er fliehend zu entspringen,
Geflügelt sind wir da,die Schlingen
Ihm werfend um den flüchtgen Fuss,
Dass er zu Boden fallen muss.
So jagen wir ihn,ohn Ermatten,
Versöhnen kann uns keine Reu,
Ihn fort und fort bis zu den Schatten
Und geben ihn auch nicht frei.

So singend tanzen sie den Reigen,
Und Stille wie des Todes Schweigen
Liegt überm ganzen Hause schwer.
Als ob die Gottheit nahe wär.
Und feierlich nach alter Sitte
Umwandelnd des Theaters Rund
Mit langsam abgemessnem Schritte,
Verschwinden sie im Hintergrund.

Und zwischen Trug und Wahrheit schwebent
Noch zweifelnd jede Brust und bebet
Und huldiget der furchtbarn Macht,
Die richtend im Verborgnen wacht,
Die unerforschlich,unergründet
Des Schicksals dunklen Knäuel flicht,
Dem tiefen Herzen sich verkündet,
Doch fliehet vor dem Sommerlicht.


Balor :(:(
Zukunft

Die Straße gleitet fort und fort
Weg von der Tür, wo sie begann,
Zur Ferne hin, zum fremden Ort,
Ihr folge denn, wer wandern kann
Und einem neuen Ziel sich weihn.
Zu guter Letzt auf müdem Schuh
Kehr ich zur hellen Lampe ein
Im warmen Hause zur Abendruh.

ciao
Ara
Ihr tapferen Weggefährten !


Ich spüre seit einer kleinen Weile schon
in Eurer Stimme einen melancholischen Ton .
Und viele der kostbaren Botschaften hier
berichten manch Ungewisses zu mir .

Doch auch wenn das Schicksal zweifelhaft sich stellt
so hadert nicht mit ihm , noch mit der ganzen Welt .
Geht also weiter mutig voran unseren Weg
wird der Pfad auch steinig und schmal der Steg .


Ungewiß ist alle Wiederkehr , Ihr habt es immer gewußt .

So war es auch damals für den Hobbit , den einen ,
als er sein vertrautes Dorf verlassen mußte ,
um sich allein auf den weiten unbekannten Weg zu begeben .

Und er sprach dabei so vor sich hin ,
ihm kamen gar seltsame Verse in den Sinn :


DER ABSCHIED AM FLUSSE

Im halben Licht des Nachmittages
Flußaufwärts rudernd und allein -
Du Spiegelglanz der Silberweide ,
Ihr vielvertrauten Häuserreihn .

Mein Fenster dort , Torhof und Leben ,
Sturmweg der Nächte , Jahr um Jahr .
Sind zwei im Boot : der , der ich wurde ,
Und jener Andre , der ich war ?

Wie , wenn ich jetzt die Ruder schweige ?
Lautlos schier treibt es mich zurück .
Oh grüner Strom versunk`ner Jahre ,
Lichtschatten du und Wolkenglück .

Und du , aus Wassers Tiefe steigend ,
Du groß Erinnerungsgewalt -
Nein . Heute . Hier . Ich seh` des Daseins
Unwiderrufliche Gestalt .

Die Stunde seh` ich , wie sie Träume
Wegweht und wie sie Wünsche stillt ,
Seh`das Erreicht` , das Unerreichte ,
Und , von fern : das letzte Bild .



Superior grüßt die treuen stets wachen Gefährten .
@ Superior

Kein Wunder,dass die Sonne dich nicht küsste,
und dass kein Wind dich streicheln kann,
und wenn ich es nicht besser wüsste,
dächt ich,du hast die Zeit vertan.
Die ganzen Stunden in dunkler Nacht,
wenn deine treuen Gefährten ruhn,
da hast du ihren Schlaf bewacht,
was bleibt jetzt noch zu tun?
So ruh nun aus,du grosser Held,
kein Traum wird dich heut fangen,
es herrscht nun Friede in der Welt,
vergessen ist das Bangen.
Und kehrst du wieder in die Helle
mein Freund,sei unbesorgt,
ist Balor gleich zur stelle
hat dir nen Sonnenstrahl geborgt.

Saarnuss :)
@ Balor , Saarnuss und die anderen Gefährten


Um frei und glücklich zu leben ,
mußt du die Langeweile opfern.
Das ist nicht immer
ein leichtes Opfer .



superior
Für meine treuen Gefährten!!!!!!


Aus dem Gesangbuch des Satans

Bosheit schlägt die achte Stunde.
Aus des Seelensumpfes Grunde
Fluch ich euch, VERNUNFT und SINN:
WAHRHEIT,WEISHEIT,fahrt dahin!

Lüge stärke meine Worte!
Ausgekocht in der Retorte
Zeigt sie`s:TÄUSCHUNG wird die Welt
Und was wirklich ist,zerfällt.

Keiner Ordnung wird willfahret,
Nicht des Geists,noch der Natur,
Denn die FREIHEIT offenbaret
Ganz sich in der WILLKÜR nur.

Weil wir kein Gewissen kennen,
Grenzenlos ist unsere MACHT:
Weil wir alles machen können,
Wird auch alles nun gemacht.

Alle Bande zu zerreissen,
Schwören wir von Anbeginn.
Unsere WISSENSCHAFT soll heissen:
UNSINN,WAHNSINN,WIDERSINN ! !


tiefgründig sind der Worte Sinn!

Balor :D:
@BALOR;
Bin noch da, aber die Zeit jagt mich. Freue mich sehr, wieder was tiefsinniges lesen zu koennen.
gruß mopper:)
@ Balor , den Zwiespältigen :

Man wird des Guten und des Besten,
wenn es alltäglich zu sein beginnt,
bald satt . (G.E.Lessing )

Das Gute ist in gewissem Sinne trostlos .
(F.Kafka)



superior
@ mopper :)

den die Zeit nur jagd,weil er es zulässt!


DIE KRANICHE DES IBYKUS letzter Teil


Da hört man auf den höchsten Stufen
Auf einmal eine Stimme rufen:
Sieh da!Sieh da,Timotheus,
Die Kranische des Ibykus!
Und finster plötzlich wird der Himmel,
Über dem Theater hin
Sieht man schärzliches Gewimmel
Ein Kranichheer vorüberziehn.

Des Ibykus! -Der teure Name
Rührt jede Brust mit neuem Grame,
Und wie im Meere Well auf Well,
So läufts von Mund zu Munde schnell:
Des Ibykus,den wir beweinen,
Den eine Mörderhand erschlug!
Was ist mit dem?Was kann er meinen?
Was ist`s mit diesem Kranichzug?

Und lauter immer wird die Frage,
Und ahnend fliegts mit Blitzesschlage
Durch alle Herzen:Gebet acht!
Das ist der Eumeniden Macht!
Der fromme Dichter wird gerochen.
Der Mörder bietet selbst sich dar!
Ergreift ihn,der das Wort gesprochen,
Und ihn,an den`s gerichtet war.

Doch dem war kaum das Wort entfahren,
Möcht er`s im Busen gern bewahren;
Umsonst,der schreckensbleiche Mund
Macht schnell die Schuldbewussten kund.
Man reisst und schleppt sie vor den Richter,
Die Szene wird zum Tribunal,
Und es gestehn die Bösewichter,
Getroffen von der Rache Strahl.


Saarnuss ,die die Kraniche auch kennt.;)
@ Alle


Rezept in der Fachsprache
der Laborzauberer!

Man nehme kathotyme Phleben
und katafalkes Polyglom,
und lasse beides zyklisch schweben
in dramoliertem An-Atom.
Durch schlemihlierte Ektoplasen
purgiert sich schismothymes Myrth,
das wiederum mit Antigasen
zum Prosten alkoholisiert.
Basierend auf humanem Morchel
aus ungeflaxtem Proklamat
tingiert der aziphere Schnorchel
gratinisch mit dem Thermostat.
Komjektuiert die Unglykose
sodann auf Säureparität,
ballonisiert sich die Sklerose
zur Hoch-Promille-Qualität;
doch ist die Dosis nicht halunkisch
durch ganoviertes Krimminol,
bleibt die komplexe Drexe flunkisch
als unstabiler Ulkohol.
Drum achte man aufs Hirngebläse
beim diabolischen Kontarkt,
denn scheuert die Schimänen-Fräse
dann schnibbelt leicht der Sadofarkt.
Ist dies erfyllt,so byllt sich thymisch
Galaxenparalaxenwachs
in pyromanem Salz alchymisch
als asdrubales Minimax.


Habt ihrs auch verstanden,oder
braucht jemand die Übersetzung?

Saarnuss :laugh:
DER HERR DER RINGE TEIL II

Vom Ringfund


Der grosse Zauberer und seine Mannen
suchten nach dem Zwergenhort
gemeinsam zogen sie von dannen
und mit ihnen ging Bilbo fort.

Unterm Berg ganz fern im Osten
lag der Schatz versteckt
der Drache stand spuckend Wache
doch er wurde niedergestreckt.

Das alles wär lang nicht so wichtig
und doch war das hier passiert
dass Bilbo,ja ihr lest richtig
sich in den schwarzen Minen verirrt.

Gollum das fiese Ungeheuer,
das in den Orkminen lebte
war böse und ein ganz Scheuer
der schnell vor Wut erbebte.

Er besass einen kleinen goldnen Schatz,
an dem er von Herzen hing
versteckt an eienm geheimen Platz
hütete er seinen Ring.

Wenn es ihn danach gelüstet,
macht er sich damit unsichtbar
da er mit Zauberkräften ausgerüstet
was schon vor langer,langer Zeit geschah.

Doch Bilbo hatte den Ring gefunden,
in die Tasche gesteckt,vergessen,
das war vor ein paar Stunden
Jetzt wollte Gollum ihn fressen.

Doch Bilbo erhielt eine Gnadenfrist
weil Gollum rätseln wollte
und ausserdem noch hungrig war
und deshalb furchtbar grollte.

Da Bilbo nun mal klüger war
hat er den Kampf gewonnen,
Was hab ich in der Tasche da,
hat fragend er begonnen.

Gollums Herz war voller Niedertracht,
heimlich suchte er nach seinem Schatz,
damit hätte er Bilbo gern niedergemacht
doch er lag nicht an seienm Platz.

Doch bis er die Antwort erkannte,
und schreiend stehen blieb,
unser Bilbo von dannen rannte,
verfolgt vom Geschrei: Dieb,Dieb.


Balor :D
Kalt sei Hand,Herz und Gebein,
Kalt der Schlaf unterm Stein:
Nimmer steh vom Bette auf,
Eh nicht endet der Sonn und des Mondes Lauf,
Die Sterne zersplittern im schwarzen Wind,
Und fallen herab und liegen hier blind,
Bis der dunkle Herrscher hebt seine Hand
Über tote See und verdorrtes Land.

Saarnuss :D
@ Alle

Die Weissagung des Diokletian


Die Welt liegt nachtverhangen,sternenblind,
Der Wald nur glimmt aus angefaulten Stümpfen,
In Eichenkronen rauscht der Regenwind,
Und Nebel stehn auf meilenweiten Sümpfen.
Hoch in der Luft,schaurig die Eulen gellen,
Und in den nassen deutschen Wäldern bellen
Die Wölfe heulend,klagend durch die Nacht,
Wenn in den Bergen,hoch am Wolkensaum,
Mit weit verhallendem Donner jäh ein Baum
Im Herbststurmbrausen prasselnd niederkracht.

Und in den Regen geht das Rufsignal
Der Römerwachen wandernd durch das Tal,
Eintönig,landfremd.

An des Lagers Ecke

Duckt lehmbeworfen,niedrig sich vorm Wind
Der Schenke an des Grenzwalls Dornenhecke.
Drin Lärm und Lachen,Würfelklappern,Schrein,
Und in der Legionäre Fäusten sind
Die Buchenbecher ganz voll Lütticher Wein.

Hier dehnt auf plumpen Schemel sich ein Mann
Und sinnt und träumt-wer weiss,wohin,woran?
Zerbeult die Schienen und das Wams zerschlissen,
Von Säbelnarben Wang und Stirn zerrissen,
Und seine Faust,die sich im Ebro wusch,
Die Antiochiens Mauern wild erklettert,
Und die im Nebeltal am Hindukusch
Mit einem Schlag ein Rosseshaupt zerschmettert,
Liegt knorrisch breit und stumm gebieterisch
Und braun verbrannt auf dunklem Eichentisch.

Rechts neben ihm prahlt der Centurio,
Weinschwer liegt einer in der Dämmerecke,
Und,dass ihn nicht zur Unzeit jemand wecke,
Schob tief den struppigen Kopf er unters Stroh.
Vom Reitersfähnlein würfeln ihrer sieben
Um eines Urstiers Horn,das bei dem Ritt
Ardennenaufwärts jüngst sie beugetrieben,
Als dort ein Häuptling um die Freiheit stritt.



Genug Wissenswertes für heute

Balor
:kiss:

Als ich das erste Mal deine Nähe spürte
zart wie ein Hauch des Windes,
Deine Seele,die mein Herz berührte,
wie das Vertrauen eines Kindes,
da wurde mir ganz plötzlich klar-
nach ewig langen Zeiten,
es ist so schön und wunderbar-
dich in Liebe zu begleiten.

:kiss: Saarnuss
Die Weissagung des Diokletian II :D:D:D


Da knarrt die Tür.Ein Regenschauer drängt
Sich durch den Spalt,und auf die nassse Schwelle
Humpelt ein altes Weib,dem eine Welle
Gefallnes Holz auf krummem Rücken hängt.
Der Wirt nickt mürrisch einen kruzen Gruss
Und zeigt zur Ecke bei des Herdes Flammen.
Die Alte schiebt ihr feuchtes Kleid zusammen
Auf schmaler Bank und wärmt sich Hand und Fuss,
Und für das Holz nimmt sie ein Schüsslein Mus
Und klagt halblaut dem bleichen Legionar,
Der am Herde lehnt,ihr mühsam Leben.

Der gräbt erst lang in seinem Ledergurt
Und dreht und wendet Asse und Denar
Und wägt und sinnt,was er dem Weib will geben.
Schilt auf die Lösung,und,wie er so knurrt,
Schiebt er zwei Kupferasse auf den Steinen
Des Herdrands hin und möchte grimmig scheinen.

Da weiten sich der Greisin helle Blicke:
"Du solltest Silber geben! "flüstert sie.
"Wenn ich mal Kaiser bin!"lacht der Soldat.
Und in der Kurie weiter Dämmerkühle
Besteigt Diokletian des Sessels Pfühle,
Und KLag auf Klage zieht an ihm vorbei,
Und er spricht recht.Rings sitzen in der Runde
Die Richter,ernst,gemessen.

Stund auf Stunde
Vergeht,da tritt ein Kläger zürnend her,
Vom hastgen Schritte wallt des Helmbuschs Haat,
Hart tritt sein Eisenfuss die Marmorplatten,
Und einen Mann schleppt her sein Sklavenpaar,
Des Aug gestürzte Pläne tief umschatten.
Und er beginnt:

"Als vom Reich der Kelten
Bis hin zum völkerkriegumtobten Rhein
Des Alamannen dumpfe Hörner gellten,
Und Probus siegreich zog im Norden ein,
Als an der Prätorianer Lanzenreihn
Die Völkerwogen blutbeschaumt zerschellten,
Wer wars,den stets im ersten Glied wir sahn?-
Es war mein einzger Bruder Numerian!

Und als dann von der Donau her die Scharen
Der Lygier gegen unsern Wall gestürmt,
Den mächtig wir im fernen Land getürmt,
Als der Vandalen Kriegsruf Tag und Nacht
Um unsre Feuer schauerlich gewacht,
Wer führte dort die Horden der Barbaren
Zur Suevenfurt im angeschwollnen Rhein,
und lockte in die Tiefe sie hinein?
Frag die Kohorten,wer die Tat getan,-
Es war mein einzger Bruder Numerian!

Und als im Osten,in Ciliciens Talen,
Des Krieges breiteWogen hin und her
Sich wälzten,und die Legionen schwer
Die starren Glieder durch die Schluchten zwängten,-
Wer wies in Asien zu hundert Malen,
Wenn von den Höhen rings die Feinde drängten,
Und donnernd,wie wir nie es noch vernahmen,
Wer wies den Heeren Wege da und Bahn?-
Es war mein einzger Bruder Numerian.


Liest eigentlich noch jemand von meinen Gefährten mit???

Balor :D :D

der seine Zeit nicht an Unwissende verschwenden will.
@balor,
Du verschwendest Deine Zeit nicht. Gehe täglich als erstes in meinen
lieblingsthread.
viele Gruesse mopper;)
@ mopper ;)

dann gehts für meinen Gefährten gleich weiter!

Die Weissagung des Diokletian III


Ihr alle wisst,als dann,vom Blitz erschlagen,
Der Kaiser fiel,da ward der Kronenring
Dem Haupte meines Bruders angetragen,
Der stark ihn trug und ihn gerecht empfing.-
Und heute liegt,erdrosselt feif im Schlafe,
Numerian in seines Hauses Saal,
Und dieser ist`s,der nach Herrschaft strebte
Und lüstern jene grause Tat befahl!
Diokletian,nenn du des Frevels Strafe,
Aufschaute stets das Volk in dieser Zeit,
Zu dir und deines Arms Gerechtigkeit:
Was soll dem werden,der mit frecher Hand
Den Purpur,dran das Blut des Mordes klebte,
Um seine Stirn zu ziehn sich unterwand?

Hier ist der Mörder,den mein Arm gefasst,
Julianus Aper,d e n s i e "E b e r" n e n n e n ,
Weil an dem Keilerhelm er zu erkennen.

Ein Schweigen erst.Der Prätor erblasst
Und murmelt leis:Wer nach der Herrschaft strebte,
Nach Purpur,den des Mordes Blut umklebte....
....Julian,der Eber! ruft er,und voll Hast
Eilt er hinab die Stufen,und es schafft
Sich kurz sein Arm,der Würde goldnes Zeichen
Schwirrt durch die Luft und trifft in Todeskraft
Das Haupt des Mörders,dessen schlaffe Glieder
Lauthallend stürzen auf den Boden nieder.

Jäh springen auf die Richter,ihre bleichen
Verstörten Lippen schrein:Diokletian,
Was hat in frevlem Zorn dein Arm getan?
Sassest als Henker auf dem Stuhl du droben!

Doch jenen kümmert nicht der Kurie Toben,
Von weisser Toga reisst er wild entschlossen
Den Saum,den tief er in den Blutstrom taucht,
Wo heiss er aus dem Haupt des Toten raucht,
Denn lärmend stürmen seine Kriegsgenossen
Schon in den Saal.
Da windet seine Hand
Rasch um die Stirn das purpurnasse Band.
Ein Jubelschrei gellt durch den Marmorsaal:
Dem Kaiser Heil! Heil dir,Diokletian!

Und auf den Schultern tragen durchs Portal
Die Krieger ihn.In wild empörten Massen
Wälzt sich vom Aventin zum Vatikan
Des Volkes Brausen durch die engen Gassen.

Und mitten in dem Aufruhr schwankt auf Schilden,
Die breitgewölbt den ersten Thron ihm bilden,
Der Erde neuer Kaiser.-Leise fällt
Ein schwerer roter Tropfen auf das Leinen
Des Togasaums,der,von der Sonn erhellt,
Wie ein Rubin aus starrem Blut will scheinen
Und leise zittert.

Doch der Kaiser sieht
Nicht rückwärts.Seine stolze Liebe zieht
Zu seinem Volk ihn nieder,und er winkt
Den Freunden zu!
Nun schaffet Schätze her,
Streut Silber in das Volk,das mich umringt,
Und Silber streut in meinem ganzen Heer!


Das war die Weissagung.

Balor,der hofft,damit mopper erfreut zu haben!
@ mopper

pardon,mir ist ein Fehler unterlaufen,ab der Stelle(Teil II)
Wenn ich mal Kaiser bin,lacht der Soldat,musst du folgenden Text
einsetzen.(kommt gleich)

Balor
Die Drude haucht:Ich ahne die Geschicke,
Glaub,unsre Götterträume lügen nie!
Ich sehe Ernten schon zur Zeit der Saat,
Ich sehe an der Wiege schon den Tod,
Ich sehe Siege,seh ein Heer zersplittert,
Wenn einsam in des Kampftags erstem Rot
Die erste Lanze übers Blachfeld zittert!
Und über deiner Stirn sehn meine feuchten
Altersgetrübten Augen Purpur leuchten,
Und wenn d e n E b e r d u e r s c h l a g e n h a s t ,
Der einst dir naht,dann wälzen wie die Wogen
Des Meeres sich um deinen Goldpalast
Der Erde Völker her,der junge Aar
Hat seine Sonne siegreich sich erflogen!

Die Lippen zittern leis dem Legionar,
Unruhig spielt die Hand am Wehrgehänke.
Vom grossen Tisch ruft spottend einer:Seht,
Diokletian auf Freiersfüssen geht,
Er gibt der deutschen Jungfrau schon Geschenke
Und will,so scheint es,noch mal hoch hinaus!
Vielleicht! sagt jner und verlässt die Schenke.

Durch Regenschauer und durch Sturmgebraus
Kam grad der Wachen Losung durch die Nacht:
Heil Imperator!,und verhallend sacht
Gings wandernd weiter durch das Tal hinaus:
Heil Imperator!

Die Sonne brennt auf Rom.Der blaue Schatten
Der Kurie des Pompeius dehnt sich breit
Und scharf umrissen auf des Pflasters Platten
Ein Schwarm Soldaten plaudert vor den Hallen,
Sehnsüchtig blicken einige zur Seit,
Wo aús Agrippas Bädertoren weit
Her durch die Sonnenglut Kühlungen wallen.

Und einer,dessen tiefgebräunte Wang
Schon Nubiens Wüstenbstürme glühend küssten,
Ruft herrisch laut:Was streitet ihr da lang!
Als wenn wir alle nicht schon längst es wüssten:

Diokletian ist doch der einzge Held,
Der streng des Rechtes goldne Waage hält!
Der Kaiser mag die Schwachen niemals hören,
Er hat zu tun,er schläft,er badet,reist,
Wer soll dem Hohn des gierigen Adels wehren,
Der uns bedrängt,und,wenn wir uns beschweren,
Uns an gekaufte Richter schmählich weist?

Ein andrer,dessen Schwielenhand ganz leicht,
Wie streichelnd,an der sonnenheissen Glätte
Der Marmorsäule auf und nieder streicht,
Sagt halbverloren zu sich: Und ich wette:
Die Eisenglieder dieser Greuelkette
Sind unzerreissbar nicht.Ich hätte Lust...

Der Sprecher schweigt,und die Gefährten schweigen,
Das kühne Wort greift jedem in die Brust,
Und heimlich wird es manchem schon bewusst,
Dass tiefe Wünsche sehnend sich ihm neigen.

Sie fahren auf.Ein lauter Tubaschrei
Durchreisst des weiten Platzes Sonnenschwüle,
Dass das Gericht im Saal eröffnet sei......


Das war endgültig die Weissagung

Gruss Balor
@ Alle :D:D:D:D

da ich sowieso nicht schlafen kann!


BALLADEN


Tausend Nächte sass ich gottverlassen
Und erlebte immer wieder mich,
Bis mein Hoffen,Fürchten,Lieben und Hassen
In gespensterhafte Helden wich,
Und mir graute selbst vor den Gestalten,
Die mit einem Leben ich durchdrang,
Das,von ewger Leidenschaft gehalten,
Die Erschütterten zu handeln zwang.

Tausend selig-bange Schöpfernächte
Feuchteten die Stirne und die Hand,
Bis nach immer wilderem Gefechte
Ich die Geisterschar in Worte band.
Bis mein Herz,das aufgelöst in Tränen,
In den Helden die es schuf,erstarkt,
Bis ich in meiner Brust erregtes Sehnen
Eingewiegt,- nein:gläsern eingesargt!

Helden schuf ich und der Helden Feinde-
Und ihr Kampf gab Frieden meiner Brust,
Gott erschuf ich und schuf die Gemeinde-
Und ward meiner Frömmigkeit bewusst,
Männer schuf ich und schuf stille Frauen
Und erlöste Mann in mir und Weib,
Denn mit wunderlichem Selbstvertrauen
Gab ich meine Seele jedem Leib.

Aber was aus dieser Brust gesprungen,
Sieht mich heute fremd und finster an,
Seit ich ihm sein Leben eingesungen,
Löste es sich ganz aus meinem Bann,
Gleichberechtigt meinem eignen Leben
Ward der Wirklichkeit gewordne Traum,
Die Befreienden Befreiten schweben
Heute mir vorbei und grüssen kaum.



Gute Nacht wünscht seinen Gefährten

Balor,derziemlichvereinsamtist. :D
:mad::mad::mad:

EDDA-GESÄNGE

Hähne krähen von Hof u Hofe,
Unheil nahet und mächtige Not,
Wodan schüttelt alle Stäbe,
Auf den Stäben lag Rune Tod,
Zeichen in Asgard bezeugen das Ende,
Wehe für Walhall hängt in der Höh!

Balor
Hallo Balor.
Ist dieser Wodan ein Franke,ev.aus Bayreuth,oder vielleicht auch aus Kulmbach,oder hat er sich nur vertippt,oder ist das gar ein gänzlich Anderer?;)
Grüsse,Wunderlich.:)
@ Balor :

Balor , Du großer Kämpfer und Dichter !
Du sollst Dich nicht einsam fühlen , auch wenn allein auf weiter Flur Du Dich findest .

Geh nur weiter unseren Weg , die Kameraden begleiten Dich . Auch wenn Du sie lange Zeit nicht siehst noch hörst noch sprichst - sie sind mit ihren Augen und Gedanken immer da und halten ihre Hand schützend über Dich .


WER IST BLIND ?
Der eine andere Welt nicht sehen kann !

WER IST STUMM ?
Der zur rechten Zeit nichts Liebes sagen kann !

WER IST ARM ?
Der von heftigem Verlangen nicht lassen kann !

WER IST REICH ?
Der von Herzen zufrieden sein kann !


superior , der die Gefährten nicht vergisst
HERBST

Inmitten der Allee bricht ein Pferd zusammen

Blätter fallen auf das Tier

Unsere Liebe erschauert

Und die Sonne erschauert wie wir .



superior , der den Herbstanfang noch nicht wahrhaben will .
:):)


W O D A N S R I T T


Aus den Eutern der Wale trank ich die warme Milch,
Wehzehrung zu sein auf dem langen Ritte
Von Asenheime zu Helas Reich.
Neun Tagrasten flog ich in einer Nacht,
Des Nordlichts Schwerter zuckten im Himmel auf
Und wiesen mir lodernd den Pfad,-
Windkalte Wege weiss ich in den Weiten der Welt!

Eisströme wälzten die Schollen im Nordermeer,
Eisberge stürzten zusammen,es stauten die Zacken,
Aus den Tiefen des Walmeers tauchten die Wunder auf,
Und brausend
Wehten die Winde von Mitternacht.

Meine Donner rollten vom Rolsdalhorn zum Yt,
Da ich über Norge ritt,
Harsthörner hallten den tiefen Todesschrei,
Die dunkle Mähne der Berge
Wallte unter den Hufen des Rosses,
Grauhunde heulten unter den Hufen des Rosses,
Weisslicher Nebel nässte die Wipfel,
Und der Schweiss des Pferdes floss meine Schenkel herab,
Aus seinen Nüstern der Rauch
Hing mir im Barte,glitzender Reif.

Tief drunten
Röhrten die Elche im Winterwald,
Und heulten die Wölfe,
In Eierschalen kochte der Köhler Bier
Zur Wehr meinen Hunden,
Im Nebellichte
Winkten sich reifkalte Felsen zu,
Da ich darüber ritt den nassen Weg.

So kam ich zum Ende der Welt.
Wild heulte der Hund in der Hela-Klamm
Am Hals meines Pferdes herauf,
Wie Säulen
Beugten sich die Schlangen,
Und vom Gewölbe herab
Hingen die Wurzeln der Weltenesche -


Balor schickt seine Grüsse an die Gefährten!
Da sang der Wala Wodan den Weckgsang
Und klopfte mit dem Knaufe des Zauberzweiges
und murmelte mächtige Worte.


WEISSAGUNG DER WALA

`"Wer kam,der Unbekannte,und klopft mit dem Knauf?
Wer schickt den beschwerlichen Pfad mich schreckend hinauf?
Der Regen schlug den Rasen mit Rauschegesange
Tausendmal tausend Tage,-tot war ich lange!"

""Von oben komm ich,aus Korn und KLee zu dir!
Wem blüht auf deinen Tischen bebraut das Bier,
Wem ist der Platz bereitet und Ringe gespreitet,
Wer ist es,rede,der bald zum Bühel reitet?""

"Die bleiche Blume des Schaumes auf Helas Bier,
Sie blüht dem Baldur und lauert lange schier,
Und Runenringe leuchten in Blütenzweigen
Auf Baldurs Platze,-nun lass mich schlafen und schweigen!"

""Schweige nicht,Wala,ich will dich fragen noch dies:
Wer schleudert wissend dem Wodansohne den Spiess?
Und wann wird von den Toten zum Tau der Ähren,
Wann wird zum Saal der Sonne Baldur kehren?""

"Es bringt der Bruder dem Bruder den Tränentod,
Und Hödur heisst der Name,der Unheil droht,
Zum Saal der Sonne wird Baldur wieder steigen,
Wenn alle Wesen weinen,-nun lass mich schweigen!"

""Schweige nicht,Wala,ich will dich fragen noch eins:
Darf gehen der Mörder im Glanze des Mittagscheins?
Satzung setzte Forseti des blutigen Lohnes,
Nun rede,wer rüstet die Rache des Wodansohnes?!""

"Es spriesst ein Spross deiner Schenkel im fernen Land,
Der wird das Haar nicht strählen,noch waschen die Hand,
Bis dass aus Hödurs Herzen die Quellen steigen,-
Ich lehrte dich lange,nun lass mich schlafen und schweigen!"

""Siegvater stand ich im Pfeilgewölk der Schlacht
Und hab des Donners und des Todes gelacht,-
Vom Breithut tropft der nasse Nebel im Wind,
Heut reit ich heim uns weiss,was Tränen sind.""



Balor :cry:
Für Superior !


Grosse Sorgen hatte Balor sich gemacht

Die Wölfe heulten wütend in der Nacht.

Schwarze Blitze riefen zuckend durch die Nebelwand,

Als Superior ,die einz`ge Lichtgestalt verschwand.


Gar tausend Jammertränen weinten die Gerechten,

Bevor die Sonne zischend im Ozean ertrank,

Menschen knieten nieder vor den Schicksalsmächten,

Nach dem die Welt im eignen Leid versank.


Nur Superior,der von Stolz erfüllte Krieger,

Der die Krallen des Schreckens um ihre Kehle legt,

Verweigert den Gehorsam nicht dem Sieger,

Der Dunkelheit und Licht allein bewegt.:)



Balor,dankt seinem treuen Gefährten
Ehe Balor ganz vereinsamt:

Ich sang vom Laub, vom goldenen Laub, da glänzte es wie Gold,
Ich sang vom Winde, und er kam und war dem Laube hold,
Doch sonnenhin und mondvorbei aufbrandete das Meer;
Vom Strande Ilmarin ein Baum, der winkte golden her,
Er wuchs im dämmerklaren Licht im Lande Eldamar,
Den Mauern nah von Tirion, beglänzt und wunderbar,
So dicht im Laube stand er da wie für die Ewigkeit,
Fern aber in der Fremde klagt das Elbenvolk sein Leid.
O Lórien! Der Winter naht, der lange, tote Tag,
Die Blätter treiben mit dem Strom, wohin er treiben mag,
O Lórien! Ich weile hier zu lang im Lande schon
Und trage welken Elanor in der verblaßten Kron,
Doch sänge ich ein Schiff herbei und käm es aber her,
Wie trügs mich übers Meer zurück, das weite, weite Meer?

Gruss an die Gefährten
(auch an superior, den Spammer ;))
ciao
Ara
@ Für Ara ;)


Für Halfdan,Ragnars Sohn


Zwei Streiche schlug er an Bein und Stirn
Es sprechen davon noch die Enkel,
Da barst im Helme das heisse Hirn,
Da brach in der Schiene der Schenkel.


Die Rose,die neben der Eich steht,
Sie träumt von Tau und Nacht,
Wenn zorniger Sturm durch die Welten geht,
Da reckt sich die Eiche und lacht,

Und schlägt mit der knorrigen Faust ins Gesicht
Dem Sturme,der wild sich bäumt,-
Das erste Rot durch die Stämme bricht,
Die Rose hat ausgeträumt.

Und Halfdan,König Ragnars Sohn,
Der liebte Rosen und Mai,
Schwer schien ihm die Kron und hart der Thron,
Drum brach die Welt entzwei.---

Um Havapalast der Nachtsturm braust,
König Ragnar rief sein Pferd
Und griff mit der alten breiten Faust
Nach dem breiten alten Schwert.

Und fuhr auf vom Lager,auf dem er schlief,
Und sah den dunkelen Saal:
"Mir wars,als ob zum Kampfe mich rief
Schlachtweisensingender Stahl.

Mir hat geträumt in letzter Nacht
Ein Traum gar schauerlich,
Mir träumte,ein Toter gewänne die Schlacht,
Und ich glaube - der Tode war ich!

Fünfhundert Schlachten schlug diese Faust,
Die heut vor der letzten nicht bebt,
Das greisende Haar helmnagelzerzaust,-
Ich sterbe,wie ich gelebt.

Mich rief der Traum,und ich folge geschwind
Und reite gen Asaland,-
Mich dauert nur mein einziges Kind,
Halfdan mit der Mädchenhand."

Jung Halfdan heute den Sturmhelm trug,
König Ragnar sprach kein Wort,
Da ritt Jung Halfdan zuletzt im Zug
Und das reisige Volk zog fort.

Sie ritten bis Brawallamoor
Im nebligen Skaneyland,
Die Königin stand im Südertor,
Am Ohre die bleiche Hand.

Der Boden erschauerte dumpf und bang
Von fernhindonnerndem Huf,
Und tief in den Wäldern der Berge klang
Verschollener Heerhornruf.

Der Kuckuck,der rief und rief aufs neu,
Da hielt er pllötzlich ein:
Ein heisses versprengtes Ross schob scheu
Vom Waldsaum querfeldein.--

Und mit dem Abend zog nieder ins Tal
Schwerwuchtenden Trittes das Heer,
Nass glänzte im letzten Sonnenstrahl
Viel Blut auf Brünne und Speer.

Und Ragnar,der Greis vor die Königin trat,
Wie zerspringende Glocke es klang:
"Ich hab ihn gescholten,unkundig der Tat
Und weichlich und zögernd und bang,

Seine Hand zu leicht,sein Herz zu schwer,
Da ging er,-weil ich ihn schalt,-
Und das Herz meiners Kindes fing auf den Speer,
Der diesem Herzen hier galt!-

Mir hat geträumt in der letzten Nacht
Ein Traum so schauerlich,
Mir träumte,ein Toter gewänne die Schlacht,
Halfdan,der Tote bin ich!"


Balor
DIE
UMKEHR DES BÖSEN

Wir fürchteten du wärst für uns verloren,
Die anderen kamen ohne dich zuück.
Du bist als Unglücksbringer uns geboren,
Mit dir kam`s Böse,es verschwand das Glück.
Sie müssen es aus deinem Munde hören-
Erzähl vom Hirsch,der keine Spuren hinterliess,
Von den dunklen Mächten,die dich betörten,
Vom weissen Wolf mit seinem dichten Vlies.
Erzähl vom roten Gott des Donners,sieh das Böse,
noch sind wir alle hier in tödlicher Gefahr,
Übel steigt aus den Wellen mit Getöse,
Das schon vor den Göttern die Weltmeere sah.

Schwerter und Äxte von verbotener Macht
Enthüllt am Alter der zwölf Winde,
Wo der heilige Met der Besinnung uns lacht,
Zusammen mit Balor dem Kinde.
Sterne die uns wie Schneeflocken strahlen,
Wirbeln vor dem Mantel der schwarzen Ewigkeit,
Du sollst für uns jetzt als Glücksbringer zahlen,
Bring endlich Licht in die Weltschattenzeit.
So wie ein grässlicher Mond in der Schwärze lebte
Verstummte sie und ihr Lächeln verschwand,
Als ihr Herz voller Liebe zu Balor erbebte
Den sie von seinem Versprechen entband.
Das Helle des goldenen Funkens verglühte
Als sie ihn zum Sieger erkor
Kam die Zeit in der das Glück erblühte
Silbern unter den Steinen hervor. :)


von Balor,der seine Freunde grüsst!
An die Getreuen!

Das seidene Haar


Durch meine Nächte träumt ein Klang
Von einer,die einstens war,
Durch jede Stunde summt der Sang
Von Sitta Seidenhaar.

Seh ich den Falken,wie er zieht
Wandernd durchs blühende Land,
Klingt mirs im Ohre wie ein Lied
Von Harald Hildebrand.

Wohl finster war König Biarkadiet,
Weissbuschig Braue und Haar,
Doch sonnig und fröhlich wie ihr Lied
Seine blonde Tochter war.

Er sass auf Dänemarks Königthron,
Finster sass er darauf,
Er sei des Loki düstrer Sohn,
Gings landab,landauf.-

Der König schwor bei Thor ergrimmt,
Seine bleiche Wange ward rot:
"Wer mir das Kind von der Seite nimmt,
Den schlägt diese Faust hier tot!"--

Am Gartentor Schön Sitta stand,
Herbstseide wehte im Wind:
"Herein,herein,Jung Hildetand,
Ich bin des Königs Kind.

Im säulengetragenen Königssaal
Thront fürstlich Biarkadiet,
Beim becherklirrenden Königsmahl,
Da singe dein schönstes Lied!"

Und als er trat in die Halle herein,
Die Mannen tranken ihm zu,
Im Büffelhorn aufschäumte der Wein:
"Harald Hildetand ,nun trink du"!"

Schön Sitta reichte in schmaler Hand
Den Willkommenstrunk ihm dar,
Jung Haralds Auge hing gebannt
An ihrem Seidenhaar.

Er nahm die goldene Harfe vom Ring,
Ihre Saiten erschauerten hold,
Und immer noch sein Auge hing
An Sittas Lockengold.

Da wehte zart im weiten Saal
Ein wundersüsses Klingen:
Die Ketten und eisernen Fesseln zumal,
Die müssen alle zerspringen,

Die Ketten von Eisen,die sind zu schwach,
Um fahrendes Blut zu zwingen,
Die Bande so oft von den Händen ich brach
Und tät der Haft entspringen!

Nur eines weiss ich,das fesselt schnell,
Da mag keine Flucht gelingen:
Es fängt so leicht sich ein Gesell
In blonden seidenen Schlingen.

Schön Sitta,lausch der Saiten Klang
Und lass zum Herzen ihn dringen,-
Wir ziehen zu zwein die Lande entlang
Unter den blauen Syringen!"

Aufsprangen die Ritter und Edlen zumal,
Und König Biarkadiet
Schlug auf den Tisch,dass erdröhnte der Saal:
"Wozu das tollkühne Lied?

Sing uns wie Loki,in Feuer gehüllt,
Fuhr durch die traurige Nacht,
Sing uns,wie einst durch Skaney gebrüllt
Gell die Brawallaschlacht!

Hast du von des Königes Kinde geglaubt,
Es werde dein zur Stund,
So büsse dein lockiges Sängerhaupt
Für den lockenden Singemund!"

Die Kette von Eisen die Hand ihm presst,-
Wie bald war Harald frei!
Die Kette von Demant ist wohl fest,-
Doch Hildetand riss sie entzwei.

Er sprang zur Tür und lachte laut:
"Hei,König Biarkadiet,
Noch ist für mich kein Kerker gebaut,
Noch bin ich frei wie mein Lied!

Da draussen jubelt und jauchzt der Mai,
Voll Lerchen der Himmel hängt,
Die Winde streifen und schweifen frei,
Wo der Bach zwischen Rainen sich drängt.

Wie Wind und Welle im blühenden Land
Schweife ich ringsum......"
Da wurde Harald Hildetand
Mit einem Male stumm.

Und neben der Tür mit roter Wang
Stand Sitta Seidenhaar:
"Was du gesagt in deinem Sang,
Nun soll es werden wahr!

Es fängt so leicht sich ein Gesell
In Schlingen von blondem Gold,-
Komm Vater,dein Aug wird wieder hell,
Sei unsrer Liebe hold!

Du singe mir alle Tage das Lied,
Das heute dich schlug in Bann!"
Am Bogen ist rot der Abend verglüht,
Und sie standen und sahen sich an.--

Durch meine Nächte träumt ein KLang
Von einer die einstens war,
Durch jede Stunde summt der Sang
Von Sitta Seidenhaar.

Und seh ich den Falken,wie er zieht
Wandernd durchs blühende Land,
Klingt mirs im Ohr wie ein Lied
Von Harald Hildezand.


Balor :D
@ mopper!:D

Bin deinen Spuren nachgegangen.
Habe mich interessiert für dein Leben,
Allzu grosses Wissen scheint dir verhasst.
Oasen scheinst du zu lieben,
Unsicherheit erweckt in dir Angst;
Doch bist du bereit,Können zu erlangen.
Du verurteilst gerne schnell,vorschnell,
Gibt es bei dir nur schwarz und weiss?
Du bist viele,und viele sind Du,
Mich weisst du nicht einzuordnen-
stellenweise faszinierend?
abstossend blödelnd,oft wieder naiv
Und dann diese Widerspüche!
ätzend blöde-,oder intelligent?
Tja,mopper,woran liegt es?
Auf der falschen Seite des Sofas kennengelernt,
oder in der Lyrik verbunden?
Mögen wir uns oder können wir nur 2 schritte nebeneinander tun?
Denke,lassen wir es auf uns zukommen,
vielleicht weiss Balor den Weg!

Saarnuss ;)
Für
Aragorn,mopper und superior :D

WODANS LIED VOM YMIR-KAMPF

Ich fuhr mit weissen Füchsen vom Faröerstrand,
Mit schweissschwarzen Rappen kam ich
Zu Sternenaufgang gen Svearike,
Und rannten die Nacht durch weiter,
Und als ich kam in sarmatisches Feld,
Schaumweisse Schimmel zogen mich.

Vom Wagen stieg ich,das Feld dampfte,
Im Frühnebel dampften die Kräuter.
Aus Havamal sprach ich den Schwunde-Spruch,
Husch,da war der Wagen verschwunden,
Die schaumweissen Schimmel verschwanden,
In den Nesseln hing nur noch eine Flocke
Von der Schaumschabracke,der schweissnassen.

Da ging ein Werden durch die weite Welt,
Da ward ein Strom,der wanderte wegsuchend,
Eisschollen schiebend durchs Feld.
Des Name nannte ihn Eliwager,
Trüb wälzte sich hin der Same der Welt.
Da ward ein Abgrund in uralter Erde,
Da dampfte feuchter Brodem empor,
Da ward empfangen gespaltene Scholle,
In den Abgrund stürzt sich Eliwager.

Same des Eisstroms im Mutterschosse
Der heissen Erde wallte,wühlte,
Leben wand sich empor aus toter Nacht...
Da ward geboren der Riese Ymir,
Von sich stiess ihn das sarmatische Feld,
Zuckend im Mutterschmerz der Gebärenden.
Auf beide Füsse sprang Ymir da,
Der ungebärdige,der seine Mutter trat.

Mutter und Vater zeugten den Sohn
Und mit dem Sohn zugleich seine Amme,
Mit Ymir wurde geboren
Die Kuh Audumbla,die ihn säugte,
Zwölf Zitzen hingen vom Euter herab,
In jeder Stunde trank Ymir an einer,
So sah ichs am Morgen,Mittag und Abend
Und stand von weitem,ein unfroher Späher.

Felsen sah ich wachsen in Jahrtausenden,
Gras sah ich wachsen in wennigen Wochen,
Ymir,der Riese,wuchs in Stunden,
Stämmig und stark stand er da,
Trinkend von der Kuh,zu mir schielend,
Wachsend,bis er die Kuh aufhob
Bechergleich und das Euter leerte
Auf einen Zug dann schlug er das Rind
Und frass es und wurde sehr stark.

"Nornen schufen es,dass mich zeugte
Eliwanger,der Eisstrom im Felde,
Nornen sagten es,da ward die Erde
Mutterschoss mir,
Nornen wissen,ich soll mit dir streiten,
Wodan,falscher Freund,wahrer Feind,
So komm her,du unfroher Späher,
Ich schlage dich,wie ich das Rind erschlug!"

Da rang ich im Schneefeld mit dem Riesen.
Schweiss lief,ein heisser Regenbach,
Schneeschmelzend durchs öde Feld,
Und wenn wir keuchten,rollte ein Donner
über die Welt.Da brach die Brust
Des Thursen zusammen wie knisternden Fischkorb,
Unermessliches Blut brach vom Munde
Des Sohnes der Erda schäumend hernieder.

Goldzopf und Silberzopf,Hellhuf und Schnellhuf,
Tragt mir den Wagen her eiligst,ihr schnellen!
Fahren will ich und den Sieg sagen
Vom sarmatischen Eisfeld nach Norges Wäldern
Und westwärts nach Eisland!
Fahren will ich mit Füchsen von Ymirs Blut,
Bis die Füchse schweissschwarze Rappen sind,
Und die Rappen schaumweisse Schimmel sind
Am Felsentore von Asgard!


Gruss
Balor :)
Von Balor für seine Gefährten! :D


HELGE

In alten Tagen,als Adler noch sangen,
Vom Regenbogen niederrieselte
Welten-Same auf urgrauen Sand,
Gebar Burghilde im Bragawalde
Helge,den Helden aus Siegmunds Stamme,
Den Fürsten über Islands Felsen.

Da schwebten die Nornen,die schweigenden Schwestern,
Dem Spross des Geschlechtes das Schicksal zu spinnen,
Sie schnürten mächtig die Schicksals-Seile
Um brechende Burgen im Bragwald.
Im blauen Mondsaal schwebten die Schwestern,
Entsandten sie,banden sie Fäden von Gold,
Und eine der Nachtgeborenen schwang
Schweigend gen Mitternacht das Tau seines Todes.

Nacht hing in blauen Netzen vom Himmel,
Umhing den Holzpalast tief m Bragawald.-
Hoch im uralten Eibenbaume
Hungrig ein Rabe zum Raben sprach:
"Eine Sonne ist alt erst der Siegmund-Sohn,
Aber Freund wird er werden den Wölfen der Walstatt
Und Freund den Raben,-einst speist uns sein Speer!"

Und Helge wuchs auf in der Hut des Vaters.-
Ein Lang-Schwert weiss ich liegen im Holzpalast,
Am Stichblatt stellt steil eine Natter den Schwanz,
Todes-Wurm heisst es,das lehrte ihn tragen
Siegmund der Held und hing um den Hals ihm
Allermannsharnisch als heilige Abwehr.-

Einst jagte er nächtens in Jötuns Niederung
Den Brunfthirsch,der hinflog,taunass bis zum Bauche,
Sass auf dem Hügel am Rande der Heide
Und ass mit den Freunden das rohe Fleisch.

Da flogs wie Feuer aus Flammenbergen,
Wie Heklas Blau-Blitze brachs durch die Nacht,
Herjagten auf Wolken Helmträgerinnen,
Beinah zersprengten die bäumenden Brüste
Das spannende Speerkleid der blutigen Brünnen.
Im Mondlicht lenkten sie zu den Jünglingen,
Auf stählernen Helmen stand still der Strahl,
Als spottend die eine von ihnen anhub:
"Was esst ihr in Island roh das Fleisch?!"

""Nicht Zeit hat zum Zündeln des Feuers der Jäger,
Roh-Blut hält rüstig,so raten die Runen,
Erprobt es selber,ihr frechen Fragerinnen,
Kommt mit uns,ihr mannbaren Mädchen,zur Nacht!""

Sa schnurrten antwortend Empörung die Sehnen
Der hürnernen Bogen,doch hielt vom Hengste
Sieg-Rune die Zürnenden:"Nicht haben wir Zeit,
Bei Männern zu liegen und Met zu lecken!
Mich verlobte mein Vater dem Fürsten Hadubrant,
Über nebligem Norge ragt seine Krone,
In wenigen Nächten wiegt mich der Neidige,
Wenn du mich nicht rettest mit raschem Raube!"
Und sie grüsste und küsste den König im Helm.

Da hob sich sein Herz der Walküre entgegen:
"Zage du nicht vor dem Zorne des Vaters
Und nicht vor dem Hasse des herrischen Hadubrant!
Gewarten soll er eines mächtigen Wetters
Grauer Gere- und das Grames Wodans!-
Hast du nun bei mir zu hausen die Zeit?"

""Zeit ist zu reiten gerötete Wege,
Über Morgenwolken und Winden zu jagen,
Westlich vom Heimdals-Weg müssen wir weilen,
Eh Hähne krähen von Hofe zu Hofe!""--

Da bot die Heere Helge zusammen
Und griff in den Hort wie ein Held vor der Schlacht.
Wer immer wusste Segel zu setzen,
Wer Wunden-Flamme zu wirbeln wusste,
Die holte das Urhorn hallend zu hauf.

Da banden sie ungebärdige Beiderwand
Mit knappen Knoten an knarrende Rahen
Und fuhren ostwärts auf eiskalten Wellen
Den windigen Weg.-Wenn die Helden wecken,
Der Steuerer umstiess auf Deck dei Zelte,
Stand das Bugspriet der Boote gegen grauen Himmel
Dort,wo der graue geruhigt rot ward,
Und Masten und Stengen flogen im Morgen
Wie des Hirsches Gehörn,der die Heide durchhetzt.

Da tauchte aus Tiefen des Walmeers ein Felsenwald,
Uralte Klippen klafften empor,
Und abends feierten in Norges Fjorde
Die schaukelnden Schiffe an ehernen Ankern.
Mit Zorn und Hasse zählte Hadubrant
Helmbedeckt vom Hügel den Heereszug
Und stieg hinab zum steinigen Strande
Und höhnte den Helden mit hartem Wort:

"Deine Mutter hiess einst eine mächtige Hexe,
Ein wüstes Weib,das die Helden verhetzte,
Eine böse Buhlerin,die ich gut kannte:
Neun Wölfe zeugten wir miteinander
Auf rauhem Reisig der kahlen Klippe!"

Da sagte ihm Helge,des Siegmund Sohn:
"Nie warst du der Vater der Fenris-Wölfe,
Da Drusen-Mädchen dich meuchlings entmanntne
Im wilden Walde,wie ich wohl weiss!
Landrüchig bist du durch Lasterwerke,
Du hast dich verwandelt zur weissen Stute,
Umbuhltest mit goldnem Gebiss die Hengste,-
Mein Vater Siegmund ritt sieben Male
Dich,zwingend vom Sattel,die Senke herunter!
Heiss wurden ihm alte Kampfspuren wieder,
Wenn er dich,Hadubrant,höhnen gehört!"

Da wuchs ein Speerwüten am Freka-Steine,
Und Blut umschäumte die Schwerteschneiden,
Wie dunkle Wetter wehten übern Himmel
Die grauen Gere in schaurigen Scharen,
Hungrig durchheulte der Heerhund die Felder,
Und Hadubrants Heere erlagen der Mahd.

Im Feuer des Abends zur Walstatt gefahren,
Sah Sieg-Rune Hadubrant und höhnte den Wunden:
"Nun wird an den Lenden dir nimmer liegen,
Die geil du begehrt!Zu End ging dein Atem,
Rings fliegt schon der Rabe nach Wittrung der Wunden,
Treibt schwarzen Schnabel in weisse Augen,
Fern durch den Fesselwald wittert schon der Wolf!"

Da sang Sieg-Rune zu Helge,dem Helden:
"Durch Blut erlangt ich den Liebeswunsch!
Zwist Runen warf Wodan zwischen euch beiden,
Sieg-Rune ward ich Selige dir!
Nun eignet dir alles,was mir zu eigen,
Rote Ringe und lässiger Leib,
Nun sitzen wir säumend in Sewafiöld-Burg
In Feiern und Festen,denn aus ist der Streit!"

Balor,der damit seine liebe Mühe hatte,uff :D
Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist
In dem die Zeiten sich bespiegeln.

Faust


Alte Leute sagen mir,
Die Zeiten werden schlimmer,
Ich sage aber nein
Denn es trifft viel besser ein
Die Zeiten sind wie immer
Die Leute werden schlimmer.

Was zeitig wird, fault bald!




Und immer dran denken:
Man muß manchmal , machen was man für falsch hält,
um das Richtige zu tun!!!

Thommy
Was verkuerzt mir die Zeit?
Taetigkeit!
Was macht sie unertraeglich lang?
Muessiggang!
Was bringt in Schulden?
Harren und Dulden!
Was macht gewinnen?
Nicht lang besinnen!
Was bringt zu Ehren?
Sich wehren
J.W.Goethe
mopper gruesst die gefaehrten;)
@ mopper ;););););)

@ Tommmy :kiss:

nochmals alles liebe zu deinem Geburtstag und feier noch schön,
bis demnächst!

Anne
Zur Unterbrechung eures Müssigganges! :D:D:D:D

DIE SOHN-KLAGE

Als von dem Dampfe des Geysirs schwer,
Wolken die Lavawüsten verhingen,
Schwebten darüber vom Norden her
Schweigende Schwäne auf schwimmenden Schwingen,
Und als der schwarze in flatternder Hast
Stürzte vorm Hause,aufgellenden Tones,
Wusste der Alte im Holzpalast,
Egil,der Skalde ,den Tod seines Sohnes.

"Als du vom Eisland nach Norge gefahren,
Schlug ich im Arm mir die Wunde zutiefst,
Über der Locke von deinen Haaren
Schloss sich die Narbe,darinnen du schliefst,-
Narbe im Greisenarm zuckt,und die Tropfen
Blutes aufperlen gespenstig daran,
Schwerter der Holzwand schaukeln und klopfen,
Niedertaumelt der tote Schwan,-

Zauberische Zeichen,ich deute euch wohl,
Alte Götter,ihr sprecht zu dem Sänger!
Herbst über Island,nie klangst du so hihl,
Nacht überm Hekla,nie kamst du mir bänger!
Ach,ich habe den Knaben gelehrt:
Nahe zu Freunden und ferne zu heeren,-
Nun ist mein Einziger,Liebster versehrt
Unter des Holmgangs geheiligten Lehren!

Weh,dass ich nicht bei dir Sterbendem weilte!
Soviel Wunden mein Schwertarm schlug,-
Viel mehr Wunden die Harfenhand heilte,
Wenn sie die Rune des Gottes trug.
Ahn war ich gestern von tausenden Geschlechtern,
Heute bin ich ein fruchtloser Baum,
Nur in den namens-verspielenden Töchtern
Träum ich noch kurzen verwehenden Traum!

Tage tilgte des Todes Hand,
Die mir teurer als eigene Tage,-
Ach,aus dem fernen umfojordeten Land
Wird mir kommen nur noch eine Sage,-
Wie das Jahr in der Julnacht Strahle,
Will ich verdämmern ,-vom eigenen Stahle
Soll mir vertropfen das freudlose Blut!

Egil der Alte im öden Haus
Rief zusammen zum Abschied die Mannen,
Löschte die Fackeln der Wände aus,
Doch als die Leuchten vom Herd sie umspannen,
Eintrat die Tochter und sprach in Ruh:
"Wenn wir zur Halle der Hel heut gingen,-
Niemand ist harfengewaltig wie du,
Meinem Bruder die Klage zu singen!"

Nahm der Meister die Harfe zu Handen,
Blieb allein an der flackernden Glut,
Wissende Hände zerlösten und banden
Klagender Klänge zerfliessende Flut,
Hoben empor sie zu wallenden Wogen,
Senkten sie weinend wie Regen aufs Grab,
An den erschauernden Saiten zogen
Töne und Tränen sich zögernd hinab.

Sieh,da versuchte der zuckende Mund
Ungewiss-zagende Worte zu finden,
Tief aus der Seele verworrenem Grund
Fasste er sie,wie mit Händen des Blinden,
Band sie,wie Blumen an weidenen Bügel,
An seiner Stäbe gefällige Fron,
Und um den fernen verlassenen Hügel
Flocht er die Kränze dem einzigen Sohn.

Lauter und klingender klangen die schwingenden
Saiten,und klarer durchsprach sie sein Wort,
Immer gelingender legten die singenden
Lippen den Sinn in den leeremn Akkord,
Stieg das Lied der Menschheit Geschick,
Tausendgestaltiger Tode Verteidiger
Hob sich der Meister mit leuchtendem Blick.-

Als die Tochter mit Morgen-Willkomm
Trat in die Halle und mit ihr die Knechte,
An der Schläfe des Greisen glomm
Blühendes Leben im Adergeflechte,
Feierlich-heiter empfing er sie gleich,
Raschen Schritts und die Tochter voll Sehnen,
War seine Wange vom Wachen auch bleich,
War sie doch straff von bezwungenen Tränen.

"Sinnlos vom Zufall zu Boden geschlagen
Fiel mir zu Füssen der sterbende Schwan,
Ach,und ich hätte fast selber im Klagen
Sinnlosem Zufall Genüge getan,
Aber mich trug aus dem einzelnen Leide
Auf ins gemeinsame Leid mein Gesang,-
Tod oder Leben,-ein anderer entscheide,
Mein ist der Tag,UND ICH FÜLL IHN MIT KLANG !"

Für die Mitstreiter

Balor :D
:):):):)

J E N S E I T S

Jenseits des Tales standen ihre Zelte,
Vorm roten Abendhimmel quoll der Rauch,
Und war ein Singewn in dem ganzen Heere,
Und ihre Reiterbuben sangen auch.

Sie putzten klirrend am Geschirr der Pferde,
Hertänzelte die Marketänderin,
Und unterm Singen sprach der Knaben einer:
"Mädchen,du weissts,wo ging der König hin?"-

Diesseits des Tales stand der junge König
Und griff die feuchte Erde aus dem Grund,
Sie kühlte nicht die Glut der armen Stirne,
Sie machte nicht sein krankes Herz gesund.

Ihn heilten nur zwei knabenfrische Eangen,
Und nur ein Mind,den er sich selbst verbot,
-Noch fester schloss der König seine Lippen
Und sah hinüber in das Abendrot.

Jenseits des Tales standen ihre Zelte,
Vorm roten Abendhimmel quoll der Rauch,
Und war ein Lachen in dem ganzen Heere,
Und jener Reiterbube lachte auch.

Saarnuss :)
An Alle,die wachten! :)


HARALD

Er fürchtete nicht den Schleuderstein
Und nicht das sausend Erz,
Was Harald fürchtete war allein
Da drinnen sein heisses Herz!

Der Stein wird matt auf seiner Bahn,
Der Speer zersplittert am Turm,
Doch wenn dies Herz zu stürmen begann,
Das gab einen bösen Sturm.--

Sie sassen zu zwein am Waldesrand,
Schön Hilde,daneben er,
Heuduft hing überm Wiesenrand
Und zod im Winde daher.

Sie sah ins Auge ihm lang und tief
UNd reichte die Hand ihm stumm,
Ein Schauer durch seine Glieder lief,
Er wusste nicht,warum.

Sie sah ins Auge ihm tief und lang,
Und die Hand,die er hielt,ward heiss,
Und als er das Mädchen stürmisch umschlang,
Ward rot ihre Wange so weiss.

"Hörst fern du die Wachtel im Ährenfeld-
Die Schnitter gehen zur Ruh,
Im Abendfrieden schlummert die Welt,
In meinem Schoss schlaf du!"

Er lehnte sein Haar an die weiche Brust,
Ihr Haar floss über ihn hin,
Und der Duft des Haars mit wilder Lust
Berauschte seinen Sinn.

Und es stieg in die Augen ihm siedend heiss,
Und die Leidenschaft rührte ihn an,
Auf seiner Stirne taute der Schweiss,-
Sein Herz zu stürmen begann.

Tief atmend lehnte sie da am Hang,
Halgeöffnet der brennende Mund,-
Da ward Jung Haralds Mut so bang,
Und er ging von dannen zur Stund.--

Jung Harald fürchtete keinen Stein
Und keines Speerwurfs Erz,
Was Harald fürchtet ist ganz allein
Da drinnen sein heisses Herz.

Der Stein wird matt auf seiner Bahn,
Der Speer zersplittert am Turm,-
Doch wenn dieses Herz zu stürmen begann,
Das gab einen bösen Sturm.


Balor,der auch die Stürme kennt! :D:D
Hört zu,ihr Elben !


KÖNIG KRISTIAN UND DAGMAR


Sein Herz war schwach,sein Arm war stark,
Seine Hand und sein Herz waren milde,-
König Kristian von Dänemark
Ruht im Dom von Roskilde.

So breit wie ihres Könige Arm
Waren Dagmar Heimdals Flechten,
Sie küsste die Königslippen warm
In den hellen nordischen Nächten.

Er trug der Krone goldnen Glanz
Und den Ruhm der Insellande,
Sie trug den goldnen Flechtenkranz,
Sein Kind- und ihre Schande.

Und die des König Kristian Kind
An den breiten Brüsten getragen,
Über ihren Hügel weht der Wind,
Der Dünenwind von Skagen.--

Zur Sonnenwende um MItternacht,
Da brechen Bann und Bande,
Im Dom zu Roskilde der König erwacht
Und wandelt durch seine Lande.

Zur Sonnenwende um Mitternacht
Sie sitzen am grauen Meere,
Das Nordlicht glüht in Märchenpracht
Auf seinem alten Speere.

Das Nordlicht glüht in Märchenglut,
Ihr Haar weht über die Klippen,
Sie küsst,wie einst,das heisse Blut
In die kühlen Königslippen.


Balor,der gerne etwas vom Herrn der Ringe hören würde. :D:D
Hallo Balor...

ein Gleichgesinnter!
:)

Schau mal in meinen Thread Nordische Mythologie

Hat nur keinen interessiert.

Bis dann...

Sittin...
( der Gode )
@ Sitting!

wo gibt es den denn? Freu mich schon drauf!

Mach doch hier mit,bei deinen wahren Gefährten!


Balor,der von dir schon viel weiss! ;)
@Balor , den Standhaften und die treuen Gefährten ,
eine Freude zu sehen , daß ihr noch da und so fleissig seid


DER ERTRUNKENE

Zu gegebener Zeit
zu wiedergefundener
und wieder verlorener Zeit
sprach er von seinem Tode
sprach er von ihm als ob nichts wäre
Und dann vergaß er ihn
Und dann zur selben Zeit aber etwas später
kam der Tod wieder
Er fand ihn so übel nicht
ein bißchen altmodisch
ein bißchen aus der Zeit
Dennoch
war es der kommende Tod
der da kam und ging
zu gleicher Zeit wie das Leben
Wer war dieses Wesen
das sich in ihm
schon eingerichtet hatte als sei es dort zuhaus
und vielleicht schön war
Vielleicht war es ganz einfach das Leben
das sich für eine gegebene Zeit
für eine irgendwo von irgendwem für irgendwen gegebene Zeit
verkleidet hat
Vielleich war es die Nacht schön wie der Tag
veilleicht war es der Tag schön wie die Nacht
vielleicht war es die schon vergangene Zukunft
vielleicht war`s auch die ganze Welt vermummt für die seltenen Festtage dieser vergessenen Welt
Für den Ertrunkenen ist der Tod das Meer
Und für das Meer ist der Ertrunkene vielleicht ein Teilchen seines Lebens
Aber
wenn du den Ertrunkenen fragst was er vom Meer hält
Wenn du seine Meinung hören willst
über den Tod des Lebens
über das Leben der Liebe
lächelt der leichteste Schaum der Wogen diese Meeres
aus der weitesten Ferne seiner neuen und doch so alten Flüsse
ohne dir zu antworten
ohne an seiner Statt zu antworten
ohne Verantwotung für ihn .



superior , der die Gefährten nicht vergisst
Beseligend war ihre Nähe,
Und alle Herzen wurden weit,
Doch eine Würde,eine Höhe,
Entfernte die Vertraulichkeit.
(Schiller)

wer bescheiden ist, muß dulden,
Und wer frech ist, der muß leiden,
Also wirst du gleich verschulden,
Ob du frech seist,ob bescheiden.
(Goethe)

Es wird geschehen, was einst geschah,
und kommen was keiner versteht,
das Ende bleibt niemals menschengesagt,
Sondern wartet in der Ewigkeit des Seins.
(T)

Wage niemals weiter zu blicken, als Du sehen kannst,
sonst wirst Du blind vor Dir und der Welt.
(T)

Verlebt, verbraucht, verschuldet,
all das interessiert Dich nicht,
wenn Du bist verliebt.

...stand er am Rande der Welt,
blickte in die Ferne,
der Horizont war rot, und dort spiegelte sich sein Leben wieder,
er konnte sich selbst sehen, sein Leben wurde ihm vor Augen geführt,
er sah das schöne wie das Schreckliche,
doch eins sah er nie,
die Liebe.
Warum fragte er sich, doch er kam zu keiner Antwort,
er wußte, er war doch immer besser als all die andern,
konnte sich alles erklären, doch warum sah er nicht die Liebe.
Enttäuscht ging er zurück und begegnete einer Gestalt,
weder Mensch noch Tier, einfach ein "Sein" so nannte er sie,
sie fragte ihn:
Und hast Du den Horizont gesehen, die Schönheit Deines Lebens,
alles was geschah und glaubst Du,daß Du glücklich bist?
Er war erstaunt und wußte nicht so recht, aber er sagte,
alles hab ich verstanden, aber warum sah ich nicht die Liebe?
Oh, die Liebe kann man nicht sehn,sie ist vom Schhicksal gegeben,
und wird auch wieder genommen.
Sie ist das schönste und wunderbarste,
jedoch auch das verletzendste und schmerzendste,
dein Verstand wird die Liebe weder sehen noch verstehen können,
sie kommt wie der Nebel am Morgen und erlöscht wie die untergehende Sonne.
Geh und warte nicht ihr zu begegnen, sie wird kommen,
doch keiner weiß wann, aber Du wirst es spüren,
jedoch nicht verstehn.
Er ging und ward verwirrt.
(J.O.Etienne)
@ superior,Tommmy,mopper,sitting !


schön,dass ihr noch mit auf dem Weg seid,es ist die Zeit des
Schwertes und der Axt,die Zeit des Sturms und des Wolfs,wie ich
es euch vorhergesagt!

Er stieg vom Felsen des Berges herab,
Und ging zu ihr,den Rächer in der Hand,
Das Geschenk seines Vaters,
Du bist jetzt der Wolf,Balor.
Hiermit kannst du es wagen
eine bessere Welt zu schnitzen.
Wirst du dein Volk jetzt
zu einer neuen Bestimmung führen..
in den Frieden?
Am Ende finden die Raben immer ihr Opfer,
diese Wahrheit erkannte der Wolf zu spät.
Wirst du die zwölf Winde rufen,
damit sie deinem Willen gehorchen?:)


Balor
Und nochmals etwas Schönes für euch!
:):)

KIND HAGEN

Die Mutter die mich zur Welt gebar
Tief drinnen im Wasgenwalde,
Eine unterirdische Elbin war
An verlassener Köhlerhalde.
Und wenn sie die Wiegenlieder sang
-Treulos-wehmütig wie sie-,
Es war ein leiser,ein falscher Klang
In jeglicher Melodie.

Und der Kobold,mit dem ich als Kind gespielt
In der Asche der Rindenhütte,
Einen spitzigen Dorn mir entgegenhielt
Verhohlen in Blumenmitte,
Und der Kobold neckte,der Kobold trog,
Und der Zwerg mein Breilein frass,
Doch am meisten die Hexe vom Sumpfe log,
Wenn sie abends bei Mutter sass.

Da fand ich einmal im tiefen Wald
Eine braungerostete Klinge,
Und das Eisen war so feierlich kalt,
Wie keines der anderen Dinge,
Es ging seinen Weg durch buchenes Scheit
Gewaltsam und ernst und getreu,-
Da ward es mein Lehrer in Kinderzeit,
Und ich barg es im Lagerheu.

In all der elbischen Lügenwelt
War dieses eine wahrhaftig,
Ihr weisses Blut war vom Gifte vergällt,
Sein geronnenes Blut war saftig,
Ich gab ihm heimlich zu trinken mein Blut,
Sah selig wie gierig es trank,
Und ich sah mein Blut war rot und war gut,
-Einäugiger Vater,hab Dank!-

Da kaute ich nächtlich den Riem,en durch,
Der mich hielt in der harzigen Hütte,
Durch Wald,und Werwolf,durch Lache und Lurch
Lenkte das Schwert meine Schritte,-
Nun bin ich sterblich und waffenwert
Und verlor die elbische Scheu,
Nun lehre und lenke mich weiter mein Schwert,
Gewaltsam und ernst und getreu!

Balor ;)
@ Balor :)

wieso weißt du viel von mir?

:rolleyes:

Meinen Thread will ich nicht wieder hochbringen,
klick einfach auf meinen Namen und dann auf Boardbeiträge, dann findest du ihn.

werde hier mal richtig einsteigen!


Sittin
;)
@ Sitting :laugh:

denke wir haben beide einen gemeinsamen,netten Freund!!
Stehe ihm sehr nahe,hör dich doch einmal um. :confused::confused:

Gruss
Balor ;)
@ Sitting

sei bedankt für deiner Seherin Weissagung!


DER RITTERSCHLAG

Ein Regen stob in Schauern
Hin über die Lombardei,
Nassgrau waren alle Mauern
An den Gärten der Weinbergsbauern
An denen sie zogen vorbei.

Nass ihre Schwerter und Speere,
Und nass des Fussvolks Gewehre,
Nass Sattel und Zaumzeug ganz,
Geborgen trugen die Heere
Nur das Pulver und ihre Ehre
Hinaus zum Waffentanz.

In das Klirren von Tänzen und Ringen
Klang ein einsames Singen,
Reiter wie hiess dein Lied?
Meiner Rüstung Eisen ward vom Tau
Rostigrot in langen Lagernächten,
Meines Hengstes schwarze Mähnenflechten
Sind vom Staube vieler Strassen grau...

Das Lied war jäh zu Ende,
Eine Kugel schnitt es entzwei,
Der Reiter hob beide Hände,
Schlaff stürzte Lanze und Lende,
-Ein Schrei!-
Lied und Leben vorbei!

Ein Windstoss stieb und stäubte
Den Regen wie Sand daher,
Die Fahne flappte und sträubte
Am Schaft und stürzte schwer,
Signale durch den Regen,
Herpreschte im Wind Bayard,
Den fränkischen Heeren entgegen
Ein Wald von Lanzen erstarrt.-

Da keuchten zwei Heere und rangen
Im rinnenden Regen schwer,
Aus Marignano klangen
Die Mittagsglocken her,
Die eine läutete Gloria!
Ein helles und schnelles:Viktoria!
Die Klänge der anderen sangen:
Vale,geschlagenes Heer!

Und Bayard ritt im Regen,
Rastlos sein Ruf die Schlacht bewegt,
Rastlos sein Schwert ihm Gassen schlägt,
Und bei dem starken Degen
Sein König Franz den Schwertarm regt,
Ein Knabe,der verwegen
Manch ältres Haupt erlegt.

Und wer die zwei sah reiten,
Dem wurde der Atem tief,
Einen Meister sah er streiten,
Dem Blut vom Helme lief,
Der wie in Friedenszeiten
Ruhig durch den Wind Befehle rief,
Und immer hin zur Seiten
Stolz die Blicke liess gleiten.

Und wer die zwei sah fechten,
Der sah in heller Lust
Einen König ringen und rechten
Seines besseren Rechts bewusst,
Weit vorn vor Rittern und Knechten
Bot er dem Feinde die Brust,
Und traf sein Schwert den Rechten,
Laut hat er jauchzen gemusst.-

Viel Wasser floss aus den Nebeln
An jenem Regentag,
Bis dass in blutigen Knebeln
Welschland am Boden lag,
Mehr Wasser ist niedergegangen
Auf blassen Frauenwangen,
Über manchen,der draussen lag.

Und als zu Ende das Ringen,
Sie bauten auf weitem Feld
Nassgrau bei Trommelklingen
Der Orleans Königszelt.
Und vor dem Zelt ein Linnen,
Drauf kniete nass von Blut
Und nass vom Regenrinnen
Ein Edelknabe gut,
Der sollte heut gewinnen
Den Ritterschlag für seinen Mut.

Ein König lag auf Knien!
Wer schlägt denn ihm den letzten Schlag,
Wer mag das Werk vollziehen,
Das nur ein Fürst vermag?
Nur einem wars verliehen
An diesem Ehrentag:

Bayard stand vor dem König:
"Zu Gottes und Marien Ehr:
Diesen Schlag und keinen mehr!"-
Der Regen sang eintönig
In seine Worte her.

Und auf des Königs Rücken
Fiel schwer das nasse Schwert,
Dann hob Bayard im Bücken
Den König von der Erd,-
Ein stummes Händedrücken
Hat ihn zum Freund begehrt.--

Und die auf nassen Wegen
Damals zu Feld gelegen
Und die erhebt den Tag,
Im Barte halb verlegen
Manch heller Tropfen ihnen lag,
-Es ging so starker Regen
Bei jenem Ritterschlag....

Balor,mit Grüssen an seine Gefährten :D:D
Der entsperrte Aragorn meldet sich auch wieder zu Wort, und grüsst den neuen Gefährten sittin.
Leider passt das lange Lied von Beren und Tinúviel nun nicht mehr ganz so gut, ist aber dennoch die traurig-schönste Geschichte von Mittelerde:

Das Gras war grün, das Laub hing dicht,
Die Schierlingsdolden blühen breit,
Da huschte duch den Wald ein Licht,
Wie Sternenglanz zur Erde fällt.
Tinúviel tanzte, Elbenmaid,
Zur Flöte, hold von Angesicht,
Von Sternen funkelte ihr Kleid
Und war ihr dunkles Haar erhellt.

Da irrte Beren durch den Wald,
Vom Berge kam er her allen,
Den Strom der Elben fand er bald
Und ging ihm voller Trauer nach.
Doch plötzlich sah er einen Schein
Von Licht im dunklen Waldgemach,
Von wehenden Schleieren einen Schein
Und goldene Funken tausendfach.

Da stürzt, beseelt von neuer Kraft,
Der Wanderer aus fernem Land
Tinúviel nach in Leidenschaft,
Er greift nach ihr mit Ungestüm.
Ein Mondstrahl bleibt ihm in der Hand,
Durchs Dickicht tanzt sie leicht dahin,
Läßt ungestillt die Leidenschaft,
Und er muß einsam weiterziehn.

Wie oft vernimmt er flüchtigen Schritt
Von Füßen, leicht wie Lindenlaub,
Und unterirdische Musik,
Verwehend wie ein sterbender Ton.
Mit Nebelrauch und Silberstaub
Des Rauhreifs naht des Winters Tritt,
Mit leisem Wispern Blatt um Blatt
Fällt’s aus der Buchen welker Kron.

Er sucht sie ewig, unverzagt,
Wo dicht der Blätterteppich liegt,
Bei Mond und Stern und wenn es tagt.
Ihr Schleier weht im Silberglanz,
So dreht sich schwerelos und fliegt
Tinúviel, die Elbenmagd,
Wie sich die Flocke wirbelnd wiegt
Dahin im Tanz, dahin im Tanz.

Als um der Winter, kehrte sie
Zurück und sang den Frühling wach
Mit Vogellied und Melodie
Des Regens auf vereistem Bach.
Die Sehnsucht trieb ihn wie noch nie
Zum Tanz, zu ihr, es lockte ihn,
Mit ihr so leicht dahinzuziehn,
So leicht im Tanz dahinzuziehn.

Sie floh – er rief den Namen schnell,
Mit Elbenlaut rief er sie an:
Tinúviel! Tinúviel!
Da hielt sie ein im raschen Lauf,
Die Stimme schlug sie in den Bann.
Schon eilt er zu Tinúviel,
Da sah sie ihn verzaubert an:
Er fing sie in den Armen auf.

Und unter ihrem Schattenhaar
Sah Beren hell der Sterne Licht
Gespiegelt in dem Augenpaar
Der Elbin, der unsterblichen.
Verfallen war sie dem Gericht.
Sie schlang die Arme wunderbar
Um ihn: Er sah ins Angesicht
Der elbisch unverderblichen.

Lang trieb sie dann das Schicksal um
Durch Felsgeklüft und kalte Nacht,
Durch finstre Wälder, fremd und stumm,
Dann trennte sie das weite Meer.
Und dennoch war zuletzt die Nacht,
Gericht und Zeit der Prüfung um,
Vereinte sie des Schicksals Macht –
Und lange, lange ist es her.

Gruss an alle Gefährten, vor allem die, die in der Stunde des Sturmes dabei waren.

ciao
Ara