DAX-0,01 % EUR/USD+0,01 % Gold+0,08 % Öl (Brent)+0,33 %

Metabox / Metasat - 500 Beiträge pro Seite


AnzeigeAdvertisement

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

@alle Metaboxler

Seit nunmehr 5 Tagen ist die Graetz-Adhoc bekannt und ich wundere mich sehr darüber, daß noch keiner von Euch bisher auf die Idee gekommen ist die folgenden Seiten zu prüfen. Oder sollte ich es in der Flut der Threads tatsächlich übersehen haben?

http://www.metasat.de Diese Domain ist für eine Kundin bzw. einen Kunden registriert worden.

http://www.metasat.com under construction.... English, Deutsch, Espanol, Francais, Portugues,
Svenska, Nederlands, Japanese, Chinese, Korean, Italiano

http://www.metasat.net dito

http://www.metasat.org dito


Gruß Nitrilo
@ alle

auch die partnerfirmen der networksolution sind aufschlussreich.
Sämtliche Adressen Erstellt am 9.6.00
ebenso wie Die Homepage von vesdit.com ( Vertreiber der Graetz DVD Reciever in Italien)
Zufall????
Whois Server Version 1.1

Domain names in the .com, .net, and .org domains can now be registered
with many different competing registrars. Go to http://www.internic.net
for detailed information.

Domain Name: METASAT.COM
Registrar: NETWORK SOLUTIONS, INC.
Whois Server: whois.networksolutions.com
Referral URL: www.networksolutions.com
Name Server: NS29.WORLDNIC.COM
Name Server: NS30.WORLDNIC.COM
Updated Date: 13-feb-2000


>>> Last update of whois database: Tue, 5 Sep 00 05:04:09 EDT <<<

The Registry database contains ONLY .COM, .NET, .ORG, .EDU domains and
Registrars.

The Data in Network Solutions` WHOIS database is provided by Network
Solutions for information purposes, and to assist persons in obtaining
information about or related to a domain name registration record.
Network Solutions does not guarantee its accuracy. By submitting a
WHOIS query, you agree that you will use this Data only for lawful
purposes and that, under no circumstances will you use this Data to:
(1) allow, enable, or otherwise support the transmission of mass
unsolicited, commercial advertising or solicitations via e-mail
(spam); or (2) enable high volume, automated, electronic processes
that apply to Network Solutions (or its systems). Network Solutions
reserves the right to modify these terms at any time. By submitting
this query, you agree to abide by this policy.

Registrant:
SMITH AND ASSOC. (METASAT-DOM)
15481 Blackberry Hill Rd.
LOS GATOS, CA 95030
US

Domain Name: METASAT.COM

Administrative Contact, Billing Contact:
SMITH AND ASSOC. (SA5954-ORG) no.valid.email@WORLDNIC.NET
SMITH AND ASSOC.
15481 Blackberry Hill Rd.
LOS GATOS, CA 95030
US
4083956029
Fax- 4083956029
Technical Contact, Zone Contact:
WorldNIC Name Host (HOST-ORG) namehost@WORLDNIC.COM
Network Solutions, Inc.
505 Huntmar Park Drive
Herndon, VA 20170
1-888-642-9675

Record last updated on 13-Feb-2000.
Record expires on 13-Feb-2002.
Record created on 13-Feb-2000.
Database last updated on 5-Sep-2000 14:29:55 EDT.

Domain servers in listed order:

NS29.WORLDNIC.COM 216.168.225.159
NS30.WORLDNIC.COM 216.168.225.160

Das sieht nach ner Anwaltskanzlei aus (SMITH AND ASSOC.)
Geheimnissvoll :cool:
:cool:sunseeker
www.metasat.net
www.metasat.org
alles dasselbe wie
www.metasat.com
@Brubaker2000
Das ging ja flott
Allerdings sehe keinen direkten Zusammenhang mit der Seite
Smith`s gibts zuviele und Assoc`s warscheinlich auch

@Iesa
Wie kommst Du auf den 9.6.00
Laut Network Solution registriert seit 13.2.00

:cool:sunseeker
@Die Domain "metasat.de" hat sich wohl jemand reservieren lassen, der sein ganzes Geld bei Aktienspekulationen verloren hat.

Ich schreibe nur http://www.expressoweb.de/.
@lesa

nicht 09.06. sondern 06.09. also heute
Ist nicht das Registrierungsdatum.

au revoir

Torsten
@sunseeker
Homepage.... rechte Maustaste... Eigenschaften Datum HTML erstellt:
alle 9.6.00
@ tracitakestoyo
Mein Systenm sagt mir 6.9.00 nochmals überprüft:
Homepage... rechte Maustaste.. Eigenschaften: Erstellt am 9.6.00
(Win 98)
Gruß
@StevieWave

Gehe mal auf die Seite von metasat.de und schau dir an wo der Text auf dieser Seite hinterlegt ist.

Falls dir dann immer noch nicht klar ist, was ich mit meinem Link sagen will, poste einfach noch mal ein paar ?.

DAF
@Iesa
Oh, das zeigt wohl immer das aktuelle Datum an.
Test bei anderen Seiten.
Trotzdem, danke für die Info

:cool:sunseeker
Laut Denic http://www.denic.de

Domainname: metasat.de
Domaininhaber: Axel Matthias Popp
Hangstr. 5
95367 Trebgast
Germany
Administrativer Ansprechpartner: AMP61-RIPE
Technischer Ansprechpartner: COS11-RIPE
Zonenverwalter: HD4-RIPE
NSentry: www.metasat.de IN A 194.231.41.9
NSentry: metasat.de IN MX 10 sirius.ecce-terram.de
NSentry: *.metasat.de IN MX 10 sirius.ecce-terram.de
NSentry: metasat.de IN MX 20 mail.gtn.com
NSentry: *.metasat.de IN MX 20 mail.gtn.com
Status: konnektiert
Letzte Aktualisierung: Montag, 20. Dezember 1999
Stand Datenbank: Mittwoch, 6. September 2000



Personendaten
Name: Axel Matthias Popp
Kontakttyp: Person
Adresse: Hangstr. 5
Stadt: Trebgast
PLZ: 95367
Land: GERMANY
E-Mail: dancin_homer@gmx.de
NIC-Handle: AMP61-RIPE

Name: Christian Otto Stelter
Kontakttyp: Person
Adresse: ECCE TERRAM Internet Services GmbH
Heinrichstr. 18d
Stadt: Oldenburg
PLZ: 26131
Land: GERMANY
Telefon: +49 441 50012 0
Telefax: +49 441 50012 29
E-Mail: support@ecce-terram.de
NIC-Handle: COS11-RIPE


Name: Hostmaster DENIC
Kontakttyp: Role
Adresse: DENIC eG
Wiesenhuettenplatz 26
Stadt: Frankfurt am Main
PLZ: 60329
Land: GERMANY
Telefon: +49 69 27235 272
Telefax: +49 69 27235 235
E-Mail: hostmaster@denic.de
NIC-Handle: HD4-RIPE
@ alle
betrifft: www.metasat.com

wer würde sich schon soviel mühe machen, genau diese sprachen zu verwenden und noch dazu italienisch an letzter stelle, wo SD doch gerade in italien war ?

die sache mit metasat.de - espressoweb ist seltsam

mfg
js
@ junkstro
Das mit metasat.com sieht eher nach einer Standart-Baustelle von NetworkSolution aus. Sorry

vgl. HTML-Quellcode
<html>
<META HTTP-EQUIV="Content-type" CONTENT="text/html; charset=ISO-8859-1">
<title>Web Page Under Construction</title>
<META NAME="keywords" CONTENT="domain name, domain names, domain name registration, whois, internic, dot com people, web address, TLD, .com, .net, .org, idNames, Verisign, web
forwarding, mail, registry, registrar, internet address, ICANN, web site, secure">
<META NAME="description" CONTENT="Network Solutions - Original domain name registration and reservation services with variety of internet-related business offerings. Quick,
dependable and reliable.">
<META NAME="ROBOTS" CONTENT="ALL">
</HEAD>
...
@sunseeker22 & lesa

....Der 6.September wird in US-Schreibweise als 09.06. angegeben......
Denke hier liegt der Hund begraben...
@ sunseeker: ich glaub ich hab den smith:


GENE SMITH
15481 BLACKBERRY HILL RD
LOS GATOS CA 95030
(408) 395-6029

Neighborhood Data:
Avg. home value: $547,203
Years of residence: 6
Avg. Age: 48
Find old High School friends
Die Telefonnummer ist ein privater Anschluss. Zumindest werden unter dieser Adresse Gene und Shirley Smith ausgeworfen.

Die Nummer ist nicht unter Buisnessnummern gespeichert.
"New Search" enables you to try another search.

SHIRLEY SMITH
15481 BLACKBERRY HILL RD
LOS GATOS CA 95030
(408) 395-6029

Neighborhood Data:
Avg. home value: $547,203
Years of residence: 6
Avg. Age: 48
Find old High School friends
@ Brubaker200

Cool, das Internet ist echt geil, da findet man alles.
Muss wohl das Villenviertel sein :D

:)sunseeker
Netzbetreiber Callahan: Kabelgebühren sind `furchtbar niedrig`

STUTTGART (dpa-AFX) - Das amerikanische Unternehmen Callahan, Mehrheitseigner der TV-Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Baden- Württemberg, hält die Kabelgebühren in Deutschland für "furchtbar niedrig". Das sagte der Chef des Netzbetreibers, Richard J. Callahan, beim Auftakt des Zukunftsforums "Kabel 21" am Mittwoch in Stuttgart. Die Zuschauer sollten in Zukunft Pakete mit unterschiedlichen Angeboten und Preisen wählen. Callahan will ab Sommer 2001 pro Monat 100.000 Haushalte auf das neue Breitband-Kabelnetz umrüsten, über das auch ein schneller Internet-Zugang und Multimedia-Dienste in die Wohnzimmer kommen sollen.

Der ARD-Vorsitzende Peter Voß kritisierte, dass der für interaktives Fernsehen vorgesehene Rückkanal auf dem bisher für die öffentlich-rechtlichen Sender reservierten Platz eingerichtet werden soll. "Die Zuschauer werden massive Probleme bekommen, ihre Sender wiederzufinden," sagte Voß, der auch Intendant des Südwestrundfunks (SWR) ist. Außerdem stellte Voß die Einspeisungsentgelte der Fernsehsender für das Kabelnetz in Frage. In anderen Ländern würde der Netzbetreiber den Sendern sogar eine Vergütung für ihr Angebot zahlen.

Der Telekom-Beauftragte für Breitbandkabel DTE.ETR, Franz Arnold, wies die Kritikpunkte als "Übergangsschwierigkeiten" in der Phase nach der Monopolstellung der Deutschen Telekom zurück. Der Rückkanal müsse auf dem vorgesehenen Platz eingerichtet werde, weil der Schritt dem internationalen Standard entspreche. Bei einem völligen Ausstieg der Telekom aus dem Kabelgeschäft wären die Probleme der Übergangsphase "dramatisch" gewesen.

Das Unternehmen hatte gemäß EU-Vorgaben die Verantwortung für das 460.000 Kilometer lange Netz auf neun regionale Gesellschaften übertragen. In Hessen wurden außerdem bereits 65 Prozent der Anteile an ein europäisches Konsortium verkauft, in Nordrhein-Westfalen - und mit Wirkung zum 1.1.2001 - in Baden-Württemberg erwarb Callahan 55 Prozent von der Telekom. Auf dem Zukunftsforum «Kabel 21» wollen Politiker mit Vertretern aus der Medien- und Telekommunikationsbranche über die Möglichkeiten des geplanten Breitband-Kabelnetzes diskutieren. Die Resultate sollen im März 2001 vorgestellt werden./mi/ub/DP



06.09.2000, 18:53 Uhr
@ Nitrilo
Kann nichts finden. Versuchs mal mit
sunseeker22@hotmail.com

:)sunseeker
@SunSeeker22
Was ist das denn für ein Sch... mit dem WO-Mail??
Hab´s jetzt trotzdem nochmal über das WoO-Postfach probiert.
Gruß Nitrilo
http://userpage.fu-berlin.de/~dittbern/Telekom/Aus__Medien/79.html#VWD_1


Aus: vwd-Wirtschaftsdienst, 6. September 2000, 10.13 Uhr (Telekommunikation). [Original]

FRANKFURT/MAIN (vwd). Beim Verkauf des Fernsehkabelnetzes der Deutsche Telekom AG, Bonn, will das
Unternehmen nach vertraulichen Strategiepapieren und Vorstandsvorlagen, die dem Anlegermagazin Die
Telebörse vorliegen, das US-Unternehmen Callahan Associates International LLC, Denver, "bevorzugen" [Ed: da
dieses die d-Box akzeptiert – „nix Kabelmodem nach DOCSIS“]. Der Mitbewerber UPC soll komplett heraus
gehalten werden [Ed: da er sich u. a. nicht die langsame d-Box vorschreiben lassen will], zitiert das Magazin aus
den Unterlagen. Die Telekom plant nach Angaben der Telebörse zusätzliche weitreichende Kooperationen mit
Callahan.

Telekom-Vorstandsvorsitzender Ron Sommer will das Unternehmen beim Kauf der zweitgrößten deutschen
Kabelnetz- Gesellschafft TeleColumbus "unterstützen" sowie über "eine Beteiligung an Callahan" nachdenken, heißt
es weiter. Auf diese Weise könnte die Telekom Bilanzwerte von mehreren Mrd DM heben, zugleich aber die
Kontrolle über wesentliche Teile des Kabelnetzes behalten und damit zu einem Marktführer im künftigen
Multimedia Geschäft aufsteigen. Wie das Magazin weiter berichtet, wird Sommer durch den Teilverkauf des
Kabelnetzes deutlich mehr erlösen als bisher bekannt. Callahan habe allein für 55 % des nordrhein- westfälischen
Kabelnetzes 2,3 Mrd EUR geboten. Das gesamte deutsche Netz sei jedoch sechs mal so groß und stünde bisher
nur mit 3 Mrd EUR in der Bilanz.
Neue Zeiten im Fernsehkabel
Stuttgart (lsw) - Das amerikanische Unternehmen Callahan, Mehrheitseigner der TV-Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, hält die Kabelgebühren in Deutschland für "furchtbar niedrig``. Das sagte der Chef des Netzbetreibers, Richard J. Callahan, zum Auftakt des Zukunftsforums "Kabel 21`` am Mittwoch in Stuttgart. Die Fernsehzuschauer sollen in Zukunft zwischen Paketen mit unterschiedlichen Angeboten und Preisen wählen können. Callahan will vom Sommer 2001 an pro Monat 100000 Haushalte im Land auf das neue Breitband-Kabelnetz umrüsten, über das auch Multimedia-Dienste in die Wohnzimmer kommen sollen. Der ARD-Vorsitzende Peter Voß kritisierte, dass der für interaktives Fernsehen vorgesehene Kanal auf dem bisher für die öffentlich-rechtlichen Sender reservierten Platz eingerichtet werden soll.

Die Callahan Associates International LLC will nach eigenen Angaben ein "lokales Unternehmen`` hier zu Lande aufbauen. Laut einer Umfrage haben in Baden-Württemberg rund 30 Prozent der Haushalte Interesse an einem Internet-Zugang über das Fernsehgerät geäußert.
Kabel-Ausbau: Decoder wird nötig
Stuttgart (fk) - Das baden-württembergische Kabel wird ab 2001 zu einem multimedialen Netz umgebaut. Innerhalb von drei Jahren will der US-amerikanische Medienkonzern Callahan, der 55 Prozent des Netzes von der Deutschen Telekom gekauft hat, das Kabel auf digitale Technik umstellen. Dadurch wird es künftig nicht nur Hörfunk- und Fernsehprogramme geben, sondern auch einen Internet-Zugang und die Möglichkeit zum Telefonieren übers Kabel. Wer die neuen Service-Dienste nutzen will, muss sich einen Decoder kaufen oder mieten. Der Preis für einzelne Programmpakete ist noch offen.
Aus dem Kabel kommt künftig mehr raus
US-Konzern Callahan baut digitales Netz in Baden-Württemberg - Telefon und Internet-Zugang möglich
Stuttgart - Die Straßen müssen nicht aufgerissen werden, aber für Haushalte mit TV-Kabelanschluss in Baden-Württemberg brechen neue Zeiten an. Ab 2001 kann über das Kabel telefoniert und im Internet gesurft werden. Die Voraussetzung: Der Verbraucher kauft sich ein Zusatzgerät.

VON FRANK KRAUSE

Lange galt die neue Medienwelt als Vision. Wenn von hunderten von Fernsehprogrammen und multimedialen Diensten geredet wurde, schüttelte mancher ungläubig den Kopf. Jetzt wird`s Wahrheit. Der Medienkonzern von Richard Callahan mit Sitz in Denver (US-Bundesstaat Colorado) hat der Telekom für geschätzte drei Milliarden Mark die Mehrheit (55 Prozent) am baden-württembergischen Kabelnetz abgekauft. Ab Januar 2001 wird das Netz innerhalb von drei Jahren zu einem multifunktionalen Dienstleister umgebaut. Dabei werden die Plätze neu verteilt.

Derzeit empfangen im Südwesten rund fünf Millionen Menschen 33 Fernsehprogramme via Kabel. Der Preis: zwischen 15 und 25 Mark monatlich. Noch werden die Programme in analoger Technik verbreitet. Aber spätestens im Jahr 2010 wird es, so hat der Bund beschlossen, nur noch Digitaltechnik geben. Die Folgen: Bessere Verbreitungsmöglichkeiten werden das Senderangebot auf mehrere hundert Programme im Fernsehen und Hörfunk hochschrauben. Obendrein kann der Verbraucher selbst über das Breitbandkabel aktiv werden: vom Bestellen des Videofilms bis zum Bankgeschäft. Und: Er kann übers Kabel auch mit vielfacher ISDN-Geschwindigkeit telefonieren.

Die Callahan-Gruppe zieht die mediale Revolution im Südwesten nun vor. Wer bereits ab 2001 interaktiv sein will, muss sich einen so genannten Decoder kaufen oder mieten. Der kleine Kasten wandelt die digitalen bis auf weiteres in analoge Signale um. Noch schwanken die Preise für solche Geräte zwischen 700 und 1200 Mark. Aber Experten sind sich einig: ¸¸Wenn der Markt jetzt erst mal ins Laufen kommt, wird es billiger.`` Klar ist: Wer die neue Technik (noch) nicht will, wird weiter seine TV-Programme analog erhalten. Aber der Countdown für den Kauf eines digitalen Fernsehers oder eines Decoders hat nun begonnen.

Die Callahan-Gruppe selbst wird derweil in den nächsten Monaten Verstärker ins Kabelnetz im Land einbauen. Denn das Netz muss fortan nicht nur die Fernsehprogramme zum Haushalt bringen, sondern auch das Telefonat oder die E-Mail wieder abtransportieren. ¸¸Wir bekommen eine neue Form der Kommunikationsinfrastruktur``, glaubt Thomas Hirschle, Chef der Landesanstalt für Kommunikation.

Die Kosten für den Verbraucher sind freilich noch unkalkulierbar. Schon hat Callahan angedeutet, dass er die Kabelgebühren in Deutschland für ¸¸furchtbar niedrig`` hält. Experten erwarten, dass er ein Basispaket von Programmen zu einem monatlichen Fixpreis anbieten wird. Wer mehr sehen will, muss drauflegen. Einige Sender fürchten bereits, der Zuschauer werde sich von ihnen abkehren, wenn ein Zusatzpaket zu teuer wird. Denn Verbraucher, die auch noch via Kabel ins Internet oder auf diesem Weg telefonieren möchten, sparen zwar die Telefongrundgebühr, werden aber erneut zur Kasse gebeten. Nicht zu vergessen: die Rundfunkgebühr sowie mögliche Kosten für ein Abonnement bei Premiere. Kommentar eines Branchenkenners: ¸¸Alles wird digital. Aber alles wird auch teurer.``
Mehrwert gibt`s nicht zum Nulltarif``
Christoph PalmerBaden-Württemberg startet mit dem Umbau seines Kabelnetzes auf die Datenautobahn. Wir sprachen mit dem Medienminister der Landesregierung.Das Kabelnetz in Baden-Württemberg wird demnächst komplett umgebaut, aber das Thema war bisher wenig bekannt. Hat die Politik die Entwicklung unterschätzt?

Im Gegenteil. Wir arbeiten auf Hochdruck. Seit Frühjahr 1999 waren wir im Gespräch mit der Deutschen Telekom und verschiedenen Kaufinteressenten. Unmittelbar im Zusammenhang mit dem Verkauf von 55 Prozent des baden-württembergischen Kabelnetzes an das amerikanische Unternehmen Callahan haben wir dann als erstes und bisher einziges Bundesland mit überwältigender Resonanz das "Zukunftsforum Kabel`` ins Leben gerufen. Dieses Forum befasst sich in den nächsten Wochen in Expertenrunden mit den Zukunftschancen des digital ausgebauten Kabelnetzes.

Welchen Nutzen und welche Risiken werden die Verbraucher haben?

Der digitale Kabelausbau ermöglicht künftig über den reinen Rundfunkempfang hinaus vielfältige neue Kommunikationsmöglichkeiten wie Telefondienste, Internetzugang und Mediendienste. Zudem werden Anwendungen für Teleshopping, E-Commerce oder Hauswartungssysteme möglich. Dabei ist klar, dass der Mehrwert des aufgerüsteten Kabels nicht zum Nulltarif zu erhalten ist. Allerdings entscheidet letztendlich der Bürger, ob und welche Angebote er nutzt.

Wenn sich der Verbraucher künftig einzelne Programmpakete kaufen muss, wird Fernsehen noch teurer. Ist das im Sinn eines Massenmediums?

Auf Grund geltender Gesetze ist auch künftig gewährleistet, dass der Kabelnutzer ein breites Angebot an Programmen ohne zusätzliches Entgelt empfangen kann. Ob er darüber hinaus Videos auf Anforderung oder Zusatzprogrammpakete erwirbt, ist schon heute bei Sendern wie Premiere World seine individuelle Entscheidung.

Fragen von Frank KrauseNACHGEFRAGT
Der neue Mehrheitseigner des Kabelnetzes im Land verspricht die „stille Revolution“

Für Callahan ist das Kabel zu billig

Die Telekom privatisiert ihr TV-Kabelnetz, und die neuen Eigner investieren Milliarden, um es multimedial aufzurüsten. Wer bezahlt dafür? Werden Radio und Fernsehen in Nebenrollen verdrängt von Internet und Video auf Abruf? Vier „runde Tische“ des Staatsministeriums sollen bis März die wichtigsten Fragen klären.

Der Amerikaner Richard J. Callahan kommt ins Schwärmen: 800 Kanäle wird das Kabelnetz in Baden-Württemberg haben, ist es erst mal technisch aufgerüstet. „Wir stehen am Beginn einer stillen Revolution, und wir wollen der Antreiber sein“, verspricht der neue Mehrheitsbesitzer des 2,2 Millionen Kunden zählenden Breitband-Kabelnetzes der Telekom. Klassische Telefonie, Datenverkehr, Bestellvideos, Hochgeschwindigkeits-Internet – all das kommt ins Kabel, theoretisch vom ersten Tag an. Wann dieser „Day One“ aber sein wird, lässt Callahan offen. Erst muss er Co-Investoren finden, dann die teure Technik installieren. Bis dahin ist Zeit für vier Foren, bei denen die Landesregierung Anbieter und Techniker, Verbände und Veranstalter zusammenbringt. Bei den klassischen Anbietern, öffentlich-rechtlichen wie privaten Funk- und Fernsehanstalten, überwiegt Skepsis.

SWR-Intendant Peter Voß schwimmt mit Jürgen Doetz, dem Präsident des Verbandes privater Rundfunk und Telekommunikation, auf gleicher Wellenlänge. Die teure Technik soll sich über neue Angebote rentieren, Funk und Fernsehen fürchten, dabei verdrängt zu werden. Der interaktive Rückkanal würde ARD und ZDF zudem vom angestammten Platz auf der Fernbedienung verdrängen, die Privaten wiederum haben Angst, auseinanderdividiert zu werden. Schon zweifelt Doetz, die gerade von den Kommerzsendern Privaten angestoßene Privatisierung des Breitbandkabels sei vielleicht doch ein wenig leichtfertig gewesen. Und hofft gar auf die Regulierungsbehörden, die den kleinen Stationen die lebenswichtige Kabeleinspeisung garantieren sollen. Selbst Anwälte werden bereits bemüht. Ein Kabelbetreiber in Leipzig beispielsweise bündelt Programme und vertreibt sie dann gegen Aufpreis. Dazu Doetz: „Wir lassen uns nicht zum rechtlosen Spielzeug der Netzbetreiber degradieren“.

Zu den Streitpunkten zählt des Weiteren die Einspeisegebühr. In 46 Ländern, klagt Voß, bieten Kabelnetzbetreiber den Anbietern Geld. Nur in Deutschland nicht, da müssen die Funkanstalten sich ihren Kabelplatz erkaufen. Ob sich das unter Callahan ändert? Im schlimmsten Fall zu Lasten der Kunden: „Die deutschen Kabelgebühren sind schrecklich niedrig“, klagt der Amerikaner vorsorglich. Unbestritten unter den Zuschauern ist sicher die Einschätzung von SWR-Intendant Voß: Kabelkunde sei man wegen der Programme und nicht wegen des Fortschritts, des angeblichen Mehrwerts „oder wegen Investoren, die verdienen wollen“. Zumal es Alternativen zum Breitbandkabel gibt: Jetzt die direktstrahlenden Astra- und Eutelsat-Satelliten, demnächst die hochleistungsfähigen Internet-Handys nach dem UMTS-Standard. Die Ergebnisse der bis März 2001 laufenden Arbeitssitzungen lassen sich im Internet unter www.kabel21.lfk.de nachlesen.
Andreas Böhme


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.