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Solons Zukunftspläne ... - 500 Beiträge pro Seite


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Solarkonzern will kräftig weiterwachsen
Umsatz mehr als verdoppelt
juc.
BERLIN, 30. August. Die Berliner Solartechnik-Herstellerin Solon AG will ihre Marktpräsenz langfristig mit neuen, strategischen Partnerschaften sichern. Dabei avisiere der Konzern Partner aus der Industrie oder aus der Finanzdienstleistung, sagte Solon-Vorstandsmitglied Birgit Flore am Dienstag in Berlin. "Wir denken nicht an den Energie-Sektor und versuchen, eine große Union mit Shell oder BP zu vermeiden."

Nachdem sich der Umsatz im ersten Halbjahr mit 13,7 Millionen Mark (sieben Millionen Euro) im Vergleich zum Vorhalbjahr mehr als verdoppelt hat, wurde die Produktion auf drei Solarmodul-Fertigungslinien erhöht. "Wir sind jetzt erste Adresse der deutschen Solar-Branche und peilen unser Jahresziel von 31 Millionen Mark Gesamtleistung sowie einen positiven Cashflow an", sagte Flore. Nach dem Wechsel an den geregelten Markt plant die AG in vier Monaten einen weiteren Wechsel an den Freien Markt. Außer der geplanten Verdopplung der Modul-Leistung auf zwölf Megawatt erwägt Solon, auch Solarzellen zu produzieren. (juc.)
Artikel vom 31. August 2000
hi, rr - ist ja absolut spitze, was du alles ins board powerst! endlich mal wieder echte solon- und solar-themen on top.

am meisten elektrisiert hat mich, dass solon offenbar sehr zielstrebig nach strategischen partnern sucht - wäre ja wohl die absolute kurs-rakete, wenn da mal was verkündet wird.

schön aber auch, dass es durch die gestiegenen rohstoff-preise offenbar einen drastisch erhöhten solarisierungs-druck bei privaten und in der industrie gibt. viele werden offenbar erst jetzt so richtig wach (oder spätestens, wenn sie nach dem kommenden winter die rechnung ihrer stadtwerke kriegen).
Das mit der Solarzellenproduktion erscheint mir etwas seltsam, wurde doch dieser Plan von SOLON erst vor einem Jahr aufgegeben, angeblich weil eine kleinere Firma (kleiner als die Energiekonzerne) nicht in der Lage sei, die Entwicklungskosten für Solarzellen zu tragen.
Ausserdem sah man es als positiv an, als gut positionierter Modulhersteller jederzeit auf technologische Verbesserungen bei den Zellen (hinsichtlich Wirkungsgrad, Silizium- oder Energieeinsatz, ...) reagieren zu können und nicht auf eine Amortisation von Entwicklungskosten angewiesen zu sein.
Zum aktuellen Zeitpunkt will ich aber auch nicht ausschließen, dass es wieder Sinn machen könnte, den Gedanken einer eigenen Zellenproduktion aufzugreifen, da wahrscheinlich der Markt für Rohzellen leergekauft ist und man mit Scheiben aus dem eigenen Hause a) keine Lieferabhängigkeiten hätte und b) die momentan sicherlich auch nicht schlechte Margensituation bei Solarzellen positiv zum Gesamtergebnis des Konzerns beitragen könnte.
sm
@schwobaman

Sie entwickeln auch nicht die eigentlichen Solarzellen, sondern fertigen einzelne Solarzellen zu den Solarplatten


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