DAX-0,20 % EUR/USD+0,01 % Gold-0,25 % Öl (Brent)+0,35 %

BWL oder VWL - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Hi Leute!

Ein Bekannter von mir hat heuer sein Abi gemacht und weiß nicht was er studieren soll.
Er interessiert sich sehr für die Börse und alles drum herum.
Sagt,daß er mal Investment-Banker,Broker,Vermögensverwalter,
Fondsmanager werden will.
Er könnte beide Fächer studieren (zugesagt);
weiß aber nicht,was geeigneter ist.

Bitte postet doch Eure Antworten!!!!!

Special Thanks und gute Gewinne!
Lol, hab dasselbe Problem. Würde mich auch mal interessieren. BWL hat nen großen Zulauf (macht ja jeder, der nich genau weiß, was er mal werden will *g*) VWL ist es glaube ich schwerer nen Job zu bekommen, oder?

Ist es eigentlich wirklich so, dass in den Unis die Besten schon vorverpflichtet werden von Unternehmen?
Ist so schwer auch wieder nich als VWLer - Im Versicherungs/Bankbereich hat man damit gute Möglichkeiten. Ihr solltet aber zunächst darüber nachdenken, wo Eure Neigungen/Fähigkeiten liegen.
Für ein VWL-Studium sollte man bsp. gut in Mathematik sein, sonst wirds ein Fruststudium.
Hab zuerst BWL studiert und bin dann zu Wiwi gewechselt. Ich finde Wirtschaftswissenschaften/VWL bei weitem intressanter, da man die gesamten wirtschaftl. Zusammenhänge im Rahmen der Makroök. kennenlernt. BWL ist interessant, wenn man sich später in einem Unternehmen sieht und hierzu die gesamten betriebl. Zusammenhänge verstehen möchte. Von daher ist, um den Gesamtmarkt zu verstehen, sicherlich VWL vorzuziehen. (Obwohl Kostolany sagte, daß man erst dann erfolgreicher Spekulant wird, wenn man alles aus seinem Volkswirtshaft-Studium vergessen hat- halt zu theoretisch und fern ab der Börsenpsychologie:))

Viele Grüße
wolf cub
Für die genannten Jobs Investmentbanker, Broker etc. ist sicherlich BWL geeigneter, da das Lesen einer Bilanz ( und insbesondere das Erkennen von Bilanzpolitiken ) sehr wichtig ist.

Eine andere Möglichkeit des Einstiegs sehe ich als Fachmann in einem speziellen Bereich. Z. B. Biochemiker für Biotechnologie.

VWL Erkärungsansätze können im kurzfristigen Bereich und bei Bewertung eines Wertes nicht viel weiterhelfen. Natürlich können VWLer mit Branchenanalysen helfen. Letztendlich bleiben sie aber Zuarbeiter, wenn sie sich darauf beschränken (lassen).

;), fry.
VWL ist mehr was für Theoretiker, die Mathe als ihr Lieblingsfach bezeichnen, BWL ist mehr am Leben orientiert.
Allerdings bekommt man die Grundlagen jeweils auch von der anderen Seite gelehrt, ich fand jedenfalls, dass ich mir viel zu viel VWL für meinen Kaufmann antun mußte. Dass man allerdings mit einem normalen BWL-Studium Tricksereien in den Bilanzen erkennen kannst, vergiß es. Die meisten Profs kennen die Theorie und entwickeln diese weiter, mit der Praxis wollen die meisten nichts zu tun haben, da muß man sich schon gute Praktika oder Nebenjobs besorgen.
Wie sagte man mir immer:"Wenn Sie in die Praxis wollen, sind Sie an einer Uni falsch, dafür sind Fachhochschulen da!"

Edelmax
Thanks an Alle!

Nach nächtelanger Überlegung und Ausquetschen jeglicher zur Verfügung stehender Bekannter,tendiert der Freund wohl eher zu BWL.

Begrüngungen:

-da die Person sowieso einen schlechteren(3,2?)Abiturschnitt hat und
somit die Zulassung eher Glückssache war,nimmt er doch BWL
-viele Bekannte meinten,daß man mit BWL mehr Chancen beim Investment-
banking hätte und im Notfall doch mehr anfangen kann.
-weiterhin meint ein Diplom-Ökonome,daß VWLer eher eine
Randgruppe darstellen und ein BWLer sowieso jede Einstellung
bekommen kann,die ein VWLer auch hat.

Vielen Dank noch mal für Eure Ratschläge!
Leider ist es trotzdem immer noch nicht klar,welches Studium doch besser wäre um in der Investment-Branche zu Arbeiten.
Bitte weiterhin um Hilfen und Tips für die Wahl!!!

greedy Gene $.
:laugh:
die letzte Begründung ist herrlich; hast Du VWL und BWL da verwechselt?
Nix für ungut ;)
Mit BWL bist Du eingeschränkter, da Du Dich mit Mikroök. vorrangig beschäftigst, d.h. man beschränkt sich auf die innerbetriebl. Zusammenhänge (d.h. natürl. auch außerbetriebl. in Bezug auf dieBeschaffung).

Bei VWL lernst Du schwerpuktmäßig gesamtvolkswirtschaftliche Zusammenhänge.

Wenn man langfristige Anlagen sucht und sich darauf beschränken möchte ist es sicherlich sinnvoll, BWL zu studieren um entsprechend der Bilanzkennzahlen (Finanzanalyse) die unterbewerteten Unternehemen zu finden.
Möchte man Spekulieren und bei den Trends dabei sein- d.h. beim Auf und Ab der Märkte, ist komplexes wirtschaftliches Denken notwendig, was man im Rahmen eines BWL Studiums auf jeden Fall nicht ausreichend lernt.
Eine Kombi aus beidem währe sicherlich ideal.
Ansonsten soll es doch eine neue Uni bald geben, die nach amerik. Vorbild Charttechnik, ect. speziell zugeschnitten auf Aktienmärkte lehrt. Infos hierzu hab ich leider nicht. Stand glaube ich mal in der Euro am Sonntag

Grüße
wolf cub
eigentlich ist es schon richtig, sich ein ziel zu suchen, auf das man hinarbeiten will (hier:Fondsmanager, etc..), aber ich wuerde mich jetzt nicht darauf "vertsteifen" (ist nicht so gemeint, wie ihr denkt), nur weil du jetzt nen jahr an der boerse spass gehabt hast!

alles in allem ist BWl aber eine gute wahl, ich bin auch BWL-Study

mfg
Hallo Gene!

Ich würde Deinem Bekannten empfehlen Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Habe selber v. 1990 bis 1993 in Kassel WiWi studiert. Diese Fachrichtung beinhaltet sowohl betriebswirtschaftliche als auch volkswirtschaftliche Aspekte. Wer VWL nicht versteht, kann auch kein guter BWL´er werden. VWL ist einfach das Fundament. Vielleicht kann ja Dein Bekannter an der Uni Kassel studieren. Kann das nur empfehlen, da die Uni Kassel überschaubar klein ist und eine entsprechende Betreuung durch die Profs gewärleistet ist. Zumindest zu meiner Zeit war das noch so.
Gruß,
Unika
Mach bloß nicht den Fehler VWL zu studieren, das ist der grösste scheiß. Ich studiere BWL und bin in der VWL Klausur zum 2.Mal am Start. (Durchfallquote 70%)beim 1. Mal
Wer diesen Scheiss versteht ist entweder Beamter oder Politiker oder beides.
Halt dich an BWL- SHAREHOLDER VALUE!!
@H-B,
genau das meinte ich mit meiner Randbemerkung.
Auch wenn das ein paar auf die palme bringen wird - um bei VWL durchzukommen, braucht man mehr analytische Fähigkeiten als für ein BWL-Studium.
Aber ich kann Deinen Frust verstehen, denn zu oft sind VWL-Veranstaltungen zuwenig auf BWL-Bedürfnisse zurechtgeschnitten, sprich: Da wird nur mit abstrakter Modelltheorie gearbeitet, wo Überblicksveranstaltungen für die wesentlichen Bereiche ausreichen würden.
Für das Eingewöhnen in diese denkweise reichen die üblichen `Allgemeine VWL soweiso`-Kurse einfach nicht.
Ist nebenbei auch ein Zeichen für den unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad: Die VWLer gehen in die gleichen Veranstaltungen wie die BWLer, umgekehrt werden aber oft (ich kenne einige Unis) für BWLer Extraveranstaltungen in VWL eingerichtet.
Ach, und bevor mir da jemand etwas vorwirft - ich habe nicht gesagt, daß VWLer per se die besseren Fähigkeiten haben, sondern nur, daß das Mindestniveau, um überhaupt durchs Studium durchzukommen, höher liegt.
Damit ist nichts gesagt über die Eigenschaften der Besseren/Engagierteren jeweils in ihren Fachrichtungen, ok?
BWL ist die Wissenschaft des gesunden Menschenverstandes.
... macht euch in diesem Punkt bitte nichts vor.

Grüsse,
Reformator.
Meiner Meinung ist es letztlich relativ egal, welchen Bereich man studiert. Normalerweise gehört in ein BWL-Studium auch immer ein VWL-Teil und umgekehrt.
Entscheident ist, daß man schon während des Studiums Kontakte zu Banken etc. knüpft und sich mal mittels Praktika (wie "nützlich" die auch immer sein mögen) einen Fuß bei den Läden in die Tür stellt. Dann wird die spätere Job-Suche erheblich einfacher.

Grüsse
Mr.P


Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um einen ältere Diskussionen, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier ein neue Diskussion.