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MBX: H. Domeyer-Was soll das? - 500 Beiträge pro Seite



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Ich denke die meisten User hier im Board kennen mich als positiv kritischen Beobachter zu der Aktie

Bis letzte Woche schien die Story zu stimmen.

Aber dieses Interview verschlägt selbst mir die Sprache.

Lese ich daraus eine Umsatz- und Gewinnwarnung für 2000, weil sich der Israel-Deal verschiebt?

Wieviele Telkos wollen denn jetzt in das Konsortium, welches immer noch keine Rechtsform hat?

Wenn ich mich als ehemaliger Leiter einer Prüfungsgesellschaft in Bilanzfragen nicht auskenne
ist das schon schlimm genug, aber muß ich denn so unprofessionell antworten?

Sie beschweren sich, daß Maininvestor Teile unvollständig widergibt. Besser bzw. positiver hätte man Ihre
Antworten nicht darstellen können!

Positive News erfahren wir per Adhoc, negative durch Interviews-Sind sich Ihrer Pflichten als CEO bewußt?

Meine Empfehlung: Es gibt Medienberatung heutzutage und man kann sich als CEO den Fragenkatalog
vorher zuschicken lassen.

Wollen wir hoffen, daß die anderen Teile des Interviews nicht genauso gelaufen sind.

Für Ihre weitere berufliche Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Hallo Gaertner,
mich hat dieses Interview auch gelinde gesagt verwundert. Wenn Du das komplette Interview haben möchtest, kann ich es Dir zumailen.
Mir ist bei der Lektüre jedoch kotzübel geworden; soll heißen: es ist schlimmer, als der Ausschnitt!
War bis gestern eiserner Verfechter dieser Aktie; ich war...

mfg, sven-svenson
Hi sven-svenson

Wo hast du denn das ganze Interview her?

Wenn du Zeit hast, kannst du mir es ja mailen

acid4us@yahoo.com


thx acid
@sven-svenson

ich wäre Dir sehr dankbar dafür - Bitte auf gaertner15@web.de

Gruß G15
@ sven-svenson

Mir bitte auch.

deepsea@gmx.ch

Danke!

CU,
fischtown
@sven-svenson

ich wäre die für das Interview auch sehr dankbar.

get_barreld@gmx.de

Gruß
@seven-sevenson bitte, bitte, bitte mir auch
georgesorros@yahoo.de
@sven svennson: Würde das auch gerne lesen: aktion.tts@gmx.de
@sven-svenson

Damit Du in keiner Mail-orgie estickst, biete ich Dir an, daß ich die Knackpunkte hier in meinem
Namen veröffentliche. Es kann doch mal wieder nicht sein, daß ein paar Deppen von Instock
solch kursrelevanten Informatioen scheibchenweise veröffentlichen.

Danke g15
Hier nochmal für alle:

Metabox bereitet das Zusammenwachsen der Medien Fernsehen und Internet vor. Dazu bietet das Unternehmen Set-Top-Boxen an, die an einen Fernseher angeschlossen werden und somit den Internetzugang ohne Computer ermöglichen - die sogenannten Metaboxen. Weitere Produktbereiche sind die Entwicklung von Prozessorkarten für Apple-Systeme, Computerkassen für den Einzelhandel und Satellitenempfangsanlagen der Unternehmenstochter Amstrad. Im Geschäftsjahr 1999 vervierfachte das Unternehmen den Umsatz auf 22 Millionen Euro. Der Verlust vor Steuern lag bei 5,4 Millionen Euro. Im Rahmen der Gatrixx-Gespräche besuchte Vorstandsvorsitzender Stefan Domeyer die Gatrixx-Zentrale in Berlin. Instock, ein Informationsdienst der Gatrixx AG, sprach mit ihm.


Instock:
Im ersten Halbjahr 2000 haben Sie einen Umsatz von 26 Millionen Mark und einen Verlust von knapp einer Million Mark erwirtschaftet. Im gesamten Jahr wollen Sie 200 Millionen Mark Umsatz und 14 Millionen Mark Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichen. Wie wollen Sie das noch schaffen?

Domeyer:
Das ist relativ einfach. Hier kommt es darauf an, wie viel vom ersten Großauftrag von 500.000 Boxen aus dem Frühjahr noch im Jahr 2000 abgewickelt wird. Die Margen bei diesem Auftrag liegen ja fest.

Instock:
Das heißt also, dass mehr Umsatz als geplant aus diesem Auftrag in das Jahr 2001 verschoben werden muss?

Domeyer:
Das könnte passieren. Allerdings nur auf Grund tatsächlicher Einflüsse und nicht auf Grund von Planungseinflüssen.

Instock:
Was können das für Einflüsse sein?

Domeyer:
Zum einen ist das abhängig von der Verfügbarkeit von Boxen. Zweitens werden diese Boxen nicht irgendwie versandt, sondern Techniker fahren hin zu den Kunden und bauen das Gerät auf. Es sind also bestimmte Annahmen in der Lernkurve der Techniker enthalten.

Instock:
Im Jahr 2001 wollen Sie einen Umsatz von 600 Millionen Mark machen. Das wäre eine Verdreifachung im Vergleich zu diesem Jahr. Sind in diese Prognose noch nicht vertraglich gesicherte Großaufträge eingerechnet?

Domeyer:
Nein.

Instock:
Wo soll dann die Steigerung herkommen? Wenn Sie nächstes Jahr 600 Millionen Mark Umsatz machen wollen, müssten Sie doch einige Aufträge in petto haben, von denen man noch nichts gehört hat.

Domeyer:
Nein. Wir haben noch das Handelsgeschäft, das über Amstrad nicht so schlecht läuft. Weiterhin machen wir einiges an Nebengeschäften, die uns ganz gut ernähren, auch wenn die nicht so aufregend sind. Wir haben zum Beispiel noch unser Kassensystem.

Instock:
Damit können solche Umsätze erreicht werden?

Domeyer:
Ja. Wir haben schließlich auch unsere Metabox-Nutzer in Deutschland, mit denen wir jeden Monat Umsätze machen.

Instock:
Aus Ihrer Berichterstattung geht nicht hervor, wie viel Umsatz Sie im letzten halben Jahr mit Ihren Set-Top-Boxen gemacht haben. Wie hoch war er?

Domeyer:
Ich weiß es nicht. Bei Metabox finden die Umsätze sowieso nicht mehr statt, sondern bei Amstrad.

Instock:
Aber diese Zahl muss doch irgendwo im Konzern erfasst sein.

Domeyer:
Ja natürlich, aber ich weiß es nicht. Das ist außerdem eine ziemlich irrelevante Betrachtung im Augenblick.

Instock:
Warum?

Domeyer:
Weil das im Augenblick kein relevantes großes Geschäft ist. Es ist ein Day-to-Day-Business. Die Zahlen dahinter sind ziemlich klein. Von daher ist es für mich einfach nicht spannend zu gucken, ob wir in dieser Woche 250 oder 350 Set-Top-Boxen über den MediaMarkt ausgeliefert haben. Wir haben das Unternehmen marketingmäßig völlig anders ausgerichtet. Wir reden jetzt bei Abnahmen von Set-Top-Boxen von 500.000 Stück. Das sind ganz andere Dimensionen.

Instock:
Sie wollen sogar 1,8 Millionen Set-Top-Boxen an das Konsortium Internordic liefern. Wann sollen die Verhandlungen abgeschlossen sein?

Domeyer:
Es sieht sehr gut aus. Erfreulicherweise ist da ein Gefecht zwischen zwei Telekommunikationsunternehmen über die Teilnahme am Konsortium entbrannt. Wir rechnen mit einem definitiven Abschluss Ende Oktober 2000.

Instock:
Einer Ihrer letzten größeren Aufträge war die Lieferung von 16.000 Set-Top-Boxen nach Südafrika an Eagle International. Was hat das Geschäft bisher an Umsatz gebracht?

Domeyer:
Gar nichts.

Instock:
Dann ist der Auftrag geplatzt?

Domeyer:
Wir waren von der Bonität von Eagle International nicht mehr überzeugt. Darum hielten wir es für besser auszusteigen, bevor ein richtiger Schaden entsteht. Wir hatten bis dahin nur 14 Boxen geliefert.

Instock:
Werden Sie nun Ihre Umsatzprognose für 2000 reduzieren müssen? Geplant war schließlich ein Umsatz von 10 Millionen Mark aus diesem Geschäft.

Domeyer:
Noch nicht. Wir sind in Gesprächen mit Southafrican Telkom. Bei denen müssen wir nicht an der Liquidität zweifeln. Es ist allerdings noch nicht sicher, wann die Gespräche beendet sein werden.

Instock:
Sie sind ein Hersteller von Set-Top-Boxen. Jedoch fällt in Ihren Quartalsberichten bei der Position materielles Anlagevermögen, wozu zum Beispiel Grundstücke gehören, eine Steigerung auf: Von 5,2 Millionen Mark Ende 1999 auf 14 Millionen Mark zum Ende Juni 2000. Woher kommt diese Steigerung?

Domeyer:
Wir haben in diesem Jahr eigentlich nur eine größere Investition getätigt. Über unsere Tochterfirma USM haben wir ein Trickfilm-Paket mit sämtlichen Rechten übernommen, das im Kaufpreis knapp über 10 Millionen Mark gelegen hat.

Instock:
Und das ist in dieser Position enthalten?

Domeyer:
Ich gehe mal davon aus. Ich wüsste nicht, was wir sonst für 10 Millionen Mark erworben haben.

Instock:
Lizenzrechte wie Ihr Trickfilm-Paket ließen sich wesentlich sinnvoller zusammen fassen unter immateriellen Vermögensgegenständen. Warum ist diese Position in Ihren Berichten nicht weiter aufgegliedert?

Domeyer:
Ich nehme den Vorschlag gerne auf. Ich erstelle diese Dinge natürlich nicht selber, ich bin da eher Leser.

Instock:
Ein weiterer erklärungsbedürftiger Punkt ist Ihr Geschäfts- und Firmenwert. Der lag im Dezember 1999 bei 5,6 Millionen Mark. Bis Ende Juni 2000 ist er auf 13 Millionen Mark gestiegen. Wie kommt das? Haben Sie in der Zwischenzeit etwas akquiriert, das der Öffentlichkeit verborgen blieb?

Domeyer:
Wir haben die Comsap im Februar 2000 übernommen.

Instock:
Comsap ist ein E-Commerce-Unternehmen. Dafür haben Sie 500.000 Mark bezahlt. Das geht aus Ihrer eigenen Meldung hervor.

Domeyer:
Ich weiß es nicht. Wenn Sie mit mir eine Bilanzanalyse machen wollen, treffen wir uns bei mir im Büro wieder. Dann habe ich mein Finanzchef dabei. Sie sprechen hier mit dem falschen Mann.

Instock:
Ihr Betriebsgrundstück wurde zum 1. Juli 1999 von der City-Passage GmbH, an der auch Ihr Aufsichtsratsvorsitzender Manfred Drung beteiligt ist, erworben. Kurz danach wurde die City-Passage GmbH an die neu gegründete Metabox-Tochter Metagrund Immobilien GmbH verkauft - und zwar mit einem Aufschlag von 2,3 Millionen Mark. Warum dieser Aufschlag?

Domeyer:
Es gab ein Wertgutachten dafür. Das war von unserem Wirtschaftsprüfer. Der hat von uns einen ganz normalen Prüfungsauftrag bekommen. Im übrigen handelt es sich dabei um mehrere Grundstücke.

Instock:
Was wollen Sie denn mit so vielen Grundstücken anfangen? Das ist doch nicht Ihr Geschäft.

Domeyer:
Verkaufen.

Instock:
Sind Sie in den Immobilienhandel eingestiegen?

Domeyer:
Nein, wir steigen gerade aus. Wir sind dabei zu verkaufen. Es ist ein Randgeschäft. Sicherlich hat das nichts mit Technologieentwicklung zu tun. Letztendlich will ich damit ein paar Werte schaffen - in barer Mark.

Instock:
War das auch der Hintergrund bei der VKA AG? Von dieser Gesellschaft haben Sie 1999 einen Aktienanteil von zwei Millionen Mark erworben. Was ist das für ein Unternehmen?

Domeyer:
Sie machen mit mir hier eine Bilanzanalyse des Jahres 2000. Das ist ein unfaires Vorgehen.

Instock:
Wir sind davon ausgegangen, dass Sie die wesentlichen Akquisitionen im Kopf haben.

Domeyer:
Ich sage Ihnen, wovon Sie ausgehen können. Ich habe die Zukunft des Unternehmens zu gestalten. Das ist mein Job. Über die Dinge, die Sie interessieren, habe ich entschieden, als es sich dabei um Zukunft handelte. Wenn die bei mir durch sind, sind die bei mir durch. Sie sitzen nicht auf einem Managerstuhl, sondern Sie sind Außenstehender. Ich war Prüfungsleiter in einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Mir sind diese Spiele hier bekannt.

Instock:
Wollen Sie nicht, dass wir die Vergangenheit weiter vertiefen?

Domeyer:
Darum würde ich bitten.

Instock:
Gut. Wir hatten vorhin schon über den Umsatz mit Ihren Metaboxen gesprochen. Die Boxen werden in Deutschland in insgesamt 5000 Geschäften verkauft. Ist das richtig?

Domeyer:
Klar. Wir haben nach und nach diese Listing-Vereinbarungen geschlossen. Wir haben Promotions gemacht und die einzelnen Läden mit allem ausgestattet. Die sind alle informiert und haben fast alle irgendwelche Vorführboxen. Wir haben um die 5000 Boxen bei Händlern draußen zur Vorführung.

Instock:
Es war uns in ganz Berlin nicht möglich, ein Geschäft zu finden, dass uns eine Set-Top-Box vorführen konnte. Einige waren nicht funktionstüchtig. Bei anderen haben die Verkäufer von dem Produkt abgeraten.

Domeyer:
Wir wissen das. In den TV-Abteilungen ist oftmals nicht die Infrastrukur vorhanden, um eine Metabox vorzuführen. Da mangelt es an Telefonanschlüssen.

Instock:
Wie viele Set-Top-Boxen haben Sie bisher in Deutschland verkauft?

Domeyer:
So etwa 14.000 bis 15.000 Stück.

Instock:
Das auf 5000 Händler verteilt. Dann ist die Quote wohl nicht so hoch, oder?

Domeyer:
Nein, aber das wäre jetzt auch ein bisschen einfach, so zu rechnen. Wir haben Warenbewegungen von MediaMarkt zu MediaMarkt. Manche haben sich überhaupt nicht um die Box gekümmert. Andere hatten ständig zu wenig Ware. Das ganze Dilemma liegt darin, dass die Fachhandelsstruktur nicht geeignet ist für solche Produkte. Es funktioniert einfach nicht.

Instock:
Vielen Dank für Ihren Besuch

Weitere Teile des Gatrixx-Gespäches folgen in den nächsten Tagen, unter anderem zu den Themen MetaTV, Graetz und Weihnachtsgeschäft. Zu finden sind sie unter der Rubrik „Profile“ / Metabox.
Würde mich ebenfals über das vollständige Interview freuen.
Syltsurfer@gmx.de

Eventuell ist es einfacher den Text ins Board zu stellen.
@sven-svenson

Bitte stelle doch die Quelle des ganzen Interviews hier rein.
Danke!

Met@grüße StevieWave:)
@ anselm99
Das ist nur der erste Ausschnitt.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß es noch schlimmer kommen kann.
aus Platow-Börse, 13.09.2000

Metabox gewährt Einblick

Der erste Auftrag geplatzt, folgen jetzt weitere a la Infomatec? Ist alles nur eine Luftblase gewesen? Es gibt Marktteilnehmer, die offensichtlich aus bestimmten Überlegungen heraus derartige Ängste schüren.

Wenn Sie Metabox-Aktionär sind, hat CEO Stefan Domeyer Sie bereits angeschrieben. Dann wissen Sie auch, dass der Auftrag mit Eagle auf Grund der finanziellen Risiken von Metabox selber! abgelehnt wurde. Im Hintergrundgespräch mit Domeyer erfahren wir, dass die fehlende Bestellung längst durch andere Aufträge ersetzt worden ist und sich die Gespräche mit der südafrikanischen Telkom SA in einer heißen Phase befinden. Sollte der Deal zum Abschluss gebracht werden, ist die Eagle-Schlappe mehr als ausgeglichen.

Auf der Kapazitätsschiene hat sich Metabox übrigens in Schweden verstärkt. Auch mit einem bekannten deutschen Werk wird sich derzeit unterhalten. Wir halten das Konzept für stimmig, zumal Metabox die Aktionäre nicht im Dunkeln tappen lässt. Natürlich besteht ein Restrisiko, das ist keine Frage. Dem spekulativ veranlagten Anleger können wir die Aktie (WKN 692 120) aber nach wie vor zum Kauf empfehlen.

Auch Die Gaertner sind der Sensationspresse auf den Leim gegangen, Traurig so macht man ein Wachstumssegment wie den NM kaputt und damit das Wirtschaftwachstum. An der Firma MBX gibts nach wie vor nichts auszusetzen und das hier einige Sensationshasher in den Ängsten der Aktionäre herumrühren ist unter aller Sau. Schade das doch viele sich hier anstecken lassen, aber fällt denn keinem auf, daß das Methode hat?

Nix für ungut, Gruß Bulliwulli
Ein ganz dumme Frage am Rand:

Wenn es noch "Bietergefechte" um Teilnahme am Konsortium gibt,
heißt das für mich, daß das Inter-Nordic-Konsortium seine end-
gültige Konstellation noch nicht gefunden hat, also die Teilnehmer
nicht feststehen. Wer setzt denn dann bitteschön seine Unterschrift
unter den L.O.I.?
Hallo sven.svensen

könntest Du den gesamten Wortlaut des Interviews bitte hier posten; wäre sicher für alle MBX-Aktionäre von Interesse. Auch mir kommen langsam Zweifel an der Professionalität von Herrn Domeyer - das alles passt so gar nicht zu seinem bisherigen souveränen Auftreten.

Besten Dank, thomasgregor
@sven-svensson,
sorry, mail adresse falsch

maosrache@gmx.de

vielen dank
@ und die anderen, die plötzlich irre (an der Story, meine ich natürlich) geworden sind

Ich kann beim besten Willen keine Gewinnwarnung, weder für 2000 noch für 2001, in dem Interview erkennen.
Es ist doch völlig unerheblich, ob Boxen am 30.12. oder am 2.1. geliefert, bezahlt, verbucht oder sonst was werden.
Das gesamte Volumen bleibt doch davon unberührt.

Mein Eindruck ist: Ihr laßt euch anstecken. Ihr lest nicht mehr gründlich. Die Unsicherheiten, die bestanden,
bestehen weiter; die Chancen aber sind ebenfalls keineswegs reduziert.
Best
Lark (siempre tranquilo) (allerdings auch schon länger dabei)
Ich weiß nicht, Leute!

Im Interview ist doch imgrunde nichts Negatives gechildert worden. Nach mehrmaigem Studium konnte ich keine verteckte Umatzwarnung herauslesen. Herr Domeer wurde gefragt, ob sich durch den NEUEN MÖGLICHEN AUFTRAG mit der Southafrican Telkom [http://www.telkom.co.za] der erwartete Umatz aus Südafrika in Höhe von 10 Millionen DM in 2001 verschiebt. Das Jahr 2000 hat doch eigentlich kaum noch Relevanz. Auch ist Southafrican Telkom weentlich solventer als Eagle und wird deshalb woh mindesten 16000 Boxen abnehmen. Es wird also KEINE Umatzwarnung geben!!!
Dem Aktionär der Metabox AG wäre es wohl nicht lieber gewesen, wenn alle 16.000 Boxen augeliefert worden wären und dann Eagle nicht gezahlt hätte, oder?! Stattdessen sind nur 14 Boxen augeiefert worden...an einen Kunden, der aus Sicht der Banken der Metabox AG nicht in der Lage waren zu bezahlen. Was ist daran schlecht für die Metabox AG? Schaden wurde abgewendet!!!

Natürlich müssen Taten folgen, aber die Behauptung, Metabox gebe absichtlich Falchmeldungen heraus ist schlicht dreist und unwahr!

Auserdem lest mal das:

Platow-Börse, 13.09.2000

Metabox gewährt Einblick

Der erste Auftrag geplatzt, folgen jetzt weitere a la Infomatec? Ist alles nur eine Luftblase gewesen? Es gibt Marktteilnehmer, die
offensichtlich aus bestimmten Überlegungen heraus derartige Ängste schüren.

Wenn Sie Metabox-Aktionär sind, hat CEO Stefan Domeyer Sie bereits angeschrieben. Dann wissen Sie auch, dass der Auftrag mit
Eagle auf Grund der finanziellen Risiken von Metabox selber! abgelehnt wurde. Im Hintergrundgespräch mit Domeyer erfahren wir,
dass die fehlende Bestellung längst durch andere Aufträge ersetzt worden ist und sich die Gespräche mit der südafrikanischen
Telkom SA in einer heißen Phase befinden. Sollte der Deal zum Abschluss gebracht werden, ist die Eagle-Schlappe mehr als
ausgeglichen.

Auf der Kapazitätsschiene hat sich Metabox übrigens in Schweden verstärkt. Auch mit einem bekannten deutschen Werk wird sich
derzeit unterhalten. Wir halten das Konzept für stimmig, zumal Metabox die Aktionäre nicht im Dunkeln tappen lässt. Natürlich
besteht ein Restrisiko, das ist keine Frage. Dem spekulativ veranlagten Anleger können wir die Aktie (WKN 692 120) aber
nach wie vor zum Kauf empfehlen.


Gruß Thierri :cool:
Also ich glaube ganz gut lesen zu können

Instock:
Im ersten Halbjahr 2000 haben Sie einen Umsatz von 26 Millionen Mark und einen
Verlust von knapp einer Million Mark erwirtschaftet. Im gesamten Jahr wollen Sie
200 Millionen Mark Umsatz und 14 Millionen Mark Gewinn vor Zinsen und Steuern
(EBIT) erreichen. Wie wollen Sie das noch schaffen?

Domeyer:
Das ist relativ einfach. Hier kommt es darauf an, wie viel vom ersten
Grossauftrag von
500.000 Boxen aus dem Fruehjahr noch im Jahr 2000 abgewickelt wird.
Die Margen
bei diesem Auftrag liegen ja fest.

Instock:
Das heisst also, dass mehr Umsatz als geplant aus diesem Auftrag in das Jahr
2001 verschoben werden muss?


Domeyer:
Das koennte passieren. Allerdings nur auf Grund tatsaechlicher Einfluesse und
nicht
auf Grund von Planungseinfluessen.
(das ist eine contradictio eo ipso-natürlich sind Planabweichungen, immer
auf tatsächliche, nämlich vom Plan abweichende Einflüsse, zurückzuführen Anm. G15)
@gaertner15:

irgendwie will web.de nicht!
schau mal ins postfach.

gruß
die zweite Hälfte von Interview
wird in den kommenden Tagen unter
www.instock.de stehen.
Aber Gaertner, das ist doch keine Umatzwarnung, sondern lediglich die Feststellung, daß ein Teil des Umsatzes erst in 2001 generiert wird. Ein anderes Jahr interessiert doch sowieso nicht!

Gruß Thierri
@sven

Besten Dank, aber das ist bereits veröffentlicht. Wir erwarten noch weitere Teile des Interviews.

Gruß G15
@thierri

Für mich liest sich das aber wie eine versteckte Umsatzwarnung für das Jahr 2000, wenn diese
Umsätze dann in 2001 anfallen ist das zwar schön, reicht mir aber nicht aus:(
Also falscher Alarm von sven.
(Wollen hoffen das der Rest des Interviews besser war.)
Neue Analyse ist da -> es wird empfohlen enge Stoplimits zu setzen -> Auslösung der Stoplimits -> Nachkaufen -> alles wieder klar -> Aktien teuer verkaufen !

Gewinne, Gewinne, Gewinne, Gewinne, Gewinne, Gewinne, Gewinne, Gewinne, Gewinne, Gewinne, Gewinne

Kommt dir das bekannt vor, Gaertner15 ?
Sag mal Thierry, selbst kannst Du ja tun und lassen was Du willst. Versuch aber nicht andere zu verarschen!

Was ist das denn dann, wenn Domeyer im Interview die Umsatzzahlen des Jahres 2000 "in Frage stellt"?
Du hast wirklich keine Ahnung und bist lediglich ein ganz erbärmlicher Pusher. Dir fehlt vor lauter Gier (ich erinnere mich: Metabox=Dausend!) sogar die Fähigkeit , dein Investment kritisch zu hinterfragen. Das ist Deine Sache, richtig!
Aber anderen eine heile Welt vorzuspielen, ist eine Riesensauerei!

Allen anderen mbx´lern wünsch ich alles Gute ...
Besitzt Instock nicht genug Webspace um gleich das ganze Interview reinzustellen, oder was soll dieser ganze Sch...???
@gaertner15:

Domeyer ist doch nur so realistisch, die nicht auszuschließende
Möglichkeit eines "tatsächlichen Einflusses" zu erwähnen.
Nicht mehr und nicht weniger.
Es kann immer zu irgentwelchen unvorhergesehenen Verzögerungen
kommen, z.B. wenn die Lieferung beachädigt wird, die Hafenarbeiter
streiken usw.

Momentan ist das Glas mal wieder halb leer!

Was mich allerdings auch wundert, ist der unprofessionelle Auftritt
und das Durchgehenlassen eines solchen Gartrixx-Interviews von
Herrn Domeyer. Die Frage lautet hier: Inwieweit ist es auch sein
Intresse oder hat er sich einfach so leichtfertig über den Tisch
ziehen lassen.

Met@grüße StevieWave:)
heute hat der chart von Metabox ein verkaufssignal generiert..wenn die da stehen bleiben gibts morgen einen
schlimmeren Kurssturz...

wer glaubt denn noch dem Dohmeyer...es werden immer mehr Leute durch solche Pannen verunsichert


ich frag mich bloss die ganze Zeit warum er nicht mal endlich eine adhoc schreibt..um die Verunsicherung bei
den Aktionären zu schmälern....


ich hab da bald den Eindruck dass da Altaktionäre verkaufen um später bei 5-10 wieder günstig nachzukaufen
das interview ist von domeyer so grottenschlecht beantwortet worden. ich zweifle an der Echtheit. Wenn s aber stimmt, dann hau ich mbx raus!
@Newone2
Die müssen erst das Interview neu schreiben, damit es einen
negativen Sinn ergibt. Das dauert seine Zeit.
(Ich hoffe nicht.)
@Stevie

Das ist genau die Frage !
Warum setzt er sich vier Stunden dort hin , und lässt sich auseinander nehmen wie ein Schuljunge ? Mit Fragen , die samt seit der HV bekannt sind ?
Nach der dritten Frage muss man im Interesse der Investierten die Reißleine sofort ziehen .
Desweiteren , weshalb wurde überhaupt kein gegenlesen bzw. zerstückeln des Interviews erlaubt ?

W a r u m ?

toppex
Es haben ja viele versucht, den Kurs zu drücken, aber wenn es erst mal ein Profi wie Domeyer angeht, dann gibt es kein Halten mehr. Der Mann ist ein Profi, und wenn er sich dazu wie ein Vollidiot anstellen muss, dann tut er auch das.

DANKE!!!!!
@toppex

Ich habe auch schon an MBX gemailt und bin mal auf Antwort geapannt.
Kann ich auch nur Allen Empfehlen, damit es hier zu einer Stellung-
nahme kommt.

Met@grüße StevieWave:)
bedenklicher als die umsatzzahlen in 2000 oder 2001 halte ich die aussagen über seine bilanzkenntnisse - die geben mir (bisher voll überzeugt von der story) doch sehr zu denken - gutes geschäftsfeld mit schwachem management????
gruß franz
Der CEO wurde Dinge gefragt über die der CFO Ebeling hätte Auskunft geben können, was Herr Domeyer im Interview auch verdeutlicht hat. Diese Zuammenhänge sollte man vertehen lernen!!!

Thierri
@Gärtner15
Sorry, aber warum stellst Du diese Frage hier im wallstreet online board und nicht Herrn Domeyer persönlich?
Zu feige, anzurufen?
cb
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

...Null Problemo.....abgerechnet wird in 2001..hahaha ..Kurzfristtrader werden abkassiert..das ist gut so...

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
.
@chinablue

hab s probiert, kam aber nicht durch "die herren sind gerade beim essen"
Nach nochmaligen Durchlesen komme ich für mich zu der Feststellung, daß Domeyer

a) irgendwelchen Teilnehmern einen billigen Einstieg ermöglichen wollte, oder

b) einen blackout hatte, aber in jedem Fall

c) dringend eine Medienberatung braucht

Als CEO kann ich jede Frage zumindest so beantworten, daß der erste Infobedarf gestillt ist und
nicht 10 weitere Fragezeichen auftauchen

@chinablue

Meine Fragen und noch ein paar mehr sind bereits unterwegs

@900..

Klar darüber denke ich auch schon den ganzen Tag nach. Das Spiel der Großen kann manchmal
grausam sein, aber bitte nicht auf meine Kosten.
So hätten meine Antworten ausgesehen, unabhängig von der tatsächlichen Lage

Instock:
Im ersten Halbjahr 2000 haben Sie einen Umsatz von 26 Millionen Mark und einen Verlust von knapp einer Million Mark erwirtschaftet. Im gesamten Jahr wollen Sie 200
Millionen Mark Umsatz und 14 Millionen Mark Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichen. Wie wollen Sie das noch schaffen?

Domeyer:
Wir gehen davon aus, daß ca. 100.000 Boxen dieses Jahr noch ausgeliefert werden. Das entspricht ca. 125 MDM Umsatz.
Zusätzlich erwarten wir uns von dem Release der PhönixBox weitere Umsätze zum Weihnachstgeschäft, so daß wir an der
Gesamtprognose festhalten.


Instock:
Das heißt also, dass mehr Umsatz als geplant aus diesem Auftrag in das Jahr 2001 verschoben werden muss?
(Die Frage hätte sich damit erübrigt)

Domeyer:
Nein, wir haben von Beginn an gesagt, daß wir ca. 20% dieses Jahr auslieferen, den Rest in 2001.

So hätte eine Antwort aussehen können. Es gäbe darüber hinaus zig andere Möglichkeiten.

G15
Hat jetzt irgendjemand das vollständige Interview ?
Wenn ja - BITTE POSTEN !!!!!
@Alle
Habe heute bei Gatrixx in Berlin angerufen. Hatte zuerst den Assistenten von Herrn Habecke einen Herrn Berghoff (oder so ähnlich) am Apparat. Herr Berghoff hat sich tunlichst zurück gehalten meine Frage zu beantworten, warum dieses Interview denn in mehrere Teile zerlegt wird. Daraufhin wurde ich kurze Zeit später von Herrn Weide zurückgerufen. Herr Weide begründete die Aufteilung mit:
1. einer besseren Lesbarkeit
2. bezüglich einem besseren Denkfluss
3. wenn ich regelmäßiger Instock-Leser wäre, hätte ich mitbekommen können, daß eine solche Aufteilung öfters gemacht wird.

Auf meine nächste Frage ´´Wieviel Teile werden denn aus dem Interview gemacht?´´ entgegnete er mir, warum ich das denn wissen wolle. Meine Antwort: Mich interessiert in wieviel Teile ein 4-stündiges Interview geteilt wird. Seine Antwort war dann er wollte dazu nichts sagen, bzw. er könne das noch nicht absehen. Auf meine nächste Frage, er müsse doch abschätzen können in wieviel Teile er ein 4-stündiges Interview aufteilt, bekam ich zur Antwort 3-4 Teile. Auf meine nächste Frage in welchem Abstand denn diese anderen Teile veröffentlicht werden sollen, meinte er so ca. alle 3-4 Tage.

Alles in allem kann ich sagen, daß Herr Weide daran interessiert war zu wissen, warum ich diese Fragen stelle und ich auch Antworten bekam, teilweise zwar erst nach weiterem hinterfragen aber immerhin. Mein Eindruck war das man nicht unbedingt begeistert war mir diese Fragen zu beantworten.

Gruß Nitrilo

P.S. Falls Ihr Fragen habt, einfach anrufen und fragen: Herr Habecke Tel. 030-20603410 bzw. Herr Weide Tel. 030-20603480 !!!!!
@nitrilo
danke für diese tat, bin am überlegen ob ich bei denen mal persönlich reinschneie in berlin. bin mir aber nicht so sicher, ob ich mich da auch noch unter kontrolle habe oder ob ich AUSRASTE...

ausserdem möchte ich erst mal schauen wie der thriller weitergeht..

mfg k.
@Kulturraucher
Ich habe nur Antworten auf meine Fragen haben wollen und die habe ich bekommen. Das war ganz sachlich und ich habe/hatte keinen Grund auszurasten. Fand das Gespräch und dessen Ablauf aber trotzdem ganz interessant. Wie man über das Gespräch und über die ganze Angelegenheit denkt, wieso-weshalb-warum bleibt ja jedem selber überlassen.

Gruß Nitrilo
@nitrilo
der zustand "ausrasten" kommt auch erst dann, wenn die story so endet, wie es gut möglich ist (-->wie ich es hoffe!!!)...gute nachrichten in den nächsten tagen, eine wiederholung ihrer miesen tour finde ich dann oberfrech...

mfg k

(ich bin ganz sicher obercool ;), aber bei möglichen reaktionen bzw aussagen der gegenseite mache ich dann meinem ärger auch luft.....actio=reactio.....das der aufhänger dabei meine fragen sind, ist mir schon bewusst & so auch geplant...:D)


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