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eröffnet am 19.09.00 12:28:01 von
neuester Beitrag 23.10.00 08:10:47 von


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19.09.00 12:28:01
Erste Bank beurteilt geplante Beko-Übernahme durch YLine positiv



Die unter Personalknappheit leidende Yline könne durch die Beko-Personalressourcen das gemeinsame Wachstum beschleunigen


Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG beurteilt die geplante Übernahme der Beko Holding AG durch die YLine Internet Services AG positiv und bestätigt ihre Yline-Kaufempfehlung. Die unter Personalknappheit leidende Yline könne durch die Beko-Personalressourcen das gemeinsame Wachstum beschleunigen, so die Erste in einer am Montag vorgelegten Analyse. Weiters bringe Beko aus dem im Vorjahr durchgeführten Börsegang noch rund 40 Millionen Euro an Barmitteln ein und verfüge über eine eigene "Akademie" zur Mitarbeiterschulung. Das Umtauschverhältnis von einer YLine-Aktie für 6,25 Beko-Aktien sei für YLine günstig, führt die Erste weiter aus.
Es bestehe noch das Risiko, dass die geplante Transaktion nicht zustande komme, schreibt die Erste, da bisher nur eine Absichtserklärung unterzeichnet worden sei. Angestrebt werde eine Fusion, wobei es wichtig sein werde, dass YLine über 90 Prozent der Beko-Aktien im Zug eines Aktientausches erhält, um die "pooling of interest"-Methode nach US-GAAP - im Wesentlichen die Übernahme zu den Buchwerten - anwenden zu können.

Laut Absichtserklärung könne YLine über 75 Prozent der BEKO-Aktien durch einen Aktientausch erwerben. Es sei aber noch offen, ob YLine den restlichen Beko-Aktionären ein Barabfindungsangebot oder ein Angebot zum Aktientausch vorlegen werde. Die an der Brüsseler EASDAQ und der Wiener Börse notierte YLine profitiere davon, dass es in Deutschland noch kein Übernahmegesetz gebe, das einen Mindestpreis festlege. Beko ist am Neuen Markt in Frankfurt gelistet. Die Beko-Übernahme könnte Anfang November durchgeführt werden, heißt es in der Analyse. Ihre Gewinnschätzungen läßt die Erste Bank vorerst unverändert. Adaptiert an die neue Aktienanzahl YLines von derzeit 3,187.118 Stück sieht die Erste für 2000 einen Gewinn je Aktie von 2,44 Euro, und in den Folgejahren 3,52 Euro und 7,09 Euro.

Der YLine-Kurs spiegle noch nicht den Wert der YLine-Beteiligungen wider und habe daher noch Potenzial nach oben, so die Einschätzung der Ersten. YLine stehe kurz vor dem Verkauf ihres 77-Prozentanteils an der YLine Web Access Services AG udn halte Beteiligungen an Bluebull, FirstInEx und i-online Software AG. Sollte die Beko-Transaktion nicht wie geplant durchgeführt werden, könnte es kurzfristig Kursrückgänge geben. (Reuters)
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20.09.00 11:07:35
Yline arbeitet noch enger mit IBM zusammen



US-Computerriese nimmt Yline-Produkt ARES in e-Business-Portfolio auf





Wien - Die IBM Corp. nimmt die von der österreichischen YLine Internet Services AG entwickelte e-Business-Lösung ARES in ihr Angebotsportfolio auf. IBM und YLine hätten gemeinsam die Ressourcen für ein Kompetenzzentrum für elektronische Märkte zur Verfügung gestellt, von dessen Zentrale in Köln gemeinsame Projekte organisiert würden.

In Phase eins werde ARES in Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten, in weiterer Folge in ganz Europa. ARES sei eine Application Service Provider (ASP) Laufzeit-Umgebung zur Implementierung und zum Betrieb von Internet-Marktplätzen und sei auf mittelgroße Unternehmen zugeschnitten. ARES sei auf Grundlage der strategischen WebSphere-Plattform von IBM entwickelt worden.

Die an der Brüsseler EASDAQ und der Wiener Börse notierte YLine plant eine Fusion mit der am Frankfurter Neuen Markt gelisteten Beko Holding AG. Nach dem Zusammenschluss könne YLine 1200 Experten für die Integration von ARES bei Kunden zur Verfügung stellen, teilte YLine mit. (APA
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23.09.00 22:19:17
Yline - genialer Deal mit Beko

Wiedereinmal hat Werner Böhm bewiesen, daß er ein genialer Dealmaker ist. Mit der doch profitablen Beko im
Rucksack wird Yline zu einem der großen Internetunternehmen in Europa. Gratulation auch an Lehman
Brothers, denn Yline hat die Beko doch billig bekommen


-Finance: Herr Böhm, Sie wollen noch heuer an den Neuen Markt der Frankfurter Börse. Wird das ein Dual-Listing sein, oder werden Sie die Easdaq verlassen?

Werner Böhm: Wir werden kein Dual Listing durchführen, sondern von der Easdaq an den Neuen Markt wechseln.

i-Finance: Das ist natürlich ein Schritt, der in Deutschland für viel Aufruhr und wohl auch in Bezug auf die Konkurrenzbörse in Brüssel für ein bisschen Schadenfreude sorgen wird. Schliesslich ist das ja der erste Wechsel dieser Art. In diesem Zusammenhang müsste es ja auch zu einer Kapitalerhöhung kommen ...

Werner Böhm: Wir planen, ohne Kapitalerhöhung an den Neuen Markt zu gehen. Wir sind hier mit den Verantwortlichen in Frankfurt beireits seit längerem in sehr konstruktiven Gesprächen. Die Bedingungen werden geklärt. Ich bin da sehr optimistisch.

i-Finance: Spielt es dabei eine Rolle, dass Beko ja jetzt bereits am Neuen Markt gelistet ist?

Werner Böhm: Sicher, aber eine eher untergeordnete. Wie gesagt, die Leute vom Neuen Markt haben sich dazu bereits einiges überlegt.

i-Finance: Sie haben angekündigt, dass der Neue Markt-Eliteindex Nemax-50 ein Thema ist.

Werner Böhm: Natürlich ist der Nemax-50 ein Thema. Und wenn die Aktie weiter steigt, ist der Weg dorthin auch nicht weit. Schliesslich haben die Analysten den Beko-Deal recht gut aufgenommen. Aber zuerst müssen wir einmal am Neuen Markt sein.

* Das Gespräch führte Christian Drastil


Quelle: www.suntrade.de


CC

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25.09.00 15:20:50
MCN vs. YLine: 1:0



Streit der beiden heimischen .com-Unternehmungen hat ein gerichtliches Ende gefunden - YLine muß zahlen und wurde nicht erpresst





Wie das Nachrichtenmagazin Format in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, fand der Streit zwischen den beiden heimischen .com-Unternehmungen MCN und Yline am vergangen Freitag sein Ende.
MCN-Boss Stumpf hatte auf siebzig Millionen Schilling geklagt. Vorwurf an Yline: ein fehlerhafter Intranet-Auftrag. Der Chef der geklagten Firma, Böhm, wiederum zeigte Stumpf wegen Erpressung an. Seiner Ansicht nach war die Klage ein Versuch YLine an MCN zu binden.

Nun hat das Gericht gesprochen: Vergleich. YLine muß fünf Millionen zahlen, der Erpressungsvorwurf wurde zurückgewiesen. (red)
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25.09.00 20:04:29
Was soll das mit den Arbeitskräftereserven bei BEKO, ha? Die haben doch laufend die hundsmiserabligen Zahlen mit der Begründung keine geeigneten Leute zu finden, entschuldigen versucht. Die oberste Managementebene bei Beko ist total daneben, wenn die mitübernommen werden, dann gut Nacht Yline. Die haben sich da einen Mühlstein um den Hals gelegt :-)
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23.10.00 08:10:47
Millionenstreit um offene Forderungen zwischen TA und Cybertron

Wie das Nachrichtenmagazin "Format" in seiner morgen, Montag, erscheinenden Ausgabe berichtet, tobt zwischen der Telekom Austria (TA) und dem börsenotierten alternativen Telekomanbieter Cybertron ein heftiger Streit um offene Forderungen. Laut dem Bericht handelt es sich um Rechnungen der TA an die Cybertron über Durchleitungsgebühren, die die Cybertron für die Nutzung des TA-Leitungsnetzes zu bezahlen hat.

Das Magazin zitiert Cybertron-Finanzvorstand Markus Bauer, der betont, Cybertron könne zwar bezahlen, wolle aber nicht. Bauer zu "Format": "In der TA war zuerst von 120 Millionen S die Rede, aber da waren Rechnungen von uns an die TA noch nicht saldiert. Tatsächlich handelt es sich um einen offenen Betrag von 52 Millionen S (3,78 Millionen Euro), der uns aber zu Unrecht in Rechnung gestellt wurde."

Laut dem Magazinbericht liegt nach einer Serie gescheiterter Verhandlungen derzeit ein zentimeterdicker Akt zu der Causa bei der Regulierungsbehörde Telekom Control. Bauer betont, dass Cybertron "keinen Groschen des Betrages freiwillig bezahlen" werde.

Bauer bestätigte dem Magazin außerdem, dass Cybertron derzeit Übernahmegespräche mit dem börsenotierten heimischen Serviceprovider Yline führe. Yline-Chef Werner Böhm dürfte demnach vor allem am Backbone-Netz der Cybertron - Telefonleitungen und Richtfunkanlagen, in die bis dato rund 800 Millionen S investiert wurden - interessiert sein. Bauer: "Wie realistisch eine Übernahme der Cybertron durch Yline ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen."

apa/hp


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