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metro-Only the hard facts - 500 Beiträge pro Seite

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Wenn man zur Zeit eine Siemens oder SAP so günstig aufsammeln kann, was braucht
man da noch eine Metro? Halten-Analystendeutsch=verkaufen. ;)

27.09.2000 Analystenschaetzung Metro - Verkaufen

So kann man Kurse in Bewegung bringen.... Nachdem Metro gestern Mittag bestätigt hatte, über einen Börsengang der Elektronic Fachmärkte (Media/Saturn) nachzudenken, stieg der Metro-Kurs allein gestern Nachmittag um nahezu 5%. Media/Saturn ist ein starkes Standbein des Konzerns, dort wurden ca. 1/3 der gesamten Erlöse der Metro-Gruppe erwirtschaftet. Der mit diesem möglichen Börsengang erzielte Erlös könnte für den Ausbau/Umbau der anderen Geschäftsbereiche verwendet werden; die positive Reaktion auf diese Meldung ist daher durchaus verständlich. Der Konzernsprecher bestätigte aber auch, daß der Börsengang in diesem und im nächsten Jahr noch (Zitat) "kein Thema" sei - diesen Satz hat in der allgemeinen Begeisterung offensichtlich niemand hören wollen. Wir bleiben bei unserer negativen Einschätzung der Metro-Aktie: wir bewerten die unverändert schwierige Realität des Metro-Konzerns (fundamentale Überbewertung, sehr schwierige Branchenverhältnisse in wesentlichen Teilen des Konzerns, etc.) um einiges höher als die erstmalige Aussage eines denkbaren spin-offs in frühestens 18 Monaten.

Quelle: Kreissparkasse Pinneberg

22.09.2000 Analystenschaetzung METRO - halten

METRO - haltenDie beiden Metro-Vorstände Loose (zuständig für die SB-Warenhäuser) und de Raad (Cash&Carry) müssen voraussichtlich den Vorstand verlassen.Es scheint so, dass als späte Folge des internen Machtkampfes zwischen dem VV Körber und dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Conradi, nun auch die beiden Vorstände, die sich in dem damaligen Machtkampf nicht eindeutig positioniert hatten, nun auch gehen müssen. Die Position von Körber wird dadurch
gestärkt. Die Möglichkeiten, den Konzern in Zukunft stärker wertorientiert zu führen, könnten dadurch erhöht werden.Unser Anlageurteil halten wird durch diese Personalentscheidung nicht beeinflusst.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

20.09.2000 Metro: Personalkarussell im Vorstand

Zwei weitere Vorstände sollen am Donnerstag die Metro AG (WKN: 725 750) verlassen. Das berichtet Focus Money in seiner jüngsten Ausgabe. Der Aufsichtsrat werde Wolf-Dietrich Loose und Theo de Raad verabschieden, so dass nur noch der Vorstandsvorsitzende Hans-Joachim Körber, Einkaufs-Chef Joachim Suhr und Zygmunt Mierdorf in der Unternehmensführung verbleiben.

13.09.2000 Analystenschaetzung METRO - halten

METRO - halten Metro übernimmt 25,1 % an der Loyalty Partner GmbH, dem Betreiber des Bonus-und Kundenbindungsprogramms Payback. Um die weitere Entwicklung von Pay-back voranzutreiben, hätten die Altgesellschafter Lufthansa, Roland Berger und Alexander Rittweger Anteile abgegeben.Bisherige Anteilseigner der Loyalty Partner GmbH waren Lufthansa mit einem Anteil von 66 %, Alexander Rittweger mit
24 % und Roland Berger mit 10 %. Der Einstieg von Metro in das Kundenbindungsprogramm ist nachvollziehbar, weil von den bisher 4 Mio. ausgegebenen Karten stammen allein rd. 3 Mio. von den Metro,-real-SB-Warenhäusern und rd. 600.000 von Kaufhof. Zudem ist Metro mit ihrem Internetauftritt und den Sportkaufhäusern dem Programm verbunden. Wir vermuten, dass Metro, nachdem sich der Erfolg der Payback-Karte abzeichnete bzw. bei
Gründung von Loyalty Partner, rechtzeitig ein Optionsrecht auf die Sperrminorität hat einräumen lassen, so dass der Kaufpreis für den 25,1 %igen Anteil nicht höher als einen unteren zweistelligen Millionenbetrag in EURO ausmachte. Den Buchgewinn bei Lufthansa schätzen wir auf rund EUR 10 Mio. Die Payback-Karte wird ab 2001 interessant, weil dann möglicherweise das Rabattgesetz und die Zugabeverordnung modifiziert werden. Wir vermuten, dass Lufthansa auch weiterhin die Mehrheit an der Gesellschaft halten wird, weil ab 2001 die Payback-Karte und das Miles&More-Programm zusammenarbeiten werden und Lufthansa damit ein Interesse an unternehmerischen Einfluss auf Loyalty Partner haben dürfte. Anteile abgegeben haben Alexander Rittweger und Roland Berger. Den Einstieg von Metro würdigen wir als positiv, weil damit der Anreiz für die Metro-Vertriebslinien erhöht wird, die Zahl der ausgegebenen Kundenkarten weiter
zu multiplizieren bzw. in Zukunft weitere Vertriebslinien mit in das Programm einzubeziehen. Unsere Anlageurteile für beide Konzerne bleiben unverändert.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

01.09.2000 Analystenschaetzung Metro - Neutral

Metro - Immer noch im Aufbau ...Einschätzung: NeutralDer von Metro veröffentlichte Halbjahresbericht übertraf im Ergebnis zwar unsere Erwartungen,
doch die Prognose des Unternehmens für das ganze Jahr (Umsatz: +7%, Gewinn vor Steuern: mehr als +10%) liegt durchaus im Rahmen unserer Prognose. Weder der Halbjahresbericht noch die Telefonkonferenz gaben Anlass zur Spekulation über bevorstehende Veräußerungen. Stattdessen kam wieder das vertraute Muster zum Vorschein, nach dem die starken Sparten (Cash & Carry, Elektronikmärkte) noch
stärker werden, während die Probleme der Sparten mit unterdurchschnittlicher
Performance (Lebensmitteleinzelhandel, Baumärkte) zur Zeit in Angriff genommen werden. Metro konnte sogar darauf verweisen, dass in die Umsatzentwicklung
dieser Bereiche wieder eine gewisse Stabilität einkehrt, und dass mit den Umstellungsprogrammen erste Erfolge erzielt worden sind. Wir haben dennoch unsere Gewinnschätzung für 2001 und 2002 um ca. 9% zurückgenommen, da wir jetzt für diese Jahre eine höhere Steuerquote erwarten. Vor diesem Hintergrund halten wir die derzeitige Bewertung von Metro (EV/EBITDA 7,1 für 2001e), die sich im Rahmen des Durchschnitts für den europäischen Lebensmitteleinzelhandel befindet, für mehr als angemessen. Wir halten daher unsere Einschätzung Neutral aufrecht.* Cash & Carry - Erfolgreich im Inland und AuslandC&C gilt als Modell für die
anderen Sparten. Der Bereich ist in seinem Heimatmarkt mit einem Marktanteil von über 50% gut positioniert und konnte für das 1. Hj. ein flächenbereinigtes Wachstum von 4,2% aufweisen. Eine neue Generation von C&C-Märkten wird derzeit in ganz Deutschland eingeführt, wodurch die Umsatzdynamik anhalten dürfte. Außerhalb Deutschlands konnte sogar ein noch zügigeres nominales wie auch
flächenbereinigtes Wachstum erreicht werden (übriges Europa flächenbereinigt: +6,8%, China flächenbereinigt: +10,8%), wobei vorläufig noch kein Druck auf den
Margen zu erkennen ist (2,7% im 1. Hj. Gegenüber 2,6% im 1. Hj. des Vorjahres). Wir wurden von diesen Halbjahresgewinnen sogar positiv überrascht. Während die Expansion im Ausland im 2. Hj. weiter vorangetrieben werden soll (30 Ladeneröffnungen gegenüber 8 im 1. Hj.), gehen wir davon aus, dass die Margen für diese Sparte über das ganze Jahr nur geringfügig sinken werden (3,5% gegenüber 3,6%). Dazu wird das Auslandswachstum organisch verlaufen, da derzeit keine Akquisitionen geplant sind. Der Bereich Media Markt (Consumer Electronics)
ist erneut schnell gewachsen und konnte die beste Entwicklung in der Gesamtgruppe vorweisen. Im Gegensatz zur C&C-Sparte hat Media Markt bedeutendes Wachstumspotenzial auf nationaler wie auch internationaler Ebene. Die Sparte ist in Deutschland bereits Marktführer und hat dennoch nur einen Marktanteil von gerade 12%. Der flächenbereinigte Umsatz im Inland betrug für 1. Hj. +13,1%.
Außerhalb Deutschlands beschleunigt sich das Wachstumstempo, was sich auch in höheren Verlusten aus der Internationalisierung im 1. Hj. (22 Mio DM gegenüber 3 Mio DM im Vorjahr) niederschlägt. Dennoch lag das Gewinnwachstum im 1. Hj. im
Rahmen unserer Prognosen. Für das ganze Jahr erwarten wir ein schnelleres Wachstum (+17,3% gegenüber 11,4% im 1. Hj.).Zur Jahresmitte war der Lebensmitteleinzelhandel (SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte) die Sparte
mit der schlechtesten Entwicklung, denn die Verluste sind von 13 Mio DM im Vorjahr auf 78 Mio DM angestiegen. Diese Verluste sind beinahe gleichmäßig auf SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte verteilt. Im Bereich der SB-Warenhäuser konnten die direkt zum Kernbereich Real gehörenden Häuser das Ergebnis verbessern, doch wurde das durch die Start-up-Kosten in der Türkei wie auch die laufenden Umstellungskosten für Allkauf und Kriegbaum mehr als relativiert. Dennoch sieht es so aus, als hätten sich die Umsätze bei den umgestellten Geschäften stabilisiert. Gute Nachrichten kommen auch aus Polen, wo sich das Geschäft im 2. Quartal bedeutend verbessert hat (dies schlägt sich in den flächenbereinigten sonstigen Umsätzen innerhalb Europas für das 2. Quartal mit einem Plus von 21% gegenüber 8,4% im 1. Quartal nieder). Außerdem werden die Verluste in Polen für das gesamte Jahr geringer ausfallen als im Vorjahr. Allerdings gehen wir jetzt davon aus, dass insgesamt für das laufende Jahr die Erträge der SB-Warenhäuser geringfügig unterVorjahresniveau liegen werden. Außerdem werden die Verluste der Verbrauchermarkt- Sparte Extra sich im 2. Hj. ausweiten. Auch hier implementiert Metro zur Zeit ein neues Konzept, das bisher
zu einem flächenbereinigten Umsatzwachstum bei den umgestellten Geschäften geführt hat. Allerdings sind bis jetzt erst 155 der 506 Geschäfte umgestellt, und diese Maßnahmen werden bis im 2. Hj. Von 2001 fortgesetzt werden, was bedeutet, die Sparte wird weiterhin Verluste melden, wenn auch abnehmende, bis die Umstellung abgeschlossen ist.Die Baumarkt-Sparte hat zum Halbjahr ebenfalls Verluste ausgewiesen (9 Mio DM), wenn auch weniger als wir geschätzt hatten. Diese sind hauptsächlich auf die Kosten für die Neupositionierung von Praktiker zurückzuführen. Die Maßnahme ist in der Unternehmensgeschichte im Hinblick sowohl auf Umfang als auch auf Ausführungsgeschwindigkeit beispiellos. Im 1. Hj. wurde die erste Welle dieses Programms abgeschlossen, wobei 60 Märkte umgestellt wurden. Diese Märkte haben bereits eine Verbesserung der Betriebsmarge von 50 Basispunkten ausgewiesen. In der nächsten Welle, die gegen Ende des 1. Hj. begonnen hat und immer noch im Gange ist, werden weitere 170 Märkte umgewandelt. In der abschließenden Phase, die bis Ende dieses Jahres abgeschlossen werden soll, werden die letzten 79 Märkte umgewandelt. Trotz der Verbesserung der Margen bei den umgestellten Märkten gehen wir davon aus, dass die Beschleunigung des Umstellungsprogramms eine Ausweitung der Verluste für das ganze Jahr zur Folge haben wird (49 Mio DM). In der Telefonkonferenz gab Dr. Körber keinen Kommentar ab, was die Zukunft der Baumarkt-Sparte betrifft; er bemerkte lediglich, dass er mit einer weiteren Konsolidierung in dieser Branche rechne. Unsere Umsatz- und Gewinnprognosen der einzelnen Sparten werden auf der folgenden Seite im Einzelnen dargelegt. Die Hauptänderungen liegen in den geringeren Gewinnerwartungen im Bereich SB-Warenhäuser (heruntergesetzt: 2000 -18%, 2001 -11%, 2002 -8%). Gleichzeitig haben wir das (negative) Ergebnis der
Holding Metro AG gesenkt, so dass sich die Effekte gegenseitig aufheben. Allerdings erwarten wir jetzt für die Jahre 2001 und 2002 einen höheren Steuersatz (2001e: 48,6% gegenüber 45,1% und 2002e: 48,7% gegenüber 45%). Zwar wird Metro von der Steuerreform in Deutschland profitieren, jedoch wird die
positive Auswirkung durch das Ausbleiben von Verlustvorträgen, die in diesem Jahr aufgebraucht sein werden, wieder relativiert. Demzufolge haben wir unsere Gewinnprognose je Aktie für 2001 und 2002 um jeweils ca. 9% herabgesetzt.

Quelle: WestLB Panmure

28.08.2000 Analystenschaetzung Metro - Market Outperformer

Die Analysten der Investmentbank Goldman Sachs haben die Aktien des Kaufhauskonzerns Metro erneut als "Market Outperformer" eingestuft. Auslöser für die Beurteilung waren die Halbjahreszahlen, die der Konzern am gestrigen Donnerstag vorgelegt hatte. Hier habe das Vorsteuerergebnis die Erwartungen von Goldman Sachs leicht übertroffen, heißt es in einer am Freitag in London vorgelegten Studie. Für das Gesamtjahr erwarten die Analysten Nicholas Jones und Caroline Tatham ein Wachstum von 8 Prozent. Metro hatte am Donnerstag für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit 138 Mio. DM ein um 10,4 Prozent höheres Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gemeldet. Dessen Wachstum lag über dem des Umsatzes, der um 8,4% auf 42,71 Mrd. DM kletterte. Im Gesamtjahr soll der Umsatz um rund 7% auf 91 Mrd. DM steigen. Für das laufende Jahr erwarten die Analysten bei Goldman Sachs einen Gewinn je Aktie von 1,88 Euro, 2001 soll dieser Wert auf 2,23 Euro steigen.

Quelle: Goldman Sachs

25.08.2000 Analystenschaetzung Metro-Aktien - Akkumulieren

Die Frankfurter DG-Bank rät Anlegern weiterhin, Aktien des Handelskonzerns Metro zu akkumulieren. Nach Vorlage der Halbjahreszahlen teile er durchaus die optimistische Prognose des Unternehmens, "jedoch mit leichten Abstrichen", sagte Analyst Herbert Sturm auf ADX-Anfrage. Er sei nach den Erfahrungen im September letzten Jahres vorsichtiger, als starke Preiskämpfe das Umsatzwachstum im Lebensmitteleinzelhandel bremsten. Er weiche mit seiner Umsatzschätzung von Plus 6,5 Prozent insofern leicht von der Prognose der Metro ab. Die Elektronikmärkte liefen hingegen "fantastisch". Das Ergebnis je Aktie schätzt Sturm weiter auf 0,93 Euro für 2000 und 1,05 Euro für 2001. Im Vergleich zum DAX scheine die Aktie mit einem KGV von 46,5 "hoch bewertet" zu sein, fügte der Analyst an. Die hohe Bewertung sei aber aufgrund des starken Wachstums im Auslandsgeschäft zu relativieren. Für anhaltende Kursimpulse dürften Fusions-, Kooperation und Übernahmefantasien sorgen.

Quelle: DG Bank

25.08.2000 Analystenschaetzung Metro - Outperformer

Metro: H1 Gewinnzahlen unter den Erwartungen OutperformerMetros veröffentlichter Gewinn aus dem laufenden Geschäft lag unter unseren Erwartungen, während der Umsatz mit €21,84 Mrd. mit unseren Prognosen übereinstimmte.

Quelle: Merck Finck & Co

25.08.2000 Analystenschaetzung Metro - Verkaufen

Metro - verkaufenKURZBESCHREIBUNG: Die Metro AG ist der größte europäische Einzelhandelskonzern, der drittgrößte der Welt. Sie entstand im Juli 1996 aus der Verschmelzung von Metro, Kaufhof und ASKO. Die Metro-Gruppe gliedert sich in die Tätigkeitsbereiche Warenhäuser (Galeria/Kaufhof), Lebensmitteleinzelhandel (Real, Extra), Fachmärkte Elektronik (Media/Saturn), Baumärkte (Praktiker) und Cash+Carry (Metro)URTEIL: Das Jahr 1999 war geprägt von gegenläufigen Bewegungen mit positivem Endergebnis: mit einem um 6,6% rückläufiger Umsatz auf Konzernebene und einem um 4% gestiegenen Umsatz im Ausland wurde ein um 18,2% höheres Ergebnis pro Aktie erzielt (DVFA-Ergebnis vor Steuern). Die Umsatzrentabilität blieb mit 1,6% zwar branchentypisch gering, überstieg die Vorjahresgröße aber immerhin um ein Drittel. Dennoch verlor die Aktie 20% im Verlauf des letzten Jahres. Ursache dafür war einerseits die Ernüchterung nach der 98er-Spekulationswelle bezüglich Desinvestitionen und Fusionen im europäischen Handel (in 1998 legte die Metro-Aktie 116% im Kurs zu), andererseits der gnadenlose Preiskampf, den sich die Branchen auf dem wichtigsten europäischen Markt liefert. Metro hat heute positive Daten für das erste Halbjahr 2000 veröffentlicht: einen Umsatzanstieg um 8,4% auf 42,7 Mrd. DM, verbunden mit einem Ergebnisanstieg der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 10,4% auf 138 Mio. DM (jeweils im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.) Dieses positive Ergebnis täuscht: Rechnet man Firmenwertabschreibungen und die Ergebnisse der Metro-Holding heraus, verbleibt ein Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit von 604 Mio. DM - und dies entspricht einem Minus von 7% zum Halbjahresergebnis 1999! Nur durch die sich um 66 Mio. DM verringerten Verluste der Metro-Holding konnte ein Ergebniszuwachs von 10,4% ausgewiesen werden. Erwähnt werden muß auch die Dominanz der Cash&Carry Sparte, deren Ergebnis um +15,4% auf 510 Mio. DM zulegte und deren Anteil am Konzernergebnis vor Firmenwertabschreibungen sich nun auf 82% beläuft. Das kumulierte Ergebnis aller anderen Bereiche sank um 54% und belief sich auf nur 96 Mio. DM.FAZIT: Die Daten des Konzerns sind branchenbedingt schwach. Die internationale Expansion (Asien, Ostblock) bietet erst auf etwas längere Sicht einen Ausweg, kurzfristig sind keine positiven Überraschungen zu erwarten. Einzig die Spekulation auf Umstrukturierungen des Konzerns könnte für kurzfristige Höhenflüge sorgen: mit einem Verkauf der Einkaufsketten Real und Extra an die auf den deutschen Markt
drängenden Konkurrenten würde Metro ein hart umkämpftes und ertragsschwaches
Marktsegment abgeben, um mit dem Erlös die margenstärkeren Bereiche des Konzerns ausbauen zu können. Diese Spekulation hat in den letzten Wochen dazu geführt, daß der 18-monatige Abwärts Trendkanal und die 200-Tage-Linie gebrochen wurde - Metro selbst nährt diese Hoffnung des Marktes aber nicht. Ein spekulativer
Hoffungsschimmer am Horizont (Konzernumbau) überdeckt unseres Erachtens nicht die aktuelle Situation: Die Metro-AG ist fundamental schwach und fällt in wenigen Wochen aus dem EuroStoxx-Index heraus. Durch den Kursrückgang am heutigen Tag droht jetzt bereits wieder charttechnische Gefahr, da die 200-Tage-Linie wieder in Reichweite ist. Chance und Risko stehen in einem schlechten Verhältnis: wir empfehlen daher den Verkauf.

Quelle: Kreissparkasse Pinneberg

25.08.2000 Analystenschaetzung Metro - Neutral

Metro - NeutralEs gibt noch einiges zu tunKommentar: Während der gestrigen Telefonkonferenz hat die Metro bereits Bekanntes bestätigt. Die starken Geschäftsbereiche (Cash & Carry und Consumer Electronics) werden ihre positive Entwicklung fortsetzen. Bei den mit Problemen behafteten Sparten (Lebensmitteleinzelhandel und Baumärkte) sind Verbesserungen erkennbar, aber
es gibt noch einiges zu tun. Zur Zeit stehen keine Veräußerungen an. Die Metro erklärte, dass wahrscheinlich mit keinen weiteren Veräußerungen vor Inkrafttreten der neuen Gesetzgebung zur Kapitalertragssteuer im Jahr 2002 zu rechnen sei. Darüber hinaus seien kurzfristig keine Übernahmen zu erwarten. Obwohl die Übernahme der Makro Aktivitäten in Lateinamerika und Asien weiterhin
auf "der Tagesordnung steht", ist sie nicht von hoher Priorität. Für das gesamte Jahr erwartet die Metro ein Umsatzwachstum von 7% und eine Steigerung des Vorsteuergewinns von über 10%. Wir gehen von einem Umsatzanstieg von 7,1% und einem Anstieg des Vorsteuergewinns von 11% aus. Wir werden unsere Schätzungen überprüfen, allerdings erwarten wir keine größeren Änderungen. Bei einem EV/EBITDA-Multiple von 7,1 für 2001e wird die Metro Aktie im Rahmen des Durchschnitts-Multiple für den Lebensmitteleinzelhandelssektor in Europa (7,2) gehandelt. Dies ist u.E. mehr als fair. Wir bleiben bei unserem neutralen Rating.Gewinnreihe je Aktie (EUR) (unverändert): 99: 0,86 00e: 0,89 01e: 1,34
02e: 1,76* rel. Performance zum WestLB-Index 3/6/12 Monate: 9,22% / 17,97% / -41,61%

Quelle: WestLB Panmure

25.08.2000 Analystenschaetzung METRO - halten

METRO - haltenDie Halbjahreszahlen von METRO lagen weitgehend im Rahmen der Erwartungen. Die flächenbereinigt schwache Umsatzentwicklung bei den SB-Warenhäusern (-0,7%) und das nur leichte Plus von 0,6% bei den Verbrauchermärkten (beide Lebensmitteleinzelhandel) sowie deren Verluste
von EUR 18,4 Mio. bzw. EUR 21,0 Mio. zeigen auf, dass die jeweiligen Vertriebskonzepte sich im deutschen Markt weiterhin nur unterdurchschnittlich entwickeln. Für den Lebensmittelbereich wird sich METRO auf Sicht der nächsten zwei Jahre etwas einfallen lassen müssen. Das flächenbereinigte Plus von 0,3% bei den Warenhäusern kann ebenfalls nicht überzeugen; der Verlust lag in diesem Bereich mit EUR 28,1 Mio. trotz weiterer Umstellungen auf das profitablere Galeria-Konzept auf Vorjahreshöhe. Die DIY-Märkte entwickelten sich wie erwartet schwach. Die Perlen des Konzerns Cash&Carry sowie die Media Markt/Saturn-Elektronikfachmärkte zeigen weiterhin eine exzellente Umsatz- und Ergebnisentwicklung.Aus fundamentaler Sicht sehen wir bisher noch keine über den Markterwartungen liegende Umsatz- und Ergebnisentwicklung von METRO.Wir halten aus diesem Grund an unserem Anlageurteil halten fest.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

24.08.2000 Metro: Mit mehr Gewinn im ersten Halbjahr

Die Metro AG (WKN: 725 750) kann in der ersten Jahreshälfte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 10,4 Prozent auf 138 Mio. DM steigern. Der Umsatz wächst um 8,4 Prozent auf 42,7 Mrd. DM.

Vorstand Hans-Joachim Körber zeigt sich mit der Entwicklung im ersten Halbjahr sehr zufrieden und rechnet auch im zweiten Halbjahr mit einer Fortsetzung des positiven Geschäftsverlaufs. Am Jahresende soll der Umsatz um 7 Prozent auf über 91 Mrd. DM zunehmen.

Der größte deutsche Einzelhandelskonzern werde auch die internationale Expansion konsequent fortsetzen, heißt es weiter in dem heute veröffentlichten Aktionärsbrief.

Die Metro-Aktie notiert im frühen Handel mit 44,40 Euro etwas leichter.

24.08.2000 Analystenschaetzung Metro - Marketperformer

* Anlass: Halbjahresbericht* Fakten: - Konzernumsatz 42,7 Mrd. DM (+8,4%, 8,1%)1) ; - Ergeb. d. gew. Geschäftstätigkeit 138 Mio. DM (+10,4%); - Umsatzanteil/Ausland 40,3% (37,2%), - Cash & Carry +6,2%; - Lebens-mittel -0,4%, - Nonfood +8%, - Warenhäuser 0,3%, - Elektronik +13%, - Baumärkte -3,5%* Bewertung: Einmal mehr konnte Metro mit guten Zahlen aufwarten, die am oberen Rand der Erwartungen lagen. Insgesamt hat das Management die gesetzten Ziele bislang erreicht und hält an den Ertragszielen für das Gesamtjahr fest. Die guten Halbjahreszahlen könnten der Aktie kurzfristig etwas Auftrieb verleihen. Es dürfte aber dennoch schnell zu Gewinnmitnahmen kommen, da bei Metro Zahlen eine untergeordnete Rolle spielen; wichtiger sind Spekulationen. Diese sind gegenwärtig wieder in den Hintergrund getreten. Auch dürfte der Abstieg aus dem Euro-STOXX50 zu einem Imageschaden der Aktie führen. Angesichts der noch immer schwachen Entwicklung der Lebensmittelsparte und des Baumarktbereiches werden Portfoliobereinigungen immer wahrscheinlicher. Die dadurch ausgelösten Phantasien und die anhaltenden Wer-mit-Wem-Spekulationen sollten eine Marketperformance sicherstellen.

Quelle: WGZ-Bank

24.08.2000 Analystenschaetzung Metro - Neutral

Kommentar: Insgesamt lagen Halbjahresumsatz und -e träge über unseren
Erwartungen. Zugegebenermaßen lagen unsere Schätzungen am unteren Rande des
Konsensus. Unter den einzelnen Sparten wurden wi von Cash &Car y positiv überrascht, welche eine Margenverbesserung verzeichnen konnte, und von den Baumärkten, die geringere Verluste als e wartet ausweisen konnten. Allerdings bleibt der Lebensmitteleinzelhandel weiterhin ein Sorgenkind, wobei die Verluste in dieser Sparte höher als erwartet ausfielen (78 Mio DM ggü 40 Mio DM).Metro
erklärte, dass die Halbjahreserträge im Rahmen de Erwartungen liegen und das Unternehmen zuversichtlich sei, eine positive Performance im zweiten Halbjahr zeigen zu können. Wir werden im Anschluss an die Telefonkonferenz heute Morgen unsere Schätzungen überprüfen.

Quelle: WestLB Panmure

24.08.2000 Analystenschaetzung METRO - halten

Ad-hoc-Mitteilung der Hauptaktionäre, wonach sie weiterhin an ihrem Engagement
bei der Metro AG festhalten werden und Erwin Conradi per 1. August als Aufsichtsratsvorsitzender zurücktritt. Sein Nachfolger wird Jan von Haeften, derzeit Aufsichts-ratsvorsitzender bei Franz Haniel & Cie.Bestätigung unserer Publikation vom Freitag, als wir die Kaufempfehlung zurücknahmen, da sich damals bereits ein Abbruch der Verhandlungen mit Wal-Mart abzeichnete. Jetzt ist dieser Sachverhalt offiziell. Das Dementi ist Ernst zu nehmen, da es mit dem Rücktritt Conradis verbunden ist und die Hauptaktionäre bei tatsächlich konkreten Verkaufsabsichten die Gerüchteküche weiter am Kochen lassen könnten. Phantasie damit endgültig beendet.Heute Kurskorrektur zu erwarten. Kurs wird sich aber vermutlich oberhalb von EUR 40 einpendeln (und nicht etwa auf das Ausgangsniveau der Rallye unterhalb von EUR 40 zurückfallen), da langfristige Perspektiven besser sind als vor Aufnahme der Verhandlungen: Diese haben bewiesen, dass ein
Verkauf zu bestimmten Bedingungen durchaus möglich ist. Der Druck auf das Management wird weiter steigen.

Quelle: Bankgesellschaft Berlin

22.08.2000 Analystenschaetzung Metro - Neutral

Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Aktie des Handelskonzerns Metro mittelfristig mit "Neutral", auf lange Sicht mit "Akkumulieren" eingestuft. Die Marktbedingungen in Deutschland seien im ersten Halbjahr sehr hart geblieben, schrieben Analysten in einer am Montag in London veröffentlichten Studie. Die Lebensmittel- und Baumärkte würden daher weiter in der Verlustzone bleiben. Für das erste Halbjahr prognostizieren die Experten dennoch einen Gewinnanstieg um 7% auf 68,5 Mio. Euro. Vor Goodwill sei ein um 1% größerer Gewinn vor Zinsen und Steuern zu erwarten. Für das gesamte Jahr erwarten die Analysten ein Plus
von 7% beim Gewinn und von 5% beim Ergebnis je Aktie. Das Wachstum werde von der Media Markt- und der C&C-Kette angetrieben, während bei den übrigen Unternehmenssparten nicht mit Verbesserungen zu rechnen sei. Bei den Baumärkten
werde es zu einer weiteren Verschlechterung kommen. Der Kurs der Metro-Aktie bewege sich derzeit zehn Prozent unter dem Niveau der europäischen Konkurrenten. Ursachen dafür seien das langsamere mittelfristige Gewinnwachstum und reduzierte langfristige Geschäftsaussichten. Nur Spekulation könnte den Aktienkurs auf seinem momentanen Niveau halten. Alle Argumente zusammengenommen, liege eine Bewertung der Aktie von 55 Euro nahe. Dieser Wert sei aber kurzfristig nicht zu erreichen.

Quelle: Merrill Lynch

21.08.2000 Start des Yline/Metro Online Portals "Primus"

Die Primus Online Austria AG hat ihr österreichisches Einkaufsportal "www.primus-online.at" gestartet. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Handelsriesen Metro soll die Internettochter der österreichischen Yline AG (WKN: 077 930) Primus Online, via Internet CDs, DVDs und Videos, Komplett-PCs, Urlaubsreisen sowie andere Güter und Dienstleistungen vertrieben.

Darüber hinaus soll das Portal den Kunden auch Online-Auktionen und einen Bazar anbieten. Gemeinsam mit der erst vor kurzem durch die Bank für Arbeit und Wirtschaft(BAWAG) übernommenen österreichischen Postsparkasse (PSK) soll den Kunden von Primus-Online auch ein direktes Online-Bezahlungssystem angeboten werden. Mit dem neuen Internet-Shop sieht man sich seitens des Unternehmens auf gutem Weg, führender Internet-Provider am heimischen Markt zu werden. Bis Ende September 2000 will die Yline AG erstmals die Marke von 100.000-Internetkunden
überschreiten.

18.08.2000 Analystenschaetzung Metro - Halten

Das Unternehmen:Die Metro AG entstand 1996 aus der Verschmelzung der Metro, des Kaufhofs, der ASKO und der DBSK und ist gegenwärtig der zweitgrößte europäische Handelskonzern. 1998 kam es erneut zu einem umfangreichen Konzernumbau. Durch die Übernahme der Cash&Carry-Aktivitäten der niederländischen SHV Makro bzw. der Muttergesellschaft Metro Holding wurde der Konzernumsatz um 27,1 Mrd. DM erhöht. Der Anteil des Auslands am Konzernumsatz wuchs hierdurch beträchtlich. Weitere Akquisitionen erfolgten im Bereich SB Warenhäuser durch die Übernahme von Allkauf und der Kriegbaum-Gruppe. Im Dezember 1998 hat die Metro ihr Einzelhandelsportefeuille bereinigt. Gesellschaften mit unzureichender Marktstellung und / oder Rentabilität wurden in die Divaco ausgegliedert, an der die Metro noch mit 49 (Stimmrechtsanteil 24,5 %) beteiligt ist. Die hier eingebrachten Vertriebslinien sollenmöglichst rasch veräußert werden. Sämtliche Einzelhandelsimmobilien wurden zur weiteren Verwertung in ein Joint-Venture mit der WestLB eingebracht, an dem die Metro mit 49% beteiligt ist. Die Gesellschaft
konzentriert sich jetzt auf 4 Geschäftsfelder mit 6 Vertriebslinien: Cash & Carry (Metro/ Makro), Lebensmitteleinzelhandel (Real, Extra), Nonfood-Fachmärkte
(Media/Saturn, Praktiker) und Warenhäuser (Galeria Kaufhof). Im ersten Quartal
2000 erzielte das Unternehmen einen Umsatzzuwachs von 7,3% auf 10,66 Mrd.Euro, bzw. bereinigt um die Übernahme der TOP-Baumärkte um 7,0%. Durch die diesjährige Verlagerung des Ostergeschäfts in das zweite Quartal wurde die Wachstumsrate negativ beeinflußt. Während der Auslandsumsatz um 18,7% zunahm (Auslandsanteil 39,8 nach 36,0%), konnte im Inland nur ein minimaler Zuwachs von 0,9% verbucht werden. Wachstumsträger waren die Cash & Carry-Märkte mit einem Umsatzanstieg um 9,3% (flächenbereinigt +5,5%) sowie die Elektronikmärkte mit +31,5% (flächenbereinigt +15%). Weniger erfreulich stellt sich weiterhin die Lage bei den SB-Warenhäusern, Warenhäusern und Baumärkten dar. Ganzjährig erwartet der Vorstand einen Umsatzanstieg bis zu 7% und eine weitere Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.Das Unternehmen will den Online-Handel wesentlich ausbauen, wobei der Schwerpunkt im Bereich B2B (Geschäft mit Firmenkunden) liegen soll. Die Ergebnisbelastung durch die Anlaufkosten soll im laufenden Jahr bei knapp 50 Mio.Euro liegen. Eine Kooperation mit im Internet-Geschäft erfahrenen Partnern ist nicht geplant, was relativ riskant erscheint. Das weitere Wachstum wird vor allem im Ausland erfolgen. Dabei soll die Zahl der Cash & Carry-Großmärkte insbesondere in Asien (mit Schwerpunkt in China) und Osteuropa expandieren. Die Elektronikmärkte dürften hingegen in erster Linie auf dem europäischen Kontinent (Spanien, Niederlande, Ungarn) neue Standorte besetzen. Insgesamt soll der Konzernumsatz bis 2002 um 40% wachsen. Zur Finanzierung können Erlöse aus dem Verkauf von Immobilien und Beteiligungen
der Divaco herangezogen werden.Die Verkaufverhandlungen der drei Hauptaktionäre, die ihre Anteile in der Schweizer Metro Holding gebündelt haben, mit Wal-Mart sind ohne Ergebnis geblieben. Die Anteilseigner wollen an ihrem Engagement festhalten. Der bish


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