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Das ist ja ein wirklich sehr interessantes Interview! Vor allem der Ausblick bezüglich der UMTS-Anwendung gefällt mir.
Was mich ein wenig irritiert, sind die Aussagen bzgl. der Gewinn- und Umsatzplanung. Diese finde ich einerseits zu konservativ andererseits würde ich in diesem rasanten Markt keine so präzisen Angaben zum Gewinn (mit Kommastelle) machen.

Bin von Pixelnet überzeugt und warte auf die "Verzehnfachung" des Kurses die Herr Lindemeyer vorausgesagt hat.

MfG tom50!
ich beobachte seit 3 wochen den wert und es fällt mir auf, daß jedesmal, wenn die Aktie Richtung 10E geht, im bid 1900 (seit drei tagen 2100) Stück stehen und umgekehrt, wenn die Aktie bei ca. 9,6E notiert, 1900 bzw 2100 stück im ask zu finden sind - meist noch sehr tief angesetzt, so daß zittrige kleinanleger unter preis verkaufen. was findet hier statt?
hier ein Artikel ud der "WELT" vom 08.11.2000


Digital-Fotografen belichten über das Internet

Start-ups beleben mit ihren Online-Print-Diensten den Markt

Von Joachim Scheible

Noch im Sommer war das Internet für Hobbyfotografen eine ziemlich unterbelichtete Angelegenheit. Web-Angebote, die auch nur annähernd an die Dienste des Fotoladens um die Ecke heranreichten, machten sich äußerst rar. Wohl gab es auf den Homepages von Fotoquelle und Kodak schon im Frühjahr virtuelle Fotoalben, in die man Bilddateien "kleben" konnte. Ein Dienst aber, der digitale Aufnahmen per E-Mail entgegennimmt und als Abzug auf echtes Papier druckt, bot lange Zeit nur Agfa mit dem "Agfanet Printservice" an. Ansonsten stellten Surfer ihre Sucher vergeblich scharf.
Seit einigen Wochen aber erscheint das Onlineangebot für Fotofreunde mit zunehmender Vielfalt. Der Markt hat dabei Agfa zum Trendsetter erklärt: Die Deutschen wollen ihre Bilder immer noch lieber in festen Händen halten, als sie mit dem PC in einem virtuellen Fotoalbum anzuschauen.

Und so hat inzwischen gut ein Dutzend Online-Printservices im Web rund um die Uhr geöffnet - auch Kodak und Fotoquelle sind jetzt mit von der Partie. Doch während die etablierten Giganten Agfa, Fujicolor, Fotoquelle und Kodak den alten, herkömmlichen Film- und Fotomarkt nahezu exklusiv unter sich aufteilten, müssen sie sich im Internet nunmehr gegen freche Start-ups behaupten. Newcomer wie Pixelnet, Photoworld, Unicolor oder Pixum setzen die Großen mit zum Teil sehr viel effizienteren Diensten gehörig unter Druck.

Das lässt sich schon an den Preisen ablesen: Während etwa Kodak für einen Abzug im Format 10 x 15 Zentimeter 89 Pfennig verlangt und für diesen Print@Kodak genannten Dienst fünf Mark Versandkosten in Rechnung stellt, kontert Pixelnet mit 69 Pfennig für den Abzug und 3,10 Mark für das Porto. Und auch das Order.net von Fujicolor ist mit 89 Pfennig pro Abzug sowie insgesamt sieben Mark Bearbeitungsgebühren erheblich teurer als das kleine Pixelnet aus dem oberpfälzischen Tiefenbach.

In der Regel arbeiten die Online-Printservices mit einem Vertragslabor zusammen - die Kunden haben in Bezug auf Preis oder Qualität also keine Wahl. Einzig der Agfanet Printservice bietet Alternativen. Die Bayer-Tochter hat vier deutsche Labors an ihren Dienst gebunden, unter denen die Kunden das attraktivste Angebot auswählen können: Colormailer verlangt für einen Abzug (10 x 15) 65 Pfennig, der Fotolaboclub 69 Pfennig, Lab-Top Agfa 1,35 Mark und BKS-Labtop 1,35 Mark. Die Versandpauschalen pendeln indes zwischen 3,90 Mark (Fotolaboclub) und fünf Mark (BKS-Labtop).

Von der räumlichen Entfernung des Labors hängt es schließlich unter anderem ab, nach wie vielen Tagen die fertigen Abzüge beim Besteller eintreffen. Zwei bis sieben Tage gibt beispielsweise Kodak als Zeitspanne an, die anderen versprechen zwei bis drei Tage bis zum Eintreffen der Fotos.

Doch bieten die allseits günstigeren Start-ups auch eine angemessene Qualität? Einer Untersuchung von "Chip online" zu Folge liegt es nicht an der Technik in den Labors, ob sich der Abzug von einer Bilddatei wesentlich von dem eines Kleinbildnegativs unterscheidet. Das PC-Fachmagazin hat nämlich festgestellt, dass in den meisten Labors durch die Bank der gleiche, in Fachkreisen hoch geschätzte Digitalbelichter steht. Diese von Fuji gebaute Maschine projiziert die per E-Mail eingetroffene Bilddatei mit einem Laser auf gewöhnliches, lichtempfindliches Fotopapier.

Vielmehr hängt die Produktqualität beim Online-Printservice nur von der Auflösung der digitalen Vorlage ab. Pixelnet empfiehlt deshalb seinen Kunden, die Bilddatei mit einer Auflösung von mindestens 1280 x 1024 zu definieren. "Denn erst ab dieser Pixeldichte macht es richtig Spaß, Bilder anzuschauen", erklärt Firmenchef Walter Ragaller seine formale Vorgabe. Bei Print@Kodak hingegen müssen die Kunden diesbezüglich nicht fachkundig sein: Noch vor dem Versand prüft die Kodak-Software eigenständig, in welcher Auflösung und in welcher Größe die zum Versand bereitstehende Bilddatei am brillantesten auf dem Fotopapier herauskommt.

Die Software spielt beim Online-Printservice sowieso die wichtigste Rolle. Die Programme, die man stets laden muss, um die Fotos überhaupt bestellen zu können, sind nichts anderes als virtuelle Fototaschen, die die Bilddateien aufnehmen und die Order mit den wesentlichen Angaben zu Format, Qualität und Zahlungsart versehen. Selbst in Sachen Software ist das Pixelnet der etablierten Konkurrenz um eine Nasenlänge voraus: P2P (Pixel to Picture), so der Programmname, enthält sogar ein kleines Bildbearbeitungsprogramm, mit dem sich digitale Fotos noch in letzter Sekunde retuschieren lassen.

Bei den Formaten der Fotos gibt es bei allen Print-Diensten eine große Vielfalt: Abzüge in den Maßen 9 x 13, 10 x 15, 13 x 18 und 20 x 30 Zentimeter haben so gut wie alle Anbieter auf der Liste stehen. Und auch T-Shirts, Poster, Mauspads, Baseballkappen oder Kaffeetassen bedrucken die Firmen mit Motiven aus den Privatalben ihrer Kunden.

Fazit: Mit ihren durchschnittlichen Angeboten jagen die etablierten Fotofirmen den Services der jungen Start-up-Unternehmen noch keine Angst ein. Das ist auch gar nicht die Absicht. Womöglich halten sich die Großen wissentlich etwas zurück: "Wir können ja unseren vielen Händlern nicht die Geschäftsgrundlage nehmen", sagt Kodak-Sprecher Gerd Böhm. Und so wird außer auf der Homepage des Stuttgarter Fotokonzerns in absehbarer Zeit auch auf den Web-Seiten seiner Händler der Print@Kodak-Button prangen.

klingt doch sehr vielversprechend ...
Hallo
Pixelnet können viele nicht richtig einordnen, deshalb
auch wohl die momentane Kursschwäche. Weiter sind Internets
mega out. Ich glaube, daß Pixelnet seinen Weg gehen kann,
weshalb ich in fallende Kurse verbillige. War seit EMI
durch Lintec dabei und habe zu 9,5 und 7,5 nachgekauft.
Nächstes Limit 5,5 zum Abstauben.
Bei Pixelnet muß man die weitere Entwicklung abwarten, aber
auch aufgrund der gut aufgestellten Mutter, sollte man positiv denken.

Gruß stepan
Hi @ all,

hier mal wieder was zum lachen:

22.11.2000
Pixelnet Titel gut bewertet
Finanzen Neuer Markt


Laut den Experten von Finanzen Neuer Markt, sei die Anhebung der Umsatzprognosen durch Pixelnet (WKN 527980) eher ein schlechter Witz: Das Umatzziel sei für das Jahr 2000 um gerade einmal 0,7 Mio. € von 19,2 auf 20,0 Mio. € angehoben worden.

Der Fotodienstleister habe gleichzeitig konstatieren müssen, dass das operative Ergebnis mit minus 4,875 Mio. € unter den Planungen von 4,594 Mio. € geblieben sei. In den ersten neun Monaten ereichte der Verlust vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) 8,033 Mio. €.

Die Analysten von Finanzen Neuer Markt sind der Meinung, dass mit einer Relations Marktkapitalisierung zu Umsatz 6:1 der Titel immer noch mehr als reichlich gut bewertet sei.


Also folgendes meine ich dazu: Diese Spinner sind ein schlechter witz!
Von den ganzen Pseudo research und profi-analysen habe ich die schnauze mittlerweile gestrichen voll. Die berufsbezeichnung analyst scheint nicht geschützt zu sein. (Experte ebenso wenig) Das ist wie der opa, der allwöchentlich seinen fußballbericht für die lokalzeitung schreibt und wochentags mit geschwollener Brust behauptet, er sei ein Journalist. (was bei den meisten leuten assoziationen weckt)
Zurück zum Thema: Vielleicht sollten sich diese neuer Markt finanz-Spinner einmal mit den werten auseinandersetzen. Bei pixelnet handelt es sich um ein startup. Der umsatz ist quasi von null auf 20 Millionen. Klar, da scheinen ein paar hundertausend auf den ersten Blick nicht viel. Auch der Emi-Preis war sicher leicht überzogen. Aber ohne diese viele kohle könnten sie jetzt nicht so expandieren. Aber pixelnet will eben der erste sein. Wo ist da das problem? Ich weiß es:
Es liegt darin, das diese "experten" aus den bauch heraus urteilen. Ich wage zu unterstellen, dass sie sich nicht einmal das unternehmen richtig angesehen zu haben. Das ist, als ob ich scheiben würde, Maserati-Autos seien schlecht verarbeitet und hätten eine schlechte laufleistung - wo ich einen Daewoo fahre.
Ich frage mich, womit diese spinner ihr geld verdienen! Das ist ein skandal. Ein scheiß-Skandal.

Weil wir dabei sind: Am besten, Lintec bläst die analysten-Konferenz ab und stellt das unternehmen persönlich bei potentiellen Investoren vor.

Wenn ich mir die mttlerweile schon ältere bankhaus Lampe Lintec studie ansehe: Danach kann ich mir ein bild machen. Alles schön aufgezeigt. Dartunter steht, dass der analyst lintec-Aktien hält. Das sind ethik und ehrlichkeit.


Gruß vom Kai
Es geht auch irgendwie unter, daß die Planzahlen von Pixelnet zu Beginn des Geschäftsjahres von den Analysten und sogenannten Branchenkennern als "viel zu ambitioniert" belächelt wurden. Zur Emission überschlugen sich alle mit Bemerkungen, daß Pixelnet gegen Kodak etc. niemals eine Chance haben könnte. Nun werden die Planzahlen nicht nur erreicht (was eben diese Leute Pixelnet noch vor einigen Monaten niemals zugetraut hätten) sondern nach oben korrigiert. Und diese Experten bezeichnen das als schlechten Witz. Naja, toll recherchiert.


Was mir an der Mitteilung von Pixelnet nicht gefallen hat, ist die dreimalige (!) Nennung des schlechten Wetters als Grund für nicht noch besser ausgefallene Zahlen. Das sieht aus, als wolle man schlechte Zahlen mit fadenscheinigen Begründungen schön reden. Nicht sehr glücklich formuliert. Die Zahlen sind nämlich nicht schlecht, sondern sehr gut, und als solche hätte man sie auch darstellen sollen.

Ich hätte schon längst nachgekauft, wenn ich noch Geld dafür übrig hätte. Mal sehen, welche Gurke ich jetzt aus dem Depot werfe, aber in diesen Zeiten fällt das Verkaufen doch verdammt schwer, solche Pixelnet-Kurse kann man sich aber einfach nicht entgehen lassen.


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