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Analysten-Einstufungen des dpa-AFX Nachrichtendienstes der vergangenen Woche

FRANKFURT (dpa-AFX) - Analysten haben in der vergangenen Woche zu folgenden Aktien und Themen Einstufungen herausgegeben:

Die Hamburger Sparkasse stuft die Aktien von Epcos EPC.ETR und Infineon IFX.ETR weiter mit "Halten" ein. In einem Gespräch mit dpa-AFX hat Analyst Claus Roggatz am Montag die mittelfristigen Aussichten für die Halbleiterbranche insgesamt als positiv bewertet. Die optimistischen Geschäftsaussichten des US-amerikanischen Chipherstellers Intel hätten sich jüngst positiv auf die Aktienkurse der Branche ausgewirkt. Analyst Roggatz erwartet, dass die hohen Absatzzahlen der Branche auch noch im kommenden Jahr anhalten werden.

DaimlerChrysler DCX.ETR haben am Montag Morgen im Plus notiert. Das Papier ging mit 55,75 Euro in den Handel der neuen Woche und kletterte zeitweilig auf 56,43 Euro. Gegen 11.00 Uhr notierte es mit einem kleinen Plus von 0,31% bei 55,77 Euro. Gleichzeitig stieg der Deutsche Aktienindex DAX DAX.ETR um 0,61% auf 7.171,52 Punkte. Die Anleger würden sich aus den Technologiewerten zurückziehen und in die Sicherheit der Blue Chips flüchten, sagte Frank Laser, Analyst bei der Vereins- und Westbank. Die Gesamtlage am Aktienmarkt komme den Automobilwerten entgegen.

Die Aktie des Indexschwergewichts Deutsche Telekom DTE.ETR hat am Montag deutlich zugelegt. Der Titel kletterte bis 12.40 Uhr um 2,35 Prozent auf 42,20 Euro. Das Börsenbarometer DAX DAX.ETR lag gleichzeitig um 0,55 Prozent bei 7.167,42 Punkten im Plus. Analyst Werner Stäblein von der BHF-Bank begründete die Kursgewinne in der T-Aktie mit reiner Marktpsychologie. Das Papier habe nach der Versteigerung der UMTS-Lizenzen für den Mobilfunk der dritten Generation in Italien deutlich zugelegt, obwohl der Bonner Telekomgigant selbst nicht mit geboten hätte.

Die WGZ-Bank hat am Montag die Aktie des Metzinger Modehauses Hugo Boss BOS.ETR kurzfristig auf "Marketperformer" heruntergestuft. In einem Gespräch mit dpa-AFX begründete Analyst Jörg Christians die Bewertung mit zu erwartenden Gewinnmitnahmen. Hugo Boss habe überraschend gute Geschäftszahlen vorgestellt. Langfristig bleibe die Bewertung aber auf "Outperformer".

Die Investmenbank Goldman Sachs behält die Aktie des Lebensmittelherstellers Nestlé NESN.ZRH weiterhin auf ihrer Empfehlungsliste und sieht das Kursziel bei 4.400 CHF. Das geht aus einer am Montag in London veröffentlichten Analyse hervor. Dabei heben die Analysten besonders die "starken defensiven Eigenschaften" des Papiers hervor.

Der kräftige Einbruch bei den deutschen Auftragseingängen deutet nach Einschätzung von HSBC TrinkausBurkhardt auf eine Verlangsamung der konjunkturellen Dynamik hin. Dies teilte Trinkaus&Burkhardt am Montag in Düsseldorf mit. Im September seien die Bestellungen um 4,6% gegenüber dem Vormonat gesunken, während im August noch ein Zuwachs bei den Auftragseingängen von 2,0% erzielt worden sei. Die Jahresrate ermäßigte sich demzufolge auf 6,8% im September nach 8,3% im August. Laut Wirtschaftsministerium sind vor allem die geringeren Volumina bei den Großaufträgen für den Rückgang verantwortlich.

J.P. Morgan hat seine Kaufempfehlung für die Aktie von Unilever UN.ASX UN.NYS ULVR.ISE bekräftigt. Die Analysten der US-Investmentbank erhöhten in einer am Montag in Paris vorgelegten Studie ihre Gewinnerwartung pro Aktie (EPS) auf 2,96 Euro in 2000 und 3,35 Euro in 2001. Das Kursziel für die Aktie wurde auf 70 Euro angehoben.

Die Bankgesellschaft Berlin hat ihre Empfehlung "reduzieren" für die Degussa-Hüls-Aktie DHA.ETR in Erwartung der Zahlen für das dritte Quartal beibehalten. Das Spezialchemie-Unternehmen werde voraussichtlich ein gleichbleibendes Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 155,0 Mio. Euro ausweisen, schrieb die Bankgesellschaft am Montag in einer Studie. Degussa-Hüls will seine Zahlen am 13. November vorlegen.

Die Münchener Privatbank Merck Finck & Co bestätigt die Einstufung der Aktien der Fluggesellschaft British Airways (BA) BAI1.FSE als "Marketperformer". Die Fluggesellschaft habe den Passagierladefaktor nicht erhöhen können. Er sei im Oktober um 0,5 Prozent auf 71,5 Prozent gesunken.

Die Analysten der Performaxx AG stufen den US-Telekom-Konzern Worldcom WCOM.NAS weiter als "marktneutral" ein. Zwar schaffe die Umstrukturierung, mit der Worldcom in zwei unabhängige Unternehmen getrennt werden soll, eine Basis für ein neues Wachstums-Unternehmen, hieß es in einer Analyse der Performaxx AG am Montag. Der Entschluss zur Restrukturierung komme aber spät.

Die WestLB hat die Aktie des am Neuen Markt notierten Stuttgarter Softwarespezialisten Brokat AG BRJ.ETR zum "Kauf" empfohlen. In einer am Montag veröffentlichten Studie bewerteten die WestLB-Analysten die von Brokat veröffentlichten Zahlen für das dritte Quartal uneinheitlich. Zwar sei die bankeigene Umsatzprognose von 43,9 Prozent um 17 Prozent übertroffen worden, aber dafür sei die Bruttomarge eine "herbe Enttäuschung" gewesen. Die Analysten führten dies hauptsächlich auf Kostenüberschreitungen bei M-Commerce-Großaufträgen zurück.

Die Bankgesellschaft Berlin rechnet bei Linde LIN.ETR mit einer Umsatzsteigerung von 38% auf 6,1 Mrd. Euro in den ersten neun Monaten dieses Jahres. Das Ergebnis vor Steuern werde voraussichtlich bei 285,0 Mio. Euro liegen, einem Plus von 16% gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte das Finanzinstitut am Montag mit. Linde wird seine Zahlen am Mittwoch vorlegen. Die Bankgesellschaft Berlin behielt damit ihre Empfehlung "Halten" vorläufig bei.

Die Münchener Privatbank Merck Finck & Co hat die Aktien der Intershop AG ISH.ETR als "Outperformer" bestätigt. "Die Enfinity-Software des E-Commerce Spezialisten dürfte den Jenaern die Türen zum Weltmarkt öffnen, so dass die scharfe Korrektur der Aktien nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen teilweise übertrieben erscheint", schreibt der Analyst Oliver Graf Wrangel in einer am Montag in München veröffentlichten Studie.

Die WGZ-Bank hat die Aktie von RWE RWE.ETR als "Marketperformer" bestätigt und sieht das Kursziel bei 50 Euro. Wie die Bank am Montag in Düsseldorf mitteilte, zähle das Papier in einem bislang enttäuschenden Markt zu den "positiven Überraschungen". Der Titel zeige seit Ende September mit einem Plus von 17,3% eine "Outperformance" im Vergleich zum DAX DAX.ETR. Allerdings habe erst ein erneuter Einbruch bei den TMT-Aktien zur "Renaissance" der Defensivwerte geführt. Die Analysten bezweifeln, dass die Aktie die Outperformance halten wird, weil sich ihren Prognosen zufolge der Gesamtmarkt positiv entwickeln werde.

Das Researchhaus Helaba Trust der Landesbank Hessen-Thüringen bescheinigt Aktien von Flughafenbetreibern glänzende Perspektiven. Die Umsatz- und Ertragsaussichten der Branche seien günstig, da sie laut Helaba Trust im Vergleich zu Titeln von Fluggesellschaften ein geringeres Ergragsrisiko aufweisen, wie es in einer am Montag in Frankfurt vorgelegten Analyse. Sie seien kaum vom Ölpreis abhängig und die Hürden vor einem Markteintritt hoch.

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin stufen die Aktien des im MDAX notierten Modekonzerns Hugo Boss BOS.FSE weiterhin mit "akkumulieren" ein. In einer am Montag in Berlin vorgelegten Studie schreiben die Experten, die guten Neun-Monats-Zahlen des Unternehmens hätten die positive Einschätzung der Aktie weiter unterstützt.

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin haben am Montag das Papier des Softwareunternehmens SAP SAP3.ETR weiterhin auf "Halten" eingestuft. Der Walldorfer Konzern hatte ein neue Partnerschaft mit iXOS XOS.ETR zur Entwicklung von Lösungen zur Verabreitung von Dokumenten für die SAP Customer Relationship Management Software bekannt gegeben.

Analysten der Norddeutschen Landesbank haben die Aktien der am Frankfurter Neuen Markt notierten WaveLight Laser Technologie AG WLT.FSE erneut zum "Kauf" empfohlen. Anlass für die am Mittwoch in Hannover vorgelegte Studie waren die vergangene Woche veröffentlichten Gesamtjahreszahlen des Unternehmens. WaveLight habe im vierten Quartal wie erwartet seine Gewinnschwelle erreicht, erklärte der zuständige Analyst Volker Sack. In dem nun laufenden Geschäftsjahr könne erstmals mit einem Jahresüberschuss gerechnet werden. Die Anlaysten erwarten für das laufende Gesamtjahr Umsätze in Höhe von 22 Mio. Euro und einen Gewinn je Aktie von 0,75 Euro. Mit einem aktuellen Kurs von 17 Euro sei die WaveLight-Aktie zur Zeit günstig bewertet.

Die Analysten der Hamburger Privatbank M.M. Warburg stufen die Aktien des im MDAX notierten Unternehmens Jungheinrich JUN3.ETR weiterhin als "Kauf" ein. Begründet wurde dies mit dem gerade begonnenen operativen Aufwärtstrend. ie aktuellen Neun-Monats-Zahlen hätten die Erwartungen übertroffen, schreiben die Analysten in der am Dienstag veröffentlichten Studie. Durch den Wegfall von Sanierungsaufwendungen sei auch für die nächste Jahre mit deutlichen Ergebnissteigerungen zu rechnen.

Analysten der Landesbank Baden Württemberg haben die Aktien der am Frankfurt er Neuen Markt notierten Rhein Biotech AG RBO.FSE erneut zum "Halten" empfohlen. Da die Kosten das Ergebnis des Pharma-Unternehmens stärker als erwartet belasteten, reduzierten die Experten ihre Gewinnprognose in einer in Stuttgart vorgelegten Studie auf 2,24 Euro je Aktie im laufenden Jahr, 3,08 Euro im kommenden Jahr und 4,49 Euro im Jahr 2002.

Die Landesbank Baden-Württemberg hat ihre Bewertung für die Aktien der Kontron Embedded Computer AG KBC.ETR von "halten" auf "akkumulieren" hochgesetzt. Angesichts der hohen Bewertung gegenüber Mitbewerbern habe die Aktie im NEMAX 50 Stärke bewiesen, schrieb die Analystin Alexandra Hauser am Mittwoch in einer Einschätzung.

Die Analysten von Credit Suisse First Bosten (CSFB) haben ihre "Kauf"-Empfehlung für die Aktien des Chemiekonzerns Celanese AG CZZ.ETR bestätigt. Auf mittlere Sicht seien die Celanese-Papiere niedrig bewertet, begründeten die Experten ihre Einschätzung in einer am Mittwoch in Zürich vorgelegten Analyse. Ihr Kursziel auf Sicht von 18 Monaten bezifferten die Analysten auf 30 Euro.

Analysten der Landesbank Baden Württemberg haben den französischen Telekom-Ausrüster Alcatel PCGE.PSE CGE.FSE von "Outperformer" auf "Marketperformer" herabgestuft. Mittlerweile seien alle positiven Erwartungen bereits im Kurs der Alcatel-Aktien enthalten, begründeten die Experten ihre Einschätzung in einer in Stuttgart vorgelgten Analyse.

Die Bankgesellschaft Berlin hält für die Aktien des Telekommunikationsuntern ehmens France Télécom FTE.FSE an ihrer "Kauf"-Empfehlung fest. Dies geht aus einer am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Studie hervor. Die von France Télécom vorgelegten Neun-Monats-Zahlen wurden von den Analysten positiv bewertet. Der Konzernumsatz sei um 21,5 Prozent gestiegen und habe damit über den Erwartungen der Experten gelegen. Die erstmalige Konsolidierung von Orange habe zudem zu einer deutlichen Erhöhung der Umsätze im internationalen Geschäft geführt.

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin belassen die Aktien von Swisscom SWJ.ETR bei "Halten". Das geht aus einer am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Studie hervor. Positiv wird von den Analysten die neue strategische Partnerschaft zwischen Swisscom und Vodafone VOD.FSE im Bereich der Mobilkommunikation bewertet. Vodafone hatte für 3 Mrd. Euro einen 25 prozentigen Anteil an der nicht gelisteten Mobiltochter Swisscom Mobile erworben. Dadurch, so die Berliner Banker in ihrer Begründung, verfüge Swisscom nun über genügend finanzielle Mittel um eine UMTS-Lizenz zu kaufen und ein entsprechendes Netz aufzubauen.

Die Bankgesellschaft Berlin belässt die Aktien des im DAX DAX.ETR notierten Unternehmens E.ON EOA.ETR auf "akkumulieren". Die Analysten bewerten E.ON als aussichtsreiches Unternehmen in einem sich positiv entwickelnden Sektor, heißt es in einer am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Studie.

Analysten der Landesbank Baden Württemberg haben ihre "Kauf"-Empfehlung für die Aktien des Modekonzerns Hugo Boss BOS.FSE bestätigt. Anlass für die am Mittwoch in Stuttgart vorgelegte Studie waren die überraschend positiven Neunmonatszahlen des Unternehmens. Die Vorverkäufe für die kommende Sommersaison seien zweistellig gewachsen und sorgten für sehr gute Aussichten im kommenden Jahr. Die Experten hoben daher ihre Gewinnschätzung auf 11,70 Euro je Aktie im laufenden Jahr und 14,90 Euro im Jahr 2001 an.

Nach der Vorlage der jüngsten Geschäftszahlen des Wiesbadener Anlagen- und Maschinenbauers Linde LIN.ETR hat die WGZ-Bank die Papiere weiter mit "Underperformer" eingestuft. In einem Gespräch mit dpa-AFX bezeichnete Analyst Rolf Geck die Zahlen am Mittwoch als "keine große Überraschung". Das Ergebnis sei in Ordnung gewesen, habe aber nur im Rahmen der Erwartungen gelegen. Am Morgen konnte die Linde-Aktie leicht zulegen, rutschte dann aber leicht ins Minus, wo sich die Papiere bis in den Nachmittag hinein stabil hielten.

Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg haben den britischen Pharmakonzern Glaxo Wellcome GLXO.ISE als "Underperformer" eingestuft. Die Aktie des Unternehmens sei überbewertet, begründeten die Experten ihre Einschätzung in einer am Mittwoch in Pinneberg vorgelegten Studie.

Die Landesbank Baden-Württemberg stuft die Aktien des Münchener Siemens-Konzerns SIE.ETR nach der Vorlage des Rekordergebnisses langfristig weiter mit "Outperformer" ein. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analyst Jörg Heineke, dass er die Aktie kurzfristig auf "Neutral" einstuft. Als Kursziel hält er 195 Euro für realistisch.

Die Deutsche Bank hat Staatsanleihen mit einer 4- bis 7-jährigen Laufzeiten zum Kauf empfohlen. Das teilten Analysten der Bank in einer im November in Frankfurt erschienenen Studie mit. Viele Marktteilnehmer hätten jedoch gegenwärtig keine gute Meinung hinsichtlich der kurzfristigen Marktperspektiven. In den vergangenen Wochen sei es an den Finanzmärkten turbulent zugegangen. Deshalb erstaune es um so mehr, dass sich die Renditekurve für Staatsanleihen oder auch die Swapkurve in Euroland im Monatsvergleich kaum bewegt hätten. Der Bondmarkt ist nach Ansicht der Experten gefangen zwischen Inflationsrisiken auf der einen Seite und einem schwächer werdenen Wirtschaftswachstum auf der anderen Seite.

Analysten der Landesbank Baden Württemberg haben die Aktien der am Frankfurter Neuen Markt notierten CAA AG CA2.ETR in einer erstmaligen Einschätzung zum "Kauf" empfohlen. Wegen der außerordentlich positiven Entwicklung in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres, rechnenen die Experten damit, dass die Planzahlen für das Gesamtjahr übertroffen werden.

Die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch haben mittelfristig die Aktien des im MDAX MDAX.ETR notierten Modekonzerns Hugo Boss BOS3.ETR von "Kaufen" auf "akkumulieren" herabgestuft, die Aktie jedoch langfristig auf "Kaufen" heraufgesetzt. Begründet wurde dies mit dem steilen Kursanstieg der Aktie: In den vergangenen 12 Monaten legte der Kurs um 126 Prozent zu. Eine entsprechende Studie legte die Investmentbank am Mittwoch in London vor.

Der Internet-Börsenbrief Performaxx AG hat die Aktien von Medion MDN.ETR als "Kauf" bestätigt. Mit den Zahlen zum dritten Quartal habe der Marketingdienstleister die Erwartungen voll erfüllt und setze seine erfolgreiche Entwicklung fort, schrieben die Analysten in einer am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie. Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg haben die Siemens-Aktie SIE.ETR nach der Veröffentlichung des Jahresergebnisses weiter als "Kauf" eingestuft. Positiv bewerteten sie in einer am Mittwoch vorgelegten Studie sowohl den geplanten Aktiensplitt im Verhältnis zwei zu eins als auch die Tatsache, dass Siemens im Gesamtjahr und damit ein Jahr früher als geplant deutlich mehr verdiene als die Kosten des eingesetzten Kapitals.

Das schwächere US-Wachstum ist nach Einschätzung der Deutschen Bank für längerfristig orientierte Anleger kein Anlass zur Beunruhigung. Dies geht aus ei ner im November in Frankfurt erschienenen Studie der Deutschen Bank hervor. Wenn der hohe Ölpreis sinke - dies erwarten die Analysten -, würden die Chancen an den Aktienmärkten sowohl in den USA als auch in Europa größer als die Risiken erscheinen.

Das Londoner Investmenthaus Goldman Sachs hat die Aktie der Dresdner Bank DRB.ETR erneut zum Kauf empfohlen und führt die Bank weiterhin auf seiner europäischen Empfehlungsliste (Recommended List). Die Analysten rechnen mit einem Kursziel von 60 Euro, teilte Goldman Sachs am Mittwoch in London mit. Für das laufende Jahr werde ein Ergebnis pro Aktie (EPS) von 1,34 Euro und für 2001 ein EPS von 2,58 Euro erwartet.

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat ihre Einschätzung der Aktie des Unilever-Konzerns UN.ASX UN.NYS ULVR.ISE als "Outperformer" bestätigt. Besonders positiv bewerteten die Analysten in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie das auf 4% beschleunigte Volumenwachstum der 400 führenden Marken des Unternehmens und die auf 14,2% verbesserte operative Marge vor Restrukturierungsaufwendungen und Abschreibungen.

Die Analysten von Morgan Stanley haben für den schwedischen Mobiltelefonhersteller Ericsson LME-B.SSE die Gewinnerwartung pro Aktie im Gesamtjahr 2000 um 9% auf 2,18 SEK reduziert. Für 2001 wird ein Gewinn je Aktie (Earning per Share: EPS) von 2,76 SEK erwartet, teilte das Investmentinstitut am Mittwoch mit. Ericsson dürfte nun eine Gewinnmarge zwischen 6% und 7% erreichen.

Die europäischen Aktienmärkte profitieren nach Einschätzung von Merrill Lynch stärker von einem Wahlsieg des republikanischen Präsidentschaftskandidaten George W. Bush als von einem Erfolg Al Gores. Zu diesem Schluss kommt das Finanzhaus mit Blick auf die zu erwartenden Auswirkungen für den amerikanischen Verteidigungshaushalt und die vergleichbaren europäischen Etats.

Analysten der Münchner Privatbank Merck Finck & Co haben den Anlagenbauer und Industriegasehersteller Linde LIN.ETR als "Marketperformer" bestätigt. Anlass für die am Mittwoch in München vorgelgte Studie war die Veröffentlichung der Neunmonatszahlen des Unternehmens. Die Experten behielten ihre Gewinnschätzung bei. Im laufenden Geschäftsjahr erwarten sie einen Gewinn von 2,30 Euro je Aktie, im kommenden Jahr bei 2,45 Euro und im Jahr 2002 erwarten sie einen Gewinn von 3,45 Euro.

Das US-Investmenthaus Hornblower Fischer hat die Siemens-Aktie SIE.ETR von "kaufen" auf "akkumulieren" zurückgestuft. Angesichts der abnehmenden Wachstumsdynamik erscheine ein baldiges Überschreiten der alten Höchstkurse unwahrscheinlich, teilte Hornblower Fischer nach der Vorlage der Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr (30. September) des Konzerns am Donnerstag in Frankfurt mit.

Die US-Investmentbank Hornblower Fischer hat die Aktie des Konzertveranstalters Deutsche Entertainment AG (DEAG) ERM.FSE auf dem aktuellen Kursniveau als "Trading Buy" empfohlen. Pro Aktie sei für das Jahr 2000 ein Gewinn von 0,75 Euro und für 2001 von 1,30 Euro zu erwarten, teilte das Investmenthaus am Donnerstag in einer Studie mit. Ein Kursziel wurde nicht angegeben.

Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) erwartet für das Jahr 2001 einen deutlichen Angebotsrückgang bei Staatsschuldtiteln in der Eurozone. Die Hauptantriebskräfte für den Rückgang seien die Einnahmen aus den UMTS-Lizenzen und die für 2001 angekündigten Steuermehreinnahmen, schreibt die WestLB in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie.

Die Düsseldorfer WGZ-Bank hat die Aktien des Wiesbadener Anlagen- und Maschinenbauers Linde LIN.ETR von "Underperformer" auf "Marketperformer" hochgestuft. Dies teilte das Finanzinstitut am Donnerstag in Düsseldorf mit. Rolf Geck, Analyst der Bank, begründet die Heraufstufung mit den jüngsten Geschäftszahlen von Linde.

Das Londoner Investmenthaus Goldman Sachs hat die Aktie von Linde LIN.ETR erneut als "Marketperformer" eingestuft. Nach der Vorlage der Neunmonats-Zahlen dürfte sich das Papier des Anlagenbauers und Gase-Spezialisten ähnlich wie der Markt entwickeln, teilte Goldman Sachs am Donnerstag mit. Die Analysten erwarten für dieses Jahr einen Gewinn je Aktie fast wie schon vorhergesagt von 2,28 Euro. Für 2001 wurde die Erwartung um 10% auf 2,72 Euro reduziert; für 2002 erhöhte Goldman Sachs seine Prognose um 2,0% auf 3,62 Euro. Linde hat den Vorsteuergewinn in den ersten neun Monaten um knapp 10% auf 294 Mio. Euro gesteigert.

Nachdem der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF BAS.ETR am Donnerstag morgen seine Neun-Monats-Zahlen veröffentlicht hat, empfiehlt die Investmentbank Sal. Oppenheim die Aktien in einer aktuellen Bewertung weiter zum Kauf. In einem Gespräch mit dpa-AFX nannte die Analystin Petra Meyer 56 Euro als Kursziel für die BASF-Aktie.

Die WGZ-Bank hat die kurzfristige Einstufung der Aktie des Chemie-Unternehmens BASF BAS.ETR von "Outperformer" auf "Marketperformer" nach unten korrigiert. Wie die Bank am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte, habe sie die langfristige Bewertung als "Outperformer" bestätigt. Die Gewinnreihe bleibe unverändert.

Die Bankgesellschaft Berlin hat die Aktien der BASF AG BAS.ETR nach der Vorlage der Neun-Monatszahlen mit "Halten" eingestuft. Wie die Experten in einer am Donnerstag vorgelegten Kurzanalyse schreiben, liege das EBIT vor Sonderposten im Rahmen der Erwartungen bei unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Bereichen.

Die niederländische Bank ABN Amro empfiehlt nach wie vor die Aktie von Volkswagen VOW.ETR mit "hinzufügen". Die Gewinnerwartung pro Aktie bleibe mit 4,46 Euro für 2000 und 4,91 Euro für das folgende Jahr unverändert. Wie die Bank am Donnerstag in London mitteilte, wolle der Automobil-Konzern den Anteil von Daewoo am britischen Lkw-Hersteller LDV übernehmen. Die Wolfsburger würden für die 50% an LDV 25 Mio. GBP bis 42 Mio. GBP zahlen müssen, berichtet die Bank weiter.

Die WGZ-Bank hat die Aktie von T-Online TOI.ETR vor dem Hintergrund der vorläufigen Neunmonatszahlen weiter als "Marketperformer" eingestuft. Diese Beurteilung werde bis zur Vorlage der endgültigen Quartalszahlen am 30. November beibehalten, hieß es in einer am Donnerstag vorgelegten Kurzstudie.

Die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch haben die Aktien der T-Online AG TOI.ETR mittelfristig auf "Akkumulieren" herabgestuft. Langfristig sei die Online-Tochter der Deutschen Telekom DTE.ETR jedoch ein "Kauf", heiß es in einer am Donnerstag veröffentlichten Kurzstudie.

Die Landesbank Baden-Württemberg hat die Aktie des spanischen Stromversorgers Endesa ENA.FSE als "Marketperformer" eingestuft. Für das Jahr 2000 erwarten die Analysten einen Gewinn je Aktie von 1,36 Euro, für 2001 von 1,57 Euro, teilte das Bankhaus am Donnerstag in einer Analyse mit. Als Dividende seien für das laufende Jahr 0,65 Euro und für 2001 0,70 Euro zu erwarten.

Die HypoVereinsbank hat die Aktie der CinemaxX AG MXC.ETR als "unterdurchschnittlich" eingestuft. Ein positives Ergebnis pro Aktie sei frühestens für das Geschäftsjahr 2002/2003 zu erwarten, erklärte der Analyst Volker Bosse in einer Anfang November veröffentlichten Studie. Auf Grund ihrer Marktstellung sei die CinemaxX-Gruppe in dem zu erwartenden Verdrängungswettbewerb der Kinos gut positioniert. Dennoch prognostizierte der Analyst wegen der Überkapazitäten an Leinwänden nur ein begrenztes Entwicklungspotenzial. Die CinemaxX AG ist im SMAX SMAX.ETR gelistet.

Die US-Investmentbank Merck Finck & Co hat die Aktie der MobilCom AG MOB.ETR auf "Underperformer" herabgestuft. In einer am Donnerstag veröffentlichten Studie zeigten sich die Analysten aber nicht überrascht von den MobilCom-Quartalszahlen. Überrascht habe aber offensichtlich der Markt reagiert, erklärte Merck Finck den Kursverlust der Aktie am Donnerstag. Nach Meinung der Analysten werde der Markt nun die MobilCom AG für die nächsten sieben Jahre als Verlust-schreibendes Unternehmen einstufen. Deswegen habe Merck Finck die Aktie heruntergestuft.

Die Bankgesellschaft Berlin rät Anlegern weiterhin zum Kauf der Aktien von MobilCom-Aktie MOB.ETR. Zwar habe das Unternehmen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres erstmals einen Verlust ausgewiesen, schrieben die Analysten am Donnerstag in einer Einschätzung. "Diese Ergebnisentwicklung bewegt sich aber im Rahmen unserer Erwartungen". Auf Grund unklarer Aussagen des Managements im Vorfeld der Ergebnisse würde der Markt den Verlust der büdelsdorfer negativ beurteilen.

Die Hamburger Sparkasse stuft die Aktien des Telefonanbieters MobilCom MOB.ETR weiter mit "Halten" ein. In einem Gespräch mit dpa-AFX sagte Analystin Annemarie Schlüter am Donnerstag die Geschäftszahlen des Unternehmens seien keine Überraschung gewesen.

Die Analysten der WGZ-Bank haben die Siemens-Aktien SIE.ETR als "Outperformer" bestätigt und ein Kursziel von 170 bis 180 Euro gesetzt. Die Aktie sei klar unterbewertet, heißt es in einer am Donnerstag in Düsseldorf veröffentlichten Studie. Die vorläufigen Geschäftszahlen des Elektronikkonzerns für das Finanzjahr 1999/2000 hätten am oberen Rand der Markterwartungen und über der WGZ-Bank-Prognose gelegen.

Die Londoner Investmentbank Goldman Sachs hat Siemens SIE.ETR nach der Veröffentlichung der Jahresergebnisse von "Market Outperformer" auf "Market Performer" zurückgestuft. Das teilten die Analysten in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie mit. Die Gewinnerwartungen je Aktie seien für das kommende Jahr von 6,44 Euro auf 5,14 Euro korrigiert worden und für 2002 von 7,42 Euro auf 5,72 Euro.

Die Hypovereinsbank hat die Aktie der Parsytec AG PAQ.FSE erneut als "überdurchschnittlich" eingestuft. Die Zahlen für das Geschäftsjahr 1999/2000 hätten die Schätzungen übertroffen, teilte das Bankhaus am Donnerstag in München mit. So habe der Umsatz um rund 3,5 Mio. DM über der Prognose gelegen und das EBIT mit 10,7 Mio DM ebenfalls deutlich über der bisherigen Schätzung von 9,8 Mio. DM.

Die Credit Suisse First Boston belässt die Aktie von Infineon IFX.ETR weit er als "buy" angesichts der stabilen Ergebnisse des vierten Quartals. Dies schrieben die Analysten in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie. Die Experten erwarten ein gutes nächstes Jahr für die Infineon Technologies AG und insgesamt für die Halbleiter-Branche eine Umsatzsteigerung von mindestens 25%.

Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat die Aktie des Maschinenbauers Steag Hamatech DVD.ETR auf "reduce" gesetzt. Auf Sicht von zwölf Monaten nannte das Bankhaus in einer am Donnerstag vorgelegten Analyse ein Kursziel von 12 Euro. Langfristig wurde die Aktie als "neutral" bewertet. Nach einem voraussichtlichen Verlust je Aktie im laufenden Jahr von 1,00 Euro werde für 2001 ein Gewinn je Aktie (EPS) von 0,42 Euro erwartet.

Die niederländische Bank ABN Amro empfiehlt die Aktie von Preussag PRS.ETR zum "Kauf" und sieht das Kursziel bei 45 Euro. Wie die Bank am Donnerstag in London mitteilte, wolle das Unternehmen wieder eine Dividende von 77 Cent pro Stückaktie auszahlen. Das entspreche den Erwartungen der Analysten. Dennoch sehen sie die Aktie als unterbewertet an.

Wie die niederländische Bank ABN Amro am Donnerstag in London mitteilte, hat sie die Aktie von SAP SAP3.ETR von "kaufen" auf "hinzufügen" herabgestuft. Die Erwartungen für den Gewinn pro Aktie (EPS) blieben mit 2,37 Euro für das Jahr 2000 und 3,67 Euro für das nächste Jahr unverändert.

Die Analysten der Commerzbank Securities haben die Aktien von Aventis PAVE.PSE von "Akkumulieren" auf "Halten" herunter gestuft. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass sich der mögliche Wahlsieg des US-Präsidentschaftskandidaten George W. Bush bereits an der Börse auf den Pharmasektor ausgewirkt hätte. Das geht aus einer am Donnerstag in Frankfurt veröffentlichten Studie hervor.

Das Bankhaus Merck Finck & Co sieht die Aktien der Evotec BioSystems AG EVT.ETR nur noch als "Marketperformer". "Derzeit würden wir von einem Investment abraten, solange es keine überzeugenden Gewinnaussichten gibt", schrieb Analyst Juri Jenker in einer am Donnerstag vorgelegten Studie.

Die Analysten von Merrill Lynch, Jessica Reif Cohen und Andrew Slabin, haben ihre mittelfristige Anlageempfehlung für die Papiere der australischen News Corp NWS.NYS herabgestuft auf "neutral". Wie das Finanzistitut am Donnerstag in Sydney mitteilte, lautete das Rating bislang auf "buy". Langfristig empfahlen die Experten die Papiere weiterhin zum Kauf. Sie setzten das langfristige Kursziel allerdings um deutliche 30 USD auf 90 USD herunter. Auch die Gewinnschätzungen für die kommenden zwei Geschäftsjahre seien gesenkt worden. Die Analysten hielten an ihrer generell positiven Einschätzung des Unternehmens allerdings fest. Cohen und Slabin begründeten ihre Herabstufung mit der kurzfristigen Schwäche des Medienkonzerns im Schlüsselsegment Werbung.

Das Wertpapierhaus Hornblower Fischer rät weiterhin, die Aktien der Direkt Anlage Bank DRN.ETR (DAB) zu "akkumulieren". Die vorgelegten Zahlen zum dritten Quartal und die Strategie des Managements bestätigten die Einschätzung, dass die DAB unter allen deutschen Online-Brokern am aussichtsreichsten positioniert sei, schrieb Analyst Karl-Heinz Goedeckemeyer in einer Studie am Freitag.

Die Privatbank Merck Finck & Co hat die BASF AG BAS.ETR nach der Veröffentlichung ihrer Neunmonatszahlen als "Outperformer" bestätigt. Die Analysten sehen durch die abnehmenden Rohmaterialkosten und die steigenden Verkaufspreise noch Spielraum für die Aktien des Chemie-Konzerns, begründeten sie ihre Einschätzung in einer am Freitag in München vorgelegten Studie. Zudem entwickele sich der gesamte Chemiesektor positiv.

Die Bankgesellschaft Berlin (BGB) empfiehlt nach Vorlage der Quartalszahlen von BASF BAS.ETR erneut, die Aktien des Chemiekonzerns zu "Halten". Die Analysten sehen in ihrer am Freitag veröffentlichten Studie keine Neuigkeiten, "die am Markt zu nennenswerten Umschichtungen führen könnten". Der BASF-Titel sei mit 40 bis 50 Euro fair bewertet.

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin haben die Aktien des französischen Pharmakonzerns Aventis PAVE.PSE AVE.ETR unverändert auf "akkumulieren" eingestuft. Das geht aus einer am Freitag in Berlin veröffentlichten Studie hervor. Die Entwicklung je Aktie für den Life-Science-Bereich wurde von Aventis von 25 Prozent auf mindestens 40 Prozent angehoben. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,40 Euro. Dementsprechend hat auch die Bankgesellschaft Berlin ihre Ergebnisschätzungen angehoben und erwartet für den Konzern nun ein Ergebnis je Aktie vor ausserordentliche Effekte von 1,50 Euro für das Jahr 2000 und 1,85 Euro für 2001.

Die BHF-Bank hat die Aktie der Dresdner Bank DRB.ETR weiter zum "Kauf" empfohlen. Dies teilte das Finanzhaus in einer am Freitag anlässlich der Neunmonatszahlen herausgegebenen Studie mit. Die gescheiterten Fusionspläne mit der Deutschen Bank DBK.ETR und der Commerzbank CBK.ETR andererseits hätten die Dresdner Bank zwar in ihrer Ergebnisentwicklung zurückgeworfen. Dies spiegele sich in den hohen Sonderaufwendungen wieder. Die BHF-Bank reduzierte daher die Schätzung für den Gewinn je Aktie für das Jahr 2000 von 2,20 Euro auf 1,87 Euro. Für das Jahr 2001 reduzieren die Analysten die Prognonse für den Gewinn je Aktie von 2,75 Euro auf 2,60 Euro. Mit ihrer strategischen Neuausrichtung befände sich das Institut aber auf dem richtigen Weg um zukünftig Ergebnisverbesserungen im operativen Geschäft zu erzielen.

Die Analysten der Landesbank Baden Württemberg haben die Aktie der BASF AG BAS.ETR als "Marketperformer" bestätigt. Anlass für die am Freitag in Stuttgart vorgelegte Studie waren die am Donnerstag veröffentlichten Neunmonatszahlen des Chemie-Konzerns. Trotz der nachlassenden Geschäftsdynamik und den hohen Rohstoffpreisen behielten die Analysten ihre Marketperformer-Einschätzung bei.

Die Bankgesellschaft Berlin (BGB) bestätigt ihre Empfehlung, die Aktien von Wella WAD.ETR zu "Halten". Wie die BGB in einer am Freitag veröffentlichten Studie mitteilte, dürften Fusionsgerüchte den Kurs des Titels auch weiterhin stützen. Für das Jahr 2000 erwarten die Experten einen Gewinn je Aktie (EPS) von 1,48 Euro. Für die Jahre 2001 und 2002 beträgt ihre Schätzung 1,66 und 1,85 Euro.

Analysten der Bankgesellschaft Berlin haben erneut zum "Halten" der Drillisch-Aktien DRI.FSE geraten. Anlass für die am Freitag in Berlin vorgelegte Studie, war die Veröffentlichung der Neunmonataszahlen der am Frankfurter Neuen Markt notierten Gesellschaft. Die Zahlen seien keine Überraschung, begründeten die Analysten die Beibehaltung ihrer "Halten"-Empfehlung.

Die Analysten von Goldman Sachs haben das "Market Outperformer" Rating für die Commerzbank-Aktie CBK.ETR bestätigt und ein Kursziel von 35,90 Euro festgesetzt. Die Finanzexperten schätzten in ihrer am Freitag veröffentlichten Studie den Gewinn je Aktie für das Jahr 2000 mit 3,17 Euro um 17,6% niedriger ein als zuvor. Für das Jahr 2001 reduzierten sie ihre Erwartungen um 6% auf 2,52 Euro.

Die Credit Suisse Boston hat die Aktien des Technologiekonzerns Siemens SIE.ETR zum Kauf empfohlen und ein Kursziel von 141,10 Euro gesetzt. Fast alle Siemens-Sparten hätten die Erwartungen der Analysten erfüllt, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie der Investmentbank. Nur der Geschäftszweig für Information und mobile Kommunikation (ICM) sei "aus dem Rahmen" gefallen.

Die Analysten der M.M. Warburg haben die Aktien der Linde AG LIN.ETR nach Vorlage des Neun-Monatsberichtes als "Kaufen" bestätigt. Dieser habe im Rahmen der Erwartungen gelegen, schreibt die M.M. Warburg in einer am Freitag in Hamburg vorgelegten Studie. Das Umsatzwachstum von 39,4 Prozent auf 6,047 Mrd. Euro habe leicht über den Prognosen gelegen. Mit einem Plus von 37,7 Prozent habe Linde bei den Auftragseingängen die Erwartungen sogar deutlich übertroffen. Diese Zahlen signalisierten mittelfristig einen intakten Wachstumstrend. Ab dem kommenden Jahr rechnen die Analysten mit neuen Ergebnisrekorden für den Gewinn je Aktie in Höhe von 3,01 Euro bzw. 3,53 Euro.

Die Bankgesellschaft Berlin hat ihre "Halten"-Empfehlung für die Telecom Italia-Aktien TI.MIX bestätigt. Die veröffentlichten Neunmonatszahlen seien keine Überraschung, begründeten die Analysten ihre Einschätzung in einer am Freitag in Berlin vorgelegten Studie.

Die Investmentbank UBS Warburg hat die Aktien von Siemens SIE.ETR erneut mit "Halten" bewertet und ihr Kursziel um 7% auf 160 Euro angehoben. Die vorläufigen Zahlen des Technologiekonzerns für das Gesamtjahr 2000 bewegten sich im oberen Bereich der Schätzungen, schreibt das Finanzhaus in einer am Freitag in Frankfurt veröffentlichten Studie. UBS Warburg rechnet für die kommenden neun Monate mit einem Gewinn je Aktie (EPS) von 5,2 Euro. In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2002 belaufe sich das EPS voraussichtlich auf 5,9 Euro.

Die Hamburgische Landesbank hat die Aktie von Siemens SIE.ETR als "market outperformer" bestätigt. Wie Analyst Stephan Otto am Freitag in Hamburg mitteilte, habe er allerdings das Kursziel von 200 Euro auf 175 Euro heruntergesetzt.

Die Investmentbank UBS Warburg hat die Aktien des Halbleiterherstellers Infineon IFX.ETR erneut mit "Halten" bewertet und ihr Kursziel um 36% auf 34,0 Euro reduziert. Infineon habe mit seinen Gesamtjahreszahlen die Analysten-Schätzungen übertroffen und an der Spitze der Konsensus-Schätzungen gelegen, hieß es in einer am Freitag in Frankfurt veröffentlichten UBS-Warburg-Studie. Infineon erscheine im Hinblick auf seine DRAM-Chips allerdings noch immer als stark überbewertet.

Die Privatbank Merck Finck & Co hat ihre Einstufung der Linde-Aktien LIN.ETR nach der Vorlage der jüngsten Quartalszahlen des Unternehmens als "marketperformer" bestätigt. Die zuständige Analystin Pia-Christina Schulze hielt in einer am Freitag in München vorgelegten Studie auch an ihren Gewinnschätzungen fest, da der Konzern ihr Kursziel von 50 Euro erreicht habe und damit fair bewertet sei.

M.M.Warburg & Co. empfiehlt, die Aktie von Siemens SIE.ETR nach wie vor zu "kaufen". Wie die Bank am Freitag in Hamburg mitteilte, senkte sie das Kursziel von 205 Euro auf 170 Euro. Die Bank begründete den Schritt mit dem "starken" Kursverfall bei Infineon, zu dem es "trotz exzellenter Zahlen" gekommen sei.

Die Konjunkturperspektiven der italienischen Wirtschaft haben sich nach Einschätzung der BHF-Bank eingetrübt. Dies schreiben Analysten des Finanzinstituts in einer am Freitag in Frankfurt veröffentlichten Studie. Sie rechnen für das laufende Jahr nur mit einem Wachstum von 2,6%.

Die Hamburgische Landesbank stuft die Aktien des Automobilkonzerns DaimlerChrysler DCX.ETR weiterhin mit "Marketperformer" ein. In einer am Donnerstag in Hamburg veröffentlichten Studie haben die Analysten ihre Gewinnschätzung je Aktie deutlich zurück genommen. Nach zuletzt 6,14 Euro erwarten sie jetzt nur noch einen Gewinn von 4,88 Euro je Aktie.

Die Analysten von Goldman Sachs haben ihre Gewinnerwartung für den französischen Pharma-Konzern Aventis PAVE.PSE AVE.PSE angehoben. In einer am Freitag vorgelegten Kurzstudie bestätigte Goldman Sachs das Unternehmen als "Market Outperformer". Die am Donnerstag veröffentlichten Neunmonats-Zahlen hätten teilweise sogar über den Erwartungen gelegen. Die Analysten rechnen nun mit einem erhöhten Gewinn je Aktie in 2000 von 1,40 Euro (vorher: 1,33 Euro), in 2001 von 1,94 Euro (vorher 1,89 Euro) sowie in 2002 von 2,64 Euro (vorher 2,50 Euro).

Die Investmentbank UBS Warburg hat die Aktie von Hugo Boss BOS.STU von "kaufen" ("Buy") auf "unbedingt kaufen" ("Strong Buy") aufgewertet. Das erwartete Kursziel wurde von 370 Euro auf 400 Euro erhöht. Der Bekleidungshersteller habe für das dritte Quartal 2000 "exzellente" Zahlen vorgelegt, teilte UBS Warburg am Freitag mit. Die vorhergesagte durchschnittliche Wachstumsrate beim Gewinn je Aktie setzte Warburg für die Jahre 1999 bis 2002 bei 33% fest im Vergleich zu einem durchschnittlichen EPS-Wachstum (Gewinn je Aktie - Earnings per Share) der Branche von 28,8%./bl/mr



11.11.2000, 12:54 Uhr
Vielen Dank, auch wenn ich vom Analystengewäsch nicht viel halte.

:kiss:

skilly
Danke igor1

War sicher ne menge Arbeit,aber
im Moment sind bei mir alle ( fast alle )
Analysten unten durch.

gruß m.l
@m.l
war nicht viel Arbeit, habe es nur hierher kopiert, weil solche Berichte sind mir immer noch lieber, als Informationen von Informer 123, alias GigaGuru und Co.
gruss igor1


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