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Sell Off am Montag? - 500 Beiträge pro Seite



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Sell Off am Montag?

Was denkt ihr???

Hab gerade einen Artikel auf http://www.aktienboard.com/ubb/Forum3/HTML/000786.html gelesen, der mich sehr kritisch stimmt!


Shit, was soll ich jetzt machen??? Bin seit Jahresanfang dabei, die ersten 3 Monate sahen noch gut aus, und jetzt bin ich total im roten Bereich.....

Hoffe, dass mir einer hilft, BUZZZ
Keine Panik. Die Amis müssen sich endlich am Riemen reißen und die Lachnummer beenden. Dann gehts auch an den Börsen wieder aufwärts. In ein paar Tagen ist der Spuk hoffentlich vorbei ...
Werde wohl aussitzen, bis jetzt gings immer wieder hoch und wenns hoch geht kann das sehr schnell geschehen und dann schaffst du evtl. den Anschluss nicht mehr, sitzt auf deinen (realisierten) Verlusten und schaust den Kursen hinterher. Das ist noch viel schlimmer!

PS: Bin mit den Nerven inzwischen auch total am Ende 50 % Verlust und die Hälfte des Depots läuft auf Kredit
So langsam nervt die Marktsituation. Am Freitag sind fast alle meine Aktien(Stopp loss) aus dem Depot gewandert! Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Rest jetzt auch noch "verramschen" soll oder meine Positionen erneut aufstocken soll. Eins ist klar, die Herbstrally (diesmal nach unten) ist noch nicht vorbei. Ich denke, dass ich diese Woche wohl liquide bleibe. Ein paar Limits (weit unter den aktuellen Kursen) im Xetra werde ich wohl setzen, vielleicht verkauft ja einer ohne Limit. Daytrading ist mir zu nervig, außerdem fehlt mir dazu die Zeit.

Spielen werde ich heute mal mit FLUXX.COM. Morgen kommen die Zahlen. Wenn die nichts taugen, was soll`s, bin eh schon im roten Bereich.

Irgendwann wird es schon wieder aufwärts gehen. Jeder der sein Geld in Kürze braucht, sollte sich vom Geschehen für einige Zeit verabschieden (keine Empfehlung, meine persönliche Meinung)!

Viel Erfolg und begrenzte Verluste
NOLDOR
hi buzz,

es sieht in der tat so aus, als das die nasdaq noch bis 2600 punkte abrutscht!
dies wäre dann so die fundamentale grenze. d.h, wir hätten dann die gesamten gewinne eines
jahres wieder abgegeben und können bereinigt wieder nach oben gehen!

dabei hoffe ich natürlich schwer,dass den wahlen in usa ein eindeutiges und nicht anfechtbares ergebnis
gegenübersteht!

im großen und ganzen ist die stimmung so schlecht, das dies ja schon wieder ein gutes zeichen
für einen aufschwung ist!

halt durch!
grüsse
d.

---welche werte hast du denn im depot??----------
@Singha: Das mit dem Kredit ist auch so eine Sache, letzte Woche hat`s mich gepackt und ich hab meine ganzes Geld in den US-Markt gesteckt....umso schlimmer sieht es jetzt mir meinem Depot aus!!!!

Ich halte es einfach nicht mehr aus!

Was denkst Du, geht`s heute hoch???

Ein verzweifelter BUZZZ!
@dageda:

hier mein Depot:

AMCC: Applied Micro Circuits 25%
VIGN: Vignette: 25%
INSP: Infospace: 25%
CMRC: Commerce ONE 25%

Was sagst Du zum Depot??? und wie sieht deins aus???

Gruesse, BUZZZ
Gehe eigentlich heute von einem rebound aus, wenn dir das Wasser bis zu Hals steht, kannst du ja einen Teil verkaufen, würde aber lieber noch eine Woche warten, bis die Amis endlich wissen, wer ihr neuer Obermaker ist, die Kurse von heute siehst du dann allemal wieder, selbst wenn es zwischenzeitlich noch weiter runter gehen sollte.
@buzz:

ich muss gestehen, ich habe mich mit dreien von deinen aktien noch nie befasst!
lediglich c. one, ist auf meiner watchlist, was ja auch kein schlechter wert ist!

meine meinung schließt sich den anderen an, wenn du keine margin calls bekommst,
dann halt noch zwei- drei wochen durch, bis das ergebnis feststeht!

mein depot, besteht seit paar monaten nur noch aus zwei werten,
nokia und microlog logistics!

grüße
d.
wie kommt der poster denn darauf dass wir bei 2600
pari wären, wir sind bereits year to date -25% an der
nasdaq. so schnell gehts auch nicht wieder rauf, ihr
seid wohl im tal der ahnungslosen.

wer präsident wird ist so oder so egal, es gibt keine
wirkliche mehrheit für beide seiten im senat, und das heißt
kompromisse, zähe verhandlungen um jeden mist der anfällt.
Hallo Dosto,

wirtschaftlich ist in Amiland nichts zu verhandeln, da die Wirtschaft nach wie vor brummt und sich jeder Präsident hüten wird, dieser abzuwürgen.
Nichts ist den Amis wichtiger wie ihre Kohle. Wer will es da wagen, die Wirtschaft zu strapazieren ?

Das einzige, was nicht läuft, ist die Börse und das ist auf Dauer auch nicht im Interesse der Regierung, egal wer sie stellt.Selbst Grenspan will keinen Chrash. Ich wette, daß wir ggf. bei weiter fallenden Kursen Zinssenkungen sehen werden.

Grüße Jani
@buzz

Ich würde amcc bei der nächsten Erholung rauswerfen. Den Rest würde ich behalten. Ist meine persönliche Meinung. Habe momentan auch mehr Looser als Winneraktien im Depot und nach mehrmaligem Umschichten immer wieder Looseraktien erwischt. Das einzige, was mein Depot noch im Plus hält ist Rational AG (Fels in der Brandung) und Lion Bioscience (Günstig gekauft, hoffentlich hält sich der Kurs). Habe noch ein bißchen was in eBookers (Totale Looser !), in Freemarkets (bin zuversichtlich) und Ballard Power Systems (Jetzt nicht wegknicken !!!)

Alles steht und fällt mit dem allgemeinen Marktumfeld. Ich hoffe, daß sich wenigstens die Hysterie mal legt. Wenn alle verkauft haben, kommt vielleicht mal wieder eine Phase der Erholung. An eine Ralley glaub ich eh nicht mehr. Schließlich reden ja immer noch alle davon. Erst Sommerralley, dann Herbstralley. Erst wenn keiner mehr davon redet, geht es wieder rauf.

mfg
janigmbh

wer sagt den, dass an der ami-börse nur ami-geld ist, das wird
sich ja jetzt gerade zeigen, also ich als euro ziehe gerade
$raus und ich bin wohl nicht der einzige, mal sehen was den
amis wirklich gehört, wenn die aliens langsam abtreten,
könnte doch auch sein, dass sie mit heruntergelassenen hosen dastehen
und was dann? ohne ausländer läuft auch bei deinen amis rein gar
nichts.
@dosto:

nur kurz,
wir waren vor einem jahr (okt-nov 99) "etwa" beim jetzigen stand an der nasdaq!

d.
nein wir sind bereits -7% minus
und mit völlig anderen merkmalen
letztes jahr gings zu dieser zeit steil bergauf
dieses jahr zieht es nach unten
wir beide haben wohl gewaltige fundamentale unterschiede
über das ergebnis sollen die anderen brüten
gruss dosto

was an der börse war weiß ich, was kommt weiß ich nicht
aber trends lesen habe ich die letzten 25 jahre gelernt.
eine rabenschwarze Vorhersage:


Aus der Neuen Solidarität Nr. 46/2000:



USA vor Bruchlandung
Supermacht. Droht den USA das Schicksal der Sowjetunion? Vieles spricht dafür, meinen inzwischen sogar amerikanische Analysten.

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Illusionen, die platzen müssen
"Imperiale Überdehnung"
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Die Vereinigten Staaten stehen vor der schwersten Krise ihrer Geschichte, und damit meine ich nicht das unsägliche Wahldebakel, sondern etwas anderes: Das geistig-intellektuelle Niveau beider führenden Präsidentschaftsbewerber befindet sich auf einem Allzeittief. Aus heutiger Sicht ist kaum vorstellbar, wie entweder Al Gore oder George W. Bush mit den heraufziehenden finanziellen, wirtschaftlichen und sozialen Stürmen fertig werden könnten.

In scharfem Kontrast zu den Wahlkampfbeteuerungen von Bush und Gore sind die in den nächsten Jahren erwarteten Überschüsse des Regierungshaushaltes ebenso eine Illusion wie der schon reichlich beschädigte Mythos der sogenannten "neuen Wirtschaft". Vielmehr handelt es sich bei der US-Wirtschaft heute um die bankrotteste Volkswirtschaft auf dem ganzen Globus. Die privaten Haushalte ersticken in Kreditkartenschulden, Hypothekenschulden und weiteren Verbindlichkeiten, etwa gegenüber ihrem Aktien- oder Autohändler. Auch die amerikanischen Unternehmen befinden sich in einem wahren Verschuldungsrausch, wobei sie neben Bankkrediten und Aktienemissionen auch immer stärker auf die Ausgabe von Anleihen zurückgreifen. Die Zahlungsunfähigkeiten auf derartige Unternehmensanleihen haben in letzter Zeit explosionsartig zugenommen.

In irgendeiner halbwegs funktionierenden Wirtschaft stammen all die Kredite, welche die Unternehmen für ihre Investitionen benötigen, von Banken und anderen Finanzinstituten, die dabei wiederum auf die Ersparnisse der privaten Haushalte zurückgreifen. Aber in den heutigen USA fällt die dramatische Kreditausweitung mit einem vollständigen Zusammenbruch der privaten Ersparnisbildung zusammen. Wie refinanzieren sich also die amerikanischen Banken? Nun, in immer stärkerem Maße dadurch, daß sie sich selbst, im Inland wie im Ausland, verschulden. So ist das Schuldenwachstum des US-Finanzsektors inzwischen völlig außer Kontrolle geraten.



Illusionen, die platzen müssen
Im Jahre 1999 erreichte die jährliche Neuverschuldung des US-Finanzsektors bereits den schwindelerregenden Wert von 1087 Mrd. Dollar; ungefähr so viel wie die gesamte deutsche Staatsverschuldung nach einem Zeitraum von mehr als 50 Jahren. Längst hängt die amerikanische Wirtschaft, wie auch die amerikanischen Finanzmärkte, am Tropf ausländischen Anlagekapitals. Und sobald die mit allerlei statistischen Manipulationen genährten Illusionen von niedriger Inflation, hohen Produktivitätszuwächsen und "sanfter Landung" platzen, droht die lebenswichtige Liquiditätszufuhr von außen auszutrocken oder sich gar ins Gegenteil zu verkehren. Rund die Hälfte der privaten Haushalte müßte dann zusehen, wie ihre Papiervermögen auf den Aktienmärkten vernichtet werden, was seit dem Frühling 2000 ja schon in erheblichem Umfang stattfindet, während zugleich ihre aberwitzig hohen Schulden bestehen bleiben und sie vielleicht auch noch ihren Arbeitsplatz verlieren.

Für die Zeit des Präsidentschaftswahlkampfes ließen sich die Illusionen noch irgendwie aufrechterhalten. Aber der Erfolg dieser verzweifelten Bemühungen war bereits im Verlaufe der September- und Oktoberstürme an den Technologiebörsen recht dürftig ausgefallen. Und ganz plötzlich warten Medienvertreter und Finanzexperten mit Enthüllungen über den Zustand der US-Wirtschaft auf, von denen man dies am allerwenigsten erwartet hätte.

Selbst die Tageszeitung Die Welt, die bislang wenig Zweifel an ihrer euphorischen Einstellung zum "US-Wirtschaftsboom" aufkommen ließ, sieht sich mit einem Mal genötigt, über die unausgesprochenen "Abgründe Amerikas" zu referieren. Es sei geradezu ein Kennzeichen der heutigen Befindlichkeit in den USA, daß sich Al Gore und George W. Bush in ihren Wahlkampfauftritten lange darüber auslassen, wie sie die in Zukunft erhofften Überschüsse des Regierungshaushaltes verteilen wollen, daß aber keiner von ihnen jemals die wirklichen Themen beim Namen nennt: den "Börsencrash", die "sicher drohende Rezession" und das "dünne Eis des Wohlstandes". Den Amerikanern unter 40 Jahren fehle vollständig die Erinnerung an schlechte Zeiten. Doch das könne sich sehr bald ändern: "50% der Aktienbesitzer verfügen über weniger als 50000 Dollar Einkommen im Jahr, ihre Solidarität mit superreichen Spekulanten hält sich in engen Grenzen. Solange alle mehr oder weniger bei dem Achterbahnlauf der Kurse profitieren, spielen auch untere Mittelständler so gelassen mit Aktien, wie sie früher ihre Tippzettel ausfüllten. Von einem schwarzen Freitag, der ihre Träume von sicheren, ja aufblühenden Depots für College-Gebühren und Renten ruinieren würde, ist im Wahlkampf nie die Rede." Ein "Kurssturz mit all seien brutalen sozialen Folgen" sei genau so tabu wie die Abhängigkeit der US-Wirtschaft von ausländischem Kapital. Angesichts der "wuchernden Überschuldung der privaten Haushalte" sei das "Eis, auf dem die Familien tanzen" sehr dünn: "Eine Rezession würde sie ins Bodenlose fallen lassen."



"Imperiale Überdehnung"
In einem Interview mit dem Spiegel ging der amerikanische Asienexperte Chalmers Johnson, der über jahrzehntelange Erfahrung im US-Außenministerium verfügt, noch erheblich weiter. Gefragt über die globale Rolle der USA antwortete Johnson: "Hochmut kommt immer vor dem Fall. Aus der Geschichte wissen wir, daß Weltreiche früher oder später kritische Stadien erreichen. Amerika ist arrogant, überheblich, selbstsicher. Für die meisten Amerikaner war es noch 1988 unvorstellbar, daß die Sowjetunion drei Jahre später verschwinden würde - auseinandergebrochen und am Ende." An dieser Stelle fielen die Spiegel-Journalisten von ihren Stühlen und fuhren Johnson an, er könne doch nicht allen Ernstes einen so "merkwürdigen Vergleich" wie den zwischen den USA heute und dem Sowjetreich damals aufstellen. Schließlich sei das Hauptthema des Wahlkampfs die Verwendung riesiger Haushaltsüberschüsse. Wie könne er da "Kassandra spielen" und von einem "bevorstehenden Zusammenbruch" der USA reden? Johnson erwiderte: "Was die Sowjetunion zu Fall brachte, war ihre imperiale Überdehnung, nicht der Wettbewerb mit den USA oder die Unfähigkeit zur Reform. Amerikaner denken, sie seien gegen das russische Schicksal immun. Das ist falsch. Amerikaner haben wenig Talent zur Veränderung." Die US-Wirtschaft stehe längst auf "tönernen Füßen". Und nach dem 7. November beginne ein neuer politischer Zyklus, der vermutlich einen "ökonomischen Niedergang" und eine "abrupte Wende" bringen werde.

Auch der für seine Schocktherapien in Rußland und anderswo bekannte US-Ökonom Jeffrey Sachs stimmt in den Chor mit ein. Am 3. November wies er auf den alten Erfahrungssatz hin, daß die Stimmung an den Börsen jeweils von aufeinanderfolgenden Phasen von Optimismus, Euphorie, Pessimismus und Panik bestimmt sei. In den USA sei man nun in der Phase des Pessimismus angelangt. Er wolle ja nicht den Teufel an die Wand malen. Aber sollte eine Panik ausbrechen, so würden "Billionen Dollar an Wertpapierwohlstand" verschwinden und "die amerikanische Politik würde dramatisch angeheizt".

Der Finanzredakteur des Londonder Guardian Larry Elliott warnte am 6. November, daß sich die Haltung des amerikanischen Establishments, die finanzielle und wirtschaftliche Bedrohung einfach zu leugnen, bitter rächen werde. Der Nachfolger von Bill Clinton werde von diesem die "schlimmste finanzielle Pyramide der Nachkriegszeit" erben. Insofern könne jeder der beiden Kandidaten froh sein, wenn er die Wahlen verliere.

Lothar Komp
Selbst Grenspan will keinen Chrash. Ich wette, daß wir ggf. bei weiter fallenden Kursen Zinssenkungen sehen werden.

hallo jani gmbh

ich hab mir das mal durch den kopf gehen lassen, mit der
zinssenkung und habe mich gefragt, was würde ich als investment
banker und privater mensch tun.

meine antwort:
sollten die zinsen in den usa sinken, würde ich erst mal alle
konten glattstellen, nachdem sich der dunst verzogen hatt,
sodann würde ich schnellstens alle $ in euros umrubbeln und
aus den usa abziehen, da es da draußen 1.000nde von dostos
gibt, die dasselbe wie ich gelernt haben, wäre ich mal gespannt
was passiert, meines erachtens, ruht das vertrauen in die usa auf
geldwertstabilität, sollte die gefährdet werden, zb. durch
lasches verhalten der fed, oder sollte vernehrt geld in den markt
geschleußt werden über einen mittelfristigen zeitraum, ist mein
vertrauen dahin. die gründe sind unter anderem die verschludung
des ami-verbrauchers, die enorme verschuldung der kapitalgesellschaften und deren zu geringes eigenkapital, sowie das
handelsbilanzdefizit (wobei das unter beobachtung steht, denn wenn
der dollar fällt, kann es ja sein dass, dem verbraucher die luft ausgeht,allerdings tut er das nicht
, wenn er billiges geld kriegt, dann pumpt
er halt weiter wie gehabt, 1 hypothek,2 hypothek, auto auf pump (ratenzahlung), kreditkarte etc.)
in deiner so gut gepriesenen zinssenkung steck meines erachtens
eine menge sprengstoff, ich möchte das dann ganz von der sicheren
seite betrachten, schätze mal dass ich dann erst 3 monate arbeiitslos bin.
gruss dosto
ps

ich habe das post von rich erst im nachhinein gelesen,
aber es haut wohl in dieselbe kerbe, und ich finde es
von rich ausgezeichnet uns so etwas hier rein zu posten,
ich hoffe viele lesens, die welche es verstehen wollen
werden ihre schlüsse ziehen, der rest kann aber nicht sagen
nichts gewußt (oder die spinnen, sind nicht normal etc) zu haben
aktien in den usa haben eine wirtschaftliche und gesellschafts
politische bedeutung, allerdings haben die amis die gesamtkontrolle
verloren, was gehört den ausländern? und können die amis uns
bei einem ansturm auf ihr scheinbares geld, das sie ja meinen es gehört ihnen, überhaupt auszahlen?
oder braucht die notenbank ein jahr um die greenbacks zu drucken?
Hey Leute, ihr seid alle KLASSE!!!

So macht Diskutieren Spass, alle Achtung. Bin seit einiger Zeit Moderator auf http://www.aktienboard.com, und würde mich freuen, wenn solche Diskussionen auch dort stattfinden würden.

@Hundnase: Warum soll ich amcc rauswerfen, ist meiner Meinung nach eine der besten Aktien im Chipsektor!!! Hab mir schon überlegt meine Aktien rauszuwerfen und mich massig mit Calls einzudecken, in der Hoffnung, dass ich meine alten Depotsstände wieder, vor allem schneller, erreiche. Was denkst Du von so einer Taktik???

@dosto: Du erwähntest, dass du schon 25 Jahre dabei bist!! Hast Du den Internet-Boom voll miterlebt, bzw. Du müßtest eigentlich schon Millionär sein. Welche Aktien hast Du so im Depot???

@rich: ein HAMMER-Artikel, den stell ich bei uns ins Board!! Find ich echt gut!

OK, jetzt muss ich noch ein bisschen arbeiten, oder was macht ihr so den ganzen Tag?? Daytraden?? :)

Würde mich freuen, wenn ich den ein oder anderen auch mal im AktienBoard begrüßen darf.

Gruesse, BUZZZ
ein paar Fakten:


///Die Konsumentenkredite erhöhten sich von 1991 bis 1998 um 59 % auf 430 Mrd $ und
überstiegen die Konsumentenausgaben um 115 Mrd $ oder 36 %. Dieser Überschuss
wurde im hochinflationierten US-Aktienmarkt angelegt. Eine Erhebung aus dem Jahr
1995 zeigt, dass 40 % aller US-Haushalte weniger als 1.000 $ liquide Mittel besitzen.
1998 wurden 54 % der Hauskäufe mit weniger als 10 % Eigenkapital getätigt. Die
US-Haushalte verzeichnen also eine negative Sparrate, eine massive Verschuldung
und der Grossteil der Ersparnisse ist in überbewerteten Aktien angelegt. 100
Millionen Haushalte, das entspricht einem Anteil von 50 % (1929 3 %), werden von
einer Rezession oder einem Crash im Aktienmarkt voll getroffen. Bei einem
Rückschlag am Aktienmarkt wird daher eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, die eine
schwere Rezession auslösen kann. Krieg kann die Folge sein. Studieren Sie die
Entwicklung der Jahre 1929 bis 1934 und multiplizieren Sie das Absturzrisiko mit dem
Faktor 10.///
so noch einer dieser Artikel die man gar nicht gerne liest:
aus:
http://www.invest.ch/nonvip/articles/show.cfm?ui=17048149244…



Die US-Wahlen: Was nun?
Die US-Wahlen sind noch nicht entscheiden, trotzdem kann man sich fragen, wohin die Reise nun gehen soll. Schwierig wird sie allemal


Das Kernproblem liegt darin, dass der Ausgang der Wahl sehr eng gewesen ist. Das gilt nicht nur für das Amt des Präsidenten, sondern auch für die beiden Abgeordnetenkammern. Im Senat stehen 50 Republikaner und 49 Demokraten gegenüber wobei 1 Sitz unentschieden ist. Im Kongress ist die Lage so, dass die Republikaner 220 Sitze halten gegenüber 212 der Demokraten, wobei hier 2 Sitze unentschieden sind und 2 Parteilosen gehören. Gleichzeitig fehlt dem Präsidenten aufgrund des sehr knappen Wahlausgangs ein Mandat. D.h., er wurde nicht, wie z.B. Ronald Reagan mit einer deutlichen Mehrheit gewählt, kann also nicht auf eine sehr große Popularität zählen, die er z.B. an Fernsehansprachen noch ausbauen kann. Wenn ihm nun eine solche breite Abstützung in der Bevölkerung abgeht, dann hat er mit erheblich mehr Schwierigkeiten zu rechnen, wenn es darum geht, eine kontroverse Vorlage im Parlament durchzubringen, denn er muss immer wieder damit rechnen, dass auch einer seiner Parteigänger mit den Gegner "fraternisiert" respektive er wird nur mit größter Mühe einen Parteigänger des gegnerischen Lagers zu sich herüberziehen können.

Nun stellt sich die Frage, wie gefährlich denn eine solche politische Paralyse ist. Als Freund der freien Marktwirtschaft kann man nämlich nicht zu unrecht so argumentieren, dass wenn sich die Staatsmacht de facto paralysiert, der Staat wenigstens keinen Schaden in Form höherer Abgaben oder neuer Regulierungen anrichten kann. Nicht zuletzt dieser Zustand hat ja dazu beigetragen, dass die Märkte mit der Präsidentschaft Clintons recht gut leben konnten. Nur ist entscheidend, dass die Präsidentschaft Clintons in einen Boom eingebettet war, zu welchem er herzlich wenig beigetragen hatte. Wichtigste Träger war das Fed, die neuen Technologien, welche den Unternehmergeist der US-Bürger neu beflügelten und wohl nicht zuletzt die unter Reagan durchgeführten Deregulierungen.

USA in Rezession?
Die Ausgangslage hat sich aber geändert. Es mehren sich die Anzeichen, dass für die US-Wirtschaft schwierigere Zeiten anbrechen. Der Tech-Boom kommt nun nicht zu seinem Ende, jedoch in die schwierige und schmerzvolle Phase der Konsolidierung, in welcher sich die Spreu vom Weizen trennt. Das bedeutet aber auch, dass er als Nachfrager von hoch qualifizierten Arbeitskräften an Bedeutung verlieren wird und von ihm in dieser Periode generell weniger Wachstumsimpulse ausgehen. Gleichzeitig werden die Effekte der Zinserhöhung immer stärker spürbar. Berichte über ungenügende Standards bei der Kreditvergabe der Banken und sich markant ausweitende Differenzen zwischen den Zinsen für erstklassige und solche niedrigeren Ranges geben hier wichtige Signale. Das bedeutet aber auch, dass sich möglicherweise schon im zweiten Halbjahr 2001 die wirtschaftlichen Schwierigkeiten häufen. Für den Präsidenten eine unangenehme Situation, denn die Wähler werden wohl sehr rasch die neuen Probleme mit dem neuen Präsidenten assoziieren. Aber auch die Lage der Parlamentarier ist unerquicklich.

Wieder erwachte Ausgabenfreude
Im Kongress stehen in zwei Jahren schon wieder die Zwischenwahlen an. Auf diesen Zeitpunkt hin muss etwas geboten werden. Und dies von beiden Seiten. Dem Lager des Präsidenten als auch jenem seiner Gegner. Das wird dann allerhand wirtschaftspolitischen Aktivismus nach sich ziehen. Ein Aktivismus, welcher sich nicht mehr an langfristigen Zielen orientieren wird, sondern nur noch am Zwischenziel der "Mid terms". Zu diesem Aktivismus wird nicht nur der Versuch gehören, die Initiativen des Gegners zu blockieren, unabhängig davon, wie sinnvoll sie sein mögen, sondern auch mit Staatsausgaben an eine geschätzte Wählerklientele Stimmung für die eigene Sache zu machen. Zu diesem Zweck kann es durchaus sein, dass die Politiker sich einig werden, die gegenseitige Blockade zu lockern. Man wird sich dann rasch im gleichen Lager, wie die immer wieder gerügte japanische LDP finden und der viel gerühmte Budgetüberschuss wird dahinschmelzen wie Schnee an der Sonne.

Die schöne Mär vom Budgetüberschuss
In Bezug auf diesen Budgetüberschuss ist auf einen sehr guten Artikel mit dem Titel "he Surplus Hoax" von Professor Sennholz auf der Website des Ludwig von Mises Instituts (www.mises.org) hinzuweisen. Sennholz zeigt ganz klar, wie sich das Schatzamt bei den diversen Sozialeinrichtungen bedient und deren Überschüsse sich einverleibt, somit lediglich eine Verschiebung von Schulden stattfindet, jedoch kein Abbau. Sennholz weist dann noch auf eine andere sehr fragliche Praxis hin. Ich zitiere aus dem erwähnten Artikel: Bei Rubrik "Diverse Einnahmen", die in den Berichten des Schatzamtes zu finden ist, handelt es sich um Einnahmen, die durch Taschenspieler Tricks des Kongresses möglich geworden sind. Sie, diese Einnahmen, bestehen in erster Linie aus den Nettoeinnahmen des Federal Reserve Systems. In den Fiskaljahren 1998 und 1999 hat das Federal Reserve System USD 32.658 respektive 34.929 Mrd. beim Schatzamt eingelegt.. Für das Fiskaljahr 2000 wird geschätzt, dass dieser Betrag auf USD 37 Mrd. steigt. Die Unterlagen zum Budget zeigen leider nicht, dass das Federal Reserve System Regierungsausgaben massiv mitfinanziert hat, indem es USD 507 Mrd. an Treasuries mit gedrucktem Geld gekauft hat. Das Schatzamt hat dann für mehr als USD 30 Mrd. Zinsen an das Fed bezahlt, welches diese Gelder dann wieder beim Schatzamt als "Diverse Einnahmen" erscheinen liess. Kurz und bündig: Eine Regierungsstelle, das Fed, druckt nun Geld zu minimalen Kosten, eine andere Regierungsstelle, das Schatzamt, gibt es aus, aber zahlt Zinsen an das Fed, welches diese Gelder wieder an das Schatzamt retourniert. (Federal Reserve Bulletin, Oktober 2000, S. A5, A26). Wenn eine Unternehmung so agieren würde, dann würde sie ruck zuck im staatlichen Strafvollzug landen." (Meine Übersetzung).


Es muss somit noch einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden:

EINEN BUDGETÜBERSCHUSS GIBT ES IN DEN USA NICHT.
Daran ändert sich nichts auch wenn es weltweit über all in der Finanzpresse und von Brokern wiederholt wird. Es ist einfach ein Blödsinn und wenn Ihnen jemand eine Investment verkaufen will, indem er die US-Finanzpolitik rühmt und vom Büdgetüberschuss schwärmt. Dann sollten Sie schon einmal sehr zurückhaltend werden, denn da hat jemand seine Hausaufgaben möglicherweise nicht so ernst genommen, wie er eigentlich sollte.


Eine möglicherweise noch grössere Gefahr besteht jedoch darin, dass sich der Druck auf das Fed, der Politik zu diensten zu sein erheblich erhöhen wird.

Wenn das passiert, d.h. Druck auf das Fed und "Kauf von Popularität", dann wird die "Entmystifizierung" der USA weitgehend vollzogen sein. Woran werden sich dann die Finanzmärkte wohl noch halten?


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