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Ehlebracht - wenig überraschendes..... - 500 Beiträge pro Seite



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bietet m.e. die heutige adhoc

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Ad hoc-Service: Ehlebracht AG

Ad hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für
den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Ehlebracht AG: 3. Quartal schwächer * Umsatz wächst um 7,6
Prozent auf 192,8 Millionen Mark * Ergebnis durch Sondereinflüsse
belastet * Investitionsvolumen nahezu verdreifacht

Enger, 14. November 2000 - Der Ehlebracht-Konzern hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Umsatz von
192,8 Millionen Mark erzielt. Das entspricht einem Plus von 7,6 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag
im wesentlichen auf Grund von Sondereinflüssen mit minus 4,4 Millionen Mark unter dem des Vorjahres (2,6 Millionen Mark).
Zu den Sondereinflüssen gehören insbesondere auch weitere Anlaufkosten für den Bereich Neue Medien, hohe Preis
steigerungen bei Metall und Kunststoffen, Forderungsausfälle durch die Insolvenz eines Vertriebspartners sowie Aufwendungen
für Umstrukturierungsmassnahmen. Das Investitionsvolumen hat sich mit 25,4 Millionen Mark (9,7 Millionen Mark) nahezu
verdreifacht.

Für das Gesamtjahr 2000 rechnet der Vorstand mit einem Umsatzwachstum von nunmehr 3 bis 4 Prozent. Die Umsatzerlöse im
Konzern werden sich damit auf 250,0 bis 253,0 Millionen Mark belaufen. Die im 2. Halbjahr eingeleitete Realisierung der
Strukturmassnahmen, die Geschäftsbereiche und ihre Produktpaletten auf Innovation, Funktionalität und Profitabilität zu
trimmen, wird zielstrebig fortgeführt. Notwendige Schritte werden konsequent umgesetzt. Somit wird die Ehlebracht AG auch
zum Jahresende deutlich rote Zahlen ausweisen. Ende der Mitteilung
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wenn ich mir vor augen halte welche investitionen ehlebracht für den bereich neue medien noch leisten muss, kann
ich mir durchaus vorstellen, dass die ergebnisse noch eine geraume zeit belastet werden.........

.......vielleicht sollte ehlbracht auch mal ein bisschen offner komunizieren: die erbenissbelastungen werden in den berichten
deutlich genug, nur wie siehts mit den fortschritten aus ??????????????


gruss J.R.Ewing
naja...nach den gewinnen, die man dieses jahr mit der aktie machen konnte, scheint heute ja wieder ein schnäppchenkurs erreicht zu sein, oder ?!?!
ich befürchte es dauert noch etwas (länger !!!!!!!!!!!!!!) bis ein boden gebildet wird

auf ehlebracht kommen im bereich new media erheblichle finanzielle belastungen zu. die ehlebracht m.e.
nicht mal eben der portokasse entnehmen kann

gruss J.R.Ewing
na da haben wir ja grung für den gestrigen kursanstieg !!!

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Ehlebracht erhält Patent-Nutzungsrechte für CD/DVD-Karten

Für USA, Europa und andere Länder Bereits erste Unterlizenzen vergeben

Enger, 01. März 2001 - Die Ehlebracht AG hat für ihren Bereich Neue
Medien einen Durchbruch geschafft. Nach langwierigen Verhandlungen und
patentamtlichen Verfahren verfügt Ehlebracht nunmehr über die
Verwertungsrechte an Patenten für CD/DVD-Karten mit ringschulterförmigen
Zentriermitteln, die ein problemloses Abspielen in handelsüblichen Playern
(CD/DVD-Player, Computerlaufwerke, Laptops) ermöglichen. Die Patente
sind in den USA und in einer Vielzahl weiterer Länder erteilt, und soeben
wurde die Patenterteilung auch vom Europäischen Patentamt schriftlich
zugesagt. Die Schutzrechte an den CD/DVD-Karten hält Ehlebracht
gemeinsam mit seinen Schweizer Partnerunternehmen Adivan High Tech AG
und Avomedia Holding. Diese Rechte sind in eine Gesellschaft eingebracht,
an der Ehlebracht einen Anteil von 40 % besitzt.

Ehlebracht ist neben dem Vertrieb auch für die Verwertung der Schutzrechte
und deren Verteidigung gegenüber Wettbewerbern zuständig. In der
Abmahnung von Konkurrenten wurden bereits erste Erfolge erzielt.
Desweiteren hat die Holding den ersten Unternehmen Unterlizenzen
vergeben. Die Lizenzeinnahmen werden in Abhängigkeit von der
Jahresproduktion des Lizenznehmers erhoben. Der Markt für CD/DVD-Karten
ist boomend. Ehlebracht selbst hat mit der Produktion dieser Karten im
Februar begonnen.
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so, und jetzt muss ich erstmal mir ein urteil bilden


gruss J.R.Ewing
tja leute,

die meldung als solches lässt mich nicht unbedingt purzelbäume schlagen


vgl. zu http://www.ehlebracht.de/dynamisch/presse/pressemitteilungen…



aber die reaktion des marktes zeigt doch, dass kaum noch abgabebereitschaft bei ehlebracht vorhanden ist


wenn jetzt noch die schlechten jahresergebnisse demnächst rauskommen werd ich mir ehlebracht mal wieder näher anschauen


gruss J.R.Ewing
In der heutigen Ad hoc kommt die angeschlagene Situation voll zum Ausdruck: Landesbürgschaften sind erfahrungsgemäß das letzte dünne Netz vor dem Aufschlag. (Erinnert mich fröstelnd an den Werkzeugmaschinenbau vor Jahren).

Andererseits: In der heutigen Ausgabe der "Boerse Online" ist ein großer Artikel über Ehlebracht darin wird das Ergebins schon erwartet -40Mio DM.
Gleichzeitig wird von den glänzenen Aussichten der CD-Verpackung und der intelligenten Visitenkarte gesprochen.

Für den langjährigen Aktionär (wie mich) heißt es ein weiteres Mal: Augen zu und durch. Hoffentl. geht es gut aus.

Gruß aus Hamburg
Börse Online 12/2001
Autor: Helmut Kipp

Neue Produkte sollen die Wende bringen

Bislang schreibt Ehlebracht tiefrote Zahlen. Gelingt die Restrukturierung und schlagen die neuen Produkte ein, könnte das Unternehmen den Durchbruch am Aktienmarkt schaffen.

Wenig zu lachen hatten in den vergangenen Monaten die Ehlebracht-Aktionäre. Die Konzernumstrukturierung gestaltet sich schwieriger als erwartet, der Kurseinbruch war schmerzhaft. Gerüchten zufolge wird beim Jahresabschluss 2000 ein Minus von rund 20 Mio Euro ausgewiesen. Davon soll nur ein kleiner Teil auf das operative Geschäft entfallen. Das Minus basiert auf restrukturierungsbedingten Einmalaufwendungen und Sonderabschreibungen. Die Finanzdecke ist mit einer EK-Quote von unter 20% dünn, angeblich jedoch durch Banken gesichert.

Bis jetzt klingt die Ehlebracht-Story alles andere als verführerisch. Doch die Ostwestfalen um Vorstandschef Jürgen Heitmann sind zuversichtlich, der Aktie bald den nötigen Sexappeal einhauchen zu können. Dieser beruht auf dem hohen Wachstumspotential des Geschäftsfeldes "Neue Medien". Dies hat weder mit Internet noch mit E-Commerce zu tun. Alles dreht sich vielmehr um zwei Eigenentwicklungen im Kunststoffbereich: einer neuartigen CD-Systemverpackung und die einer "intelligenten" Visitenkarte.

Die Verpackung ist nicht nur flexibler, kleiner und leichter als die herkömmliche zerbrechliche "Juwelbox" für CDs, sondern eignet sich auch zur Archivierung von CD-ROMs und DVDs. Sony und Bertelsmann testen bereits die ersten Modelle. Auch T-Online und Nokia nutzen das Produkt schon, im Einzelhandel wurden Media Markt und ProMarkt als Kunden gewonnen.
Die Produktionskapazitäten wurden auf 90 Mio Verpackungen pro Jahr aufgestockt. 2001 soll etwa die Hälfte davon abgesetzt werden. Sollte die Deutsche Bundespost , wie zu hören ist, das Produkt als Versandverpackung in ihren Filialen anbieten, dürfte die Kapazitätsgrenze bald erreicht werden.
Der Gag der "intelligenten" Visitenkarte ist, dass die brusttaschengroße Kunstoffkarte mit Informationen wie zum Beispiel Werbe- oder Infofilmen bestückt werden kann, die in jedem Computer abrufbar wären. In 2001 sollen aus dem Stand bereits mehrere Millionen Stück verkauft werden. Noch hält sich der Umsatz der "Neuen Medien" im einstelligen Millionenbereich. Kann das avisierte Wachstum realisiert werden, ist dieser Bereich bald der größte des Unternehmens. So soll ein Großteil des defizitären Kunstoffbereichs zu Gunsten des neuen Geschäftsfeldes abgebaut werden. Auch die Möbelfunkionstechnik, die Warenpräsentation und Lichttechnik werden kostenoptimiert. Für 2001 fallen konzernweit nochmals Verluste an. Heitmann rechnet für 2002 mit dem Durchbruch und einem "nennenswerten Gewinn".
Die Aktie ist nichts für schwache Nerven. Noch steckt Ehlebracht tief in der Restrukturierung. Die benötigten Großaufträge sollen "im zweiten Quartal 2001" eintreffen. Für Käufe ist es angesichts der hohen operativen Risiken zu früh. Da wichtige Entscheidungen anstehen, sollten spekulative Investoren die Papiere im Auge behalten.


Fazit: Ohne avisierte Großaufträge und auf Grund er Unsicherheit durch die Restrukturierung ist ein Kauf zu riskant: "HALTEN"
tja, ich persönlich vermute mal, dass die bereiche
lichtechnik und warenpräsentation(decor-metall) zur
disposition stehen

in beiden bereichen ist es ehlebracht in langen jahren
nicht gelungen vernünftige renditen erwirtschaften

sowohl decor-metall als lichttechnik(lüderitz) waren
aquisitionen aus der mittleren vergangenheit

vor der erstem grossen ehlebracht-krise geisterten visionen
von einem decor-metall börsengang durchs management


...und jetzt die gleichen visionen zum thema
ehlebracht new media.....


aber wie sich herausstellt ist die finanzierung deutlich
problematischer als angegenommen


mit einer konzetration auf den new media bereich fährt
ehlebracht m.e. eine alles oder nichts- strategie

meinen dasfürhalten wolllen sie als newcomer in einem recht
gesättigten markt mit etablierten strukturen fuss fassen

das bedeutet sicherlich, dass 1. die produkte mehr als
überzeugen müssen und 2. etablierte geschäftsbeziehungen
aufgebrochen werden müssen

ich sehe mehrere warnzeichen, das zögern der kreditgeber und der
finazdienstleister ist sicher eines davon, das der weg
erheblich schwerer als erwartet wird


trotz lokalpatriotimus lass ich momentan lieber die finger davon



gruss J.R.Ewing
ein klitzekleiner lichtblick..................


ich war letzten mittwoch auf der hv von in-motion
(eine medienbude film/musik, notiert am neuen markt,
in deutschland bekanntestes `produkt`: snap)


dort gabs für die aktionäre eine compilation-cd mit dem was
in-motion so im angebot hat


...und, na logisch, sonst würd ichs hier ja nicht posten,
sie war mit einer ehlebracht-verpackung, verpackt...

...auf nachfrage berichtete das in-motion-management,
dass es sich aus ci-gründen für diese verpackung entschieden
habe


ich denke, es ist für ehlebracht schon recht entscheidend
ob sie auf diesem markt fuß fassen können und ich freu
mich schon diese dinger endlich mal öffentlich wahrnehmen zu
können

gruss J.R.Ewing
Hi Gidorath !

Vielleicht bin ich ja etwas blöde, aber was um alles in der Welt ist ein "ci-Grund" ?

Von der CD-Verpackung verspreche ich mir auch sehr viel, da ich in ihr einen echten Nutzenvorteil geg. herkömmlichen
Verpackungen sehe. Bloß auf die Post würde ich nicht soviel setzen, oder werden tat. heute noch so viele CD´s postalisch versendet ?
von der intelligenten Visitenkarte hat die "Welt" mal einen sehr positiven
Artikel verfaßt -allerdings ohne den Namen Ehlebracht zu erwähnen, schließlich liefern die ja nur
die Plastikkarte.
Vorteihaft ist, daß der Nokia-Deutschland-Chef seit letzter HV im AR von Ehlebracht sitzt (glaube ich doch?).
Aber wie schon bekannt: alles knapp am Abgrund und die kreative Buchführung die ein Professor letzten Sommer bei Ehlebracht
aufgedeckt hatte, ist ja auch nicht gerade vertrauensfördernd.
...........sie haben das so begründet, dass sie sich damit
schon optisch von der konkurrenz absetzen wollen,
....wie stichhaltig das auch imer das sein mag.......

gruss J.R.Ewing
Da liegt was in der Luft.Man kriegt ganz schwer Shares und viele, große Orders liegen drin.Ich habs im U..., noch diese Woche.
da kannste einen drauf lassen, restrukt.programm greift langsam , aber sicher. volle konzentration auf neue medien und weg mit alten zöpfen.

die frage nur: gibts noch rückschläge nach veröffentl. der zahlen ?

abwarten oder zugreifen ?

bitte um meinungen !

meista
Naja, vielleicht ist auch nur die Bürgschaft durch ?
Nach den Vorfällen der letzten Zeit (Zahlen-Make-up, große Töne, etc) habe ich
das Vertrauen in die Führung etwas verloren.
Das "NebenwerteJournal" hat nach BÖ ebenfalls Ehlebracht erneut aufgegriffen:
In der letzten Ausgabe gab es einen großen Artikel mit dem Fazit, die Finger
von Ehlebracht zu lassen.
Na, schaun mer mal.
Schönes Wochenende !
Das mit der Bürgschaft hört man in Bankenkreisen schon seit Wochen.Aber dort munkelt man auch noch bessere Sachen.....
In FRA redet man mehr oder weniger offen über 15 E noch in 01.
Warum müssen überall ständig neue Threads aufgemacht werden ?
Es langt doch einer und ist übersichtlicher !
Wer´s nicht weiß: Die "20" zeigt die letzten 20 Beiträge

Gruß unicum
schuldigung unicum, ich wills nicht wieder machen !

aber hast du auch was zu ehlebracht zu sagen ?

meista
Ehlebracht AG
Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


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Zukunftsweisende Restrukturierung bei Ehlebracht

Konzentration auf erfolgversprechendes Geschäft

Weichen für Ergebnisturnaround gestellt

Enger, 27. April 2001 - Der Ehlebracht-Konzern hat ein umfangreiches Restrukturierungskonzept unter Einschluss von Beiträgen der Banken, Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder verabschiedet. Möglich wurde dieses Programm jetzt durch eine zuletzt erhaltene Landesbürgschaft, die eine zukunftsorientierte Neuausrichtung des Konzerns erlaubt. Im Zuge dieser Massnahmen wird Ehlebracht die Ehlebracht Berlin GmbH + Co., die Ehlebracht Slowakei s.r.o. und die Van Riesen GmbH + Co. KG, Enger, veräussern; Unternehmen, die nicht zur Neuausrichtung der Konzernmutter passen und/oder defizitär sind. Die Mitarbeiter werden einen Beitrag leisten, die Banken unterstützen durch befristete Zins- und Tilgungsaussetzungen sowie Zinssatzsenkungen. Darüber hinaus werden dem Konzern durch den Mehrheitsgesellschafter und Vorstandsvorsitzenden neue Darlehen zur Verfügung gestellt. Damit wurden die notwendigen Schritte umgesetzt, um nach den hohen ausserordentlichen Belastungen des vergangenen Jahres den Ergebnisturnaround zu schaffen. Dank dieser Massnahmen kann sich der Ehlebracht-Konzern auf den Ausbau der traditionell profitablen Bereiche Möbelfunktionstechnik und Warenpräsentation sowie den erfolgversprechenden Bereich "Neue Medien" mit CD/DVD-Verpackungen und CD/DVD-Visitenkarten konzentrieren. Vielversprechende Verhandlungen mit internationalen Partnern und Grosskunden sind teilweise in fortgeschrittenem Stadium und können nun nach Verabschiedung des Massnahmenpakets zum Abschluss gebracht werden. Ehlebracht sichert dadurch nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze an den einzelnen Standorten, sondern ist es auch gelungen, die Weichen für eine völlig neue und profitable Unternehmenskultur zu stellen.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung, © DGAP 27.04.2001
so manchen schritt kapier ich jedenfalls nicht so auf anhieb

der strategische sinn von so manchen verkauf bleibt mir verschlossen..........


.......und der zwingende zusammenhang zwischen dem beabsichtigtem verkauf der ein oder anderen (kleinen) tochter und dem abschluss von projekten im medienbereich erscheint doch ein klein wenig konstruiert


für mich keine nmeldung, bei der ich vor begeisterung aus den schuhen springe


gruss J.R.Ewing
@unicum

war doch nur nen kleiner spaß, freundschaft ??

@gidorah

ich denke, die meldung an sich, ist nicht so schlecht.es wurden alle kriterien erfüllt, die notwendig waren. sprich:
landesbürgschaft, verkauf von unprofitablen töchtern und,für mich am wichtigsten, weitere barmittel des hauptaktionärs( h.ehlebracht). also, er glaubt an "sein" unternehmen, und pumpt weiteres geld herein.

neuausrichtung auf schwerpunkt "neue medien" halte ich im moment für die richtige entscheidung.

die frage nur: wie lange wird die ausrichtung des konzerns auf die neue schiene dauern ? banken geben gern und warten lang (viel zinsen !) , aber nicht immer !

deine(eure) meinung ??

meista
ich hab mich nochmals ein bisschen schlau gemacht und kann die geplanten (noch gibs ja keine käufer) unternehmesverkäufe ein klein wenig besser verstehen



van riesen ist recht klein; auf dem konzerngelände in enger angesiedelt und stellt teile für sicherheitsgurte her
vr kann somit als eigenständige tochter durchaus abgegeben werden, der effekt dürfte sich jedoch in grenzen halten



elebracht-berlin hat als zuliefer im weisse-ware-bereich (miele,bosch..) auch ein eigenes profil und kann somit auch herausgelöst werden
eine andere kleinigkeit berlin betreffend, verstehe ich noch nicht so ganz, aber dazu vielleicht später mal mehr......



...und da so manches unternehmen mit der vermeintlich günstigen fertigung im osten doch nicht so ganz glücklicch geworden ist, ist auch der slowakei-schnitt einigermassen nachvollziehen




und wie gehts weiter ???

die einzelnen kapitalmaßnahmen sind für mich nicht bewertbar, da wesentliche informationen fehlen

das entscheidende ist wohl ob es ehlebracht gelingt den bereich neue medien auf die beine zu stellen


ich sehe hierfür zwei wesentliche faktoren:

1. mit hilfe vom kooperationpartnern sollen weltweit fertigungskapazitäten für cd-hüllen geschaffen werden

2. die produkte müssen käufer finden




mein fazit

solange ich keine indizien habe, das ehlebracht bei der partnersuche erfolgreich ist, bleibe ich beobachter




gruss J.R.Ewing
@Gido, mit den Partnern soll es ja nicht so schlecht aussehen.Die Namen die man so hört sind weltweit bekannt.
Das Produkt (CD)scheint ein Renner zu sein.Der Eigentümer
hat ja auch ordentlich nachgeschossen.In Zusammenhang mit Bürgschaft und Verzicht der banken und -so Gott will-
neuen Partnern, scheint mir das sinkende Schiff steil aufzusteigen.Du weiß ja, wenn die wieder Geld verdienen,
sind die alleine rechnerisch das doppelte wert.
Hallo Gido, jetzt solltest du langsam reingehen.Beziehe
mich auf dein letztes Posting mit den Partnern.........
In drei Wochen ist es zu spät.
@braein

kannst du vielleicht ein paar von den bekannten zukünftigen partnern mit namen nennen ?

wär mal ganz interessant. vielen dank.

meista
@braein

ok, deine 3-wochen-frist läuft seit dem 8.5........und wenn es sich um allgemein-umbekannte namen bei den parntnern handelt würde das mich auch sehr überraschen (ich meine parntnern mit denen produktionskapazitäten aufgebaut werden und keine abnehmer der produkte !!!)


aber erstnochmal die letzte neuigkeit:

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Im Nemax 50 für die größten Werte am Neuen Markt soll dagegen ab dem 18. Juni die Umweltkontor Renewable Energy AG die Titel des Softwareherstellers SER Systeme ersetzen. Im SDax für die Kleinwerte müssen die drei Unternehmen Ehlebracht AG , Hach AG und OAR Consulting Platz machen für die KSB AG, die MPC Münchmeyer Petersen Capital AG und die Philipp Holzmann AG.

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gruss J.R.Ewing
Wartet mal bis 28. des Monats ab -dann wird man mehr wissen.
"Musik ist mehr, als das was in den Noten steht."
Jetzt gibt es 2 Interpretationsmöglichkeiten:
1.Höhere Verluste= Mist
2.In 02 wird die Gewinnzone erreicht-Super neu bewerten.

Es bleibt festzuhalten, daß wir in nächster Zeit mit Sicherheit noch bessere News bekommen. Schönes Wochenende.
Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für
den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Enger, 25. Mai 2001 - Im Geschäftsjahr 2000 weist der
Ehlebracht-Konzern in seinem Konzernabschluss einen
Bilanzverlust von 59,4 Mio. DM aus. Davon sind 28,4 Mio. DM
operativ bedingt, (darin enthalten: 9,2 Mio. DM Einmaleffekte).
Der weitere Verlust beruht auf Rückstellungen, Abschreibungen
und Wertberichtigungen in Folge des verabschiedeten Konzeptes
zur Restrukturierung und strategischen Neuausrichtung des
Konzerns. Der gegenüber der Gewinnwarnung vom 15. März
2001 (genannter Fehlbetrag: rund 40 Mio. DM) um 19,4 Mio. DM
höhere Fehlbetrag beruht auf höheren Rückstellungen,
Abschreibungen und Wertberichtigungen als Folge des
Restrukturierungsprogrammes.

Die Umsetzung des Restrukturierungsprogrammes erfolgt
plangemäss. Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am
23.05.2001 Herrn Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Knüppel zum Vorstand
bestellt. Im Rahmen der beschlossenen Restrukturierung und
Neuausrichtung der Ehlebracht-Gruppe scheiden die bisherigen
Vorstandsmitglieder auf eigenen Wunsch mit Ablauf der
Hauptversammlung am 06. Juli 2001 aus dem Vorstand aus.

Herr Horst Ehlebracht, Unternehmensgründer und bisheriger
Vorstandsvorsitzender, wechselt mit Ablauf der
Hauptversammlung am 06.07.2001 in den Aufsichtsrat.

Gemäss Unternehmensplanung wird für das Geschäftsjahr 2002
im Konzern wieder ein positives Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit erreicht.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung © DGAP 25.05.2001


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für mich sind die angaben bezgl. der vorstände noch recht widersprüchlich:
wer scheidet den nun aus ?

das ausscheiden von schmid war schon lange angekündigt, dafür sollte ja nun bald jemand namens schmidt kommen
gilt das noch ?

über ehlebracht selber gibs ne klare aussage

was ist mit heitmann ???

höhrer rückstellungen ok., das haut mich jetzt auch nicht mehr um, ich bin ja mal gespannt wofür die abschreibungen anfallen..........



braein, dein timing war spitze, aber ........



insgesamt stellt sich für mich die lage, ich meine damit jetzt nicht die zahlen, desolater da als ich es erwartet hätte

gruss J.R.Ewing
Na wer sagt´s denn, Ehlebracht ist ja weiter auf dem Weg zum Pennystock.
Der Fahrplan erinnert mich verdammt an den üblichen Absturz. Spätestens der Optimismus eine Insolvenz abwenden zu können, läßt die Alarmglocken läuten.
Das Nebenwertejournal hatte wohl jahrelang doch recht und meine Meinung zum Management ist eh schon seit dem Geschäftsbericht 1999 im Eimer.
6 Jahre Investition meinerseits im Eimer - naja zum Glück waren es nur ein paar Mark.
@unicum, ich wundere mich immer wieder wie man sich als Investor bezeichnen kann wenn man von "seiner" Firma eigentlich nichts weiss.Man kann sich heute auf so viele Arten Infos holen..........
moin leute,

unsere provinz-zeitung, die lippische landeszeitung, hat am samstag etwas ausführlicher zu ehlebracht berichtet

....auch hier finde ich wieder einige details, die meine enttäuschung momentan noch wachsen lässt


gruss J.R.Ewing

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Knüppel für Ehlebracht




VON MARTIN KRAUSE UND HANS-JOACHIM BLOCK

Enger. Seit der ersten vorsichtigen Gewinnwarnung im November 2000 wurden die Nachrichten aus Enger immer finsterer. Jetzt ist es offiziell: Der Ehlebracht-Konzern schliesst das Jahr 2000 mit einem Bilanzverlust in Höhe von 59,4 Millionen Mark ab. Im November war für die ersten neun Monate 2000 nur ein Minus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 4,4 Millionen Mark gemeldet worden. Unternehmensgründer Horst Ehlebracht zieht die Konsequenzen, wirft die Brocken hin: Er will im Juli in den Aufsichtsrat wechseln. Mit Ehlebracht verlassen auch sein Vize Jürgen Heitmann und Joachim Schmid den Vorstand.
Das zu 53 Prozent im Besitz der Familie (Ehlebracht-Schwiergersohn Jürgen Heitmann gehört dazu) befindliche Unternehmen bekommt ein neues Management: Der sozial engagierte Horst Ehlebracht, der im Oktober 65 Jahre wird, übergibt den Vorstandsvorsitz an Dr. Reinhard Knüppel aus Dortmund. Den Beschluss hat der Aufsichtsrat unter Vorsitz von Dr. Walter Hasselkus getroffen. Der neue Mann an der Spitze der im Börsensegment Smax notierten AG hat, wie Finanzvorstand Joachim Schmid gestern erklärte, in der Vergangenheit bereits Erfahrungen als Sanierer gesammelt.

Nach Schmids Einschätzung sind die Weichen für eine „chancenreiche“ Fortführung des angeschlagenen Konzerns gestellt: Mit der Münchner Unternehmensberatung Roland Berger sei im Frühjahr ein tragfähiges Konzept erstellt worden. Wesentliches Ergebnis: Ehlebracht wird sich künftig auf die Bereiche Möbelfunktionstechnik (als Zulieferer für die Möbelindustrie), sowie Warenpräsentation und Lichttechnik (Ausstatter für Ladenlokale) konzentrieren. Das heißt: Der Konzern trennt sich von dem Segment Kunststoff-Technik, das 1999 noch 71,5 Millionen Mark zum Gesamtumsatz beigetragen hatte. Tochterunternehmen in Berlin, der Slowakischen Republik und Enger (Van Riesen GmbH) sollen verkauft werden.

Außerdem werde die angestrebte Internationalisierung der Produktion nicht so wie angekündigt durchgeführt, ehrgeizige Projekte – zum Beispiel in Dubai – werden fallen gelassen.

Besonders bittere Pille: Das drohende Scheitern des ehrgeizig eingestielten neuen Segmentes „Neue Medien“. Den Aktionären wurde der Bereich vor einem Jahr als Hoffnungsträger mit einem Umsatzpotenzial in Höhe von bis zu 500 Millionen Mark im Jahr 2005 angekündigt.

Doch im Jahr 2000 entwickelte sich das Segment „nicht planmäßig“, wie Schmid einräumte. Nicht einmal die neu aufgebauten Kapazitäten in Herford zur Produktion der Ehlebrachtschen CD-Hüllen „VarioPac“ hätten ausgelastet werden können. Mit den CD-Hüllen und den Lizenzen für CD-Visitenkarten sei in 2000 ein Umsatz von nur vier Millionen Mark erwirtschaftet worden.Der geplante Ausbau der Kapazitäten sei damit vorerst vom Tisch. Produktion und Vertrieb würden aber aufrecht erhalten, so Schmid.

Rückendeckung erhält der Engeraner Konzern durch eine laut Schmid im April zugesagte Landesbürgschaft. Zum Sanierungsplan gehören der Abbau von 45 Stellen bei Decor Metall in Bad Salzuflen und die Streichung von 15 Stellen in der Holding. Darüber hinaus müssen die 900 Mitarbeiter in den verbleibenden Ehlebracht-Gesellschaften nicht mit Entlassungen rechnen – zumindest „nach heutigen Erkenntnissen“, so Schmid.

Der Diplom-Ingenieur Reinhard Knüppel übernimmt in Enger eine schwierige Aufgabe: Die noch im Vorjahr stolzen Rücklagen von rund 60 Millionen Mark seien inzwischen „auf Null“ zusammengeschmolzen, räumte Schmid ein. Damit ist die Eigenkapitaldecke kurz geworden, zumal Ehlebracht im Jahr 2000 mehr investierte – finanziert von Banken.

Ehlebracht geriet schon vor Jahren ins Visier von Analysten. So wurde kritisiert, dass ausgewiesene Gewinne nicht aus dem operativen Geschäft gestammt hätten, sondern durch Bilanzkosmetik erzielt worden seien. Auch vermochten Analysten kein schlüssiges Konzept des ,,Gemischtwarenladens“ zu entdecken. Es fehlten die (vielfach vom Vorstand gespriesenen) Snyergien, urteilten beispielsweise die Analysten von Independce Research . Und rügten die mangelnde Kommunikation zu den (freien) Aktionären. Er werde künftig schwierig sein, Aktionäre für diesen Wert zu begeistern.


Ehlebracht-Konzern in 2000
Umsatz: 255 Millionen Mark (plus fünf Prozent).
Umsatz im neuen Segment „Neue Medien“ rund vier Millionen Mark.
Bilanzverlust 59,4 Millionen Mark (im Vorjahr 870.000 Mark Bilanzverlust im Konzern, 9,7 Millionen Mark Bilanzgewinn in der AG).
Operatives Ergebnis: 28,4 Millionen Mark Verlust, (im Vorjahr EBDIT-Betriebsergebnis 20,4 Millionen Mark).
Mitarbeiter im Konzern: aktuell unter 1.200. Davon Beschäftigte in den zum Verkauf stehenden Tochterfirmen: in Berlin 150, Slowakei 110, Van Riesen in Enger 35.

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moin leute,

und nun wieder das neuste aus der provinz ......................................

gruss J.R.Ewing



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Ehlebracht AG gibt Garantie


Die rund 1.200 Mitarbeiter der Ehlebracht AG sollen dem angeschlagenen Konzern einen Teil ihres Einkommens stunden – in Höhe von etwa einem Monatsgehalt. Nach einer Vereinbarung zwischen Betriebsrat und Vorstand soll das Geld ab 2002 mit einem Aufschlag von 15 Prozent nachgezahlt werden. Im Gegenzug will der Konzern eine Beschäftigungsgarantie bis zum Jahr 2005 geben, erklärte Uwe Najduk von der IG Metall Herford.

(wie immer aus der lippischen landeszeitung........)
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Wie man so läuten hört wird eifrig gearbeitet und
die Neuausrichtung des Konzerns nimmt Formen an.
Ich finde es gut, daß offiz. Meldungen erst kommen sollen,
wenn alles 100%ig steht.
...ich nehme an der bereich neue medien dürfte z.zt. gründlich überarbeitet werden und eine neupositionierung erfahren...........schau mer mal wie narichtenlage zum 6.7. sein wird

ich denke ist deren pflicht bis dahin perspektiven aufzuzeigen

vielleicht schaffen sie es ja bei 2,8, bis 3 (ich bin bei den vz.) einen boden auszubilden) der über dem letzten tief liegt


gruss J.R.Ewing
hi leute,

unter ehlebracht.de gibs aktuell die einladung zur hv

die tagesordnung als solches bietet keine besonderheiten


im grusswort kündigt der vorstand jedoch an, dass zukünftig der bereich `neue medien` zusammen mit einem starken partner in einer stzrategischen allianz weitergeführt werden soll

die benannten risiken sind:
eben diese partner zu finden und investoren für die kunststoffbereiche zu finden


....vielleicht sollte man jetzt.......

gruss J.R.Ewing
moin leute,

unter www.smax.de ist soeben der zwischenbericht erschienen


gruss J.R.Ewing
die sind ja schlau: gestern war der zwischenbericht bereits unter smax.de veröffentlicht und heut morgen gibs ne adhoc, alle achtung !!!!!!!!

gruss J.R.Ewing




Ehlebracht AG
Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


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Umsatzrückgang auf rund 122,0 Mio. DM / Ergebnis im Konzern unter, in der AG über Plan / Restrukturierung macht Fortschritte

Enger, 31. August 2001 - Für die im SMAX notierte Ehlebracht AG hatten die Forcierung der Absatzaktivitäten und die Umsetzung des Konzepts zur Restrukturierung samt der strategischen Neuausrichtung im 2. Quartal 2001 erste Priorität. Der Konzern ist im 1. Halbjahr 2001 mit Umsatzerlösen von 121,9 Mio. DM wie erwartet unter dem Vorjahresumsatz von 131,0 Mio. DM geblieben. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern beträgt dementsprechend zum Halbjahresende bei der unter dem Vorjahr liegenden Gesamtleistung (136,3 Mio. DM) von 118,6 Mio. DM minus 4,7 Mio. DM. In der AG liegt das Halbjahresergebnis mit minus 1,7 Mio. DM dagegen deutlich über Plan.

Der Konzern hat seine Ziele in der zweiten Teilperiode nur teilweise erreicht. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat die schwächer tendierende Binnenkonjunktur die Unternehmensgruppe getroffen. Die Auslandsnachfrage war dagegen unverändert gross.

Die Restrukturierung zeigt bereits erfreuliche Erfolge: Personalaufwand und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden reduziert; die Bestände abgebaut.

Der Konzern rechnet in Anbetracht der aktuellen Konjunktur und der Schwäche seiner Marktsegmente im 2. Halbjahr mit einem weiter rückläufigen Umsatzverlauf. Dieser Entwicklung will die Gruppe mit zusätzlichen Massnahmen zur Sanierung und Restrukturierung begegnen.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung ©DGAP 31.08.2001
im bereich neue medien war das zweite quartal ja obertrübe:

umsatz q1: 2,3 mio dm
umsatz 1hj: 3,9 mio dm

das umstz q2 lediglich 1,6 mio dm

als im quartalsvergleich ein rückgang von 30 %


dann kann ich wohl ehlebracht endglütig in die kategorie: depotleiche einbuchen !?!?!?!?!?!


gruss J.R.Ewing
hi braein, leider komm ich im moment nicht ins userzentrum an mein pf.....

gruss J.R.Ewing
bei ehlebracht gibts in xetra immer wunderschöne G/B -Kurse die mit ordentlichen stückzahlen hinterlegt sind

die angebenen stückzahlen sind jedoch immer identisch (also die aktienanzahl im geld und im brief)

die kurse haben die tendenz der aktie seit einigen monaten vorgegeben

und hier scheint sich eine trendwende abzuzeichnen, das bleibt zu beobachten....

gruss J.R.Ewing
Gibt es hier auch eine etwas offenere Diskussion bzw.
Information als "lege mir ein Mail ins PF" o.ä.?
. . . sind wohl alle auf der Geburtstagsfeier
von L. Hagmann (J.R.Jewing), der wird heute 70 oder
75 Jahre.
@boswin


jau, alles weiter findest du unter Thread: Er ist und bleit der Grösste !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!:D


aber im ernst:

ausser das ehlebracht schleunigst wieder zu vernünftigen ergebnissen zurückkehren muss liegt noch folgendes in der schwebe

- für die tochter e4 wird ein partner gesucht, der sich mit geld beteiligen soll
gelingt das nicht, steht e4 zur disposition

- in diesem jahr soll noch eine der 3 zu verkaufenden kunststofftöchter verkauft werden

- bei weiterhin roten zahlen droht eine verlustanzeige und damit ao-hv


die verhandlungen laufen, und natürlich bin ich der meinung das erfolge/ misserfolge vor der veröffentlichung durch einen entsprechenden kursverlauf andeuten


gruss J.R.Ewing
Neueste Meldung von dpa-AFX Freitag, 28.09.2001, 08:51
Ad hoc: Ehlebracht AG
Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.




Ehlebracht AG



* Geschäftsbereich der E4 Media GmbH & Co. KG wird zurückgeführt

* Wertberichtigung im Vermögen der AG

* Verlust beträgt mehr als die Hälfte des Grundkapitals

* Restrukturierung im Plan



Enger, den 28. September 2001



Die im SMAX notierte Ehlebracht AG führt den Geschäftsbereich der E4 Media GmbH

& Co. KG zurück, nachdem sich kein strategischer Partner oder Käufer für das

Unternehmen aus dem Bereich Neue Medien gefunden hat. Nicht mehr benötigte

Antagen sowie Grund und Boden sollen verkauft werden. Die Wertberichtigung der

Darlehen der AG an das Tochterunternehmen E4 Media sowie der für das laufende

Geschäftsjahr prognostizierte Jahresfehlbetrag führen zu einem Verlust von mehr

als der Hälfte des Grundkapitals der AG. Ehlebracht wird eine außerordentliche

Hauptversammlung einberufen.



Die übrigen operativen Gesellschaften der Ehlebracht AG bewegen sich mit

Ausnahme des Bereichs Möbelbeschläge im Zielkorridor der Unternehmensplanung.

Trotz rückläufiger Umsätze konnten die Ergebnisse im laufenden Geschäftsjahr

deutlich verbessert werden. Für den Bereich Möbelbeschläge plant das

Unternehmen eine radikale Sanierung, die auch eine Reduzierung des Personals

umfaßt. Bereits im kommenden Jahr soll der Geschäftsbereich wieder positive

Zahlen schreiben.



Bei Rückfragen: Ehlebracht AG, Dr. Reinhard Knüppel, Tel.: (05223)- 185 130

Email: reinhard.knueppel@t-online.de














na da schluck ich doch erstmal....................................................

gruss J.R.Ewing
Hallo Gidoh, trotz der Mitteilung ist die Messe noch nicht gesungen.Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen....
was meinst du damit: das ehlebracht überlebt oder das e4 überlebt :confused:

bei letzterem kann es dann wohl nur um ein wunder handeln und an ein solches vermag ich im moment bein besten willen nicht zu glauben


....allerdings halte ich die produktidee immernoch für marktfähig...


gruss J.R.Ewing
Der Knüppel kann doch nicht als großer Sanierer auftreten und alles verscheuern....!!??
verehrte trauergemeinde,


die trauerfeierlichkeiten zur beerdigung des bereiches `neue medien` finden am 14.12 um 15.00 in der bielefelder stadthalle statt




(offizell nennt man das ausserordentliche hauptversammlung wgen des verlustes der hälfte des grundkapitals)



gruss J.R.Ewing
inzwischen ist die tagesordnung veröffentlicht:

sie umfasst lediglich die top`s

1. verlustanzeige
2. verschiedenes

gruss J.R.Ewing
Eins steht fest,ohne den Bereich e4 hat Ehle höchstens ein Potential bis 5-6 Euro.Die restlichen Bereiche sollen ja relativ schnell schwarze Zahlen schreiben.
E4 demnächst mehr.
...am 15. will ich von knüppel erstmal wissen, was er mittel fristig am umsatzrenditen für den konzern realistisch hält....dann mach ich mir gedanken über kurspotentiale...


gruss J.R.Ewing
....ich glaub ich geh gleich mal in den marktkauf tapetenkleister kaufen.......:cry:
leute, ich weiss nix neues, nur bei der derzeitigen kursentwicklung muss man mutmassen, dass einige mehr wissen und raushauen was rauszuhauen ist......knüppel hat auf der letzten hv als oberstes kurzfristiges ziel die sicherung der liqiudität genannt..............hoffentlich erleben die a.o. hv noch......


also falls jemand irgendwo was aufgeschnappt hat....ich bin für infos hier dankbar !!!

gruss J.R.Ewing
moin leute,

der 9-monatsbericht ist unter ehlebracht.de verfügbar

die highlights(ausser den miesen zahlen)

- van riesen ist inzwischen über ein mbo verkauft
- katastrophale umsätz von e4
- alle restlichen bereiche (ausser e4 und ernom) artbeiten zusamen profitabel
- eine kapitalrestrukturierung ist erforderlich, ob zum kapitalschnitt kommt wird nicht gesagt
- über e4 wird weiter verhandelt, e4 wird momentan abgewickelt, sollte sich bis jahresende nix ergeben haben ist endgüligt schicht


gruss J.R.Ewing
Ein guter Tipp zu Ehlebracht Vz.:
Nehmt Eure Gewinne mit: Heute 0,69 EUR.
Ich weiß definitiv aus zuverlässiger Quelle, daß am 13.12.01
einen Tag vor der außerordentlichen HV eine Adhoc rausgegeben wird. Inhalt: Kapitalschnitt 10:1
Oh, Gott!

Wie muß man dann denn liemittiren? 0,06 oder 0,07 euros? lehrzeichen, hiLfe!!!!!!!!!
@leerzeichen

es kann aber sehr gut sein, dass sich das als sehr schlechter tip herausstellt !!!!!!

der erwartete kapitalschnitt könnte sehr wohl als ein zeichen angesehen werden, dass die im quartalsbericht angekündigte kapitalrestrukturierung in trocken tüchern ist

somit hätten die banken mitgespielt, die längerfristige existenzist wäre erstmal gesichert


die aktuelle marktkapialisierung des konzers ist eh schon jenseits von gut oder böse

es käme auf die konditionen an, insbesondere ob mit einen kapitalschnitt eine wie auch immer geartete kapitalerhöhung verbunden ist

gruss J.R.Ewing
Ehlebracht AG - Mit Innovationen an den Rand der Pleite - 7. Dezember 2001 11:00
Mischkonzern präsentierte pfiffige Ideen, ohne sie verkaufen zu können
(von smartcaps-Redaktion Frankfurt am Main)


Ein etabliertes Unternehmen mit langjähriger Erfahrung, Umsätze aus mehreren Geschäftszweigen und pfiffige, patentgeschützte Innovationen sind eigentlich beste Voraussetzungen für eine Erfolgsstory. Die Ehlebracht AG hat das alles und steckt trotzdem in einer tiefen Krise. In den ersten neun Monaten dieses Jahres rutschte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit minus 8,7 Mio. DM noch tiefer in den roten Bereich als im Vorjahreszeitraum (minus 4,3 Mio. DM). In seiner Existenz bedroht ist das Unternehmen aber vor allem deshalb, weil sich ein Hoffnungsträger als extremer Verlustbringer erwies.

Vor knapp zwei Jahren stellte Ehlebracht eine neue CD-Verpackung der Öffentlichkeit vor, für die man das weltweite Patent hatte. Die Fachwelt war begeistert, verlieh der Verpackung zahlreiche Designpreise und der Finanzvorstand der Ehlebracht AG Joachim Schmidt träumte von einer jährlichen Produktion von bis zu 800 Millionen Stück (siehe smartcaps-Interview vom 2. Februar 2001: Ehlebracht AG will den Konzern neu ausrichten). Mit Millionenaufwand wurde eine Fabrik für zunächst 70 Millionen Einheiten jährlich aus dem Boden gestampft und das Ganze in einen neuen Geschäftsbereich "Ehlebracht 4 Media" zusammen gefasst.

Ende eines Traums

Aber die Sache funktionierte nicht: "Wir haben für unsere Innovation keinen Markt gefunden. Uns ging allmählich die Luft aus, und wir mussten einen radikalen Schnitt machen", sagt Reinhard Knüppel im Gespräch mit smartcaps, der seit wenigen Monaten als Sanierer an der Unternehmensspitze steht. Als Hauptgrund für die fehlende Nachfrage sieht er, dass Ehlebrachts Verpackung etwas teurer als herkömmliche CD-Schachteln war und dass es länger dauerte, die CD in die Verpackung zu legen. Offenbar war der Mehrwert einer Verpackung, in der die CD "schwebend" gelagert war, zu gering. Längere Zeit suchte Ehlebracht vergeblich nach einem strategischen Investor für die Tochtergesellschaft. Weil sich niemand fand, wird "Ehlebracht 4 Media" zum Jahresende schließen. Der Verlust, der dem Konzern dadurch entsteht, beträgt etwa die Hälfte des Grundkapitals (siehe smartcaps-Bericht vom 28. September 2001: Ehlebracht AG – Es bleibt vorerst dunkel).

Zukünftig will sich Ehlebracht wieder auf die angestammten Geschäftsfelder Kunststoff- und Möbelfunktionstechnik sowie Licht- und andere Techniken zur Warenpräsentation beschränken. Obwohl auf dem Markt für Möbel ein Ende der Flaute nicht abzusehen ist und Ehlebracht auch hier mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen hat, glaubt Knüppel so aus der Krise herauszukommen: "Diese Gesellschaften schreiben schwarze Zahlen. Die Verlustbringer waren Ehlebracht 4 Media und Enorm Schmidt. Die eine werden wir schließen, die andere sanieren." Schon im nächsten Jahr sei dann eine "schwarze Null" aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit zu erwarten.

Wenig Hoffnung für Aktionäre

Den Aktionären, die der Ehlebracht AG trotz des Kurssturzes auf deutlich weniger als einen Euro die Treue gehalten haben, macht Knüppel vorerst wenig Hoffnung auf Besserung: "Zunächst müssen wir wieder Boden unter den Füßen bekommen. Wenn uns das gelungen ist, wird sich auch der Aktienkurs wieder erholen" - so weit der Zweckoptimismus des Vorstandsvorsitzenden. Zumindest die Gefahr einer Pleite sieht er abgewendet. "Wenn nicht der Himmel über uns zusammenbricht, werden wir die Krise überstehen."

Auf der Hauptversammlung am kommenden Freitag (14. Dezember) will der Vorstandschef das weitere Vorgehen zur Sanierung des Konzerns vorstellen. Die Aktionäre werden die Konzernlenker sicherlich nicht mit Fragen und Kritik verschonen.
© smartcaps 2001


http://www.smartcaps.com/smartcaps/news_views_detail.cfm?spr…

Gruß

Hollin
also ich hab gerade nochmals nachgeschaut

auf basis der aktuellen kurse

vz 0,75/st 1,05 beträgt die markkapitalisierung von ehlebracht 4 mio eur

die kennziffer umsatz/marktkapitaliserung liegt bei 0,03

wenn ehlebracht überlebt, es scheint ja so auszusehen, und keine kapitalmassnahmen durchgeführt werden, die eine totale verwässerung darstellen, sehe ich bei dem aktuellen niveau chancen

..............und hab das heut morgen auch schon in die tat umgesetzt....


gruss J.R.Ewing
moin leute,

ich hab mich gestern nochmals ein klein wenig schlau gemacht und mal `ne minute ins aktienrecht geschaut

also

ein kapitalschnitt bedarf der zustimmung der aktionäre, i.d.r ist dazu eine 3/4-mehrheit erforderlich

die a. o. hv. an freitag hat logischerweise keine beschlussvorschläge dieser art auf der tagesordung

allerdings meine auch ich, dass wenn im zwischenbericht von einer kapitalrestrukturierung die rede ist, ein kapitalschnitt im bereich des möglichen liegt

allerdings ist ein kapitalschnitt in der regel mit anderen kapitalsanierungsmaßnahmen zu sehen

dazu gehören im wesentlichen ein forderungsverzicht der gläubiger und eine kapitalzuführung, oftmals in form einer kapitalerhöhung

es daher sehr schwer einen kapitalschnitt isoliert zu beurteilen, sondern die `gesamtqualität` des sanierungspakets ist das ausschlagebende




kommt nun ein kapitalschnitt in kürze ???

kann ich nur bedingt beurteilen, fakt ist ohne hv-beschluss läuft nix

d.h.
-die a.o.hv müsste verschoben werden um entsprechende beschlussfassungen in to aufzunehemen
-oder es muss in kürze eine weitere a.o.hv mit entsprechenden beschlussfassungen angesetzt werden
-entsprechende besclüsse werden der nächten ordentliche hv vorgelegt


fazit
wie dem auch sei, ein kapitalschnitt scheint in jedem fall noch ein stück weit entfernt zu sein


gruss J.R.Ewing
als ich gerade in der spiegel geschaut hab`, muss ich feststellen, dass ich euro-zeichen in den augen hab` :D
so jetzt wissen wir was in der luft lag......


Heute 08:25 Uhr


DGAP-Ad hoc: Ehlebracht AG

DGAP-Ad hoc: Ehlebracht AG

Banken und Großaktionäre verzichten auf Forderungen über 46,3 Mio DM

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

Ehlebracht AG: Banken und Großaktionäre verzichten auf Forderungen über 46,3 Mio. DM

Die im SMAX der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Ehlebracht AG hat im Zuge ihrer finanziellen Restrukturierung einen Teilerfolg verbucht. Der Mischkonzern aus Enger hat mit den kreditgebenden Poolbanken einen Forderungsverzicht in Höhe von 45 Mio. DM vereinbart. Die Aktionäre Ehlebracht und Heitmann verzichten auf weitere 1,3 Mio. DM Forderungen.

Das Unternehmen gewährt den Banken und den beiden Aktionären im Gegenzug einen Besserungsschein. Die bisherigen Finanzierungskonditionen der Kredite wurden deutlich verbessert.

Enger, den 12. Dezember 2001
Hallo "Leer"zeichen.Wo war die Leere???Dein Posting:
Ein guter Tipp zu Ehlebracht Vz.:
Nehmt Eure Gewinne mit: Heute 0,69 EUR.
Ich weiß definitiv aus zuverlässiger Quelle, daß am 13.12.01
einen Tag vor der außerordentlichen HV eine Adhoc rausgegeben wird. Inhalt: Kapitalschnitt 10:1
@Braein
Wieso? Die Adhoc ist doch gekommen, wenn auch einen Tag früher. Gut der Inhalt war etwas anders. Aber ein Forderungsverzicht der Banken gegen Besserungsschein bedeutet noch lange nicht, daß es nicht zu einem Kapitalschnitt kommen wird. Außerdem, wer erwischt schon den Höchstkurs? Ich ärgere mich natürlich auch, daß ich nicht ein paar Tage länger drin geblieben bin, aber an Gewinnmitnahmen stirbt man bekanntlich nicht. Ich glaube außerdem nicht, daß die Leute zu den jetzigen Höchstkursen aus dem Papier rauskommen, dafür sind die Umsätze einfach zu gering. Bei einem Verkauf von lediglich 5.000 Stück bricht der Kurs ja teilweise gleich um 0,1 EUR ein. Ob mit den jetzigen Maßnahmen das Unternehmen wirklich gerettet werden kann, wird sich noch zeigen. Wünsche euch aber trotzdem weiterhin schöne Gewinne.
Ich lach mich kaputt. Jojo spielen mit Ehlebracht. Wer zockt noch mit?
moin leute,

die a.o. hv am freitag war für mich gekennzeichnet durch eine recht überzeugende darstellung des neuen vorstandes und ein recht substanzloses pauschal-geheule der aktionärsvereinigungsfuzzis
knüppel hat alles andere getan, als übertriebene erwartungen zu erzeugen


wesentliche neugigkeiten gabs nicht, ein paar eckdaten nochmals kurz zusammengefasst:

- ergbeniss in `02: +/- null bei 220 mio dm umsatz
- es wird kein kapitalschnitt geben
- eine aufstockungg des eigenkapital ist nicht geplant
- es gibt keine pläne die vz in stämme umzuwandeln
- es werden noch verhandlungen über den verkauf von e4 geführt, am tage der hv hat noch eine besichtigung mit interessenten stattgefunden
- die liquidität ist bis 2003 gesichert
- van riesen ist per vertrag ans management verkauft worden, die finanzierung steht jedoch noch nicht
- die weiteren zu verkaufenden einheiten schreiben keine roten zahlen und es können in ruhe käufer zu akzepablen preisen gesucht werden
- aktuell belaufen sich die verbindlichkeiten (nach forderungsverzicht) auf 100 mio dm



nach der hv scheint ja in der aktie eine neubewertung im gange zu sein und einen kurzfristspieler dürften momentan auch mitmischen



nur was können wir von der aktie noch erwarten ??

lasst uns an der stelle mal ein paar überschlagsrechnungen machen

wie auch immer: eine grundvoraussetzung ist natürlich , dass es den sanierern gelingt aus der ehlebracht ag wieder ein nachhaltig proftiables unternehmen zu machen

setzen wir zunächst mal voraus, dass das gelingt

einem unternehmen mit 220 mio dm in der branche sollte es gelingen eine nachsteuer-umsatzrendite von 5% zu erwirtschaften
das entspricht einem gewinn von 5,5 mio eur
ich persönliche würde ihm dann ungefähr ein kgv von 7-8
zu billigen
das entspräche einer marktkapitaliesierung von gut 40 mio eur
die zielgrösse für dieses gewinnziel sehe ich für 2004, der markt kann das vielleicht in 2003 eskomptieren
dieses würde bei einer aktienanzahl von 4,4mio einem aktienkurs von gut 9 eur entsprechen

die aktuelle marktkapitaliesurng liegt aktuell bei einem viertel dieser grössenordung, das bedeutet ich hab die chance auf eine zweimalige kurverdopplung bis zum langfristigen erreichen dieser zielgrösse

damit meine ich dass das derzeitgige kursniveau ein akteptables chance/risiko-verhältnis beinhaltet

....und nach dem anstieg der letzten tage wirds sich mit hoher wahrscheinlichkeit auf niedriegerm niveau nochmals beruhigen...

gruss J.R.Ewing
übrigens: die aufträgseingänge, die die möbelhersteller auf der kölner-möbelmesse verbuchen konnten, liegen über den erwartungen bzw. sind besser als befürchtet

gruss Gidorah
es melden sich aber im nachhin skeptische stimmen:


Möbelbranche klagt über sinkende Umsätze
Niveau von 2001 nicht zu erreichen

Kreis Lippe/Köln. Dass es in der lippischen Möbelindustrie derzeit mehr Schatten als Licht gibt, wurde bei der Internationalen Möbelmesse in Köln deutlich.

Landrat Friedel Heuwinkel am Rande der Messe: "In den verschiedenen Gesprächen wurde deutlich, dass sich die lippische Möbelindustrie nicht vom bundesweiten Trend abkoppeln kann, der eher von Problemen geprägt ist, als dass er Anlass zur Freude gibt."

Gerade für die weniger stark exportorientierten Unternehmen in der Möbelbranche, wie es die Mehrzahl der Betriebe in Lippe nach wie vor noch sei, stelle die Internationale Möbelmesse in Köln zu Beginn des Jahres einen ganz wichtigen Termin dar. "Die Absätze aus dem Vorjahr konnten jedoch diesmal nicht erreicht werden", so Heuwinkel weiter.

So hätten zahlreiche Unternehmen darunter die Möbelfirma Bergmann aus Lage, Kerkhoff aus Lemgo-Voßheide oder Germania aus Schlangen darüber geklagt, dass der Absatz nicht das Niveau von 2001 erreichen werde.
(...)
In den SDax aufgenommen würden der Autovermieter Arndt AG , die Baader Wertpapierhandelsbank, Ehlebracht und STRATEC Biomedical Systems , teilte die Börse weiter mit. Berentzen, Brau und Brunnen, B.U.S. Berzelius Umwelt-Service, Creaton, Hans Einhell, Heinkel, Herlitz, Kampa Haus, Möbel Walther und Walter AG würden das Qualitätssegment Smax verlassen.

(....)
vieleicht liegt tatsächlich was in der luft....eine kurs- und umsatzblebung in beiden aktiengattungen, sowohl in frankfurt als auch auf xetra, lässt sich ja erkennen...ich bin mal auf den heutigen tag gespannt :D

gruss Gidorah
tja, `ne hype wie im dezember ist`s nicht geworden, dafür aber `nen schöner aufwärtstrend (der jetzt endlich auch die stämme erfasst hat hat)........ich fühl mich mit ehlebracht im moment recht wohl.....:D

gruss Gidorah
Ich glaube, dass jetzt ein langfristiger Aufwärtstrend bleibt.Wer mit dieser Aktie Zeit hat gehört zu den Gewinnern.
ehlebracht hat den jahresabschluss erst für ende april angekündigt, aber der dürfte eher als non-event anzusehen sein

aktuelle entwicklung, aussichten für 2002/3, was wird mit e4, dass sind so die fragen, die von interesse sind......................angesichts der aktuellen kursentwicklung liegt narürlich die vermutung nahe, dass was im busch ist......vielleicht sollten sie sich mal zu wort melden :D

gruss Gidorah
so`n mist...........seit min. einer woche gibs den q-bericht auf deren homepage.........und heut` machen `se `ne adhoc davon und versauen mir die preise

gruss Gidorah
@ Gidorah

Die Preise für Ehlebracht-Aktien fallen gerade wieder. Offensichtlich hat der Markt die Ad Hoc schon wieder vergessen. Hast Du Dich mit dem Wert intensiver beschäftigt? Auf den ersten Blick sieht die Aktie sehr günstig aus. Gibt es einen Haken? Sollte man einsteigen?

Da ich selbst gerade wenig Zeit habe, bin ich dankbar für Infos.

Grüße,

Herbert
@herbet


turn-around spekulation, sicherlich mit totalverlustrisiko

ich versuchs mal in weniger worten zusammenzufassen:

- misslungener ausflug in ein neues geschäftsfeld (cd-verpackungen usw)
- apr/mai rücktritt der familienaktionäre aus dm management
- roland berger beratung, ein sanierer wurde ins haus geholt
- landesbürgschaft
- forderungsverzicht der banken
- schliessung der geschäftsfeldes `neue medien` zum feb_02
- restliche geschäftfelder sollen proftabel sein
- jahresabschluss_01 liegt noch nicht vor
- sicherlich desolate bilanz
- weicher faktor: die sanierungsbemühen erscheinen mir ernsthafter natur zu sein
- geschäftsfeld möbelzulieferung hohe konjunkturelle risiken
- geschäftsfeld warenpräsentation nach abarbeitung eines grossauftages scheinbar `nicht ganz ausgelastet`


gruss Gidorah
Danke für die Infos. Eine Frage noch: War das Ergebnis des ersten Quartals überwiegend auf Einmaleffekte zurückzuführen oder hat sich die Ertragssituation insgesamt zum Besseren gewandelt?
ganz wesentlich für das quartalsergebnis ist die reduzierte zinsbelastung durch den forderungsverzicht und die zinsquote:

der zinsaufwand konnte durch diese maßnahmen von 1,4 auf 0,7 mio gesenkt werden
das entspricht auch der entwicklung des EdG von -0,1 auf 0,6 mio in ersten quartal

gruss Gidorah
irgendwie fehlt mir bei der aktuellen entwicklung der mut erneut zuzugreifen......:confused:
Hast recht, durch e4 ist die Luft zu 70% draussen.
Luft nach oben haben die schon noch , aber der Knüppel
hat die Phantasie rausgeknüppelt........
am 21.6.02 ist für ehlebracht der de-listing-termin aus dem smax............ob hierin wohl mit der grund für die aktuelle schwäche liegt ?

ausserdem wird es ja nun wirklich zeit, dass der jahresabschluss veröffentlicht wird !!!!

gruss Gidorah
die hv ist am 30.7.........die tagesordnung umfasst lediglich die üblichlichen standards sowie eine zustimmung zu einem gewinnabführungsvertrag


gruss Gidorah
die ehlebracht-tochter `decor metall`, die die konzernsparte warenpräsentation verkörpert, steht wegen weiter wegbrechenden aufträgen vor drastischen personalmassnahmen...................berichtet heute unsere provinzpresse

gruss Gidorah
05.07.2002
Ehlebracht kein Rating
Independent Research

Die Analysten von Independent Research vergeben für die Ehlebracht-Aktie (WKN 564913) "kein Rating".

Das Unternehmen sei mit einer Marktkapitalisierung von gerade einmal 4 Mio. Euro für institutionelle Investoren uninteressant geworden. Man erwarte auch nicht, dass die Gesellschaft die Vorzugsaktien in Stammaktien umwandele, daher fehle weiterer Anreiz.

Auf der am 30.07. stattfindenden Hauptversammlung dürften immerhin die Vorzugsaktionäre aufgrund der zweimaligen Nichtbedienung der Aktien mitbestimmen.

Da die Aktienmehrheit bei der Familie Ehlebracht liege, erwarte man jedoch keine Überraschungen. Ehlebracht sei mittelfristig ein Delisting-Kandidat.

Aufgrund der schlechten Informationslage - das Unternehmen habe auf Nachfrage keinen Grund für die noch nicht erfolgte Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2001 nennen können – sowie der weiterhin eher als düster zu bezeichnenden weiteren Aussichten, haben sich die Analysten von Independent Research entschlossen, Ehelbracht auf "kein Rating" einzustufen
wenn ich mir den aktuellen xetra-kurs anschaue :cry: kann ich diese vermutung nicht bestätigen.................
am dienstag ist ja die hv von ehlebracht in bielefeld...............ist sonst noch jemand von euch dabei ????

gruss Gidorah
da einer gerade 2,25 für die vz auf xetra bezahlt (das macht ein plus von 235%) :D
moin leute,

bei ehlebracht war ja in den letzten tagen einiges los

ich fang mal chronolisch an, und poste als erstes den artikel aus unserer provinzzeit zur bpk, die am lezten freitag stattgefunden hat

gruss Gidorah

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Ehlebracht über den Berg 27.07. 2002
Sanierung soll Ende 2002 abgeschlossen seinEnger (mika). Die Ehlebracht AG scheint über den Berg zu sein. Alleinvorstand Dr. Reinhard Knüppel, der erst im Juni 2001 als Sanierer nach Enger gekommen war, stellte gestern für das laufende Jahr „eine schwarze Null“ in Aussicht. Von den zwischenzeitlich gestellten Gewinnprognosen für dieses Jahr rückte er damit zwar wieder ab – aber „angesichts des schwierigen Marktumfeldes kann man zufrieden sein“. Ende 2002 soll die Sanierung abgeschlossen sein. Knüppel, der sich in seinen Voraussagen als ausgesprochen vorsichtig erwiesen hat, erklärte, dass alle drei Geschäftsbereiche (Möbelfunktions-Technik, Warenpräsentation, Kunststoff-Technik) unter der schwachen Nachfrage leiden: „Im Möbelmarkt herrschen Flaute und Insolvenzen. Der Bau von Laden-Systemen für den Einzelhandel oder für Tankstellen stagniert“, so Knüppel. Nur die Nachfrage nach Komponenten und Systemen aus Kunststoff sei relativ stabil. Eine Kröte muss die Belegschaft noch schlucken: Der Arbeitsplatzabbau bei Decor Metall, der Display- und Ladenbau-Tochter in Bad Salzuflen, geht weiter. 70 Stellen werden abgebaut, die Zahl der Mitarbeiter soll von 266 auf 196 sinken. Im Konzern wird Ehlebracht dann noch 870 Mitarbeiter zählen – Ende 2000 waren es noch 1.220. Für die Zeit nach 2002 spricht Knüppel von der Rückkehr in die Erfolgsspur. Dann könne auch über eine neue strategische Ausrichtung nachgedacht werden. Einstweilen erscheine die Struktur des Konzerns aber als tragfähig. „Es gibt durchaus Synergien zwischen den einzelnen Töchter, und es gibt Bereiche, in denen die Zusammenarbeit ausgebaut werden kann“, so weist Knüppel die Kritik, der Konzern sei ein „Bauchladen“, zurück. Und inzwischen wird in Enger auch wieder an die Aktionäre gedacht: Ein Kauf der Aktie sei zwar nicht ohne Risiko, aber sehr preisgünstig, so Knüppel. Das Papier sei unterbewertet. Bedingt durch die Restrukturierung stellte der Ehlebracht-Chef erst gestern die Zahlen für das Jahr 2001 vor: Der Umsatz sei um acht Prozent auf 120,4 Millionen Euro gesunken. Die Exportquote sei auf 27,8 Prozent gestiegen. Vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern seien elf Millionen Euro Gewinn verbucht worden. Für den Stellenabbau wurden 1,3 Millionen Euro an Abfindungen gezahlt. Unter dem Strich habe der Jahresfehlbetrag im Konzern 1,94 Millionen Euro betragen. In diesem Zusammenhang ging Knüppel auch auf die revidierte Bilanz für 2000 ein. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft habe nämlich im Sommer 2001 die Vermögenssituation bei Ehlebracht untersucht und Handlunsgbedarf festgestellt. Der Verzicht auf ein solches Gutachten wäre fahrlässig gewesen, so Knüppel. Das Ergebnis der Prüfer: Ein zusätzlicher Wertberichtigungsbedarf in Höhe von 24 Millionen Euro. „Damit war die Ehlebracht AG überschuldet“, sagt Knüppel im Nachhinein. Für das Jahr 2000 wurde ein Verlust in Höhe von 44 Millionen Euro festgestellt. Nur dank des Forderungsverzichts der Banken (23 Millionen Euro) und der Ex-Vorstände Horst Ehlebracht und Jürgen Heitmann (zusammen 665.000 Euro) habe der Konzern eine Chance erhalten.
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..........und hier die adhoc zum halbjahresergebnis, die kurz vor der gestrigen hv erschienen ist


Ehlebracht AG

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


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Ehlebracht AG weiter in der Gewinnzone / Positives Halbjahresergebnis bestätigt Aufwärtstrend

- Umsatz: 52,4 Millionen Euro (Vj. 62,3 Millionen Euro) - Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit: 0,53 Millionen Euro (Vj. -2,4 Millionen Euro) - Halbjahresüberschuss: 0,26 Millionen Euro (Vj. -3 Millionen Euro) - EPS: 5,8 Cent (Vj. -68 Cent)

Enger/Bielefeld, 30. Juli 2002 - Die im Geregelten Markt notierte Ehlebracht AG schloss auch die Halbjahresperiode 2002 positiv mit einem gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbesserten Ergebnis ab. Die in der Kunststoff- und Möbelfunktions-Technik sowie in der Warenpräsentation aktive Unternehmensgruppe erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 52,4 Millionen Euro nach 62,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter Einrechnung der desinvestierten Konzerntöchter E4 Media und Van Riesen beläuft sich der Umsatzrückgang auf 8,8 Prozent. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist mit 0,53 Millionen Euro auch im zweiten Quartal positiv. Im Vorjahr betrug es minus 2,4 Millionen Euro. Das ergibt eine Steigerung um rund 3 Millionen Euro oder 552 Prozent. Der Überschuss im ersten Halbjahr 2002 markiert mit 0,26 Millionen Euro (Vj. minus 3 Millionen Euro) ebenfalls einen Platz in der Gewinnzone. Das Ergebnis pro Aktie beläuft sich zum 30. Juni auf 5,8 Cent nach minus 68 Cent im Vorjahr.

Das Unternehmen hat dank der erfolgreichen und zwischenzeitlich abgeschlossenen Restrukturierung mit straffem Kostenmanagement die Umsatzrückgänge aufgefangen. Die Liquidität ist nach der schwierigen Situation 2001 bis Ende 2002 gesichert. Neue Produkte befinden sich in der Markteinführungsphase. Das Unternehmen verstärkt die Marketingaktivitäten und die Vertriebsorganisationen der Konzerntöchter. Die weiteren Perspektiven hängen von der Entwicklung der Konjunktur in den Abnehmermärkten, dem Investitionsverhalten und der Konsumneigung ab.

Der ausführliche Halbjahresbericht steht auf der Ehlebracht-Website zur Verfügung.

Bei Rückfragen: Ehlebracht AG, Dr. Reinhard Knüppel, Vorstand, Tel.: 05223/185121, E-mail: r.knueppel@ehlebracht-ag.com, Internet: http://www.ehlebracht-ag.de
....und abschliessend noch der hv-bericht aus unserer provinzpresse................




Eine zweite Chance
31.07. 2002

Aktionäre zufrieden bei Ehlebracht Bielefeld/Enger (mika). Die Märkte der Ehlebracht AG entwickeln sich derzeit „katastrophal“. Das war die schlechte Nachricht, die Alleinvorstand Dr. Reinhard Knüppel gestern bei der Hauptversammlung den Aktionären überbrachte. Die Umsatzprognose für 2002 wurde deutlich reduziert: Statt mehr als 110 Millionen Euro werden es am Ende vielleicht nur 100 Millionen Euro Umsatz werden. Trotz des Einbruchs rechnet Knüppel für 2002 mit einer „schwarzen Null“ – denn die Kosten seien noch erheblich stärker gesunken. Die erleichterten Aktionäre zeigten sich einigermaßen überzeugt: Die Restrukturierung der Ehlebracht AG verläuft offenbar erfolgreich. Die gesamte Sanierung trage die Handschrift von Reinhard Knüppel, meinte ein Aktionärsvertreter. Knüppel und Aufsichtsrats-Chef Walter Hasselkus gaben das Lob weiter: „Ohne das Zusammenwirken von Banken, Altaktionären, Mitarbeitern und dem Land NRW hätte Ehlebracht wahrscheinlich keine zweite Chance erhalten“, erinnerte Hasselkus zum Auftakt der Hauptversammlung an Forderungsverzicht, Gehalts-Stundungen und Landes-Bürgschaft. Knüppel stellte der Hauptversammlung seine elfköpfige Führungsmannschaft persönlich vor – ungewöhnlich, aber mit Applaus bedacht. Dank des in 2001 eingeleiteten straffen Kostenmanagements seien die Kosten im ersten Halbjahr 2002 um 24 Prozent gesunken, so Knüppel. Der Umsatz war in den ersten sechs Monaten 2002 mit 52,4 Millionen Euro um 16 Prozent niedriger als im ersten Halbjahr 2001. Unter dem Strich blieb im ersten Halbjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von 0,26 Millionen Euro (im ersten Quartal 2002 waren es 0,5 Millionen Euro). Die Liquidität bezeichnete Knüppel mehrfach als ausreichend bis zum Jahresende. Zu den Umbaumaßnahmen gehörte unter anderem der Verkauf des Unternehmens Van Riesen in Enger (zwei Millionen Euro Erlös), die Schließung der Töchter E 4 Media in Herford und Wistec in Lübbecke sowie der Abbau (oder die Ausgliederung) von bisher rund 300 Arbeitsplätzen auf derzeit 940. Eine positive Entwicklung habe der Bereich Kunststofftechnik genommen: Der zwischenzeitlich geplante Verkauf von Ehlebracht Berlin und Ehlebracht Slowakei sei einstweilen überflüssig, der Kunststoffbereich schreibe schwarze Zahlen. Als profitable Perle des Gesamtunternehmens erweise sich der Möbelzulieferer Elektra in Enger, während die Firmen Enorm-Schmidt und die Ladenbau-Tochter Decor-Metall bedingt durch die schwache Konjunktur Verluste auswiesen. Das Börsensegment Smax wurde zum 30. Juni verlassen.
moin leute,

wenn man sich den letzten gb und die aktuellen zwischenberichte von ehlebracht anschaut, stolpert man zwangsläufig über die sehr schlechte umsatzentwicklung des geschäftsbereichs "warenpräsentation

dieser geschäftbereich wird durch die tochter decor-metall dargestellt

das es hier trotz der bedenklichen umsatzentwicklung hoffnungsschimmer gibt, zeigt vielleicht dieser artikel, der am samstag in unserer provinzpresse erschienen ist

die aktuellen planungen sehen für decor-metall einen umsatz von 22 mio und den break-even vor


gruss Gidorah

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Vorzeige-Job in Moskau
"decor metall" will der Krise trotzen



Bad Salzuflen (Rei). Schwere Zeiten liegen hinter dem Systemladenbau- und Display-Spezialisten "decor metall". Der Abbau von 70 Stellen zum 30. Juni (die LZ berichtete) war eine weitere eintscheidende Personalmaßnahme binnen weniger Jahre. "Jetzt gilt es aber, nach vorne zu schauen. Unsere Mitarbeiter müssen wieder Vertrauen zu dem Unternehmen bekommen. Das ist ganz wichtig", sagt Geschäftsführer Frank Rieger, seit dem 1. März an der Benzstraße zusammen mit Karl-Ulrich Steinmann verantwortlich. Und: Jetzt müsse das Unternehmen die Kurve kriegen.

"Wenn die Werbeausgaben zurück gefahren werden, geht es auch uns schlechter", sagt Rieger und verweist auf das extrem schwierige Marktumfeld. Aber für "decor metall" gibt es Ansätze zur Trendwende: Jüngst angelte sich das zur Ehlebracht AG gehörende Unternehmen (22 Millionen Euro Jahresumsatz) zwei Ladenbau-Rahmenverträge für Outlets der Wäsche-Anbieter "Calida" und "Felina".

Gespannt wartet Rieger auf die Entscheidungen von Mineralöl-Gesellschaften. In den zurück liegenden, unruhigen Fusionszeiten BP schluckte schließlich Aral, Shell schloss sich mit Dea zusammen wurde nichts in die Ausrüstung von Tankstellen-Verkaufsräumen investiert. Ein wichtiges Geschäftsfeld für decor metall.


"Da hat sich ein enormer Investitionsstau aufgebaut, der sich jetzt auflösen wird. Wir sind bei allen relevanten Ausschreibungen mit dabei", so Rieger. Sollte das Bad Salzufler Unternehmen zwei große Ausschreibungen gewinnen unter anderem läuft auch eine Bewerbung bei Total/Fina Elf , "wären wir einen entscheidenden Schritt weiter." Dann müsste decor metall seine derzeit 200-köpfige Belegschaft wieder kräftig aufstocken. Darüber ernsthaft zu spekulieren, hält der Geschäftsführer allerdings für verfrüht: "Das ist bisher Prinzip Hoffnung, die Aufträge müssen wir erst mal bekommen."

Die Konkurrenz sei groß und treibe weil finanziell mit dem Rücken zu Wand die Preise nach unten. Das Plus von decor metall laut Rieger: "Wir bieten den Komplett-Service: Konzeption, Planung, Produktion, Aufbau und auch die Betreuung nach dem Verkauf wie zum Beispiel ein Face-Lifting nach ein paar Jahren."

Um im Markt präsent zu sein, hat Rieger den Vertrieb ausgebaut, der jetzt das ganze Bundesgebiet abdeckt. "Wir müssen zeigen, was wir produzieren und können. Das ist unsere Chance." So gesehen verhalte sich decor metall in der derzeitigen Flaute durchaus antizyklisch und investiere in die Werbung in eigener Sache beispielsweise mit einer neuen Kundenzeitschrift, in der nicht nur Geschäfts-Einrichtungen, sondern auch die Kompetenz des Unternehmens präsentiert wird.


Mit Repräsentanz hat auch ein besonderer Job in Moskau zu tun: "decor metall" wurde auserkoren, die 150 Quadratmeter große Filiale des Mode-Spezialisten Hauber im weltberühmten Kaufhaus "GUM" auszustatten.
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noch `ne anmerkung zu hv:

knüppel hatte dort einen kriterien-katolog vorgestellt nachdem die einzelnen tochterunternehmen bewertet und dementsprechend über ihre stellung im konzern entschieden wird

dieser katalog umfasste sowohl qualitative, als auch quatitative kriterien

ich will mich an dieser stelle auf die bennennung von zwei kennziffern beschränken

denmach sollen alle töcher im jahre 2003 ein roce von min 15 % und eine umsatzrendite von 5 % (jeweils auf basis des EdgG) erwirtschaften

der vostand zeigt sich zuversichtlich dieses ziel auch zu erreichen


gruss Gidorah
da sich bei dei aktie momentan (mal wieder) nix tut, hier noch die wahrscheinliche auflösung von etwas altem:

auf die frage, wer denn nun das anlagevermögen der e4 media gekauft hat, hat der vorstand auf der hv gemauert und mit einer etwas nebulösen antwort ( eine "eject gmbh" ) geglänzt


so wie es aussieht ist die "eject gmbh" eine tochter der intenso gmbh aus vechta, die wiederum eine tochter der lintec ag ist

na ja, der lintec-kurs sieht auch nicht viel besser aus, als der ehlebracht

spruren findet hier unter
http://www.intenso.de/news/shownews.html?id=100011
http://www.intenso.de/news/shownews.html?id=100008
http://www.lintec.de/Unternehmen/beteiligungen_geo.php

und
http://www.nt.ru/products/floppy/cdr-intenso700-24-case.html :D

gruss Gidorah
warum ist das für ehlebracht interessant ?.....siehe #111

gruss Gidorah
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HINTEGRUND: Wandel auf dem Tankstellen-Markt in Deutschland verläuft zäh

HAMBURG (dpa-AFX) - Seit einem Jahr ist klar, dass der deutsche Tankstellenmarkt sich wandeln wird. Für die Autofahrer hat sich jedoch nicht viel geändert, seitdem Shell Transport & Trading Co Plc und DEA einerseits sowie BP Plc und Aral andererseits sich zu großen Gruppen mit deutlich über 20 Prozent Marktanteil zusammengeschlossen haben. Doch nun geht es richtig los: Die neue BP/Aral-Gruppe nimmt die grüne Marke BP vom Markt und rüstet ihr Gesamtnetz auf blaue Aral-Stationen um. "Bis Ende nächsten Jahres wollen wir fertig sein", sagt BP-Sprecher Ulrich Winkler.

Das Kartellamt hatte im Zuge der Fusionen Auflagen erteilt, um die beiden großen Anbieter auf dem deutschen Markt nicht zu stark werden zu lassen. Sie müssen sich von fest definierten Marktanteilen trennen. Shell/DEA hat bereits rund 280 Stationen in kleinen Paketen an mittelständische Tankstellenbetreiber verkauft und damit ein Drittel der Kartellamts-Auflagen abgearbeitet. "Wir setzen auf den Mittelstand", sagt Thomas Müller von Shell/DEA. Für die Mittelständler seien die Kartellamts-Auflagen eine "fantastische Chance", ihre eigenen Wachstumsziele zu erreichen. Es gebe viele Kaufinteressenten, die Gespräche liefen.

Das sieht der Mittelstand etwas nüchterner, weil der deutsche Mineralöl-Markt von Überkapazitäten und schrumpfenden Absatzmengen geprägt ist. "Keiner wird um jeden Preis investieren", sagt Reinke Aukamp vom Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen in Hamburg. "Neue Tankstellen müssen ins eigene Netz passen." Denn nach wie vor sind es rund 4.000 Tankstellen zu viel am deutschen Markt, ungefähr jede vierte. Ein kartellrechtlich genehmigter Schließungsfonds, der Mittelständlern den Ausstieg aus dem Tankstellengeschäft erleichtern sollte, ist erst vor wenigen Monaten gescheitert.

EINTRITTSKARTE FÜR DEUTSCHEN MARKT

BP/Aral geht einen anderen Weg, um die Auflagen des Kartellamtes zu erfüllen. Die Gruppe hat ein Nordpaket aus 460 und ein Südpaket aus 340 Tankstellen geschnürt, die jeweils auf einen Rutsch verkauft werden sollen. "Dabei handelt es sich um einen Querschnitt durch unser Netz", sagt Winkler. Für einen Mittelständler sind diese Brocken zu groß, aber ein ausländischer Konzern hätte eine günstige Eintrittskarte in den deutschen Markt. Zumindest das Südpaket soll bald verkauft sein, meldet der Branchendienst EID. Als mögliche Käufer werden in der Branche immer wieder russische Konzerne wie Lukoil, Jukos und Tatneft genannt. Exxon Mobil Corp. darf nach den Kartellamtsauflagen nicht kaufen, TotalFinaElf SA steht bislang abseits und ist wohl von den Angeboten nicht recht überzeugt.

Der Wettbewerb an den Zapfsäulen, so viel scheint sicher, bleibt hart. "Wir hatten in diesem Jahr schon 60 Preisbewegungen, mehr als im gesamten Vorjahr", sagt Winkler. Das sei ein Zeichen für funktionierenden Wettbewerb. Europaweit liegen die Preise für Benzin und Diesel in Deutschland im unteren Drittel, wenn die Steuern nicht eingerechnet werden. Erst mit den Steuern landet Deutschland unter den Top Fünf. Die Ertragssituation der Tankstellen hat sich gegenüber dem Vorjahr allerdings etwas gebessert; sie erwirtschaften wieder bescheidene Gewinne. Müller von Shell/DEA: "Die Verluste der Vorjahre konnte die Branche einfach nicht mehr durchhalten."/gi/DP/jh/ --- Von Eckart Gienke, dpa ---
bleiben wir doch noch im tankstellenmarkt:

`Die Welt`: Russischer Lukoil-Konzern will Tankstellen von BP/Aral übernehmen
HAMBURG (dpa-AFX) - Der russische Mineralölkonzern Lukoil hat nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) in Deutschland eine Tochterfirma gegründet. Hintergrund soll der beabsichtigte Kauf von etwa 460 Tankstellen von BP und Aral sein. Lukoil wäre damit der erste große Energiekonzern Russlands, der im deutschen Tankstellenmarkt aktiv wird.

Die Firma Lukoil Hamburg GmbH sei mit einem Stammkapital von 500.000 Euro ausgestattet. Geschäftsführer sei Gijsbert Arie van der Spek. Als Geschäftszweck werde im Handelsregister "die Durchführung jeglicher Aktivitäten im Hinblick auf den Handel mit Mineralöl und Mineralölprodukten" genannt.

Das Bundeskartellamt hat der fusionierten BP/Aral zur Auflage gemacht, 800 Tankstellen sowie die Raffinerie Bayernoil in Ingolstadt an Wettbewerber abzugeben. Für das "Nordpaket" mit 460 Stationen soll Lukoil der aussichtsreichste Anwärter sein. An dem "Südpaket" mit 340 Tankstellen sowie der Raffinerie ist der russische Konzern Tatneft interessiert. In der Mineralölbranche gilt es seit Monaten als sicher, dass russische Anbieter unmittelbar vor dem Einstieg in den deutschen Energiemarkt stehen./st
Ehlebracht AG trotz rückläufiger Umsätze mit positivem Ergebnis

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.
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Ehlebracht AG trotz rückläufiger Umsätze mit positivem Ergebnis Im 3. Quartal / Restrukturierung erfolgreich fortgesetzt - Umsatz: 75,8 Millionen Euro (Vj. 84,7 Millionen Euro) - Ergebnis der gewonnenen Geschäftstätigkeit zum 30. September 2002: 0,8 Millionen Euro (Vj. minus 3,8 Millionen Euro) - Überschuss nach einem dreiviertel Jahr: 0,1 Millionen Euro (Vj. minus 4,6 Millionen Euro) - Ergebnis pro Aktie: 1,8 Cent (Vj. minus 104 Cent) Enger, 31. Oktober 2002 -


Die am Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapier- börse notierte Ehlebracht AG weist nach neun Monaten im Geschäftsjahr 2002 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - bereinigt um die Beiträge der ausgeschiedenen Konzernunternehmen - ein stark verbessertes Ergebnis aus. Das Ergebnis der ge- wöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 0,8 Millionen Euro (Vorjahr bereinigt: minus 3,8 Millionen Euro). Der Überschuss zum 30. September beläuft sich auf 0,1 Millionen Euro (Vorjahr bereinigt: minus 4,6 Millionen Euro). Der in der Kunststoff- und Möbelfunktions- Technik sowie in der Warenpräsentation aktive Konzern erzielte zum Ende des dritten Quartals im laufenden Geschäftsjahr Umsatzerlöse von 75,8 Millionen Euro (Vorjahr bereinigt: 84,7 Millionen Euro). Das ist ein Rückgang von 10,5 Prozent. Das Unternehmen verwies Im Blick auf die Umsatzentwicklung auf die anhaltende Schwäche seiner Absatzmärkte. Sowohl die Möbel- als auch die Elektrogerätebranche und der Einzelhandel sind besonders stark von der rezessiven Konjunktur betroffen. Der Konzern konnte die Umsatzrückgänge durch die erfolgreich fortgesetzte Restrukturierung mehr als wettmachen. Die um rund 20,6 Prozent geminderten betrieblichen Aufwendungen dokumentieren mit 9,9 Millionen Euro Einsparungen das erfolgreiche Kosten- management. Das Ergebnis pro Aktie beträgt zum 30. September 1,8 Cent nach minus 104 Cent In der Vorjahresperiode. Das Unternehmen hat nach der schwierigen Situation im Geschäftsjahr 2001 auch den Bestand der liquiden Mittel wieder deutlich verbessert. Ende September belief sich der Brutto-Cash-flow auf 3,5 Millionen Euro (Vorjahr bereinigt: 0,2 Millionen Euro). Der EhIebracht-Konzern bewegt sich in der Endphase des Turn- around. Als Ziel 2002 gilt weiterhin eine "schwarze Null" beim Ergebnis. Der ausführliche Bericht zum Ende des dritten Quartals steht auf der Ehlebracht - Website zur Verfügung. Bei Rückfragen: Ehlebracht AG, Tel.: 05223/185-121, E-mail: info@ehlebracht- ag.com, Internet: http://www.ehlebracht-ag.com Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 31.10.2002 -------------------------------------------------------------------------------- WKN: 564910; ISIN: DE0005649107; Index: Notiert: Geregelter Markt in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt; Freiverkehr in Hamburg und Stuttgart
tja, was die börsenumsätze betrifft ist die aktie ja mausetot, aber immerhin verbessert sich die chartechnische situation zunehmend (zumindest bei den vorzügen :D)

gruss Gidorah
Ist ja schön, dass du immer wieder und immer noch schreibst, auch wenn kein Anderer sich äußert, Gidorah
Ich melde mich auch nur, damit du nicht denkst, du wärst wirklich der einzige Ehlebracht-ler.
@all

.........und ich bin logischerweiser auch noch dick und fett in ehlebracht..............die frage des `warum` stellt sich mir irgendwie nicht, denn bei diesen börsenumsätzen könnt ich es auch gar nicht ändern :D


hier die letzten infos aus dem hause ehlebracht

Presseinformation vom 13.12.2002
EHLEBRACHT AG gibt Erklärung zu Corporate Governance ab


Mehr Transparenz soll Anlegervertrauen weiter stärken
Enger/Bielefeld – 13. Dezember 2002 - Die EHLEBRACHT AG
(Geregelter Markt Frankfurt) hat eine Erklärung zur Einhaltung der Corporate Governance abgegeben. Damit verpflichten sich Aufsichtsrat und Vorstand auf Basis international anerkannter Standards zu einer effizienten Unternehmensführung. Der Deutsche Corporate Governance Kodex der Cromme-Kommission will eine auf die Wertsteigerung ausgerichtete Leitung und Kontrolle des Unternehmens sicherstellen. Darüber hinaus regeln die Standards unter anderem die Wahrung von Aktionärsrechten, eine umfassende Informationspolitik, die Vermeidung von Interessenkonflikten sowie die Transparenz von Entscheidungsabläufen in der Unternehmensführung.\"Mit den Corporate Governance Standards setzen wir ein klares Zeichen. Wir unterstreichen damit unsere Verantwortung gegenüber unseren Aktionären, Kapitalgebern, Mitarbeitern, Geschäftspartnern und der Öffentlichkeit\", erläutert Dr. Reinhard Knüppel, Vorstand der EHLEBRACHT AG und ergänzte:\"EHLEBRACHT befindet sich in einer besonderen Position. Wir haben gerade erst nach einem umfassenden Sanierungsprogramm das Unternehmen auf Konsolidierungskurs gebracht. Die Corporate Governance Standards untermauern noch einmal die Verpflichtung von Aufsichtsrat und Vorstand zur nachhaltigen Wertentwicklung des Unternehmens.\" Das Ziel des Kodex ist es, dem Anleger größtmögliche Transparenz zu bieten. Deshalb wird EHLEBRACHT kontinuierlich über die Einhaltung der Leitlinien berichten. Die Corporate Governance Standards sowie die unternehmensspezifischen Regelungen können auf der Website von EHLEBRACHT unter http://www.ehlebracht-ag.com in der Rubrik\`Investor Relations\` unter\`Corporate Governance\` abgerufen werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
EHLEBRACHT AG
Dr. Reinhard Knüppel (Alleinvorstand)
Werkstraße 7
32130 Enger
Fon: 05223/185-130
Fax: 05223/185-122
Internet: www.ehlebracht-ag.com


http://www.ehlebracht.de/CG-Erkl%E4rung.doc



hv-termin: 8.7.2003



eigentllich würd` ich mir ja wünschen, noch etwas zu den aussichten im tankstellenmarkt zu erfahren......


gruss und bis zum nächsten jahr
Gidorah
Hallo Gidoh, any News.
Im Hause halten sich alle bedeckt.Man hört nur es
sollen alle Bereiche schwarze Zahlen schreiben!
Na, mn00, wer soll das denn glauben - schön wärs natürlich. Im Porta-Board hat vorgestern auch jemand behauptet, es gäbe tolle Nachrichten. Heute sind sie pleite!
na ja, die zahlen der 9 monate waren jedenfalls schwarz.....................
DGAP-Ad hoc: Ehlebracht AG

Ehlebracht AG verkauft Tochtergesellschaft Enorm Schmidt
Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Ehlebracht AG verkauft Tochtergesellschaft Enorm Schmidt - Sanierung der Ehlebracht-Unternehmensgruppe mit Verkauf abgeschlossen Enger, 31. Januar 2003 -
Die im General Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Ehlebracht AG, Enger, hat ihre Tochtergesellschaft Enorm Schmidt Beschläge GmbH & Co. KG, Radevormwald, an die Arques AG, München, verkauft. Die ost-westfälische Unternehmensgruppe ist in der Kunststoff- und Möbelfunktionstechnik sowie in der Warenpräsentation aktiv. Arques konzentriert sich als im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Beteiligungsgesellschaft auf den Erwerb und die Entwicklung von mittelständischen Unternehmen. Motiv zum Verkauf von Enorm Schmidt war die weitere Entschuldung des Ehlebracht-Konzerns. Mit dieser Transaktion ist nach Einschätzung des Vorstands die Sanierungsphase der Ehlebracht AG abgeschlossen.
Bei Rückfragen: Ehlebracht AG, Dr. Reinhard Knüppel, Alleinvorstand, Tel.: 05223/185-130, E-mail: r.knüppel@ehlebracht-ag.com,
Internet: http://www.ehlebracht-ag.com
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 31.01.2003
-------------------------------------------------------------------------------- WKN: 564910; ISIN: DE0005649107; Index: Notiert: Geregelter Markt in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt; Freiverkehr in Hamburg und Stuttgart
Neue Westfälische, Bielefeld, vom heutigen Samstag:

"Ehlebracht verkleinert Schuldenberg

Möbelzulieferer hat Tochterfirma verkauft

Enger (mika). Der Möbelzulieferer Ehlebracht (Enger) hat seine Tochter Enorm-Schmidt (Radevormwald) verkauft. „Damit ist die Sanierung abgeschlossen“, sagte Ehlebracht-Vorstand Reinhard Knüppel.
Enorm-Schmidt produziert mit 130 Mitarbeitern Möbelgriffe und andere Zulieferteile. Käufer des Unternehmens sei die Arques AG in München, eine Beteiligungsgesellschaft, die auf den Erwerb mittelständischer Unternehmen spezialisiert ist. Zum Verkaufspreis äußerte Knüppel sich nicht. Der Erlös aus dem Verkauf der Enorm-Schmidt GmbH & Co. KG werde zur weiteren Entschuldung der Ehlebracht AG gebraucht. Im Frühjahr 2002 war bereits die Tochter Van Riesen verkauft worden.

Ehlebrachts Verbindlichkeiten hatten Ende 2001 insgesamt fast 63 Millionen Euro betragen, davon allein 49 Millionen Euro gegenüber Kreditinstituten. Die Schulden seien weiterhin nicht völlig abgetragen, so Knüppel. Der Umsatz des Ehlebracht-Konzerns sei 2002 um etwa zehn Prozent auf 105 Millionen Euro gesunken. Das Ergebnis soll Anfang April veröffentlicht werden. Der Umsatz von Enorm-Schmidt lag 2002 bei 17,5 Millionen Euro. Ehlebracht habe nach dem Verkauf noch etwa 750 Mitarbeiter, davon je 200 in Enger und Bad Salzuflen. "

Minus 10 % halte ich für nicht soooo schlecht.
Die Ergebnisse werden wir ja Anfang April sehen.
Dann sollte sich auch beim Kurs was tun!
ausschnitt aus einer meldung von heute:

..........Die Aral/BP-Gruppe verkauft zur Erfüllung der Kartellauflagen 247 Tankstellen in Süddeutschland an die österreichische Ölgesellschaft OMV.................


tja, ich erwarte, dass ich bis april noch was aus dem hause decor-metall höre, nämlich, dass sie im tankstellen-umbau-geschäft irgendwo ordentlich zum zuge gekommen sind !



...........und ansonsten kann man momentan ja nur den kopf über die nicht-handelbarkeit der ehl-aktien schütteln.......der jahres-gesamtumsatz dürfte bei ca. 10.000 stücken liegen......wie wollen die aus der falle nur wieder herauskommen ??

gruss Gidorah
Mittwoch, 05.03.2003, 12:24
Shell gibt Tankstellen-Marke DEA auf
HAMBURG (dpa-AFX) - Die Shell-Gruppe gibt ihre Tankstellenmarke DEA auf. Noch in diesem Jahr werde ein Großteil der DEA-Stationen in Deutschland auf die internationale Marke Shell umgestellt, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. Nach dem Verkauf von rund 600 Tankstellen nach Auflagen des Kartellamtes sei die zunächst ins Auge gefasste Zwei-Marken-Strategie nicht mehr tragfähig. Der Aufwand für eine nationale Marke sei nur dann zu rechtfertigen, wenn ein enges Tankstellennetz überall Präsenz gewährleiste./gi/DP/st




....................oh man, da muß doch wohl für decor-metall was abfallen..............:confused:

gruss Gidorah
Ob Ehle davon provitiert? Ist ja nicht einziger Anbieter.
Ich bin da nicht so furchtbar optimistisch gestimmt. Abgesehen davon, dass die neuen Ehlebrachter kein besonderes Interesse am Informieren der Kleinaktionäre haben, wird die Informationspolitik insgesamt stark vernachlässigt. Hieß es auf der letzten HV noch, dass der Möbelbeschlagbereich das Kerngeschäft darstellen solle, wird ein wesentlicher Teilbereich von heute auf morgen verkauft. Ohne besondere Hinweise auf weitere Entwicklungen des Geschäfts ohne ESchmidt, ohne Hinweis auf die Zahlungsmodalitäten. Wahrscheinlich war die Liquidität derart schwach, dass Geld ins Haus geholt werden musste (?). „Damit sei die Sanierung abgeschlossen“ hat Dr. Knüppel gesagt. Erfolgreich abgeschlossen? Ich finde, es gibt hier einfach zu wenige Nachrichten. Aber gut, hoffen wir auf Zahlen Ende Mai/Anfang Juni (so sagt es der GB).
Inzwischen ist der Kurs wieder bei 65 Cent (wenn auch nur 40 Stück umgesetzt wurden) bis 62 Cent!
@ schwerti,

deinen ausführungen ist kaum etwas hinzuzufügen, ausser das knüppel auf der hv gesaagt hatte, die liquidität sei bis ende 2002 gesichert........diese äusserung unterstreicht einen notverkauf von enorm-schmidt


gruss Gidorah
Und hinzuzufügen wäre noch, dass ich nich von Pro-vitaminen, sondern von Pro-fiten sprechen wollte. Und das "v" geht selbst nach der neuen Rechtschreibung nicht durch.

Auf meine entsprechende Anfrage erhielt ich übrigens die Antwort, dass der Internetauftritt neu gestaltet werde "und dort dann zukünftig die Informationen für unsere Aktionäre aktueller und übersichtlicher erscheinen" würden. Die Zahlen für 2002 würden ca. April 2003 veröffentlicht; das korrespondiert ja mit der Angabe von "nm00"
nachdem ehlebracht ja fast wieder zu einer spritzgießbude (bis auf den rest ladenbau und halogeneinbauleuchten...) zurückgestuzt wurde, hier ein blick auf die letzten meldungen der kunstsstoffverarbeitungsbranche:



Z_02: U: 40,7 mrd (stabil),

Ertragslage: schwächer, aber zufriedenstellend,

Erwartungen_03: optimistisch, Geschäftsbelebung zeichnet sich ab,

Bau-orientierte Segmente: Rückgang,
Konsumwaren u. techn. Teile leichte Zuwächse,
Packmitel: deutliche Zuwächse

quelle: faz vom 6.3.03



gruss Gidorah
Was könnte man sich doch mit seinem Unternehmen identifizieren, wenn die nur ein bisschen an Information heraus geben würden. Etwas Pflege des Internetauftritts für die "Kleinen". Ist aber nicht, schade.
Aber, es ist ja nicht einmal so, dass die Kleinen voller Frust oder Panik verkaufen - auch komisch. Gibt es denn kaum Kleine? Ich hatte auch nicht den Eindruck, als gäbe es hier im Board Aktionäre, die die HV besucht hätten?? Keiner aus der Gegend Bielefeld-Herford-Enger-Spenge??????
Montag, der 24. März 2003



Insolvenz bei Enorm Schmidt
on Frank Michalczak

Die Firma Enorm Schmidt GmbH & Co. KG ist in die Insolvenz gegangen. Die 130 Arbeitsplätze seien aber vorerst nicht gefährdet, heißt es im Unternehmen. VAlles könnte so schön sein: Volle Auftragsbücher und schwarze Zahlen im ersten Quartal dieses Jahres. Und dennoch ist bei der Firma Enorm Schmidt die Welt derzeit nicht in Ordnung.

Sie musste in die "gewollte Insolvenz" gehen - und befindet sich damit in einer ernsten Finanzkrise. "In den nächsten drei Monaten werden vom Arbeitsamt die Gehaltszahlungen übernommen. Und bis dahin haben wir bestimmt wieder Luft zum Atmen", berichtet Marc Gering von der Export-Abteilung des Unternehmens im RGA-Gespräch.Die Ursache für die finanzielle Schieflage lägen in dem Verkauf der Firma begründet. Anfang des Jahres wechselte der Besitzer von Enorm Schmidt. Bis dato zählte der Betrieb zur Ehlebracht-Gruppe mit Sitz im ostwestfälischen Enger. Dann sei die Firma veräußert worden - an den Münchner Investor Arques. "Und aus diesem Verkauf heraus stehen unserem Betrieb noch Zahlungen zu, die von der Ehlebracht-Gruppe bislang nicht geleistet wurden." Dies habe nun in der Zahlungsunfähigkeit gemündet. Aber, so Gering, es gehe weiter: "Wir haben Super-Lieferanten, die uns nicht im Stich lassen. Und auch die Kunden ziehen mit." Dazu zählen unter anderem die Möbelketten Ikea und Bulthaupt. Die Firma Enorm Schmidt stellt nämlich Teile her, die in keinem Haushalt fehlen dürfen - insbesondere Beschläge, Griffe und Knöpfe für Küchenmöbel: "Und die Auftragslage ist sehr gut. Wir stehen vor einem regelrechten Boom", erklärt Export-Experte Gering optimistisch.

Derzeit allerdings wird bei Enorm zunächst einmal Inventur gemacht. Denn sie liefert dem Insolvenzverwalter, dem Kölner Anwalt Dr. Bruno Kübler, einen Überblick darüber, wie es um den Bestand der Firma bestellt ist. Einer Firma, die noch unter finanziellen Verbindlichkeiten früherer Zeiten leidet, wie Gering andeutet: "In den letzten Jahren wurde die Zahl der Mitarbeiter über einen Sozialplan abgebaut. Nun aber sind wir nach der Sanierung auf einem guten Weg." Insolvenzverwalter Dr. Kübler, der die Regie über den Geschäftsbetrieb übernommen hat, bittet derweil die Lieferanten weiterhin um Zusammenarbeit. Auch er stellt einstweilen Hoffnungsschimmer fest: "Der vorhandene Auftragsbestand ermöglicht es, die Produktion aufrecht zu erhalten."
Gidorah, mir fehlt die Quellenangabe. Ich will bei Ehlebracht nachfragen, ob die 1. Ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können und warum sie 2. keine Pressemeldung rauslassen, wenn das so nicht stimmt.
Verstehe allerdings nicht, weshalb Ehle noch einen Ausgleich vornehmen muss, erklärt natürlich die Verschwiegenheit bei der Meldung über den Verkauf, wenn nix übrig bleibt.
schicke neue homepage ham` `se, `s steht nur leider genau so viel bzw. wenig drinn wie voher :confused:

gruss Gidorah
Danke für den Hinweis auf die neue Homepage - heute Abend funktioniert sie leider nicht.
Mittwoch, 02.04.2003, 11:00
DGAP-Ad hoc: Ehlebracht AG
Der Ehlebracht-Konzern übertrifft 2002 die Ergebnisprognose Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- Der Ehlebracht-Konzern übertrifft 2002 die Ergebnisprognose - Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach zwei Verlustjahren mit 1,3 Mio Euro wieder positiv - Sanierung des Konzerns ist abgeschlossen - Umsatzrückgänge von 96,8 Mio Euro 2001 auf 84,9 Mio Euro 2002 spiegeln die rezessive Konjunktur wider Enger, 2. April 2003 - Das Geschäftsjahr 2002 verlief für den EHLEBRACHT- Konzern alles in allem zufriedenstellend. Der Systemlieferant für Möbelfunktions-und Kunststoff-Technik sowie von Systemen zur Warenpräsentation verzeichnete Umsatzrückgänge von 12,3 Prozent, erzielte jedoch ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,3 Mio Euro. Die Umsatzerlöse verringerten sich auf 84,9 Mio Euro (Vorjahr: 96,8 Mio Euro). Im Vorjahresvergleich sind die 2001 erzielten Umsätze der im Berichtsjahr entkonsolidierten Konzerngesellschaften herausgerechnet. Die Exportquote erhöhte sich auf 23,4 Prozent (Vorjahr: 22,6 Prozent). Das Unternehmen hat die Umsatzeinbußen 2002 mit straffem Kostenmanagement wettgemacht. Der Konzern hat nach einem Negativ-Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2001 von minus 6,4 Mio Euro im Berichtsjahr mit 1,3 Mio Euro das anvisierte, ausgeglichene Ergebnis übertroffen. Das negative außerordentliche Ergebnis von 12,3 Mio Euro, maßgeblich aus der Entkonsolidierung von Tochterunternehmen und einem Sozialplan, führte zu einem Jahresfehlbetrag von 11,0 Mio Euro (Vorjahr: minus 11,2 Mio Euro). Der Cash-flow (DVFA/SG) hat sich 2002 deutlich auf 2,0 Mio Euro (Vorjahr: minus 2,0 Mio Euro) verbessert. Zum Stichtag 31. Dezember 2002 belief sich die Bilanzsumme des Konzerns auf 56,0 Mio Euro nach 65,5 Mio Euro im Vorjahr. Die Entschuldung des Konzerns bei den Banken machte Fortschritte. Nach Rückführung von 12,5 Mio Euro 2002 betrug sie noch 36,8 Mio Euro. Der Konzern beschäftigte im In- und Ausland im Berichtsjahr durchschnittlich 722 Mitarbeiter (Vorjahr 853 Mitarbeiter). Das ist ein Rückgang um 131 Mitarbeiter. Mit der leistungswirtschaftlichen Sanierung, der Neustrukturierung des Konzerns und den vollzogenen Desinvestments ist die Sanierung des EHLEBRACHT-Konzerns abgeschlossen. Für das laufende Geschäftsjahr ist der Vorstand auf Basis der schleppenden Konjunkturentwicklung und der Unsicherheiten aus dem Irak-Konflikt nur sehr verhalten zuversichtlich. Er rechnet beim Ausbleiben außergewöhnlich negativer Konjunktureinflüsse mit gleichen Umsätzen wie 2002 und einer ausgeglichenen bis leicht positiven Ertragslage. Der Geschäftsbericht für das Jahr 2002 ist unter http://www.ehlebracht-ag.com abrufbar. Bei Rückfragen: Ehlebracht AG, Bettina Menzel, Vorstandssekretariat, Tel.: 05223/185121, E-mail: b.menze@ehlebracht-ag.com Internet: http://www.ehlebracht-ag.com Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 02.04.2003 Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung: Die drei Geschäftsbereiche des Konzerns entwickelten sich unterschiedlich. Der Geschäftsbereich Kunststoff-Technik hat im Berichtsjahr 38,3 Prozent (Vorjahr: 34,1 Prozent) zum Konzernumsatz beigetragen. Mit 32,5 Mio Euro (Vorjahr: 33,1 Mio Euro) hat der Geschäftsbereich sein Umsatzniveau in etwa gehalten und sich branchenkonform entwickelt. Der Geschäftsbereich Möbelfunktions-Technik hat 2002 einen Beitrag zu den Konzernumsätzen von 34,7 Prozent (Vorjahr: 32,3 Prozent) geleistet. Die Umsatzerlöse betrugen 2002 29,4 Mio Euro (Vorjahr: 31,2 Mio Euro). Auch die Möbelfunktions-Technik liegt mit der Entwicklung im Korridor ihrer Branche. Der Geschäftsbereich Warenpräsentation erzielte im Berichtsjahr 25,2 Prozent (Vorjahr: 29,2 Prozent) der Konzern-Umsatzerlöse. Die Warenpräsentation erwirtschaftete im Berichtsjahr 21,4 Mio Euro (Vorjahr: 28,3 Mio Euro). Das Unternehmen war besonders hart von der rezessiven Konjunktur im deutschen Einzelhandel, der Systemgastronomie und den Tankstellen-Shops betroffen. Die Investitionsneigung im Ladenbau und für Systeme der Warenpräsentation kam fast zum Erliegen. 2003 besteht Zuversicht, dass sich die Marktlage verbessert. Das konsequente Kostenmanagement konnte die rückläufige Umsatzentwicklung ausgleichen. Der Materialeinsatz ging auf 44,0 Mio Euro (Vorjahr 47,8 Mio Euro) zurück. Die Personalaufwendungen verringerten sich auf 24,0 Mio Euro (Vorjahr: 29,7 Mio Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich auf 12,1 Mio Euro (Vorjahr: 15,6 Mio Euro). Die Zinsaufwendungen betrugen nur noch 2,5 Mio Euro (Vorjahr: 4,7 Mio Euro). Nach der Sanierung sind die Geschäftsbereiche des EHLEBRACHT-Konzerns in ihren Märkten sehr gut positioniert. Die Ende 2002 eingeleitete Marktoffensive, u.a. mit innovativen Produkten, zeigt erste Erfolge. Sofern ein weiteres Absacken der Konjunktur ausbleibt, ist der Vorstand verhalten zuversichtlich das Geschäftsjahr 2003 mit einem ausgeglichenen bis leicht positiven Ergebnis abzuschließen. -------------------------------------------------------------------------------- WKN: 564910; ISIN: DE0005649107; Index: Notiert: Geregelter Markt in Berlin-Bremen, Düsseldorf und Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in München und Stuttgart
aus der Pressemitteilung vom 31.10.2002:

[/b]Als Ziel 2002 gilt weiterhin eine "schwarze Null" beim Ergebnis. [/b]


ergebnis steht da und nicht ergbenis der gewöhnlichen geschäftstätigkeit
...herr knüppel !!!



mann, macht das wieder spass !!!...ich schenke es mir auf weitere details einzugehen.....


ich befürchte, wenn wir den gb zu gesicht bekommen, wird man noch das ein oder andere mal schlucken können

gruss Gidorah
kann mir von euch jemand erklären was sich konkret hinter den 10,8 mio € an "Aufwand aus Desinvestitionen UN/Entkonsolidierung" verbirgt ?

diese position ist mir ja nicht so ganz verständlich :confused:

gruss Gidorah
Tut mir leid, Gidorah, habe ich auch beim Fahnden in Google nichts zu gefunden. Ist halt eine Frage für die HV.
Ehlebracht weiter mit positivem Ergebnis

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Ehlebracht weiter mit positivem Ergebnis

- Umsatz 19,6 Mio. Euro
- Ergebnis 0,4 Mio. Euro positiv
- Überschuss und Ergebnis pro Aktie 0,10 Euro

Enger, 24. April,

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt im ersten Quartal mit 0,6 Mio. Euro, trotz einem um 4,2 Mio. Euro geringerem Umsatz, exakt auf Vorjahresniveau.

Die allgemeine, rezessive Entwicklung wirkt auch auf den EHLEBRACHT-Konzern ein. im ersten Quartals 2003 erreicht EHLEBRACHT Umsatzerlöse von 19,6 Mio. Euro. Dieser Umsatz, liegt um 17,7 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Dennoch gelingt es durch geeignete Maßnahmen im Bereich der einzelnen Kostenblöcke, diesem allgemeinen negativen Trend im Ergebnis entgegen zu wirken. Sowohl das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit als auch der Jahresüberschuss bleiben positiv.

Die Entwicklung des Konzerns sowie der einzelnen Geschäftsfelder sind im Quartalsbericht unter http://www.ehlebracht-ag.com einzusehen.

Auf Grund der positiven Reaktionen unserer Kunden auf die bereits auf Messen gezeigten Produktneuentwicklungen und auf Grund der verstärkten Vertriebsaktivitäten, strebt der EHLEBRACHT-Konzem eine Stabilisierung bei Auftragseingang und Umsatz an,

Bei Rückfragen:

EHLEBRACHT AG Bettina Menzel Vorstandssekretariat Fon 05223/185-121 Fax 05223/185-122 E-mail: b.menzel@ehlebracht-ag.com Internet: http://www.ehlebracht-ag.com

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 24.04.2003
zufall oder mehr ???????????????????????????



Hymer AG

Führungswechsel bei der HYMER AG, Bad Waldsee

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



Herr Claus Pacchiaffo, Vorstand der HYMER AG, Bad Waldsee, verlässt das Unternehmen zum 31.08.2003 auf eigenen Wunsch. Herr Pacchiaffo ist seit 1993 für den Bereich Technik, Produktion und Materialwirtschaft im Hause HYMER verantwortlich. Zugleich steht er als Vorstand der HYMER AG gemeinsam mit Herrn Hans-Jürgen Burkert an der Spitze des HYMER-Konzerns, zu dem heute auch die Marken Niesmann+Bischoff, Bürstner und Laika gehören. Bis zu seinem Ausscheiden wird Herr Pacchiaffo seine erfolgreiche Arbeit mit ganzer Kraft fortsetzen. Zum neuen Vorstand der HYMER AG wird der Aufsichtsrat Herrn Dr.-Ing. Reinhard Knüppel bestellen. Der 56-jährige promovierte Ingenieur hat bereits viele Jahre als Berater innerhalb der CMC-/Hymer-Firmengruppe erfolgreich gewirkt. Herr Dr. Knüppel wird seine Vorstandstätigkeit spätestens zum 01.01.2004 aufnehmen. Gemeinsam mit dem bisherigen Vorstandsmitglied der HYMER AG, Herrn Hans-Jürgen Burkert, wird Herr Dr. Reinhard Knüppel den HYMER-Konzern markenübergreifend führen. Im Zuge des Wechsels auf Vorstandsebene werden weitere strukturelle und personelle Veränderungen innerhalb des Konzerns realisiert: Die Stammmarke HYMER - mit den Produktionswerken in Bad Waldsee und Cernay (Frankreich) - soll in Zukunft, wie die übrigen Konzernmarken auch, unterhalb der Konzernebene eigenständig geführt und durch zwei Geschäftsführer vertreten werden. Herr Hans-Jürgen Burkert wird neben seiner markenübergreifenden Tätigkeit als Vorstand im Konzern, auch weiterhin den Vertrieb und das Rechnungswesen der Marke HYMER als Geschäftsführer direkt verantworten. Als Geschäftsführer für den Bereich Technik, Produktion und Materialwirtschaft wird Herr Dipl. Ing. Michael Tregner (37 Jahre) zu HYMER wechseln und gemeinsam mit Herrn Burkert die Marke HYMER führen und vertreten. Herr Tregner wird aus seiner bisherigen Tätigkeit als Geschäftsführer der Dethleffs GmbH, Isny, zum 31.08.2003 ausscheiden und seine neuen Funktionen im Hause HYMER übernehmen. Mit dieser neuen Struktur soll die Eigenständigkeit der einzelnen Marken im HYMER-Konzern weiter gefördert und eine verbesserte markenübergreifende Steuerung des Gesamtkonzerns erreicht werden. Bad Waldsee, den 05.05.2003


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 05.05.2003



gruss Gidorah
ehlebracht hat heut zur hv geladen: nix besonderes...lediglich die 4 mindesttagesordnungspunkte



gruss Gidorah
Die Sanierung ist abgeschlossen.Knüppel geht und
wenn Ehle-jetzt ohne grosse Phantasie- überall schwarze Zahlen schreibt, die grossen Kurse sehen wir nicht mehr.
Ich bin mit einer 1,80er Position drin und habe verbilligt.:rolleyes:
@fortunta

ich würd dir gerne mal 2 fragen stellen:

- was meinst du mit einer 1,80er position ?

- wo siehst du chancen für die aktie vor dem hintergrund der sehr schwierigern bilanzstruktur, der geringen unternehmenskapitalisierung und der damit verbundenen iliquidität der aktie ?

dank und gruss
Gidorah
@Gidorah
Laut Anlagenspiegel des Konzerns sind Grundstuecke und Gebaeude von 35,9 Mio. auf 15,9 Mio. Euro und technische Anlagen und Maschinen von 39,4 Mio. auf 6,6 Mio. Euro seit Anschaffung abgeschrieben worden.

Macht es da nicht Sinn, die hier offensichtlich vorhandenen stillen Reserven bei den Sachanlagen ueber ein Sale-and-lease-back aufzudecken, und so die Bilanzstruktur zu verbessern.

Ich kenne die Grundstuecke und Gebaeude zwar nicht, kann mir aber nicht vorstellen das hier ein Bewertungsverlust von 20 Mio. Euro angesetzt werden muss. Vielleicht kann ja mal jemand aus Enger, Bad Salzuflen oder Berlin eine Schaetzung abgeben.
@gidorah, ich bin schon seit längerem drin.Wegen e4 ursprünglich.Ich glaube trotzdem , dass die Aktie , bei besserem Marktumfeld um die 4 Euro stehen sollte.
Ich bleibe also-langfristig- drin.
Da sollen doch einige grössere Aufträge kommen......
Es sieht irgendwie so aus als ob unsere Firma einen Marktet-Maker beauftragt hat. In FFM stehen 2000 und in MU 5840 Stuecke im Bid.

Zitat aus dem letzten Geschaeftsbericht:
„Mittelfristig ist es aber auch erklaertes Ziel unserer Strategie, den Aktienkurs zu heben und wieder eine unternehmensadaequate Bewertung an der Boerse zu erreichen.“
Aber die Frage ist ja, mit welchem Vorstand? Ich habe noch keinen Namen gehört.
Kursdaten


05.06. Zeit

Geld 0,83 09:11
Stückvolumen 5.840
Brief 0,88 09:11
Stückvolumen 5.840


börse münchen
:confused: komische geschichte


gruss Gidorah
Hi,

kann mir jemand von euch sagen, warum ei den Vorzügen wenigstens ein gelegentliche Diskussion zu Ehlebracht abläuft, während bei den Stämmen "tote Hose" ist.

Meistens ist es doch eher umgekehrt?

Ich hatte mir vor einiger Zeit Ehlebracht-Stämme ins Depot gelegt. Haben auch schönen Gewinn gemacht, aber er ist unmöglich zu realisieren, weil praktisch keine Nachfrage besteht. Wenn man verkaufen will, gibt es häufig nur Nachfrage nach ma. 100 Stück und das ist uninteressant wegen der Kosten. Wer gibt überhaupt solche Aufträge?

Liebe Grüße

Mareno
@mareno



diskussion zu den vorzügen/ stämmen ?....was meinst du damit ?



na ja 100 aktien waren ja mal, so ca. im jahre 2000 doch schon ein paar euros, diese 100ter position werden wohl ein paar altbestände sein, die mal teuer bezahlt wurden



aber das es nachfrage nach kleinen positionen gibt kann ich nicht nachvollziehen....wobei ich zugeben muss, dass ich mich auf die beobachtung der vz konzentriere


aufgrund der illiquidität der aktie nach m.e. traden auch überhaupt keinen sinn, die einzige strategie kann nur sein einzusammeln und viel später mal zu schauen.....



gruss Gidorah
Hi Gidorah,

danke für deine Antwort.

Mit den Stämmen hatte ich gemeint, dass es dort gar keine Diskussion gibt, sondern nur bei den Vorzügen. Ist aber wohl mehr zufällig. Der Abstand zwischen Stämmen und Vorzügen ist auch enorm hoch, aber das spielt keine Rolle, weil ohnehin ein Verkauf im Augenblick kaum möglich ist.

Ich denke, dass dein Tipp mit dem Liegenlassen aber richtig ist.

Danke und ciao

Mareno
ich hab mal ein bischen auf der seite der münchner börse umgeschaut


seit kurzen haben die ihre handelssystem max-one in betrieb genommen

das ganze geht in richtung privatanleger: keine teilausführungen, liquidität, beste ausführung uws.

ich schätz mal daher resultieren die kurs und stückzahlangaben in münchen

umsätze in ehl3 konnten sie doch offensichtlich noch nicht generieren

gruss Gidorah
Ehlebracht AG


Enger


Bekanntmachung gemäß § 25 Abs. 1 WpHG



Von der Gothaer Versicherung haben wir am 12. Juni 2003 gemäß §§ 41 Abs. 2 Satz 1, 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG eine Korrekturmeldung über ihren Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft erhalten:


1. Dem Gothaer Konzern war am 01.04.2002 ein Gesamtstimmrechtsanteil an der Ehlebracht AG von 17,17 % zuzurechnen.

2. Bei der Gothaer Finanzholding Aktiengesellschaft (ehemals Parion Finanzholding AG), Geschäftssitz: Alexanderplatz 2, 10178 Berlin; Postanschrift: Arnoldiplatz 1, 50696 Köln, handelt es sich nicht um das gemäß § 24 WpHG meldepflichtige Mutterunternehmen.

Die Anschrift des gemäß § 24 WpHG meldepflichtigen Mutterunternehmens lautet:

Gothaer Versicherungsbank VvaG
Arnoldiplatz 1
50969 Köln





Ehlebracht AG

Der Vorstand
wird jemand von euch auf der hv dabeisein ??????????????............ich selber werd` diesmal leider nicht teilnehmen können


gruss Gidorah
war irgendjemand von euch auf der hv und kann ein paar takte dazu erzählen ?

danke und gruss
Gidorah