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JUBEL: Deutsche Bank und die SmartCard - 500 Beiträge pro Seite


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An die OTI-Analysten

die Meldung ist schon ein paar Tage alt, aber kennt sie auch Jeder?
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Technologie für den Einsatz digitaler Signaturen ist einsatzbereit

Deutsche Bank beim Bezahlen per Handy vorne

Deutschlands größter Bankkonzern rüstet sich für den Boom bei Finanztransaktionen per Handys und Taschen-PC. Innerhalb
weniger Monate hat die Deutsche Bank zusammen mit Siemens, Ericsson und Microsoft ein Verfahren für den Einsatz digitaler
Signaturen im M-Commerce entwickelt.

HANDELSBLATT, 1.11.2000
tnt FRANKFURT/MAIN.

"Bitte bestätigen Sie jetzt die Überweisung von 54.000 DM", meldet der Bildschirm des Organizers. Dann sendet der Taschen-PC
die Daten für eine eindeutige Identifizierung des Auftraggebers von der eingeschobenen Chipkarte an das Handy und von dort weiter
ins Internet. Kurz darauf wird der simulierte Auftrag bestätigt, die Zahlung ist erfolgt.

Die Technik funktioniert, aber es gibt im Moment noch wenige Menschen, die eine solche Summe - beispielsweise beim Autokauf -
per Handy tatsächlich abwickeln wollen. Laut einer Studie von Arthur D. Little liegt im mangelnden Vertrauen in die Sicherheit
mobiler Zahlungssysteme die größte Barriere für den M-Commerce.

"Wir brauchen in Zukunft mehr Sicherheit, um mit der wachsenden Zahl von Handys oder Organizer rechtsverbindliche Geschäfte
abwickeln zu können", sagt Sven Blässer, der bei der Deutschen Bank für das Projekt "MoSign" verantwortlich ist. Hinter diesem
Kürzel verbirgt sich eine digitale Signatur auf Chipkarte, mit der sich der Nutzer beim Bezahlen mit dem Handy oder anderen
mobilen Endgeräten eindeutig ausweisen kann.

"Wir benutzen eine so genannte Smartcard, die in das Gerät eingeschoben wird sowie einen Legitimationsserver im
Rechenzentrum der Bank", erklärt Blässer. Bei Diebstahl oder Verlust schützt bisher noch ein achtstelliger Pin-Code die Karte
gegen Missbrauch. "In wenigen Jahren wird aber auch das per Fingerabdruck ablaufen", schätzt Blässer.

Zusammen mit der Tochtergesellschaft Emagine, die sich auf die Entwicklung sicherer Online-Transaktionen spezialisiert hat und
Ericsson, Microsoft und Siemens hat die Deutsche Bank ein Verfahren einsatzbereit in der Schublade, mit dem rechtsverbindliche
Transaktionen mit verschiedenen Endgeräten möglich werden.

Abgekürzt wurde die Entwicklungszeit dadurch, dass bei den Endgeräten keine Prototypen, sondern drei handelsübliche Endgeräte
von Siemens, Compaq und Ericsson eingesetzt wurden. "Theoretisch könnten wir die Technik morgen einsetzen", sagt Blässer.
Doch bis zum tatsächlichen Start werden noch einige Monate vergehen.

"Uns ging es vor allem darum, als erste eine einsatzbereite Technologie verfügbar zu haben", erklärt Robert Buchholz, Leiter der
Advance Technology Gruppe der Deutschen Bank, die ständig neue Technologien für einen möglichen Einsatz im Kundenbereich
testet. Denn die Bank rechnet beim mobilen Zahlungsverkehr mit einem Massenmarkt. "Im Jahr 2004 wird die Zahl der
Internetzugänge in mobilen Endgeräten die Zahl der Festnetzzugänge überholen", glaubt Buchholz.

Doch das Geschäft mit dem Endkunden ist nur eine Zielrichtung der M-Commerce Strategie der Deutschen Bank. Ein weiteres
lukratives Geschäftsfeld wittert der Finanzdienstleister in der Abwicklung des Zahlungsverkehrs für andere. "Die Infrastruktur für die
Abwicklung von Finanztransaktionen ist teuer", sagt Buchholz. "Daher könnte es für kleinere Finanzdienstleister attraktiv sein,
diese Dienstleistungen bei unserer Bank zu kaufen."

So ist die Deutsche Bank bereits an dem Handy-Bezahl-System der Paybox.net AG beteiligt. Sie übernimmt hier die Abwicklung
des Zahlungsverkehrs bei M-Commerce-Transaktionen.

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Das ist doch Wasser auf die Mühlen der OTI-Optimisten!!!!


Profitiert OTI von der obigen Angelegenheit direkt oder indirekt?
Egal! Die Kurse gehen deswegen bei OTI noch lange nicht hoch. Höchstens im Zuge der allgemein einsetzenden 2001-Rallye.

Soweit zu dieser never-ending-story
JackyOna.


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