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! PLETTAC vor Turn-around in 2001 *************** - 500 Beiträge pro Seite


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23.11.2000
08:05

Ad hoc-Service: plettac AG

Ad-hoc Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. ad-hoc Meldung zum 3. Quartal plettac AG : Drittes Quartal 2000 Plettenberg, 23.11.2000 - Der plettac-Konzern erzielte nach den ersten neun Monaten im Geschäftsjahr 2000 bei einem Umsatz von 963,1 Mio. DM (Vorjahr 1.050,6 Mio. DM) ein positives Betriebsergebnis (EBIT) von 12,8 Mio. DM (Vorjahr 33,4 Mio. DM). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des dritten Quartals betrug -1,2 Mio. DM, kumuliert per September -17,8 Mio. DM (Vorjahr 15,5 Mio. DM). Während im Vorjahr nach der Bestandsaufnahme das Betriebsergebnis zum Jahresende auf -63,6 Mio. DM korrigiert werden musste, geht der Vorstand davon aus, dass das Betriebsergebnis im vierten Quartal diesen Jahres weiter gesteigert wird. Allerdings sind auch im laufenden Geschäftsjahr nochmals Altlasten zu verarbeiten, so dass den außerordentlichen Erträgen des ersten Halbjahres Wertberichtigungen und Vorsorgeaufwendungen in Höhe von etwas über 40 Mio. DM im dritten Quartal gegenüberstehen. Hierdurch wird nun ein negatives Ergebnis vor Steuern in Höhe von -24,3 Mio. DM (Vorjahr 9,4 Mio. DM) ausgewiesen. Aus heutiger Sicht ist auch im vierten Quartal mit einer dem dritten Quartal vergleichbaren Altlastenbereinigung zu rechnen. Die Restrukturierungsmaßnahmen sind erfolgreich vorangeschritten und nahezu umgesetzt. Die Gruppe beschäftigt rd. 4.850 Mitarbeiter (Vorjahr rd. 5.950). Die Nettoverschuldung liegt mit 603,5 Mio. DM 156,2 Mio. DM unter Vorjahr. Der Vorstand sieht nach der Straffung und Reorganisation der Gruppe und mit der Ausrichtung der Sicherheitstechnik als weitere Kernsparte zum Jahresende die Grundlagen für den Turn-around in 2001 geschaffen. Ende der Mitteilung
OlliO,

kann man einem solchem Vorstand noch glauben?
Vergleicht man seinen Brief an die Aktionäre zum
Jahresanfang, wurde eine vollständige Abschreibung sämtlicher Risiken nach Bestandsaufnahme konstatiert.
Was wird neun Monate später leise weinend zugegeben:
Noch einmal ein Abschreibungsbedarf von ca. 80 Millionen.

Das übliche Spiel bei Plettac: Versprechungen, anschließend
Korrektur der Versprechung, aber selbstverständlich der
übliche rosarote Ausblick.

Was wird wohl das nächste Jahr wieder an Sonderaufwendungen
"unvorhergesehenerweise" ans Tageslicht kommen?

Eines steht fest: Die früher auf den Plettac-Boards gemachten Äußerungen von Insidern über die katastrophale
Geschäftspolitik dieser Firma bestätigen sich nach und
nach völlig.
Die 80 Mio sind tatsaechlich ein ziemlicher Hammer.

Betriebsergebnis in Q4 soll dies aber weitgehend kompensieren, und das ist eine erstaunlich gute Nachricht.

Ausserdem wird die Wertber. fuer Q4 immerhin angekuendigt, auch das zeigt, dass nun Transparenz herrschen soll.

Am Jahresanfang war das vom Altvorstand angerichtete Chaos wohl nicht voll zu ueberblicken.

Meine These:

Um den Gewinn fuer 2001 zu sichern, wird nun bis auf die Knochen in 2000 abgeschrieben.

Typisches Verhalten neuer Vorstaende, Altlasten besonders schlimm aussehen zu lassen, um in den Folgejahren eine huebsche stetig steigende Gewinnreihe auszuweisen.

Aber egal, Hauptsache ein Gewinn kommt in 2001, das reicht, um die Aktie hochzukatapultieren, von dem aktuellen Billigstniveau.

Eine echte lfr. Erholung in Richtung alter Kurse duerfte es erst mfr. bei nachhaltiger Erhlung der Baukonjunktur geben. Nicht vergessen, Anfang der 90er sind die Bauwerte schon einmal explodiert. Jetzt sind sie ganz unten. Irgendwann erholt sich aber auch der Bau, und dann machen die Bauaktien eben wieder ein paar hundert % vom aktuellen Penny-Level.
Bei Plettac stellt sich auch immer wieder die Frage:

Hatte dieser Chaot Schwericke absolute Narrenfreiheit?

Ein Betrieb mit immerhin über eine Milliarde Umsatz läßt

von einem Mann die Firma zugrunderichten?

Schwer nachvollziehbar!!!


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