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Wie weit geht das Schlachtfest bei Helkon noch / 12, 10, 8 Euro? - 500 Beiträge pro Seite


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hallo leute,

schaut euch mal das gemetzel bzw. die kursspielchen auf xetra bei helkon an.
was haltet ihr davon?
ich bin der meinung, dass da gewaltig was stinkt, macht mir alles ein höhst
unseriösen eindruck. auch die meldung über den tödlich verunglückten vorstand,
der irgendwann am vormittag in form von einer pressemitteilung veröffentlicht
wurde, ist eine riesen schweinerei.
laut der börsenaufsicht muss sowas per adhoc gemeldet werden, da immerhin
ein wesentlicher aktienanteil seinen besitzer wechselt und dadurch bedingt
sich natürlich sehr kursrelevant auswirken kann.

Cybervirus


ps. emmissionspreis = 19,80 euro und jetzt 13,90 euro
hier mal ein kleiner vorgeschmack,da zypernzocker ständig andere teilnehmer in die enge drängen will.




von Zypernzocker 30.06.00 13:30:07


betrifft Aktie: HELKON MEDIA AG O.N. 1201680
Lieber Salli,

es nicht der Muehe Wert, hier ueber die Gruende der temporaeren Helkon-Stagnation zu diskutieren;
die Leute, die meckern, sollten es woanders tun, aber nicht hier!!

Der Tag, an dem Helkon die 40 durchbrechen wird, liegt nicht mehr fern. Am Montag werden die Fondkaeufe beginnen!!

Und Salli, bitte: ``hitten`` hin und mehr: Fonds werden ihre Aktien gewiss nicht im Xetra tauschen.....
Zudem besteht kein Grund fuer einen Tausch von helkon-Aktien. Warrum, hast Du ja selber mehrfach gepostet.

Alles Gute aus Zypern
ZZ





von Zypernzocker 30.06.00 14:48:21

betrifft Aktie: HELKON MEDIA AG O.N. 1202443
Hallo Diva,
500 pro Nase ist OK. Meine E-Mail lautet: wrase@cytanet.com.cy

Leider - oder gluecklicherweise - wird heute der Kurs wieder stabil bei 32 Euro gehalten; das scheint
der Einstiegskurs fuer die Fond zu sein, die am Montag zulangen werden. An einem 30.6 kauft halt niemand gross ein,
da die Buecher schon geschlossen sind
. Die relativ hohen Umsaetze sind das Werk der Kleinanleger und
Daytrader

Mit der 80 rechne ich uebrigens Ende Oktober: Wir werden dann vielleicht schon
den ersten ``Chateau Helkon 2000`` kosten koennen


Tschuess
ZZ






von Zypernzocker 02.07.00 22:35:20 1213780

Hallo Calibra und andere

Nur kurz: Meine Quellen kann ich nicht nennen. Aber die US-Fonds, das kann ich Dir garantieren, werden
einsteigen.
Sehr bald. Und nicht nur die. Fuer Richtung Norden wird dann gesorgt

Es ist Denkbar. dass einige daytrader fuer den Kursrutsch am Freitag veramtwortlich waren.

Es waren aber auch andere dabei, die zum 30.6. ihre Helkon aus den Buechern haben wollten.
Viele Aktien waren das aber nicht. Wir hatten ja keine 50 000 zum verkauf oder so. (Das waere dramatisch
gewesen. ...)
Der EAS - Aritkel war idiotisch und sollte uns nicht weiter aufregen. Die lange Liste der Empfehlungen ist
bekannt.

Vielleicht noch dies: Helkon ist jetzt 8 Monate an der Boerse. Sie haben 50 Prozent gemacht. Die Fonds
sind mit dieser performance zufrieden. Aber helkon ist als Content-Provider noch in den Startloechern.
Die grosse Zeit steht noch bevor.Seht Euich andere Medienwerte an.. Die Namen kennt Ihr


In der Ruhe liegt die Kraft
Gute Nacht

ZZ
Lieber Cyber,
danke fuer die Wiederholung.
Meine Guete! Ich lag damals daneben und gebe es auch zu!
Ich habe mit Helkon Geld verloren und finde die Firma dennoch
super.

Es ist nicht schwer, hier im Board Teilnehmer zu
verunglimpfen, wenn man ihre Postings vom Fruehjahr oder
Sommer raussucht.

Jetzt ist November und die Zeiten haben sich geaendert.
So ist das halt!!

Tschuess
ZZ
1. habe ich kein gespräch mit dir gesucht, demzufolge habe ich auch keine lust, dass du mich hier zutextest.

2. du hast keine vermutungen angestellt, sondern behauptungen aufgestellt, die du widerum garantiert hast.

3. so oder so, bewegst du dich auf dünnem eis weil:

a) hätte das gestimmt mit den fonds und die anderen meldungen die du im voraus wusstest, da du ja angeblich journalist
bist, wäre es entweder INSIDERWISSEN oder

b) eine glatte lüge.

4. schon mal was von dumping and pumping gehört?

5. das du verlust eingefahren hast mit helkon, kannst du dem weihnachtsmann erzählen.
Das ist hier kein Kindergarten wo gezankt wird oder man sich an den Haaren zieht,bleibt sachlich und ignoriert diejenigen, die es nicht wert sind Beachtung zu finden!!!!
HELKON MEDIA AG - Neuer Markt



ZZ, wohl wahr, die Zeiten haben sich geändert. Jetzt sind es nur noch 14 Euro bis zum Südpol! :laugh::laugh::laugh:

Gruß

Lifetrader
@ZZ

Ich finde die Firma auch super, besonders als Shredder von Kurzsgewinnen, welche mit anderen Unternehmen erzielt wurden, die man aber abrundtief haßt. :laugh:;):laugh:

Gruß

Lifetrader
13,60 euro und weiter in richtung süden.

was soll man davon halten ?


wer ist eigentlich noch nicht ausgestiegen?
@Cybervirus:
Wenn Du den Wert so daneben findest, warum verschwendest Du soviel Zeit mit Postings, deren Inhalt sich jeder schenken kann?
Wer noch investiert ist: ich zum Beispiel. Durch regelmäßiges Nachlegen zu den jeweiligen Tiefstkursen konnte ich das Minus in Grenzen halten.
Ich bin jedoch auch der Meinung, dass der Kurs dieser Aktie wieder hochgehen muss. Es gibt nur wenig bessere dastehende Unternehmen im Neuen Markt.

Gruß, TBB
Hallo Leute,

ist ja ein lustiger thread, der hier entstanden ist..gehts da um Aktien oder ist das eher Privatsache...

nur mal ein paar gedanken zu helkon

leider verstarb der CEO. Das ist sehr bedauerlich und auf den ersten Blick sehr schlecht fuer HELKON. auf den zweiten wohl auch...

dennoch spricht auch (immer noch) einiges fuer HELKON. z.B. die Zahlen und das zugrunde liegende Abschreibungsmodell.

wie gut (schlecht) HELKON unterm Strich ist, vermag ich nicht zu sagen...aber muss ich das ueberhaupt?

Ist es nicht so, dass an der Boerse in schlechten Zeiten nur wenig laeuft (abgeshen von puts usw.) und in guten zeiten der letzte Mist nach oben rennt??

nun wieder zu HELKON..die Frage ist doch lediglich. Wird das mit den medien wieder und wann? wer das weiss, weiss mehr


also nix fuer ungut und auch weiterhin froehliches streiten!

Dusselbert

ps. ist schon mein zweites posting..es wird also
Der virtuelle Krankheitserreger schlägt sich ja immer noch mit Helkon herum! :laugh:
Muß Helkon wieder steigen, damit er seine Anwaltskosten begleichen kann :confused:

Weiterhin viel Spaß und Grüße an das organisierte Verbrechen! :D

ciao
panta rhei
aha...guter & konstruktiver Beitrag..werds mir bei der naechsten Anlageentscheidung merken

fragt sich bloss was??

Dusselbert

ps. welche Krankheit hab ich denn?
Hallo Dusselbert,

laß dich nicht irritieren!

Das war nur eine Anspielung auf einen alten Thread mit Cybervirus und Mafiabroker!

ciao
panta rhei
Netter Dialog..

Alles Gute den Helkonesen und allen, die es werden
sollten

ZZ
mal ein etwas anderer thread

aber viel ueber die aktie an sich wurde hier nicht gesagt....

bin am ueberlegen ob och irgendwann eisteigen soll....
aber bis jetzt bin ich eher nicht so ueberzeugt dass es so ne gyte idee ist da glaube ich dass rtv family... besser is

naja noch lustiges weiter streiten

darkskyman
Was willst Du jetzt eigentlich hören?
Ich weiß es:

VERKAUF DIE AKTIEN..........

.............ODER GEH IN DEN WALD KACKEN!
hallo shari,

wieder ein neuer name und nach gar keinen einzigen thread eröffnet?
ist ja im grunde genommen auch egal, wir wissen ja was los ist.
um auf deine frage zurückzukommen:
ich wollte mit diesem chart einfach nur informieren und vielleicht
sogar mich mit leuten die etwas intelligenz und niveau haben, unterhalten.

ich hoffe, ich konnte so gut wie möglich deine frage beantworten.
muss man sich eigentlich jetzt schämen, dass man genau die selbe aktie
im depot hat wie solche leute die hier gossensprache verwenden?
wäre schön, wenn du dich in die niveaulosen threads zurückziehen könntest,
denn dort kannst du die fassung so oft verlieren wie du es möchtest.
wünsche dir alles gute und es war abwechslungsreich auch mal eine ganz andere
klientel gesprochen zu haben.


mfg,Cybervirus.
Hallo allerseits,

ich war ja schon auf einigen Aktienboard, aber das hier ist die Krönung. Tyson gg. Holyfield ist ein Kindergeburtstag dagegen.
So aber nun mal mein ganz persönlicher Tip. Warten bis nach heilig 3 König und wenn der Schein dann immer noch bei 13 Euro vor sich her dümpelt ( was zu erwarten ist) dann steig ich ein (mit einer gehörigen Portion Gottvertrauen )

Frohes Fest guggico
Kann mir jemand sagen was die Jahreshauptversammlung für Neuigkeiten hervor gebracht hat? Ist in naher Zukunft eine Kapitalerhöhung geplant? Wurden Filmauslieferungen verschoben?
Ist ist verdächtig still um Helkon Media geworden. Keine Fakten sind auch Fakten. Mein erstes Limit bei 12 steht immer noch. Vielleicht wird es heute erreicht.
Erste kleine Position habe ich aufgenommen. Sollte es weiter runter gehen, kaufe ich bei 9,5 nach.
hallo Tito,

du scheinst irgendwie recht zu haben, du hattest mal geschrieben das helkon scheinbar
ernsthafte probleme haben muss von denen wir nichts wissen.
der kurs gibt dir recht.
wie erklärst du dir, dass wenn immer der markt so stark im plus ist, helkon trotzdem
stark abgibt und mit ca. 10% minus unter den 5 flops landet?
Der bisherige Umsatz am heutigen Tag ist schon sehr verdächtig, hast recht und man könnte meinen das ein oder mehrere Fonds Steuerliche Verluste realisieren wollten, aber auch gleich wieder zurückkaufen.

Nichts desto trotz ist Helkon schon sehr stark angeschlagen, so daß eine schlechte Nachricht nicht mehr so verlustbringend sein sollte. Ich denke man kann nun wieder anfangen erste Positionen aufzubauen.
es schaut auf jedenfall beschissen aus, wenn der kurs fällt gibt es gründe und man erkennt
es ja auch hier deutlich an diesem chart.


@ Naschi,

die entschuldigung die du mir in mein postfach gelegt hast, hättest du dir sparen können.
zuerst hatte ich den eindruck, dass ich dich falsch eingeschätzt habe.
aber jetzt wo ich dein letzten kommentar bzgl. panik und gelächter gelesen habe,
ist ja nun alles klar.
du hast nichts von dem verstanden, was hier von diversen leuten heiß diskutiert wurde.
von wegen helkonqualität, blabla.
schau dir mal den kurs an, dann weisst du was helkon für ne qualität hat und wer da
seine finger im spiel hat.
die meisten aktionäre haben schon längst die schnauze voll von helkon.
seh ich auch so: 12 ist ein absoluter kaufkurs, (hab heute nachgekauft). wer weiss genaueres warum die heute so gefallen sind? meiner ansicht nach ist der absturz von dvn und emn dran schuld.
@Cybervirus - habe wirklich keine Lust mich mit Dir zu streiten, da ich generell ungern streite ! Gelächter bedeutet bei mir, dass ich mich halt´ freue und so war´s auch, als Helkon die 18 knackte ! Ich sitz´im selben Boot und ich sitz es aus, nehm´s aber wohl lockerer als Du - Geld ist doch nicht alles oder ?
Also Keep Coll und viel Erfolg für Dich ( echt ehrlich gemeint ) !

Naschi
hier mal was zu der scheinheiligkeit von helkon. jetzt können wir aktionäre, die noch
investiert sind, erst recht einpacken. die unverschämtheit dieses unternehmens kennt keine
grenzen.
bitte lest euch das genau durch, damit ihr nachvollziehen könnt, was nach und nach für
zusammenhänge sich auftun.
auch solltet ihr euch mal gedanken über das thema "bezahlte schreiberlinge" machen, in diesem
zusammenhang!





Auf die geschundene Wachstumsbörse rollt eine weitere Welle von Aktienverkäufen zu. Denn
bevor Manager und Beteiligungsgesellschaften demnächst ihre Veräußerungen publik machen
müssen, suchen sie noch schnell und diskret Abnehmer.
Die Anbahnung des Geschäfts spielt sich hinter verschlossenen Türen ab. Nichts durchsickern
lassen, unauffällig die nötigen Kontakte knüpfen, kurz über die Konditionen feilschen – und
dann rasch und heimlich handeln.

Am Neuen Markt begeben sich in diesen Wochen viele Verkäufer auf die Pirsch. Sie suchen
potente Investoren, die ihnen eine heiße Ware der besonderen Art abnehmen: Aktienpakete, die
auf der einen Seite dringend weg müssen, weil der Besitzer sonst kaum noch eine Chance
sieht, sie günstig abzustoßen. Und die auf der anderen Seite nicht an der Börse zu verkaufen
sind, weil große Stückzahlen bei vielen Titeln nicht ohne Kurssturz abgesetzt werden können.
„Umplatzierungen von Aktienpaketen nehmen stark zu„, bestätigt Hendrik Wolff, Vorstand der
Stuttgarter Wolff & Häcker Finanzconsulting. Vor allem Vorstände, Aufsichtsräte und
Beteiligungsgesellschaften (Venture-Capital-Geber) wollen in den nächsten beiden Wochen
Anteile loswerden – zu fast jedem Preis.
Die Zeit drängt, zwei neue Vorschriften treiben die Großaktionäre am Neuen Markt zur Eile:
• Vom März 2001 an müssen sie ihre Anteilsverkäufe nachträglich veröffentlichen. Zusätzlich
muss jeder Vorstand und Aufsichtsrat in den Quartalsberichten und im Jahresabschluss
angeben, wie viele Aktien er aktuell hält. Diese Regelung ist zwar immer noch wesentlich
lockerer als vergleichbare Vorschriften in den USA. Dort müssen Insider geplante Verkäufe
vorab melden. Am Neuen Markt hingegen können sie die Meldung bis zu drei Tage nach
Abschluss der Transaktion hinauszögern. Trotzdem fürchten Vorstände und Aufsichtsräte die
neue Regel: Auf die außenstehenden Aktionäre macht es meist einen miserablen Eindruck,
wenn die besten Kenner des Unternehmens Aktien abgeben. Tenor: Wenn selbst die Manager
verkaufen, muss irgend etwas faul sein. Dann steigen auch die Privatanleger aus. So löst sich
bisweilen eine Kurslawine. Insbesondere wenn Führungskräfte wie zuletzt bei Concept,
Sanochemia oder Metabox das Weite suchen, stehen möglicherweise Aktienpakete zur
Disposition. So hatten sich ehemalige Vorstandsmitglieder von DataDesign nach ihrem
Abschied aus dem Unternehmen schnell von ihren Beständen getrennt – Abnehmer waren
unter anderem Investmentfonds.
• Zudem bleibt von Januar 2002 an der Verkauf von im Privatvermögen gehaltenen
Aktienpaketen nach einem Jahr nur noch dann steuerfrei, wenn der Aktionär weniger als ein
Prozent am Unternehmen besitzt. Im Moment liegt die Grenze der steuerpflichtigen
„wesentlichen Beteiligung„, wie es im Gesetz heißt, noch bei zehn Prozent. Dieses Problem
trifft nicht nur Unternehmer, sondern auch Privatleute, die sehr früh in
New-Economy-Unternehmen eingestiegen sind, zum Beispiel über eine
Venture-Capital-Beteiligung. Auch sie versuchen nun mit allen Mitteln, ihren Anteil unter die
Ein-Prozent-Grenze zu drücken.
Überraschende Einbrüche. Diese Verkaufswelle könnte in den kommenden Wochen für
überraschende Einbrüche bei zahlreichen Werten am Neuen Markt sorgen. Den ohnehin
gebeutelten Privataktionären drohen dann Kursverluste auch ohne Gewinnwarnungen ihres
Unternehmens und ohne schwache Tagesvorgaben vom US-Vorbild des Neuen Marktes, der
High-Tech-Börse Nasdaq.
Besonders begehrt bei den verkaufswilligen Altaktionären sind derzeit Fondsmanager, die
bereits Aktien der jeweiligen Gesellschaft im verwalteten Bestand haben. Nahezu täglich rufen
bei ihnen Broker an und bieten die Aufstockung ihrer Pakete an. „Es gibt massenhaft Anfragen.
Wir könnten Aktien haben ohne Ende„, sagt der Manager eines Frankfurter Small-Cap-Fonds.
Die Broker rufen im Auftrag von Großaktionären an, die ihre Pakete möglichst geräuschlos in
den Markt geben wollen. Als Makler dienen entweder Investmentbanker oder
Beteiligungsgesellschaften mit guten Kontakten zu Investmentfonds und strategischen
Investoren. Aktienverkäufe über die Börse sind angesichts schwacher Umsätze und der immer
noch miesen Stimmung am Neuen Markt kaum möglich. Der Crash der Technologiewerte und die
neuen Vorschriften werfen die Pläne vieler Unternehmer und Risikokapitalgeber über den
Haufen. Sie wollten sich eigentlich nach Ende ihrer Sperrfristen Schritt für Schritt von Anteilen
trennen. Das wird jetzt schwierig.
Um überhaupt noch Fondsmanager für größere Anteilsbestände zu erwärmen, räumen viele
Altaktionäre den Interessenten Vorzugskonditionen ein. Denn die Fondsmanager sind aus
Erfahrung vorsichtig geworden und kalkulieren starke Kursrückgänge ein. Rabatte von 30
Prozent und mehr auf den aktuellen Börsenkurs sind keine Seltenheit.
Abschlag ausgleichen. Freiwillig ausbooten lassen sich viele Vorstände allerdings nicht. Sie
sacken nicht nur die Millionenbeträge nach dem Verkauf ein, sondern profitieren auch von einer
möglichen positiven Entwicklung des Aktienkurses: „Meist werden mit der Verkaufstransaktion
Besserungsscheine ausgestellt„, erläutert ein erfahrener Beteiligungsmanager. Diese Papiere
verpflichten die Fondsmanager gegenüber den Vorständen, bei steigenden Kursen einen Teil
des vorherigen Abschlages auf das Aktienpaket auszugleichen.
Trotz Rabatten beißen die abgabewilligen Aktionäre bei vielen Fonds auf Granit. Börsianer
berichten, dass IPC Archtec, deren Lock-up-Periode Anfang März ausläuft, Aktien platzieren
wollte. Jetzt scheinen die Vorstände aus der Not eine Tugend zu machen: In der vergangenen
Woche verkündeten die beiden Altaktionäre Hermann Krassler und Christian Forstmaier, die
jeweils 32,5 Prozent der Anteile des Elektronikvermarkters halten, sie verlängerten ihre
Lock-up-Frist um ein Jahr bis zum März 2002.
Und auch das ist nur die halbe Wahrheit. Was nicht in der Ad-hoc-Mitteilung stand: Krassler
und Forstmaier halten weitere fünf Prozent des Unternehmens in einer „Forstmaier-Krassler
GbR„. Diese Anteile sind von der jetzt verkündeten Verkaufssperre ausgenommen. In einer
Umfrage der WirtschaftsWoche unter den Unternehmen des Neuen Markts beteuerte
IPC-Archtec-Finanzchef Reinhard Oppowa allerdings, dass keine Aktienplatzierungen geplant
seien.
Dieselbe Antwort gab auch ein Singulus-Sprecher. Auch bei diesem Unternehmen kursieren
Gerüchte über eine bevorstehende Umplatzierung. Fragen nach bereits abgeschlossenen
Deals beantwortet Singulus kryptisch mit „nicht bekannt„.
Verkauf zur Unzeit. Nicht alle Unternehmen am Neuen Markt haben die Geheimniskrämerei zum
Geschäftsprinzip erhoben. Dazu besteht auch kein Grund: Weder Privataktionäre noch
Institutionelle verwehren den Firmengründern das Recht, bisweilen Aktien abzustoßen und so
die Früchte der Arbeit einzufahren – sofern der Umfang der Transaktionen keinem Ausverkauf
gleichkommt oder – wie bei EM.TV-Chef Thomas Haffa – gegen vorherige Zusicherungen
verstößt. Bei Bäurer etwa wollen Altaktionäre 100000 bis 150000 Aktien verkaufen.
„Vermögensdifferenzierung„, sprich ein wenig Kasse machen, ist hier der Grund. Bei Das Werk
platzierte die Dresdner Bank im Oktober 2000 zwei Altaktionärstranchen über 125000 Aktien an
Fondsgesellschaften um, ohne ein Kursdesaster auszulösen.
ADS System wiederum verhandelt gerade mit institutionellen Anlegern, die knapp zwei Prozent
des Kapitals übernehmen sollen. So wollen drei ADS-Altaktionäre Kredite ablösen, mit denen
sie eine Kapitalerhöhung finanziert hatten.
Ungewöhnlich offen beantwortete auch Helkon Media die Frage nach bevorstehenden Deals:
Zwei Millionen Aktien aus dem Besitz des tödlich verunglückten Vorstandschefs Werner
Koenig sollen bei Fonds platziert werden. Helkon hatte dies auch öffentlich angekündigt.
Da trifft es sich gut, dass Helkon bei einer Studie des Saarbrücker
Betriebswirtschaftsprofessor Karlheinz Küting über Berichterstattung von Medienunternehmen
als Sieger hervorging
. Helkon nutzte die professorale Adelung ausgiebig als Werbeargument
für die eigene Aktie. Dass der scheinbar unabhängige Hochschullehrer von Helkon Honorare
für die Beratung des Unternehmens kassiert, rückten die Münchner in ihrer Darstellung freilich
in den Hintergrund.

Auf der Hut sein sollten auch Aktionäre von GPC Biotech. Deren Altaktionäre stoppten im
Dezember den geplanten Verkauf von zwei Millionen Aktien – angeblich war ihnen der Kurs zu
niedrig. Seitdem drückt der nur aufgeschobene Verkauf auf den Wert des Papiers.
Allerdings zeichnet sich eine verdächtige Lösung des Problems ab: Ende Januar
veröffentlichten die Investmentbanken Goldman Sachs und Merrill Lynch zum Teil euphorische
Kaufstudien. Das Muster „Studie, Platzierung, Absturz„ ist bekannt: Auch bei Dialog
Semiconductor kamen zunächst begeisterte Kaufstudien von Goldman Sachs und Morgan
Stanley (WirtschaftsWoche 17/2000) auf den Markt. Wenig später startete die Umplatzierung.
Mit Gewinn abstoßen. Der Kurs einer Aktie leidet nicht immer unter den
Eigentümerverschiebungen. Gerade die Abgaben der Venture-Capital-Gesellschaften
(VC-Gesellschaften) toleriert der Markt. Schließlich ist es deren Lebenszweck, sich vor dem
Börsengang an Unternehmen zu beteiligen und die Pakete nach erfolgreichem Start auf dem
Parkett mit Gewinn abzustoßen. VC-Gesellschaften gelten daher von vorneherein als
Durchgangsstation für Aktien. So verabschiedete sich bei Rösch Medizintechnik im
vergangenen Herbst die Equidyne Corporation von ihrem knapp 20-prozentigem Anteil, den die
Investmentbank Schroder Salomon Smith Barney bei großen institutionellen Fonds plazierte. Der
Rösch-Kurs litt nicht darunter. Auch beim Neuer-Markt-Highflyer Aixtron gab ein
Venture-Finanzierer 3,2 Millionen Aktien an Fonds weiter.
Nicht immer gelingt den VC-Gesellschaften der Ausstieg so mühelos. Wegen der unsicheren
Stimmung am Neuen Markt sollen die ersten Risikofinanzierer bereits ihr Vorgehen dramatisch
geändert haben: Statt die Aktien aus der Beteiligung zu verkaufen und die Gewinne an die
eigenen Gesellschafter und Anleger auszuschütten, haben sie denen die Aktien selbst ins
Depot gelegt. So soll jeder Anleger der VC-Gesellschaft die Papiere auf eigene Rechnung
verkaufen.
Gerüchte über bevorstehende Anteilsabgaben machen auch bei den Internetagenturen ID
Media und Feedback die Runde. ID Media zog es vor, auf die Frage der WirtschaftsWoche nach
bevorstehenden Deals nicht zu antworten. Feedback verneinte eine laufende oder anstehende
Umplatzierung. Marktbeobachter spekulieren, dass die Unternehmen Aktien einsetzen, um
Beteiligungen zu erwerben oder Kooperationen zu untermauern.
Ähnliches ist auch von Hunzinger Information zu erwarten: Vorstandschef Moritz Hunzinger
kündigt eine Umplatzierung mit dem Ziel „Internationalisierung„ an. Er geht sogar einen Schritt
weiter: „Wenn es sich für uns rechnet, ziehen wir uns vielleicht komplett von der Börse
zurück.„ Vor 2002 sei das allerdings noch kein Thema. Seit einiger Zeit streut der PR-Profi,
dass er sich mit der britischen Agentur Chime Communications verbinden wolle.
Fusionen und Übernahmen. Umplatzierungen für Firmenübernahmen, oft eingefädelt von
Risikokapitalgebern, die noch aus der Zeit vor dem Börsengang auf dicken Beteiligungspaketen
sitzen, liegen im Trend. „Weil es am Neuen Markt nicht mehr läuft, konzentrieren sich viele auf
Fusionen und Übernahmen„, hat Berater Wolff beobachtet.
Diese Transaktionen sind Aktionären zwar leichter zu vermitteln als der plumpe Verkauf der
Aktien an Fonds oder gar in den Markt. Aber sie sind auch nicht ohne Risiko. Die Gefahr bleibt,
dass die neuen Anteilseigner ihre Aktien ohne Rücksicht auf den Kurs und die öffentliche
Meinung auf den Markt werfen. Die Aktionäre von EM.TV können ein Lied davon singen: Die
Verkäufer der EM.TV-Akquisitionen Formel 1 und Henson-Group trennten sich so rasch wie
möglich von ihren eingetauschten Aktien. So trugen sie zum dramatischen Kursverfall des
angeschlagenen Zeichentrickriesen bei.
Wenn die Großaktionäre ihre Anteile weder bei Fonds noch zugekauften Tochterfirmen
loswerden, bleibt noch ein letzter Trick, um Aktien vor dem 1. März aus der Liste der eigenen
Anteile verschwinden zu lassen. Die Papiere werden einfach auf Ehegatten oder Kinder
überschrieben. „Wir werden in Zukunft aktienarme Vorstände und Aufsichtsräte, aber
aktienreiche Ehefrauen und Kinder erleben„, spottet Cord Gebhardt von der Zulassungsstelle
der Deutschen Börse in Frankfurt.
Ungeschoren werden die meisten Verschiebekünstler trotz des Tricks nicht davonkommen. Im
Emissionsprospekt mussten alle Unternehmen den Anteilsbesitz ihrer Großaktionäre
veröffentlichen. Wenn Vorstände auf einmal deutlich weniger Aktien halten als zum Zeitpunkt
der Emission, können sie sich auf unangenehme Fragen gefasst machen. „Wer jetzt unter der
Hand Aktien an Verwandte verschiebt, muss damit rechnen, dass es publik wird„, heißt es
warnend vonseiten der Börse.


KAI PETER RATH/HAUKE REIMER/CHRISTOF SCHÜRMANN
5000er packete werden rausgehauen. das stinkt gewaltig.
helkon selbst bringt sich in sicherheit und wir aktionäre bluten hier.
möchte nicht wissen, was ans tageslicht kommen würde, wenn man zum aktuellen zeitpunkt feststellen
würde, wieviel helkonmitarbeiter oder vorstände schon veräussert haben.
sicherlich werden auch noch einige aktionäre diese machenschaften aufdecken.
ab märz ändert sich die gesetzesgrundlage für veräusserungen der aktienpackete und jetzt könnt ihr euch
selbst ausmalen, was das kursziel für helkon in den nächsten monaten sein wird.
das stinkt gewaltig!
@ Cybervirus,vielen dank für die infos, den artikel in Boerse-online von Professor Karlheinz Küting zur Bilanz Helkon habe ich wie viele andere wohl auch als posit.signal
für Helkon gewertet.!!!Ich hätte fast eine DUMMHEIT begangen
muß ich zu geben.Die Quelle des Artikel´s hast du vergessen
bekannt zu geben.
Ich habe mit I.R. Helkon Tel.letzte Woche wegen eventueller
verkäufe u.LOCK-UP FRISTEN da hieß es das die Aktien in "FESTE-HÄNDE" gegeben werden (werden sollten).!!!
Helkon Media könnte zbsp.(wenn Sie es wollten)die Lock-up FRIST
verlängern und sich damit und ihren ANHÄNGERN selbst einen
großen gefallen tun. Ob nun mit abschlägen oder mit aufschlägen wenn Kurse steigen,RIESENPAKETE regelrecht
"VERHÖKERT" werden an dritte die damit Pokern können
kann der NORMALE AKTIONÄR der das ja nicht erfahren sollte
nur dumm auf seinem Paket drauf sitzen bleiben!!!!!!!!!!!

Ich finde das ist eine Sauerei was da abgeht.Kleinaktionäre
werden mit Füßen getreten und dürfen den Mist kaufen aber
lücken für Gauner und Altaktionäre werden nicht geschlossen.

Gruß Perling
Cybervirus, weshalb versuchst Du andauernd mit dieser nervigen Penetranz die Helkon Aktie zu `bashen` wenn Du selber noch welche besitzt? Warum verkaufst Du nicht einfach und konzentrierst Dich ab jetzt auf andere Aktien? Mich interessiert an einem Unternehmen wie Helkon nur welche Ergebnisse es in der Zukunft liefern wird, und Diese werden m. M. nach sehr gut aussehen. Helkon hat bisher alle seine Prognosen übertroffen und es gab keine Gewinnwarnungen. Vielversprechende Filmprojekte stehen in Zukunft an und das bei fast weltweiten Lizensrechten! Ausländische Mehrheitsbeteiligungen Helkons werden einen guten Anteil zum Ergebniswachstum beitragen. Und Dieses soll laut Helkon lauten (2002): Umsatz=210.000.000€ und EPS=1,59€ (02er KGV=6,89). Also was willst Du mehr?

Blade Runner
hallo perling,

bin gerade eben erst dazu gekommen die einträge zu lesen. du hast es ganz genau richtig erkannt.
das ist die grösste schweinerei die ich jemals als aktionär eines unternehmens erleben musste und muss.
diese scheinheiligkeit von helkon und dieses bewusste verschleiern der tatsachen sowie der letzte artikel
den ich euch reingestellt habe, wo ein professor honorare von helkon bezieht und angeblich dann ein ganz
meinungsneutrale beurteilung schreibt, um kleinaktionäre dazu zu bewegen helkonpapiere zu kaufen, die
gleichzeitig in grossen mengen von anderer seite aus abgestossen werden, ist die hinterhältigkeit pur.
diese aktionen haben nichts mehr mit börse und spekulieren zu tun, sondern zeigen viel mehr das wahre gesicht
der leute die hinter helkon stecken und welche mittel ihnen dazu recht sind, um ihr ziel zu erreichen.
die wahrscheinlichkeit, dass diese transaktionen früher oder später wie eine riesen bombe in den medien auftauchen,
ist aufgrund der bisherigen erfahrungen sehr groß.
dies war einer der ersten entdeckungen die journalisten in ihren artikeln veröffentlicht haben.
was noch folgen wird, kann sich jeder selbst ausmalen.




@ blader...,

gewöhn dir erst einmal eine andere schreibweise an, dann können wir weiter reden, von wegen penetranz, bashen etc.
wenn du die tatsachen nicht wahrhaben willst, so ist das dein problem. der artikel stammt nicht von mir, sondern
von unten benannten journalisten.
allein deine denkweise ist schon absurt.
warum sollte ich eine aktie bashen, die ich selbst im depot habe?
ich habe einfach nicht vor, mich betrügen zu lassen von einen paar leuten, die der meinung sind, sie könnten
eben mal an die börse gehen und das geld vieler vieler kleinaktionäre in sich aufsaugen und wieder verschwinden.
und jetzt gesell dich wieder zu den leuten, die an der börse nichts verloren haben, weil sie schlicht weg keine
ahnung davon haben.
@cybervirus

Also, wenn Du Dich über alles, was so an der Börse passiert, so aufregen würdest, dürftest Du keine einzige Aktie mehr anrühren!!!! Was glaubst Du was für Schweinereien sonst so laufen, von denen man aber nie etwas erfährt und die - wie ich meine - viel schwerwiegender sind, z.B. Insiderverkäufe kurz vor Bekanntgabe von Zahlen, etc. So etwas finde ich Schweinerei pur, denn dagegen können die Kleinaktionäre wirklich wenig unternehmen (selbst rechtlich schwer nachzuweisen). Wenn man allerdings alles glaubt, was "Analysten" und andere so schreiben und daraufhin die entsprechenden Aktien kauft, ist man doch selbst schuld. Man sollte sich entsprechend vorher ein Bild machen!! (Zahlen, Fakten, und dergleichen) und die sind bei Helkon z.B. noch recht gut im Vergleich zu anderen Unternehmen. Ach ja, und zum Verkauf der Aktienpakete an Fonds? Wäre es Dir umgekehrt lieber? Die Papiere werden erst mal auf den Markt geworfen, drücken den Kurs erheblich, damit dann die Fonds preiswert einsteigen können?
@cybervirus "größte scweinerei die du erleben mußtest" wie lange agierst du schon
an der Börse drei Monate?
@ babix,

bei helkon wurde ich von A bis Z bedient. meine recherchen und erkundigungen sind sehr
umfangreich. mit schweinerei meine ich natürlich nicht nur die aktion mit dem bezahlten
professor, der so angeblich neutral und unvoreingenommen schreibt, sondern noch viel
schwerwiegendere handlungen die in meinen älteren beiträgen nachzulesen sind.


@ pit,

sicherlich hast du das falsch verstanden.
gemeint ist nicht nur der artikel und dessen inhalt, sondern eine vielzahl von anderen
handlungen, die jetzt nach und nach sich wie ein puzzel zusammenfügen.
mein börsenwissen erachte ich als sehr hochwertig.
habe grundsätzlich zu den unternehmen in denen ich mein geld investiere ein gutes
verhältnis und tausche und bespreche mich in regelmässigen abständen aus.
bin also keiner von diesen möchtegern-zockern die leichtfertig mit ihrem erarbeiteten
geld umgehen.
wer mich über den tisch ziehen will, muss mit sehr vielen unannehmlichkeiten rechnen -
und das zu recht!
@cybervirus

Also, ich habe ehrlich gesagt das Gefühl, daß Du das zu verbissen siehst. Wenn ich Deine früheren Threads so begucke, dürftest Du eigentlich persönlich kein Problem mit Helkon-Aktien haben, da Du sie vor einiger Zeit wohl schon verkaufen wolltest oder verkauft hast!? Da Du Dich vor einiger Zeit aber auch in die EM-TV-Sache ziemlich reingehängt hast, habe ich das Gefühl, daß Du vielleicht im letzten Jahr Verluste erlitten haben könntest, über die Du Dich ärgerst. Tja, könnte ich verstehen, denn ich habe selbst bluten müssen ohne Ende. Allerdings ist mir dadurch die (leider) bittere Erkenntnis gekommen, daß Leute, die ihr Geld langfristig sicher anlegen wollen, mit Aktien des NM generell schlecht fahren. (Wenn man die Entwicklung des NM im letzten Jahr bedenkt, ist Helkon vom Ausgabekurs gesehen im Vergleich zu anderen gar nicht so sehr gebeutelt worden). Schaue Dir mal an, was generell so am NM läuft und überlege, ob Du dann nicht vielleicht doch wegen der "Sicherheit" auf DAX-Werte oder andere umschwenkst oder Deine Strategie änderst!??
"Ungewöhnlich offen beantwortete auch Helkon Media die Frage nach bevorstehenden Deals:
Zwei Millionen Aktien aus dem Besitz des tödlich verunglückten Vorstandschefs Werner
Koenig sollen bei Fonds platziert werden. Helkon hatte dies auch öffentlich angekündigt.
Da trifft es sich gut, dass Helkon bei einer Studie des Saarbrücker
Betriebswirtschaftsprofessor Karlheinz Küting über Berichterstattung von Medienunternehmen
als Sieger hervorging. Helkon nutzte die professorale Adelung ausgiebig als Werbeargument
für die eigene Aktie. Dass der scheinbar unabhängige Hochschullehrer von Helkon Honorare
für die Beratung des Unternehmens kassiert, rückten die Münchner in ihrer Darstellung freilich
in den Hintergrund. "

Wo ist hier die Schweinerei ?
Helkon hat den Verkauf öffentlich angekündigt und das ist gut so. Dies bestätigt auch ein Professor, der Geld mit Unternehmensberatung verdient und dies zufällig auch bei Helkon. Fast alle Analysten gehören irgendwelchen Banken an, die wiederum im Konsortium verschiedener AGs sitzen und diese Aktien puschen müssen.
Ich sehe keine Schweinerei und habe Helkon jetzt gekauft.
@ Cybervirus,Hallo C. ich habe für Infos immer ein offenes Ohr u.jeder sollte seine meinung äußern dürfen auch wenn diese für die AG NEGATIV ausfällt.
Es währe aber sehr nett von dir die Quelle (Zeitung) des Artikel zu erfahren.Die Journalisten Kai Peter Rath /Hauke Reimer/Christof Schürmann sagen mir leider nicht´s.

Die NEUE Homepage von H.M. sollte laut Invetor Relation Info
vor ca. eineinhalb Wochen schon funktion.Sehr schlechte Investor Relation vor allem für ein Medien Haus finde ich.!!!

Gruß Perling
hallo perling,

grundsätzlich beziehe ich zwar dank guter kontakte sämtliche wirtschafts- und kapitalzeitschriften etc. kostenlos aber diesen artikel habe
ich ausnahmsweise aus einem anderen tread.
als quellenangabe wird dort genannt

Quelle: Wirtschaftswoche

Nr. 8/2000 - S. 168

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stimmt es eigentlich, dass jetzt angeblich 2.000.000 millionen aktien, also das gesamte paket, was vererbt wurde veräussert
werden soll?
zunächst hieß es doch von helkon in einer veröffentlichung, nur ein gewisser anteil um die erbschaftssteuern zu begleichen.
was geht da vor sich, frage ich mich.
wenn das gesamte paket verkauft werden sollte, so blieben dann nur noch 16% des gesamtbestandes in der hand der vorstände.
Warum der Neue Markt nicht zur Ruhe kommt





Von Raimund Brichta
Was würden Sie davon halten, wenn Ihnen jemand Aktien für - sagen wir - fünfzehn Euro pro Stück zum Kauf anböte, die er vor vier
Wochen für nur einen Euro
erstanden hat? Sie würden ihn wahrscheinlich für größenwahnsinnig erklären: eintausendvierhundert Prozent Kursgewinn in nur einem
Monat - womit lässt sich
das rechtfertigen? Solange Sie noch alle Sinne beisammen haben, lehnen Sie ein solches Angebot natürlich ab.

Die Umtriebigkeit der Schamlosen...

Am Neuen Markt hatten viele Anleger ihre Sinne offenbar nicht mehr beisammen. Sonst hätten sie Folgendes nicht mitgemacht:
Vorstände und Aufsichtsräte
mitsamt ihren Verwandten, Freunden und Bekannten legten sich bei vorbörslichen Kapitalerhöhungen dicke Aktienpakete ins Depot, für
die sie häufig nur einen
Euro je Aktie bezahlten. Schamlos brachten sie die Firma oft schon wenige Wochen danach an die Börse - mit tausend, zweitausend
oder sogar dreitausend
Prozent Aufschlag auf den Preis, den sie selbst noch kurz vorher bereit gewesen waren, auf den Tisch zu legen. Die ganz Dreisten
verscherbelten gleich beim
Börsengang
wieder einen Teil ihrer Papiere und sahnten damit ganz unverhohlen ab. "Umplatzierung" nannte man das vornehm.
Komischerweise haben das alle
gewusst. Oder zumindest hätten es alle wissen müssen; es stand nämlich in den Emissionsprospekten. Nur reingeschaut hat wohl
keiner...

Diese Methode der Selbstbereicherung ist besonders frech. Denn es ist schon ein großes Privileg, dass man beim Börsengang
Millionen von den Anlegern
einsammeln darf - häufig nur für eine Idee, die aufgehen kann oder auch nicht. Nehmen wir an, der zweite Fall würde eintreten, und die
Millionen der anderen
werden verbrannt: Müssten die Initiatoren dann nicht schon dankbar sein, wenn Sie selbst ohne Verlust aus dem Projekt
herauskommen? Aber das reicht vielen
"Unternehmern" der New Economy nicht. Sie und ihre Mitläufer wollen selbst im Fall des Scheiterns noch fürstlich entlohnt werden.

... kennt keine Grenzen

Das Irrsinnige ist, dass sie sich diese Entlohnung auch jetzt noch holen können, wo ihre Aktien am Neuen Markt bereits um siebzig,
achtzig oder neunzig Prozent
zusammengefaltet wurden. Denn selbst mit solchen Ausverkaufskursen lassen sich schöne Gewinne einfahren - vorausgesetzt, man
hat vorher im
Selbstbedienungsladen preiswert eingekauft. An der Börse finden diese "Preisbewussten" nach wie vor genügend Dumme, denen man
die Papiere für ein
Vielfaches des eigenen Einstandspreises andrehen kann. Dann entpuppen sich sogar Penny-Aktien wie Letsbuyit noch als wahre
Kursraketen.
Es gibt Unternehmen am Neuen Markt, bei denen auch heute noch weit mehr als die Hälfte der ausgegebenen Aktien von Aktionären
gehalten werden, die
vorbörslich zu Dumpingpreisen eingestiegen sind. Solange diese Leute auf satten Gewinnen sitzen, ist die Versuchung zum Verkauf
groß, egal wie "tief" der
Kurs bereits gefallen ist. Solange bleibt Druck auf diesen Aktien, und solange bleibt auch diese gigantische Umverteilung nach Art des
Neuen Marktes in Gang.

Mit dem Segen des Finanzministers

Doch damit nicht genug: Die ganz schlauen Umverteiler wollen beim Absahnen auch noch Steuern sparen. Das heißt, sie wollen ihre
Kursgewinne möglichst
steuerfrei einstreichen. Wer eine Beteiligung hat, die zwischen einem und zehn Prozent am Grundkapital eines Unternehmens
ausmacht, muss sich damit nun
allerdings beeilen. Denn diesen Leuten gestattet es Finanzminister Eichel nur noch in diesem Jahr, Aktiengewinne zu kassieren, ohne
einen Teil davon ans
Finanzamt abzugeben. Und das trifft genau unsere Klientel: Vorstände, Aufsichtsräte, Friends and Familys. Die Konsequenz: Viele von
ihnen werden ihre Aktien
noch in diesem Jahr auf den Markt werfen und damit die Kurse weiter belasten.
Auch deshalb wird der Neue Markt nicht so schnell zur Ruhe kommen.
@Babix,
was macht denn ein Fond, dem Helkon-Aktien angeboten werden? Rate mal!
Richtig: Er verkauft erst seine alten Helkon-Aktien und drückt so den Kurs und damit den Preis für die neuen Aktien. Und nach der Transaktion steht er mit genau der gleichen Aktienanzahl dar wie vorher, hat aber seinen Einstiegskurs um 50% reduziert.
Blaumaler
@blaumaler
Also, bisher hatte ich nicht den Eindruck, daß der Kursrückgang schon auf so etwas zurückgeführt werden kann. Anfang Januar hatten wir bereits den gleichen Stand, kurz darauf startete Helkon sowie viele weitere Aktien nach oben. Daß es daraufhin mal wieder runter geht, ist doch wohl relativ normal. Wenn Fonds Anteile einer Aktie verkaufen, dann kann man sich nur anschnallen (bestes Beispiel: CE Consumer). Und dann sieht die Kursbewegung ein wenig anders aus! Ich bin davon überzeugt, daß der Kurs wieder auf die Beine kommt. Nicht gerade heute und morgen, aber dennoch...

@cybervirus
Du eignest Dir ja scheinbar alles an Informationen an, was irgendwie negativ ist.... Meldungen über BSE, Schweinepest, Maul- und Klauenseuche und dergleichen gibt es auch noch - soll man sich jetzt aufhängen, oder was?
Cybervirus, warum so bestraftst Du mich so hart, daß Du nicht mehr mit mir reden willst - was habe ich Dir angetan? ;)

Blade Runner


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