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BSE - Mir platzt der Kragen, wenn ich lese, was dazu für Sche** geschrieben wird! - 500 Beiträge pro Seite



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So, jetzt platzt mir bald der Kragen!
Die Presse schürt Angst und die Saat geht auf!
82 CJK - Kranke in Großbritannien in den letzten 10 Jahren sind sehr schlimm, das streite ich nicht ab.
Aber sie schüren bei uns eine größere Panik, wie zehntausender von Aidskranken bei uns!
Schließt Euch ein bei einem Gewitter! Die Chance, vom Blitz getroffen zu werden, ist groß!
Fahrt durch kein Tunnel! Es passieren dauernd Unglücke. Am besten fahrt nicht Auto, denn das Risiko, unschuldig zu Tode zu kommen ist um Potenzen größer, als BSE zu kriegen!
Was ich hier für dummes Zeug auf dem Board gelesen hab, läßt mir den Kamm schwellen.
So, und jetzt hackt auf mich ein. Ich werde die nächsten Tage Zeit finden, darauf einzugehen.
Um es gleich vorwegzunehmen:
Ich bin Landwirt und Rinderzüchter. Ich habe schon seit 15 Jahren kein Tier zugekauft und füttere definitiv kein Tiermehl. Zum Thema Tiermehl geistern in einem anderen Thread wahre Gruselstories herum. Trotzdem sind meine Rinder zur Zeit unverkäuflich! Ich bin auch gerne bereit, gezielte Fragen hier zu beantworten, doch wahrscheinlich nicht mehr heute.
Ich glaube es nicht!! Die Bauern haben jetzt die Mistgabel weggeworfen und sitzen am Computern und betreiben Daytrading!

Frag mal Deine Kuh "Lisa" ob sie nicht ein paar Tips auf Lager hat!

Gruss
Hallo Glaubnichtalles!

Ich bin selbst Landwirt und kann Dir nur zustimmen.
Es ist zum kotzen wie die Deutschen Bauern,von den Politkern
und der Presse verbrällt werden.

Mfg:MX150
@glaubnichtalles

So lange weder die Übertragungswege noch die Inkubationszeit der Erkrankung restlos geklärt sind, geht von jeglichem potentziell infiziertem Fleisch eine Gefahr aus.
Bei Rindern dauert es mehrere Jahre, bis die Krankheit zum Ausbruch kommt, bei Menschen wahrscheinlich deutlich länger. Es wird evtl. bezüglich der Zeit von Infektion bis Ausbruch der Krankheit ein ähnlicher Effekt wie bei Aids auftreten. Man nahm zuerst an, es sind nur ein wenige Jahre, da man zuerst die früh Erkrankten in den Kliniken sah. Je länger man beobachtete, desto länger wurde dieser Zeitraum.
Von daher sind die 82 CJK-Kranken in England evtl. nur die Spitze des Eisbergs, nämlich die, bei denen die Erkrankung sehr früh ausbrach. Und vielleicht haben sie sich schon vor 8 oder 10 oder mehr Jahren angesteckt, als BSE in den Rinderherden noch selten war. Und die Erkrankungen, die von den BSE-Rindern der letzten drei Jahre stammen, kommen erst noch.

Bei Aids hatte man den Vorteil, daß man Infektionsquelle und Zeitpunkt verifizieren konnte.
Bei BSE geht das nicht, da der Übertragungsweg nicht restlos geklärt ist und das Steak, das der Mensch vor 3 Jahren gegessen hat, nicht mehr existiert.

Solange nicht mehr Informationen existieren, ist ein gewisses Risiko vorhanden und kann nicht geleugnet werden. Wie groß das Risiko ist, ob es bei wenigen Erkrankten bleiben wird, ob es sich ausweitet, kann im Augenblick keiner sagen.

Ich werde sowohl auf Rind, Lamm wie auch auf Schwein (und damit auch auf Wurst) in nächster Zeit verzichten, bis mehr Infos vorliegen. In der Hoffnung, nicht schon vor längerer Zeit ein BSE-Steak gegessen zu haben.

Finde ich sehr schade,

Carnivoro (vielleicht taufe ich mich demnächst um in Vegetariano).
@ glaubnichtalles

guter Beitrag! Ich würde mich aber über Sprüche hier im Board nicht aufregen. Der typische Aktienhändler will Geld machen und sonst nichts. Soziale und gesamtwirtschaftliche Aspekte sind nur dann von Interesse, wenn sie die Kurse beeinflussen. Dazu kann man stehen, wie man will. Besonders beeindruckend ist diese Haltung natürlich nicht, liegt aber in der Sache.

Schlimmer sind meiner Meinung nach die hysterischen Äußerungen in der Presse und in der Politik, Stoiber und Sonnleitner eingeschlossen. Hier findet die eigentliche Verdummung statt.

Die Bevölkerung empfindet Gefahr völlig
subjektiv. Sie hat mehr Angst, dass ein Asteroid auf der Erde einschlägt als vor der nächsten Fahrt mit dem Auto. Das ist wahrscheinlich nicht zu ändern und deshalb nützt es auch hier nichts, sich darüber aufzuregen.

Ich hoffe, Du kannst die kommenden 2-3 Wochen einigermaßen durchstehen. Dann dürfte der Sturm vorbei sein.

A_D
Hallo Leute,
seid mir bitte nicht böse, aber was soll das gejammere,
BSE ist schlicht und ergreifend ein Teil des Geschäftsrisikos,
welches jeder Landwirt tragen muß.
Eine Firma, welche mit Umsatzrückgängen zu kämpfen hat
hat die gleichen Probleme und muß damit fertig werden.
Dem entgegenzuwirken ist Aufgabe der Geschäftsführung und nicht
die der Kunden.

Ist nur meine Meinung
Gruß
VINCAM
Hallo erstmal,

bin zwar kein Bauer, aber denke das trotz aller blauäugigkeit bei diesem Thema an der Ihr aber nix ändern könnt!!! trotzdem Geld
zu verdienen ist! Schließlich hat Eurofins hier schon ein Alleinstellungsmerkmal.

Aber auch eure Kühe, sofern sauber, dürften doch im Preis steigen oder?

Naja, wenn nicht holt Euch das Geld halt an der Börse wieder...

goldi
@ Guter Riecher:

Dein Mistgabelposting zeigt mir Deine Einstellung.
Mach Dich ruhig über uns Bauern lustig, denn schließlich kommen die Nahrungsmittel vom Supermarkt, und wir sind überflüssig und nur eine volkswirtschaftliche Belastung!

@ Carnivoro:

Ein gesundes Mißtrauen ist angebracht. Es stimmt, daß noch zuviele Sachen ungeklärt sind. Aber auch Du mußt nicht auf den Fleischgenuß verzichten. Es gibt genug Quellen, wo Du Lebensmittel aus kontrollierter Erzeugung kaufen kannst. Nicht nur ökologische, sondern auch konventionelle Betriebe unterwerfen sich mittlerweile in Erzeugergemeinschaften und Markenprodukten strengen Kontrollen. Allerdings muß man sich von der Einstellung trennen, daß die so erzeugten Lebensmittel so billig zu haben sind, wie Supermarkt-Agrarfabrik-Ramsch!

@Albus_D

Du kannst mir glauben, daß ich genug an der Börse Bescheid weiß, um die Börsianer zu kapieren. Einen Teil meiner Einkommenseinbußen wegen BSE hab ich mir die letzten Tage mit Eurofins zurückgeholt! (Heute Morgen um über 60 Euro rausgegangen **GG**).
@ glaubnichtalles und Co...

Hört doch bitte mit diesen armseeligen und nichtssagenden Quervergleichen auf. Blitzschlag und BSE kommen (so vermute ich LOL)unter gänzlich anderen Umständen zustande, warum sollte ich also Die Eintrittswahrscheinlichkeiten dieser Ereignisse vergleichen? Warum soll ich zusätzlich zu dem Risiko, bei einer Autofahrt zu verunglücken, auch noch das Risiko in Kauf nehmen, nach Rindfleischverzehr irgendwann zappelnd im Krankenbett zu liegen? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, hier Vergleiche anzustreben ist ein beliebtes Verhalten von Lobbyisten und Politikern...

Aber wenn Du unbedingt vergleichen willst: Rennst Du bei einem Gewitter raus und stellst Dich auf einen Berg oder unter einen alleinstehenden Baum? Oder sorgst Du etwa vor und bleibst in Deiner schützenden Behausung?

MfG Metox

PS: Glaubnichtalles, was ich Dir erst recht nicht glaube sind Deine Eintrittswahrscheinlichkeiten für BSE: Die Statistik der Blitzschlagtoten kann man über Jahre verfolgen, die Eintrittswahrscheinlichkeiten haben eine aus wissenschaftlicher Sicht beruhigende Gültigkeit. Aber die Eintrittswahrscheinlichkeit von BSE wird erst seid kurzer Zeit überprüft. Langfriststudien (über 10-20 Jahre) liegen meines Wissens noch gar nicht vor und niemand weiß, wie schnell sich BSE ausbreitet (immerhin wurde bisher nur ein Bruchteil der Rinder in Deutschland untersucht). Wie kann man sich da schon zu diesem Zeitpunkt so unverschämt weit aus dem Fenster lehnen und mit den "niedrigen" Eintrittswahrscheinlichkeiten für BSE hausieren gehen?
Da geht wohl noch was!
Fins wird Mitte nächster Woche weiter abgehn wie ne Rakete.
Wenn die Tests gefahren werden, nehmen die ne Menge Geld ein.
Gestern abend hat auf NTV der Vorstand mit meiner blonden Perle gesprochen.
Gute Zahlen erwartet!
So long
@glaubnichtalles

Hier in der Gegend, wo ich wohne, gibt`s nicht soo viel Landwirschaft. Industrie ja, aber wenn ich ehrlich bin, Landwirte kenne ich hier keine. Müsste mich mal umsehen, so ein paar Bauernhöfe gibt`s schon.

Andererseits hatte ich, soweit ich mich erinnere, gelesen, daß auch Weidevieh in der Schweiz erkrankt ist, obwohl noch nie mit Tiermehl gefüttert.

Das mit dem Fleisch überlege ich mir noch, wahrscheinlich werde ich die nächste Zeit auf Geflügel, Wild und Fisch ausweichen. Känguru schmeckt auch ganz nett.

Carnivoro
solange hinter allem der profit steckt, traue ich nichts und niemandem. die gier frist ihre kinder!
aber da das gesamte system völlig durchgeknallt ist und immer weiter ins verderben rennt, spielt letztlich diese bse- scheisse auch keine rolle mehr. man, was sind wir doch für eine fortschrittliche menschheit. prost!
@ glaubnichtalles

Ich denke, daß in dieser Kriese auch eine Chance für alle kleinen und mittleren Betriebe liegt.
Die Klein- und Mittelbetriebe wurden in den vergangenen Jahren von der Politik systematisch kaputtgemacht. Gefördert wurde Massentierhaltung und Quantität. Hauptsache billig.

Vielleicht sollten sich die kleinen Betriebe zu regionalen
Verkaufsgemeinschaften zusammenschließen. Du schreibst, daß Du kein Tiermahl verfütterst - mit Sicherheit machen das viele andere auch. Bringt das dem Verbraucher rüber - und zwar glaubhaft. So nach dem Motto. Unsere Kühe fressen nur Gras und Heu oder Unsere Rinder sind Vegetarier.
Schwere Zeiten erfordern kreative Ideen. Dafür kannst Du auch mehr für Dein Fleisch verlangen.

Im Übrigen, jede Hysterie dauert immer nur ein paar Tage und dann geht der Verbraucher zum Alltag über.
@glaubnichtalles

Ich bin genauso der Meinung wie Du, daß die jetzige Panik den Leuten primär nicht hilft. Deine Bergründung finde ich dagegen wenig hilfreich.
Die einzig gute Konsequenz dieser Panik ist, daß die Politiker endlich die widersinnige Tiermehlfütterung an Pflanzenfresser verbieten.(10 Jahre zu spät)
Das normale Rindfleisch halte ich für ungefährlich, weil es in zehn Jahren nicht gelungen ist Rinder durch Fleisch oder Milch von erkrankten Tieren zu infizieren. Dies gelingt nur mit Rückenmark und Hirn.
Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, daß bereits viele Menschen infiziert sind und zwar nicht durch Steaks, sondern durch Brühe, Obstkuchen (Gelantine) und Gummibärchen etc.bei denen die Inhaltsstoffe und die Herkunft deutlich schwieriger nachzuvollziehen sind.
Bei den in England Erkrankten ist übrigens ein Langzeitvegetarier dabei. Das Ausmaß der Krankheit werden wir wohl erst in vielen Jahren abschätzen können, da die Inkubationszeit stark variieren wird. (Chemische Schadstoffe als Promotor, ähnlich wie beim Krebs)

Momentan kann sich der Einzelne also nur schwer dagegen wehren.
Deshalb hab ich mir mein Rindfleisch beim gestrigen Fondue auch schmecken lassen.

Auf das es nicht so schlimm wird, wie ich es mir manchmal ausgemalt habe,
Avogadro
Nur kurz ein paar Antworten.
Habe wenig Zeit jetzt, denn im Gegensatz su einem industriellen Produktionsbetrieb kann ich bei mangelndem Absatz nicht einfach die Produktion einstellen und Leute entlassen. Ersteres, weil es sich um Lebewesen handelt, die ich auch in wertlosem zustand genauso weiterversorgen muß wie seither und zweiteres, weil ich so, wie die meisten meiner Kollegen keine Agrarfabrik mit Lohnarbeitskräften leite, sondern alles selber machen muß!
Die Antwort von Avogadro ist bezeichnend für die Unkenntnis, die über das Thema herrscht und auch von den Medien weiterverbreitet wird. Ich freue mich, daß er so objektiv mit der Sache umzugehen versucht und finde es bedauerlich, daß er Falschinformationen aufgesessen ist.
Tatsache ist:
In Deutschland ist die Verfütterung von Tiermehl an Wiederkäuer im Gegensatz zu England nicht erlaubt. Gleiche Rechte und Pflichten - davon sind wir in der EU insbesondere bei der Lebensmittelproduktion noch sehr weit entfernt. Falls doch Tiermehl in der Rinderfütterung gelandet ist, so handelt es sich um kriminelle Machenschaften, die nicht hart genug bestraft werden können.
Und vor solchen Machenschaften sind wir in keinem Bereich unseres Lebens gefeit!
Bei dem jetzt anstehenden Verbot handelt es sich um das Verbot der Fütterung an Schweine und Geflügel.
so long, meine Viecher haben jetzt Hunger!
@glaubtnichtalles:
Das Problem sind nicht ein paar dutzend Tote.
Das Problem ist, daß uns die Masse der Toten vielleicht noch bevor steht.
Was wir hier sehen, ist vielleicht nur der Anfang einer Epidemie,die Hunderttausende töten wird.
Eine solche Möglichkeit ist nicht von der Hand zu weisen.
Im übrigen hat es JETZT keinen Zweck mehr, kein Rindfleisch zu essen.
Wenn an meinen Befürchtungen was dran ist, haben die Infektionen bereits stattgefunden.
Ich genieße insofern die niedrigen Preise für Rindersteaks.
@glaubnichtalles

...deshalb habe ich auch von Pflanzenfressern und nicht von Wiederkäuern geschrieben!
D.h. wenn in Zukunft auf einem landwirtschaftlichen Betrieb Tiermehl gefunden wird - gleich verknacken -
Es sei denn, er kann glaubhaft machen, daß er zweihundert Kilo Tiermehl an seinen Hund und seine zwei Katzen verfüttern will.

nichts für ungut,

Avogadro
hi glaubnichtalles,

bei uns werden die Rinder in 24-30 Monaten zum
Schlachgewicht gebracht - in Südamerika gehen sie
3 Jahre auf die Weide ! Rate mal woher der Unter-
schied kommt?Ob vielleicht deutsche Bauern teures
hochqualitäts Futter an ihre Vieher geben ?
Mir fehlt der Glauben !!!
Vielleicht würde ich den wiederfinden wenn die
ersten Bauern die ihre Vieher mit irgendwelcher
Scheisse füttern im Knast sitzen und mit ihren
Funktionären und Lobbyisten Skat spielen.
Solange man bei uns Vieher in der Massenhaltung,unter
Bedingungen die in keiner Weise mit der normalen
Lebensweise dieser Kreaturen Ähnlichkeit hat, hält
sollte man die Halter (z.B.Pohlmann etc.)als Kriminelle
behandeln und wegschliessen.
So morgen früh geh ich raus und wenn ich Glück hab
schiess ich ein Schwein oder ein Schmalreh - kein BSE
keine Massenhaltung.

mfg eb
@ ebrad

Waidmanns Heil! hoffe, das Vieh hat vorher nicht ein paar radioaktive Pilze gefressen.

ade
@ebrad,Du sprichst mir aus der Seele, die Massentierhaltung ist ethisch verwerflich und biologisch äußerst problematisch! Ursache: homo sapiens sapiens !
hi @ all ...

nun muß ich doch meinen senf (zur bockwurst) dazugeben ...

das ganze theater ist das ergebnis des konsumverhaltens ...

wenn ich schon höre das es in der kneipen riesenschnitzel mit pommes und salat zu DM 7,95 gibt hab ich schon genug ...

dann lese ich im vorbeifahren die angebote vom supermarkt ... 100g hack zu 0,79 DM oder so ...

und die dumme masse "frisst" das auch noch ... pfui teifel !!!

aus den guten alten zeiten stammt der begriff sonntagsbraten - dies bedeutete damals das am sonntag mal so richtig aufgetischt wurde ...

das ist heute normal zur frühstückspause salamibrötchen, mittags currywurst etc. und abends die roulade ... huhuhu so schaut´s doch aus ... das alles zum spottpreis (nochmals pfui teifel)

wäre der verbraucher eher auf qualität aus und würde die täglichen fleischberge nicht benötigen so könnte der landwirt auch besser produzieren ... da aber masse zum spottpreis gefragt ist bleibt den bauern nichts anderes übrig auf derartige weise fleischfabriken aufzubauen ...doch leider schert sich die breite masse nicht um themen wie diese sondern frisst lieber weiter den schrott ...

bei uns sind es derzeit die tiere ... woanders sind es die arbeiter auf der bananenplantage die vergiftet werden alles zum wohle der verfetteten verfressenen zivilisierten gesellschaft ...


guten appetit !!!
Ich glaube, glaubnichtalles hat sein eigenes Tiermehl gefressen und die Inkubationszeit ist wohl doch nicht 40 Jahre.
DIESE GESCHICHTE IST EINE RIESENSAUEREI UND DIESE HABEN DIE SCHEISS BAUERN MIT IHRER VERDAMMTEN PROFITGIER VERURSACHT !

Oder wieder die Politiker, was ?


Geh zu Deinen Viechern zurück und nerve hier nicht mit Deinen Mistgabel-Postings.
@Körschgen Man muss schon ein wenig differenzieren. Die Vorreiter besonders Grossbetriebe sind sicher schuld, der durchschnittsbauer musste natürlich nachziehen, denn es gab keinen Markt für edelfleisch. Die Politiker sind allerdings auch voll verantwortlich.


Übrigens: Morgen früh erwarte ich eine Massenhysterie wegen einer aufgehenden Sonne (falls keine Wolken) denn keiner weiss das es morgen hell wird, genauso wie in den letzten Jahren niemand wusste das es in Deutschland BSE gibt.
es ist schon spät, ich muß morgen früh bald raus.
Deshalb nur kurz:
Körschgen, soll ich mich jetzt ärgern?
Ich tu es nicht, denn mir ist bekannt, daß es so dumme Leute, wie Dich gibt! Du tust mir einfach nur unendlich leid. Ein Börsenzocker wirft mir Gewinnsucht vor! **LACH**!!!
Dein Niveau entspricht der Berichterstattung der Boulevardpresse. Schade, daß sich vernünftige Leute von solch einem Dreck beeinflussen lassen.
Schlaf Deinen Rausch aus, und friß Scheiße! Meine Kollegen und ich, wir schämen uns, für solches assoziales Gesocks wie Dich Nahrungsmittel zu produzieren!
Du darfst weiterhin in diesem Thread Deinen Müll verbreiten und hoffe, daß Dich niemand ernst nimmt. Ich werde Dich in Zukunft ignorieren! Dumpfbacke!

Auf die anderen postings werde ich zu einem anderen Zeitpunkt eingehen.
Tag Leute. Es ist wieder mal an der Zeit, aufzuklären.

@Vincom: Du sprichst von Geschäftsrisiko. Lass Dir sagen, daß es gerade die Familienbetriebe, bei denen der Profit nicht an erster Stelle steht, am härtesten trifft. Sicher wollen alle mit ihrer Tätigkeit Geld verdienen, wer will das nicht? Aber in den meisten Familienbetrieben besteht eine "Verbundenheit zur Scholle", falls Du mit dieser Metapher etwas anfangen kannst. Daneben gibt es noch Betriebsleiter, meistens von industriellen Großbetrieben, denen die momentane Krise glatt am Arsch vorbeigeht. Die Schäfchen sind im Trockenen und die Arbeit wird von Mitarbeitern erledigt, die man in so einer Situation einfach entlassen kann. Wer daran interessiert ist, daß in Deutschland eine Klein- und mittelbäuerliche Struktur erhalten bleibt, muß solche Landwirte auch mit der gezielten Auswahl der Lebensmittel unterstützen. Der Verbraucher ist durch sein Konsumverhalten am Strukturwandel in der Landwirtschaft der Hauptschuldige. Und selbst wenn es bei uns keine Agrarfabriken gäbe, würde das unseren Landwirten nichts nützen, denn vom Ausland werden immer billige Nahrungsmittel zu haben sein!
Außerdem gehört es auch nicht zum Geschäftsrisiko eines Betriebes, daß er es sich einfach gefallen lassen muß, daß die gesamte Branche von verantwortungslosen Medienfritzen kriminalisiert wird!

@Metox

Ist jeder, der sich gegen unberechtigte Vorwürfe wehrt, automatisch ein Lobbyist? Was soll die dumme Frage wegen dem Gewitter? Natürlich gehe ich nicht raus und stell mich unter einen Baum. Genausowenig, wie ich britisches Rindfleisch oder Lebensmittel aus Agrarfabriken esse. Aber es gibt Altenativen und die will ich Euch aufzeigen. Aus Eigennutz? Klar, sicher, auch aus Eigennutz! Ist es nicht legitim, sich zu wehren, wenn man sich unberechtigt angegriffen fühlt?

@Wasserdrache

Regionale Erzeuger- und Verkaufsgenossenschaften gibt es zuhauf. Ich erzeuge mein Rindfleisch nach den Richtlinien
der HQZ (Herkunfts und Qualitätszeichen Baden-Württemberg)
Verfüttert wird mit Ausnahme von etwas Sojaschrot nur eigenerzeugtes Futter. Von meinen Futtermitteln werden unangemeldet Proben gezogen. Mit einem gesunden Menschenverstand sollte man davon ausgehen, daß sich die Verbraucher jetzt auf solche Waren stürzen. Tun sie aber nicht, denn meine Produkte gibt es nicht billig an der Ramschtheke!

@ebrat

Du bist der Oberhammer hier!
Als Jäger würdest Du mir ja genügend Angriffspunkte bieten, aber ich will mich nicht auf das Niveau von einigen Dummpostern hier herablassen! Zumindest solltest Du als Jäger mitbekommen, wie bei der Masse der Tierhalter Futtermittel produziert werden.
In deutschland leben 80 Millionen Menschen auf engstem Raum zusammen. Die Landwirtschaftliche Nutzfläche wird immer knapper (1000 Hektar gehen täglich verloren). Der Nettoselbstversorgungsgrad ist unter 100%. Um die Abhängigkeit vom ausland in Grenzen zu halten, ist eine intensive Produktion notwendig. Und diese ist wegen der strengen Richtlinien hier oft umweltverträglicher, als Extensivproduktionen im Ausland.
Warst Du schon mal in Südamerika, weil Du Dich so gut auskennst?

Paraqay: Das meiste Land befindet sich in der Hand von europäischen und amerikanischen Industriellen und Steuerflüchtlingen. Was denkst Du, wo die ihre Prioritäten setzen? Bei gerechter Entlohnung der Mitarbeiter und qualitativ guten Erzeugnissen? ***LACH***


Brasilien: Riesen Flächen und noch Millionen von Hektar Regenwald zum roden! Für eine artgerechte Tierhaltung! Den Tieren zuliebe - nicht wegen dem Gewinn! ***LACH***
Nach 3-jähriger Nutzung sind die Brandrodungsflächen ausgelaugt, und das nächste Feuerchen wird gemacht!


Argentinien: Leckeres Rindfleisch von glücklichen Tieren.
Notdürftige billige Stallungen (sind durchaus tiergerecht),
drumherum tausende von Hektar Weideland, das ganze Jahr Weidemöglichkeit. Im Gegensatz zu uns sind die Argentinier nicht gezwungen, für mindestens 5 Monate das Futter zu konservieren und einzulagern. Die Tiere brauchen keinen Zaun, weil weit und breit keine Straßen und sind, weil es Land ohne Ende gibt, konkurrenzlos billig zu produzieren.
Soweit die blauäugige Theorie.
Jetzt zur Praxis, wie sie mir aus erster Quelle (Praktikant, der dort gearbeitet hat) bestätigt ist:
Bevor die rinder auf die weide kommen, bekommen sie zuerst einmal ein wachstumshormon verabreicht. Nach der weideperiode werden sie zu zehntausenden zusammengetrieben und auf doppelstöckige LKWs verladen. Die Entfernungen in Argentinien sind weit, 1000 km sind ein Klacks! Glaubst Du im ernst, daß die Tiere, so wie es bei uns bei Transporten vorgeschrieben ist, regelmäßig getränkt werden? **LACH**
Die Böden der LKWs sind perforiert, die Exkremente der oberen landen auf dem Rücken der unteren, und deren auf der straße. Das wär schön in Deutschland, gell!
Weiter:
Noch werden die Tiere nicht geschlachtet. Sie kommen in riesige Endmastställe. Dort werden sie intensiv nachgemästet mit Futtermitteln, die bestimmt nicht der deutschen oder europäischen Futtermittelverordnúng entsprechen. Damit alles gut geht, bekommt jedes Tier sein Langzeitantibiotikadepot verabreicht.
Am Ende der Endmastperiode treten die Tiere ihre letzte Fahrt zu den Schlachthöfen an. Dort herrschen wohl die gleichen Vorschriften, wie bei unseren schlachthöfen? Oder?
***LACH***
Das Fleisch der Rinder wird vor Ort verarbeitet und gleich in Folien eingeschweißt. Versehen mit dem Logo des europäischen Handelskonzerns und mit dem richtigen Barcode, muß das Fleisch bei uns nur noch verteilt werden.

Der Transport von Nahrungs- uns Futtermitteln per Schiff von Sao Paolo nach Rotterdam kostet exakt soviel, wie bei uns 100 km straßentransport. Liberianische Seelenverkäuferfrachter können konkurrenzlos billig transportiern. Billige unversteuerte Energie und unversicherte ausgenutzte Matrosen machen dies möglich.
Ist eigentlich auf dieser welt auch schon jemand mal auf den Gedanken gekommen, daß solche Nahrungsmittel auch genauso billig in Gebiete transportiert werden könnten, in denen heute noch Millionen von Menschen verhungern?

Jeder Deutsche, der unsere Bauern verdammt und Auslandsfraß bevorzugt, sollte sich abgrundtief schämen!

Ich könnte noch seitenlang weiterschreiben.
Doch die Zeit fehlt mir.
Auf gezielte Fragen von wirklich interessierten Menschen werde ich aber gerne eingehen.
Außerdem sollte man, wenn wirklich Interesse besteht, diesen Thread in eine andere Rubrik verlagern.
hi "glaubnichtalles"
ganz schön polemisch.nur zur info habe ca.25 Jahre
meines Lebens in Südamerika verbracht.
Sao Poulo ist kein Hafen ! der dazu gehörige Hafen heisst
Santos und ist fast 40 km weg.
Bras.:Die dortigen Rinderrassen sind hervorragend an das
Klima angepasst,in der Hauptsache Cebu-Rinder etc.Aufgrund
des Klimas keine Stelle notwendig.Kein Mensch würde
auf die Idee kommen den Rindern Medikamente zugeben oder den Tierarzt zu rufen.Ist das Vieh krank stirbt es und verludert an Ort und Stelle oder es wird wieder gesund
Meist wird das Vieh nur in den Busch getrieben und ab und
an kontrolliert.
Para/Uru.:es gibt Zäune.Kein Mensch würde würde sich um ein
Rind viel den Kopf zerbrechen.
Arg.:ganz im Süden gibt es Ställe aber fasrt nur an den Schlachhöfen.Da sind die Viecher meist nur ein paar Tage.
Merke in S-amerika ist ein Rind kein Wertgegenstand,aller
dings wird ausnahmslos ausser Hörner und Hufen alles ge-
gessen.Und Hörner und Hufe werden als Blumen Dünger in die
EG exportiert.
zur Situation der Bauern hier:die machen genau das wo
sie am meisten Subventionen/Zuschüsse abgreifen können.
Verantwortung für die Scholle ?Nix als Schlagworte !
Das ich nicht lache -aus dieser Verantwortung heraus
lassen sie von den örtlichen Klärwerken Klärschlamm
(enthält grosse Mengen Schwermetalle,die kann man im
Getreide wieder nachweisen,daher wird das Getreide
gemischt)auf ihre Acker bringen (natürlich gegen Be-
zahlung)oder Gülle (auch gegen Bezahlung)in solchen
Mengen das sie bis ins Grundwasser läuft.
@ glaubnichtalles

Das Ganze ist auch das Resultat unseres Konsumverhaltens. Hier in Deutschland will man zwar beste Qualität, aber nichts dafür bezahlen. Das gilt für Fleisch und Gemüse genauso, wie für andere Dinge.
Textilien, bitte keine Kinderarbeit, aber zum Billigpreis. Flugtickets, immer billiger, aber bitte höchste Sicherheit. Die Menschen vergessen, daß die Mitarbeiter der diversen Firmen auch ihr Gehalt wollen. Und für das "immer billiger", bezahlen wir eben einen hohen Preis.
Leider wird die Rechnung nicht beim Kauf von Billigprodukten sofort gestellt. Die bekommen wir in Form von gesundheitlichen Problemen, Umweltschäden ect. irgendwann später und dann ist das Geschrei groß.

Ich wünsche Dir, daß die übertriebene Hysterie bald ein Ende hat und Du Deine Ware absetzen kannst. Aber heimische Ware ist im Moment nicht gerade trendy. Da muß noch viel mehr Aufklärung betrieben werden.
Zugegeben, meine Kinder essen auch lieber die spanischen Orangen, als die eigenen Äpfel von unseren heimischen Streuobstwiesen. Man wettert zur Zeit so gerne über die Agrarlobby, die Lobby der Lebensmittelindustrie und der Giftmischer (Aromaindustrie-Chemieindustrie) ist viel mächtiger. Da stehen auch Werbemilliarden dahinter.
Für alle, die gerne mehr darüber wissen möchten empfehle ich das Buch von U. Pollmer "Ist und stirb". Danach wird sich so mancher zweimal überlagen, was er zum Essen kauft.
@ebrad

Du wirfst mir Polemik vor, und beweist mir mit Deinem posting, daß Du garkeine Ahnung hast. Deine pauschale Abverurteilung ist eine Beleidigung für meinen Berufsstand.
"Die" Landwirte lassen also Klärschlamm ausbringen, ausnahmslos.Das ist erstunken und verlogen! Auf solche Dummpostings gehe ich garnicht ein.
Willst Du den leuten hier beweisen, daß ich unrecht habe, indem Du mir unter die Nase reibst, nicht zu wissen, wo Sao paolo seinen hafen hat?
Hast aber Glück gehabt, daß Du eine Falschaussage von mir nachweisen kannst. 40 km daneben suggeriert doch den Leuten hoffentlich, daß ich nicht Bescheid weiß.
Hast Du gut gemacht! Prima!
Wenn das also nicht stimmt, liegt es ja auf der Hand, daß alles andere auch nicht wahr ist. Kauf also weiterhin Dein argentinisches Steak und pass auf, daß Dir bei der Jagd immer gleich der Fangschuß gelingt!
Ein angeschossenes Wild, das sich zum Verrecken in den Wald verkriecht ist ja harmlos gegenüber einem ordnungsgemäß geschlachteten Rindvieh! Gell?
Überleg das nächste Mal, bevor Du einen Blödsinn schreibst!

MfG
Ja, ja die armen Bauern.

Wer Tiermehl an Pflanzenfresser verfüttert und damit
eine Krankheit heranzüchtet, die es bei landwirtschaftlich
richtigem Verhalten nie gegeben hätte, hat weit schlimmeres
verdient, als nur finanzielle einbusen.

Jeder weis, daß 99 von 100 Bauern Tiermehl verfüttert haben.

Natürlich ist jetzt jeder Bauer der eine unter den 100, der
noch nie Tiermehl verfüttert hat.

Gott sei Dank hat der Gesetzgeber begriffen, daß er uns
Verbraucher vor den Bauern schützen muß und die Herstellung
und das Verfüttern von Tiermehl verboten.

Leider bin ich mir sicher, daß die landwirtschaftliche
Industrie Ersatz finden wird.

Vielleicht wird ja künftig Mehl aus Altreifen verfüttert.
@ F355

Dein Tread beweist, daß Du keine Ahnung hast. Das dumme Geschwätz der Medien nachplappern ist genause blöd wie Analysten, die voneinander abschreiben.

Seit Jahren ist Tiermehl in der BRD verboten. Trotzdem kam es im Viehfutter vor. Das liegt aber doch an den Herstellern, die es versehentlich oder in krimineller Absicht beimischen. Außerdem gibt es bei uns noch viele kleine und mittlere Betriebe, die kein industriell gefertigtes Futter an Kühe verfüttern. Das ist wie an der Börse, eine Gewinnwarnung reißt die ganze Branche runter. Ein BSE-Fall die ganze Landwirtschaft.

Wenn du schon so besorgt um Deine Gesundheit bist, dann forsche mal ein bischen nach, was in Deinem Brot drin ist und wer Backmischungen für Bäcker mischt.

Unser Gesetzgeber muß uns nicht vor den Bauern schützen, sondern vor der Lebensmittelindustrie. Aber deren Lobby ist so stark, daß nichts passieren wird.
hi glaubnichtalles,

ich glaub ganz sicher nicht alles !

Deinem letzten Posting ist nichts hinzuzufügen ausser
noch einmal auf die Tatsache hinzuweisen das die
Landwirte nach den Kleingärtnern die übelsten Umwelt-
verschmutzer sind.Verbrauch von Pestiziden/Insectiziden
etc pro ha ist erstaunlich hoch.Der Normalbürger macht
sich indessen gar keine Gedanken mehr aus welchen
Gründen ein Landwirt Chemikalien auf seine "vielgeliebte
Scholle "aufzubringen.
Wahrscheinlich bekommen wir erst wieder "reine" Lebens-
mittel wenn sie direkt aus der Chemiefabrik kommen,die
lesen ab und an die Beipackzettel.


mfg eb
@ebrad

Ich habe den Artikel leider nicht mehr vorliegen, es sind aber in einer hohen Zahl argentinische Rinder auf zugeführte Wachstumshormone untersucht worden und dabei sehr hohe Werte gefunden worden.In nächster Zeit habe ich leider nicht die Möglichkeit danach zu suchen, aber wenn es Dich interessiert werde ich es nachholen und Dir die Quelle nennen.

mfg Avogadro
Es ist eigentlich nicht die Uhrzeit, in der ich Zeit habe, postings zu verfassen, doch ich habe heute eine Vertretung für den Stalldienst gefunden.
@F355
"Jeder weiß, daß 99 von 100 Bauern Tiermehl verfüttert haben"
Zitat Ende! Muß ich hier auch auf sowas eingehen?
Ich tus, obwohl ich den Schreiber nicht ernst nehme.

"Jeder": Wirklich? Ich nicht! Aber Ihr alle????
"weiß": Ich weiß nur das, was ich mit eigenen Augen gesehen hab. Alles andere kann ich nur vermuten!
"99 von 100": Nachdem Du es weißt, und also auch gesehen hast, bewundere ich Dich dafür, daß Du Dir die Mühe gemacht hast, 100 Betriebe zu besichtigen und zu durchleuchten!!
"Tiermehl verfüttert": An wen? An rindvieh? An Schweine und Hühner war es seither erlaubt. Doch die haben kein BSE.
Falls Du es nicht weißt: Schweine und Hühner sind biologisch keine Pflanzenfresser, sondern Allesfresser. Du solltest mal sehen, wie genüßlich ein Huhn bei Freilauf Regenwürmer und Maden aus dem Boden zieht und verspeist. Auch eine tote Maus wird ungern verschmäht. Trotzdem finde auch ich es gut, daß die Verfütterung von Tiermehl auch an diese Spezies verboten wird. Aber wir sprechen ja von Rindvieh. Du behauptest also hier, quasi in der Öffentlichkeit, daß 99 von 100 Bauern kriminell sind! (Nicht in england, dort war es bis 1994 erlaubt)
Weißt Du, daß dies den Tatbestand der Verleumdung erfüllt?

Jeder soll für sich selbst entscheiden, was er von solch einer fundierten Aussage zu halten hat!

@Wasserdrache

Es baut mich auf, daß es noch Leute gibt, die sich ernsthafte und differenzierte Gedanken machen. Sicher würden wir bei einer tieferen diskussion auch Punkte entdecken, bei denen wir unterschiedlicher Meinung sind. Doch Du hast erkannt, wo die Hauptprobleme liegen, und scheust Dich nicht, Partei für uns zu ergreifen. Dafür danke ich Dir. Das Geschreibsel von einigen Leuten hier zeigt ganz deutlich, wie wenig über meinen Berufsstand Bescheid gewußt wird.
Man wirft mir Polemik vor. Sag ganz objektiv: In wessen postings wird polemisiert?
Die Saat der Medien ist aufgegangen. Dein Vergleich mit der Börse war genial. Jeder, der sich schon einmal verzockt hat (und das wird hier wohl jeder sein), sollte wissen, wie schnell man falschen oder mißgedeuteten Nachrichten aufsitzen kann.

Auf zu weiteren fruchtbaren Diskussionen!

Aber bitte keine Phrasen mehr!
Noch was an meinen speziellen Freund Ebrat:

Nachdem Du Dich offensichtlich so gut auskennst, kannst Du hier gerne die Düngeverordnung reinstellen, an die sich alle Bauern halten müssen.
Und deren Einhaltung streng kontrolliert wird.
In dem Zusammenhang kannst Du auch die speziellen Vorschriften in Wasserschutzgebieten veröffentlichen.
Und die Ergebnisse der Nitratproben!
Und als Jäger weißt Du auch sicher, wieso in Laubwaldgebieten keine Quellen zur Trinkwasserversorgung gefasst werden.
Und mit Deiner ungeheuren Sachkenntnis kennst Du sicher auch Ergebnisse aus Versuchen, wenn Grünland über Quellen nicht genutzt, sondern nur gemulcht wird.
Auf gehts - Zeig Deine Kompetenz!
Hi Ebrad, unsere letzten postings haben sich irgendwie überschnitten.
Auch Deinem posting ist nichts mehr hinzzuzufügen.
Mir fällt zu Dir nichts vernünftiges mehr ein!
Soll ich Dich hier jetzt auch beleidigen?
Da müßte ich mich ja auf Dein Niveau herabbegeben!
Und tschüß!
Waidmanns Heil!
Hallo glaubnichtalles,
natürlich kann ich mit der Metapher etwas anfangen, auch ich
bin ein "Landei" mit Leidenschaft, habe allerdings selbst
nichts mit Landwirtschaft am Hut.
Das eine ganz besondere Verbundenheit Deines Berufsstandes
zum Land und der Tätigkeit die Ihr ausführt besteht
kann ich aus eigenen Erfahrungen nachvollziehen.
Mir stellt sich halt nur die Frage ob
der Gegenwärtige Zeitpunkt nicht für die meisten Landwirte
schon zu spät gewählt ist um mit einem Umdenken und
vielleicht auch umstrukturieren zu beginnen. Ich habe lediglich versucht
die ganze Lage, vielleicht nicht ganz korrekt, unter
wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu sehen.
Ich verfolge das Posting weiter..
Gruß

VINCAM
glaubnichtalles, ich glaub dir ja, das du ein ehrlicher bauer bist.

aber andere leute haben dreck am stecken, und davon gewaltig. heute zählt doch nurnoch profit, profit und nochmals profit.

wären die menschen nicht so scheiß gierig, wäre alles so schön auf unserem planeten.

heute hab ich gelesen, durch den BSE skandal sind 10.000 arbeitsplätze gefährdet. ich frage, wen interessiert das?!?
erzähl das mal jemanden, der wegen der scheiß profitgier an BSE stirbt. was soll der noch dazu sagen?
"oh ja, das will ich echt nicht. ist eben blöd gelaufen, pech" *LOL*

pm
@glaubnichtalles:

Falsch ist: "Doch die haben kein BSE." (Schweine und Hühner an die Tiermehl verfüttert wurde)

Richtig ist: Bei Schweinen und Hühner konnte noch kein BSE nachgewiesen werden.

In diesem Zusammenhang nöchte ich noch auf folgendes wichtige Detail hinweisen: BSE konnte bis jetzt an Rindern frühesten ab ca. 20 bis 24 Monaten nachgewiesen werden. (In der Schweiz war glaub das jüngste 20 Monate alt). Das Problem dabei ist eben, daß bei jüngeren Tieren die jetzigen chemischen Tests nicht ansprechen können da die Masse an Erregern zu gering ist. D.h. mit den jetzigen Tests kann eine Infektion nicht ausgeschlossen werden, sondern nur der Beweis erbracht werden, daß wenn ein Test Positiv ist, dieses Rind definitiv mit BSE Prionen verseucht ist. Bei den Schweinen und den Hühner ist dann vermutlich das Problem, daß die Tiere nicht alt genug werden um genügen Prionen "anzureichern". Bei Kälber übrigens genau das gleiche Problem. Die könnten BSE Erreger aufgenommen haben, aber das läßt sich zum Schlachtzeitpunkt momentan einfach nicht nachweisen.

Daher ist der Schluß, daß Kälber, Schweine und Hühner sich nicht mit BSE anstecken können nicht zu beweisen und reine Spekulation. (Jetziger Forschungsstand)

Desweiteren: Der Übertragungsweg der Infektion ist nicht wirklich bekannt. Richtig ist, daß man weiß, daß Hirn und Rückenmark die BSE-Prionen übertragen (nachgewiesen in Versuchen). Richtig ist auch, daß mit Muskelfleisch und mit Milch bis jetzt keine Übertragung gelungen ist. Dabei ist aber weiter ungeklärt, wie sich die Rinder auf der Weide anstecken. Ungeklärt ist in diesem Zusammenhang auch, warum oft nur ein paar wenige Rinder in einer Herde an BSE erkranken, und beim Rest der Herde keine Erreger nachweisebar sind. Kurzum: Der Übertragungsweg von Rind A nach B ist ungeklärt. Auch wie der Erreger beim Mensch durch die verschiedenen Barrieren durchkommt, ist ungeklärt.

Noch ein Problem: Bei der Traberkrankheit (vermutlich das Äquivalent zu BSE, aber noch nicht sicher) ist beobachtet worden, daß auf einer Weidefläche auf der von erkranten Schafen auch bis zu 5 Jahre später andere Schafe wiederrum an der Traberkrankheit erkrankt sind. D.h. es könnte sich herausstellen, daß sich evtl. auch BSE über den Boden weiterverbreiten kann (alles noch am Anfang der Untersuchungen).

In diesem Zusammenhang lässt sich übrigens auch nicht folgern, daß ökologisch gehalte Rinder nicht an BSE erkranken können da die Übertragungswege nicht hinreichend verstanden und bekannt sind.

Weiter: Wie weiter oben schon mal erläutert, ist die Inkubationszeit bei BSE und/oder der neuen Form der Creuzfeld-Jackobs-Krankheit völlig unbekannt. Auch sind die Q-Faktoren unbekannt noch die lethale Dosis von BSE-Prionen.

Richtig ist, 1992 war in Königreich der Höhepunkt der BSE-Epidemie. Heute sind BSE-Fälle bei Rindern in England selten (oder gar nicht mehr existent? weiß ich nicht genau). Man weiß nun nicht, ob die heutigen 80 Todesfälle in England sich zur Anfangszeit der Epidemie angesteckt haben (so 1985), oder auf dem Höhepunkt der Epidemie (1992). Man weiß es schlichtweg nicht. Jede mutmaßungen darüber sind unseriös. Wenn die Inkubitationszeit 15 Jahre wären (also 1985 angesteckt), wäre das sehr fatal. Wenn sie nur 7 Jahre wäre (1992, Höhepunkt in England) wäre das super, dann wäre die ganze Sache nicht so gefährlich. Aber wie gesagt, man weiß es einfach nicht, wann sich die heutigen nCJK Patienten infiziert haben.


Wenn ich das Zusammenfasse: Mit einer hoher Wahrscheinlichkeit ist BSE der Auslöser der nCJK (gleiche strukturellen Zerstörungen im Gehirn, gleiche Eiweisse). Man kennt aber die Folgen der nCJK, nämlich absolut tödlich, momentan unheilbar. Unklar sind im Prinzip alle Parameter bezüglich der Qualität und Quantität der Übertragung der Prionen von Rind auf Mensch. Nur, daß es diesen Übertragunsweg gibt, scheint sicher zu sein. Also, meine konsequenz? Ich essen schon seit Jahren nicht mehr viel Fleisch. Seit letzter Woche esse ich erstmal überhaupt kein Fleisch mehr. Weder Rind, Schwein, noch Geflügel. Das werde ich die nächsten Wochen und vermutlich die nächsten 2 Jahre auch so machen. Vielleicht mal wieder Muskelfleisch vom Bauern vor Ort. Aber die nächsten 2 Monate sicher nicht. Erstmal muß sich bezüglich Fütterung und Umgang mit diesem Problem etwas ändern.

Im übrigen: Menschlich habe ich für die Raktionen der Bauern zwar verständnis, aber kein Mitleid: Die Fleischindustrie in Deutschland hätte in den vergangnen Jahren genügend Zeit gehabt, ein qualitativ hochweriges Testverfahren flächendeckend einzuführen, Qualitätskontrollmechanismen einzuführen bei dem der Kunde zweifelsfrei nachvollziehen und auch bei Bedarf überprüfen könnte, von welchem Rind sein Fleisch kommt, wo das Rind überall war, wo geschlachtet, was es zu fressen bekommen hat usw. Eben ein Qualitätsmanagement. Das hat die Industrie einschliesslich der Bauern nicht getan. Die Priorität war IMHO die Sache möglichst schnell zu Verdrängen. Nun kommt der Boomerang. Und das finde ich gut so. Denn nur der finanzielle Druck wird signifikante Bewegungen bezüglich des Qualitätsmanagement und der Sensibilität erzeugen. Freiwillig passiert da offensichtlich gar nichts.

Warum wird denn noch immer Tiermehl verfüttert (Schweine, Geflügel). Warum nicht Tiermehl generell verbrennen? Klar, die Kosten! Keine Frage am Rande: Was wäre denn billiger gewesen? Ein vernüftigs System zu etablieren zu dem der Verbraucher vertrauen hat, welches sehr schwer zu manipulieren ist und welches transparent für den Verbraucher ist, oder jetzt innerhalb kurzer Zeit die Signifikanten Veränderungen im System und der Verbraucher ist (gerechtfertigerweise) auf lange Zeit verunsichert?!?!

Wer Fleisch essen will, kann es gerne tun. Aber diesen Dreck den es momentan bei uns gibt, den soll fressen wer will. Ich tue das erst wieder, wenn sich bezüglich der Methoden einiges geändert hat! Und ich habe sehr gerne Fleisch gegessen. Aber das Risiko ist für mich momentan deutlich zu hoch. Denn nCJK ist absolut tödlich!
also, bei hamstern ist das erregerprion durch die nerven in der darmwand gelangt, hat sich durch das rückenmark hoch zum gehirn gearbeitet und getötet.

es gibt ja auch die vermutung, dass die anfälligkeit für das BSE prion beim menschen genetisch bedingt ist.
warum sollte das bei kühen anders sein?

so, eine andere schlimme sache: heute in der wirtschaftswoche steht dazu, das es durchaus möglich ist, das sich die tiere durch verseuchtes gras anstecken.
wenn das so ist, gelangt der erreger auch mit hoher wahrscheinlichkeit ins grundwasser. schöne scheiße!

naja, und was haben die engländer vor ein paar jahren gemacht, als die ihren genzen rinderbestand getötet und verbrannt haben?
na klar, da waren einige ganz schlaue dabei und haben die asche der tiere als dünger verwendet, obwohl der erreger das feuer sehr wahrscheinlich überlebt hat.

ich sag euch was, die menschen sind so bescheuert, sie haben es ja garnicht anders verdient!!!

gruß
pm
@glaubnichtalles
Ökologischer Landbau wurde (und wird teilweise heute noch) von vielen, auch sogenannten "ehrlichen" Bauern als
"Spinnerei" abgetan.
Ich habe mir die Postings von Dir sorgfältig durchgelesen, und ich gehe schon davon aus, daß Du zu den ehrlichen
Vertretern der Landwirtschaft zu rechnen bist.
Leider mußte ich jedoch festellen, daß Du die Massentierhaltung verteidigst, indem Du das Defizit der landwirtschaftlichen
Fläche als Argument anführst.
Tierhaltung ist grundsätzlich von der landwitschaftlichen Fläche abhängig, sei es, daß wir die heimische Fläche für
die Futterproduktion nutzen, oder fremde Flächen, indem wir das Futter importieren.
Jede zusätzliche (kleinere) Produktionssteigerung macht die Tierhaltung zur Quälerei, zu enge Käfige--- Tiere
verbrauchen weniger Energie---- , artfremdes Futter etc.
Es besteht also überhaupt kein Grund, eine flächenmäßig überproportionale Mindeststückzahl an Rindern, Schweinen,
und Geflügel hier im eigenen Lande zu erreichen, wenn das Futter sowieso importiert werden muß.
Insofern bietet sich der ökologische Landbau doch an.
Ich könnte mir vorstellen, daß Du vielleicht gerade in diesen Zeiten eine gewisse Notwendigkeit zur Trendwende
erkennst, Dich aber nicht dazu bekennen willst. Die sind doch jetzt der Gwinner!
Ich gehe von einem Run auf Ökofleischereien aus, und endlich wird mal dieses ökonomische Risiko, die Mühe
und die freiwilligen Kontrollen belohnt.
Ich bin der Meinung, Subventionierung der Landwirtschaft sollte nur dann erfolgen, wenn sie ökologisch ist, wenn
also zusätzliche Leistungen für das Wohl der Bevölkerung erbracht werden, die über die reine Ernährung
hinausreichen.
Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn verantwortungsbewußte Kleinbauern einen separaten Bauernverband
gründen, der ihre Interessen dann wirlich vertritt und nicht Massentierhaltung.
Stattdessen über die Presse zu wettern (die ja nur ihre Auflagen steigern will), und nicht "dem Feind im
eigenen Lager" Paroli zu bieten, ist da wenig hilfreich.
Der Mensch neigt dazu, leider erst durch Katastrophen dazuzulernen.
Die Quälerei in engen Käfigen wurde gewissenlos mangels "Vorkommnisse" geduldet. Obwohl jeder halbwegs
intelligente Mensch weiß, daß die Krankheitsanfälligkeit solcher immunsystemgeschwächter Kreaturen extrem
höher als von Freilandtieren, sodaß massiver Antibiotikaeinsatz erforderlich ist, um die Tiere bis zur
Schlachtreife "durchzubringen", wurde innerhalb der EU die Massentierzucht mit Fördergeldern versehen.
Ich jedenfalls, werde mir die Mühe machen, (trotz Umweg ) eine Ökofleischerei aufzusuchen, um mir dort ein
saftiges Steak zu kaufen. (falls der Laden nicht schon leergekauft wurde.)
Den Mehrpreis sehe ich als Subventionierung meiner eigenen Lebensqualität, einen Beitrag zu einer
natürlichen Umwelt und Förderung kreativer Bauern.
Gruß
DerHabicht
Habe mir daß hier geschriebene mal durchgelesen.

Die Bauern bei der ganzen Sache derart zu beschuldigen
ist völliger Unsinn. Der Einsatz von Mischfutter war ja nicht verboten. Schuld daran ist die Überproduktion
und die massiven Importe ,letzendlich müssen sie zu
solchen Methoden greifen um bestehen zu können. Das
große Geld machen andere. Da helfen auch keine Subbventionen. Im Prinzip muß der Kunde alles doppelt und
dreifach bezahlen. Man stelle sich nur vor , die Landwirtschaft in den osteuropäischen Ländern wird genauso
intensiv wie hier (und daß wird sie auch ), wo liegen
dann die Preise für die Bauern ?,wie hoch müssen dann
die Subbventionen sein ?

Die ganze EU Agrarpolitik ist ein Desaster .

Es kann in Zukunft nur eine ökologische Landwirtschaft geben
oder es gibt garkeine mehr ,zumindest in Deutschland .

in diesem Sinne johca
Von mir auch noch etwas Senf dazu *g*
Bei Aldi gibt es LECKERE argentinische Rindersteaks, falls
Ihr trotzdem Rindfleisch essen wollt. BSE gibt es da meines
Wissens nach nicht .
Mein Nachbar tut mir jetzt etwas leid, der baut grade ne
neue Halle für Rinder.Vielleicht sollte er noch schnell
umsteigen, noch steht nur das Fundament :)

MfG

Gregor
In diesem Land ist man ziemlich schnell dabei, den Verantwortlichen zu suchen und dabei die Verantwortung von sich abzuwälzen.
Jetzt zieht die presse über die Politiker her , die dies und das nicht rechtzeitig verboten haben oder Richtlinien aufgestellt haben .
Die Bauern greifen die Presse an, daß sie durch gezielte Panikmache auch so genannten ehrlichen Bauern das geschäft verderben.
Die Politiker schieben die Schuld an den Versäümnissen entweder den anderen parteien oder der Bundesregierung oder der EU in die Schuhe.
Die Ökobauern sagen, in uns liege die wirkliche Alternative,
unser Fleisch sei sicher und Schuld sind die konventionellen Tierzüchter.
Die Verbraucher machen alle verantwortlich und kaufen kein
deutsches Rindfleisch mehr, oder gar keins. Dafür weiterhin Schwein, Geflügel und Lamm.
Das ist die schöne deutsche Leitkultur, wenn man dieses Unwort dazu benutzen darf.
Alle Vorwürfe, die die oben erwähnten Parteien einander entgegenbringen, stimmen, aber nur teilweise.
Natürlich haben die Politiker versäümt, rechtzeitig BSE-Tests obligatorisch zu machen, u.Z. für jede Kuh.
Und EU-weit jegliche Verfütterung vom tierischen Futtermehl
an Rinder, Schweine, Hühner usw. zu verbieten.
Aber: es gibt bis heute keine eindeutig 100% gesicherten Tests, und jahrelang waren sich die "Experten", die die Politiker immer fragen, uneinig.
Natürlich betreibt die Presse Panikmache, genauso schnell wird sie dies wieder vergessen, der Schaden bleibt jedoch.
Da haben die bauern Recht. Aber:
sie sind alle in Verbänden organisiert, und haben es jahrelang versäümt, selbst zur Selbstkontrolle zu greifen und die schwarzen Schafe, die Tiermehl verfütterthaben, abzustrafen. Stattdessen wurde wie immer pauschal gesagt,
deutsches Fleisch sei sicher, nur die anderen sind schuld.
Auch kein Ökobauer kann nachweisen, daß die Muttertiere in der 2ten und 3ten Generation absolut tiermehlfrei gefüttert wurden. Also gibt es beim Ökobauern auch keine 100%tige
BSE-Sicherheit. Daß noch keine Fälle bekannt sind, sagt nicht, daß es nicht auch kommen wird. Was auch für Schwein-
geflügel- und lammzüchter gilt.
Am meisten schuld sind jedoch die Verbraucher selbst.
Wer immer billigere Lebesmittel möchte, der zahlt selbst die Zeche.
Jeder ist für sein Verhalten und die daraus resultierenden
Folgen selbst verantwortlich.
Wenn ich A sage, muss ich ich auch B sagen.
Wenn ich an der Börse investiere, muss ich mit Verlusten rechnen.
Wenn ich Fleisch essen will, muss ich die Gefahr einer
BSE-Infektion in kauf nehmen.
Ich war vor 4 jahren selbst in London und habe, obwohl des Risikos voll bewußt, genüsslich Lamm und Rind gegessen.
Für die möglichen Folgen bin ich selbst verantwortlich.
Und Vegetarier will ich nicht werden.
Auf argentinisches oder anderes Rindfleisch umsteigen?
Und wenn bei denen auch BSE gefunden wird? in Kürze?
Also werde ich selbst weniger Fleisch essen, dafür aus kontrolliertem Anbau, dafür mehr bezahlen, und trotzdem des Restrisikos bewußt sein. Den Kindern sollte man vielleicht keine Produkte geben, wo Fleisch enthalten ist, bis gesicherte BSE-Tests vorliegen.
Den Bauern sage ich, wenn ihr ehrlich seid, bleibt dabei,
startet eine gegenkampanie, schaltet eure schwarzen Schafe
selbst aus, Qualität wird sich immer auszahlen.
Den Presseleuten sage ich, bevor ihr die Politik verantwortlich macht, fragt euch selbst, warum ihr nicht schon vor 10 jahren nicht so ein Radau gemacht habt.
Den Politikern sage ich, jetzt nicht die Verantwortung auf andere abschieben, sondern handeln und rigoros vorgehen.
Kein tierisches Tierfutter, an keine Tiere, weltweit.
Wer Fleisch nach Deutschland einführt, muss sich rigorosen BSE-Kontrollen stellen.
@ Glaubnichtalles: ich kann mir denken, wie schwer es für dich ist, jetzt wirtschaftlich durzuhalten. Aber:
da du selbständig bist, muss du dir der Konsequenzen immer
bewusst sein. Jetzt nach Schuldigen zu suchen bringt nichts.
Analysiere die Risiken, die möglichen Fehler, und versuche
in zukunft zu vermeiden. Auch wenn es bedeutet, daß du
mit anderen Sachen geld verdienst. Es gibt bestimmt noch was anderes in deinem beruf außer Rinderzucht, wovon mann leben kann. Alles Gute!
Es ist mir schon klar, daß Tiermehlverfütterung an Rinder
seit Jahren verboten ist!!

Aber warum wurde es vor Jahren verboten, Tiermehl an
Rinder zu verfüttern?

Wieso muß man etwas verbieten, daß angeblich sowieso
nie stattgefunden hat?

Oder wurde es etwa verboten, weil unsere umweltbewußten,
tierliebenden Bauern Tiermehl an Pflanzenfresser (Rinder)
verfüttert haben, und Tiermehl in Verdacht steht BSE zu
verursachen?

Kein normal denkender Mensch kommt auf die Idee, Pflanzen-
fresser mit Fleisch zu füttern. Wieso machten es dann die
Bauern? Nur weil es nicht per Gesetz verboten war, war es
noch lange nicht richtig.

Warum darf ich meinen Hund, der gerade verstorben ist, nicht
in meinem Garten begraben? Warum war es aber erlaubt, diesen
gerade verstorbenen Hund zu Tiermehl zu verarbeiten und ihn
an Tiere zu verfüttern?

Ich lebe in einem Gebiet, in dem es sehr viele Bauern gibt.
In einem Interview in unserer Tageszeitung sagte eine
Bäuerin wörtlich:

"Es ist eine Katastrophe, daß wir unsere Schweine und Hühner
nicht mehr mit Tiermehl füttern dürfen, wie sollen wir das
neue Futter bezahlen."

So unterschiedlich können Katastrophen aussehen. Für die einen
ist es eine Katastrophe, das BSE evtl. auf den Menschen
übertragbar ist, für die anderen ist es eine Katastrophe, weil
sie ein paar Mark mehr für Futtermittel ausgeben müssen.

Auf die Idee, daß die Mehrkosten an den Endverbraucher
weitergegeben werden können - es muß ja in ganz Deutschland
auf Tiermehl verzichtet werden und Fleisch wird daher
zwangsweise teuerer - kommt natürlich keiner. Hauptsache
unsere Lieben Bauern können wieder ein wenig winseln und
großzügige Entschädigungen fordern.

Man könnte den Eindruck bekommen, unsere Bauern denken maximal
bis zur eigenen Stalltür.

Ich bin nach wir vor der Meinung, daß uns der Gesetzgeber
(leider) vor unseren Bauern schützen muß. Die Vergangenheit
zeigt, daß alles was nicht ausdrücklich verboten ist auch
gemacht wird. Natürlich wird in der ges. Wirtschaftswelt
versucht, den anderen abzuzocken. Wenn´s dabei aber um
Lebensmittel geht, ist schluß mit lustig.

F355

PS: Könnt Ihr euch noch erinnern, als vor Jahren zwar billige
aber hochgiftige Holzschutzmittel verboten wurden und die
Holzverarbeitenden Betriebe auf teuere aber umweltfreundliche
Produkte umsteigen mußte? Es wurde einfach gemacht und keiner
hat gejammert. Wieso geht das nicht in der Landwirtschaft?
Hallo Leute,

Es freut mich, daß sich soviele für diesen thread interessieren. Und Eure postings zeigen mir, was für Meinungen in der Öffentlichkeit vorherrschen. Ich habe jetzt leider keine Zeit, auf die letzten postings eizugehen, werde das aber so schnell wie möglich tun.
Heute nur ein paar Fragen an Euch:
Ich würde gerne in meinen postings, damit ich auf alles eingehen kann, Eure Beiträge kopieren und Satz für Satz beantworten. Wie schaffe ich es hier, fett zu schreiben, damit sich meine Antworten von Euren Texten abheben?
Ich habe schon probiert, ein fett geschriebenes Word - Dokument hier reinzukopieren, doch es erschien in der normalen Standardschriftart.

Zweite Frage:
Ich finde diesen thread und Eure Aussagen so interessant, daß ich ihn gerne an interessierte Menschen weitergeben würde - auch außerhalb des I-Nets.
Evtl sogar veröffentlichen.
Da wir hier alle anonym schreiben (manche nutzen diese Anonymität ja auch für unverschämte Beleidigungen), sollte nichts dagensprechen. Und schließlich ist dieser thread ja quasi schon öffentlich, nur aber zu wenigen Leuten bekannt und auch nicht allen zugänglich.
Falls jemand von Euch trotzdem dagegen ist, so soll er es hier schreiben (Bitte auch begründen).Seine Beiträge gebe ich dann nicht weiter. Eure Pseudos werde ich auf Wunsch abändern. Eine Ausnahme sind die postings von Ebrad und Körschgen.
Die werde ich auf jeden Fall weitergeben und veröffentlichen, weil mir das sonst kein Mensch glaubt.
Ich hoffe auf eine lebhafte Weiterdiskussion.
Bis zum nächsten Mal

glaubnichtalles
Hallo glaubnichtalles,

bevor WO hier das ganze Board bis zur Unkenntlichkeit und Unbenutzbarkeit verstümmelt hat, gab es hier einen Link zur Boardhilfe wie man das alles macht. Leider finde ich diesen Link jetzt nicht mehr und habe auch keine Lust danach zu suchen. Am besten bei WO beschweren.

Aber weil ich so ein netter Mensch bin, hier mal eine Kurzbeschreibung:

Du mußt den Text, den Du dick, untersrichen oder kursiv darstellen willst, mit einer bestimmten "Steuerzeichen" einklammern. Der Text zwischen den eckigen Klammern muß immer ohne Leerzeichen stehen. Ich muß Dir die Leerzeichen machen, damit Du den Steuercode siehst.


[ b]Text in Fettschrift[ /b] ergibt: Text in Fettschrift

[ u]Text Untertrichen[ /u] ergibt: Text Unterstrichen

[ i]Text in Kursiv[ /i] ergibt: Text in Kursiv


Wie gesagt, Du mußt die Leerzeichen zwischen den eckigen Klammern weglassen, damit das funktioniert.

Naja, ansonsten zu der geplanten Weiterveröffentlichung: Ich weiß nicht so recht. Meistens werden dann ja nur Teile der Postings veröffentlicht und so aus dem Kontext gerissen und es entsteht ein (oft gewünscht, manchmal unerwünschter) falscher Eindruck.
Gib doch einfach die URL dieses Threads weiter. Die Threads bleiben ja ewig gespeicher. Dann kann jeder sich selbst im Orginal davon überzeugen und kein Beitrag oder Zitat wird aus dem Kontext gerissen.
Guten Abend.

Es ist an der Zeit, auf Eure Beiträge einzugehen.
Meine Antworten sind Euren Texten in Fettschrift eingeschoben.

von VINCAM 29.11.00 21:53:08 3812270638 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

Hallo glaubnichtalles,
natürlich kann ich mit der Metapher etwas anfangen, auch ich
bin ein "Landei" mit Leidenschaft, habe allerdings selbst
nichts mit Landwirtschaft am Hut.
Das eine ganz besondere Verbundenheit Deines Berufsstandes
zum Land und der Tätigkeit die Ihr ausführt besteht
kann ich aus eigenen Erfahrungen nachvollziehen.
Mir stellt sich halt nur die Frage ob
der Gegenwärtige Zeitpunkt nicht für die meisten Landwirte
schon zu spät gewählt ist um mit einem Umdenken und
vielleicht auch umstrukturieren zu beginnen.

Du kannst einen Landwirtschaftlichen Betrieb nicht mit einem Industriebetrieb vergleichen, der sich von heute auf morgen umstrukturieren kann. Von der Grundlage zu einem Produkt bis zu seiner Fertigstellung vergehen in der Natur eben längere Zeiträume

Ich habe lediglich versucht
die ganze Lage, vielleicht nicht ganz korrekt, unter
wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu sehen.
Ich verfolge das Posting weiter..
Gruß

VINCAM

von ProMaiLer 29.11.00 22:40:57 3812270996 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

glaubnichtalles, ich glaub dir ja, das du ein ehrlicher bauer bist.
Danke!
aber andere leute Wer? haben dreck am stecken, und davon gewaltig. heute zählt doch nurnoch profit, profit und nochmals profit. Du kannst damit keine Landwirte meinen!
Das Durchschnittseinkommen der Landwirte liegt um 1/3 unter dem gewerblichen Vergleichslohn und dafür werden 60/Std pro Woche, in der Ernte nicht selten über 80, gearbeitet.
Was denkst Du, wieso immer mehr Landwirte aufhören? Weil sie zuviel verdienen? Oder weil sie so ein schönes Leben haben? Oder weil sie soviel Anerkennung von der Bevölkerung haben? Man sollte sich lieber fragen, wieso manche Landwirte trotzdem weitermachen. Wir sehen unseren Beruf noch als "Berufung". Glaub mir, mir würde es erheblich besser gehen, wenn ich alles an den Nagel hängen würde.
Außerdem finde ich es schon ein bißchen paradox, wenn sich Teilnehmer eines Börsendiskussionsforums über Profitsucht aufregen!


wären die menschen nicht so scheiß gierig, wäre alles so schön auf unserem planeten.

heute hab ich gelesen, durch den BSE skandal sind 10.000 arbeitsplätze gefährdet. ich frage, wen interessiert das?!?
erzähl das mal jemanden, der wegen der scheiß profitgier an BSE stirbt. was soll der noch dazu sagen?
"oh ja, das will ich echt nicht. ist eben blöd gelaufen, pech" *LOL*

pm

von mroth 29.11.00 22:55:29 3812271125 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

@glaubnichtalles:

Falsch ist: "Doch die haben kein BSE." (Schweine und Hühner an die Tiermehl verfüttert wurde)

Richtig ist: Bei Schweinen und Hühner konnte noch kein BSE nachgewiesen werden. Schöne Wortspielereien! Bravo! Auf dem Mond konnte kein Leben nachgewiesen werden, trotzdem wäre es also vermessen, zu sagen: Auf dem Mond gibts kein Leben!

In diesem Zusammenhang nöchte ich noch auf folgendes wichtige Detail hinweisen: BSE konnte bis jetzt an Rindern frühesten ab ca. 20 bis 24 Monaten nachgewiesen werden. (In der Schweiz war glaub das jüngste 20 Monate alt). Das Problem dabei ist eben, daß bei jüngeren Tieren die jetzigen chemischen Tests nicht ansprechen können da die Masse an Erregern zu gering ist. D.h. mit den jetzigen Tests kann eine Infektion nicht ausgeschlossen werden, sondern nur der Beweis erbracht werden, daß wenn ein Test Positiv ist, dieses Rind definitiv mit BSE Prionen verseucht ist. das heißt also, daß alles, was nicht ausgeschlosssen werden kann, trotzdem wahrscheinlich ist? Bei den Schweinen und den Hühner ist dann vermutlich das Problem, daß die Tiere nicht alt genug werden um genügen Prionen "anzureichern". Eine Zuchtsau kann durchaus 5 Jahre oder noch älter werden, Hühner allerdings nicht, da geb ich Dir recht! Bei Kälber übrigens genau das gleiche Problem. Die könnten BSE Erreger aufgenommen haben, aber das läßt sich zum Schlachtzeitpunkt momentan einfach nicht nachweisen.

Daher ist der Schluß, daß Kälber, Schweine und Hühner sich nicht mit BSE anstecken können nicht zu beweisen und reine Spekulation. (Jetziger Forschungsstand)

Desweiteren: Der Übertragungsweg der Infektion ist nicht wirklich bekannt. Richtig ist, daß man weiß, daß Hirn und Rückenmark die BSE-Prionen übertragen (nachgewiesen in Versuchen). Und genau aus diesem Grund müssen in Deutschland genau diese Organe und noch mehr nach der Schlachtung als sogenanntes "Risikomaterial" getrennt entsorgt werden, gelangen also nicht ins Tiermehl. Richtig ist auch, daß mit Muskelfleisch und mit Milch bis jetzt keine Übertragung gelungen ist. Wie ich unsere ehrgeizigen Forscher kenne, werden sie auch noch Wege finden, daß ihnen auch DAS im Labor gelingt! Dabei ist aber weiter ungeklärt, wie sich die Rinder auf der Weide anstecken. nicht "wie", sondern "ob"! Du suggerierst hier, "daß" sie sich auf der Weide anstecken! Ungeklärt ist in diesem Zusammenhang auch, warum oft nur ein paar wenige Rinder in einer Herde an BSE erkranken, und beim Rest der Herde keine Erreger nachweisebar sind. Kurzum: Der Übertragungsweg von Rind A nach B ist ungeklärt. Auch wie der Erreger beim Mensch durch die verschiedenen Barrieren durchkommt, ist ungeklärt.

Noch ein Problem: Bei der Traberkrankheit (vermutlich das Äquivalent zu BSE, aber noch nicht sicher) Das wiederum ist so gut wie sicher. Die meisten Experten gehen davon aus, daß sich die britischen BSE- Rinder durch an "Traberkranke" Schafe im Tiermehl infiziert haben ist beobachtet worden, daß auf einer Weidefläche auf der von erkranten Schafen auch bis zu 5 Jahre später andere Schafe wiederrum an der Traberkrankheit erkrankt sind. D.h. es könnte sich herausstellen, daß sich evtl. auch BSE über den Boden weiterverbreiten kann (alles noch am Anfang der Untersuchungen).

In diesem Zusammenhang lässt sich übrigens auch nicht folgern, daß ökologisch gehalte Rinder nicht an BSE erkranken können da die Übertragungswege nicht hinreichend verstanden und bekannt sind. Was bitteschön unterscheidet "ökologisch" gehaltene Rinder bezüglich ihrer Anfälligkeit überhaupt von konventionellen? Komm mir bloß nicht schon wieder mit Tiermehlfütterung. Diese wird in den konventionellen Betrieben genausowenig praktiziert. Vor schwarzen Schafen ist man allerdings nirgends sicher, auch nicht bei den Ökologischen Landwirten. Man erinnere sich nur an "Cindy", unser erstes BSE-Rind in Deutschland. Aufgewachsen angeblich auf einem Biobetrieb, und nachträglich stellte sich heraus, daß es ein eingedeutschtes britisches Importrind mit gefälschten Papieren war!

Weiter: Wie weiter oben schon mal erläutert, ist die Inkubationszeit bei BSE und/oder der neuen Form der Creuzfeld-Jackobs-Krankheit völlig unbekannt. Auch sind die Q-Faktoren unbekannt noch die lethale Dosis von BSE-Prionen.

Richtig ist, 1992 war in Königreich der Höhepunkt der BSE-Epidemie. Heute sind BSE-Fälle bei Rindern in England selten (oder gar nicht mehr existent? weiß ich nicht genau). Man weiß nun nicht, ob die heutigen 80 Todesfälle in England sich zur Anfangszeit der Epidemie angesteckt haben (so 1985), oder auf dem Höhepunkt der Epidemie (1992). Man weiß es schlichtweg nicht. Jede mutmaßungen darüber sind unseriös. Wenn die Inkubitationszeit 15 Jahre wären (also 1985 angesteckt), wäre das sehr fatal. Wenn sie nur 7 Jahre wäre (1992, Höhepunkt in England) wäre das super, dann wäre die ganze Sache nicht so gefährlich. Aber wie gesagt, man weiß es einfach nicht, wann sich die heutigen nCJK Patienten infiziert haben.


Wenn ich das Zusammenfasse: Mit einer hoher Wahrscheinlichkeit ist BSE der Auslöser der nCJK (gleiche strukturellen Zerstörungen im Gehirn, gleiche Eiweisse). Man kennt aber die Folgen der nCJK, nämlich absolut tödlich, momentan unheilbar. Unklar sind im Prinzip alle Parameter bezüglich der Qualität und Quantität der Übertragung der Prionen von Rind auf Mensch. Nur, daß es diesen Übertragunsweg gibt, scheint sicher zu sein. Also, meine konsequenz? Ich essen schon seit Jahren nicht mehr viel Fleisch. Seit letzter Woche esse ich erstmal überhaupt kein Fleisch mehr. Weder Rind, Schwein, noch Geflügel. Das werde ich die nächsten Wochen und vermutlich die nächsten 2 Jahre auch so machen. Vielleicht mal wieder Muskelfleisch vom Bauern vor Ort. Aber die nächsten 2 Monate sicher nicht. Erstmal muß sich bezüglich Fütterung und Umgang mit diesem Problem etwas ändern.

Im übrigen: Menschlich habe ich für die Raktionen der Bauern zwar verständnis, aber kein Mitleid: Die Fleischindustrie in Deutschland hätte in den vergangnen Jahren genügend Zeit gehabt, ein qualitativ hochweriges Testverfahren flächendeckend einzuführen, Qualitätskontrollmechanismen einzuführen bei dem der Kunde zweifelsfrei nachvollziehen und auch bei Bedarf überprüfen könnte, von welchem Rind sein Fleisch kommt, wo das Rind überall war, wo geschlachtet, was es zu fressen bekommen hat usw. Eben ein Qualitätsmanagement. Das hat die Industrie einschliesslich der Bauern nicht getan. Oh Mann, Du suggerierst hier absoluten Durchblick, und bist jetzt doch in ein gewaltiges Fettnäpfchen getreten! Seit vielen Jahren muß in der EU jedes Rind ab Geburt registriert und markiert werden. Wobei auf der Ohrenmarke das Geburtsland eingeprägt ist. Selbstverständlich kann man mit genügend krimineller Energie auch das umgehen, aber in welchem Bereich unseres Lebens kann man das nicht? Die Vorschriften dazu haben sich laufend verschärft! Heutiger Stand: (Seit 1999) Die Markierung hat bis zum 3. Lebenstag zu erfolgen. Jeder Zugang (Geburt, Zukauf, Pensionsweidegang) und Abgang (Verkauf zum Schlachten, zur Weitermast, zur Zucht, Verendung, Hausschlachtung, Verbringen auf Pensionsweiden, ja selbst die zeitweilige Abwesenheit der Tiere vom Hof bei Viehschauen) muß innerhalb von 8 Tagen an den Zentralcomputer in München gemeldet werden ! Die Ohrmarken haben einen Barcode, der es ermöglicht, das Fleisch zu etikettieren und dem Kunden die Möglichkeit zu geben, den Weg des Tieres bis zur Geburt zurückzuverfolgen. Die Bauern haben dies bewerkstelligt, Stunden unserer Zeit gehen allein für diese Registratursarbeiten drauf! Es gibt in ganz Deutschland Qualitätsprogramme. So zum Beispiel das HQZ-Zeichen in Baden Württemberg, nach dessen Richtlinien ich produziere.
HQZ verbietet den Einsatz von Tiermehl übrigens auch in der schweine - und Hühnerhaltung! Die Betriebe unterwerfen sich einer ständigen Kontrolle
Die Priorität war IMHO die Sache möglichst schnell zu Verdrängen. Nun kommt der Boomerang. Und das finde ich gut so. Denn nur der finanzielle Druck wird signifikante Bewegungen bezüglich des Qualitätsmanagement und der Sensibilität erzeugen. Freiwillig passiert da offensichtlich gar nichts.

Warum wird denn noch immer Tiermehl verfüttert (Schweine, Geflügel). Warum nicht Tiermehl generell verbrennen? Klar, die Kosten! Der Leiter einer der größten Tiermehlfabriken sagte in einem Interview, daß es ihm nichts ausmache, wenn Tiermehl in der EU verboten wird, da sowieso schon 90% in den Osten gingen! Da kommt übrigens schönes billiges lecker Fleisch rüber, aus dem Ostblock!! Keine Frage am Rande: Was wäre denn billiger gewesen? Ein vernüftigs System zu etablieren zu dem der Verbraucher vertrauen hat, welches sehr schwer zu manipulieren ist und welches transparent für den Verbraucher ist, oder jetzt innerhalb kurzer Zeit die Signifikanten Veränderungen im System und der Verbraucher ist (gerechtfertigerweise) auf lange Zeit verunsichert?!?!

Wer Fleisch essen will, kann es gerne tun. Aber diesen Dreck Dreck??? Hast Du Dir dieses Wort gut überlegt? den es momentan bei uns gibt, den soll fressen wer will. Ich tue das erst wieder, wenn sich bezüglich der Methoden einiges geändert hat! Und ich habe sehr gerne Fleisch gegessen. Aber das Risiko ist für mich momentan deutlich zu hoch. Denn nCJK ist absolut tödlich!

von ProMaiLer 29.11.00 23:15:28 3812271286 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

also, bei hamstern ist das erregerprion durch die nerven in der darmwand gelangt, hat sich durch das rückenmark hoch zum gehirn gearbeitet und getötet.

es gibt ja auch die vermutung, dass die anfälligkeit für das BSE prion beim menschen genetisch bedingt ist.
warum sollte das bei kühen anders sein?

so, eine andere schlimme sache: heute in der wirtschaftswoche steht dazu, das es durchaus möglich ist, das sich die tiere durch verseuchtes gras anstecken.
wenn das so ist, gelangt der erreger auch mit hoher wahrscheinlichkeit ins grundwasser. schöne scheiße! Da gibts nur eins: Wandere aus!

naja, und was haben die engländer vor ein paar jahren gemacht, als die ihren genzen rinderbestand getötet und verbrannt haben?
na klar, da waren einige ganz schlaue dabei und haben die asche der tiere als dünger verwendet, obwohl der erreger das feuer sehr wahrscheinlich überlebt hat. Folglich muß alle Tierasche nach Gorleben zum Atommüll! Und nur in Castor-Behältern!

ich sag euch was, die menschen sind so bescheuert, Anmerkung: die lassen sich so schnell verrückt machen sie haben es ja garnicht anders verdient!!!

gruß
pm

von DerHabicht 30.11.00 01:32:00 3812271866 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

@glaubnichtalles
Ökologischer Landbau wurde (und wird teilweise heute noch) von vielen, auch sogenannten "ehrlichen" Bauern als
"Spinnerei" abgetan. Die Masse der "ökologischen" und "konventionellen" Landwirte haben überhaupt keine Probleme miteinander!!
Ich habe mir die Postings von Dir sorgfältig durchgelesen, und ich gehe schon davon aus, daß Du zu den ehrlichen
Vertretern der Landwirtschaft zu rechnen bist.
Leider mußte ich jedoch festellen, daß Du die Massentierhaltung verteidigst, ???? Wo hab ich das? Massentierhaltung kann man unterschiedlich definieren. Für unseren Freund Berad z.B. ist alles Massentierhaltung, was sich in Ställen befindet und nicht für ihn jagbar draußen rumspringt! "Nicht artgerecht" wird bei weiter Auslegung jedes Haustier, ob Hund, Katze, Kanarienvogel, Aquariumfisch oder Pferd gehalten. Selbt die Wildtiere sind vom Menschen in ihrer Entfaltung eingeschränkt! In der Natur findet niemals eine Überpopulation statt, die regelt sich normalerweise selbst wieder ein. Eine Ausnahme macht der Mensch, der seine Intelligenz dazu nutzte, sich ungehemmt zu vermehren und natürliche Feinde, wie Krankheiten oder Hungersnot zu besiegen. Jetzt sind wir 6 Milliarden Menschen und haben den Salat! indem Du das Defizit der landwirtschaftlichen
Fläche als Argument anführst. Das Defizit herrscht bei uns, aber wir haben die Möglichkeit, überall auf der Welt einzukaufen und hier her zu transportieren. Unserer deutschen Umwelt zuliebe! Was woanders ist, geht uns nichts an!
Tierhaltung ist grundsätzlich von der landwitschaftlichen Fläche abhängig, sei es, daß wir die heimische Fläche für
die Futterproduktion nutzen, oder fremde Flächen, indem wir das Futter importieren.
Jede zusätzliche (kleinere) Produktionssteigerung macht die Tierhaltung zur Quälerei, zu enge Käfige--- Tiere
verbrauchen weniger Energie---- , artfremdes Futter etc.
Es besteht also überhaupt kein Grund, eine flächenmäßig überproportionale Mindeststückzahl an Rindern, Schweinen,
und Geflügel hier im eigenen Lande zu erreichen, wenn das Futter sowieso importiert werden muß.
Insofern bietet sich der ökologische Landbau doch an. Hä??? Ökologischer Landbau funktioniert nicht mit importiertem Futter! Das ist dort nicht erlaubt. Die Eigenversorgung würde noch viel geringer ausfallen und es würde eine Zweiklassengesellschaft geschaffen! Die einen, welche sich diese Produkte leisten können und die anderen, die auf billige importierte Nahrungsmittel angewiesen wären.
Ich könnte mir vorstellen, daß Du vielleicht gerade in diesen Zeiten eine gewisse Notwendigkeit zur Trendwende
erkennst, Dich aber nicht dazu bekennen willst. Die sind doch jetzt der Gwinner!
Ich gehe von einem Run auf Ökofleischereien aus, und endlich wird mal dieses ökonomische Risiko, die Mühe
und die freiwilligen Kontrollen belohnt. Ja, es wird jetzt allerdings geschickt vermarktet. Aber nicht von den Öko-Betrieben. Es stimmt, daß sie zur Zeit besser fahren. Aber ich kenne keinen Ökolandwirt, der die Krise bewußt für sich ausschlachtet! Allerdings die Ökofleischvermarkter! Ich gönne den Ökobauern, daß sie die Krise nicht so hart trifft. Denn ich weiß, daß auch sie oft schwer wirtschaftlich zu kämpfen haben, weil der Öko-Markt gesättigt ist. Ich kenne Öko-Betriebe, denen die Arbeit total über den Kopf wächst und denen trotzdem das Wasser bis zum Hals steht!
Ich bin der Meinung, Subventionierung der Landwirtschaft sollte nur dann erfolgen, wenn sie ökologisch ist, wenn
also zusätzliche Leistungen für das Wohl der Bevölkerung erbracht werden, die über die reine Ernährung
hinausreichen. Diese Leistung erbringen ALLE Landwirte durch die Pflege der Kulturlandschaft
Vielleicht wäre es eine Lösung, wenn verantwortungsbewußte Kleinbauern einen separaten Bauernverband
gründen, der ihre Interessen dann wirlich vertritt und nicht Massentierhaltung. Gegenüber wem vertritt? Wie sollen unsere paar übriggebliebenen Landwirte gegenüber einer ablehnenden Mehrheit ihre Interessen vertreten? Manche schimpfen uns Lobbyisten! Tatsache aber ist, daß wir überhaupt keine Lobby haben.
Stattdessen über die Presse zu wettern (die ja nur ihre Auflagen steigern will), und nicht "dem Feind im
eigenen Lager" Paroli zu bieten, ist da wenig hilfreich.
Der Mensch neigt dazu, leider erst durch Katastrophen dazuzulernen.
Die Quälerei in engen Käfigen wurde gewissenlos mangels "Vorkommnisse" geduldet. In der Schweiz wurde per Volksentscheid (80%) die Käfighaltung verboten. Die Eierproduktion ging drastisch zurück. Trotzdem werden in der Schweiz jetzt nicht weniger Eier gegessen. Das Ausland hat sich bedankt und seine Käfighaltung aufgestockt. Wären die 80% konsequent gewesen, würden sie jetzt die 30 - 50 Räppli für ein Ei bezahlen, die bei Bodenhaltung notwendig sind! Obwohl jeder halbwegs
intelligente Mensch weiß, daß die Krankheitsanfälligkeit solcher immunsystemgeschwächter Kreaturen extrem
höher als von Freilandtieren, Dazu würde ich gerne noch sehr viel schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Ich schlage vor, wir machen auf dem wallstreet-Sofa einen Landwirtschaftsthread auf. Bei Interesse kannst Du mir dort genau erklären, wie Du Dir eine Tierhaltung vorstellst. Ich werde dann darauf eingehen sodaß massiver Antibiotikaeinsatz erforderlich ist, um die Tiere bis zur
Schlachtreife "durchzubringen", wurde innerhalb der EU die Massentierzucht mit Fördergeldern versehen.
Ich jedenfalls, werde mir die Mühe machen, (trotz Umweg ) eine Ökofleischerei aufzusuchen, um mir dort ein
saftiges Steak zu kaufen. (falls der Laden nicht schon leergekauft wurde.) Ich finde das gut! Daß Du noch Fleisch essen willst. Und ich gönne es den Öko-Bauern wirklich!
Den Mehrpreis sehe ich als Subventionierung meiner eigenen Lebensqualität, einen Beitrag zu einer
natürlichen Umwelt und Förderung kreativer Bauern.
Gruß
DerHabicht

von johca 30.11.00 02:09:55 3812271929 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

Habe mir daß hier geschriebene mal durchgelesen.

Die Bauern bei der ganzen Sache derart zu beschuldigen
ist völliger Unsinn. Der Einsatz von Mischfutter war ja nicht verboten. Und ist nicht verboten und wird nie verboten werden. Denn Mischfutter ist nichts anderes, als industriell gefertigtes Futter, indem verschiedene Komponeneten so gemischt werden, daß sie den Ansprüchen des Tieres genügen. Leider herrscht die falsche Meinung vor : Mischfutter = Tiermehl! Die Komponeneten eines jeden industriellen Futters sind deklariert. Ich bin technisch ausgerüstet, aus verschiedenen Komponenten mein Mischfutter selbst zu erzeugen. Getreide muß gemahlen oder gequetscht werden und mit Rapsschrot, Rapskuchen, Zuckerrübenschnitzeln, Sonnenblumenschrot und ähnlichem vermischt werden. Nicht jeder Landwirt hat die notwendige Technik. Lagerkapazität für Getreide und die Verarbeitungstechnik sind unwahrscheinlich teuer, wenn sie nur für kleine Mengen ausgelegt sind. Deshalb ist es nicht richtig, die Futtermittelindustrie pauschal zu verdammen! Wenn in Mischfutter Tiermehl enthalten und nicht deklariert ist, so handelt es sich auch um kriminelle Machenschaften. Eine renommmierte Futtermittelfirma würde dieses Risiko nicht eingehen! Schuld daran ist die Überproduktion
und die massiven Importe ,letzendlich müssen sie zu
solchen Methoden greifen um bestehen zu können. Das
große Geld machen andere. Da helfen auch keine Subbventionen. Im Prinzip muß der Kunde alles doppelt und
dreifach bezahlen. Man stelle sich nur vor , die Landwirtschaft in den osteuropäischen Ländern wird genauso
intensiv wie hier (und daß wird sie auch ), wo liegen
dann die Preise für die Bauern ?,wie hoch müssen dann
die Subbventionen sein ?

Die ganze EU Agrarpolitik ist ein Desaster . Da hast Du vollkommen recht! Dabei sitzen die Hauptschuldigen aber garnichtmal in Brüssel. Die armen Beamten beugen sich nur dem Diktat der WHO, und damit den Amerikanern! Schließlich will unsere Industrie exportieren. Das sichert Eure Arbeitsplätze und guten (Naja, zur Zeit eher nicht) Börsenkurse!

Es kann in Zukunft nur eine ökologische Landwirtschaft geben
oder es gibt garkeine mehr ,zumindest in Deutschland . Und diese Landwirtschaft würde die Ernährung von höchstens 50% der Bevölkerung sicherstellen!

in diesem Sinne johca

von Gregor33 30.11.00 02:21:11 3812271945 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

Von mir auch noch etwas Senf dazu *g*
Bei Aldi gibt es LECKERE argentinische Rindersteaks, falls
Ihr trotzdem Rindfleisch essen wollt. BSE gibt es da meines
Wissens nach nicht . Ja, ess nur schön lecker argentinisches Steak! Besser oben im thread steht was dazu!
Mein Nachbar tut mir jetzt etwas leid, der baut grade ne
neue Halle für Rinder.Vielleicht sollte er noch schnell
umsteigen, noch steht nur das Fundament Er hat nur die Alternative, auszusteigen! Erstens lässt sich ein geplanter Rinderstall, der den Bedürfnissen von Rindvieh entsprechend gebaut wird, schlecht anderweitig nutzen. Und zweitens hat der Betrieb als Rinderhalter höchstwahrscheinlich Grünlandflächen, die sich auch nicht anderweitig nutzen lassen! (Allerdings gibt es auch Rindviehbetriebe ohne Grünland, die nur Ackerfutter verfüttern. Dies ist aber durchaus auch tiergerecht!)

MfG

Gregor

von genya 30.11.00 07:33:40 3812272086 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

In diesem Land ist man ziemlich schnell dabei, den Verantwortlichen zu suchen und dabei die Verantwortung von sich abzuwälzen.
Jetzt zieht die presse über die Politiker her , die dies und das nicht rechtzeitig verboten haben oder Richtlinien aufgestellt haben .
Die Bauern greifen die Presse an, daß sie durch gezielte Panikmache auch so genannten ehrlichen Bauern das geschäft verderben.
Die Politiker schieben die Schuld an den Versäümnissen entweder den anderen parteien oder der Bundesregierung oder der EU in die Schuhe.
Die Ökobauern sagen, in uns liege die wirkliche Alternative, unser Fleisch sei sicher und Schuld sind die konventionellen Tierzüchter. sagen sie nicht! Sie sind froh, wenn nicht zuviele einsteigen, und ihren ohnehin begrenzten Absatzmarkt auch noch zerstören!


Die Verbraucher machen alle verantwortlich und kaufen kein
deutsches Rindfleisch mehr, oder gar keins. Dafür weiterhin Schwein, Geflügel und Lamm.
Das ist die schöne deutsche Leitkultur, wenn man dieses Unwort dazu benutzen darf.
Alle Vorwürfe, die die oben erwähnten Parteien einander entgegenbringen, stimmen, aber nur teilweise.
Natürlich haben die Politiker versäümt, rechtzeitig BSE-Tests obligatorisch zu machen, u.Z. für jede Kuh.
Und EU-weit jegliche Verfütterung vom tierischen Futtermehl
an Rinder, Schweine, Hühner usw. zu verbieten.
Aber: es gibt bis heute keine eindeutig 100% gesicherten Tests, und jahrelang waren sich die "Experten", die die Politiker immer fragen, uneinig.
Natürlich betreibt die Presse Panikmache, genauso schnell wird sie dies wieder vergessen, der Schaden bleibt jedoch.
Da haben die bauern Recht. Aber:
sie sind alle in Verbänden organisiert, und haben es jahrelang versäümt, selbst zur Selbstkontrolle zu greifen und die schwarzen Schafe, die Tiermehl verfütterthaben, abzustrafen. Stattdessen wurde wie immer pauschal gesagt,
deutsches Fleisch sei sicher, nur die anderen sind schuld.
Auch kein Ökobauer kann nachweisen, daß die Muttertiere in der 2ten und 3ten Generation absolut tiermehlfrei gefüttert wurden. Also gibt es beim Ökobauern auch keine 100%tige
BSE-Sicherheit. Daß noch keine Fälle bekannt sind, sagt nicht, daß es nicht auch kommen wird. Was auch für Schwein-
geflügel- und lammzüchter gilt.
Am meisten schuld sind jedoch die Verbraucher selbst.
Wer immer billigere Lebesmittel möchte, der zahlt selbst die Zeche.
Jeder ist für sein Verhalten und die daraus resultierenden
Folgen selbst verantwortlich.
Wenn ich A sage, muss ich ich auch B sagen.
Wenn ich an der Börse investiere, muss ich mit Verlusten rechnen.
Wenn ich Fleisch essen will, muss ich die Gefahr einer
BSE-Infektion in kauf nehmen.
Ich war vor 4 jahren selbst in London und habe, obwohl des Risikos voll bewußt, genüsslich Lamm und Rind gegessen.
Für die möglichen Folgen bin ich selbst verantwortlich.
Und Vegetarier will ich nicht werden.
Auf argentinisches oder anderes Rindfleisch umsteigen?
Und wenn bei denen auch BSE gefunden wird? in Kürze?
Also werde ich selbst weniger Fleisch essen, dafür aus kontrolliertem Anbau, dafür mehr bezahlen, und trotzdem des Restrisikos bewußt sein. Den Kindern sollte man vielleicht keine Produkte geben, wo Fleisch enthalten ist, bis gesicherte BSE-Tests vorliegen. Ui, sag das bloß keinem seriösen Ernährungswissenschaftler!
Den Bauern sage ich, wenn ihr ehrlich seid, bleibt dabei,
startet eine gegenkampanie, schaltet eure schwarzen Schafe
selbst aus, Qualität wird sich immer auszahlen. Wo wir sie erkennen, machen wir ihnen die Hölle heiß! Glaub mir!
Den Presseleuten sage ich, bevor ihr die Politik verantwortlich macht, fragt euch selbst, warum ihr nicht schon vor 10 jahren nicht so ein Radau gemacht habt.
Den Politikern sage ich, jetzt nicht die Verantwortung auf andere abschieben, sondern handeln und rigoros vorgehen.
Kein tierisches Tierfutter, an keine Tiere, weltweit.
Wer Fleisch nach Deutschland einführt, muss sich rigorosen BSE-Kontrollen stellen.
@ Glaubnichtalles: ich kann mir denken, wie schwer es für dich ist, jetzt wirtschaftlich durzuhalten. Aber:
da du selbständig bist, muss du dir der Konsequenzen immer
bewusst sein. Jetzt nach Schuldigen zu suchen bringt nichts.
Analysiere die Risiken, die möglichen Fehler, und versuche
in zukunft zu vermeiden. Auch wenn es bedeutet, daß du
mit anderen Sachen geld verdienst. Es gibt bestimmt noch was anderes in deinem beruf außer Rinderzucht, wovon mann leben kann. Alles Gute! Ich habe Hunderttausende von Mark in die Produktionstechnik für Rindvieh gesteckt, habe Grünland, das ich nur über Rindvieh nutzen kann und habe Vorleistungen in die weiterproduktion gesteckt. In meinen Hallen und Silos lagert Rindviehfutter für Monate. Die meisten Kühe sind trächtig. Ich kann die Produktion nicht einfach stoppen, wie in der Industrie, und auf bessere Zeiten warten. Das Vieh muß einfach weitergefüttert werden.
Und ich habe nicht genügend Fläche, um von reinem Ackerbau leben zu können.

von F355 30.11.00 10:23:21 3812272926 EUROFINS SCIENTIF. EO 0,1

Es ist mir schon klar, daß Tiermehlverfütterung an Rinder
seit Jahren verboten ist!!

Aber warum wurde es vor Jahren verboten, Tiermehl an
Rinder zu verfüttern?

Wieso muß man etwas verbieten, daß angeblich sowieso
nie stattgefunden hat? Es war in England erlaubt und hat in England stattgefunden

Oder wurde es etwa verboten, weil unsere umweltbewußten,
tierliebenden Bauern Tiermehl an Pflanzenfresser (Rinder)
verfüttert haben, und Tiermehl in Verdacht steht BSE zu
verursachen?

Kein normal denkender Mensch kommt auf die Idee, Pflanzen-
fresser mit Fleisch zu füttern. Wieso machten es dann die
Bauern? Nur weil es nicht per Gesetz verboten war, war es
noch lange nicht richtig. Bist Du Engländer? Darf ich Dich darauf aufmerksam machen, daß dies ein deutsches Diskussionsboard ist und hier über die deutsche Landwirtschaft geschrieben wird?

Warum darf ich meinen Hund, der gerade verstorben ist, nicht
in meinem Garten begraben? Warum war es aber erlaubt, diesen
gerade verstorbenen Hund zu Tiermehl zu verarbeiten und ihn
an Tiere zu verfüttern? Vergrab ihn doch! Aber komm bloß nicht auf die Idee, Radieschen aus Deinem Garten zu verkaufen! Und erkundige Dich vorher, ob Dein Garten auch nicht in einem Wasserschutzgebiet liegt. Verwesungsbakterien sind so ziemlich das Giftigste, was es gibt. Ein Kollege von mir verlor 3 Kühe, weil sich eine Katze zum Verenden in sein Getreidesilo verkrochen hatte!

Ich lebe in einem Gebiet, in dem es sehr viele Bauern gibt.
In einem Interview in unserer Tageszeitung sagte eine
Bäuerin wörtlich:

"Es ist eine Katastrophe, daß wir unsere Schweine und Hühner
nicht mehr mit Tiermehl füttern dürfen, wie sollen wir das
neue Futter bezahlen." Eine wirklich peinliche Aussage, freudig von der Presse aufgegriffen!

So unterschiedlich können Katastrophen aussehen. Für die einen
ist es eine Katastrophe, das BSE evtl. auf den Menschen
übertragbar ist, für die anderen ist es eine Katastrophe, weil
sie ein paar Mark mehr für Futtermittel ausgeben müssen.

Auf die Idee, daß die Mehrkosten an den Endverbraucher
weitergegeben werden können - es muß ja in ganz Deutschland
auf Tiermehl verzichtet werden und Fleisch wird daher
zwangsweise teuerer - kommt natürlich keiner. Hauptsache
unsere Lieben Bauern können wieder ein wenig winseln und
großzügige Entschädigungen fordern. Ei, kannst Du aber ironisch sein!!

Man könnte den Eindruck bekommen, unsere Bauern denken maximal
bis zur eigenen Stalltür. Sei froh, daß es definitiv nicht so ist!

Ich bin nach wir vor der Meinung, daß uns der Gesetzgeber
(leider) vor unseren Bauern schützen muß.Und wer schützt die Bauern vor soetwas, wie Dir? Die Vergangenheit
zeigt, daß alles was nicht ausdrücklich verboten ist auch
gemacht wird. Natürlich wird in der ges. Wirtschaftswelt
versucht, den anderen abzuzocken. Wenn´s dabei aber um
Lebensmittel geht, ist schluß mit lustig.

F355

PS: Könnt Ihr euch noch erinnern, als vor Jahren zwar billige
aber hochgiftige Holzschutzmittel verboten wurden und die
Holzverarbeitenden Betriebe auf teuere aber umweltfreundliche
Produkte umsteigen mußte? Es wurde einfach gemacht und keiner
hat gejammert. Wieso geht das nicht in der Landwirtschaft?
OOOOPS!! Da habe ich aus Versehen mein mißlungenes Testposting abgeschickt!
Übrigens:
Mroth, ich bedanke mich bei Dir für Deine boardtechnische Hilfe. Ich habe Dich in Deinem posting oben hart angegriffen. Nimms nicht persönlich, aber manchmal sind einfach deutliche Worte notwendig, um sich zu rechtfertigen!
Ich weiß, daß Du Dir wirklich Gedanken machst, und finde das auch gut!

MfG
Ich werde jetzt einen "Landwirtschaftsthread" auf dem wallstreet-sofa eröffnen.
In einem Aktienforum ist er etwas fehl am Platz.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir dort Eure konkreten Vorstellungen über die deutsche Landwirtschaft - wie sie Eurer Meinung nach ist, und wie sie sein sollte - mitteilen würdet!

MfG glaubnichtalles
@ glaubnichtalles




Es kann in Zukunft nur eine ökologische Landwirtschaft geben
oder es gibt garkeine mehr ,zumindest in Deutschland . Und diese Landwirtschaft würde die Ernährung von höchstens 50% der Bevölkerung sicherstellen!


Hier siehst Du die Sache völlig falsch !!!!

Ich komme selbst vom Dorf , im Osten , Ich kann Dir nur
sagen bei uns liegen große Flächen brach ,weil es dafür
Prämien gibt . In Mecklenburg Vorpommern werden aus
landwitschaftlicher Nutzflächen Golfplätze .
Nach unserer sogenannten Wende haben Bauern aus dem
west Teil Deutschlands Fächen gepachtet, etwas angebaut,
still gelegt und Prämien kassiert.

Also komm mir nicht mit einer Hungersnot !!!

Ich habe Verständnis für die Bauern , aber Dein Beitrag
ist nur Rechtfertigung !

Freue mich auf Dein Antwort

freundl.Gruß an Dich von johca
an glaub nicht alles:
Das wirklich unglaubliche an der gesamten BSE Debatte ist das voellige Versagen der Politiker, auf diese Problematik sachgerecht einzugehen. Die Verwendung von MBM (Meat&Bone Meal = Fleischknochenmehl) etc in den Mischungen haette schon vor zwei, drei Jahren untersagt werden koennen; damals gab es zwei Gruende, dies zu tun: die Unterbrechung einer offensichtlichen Infektionskette (naemlich das Vermeiden der Verwendung von infiziertem Material, vor allem von Schafen [Scrapie]) und die Beruhigung der Oeffentlichkeit und damit des Marktes. Was jetzt passiert ist unfassbar: die Herren Politiker ueberschlagen sich in Aktionismus, verbieten jetzt sogar die Verwendung von Fischmehlen (heisst das im Umkehrschluss, dass wir auch keinen Fisch mehr essen duerfen? Wenn es meine Tiere schon nicht duerfen??), und der Landwirt wird mit dem Schaden allein gelassen.
Trotzdem: es gilt, den Bekaempfungsmoeglichkeiten von BSE auf die Spur zu kommen, und weiteren Schaden von der Bevoelkerung abzuwenden. Dies sollte aber z u s a m m e n mit den Landwirten geschehen, d.h. bei BSE-Notschlachtungen sollte der Landwirt eine entsprechende Entschaedigung erhalten. Die Emotion muss raus aus dem Thema, und die Presse und Politik sind aufgefordert, wieder zu einer sachlichen Debatte zurueckzukehren.
Ach so was ich noch sagen wollte :

Ich hoffe , daß die industriemäßige Landwirtschaft
bald ein Ende findet ,Wachstum gibt es dort nicht
mehr.

Wenn es trotzdem so weiter geht ,bin ich für volle
Industrialisierung , daß heißt Schnitzel aus der
Retorte !!!!!!
Keimfrei und clean !!!!
Ist hier nicht wirklich der allerletzte Platz
um über BSE zu reden? Entweder oder, manchmal
kotzt es mich wirklich an. Nicht das ich mich nicht über
BSE unterhalten möchte, aber man kann da doch nicht
wirklich ernsthaft bleiben. Fressen und gefressen
werden. So läuft das Spiel. Oder war das schon mal
anders? Eine Woche, zwei Wochen oder wann gibts das nächste Steak?
Aber dann aus Argentina!da is noch alles gut! Ist eben ne
gesellschaftskritische Phase, meine Idee, für jedes
Steak gibts n Lottoschein, Sekt or Selters.und schon
brummt der Laden wieder. Hier wie da. Auslese zieht.
Sorry Mot67
hi glaubnichtalles,

lebst du noch oder isst du deine BSE Rinder ?
Ein Artikel von heute aus unserem Bauern Blatt:
unsere Landwirte haben nie Tiermehl verfüttert,das
sind alles UNterstellungen gegen die wir vor Gericht
ziehen.

nächster Artikel von heute:die Rindfleischpreise müssen erhöhrt werden(falls nicht vom Verbraucher muss der Staat
eintreten)da wir ja jetzt kein Tiermehl mehr verfüttern
dürfen.

Füttert eure Rinder mit Tiermehl aber stellt bitte das
Tiermehl aus Landwirten her!

MFG eb
Und ich dachte schon, der thread wäre eingeschlafen!
Aber mein Freund ebrad hat wieder was gefunden.
Würdest Du bitte die ganzen Artikel hier reinstellen?
Ich les wahrscheinlich ein anderes "Bauernblatt", als Du, kann mir aber nicht vorstellen, daß dies in einem solchen so geschrieben steht.
Du hast sicher etwas aus dem Zusammenhang gerissen, damit es in Dein verqueres weltbild passt, Du irrationaler Phantast!
BRING DEN GANZEN ARTIKEL! OHNE ETWAS AUSZULASSEN! SONST VERLIERST DU AUCH BEI DEN LETZTEN DEINE GLAUBWÜRDIGKEIT!
So wie Du es hier darstellst, stand es bestimmt nicht in einer "Bauernzeitung". Das weiß ich, ohne daß ich es gelesen hab.

Keiner hat behauptet, daß die Landwirte noch nie Tiermehl verfüttert haben. Viele haben es, so wie es erlaubt war, an Schweine und Hühner! Aber auch nicht alle. Beim HQZ zum Beispiel wird es auch dort nicht eingesetzt. Was soll der scheiß? Das habe ich doch auch so geschrieben!
Es stimmt, daß das Fütterungsverbot Preiseinbußen bedeutet.
Auch für Rindviehhalter! Aber nicht aus dem Grund, den Du hier mit Deiner unverschämten Scheiße suggerierst.
Pflanzliche Eiweißfuttermittel sind in den letzten Wochen stark im Preis gestiegen, weil sie auch in der schweinemast stärker nachgefragt werden. Und eben die gleichen Futtermittel werden seit jeher im Rindviehbereich eingesetzt. Dazu kommt, daß die Landwirte mit den Kosten für die Verbrennung der schlachtabfälle in Höhe von 200 DM/Großvieh belastet werden sollen.
Du dienst als bestes Beispiel, wie auch in der Presse durch aus dem zusammenhang gerissene Zitate falsches suggeriert wird, ohne dabei zu lügen.
Respekt! Manche werden Dir glauben.
Deine Beleidigungen, welche Deinen Beitrag untermalen, ignoriere ich. Auch ohne BSE kann man ein krankes Hirn haben. Lass Dich behandeln! Du lebst im Wahn!

Zur ganzen Krise:
Es sind Gerüchte im Umlauf, die der ganzen Geschichte ein ganz anderes Bild geben. Ich könnte sie hier reinstellen, aber es ist nicht meine Art, Hyphothesen zu verbreiten.
Tatsache ist, daß intensiv in einer anderen richtung ermittelt wird!
Die nächsten Tage werden vielleicht zeigen, ob was dran ist!
ebrad, du schiesswütiger ballermann.
geht dir nur einer ab, wenn du viecher abknallst und leute beleidigst?
spritz bloß nicht auf die tastatur, du altes ferkel!
Neueste Nachrichten zu BSE: (Und da wars nur noch eins!)


BSE-Rind auf den Azoren stammt nicht aus Sachsen-Anhalt
Magdeburg (dpa) - Das auf den Azoren an BSE erkrankte Rind stammt nicht aus Sachsen-Anhalt. Das habe ein Gentest des tierärztlichen Instituts der Universität Göttingen ergeben, teilte das Landwirtschaftsministerium in Magdeburg mit. Demnach ist das betreffende Rind nicht mit einem Muttertier aus Sachsen-Anhalt und auch nicht mit einem Vatertier aus Niedersachsen verwandt. Ende November war der Verdacht aufgekommen, ein auf den Azoren an BSE erkranktes Rind könnte aus einem Stall in Kamern-Rehberg im Kreis Stendal stammen.

Somit ist das schleswig-Holsteinische Rind bis jetzt das erste und einzige deutsche Rind mit BSE.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Es wird nicht ausgeschlossen, daß verbrecherische Machenschaften dahinterstehen. Zu Lasten der Verbraucher und vor allem zu Lasten von zehntausenden von ehrlichen Landwirten. Wir sind ebenso wie die Verbraucher an einer Auflösung der mysteriösen Infektion interessiert.
Tenor der medien beim positiven Test:
"KAUM ANGEFANGEN ZU SUCHEN; SCHON GEFUNDEN!"

Seither wurden tausende von Rindern untersucht. Alle negativ! Das ist den Medien keine Zeile wert.
Gibt Euch das zu denken?
hi Leute,

"deutsche Bauern" sollte man nicht lieber "Umweltverschmutzer " sagen lassen jetzt ihre
BSE Rinder im Ausland schlachten - soviel zum Thema
Glaubwürdigkeit der meist gehätschelten (subventionierten)
Bauern.
Frage :ab wann kann man die Bauern als Mitglieder der
organisierten Kriminalität bezeichnen ?


mfg eb
Ebrad, gibs auf!
Du machst Dich lächerlich.
Aber ich freue mich trotzdem, daß es Dich gibt.
Dem letzten wird bewiesen, was für Hohlköpfe gegen uns Stimmung machen.

Lies das:

BSE-Rind von Azoren nicht aus Sachsen-Anhalt
Berlin (Reuters) - Die auf den Azoren positiv auf die Rinderseuche BSE getestete Kuh stammt nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums von Sachsen-Anhalt definitiv nicht aus Deutschland. Ein DNA- Vergleich der aus Portugal geschickten Gewebeproben mit Vergleichsmaterial der Eltern des Rindes habe eine Verwandtschaft klar ausgeschlossen, sagte Agrarminister Konrad Keller (SPD) am Montag in Magdeburg. Die Behörden der Azoren widersprachen dieser Auffassung und gaben erneut an, das Tier stamme aus Deutschland und sei importiert worden.


Bisher gab es in Deutschland einen gesicherten BSE-Fall, der im November bei einer Herde in Schleswig-Holstein aufgetreten war. Portugiesische Behörden hatten Ende November mitgeteilt, das auf den Azoren positiv auf BSE getestete Rind sei aus Deutschland gekommen. Die Bundesregierung hatte aus Portugal Gewebeproben angefordert, nachdem Zweifel an der Herkunft des Rindes aufgetaucht waren. Die Untersuchung des Erbguts war dann im Auftrag des Magdeburger Agrarministeriums am veterinär-medizinischen Institut der Universität Göttingen vorgenommen worden. Der Tierbestand des unter BSE-Verdacht geratenen Agrarbetriebes sei unverzüglich wieder frei gegeben worden, sagte Agrarminister Keller in Magdeburg.


Die Klärung der tatsächlichen Herkunft sei nun Sache der portugiesischen Behörden, sagte Keller weiter. Das Tier sei in Portugal umetikettiert worden. Die entsprechenden Unterlagen seien jedoch nicht an die deutschen Behörden gesandt worden, so dass sich die Spur des Rindes für die deutschen Behörden verliere. Deshalb habe das Ministerium die DNA-Analyse veranlasst, um eindeutig zu klären, ob das erkrankte Tier aus Deutschland stamme.


Der Agrarminister der Region Azoren, Ricardo Rodrigues, sagte am Montag, es sei untolerierbar, geltend zu machen, die Kuh stamme nicht von in Deutschland aufgezogenen Tieren ab. Der Herkunftsnachweis, den die portugiesischen Behörden vergelegt hätten, sei aus Deutschland gekommen. "Wir haben ihn nicht ausgefüllt", sagte Rodrigues der Nachrichtenagentur Reuters. Er fügte hinzu, DNA- Analysen führten nicht immer zu eindeutigen Ergebnissen.


Die SPD-regierten Länder fordern ein Importverbot für Rindfleisch aus Staaten, in denen nicht auf BSE getestet wird. Die Agrarminister der Länder wollen sich am Dienstag bei einem Treffen mit Bundesminister Karl-Heinz Funke (SPD) in Bonn auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen.



Wenn Du also den Portugiesen mehr traust, als unseren Instituten, kann ich Dir nicht helfen. Wieso können sie keine Dokumentation über das Rind vorlegen? Beim betroffenen Landwirt in S-A lagen lückenlose Dokumentationen über ALLE seine Tiere vor!
Solche Brandstifter wie Du, schaden nicht nur uns Landwirten, sondern auch den Verbrauchern. Wer argentinischen Hormon- und Antbiotika-Fraß propagiert, tickt nicht richtig!

Seit 28.11. wurden in Deutschland tausende von Rindern über 30 Monaten auf BSE getestet.
ALLE NEGATIV!!!!!!
Es gibt Leute, die sich an der ganzen Sache eine goldenen Nase verdienen! Und in dieser Richtung laufen die Ermittlungen!

Andere Ermittlungen wurden von mir veranlasst.
Nach Rücksprache mit Rechtskundigen wurde mir bestätigt, daß man gegen Dich vorgehen kann!
Ich hoffe, Dich zu kriegen!
he glaubnichtalles,

also ich werde mal ne Ferndiagnose machen :klarer
Fall von BSE !!!

Im übrigen wurde gerade von diversen Zeitungen berichtet
das viele Landwirte immer noch Tiermehl verfüttern !

Rindfleisch - nein danke !!!


mfg eb
Ich bin schon längers Vegetarier.
Wenn man sieht, wie mit diesen armen Kreaturen umgeht, bereue ich es auf keinen Fall!
Und jetzt kommt es zurück zu uns.
Das Azoren Rind, zum Glück nicht aus Deutschland, den Papieren nach aber schon. Welch glaubwürdigkeitsbeweis für den Herkunftsnachweis.
Kein Tiermehl an Wiederkäuer seit x Jahren. Aktuell immer noch in 20% aller Proben enthalten.
BSE-Test Vorschrift in Deutschland, kein Problem, ab über die Grenze zum Schlachten und wieder zurück.
Die Fleischmafia hat alles im Griff. Wer glaubt, daß von denen was im Interesse der Verbraucher geschieht, der darf ruhig weiterhin seine Hirnsuppe schlürfen.
Und wer meint, daß Schweine nicht Träger sein können, nur weil sie nicht so alt werden, guten Appetit. Bis jetzt sind schon mehr Artengrenzen übersprungen worden, und z.B. Kälber von ihren Muttertieren infiziert worden, ohne das den Mutterkühen BSE nachgewiesen wurde, da sie bis dahin schon geschlachtet waren.

Was mich indes ganz stark aufregt, ist, daß ich an den entstehenden Kosten beteiligt werde über Steuern. Sollen doch endlich die Kadaverfresser nicht die Subventionen auffressen, sondern das Geld bezahlen, was eben nötig ist, um Fleisch möglichst human zu produzieren, Gesund und in Verantwortung den Tieren gegenüber.
Ohne Kommentar:

"Erster BSE-Verdachtsfall in Bayern: In Kempten wurde ein vermutlich infiziertes Rind geschlachtet. Das ergab ein Schnelltest von 57 Proben des dortigen Schlachthofs.

München/Kempten - Das verdächtige Rind stammt aus einem Betrieb im Landkreis Oberallgäu, wie das bayerische Gesundheitsministerium am frühen Samstagmorgen mitteilte. Das Tier wurde ausweislich der Angaben der bayerischen Rinderdatenbank am 5. Oktober 1995 geboren.

Die Probe stammt nach Angaben des Ministeriums aus einer Schlachtung des Schlachthofs in Kempten (Allgäu) am 13. Dezember. Schlachthof und Herkunftsbetrieb wurden vorsorglich gesperrt, das Fleisch sichergestellt.

Vom Schlachthof waren zunächst 57 Proben an ein privates Labor eingesandt worden. Untersuchungen am Landesuntersuchungsamt für das Gesundheitswesen in Nordbayern wurden erforderlich, nachdem bei dem privaten Labor ein positiver und vier unklare, nicht eindeutig negative Befunde erhoben worden waren.

Das Tier hatte bis zur Schlachtung den Bestand nicht gewechselt. Wenn sich der positive Befund durch eine weitere Untersuchung bestätigt, werden nach Angaben des Ministeriums alle Tiere des Bestandes getötet und beseitigt. Ihre Gehirne werden untersucht.

Das gleiche gilt für das Muttertier, Geschwister und alle direkten Nachkommen der infizierten Kuh sowie für alle Rinder, die während der ersten zwölf Lebensmonate des infizierten Tieres in dessen Bestand geboren und aufgezogen wurden und das gleiche Futter erhalten haben. Darüber hinaus wird die Fütterung des gesperrten Betriebs untersucht, die Futtermittel werden auf eventuelle Tiermehlanteile kontrolliert."

(Quelle:www.spiegel.de vom 16. Dezember 2000)
Übrigends kriegen die Kälber keine Muttermilch, bzw. nur ganz kurz. Die Kälber werden (legal) mit einer Kunstmilch hochgepäppelt mit Fettzusatz aus Schlachtereiabfällen.
Also wenn es jetzt heißt völlig schleierhaft, wo sich die Allgäu-Kuh infiziert hat (Spontaninfektion?), reiner Weidebetrieb usw., glaubts den Nicht-BioBauern nicht! Die machen alles unnatürliche mit, um ein paar prozente mehr Effektivität rauszukitzeln.
Guten Appetit! Hauptsache bis vor 2 Wochen war Deutschland BSE frei.
hi eck64,

scheint so das du auch was von der"industriellen Agrar-
produktion" kennst.Ich find das stark das mehr und mehr
Leute sich nicht mehr von sogenannten "Landwirten" ver-
arschen lassen.
Wenn es nach denen ginge würde unser Landwirtschafteumel
immer noch behaupten in D gibt es kein BSE

Seid wachsam und lasst euch von den Giftmischern nicht
erwischen.

mfg eb
@glaubnichtalles

Ich hoffe Du als ehrlicher Landwirt bist noch nicht eingegangen!

Da ich glaube, daß Du rund um´s Thema BSE informiert bleiben willst, solltest Du unbedingt den Thread von golden-bear "Verschweigen Pharma-Multis Wahrheit über BSE" und den link dazu lesen http://www.eionews.addr.com/organop.htm

Bittere News, aber wie es scheint hatte ich mit meiner These recht!(28.11. in diesem Thread)

Lasst Eure Schuppen und Läuse leben!

so long
Avogadro :cool:
@Avogadro
von der Theorie hab ich vor 2 Wochen auf (ich glaub es war
WDR) schonmal was gehört, aber irgendwie intressierts
keinen.....

andererseits möcht ich dir ja nicht grad den Bissen
Rind aus dem Mund ziehen, aber das paßt doch alles
nicht mit den BSE Loewen aus dem Zoo die NUR Fleisch
fressen zusammen, was ist mit dem Rotwild aus den USA ?
@Tingel Tangel

T´schuldigung! Ich sollte meine eigenen Postings erstmal selber lesen, bevor ich mich auf sie beziehe.
Die Unterstützung meiner These bezieht sich insofern nur auf den Nachsatz der chemischen Promotion durch organische Schadstoffe (bzw. hier als Komplex mit Mangan). Trotzdem kann wohl auch die "Gummibärchen-Gefahr" nicht ausgeschlossen werden.
Die BSE Löwen sind mir übrigens auch entgangen, aber bei den Fleischstücken wird sicherlich auch mal ein T-Bone Steak (inkl. Rückenmark) dabei gewesen sein.
Das Rotwild müßte nach dieser These also die Krankheit "selbst produzieren".
Leider scheinen viele Wege nach Rom zu führen. Bitter!

Bis denn,
Avogadro :cool:
Guten Abend Leute.
hab es mir gedacht, daß das Thema jetzt wieder verstärkt interessiert.
Ebrad hat jetzt einen Gleichgesinnten gefunden, mit dem er sich hier austoben kann. Schön für ihn!
Leute, welche in solch einer Situation ihre klammheimliche Schadenfreude kaum verbergen könne, dedürfen keiner weiteren Beachtung!
Der Betrieb im Allgäu entspricht nicht dem gängigen Feindbild dieser Deppen, deshalb wird er einfach in die gesamtlandwirtschaftliche Sippenhaft miteinbeschlossen.
Jedem vernünftigen Mensch sollte durch die jüngsten Vorfälle klar geworden sein, daß sich das Problem nicht an den Fragen biologisch / nichtbiologisch oder Tiermehl/kein Tiermehl anknüpfen lässt. Die Grünlandbetriebe im Allgäu unterscheiden sich in ihrer Fütterung kaum von Biobetrieben. Ein Grünlandbetrieb hat es nicht nötig, billiges eiweiß in Form von Tiermehl zuzukaufen. Wissen das unsere "spezialisten" etwa nicht?

Die These, die von Avogadro angeschnitten wurde, ist mir bekannt. In der Tat gibt es Vermutungen, daß Infektionen in england nicht mit Tiermehl, sondern mit der Anwendung von Organophosphaten zur Parasitenbekämpfung zusammenhängen.
Um jetzt wieder Angriffen aus der Bio- und Bauernfeindecke vorzubeugen:
Parasiten zu behandeln schreibt der Tierschutz vor.
Für Parasiten anfällig sind sowohl Bio- als auch konventionelle Rinder. Organophosphate werden vermutlich (was ich nicht genau weiß, poste ICH im Gegensatz zu Anderen hier nicht als Tatsache)auch in der Humanmedizin eingesetzt. werde mich darüber kundig machen.
Welche Medikamente in england in Verdacht gerieten und ob diese in Deutschland auch angewendet werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Und ich weiß auch noch nicht, ob sie in Biobetrieben erlaubt sind. Sobald ich Informationen hab, werde ich sie hier reinstellen.
Falls sich diese Theorie bewahrheiten sollte, ist das mit Sicherheit kein Grund für irgendwelche Knallköpfe, die Landwirte verantwortlich zu machen. Ein an Parasiten leidendes Tier mit zugelassenen Medikamenten zu behandeln, sollte kein Grund für einen Vorwurf sein.
Übrigens werden in Ebrads Traumländern in Südamerika und auch in USA Rinder prophylaktisch durch Ganzkörper-Antiparasitenbäder getrieben!
Es gibt noch andere Theorien!
Die positiven Rinder in Deutschland werden allgemein als BSE-erkrankt beschrieben!
Dem ist definitiv nicht so!
Die Tiere erfreuten sich bis zu Ihrer Schlachtung bester Gesundheit und fielen nicht durch atypische Verhaltensweise auf. Ob, und wie weit eine Zersetzung des Hirns vorhanden war, entzieht sich noch meiner Kenntnis. Sie wäre aber wahrscheinlich mit eine Verhaltensauffälligkeit verbunden gewesen, und außerdem hätte sie keines Labortests bedurft, um festgestellt zu werden.
Festgestellt wurde das Vorhandensein von Prionen.
Es gibt Vermutungen, daß es sich dabei um einen genetisch bedingten Defekt handeln könnte, der in der Natur bei manchen Tieren vorkommt.
Zu einer Erkrankung wäre dann ein bestimmter äußerer Einfluß
(ob Tiermehlfütterung, Parasitenbekämpfung oder etwas anderes ) notwendig.
Es gibt Viruserreger (IBR, Q-Fieber), mit denen ein Rind uralt werden kann, ohne zu erkranken. erst durch bestimmte auslösende Faktoren bricht die Krankheit aus. Und erst dann wird sie ansteckend! (Diese Krankheiten könne übrigens auch nicht am Schema Bio/Nichtbio oder artgerecht gehalten/nicht gehalten festgemacht werden.
Die Schlüsse aus dieser Theorie wären:

Prionen im Hirn kommen schon lange bei einzelnen Tieren vor.
Das weiß man nur nicht, weil früher nicht danach gesucht wurde.
Es würde auch die vergleichbare Krankheit bei amerikanischem Rotwild erklären (WER HAT DIESE VIECHER VERSAUT? AUCH DIE DEUTSCHEN BAUERN? GIB ANTWORT; EBRAD!!!!)

Zum seitherigen Status "BSE-frei" für Deutschland:
Dieser beruhte tatsächlich darauf, daß noch nie flächendeckend untersucht wurde. Das müssen wir uns alle, die wir voller Hoffnung waren, nun eingestehen.
USA und Argentinien gelten als BSE-frei! Wurden dort schon Reihenuntersuchungen an über 30-Monate alten Schlachtrindern durchgeführt?
Die Antwort kann mir sicher Ebrad geben!
Und nochetwas möchte ich von ihm wissen:
In Argentinien fallen genauso, wie in Deutschland, schlachtabfälle an. Niemand kann mir weismachen, daß alles genutzt wird. Ich denke nicht, daß die Argentinier die 45% eines Rindes, welche wir seither zu Tiermehl verarbeiten, aufessen!
Was passiert in Argentinien damit?
Alles in Allem ist mein Resümee der letzten Tage:
Es haben sich viele neue Fragen gebildet, obwohl die alten noch nicht beantwortet sind.
Jedem bleibt selbst überlassen, ob er ins gleiche Horn, wie unsere "ALLESWISSER" stößt, oder ob er sich ein objektives Bild über alles macht.
Noch haben wir keine CJ-Kranke, und das sollte zuversichtlich machen!
Einige Anmerkungen an Eck 64 kann ich mir nicht verkneifen:
Die meisten Menschenmütter sind bestrebt, möglichst schnell abzustillen. Viele stillen überhaupt nicht. Millionen von Babys wachsen gesund mit "Kunstmilch" aus dem schoppen auf!
Ideologische Knallköpfe sollten ihren selbigen einschalten, bevor sie etwas schreiben!
Woher weißt Du, daß in 20% der Futtermittelproben Tiermehl gefunden wird? QUELLENANGABE ERWÜNSCHT!!!!!!
Die pauschale Abverurteilung und Kriminalisierung der Landwirte erfüllt den Tatbestand der Beleidigung. Hüte Dich davor, sonst werden Ermittlungen eingeleitet. Genauso, wie bei Ebrad (vermutlich aus Alzey)!
Ist kein Spaß! Ich muß gestehen, daß die Nerven bei mir und meinen Kollegen zur Zeit blank liegen! Wegen Typen, wie Dir!
ich hab letztens gelesen, weiß aber nicht mehr wo.

da ging es um einen urwaldstamm, und vor ca. 50 jahren war dieser noch kannibalistisch, dh, er hat die gehirne seiner toten gegessen.
und noch heute erkranken viele 60 und 70 jährige menschen an einer CJ ähnlichen krankheit.
wohl ein indiz dafür, wie lange die inkubationszeit betragen kann.

gruß
pm
@glaubnichtalles
Kann mir schon vorstellen, daß die Nerven der Landwirte blank liegen.
Aber die Postings hier sind doch nur ein Spiegelbild dessen, was allgemein in der Bevölkerung darüber gedacht wird.
Jede Krise, wie an der Börse, eröffnet aber auch Chancen.
Wichtig ist doch jetzt, Vertrauen herzustellen, denn nicht nur die Landwirte, auch die Bevölkerung ist nervös.
Da man die Landwirtschaft nicht von heute auf morgen total umkrempeln kann, habe ich z.B. folgenden Vorschlag für
akutes Handeln:
Sofortige Einführung von 3 Handelsklassen mit Deklarationpflicht.
Handelsklasse 1 : Öko-Ware mit höchsten Auflagen
Handelsklasse 2 : Zertifizierte Ware (z.B. BSE-Test) . Gitterrosthaltung würde ich mir in dieser HKL verbieten. Also eher
traditionelle Haltung. Anmerkung: Viele Konsumenten werden zu Vegetariern nicht aufgrund von BSE, sondern aufgrund
der Haltungsbedingungen. Auf Wünsche der Verbraucher achten, lohnt sich!!!
Handelsklasse3: Der Rest. Massentierhaltung, unkontrollierte Auslandsware,(die man damit doch schön branntmarken
könnte-Landwirte,setzt euch dafür ein!)
Leider wird es wohl einige Zeit dauern bis diese Klasse (Grauzoneklasse) verschwindet.
In meinem Bekanntenkreis, der weiß Gott nicht zu einer wohlhabenden Elite gehört, herrscht ein Heißhunger auf diese
mittlere Klasse vor. Auch einen deutlichen Preisaufschlag würden alle akzeptieren.
Die Einführung solcher Klasse würde sicher ein Absatz und Kassenschlager, würde außerdem den Trend der
Nachkriegszeit umdrehen, als mehr auf Masse produziert wurde.
Ernährung ist ein hohes Gut. Mit der massenhaften Verfügbarkeit ohne nennenswertes Opfer wird diese Tatsache leider
heute weniger gewürdigt.(Es gibt Leute, die täglich mehr in ihre Zigarretten investieren als in den täglichen Nahrungsbedarf.)
Viele abstruse Unnötigkeiten werden heute als Lebensstandard fehlgedeutet (Donald Ducks mit Rasenmäher, Heckenschere,
Wohnungseinrichtungen etc.), aber mit dem Preisverfall von Lebensmitteln kann man es sich leisten, ein drittel im
Kühlschrank verrotten zu lassen.
Somit ist die Besinnung, daß Lebensstandard sich zu einem effizienten Teil über die Qualität der Ernährung definiert,
vonnöten.
Was meiner Meinung nach z.B. sehr das Vertrauen von Konsumenten vernichtet, ist z.B. das Weigern (Weigeln?:D))
des Bayerischen Landtags, das Tierschutzgesetz nicht auf Landwirte auszudehnen.
Warum? Haben die was zu verbergen?
Also liebe Bayern, ich mag sowohl euch als auch euer Land, aber mit solchen Beschlüssen schießt ihr euch ein
Eigentor.
Als weitere Maßnahme, Aufgabe des "vielgeschundenen" Gesundheitsministeriums würde ich die sofortige Forschung über
Organischen Phosphorverbindungen in Bezug auf BSE forcieren. (Die Presse redet vorrangig von Tiermehl-warum?)
Als Chemielaborant erinnere ich mich mit Grausen, daß toxische Phosphorsäureester schon vor vielen Jahren erprobt
wurden.
Sehr viele Derivate kamen in die Zulassung, als Insektizid, ich weiß aber nicht, um welche genaue Verbindung es sich
im Zusammenhang mit BSE handeln könnte.
Das Zumüllen unserer Gesellschaft weltweit mit Giften, ist sicherlich ein viel schwerer wiegendes Problem als BSE, aber
der Widerstand der Pharmaindustrie, ihre Blockbuster solange wie möglich einzusetzen, ist beträchtlich.
Ich kann aber die Pharmaindustrie nur warnen, nicht auf das falsche Pferd zu setzen.
Biologische Schädlings und Parasitenbekämpfung wird die lukrative Innovation der Zukunft sein, mit Unterstützung der
Gentechnik, z.B. bestimmte Antagonisten zu züchten. Verpaßt das nicht!!! Investiert in den Milliardenmarkt der Zukunft!
Aber leider habe ich über meine Schwester, die im Management eines Pharmakonzerns arbeitet erfahren, daß es
dort leider auch zu viele "Holzköpfe" gibt, deren Denkhorizont gerade noch zu eigenen Segelyacht reicht.
In der Hoffnung daß auch Du, glaubnichtalles, die Schwierigkeiten meisterst, aufdaß diese Entwicklung Denkanstöße
und Innovation fördert, verbleibe ich .
Gruß
DerHabicht
Guten morgen glaubnichtalles,

die BSE-Gefahr durch ein saftiges Rindersteak sehe ich als aüßerst gering. Und natürlich werde ich jetzt nicht weniger Essen.
Und alle die schreien, kein Rindfleisch mehr, haben wahrscheinlich ein wesentlich grösseres Risiko. Denn schliesslich ist in sehr vielen Lebensmittel Rindergelantine enthalten, (Gummibären, Schokolade, Pudding...) und da ist sicher, daß Innereien vom Rind verarbeitet wurden.

Also, werde weiterhin mein saftiges Steak essen.

Grüße

mpk
Guten Morgen,

Kein Bauer kann zur Zeit ruhig schlafen!

Umfrage in meiner Gemeinde:

Aufgrund der Ereignisse wollen 4 von 12 viehhaltenden Betrieben (die 3 kleinsten und der Größte) die Viehhaltung so schnell wie möglich aufgeben. Als Grund wurde in keinem Fall die wirtschaftlichen Einbußen genannet, sondern immer die Verbitterung, über die Nichtanerkennung ihrer Knochenarbeit und der soziale Außenseiterstatus, in den man gedrängt wurde.
Ich selbst werde meinem Kind empfehlen, einen außerlandwirtschaftlichen Beruf zu erlernen. Was unsereinem an Mißachtung wiederfährt, möchte ich keinen Nachkommen zumuten! Ich selbst könnte sofort mit der Landwirtschaft aufhören und würde wirtschaftlich kaum schlechter dastehen. wenn ich trotzdem weitermache, dann nur, weil ich an meinem Beruf hänge.
Soviel zum Einfluß der Krise auf die bäuerliche Struktur.
In der Schweiz (zweithöchste BSE-Dichte in europa) sind die Bauern nach wie vor einer der geachtetsten Berufsstände in der Bevölkerung.Soviel zur unterschiedlichen Mentalität in Nachbarländern!
Habicht, es ist schön, daß Du Dir so viele Gedanken machst.
Dein Wissen und Deine zweifellos vorhandenen Vorurteile hast Du offensichtlich aus den Medien. Ich empfehle Dir, einmal einen vielerorts veranstalteten "Tag des offenen Hofes" zu besuchen.
Die von Dir gewünschte Dreiteilung der Produktionsmethoden ist real vorhanden. Es liegt nicht an der Umsetzung, sondern an der Akzeptanz.
Ein Beispiel, das Dir Deine Informationsdefizite zeigen soll:
Die von Dir angesprochenen "Gitterrosthaltung" ist in vielen kleineren Betrieben die Standardhaltungsform. Die Tiere sind - wie seit Menschengedenken - angebunden und der Kot fällt durch diie Gitter. In der ökologischen Landwirtschaft soll diese Haltungsform abgeschafft werden. Und das stellt viele Biobetriebe vor ein großes Problem, weil die Tierzahl einen UM- oder Neubau nicht lohnt. Auch in der konventionellen Landwirtschaft werden diese Betriebe in den nächsten 20 Jahren automatisch aus wirtschaftlichen Gründen das Stalltor schließen.
Hast Du schon einmal einen modernen Kuhstall besichtigt?
Ich schätze, daß mittlerweile 2/3 der Tiere in Laufställen gehalten werden. Das Schlagwort zur Zeit (und nicht von den Bauern den Verbrauchern gegenüber, sondern der Offizialberatung und der Industrie den Landwirten gegenüber) ist "Kuhkomfort". Und das zu Recht. Wieso ist keinem Verbraucher bewußt, daß die verpönten hohen Leistungen, die wir unseren Tieren in der Tat abverlangen, optimaler Haltungsbedingungen und sich wohlfühlender Tiere bedürfen? Neue moderne Kuhställe bedeuten viel Licht, Auslauf ins Freie und viel Luftvolumen.
Ein Stall in dieser Art kostet mit allem Drum und dran für bestände mit ca 20 bis 30 Tieren 12000 bis 16000 DM pro Stallplatz.
Wirtschaftlich indiskutabel!! Deshalb laufen diese Betriebe von selbst aus.
Erst in Größenklassen ab 60 - manche sprechen von 100 - tieren wird ein Neubau eines Stalls erst wirtschaftlich.
Und es ist unbestritten, daß es gerade in dieser Größenordnung - vom dummen Volkspöbel als Massentierhaltung bezeichnet- die tiergerechtesten Ställe gibt!
Dir als Laie unterstelle ich, daß Du mit "Gitterrost" auch die Betonspaltenböden (Perforierter Beton) in diesen Ställen meinst. Lass dir gesagt sein, daß diese so ausgelegt sind (breite Trittfläche, schmale Spalte), daß sie allgemein - auch von Bioverbänden - als tiergerecht anerkannt sind.

Das alles schreib ich, um Dir zu zeigen, daß Du Dich vielleicht nicht nur aus einer Ideologierichtung über Landwirtschaft informieren solltest.
Seit es Menschen gibt, stellen die Bauern deren Ernährung sicher. Und schon immer in der Geschichte gab es Zeiten, in denen die Bauern unterdrückt wurden. Regelmäßig hat sich das an der nächsten Generation gerächt.
Falls unsere Gesellschaaft so weiter macht, werden uns unsere Nachkommen einmal dafür verdammen!
Was man am weitesten wegwirft, muß man am weitesten wieder herholen!
So sind die Menschen:


>>>>> von Gurkenglas 18.12.00 08:42:52 3812376176
Welches Unternehmen ist dabei, diesen Test am lebenden Rinder durchführen zu können? Weiss das jemand?
lg GG

von Xena 18.12.00 08:49:38 3812376197
evotec (allerdings noch in der testphase)

von srooncs 18.12.00 08:50:21 3812376201
Hi!

Hatte nur kurz Zeit reinzuschauen: die Frima ist eine Tochter von Boehringer Ingelheim und heist Vetmedica.

Falls einer von euch eine WKN findet bitte posten.

Good trades

srooncs <<<<<<<<<


Erster Gedanke: Wie kann ich am besten an der Geschichte profitieren! Und das steckt in allen von uns!
Zum Beitrag von eck64, daß in 20% ALLER Futtermittelproben Tiermehl gefunden wird:

Selbstverständlich ist mir die Nachricht bekannt, auf die er sich bezog:

>>>Tiermehlverbot in großem Umfang unterlaufen

Bild vergrößern
Berlin (Reuters) - Das Tiermehlverbot bei der Produktion von Futtermitteln wird in Sachsen-Anhalt offenbar in großem Stil unterlaufen. Bei Kontrollen wurden jetzt nach Angaben von Landes-Agrarminister Konrad Keller (SPD) vom Freitag in nahezu jeder fünften Futtermittel-Probe Tiermehlbestandteile gefunden. Von 435 Proben seien 88 positiv auf Tiermehl getestet worden, sagte Keller vor dem Landtag in Magdeburg. Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke (SPD) forderte die Bundesländer daraufhin zu "schärfsten" Kontrollen auf. Unterdessen ist zwischen der Bundesregierung und dem Deutschen Bauernverband (DBV) ein offener Streit über die Finanzierung der BSE- Krise entbrannt.


Nach Angaben Kellers wurde gegen 58 Tierzüchter ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Darunter seien auch zahlreiche Rinderhalter. Weitere Bußgeldverfahren seien gegen 15 Futtermittelhändler in Gang gesetzt worden. Den Händlern sei zudem untersagt worden, das positiv getestete Futter in Umlauf zu bringen. Keller nannte das Ergebnis der Überprüfungen unverständlich. Schließlich habe die Wirtschaft bereits am 27. November von sich aus einen freiwilligen Verzicht auf die Beigabe von Tiermehl zu ihren Futtermischungen erklärt. Das generelle Tiermehlverbot der EU sei dagegen erst am 2. Dezember erlassen worden.


Eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums in Berlin sagte, vereinzelte Verstöße seien auch schon in anderen Bundesländern registriert worden. Die jetzt aus Sachsen-Anhalt bekannt gewordenen Zahlen hätten jedoch eine "ganz andere Dimension". Funke sagte, "es darf nicht sein, das gesetzliche Regelungen zum Schutz der Verbraucher durch Handel und Wirtschaft unterlaufen werden." Bei Verstößen müssten sofort alle Sanktionsmöglichkeiten ergriffen werden. Die betroffenen Wirtschaftsverbände seien aufgefordert, "schwarze Schafe" in den eigenen Reihen ausfindig zu machen und Gesetzesverstöße zu unterbinden. Mit dem Tiermehlverbot soll eine weitere Ausbreitung des Erregers der Rinderseuche BSE über das Futter verhindert werden.


Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) sagte zu, dass der Bund einen Teil der Kosten aus der BSE-Krise übernehmen wird, erteilte aber zu hohen finanziellen Erwartungen eine Absage. "Wo der Bund verantwortlich ist, wird er selbstverständlich seinen finanziellen Verpflichtungen gerecht werden", sagte er der "Berliner Morgenpost". Dabei dürften aber nicht ständig neue Subventionstatbestände aufgebaut werden. "Die Landwirtschaft steht insgesamt in Europa auf einem sehr hohen Subventionssockel mit teilweise falschen Subventionen", fügte Eichel hinzu. Erst werde die Produktion gefördert, dann würden Tiere bei Überproduktion geschlachtet und verbrannt. "Das ist für mich ein perverser Vorgang."


Der Bauernverband wies die Kritik "entrüstet" zurück. Vor dem bislang einzigen BSE-Fall in Deutschland habe es keinen "Rindfleischberg", sondern einen stabilen Inlandsverbrauch und einen florierenden Export gegeben, hieß es in einer Stellungnahme. Der DBV hat von Bund und Ländern gefordert, nach dem Tiermehlverbot die Kosten für die Entsorgung von Tierkadavern zu übernehmen. Experten schätzen die Kosten für die Entsorgung von rund 1,1 Millionen Tonnen Tiermehl pro Jahr auf bis zu zwei Milliarden Mark. Zwischen Bund und Ländern bestehen Differenzen, wie die Folgekosten der Rinderseuche aufgeteilt werden sollen. Ein Gespräch von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und den Ministerpräsidenten der Länder brachte darüber am Donnerstagabend keine Einigung. Der DBV warf ihnen vor, auf Zeit zu spielen.


Nach Bekanntwerden des ersten BSE-Falls bei einem deutschen Rind aus Schleswig-Holstein Ende November wurden bundesweit BSE-Schnelltests bei Rindern im Alter von über 30 Monaten vorgeschrieben. Grünen- Agrarpolitikerin Ulrike Höfken erneuerte ihre Forderung, diese Verpflichtung auf die gesamte EU auszudehnen. Außerdem solle die Gemeinschaft Schlachtprämien für Rinder über 30 Monaten nur noch auszahlen, wenn die Tiere auf BSE getestet wurden, verlangte Höfken mit Blick auf den nächsten EU-Agrarministerrat am Dienstag und Mittwoch. >>>>


Es betrifft Sachsen-Anhalt.
Die dortigen Betriebsstrukturen entsprechen nicht denen in Westdeutschland. Auch die Produktion folgt anderen Bedingungen.
Und in diese Richtung führt zwangsläufig der Weg, wenn die bäuerlichen Familienbetriebe von Ideologen vollends kaputtgemacht werden!
Auch ich muß mich manchmal berichtigen.
Die Tiermehltheorie kann im Allgäu nicht von der Hand gewiesen werden. Meine Aussage diesbezüglich, daß ein Allgäuer Betrieb nicht auf den Zukauf von billigem eiweiß in Form von Tiermehl angewiesen ist, stimmt. Allerdings kommen auch diese Betriebe nicht ohne Stärkehaltiges Ausgleichsfutter aus. (Auch eine Kuh braucht eine ausgeglichene Ernährung) Dieses muß, weil es im Allgäu keine Getreideäcker gibt, fertig gemischt zugekauft werden. Es ist nicht auszuschließen, daß (und wenn es Jahre zurückliegt) solch ein Futter wegen mangelnder Reinigung im Herstellerwerk mit Spuren von Tiermehl versetzt war. Diese bewegen sich dann aber im Promillebereich. Ob sie eine Infektion auslösen konnten, weiß niemand. Schließlich hätten sie dazu Prionenträger, also von einem kranken Tier stammend, sein müssen! Und wo wäre dann dieses Tier hergekommen?
Diese Schlamperei kann aber keinesfalls dem Landwirt angelastet werden!
hi hixx, genau das.

jetzt weiß ich auch wieder, wo ich es gelesen hab. war beim börsenpsychiater im wartezimmer ;)

gruß
pm
@ glaubnichtalles: Mensch Junge vergiss diesen Krampf ganz schnell. Dieser Jammerthread ist ja unerträglich. Lebensmittelskandale wo man hinschaut !! Die menschliche Gier ist der Feind des Menschen. Ich hör von Dir schon wieder so einen Krampf wie: ausgewogene Ernährung für eine Kuh !!! Ja ja, und Hormonspritzen für die Bullenmast, Glykol für den Wein und Pestizide für - ja für was eigentlich. Die Natur schlägt irgendwann erbarmungslos zurück. Für 5 Pfennig Dieselsteuer seid ihr mit Eueren Treckern bis Berlin gefahren. Als die EU das Tiermehl nur für 6 Monate verboten hat, habt ihr Eure Kauforders geändert. Wenn es den deutschen Landwirten mit Ihren Argumenten Ernst wäre und nicht überall diese geschäftsgeile Scheinheiligkeit durchschimmern würde, dann würde man für die echten Probleme auf die Straße gehen. Dann liefert doch keinen Industriefraß ab, dann streikt doch mal für was sinn volles, verweigert die Vergewaltigung der Natur verlangt einen auskömmlichen Preis - und wer nicht zahlt bekommt nichts. Brecht sagte schon: Erst kommt das Fressen dann die Moral. Solange Eure Verbandsvertreter bloß die eigene Klientel und nicht Natur und Gesundheit im Auge hat solltest Du einfach schweigen. Ich glaube jedenfalls nicht daß der Mensch jeden Tag Rindfleisch braucht und würde Dir für ein Kilo einwandfreie Ware auch 50 DM bezahlen. Aber das wollt ihr garnicht, ihr EU-subventionsverdorbenen-Möchtegern-Landwirte.
hi Leute,

deutsche Landwirtschaftsqualitätserzeugnisse = Kotz/kotz-
Würg ,würg...... wer Qualitätsrindfleisch essen will kauft
Rindfleisch aus Argentinien ! Siehe dazu auch den Spiegel
Artikel 50/2000
Hier hilft doch echt nur den Markt für gesunde Importe
aufmachen und unsere "Landwirte" ruhig zustellen(ev. in
die örtliche JVA) oder sie müssen den Mist den sie produzieren selber essen......bis auf den letzten Löffel.
das sind Speisenverderber !
Der BSE Skandal ist nicht der erste Skandal und nicht der
letzte !

mfg eb
@glaubnichtalles
Nicht nur ein Problem der "Ostdeutschen" Viehhaltung und des dortigen Tierfutters.
Heute im hiesigen Radio SWR1 nach Auskunft des BaWü Landwirtschaftsministeriums nach Stichproben in BaWü Tierfutter für Rinder in 40% zumindest Spuren von Tiermehl enthalten!
Eine Aussage wie "Wir haben nie Tiermehl gefüttert" kann man sich getrost irgendwo hinschieben.

Das die Bauern zur Zeit einen schweren Stand haben ist klar, und das die nerven blank liegen auch.
Ihr müsst das als Chance sehen, das ganze auf gesunde Beine zu stellen! Es muß das bezahlt werden, was für verantwortungsvolle Produktion von Nahrungsmitteln nötig ist.
Ich vergleiche die Landwirte mal mit der Chemie in den 60ern und 70ern. Da wurde produziert auf Teufel komm raus, die Abfälle sozialisiert, sprich Luft und Böden vergiftet, aber hauptsache billige Produkte für die Konsumenten. Jetzt umsteuern.
Nachdenken!
Und wenn hier jemand Beleidigungen austeilt, dann warst Du das. Selber Knallkopf! Muß das sein?
eck64
Bin Vegetarier und freue mich...Tiere werden systematisch reduziert auf ihre Nützlichkeit.
Nicht nur menschlicher Schmerz ist moralisch relevant.
Aber ich freue mich,daß die Natur beweist,warum sie etwas wie einen pflanzenfressenden Widerkäuer geschaffen hat....
Warum die tomaten verderben und die Äpfel,das ist dann die nächste Grenze,die wir nach genetischen Veränderungen
erfahren werden...
Es gibt bekanntlich zu jeder Wirkung eine Ursache...und diese setzt der Menschen Arroganz selbst,aus Profitgier zu glauben,er könne die regeln und Abläufe der Natur beherrrschen...
Ich freue mich...
Es wird noch tausend neue Viren geben ...es sind die Alten...nur eben anderst,weil wir unsere Mittel eben auch verändern,
holt die Natur eben wieder auf...
und am Ende überlebt immer die Natur...
nicht das Töten selbst ist das Problem,sondern die Methode des Tötens...
Für die Masse geboren und jetzt jault die Masse
Tot der Natur...es lebe die Natur!!:D
Ich hab das Gefühl, daß irgendwo in einer Psychatrie der Computerraum von den Insassen gestürmt wurde!

Zum Beitrag von eck64:

Die Nachricht lautete:

Stuttgart: Spuren von Tiermehl in Mischfutter entdeckt
Das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium hat bei der Kontrolle von Mischfutter geringe Spuren von Tiermehl gefunden. 60 Prozent der untersuchten Futtermitttel waren unbelastet, teilte das Ministerium in Stuttgart mit, 40 Prozent hätten sehr geringe Verunreinigungen aufgewiesen. Nach wie vor gebe es im Land keinen Verdacht auf den Rinderwahnsinn BSE. Dennoch fürchten Fleischer und Bauern, dass über kurz oder lang auch im Land an BSE erkrankte Rinder entdeckt werden.


Die Wiedergabe von eck:

Heute im hiesigen Radio SWR1 nach Auskunft des BaWü Landwirtschaftsministeriums nach Stichproben in BaWü Tierfutter für Rinder in 40% zumindest Spuren von Tiermehl enthalten!


Merkt Ihr den Unterschied?

Aus Mischfutter (kann für Schweine, Hühner oder sonstwas gewesen sein) wurde bei der ersten Wiedergabe schon Tierfutter für Rinder!
Aus geringen Spuren wurden Spuren.

Mit jeder weitergabe des Artikels wird er vermutlich weiter verfälscht! So werden Meinungen mißbildet!

Ich will nichts beschönigen, es hätte tatsächlich nicht vorkommen dürfen.
Geringe Spuren - das läßt nicht auf eine absichtliche Beimischung schließen. Vermutlich nahmen es die Kraftfutterwerke mit der Reinigung nicht genau. Es ist davon auszugehen, daß die letzten Reste jetzt "herausgespült" wurden. Es ist schlimm, daß soetwas vorkam, aber ist es wirklich so relevant? Bis vor ein paar Tagen wurde Tiermehl völlig legal an Schweine und Geflügel verfüttert. Was es für Folgen hat - darüber kann man gerne spekulieren. Wenn jetzt noch Spuren davon drin sind, so wird das an der Gesamtsituation wohl nichts ändern. Und zumindest kann ich nicht nachvollziehen, wieso die Landwirte daran schuld sein sollen!

Zur Beleidigung: Zitat eck:
>glaubts den Nicht-BioBauern nicht! Die machen alles unnatürliche mit, um ein paar prozente mehr Effektivität rauszukitzeln<

Dies ist eine pauschale Verunglimpfung und Kriminalisierung eines Berufsstandes. Ich fasse dies als Beleidigung auf.
Polemik ist hier wirklich fehl am Platz! Bleib sachlich, Junge!

"farniente" - bring belegte Fakten oder verpiß Dich!
Hormon in der Bullenmast?????? Wann? Wo? Tickst Du eigentlich nicht ganz richtig, weil Du so einen Blödsinn schreibst?
Vor vielen Jahren hatten wir einen Hormonskandal in der industriellen Kälbermast! Hast Du noch ältere Leichen zum ausgraben? Hormone werden legal eingesetzt in USA (deshalb sind schon beinahe Gatt- verhandlungen gescheitert, weil sich die EU erfolgreich gegen den Import wehrte)
Ferner werden Hormone in Ebrads geliebten Argentinien eingesetzt! Der Spiegel hat einen wirklich wunderschönen Artikel gebracht, das stimmt. Leider ist er wohl nicht so gut informiert, wie ein Praktikant, der die argentinische Fleischwirtschaft ein halbes Jahr lang erlebte! Besser oben im thread steht was dazu!
Ebrad aus vermutlich Alzey:
Wenn ich aufhöre, über Deine geistigen ergüsse zu lachen, werde ich vermutlich wütend! Und dann kenne ich mich selbst nicht mehr! Über den weiteren Verlauf der dann folgenden auseinandersetzung werde ich das Board hier informieren!
vom Insassen einer Psychatrie (lustige Ideen hast Du)

@Dirsollmanallesglauben????
Ich denke ich habe das korrekt wiedergegeben. Im Radio hieß es, dieses Mischfutter wurde auch zur Fütterung von Rindern eingesetzt. Wo kannst Du eine Verfälschung erkennen?

Merkst Du den Unterschied?
"Aus Mischfutter (kann für Schweine, ......"
Eben kann. Im Radio hieß es, es wurde zur Fütterung von Rindern verwendet. Verklag doch bitte den SWR, und nicht einen korrekt zitierenden Hörer!

Du bist am Beschönigen:
"Vermutlich nahmen es die Kraftfutterwerke mit der Reinigung nicht genau." Kavaliersdelikt, der Rest ist doch jetzt rausgespült. In den Magen Deiner Tiere. Und später zu Deinen Kunden.

An verunreinigtem Tierfutter trägt der Landwirt gewiss keine Schuld, aber ich stehe zu meiner Aussage:
"glaubts den Nicht-BioBauern nicht! Die machen alles unnatürliche mit, um ein paar prozente mehr Effektivität rauszukitzeln"
Für mich keine Beleidigung, sondern eine Tatsachenfestellung. War das Verbot des Tiermehls als Futterzusatz bei Wiederkäuern eine Initiative der Landwirte, oder wurde das seinerzeit als unnötig dargestellt? Warum überhaupt Tiermehl im Futter? Natürlich wegen ein paar Prozenten besserer Milchleistung. Für Dich damals die natürliche Ernährung einer Kuh??????
Natürlich ist nicht alles nur die Schuld der Landwirte, es krankt doch überall! Schau als Beispiel mal die KZ-Hühnern. Wenn der Verbraucher nur 20 bis 30 Pfenning pro Ei zahlt, dann muß so produziert werden. Mit Auslauf und Körnerfutter geht unter 40-50 Pfenning nichts.
Also um es Dir nochmals ganz deutlich zu sagen, und damit du es auch kapierst: Legebatterien gibts beim Biobauern nicht, die halten sowas für unnatürlich. Gemacht wirds von den Nichtbiobauern (hier agroindustrielle Produktionsbetriebe), weil es "effektiver" ist. Ohne Rücksicht auf die Tiere.
Ich könnte noch viele Beispiele aufmachen. Natürlich sind nicht alle Landwirte gleich. Bitte verklage mich, wenn Du Dich lächerlich machen willst.
Also bitte laß Dich nicht von Tatsachen beleidigen. Stehe zu Deinen Handlungen, da kann man drüber reden. Du musst bloß damit rechnen, daß nicht jeder Deiner Meinung ist.

Ich glaub Dir wirklich nicht alles.

eck64
@ Glaubnichtalles: Genauso habe ich mir Dich vorgestellt. Schließlich bin ich nicht der Erste dem Du drohst. Fern jeglicher Selbstkritik meinst Du Du kannst Leute mit Deiner ungehobelten Art von dem überzeugen was Du als gesunde Ernährung verstehst. Ein getroffener Hund bellt ! Ich hör die Bauern bloß nach Schadensersatz schreien. Klar, erst steigern wir die Profitgier ins unermäßliche und wenn alles auffliegt soll der Steuerzahler für den Scheiß den er gefressen hat zum zweiten Mal bezahlen. Du kannst mich samt Deinen Drohungen , die im Übrigen mehrere Straftatbestände erfüllen, mal dort besuchen wo der Kaiser zu Fuß hingeht. Ich muß nicht fressen was deutsche Bauern mir hinwerfen und mein Grundrecht auf Meinungsfreiheit wirst Du auf Deinem Misthaufen nicht begraben.
So wie ich die Sache sehe stehen wir erst am Anfang einer BSE - Aufdeckungsserie und auch hier zeigt sich, was in der Politik gang und gebe ist.
Wenn ich heute Morgen im Radio den Bauernverband erklären höre, dass das im Handel befindliche Rindfleisch gesund ist, ist das vor dem Hintergrund, dass man eigentlich sogut wie nichts weiß über die Übertragung von BSE eine einzige Frechheit. Und doch wird es wider besseres Wissen verbreitet.

Zugegeben wird immer nur das, was eindeutig bewiesen ist.
Da wird dann ein - weiterer - Einzelfall sehr bedauert,
sozusagen ein Bauernopfer gebracht.

Alle hoffen solange, dass man ihre Missetaten nicht entdecken möge, bis auch sie aufgedeckt werden.
Dabei fallen immer noch genug Unredliche durch die Roste, dass die Gesamtheit der Unredlichen genug Mut behält, weiter zu bescheißen - bedauerlicherweise.
Diese Verhaltensweisen sind aber in unserer Gesellschaft durchgängig vorhanden. Es gilt:
"Wenn jeder jeden ein bißchen bescheißt, ist für alle gesorgt".
Das diese Einstellung auch ihre Schwächen hat, wird an solchen Beispielen nur deutlich, aber man lernt nicht wirklich daraus.
Die nächste Katastrophe ist nur eine Frage der Zeit.
MM
farniente, wo hab ich Dir gedroht und mit was? Kanns nicht finden! Wurds gelöscht?
Sag mir, woher Du die Kompetenz nimmst, landwirtschaftliche Produktion zu beurteilen? Wieviele Jahre hast Du in der Landwirtschaft gearbeitet?
Lass Deinen Müll ruhig weiter hier ab!
Auf jeden polemischen Vorwurf hier habe ich seither mit Fakten geantwortet. Schuster, bleib bei Deinen Leisten. ein altes, immer noch gültiges Sprichwort!

Das Gleiche gilt für eck64.
Er hat eine Nachricht im Radio gehört und es so, wie er es interpretiert hat, reingestellt. Ich habe selbige Nachricht ungekürzt von der homepage des SWR hier reinkopiert. Sie hat einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied.
Soviel zur Seriösität von eck und seinesgleichen!


Man sollte einfach nicht über etwas schreiben, von dem man keine Ahnung hat.
Normalerweise sollte ich diesen von Euch verdreckten Thread jetzt verlassen, ich habs nicht nötig, mir von Ideologischen , nichtswissenden Wichtigmachern ans Bein pinkeln zu lassen. Aber solange ich hier noch Leute finde, denen ich echtes Interesse anmerke, bleibe ich hier!
Did An Insecticide Trigger
Mad Cow/BSE In UK?
By Fintan Dunne
Research, Kathy Mc Mahon
From eionews.addr.com/organop.htm
12-16-00




Pharmaceutical interests in the UK are ignoring new
scientific research that shows the insecticide used in the
UK government`s own warble-fly campaigns triggered the
surge of `Mad Cow` disease.
Latest experiments by Cambridge University prion
specialist, David R. Brown, have shown that manganese
bonds with prions to cause BSE. Other researchers
unpublished work shows that prions in the bovine spine
-along which insecticides are applied- can be damaged by
ICI`s Phosmet organophosphate(OP) insecticide -causing
the disease.
British scientists have led the current theory that an
infectious prion in bonemeal fed to cattle causes bovine
spongiform disease (BSE). Infectious prions are also
claimed to cause new variant Creutzfeld-Jakob Disease
(CJD) in humans -from ingesting beef. But the infectious
prion theory serves to obscure a tragic chemical
poisoning scandal behind the majority of BSE cases.
The new work proves that the prions can bond with
manganese in animal feeds or mineral licks. These
manganese prions cause the eurological degeneration seen
in BSE. By a similar process, prions in human brains are
damaged by lice lotions containing organophosphate. This
can result in neurological diseases like CJD and
Alzheimers -later in life.
Many might be surprised to hear that organophosphates
were developed by Nazi chemists during the course
World War Two, as a chemical weapon nerve agent. One
formulation of the insecticide -Maneb, or Mancozeb-
actually contains manganese in addition to
organophosphate.
The marginalised research has devestating financial
implications for ICI. It would provide a firm basis for
litigants -who could include CJD sufferers, farmers
across the world, and the spouses and families of the
many British farmers who committed suicide during this
BSE debacle.
Phosmet organophosphate has been used at high doses in
British warble fly campaigns. In 1996, ICI subsidiary
Zeneca sold the phosmet patent to a PO Box company in
Arizona called Gowan -just one week before the UK
government admitted to a link between BSE and nvCJD.
The politically well-connected British pharmaceuticals
group, ICI has the financial and political clout to block
research into any cause other than the infective model.
Indeed no substantive alternative research has been done.
British BSE disease management and research bodies
have taken decisions that do not seem guided by spirited
scientific enquiry. Mysterious prions that jump species is
the preferred research arena.
Scientist and organic farmer, Mark Purdey gave evidence
to the UK BSE inquiry, that warble fly insecticide was
the cause of the disease. The scientist wheeled out to
rubbish Purdy`s evidence -Dr. David Ray, later turned
out to have been receiving funding from the insecticide
manufacturer ICI.
A lobby group that includes Bayer, Monsanto, Novartis,
Pfizer, Roche and Schering-Plough was behind the effort
to discredit Purdey. In December 1999, the same David
Ray was appointed to the UK Veterinary Products
Committee (VPC) -a government body that licences
animal medicines.
Purdey has been consistently denied even exploratory
funding to extend his privately supported research. Yet,
the Purdey/Brown chemical poisoning model matches
with the epidermiological spread of CJD clusters in
humans. It also predicts the incidence of BSE-type
diseases in animals. The accepted infectious model does
not fit either.
The pharmaceutical industry is all the more determined to
hide the chemical source of BSE and CJD, because a
spotlight on chemicals would expose the role the
insecticides in Alzheimer`s -another neurodegenerative
disease. That might lead to claims which would dwarf
those from BSE and CJD litigants. In fact, two leading
brain researchers into CJD and Alzheimers have died in
suspicious circumstances in recent years.
In the United States, the Environmental Protection
Agency is already reviewing Phosmet`s safety. The
Centers for Disease control in the US have recently
conducted experiments on mice that confirm the
organophosphate risk.
Not only is the EC beef slaughter campaign futile,
because the disease is mostly non-infectious, but unless
the underlying chemical cause is addressed, BSE will
simply reappear from chemical causes. A new warble fly
campaign is already underway in France using the same
organophosphate insecticide.
Of greater concern is that some lotions for scabies and
head lice are now priming children and adults, for CJD
and Alzheimers in later life.
BONDING THE PRION
Cambridge University prion biochemist, David R. Brown
is dismissive of the science behind the infectious model
of BSE. He terms it "a very limited amount of science by
a few assumed- reputable scientists." He insists there is
"no evidence an infectious agent is present in either meat
or milk."
"Simple tests on udder walls of cows -which could easily
detect an infectious prion- have not been done, why I
don`t understand."
A number of researchers have found that
organophosphate(OP) in systemic warble fly insecticide
can deform the prion molecule, rendering it ineffective at
buffering free radical effects in the body. Worse still, the
prion is then partial to bond with manganese and become
a `rogue` prion. A chain reaction whereby rogue prions
turn others to rogues also, can explain the bovine
spongiform disease mechanism.
Brown showed how prion protein bonds benignly with
copper, but lethally with manganese. Even natural
variations in relative environmental availability of
manganese versus copper can trigger prion degradation.
The CJD and BSE symptoms mirror `manganese
madness`, an irreversible fatal neuro-psychiatric
degenerative syndrome that plagued manganese miners in
the first half of the last century
SHINING A LIGHT ON SPONGIFORM
Organic dairy farmer and peer-review-published
independent scientist, Mark Purdey, says the accepted
theory of transmission from BSE-infected cattle to
human CJD -by bonemeal or meat, is dependent on a
mutant prion that has never been isolated under the
scientific protocol called Koch`s postulates.
Purdey`s insistence on sticking to the letter of this
scientific law earned him the condemnation of UK
officialdom when he first mooted his theory. But Purdey
pointed to CJD clusters downwind of a British Phosmet
production plant to back his case.
He gave evidence to the UK Government BSE inquiry
and was supported by Conservative MP, Thessa
Gorman. His views were discounted, but his subsequent
research and the new Cambridge prion work have
confirmed the alternative theory. Despite this, and the
backing of a British peer, he is denied even exploratory
funding.
Speaking from his rural English Somerset farm yesterday
-as plans forge ahead for the European cattle cull, he
asks: "Why does CJD degeneration in humans begin in
the retina, and why are CJD disease clusters found in
high altitude locations?"
The question is rhetorical, and Purdey has an
eye-opening answer. He argues that the prion molecule
has a known natural role as a shock adsorber of
damaging energy from ultraviolet rays and other oxidizing
agents.
Once this prion defence system is rendered ineffective by
organophosphates - for example in human head lice
lotions, these oxidizing effects have an unmediated
impact on tissues. Eventually, UV radiation damages the
retina and oxidative stress destroys the brain tissues of
CJD patients. This theory would expect to find higher
CJD incidence in mountain regions -where UV radiation
levels are elevated. That prediction holds true.
A similar but accelerated mechanism could be driving
BSE. ICI`s Phosmet organophosphate warble fly
insecticide -applied on the backs of animals along the
spinal column, similarly degrades prions. "Systemic
versions of the insecticide are designed to make the entire
cow carcass toxic to warble fly," explains Purdey.
"Unfortunately it`s toxic to prions too -especially those
prions located just millimeters from the point of
application."
The damaged prions are then ready to react with
manganese in animal feed, or manganese sprayed on land
or in mineral licks -to become the driving force of BSE
neurodegeneration. Purdey says manganese-tipped prions
set off lethal chain reactions that neurologically burn
through the animal.
Chickens notoriously excrete most of the supplements
fed to them -including manganese. And their
manganese-rich excreta have been blended into cattle
feed in the UK. Natural variations in the relative
environmental availability of copper and manganese can
also spur prion degeneration says Purdey.
From this research, any prudent person would conclude
there is a significant risk attaching to the use of
organophosphate in humans. Preparations for head lice
and scabies are known to be overused in practice and
might be priming users for CJ disease.
Purdey believes his bias for field work is the key to his
success. He bemoans the "reductionism" of much
lab-centered science. "I have traveled the world to
investigate known clusters of spongiform disease
-something mainstream researchers don`t seem remotely
interested in doing."
Since first postulating an environmental -rather than
infectious- theory of spongiform diseases, Purdey has
built evidence from around the world that explains and
predicts the incidence in humans and animals: a cluster of
CJD in Slovakia, Eastern Europe -around a manganese
plant; Rocky Mountain deer with Chronic Wasting
Disease (CWD), who were found to be eating pine
needles rich in manganese; the futile slaughter of sheep in
Cyprus -only for BSE to reemerge within years.
"The reappearance of BSE in Cyprus obviously points to
an environmental cause," says Purdey, who is sanguine
when reflecting on the condemnation of him by
mainstream scientists.
"I suppose they have mortgages and kids who need to go
to university," he muses. "Privately, some were agreeing
with me, but then they would denounce me publicly. It
was quite strange really."
THE MONEY TRAIL
Critical scientists like Purdey are unlikely to prevail. The
pharma industry holds most research purse strings, and
would hardly energetically explore an avenue of research
that could expose them to litigation for causing BSE. The
official theory is lavishly funded, alternative theories
rarely, if at all.
There are more explosive implications to his -and other`s
latest research. Purdey says similar
organophosphate-induced protein deformation could also
underlie Alzheimer`s disease. If that were true, the
litigation fallout would destroy some pharmaceutical
giants, and a lot of very influential noses would be out of
joint.
Disturbingly, Purdey and other brain researchers seem to
have had an undue share of unfortunate accidents.
Purdey`s house was burned down and his lawyer who
was working with him on Mad Cow Disease was driven
off the road by another vehicle and subsequently died.
The veterinarian on the case also died in a car crash
-locally reported as: `Mystery Vet Death Riddle.`
Dr. C. Bruton, a CJD specialist -who had just produced a
paper on a new strain of CJD- was killed in a car crash
before his work was announced to the public. Purdey
speculates that Bruton might have known more than
what was revealed in his last scientific paper.
In 1996, leading Alzheimer`s researcher Tsunao Saitoh,
46 and his 13 -year-old daughter were killed in La Jolla,
California, in what a Reuters report described as a "very
professionally done" shooting.
What Alzheimer`s Disease, Mad Cow Disease, and CJ
Disease have in common, is abnormal brain proteins and
a putative link to organophosphates. Even Gulf War
syndrome among returning veterans has been attributed,
in part to the insecticide. But the sidelined scientists`
suspicions are still largely ignored.
In their favour at the moment, is a growing unease on the
part of the public. As BSE forges on and Governments
panic, Science may be out to lunch on BSE,
compromised by bovine spongythinking myopathy.
Mark Purdey funds his own research, testing/ labs/travel
to cluster sites. Donations to his research fund will help
him carry on his work. Mark Purdey Research Fund,
High Barn Farm, Elworthy, Nr Taunton, Somerset TA4
3PX, UK.
Copyright © 2000 eionews.com


ohne kommentar! :(
@glaubnichtalles
Die Meldung war schon so, wie Du schreibst, der dazughörige Kommentar war, daß das auch als Rinderfutter verwendung hatte. Leugne es weiter wenn Du willst.
Den Versuch mich anzuzeigen hast Du ja nicht widerholt, weil Du "plötzlich" gemerkt hast, dass Bauern doch alles mögliche unnatürliche machen, um effektiver zu produzieren, oder habe ich Deine Stellungnahme überlesen?
Bis wann hast Du Tiermehl gefüttert? Wahrscheinlich so lange es erlaubt war. Vielleciht auch gar nicht, weil Du nur bezahlter Lobbyist bist?
Bleib ehrlich, und einen gibts, der sowieso alles sieht.
eck64
Hallo glaubnichtalles: Du gehörst zu den Leuten die glauben man muß selbst Musiker sein um Musikkritiker werden zu können. Dieses Totschlagargument ist soweit hergeholt wie Deine Unfähigkeit einsichtig zu sein. Es geht doch nicht um die Verumglimpfung einzelner Personen ! Es geht darum daß ein festgezurrter Bauernstand mit großem politischen Einfluß meint er kann mit dem Verbraucher machen was er will. Du schreibst ja selbst immer wieder von diesem Berufsstand. Natürlich hat die Presse Blut geleckt, und das ist richtig so. Seit heute früh haben wir einen neuen Butterskandal. Der x-hundertste Skandal der letzten Jahre. Statt aufzustehen und zur radikalen Umkehr zu blasen, einwandfreie Ware zu produzieren, wenn auch teuerer, geht es nur ums verharmlosen, schönreden, Kritiker niedermachen, alle anderen Postings als Müll zu bezeichnen, Irre aus der Anstalt die es wagen gesundes Essen zu verlangen. Wenn ich bis heute früh noch geglaubt habe es gibt auch faire und ehrliche Landwirte, dann hast Du mich eines besseren belehrt. Nein es geht um das Verteidigen einer äußerst lukrativen Bauernindustrie, hoch subventioniert, gut organisiert und äußerst agressiv. Ihr werdet eines Tages Eure Produkte selber essen müssen. PS: Daß Deine Rinder momentan keiner kaufen will hat etwas mit Marktwirtschaft zu tun - Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage wär schon da - nach sauberem Fleisch. Denk mal darüber nach und verteigige nicht nur alte Zöpfe. Du mußt nicht gleich Michael Kohlhaas werden, aber vielleicht hast Du paar Kollegen die sich mit Dir zusammenschließen und dann tolle Ware produzieren - für teureres Geld - ich kauf sie. Oder ist Dir das alles zu anstrengend ? Dann hör auf den Mist zu verteidigen , verkauf Deinen Hof und werde Daytrader - da kennst Du Dich ja aus nach Deinen eigenen Worten. Die von Dir beschworene Liebe zu Deinem Beruf nehme ich Dir nämlich nicht ab. Ein Landwirt braucht erstmal Liebe zu den Tieren und Liebe zu den Menschen - hat man die, dann hört man sofort auf die Natur so zu vergewaltigen
@farniente
Butterskandal? um was geht es denn? Hast Du einen link dazu?
Danke im voraus.
@ eck 64: Wahrscheinlich hat die italienische Mafia die Butter mit Rindertalg gestreckt. Butter zur industriellen Herstellung von Gebäck. Kommt ständig auf NTV. Genaues weiß ich auch noch nicht. Auf jeden Fall erneute BSE-Gefahr !!!!!!!!!
Hier ein kleines Beispiel zur (auch bei den Bauern)
vorhandenen Geldgeilheit und dem kranken verhalten
der ges. Agrarwirtschaft.

War mit meinem Neffen bei unserem Nachbarn - einem kleinen
bäuerlichen Familienbetrieb mit ca. 30 Rindern - im Stall.

Ich bemerkte, daß mein Nachbar ein Pulver in Wasser
auflöste und es einem Kalb zu trinken gab.

Unsere Unterlhaltung gestaltete sich darauf wie folgt.

F355: Was fütterst du da deinem Kalb?

Nachbar: Kälberfutter

F355: Was ist das für ein Futter?

Nachbar: Milchpulver, wird aufgelöst und gefüttert.

F355: Warum gibst du deinem Kalb keine richtige Milch?

Nachbar: Milchpulver ist günstiger?

F355: Wie günstiger? Milchpulver wird doch aus Mich erst hergestellt,
kann doch nicht günstiger sein. Oder?

Nachbar: Weis auch nicht warum, ist aber billiger für mich
Milchpulver zu verfüttern

F355: Obwohl Milchpulver erst hergestellt werden muß?

Nachbar: Ja ist so.

F355: Ich habs noch immer nicht verstanden, kann doch nicht
billiger sein, Milch zu Milchpulver zu verarbeiten und
dieses dann an Kälber zu verfüttern.

Nachbar: Wird irgendwie gefördert, weis auch nicht genau wie
das geht. Ist aber billiger.

F355: Und die Milch des Mutterrindes verkaufst du?

Nachbar: Ja, bekomme für einen Liter Milch mehr Geld von der
Molkerei als ich für einen Liter Kälberfutter aus
Milchpulver bezahle. Da spare ich mir jeden Tag ein
paar Mark.

Geht man jetzt davon aus, das sich dieser Kleinbetrieb pro
Tag durch dieses Verfahren ca. 10 DM spart, so sind das
auf´s Jahr hochgerechnet ca. 3.600 DM die dieser Kleinbetrieb
einspart.

Bei den Großbetrieben bringt dieses Verfahren natürlich
richtig Geld.

Das Verfahren mit dem oben geschilderten Milchpulver ist so,
wie wenn ihr an einen Schreiner für 1000 DM Bretter verkaufen
würdet, dieser baut aus den Brettern einen Schrank, und diesen
Schrank könnt ihr vom Schreiner für 750 DM zurückkaufen.

Wie kann es sein, daß ein Produkt nach Herstellung billiger
ist, als der eingesetzte Rohstoff?

Wäre das Ganze in der "normalen" Wirtschaft auch möglich, ich
würde Bretter ver- und Schränke ankaufen, soviel ich nur könnte.

F355

Und noch eine kleine Bemerkung zu glaubnichtalles.

Dein Heiligenschein leuchtet heller als jede Sonne.
Du bist der Beste. Gegen Dich war Mutter Theresa
eine alte, billige Schlampe.
Da mir glaubnichtalles auf mein letztes Posting sowieso nur schreiben wird daß alles Müll ist, möchte ich allen Interessierten sagen seid vorsichtig -aber es gibt immernoch Leute die wissen wo man Petersilie kaufen kann die nicht für den Transport radioaktiv bestrahlt wird, wo es Tomaten gibt die nicht der EU-Norm entsprechen dafür aber nicht nach wässrigen Nährböden sondern nach Tomaten schmecken, wo es Muscheln gibt die nicht mit Kolibakterien verseucht sind, und wo man Fische kaufen kann die nicht so bleihaltig sind daß man damit Bilder malen könnte und und und........ Aber das stimmt ja alles nicht oder, glaubnichtalles, gelle ? Ja, aber der wirtschaftliche Druck !!!!!!!!!!
Ganz in meiner Nähe lebt ein Enten und Gänsezüchter, der sein Tiere absolut natürlich aufzieht. Der verkauft seine Tiere für Superpreise an Spitzenköche, weil jeder Koch und jeder gesunde Mensch am Geschmack der Ente die Art der Aufzucht und das Futter rausschmeckt.
Glaubnichtalles, das ist alles Müll !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Hast Du eine Ahnung, das geht beim Rind auch. Jetzt kommt sicher die Frage wieviel Rinderfutter ich schon gegessen habe ansonsten kann ich das garnicht beurteilen. Glaubnichtalles schreibt in seinen Postings immer: Leute merkt Ihr nicht was da abgeht ? Ja ja glaubnichtalles, ich merk es. Wer Augen hat der sehe, wer Ohren hat der höre. Habe fertig mit meinem Müll. Aber Deinen Müll fress ich trotzdem nicht.
@F355
In dieses Milchpulver werden unter anderem Schlachthofabfälle eingearbeitet. Haben gute Nährwerte, sind bloß etwas zu eklig um sie an Menschen direkt (!) zu verkaufen.
Auch hier wird spekuliert, ob das ein Übertragungsweg sein könnte. Denn der reine Weidebetrieb in Bayern mit BSE-Fall hat seine Kälber auch nicht säugen lassen, denn schließlich lebt der Bauer von der verkauften Milch.
@farniente ich bin begeistert von Deinen Beiträgen. Es stimmt, es gibt Leute, die gerne mehr bezahlen für gesunde Ernährung. Ich war entsetzt, als ich kürzlich in Andalusien die Plastik-Landschaft sah: unzählige Hors-Sol Plantagen und daneben Millionen von Olivenbäumen.... Natürlich, kurzfristig für Spanien ein Erfolg. Ein grosser Teil, des Gemüses das im Winter hier gegessen wird, stammt von dort. Die Kehrseite der Medaille: Monokultur mit den bekannten Risiken und Gemüseproduktion die per Laster durch ganz EU gefahren wird. In diesem Zusammenhang weise ich auf den Thread `Der Höhepunkt der Welterdölproduktion` im Sofa.
Südspanien hat einen gewaltigen Aufschwung erlebt. Bis in die hintersten Dörfer sind alle Häuser frisch renoviert und die Bevölkerung so modisch wie im Zentrum einer Grossstadt. Nur: alles basiert auf dem Prinzip des Individualverkehrs. Künstlich hochgepusht wie z.B. die Erstellung einer Eisbahn in Dubai, wo reiche Araberkinder schlittschuhlaufen.
Mit dem Erdöl steht und fällt alles.
@ virtuality: Danke, schön daß es noch Gleichgesinnte gibt. Leider reicht das Board nicht aus um alle Hirnrissigkeiten der Politik darzustellen. Nur noch paar ausgewählte Beispiele: Deutsche Krabben werden per LKW zum Pulen nach Marokko gefahren. Israelische Erdbeeren kommen mit dem Flugzeug. Ernüsse fahren per LKW zum Schälen nach Algerien und werden EU-subventiomniert per LKW nach Rumänien gefahren. Mit Genen wird rummanipuliert damit alles schneller wächst. Die Überproduktion wird EU-subventioniert vernichtet. Dafür wissen unsere Kinder nicht mehr wie Rosenkohl schmeckt und werfen Äpfel weg weil sie nicht rund sind.
Frei nach einem deutschen Philosophen kann ich da garnicht soviel fressen wie ich kotzen möchte. Aber die deutschen Bauern jammern wegen ihrem Scheiss. Was sollen dann südamerikanische Kaffeepflücker oder die Kakaoproduzenten sagen, die wir mit unserer wirtschaftlichen Macht systematisch im Preis kaputtmachen ? Wer gibt uns das Recht zu verlangen daß wir jederzeit zu billigsten Preisen die exotischsten Produkte zur Verfügung haben ?

@ glaugnichtalles: Heute früh auf NTV: Günter Pscor, BTK und Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker: Der deutsche Verbraucher wird seit Jahren belogen und von den Bauernverbänden an der Nase rumgeführt.
Mahlzeit.
hier mal eine kurze zusammenfassug auf deutsch von dem vorher geposteten text.

dane ALL_BLACK! :)

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Den Artikel überschlagend geht es um folgendes:


Pharmafirmen ingnorieren neue wissenschaftliche Ansätze, daß Problem BSE, bzw dessen Ursachen zu erklären.
Der Artikel berichtet über die Annahme, daß Insektizide, die für von der britischen Regierung für die Bekämpfung der "warble-Fliege" eingesetzt werden, für BSE verantwortlichsein könnte.
Dieses Insektizid beeinhaltet organische Verbindungen, die ein (mehrere??) Mangan-Atom(e) in sich gebunden haben.
Auch kommt z.B Mangan in Futtermittel vor ( z.B., daß diesem Futter nährstoffreiche Hühnerexkremente beigemischt werden!!!!!!!!, oder an Salzlecken/im Mineralstofffutter, das Kühe zur Aufrechterhaltung Ihres Salzhaushaltes zugefüttert bekommen.
Auch Organophosphate, die z.B in Läusebekämpfungsmittel benutzt werden, können evtl im späteren Leben des Menschen für Alzheimer und CJD verantwortlich sein
Dieses Mangan kann scheinbar auch mit Prionen eine Verbindung eingehen.

Eine Britische Pharmafirma ZENECA, die 1996 noch das Organophosphat PHOSMET zu der Bekämpfung der "Warble-Fliege" eingesetzt hat, hat dieses Phosmet-Patent 1996 an die amerikanische Fima GOWAN verkauft, gerade eine Woche bevor die Britsiche Regierung die Verbindung BSE und nvCJD bekanntgab. Der Text mutmaßt, daß ddie britische BSE-Bekämpfung und die BSE untersuchenden Institutuionen wenig Interesse haben, eine andere Erklärung zu finden, als daß die BSE-Krankheit von einer Spezies ( Schafe>Scrapie, Einf. Von m . Seite) auf die andere ( Rinder) übergesprungen sei
Mark Purdey, ein wissenschaftler und Biobauer, nimt an, daß das "Warble-Fliege"-Insektizit der Grund für BSE sei.
Eine Lobby von Bayer bis zu Schering-Plough, hat den Versuch von Dr. David Ray unterstützt, dieses als unrichtig darzustellen. Der Text nimmt an, daß dieses nicht nur zur Verschleierung des wahren Grundes von BSE dient, sondern auch weildie Aufmerksamkeit dieser chemischen verbindung dann auch mit Alzheimer in Verbindung gebracht würde. Dadurch könnten Schadensersatzforderungen aufkommen, denen gegenüber BSE nur ein "Zwerg" wäre.
Die US Behörden hingegen prüfen schon die Gefährlichkeit von Organophoshaten an Mäusen.

Manche Wissenschaftler meinen, daß Organophosphate im "Warble-Fliegen"-Insektizid können ein (?) Prion-Molekül verändern, so daß es nicht mehr freie Radikale im Körper abpuffern kann. Schlimmer noch, daß dieses veränderte Prion dazu neigtsich mit Mangan zu verbinden und somit zu einem "rogue" prion wird, daß auch andere Prionen zu "rogue-Prionen umwandelt. Das könnte auch eine Erklärung der BSE sein.
"Mangan-Verücktheit" sei auch schon bei Bergbauarbeitern am inder ersten Hlfte des letzten Jahrhunderts aufgetreten.

PURDEY nimmt an, daß die Prionen für die Absorbtion, bzw zum Schutz vor UV-Strahlung wichtig seien.. Werden die Prionen durch Organophosphate verändert, kann die UV-Strahlung das Gewebe des Tieres zerstören. Das unterstützt die These, daß gerade in Bergregionen CJD häufiger vorkommt.

Das Organophosphat Phosmet der Firma ICI würde auf dem Rücken der Tiere netlang der Wirbelsäule auf den Kühen verteilt. Zu dieser äußerlichen Anwendung, gibt es auch systemische Mittel, die von der Kuh aufgenommen werden, und somit die"ganze" Kuh giftig für die "warble-Fliege" gemacht wird. Somit würden die Prionen in der Kuh natürlich auch geschädigt.

Dann können diese geschädigten Prionen sich mit Mangan im Tierfutter verbinden, oder Mangan, das ( als Spurenelement !!)auf Gras gespritzt, oder aus Mineralfutter stammt verbinden.
Die "manganese tipped "-Prionen könnten im Körper der Tiere tödliche (eher auf Zellen bestimmter Gewebe) Kettenraektionen auslösen, die sich "neurologisch durch´s Tier brennen".

CJD komme auch natürlich vor, z.B bei der Karnkheit Chronic Wasting Desease"CWD, die bei Hirschen in den Rocky Mountains vorkäme, die sehr manganhaltige Tannenzapfen essen würden. Auch das sinnlose Schlachten von Schafen auf Zypern sei unnötig, da "BSE" NACH EIN PAAR Jahren wieder auftrete.

Wissenschaftler wie Purdey kämen kaum zum Zug. Die offizielle These von BSE würde großzügig unterstützt, Leute wie PURDEY kaum oder gar nicht. PURDEY vertritt auch die These, daß Alzheimer von Organophoshaten herrührt. Das würde das Ende einiger Pharmafirmen bedeuten.

Mehrere ( drei!!) Wissenschaftler, die in dieser Richtung geforscht hätten seien auf mysteriöse Weise um´s Leben gekommen.

Alzheimer, CJD und "Mad cow desease" hätten abnorme Gehirn-Proteine gemeinsam und eine glaubhafteVerbiindung zu Organophospaten
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

schön, oder?
Ich Glaub es wirklich nícht!!!!!


Als Argumente gegen die deutschen Bauern dient:

- Daß die italienische Mafia Butter verseucht

- Daß es in Spanien Olivenmonokulturten gibt

- Daß die Verbraucher bei uns im Winter Erdbeeren wollen

- Daß Spitzenköche von Restaurants, in denen man wohl nicht mit einem Fuffziger auskommt, besondere Ansprüche ans Rohprodukt stellen

- Daß die Plantagenarbeiter im Ausland ausgenützt werden, damit der deutsche Verbraucher so billige Nahrungsmittel bekommt, wie er wünscht

-Krabbenpuhlmethoden

- Erdnußschälmethoden

Merkt Ihr denn nicht, daß Ihr gegen Euch selbst schreibt?
In all diesen Punkten sind wir doch einer Meinung!!!


Fazit:

Euer ganzer Scheiß ist in sich wiedersprüchlich.
Aus ein und derselben Ideologierichtung kommen Aussagen wie:

Die Nahrungsmittel werden zu weit umhergekarrt - kauft argentinisches Rindfleisch - ich brauch Euch Bauern ncht, weil ich von woanders bessere sachen krieg - in Italien wird Butter gestreckt - erdbeeren kommen aus Israel-

Ich verlasse jetzt den thread, denn wo der pöbel die Macht übernommen hat, hab ich nichts verloren.
Ich hoffe, dass all die vielen, mit denen ich hier wirklich guten Gedankenaustausch hatte, sich weiterhin objektiv damit beschäftigen und sich ein Bild über die Qualität der hier vertretenen Meinungen machen können!
Eines stimmt:
Die Bauern produzieren das, was der Verbraucher wünscht!
In Stuttgart wurde vor ein paar Jahren eine Bio-Markthalle aufgemacht. Den Leuten wurden die so laut von ihnen geforderten Produkte vor den Mund gekarrt. Nach einem Jahr war der Laden mangels Nachfrage dicht!
UND WIEDER FINDEN SICH SICHER ARGUMENTE; DEN BAUERN DAFÜR DIE SCHULD ZU GEBEN!!!!!!
Ich wünsche allen, die sich hier objektiv beteiligt haben eine gute Zeit. Augen offen lassen! Nicht alles glauben!
Von BEIDEN Seiten nicht!
@ glaubnichtalles: Der Pöbel möchte Dir zuletzt nur noch eines auf den Weg mitgeben: Du hast nichts, aber auch garnichts kapiert, weil Du nicht begreifen willst. Konstruier doch keine abstrusen Zusammenhänge von Erdbeeren und Rindfleisch. In diesem Posting mit den Erdbeeren ging es um das System. Eine prinzipielle Frage die an die Wurzeln geht. Man muß sich doch fragen wo kommen solche bornierten Meinungen wie die Deinige her ? Was ist dagegen zu tun ? Wie kann man einem Politiker, einem Funktionär und einem Landwirt klarmachen daß es teurer, viel teuerer ist Krankheiten zu erforschen und zu behandeln als Krankheiten zu vermeiden indem man die Natur nicht ständig manipuliert. Sie schlägt zurück. Ach Gott glaubnichtalles, ich glaube Du wärst besser Chemiker geworden.
Da es der Pöbel jetzt auch satt hat jemanden zu erklären daß eine Tschernobylkuh mit 8 Beinen und 2 Eutern zwar mehr Milch und Schinken gibt aber trotzdem krank ist, verabschiede ich mich mit dem resignierten Einsicht des Geläuterten: Der Mensch ist das dümmste Tier. Denn ein Tier frißt nur was ihm bekommt, wir zahlen noch für Scheiss der uns krank macht.
Mir dreht sich der Magen um, seit ich weiß was den Haustieren alles zugefüttert wird. Allein die sog. Pflicht-
angaben auf den Lebensmitteln treiben einem den Angstschweiß
auf die Stirne.
Versagt haben für mich die Politiker die das Verwerten von
Tierkörpern zugelassen oder gebilligt und sogar reglemen-
tiert haben.
In Lebensmitteln müssen ja heutzutage nur noch Spurenelemente der angepriesenen Ware enthalten sein.
Ekelhaft!!!
Ich fordere umgehend Aufklärung was in meinem Essen ist und
kein Fachchinesisch.
Dachte ich mirs doch, kriege keine Antwort auf die Frage für wie natürlich Du früher die verfütterung von Tiermehl hieltest, und warum Du es damals getan hattest.
So wie ich die Sache sehe stehen wir erst am Anfang einer BSE - Aufdeckungsserie und auch hier zeigt sich, was seit je her in der Politik gang und gebe ist.
Wenn ich heute Morgen im Radio den Bauernverband erklären höre, dass das im Handel befindliche Rindfleisch gesund ist, ist das vor dem Hintergrund, dass man eigentlich sogut wie nichts weiß über die Übertragung von BSE eine einzige Frechheit. Und doch wird es wider besseres Wissen verbreitet.
Vielleicht kann mir einer der Experten mal eine vielleicht dumme Frage beantworten?
Wer kann eigentlich beim jetzigen Erkenntnisstand garantieren, dass nicht auch ökologisch erzeugtes Fleisch BSE - befallen sein kann?
Diese Rinder kommen doch auch nicht vom Mond und solange nicht eindeutig geklärt ist, was BSE auslöst, hält einen doch nur die bisherige Nichtentdeckung im guten Glauben. Oder sehe ich das völlig falsch?


Zugegeben wird immer nur das, was eindeutig bewiesen ist.
Da wird dann als ein - weiterer - Einzelfall sehr bedauert,
sozusagen ein Bauernopfer gebracht.

Alle hoffen solange, dass man ihre Missetaten nicht entdecken möge, bis auch sie aufgedeckt werden.
Dabei fallen immer noch genug Unredliche durch die Roste, dass die Gesamtheit der Unredlichen genug Mut behält, weiter zu bescheißen - bedauerlicherweise.
Diese Verhaltensweisen sind aber in unserer Gesellschaft durchgängig vorhanden. Es gilt:
"Wenn jeder jeden ein bißchen bescheißt, ist für alle gesorgt".
Das diese Einstellung auch ihre Schwächen hat, wird an solchen Beispielen nur deutlich, aber man lernt nicht wirklich daraus.
Die nächste Katastrophe ist nur eine Frage der Zeit.
MM
Ups, jetzt ist er (glaubnichtalles) beleidigt, nennt
uns Pöbel und verschwindet aus dem Thread.

Hoffen wir, daß er zusammen mit seinen Rindern alt wird.
Denn nur wenn seine Rinder so alt werden wie er, besteht
keine Gefahr, daß sie eines Tages in unserer Pfanne landen.

Marktwirtschaft - Angebot und Nachfrage - ist eben meistens
doch gerecht. Auch wenn´s manchmal etwas länger dauert.

F355
@MinMacker

Dein Posting gefällt mir.
Ich kann nur Beifall klatschen!!

:eek: :eek: :eek:

reigei
Zum Thema BSE fällt mir noch etwas ein:

Ganz Deutschland meidet jetzt Rindfleisch und Rindfleischprodukte.

Was ist aber mit Milch und Milchprodukten (Butter, Käse, Quark etc.)?
Da wird zwar behauptet "Übertragung ausgeschlossen", aber etwas genaues
weiß niemand.!

:confused: :confused: :confused:
Noch ein letztes posting von mir:

eck, ich habe am Anfang dieses threads geschrieben, wie ich meine Tiere füttere (nämlich nach HQZ-Richtlinien!) Ich wiederhole mich ungern.
Bewußt habe ich noch nie Tiermehl gefüttert. Bei dem Futter, das ich ab und zu zukaufe, muß ich mich genauso auf die Angaben des Lieferanten verlassen, wie Ihr Euch auf unsere Glaubwürdigkeit verlassen müsst. Eine schriftliche Bestätigung, daß im zugekauften Futter kein Tiermehl enthalten ist und war, habe ich vorliegen. Ob sie das Papier wert ist, auf dem sie gedruckt steht, vermag ich nicht zu beurteilen!
Ist es natürlich, daß biologische Felder mit Kadaverbestandteilen gedüngt werden? Ist das natürliche Pflanzenernährung?

farniente, einem Fanatiker zu widersprechen - dazu bedarf es mehr, als es meine bescheidenen Fähigkeiten erlauben. Ich bin ein Mann der Praxis und kein begnadeter Ideologe.
Dein Musik-Vergleich ist wohl sehr abwegig! An welche Produktionsfaktoren ist Musik gebunden?
Trotzdem kommt der Vergleich gelegen.
Der Musikkritiker bevorzugt unverkäufliche Stücke, die nur entstehen können, weil ein erlauchtes intellektuelles Publikum bereit ist, Wahnsinnspreise in Konzerten zu zahlen. Im normalen CD-Laden sind diese Produkte zu höheren Preisen nicht absetzbar, weil von der breiten Masse nicht gewünscht.
Das Volk will Zladko, Petri und Techno und bekommt, was es verlangt!

Ich bin weder beleidigt noch habe ich Angst vor Euch!
Für wirklich interessierte Menschen ist hier meine E-mail-Adresse:
glaubnichtalles@yahoo.de
Schreibt mir, wie Ihr Euch eine Landwirtschaft in Deutschland vorstellt!
Aber bleibt realistisch.
Ich nehme nur Stellung zu Vorschlägen, welche ihre Prioritäten auf heimische Erzeugung und kurze Transportwege setzen! Wer mit Auslandsfraß den vermeintlichen Teufel mit dem Beelzebub austreiben will, bekommt von mir keine Stellungsnahme!

Meine letzten worte zu ausländischen Nahrungsmitteln:
1. Die genannten Beispiele von Krabben, erdnüssen, italienischer Butter usw.

2. Legales Hormonfleisch in USA und halblegales in Argentinien

3. Gentechnisch veränderte Pflanzen in USA und vor allem in Argentinien

4. DDT- Anwendung in vielen Ländern der Dritten welt

5. Nahrungsmittelimporte aus Hungerländern gegen Industrieprodukte

6.Legale Hühnerhaltung des berüchtigten Herrn (Nikotin)-Pohlmann in Tschechien mit Vermarktung in Deutschland

Ich könnte noch zig Beispiele bringen. sie alle zeigen, daß wir in Deutschland tatsächlich keine Landwirtschaft brauchen.
Und so gesehen habt Ihr recht!
an glaub nich` alles aber verkauf alles und kauf dir eurofins. Frei nach dem Spruch:...., die dicksten Kartoffeln.
Großes Lob dem posting von farniente
hi Leute,

es gibt keinen Weg daran vorbei:Landwirte verseuchen aus
Profitgier ihre Erzeugnisse.Das ist in der EG scheinbar
üblich und für das dazu mischen von Dioxin ins Futter
gibts keine oder nur geringe Strafen.Für das Verfüttern von Tiermehl gibt es keine Strafen,oder ?Bei allen Skandalen
die wir in dieser Hinsicht hatten ist noch nie ein Landwirt
in den Knast gegangen,ev.Strafen wurden aus der Portokasse
bezahlt.Gewinn durch Verfütterung von Scheisse und Dreck
1 Mio. Strafe 20.000.-DM siehe Pohlmann den aufrechten
Landwirt und Menschenfreund.Und vergesst natürlich nicht
"dirglaubichnichts",wahrscheinlich erzählt er uns noch das
er sauber ist wenn sein Hof als BSE Oase festgestellt ist.
Landwirte und glaubhaft ?Hat schon jemals vom Pastor verlangt das er glubhaft sein soll ??

mfg eb
Konstantin Wecker. Das Hexeneinmaleins

"Immer noch werden Hexen verbrannt
auf den Scheiten der Ideologie.
Einer ist immer der Böse im Land
und dann kann man als Guter und die Augen voll Sand
in die Heiligen Kriege ziehen"

Die Geschichte wiederholt sich.
Was im Mittelalter die Hexen waren, waren in den 30ern die Juden und werden jetzt die Bauern.
Ich habe hier Beiträge gelesen, die mich schockierten.

Sinngemäß:
Leute, kauft nichts von den Bauern, die Bauern sind Euer Verderben!
Steckt die Bauern in die JVA!
Ab mit ihnen in die Tiermehlfabrik!
DAS HATTEN WIR SCHONMAL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ersetze Bauern durch Juden, JVA durch KZ, Tiermehlfabrik durch Gaskammer!
Mir läuft ein kalter Schauer über den Rücken!
Hätte hier jemand sowas über Ausländer geschrieben, mit Recht wäre ein Sturm der Entrüstung losgebrochen. Aber die Leute sind still, stimmen insgeheim zu oder halten sich verschämt im Hintergrund!
Damals wie heute waren es gebildete, wortgewaltige, rhetorisch begabte Kesseltreiber, welche die Leute anheizten und tumbe, einfältige Phantasten, welche die Ideologien freudig aufgriffen!
Und damals wie heute glaubten aufrichtige Menschen, daß es nur eine verrückte Minderheit wäre. 250mal wurden diese Beiträge heute gelesen und keiner merkt was!
Immer schön den Mund halten. Oder womöglich schon zustimmen?
WACHT AUF!!!
DENKT NACH!!!
WEHRET DEN ANFÄNGEN!!!
@Gabler
Einen großen scheiß schreibst Du.
Die Aufforderung zu verantwortlichem Produzieren hat wohl nichts mit ins KZ schicken zu tun.

Die Landwirte können nicht mehr davon ausgehen, dass jeder das zu fressen hat, was ihm vorgesetzt wird und dann noch das Maul zu halten hat. Es ist auch ein Käufermarkt.
Nachdenken, umsteuern!
Tiermehl:
Beitrag vom 7.12.2000 10:11:43Uhr

JVA

Beitrag vom 18.12.2000 17:50:35 Uhr

Damals wie heute gleiche Beschwichtigungsworte!

Ich habe das Glück, dass ich eine sehr liebe Großmutter hatte, die mir viel von früher erzählte.
Wie es damals angefangen hat! Was daraus wurde! Und daß jeder, der sich dagegen wehrte, gleich angegriffen wurde. Ich habe diese Reaktion erwartet. Denn sie entspricht dem Erzählten von früher. Die Parallelen sind beängstigend.
Und auch, wie es war, als Leute Hunger hatten.
Von verhungerten Kindern in Deutschland in diesem Jahrhundert. Von Bauersfrauen, welche Tag und Nacht schufteten, weil die Männer in Kriegsgefangenschaft waren, und die es trotzdem nicht schafften, die Nahrung fürs ganze Volk zu erzeugen!
Ich bin dankbar, immer satt zu werden!
@Gabler
wer austeilt muß auch einstecken können.
Ich z.B. bin aus der Psychatrie entsprungen und manch anderes.
@Gabler & andere:

Wenn ein Elektriker in einem Haus eine neue Lampe anschliesst, sonst nichts, ist er ab diesen Zeitpunkt Haftfähig für die komplette Elektroanlage im Haus! Wenn ein Bewohner 2 Stockwerke höher an einen elektischen Schlag an einer defekten Steckdose verstirbt, ist der letzte Elektriker dafür verantwortlich. Denn er ist seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen, und hat die komplette Elektroanlage überprüft.

Wenn ein Heizungsmonteur zu Dir in`s Haus kommt, etwas am Gaskessel arbeitet, das Haus verlässt, und 5 Jahre später fliegt die Bude in die Luft, ist erst mal dieser Monteur dafür Verantwortlich bzw. Haftbar. Denn er war der letzte an der Anlage und trägt die Verantwortung.

Wenn ein Patient vom Krankenwagen von Zuhause zum Zahnarzt gefahren wird, weil er mit dem Gipsbein eben nicht selbst hinlaufen kann, wenn dieser Patient im Krankenwagen aus heiterem Himmel einen Herzinfarkt bekommt und daran verstirbt, ist die Krankenwagenbesatzung dafür verantwortlich!

Und wenn ein Metzger, Bauer, Fleischhändler, Schlachthofbesitzer oder die Fleichindustrie ganz allgemein Waren verkauft welche verseucht sind und an denen Menschen evtl. erkranken können, dann ist plötzlich niemad schuld? Keiner trägt die Verantwortung?

Und ich höre die Fleischindustrie, egal ob es der Schlachthofbesitzer, Rinderzüchter oder Metzger ist nur davon reden, daß BSE eine wirtschaftliche Katastrophe für sie sei???

Bitte?

Was ist denn die größere Katastrophe? Daß Menschen krank werden und sterben oder daß ein paar Angestellte/Selbständige der Fleischindustrie arbeitslos werden und stempeln gehen müssen???

Und wenn ich Äusserung wie hier in einer Lokalzeitung eines Fleischers lese wie: "Ich esse schon seit 25 Jahren jeden Tag Fleich, und bin noch immer Gesund.", dann kann ich nur den Kopf schütteln! Der gute Mann kann schon längst infiziert sein und weiss es evtl. noch gar nicht weil die Inkubationszeit wahrscheinlich weit über 10 Jahren lang ist!

Diese Beschwichtigungen, Schönrednerreien usw. machen die Sache nur noch schlimmer.

Genau so wie die Methode, die Rinder jetzt eben vermehrt in`s Ausland zu karren um sie dort zu schlachten. Denn dort gibt`s ja keine Tests.

Genauso wie die bescheurte 30 Monate Regelung (Welche Funktionäre habe da eigentlich den Politikern in den Kopf geschiessen?): Die jetzigen BSE-Tests erkennen BSE bei 24 Monaten alte Rinder mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Vereinzelt wurden auch noch jüngere Rinder erfolgreich postiv getestet. Das jüngst AFAIK bis jetzt in der Schweiz mit 21 oder 22 Monaten (weiss nicht mehr so genau).
Was würde der gesunde Menschenverstand daraus folgern? Er würde wohl folgern: Gut, ab 24 Monaten kann ich sehr gut testen, vereinzelt sogar noch jünger, also fange ich vorsichtshalber schon bei 20 Monaten alten Rinder an zu Testen. Denn jedes erfolgreich auf BSE geteste Rind bedeuted eine Gefahr weniger für den Verbraucher. Soweit die Logik eines gesunden Menschenverstandes.
Doch was macht die Politik? Es wird erst ab 30 Monaten getestet. So daß alle Rinder unter 30 Monaten schön geschlachtet werden können ohne daß sie getestet werden müßen! Auf keinen Fall möchte man unötig testen. Die wirtschaftlichen Belastungen. Oh je! Wie schlimm das doch ist. Lieber in Kauf nehmen daß viele Rinder die gut getestet werden könnten nicht getestet werden. Wird schon keine merken und wird schon gut gehen.

Krisenmanagement?

Ja machen wir doch: Wir vertuschen, spielen herunter, reden schön, lassen wo anders schlachten ohne Tests und sagen öffentlich weiterhin "Deutsches Rindfleich ist sicher".

Hoho!

Liebe Fleischindustrieangehörigen: Ich wünsche mir das ihr diesmal so richtig mit Eurem Müll auf die Schnautze fliegt, und richtig bluten müsst!
@glaubnichtalles:

> Noch haben wir keine CJ-Kranke, und das sollte zuversichtlich machen!

Na, wenn Du Dich doch so wissenschaftlich mit dem Thema BSE befasst, hast Du
bestimmt auch schon mal was von der Inkubationszeit gehört?

Wenn nein, daß ist die Zeit, die von der Infektion bis zum Ausbruch einer
Krankheit mit dessen klinischen Sympthomen vergeht.

Na, und als Kenner der BSE-Problematik wirst Du bestimmt schon gehört haben,
daß sich die Hinweise in die Richtung verstärken, daß die Inkubationszeit
bei der neuen Form der Creuzfeld-Jackob Krankheit sehr wahrscheinlich bei
deutlich über 10 Jahren liegen könnte.

Wie kann Dich dann die Tatsache Zuversichtlich machen, daß es in DE noch
keine nCFJK Patienten gibt?

In 20 Jahren können wir gerne wieder über das Thema sprechen. Aber zum
jetzigen Zeitpunkt damit suggerieren zu wollen, daß BSE bei uns kein Problem
sei, ist nicht leichtsinnig, sondern bösartig, verharmlosend und
hinterhältig!


> Ich muß gestehen, daß die Nerven bei mir und meinen Kollegen zur Zeit
> blank liegen!


Tja, siehst Du, so können die Ansichten verschieden sein: Geh` mal nach
England und frage Angehörige von nCFJK Patienten wie es bei ihnen mit ihren
Nerven und Gefühlswelt so aussieht.
Aber ich kann Dich verstehen. Bei mir würden auch die Nerven blank liegen,
wenn ich damit rechnen müsste, daß durch Lebensmittel aus meiner Herstellung
evtl. Menschen an nCFJK erkranken und daran sterben könnten.
@mroth
Hallo zusammen !!
Ich bin zwar ziemlich neu hier aber dieses Thema geht auch mich was an !!Ich bin zwar kein BSE Experte aber ein bischen gesunden Menschenverstand habe ich doch noch oder vielleicht doch nicht mehr.Menschenverstand was für ein Wort ,ich hätte auch schon eine Definition dafür :maximaler Gewinn ohne Rücksicht auf Natur und Menschen,herunter spielen aller Gefahren ,leugnen irgendetwas gewußt zu haben,passiert ja nur bei den anderen,wie konnte ich wissen das das verarbeiteten von kranken und verseuchten Tierkadavern Krankheiten erzeugen oder weiter tragen kann.Kein Lebewesen auf dieser Welt hat so wenig Verstand wie der Mensch ,sonst würde er sich nicht selber so zu Grunde richten.Angefangen von Aids,CO2 -emmisionen,Ozonloch,Atomkraft,Regenwald abholzung,Überfischung der Weltmeere und und und wenn das so weiter geht hat sich der Börsenhandel irgend wann erledigt weil keiner mehr da ist zum handeln!!
Dann noch ein schönes BSE freies Weihnachtsfest
Luckloooser
Danke „mroth“ für Dein Posting. Du sprichst mir mit alle Deinen Aussagen aus der Seele.
Lese in diesem Thread schon seit dem ersten Beitrag und bin zutiefst enttäuscht und wütend auf diese sogenannten (Bio)Bauern in diesem Thread.

Vor ein paar Jahren kam in der ARD oder ZDF mehrere Beiträge zu Tiertransporten. Es ging damals ( heute wohl auch noch ) um die EU Subventionen für geschlachtete Rinder in nicht EU Ländern. Diese Tiere wurden über 1000ende von Kilometern zu einem Schlachthof gekarrt, geschlachtet und dann wieder in das Ursprungsland zurück gebracht. Alles nur um ein paar Mark Subventionen einzustecken. Die Moral blieb damals wie heute auf der Strecke.
Die Verbände, Politiker und die Bauern wuschen ihre Hände in Unschuld: “Ist doch alles rechtens. Wir haben nur die gesetzliche Regelungen ausgenutzt.“ usw. waren die damaligen Begründungen.

Wie sehr sich doch alles wiederholt!

Der Leser in diesem Thread sollte sich tatsächlich das Wort „glaubnichtalles“ einprägen und dementsprechend handeln!

Gruß A.TH.
hi mroth,

dein posting ist treffend.Allerdings bin ich der
Meinung das man gegen solche Leute wie "ich glaub
dir nichts" weitaus härtere Geschütze auffahren
müsste!Das ist die Sorte Mensch die einem BSE in-
fizierten zurufen :hättest ja aufpassen können.
Bin klar der Meinung das man solche Leute wie
Brunnenvergifter in arabischen Ländern behandeln
sollte.

MFG eb
Es ist noch schlimmer, als ich befürchtet hab!
Wieso sagt niemand was gegen diesen faschischtischen Ebrad?
Er ruft ganz klar zur Lynchjustiz eines nicht nachgewiesenen Schuldigen auf!
Die Angriffe hier, die Beschuldigungen gegen eine Einzelperson ohne nachgewiesenen Tatbestand, entsprechen nationalsozialistischer oder südamerikanischer (AHA) Rechtsprechung! Nachgewiesenermaßen hat ein Teil der Juden früher ihre Geschäftspartner beschissen. deshalb hat man ALLE vergast!
Ebrad - geh zurück nach Südamerika!
Und Ihr Anderen lernt Dremokratie und Rechtsordnung!
Ein Einzelner ist bei uns solange unschuldig, bis ihm seine Schuld nachgewiesen wurde!
Ich wende mich mit Grausen von Euch ab!
Hallo Gabler,

jetzt halt mal den Ball flach.

Der Vergleich mit der Judenverfolgung ist ja pervers.

Keiner will hier jemanden aufhängen oder vergasen.

Die meisten hier im Thread wollen nur, daß die Produzenten
vergifteter bzw. krankmachender Lebensmittel bestraft werden.

Für jeden, der ein Produkt herstellt, gilt die Produkthaftung.
Und von dieser Produkthaftung dürfen Bauern nicht ausgeschlossen
werden.

Es gibt da einen Spruch der bestens zur momentanen Situation
passt.

"Dummheit schützt vor Strafe nicht"

Genau das muß auch für Bauern gelten.

Wenn du in einer 30er Zone 50 fährst und erwischt wirst,
dann wirst du bestraft. Die Ausrede ich hab´s nicht gewußt,
daß ich hier nur 30 fahren darf bringt dir nichts.

Die Ausrede "es nicht gewußt zu haben" bringt dir vor
Gericht grundsätzlich nichts. Wer ein Gesetzt übertreten hat,
bzw. einen anderen - wenn vielleicht auch unwissend - geschädigt
hat, muß dafür haften.

Daß du uns hier mit Nazis auf eine Stufe stellst ist eine
Frechheit, für die du dich schnellstens Entschuldigen solltest.

Keiner wird hier einem Landwirt körperlichen Schaden zufügen.

Wir regeln das marktwirtschaftlich. Wir kaufen ihnen einfach
nichts mehr ab.
Ihr kauft ihm nichts mehr ab!
"Kauft nicht beim Bauern, denn er ist Euer Verderben"
"Kauft nicht beim Juden, denn er ist Euer Verderben"
Auch früher wurde das marktwirtschaftlich gelöst!
"Keiner hat gesagt, wir wollen Juden vergasen, wir wollen nur nichts bei denen kaufen!"
Weil tatsächlich viele Juden damals betrogen haben. Das stimmt! Und viele Bauern tun es auch! Das stimmt auch!
Glaubnichtalles hat hier mehrfach beteuert, kein Tiermehl zu füttern. Trotzdem wird es ihm unterstellt.

"dein posting ist treffend.Allerdings bin ich der
Meinung das man gegen solche Leute wie "ich glaub
dir nichts" weitaus härtere Geschütze auffahren
müsste!Das ist die Sorte Mensch die einem BSE in-
fizierten zurufen :hättest ja aufpassen können.
Bin klar der Meinung das man solche Leute wie
Brunnenvergifter in arabischen Ländern behandeln
sollte.

MFG eb"

Offener Aufruf zum Lynchen!
Eines nicht nachgewiesen Schuldigen!

Ich entschuldige mich nicht!
Solange solche Meinungen hier unkommentiert - ja sogar noch befürwortet werden, seid Ihr alle für mich

FASCHISTEN!!!!!!!!!
hi G.gabler,

kann es sein das du auch unter dem Namen "ich glaub dir
nichts" postets ?
kann es vielleicht sein das du aus dem Landeskrankenhaus
gelaufen bist ?
Ich glaub nicht das man solche wie dich frei rumlaufen
lassen sollte !
MFG eb
OK Gabler,

du hast uns alle durchschaut.

Wir planen bereits, die nicht mehr gebrauchten
Ställe in Konzentrationslager für Landwirte umzubauen und
alle in den Jauchebecken zu ertränken.

Außerdem müssen alle Landwirte bis zu ihrer "Entsorgung"
zwangsarbeiten verrichten.

Natürlich beschränken wir uns nicht auf Deutschland oder
Europa. Wir wollen eine "Bauernfreie" Erde.

Ist es wirklich so schlimm, daß wir von unseren Bauern
Produkte wollen, die uns nicht krank machen?

Wenn du die Judenverfolgung im 3. Reich mit der heutigen
Kritik an unserer Landwirtschaft vergleichst, dann solltest
du deine Oma bitten, daß sie dir die Wahrheit über die
Judenverfolgung erzählt und nicht irgendwelche Märchen.

Die Judenverfolgung war eines der schrecklichsten Verbrechen
der Menschheitsgeschichte und hat nichts, absolut nichts
mit der derzeitigen Kritik an unseren Landwirten zu tun.

Ist man in deinen Augen ein Nazi, weil man sich weigert,
Produkte zu kaufen, die man nicht haben will.

Ist man nur Nazi, wenn man dem Bauern kein Fleisch mehr
abkauft, oder ist man es auch, wenn man die Automarke
wechselt weil man nicht zufrieden war. Plane ich in
deinen Augen die Ausrottung aller VW Händler, weil ich keinen
VW mehr fahren möchte und deshalb auch keinen mehr kaufen werde?

Du bist wirklich nur noch peinlich.

F355
Noch etwas zum Thema vertuschen, schönreden, Verantwortung hahahahahaha, Aufklärung, glaubnichtalles usw usw usw:
Am 19.12.00 berichtet die TZ (München), daß im Schlachthof München munter weiter geschlachtet wird ohne BSE-Test. Wie das geht ? Man schlachtet nur Tiere unter 30 Monate, da ist kein Test vorgeschrieben. Also, Bauern und Schlächter kennen das Risiko, umgehen es, und die Welt ist wieder in Ordnung. Leute wie glaubnichtalles die noch von ihrem tollen Berufsstand faseln aber schön weiter solche Schweinereien machen, das sind die Vögel die man wirklich deutlich auf ihre menschenverachtende Geschäftemacherei hinweisen muß.
@ Gabler: Du hast eine leichte Neigung zu krankhaften Übertreibungen. Ich schlage daher den ultimativen BSE-Schnelltest vor: Jeder Bauer muß von jedem Rind das er schlachtet oder schlachten läßt als Erster ein Stück Hirnwurst verspeisen. Ich glaube die Schlachthöfe wären ab sofort museumsreif. Der Bauer der glaubt daß der Verbraucher so dumm ist daß er das Sprichwort vergessen hätte: "Ein Bauer, was er nicht kennt frißt er nicht" sollte sich mal daran erinnern: "Wie Du mir, so ich Dir".
Wenn ein Fahrer eines VW verunglückt, weil ein Zulieferteil nicht in Ordnung war, so wird mit Recht der Hersteller schuldig gesprochen, weil er evtl billige Zulieferteile eingebaut hat. Und wenn er die schadhaften Teile im Vertrauen auf gute Qualität bezogen hat, kann er versuchen, die Haftung weiterzugeben.
Soweit stimmt Dein Vergleich!
Wenn aber wegen diesem Vorfall geschrieben wird: Kauft keine deutschen Industrieprodukte, die Hersteller sind alle Verbrecher, so drängt sich der Vergleich mit der Judenverfolgung auf!
Mit Euch verblendeten Fanatikern zu diskuttieren ist zwecklos! Ihr habt jeden Bezug zur Realität verloren.
Es ist genau, wie damals!
Und genau wie damals sollen Kritiker ins Irrenhaus!
Jetzt werde sogar ich schon von diesem Ebrad angegriffen.
Die Geschichte wiederholt sich!
Sei doch froh Gabler,

du bekommst Rindfleisch so billig wie lange nicht.

Kein Mensch sagt, daß du keines mehr kaufen darfst.

Ich und auch viele andere kaufen es aus bekannten
Gründen derzeit nicht.

Und kein Mensch, auch du nicht, kann uns zwingen
Rindfleisch zu kaufen.

Demokratie und Marktwirtschaft können manchmal richtig
grausam sein. Kann man doch keinen Menschen dazu zwingen
Produkte zu kaufen, die er nicht haben möchte.

Diejenigen, so wie du, die diese Produkte trotzdem
haben möchten, haben allerdings den Vorteil, daß sie
diese Produkte derzeit billig wie lange nicht mehr kaufen
können.

Jeder wie er es gerne möchte.

Aber ich weis schon, du bist der Gute (Käufer) und ich
bin der Nazi (Rindfleischverweigerer)

Ein schönes Leben noch. Und wenn du eines Tages am
ganzen Körper zitterst, muß es nicht unbedingt ein
Schüttelfrost sein.

Gruß
F355
Ich verlange von niemanden Rindfleisch zu kaufen.
Und wenn VW einen Scheiß produziert, dann wird mit Recht kein VW mehr gekauft. Die Händler können dann genausowenig dafür, wie die Bauern, denen verunreinigte Futtermittel angedreht wurden.
Und ich würde die VW-Händler verteidigen, wenn ihnen dafür Hass entgegenschlüge.
Wenn ich Händler mit Bauern gleichsetze, lautet der Tenor hier:
Kauft nichts bei den Händlern. Das Beispiel mit den VW-Händlern beweist, daß alle Autohändler in die JVA gehören.
Und in dem Zusammenhang alle Händler von Industrieprodukten!


1.Und alle Juden sind Verbrecher!
Pauschal!
Hauen einen übers Ohr!
2.Und alle Ausländer!
Pauschal!
Handeln Drogen und Menschen!
3.Und alle Bauern!
Pauschal!
Vergiften uns mit ihren Produkten!

Rätsel:
Eine dieser 3 Aussagen darf man in Deutschland laut machen und wird dafür bewundert!
Welche?

Eine der Aussagen durfte man in den 30ern laut machen und wurde dafür bewundert!
Welche?
Zweites Rätsel:

Was darf man in Deutschland sagen, ohne daß Kritik daran erlaubt ist:

a) Bringt die Juden ins KZ! Vergast sie!
b) Die Ausländer gehören alle abgeschoben!
C) Macht Tiermehl aus Landwirten. Macht mit den Landwirten das Gleiche, wie mit arabischen Brunnenvergiftern!

Und jetzt fragt Ihr Euch, was denn an Punkt c) so schlimm sein soll!
SIND WIR SCHON SO WEIT?
@Gabler:

Bevor Du hier mit Begriffen rumwirfst, dessen Definition Du offensichtlich nicht kennst, solltest Du einen Blick in ein Lexikon Deiner Wahl wagen.

Zum Thema "Faschismus" ist z.B. in der Encarta von Microsoft u.a. zu lesen:

Faschismus, im engeren Sinn die Eigenbezeichnung der politischen Bewegung, die unter der Führung von Benito Mussolini 1922 in Italien die Macht übernahm, sowie für das von dieser Bewegung bis 1945 aufrechterhaltene Herrschaftssystem; im weiteren Sinne bezeichnet der Begriff Faschismus alle politischen Bewegungen und Herrschaftssysteme mit extrem nationalistischer, antidemokratischer und antikommunistischer Ideologie und autoritären Strukturen, die zwischen den beiden Weltkriegen entstanden, vor allem den deutschen Nationalsozialismus unter Adolf Hitler.

Vieleicht wolltest Du aber manche hier auch als Neofaschisten bezeichnen. Auch hier ein kleiner Blick in`s Lexikon:

Neofaschismus, politisches Konzept, dessen Inhalt die Wiederbelebung faschistischer bzw. nazistischer Vorstellungen ist. Im engeren Sinn ist damit die von Faschisten getragene politische Bewegung in Italien nach dem Sturz von Benito Mussolini gemeint (Movimento Sociale Italiano bzw. Alleanza Nazionale), die 1994 sogar an der Regierung beteiligt war. Der Begriff Neofaschismus wird außerhalb Italiens auch allgemein für rechtsextreme Gruppierungen verwendet, die an den Faschismus und den Nationalsozialismus unter Adolf Hitler anknüpfen (in Deutschland wird jedoch eher von Neonazismus gesprochen).

Passt auch irgendwie nicht!
Ich kann unter den erbosten und radikalen Beiträgen hier beim besten Willen keine faschistischen oder neofaschistischen Beiträge finden!

Ferner, Dein Vergleich des Holocausts mit dem aus dem BSE-Skandal resultierenden Entsetzen und Haß der Konsumenten gegenüber den Verantwortlichen des BSE-Skandals ist eine perverse Verharmlosung des Holocausts wie sie schlimmer nicht möglich ist und schallender Hohn gegenüber aller Opfer des Holocausts!


Aber es kommt noch schlimmer, lieber G.Gabler. Du hast ein paar Postings früher geschrieben:

Nachgewiesenermaßen hat ein Teil der Juden früher ihre Geschäftspartner beschissen. deshalb hat man ALLE vergast!

Bitte???
Willst Du den Holocaust rechtfertigen? Nach dem Motto: Selbst schuld wenn man sein Geschäftspartner bescheisst?
Oder willst Du behaupten daß ein paar beschiessene Geschäftsparner der Auslöser des Holocausts waren?

Meiner Meinung nach hast Du da ein ziemlich verquirltes Gedankengut!
@ Gabler:

Du schiebst ja ne Menge Hass gegen Deine Mitmenschen. Bist Du frustrierter Landwirt der sich ärgert, daß er seine Rinder nicht mehr los wird oder ist Deine Frau mit Container-Alex durchgebrannt?

Hier mein Vorschlag:

Tu Deine Rinder als argentinische BSE-freie Ware deklarieren und verkauf das Zeug zum doppelten Preis.
Vom Gewinn kannste bestimmt ne hübsche Thai importieren.

Floles Weilachten un vliele Spaß...
Mroth, Du hast recht mit der Verwendung des Begriffs Faschist!
Als Erklärung mag Dir dienen:

Faschismus, Duden-Lexikon, Punkt 3:

"Nach marxistischer Auffassung eine in kapitalistisch. Idustriegsellschaften bei soz., wirtsch. u. polit. Krisenlage angewandt. Form bürgerlicher Herrschaft.
Heute wird der Begriff häufig unreflektiert auf Phänomene angewandt, auf die er garnicht oder nur tendenziell zutrifft"

Reicht Dir das als Entschuldigung?
Meine Meinung über Euch hat sich nicht geändert. Mir eine Verharmlosung des Holocaust vorzuwerfen, ist eine Unverschämtheit.

Begonnen hatte er in der Tat harmlos mit einer Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933!
Was daraus wurde, war furchtbar!

Und schon damals mußte man sich als Nichtjude hüten, seine Mitbürger gegen unberechtigte Angriffe zu verteidigen!
Bist Du "Jude"? wurde man schon früher gefragt, wenn man nicht wegschauen wollte!
Ihr seid Spezialisten im Wort im Mund rumdrehen!
Unsachlich, verbohrt, nicht diskussionsfähig!
Zumindest wird manchen Beiträgen der Ausdruck "radikal" zugestanden.
Und mit diesem Ausdruck sind Tötungsaufforderungen wohl sehr schmeichelhaft umschrieben!

Viel Spaß noch bei der Bauernjagd!
Die Geschichtsbücher werden über Euch berichten!
@gabler:

Sag mal deine Vergleiche ,ist doch hoffentlich nicht ansteckend
soviel Dummheit...
Wenn Du von verfolgung und Liquidation sprichst,kann es da sein,daß Du die arme Kreatur
Rind meinst,welche jetzt ausbaden muss,mit Massenschlachtung,was idiotische Landwirte wider jeglicher Naturgesetze aus Profitgier
und jetzt mit dem Schrei nach unseren Steuergeldern sich selbst eingebrockt haben.
Gott sei Dank gibt es Landwirte,welche jahrelang von deinesgleichen belächelt wurden,wie unserer in wehrheim,
der etwas Verstand hat und das Fleisch auch als Individuum sieht in Verbindung dessen was es ist,nämlich ein Naturprodukt leben und wachsen lässt.
Ich zahle gerne 20 DM mehr und esse dafür weniger und bin dafür gesund,als dass ich profitgierigen,tierquälerischen Ignoranten mein Geld in den rachen schmeisse..
Hoffentlich stellen die das BSE auch bald bei anderen Massenschlachttieren fest und eurer Dummheit wird der gar ausgemacht...
damit auch du wieder klar denken kannst und begreifst,daß naturkreisläufe geschaffen wurden,weil alles seinen nutzen so hat,wie es eben ist und nicht wie dein Geldbeutel
es zulässt.
Von mir würdet ihr keine müde mark bekommen....weder für euer Fleisch noch für eure Dummheit...
Aber leider....
@Schmitt A.
"...Aber leider..." - Du mußt den Satz richtig beenden !

Aber leider kann ich, obwohl ich immer 20 DM mehr gezahlt habe und ökologisch produziertes Fleisch gekauft habe, a u c h nicht sicher sein, dass alles BSE-frei war und ist.
Der gegenwärtige Erkenntnisstand läßt eine solche Schlußfolgerung und diese Frohlockung, die Du daraus ableitest, nicht zu.
MM
@gabler und Konsorten
Ich kann Eure Aufregung nur teilweise nachvollziehen, obwohl ich aus der Diskussion entnehme das jeder den anderen argumentativ in die Knie zwingen will.
Beherrscht Euch doch im Namen der Sache !!!
Letztlich sind wir alle selber schuld. Wir haben doch diese
Volksvertreter selbst in dem Glauben gewählt das sie sich zum Nutzen des Volkes einsetzen sollen.
Leider war der BSE-Virus schneller.
Zu guter Letzt!
Viele Postings sind viel zu lang.Es reicht eine kurze Einschätzung abzugeben und ggf, einen Quellenverweis.
Danke !!!