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IWKA - Top-Chance!!! - 500 Beiträge pro Seite


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bei den miesen Technologie-Werten sollte man umschichten auf seriöse Aktien, die Potenzial haben. So wie IWKA. Was meint ihr?
@ genova

der bezugsrechthandel ist vorbei. in deutschland ist es nun mal so, daß die aktienkurse während dieser frist fallen. größere investoren schmeissen
bestände auf den markt, drücken somit den preis und decken sich billig über die bezugsrechte wieder ein. nun sollte es mit dem kurs wieder nach oben
gehen. ich überlege selbst, eine erste position aufzubauen. absolut unerläßlich für einen turnaround ist aber, daß IWKA seine ertragsdynamik steigert.
das muß sehr genau beobachtet werden.
ein anderer turnaround-kandidat im Mdax, der kürzlich sehr gute q3-zahlen vorgelegt hat, ist mg technologies.

gruß

chameleons
na immerhin hat iwka auf sicht von 2 jahren den mdax outperformed...........

gruss Gidorah
Das ist richtig. Das wars dann auch schon.
wie `das wars auch schon` ?

ich find das schon ganz schön gut, auf der besserern seite der medaile zu stehen.........:confused:

gruss Gidorah
........sind charttechniker unter uns ????

wie seht ihr derzeit die lage bei iwka ?



danke und gruss

Gidorah
Nachdem die 10 gehalten hat und die Zahlen ganz gut ausgefallen sind, dürften 13 € bis zum Erreichen des lanfgristigen Abwärtstrendes drin sein.
Aber bei der niedrigen Bewertung und Dividendenrendite sollte auch diese Hürde zu nehmen sein.
angaben gabs ja nur zum umsatz, ab und ae......ein ausblick auf `03 zu geben hatten man sich nicht getraut


die zahlen, die genannt wurden waren ja soweit im rahmen der erwartungen und recht in ordnung

ich persönlich war auf angaben zur verschuldung gespannt (Die Konzernnettoverschuldung konnte zum Jahresende 2002 erneut deutlich zurückgeführt werden. Damit hat sich die Bilanzstruktur weiter verbessert!?!?!?!?)..........aber da muss ich wohl bis zur bpk am 14.4. warten


gruss Gidorah
Na, warten wir es ab. Da sich im Vorfeld kursmäßig nichts getan hat, sind wohl keine Überraschungen zu erwarten. Hoffe, daß die Div, stabil bleibt.
be.
Die Erklärung zur BPK enthält nichts Neues. Div. von 0,66 € bekräftigt.
be.
beim auftragseingang im ersten quartal kann man ja nicht meckern, oder ?
dafür erscheint mir das ergebnis mit 22,5 doch ein klein wenig unter den erwartungen zu sein, alles in allen wohl ein non-event...
chartechnisch sieht ja momentan gar nicht so übel aus:

die 11,5 scheint geknackt zu sein...............hier waren in der jüngeren vergangenheit immer wieder erhebliche volumina im angebot zu sehen


gruss Gidorah
Habe mir mal eben spontan ein paar von den Dingern ins Depot geschmissen. Denke mal, auf mittlere Sicht kein Fehler. Was soll der Geiz ?

moderate Bewertung
gute Div.- Rendite
Exportwert- leidet nicht so sehr unter Binnenmarkt

:rolleyes:

Sollen die anderen doch Singulus & Co. kaufen !
Erhard Schmitt, Analyst von Helaba Trust, bewertet die IWKA-Aktie (ISIN DE0006204407/ WKN 620440) mit "neutral".

Die Gesellschaft gehöre zweifelsohne zu den ertragsstabilsten Maschinenbauunternehmen in
Deutschland. Auch an den Karlsruhern gehe dennoch die Auftragsschwäche, die die gesamte
Branche schon seit längerem erfasst habe, offenbar nicht mehr spurlos vorbei. Der Vorstand habe so
das ursprüngliche Ziel eines konstanten Auftragseingangs im laufenden Jahr Anfang Juli
aufgegeben. Aber im zweiten Quartal, über das am 12. August Bericht erstattet werde, sei mit rund
580 Mio. Euro (+4% gegenüber dem Vorjahr) wie im 1. Quartal noch einmal das Ordervolumen des
Vorjahres übertroffen worden.

Mit der Umsatzentwicklung des 2. Quartals (+9% gegenüber dem Vorjahr) sei der schwächere
Jahreseinstieg umgekehrt worden. Die Anlagentechnik dürfte auch hier den Takt vorgegeben haben.
Beim Konzernüberschuss könnte sich auch ein Wachstum zwischen 5 und 10% gegenüber dem
Vorjahr eingestellt haben, wenn sich ein besseres Finanzergebnis (niedrigere Nettoverschuldung)
und die höhere Steuerquote wie erwartet ausgleichen würden.

Die Empfehlung der Analysten von Helaba Trust für IWKA lautet "neutral".
IWKA übertrifft im 1. Hj Prognosen dank starker Anlagentechnik


Karlsruhe (vwd) - Die IWKA AG, Karlsruhe, hat im ersten Halbjahr die
Ergebnisprognosen der Analysten übertroffen. Insbesondere die Sparte
Anlagentechnik habe sich gut entwickelt, begründete der Maschinen- und
Anlagenhersteller dies am Dienstag. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf
504,5 Mio EUR, was zu einem Plus beim EBIT um 22,5 Prozent auf 31,6
Mio EUR führte. Dagegen schrieben die Prozesstechnik und die
Produktionstechnik nach wie vor Verluste, und auch die
Verpackungstechnik schnitt deutlich schlechter ab als im Vorjahr. Mit
Bekanntgabe der Zahlen zog der Aktienkurs von IWKA in einem
verhaltenen Markt stark an.

Gegen 11.30 Uhr MESZ notiert die Aktie mit einem Plus von 2,8 Prozent bei
11,93 EUR. Das EBIT des Konzerns wuchs im ersten Halbjahr um mehr
als 28 Prozent auf 29 Mio EUR, Analysten hatten nur mit 25,1 Mio EUR
gerechnet. Auch das Nettoergebnis lag mit einen Plus von fast 41 Prozent
auf 5,2 Mio EUR über den Schätzungen von 4,9 Mio EUR. Laut IWKA sind
nach der erfolgreichen Entwicklung der Anlagentechnik im ersten Quartal
die Aussichten für die zweite Jahreshälfte ebenfalls gut. Es gebe
umfangreiche Projektlisten aus der Automobilindustrie.

Die Geschäftsbereiche Produktions- und Prozesstechnik verringerten zwar
die operativen Verluste gegenüber dem Vorjahreszeitraum, die Hoffnung
mancher Analysten auf das Erreichen der Gewinnschwelle erfüllten sie
jedoch nicht: Die Produktionstechnik wies ein EBIT von minus 5,1 Mio
EUR, die Prozesstechnik von minus 2,5 Mio EUR aus. Besonders
betroffen von der Nachfragezurückhaltung sei die in der
Produktionstechnik angesiedelte Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH,
so die IWKA. Dort würden derzeit Kapazitäten an das vorhandene
Auftragsvolumen angepasst. Einen niedrigeren Auftragseingang weise
auch die Gruppe Montage- und Prüftechnik aus.

Erste Konsolidierungserfolge sieht IWKA in der Prozesstechnik, die im
abgelaufenen Jahr durch hohe Restrukturierungsaufwendungen für einen
Teilbereich ins Minus gerutscht war. Dennoch ging im ersten Halbjahr der
Auftragseingang um drei Prozent zurück, und auch der Umsatz erreichte
mit 151,6 Mio EUR nicht das Vorjahresniveau von 154,3 Mio EUR.
Früheren Aussagen zufolge soll der Geschäftsbereich bis Jahresende die
Gewinnschwelle schaffen und könnte dann verkauft werden.

Mit rund 17 Prozent verzeichnete die hauptsächlich in den USA tätige
Verpackungstechnik einen deutlichen Rückgang beim Auftragseingang.
Die IWKA begründete dies mit einem schwächeren Dollar sowie der weiter
konjunkturbedingten Zurückhaltung. Bei einem Umsatzplus von 0,6
Prozent brach das EBIT um fast 78 Prozent auf 0,4 Mio EUR ein. Für das
Gesamtjahr geht der Maschinenbauer nach wie vor von einem
rückläufigen Umsatz in der Sparte aus. Auf Konzernebene wurden die
Prognosen mit einem stagnierenden Umsatz und operativen Ergebnis
bestätigt. +++ Matthias Krust
vwd/12.8.2003/mkr/mi
Analysten: Restrukturierungskosten bei IWKA-Tochter 3-4 Mio EUR

Stuttgart (vwd) - Bei der IWKA AG, Karlsruhe, dürften im zweiten Halbjahr
laut Analysten Restrukturierungskosten beim Tochterunternehmen
Boehringer zwischen drei Mio und vier Mio EUR anfallen. Es werde zurzeit
über einen Sozialplan verhandelt, bestätigte der Maschinen- und
Anlagenhersteller am Dienstag auf Nachfrage von vwd. Analysten zufolge
betrifft dies 90 der insgesamt 505 Beschäftigten des
Werkzeugmaschinenspezialisten. Die Produktionstechnik, zu der auch
Boehringer gehört, verringerte im zweiten Quartal den EBIT-Verlust
gegenber den ersten drei Monaten auf 1,4 von 3,7 Mio EUR.

Am Morgen hatte IWKA Halbjahreszahlen vorgelegt und die
Jahresprognose für einen stagnierenden Umsatz und ein EBIT auf
Vorjahreshöhe bestätigt. "Die Prozesstechnik wird 2003 die
Gewinnschwelle erreichen," bekräftigte ein IWKA-Sprecher gegenüber vwd
eine frühere Prognose. Im abgelaufenen Jahr wies der Geschäftsbereich
ein operatives Minus von 4,9 Mio EUR aus.
+++ Matthias Krust
vwd/12.8.2003/mkr/bb
12.08.2003, 17:12
13.08.2003
IWKA halten
Independent Research

Die Analysten von Independent Research bewerten die IWKA-Aktie (ISIN DE0006204407/ WKN
620440) mit "halten".

In den ersten sechs Monaten habe sich der Auftragseingang auf 1.250,0 Mio. Euro belaufen. Der
Umsatz sei leicht auf 1.045,9 Mio. Euro angewachsen. Das Unternehmen habe auf der
Hauptversammlung bereits vorläufige Zahlen zum Umsatz und Auftragseingang im ersten Halbjahr
2003 bekannt gegeben.

Das operative Ergebnis habe sich auf 29,0 Mio. Euro belaufen, nach 22,6 Mio. Euro im ersten
Halbjahr 2002. Damit habe der Marktkonsens von 25,1 Mio. Euro übertroffen werden können.

Die Analysten von Independent Research belassen ihr Votum für die IWKA-Aktie bei "halten".
IWKA: Outperform
14.08.2003 09:34:09

Die Analysten der HypoVereinsbank stufen in ihrer Analyse vom 13. August die Aktie des Industriegüterproduzenten IWKA
unverändert mit „Outperform“ ein.

Das Unternehmen habe Halbjahreszahlen herausgebracht. Das um 28,3% gestiegene EBIT habe mit 29 Mio. Euro zum
wiederholten Mal positiv überrascht. Der Auftragseingang habe sich gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des
Vorjahres um 4,1% auf 1,25 Mrd. Euro erhöht. Auch beim Ergebnis nach Steuern habe IWKA zulegen können, dieses
liege nun bei 5,2 Mio. Euro und aufgrund der höheren Steuerquote unter der Analystenschätzung.

Die Analysten sehen den Umsatz durch die gute Auftragslage gut abgesichert. Darüber hinaus besitze IWKA eine
attraktive Dividendenrendite von 5,5%, die den Kurs weiter nach unten absichern dürfte. Da IWKA auch von der
Bewertungsseite Spielraum aufweise (DCF 15,7 Euro je Aktie), werde die Aktie weiterhin mit „Outperformer“ eingestuft.
-iz-

© www.finanzen.net
18.08.2003
IWKA Marktperformer
Bankhaus Lampe

Die Analysten des Bankhauses Lampe bewerten die IWKA-Aktie (ISIN DE0006204407/ WKN
620440) mit "Marktperformer".

Die Entwicklung der ersten sechs Monate liege seitens des Managements im Rahmen der
Erwartungen. Für das Gesamtjahr gehe die Gesellschaft weiterhin davon aus, einen Umsatz sowie
Auftragseingänge auf Vorjahresniveau zu erreichen. Auch das operative Ergebnis (EBIT) solle den
Vorjahreswert erreichen. Der Jahresüberschuss werde jedoch durch höhere steuerliche Belastungen
niedriger ausfallen als in 2002.

Man gehe davon aus, dass der Ausblick wie in der Vergangenheit eher konservativ einzuschätzen
sei und prognostizieren selber einen leichten Anstieg des operativen Ergebnisses von 73,4 Mio. Euro
auf 76,1 Mio. Euro. Aufgrund der weiteren Reduktion der Finanzverbindlichkeiten sowie eines
niedrigeren Zinsniveaus sollte sich das Finanzergebnis verbessern (erwartet: von -27,5 Mio. Euro auf
26,1 Mio. Euro) und somit das Vorsteuerergebnis leicht überproportional ansteigen.

In Folge einer deutlich höheren Steuerquote (erwartet: 55%) prognostiziere man insgesamt jedoch
einen Rückgang im Jahresüberschuss und korrigieren die bisherige Gewinnerwartung für 2003 von
1,17 Euro je Aktie auf 0,82 Euro. Für 2004 ergebe sich nun ein Gewinn je Aktie von 1,26 Euro nach
1,33 Euro.

Die Empfehlung der Analysten des Bankhauses Lampe für IWKA lautet unverändert "Marktperformer"
mit einem Kursziel von 13,50 Euro.
IWKA: Halten
19.08.2003 14:29:08

Die Analysten von M.M. Warburg empfehlen in ihrem aktuellen Bericht die Aktie des Maschinenbauers IWKA zu „Halten“.

IWKA habe mit den vorgelegten Halbjahreszahlen leicht positiv überrascht. Der Umsatz sei gegenüber dem
Vorjahreshalbjahr um 2,7% gestiegen. Die Ergebnisgrößen seien aufgrund der traditionell herausragenden Bedeutung des
vierten Quartals unterjährig nur bedingt aussagekräftig. Aufgrund der in den ersten Quartalen in der Regel sehr geringen
Umsatzrenditen auf Vor- und Nachsteuergewinnbasis würden die prozentualen Veränderungen sehr hoch ausfallen. So sei
das EBITA um 20%, das EBT um 68% und das Nettoergebnis um 41% gestiegen.
-sas-
© www.finanzen.net
Maschinenbauer senken Jahresprognose

In der Produktion erwartet der Verband VDMA ein Minus von zwei Prozent. Binnen Jahresfrist seien die Aufträge um zehn Prozent
gestiegen, sagte Präsident Klingelnberg

Frankfurt/Main -  Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat seine bisherige Prognose für die Produktion der Branche in
Deutschland gesenkt. Der Verband erwartet ein Minus von zwei Prozent für das gesamte Jahr, wie VDMA-Präsident Diether Klingelnberg am
Donnerstag sagte.
Der Maschinen- und Anlagenbau habe im Juli mehr Aufträge bekommen. Der Ordereingang stieg demnach binnen Jahresfrist um zehn Prozent. Dabei
gingen neun Prozent mehr Bestellungen aus dem Inland und zehn Prozent mehr aus dem Ausland ein.
Mit der Entwicklung seit Jahresbeginn zeigte sich der Verband wenig zufrieden. "Für die ersten sieben Monate insgesamt bleibt die Lage enttäuschend,
die Bestellungen verfehlten ihr Vorjahresniveau um ein Prozent", sagte Klingelnberg. Dies sei noch nicht der Aufschwung.  WELT.de/AP/dpa


Artikel erschienen am 28. Aug 2003



© WELT.de 1995 - 2003
IWKA: Untergewichten
03.09.2003 09:54:11


In ihrer Studie vom 29. August bewerten die Analysten
der Bayerischen Landesbank die Aktie des
Maschinenbauers IWKA unverändert mit
„Untergewichten“.

Der IWKA-Konzern zeige sich weiterhin verhältnismäßig
unbeeindruckt vom schwachen konjunkturellen Umfeld.
Grund hierfür sei die Sonderkonjunktur der
automobilnahen Sparten, die dank der starken
Investitionstätigkeit der Automobilhersteller Zuwächse
beim Auftragseingang erzielen würden. Allerdings
bestehe in der Sparte Prozesstechnik weiterhin
Restrukturierungsbedarf. Die für die Zukunft dringend
notwendige Erhöhung der niedrigen
Konzern-Profitabilität dürfte nicht ohne erhebliche
Aufwendungen zu erreichen sein. Die hohe
Steuerquote werde in 2003 zusätzlich auf der
Ertragskraft lasten.
Für jeden etwas.


IWKA: Outperformer
05.09.2003

Die Analysten von Sal. Oppenheim stufen in ihrer Analyse vom 5. September die Aktien des Spezialmaschinenbauers
IWKA von “Neutral“ auf “Outperformer“ herauf.

Die Analysten erwarten einen weiteren positiven Auftragseingang im zweiten Halbjahr 2003 durch die Autoindustrie. Daher
hätten sie ihre Gewinnschätzungen für 2005 und 2006 leicht erhöht. Das EPS für 2003 würden sie aufgrund von
Restrukturierungskosten gleich belassen.

Der neue faire Wert würde bei 14,20 Euro liegen, was zu einem beachtlichen Aufwärtspotenzial der Aktie führe.
-dah-

© www.finanzen.net
wenn ich richtig geguckt hab` gabs gestern in xetra den höchsten börsenumsatz seit 5 jahren

gruss Gidorah
ja, da hast du recht.
wer da mit wem aktien getauscht hat, wäre interessant.
oder was hast du für eine hypotese ??

ich hoffe, dass diese aktie für ein langfristiges investment gut ist.
ciao er99ich
.............im letzten effecten-spiegel stand unter der rubrik "börsengerüchte", das zur zeit ein hedgefond mit käufen im markt sei.............


......was immer man mit der aussage auch anfangen kann...........

gruss Gidorah
Maschinenbau sieht 2004 Ende der Durststrecke

24 September 2003

Frankfurt (Reuters) - Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer rechnen nach langer Durststrecke für
das kommende Jahr wieder mit einem Zuwachs der Maschinenproduktion.

2004 erwarte die Branche nach drei Jahren mit Rückschlägen und Enttäuschungen einen
Produktionszuwachs von zwei Prozent, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und
Anlagenbau (VDMA), Diether Klingelnberg, am Mittwoch in Frankfurt. "Wir sehen Licht am Ende eines
langen Tunnels," ergänzte der Verbandschef. Doch die Erholung werde moderat ausfallen, dämpfte er zu
hohe Erwartungen. Das laufende Jahr hat die Branche bereits weitgehend abgeschrieben. Vor wenigen
Wochen erst hatten die Maschinenbauer ihre Produktionsprognose für dieses Jahr zurückgenommen. Die
Branche rechnet zudem mit einem weiteren Stellenabbau.

VORSICHTIGER OPTIMISMUS FÜR DAS KOMMENDE JAHR

In der jüngsten Zeit haben sich nach Einschätzung von Klingelnberg die Anzeichen für ein weltweites
Anziehen der Konjunktur vermehrt. In einigen wichtigen Märkten für den stark exportabhängigen
Industriezweig - darunter vor allem China - sei die Wachstumsdynamik ungebrochen, sagte Klingelnberg.
In Südostasien, auch in Japan und in Osteuropa laufe es wieder besser. "Auf der anderen Seite läuft die
Konjunktur in den Hauptabsatzmärkten lange nicht stabil genug, um Entwarnung zu geben," sagte
Klingelnberg. Deutschland sei weiterhin eine Bremse. Falls es nicht gelinge, Investitionsentscheidungen in
Deutschland zu gewinnen, "ist es Essig mit dem geplanten Abbau der Arbeitslosigkeit", warnte der
VDMA-Präsident.

Es werde noch einige Monate oder sogar Quartale benötigen, "bis aus dem ersten Auf auch ein
Aufschwung wird", sagte Klingelnberg. Zudem erschwere der wieder erstarkte Euro das Geschäft der
Branche. Klingelnberg hatte vor kurzem erst die Firmen aufgerufen, sich gegen Wechselkursschwankungen
abzusichern.

Andere Branchenverbände sowie die meisten Ökonomen haben das laufende Jahr hinsichtlich des
Wachstums ebenfalls bereits abgehakt. Der Bundesverband des deutschen Groß- und Außenhandels
(BGA) rechnet im laufenden Jahr mit einem leichten Umsatzuwachs von 0,1 Prozent. Für das kommende
Jahr könne sich dieses Mini-Wachstum auf rund ein Prozent beschleunigen. Der Bundesverband deutscher
Banken geht von einem Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent im kommenden Jahr aus. Motor der
weltweiten Konjunkturerholung wird nach Ansicht der Verbände die US-Wirtschaft sein.

2003 BEREITS ABGESCHRIEBEN - BESCHÄFTIGUNG SINKT WEITER

Für das laufende Jahr gehen die Maschinen- und Anlagenbauer nicht davon aus, dass die Produktion in den
restlichen Monaten noch nennenswert an Fahrt gewinnt. Der Verband hatte bereits Ende August seine
Prognose für die Maschinenproduktion auf minus zwei Prozent von zuvor einer "schwarzen Null"
gesenkt. "In nicht wenigen Betrieben sieht es noch düster aus", sagte Klingelnberg. Insbesondere im
Exportgeschäft habe es unerwartete Rückschläge gegeben. Die Ertragslage ist in der Branche zudem weiter
schwach. Seien in den 90er Jahren noch Umsatzrenditen von etwa 3,5 Prozent erwirtschaftet worden,
liege der Wert aktuell deutlich darunter. "Ich schätze mal, wir liegen jetzt bei einem Prozent", sagte
Klingelnberg. Für das Gesamtjahr sei zudem mit einem Abbau von 25.000 Stellen zu rechnen.

Im ersten Halbjahr hatte die Branche ein Produktionsminus von zwei Prozent verbucht. Die Auslastung
der Kapazitäten der Unternehmen war auf 82 Prozent gesunken. Dies sei der niedrigste Wert seit
September 1994, sagte Klingelnberg. Die Beschäftigtenzahl sank im Halbjahr um 15.000 auf 884.000.

Klingelnberg wies zudem auf die fehlende Investitionsbereitschaft der Firmen im Inland hin. "Mindestens
jeder siebte vom Maschinenbau investierte Euro fließt ins Ausland", sagte Klingelnberg. Rund ein Drittel
davon entfalle auf ausländische Produktionsstätten. Ursache dafür seien vor allem die hohen Steuern,
steigende Personalzusatzkosten und der starre Arbeitsmarkt. "Der deutsche Maschinenbau schafft
Arbeitsplätze - aber überwiegend im Ausland", warnte der VDMA-Präsident.
IWKA: Marktperformer
01.10.2003 13:12:06

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten in ihrer Analyse vom 29. September die Aktie des Industrieunternehmens IWKA mit „Marktperformer“.

Für das Gesamtjahr gehe die Gesellschaft weiterhin davon aus, sowohl beim Umsatz als auch bei den Auftragseingänge
das Vorjahresniveau zu erreichen. Auch das operative Ergebnis (EBIT) solle den Vorjahreswert erreichen. Der
Jahresüberschuss werde jedoch durch höhere steuerliche Belastungen niedriger ausfallen als in 2002. Die Analysten
gehen davon aus, dass der Ausblick wie in der Vergangenheit eher konservativ einzuschätzen sei und prognostizieren
einen leichten Anstieg des operativen Ergebnisses von 73,4 Mio. Euro auf 76,1 Mio. Euro.

Aufgrund der weiteren Reduzierungen der Finanzverbindlichkeiten sowie eines niedrigeren Zinsniveaus habe sich das
Finanzergebnis verbessert und somit das Vorsteuerergebnis leicht überproportional ansteigen lassen. Insgesamt sehen die
Analysten, dass die Automobilindustrie als wichtige Abnehmerbranche zur Zeit eher von verhaltenen Investitionsneigungen
geprägt sei, so dass hier ein gewisser Margendruck zu verspüren sein könnte. Aufgrund der jeweiligen Marktstellung
(Technologie- und Marktführerschaft) in vielen Geschäftsbereichen sollte die IWKA hiervon jedoch nur unterproportional
betroffen sein, was sich beispielsweise anhand der aktuellen Geschäftsentwicklung der Anlagentechnik würde ablesen
lassen. Der weitere Trend der Automobilhersteller zu größerer Modellvielfalt und immer kürzeren Modellzyklen sollte hierbei
hilfreich sein. Die Analysten stufen die Aktie weiterhin mit einem Kursziel von 13,50 Euro als „Marktperformer“ ein.
-ren-
© www.finanzen.net
Deutsche Firmen setzen auf Roboter

Bereits mehr Maschinen im Einsatz als in den USA - Markt zieht mit
hohen Zuwachsraten an

von Daniel Wetzel
Berlin/Frankfurt/Main  -  Deutsche Roboter erobern den Weltmarkt. Der
UN-Studie "World Robotics 2003" zufolge haben deutsche Unternehmen im
vergangenen Jahr rund 12 000 neue Industrieroboter aufgestellt. Das waren
rund 2000 Maschinen mehr, als selbst in den USA neu zum Einsatz kamen.
Sowohl absolut wie relativ gesehen, hat Deutschland damit die amerikanische
Robotik überflügelt: Hier zu Lande sind heute 105 000 Roboter im Einsatz, das
sind rund 2000 Automaten mehr als in den gesamten Vereinigten Staaten.
Während in Deutschland auf 10 000 Industriearbeiter im Schnitt 135 Roboter
kommen, sind es in den USA mit 58 noch nicht einmal halb so viele.
Die UN-Studie, die gemeinsam mit der International Federation of Robotics (IFR)
erstellt wurde, zeigt auch, dass Deutschland den Abstand zum
Robotics-Weltmarktführer Japan verringern konnte. So ging die Zahl der
installierten Roboter in Japan seit Jahren kontinuierlich zurück und liegt heute
noch bei etwa 344 000. Diese Zahl wird zudem durch statistische
Unsicherheiten relativiert: Während nach international üblicher Zählweise nur
programmierbare Mehrzweckautomaten mit mindestens drei Achsen als
"Roboter" definiert werden, zählen in Japan auch einfachere "pick and
place"-Automaten mit nur zwei Bewegungsachsen dazu.
Nach Angaben des Verbandes des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus
(VDMA) machen Schweißroboter in der Automobilindustrie etwa ein Drittel
des Bestandes aus. Rund 15 300 Roboter oder rund 15 Prozent des
Bestandes werden im Materialtransport eingesetzt. Serviceautomaten wie
etwa Medizin-, Reinigungs-, Unterwasser- oder Haushaltsroboter, die immer
mehr Verbreitung finden, wurden in der UN-Studie wegen fehlender Daten
nicht berücksichtigt.
Nach VDMA-Angaben haben die führenden deutschen Roboterhersteller, wie
etwa Kuka (Augsburg), Reis Robotics (Obernburg) oder Bosch-Rexroth
(Stuttgart), die Konjunkturkrise der letzten drei Jahre sehr viel besser
bewältigt als die übrige Werkzeugmaschinenbranche. Während die Branche
einen Einbruch von 20 Prozent zu verkraften hatte, ging der Umsatz der
deutschen Roboterbauer nur um fünf Prozent zurück. Im ersten Halbjahr 2003
gebe es zudem deutliche Zeichen einer Belebung: So seien die
Auftragseingänge in der EU um rund 25 Prozent gestiegen. Von 2003 bis 2006
werde der Markt in Deutschland um mindestens vier Prozent pro Jahr
wachsen, heißt es beim VDMA. Dem Weltmarkt werden Wachstumsraten von
jährlich etwa 7,5 Prozent zugetraut.
Investitionen in Roboter amortisieren sich nach Informationen des VDMA
bereits nach ein bis zwei Jahren. Seit 1990 hätten sich die Preise für
Industrieroboter mehr als halbiert. Berücksichtige man auch die erhöhte
Leistungsfähigkeit der Roboter einerseits und die gestiegenen Arbeitslöhne in
Deutschland andererseits, seien die Roboterpreise seit 1990 sogar um mehr
als 80 Prozent gefallen.
Der Begriff "Roboter" für programmierbare, mehrachsige Automaten wurde
1921 vom tschechischen Schriftsteller Karel Capek im Theaterstück "Rossums
Universal Robots" geprägt, und 1942 vom russischen Schriftsteller Isaac
Asimov in der Kurzgeschichte "Runaround" aufgenommen. Die ersten
Industrieroboter wurden vom US-Ingenieur Joseph F. Engelberger in den
fünfziger Jahren in die US-Autoindustrie eingeführt.
Artikel erschienen am 25. Okt 2003
IWKA: Neutral

Die Analysten von Helaba Trust stufen in ihrer Analyse vom 27. Oktober die Aktie des deutschen Maschinen- und
Anlagenbauers IWKA unverändert mit "Neutral" ein.

So würden sich IWKA-Aktionäre an einem nun schon 12 Monate anhaltenden Kursaufschwung erfreuen, der den
Gesamtmarkt sogar in Haussephasen übertroffen habe – eine für diesen ertragsstabilen Maschinenbauer ungewöhnliche
Entwicklung. Am 11. November werde der sich darin ausdrückende Vertrauensbeweis einem Fundamentaltest unterzogen,
wenn die Karlsruher ihre Zahlen für das dritte Quartal veröffentlichen würden. Besonderes Augenmerk würden die Anleger
auf die operative Performance der einzelnen Geschäftsbereiche richten. Schließlich habe sich die Geschäftsleitung zum
Ziel gesetzt, die Dominanz der Anlagentechnik durch Fortschritte in den übrigen Sparten allmählich abzuschwächen. In der
Produktionstechnik werde dies trotz einer vermutlich besseren Auftragssituation kaum gelungen sein, belaste doch ein
deutlicher Personalabbau mit Sozialplan (Gesamtbelastung: rund 3-4 Mio. Euro) bei der Werkzeugmaschinen-Tochter
Boehringer die Ertragslage. Auch die Verpackungstechnik dürfte nach Meinung der Analysten mit Blick auf die wohl noch
nicht durchgeschlagene Konjunkturerholung und negative Währungseffekte das Vorjahresniveau kaum übertroffen haben.
In der Prozesstechnik müssten jedoch aufgrund der bereits im zweiten Quartal erkennbaren Restrukturierungserfolge und
der niedrigen Vorjahresbasis deutliche Fortschritte gelungen sein. Da die Anlagentechnik ebenfalls vom Basiseffekt
profitiert haben sollte, rechnen die Analysten auf Konzernebene mit einem etwa 15% höheren EBIT. Dass der Wert
deutlich unter dem im Vorquartal erreichten Niveau liege, sei auf den normalen Saisoneffekt zurückzuführen und sollte
nach Meinung der Analysten daher nicht verunsichern.

Unter dem Strich werde sich allerdings der Wegfall der Körperschaftssteuer-Ermäßigung bei Ausschüttungen bemerkbar
machen. Dieser Effekt dürfte aus Sicht der Analysten ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass im dritten Quartal
regelmäßig Steuergutschriften verbucht werden konnten. Dieses Mal sei mit einer normalen Belastung von rund 40% des
Bruttoergebnisses zu rechnen. Aus diesem Grund würden die Analysten mit einem rückläufigen Periodenüberschuss
kalkulieren. Obwohl die Schätzungen in jeder Beziehung mit den Gesamtjahreszielen zu vereinbaren seien, hätten solche
Zahlen für die Aktie kurzfristig möglicherweise leicht negative Konsequenzen. Nicht nur die mittlerweile erreichte
charttechnische Widerstandszone im Bereich zwischen 15 und 15,50 Euro könnte zu Gewinnmitnahmen reizen, sondern
auch die Tatsache, dass der Konzern im Gegensatz zu den vorausgehenden Quartalsberichten nicht mehr positiv
überraschen könne, so die Analysten.
-mas-
© www.finanzen.net
Wyser-Pratte (Rheinmetall und Mobilcom) ist wieder da !!!


Business Editors
NEW YORK--(BUSINESS WIRE)--Oct. 28, 2003
-Guy P. Wyser-Pratte, President of Wyser-Pratte & Co.,
("WPC") announced today that WPC has accumulated on behalf of its
clients a 5.00% stake in IWKA AG (IWK GR). Mr. Wyser-Pratte announced
that he looks forward to working with IWKA`s management to help it
maximize the company`s share value.

CONTACT:
(Germany)
Markus Elsasser, (011) 49-171-195-8033
or (United States)
Eric Longmire, (646) 735-5057
-0- Oct/28/2003 14:52 GMT
ä
#35
das wird sicher lustig werden. Ich bin mit einer kleinen spekulativen Position dabei.

MMI
nur mal zur Erinnerung der Chart von Rheinmetall:



zwischen Bekanntgabe Einstieg Wyser-Pratt (22 Feb. 2001) und Ausstieg (November 2001)lagen gut 100% Kursgewinn. In der Zwischenzeit hat er das Management ordentlich geärgert.


Bei Mobilcom hat das bekanntlich ja nicht so geklappt.

Die zersplitterte Aktionärsstruktur von IKWA kommt Wyser Pratt aber entgegen.

MMI
und prompt das 52 Wochen hoch überschritten.



Der frühe Vogel verdient die ersten 5% oder so ähnlich..

aber das scheint sonst niemanden zu interessieren.

MMI
#39

klacks, im Prinzip hast Du recht. Ich hatte übrigens noch Babcock Borsig vergessen, da hat er auch abgeloosed.

IWKA ist aber ein anderer Fall. Ein bischen Druck könnte hier Wunder wirken. Ich beobachte den Wert schon über 10 Jahre und habe auf soetwas schon sehr lange gehofft.

MMI
@Klacks

Er muss ja nicht über die Börse gekauft haben. Interessanterweise war jedoch am 9.10. in vwd ein Beitrag über gestiegenes Interesse institutioneller Anleger an IWKA zu lesen. Das Einsammeln muss demnach dem einen oder anderen Händler aufgefallen sein. Dann gab es noch eine Neueinstufung von Sal.Opp und sonst wenig Neues.

Zur Bewertung von IWKA kann man mal in die Vergangenheit schauen (Quelle: Bloomberg FA 9)

____________2003___2002___2001___2000___1999
Market Cap___410
Net Debt_____324
Enterpr. V.____735

EV/EBITDA___4,92___3,80___5,02___6,39___7,03
EV/EBIT_____9,16___7,31___9,94___15,27__13,26

Im Durchschnitt betrug das EV/EBITDA demnach 5,43 und das EV/EBIT 10,99. Die letzten fünf Schätzungen beider Größen für 2004 betragen (Quelle: Bloomberg EE I)

__________________EBITDA 04____EBIT 04
Bankhaus Lampe____156__________84
WestLB____________157__________85
Helaba____________152__________79
DZ Bank___________151__________79
MM Warburg________155__________??
Mittelwert___________154,2________81,7

Hieraus errechnet sich für 2004 ein durchschnittlicher Wert von...
_____________Profit___Multiple___EV_____Debt___Market Cap
EV/EBITDA____154,2____5,43____837,3__324____513
EV/EBIT______81,7_____10,99___897,9__324____573
Mittelwert__________________________________543

Dies entspricht einer Steigerung von 410 auf 543 Mio Market Cap oder 32% Kurssteigerung auf ein fundamentales Kursziel von knapp über 20 Euro, wenn man den Schätzungen trauen mag.



Viele Grüße,
Nick
so, die ersten 10% sind recht schnell eingefahren. Die Umsätze sind nach wie vor erstaunlich. Mit etwas Glück könnte die 18€ oder die 20€ noch erreicht werden, viel mehr Luft ist aus fundamentaler Sicht leider nicht.

MMI
Die ersten Kaufempfehlungen der Analysten kommen auch schon:

IWKA: Kaufen (Independent Research)
Aktien & Co


In ihrer Analyse vom 29. Oktober bewerten die Analysten von Independent Research die Aktie des Technologieunternehmens IWKA mit "Kaufen".
Der Einstieg von US-Investor Guy Wyser Pratte habe beim Karlsruher Maschinen- und Anlagenbauer IWKA AG die Zerschlagungsfantasie angeheizt. Mit dem deutschen Partner von Wyser-Pratte, Markus Elsässer, wolle der neue Großaktionär den Kontakt mit dem Management suchen und konkrete Vorschläge zur Hebung des Unternehmenswerts machen. Von den vier Sparten des Konzerns verdiene nur die Automatisierungstechnik die Kapitalkosten. Eigenen Aussagen zufolge habe der US-Investor, der nach seinen Engagements bei Babcock und Rheinmetall in Deutschland kein Unbekannter sei, in den vergangenen Monaten über die Börse IWKA-Aktien und halte nun fünf Prozent an dem Konzern. Der IWKA-Vorstandsvorsitzende, Hans Fahr, habe sich über den Einstieg von Wyser-Pratte ebenfalls überrascht gezeigt, begrüße jedoch den Einstieg eines neuen Investors.

Aufgrund des Konglomeratsabschlages habe das durchschnittliche historische KGV jedoch immer auf diesem Niveau gelegen. Die Analysten sind jedoch der Auffassung, dass die Meldung dem Aktienkurs auch in den kommenden Tagen weiter Auftrieb verleihen dürfte. Sie votieren daher mit "Kaufen" nach "Halten".

Analyst: Independent Research
Rating des Analysten: Kaufen
Meldung 29.10.2003, ARD boerse


Neue Fantasie für IWKA

Wo Guy Wyser-Pratte einsteigt, ist Bewegung garantiert. Davon
profitiert am Mittwoch auch die Aktie von IWKA mit neuen
Jahreshochs. Der US-Investor soll fünf Prozent an dem
Anlagenbauer erworben haben.

Das teilte Wyser-Prattes deutscher Geschäftspartner Markus
Elsässer am frühen Dienstagabend mit. Weitere Zukäufe seien nicht
ausgeschlossen.

Der Zeitpunkt scheint nicht schlecht gewählt: Mit der
Einstiegsmeldung schaffte es die IWKA-Aktie über die
Widerstandszone um 15 Euro, was ihr nach Ansicht technisch
orientierter Analysten weiteres Kurspotenzial verschafft.

Aber auch die Fundamentalanalysten begrüßen den Einstieg: Die
Experten der WestLB stuften die Aktie des Karlsruher Maschinen-
und Anlagenbauers heute von "Outperform" auf "Kaufen" hoch und
nennen ein Kursziel von 17 Euro. Wyser-Prattes Engagement werde
dazu beitragen, dass der Aktienkurs den fairen Wert des
Unternehmens erreiche, auch wenn es dem Amerikaner nicht leicht
fallen werde, seine Ziele umzusetzen, meinen die Analysten.

Alter Bekannter

Wyser-Pratte ist deutschen Mischkonzernen als Finanzinvestor
wohlbekannt. Seine Grundidee ist es, versteckte
Unternehmenswerte durch Strategieänderungen zu heben, was
meist mit dem Verkauf von Konzernteilen einhergeht. Analysten
sagen dem Zwei-Meter-Hünen ein gutes Gespür für unterbewertete
Anlagenbauer nach.

Allerdings hatte der Vietnam-Veteran in Deutschland nicht immer
ein glückliches Händchen. Als er sich im November 2001 von
seinem Engagement bei Rheinmetall verabschiedete, weil er sich
mit seinem Zerschlagungsplan nicht gegen die Alteigentümer
durchsetzen konnte, stürzte das Papier zwar zunächst ab. Der
weitere Kursverlauf gab allerdings dem Management Recht, das
gegen den Rat des Investors neben der Wehrtechnik an den
anderen beiden Konzernsäulen Automobilzulieferung und Elektronik
festhielt.

Auch seine nächste Idee, Mobilcom ab Ende 2001 für eine
Übernahme durch France Telecom zu positioneren, blieb letztlich
erfolglos. Auch bei Babcock Borsig lief es nicht nach dem Willen des
New Yorkers: Der angeschlagene Konzern verkaufte 2002 den
Anteil seiner profitablen Werftengruppe HDW schließlich doch und
leitete damit seinen Niedergang ein.

Bei IWKA könnte Wyser-Pratte aber wirklich einmal wieder Erfolg
haben. Wegen des hohen Streubesitzes könnte er diesmal als
größter Einzelaktionär auf geringeren Widerstand stoßen. Und allein
sein Ruf nach einer neuen Strategie war in der Vergangenheit stets
für Kursgewinne gut.

la
Die Helaba bleibt dabei.

29.10.2003
IWKA neutral
Helaba Trust

Erhard Schmitt, Analyst von Helaba Trust, stuft die Aktie von IWKA (ISIN DE0006204407/ WKN
620440) unverändert mit dem Rating "neutral" ein.

Die Nachricht vom Einstieg des US-Investors Guy Wysser-Pratte, der anscheinend in den
vergangenen Wochen durch Käufe über die Börse einen Anteil von 5% an IWKA eingesammelt
habe, habe den Kursanstieg der Aktie noch angekurbelt. In der Hoffnung auf ein erneutes
Anspringen der Übernahmephantasie oder zumindest erhöhten Druck auf das Management, die
Interessen der Investoren noch stärker zu berücksichtigen, seien die Titel über die charttechnische
Widerstandszone zwischen 15 EUR und 15,50 EUR gesprungen.

Ein solches Signal löse üblicherweise Anschlusskäufe aus, so dass kurzfristig sogar noch weitere
Steigerungen möglich seien. Da der amerikanische Investor in der Vergangenheit ein gutes Gespür
für unterbewertete Anlagenbauer bewiesen habe und teilweise eine Strategieänderung erzwungen
habe, welche die stillen Reserven zutage gefördert habe, habe die Spekulation durchaus auch eine
Substanz. IWKA sei schließlich dafür bekannt, dass man eine konservative Bilanzierung verfolge und
angesichts der Aufstellung daher Sandkastenspiele bezüglich einer Filetierung erlaube.

Gemessen an der Ertragskraft seien weitere Avancen allerdings durchaus bedenklich. So sei der
bislang übliche Bewertungsabschlag beim KGV vor Goodwill gegenüber anderen deutschen
Maschinen- und Anlagenbauern schon beseitigt worden. Ähnliches gelte für das EV/EBIT-Verhältnis.
Gleichzeitig weise das auch als Mittelstandsholding zu bezeichnende Unternehmen im zyklischen
Aufschwung eine eher unterdurchschnittliche Gewinndynamik auf. Die Experten würden zu bedenken
geben, dass die Ankündigung des deutschen Geschäftspartners von Wyser-Pratte, eine weitere
Aufstockung sei denkbar, nicht allzu ernst genommen werden sollte. Hätte der Amerikaner wirklich
solche Pläne, wäre Stillschweigen die bessere Alternative.

Vor diesem Hintergrund stufen die Analysten von Helaba Trust die IWKA-Aktie weiterhin mit "neutral"
ein, mit der Option von Gewinnmitnahmen im Falle eines deutlichen Überschießens des Titels.
Die WestLB nicht.

Reuters
WestLB stuft IWKA nach Wyser-Prattes Einstieg hoch auf "Kaufen"

Düsseldorf, 29. Okt (Reuters) - Die Analysten der WestLB haben die Aktie des Karlsruher Maschinen- und Anlagenbauers IWKA nach dem Einstieg des US-Investors Guy Wyser-Pratte auf "Kaufen" von "Outperform" hochgestuft.

Das Engagement von Wyser-Pratte werde dazu beitragen, dass der Aktienkurs den fairen Wert des Unternehmens erreiche, auch wenn es dem US-Amerikaner nicht leicht fallen werde, seine Ziele umzusetzen, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Kurzstudie. Wyser-Pratte hat über die Börse nach Angaben seines deutschen Partners Georg Elässser fünf Prozent der IWKA Aktien gekauft und weitere Zukäufe nicht ausgeschlossen. Das Kursziel von 17 Euro behielt die WestLB bei.
axh/ban
manager-magazin.de, 29.10.2003, 12:17 Uhr

I W K A

Wyser-Pratte steigt ein

Von Arne Stuhr

Bei Rheinmetall machte er Kasse, bei Babcock Borsig und Mobilcom verbrannte er sich die Finger. Jetzt
versucht Vietnam-Veteran und Firmenjäger Guy Wyser-Pratte erneut sein Glück in Deutschland. Ziel des
Angriffs: Der Maschinen- und Anlagenhersteller IWKA.

Hamburg - Einst sorgte Guy Wyser-Pratte bei deutschen Managern für Angst und Schrecken. Besonders auf an
den Börsen bisher kaum beachtete Unternehmen hatte es der US-Investor abgesehen. Sein Meisterstück war
der Einstieg beim Rüstungskonzern Rheinmetall . Nachdem sich der Aktienkurs verdoppelt hatte, zahlten die
Mehrheitseigner den ungeliebten Raider, der penetrant einen Strategiewechsel gefordert hatte, entnervt aus.

Weniger Glück hatte der Vietnam-Veteran dann bei seinen folgenden Deals in
Deutschland. Sowohl bei Babcock Borsig als auch bei Mobilcom dürfte seine
Rechnung nicht aufgegangen sein.

Nun also IWKA . Wie Wyser-Prattes deutscher Partner Markus Elsässer am
Dienstag gegenüber manager-magazin.de bestätigte, ist der Amerikaner mit
fünf Prozent beim Karlsruher Maschinen- und Anlagenhersteller eingestiegen.
Die Anteile am im MDax notierten Konzern habe der Investor in den
vergangenen Wochen über die Börse zusammengekauft. "Die Erfahrungen
mit Babcock Borsig haben ihn nicht abgeschreckt", so Elsässer weiter.

13.300 Mitarbeiter erwirtschafteten eine Milliarde Umsatz

Im ersten Halbjahr 2003 erlöste IWKA (13.353 Mitarbeiter) einen Umsatz von
1,05 Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2002: 1,02 Milliarden Euro). Das
operative Ergebnis betrug im gleichen Zeitraum 29 Millionen Euro (erstes
Halbjahr 2002: 22,6 Millionen Euro).

Nach der Bekanntgabe des Einstiegs von Wyser-Pratte stieg der Kurs der IWKA-Papiere schlagartig. Um 20.00
Uhr verzeichnete die Aktie ein Plus von 5,61 Prozent und notierte mit 15,43 Euro.

Trotz der heftigen Reaktion an der Börse und aufkeimender Zerschlagungsgerüchte blieb man bei IWKA
gelassen. Man freue sich über einen großen Investor, sagte Kommunikationschef Gert Butter auf Nachfrage von
manager-magazin.de am Dienstagabend. Eine offizielle Anzeige liege seinem Unternehmen aber noch nicht
vor.

Wyser-Pratte wird sich einmischen

Auch Wyser-Pratte-Partner Elsässer sieht keinen Grund zur Hektik. Man werde in den kommenden Monaten
Kontakt aufnehmen und sich kennen lernen. "Wyser-Pratte wird aber auch bei IWKA ein aktiver Aktionär sein",
deutete Elsässer schon einmal an, dass der US-Investor sich wie damals bei Rheinmetall einmischen werde.

Als Grund für den Einstieg bei IWKA nannte Elsässer die komplexe aber werthaltige Konzernstruktur mit rund
100 Gesellschaften. Außerdem sei es möglich, einiges zu bewegen, da ein dominanter Großaktionär fehle.

Für Elsässer ist Wyser-Pratte mitnichten ein brutaler Unternehmenszerstörer. Zwar seien seine Investments
nicht auf dreißig Jahre ausgerichtet, aber die jüngsten strategischen Entscheidungen bei Rheinmetall zum
Beispiel entsprächen genau den Forderungen, für die der Amerikaner von der Eigner-Familie Röchling damals
heftig kritisiert worden sei.
wer steigt ein ?

Gei Weiser Pratte ? Wer soll dat denn sein ?

Julius is schon etwas Früher eingestiegen ! Vielleicht hätte der mich mal fragen sollen...hätte ne Menge Kohle gespart !

:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:

zur Erinnerung :
#17 von Julius_Bier 30.04.03 17:00:38 Beitrag Nr.: 9.317.115 9317115
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Habe mir mal eben spontan ein paar von den Dingern ins Depot geschmissen. Denke mal, auf mittlere Sicht kein Fehler. Was soll der Geiz ?

moderate Bewertung
gute Div.- Rendite
Exportwert- leidet nicht so sehr unter Binnenmarkt



Sollen die anderen doch Singulus & Co. kaufen !



Übrigens: Die Dividende ham wir auch schon eingesackt !
Im Unterschied zu guy wizer prattel...

:p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p :p

Gruß an alle frisch investierten ! Vielleicht gibst ja noch mal 20 % drauf. Die Deppen von Analysten kommen ja jetzt erst dahinter (jedenfalls tun sie so,
Neuer Großaktionär bei IWKA: Guy Wyser-Pratte ist zurück

von Frank Seidlitz

Frankfurt/Main  -  Der Abend verlief gut für Guy Wyser-Pratte. Das
Vier-Gänge-Menü im New Yorker "Four Seasons"-Restaurant war
hervorragend. Der Inhalt des Gesprächs versprach einen Kursgewinn in
Millionenhöhe. An diesem Januarabend des Jahres 2002 sicherte ihm der
damalige Chef von Babcock Borsig, Klaus Lederer, zu, die Kieler
Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) vollständig zu übernehmen. Erst kurz
zuvor war der studierte Historiker- und Wirtschaftswissenschaftler wegen
der HDW beim Oberhausener Babcock-Konzern mit fünf Prozent eingestiegen.

Doch die großen Hoffnungen erfüllten sich nicht. Sechs Monate nach dem
Treffen in New York war Babcock pleite und der US-Investor um knapp 20
Mio. Euro ärmer. Es war die erste Bauchlandung von Wyser-Pratte in
Deutschland, sein Engagement bei Mobilcom im gleichen Zeitraum die zweite.
Seitdem war es still um den "aktiven Aktionär" geworden, wie er sich selbst
nennt. Mehr als ein Jahr leckte Wyser-Pratte seine Babcock-Wunde.
Doch jetzt meldet er sich zurück - beim Karlsruher Maschinen- und
Anlagenbauer IWKA. Dort rätselt man noch über den neuen Großaktionär, der
jetzt fünf Prozent der Aktien hält. Der Börsenwert des MDax-Titels steigt
trotzdem, und die WestLB hat daraufhin als erste Bank ihre Einstufung
geändert: nun heißt ihr Rat "Kaufen". Doch wirtschaftliche Gründe dafür gibt
es eigentlich nicht.

Seit nunmehr vier Jahren ist der gebürtige Franzose auch in Deutschland auf
der Jagd nach verborgenen Firmenschätzen. Meist bei mittelgroßen und
unterbewerteten Unternehmen mit einem "verschlafenen Management"
(Wyser-Pratte) steigt der Zwei-Meter-Mann ein. Das Schema dabei ist fast
immer das gleiche: Über die Börse deckt sich der ehemalige Offizier des
US-Marine-Corps mit fünf Prozent der Aktien ein, stockt sie im zweiten Schritt
auf etwa sieben bis zehn Prozent auf. Untermalt von lautstarken Forderungen
nach schlankeren Strukturen, höheren Renditen und dem Verkauf von
Verlustbringern, puscht er den Aktienkurs. Doch es bleibt meist bei
Verbalattacken. "Wacht auf und riecht das Napalm", lautet einer der typischen
Sätze, die er Richtung Vorstand schleudert. Aber noch nie hat Wyser-Pratte
eine Firma im Alleingang übernommen. Vielmehr steigt er irgendwann wieder
aus, wenn der Aktienkurs eine ansprechende Höhe erreicht hat. So war es
bei Mannesmann (1999), bei Rheinmetall (2001), bei Babcock (2002) oder
auch bei Austrian Airlines (2003).

Mit seinen Beteiligungen bei Mannesmann und Rheinmetall bewies der Investor
Fingerspitzengefühl. Sein Acht-Monats-Investment beim Düsseldorfer
Rüstungskonzern brachte ihm etwa einen Gewinn von 24 Mio. DM ein.
Insgesamt umfasst sein aktuelles Depot nur Gewinnbringer, sagt er: "Das liegt
im Blut."

Schon sein Vater Eugène gründete 1928 eine auf Beteiligungen spezialisierte
Firma: Wyser-Pratte & Co. Ab 1947 wurde das Unternehmen an der Wall
Street geführt. Erst 1992 machte sich Wyser-Pratte als Investmentbanker
selbstständig und ließ den Firmennamen wieder aufleben. Mit den Jahren
baute er sich ein umfangreiches Portfolio auf, darunter Beteiligungen am
Kaufhauskonzern Sears und am Champagnerproduzenten Taittinger.
Die Karlsruher IWKA dürfte nun die Nummer 46 auf seiner Beteiligungsliste
sein. Auch hier gilt es seiner Meinung nach aufzuräumen. Der Kapitalmarkt
bejubelt schon mal den neuen Großaktionär. "Das ist eine positive Nachricht
und wird sicherlich notwendige Sanierungsmaßnahmen beschleunigen", sagt
HVB-Analyst Christopher Schardt. Vor allem bei der verlustbringenden
Prozesstechnik erwartet er in den nächsten Monaten einen
Lösungsvorschlag des Vorstandes. Zudem könnte der Einstieg auch den
Kurs nach unten absichern. "Auch wenn IWKA Mitte November schlechte
Neun-Monats-Zahlen vorlegen würde, könnte der Einstieg von Wyser-Pratte
dies überlagern", meint Schardt. In Frankfurt sieht man das neue Investment
schon mit Ironie: "Jeder sollte jetzt IWKA-Aktien kaufen. Denn er wird den
Kurs nach oben treiben - durchs Reden."

Die Welt, Artikel erscheint am 30. Okt 2003
Mensch Gruenderkrach, Du bist ja ein enorm fleissiger Research- freak !!!! Echt spannend das Ganze. Ich hoffe, Du hast bei dem ganzen Geschreibe nicht das Kaufen vergessen !

Aber mal ehrlich, 5 % sind doch ein Witz. Das Ganze riecht doch stark danach, dass hier jemand ein bisschen Wind machen will und sein Paket dann wieder verhökert. Sowas ähnliches passiert doch bei WCM seit mehreren Monaten.
Jetzt gerade auch wieder...

Also, ich sach mal- immer wachsam bleiben

:look: :look: :look: :look: :look: :look:

Gruß Julius
Ein Firmenwäldchen zum Auslichten? Eine Auswahl.


IWKA-Anlagentechnik

Amatec Robotics GmbH
ARO S.A.
ARO Schweissmaschinen GmbH
AROMAC Inc. d.b.a. Savair Inc.
D. V. Automation Ltd.
KUKA Automatisering + Robots N.V.
KUKA Controls GmbH
KUKA Development Laboratories Inc.
KUKA Flexible Production Systems Corp.
KUKA Roboter GmbH
KUKA Robotics Corp.
KUKA Schweissanlagen GmbH
KUKA Sistemas de Automatización S.A.
KUKA SysTec GmbH
KUKA Welding Systems + Robot Ltd.
KUKA Werkzeugbau Schwarzenberg GmbH
S.A. des Usines Farman
Thompson Friction Welding Ltd.


IWKA-Produktionstechnik

Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH
Boehringer Werkzeugmaschinen Vertriebsgesellschaft mbH
EX-CELL-O GmbH
EX-CELL-O Machine Tools Inc.
FMS Drehtechnik Schaffhausen AG
GSN Maschinen-Anlagen-Service GmbH
J.W. Froehlich (UK) Ltd.
J.W. Froehlich Maschinenfabrik GmbH
LSW Maschinenfabrik GmbH
LSW UK Limited
UBJ Boehringer Inc.


IWKA-Prozesstechnik

American BOA Inc.
BOA AG
Bopp & Reuther Messtechnik GmbH
Bopp & Reuther Sicherheits- und Regelarmaturen GmbH
Bryan Donkin RMG Gas Controls Ltd.
C. H. Zikesch Armaturentechnik GmbH
IWKA Balg- und Kompensatoren-Technologie GmbH
Jihomoravská Armaturka spol. s.r.o.
Heinrichs Messtechnik GmbH
RMG Regel + Messtechnik GmbH
RMG-GASELAN Regel + Messtechnik GmbH
SFZ S.A.S.
Tubest S.A.
VAG - Armaturen GmbH
WÄGA Wärme-Gastechnik GmbH


IWKA-Verpackungstechnik

A+F Automation + Fördertechnik GmbH
Autoprod. Inc.
Benz & Hilgers GmbH
Dawson
ERCA-FORMSEAL S.A.
ERCA-FORMSEAL Iberica S.A.
Fabrima Máquinas Automáticas Ltda.
GASTI Verpackungsmaschinen GmbH
Hassia Verpackungsmaschinen GmbH
HASSIA-Redatron GmbH
HASSIA Redatron Packaging Machinery Pvt. Ltd., India GmbH
Hüttlin GmbH
INEX Vision Systems Inc.
IWKA PacSystems Inc.
IWKA Pacunion GmbH
IWK Verpackungstechnik GmbH
Packaging Technologies Inc.
Manesty
R.A. Jones & Co. Inc.
TECMAR S.A.


Sonstige

IWKA Industrieanlagen GmbH, Far East Liaison Office
IWKA Informationssysteme GmbH
Der Abwehrspieler.


Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Hans Fahr
Vorsitzender des Vorstandes
Strategie, Personal, Recht und Öffentlichkeitsarbeit
Kommissarisch: Controlling

 
Geboren am 10.1.1949 in Singen/Bodensee

1968-1972
Studium Maschinenbau, Technische Universität München

1972-1975
Studium Betriebswirtschaft, Hochschule St. Gallen

1975-1977
Projektleiter Automobilindustrie
Consulting-Unternehmen Hayek, Zürich

1977-1980
Leitende Funktionen Planung/Organisation
Textilmaschinengruppe Sulzer-Konzern

1980-1988
Geschäftsführer Carl Walther GmbH, Ulm

1988-1991
Leiter Tochter- und Auslandsgesellschaften
IWK Regler+Kompensatoren GmbH, Stutensee

1991-1995
Geschäftsführer und Vorsitzender der Geschäftsführung
IWK Regler+Kompensatoren GmbH, Stutensee

Seit 1996
Vorsitzender des Vorstandes
IWKA Aktiengesellschaft, Karlsruhe


Mann oh mann, unsere alte Dampfmaschine läuft ja richtig heiss...

wohin das wohl geht ?

I ch
w eiß
k eine
A ntwort


Der Anschaulichkeit halber hier noch einmal die eine Seite...


... und der Kontrahent

...aber wir wollen ja nicht gleich mit Napalm schießen, oder ?
Der Einstieg des US-Investors Wyser-Pratte beflügelt den Aktienkurs

Für IWKA beginnt eine neue Zeit

Von Wolfgang Gillmann, Handelsblatt

Eines hat Guy Wyser-Pratte bereits erreicht: Die IWKA-Aktie ist steil in die Höhe
geschossen. In den vergangenen Monaten dümpelte der Kurs des im M-Dax
notierten Maschinenbauwertes bei Kursen zwischen 10 und 12 Euro und geringen
Umsätzen vor sich hin. Seit vergangenen Mittwoch ist der Kurs auf über 16 Euro
geklettert und hält sich dort bei hohen Umsätzen.

DÜSSELDORF. Am vergangenen Dienstag hatte der amerikanische Investor die
Finanzwelt überrascht und eine Beteiligung von knapp über fünf Prozent an der
Karlsruher IWKA angekündigt. Er hatte in den vergangenen Monaten still und
heimlich über die Börse gekauft und präsentierte sich nun der staunenden
Öffentlichkeit als neuer Großaktionär. Über seine weiteren Ziele hat der als „Raider“
verschrieene Amerikaner bisher nichts verlauten lassen. „Wir haben keine Eile“, sagt
sein deutscher Partner Markus Elsässer auf Anfrage. „Demnächst werden wir den
Kontakt aufnehmen und dann sagen, ob wir das Management unterstützen.“

Nach dieser Methode geht der ehemalige Marine-Offizier Wyser- Pratte immer vor. Er
durchsucht Börsen nach unterbewerteten Aktien, kauft unbemerkt kleine Pakete
zusammen, präsentiert diese dann mit lautem PR-Wirbel der Öffentlichkeit
verbunden mit der Forderung an das Management, den Börsenwert des
Unternehmens zu steigern, und steigt später mit einem schönen Gewinn wieder aus.
Nach diesem Muster hat der Investmentbanker bereits Beteiligungen an über 40
Firmen erworben – nicht immer mit dem erwünschten Erfolg.

Spektakulär verlief das Engagement des in Frankreich geborenen Wyser-Pratte bei
der Düsseldorfer Rheinmetall AG. Er hatte sich im Februar 2001 ein Paket von rund 7
% der Aktien besorgt und drängte den Vorstand öffentlich zu Kursänderungen. Der
stets zu Konflikten bereite Amerikaner wollte Rheinmetall auf die Wehrtechnik
konzentrieren. Doch damit stieß er auf den entschiedenen Widerstand des Vorstands
und vor allem der Familie Röchling als Mehrheitsaktionär. Schließlich drängten die
Röchlings Wyser-Pratte nach acht Monaten wieder aus dem Konzern. Er machte Kasse
und strich einen Gewinn von geschätzt 15 Mill. DM ein. Der Kurs der Aktie hatte sich in
dieser Zeit fast verdoppelt.

Weniger Glück hatte der US-Investor bei seinen Engagements bei Babcock und
Mobilcom. Bei Babcock geriet er mit in die Insolvenz und klagt noch heute gegen den
früheren Vorstand. Auch die Beteiligung an Mobilcom entwickelte sich nicht nach
Wunsch. Nach Börsenspekulationen hat der Firmenjäger bei diesen beiden
Beteiligungen so viel Geld verloren, wie er vorher bei Rheinmetall gewonnen hatte.

Bei IWKA stehen die Chancen für Wyser-Pratte bisher besser. Die Karlsruher Holding
von knapp 100 Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus hat keinen
Großaktionär, der sich den Interessen des Amerikaners wie bei Rheinmetall
widersetzen könnte. Bisher hält lediglich der britische Aktienfonds Hermes eine
Beteiligung von knapp über 5 %, ist aber nicht aktiv in der Öffentlichkeit aufgetreten.
Mit seinem Paket von über 5 % hätte der Amerikaner auf der mit einer Präsenz von
rund 40 % stets schwach besuchten Hauptversammlung eine gewichtige Stimme.

Wyser-Pratte könnte fordern, das Unternehmen mit seinem Umsatz von rund 2,3
Mrd. Euro Umsatz und 13 000 Beschäftigten stärker auf die einzig lukrative Sparte
Anlagentechnik mit der Robotertochter Kuka zu konzentrieren – eine Forderung, die
auch Analysten in der Vergangenheit des öfteren erhoben haben. Vorstandschef Hans
Fahr hat indirekt bereits eingeräumt, dass die Prozesstechnik mit der Hauptfirma
Bopp & Reuther in Mannheim auf der Verkaufsliste steht, vorher aber saniert werden
soll. Öffentlich will sich der Vorstand nicht zu Verkaufsplänen äußern, um die Preise
nicht kaputt zu reden.

Analysten halten zumindest weitere Kurssteigerungen für wahrscheinlich. Jürgen
Siebrecht von der WestLB hat die IWKA-Aktie bereits auf „Kaufen“ hochgestuft.

HANDELSBLATT, Montag, 03. November 2003
zur abwechslung mal wieder was fundamentales:


anlässlich der werzeugmaschinenmesse emo hatte die wzm-branche und auch einzelene werkzeugmaschinenhersteller über gute auftragseingänge in den sommermonaten und auf der messe berichtet

diese auftragseingänge resultieren im wesentlichen aus der automobilindustrie


unter diesen vorzeichen hoffe ich am 11.11. einen, den kursverlauf unterstützenden, quartalsbericht vorgelegt zu bekommen

gruss Gidorah
q3 war nicht ganz so prickelnd, auftragseingänge und ergebnis schwächer als q3 im vorjahr.......auf 9m-basis im wesentlichen wie vorjahr


einzig und allein kann jetzt noch wp phantisie in den kursverlauf bringen, oder ?

gruss Gidorah
11.11.2003
IWKA Marktperformer
Bankhaus Lampe

Roland Könen, Analyst des Bankhauses Lampe, bewertet die IWKA-Aktie (ISIN DE0006204407/ WKN 620440) mit "Marktperformer".

Man gehe davon aus, dass der Ausblick wie in der Vergangenheit eher konservativ einzuschätzen sei und prognostiziere weiterhin einen leichten Anstieg des operativen Ergebnisses von 73,4 Mio. Euro auf 76,1 Mio. Euro. Aufgrund der weiteren Reduktion der Finanzverbindlichkeiten sowie eines niedrigeren Zinsniveaus sollte sich das Finanzergebnis ebenfalls weiter verbessern und somit das Vorsteuerergebnis leicht überproportional ansteigen.

In Folge einer deutlich höheren Steuerquote (erwartet: 55%) prognostiziere man insgesamt jedoch einen Rückgang im Jahresüberschuss und rechne für 2003 mit einem Ergebnis je Aktie von 0,82 Euro. Für 2004 und 2005 plane man mit einem Gewinn je Aktie von 1,19 Euro bzw. 1,40 Euro. Nach dem Einstieg des US-Investors Wyser-Pratt (5%) habe sich der Aktienkurs der IWKA deutlich nach oben bewegt und das bisherige Kursziel von 13,50 Euro überschritten. Man werde im Nachgang zu dem in der nächsten Woche stattfindenden Investorentag der Gesellschaft die Bewertungsmodelle überarbeiten und einen ausführlichen Rückblick auf die heute vorgelegten Neun-Monats-Zahlen geben.

Bis dahin behalten die Analysten des Bankhauses Lampe ihr Rating als Marktperformer für IWKA bei, setzen das Kursziel jedoch "Under Review".
"...halten Neukäufe für möglich." Ach. Tatsächlich?


10.11.2003
IWKA Neukäufe möglich
Frankfurter Börsenbrief

Die sogenannten Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" halten bei der IWKA-Aktie (ISIN DE0006204407/ WKN
620440) Neukäufe für möglich.

Mit dem amerikanischen Wyser-Pratt habe die Gesellschaft einen prominenten Großaktionär.
Allerdings sollte man im blinden Vertrauen darauf nicht kaufen, wie die Fehlgriffe des amerikanischen
Investors (Babcock Borsig, mobilcom) in der jüngsten Vergangenheit gezeigt hätten. Die
Kaufempfehlung werde dennoch dadurch unterstrichen.

Nun wäre eine stärkere Fokussierung auf die lukrative Anlagentechnik (inklusive der Roboter-Tochter
Kuka) denkbar, was wohl auch den Verkauf der Prozesstechnik mit der Hauptfirma Bopp & Reuther
hieße.

Die sogenannten Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" halten die Aktie von IWKA für kaufenswert, mit einem
Kauflimit von 15,22 Euro.
11.11.2003

IWKA erhöht operativen Neunmonats-Gewinn um 24% - Umsatzplus von 3,8%

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Der Karlsruher Maschinenbauer IWKA
AGhat den operativen Gewinn in den ersten neun Monaten
bei leicht höherem Umsatz um fast ein Viertel gesteigert.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 24 Prozent
auf 41,8 Prozent geklettert, teilte das im MDAXnotierte
Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz stieg um 3,79
Prozent auf 1,586 Milliarden Euro.

Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz in der
Größenordnung des Vorjahres (2,31 Milliarden Euro).
Unterstützt werde die Umsatzprognose durch den
Auftragsbestand in Höhe von 1,273 Milliarden Euro - 0,7
Prozent mehr als im Vorjahr. Der Auftragseingang stieg in den
ersten neun Monaten um 1,5 Prozent auf 1,779 Milliarden Euro.

Beim operativen Ergebnis (EBIT) rechnet IWKA ebenso wie beim
Gewinn der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit einem
Ergebnis leichtüber dem Niveau des Vorjahres. 2002 hatte
IWKA das EBIT um 6,5 Prozent auf 73,4 Millionen Euro
ausgeweitet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
hatte 45,9 Millionen Euro betragen./zb/ari
11.11.2003

IWKA erhöht operativen Neunmonats-Gewinn um 24% - Umsatzplus von 3,8%

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Der Karlsruher Maschinenbauer IWKA
AGhat den operativen Gewinn in den ersten neun Monaten
bei leicht höherem Umsatz um fast ein Viertel gesteigert.

Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei um 24 Prozent
auf 41,8 Prozent geklettert, teilte das im MDAXnotierte
Unternehmen am Dienstag mit. Der Umsatz stieg um 3,79
Prozent auf 1,586 Milliarden Euro.

Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz in der
Größenordnung des Vorjahres (2,31 Milliarden Euro).
Unterstützt werde die Umsatzprognose durch den
Auftragsbestand in Höhe von 1,273 Milliarden Euro - 0,7
Prozent mehr als im Vorjahr. Der Auftragseingang stieg in den
ersten neun Monaten um 1,5 Prozent auf 1,779 Milliarden Euro.

Beim operativen Ergebnis (EBIT) rechnet IWKA ebenso wie beim
Gewinn der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit einem
Ergebnis leichtüber dem Niveau des Vorjahres. 2002 hatte
IWKA das EBIT um 6,5 Prozent auf 73,4 Millionen Euro
ausgeweitet. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
hatte 45,9 Millionen Euro betragen./zb/ari
manager-magazin.de, 11.11.2003

I W K A

Gleiche Weise für Wyser-Pratte

Seit Ende Oktober hält US-Investor Guy Wyser-Pratte fünf Prozent der Aktien des Maschinen- und
Anlagenherstellers IWKA. Anlässlich der Neun-Monats-Zahlen erhöhten die Karlsruher jetzt die
Jahresprognose.

Karlsruhe - Die IWKA AG (unter anderem KUKA-Roboter) hat am Dienstag die Ergebnisprognose für das
laufende Jahr erhöht, rechnet aber weiter mit einem auf Vorjahreshöhe stagnierenden Umsatz. Aufgrund der
insgesamt positiven Geschäftsentwicklung nach neun Monaten würden 2003 EBIT und Vorsteuerergebnis leicht
über Vorjahr liegen, teilte der Maschinen- und Anlagenbauer mit.

Im abgelaufenen Jahr erzielte die IWKA ein EBIT von 73,4 Millionen Euro und einen Vorsteuergewinn von 45,9
Millionen Euro. Bisher waren beide Kennziffern lediglich auf Vorjahreshöhe erwartet worden. Der Umsatz dürfte
den weiteren Angaben zufolge weiter bei 2,33 Milliarden Euro stagnieren.

Auch der neue Großaktionär Guy Wyser-Pratte fand im Quartalsbericht eine kurze Erwähnung. Die IWKA freue
sich, Herrn Wyser-Pratte als neuen Aktionär begrüßen zu können, hieß es knapp. Das Management werde aber
wie bisher alle Aktionäre in "gleicher Weise informieren" und den "eingeschlagenen Weg" weitergehen.
11.11.2003
IWKA neutral
Helaba Trust

Der Analyst der Helaba Trust, Erhard Schmitt, stuft die Aktie von IWKA (ISIN DE0006204407/ WKN
620440) mit "neutral" ein.

Der Zwischenbericht des Konzerns sei sehr gemischt ausgefallen. Während die Gesamtleistung an
das Vorquartal anknüpfe und gg. VJ um 11% zugelegt habe, habe der Konzerngewinn, wegen einer
hohen Steuerquote, mit 2,9 Mio. Euro unter der Analystenschätzung von 4 Mio. Euro gelegen.

Mit Blick auf die überragende Bedeutung des vierten Quartals sollte der prozentualen Abweichung
jedoch keine allzu große Bedeutung beigemessen werden. So bleibe die Geschäftsleitung bei ihrer
Einschätzung, dass EBIT und Bruttoergebnis im Gesamtjahr ansteigen sollten.

Für das Nettoergebnis sei ein Rückgang zu erwarten. Hierbei gehe man davon aus, dass mit einer
Steuerquote von 67% in den ersten neun Monaten ein Puffer gelegt worden sei, der im Gesamtjahr
nicht benötigt werde.

Negative Signale sende mittlerweile der Auftragseingang. Er habe im dritten Quartal mit 530 Mio.
EUR den niedrigsten Wert seit zwei Jahren vermeldet. Vor diesem Hintergrund sei der Hinweis des
Unternehmens, die konjunkturelle Entwicklung sei von erheblichen Unsicherheiten geprägt, ernst zu
nehmen.

Insgesamt würden die Analysten keinen Anlass sehen, ihre Prognosen zu revidieren. Da aber auch
die ertragsstarke Analgentechnik beim Auftragseingang einen schwächeren Quartalswert verzeichnet
habe, habe die Unsicherheit bezogen auf die Ertragsentwicklung im Jahr 2004 (Helaba
Trust-Prognosen für EBIT: +8,4% gg. VJ) wieder etwas zugenommen.

Die Analysten der Helaba Trust bewerten die Aktie von IWKA mit "neutral".
Einstufung: Bestätigt "Outperform"
Kursziel: Erhöht auf 16,50 (15,70) EUR
Schätzung Gew/Aktie 2003: 0,84 EUR
2004: 1,20 EUR

Die HVB sieht den Umsatz bei IWKA durch die gute Auftragslage gut
abgesichert und bleibt auch angesichts der attraktiven Dividendenrendite
von 4% optimistisch für die Aktien. Auch der Einstieg des Investors
Wyser-Pratt sollte den Kurs nach unten absichern. Insgesamt zeige IWKA
eine stabile Geschäftsentwicklung trotz schwacher Konjunktur. +++
Frederik Altmann vwd/12.11.2003/fda/gos

12.11.2003
13.11.2003
IWKA "buy"
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Die Analysten vom Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt haben die Aktie von IWKA (ISIN
DE0006204407/ WKN 620440) unverändert mit "buy" eingestuft und das Kursziel mit 19 Euro
angegeben.

Die Neunmonatszahlen hätten den positiven Trend beim operativen Gewinn bestätigt. Trotz starker
Auftragseingangszahlen des Vorjahres seien die eingehenden Orders weiter gestiegen. Basierend
auf einem starken Auftragsbestand habe das Management die Guidance bestätigt, weshalb die
Analysten auch an ihren Prognosen festhalten.

Der Einstieg von Wyser-Pratte könnte dazu führen, dass er eine wichtige Rolle dabei spiele das
Management von IWKA mehr auf den Shareholder Value blicken zu lassen. Aufgrund des
diversifizierten Portfolios gebe es verschiedene strategische Optionen. Das positive Sentiment für die
Aktie könnte in den kommenden Quartalen anhalten, unterstützt von anhaltend starken Gewinnen.
Spekulationen über die Pläne des neuen Anteilseigner Wyser-Pratte könnten diese Entwicklung
zudem anheizen.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt bei ihrer Empfehlung
die Aktie von IWKA zu kaufen.
IWKA: Neutral
21.11.2003

Die Analysten von Sal. Oppenheim bewerten die Aktie des deutschen Maschinenbauers IWKA in der Studie vom 20.
November weiterhin mit "Neutral".

Der Konzern wolle bis zum Ende des Fiskaljahres 2006 eine EBIT-Marge von mehr als 5% und einen ROCE von 15%
erreichen. Mit Hinblick auf die Portfolioänderungen habe IWKA bestätigt, dass man sich auf die Bereiche Automotive
und Konsumgüter fokussieren werde.

Die gemachten Äußerungen seien keine Überraschung, trotzdem zeigen sich die Analysten beeindruckt, dass das
Management entschlossener wird. Desinvestitionen könnten einen weiteren Kursanstieg auslösen. Der aktuelle Kurs
reflektiere den Geschäftsausblick angemessen.
-ts-/-mik


was meint Ihr?

sieht doch gut aus !
Bankhaus Lampe erhöht IWKA-Kursziel auf 17 (13,50) EUR

Einstufung: Bestätigt "Marketperformer"
Kursziel: Erhöht auf 17,00 (13,50) EUR
Schätzung Gew/Aktie: 2003: Erhöht auf 0,87 (0,82) EUR
2004: Bestätigt 1,19 EUR
2005: Bestätigt 1,40 EUR
Schätzung EBIT: 2003: Erhöht auf 78,8 (73,4) Mio EUR

Das Bankhaus Lampe hat seine Prognosen für IWKA auf Grund der
positiven Geschäftsentwicklung in den vergangenen 9 Monaten nach oben
angepasst. Die vorgelegten Zahlen hätten über den Erwartungen gelegen
und der Ausblick sei noch immer als eher konservativ einzuschätzen.
Wegen des niedrigen Zinsniveaus sowie der Reduktion der
Finanzverbindlichkeiten sollte sich das Finanzergebnis weiter verbessern.
Auch den Einstieg des US-Investors Wyser-Pratt bewerten die Analysten
positiv, da dieser zu einer rascheren Steigerung der Profitabilität beitragen
könne. Aktuell zeige IWKA im Wettbewerber-Vergleich noch eine
schlechtere Rentabilität.

+++ Claudia Kreußler vwd/25.11.2003/ckr/fda/reh
US-Investor Wyser-Pratte führt Gespräche mit IWKA

Stuttgart (vwd) - Der vor etwa einem Monat mit 5% bei der IWKA AG,
Karlsruhe, eingestiegene US-Investor Guy Wyser-Pratte hat direkte
Kontakte mit dem deutschen Unternehmen. Auf Anfrage von vwd sagte ein
Sprecher der IWKA, dass Mitte November ein Gespräch zwischen
Wyser-Pratte und Mitgliedern des Vorstandes der IWKA stattgefunden
habe. Das Gespräch habe dem gegenseitigen Kennenlernen gedient.
IWKA habe Wyser-Pratte gemäß
Quartalsbericht über die Entwicklung im 3. Quartal unterrichtet und die
Strategie des Maschinenbaukonzerns erläutert. Beide Seiten wollten die
Gespräche fortsetzen, hieß es weiter. +++ Torsten Wolf

vwd/27.11.2003/tw/rio
Ist GWP schon im Weihnachtsurlaub? Man hört gar nichts mehr von IWKA.
Neuer Controllingvorstand bei IWKA

Karlsruhe, 18. Dezember 2003

Dipl.-Kaufmann Dieter Sch*§fer *ºbernimmt zum 1. Januar 2004 das Ressort
Controlling im Vorstand der IWKA Aktiengesellschaft Karlsruhe.

Er kam 1991 als Leiter des Zentralen Controllings zur Gildemeister
Aktiengesellschaft. Von 1993 an folgten Gesch*§ftsf*ºhrert*§tigkeiten im Konzern.

1997 bis 2003 war Dieter Sch*§fer Vorstand f*ºr Finanzen und Controlling der
Gildemeister Aktiengesellschaft.

Ansprechpartner:
Dr. Gert Butter
Leiter Public Relations
Tel: 0721/143-335
Fax: 0721/143-331
pr@iwka.de
29.12.2003
IWKA neutral
Helaba Trust

Erhard Schmitt, Analyst von Helaba Trust, bewertet die IWKA-Aktie (ISIN DE0006204407/ WKN
620440) mit "neutral".

IWKA dürfte im Jahr 2003 trotz eines neuerlichen Sanierungsfalls im Beteiligungsportfolio seine Ziele
vollständig erfüllt haben. Im 4. Quartal genüge so ein Erlös von 730 Mio. Euro (-7% gegenüber dem
Vorjahr), um die Umsatzvorgabe aus dem Vorjahr zu erreichen.

Nach den erfolgreichen ersten neun Monaten bestehe auch beim EBIT (+24% gegenüber dem
Vorjahr) ein erheblicher Puffer, um das Gesamtjahr planmäßig leicht über Vorjahr abzuschließen.
Besonders im ertragsstarken Schlussquartal würden der zuletzt schwächere Auftragseingang,
verschärfter Preiswettbewerb und die Belastungen durch den starken Euro wohl zu zweistelligen
Ergebnisabschlägen geführt haben.

Die Empfehlung der Analysten von Helaba Trust für IWKA lautet weiterhin "neutral".
"Vereinfachung des Ratingsystems". Von "Marketperformer" auf "Halten". Neues vom Irrenhaus Lampe.

Analysten des Bankhauses Lampe ändern mit Wirkung zum ersten Januar ihre Bewertung für die Aktie des
deutschen Maschinenbauers IWKA von "Marketperformer" auf "Halten".

Die Umstufung sei durch eine Vereinfachung des Ratingsystems des Analystenhauses bedingt. Das
Kursziel sehen sie bei 17,00 Euro.

© finanzen.net
ich finds extrem bemerkenswert wie ruhig es bei iwka, zumindest öffentlich, zugeht...............ich hätte erheblich mehr gwp-getrommel erwartet


gruss Gidorah
Ich bin auch ein bißchen überrascht und enttäuscht. Ich will nämlich mal wieder flüssig werden, warte aber noch auf den entscheidenden Anstieg über die 17 hinaus.
Presse: US-Investor Guy Wyser-Pratte erhöht Anteil an IWKA

Frankfurt (vwd) - Der US-Investor Guy Wyser-Pratte hat seine Beteiligung
an der IWKA AG, Karlsruhe, von rund 5% auf 6,5% erhöht, wie "DMEuro"
(Donnerstagausgabe) meldet. "Wir werden weiter zukaufen," zitiert das
Wirtschaftsmagazin Wyser-Pratte wörtlich. Er habe sich seit seinem
Einstieg im November vergangenen Jahres zweimal mit dem
Management des Maschinen- und Anlagenbauers getroffen und deutlich
gemacht, dass er über die fehlenden Fortschritte bei der Erhöhung der
Profitabilität besorgt sei. Jetzt wolle er Ergebnisse sehen.

vwd/16.1.2004/mkr/nas
...und hier eine Video-Aufzeichnung der Gespräche:



wirklich lustig, guy pupt ein bisschen und schon steigen die Kurse
Commerzbank startet IWKA mit "Overweight"

Einstufung: Neu mit "Overweight"
Kursziel: Neu mit 20 EUR

Die Analysten der Commerzbank starten die Beobachtung von IWKA mit
"Overweight". Mit dem neuen Eigner Wyser-Pratte werde das Managmenet
sein Veräußerungsprogramm forcieren - vermutlich 2004 - und damit die
Profitabilität erhöhen. Das Kursziel beinhalte keinen Aufschlag für eine
mögliche Übernahme. Allerdings fehle es dem Wert an Liquidität.

vwd/DJ/20.1.2004/rz/mod/reh
IWKA: Neutral

30.01.2004

Die Analysten von Helaba Trust stufen den Titel des deutschen Anlagen- und Maschinenbauers IWKA in ihrer
Studie vom 29. Januar mit dem Votum "Neutral" ein.

Am 10. Februar werde IWKA einen vorläufigen Bericht zum Geschäftsjahr 2003 veröffentlichen. Zu den
Erlösen habe es vom Management zuletzt Mitte November eine klare Botschaft gegeben. Die Erlöse
sollten 2003 auf Vorjahresniveau liegen, nachdem bis Ende September noch ein Anstieg von 3,8%
verzeichnet worden sei. Für das vierte Quartal sei folglich mit einem Rückgang von 6% bis 7% zu
rechnen. Zusätzlich würden Umrechnungseffekte aus Schwachwährungsländern belasten. Dies betreffe
etwa die Verpackungstechnik mit ihrem hohen US-Anteil. Entscheidender für den kurzfristigen Kursverlauf
dürfte die Entwicklung der Auftragseingänge sein. Ein signifikant positiver Konjunktureinfluss dürfte
angesichts der Spätzyklik des Maschinenbaus noch nicht zu messen sein. In Anbetracht einer
Auftragsreichweite von durchschnittlich sechs Monaten per Ende September müssten die Kapazitäten
aber weiterhin gut ausgelastet gewesen sein. Auch deshalb bestehe am Erreichen des EBIT-Ziels für
2003 kaum ein Zweifel. Schließlich habe das Plus nach neun Monaten über 20% gegenüber dem Vorjahr
betragen.

Nicht nur wegen der Verbuchung des 3,5 Mio. Euro schweren Sozialplans für die
Werkzeugmaschinen-Tochter Boehringer dürfte das vierte Quartal allerdings eine Einbuße gegenüber
dem hohen Vorjahreswert gebracht haben. Der Ausblick auf das laufende Jahr könnte insbesondere
Hinweise darüber vermitteln, ob sich IWKA gegenüber der japanischen Konkurrenz mittlerweile
wechselkursbedingt im Nachteil sehe. Aus dem Dachverband VDMA waren – bezogen auf die gesamte
Branche – zuletzt entsprechende Andeutungen zu vernehmen.

© finanzen.net
tja.schau mer mal was der tag so bringt........heute meldet sich iwka mit ersten zahlen zu 2003.............spannend dürfte jedoch eher sein sein, ob und was sie zu auftragseingängen und zum themenkomplex "gwp" zu sagen haben............


gruss Gidorah
au backe...........hoffentlich holt der der ami die keule raus und haut denen kräftig was auf die mütze !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



gruss Gidorah
die ergebisankündigungen ebit/edgg/e sind nach oben geschraubt worden...........die umsätze geringfügig unter den ankündigungen


recht schwach ist hingegen der auftragseingang und -bestand


das ebit soll in 04 gesteigert werden


iwka kündigt den ausbau von kernkompetenzen und die aufgabe von randaktivitäten an...........mandate werden erteilt......buchwertabschreibungen werden anfallen

iwka will sich auf märkte mit herausragender positioninierung konzentrieren






es wäre schön wenn sie da mal konkreter werden !!!!!!


gruss Gidorah
PRESSE INFORMATION der IWKA

Vorläufiger Bericht über das Geschäftsjahr 2003

IWKA auf klarem Kurs: Operatives Ergebnis legt deutlich zu

Karlsruhe, 10. Februar 2004

Die IWKA Aktiengesellschaft, Karlsruhe, konnte auch im Geschäftsjahr 2003 ihr operatives Ergebnis deutlich steigern. Gleichzeitig wurde die Verschuldung weiter zurückgeführt. Die Auftragseingänge der IWKA Gruppe lagen mit 2,30 Mrd. EUR und damit um 2,4 Prozent unter dem Vorjahr (2,36 Mrd. EUR); die Umsatzerlöse beliefen sich auf 2,29 Mrd. EUR und lagen mit -0,8 Prozent geringfügig unter dem Jahr 2002 (2,31 Mrd. EUR). Die leichten Rückgänge beruhen auf der Umrechnung von Auftragseingängen und Umsatzerlösen mit gesunkenen Wechselkursen.

Trotz der in einzelnen Geschäftsfeldern schwachen Nachfrage hielt sich der Auftragsbestand mit 1,08 Mrd. EUR (Vorjahr: 1,10 Mrd. EUR) stabil und sichert damit rechnerisch die Beschäftigung für sechs Monate.

Das operative Ergebnis (EBIT), liegt trotz einzelner Sonderaufwendungen deutlich über dem Vorjahreswert von 73,4 Mio. EUR. Ein guter Geschäftsverlauf im Bereich Anlagentechnik, Erfolge im Kostenmanagement und Fortschritte
beim Abbau von Verlusten einzelner Gesellschaften waren die Grundlage für diese Verbesserung. In Folge des erneut niedrigeren Zinsaufwandes wird auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einen entsprechenden Anstieg verzeichnen. Abhängig von der Belastung durch Ertragsteuern wird der Jahresüberschuss im Rahmen des Vorjahreswertes liegen. Der Vorstand wird dem Aufsichtsrat vorschlagen, eine unveränderte Dividende auszuschütten. Die Konzernnettoverschuldung konnte zum Jahresende 2003 wie auch im Jahresdurchschnitt erneut zurückgeführt werden. Damit hat sich die Bilanzstruktur weiter verbessert.

Zum 31.12.2003 beschäftigte IWKA weltweit 13.225 (31.12.2002: 13.089) Mitarbeiter. Der Anstieg geht ausschließlich auf die Konzerngesellschaften GAZOMET und HLS Ingenieurbüro zurück, die bisher nicht konsolidiert waren.
Ohne diese Konsolidierung würde die Personalzahl unter der Vorjahreshöhe liegen. Rückläufig entwickelte sich die Zahl der Mitarbeiter in der Produktions-technik sowie in der Verpackungstechnik. 40 Prozent der IWKA-Beschäftigten
sind im Ausland tätig.

Endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2003 wird IWKA auf der Bilanz-pressekonferenz am 19. April 2004 veröffentlichen.

Entwicklung in den Geschäftsbereichen

Im Geschäftsbereich Anlagentechnik stiegen die Auftragseingänge im Jahr 2003 von 1.035,2 Mio. EUR um 3,6 Prozent auf 1.072,6 Mio. EUR. Der Umsatz erreichte 1.057,7 Mio. EUR nach 1.020,3 Mio. EUR im Vorjahr und stieg damit
um 3,7 Prozent. Getragen wurden die Zuwächse vor allem durch eine stärkere Nachfrage nach Industrierobotern. Das Ergebnis in der Anlagentechnik konnte erneut verbessert werden.

Im Geschäftsbereich Produktionstechnik gingen die Auftragseingänge um 4,8 Prozent auf 467,7 Mio. EUR (Vorjahr: 491,3 Mio. EUR) zurück und erreichten nicht den hohen Vorjahreswert. Der Umsatz belief sich auf 459,2 Mio. EUR,
nach 461,8 Mio. EUR in 2002 und ging um 0,6 Prozent zurück. Das operative Ergebnis des Geschäftsbereiches ist insgesamt positiv. Während der Turnaround bei EX-CELL-O geschafft wurde, konnte die Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH das hohe Orderniveau bei Kurbelwellenbearbeitungsmaschinen nicht halten und erlitt einen Nachfragerückgang. Mit einer flexibleren Kostenstruktur, die im laufenden Jahr greift, wird Boehringer die Gewinnschwelle senken und damit dem Marktgeschehen besser gerecht werden.

Die Auftragseingänge im Geschäftsbereich Prozesstechnik verringerten sich im abgelaufenen Jahr um 0,7 Prozent auf 350,7 Mio. EUR (Vorjahr: 353,2 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse sanken um 5,6 Prozent auf 336,3 Mio. EUR (Vorjahr: 356,3 Mio. EUR). Die Unternehmen im Geschäftsbereich Prozesstechnik lieferten nach einem Verlust im Jahr 2002 einen positiven Ergebnisbeitrag.

Der Geschäftsbereich Verpackungstechnik verbuchte Auftragseingänge in Höhe von 405,7 Mio. EUR und verfehlte damit den hohen Vorjahreswert um 14,3 Prozent (Vorjahr: 473,2 Mio. EUR). Ein zurückhaltendes Ordervolumen der
Konsumgüterhersteller, insbesondere aus den USA, bestimmte das Jahr. Hinzu kamen Währungseffekte aus der Entwicklung des US-Dollar. Die Umsatzerlöse in Höhe von 433,6 Mio. EUR erreichten nicht das Vorjahresniveau von 465,9 Mio. EUR (-6,9 Prozent). Der Bereich konnte trotzdem mit einem positiven Ergebnis abschließen, wobei nicht die Höhe des Vorjahres erreicht wird.

Verbesserte Ergebnisqualität durch Kostensenkungen und Ausbau der Kernkompetenzen

Seit drei Jahren hat der IWKA Konzern seine Ergebnisqualität kontinuierlich verbessert. Die Ergebnisstruktur nach Segmenten weist immer noch ein Ungleichgewicht auf. Obwohl alle Geschäftsbereiche operativ positiv abgeschnitten haben, kommt der Großteil des Konzernergebnisses aus der
Anlagentechnik. Um die Ergebnisstruktur zu verbessern, setzt IWKA den eingeschlagenen Weg mit Konsequenz fort: Dies bedeutet den Ausbau von Kernkompetenzen und die Aufgabe von Randaktivitäten. Entsprechende Mandate zur Unterstützung in
diesem Prozess werden erteilt. In Einzelfällen kann dabei der eingeleitete Konzentrationsprozess zu buchmäßigen Belastungen des Ergebnisses führen.

Die IWKA Gruppe konzentriert sich auf jene Märkte, in denen sie eine herausragende Position einnimmt. Wichtigster Wachstumsbereich ist die Robotik. Die begonnene Fokussierung, der vorhandene Auftragsbestand und die
kontinuierlich verfolgten Kostensenkungsmaßnahmen bieten gute Voraussetzungen für eine positive Entwicklung der IWKA Gruppe auch im Jahr 2004. Der Vorstand geht davon aus, das operative Ergebnis erneut verbessern zu können.

Ansprechpartner
Dr. Gert Butter Tel.: 0721 - 143-330
Leiter Public Relations Fax.: 0721 - 143-331
Postfach 3409 e-mail: pr@iwka.de
76020 Karlsruhe
Karlsruhe (vwd) - Die IWKA AG, Karlsruhe, plant keinen Verkauf ganzer Geschäftsbereiche. "Wir wollen uns von einzelnen Unternehmen trennen, die nicht in die strategische Ausrichtung der Gruppe passen und deren operatives Ergebnis nicht unseren Vorstellungen entspricht," sagte der Sprecher des Maschinen- und Anlagenbauers am Dienstag auf Nachfrage von vwd. Der Konzern hatte angekündigt, sich von Randaktivitäten trennen und Kernkompetenzen ausbauen zu wollen. Um welche Unternehmen es sich handelt, wollte der Sprecher nicht sagen. Auch die Höhe der möglichen Belastungen aus der Desinvestition sei noch nicht abzuschätzen.


Der nun angestrebte Verkauf von einzelnen Unternehmen erfolge nicht auf Druck des neuen Großinvestors Guy Wyser-Pratte, betonte der Unternehmensprecher von IWKA. Diese Absicht sei Teil des bereits seit längerem eingeschlagenen Konsolidierungskurses. Der US-Investor, der 6,5% an IWKA hält, hat bereits mehrfach öffentlich die mangelnde Profitabilität des Maschinenbau-Konglomerats angemahnt. Noch auf der Hauptversammlung des Konzerns im Juli hatte Vorstandsvorsitzender Hans Fahr die Veräußerung unprofitabler Bereiche wie der Prozesstechnik abgelehnt: Desinvestitionen seien derzeit nur mit Buchverlusten zu realisieren.

Falls die Unternehmen in einer besseren Situation seien, könne man auch über einen Verkauf nachdenken, so Fahr damals. Inzwischen habe sich der Vorstand entschlossen, sich von manchen der rund 100 voll konsolidierten Gesellschaften zu trennen, so der Sprecher weiter. Dies werde mit voller Konsequenz durchgezogen. Das zeige sich daran, dass Mandate zur Marktsondierung erteilt würden. Welche Investmentbanken beauftragt worden sind oder noch werden, dazu wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Den neuesten vorläufigen Zahlen zufolge verbesserte die Anlagentechnik das Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut. Dieser Geschäftsbereich war 2002 der einzige der 4 Sparten, der die angestrebte EBIT-Marge von 5%mit 5,8% übertroffen hat. Während die Verpackungstechnik immerhin noch eine Marge von 2,2% und die Produktionstechnik von 0,5% auswies, erwirtschaftete die Prozesstechnik Verluste. Nach aktuellem Stand schrieben beide letztgenannten Sparten 2003 operativ schwarze Zahlen. Die Verpackungstechnik erreichte den Vorjahreswert nicht, blieb aber positiv. +++ Matthias Krust
vwd/10.2.2004/mkr/mi
IWKA: Neutral

10.02.2004

Die Analysten des Hauses Helaba Trust bewerten in ihrer Studie vom 10. Februar die Aktie des deutschen Maschinenbaukonzerns IWKA mit "Neutral".

Unerwartet hohe Erträge, aber schwache Auftragseingänge würden das vierte Quartal 2003 des Konzerns charakterisieren. Entgegen bisheriger Vermutungen werde der Jahresüberschuss 2003 nicht unter, sondern auf Höhe des Vorjahreswertes liegen. Dies bedeute, dass im vierten Quartal der Ertrag habe gesteigert werden können, obwohl der Umsatz mit 707,5 Mio. Euro erheblich unter dem 2002er Vergleichswert gelegen habe. Hintergrund hierfür seien sowohl operative Erfolge als auch Einsparungen beim Zinsaufwand.

Da der Kurs ohnehin inzwischen leicht über das Kursziel der Analysten gestiegen sei, stellen sie die neutrale Einstufung des Titels trotz eines positiven Ergebnisausblicks der Geschäftsleitung auf 2004 auf den Prüfstand.

© finanzen.net
10.02.2004
IWKA Upgrade
Bankhaus Lampe

Die Analysten von Bankhaus Lampe nehmen für die Aktie der IWKA (ISIN DE0006204407/ WKN
620440) ein Upgrade von "halten" auf "kaufen" vor.

IWKA habe heute die vorläufigen Daten für das
abgelaufene Geschäftsjahr 2003 veröffentlicht. Danach
habe die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 2,29
Mrd. Euro nach 2,31 Mrd. Euro in 2002 (-0,8%) erzielt. In
dem größten Segment Anlagentechnik habe sich der
Umsatz dank einer starken Nachfrage nach
Industrierobotern um 3,7% auf 1,02 Mrd. Euro erhöht.
Angabegemäß habe hier auch das - nicht näher
quantifizierte - Ergebnis verbessert werden können. In
der Produktionstechnik seien die Erlöse in etwa auf dem
Vorjahresniveau (459 Mio. Euro) geblieben, wohingegen die Prozesstechnik und die
Verpackungstechnik Rückgänge um 5,6% auf 336 Mio. Euro sowie 6,9% auf 434 Mio. Euro habe
hinnehmen müssen. Erfreulicherweise würden alle drei Geschäftsbereiche trotz einzelner
Schwierigkeiten (Umsatzrückgang, Restrukturierungen etc.) operativ schwarze Zahlen aufweisen.

Bei den Auftragseingängen hab IWKA ebenfalls ein leichtes Minus von 2,4% auf 2,3 Mrd. Euro
verzeichnen müssen, so dass der Auftragsbestand nunmehr bei 1,08 Mrd. Euro (-2,3%) liege
(rechnerische Auslastung von sechs Monaten). In den einzelnen Segmenten habe die
Anlagentechnik ein Plus von 3,6% im Auftragseingang und die Prozesstechnik einen stabilen Wert
erreicht, wohingegen die Produktionstechnik sowie die Anlagentechnik Rückgänge von 4,8% bzw.
14,3% hätten hinnehmen müssen.

Während in der Produktionstechnik wie bereits kommuniziert der Turnaround bei EX-Cell-O geschafft
worden sei, habe Boehringer (Werkzeugmaschinen) die Erwartungen nicht erfüllen können. Hier
seien Restrukturierungen notwendig, um auf den Nachfragerückgang adäquat zu reagieren. In der
Verpackungstechnik habe sich insbesondere eine zurückhaltende Nachfrage aus den USA sowie
Währungseffekte bemerkbar gemacht. Die Dividende wolle die Gesellschaft erwartungsgemäß bei
0,66 Euro je Aktie stabil halten. Auf aktuellem Kursniveau errechne sich somit eine Rendite von rund
3,7%.

Man gehe davon aus, dass der Konzern trotz des leichten Rückgangs im aktuellen Auftragseingang
seinen Umsatz im weiteren Jahresverlauf (2,5%) steigern könne. Aufgrund weiterer
Kostensenkungsmaßnahmen sollte darüber hinaus das operative Ergebnis ebenfalls über den
Werten von 2003 liegen. Um die Ziele insgesamt erreichen zu können, müssten seitens der
Gesellschaft insbesondere in den Geschäftsbereichen Produktionstechnik, Prozesstechnik und
Verpackungstechnik weiterhin Hausaufgaben erledigt werden. Es sei darüber hinaus das Ziel der
Gesellschaft, verstärkt mögliche Synergiepotenziale (Einkauf/Vertrieb/Entwicklung) auszunutzen, um
so insgesamt die Ergebnisseite verbessern zu können. Die EBIT-Zielgröße des Managements für
2006 liege bei über 5% und sei nach Erachten der Analysten dann erreichbar, wenn die Gesellschaft
ihre Hausaufgaben zufriedenstellend erledigen könne, auch wenn die Analysten sähen, dass die
operativen Ergebnisziele in der Vergangenheit oftmals nicht erreicht worden seien.

Für die Erreichung der Zielprofitabilität sei es nach Erachten der Analysten nötig, den Abbau des
nicht betriebsnotwendigen Vermögens weiter zu forcieren und auch die Verschuldung (in 2003
voraussichtlich um ca. 10%) weiter abzubauen. Dazu gehöre auch, dass IWKA sich von
Randaktivitäten trennen bzw. von Gesellschaften, die auf absehbare Zeit nicht die geforderte
Profitabilität erreichen könne. Man könne sich vorstellen, dass insbesondere in der Prozess- sowie
Verpackungstechnik einzelne Gesellschaften verstärkt auf dem Prüfstand stehe und es hier in den
kommenden Perioden zu Desinvestitionen kommen werde.

Die heute genannten Umsatzzahlen hätten insgesamt leicht unter den Analysten-Prognosen
gelegen. Da die Gesellschaft weiterhin davon ausgehe, dass auch das operative Ergebnis in 2003
deutlich über dem Vorjahreswert von 73,4 Mio. Euro gelegen habe, sehe man derzeit keine
Veranlassung die Gewinnschätzung grundlegend zu revidieren.

Aufgrund der veröffentlichten Umsatzzahlen hätten die Analysten jedoch ihre Erlösrechnung leicht
modifiziert. Trotz des geringeren Umsatzvolumens gehe man in Folge einer besser als bislang
prognostizierten Kostenquote von einem Ergebnis je Aktie von 0,88 Euro (zuvor 0,87 Euro) für das
abgelaufene Geschäftsjahr aus. Für 2004 und 2005 adjustiere man die Gewinnschätzung ebenfalls
leicht und rechne nun mit einem Ergebnis je Aktie von 1,22 Euro (1,19 Euro) bzw. 1,42 Euro (1,40
Euro).

In den letzten Wochen habe sich der Aktienkurs der IWKA weiter nach oben bewegt und das
bisherige Kursziel von 17,00 Euro überschritten. Man führe dies zum einen auf die weitere
Profitabilitätsverbesserung, aber vor allem auch auf den Einstieg des US-Investors Wyser-Pratt
zurück. Man bewerte den Einstieg weiterhin positiv, da man glaube, dass durch den neuen
Großaktionär die Prozesse, die nötig seien, um die einzelnen Gesellschaften in die Profitabilität zu
bringen oder auch einzelne Tochterunternehmen zu desinvestieren deutlich schneller vorangetrieben
werden könnten.

Die Analysten hätten ihr Bewertungsmodelle aktualisiert. Diese würden im aktuellen
Kapitalmarktumfeld nunmehr einen Fair Value von 21,75 Euro zeigen. Ein entscheidender Punkt für
das Erreichen deutlich höherer Kurse liege zudem in der Optimierung der Steuerquote, die
momentan noch auf einem unbefriedigenden Niveau von rund 50% liege.

Infolge dessen revidieren die Analysten von Bankhaus Lampe auch das alte Kursziel von 17,00 Euro
auf nunmehr 21,00 Euro und erhöhen die Einschätzung für die Aktie der IWKA von bislang "halten"
auf "kaufen".
IWKA: Halten

11.02.2004
In ihrer Analyse vom 11. Februar bewerten die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg die Aktie des Maschinenbauunternehmens IWKA mit "Halten".

Das operative Ergebnis habe 2003 einmal mehr die Erwartungen übertroffen. Ein Wermutstropfen stelle
jedoch der Auftragseingang dar, der im vierten Quartal üblicherweise saisonal stärker ausfallen würde.
Zur Verbesserung der Ergebnisstruktur sei die Aufgabe von Randaktivitäten angekündigt worden, was
jedoch, wie die abgeschlossene Restrukturierungsphase, in kleinen Schritten vonstatten gehen dürfte.
Die Analysten lassen ihr Rating unverändert bei "Halten".

© finanzen.net
IWKA AG: outperformer
WestLB
12. Februar 2004

Nach Auffassung der Analysten der WestLB lagen die vorgelegten
Zahlen der IWKA AG für das abgelaufene Geschäftsjahr über den
allgemeinen Markterwartungen. Erfreulich war zudem die
deutliche Reduzierung der Nettoschulden, die die Beobachter in ihrer
absoluten Höhe überrascht hat. Daher erhöhen sie ihr Kursziel für
dien IWKA Aktie von 18,00 Euro auf nun 19,70 Euro und stufen
den Wert weiterhin unver‰ndert mit "outperformer" ein. Für das
Jahr 2003 erwarten sie einen Gewinn je Aktie von 1,69 Euro, für
das laufende Jahr 2004 von 1,84 Euro und für das kommende Jahr
2005 von 1,97 Euro.
12.02.2004
IWKA Restrukturierungsphantasie
Finanzwoche

Nach Meinung der Analysten der "Finanzwoche" bleibt die Aktie von IWKA (ISIN DE0006204407/
WKN 620440) interessant.

Der Bereich Anlagentechnik bleibe bei IWKA nach wie
vor die Wachstums- und Ertragsperle. Bei stagnierenden
Umsätzen seien die Auftragseingänge im
Gesamtkonzern im vergangenen Jahr um 2,8%
gesunken. Die Anlagentechnik habe hingegen einen
Zuwachs von 3,7% beim Umsatz und 3,6% bei den
Auftragseingängen erzielen können. Da diese Sparte
außerdem den gesamten operativen Konzerngewinn auf
sich vereine, liege die Forderung des Großaktionärs Guy
Wyser-Pratte nahe, sich ganz auf dieses Segment zu
konzentrieren.

Vor dem Verkauf ganzer Unternehmenssparten, wie beispielsweise der Prozesstechnik, scheine sich
die Konzernleitung jedoch derzeit zu sträuben. Mittelfristig sei es aber realistisch, dass sich IWKA
zunehmend auf Kernbereiche konzentriere und einen Teil der ca. 95 zur IWKA-Gruppe gehörenden
Unternehmen verkaufe.

Vor dem Hintergrund dieser Restrukturierungsphantasie bleibt die Aktie von IWKA trotz operativer
Probleme interessant, so die Jungs von der "Finanzwoche".
Reuters
IWKA will auch mit neuem Großaktionär eigenen Weg gehen

Stuttgart, 12. Feb (Reuters) - Der Karlsruher Anlagenbauer IWKA (Xetra: 620440.DE - Nachrichten - Forum)
will sich auf dem eingeschlagenen Weg zur Trennung von Randbereichen von seinem neuen Großaktionär Guy
Wyser-Pratte nicht drängen lassen.

"Allerdings ist Aktionismus zur kurzfristigen Wertsteigerung mit mir nicht zu machen", sagte
IWKA-Vorstandschef Hans Fahr in einem
Interview mit der "Börsen-Zeitung"
(Donnerstagausgabe). Jede Veränderung, die
das Unternehmen in den nächsten Monaten
vollziehe, werde zwar "vor dem Hintergrund
Wyser-Pratte" beurteilt. "Aber jede
Veränderung, die den Wert der IWKA
nachhaltig erhöht, werden wir durchsetzen.
Wir gehen unseren Weg."

In diesem Jahr würden Resultate der Bemühungen zu sehen sein, das Ungleichgewicht der
Ergebnisse in den vier Geschäftsfeldern deutlich zu verringern, sagte der Chef des im
MDax gelisteten Unternehmens. Bisher erwirtschaftet IWKA mit dem Bau von Robotern
für die Autoindustrie den Löwenanteil des Gewinns. 2003 sei dies an der Konjunktur
gescheitert.

Mittelfristig peilt IWKA laut Fahr peilt eine Verzinsung auf das eingesetzte Kapital (ROCE)
von 15 Prozent an. Einen genauen Zeitpunkt nannte er nicht. Die operative Umsatzrendite
auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) will er auf fünf Prozent steigern.
2002 waren es gerade 3,2 Prozent, für 2003 hatte IWKA eine deutliche Verbesserung des
Ebit gemeldet, ohne Zahlen zu nennen.

Einer Zerschlagung des Unternehmens, wie sie von Investoren zeitweise gefordert wird,
erteilte Fahr erneut eine Absage. Die Verflechtungen zwischen den 100 Firmen, aus denen IWKA bestehe, würden unterschätzt. Auch dem Investor
Wyser-Pratte, der nach eigenen Angaben 6,5 Prozent an IWKA hält und mit dem sich Fahr zwei Mal getroffen hat, gehe es nicht um einen solchen Schritt.
"Damit sind Strategien zur Entgegnung einer Zerschlagung nicht relevant", sagte Fahr. Auch eine feindliche Übernahme sei nicht realistisch.

Eine Kapitalerhöhung, um den Ausbau des Kerngeschäfts in der Robotik wollte der IWKA-Chef dagegen nicht ausschließen. Sie sei "ein realistisches
Instrument, aber im Moment nicht aktuell", sagte er der Zeitung.

axh/leh
IWKA: Neutral

13.02.2004
Die Analysten aus dem Hause Sal. Oppenheim bewerten die Aktie des deutschen Maschinenbauers IWKA in der Studie vom 12. Februar weiterhin mit "Neutral".

Den vorläufigen Zahlen zum vierten Quartal zufolge habe sich der Auftragseingang um 14% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 524
Mio. Euro gesteigert. Damit habe er allerdings die Prognose von 585 Mio. Euro verfehlt. Trotz eines niedrigeren Umsatzvolumens im
vierten Quartal habe das Unternehmen das EBIT Ziel für das Fiskaljahr 2003 in Höhe von 73 Mio. Euro bestätigt.

Die Analysten haben ihre EPS-Schätzung für das Fiskaljahr 2003 bestätigt und für das Fiskaljahr 2004 von 1,73 auf 1,71 Euro reduziert.
Sie sind der Auffassung, dass das Unternehmen bezüglich der Portfolio-Optimierung aggressiver zu Werke gehen werde und die
Desinvestitionen die Kursentwicklung unterstützen sollten.

© finanzen.net
IWKA: Untergewichten
16.02.2004
In ihrer Februar-Studie stufen die Analysten der Bayerischen Landesbank den Titel des deutschen Anlagen-
und Maschinenbaukonzerns IWKA mit dem Votum "Untergewichten" ein.

Gestützt auf sehr hohe Oberwerte in den Monaten November und Dezember, die allerdings von
Großaufträgen begünstigt worden seien, habe der Auftragseingang des deutschen Maschinenbaus im
vierten Quartal 2003 preisbereinigt um 17% über dem Wert des Vorjahreszeitraumes gelegen. Dabei
seien deutliche Steigerungen sowohl bei den Inlandsbestellungen (+16%) als auch bei den
Auslandsbestellungen (+18%) – trotz Dollar-Abwertung – festzustellen gewesen. Im Zusammenhang
mit den jüngsten Wechselkursbewegungen habe der Maschinenbauverband VDMA jedoch auf die Gefahr
einer Verschlechterung der Ertragsqualität der Auslandsaufträge hingewiesen. In den kommenden
Monaten erwarten die Analysten eine anhaltend positive Entwicklung des Auftragseingangs, wobei die
hohe Zuwachsdynamik des vierten Quartals 2003 allerdings nicht in die Zukunft fortgeschrieben werden
könne.

© finanzen.net
# GRUENDERKRACH, ich halte es zwar für lobenswert, hier die meist unterschiedlichen Analysten-Meinungen zu veröffentlichen, möchte hierzu aber etwas Grundsätzliches beisteuern, das ich in ähnlicher Form schon in einem anderen Thread geschrieben habe:

Bei einem Analystentest der Süddeutschen Zeitung für das Kalenderjahr 2001 wurde festgestellt, dass von 162 Prognosen zur Entwicklung der wichtigsten Indices 161 total daneben lagen. Nur eine einzige Analyse kam der Realität nahe.

Bei einem ähnlichen Test der WELT wurde ermittelt, dass sage und schreibe 84% aller Analystenprognosen erwiesenermaßen falsch waren, ergo eigentlich ein idealer Kontraindikator.

Das Beispiel von dem pfeilewerfenden Affen, der per Zufall eine um rd. 50% bessere Performance erzielte als der angeblich gebündelte Sachverstand der Analysten, spricht Bände.

Wie kann das möglich sein? Nun, zunächst einmal kann kein einziger Mensch die ökonomische Zukunft eines Unternehmens voraussehen - das gilt sogar wenigstens auf längere Sicht für den bestens informierten Insider. Ein Anleger kann sich bestenfalls durchaus richtige Gedanken über die Entwicklung eines Unternehmens machen und dann nur noch hoffen, unter Einbeziehung aller Eventualitäten die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Diese schlichte Erkenntnis wirft aber sofort die Frage auf, warum so genannte Analysten nicht einmal eine Trefferquote von 50% erreichen, die ja auf längere Sicht rein rechnerisch gewährleistet sein müsste. Wenn zwei Spieler beim Münzenraten der eine immer auf Zahl und der andere immer auf Kopf setzt, gleicht sich das Spiel nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf Dauer aus.

Genau hier setzt aber die Betrügerökonomie der von den Banken bezahlten Analysten ein, deren Hauptaufgabe darin besteht, für Umsatz zu sorgen, denn nur Umsatz füllt die Kassen der Banken. Jede Kauf- oder Verkaufsempfehlung löst Umsätze aus, die sich in saftigen Gebühren niederschlagen. Zu erreichen ist das aber nur, wenn man seitens der Banken den Markt in Bewegung hält, d.h. heute eine Kauf- und wenige Wochen später eine Verkaufsempfehlung auszusprechen. Dies und nur dies rechtfertigt die Daseinsberechtigung dieser völlig überflüssigen Kaffeesatzleser, die den Markt mit einer Sintflut unausgegorener, selten gründlich recherchierter und falscher Zukunftsanalysen überschwemmen.

Nicht genug damit - unter diesen meist ahnungslosen Sprücheklopfern tummeln sich auch ausgewiesene Kriminelle - wie beispielsweise die Ganoven Jack Grubman oder Henry Blodget - die auf Anweisung der Bankenführung die Aufgabe hatten, die Masse der Kleinanleger bewusst zu betrügen. Selbstverständlich mischen auch die Banken kräftig mit, besonders dann, wenn ihre Eigeninteressen bedroht sind. Als Beispiel unter tausenden sei hier nur die Deutsche Bank genannt, die ihren Telekom-Schrott heiß anpries, um ihn zwei Tage später teurer auf den Markt zu werfen.

Fazit: Der ganz überwiegende Schrott der Banken-Analysen ist weniger wert als Klopapier.

Liest man beispielsweise den Quark der Bayerischen Landesbank zu IWKA, kann man nur zu dem Schluss kommen, diese Aktie nicht unterzugewichten, sondern sie sofort zu kaufen, denn der schwache Dollar hat hier nur mäßigen Einfluss auf das Betriebsergebnis.

Beste Grüße KP
ich hab` mich heut mit`m statt`n plus von iwka verabschiedet, weil es was vermeintlich "günstigeres" entdeckt habe.......viel glück noch mit der aktie

gruss Gidorah
@Gidorah

Was ist denn das "günstige"?;)
#99

war vielleicht noch ein bischen früh ....

Charttechnisch kann es bei einer einigermassen stabilen Börse noch locker bis 22-25 EUR (Höchststände aus den Jahren 1997-200) gehen, bevor die Fundamentaldaten wieder stärker in den Vordergrund rücken.

IWKA: Kaufen

03.03.2004

In ihrer März-Studie zum MDAX bewerten die Analysten des Bankhauses Lampe die Aktie des
deutschen Anlagen- und Maschinenbauers IWKA mit "Kaufen".

Die vorläufigen Umsatz- und Auftragseingangszahlen für 2003 hätten leicht unter den Erwartungen
gelegen. Das EBIT sollte jedoch deutlich gesteigert worden sein. In der Prozess- sowie
Verpackungstechnik würden einzelne Gesellschaften verstärkt auf dem Prüfstand für Desinvestitionen
stehen. Wyser-Pratt sorge für Phantasie, dass Prozesse schneller angegangen werden könnten, um
so die Profitabilität weiter zu steigern.

© finanzen.net
Vorsicht, Prior. 100 Prozent. Mindestens.


12.03.2004
IWKA mind. 100% Kurschance
Prior Börse

"Prior Börse" sieht für die Aktie von IWKA (WKN 620440) eine Kurschance von mindestens 100% ohne großes Risiko.

Guy Wyser-Pratte, ein amerikanischer Investor, sei im Herbst vergangenen Jahres bei IWKA eingestiegen und halte inzwischen mehr als sechs Prozent der Anteile. Markus Elsässer, der deutsche Statthalter von Guy Wyser-Pratte, habe gegenüber der "Prior Börse" erwähnt, dass Wyser-Pratte die Hauptversammlung der mittelständischen Beteiligungsholding im Juli besuchen wird.

Für den amtierenden Vorstand und Aufsichtsrat des Karlsruher Konglomerats dürfte das Aktionärstreffen ziemlich ungemütlich werden. Elsässer forderte gegenüber der "Prior Börse", dass die "Interessen der Kapitalgeber berücksichtigt werden müssen", was in der Vergangenheit nicht der Fall gewesen sei. Elsässer sei sich sicher, dass sich auf der Hauptversammlung einige große Aktionäre mit Wyser-Pratte verbünden würden, um "Wege, die zu erheblicher Wertsteigerung führen", durchzusetzen. Als weitere Anteilseigner neben Wyser-Pratte sei nur noch der Hermes-Fonds bekannt, der über fünf Prozent halte. Angeblich solle sich der Rest im Streubesitz befinden, doch Elsässer glaube, dass sich auf der Hauptversammlung ein völlig anderes Bild bieten könnte.

"Prior Börse" vermute, dass Wyser-Pratte eine Zerschlagung des Konzerns im Schilde führen könnte. Von den vier Sparten, auf die sich die rund hundert Beteiligungsfirmen aufteilen würden, mache eigentlich nur das Geschäftsfeld Anlagentechnik mit einer ganz ordentlichen Marge von knapp sechs Prozent Freude. Der Rest arbeite mehr oder weniger defizitär. Wyser-Pratte habe zuletzt bei Rheinmetall gezeigt, was eine shareholder value orientierte Politik bewirken könne. Zum Einstieg von Wyser-Pratte habe das Papier noch um die 10 Euro notiert, aktuell seien es rund 20 Euro.

Vor diesem Hintergrund sieht "Prior Börse" auch bei IWKA erhebliches Wertsteigerungspotential. Die aktuelle Marktkapitalisierung liege momentan bei knapp 500 Mio. Euro und entspreche lediglich gut 20 Prozent des Jahresumsatzes in Höhe von 2,3 Mrd. Euro. Zwar sei das Papier in den vergangenen Monaten schon kräftig angestiegen, doch mit einer Dividendenrendite von 3,7 Prozent sei die Notiz gut abgesichert.

Für die IWKA-Aktie sieht "Prior Börse" ohne großes Risiko mindestens ein Kurspotential von 100%.
#102

habe selten so eine bescheidene Empfehlung gesehen. Obwohl ich die Papiere selber halte ist diese Empfehlung natürlich ein Witz.

GWP hat zwar bei Rheinmetall verdient, bei Babcock und Mobilcom kräftig verloren.

"100% ohne Risiko"....:rolleyes: :rolleyes:

MMI
Die Abonennten der Prior-Börse erwarten von ihm ja solche Aussagen, denn sonst würde sich ja das ganze Geld, was die Leute für solche Börsenbriefe bezahlen nicht lohnen :-)

100% ohne Risiko gibts nicht, nirgends, allerdings die Grundaussage halte ich für richtig, denn GWP könnte der IWKA Auftrieb geben, allerdings wissen wir bis jetzt noch nicht, was er damit vor hat, insofern könnte die IWKA auch da bleiben wo sie ist,

Ich habe allerdings gehört, da soll es noch einen zweiten Aufkäufer geben? Weiss jemand um wen es sich handelt????
#104

von einem Aufkäufer habe ich nichts gehört. Allerdings sind einige Fonds in den letzen Monaten neu eingestiegen.

jens Erhard hat z.B. ein gutes halbes prozent in seine Fonds gelegt.

MMI
Hallo,

auch wenn ich eigentlich bis 20 Euro warten wollte, habe ich letzte Woche meine Bestände in IWKA verkauft, um Liquidität für einen weiteren Dax-Rückgang aufzubauen. Vielleicht ergibt sich ja auch die Gelegenheit, IWKA etwas billiger wieder zurückzukaufen - mal sehen.

Schönes Wochenende,
Nick
05.04.2004
IWKA untergewichten
Helaba Trust

Die Analysten von Helaba Trust verleihen der Aktie von IWKA (WKN 620440) weiterhin das Rating "untergewichten".

Das Unternehmen werde am 19. April die Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2003 abhalten.

Bisher sei nur mitgeteilt worden, dass im Gesamtjahr beim EBIT und EBT die Werte deutlich über Vorjahr liegen würden. Aufgrund einer höheren Steuerquote liege der Nachsteuergewinn aber nur auf Vorjahresniveau.

Für das vierte Quartal 2003 lasse sich daraus ableiten, dass das EBIT im Vorjahresvergleich wohl um
5 bis 10% gesunken sei. Das Vorsteuerergebnis habe knapp unter Vorjahresniveau und der
Nachsteuergewinn wohl 5 bis 10% über dem Vorjahresniveau gelegen.

Aufgrund des niedrigeren Umsatzes gehe man davon aus, dass die Anlagentechnik im Gegensatz
zum zweiten und dritten Quartal einen signifikant niedrigeren Ergebnisbeitrag geliefert habe.
Dennoch bleibe sie die entscheidende Einnahmequelle. Auch die Verpackungstechnik habe
nachfrage- und wechselkursbedingt wahrscheinlich wesentlich weniger abgeworfen. Positive Impulse
würden dagegen von der restrukturierten Prozesstechnik ausgehen.

Man gehe aber davon aus, dass die vorläufigen Volumenzahlen für das erste Quartal 2004 den
größten Einfluss auf das Kursgeschehen ausüben würden. So würden vor allem die
Auftragseingänge unter die Lupe genommen, nachdem das Schlussquartal 2003 hier für eine
Enttäuschung gesorgt habe.

Sofern die Anlagentechnik die bis Mitte 2003 erklommenen Höhen nicht mehr erreichen werde,
müssten endlich die anderen Segmente in die Bresche springen. Das Management unternehme seit
längerem Anstrengungen, die kleineren Geschäftsbereiche auf eine Profitabilität zu trimmen, die die
Abhängigkeit des Konzernergebnisses von der Cash Cow mindere. Anleger würden daher auf einen
Ausblick warten, der ab 2004 hierbei entscheidende Fortschritte anzeige. Sofern dies nicht gelinge,
müsse mit Bewertungsabschlägen gerechnet werden.

Die Analysten von Helaba Trust verleihen der Aktie von IWKA weiterhin das Rating "untergewichten".
16.04.2004
IWKA untergewichten
Helaba Trust

Erhard Schmitt, Analyst von Helaba Trust, bewertet die IWKA-Aktie (WKN 620440) mit "untergewichten".

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters habe Guy Wysser-Pratte, mit einem Anteil von 6,5% größter Aktionär von IWKA, der Unternehmensleitung bei der Spezialisierung auf gewinnbringende Aktivitäten eine zu oberflächliche Strategie vorgeworfen. Laut Agenturmeldung fordere er neues Führungspersonal, insbesondere für Tochtergesellschaften, die wiederholt schwache Ergebnisse geliefert hätten.

Er ziele offenbar damit auf eine Vielzahl von Beteiligungen mit Ausnahme des Industrieroboterherstellers Kuka ab. Er bezwecke angesichts der kurz bevorstehenden Bilanzpresse- und Analystenkonferenz (19. April) mit seinem wütenden Protest ("Die Zeit der Gespräche geht allmählich zu Ende") Erklärungsdruck beim Management, obwohl dieses durch die jüngste verbale Forcierung der Portfoliobereinigungsstrategie deutlich auf seine Linie eingeschwenkt sei.

Die Empfehlung der Analysten von Helaba Trust für IWKA lautet "untergewichten":
schöne auftragseingänge im 1ten quartal !!!!!


offensichtlich sollen dieses jahr die amaturen noch weggehen...........das op. ergebnis soll besser werden...............bleibt also die frage wie ergebniswirksam der verkauf der amaturen werden wird....

gruss Gidorah
IWKA will bis zu 15% des Konzernumsatzes verkaufen

KARLSRUHE (Dow Jones-VWD)--Die IWKA AG, Karlsruhe, will im Rahmen der Konzentration auf das Kerngeschäft bis zu 15% des Konzernumsatzes verkaufen. Im Wesentlichen handele es sich dabei um kleinere und mittlere Gesellschaften der Sparte Prozesstechnik, sagte Vorstandsvorsitzender Hans Fahr am Montag auf der Bilanz-Pressekonferenz. Dieser Prozess könne angesichts des aktuellen Wirtschaftsumfelds jedoch 2 bis 3 Jahre in Anspruch nehmen. Um welche Gesellschaften es sich genau handelt, wollte Fahr nicht sagen. Im vergangen Jahr wies der Konzern einen Umsatz von 2,287 Mrd EUR aus, die Prozesstechnik erlöste 350,6 Mio EUR. Das operative Ergebnis der Sparte verbesserte sich auf 2,2 Mio EUR von minus 4,9 Mio EUR.
+++ Matthias Krust
Dow Jones Newswires/19.4.2004/mkr/mim
steigende kurse bei steigenden Umsätzen, dazu ein schöner Chart:



Was will man mehr ? Langsam geht es aber in die Richtung der Höchststände von 1994-200 (22/25 €).



Um die zu überschreiten, müsste der Gewinn aber deutlich gesteigert werden. Billig ist die Aktie leider nicht mehr.


MMI
LBBW erhöht IWKA auf "Kaufen" von "Halten"

Einstufung: Erhöht auf "Kaufen" ("Halten")
Schätzung Ergebnis/Aktie: 2004: Erhöht auf 1,18 (1,09) EUR
2005: Erhöht auf 1,39 (1,19) EUR

Die geplanten Strukturveränderungen und die Projekte zur Verbesserung
der Ergebnisse betrachten die Analysten der Landesbank
Baden-Württemberg (LBBW) als positiv. Die Ziele seien ambitioniert,
gleichwohl rechne man mit einem beschleunigten Ertragswachstum. Die
Bereinigung von Randaktivitäten dürfte die Rentabilität verbessern, heißt
es. Die Anlagentechnik entwickele sich positiv, und im 1. Quartal 2004 sei
ein guter Auftragseingang zu beobachten. Allerdings habe im vergangenen
Jahr der Ertrag überwiegend aus der Anlagentechnik resultiert.
+++
Benjamin Krieger Dow Jones Newswires/22.4.2004/bek/ros
In der gestrigen Wirtschaftswoche gab es einen interessanten Artikel über die "Perle" im IWKA Konzern, die KuKa in Augsburg.

Anscheinend sind leicht modifierte einarmige Produktionsroboter der letzte Schrei in Vergnügungsparks (Legoland etc.).

Interessante Geschäftsmöglichkeit und ein grund mehr für evtl. Aufkäufer.

MMI
Op Erg von IWKA verfehlt im 1. Quartal Konsensprognose

STUTTGART (Dow Jones-VWD)--Die IWKA AG, Karlsruhe, hat im 1. Quartal beim operativen Ergebnis mit 8,7 Mio EUR die Konsensprognose verfehlt. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten mit einem EBIT von 9,2 Mio EUR gerechnet. Auch das Nettoergebnis des Maschinen- und Anlagenbauers lag mit 0,6 Mio EUR unter den geschätzten 0,7 Mio EUR der Beobachter. Beim Vorsteuerergebnis traf der Konzern die auf 3,6 Mio EUR lautende Prognose.
+++ Matthias Krust
11.05.2004
IWKA untergewichten
Helaba Trust

Der Analyst der Helaba Trust, Erhard Schmitt, stuft die Aktie der IWKA (WKN 620440) mit "untergewichten" ein.
Das Unternehmen habe seine Zahlen für das erste Quartal bekannt gegeben. Trotz eines saisonal schwachen ersten Quartals sei es der IWKA gelungen, Gewinne zu erwirtschaften. Sowohl beim EBIT als auch beim Nettoergebnis sei jedoch die Konsensschätzung von 9,6 bzw. 1,2 Mio. EUR verfehlt worden. Hintergrund für die etwas enttäuschende operative Performance sei das Hochschnellen der Materialkostenquote auf 52,4% (VJ: 49,1%) gewesen. Ansonsten seien die Zahlen im Rahmen der Analystenerwartungen ausgefallen. Insgesamt würden die Analysten keinen Anlass sehen, ihre Gesamtjahresprognosen zu verändern. Die Analysten der Helaba Trust bewerten die Aktie der IWKA mit "untergewichten".
11.05.2004
IWKA Kaufen
Bankhaus Lampe

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten die Aktie von IWKA (WKN 620440) weiterhin mit "kaufen".

IWKA sei einer der führenden Systemlieferanten des Maschinen- und Anlagenbaus und weltweiter Partner der Unternehmen aus der Automobil- und der Konsumgüterindustrie sowie der Energieverteilung. Über 90 eigenständige, mittelständisch strukturierte Gesellschaften würden die vier Geschäftsbereiche Anlagentechnik, Produktionstechnik, Prozesstechnik und Verpackungstechnik bilden, in denen produktions- und prozesstechnische Geräte, Maschinen und Anlagen geplant, produziert und gewartet würden.
Einen konkreten Ausblick für das Gesamtjahr 2004 habe das Management auch nach der Vorlage der Quartalszahlen nicht gegeben. Die Gesellschaft gehe jedoch angesichts der positiven Entwicklung bei den Auftragseingängen und dem daraus resultierenden hohen Auftragsbestand davon aus, den guten Start in das Geschäftsjahr weiter fortführen zu können. Für das Gesamtjahr erwarte das Unternehmen daher eine erneute Verbesserung des operativen Ergebnisses, so dass in Folge eines besseren Finanzergebnisses und einer niedrigeren Steuerquote der Jahresüberschuss überproportional zulegen sollte.

Risiken würden nach Erachten der Analysten in der angekündigten Entkonsolidierung einiger Gesellschaften überwiegend aus der Prozesstechnik sowie vereinzelter Gesellschaften aus der Verpackungstechnik liegen, da es hier nach heutigem Stand beim Verkauf zu Buchverlusten kommen könne, die nach Angaben der Gesellschaft einen kleineren zweistelligen Betrag ausmachen könnten. Bei einer weiter positiven Entwicklung der Prozesstechnik könnte sich dieser Betrag in Folge dann zu erzielender höherer Kaufpreise jedoch zugunsten der IWKA entwickeln. Angabegemäß sollte die Verbuchung dieses Buchverlustes jedoch wahrscheinlich erst in 2005 erfolgen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bleiben bei ihrem "kaufen"-Rating für die IWKA-Aktie. Das Kursziel sehe man bei 21 EUR.
01.06.2004

Wyser-Pratte setzt IWKA unter Druck

US-Investor Guy Wyser-Pratte hat vom Vorstand des Anlagenbauers IWKA einen genauen Zeitplan für einen Konzernumbau gefordert. Die bisherigen Pläne des Vorstandes reichen dem US-Investor nicht aus.
Guy Wyser-PratteDie geplante Trennung von großen Teilen der Prozesstechnik reiche bei weitem nicht aus, sagte Wyser-Pratte im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Mit den bisherigen Plänen würde sich IWKA-Chef Hans Fahr von etwa 15 Prozent des Umsatzes trennen.

Wyser-Pratte will noch größere Schritte

Wyser-Pratte reicht das nicht. Seiner Meinung nach dürfen nur die hoch profitable Anlagentechnik sowie dazu passende Unternehmen aus der Produktionstechnik im Konzern bleiben. Die Anlagensparte der IWKA baut die Schweißroboter "Kuka", die vor allem in der Automobilindustrie verwendet werden.

Die Verpackungssparte soll dagegen restrukturiert und anschließend verkauft werden, so der US-Investor. Ginge es nach den Plänen Wyser-Prattes, würde sich die IWKA insgesamt von 40 Prozent ihres Umsatzes trennen. "IWKA hat zu viele Geschäftsbereiche und zu viele Unternehmen", sagte er. Die drei anderen Sparten neben der Anlagentechnik hätten keine Chance, je die Kapitalkosten von elf Prozent zu verdienen.

Vorstand schiebt Konjunktur vor

Vorstandschef Fahr dagegen plant, die Verpackungstechnik als zweites Standbein des MDax-Unternehmens aufzubauen. Wegen der schwachen Konjunktur sei es schwierig, Unternehmen zu verkaufen. Ein Argument, das Wyser-Pratte nicht gelten lässt. Mit Hilfe großer Investmentbanken lasse sich schnell ein fremdfinanzierter Verkauf, ein so genannter Leveraged Buy-out (LBO) finanzieren.

Wyser-Pratte ist im vergangenen Herbst bei IWKA eingestiegen. Der US-Investor zeichnete sich bisher dadurch aus, dass er sich Unternehmen heraussuchte, bei denen er versteckte Unternehmenswerte vermutet. Durch eine Strategieänderung sollen diese dann zu Tage treten und für deutliche Kurssteigerungen sorgen.

Wyser-Pratte sorgt für Stimmung
An der IWKA hält Wyser-Pratte rund 6,5 Prozent. Der britische Hermes-Fonds hält derzeit knapp sieben Prozent und unterstütze die Forderungen des Amerikaners voll und ganz. Sollte der Konzernvorstand nicht bis zur Hauptversammlung am 9. Juli mit einem konkreten Zeitplan für einen tiefgreifenden Konzernumbau aufwarten, kündigte der US-Investor bereits Ärger an. Es werde kein ruhiges Treffen, so Wyser-Pratte.

rum

Quelle: boerse.ARD.de
IWKA: Kaufen

03.06.2004

M. M. Warburg bestätigt am 2. Juni das "Kaufen"-Rating für den deutschen Maschinen- und Anlagenbauer IWKA AG. Bei einem Kurs von 17,35 Euro wird ein Kursziel von 24 Euro genannt.

Der Druck auf das IWKA-Management, den Umbau des Konzerns zu beschleunigen, nehme offensichtlich zu. Der US-Investor Wyser-Pratte, der 6,5% der Aktien an IWKA halte, habe weitere Investoren hinter sich gebracht. Wyser-Pratte fordere bis Prozesstechnik, abgeben wolle. Das IWKA-Management beharre darauf, dass die Unternehmensstrategie Sache des Vorstands sei. Daher gehen die Analysten davon aus, dass der Vorstand eher das Feld räumen werde, als sich eine ungewollte Strategie diktieren zu lassen. Vor diesem Hintergrund zeichne sich für die kommende Hauptversammlung eine Machtprobe ab. Wenngleich dem Szenario und dem Kursziel von M. zur Hauptversammlung am 9. Juli einen genauen Zeitplan für den Umbau. Gefordert würden neben der Abgabe der Prozesstechnik auch ein Verkauf der Verpackungstechnik sowie von Teilen der Produktionstechnik. Damit würden die Forderungen weit über die Planungen des Managements hinausgehen, das rund 15% des Geschäftsvolumens, insbesondere in derM. Warburg die Planungen des Managements zugrunde lägen, würde ein beschleunigter und weitergehender Umbau des Konzerns den Aktienkurs voraussichtlich beflügeln. Vor diesem Hintergrund gehen die Analysten davon aus, dass die IWKA-Aktie im Vorfeld der Hauptversammlung fester tendieren werde.

© finanzen.net
04.06.2004
IWKA kaufen
Fuchsbriefe

Die "Fuchsbriefe" empfehlen, die Aktie von IWKA (WKN 620440) weiterhin zu kaufen.

Fundamental laufe bei dem Maschinenbaukonzern alles nach Plan. Nachdem der Sprung in die Gewinnzone noch im letzten Jahr misslungen sei, sei im ersten Quartal 2004 ein positives Nettoergebnis erzielt worden. Für den guten Geschäftsverlauf werde vor allem die verbesserte Lage im Inland und die gute Entwicklung auf den Exportmärkten verantwortlich gemacht. Auch charttechnisch sehe der Titel viel versprechend aus. Nach einer Erholung scheine die Aktie nun wieder ihren Aufwärtstrend aufzunehmen. Der Wert habe das Potential, um mindestens um 20% zu steigen.

Die "Fuchsbriefe" empfehlen, die Aktie von IWKA unter 18,50 Euro zu kaufen und das Stopp-loss-Limit auf 17 Euro zu erhöhen.
Vorsicht. Prior.


9.06.2004
IWKA Kursziel 30 Euro
Prior Börse

"Prior Börse" sieht für die Aktie der IWKA AG (WKN 620440) ein Kursziel von 30 Euro.

Am 9. Juli finde die Hauptversammlung in Karlsruhe statt. Dann werde der US-Investor Guy Wyser-Pratte seinen großen Auftritt haben und die Hauptversammlungsmehrheit anstreben. Er halte 6,5% der IWKA-Anteile, der britische Aktienfonds Hermes verfüge ebenfalls über 6,5%. Die restlichen Aktien würden sich formal im Streubesitz befinden. Der US-Investor glaube jedoch, dass es noch weitere Investoren gebe, die unterhalb der Meldeschwelle von fünf Prozent nennenswerte Aktienpakete halten würden. Bei voraussichtlich ca. 40% anwesendem Kapital würden 20% der Anteile für die Mehrheit auf der Hauptversammlung ausreichen.

Man habe erfahren, dass Wyser-Pratte vor ca. vierzehn Tagen dem Vorstandschef Hans Fahr und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates Reinhard Engel einen Maßnahmenkatalog vorgelegt habe, nachdem das Konglomerat zerschlagen werden solle. Im Kern wolle der US-Investor das profitable Geschäftsfeld Anlagentechnik erhalten, während die übrigen drei defizitären Sparten Verpackungs-, Produktion- und Prozesstechnik versilbert werden sollten. Bisher habe der Konzernchef jedoch stets betont, an der bisherigen Konzernstruktur im Wesentlichen festhalten zu wollen.

Die Kursexplosionen bei Rheinmetall und der Metallgesellschaft hätten verdeutlicht, welchen Segen die Zerschlagung eines Konglomerats bedeuten könne. Durch eine Konzentration auf die profitable Anlagetechnik würde IWKA auch für einen strategischen Investor interessant werden oder sogar zu einem Übernahmekandidat werden.
Die gegenwärtige Marktkapitalisierung betrage lediglich ca. 20% des Jahresumsatzes. Mit einer Dividendenrendite von 3,4% sei der Titel gut nach unten abgesichert.

Die Aktie verfüge über enormes Kurspotenzial. "Prior Börse" sieht für die IWKA-Aktie ein Kursziel von 30 Euro.
21.06.2004
IWKA Investment Idee
MWB Wertpapierhandelshaus AG

Die Analysten der MWB Wertpapierhandelshaus AG empfehlen die Aktie von IWKA (WKN 620440) als Investment Idee.

Das Unternehmen entwickle, baue, vertreibe, warte und optimiere als Systempartner Maschinen und Anlagen für die Automobil- und die Konsumgüterindustrie. Die IWKA sei in vier Bereiche gegliedert: Anlagentechnik; Produktionstechnik; Prozesstechnik und Verpackungstechnik. Am 9. Juli finde die Hauptversammlung statt.
Der US-Investor Guy Wyser-Pratte halte angeblich 6,5% der Aktien. Gerüchten zufolge solle Wyser-Pratte dem Vorstand einen Maßnahmenkatalog vorgelegt haben, der den Verkauf der nicht profitablen Sparten vorsehe. Dies seien Verpackungs-, Produktion- und Prozesstechnik. Das profitable Geschäftsfeld Anlagentechnik solle weitergeführt werden.

Zu euphorisch sollte man das Vorhaben jedoch nicht ansehen, denn beim Verkauf der Prozesstechnik und der Verpackungstechnik werde es wahrscheinlich zu Buchverlusten kommen. Dennoch zeige das Interesse einiger Großinvestoren die massive Unterbewertung der IWKA auf. Allein die Anlagentechnik sollte einen fairen Wert von ca. 30 Euro je Aktie ausmachen. Das weiterhin starke Wachstum im Automotivbereich mache die Aktie ebenfalls interessant.

Mit einem Kurs-Umsatzverhältnis von 0,2 und einer Dividendenrendite von 3,5 Prozent sei die Aktie auch momentan nicht zu teuer bezahlt. Vor diesem Hintergrund empfehle sich ein langfristiges Investment in die Aktie. Unter kurzfristigen Gesichtpunkten sollte der Trubel auf der Hauptversammlung als kostenlose Roadshow gespielt werden.
Daher empfehlen die Analysten der MWB Wertpapierhandelhaus AG die IWKA-Aktie als Investment Idee.
News - 25.06.04 09:16


ROUNDUP: IWKA verkauft Prozesstechnik - Ausrichtung auf Robotertechnik

HAMBURG/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Maschinen- und Anlagenbauer IWKA will seine Prozesstechnik verkaufen und den Konzern auf die Robotertechnik ausrichten. Künftig werde es nur noch drei Unternehmensbereiche - die Robotersparte, die Automobil- und die Verpackungstechnik - geben, sagte IWKA-Vorstandschef Hans Fahr der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Basistechnologie werde die Robotertechnik sein. Laut "FTD" werden die übrigen Sparten daraufhin überprüft, in wie weit sie das künftige Kerngeschäft ergänzen.

Laut Fahr verhandelt der Konzern bereits mit ersten Interessenten über die Prozesstechnik, zu der die Bopp & Reuther- und die RMG-Gruppe gehören. Erste Fortschritte erwarte er bereits in diesem Jahr. Die Prozesstechniksparte könne allerdings nicht auf einmal verkauft werden. "Notverkäufe lasse ich nicht zu. Das läuft zügig, aber geordnet und unter Berücksichtigung der Interessen von Kunden und Mitarbeitern", sagte Fahr. Zudem müsse IWKA möglicherweise Buchverluste in Kauf nehmen. Der komplette Umbau solle bis Ende 2005 abgeschlossen sein.

RENDITE SOLL STEIGEN

Mit der neuen Struktur und ohne die Prozesstechnik solle die Rendite des Konzernergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) von derzeit 3,5 auf 6 Prozent bis zum Geschäftsjahresende 2006 zulegen, sagte Fahr der "FAZ". Bei der Kapitalrendite peile er bis 2006 rund 15 Prozent an.

Mit dem Umbau komme IWKA Forderungen des Großaktionärs Wyser-Pratt nur teilweise nach, schreibt die "FTD". So wehrt sich Fahr, die Sparte Verpackungstechnik zu veräußern. Hier bleibe IWKA "standhaft", sagte er der "FAZ". Nach dem Willen des US-Investors, der seit Ende Oktober 2003 rund 6,5 Prozent hält, sollte IWKA sich ausschließlich auf die profitable Anlagentechnik und die dazu passenden Unternehmen der Produktionstechnik konzentrieren./tav/sit
dpa-afx
ANALYSE: Helaba bestätigt IWKA mit `Underweight` - Prozesstechnik-Verkauf
Freitag 25. Juni 2004, 15:29 Uhr

Aktienkurse
IWKA AG
620440.DE
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem angekündigten Verkauf der Prozesstechnik-Sparte durch IWKA (Xetra: 620440.DE - Nachrichten - Forum) hat HelabaTrust die Aktie des Maschinen- und Anlagenbauers mit "Untergewichten" bestätigt. Zweifellos bewege sich IWKA damit ein Stück auf die Radikalforderungen des US-Investors Guy Wyser-Pratte Anzeige

zu, allerdings sei das Zerschlagungsthema weitgehend ausgereizt, hieß es in der Studie vom Freitag. Das Jahreshoch bei rund 20 Euro dürfte somit weiterhin eine hohe Hürde auf dem Weg nach oben darstellen.
Die notwendigen Impulse müssten nach Einschätzung von Analyst Erhard Schmitt nun eher vom konjunkturellen Umfeld kommen. "Auf die Wachstumswette sollten sich Anleger aber nicht ohne weiteres einlassen", warnte der Analyst. Der an diesem Freitag enttäuschend ausgefallene ifo-Geschäftsklimaindex zeige klar die Risiken auf.

Gemäß der Einstufung "Untergewichten" rechnet HelabaTrust mit einer Entwicklung der Aktie im Vergleich zum Index zwischen minus 10 bis 15 Prozent Prozent./tw/ep

Diese Einschätzung mag einer verstehen:D:D:D:D:D:D:D
HANDELSBLATT, Sonntag, 04. Juli 2004

Kein Kommentar von IWKA

Großaktionäre wollen gegen Entlastung des IWKA-Vorstands stimmen

Die beiden Großaktionäre des Maschinenbauers IWKA AG werden auf der Hauptversammlung am kommenden Freitag in Karlsruhe gegen die Entlastung des Vorstandes stimmen.

DÜSSELDORF. In einem Brief, der dem Handelsblatt vorliegt, kündigen der britische Hermes-Fonds und der Threadneedle-Fonds an, in der Versammlung dem Vorstand die Entlastung zu verweigern. Hermes hält knapp über 5 Prozent am IWKA-Kapital und ist damit zweitgrößter Aktionär der im M-Dax notierten IWKA. Der US-Investor Guy Wyser-Pratte, der mit 6,5 Prozent größter Aktionär ist, will ebenfalls gegen die Entlastung des Vorstandes stimmen. Der Amerikaner war im vergangenen November bei IWKA eingestiegen und will den Aktienkurs steigern. Ein IWKA-Sprecher wollte sich zu dem Brief nicht äußern.

Sollten die Kritiker sich mit anderen Aktionärsgruppen verbinden, könnten sie eine Hauptversammlungsmehrheit gegen den Vorstand erreichen. Die beiden Großaktionäre kritisieren die schwache Rendite des Konzerns und fordern eine Konzentration auf die lukrative Anlagentechnik mit der gewinnstarken Robotertochter Kuka. Die anderen Bereiche sollten verkauft werden. IWKA-Chef Hans Fahr hat dies bisher abgelehnt und will nur aus der Prozesstechnik aussteigen.
Meldung 07.07.2004

Machtwechsel bei IWKA?

IWKA-Großaktionär Guy Wyser-Pratte rasselt mit den Säbeln. Auf der Hauptversammlung des Maschinenbauers will der US-Investor dem Vorstand an den Kragen.

Im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa-AFX drohte der US-Investor dem IWKA-Vorstand einen harten Schlagabtausch für die Hauptversammlung an. "Den Machtkampf gewinne ich. Nach den Gesprächen mit anderen Großinvestoren bin ich zuversichtlich, dass das Management der IWKA am Freitag entmachtet werden könnte", sagte Wyser-Pratte in dem Gespräch.

IWKA soll zerlegt werden

Die wichtigsten Aktionäre schienen auf seiner Linie zu sein was die künftige Konzernstruktur betrifft. Ginge es nach Wyser-Pratte würde der Maschinenbauer zerschlagen und alles, was nicht zum Kerngeschäft gehört, würde verkauft werden. Seit seinem Einstieg bei der IWKA im vergangenen Herbst fordert der Investor, dass sich das Unternehmen ausschließlich auf die profitabelste Sparte, das Robotergeschäft, konzentriert. Anfang Juni wiederholte er diese Forderung noch einmal mit Nachdruck.

Wyser-Pratte begründet seine Forderungen damit, dass die Anlagensparte eine Rendite von 34 Prozent aufweise. Der Gesamtkonzern komme aber gerade einmal auf elf Prozent. Das zeige wie schwach die anderen Bereiche seien, so der Investor. Das Management habe in der Vergangenheit gezeigt, dass es nicht in der Lage sei, diese anderen Sparten profitabel zu gestalten, kritisierte Wyser-Pratte den Konzernvorstand.

Wichtige Verbündete

Zu Wochenbeginn hatten Medien berichtet, Wyser-Pratte habe noch den zweiten Großaktionär, den britischen Hermes-Fonds, auf seine Seite gezogen. Der britische Fonds hält sieben Prozent an der IWKA. Der Threadneedle-Fonds, der knapp fünf Prozent des IWKA-Kapitals hält, sei ebenfalls mit von der Partie. Die Gruppe wolle dem IWKA-Vorstand am Freitag die Entlastung verweigern. Wyser-Pratte versuche nun noch weitere Investoren auf seine Seite zu ziehen, um auf der Hauptversammlung die Mehrheit des anwesenden Kapitals gegen die Konzernführung aufzubringen. In der Regel sind 40 bis 50 Prozent des Grundkapitals au den Aktionärstreffen anwesend.

Die bisher eingeleiteten Schritte von IWKA-Chef Hans Fahr reichten Wyser-Pratte nicht. Erst vor wenigen Tagen hatte Fahr angekündigt, sich rückwirkend zum 1. Januar 2004 von Unternehmen und Beteiligungen aus der Prozesstechnik zu trennen. Langfristig wolle sich die IWKA ganz aus diesem Geschäftsfeld zurückziehen.

Wyser-Pratte gibt so schnell nicht auf

Für den Fall, dass es Wyser-Pratte am Freitag nicht gelingen sollte, das Management wie angekündigt zu stürzen, erklärte der Investor bereits, den Kampf weiterführen zu wollen. Er sei kein Investor, der dann aussteige, so Wyser-Pratte. Dann werde er eben versuchen, über eine außergewöhnliche Hauptversammlung sein Ziel zu erreichen. Investoren wie Wyser-Pratte werden im Finanzmarkt-Jargon auch als Raider bezeichnet. Das sind Anleger, die Unternehmen aufkaufen oder sich an ihnen beteiligen und dann versuchen, sie zu zerschlagen um daraus Profit zu ziehen.
rum

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Hermes und Threadneedle wollen IWKA-Vorstand nicht entlasten


Hermes und Threadneedle wollen IWKA-Vorstand nicht entlasten KARLSRUHE (Dow Jones-VWD)--Die Fondsgesellschaften Hermes und Threadneedle wollen den Vorstand der IWKA AG, Karlsruhe, nicht entlasten. Der amtierende Vorstand hat im Geschäftsjahr 2003 unternehmerische Entscheidungen nicht zweckmäßig getroffen und bei der Führung des Unternehmens keine glückliche Hand bewiesen, wie aus dem auf der Hauptversammlung in Karlsruhe verteilten Gegenantrag der beiden Großaktionäre hervorgeht. Dies stelle nach Auffassung des Bundesgerichtshofs einen legitimen Grund für die Verweigerung der Entlastung dar. Die Entscheidung für einen Gegenantrag habe man nach gründlicher Analyse der finanzellen Ergebnisse und diversen Gesprächen mit Vorstand, einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern, Branchenexperten sowie Finanzanalysten getroffen. Hermes Fonds halten rund 7% und Threadneedle knapp 5%. +++ Matthias Krust Dow Jones Newswires/9.7.2004/mkr/jhe
Hermes und Threadneedle wollen IWKA-Vorstand nicht... (zwei)


Hermes und Threadneedle wollen IWKA-Vorstand nicht... (zwei) Der Antrag basiert den weiteren Angaben zufolge nicht auf Vermutungen unlauterer Handlungen des Vorstands. Vielmehr sei der eingetretene Verlust des Vertrauens in den amtierenden Vorstand auf zahlreiche, strategische, operative und finanzielle Schwächen zurückzuführen, denen der Vorstand auch im zurückliegenden Geschäftsjahr nicht in hinreichendem Maße gegengesteuert hat und für die er als geschäftsführendes Organ der IWKA die Verantwortung übernehmen müsse. Die beiden Fondsgesellschaften monierten unter anderem das angeblich schlechte Portfoliomanagement mit fortgesetzter Präsenz und Zukäufen in schwierigen Branchen, etliche erfolglose Akquisitionen sowie das Fehlen eines überzeugenden Wertbeitrags der Konzern-Holding. Weiterhin kritisierten die Großaktionäre die im Vergleich zu Wettbewerbern deutlich schwächeren operativen Margen außerhalb der Anlagentechnik. Experten schätzten den Abstand je nach Geschäftsbereich auf 2%-10% vom Umsatz. Ergebnis dieser und weiterer Schwächen ist dem Gegenantrag zufolge ein Umsatzrendite nach Steuern von nur 1% und eine seit 1999 nicht mehr erhöhte Dividende. Diese schwachen Zahlen ergäben sich unter Einbeziehung der guten Ergebnisse der Sparte Anlagentechnik, hieß es weiter. Für die anderen 3 Sparten ergebe sich eine operative Marge von 0,4% bzw ein operativer Verlust im 1. Quartal von -2,7%. "Diese 3 Sparten arbeiten mit größtenteils voll abgeschriebenen Anlagevermögen und wären bei Ansatz kalkulatorischer Abschreibungen im Jahr 2003 aller Wahrscheinlichkeit nach sogar verlusttragend gewesen," bemängeln Hermes und Threadneedle. Die im laufenden Jahr angekündigte sogenannte strategische Neuorientierung unterscheidet sich den Fondsgesellschaften zufolge nicht ausreichend von den in der Vergangenheit beschrittenen Wegen. Zwar sei der Verkauf der Prozesstechnik-Sparte bereits seit Jahren vorgesehen gewesen, aber vom amtierenden Vorstand nicht umgesetzt worden. Vorstandsvorsitzender Hans Fahr hatte vor kurzem den Verkauf der Prozesstechnik-Sparte bis Ende 2005 angekündigt, weitere Desinvestitionen aber abgelehnt. Die Fondsmanager betonten, dass sie bereits vor einem Jahr den Vorstand und die Kapitalseite des Aufsichtsrats über Probleme und mögliche Lösungen informiert hätten. Wegen des fruchtlosen Dialogs und der "Führungsschwäche" sei eine Entlastung des Vorstands nicht mehr vertretbar. Weiterhin stellten die Großaktionäre in ihrer gemeinsamen Erklärung auf der Hauptversammlung klar, dass sie bewusst die für eine Veröffentlichung des Gegenantrags nach §126 Absatz 1 AktG notwendige Frist verstreichen ließen, um eine öffentliche Bloßstellung des Vorstands zu vermeiden. Gegenanträge müssen bis spätestens 2 Wochen for dem Tag der Hauptversammlung gestellt werden, können aber auch während der Sitzung eingereicht werden. +++ Matthias Krust Dow Jones Newswires/9.7.2004/mkr/jhe
IWKA-Vorstand verteidigt Strategie

Londoner Fondsgesellschaften üben harsche Kritik an Firmen-Strategie - Kleinaktionäre stützen Management

Karlsruhe -  Der Vorstandschef des Karlsruher Maschinenbau-Konzerns IWKA, Hans Fahr, hat sich gegen die Kritik von drei Großaktionäre gewehrt und die Unternehmensstrategie verteidigt, den Konzern auf die beiden Sparten Automation- und Verpackung auszurichten. "Eine Konzentration auf Roboter mit ein bisschen Anlagengeschäft` bedeutet die Zerschlagung der IWKA", warnte Fahr am Freitag auf der Hauptversammlung in Karlsruhe unter dem Applaus der Kleinaktionäre. "Dadurch würden jene Grundlagen, die sich in der heutigen Erfolgsbilanz widerspiegeln, vernichtet", sagte er. Drei Großaktionäre hatten im Vorfeld des Aktionärstreffens angekündigt, dem Vorstand die Entlastung zu verweigern und damit eine außerordentliche Hauptversammlung mit Neuwahlen des Aufsichtsrates zu erzwingen. Das Ergebnis der Abstimmung lag bis Redaktionsschluss nicht vor.

Der US-Investor Guy Wyser-Pratte hatte wiederholt eine Fokussierung des MDax-Wertes gefordert. Fahr widersprach dieser Auffassung. Eine reine Roboterfertigung mache IWKA anfälliger für Risiken. Zudem verunsichere die öffentliche Debatte die Kunden. Der Vorstandschef kündigte aber eine vorsichtige Neuausrichtung des Anlagenbau-Konzerns an, will an der zuletzt renditeschwachen Verpackungstechnik aber festhalten. Die drei größten bekannten Aktionäre kündigten an, dem Vorstand um Fahr die Entlastung zu verweigern. Bei einer geringen Präsenz auf der Hauptversammlung könnten sie damit die Mehrheit hinter sich bringen.

Für das laufende Jahr zeigte sich Fahr zuversichtlich. Der Auftragseingang sei im ersten Halbjahr um vier Prozent auf 1,30 Mrd. Euro gestiegen, auch zum Jahresende werde er über dem Vorjahresniveau liegen. Der Umsatz soll "in der Größenordnung der 2003 erwirtschafteten 2,3 Mrd. Euro liegen. Im April hatte Fahr leicht steigende Umsätze vorhergesagt. Das operative Ergebnis soll erneut steigen, wie Fahr sagte. Im vergangenen Jahr hatte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 81,1 Mio. Euro gelegen. 91 Prozent davon erwirtschaftete der Karosserieanlagenbau.

Die schwachen Renditen der übrigen Sparten Prozesstechnik, Verpackungstechnik und Produktionstechnik hatten die Kritiker auf den Plan gerufen. Nach dem Guy Wyser-Pratte, der direkt und indirekt knapp acht Prozent an IWKA hält und massive Vorwürfe gegen den Vorstand erhoben hatte, kündigten auch zwei britische Fonds an, Fahr und seinen Vorstandskollegen die Entlastung zu verweigern. Die drei Großaktionäre verfügen zusammen offenbar über knapp 20 Prozent der Stimmen, auf der Hauptversammlung waren in den vergangenen Jahren 40 Prozent der Aktien vertreten. Die britischen Hermes- und Threadneedle-Fonds sprachen sich ebenfalls für die Aufspaltung von IWKA aus.

Die beiden Fondsgesellschaften listeten in einem sieben Seite umfassenden Brief die Verfehlungen des Vorstandes auf und stellten kurzfristig einen Antrag auf Nicht-Entlastung des Vorstandes. Das Management habe bei der Führung des Unternehmens "keine glückliche Hand" bewiesen, heißt es in dem Brief. IWKA leide seit 1999 unter strategischen, operativen und finanziellen Schwächen, denen nicht rechtzeitig und nicht ausreichend gegengesteuert worden sei. Zahlreiche Zukäufe hätten sich als erfolglos erwiesen, die von Fahr als Hoffnungsträger dargestellte Verpackungstechnik-Sparte sei schlecht geführt und erwirtschafte deshalb kaum Erträge. Die Umsatzrendite liege im Konzern nach Steuern bei nur einem Prozent, die Dividende sei seit 1999 nicht mehr erhöht worden, kritisieren die Fonds.

Fahr kündigte zudem eine Ausweitung der Beteiligungsverkäufe an. So soll die Getriebe-Sparte des Werkzeugmaschinenbauers Boehringer mit dem Karosserie-Anlagenbau von Kuka zu der neuen Sparte Automobiltechnik verschmolzen werden. Der Drehmaschinen-Bereich soll hingegen veräußert werden. Damit wird ein Bericht der WELT vom Vortag bestätigt.  rtr/fs


Die Welt, Artikel erscheint am 10. Juli 2004
IWKA-Chef Hans Fahr muss Umbau weiter forcieren

Marktplatz

von Frank Seidlitz

Konzernchef Hans Fahr musste sich am Freitag auf der Hauptversammlung harte Kritik seiner Großaktionäre gefallen lassen. Auch wenn Rücktrittsforderungen überzogen waren, muss die Unternehmensspitze sich eingestehen, dass es grundlegende Probleme gibt.

Zwar scheint der Karlsruher Maschinenbauer im Branchenvergleich an der Börse zu günstig bewertet. Aber es gibt Gründe für einen Kursabschlag: Zu viel verdeckte - also noch nicht gehobene - Rationalisierungspotenzial stecken in dem Unternehmenskonglomerat, zu dem zurzeit mehr als 90 Firmen zählen. Außerdem haben die Übernahmen der vergangenen Jahre nicht den erhofften Erfolg gebracht. Noch immer sind die operativen Magen im direkten Vergleich mit den Konkurrenten Gildemeister (Produktionstechnik) oder Krones (Verpackungstechnik) zu gering.

Dies alles hätte aber keine Entmachtung des Vorstandes oder gar eine Zerschlagung des gesamten Konzerns gerechtfertigt. Immerhin hat das Management die Probleme erkannt und den Umbau der Unternehmensgruppe forciert. Die bisherigen Beteiligungsverkäufe weisen den richtigen Weg.

Für das Management bieten die Ratschläge des US-Investors Guy Wyser-Pratte allerdings keine Richtschnur, da er mit seiner Pauschalkritik eher das Ziel verfolgt, kurzfristig den Kurs der IWKA-Anteile in die Höhe zu treiben. Inhaltlich orientieren sollte sich die Konzernspitze vielmehr an den beiden seriös auftretenden britischen Anlagefonds Hermes und Threadneedle, die zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Kritikpunkte formuliert haben.

Die Welt, Artikel erscheint am 10. Juli 200
12.07.2004

Neue Runde im Kampf um IWKA

Der Machtkampf um die Führung des Maschinenbauers IWKA ist am Wochenende in die nächste Runde gegangen. US-Investor Guy Wyser-Pratte kündigte einen weiteren Vorstoß an.

Er werde möglicherweise noch ein paar Anteile hinzukaufen – eine ausreichende Anzahl um zu gewinnen, sagte der IWKA-Großaktionär der "Financial Times Deutschland". Zurzeit hält der US-Investor 6,5 Prozent an dem Maschinenbauer und ist damit hinter dem britischen Hermes-Fonds der zweitgrößte Einzelaktionär.

Den Anlegern scheint das Hick-Hack bei dem Maschinenbauer nicht zu gefallen. Bereinigt um den Dividendenabschlag verlor das Papier am Montagmorgen zum Handelsauftakt mehr als zwei Prozent. Die Dividende betrug 0,66 Cent. Im weiteren Handelsverlauf konnte die Aktie aber einen Großteil der Verluste ausbügeln.

Knapp gescheitert

Auf der Hauptversammlung der IWKA am vergangenen Freitag hatten die beiden Großaktionäre noch Unterstützung vom britischen Threadneedle-Fonds. Gemeinsam hielten die drei Parteien knapp 18,5 Prozent des IWKA-Kapitals. Das reichte aber nicht, um dem IWKA-Vorstand mehrheitlich das Misstrauen auszusprechen. Auf der Hauptversammlung wurde die Führungsriege um Hans Fahr mit 62,5 Prozent entlastet. Dennoch gerät der IWKA-Aufsichtsrat durch die knappe Mehrheit unter Handlungsdruck.

Wyser-Pratte und die beiden Fonds warfen Fahr vor, das Unternehmen erfolglos geführt zu haben und durch glückloses Agieren die Zukunft der IWKA zu gefährden. Die Führungsspitze handele zu spät, zu langsam und zu halbherzig, warf Wyser-Prattes Vertreter Sebastian Freitag dem Management am Freitag vor.

Wyser-Pratte weicht keinen Zentimeter

Der US-Investor fordert seit seinem Einstieg bei dem Maschinenbauer im vergangenen Herbst die Zerschlagung des Unternehmens. Übrig bleiben solle lediglich das Kerngeschäft mit Robotern. So weit gehen die beiden Fonds hingegen nicht. Sie fordern in erster Linie, dass die IWKA schlanker wird. Unter dem Dach der vier Geschäftsbereiche befinden sich insgesamt 90 konsolidierte Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Zu viele, nach Ansicht der beiden Fonds.

In seinem Feldzug gegen den IWKA-Chef kündigte Wyser-Pratte gegenüber der FTD an, eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen zu wollen. "Wir können nicht bis zum Aktionärstreffen im nächsten Jahr warten", sagte Wyser-Pratte.

IWKA-Chef verspricht schnelleren Prozess

IWKA-Chef Fahr sagte am Wochenende im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters, er werde seinen Konzern schneller umbauen als bisher geplant. Damit sollen die unzufriedenen Aktionäre besänftigt werden, so Fahr. "Wir nehmen das sehr ernst", sagte Fahr zu der Kritik der drei größten Einzelaktionäre.

Gleichzeitig warf Fahr der Gruppe vor, die Struktur des Unternehmens nicht verstanden zu haben. Bereits auf der Hauptversammlung hatte der Konzernlenker davor gewarnt, die IWKA ausschließlich auf das Robotergeschäft zu konzentrieren. Damit drohten dem Konzern zahlreiche Risiken. Er selbst verstehe die IWKA als Robotik-Spezialisten. Die Robotertechnik solle als Querschnitts-Technologie sowohl in der lukrativen Automobiltechnik als auch in der Verpackungstechnik zur Anwendung kommen. Die Prozesstechnik soll dagegen verkauft werden. Die wesentlichen Teile sollten bereits bis zum Jahresende verkauft sein, gab Fahr als Ziel aus.
rum

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ANALYSE/WestLB behält IWKA auf "Outperform"

Einstufung: Bestätigt "Outperform"
Kursziel: Bestätigt 21,70 EUR

Grund für die Bestätigung seien Nachrichten über Pläne des CEO, den Aktiva-Verkauf zu beschleunigen, nachdem auf der Hauptversammlung nur 60% der Aktionäre dem Management den Rücken gestärkt hatten, sagen die Analysten der WestLB.

Dow Jones Newswires/12.7.2004/reh/
Reuters
Wyser-Pratte - IWKA-Verpackungstechnik wäre leicht zu verkaufen
Dienstag 13. Juli 2004
Der umstrittene US-Investor Guy Wyser-Pratte gibt beim Maschinen- und Anlagenbauer IWKA nicht auf.

Er denke nicht daran, seine IWKA (Xetra: 620440.DE - Nachrichten - Forum) -Anteile zu verkaufen, ehe der volle Wert der Restrukturierung realisiert sei, teilte der 63-jährige US-Amerikaner am Dienstag in New York mit. Wyser- Pratte widersprach damit seinem Finanzberater Sebastian Freitag, der auch einen Verkauf des 6,5-Prozent-Pakets von Wyser-Pratte nicht ausgeschlossen hatte. Zu den denkbaren Optionen gehöre die Aufstockung seines IWKA-Anteils ebenso wie die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung, teilte der Investor mit.

Anders als die anderen Kritiker unter den Großaktionären von IWKA - die britischen Fondsverwalter Hermes und Threadneedle - fordert Wyser-Pratte ausdrücklich die Trennung von der zuletzt ertragsschwachen Verpackungstechnik-Sparte. "Wir glauben, dass man für die ganze Verpackungstechnik-Sparte leicht einen Käufer finden könnte", sagte Wyser-Pratte. Er wolle den IWKA-Vorstand weiterhin davon überzeugen, sich auf das profitable Kerngeschäft mit Robotern und verwandte Geschäfte zu konzentrieren, die echte Synergien damit hätten. Vorstandschef Hans Fahr pocht darauf, mit dem verstärkten Einsatz von Robotern in Verpackungsmaschinen Synergien erzeugen zu können. Er hatte nach dem Aktionärstreffen eine Beschleunigung des behutsamen Konzernumbaus angekündigt.

"Ich glaube, IWKA ist nur dazu da, DaimlerChrysler und BMW (Xetra: 519000.DE - Nachrichten - Forum) günstig mit Robotern zu versorgen", sagte Wyser -Pratte der Nachrichtenagentur Reuters. Die unsinnigen Zukäufe in der Prozess- und Verpackungstechnik hätten nur dazu gedient, potenzielle Käufer abzuschrecken.

Die drei größten Aktionäre von IWKA hatten den Vorstand auf der Hauptversammlung nicht entlastet. Ihre 18,5 Prozent der Stimmen reichten aber nicht dazu aus, die Mehrheit zu gewinnen. Dazu fehlten bei einer Präsenz von knapp 48 Prozent rund fünf Prozent des Grundkapitals. Wyser-Pratte erwägt nun, weitere Verbündete zu suchen. Hermes lehnt allerdings die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung ab.

axh/leh
IWKA kaufen

M.M. Warburg & Co. stuft in einer Analyse vom 13. Juli die Aktie des Maschinen- und Analagenbauers IWKA AG mit "Kaufen" ein. Das Kursziel liegt bei 24 Euro.

Das Management könne nach der Hauptversammlung zunächst mit etwas mehr Ruhe weiterarbeiten. Die Analysten gehen davon aus, dass nach dem erfolgten Warnschuss der Fokus noch stärker auf die Verbesserung der operativen Ertragskraft gelegt werde. Ab 2005 werde der Wegfall der Goodwill-Abschreibungen einen signifikant positiven Effekt auf das EPS haben.

Nach Rücksprache mit dem Unternehmen haben die Analysten den Eindruck, dass das Management das Zeitfenster, das sich durch den Abstimmungserfolg auf der Hauptversammlung geöffnet habe, nutzen werde, um das Desinvestitionsprogramm beschleunigt abzuarbeiten. So solle der Verkauf der Prozesstechnik bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Zudem werde IWKA hinsichtlich der Sparten neu aufgestellt sein. Bislang habe sich das Unternehmen in die Bereiche Anlagentechnik, Produktionstechnik, Verpackungstechnik und Prozesstechnik gegliedert. Diese viel kritisierte Struktur habe vor allem die asymmetrische Ertragsverteilung mit einer hochprofitablen Anlagentechnik sowie den anderen drei Bereichen vereint, die, wenn überhaupt, dann nur marginal zum Ergebnis beigetragen hätten. Künftig gliedere sich IWKA in die Bereiche Robotertechnik, Automobiltechnik und Verpackungstechnik.

© finanzen.net
US-Investor Wyser-Pratte sieht neuen Großaktionär von IWKA als Verbündeten
 
HAMBURG (dpa-AFX) - Der US-Investor Guy Wyser-Pratte sieht den neuen IWKA -Großaktionär Capital Group im Kampf um eine Neuausrichtung des Maschinenbauers auf seiner Seite. "Capital Group ist sich dessen bewusst, dass der Wert von IWKA durch eine gründliche Restrukturierung steigt", sagte Wyser-Pratte der "Financial Times Deutschland" (Donnerstagausgabe).

Ob er in Kontakt zu den Managern der US-Fondsgesellschaft Capital Group stehe, wollte Wyser-Pratte allerdings der Zeitung nicht sagen. Eine Capital-Group-Sprecherin in New York habe nicht Stellung genommen.

Wyser-Pratte fordert eine Konzentration des im MDAX notierten Karlsruher Maschinenbauers auf das profitable Robotergeschäft. Um dies durchzusetzen, hatte er dem IWKA-Vorstand auf der Hauptversammlung die Entlastung verweigert. Sollte Capital Group tatsächlich die Ziele Wyser-Prattes unterstützen, wird es laut "FTD" eng werden.

"Auf dem nächsten Aktionärstreffen wird das Management fallen", sagte Wyser-Pratte. Die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung sei dabei nur eine Option unter mehreren, den Vorstand zu kippen

./tf/ck/sbi© dpa - Meldung vom 05.08.2004
manager-magazin.de, 06.08.2004

IWKA

Wyser-Pratte fletscht die Zähne

Der allseits gefürchtete US-Investor Guy Wyser-Pratte lässt wieder einmal die Muskeln spielen. Nach dem Einstieg des US-Vermögensverwalters Capital Group beim Maschinenbauer kündigte der IWKA-Großaktionär an, den Vorstand schnellstmöglich zu entmachten.

Hamburg - Der US-Investor Guy Wyser-Pratte sieht den neuen IWKA-Großaktionär Capital Group im Kampf um eine Neuausrichtung des Maschinenbauers auf seiner Seite. "Capital Group ist sich dessen bewusst, dass der Wert von IWKA durch eine gründliche Restrukturierung steigt", sagte Wyser-Pratte der "Financial Times Deutschland".

Guy Wyser-PratteIWKA hatte am Mittwoch auf einer Finanzanzeige mitgeteilt, dass der US-Fonds- und Vermögensverwalter Capital Group 5,005 Prozent der IWKA-Aktien halte und damit knapp die Meldeschwelle überschritten habe. Großaktionär Guy Wyser-Pratte, der 6,5 Prozent an IWKA besitzt und den Unmut der Großaktionäre über die Konzernstrategie zu einem Machtkampf mit dem Vorstand genutzt hatte, sagte dazu: "Das ist erst der Anfang. In den nächsten Wochen wird man in der Richtung mehr zu sehen bekommen."

Das Fünf-Prozent-Paket der Capital Group ist an der Börse rund 25 Millionen Euro wert, der Kurs der im MDax notierten IWKA-Aktie kletterte gestern gegen den Trend um 4,4 Prozent auf 19,32 Euro.

Abwarten und Tee trinken

Ein IWKA-Sprecher sagte, das Unternehmen habe vor wenigen Tagen von dem neuen Großaktionär erfahren. Über die Absicht des Investors sei dem Unternehmen bisher nichts bekannt, doch seien Kontakte mit dem Vorstand für die nächste Zeit geplant.

Es sei nicht unbedingt davon auszugehen, dass die Capital Group zu den vorstandskritischen Aktionären gehöre. Das vor 70 Jahren in Los Angeles gegründete Unternehmen ist mit einem angelegten Kapital von 500 Milliarden Dollar einer der größten US-Fondsmanager, in Deutschland als Kapitalanleger aber in jüngster Zeit nicht in Erscheinung getreten.

Im Mai hatte die Capital Group 5,1 Prozent an dem Schweizer Personaldienstleister Adecco gekauft, zuvor hatte sie sich bei ABB auf unter fünf Prozent zurückgezogen.

"Das Management wird fallen"

Mit dem US-Investor Guy Wyser-Pratte und den britischen Fondsverwaltern Hermes und Threadneedle hat die im MDax notierte IWKA drei Aktionäre, die zusammen 18,5 Prozent des Grundkapitals halten und dem Vorstand gegenüber kritisch eingestellt sind. Auf der Hauptversammlung im Juli hatten ihnen rund fünf Prozent der Stimmen gefehlt, um dem Vorstand die Entlastung zu verweigern.

Will sich seine Strategie nicht vorschreiben lassen: Der IWKA-VorstandWyser-Pratte sagte, mehrere Investoren hätten ihm seither ihre Unterstützung angeboten, um eine Hauptversammlungsmehrheit zu erringen. Er hatte angekündigt, sich weitere Verbündete zu suchen. "Jedem, der bei IWKA einsteigt, geht es um die Hebung des Unternehmenswertes. Und das geht nur, indem man die andere Seite an die Wand drückt", sagte er.

Ob er selbst in Kontakt zu den Managern der US-Fondsgesellschaft Capital Group stehe, wollte Wyser-Pratte allerdings der Zeitung nicht sagen. Eine Capital-Group-Sprecherin in New York lehnte eine Stellungname ab.

Die Daumenschrauben sind angesetzt

Wyser-Pratte hat den Konzern aufgefordert, sich auf das von der Augsburger Tochter Kuka geführte, mit Abstand lukrativste Geschäft mit Produktionsrobotern für die Automobilindustrie zu konzentrieren. Vorstandschef Hans Fahr lehnt einen so radikalen Umbau aber ab und will das Geschäft mit robotergesteuerten Verpackungsmaschinen als zweites Standbein behalten.

"Auf dem nächsten Aktionärstreffen wird das Management fallen", sagte Wyser-Pratte. Die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung sei dabei nur eine Option unter mehreren, den Vorstand zu kippen. Sollte Capital Group tatsächlich die Ziele Wyser-Prattes unterstützen, könnte es für die Vorstandsmannschaft eng werden.
10.08.2004
IWKA halten
Bankhaus Lampe

Die Analysten des Bankhauses Lampe bewerten die IWKA-Aktie (WKN 620440) mit "halten".

Einen konkreten Ausblick für das Gesamtjahr 2004 habe das Management auch nach der Vorlage der Halbjahreszahlen nicht gegeben. Die Gesellschaft gehe jedoch angesichts der positiven Entwicklung bei den Auftragseingängen und dem daraus resultierenden hohen Auftragsbestand davon aus, auch im zweiten Halbjahr die positive Entwicklung der ersten sechs Monate fortsetzen zu können. Für das Gesamtjahr 2004 erwarte das Unternehmen Auftragseingänge über dem Vorjahr, Umsätze auf Vorjahresniveau sowie eine erneute Verbesserung des operativen Ergebnisses.

Dann sollte aufgrund eines besseren Finanzergebnisses und einer niedrigeren Steuerquote der Jahresüberschuss überproportional zulegen können. Risiken lägen jedoch noch in der weiteren Entkonsolidierung einiger Gesellschaften aus dem Segment Nichtkerngeschäft, da es hier beim Verkauf zu weiteren Buchverlusten kommen könne.

Die publizierten Halbjahreszahlen hätten insgesamt im Rahmen der Erwartungen gelegen, ergebnisseitig sogar leicht darüber. Man sehe momentan nicht die Notwendigkeit die bisherigen Planzahlen zu modifizieren. Der Peer-Group-Vergleich mit deutschen Maschinen- und Anlagenbauern zeige auch im aktuellen Kapitalmarktumfeld weiterhin einen Fair Value auf Basis der 2005er-Schätzungen von rund 22 Euro. Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Strukturkosten nehme man auf diesen Fair Value wiederum einen leichten Abschlag vor, so dass das Kursziel weiterhin 21,00 Euro laute.

Die Einschätzung für IWKA bestätigen die Analysten des Bankhauses Lampe mit "halten"
manager-magazin.de, 10.08.2004

IWKA

Behutsame Schlankheitskur

Mit einer Neuordnung seiner Geschäftsbereiche hat der Karlsruher Anlagenbauer IWKA auf die Kritik an seiner Struktur reagiert. Der operative Gewinn stieg in der ersten Jahreshälfte wie erwartet.

Stuttgart - Trotz stagnierender Umsätze von 1,046 Milliarden Euro wuchs das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um 9 Prozent auf 31,7 Millionen Euro, wie IWKA am Dienstag mitteilte. Der Gewinn traf die Erwartungen der Analysten.

Profitables Geschäft: Mit dem Anlagenbau für die Autoindustrie, wie hier bei BMW in Dingolfing, verdient IWKA prächtigIWKA bekräftigte vor dem Hintergrund eines Auftragsbestands von 1,31 Milliarden Euro die Erwartungen für das Gesamtjahr: Der Konzernumsatz werde bei rund 2,3 Milliarden Euro stagnieren, das Ebit - 2003 bei 81,1 Millionen Euro - soll aber erneut zulegen.

Die neue Sparte "Robotertechnik" soll nach dem Willen von Vorstandschef Hans Fahr die Bedeutung der Robotik als Querschnittstechnologie für den Konzern betonen. IWKA will mit der Neugliederung auch dem Eindruck von Kritikern entgegentreten, dass der Konzern nur mit dem Anlagenbau für die Autoindustrie Geld verdiene. 23 Prozent des Umsatzes im Konzern entfallen nun auf Unternehmen, die IWKA nicht mehr zum Kerngeschäft zählt.

Neben der bereits zum Verkauf gestellten Prozesstechnik mit rund 350 Millionen Euro Jahresumsatz zählt IWKA die Boehringer Werkzeugmaschinen in Göppingen und das zur Verpackungstechnik gehörende US-Unternehmen Inex nicht mehr zum Kerngeschäft. Die so eingestuften Unternehmen kamen im ersten Halbjahr auf 244,5 Millionen Euro Umsatz. Die Einstufung bedeute aber nicht, dass all diese Firmen verkauft würden, betonte ein IWKA-Sprecher. So bedient Boehringer mit Kurbelwellenmaschinen die Kernkunden aus der Autoindustrie, nicht aber mit seinen Werkzeugmaschinen. "Für die Boehringer-Gruppe werden alle Optionen geprüft", hieß es.

Weitere Unternehmens-Verkäufe geplant

Fünf kleine Prozesstechnik-Gesellschaften hatte IWKA bereits verkauft - mit zwei Millionen Euro Verlust, wie aus dem Bericht hervorgeht. Das ließ den Halbjahresüberschuss nur auf 6,5 (5,2) Millionen Euro steigen.

"Ohne den Abgangsverlust hätten die Geschäftszahlen sogar am oberen Rand der Erwartungen gelegen", zog Analyst Harald Rehmet von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ein positives Fazit.

Die im Nebenwerteindex MDax notierte IWKA-Aktie gab um 0,3 Prozent auf 19,55 Euro nach. Der größte Teil der Prozesstechnik soll bis Jahresende verkauft sein. "Die weiteren Desinvestments liegen im Zeitplan", teilte IWKA mit.

Den Kritikern des Vorstands geht die Neuordnung teilweise aber nicht weit genug. So fordert der mit 6,5 Prozent beteiligte US-Investor Guy Wyser-Pratte, alle Töchter außer der lukrativen Automobiltechnik ("Kuka"-Roboter) zu verkaufen. Fahr hält an der Verpackungstechnik fest. Auch dort würden mehr und mehr Roboter eingesetzt, argumentierte er.

Verpackungstechnik schreibt weiter rote Zahlen

Nach der neuen Segmentierung war die Verpackungstechnik in den ersten sechs Monaten die einzige Sparte mit roten Zahlen. Ihr Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Abschreibungen (Ebita) verschlechterte sich bei schrumpfenden Umsätzen auf minus 0,1 (plus 4,4) Millionen Euro.

Mit Abstand größte IWKA-Sparte bleibt die Automobiltechnik, die aus der Anlagentechnik (Schweißzangen und Karosserieanlagen) und Ausrüstern für die Getriebe- und Motorenproduktion besteht und nun 63 Prozent des Konzernumsatzes umfasst. Ihr Ebita ging um 28,1 Prozent auf 15,6 Millionen Euro zurück.

In der Robotertechnik für Industriekunden schnellte das Ebita um 71,3 Prozent auf 24,5 Millionen Euro. Kritiker bemängelten stets, dass IWKA den Löwenanteil des Gewinns stets in der Anlagentechnik erwirtschaftet hatte. "Die neue Segmentaufteilung bringt nicht viel", äußerte sich Analyst Rehmet weiterhin skeptisch.
Meldung vom 10.08.2004
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IWKA bestätigt Jahresprognose - Auftragseingang im Quartal schwächer

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Der Auftragseingang beim Maschinen- und Anlagenbauer IWKA hat sich im zweiten Quartal wieder deutlich abgeschwächt. Dank des starken ersten Jahresviertels konnten die Karlsruher am Dienstag dennoch auf ein Orderplus für das erste Halbjahr verweisen. Im zweiten Quartal hatte der Konzern zudem sein operatives Ergebnis deutlich verbessert. IWKA bestätigte dankder Auftragslage seine Jahresprognose. Der jüngst angekündigte Umbau werde fortgesetzt.

"Die gestiegenen Auftragseingänge im ersten Halbjahr, der stabile Auftragsbestand und die Entwicklung des operativen Ergebnisses versetzen IWKA in die Lage, auch in den Folgequartalen die gesteckten Ziele zu erreichen", teilte das Unternehmen in seinem Zwischenbericht zum 1. Halbjahr am Dienstag mit. Die im MDAX notierte Aktie rutschte bis gegen Mittag um 0,77 Prozent auf 19,45 Euro.

RISIKO ENERGIE- UND STAHLPREISE

Für das laufende Halbjahr rechnet der Konzern mit einer ähnlichen Entwicklung wie in den ersten sechs Monaten. Allerdings bedeute die weitere Entwicklung der Stahl- und Energiepreise ein Risiko, räumte das Unternehmen ein. Durch das jüngst eingeleitet Ergebnissteigerungsprogramm und den Umbau sollen die Auftragseingänge im Gesamtjahr über dem Vorjahresniveau (2,304 Mrd Euro) liegen. Der Jahresumsatz solle in der Größenordnung von 2003 (2,287 Mrd Euro) ausfallen. Dabei will IWKA das operative Vorjahres-Ergebnis (EBIT) von 81,1 Millionen Euro überflügeln.

Im zweiten Quartal hatte der Konzern sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 9 Prozent auf 23 Millionen Euro gesteigert. Der Überschuss fiel hingegen um 13,2 Prozent von 6,8 auf 5,9 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich leicht um 0,9 Prozent auf 585,3 Millionen Euro. Nachdem der Auftragseingang im ersten Quartal um knapp 12 Prozent auf 752 Millionen Euro angezogen war, bliebdas Ordervolumen im zweiten Quartal rückläufig. Der Auftragseingang rutschte um 4,3 Prozent auf 552,7 Millionen Euro.

ODEREINGANG IM HALBJAHR ÜBER VORJAHR

Gleichwohl liegt der Ordereingang im ersten Halbjahr mit 1,305 Milliarden Euro um 4,4 Prozent über dem Vorjahresniveau. Damit liegt IWKA nach eigenen Angaben voll im Plan. Der Auftragsbestand kletterte in den ersten sechs Monaten von 1,287 auf 1,310 Milliarden Euro. Das EBIT verbesserte sich in dieser Zeit um 9,3 Prozent auf 31,7 Millionen Euro. Der Überschuss lag mit 6,5 Millionen Euro um ein Viertel über dem Vorjahresniveau. Der Konzern bewertete die Zahlen positiv. "Die IWKA Gruppe setzte die positive Entwicklung der ersten drei Monate dieses Jahres auch im zweiten Quartal fort."

Der Konzern hatte erst vor wenigen Wochen einen Umbau angekündigt. Unternehmenschef Hans Fahr will den Konzern künftig auf die drei Bereiche Roboter-, Automobil- und Verpackungstechnik konzentrieren. Dabei kam es zuletzt zu einer Auseinandersetzung mit dem Großaktionär Wyser-Pratte, der eine Zerschlagung von IWKA und die alleinige Konzentration auf die Robotersparte gefordert hatte.

MITTELFRISTIGE LÖSUNGEN FÜR NICHTKERNGESCHÄFT GESUCHT

Zum Nichtkerngeschäft zählt der Konzern in seinem Zwischenbericht die Boehringer Werkzeugmaschinen GMB sowie das US-Unternehmen Inex. Für diese Unternehmen sollten mittelfristig "Lösungen" gesucht werden. Für die Boehringer-Gruppe würden derzeit alle Optionen geprüft. Der Konzern hat inzwischen fünf Unternehmen aus dem ehemaligen Bereich Prozesstechnik (Bopp & Reuther, WPD, Marcon, TUBEST und HEINRICHS) verkauft. "Die weiteren Desinvestments liegen im Plan". So seien für den Verkauf der Unternehmen Rothschild und Drueker & Co professionelle Berater beauftragt worden./tav/zb
11.08.2004
IWKA: Untergewichten

Helaba Trust bewertet die Aktie des deutschen Spezialmaschinenbauers IWKA in der Studie vom 10. August unverändert mit "Untergewichten".

IWKA habe im zweiten Quartal operativ im Plan gelegen. Das EBITA sei mit 7% gegenüber dem Vorjahr auf 27,6 Mio. Euro in ähnlicher Größenordnung wie im ersten Berichtsabschnitt des laufenden Geschäftsjahres gewachsen. Damit sei der Trend einer stetigen Margenausweitung bestätigt worden, denn der Umsatz sei nur um 1% geklettert. Vor allem aufgrund des geringeren Neugeschäfts in der Robotertechnik seien die Auftragseingänge allerdings um 4% zurückgefallen.

An den Vor-Goodwill-Prognosen der Analysten ändert sich nichts. Weitere außerordentliche Aufwendungen könnten jedoch noch belasten. So sei bereits ein Abgangsverlust von 3,5 Mio. Euro für die kürzlich veräußerte Heinrichs Messtechnik GmbH genannt worden. Die übrigen Gesellschaften der ehemaligen Prozesstechnik-Sparte, die den Löwenanteil am Nichtkerngeschäft repräsentieren würden, sollten bis Frühjahr 2005 verkauft sein und die Veräußerungen dürften größtenteils in das erste Quartal 2005 fallen. Der Aktienkurs habe kaum auf die Berichterstattung reagiert. Tatsächlich bestehe auch wenig Anlass zu einer Neueinschätzung. Aus Sicht der Analysten überwiegen nach dem steilen Kursanstieg der vergangenen 12 Monate weiterhin die Risiken, zumal das Überschreiten der 5%-Schwelle durch Capital Group den spekulativen Einfluss (Zerschlagungsfantasie) noch einmal gefördert habe.

finanzen.net
11.08.2004
IWKA: Neutral

Die Analysten der HypoVereinsbank stufen die Aktien des deutschen Spezialmaschinenbauers IWKA in ihrer Studie vom 11. August unverändert mit "Neutral" ein. Das Kursziel liegt nach 18,50 nun bei 19,50 Euro.

Die Ziele für das Gesamtjahr würden wenig konkret bleiben. Die Analysten verstehen den Ausblick in derart, dass das Management die Situation nach den ersten sechs Monaten für das kommende Halbjahr fortschreibe. Ein Auftragseingangsziel über dem Vorjahr - nach 4% Wachstum im ersten Halbjahr 2004 - sei eine verhaltene Aussage. Die Analysten interpretieren dies so, dass das Management eine Steigerung von 3-5% auf Gesamtjahressicht erwarte. Nach einem stagnierenden Umsatz im ersten Halbjahr 2004 werde sich die Dynamik im Jahresverlauf kaum erhöhen. Die Analysten erwarten weiterhin einen Umsatzanstieg von 1,2%. Die Ergebnisausweitung sollte auf Gesamtjahressicht ebenfalls den Trend fortsetzen. Im ersten Halbjahr 2004 sei das EBITA um 7,1% angestiegen, die Analysten erwarten für das Gesamtjahr eine Ausweitung um 6,4%.

Auf dem aktuellen Kursniveau sei IWKA derzeit mit einem adjustierten KGV vor Goodwill von 9,8 fair bewertet. Nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal nicht enttäuscht habe, nehmen die Analysten das Kursziel nunmehr von 18,50 auf 19,50 Euro herauf.

finanzen.net
Meldung vom 17.08.2004
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PERFORMAXX-ANLEGERBRIEF: IWKA mit Chancen am langfristigen Abwärtstrend

MÜNCHEN - Überzeugt von der relativen Stärke des MDax suchte der Performaxx-Anlegerbrief unter den 50 Werten des zweitgrößten deutschen Index die relativen Gewinner der letzten Wochen und Monate und fanden u.a. die Aktien des Maschinenbauers IWKA . Die Papiere machten besonders in jüngster Zeit einen guten Eindruck und notieren im Gegensatz zum MDax eher an der oberen Kursspanne anstatt die unteren Preisregionen auszuloten. Dies eröffnet mit Eintritt des positiven MDax-Szenarios besondere Chancen für die Anteilsscheine von IWKA.

TRENDBRUCH STEHT VOR DER TÜR

Die Aktien des Maschinenbauers erreichten ihr Allzeithoch bereits Mitte 1997 bei 26,23 Euro, ehe für Investoren in den folgenden Jahren schwere Zeiten anbrachen. Der Tiefpunkt wurde dabei im September 2001 mit Kursen um 8,40 Euro durchschritten. Im Gegensatz zum MDax bzw. zum allgemeinen Markttrend wurden diese Tiefststände jedoch nicht mehr unterboten. Das Oktobertief 2002 wurde bereits bei Kursen um die Marke von 9,50 Euro gestoppt und damit gleichzeitig eine Bodenbildung eingeleitet. Daraufhin setzte ein starker Kursanstieg ein, der nach der Überwindung des zentralen Widerstands von 15,50 Euro Potenzial bis an den langfristigen Abwärtstrend bei 20 Euro frei gab. Die Aufwärtsentwicklung der letzten Monate verlief dabei relativ monoton steigend bis an eben diesen langfristigen Abwärtsbegleiter, der zu Beginn dieses Jahres bei fast exakt 20 Euro zum ersten Mal nach rund vier Jahren wieder erreicht wurde. Nachdem der langfristige Abwärtstrend natürlicherweise nicht sofort hatte genommen werden können, durchbrachen die Kurse den kurzfristigen Aufwärtstrend und gingen in eine Seitwärtsphase, ähnlich dem des MDax, über. In den letzten Wochen testete der Kursverlauf daraufhin den mittelfristigen Abwärtstrend im Zuge von Gewinnmitnahmen an, ohne diesen jedoch signifikant zu verletzen. Auch der Widerstand der mehrjährigen Abwärtstrendlinie wurde zum wiederholten Male einem Test unterzogen, ohne daraus bis dato ein Handelssignal zu generieren. Nach dem letzten Test des mittelfristigen Aufwärtstrends und dessen 200-Tage-Durchschnitts bei ca. 18 Euro notiert der Kurs wieder in naher Schlagdistanz zum erdrückenden siebenjährigen Abwärtstrend bei 20 Euro. Sollte sich in den kommenden Handelstagen ein Handelssignal mit Bruch der nahe liegenden Kursbegrenzung von 20 Euro einstellen, dürfte sich charttechnisch gesehen aus dem Bruch dieses langfristigen Begleiters ein dynamisches Kaufsignal in Richtung des Allzeithochs von 26,23 Euro entwickeln. Zuvor muss jedoch noch der markante horizontale Widerstand bei 23 Euro dem Kurssturm weichen, um Ansprüche auf den bisherigen Hochpunkt erheben zu können. Soweit die charttechnische Theorie, die jedoch nur so lange Bestand hat, wie es dem Aktienkurs gelingt, den mittelfristigen Aufwärtstrend bei momentan 18 Euro zu verteidigen. Tiefere Kurse implizieren weitere Kursabschläge bis in die Unterstützungszone von 16 respektive 15 Euro.

STRATEGIE

Die bereits relativ ausgeprägte Seitwärtsbewegung gepaart mit der momentanen Indikatorenlage deutet Chancen auf ein baldiges Ende der Korrektur an, von dem die Aktionäre bzw. Anteilsscheine deutlich profitieren könnten. Wer sich in Aktien des Unternehmens des MDax-Mitglieds engagieren möchte, sollte das mögliche Kaufsignal bzw. den Trendbruch bei rund 20 Euro unbedingt abwarten. Die Anteilsscheine eignen sich nach Meinung des Performaxx-Anlegerbriefs auf Grund des moderat in beide Richtungen erscheinenden Kurspotenzials für den kurz- bis mittelfristig denkenden Aktieninvestor. Um das Risiko eines Fehlsignals zu minimieren, sollte das Stop-Loss-Limit mit Einstieg an der Kursmarke von 18 Euro festgemacht und mit stetig steigenden Notierungen nachgezogen werden.

Für die Inhalte der Kolumne ist alleine die Redaktion des Performaxx-Anlegerbriefs verantwortlich. Der Performaxx-Anlegerbrief zählt mit einer Musterdepotperformance von über 460 % (seit 1.1.2001) zu Deutschlands erfolgreichsten Börsenbriefen. Weitere Informationen finden Sie unter www.performaxx-anlegerbrief.de. Die Kolumne erscheint jeden Dienstag in technischer Zusammenarbeit mit dpa-AFX.
Es bleibt weiter spannend.


IWKA Says Schroders Owns More Than 5 Percent of Company`s Stock

By Sheenagh Archey
Oct. 8 (Bloomberg) -- IWKA AG, the German robot maker that
U.S. investor Guy Wyser-Pratte plans to split up, said Schroders
Plc, the U.K.`s second-largest publicly traded money manager,
acquired more than 5 percent of its stock.
Schroders owned 5.05 percent of the 26.6 million shares
outstanding as of Sept. 24, IWKA said in an advertisement in
German daily Frankfurter Allgemeine Zeitung. Schroders`s stake is
worth 26.4 million euros ($33 million) at the current share price.
Wyser-Pratte, who owns at least 6.5 percent of Karlsruhe-
based IWKA`s stock, is trying to persuade shareholders to support
his plan to sell all the German company`s units except robotics, a
strategy opposed by IWKA Chief Executive Officer Hans Fahr.
The 64-year-old investor failed at a shareholders` meeting in
July to persuade fellow investors to withdraw their support for
the management board. Fahr is selling IWKA`s process technology
business and wants to keep the company`s packaging unit.
Capital Group Companies Inc., which in July held more than 5
percent of IWKA`s stock, has sold some shares and now holds 4.8
percent, the company said on its Web site.
IWKA shares fell as much as 25 cents, or 1.3 percent, to
19.55 euros and traded at 19.65 euros at 11:33 a.m. in Frankfurt.
The stock has gained almost a quarter this year, compared with a
14 percent increase in the 50-member MDAX Index. IWKA has a market
value of about 522 million euros.

--Editor: Weimer.
@ all

hmmmm :confused:, nun sollte doch wieder etwas Bewegung in die gute alte IWKA-Aktie kommen, oder???

- Wyser-Pratte ca. 6.5%
- Hermes ca. 5%
- Capital Group ca. 5%
- Schroders ca. 5%

Es stellen sich eigentlich im Moment die folgenden Fragen:

- Gibt es weitere Großaktionäre, welche rund 4 - 5% halten?
- Wieviel Prozent der Aktien werden durch Mitarbeiter der IWKA und deren Unternehmen gehalten?
- Was macht es für die Capital Group für einen Sinn kurzfristig über die 5% Meldegrenze zu kommen und den Share-Anteil anschließend wieder unter diese fallen zu lassen?
- Macht Wyser-Pratte nur rechten Wind über die Capital Group und Schroders, um seine Shares wieder gewinnbringend verkaufen zu können?

Fragen über Fragen - was meint ihr dazu?

Gruß, pinguin68
IWKA ist heute klammheimlich auf über 21 Euro geklettert, und damit auf den höchsten Stand seit 2000.

Bin ja kein Chart-Experte, aber verstehe ich da #141 richtig, dass das für Chartisten eher ein Signal zum Einstieg ist?
Flitztass, der Ahnungslose. - Wer`s glaubt!!:laugh:
Tagesgap auf Xetra bei 2,50 beachten!
Richtig spannend wird es erst, wenn die 22 genommen werden.
#146

das zeigt auch der Blick auf den 10 Jahres Chart



Fundamental ist die Aktie allerding mit einem 2004er KGV von 15 schon sehr teuer. Da ist im Kurs sehr viel Spekulation mit enthalten.

MMI
#147
KGV ist nicht alles.
Q2 brachte ein EAT von 6 Mio, ohne Abschreibungen wären es 23 Mio gewesen. Und es sieht ganz danach aus, dass die Abschreibungen stetig geringer werden.
Die Robotersparte ist eine Perle für sich, so dass man sagen muss: Das Ganze ist weniger wert als die Summe seiner Teile. Das ist ja auch die Stoßrichtung von Wyser Pratt.
Der Kurs kann hier zwar noch einige Zeit Kapriolen vollführen, aber fundamental kann es nur nach Norden gehen.
..steht Jahres Ende an,Übernahmen wollen noch in diesem
Geschäftsjahr gebucht werden,Iwka ist ein Filetstück...
die werden übernommen und geschlachtet...so wie es aussieht
wohl in Kürze...
stehen mehrere Firmen kurz davor...Saisonales Muster..
immer zum Jahres Ende

Loewe...nächste Woche ?
Ixos,Gericom,Teles in Kürze!?
Dass die IWKA zerschlagen werden soll ist ja níchts neues - das "Gerücht" geht schon seit mehr als 10 Jahren immer wieder um. Allerdings muss ich zugeben, dass sich die Anstrengungen in diese Richtung diesmal etwas mehr konkretisiert haben :-) Fragt sich aber auch ob GWP lange genug die Luft anhalten kann, um eine Zerschlagung durchzusetzen und wie sich seit April d.J. die Aktionärsstruktur insgesamt verändert hat.

Stand zum 1.4.2004 war (Quelle: Homepage der IWKA AG):

100% Streubesitz
33,5 % ausländische Investoren
18,1 % inländische institutionelle Investoren
48,4 % inländische Privatanleger

Interessant wäre zu wissen, zu welchen "Gunsten" bzw. "Ungunsten" sich der Anteil im Laufe der lezten Monate verschoben hat, da im letzen Geschäftsbericht explizit auf den großen Erfolg der MAP´s hingewiesen wird.

@ #147
Zur "Perle" Robotersparte:
Fragt sich hier, ob der momentane Boom nicht auch eine temporäre Erscheinung ist, da ich mich noch an Zeiten entsinnen kann, da hätte die keiner auch nur geschenkt haben wollen - so dramatisch war damals der Preisverfall bei IR - allerdings war man seither auf dem Gebiet der Innovationen alles andere als faul.

Mit der groben Richtung "Norden" gebe ich dir recht, allerdings nur so lange wie GWP Ausdauer beweist und seine Shares nicht zum Schnäppchenpreis verhökert. Bis zur nächsten HV, die ich diesmal sicher besuchen werde mache ich mir allerdings mal keine Sorgen...
@pinguin
Letztendlich ist doch alles temporär: Chips, IT, Stahl, Wind, Solar ... . Das Geschäft wird schon noch einige Zeit gut laufen, zumindest ist noch kein Ende der guten Entwicklung abzusehen.
Und bei dem Potential wird ein GWP nicht verkaufen. Aber viel Geduld hat man auch bei Rheinmetall gebraucht.
Mal was anderes:
mg technologies würde gerne etwas in der Sparte Abfüller oder Verpackungsmittel übernehmen. Ob die Verpackungssparte der IWKA wohl auch auf der Liste der möglichen Kandidaten steht?
@#151
Hier gebe ich dir insofern Recht, dass es temporäre Modeerscheinungen gibt und auch "Substanz" gewissen Zyklen unterliegt.

@#152
Solange noch genügend Unternehmen auf der Liste der "Nichtkerngeschäftsfelder" (Quelle IWKA Homepage) wie

American BOA Inc.
BOA AG
Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH
Boehringer Werkzeugmaschinen Vertriebsgesellschaft mbH
Bopp & Reuther Sicherheits- und Regelarmaturen GmbH
Bryan Donkin RMG Gas Controls Ltd.
C. H. Zikesch Armaturentechnik GmbH
INEX Vision Systems Inc.
IWKA Asia Pacific Ltd.
IWKA Balg- und Kompensatoren-Technologie GmbH
IWKA Informationssysteme GmbH
Jihomoravska Armaturka spol. s.r.o.
Karl Wieser GmbH
RMG-GASELAN Regel + Messtechnik GmbH
RMG Regel + Messtechnik GmbH
SFZ S.A.S.
Tubest S.A.
UBJ Boehringer Inc.
VAG - Armaturen GmbH
WÄGA Wärme-Gastechnik GmbH

stehen, glaube ich nicht, dass man sich seitens der IWKA vom "dritten Standbein" Verpackungstechnik trennen möchte, da es bei vorgenannten noch genug zu tun gibt.
Sollte der Druck auf der kommenden HV jedoch durch eine weitere Verschärfung der Lage, z.B. Veränderungen bei der Aktionärsstruktur zunehmen, sollte das All-time-high locker übersprungen werden.

Zunächst müssen wir eh auf die 9-Monatszahlen am 9. November warten. Vielleicht erfahren wir hierbei die eine oder andere Neuigkeit.
Q3 wird wohl nicht so toll werden. Schließlich ist die Roboter-Sparte der einzige Teil, der richtig was bringt und dazu wurde schon in Q2 gesagt, dass die Umsätze in Q3 geringer sein werden. Die Bilanz nach HGB birgt auch noch Risiken. Ich bin inzwischen doch recht skeptisch geworden.
Glaubhaft? - Ich denke, ja:

"Guy Wyser-Pratte: "Wir verkaufen keine IWKA-Aktien"

KARLSRUHE (Dow Jones-VWD)--Der US-Großaktionär Wyser-Pratte ist am Montagnachmittag nachdrücklich Spekulationen entgegengetreten, denen zufolge er sich von Anteilen an der IWKA AG, Karlsruhe, trennt. "Wir verkaufen keine IWKA-Aktien", sagte Wyser-Pratte auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Er werde im Gegenteil eher IWKA-Aktien kaufen als verkaufen. Verkauft werde unter "keinen Umständen". Sein deutscher Geschäftspartner Markus Elsässer bekräftigte, Wyser-Pratte wolle an der Sache dranbleiben, bis seine Mission erfüllt sei. Er verwies darauf, dass Wyser-Pratte für seine "Hartnäckigkeit und sein Stehvermögen" bekannt sei.

In Händlerkreisen waren Spekulationen aufgekommen, dass Wyser-Pratte seine Anteile an IWKA abbaut. "Seit einigen Tagen ist hier ein großer Investor am Verkaufen, da denkt man natürlich sofort an Wyser-Pratte", sagte ein Aktienhändler. Die IWKA-Titel stehen seit dem 15. November 2004 bei relativ hohen Umsätzen unter Druck. Am Montagnachmittag notierte die Aktie mit 4,9% auf 18,25 EUR im Minus."
Von Richard Breum, Dow Jones Newswires; 22.11.2004
IWKA verkauft Altforderungen

IWKA AG, Karlsruhe. Dem Karlsruher Anlagenbauer IWKA winkt im laufenden Jahr ein Sonderertrag von 8,1 Millionen Euro. IWKA habe längst abgeschriebene Altforderungen an einen ausländischen Kunden, die noch aus den achtziger Jahren stammten, in dieser Höhe an eine Bank verkauft, teilte das Unternehmen mit. Nachdem die Summe voll wertberichtigt sei, könne IWKA deshalb in diesem Jahr einen außerordentlichen Ertrag und einen Mittelzufluß von 8,1 Millionen Euro verbuchen. Zur Identität des Kunden oder der Bank äußerte sich ein Sprecher nicht. Der Ertrag werde das Finanzergebnis entlasten, sagte er. Auf die operative Gewinnprognose hat der Sonderertrag keinen Einfluß, wohl aber auf den Gewinn nach Steuern. Erst am Montag hatte der IWKA-Vorstandsvorsitzende Hans Fahr erklärt, der Jahresüberschuß werde in diesem Jahr über den 2003 erwirtschafteten 23,4 Millionen Euro liegen, die in den ersten neun Monaten erzielte Steigerungsrate von 40 Prozent werde man aber nicht halten können. (Reuters)

Text: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.11.2004, Nr. 276 / Seite 18
SPIEGEL ONLINE - 03. Dezember 2004

Interview mit Firmenjäger Guy Wyser-Pratte
 
"Ich orientiere mich an der Gefechtstaktik der Marines"

Billig kaufen, aufpolieren, teuer verkaufen - so einfach ist das Geschäftsmodell des US-Firmenjägers Guy Wyser-Pratte. Auch in Deutschland schlägt der Finanzinvestor häufig zu. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt er, welchen Einfluss seine Zeit beim Militär auf die Übernahmetaktik hat und warum er einige deutsche Manager für Witzfiguren hält.

SPIEGEL ONLINE: Mr. Wyser-Pratte, kennen Sie den Geruch von Napalm?

Wyser-Pratte: Natürlich, ich war Offizier bei dem United States Marines Corps. Napalm riecht ziemlich unangenehm.

SPIEGEL ONLINE: Warum haben Sie dem Management eines Unternehmens, an dem Sie beteiligt waren, gedroht: "Wacht auf und riecht das Napalm"? Der Satz hat Ihren Ruf als bulliger Firmenjäger, der die Chefetagen massiv unter Druck setzt, begründet.

Wyser-Pratte: Ich habe einem französischen Konzern damit schnell klar gemacht, dass es nun hässlich wird. Es ging damals darum, den Verantwortlichen unmissverständlich zu sagen, dass sie ihren Job schlecht machen. Das ist mir gelungen, denke ich.

SPIEGEL ONLINE: Inwieweit beeinflusst die Militärerfahrung sie beim Geschäftemachen?

Wyser-Pratte: Ich orientiere mich an der Gefechtstaktik der Marines. Das bedeutet unter anderem, das Element der Überraschung zu nutzen, Kräfte richtig zu verteilen, Koalitionen einzugehen und Waffen kombiniert einzusetzen. All dies sind Elemente der Kriegsführung beim Corps.

SPIEGEL ONLINE: Und Sie und Ihre Mannschaft wenden diese Taktiken bei Attacken auf Unternehmen an? Wie?

Wyser-Pratte: Wir suchen den Markt ab nach unterbewerteten Firmen. Ergibt sich eine Möglichkeit, bauen wir eine Beteiligung im Stillen auf. Erst bei einem Anteil von, sagen wir fünf Prozent, klopfen wir an die Tür und erklären dem Management, was sich ändern muss, um den Wert zu steigern. Ich arbeite gerne mit den Chefs zusammen. Wenn es aber Probleme gibt, erhöhen wir sofort den Druck. Wir schicken Vertreter in den Aufsichtsrat oder organisieren auf der Hauptversammlung eine Mehrheit gegen den Vorstand, meist über die Presse. Eine schlechte Presse kann für einen renitenten Boss das Ende sein. Wenn das immer noch nicht reicht, kaufen wir weitere Aktien. Spätestens dann erkennen die Vorstände die Zeichen der Zeit.

SPIEGEL ONLINE: Derzeit exerzieren Sie eine solche Attacke beim Karlsruher Mischkonzern IWKA vor. Sie fordern die Konzentration auf die profitable Roboterbausparte. Von den restlichen Bereichen soll sich das Unternehmen trennen. Vorstandschef Hans Fahr folgt diesem Kurs nur widerwillig. Wie weit wollen Sie gehen?

Wyser-Pratte: Seit wir bei der IWKA aktiv sind, hat die Aktie zugelegt. Der Markt sieht uns auf dem richtigen Weg. Das Problem ist, dass Fahr etwas langsam ist. Wenn er nicht bis zum Ende des ersten Quartals 2005 einige Teile verkauft und andere profitabel macht, hat er ein Problem. Wir könnten eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. Die könnte für ihn katastrophal enden. Ich werde mich jedenfalls nicht von meinen 6,5 Prozent an der IWKA trennen. Ich gehe erst, wenn der Job erledigt ist.

SPIEGEL ONLINE: Haben Sie schon einmal einen Konzern auf Profitabilität getrimmt, ohne in Konflikt mit den Verantwortlichen zu geraten?

Wyser-Pratte: Ja, bei Rheinmetall. Ich bin heute noch mit Mitgliedern der Röchling-Familie befreundet, die bis vor kurzem wichtigster Aktionär dort war. Als ich bei Rheinmetall 2001 einstieg, war schnell klar, dass wir die gleiche Sprache sprechen. Das war eine angenehme Beziehung.

SPIEGEL ONLINE: Wie beurteilen Sie deutsche Manager generell?

Wyser-Pratte: Jene, die Aktien an ihren Unternehmen halten, sind auf dem richtigen Weg. Jene, die keine Beteiligung haben, sind Witzfiguren. Sie sollten ein ökonomisches Interesse an dem Unternehmen haben, das sie managen, und dies den Anteilseigner durch den Besitz von eigenen Aktien anzeigen. Alles andere ist lächerlich.

SPIEGEL ONLINE: Was hält man beim Marine Corps davon, dass Sie deren Taktiken für Ihr Geschäft nutzen?

Wyser-Pratte: Als Präsident der Marine Corps University Foundation habe ich nach wie vor enge Beziehungen zu den Marines. Ein aktiver Offizier begleitet mich stets. Es geht um den Austausch von Ideen. Das Corps prüft seinerseits, ob es Taktiken, die ich beim Geschäft anwende, beim Einsatz der Truppe nutzen kann.

SPIEGEL ONLINE: Auf welche Branche haben Sie es bei Ihren Attacken besonders abgesehen?

Wyser-Pratte: Auf keine bestimmte. Wir investieren, wenn wir für ein schlecht bewertetes Unternehmen in einem entsprechenden Zeitraum den wahren Wert erzielen können, um dann mit Gewinn zu verkaufen. Wenn diese Wertlücke groß genug ist, steigen wir ein. Diese Unternehmen lassen sich in jedem Markt finden. Es gibt immer Firmen die schlecht geführt werden.

SPIEGEL ONLINE: Dennoch sind Sie hauptsächlich in Europa aktiv. Warum gerade hier?

Wyser-Pratte: Derzeit sind wir an zehn Unternehmen beteiligt. 90 Prozent haben ihren Sitz in Europa. Wir waren in Österreich, den Niederlanden, Belgien aktiv, vor allem aber in Deutschland und Frankreich. Der Grund für diese Ballung ist, dass sich gerade in Europa viele unterbewertete Unternehmen finden. Da ist es nur logisch hier zu investieren. Derzeit bereite ich allerdings auch einen Fonds für den japanischen Markt vor.

SPIEGEL ONLINE: Stichwort Fonds. Sie finanzieren Ihre Angriffe nur zum Teil aus der eigenen Tasche. Das Geld stammt auch von Investoren, die im Gegenzug am Gewinn beteiligt werden. Wer stellt Ihnen das Kapital für die Attacken zur Verfügung?

Wyser-Pratte: Es handelt sich um institutionelle Investoren aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland. Ein großer deutscher Versicherer gehört dazu.

SPIEGEL ONLINE: Erfolg und Misserfolg ihrer Angriffe hängt auch davon ab, inwieweit Sie die übrigen Aktionäre auf Ihre Seite bringen können. Angesichts des derzeit gerade in Frankreich und Deutschland grassierenden Anti-Amerikanismus dürfte Ihnen das in den vergangenen Monaten schwer gefallen sein.

Wyser-Pratte: Nein. Die Leute können unterscheiden zwischen ihrem Aktiendepot und der Weltpolitik. Im Gegenteil: Aktionäre kommen auf uns zu und klagen über das miserable Management ihrer Beteiligung. Wir sprechen bei unseren Aktivitäten auch für die Minderheit der Aktionäre. Wir helfen den Leuten.

SPIEGEL ONLINE: Jetzt schlüpfen Sie in die Rolle des Robin Hood.

Wyser-Pratte: Weder bin ich Robin Hood, noch investiere ich aus philanthropischen Gründen. Aber ich denke politisch. Ich setze mich für eine Kapitalkultur ein. Frankreich hat eine solche Kultur in Teilen. In Deutschland fehlt sie völlig. Hier wird alles von den Banken kontrolliert. Deutsche Unternehmen brauchen aber eine viel stärkere Kapitalbasis, um jene Risiken zu tragen, die beispielsweise bei der Expansion nach Osteuropa auftreten. Dafür versuche ich mit Hilfe des Kapitalmarktes zu sorgen.

SPIEGEL ONLINE: Welche deutschen Unternehmen stehen derzeit auf Ihrer Einkaufsliste?

Wyser-Pratte: Ich bin immer an Unternehmen interessiert. Genauere Angaben kann und will ich nicht machen.

SPIEGEL ONLINE: Es lief für Sie nicht immer glatt in Deutschland. Vor allem der Einstieg beim Maschinenbaukonzern Babcock Borsig kam Sie teuer zu stehen. Das Unternehmen ist mittlerweile insolvent.

Wyser-Pratte: Insgesamt war das Deutschlandgeschäft unter anderem dank der Investitionen in Rheinmetall profitabel. Es hätte aber mehr Gewinn abwerfen können. Die Babcock-Pleite hat sich auf die Zahlen verheerend ausgewirkt. Wir haben einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag verloren. Was sich erst im Rückblick gezeigt hat: Das Unternehmen war Pleite bevor wir eingestiegen sind. Der damalige Konzernchef Klaus Lederer hat mich belogen. Das ganze war eine der größten Gaunereien überhaupt, fast schon mafiös. Babcock und ich klagen jetzt gegen die Verantwortlichen.

SPIEGEL ONLINE: Sie geben wohl nie auf. Gehört das auch zum Taktikreservoir der Marines?

Wyser-Pratte: Nein, das hat mehr mit der Marine-Mentalität zu tun, mit Beharrungsvermögen. Diese Leute, die mich bei Babcock betrogen haben, werden noch einige schlaflose Nächte erleben.

Das Interview führte Jörn Sucher
Fahr (IWKA) verteidigt Strategie gegen Kritik von Wyser-Pratte

KARLSRUHE (Dow Jones-VWD)--Der Vorstandsvorsitzende der IWKA AG, Karlsruhe, hat die Kritik von Großinvestor Guy Wyser-Pratte zurückgewiesen und die neue Konzernstrategie verteidigt. "Wir werden an der Neuausrichtung festhalten, weil sie Sinn macht und stabile Strukuren bringt", sagte Hans Fahr am Freitag im Gespräch mit Dow Jones Newswires. In einem auf der Internetseite des "Spiegel" veröffentlichten Interview hatte Wyser-Pratte, der 6,5% an dem Maschinen- und Anlagenbauer hält, Fahr vorgeworfen, er sei "etwas zu langsam". "Wenn er nicht bis zum Ende des ersten Quartals 2005 einige Teile verkauft und andere profitabel macht, hat er ein Problem", so Wyser-Pratte wörtlich.

Der Großinvestor drohte dem Pressebericht zufolge mit der Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung, die "katastrophal" für Fahr enden könnte. Die IWKA will sich künftig nur noch auf die Sparten Automobil- und Verpackungsindustrie konzentrieren, wobei dort zunehmend die Robotertechnik eingesetzt werden soll. Weil es in der Prozesstechnik für die Roboter keine Verwendung gibt, steht diese Sparte mit der RMG-, der Bkt- und einem Großteil der Bopp + Reuther-Gruppe zum Verkauf.

"Auch ich würde den Prozess gerne forcieren," so Fahr. Die Geschäftsfelder seien jedoch zu unterschiedlich, als dass die Sparte als Ganzes verkauft werden könnte. IWKA sei jedoch auf einem guten Weg und werde erste Erfolge im ersten Quartal zeigen, kündigte der Vorstandsvorsitzende an. Es gebe jedenfalls genügend Interessenten.

Ebenfalls auf einem "guten Weg" befinde sich die Verpackungstechnik. Die Organisation sei gestrafft und Führungspositionen verändert worden, so Fahr. Um dauerhaft profitabel zu werden, wolle IWKA weg vom Verkauf einzelner Maschinen und hin zu kompletten Systemen. Dadurch würde sich auch die Volatilität der Sparte verringern. Er glaube nach wie vor an die Wachstumsmärkte Pharma, Nahrungsmittel und Kosmetik, auf die sich die Verpackungstechnik konzentriere. Im dritten Quartal kehrte die Sparte mit einem EBITA von 4,5 (Vj -0,8) Mio EUR wieder in die Gewinnzone zurück. In den ersten neun Monaten belief sich das EBITA auf 4,4 (3,6) Mio EUR.

Außerdem zeigen die Quartalszahlen laut Fahr die Anfälligkeit der Robotersparte auf Marktveränderungen. Im dritten Quartal ging das EBITA auf 1,4 Mio EUR von 12,8 Mio EUR zurück, was mit projektbedingten Schwankungen begründet wurde. Deshalb verfolge IWKA mit den beiden Sparten Automobil- und Verpackungstechnik die richtige Strategie für eine stabile Entwicklung, wandte sich Fahr erneut gegen die von Wyser-Pratte geforderte Zerschlagung des Konzerns mit der Konzentration auf die Robotertechnik.

(ENDE) Dow Jones Newswires/3.12.2004/mkr/tw
Mit immer wieder identischer Monotonie haben die so genannten "Analysten" der Helaba-Trust am 28.10., 10.11., 18.11., 29.11., 2.12. und heute, am 9.12. die stark unterbewertete IWKA auf "Verkaufen" gestellt. Die angeblichen Gründe für diese scheinheilige Aktivität sind stets gleich, nämlich die immer wiederkehrende Schwankungsintensität in der Roboter-Sparte und der zu befürchtende Ausstieg von Wyser-Pratte. Ganz egal, wie sich der Amerikaner letztendlich verhält - auch dessen Ausstieg würde an den Fakten nichts ändern. Die Aktie bleibt bei Gewinnschätzungen von 1,50 bis 1,94 und einem KGV von 10 bis 12 für das Kalenderjahr 05 ein klarer Kauf, abgesehen von der seit Jahren unveränderten Dividende von 0,66 je Aktie.

Da in der Regel ca. 84% dieser analytischen Desinformations-Strolche grundsätzlich falsch liegen, kann dies für den erfahrenen Anleger nur eines bedeuten: Strong buy!
meine gewinnschätzungen, ohne iwka schlechtmachen zu wollen, sind deutlich konservativer als die gegannten

für 2004 so ca. 1 €
und was können sie 2005 drauflegen...da wär ich vorsichtig.....

gruss Gidorah