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Sparta verkauft 70 % der Bluthardt AG an Engel &Völkers (Ad hoc) - 500 Beiträge pro Seite



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Sehr geehrter Aktionäre,

SPARTA hat 70 % der Anteile der G. Bluthardt AG an die Aktionäre der
Engel & Völkers AG, Hamburg verkauft. Die Pressemitteilung vom heutigen
Tage finden Sie im Folgenden:


Pressemitteilung


SPARTA AG verkauft Börsenmantel an die Aktionäre der Engel & Völkers AG


- SPARTA veräußert 70 Prozent des Börsenmantels der My SPARTA AG, Hamburg,
vormals G. Bluthardt AG, Nürtingen, an die Aktionäre des
Immobilienunternehmens Engel & Völkers AG, Reinbek bei Hamburg
- SPARTA weiterhin mit 5 Prozent beteiligt


Die SPARTA Beteiligungen AG, Hamburg, hat 70 Prozent der Anteile der
börsennotierten My SPARTA AG, Hamburg, vormals G. Bluthardt AG, Nürtingen,
per 24. November 2000 an die Aktionäre des Hamburger Immobilienunternehmens
Engel & Völkers AG verkauft.

SPARTA, die in Deutschland führende Investmentgesellschaft in der
Restrukturierung von börsennotierten AG-Mänteln, hatte am 14. August 2000
mehr als 75 Prozent der Aktien des Börsenmantels der G. Bluthardt AG
erworben. Auf der außerordentlichen Hauptversammlung der G. Bluthardt AG am
2. Oktober 2000 wurde zunächst die vorläufige Namensänderung der
Gesellschaft in My SPARTA AG, diverse Satzungsänderungen, ein Aktiensplit
im Verhältnis 1:25 und die Sitzverlegung nach Hamburg beschlossen.

"Wir freuen uns, nach nur drei Monaten mit der Engel & Völkers AG einen
Investor gefunden zu haben, der ein substanz- und wachstumsstarkes
Geschäftsmodell in den AG-Mantel einbringt. Mit unserem verbleibenden 5 %
Anteil werden wir nachhaltig an diesem Wachstum partizipieren", sagt
SPARTA-Vorstand Philip Moffat.

Die Engel & Völkers AG ist das führende deutsche Immobilienunternehmen in
der Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien. Das
Unternehmen erzielte 1999 mit 38 Büros in Deutschland und auf Mallorca sowie
rund 460 Mitarbeitern einen Bruttocourtageumsatz von mehr als 54 Millionen
Mark. Die Aktionäre beabsichtigen, ihre gesamten Aktien im Rahmen einer
gemischten Sach- und Barkapitalerhöhung in den Börsenmantel einzubringen.
Der Einbringungswert der Engel & Völkers AG wird durch ein
Bewertungsgutachten der Arthur Andersen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
ermittelt. Über den Kaufpreis für den AG-Mantel haben die Parteien
Stillschweigen vereinbart.

Die SPARTA Beteiligungen AG (WKN 724 520) ist eine im Amtlichen Handel
notierte Investmentgesellschaft, unter deren Dach zukunftsträchtige
Kapitalmarktprojekte initiiert und umgesetzt werden. SPARTA´s
Alleinstellungsmerkmal unter den börsennotierten Beteiligungsgesellschaften
liegt in der Restrukturierung sogenannter Börsenmäntel.


Hamburg, 13. Dezember 2000



Aus Hamburg grüßt Sie freundlich

Stefan J. Bülling

_____________
SPARTA Beteiligungen AG
Am Sandtorkai 75, 20457 Hamburg
Postfach 112251, 20422 Hamburg

fon: + (49 40) 37 41 10 20
fax: + (49 40) 37 41 10 10
e-mail: IR@sparta.de

http://www.sparta.de
keine AD Hoc sondern lediglich eine Pressemitteilung (warum weiss ich nicht)
mfg
Rost
erbitte profimeinungen:
schlecht ist doch der hohe streubesitz für die weitere kursentwicklung, gut dagegen umsatz bzw. gewinn von E&V sodass die momentane marktkapitalisierung von bluthardt viel zu niedrig ist. die marktkapitalisierung von e&v sollte doch mindest so hoch wie der umsatz sein oder?

wer mutmasst mal wies weitergeht? danke.

bye
m-t
Frage ist halt, WIE die Marktkap. auf ein höheres Niveau kommt. Hier würde ich erstrangig nicht auf Kurssteigerungen, sondern auf eine ordentliche gem. Sach/Barkapitalerhöhung setzen. Ob Immobilienmakler hier was zu verschenken haben, mag jeder aufgrund eigener Erfahrung beurteilen :laugh:
@muellerthurgau

Angesichts der konkreten Daten, die gestern bereits von VWD publiziert wurden, ist Deine Raterei völlig unnötig. Die E & V schreibt frühestens im Jahr 2002 schwarze Zahlen und bewertet sich selbst mit etwa 40 Mio. DM. Wenn die Sacheinlage 60 % der Kapitalerhöhung abdecken soll, ist von einer Gesamtkapitalerhöhung von etwa 67 Mio. DM auszugehen. Zusammen mit der schon derzeit vorhandenen Bluthardt-Marktkapitalisierung komme ich auf eine Bewertung von rund 80 Mio. DM.

Dies bedeutet, dass schon heute eine Umsatzbewertung von etwa 2 vorliegt. Andere Kennzahlen lassen sich zur Zeit noch kaum ermitteln. Da die E & V allerdings die Gewinnschwelle erst im Jahr 2002 zu erreichen beabsichtigt, ist es sicherlich ein hochspekulatives Investment.

Grüße,

Herbert

P. S.: Hier der Beitrag von VWD:


Engel & Völkers geht per Mantelkauf an die Börse
Hamburg (vwd) - Die Engel & Völkers AG, Hamburg, wird als erster deutscher Immobilienmakler an die Börse gehen. Dazu werde das Unternehmen zu Beginn kommenden Jahres in die bereits börsennotierte MySparta AG, Hamburg, eingebracht, sagte der Vorstandsvorsitzende Christian Völkers am Mittwoch in Hamburg. Die MySparta AG ist den Angaben zufolge aus der im Stuttgarter Freiverkehr notierten G. Bluthardt AG hervorgegangen und soll nach der Einbringung in Engel & Völkers umbenannt werden. Im kommenden Jahr sei dann ein Wechsel in den amtlichen Handel vorgesehen.

An der MySparta AG seien von den Engel & Völkers-Aktionären 70 Prozent des Grundkapitals des Unternehmens von der Sparta Beteiligungen AG, Hamburg, übernommen worden. Im zweiten Schritt sei die Einbringung der Engel & Völkers AG auf dem Wege einer gemischten Sach- und Barkapitalerhöhung beabsichtigt. Nach der Transaktion werden die Familie Völkers 70,1 Prozent, das Management 9,8 Prozent sowie die Sparta Beteiligungen AG 5,1 Prozent der Anteile halten. Der Rest wird sich im Streubesitz befinden.

+++ Michael Brendel

vwd/13.12.2000/mbr/mr

Engel & Völkers geht per Mantelkauf... (zwei)
Die 1997 als Engel & Cie gegründete und im vergangenen Jahr in eine Aktiengesellschaft umgewandelte Engel & Völkers AG stellt vor allem das seit 1998 etablierte Lizenzpartnermodell bei ihren Expansionsbemühungen in den Vordergrund. Wie der Vorstandsvorsitzende, Christian Völkers, sagte, sollen in den kommenden zwei Jahren minstens 37 weitere Lizenzbüros, derzeit sind es 18, eröffnet werden. Neben dem flächendeckenden Ausbau im Inland stünden dabei vor allem bevorzugte Standorte für Ferien- und Zweitwohnseitze im europäischen Ausland im Vordergrund.



Aber auch der Konsolidierungsprozeß in der Maklerbranche solle "aktiv unterstützt" werden, führte Völkers aus. So stehe das Unternehmen "in sehr aussichtsreichen Verhandlungen" zur Übernahme eines in Europa tätigen Maklerunternehmens mit mehreren hundert Mitarbeitern. Generell sieht Völkers eine Entwicklung wie bspw. in Kanada voraus, wo in den vergangenen zehn Jahren drei große Maklerunternehmen 75 Prozent des Marktes besetzt haben. Dagegen finden sich in Deutschland einige tausend vorwiegend kleine Maklerbetriebe. Der Markt an sich stehe aber u.a. vor dem Hintergrund wachsender Mobilität und steigenden Bedeutung privater Altersvorsorge vor einem enormen Wachstum.



In diesem Jahr erwartet Engel & Völkers den Angaben zufolge einen Umsatz von 42 (42,7) Mio DEM, allerdings seien im vergangenen Jahr im Bereich Projektentwickung außergewöhnlich große Umsätze getätigt worden, die im Jahr 2000 wegfielen. Das EBDIT werde bei 3 (3,6) Mio DEM und der Jahresüberschuss vor Goodwill bei einer (1,5) Mio DEM liegen. Die jährlichen Goodwill-Abschreibungen für die Übernahme der Engel & Völkers GmbH durch die AG wurden auf 3,6 Mio DEM beziffert. Auch im kommenden Jahr würden unter dem Strich noch rote Zahlen geschrieben, 2002 aber sei mit deutlich schwarzen Zahlen zu rechnen, erklärte Völkers.



Den Börsengang begründete Völkers unter anderem mit der Schaffung einer Akquisitionswährung zur Finanzierung von Übernahmen regional führender Makler. Zudem solle die Marke in ganz Deutschland aufgebaut werden. Den in die MySparta AG einzubringenden Unternehmenswert der Engel & Völkers AG bezifferte der Vorstand auf 40 Mio DEM. +++ Michael Brendel

vwd/13.12.2000/mbr/sei
Thema: Verkauf des Bluthardt-Mantels an die Engel & Völkers AG

Von A. Müller am 15.12.2000 um 12:21 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Information über den Verkauf der Anteile an

der Bluthardt AG.

Mir bereiten die folgenden Punkte ein wenig Sorge. Sie haben

am 14.08.2000 die Anteile der Bluthardt AG gekauft. Zu diesem

Zeitpunkt stand der Kurs zwischen 150 und 160 Euro je Anteil.

In den Monaten darauf hat sich der Kurs stark reduziert und

stand zum Zeitpunkt Ihres Verkaufs, am 24.11.2000 bei

ca. 130 Euro.

Dies bedeutet bei einfacher Rechnung, dass Sie einen hohen

Verlust durch diese Transaktion erlitten haben müssten.

Ferner erscheint mir, dass Sie innerhalb kürzester Zeit Ihre

Geschäftsvorhaben ändern mussten - Umbenennung der

Bluthardt in MySparta (was einen Eigennutzung nahelegt)

und nun doch der Verkauf.

Meine Fragen hierzu:

a) Was hat Sie zu dem Verkauf bewogen

b) Warum haben Sie davon Abstand genommen, MySparta selbst zu nutzen?

c) Wie hoch war Ihr Einstandspreis je Anteil?

d) Wie hoch war Ihr Verkaufspreis je Anteil?

e) Sofern Sie c) und d) nicht beantworten können/dürfen/wollen

war Ihre Transaktion ein gewinnbringendes Geschäft?

- haben Sie über den 5%igen Anteil, den Sie weiterhin halten

einen Bargewinn erzielen können?

d) Zu welchem Buchwert stehen die verbleibenden Anteile der Bluthardt AG

zukünftig in Ihrer Bilanz?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen für die Beantwortung meiner Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Müller




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Kommentare hierzu:
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Hinzugefügt von SPARTA Beteiligungen AG am 15.12.2000 um 12:57 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,vielen Dank für Ihr Schreiben. Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen:
a) Was hat Sie zu dem Verkauf bewogen

Die Veräußerung von Börsenmänteln gehört zu unseren Geschäftsfeldern.

Hierbei achten wir besonders darauf, daß der Erwerber über ein

zukunftsfähiges und profitables Konzept verfügt, denn nur dieses Verfahren sichert uns und damit unseren Aktionären den langfristigen großen Erfolg aus unserem Börsenmantelgeschäft.

Nach eingehenden Gesprächen mit dem Vorstand der Engel & Völkers AG haben

wir den Eindruck gewonnen, den AG-Mantel an eine wachstumsstarke

Gesellschaft zu veräußern, die sich in einer sehr interessanten Phase der Unternehmensentwicklung und Expansion befindet. Darüberhinaus handelt es sich bei der Engel & Völkers AG um den deutschen Marktführer in ihrem Segment. Die Kapitalmarktstory für die Gesellschaft ist einzigartig, da es bisher noch kein vergleichbares Unternehmen an der Börse gibt und der Engel & Völkers AG damit eine Vorreiterrolle zuteil wird. An diesem zukunftsträchtigem Geschäft werden wir mit unserem 5 % Anteil nachhaltig profitieren.

b) Warum haben Sie davon Abstand genommen, MySparta selbst zu nutzen?

Auch wenn wir uns die Option offengehalten haben den ehemaligen Bluthardt-Mantel selbst zu nutzen, so es war es in diesem Fall stets geplant, den AG-Mantel an einen Erwerber zu verkaufen, der über ein zukunftsfähiges und profitables Konzept verfügt. Die Umfirmierung in "MySparta" war dabei notwendig geworden, weil der Verkäufer der Bluthardt-Aktien nach wie vor über die Namensrechte "Bluthardt" verfügt und dieser Punkt eine der Voraussetzungen für unseren Erwerb der Bluthardt AG war. Der von uns geschützte Name "MySparta" diente hier lediglich als Platzhalter bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Neuausrichtung der Gesellschaft konkret wurde. Wir gehen davon aus, daß die Gesellschaft auf der kommenden Hauptversammlung einen neuen Namen erhalten wird, der den Bestandteil "Engel & Völkers" enthält.

c) Wie hoch war Ihr Einstandspreis je Anteil?

Unser Erwerb des Bluthardt-Mantels erfolgte (auch unter Berücksichtigung aller Kosten) zu einem Bruchteil der aktuellen Börsenkurse.

d) Wie hoch war Ihr Verkaufspreis je Anteil?

Wie der Kauf, so orientiert sich auch der Weiterverkauf an den vorhandenen Vermögensgegenständen der Mantelgesellschaft zzgl. Kosten. Unabhängig von dem erzielten Verkaufspreis profitiert SPARTA in der Regel hauptsächlich von Kurssteigerungen der

einbehaltenen Aktien und ggf. an einer Mantelprämie. Dies ist auch der Grund

dafür, daß wir in erster Linie auf das zukunftsfähige und profitable Konzept des Erwerbers

achten.

e) war Ihre Transaktion ein gewinnbringendes Geschäft?

- haben Sie über den 5%igen Anteil, den Sie weiterhin halten, einen

Bargewinn erzielen können?

Über die genauen Konditionen des Verkaufs wurde zwischen den Parteien

Stillschweigen vereinbart. Es entspricht aber den Tatsachen, daß der Verkauf

des 70 Prozent-Paketes gegen Bargeld erfolgte und unsere Kosten mindestens gedeckt wurden. Aufgrund unseres deutlich unterhalb des aktuellen Börsenkurses liegenden Einstandspreises pro Aktie haben wir auf einen Schlag für unser restliches Paket eine recht ansehnliche stille Reserve bilden können. Da Beteiligungsveräußerungen an

Kapitalgesellschaften ab dem Jahr 2002 steuerfrei sein werden, haben wir

dann die Möglichkeit, diese Stille Reserven steueroptimiert zu heben. Ob und wann wir dies tun werden, hängt von unserer Beurteilung der Situation zu dem entsprechenden Zeitpunkt ab. Aus heutiger Sicht erwarten wir eine sehr positive Entwicklung der Engel & Völkers AG in den nächsten Jahren. Da wir von dem Engel & Völkers-Geschäftsmodell überzeugt sind, werden wir eine anstehende Kapitalerhöhung, an der alle Aktionäre teilnehmen können in vollem Umfang begleiten. Die Kapitalerhöhung wird dabei erwartungsgemäß zu aktionärsfreundlichen Konditionen durchgeführt werden, wobei aus heutiger Sicht alle Bluthardt-Aktionäre ein Bezugsrecht erhalten werden.

d) Zu welchem Buchwert stehen die verbleibenden Anteile der Bluthardt AG

zukünftig in Ihrer Bilanz?

Der Buchwert pro Aktie für die bei uns verbleibenden Aktien bleibt unverändert und liegt deutlich (!) unterhalb des aktuellen Börsenkurses.

Die Bluthardt-Transaktion ist bereits jetzt ein sehr gut Geschäft für die SPARTA Beteiligungen AG und verfügt durch den von uns gehaltenen Rest-Anteil über ein weiteres Entwicklungspotential. Wenn Sie sich über die Engel & Völkers AG informieren möchten, dann finden Sie viele Hinweise über das Unternehmen auf der Webseite www.engel-voelkers.de

Mit freundlichem Grüßen aus Hamburg


SPARTA Beteiligungen AG


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Hinzugefügt von SPARTA Beteiligungen AG am 15.12.2000 um 12:59 Uhr
Am 13.12. wurde im Bereich "News Board" eine Veröffentlichung über den Verkauf eines 70%-Pakets an der Bluthardt AG an die Engel & Völkers AG eingestellt.
Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg


SPARTA Beteiligungen AG
Aus dem Investor-Corner der Sparta-AG:

Von A. Müller am 15.12.2000 um 12:21 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Information über den Verkauf der Anteile an

der Bluthardt AG.

Mir bereiten die folgenden Punkte ein wenig Sorge. Sie haben

am 14.08.2000 die Anteile der Bluthardt AG gekauft. Zu diesem

Zeitpunkt stand der Kurs zwischen 150 und 160 Euro je Anteil.

In den Monaten darauf hat sich der Kurs stark reduziert und

stand zum Zeitpunkt Ihres Verkaufs, am 24.11.2000 bei

ca. 130 Euro.

Dies bedeutet bei einfacher Rechnung, dass Sie einen hohen

Verlust durch diese Transaktion erlitten haben müssten.

Ferner erscheint mir, dass Sie innerhalb kürzester Zeit Ihre

Geschäftsvorhaben ändern mussten - Umbenennung der

Bluthardt in MySparta (was einen Eigennutzung nahelegt)

und nun doch der Verkauf.

Meine Fragen hierzu:

a) Was hat Sie zu dem Verkauf bewogen

b) Warum haben Sie davon Abstand genommen, MySparta selbst zu nutzen?

c) Wie hoch war Ihr Einstandspreis je Anteil?

d) Wie hoch war Ihr Verkaufspreis je Anteil?

e) Sofern Sie c) und d) nicht beantworten können/dürfen/wollen

war Ihre Transaktion ein gewinnbringendes Geschäft?

- haben Sie über den 5%igen Anteil, den Sie weiterhin halten

einen Bargewinn erzielen können?

d) Zu welchem Buchwert stehen die verbleibenden Anteile der Bluthardt AG

zukünftig in Ihrer Bilanz?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen für die Beantwortung meiner Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Müller




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Kommentare hierzu:
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Hinzugefügt von SPARTA Beteiligungen AG am 15.12.2000 um 12:57 Uhr
Sehr geehrter Herr Müller,vielen Dank für Ihr Schreiben. Gerne beantworten wir Ihnen Ihre Fragen:
a) Was hat Sie zu dem Verkauf bewogen

Die Veräußerung von Börsenmänteln gehört zu unseren Geschäftsfeldern.

Hierbei achten wir besonders darauf, daß der Erwerber über ein

zukunftsfähiges und profitables Konzept verfügt, denn nur dieses Verfahren sichert uns und damit unseren Aktionären den langfristigen großen Erfolg aus unserem Börsenmantelgeschäft.

Nach eingehenden Gesprächen mit dem Vorstand der Engel & Völkers AG haben

wir den Eindruck gewonnen, den AG-Mantel an eine wachstumsstarke

Gesellschaft zu veräußern, die sich in einer sehr interessanten Phase der Unternehmensentwicklung und Expansion befindet. Darüberhinaus handelt es sich bei der Engel & Völkers AG um den deutschen Marktführer in ihrem Segment. Die Kapitalmarktstory für die Gesellschaft ist einzigartig, da es bisher noch kein vergleichbares Unternehmen an der Börse gibt und der Engel & Völkers AG damit eine Vorreiterrolle zuteil wird. An diesem zukunftsträchtigem Geschäft werden wir mit unserem 5 % Anteil nachhaltig profitieren.

b) Warum haben Sie davon Abstand genommen, MySparta selbst zu nutzen?

Auch wenn wir uns die Option offengehalten haben den ehemaligen Bluthardt-Mantel selbst zu nutzen, so es war es in diesem Fall stets geplant, den AG-Mantel an einen Erwerber zu verkaufen, der über ein zukunftsfähiges und profitables Konzept verfügt. Die Umfirmierung in "MySparta" war dabei notwendig geworden, weil der Verkäufer der Bluthardt-Aktien nach wie vor über die Namensrechte "Bluthardt" verfügt und dieser Punkt eine der Voraussetzungen für unseren Erwerb der Bluthardt AG war. Der von uns geschützte Name "MySparta" diente hier lediglich als Platzhalter bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Neuausrichtung der Gesellschaft konkret wurde. Wir gehen davon aus, daß die Gesellschaft auf der kommenden Hauptversammlung einen neuen Namen erhalten wird, der den Bestandteil "Engel & Völkers" enthält.

c) Wie hoch war Ihr Einstandspreis je Anteil?

Unser Erwerb des Bluthardt-Mantels erfolgte (auch unter Berücksichtigung aller Kosten) zu einem Bruchteil der aktuellen Börsenkurse.

d) Wie hoch war Ihr Verkaufspreis je Anteil?

Wie der Kauf, so orientiert sich auch der Weiterverkauf an den vorhandenen Vermögensgegenständen der Mantelgesellschaft zzgl. Kosten. Unabhängig von dem erzielten Verkaufspreis profitiert SPARTA in der Regel hauptsächlich von Kurssteigerungen der

einbehaltenen Aktien und ggf. an einer Mantelprämie. Dies ist auch der Grund

dafür, daß wir in erster Linie auf das zukunftsfähige und profitable Konzept des Erwerbers

achten.

e) war Ihre Transaktion ein gewinnbringendes Geschäft?

- haben Sie über den 5%igen Anteil, den Sie weiterhin halten, einen

Bargewinn erzielen können?

Über die genauen Konditionen des Verkaufs wurde zwischen den Parteien

Stillschweigen vereinbart. Es entspricht aber den Tatsachen, daß der Verkauf

des 70 Prozent-Paketes gegen Bargeld erfolgte und unsere Kosten mindestens gedeckt wurden. Aufgrund unseres deutlich unterhalb des aktuellen Börsenkurses liegenden Einstandspreises pro Aktie haben wir auf einen Schlag für unser restliches Paket eine recht ansehnliche stille Reserve bilden können. Da Beteiligungsveräußerungen an

Kapitalgesellschaften ab dem Jahr 2002 steuerfrei sein werden, haben wir

dann die Möglichkeit, diese Stille Reserven steueroptimiert zu heben. Ob und wann wir dies tun werden, hängt von unserer Beurteilung der Situation zu dem entsprechenden Zeitpunkt ab. Aus heutiger Sicht erwarten wir eine sehr positive Entwicklung der Engel & Völkers AG in den nächsten Jahren. Da wir von dem Engel & Völkers-Geschäftsmodell überzeugt sind, werden wir eine anstehende Kapitalerhöhung, an der alle Aktionäre teilnehmen können in vollem Umfang begleiten. Die Kapitalerhöhung wird dabei erwartungsgemäß zu aktionärsfreundlichen Konditionen durchgeführt werden, wobei aus heutiger Sicht alle Bluthardt-Aktionäre ein Bezugsrecht erhalten werden.

d) Zu welchem Buchwert stehen die verbleibenden Anteile der Bluthardt AG

zukünftig in Ihrer Bilanz?

Der Buchwert pro Aktie für die bei uns verbleibenden Aktien bleibt unverändert und liegt deutlich (!) unterhalb des aktuellen Börsenkurses.

Die Bluthardt-Transaktion ist bereits jetzt ein sehr gut Geschäft für die SPARTA Beteiligungen AG und verfügt durch den von uns gehaltenen Rest-Anteil über ein weiteres Entwicklungspotential. Wenn Sie sich über die Engel & Völkers AG informieren möchten, dann finden Sie viele Hinweise über das Unternehmen auf der Webseite www.engel-voelkers.de

Mit freundlichem Grüßen aus Hamburg


SPARTA Beteiligungen AG



M@D M@X
Ich frage mich, warum Engel&Völkers sich eines derart drittklassigen Börsenmantels wie Bluthardt bedient. Ganz abgesehen davon, daß dieser gerade mal im Freiverkehr gehandelt hat, stört mich vor allem der viel zu große Streubesitz. Wenn man von den vorliegenden Angaben seitens der Sparta AG und den zu beobachtenden Umsätzen ausgeht, dürfte der Streubesitz, und damit der Streuverlust bei 20-25 % liegen, vergleichbar mit der Situation bei der Hegener & Glaser AG, wo der Kurs seit Bekanntgabe des neuen Mehrheitsaktionärs (DEAG AG) ca. zwei Drittel verloren hat.
Kennzeichen erfolgreicher Mantelstorys ist immer ein signifikant geringer Streubesitz von 1- max.5 % gewesen.
Manchmal ist ein etwas groesserer Streubesitz auch gut fuer den Hauptaktionaer. Er macht ja schliesslich nur eine KE durch Sacheinlage. ;)
Im Fall Bluthardt ist der innere Wert der AG wohl sehr gering.
Aktiva und Verbindlichkeiten sid wohl etwa gleichwertig.
Folglich besteht der einzige Wert im Bezugsrecht auf die einzubringenden E&V-Anteile.
Für diese ist ein Bewertungsgutachten angefordert. Den Aktionären ist dann wohl ein Bar-Bezugsrecht zu gewähren, entsprechend dem gutachterlichen Wert oder günstiger.
Bei einem angenommenen Wert von E&V von 40 Mio DM wären vom Streubesitz immerhin ca. 1000DM pro Bluthardt-Aktie einzuzahlen.
Wenn die Bluthardt-Aktien auch nur dieses "Bezugsrecht" wert sind scheinen unter 100 Euro doch ganz günstig.
Außerdem wird Sparta schon drauf achten, daß auch für sie selbst und damit den Streubesitz was übrig bleibt, die E&V-Bewertung anläßlich der Einbringung also nicht zu hoch ausfällt.
Börsengang ist für die nächste Zeit geplant


AMB steigt beim Immobilienmakler Engels & Völkers ein


HANDELSBLATT, 2.1.2001
lip HAMBURG. Die Aachener und Münchener Beteiligungs-AG (AMB) steigt bei dem Hamburger Immobilienmakler Engel & Völkers ein. Dieser strebt in der nächsten Zeit den Börsengang an. Der Münchener Versicherungsriese, der über die italienische Generali-Gruppe zu den fünf größten Finanzdienstleistern in Europa gehört, beteiligt sich mit 13 % an der Engel & Völkers AG (E&V), die sich vor allem als Makler hochwertiger Wohnimmobilien positioniert hat.

Als Gegenleistung bringt der Versicherer 87 % der Anteile an der Blumenauer Immobilien Holding GmbH ein. Bei der AMB-Tochter handelt es sich um einen Immobilienmakler mit 16 Niederlassungen in Deutschland. Durch den Zusammenschluss entsteht nach Angaben von E&V Deutschlands führendes Maklerunternehmen mit einem Markenumsatz einschließlich Mehrwertsteuer und Subcourtagen von mehr als 90 Mill. DM und rund 800 Mitarbeitern. Angaben zu Ertrag und Umsatz des neuen Gemeinschaftsunternehmens machten die beteiligten Gesellschaften nicht.

Die Blumenauer Immobilien Holding GmbH soll weiterhin eigenständig unter ihrer Marke „Blumenauer“ agieren. Damit verfolgt Engel & Völkers eine Mehrmarkenstrategie, um das Wachstum der Gruppe voranzutreiben. Beide Unternehmen wollen allerdings Informationen austauschen, um künftig schneller auf Markttrends reagieren zu können.

Der Münchener Versicherungsriese verspricht sich durch die Beteiligung an E&V einen höheren Absatz seiner Allfinanzprodukte. So sollen den Immobilieninteressenten Baufinanzierungen oder Lebensversicherungen angeboten werden, die als Tilgungsersatz für gewährte Darlehen dienen.

An der Engel & Völkers AG sind derzeit mit 70 % der Vorstandsvorsitzende Christian Völkers und sein Bruder Thomas beteiligt. Thomas Völkers hatte sich erst vor einigen Tagen von allen Anteilen an dem Hamburger Schiffsemissionshaus HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft getrennt, um sich stärker dem Bereich Venture-Capital zu widmen. Weitere 5 % an E&V besitzt die börsennotierte Sparta Beteiligungen AG, die auf den Handel mit Firmenmänteln spezialisiert ist.

Da das Hamburger Maklerunternehmen wegen seines geringen Unternehmenswertes von rund 40 Mill. DM keine Bank für eine Aktienemission fand, soll die Gesellschaft in den börsennotierten Firmenmantel MySparta AG eingebracht werden, der vormals als G. Bluthardt AG im Freiverkehr notierte. Hierfür bedarf es aber noch der Zustimmung der Hauptversammlung der MySparta AG, die voraussichtlich Mitte Februar stattfinden wird.

Die Engel & Völkers-Gruppe erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Konzernumsatz von 42 (Vorjahr 42,7) Mill. DM. Für 2000 rechnet der Makler mit einem Fehlbetrag auf Grund von Firmenwertabschreibungen von rund 2,1 Mill. DM. Nach Angaben des Vorstands wird das Maklerunternehmen erst 2002 wieder Gewinne ausweisen.


HANDELSBLATT, Dienstag, 02. Januar 2001
@alle

Wo soll der Reiz einer Makler-Aktie liegen ????

Außer viel Wind um seine eigene Person sehe ich bei Herrn
Völkers große Rosinen aber wenig Substanz. Der Börsengang
dient wohl primär dazu, das teure Polo-Hobby zu finanzieren.
Sparta soll aufpassen, daß sie sich nicht die Finger
verbrennen.

Divina
@Divana,
es gibt noch andere Möglichkeiten außer Golf für Herrn
Völkers s. n. Meldung :



"Schiffer"-Stündchen sorgt für Aufsehen
Stelldichein im Schnee
Das deutsche Topmodel Claudia Schiffer soll angeblich einen neuen Lover haben. Eine Schweizer Boulevardzeitung sichtete die 30-jährige Topverdienerin im Nobel-Skiort St. Moritz beim Händchenhalten mit dem Hamburger Immobilien-König Christian Völkers.

Besuchten zusammen Privatclubs
Wie die Zeitung berichtete, genoss die Schönheit gemeinsam mit dem 45-Jährigen eine romantische Kutschfahrt im Schnee. Sie gingen zusammen ins Restaurant und besuchten zwei Privatclubs.
@Divina

Enstschuldige meinen Doppelfehler

a) deinen Namen falsch geschrieben zu haben
b) das etwas kostspieliege Hobby Polo mit dem ordinären
Golf verwechselt zu haben

liegt vermutlich an meinem schon etwas fortgeschrittenen
Alter

mfg
Grandpere


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