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Telefonieren mit der Metabox - 500 Beiträge pro Seite



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Telefonieren mit einer Set-Top-Box in Deutschland:

Ich bin in einigen meiner Postings gefragt worden (Placido Domingo), ob es möglich ist mit einer Metabox auch zu telefonieren. Dieses Vorgehen möchte ich euch mal näher erläutern.
In diesem kurzen Bericht gehe ich nicht speziell auf eine Metabox ein, da es ja 20 unterschiedliche Versionen davon gibt, die auf der Phoenix Plattform modular aufgebaut sind. Es wird Boxen geben mit und ohne Telefon, je nachdem wie es der Kunde (z.b: Kabelnetzbetreiber) will.
Wie wird in Deutschland das Telefonieren mit einer Set Top Box aussehen: Hierzu wird es unterschiedliche regionale Lösungen geben. Denn wie ich in meinem Referat „Deutsches Konsortium“ auf www.metabox-info.de schon geschrieben habe, ist das Kabelnetz in Deutschland nicht überall gleich. Wir müssen mindestens 2. Lösungen parat haben um hier in Deutschland über die Set-Top-Box zu telefonieren.
1.) Lösung: Telefonieren über das Kabelnetz:
Nicht nur Telefon- oder Glasfaserkabel, auch Fernsehkabelnetze können Datendienste übertragen und somit ist es auch möglich über das Fernsehkabel zu telefonieren. Dazu wird einer Hochfrequenzschwingung mit einer von den Fernsehdiensten nicht benutzten Frequenz das Datensignal aufmoduliert. Auf der Anbieterseite muss zuerst die Kabelkopfempfangsstelle (Headend) aufgerüstet werden. Die Kopfstelle ist der zentrale und entscheidende Knotenpunkt für die Datenübertragung im Kabelnetz. Sie empfängt analoge und digitale Programme von Satelliten, bereitet sie auf und leitet sie dann an die Verteilzentren weiter, mit denen sie über optische oder Richtfunk-Strecken verbunden ist. Damit Kabelnetzbetreiber komfortable Internet-Telephonie anbieten können, müssen Rückkanäle vorhanden sein.
Zwar hat man bei der Planung der Kabelnetze solche Rückkanäle für ein interaktives Fernsehen vorgesehen, aber da wir in Deutschland ja ein Entwicklungsland sind, wenn es um ITV und deren Ausbau geht, hat man in den 90er Jahren aus Kostengründen auf die Rückkanalverstärker verzichtet und gar nicht erst eingebaut und vielerorts noch nicht einmal den nötigen Fernsehkanal frei gelassen. Aber tröstet euch, denn in unseren Nachbarländern Schweiz und Niederlande sieht es nicht besser aus. Lediglich die USA hat hier einen Vorsprung. Aber bleiben wir in Deutschland, wir wollen jetzt ja auch „ITV“ und über unser Fernsehen mal telefonieren. Also, wie machen wir das denn nun ?
Ganz einfach: Den hier in diesem Abschnitt beschriebene Mangel beseitigen und das Kabelnetz mit Rückkanalfähigen Verstärkern aufrüsten. Wer macht das? Die Telekom steckt kein Geld mehr ins deutsche Fernsehkabelnetz !!! Also sagte sich die Telekom, verkaufen wir das Kabelnetz an Private, sollen die es doch aufrüsten. Und genau das machen sie gerade. (s.h. Bericht „Deutsches Konsortium“.
Die EU-Kommission forderte ja eine komplette Ausgliederung des Breitbandkabelgeschäfts und die Öffnung für private Anbieter. Um dieser Forderung nachzukommen, gründete die Telekom zum Jahresbeginn die neue Konzerntochter „Kabel Deutschland GmbH“
Welche Arbeit haben denn die neuen Besitzer des Kabelnetzes: Um diese Netze für multimediale Anwendungen wie ein Lokales Netz nutzen zu können, werden in die Netze teilnehmerseitig und am Head-End sogenannte Kabelmodems installiert. Wegen der Baumstruktur der Fernsehkabelnetze müssen zusätzlich für den Rückkanal an jeder Verzweigungsstelle entsprechend der Zahl an abgehenden Kabelstrecken Rückkanalverstärker für das modulierte Hf-Signal eingebaut werden. Die Kabelmodems erreichen im Downstream , vom Head-End hin zum Teilnehmer, Überertragungsgeschwindigkeiten von 10 Mbit/s bis hin zu 30 Mbit/s. Im Upstream (vom Teilnehmer zum Provider) stehen für den Rückkanal Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 10 Mbit/s zur Verfügung. Es gibt Modems mit symmetrischen Übertragungseigenschaften für den Hin- und Rückkanal, andere mit asymmetrischen Übertragungseigenschaften. Um LAN-Anwendungen unmittelbar zu unterstützen, entsprechen die Transportprotokolle denen in lokalen Netzen. Dieser Aufwand kostet pro Installation zwischen 100 und 500 DM. Nach dieser Installation ist es möglich die Telefonfrequenzen über das Kabelnetz zu schicken und so mit seinem Partner zu kommunizieren.

2. Lösung: Telefonieren mit einer Set-Top-Box über ADSL:
Da das ehemalige Monopolunternehmen lieber in ISDN und die Kabel-Konkurrenztechnologie ADSL investiert, muss es auch diese Lösung geben.
Was ist ADSL:
Asymmetric Digital Subscriber Line ist eine neue Technologie, welche aus einem herkömmlichen, alten, analogen oder digitalen Telefonanschluss einen modernen Access für High-speed-Internet macht. ADSL hat eine Downstream-Geschwindigkeit von 8 Mbps und 640 kbps Upstream. Die Geschwindigkeit ist mehr als 140mal schneller als eine analoge Modemverbindung, und das ohne neue Verkabelung. Dank ADSL wird eine Telefonleitung zu einem High-performance-Multimedia-Anschluss, welcher Video und andere breitbandige Anwendungen problemlos übermitteln kann. ADSL wird in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle spielen, da die Carrier in neue Märkte vorstoßen werden. Dank der hohen Bandbreite werden Angebote und Dienstleistungen möglich, die bis anhin über das Internet nicht realisiert werden konnten. Ein weiterer wichtiger Vorteil von ADSL ist die permanente Verbindung zum Internet. Da eine bestehende Telefonleitung benutzt werden kann, sind keine teuren Installationen notwendig. Im Vergleich zu Kabelmodem ist die Sicherheit bei ADSL einiges besser, da nicht ein gemeinsames Netz verwendet wird
Das ADSL-Angebot der Telekom nennt sich daher auch T-DSL. Hierbei wird von einem ISDN-Anschluss ausgehend ein Verteilerkästchen (Splitter) vor den NTBA gesetzt. Die beiden ISDN-Leitungen sind weiterhin voll nutzbar, sogar zeitgleich mit T-DSL. An den Splitter wird ein spezielles Modem angeschlossen, das die Telekom ebenfalls liefert.
Dieses T-DSL-Modem verfügt über einen Ethernet-Anschluss, der mit einer Netzwerkkarte der jeweiligen Set-Top-Box verbunden wird (PPP over Ethernet). Auf dieser Set-Top-Box steht dann eine Bandbreite vom etwa 768 kbit/s (im Download) zur Verfügung.
Was ist PPP over Ethernet (PPPoE):
Point-to-Point-Protocol over Ethernet: Dies ist ein Daten-Protokoll, das die Daten in einem Packet über die Ethernet Verbindung zweier Rechner hin und her schiebt.

Somit können wir auch über diesen zweiten Weg telefonieren.

Jetzt haben wir 2. Techniken kennen gelernt über die das Telefonieren möglich ist. Diese Techniken werden auch benutzt um komplett ITV zu betreiben. Wir haben in Deutschland mit diesen Techniken 2 Möglichkeiten unseren alten Fernseher mit Hilfe einer Set Top Box zu einem Multimedialen Terminal zu machen.

Wie sieht das auf eurem Fernseher aus?:
Mit dem Button in eurem Telefonmenü kann man einfach per Klick aus dem elektronischen Telefonbuch einen direkten, persönlichen Kontakt herstellen. Dazu braucht Ihr noch ein Mikrofon und eine Webcamp, dann könnt Ihr loslegen. Dieser Zusatz ist auch in den neuen Fernseher schon integriert bzw. auch die Technik der Set-Top-Box ist im neuen Fernseher.
Die Vorteile auf einen Blick:
·verbindet direkt mit dem Partner/Kundendienst
·bietet eine hohe Internet-Sprachqualität
·man bleibt mit dem Internet verbunden und benötigen keine zweite Telefonleitung
·Es entstehen dabei nur die jeweiligen Kosten für den Internetzugang
·kein langes suchen mehr, die Zeit gehört Ihnen. schnell, direkt und einfach zu Ihren gewünschten Informationen

Kann das alles die Set-Top-Box ? Ja, klar...für die Software ist noch nicht mal der Hersteller der Box verantwortlich, die Software/Hardware die benötigte wird liefert für ADSL die Telekom und für die Lösung über Rückkanalmodems der Betreiber des Netzes.


Gruß
EM
em,

ein gewohnt guter beitrag.
ich kann mich nur wiederholen: die wenigsten ahnen, welch ungeheures potential in diesem produkt steckt.

mfg
zelig
Hey, hier gibts ein spaßiges Börsen-Game, mit Highscore-Liste - und ein Handy zu gewinnen!

Santa-Cool !!!!

http://informer2.comdirect.de/de/community/special/ride_the_…
@EM

Toller Beitrag, hat sicher einige Arbeit gemacht. Vielen Dank! :)

Sorry, dass ich Dich noch etwas löchre, aber ist vielleicht auch für andere Leser interessant.

1. Zum Thema Konkurrenztechnologie:

Breitbandkabel vs. ADSL:

Meine, dass der Hauptgrund für die Veräußerungsauflage der EU-Wettbewerbskommission an die Dt. Telekom war, dass sie eben beide Netze kontrollierte ( TV Kabel & Telefonleitungen ) und sie sich somit nicht selbst Konkurrenz machen würde. Nicht unproblematisch bleibt, dass die Telekom weiter Sperrminoritäten ( 25,1 % ) an den dt. Cabelcos hält und damit einigen Ungemach verhindern kann.

Fragen: Preislich / Aufwand

a. Klar kostet die Rückkanalfähigkeit des TV-Kabels einiges. Aber dafür gibt’s dann auch bis zu 30 Mbit/s. Und in Dtl gibt es immerhin 18 Mio Kabelhaushalte. Weißt Du einen Durchschnittswert für Kosten & Dauer ?

b. ADSL ist ja nicht ohne Aufwand zu legen ( hab’s für ca. März vorbestellt ). Der Endkunde brauch ( was er aber nicht zahlt ;) Handy / Settop – Prinzip ), einen ISDN – Anschluss, d.h. eine NTBA – Box, dann noch den Splitter, und eine Netzwerkkarte. Idee wegen der Kosten ? Again: Durchschnittswert für Kosten & Dauer ? ( Zum Vergleich )

c. Aber das schönste: Für iTV brauchen beide Systeme ( Ob über DSL – evtl. Israel, Spanien – oder über Kabel ) eine SETTOP BOX ! ;) Right ? Gut zu wissen, dass die Phoenix beides kann...

= > i. E. wird doch Kabel ( bei ähnlichem Aufwand, da es ohnehin gemacht wird ) die Nase vorn haben: ( Kabel vs ADSL = 30 Mbit/s vs 8 Mbps )

Denkfehler ?

d. Zitat : „Dazu braucht Ihr noch ein Mikrofon und eine Webcamp“ & „Dieser Zusatz ist auch in den neuen Fernseher schon integriert bzw. auch die Technik der Set-Top-Box“

Webcamp soll wohl Webcam heißen ? Ist das der Einzug der Bildtelephonie ? Plausibel oder ? Über den TV seine Lieben „anrufen“ = > Wäre ein Killerfeature = > Verkaufsschlager !

e. Aus deinem Referat schließe ich, dass das Integrieren der Telephonie ( "Voice over IP" – Technik ) bei der Phoenix kein Problem wäre. Aus dem anderen „Deutsches Konsortium“ geht hervor, dass sowohl Callahan Associates ( Netz in NRW + Bawü ) als auch UPC Wert darauf legen, dass die Settopboxen bei Einführung von iTV den sog. "Triple Play" beherrschen ( Zit. Komplettpaket aus TV, Telefonie und Highspeed-Internet-Zugang - alles über die Breitband-Buchse )

= > Daraus resultieren m.E. folgende Fragen:

e.1 Beherrscht die Phoenix d. M. n. bereits "Triple Play" ?

e.2 Wenn ja : Callahan Associate hat bis zum 19.11 eine Ausschreibung zur Settopboxen Lieferung laufen. Bedingung dabei ist, besagtes "Triple Play". Wie schätzt Du die Chancen von Mbox ein.

Gruß & Thx pd

PS Priorität genießt wohl e2 ;)...
Telefonieren über die Phönix???

Ja, und was soll das besondere sein???

Es ist heute schon (bei entsprechender Übertragungsrate) problemlos möglich mit dem PC über das Internet zu telefonieren (PC to PC; PC to Phone).

=> so was besonderes ist das also bei einer Set top box nicht! Wie schon gehabt - sie tritt nur in Konkurrenz mit einem PC.....

Wenn ihr das mit der Internettelephonie mal ausprobieren wollt:

web.de bietet einen entsprechenden Service schon an, sowie ein americanischer Betreiber, dessen Name mir momentan nicht einfällt.


PS: Wann platzen die Aufträge?? Habe den Strafantrag schon mal vorformuliert.....
Mit Lycos kann man auch Internettelefonie (PC to Phone) betreiben. 30 min. zu Deutschen Festnetznummern kostenlos und für 20$ im Monat soviel man will in die USA und Kanada.
Für 30 $ (oder waren es 40$) kann man soviel man will nach Europa und in die USA + Kanada telefonieren.
Quasi Telfon-Flatrate.
Das telefonieren mit web.de ist sogar kostenlos. Man muß lediglich alle 2 Minuten einen Werbebanner anklicken, und kann damit max. 10 Minuten telefonieren.
Mit Sicherheit werden unzählige Angebote folgen.

Was ich mich noch immer frage:

Wer soll so eine Box kaufen?
Ich schau auf meinem PC Fernsehen. Ich kann damit ins Netz. Ich kann damit Briefe schreiben. Ich kann damit spielen. Ich kann damit Musikhören. ...
Ach stimmt, eine solche Box kostet ja angeblich nur einen Bruchteil eines PC`s.
Hat sie denn auch die gleiche Leistung wie derzeit im Handel erhältliche PC`s? Ansonsten sollte man diese Box mit Preisen älterer, weniger Leistungsfähiger PC`s vergleichen.
Gibt es genug alleinstehende Omas, die so arm sind, und nur deswegen nicht im Netz sind, weil ein PC zu teuer ist? Die werden vieleicht eine solche Box wollen.
In den meisten Haushalten (sobald mehr als 2 Bewohner vorhanden sind) ist es absoluter Schwachsinn, daran zu glauben, daß der TV als einziger Netzzugang erwünscht ist. Da würde es nur noch Streit geben. Eine TV-Sendung können z.B alle 5 Familienmitglieder gemeinsam anschauen. Aber wehe da will jemand mal schnell seine Mails während Wetten-dass abchecken. Oder die Ehefrau will wärend dem entscheidenden Fussballspiel mal schnell ins Netzt. Oder der Sohn vom Börsenjunkie will um 15:30 Uhr seine Lieblingsserie sehen.

WER SOLL DIESE BOX KAUFEN?

BM
@Bodenseemann,

die Box kauft keiner, das ist ja das tolle daran. Und trotzdem verdient Metabox ne Menge Geld. Wirklich unglaublich aber es ist so.

Gruss Ropi

Ach ja, Internet-TV != iTV
@Bodenseemann

Wirklich unglaublich, wie realitätsfremd manche Menschen sind. In 10 Jahren lachen sich die Menschen kaputt darüber,
daß wir mal an ordinären PCs gearbeitet haben. Und es ist ja so unglaublich gemütlich, sich am PC mit seiner Freundin
einen Film anzuschauen. Das törnt total an, stimmt.
Außerdem weiß ja sowieso jeder, wie so ein PC und die paar Programme so funktionieren.
Schließlich haben es anscheinend manche immer noch nicht kapiert: Die Boxen werden nach dem Handyprinzip verschenkt.
Warum sollten sich zum Beispiel 1,8 Millionen Skandinavier
nicht so eine Box kostenlos besorgen. Zumal sie ohne Box dann sowieso nicht mehr fernsehen können.
Hallo Leute,

daß ihr auf so Aussagen vom Bodenseemann überhaupt noch reagiert !!

Der weiß doch ganz genau um was es geht, und daß zukünftig jeder eine Set-Top box von wem auch immer braucht. Digitales TV ist mit den jetzigen TVs doch garnicht möglich, und überall wird mit hochdruck an der Umstellung gearbeitet.

Laßt doch einfach die Leute ins Leere laufen. Sie versuchen doch nur zu provozieren.

Gruß,
Gucky
@Placido-Domingo

Servus,
du bist ein sehr guter Schreiber und ein noch besserer Leser, der sich nicht mit irgendwelchen reisserischen Überschriften zufrieden gibt, sondern du hinterfragst die Sachen die andere Leute hier Posten. Hut ab.... ;)
Ich möchte auf die von dir gestellten Fragen, auch eingehen, nur will ich dies nicht in 5 Sätzen, gib mir bis Montag Zeit, dann werde ich erneut Zahlen und Fakten liefern.
Gruß
EM

PS: Danke nochmal für deine Fragen, das ist ein Beweis dafür, daß meine Arbeit nicht umsonst ist.
@hillaryclinton,
Bodenseemann hat Recht und in 10 Jahren streitet ihr euch hier über andere Aktien.

@Mausebiber,
Ich habe Digitales TV, kann DVDs gucken, bin im Internet und kann Spiele spielen.
Ganz einfach: ich habe eine PS2, die ich aufrüste, bevor die ersten Metabox 1000 an die OMAs ausgeliefert sind.

Grüsse, TS.
@EM,

da sei Dir aber mal sicher, dass Deine Beiträge hier gut ankommen!!! Niveauvoll!
Eine Frage würde ich noch gerne mit anschliessen:
Wlecher Wettbewerber kann heute/in 6Mon./in 12 Mon. eine Tripple-Play-Box anbieten?
.
Hey all,

mal zur Playstation 2 ganz kurz, da geht der RGB Anschluss nicht für DVD !

Ist von Sony so gemacht, damit niemand so DVD`s auf Video kopiert, da das Kopiersignal durch den RGB Anschluss nicht mitübertragen wird.

Deshalb sind die DVD`s von der Playstation 2 nicht so tolle anzusehen.

P.S. Hat die PS2 einen Digitalreciever ? Wie kann man dann mit Ihr Digi TV empfangen ?

Na ja aber eines kann man mit der MBX nicht, so schön spielen wie mit der PS2, dafür bekommt man das Ding umsonst.

Es kostet nur unsere Nerven.
@EM

Guten Abend. Auch von mir besten Dank für die bisher eingestellten Informationen. Dieser gilt auch pd, jp, oliver h und noch einigen Anderen für die geleistete Arbeit.

Ich möchte auch noch eine Frage anfügen, die vielleicht einer der o.g. beantworten kann. Die triple-Eigenschaft wird vermutlich nur ein Kriterium für den Kunden sein. Welche (technische) Eigenschaften könnten denn noch eine Rolle spielen?

Ich denke mal, daß es solche sind, die den Umsatz/Gewinn der Kunden, also vor allem der Kabelnetzbetreiber, fördern/erhöhen. Andere technische Eigenschaften, die zwar dem Nutzer wichtig sind (brilliante Farben, schneller Bildaufbau etc.) müssen aber bei dem praktizierten Geschäftsmodell (Nutzer ist eben nicht identisch mit dem Käufer der Box) nicht unbedingt eine so große Rolle spielen.

Oder irre ich mich? Falls nicht, wären die bei der Präsentation herausgestellten Vorzüge der Metabox für den Absatzerfolg gar nicht so wichtig. Ausnahme natürlich wäre der niedrige Preis. Aber auch der wäre nicht so entscheidend, wenn es zwischen dem Abnehmer der Box und dem Boxenproduzenten bereits geschäftliche Beziehungen gibt.

Außerdem muß man berücksichtigen, daß die Abnehmer i.d.R. Monopolisten sind, die selbst nicht im Wettbewerb stehen. Kabelnetzbetreiber haben ein regionales Monopol. Ihre Kunden müssen die Box azeptieren, die sie (geschenkt) bekommen. Auch wenn diese langsamer ist, wegen ihren PC-charakter lauter ist und nicht so tolle Bilder liefert.

Mit anderen Worten. Es gibt eben nicht immer freien Wettbewerb und vollkommene Märkte.

Also die entscheidende Frage für mich lautet: Welche technischen Eigenschaften einer Box sind für den Abnehmer der Box wichtig und vor allem: hat bei diesen Eigenschaften auch die Metabox die Nase vorn?

Ein seit Februar investierter, durch die Entwiclung der vergangen Wochen angeschlagener und seit Mittwoch in seiner Anlageentscheidung bestätigter Langfristinvestor.

GRuß DTK
@DTK,

Du sagst, dass es für den Betreiber wichtig ist Umsatz/Gewinn zu erhöhen. Na klar.
Dieses kann aber nur geschehen, wenn die zur Verfügung gestellte Box betrieben (akzepiert) wird.
Die Box wird eher Akzepiert desto konfortabler sie ist zB. ansprechende Graphik, schneller Seitenaufbau ... eben mit Servicen vollgepackt ohne den Bediener zu überfordern.

Der Kunde von heute muß gar nichts akzeptieren!
.
@maybe

Und die dbox von Kirch. Der hat ein Monopol und die Nutzer müssen den Industrieschrott (Zitat!) akzeptieren.
Ich denke, daß in Zukunft dieses Monopol endlich fällt und es mehr Wettbewerb geben wird. Allerdings wird es beim Kabel immer natürliche Monopole geben, die allerdings regional begrenzt sind. Insofern wird es auch künftig keinen völlig freien Wettbewerb geben. Der Kunde hat nicht die Wahl zwischen 2 Kabelnetzanbieter. Und wenn der Monopolist ihm eine Box bereitstellt, wird er sie akzeptieren, sofern bestimmt Mindestanforderungen erfüllt sind. Richtig ist, daß er nicht muß. Das war etwas unglüclich von mir formuliert. Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, daß hier nicht sehr viele Alternativen für den Nutzer bestehen. Er kann lediglich dann auf Sat ausweichen. Außerdem können vielen ältere Leute, für die ja auch die Box bestimmt ist, die technischen Vorzüge /Nachteile nicht abschätzen. Ist sogar für mich als technischen Laien nicht möglich.

Gruß DTK
@ hilaryclinton

" Und es ist ja so unglaublich gemütlich, sich am PC mit seiner Freundin einen Film anzuschauen. Das törnt total an, stimmt."

Es macht im Prinzip keinen Unterschied, ob du mit dem PC oder mit dem Fernseher fernsiehst. Auf dem Monitor (Bildschirm ist genau das gleiche zu sehen). Nun, der Monitor sieht nicht so schön aus, stimmt. Aber man kann einen Rechner auch an einen Fersehapparat anschießen. OK, bei den meisten steht der Rechner im Arbeitszimmer. Macht nichts, es gibt auch Kabel, mit denen man den Fernseher mit dem PC verbinden kann. Es gibt auch Fernbedinugen, die einem dann ermöglichen, den Fernseher wie gewohnt zu bedienen.
Aber darauf wollte ich doch gar nicht hinaus. Ich will nicht anzweifeln, daß es in Zukunft noch Fernseher gibt.
Das einzige, was ich angezweifelt habe und noch immer anzweifle ist, daß es viele Leute gibt, die mit dem Fernseher im Internet surfen möchten. Deswegen werden in Nicht-Single Haushalten in Zukunft auch mehrere Geräte vorhanden sein. Internet und Telefonie sind also keine ausschlaggebenden Argumente für die Box.
Darauf ist hier keiner meiner Kritiker eingegangen.

Das analoge TV wird in einigen Jahren verschwinden. Die Frage ist aber, wie die zukünftige Technologien aussehen werden. Möglicherweiße sind die Boxen eine Lösung.

Analoges TV kann nur dann völlig abgeschafft werden, wenn ein eindeutiger Digitaler Standard vorhanden ist. Dann werden mit Sicherheit die Fernseher-Produzenten einen Digitalreciever in ihre Apparate miteinbauen. Wozu dann noch eine Box?

In Sicht auf die 10 Jahre sehe ich die Sache mit dem Fernseher sogar ganz anderst:
Filme werden aus dem Netz heruntergeladen. Aber nicht mit solchen Boxen. Sondern vom Rechner im Keller. Statt einen PC hat man in jedem Zimmer diverse Ein- und Ausgabemedien (Monitore, Lautsprecher, Mikrophone, Kameras, Sensoren ...). Der Fernseher im Wohnzimmer ist genauso wie der Arbeitsmonitor im Arbeitszimmer ein reines Ausgabemedium, das mit dem Rechner im Keller verbunden ist. Wozu sollte man in Zukunft für jedes Gerät, das im Haushalt mit dem Netz verbunden ist ein eigenen Internetzugang haben?
So sieht die Zukunft meiner Erwartung nach aus. Möglicherweise sind bis zum Eintreten dieses Szenarios noch andere Zwischenlösungen denkbar. Auch eine Metabox. Mittelfristig könnte man (mit viel Glück) mit dieser Box also durchaus gutes Geld verdienen. Mir ist die Aussicht auf Erfolg der Box allerdings zu unsicher, um darin zu investieren. Will die große Masse denn überhaupt soviel Geld fürs Fernsehen ausgeben?


"Schließlich haben es anscheinend manche immer noch nicht kapiert: Die Boxen werden nach dem Handyprinzip verschenkt."

Das ist doch nicht verschenkt. Dies ist nur eine sehr seltsamme Entartung des Vertriebes. Für den Abschluss eines überteuerten Knebelvertrages bekommt man ein Handy zur Verfügung gestellt. Ob die Konsumenten bereit sein werden für den TV-Empfang genauso überteuerte Gebühren zu bezahlen, kann durchaus angezweifelt werden.

BM
Hallo Bodenseemann, was gibts Du Dir solche Mühe. Die glaubens Dir doch nicht. Wir sind 4 Personen mit 2 PC mit Internetzugang und einem Fernseher. Trotzdem gibts Streit um die Geräte. Natürlich kaufen wir uns sofort 4 Fernseher mit 4 Metaboxen und schaffen die PC`s ab. :D
dgwn
Ach so, hab ich vergessen. Kann die Box auch Spiegeleier braten? Ich mag sie nämlich sehr, und kann sie auch als Auto dienen. Dann schaffen wir auch Herd und Auto ab. :D
dgwn
.
Danke für die Blumen EM,

hab mich auch prompt vertippt: Gemeint war die Callahan Verkündung am 19.12.2000. ( not 19.11 ) War aus folgendem Text:

Die Kabel-NRW AG, die am 17. Juli 2000 in Nordrhein-Westfalen an den Start gegangen ist, hat Großes vor im bevölkerungsreichsten Bundesland: Bis zum Sommer 2001 will das Kabelunternehmen über eine halbe Million Fernsehkabel-Anschlüsse zum Multimedia-Tor aufbohren.


DÜSSELDORF. Highspeed-Internet, Telefonie über Kabel, Digital-TV und, zumindest am Anfang, 32 Programme im Analog-TV sollen die Kabel-NRW-Kunden dann nutzen können.
In Düsseldorf haben die Umrüstarbeiten an 100 000 Kabelanschlüssen bereits begonnen - bis Ende Januar 2001 sollen sie anschlussfähig sein, erklärt Petra Vohn von der Kabel-NRW im Gespräch mit Handelsblatt.com. Dann werden bis zum Sommer nächsten Jahres insgesamt 500.000 Wohneinheiten in der Region Köln fertig sein, so die Prognose der Kabel-NRW. "Wir brauchen 500 000 Anschlüsse, vorher werden wir nicht starten", sagt Petra Vohn. Allein für die erste Aufrüstungsrunde wird Kabel-NRW einen Betrag von über 1 Mrd. DM investieren. In den kommenden dreieinhalb bis vier Jahren soll das gesamte bestehende Breitbandnetz in Nordrhein-Westfalen, das derzeit 4,2 Mill. Haushalte versorgt, zu einem integrierten, rückkanalfähigen Netz aufgerüstet werden, um schnell und zuverlässig große Datenmengen transportieren zu können.

Tripple-Play-Box soll TV, Telefon und Internet vereinen

Insgesamt 9 Mrd. DM will Kabel-NRW in den Ausbau des Kabelnetzes investieren. Die wichtigsten Investoren sind Blackstone und Caisse de Depot et Placement du Quebec. Weitere Finanzpartner sind Bank of America, Banco Santander Central Hispano, Bass Family, Angelo Gordon, Investcorps, CIBC World Markets und Merrill Lynch.

Im Januar 2001 wird das Bonner Kabelunternehmen eine Tripple-Play-Box - eine Set-Top-Box, die Features von Fernsehen, Telefon und Internet vereinigt - ausschreiben. "Wir sind mit allen Anbietern im Gespräch", sagt Kabel-NRW-Frau Vohn. Besonders interessant bei den Ausbauplänen: Kabel-NRW wird das erste `voice over IP`-Telefonnetz weltweit in NRW aufbauen.

Am 19. Dezember gibt das Unternehmen die Namen seiner Technologiepartner preis. Handelsblatt.com wird aktuell berichten. ( Zitatende )

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= > Rechtlich erscheint es mir höchst problematisch wenn Callahan eine Telekom – Box bezöge. Die Telekom versucht ja für eine Milliarde ca 50 % von Kirchs Entwicklungsgesellschaft Betaresearch zu übernehmen ( Settop d-box momentan Nokia – Produktion ) .

Denn die Telekom ist Minderheitsgesellschafter von Callahan NRW und musste versichern, dass sie keinerlei Einfluss auf das operative Geschäft nimmt. Callahan hat daraufhin x-mal betont, dass sie mit allen reden. Beim ersten Abschluss stehen sie da sehr im Rampenlicht des Kartellamts...

Bei der Telekom steht ohnehin die Betaresearch – Teilübernahme auf der Kippe. Das Bundeskartellamt hat schon Stufe 2 der Prüfung gezündet und sich sehr kritisch geäußert, da es nicht angehen darf, dass man Netz + Hardware-Endgeräte kontrolliert ( Monopolbildung = > wettbewerbswidrig, da Interessenkollision: Beteiligung an Kunden und Lieferanten )

In ähnlicher Situation ( früher DTAG: KabelTV – Netz & Telefon / DSL – Netz ) hatte die EU Wettbew. Kom. gegen die Tekom entschieden ( Daher Auflage Trennung Kabel + Tkomnetz - > Vk Länderkabelnetze ). M. E. darf das Bkartllamt das nicht ignorieren. Well, we’ll see…

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2. `voice over IP`- scheint machbar zu sein, aber Bildtelefonie über den heimischen TV + Settop + Webcam wäre ein Marketingknüller, welches jedermann einleuchten würde. Boris: Bin isch dess im Fernseh per Telefon ? Das isch ja einfach...

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3. Aber auch DSL ist nicht ohne: Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg vielleicht zum Propheten...

ADSL macht zwar nur 8 Mbps ( Kabel 30 Mbit/s ), aber vielleicht kann man die Komprimierung optimieren:

Microsoft enthüllt neue Audio/Video-Web-Software

Der Software-Riese Microsoft Corp. enthüllte am Dienstag seine neuen digitalen Media-Produkte, die hochwertige Video -und Audiodateien über das Internet versenden. Damit gibt man den Druck an den Konkurrenten RealNetworks Inc. weiter. Windows Media Video 8 kann Videos mit annähernder DVD-Qualität bei Übertragungsraten von mind. 500 Kilobits pro Sekunde über das Internet schicken, so CEO Steve Ballmer von Microsoft. Ballmer stellte außerdem neueste Version des Microsoft Audio-Formates vor, Windows Media Audio 8, das eine annähernde CD-Qualität verspricht bei einer Aufnahmegeschwindigkeit von 48 kbps, was dem Download eines Songs mit einer Geschwindigkeitssteigerung um 60 Prozent entspricht - noch schneller als bei mp3s mit ähnlicher Qualität. Quelle: www.Yahoo.de ( 13.12 )

= > Übertragen & realtime verarbeiten sind wohl 2 paar Schuhe? Oder ?

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@ DTK

Zum Thema Monopolisten:

Die großen sind sich in Dtl spinnefeind:

1. Kirch vs Bertelsmann

2. Cabelcos in Regionen: Callahan vs Klesch vs Primacom ( & UPC ) vs Dt. Telekom ( Berlin Bra. )

Es geht um viel Geld. Wenn die DT. Telekom einen falschen Schritt tut, klagen ihr die Amis die Knochen aus dem Leib. ( Dabei muss man immer die Übernahme einer US – Mobilphon-Ges. im Hinterkopf haben. War im Senat ziemlich problematisch, dass die dtt. Telekom mit dem Haupteigner dt. Staat Übernahmen in den USA vornimmt. Heikel...

= > Das Letzte was die Cabelcos wollen, ist ein neues Monopol a la Msoft. Ist ja auch im Hardwarebereich nicht der Fall ( Bsp Handies: Nokia, Eric, SIEM, Phil, Sony, Mot, Samsg usw. ). Mbox strebt 5 - 10 % an... ;)

3. Zit. „Ihre Kunden müssen die Box azeptieren, die sie (geschenkt) bekommen.“

= > Das ist nicht unbedingt gesagt. Bei Handies hat man sehr wohl die Wahl. Auch denke ich, dass man wie bei Abos eine Grundausstattung bekommt. Wenn man Extras will: DVD, größere FP ( für div. Aufnahmen ), Bildtelephonie, ein integriertes TV - System z.B. Loewe o. Graetz usw. wird man wohl zuzahlen müssen oder eben 2 / 3 Jahresvertrag etc. Bei den Extras sind allerdings die Herstellermargen exquisit !

= > Eine schlechte Box wird jedenfalls on the long run auf dem Markt keine Chance haben. ( vgl. verlorene Klage der d-box - Herst. in der Schweiz )

Gruß & N8 pd
@ Erdnussmann
@ Placido

Ihr wirkt überdurchschnittlich informiert und recherchiert auf eigene Faust. Merci dafür. Nun zu meiner Frage:
Gibt es derzeit mittelbare oder unmittelbare Zusammenhänge zwischen Callahan und amerikanischen Investoren bei MBX ? Lässt Ampa grüßen ?

Nice Weekend
.
@PD

Für mich ist noch unklar, ob das Handybeispiel tatsächlich 1:1 auf die Boxen übertragen werden kann. Es wird hier immer nur auf die Subventionierung durch den Netzbetreiber abgestellt. Du erwähnst zu recht, daß ich beim Handy zwischen div. Herstellern auswählen kann. Weißt Du, ob diese Auswahl zwischen div. Boxenherstellern für mich als nutzer auch besteht? Du erwähnst als Beispiele für die Wahlfreiheit hier zwar verschiedene Zusatzmodule (DVD, CD etc.), aber bei der von mir aufgeworfenen Frage geht es nicht um die Wahlfreiheit bzgl. des Leistungsumfanges einer Box, sondern darum, ob zunächst - wie beim Handy - ich zwischen den Herstelltern wählen kann. Wenn ich das Bsp. IN sehen (Exlusivvereinbarung) fürchte ich, daß die Kunden von IN eben nicht zwischen den Herstellern wählen können. Die bekommen die Metabox dann vorgesetzt.

Die Frage für mich ist, werden die Kabelnetzbetreiber eher Exklusivverträge anstreiben, so daß die Nutzer nicht zwischen den Herstellern wählen können. Oder wird man die Kunden die Wahlfreiheit lassen? Nur im zweiten Fall würde dann die für den Nutzer wichtigen technischen Eigenschaften, bei denen Metabox (auch) einen Vorteil besitzt, zum Tragen kommen.

Ich weiß nicht, ob Du oder ein anderer überhaupt die Frage beantworten können, setzt dies doch Kenntnisse über die Strategien der Kabelnetzbetreiber voraus. Aber für Deine Einschätzung wäre ich dankbar.



Gruß DTK

P.S. PD, danke wegen deiner erfrischenden Beträge der letzten Wochen.
@DTK
Zur "Wahlfreiheit": die ist mit der Met@box kein Problem.
Da die Box jetzt schon in 20 verschiedenen, den
(Groß)Kunden angepaßten Versionen möglich ist, gibt es hier eine sehr einfache Lösung:
IN oder Callahan zum Beispiel könnten von MBX nicht eine einzige Boxenversion kaufen, sondern verschiedene mit verschiedenen Angebotskonstellationen und gestaffelten
(Nutzungs)Preisen.
Da MBX die Boxen modular aufgebaut hat, kann MBX als einziger Hersteller alleine einem Großkunden mehr bieten als viele verschiedene Hersteller zusammen. Wir als Kunden können uns eine Met@box nach unseren Wünschen und Bedürfnissen aussuchen.

Best
lark
.
Hallo EM und die anderen,

schlage wegen der Übersichtlichkeit vor, die Diskussion über die Themen ADSL- / Kabel- / Bildtelephonie einerseits und Deutsches Kabelnetz / Akteure / Supplier andererseits hier zu gabeln.

= > Werde daher einige Texte zu Deutsches Kabelnetz / Akteure / Supplier etc. in Deinen Thread: Deutsches Konsortium „Thema: Deutsches Konsortium“ kopieren.

Hat m.E. folgende Vorteile,

1. dass man quasi die zu diskutierenden Zusammenhänge / Quellen zur Bezugnahme voranstellt.

2. dass es im reg.board nicht so schnell verschwindet

3. und zudem iTV -ignorierende dünne Almöhies dort nur lesen, aber kaum grummeln können... ;) Zumal es Mbox eher nur mittelbar tangiert

cu over there pd
" und zudem iTV -ignorierende dünne Almöhies dort nur lesen, aber kaum grummeln können... Zumal es Mbox eher nur mittelbar tangiert"

Ich habe hier kein einziges Kommentar gesehen, daß anti-ITV eingestellt ist. Es gibt lediglich einige Leute, die der Meinung sind, daß hierzu keine Metabox notwendig ist.

Da kein einziges Argument dagegen gekommen ist, fühl ich mich sehr bestätigt. Oder warum geht keiner darauf ein? Nach dem Motto "Sch..., dazu fällt mir nix ein, also verdräng isch es mal ganz schnell!"
Es tut mir sehr leid (vor allem für euch), wenn ich euch bei eurer Selbstbeweihräucherung gestört habe.

BM
.
@ alle

natürlich kann man sich auf den Standpunkt stellen, alles wird so bleiben wie es ist.

Man hat manchmal das Gefühl, dass einige sich über die Besiedlung, Häfen, Infrastruktur Amerikas auseinandersetzen. ( Metapher ) Aber andere – zu denen die Kunde iTV noch nicht ganz vorgedrungen ist – hinterwäldlerisch immer noch leugnen, dass die Erde rund ist ( Settops brauch kein Mensch) und behaupten Schiffe fallen am Horizontrand in die Schlucht der Seeungeheuer. Gibt es Amerika ? ( iTV )

Dazu 2 Gedanken:

1. Nur die Größten setzen sich durch ! ?

a. Richtig ! Deshalb heißen die größten PC Hersteller heute Philips, Sony, IBM, Siemens und nicht etwa startups wie Dell, HP, Gateway, Compaq...

b. bei Chips: Philips, Sony, IBM, Siemens ? Oder startups wie Intel, AMD usw.

c. Handies ? Marktführer: Beinahepleitier Nokia ( Ex – Papier- & Gummistiefelhersteller )


2. Ja der PC hat seinen ewigen Siegeszug angetreten ! Stagnation niemals...

Daher keine Gewinnwarnungen + Topzahlen bei Intel, Apple, Dell, Compaq, Gateway ;)


Oder vielleicht doch Wandel ?:

Folgenden Artikel wurde von vwd am 27.6.00 publiziert.

PC gerät als Internet-Zugangsmedium unter Konkurrenzdruck

Buffalo Grove (vwd) - Bis zum Jahr 2005 dürfte der Computer seine Stellung als dominierendes Internet-Zugangsgerät verlieren. Alternative Medien für den Internetzugang wie Mobiltelefon oder Fernsehgerät werden den PC zwar nicht völlig überflüssig, ihm aber doch deutlich Konkurrenz machen. Zu diesem Schluss kommt das auf die IT-Branche spezialisierte US-Marktforschungsunternehmen eTForecasts in einer aktuellen Studie.

Weltweit seien bei den 375 Millionen Internetnutzern derzeit gerade einmal 21,5 Mio alternative Zugangsmedien im Einsatz, dafür aber 521 Mio PC. Bereits 2002 soll sich die Zahl der alternativen Zugangsgeräte rund um den Globus allerdings mehr als versechsfachen und auf 139,8 Mio steigen.

Im Jahr 2005 sollen 596 Mio "Web Appliances" im Einsatz sein. Die Anzahl der Personal Computer soll im gleichen Zeitraum zunächst auf 695 Mio Stück zunehmen und 2005 auf 1,008 Mrd Einheiten steigen. Parallel dazu sollen laut eTForecasts 2002 weltweit bereits 544 Millionen Menschen online sein, drei Jahre später 840 Millionen. Der Anteil der Internetnutzer, die die Datenautobahn über neuartige Zugangsgeräte betreten, soll von 5,7 Prozent im laufenden Jahr auf 25,7 Prozent im Jahr 2002 und auf 71 Prozent im Jahr 2005 steigen.

Ähnlich rasante Zuwachsraten sagt das Marktforschungsunternehmen auch für Westeuropa voraus. Hier dürften laut Studie bis Ende dieses Jahres 92,7 Millionen Menschen online sein, 2002 sollen es 138,9 Millionen und 2005 bereits 224 Millionen sein. 3,2 Prozent von ihnen werden bereits im laufenden Jahr alternative Internetzugänge nutzen, 2002 sollen es 18 Prozent und weitere drei Jahre später 56,4 Prozent sein. Die Zahl der Computer in Westeuropa gibt eTForecasts für das laufende Jahr mit 139,6 Mio an und prognostiziert für 2002 dann 182,6 Mio PC und für 2005 geschätzte 259,2 Mio.

In den USA haben die Internetnutzer - 135,7 Millionen sollen es 2000 sein - 3,2 Mio alternative Zugangsmöglichkeiten im Einsatz, das entspricht einem Anteil von derzeit 2,3 Prozent. 2002 sollen bereits 23,6 Millionen alternative Zugangsgeräte genutzt werden, ihr Anteil somit auf 14,2 Prozent steigen. Im Jahr 2005 sollen 115,4 Mio Geräte dem PC als Zugangsmedium Konkurrenz machen, das entspräche einem Anteil von 55,4 Prozent. Die Anzahl der Computer in den USA geben die Marktforscher mit 153,2 Mio Einheiten für das laufende Jahr an. Ihre Zahl soll 2002 auf 178,9 Mio Einheiten steigen und 2005 bei 221,9 Mio liegen. ( +++ Silvia Rausch-Becker vwd/27.6.2000/sir/ptr )

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@DTK

auf deine Frage „werden die Kabelnetzbetreiber eher Exklusiverträge anstreben“ ?

Bei dieser Frage muss man m. E. nach Phasen differenzieren.

1.Start-, Pilotprojekt-, Marktforschungsphase

Ja Exklusivität, da man nur mit einem technischen Partner sehr eng ( täglich ), projektbezogen zusammenarbeiten kann. D.h. flexible, schnelle Modifikationen, Tüfteleien, feilen, Nachbesserungen usw.

Bis genau feststeht, welche Standards sich durchsetzen, was Kunde + Technik erfordern. D.h. bis Feinabstimmungen komplett vorgenommen und wichtige Kundenwünsche eruiert worden sind.

= > Nach dieser Starphase stehen die techn. Notwendigkeiten fest. Ende der exklusiven Zusammenarbeit ( ca 2 Jahre ) - > Ausschreibungen )

2. i-TV Normalbetrieb

Die Auftraggeber sind die finanzstärksten & professionellsten Konzerne weltweit. D.h. Konsortien bestehen aus Kabelgesellschaften, Telekomges., Telekommunikationsprovider, -hersteller, Großbanken, Content-provider, e-commerce-, e-advertising – Unternehmen, TV – Anstalten usw.

Ein Milliardenmarkt: Das letzte was die wollen ist ein Hardwaremonopol a la Microsoft. Sie sind aber auch der Kunde und haben die Mittel, d.h. die Macht !

= > Daher haben m. E. einige eine Chance wenn Preis + Angebot + Kapazität ( Preis / Leistungsvhl ) stimmen. Schließlich gibt es im hardwarebereich kaum Monopole ( vgl. Handies / PCs, / Unterhaltungselektronik ). Nüchtern betrachtet wäre z.B. ein Marktanteil von global 5 – 15 % sensationell...

= > Ergo: Keine Exklusiverträge mehr, wenn iTV erst alltäglich ist

Gruß pd
@Bodenseemann
Was bist Du denn für eine Labertasche. Soviel Geschreibe um Nichts.
Natürlich ist keine Metabox für iTV notwendig, genauso wie kein Nokia-Handy zum telefonieren notwendig ist. Beide sind aber hinreichend!

Metagruß
Kochtolany
.
@BM,

wenn nicht so auf Deine Argumente eingegangen worden ist & auf die von Monicas Rivalin, dann vielleicht, weil einige nach Satire klangen:

„keinen Unterschied, ob du mit dem PC oder mit dem Fernseher fernsiehst. Nun, der Monitor sieht nicht so schön aus, stimmt“

= > Ja klar ein Fußballspiel mit 20 Freunden in der Bar, Formel 1 zu Hause. Große Filme auf 17 Zoll ? Wenn mehr- Zoll-Monitore, dann übersteigen leider die Monitor- die Settopkosten. Zumal es letztere für lau gibt ;)

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„Aber man kann einen Rechner auch an einen Fersehapparat anschießen“

a. Eines der meistdiskutierten Probleme bei PCs sind, die Kühlergeräusche + die Bootzeit + die Systemabtürze.

b. Das gds Problem ist, der Pc – Markt ist gesättigt. PC bei ca 22 % / TV bei ca. 98 %. Wenn man e-commerce, e-banking, Video on demand, e-mail usw. weiterverbreiten will, geht das nur über das Subventionsprinzip ( Und zwar nicht, weil Banken, Quelle, Kirch etc etwas zu verschenken haben ;) ). Der PC ist zu teuer ( Komponenten ) und zu kompliziert + anfällig ( vgl Artikel zu Zwangsdigitalisierung unter II @ Thread: Deutsches Konsortium )

= > Daraus folgt Settops werden verteilt ( Hat mit Mbox erst mal nichts zu tun )

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„OK, bei den meisten steht der Rechner im Arbeitszimmer. Macht nichts, es gibt auch Kabel“

Heidi Kabel ? Möglich ja, aber werden wirklich 98 % freakisch Kabel verlegen und Spiegel für die FB anbringen ?

I. Ü. darin liegt das Problem: Die Wirtschaft möchte die 98 % sog. lean backs erreichen ( t-brokerage, t-banking, Abstimmung am TV, Probe / Prospekt zusenden nach Werbespot, Telewetten ) und nicht nur die 16% die ohnehin im Inet ( sog. lean forwards = Arbeitszimmer ) sind. Wovon nur 1/3 je etwas bestellen etc. Hingegen sind Bestell-, ProduktTV sender über TV + Telefon sehr erfolgreich ( QVC, Vox etc. - > natürlich andere Zielgruppe ;) )

( Zur Vertiefung ist SunSeeker22’s Thread: Banks were "lining up" to get on iTV “Thema: Banks were "lining up" to get on iTV” oder JP’s iTV Thread sehr zu empfehlen. Leider viele Buchstaben und viel auf Englisch )

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„Internet und Telefonie sind also keine ausschlaggebenden Argumente für die Box.“

Richtig ! Sind nur zwei von vielen möglichen Extras. Wobei Bildtelephonie m.E. ein Marketingknüller wäre.

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„Das analoge TV wird in einigen Jahren verschwinden.“

Right. Präzise: Zwischen 2003 – 2010 ( vgl Artikel zu Zwangsdigitalisierung unter II @ Thread: Deutsches Konsortium ) Die 2003 Lösungen stehen aber 2001 ( Dez 2000 ) schon weitgehend fest... s. dort

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„wenn ein eindeutiger Digitaler Standard vorhanden ist.“

= > sind weitgehend vorhanden. Einigung bereits erfolgt...

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„Fernseher-Produzenten einen Digitalreciever in ihre Apparate miteinbauen. Wozu dann noch eine Box?“

Richtig + Falsch !

1. Fernseher-Produzenten mit einem Digitalreciever. z.B. Loewe Aconda ( Ab 6300 ,-- ) oder Mbox Graetz / Thomson. OK ! ;) Aber diese sind viel zu teuer, um subventioniert ( verschenkt ) zu werden.

2. Aber Produktzyklus leider sehr verschieden, d.h PCs, Settops, Handies, Prozessoren usw. veraltern sehr viel schneller als ein TV. Ergo man bekommt eher hin und wieder eine neue settop ( Vgl Handie ).

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„In Sicht auf die 10 Jahre sehe ich die Sache mit dem Fernseher sogar ganz anderst:
Filme werden aus dem Netz heruntergeladen. Aber nicht mit solchen Boxen. Sondern vom Rechner im Keller.“

Naja ... VoD kommt wohl früher. Die Frage ist hierbei, wer den „Rechner im Keller“ herstellen wird. ;)

Visionen sind nicht unproblematisch. Versuche meine Schlüsse aus Fakten zu schließen. Milliarden Investitionen in iTV ( vglbar derer bei UMTS ) sind ein solches Faktum.

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„Dies ist nur eine sehr seltsamme Entartung des Vertriebes. Für den Abschluss eines überteuerten Knebelvertrages“

= > Wie gesagt: Versuche nicht die Realität zu kommentieren oder mir eine schönere Welt auszumalen ( Cargolifter, red hat ). Sondern methodisch eher fgm: Beobachtung der Fakten / Entwicklungen = > Schlüsse auf mögliches ( kurzfristiges ) Zukunftsszenario = > Entscheidung

Dabei habe ich eine besondere Schwäche für fallen angels, da sie m.E. das größte Potential innerhalb eines derartigen erkannten Zukunftsmarktes haben.

Mit Mbox hat das alles nur mittelbar zu tun.

iTV-Settops im allg. hingegen, kommen m.E. mit einer vergleichbaren Wahrscheinlichkeit derer, dass morgen die Sonne aufgeht.

Ich weiß, das Gegenteil ist allerdings möglich. Das Ganze hat auch einen Namen: risk !

Konkret: my risk = > my pleasure...

Gruß pd
Wenn nur 10% der Leute die hier in den Threads der Meinung
sind Sie hätten mit Metabox die neue Microsoft gefunden,vielleicht
auch mal so eine beknackte Box kaufen würden,dann gäbe es die Firma
in ein paar Jahren vielleicht noch! HAHA
.
Einen Aspekt, den ich im Zhg mit PC vs Settop Debatte selten hörte, ist dass viele Settops bereits weitgehend den Videorecorder ersetzten ( Bsp Tivo ) und die meisten settops ( mit entsprechender FP ) dies wohl in Zukunft o. w. leisten werden.

= > quasi two in one für 1 / 2 PC–Preis und das ganze geschenkt... ;)

Gruß pd
PD,

...und den DVD Player!
In jedem `Media`Prospekt sind DVD Player aufgelistet.
Preise zw. 400 u. 800 DM.

Aber das tolle ist, keiner brüllt: "brauchen wir nicht" oder "was soll ich denn damit - hab` ich doch im PC" oder "ist zu teuer".

Nur die STB, die nahezu alle multimedialen Applikationen erfüllt, die ist unbrauchbar!? Wer`s glaubt...
.
In wenigen Jahren läuft alles nur noch drahtlos - über UMTS und andere Technologien.

Das bedeutet wohl auch: es läuft praktisch alles über das WWW.

Die Metabox wandert wahrscheinlich von der Fabrik direkt ins Technik-Museum!
.
Nachtrag zur Aussage „den Videorecorder ersetzten ( Bsp Tivo )“:

( Steht schon in anderen Threads. Aber passt hier zum Kontext & aufgeworfenen Fragen )

"Set-Top-Boxen greifen TV-Sender an

Persönliche Videorekorder können, in Set-Top-Boxen integriert, das Aus der TV-Sender einleiten. Das Fernsehen entwickelt sich in Richtung Verlagswesen. Der Kunde bestellt künftig aus einem Katalog die Sendungen seiner Wahl.

Persönliche Videorekorder (PVR) sind im Kern große Harddisks mit Kapazitäten jenseits der 30 Gbyte, auf denen in komprimierter Form Video- und Audiodaten gespeichert werden. Eine Stunde nach MPEG-2 komprimiertes Video benötigt etwa 1 Gbyte Speicherplatz. Gegenüber Bändern haben Harddisks den großen Vorteil eines wahlfreien Zugriffs. Der gewünschte Film oder der interessierende Ausschnitt ist in Sekundenbruchteilen verfügbar. Mit solchen Harddisk-basierten Rekordern kann man außerdem Life TV-Sendungen für den Gang zum Kühlschrank zwischenspeichern und die Wiedergabe danach passgenau an der Stelle fortsetzen, an der man das Sofa verlassen hat.

Durlacher prophezeit für 2005 eine Marktdurchdringung von 25% und für 2010 sogar von 75% der Haushalte in der EU. Die Hardware-Umsätze könnten 2010 ein Niveau von 75 Mrd. DM erreichen. Der Umsatz der damit verbundenen Dienste wird dann in einem Bereich zwischen 120 und 190 Mrd. DM erwartet.

Mit PVRs kann man große Mengen an TV-Sendungen zu Hause speichern. Wenn entsprechender Inhalt auf elektronischem Wege verfügbar ist, ist eines allemal sicher: Der Video-Verleih um die Ecke wird starke Konkurrenz bekommen. Und mit ihm werden die traditionellen Vertriebswege von Audio- und Video-Content, die auf physikalischen Datenträgern basieren, unter Druck kommen.

Hat dann etwa gar die DVD schon vor ihrem Durchbruch ihren Zenit überschritten? Oder werden Breitbandkabel-Netze überflüssig, weil ihre Fähigkeit, mehrere 100 Programme gleichzeitig life übertragen zu können, durch umfangreiche Speichermöglichkeiten beim Nutzer nicht mehr benötigt wird?

Die ersten PVR-Geräte sind heute verfügbar. Die gegenwärtige Installationsbasis von DVRs ist klein. 1999 waren es in den USA ungefähr 20.000 Geräte, in diesem Jahr sollen es eine halbe Mio. werden.

Im Jahre 2004 sollen in den USA allerdings schon 34 Mio. in Betrieb sein, so schätzt Forrester Research. In diesen Zahlen sind Set-Top Boxen mit Harddisks noch gar nicht enthalten. Deren Menge wird für das Jahr 2005 auf 70 Mio. geschätzt.

Hinter diesen Zahlen stehen Projektionen, welche die 6 Mio. digitalen Breitband-Anschlüsse in diesem Jahr für die USA auf 26 Milo. im Jahre 2003 hochrechnen. Daraus errechnet Kagan Associates ein Marktvolumen für Video-on-Demand (VoD) Server-Ausrüstung, das im Jahre 2004 2,8 Mrd. $ in Nordamerika umfassen soll. Der Gesamtmarkt für VoD-Hardware und -Dienste wird dabei auf 10 Mrd. $ geschätzt.

Wie muss man sich die mit der PVR-Technologie mögliche neue Form des VoD vorstellen? VoD gibt es ja seit den frühen 90er Jahren. Allerdings ging es nie über das Stadium von Feldversuchen in vorhandenen Breitbandnetzen hinaus. Ohne flexible Zwischenspeicherung beim Nutzer war die VoD-Infrastruktur einfach zu teuer.

Der PVR, bzw. die Set-Top Box steht mit einem Portal in Verbindung, das dem Benutzer per Katalog eine Auswahl an Sendungen anbietet. Der Nutzer wählt, was er sehen möchte. Daraufhin einigt sich der PVR mit dem Portal, wann welcher Inhalt abgerufen werden kann. Dazu kann auf verkehrsarme Zeiten des Netzwerks ausgewichen werden, wo Kapazitäten preiswert verfügbar sind. Überhaupt kommen Provider mit geringeren Investitionen aus. Real-Time Streaming ist teuer und verlangt große Übertragungsreserven, die lediglich zur Prime Time nötig sind.

Für den Download ist noch nicht einmal ein Breitbandkabel-Netz zwingend. Die Bandbreite einer DSL-Verbindung mit 2 MBit/Sekunde reicht im Mittel wohl gerade aus, um ein komprimiertes Videoprogramm in Echtzeit zu übermitteln. ( Kommt UMTS da ohne weiteres mit ? Zu welchem Preis und vor allem wann ? ) Ein noch langsamerer Zugang genügt, wenn Sendungen nicht zeitgleich zum Download live erlebt werden sollen.

Der lokale Massenspeicher macht Video-on-Demand kosteneffektiv und revolutioniert es, darüber sind sich viele Beobachter einig. Und so werden gegenwärtig Feldversuche durchgeführt: Comcast Cable nutzt bei Tests in Cherry Hill, N.J., DVRs von TiVo. AT&T. Broadband baut beim Probebetrieb in Denver and Boston auf Geräte von Replay TV, ebenso wie Time Warner.

Fest steht jetzt schon: Der PVR wird in die Set-Top Box, wie sie zum Beispiel Metabox liefert, integriert. Motorola, seit der Übernahme von General Instrument größter Anbieter von Set-Top Boxen in den USA, hat bereits Prototypen einer solchen integrierten Lösung. Bei der Entwicklung hat Replay TV geholfen. Die Auslieferung der Serie soll nächstes Jahr beginnen. Charter Communications soll die neuen Geräte als erster Kabelnetz-Betreiber einsetzen. Auch Erzrivale Scientific Atlanta testet zur Zeit die Replay TV Box. Mit einer Entscheidung, eine eigene Set-Top-Box mit Harddisk zu entwickeln, wird in Kürze gerechnet.

Fragen bleiben, allen voran danach, ob der typische Fernsehzuschauer seine Sehgewohnheiten ändern möchte und Video-on Demand im neuen Gewand annimmt. Dann müssen die Betreiber von Kabel- oder Satellitennetzen ihre Infrastruktur erweitern; schließlich muss der Content nun auf ihren Servern gespeichert werden. Und nicht zuletzt stellt sich die Frage nach dem Schutz vor unberechtigtem Kopieren oder missbräuchlichem Zugriff. An entsprechenden Verschlüsselungen z.B. auf der Harddisk selbst arbeitet z.B. Quantum bereits.

Egal, ob am Ende das herkömmliche Fernsehen zum Videoverlag mutiert - der Persönliche Videorekorder (PVR) wird die Medien-Landschaft vielfältig beeinflussen. Digitale Fernseher werden zur Freude der Harddisk-Hersteller wohl bald mit Harddisks ausgerüstet. PVR-basierte Ansätze halten in Set-Top Boxen für Breitbandnetze genauso Einzug, wie sie das auf herkömmlichem Weg zum Nutzer gelangende Internet als Transportschiene für Medien-Inhalte aufwerten.

Die Bedeutung der PVR-Technologie wird auch dadurch unterstrichen, dass America Online im Oktober die Absicht bekundet hat, bis zu 200 Mill. US-Dollar in TiVo investieren zu wollen .

Der in diesem Zusammenhang ebenfalls wichtigen Streaming-Thematik haben sich Cisco, Sun, Apple und Philips angenommen und vor einigen Tagen die Internet Streaming Media Alliance (ISMA) gegründet. Auf dem ersten Treffen im Februar 2001 will man sich auf das Kompressionsverfahren MPEG-4 als Grundlage der weiteren Arbeiten verständigen. Ziel ist die Schaffung offener Standards für das Versenden von Live Medieninhalten (Audio und Video) über Internet-Protokoll Netzwerke. Man darf gespannt sein, wie sich Realnetworks und Microsoft dazu stellen."

Autor: Klaus Singer, 11:53 18.12.00 ( WO )
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Gruß pd
gegen deine grünen Hühneraugen ist anscheinend kein Kraut gewachsen, was, Baracoa?
"Placido-Domingo" ist potugiesisch und bedeutet auf deutsch:

der dickste Kakerlack.

Seine Hobbies:u. a.: Freundliches begrüßen wissbegieriger Leser der WO - Userinfo... ;-)

Nun weiß jeder, was das Komma zu bedeuten hat!!

:D:D:D
Quote
Vor der Schwäche des Marktsegmentes zeigte er sich unbeeindruckt: "Am Neuen Markt sind auch die anderen Windenergieunternehmen notiert", sagte Stöhr. ANZEIGE

"Wir wollen das auch in einem schlechten Börsenumfeld schaffen. Nach dem bisherigen Feedback gehe ich davon aus, dass wir sehr gute Chancen haben." In diesem Jahr ist noch kein Unternehmen an den Neuen Markt gegangen. Der Versuch des Erotik-Konzerns Private Media scheiterte.
Unquote


Das wäre auch ein domeyerwürdige Idee gwesen: "Windenerieunternehmen".

Domeyer hätte es zu einem "Darmwindenergieunternehmen"
weiter entwickelt, auf diesem Gebiet wäre er dann wieder
12 Monate der Konkurrenz voraus gewesen.

:D:D:D
Habe mal bei Yahoo unter "suchen" das Wort Metabox eingegeben, als Antwort erscheint eine Seite mit
Datum: 11. 2000

Da war doch mal die großmäulige Ankündigung des CEO vom "Tempospiel". :)

Will man das Datum kopieren, erscheint noch sinnvollerweise: Das möchten wir aber nicht!

So, so, er weiß es also, der Lügenbaron.

:D:D:D


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