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DER SKANDAL LETSBUYIT.COM - 500 Beiträge pro Seite


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Internet: Der Skandal letsbuyit.com

von Roland Lang [01.02.01, 16:24]


Der Mann liebt große Auftritte: In Münchens Nobeldiscos läuft Kim Schmitz schon einmal mit Assistenten ein, die sich mit aufgeklappten Laptops um ihn scharen. Nun hat er den letsbuyit.com-Retter gegeben. Aber auch hier ist viel Show.
Zuerst räumt der Ex-Hacker gegenüber boerse-online.de ein, das eigene Depot mit Aktien des Pleitekandidaten aufgefüllt zu haben. Jetzt gesteht er in einer Fernsehsendung am späten Abend, dass die nach ihm benannte Kimvestor AG rechtlich noch gar nicht existiert. Sie ist nicht ins Handelsregister eingetragen. Bisher ist der 26-Jährige lediglich Geschäftsführer der Dataprotect GmbH, einer selbst ins Leben gerufenen Firma des Müncheners, der sich über diese Gesellschaft an weiteren Neugründungen beteiligt.

Damit setzt sich Kim Schmitz Anschuldigungen wegen Verletzung der Prospekthaftung bis hin zum Betrug aus, da er bereits mit dieser Firma Werbung betreibt und "Aktien" zur Zeichnung anbietet. Zudem wissen zwei der drei namhaften Aufsichtsräte, die Schmitz benennt, nichts von ihren Posten und streiten jegliche Verbindung zu Kimvestor ab. Wie zudem eine große europäische Tageszeitung berichtet, distanziert sich letsbuyit.com-Chef John Palmer bereits von Kim Schmitz. Es bestehen Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des jungen Hackers aus München, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Kursmanipulation, kostenlose Werbung oder Geltungsdrang? Ob Kim Schmitz mit einem strafrechtlichen Verfahren rechnen muss, klärt die Staatsanwaltschaft München. Diese prüft in Folge der Recherche von boerse-online.de den Vorfall. Sollten sich Verdachtsmomente erhärten, werde ein Verfahren eingeleitet, so ein Sprecher der Behörde.

Für den Anleger bedeutet dies aber sicherlich eins. Der Konkurs von letsbuyit.com scheint nicht abwendbar zu sein. Leute wie Kim Schmitz wird es künftig noch häufig am Neuen Markt im Internetsektor geben. Bei nahezu jeder vor der Pleite stehenden Firma treten vermeintliche Retter auf. Die Zeche zahlen in der Regel die Anleger.

Der Pleitekandidat letsbuyit.com steigt um zwei Prozent auf 0,52 Euro. Dies entspricht immer noch einer Marktkapitalisierung von 91 Millionen Mark.



Quelle: http://www.boerse-online.bch.de/cgi-bin/gx.cgi/AppLogic%2bFT…
Die gefährlichsten Unwahrheiten sind die Wahrheiten, mäßig entstellt. (Lichtenberg, Georg )
Mittwoch, 31. Januar 2001




LetsBuyIt.com Rettung auf Sand gebaut?
Kimvestor angeblich noch nicht rechtsfähig



LetsBuyIt.com:938006


Der vermeintliche Retter des Pleitekandidaten LetsBuyIt.com, die Kimvestor AG, ist nicht im Handelsregister eingetragen. Das meldet das Anlegermagazin DIE TELEBÖRSE vorab in seiner neuesten Ausgabe. Nach Angaben des Magazins steht der Ex-Computerhacker Kim Schmitz hinter dem Einstieg bei LetsBuyIt.com. Allerdings hat Schmitz eben erst mit der Umwandlung seines früheren Unternehmens, der Data Protect GmbH, in die Kimvestor AG begonnen. Kimvestor ist nach Informationen von DIE TELEBÖRSE noch nicht rechtsfähig, da ein Eintrag ins Handelsregister noch aussteht. Trotzdem bietet das Unternehmen bereits Kimvestor-Aktien im Internet an.

Im Streitgespräch auf n-tv mit Christian Maertin von dem Anlegermagazin wehrte sich Kimvestor-Gründer Schmitz gegen die Vorwürfe. Es sei richtig, dass sich das Unternehmen bereits seit drei Monaten in Umwandlung befinde. Eine Zulassung durch das Handelsgericht stünde noch aus. Da Kimvestor aber bislang noch kein Rechtsgeschäft getätigt hat, stelle sich die Frage nach der Rechtsfähigkeit noch gar nicht.

Auf den Internetseiten von Kimvestor wirbt die Firma bereits für einen in den kommenden 18 Monaten angestrebten Börsengang. Potentielle Interessenten können bereits jetzt maximal zehn Prozent des Stammkapitals von Kim Schmitz erwerben. Käufer seiner Aktien müssen den Betrag auf sein Konto bei der Commerzbank München einzahlen. In dem im Internet präsentierten Pre-IPO-Prospekt prognostiziert Schmitz für das Jahr 2004 einen Gewinn nach Steuern von 553 Mio US-Dollar.

Für den Aufsichtsrat des Unternehmens hat Schmitz nach eigenen Angaben bereits renommierte Persönlichkeiten gewonnen. So soll das Gremium aus Prof. Gerhard Barth, Vorstand der Dresdner Bank, Gerrit Huy, Technik-Chefin von Kirch PayTV sowie Dr. Dieter Haben, Geschäftsführer der DaimlerChrysler-Tochter TSS bestehen. Nach Recherchen des Magazins DIE TELEBÖRSE bestätigte Huy die Angaben, wohingegen Dresdner Bank Vorstand Barth nur von einer Anfrage Schmitzs sprach.

Der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Anlegerschützer Klaus Dittke nannte die Vorgehensweise von Kimvestor dreist. Da ein Hinweis auf die Rechtsfähigkeit fehle, könnte der Straftatbestand des Prospektbetrugs erfüllt sein, erklärte Dittke. Solch ein Vergehen könne mit bis zu drei Jahren Haft geahndet werden.


Quelle: http://www.n-tv.de/cgi-bin/show_doc.cgi?doc_id=2150467&tpl_i…





Kim Schmitz - Wie lange lacht er noch ? :D:D:D
Er lacht solange bis er begreift, daß er sich diesmal mit einer Übermacht angelegt hat. Das letzte Mal ist er mit `ner Bewährung davongekommen, deshalb glaubt er, er könne alles tun ohne zur Rechenschaft gezogen zu werden.
Börsengesetz

Prospekthaftung

§ 80. (1) Jedem Erwerber eines Wertpapiers, das auf Grund eines Prospektes zur amtlichen Notierung oder zum geregelten Freiverkehr an einer inländischen Börse zugelassen ist, haften als Gesamtschuldner

1. der Emittent und die Personen, die für den Prospekt oder für bestimmte Abschnitte des Prospektes die Verantwortung übernommen haben, für vorsätzlich oder fahrlässig unrichtige Angaben oder Verschweigung erheblicher Umstände, wenn dadurch die Verhältnisse des Emittenten unrichtig wiedergegeben werden, sowie

2. die Abschlußprüfer, die in Kenntnis solcher Handlungen gemäßZ 1 und des Umstandes, daß der von ihnen bestätigte Jahresabschluß einem Prospekt beigelegt werden soll, einen Jahresabschluß oder einen Prospekt mit einem Bestätigungsvermerk versehen haben für den Schaden, der dem Erwerber aus den von den Prospektangaben abweichenden Tatsachen entsteht.

(2) Die Ersatzpflicht kann weder durch Vereinbarung noch durch die Erklärung im Prospekt, daß die Angaben von einem Dritten herrühren, teilweise oder zur Gänze ausgeschlossen werden; der Ersatzpflichtige kann jedoch die Ersatzpflicht dadurch abwehren, daß er dem Besitzer des Wertpapiers den Erwerbspreis samt Spesen gegen Rückgabe des Wertpapiers ersetzt.


Quelle: http://www.bwa.at/gesetze/texte/boerseg326.html
Welch ein Fest,geht der Kurs noch mal an die 0,40er
Grenze wegen diesem Schund,werde ich nochmal billig
nachkaufen.
Nach dem Chat morgen steigt der Kurs eh wieder auf 0,60 Euro.
@HSM
Steht das etwa für HALB-SEIDENE-MACHENSCHAFTEN
Dein gebashe tut weh, willste umbedingt billiger einkaufen, dann geh zu lbc, lol
Ich wiederhol mich auch gleich. Sage nur Kimble liebäugelt mit großen Nummern. Roland Berger ist bei BMP beteiligt. Das kann nur heissen das lbc saniert wird!
Dein Juristenquatsch wird niemals wahr werden.
Hier mal einige Auszüge eines Berichtes über Schmitz aus dem Stern im September 2000 :

Wenn er nicht gerade übers "Business" parliert, führt er sich eher auf wie ein pubertierender Junge, der im Lotto gewonnen hat. Regeln und Vorschriften gelten bei ihm immer nur für andere. Vor allem im Verkehr. Sein Mercedes ist eine mobile Strafzettel- und Punktesammelstelle. Egal wo, Schmitz hält immer vor der Tür. Auch mitten auf der Leopoldstraße. Ist das Punktekonto voll und, wie neulich, der Führerschein fällig, wird eben ein Chauffeur angeheuert. Freunde, Bekannte, Angestellte sind ausnahmslos seine Bewunderer und nehmen es geduldig hin, ständig auf ihn warten zu müssen. Denn ein Kim Schmitz kommt nie pünktlich. Sein ausgeprägtes Ego sieht er "rein genetisch veranlagt".

Und hier einige seiner Sprüche(wörtlich):

"Ich lasse die Dekadenz nur so fliegen, damit die Klatschpresse berichtet."

"Diese Neider, die mich jeden Tag in E-Mails beleidigen, kotzen mich an. Aber ich weiß auch, was die ankotzt: Wenn ich immer wieder eins drauf setze."



Wenn Ihr Euer Geld wirklich auf eine seiner Aussagen in eine absolute Pleitefirma investieren wollt - bitte sehr..
Ich würde aber raten bei einem Kurssprung rechtzeitig abzuspringen, langfristig ist LBC nicht zu retten. Und wenn Schmitz noch soviel Geld in diese Firma pumpt - was ich nicht glaube - so gehen eben beide pleite.

Nur mal so am Rande. Wenn es stimmt dass Schmitz keine Aktien übernehmen will, sondern nur ein Darlehen an LBC geben will, zeugt das meiner Meinung nach nicht unbedingt von Vertrauen. Sollte der endgültige Konkurs festehen bekommt Schmitz als Gläubiger nämlich als erster sein Geld zurück - Aktionäre werden zuletzt bzw. gar nicht entschädigt..

Viel Glück denn kurzfristigen Zockern..
^°^^°°°°^°^^°^°

Wird letsbuyit.com überleben?

Ja: 33.2%

Nein: 60.2%


weiß nicht: 6.4%


An dieser Umfrage haben seit dem 30. Januar 880 Personen teilgenommen.

Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ.

Zum mitmachen & nachlesen bei




Grundsätzlich verlogene Menschen
sind Ungefährlich.
Gefährlich sind nur Lügner,
die manchmal die Wahrheit sagen.
^^^^
Wird LetsBuyIt.com in 12 Monaten noch an der Börse notieren ?

Ja 59.50 % 6758 Stimmen
Nein 40.50 % 4600 Stimmen


Quelle: http://www.boerse.de/barometer.php3
Hey H&M...

Warum wurde denn dein erster Thread mit gleichem Titel
gesperrt ????

Hast auch du dich nicht an die Regeln gehalten ?
@HSM
Jetzt wird`s aber echt unglaubwürdig.
Stellst hier Umfragen rein, lol.
Wenn`s überhaupt eine Interpretationsmöglichkeit für so `nen Unsinn gibt, dann ist die eindeutig pro lbc,
oder glaubst Du etwa das seit neuestem die Mehrheit, die Lemminge an der Börse recht hat bzw. haben.
@HSM

aber auch hier haben 800 Personen teilgenommen ! :D:D

Mein Sohn schaut im TV gerade "Der rosarote Panther" und was sehe ich da ?? Den Ameisenbären !! :D:D

Billy
Hatte unsere tolle TELEBÖRSE damals
uns nicht auch hinreichend vor den Machenschaften
der ach so seriösen HaffaBrüdern gewarnt????
Der Artikel von heute über Kim Schmitz ist ja echt stark.

Fast genauso stark wie Euer H. Otto mit seinem Depot beim 3-Sat Börsenspiel.Dort war alles bestens recherchiert, die Aktienauswahl echt super.

Und Ihr kommt jetzt und stosst ins gleiche Horn wie die Telebörse.

Ihr als sog. Analysten habt schon soviel Scheisse verzapft, dass es pure Ironie ist euch über K.S. und seine Machenschaften so auszulassen.

Was macht Ihr denn wenn Ihr Aktien loswerden wollt???

Na klar - Kaufempfehlung.

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.


Gruss
jojodixie1
[25.01.01, 16:15]




LetsDummensuche.com

von Thomas Schumm


Ratespiele erfreuen sich zurzeit hierzulande ungeheurer Popularität. Es kommt einem so vor, als gäbe es täglich irgendwelche neuen Günther-Jauch-Mutationen in Sachen "Millionär werden". Dem will man verständlicherweise nicht nachstehen. Deshalb auch an dieser Stelle heute die Eine-Million-Börsianer-Preisfrage. Ach ja, noch zu den Spielregeln: Joker gibt es keine, es darf somit auch nicht die Oma, geistreiche Freunde oder das Publikum befragt werden. Alles klar?

Dann können wir jetzt beginnen: Wann steigt ein Kurs oder genauer gesagt ein Aktienkurs?

a) Hab‘ kein Depot; Kurse kenn‘ ich nur von der Volkshochschule
b) Letsbuyit.com stellt Konkursantrag
c) Thomas Haffa verkauft seine Jacht und wird von Leo Kirch adoptiert
d) Wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot

Einen Tipp - na gut. Es hat etwas mit Anzahl der Leute zu tun, die sich für eine Aktie interessieren. Und? Nein, nicht "b" - "d" ist richtig - wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt. Ich gebe ja zu, die Antwort war ziemlich akademisch verklausuliert. Natürlich läßt sich dies auch weniger schwülstig ausdrücken: Der Kurs von jeder Aktie kann jederzeit steigen und sei sie noch so schlecht, wenn die Dummen, die bereits gekauft haben, noch Dümmere finden, die sie ihnen zu einem höheren Kurs abkaufen. Dies gilt natürlich nicht, wenn der Titel vom Handel ausgesetzt ist.

Manchmal muß man der schlechten Sache willen auch ein bisschen nachhelfen, um Belämmerte zu finden. Ein Freund streut dann ein paar Gerüchte in der Art "ich habe mehr Hintergrundinformationen und bin mir deshalb sicher, dass die Firma eigentlich sehr viel mehr Wert ist" oder es gibt Absichtserklärungen über mögliche rettende Millionen-Investitionen. Beides ist meist recht erfolgsversprechend und hinlänglich erprobt.

Schön ist es für alle Beteiligten, wenn dies auch wirklich so eintritt. Sollte sich alles als heiße Luft erweisen, wird es für viele allerdings bitter. Das Problem liegt - Sie ahnen es - in der Anzahl der noch Dümmeren - irgendwann gibt es nicht mehr genügend davon. Zusätzlich gibt es noch die zeitliche Komponente. Oft kommt es bei den spekulativen Papierchen vor, dass der Handel plötzlich ausgesetzt wird, dann nützen auch neue noch Dämlichere nichts mehr...

In diesem Sinne, nicht ausstoppen lassen...


Quelle: http://www.boerse-online.bch.de/cgi-bin/gx.cgi/AppLogic+FTCo…
Eben neue schlechte Botschaft über LBC in N24.Nun aber nichts wie raus.
Angeblich läßt Kim den Deal platzen.Einige scheinen es schon zu wissen,der Kurs schmiert ab.
@ HSM

Hallo, Du toller Hecht . Nette Recherche. Leider etwas einseitig und vor Allem unvollständig. Die Kimvestor AG
wirbt sicher im Internet um neue Aktionäre. Der entscheidende Aspekt ist, daß es um Einzelbeträge ab 50.000€ Mindestanlage geht! Und somit ist Kimvestor kein Prospekthaftungsbetrug nachzuweisen.
Personen, die Beträge in dieser Grössenordnung in Unternehmen investieren,
sollten sich der Tragweite Ihrer Handlungen bewußt sein. Es
liegt somit kein Rechtsverstoß vor. Er würde dies auch nicht persönlich preisgeben (gestern 22.15 auf n-tv, wenn dem nicht soo wäre. Und dieser Herr Maertens, der mal wieder seine Hausaufgaben schlecht gemacht hatte, konnte nur noch stammeln, als Ihn seine Kollegin C. Ferstl auf den Produkthaftungsauschluß bei Beträgen über 50.000€ ansprach. Im Übrigen glaube ich an Kim S.! Bin seit einiger Zeit in den Boards mit dabei, und würde mir wünschen, daß diese Arroganz, und Ignoranz gegenüber kreativen Köpfen wie Kim S.
verstummt, beziehungsweise diejenigen, die an dieser Anti-Image-Kampagne gegenüber Kim S.sich profilieren wollen, einen Denkzettel verpaßt kriegen. Ich hoffe die Schadenersatzklagesumme gegen die Telebörse wird so hoch ausfallen, daß diese in Zukunft nur noch seriöse Meldungen verbreiten werden.
@ turok03

Ich bin weder Anwalt noch Richter, das überlasse ich Juristen.

Man sollte gegenüber Kim Schmitz ein gesundes Misstrauen an den Tag legen.

Börse Online hat im Fall Turbodyne einiges aufgedeckt und im Fall von Kim Schmitz wird man sicherlich etwas herausfinden.

Die kriminelle Energie bringt Kim Schmitz mit, ausserdem ist er sehr clever, also warum sollte er seine Chance nicht nutzen ?

Kursmanipulation sind durchaus denkbar.

Aber sei Dir sicher, wer sucht, der findet auch was. :D:D:D
@ HSM
Im Thread-Thema "VERKAUFSPROSPEKT"von "smascher"(um 19.47 ins Board gestellt), stehen nochmal die rechtlichen Fakten. Sind leider nur 80.000 DM pro Person, dann entfällt die Haftungspflicht. Ansonsten gebe ich Dir Recht in Bezug auf die Schlitzohrigkeit von Kim S.! Aber er will ja sicher auch etwas beim LBS-Deal verdienen. Aus reiner Nächstenliebe macht er das sicher nicht.Die nächsten Tage werden sicher noch sehr interessant!
Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz
(Verkaufsprospektgesetz)



Stand: Juni 1998


I. Abschnitt
Anwendungsbereich

§ 1 Grundregel

Für Wertpapiere, die erstmals im Inland öffentlich angeboten werden und nicht zum Handel an einer inländischen Börse zugelassen sind, muß der Anbieter einen Prospekt (Verkaufsprospekt) veröffentlichen, sofern sich aus den §§ 2 bis 4 nichts anderes ergibt.



§ 2 Ausnahmen im Hinblick auf die Art des Angebots

Ein Verkaufsprospekt muß nicht veröffentlicht werden, wenn die Wertpapiere

1. nur Personen angeboten werden, die beruflich oder gewerblich für eigene oder fremde Rechnung Wertpapiere erwerben oder veräußern;
2. einem begrenzten Personenkreis angeboten werden;
3.nur den Arbeitnehmern von ihrem Arbeitgeber oder von einem mit seinem Unternehmen verbundenen Unternehmen angeboten werden;
4. nur in Stückelungen von mindestens achtzigtausend Deutsche Mark oder nur zu einem Kaufpreis von mindestens achtzigtausend Deutsche Mark je Anleger erworben werden können oder wenn der Verkaufspreis für alle angebotenen Wertpapiere achtzigtausend Deutsche Mark nicht übersteigt;
5. Teil einer Emission sind, für die bereits im Inland ein Verkaufsprospekt veröffentlicht worden ist.



§ 3 Ausnahmen im Hinblick auf bestimmte Emittenten

Ein Verkaufsprospekt muß nicht veröffentlicht werden, wenn die Wertpapiere

1. ausgegeben werden
a) von einem Mitgliedstaat der Europäischen Union, einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, einem Vollmitgliedstaat der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit, sofern er nicht innerhalb der letzten fünf Jahre seine Auslandsschulden umgeschuldet oder vor vergleichbaren Zahlungsschwierigkeiten gestanden hat, oder einem Staat, der mit dem Internationalen Währungsfonds besondere Kreditabkommen im Zusammenhang mit dessen Allgemeinen Kreditvereinbarungen getroffen hat,
b) einer Gebietskörperschaft der in Buchstabe a genannten Staaten oder
c) einer internationalen Organisation des öffentlichen Rechts, der mindestens ein Mitgliedstaat der Europäischen Union oder ein anderer Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum angehört;

2.Schuldverschreibungen sind, die dauernd oder wiederholt von
a) einem Kreditinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1 des Gesetzes über das Kreditwesen oder Finanzdienstleistungsinstitut, das Finanzdienstleistungen im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 bis 4 des Gesetzes über das Kreditwesen erbringt, oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau oder
b) einem nach § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätigen Unternehmen, das regelmäßig seine Jahresabschlüsse veröffentlicht,
ausgegeben werden; eine wiederholte Ausgabe liegt vor, wenn in den zwölf Kalendermonaten vor dem öffentlichen Angebot mindestens eine Emission von Schuldverschreibungen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft oder innerhalb eines anderen Vertragsstaats des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ausgegeben worden ist;

3. Anteilscheine sind, die von einer Kapitalanlagegesellschaft oder ausländischen Investmentgesellschaft ausgegeben werden und bei denen die Anteilinhaber ein Recht auf Rückgabe der Anteilscheine haben;
4. Schuldverschreibungen sind, die von einer Gesellschaft oder juristischen Person mit Sitz in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ausgegeben werden, die ihre Tätigkeit unter einem Staatsmonopol ausübt und die durch ein besonderes Gesetz oder auf Grund eines besonderen Gesetzes geschaffen worden ist oder geregelt wird oder für deren Schuldverschreibungen ein Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines seiner Bundesländer oder ein anderer Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder eines seiner Bundesländer die unbedingte und unwiderrufliche Gewährleistung für ihre Verzinsung und Rückzahlung übernommen hat.


§ 4 Ausnahmen im Hinblick auf bestimmte Wertpapiere
(1) Ein Verkaufsprospekt muß nicht veröffentlicht werden, wenn die Wertpapiere

1. Euro-Wertpapiere sind, für die nicht öffentlich geworben wird und die nicht im Wege von Geschäften im Sinne des Gesetzes über den Widerruf von Haustürgeschäften und ähnlichen Geschäften angeboten werden;
2. Aktien sind, für die ein Antrag auf Zulassung zur amtlichen Notierung an einer inländischen Börse gestellt ist, deren Zahl, geschätzter Kurswert oder Nennwert, bei nennwertlosen Aktien deren rechnerischer Wert, niedriger ist als 10 vom Hundert des entsprechenden Wertes der Aktien derselben Gattung, die an derselben Börse amtlich notiert sind, und wenn der Emittent die mit der Zulassung verbundenen Veröffentlichungspflichten erfüllt; Aktien, die sich nur in bezug auf den Beginn der Dividendenberechtigung unterscheiden, gelten als Aktien derselben Gattung;
3. Aktien sind, für die kein Antrag auf Zulassung zur amtlichen Notierung an einer inländischen Börse gestellt ist und deren Zahl, geschätzter Kurswert oder Nennwert, bei nennwertlosen Aktien deren rechnerischer Wert, niedriger ist als 10 vom Hundert des entsprechenden Wertes der Aktien derselben Gattung, die an einer inländischen Börse zum Handel zugelassen sind, sofern den Anlegern Informationen über den Emittenten zur Verfügung stehen, die den im III. Abschnitt vorgeschriebenen Angaben gleichwertig und auf dem neuesten Stand sind; Aktien, die sich nur in bezug auf den Beginn der Dividendenberechtigung unterscheiden, gelten als Aktien derselben Gattung;
4. Aktien sind, die den Aktionären nach einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln zugeteilt werden;
5. Zertifikate sind, die anstelle von Aktien derselben Gesellschaft ausgegeben werden und mit deren Ausgabe keine Änderung des gezeichneten Kapitals verbunden ist;
6. nach der Ausübung von Umtausch- oder Bezugsrechten aus anderen Wertpapieren als Aktien ausgegeben werden, sofern im Inland bei der Ausgabe dieser Wertpapiere ein Zulassungs- oder Verkaufsprospekt veröffentlicht worden ist;
7. bei einer Verschmelzung von Unternehmen angeboten werden;
Schuldverschreibungen mit einer vereinbarten Laufzeit von weniger als einem Jahr sind.

(2) Euro-Wertpapiere im Sinne von Absatz 1 Nr. 1 sind Wertpapiere, die

1. ein Konsortium übernimmt oder zu übernehmen verspricht und vertreibt, dessen Mitglieder ihren Sitz nicht alle in demselben Staat haben,
2. zu einem wesentlichen Teil nicht in dem Staat angeboten werden, in dem der Emittent seinen Sitz hat, und
3. nur über ein Kreditinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1 des Gesetzes über das Kreditwesen, Finanzdienstleistungsinstitut, das Finanzdienstleistungen im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 1 bis 4 des Gesetzes über das Kreditwesen erbringt, oder ein nach § 53b Abs. 1 Satz 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätiges Unternehmen gezeichnet oder erstmals erworben werden dürfen.


Quelle: http://www.bakred.de/texte/gesetz/verkaufg.htm


A S T R O N O M I S C H E A U S B L I C K E

Ameisen im All

Von der Erde aus betrachtet, ähnelt der Nebel "Mz3" einer gewaltigen Ameise. Doch was tatsächlich hinter dem "Ameisennebel" steckt, hat jetzt das Weltraumteleskop Hubble aufgespürt.


Ameisennebel: Das Ende eines Sterns

Die neuen Erkenntnisse könnten, so vermuten europäische und amerikanische Astronomen, die bisherige Theorie vom "Tod" eines Sternes in Frage stellen. Demnach besteht der "Ameisennebel", ein farbenfroher Himmelskörper im weitgehend unbekannten Sternbild Norma (zu deutsch: Lineal), aus den beiden Gaswolken eines sterbenden, sonnenähnlichen Sternes.
Anders als erwartet zeigen die detailreichen Aufnahmen nicht die eher chaotischen Strukturen einer herkömmlichen Explosion, sondern weisen deutliche Symmetrien auf - ein für einen sphärischen Stern bislang weitgehend unbekanntes Verhalten. Das Ende eines Sterns wie unserer Sonne könnte demnach weit komplexer sein als bislang angenommen.

Warum der "Mz3"-Nebel ein derart skurriles Aussehen angenommen hat, darüber können Astronomen bislang nur spekulieren. Möglicherweise verfügt der Zentralstern über einen massiven Begleiter, der ihn in geringer Entfernung umkreist. Die dabei auftretenden Gravitationskräfte würden dem austretenden Gas seine bizarren Formen geben. Vielleicht, so die Spekulation der Astronomen, hat der aufgeblähte Himmelskörper den zweiten Stern sogar "verspeist": Der Begleiter könnte seine Bahnen fortan im Innern des sterbenden Sterns drehen und dessen Gasaustoß beeinflussen.

Eine zweite Erklärungsmöglichkeit sehen die Hubble-Astronomen im Magnetfeld des Sternes: Während sich dieser um die eigene Achse dreht, wird das ausströmende Gas von magnetischen Feldern beeinflusst; ganz so, als geraten Spaghetti in einen Mixer. Die geladenen Teilchen könnten dann auf ihrem gewundenen Weg im Magnetfeld zum Leuchten gebracht werden - entweder durch ultraviolette Strahlung des sterbenden Sterns oder durch energiereiche Kollisionen mit umgebenden Gasen.


Quelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,115467,00.html
Gewisse Anspielungen auf Kim Schmitz und LBC sind mit dem Spiegelartikel beabsichtigt. :D:D:D
Chatmitschnitt vom 02.02.2001 ( 19.00 Uhr )


(Moderator wallstreetonline) So, in zwei Minuten gehts los
(Moderator wallstreetonline) Guten Abend zusammen :-)

(Moderator wallstreetonline) Mein Name ist Frank Kumpfmüller und ich führe das heutige Interview mit Kim Schmitz
(Moderator KimSchmitz) hallo und guten abend aus münchen.
(Moderator wallstreetonline) Ich möchte vorher noch einige Dinge sagen....
(Moderator wallstreetonline) Die Sache mit letsbuyit.com ist ein Geschäft das "in der Schwebe" hängt....alle Aussagen sind kritisch zu prüfen und hinterfragen....

(Moderator wallstreetonline) Bitte Fragen nur einmal stellen, glaubt mir ich sehe alle Fragen.....
(Moderator wallstreetonline) Keine Beleidigungen oder sonstige Entgleisungen, das führt zum sofortigen Ausschluss

(Moderator wallstreetonline) Ich werde niemals alle Fragen freischalten können.....
(Moderator wallstreetonline) aktuell sind schon über 300 Fragen eingetroffen. Bitte habt Verständnis
(Moderator wallstreetonline) Nochmals der Hinweis: Alle Aussagen sind kritisch zu prüfen !
(Moderator wallstreetonline) Einen Moment bitte noch.....

(Moderator wallstreetonline) o.k., jetzt gehts los

Antekk: Hallo Kim. Wie sicher sind nach den ersten 4 mio die weiteren finanziellen Hilfen für LBC ?

(Moderator KimSchmitz) das management von LBI, die administratoren in amsterdam und ich arbeiten an dem abschluß des deals. wir werden nächste woche wissen wohin die reise geht ;-)

investorag: Frage: Die Aktie LBC ist zur Zockeraktie verkommen. Glauben Sie, das Sie wieder Grossinvestoren für die Aktie interessieren würden?

(Moderator KimSchmitz) ich glaube sehr wohl das die aktie für großinvestoren interessant sein wird, immerhin wollen wir zur nummer 1 im b2c werden

Oanser: was haben Sie zu der tatsache zu sagen, dass er Palmer an Ihrer Finanzkraft zweifelt (FTD v. 1.2.) ?

(Moderator KimSchmitz) herr palmer hat soetwas nie geäußert

geldrausch: Sehen Sie einen Grund, aus welchem Sie von fast allen Medien "kriminalisiert" werden? Herr Haffa hat schließlich auch auf Yachten "gelebt"!!

(Moderator KimSchmitz) neid und mißgunst sind sicherlich motive...

zockibi: Sind Sie wirklich und wahrhaftig Millionär?

(Moderator KimSchmitz) klar ;-)

anacconda: Haben Sie gegen die Teleboerse schon rechtliche Schritte eingeleitet?

(Moderator KimSchmitz) zum thema telebörse: meine anwälte reiben sich die hände, wir werden klagen und gewinnen.
(Moderator KimSchmitz) nur zur info: herr >kanibal (chefreporter der telebörse), der die story geschrieben hat war vor 7 jahren noch beim focus und hat mich 3 mal die woche angerufen damit ich ihm hackerinfos für seine geschichten liefere. er hat damals mehrfach eine böse abfuhr von mir erhalten, soviel zu seiner motivation.
(Moderator KimSchmitz) ach und nochwas zur fehlerbörse, herr tichy (heute chefredakteur) war 1992 bei capital als ich ihm mit 2 hackerkollegen das blueboxing (umsonst telefonieren) demonstriert habe. von den 10.000 mark entlohnung die er uns versprochen hatte, haben wir dm 2.000 bekommen. wenn hier jemand ein betrüger ist, dann er.

KhanSingh: ...warum bekommen Sie z.Zt. keine öffentliche Unterstützung des ehemals designierten Aufsichtrats

(Moderator KimSchmitz) es ist vollkommen nachvollziehbar, daß diese personen sich nun bedeckt halten und ihren guten ruf schützen, hätte ich zwar anders gemacht ABER ich bin ja auch nicht in den fängen eines großkonzerns.

Blaumaler: Herr Schmitz, bis wann können Sie die in Rede stehenden 50 Mio. aufbringen?

(Moderator KimSchmitz) das geld für den deal kommt von kimvestor, natürlich in zusammenarbeit mit co-investoren. jedoch hat die kriminalisierung meiner person bei den co-investoren zu verunsicherungen und verzögerungen geführt.

(Moderator KimSchmitz) kimvestor will 10 millionen euro fremdfinanzieren, wer noch lust hat einzusteigen, darf mich gerne anrufen ;-)
(Moderator KimSchmitz) wir wollen bis mittwoch die runde schließen!

(Moderator wallstreetonline) Nochmal der Hinweis: Alle Aussagen kritisch hinterfragen !

Trello: wieso sollte die Geschäftsidee von Letsbuyit nach der Finanzspritze aufgehen ?

(Moderator KimSchmitz) weil der zusammenschluss der kaufkraft von konsumenten zwangsläufig zu günstigen preisen führt und damit ersteres weiter verstärkt wird.

GRR: GRR an Kim Schmitz : ich hoffe, dass Sie Erfolg haben; die Ameisen gefallen mir zu gut. Es wäre doch schade wenn wir die nicht mehr sehen könnten. Zudem würde ich zu gern die Gesichter bei N-TV sehen - dort stimmt glaube ich auch nicht mehr alles, ich weiss nicht, warum dort soviele Moderatoren wechseln.

(Moderator KimSchmitz) sie können glauben das ich mich auch freue wenn wir es allen gezeigt haben ;-)

LOMME: ist es wahr, dass die für das privat placement zu überweisenden 50000 € auf ihr privates konto überwiesen werden sollen hr. kimble??

(Moderator KimSchmitz) klar, wohin denn sonst? ich verkaufe doch MEINE aktien.

Matthäus6komma34: Sind bereits "Co-Investoren" abgesprungen ? (Aufgrund Ihrer "Kriminalisierung")

(Moderator KimSchmitz) ja, so ist es und das ist schade, sonst wären wir schon viel weiter.... aber es gibt eine menge leute die mit mir an dem erfolg von LBI partizipieren wollen...

(Moderator wallstreetonline) Aktuell fast 500 User und pro Sekunde drei Fragen, Leute tippt etwas langsamer bitte :-)

chrisu782: Bekommt man auch einen Vertrag oder sowas, wenn man das Geld auf Ihr Konto überweist??

(Moderator KimSchmitz) den vertrag bekommt man natürlich vorher...

zockomat: Sie sagen, sie würden durch die Medien "kriminalisiert". Dabei ist es doch Fakt, dass sie vorbestraft sind. Was soll die Aufregung? Sie kokettieren doch selbst damit

(Moderator KimSchmitz) ich wurde wegen einer vielzahl von delikten verurteilt. ich habe als heranwachsender noch eine andere einstellung zu recht & ordnung gehabt als heute. dazu stehe ich und das ist kein geheimnis.

sdfsfsdfdsfsdfsdfsf: Thema Prospekthaftung: Stimmt der Vorwurf von NTV, dass Sie auch bei Summen über 50.000 DM haften, wenn Sie sich für einen Prospekt enschieden haben??

19:26 wallstreetchat betritt den Raum

(Moderator KimSchmitz) die behauptungen der telebörse bezüglich der prospekthaftung habe ich ja bereits entkräftet, bei anteilsverkäufen zu einem mindestinvestment von dm 80.000 gibt es keine prospekthaftung.

daumfreund: Brahma an Kim : Die Telebörse stellt sie als Verbrecher da.Ich hoffe sie gehen dagegen vor,damit könnte man das Vertrauen zurückgewinnen

(Moderator KimSchmitz) das kimperium schlägt zurück ;-)

zikos: Wie soll in Zukunft die Geldverbrennung bei lbc gestoppt werden ?

(Moderator KimSchmitz) restrukturierung ist das zauberwort...

investorag: wieviel Aktien von LBC besitzen Sie selber, Hr. Kimble? Und wie lange werden Sie die halten?

(Moderator KimSchmitz) ich habe aktien von letsbuyit.com weil ich an LBI glaube, zum zeitpunkt des kaufs wusste ich noch nichts von meiner rettungsaktion. wieviele aktien ich wann gekauft habe ist nicht von relevanz. eins ist sicher, wenn LBI an die wand fährt, mache ich einen verlust von 2.3 millionen DM.

mummel123: gefällt es ihnen, momentan fast jeden tag in der BILD Zeitung zu stehen ?

(Moderator KimSchmitz) noe!

hasemotte: was wird aus dem alten vorstand ? die haben doch den karren in den dreck gefahren!

(Moderator KimSchmitz) die wurden bereits gefeuert!

tschechow: in bezug auf moeglichen insiderhandel hat der zeitpunkt des (ver-)kaufs der LBI anteile natuerlich sehr wohl eine relevanz.

(Moderator KimSchmitz) ich habe bisher keine einzige LBI aktie verkauft... warum auch, ich will ja mit diesen aktien langfristig viel geld verdienen.

shot99: Wer hat den alten Vorstand gefeuert und wann ?

(Moderator KimSchmitz) der aufsichtsrat, noch im letzten jahr... john palmer ist jetzt wieder CEO und das ist gut so, der mann ist SPITZE.

simsalaKIM: herr schmitz, wo sehen sie sich und kimvestor in 3 jahren?

(Moderator KimSchmitz) GANZ OBEN!!!!!

Pacificdream: Wo sehen Sie die faire Bewertung der LBI Aktie?

(Moderator KimSchmitz) für das kursziel von LBI gebe ich hier keine prognosen ab, aber ich glaube die steigen noch hehehe....

AnManu: bitte etwas genauer: GANZ OBEN?

(Moderator KimSchmitz) GANZ GANZ OBEN!!!!

(Moderator wallstreetonline) Wie eben schon gesagt: alle Aussagen kritisch prüfen !

(Moderator wallstreetonline) Die Börse ist keine Einbahnstrasse ;-)

denismöck: Herr Schmitz würden sie sich einer freiwilligen Haarprobe unterziehen?

(Moderator KimSchmitz) sind sie von der telebörse???

MartinG: Sind Sie nicht viel mehr ein krimineller, skrupelloser Hacker, der jetzt auch den Insiderhandel für sich entdeckt hat, als ein seriöser Investor?

(Moderator KimSchmitz) noe!

BekirHorzum: Herr Schmitz, verfolgen Sie regelmäßig die Boards bei Wallstreet-Online?

(Moderator KimSchmitz) klar... "der dicke" will doch wissen was abgeht ;-)

igorovski: Ja, die Luft hoch oben ist sehr eisig.( Kohl, Helmut 1990 Bundeskanzler )

(Moderator KimSchmitz) genau!

sdfsfsdfdsfsdfsdfsf: Verletzen Sie die teilweise böseartigen Äußerungen der Forenteilnehmer über Ihr Äusseres?

(Moderator KimSchmitz) ich bin doch ein wunderschöner junger mann, warum sollte ich sonst so tolle frauen um mich haben (schmunzel)

barst: Herr Schmitz, ist die entstehende Monkey AG Bestandteil der Umstukturierungen bei LBC?

(Moderator KimSchmitz) gute frage, ja, denn monkey und LBI sind die perfekte synergy...

JuliaF: Andy Müller-Maguhn (immerhin Chef des CCC und Vorstand bei ICAN) hält sie für einen Blender, zweifelt ihre `Hacks` massiv an und hat Hausverbot gegen sie verhängt - was sagen sie dazu?

(Moderator KimSchmitz) der chaos computer club interessiert mich nicht. die mögen mich nicht und umgekehrt. andy müller mohrhuhn erzählt viel wenn der tag lang ist.

HansiausmParkcafe: Warum laufen gegen sie 7 !!!! Anzeigen wegen Anlagebetrug ? oder ist das auch wieder eine Ente, wie alles ?

(Moderator KimSchmitz) das ist schon eine GANS!!!!

MartinG: Herr Schmitz, wie stehen Sie zu Ihrer kriminellen Vergangenheit? Woher sollen Investoren wissen, ob Sie nichtmal diesmal wieder ein linkes Ding drehen?

(Moderator KimSchmitz) ich wurde wegen einer vielzahl von delikten verurteilt. ich habe als heranwachsender noch eine andere einstellung zu recht & ordnung gehabt als heute. dazu stehe ich und das ist kein geheimnis.

cschmol: ÜBRIGENS! HACKER SIND NICHT BÖSE! (in wirklichkeit sind sie verantwortlich, das unsere Gesellschaft mitlerweile ein halbwechs angemessenes sicherheitsbewußtsein aufgebaut hat) (ich arbeite auch bei einem IT-Dienstleister, und implementiere dort diverse security-konzepte)

(Moderator wallstreetonline) Stimmt, leider verwechselt die Presse die Begriffe Hacker und Cracker immer wieder

tradef1: guten abend .was wird aus ihren 4 mille wenn der deal platzt?weg?

(Moderator KimSchmitz) es sind nur 2,3 mille und die wären weg!

klausle: Sind Sie sich Ihrer Sache mit LBC sicher - oder ist ihr Investment eher als Spielgeld zu betrachten?

(Moderator KimSchmitz) ich bin mir meiner sache sicher!

kikikoschi: wer hat den rest der 4 mille gezahlt?

(Moderator KimSchmitz) entegegn der veröffentlichungen von prosieben, haben die auch nochmal eine million investiert... nur um dieses missverständnis auch mal aus der welt zu räumen!

krupps: Was glauben Sie, wie lange die avisierte Summe reichen wird und vor allem wo dieses Geld innerhalb von LBC Verwendung finden soll? :)

(Moderator KimSchmitz) bis zur profitabilität ende 2002.... verwundung findet das geld auf dem konto von LBI

sdfsfsdfdsfsdfsdfsf: Warum sollte ProSieben lügen?

(Moderator KimSchmitz) weil sie die beteiligung eigentlich schon abgeschrieben haben... das muss herr rohner erstmal seinen aktionären erklären!

lux71: werden sie die restrukturierung aktiv begleiten ? oder überlassen sie das palmer ?

(Moderator KimSchmitz) ich werde mich einklinken und mit meinem knowhow zum erfolg der maßnahmen beitragen!

tar500: ist die räumliche nähe von data protect zur deutschen niederlassung der ameisen zufall?

(Moderator KimSchmitz) meine mutter glaubt nicht an zufälle. alles schicksal ;-)


JuliaF: wie ein strampelndes kleinkind dem man das fläschchen weggenommen hat......................................

(Moderator KimSchmitz) baaaehhh maaeehhh (heul)

Aktiensexperte: Wie heißt Ihre Mutter denn ???

(Moderator KimSchmitz) maria?

vitamix: Wann werden wir spätestens wissen,ob LBC gerettet ist ?

(Moderator KimSchmitz) nächste woche!

figaroo: Herr Schmitz...ihr unternehmen soll 200Mio. Dm wert sein..welche bewertungsmaßstäbe liegen dem zugrunde?

(Moderator KimSchmitz) wertgutachten von ernst & young, bewertungsmaßstäbe sind bsuinessplanung und bisherige ergebnisse

bankerkastelli: Laut Börse-Online:"letsbuyit.com-Chef John Palmer distanziert sich bereits von Kim Schmitz. Es bestehen Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des jungen Hackers aus München, sagte der Vorstandsvorsitzende." Was sagen Sie dazu?

(Moderator KimSchmitz) LÜGE!
(Moderator KimSchmitz) john ist hier am telefon.. hat er nie gesagt!

kikikoschi: Machen die Unternehmen die zur KimvestorAG gehöhren Gewinn?

(Moderator KimSchmitz) noch nicht!

wänä: wenn sich wirklich alles als lüge rausstellt - sollten Sie bei den Medien mal richtig aufräumen! haben Sie das auch vor?

(Moderator KimSchmitz) es wird zeit das da mal einer aufräumt... die drucken heute echt jeden müll und NTV hat sich auch nicht gerade mit ruhm bekleckert!
(Moderator wallstreetonline) Ich werde hier öfter nach einem Mitschnitt gefragt, deshalb ein Hinweis: Ihr findet den Mitschnitt ab Morgen auf http://chat.wallstreet-online.de, oder fordert ihn per mail an: chat@wallstreet-online.de

geldrausch: Sie wissen andersrum, dass,wenn die sache mit lbc platzt, sie in deutschland keine firma mehr an die börse bringen werden?

(Moderator KimSchmitz) das sehe ich zwar anders, aber das steht hier garnicht zur debatte... schaun wir mal ob wir das nicht hinbekommen ;-)

Jueeck: Sind Sie sich der Verantwortung bewusst, die Sie bei den Aktionären mit Ihrem Kaufinteresse von LBC wecken ?

(Moderator KimSchmitz) ja!

matze22: Wie hoch ist denn das Grundkapital der Kimvestor AG?

(Moderator KimSchmitz) eine millionen euro

geldrausch: worin sehen sie die größte gefahr im abschluss der lbc-verhandlungen?

(Moderator KimSchmitz) in der fortsetzung der kriminalisierung meiner person... prosieben will mich nicht als aktionär und das hat auch mit der medienproblematik zutun!

akiter: sind sie privat auch so bissig, wie vorgestern auf NTV?

(Moderator KimSchmitz) geh mal auf kimble.org..... sieht so ein bissiger mensch aus? ich bin normalerweise sehr ausgeglichen, ich habe aber wegen der telebörse schon viel verloren und dann ist so eine reaktion sicher verständlich!

GIGANT2001: Kann es prosieben verhindern?

(Moderator KimSchmitz) im prinzip schon... sie wollen zumindest bis jetzt keine einzige aktie abgeben und unterstützen sie verhandlungen in keinster weise.

tar500: also gibt es alternativen zu ihnen?

(Moderator KimSchmitz) ja, ich bin nicht der einzige, mit dem LBI verhandelt.

Blaumaler: Zu welchen Bedingungen wollen Sie denn die 50 Mio. hergeben (wenn Sie das Geld dann haben)?

(Moderator KimSchmitz) das erfahren sie nächste woche... hoffentlich!

kotzolany: Herr Schmitz, wann und um wieviel Uhr sind Sie geboren worden?

(Moderator KimSchmitz) am 21-01-74 um 15:00 uhr!

tomayk: was halten sie von frau ferstl (n-tv teleboerse)?

(Moderator KimSchmitz) ich kenn die dame nicht und erlaube mir kein urteil. die ist bestimmt ganz lieb wenn sie 3 sekt getrunken hat ;-)

heiminsreich: Was halten Sie von Herrn Maertin (Telebörse Print)?

(Moderator KimSchmitz) ein schleimiger wichtigtuher und ein schlechtes vorbild für ernsthafte journalisten!

shot99: Streben Sie eine Mehrheitsbeteiligung an LBI an ?

(Moderator KimSchmitz) nein...

vitamix: Machen Sie ne Party wenn LBC gerettet ist ?

(Moderator KimSchmitz) KLAR... in münchen, im P1 und Maertin muss zahlen.

titi: Was halten Sie von den unverschämt hohen Vorstandsgehältern bei LBC

(Moderator KimSchmitz) sind bereits reduziert..... die verdienen fast nix mehr ;-)

100Winner: Herr Schmitz von Mann zu Mann können Sie sich nächste Woche noch selbst im Spiegel betrachten ohne ein Schlechtes Gewissen zu bekommen

(Moderator KimSchmitz) wenns denn ein großer spiegel ist..... hehe...

Doi: Womit haben Sie eigentlich Ihre Millionen verdient?

(Moderator KimSchmitz) mit meinem guten riecher!

heiminsreich: Warum behalten Sie beim Schwimmen Ihre Hosen an? Sie hätten doch nix zu verbergen, bei IHREM Body!!!

(Moderator wallstreetonline) Bitte ernsthafte Fragen !

(Moderator KimSchmitz) ich will ja niemanden verschrecken ;-)

Pacificdream: Moin,Ist das Intresse an LBC ernsthaft?Und wie ist die Aussicht auf erfolgreichen Abschluss?

(Moderator KimSchmitz) absolut ernsthaft. wir arbeiten an einem erfolgreichen abschluß.

heiminsreich: Würden Sie der Telebörse Print ein Interview geben?

(Moderator KimSchmitz) die haben ihr recht auf ein interview verwirkt!

(Moderator wallstreetonline) Nun die letzten Fragen...

MillenniumTrade: Wann kaufen Sie n-tv?

(Moderator KimSchmitz) mittwoch!

Brokernews: Hallo Kim, meine Freundin hätte gerne ein Häuschen, geht das?

(Moderator KimSchmitz) wie sieht sie denn aus?

IamtheKIM: Warum machst Du diesen Chat?

(Moderator KimSchmitz) das bin ich den LBI aktionären nach den letzten aufregenden schuldig... außerdem machts spasß!

CaptainPicard: Das Geld, das LBC mit dem Börsengang eingenommen hat, war ja schnell weg. Umstrukturierungen kosten erstmal Geld, wollen sie uns also enrsthaft Glauben machen, dass 40 Mio bis zur Profitabilität reichen?

(Moderator KimSchmitz) umstrukturierung kostet 4 million euro, danach wirds richtig effizient!

Preda: Könnte LBC auch ohne Sie gerettet werden ?

(Moderator KimSchmitz) definitiv ja!!!!!!! aber ich würde mich freuen wenn ich den deal zum abschluß bringen kann!

(Moderator wallstreetonline) Nun die wirklich letzte Frage......

Pedder: Nächste Woche gibt es Klarheit bezüglich LBC-Rettung?

(Moderator KimSchmitz) JA!

(Moderator KimSchmitz) gute nacht! war nett mit euch... und seit nicht immer so fieß zum kimmi ;-)

(Moderator wallstreetonline) Wir bedanken uns für euer Interesse und wünschen noch einen schönen Abend....

(Moderator wallstreetonline) wallstreet:online verabschiedet sich in den verdienten Feierabend


03.02.2001



Ist Kim Schmitz (26), das Wunderkind der Computerbranche und der Klatschspalten, nur ein aufgeblasener Schwindler?

Von MARKUS CARRER und STEFAN ERNST

Wird er jetzt ein Fall für den Staatsanwalt? Es war nur eine geträumte Welt zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexen.

Promis und das Scheinwerferlicht der TV-Kameras haben den Computer-Experten Kim Schmitz (26, 150 Kilo) berühmt gemacht. Seine Millionen scheinen nur Schwindelei zu sein.




Großmaul Schmitz in seiner Lieblingspose vor den Petronas Towers in Kualalumpur. Er sagt: „Ich bin klüger als Bill Gates.“



Formel 1 nach Monaco. Diese Woche mit der Privatyacht und dem „Teppich-Luder“ Janina in die Karibik. Kim mit Dieter Bohlen. Kim mit Verona Feldbusch. Kim und sein Treffen mit Microsoft-Mitgründer Paul Allen: „Er war auf einer Yacht, hatte eine Party, und Puff Daddy spielte live. Das war cool.“ Dann fuhr er nach Rio, engagierte acht Leibwächter und lud „Oasis“ in seine Präsidenten-Suite...

Wie wird man so wie Kim Schmitz? Mit neun fing alles an: Kim Schmitz bekommt seinen ersten Computer. Mit 12 verkauft er geknackte Computerspiele für fünf Mark an Freunde. Mit 17 hackt er sich in das System der Citibank, transferiert 20 Mio. Mark an Greenpeace. Weitere Opfer: Nasa und Pentagon. Schmitz: „Ich sah Satellitenfotos von Saddam Husseins Palast.“ Überall hinterlässt er seine Hacker-Identität: „Mr. Kimble.“ Mit 20 der erste Kontakt mit der Polizei. Er hackt die Sicherheitscodes der Mobilfunkunternehmen, richtet Schäden in Millionenhöhe an. 3 Monate Untersuchungshaft. Warum keine Verurteilung? Er soll mit dem Verfassungsschutz kooperiert haben, Hacker-Kollegen verraten haben.

„Ich will zu den 100 reichsten Menschen der Welt gehören, weil ich klüger als Bill Gates bin“, ruft er jedem Reporter zu. Oder: „Ich habe 200 Millionen“. Man glaubte ihm. Bis jetzt.

Fakt ist, dass er für sein Hackerwissen bis zu 400 000 Mark von Unternehmen kassierte, um deren Sicherheitslücken auszuloten. Seine Firma Data Protect verkaufte er an den TÜV Rheinland. Er will mit seiner neuen Firma Kimvestor AG an die Börse (ist nicht mal im Handelsregister eingetragen). Er will LetsBuyIt.com kaufen. Er will, er will, er will.

Aber: Kann man das mit einem Register von sieben Strafanzeigen wegen Kapitalanlagebetrugs? Der böse Verdacht: Vor der großspurigen Ankündigung zur Rettung von LetsBuyIt.com hat es auffällige Kurssteigerungen gegeben. Insiderhandel?

Kim Schmitz zu BILD: „Ich muss schnell zu einem Meeting, ich hab jetzt keine Zeit.“



© 2001 BILD ONLINE


Quelle: http://www.bild.de/service/archiv/2001/feb/03/leute/schmitz/…
(Moderator KimSchmitz) ich habe aktien von letsbuyit.com weil ich an LBI glaube, zum zeitpunkt des kaufs wusste ich noch nichts von meiner rettungsaktion. wieviele aktien ich wann gekauft habe ist nicht von relevanz. eins ist sicher, wenn LBI an die wand fährt, mache ich einen verlust von 2.3 millionen DM.



Klassischer Fall von Frontrunning ! :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:


N E U E R M A R K T

Jenny E. der New Economy

Models, Partys, schnelle Autos: Kim Schmitz macht mit immer neuen Prahlereien auf sich aufmerksam. Jetzt will der Ex-Hacker den Pleitekandidaten Letsbuyit.com retten - sagt er jedenfalls.





Bescheidenheit ist Kim Schmitz, 27, so fremd wie Rohkostsalat. Der Zwei-Meter-Mann von 150 Kilogramm, der Ketchup gern aus der Flasche trinkt, hat sein Ziel klar vor Augen: "In zehn Jahren will ich zu den reichsten Männern der Welt gehören."

Schon heute lebt der Ex-Hacker (Pseudonym: "Kimble") so, als habe er diese Mission längst erfüllt: Mit dem Speedboot düst er die Küste Thailands entlang, im Geländewagen "Hummer" kreuzt er durch die Wüste Arabiens, und in Deutschland rast der gebürtige Kieler im getunten Mercedes S-Klasse (Kennzeichen: KI-M 250) über die Autobahn, die Tachonadel am Anschlag.

Schmitz liebt es aufzufallen, und dafür lässt er die Grenzen des guten Geschmacks souverän hinter sich. Gerade erst behelligte er Leute wie Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff und EM.TV-Gründer Thomas Haffa mit Urlaubs-E-Mails, auf denen zwei halbnackte Männer auf einer Luxus-Yacht übereinander herfallen. Für keine Peinlichkeit ist sich "Deutschlands Großmaul Nr. 1" ("Bild") zu schade, Hauptsache, sie bringt ihn ins Gespräch: Schmitz profiliert sich als die Jenny Elvers der New Economy.

Wo er hinkommt, lässt er es krachen - und die vernetzte Welt darf daran teilhaben. Rund 300 Fotos auf seiner Homepage (kimble.org) präsentieren ihn, wie er sich am liebsten sieht - im Mittelpunkt, umgeben von Stars und noch mehr Sternchen: Kim Arm in Arm mit der Miss World 2000, Kim mit Rapper Smudo beim Formel-1-Rennen in Monaco, Kim in der Karibik auf der Yacht "Amnesia", im bordeigenen Pool fröhlich plantschend mit "Teppich-Luder" Janina, der Ex-Gespielin des Pop-Millionärs Dieter Bohlen.

Etwa fünf Millionen Mark koste ihn sein dekadenter Lebensstil im Jahr, sagt Schmitz und fügt lässig hinzu: "Also gar nicht so viel." Woher das Geld kommt? Er habe am Börsenhype prächtig mitverdient: "Ich bin eben ein smarter Investor."

Beseelt von diesem Glauben kündigte Schmitz kürzlich an, die Internet-Firma Letsbuyit.com in letzter Minute vor der sicheren Pleite zu bewahren. Das Unternehmen hatte es geschafft, in sechs Monaten 66 Millionen Euro zu verbrennen.

Plötzlich standen dem angeschlagenen Online-Händler 4 Millionen Euro zur Verfügung - genug, um das Insolvenzverfahren einstweilen zu stoppen; 1,2 Millionen davon stammten von ihm, sagt Schmitz. Doch das ist nicht alles: Er beabsichtige, behauptet Schmitz, über seine Beteiligungsfirma mit dem folgerichtigen Namen "Kimvestor" weitere 40 Millionen Euro in Letsbuyit.com zu investieren. Denn das Firmenkonzept - die Bündelung von Kundenwünschen, um den Preis für eine Ware zu drücken - sei "einfach genial".

Die Börse jedenfalls reagierte wie entfesselt. Der Kurs von Letsbuyit.com stieg nach der Ad-hoc-Mitteilung vom Donnerstag vorvergangener Woche um fast 200 Prozent, rund 90 Millionen Papiere wurden gehandelt, der größte Tagesumsatz in der Geschichte der deutschen Börse.

Jetzt argwöhnen Aktionäre und Börsianer, dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugegangen sein mag. "Wird hier gezielt ein Kursfeuerwerk für die unter einem Euro notierte Aktie gezündet?", fragt das "Handelsblatt" misstrauisch. Die "Börsen-Zeitung" mutmaßt, dass bei den Sprüngen "nur Insider und Zocker am Werk gewesen sein" können.

Auffällig ist in der Tat, dass der Run auf die Papiere schon einen Tag, bevor die Nachricht publik wurde, eingesetzt hatte. Innerhalb von zwei Stunden - zwischen 16 und 18 Uhr - hatte sich der Wert von 15 Cent auf 33 Cent mehr als verdoppelt.

"Es hat sich eben schnell rumgesprochen, dass ich der Rettungsanker bin", meint Schmitz. Er jedenfalls habe zu dem Zeitpunkt keine Aktie gekauft, beteuert er: "Ich achte darauf, ein sehr legales Leben zu führen."

Das war nicht immer so. Schon als Teenie begriff Schmitz, dass man mit einem Amiga-Homecomputer weit mehr machen kann als nur "Pac-Man" spielen. Angeblich drang er in die Sicherheitssysteme von Nasa, Pentagon und Citibank ein, bald umgab ihn die Aura eines Computergenies. In Hacker-Kreisen wird diese Darstellung allerdings heftig angezweifelt.

Lang ist die Liste der Delikte, für die Schmitz im März 1998 vom Landgericht München zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt wurde, darunter Betrug, Bandenhehlerei und Missbrauch von Titeln. So hatte er sich Calling-Card-Nummern von US-Telefongesellschaften illegal besorgt und verkauft. Auch ließ er sich eine Kreditkarte auf den Namen Dr. Kim Schmitz ausstellen, obwohl er nie eine Hochschule besucht hatte.

Das sei alles kein Geheimnis, sagt er heute gequält, das Urteil könne jeder im Internet nachlesen. Inzwischen habe er dieser Vergangenheit abgeschworen, nun will er seriöser Geschäftsmann sein.

Dazu gründete er die Firma Data Protect und später, angeblich im Januar 2000, die Beteiligungsgesellschaft Kimvestor AG, die er nun innerhalb von 18 Monaten an die Börse bringen will. Tatsächlich aber verfügt die neue Firma laut Amtsgericht München nicht einmal über eine Handelsregisternummer.

Nach Auskunft des Amtsgerichts wurde erst vorigen Mittwoch "der Vorgang eröffnet", die Firma ins Handelsregister einzutragen, bislang existierten nur Name und Adresse. Schmitz dagegen behauptet, er habe schon im Dezember die Eintragung beantragt und zeigt sich verwundert.

Wundern müssen sich auch die Anleger, die in der Hoffnung auf den smarten Investor Letsbuyit-Aktien kauften. Denn vieles von dem, was Schmitz über sein Unternehmen behauptet, lässt sich nicht überprüfen - oder erweist sich als falsch.

So waren vergangenen Mittwoch auf der Kimvestor-Website noch drei hochrangige Manager als Aufsichtsräte ausgewiesen: der Dresdner-Bank-Vorstand Gerhard Barth, der DaimlerChrysler-Manager Dieter Haban und Gerrit Huy, die bei Kirch Pay TV in der Geschäftsführung für Technik und Strategie zuständig ist.

Die Kirch-Managerin Huy erklärt jedoch, sie habe nur eine Anfrage von Schmitz bekommen, sich aber noch nicht entschieden. Auch bei Daimler-Mann Haban wurde lediglich angefragt, er lehnt das Angebot ab. Dresdner-Vorstand Barth bestätigt zwar, dass er im Sommer 2000 Schmitz mündlich versichert hat, in den Aufsichtsrat einzutreten, falls die Gremien seiner Bank zustimmen. Doch diese Zustimmung, heißt es aus der Bank, wird es nicht geben.

Am Freitag war von dem angeblichen Aufsichtsratstrio auf der Website nichts mehr zu lesen, die Seite ist gelöscht.

Solche Ungereimtheiten hindern Schmitz aber nicht daran, zehn Prozent der Kimvestor-Anteile vorbörslich zum Verkauf anzubieten, Mindesteinlage: 50 000 Euro. Ein Vertragsformular mit der Bankverbindung von "Kontoinhaber: Kim Schmitz" steht im Internet bereit, "eine Vielzahl von Verträgen" sei schon eingegangen, behauptet er.

Auf der Netzseite wird der Firmenwert von Kimvestor auf 200 Millionen Euro taxiert, innerhalb von fünf Jahren werde das Unternehmen eine Milliarde Euro wert sein. Mit diesen dürren Zahlen müssen sich potenzielle Investoren begnügen, jeglicher Hinweis auf Gutachten, die diese Einschätzung stützen, fehlt dort. "Bei meinem Bekanntheitsgrad ist es gar nicht erforderlich, großen Aufwand zu betreiben", meint Schmitz.

Zudem gebe es ja noch ein Gutachten der Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young, das den Wert allein seiner Tochterfirma Monkey mit 127 Millionen Mark veranschlage. Auch für die beiden Minderheitsbeteiligungen von Kimvestor - die Internet-Sicherheitsfirma TÜV Data Protect und MegaCar, die Autos mit Internet-Zugängen ausrüstet - verfüge er über Wertgutachten, zeigen will Schmitz sie jedoch nicht.

Lieber preist er seine Töchter. Für das System Monkey, das es Mobiltelefonierern erlaube, per Handy einzukaufen, habe er den Weltmarkt im Visier, er sei bereits im Gespräch mit einer großen deutschen Bank. Dass ein Wettbewerber wie Paybox mit einer mobilen Bezahllösung längst am Markt ist, stört Schmitz nicht.

Einige Computerexperten attestieren Schmitz durchaus technische Brillanz, doch der zerstört manche Illusion mit seinem Hang zum Größenwahn. Laut Geschäftsplan soll Monkey 2004 mehr als 408 Millionen Dollar erwirtschaften - nicht Umsatz, sondern Gewinn nach Steuern. Im vergangenen Jahr machte die Firma noch 6,4 Millionen Dollar Verlust.

Die Aufsichtsräte nicht an Bord, die Firma in Gründung, die Geschäftsprognosen waghalsig: Schmitz ist ein Meister im Ankündigen von Dingen, die offenkundig - im positivsten Fall - noch nicht reif sind.

So wird auch sein Engagement für Letsbuyit.com allgemein skeptisch beurteilt. Woher die 40 Millionen Euro kommen sollen, darüber schweigt sich Schmitz jedenfalls aus. Nur so viel: Es seien nicht eigene Mittel, sondern Kapital von anderen, das er manage: "Das Geld ist da", versichert er.

Schmitz gibt sich genervt, dass er in diesen Tagen von allen Seiten angeschossen wird. Wenn jemand erfolgreich sei, so jammert er, werde das in Deutschland nur mit Neid und Missgunst quittiert. Man solle doch anerkennen, wenn jemand etwas auf die Beine stellen will, schimpft er.

Wie das funktioniert, verrät er auf der Kimvestor-Website. Wenn die "Start-up-Kiddies" nur seine zehn Gesetze ("E-Rulez") befolgten, dann bedeute das den Weg zum Erfolg.

Schmitz selbst scheint allerdings von der Regel Nummer eins, die dort steht, nicht besonders viel zu halten. Die lautet: "Don`t talk too much" - rede nicht zu viel.

ALEXANDER JUNG, CHRISTOPH PAULY


Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,115719,00.html
[31.01.01, 15:05]



»Ich habe schon lange Aktien von letsbuyit.com«

von Jürgen Walk


Kim Schmitz
Kim Schmitz, 26 Jahre alt, ist Vorstandsvorsitzender der Kimvestor AG, einer Wagniskapital-Gesellschaft. In den Medien war er präsent, als er Mitte der 90er Jahre als Hacker in die Rechner der NASA, des Pentagon und der Citibank einbrach.


BÖRSE ONLINE: Laut BILD wollen Sie bald zu den zehn reichsten Männern der Welt gehören. Warum erwägen Sie dann den Einstieg bei letsbuyit.com, die schneller Geld verbrennen als verdienen?

Kim Schmitz: Das BILD-Zitat stimmt. Mit letsbuyit.com sehe ich gute Chancen mein Ziel noch schneller zu erreichen. Nach der Restrukturierung wird letsbuyit.com die Burnrate eines VW Lupo haben, die Chevi-Zeiten sind vorbei. Ich glaube an letsbuyit.com.

BÖRSE ONLINE: Ein Letter of Intent ist rechtlich nicht bindend. Wie können Aktionäre wissen, dass Ihr Rettungsversuch mehr ist als ein Publicity-Schachzug für den geplanten Börsengang der Kimvestor AG?

Schmitz: Mehr als ein Letter of Intent war in so kurzer Zeit nicht machbar. Wir arbeiten an einer vertraglichen Einigung. Ich habe genug Publicity, dazu brauche ich keine letsbuyit.com.

BÖRSE ONLINE: Geschäftszweck der Kimvestor AG ist, neue Firmen zu entwickeln. Warum wollen Sie dann plötzlich mit Power-Shopping ein altes Konzept retten?

Schmitz: Das zeigt doch, wie sehr wir von letsbuyit.com überzeugt sind. Außerdem wollen wir mit unserem Know-how dazu beitragen, das letsbuyit.com-Konzept zu verbessern. Wie sie wissen, ist die Monkey AG eine unserer "Kimpanies". Mit letsbuyit.com ergibt sich für uns eine optimale Synergie, nämlich der Einsatz von monkey, ein System, welches das Handy zur Kreditkarte macht. Wenn das Shoppen und Bezahlen bei letsbuyit.com vereinfacht wird, schafft das weitere Consumerpower.

BÖRSE ONLINE: Haben Sie, enge Verwandte oder enge Freunde Aktien von letsbuyit.com gehalten, als Ihr Rettungsversuch bekannt gegeben wurde?

Schmitz: Ich habe schon lange Aktien von letsbuyit.com und würde mich freuen, wenn die Altaktionäre meinem Angebot folgen und ich bald noch mehr letsbuyit.com-Aktien bekomme. Mir ist nicht bekannt, ob Freunde oder Verwandte auch letsbuyit.com-Aktien haben.

BÖRSE ONLINE: Woher will die bislang kaum bekannte Kimvestor AG 50 Millionen Euro nehmen? Wie wollen Sie unter Ihren Investoren für Vertrauen werben, weitere 50 Millionen Euro in ein angeschlagenes Unternehmen zu stecken, dessen Geschäftsmodell wirtschaftlich nie funktioniert hat?

Schmitz: Es kann sein, dass Sie Kimvestor noch nicht kennen. Viele, die meine Karriere seit Jahren verfolgen, freuen sich über die Möglichkeit an meinem privaten Placement zu partizipieren und damit an meinem unternehmerischen Erfolg teilzuhaben. Glauben Sie mir, Kimvestor hat die 50 Millionen Euro und mehr. Ob das Geschäftsmodell von letsbuyit.com funktioniert oder nicht, wird die Zukunft zeigen. Ich bin davon überzeugt, das letsbuyit.com in einigen Jahren mehr Profit einfahren kann als Yahoo.

BÖRSE ONLINE: Wie wollen Sie die hohen Kosten von letsbuyit.com in den Griff bekommen?

Schmitz: Restrukturierung.

BÖRSE ONLINE: Wollen Sie letsbuyit.com als Ganzes weiterführen oder einzelne Teile, etwa den Kundenstamm, den Domain-Namen oder die Hardware ausschlachten?

Schmitz: Hier wird nichts ausgeschlachtet. Das Management hat unser Vertrauen und wir wollen nur eine Minderheitsbeteiligung. Der Großteil des Geldes würde ohnehin als langfristiges Darlehen fließen.

BÖRSE ONLINE: Warum sollten Investoren der Kimvestor AG vertrauen, die es gerade seit einem Jahr gibt, wenn nichts über Geschäftszahlen oder Projekte bekannt ist?

Schmitz: Vertrauen muss man gewinnen und das ist ein langer Prozess. Bis dieses Vertrauen aufgebaut ist, hat mein Unternehmen einen sehr hohen Wert. Wer mich auf dem Weg dorthin begleitet und frühzeitig investiert hat, wird über diejenigen schmunzeln, die auf Grund mangelnden Vertrauens keine 1000 Prozent verdient haben.


Unternehmen

Die Kimvestor AG wird seit wenigen Tagen als möglicher Retter der vor dem Konkurs stehenden Co-Shopping-Agentur letsbuyit.com gefeiert. 50 Millionen Euro will die Wagniskapital-Gesellschaft nach eigenen Angaben bis Ende Februar investieren, um die Pleite des holländischen Unternehmens abzuwenden. Dazu existiert bislang allerdings nur ein Letter of Intent, also eine rechtlich nicht bindende Absichtserklärung. Bislang ist weder geklärt, woher das Geld stammen soll, noch, wie es um die Kimvestor AG allgemein bestellt ist. Das Unternehmen existiert erst seit einem Jahr, Geschäftszahlen sind nicht zu bekommen, dafür aber die Absichtserklärung, in den kommenden 18 Monaten an die Börse gehen zu wollen. Vorstandschef Kim Schmitz taxiert den Wert seiner Firma auf 200 Millionen Euro und bietet mutigen Investoren an, sich an der Kimvestor AG vorbörslich zu beteiligen. Zur Nachfrage nach der Zahl seiner letsbuyit-Aktien und zum Zeitramen eines bindenden Vertrags äußert sich Schmitz nicht.



Quelle: http://www.boerse-online.bch.de/cgi-bin/gx.cgi/AppLogic+FTCo…
Ad hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


LetsBuyIt.com N.V. gibt erfolgreichen Abschluss der Finanzierungsrunde bekannt

Der Vorstand der Gesellschaft gibt zusammen mit den Verwaltern den erfolgreichen Abschluss der derzeitigen Finanzierungsrunde bekannt.

Einschließlich der 4 Millionen Euro, welche die Gesellschaft bereits vor dem 25.01.2001 zur Abwendung des gestellten Antrages auf Anschlusskonkurs aufgebracht hatte, konnten Investorenzusagen von Altgesellschaftern und neuen Kapitalgebern in Höhe von mehr als 52 Millionen Euro gewonnen werden.

Unmittelbar wird die Gesellschaft hiervon auf circa 20 Millionen Euro zugreifen können; der verbleibende Anteil der Finanzierungsmittel wird dem Unternehmen beginnend mit dem Monat März 2001 im Verlauf der kommenden zwölf Monate nach erfolgreichem Abschluss der geplanten Restrukturierungsmaßnahmen und dem Erreichen geplanter Meilensteine zur Verfügung stehen.

Entsprechend dem Finanzierungsplan beabsichtigt die Gesellschaft für die aufgenommenen Mittel bis zu circa 125 Millionen neue Aktien herauszugeben.

Die Gesellschaft beabsichtigt, im November 2002 die Gewinnzone zu erreichen und geht davon aus, dass die aufgenommenen Mittel zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes über diesen Zeitpunkt hinaus ausreichen werden.

Die Rechtsanwälte der Gesellschaft arbeiten derzeit zusammen mit dem Vorstand an dem Antrag auf Aufhebung des Moratoriums zum frühestmöglichen Zeitpunkt.

Anfragen an: GCI Financial; Mr. Richard Sunderland; Tel +44-771-340 62 91

Ende der Ad hoc-Mitteilung, © DGAP 05.02.2001


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WKN:938006; Index: Notiert:Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

5. Februar 2001, 21:25


Quelle: http://www.vwd.de/news/adhoc/144694.html
ftd.de, Di, 6.2.2001, 15:54




Empfehlung: Independent Research belässt Letsbuyit.com auf Verkaufen

Das Analystenhaus Independent Research hat die Aktie des Internet-Kaufhauses Letsbuyit.com erneut mit Verkaufen bewertet.


In einer Kurzstudie schreiben die Analysten, sie seien trotz der jüngsten erfolgreichen Finanzierungsrunde skeptisch, ob es gelingen werde, die ehrgeizigen operativen Ziele umzusetzen.
Entgegen den Erwartungen der Analysten sei es Letsbuyit.com gelungen, frisches Geld zu besorgen. Durch die Entlassung der Mehrzahl der Mitarbeiter werde sich auch die Kostensituation entspannen. Wenn die 52 Mio. Euro neues Kapital gleichmäßig eingesetzt werden, stünden dem Unternehmen bis Ende 2002 je Quartal rund 6,5 Mio. Euro zur Verfügung. Im November 2002 solle nach aktuellen Angaben von Letsbuyit.com (WKN 938006) der Break Even erreicht werden.

Als größtes Problem für das Unternehmen sehen die Analysten einen Teufelskreis aus geringer Rohmarge und knappen finanziellen Möglichkeiten. Während KarstadtQuelle 1999 eine Rohmarge von 45,9 Prozent erzielen konnte, habe der vergleichbare Wert bei Letsbuyit im dritten Quartal nur 9,8 Prozent betragen. Nun reichten die liquiden Mittel kaum aus, um zusätzliche Umsätze zu generieren und so bessere Margen zu erzielen. Dadurch könnten dann keine ausreichenden Rückflüsse generiert werden.

Für das Jahr 2000 erwartet Independent Research einen Verlust je Aktie von 1,41 Euro. Im laufenden Jahr soll dieser Wert auf 0,13 Euro je Aktie sinken und 2002 0,11 Euro erreichen.


© dpa


Quelle: http://www.ftd.de/bm/an/FTDP9HEIVIC.html?nv=tbas
06. Februar 2001



L E T S B U Y I T . C O M

Windige Geschäfte

Auf der Suche nach Investoren ist LetsBuyIt.com offenbar in schlechte Gesellschaft geraten. Dem großen Retter, Kim Schmitz, werden unseriöse Geschäftspraktiken nachgesagt.





Hamburg - In einem Interview, das am 31. Januar von n-tv ausgestrahlt wurde, hatte Schmitz - vielen noch unter seinem früheren Hacker-Namen "Kimble" bekannt - die mangelnde Rechtsfähigkeit seiner Firma Kimvestor mit dem schleppenden Behördenweg entschuldigt. "Wir warten bereits seit mehreren Wochen auf die Eintragung beim Handelsregister."
Was Schmitz verschwieg: Der entsprechende Antrag wurde erst kurz vor dem Fernsehtermin beim Amtsgericht München eingereicht. Dort ist das Dokument seit sieben Tagen aktenkundig, wie ein Amtsrichter auf Nachfrage des Internet-Dienstes "Heise online" bestätigte.


Widersprüche bei Kimvestor

Auch die "Telebörse", die frühzeitig auf Widersprüche bei Kimvestor aufmerksam gemacht hat, fährt schweres Geschütz gegen Schmitz auf. Der Firmengründer habe trotz fehlender Rechtsfähigkeit konkrete Rechtsgeschäfte abgewickelt, so das Magazin in einer Stellungnahme. Kimvestor sei als Betreuer von zwei Risikokapitalfonds und als Finanzgeber des angeschlagenen Co-Shopping-Anbieters LetsBuyIt.com in Erscheinung getreten.

Außerdem verstoße ein im Internet veröffentlichter Prospekt, der für eine vorbörsliche Beteiligung an Kimvestor werbe, gegen das Prospekthaftungsgesetz. Dem Dokument fehle ein Hinweis darauf, dass sich die Kimvestor AG in Gründung befinde.


"User sollten Abstand nehmen"

Dieser Einschätzung widerspricht zumindest die vorbörsliche Info-Site Wytto.de. Eine Haftung käme in Falle Kimvestor wohl nicht in Betracht, da es sich den Anschein nach um keinen genehmigten Prospekt handle. "Trotzdem raten wir unseren Usern, davon Abstand zu nehmen. Die Art und Weise des Umgangs mit möglichen Investoren ist absolut ohne Niveau und grenzt schon an Unverschämtheit."


© SPIEGEL ONLINE


Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,116182,0…


Kimvestor hat neuen Aufsichtsrat: Statt Bankvorstand jetzt Barkeeper

07.02.2001

Nach der Absage renommierter Persönlichkeiten hat Kim Schmitz, selbsternannter Retter der Letsbuyit.com AG, für seine Kimvestor AG einen neuen Aufsichtsrat benannt: Er besteht aus Keiwan Mirheidari (Barkeeper der Münchner Edel-Disco P1), Gerrit Guggenberger (ein früherer Fahrer von Schmitz) und Finn Batato (sein ehemaliger Assistent). Das berichtet das Anlegermagazin DIE TELEBÖRSE vorab aus seiner Donnerstagsausgabe.
Schmitz hatte vergangene Woche beim Registergericht München den Antrag gestellt, die Data Protect GmbH in Kimvestor AG umzubenennen. Er musste dabei den entsprechenden Aufsichtsratsbeschluß vorlegen.

Zum Hintergrund: Schmitz bietet im Internet bereits Aktien seiner bisher noch nicht existierenden Kimvestor AG an und nannte bis vergangene Woche als Aufsichtsratsmitglieder Professor Gerhard Barth (Vorstand Dresdner Bank), Gerrit Huy (Technik-Chefin von Kirch Pay TV) und Dieter Haban (Daimler Chrysler TSS).

Zudem hatte Schmitz in einem Interview mit n-tv erklärt, den Antrag bereits vor drei Monaten eingereicht zu haben.


Quelle: http://dieteleboerse.n-tv.de/1_7_2.html



Rechtsanwalt stellte Antrag auf Offenbarungseid gegen Kim Schmitz

07.02.2001

Ein Rechtsanwalt hat am 22. Januar bei einem Münchner Gerichtsvollzieher einen Termin zur Abgabe des Offenbarungseids gegen Kim Schmitz, den selbsternannten Retter des Internetunternehmens Letsbuyit.com AG, beantragt. Das berichtet das Anlegermagazin DIE TELEBÖRSE vorab aus seiner Donnerstagsausgabe.
Schmitz hatte seit rund einem Jahr Zahnarztrechnungen in Höhe von 2511,42 Mark nicht beglichen. In einem Telefongespräch mit der TELEBÖRSE behauptete er am Dienstag, dass “alles erledigt” sei. Er habe “bereits vor drei Monaten” gezahlt. Ein Sprecher des Münchner Amtsgerichts wollte dem Magazin gegenüber nicht bestätigen, dass der Antrag hinfällig sei.

Bis Dienstagabend hatten weder der Anwalt noch seine Mandantin das Geld.


Quelle: http://dieteleboerse.n-tv.de/1_7_1.html
Börsen-Zeitung, 7.2.2001




Letsbuyit schafft es ohne Kimvestor

Investorenzusagen von weiteren 48 Mill. Euro - ProSieben Sat 1 nicht dabei

ds Frankfurt - Die Rettung des insolventen Internet-Einzelhändlers Letsbuyit.com N. V. scheint vorerst unter Dach und Fach: Altgesellschafter und neue Kapitalgeber haben dem Unternehmen weitere 48 Mill. Euro zugesagt, wie Letsbuyit ad hoc mitteilt. Wer die neuen Investoren sind, wurde nicht bekannt gegeben.

Die Kimvestor AG, deren CEO Kim Schmitz sich als Retter von Letsbuyit ins Rampenlicht gestellt hatte, ist jedenfalls nicht darunter, wie Schmitz auf Anfrage einräumte. Auch ProSieben Sat 1 beteiligt sich nicht an der neuen Finanzierungsrunde, wie eine Sprecherin des Konzerns sagte. ProSieben ist mit 16,85 % größter Aktionär und mit seinem Finanzchef im Aufsichtsrat von Letsbuyit.com vertreten.

Der Medienkonzern hatte bereits kürzlich dementiert, dem Internet-Co-Shopper nochmals Geld bereitzustellen. Kim Schmitz hatte nämlich vor wenigen Wochen nicht nur sich selbst bzw. seine Kimvestor AG (die allerdings nicht einmal über einen Handelsregistereintrag verfügt und daher nicht rechtsfähig ist), sondern auch ProSieben als neue Kapitalgeber ins Gespräch gebracht (vgl. BZ vom 26. Januar). Wie ein Sprecher von Letsbuyit auf Anfrage sagte, hatte Schmitz lediglich in der vorangegangenen Finanzierungsrunde, bei der 4 Mill. Euro zur Abwendung des Antrages auf Anschlusskonkurs aufgebracht wurden, 1,2 Mill. Euro für Letsbuyit zugesagt.


Verträge nicht unterzeichnet

Über die neue Finanzierungsrunde wurden auch auf Anfrage nur sehr wenige Details bekannt. Die Investoren wollten nicht genannt werden, da noch nicht alle Verträge unterzeichnet worden seien, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Zu den größeren Altaktionären, die sich an der Finanzspritze beteiligen könnten, gehören unter anderem das Management (11,1 %) sowie die LetsInvestIt B. V. (6,0 %) und die Speed Ventures N. V. (6,7 %).

Trotz der dünnen Nachrichtenlage zündete die Börse ein kleines Kursfeuerwerk: Der Penny Stock, der schon im vorbörslichen Handel sehr gefragt war, schoss zum Handelsbeginn von 0,52 auf 1,20 Euro in die Höhe, musste einen Teil der Gewinne jedoch schnell wieder abgeben. Am Abend notierten die Papiere noch mit plus 62 % bei 0,84 Euro.


Finanzspritze in zwei Stufen

Der Mitteilung von Letsbuyit und den Insolvenzverwaltern zufolge wird die Finanzspritze über insgesamt 52 Mill. Euro in zwei Stufen verabreicht: Zunächst soll Letsbuyit "circa 20 Mill. Euro" erhalten, der Rest soll dem Unternehmen ab März 2001 im Verlauf der kommenden zwölf Monate zur Verfügung stehen - allerdings nur, wenn die geplanten Restrukturierungsmaßnahmen abgeschlossen und "geplante Meilensteine" erreicht sind.

Welche Anforderungen sich hinter den Restrukturierungsmaßnahmen und den "Meilensteinen" verbergen, war ebenfalls nicht zu erfahren. Letsbuyit hatte kürzlich bekannt gegeben, von den noch verbliebenen 350 Beschäftigten rund 200 zu entlassen, was knapp 60 % entspricht. Nach wie vor steht Letsbuyit im Moratorium und genießt damit Gläubigerschutz.


Geschäft ruht immer noch

Für die aufgenommenen Mittel sollen bis zu rund 125 Millionen neue Aktien ausgegeben werden. Dadurch würde sich das Stammkapital von 231,7 Mill. Aktien auf 356,7 Mill. Aktien erhöhen, wonach die neuen Investoren rund 35 % an Letsbuyit halten würden. Das operative Geschäft von Letsbuyit in Deutschland liegt weiter auf Eis. Seit Ende des vergangenen Jahres schmückt die nach wie vor abrufbare Website ein Hinweis, dass Bestellungen nicht entgegengenommen werden können. Das Gleiche gilt auch für das Geschäft in Großbritannien. Wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, konnte ein Unternehmenssprecher nicht sagen. "So schnell wie möglich", war die wenig aussagekräftige Antwort.




Quelle: http://www.boersen-zeitung.com/online/redaktion/aktuell/BZ02…
07. Februar 2001



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Kim Schmitz ist raus

Der schlechte Ruf seines angekündigten Großinvestors Kim Schmitz ist LetsBuyIt-Chef John Palmer offenbar nicht geheuer. Deshalb hat er sich schnell andere Investoren gesucht.



London - Die Beteiligungsgesellschaft Kimvestor sei nicht an der jüngsten Finanzierungsrunde beteiligt, die dem angeschlagenen Rabattjäger LetsBuyIt 52 Millionen Euro in die Kassen brachte. Dies sagte Palmer der Nachrichtenagentur Reuters. Die Namen der Investoren wollte er allerdings noch nicht nennen.
Die Website werde voraussichtlich Ende Februar wieder in Betrieb genommen, erklärte Palmer weiter. Das Unternehmen stehe immer noch unter dem Schuldenmoratorium nach niederländischem Recht. LetsBuyIt war auf Grund der hohen Marketingkosten im vergangenen Weihnachtsgeschäft in finanzielle Schwierigkeiten geraten und hatte daraufhin Ende Dezember vor Gericht einen Zahlungsaufschub erwirkt. Seitdem ist die Internetseite von LetsBuyIt für geschäftliche Zwecke geschlossen.


Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,116330,0…
08. Februar 2001




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In Zukunft auf kleiner Flamme

Der Rabattjäger LetsBuyIt.com soll in Zukunft kleinere Brötchen backen. Zehn Niederlassungen werden geschlossen 200 Mitarbeiter verlieren ihren Job.



Frankfurt am Main - "Wir werden uns auf vier Kernländer in Europa konzentrieren", sagte Rolf Hansen, Mitglied im Interimsvorstand im Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt". Neben Deutschland sollen dies Schweden, Frankreich und Großbritannien sein.
Innerhalb der nächsten 14 Tage will der Interimsvorstand ein Restrukturierungskonzept für das angeschlagene Online-Unternehmen präsentieren. "Wir müssen als erstes die Altlasten beseitigen und das Vertrauen der Kunden sowie der Investoren zurückgewinnen", sagte Hansen.

Zudem wolle das Unternehmen durch eine verstärkte Zentralisierung die Kosten drücken und die Effizienz steigern. Einher gehend mit dieser Zentralisierung ist mit der Entlassung von knapp 200 Mitarbeitern schon begonnen worden. Mit einem Rumpfteam von 150 Leuten will der Interimsvorstand die Zukunftsaufgaben bewältigen.



Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,116495,0…
Hi Leute,

was soll den dieser Thread... Die Artikel sind doch alle "alt". Die sind vor dem heutigen Tag gedruckt.

Sie spielen alle auf die momentan populären Themen an "KIM" oder die Zukunft...

"In Zukunft auf kleiner Flamme"
Ist doch positiv denn Kosten sparen/reduzieren auf ein Minimum ist absolut korrekt !

Ich sehe weiterhin eine sehr positive Zukunft für die "Ameisen",populär und bekannt sind Sie nun allemal.
Die Geschäftsidee ist ebenfalls super...

Gruß und gute Gewinne :-)
Nachricht vom 11.02. 14:09




`FOCUS`: Strafanzeige gegen Kimvestor-Chef Kim Schmitz in Vorbereitung

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Bund der Kapitalanleger bereitet nach Informationen des Nachrichtenmagazins "FOCUS" eine Strafanzeige gegen den Kimvestor-Chef Kim Schmitz vor. Der Düsseldorfer Rechtsanwalt Klaus Dittke erklärte in der jüngsten "FOCUS"-Ausgabe, er sei mit entsprechenden Schritten beauftragt worden. Schmitz solle wegen Kapitalanlagebetrugs angezeigt werden. Dem Bericht zufolge hatte Schmitz für seine Wagniskapital-Firma Kimvestor AG bei deren Gründung mit prominenten Aufsichtsräten geworben. Die angeblichen Aufsichtsräte, unter ihnen Kirch-Managerin Gerrit Huy und Dresdner-Bank-Vorstand Gerhard Barth hätten indessen nach eigenen Angaben Schmitz keine entsprechende Zusage gemacht. Kimvestor hatte jüngst dem angeschlagenen niederländischen Onlinehändler Letsbuyit.com finanzielle Zusagen zur Überwindung einer Finanzkrise gemacht./jb/gb


Quelle: http://www.focusmoney.de/PM3D/PM3DB/PM3DBN/PM3DBNA/pm3dbna.h…




Sendung Di 13.02.01 22:00


Pleitekandidat LetsBuyIt.com
Über die Risiken beim Shoppen im Internet


[Autor: Sven Herold und Stefan Jäger


Einkaufen im Internet: 24 Stunden geöffnet, keine Schlangen an den Kassen und der totale Überblick. Dank geballter Einkaufsmacht winken sogar echte Schnäppchen. "Co-Shopping" nennt sich das Modell, bei dem die Ware im Internet per Sammelbestellung geordert wird. Günstige Preise durch Nachfragebündelung.

Ein Unternehmen hat das nach eigenen Aussagen besonders gut gemacht: LetsBuyIt.com heißt der Internetanbieter mit Sitz in Amsterdam und mit Börsennotierung am Neuen Markt in Frankfurt. Einiges muss in letzter Zeit bei LetsBuyIt ziemlich schief gelaufen sein, denn erstens ist der Kurs als erster Titel am Neuen Markt unter die Marke von einem Euro gerutscht, zweitens stand die Firma noch letzte Woche kurz vor der Pleite und drittens warten Kunden bis zum heutigen Tag auf Ware, die sie bereits im vergangenen Herbst bestellt und bezahlt hatten, noch bevor die Schwierigkeiten von LetsBuyIt bekannt wurden.

Wie katastrophal es um das Unternehmen bestellt war, soll den Managern von LetsBuyIt bereits im Oktober 2000 klar gewesen sein, berichten die Holländischen Treuhänder von LetsBuyIt. Trotzdem wurde die Marketingmaschine für das Weihnachtsgeschäft noch mal kräftig angeheizt, bestellten Kunden im guten Glauben Handys, Fernseher und Espressomaschinen. Die Abbuchungen von der Kreditkarte erfolgten am nächsten Tag.

Dann die Rettung in letzter Sekunde. Kim Schmitz, ein 27-jähriger Ex-Computer-Hacker hilft mit einer Finanzspritze. Angeblich will Schmitz 40 Millionen DM zuschießen. Doch bald nach der vollmundigen Ankündigung stellt sich heraus, dass die Finanzspritze gerade mal 1,2 Millionen Mark beträgt. Aber das reicht um den Konkurs im letzten Moment abzuwenden. Der Börsenkurs von LetsBuyIt schießt um 130 Prozent in die Höhe. Gerüchte um Insiderhandel werden laut, das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel nimmt LetsBuyIt genauer unter die Lupe. Ist eine solche Firma zu retten?

Anscheinend ja, denn in der vergangenen Woche, LetsBuyIt gibt bekannt, neue Investoren gefunden zu haben. Sie sollen angeblich 52 Millionen Euro für das marode Unternehmen zugesichert haben. 20 Millionen davon fließen sofort, der Rest würde nach "Erreichen von Meilensteinen" ausgezahlt, so die Mitteilung.
Wer die Investoren sind, wird nicht bekannt gegeben. Das Geld reicht aber anscheinend aus, um sowohl den Insolvenzantrag für die Münchner GmbH als auch die niederländische Holding zurückzuziehen. Seit Donnerstag vergangener Woche ist die Münchner GmbH wieder geschäftsfähig. Am Montag soll dann auch der Antrag für die börsennotierte Holding in Holland zurückgezogen werden. Können die Kunden hoffen?

Plusminus spricht mit dem neuen Interimsvorstand, Rolf Hansen. Er räumt dabei ein: "LetsBuyIt hatte ein Management Problem, ja! " Zu den Investoren will sich Hansen nicht äußern, ein Handelsunternehmen sei aber nicht dabei, sagt er. Genau das wurde von Experten und Analysten aber als einzig vernünftige und erfolgsversprechende Möglichkeit gesehen, das Unternehmen in die schwarzen Zahlen zu führen.

Die Lieferprobleme bei verschiedenen Kunden wertet Hansen als Einzelfälle, sichert aber zu, dass alle entweder ihre Ware erhalten oder den gezahlten Betrag rückfordern könnten.

Plusminus-Tipp:

Einkaufen im Internet:


Um vor einem möglichen Konkurs einer Internetfirma geschützt zu sein, sollten Sie keine Vorauskasse leisten. Das heißt klar: niemals mit Kreditkarte zahlen. Nutzen Sie besser das Verfahren des Lastschrifteinzuges, denn dann können Sie innerhalb von sechs Wochen das Geld über Ihre Bank zurückfordern – die sogenannte Rücklastschrift. Wenn Sie per Nachnahme zahlen, prüfen Sie schon an der Tür, ob es sich um das richtige Produkt handelt. Sollte eine Falschlieferung vorliegen, nehmen Sie das Produkt besser nicht an und lassen es zurückgehen.

Geschädigte bei LetsBuyIt:

Sollten Sie bei LetsBuyIt.com bestellt haben und noch heute auf Ihre Waren warten, gilt es Folgendes zu beachten.
Wenn Sie bei LetsBuyIt.com bestellt haben ist ein gültiger Kaufvertrag zu Stande gekommen. Falls Sie mit Kreditkarte gezahlt haben, kommen Sie am schnellsten an Ihr Geld, wenn Sie die Firma zunächst abmahnen. Des weiteren sollten Sie den gesamten Schriftverkehr mit LetsBuyIt.com (inkl. Abmahnung) der Gesellschaft für Zahlungssysteme (GZS) in Frankfurt am Main schicken. Diese ist für den Zahlungsverkehr der meisten Kreditkartengesellschaften (außer American Express) zuständig. Auf Basis Ihrer Unterlagen kann die GZS dann ein sogenanntes "Charge back" erwirken, das heißt, Sie bekommen Ihr Geld vollständig erstattet. Wenn Sie per Nachnahme geordert haben, und die falsche Ware geliefert wurde, sollten Sie LetsBuyIt schnellstmöglich eine Frist zur Lieferung oder Rückzahlung des Kaufpreises stellen.

Service-Informationen:

LetsBuyIt.com GmbH München
Nymphenburger Straße 86
80636 München
Tel.: 089/12003-0
Fax: 089/12003-111
E-Mail: kundenservice.de@letsbuyit.com

Kimvestor AG
Nymphenburger Straße 20a
80335 München
Tel.: 089/52352-0
Fax: 089/52352-111

Kapitalmarktberatung und Investment-Research
Independent Research
Unabhängige Finanzmarktanalyse-GmbH
Zeppelinallee 37
60325 Frankfurt am Main
E-Mail: pfrach@irffm.de

Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs
Landgrafenstraße 24 B
61348 Bad Homburg v.d.H.
Tel.: 06172/1215 0
Fax: 06172/844 22

GZS Gesellschaft für Zahlungssysteme mbH
Konrad-Adenauer-Allee 1
61118 Bad Vilbel
Tel.: 069/7933-0
Fax: 069/7933-1123
E-Mail: info@gzs.de
Internet: www.gzs.de


Quelle: http://www.hr-online.de/fs/plusminus/beitrag/010213letsbuyit…
Ad hoc-Service: LetsBuyIt.Com N.V. deutsch

[21.02.01 12:53 Uhr]

Ad hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Die LetsBuyIt.com N.V. stellte am 8. Februar 2001 durch ihre Rechtsanwälte der
Kanzlei Houthoff Buruma, Amsterdam den Antrag auf Aufhebung des am 28. Dezember
2000 beantragten Moratoriums. Diesem Antrag der Gesellschaft wurde heute vom
Amtsgericht Amsterdam stattgegeben und das Moratorium mit sofortiger Wirkung
aufgehoben.

Nach erfolgreichem Abschluss der letzten Finanzierungsrunde, im Verlauf derer
Investorenzusagen von Altgesellschaftern und neuen Kapitalgebern in Höhe von
mehr als 52 Millionen Euro gewonnen werden konnten, ist die Gesellschaft hiermit
in der Lage, ihre geregelte Geschäftstätigkeit wieder aufzunehmen.

Die Gesellschaft gibt weiterhin bekannt, daß alle wesentlichen
Restrukturierungsmaßnahmen, so u.a. die Schließung von Büros in sieben Ländern
und die Reduzierung der Mitarbeiterzahl von ursprünglich mehr als 350 auf
nunmehr circa 150, plangemäß umgesetzt wurden.

Die Gesellschaft beabsichtigt nun umgehend, Gläubigerforderungen auszugleichen
und die Rückerstattung retournierter beziehungsweise die Lieferung fälliger
Kundenbestellungen einzuleiten. Weiterhin plant die Gesellschaft, den regulären
Geschäftsbetrieb in Deutschland, England, Frankreich und Schweden innerhalb der
kommenden Tage aufzunehmen. Für alle übrigen bisher operativen Länder
beabsichtigt die Gesellschaft die Wiederaufnahme des Verkaufsbetriebes auf ihren
Websites innerhalb des zweiten Quartals.


Ende der Ad hoc-Mitteilung, (c) DGAP 21.02.2001


Quelle: http://www.vwd.de/news/adhoc/154007.html



ots Ad hoc-Service: LetsBuyIt.Com N.V. <NL0000233989> LetsBuyIt.com N.V. gibt die Zulassung von 9.146.937 neuen Stammaktien zum Handel am Neuen Markt bekannt

[27.03.2001 - 13:15 Uhr]


Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG, übermittelt von der DGAP
Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich
-----------------------------------------------------

Amsterdam (ots Ad hoc-Service) - LetsBuyIt.com N.V. gibt die
Zulassung von 9.146.937 neuen Stammaktien zum Handel am Neuen Markt
bekannt

Die Deutsche Börse AG hat am 27. März 2001 im Rahmen einer
Kapitalerhöhung 9.146.937 Stammaktien der LetsBuyIt.com prospektfrei
zugelassen. Diese Aktien stellen die erste Tranche der kürzlich durch
LetsBuyIt.com bekannt gegebenen Finanzierungsrunde über EUR 52,8 Mio.
eines Konsortiums erschiedener Investoren, u.a. Fonds der
Investmentgesellschaft Henderson Global Investors, NeSBIC und Shmulik
Stein International Investments, dar. Eine umfangreiche
Bekanntmachung wurde veröffentlicht und ist auf der Internetseite
www.letsbuyit.com abrufbar. Alle Aktien dieser ersten Kapitalerhöhung
werden bei einem einzelnen Investor platziert; die Handelsaufnahme am
Neuen Markt ist für den 29. März 2001 vorgesehen.


WKN: 938006; Index: Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr
in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und
Stuttgart


Ende der Mitteilung
-----------------------------------------------------


Quelle: http://recherche.newsaktuell.de/story.htx?nr=234425



Super, noch mehr Ameisen an der Börse ! :laugh::laugh::laugh:
Ad hoc-Service: LetsBuyIt.Com N.V. deutsch


Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

LetsBuyIt.com N. V.
Amsterdam, Niederlande
WKN 938006

LetsBuyIt.com mit ersten operativen Erfolgen seit Wiederaufnahme des
Geschäftsbetriebes

LetsBuyIt.com gibt bekannt, dass sich der nach umfassenden
Restrukturierungsmaßnahmen am 26. Februar 2001 wiederaufgenommene
Geschäftsbetrieb erfolgreich entwickelt.
Die Gesellschaft hat bereits im März die Umsatzschwelle von EUR 1,0 Mio.
überschritten, wobei der durchschnittliche Bestellwert bei circa EUR 150 lag.
Angesichts des gegenwärtig noch begrenzten Sortiments und minimaler
Marketingaufwendungen wertet die Geschäftsführung dies als Zeichen für die hohe
Markenbekanntheit von LetsBuyIt.com sowie die Loyalität der Kunden der
Gesellschaft. Die Gesellschaft plant, im April das Warensortiment zu erweitern
und ab Anfang Mai die Marketing-Aktivitäten zu intensivieren.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung, (c) DGAP 09.04.2001
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 938006; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart


Quelle: http://www.dgap.de/scripts/depot3/dgap/news/20010409DOP294.p…
LetsBuyIt.com N.V. veröffentlicht Jahresabschluss für
2000 und informiert über Details der neuen Unternehmensstrategie
und des Restrukturierungsprogramms


[30.04.2001 - 17:11 Uhr]


Amsterdam (ots) - Im Jahr 2000 konnte LetsBuyIt.com ("die
Gesellschaft") ihre Nettoumsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr von Euro
2.2 Millionen auf Euro 38.2 Millionen steigern. Das hohe
Umsatzwachstum konnte vor allem durch stark erhöhte Markenbekanntheit
als Ergebnis erfolgreicher Marketing-Aktivitäten und durch die
europäische Expansion des Unternehmens erreicht werden. Der
Netto-Betriebsverlust von Euro -141.7 Millionen resultiert aus
umfangreichen Investitionen in den Aufbau der Marke und technischer
und personeller Kapazitäten für die Unternehmensexpansion. Als
Ergebnis hieraus beliefen sich die betrieblichen Aufwendungen -
inklusive der Kosten für technologische Entwicklung,
Warenauslieferung und Restrukturierung - auf insgesamt Euro 137.2
Millionen.

Die Gesamtaufwendungen beinhalten außergewöhnliche
Aufwendungen in Höhe von Euro 14.6 Millionen, unter anderem
Restrukturierungskosten und Abschreibungen des Warenlagers, aufgrund
des Lieferstops während des Moratoriums, in dem sich die Gesellschaft
vom 28. Dezember 2000 bis zum 21. Februar 2001 befand. Der
Brutto-Gewinn für das Jahr 2000, der im Bezug auf außergewöhnliche
Aufwendungen resultierend aus dem Moratorium angepasst wurde, belief
sich auf ca. Euro 3.5 Millionen, bzw. 9.15% der Nettoumsatzerlöse.
Der Brutto-Gewinn, nach Berücksichtigung von Lagerabschreibungen und
anderen Auswirkungen des Moratoriums betrug Euro 546.000.

Seit Anfang diesen Jahres hat das neue Management von
LetsBuyIt.com die Gesellschaft maßgeblich restrukturiert um eine
Steigerung der Wirtschaftlichkeit herbeizuführen. In diesem
Zusammenhang hat die Gesellschaft 7 von 13 Niederlassungen
geschlossen und die Zahl der Mitarbeiter von über 300 auf nunmehr ca.
130 reduziert. Die neue Strategie des Unternehmens zielt auf erhöhte
Skaleneffekte und ein schnelleres Erreichen der Profitabilität ab. Um
das operative Ergebnis zu verbessern wird die Gesellschaft ihre
Geschäftsaktivitäten auf Kernmärkte fokussieren, ein selektiveres und
margenträchtigeres Produktsortiment aufbauen und
Effizienzsteigerungspotentiale im Bereich Warenlogistik und
Kundenservice erschließen.

Nachdem die Allgemein- und
Verwaltungskosten durch die Restrukturierung bereits erheblich
reduziert werden konnten, plant die Gesellschaft durch eine
Verringerung der Lieferantenanzahl sowie die Implementierung
verbesserter Kostenkontroll-Systeme ihre Margen weiter auszubauen und
zusätzliche Kosten zu sparen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in
mehreren Projekten engagiert, die darauf abzielen die Position der
Gesellschaft durch strategische Allianzen und Partnerschaften mit
großen europäischen Internet-Unternehmen und Unternehmen aus
traditionellen Wirtschaftsbereichen zu verbessern.

Trotz Restrukturierung, und hieraus resultierender Einsparungen im
Bereich Marketing sowie eines anfangs limitierten Produktsortiments,
konnte die Gesellschaft bereits wenige Wochen nach Wiederaufnahme der
Geschäftstätigkeit ein Bestellvolumen im Wert von über Euro 2
Millionen verzeichnen. LetsBuyIt.com plant in den kommenden Wochen
das Produktangebot auszuweiten und umfangreiche Marketingaktivitäten
einzuleiten. Nach erfolgreichem Abschluss des
Restrukturierungs-Programms und vor dem Hintergrund der neuen
Strategie und der Verfügbarkeit zusätzlicher finanzieller Ressourcen
plant LetsBuyIt.com ab dem 4. Quartal 2002 profitabel zu arbeiten.

Der Jahresabschluss für das Jahr 2000 ist auf der LetsBuyIt.com
Investor Relation Seite verfügbar (http://investor.letsbuyit.com).


ots Originaltext: LetsBuyIt.com

Quelle: http://recherche.newsaktuell.de/story.htx?nr=244853
LetsBuyIt.com N.V. gewinnt neue Investitionszusagen in Höhe
von Euro 25 Millionen und setzt Verhandlungen mit Investor
SSII fort


[30.04.2001 - 17:15 Uhr]


Amsterdam (ots) - LetsBuyIt.com N.V. (Neuer Markt Frankfurt: LBC),
Europas führender CoShopping-Anbieter, gibt neue Investitionszusagen
in der Höhe von Euro 25 Mio. von GEM Group (GEM), einer in New York
ansässigen Private Equity Gruppe, bekannt. Diese Investition
bestätigt den bisherigen Erfolg von LetsBuyIt.com sowie die neue
Geschäftsstrategie des Unternehmens. GEM stellt Eigenkapital zur
Verfügung, um an dem zukünftigen Wachstum des Unternehmens zu
partizipieren.

GEM verpflichtet sich aufgrund der entsprechenden Vereinbarung
Aktien der LetsBuyIt.com im Wert von bis zu Euro 25 Mio. zu zeichnen.
LetsBuyIt.com kann die zeitliche Abfolge der Zeichnungsverpflichtung
in Form von Kapitalerhöhungen unter Ausschluss der Bezugsrechte
alleinig bestimmen.

LetsBuyIt.com beabsichtigt, diese zusätzlichen Eigenkapitalmittel
für die weitere Finanzierung des Unternehmenswachstums sowie für die
Verbesserung der Margen und Skaleneffekte zu verwenden, um die für
das Ende des nächsten Jahres geplante Profitabilität zu erreichen.

Shmulik Stein International Investments Ltd. (SSII), die zu Beginn
dieses Jahres ein Investment von Euro 3,8 Millionen (erste Tranche)
und ein weiteres Investment von Euro 26,2 Millionen, gebunden an das
Erreichen bestimmter Zielvorgaben, zugesagt hat, hat bisher Euro
948,995 eingezahlt. SSII und LetsBuyIt.com sind in Gesprächen über
die Einzahlung des Differenzbetrags der ersten Tranche und stehen in
Nachverhandlungen über die ursprünglichen Beteiligungsverträge. Diese
Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.


ots Originaltext: LetsBuyIt.com

Quelle: http://recherche.newsaktuell.de/story.htx?nr=244854


Met@box und LBC sind potenzielle Pleitekandidaten. :D:D:D

.
Kursentwicklung von LBC seit dem 01.02.01 (Threaderöffnung)




Man hatte also eine Ausstiegschance. :D
@ HSM,

Ausstieg ja, aber wenn man die jetzige Stücke für 30-35 cent hat, kommt im Mai sicherlich eine Verdreifachung, und wenn es nur Kurzfristig für ein paar Stunden ist.

(Sicht aus den Augen eines Traders(oder wenn Du willst Zocker).:D
@ HSM,

Ausstieg ja, aber wenn man die jetzige Stücke für 30-35 cent hat, kommt im Mai sicherlich eine Verdreifachung, und wenn es nur Kurzfristig für ein paar Stunden ist.

(Sicht aus den Augen eines Traders(oder wenn Du willst Zocker).:D


04.05.2001

LetsBuyIt.Com N.V.

Jesper Jos Olsson
Aufsichtsrat Mitglied

Nennwertlose Inhaber-Stammaktien

938006

Verkauf 1.000.000 Stück

.
@ HSM

Sorry aber nichts für ungut, diese Mitteilung wurde nun zum
wiederholtenmale in die Threads gestellt. Schaut euch den
Kursverkauf am 4.Mai 2001 selber an. Hat keinen Einfluß auf
den Kurs gehabt. Wird wohl daher nicht im regulärem Markt
gehandelt worden sein. Es gab nämlich nur ca. 1,3 Mio Aktien
die an diesem Tag gehandelt wurden ohne das der Kurs sich
großartig veränderte.
Es sorgen andere Größen zur Zeit für den angenagelten Kurs
von LBC.

Ps: Es ist doch immerwieder erstaunlich, daß wenn es um den
Aktienkurs von LBC interressant wird, die "Basher Threads"
auftreten. Hallo Zocker dann kauft doch keine LBC-Aktien
ist doch eurer Meinung nach ein Absteiger. Kauft bitte nur
Aufsteiger wie " Teldafax, Metabox, Infomatec usw. haben
ja einen höheren Kurs, somit mehr Wert?!?! HO HO HO
Insider wissen mehr als Aussenstehende. ;)

Wenn sie Kapital aus den Aktien ziehen, sollte
das einem was zu denken geben.

.
@ HSM

Jetzt im Ernst wer glaubst du denn hat in den letzten 5 Wochen die vielen Millionen Aktien zu 0,51 und 0,50 und
0,47 und 0,45 und 0,44 jeweils in über 100.000 Stückzahlen
je Transaktion verkauft und gekauft ?

Verkauft LBC -Investoren ? dann haben die einen schlechten
Preis bekommen.

Gekauft in jeweils 100.000 Stck Orders nur " dumme " Privat-
investoren ? Und dann geht der Kurs auf 0,41 Euro zurück.

Und im Xetra wenn da Verkaufsorder von 1 Stck oder von 10 Stck. standen, dann glaubst du wirklich das waren kleine
Angsthasen Privatleute die verkauft haben.

Denk was du willst. Vergeß die Fakten aber nicht!!!
Wenn du zu teuer in LBC investiert bist, dann warte halt ein
bischen. Würst ja sehen.

Gute Nacht, nichts für ungut.

Wer in LBC investiert ist oder will, muß sich auf mit allen
Fakten beschäftigen, nicht nur mit Aussagen in den Foren !
Aktien haben schließlich auch was mit Realwirtschaft zu tun.
Also macht LBC Kohle ( langfristig) oder nicht.
Vielleicht sollte man auch mal hin und wieder die Homepage
von LBC anklicken und sich sein persöhnliches Urteil bilden.
@HSM

Für was steht HSM ?

Ich meine - kaufe billig, verkaufe teuer

Ob Du Sie noch günstiger bekommst hängt davon ab, wieviele
auf Grund Deiner Postings verkaufen.
Ich hoffe, die Gemeinde ist nicht so dumm, und behält die
Nerven.
Die Ausschläge der vergangen Wochen zeigen, daß es meist
sehr schwer ist, den idealen Einstieg zu finden. Bei postivien
Meldungen, wie z.B. Zahlungen der Investoren, geht der Kurs
sofort um 30-100% nach oben. Diese Anstiege sind meist
ausserhalb der Börsenzeit festzustelen, weshalb man bei
LBC investiert sein muß, um den EInstieg nicht zu verpassen.

Grüße
Rob
@rob2303

yes
stimmt
thats right


reininsvergngen


jetzt ziehen die Wolken nach rechts
@ Rob2303

Abwarten und Tee trinken, denn wer nicht in LBC investiert
ist, kann mit Sicherheit ruhiger schlafen.

LBC ist weder Aktie, die man über Nacht behalten muss,
noch eine Aktie, in die man längerfristig investiert
sein muss.


@ Kristiansen

Diese "Insider" haben ihre Aktien sehr günstig bekommen
und sie werden nicht an das Unternehmen denken, wenn
sie ihre "Buchgewinne" schwinden sehen.

Den Letzten beissen bekanntlich die Hunde.

Und LBC wird noch vor die Hunde kommen, da das
Geschäftsmodell nicht am Markt überlebensfähig ist.

Aber das ist nur eine Meinung eines Users, der nicht in
LBC investiert ist.

.
@HSM (Robin Hood der Kleinaktionäre)

Nicht investiert ?
Auch kein Interesse einzusteigen ?
Für wie blöd hälst Du Deine Mitmenschen ?

WO=Lügenboard Nr.1

Grüße
Rob
@Grueny

Die Meinungen teilen sich wie überall.
WO ist seitens der Info o.K.
Pseudogurus - neine Danke
@ Rob2303

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. :D:D:D

LBC ist weder Aktie, die man über Nacht behalten muss,
noch eine Aktie, in die man längerfristig investiert
sein muss.


Schliesst diese Aussage Tageszocks aus ?!?

.
Letsbuyit.com schließt Nachverhandlungen mit Investor ab


Die Letsbuyit.com N.V. hat den erfolgreichen Abschluss der
Nachverhandlungen mit Shmulik Stein International
Investments Ltd. (SSII), einem der Hauptinvestoren
der Gesellschaft, bekannt gegeben.



dpa-afx AMSTERDAM. SSII wolle in diesem Jahr in einer
ersten Tranche 3,8 Mill. € investieren, berichtete der
finanziell angeschlagene niederländische Internethändler
am Donnerstag.
Weitere 26,2 Mill. €, die an verschiedene Ziele gebunden
seien, seien bereits zugesagt. Gemäß dieser Vereinbarung
habe SSII bis zu diesem Tag circa 2,9 Mill. € eingezahlt,
die restlichen 0,9 Mill. € sollen Anfang Juni folgen.

Mit den Zusagen von SSII und der jüngsten Vereinbarung mit
Global Emerging Markets (GEM) über eine "Equity Line of
Credit" in Höhe von 25 Mill. € habe das im Neuen Markt
gelistete Unternehmen seit Anfang des Jahres Zusagen von
Investoren von insgesamt maximal 77,8 Mill. € erhalten.

HANDELSBLATT, Donnerstag, 17. Mai 2001


Quelle: http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/sfn/buil…
*vwd DGAP-Ad hoc: LetsBuyIt.Com N.V. <NL0000233989> deutsch


Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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KarstadtQuelle vereinbart Kooperation mit LetsBuyIt.com

Internet-Anbieter nutzt Einkaufs-, Sortiments- und Logistik-Kompetenz des
Handels- und Dienstleistungskonzerns

LetsBuyIt.com, eine der führenden Internet-Marken Europas, und KarstadtQuelle,
Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern, haben eine breit
angelegte
Kooperation vereinbart. Danach wird LetsBuyIt.com ab sofort einen Großteil
seines Einkaufsvolumens über KarstadtQuelle abwickeln. Eine weitere
Zusammenarbeit ist in den Bereichen Logistik und Kundenservices vorgesehen.
Zudem umfasst die Kooperation für KarstadtQuelle Optionen auf den Erwerb der
Markenrechte sowie auf eine finanzielle Beteiligung an LetsBuyIt.com.
LetsBuyIt.com wird zukünftig als sogenannter Anschlusskunde, also
konzernexterner Partner von KarstadtQuelle, einen Großteil seines gesamten
Einkaufsvolumens über den Essener Konzern abwickeln. Dies betrifft insbesondere

Waren aus den Bereichen Multimedia, Elektrogeräte sowie Sport und Freizeit. Der

Internet-Anbieter wird dabei in vollem Umfang von der Kompetenz und Erfahrung
des Handelsspezialisten in Sortimentsgestaltung und Warenbeschaffung, Logistik
und Fulfillment profitieren. LetsBuyIt.com erwartet aus der Zusammenarbeit eine

deutlich erhöhte Effizienz für das eigene Geschäft.
KarstadtQuelle, die in ihrem Wachstumsfeld E-Business auf starke Marken auch in

Kooperationen setzt, sieht in LetsBuyIt.com eine der wenigen starken Internet-
Marken mit seiner attraktiven Zielgruppe der 20- bis 39-jährigen. Die
KarstadtQuelle New Media AG, im Konzern für Entwicklung und Bündelung der
strategischen E-Business-Aktivitäten verantwortlich, erhält ein Vorerwerbsrecht

zur Verwendung der Marke LetsBuyIt.com. Die Option bezieht sich auf die
Markennutzung in den Bereichen Katalog-Versandhandel und stationärer
Einzelhandel. Die Kooperation räumt KarstadtQuelle New Media zugleich Optionen
auf eine finanzielle Beteiligung an LetsBuyIt.com ein.

Details der Kooperation werden heute um 11.00 Uhr Ortszeit im Rahmen einer
Pressekonferenz vom Vorstand der LetsBuyIt.com N.V. in ihren Geschäftsräumen,
München, Nymphenburger Str. 86, 80636 München, bekannt gegeben.

Kontakt: Citigate Dewe Rogerson, Sonja Teurezbacher, +49 (0) 211-5775-916

Ende der Ad-hoc-Mitteilung ) DGAP 20.06.2001

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WKN: 938006; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
Neuer Skandal am Neuen Markt

Das Frankfurter Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel
hat ein Insider-Verfahren eingeleitet.


Frankfurt - Die angeschlagene Nemax-Gesellschaft
Letsbuyit.com macht erneut von sich reden: Das
Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) hat ein
förmliches Insider-Verfahren eingeleitet, nachdem die
Aktie des Unternehmens vor einer Ad-hoc-Meldung vom
25.1.2001 bei auffällig hohen Umsätzen deutlich
angestiegen war.
Letsbuyit.com hatte am 25. Januar gemeldet, eine neue
Finanzierungsrunde sei erfolgreich abgeschlossen worden,
man habe eine Zusage über 4 Millionen Euro bekommen und
der Antrag auf Eröffnung des Anschlußkonkurses der
Letsbuyit.com N.V. sei zurückgezogen worden. Bereits vor
Veröffentlichung dieser Meldung konnte die Aktie deutlich
zulegen.

Gegenüber manager-magazin.de bestätigte BAWe-Sprecherin
Regina Nößner den Sachverhalt: "Unsere Experten haben den
Vorgang untersucht, und da es deutliche Hinweise auf
Insider-Handel gibt, wurde nun eine förmliches
Untersuchungsverfahren eingeleitet."

Auch die jüngste Ad-hoc-Meldung von Letsbuyit erweckte den
Argwohn der Wertpapieraufsicht. Am Mittwoch, den 20. Juni,
gab das Unternehmen eine Kooperation mit Karstadt bekannt.
Der Vorstand teilte mit, Letsbuyit werde ab sofort einen
Großteil seines Einkaufsvolumens über KarstadtQuelle
abwickeln. Eine weitere Zusammenarbeit sei in den
Bereichen Logistik und Kundenservices vorgesehen.
KarstadtQuelle erhalte zudem die Option, die Markenrechte
von Letsbuyit zu erwerben und sich finanziell an den
Niederländern zu beteiligen.

Hier kam es ebenfalls im Vorfeld zu deutlichen Anstiegen
bei Umsatz und Aktienkurs. Nößner gegenüber manager-
magazin.de: "Wir erstellen im Augenblick eine
sogenannte `Marktanalyse`, um zu klären, ob auch in
diesem Fall Hinweise auf einen Insiderhandel zu finden sind."

Gerüchte über "Unregelmäßigkeiten" im Vorfeld der Ad-hoc-
Meldung hatte es bereits seit einiger Zeit gegeben. Der
Hintergrund: Anfang des Jahres war plötzlich wieder Leben
in die Aktie gekommen, nachdem der ehemalige Hacker Kim
Schmitz verkündet hatte, seine Gesellschaft Kimvestor
wolle mit einem großen Geldbetrag bei Letsbuyit
einsteigen. Die Rede war von 50 Millionen Euro, die
bis Ende Februar überwiesen werden sollten.

Zur Begründung für sein Engagement hatte Schmitz erklärt,
Letsbuyit.com sei ein "Player der Zukunft". Er freue sich,
dass er so preiswert in die Gesellschaft investieren
könne. Letsbuyit.com sei 20 mal mehr wert als die
gegenwärtige Börsenkapitalisierung.

Die Anleger hörten dies gern, zumal der Jungunternehmer
bei diversen Presseterminen für das Unternehmen und sein
Konzept warb. O-Ton Schmitz: "Ich habe mehr
Hintergrundinformationen als sonst jemand. Das
Geschäftskonzept von Letsbuyit ist brillant."

Deswegen werde er 50 Millionen Euro investieren, obwohl
auch 30 Millionen reichen würden, um wieder profitabel
zu werden. "Ich möchte, dass dieses Ding mit voller Kraft
voraus fahren kann. Es ist besser, etwas Benzin in der
Reserve zu haben", sagte Schmitz.

Aus der großzügig angekündigten Unterstützung durch
Kimvestor wurde am Ende allerdings doch nichts. Bereits
Anfang Februar meldete das Unternehmen, Kim Schmitz sei
bei der Finanzierungsrunde nicht dabei. Vorher hatte der
Münchner auch dadurch für erheblichen Wirbel gesorgt, dass
er gegenüber dem Anleger-Magazin "Die Telebörse" eine
Klage angekündigte, weil die Zeitschrift kritisch über
ihn berichtet hatte.

Clemens von Frentz

© manager-magazin.de 2001

Quelle: http://www.manager-magazin.de/geld/artikel/0,2828,141694,00.…
LetsBuyIt.com - Game over?!

Für die (noch) am Neuen Markt gelistete "Gesellschaft"
LetsBuyIt.com N.V. scheinen nun mehr und mehr die Lichter
auszugehen. Wie die Niederländer soeben per ad-hoc
mitteilten, sehe sich das Unternehmen gezwungen, die
Verhandlungen mit einem der Hauptinvestoren abzubrechen.


Die Shmulik Stein International Limited ("SSII") hatte sich
früheren Aussagen zufolge verpflichtet, LetsBuyIt.com eine
Finanzierung in Höhe von 30 Mio. Euro zur Verfügung zu
stellen. Die Zusage jedoch an das Erreichen bestimmter
Meilensteine in den Jahren 2001 und 2002 gebunden.

Obwohl LetsBuyit.com nach eigenen Aussagen bislang die
erforderlichen Meilensteine erreicht hatte, kam der
Finanzier SSII seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach.

Stattdessen wollte SSII nachverhandeln. Diese Nachverhandlungen
wurden heute jedoch von den Niederländern abgebrochen.

LetsBuyit.com sucht nun, wie auch schon in der
Vergangenheit, Finanzierungsmöglichkeiten zur
Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes.


Zurzeit ist es für die Aktionäre jedenfalls ziemlich
duster. Die Aktie wurde bei einem Kurs von 27 (in Worten
siebenundzwanzig) Euro-Cents ausgesetzt. Wir bedauern die
Zocker jedoch nicht.

Wer hier investierte, der war selber schuld.

Quelle: http://www.platow.de/cgi-bin/index_modul.cgi?aktion=show&n_i…
Die letzten beiden Sätze hätte sich Platow wirklich sparen können!
Zocker gehen nun mal bewusst Risiken ein. Also ICH brauche wirklich kein Bedauern seitens Platow! Ist ja wohl ne Frechheit...

Gruß
TechAd
ftd.de, Fr, 20.7.2001, 12:08, aktualisiert: Fr, 20.7.2001, 18:12

Penny-Stock-Firmen erwägen Klage

Von Martin Murphy, Hamburg

Nachdem die Deutsche Börse ihre verschärften Regeln für den Neuen Markt vorgestellt hat, sind die Pennystocks am Wachstumsmarkt eingebrochen. Einzelne Unternehmen erwägen Klage gegen die Änderungen.

Am stärksten verloren MB Software. Der Kurs brach um mehr als die Hälfte ein, nachdem das Unternehmen bekanntgab, dass es Insolvenz beantragt hat. Aber schon zuvor führte MB Software die Verliererliste am Neuen Markt an. Über Maßnahmen gegen die Regeländerungen der Deutschen Börse könne erst später entschieden werden, sagte eine Unternehmenssprecherin. "Erst muss ein Insolvenzverwalter eingesetzt werden, und wir haben noch keinen", sagte sie.

Der Vorstandssprecher von Advanced Medien, Otto Dauer, "empfindet die neuen Regeln als zu hart". Die Kapitalausstattung seines Medienunternehmens sei besser als bei anderen Penny Stocks. Advanced Medien prüft daher rechtliche Mittel gegen den Beschluss der Börse. "Wir wollen nicht klagen, aber wir wollen am Neuen Markt bleiben", sagte Dauer der Financial Times Deutschland. Der Manager rechnet, dass der Kurs seines Unternehmens bald wieder steigt. "Für das zweite Quartal erwarten wir bessere Zahlen, so können wir aus dem Kurstal herauskommen."



Teamwork will retten

Auch Teamwork hofft einem Delisting zu entgehen. "Bis Ende September wollen wir das Insolvenzverfahren beenden", sagte Teamwork-Sprecherin Sabine Brummel. Mit zwei Interessenten sei eine Absichtserklärung über eine Beteiligung abgeschlossen worden. Bei den Interessenten handelt es sich zum einen um einen industriellen Partner aus der Software-Industrie, zum anderen um eine Finanzinvestoren-Gruppe. Sollte einer der beiden einsteigen, dann würde der Kurs steigen, sagte Brummel.

Zweistellig verloren auch Prodacta. Das schwäbische Unternehmen prüft nun intern, ob Klage gegen das modifizierte Regelwerk möglich ist. "Wir sind nicht sehr glücklich darüber", sagte ein Sprecherin. Der Kurs werde weiter darunter leiden.

Eine Sprecherin der Kabel New Media wollte keine Stellungnahme abgeben. Das Hamburger Unternehmen habe derzeit andere Probleme. Ende Juni hatte Kabel New Media für die gesamte Gruppe einen Zahlungsstopp bekannt gegeben. Die Aktie war daraufhin weiter eingebrochen. Die Titel rutschten nach der Mitteilung der Deutschen Börse um 19 Prozent auf 25 Cent.



Camelot

Unter Druck gerieten auch die Papiere von Camelot. Das Münchener Telekommunikationsunternehmen verlor knapp sechs Prozent auf 80 Cent. Die Firma erwägt nach Aussage von Camlot-Chef Thomas Zacharias rechtliche Mittel gegen die Entscheidung der Deutschen Börse einzulegen. Nach der einseitigen Aufkündigung des Vertrages mit der Börse werde dies derzeit intern diskutiert, sagte der Vorstandsvorsitzende im Gespräch mit der FTD.

Ein potenzieller Ausschlusskandidat ist auch Management Data Media Systems. Das Mediensystemhaus hatte Anfang der Woche beim Hamburger Amtsgericht den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Danach brach der Kurs der Aktie ein. Aktuell notierten Management Data Media 2,5 Prozent schwächer bei 40 Cent. Mit Verweis auf das beantragte Insolvenzverfahren wollte ein Unternehmenssprecher die verschärften Regeln am Neuen Markt nicht kommentieren. Jede Äußerung müsse mit dem Insolvenzverwalter abgestimmt werden.

RTV Family Entertainment ist zwar ein Penny Stock, allerdings liegt die Börsenkapitalisierung über 20 Mio. Euro. Die Firma müsse die Regeländerungen natürlich beachten, sagte ein RTV-Sprecher. Aber erst wenn die Kapitalisierung weiter sinke, werde über rechtliche Schritte nachgedacht.



Refugium wechselt

Nicht mehr von dem Regeländerung betroffen ist Refugium. Der Seniorenheimbetreiber geht am 1. August an den Geregelten Markt. Refugium sah sich Ende vergangenen Monats mit einem vorläufigen Insolvenzverfahren des Amtsgerichts Bonn konfrontiert. Der Finanzdienstleister Gold-Zack hatte auf Grund aufgelaufener Mietschulden der Refugium Holding von knapp 19 Mio. DM den Antrag gestellt.



Mögliche Ausschlusskandidaten


Kurs am Mittag
Kapitalisierung


Advanced Medien
0,42
7,54 Mio

aeco N.V.
0,90
5,85 Mio

Amatech
0,75
7,89 Mio

Artstor
0,85
5,95 Mio

Blue C New Economy
0,32
4,00 Mio

Brainpower
0,95
3,90 Mio

Camelot
0,86
6,27 Mio

CPU
0,83
6,95 Mio

Cybernet
0,61
11,44 Mio

eJay
0,52
5,20 Mio

Endemann Internet
0,92
11,04 Mio

Fortune City
0,38
11,24 Mio

InfoGenie pe
0,95
6,04 Mio

Infomatec
0,22
5,71 Mio

Kabel New Media
0,31
5,36 Mio

Letsbuyit.com !!!
0,18
18,36 Mio

Lipro
0,56
4,32 Mio

Management Data
0,41
3,08 Mio

mb Software
0,70
8,28 Mio

mediantis
0,92
7,36 Mio

Metabox
0,60
8,56 Mio

Micrologica
0,19
1,52 Mio

musicmusicmusic
0,26
2,05 Mio

NSE Software
0,65
7,61 Mio

Prodacta
0,50
2,44 Mio

Prout
0,68
2,25 Mio

Refugium
0,37
19,43 Mio

Team Comm.
0,80
12,82 Mio

TelDaFax
0,19
6,43 Mio

WizCom Techn.
0,48
5,43 Mio

Alle Angaben in Euro
Quelle: Deutsche Börse


© 2001 Financial Times Deutschland


Quelle: http://www.ftd.de/bm/bo/FTDMHMHFDPC.html?nv=hptn
DGAP-Ad hoc: LetsBuyIt.Com N.V. <LBC > deutsch


Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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LetsBuyIt.com N.V. gibt Gespräche mit neuen Investoren bekannt

LetsBuyIt.com N.V. hat Gespräche mit neuen Investoren aufgenommen und bereits
einen Letter of Intent über weitere Verhandlungen mit einem potenziellen
neuen strategischen Investor unterzeichnet.

Zusätzlich hat LetsBuyIt.com N.V. aus einem Veräußerungsgeschäft von für den
Geschäftsbetrieb nicht wesentlichen Rechten einen Erlös von ca. EURO 2,5 Mio.
zur Sicherung der weiteren Liquidität erhalten.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung © DGAP 13.08.2001
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WKN: 938006; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

Ende der Mitteilung
Zeitung: Gläubiger warten auf Bezahlung durch LetsBuyIt.com

Stockholm (vwd) - Die LetsBuyIt.com NV, Amsterdam, sieht sich zahlreichen
Beschwerden von Gläubigern ausgesetzt, die eine Bezahlung fordern. Wie die
schwedische Zeitung "Dagens Industri" berichtet, hat der Internet-Händler in
Schweden in 48 Fällen die Forderungen nicht bezahlt. "Das Unternehmen
befindet sich in einer Phase, in der neue Finanzpartner gesucht werden. Wir
brauchen bald neues Kapital, und deswegen wurden einige Gläubiger leider
beeinträchtigt", sagte Fredrik Staeel von Holstein, der
Verwaltungsratsvorsitzende bei LetsBuyiT.com, zu der Zeitung.

vwd/DJ/30.8.2001/jhe/mkr
LetsBuyIt.Com: Betr.verlust 1. Hj gg Vj "deutlich reduziert"

Amsterdam (vwd) - Die LetsBuyIt.com NV, Amsterdam, hat den
Betriebsverlust im ersten Halbjahr 2001 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
deutlich reduziert. Außerdem ist eine weitere Restrukturierung geplant. Die
Abnahme der betrieblichen Aufwendungen wird in einer Ad-Hoc-Meldung vom
Freitag auf die bisherige Restrukturierung des Unternehmens im ersten
Quartal 2001 sowie auf eine Reduzierung der Vertriebs- und
Marketingaufwendungen zurückgeführt. Der Internet-Powershopper sei nicht wie
geplant gewachsen, da Finanzmittel nicht vorhanden gewesen seien. Es habe
Zahlungsverzögerungen zur Finanzierung des Umlaufvermögens bei einem
Hauptinvestor, der Shmulik Stein Int Investments, London, gegeben.

LetsBuyIt.com gab weiter den Rücktritt des Aufsichtsratsmitglieds Jörg
Duske zum 31. August bekannt. Das Unternehmen plane außerdem ein
Restrukturierungsprogramm, um die operativen Geschäftseinheiten in
Deutschland und Schweden zu bündeln. Der Betrieb der Websites in weiteren
europäischen Märkten solle von Deutschland aus koordiniert werden. Die
Gesellschaft wolle 60 Stellen bis Ende 2001 abbauen und die Filialen in
Frankreich und Großbritannien schließen. Dadurch sollen die betrieblichen
Aufwendungen weiter gesenkt werden.

Detaillierte Zahlen nannte LetsBuyIt.com nicht bekannt. Die
Halbjahresergebnisse seien nicht mit den Ergebnissen des Vorjahreszeitraums
vergleichbar. +++Jürgen Hesse
vwd/12/31.8.2001/jhe/smh
von Redaktion WO [W:O] 31.08.01 16:33:39 4331593 LETSBUYIT.COM N.V. AANDELEN EO -,01

Wenn man einigen Unternehmen des Neuen Marktes eines nicht vorwerfen kann, ist es mangelnde Kreativität. Gerade heute, da die Frist zur Vorlage der Halbjahresberichte ausläuft, überbieten sich zwei „Wachstumstitel“ mit atemberaubenden Mitteilungen.

Da wäre zum einen die beliebte Ameisen-Gesellschaft Letsbuyit.com. Pünktlich und pflichtbewusst wie es sich für ein börsennotiertes Unternehmen gehört, flattert in den Morgenstunden die ersehnte Ad-hoc-Mitteilung auf den Tisch. „Letsbuyit.com gibt Ergebnisse für das erste Halbjahr bekannt“, lautet die viel versprechende Überschrift. Was folgt, ist eine Phrasendrescherei aller erster Güte. Man habe den Betriebsverlust gegenüber dem Vorjahreszeitraum „deutlich reduziert“ und außerdem ein tolles Restrukturierungsprogramm entwickelt. Außerdem werde ein Aufsichtsratsmitglied heute zurücktreten. Ach ja: „Darüber hinaus konnte die Gesellschaft ihr Wachstum nicht im geplanten Umfang realisieren“, lässt uns der Ameisen-Haufen auch noch wissen. Das einzige, das in der Pflichtmitteilung fehlt, sind allerdings die Halbjahreszahlen.

Über die Gründe für dieses scheinbare Missgeschick lässt sich nun nach Herzenslust spekulieren. Vielleicht hilft ein weiterer Satz aus der unbestrittenen „Ad-hoc-Mitteilung des Jahres“ ein wenig weiter. „Die Gesellschaft weist darauf hin, dass die Halbjahresergebnisse nicht mit den Ergebnissen des Vorjahres vergleichbar sind, da die Websites in diesem Zeitraum lediglich seit dem 26. Februar und nur in vier Ländern in Betrieb waren.“ – Na, bitte! Da haben wir es! Warum soll man auch Zahlen veröffentlichen, wenn man sie sowieso nicht vergleichen kann, nicht wahr?!

Dagegen wirkt das Provinz-Theater der Kinowelt ja gerade zu wie eine Aufführung eines schlechten Schüler-Theaterstückes. Der Strom ist ausgefallen und ohne Strom laufen die Computer nun einmal nicht. Ausgerechnet heute – dem Tag der Bilanzvorlage – muss dieses dumme Missgeschick passieren. Ein bedauerlicher Zufall, nicht wahr? Flugs wiegelt ein Sprecher die wilden Spekulationen ab. Man habe schon seit einigen Tagen diese Probleme, heißt es. Es sei die Frage gestattet, warum man dann nicht schon vor einigen Tagen entsprechende Vorsorgemaßnahmen getroffen hat.

Aber die Hauptsache ist ja sowieso nur, dass man die Frist einhält, nicht wahr? Und das will Kinowelt unbedingt tun. Es hat auch überhaupt nichts zu bedeuten, dass man die Vorlage der Zahlen nach dem ominösen Stromausfall zunächst für den Nachmittag angekündigt hat, um sie wenige Stunden später dann doch auf die Stunden nach Börsenschluss zu verschieben.

Bei so vielen Missgeschicken bleibt einem nichts anderes übrig, als den Betroffenen alles Gute zu wünschen. Ich wünsche der Kinowelt einen schönen Abend und endlich wieder Strom im Hause. Ich wünsche Letsbuyit.com eine gute Nacht. Und von der Deutschen Börse wünsche ich mir, dass sie endlich mit dem Hammer dazwischenhaut, wenn Unternehmen das Börsenparkett als Comedy-Bühne missbrauchen.

Autor: Robert Sopella (© wallstreet:online AG),16:33 31.08.2001

Quelle: http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/thread.ph…


:laugh::laugh::laugh:
KIM SCHMITZ



Jähes Ende und harte Vorwürfe


Nach einem Insolvenzantrag verklagt der Hacker nun seine Ex-Geschäftspartner.



München - Der umstrittene Jung-Millionär Kim Schmitz hat mit seiner Firma Data Protect Consulting Schiffbruch erlitten. Nach Auskunft der bayerischen Justizbehörden stellte Geschäftsführer Detlev Henze am 5. September einen Insolvenz-Antrag für das Unternehmen.
Die Data Protect Consulting GmbH war eine Ausgründung der Firma Data Protect GmbH, die sich nach Auskunft von Kim Schmitz auf "das Aufspüren und Analysieren von Sicherheitslücken in IT-Systemen spezialisiert" hat. Anfang vergangenen Jahres verkaufte Schmitz 80 Prozent seines Unternehmens an den TÜV Rheinland/Brandenburg und reduzierte seinen Anteil damit auf 20 Prozent. Seitdem firmierte die Gesellschaft unter dem Namen TÜV Data Protect.

Bewährungsstrafe wegen Betrugs und Bandenhehlerei

Die Data Protect GmbH selbst wurde zwischenzeitlich in die Kimvestor AG umgewandelt, die nach Auskunft der Gründers "fortan zukunftsträchtige Technologien entwickeln und in eigenständigen Unternehmen vermarkten wird". Zu diesem Zweck wurde laut Schmitz eine Kapitalerhöhung auf eine Million Euro durchgeführt.

Bislang allerdings fiel der Münchner Jungunternehmer eher durch zweifelhaftes Gebahren auf. Im März 1998 verurteilte ihn das Landgericht München nach Informationen des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren wegen Computerbetrugs, Bandenhehlerei und Missbrauch von Titeln. Später geriet er in die Kritik ehemaliger Hacker-Kollegen, die ihm dubiose Praktiken vorworfen.

Fragwürdige "Rettungsaktion" für Letsbuyit

Anfang vergangenen Jahres zog er sich mit einem fragwürdigen Engagement bei der Nemax-Firma Letsbuyit.com den Zorn zahlreicher Anleger zu. Damals hatte er angekündigt, das angeschlagene Unternehmen mit 40 Millionen Euro retten zu wollen, was zu hektischen Sprüngen der Aktie führte - unter anderem kam es vor Veröffentlichung der entsprechenden Ad-hoc-Meldung zu einem deutlichen Kursanstieg. Auf die versprochenen Millionen wartet das Unternehmen noch heute.

Zuletzt brachte sich Schmitz durch einen uneigennützigen Einsatz zugunsten des Weltfriedens ins Gespräch. Auf seiner Homepage lobte er eine Belohnung von bis zu zehn Millionen Dollar für sachdienliche Hinweise zur Ergreifung Osama bin Ladens aus.

Strafanzeige gegen Geschäftsführer

Eine Aversion hat der agile Jungunternehmer aber offenbar nicht nur gegen den mutmaßlichen Terroristen, sondern auch gegen seine ehemaligen Mitstreiter. Darauf lässt eine Pressemeldung schließen, die er nach dem Insolvenzantrag veröffentlichte.

Darin heißt es: "Die Kimvestor AG verklagt den Gesellschafter TÜV Rheinland/Brandenburg und den Geschäftsführer der TÜV Data Protect, Detlev Henze, auf Schadenersatz. Gegen Henze wurde außerdem Strafanzeige gestellt." Die vorläufige Schadenshöhe wird von Schmitz auf 10 Millionen Mark veranschlagt.

Begründet wird die Klage wie folgt: "Der Gesellschafter TÜV Rheinland/Brandenburg und der Geschäftsführer Detlev Henze haben nach Ansicht der Kimvestor AG das Unternehmen TÜV Data Protect GmbH absichtlich in die Insolvenz geführt." Betreut wird der skandalverdächtige Casus von der Anwaltskanzlei Zirngibl Langwieser in München.

Clemens von Frentz

Quelle: http://www.manager-magazin.de/ebusiness/artikel/0,2828,15931…
Letsbuyit - Letssellit

(gatrixx) Betrachtet man sich die Zahlen des dritten Quartals, könnte man auf den Gedanken kommen, dass das Geschäftsmodell von Letsbuyit.com Umsatz- und Verlustentwicklung miteinander verwechselt. Das, was steigen sollte, sinkt - das, was sinken sollte, steigt.
335.000 Euro Umsatz hat der Online-Einkaufsdienstleister im dritten Quartal erlöst. Drei Monate zuvor waren es noch 3,5 Millionen Euro Umsatz. Gleichzeitig sank das Ergebnis vor Steuern (EBT) auf minus 13,4 Millionen Euro. Im zweiten Quartal lag es bei minus 7,3 Millionen Euro.

Als Neun-Monats-Bilanz ergibt sich damit: 4,5 Millionen Euro Umsatz und minus 39,4 Millionen Euro EBT. Ein Jahr zuvor waren es 20,4 Millionen Euro Umsatz und minus 93,7 Millionen Euro EBT. Der Vergleich mit dem Vorjahr ist jedoch unstimmig, erklärt das Unternehmen. Grund: "Die Einführung des Agentur-Modells und Restrukturierungsmaßnahmen in 2001".

Doch der Vergleich des dritten Quartals mit dem zweiten ist deutlich genug: Restrukturierung hin oder her - das Geschäftsmodell hinkt. Zynisch könnte man sagen: Gut, dass es nicht läuft, schließlich geht`s abwärts.

Besserung ist nicht in Sicht: Zwar soll das vierte Quartal unter anderem wegen des Weihnachtsgeschäftes stärker werden, das Ergebnis soll sich gegenüber dem dritten Quartal verbessern. Doch im Klartext heißt das lediglich: Der Verlust wird geringer - bleibt aber ein Verlust. (fma)

29.11. - 14:04 Uhr

Quelle: http://www.gatrixx-finanztreff.de/gatrixx/news.htm?id=101142…
Der hat sich ja sehr viel Mühe gemacht, dass neue Modell von LBC zu verstehen.
Allein schon sein Vergleich vom 2. zum 3. Quartal. Weiss denn der nicht, dass im zweiten Quartal das neue Modell noch gar nicht gestanden hat?

Sehr gut recheriert.
Mann o Mann.

mfg
depotauszug
Und immer noch verbrennen sich Anleger im Wert von 1 Mio Tagesvolumen die Hände
MME 576115 z.B. interessiert keine SAU

MK 8 Mio
CASH 12 Mio
Umsatz 35 Mio

Aber keine Börsenumsätze.

Ich finde es lächerlich was hier in Deutschland los ist.

Wilder Westen pur.

Amore
KIM SCHMITZ



Kimble auf der Flucht :laugh:

Nun ist er weg. Auf und davon. Wie Graf Zahl aus der Sesamstraße mit Paukenschlag, Feuerwerk und viel künstlichem Nebel. Die schillerndste Persönlichkeit der New Economy hat die Bundesrepublik verlassen.


Die "Bild" wusste es schon vorher, natürlich. Kim Schmitz, der schwergewichtige Exot unter den Dotcom-Blendern, hat sich aus dem Staub gemacht. Der vermeintlich gute Grund: die Bundesrepublik. Sic. Denn die hat ihn nie verstanden, ihn, den Visionär, den Unternehmer, den Gutmenschen.
Zuletzt hatte Schmitz mit seiner Anti-Terror-Einheit "Yihat" von sich reden gemacht. Das stand für "Young intelligent Hackers against Terror" und war eine unglaublich wirksame Aktion, mit der Schmitz eine Elite-Hackertruppe zusammenbringen wollte, um die Konten bekannter Terroristen rund um Osama Bin Laden zu leeren.

Schmitz veröffentlichte entsprechende Namenslisten, rief zu Hack-Aktionen auf und benannte natürlich auch eine Adresse, an welche die erhackten Millionen zu senden seien. Wo könnten Terrorgelder besser aufgehoben sein, als auf den Konten von Kim Schmitz? Seit langem wird in der Internet-Branche gemunkelt, da wäre sowieso gerade genügend Platz.

Platte Publicity

Doch die dreist platzierte PR-Aktion währte nicht lange. Die Hackergruppe "Fluffy Bunny", die mit dem rosa Kaninchen, schossen Kimbles Website kurzerhand ab. Die Site verschwand, die Geldsorgen des gestürzten Dotcom-Engels nicht.

Denn pekuniärer Gram plagt den IT-Sicherheitsberater, seitdem ihn seine Fortune verlassen hat. Zuletzt hatte der umstrittene Jung-Millionär mit seiner Firma Data Protect Consulting Schiffbruch erlitten. Deren Geschäftsführer Detlev Henze musste Anfang September vergangenen Jahres einen Insolvenz-Antrag für das Unternehmen stellen.

Jetzt aber hat Schmitz die Nase voll. Er ist enttäuscht, teilt er beleidigt allen, die es wissen wollen, auf seiner Website mit. Außerdem hoch verschuldet, wie die "Bild" weiß. Eine ausstehende Summe von 675.000 Mark wird kolportiert, die Gläubiger sollen keine Banken, sondern windige Geldhaie aus dem Münchner Milieu sein. Und die haben keinen Humor und auch nicht die Engelsgeduld geprellter Anleger. Die von der Polizei ignorierten Morddrohungen sollen es sein, die den armen Kim Schmitz aus dem Land getrieben haben.

"Legends may sleep, but they never die"

Und so zieht denn der selbsternannte Kimble unter www.kimble.org den verbitterten Schlussstrich unter sein stets torpediertes Unternehmerdasein in dieser Republik. Die hat er waidwund verlassen, "weil Verbrecher das Leben eines deutschen Staatsbürgers bedrohen und trotz Anzeige die Staatsgewalt erst greift, wenn man entführt oder tot ist." Und so weiter und so weiter, da steht sie, die längst vergessen geglaubte Litanei der Politikverdrossenen. Das treibt dem verständnisvollen Anleger die Tränen in die Augen, und die schuldlosen Visionäre aus dem Land.

Aber, Schmitz sei`s gedankt, seine deutschen Kimble-Maniacs lässt er im Gegensatz zu Gläubigern und Finanzamt nicht im Stich: In der nächsten Woche startet unter www.kimble.org das Kimpire-Projekt. Wahrscheinlich wie immer farbenfroh, pompös und wirkungslos. Allen Nicht-Surfern jedoch wird Herr Schmitz fehlen mit seinen phantasievollen Geschichten. Ein Trost bleibt trotzdem auch ihnen: Der finale Gruß des Kimbleschmitz lautet: "Legends may sleep, but they never die."

Man wird sehen.

Quelle: http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,176462,00.html


Ende gut - Alles gut. :D
Flucht beendet



Kim Schmitz festgenommen



Der Münchner Ex-Hacker Kim Schmitz, der sich nach Thailand abgesetzt hatte, ist am Freitag nach Informationen der Online-Ausgabe des Anlegermagazins DIE TELEBÖRSE in Bangkok festgenommen worden. Das bestätigte eine Sprecherin des Münchner Amtsgerichts.

Schmitz hatte vor einem Jahr für seine Kimvestor AG mit euphorischen VersprechungenAnleger geworben und sollte deshalb wegen Kapitalanlagebetrugs zur Verantwortung gezogen werden. Nach Informationen von TELEBÖRSE-online sind zudem Schmitz` Anteile an der Kimvestor AG bereits gepfändet.

Quelle: http://www.n-tv.de/2897465.html
Kim Schmitz ... wurde von der Polizei in Bangkok festgenommen, dies bestätigte die Staatsanwaltschaft heute Nachmittag in München. Man wirft ihm vor, daß er Börsen-Insiderinformationen zum Kauf von Aktien ausgenutzt habe um für 375.000 Euro Aktien zu kaufen, nur um sie kurz darauf mit Millionengewinn für 1,5 Millionen Euro (2,93 Millionen Mark) wieder abzustoßen.

Schmitz, auf dessen Webseite seit gestern ein Grabstein prangt, hatte auf diesem seinen Tod für Montag, den 21. Januar 2002 angekündigt, genau an dem Tag an dem er 27 Jahre alt wird. In einer kurzen Mail die er offenbar kurz vor seiner Verhaftung an mich schickte, "lobte" er meinen Artikel über ihn als "geil" und forderte mich sogar auf so weiterzumachen. Diese "letzte Ehre" erweise ich ihm hiermit, hoffe aber daß damit das Kapitel Kimble ein für allemal der Vergangenheit angehört.

Quelle: http://www.onlinekosten.de/news/artikel.php3?id=7973

Weitere Links zu Internet-News: http://www.internet-pool.com
FOKUS 1 - Überstellung "Dr Kimbles" Kim Schmitz wohl Dienstag

Frankfurt, 21. Jan (Reuters) - Der in Thailand inhaftierte Unternehmer Kim Schmitz wird voraussichtlich am Dienstag nach Deutschland überstellt. "Wir erwarten ihn morgen Vormittag in München", sagte der Münchner Leitende Oberstaatsanwalt Manfred Wick am Montag. Die Staatsanwaltschaft ermittle gegen Schmitz wegen des Verdachts auf Insiderhandel in elf Fällen. Der flüchtige Schmitz war am Freitag in Bangkok auf Betreiben der deutschen Botschaft festgenommen worden. Der Anwalt Schmitz` kündigte an, dass sein Mandant sich nach seiner Auslieferung zu den Vorwürfen äußern werde.

Oberstaatsanwalt Wick sagte weiter, nach seiner Festnahme am Münchener Flughafen werde Schmitz dem Richter vorgeführt und wahrscheinlich zunächst in Untersuchungshaft bleiben. Die ebenfalls gegen Schmitz gerichteten Ermittlungen wegen Kapitalanlagebetrugs seien abgeschlossen. In diesem Fall sei eine Geldstrafe verhängt worden, zu deren Höhe Wick keine Angaben machen wollte. Nach Angaben von Wick ermittelt die Staatsanwaltschaft, ob Schmitz unter Ausnutzung von Insider-Wissen Aktien des Internethändlers Letsbuyit.com für 375.000 Euro gekauft und kurz danach für 1,5 Millionen Euro abgestoßen hat. Schmitz, der gerne Prominente auf seine Luxusyacht einlud und sich in der Öffentlichkeit häufig mit Popsternchen umgab, betreibt unter anderem die auf Internetfirmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Kimvestor, über die er im Januar 2001 rund 3,6 Millionen Letsbuyit-Aktien erworben hatte. Auch das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) verdächtigt den 28-jährigen des Insiderhandels. "Wir haben nach einer Insideruntersuchung bei der Münchener Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet, weil der Verdacht entstanden war, dass in Letsbuyit.com-Aktien verbotener Insiderhandel stattgefunden hat", sagte eine BAWe-Sprecherin. Ihre Behörde habe beim Handel mit Letsbuyit.com-Titeln im Januar 2001 Auffälligkeiten festgestellt und daraufhin ihre Untersuchungen aufgenommen.

Schmitz hatte über Kimvestor dem in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Internethändler ein zinsfreies Darlehen über 1,15 Millionen Euro gewährt und dafür die 3,6 Millionen Aktien erworben. Ein Letsbuyit-Sprecher sagte, im Rahmen seines Engagements habe Schmitz durchaus Insiderkenntnisse erlangt. "Schmitz hatte sicherlich Einblick in die Geschehnisse um sein Investment und wusste, dass damit der Konkurs abgewendet werden kann", sagte der Sprecher. Derzeit pflege Letsbuyit.com keinerlei Geschäftsbeziehungen mehr mit Schmitz, sehe aber auch keinen Anlass gegen ihn vorzugehen. "Wir sind dran und prüfen, ob uns Nachteile entstanden sind", sagte der Sprecher.

Schmitz floh vor wenigen Wochen nach den Worten seines Anwalts Thomas Pfister nicht aus Furcht vor der Justiz, sondern, weil er sich von Gläubigern bedroht fühlte. Oberstaatsanwalt Wick sagte, die Gläubiger seien vier Personen, die Schmitz 670.000 Mark geliehen hatten und dafür zwei Millionen Mark zurückerhalten sollten. Schmitz habe Anzeige wegen Bedrohung erstattet, nachdem er seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen sei.

Auf seiner Internetseite www.kimble.org hat Schmitz für Montag - seinem 28. Geburtstag - seinen Tod angekündigt. Auf der Startseite war ein Grabstein dargestellt. Auf der Inschrift hieß es unter der Überschrift "Enough is enough" ("Genug ist genug"), Schmitz werde "in eine neue Welt" übertreten.

kir/zap
Neues von Ex-Hacker Kimble - Verhaftung in München
22.01.02

Manche Legenden haben die Angewohnheit sich selbst zu überleben, oder gar zu zerstören. So auch im Fall des schwergewichtigen Kim Schmitz alias Kimble. Die in vielen Jahren mit Hilfe der Presse aufgebaute Legende vom Superhacker ist Vergangenheit. Egal ob BILD, Stern oder Spiegel, alle gaben sich die Tür in die Hand, um mit "His Royal Highness" wie Kimble sich seit gestern auf seiner Webseite nennt, ein Interview zu führen. Letztlich ist Schmitz also nur ein Produkt der Medien, was er jahrelang mehr als geschickt zu seinen Gunsten auszunutzen wusste.

Doch nichts währt ewig und der Stern des Rulers of the Kimpire begann schon vor einiger Zeit zu sinken. Zwar verstand er es noch einige mal mit spektakulären Ankündigungen für Aufmerksamkeit zu sorgen, doch letztlich waren dies nur Strohfeuer. Egal ob seine Rettungsaktion von letsbuyit.com, oder die 10 Millionen Dollar Kopfprämie zur Ergreifung Osama bin Ladens, alles war nur Lug und Trug und diente einzig der Selbstdarstellung. Auch ein Hacker war er nie, was Insider schon immer wussten. Bestätigt wurde das von seinem langjährigen Weggefährten Thomas Schuchhardt. Schmitz könne keine einzige Zeile Code schreiben, so Schuchhardt gegenüber der Presse. Er beherrsche einzig die Selbstdarstellung bis zur Perfektion.

Selbst sein selbstinszenierter Selbstmord, letzte Woche noch gross auf seiner Webseite angekündigt, erwies sich nur als Gag. Schmitz der offenbar nun völlig dem Grössenwahn verfallen ist, benannte sich einfach in King Kimble The First, Ruler of the Kimpire um, was teils schallendes Gelächter, teils mitleidiges Kopfschütteln in der Szene auslöste. Man darf gespannt auf die nächste selbstzerstörerische Aktion des mittlerweile 28 Jahre alten Schmitz sein. Denn eins ist gewiss, das Wort Bescheidenheit ist ihm fremd.

Doch zunächst einmal wird er sich mit der deutschen Justiz auseinandersetzen müssen, denn diese hat ihn seit heute Dienstag, den 22. Januar 2002 in Gewahrsam. Nachdem Schmitz aus Thailand abgeschoben worden war und gegen 7:40 Uhr in München landete, wurde er noch am Flughafen verhaftet. Damit endet die Flucht des "Dr. Kimble" relativ schnell und unspektakulär schon nach kurzer Zeit wieder. Doch zumindest dürfte sich "King Kim" nicht wie in Thailand über die Gefängnisse beschweren können, auch wenn er wohl keine Luxuszelle erhalten wird. Warten wir also auf neue Grosstaten von "His Royal Fatness", wie ihn ein Mitglied der Hackerzene mehr mitleidig, als abfällig bezeichnete. Nur darf man wohl zu Recht bezweifeln, dass es mehr als heisse Luft sein wird.

Quelle: http://www.onlinekosten.de/news/artikel.php3?id=8021

Weitere Nachrichtenseiten: http://www.germany-pool.com
Kim Schmitz Letsbuyit.com Abzock-Party:



Mehr Bilder, auf denen man sieht, wo das Geld aus der LBC-Gaunerei geblieben ist:

http://www.kimble.org/kims_pictures.htm

Rio und Monaco 2001 ...
LetsBuyIt.com N.V. gibt Rücktritt des Aufsichtsratsvorsitzenden bekannt

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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LetsBuyIt.com gibt bekannt, dass Johan Stael von Holstein sein Amt als Vorsitzender und Mitglied des Aufsichtsrates mit Schreiben vom 05.02.02 aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Der Aufsichtsrat bleibt in seiner jetzigen Zusammenstellung beschlussfähig.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 07.02.2002


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WKN: 938006; ISIN: NL0000233989; Index: Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

7. Februar 2002, 19:00
Anklage gegen «Dr. Kimble»: Insiderhandel zum Schaden von Anlegern



München (dpa) - Die Münchner Staatsanwalschaft hat Anklage gegen den 28-jährigen Internet-Unternehmer Kim Schmitz erhoben. Dem als «Dr. Kimble» bekannt gewordenen Inhaber der Kimvestor AG (München) wird «verbotener Insiderhandel» vorgeworfen. Als Investor bei der börsennotierten Firma LetsBuyIt.com soll der Angeklagte den Kurs mit Hilfe seiner Insiderkenntnisse zum Zweck eigener Gewinne und zum Schaden anderer Anleger beeinflusst haben.

Kim Schmitz, der schon im Teenager-Alter als Computer-Hacker von sich reden machte, ist 1994 wegen Betrugs mit Millionenschaden zu zwei Jahren Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Gewinne hatte er sich durch Eindringen in die Computer von Telefongesellschaften verschafft. Sein Prozess brachte ihm damals auch Nutzen. Er gründete mit Unterstützung von Unternehmen Computerfirmen, genoss das Leben im Jet Set, und hatte zuletzt durch Auslobung einer Millionenbelohnung für die Festnahme des Terroristen-Chefs Osama bin Laden von sich reden gemacht.

Er nannte sich «Dr. Kimble» nach dem Protagonisten einer TV-Kultserie der 60er Jahre. Wie Kimble war er zum Schluss auf der Flucht. Schmitz wurde im Januar in Bangkok festgenommen und nach München ausgeliefert. Der Prozess wird ihm vor dem Amtsgericht München gemacht.



:laugh::laugh::laugh:
Schwedische LetsBuyIt.com-Tochter meldet Insolvenz an

Frankfurt, 01. Mär (Reuters) - Die Verlust bringende schwedische Tochtergesellschaft der am Neuen Markt notierten LetsBuyIt.com, die LetsBuyIt.com Sverige AB, wird nach Unternehmensangaben ihre Geschäftstätigkeit ab sofort einstellen und Insolvenz anmelden. Das teilte der niederländische Internethändler am Freitag in einer Pflichtveröffentlichung mit.

Außerdem würden die Mitglieder des Aufsichtsrates der Gesellschaft, Lothar Lanz und Frank Verschoor, ihre Ämter niederlegen, hieß es weiter. Die Gesellschaft beabsichtige, John Palmer, derzeitiger Vorstand, als alleinigen Aufsichtsrat einzusetzen. Gideon Lask und Arne Stoldt, die seit langem Aufgaben des Managements wahrnähmen, sollen in den Vorstand berufen werden. Beides werde der Hauptversammlung zur Entscheidung vorgeschlagen, teilte das Unternehmen mit.
Dt. Börse schließt sechs Unternehmen vom Neuen Markt aus

Frankfurt (vwd) - Die Deutsche Börse hat am Mittwoch die ersten sechs Unternehmen wegen geringen Börsenwertes vom Neuen Markt ausgeschlossen. Zwei der betroffenen Unternehmen haben weiteren Widerstand hiergegen angekündigt. Die Unternehmen InfoGenie Europe AG, e.multi Digitale Dienste AG, GFN AG, NSE Software AG, FortuneCity.com Inc. und Letsbuyit.com NV würden mit Ablauf des 27. April aus dem Neuen Markt ausgeschlossen und im Geregelten Markt gehandelt, teilte die Börse mit.

Die Ausschlussregeln für Unternehmen mit geringem Börsenwert und für insolvente Unternehmen hatte die Deutsche Börse am 1. Oktober 2001 eingeführt, um das Profil des Neuen Marktes als Segment für Wachstumsunternehmen zu stärken. Unternehmen werden aus dem Neuen Markt ausgeschlossen, wenn deren Kurs und Marktkapitalisierung nachhaltig unter einem EUR und unter 20 Mio EUR liegen oder wenn ein Insolvenzfahren eröffnet wurde. Mittlerweile wurden elf Unternehmen wegen Insolvenz ausgeschlossen, weitere 18 haben den Neuen Markt seit der Einführung der Ausschlussregeln freiwillig verlassen.

Im Falle des Ausschlusses der Micrologica AG hat das Primary Markets Arbitration Panel als zuständiges Schiedsgericht des Neuen Marktes das Hauptsacheverfahren am 12. Februar rechtskräftig abgeschlossen. Das Unternehmen war Ende April 2001 insolvent geworden. Die Aktie wird seit dem 20. März 2002 im Geregelten Markt gehandelt.

LetBuyIt.com hat am Mittwoch angekündigt, dass sie gegen diesen Beschluss der Deutschen Börse das Primary Markets Arbitration Panel anrufen wird. Die mündliche Verhandlung zu dem laufenden Rechtsschutzverfahren vor dem Oberlandesgericht Frankfurt finde am 9. April statt. Sollten diese Rechtsmittel nicht erfolgreich sein, blieben die Aktien der Gesellschaft weiterhin zum Handel am Geregelten Markt zugelassen. Die Gesellschaft werde dann die Aufnahme der Aktien zum Handel im Geregelten Markt beantragen, hieß es.

Auch die GFN AG, Stuttgart, geht im Streit mit der Börse in die zweite Instanz. Am 9. April 2002 findet nach GFN-Angaben vom Mittwoch das Berufungsverfahren der GFN gegen das Urteil des Landgerichts Frankfurt beim Oberlandesgericht Frankfurt statt. Mit dem Berufungsverfahren will der Anbieter von IT-Schulungen grundsätzlich prüfen lassen, ob die Deutsche Börse befugt ist, das bestehende Regelwerk des Neuen Markts einseitig zu ändern.

+++ Hans Bentzien
vwd/12/27.3.2002/hab
27. März 2002, 18:27
"Den dicken Schmitz probeweise schlachten"

Beim Auftakt zu seinem Prozess wegen Insiderhandels wies Internetunternehmer Kim Schmitz alle Vorwürfe von sich. Der Mann, der sich "Dr. Kimble" nennt, sieht sich als Opfer einer Hexenjagd.

München - Wenn Kim Schmitz redet, kann es länger dauern. Als ihn die Richterin Regina Holstein vom Amtsgericht München während seines Sermons unterbrechen will, bügelt "Kimble" sie mit den Worten ab: "Nehmen Sie sich doch ein paar Minuten Zeit". Immer weiter holt er aus: Das Ganze sei eine "Hexenjagd". Ganz Deutschland sei neidisch auf ihn, das wäre das eigentliche Problem. "Aber den dicken Schmitz kann man ja probeweise mal schlachten." Den Vorwurf des Insiderhandels bestreitet der ehemalige Internet-Unternehmer und Ex-Hacker.
Er habe nicht eine Sekunde daran gezweifelt, dass sein Handel mit Aktien des Online-Händlers Letsbuyit.com legal gewesen sei, sagte der 28-Jährige zum Prozessauftakt. Den Vorwurf des Insiderhandels kenne er nur aus Hollywood-Filmen, sagte Schmitz. Der Drei-Zentner-Mann, der sich nach dem Helden einer Fernseh-Serie aus den 60er-Jahren "Dr. Kimble" nennt, ist eine der schillernsten Figuren der New-Economy-Euphorie.

Staatsanwältin Anja Hambach warf Schmitz dagegen vor, er habe mit Aktien des Neuer-Markt-Unternehmens Letsbuyit.com Insiderhandel in elf Fällen betrieben. Er habe dem Chef des Internet-Händlers mitgeteilt, er wolle 1,15 Millionen Euro zur Abwendung des Konkurses investieren. Als potenzieller Investor habe Schmitz gewusst, dass noch 1,15 Millionen Euro an Investitionszusagen gefehlt hätten.

Bereits einmal wegen Betrugs verurteilt

Letsbuyit.com habe als Gegenleistung eine Pflichtmitteilung herausgegeben, um den Aktienkurs nach oben zu treiben. Tatsächlich schossen die Titel des Online-Händlers im Januar 2001 um rund 140 Prozent in die Höhe. Schmitz habe seine Letsbuyit.com-Aktien nur einen Tag nach der Investitionszusage wieder verkauft, sagte Hambach. Inzwischen sind die Letsbuyit-Aktien mit Kursen um einen Cent praktisch wertlos.

Vor Gericht ist der Ex-Hacker kein Unbekannter. 1994 wurde er bereits wegen Betrugs zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Schmitz muss sich zudem vor Gericht verantworten, weil er im vergangenen Jahr erneut am Steuer seines Luxus-Mercedes ohne Führerschein ertappt worden war. Er ist bereits in 14 Fällen wegen Fahrens ohne Führerschein vorbestraft.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,198044,00.h…

Verstößt das nicht gegen das Tierschutzgesetz wenn man den in eine normale Zelle sperrt? :confused: :D

MCCLAIN :D
Da lachen ja die Ameisen:

Kimble zu 20 Monaten auf Bewährung ( ist der Typ nicht schon immer auf Bewährung ?? ) und zu 100.000 € Geldstrafe ( dann verkauft er halt einen Ferrari ) verurteilt.



Gruss ROEM
DGAP-Ad hoc: LetsBuyIt.Com N.V. <LBC> deutsch

LetsBuyIt.com N.V. gibt Ergebnisse für das erste Quartal 2002 bekannt

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Im ersten Quartal 2002 beträgt der Nettoumsatz der LetsBuyIt.com N.V. ("die
Gesellschaft") EURO 162,000 (Q1/2001 734,000). Der Bruttogewinn stieg von EURO
95,000 (Q1/2001) auf EURO 162,000. Der Betriebsverlust beträgt EURO 3.3 Mio.
(Q1/2001 EURO 15.2 Mio.). Der Verlust pro Aktie beträgt im ersten Quartal 2002
EURO 0.01 bei einem gewichteten Durchschnitt von 307 Mio. ausstehender Aktien,
während er im ersten Quartal 2001 bei EURO 0.19 bei einem gewichteten
Durchschnitt von 105 Mio. ausstehender Aktien lag. Die Mitarbeiteranzahl der
Gesellschaft beläuft sich nach der letzten Restrukturierungsmaßnahme zu Ende
März 2002 auf 23 Angestellte (129 Angestellte Q1/2001).

Die Gesellschaft weist darauf hin, dass die Betriebsergebnisse für das erste
Quartal 2002 nicht unbedingt richtungsweisend für das Geschäftsjahr 2002 sind,
da die Gesellschaft kürzlich ein neues Verkaufsmodell (direkt shopping)
eingeführt hat und ihre operative Tätigkeit auf Deutschland und Großbritannien
konzentriert. Auch durch die Änderung des Geschäftsmodells zum Agenturmodell und
die Restrukturierungsmaßnahmen in 2001 machen einen Vergleich der aktuellen
Zahlen mit denen des Vorjahres schwierig.

Den vollständigen Quartalsbericht 1/2002 finden Sie in Kürze unter
www.letsbuyit.com sowie weitere Informationen zu LetsBuyIt.com N.V. oder wenden
Sie sich telefonisch an Gideon Lask +44 20 7479 4048.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 28.06.2002
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WKN: 938006; ISIN: NL0000233989; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
DGAP-Ad hoc: LetsBuyIt.Com N.V. <LBC> deutsch

LetsBuyit.com N.V. gibt Eröffnung eines Franchise in Schweden bekannt:

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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LetsBuyIt.com N.V. wird heute ihre schwedische Internet Website, in Kooperation
mit ihrem ersten Franchise Partner L&R More Scandinavia AB in Stockholm,
Schweden, wieder eröffnen.

More Scandinavia AB hat eine Lizenz zur operativen Nutzung des LetsBuyIt.com
Geschäftsmodells als Franchisenehmer in Schweden erworben und wird dabei von der
Technologie und dem Markennamen LetsBuyIt.com profitieren. LetsBuyIt.com N.V.
ist am Nettoumsatz prozentual beteiligt.

LetsBuyIt.com N.V. operiert dann in vier europäischen Ländern über ihre Internet
Websites in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Schweden. LetsBuyIt.com
N.V. beabsichtigt in Zukunft, durch weitere Franchise Partner und ähnliche
Kooperationen, ihre Präsenz in Europa zu vergrößern.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 05.07.2002
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WKN: 938006; ISIN: NL0000233989; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
DGAP-Ad hoc: LetsBuyIt.Com N.V. <LBC> deutsch

LetsBuyIt.com N.V. gibt Insolvenz der deutschen Tochter bekannt

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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LetsBuyIt.com N.V. gibt bekannt, dass ihre defizitäre deutsche
Tochtergesellschaft LetsBuyIt.com Deutschland GmbH heute Insolvenzantrag
gestellt hat. LetsBuyIt.com N.V. wird die deutsche Website weiter betreiben, der
Verkauf in Deutschland wird von der Insolvenz nicht beeinträchtigt.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 25.07.2002
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WKN: 938006; ISIN: NL0000233989; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
DGAP-News: LetsBuyIt.Com N.V. <LBC> deutsch

Ausserordentliche Hauptversammlung

Corporate-News übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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LetsBuyIt.com N.V.
29. August 2002
11:00 Uhr
Hilton Hotel :eek: Amsterdam
Apollolaan 138
Amsterdam
Niederlande


Ende der Mitteilung, (c)DGAP 14.08.2002
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WKN: 938006; ISIN: NL0000233989; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
KIm Schmitz # 105

"Er ist bereits in 14 Fällen wegen Fahrens ohne Führerschein vorbestraft"...

Junge junge, ich bin in den letzten 10 Jahren nicht einmal(mit Zettel) kontrolliert worden....
Nemax-Schlussbericht: Letsbuyit.com übertrifft sogar die Deutsche Telekom

Die Werte am Neuen Markt haben den Freitagshandel mit Verlusten beendet. Der Aktienumsatz von Letsbuyit.com stieg in ungeahnte Höhen und übertraf sogar das Volumen der Deutschen Telekom um das Vierfache.


Am breiten Markt verbuchten die Titel von Letsbuyit.com einen Umsatz knapp 70 Millionen Aktien und übertrafen damit den bereits sehr hohen Vortageswert um mehr als das Doppelte. Die Zahl der umgegangenen Letsbuyit-Papiere übertraf sogar den Aktien-Umsatz der T-Aktie, traditionell der am meisten gehandelte Wert auf der elektronischen Handelsplattform Xetra, um das Vierfache. Der Kurs blieb jedoch unverändert bei 0,02 Euro.

Am Vortag sei ein Großteil des Geschäftes auf eine einzige inländische Adresse zurückgegangen, sagten Händler. Da war der Kurs zeitweise auf 0,016 Euro emporgeschossen. Über die Gründe waren sich die Börsianer jedoch im Unklaren. Das nochmals gestiegene Interesse am Freitag begründeten sie damit, dass nun offenbar spekulativ orientierte Anleger auf beiden Seiten versuchten, den Kurs zu bewegen.

:laugh:
"zeitweise auf 0,016 Euro emporgeschossen" ... falsch!

zeitweise auf 0,16 Euro emporgeschossen ... richtig !

schönes WE
#112
selten so einen käse gelesen.
voll an der thematik vorbei. :(

derjenige der den schlussbericht schrieben hat.
hätte sich ein wenig besser informieren sollen.
dann hätten wir auch mehr ahnung. ;)

nur meine meinung......
DGAP-Ad hoc: LetsBuyIt.Com N.V. <LBC> deutsch

LetsBuyIt.com N.V.

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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LetsbuyIt.com N.V., künftig nach Erteilung der Zustimmung der
Gesellschafterversammlung zur Namensänderung firmierend als Delphinance N.V.,
teilt mit, dass sie heute einen Vertrag unterzeichnet hat, der den Erwerb von 31
% der Anteile an der IFEX B.V. Innovation Finance and Equity Exchange B.V.
einer Finanzmaklergesellschaft mit einer paneuropäischen Nischenstellung, zum
Gegenstand hat. Die weiteren Einzelheiten des Vertrages unterliegen einer
Verschwiegenheitsvereinbarung.

IFEX Innovation Finance and Equity Exchange B.V., eine niederländische B.V. mit
Sitz in Amsterdam, hat eine exklusive Vereinbarung mit dem European Business and
Innovation Centre Network (EBN) der EU, mit Business Innovation Centern in
derzeit 21 Ländern mit über 160 Büros und 2.500 Mitarbeitern, geschlossen, um
europäische kleine und mittlere Unternehmen bei der Erschließung von
vorbörslichen Finanzierungsquellen zu unterstützen.


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 30.12.2002
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WKN: 938006; ISIN: NL0000233989; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt; Freiverkehr in Berlin, Bremen, Düsseldorf,
Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
Ich bin so süß!:D
Und ihr seit alle dooooooooooooooooof!:p
Und bald sind wir gemeinsam Reich da unsere lbc Aktie übermaorgen um 10.53 Uhr auf 200.057 € Steigen wird! Aber nur ganze 3 1/2 Minuten! Also passt auf und verkauft eure lbc Aktien!;)
:yawn:
Ich hatte so lange LBC-Aktien.Jetzt werden sie mal steigen
(wahrscheinlich;) ) und ich bin nicht investiert.

:cry: :cry: :cry:
:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
Glauben ist auch eine Form sein Leben zu meistern.
:cool: :cool: :cool: :cool: :cool:
Last die Delphine springen.:lick:
Kannst Du nicht lesen ? Ich habe 200.057 geschrieben.
Soll aber 200,57 € bedeuten. Hat mir mein Onkel geflüstert.:kiss:
Meine natürlich 200,057 €. Aber bitte Zeitpunkt nicht verpassen.:lick:
nach meinem kalender iss morgen dienstag :D

oder hast du nenn anderen als wir:confused:

:laugh:

N8
M1
...bis wird der briefträger kommen und mir 500000 blatt papier vor die füße knallen... :cry: :cry: :cry:
..ne ma im ernst...das mit den zahlen is scho scheisse,
macht wirklich keinen guten eindruck auf eine neue firma.
...wenn es wenigstens mal ein lebenszeichen gäbe.
:rolleyes: ich behalt meinen anteil trotzdem im depot grade weil man nich weiß wer als nächstes hoch gezockt wird.
...nur mal so als tipp-->montags ist immer holzmann dran<--
schauts euch ma an vor zwei wochen 260%+, heute mal nur 80%
mal schaun bin da nächste woche auch wieder vertreten :lick:
...was ifex betrift...liegen lassen und in einem jahr mal wieder schauen kommen :cool:

Mfg
`abend!

immer noch nix von dem scheissdrecksladen:mad:
elendes scheiss pack.:mad:
hab auch grade noch ne mail hin geschrieben wie ich hoffe ihr auch alle,das die mal was merken da in ihrem verein.
...dat ja der august schon vor bei is.:eek: :eek:
moin moin,

@makleruwe

komm uwe sached :D heut odder:confused: weil heut dienstach iss :laugh:

@neutralo

boa eyh :D du kannst ja fluchen:D
@neutalo

och, nur so! :laugh:

was gehtn heut:D

dax turbocall basis 3465:D da besteht wohl keine gefahr mehr! bis ende der woche;)

was meinst du?

käffchen? ;)
moin morph!

ja, trinke gerade käffchen - post war auch schon da. herlicher tag...

kennst mich ja, ich bin immer vorsichtig. bevor der dax die 3600 nicht knackt, mach ich nix. danach villeicht ein paar minuten short.:laugh: :laugh:
ansonst hab ich mich schon im langen abwärtsflug positioniert - also gut erwischt. deshalb kein hecktischer handlungsbedarf derzeit - jetzt sind erst mal die anderen dran mit kaufen. und dat wird noch einige zeit so gehen :laugh: :laugh: :laugh:
Die Ameisen :laugh:


DGAP-Ad hoc: IFEX Innov. Fin. & Equ <LBC> deutsch

IFEX Innovation Finance & Equity Exchange NV

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Am 4. September 2003 beschloss die außerordentliche Hauptversammlung der IFEX
Innovation Finance & Equity Exchange N.V. eine Zusammenlegung der Aktien der
Gesellschaft im Verhältnis von 100 Aktien mit einem Nennbetrag von EUR O,Ol zu
einer Aktie mit einem Nennbetrag von EUR 1,00 sowie hiernach die Herabsetzung
des Grundkapitals im Verhältnis 10:1 durch Herabsetzung des Nennbetrags je
Aktie von EUR 1,00 auf EUR 0,10.

Für weitere Informationen steht Ihnen zur Verfügung:

Mary Prendergast
London Büro: +44 20 7887 1970
Email: mary.prendergast@ifexgroup.com

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 04.09.2003
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WKN: 938006; ISIN: NL0000233989; Index:
Notiert: Geregelter Markt in Frankfurt (General Standard); Freiverkehr in
Berlin-Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart
Was bedeutet das im Klartext? Kriegt man für 100 Letsbuyit.com´s eine IFEX oder was?
Finanzkalender



Termine 2003


August 2003 Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2002



August 2003 Veröffentlichung der Zahlen für das erste Halbjahr 2003
@ beijing2008

"Was bedeutet das im Klartext? Kriegt man für 100 Letsbuyit.com´s eine IFEX oder was?"

ja, man bekommt für 100 Letsbuyit.com´s eine IFEX, nur das dann eine IFEX nur 0,10 Euro wert ist, welches einen jetzigen Wert von 0,001 Euro entspricht, der jetzige Kurs liegt aber bei 0,002 Euro, also doppelt so hoch...

viel Spass beim Verkaufen..., denn danach dürfte sie noch weiter fallen, also unter 0,10 Euro...


MfG
megamagic1
#137

ganz so dürfte es ja wohl nicht sein. 0,10 ist der Nennwert. sow ie jetzt der Nennwert 0,01 ist. Wie der Kurs sich entwickelt kann daraus wohl nicht geschlossen werden.

Die jetzigen Besitzer müssen ja nicht gleich zu 0,10 auf den Markt werfen, sondern können ja den Umrechnungsfaktor 100 berücksichtigen und kämen somit im Vergleich zu jetzt auf 0,20 bis 0,30.

Wohin sich das Ganze dabei noch entwickeln wird, das bleibt abzuwarten.
mooooooooooooooooooin mooooooooooin

:laugh:

immer diese aussdrucksvollen smilies:laugh:


Zwei Jahre auf Bewährung für den dicksten Mann des Internets

Wieder eine Verurteilung, doch warum muss er nicht in den Knast?

Er ist Ex-Computerhacker, Ex-Internet-Millionär und Ex-Freund von Bohlen-Ex-Teppichluder Janina. Nur als Angeklagter kriegt Kim Schmitz (29, „Dr. Kimble“) die Kurve zum „Ex“ nicht hin. Er stand schon wieder vor dem Münchner Landgericht. Der Vorwurf: Er soll 280 000 Euro veruntreut haben. Schmitz ist bereits vorbestraft. Das Gericht brauchte nicht lange für das Urteil: Zwei Jahre auf Bewährung!

:laugh:
That`s the problem in diesem Land. Wenn Du einem auf den Sack haust mit der Folge, dass er MatscheMatsche hat, darfst du dir die Gitterstäbe von innen ansehen, ruinierst du aber jemanden, dann muss schon viel geschehen, wenn du keine Bewährung erhälst.

Also wenn Du deine Alte in Flagranti erwischst, trete Deinem Nebenbuhler nicht in die Weichteile mit der Folge eines Dödelbruchs, sondern serviere ihm als Geschenk, eine "dolle" Anlageempfehlung.
DGAP-Ad hoc: IFEX Innov. Fin. & Equ <IFQ>

IFEX Innovation Finance & Equity Exchange Ltd.: Marketing Kooperationsvertrag...

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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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IFEX Innovation Finance & Equity Exchange Ltd. ("IFEX") ist zur gemeinsamen
Durchführung der europaweiten Operationen seiner IFEX Innovation Finance
Platform einen Marketing Kooperationsvertrag mit CICOM Organisation ("CICOM")
eingegangen.

IFEX/CICOM Management-Kooperation:

IFEX bereitet die Einführung einer Innovation Finance Platform vor, die einen
Mechanismus zur Stimulierung des Deal Flow vor der Börseneinführung und
Finanzlösungen bietet. Die Firma CICOM unterstützt IFEX dabei, ein europaweites
Deal Flow-Netzwerk einzurichten, um "Champion Deals" die Suche nach Investoren
zu erleichtern. Das CICOM Team führt die erste Bewertung und das Due
Diligence/Screening von Deals durch, die dem Netzwerk zur Kapitalbeschaffung
von IFEX zwecks Förderung vorgeschlagen werden. Dabei kann CICOM auf sein gut
eingeführtes Netz von Kooperationspartnern bauen, insbesondere unterhält die
Firma enge Geschäftsverbindungen zum European Business Innovation Centres
Network ("EBN"), Sophia Antipolis Science Park, Growth+, International
Association of Science Parks (IASP) und dem World Trade Centre Network (WTCN).


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 10.12.2003

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Ad-hoc-Mitteilung:

Über CICOM:

Die Firma CICOM wurde 1995 mit dem Ziel gegründet, das Advanced International
Communication Centre (CICA) in Sophia Antipolis zu leiten und zu verwalten. Sie
hat seitdem mehr als 160 Firmen unterstützt und fördert zur Zeit 30
Unternehmen. Im Jahre 1998 stufte die EU CICOM als Unternehmens- und
Innovationszentrum ("BIC") ein, und CICOM wurde Mitglied des europäischen
Netzwerks EBN. Dieses umfasst 160 Unternehmens- und Innovationszentren in 21
Ländern mit mehr als 2000 Mitarbeitern. CICOM erhielt für seine Arbeit, die
Förderung von wachstumsstarken innovativen Unternehmen, zahlreiche europäische
Auszeichnungen.

Über Sophia Antipolis:

Der Sophia Antipolis Business Park, ein Wachstumszentrum in Europa, erstreckt
sich über 2400 Hektar und liegt in der Nähe von Cannes (15 km) bzw. Nizza (25
km). Zur Zeit sind 1200 Unternehmen mit mindestens 26000 Beschäftigten in dem
Wirtschaftspark ansässig. Sophia Antipolis hat sich als ein hochkarätiges
Zentrum für den Hochtechnologiesektor etabliert.

Über IFEX:

IFEX NV ist ein europaweit agierendes Unternehmen im Bereich Investment Banking
mit Niederlassungen in London, Amsterdam und Sophia Antipolis. IFEX führt
europaweite Finance Brokerage Platforms ein, die darauf ausgerichtet sind,
Finanzlösungen für Unternehmen und Brokerage-Dienstleistungen für kleine und
mittlere Unternehmen, sowohl an der Börse notierte als auch nicht notierte
Firmen, zu erleichtern.

Ernennungen im Management:

Alain ANDRÉ:

Alain André (Managing Director, CICOM) wurde zum Aufsichtsratmitglied von IFEX
NV ernannt (unterliegt der Zustimmung der kommenden außerordentlichen
Hauptversammlung).

André gründete CICOM im Jahre 1995 und verfügt über mehr als 25-jährige
Erfahrung als erfolgreicher Unternehmer. Er ist Fachmann für die Entwicklung
von Geschäftszentren/Geschäftsparks. André trägt den akademischen Titel eines
Dr. phil. für künstliche Intelligenz und war bei Digital Equipment Corp.
Direktor für den Bereich Informationssysteme. Zwischen 1991 und 2002 gründete
André zwei französische Verbände für Privatunternehmen, Telecom Valley und
Regata (Verband von innovativen KMU), in deren Aufsichtsrat er mitwirkte.

Peter Brincker MØLLER:

Peter Brinker Møller (Director von IFEX Ltd (Großbriannien)) wurde zum Managing
Director für die Operationen der IFEX Innovation Finance Platform ernannt.
Seine Aufgabe besteht darin, das Startsignal für die europaweite Umsetzung des
IFEX Innovation Finance Platform-Konzepts zu geben.

Møller verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Investment Banking. Zuvor
arbeitete er für die Varde Bank (Fremdfinanzierung), AP Pension und Nykredit
(Portfolio Management). Im Jahre 2000 schloss sich Møller der dänischen
Niederlassung der Westdeutschen Landesbank Gudme Raaschou an, wo er sich in
erster Linie mit der Börseneinführung und den Investitionen im Bereich der KMU
des skandinavischen und norddeutschen Marktes beschäftigte.

Weitere Informationen:

CICOM Organisation
Alain André, Managing Director
Tel: +33 (4) 93 00 60 00
E-mail: andre@cicom.fr

IFEX Ltd, Sophia Antipolis
Peter Brincker Møller
Managing Director, Innovation Finance Division
Tel: +45 21 77 19 29
E-mail: pbm@ifexeurope.com

IFEX Group, Londoner Niederlassung
Mary Prendergast
Tel: +44 20 7887 1970
E-mail: ir@ifexgroup.com
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