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Met@box Reaktion auf den Spiegel Artikel - 500 Beiträge pro Seite



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Liebe Mitaktionäre,
ich war heute morgen schon überrascht über diese Spiegel-Vorabmeldung. Seitdem arbeite ich nun mit unserer Anwaltskanzlei an Gegenmaßnahmen. Herrn Aust liegt seit 2 Stunden ein umfangreiches Schreiben vor, samt Unterlassungsverpflichtungserklärung. Leider sind deutsche Gerichte am Wochenende nicht im Dienst, wenn es um Einstweilige Verfügungen geht. Daher werden wir diese erst am Montag morgen in Hamburg einreichen können, falls der Spiegel die ihm gesetzte Frist verstreichen lässt. Beantragt wird, sämtliche Exemplare der Ausgabe 10/2001n aus dem Handel zu entfernen und zu vernichten.

Eine nähere Stellungnahme zu diesem Schmähwerk stelle ich in den nächsten Thread. Mehr ist heute Nacht leider nicht mehr zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Domeyer
jetzt geht´s los.

das wird spiegel sicher nicht unbeantwortet zur kenntnis nehmen.

götterdämmerung ist angesagt,

r :laugh:
Der L........baron und seine Advokaten.

Die Fakten des Spiegel werden sich beweisen lassen. Wie weiland die berühmte Spiegel-Affäre, die Minister FSJ das Amt kostete.


Außerdem kommt morgen abend was in Spiegel-TV.


Meine Meinung:
Rupfen - teeren - federn!
Hello....

Habe ich was verpasst ?

Bitte seid so lieb und sagt mir (in kurzen Zügen wenn es geht) was die vom Spiegel geschrieben haben.

Danke
Nein, sondern Aktien kaufen, Meta steht vor der Übernahme.

Überlegt einmal.

Wenn das stimmt, was Domi im Aktionärsbrief schreibt, und
das bezweifle ich nicht, dann ist da etwas im Bush.

Ansonst geht er in den Bau. Diese Behauptungen des Aktionärsbriefes lassen sich doch überpüfen.
Jetzt neu:

http://www.ab-in-den-knast.de

Viel Spaß beim Met@tüten kleben, Herr Domeyer.

Freundliche Mitgefangene freuen sich auf das Gespräch mit Ihnen.
Hey, das wird ja echt spannend mit dem Spiegel
Wenn die widerrufen müssen, ist MBX im warsten Sinne:
"Phönix aus der Asche"
Gruß LEO
Wenn die Krankheit verzweifelt ist, kann ein verzweifelt Mittel nur helfen oder keins. (Shakespeare, William)
Stock Rave,

da hast du einen guten Joke aufgezogen.
Gratulation, selten haben meine Raben so gelacht.

Bitte um weitere Berichterstattung über diese ganz außergewönliche Firma Metabox.:laugh::laugh:

Lesa,
das ist ja wirklich spannend. Wenn "Der Spiegel" beidrehen müßte, wäre das eine Sensation. Aber die Abwehrschlacht von Metabox ist nicht schlecht in Gang gekommen. Ein sehr gutes Zeichen! Herr Domeyer und der Vorstand hätten sich auf die Position zurückziehen können, daß sie keine Stellung mehr beziehen, da gegen sie Ermittlungen laufen. Umso besser, daß jetzt präzise Stellung genommen wird. Warum gab es diese klare Sprache nicht schon im letzten Jahr? Die Logik sagt mir, daß Herr Domeyer und der Vorstand nicht durch Kursmanipulationen etc. Geld verdienen wollen (damit könnte man viel, aber nicht genug Knete bekommen), sondern durch den Verkauf eines interessanten Produkts an Großkunden (damit kann man auf die Dauer gewaltig viel Geld verdienen). Meine Informationen lauten: an dem Auftrag für Israel hat das ganze Unternehmen mit Hochdruck gearbeitet. Frau Schaper (PR-Chefin) hat erklärt, daß bereits (wenn auch vielleicht nur die Vorserie)produziert wird.
Sollte der Spiegel klein beigeben müssen, wäre das die größte und preiswerteste Werbung, die ein deutsches Unternehmen je geschenkt bekommen hat. Zusammen mit der Meldung über den Beginn der Lieferung und die Nennung des israelischen Kunden wäre das die Sensation am Deutschen Aktienmarkt.
Ich mag nicht so weit gehen so "positiv" zu denken, Skepsis ist hier sicherlich angebracht. Bin gespannt, wie es weitergeht. Hoffe, daß MBX gewinnt (aus eigenem Interesse).
FSTACHO
Ist das eigentlich ein Forum für Geistesschwache, Debile, Tschecheranten, Rauschgiftabhängige? Seid ihr durchgeknallt oder ist euer IQ sogar unter 20 (WO-Durchschnitt 45)?
Der Spiegel wird gar nichts widerrufen. Metabox ist am Ende. Wer soll denen noch eine Rolle Klopapier abkaufen? Ihr armen Irren?
Sehr geehrter Herr Dohmeyer,

treiben sie sich nicht in Internetboards herum und versuchen uns zum wiederholten Male hinters Licht zu führen.
Ihre Vorhersagen stehen im krassen Gegensatz zu Ihren Unternehmensergebnissen. Was da abläuft erklärt warum der Neue Markt da steht wo er steht.
Am Ende.
Wo, verdammt nochmal, wo ist diese Sauhaufen Börsenaufsicht.
Tja, sieht so aus, als würden Domyer und Konsorten hinter dem anonymen Investor stehen!

Die besorgen sich in der eigenen Firma ein paar Aktien zu Billigspreisen, geben den mageren Erlös an MBX und vertickern die Papiere sofort mit Gewinn an der Börse. Daher auch die Forderung nach sofort handelbaren Aktien!

So kann man eine Firma auch fertig machen bzw. schnell noch ein paar Mark ziehen bevor der laden untergeht. Und ihr Vertrauensselligen habt Domeyer geglaubt!

Aber vermutlich ist der Spiegelredakteur mal wieder ein bezahlter Basher, der im Auftrag von irgendjemanden MBX in die Pfanne haut, damit die tolle Firma billiger übernommen werden kann! :)

Nächste Woche < 1 Euro - 100&ig!
Warum hat denn Metabox bisher nicht einfach die Namen der Kunden genannt? Das müssen schon komische Kunden sein, die nicht genannt werden wollen. Auf die Aktionäre der Gesellschaft wirkt das ja auch nicht gerade vertrauenserweckend.

Ich glaube, bei Metabox kann kommen was will - die Aktie ist nur noch für Hardcore-Zocker geeignet.

Gruß,

Unreal
@FSTACHO
Bei aller Hoffnung bitte realistisch bleiben: dass der Spiegel wegen eines (vielleicht noch so verdrehten) Artikels seine gesamte Auflage zurückrufen muss ist imho weitaus unwahrscheinlicher als die Möglichkeit, dass wir doch irgendwann mit MBX nochmal ein neues ATH erleben werden - extrem viel unwahrscheinlicher - wahnsinnig extrem viel unwahrscheinlicher.
Kein dt. Richter wird sowas verfügen, wegen eines kleinen Artikels über eine AG mit einer derart geringen Bekanntheit (bezogen auf die Gesamtbevölkerung ebenso wie auf die Spiegel-Leserschaft).

Aber zugegeben: schön wär`s schon. Das wäre die beste PR/IR überhaupt. Dann käme auch Forsa wieder angekrochen.

Slartibart
Die von stock rave zitierte Stellungnahme ist authentisch und im MBX Aktionärs Forum nachzulesen. Leider - eigentlich Gottseidank (!!!!) - ist dieses Forum nur für fest Registrierte (inkl. Namen, Adresse und telefonischer Überprüfung durch MBX) zugänglich.
Slartibart,
ich weiß nicht, wann "Der Spiegel" fertig gedruckt ist. Wenn die Auflage bereits vorliegt, gibt es kein "Zurück" mehr. Dann kann es im nächsten Heft, sollte MBX Erfolg haben, eine Gegendarstellung geben. Der Schaden für MBX und die Aktionäre ist dann aber schon angerichtet. Das kann MBX das Genick brechen. Morgen muß es also bei MBX eine Krisensitzung geben. Ich frage mich, warum solche (z.T.) klaren Darstellungen, wie sie jetzt in den Spiegel-Artikel Zeile für Zeile als Kommentar eingefügt wurden, nicht schon vorher kamen, zum Beispiel im letzten Jahr nach der Gewinnwarnung, als die Negativ-Presse losging. Ich bin skeptisch, aber wer macht sich nicht gerne Mut?
FSTACHO
ganz meiner meinung Unreal

es ist schon ganz schön unverfroren, nachdem domi durch sein schweigen und ständigen hinausschieben der produktionsaufträge, die privaten anleger und sein firma regelrecht ruiniert hat, sich nach dem spiegelartikel hierher zu stellen, um mimosenhaft und unzulänglich auf die detaillierten beschuldigungen zu reagieren.

wenn er mal genauso schnell und umfassender auf die offenen fragen bezüglich der aufträge und den stand der box reagieren würde, dann sehe es jetzt anders um den mbx-kurs und die firma im ganzen aus.
er sollte sich vergegenwärtigen, daß er es ist, der durch sein entweder kindisches verhalten, oder krimineller energie, den ruf der firma mbx dermaßen ruiniert hat, daß nun infolge dessen, wenn überhaupt, kaum noch jemand in einem atemzug mit mbx genannt werden möchte.

mit dieser leistung, haben sie sich nicht nur als ceo disqualifiziert, nein sie gehörten, wie jeder normal arbeitende mensch der so einen unsinn in einer firma veranstaltet, möglichst rasch an die luft gesetzt.

er soll ja nicht erzählen, daß er mit den ergebnissen auf nur ihm bekannte höhepunkte wartet, um seine firma anschließend wie phönix aus der asche auferstehen zu lassen.

solche gedankenspielchen gehören eher in eine therapeutische behandlung, statt an die börse.

inzwischen treiben dererlei blühten leider auch schon in diesem board auf perversester art ihr unwesen.

enfant terrible
Kind,
die Stellungnahme von herrn domeyer erfolgte nicht "hier", sondern im MBX Aktionärsboard. Sock rave hat sie lediglich kopiert.
@Enfant,
du nix verstehen! Kunde!!! will nicht genannt werden, Vertragsbestandteil!
FORSA?? das werden wir schon verkraften! Diese Technik-Guru-Firma mit der spannensten Web-Site im WWW. Hier der Link: www.forsa.de
Opus V
sorry, es sah so aus als ob.

macht aber nichts, denn wenn domi kein krimineller ist und seinen, von mir unterstellten spieltrieb folgend, hier auch hereinschaut, dann wird er es schon mitbekommen was ich von ihm halte.
trotzdem, danke für die aufklärung.

enfant terrible
@FSTACHO
eben: dann lass uns doch selbst n bisschen Mut machen.
Könnte mir das (positiv gedacht) etwa so erklären: Die ganze Negativ-Presse innerhalb des letzten halben Jahres war Domeyer deshalb relativ egal, weil er es, was die Aufträge betrifft, besser wußte, er aber wegen der Verträge nichts sagen darf und zudem auch noch feststellen musste, dass jede Äußerung seinerseits sowieso nur negativ quittiert wird, solange die Auftraggeben nicht genannt werden. Dann würde ich auch irgendwann einfach nix mehr sagen.
Jetzt aber, nachdem auch noch der wohl weithin als seriös geltende Spiegel anfängt auf MBX einzukloppen, ist einfach mal der Kragen geplatzt (wer weiß, vielleicht ist er ja selbst auch noch Abonnent dieses Heftchens).

Im übrigen merkt man doch an allem, dass es sich gar nicht um wirklichen Betrug handeln kann: wenn die ganzen adhocs nur Luftnummern gewesen wären, hätte jedenfalls ich Anfang September meine Akazien verschachert (Lock-up hin oder her), mich in den Flieger gesetzt und wäre Richtung Kamen-Islands verschwunden (oder wohin auch immer), würde jetzt in der Sonne liegen und nicht mal mehr ne Mail nach Hause schicken.
ergo: keep the faith.

Slartibart
Deer Spiegel ist Samstag NAchmittag fertig gedruckt. Die Redakteure des Spiegel bekommen ihn dann per Kurier. An die Grossisten (Zeitungsvertriebe) geht er ebenfalls auf die Reise.
Das Ding liegt am Montag am Kiosk, da kann MBX erstmal überhaupt nichts tun.
Würde mich schwer wundern, wenn sieüberhaupt etwas erreichen, vielleicht eine kleine Gegendarstellung im nächsten Heft. Gegendarstellungsfähig sind längst nicht alle von der Firma MBX beanstandeten Teile des Artikels.

Das der Spiegel berichten wird, wußten hier am Board bereits am Freitag einige Leute. Dass sich die Jungs von der Brandstwiete aber so intensiv mit MBX beschäftigen, hatte wohl keiner geahnt. Irgendjemand hat -ich weiß nicht ob in diesem Thread - geschrieben, dass wenn "guter Journalismus" betrieben würde, dann beim Spiegel. Na ja. Ob das im Jahr 2001 noch Gültigkeit hat, lasse ich mal dahingestellt.

Auf jeden Fall geht`s Montag spannend weiter, denn irgendeine Reaktion wird es geben müssen, wenn MBX tatsächlich versucht eine einstweilige Verfügung zu kriegen.

Gruß

flfl
Die heißen Cayman-Islands.
Viel falscher ging`s wohl nicht - gebe zu, hatte bisher nur davon gehört, noch nie gelesen.
Aber bevor sich jemand _daran_ stört ...
Sorry, nochmal der komplette Link:

http://www.forsa.de

Opus V

Die hätten dringend eine Metabox gebraucht!! :)
Also ich finde, sollte an den SPIEGEL-Vorwürfen auch nur ein Teil stimmen, wäre das eine Super-Sauerei. Wieso können sich Vorstände einer Firma zu 3,90 € Aktien besorgen, die zu 17 € gehandelt werden? Sollte das alles legal sein, dann gute Nacht, Neuer Markt. Ich hoffe für Metabox, daß sie alle Vorwürfe entkräften können. Aber der Rücktritt Schumachers stimmt mich doch nachdenklich. Für den Aktienkurs wird die ganze Geschichte leider wieder einmal Gift sein, neue All-Time-Lows stehen wohl bevor. Mein Mitgefühl füe alle Investierten.

Grüße
Sollte der Vorstand der MBX nicht in der Lage sein,
sich völlig vom Verdacht der persönlichen Bereicherung
reinzuwaschen, dann dürfte es um die Firma geschehen sein.

Dann ziehen sich NEUE Kunden zurück. Welche Firma kann es sich schon erlauben, mit einer Firma Geschäftsbeziehungen
zu unterhalten, deren Vorstand öffentlich als gemeine kleine
Betrügerbande angeprangert wird?

Herr Domeyer, das ist eine schwierige Situation und da ist nichts mehr mit, "kann ich doch nichts dafür".

Jetzt müssen Sie mal ernsthaft mit ihren Kunden reden.
Augstein hat beste Beziehungen nach Israel, er ist ja,
soviel wie ich weiß Jude, dem können Sie also nicht mit einer flappsigen Ausrede kommen.

Bitte klären Sie den Fall auf.

Gösta
@Munich

natürlich ist das alles ganz legal, da gibt es überhaupt keine Zweifel. Das Problem ist doch vielmehr, dass der durchschnittliche Wissensstand eines Metabox-Aktionärs das nicht verarbeiten kann --> siehe hierzu auch den Thread "Kursverfall hat doch nur mit Kapitalbeschaffung zu tun" oder so ähnlich, in dem vor einigen Tagen die kompette Ahnungslosigkeit Deutschlands diskutierte.

Darüber hinaus könnte es sich bei den ausgegebenen Aktien um die Einlösung von Stock Options handeln.

mfg
georgie
gösta

nun sind wir offensichtlich auch mal vollends einer meinung.
mir tun nur schon wieder die kleinen mbxler leid.
denen hätte ich ehrlich gesagt schon steigende kurse gegönnt.
nicht zuletzt auch meiner eigenen spekulation auf einen erfolg von mbx wegen.
denn eigentlich haben hier sicher wie ich, einige auf den erfolg von mbx gehofft.
aber so wie es jetzt aussieht, wird mbx eher zu grabe getragen, statt zu neuen höhenflügen anzusetzen.
schade.

na, wenigsten einen hoffnungsschimmer gibts noch.
erstens, daß sich der spiegelartikel in teilen als falsch herausstellen könnte, denn mir ist auch ein fall bekannt, nichts bedeutendes, aber zumindest habe ich im spiegel auch schon mal nachweislich falsche beitragsdetaills gelesen.
zweitens, wenn domi sich gezwungen sähe, seiner kindlichen einfalt entgegen, seine pokerhaltung(knalleffekt, wenn er die auftraggeber zu einem ihm vorher anberaumten zeitpunkt nennen wollte)aufgeben und gezwungenermaßen roß und reiter nennen würde.

bei aller skepsis und allen für und wider, eine theoretische chance besteht wenigstens noch, es liegt nur noch an domi selbt, ohne verbale verrenkungen für klarheit zu sorgen.

in diesem sinne wünsche ich allen mbxlern viel glück
euer
enfant terrible
enfant & GB

Hier geht es um nichts anderes als um
die Glaubwürdigkeit der Firma. Wenn an den Unterstellungen
des Spiegels, wie raffiniert auch immer vorgetragen, nichts dran ist, dann sollte Domeyer den Spiegel auf eine runde Summe verklagen. Da sollte er sich aber sicher sein bevor er das macht, mit "kann sein" is nix vor Gericht.

:D:D:D

PS. Immer locker:laugh:
Verklagen können die schon - bringt zwar nichts, hört sich aber ganz gut an..

Wie auch immer, ich wollte eigentlich ab 0,8 Euro für einen kurzfristigen Zock einsteigen.
Bin also ab Montag (kurzzeitg) Metabox Aktionär. Hätte nicht gedacht dass das so schnell geht..
mikal,
"Du wolltest am Montag einsteigen bei 0,8 E??????"
"Bin kurzfristig MBX Aktionär"????
wassssss nuuuuuu?

----Trotzdem, bei 0,8E werde ich nachlegen,daß
die Schwarte kracht! (Hoffen´tlich gibt mir meine Bank
noch die Kohle!)
@mikal

jo,super, bei 0,8 würde sogar ich einen zock auf den münchhausen wagen,
leider kann man bei dessen info-handling kaum vernünftige kennzahlen wie
vola,delta etc. bekommen.
macht die sache nicht unbedingt leichter!


grüße
bbe,
MBX ist nicht leicht_!

Trotzdem, über den Kursverlauf am Montag werden sich noch
einige wundern!

Gruß Leoba
@leoba

sag jetzt nicht,daß du auf meta mit geborgtem geld zockst,bitte!!!!!!!!!!

grüße
Also Leute, bei genauer Prüfung der Umstände, halte ich die Argumentation von Herrn Domeyer für stringent und naheliegend.
Der Druck der Spiegelausgabe ist und war nicht zu stoppen. Ich gehe aber davon aus, dass die hier ausgegebene Erklärung am Montag als Pressemeldung platziert wird.
Angesichts der ausgeprägten Brisanz wäre eine Vermeldung als AdHoc zu prüfen, da es sich hier sehr wohl um kursrelevante Informationen handelt. Hier wird aber (angesichts der verbrannten Finger bei MBX) die Rückkopplung mit der BAWE notwendig sein.
Schutzgemeinschaft bereitet Strafanzeige und Schadensersatzklage gegen Metabox vor. Unter http://www.sdk.org kann man sich registrieren.

Die haben auch Harlos und Häfele von Infomatec in den Knast gebracht. Genau da gehört Domeyer hin.
@saginuma ... sind Sie Mitarbeiter der SdK? Mit freundlichem Gruss ... verweise ich Sie auf diesen Beitrag ... :O ... "EU-Gesetz soll Spam eindämmen" Thread: EU-Gesetz soll Spam eindämmen
wenn sich der spiegel mal jemand vornimmt...der hat kaum was zu lachen!
erstens gibt es kein vergleichbares magazin in deutschland das so hervorragend
recherchiert,(das hat sich in der vergangenheit gezeigt,auch kein focus, nenne mir einer einen prozess,
den der spiegel verloren hätte...)
und bei metabox riecht es schon seit einiger zeit gewaltig.
da hat sich der herr domeyer wohl den "richtigen" ausgesucht...:p
@ sangima

ja , ich weiß, die "Spinnergemeinschaft " bereitet Klage vor...hab aber keine Lust, mitzumachen

ps
Ich habe in den letzten Jahren einige HVs besucht.

Eines war auf fast allen HVs gleich.
Immer wenn es hieß, jetzt spricht der Vertreter der SdK, verließen die meisten Leute den Saal, um sich über das Buffet herzumachen.

komisch, was???
Berliner Morgenpost


Sonntag, 04. März 2001


Metabox-Manager erhielten Billig-Aktien
ddp Hamburg/Hildesheim - Die Metabox AG in Hildesheim hat offenbar neue Aktien weit unter dem Börsenkurs ausgegeben. Bei mehreren Kapitalerhöhungen hätten Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder die Papiere teilweise für einen Euro gezeichnet, berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Der Hersteller von Geräten für den Internetzugang über Fernsehkabel und Satellit ohne herkömmlichen Computer ist am Neuen Markt notiert.

Metabox-Chef Stefan Domeyer sagte dem Magazin, die jüngsten Aktientransaktionen stünden im Zusammenhang mit dem Einstieg eines US-Investors im vergangenen Herbst. Die von den Altaktionären im Wege eines Darlehens bereit gestellten Aktien seien zu «marktnahen Preisen» an den Investor weitergegeben worden. Im Gegenzug habe Metabox mit den Altaktionären eine Kapitalerhöhung durchgeführt, um die geliehenen Aktien zurückzuführen.

Metabox taucht seit einiger Zeit in den Schlagzeilen auf. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main ermittelt gegen Vorstände wegen des Verdachts auf Kursmanipulationen. Letzte Woche untersagte das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel den missbräuchlichen Bezug auf das Amt in Börsen-Pflichtmitteilungen von Metabox. Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre bereitet eine Strafanzeige wegen unseriöser Informationen vor.


http://www.morgenpost.de/inhalt/wirtschaft/story399166.html


morgen < 1€.....
@tali
fragt sich wo genau das Körnchen Wahrheit im Spiegel-Artikel verborgen ist. Eine Menge Müll scheint jedenfalls auch dabei zu sein.

Jedenfalls steht der Spiegel noch dazu, die Webseite ist unverändert.

ciao ZO
Aus der heutigen Welt am Sonntag:

Thema: "RTL Group blies zur Jagd"

"Gezielte Indiskretionen und massive, aber anonym zitierte Vorwürfe sollen Josef Andorfer, den Chef von RTL2, mürbe machen."

"Richtig losgetreten wurde die Attacke auf Andorfer von "Süddeutscher Zeitung" und "Spiegel", zwei Medien, die wiederholt bewiesen haben, dass sie als Zentralorgane Bertelsmannscher PR-Strategie gelten können."
........
"Über die Reality-Show, bei der junge Unbekannte zu einer Musik-Gruppe zusammengeführt wurden, hieß es, nun hätte die Girlie-Band eine CD aber keinen Erfolg, niemand kenne sie, niemand brauche sie. Als dies geschrieben wurde, war die CD noch gar nicht da. Sie kam mit dem Spiegel zusammen am 5. Februar auf den Markt. Wenige Tage später wurden die "Angels" von der Plattenindustrie ob ihrer Verkaufserfolge mit Doppel-Platin belohnt."

Noch einen schönen Sonntag, und denkt mal drüber nach
Boertropi
ZimtOchse
...laut Domeyer sei es eine "Schweizer Anlagefirma". In Zürich finden sich jedenfalls weder im Handelsregister noch im Telefonbuch
Spuren der Bond Limited... hier...:p
Seit ewigen Zeiten geht mir der Spiegel mitsamt seinen diversen Chefredakteuren und aufgrund der für mich teils widerlichen Schreibe
gewaltig auf den Keks. Hat mich immer gewundert, dass Aust bei seinen Berichterstattungen nicht gleich Stricke und Revolver für nen
kollektiven Massenselbstmord herausgereicht hat.
A b e r : Niemals würde der Spiegel sich mit einem solchen Thema befassen, wenn sie nicht noch irgendwas in der Rückhand hätten.
Vor allem hat sich unser CEO mit seiner Salami-Taktik einmal wieder nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Seit Monaten fordern wir Aktionäre
Aufklärung zu den für uns nicht nachvollziehbaren Umständen der Kurs-"Entwicklung". Jetzt, wo das Kind verdammt tief im Brunnen liegt,
kommt peu a peu die längst überfällige Erläuterung diverser Vorgänge. Und wirklich transparent werden diese Vorgänge und genauen
Hintergründe beim besten Willen immer noch nicht. Die Blöden sind mal wieder die Kleinaktionäre, die sich ab Montag einen netten
Kursrutsch reinziehen dürfen. Was bei Metabox fehlt ist Transparenz und Klarheit.

Auch nach der aktuellen, monatelang vermißten Stellungnahme im MBX-Board.
@tali ... Ungeduld ist einer Deiner stärksten Eigenschaften ?? ... ... warte doch ab :)
@tali
ist es nicht wahrscheinlicher, dass jemand unerkannt an der KE teilnehmen wollte (ein Kunde),
als dass es sich um eine Tarnadresse eines Metabox Mitarbeiters handelt?

In der heißen Phase würde (hoffentlich) kein Vorstand/AR wegen 130.000 Aktien ein derartiges Risiko eingehen.

ciao ZO
L & S zur Zeit: Sonntag, 4.3.2001 12:00 ...

WKN
692120
Name
METABOX
BID
2.06 EUR
ASK
2.15 EUR
Zeit
2001-03-03 16:06:21 Uhr
euro.de
...das denke ich nicht mit meinen 54 jahren....:D
ich kenne nur sehr gut wie der spiegel arbeitet...:p

Net_Pik
aust ist ein zögling von augstein...und beide hervorragende wadenbeisser...:eek:
@Trebogir II ... ich bezweifle, dass Du die korrekten Handelszeiten bei L & S kennst :O
Offene Fragen an Herrn Domeier:

Erst mal zu Ihren Äusserungen. Wieder alles bla bla bla - sie müssen sich ja an der überflüssigen Szenenbeschreibung im Finanzamt festhalten, damit Sie überhaupt Angriffsfläche haben.

Nennen Sie doch mal FAKTEN die interessieren.
- Internordic - was war denn das ?
- GRAETZ Fernseher zu Weihnachten - was war denn das ?
- 500000 Fernbedienungen - was war denn das ?
- Südafrika, Österreich, Israel - was war denn das ?
- MetaBox Basketball - was war denn das ? Ich denke die Firma braucht Geld, wofür wird da was rausgeschmissen ? den grossmäuligen Sponsor spielen - dafür steht die Firma zu schlecht da !
- Trickfilme, Immobilien etc. etc. etc. - was soll denn das ?

Und wenn alles nicht wahr sein sollte was da im Spiegel und sonstwo steht, dann haben sie doch mindestens eine grottenschlechte Informationspolitik zu verantworten. Sie haben ja auch den kursanstieg auf unseriöse Höhen nicht gebremst sondern durch immer neue Geheimaufträge mitzuverantworten.

Es ist doch kein Wunder dass die Presse sowas freudig aufgreift und jetzt auch nicht locker lässt.

Den Spiegel einziehen ? Im Gegensatz zu Ihren Prognosen gibt der Spiegel Verkaufszahlen ab die stimmen und die Hefte werden wirklich verkauft ! Da gibt es keine geheimen Kaufinteressenten die Spiegel kaufen würden aber nicht damit gesehen werden wollen. Da gibt es keine Käufergruppen die Millionen Hefte abnehmen würden aber durch ein Bietergefecht nicht zum Zuge kommen. Und der Spiegel verkauft wirklich Hefte nach Südafrika und behauptet nicht dart einen grossen Markt zu haben aber leider kann nichts geliefert werden weil die Verteiler die Akkreditive nicht erfüllen können. Sicherlich geht es dabei um andere Grössenordnungen. Die Millardenumsätze bringen doch Sie aber immer ins Spiel. Verkaufen Sie doch mal 500 Boxen und melden den Umsatz und die Abnehmer. Was ist denn so speziell und geheim an Set-Top Boxen - mit der Ausnahme dass man sie nicht zu Gesicht bekommt. Ich schleiche mich jedenfalls nicht durch die Hintertür in den MediaMarkt um einen DVD-Player zu kaufen, damit niemand etwas davon erfährt !

LETZTE FRAGE NOCH: Bleiben Sie immer noch bei 600 Millionen Umsatz für 2001. 2 Monate sind schon rum - das verteilt sich jetzt noch auf 10 Monate ! Diese Information stammt von Ihnen und nicht vom Spiegel !

Also hier und heute: Bleiben Sie bei 600 Millionen Umsatz für 2001 ?

Ich kann Ihre Antwort am Jahresende fast schon erahnen: "Hätten wir alles verkaufen können aber jetzt haben sich die Kunden zurückgezogen weil wir so einen schlechten Ruf haben. Na dann seien Sie dem Spiegel doch dankbar - der hat Ihnen doch eine Top-Ausrede geliefert wenns nichts werden sollte !
Lest nochmal mein Posting von 11.39h!

"Spiegel": unabhängig, gut recherchiert?

Die "wissen" also schon bevor eine CD erscheint, dass sie nicht läuft?
Und Wochen später bekommt die CD dann Platin!!!
http://www.ls-d.de/lus/tradelink/tradelink_01.html

dort ausserboerslicher Handel:


ZITAT:

"Über unser TradeCenter handeln Sie noch, wenn alle anderen Makler längst Pause machen.
Börsentäglich in der Zeit von 08:00 bis 23:00 Uhr, samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie sonntags von 17:00 bis 20:00 Uhr stellen wir Ihnen auf unseren Internetseiten nicht nur die verbindlichen An- und Verkaufspreise für die DAX-30-Werte, die 30 Werte des Dow-Jones-Index und die Werte des TOPIX 100 Index zur Verfügung, sondern auch die Werte des US-GIX-, Nippon-GIX- und Hongkong-GIX-Index. Ebenso Neuemissionen im "Handel per Erscheinen", sowie alle Titel des Neuen Marktes."

Zitatende

Um 17.00 Uhr geht`s also los... Wenn ich`s richtig verstanden habe....;-)
Dann wissen wir mehr.
Das vorher war die Festschreibung/-stellung des Zustandes gestern VOR dem Beginn der Diskussionen/Threads hier.
...Wenn ich`s richtig verstanden habe.

Ich weiss allerdings beim besten Willen nicht was die ganzen Diskussionen angesichts der Mini-Umsätze der letzten Wochen ÜBERHAUPT soll.....
@ZimtOchse,
für 130.000 Aktien um 18€ verkauft = 4.576.642,20 DM würde ich meine Schwiegermutter verkaufen.

Und wenn der besagte dann auf 50.000 Aktien aus dem LOK-UP verzichtet, ist das doch logisch. da würde selbst ich 50Jahrew LOCK-UP unterschreiben, wenn ich ein vielfaches der Shares so "mir selber schenken" darf.

CIAO
Prior, SdK, Spiegel

Diverse Medien und Institutionen haben sich auf die Met@box AG eingeschossen. Das Produkt ist hierbei nach der Präsentation unstrittig und wahrscheinlich sogar marktführend; der Vorstand steht mit seinen evtll. Machenschaften, auf jeden Fall aber wg. zweifelhafter Informationspoltik, im Zwielicht.

Die Firma verfügt über ausreichend Liquidität, der lfd. Betrieb ist gesichert.

Spätestens mit der Cebit wird das Produkt wieder in den Mittelpunkt rücken. Vielleicht auch schon früher :)

Ich bin langfristiger Met@boxaktionär und meine Unternehmensbeteiligung wird z. Zt. an der Börse wie ein potenzieller Pleitekandidat bewertet.

Nichtsdestotrotz: ich werde auch jetzt nicht verkaufen.

Gruß
@0815Investor
Du vielleicht, aber nicht ein Vorstand, der schon einige hunderttausend Aktien hat.
Wenn sicher ist, dass MBX noch mal bei 18€ ankommt, dann kann er auch durch legale Käufe viel Geld machen.

@boertropi
möglich ist alles, aber der Spiegel?
Hätte es nicht auch irgendein Bertelsmannsches Gurkenblatt sein können?
Hätte der Artikel bei einer geplanten Aktion nicht irgendwie wasserdichter formuliert sein müssen?
Trotzdem - hoffentlich hast Du recht.

ciao ZO
@Tali

mit wadenbeissern kann ich nix anfangen, mir sind leute lieber, die mir bei ihrem angriff in die augen sehen können..comprende?!
Wer von euch glaubt bitte, daß der Spiegel bzw. die jeweiligen Redakteure sich auf dünnes Eis begeben würden, indem Sie einfach mal drauf los schreiben? Ich glaube kaum, daß dies Märchengeschichten sind, wahrscheinlich hat sich die gesamte Vorstandsriege auf eure Kosten bereichert. Aber wer nicht hören will muss ... Geld verlieren.

Gruß

Shinji
@Net_Pik
sehr ehrenwert.
Unglücklicherweise wird diese Haltung nicht so richtig von der Evolution gewürdigt.

ciao ZO
Hier isser wieder, ohne Tel.Nr.

„Der Spiegel“
(Anmerkungen der Met@box AG eingefasst MBX)
Der amerikanische Freund

Wieder ist eine Neue-Markt-Firma zum Skandalfall geworden, die Justiz ermittelt. Vorstände und Aufsichtsräte der Hildesheimer Metabox AG haben sich immer wieder zu Billigpreisen neue Aktien besorgt - angeblich, um einem US-Großinvestor den Einstieg zu ebnen.

MBX> Die Met@box AG wird ausschließlich durch verleumderische Kampagnen wie die des Spiegel zum sogenannten Skandalfall. Laut Duden ist ein Skandal ein „empörendes Ereignis“, derartige Ereignisse finden jedoch nur in der perversen Fantasie der hier genannten Journalisten statt, nicht jedoch tatsächlich.

Vorstände und Aufsichtsräte haben sich nicht, in keinem einzigen Fall, mit Billigaktien versorgt. Aus den Ausführungen des Autors spricht lediglich die blanke Unkenntnis elementarer aktienrechtlicher Vorgänge. <MBX

Der Aschenbecher auf dem Besuchertisch quillt über, das Grünzeug am Fenster hat bessere Tage gesehen. Doch in die Ruhe des Handelsregisters Hildesheim hat sich Hektik eingeschlichen.

Die beiden Damen im Amtsgerichtsgebäude beschäftigt an diesem Morgen nur ein Thema: die Akte Metabox. Soeben hat die einstige Vorzeigefirma der Region aktuelle Registerauszüge ihrer eigenen Tochterfirmen angefordert. Die Gründe für diese Bestellung kennt hier niemand. Hat Metabox den Überblick verloren?

MBX> Nein, aber wie man weiß, gehören aktuelle Handelsregisterauszüge zu den Unterlagen, die ein Unternehmen seinen Wirtschaftsprüfern im Rahmen der Jahresabschlussprüfung vorlegt.<MBX

Auch sonst ist Büro 222 ganz gefangen von der rätselhaften Welt des Neuen Markts. "Was ist eigentlich eine Ad-hoc-Meldung?", fragt eine Beamtin. "Da geht es irgendwie um Großaufträge, die es gar nicht gibt", erklärt ein Kollege.

MBX> Es darf bezweifelt werden, dass es diesen Dialog tatsächlich gab. Der Autor möge die hier zitierten Beamten namentlich benennen, um deren Zeugenaussage zu hören. Dies wird lediglich als dramaturgisches Stilelement zur Stimmungsmache eingesetzt.<MBX

Der Mann hat Recht, irgendwie. Der gesamte Neue Markt ist in Verruf geraten, die erst im März 1997 gestartete Börse für vermeintliche Zukunftswerte kommt nicht zur Ruhe. Innerhalb weniger Monate haben sich die schlechten Nachrichten gehäuft: Zusammenbrüche, Finanzlöcher, Insiderverstöße, Scheingeschäfte. Vergangene Woche rutschte der Nemax, der Index des Neuen Markts, sogar unter 2000 Punkte - erstmals seit Herbst 1998. "Pleitegeier im Anflug", urteilte die "Frankfurter Allgemeine" über die Entwicklung.

MBX> Welcher „Mann“ wird hier benutzt, um eine eigene Aussage des Autors zu vermeiden und sich statt dessen lediglich der Aussage eines anonymen, wohl nicht existenten Menschen zu bedienen? <MBX

Auch die Metabox AG aus Hildesheim ist mittendrin in Turbulenzen. Vergangene Woche wurde publik, dass die Staatsanwaltschaft in Hannover gegen Vorstände der Firma ermittelt - wegen des Verdachts auf Insiderhandel, Kursmanipulation und Anlegerbetrug.

MBX> Die Staatsanwaltschaft Hannover hielt es jedoch keineswegs für notwendig, die Firma selbst davon in Kenntnis zu setzen. Das Auskunftsersuchen anonymer Journalisten geht wohl über das schützenswerte Recht des Unternehmens und seiner Organe. Im Übrigen ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen jeden beliebigen Bürger dieses Landes, sofern nur eine vage Anzeige vorliegt.<MBX

Es geht um großartige Erfolgsmeldungen über noch großartigere Bestellungen - denen dann aber keine konkreten Umsätze folgten. Und es geht um das mögliche Abkassieren von Insidern nach Jubel-News und Kursexplosionen.

MBX> Darum geht es eben nicht. Es geht um Pflichtmitteilungen durch den Vorstand der Met@box AG. Pflichtmitteilungen haben die Eigenschaft, dass sie nicht nach Gutdünken der Unternehmen veranlasst werden dürfen, sondern ausschließlich nach Maßgabe des Wertpapier-Handelsgesetzes. Sofern dessen Vorschriften greifen, MUSS eine Pflichtmitteilung erfolgen. Dass das Unternehmen hier in allen Fällen pflichtmäßig veröffentlicht hat, wurde inzwischen aus den angeforderten Ermittlungsakten deutlich, in dem die Behörden die Mitteilungspflicht bejahten.<MBX

Die Unterlagen des Handelsregisters spielen bei der Arbeit der Strafverfolger eine besondere Rolle. Aus den Papieren ergibt sich der Verdacht, Metabox könne ein Selbstbedienungsladen für Eingeweihte sein. Immer wieder haben sich Vorstände, Aufsichtsräte und befreundete Firmen bei Metabox zu Vorzugspreisen mit neuen Aktien eingedeckt - renommierte institutionelle Investoren sind bei den neun Kapitalerhöhungen kaum zu entdecken.

MBX> Dies entspricht der Unkenntnis des Autors über die technische Abwicklung von Kapitalerhöhungen. Zur Erklärung: bei jedem Börsengang verpflichten sich Altaktionäre, den Banken eigene Aktien leihweise zur Verfügung zu stellen, die diese dann im Rahmen des „greenshoe“ platzieren. Die Altaktionäre haben entsprechend dem Wertpapierleihe- Vertrag den Anspruch auf Rücklieferung der gleichen Anzahl von Aktien, die Altaktionäre kaufen also nicht und verkaufen nicht, sie leihen und erhalten zurück. Genau auf diesem Wege wurden im Frühjahr 2000 und Ende 2000 / Anfang 2001 Kapitalerhöhungen vorgenommen und die Aktien bei externen Investoren platziert. Notwendig wird dieser Aufwand übrigens nur, weil die Durchführung einer Kapitalerhöhung, also die Ausgabe neuer Aktien, in Deutschland durch die Arbeitsweise der Handelsregister und der Deutschen Börse AG bis zu einem halben Jahr dauert, Investoren jedoch direkt bei Zahlung an die Unternehmen die Aktien übernehmen müssen. Diese zeitliche Lücke überbrücken die Unternehmen mit Hilfe der Altaktionäre.<MBX

Es waren Ingenieure und Manager der Computerfirma Amiga Technologies, die 1996 beschlossen, an der Technik für Zukunftsfernsehen zu arbeiten. Aus ihrer Pios Computer AG wurde Metabox, und die ging im Juli 1999 an die Börse. Das Unternehmen setzt auf die Entwicklung eines TV-Zusatzgeräts namens "Metabox 1000" oder "Phoenix", mit dem Fernsehzuschauer DVDs und CDs spielen, Spielfilme bestellen und im Internet surfen können.
Bei so viel Vision griffen die Führungskräfte bei Kapitalerhöhungen gern zu. Anfang April 2000 gab die finanzhungrige Metabox AG 100 000 neue Aktien heraus, die nach einem Aktiensplit im September derzeit 500 000 Stück entsprechen. MBX> Kommentar siehe unten (*) <MBX Der damalige Vertriebsvorstand Rainer Kochan räumte ab: Er bekam nach heutigem Stand 300 000 Stück zum Vorzugspreis von 0,20 Euro. Der bereinigte Marktkurs lag bei über 6 Euro, die Aktien waren also 30-mal so viel wert. Auch Hans Ullrich Sinner und Franz Jakob Simais, beide Manager der Konzerntochter Amstrad, erhielten - auf heutige Werte umgerechnet - 5000 beziehungsweise 95 000 Exemplare zum Niedrigpreis. Die Firma VKA AG strich mehr als 16 000 Aktien für je 0,20 Euro ein - hinter dem Kürzel verbirgt sich etwa Metabox-Aufsichtsratschef Manfred Drung, einst Mitgründer des Unternehmens. Metabox selbst hatte sich an VKA beteiligt und ist mit ihr über eine gemeinsame Immobilienfirma verbunden.

MBX> Wie den Aktionären auf der Hauptversammlung 2000 erläutert worden ist, sind die Amstrad GmbH und die Secom GmbH vollständig übernommen worden, und zwar überwiegend gegen die Gewährung von Aktien der Met@box AG. Diese Aktien sind den Herren Kochan, Simais und Sinner hier vertragsgetreu verschafft worden. Der Autor hat also wieder einmal zu unprofessionell und oberflächlich recherchiert. Jedwede Unterstellung, den Herren Kochan, Simais und Sinner wären hier Vorteile gegenüber anderen Aktionären eingeräumt worden, entbehren jeder Grundlage. <MBX

Vorstandschef Stefan Domeyer zahlte Anfang April für 3150 Stück jeweils 3,90 Euro. Zu diesem Preis erlangten auch Aufsichtsrat Geerd-Ulrich Ebeling, Manager Peter White und Ex-Fußball-Bundesliga-Schiedsrichter Wolf-Günter Wiesel Aktienpakete. Der Sportsfreund ist bei Metabox für besondere Aufgaben zuständig.

MBX> Rufschädigend und verleumderisch. Wie durch die HV 1999 genehmigt und der HV 2000 vorgestellt, hat die Met@box AG allen Mitarbeitern Aktien auf Basis einer Kapitalerhöhung zum Preis von 19,50 Euro angeboten. Der Preis hat den Börsenkurs nicht wesentlich unterschritten, die Unterschreitung mussten alle Mitarbeiter als geldwerten Vorteil versteuern. Der Autor greift sich willkürlich einige Namen heraus, wohl um diese prominent anzuprangern. Tatsächlich besteht die Namensliste aus mehr als 100 Mitarbeitern. Einen Rundungsbetrag von 3.200 Aktien hat im übrigen die VKA übernommen, um diese denjenigen Mitarbeitern anzubieten, die erst kurz nach der Kapitalerhöhung in das Unternehmen eintraten.<MBX

Kurz danach kamen gute News. Es gebe eine "strategische Allianz" mit einem ausländischen Unternehmen, hieß es in der Ad-hoc-Mitteilung vom 10. April. 500 000 Boxen seien verkauft. Der Jahresumsatz steige auf stolze 200 Millionen Mark, trommelte Metabox 24 Stunden später.
Das trieb den Kurs innerhalb kurzer Zeit um über 100 Prozent. Chef Domeyer, der unter anderem von einem britischen Investor geredet hatte, deckte sich Ende Mai - bereinigt - noch mal mit 500 000 Aktien ein, diesmal für 0,20 Euro. Der Börsenkurs lag da schon bei rund 17 Euro.

MBX> Diese 100.000 Aktien entstammen aus dem zum Börsengang bestehenden genehmigten Kapital, das ursprünglich vom Bankenkonsortium für die Darstellung der Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) gefordert worden war. Leider war die Nord/LB schon im Juli 1999 nicht in der Lage, den Greenshoe endgültig zu übernehmen. Somit hat sich der Vorstand mit Unterstützung der Londoner Investmentbank Williams de Broe auf einer sogenannten Rodshow im Mai 2000 erfolgreich bemüht, diese 100.000 Aktien zu platzieren. Zahlreiche namhafte Fondsgesellschaften in London und Paris haben diese Aktien übernommen. Da, wie oben beschrieben üblich, eine sofortige Belieferung erforderlich war, hat der Vorstandsvorsitzende Domeyer mit Zustimmung der Nord/LB die benötigten Aktien leihweise zur Verfügung gestellt und nach der Kapitalerhöhung mehrere Monate später zurück erhalten. Die genannten Zahlen sind ebenfalls völlig falsch: zum Handelsregister wurden die Aktien mit dem erforderlichen Mindestwert von 1 Euro (für den unwissenden Autor: Aktiensplit am 1.9.2000 im Verhältnis 1:5; 0,20 Euro mal 5 = 1 Euro) angemeldet, der übersteigende Betrag, immerhin 79 Euro pro Aktie, wurden in die Kapitalrücklage gebucht. Wie in all den kritisierten Fällen übrigens, denn stets sind alle aus Aktienplatzierungen geflossenen Gelder zu 100 % in die Gesellschaft geflossen! <MBX

Und es kam noch schöner. Am 28. Juni explodierte der Kurs auf über 40 Euro. Diesmal war in einer Ad-hoc-Mitteilung vom "Letter of Intend" mit einem skandinavischen Konsortium namens Inter-Nordic die Rede. Der Vertrag über 1,8 Millionen Boxen werde in den nächsten Wochen unterschrieben. Und am 5. Juli wurde ein "Rahmenvertrag" mit der französischen Worldsat über 500 000 Geräte verkündet. In diesen Sommerwochen galt Metabox plötzlich als Segenspender der Kleinaktionäre, als heißer Tipp fürs Reichwerden.

Ein fataler Irrtum.
Die Lieferung von 500 000 Boxen aus dem April-Deal ist bis heute nicht vollzogen. Nicht mal der Kundenname ist bekannt, in einem Aktionärsbrief schwadronierte Domeyer vom "Israel-Geschäft". Offenbar ist die israelische Firma Ampa Investments involviert, die Anfang März 2000 - vor dem Aktienhype - einige Prozent am Kapital der Metabox übernommen hat. Ampa hat sich dazu bisher nicht geäußert.

MBX> Vorsätzliche Falschdarstellung! Offenbar hat doch der Autor das Handelsregister eingesehen. Dann musste er auch feststellen, dass die oben (*) genannten 100.000 nicht, wie behauptet, bei Managern des Unternehmens gelandet sind, sondern von der AMPA Investments gezeichnet worden sind. Der Hauptversammlung wurde dies vorgestellt, der Ausgabepreis lag bei 3,4 Mio EURO entsprechend nicht wesentlich unter dem Börsenpreis.<MBX

Keinen Abschluss gibt es bis heute über das skandinavische Großprojekt. Im Sommer räumte Metabox-Vorstand Ebeling ein, sein Unternehmen sei mit mindestens zehn Prozent am Kapital des vorgeblichen Käufers Inter-Nordic beteiligt. Es gebe einen Anteil in dieser Höhe nur an einer Meta TV Nordic, heißt es heute.

MBX> Wo hat Geerd-Ulrich Ebeling gesagt, Met@box sei an Inter-Nordic beteiligt? <MBX

Auch das Geschäft mit den Franzosen ist nicht perfekt. "Es gibt keinen Vertrag, keine Unterschrift", sagt eine Sprecherin von Worldsat, es gebe noch Gespräche.

MBX> Wenn die Französisch-Kenntnisse des Autors so mangelhaft sind wie seine betriebswirtschaftlichen, lässt sich diese Falschmeldung sicher erklären. <MBX

Nun will die Justiz wissen, ob Metabox mit falschen oder ungenauen Angaben den Kurs gepusht hat - und wer mit einem Aktienverkauf womöglich abgesahnt hat. Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel hat in monatelangen Untersuchungen Indizien für auffällige Käufe und Verkäufe gefunden. Metabox dementiert. Weder er noch seine Vorstandskollegen hätten Aktien veräußert, erklärt Domeyer, es sei nichts Unrechtes passiert.

MBX> Und dies entspricht auch der Wahrheit, die Behauptung des SPIEGEL ist eine Verleumdung. Außerdem möge man benennen, wer beim BaWH welche Indizien gefunden haben soll. <MBX

Die Wunder-Box Phoenix war bei aller Euphorie weit weg von der Marktreife. Erst im Dezember 2000 wurde eine Testversion vorgestellt, derzeit werden angeblich "Kleinstmengen" gefertigt, die Serienproduktion laufe im zweiten Quartal an. Das Geld allerdings wird knapp. Im Jahr 2000 setzte Metabox statt erhofften 200 Millionen Mark nur 50 Millionen um, bei 19 Millionen Verlust.
Alles kein Problem, beruhigte Domeyer immer wieder. "Einige große, bereits heute engagierte Investoren" hätten einen Finanzrahmen von 40 Millionen Mark zugesagt. Doch welche Investoren?

Der Metabox-Chef wartet jetzt mit einer überraschenden Story auf. Er habe im Herbst mit einer US-Investorengruppe verhandelt, sagt er dem SPIEGEL. Metabox habe kurzfristig frisches Kapital aufnehmen wollen, die Amerikaner hätten im Gegenzug sofort handelbare Aktien gefordert. Deshalb hätten einige Altaktionäre "auf eigenes Risiko" Wertpapiere aus ihren Beständen als Darlehen an die Metabox AG abgegeben, die sie zu "marktnahen Preisen" an die US-Firma weiterverkauft habe. Die geliehenen Aktien seien den Verleihern später wieder per Kapitalerhöhung zugeflossen. Vom Erlös aus dem Aktiendeal habe nur Metabox profitiert, sagt Domeyer. Den amerikanischen Freund will er nicht nennen.

MBX> Niemals hat das Unternehmen von einem „amerikanischen Freund“ gesprochen. Diese Formulierung soll lediglich wieder einmal jeden diskreditieren, der in Geschäftsbeziehungen zur Met@box AG steht. Investoren sind keine „Freunde“, sondern Kapitalanleger. Und ohne solche funktioniert nun mal kein Unternehmen.<MBX

Die selbstlosen Altaktionäre - Manager, Aufsichtsräte, Freunde - wurden nach dieser Version bei neuen Kapitalerhöhungen wieder befriedigt. Von den über 25 000 neuen Aktien, die am 27. November gezeichnet wurden, fiel fast die Hälfte an die Manager Simais und Sinner sowie die Pressesprecherin Aenne Schaper.
Anfang Dezember kamen beim "Wiederholungstäter Metabox" ("Capital") auch dubiose Firmen ins Spiel. So erhielt eine Bond Limited aus Zürich am 5. Dezember mehr als 130 000 Aktien zum Preis von je 4,61 Euro. Dahinter soll nach Aussage eines Ex-Metabox-Manns eine Briefkastenfirma auf den British Virgin Islands stecken, laut Domeyer sei es eine "Schweizer Anlagefirma". In Zürich finden sich jedenfalls weder im Handelsregister noch im Telefonbuch Spuren der Bond Limited.

MBX> Die Met@box AG hat durch die Investition der Bond Ltd. 600.000 EURO zusätzliches Eigenkapital erhalten. Die Ausgabe erfolgte nicht wesentlich unter dem Börsenpreis. Dies mag de Autor vielleicht persönlich nicht gefallen, aber wer versteht schon, dass sein Blatt von einer GmbH & Co. KG verkauft wird? <MBX

Am gleichen Tag übernahm die ITG Treuhand GmbH aus Alfeld knapp 390 000 Aktien zum Stückpreis von einem Euro, weit unter Marktwert. Die Firma gehört unter anderem dem Metabox-Aufsichtsrat Siegfried Fleischer. Drei Tage später nahm auch die 100-prozentige ITG-Tochtergesellschaft IBEC AG ein Metabox-Paket ab - 40 000 Stück zu je 4,60 Euro. Bei der IBEC agiert Manfred Drung als Vorstandschef, der Aufsichtsratsvorsitzende von Metabox.
Der Mann wurde - laut Domeyer - für sein Aktiendarlehen am 29. Januar 2001 entschädigt. "Ich, Manfred Drung, zeichne hiermit 400 000 auf den Inhaber lautende Stückaktien ... zum Ausgabepreis von je Euro 1." Das steht auf dem Zeichnungsschein. Der Vorstand hatte erst am selben Tag die Ausgabe der Aktien beschlossen, "mit Zustimmung des Aufsichtsrats".
Dies sind die bereits hinlänglich beschriebenen Kapitalanmeldungen zur Rücklieferung von Aktien aus dem Wertpapierleihe-Vertrag.
Mit dem Dumpingpreis von einem Euro bewegt sich Metabox rechtlich auf dünnem Eis. Bei einer Kapitalerhöhung wie bei Metabox dürfe der Preis der Neuaktien laut Gesetz "nicht mehr als fünf Prozent vom aktuellen Kurs abweichen", erklärt Wirtschaftsprüfer Klaus Schneider von der Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre.

MBX> Es muss bezweifelt werden, dass Herr Schneider als Wirtschaftsprüfer solches erzählt haben soll. Sein vorgebliches Zitat findet sich in keinem deutschen Gesetz. Vielmehr gibt es zahlreiche Kommentare zu der Problematik, welcher Preis „nicht wesentlich unter dem Börsenpreis“ liegt. In den guten alten Zeiten von Vulkan und Mannesmann galt hier eine, wenn auch vage, Regel von 5% unterhalb des Börsenkurses. Da in den letzten Jahren die Volatilität (für den Autor: die kurzfristige Schwankungsbreite von Aktienkursen) besonders auch am Neuen Markt wesentlich höher liegt, ist die von der Met@box AG angesetzte Marke von 10% als angemessen zu betrachten. Diesem hat im übrigen auch die letzte Hauptversammlung ihre Zustimmung gegeben.<MBX

Das Tohuwabohu ist kaum mehr einzugrenzen. Besorgt um Imageprobleme, hat sich bereits im Sommer 2000 die Nord/LB, die Metabox an die Börse gebracht hatte, als "Designated Sponsor" verabschiedet.

MBX> Sie hat sich nicht „verabschiedet“. Vielmehr war die Met@box AG äußerst unzufrieden mit den Dienstleistungen der Nord/LB. Nach der fragwürdigen Greenshoe- Leistung hat die Nord/LB als Zentralinstitut der norddeutschen Sparkassen eine mangelhafte Marktpflege betrieben (wie auch bei Salzgitter AG oder MB Software AG zu beobachten war). Offenbar war die Nord/LB mit dem durch den Börsengang verdienten Geld zufrieden und hat sich auf weitere IPOs konzentriert. Der Wechsel zu der Londoner Investmentbank hat gezeigt, wie gut diese Aufgabe erledigt werden kann. Die Trennung erfolgte im "gegenseitigen Einvernehmen". <MBX

Im Aufsichtsrat nahm der frühere N-tv-Chef Karl-Ulrich Kuhlo im November 2000 nach vier Monaten Reißaus: "Ich fühlte mich schlecht informiert." Auch Wirtschaftsjournalist Manfred Schumacher, früher bei "Focus", legte vor zwei Wochen den Sitz im Kontrollgremium nieder.

MBX> Herr Schumacher hat bereits vor einem Jahr seine Position im Burda-Verlag verloren, weil eine Aufsichtsratsfunktion angeblich im Interessenkonflikt zu den Aufgaben eines Redakteurs gehöre. Da Herr Schumacher nunmehr wieder eine Position als Journalist anstrebt, sah er sich gezwungen, diesem eventuellen Konflikt auszuweichen durch seinen Rücktritt. Dieser Rücktritt ist im übrigen noch nicht wirksam.<MBX

Vorstandschef Stefan Domeyer ist Realist, die miese Stimmung ist ihm geläufig. Neukunden von Metabox wollten "wegen des schlechten Rufs des Unternehmens nicht genannt werden", sagt er - erst vergangenen Freitag platzte wieder ein Geschäft.

MBX> Dies ist in der Tat so, und der hier vorliegende Schmähartikel des SPIEGEL verbessert die Situation nicht. Der Kunde FORSA, eines der führenden Meinungsforschungsinstitute Deutschlands, hat tatsächlich am Freitag unter Bezugnahme auf die Presse die Geschäftsbeziehung beendet, nachdem die Met@box AG bereits für Feldtests umfangreiche Vorleistungen erbracht hatte. Es ging um einige tausend Spezialausführungen der MB 500 mit BOT. <MBX
BEAT BALZLI, HANS-JÜRGEN JAKOBS
@ ZO

meine Rede, schon gegen Ende des letzten Jahrtausends ist mir rückblickend betrachtet aufgefallen, dass die paar letzten Millionen Jahre irgendwie falsch gelaufen sind...Weißweiler hätte nie sterben dürfen, statt der Dinosaurier hätten die Wadenbeißer aussterben müssen und John Lennon ist auch zu früh in die ewigen Jagdgründe gegangen..die Auswirkungen auf die Evolution siehste ja...
Die Frage ist doch, wer hier mehr Schaden anrichtet, und zwar bei mir als Aktionär.

Wenn der Spiegel mit der Intention antritt, zum Schutz der Kleinanleger dunkle Machenschaften am NM aufzudecken, dann muss! die Recherche seitens der Redakteure zu 100% hieb-und stichfest sein.

Wenn dem nicht so ist, schadet der Spiegel dem Unternehmen und damit mir.

Ergo wird es strafrechtliche Konsequenzen nicht nur für Prior, sondern auch für den Spiegel geben. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass auch die durch die Diskreditierung des Unternehmens entstandenen finanziellen Schäden auf die entsprechenden Medienorgane umzulegen sind, sprich Schadensersatzklage.

Der Schaden für MBX ist sowieso schon erheblich, selbst wenn der Spiegel gezwungen sein sollte, in einer seiner nächsten Ausgaben eine Gegendarstellung abzudrucken. ( Passiert ja eh immer nur, wenn überhaupt, in herablassender und klitzekleiner Manier ).


Wohl gemerkt: Alles unter der Prämisse eines nachweislich korrekten Verhaltens seitens Metabox.

Roger
Ist hier am Board der Notstand ausgebrochen ????
Was interessiert mich das Schmierblatt "Spiegel" !
Kann sich überhaupt noch jemand an den Fall "Josef" erinnern?
Was hat denn da dieses seriöse Blatt (incl. Spiegel TV) angerichtet? Und vorallem was von dem ganzen Gequatsche hat am Schluß gestimmt ? Leute wacht endlich auf! Es gibt nichts schlimmeres wie die Presse!

Fall " Kohl"
Fall "Fischer"
Fall " Scheidung Becker" u.s.w.

Keinen weiteren Kommentar !

Helv
Immer wieder gern ins Board kopiert:

Schutzgemeinschaft bereitet Strafanzeige und Schadensersatzklage gegen Metabox vor. Unter http://www.sdk.org kann man sich registrieren.

Die haben auch Harlos und Häfele von Infomatec in den Knast gebracht. Genau da gehört Domeyer hin.
@ sagidingsbums

nimm mal paar baldrian, dann wirste gleich was ruhiger und hüpfst ned so sinnlos rum wie ein kleiner derwisch
L&S

WKN
692120
Name
METABOX
BID
1.52 EUR
ASK
1.62 EUR
Zeit
2001-03-04 17:03:21 Uhr
WKN
692120
Name
METABOX
BID
1.67 EUR
ASK
1.77 EUR
Zeit
2001-03-04 17:05:41 Uhr

Schwups, schon wieder mehr ;)
Irgendwie habe ich den Überblick verloren.
Kann mir bitte mal einer sagen, wieviele
Aktien der verschiedenen Kategorien es jetzt
von MBX gibt ??

Danke
Gruß
Hat Metabox nicht angekündigt gegen den Spiegel Artikel vorgehen zu wollen ?
Wurde die Spiegel Ausgabe beschlagnahmt und aus dem Verkehr gezogen ?
Gab es eine abgedruckte Gegendarstellung im Spiegel ?

Wenn das nicht der Fall ist, dann kann man davon ausgehen, daß die erhobenen Vorwürfe in der Substanz korrekt sind. Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
Hat Metabox nicht angekündigt gegen den Spiegel Artikel vorgehen zu wollen ?
Wurde die Spiegel Ausgabe beschlagnahmt und aus dem Verkehr gezogen ?
Gab es eine abgedruckte Gegendarstellung im Spiegel ?

Wenn das nicht der Fall ist, dann kann man davon ausgehen, daß die erhobenen Vorwürfe in der Substanz korrekt sind. Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
se2707,

aber warum findet die Staatsanwaltschaft seit nunmehr knapp
einem halben Jahr nichts substantielles gg. MBX?

Gruß
Rrocky
@ Rrocky

Für den Aktionär von Neuen Markt Unternehmen ist es ziemlich egal abo die Staatsanwaltschaft was findet. Das Geld ist weg. Ob Betrug, Unfähigkeit oder Dummheit der Manager ist dann zweitrangig.
@Rrocky

Wer sagt Ihnen denn dass die Staatsanwaltschaft nichts substantielles gegen die Verantwortlichen findet oder bereits gefunden hat?

Sehe das Ganze eher als Kapazitäts-und Entscheidungsproblem an. Wenn Sie nur Morast, Lug und Trug vor sich haben und sollen diesen Sumpf mit vielleicht 3 Leuten aufarbeiten dann dauert dies bekanntlich etwas länger. Auch ist allerseits bekannt dass unsere Bananenrepublik für Falschparker die Hölle und für Wirtschaftsverbrecher geradezu ein Paradies ist.

Denken Sie mal an die sog. Vereinigungskriminalität zurück, was ist da aus der Aufklärung und Ahndung geworden?

Metabox war von Anfang an ein verlogener Betrügerladen. Die Akteure, Ihre "Gehilfen" und ihre kriminellen Machenschaften sind bekannt.

Man muss sie nur alle verfolgen wollen und dahingehend sind Ihre Zweifel vielleicht berechtigt. Ob man wohl vor der Aufdeckung mafiöser Strukturen am Neuen Markt etwas Angst hat?

Die Metabox AG hat bereits in 2000 über eine Million DM für Rechtsberatung ausgegeben - das ist mehr als in 1999 mit Metaboxen umgesetzt wurde. Ein kleiner Hinweis vielleicht.

gruß u21
@Rrocky

Weil es lange dauert, wenn man den Ariadnefaden am Anfang
aufnimmte, bis man am Ende angkommen ist.

Gottes Mühlen mahlen langsam, dafür aber um so sicherer.

Gösta
hatte der Spiegel etwas zurückzunehmen?

Nein ! keine Silbe und keine Zahl!

Wer bei erscheinen des Spiegel-Artikel verkaufte konnte noch ein mehrfaches des heutigen Kurses vereinnahmen.

Soviel zum Wert der Ratschläge von OliverHaha, janphil, lesa, pfiffig, walter bruns, und anderer Metaboxpropagandisten.

u21
@ 21

Jemand, der bezahlt wird eine Aktie zu puschen oder der andere materielle Vorteile daraus hat, hat natürlich ein großes Interesse daran kritische Stimmen zu diskreditieren.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, daß die von Dir genannten Propagandisten so dumm waren und die Metabox Storie selbst geglaubt haben.


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