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Sammelklage gegen Met a box !!! - 500 Beiträge pro Seite



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Jetzt hatte es sich gestern Abend doch bestätigt, daß die Staatsanwaltschaft die Geschäftsräume der Metabox AG durchsucht hat. Na ja, macht nix, wieder eine Lüge mehr, die diese Firma zu vertreten hat. Das Bundesaufsichtsamt hat sich ebenfalls eingeschaltet.

Leider bin ich noch mit einem größeren Verlust vertreten und mittlerweile hoffe ich, da man dieser Firma überhaupt nichts mehr glauben kann, daß die Staatsanwaltschaft Kursmanipulationen sowie weitere dunkle Machenschaften nachweisen kann und nun komme ich zu meiner eigentlichen Frage und dieses gilt all denjenigen, die noch Aktien von Metabox mit größerem Verlust halten.

Ich werde auf jedenfall Klage gegen Metabox erheben, sobald sich der Verdacht der Staatsanwaltschaft bestätigt hat ! Hier wird man dann am bestem eine Sammelklage aller Geschädigten einreichen.

Gruß
derguru
Ich hoffe du kennst dich bei Aktien besser aus als im Deutschen Recht: Hier gibt`s keine Sammelklagen.
Warum hast du auch bei 20-30 € gekauft, du trottel?
Hat das der Vorstand zu dir gesagt oder dein trottliger banker? Vergiss es .

Es sprach Mustafa
Was meinst Du?
Du hoffst jetzt,daß man der Firma jetzt gar nichts glauben kann.
Respekt,schöne Aussage.
In dem jetzigen Kurs ist keinerlei Glaubwürdigkeit eingepreist.
Wirklich eine tolle Aussage,Mann,Mann,Mann,,Kerl,Kerl,Kerl,
bist ein toller Typ,ich hoffe etwas anders,was ich für Leute mit solchen Aussagen hoffe,verkneife ich mir...
@derguru

Du schreibst: "Leider bin ich noch mit einem größeren Verlust vertreten und mittlerweile hoffe ich, da man dieser Firma überhaupt nichts mehr glauben kann, daß die Staatsanwaltschaft Kursmanipulationen sowie weitere dunkle Machenschaften nachweisen kann ..."

Ich glaube dir kein Wort !!

Jeder der hier noch mit Verlusten in der Aktie ist hofft, dass die Staatsanwaltschaft NICHTS findet oder die Verträge bestätigt.
@ Mausebiber,

Meines Erachtens sollte hier ein Anwalt alle Kläger vertreten. Das meinte ich damit. Sofern die Staatsanwaltschaft Anklage erhebt gibt es auf jeden Fall noch eine Chance den Verlust zu reduzieren.
Hallo,

Metabox nur ein Vorläufer.Einmal eine Kritische Note:
ich habe mir mal einen neuen Marktwert (IPC Archtec) angesehen der in meiner Nähe ist.
Würden nur 2% aller User dieses tun und verbreiten, wären uns von den 250Mrd Verlust NM eingeschlossen seit März 2000 mindesten 100 Mrd erspart geblieben. Was ich da gesehen habe entbehrt jeder Grundlage von industriellem und wirtschaftlichen handeln.
Der Standort ist soweit weg vom Schuß, dass sich die Mitarbeiter vom Platow-Brief(Fr. Porzelt)Hr. Peeters) fragen lassen müssen, wo sie Ihre Ausbildung gemacht haben(Im Lotto gewonnen).Auf dem Betriebsgelände befindet sich neben der Verpackung gleich der Düngerstreuer für den Traktor des Bauern nebenan. Wenn man 150.000.000 Millionen von den Anlegern kassiert hat und auf einem halben Bauernhofgelände nur eine Halle hinbaut und einen Rohbau, dann ist das schlichtweg Anlegerverarschung. Und wenn man dann nur 7.000.000 Millionen noch in der Kasse hat, dann frage ich mich wo die anderen Millionen sind. Die Geschäftsidee ist clever. Computer zusammenbauen für die Aldis, Media Märkte dieser welt. Made in Taiwan. Wenn nun noch ca. 65% im Besitz der Altaktionäre sind, sollten die Mitarbeiter junge 18-25 Jährige (träumen schon vom (Porsche,SLK) Kasse machen dann ist die Aktie bald im einstelligem Bereich.
mfg
Es gibt auch Leute die verklagen ihren Friseur wenn er einem die Haare blond gefärbt hat. Das man vorher 25 mal gesat hat ich will blonde Haare, das vergisst man in diesem Moment.

Du hast gesagt du willst metabox und du hasst sie, dann beschwere dich jetzt nicht und vergiss deine Klage. Hier wirst du wenig Leute finden, die so einen Blödsinn mitmachen. Ausserdem ist die Frage wieviel Geld du zur verfügung hast, oder hast du eigentlich keine Ahnung was ein guter Anwalt kostet der sich mit Börsenrecht auskennt ??? Weisst du wieviel es davon in Deutschland gibt ???

Wohl kaum - sonst würdest du nicht so ein Müll posten.


Freddy
@derguru

Das Risiko für dich, einen Teil deiner Kohle wieder zu sehen ist bestimmt wesentlich geringer, wenn die Staatsanwaltschaft nichts findet. Bei einem Prozess, der sich eventuell über Jahre hinzieht, bekommst du vielleicht gar nichts.
Interessante Ausführungen zu einer der typischen NM- Blasen
ist gleichzeitig eine Bestätigung, wie grundsolide ein Investment in MBX ist
ps
Ich versuche es nochmal, gaaaaaanz langsam,

Mir ist mit Sicherheit bewußt, daß es an der Börse mal auf und mal ab geht. Aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn eine Firma bewußte Falschmeldungen herausgibt und damit den Kurs manipuliert, ob das hier nun der Fall ist oder nicht, werden wir ja dann sehen, wenn die Ermittlungen in diesem Fall abgeschlossen sind.

Sofern hier natürlich eine bewußte Manipulation festgestellt werden sollte, dann wird auch bestimmt die Rechtschutzversicherung den Versicherungsschutz für eine Klage übernehmen, das werde ich selbstverständlich noch prüfen lassen zu gegebener Zeit.

Und ich bleibe weiterhin bei meiner Aussage: Diese Firma hat das Vertrauen der Anleger für immer und ewig verspielt ! ... außer eine paar Zocker natürlich

Gruß
derguru
dann warte doch erst einmal ab, ob

1) Falschmeldungen ausgegeben wurden
2) die bewusst geschah.

Was du machst ist nichts anderes als Vorverurteilung.
Nothing more.

Und das mit der Rechtsschutzversicherung - viel spass dabei. Kaum eine Versicherung übernimmt die Kostensicherung für einen Prozess, der

a) sehr teuer ist
b) (leider) wenig Erfolgsaussichten hat

Ein Tip - lies Dir mal den Artikel zur DTAG im aktuellen focus durch. Da ermittelt im übrigen auch die Staatsanwaltschaft.
@ der guru

Derzeitiger Sachstand ist, dass die Schutzvereinigung der Kleinaktionäre (SdK) & die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) die Vorbereitung bzw. Prüfung von Sammelklagen durch Rechtsanwaltskanzleien angekündigt haben. Unabhängig davon prüfen rechtsanwaltskanzleien von sich aus.

Die am Neuen Markt notierte FORIS AG finanziert als Rechtsschutzversicherer auch diese Form von Sammelklagen, wie das Beispiel EM.TV zeigt.

Die Aufregung hier um das "ob" oder "wie" ist gänzlich unbegründet, die Dinge sind im Fluß.

*******************************************

Sachlich beitragen kann ich aus meiner Sicht den folgenden Info-Widerspruch von MBX:

Am 28.09.00 meldete MBX per Adhoc, dass sie nicht in der Lage sein werde, im Jahre 2000 die angekündigten Umsätze von DM 200 Mio zu realisieren.

Unter dem 15.09.00 meldete MBX per Pressemitteilung, alles liefe planmäßig ("Weiter gediehen ist bereits unser Israel-Geschäft. Wir liegen hier im Zeitplan....., so dass in den kommenden Monaten planmäßig mit der Auslieferung und Installation der Boxen begonnen wird")

In diesem Sinne äusserte sich auch der MBX-CEO am 13.09.00 bei n-tv.

Eine weitere Pressemitteilung mit Hinweis auf Auslieferung im 3. Q 2000 datiert vom 26.06.00 ("Stefan Domeyer, widerspricht Gerüchten im Markt, wonach diese Ziele revidiert würden: "Wir beginnen im 3. Quartal mit der Auslieferung unseres 500 Millionen-Mark-Auftrages und realisieren damit sprunghafte Umsatz- und Ergebniszuwächse gegenüber dem Vorjahr."

Wer weder über eine serienreife Box verfügt, noch die Serienfertigung vorbereitet hat, kann - angesichts des mehrmonatigen Vorlaufs - sich unmöglich noch am 15.09.00 der Illusion hingegeben haben, die Serienfertigung und Auslieferung noch bis zum Jahresende 2000 bewerkstelligen zu können. Es gab offenbar nicht einmal eine realistische Chance für eine Vorserien- geschweige Massenfertigung.

Es besteht der dringende Verdacht bewußt wahrheitswidriger Info & Täuschung des Publikums über die Umsatz- bzw. Vermögensverhältnisse und damit die Bewertungen.

cu
derguru,

ich weiß nicht, wie Du auf die Idee kommst, daß MBX das Vertrauen
aller Anleger (Langfristanleger, nicht Zocker!) verspielt hat?
Ich habe diese Probleme - Verzögerungen, Hoffen der Kaufleute
bis zum Schluß, die Termine doch noch halten zu können, Terminverschiebung
der Auslieferung an den Kunden - zigfach aus eigener Anschauung
erleben dürfen. Ich arbeite nämlich als Wissenschaftler und gelegentlich
braucht man da Geräte, die gerade entwickelt werden und die
den neuesten Stand der Technik repräsentieren. Die Herstellerfirmen
agieren da ganz genauso. Das betrifft die Kleinen genauso wie die
großen Firmen. Bei MBX kommt halt noch der Wechsel des Geschäftsmodells
auf die Abhängigkeit von wenigen Großaufträgen dazu.
Für mich ist alles das, was von MBX im letzten und diesem Jahr zu hören
war, vollständig kompatibel mit den alltäglichen Entwicklungsproblemen
bei high-tech Produkten. MBX wurde dann zusätzlich noch die
extreme Aufmerksamkeit der Presse zuteil. Zunächst wurden sie unrealistisch
hoch in den Himmel gelobt, dann als sich das Ganze doch nicht so schnell
entwickelte, aufs extremste verdammt.

Es mögen Fehler in der PR gemacht worden sein. Mich interessiert als Anleger
aber das Produkt, denn nur das generiert die Einnahmen und
bestimmt langfristig den Kurs. Und das Produkt scheint nach allem, was ich so aus
der Ferne einschätzen kann, für etliche Milliarden DM Umsatz gut zu sein. Deswegen
bin ich gerade jetzt, wo die Tatsachen die begonnene Serienfertigung bestätigen,
und die Funktionen der Box bekannt und schon mehrfach vorgeführt wurden,
sehr viel sicherer in meinem Investment als vor gut einem halben Jahr
als das Produkt noch nicht fertig war, der Markt noch sehr viel eingeschränkter
aussah, die Standards noch in der Endphase der Definition
waren, aber die Journalisten schon DEN Highflyer des Jahres
2000 kannten (wie es weiterging, wissen wir ja).

Ich bin daher, wie ich meine, aus gutem Grund, ein überzeugter Aktionär dieser
Firma.
klimbimba,

sach`ma, wird Dir das nicht irgendwann mal selbst langweilig?

@ kimba-1
@ oliver h.

o.k.
Warten wir ab was geschieht,

entweder bestätigt sich meine Ansicht, und die Staatsanwaltschaft wird fündig,

oder sie finden nichts und es werden endlich mal paar Boxen verkauft, vielleicht haben die ja noch einen Nebenjob für mich, ich würde die gelagerten Boxen dann vom angesetzten Staub befreien, vielleicht kann ich der Firma ja auch helfen, indem ich die 1. Box, die vielleicht irgendwann einmal verkauft wird, kaufe um den Knoten zu lösen !!!

Gruß
derguru
@ derguru


was schreibst Du denn für einen Schrott.

Wenn eine Anzeige vorliegt, wie in diesem Fall, muß die
Staatsanwaltschaft tätig werden. Nichts anderes ist
passiert.

Prior hatte geschrieben, daß diese Durchsuchungen schon stattgefunden hatten. Wer hat jetzt Recht. MBX und nicht
Prior.

Wird Zeit daß die Anleger den "Frontrunner Prior" verklagen.
Lies doch einmal was der behauptet hat.

Das Bundesaufsichtsamt wurde evtl auch wg. der Schlußauktion
auf Xetra eingeschaltet. Lies einmal den Thread : 7000

Da steht z. B. drin, daß ich beim Aufsichtsamt der Dt. Börse AG in FFM angerufen hatte.
Das muß aber noch lange nichts mit der "Firma MBX" zu tun
haben.

Gruß
.
Frage mich ernsthaft, warum viele von Euch bei den Stichworten "Zivilprozess / Anlegeransprüche" so aufgescheucht reagieren?
Sind ganz normale Rechtsfindungsverfahren gegen Verantwortliche vor dt. Gerichten.

Man bekommt langsam den Eindruck, hier im Board könne es auch Verantwortliche geben ...
.
.
Intershop plant Rückstellungen zur Befriedigung von Ansprüchen aus Sammelklagen (lt. Finanzvorstand).
.
@Kimba: Das gilt im Falle von Intershop aber nur für die USA wegen des Doppellistings. Deutsche Anleger haben so gut wie keine Chance auf Schadensersatzsansprüche. Wieso auch, man kann ja niemanden dafür verantwortlich machen, daß das Produkt sich so schlecht verkauft. Genauso hat vorher auch das Unternehmen nicht die Anleger verklagt, die den Börsenkurs auf die astronomischen Höhen gebombt haben. Wäre nämlich genauso bescheuert.
@ BatK1

Zustimmung. Die Fälle sind nicht vergleichbar, zumal sich die Box nach Angaben von MBX glänzend verkaufte ;).

Bei MBX geht es um die Klärung der Fragen, ob Auskünfte des Unternehmens zum Stand der Entwicklung der Box, der Aufträge, Umsätze, damit der Vermögenslage und sich daraus folgenden analytischen Bewertungen womöglich nicht mit der gebotenen kfm. Sorgfaltspflicht übereinstimmten und daher Ersatzansprüche begründen..

Das halte ich angesichts der Dokumentenlage für so gut wie geklärt - zu Lasten des Unternehmens. "Fehler" in der Info-Politik werden praktisch eingeräumt. Die Frage ist: Waren es "Fehler" oder, was DonDiego meint, war es eine besonders "ausgefeilte Strategie". Die Annahme halte ich nicht für abwegig, auch wenn ich DonDiego in seinen Schlußfolgerungen nicht zustimme.

Nicht weniger spannend sind die Fragen, wann welche "geliehenen" Aktienpakete zum Zwecke sofortiger Handelbarkeit zu welchem Preis vom Unternehmen an GEM u.a. verkauft wurden? ;)

Ob sich diese Pakete auf dem Wege des Short-Selling im Markte wiederfanden, womöglich später zurückgekauft wurden und welche Rolle die Designated Sponsors, von denen einer, die NordLB, abgelöst wurde, dabei spielten.

Man wird sehen, was die StA hier herausfinden wird und darf auch auf die übrigen Erkenntnisse zu Werten des Neuen Marktes, auch Intershop, gespannt sein.

Ein wirklicher Krimi ...

cu, K.
Nicht weniger spannend sind die Fragen, wann welche "geliehenen" Aktienpakete zum Zwecke sofortiger Handelbarkeit zu welchem Preis vom Unternehmen an GEM u.a. verkauft wurden?

-> Interessant ist dabei vor allem, ob die verliehenen Aktien zu dem Zeitpunkt noch LockUps unterlagen oder nicht. Hatte sich nur der Vorstand verpflichtet, bis Januar dieses Jahres die Aktien zu halten, oder auch Mitglieder des AR?
Zitate: „Sammelklagen ?“

„Ob sich diese Pakete auf dem Wege des Short-Selling im Markte wiederfanden, womöglich später zurückgekauft wurden“
---------------------
ROFL, ROFL :laugh: :laugh: :laugh:

Ich verlange einen Haartest ! :laugh:

Es ist unmöglich, dass man ohne Realitätsverlust sich so blamiert.

Keinerlei Kenntnisse der elementaren wirtschaftlichen Vorgänge.

Wir funktioniert Shorting ? Hält man die Pakete ? :laugh: Sinnvoll ?

Sammelklagen lol.

Gruß pd
@ Bat2k1

Die StA wird diesen Dingen - da bin ich ganz sicher - besondere Aufmerksamkeit schenken.
Welche Aktien wurden vom Unternehmen "ausgeliehen", dann verkauft? Waren sie handelbar oder unterlagen sie der Lock-up-Frist? Wieso mußten sie für einen Langfrist-Anleger unbedingt kurzfristig handelbar sein?

Gilt das Lock-up-Gebot im Ausland für die neuen Inhaber überhaupt noch? Es gingen doch "nur" im Inland, zudem ganz andere Personen eine - freiwillig verlängerte - Lock-up-Frist ein ?

Warum mussten die Aktien sofort handelbar sein? Gab es offene "Short-Positionen"? Von wann rührten die? Mußten die dringend gedeckt werden?

Fragen über Fragen? Da dürfte noch mehr auf uns zukommen ...
Du hattest die Problematik schon früher einmal angesprochen - wenn ich mich recht erinnere. Ich teile Deine Bedenken & Befürchtungen.


@ Placido

Wir haben bei MBX die - auch Dir geläufigen - sachlich und untereinander widersprüchlichen MBX-Adhocs sowie zeitnahe Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen der DS, insbes. Merck, Finck sowie MM.Warburg.

Wie soll es denn möglich sein, große (handelbare) Aktienpakete an denen vorbei zu verschieben?
Nimmst Du an, dass die von den Verleihgeschäften der gelockten Aktien an MBX und ihrem Verkauf u.a. an GEM in GB & USA nicht gewußt haben?

Auch ein Short-Selling dürfte den DS kaum entgangen sein. Wie soll das denn gehen? Selbstverständlich wird die StA diese Fragen stellen & klären. Bin allerdings skeptisch, dass es schnell gehen wird - kaum bis zur CEBIT. Denkst Du ernsthaft, die unterlassen das, weil Du die Zusammenhänge nicht sehen willst? :laugh:

Warum schweigen die DS so vornehm? Waren die Aktien denn seinerzeit nicht bei der NordLB gelockt? Habe das so in Erinnerung, right? Ich nehme nicht an, dass dt. Banken hieran womöglich mitverdienen oder gar mitdrehen. Aber nach dem letzten großen Spiegel-Artikel zum Neuen Markt & seinen Anlergern kann man hier nicht mehr so sicher sein.

M.E. sind alle diese Dinge kursrelevant, somit seitens des Unternehmens adhoc-pflichtig.
Mir sind aber weder zeitnahe Adhocs noch Verlautbarungen oder klare Hinweise der Designated Sponsors bekannt.

Auch darauf wird der StA stoßen. Die sind spezialisiert. Was ich nicht verstehe, ist, warum MBX nicht selbst diese Erklärungen bzw. Antworten auf die offenen Fragen im Vorfeld abgibt. Es wird doch nur peinlicher, wenn Dritte, sei es ein Nachrichtenmagazin, seien es Analysten & Journalisten die Klärung betreiben.

cu, K.

P.S. Wollen sehen, ob die Box zur CEBIT mit Technologie-Vorsprung präsentiert wird und die Fachwelt stehend applaudiert ... Hoffen wir auf die Sensation....
.
@Kimba - selbst wenn die Box auf der Cebit präsentiert wird:
bis zur Fertigungsreife für die Massenproduktion kann es dann immer noch ein erheblicher Schritt sein.
Ich sprach auf der Invest 2001 in Stuttgart mit einem Rechtsanwalt aus Tübingen, Herr S., der bereits eine Klage gegen MBX im Auftrag mehrerer Mandanten prüft. Wohlgemerkt: prüft. Denn DERZEIT sind Schadensersatzansprüche sehr schwierig durchzusetzen. Er ist anerkannter Spezialist und auch ind er Liste der FOCUS-Anwälte vertreten.Es ist zu unterscheiden:
-falsche Angaben im Emissionsprospekt: hier sieht der Anwalt gute Chancen. Klage würde aber gegen Emissionsbank gehen und nicht gegen MBX oder Domi.
- Schadensersatzklage gegen den Vorstand: sehr schwierig; die Klage müsste gegen die Vorstandsmitglieder laufen; bei Erfolg haften diese mit ihrem Privatvermögen - solange es reicht.
Die Staatsanwaltschaftsaktion ist hier sicher sehr hilfreich, da damit relativ festgestellt wird, ob die Verträge und in welchem Umfang sie existieren.
Tuerk
derguru@

Deine Strategie verstehe ich beim besten Willen nicht.
Du hockst auf hohen Verlusten und willst die Firma verklagen.
Ist Dir eigentlich klar, daß, wenn die Firma kaputt geht, Du keinen Pfennig siehst. Du glaubst doch nicht im Ernst,
dass bei den Vorstandsmitgliedern im Fall X etwas zu
holen ist. Deren Vermögenswerte sind hauptsächlich in
Aktien angelegt, die dann aber nichts mehr wert sind, oder
aber im Ausland, wenn sich tatsächlich Tatbestände ergeben
sollten. Auf jeden Fall bei einer Klage:"Außer Spesen
nichts gewesen".
Schon eher sehe ich die Chance, daß das Produkt läuft,
die Aktie wieder steigt und Du kommst wieder zu Deinem Geld.
Ich jedenfalls, der mit Bintec-Aktien ebenfalls Schrott
im Depot hat, sehe die Chancen bei Metabox besser als
z.B.bei Bintec.
Wilbi
Bisher hat niemand irgednetwas gefunden, Alles um die Auftraege und adhocs bei MBX sind erklärbare Vorgänge.
Und so wie es aussieht ist MBX davon überzeugt, daß die Staatsanwaltschaft nichts finden wird.

@guru

Erst einmal muß bewiesen werden, daß hier überhaupt etwas kriminielles vorliegt und solange sollte man aufhören dem eigenen Investment mit solchen Vorverurteilungen zu schaden, wie es die Presse tut. Die Artikel sind derart schlecht recherchiert, daß jedem eigentlich klar werden müßte das hier ein übles Spiel getrieben wird. Hier werden Schuldige gesucht für die vielen Milliarden die letztes jahr den Bach runter gegangen sind und da kommen Firmen wie MBX als Sündenbock wie gerufen. Die Anwälte verdienen sich dabei eine goldene nase, den Firmen schadet es und der Anleger ist wieder der Dumme. Bevor man klagt sollte man wohl erst mal abwarten ob überhaupt ein Straftatbestand vorliegt.

Wenn man sich nun aber den markt und das Produkt von MBX anschaut, muß man eigentlich zu dem Schluss kommen, hier schlummert ein riesiges Potential und das ist was zählt. Ich investiere nicht in eine Firma und verklage sie dann, wenn nicht innerhalb eines halben Jahres eine Umsatzsteigerung von 500% stattgefunden hat. Man sollte das doch wohl etwas längerfristig sehen und der Firma die zeit lassen, die ein solches UNterfangen eben benötigt. Statt mit solchem Blödsinn wie sammelklagen weiter zu verhindern, daß hier der eigentlichen Arbeit nachgegangen werden kann.

Meiner Meinung nach wurde MBX zu unrecht abgestraft, nur weil eine völlige neuentwicklung in einem neuen Marktumfeld nicht gleich funktioniert hat und das management etwas euphorisch war. (angesichts der überzogenen Bewertungen am NM verständlich, da alles stieg nur MBX nicht)
Ich halte es auch für völlig absurd das sämtliche Vertraege und meldungen Fakes sind, insbesondere der GB Deal.
Auch das verhalten von MBX im falle der untersuchungen und der Spiegelaffäre spricht Bände. ich denke MBX wird versuchen durch eine Beschleunigung der Ermittlungen endlich diesem negativen substanzlosen Geschreibsel der Presse und der Basher ein Ende zu bereiten und das vertrauen so wieder vollends herzustellen.

Überlegt mal was es bedeutet, wenn die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen einstellrt und meldet, daß alle vertraege und adhocs korrekt waren!

Ich bin sehr zuversichtlich, Gruß Bulliwulli
Leute,
die Wahrscheinlichkeit, dass bei MBX ein Strafverfahren droht, ist schon ziemlich hoch. Dazu ist einfach zu viel gelaufen. Die StA macht auch nicht einfach so Hausdurchsuchungen. Und wenn man bedenkt, wie selten derart "scharf" ermittelt wird, muss man Schlimmes befürchten.
Der Kurs KANN trotzdem steigen, denn es ja sein, dass EINZELNE Aufträge tatsächlich bestehen. Ich vermute, dass es ein ziemliches Konglomerat von echten und Fast-Aufträgen ist bzw. bei Letzterem, dass einfach zu früh von LOI geredet wurde. Wenn man bedenkt, dass der Kurs mehr oder weniger anhaltend seit Juli verfällt, KANN es einfach kein zahlungskräftiges (!) INTER-NORDIC-Konsortium geben, das GROSSE Verträge ausarbeitet - denn die Leute hätten dann nach BEkanntgabe des LOI gnadenlos DIE GANZE ZEIT sich eindecken können, da ja KEIN Insiderhandel mehr vorlag.
Also: es ist NICHT PLAUSIBEL, dass ALLES in Butter ist. Der England-Auftrag dürfte echt sein und damit schon für genügend Kursfantasie herhalten.
Alles nur meine Meinung/Einschätzung. Von außen einfch nicht mit Sicherheit zu sagen.
Tuerk
Die Staatsanwaltschaft wird niemals schreiben, dass die Vertraege korrekt sind. Wenn wir Glueck haben erfahren wir, dass die Untersuchungen und Ermittlungen ergebnislos abgeschlossen sind und eingestellt wurden.

Mehr bestimmt nicht.
tuerk,du machst dir was vor,warum will hier keiner begreifen,dass es keine Aufträge gibt.
Aber die StA wird doch eine bemrkung dazu machen, ob die Verträge existieren und ob ein Betrugs- o-ä. Verdacht sich erhärtet hat oder nicht !
Und das ist schon SEHR viel. Wenn die StA sagt, dass keine Beweise für Betrug usw. vorliegen, ist MBX in den betreffenden Punkten reingewaschen. Es ist auch sonst üblich, dass die StA zB sagt: "ES konnten keine Anhaltspunkte dafür gefunden werden, dasss...".
Tuerk
@Mausebiber

das würde schon reichen, da sie ja alles geprüft haben und damit indirekt die Vertraege bestätigen (und nicht nur das es sie gibt, die haben dann mit Sicherheit auch den Kunden befragt)

@tuerk

Warum? MBX hat sich doch hier sehr kooperativ gezeigt und hielt dies ebenfalls für den besten Weg, um schnellstmöglich alle Ungereimtheiten aus dem Weg zu räumen.
Für die Staatsanwaltschaft ist dies ein ganz normales Vorgehen, bei der Fülle von Anzeigen (empfehle auch den Thread über Technisat). Und das alles was MBX so von sich gegeben hat ein riesiger Fake war, halte ich für völlig absurd.
Mit Internordic hat es nie einem Vetrag gegeben sondern lediglich einen letter of intend und nichts anderes hat MBX gemeldet.

Gruß Bulliwulli
tuerk,

das finde ich jetzt aber nicht nett von Dir, fili einfach nicht
zu glauben, daß es die Verträge nicht gibt. Dabei hat er
sicherlich keine Mühen gescheut, sich davon eigenhändig zu überzeugen!
dazui braucht man die sta doch nicht.

schickt schnell mal verin nach hildesheim.

er soll sich vom pförtner die verträge vorlegen lassen.

kann er sie bestätigen, ist für mich alles in ordnung.
denn der mann ist ein experte. :laugh:

r :laugh:
malvasier,kannst du mal dein Gehirn,soweit du eins hast benutzen,umgedreht wird ein Schuh draus,Meta wäre endlich mal an der Reihe zu beweisen,dass es Aufträge gibt,du Naseweis!!!!!!
Fili,

ja das ist auch wirklich schlimm, daß MBX Dir nicht beweisen
will, daß die Aufträge existieren, sondern einfach nur stur
eine Produktion beginnen lassen. Diese Ignoranten!
.
Geht nicht nur um die Existenz der Verträge & der Box.
Es geht auch um Insiderhandel.
Nach meinen Infos sollen die Aktienpakete der Vorstände & Aufsichtsräte bei der NordLB gelockt worden sein. Richtig?

Die wurden nun "verliehen" an MBX, das sie nach Unternehmensangaben u.a. an GEM in GB & USA verkaufte. Zu welchem Preis und wann? Die NordLB muß davon doch wissen, oder nicht? Auch die anderen Designated Sponsors, denke ich.

Wozu braucht ein Langfrist-Investor nun sofort handelbare Aktien?
Zum Beispiel, um sie zu verkaufen und / oder Short-Positionen zu decken. Welche Möglichkeiten seht ihr noch?

Auch Insidergeschäfte will die StA klären. Momentan läßt sich angesichts der Info-Lage nicht ausschließen, dass Short-Selling größeren Ausmasses stattgefunden haben könnte und die erforderlichen kursrelevanten Infos über Aktientransaktionen nicht zeitnah erfolgen und Banken Kenntnis hatten.
.
.
Mal angenommen, es habe Short-Selling gegeben.

Was wäre denn mit dem Kurs passiert, wenn die Short-Sellers am 15.09.00, als MBX bekannt gab, alles liefe "planmässig" hätten covern müssen?

Wußten sie es besser, dass es nämlich keine Auslieferungen, sondern eine Umsatzwarnung geben würde?

Da hat die StA zu tun, in diesem oder einem ähnlichen Szenario aufzudecken, welche Insider (incl. Investoren & Händler) hieran alles beteiligt waren.

Die Existenz der Verträge dürfte sich dagegen relativ problemlos klären lassen.
.
hi ihr hobbyjuristen.....
jetzt will ich auch meinen senf dazu geben:

die sta ermittelt in 2 richtungen:
1. insidergeschaefte
2. kapitalanlagebetrug

zu 1.: hier gilt es festzustellen ob bzw. wann und mit welchem kenntnistand vorstaende bzw mitarbeiter aktien ge- oder verkauft haben.

zu 2.: hier sehe ich den ermittlungsschwerpunkt nicht in der verbreitung von meldungen ueber fiktive vertraege, lois,.(wenn, dann ist der meldezeitpunkt der entscheidende, und ab zu 1.)..., sondern im pflichtwidrigen (hier: adhocpflicht) in-unkenntnis-lassen der anlegerschaft (gewinnwarnung, suedafrika-vertrag,....). diesen umstand (kenntnis ueber ausfall des suedafrika-deals + keine meldung) hat herr domeyer sogar in einem veroeffentlicheten interview zugegeben, welches im eigentlichen sinne schon zu einem mind. hinreichenden tatverdacht (der reicht nach stpo fuer eine haussuchung) fuehrt. man bedenke das geschuetzte rechtsgut in §264a stgb = vertrauen der allgemeinheit in den kapitalmarkt. ob die herrschaften da aktien gehandelt haben oder nicht muss punkt 1. klären.

insgesamt sind m.e. genuegend ansaetze fuer ein ermittlungsverfahren gegeben, ob es jemals zu einem eroeffnungsbeschluss kommt, muessen aber eben diese ermittlungen ergeben. sollte es zu einer verurteilung bzw. strafbefehl in 2. kommen, stehen die chancen relativ gut auch zivilrechtliche schadensersatzansprueche durchzusetzen, ob die vollstreckung dieser allerdings gelingt steht auf einem anderen papier. ("ausser spesen nix gewesen: bleibt nur noch der tresen")

letztendlich habe ich in dieser sache aber die geringsten befuerchtungen, was mbx betrifft. da sehe ich andere probleme....... bis das ermittlungs- bzw. das eventuell daraus resultierende strafverfahren (rechtsmittel!) abgeschlossen ist, wissen wir eh, ob mbx pleite ist, oder ob es diese vertraege tatsaechlich gibt.
die sta hat i.ü. keinerlei auskunftspflicht, warum ein ermittlungsverfahren eingestellt wird.

daher sind solche diskussionen als obsolet zu beenden.

gruß
booh

, ..........der keine verschenkt :D:D:D:D:D:D:D
@ booh

Wie können ja mal anfangen, aufzulisten, wer alles in der Haftung ist. Kommen einige zusammen.

@ all

Ist eigentlich der User findus1 noch im Board?
Ich möchte ihn sehr gern fragen, ob er seine Aktien auch verliehen hat. Meine, mich zu erinnern, er habe im September gesagt, seine MBX-Aktien unterlägen einer Sperrfrist. Irre ich mich?

cu, K.
Die einzige Stelle an der eine
Sammelklage angenommen wird, ist

die Klagemauer in Jerusalem.

Wenn die nächsten MBX-Ingenieur nach
Israel ausfliegen könntet ihr die mitgeben.

Irgendein Rabbi heult sie dann für euch runter.

Gösta:D:D:D
Doch, doch Gösta

Sammelklagen wurden hier entwickelt von FORIS AG & Capital.
Erstmals exerziert am Fall von EM.TV.
Wie es geht, kann man auf der Homepage von Foris studieren: http://www.foris.de

Könnte auch bei MBX zum Tragen kommen. SdK & DWS wollen es anbieten....

cu
So oder so, ich kann es mir einfach nicht erklären, daß das Management so grobe Fehler macht und das auch noch unbewußt. Und es geht genauso weiter mit den Lügen, die gesetzten Ziele für 2001 sind ja wohl nur lächerlich. Ich werde mich jetzt wieder ausklinken, lebt weiter Euren Traum !!!

Gruß
derguru
Dear Kimba,

es ist bodenlos unverantwortlich, was du hier treibst. Andernorts brüstest du dich als vermeintlich kundiger Jurist ( zit. „seit gewiss, Flextronic vereinbart Eigentumsvorbehalt“ und anderen Unfug ).

Hier schürst du - wider besseres Wissen :mad: - Hoffnungen bei Boardkollegen, die ohnehin schon genug Geld verloren haben und nährst die Illusion, dass man auf dem Klagewege finanzielle Verluste mit der MBX - Aktie zurückerlangen könne.

Du bist dir noch nicht einmal zu schade, manch verzweifeltem Anleger eine ( vermeintlich preiswerte ) “Sammelklage“ in Aussicht zu stellen. Wohl wissend, dass im deutschen Rechtssystem, weder Sammel- noch Popularklagen existieren. D.h. jedermann ist gezwungen seine Ansprüche individuell vor Gericht durchsetzen.

Das bedeutet, dass man sich die Kosten eben nicht teilen kann und dass man die kompletten Prozesskosten vorschießen muss. Mit anderen Worten, oft schlechtem Geld gutes hinterherwerfen. { Bsp. Klagesumme „nur“ 10.000 DM = > zwingender Gerichtskostenvorschuss ( bei Klageerhebung erste Instanz ) DM 235,-- + Anwaltskosten ca DM 1600,-- = ca. DM 1800,-- = ca. 20 % + ca. DM 3100,-- für die - kaum zu vermeidende - zweite Instanz = ca 50 % = > Bei den meisten geht es wohl ohnehin um das Vielfache... }

Unseriös ist dabei häufig schon die Festlegung des Streitwertes. Natürlich meint jeder, der 90 % Verlust hat, es wäre sinnvoll auf 90 % zu klagen. Jedoch hat selbst ein normaler Marketperformer ca. Minus 75 % gemacht. Mit anderen Worten mit einem durchschnittlichen Aktienkauf am NM hätte er einen Verlust von 75 % eingefahren. Bei jedem tatsächlich entstandenen Schaden ( konkreter Sch ) ist aber immer der Normalverlauf ( abstr. Sch ) zu berücksichtigen. Natürlich ist aber für den RA eine Klage über 90.000 DM lukrativer als eine über 15.000 DM. Schon wegen der erfolgsUNabhängigen Gebühren...

Etwas anderes gilt lediglich für Prospekthaftung u.ä.

Das fatale in Deutschland ist, dass man den Großteil im Voraus und erfolgsunabhängig zahlen muss ( < = > In USA meist prozentuale Erfolgshonorare ). Auch wenn man den Prozess haushoch verliert. Daher wird es kaum Rechtsanwälte geben, die einem unverblümt sagen, wie die tatsächlichen Chancen stehen. Auch wenn diese bei 0 % lägen, verdienen sie 100 % der Gebühren ;). Genau genommen sogar doppelt, da sowohl der obsiegende als auch der unterliegende RA 100 % der Gebühren gesetzlich berechnen müssen.

Daher steht in den meisten Artikeln über Klagen gegen Börsenkandidaten ( BAAN, EMTV usw. ) RAe prüfen ( gebührenpflichtig ;) ) eine Klage. Selten etwas vom tatsächlichen Verlauf oder gar durchgesetzten Schadensersatz. In den Fällen wo es denkbar wäre, geht die Firma meist zuvor Konkurs ( Bsp die Fokker - KE ). Alles andere ist pure Augenwischerei.
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Daher sollte man der Desinformation ( „Sammelklagen“ :laugh: ) vielleicht die tatsächlichen ( gemeinschaftlichen ) Möglichkeiten gegenüberstellen:
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JUSTZIABLE BÖRSENVERLUSTE ?

1. Musterprozesse:

Eine individuelle Klage eines konkreten mustertauglichen Falles gegen eine, im Normalfall nicht konkursgefährdete Institution ( Bsp. Bundesland, Banken, Versicherungen ), wird gemeinsam finanziert. Diese wird jahrelang durch alle Instanzen verfolgt.

Wohlgemerkt, nur der individuelle obsiegende Kläger des Musterprozesses bekommt am Ende des Verfahrens Schadensersatz, Gebührenerstattung, Rente etc. zu gesprochen. Die Mitfinanzierenden ( Verbraucher – Vereins-, Gewerkschaftsgebühren, Beiträge SDK, Bürgerinitiativen Kassen usw. ) erlangen daraus per se keinerlei eigene Ansprüche.

Bezüglich der anderen Betroffenen ist das neue Gericht kaum an die Vorentscheidung gebunden ( kein Präjudiz ).

Mitunter vereinbaren die Parteien aber diese Bindungswirkung auf freiwilliger Basis zur Klärung einer konkreten Rechtsfrage. Z.B. Krankenkassen, die sich später auch danach richten.

Wichtig hierbei ist, dass der Musterprozess nur die Verjährung des anhängigen Anspruchs unterbricht. Wenn die anderen Betroffenen nicht selbst klagen ( oder der Gegner freiwillig auf die Verjährung verzichtet :rolleyes: ), sind ihre eigenen Ansprüche nach dem langen Instanzenweg des Erstklägers perdu, da verjährt.

Musterprozesse sind daher meist nur gegen große ( rechstaatliche ) Institutionen sinnvoll, die danach weitgehend ( evtl. freiwillig ) an das Urteil gebunden sind.
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2. Prozesskostenhilfe oder Rechtschutzversicherung

Eine weitere Möglichkeit, keine Prozesskosten zu zahlen. Davon abgesehen, dass es für PKH annährend der Sozialhilfebedürftigkeit bedarf ( Geldanlage in Aktien unter 4500,-- ? = nichtanrechenbare Geldanlage :rolleyes: ), setzen sie beide „hinreichende Erfolgsaussichten“ voraus. Zudem decken 98 % aller RVs keine Geldanlageprozesse.

Zumindest ist kein Fall bekannt geworden, indem dies bei, wie auch immer gelagerten Fällen von Börsenverlusten, jemals bejaht wurde.
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3. Prozessfinanzierer

Die Foris AG und andere bieten die komplette Übernahme der Gerichts-, Anwalts-, Berufungs-, Revisions-, Gutachterkosten usw. an. Dies geschieht nach amerikanischen Prinzip gegen Abtretung von 1 / 3 des Erstrittenen im Falle des Obsiegens. Man verliert quasi gratis. Man gewinnt nur 66 %. Das ist prinzipiell eine feine Sache.

Aber Foris - Juristen prüfen ( teilweise gegen happige Gebühren ) im Vorfeld die Erfolgsaussichten. Ihnen genügen keine „hinreichenden Erfolgsaussichten“. Sie übernehmen praktisch nur Prozesse, die eigentlich von Anfang an als gewonnen gelten können UND deren Beklagter solvent ist UND es bleibt ;).

Meist handelt es sich um zähe ringende Klagegegner ( z.B. Versicherungen in Arztprozessen ), die durch alle Instanzen gehen, um nicht vorzeitig klein bei zu geben und quasi „Präzedenzfälle“ zu schaffen. Sie spielen auf Zeit und darauf, dass den Klägern die finanzielle Puste ausgeht. Die Geschädigten ( typ. Bsp Kunstfehler = > Rollstuhl = > Mios SchadE ) können die 100.000de von DM für Gutachter, Prozess und Anwälte kaum aus eigener Kraft aufbringen und wurden früher für das sprichwörtliche „Appel und ein Ei“ ( Bsp. Bluter und HIV – Infektion durch Blutkonserven ) abgefunden.

Vage Prozesse führt ein börsennotierter ( = gewinnorientierter ) Prozessfinanzierer NIE. Braucht er auch nicht, da man Ihnen die Bude mit „save shot cases“ einrennt.

3. Vereine, Interessengemeinschaften, Initiativen etc.

Auch Ihnen stehen grundsätzlich keine anderen Klageformen zur Verfügung. Allerdings gelingt es der Schutzgemeinschaft für Kleinaktionäre (SdK), Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Aktionsgemeinschaft T-Aktionäre und einem weiteren Dutzend Kleinaktionärsvereinigungen mitunter der Stimme des Kleinaktionärs mehr Gewicht zu verleihen. Dies geschieht in erster Linie durch HV – Stimmrechtsvollmachen, so dass mitunter der DSW auf HVs einem Großaktionär gleichkommt.

Durch Androhung von HV - Beschluss-Nichtigkeitsklagen, Strafanzeigen, Presseveröffentlichungen etc. werden dann teilweise außergerichtliche Korrekturen erreicht.

Hauptsächlich geht es aber um die Durchsetzung von kleinaktionärsfreundlichen Beschlüssen ( Da meist die Großaktionäre wie z.B. Banken und Depotstimmrechte eine HV beherrschen ), bzw. Verhinderung von kleinaktionärsUNfreundlichen Beschlüssen.

Desweiteren beraten diese Vereinigungen Aktionäre in rechtlicher Hinsicht ( Prospekthaftung, KEs usw. ) .

UND hier kommt eine der wirtschaftlichen Triebfedern solcher Vereinigungen und „Interessengemeinschaften“ ( Die Mitgliedsbeiträge decken kaum die Kosten ) ins Spiel: Sie sind ein Reservoirs für lukrative Mandate der involvierten Rechtsanwälte. Vielfach werden sie sogar erst von ihnen ins Leben gerufen.
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Bsple:

a. Aktionsgemeinschaft T-Aktionäre

„Jetzt klagen geschädigte T-Aktionäre gegen den Vorstandsvorsitzenden Ron Sommer. Gleich vier Straftatbestände sehen sie erfüllt, darunter Verschleierung, Kapitalanlagebetrug und Verstöße gegen das Börsengesetz.“

( Q: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,119940,0… )

Hinter der Aktion und der HP http://www.t-ax.de/start.html stehen recht unverblümt die Menschenfreunde Rechtsanwalt Gieschen und Rechtsanwalt Wiebe.

Sie gewinnen auf jeden Fall ;).
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b. Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz ( DSW )

Fehlerhafte Anlageberatung/Börsentermingeschäfte

RA Carsten Heise (ch@dsw-info.de)
RA Thomas Hechtfischer (thr@dsw-info.de)
RA Marc Tüngler (mt@dsw-info.de)
RA Dr. Jörg Pluta (jp@dsw-info.de)
RAin Jella Benner-Heinacher (ben@dsw-info.de)


Direktbanken
RA Carsten Heise (ch@dsw-info.de)
RA Marc Tüngler (mt@dsw-info.de)


Wertpapier-Kreditgeschäfte

RA Carsten Heise (ch@dsw-info.de)
RA Marc Tüngler (mt@dsw-info.de)

Vermögensverwaltungsverträge

RA Carsten Heise (ch@dsw-info.de)
RA Thomas Hechtfischer (th@dsw-info.de)
RA Marc Tüngler (mt@dsw-info.de)

Fonds

RA Carsten Heise (ch@dsw-info.de)

Problematische Anleihen

RA Carsten Heise (ch@dsw-info.de)
RA Thomas Hechtfischer (th@dsw-info.de)

Ausländische Aktien / Anleihen

RA Marc Tüngler (mt@dsw-info.de)

Stimmkarten (Ausstellung/Gebühren)

RA Carsten Heise (ch@dsw-info.de)

Sonstige Rechtsprobleme

RA Dr. Jörg Pluta (jp@dsw-info.de)
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c. Schutzgemeinschaft für Kleinaktionäre (SdK)

U. a. Die Sprecher:

Rechtsanwalt Martin Arendts 82031 Grünwald

Rechtsanwältin Marion Engel 53229 Bonn

Rechtsanwalt Klaus J. Koehler 50672 Köln

Rechtsanwalt Ulf Siepermann 42103 Wuppertal

Rechtsanwalt und vereidigter Buchprüfer Hartmut Conze 38259 Salzgitter-Bad

( Er war übrigens derjenige der vor 2 Wochen laut AB auf Einladung von MBX der AG in Hildesheim einen Besuch abstattete... ;) )

usw.
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Natürlich geht es den vielen Anwälten nicht um schnöden Mammon sondern lediglich um mehr Gerechtigkeit in der Welt ;).

Konkret bezifferbare Resultate der Schadensersatzklagen sucht man hingegen vergeblich.

Trommeln gehört zum Geschäft. Fraglich ist, wer die Zeche für die bestellte Musike am Ende zahlt.

Gruß pd

PS Zur ISH – Sammelklage wurde bereits richtigerweise darauf hingewiesen, dass ISH wegen des Zweitlistings an der Nasdaq in den USA nach US – Recht auf Milliarden verklagt werden kann. Natürlich ohne den - in Dtl. unbezahlbaren - Vorschuss und auf Erfolgsbasis ;)

PPS Nach der Info zu nichtexistenten Sammelklagen wird noch kurz etwas zu lock up Irrtümern auszuführen sein
es ist leider nur zum teil richtig, was du schreibst, pd.

eine sammelklage u.s.-amerikanischen vorbildes gibt es im kontinentaleurop. rechtssystem tatsächlich nicht.

der weg den z.b. foris beschreitet ist deshalb auch ein anderer.

und zwar werden hier die einzelforderungen an den prozessfinanzierer zediert, der diese dann gesammlt als nunmehr eigene forderungen einbringt.

prozessrisiko und vorfinanzierung trägt der prozessfinanzierer gegen ca. 30% der erstrittenen summe.

r
Richtig relation,

das widerspricht aber dem gesagten nicht. Den Prozessfinanzierer hatte ich ja als Möglichkeit ausgeführt. Klar ist auch, dass Foris lediglich 1 / 3 ( also 33 % ) des Erstrittenen beansprucht.

Nur der Punkt ist, dass die Gebühren der Klagen nicht etwa entfallen sondern Foris alle Gebühren 100 %tig zahlen muss und sie daher sehr stark selektieren ( normalerweise „Ansprüchen ab 100.000 DM“ ) wo, wann und gegen wen sie warum klagen.

Zit: „Verluste an der Börse sind selten justiziabel. In ihnen realisiert sich das wirtschaftliche Risiko einer Aktienanlage, das der Anleger - als Gegenstück zu den Chancen der Aktie - bewusst eingegangen ist.

Nur bei Vorliegen besonderer Umstände können Gesellschaftsorgane oder Prospektbeteiligte zu Schadensersatz herangezogen werden. Diese Umstände muss der Geschädigte im Prozess darlegen und beweisen. Häufig wird in solchen Verfahren juristisches Neuland betreten. Zu den tatsächlichen Risiken kommen rechtliche, weil eine gefestigte Rechtsprechung zu den z.T. jungen Gesetzen noch nicht vorliegt.“ ( Foris HP )
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Der Knackpunkt bei EM TV ist weniger der spektakuläre Kursverfall sondern eine durchaus gegebene Möglichkeit der Prospekthaftung. Diese ist verhältnismäßig unkompliziert.
Zur Erinnerung: „Der EMTV-Chef verpflichtete sich Ende 1999 gegenüber der WestLB, nach einer öffentlichen Kapitalerhöhung ein halbes Jahr lang keine eigenen Papiere abzugeben. Vor kurzem räumte Haffa ein, Anfang 2000 für 40 Millionen Mark EMTV-Aktien verkauft zu haben - ohne Wissen der WestLB.

Wer in seinem WestLB - Prospekt schreibt, es gebe eine Sperrfrist, dann aber doch Aktien verkauft, der muss das zumindest per Ad-hoc-Mitteilung bekannt geben", argumentiert der Anwalt.“
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Domeyer z.B. hat mehrmals veröffentlicht, dass alle Aktienbewegungen mit Zustimmung der NordLB erfolgten.

Gruß pd

PS Gibst du als „bewanderter Beobachter“ ;) den Klagen eine reelle Chance ?
@Kimba
So, SdK & DWS wollen es [gemeint sind Sammelklagen] anbieten. Zählen SdK & DWS jetzt zum Vertriebsteam von FORIS o.ä.?
Gruß Kochtolany
placido,

grundsätzlich sollte eine sorgfältige abwägung der erfolgschancen einer klage immer vorgenommen werden, unabhängig von der art der prozessfinanzierung.

es gibt ausreichend beispiele, wo vertrauensvolle klienten ohne reele chance des obsiegens durch den instanzenzug geschleift werden, obwohl nach menschlichem ermessen der ausgang des verfahrens ziemlich klar ist.
völlig klar hingegen ist meist, wer am ende einen wust von kosten zu begleichen hat.

zu den haffas.

die prospekthaftung benötigt, wie jeder andere haftungsanspruch auch, ein verschulden, einen schaden und eine kausalität der beiden ereignisse.

und das ist der knackpunkt an der sache.

war der verkauf der gelockten pakete des em.tv ceo direkt kausal (verursachend) für den kursverfall des titels?

da, m.w., der verkauf ausserbörslich stattfand hatte er vermutlich keine (direkten) auswirkungen auf den aktienkurs.

die verletzung der lock-up vereinbarung und möglicherweise der ad-hoc pflicht wären zweifellos unter schuldhaftes handeln einzuordnen, begründen aber ohne genau dadurch verursachten schaden keine haftung.

und dieser kausale schaden wird kaum nachzuweisen sein.

gibt es keinen kausalen schaden, gibt es auch keine haftung. egal von wem.

anders verhält es sich m.e. durch bewusst oder fahrlässig herbeigeführte, irreführende unternehmensangaben, (unrichtige bewertung von vemögen in der bilanz, falsche angaben über geschäftslage und aussichten des unternehmens, etc.) so jemand im vertrauen auf die richtigkeit dieser angaben ein investment in dieses unternehmen getätigt hat (kausalität).

hier läge ein kausaler schaden für den aktionär vor, beweisproblem ist dabei allerdings das verschulden.
zusätzliches problem: bewertung des objektiven schadens.
(= wo wäre der kurs ohne dieses ereignis, wie hoch wäre ein etwaiger gewinn/verlust verglichen mit einer altenativanlage?)

also abwarten und sehen was rauskommt. :)


alle angaben stellen die persönlich meinung des autors dar, sind ohne gewähr und ohne anspruch auf richtigkeit und vollständigkeit. ;)

r
@ Kochtolany

Die beiden Anleger-Schutzvereine (SdK & DWS) haben nach eigenen Pressemitteilungen Rechtsanwaltskanzleien mit der Prüfung von Schadenersatzansprüchen gegen die Metabox AG beauftragt. Die Prüfungen sollen den Verlautbarungen nach in Klageerhebungen einmünden, denen sich geschädigte Anleger anschließen können.

Bekannt wurde ferner, dass Rechtsanwaltskanzleien von sich aus Schadenersatzansprüche prüfen mit dem Ziel, Klage zu erheben.

Unabhängig davon bietet der Rechtsschutzversicherer Foris AG ein - zusammen mit der Zeitschrift Capital - entwickeltes Modell an, demzufolge Anleger Schadenersatzansprüche an Foris abtreten können, die dann gesammelt und auf dem Klageweg durchgesetzt werden sollen.
Am Beispiel EM.TV wird dies derzeit vorexerziert. Im Erfolgsfalle erhält Foris 30 vH.. Entsprechende Anträge sind durch RAe einzureichen. Die Quelle (Homepage) hatte ich unten angegeben.

Es darf wohl angenommen werden, dass Klageerhebungen & Kombinationen im Sinne des Foris-Beispiels mit EM.TV nicht unwahrscheinlich bzw. derzeit in Vorbereitung sind.


@ relation

Vielen Dank für die kompetenten Ausführungen.


@ Placido

Was hast Du denn am Wochenende zu Dir genommen, das Dich in die Lage versetzt, User der Lüge zu bezichtigen, die sattsam Bekanntes, das überdies bei den erwähnten Quellen nachzulesen ist, wiedergeben?

Die StA ermittelt wegen des Verdachts des Kursbetrugs, der Insidervergehen u.a. und der Herr Rechtsanwalt will schon wissen, dass alles im Sande verlaufen wird und Anlegern, die ihr Recht durchsetzen wollen, nur zusätzliches Geld kostet. Tolle Erkenntnisse.

In einem hast Du allerdings recht: Eine Rolle der NordLB und der anderen Designated Sponsors gibt es auch und auch sie wird - dessen bin ich sicher - Gegenstand der StA-Untersuchungen sein.

Dann werden wir sehen, ob hier ein Mitverschulden & eine Mithaftung angenommen werden können.
Ich hatte unten schon im einzelnen ausgeführt, was dafür spricht.

cu
.
Die lock up Regelungen des Neuen Marktes

Ab dem 15.09.1999 wurden am NM eine sog. „Verpflichtungserklärungen der Altaktionäre zur Einhaltung der lock up Periode“ eingeführt. Die Aktien erhalten eine andere WKN und sind vom Handel ausgeschlossen. Sie werden deshalb bei der Deutschen Börse Clearing Gesellschaft getrennt aufbewahrt ( daher „gelockt“ ). Im Übrigen werden vorzeitige Veräußerungen oder dem wirtschaftlich gleichstehende Handlungen durch die Dt. Börse mit empfindlichen Strafen geahndet. ( Regelwerk Neuer Markt 7.2.9 ( 1 ) )
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Nach Ablauf der 6 Monatsperiode verpflichten sich manche Unternehmer(n) auf freiwilliger Basis zu einer sog. „erweiterten lock up Periode“. Bei diesen, allerdings nur privatrechtlichen, Vereinbarungen, handelt es sich um vertragliche ( Zit. ) „Marktschonungsklauseln“ nach denen der Altaktionär nur mit Einwilligung der Konsortialbank Unternehmensaktien über die Börse veräußern kann. Vertragspartner sind die Bank einerseits und die Altaktionäre andererseits. Im Gegensatz zu der anfänglichen 6 Mon. IPO – lock up mit der Dt. Börse, die eine Zulassungsvoraussetzung für die Erstnotierung am NM darstellt und mit Strafen etc. bewährt ist, bleiben private „Marktschonungsklauseln“ weitgehend sanktionslos.

Die Aktien sind nicht, wie bei der Dt. Börse Clearing Ges., weggesperrt und prinzipiell jederzeit handelbar. Was die Haffas ja sogar gegen den Willen der Konsortialbank unter Beweis stellten.

( Unternehmens - Statistik 2000 - > 52 % = 6 Mon NM Minimum / 42 % 6 Mon erweitert / nur ca 4 % 12 Mon. Erweiterung ;) / 1 % sonstige z.B. Qiagen Verkürzung auf 3 Mon )

( Q: neuermarkt.de )
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Schon bei den engen institutionellen „lock up Regelungen“ der Dt. Börse (zwingend übrigens nur am NM in Dtl. z.T. SMAX ) gibt es diverse Ausnahmeregelungen.

Dazu gehören etwa das darlehensweise zur Verfügung stellen von Aktien an den Design. Sponsor zur Sicherung der Handelsliquidität, Aktienoptionen in Mitarbeiterprogrammen, Aktienbewegungen zur Unternehmensakquisition, der Greenshoe etc.
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Nach den 6 Monaten, wird es in den privatrechtlichen Verträgen zwischen den Altaktionären und der Konsortialbank noch flexibler und gewissermaßen zur Verhandlungssache. Dort heißt es zumeist recht schwammig ( zit. ) „der Veräußerung soll zugestimmt werden, wenn diese ohne wesentliche Belastung des Börsenkurses erfolgen kann“.

Ein enormer Unterschied: In den ersten 6 Monaten sind die Aktien auf Sperrkonten der Dt. Boerse mit einer 2ten WKN. Etwaige Vergehen sind strafbewährt.

Nach den 6 Mon. handelt es sich um eine zweiseitige private Vereinbarung. Die Aktien sind jederzeit mit Einwilligung der Bank ( meist das Emissionshaus ) handelbar. Sanktionen: Fehlanzeige ! Drittwirkung zumindest fraglich.
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Die Metabox AG wurde am 7. Juli 1999 am NM erstnotiert ( Platzierungsvolumen 724.300 Stück ). Also noch vor den später strengeren Lock up Regelungen. Weggesperrte Aktien oder eine 2te WKN hat es demnach bei der MBX AG nie gegeben.

Am 07.01.2000 liefen die 6 Monate seit dem IPO und damit die öffentliche Verpflichtung gegenüber der dt. Börse ab.

Eine Teilgruppe der Gründungs- und Hauptaktionäre erweiterte die Erklärung freiwillig gleich um ein weiteres Jahr gegenüber der Nord LB ( bis 07.01.2001 dies geschah bei unter 4 % der AGs am NM Q: UNI-Duesseldorf.de ).

Alle anderen waren ungebunden = > Daher gab es KEINE LOCK UP i.e.S. !

Ob dieser Vertrag zwischen Bank und AG unmittelbare Schutzwirkungen gegenüber anderen Aktionären entfaltet, ist schon strittig. Offensichtlich ist, dass sie vage formuliert sind und im Grunde uneffizient und sanktionslos. Denn die Aktien sind nicht im engen Sinne gesperrt ( „gelockt“ ) sondern technisch jederzeit handelbar. Im Falle von EM TV sogar gegen den Willen der Depot- und Konsortialbank.

Wenn hier im Zusammenhang mit MBX teilweise der Begriff der „handelbaren Aktien“ herausgestellt wird, zeugt dies von einer gewissen Unkenntnis der Verhältnisse. Antonym: nichthandelbare Aktien ? Vinkuliert ? :laugh:

Aktien sind per Definition stets handelbar. Ob sich der Veräußerer später dafür rechtfertigen muss, steht dabei auf einem anderen Blatt.
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Das es sich bei der Einjahres - „Marktschonungsklausel“ der MBX AG selbstverständlich um keinen Zementvertrag handelte und vielmehr Greenshoe - Aktiendarlehen, DS - Aktiendarlehen, Übernahmen, Überkreuzbeteiligungen, außerbörsliche Pakete an strategische Investoren, Mitarbeiterprogramme usw. erlaubt und weiterhin möglich waren, ergibt sich schon aus der Natur der Sache.

Daher wurden bei MBX auch der Greenshoe nach der UK roadshow, Amstrad- & Secomakquise, Ravisent - Überkreuzbeteiligung, Ampa, GEM usw. durchgeführt. Größtenteils schon durch die HV abgesegnet bzw. verabredet.

Etwas anderes wäre es, wenn unmittelbare Börsenverkäufe oder dem wirtschaftlich gleichstehende Vorgänge ( etwa Leerverkaufsdeckung ) stattgefunden hätten.
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Nach allem bisher veröffentlichten, wurde die „Marktschonungsklausel“ gegenüber der Nord LB nicht tangiert. Greenshoe, Aktiendarlehen, KE fanden stets mit Einwilligung der Nord LB, teilweise unter deren Mitwirkung statt.
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Der milliardenschwere institutionelle US - Investor GEM Global Emerging Markets genießt ein sog. „triple A“ Rating. Er erhielt über 830.000 MBX Aktien.

„Spezialität“ von GEM sind dynamische Auszahlungen, also - wenn man so will - eine Art Liquiditätskontokorrent gegen Beteiligung. Eine ähnliche Handhabung wählte z.B. auch das NM Unternehmen Kabel New Media:

Zit.: „Davon ist auch Global Emerging Markets (GEM), New York, überzeugt, die zusammen mit ihren Co-Investoren an diesem Potential langfristig partizipieren will. GEM sowie diverse US-Fondsmanager werden daher aufgrund der entsprechenden Vereinbarung Aktien der Kabel New Media im Gegenwert von bis zu 15 Mio Euro zeichnen. Die Zeichnungsverpflichtung kann, in von Kabel New Media zu bestimmender zeitlicher Folge, sukzessiv in Anspruch genommen werden. Sie sind als Kapitalerhöhungen mit Bezugsrechtsausschluß. also nahe am jeweiligen Börsenkurs, strukturiert. Hierfür steht genehmigtes Kapital zur Verfügung.“ ( Q: Kabel HP )
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Wie man angesichts dieses hochkarätigen Investors auf eine 800.000 Aktien – Shorting Räuberpistole kommen kann und demzufolge sogar eine Komplizenschaft unterstellt, ist mir schleierhaft... :rolleyes:

Vorteil wäre dabei allerdings: Die sehr solvente GEM könnte man in der Tat in den USA nach US – Recht auf Zig-Millionen verklagen. Nur zu ;).
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Wenn man ungeachtet der Umsätze meint, es wären aus den USA Aktien in größerer Zahl auf den Markt geworfen worden ( evtl. SA usw. ), dann wäre m.E. ein anderer Ursprung näherliegend...

„Die zunächst für zwei Jahre vereinbarte Allianz wird auch durch eine wechselseitige Aktienbeteiligung von RAVISENT und Met@box dokumentiert.“ ( 30.08.1999 )

„Der US-Anbieter Ravisent, der im Auftrag unseres Unternehmens met@boxen 50 fertigt, belieferte einen spanischen Kunden, obwohl im Rahmen der strategischen Allianz vereinbart war, dass in Europa allein die Met@box AG als Verkäufer auftritt. Zur Zeit überprüfen wir die weitere Zusammenarbeit mit Ravisent.“ ( AB v. 06.02.2001 )
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Praktisch übernacht erweitert der DVD – Spezialist sein Programm um iTV Settop Boxen. Wird also zum unliebsamen Konkurrenten. Allianz, Überkreuzbeteiligung ??? ;)

Gruß pd
Natürlich kann man sich den Ausführungen von relation o. w. anschließen. Was er sagt, hat stets – unabhängig von der Perspektive – Hand und Fuß. Bei ihm ist weder von „Sammelklagen“ noch vom „Rechtsschutzversicherer Foris AG“ ( ... und der Anwalt hilft sofort oder was :laugh: ).

Kimba der weiße Löwe ( offenbar eher „weiß“ wie Mobby Dick der fette Wal es war und nicht etwa „weise“ wie König Salomo ) färbt wie er gerade lustig ist. Unter der MBX - Hasskappe brüten die abenteuerlichsten Ideen. Jede noch so vage Anschuldigung, für Simsalabim wird sie im Handumdrehen zur Tatsache ( Shorting gleich mit Millionen Stückzahlen, Eigentumsvorbehalt, Gleichstellung mit IFO, EMTV, ISH – Nicht mal die Existenz der Box darf als sicher gelten ). Alles schön und gut. Wenn da nicht die Milde und die sture Blindheit bei den eigenen Depotlieblingen wäre:
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Zitat: von Kimba-1 21.02.01 19:27:05
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Da wird jetzt über Ron Sommers Stuhl diskutiert, weil die Immobilienpreise gefallen sind :rolleyes: und sich Wertberichtigungsbedarf :laugh: ergibt.

Andere verkünden wider besseres Wissen, dass Umsätze im Plan lägen und sitzen fest im Sattel.

Na ja, die Telekom ist halt dt. Vorzeige-Unternehmen (gewesen?).
.
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Telekom Skandalmeldungen, die sich teilweise bis aufs Haar denen von MBX gleichen, fallen dabei großzügig unter den Tisch. Aus Schaum vor dem Mund bei dem einen wird wohlwollend im Munde zusammenfließendes Wasser beim anderen. Obwohl die T – Aktie als sog. „Volksaktie“ propagiert wurde und somit auch breite & besonders schützenswerte Kreise anzog, werden für den hochspekulativen NM – Wert strengere Maßstäbe angesetzt...

„Ron Sommer im Visier der Staatsanwaltschaft“

( Q: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,121945,0… )
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„Jetzt klagen geschädigte T-Aktionäre gegen den Vorstandsvorsitzenden Ron Sommer. Gleich vier Straftatbestände sehen sie erfüllt, darunter Verschleierung, Kapitalanlagebetrug und Verstöße gegen das Börsengesetz.“

( Q: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,119940,0… )
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„Die "Aktionsgemeinschaft geschädigter T-Aktionäre" ist der Ansicht, es bestehe der Verdacht der Verschleierung und des Kapitalanlagebetruges. Am Dienstag haben die Aktionäre Strafanzeige gegen Konzernchef Ron Sommer und den Telekom-Vorstand eingereicht.“

( Q: http://www.t-ax.de/start.html )

„Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) vermutet, dass die Telekom die zu hohe Bewertung ihrer Immobilien nicht schnell genug gemeldet hat. Eine Prospekthaftungsklage wird momentan geprüft.“

( http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,119076,0… )
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Sicher Kimba, es ist allgemein bekannt, dass die Immobilien ins Bodenlose fielen und dass man sie seriöserweise natürlich nur für den maximalen Verkaufswert bilanziert. Desweiteren klagt dir jede Frau ein garstig Lied darüber, dass SPIEGEL verzerren... Hier und da ?

Was auch immer du am „Wochenende zu Dir genommen“ hast, es wirkt noch :laugh:...

Gruß pd

PS Zit. „Parallel zur Strafanzeige hat die SdK die Münchner Kanzlei Marzillier und Dr. Meier, Tel. 089-........., E-Mail kanzlei@.......com ( zulässige Eigenwerbung ? :rolleyes: ), mit einer Schadensersatzklage gegen Metabox beauftragt. Geschädigte Metabox-Anleger, die sich dieser Klage anschließen möchten, können sich direkt dahin wenden.“ ( SdK )

Was bedeutet denn, der von dir wiederholte Euphemismus „anschließen“ mit der zuvorkommenden ;) Angabe von Tel-Nr. + Email der beteiligten Rae ?

Eine Art Aktionärs – Polonaise. Freibier ?
Placido

Der Tenor schmettert wieder in schrillen Tönen. Leider irrst Du. Ich halte die StA-Untersuchungen & Klageanstengungen im Zusammenhang mit der Dt. Telekom für bedeutend, weil es sich um den zeitweise schwersten DAX-Wert handelt und der Bund Nutznießer der beschönigenden Bilanzierungen im Zusammenhang mit Immobilien war und ist.

Die Angelegenheit kann wegen ihrer Bedeutung gerade auch in der Rechtssprechung zu derzeit noch unerwarteten Ergebnissen führen. So geht das manchmal mit der Eigendynamik.....

Die Rolle von Ron Sommer in diesem Drama halte ich dabei für weitaus weniger spektakulär als die von SD bei MBX. Aber auch hier wollen wir nicht ungeduldig sein. Wer weiß schon, was noch ans Tageslicht kommt ...

Ein wenig auf dem Teppich bleiben. Für die Telekom darf man sich auch interessieren, ohne ihre Shares im Depot zu haben.

Was den Eindruck des Short-Selling bei MBX erweckt, habe ich unten dargestellt. Es gibt Auffälligkeiten zwischen dem Verlauf des Kurses und den Adhocs & Pressemitteilungen des Unternehmens bzw. den Verlautbarungen des CEO.
Ob Short-Selling, Insiderhandel & zum Zwecke der Liquiditätsbeschaffung sofort handelbare, vom Unternehmen "entliehene" und dann verkaufte Aktien eine Rolle spielen, wird von der StA geklärt. Die ermitteln auch genaue Daten und Mengen.

Sofort handelbare Aktien benötigt man, um sie zu verkaufen oder Shorteindeckungen vorzunehmen. Die Kaufabsicht scheidet zwingend aus. Ich vermute, dass es sich hierbei um kursrelevante, d.h. adhocpflichtige Vorgänge handelt.
Und mir erscheint die Annahme eines Ablaufs ohne Beteiligung der Designated Sponsors bzw. hinter deren Rücken ein wenig verwegen. Aber schauen wir auch hier, was da noch zum Vorschein kommt ...

cu

P.S. Im übrigen steht es - nur - Rechtsanwaltskanzleien zu, sich bei Foris um die Nachahmung des EM.TV-Modells für die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen gegen MBX zu bemühen.
Ob die von der SdK angegebene Münchner Kanzlei dies vorhat oder in Verhandlungen steht, müssen und werden diese beantworten.
Es ist dieser Foris-Weg, der Ansprüche von Anlegern sammelt, die dann von Foris (stellvertretend) geltend gemacht werden.

Was kann man hier nun durcheinander bringen?
Wer sich den Initiativen von Kanzleien anschliessen will, wird von denen wohl die Konditionen erfahren.
Im Moment erkenne ich zwar viele Initiativen für Vorbereitungen, jedoch noch keinen Vollzug (im Sinne der Klageerhebung).
.
Das Foris- / Capital Modell ist mitnichten eine „Sammelklage“ aller EM TV "Opfer". Die absolut versierten Foris – Jungs prüfen eine hochspezialisierte Prospekthaftungsklage aus zedierten Anspruch.

Das hat mit einer normalen Klage wenig zu tun, da wegen des KE Prospektes und des eklatanten, bereits eingeräumten Verstoßes von Haffa, der ohne Zustimmung der West LB und quasi hinter deren Rücken, ein 40 Mio Paket veräußerte, wesentliche geradezu einmalige Beweis- und Verfahrenserleichterungen vorliegen.

Dies ist auch der Grund warum es keine „Sammelklage“ darstellt. Es ist ja nicht so, dass alle geschädigten EM TV Aktionäre bei Foris Gehör bekommen sondern nur eine ganz bestimmte Gruppe. In Betracht kommen nämlich lediglich Aktionäre, die

- „ihre Wertpapiere zwischen Ende Oktober 1999 und Dezember 2000 kauften.“

-„Denn ab dem 25. Oktober 1999 brachten die Gebrüder Haffa neue Aktien an die Börse.“

„In dem parallel veröffentlichten Emissionsprospekt verpflichteten sie sich, vor Ablauf von sechs Monaten ihre eigenen EM.TV-Anteile nicht zu verkaufen. Doch wie inzwischen feststeht, hat Thomas Haffa im Februar 2000 Aktien im Wert von rund 20 Millionen Euro veräußert, ohne die Anleger darüber zu informieren.

Erst durch eine Ad-hoc-Mitteilung am 1. Dezember 2000 erfuhren sie von der prekären Situation bei EM.TV. Wer vor diesem Zeitpunkt EM.TV-Aktien kaufte, hat gute Chancen auf Schadenersatz. Doch schnelles Handeln ist gefordert: Denn der Anspruch verjährt innerhalb von sechs Monaten nach Kenntnis der schlechten wirtschaftlichen Lage.“ ( Q: Foris & Capital HP )
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Ohne KE - Prospekthaftung und Zeitraumbeschränkung ist eine solche Klage kaum durchführbar ( Unterschiedliche Verjährung, Kauf- / VK – Daten, gar auch Buchverluste ? und damit Info ad hoc Stand usw. ).

Bei der KE geht ja der Erlös direkt an das Unternehmen.

Beim normalen Börsen An- und Verkauf eben nicht. Ein Unternehmen kann die Marktteilnehmer nicht zwingen „realistische“ Preise zu zahlen. Wenn jemand MBX für 45 gekauft hat, steht ihm ein anderer gegenüber der MBX für 45 verkauft hat. Dürfen beide klagen ?

Dies liegt bei einer Unternehmensdarstellung per Emissionsprospekt anders. Dort unterliegen die AG und die Emissionsbank besonderen Sorgfaltspflichten. D.h. im Ergebnis realistisch konservative Darstellung und eben nicht IR / PR orientiert.

Außerhalb dieser Prospekthaftung ist es geradezu die Pflicht der Beteiligten, das Unternehmen in den schönsten Farben darzustellen. Selbstredend ohne ad hoc Pflicht Verstöße zu begehen oder gegenteilige Insiderlagen auszunutzen.

Die KE – Prospekte der Telekom ( z.B. Immobilien ) und von EM TV ( z.B. Filmarchivbewertung usw. ) waren m.E. jedoch augenfällig unrichtig.
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Prospekthaftung im Zusammenhang mit einer Publikums - Kapitalerhöhung sind allerdings ein juristischer „Glücksfall“. Selbst bei dieser Spezialsituation ist einstweilen nur von einer „Prüfung der Erfolgsaussichten“ die Rede. Bisher also eher ein PR – Gag.

Mit kolportierten „Sammelklagen“ und sonstigen kaum justiziablen Börsenverlusten hat dies aber wenig zu tun.

Wenn die gewinnorientierte Foris AG ein langjähriges Verfahren gegen MBX eingehen sollte, wäre ich der erste, der beide Aktien verkauft.

Gruß pd
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PS Deine Shorting Theorie ist schlicht Banane

1. Ist MBX nur an deutschen Börsen handelbar, d.h. Leerverkäufe mit Stückzahlen in den Hunderttausenden eines relativ marktengen Wertes über einen längeren Zeitraum sind schon technisch blabla

2. Floss das Geld aus den KEs ja eben nicht den Altaktionären zu. Die MBX AG bekam im Schnitt 4,43 Eur pro Papier. Die Altakt. bekamen die gleiche Stückzahl zurück. Jetzt aber nur noch 3 Euro wert. Gewinn ?

3. a. Wenn GEM die Aktien sofort oder sukzessiv alle verkaufte. War dies stets ein Minusgeschäft. Kauf 4 Vk 3 :eek: ? Gewinn ?

b. Wenn GEM damit eine Shortposition in Höhe von 800.000 Aktien eines Dt. NM Wertes schloss. Wer hatte ihnen zuvor 800.000 zum Leerverkauf :rolleyes: geliehen ? Ein Aktiendarlehen, um ein noch größeres Aktiendarlehen zu decken ? Das ganze diskret ?

Obendrein gibt man dreist ein Gutachten in Auftrag...

= > Erkundige dich über GEM. Du ahnst nicht wen du da anpinkelst. Aber du WILLST, du wünscht ja, dass die Schurkenstory wahr wird. Da muss es nicht logisch sondern besonders phantastisch und verwerflich zugehen. Verbohrt.

Du gerierst dich als eine Art Thierri II nur eben umgekehrt. Sozusagen Thierri’s Leerverkauf...

Gut grusel pd
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die im NEMAX-All-Share notierten Papiere des Multimediaunternehmens Metabox reagierten am Mittwoch mit Verlusten auf die Meldung über Schadensersatzklagen gegen das Unternehmen wegen Kursbetruges. Das Papier notierte gegen 17.30 Uhr bei 2,80 Euro - ein Minus von 6,35%. Der NEMAX-All-Share verlor unterdessen 5,66% auf 1.918,87 Zähler.

Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) in Frankfurt hatte nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa vom Montag eine Münchner Anwaltskanzlei mit einer Sammelklage beaufragt. Bei dem Verfahren geht es vor allem um drei Börsen- Pflichtmitteilungen des Unternehmens von April, Juni und Juli 2000. In der Folge war der Kurs von Metabox-Aktien am Neuen Markt in Frankfurt von weniger als 10 auf mehr als 40 Euro gestiegen.

"Das Vertrauen der Investoren ist durch die Klage noch stärker erschüttert, als dies ohnehin schon der Fall ist“, stellte Analystin Maja Brauer von Hornblower Fischer im Gespräch mit dpa-AFX fest. "Wenn die von Metabox gemeldeten Großaufträge", auf die sich die Klage bezieht, "tatsächlich nicht im angegebenen Umfang existieren sollten, besteht kaum Hoffnung auf Kurserholung." urteilte die Expertin./sf/pk/av

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Welch kluge Worte der "Expertin" ... :laugh:

Gruesse,

hase :)
@Kimba
Mein Posting gestern war nicht ganz ernst gemeint, aber danke für deine Ausführungen.

Grüße Kochtolany
@ Kochtolany

Gerne


@ placido

Lass` uns doch einfach abwarten, ob eine Rechtsanwaltskanzlei bei Foris einen Antrag stellt, nach dem Vorbild des EM-TV-Modells Schadenersatzansprüche gegen MBX geltend zu machen.
Wenn Foris einem solchen Antrag stattgäbe, wird man sehen, ob es sich bei der Zielgruppe um eine Teilmenge der MBX-Anleger handelt. Es ist wahrscheinlich - niemand behauptet anderes. In der Regel sind nicht alle Anleger gleichermaßen involviert. Ob sich jemand einklinkt, muss er entscheiden, wenn es soweit ist, so es soweit kommt. Ich sehe gravierendere Belastungsfaktoren gegen MBX als im Falle von EM.TV. Der User "relation" hat unten seine Sicht der Dinge dargelegt. Durchaus schwerwiegende Dinge, wie ich meine.

Was die Klagebegründung betrifft, so dürften SDs Adhoc- und PM-Eskapaden im Vordergrund stehen. Hinsichtlich eines möglichen Short-Selling sprechen wir - so mein Eindruck - über unterschiedliche Zeiträume. Ich stelle bewusst ab auf die Zeiträume seit dem Ausscheiden der NordLB und die Frage nach der Beteiligung der DS.

Die Fragen sind zu klären, unabhängig davon, ob Dir gruselt. So wie es aussieht, könnte uns allen gruseln, wenn die Insider-Beteiligungen und Befürchtungen wahr werden.
Was kannst Du denn mit Deinem Wissen schon ausschliessen?? Wir haben nun mal den Tatbestand der klaren Aussage von SD über planmässige Auslieferungen von Boxen im 3. Q. Schon etwas sonderbar, wenn - wie wir heute wissen - es keine produktionsreife Box gab und an Massenproduktion offenbar nicht einmal zu denken war.
Und Du wunderst Dich, dass Anleger-Vereine und Medien nach dem StA rufen? Ich kenne keine plausible Einlassung oder Erklärung von SD. Nicht einmal grenzenlose Euphorie läßt zu, von Massenauslieferungen zu sprechen, ohne dass es ein produktionsreifes Produkt gibt. :laugh:

Die Vermutung Insiderhandel & Short-Selling solltest Du nicht so weit weg weisen. Die StA ist dran. Sicher jagt sie nicht nur Schimären nach. :laugh:

cu
@ placido

P.S.:
Deine Leerverkaufs-Überlegungen verweisen übrigens exakt darauf, dass die DS involviert waren.
Es ist immer noch unklar, wann genau handelbare Aktien schnell gebraucht wurden und was damit angestellt wurde (verkauft, gecovert ...??).
Du selbst führtest aus, dass es schon zu Zeiten der NordLB (Aktien-)Darlehensgaben der Altaktionäre gab ....

Es bleibt spannend, cu.
laut Mitteilung in Ausgabe 51/2001 Neuer Markt Online hat die Schutzgemeinschaft für Kleinaktionäre nun Strafanzeige bei Gericht in Frankfurt gegen Metabox erhoben !!!

Als Kanzlei für die Vertretung der Geschädigten wird

Marzillier und Dr. Meier angegeben
Tel. 089/477022
e-mail:kanzlei@dr.-meier.com

Nun kommt der Stein ins rollen, besser gesagt der Schneeball !!!

Ich hoffe die Rechtschutzversicherung macht mit, ich habe die Advocat, laut meinen bisherigen Erfahrungen, auch in Gesprächen mit Rechtsanwälten, sei die Advocat sehr Kulant.

Ich werde morgen auf jedenfall mal bei der Kanzlei Infos einholen und wieder posten.

Bis dann
derguru
P.S.:
vollständige Adresse der Kanzlei lautet:

Prinzregentenstr. 95,
81677 München
Kimba der bleiche Löwe !

Bin ein großer Löwenbewunderer: Diese voluminöse gleichsam aufgeplusterte Mähne macht sie größer als sie scheinen.

Kleiner und wie begossene Miezekätzchen sehen sie aus, nach einem warmen Savannenregen:

Let it rain !

Erst wieder den Flurschaden der Unschärfen :mad: beseitigen:
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Emissionsbanken sind nicht gleich Designated Sponsors sind nicht gleich Depotbank der „erweiterten lock up“. Das kann, muss aber nicht sein.

Emissionskonsortium:

Bringt Unternehmen an die Börse. Ist auch juristisch mitverantwortlich für das Emissionsprospekt = > Evtl. Prospekthaftung. Bei MBX IPO 7. Juli 1999:

Norddeutsche Landesbank Girozentrale
MERK FINK & CO
M.M. Warburg & CO

Konsortialführer: Norddeutsche Landesbank Girozentrale
--------------------------------
Designated Sponsor(s):

Vorgeschriebener Dienstleister am NM Markt. Der DS ist dafür da, stets genügend Börsenliquidität der Papiere auf Xetra zu schaffen. Übersteigt der Spread zwischen Bid und Ask z.B. 5 % springt der DS mit seinen berühmten 5000er ( und Multiplikatoren 10T, 15T ) ein. Wird das Paket angeknabbert verschwindet er, da dann ja Orders innerhalb der 5 % sind.

M.M. Warburg & CO KGaA
Future Securities GmbH ( Der Preisbrecher unter den DS )
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Die depotführende „erweiterte lock up“ Bank

Wie ausgeführt, kann die IPO – 6 Mon. NM Lock up freiwillig erweitert werden. Meistens liegen die Stücke der Altaktionäre beim Konsortialführer. So auch bei MBX.

Norddeutsche Landesbank Girozentrale ( i. F. Nord LB )
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Die Nord LB schied im Sommer 2000 als D. Sponsor aus. Dazu schrieb Domeyer folgendes in der SPIEGEL – Replik:

MBX> Sie hat sich nicht „verabschiedet“. Vielmehr war die Met@box AG äußerst unzufrieden mit den Dienstleistungen der Nord/LB. Nach der fragwürdigen Greenshoe- Leistung hat die Nord/LB als Zentralinstitut der norddeutschen Sparkassen eine mangelhafte Marktpflege betrieben (wie auch bei Salzgitter AG oder MB Software AG zu beobachten war). Offenbar war die Nord/LB mit dem durch den Börsengang verdienten Geld zufrieden und hat sich auf weitere IPOs konzentriert. Der Wechsel zu der Londoner Investmentbank hat gezeigt, wie gut diese Aufgabe erledigt werden kann. Die Trennung erfolgte im "gegenseitigen Einvernehmen". <MBX
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Nichtsdestotrotz ist sie immer noch Konsortialführer des Emissionskonsortiums. Auch Vaterschaft kann man nicht in "gegenseitigen Einvernehmen" aufgeben. :laugh:

Weniger überspitzt, zumindest bis zum 01.07.2001 lagen die Aktienpakete der Altaktionäre weiterhin bei der Nord LB.

Der zweiseitige Vertrag mit der sog. „Marktschonungsklausel“ ( vulgo „erweiterten lock up Periode“ ) hat mit den Aufgaben des DS nichts zu tun und ist während der „erweiterten lock up Periode“ unkündbar. Alles andere würde ja auch dem Zweck zuwiderlaufen.

Mit anderen Worten: Die Nord LB hatte bis zum 01.07.2001 weiterhin die Prüfungspflicht bezüglich Aktienverkäufen ( zit: „oder dem wirtschaftlich gleichstehende Handlungen“ ). Insbesondere wenn diese börslich erfolgen sollten, hatte die Nord LB sorgfältig abzuwägen. ( Zitat ) „Der Veräußerung soll zugestimmt werden, wenn diese ohne wesentliche Belastung des Börsenkurses erfolgen kann“.

So großer Kimba, nun erzähl uns mal, wie die als DS geschasste Nord LB ( Schwund der diesbezüglichen Gebühreneinnahmen und sicher nach „einvernehmlicher Trennung“ ein großzügiger Depotwachmeister ) Shortselling ( = Börsenverkauf d.h. Depotschwund ) von MBX nicht als „wesentliche Belastung des Börsenkurses“ begründen konnte ?

Wenn ja, SUPER ! Im Gegensatz zu MBX kann die Nord LB nicht Pleite gehen. Eine diesbezügliche Klage wäre m.E. alles andere als uninteressant...

Gruß pd

PS Gratuliere Guru. Nachdem RA Manfred Krug für die T – Aktie warb wurde dies ein Riesenerfolg. Ähhh für die Telekom nicht die T – Aktionäre...

Auch die von Krug beworbene Advocard ( 3 Versicherungskonzerne ) wurde zum Renner. Ähhh für die RVs. Auch für die Anwälte, da die Mandanten „Schwellenängste“ überwinden.

Winken mit der Advocard „und der Mü Anwalt hilft sofort...“ ;). Bitte poste wen dem so ist, habe da noch eine Rechnung mit CMGI offen :laugh:
Placido

Doch spannend, nicht wahr?

Du zitiert 2x den 01.07.2001, meinst Du 2001 oder 2000?
M.W ist auch Merck & Finck noch unter den DS (oder hat sich da etwas geändert?).

Leider kann ich die Ergebnisse staatsanwaltschaftlicher Prüfungen nicht antizipieren. Ich sehe es aber genauso wie Du, dass Verkäufe von (handelbaren) Aktien an Langfrist-Anleger, die das Unternehmen sich von den Altaktionären "lieh", zu einer "wesentlichen Belastung des Börsenkurses" haben führen können, wenn diese Verkäufe wiederum zu Verkäufen oder zu Short-Eindeckungen führten (das wäre adhocpflichtig). :mad:

Insofern ist wichtig, dass Zeitpunkte und Pakete von der StA rekonstruiert werden. Ich halte es für möglich, dass die NordLB involviert war und nach Beendigung ihres Vertrags von einer anderen Bank abgelöst wurde. Auch das werden wir sehen.
Ich wiederhole mich: Mit Deiner Argumentation kannst Du nichts davon ausschliessen.

Schätze, das "gruseln" ist uns sicher ... ;) ;)

cu

P.S.: Deinem Zusammenhang zwischen AdvoCard und dem Unternehmenszweck von Foris kann ich nicht folgen.
Als RA könntest Du doch einen Antrag bei Foris stellen, die Klage gegen MBX nach dem EM.TV-Vorbild zu führen. Keine Scheu, nur zu ....
.
Quatsch 2000 / 2001 !

Daten:

IPO: 7. Juli 1999
Lock up: 07.01.2000 ( IPO + 6 Mon )

“erw.” Lock up: 07.01.2001 ( IPO + 6 Mon + 12 Mon )

Schwer ? Lesen klappt doch schon, Kimba ?
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Nein, Merck & Finck sind nicht DS. Waren sie nie.

DS sind M.M. Warburg & CO KGaA und Future Securities GmbH.

Musst du aber nicht andere User fragen, Großer sondern einfach unter Deutsche Börse.de nachschlagen.

Schwer ? Lesen klappt doch schon, Kimba ?

Üben ? Beginnen wir mit was einfachem:
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zit. „dass die Nord LANDESBANK ( = Zentralinstitut der norddeutschen Sparkassen = öffentlichrechtlich Körp. ) involviert war“

:laugh: Umso besser, wäre ja eine solvente Schlachtgans. :laugh:
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zit. „und nach Beendigung ihres Vertrags von einer anderen Bank abgelöst wurde“

Daran sieht man, dass es nicht nur mit dem Lesen hapert sondern dass auch der Prozessor überlastet ist. Du kapierst die einfachsten faktischen Zusammenhänge schlicht nicht, daher bringst du auch die Tatsachen durcheinander ( = milde ausgedrückt Unschärfen ). Wenn schon deine Beobachtungen so schwach sind, wie sieht es dann wohl mit der Stringenz der Schlüsse und der Phantasiegebilde aus ?
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Also stelle wir uns mal ganz dumm: Es gab min 2 Verträge mit der Nord LB. Einen als Designated Sponsor ( = Xetra Feuerwehr ) und einen als Hüter der Lock up ( Depot Wachmeister ).

Der eine ist kündbar: Nord LB schied als DS im Sommer 2000 aus.

Der andere NICHT: Nord LB blieb - wie für ein Jahr zwingend vetraglich festgeschrieben - Depot Bank für die Altaktionäre. Die „erweiterten lock up“ korrekt „Marktschonungsklausel“ zw. MBX Altakt. und Nord LB galt ja für ein Jahr.

Mund zu !

Wäre ja toll wenn die Haffas einfach bei der West LB hätten kündigen können, dann hätten sie die Bank nicht hintergehen müssen.
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D.h dein Satz „von einer anderen Bank abgelöst wurde“ ist schlicht Unfug. Die Nord LB blieb "Wachmeister" ( Sorry an die anderen für die infantile Ausdrucksweise aber der Fan von Kimba der tolle weiße Löwe geht uns sonst verloren ) der Depots. Shortselling nur über deren Konten. D.h. nur unter dem Risiko der Mithaftung.

Gruß pd

PS Wo bitte stelle ich einen Zhg zw „AdvoCard und dem Unternehmenszweck von Foris“ her

Advocard ist ein Rechtschutzversichrungs – Konsortium

Foris AG ein Prozessfinanzierer

( Einzige Gemeinsamkeit, ist dass Kläger bei Deckungszusage Prozesskosten ersetzt bekommen und ;) dass sie m.E. beide keine MBX Klage finanzieren würden. Wetten ? )

EM TV ist i.P. ein Prospekthaftungsfall Bimba :rolleyes: : Daher als MBX Vorbild untauglich.

PPS Das du versuchst meinen Beruf, Exberuf, zukünftigen Beruf ? zu erraten :laugh:, um die Diskussion auf eine persönliche Ebene zu ziehen, wirbt kaum für deinen Charakter.

i.Ü. würde das die Ausführungen kaum entkräften. Wie immer Unschärfen...
Placido

Zitat:
"... zumindest bis zum 01.07.2001 lagen die Aktienpakete der Altaktionäre .....
Nord LB hatte bis zum 01.07.2001 weiterhin die Prüfungspflicht ...."

Wenn Du Unklarheiten und Fehlinterpretationen vermeiden willst, dann empfehle ich Dir, den Monat künftig auszuschreiben.

Im übrigen ist es nicht meine Art, Berufe zu raten. Aber ich darf Dich daran erinnern, dass Du Dich selbst geoutet hast. Ist also allgemein bekannt.

Merci für das nette Bildchen.

cu, K.
.
Leute, Leute,

meine Vergangenheitserfahrungen haben gezeigt, daß die Advocat sehr Kulant zu ihren Kunden ist !!! Aber da ihr ja Fakten sehen möchtet, werde ich erst wieder posten, wenn die Kostenzusage für das Verfahren erteilt worden ist, bis dann

derguru
Placido:
Irrtum: Merck Fink & Co ist designated sponsor von MBX.
die Auskunft der DBAG hierzu ist falsch.

MBX wird bei Merck Fink & Co als DS Kunde aufgeführt, Merck fink & Co aber nicht als DS bei MBX.

Merck Fink & Co ist über den Fehler informiert.
Siehste Klein – Kimba,

es wirkt schon. Mal auf die Pfötchen gehauen und schon macht der Bub Männchen und liest gaaaaaaanz genau.

Mea Culpa ! Habe mich vertippt, lieber Freund der makellosen weißen Reinheit.

Korrektur für den gestrengen Korinthen - Zeremonienmeister:
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„Weniger überspitzt, zumindest bis zum 01.01.2001 lagen die Aktienpakete der Altaktionäre weiterhin bei der Nord LB.

Der zweiseitige Vertrag mit der sog. „Marktschonungsklausel“ ( vulgo „erweiterten lock up Periode“ ) hat mit den Aufgaben des DS nichts zu tun und ist während der „erweiterten lock up Periode“ unkündbar. Alles andere würde ja auch dem Zweck zuwiderlaufen.

Mit anderen Worten: Die Nord LB hatte bis zum 01.01.2001 weiterhin die Prüfungspflicht bezüglich Aktienverkäufen ( zit: „oder dem wirtschaftlich gleichstehende Handlungen“ ). Insbesondere wenn diese börslich erfolgen sollten, hatte die Nord LB sorgfältig abzuwägen. ( Zitat ) „Der Veräußerung soll zugestimmt werden, wenn diese ohne wesentliche Belastung des Börsenkurses erfolgen kann“.“ ( für Posting 13.03.01 09:13:11 )
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Der Normaladressat – wohl weniger kinderbuchorientiert – hat ja weder die angesprochene Lese- noch Denkschwäche und weiß dass noch nicht JULI 2001 ist. Er liest im Kontext.
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Deine Börsen - LULU – Märchen belegt das kaum.

Gruß und gerngeschehen pd

PS Nein mein Coming Out hatte ich noch nicht. Hier und da eine Finte aber immer noch sehr der Frauenwelt verbunden.

Das kommt auch noch bei dir Großer ! Spätestens wenn Bier etc. nicht mehr Bähhhhhh ist ;).

PPS Wie passt Domeyers „eidesstattliche Versicherung er habe seit dem IPO nicht eine Aktie verkauft“ in deine SAGA ? ( Insiderhandel max. Bußgeld < – > falsche EV = > Vorstrafe also Freiheitsstrafe evtl. Geldstrafe )
Thx Oli,

daher gebe ich ja immer die Quellen an. Demnach ist die Dt. Börse AG Seite ergänzungsbedürftig. Hatte gestern im Chat etwas von 3 DS gesagt und wurde dafür massakriert - > Korrektur ( für Posting 13.03.01 09:13:11 ):

Designated Sponsor(s):

Vorgeschriebener Dienstleister am NM Markt. Der DS ist dafür da, stets genügend Börsenliquidität der Papiere auf Xetra zu schaffen. Übersteigt der Spread zwischen Bid und Ask z.B. 5 % springt der DS mit seinen berühmten 5000er ( und Multiplikatoren 10T, 15T ) ein. Wird das Paket angeknabbert verschwindet er, da dann ja Orders innerhalb der 5 % sind.

M.M. Warburg & CO KGaA
Merck Fink & Co
Future Securities GmbH ( Der Preisbrecher unter den DS )
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Ändern tut es an den Aussagen zu den unterschiedlichen Aufgaben von DS und Nord LB ( Depotbank ) nichts.

Die DS haben für die Liquiditätsgarantie ein paar 10.000 – 100.000 Aktien.

Die Depotbank kontrollierte praktisch den gesamten Nichtfreefloat also ca 25 %. Demnach etwa 3.500.000 = 3,5 Mio Aktien.

Gruß & thx pd
Placido

Komm` mal aus Deiner Buddelkiste. Dir scheint nichts peinlich zu sein:

* Outest Dich als RA & willst es dann nicht mehr wahrhaben.

* Schreibst Daten-Kauderwelsch und hast Mühe, es wieder richtig zu stellen.

* Desinformierst über die DS bzw. die Rolle von Merck & Finck und lehnst Dich - unabgesichert - weit aus dem Fenster (verstehst nicht mal die Hinweise, die man Dir in Frageform reicht).

* Verstellst den Blick auf offene Fragen im Zusammenhang mit verliehenen Aktienpaketen, ohne Zeiträume, Pakete und agierende Veräußerer / Shortseller zu kennen.

* Gibst ungefragt Prognosen ab über Entscheidungen anderer, z.B. ob Foris nach EM.TV-Vorbild einen Prozess gegen MBX stellvertretend für Aktionäre führen wird. Wird sich doch zeigen.

* Denunzierst Klagebestrebungen von Aktionären als vergebliche Mühe, obwohl StA ermitteln, Schutzvereine Alarm schlagen und inzwischen mehrere RA-Kanzleien mit Schadenersatzklagen beauftragt sind und die Erfolgschancen von mind. einem Fachanwalt / Spezialisten mit über 50 Prozent, auch grösser als bei EM.TV angegeben werden.

Was denn noch alles?
In wessen Auftrag wirkst Du denn hier?

Lass doch die StA ermitteln ... Du musst hier nichts plattmachen und Du wirst noch staunen.

Es ist "Gruseln" angesagt ....

cu
.
Nach soviel trockenem laberlaber Kram ;) kommen wir nun zum heiteren Part. Der wohlinformierte Vorstandsvorsitzende der SdK Klaus Schneider ( Diplom-Kaufmann, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater München. Achso München, da wo man für den RA M. so kräftig und selbstlos die Werbetrommel rührt ;) ) gab gestern ein Interview zu den Klagechancen gegen MBX. Über 50 % ! Donnerwetter ! Ein großes Wort... :laugh:

( Zitate Kimba: "Fachanwalt :laugh: / Spezialisten mit über 50 Prozent", "Dir scheint nichts peinlich zu sein" "lehnst Dich - unabgesichert - weit aus dem Fenster" :laugh: Ganz Recht: bei den Unschärfen nichts neues ;) )

Quelle der hörenswerten Posse: Consors @
http://www.consors.de/streaming/player/index.html?anbieter=b…
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Ein Fanal für die vegetarische Ernährung:

Auszüge ( Audiodateien - Widergabe ):
„Die SdK erstattet Anzeige vor dem LG Frankfurt ... Wegen des Vorwurfs des

1. Betruges Zitat: „falsche ad hocs“
2. Insiderhandels

es wurden riesige Aufträge für ähhh ( zit. ) „Receiver oder Transponder“ :rolleyes: verkündet. Die Namen wurden aber nicht genannt. Der Kurs stieg...

SCHNITT: Kein Übergang von Strafrecht: Betrug, Anzeige ( Frankfurt ) etc. zu zivilrechtlicher Klage ( München ).

„Wer nach den falschen ad hocs Aktien von MBX erwarb ... hat gute Chancen mit der Klage...“ ...“über 50 %!...

Errechnet: Erwerbspreis minus Verkaufspreis bzw. aktuellen Kurs...

SCHNITT: Nicht nur das Unternehmen sondern auch die Vorstände werden verklagt...

SCHNITT - Sprecher: Hoffen wir, dass beide noch genug Geld haben...

( Teilweise sinngemäß wiedergegeben. Zitate sind wörtlich !
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Weniger anstrengend die SdK – Presseerklärung:

Metabox AG, Hildesheim: Strafanzeige und Schadensersatzklage der SdK gegen Vorstand und Aufsichtsrat

Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) hat beim Landgericht Frankfurt am Main Strafanzeige gegen Vorstand und Aufsichtsrat der Metabox AG, Hildesheim, erstattet. Die SdK fordert die Staatsanwaltschaft auf, Ermittlungen gegen die Metabox-Verantwortlichen aufzunehmen wegen des Verdachts auf unrichtige Darstellung gemäß § 400 Aktiengesetz, Kursbetrug gemäß § 88 Börsengesetz sowie verbotene Insidergeschäfte gemäß § § 38, 14 Wertpapierhandelsgesetz.

Die Anzeige stützt sich auf „zielgerichtet irreführende Verkündung von angeblich bestehenden Großaufträgen im Wege von Ad-hoc-Meldungen“. Zur Begründung führt die SdK die verschiedenen Ad-hoc-Mitteilungen der Metabox im Verlauf des Jahres 2000 an, in denen über Großaufträge von diversen ausländischen Unternehmen berichtet worden war.
Diese Aufträge hätten insgesamt zu Umsätzen von weit über 1 Mrd. DM führen müssen :rolleyes: . Außerdem wurden Ende Mai für das Jahr 2000 ein Umsatz von 200 Mio. DM sowie ein Gewinn von 14 Mio DM. gemeldet. Tatsächlich belief sich der Konzernumsatz für 2000 lediglich auf 50 Mio. DM bei einem gleichzeitigen Verlust von 19 Mio. DM.

Kursbetrug vermutet die SdK insbesondere, weil die – überaus positiven, aber offenkundig wenig substanzhaltigen - Ad-hoc-Meldungen den Kurs der Aktie jeweils erheblich beeinflußten. Daß dies beabsichtigt gewesen sein kann, ergibt sich nach Auffassung der SdK aus dem Umstand :rolleyes: , daß zwar umsatzrelevante Verträge gemeldet, die Vertragspartner aber vom Vorstand nicht genannt wurden.

Geprüft werden soll darüber hinaus, ob die Verantwortlichen auch gegen das Insiderhandelsverbot verstoßen hätten. Diesbezüglich hat die SdK bereits am 6. 3. 2001 das BAWe eingeschaltet.

Des weiteren besteht nach Ansicht der SdK der Verdacht der Untreue zu Lasten der Gesellschaft im Zusammenhang mit einem Immobiliengeschäft. Darin sind der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Drung sowie eine zu diesem Zweck gegründete Metabox-Tochter verwickelt.

Parallel zur Strafanzeige hat die SdK die Münchner Kanzlei Marzillier und Dr. Meier, Tel. 089-47 70 22, E-Mail kanzlei@dr-meier.com, mit einer Schadensersatzklage gegen Metabox beauftragt. Geschädigte Metabox-Anleger, die sich dieser Klage anschließen möchten, können sich direkt dahin wenden.

Frankfurt am Main, 12. März 2001 ( Quelle: www.sdk.org )
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WIE - außer man steckt mit dem Gebührengeilen Anwälten ( München ;) ) unter einer Decke – kann man Aktionäre zum jetzigen Zeitpunkt in eine derartig vage Klage treiben ? Klagen könnte man noch nach den StA – Ergebnissen ! Eine Schutzvereinigung die sich als Mandats – Rattenfänger hergibt. Ein Skandal...
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Zu den Zitat „überaus positiven, aber offenkundig wenig substanzhaltigen - Ad-hoc-Meldungen den Kurs der Aktie jeweils erheblich beeinflussten“, „umsatzrelevante Verträge gemeldet, die Vertragspartner aber vom Vorstand nicht genannt“

Das ist bereits jetzt schon ohne weiteres zu widerlegen:

Die „Push ad hocs“. D.h. vor dem Kursanstieg

I. Ad hoc 10. April 2000

„Met@box schließt Vertrag über Verkauf von 500.000 Multimedia-Boxen“ ( i.F. Isreal ad hoc )
( Q: http://www.metabox-info.de/adhoc/adhoc_10042000.htm )
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II. Ad hoc 28.Juni 2000

“Met@box AG exklusiver Partner für skandinavisches eCommerce-Konsortium“ ( i.F. Internordic = IN ad hoc )

( Q: http://www.metabox-info.de/adhoc/adhoc_28062000.htm )
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III. Ad hoc 5.Juli 2000

„Met@box AG und Worldsat S.A.R.L. schliessen Rahmenvertrag“ ( i.F. Worldsat ad hoc )

( Q: http://www.metabox-info.de/adhoc/adhoc_05072000.htm )
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Die Aussagen der SdK sind schon deshalb prima vista falsch, weil man die Grundthesen „umsatzrelevante Verträge“ und „Vertragspartner ... nicht genannt“ schon aus dem ad hoc Wortlaut widerlegen kann.

1. IN und Worldsat ad hocs waren ausdrücklich als „NICHT FESTER“ Auftrag publiziert worden, daher kann von „Umsatzrelevanz“ keine Rede sein.

a. Das Inter Nordic - Abkommen ist laut ad hoc ein Letter of Intend ( also Absichtserklärung oder Vorvertrag ) mit einem iTV – Konsortium. Dessen Mitglieder sind bisher unbekannt. An der fehlenden „Umsatzrelevanz“, d.h. Unternehmensprognosen wurden nicht angehoben und dessen ad hoc Pflichtigkeit ändert dies nichts.

b. Die Worldsat Vereinbarung wurde als Rahmenvertrag ( „basic agreement“ ) publiziert. Auch hier gilt fehlenden „Umsatzrelevanz“, da die Unternehmensprognosen wurden nicht angehoben und dessen ad hoc Pflichtigkeit ist völlig offensichtlich.

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2. Bei Worldsat S.A.R.L. kommt aber ein ausschlaggebender Punkt hinzu: Die Worldsat S.A.R.L. widerlegt die 2. SdK These: „Vertragspartner ... nicht genannt“

a. Die Worldsat ist in Frankreich und Nordafrika einer der größten Hersteller und Vertreiber von Home – Elektronik. Zig - Millionenschwerer Marktführer bei Sat – Receivern.

b. Die Worldsat hat den Rahmenvertrag und immer wieder laufende Verhandlungen bestätigt.
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3. Israel ad hoc. Diesmal eine fixed order. Eine Lieferung, die wiederholt verzögert wurde. Mithin stimmen nur hier die SdK Thesen der „umsatzrelevanten Verträge“ und „Vertragspartner ... nicht genannt“. Angeblich stehen in Israel aber schon MBX Swerver im Werte von 5 Mio.

Nur, die Frage ist doch, ob dieser Vertrag existiert und ob es neben der Zitat: „falschen ad hoc“ These noch andere Erklärungen für die Verzögerungen gibt ?

Etwa Phoenix nicht fertig, Israel – Situation, Software – Probleme, NDS- / DVD Verspätung, Verzögerung der Massenproduktion.

Meinetwegen Management Stümpereien.
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Aber rechtfertigt das, Leute zum jetzigen Zeitpkt in eine – gebührenfressende – Klage zu drängen.

Sind Management Stümpereien und resultierende Kursverluste justiziabel ? ( DCX, Telekom, Dresdner Bank usw. )

Oder werden hier bewusst falsche & pauschale Hoffnungen geweckt ?

Wenn bei MBX alles Betrüger wären, wer würde dann Schadensersatz nach der Pleite ( da Aufträge erfunden ;) )zahlen ? Wieso gibt GEM 12 Mio ? Wieso kaufen die Vorstände Aktien ?

Wer zahlt am Ende die von SdK und den RA bestellte Zeche ?

Gruß pd

PS Ich stelle lediglich Gegenthesen. Abwägen muss jeder selbst. Ich meine, du bist es der sich aus dem Fenster lehnt. Auch ich bin gespannt auf die StA.

Halte aber MBX AG Aktien nicht die von Schumacher oder Kochan AG ;)

PPS Ich versichere zum wiederholten Male, dass ich nur eigene Beobachtungen und Schlussfolgerungen wieder gebe. Mit MBX oder dem Umfeld habe ich nichts zu tun. Nur Weichbirnen erwidern Argumente mit persönlichen Angriffen. Unschärfen dito !
Placido

Sorry. Leider liegst Du mit Deiner Vermutung nicht bei meiner Quelle. Aber immerhin, es wäre dann mind. das zweite Votum. Merci ;)

Der von mir zitierte Anwalt für Wertpapierrecht usw. ist nicht aus der von Dir genannten Kanzlei M - tut mir leid. Die Quelle für die "Erfolgswahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent" in Sachen MBX ist auch nicht Consors, sondern FAZ.net (Finanzmärkte - habe den Link leider nicht vollständig parat). In der heutigen Ausgabe der FAZ findest Du übrigens auch einen Artikel über MBX ("Weitere Anzeigen ..." gemeint ist die SdK-Initiative).

Ist offenbar ein Hobby von Dir, die Dinge erraten zu wollen. Viel Mühe gibst Du Dir, muss Dir der Neid lassen ;) Jedem Tierchen sein Plaisierchen ...:laugh:

cu
Stümper drechseln Kalauer ( SdK )

Der wohlinformierte Vorstandsvorsitzende der SdK Klaus Schneider ( Diplom-Kaufmann, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater München. Achso München, da wo man für den RA M. zuuufällig aus auch MÜ so kräftig und selbstlos die Werbetrommel rührt ;) ) gab gestern ein Interview zu den Klagechancen gegen MBX. Über 50 % ! Donnerwetter ! Ein großes Wort... :laugh:

Quelle der hörenswerten Posse: Consors @
http://www.consors.de/streaming/player/index.html?anbieter=b…
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Ein Fanal für die vegetarische Ernährung:

Auszüge ( Audiodateien - Wiedergabe ):
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„Die SdK erstattet Anzeige vor dem LG Frankfurt ... Wegen des Vorwurfs des

1. Betruges Zitat: „falsche ad hocs“
2. Insiderhandels

es wurden riesige Aufträge für ähhh ( zit. ) „Receiver oder Transponder“ :rolleyes: verkündet. Die Namen wurden aber nicht genannt. Der Kurs stieg...

SCHNITT: Kein Übergang von Strafrecht: Betrug, Anzeige ( Frankfurt ) etc. zu zivilrechtlicher Klage ( München ).

„Wer nach den falschen ad hocs Aktien von MBX erwarb ... hat gute Chancen mit der Klage...“ ...“über 50 %!...

Errechnet: Erwerbspreis minus Verkaufspreis bzw. aktuellen Kurs...

SCHNITT: Nicht nur das Unternehmen sondern auch die Vorstände werden verklagt...

SCHNITT - Sprecher: Hoffen wir, dass beide noch genug Geld haben...

( Teilweise sinngemäß wiedergegeben. Zitate sind wörtlich ! )
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Weniger anstrengend die SdK – Presseerklärung:

Metabox AG, Hildesheim: Strafanzeige und Schadensersatzklage der SdK gegen Vorstand und Aufsichtsrat

Die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) hat beim Landgericht Frankfurt am Main Strafanzeige gegen Vorstand und Aufsichtsrat der Metabox AG, Hildesheim, erstattet. Die SdK fordert die Staatsanwaltschaft auf, Ermittlungen gegen die Metabox-Verantwortlichen aufzunehmen wegen des Verdachts auf unrichtige Darstellung gemäß § 400 Aktiengesetz, Kursbetrug gemäß § 88 Börsengesetz sowie verbotene Insidergeschäfte gemäß § § 38, 14 Wertpapierhandelsgesetz.

Die Anzeige stützt sich auf „zielgerichtet irreführende Verkündung von angeblich bestehenden Großaufträgen im Wege von Ad-hoc-Meldungen“. Zur Begründung führt die SdK die verschiedenen Ad-hoc-Mitteilungen der Metabox im Verlauf des Jahres 2000 an, in denen über Großaufträge von diversen ausländischen Unternehmen berichtet worden war.
Diese Aufträge hätten insgesamt zu Umsätzen von weit über 1 Mrd. DM führen müssen :rolleyes: . Außerdem wurden Ende Mai für das Jahr 2000 ein Umsatz von 200 Mio. DM sowie ein Gewinn von 14 Mio DM. gemeldet. Tatsächlich belief sich der Konzernumsatz für 2000 lediglich auf 50 Mio. DM bei einem gleichzeitigen Verlust von 19 Mio. DM.

Kursbetrug vermutet die SdK insbesondere, weil die – überaus positiven, aber offenkundig wenig substanzhaltigen - Ad-hoc-Meldungen den Kurs der Aktie jeweils erheblich beeinflußten. Daß dies beabsichtigt gewesen sein kann, ergibt sich nach Auffassung der SdK aus dem Umstand :rolleyes: , daß zwar umsatzrelevante Verträge gemeldet, die Vertragspartner aber vom Vorstand nicht genannt wurden.

Geprüft werden soll darüber hinaus, ob die Verantwortlichen auch gegen das Insiderhandelsverbot verstoßen hätten. Diesbezüglich hat die SdK bereits am 6. 3. 2001 das BAWe eingeschaltet.

Des weiteren besteht nach Ansicht der SdK der Verdacht der Untreue zu Lasten der Gesellschaft im Zusammenhang mit einem Immobiliengeschäft. Darin sind der Aufsichtsratsvorsitzende Manfred Drung sowie eine zu diesem Zweck gegründete Metabox-Tochter verwickelt.

Parallel zur Strafanzeige hat die SdK die Münchner Kanzlei Marzillier und Dr. Meier, Tel. 089-47 70 22, E-Mail kanzlei@dr-meier.com, mit einer Schadensersatzklage gegen Metabox beauftragt. Geschädigte Metabox-Anleger, die sich dieser Klage anschließen möchten, können sich direkt dahin wenden.

Frankfurt am Main, 12. März 2001 ( Quelle: www.sdk.org )
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WIE - außer man steckt mit dem gebührengeilen Anwälten ( München ;) ) unter einer Decke – kann man Aktionäre zum jetzigen Zeitpunkt in eine derartig vage Klage treiben ? Klagen könnte man noch nach den StA – Ergebnissen ! Eine Schutzvereinigung die sich als Mandats – Rattenfänger hergibt. Ein Skandal...
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Zu den Zitat „überaus positiven, aber offenkundig wenig substanzhaltigen - Ad-hoc-Meldungen den Kurs der Aktie jeweils erheblich beeinflussten“, „umsatzrelevante Verträge gemeldet, die Vertragspartner aber vom Vorstand nicht genannt“

Das ist bereits jetzt schon ohne weiteres zu widerlegen:

Die „Push ad hocs“. D.h. vor dem Kursanstieg

I. Ad hoc 10. April 2000 ( i.F. Isreal ad hoc )

„Met@box schließt Vertrag über Verkauf von 500.000 Multimedia-Boxen“

( Q: http://www.metabox-info.de/adhoc/adhoc_10042000.htm )
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II. Ad hoc 28.Juni 2000 ( i.F. Internordic = IN ad hoc )

“Met@box AG exklusiver Partner für skandinavisches eCommerce-Konsortium“

( Q: http://www.metabox-info.de/adhoc/adhoc_28062000.htm )
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III. Ad hoc 5.Juli 2000 ( i.F. Worldsat ad hoc )

„Met@box AG und Worldsat S.A.R.L. schliessen Rahmenvertrag“

( Q: http://www.metabox-info.de/adhoc/adhoc_05072000.htm )
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Die Aussagen der SdK sind schon deshalb prima vista falsch, weil man die Grundthesen „umsatzrelevante Verträge“ und „Vertragspartner ... nicht genannt“ schon aus dem ad hoc Wortlaut widerlegen kann.

1. IN und Worldsat ad hocs waren ausdrücklich als „NICHT FESTER“ Auftrag publiziert worden, daher kann von „Umsatzrelevanz“ keine Rede sein.

a. Das Inter Nordic - Abkommen ist laut ad hoc ein Letter of Intend ( also Absichtserklärung oder Vorvertrag ) mit einem iTV – Konsortium. Dessen Mitglieder sind bisher unbekannt. An der fehlenden „Umsatzrelevanz“, d.h. Unternehmensprognosen wurden nicht angehoben und dessen ad hoc Pflichtigkeit ändert dies nichts.

b. Die Worldsat Vereinbarung wurde als Rahmenvertrag ( „basic agreement“ ) publiziert. Auch hier gilt fehlenden „Umsatzrelevanz“, da die Unternehmensprognosen wurden nicht angehoben und dessen ad hoc Pflichtigkeit ist völlig offensichtlich.

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2. Bei Worldsat S.A.R.L. kommt aber ein ausschlaggebender Punkt hinzu: Die Worldsat S.A.R.L. widerlegt die 2. SdK These: „Vertragspartner ... nicht genannt“

a. Die Worldsat ist in Frankreich und Nordafrika einer der größten Hersteller und Vertreiber von Home – Elektronik. Zig - Millionenschwerer Marktführer bei Sat – Receivern.

b. Die Worldsat hat den Rahmenvertrag und immer wieder laufende Verhandlungen bestätigt.

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3. Israel ad hoc. Diesmal eine fixed order. Eine Lieferung, die wiederholt verzögert wurde. Mithin stimmen nur hier die SdK Thesen der „umsatzrelevanten Verträge“ und „Vertragspartner ... nicht genannt“. Angeblich stehen in Israel aber schon MBX Server im Werte von 5 Mio. Der Kunde hat Kleinserien abgenommen und "ist hochzufrieden". Alles erlogen ?

Nur, die Frage ist doch, ob dieser Vertrag existiert und ob es neben der Zitat: „falschen ad hoc“ These noch andere Erklärungen für die Verzögerungen gibt ?

Etwa Phoenix nicht fertig, Israel – Situation, Software – Probleme, NDS- / DVD Verspätung, Verzögerung der Massenproduktion.

Meinetwegen Management Stümpereien.
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Aber rechtfertigt das, Leute zum jetzigen Zeitpunkt ( Cebit & Bilanz PK Ende März ) in eine – gebührenfressende – Klage zu drängen.

Sind Management Stümpereien und resultierende Kursverluste neuerdings justiziabel ? ( DCX, Telekom, Dresdner Bank usw. )

Oder werden hier bewusst falsche & pauschale Hoffnungen geweckt ?

Wenn bei MBX alles Betrüger wären, wer würde dann Schadensersatz nach der Pleite ( da Aufträge erfunden ;) ) zahlen ? Wieso gibt GEM 12 Mio ? Wieso kaufen die Vorstände Aktien ?

Wer zahlt am Ende die von SdK und den RAten bestellte Zeche ?

Gruß pd
Sorry falscher Thread,

schon bessere Tage gesehen. Muss an AR Nelle liegen. Guter Mann ! Wie EX AR Kuhlo auch... Bedauerlich.
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Laut Auskunft Advocard ( Gemeinschafs - Unternehmen der Aachener und Münchener Gruppe, Deutschen Vermögensberatung DVAG, Thuringia, Badenia, Volksfürsorge ) übernehmen sie keine Deckung für Börsenverluste.

ARB § 3 II Ziffer F ( Fassung ab 1994 ) schließt „Spekulationsgeschäfte“ u.ä. ausdrücklich aus.
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Auch die Foris AG prüfe aktuell keine Klage gegen MBX. Die Vorprüfungen zu EM TV sind trotz der Prospekthaftungs- – Vereinfachung keineswegs abgeschlossen. Möglich, dass nur KE – Zeichner in den Genuss kommen.

Gruß pd

PS Zurück zur Sachlichkeit ? ! ;) Umreiße doch bitte kurz deine Short – Selling Theorie icl. Zeiträumen, mögl. Beteiligten und Art des Vorteils. Danke im Voraus.
Who knows ?
Ich möchte mal schnell jemandem aus dem MBX Forum zitieren. (Ich hoffe er nimmt es mir nicht böse, aber ich fand es sehr interessant)

A.Smith 13-03-01, 15:43 Uhr (GMT)
"SdK verklagt Met@box"
Ich habe letzte Woche mit einer Vertreterin von der SdK bezüglich der Vorbereitung einer Klage gegen MBX gesprochen. Mein Eindruck war dabei das die SDK überhaupt kein Interesse an einer schnellen Klärung des Sachverhalts hat. Nach dem ich ihr mein Unverständnis über den m.E. falschen Zeitpunkt ihrer Klage zum Ausdruck brachte und man doch erst einmal mögliche Ergebnisse der Staatsanwaltschaft abzuwarten soll, bekam ich folgende Antwort.
Zitat:" Da brauchen sie sich gar keine Hoffnungen zu machen das das Verfahren bald abgeschlossen wird. Ausserdem sind wir in erster Linie für unsere zahlende Mitglieder dar."
Darum geht es also. Hier soll verloren gegangenes Terrain wiedergewonnen werden und neue zahlende Mitglieder gewonnen werden.
Kneift der König der Board - Tiere ? Man suhlt sich lieber bei Lemmingjägern und Krawallmachern. Sicher; Meister der differenzierten ( MBX ) Betrachtung... :laugh:

Beim Auffinden von Tippfehlern, nachvollziehbaren Lücken ( da stets Quellenangabe ) und persönlichem Diffamieren von WO – Usern, AG, und Mitarbeitern zuckt der Finger fieberhaft am Abzug.

Über eigene Fehlleistungen ( zit. „Rechtschutzversicherer Foris“ ) oder fragwürdigen Quellenangaben ( weder bei FAZ.net, noch HB, WELT, MM, WIWO usw. steht, dass ein Fachanwalt etwas von 50 % Siegeschance gesagt hätte. Machen RA nicht öffentlich ! Schon gar nicht in der Frank. Allg. Ursprung ist stets das SdK – „MBX-Transponder :laugh:“ Schneiderlein ) geht man grßzügig hinweg...
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Eine Theorie / Hypothese ( Breites Shortselling / Insiderhandel ) muss in der Wissenschaft oder in der Ökonomie folgendes leisten:

I. Die gegebenen Tatsachen, Phänomene plausibel vereinen ( erklären )

II. wirtschaftlich ( auch strategisch ) sinnvoll sein

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Daher nochmal die relevanten Fakten:

1. Sog. „erweiterte lock up“ der Altaktionäre bis zum 07.01.2001. Vereinbart und überwacht einzig mit / von Emissionskonsortialführer NORD LB.

2. Hingegen schied die Nord LB als honorarempfangender Des. Sponsor im Sommer 2000 aus ( eher Kündigung MBX Euphemismus „gegenseitiges Einvernehmen“ ) .

3. Aktionärsstruktur 2000: Freefloat - 73,37 %, Dom. 8,08%, Ebeling 3,64% Drung 7,06% Haynie 1,20%, Finkel 1,14%, Kochan 3,37%, Mitarbeiter 2,14% ( Q: Dt. Börse AG )

4. Kursverlauf

5. Korrespondierende Umsätze und ad hocs
XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Zu Punkt 4 & 5 ein Chart


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XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

Sauber getrennt ;). Eine eigene Gegenthese:

Mit dem gestaltannehmenden iTV - Topprodukt Phoenix und der sich im Jahr 2000 abzeichnenden Vorläufer der iTV – Markt Explosion, musste m.E. den Vorständen der hohe Freefloat ein Dorn im Auge sein.

Die Angst vor einer feindlichen Übernahme war in vielen Äußerungen mit Händen zu greifen ( Quellen im s.u. PS ). Vom sicheren "50 % Ufer" war man 3,5 Mio Aktien ( new oder vor Split 700.000 ) entfernt.

Das Aktiendarlehen / KE Modell passt da sehr gut ins Bild. Aus 1,2 sicheren NICHT – Freefloat Aktien ( Altaktionäre ) werden mittels KE 2,4 Mio NICHT – Freefloat Aktien. Mit dem Vorzug, dass man – anders als an der Börse – den Käufer ( GEM Gl. M. / Bond ) im Voraus bestimmen kann... ;)
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In dieser Situation verkauft man lieber börslich im großen Stil ? An wen ? Übernahme – Harikiri ? Und wieso fiel der Kurs niemals so drastisch wie etwa EM TV / IFO ? Wieso wurden riesige Pakete bei „bad news“ aufgekauft ?
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Zur Erinnerung: Für ca. 50 % der d-box ( zit. „Industrieschrott“ nun endgültig auf dem Abstellgleis ) – Entwicklungsklitsche Beta R mit keinen 150 MA bot die Dt. Telekom - > Kirch 1 Milliarde DM ( = Marktkap 2 MRD DM :eek: ). Nur das Veto von EU – Kom und dt. Bundes Kart. Amt verhinderten den deal.

Motorola zahlte Abermillionen für den Settopproduzenten General Instrument.

Microsoft Unsummen für Web TV.

AOL Unsummen für Bet. an Tivo.

Mit anderen Worten 2000 kochte der iTV – Positionierungsmarkt. ( SEGA – Zusammenbruch und PACE – Koop, X-box, Sony, Murdoch, Open TV, Run ums Kabel usw. )

Nur bei Metabox erhöht man den Freefloat durch illegale Verkäufe ? Um sie später per eidesstattliche Versicherungen zu leugnen ? ;)
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Vielleicht ein unsauberes Spiel. Aber nur umgekehrt ( Ampa etc. ) wird ein Schuh draus... ;)

Gruß pd
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PS Bsp zu Übernahme – Furcht:

h.: Haben Sie durch die geringe Marktkapitalisierung keine Angst vor einer Übernahme ?

(Moderator CEODomeyer) klar, aber das muss ich verdrängen. wir sind so gut, weil wir uns frei bewegen können und speed haben.

( Q: WO Chat - 26.07.00 http://www.metabox-info.de/chat_26072000.htm )

Steht an Dutzenden von Stellen so oder sinngemäß.
Hallo Placido,

wie kommst Du darauf?
Der "König der Board-Tiere" :laugh: hat Dich nicht vergessen ;) und wird sich im Laufe des Tages noch einmal mit einigen Merkmalen des Short-Selling melden.

Vieles ist schon gesagt. Und Du hast auf ergänzende Threads zutreffend verwiesen. Übrigens sehr gescheite Beiträge der User dort. Ziehe meinen Hut.

Auf ein leichtes Knurren des kl. Löwen :mad: kannst Du Dich schon mal einstellen. Hat wieder nicht geregnet, die Mähne sieht zum Fürchten aus, nichts für Tenöre :mad:.

Übrigens: Steppen haben den Vorteil, dass sie relativ übersichtlich sind, auch für Löwen.;)

Tenöre im Wald, den sie vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, tun sich dagegen schwerer. :laugh:

Empfehlung: Such` nicht im Dickicht, steig` auf einen Adler, den "König der Lüfte".:laugh:

cu
Leider wieder nur fader Loewen – Senf :laugh: ! Eben unscharf...

Ein weiterer Vorzug der „Wir krallen uns 50 % auf Teufel komm raus“ – These:

Der Kurs ist danach den Akteuren weitgehend einerlei. Die 50 Schäfchen sind ja im Trockenen. Man rührt sich kaum.

Bis man vom Prior-Flegel, StA, BAWE, Klagen ( z.T. Akteneinsicht ;) ) dazu geradezu mit Tritten genötigt wird ;) !

Gruß pd

PS Bau bitte die folgende „Lüge“ ( ? :rolleyes: ) in dein Inquisitions - Konvolut ein. Vor Verunglimpfungen von bislang jur. Unbescholtenen scheust du ja kein bisschen zurück. Wohl milieubedingt... ( MBX MA in Bausch und Bogen, Oli H., Islandia, myself usw. )
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MBX HP - Forum 14-03-01, 10:26 Uhr (GMT)

"Aktienverkauf"

Sehr geehrte Mitunternehmer,

wieder einmal wird mir überall spekulativ vorgeworfen, ich hätte während der Lock-up-Frist Aktien verkauft. Ich habe keine Aktien verkauft.

Darüber liegt mir eine schriftliche Bestätigung der Nord/LB ( meiner Konto- und Depotbank ) vor.

Ich habe auch im Zusammenhang mit den Kapitalerhöhungen keine einzige neue Aktie erhalten. Villeicht war dies nun klar genug.

Danke für Ihr Interesse.

Stefan Domeyer
Placido

Sei erneut gegrüsst.

Das angekündigte leichte Knurren - das Brüllen tue ich dem fleissigen Tenor (noch) nicht an - kann Dir der kl. Löwe, Dein "König der Board-Tiere", dennoch nicht ersparen:

Also, bevor Du wieder wild um Dich schlägst und behauptest, alles, was Du in Deinem Dickicht nicht siehst & findest, gäbe es nicht, hier der Link (hoffe, er funktioniert). Bitte beachte den letzten Satz:

http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=upt…

Und Short-Selling erkennst Du auch nicht. Kommt vielleicht noch ???


Nun zu Deinem Anliegen:

Wir haben einerseits den Verdacht deliktischer Vorgänge im Zusammenhang mit Adhocs. So ist beispielsweise ungeklärt, wie es Ende Juni (II.Q) zu Auslieferungsankündigungen (MBX-PM) für das III.Q kommen kann, die per 15.09.00 (PM) als planmäßig laufend bestätigt werden, um am 28.09.00 (Adhoc) als nicht realisierbar ausgerufen werden.

Es ist einfach nicht nachvollziehbar - Euphorie hin oder her -, dass derjenige, der solche verkündet, es zeitnah mit bestem Wissen tut. Um Auslieferungen im III.Q vornehmen zu können, hätten Vorserien schon im II. Q abgeschlossen sein und massenfertigungsreife Produkte bereits im I.Q. fertig entwickelt sein müssen. Oder nicht?

Bitte sag` einmal begründet an, wie man hier den Kopf aus der Schlinge bekommen will.

Neben dem deliktischen Verdacht wird nun Insiderhandel geprüft und es stellt sich heraus, dass offenbar breit angelegte Stillhaltergeschäfte mit gelockten Aktien (Aktiendarlehen) stattfanden. Die Aktien, die sofort handelbar sein sollten, gingen an einen GB-/US-Investor, wobei zunächst - von mir aus "hypothetisch" & "theoretisch", vor allem aber: "wirtschaftlich" i.S. von profitabel - nicht auszuschließen ist (Gegenstand der Ermittlungen), dass diese an Short-Sellers weiterveräussert wurden.

Es gibt wenigstens dreimalige Auffälligkeiten im zeitlichen Abfolge-Zusammenhang zwischen Adhocs und der Ausgabe von Aktien aus KE für Investoren - beginnend seit Frühjahr 2000. So jedenfalls die Verlautbarungen im Kontext der Ermittlungen.

Nun verrate Du mir mal, warum ein Unternehmen z.B. ab Mai 2000 immer wieder KE`en durchführt, wenn es vor großartigen Umsatzsprüngen steht? Man bräuchte doch gar kein frisches Geld, oder doch?


Wußte man vielleicht schon im Mai 2000, dass die Umsatzsprünge gar nicht stattfinden werden?

Oder lässt man die Umsatzsprünge nicht stattfinden, verzögert sie, schindet Zeit, um seine Spielchen mit der KE zu treiben?


Den dringenden Eindruck kann man doch bekommen, wenn man sieht, dass immer wieder Adhocs über Massenbestellungen erfolgen, um im Anschluß daran Verzögerungen zu vermelden. Mal daran gedacht, dass die Verzögerungen (so die Verträge nicht Fake sind) gar keine Verzögerungen waren, sondern Normalität, aber vielmehr die Adhocs genutzt & inszeniert wurden, um Kurse rauf zu jagen, oben auszusteigen, die Verzögerung durchsickern zu lassen bzw. zu vermelden und nach Shorting unten wieder einzusteigen.

Mit Hilfe geliehener Aktien, Kenntnis der Adhoc-Zeitpunkte, strategisch-geplanter Verzögerungen und konsequentem Short-Selling ein leichtes Spiel. Und nebenbei würde auch noch Deine Anforderung erfüllt, den Freefloat Stück für Stück einzusacken.

Und Du denkst, das ginge hinter dem Rücken der DS?? Ich glaube das nicht und nehme vielmehr an, dass die Dinge - ob sie sich nun genau so oder modifiziert zugetragen haben - von der StA ziemlich genau rekonstruiert werden können.

Das Strickmuster ist auffällig gleich und aus der Charttechnik her auch bekannt. Die Charttechnik ermittelt aber nicht Roß & Reiter. Das überfordert naturgemäss auch uns User. Das können nur die StA. Spätestens dann dürften die von Dir reklamierten Unschärfen nach Akteuren, Zeitpunkten & Stückzahlen focussiert werden.

Nehmen wir mal an, das Spielchen sei 3-4mal mit zunehmender Courage gelaufen ....
Meinst Du, der Schaden für die Anleger :mad: bzw. die Bereicherung durch Kursmanimulation - so doch der Verdacht, oder nicht - sei auf 20 Mio Euro begrenzt? :laugh: :laugh: :laugh:.

Da darfst Du noch 1-2 Nullen ranhängen. :laugh:

cu
Kimba-1 - tut mir leid, aber ich muss dich in einigen wichtigen dingen berichtigen.

1) die KEs fanden nicht ab mai, sondern bis Mai statt:
a) eine im Dezember um 100 000 Stück zur ausgabe von Mitarbeiteraktien und zur vertragsmäßigen bedienung von herrn kochan und den beiden ehemaligen Eigentümern von Amstrad. Hier wurden Aktien ganz normal als Aqusistionswährung benutzt.
b) eine weitere KE im April, die an Ampa investments ging. ampa hat diese Aktien zumindestens noch Ende 2000 gehalten.
c) eine weitere KE anfang Mai, die zur Rückführung des greenshoes an die Altaktionäre diente. Die Aktien aus dem greenshoe wurden von Juni-August bei Institutionellen plaziert.

2) eine weitere KE um 1,4 Millionen € erfolgte ab Ende November. Hier wurden Aktien plaziert, da es sonst zu Liquiditätsengpässen gekommen wäre. Ein blick in die Bilanz zeigt auf, dass die Lage durchaus brenzlig war. Es wurde hier auch ausführlich diskutiert.

3) die Vorgehensweise, dass Altaktionäre dem Unternehmen handelbare Aktien als Darlehen kurzfristig zur Verfügung stellen ist im angelsächsichen Raum durchaus üblich. Ich würde mich hier mal erkundigen.

4) die Einnahmen für die ausgegeben Aktien gingen in allen Fällen an die Gesellschaft, nicht an die Altaktionäre. Dies ist durch ein unabhängiges Gutachten belegt. Hier von verdecktem short selling zu sprechen macht also keinen Sinn.

Es macht auch keinen Sinn zu behaupten, dass die Meldungen dazu gedient hätten, den Kurs für die KEs zu steigern, da die Meldungen im Dezember keine Wirkung mehr hatten. Und wegen der 100 000 Aktien, die über DeBroe plaziert wurden. Lohnte sich kaum der Aufwand.
Oliver

Ich sehe keine Unvereinbarkeit zum Short-Selling. Im Gegenteil. Vielmehr Bestätigung.
Verweise insbesondere auch auf Deinen Punkt 1c)

Cu
@ Kimba

"Wir haben einerseits den Verdacht deliktischer Vorgänge im Zusammenhang mit Adhocs. So ist beispielsweise ungeklärt, wie es Ende Juni (II.Q) zu Auslieferungsankündigungen (MBX-PM) für das III.Q kommen kann, die per 15.09.00 (PM) als planmäßig laufend bestätigt werden, um am 28.09.00 (Adhoc) als nicht realisierbar ausgerufen werden.

Es ist einfach nicht nachvollziehbar - Euphorie hin oder her -, dass derjenige, der solche verkündet, es zeitnah mit bestem Wissen tut. Um Auslieferungen im III.Q vornehmen zu können, hätten Vorserien schon im II. Q abgeschlossen sein und massenfertigungsreife Produkte bereits im I.Q. fertig entwickelt sein müssen. Oder nicht? "

Kimba - auch wenn du es vor einiger Zeit mal überlesen hast - die Erklärung lag/liegt auf der Hand.

In Israel hat der Staat letztes Jahr eine gravierende Entscheidung hinsichtlich der Digitalisierung der Netze getroffen. Der ehemals anvisierte Zeitpunkt für die Komplettumstellung wurde einige Jahre früher angesetzt.
Im Gegenzug bekamen die Kabelbetreiber die Lizenzen fürs Pay-TV die (wie UMTS bei uns) normalerweise versteigert werden sollten - umsonst.

Daher wurden bei den Boxen Änderungen hinsichtlich der Integration von Pay-TV notwendig. Da dies naturgemäß sehr kurzfristig über die Bühne gehen mußte - ein Zulieferer den die Israelis zu verantworten hatten in Verzug kam - entstand diese Verzögerung. Ich könnte mir auch gut vorstellen das MBX dann versucht hat - in einer Art Gewaltaktion das Problem selber in den Griff zu bekommen - nach einigen Tagen merkte man das das nicht möglich ist und gab die Gewinnwarnung heraus.......

nachvollziehbar ? mit Gewissen vereinbar ? ich denke ja...

Fahrstuhl
Short-Selling-Theorie

die Short-Selling-Theorie, bzgl. der KE ist kaum praktikabel, es sei denn man gründet das Unternehmen, meist Jugendfreunde, schon aus krimineller Energie heraus. Nach 1 1/2 Jahren normaler Geschäftstätigkeit Vorstandskollegen zu diesem gemeinschaftlichen Betrug, mit den möglicherweise daraus resutierenden Strafen anzustiften, ist mehr als fragwürdig. Ferner kommt hinzu, daß nun ein externer gefunden werden muß, der diese geliehene Aktien ankauft und in den Markt gibt.
Bei der schwere der Vorwürfe wäre davon auszugehen, daß zumindest einer Ausscheren würde und schon ein umfangreiches Geständnis abgelegt hätte, um persönliche Vorteile zu erlangen.
Ebenfalls Atypisch ist die offene Informationspolitik. Man kann ja über die AB`s, Fernsehauftritte und diverse Interviews lachen oder schmunzel wie man möchte,
aber es Bestand nie eine Notwendigkeit sich der, unter der Annahme des Betruges, solch einem Risiko auszusetzten. Deshalb würden "solche" Firmen die Öffentlichkeit meiden.
Nicht von ungefähr kommt das Zitat:"..um Kopf und Kragen reden" und damit nicht genug, auch noch genügend Beweise durch AB`s und Interviews hinterlassen.
Der Sinn des Betruges läge darin sich persönlich zu bereichern, das wäre unter den gegeben Umständen völlig unnötig, da die Firma genügend Mittel zur Verfügung hat und es ganz legale Mittel der Abschöpfung gäbe.
ich setze das noch mal in diesen Thread,weil es in lukims Thread droht unterzugehen und hier einer der größten Schwarzmaler sein Bestes? gibt.

lukims Nachtgedanken sind es würdig auch noch am Tage weitergeführt zu werden,entsprechen sie doch weitestgehend auch meinen und vielen? anderen noch Überzeugten,die Domeyer und Co(und das müßten bei MBX einige sein)nicht so eine kriminelle Energie unterstellen,wie es in den zwei Threads im Nm Board von unseren schon bekannten Drecksbashern und Schwarzmalern getan wird.
Vor allem halte ich Domeyer und Co.für weit intelligenter,als so einen Bockmist(gegen das eigene Unternehmen short zu gehen etc.)zu verzapfen.

von lukim68 13.03.01 23:51:24 3094215 MET(A)BOX AG

Zum Nachdenken:

Obwohl mittlerweile schon strafrechtlich gegen die Verant-
wortlichen der MBX AG ermittelt wird und alle "Welt" angeblich weiß, daß die Aufträge nicht existieren und alles
Lug und Betrug ist, meldet sich der Vorstandsvorsitzende
der MBX, Herr Domeyer, von Zeit zu Zeit per Pressemitteilung
und Aktionärsbriefen und hält darin an den Aufträgen und den Großkunden fest.

Erst gestern wieder:

"Mir ist bewusst, dass es erst dann zu einer langfristigen
Beruhigung des Metabox-Kurses kommen kann, wenn zusätzliche Fakten über Aufträge und Auftraggeber veröffentlicht sind. Wir arbeiten daran, dass dürfen Sie mir glauben. Oberstes Primat bei Metabox bleibt dennoch: Der Kunde ist König.
Gegen seinen Wunsch werden wir nichts unternehmen, denn nur mit ihm zusammen können wir die Zukunft des interaktiven
Fernsehens gestalten."
(O-Ton SD aus AB vom 12.03.01)

Wenn doch alles Lug und Betrug ist, warum meldet sich S.D.
immer wieder und bekräftigt das Vorhandensein der Aufträge?

Ja, ist dieser Mann denn total bekloppt?

Seitdem S.D aus H. das u.a. gegen ihn gerichtete strafrecht-
liche Ermittlungsverfahren bekannt ist, sollte er sich doch
ein wenig zurückhalten!

Ich an seiner Stelle, würde erstmal gar nichts mehr sagen.
Keine Pressemeldung , keine AB`s, keine Interwies, etc..
Warum auch! Er ist ertappt worden. Alles was er jetzt noch
sagt könnte gegen ihn verwendet werden und könnte das spätere Strafmass erhöhen!

Aber was macht dieser Mann?

Er läßt sich nicht beirren. Er lügt und betrügt weiter.
Gibt Pressemitteilungen und Aktionärsbriefe heraus, in den-
en er weiter an dem Vorhandensein der Großaufträge festhält.
Das der Staatsanwalt und die Öffentlichkeit ihn nun mit Argusaugen auf Schritt und tritt beobachten ist ihm schein-
bar egal. Er spielt sein betrügerisches Spiel weiter.

Ist dem Mann denn nicht klar, wo er sich mit seinem Ge-
schwätz hinein manövriert?

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Jeder sollte sich über das oben Geschriebene eigene Gedanken
machen.

Ich habe sie mir gemacht!

Ich komme zu folgendem Ergebnis:

Metabox strong buy!

Gruß

Lukim
kimba-1 - dann sag mir doch mal, wer davon etwas hätte. Das Geld ist in jedem Fall an die Gesellschaft gegangen. Ein greenshoe wird normalerweise immer plaziert - schau dich mal um.

Also - wer hat etwas davon, außer der Gesellschaft, unserer Gesellschaft, selbst ?

Es erscheint mir auch nicht logisch, dass ein Management, dass ca. 675 000 Aktien (damals) hält, ein derartiges Risiko zum Verkauf von 100 000 Aktien eingeht.

Die shortselling Theorie setzt für mich, entschuldige, voraus, dass das Geld auch an eine Einzelperson, von dem die Aktien kamen, ging, die sich später zu einem billigeren Preis wiederum am Markt eindeckte. Dies war aber nicht der Fall. Die Aktien der Altaktionäre wurden vielmehr aus einer genehmigten KE "zurückgeführt".

Was tatsächlich von Juni-August passierte, war, dass zugunsten der Gesellschaft Aktien, die ursprünglich als greenshoe für den Börsengang vorgesehen waren, zu einem sehr guten Preis plaziert wurden.

Ab Dezember mussten Aktien aus Finanzierungsgründen viel zu billig plaziert werden. Eine bittere Pille - ging aber wohl nicht anders.
Oliver

Vor mir liegt mein Leib & Magen-Blatt mit der Anzeige:
"Unabhängig & erfolgreich: Asset Management by Warburg" - M.M.Warburg & Co, 1798

Soll keine Werbung sein. Zeigt aber, woran sich einer der DS orientiert.

Im übrigen: Du stellst die "One-Million-Dollar-Frage". Wenn die StA Verträge prüft, wird sie unweigerlich auf die Antworten stossen.

Im normalen Put-/ Call-Geschäft erhält der Stillhalter den Optionspreis zum Zeitpunkt der "Leihgabe" für die Laufzeit. Zum Ausübungstermin würde - im Falle der Optionsausübung - der Basispreis fällig (in unserem Fall würde durch Naturalien, sprich z.B. neue Aktien gezahlt).

Dazwischen ist alles möglich. Sind wenigstens zwei Vertragsverhältnisse: Altaktionäre - MBX - Investor. Hängt von den Verträgen ab.
Damit bzw. mit der Leihgabe steht es aus meiner Sicht völlig im Einklang, wenn SD beeidet, nicht verkauft zu haben.

Dennoch folgt daraus wiederum nicht, warum ein Investor ausgerechnet auf seine Freiheit, z.B. die erworbenen Aktien weiterzuverkaufen oder überzeugender: zum Zwecke des Shortings zu "verleihen", verzichten sollte?

Was bliebe denn noch an Möglichkeiten? Dividende? (ist nicht); steigende Kurse? (nutzte er sie durch Verkauf, wäre er nicht mehr Investor) ; fallende Kurse? (wozu braucht er solche Aktien). Was bleibt also ausser Trading & Shorting?

Shorting ist wichtiges Mittel der Preisfindung. Ich sehe das ganz leidenschaftslos.
Die Frage ist halt, ob die Veräusserung entliehener Aktien durch das Unternehmen an einen zunächst nicht genannten GB-/US-Investor, der die Möglichkeit zum Shorting selbst oder über Dritte wahrnehmen konnte, eine kursrelevante Nachricht war, die adhoc-pflichtig war.

Hätte das Unternehmen bzw. hätten die damit befassten DS das Publikum unterrichten sollen im Sinne von müssen?

Wer hieraus Vorteile zog & ob es welche gab, an denen die damit verbundenen Transaktionen vorbeigingen? Weiß es der User? Das herauszufinden ist Aufgabe der StA.

Wer weiß, vielleicht gibt es wirklich einen Verleiher, der seine Aktien für Nullkommanull zur Verfügung stellte und anderen Reibach ermöglichte. Soll alles vorkommen....

Es muß möglich sein, solche Annahmen treffen zu können. Ohne solche Annahmen kann niemand sinnhaft ermitteln.

cu
Dünn, mein Lieber, dünn !

Lohnt kaum die Handschuhe überzustreifen, denn der Kontrahent hat schon Mühe das Wiegen zu überstehen. :laugh:
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Bitte folgendes nachbessern ( Zit.):

1. „gingen an einen GB-/US-Investor, wobei ... diese an Short-Sellers weiterveräussert wurden.“

Technisch: Börsen - Umsätze ?

Aber vor allem cui bono ? Wem nützt es ( Kriterium: „II. wirtschaftlich ( auch strategisch ) sinnvoll sein ?“ ).

Gesetzt es sei so. Wo bitte, ist dabei der Vorteil der Altaktionäre ? ( Man leiht 800.000 Aktien. GEM Erlös komplett an die AG. Bekommt 800.000 Aktien aus KE )

Wenn z.B. GEM ihre Anteile ( Preis ca. 4,43 ) zit. „an ShS weiterveräußert“ ( billiger ? gar teurer ? PaketZUSCHLAG ? auf 5 Eur ? :laugh: ) ? Wo liegt der Vorteil von GEM ( AAA – Rating remember ? Nicht unbedingt das Hühnerdiebe Milieu ) ?

Last not least: Wo mon cher LULU ;), derjenige der Short Seller ? Denn, wenn an zit. „Shortseller weiterveräußert“ wurde, heißt das, die Shorties HABEN dann die Papiere. Sie sind mithin long und haben NIX von fallenden Kursen... :laugh: :laugh:

Üben !
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2. „Neben dem deliktischen Verdacht wird nun Insiderhandel geprüft und es stellt sich heraus, dass offenbar breit angelegte Stillhaltergeschäfte mit gelockten Aktien (Aktiendarlehen) stattfanden.“

Houu Brauner ! Hou ! Immer schön im Konjunktiv bleiben. Oder gibt es Quellen für deine vorverurteilende Behauptung ?

Gewagt !
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3. „Verdacht deliktischer Vorgänge im Zusammenhang mit Adhocs.... die per 15.09.00 (PM) als planmäßig laufend bestätigt werden, um am 28.09.00 (Adhoc) als nicht realisierbar ausgerufen“

A. Das eine sind ad hocs = > Waren sie korrekt oder nicht korrekt ? Aufträge ad hoc pflichtig oder nicht ? Gab es den einzigen frühen "umsatzrelevanten" Auftrag vom 10.04.2000 ( Israel ) nicht ? Bitte Farbe bekennen ! Was wird denn zur Zeit produziert ?

B. Das andere sind Pressemitteilungen - wie etwa die vom 15.09.00 -. Gesetzt es war eine GLATTE LÜGE, dann ist es immer noch lange kein „deliktsicher Ad hoc Vorgang“ ( Sdk Zitat „falsche ad hocs“ ). Zivilrechtlich ist da NULL zu machen.

Sicher findet man auch mildernde Umstände a la´ Staat Israel Situation, Open TV lieferte NDS zu spät und dann in unkooperativer Version usw.

Keine Entschuldigung. Zwar ist eine ( Not ? - ) Lüge auch an der Börse unfein. Für ein strafbares Delikt reicht sie kaum... Sonst wäre die halbe Nasdaq, NM, Dax usw + Schrempp ( „friendly take over ? :laugh: ) hinter Gittern.

Dünn.
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4. Leider verwechselst du immer noch :mad: DS mit Depotbank: „Und Du denkst, das ginge hinter dem Rücken der DS??“

Dumm !

Inhaltlich: i.Ü. eben nicht ! Ich meine, dein Modell geht NIEMALS ohne Mitwisserschaft ( Duldung ) oder Mittäterschaft ( Zustimmung ) der einzigen Lock Up – Depot Bank: NORD LB. Jene Nord LB die im Sommer als DS gefeuert wurde, steckt danach mit MBX unter einer Decke ??? :laugh: Und stimmt jeweils großen ( mittelbaren ) Shortpaketen zu ? Mit welchem Vorteil für die Nord LB, Lulu ?

Setzen !

Enttäuschend :(! Ist das alles ?

Zusammenfassend: Unscharf, wie nicht anders zu erwarten.

Gruß pd
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PS Es mag Insidergeschäfte ( Ehefrauen K – VK blabla ) gegeben haben. Die StA prüft das gerade. Aber kaum mit durch Nord LB „gelockte“ Aktien. Dies wäre im Übrigen innerhalb von Minuten geklärt. ( Zit. Dom „Darüber liegt mir eine schriftliche Bestätigung der Nord/LB ( meiner Konto- und Depotbank )“

Zeitaufwendig ist nur alle Drittkonten, Ehefrauen, Kinder, GmbHs zu checken.
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PPS Danke für die Werbebroschüre von

zit. „Kanzlei Klaus Rotter für Wertpapieranleger“
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PPS Bitte beim Nachsitzen ( ähh Überarbeiten ) die eidesstattliche Versicherung Domeyers, die angegebene Bestätigung der Nord LB

Den Komplizenstaat Polen
MetaTV und Kabel Berlin
Das gemeinsame IbuT Projekt mit der dt. Telekom
Die Staatsfirma South African Telecom
Den französischen Marktführer Worldsat

usw. nicht vergessen
Deiner infantilen Spitzfindigkeit Domeyer hat nicht verkauft NEIN :) !„sondern leerverkauft“ :) ( oder verliehen zum mittelbaren Leerverkauf ) applaudiert man sicher im MBX – Hasskappen ( Zwangsliquidierte ) Milieu. Richter oder die Nord LB würde das kaum beeindrucken.

ES IST WIRSCHFTLICH DAS SELBE = > Depot danach leer !

Schrieb ich schon heute Morgen. Aber es passt Lulu nicht in den Kram:

Die sog. „erweiterte lock up“ Vereinbarung ( Korrekt „Marktschonungsklausel“ ) ausschließlich mit der Nord LB umfasst nicht nur ( zit. ) „vorzeitige Veräußerungen“ sondern alle ( zit. ) „dem wirtschaftlich gleichstehende Handlungen“.

Wäre die eidesstattliche Versicherung man habe ( zit. Süd Z. ) „keine Kasse gemacht“ – ( mittlerweile durch die Nord LB bestätigt ) praktisch unter den Augen der Staatsanwaltschaft, des BAWE, SdK usw. getätigt - falsch, ließe sie keine derartigen „Milchmädchen – Hintertürchen“ ( Shortselling ist mittelbar Selling = Verkauf also Reduktion der lock up Bestände ) für einen Strafprozess offen. Eine Verurteilung wäre so sicher, wie das sprichwörtliche Amen in der Kirche. Ihr macht es euch zu einfach.

Unschärfen...

Gruß pd
Aus deiner höchstobjektiven Lieblings - Broschüre. Fast schon ein Garantieschein :laugh:.

„In welchen Fällen kann geklagt werden?

Als Richtschnur kann gelten, dass die Erfolgsaussichten von Schadensersatzklagen immer dann besonders hoch sind, wenn die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren - wie etwa in den Fällen Infomatec, EM.TV, Metabox und auch Deutsche Telekom - eingeleitet hat. Das heißt, in Deutschland können die Aktionäre mit realistischen Aussichten auf Erfolg Schadensersatz einklagen, wenn hinter der Falschinformation kriminelle Machenschaften stehen. So ermittelte die Staatsanwaltschaft im Fall Infomatec ( sog. „Sammelklage“ immer noch nicht erhoben ;) ) beispielsweise wegen Kursbetrugs nach § 88 Börsengesetz.

Bei bloßer Nachlässigkeit ;) der Verantwortlichen wird es dagegen sehr schwer, Schadensersatzansprüche in Deutschland durchzusetzen. In solchen Fällen kann man jedoch unter Umständen - wie etwa bei Intershop - eine Klage in den USA anstrengen. Denn dort besteht eine wesentlich anlegerfreundlichere Rechtslage.“

Ergo = > 50 % Klage :laugh:

Gastkommentar Aktionärsklagen auch in Deutschland möglich
Von Klaus Rotter ( Kanzlei Klaus Rotter für Wertpapieranleger )
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Nebenberuflich Großwildjäger ( Löwen bevorzugt :laugh: in Bedrängnis tun’s auch Ratten in der Not sogar Fliegen :laugh: ) und Vorsitzender der Selbsthilfegruppe „Altruismus in den Griff kriegen – Lernen auch mal NEIN zu sagen“

Gruß pd
Na, Placido

Bist ja völlig ausser Puste.

Zuerst findest Du den Artikel im FAZ.net nicht (geschenkt). Dann behauptest, es gäbe ihn nicht und beschuldigst denjenigen, der ihn zitiert in Deiner unnachahmlichen, eher abstossenden Weise usw.
Und nachdem Dir der Artikel dann zum Anklicken geliefert wird (gerne!), beschimpfst Du den freundlichen Lieferanten der Übermittlung von Werbebroschüren. :laugh: :laugh: :laugh:

Eine gewisse Maßlosigkeit ist nicht zu übersehen.

Im übrigen bleibe ich dabei: Du blendest maßgebliche Zeiträume kurzerhand aus. Stellst Dich hinsichtlich der Adhocs hin, als wüsstest Du nicht, worum es geht. Bekundest eine Teilbarkeit der Unwahrheit, die weniger gravierend sein soll, wenn sie in Pressemeldungen steht. Ist starker Tobak, was Du lieferst.

Und das Ärgste: Nichts von dem, was Du schreibst, ist geeignet, irgendetwas zu entkräften.

Empfehlung: Sende Deine Postings der StA, die beenden die Ermittlungen sicher umgehend. :laugh: :laugh: :laugh:

cu
.
Sorry Lulu, da ist was dran.

Asche über mein Haupt und Bitte um Verzeihung mit vieeeel Sahne und Schokisplitties obendrauf ( Hobeln – Späne uc ;) )

Thx für den Artikel noch mal. Aber Rotter ist wohl nicht unbedingt 100 % neutral und bar jedes Eigenintersses... ;)
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Ein Bildchen für Mildor:



http://mkolle.tripod.com/daten/dkimba.jpg

Ist ein lustigeres Thema als sooo komplizierte Sachen wie DS und pfui Deufel Shorties.

Gruß pd
Gut Lulu, deine gewünschten „maßgebliche Zeiträume“. Icl aller KE, Stückzahlen + quo vadis. Aus einem anderen Thread:
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DER SPIEGEL diffamiert die Metabox AG als „Selbstbedienungsladen für Eingeweihte“, die sich zu „Vorzugspreisen mit neuen Aktien eingedeckt“ haben. Die dafür aufgeführten „Anhaltspunkte“ sind aber schon prima vista, nicht nur als falsch sondern als schlicht DÄMLICH zu entlarven !

Immer wieder taucht quasi als Hauptbeweis der „Vorzugspreis“ 0,2 Euro / Aktie auf ( = 1 Euro vor Split 1 / 5 ). Die Autoren belegen damit lediglich, dass sie keine Ahnung von KEs oder Aktienrecht haben.

1 Euro stellt den im Handelsregister einzutragenden erforderlichen Mindestwert von Aktien, nicht aber den Veräußerungserlös dar. Bei einer KE fließt dieser "eine EURO" direkt ins haftende Grundkapital der AG. Der Rest des Ausgabeerlöses ( = marktnaher ( Durchschnitts ) Kurs abzüglich Paket oder Mitarbeiterrabatt. Laut HV 10 % ) fließt als sog. Ausgleichszahlung direkt in die AG Liquidität.

Mithin sagt die Entragung im Handelregister von 1 Euro ( 0,2 EUR nach Split ) nichts über die tatsächlichen Mittelzuflüsse aus. Indem DER SPIEGEL ständig vom "Vorzugspreis 0,2 Eur" spricht, suggeriert er eine Vorteilsnahme, die schon auf den ersten Blick offenbar nie stattgefunden hat. Im Einzelnen:
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Ergo 5 KEs:

1. 4. – 7 April - > 500.000 Stück ( tatsächlich nicht eine sondern mehrere s.u. )
2. 31. Mai -> 500.000 Stück
3. 27. November -> 25.690 Stück
4. 5. - 8. Dezember - > 557.288 Stück ( tatsächlich nicht eine sondern mehrere s.u. )
5. 29. Januar - > 400.000 Stück

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Kurz die Fakten:

1. KE 500.000 St. 4. – 7 April

a. Übernahmen der Secom GmbH und der Amstrad GmbH. Akquisition wird größtenteils mit Metabox AG Aktien ( Gottseidank ;) ) bestritten. Mitwechselnde Exeigner-, Exmanager Kochan, Sinner und Simais erhalten zusammen 400.000 Aktien. Auf der HV besprochen. Die M. Amstrad AG ist i. Ü. Hauptumsatzbringer der MBX AG.

b. Laut ad hoc von ( bereits dem ! ) 08.03.2000 übernahm der „strategische Investor“ AMPA Investments Limited, Tel Aviv 100.000 Aktien ( Erlös 7 MIO DM )
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2. KE 500.000 St. 31. Mai

Dies ist der sog. „Greenshoe“ noch vom IPO ( 100.000 vor Split ) den die Nord LB nicht ausübte. Nach einer Roadshow im Mai 2000 durch die Londoner Investmentbank Williams de Broe wurden diese 100.000 Aktien bei „namhaften Fondsgesellschaften in London und Paris“ zu marktnahen Preisen platziert.
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3.KE 25.690 St. :rolleyes: - 27. November

Diese auf der HV genehmigte Mitarbeiteraktien gingen u.a. an die lt. Angestellten „Simais und Sinner sowie die Pressesprecherin Aenne Schaper.“

Na und ? Laut HV ( Friends & Family ) und Firmenangaben erfolgte dies stets zu marktnahen Preisen. D.h. zu wesentlich mehr als den aktuellen 2 Euro. Die Mitarbeiter GLAUBEN also an den Erfolg ihrer Firma ;).

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4. 557.288 St. - 5. - 8. Dezember

- Bond Limited aus Zürich über 130 000 Aktien zum Preis von je 4,61 Euro.
- die ITG Treuhand GmbH aus Alfeld knapp 387 000
- IBEC AG 40 000 Stück zu je 4,60 Euro.
- Belegschaft mit ca. 30.000 Aktien

= > Auch diese Positionen sind ungeachtet des 10 % Rabatts aktuell deutlich im Minus
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5. 400.000 St. - 29. Januar

Die Rücklieferung von Aktien aus dem Wertpapierleihe-Vertrag. AR Drung gewährte der klammen MBX AG 400.000 MBX Aktien aus seinem Privatvermögen als „Darlehen“. Diese wurden vom US-Investor im Herbst zum „marktnahe“ Preis übernommen. Der Erlös floss komplett der Gesellschaft zu. Die AG gab im Januar dem AR die 400.000 Aktien zurück. Ergo kam der AG und nicht dem AR die Kursdifferenz zugute.
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Die Marktnähe des Ausgabeerlöses lässt sich m.E. ohne weiteres im folgenden Chart ablesen.



Gruß pd

PS Natürlich bleiben Fragen offen, aber schon die Grundthese ist grob falsch
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Nachtrag zu diesem alten Posting:

Das darin z.T. erschlossene wurde danach durch die Benennung des „amerikanischen Freundes“ per ad hoc US-Firma GEM Global Emerging Markets ( triple AAA rating + Milliardenschwer ) und die Erläuterung von Aktienzahl ( 1.38 Mio Aktien ), und KE – Einnahmen ( 12 Mio DM ) bestätigt.

Hinzu kommt eine KE – Tranche

6. wohl Februar - > 428.000 Stück

Dazu schrieb Sputnick 08.03.01 09:25:27:

„bei der letzten KE muß es sich um die von CEO Domeyer ausgeliehenen Aktien an GEM handeln, deren Rücklieferung und Einbuchung im HR noch nicht erfolgt ist.

Dies wurde mir auf Anfrage bei der Pressesprecherin Frau Schaper dahingehend bestätigt, nachdem diese sich über diesen Sachverhalt nochmals schlau gemacht hatte.
Somit dürfte das Thema KE abschließend geklärt sein“
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= > An 2 zentralen Punkten krankt deine Theorie:

1. Nord LB Komplizenschaft ?
2. Wer ist WIE wirtschaftlich begünstigt ?

( Das beschriebene an „Shortseller veräußert“ ist untauglich, da Shorties außerbörslich keine Aktien kaufen, Lulu. Sonst wären’s ja Longies :laugh: )
Fahrstuhl

Die Entwicklung einer serienreifen Box und die Einleitung der Massenfertigung sind m.E. zu langwierig, um innerhalb von 13 Tagen im September einmal sagen zu können, alles im Plan und das zweite Mal einzuräumen, dass nichts mehr gehen wird in 2000.
Es ist auch nicht die einzige Ungereimtheit.
Bleibt jetzt abzuwarten, ob die StA Erklärungen akzeptiert, wie Du sie unten gegeben hast.
Zunächst ist festzuhalten, dass sie Ermittlungen einleiteten ....

El_Kulle

Je nachdrücklicher die Fragen gestellt werden - und dazu ist die StA in der Lage - umso schneller ist mit Antworten zu rechnen.
Die Fragen wurden im übrigen schon früher gestellt, im letzten Sommer. Auch von Usern. Wären sie doch dammals zufriedenstellend beantwortet worden (ich meine nicht die Kundennamen).
Die Neigung, Klarheit zu vermeiden bzw. zur Verunklarung muss doch Gründe haben. Ich denke, die erf. Klarstellungen passten nicht ins Szenario. Bedauerlich, bedauerlich ....

cu
Aber Lulu, du bleibst ja weiter auf deiner orthodoxen „Paranoia“ Schiene: Alle, die im Sammelklagen – Thread Zweifel am Erfolg der Klage hegen, sind an zit. „Verunklarung“ interessiert. Natürlich aus ominösen „Gründen“. :laugh:

Aber auch dein Idol Rotter hat erhebliche Zweifel an den Klagen: z.B. Wenig Honig aus fragwürdigen „ad hocs“:
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I. Einführung

1. Beispiele: Infomatec, EM.TV, Teles usw.

a) Falsche Ad-hoc-Meldungen: Beispiel: Infomatec (50 Mio-Aufträge)

aa) Der Begriff der Ad-hoc-Meldung

bb) Sinn und Zweck der Ad-hoc-Meldepflicht

cc) Zusammenhang mit Insiderhandelsverbot

b) Unterlassene Ad-hoc-Meldungen: Beispiel: EM.TV (Put-Option)

c) Falschaussagen allgemein: Beispiel: EM.TV (500 Mio werden erreicht)


2. Problem: Hohe Verluste durch enttäuschtes Vertrauen der Anleger

3. Fragestellung: Schadensersatz der verantwortlichen Unternehmen und Vorstände ?

4. Rechtslage in den U.S.A.: Seit den 30er Jahren strenge Regelungen

a) Meldepflicht der Aktienverkäufe durch den Vorstand: Markttransparenz

b) Schadensersatz der Anleger bereits bei bewusst fahrlässiger Falschaussage

c) Exkurs: Auch deutsche Anleger können u.U. in den U.S.A. nach amerikanischem Recht Schadensersatz einklagen


II. Aufriß der Rechtsprobleme nach deutschem Recht
1. Einführung in die Problematik

a) Keine der SEC vergleichbare Behörde; Anleger sind also auf sich allein gestellt

b) aber: Keine „zentrale“ Anlegerschutznorm; Verteilung auf unterschiedlichste

Rechtsgebiete insbesondere Strafrecht

c) Problematik der Tatbestandsvoraussetzungen im Allgemeinen


aa) Zumeist ist Vorsatz erforderlich, Fahrlässigkeit reicht nicht; Ausnahme: § 15 WpHG

bb) Von der noch h.M. wird regelmäßig der Schutzgesetzcharakter abgelehnt


d) Berechnung des Schadens und der Kausalität

e) Massive Streuverluste aber kein Massenverfahren nach US-amerikansichem Vorbild

f) Kläger sind in Deutschland beweispflichtig: Doppelte Hürde wegen Vorsatzerfordernis !


g) Keine Erfolgshonorare und ablehnende Rechtsschutzversicherungen

( Q: RA – HP )
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Welch Gleichklang zu Ausführungen aus dem Thread:
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Aktionärsklagen auch in Deutschland möglich ( Von Klaus Rotter )

11. März 2001 Die Zahl der enttäuschten Aktionäre - insbesondere der am Neuen Markt investierten - wächst beinahe täglich. Viele fragen sich, ob die erlittenen Kursverluste durch die Beauftragung von Rechtsanwälten wieder wettgemacht werden können. Der folgende Beitrag ist dazu bestimmt, ein wenig Licht in das Dunkel dieses Themas zu bringen.

Zunächst ist festzuhalten, dass der Aktionär ohne jeden Zweifel das allgemeine Kursrisiko grundsätzlich selbst zu tragen hat. Das heißt, die negative Kursbewegung an sich kann prinzipiell keinen Ersatzanspruch auslösen. Anders liegen die Dinge jedoch, wenn der Kurs durch unrichtige oder unvollständige Information des Anlegerpublikums zustande kommt.

In welchen Fällen kann geklagt werden?

Als Richtschnur kann gelten, dass die Erfolgsaussichten von Schadensersatzklagen immer dann besonders hoch sind, wenn die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren - wie etwa in den Fällen Infomatec, EM.TV, Metabox und auch Deutsche Telekom - eingeleitet hat. Das heißt, in Deutschland können die Aktionäre mit realistischen Aussichten auf Erfolg Schadensersatz einklagen, wenn hinter der Falschinformation kriminelle Machenschaften stehen. So ermittelte die Staatsanwaltschaft im Fall Infomatec beispielsweise wegen Kursbetrugs nach § 88 Börsengesetz.

Bei bloßer Nachlässigkeit der Verantwortlichen wird es dagegen sehr schwer, Schadensersatzansprüche in Deutschland durchzusetzen. In solchen Fällen kann man jedoch unter Umständen - wie etwa bei Intershop - eine Klage in den USA anstrengen. Denn dort besteht eine wesentlich anlegerfreundlichere Rechtslage.

Können auch die Emissionsbanken zur Verantwortung gezogen werden?

Zwar besteht im Rahmen der sogenannten Prospekthaftung die Möglichkeit, insbesondere auch die emissionsbegleitenden Banken in Anspruch zu nehmen. Die Voraussetzungen für diese Prospekthaftung sind aber sehr eng und der Anspruch setzt auch voraus, dass der Aktionär die Aktien innerhalb eines halben Jahres nach der Emission erworben hat. Schließlich stellt sich der Sachverhalt im Regelfall so dar, dass zwar die Angaben im Emissionsprospekt noch richtig waren, das Unternehmen im weiteren Verlauf aber über aktuelle Entwicklungen nicht ausreichend aufgeklärt hat. Für solche Fälle ist die Prospekthaftung nicht gedacht.

Im Regelfall werden also lediglich das Unternehmen selbst und seine Organe persönlich in Anspruch genommen werden können. Etwas anderes kann selbstverständlich für Einzelfälle - wie aktuell etwa bei der Deutschen Telekom - gelten. Hier wurde nämlich schon im Emissionsprospekt das Immobilienvermögen mit falschen Zahlen in Ansatz gebracht.

Einzel-, Sammel- oder Musterklage?

Es ist ungewiss, wie die Gerichte über Aktionärsklagen entscheiden werden. Juristisch handelt es sich um absolutes Neuland. Die deutsche Zivilprozessordnung sieht an sich nur die Möglichkeit einer Einzelklage vor. Bei einem erlittenen Verlust beispielsweise in Höhe von 20.000 Mark würde allein in der ersten und zweiten Instanz ein Prozesskostenrisiko in Höhe von 18.266 Mark ( 80 % sind RA - Kosten ;) ) bestehen. Zwar können theoretisch mehrere Einzelklagen zu einer Sammelklage verbunden werden. In diesem Fall würde sich das Kostenrisiko aber nur wenig ändern ;), da den Klägern lediglich die Degression der Gebührentabelle zugute kommt.

Um dieses enorme Kostenrisiko zu umgehen, bietet es sich an, sich einer Musterklage anzuschließen. Die für die Beteiligung an einem Musterverfahren aufzuwendenen Kosten liegen - abhängig vom erlittenen Schaden - zwischen zwölf und drei Prozent der Schadenssumme. Auch wenn sich die einzelnen Aktionäre dann formell auf das erstrittene Urteil eigentlich nicht berufen können, so werden sie dennoch unmittelbar an dem Verfahren beteiligt und über die Entwicklungen informiert. Geht das Musterverfahren negativ aus, hat man den geringstmöglichen Einsatz verloren. Geht das Musterverfahren positiv aus, ist das Prozesskostenrisiko für eine anschließende Einzelklage denkbar gering, da ja bereits ein positives Musterurteil existiert. ( Man „vergisst“ zu erwähnen, dass bis der Musterprozess entschieden ist, die meisten Ansprüche i. Zhg mit Börsenverlusten verjährt sind ;) )

Wo lohnt sich eine Klage?

Seriöse Rechtsanwälte werden eine Klage nur dann in Betracht ziehen, wenn die Erfolgsaussichten über 50 Prozent liegen, wie beispielsweise in Sachen Infomatec. Hier wurde bereits im November 2000 ein Musterprozess angestrengt. Sollte der Prozess erfolgreich verlaufen, wäre es das erste Mal, dass deutsche Aktionäre wegen fehlerhaften Unternehmensmeldungen Schadensersatz von den Vorständen beziehungsweise einer Aktiengesellschaft erhalten. Dies wäre wahrlich ein Durchbruch und eine rechtshistorische Entscheidung. ;) ( Wer spielt jur. Versuchskaninchen und zahlt uns dieses Experiment :laugh: )

Gute rechtliche Ansatzpunkte mit realistischen Aussicht auf Erfolg bestehen auch im Fall EM.TV. Dem Unternehmen liegen seit Montag erstmals konkrete Schadensersatzforderungen für circa 450 Mandanten in einer Höhe von etwa 25 Millionen Mark vor. Sollte es außergerichtlich - und davon ist bereits jetzt auszugehen - nicht zu einer Einigung kommen, so wird voraussichtlich im Sommer diesen Jahres ein Musterprozeß gegen EM.TV eingeleitet.

Gegen Intershop wurde am vergangenen Donnerstag Klage in den USA beim Northern District of California eingereicht. Die Kanzlei Shalov Stone & Bonner, die die Klage eingereicht hat, ist hier optimistisch. Günstig ist im Vergleich zu Klagen in Deutschland sicher, dass das anlegerfreundliche US-amerikanische Wertpapierrecht zur Anwendung kommt.

Auch gegen die Deutsche Telekom wurde schon eine Klage eingereicht. Allerdings handelt es sich nach unserem Kenntnisstand noch nicht um eine Musterklage. Eine solche würde sich zur Kostenteilung aber ganz besonders anbieten. Denn hier kommen insbesondere hinsichtlich der dritten Tranche Prospekthaftungsansprüche in Frage. Der nächste Fall, für den eine Erfolgswahrscheinlichkeit von mehr als 50 Prozent anzusetzen ist, ist der Fall Metabox, bei dem mittlerweile die Staatsanwaltschaft ermittelt. ( + zit. „Seriöse Rechtsanwälte werden eine Klage nur dann in Betracht ziehen, wenn die Erfolgsaussichten über 50 Prozent liegen“ = > Mit anderen Worten EM’TV, ISH & IFO wurden mir weggeschnappt. 0190 / unddreimaldie die 99 Rufen sie mich an ! :laugh: )

Der Autor ist Partner der Sozietät Rotter Rechtsanwälte

( Q: http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=upt… Thx Kimba-1 )
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Immer noch keine Antwort auf die Fragen ? 1 + 2 Anstrengen, Lulu ! Sonst klappt es doch mit der kriminellen Phantasie ? Mist jetzt soll es auch noch plausibel sein...:laugh:

Auch unser Advocard Freund schweigt sich aus...

Gruß pd
Placido

Bist Du heute mit der Logik über Kreuz?
Mein Hinweis an El_Kulle wg. der "Neigung zur Verunklarung" bezog sich auf das Unternehmen MBX, nicht auf Dich.

Den Link habe ich Dir reingestellt, weil Du danach fragtest, welcher Fachanwalt für Wertpapierrecht die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Klage gegen MBX mit mehr als 50 Prozent einscchätzt.

Im übrigen steht es Dir frei, den Artikel des Verfassers zu rezensieren. Jedoch bin nicht ich der Verfasser.
Empfehle Dir, Deine Rezension dem Autor per Mail zu übermitteln oder der FAZ als Leserbrief zuzusenden.

Meine Überlegungen hinsichtlich einer Verschuldens- und Vorsatzfrage gehen - wie Du weisst - doch um einiges über den Fachaufsatz hinaus.
Ich nehme aber an, dass die ermittelnden Juristen hier sehr viel weiter sind und wir dem angekündugten

"... Gruseln..." näher kommen.

cu

P.S. Merci übrigens für Deinen Link unten und die Botschaft. Leider konnte ich sie nicht öffnen, was ich aufrichtig bedaure.
.
Sorry für den Link Mähne,

Wiedergutmachung:

http://mkolle.tripod.com/darstell.htm
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i.Ü. bin ich nicht mit MBX verheiratet. Ich begrüße die Ermittlungen der StA. Allemal lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Aufklärung um JEDEN Preis ! Allerdings ist für mich weder Kursverlauf noch StA ein Beweis für irgendwas. Ein Kurort in Ostdeutschland hat diesbezüglich Geschichte gemacht...

Oder eben Phoenix aus der Asche ;) !



( Ohne den Idealismus der Amiga Story überzustrapazieren. Es war schon ein spirit unique... )
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Wirklich anständig fände ich, wenn du auf die Fragen

1. Nord LB Komplizenschaft ?
2. Wer ist WIE wirtschaftlich begünstigt ?

( Das beschriebene an „Shortseller veräußert“ ist untauglich, da Shorties außerbörslich keine Aktien kaufen. Sonst wären’s ja Longies ;) )

eingehst.

Der Wahrheitsfindung zuliebe...

Gruß pd
Placido

Herzlichen Dank.
Ist entzückend und gefällt mir ausgesprochen gut. Aber, ganz im ernst, auch wenn Du es nicht glaubst, ich sehe ihm nur bedingt ähnlich.

Ich denke, jeder User ist interessiert, sich Klarheit über seine Investition zu verschaffen, insbesondere, wenn sie im Gerede ist.
Die von Dir gestellten Fragen könnte ich Dir beantworten, wenn mir die Vereinbarungen bekannt wären, die zwischen den Akteuren, also Altaktionären, MBX, Investoren, Emibanken & DS en detail getroffen wurden. Ich nehme an, der StA sind die Einzelheiten bekannt. Sie kann den Grad der Unschärfe klein halten.

Das mit den Aktien-Leihgaben, den KE`en, Adhocs & PM`en (danke für Deine Graphik) ergibt in der zeitlichen Abfolge & zusammen mit den weiter offenen Fragen dann in der Tat die Verdachtsmomente, wegen der die StA nun ermitteln.

Wer hat sich auf wessen Kosten bereichert? Gute Frage. Zunächst ist zu klären, geschahen die Transaktionen zum Schaden der Anleger? Es sieht so aus. Gab es Unterlassungen bei Adhoc-Pflichten? Ist Vorsatz bzw. Schuld anzunehmen.
Welche Rolle spielen die Emi-Banken, die DS (und andere Banken - auf MBX gab es Calls, aber nie Puts !!!), die Investoren & die Shortseller, die sich theoretisch auch mal eindecken (können) müssen. Der Hauptpunkt ist das Shortselling. Schau Dir Juli, August, September und November / Dezember an, warum sollten Shorties nicht auch mal covern - irgendwann wird es u.U. zwingend?

Was ich mir in diesem Geflecht alles vorstellen kann? (Zitierte vorhin eine Anzeige von M.M.Warburg: "Unabhängigkeit & Erfolg". Will sagen: Da können auch verschiedene Interessen zu Lasten des Anlegers zusammengewirkt haben, die erst im vertragl. Kompromiss zueinander fanden, woraus sich im Ergebnis ein kompliziertes Push- und Bashing-Prozedere entwickelte.)

Du wirst verstehen, dass ich das hier nicht ausbreiten möchte. Die dringenden Verdachtsmomente sind da, die StA ist dran (Kursmanipulation, Kapitalanlagebetrug, Insiderhandel heißen die Stichworte).
Meinst Du, es handelt sich um eine Beschäftigungsmaßnahme für die StA?

Die Bereicherungseffekte können verschiedene Akteure, vielleicht alle, zufriedengestellt haben. Was die Verwicklung von Institutionen beträfe, halte ich die Nick-Leasson-Variante für wahrscheinlich, d.h. Einzelverantwortlichkeiten unter dem Dach der Institution.

Spannend wird es, wenn das Pushing-/ Bashing-Prozedere hinsichtlich seiner multiplikatorischen Wirkungen durch die Boards in die Ermittlungen eingeschlossen werden sollte ...

cu
weil es so schön paßt,zum hundertsten mal,ich gebe Deiner Krimanalgeschichte eine Chance von extrem kleiner einem 1%.
UNLOGISCH,wenn man die MBX Geschichte und insbesondere die Historie des Firmenlenkers betrachtet.
Wie auch immer,wir werden es bald erfahren.
Möglich ist alles,auch das SD der Leibhaftige höchstpersönlich ist.
Lange Rede, kurzer Sinn.

Ist es möglich, im umgekehrten Falle (Unschuld von Meta)eine Anzeige z.B. gegen derguru zu erstatten, da seine Postings den Kursverfall von Metabox beschleunigten, d.h. überhaupt ermöglichten? Für eine relevante Antwort wäre ich sehr dankbar. Vielleicht(anzeigenmässig) auch für frühere Schlechtmacher wie z.B. findus etc.
Lange Rede, kurzer Sinn.

Ist es möglich, im umgekehrten Falle (Unschuld von Meta)eine Anzeige z.B. gegen derguru zu erstatten, da seine Postings den Kursverfall von Metabox beschleunigten, d.h. überhaupt ermöglichten? Für eine relevante Antwort wäre ich sehr dankbar. Vielleicht(anzeigenmässig) auch für frühere Skeptiker wie z.B. findus etc.
Knallex

Ist Dir noch zu helfen?!

Du redest allen Ernstes von der Möglichkeit, dass ein User bei WO den Kurs manipuieren kann??

Schlimm genug, dass es überhaupt einer Antwort bedarf. Aber was soll`s..........

In Boards werden einzig und allein Frustrationen, Unsicherheiten und Loneless-Feelings abgearbeitet. Ansonsten garnüscht !

Selbst ein montrös auftretender Basher oder Pusher kennt das Spielchen.............: Meine kleine Welt soll gefälligst grösser sein, als sie ist !! :D

Lach doch mal darüber, dass durch das Internet Befindlichkeiten sämtlich übertragen werden können.......


Denk dran.....Du hast es mit Einzelnen zu tun, nicht mit Institutionellen........


Kleiner Advice

Roger;)
Lieber Ameisenlöwe,

Ameisenlöwe: Hier schaut er gerade aus seinem Sandtrichter. Man sieht ihn nur selten über der Erde. :laugh:
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beharrlich verweigert der Koch das Hauptmahl zu reichen. Bisher nur Magerkost. Antwort light. ( Großinquisitor Bernardo Gui ( für warme Freunde: Lulu ): Damit ist eindeutig bewiesen, dass der Mörder Linkshänder war ! Errichtet den Scheiterhaufen für den Verdächtigen ! / Novize Adson: Aber er verlor doch schon vor Jahren beide Arme ! / Gui: Meint ihr die heilige römische Inquisition ermittelt leichtfertig ? Keine Arme, soso ! DAS IST der endgültige Beweis, dass er mit dem Teufel im Bunde ist. Verbrennt ihn ! Anal,ogie )
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Aus Verantwortung gegenüber Lesern eines „Sammelklagen“ Threads zeichne ich mal, die wirtschaftlich sinnvolle „dunkle“ Variante. Deine Short – Theorien scheitern daran, dass Altaktionäre UND Erwerber LONG sind. Das heißt, sie haben eine positive Bestandsposition. Fallende Kurs mehren ihr Vermögen NICHT ! Nur bei einer negativen Bestandsposition ( Wenn du so willst MINUS-Aktien ) profitiert man von fallenden Kursen.

1. „US – Investor“ GEM ( long ) zahlten kürzlich ca. 4,4 EUR
2. „GB – Investor“ Investmentbank Williams de Broe Abnehmer ( long ) zahlten im Sommer ca. 79 Eur ( 15,8 )
3. Ampa ( long ) zahlte im Frühjahr ca. 35 Eur ( 7 )
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Mithin marktnahe Kurse. Der Erlös ging an die Gesellschaft. Fettes Geschäft ! Denn die Gesellschaft „druckt“ dafür nur eigene Aktien für 1 Eur.

Long Investoren haben jedenfalls nichts von fallenden Kursen. Verhindern, dass sie verkaufen kann man kaum.
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Die denkbare – wirtschaftlich sinnvolle – Variante, ist wenn jemand Aktien bekommt aber nicht richtig „long“ ist. Also keine marktnahen Preise zahlt. Dies ist nur in einer der KEs der Fall gewesen ( 1. 4. – 7 April - > 500.000 Stück - tatsächlich nicht eine sondern mehrere s.u. - Ampa, Secom, Amstrad etc. ).

Nämlich: MBX – Aktien als Akquisitions – Währung. Die Manager der Secom und von Amstrad bekamen Aktien, zahlten dafür aber KEIN cash in die AG ein sondern Sachwerte. Genau dies passierte ja bei EM TV / Henson- & Formel 1 Übernahme. ( Denn Lulu, es macht wirtschaftlich Sinn ! Cui bono ? ;) )

( Einzelheiten zu Kochan, Simais und Sinner, Secom und Amstrad wurden auf der HV besprochen. Da wissen z.B. Oli H., Lesa näheres als andere )

Natürlich alles nur hypothetisch, möchte den so far unbescholtenen Exmanagern nicht zu nahe zu treten, zit. „Diese Aktien sind den Herren Kochan, Simais und Sinner hier vertragsgetreu verschafft worden“. Nur wenn SIE am Markt verkauften bekamen sie einen besseren Preis als den gezahlten ( nur KE Betrachtung ) ZU Lasten der AG. Also hier könnte man verschwörungtheoretisch die Frage II bejahen.

Alle anderen haben den Marktpreis bezahlt und sind Eigentümer der Aktien und können damit tun und lassen was sie wollen. Wie jeder hier.
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Mit der wichtigen Ausnahme ;) der gelockten Aktien. Hier schuldest du uns noch eine Antwort auf die Frage „1. Nord LB Komplizenschaft ?“

Deine „Nick-Leasson-Variante d.h. Einzelverantwortlichkeiten unter dem Dach der Institution.“ Phantasie wäre eine hinreichende Erklärung.

Wäre da nicht der Makel der Haftung. Barings, Dresdner Bank, West LB ( T. Haffa ) distanzierten sich innerhalb von Stunden von diesen „Bank - Antichristen“. Die Nord LB schweigt bzw. stellt Domeyer Persilscheine aus.

Vorteil Nord LB ?

Gruß pd
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PS @ Ex – Knall. Hattest du einen selbigen ? Guruhs „Sammelklagen“ Begehren ist völlig legitim in einem Aktienboard. Innerhalb von Stunden konnte er sich über die Chancen ein Bild machen. Kontrovers. Was SdK und teilw. RA ( 50 % ) machen, ist hingegen reine Rattenfängerei. Schon die Vorprüfung für „Sammelklagen“, Foris etc. ist nämlich nicht unlukrativ:

Zitat: Zeithonorar „Je nach wirtschaftlicher Tragweite, Haftungsrelevanz, Schwierigkeitsgrad des Falles und Zeitintensität, Kosten für Recherchen, Personaleinsatz liegt der Kanzleistundensatz zw. DM 500,- und 800,- zuzügl. gesetzlicher MwSt.“

Stechuhren sind übrigens unüblich ;).
Hallo Placido

Sind wieder hochinteressant - Deine Ausführungen zu den Honorarsätzen anderer. Stimmt, Berater sind oft nicht billig. Man muss genau prüfen, was man bekommt.

Was mich mal interessieren würde, ist, ob zum Beispiel Du hier Zeilenhonorar erhältst? Und von wem? Und wieviel?

Mich würde auch mal interessieren, wieviele Mitarbeiter MBX in Hildesheim hat, wenn man nur die tarifvertraglich gebundenen rechnet und die bei den Tochterunternehmen mal aussen vorlässt.

Liege ich mit meiner Schätzung von 50 bis 70 Mitarbeitern richtig oder ist das zu hoch?

cu
guten morgen die herren,

ist gar nicht so leicht euren ausführungen zu folgen, wenn man nur sehr wenig zeit hat.

ich habe allerdings den eindruck, ihr redet aneinander vorbei.

deshalb möchte ich versuchen, kimbas ansatz kurz zusammenzufassen, auch um zu sehen ob ich gedanklich noch folgen kann. :)
bitte um korrektur, falls ich daneben liege.

inhaltlich geht es wohl um den deal mit gem und der problematik, dass gem nur sofort handelbare aktien akzeptierte.

1;

um dem verlangen von gem zu entsprechen hat sich die gesellschaft aktien, die sie selbst nicht hatte, im rahmen eines darlehens von ihren aktionären besorgt, um diese geliehenen aktien gleich darauf weiterzuveräussern.
man könnte m.e. also durchaus sagen, mbx ist gegen sich selbst short gegangen.
bereicherungsrechtlich wäre so ein vorgehen (darlehen) unproblematisch, wenn es entgeltlos oder zumindest fremdvergleichsfähig war.
problematisch ist es aber hinsichtlich der deckung dieser shortposition, die ja nicht über den markt sondern über die ke erfolgte, was eine preisfindung am markt vereitelt.

2;

wozu braucht gem sofort handelbare aktien?

variante a:

gem hält nur sofort handelbare unternehmensbeteiligungen und macht für mbx keine ausnahme.
soweit ich allerdings gesehen habe, hält gem auch vorbörsliche beteiligungen.
das kann es also nicht ganz sein.

variante b:

gem möchte die aktien sofort nach erhalt auf den markt bringen. das würde allerdings nicht unbedingt den intentionen dieser ke entsprechen.

variante c:

gem war selbst short mit mbx und covert nun auf diese art.
das wäre wieder problematisch, weil auch hier die preisfindung über den markt unterbunden würde und die nicht erfolgten zukäufe am markt den kurs belasten.

variante d:

gem besteht auf sofort handelbare aktien, wenn sie aktien direkt von leuten bezieht, die gerne bunte sakkos und bunte krawatten tragen.
in diesem fall wäre ein stilwechsel ratsam. ;)


liste kann noch ergänzt werden.

bitte um berichtigung, falls ich falsch liege.
mir fehlt leider die zeit euch laufend zu folgen.

r
Hi relation

Schätze, es wird für uns alle immer schwieriger nachvollziehbar. You`re right.
Denke aus folgendem Grunde aber nicht, dass Placido & ich aneinander vorbeireden:

Placido ist in meinen Augen leidenschaftlich bemüht, die von der StA eingeleiteten Ermittlungen wegen Kursmanipulation, Kursbetrugs & Insiderhandel dem Grunde und den Varianten nach zu verstellen.

Er tut das durch Focussierung auf teilweise weitgehend irrelevante Fragen sowie durch platzgreifende Kopien von Mitteilungen Dritter.

Sein Ziel dürfte mit der Desinformation der User zu tun haben.

Merci für Deine Erläuterungen bzw. Varianten-Zusammenfassungen. Gut nachvollziehbar.

Ein Teil der Diskussion zwischen Placido & mir war und ist auch die Frage, ob und inwieweit Finanzhäuser in die Transaktionen involviert sind. In diesem Punkt dürfte allerdings Übereinstimmung dahingehend herrschen, dass hinter deren Rücken nichts geschehen konnte, was die Frage der Mitschuld und Mithaftung aufwürfe.

cu
Hi Kimba,

vielleicht helfen folgende Fragen weiter:

- Wer könnte im Voraus wissen, daß der Kurs durch best. Entwicklungen stark belastet werden, also fallen wird?

- Wer hätte den Gewinn beim Leerverkauf

Eine schlüssige Theorie, die zeigen soll, daß hier jemand sein Insiderwissen unerlaubt zum Vorteil verwendet hat, müsste auf beide Fragen die gleiche Antwort geben.

Gruß,
harman
Hi harman

Zustimmung.
Es würde mich wundern, wenn die Hannoveraner StA das Wissen der involvierten Akteure um die Transaktionen nicht mit einem Blick auf die jeweils eigenen Aktivitäten der Wissenden prüften.

Ich erwarte hier Ermittlungsergebnisse. Was die Sache nicht weniger brisant macht.

Hinzu kommt ausserdem noch ein - etwas abseits des Fokus stehendes - Unternehmen, das Calls auf MBX emittierte, aber auf die Emission von Puts verzichtete. Der Zeitpunkt der Emissionen: letzter Sommer ...

cu
@ Kimba

es ist wohl unnötig, zu erwähnen, daß ich bei "unorthodoxen" Aktientransaktionen in Zusammenhang mit MBX selbstverständlich sofort hellhörig geworden bin... :laugh:

Anfangs ließ sich darüber auch trefflich spekulieren.
Seit jedoch mehr Details bekannt sind, und insbesondere seitdem sich MBX von der Version "geheimer Investor" verabschiedet hat, fällt es mir schwer, auf die beiden unten genannten Fragen eine einfache Antwort "im Sinne der Anklage" zu finden.
Wohl nicht nur mir: Du selbst hast Deine Theorie ja auch schon dahingehend "erweitert", daß neben MBX auch GEM und div. Banken mitgespielt haben müssten.
Ein konkretes Beispiel, wie man sich den Ablauf einer solchen Transaktion vorzustellen hätte (Der Weg der Aktien von wen an wen, was ist dabei für wen hängengeblieben etc.) würde mir zum Verständnis hilfreich sein.

Gruß,
harman
Kein Augenmaß Lulu, man schielt halt gerne auf die Gürtellinie...
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Hier ein – mir fast schon peinlicher Versuch – den Unterschied von Long – Short Position zu vermitteln.
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Szenario: Der unsäglich böse Manager X – Black hält 1.000.000 MBX Aktien. Zum ATH ( 45,80 ) sind diese 45,8 Mio wert. Seine Frau die Ilsebell möchte Königin der Shikeria werden und überredet ihn alles zu verkaufen. X: Geht nicht wg. lock up. Listige I: Dann verleih sie doch an den Shortie L ( = Inquisitor Lulu. Ihr seniler Beichtvater ) und der soll alles raushauen. Ganz diskret. X: Ok, wenn du heute Abend nicht wieder Migräne vorgaukelst ;). Gesagt - -> Getan.

Lulu haut alles zu 45,8 raus und deckt die Shortposition zum ATL ( 1,51 ) wieder ein.
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Vermögensbetrachtung:
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X – vorher: 45,8 Mio ( Wert: 1 Mio Aktien x Kurs 45,8 )
X – danach: 1,51 Mio ( Wert: 1 Mio Aktien x Kurs 1,51 )
X - Saldo: - 44,29 Mio :eek:
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Lulu: 45,8 – 1,51 = Short-Spread 44,29 x 1 Mio Aktien
Lulu – Saldo: + 44,29 Mio :lick:

Abzüglich Gebühren für Shortleihe + Order etc. Spesen ca. 7 % blieben L ca. 40 Mio.
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Selbst wenn Lulu ein intimer Strohmann des X wäre - also wirtschaftlich identische Interessen hätte – { kaum möglich, da man bei diesen Volumina Institutionelle { sind aber Eigengewinnorientiert - Wo ist deren Vorteil ? ) und deren Tools brauch } liefe das ganze bezogen auf das Vermögenssaldo auf ein ( enorm riskantes ) Minusgeschäft hinaus.

- Hinzu kommt, dass man die Nord LB betrogen hätte ( oder aber Komplizenschaft ;) ) und sie dazu schwieg ?

- Stets ein enormes Shortsqueeze – Risiko einging. Umsätze und Dt. Börsenplätze das Szenario technisch unmöglich machen ( allenfalls Bruchteil denkbar ).

- Und VOR ALLEM: X sitzt auf 1 Mio ausgebrannter Aktien ( long = das Problem you see ;) ). Ein Gründungsaktionär, dem die Zukunft der AG ( Großbetrug mit Banken etc. ) egal ist. Ok ? :rolleyes:

- Und dem ein Strafverfahren und die öffentliche Ächtung so sicher wie das Amen in DOM ist. :rolleyes:

- Das ganze für ein Verlustgeschäft. Haartest ?
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Überdenken, Lulu…

Gruß pd
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PS Bezüglich der wiederholten persönlichen Verunglimpfung meiner Person ( nicht des Nicks etc. ;) ) und meiner Motive, die sich m.E. ohne weiteres als „üble Nachrede“ bzw. Verleumdung einordnen lassen, werde ich wohl nicht umhin kommen, ebenfalls Konsequenzen ziehen zu müssen. Ich weise – letztmalig – darauf hin, dass WO nach einer Strafanzeige deine Daten ( IP + Zeiten usw. icl. Zweit - ID’s wie „maybe“ usw ) an die Freunde bei der StA herausgeben muss. Mir wurden sie von einem User freundlicherweise zugesteckt... ;). cu soon lulu.

Das Schicksal von MBX ist z.T. nun auch deines, cher Lulu. Besser für dich, es bewahrheitet sich, dass bei MBX nur Verbrecher sitzen und ich ein bezahlter „Desinformant“ und Winkeladvokat bin...

Grusel... ;)
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Ist niemand aufgefallen, dass ich hauptsächlich vor 9.30 / 12 – 13 oder nachmittags / WE aus meiner Quijote / Mühlen Neigung fröne ?

Wäre es ok, sehenden Auges Leute mit großen - teilweise tragischen - Verlusten in geradezu waghalsige Zivilverfahren rennen zu lassen. Erst sind sie MBX – dann RA – Lemminge ? Nicht erst die StA abwarten ?
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Ich habe keinerlei unmittelbare oder mittelbare Beziehung zur MBX AG, Partner etc. oder deren MA etc. Mein Interesse ist der iTV Markt und in diesem Zhg die MBX Aktie. Für mich ein fallen angel. F.P.D. aus der Stadt am Neckar ( Telekom I.P. bis vorhin 62.157.x.xxx ohne weiteres geografisch einzuordnen )

Jeder kann sich selbst darüber ein Bild machen, ob dies alle Basher mit ihren multiplen IDs analog für ein umgekehrtes Interesse ausschließen können....
harman

Mal rein theoretisch, ein Szenario:

Setzen wir mal voraus, das Unternehmen A habe x Mio Aktien im Freefloat.

1) A "leiht" sich von seinen Großaktionären 1,2,3 y Mio Aktien auf Naturaltauschbasis (Rückgabe des Aktiendarlehens zur nächsten KE). Alternativ wären auch Vereinbarungen nach dem Vorbild der üblichen Stilljhaltergeschäfte möglich.

2a) A veräussert die 2 Mio Aktien an den freundl. Investor I (z.B. ausserbörslich), der sich deren sofortige Handelbarkeit ausbedungen hat. De facto haben wir eine vorgezogene Kapitalerhöhung (Verwässerung) und eine Erhöhung des Freefloat. Und - wie Du zutreffend sagst - den Umstand, dass A gegen sich selbst short geht.
Vereinbart wird z.B. ein Preis, der sich an einem fixen Datum oder an einem Durchschnitt orientieren kann.
In jedem Fall wäre der freundl. I an niedrigeren Kursen im bestimmten Zeitraum dringend interessiert (danach wieder an steigenden Kursen). Ersteres kann er durch Leerverkäufe selbst veranlassen bzw. beschleunigen.

2b) Weiß der freundl. Investor I von den Geschäftsaussichten und später zu erwartenden Adhocs, kann er mit entspr. Timing zu steigenden Kursen verkaufen, mit seinen Verkäufen (oder sogar in Erwartung von bad news) den Kurs drücken, unten wieder einsammeln und z.B. auf die nächste Adhoc, das heißt, das neue Spiel erwarten.

2c) Ist I ein Shortseller oder arbeitet er mit solchen zusammen, läuft das Ganze womöglich multiplikativ.

3) Zwangsläufig erfahren nun beteiligte Finanzhäuser von diesen Vorgängen. Sie werden sich - womöglich noch mit Warrant-Emissionen - einklinken und die Kursausschläge für sich nutzen.

4) Das gilt auch für andere, z.B. unternehmensnahe Insider. Die Zahl der Akteure wird größer, wobei - das ist der Punkt - womöglich niemand auf die Kursrelevanz der Vorgänge und die Meldungspflicht hinweist bzw. sich dafür für zuständig hält !! .

5) Die sich mehrende Zahl der Insider führt - u.U. - zu der Begleitmusik in den Internetboards in Gestalt von Pushing & Bashing.

6) Zeitgleich mit der wachsenden Insiderzahl sickern Warnmeldungen an Medien durch ...

7) Die Pflicht-Meldungen blieben dennoch aus ...


Ist nur ein Szenario ... Gibt noch andere. M.E. verweisen alle auf gedeihliche Kooperationen und Seilschaften.
Aber auch darauf, dass Wissende Vorteile zu Lasten Dritter realisieren.

cu
@ objektiven MBX Kritiker Harman & Relation. Antwort in der Sache:

Der Lulu Aufhänger der „handelbaren Aktien“ auf die er sich - wohl aufgrund milieubedingter krimineller Phantasie – eifrig stürzte, liegt eine der üblichen Unschärfen
zugrunde.

Das bankentechnische Antonym zu „handelbaren Aktien“ ist eben nicht, wie cher Lulu unterstellt „nichthandelbare Aktien“. Wo gibt es denn so was ? Aktien sind Inhaberpapiere. Mithin stets handelbar. Ob dies der Inhaber darf, ist ein davon scharf zu trennendes Problem ( Vgl. Verkauf der EMM TV Aktien durch T.Haffa gegen den Willen der West LB während KE lock up i.e.S ).
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Das Problem ist ein anderes: Eine Bank, ein Kreditinstitut, Institutioneller arbeiten nicht nur mit Eigenkapital ( Quote z.T. unter 15 % ) sondern größten Teil mit von der Zentralbank ( in Dtl. LB o. BB ) „geliehener“ sog. Geldmenge.

Einer der zentralen Zinssätze der Bundesbank ( nun EZB ) ist der Lombardsatz. ( Er läuft schon lange dem Diskontsatz den Rang ab ). Also die Gebühr für die Banken eigene Depotbestände beleihen können.

Hierzu müssen die Papiere TATSÄCHLICH im Depot der Bank sein. Wenn GEM oder sonst wer 12 Mio CASH an MBX oder sonstwen gibt, mindert das deren Geldmenge. Nur wenn dafür Lombardfähige Papiere in Depot wandern, kann sie dies z.T. kompensieren ( Bankenalltag ).

Optionen, Zusagen auf eine spätere KE erfüllen dies nicht. i.Ü. sind sie noch nicht mal konkurssicher.

Niemand gibt einer AG mit Liquiditätsengpässen Cash gegen warme Worte.

Stocks now or no deal. Easy !

( GEM Global Emerging Markets genießt ein AAA Rating. 712 5th Avenue New York ist eine der feinsten Adressen des Kapitalmarktes überhaupt… www.gemny.com )
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Lulu’s Phantasien erklären leider die Fakten nicht.

Daher versuchte ich zu informieren über die KE’s, über Lock ups. usw. Er blieb bei „aber die StA“, „Rechtschutzversicherer:laugh: Foris usw.
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Es steht jedem frei sich zum Deppen zu machen, wenn man aber dazu noch wild persönlich diffamiert und Armen Schweinen eine ( m.E. fast aussichtslose ) Klage schmackhaft macht, wird einen gewisse Linie überschritten...

Gruß pd
@ Kimba

Nicht zum ersten Mal drängst Du mich dazu, daß ich fast schon eine Verteidigungsrede für MBX halten muß- Du scheinst mir ein mit allen Wassern gewaschener Pusher zu sein, der auch "Drecksbasher" (wie mich :laugh: ) für seine Sache einspannt.

Wer hätte einen Vorteil in dem von Dir beschriebenen Szenario?

MBX veräußert -zu hohen Kursen- Aktien an GEM.
Diese Aktien sind (da noch keine Aktien aus der anstehenden KE verfügbar) von Großaktionären geliehen; diese bekommen später aus der KE ihren Bestand wieder aufgefüllt.
Das Geld geht (wie wir "leider" ohne einen Hinweis anderer Handhabung unterstellen müssen), in vollem Umfang in die Firmenkasse.
Für die Großaktionäre ändert sich praktisch nichts, da sie ja wieder ihre volle Aktienzahl haben. Da sie vom Unternehmen überzeugt sind, langfristig halten wollen und sowieso "der Kurs temporär ist", haben sie auch keine Nachteile.
MBX hätte durch diese vorgezogene KE mehr Geld eingenommen, als ihnen nach heutigem Wissen (=Kurs) zustehen würde.
Einen solchen -wohl eher ungewollten- Geniestreich würde ich als Aktionär begrüßen (wenn ich denn einer wäre).
Übrig bliebe hierbei ein schmollender Großinvestor mit sattem Kursverlust.
(Übrigens ein Ergebnis, welches mir als "Basher" gut in den Kram passen würde, widerlegt es doch die These vom unfehlbaren AAA-Investor, der ganz genau weiß, warum er in MBX investiert:
Man hätte dann eben im Falle MBX doch mal ins Klo gegriffen... :) ).

Für den Investor, der ja jetzt Eigentümer der Aktien ist, würde shorten keinen Sinn machen, denn shorten würde man nunmal mit Aktien, die man eben (noch) nicht hat.
Bliebe die Variante, daß der Investor sich die Kurse z.B. in einem der KE-Preisfindung zugrundeliegenden Zeitraum "passend" macht, also deswegen drückt, obwohl er als Aktienhalter eigentlich an steigenden Kursen interessiert sein sollte.
Dann wäre aber unser aller Lieblings-CEO nur ein armes Opfer eines raffgierigen US-Investors, mithin (zumindest diesesmal ausnahmsweise :) ) unschuldig.
Man bräuchte dann auch nicht weiter zu erörtern, ob GEM mit der erhaltenen Aktienanzahl überhaupt in der Lage gewesen wäre, den Kurs in diesem Umfang zu manipulieren, schliesslich kann man den Kurs nicht mit "Leerverkäufen", sondern gerade nur mit echten Verkäufen drücken.

Allerdings war ich noch nie ein Freund von Deutungen, der Kurs sei von außen bewusst auf das aktuelle manipuliert worden. Der Kurs steht ganz einfach da, wo er hingehört.
Wer sich mal die Mühe macht, in den praktischen Kurslisten von WO nachzusehen (Einstellung Nemax All, langfristig, 6 od. 9 Monate), wird feststellen, daß der Großteil des Marktes 50, 60 oder 70 % abgegeben hat.
Daß MBX nach 2 Gewinnwarnungen (eigentlich waren es eher 3, da ja auch die VOR den Großaufträgen angepeilten 100 Mio. nur zur Hälfte erreicht wurden) sowie geplatzten Aufträgen, StA im Hause etc. demgegenüber nochmal etwas schlechter abschneidet, ist wohl nur zu verständlich.
Und jetzt hat sich auch noch dieser Kaninchenzüchterverband in Domi`s Wade verbissen...

Daß die Vorgänge um diese "ungewöhnlichen" Transaktionen bis ins Detail geklärt werden sollten, verlangen ja sogar MBX-freundliche Investoren, und es ist zu hoffen, daß der StA dazu beiträgt.
Ich wäre jedoch überrascht, wenn hierbei eine konzertierte Aktion aller von Dir angesprochenen Parteien herauskäme.
Ich glaube einfach nicht, daß dabei ein so großes Rad gedreht wurde; immerhin müssen dabei ja auch alle Beteiligten, darunter auch Kaliber wie NordLB, satt werden.

Gruß,
harman
@ relation Leider divergiert hier das Niveau sehr stark.

Natürlich hast du recht, mit der Bemerkung „die mbx ( AG ) ist gegen sich selbst short gegangen.“

Auch die daraus resultierenden aktienrechtlichen Probleme ( HV gedeckter Verwässerungseffekt ? ) sind keineswegs uninteressanten und wären durchaus diskussionswürdig. Gerne.

Es sind aber Feinheiten, die Lichtjahre von dem hier konstruierten Multi-Millionen Mutter aller Betrugsschlachten ( Zitat: „Kursmanipulation ...- sei auf 20 Mio Euro begrenzt? Da darfst Du noch 1-2 Nullen ranhängen.“ Also angebliche Betrugsgewinne in Höhe von 200 Millionen bis 2 Milliarden :eek: EURO werden hier unterstellt :laugh: oder mal eben zit „1,2,3 y Mio Aktien“ shorten. Bei einem Nicht – Freefloat von gerademal ca. 3,4 Mio Aktien :laugh: Besser Promilletest auf WO ? ) entfernt und daher vergleichsweise irrelevant sind.

Domeyer & die gang sind mittlerweile Milliarden – schwer :laugh:. Die AG bettelt aber um 6 Mio Eur. Verkauft Interzart, USM usw.

Wer desinformiert ? :laugh: Wer raucht hier zu scharfen Stoff ?
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Schau dir doch an, was Lulu aus deinem Satz macht: „A“ statt AG. ;) !

„die mbx ( AG ) ist gegen sich selbst short gegangen.“ Richtig. Aber nicht börslich. Sondern rein außerbörslich, d.h. der Short – Deckungs – Preis steht von Anfang an fest: Ein Euro ( = junge Aktie aus KE geht zu 1 Eur ins Grundkapital ). Denn „Gewinn“ fährt also die AG ein.

Technisch:

VK: Marktpreis – ( 10 % Paketrabatt ) x M = Erlös
Kosten: KE = 1 Euro x Aktienanzahl ( M )
Gewinn = Vk – K

( praktisch Geld drucken. Allerdings nur im Rahmen des HV KE Beschlusses = Grenzen der zulässigen Verwässerung )
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Ein Interesse an fallenden Kursen hat die AG ( oder eben die A ) nicht unmittelbar. Sie zahlt - für die für Marktpreise an Investoren verkauften Aktien – stets nur 1 Euro. Einerlei ob der Kurs bei 0,1 oder „Dausend“ Euro steht. Bei 0,1 wäre allerdings das Spiel aus, da KE teurer als die Einnahmen.
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Zu Lulu’s Thesen.

2 a ist wirtschaftlich ohne weiteres denkbar. Es wurde finanziell eng, da diktiert nicht MBX die Bedingungen. Bei GEM & co sitzen Vollprofies, die Angst riechen ( oder WO lesen :laugh: ). Möglich, dass sie per SA etc. den Kaufpreis drückten.

Ein sauer Apfel. Aber wer sonst gibt nach IFO und NM Desaster Geld auf Abruf ?
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2 b Hier wird es etwas unseriös. Aber meinetwegen. Es wäre aber verwerfliches Verhalten der GEM nicht der MBX AG, Dom etc.

Klar denke ich, dass man für 12 Mio’s in die Bücher, Aufträge, Produktfortgang schaut. Meine Rede. Das man operativ gleich jede ad hoc erfährt, scheint hingegen etwas weit zu gehen... :rolleyes:
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ab 2 c Wird’s phantastisch bzw. wirtschaftlich Unfug.

Short- und Longposition sind kommunizierende Röhren. GEM ist long. Den Gewinn, den sie durch Shorten macht, verliert sie bei Deckung. Dh. Gewinne Short = Verluste Long. Siehe unten Bsp. Vorstand X und Strohmann L.
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3. Die Optionsscheine von HSB Tr. fasst niemand an, der bei Trost ist. Der Spread ist ein rip of sondergleichen. Auch ohne Lulu-Märchen machen die genug Gewinn. Es gab überhaupt kaum Puts am NM 50. Am NM All schon gar nicht ( vgl. z.B. Plasmaselect Desaster ). Profis OS – Emittenten kalkulierten früh mit der platzenden Blase.
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4 usw. blabla

Insider möglich. Wo nicht ?

Gruß pd

PS Harman sieht das schon ganz richtig. Ab einem gewissen Punkt. Nord LB, GEM, der AR, alle Vorstände sind involviert und geben munter eidesstattliche Versicherungen ab, wird es Zeit das Großbetrugs - Szenario ( 2 Milliarden Euro :laugh: ) zu überdenken.

Insiderkleinvieh macht auch Mist.
:laugh: Harman

Sorry für die Posting – Überschneidung.

Du bist ja ein ganz ausgebuffter Königspusher. Quasi trojanisch im „Basher“ – Gewand erst das Vertrauen der Lemminge erschleichen. Raffiniert ! ;)

Jetzt versteh’ ich auch warum du 35 % mehr NM – Puts ( MBX Gehalt ) bekommst als ich kleiner Fisch.

Du bist jede Mark wert. Ehre wem Ehre gebührt. Mein Idol.

Komm jetzt schlachten wir im Duett die Bertelsmann – Gerüchte aus ;).

Waidmann’s heil. pd :laugh:
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„Kaninchenzüchterverband“ ROFL
@ pd

Auf einem Bein kann man halt nicht stehen.
Mal halte ich beim "Dicken aus Tirol" die Hand auf, mal beim "Dünnen aus Hildesheim". :laugh:

Gruß,
harman

PS
Nene, meine Einstellung hat sich nicht geändert.
Warte nur das nächste gatrixx-Interview ab, dann liefert Domy mir wieder frische Munition :laugh:
Im übrigen entlastet mich der Kursverlauf vom Pusherverdacht:
Nach meinem Posting von 16:08 ist der xetra-Kurs von 2,60 auf 2,55 kollabiert
harman

Ich neige nicht dazu, den Ermittlungen der StA vorzugreifen und szenarisch zu entwickeln, wie es gewesen sein könnte. Es gibt viel zu viele Variable. Und doch spielt die Wirklichkeit auch der Fantasie mitunter einen Streich.
Dann werden die Ereignisse verfilmt .... ;)

Es sind einfach eine Reihe von Fragen ungeklärt.
Zum Beispiel die Aktientransaktionen nach Zeitpunkt, Menge, Beteiligte. Über solche Details verfügen die Vermittler. :laugh:

cu
Placido

Ursache & Wirkung auseinanderhalten. ;)
Im Zusammenhang mit MBX ist Gelassenheit für uns alle sicher kein schlechter Ratgeber.
Schutz-Vereine, StA, klagende Anwaltskanzleien usw. sind Reaktionen auf offen gebliebene Fragen und ohne MBX nicht denkbar. :laugh:

cu
@ Kimba

Gerade ein von Dir entworfenes Szenario, wie es hätte gewesen sein können, hätte mich ja interessiert.
Allerdings wird das Ganze nur rund, wenn alle Beteiligten unter einer Decke stecken (dafür ist mir die Sache aber einfach nicht groß genug); ansonsten hat am Ende halt immer irgendwer den Schwarzen Peter, nämlich die MBX-Aktien mitsamt ihrem "vorteilhaften" Kursverlauf.
Gegenwärtig scheint dies GEM zu sein.
Auch ein AAA-Rating schliesst nicht aus, daß man mal aufs falsche Pferd setzt.
Zudem ist MBX für GEM wohl kein bedeutendes Investment, eher am unteren Rande der üblicherweise eingegangenen Engagements anzusiedeln (üblich nach eigenen Angaben: 6 - 100 Mio. DM).
Übrigens ist es auch nicht so, daß GEM speziell und nur MBX als Investment in Deutschland auserkoren hat:
In anderen Threads ist auch die Rede von Kabel New Media, Micrologica und Popnet, wobei ich selber diese Angaben noch nicht verifizieren konnte, da auf der Homepage von GEM noch keine dieser Firmen aufgeführt ist.
Möglicherweise handelt es sich hier einfach um einen Rundumschlag zu Turnaround-Spekulationen, nach dem Motto: wenn nur 1 oder 2 Treffer dabei sind, hat`s sich schon gelohnt.

Gruß,
harman
(endlich wieder im gewohnten Pelz :laugh: )
Inhaltlich war dein „Mal rein theoretisch, ein Szenario“ Käse. Oder eben unscharf, Lulu.

In Abwandlung des röm. W. : Hättest du geschwiegen, du wärst ein weiser Löwe geblieben.

Stattdessen unscharfes. Scharf wird er nur, wenn er an die Gürtellinie darf. Tippfehler anprangern, Opponenten persönlich diffamieren, Gegenargumente sind natürlich bezahlte Desinformation.

Nord LB, GEM, MBX, Dom & Co allesamt Verbrecher in einem „Milliarden“ :eek: Skandal...
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Inhaltlicher und charakterlicher Offenbarungseid, Lulu.
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Ich dachte ich mache dich ein bisschen nass. ( Mähne – rain remember ? ) Statt dessen machst du dich von ganz alleine selbst hässlich.
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Vom Sympathieträger weißer Löwe zum garstigen Ameisenlöwen Lulu an einem Tag. Respekt.

= >
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Dieses Kunststück konntest nur du selber bewerkstelligen. Ist ein Börsenthema so was wert ?

Gruß pd
harman

Wie gesagt: Es gibt zu viele variable Grössen, um sich hier ohne Vertragskenntnisse festzulegen.
Daher das Szenario, das auch fantastistische Möglichkeiten einschliessen soll.

Möchte noch nachtragen: Gemeint war, dass zwischen den Akteuren unterschiedliche Vertragsbeziehungen bestehen könnten.

Es wäre möglich, dass zwischen A und seinen Großaktionären (vielleicht nicht mal einheitlich) für die "Leihgabe" Stillhalterprämien flossen.
Es wäre möglich, dass es zwischen A und seinem freundl. Investor Vereinbarungen über "short gehen" gibt (von dem Du sagtest, dass es von A de facto initiiert wurde).
(So furchtbar voneinander verschieden sind die Chartverläufe bei den drei von Dir genannten Unternehmen gar nicht, als dass man nicht unwillkürlich auf den Gedanken kommen könnte, es seien Grundmuster derselben (Londoner?) Architekten zum Tragen gekommen).

Nehmen wir an, die Finanzhäuser sind informiert. Was ist mit den dort (und anderswo) agierenden Subalternen, für die Placido den nicht unkomischen, aber markanten Begriff des "Insider-Kleinviehs" wählte? Gab es nicht einmal vor Inter-Nordic einen sogenannten "Marekus-Thread"?

Das vorgestellte Szenario sollte ein Beitrag zu einer negativen Begrenzung des "Szenario-Trichters" darstellen, in dem das, was die StA untersucht, sich abgespielt haben könnte. Ich will damit nicht sagen, das Worst-Case-Szenario bereits erfasst zu haben. Könnten noch Knüller dazu kommen.
Womöglich ist einiges über London gelaufen?

Schwerwiegend bleibt weiter, dass das Unternehmen die Fragen des Publikums nicht beantwortet, sondern die Klärung amtlichen Stellen überlässt.
Das wirkt nicht erleichternd. Man kann die Knackpunkte auch benennen und die Stellungnahme der StA folgt dann später, ohne noch Überraschungen zu beinhalten. Leider geschieht gerade dies nicht.

Für den letzten Punkt muß es einen Grund geben, der uns noch höchst unangenehm aufstossen könnte ...

cu
Placido

Gerade gesehen. World Of Wonder ....
:laugh: :laugh: :laugh::laugh: :laugh: :laugh:
Find` ich irgendwie sympathisch. Die Story fehlt noch. Dann könntest Du auf Aesops Spuren wandeln ...

Willst Du die Vorgänge nicht verstehen?
Leider hast Du vergessen die anderen Schuldigen zu erwähnen: die Schutz-Vereine, die klagenden RA, die Aufsichts- und Justizbehörden, die auch Probleme haben, die Verlautbarungen des Unternehmens nachzuvollziehen.

Kommt auch immer wieder vor, dass man den Opfern nachsagt, sie seien selber schuld.:mad:
Was unser Tenor natürlich nicht tut. Möchte ich ausdrücklich feststellen, um mögliche Mißverständnisse zu vermeiden. ;);)

cu
Schöne Kostprobe für das Gesagte, Lulu ;).

Das Einzige was ich hören wollte, ist bereits eingeräumt:

K: „Es gibt viel zu viele Variable.“
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Ein intellektueller Offenbarungseid. Denn keines deiner „Milliarden“ – Betrugsszenarios war auch nur ansatzweise schlüssig. i.Ü. wenig überraschend...
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Sie kranken alle an dem von ( bezahlter - Pusher – unverdächtigen ? ) Harman vorgetragen Makel:

Zitat: „Für den Investor, der ja jetzt Eigentümer der Aktien ist, würde shorten keinen Sinn machen, denn shorten würde man nunmal mit Aktien, die man eben (noch) nicht hat.
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Das Problem ist, dass du noch nie geshortet hast und nicht in der Lage bist, es sauber zu abstrahieren.
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i.Ü. habe ich mir in diesem Thread die Mühe ausschließlich für die „Opfer“ gemacht. Deren Verluste ich bedaure. Wie jeder hier bin ich mit meiner Position im Minus ( IPO 45 EUR / Pios 5 DM ). Die Hauptverantwortung dafür suche ich nicht bei anderen... Die Pro – Fraktion denkt ja wohl kaum an Klagen. Die anderen sollen meinetwegen Klage erheben. Ihr gutes Recht. Kanzleien müssen auch leben... Aber bitte im Bewusstsein der Risiken und m.E. wäre es in jedem Fall ratsam, die StA Erm. abzuwarten.
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@ Harman

das AAA – rating von GEM ist weniger ein Zeichen von Investor – Unfehlbarkeit sondern mehr ein ( schwer zu erlangendes ) Qualitätssiegel für Seriosität, Gesetzestreue, Einhaltung der SEC – Regeln, also eine diesbzgl. blütenweiße Weste usw.

MBX ist für die ein kleiner Fisch. Ceo Dom wurde allenfalls von einem kleinen Abteilungsleiter empfangen. Manche Hühnerdiebe hier an Board würden schon beim Flanieren in der 5 th Avenue den Gummiknüppel schmecken. Manche wohl nicht ganz zu Unrecht. ;)

Gruß pd
Placido

Schau` mal nach, was ein Szenario ist. ;)
Es handelt sich um eine Methode, die bestrebt ist, mit eine Vielzahl von variablen Größen, die in der Zukunft liegen, umzugehen. Es räumt auch der Fantasie ihren Raum ein, verlangt sie sogar. Man kann einem Szenario somit nicht vorhalten, denkbare Annahmen zugrunde zu legen.

Davon abweichend wird ein wahrscheinlicher Eintritt eines Ereignisses mit anderen Parametern prognostiziert.

Bei Szenarien handelt es sich um keine Tatsachenbeschreibungen. Jetzt aber genug. ;) ;)

cu
Placido

Zitat: „Für den Investor, der ja jetzt Eigentümer der Aktien ist, würde shorten keinen Sinn machen, denn shorten würde man nunmal mit Aktien, die man eben (noch) nicht hat....."

Richtig, ich ergänze: ...... oder die man hatte. (Soll ja auch temporäre Eigentümer geben);) :laugh:

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Zitat: "Das Problem ist, dass du noch nie geshortet hast und nicht in der Lage bist, es sauber zu abstrahieren."

Was Du so alles weisst .... :laugh: :laugh:

cu
Frage:
Bringt eine (weitere) Sammelklage gegen Metabox was für ihre Investoren??
Dadurch, dass du „Szenario“ im Lexikon nachschlugst, hast du immerhin bewiesen, dass das Lesen Fortschritte macht, Lulu.

Kann man dort auch Shorten ( z. dt. Leerverkaufen ) nachschlagen Ameisen – König ?

Zit: „oder die man hatte. (Soll ja auch temporäre Eigentümer geben)“

Erklär’s ihm doch bitte jemand, der sich mit Walt Disney Didaktik besser auskennt, was eine kommunizierende Röhre ist.
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„Hatte, hat“ blabla. Der Shorter verkauft Aktien, die er nicht hat. Es sind aber EXISTENTE Aktien, die er sich leiht. Da du unterstellst, dass Shorter und der Leihende ( meinetwegen Stillhalter ) identische wirtschaftliche Interessen haben ( Strohmann / Komplizen ), kommt dabei nur ein Nullsummenspiel heraus. Gewinne des Shorters sind Verluste des Stillhalters und umgekehrt.

Mit dem Problem, dass „normale“ Shorties aus der Aktie rausgehen und nach ihnen die Sintflut. In deinem Modell ist nicht nur der Vermögenstand derselbe, bzw Anfangsvermögen minus Shortgebühren, Spesen etc. Er ist auch noch long mit einer Riesenposition „verdroschener“ Aktien. Gewinn Fehlanzeige, Lulu !
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Zu deinen „2 Milliarden Euro“ Gewinn mit der Aktion. Selbst wenn Umsatz = Gewinn wäre, dann müsste man 13 Jahre lang :eek: ( jeden Tag ) MBX handeln, um dies einzufahren. ( bei ca. Tages – Durchschnittumsatz von 200.000 Stück ). :laugh:
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Geh lieber mit Krawalli, LJ, fili usw spielen, Lulu, da gibt’s nach dem Motto „je oller je doller“ die Theorie auf die Schultern gehauen. Hanswurst wäre doch ein lustiger neuer Nick ?

Gruß pd
Placido

O-weh, o-weh.
Da produziert der Tenor jetzt aber schrille Töne, um nicht zu sagen Mißtöne.
Nicht das Atmen vergessen. Dir wird doch nicht die Luft ausgehen. :laugh: :laugh:

cu

PS.: Sprechen wir wirklich über identische Zeiträume? Wir wollen uns doch nicht wiederhoelen....
.
Re: „Sprechen wir wirklich über identische Zeiträume ?“
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Blitzgescheiter Lulu, deine Einwände sind so originell & gebetsmühlenartig, dass man sie schon vor geraumer Zeit antizipierte. Die Wechselbeziehung zwischen der Short- und der Longposition ist völlig kurs- und zeitunabhängig. Eine reziproke Korrelation: Also gewissermaßen kommunizierende Röhren. Gewinn des einen ist Verlust des anderen und umgekehrt. UC Lulu ;).

Daher das märchenhafte Beispiel mit Shortverkauf beim ATH ( 45,8 ) und Eindeckung beim ATL ( 1,51 ). Extremer oder optimaler kann das Szenario nicht sein. Steht alles schon warm, fast vorgekaut auf dem Tisch. Verdauen muss man es schon selber.

Also lies noch mal ganz l a a a a a n g s a m das Posting „pd 15.03.01 12:34:55“. Erst lesen, dann gaaanz doll anstrengen. Vielleicht klingelt es ja. Bitte erst danach kommentieren. :laugh:
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Knifflige Sache, die Raumzeit oder Zeitraum ? :laugh:

Gruß pd

PS Hast du ne rote Plastiknase auf ?
Hi Placido

Schön, dass Du noch einmal zum Wochenende reinschaust.
Ansonsten: Gäääääähhhhnnnnn !

Zu Deinem Nullsummenspielchen beim Shorting: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:
Zu Deiner arithmetischen Umverteilungstheorie angesichts krachender oder stark rückläufiger Finanzmärkte: Aber hallo, Ökonomie als Umverteilungsorgie auf der Geldseite. :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:

Alles nicht so einfach ... :mad:
Nichts ist spannender als Wirtschaft ;) ;) :laugh: :laugh:

Have a nice weekend & schon` Deine Stimme. Viel zu schrill ....
.
reziproke korrelation und kommunizierende gefässe sind, wie ich auch erst unlängst erfahren durfte, etwas gänzlich unterschiedliches.

reziproke korrelation :

Gewinn des einen ist Verlust des anderen und umgekehrt.

kommunizierende gefässe:

Kommunizierende Röhren oder Gefässe sind untereinander verbundene, oben offene Gefässe, welche Flüssigkeit austauschen, bis sie "übereinstimmen", respektive einen "gemeinsamen" Pegel aufweisen.
http://www.hyperkommunikation.ch/lexikon/kommunizierende_gef…

muss allerdings gestehen, dass diese erkenntnis erst durch eine detaillierte klärung in der harald schmidt show bei mir ankam. *lol*

der schulische physikunterricht dagegen ist scheinbar spurlos (nicht nur an mir) vorübergegangen. :laugh:

schönes we

r :)
relation

Tja, ökonomische Gesetze & physikalische Gesetze sind leider zweierlei, wie gelehrige Schüler und alle User wissen.
Aber Details möchte ich mir dazu ersparen. Ist schliesslich Weekend.

Auch Dir ein Schönes Wochenende, K.
Weiße Fahne, Du hast nicht Unrecht relation, kommunizierende U - Gefäße behalten immer den gleichen Flüssigkeitslevel ( Adhäsion vernachlässigt ).

In Wirtschaft und Politik wird das Bild häufig etwas abgewandelt verwandt, nämlich zur Beschreibung eines Nullsummenspiels.

Paradebeispiel: FAZ – Zit: „CDU + FPD verhalten sich wie kommunizierende Röhren“. Also wenn die CDU z.B. in Schleswig Hlst Punkte verliert wachsen sie bei der FPD an.
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Der Fachmann nickt ? Lulu wundert sich... :laugh:

Gruß pd
Placido

Zitat:
"Der Fachmann nickt ?" (Wozu das Fragezeichen?)

Welcher Fachmann ? :laugh:

cu
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