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Brief des Vorstandsvorsitzenden
An die Aktionäre der Met@box AG Hildesheim
Hildesheim, den 12. März 2001
Sehr geehrte Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer,
ich bin überzeugt, dass Sie die Ereignisse rund um unser Unternehmen in der letzten
Woche in den Medien verfolgt haben und weiß, dass es angesichts einer Vielzahl
von Verdächtigungen nicht leicht fällt, sich ein faires Bild von der Met@box AG zu
machen. Daher möchte ich diesen Brief nutzen, um Sie kurz über wesentliche Fakten
zu informieren.
Anders als vom Spiegel in seiner Ausgabe vom 05. März 2001 behauptet, haben
weder meine Vorstandskollegen, noch unser Aufsichtsrat noch ich jemals Aktien zu
Vorzugspreisen erworben. Diese ungeheuerliche Anschuldigung konnte entstehen,
da der Redakteur offenkundig immer wieder die Werte, mit der neue Met@box-Aktien
im Handelsregister eingetragen werden, und tatsächliche Ausgabekurse
verwechselte. Zudem hat er nicht verstanden, dass sowohl Vorstände als auch
Aufsichtsräte mehrmals der Gesellschaft Aktien als Darlehen übertragen haben, um
so eine rasche und kostengünstige Abwicklung von Kapitalerhöhungen zu
ermöglichen. Selbstverständlich gehen wir mit allen rechtlich möglichen Mitteln
gegen diese falsche Berichterstattung vor.
Am Mittwoch durchsuchte die Staatsanwaltschaft Hannover die Geschäftsräume der
Met@box AG. Ich hoffe, dass die Staatsanwaltschaft jetzt rasch zu Ergebnissen bei
ihrer Ermittlung kommt und so die monatelangen Verdächtigungen gegen Met@box
ein Ende haben.
Met@box-Vorstände und Aufsichtsräte werden alles in ihrer Macht stehende
unternehmen, um zu einem raschen Ende der Ermittlungen beizutragen. Wie bereits
gegenüber der Presse erwähnt, habe ich jede einzelne Adhoc-Meldung nach bestem
Wissen zeitnah veröffentlicht und zu keinem Zeitpunkt Aktien der Gesellschaft
veräußert.
Die Turbulenzen um die Met@box AG haben vergangene Woche an der Börse zu
erheblichen Kursschwankungen geführt. Mir ist bewusst, dass es erst dann zu einer
langfristigen Beruhigung des Met@box-Kurses kommen kann, wenn zusätzliche
Fakten über Aufträge und Auftraggeber veröffentlicht sind. Wir arbeiten daran, dass
dürfen Sie mir glauben. Oberstes Primat bei Met@box bleibt dennoch: Der Kunde ist
König. Gegen seinen Wunsch werden wir nichts unternehmen, denn nur mit ihm
zusammen können wir die Zukunft des interaktiven Fernsehens gestalten.
Mit freundlichen Grüßen
Stefan Domeyer (CEO)


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