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S&T: Keine weitere geographische Expansion geplant - 500 Beiträge pro Seite



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Der an der EASDAG und an der NEWEX gelistete Systemintegrator S&T plant für das laufende Geschäftsjahr keine weitere geographische Expansion, teilt Vorstandsvorsitzender Karl Tantscher im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Mit der Übernahmen der ungarischen INNET und der tschechischen NEOS im Jahr 2000 sei das auf Zentral- und Osteuropa spezialisierte Unternehmen nun in 14 Staaten vertreten. In den großen und stark wachsenden Ländern Russland und Polen könnte noch die eine oder andere Akquisition stattfinden, um – wie es Tantscher nennt - flächendeckend präsent zu sein.

Im vergangenem Jahr hat S&T seinen Umsatz um 105% auf 113,5 Mio.€ erhöht und übertrifft damit leicht die vorläufigen Zahlen. Im Hauptgeschäftsfeld Information Technology Solutions (ITS), das die Implementierung für maßgeschneiderte IT-Lösungen umfasst, steigt der Umsatz mit einem Plus von 135% auf 61,5 Mio.€ am deutlichsten. Im Bereich Vertrieb zeigt die Wachstumsrate ein ähnliches Bild, die Umsatzerlöse nehmen auf 23, 4 Mio.€. Etwas weniger dynamisch haben sich die Divisionen Customer Support Organization (+41%) und Medical Diagnosis and Monitoring Systems (+94%) entwickelt. Von den beiden anderen Geschäftsfelder, Chemical Analysis und Test & Measurement Systems hat sich S&T im Jahr 2000 getrennt, um seinen Kurs der Fokussierung auf die Kernkompetenzen fortzusetzen.

Martin Bergler, Finanzvorstand von S&T, kann eine positive Entwicklung der Ergebnisse melden. Demnach hat sich das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibung (EBITDA) nach einem negativen im Vergleichszeitraum mit 6,2 Mio.€ verbessert. Das Betriebsergebnis (EBIT), belastet durch hohe Abschreibungen für die getätigten Akquisitionen, weist ein Plus in der Höhe von 3,3 Mio.€ auf. Der Gewinn je Aktie verzeichnet erstmals mit 0,14€ ein positives Vorzeichen.

Für das Jahr 2001 erwartet Tantscher eine Umsatzsteigerung von knapp 33% auf 150 Mio.€, ein Wachstum, zu dem vor allem die neuen Akquisitionen beitragen werden, die 2001 in der Bilanz erstmals vollständig aufscheinen. Ebenfalls positiv sieht Tantscher die Ergebnisentwicklung: Das EBITDA soll mehr als 10 Mio.€ aufweisen. Als Grundlage für diesen Optimismus führt er auf der einen Seite das gute Wirtschaftswachstum der Reformländer, auf der anderen die Kooperationen mit Pixelpark und SAP ins Treffen.




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