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Strategie ist alles !!! - 500 Beiträge pro Seite



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@alle
meine neue strategie: 3 unternehmen-damit nur noch 3 aktien zu überwachen
- salamiweise verbilligen, je nach gusto, zumindest immer bevor 65% minus erreicht ist
-ziel: irgendwann 100% investiert in nur 3 unternemen, die nicht pleite gehen (hoffendlich)...bei lucent fange ich ein bisschen an zu zweifeln....kann mir jemand aus seinem erfahrungsschatz hoffnung geben, bzw..wie läuft eigendlich so ne pleite ab ????
bei erreichen des ziels habe ich 3 aktien mit bestimmten einstandswerten...dann kommt die ZEIT ins spiel(denn es ist doch eine wette oder?)...
da wir in afrika genügend ZEIT haben(..und ihr in europa die UHREN ;) )..brauche ich nur noch zu warten...
wann ich dann meine Aktien wieder verkaufe, weiss ich nicht?? ..erst mal haben, und nen meter weg sein..
ich hatte halt noch NIE einen gewinn bei einer aktie bis dato...gibt´s sowas?..zumindest habe ich davon gehört :)
noch eine frage an die versammelte mannschaft(wir sitzen doch alle im selben boot..oder?)
ES GEHEN KEINE AKTIEN VERLOREN !...wo bleibt das ganze verlorene GELD ????????
bitte um aufklärung..dank..
soweit meine strategie...und endlich wieder (ein weiterer) beitrag ohne auf.....naja ihr wisst schon :D
sonnige grüße
blieni, der wettende statege
das geld wandert von a nach b....

gibt nämlich immer welche, die dir die aktien abnehmen zu dem gewünschten kurs....und die verkaufen dann wieder zu schlechteren kursen an dritte usw.

blieni, auf drei aktien zu setzen und die dann auch noch ständig verbilligen zu wollen, ist riskant.

wenn, dann solltest du dir schon ein internationales depot zusammenstellen mit mind. 8-10 werten oder die gewünschten bereiche mit index-zertifikaten abdecken.

happy trades!


gruss
shakes
hi shaker
..ich weiss..aber ich hatte auch mal mehr..und jetzt hab ich cash, und ich spreche diesem börsengeschehen den zusammenhang mit "wirtschaft" ein wenig ab
ich bin 15jahre erfolgreich selbständig...aber das hier ist ein spiel..eine wette auf"was vielleicht die anderen denken"..und als begründung halt irgendwas wirtschaftliches herran agumentiert, egl ob nach oben oder unten..
ich wette halt: LU ist in 5 jahren bei 40euro!
mein einstand ist 20 vielleicht auch weniger..und sie gehen nicht pleite(das ist bei der wette halt was ich nicht einschätzen kann..darum die frage)..
ich bin seriös..aber ärgere mich, das ich mich auf so eine wette eingelassen habe(zocken ist ÜBERHAUPTNICHT in meiner natur)..aber als ich im oktober das erste mal aktien gekauf habe, dachte ich es ist eine anlageform, mit einem errechenbarem risiko/rendite verhältniss, darum der versuch
..und LU verkackt.. naja ich verkaufe ja nicht...
wie sich das verhält, wenn eine firma pleite geht, kann ich dir mal bei nem wasser erzählen.

gruß penny - dessen ag schon mal insolvenz angemeldet hatte :eek:
hallo penny
bin immer gerne zu einem pläusch bereit ;o)
..mit wasser, oder wein...
weisst ja wo du mich findest
www.blieni.de
please tell me more..
blieni
@alle LUser und strategen
bis jetzt funzionierts ganz gut NOK bei 25,2 verbilligt und LU bei 7,75.
schaumer mal
blieni
hallo blieni,

ist doch klasse !

klare, einfache strategie und wenn diese dann auch noch in der praxis für dich zufriedenstellend funktioniert: herz was willst du mehr ???

liebe grüsse nach südafrika

rolf
Hi blieni,
alte Berliner Seele, deine Strategie erinnert mich ein wenig an meine erste Roulette-Strategie als Schueler.
Erstmal 1 Mark auf rot. Wenn schwarz kommt,einsatz auf rot verdoppeln (also 2 Mark). Konnt irgendwnn mal rot, dann wieder mit 1 Mark auf rot anfangen.
Wenn du genug Liquidiaet in der Hinterhand zum nachschießen hast, wirst du bestimmt erfolgreich sein, koennte allerdings sehr lange dauern.
Ich bin ja prinzipiell auch ein Freund des Nachkaufens, allerdings nur dann, wenn der Kurs unterhalb des von mir ermittelten inneren Wert liegt.

Allerdings sieht es auch mit meiner Strategie in diesem Jahr recht duester aus.

In diesem Sinne

jaroel
Hi Blieni,

ich kann mich dem von Shakes gesagten nur anschliessen. Alles Geld in nur drei Werte, und darunter dann noch hochspekulative wie Lucent das ist ähnlich seriös wie Roulette spielen.

Bin auch Langfristanleger und ein Freund des Nachkaufens, aber nur dann wenn
- Aktie unter dem inneren Wert liegt und die
- Fundamentalzahlen der Firma 1+ mit Stern sind, d.h. KEINE potentiellen Pleitekandidaten sondern im Gegenteil Spitze bzgl. EK-Quote, Verschuldung, Brutto/Nettomargen, Investitionsquote, Netto-Cash-Flow etc.

Aber selbst unter diesen Voraussetzungen sind mir persönlich drei Werte zu wenig.

Ich möchte Dir vorschlagen, mal zum Spaß eine ausführliche Fundamentalanalyse zu den Firmen zu machen, die Dich am ehesten interessieren. Spätestens wenn Du dann Lucent oder Nortel mit Firmen wie Intel, Microsoft, Cisco, Nokia, EMC (leider immer noch teuer) oder zu meiner eigenen Überraschung auch Oracle vergleichst, siehst Du extreme (!!!) Unterschiede bzgl. der genannten Kriterien.
Habe mich leider auch zu spät intensiv damit auseinandergesetzt und so liegen heute Nortel in meinem Depot, die ich aber nicht weiter verbilligen werde, sondern bei der ersten Erholung abstossen und danach nicht mehr anfassen werde. Mich hats echt gegruselt, als ich Nortel untersucht hab. Es gibt genug finanziell gesunde Firmen, einige habe ich genannt. Wenn schon verbilligen, dann in solche Werte...

Je länger man sich mit dem Thema Fundamentalanalyse befasst, umso mehr werden einem die Zusammenhänge klar. Warum eben eine Microsoft oder Nokia einen Margenrückgang von einigen Prozent locker verkraften können (damit auch Spielraum haben um auf Veränderungen zu reagieren, d.h. investieren zu können oder einen Preiskampf mitgehen), und warum anderen Firmen wie Nortel oder Lucent dann eben gleich die Luft ausgeht, wenns mal nicht optimal läuft...

Gruß
Groschensammler
@jaroel
...ist das z.Z. nich nen bischen roulette ?
bin bei LU bei 15,15...bei NOK bei 31,13...CSCO bei 39,02
...ich finde mit den einständen kann ich schon leben..
und wenn´s noch weiter runter geht(weil keiner mehr telefoniert, im intanett ist oder sonst wie ein anti-technikvirus ausbricht...darum keine firma mehr investiert in höhere übertragungsraten, weil wir GERNE alle auf den bildaufbau am computer warten ;), aber dafür BILLIG!! )
...an dieses scenario glaube ich nicht!
@groschensammler
vielen dank für das ausführliche statement...
zu beginn(oktober2000), dachte ich auch so und habe mich in meinem haus und meiner umgebung umgesehen was ich alles besitze..
diese firmen hab ich aufgeschrieben und danach infos geammelt..
da blieben dann 5 übrig..mit denen war ich zu fast gleichen teilen zu 100% investiert...irgendwie muss man ja anfangen!!
...tja dann kam alles anders...
..ich habe seit meinem einstand in oktober kein verlust realisiert...lediglich BASF, DCX,NOK zu cash gemacht ohne verlust (BASF , NOK gewinn..DCX verlust)....NOK jetzt wieder nachgekauft...(mein bruder arbeitet da, da kann ich schön frötzeln :) falls die fallen ! )
wie gesagt, ich spreche diesem treiben an der Börse den zusammenhang mit Wirtschaft ab !!!!
Ich meine es ist nur ein vorgeschobenes Argument um eine basis der argumentation für ein wunderbar komplexes SPIEL zu haben.
Selbst jetzt, stehe ich zu meinem handeln, da ich es gewohnt bin zu entscheiden und für meine entscheidungen lob und tadel entgegenzunehmen!!!
Auch das mit dem risiko ist für mich kein problem, nur was mir niemand (freunde, bank, intanett) vor meinem investment gesagt hat ,ist : "die neuen informationsmedien verändern und BEEINFLSSEN das verhalten der anleger so stark, das für den kleinanleger das risiko nicht mehr abzuschätzen ist (eigentlich für alle anderen auch nicht)!!"
jetzt mach ich das beste draus..werde keinen verlust einfahren (außer LU geht pleite und im himmel ist jahrmarkt)
ich kann meine einstände immernoch verbilligen und habe 3 spielkarten !
da ich jetzt aber schon so viel gelernt habe über das spiel, werde ich ihm erhalten bleiben über die jahre, aber dreiviertel des jetzt eingesetzen spielgeldes werden nicht wieder in das spiel zurückkommen...
mein ausblick : nachdem wir einen salamicrash haben(hatten) :confused: kommt der salamianstieg ... hohe volatilität..die ständiger beobachtung jedes einzelnen wertes und berücksichtigung des medienumfeldes, werde ich meine verkaufsorders geben
strategie ist alles !
blieni, der zum zokker mutierte stratege
hi blieni,

klar ist das momentan Roulette was an den Boersen abgeht, und einer enger Zusammenhang zu den Wirtschaftlichen Daten ist in diesem Ausmaß auch nicht zu erkennen. Da gehe ich mit dir vollkommen d`accord.
Was uns unterscheidet ist wohl, dass ich davon ausgehe, dass langfristig (2-5 jahre) sich jeder Kurs an den fairen Wert einer Aktie naehert, also suche ich mir nur die Unternehmen raus, deren Aktienkurs deutlich unter dem fairen Wert liegt.
Diesen fairen Wert zu ermitteln ist natuerlich ein Glaubenskrieg an sich. Ich gehe in diesem Punkt konform mit Groschensammler und achte auf Groeßen wie Eigenkapitalquote, Umsatzrendite, Liquiditaet, FuE-Quote und einiges mehr (nachzulesen in Thread: Kein Titel für Thread 032551320).
Habe ich dann so einen Wert gefunden, kaufe ich genau wie du gnadenlos nach. Singulus habe ich z.B. bei 50 E und bei 30 E gekauft, und fallen die nochmal unter 15 E kaufe ich wieder nach. Die Hauptgefahr bei der Nachkauftaktik ist das die Firma konkurs geht und diese Gefahr reduziere ich durch die Fundamentalanalyse, wohlgemerkt reduzieren nicht ausschließen.
Fuer mein Empfinden scheint mir deine Aktienauswahl etwas unmotiviert ( nicht das die Werte schlecht sind, Nokia halte ich z.B. auch bei deutlich hoeherem Kaufkurs)und das macht die Entscheidung fuer einen Nachkauf etwas schwieriger.

Da wir uns ja auf dem Laufenden halten koennen wir ja sehen wie unsere Strategien performen.

glueckauf
jaroel
hallo 50-er strategen,

wenn ich mir eure (blieni und jaroels) strategie näher betrachte, so hat jede für sich etwas.

blieni
du konzentrierst dich (im vollem bewußtsein auf das möglicherweise hohe risiko !?) auf wenige aktien.

jaroel
du hast eine "faire-unternehmens-bewertungs-strategie". ich bewundere deine selbstdisziplin schon seit jahren. hier gab es ja schon sehr viele neuen wellen. du hälst an deiner strategie fest. das finde ich absolut klasse.
wieviel zeit investierst du denn so für das research einer in frage kommende aktie ???
übrigens dein angesprochener thread ist erste sahne. da steckt verdammt viel fleissarbeit drin.
ich mag übrigens auch sehr gerne performance-vergleiche.
bin halt auch ein zahlenfreak.

liebe grüsse

rolf
Hi Rolf,

danke fuer die aufmunternden Worte. Meine Strategie mag sich konsequent und durchdacht anhoeren, was zaehlt ist einzig und allein was hinten rauskommt und da stehe ich mit -13% seit jahresbeginn auch nicht besonders gut da. Natuerlich treffen hier die bekannten Argumente wie schlechtes Umfeld und laengerfristig denken zu aber einige von uns behaupten sich ja auch in diesen rauhen Zeiten.
Wichtig ist auch, das ich mich wohl mit diesem Vorgehen fuehle.
Ganz so konsequent bin ich allerdings auch nicth geblieben. Du erinnerst dich, am Anfang bin ich noch die kompromisslose Stopp-Loss-Strategie gefahren, diese habe ich jetzt um die Unternehmenswertbestimmung erweitert, so dass ich in einigen Situationen auch nachkaufe. Diese Unternehmenswertbestimmung war nur am Anfang aufwendig, gerade fuer mich als Physiker mit beschraenkten wirtschaftlichen Hintergrundswissen. nach dem Studium von 2 Buechern habe ich einfach mit einer simplen Excell-Datei angefangen und mittlerweile eine Schablone gezimmert, in die ich alle neue Unternehmen reinpresse.
Ich beobachte ungefaehr 30 Aktien und immer wenn neue Zahlen kommen aktualisiere ich die entsprechenden Excell-sheets. Die Zahlen erhalte ich aus den Geschaeftsplaenen oder Quartalsberichten also ist Handlungsbedarf max. 4 mal im Jahr. Aus diesen Zahlen definiere ich mir dann faire Unternehmenswerte und Kauflimits. Letztere habe ich alle in meinem Notizblock und damit liege ich auf der Lauer. Gestern habe ich z.B bei Unisys fuer 16 E zugeschnappt, nachdem ich eine gewisse Bodenbildung abgewartet habe.
Zusammen ist das ein Aufwand von vielleicht 3 Stunden in der Woche.
Ein weiterer Grund fuer diese zahlenschiebereien ist, dass ich mir vorstellen koennte, mein Berufsfeld etwas danach auszurichten, mal sehen wo der Lebensfluss einen noch hintreibt.
Und letztendlich bin ich eben genau wie du ein begeisterer Zahlenjongleur.

In diesem Sinne

glueckauf
jaroel
Hallo zusammen,

Jaroel, wir scheinen inzwischen zu einer ähnlichen Strategie gefunden zu haben :cool:

Ich bin ja wie gesagt auch ein Anhänger der Nachkauftheorie, nur sollte gerade hier eine größtmögliche Sicherheit vorliegen, um nicht in ein Riesenloch zu fallen. CMGI immer weiter zu verbilligen wäre fatal gewesen. Lucent nachzukaufen könnte ebenso fatal sein...
Ich habe selber einige spekulative Aktien, bei denen ziehe ich einen Nachkauf nicht in Erwägung. Lucent (habe ich selber nicht) fällt für mich eindeutig in diese Kategorie. Wenn die Finanzzahlen hingegen stimmen und die Zukunftsperspektiven der Firma gut sind (wobei hier natürlich immer ein gewisser Unsicherheitsfaktor verbleibt), dann ist der wahre bzw. innere Wert für mich das Kriterium zum halten bzw. nachkaufen. Für den Zeitpunkt des Nachkaufs spielen dann markttechnische Gesichtspunkte incl. Charttechnik eine Rolle, wobei ich hier leider kein so glückliches Händchen wie manche anderen habe :cry:

@blieni: einfach so ohne nähere Analyse bei einer Firma wie Lucent immer weiter nachzukaufen halte ich für brandgefährlich. Mach Dir doch mal die Mühe, Lucent und ein, zwei von mir genannte Kandidaten nach Finanzkriterien zu analysieren. Mal sehen ob Du dann immer noch von Lucent überzeugt bist :laugh:
Über die Anzahl der zu haltenden Werte lässt sich trefflich streiten, bei genügendem Zeithorizont und sorgfältiger Auswahl der Werte können drei ok sein, mir persönlich wärs zu wenig. Nur gerade wenn es so wenig Einzelwerte sind, sollte jeder einzelne mit umso grösserer Sorgfalt systematisch ausgesucht werden.

Grüße
Groschensammler
vollkommen korrekt groschensammler

blieni, wenn die nasdaq weiter korrigiert - und es sieht danach aus.....dann werden deine werte weiter leiden. lucent würde ich niemals verbilligen, eine nokia bestenfalls halten, wenn ich sie denn im depot hätte.

bei einer cisco bin ich ultra langfristig noch geneigt, zu sagen, da kannste vielleicht bei 15-16 verbilligen....um dann bei einem durchschnittskurs von ca. 25-30, dort angekommen irgendwann glattstellen.

also, dein geld kannste sicher besser anlegen, ohne frage.


gruss
shakes
@jaroel @alle anderen
bei LU hab ich eine ganz einfache Meinung : ich habe bei 24 angefangen und zum schluss 7,75 nachgekauft
bei null ist schluss! wer bei 60 einsteigt kann 60 euro verlieren..wer bei 7 einsteigt nur 7..
Ich meine, ich habe mich schon ein wenig über LU beschäftigt . wirtschaftsfundamental greuselich!!
..aber da wir ein komplexes spiel haben, gibt es noch:
1. einspeisung im preis der schlechten nachrichten
2. (eigen)darstellung in den medien (auf einen verlierer wird natürlich einfacher nachgetreten!und keiner möchte verlierer im depot haben)..würde LU so ne nachricht wie NOK (3G phones in USA gehen nicht!)...dann wären wir bei 0...NOK steigt :confused: )
3. eigentümerverteilung der aktieninhaber
4. schlüssiges, auch populistisches Zukunftsscenario
..na ja..LU ist z.Z überall schlecht !
..aber..
2500Patente...100000mitarbeiter ...aufträge...kunden...produkte zum VERKAUF(nicht zum vorführen) mit neuester technologie ..R & D (Bell lab)arbeiten an "platikspeicher" oder an einer " DNS Nano-maschine"...(wann da mal nen produkt rauskommt sei mal dahinngestellt, aber man kann auch lizenzen geben)
lizenzeinnahmen...sichere keditlinien..
nix kommt rüber...
das ergebniss ist der kurs..und der hat immer recht !!
Ist die börse nicht ein "Spekulationsplatz" ?
also meine sekulation bei LU ist:
es gelingt die hausaufgaben (7 punkte umstrukturierung) auch wirtschaftsfundamental zu verbessern!..
..damit kann die darstellung der erfolge zu spekulationen für die anderen von mir genannten projekte, früchte tragen !
keine aussage der Zeitspanne..(aber 7-10% pro Jahr wäre schön!)
ich finde Hochtief hatte viel weniger zu bieten, als sie in der sch... saßen...und jetzt 22euro!!..die waren auch mal bei 3 oder so..wann war das wohl..??!!
zu CSCO : bei denen bleibe ich skeptisch...die sind nur durch zukäufe gewachsen..jetzt ist die eigene währung schwach(aktien)..da kauft sich´s nicht so gut ein...
ich kenn das gefühl, wenn man DM oder RAND in der hand hält!
meine Spekulation: CSCO :wenn ich meinen einstand habe...raus.. falls gravierende neue produkte oder vermarktungsideen (chambers is nen guter verkäufer) gibt, überdenke ich die sache
NOK: mit den spiele ich das rein-raus spiel und hoffe, bevor der CEO abdankt, habe ich genügend gesammelt...und dann mit gewinn an jemand anderes verkauft habe! (shaker,wollen wir hoffen, daß beim wandern von aktien von A nach B nur GEWINNER übrig bleiben!)
spekulation NOK : natürlich 3G aber auch digitales fernsehen!

es gibt viele spielkarten...aber man verliert den überblick, falls man das spiel annimmt..und man kann es nur bedingt bis garnicht beeinflussen...also wer ist der GEGENSPIELER ?
blieni, der 40ger
@alle LUschenliebhaber
etwas älter aber trotzdem schön zusammengefasst!
Stock Talk
Lucent Technologies Inc.


Author: rredfield Number: 9
Subject: My Lucent Research Report Date: 1/2/2001 8:09:17 PM


Redfield, Blonsky & Co. LLC
Lucent Technologies Research Report
Prepared by : Ronald R. Redfield CPA, PFS
January 2, 2001



Lucent Technologies Inc. designs, develops and manufactures communications systems, software and products. Lucent is engaged in the sale of public and private communications systems, supplying systems and software to most of the world`s largest communications network operators and service providers. Lucent is also engaged in the sale of business communications systems and in the sale of microelectronic components for communications applications to manufacturers of communications systems and computers. Lucent Technologies Inc. was formed from the systems and technology units that were formerly a part of AT&T Corp., including the research and development capabilities of Bell Laboratories. Lucent`s research and development activities are conducted through Bell Laboratories, an industrial research and development organizations

Price : 13 5/16
Dividend : .09
Dividend Rate : .10%

Opinion : Long Term Strong Buy for the Risk Tolerant Investor (Please read disclaimer at end of report).
Shares Outstanding: 3325.9
Market Capitalization: 44.268 billion
estimated 5 year growth rate : 20 %
Symbol / Exchange LU/NYSE



Introduction :

Lucent was priced at 84 1/4 during December of 1999. Lucent`s price is currently 13 5/16. This is a percentage price reduction off of its high of 84 %. Many investors have been hurt by Lucent`s share price. Keep in mind, this report has been issued on January 2, 2002. While we understand the pain and suffering of long term Lucent shareholders, this report has been written in a "looking forward fashion". For many years we wanted Lucent to be in our model portfolio. We consider Lucent to be neighbors of ours ( Cranford, NJ is a few towns away from Lucent`s Murray Hill World Headquarters). Until recently, I could not accept the Lucent valuation parameters until the recent meltdown. We were continually concerned with Lucent`s accounting practices, management and failures to develop and institute leading technologies. Lucent admits to arriving way late to the fiber optics networking party. It failed to capitalize on DWDM (Dense Wave Division Multiplexing) using OC-192 technology. This technology has allowed companies such as Ciena Corporation (CIEN), Nortel (NT) and Tellabs (TLAB) flourish. Lucent claims to have conquered the OC-192 problem and is also claiming to be on the forefront of the next great optics technology called OC-768. Lucent is also a leader of wireless technologies.

The following is from Lucent Website.


Lucent Technologies is focused on being the leader in building a broadband and mobile Internet infrastructure that will change the way people communicate. Lucent provides the systems, software, silicon and services for what is the largest network build-out in history. The company is focused on a triple play of optical, data and wireless networking technologies with the software and services to support them.
With headquarters in Murray Hill, N.J., Lucent has about 125,000 employees worldwide — about one-quarter of them based outside the United States — and has offices or distributors in more than 90 countries and territories around the world. Bell Labs, Lucent`s world-renowned research and development arm, has a presence in 30 countries, and has produced 11 Nobel laureates since 1937. Scientists and researchers at Bell Labs receive more than four patents every business day.

For the fiscal year ended Sept. 30, 2000, Lucent had approximately $34 billion in revenues from continuing operations.

Lucent is a leading global supplier of communications networking equipment, holding strong leadership positions in Internet infrastructure for service providers, optical networking, wireless networks, communications networking support and services, communications integrated circuits, and optoelectronic components. As a communications software powerhouse, two-thirds of Bell Labs is developing next-generation software and applications.

In addition to acquisitions and its own internal developments, Lucent has made several moves to streamline its portfolio and sharpen its focus on the broadband and mobile Internet infrastructure.

recent Lucent highlights

Ranked 10th on FORTUNE`S 1999 list of Most Admired Companies and 10th on BUSINESS WEEK`S fourth annual Performance Ranking of the 500 companies that make up the S&P 500-stock index.
Received 1,153 U.S. patents in 1999, placing us ninth on the Patent Office`s list of companies.
Acquired Ascend Communications, a global leader in data networking; International Network Services, a global leader in network consulting, design and integration; Nexabit Networks, a leader in new high-speed core Internet protocol wide area network switching/routing equipment; and Excel Switching, a leading developer of programmable switching platforms.
As of March 2000, our New Ventures Group`s portfolio contained 16 ventures—four wholly owned and 12 partially owned by Lucent and syndicated with venture capital investors.
Introduced the industry`s first high-capacity, all-optical router. Called WaveStar™ LambdaRouter, it can direct 10 times the traffic of today`s Internet in one second.
Announced the industry`s first high-speed optical networking system, WaveStar DataExpress 10G, capable of bringing 10-gigabit networking capacity directly to local Internet service provider networks, making them four times faster than today`s.
Launched Stinger™, a breakthrough DSL platform that enables service providers to offer the highest quality of voice over DSL services, along with high-speed data, Internet and video services over one copper connection.
ABC used our WaveStar OpticAir™ system to transmit HDTV signals during Super Bowl XXXIV.
Our 5ESS switch set a new record, becoming the only switch to ever achieve 99.9999% uptime for four straight years.
Introduced Voice over IP, ATM and other data networking capabilities for our family of DEFINITY® business communications servers, further evolving the industry-leading telephony switches into "triple network" servers that can use IP, ATM or circuit-switched networks for voice and fax calls, call center, wireless and messaging applications.
Sprint PCS awarded a three-year contract (minimum value $780 million) to supply equipment and services for the next phase of its nationwide wireless network development and expansion.
Level 3 Communications announced a minimum four-year $250 million strategic agreement to purchase software switches for IP networks. It could grow to $1 billion over five years.
Australia One.Tel signed a $281 million contract to build a GSM1800 network in Melbourne, Adelaide and Perth.
Signed a three-year contract, valued at several hundred million Deutsche marks, with Deutsche Telekom to supply an optical network that will help meet growing demands for data applications.
Further information can be seen at http://www.lucent.com/ . http://www.lucent.com/news/fastfacts.html


These are notes and observations of Lucent`s recently filed form 10-K

1. Reliance on Major Customers

" A limited number of large customers provide a substantial portion of
Lucent`s revenues. These customers include Verizon, AT&T and certain incumbent
and competitive local exchange carriers. Revenues from Verizon accounted for
approximately 13% of consolidated revenues in fiscal year 2000, principally in
the SPN segment. Revenues from AT&T accounted for approximately 10%, 14% and 15%
of consolidated revenues in fiscal years 2000, 1999 and 1998, respectively. The
spending patterns of any of these customers can vary significantly during the
year. Elimination or change in the spending patterns of, or a significant
reduction in orders from, any one of these customers could negatively affect
Lucent`s operating results. Lucent`s fiscal year 2000 results were negatively
affected by the decline in sales to one large U.S. customer and one large
non-U.S. customer. The communications industry has recently experienced a
consolidation of both U.S. and non-U.S. companies. As a result, Lucent`s
operating results could become more dependent on a smaller number of large
carriers. Lucent continually endeavors to diversify its customer base by adding
new and different types of customers. Lucent, however, is often required to
provide or arrange for long-term financing for customers as a condition to
obtain or bid on infrastructure contracts. Thus, our ability to develop certain
customer relationships may be dependent upon our ability to raise capital and
extend credit."


The following text is from Lucent`s 1999 Form 10-K

"The contribution of AT&T to Lucent`s total revenues and percentage of total
revenues for the three years ended September 30, 1999, 1998 and 1997 were $4,587
million (12%), $3,841 million (12.1%), and$3,789 million (13.7%), respectively. In addition, sales to seven service
providers including AT&T, some of which may vary from year to year, constituted
approximately 29.7% and 34.4% of total revenues in the twelve months ended
September 30, 1999 and 1998, respectively."

Here is what comes to mind when I read the two statements.

A. Verizon is now a significant customer (13 %). This is a customer that needs to be tracked. Verizon is mostly a SPN (Service Provider Networks) customer.

B. AT&T is now a 10 % customer ($3.381 billion) during 1999 AT&T was a 14 % customer ($ 4.286 billion). F2000 mentions that AT&T was a 15 % customer in 1998 , yet last years 10-K shows 1998 as a 12.1 % customer. I will investigate the difference. I am thinking that the difference was due to a spin-off of some type.

C. It appears as though Lucent is becoming less reliant on AT&T, and developing significant customers from other carriers. Generally, it is a positive sign when former significant customers become less important. Again, my current goal is to monitor the capital spending habits, debt grades and general health of AT&T, Verizon and the rest of the communications industry.


2. Customer Committments

From F2000 10 -K

"As of September 30, 2000, Lucent had made commitments or entered into an
agreement to extend credit to customers up to an aggregate of approximately $6.7
billion. As of September 30, 2000, approximately $1.3 billion had been advanced
and was outstanding. In addition, as of September 30, 2000, Lucent had made
commitments or entered into agreements to guarantee debt of customers up to an
aggregate of approximately $1.4 billion of which approximately $770 million was
outstanding."


From F1999 10 - K

"As of September 30, 1999, Lucent had made commitments or entered into an
agreement to extend credit to customers up to an aggregate of approximately
$7,100 million. As of September 30, 1999, approximately $1,600 million had been
advanced and was outstanding. In addition, as of September 30, 1999, Lucent had
made commitments or entered into agreements to guarantee debt of customers up to
an aggregate of approximately $420 million of which approximately $310 million
was outstanding."

First glance, things look okay here. Just need to monitor customer commitments. Initially , this appears to make sense for the increased allowance that has been in the news.

3. Properties for manufacturing and warehouses have been reduced in F2000 from F1999.

4. Some financial observations :

A. Total Equity increased since 1998 by 18,212 billion
Total Debt increased since 1998 by 3.698 billion

this is actually quite positive.

B. Debt / Equity (looks positive, lowest level in 3 years)

2000*******25 %
1999*******42 %
1998*******35 %

C. Return on Equity (big drop.....warning sign, yet, just a warning sign, remember this company is priced for negativity)

2000*******06%
1999*******43%

D. Accounts Receivable as % of Revenues (very acceptable.)

2000*****28%
1999*****29%
1998*****23%

E. Cash decreased 219 million
Accounts Receivable increased 759 million
Inventory increased 1.437 billion
Revenues increased 3.667 billion


F. Current Ratio (this is okay, we will explore Flow ratio, Cash King and Price to Growth Flow later in this report)

2000*****1.97
1999*****2.10
1998*****1.45

G. Quick Ratio (see Current ratio above)

2000*****1.01
1999*****1.14

H. Accounts Receivable increased YOY 8.6 %
Inventory Increased YOY 33.9 % (warning sign, increase is significant)
Revenues increased YOY 11.0 %

I. Research and Development is decreasing as % of revenues. Now 11.90%.(possible warning sign)

J. Gross Margin % decreasing to 42.2% in F2000 , 49.0% in F1999, 46.9% F1998 (possible warning sign)


5. Worthwhile to watch in Q1 2001.


"These actions will allow Lucent to concentrate its investments, resources
and management attention on optical, data and wireless solutions, along with the
network design, consulting and integration services to support them. Lucent
expects to take a business restructuring charge associated with the redesign of
its business in the quarter ending March 31, 2001. Lucent expects to give
details of the charge in late January, 2001. A review of our internal processes
will continue throughout 2001 and may result in additional restructuring and
associated charges (see KEY BUSINESS CHALLENGES)."

6. Revenue Breakdown

" PRODUCT AND SERVICE REVENUES
FOR THE YEAR ENDED SEPTEMBER 30, 2000

Core Networking Systems..................................... 56%
Wireless Products........................................... 18%
Microelectronics............................................ 11%
NetCare Professional Services............................... 4%
Other....................................................... 11%


7. From 10-K re Credit Downgrade

"On December 21, 2000, Moody`s Investors Service lowered Lucent`s credit
rating on senior unsecured long-term debt from A2 to A3 and on commercial paper
from Prime-1 to Prime-2; the A3 rating remains on review for possible further
downgrade, and Moody`s concluded the review of the commercial paper rating. Also
on December 21, 2000, Standard & Poor`s lowered Lucent`s credit rating on senior
unsecured long-term debt from A to BBB+ and the commercial paper rating from A-1
to A-2, both of which remain on CreditWatch with the possibility of further
downgrades. Lucent believes that it will have sufficient capital resources to
fulfill its own operational and capital needs, as well as to extend credit to
customers when appropriate, although there can be no assurance that this will
occur."

This is not a terrible concern, yet debt levels and credit ratings are important to monitor. We watch the corporate debt of Lucent on a daily basis.

8. From 10-K

Revenue Breakdown
"Revenues in 2000 from the SPN segment increased by 6.8%, or $1,676 million,
compared with 1999, and increased 23.4%, or $4,717 million, for 1999 compared
with 1998. The 2000 increases were driven by sales of service provider Internet
infrastructure, wireless systems and professional services, offset in part by a
decline in optical networking products, primarily due to lower revenues in the
fiscal fourth quarter and a decline in switching revenues. Lower than expected
revenues in optical networking, due primarily to being late to market with the
OC-192 product, which affected the entire product cycle, from engineering and
manufacturing to deployment and launch, had a negative impact on the fiscal
year`s revenue growth. In addition, lower revenues from switching products
primarily due to the shift in customer spending away from circuit switching,
pricing pressures and the impact of a substantial reduction in a major long-term
foreign project also negatively"

Very important to watch the optical networking segment. OC-192, MEMS, OC-768 and all Optical switches (O-O-O) are going to be key indicators for the future. Remember, Lucent in their recent conference call discussed that they plan on delivering or exceeding industry comparable growth rates in the future.

Component shortages

"Lucent expects that product transition associated with a decline in circuit
switching revenue and the substantial reduction of revenues from AT&T and a
major long-term foreign project will not be fully offset immediately by the
ramp-up of newer products. In addition, component shortages have led to a longer
than expected full-volume ramp-up in optical networking."

Financial Discussion

>>Total liabilities increased $1,184 million, or 5.5%, from September 30,
1999. This increase was due primarily to higher commercial paper balances.

Working capital, defined as current assets less current liabilities,
increased $523 million from September 30, 1999, primarily resulting from an
increase in receivables, inventories and contracts in process, partially offset
by the increase in short-term debt.

Debt to total capital decreased 9.6 basis points in 2000 compared with
1999. This decrease was related to the 2000 increase in additional paid-in
capital primarily associated with the issuance of common stock for business
acquisitions made during the year and, to a lesser extent, the exercise of stock
options and sales of stock through the employee stock purchase plan.

For the year ended September 30, 2000, Lucent`s inventory turnover ratio
decreased to 4.1x compared with 4.4x for the year ended September 30, 1999. The
decrease is due to higher inventory in fiscal 2000. Inventory turnover ratio is
calculated by dividing cost of sales for the three months ended September 30 by
the fiscal fourth quarter average ending inventory balance, using a two-point
average.

Average days outstanding -- receivables were up 13 days to 102 days in 2000
compared with 1999 reflecting the growth in Lucent`s sales outside the United
States, which typically carry longer payment terms and growth in very
competitive emerging markets that currently require longer payment terms.
Average days outstanding is calculated by dividing the fiscal fourth quarter
average ending receivables balance, using a two-point average, by total revenues
for the three months ended September 30.<<

Purchase of Chromatis - an Optical Transport Company
>>
Chromatis Networks

On June 28, 2000, Lucent completed the purchase of Chromatis. Chromatis was
involved in the development of next-generation optical transport solutions that
provide telecommunications carriers with improvements in the cost, efficiency,
scale and management of multiservice metropolitan networks. The allocation to
IPRD of $428 million represented its estimated fair value using the methodology
described above. The $428 million was allocated to the first generation of its
Metropolis product, which will integrate data, voice and video services on
metropolitan networks and combine this traffic onto a wave division multiplexing
("WDM") system.

Revenues attributable to the Metropolis product were estimated to be $375
million in 2001 and $1 billion in 2002. Revenue was expected to peak in 2005 and
decline thereafter through the end of the product`s life as new product
technologies were expected to be introduced by Lucent. Revenue growth was
expected to decrease from 196% in 2002 to 10% in 2004 and be negative for the
remainder of the projection period. At the acquisition date, costs to complete
the research and development efforts related to the product were expected to be
$7.8 million.

A risk-adjusted discount rate of 25% was used to discount projected cash
flows.
<<

This is an interesting segment as we see how much Lucent paid for an Optical Switching Company. This is a link for Ciena`s purchase of Chromatis. Keep in mind, this was an all stock transaction.

http://www.lucent.com/press/0500/000531.coa.html

" Lucent will acquire Chromatis, a privately held company, in a stock transaction for approximately 78 million shares of Lucent common stock, valued at about $4.5 billion, based on the closing price of $58.125 for Lucent stock on May 30, 2000. This excludes the approximate 7 percent stake in Chromatis that Lucent already owns through its Lucent Venture Partners venture capital subsidiary. Certain key employees of Chromatis also could receive an additional 2.5 million shares, (valued at approximately $145 million based on the closing price of Lucent stock on May 30, 2000), contingent upon Chromatis meeting certain performance-based goals. "


This is what Charlie Burger, a staff writer from Gilder Technology Report , wrote on www.gildertech.com site (subscription required).


"If Lucent gets its act together on Chromatis, the acquisition could
provide some immediate income say over the next year or so. I say
could, because Lucent as we know does not execute well and in the
back of my mind I seem to remember some product delays already
reported.

However, that is not of greatest concern to me because even if Lucent
manages to execute on this one, I don`t think Chromatis was a wise
acquisition. The startup is too focused on conserving bandwidth in
the metro. Well, all metro startups are, so perhaps there really
wasn`t a company for Lucent to buy, but ONI and Sorrento have more
realistic ideas about the future of a lambda network in the metro and
I think will be better able to adapt when it happens. Also, they are
further ahead I believe in customers and product development.

Charlie 1/2/01"

Keep in mind that Lucent was trading at 58.125 . At today`s price Chromatis would be valued for this transaction at 1.01 billion. The cost is the write-off of goodwill over the course of 7 years. This is a "non-cash" cost, so only earnings are effected.

Another example of an optical switching company, is Ciena`s pending purchase of Cyras (http://www.lightreading.com/document.asp?doc_id=2922).



9. Revenues increased $3.196 B , yet, Gross Profit decreased by $ 738 M. That is a potential concern. Again, this is merely a potential warning sign, which needs to be monitored.

10. When looking at Consolidated Statement of Cash Flows, we see that capital expenditures are 2.7 billion for F2000. Hopefully this capital expenditure buildout will be the seed of a future cash cow. F1999 capital expenditures were 2.0 billion. We are definitely witnessing a material buildout. This buildout equates to $0.81 per share. I witnessed this buildout and future cash flow generation with the Cable companies in the mid 1990`s. This most certainly is an area to focus on in the future. We need to monitor the projected capital expenditures along with the free cash flow. This year Lucent had free cash flow of $( 2.1 billion) . This is the main reason that credit worthiness is crucial for Lucent. If they need to borrow for their infrastructure, preferential ratings would be a huge boost. The following is Lucent`s press release regarding the sale of its PowerSystems business to Tyco http://www.lucent.com/press/1200/001229.coa.html .

11. This is what Merrill Lynch mentioned on January 2, 2001.


" Always-on will boost 2.5G wireless adoption while 3G slips. We believe always-on will enable 2.5G systems to provide nearly all the benefits promised by 3G except speed. And we believe speed is not the key feature for wireless adoption. Wireless devices are considered always-on when they continuously connect to the network. The user does not have to remember to poll the system for emails or news updates. DoCoMo’s i-mode and the RIM BlackBerry have this key feature. Deutsche Telekom reports that WAP users are getting online less than once a week while i-mode users are viewing 300-400 web pages a month. 3G operators should have difficulty recovering their investments. The auction process has fallen apart following the $90 billion paid for European spectrum. Also, infrastructure costs could be higher than expected—estimates for the European 3G roll out run from $90-160 billion. And most of the user benefits are available with 2.5G."



I am curious to see how Lucent would react to a 2.5G wireless environment. I am currently looking for an answer to that question.





12. Terrabeam Corporation From 10 - K



"On April 9, 2000, Lucent and TeraBeam Corporation entered into an agreement
to develop TeraBeam`s fiberless optical networking system that provides
high-speed data networking between local and wide area networks. Under the
agreement, Lucent paid cash and contributed research and development assets,
intellectual property, and free-space optical products, valued in the aggregate
at $450. Lucent owns 30 percent of the venture that will develop the fiberless
optical networking system, which is accounted for under the equity method of
accounting. Lucent will also be a preferred supplier of optical components,
networking equipment and professional services to TeraBeam. In addition, under
certain conditions, Lucent will have the right to purchase TeraBeam`s equity
interest in the venture. A total of $189 was allocated to goodwill and other
acquired intangibles to be amortized over five years."


TerraBeam Corporation will be interesting to watch. This is what Charlie Burger, a staff writer from Gilder Technology Report , wrote on www.gildertech.com site (subscription required).

" TeraBeam technology is considered part of the "last mile" sector of
the Telecosm and hence is Bret Swanson`s company on the Global
Networks forum. Apparently, Sorrento, a metro WDM-system startup with
an all-optical switch in the works, expects to supply TerraBeam with
a quarter of a billion dollars worth of WDM equipment over the next
several years. If true, then TeraBeam likely has in place an
ambitious road map.

I think TeraBeam success will depend on how rapidly fiber to the curb
is deployed in cities, and perhaps also on satellite connections. I
don`t think rural connections are a viable option for TeraBeam --
they need a dense network to be economically viable.

Charlie 1/2/01"


13. Various credit ratios. We are using this to determine if Wall Street discussions and rumors of high debt load are warranted. Keep in mind, the debt/equity ratio mentioned in 4(B) above is not concerning on the face.


A. Equity Ratio at Market = Common equity at market value / Tangible assets - accrued payables

using share price of $ 13.50 .
shares outstanding of 3325.9

market capitalization = $ 44,899,650,000
tangible assets = $ 38,847,000
accrued payables = $10,877,000

Ratio = 44,899,650,000 / (38,847,000,000 - 10,877,000,000)

Equity Ratio at Market = 1.61

Using the same market capitalization , the Equity at Market ratio in F1999 was 1.72. This does not on the face indicate serious deterioration. Again, credit ratings and bond prices of Lucent needs to be monitored. The Flow ratio will also be discussed later.

B. Ratio of Earnings to fixed charges is 5.5 in F2000, same ratio was 8.8 in F1999 and 5.8 in F1998. Doesn`t seem alarming, yet, we need to monitor.


C. From 10-K for future reference


"11. DEBT OBLIGATIONS

SEPTEMBER 30, SEPTEMBER 30,
2000 1999
------------- -------------
DEBT MATURING WITHIN ONE YEAR
Commercial paper.......................................... $2,475 $ 667
Long-term debt............................................ 765 41
Secured borrowings and other.............................. 243 997
------ ------
Total debt maturing within one year....................... $3,483 $1,705
====== ======
Weighted Average Interest Rates
Commercial paper........................................ 6.3% 5.0%
Long-term debt, secured borrowings and other........7.4% 9.6%

" Lucent had revolving credit facilities at September 30, 2000 aggregating
$4,731 (a portion of which is used to support Lucent`s commercial paper
program), $4,000 with domestic lenders and $731 with foreign lenders. The total
credit facilities available at September 30, 2000 with domestic and foreign
lenders were $4,000 and $455, respectively."


This is just an area where I have the greatest concerns. It is being placed here as a reminder to continually monitor operational liquidity.

12. Some valuation ratios and observations

A. Price / Sales ratio is 1.34. This is historically low for Lucent. Granted this is due to Lucents current woes, but, a price to sales ratio of 1.34 for a company like Lucent is arguably quite low. Lucent traded at 6.74 times sales at one point during 1999 and 7.42 during 2000. Cisco trades (even at $33 per share) at a Price to Revenue multiple of 12.22. Cisco at one point traded at 30.37 times revenues. Ciena Corporation trades at 13X projected F2001 revenues. If Lucent were to trade at a price of 5X revenues, the price per share would be $ 40.40 (this is not a price target, merely an observation).

B. We use a term called Growth Flow Ratio(GFR). The formula is (Price / eps + projected 12 months forward Research and Development). We like to see companies with GFR of less than 12. Lucents GFR is 10.23 based on current price of $13.50. This is based on projected eps in F2001 of $0.10 per share. If Lucent earnings per share stabilizes and recovers to $0.65 in F2002, then the GFR will in turn go much lower (again , at a current price of $13.50). Ciena Corporation(65) has a GFR of 47 . This indicates continued potential overvaluation with Ciena.

Research and Development is incredibly important to a company that operates in high technology. Lucent is in the industry of disruptive technologies. These companies are high tech and have the quick ability to explode or implode in price. These companies have what is called " disruptive technologies". Basically, that means that their technology can disrupt the other companies and potentially leave the other companies obsolete in the dust. The real problem is that the disruptive technology can come from a competitor, leaving your disruptive company holding a bag of obsolete technology. A great example is Ciena (CIEN) they are leaders in optical switching. Ciena has a high tech "electronic switch" for fiber optics. The trouble is that electronics and photonics together are theoretically inefficient, primarily because electronics cause a great amount of heat, are costly and of course have friction attached (unlike optics). Well, the benefit of Ciena is that there is no such thing (yet) as an all optical switch (o-o-o). This of course could change. That is why research and development costs are such a crucial element. We hope that Lucent will create disruptive technologies with their future all optical switches.

C. Lucents Interest Coverage Ratio is quite acceptable. This is important as Interest charges and debt loads have become a fear of analysts looking at Lucent. Interest Coverage Ratio measures the ability of a company to continue required operations while still servicing its interest costs.

Interest Coverage Ratio = (pretax income + interest expense)/ interest expense. Generally a conservative number is considered to be 6 or 16.67% inversed. Lucent`s interest coverage ratio is 43 or 2 % . This is considered a safe number. Again, this another reason to monitor Lucent debt pricing and grading closely.

D. Lucents future earnings are almost impossible to predict. The following are my notes from a Conference Call on

*****************************************************************************************************************************************************
December 21, 2000.

I like what was said. Lucent was optimistic on the future. They most certainly recognized their weaknesses. Lucent appeared to be saying " Let`s put all BS behind us. Let`s put it all on the table and move forward."

The following are some quick notes from the conference call.

THESE NOTES ARE SUBJECT TO ERROR. DO NOT RELY ON THESE NOTES IN MAKING INVESTMENT DECISIONS.

1. company sound and fixable.

2. focus and execution being sorted out.

3. F2002 should show significant improvements.

4. should start seeing results improving in 2nd half of coming fiscal year.

5. emphasized that no growth in F2001, but, stated not down either.

6. expect sequential improvement every quarter of 2001.

7. international markets strong.

8. set aggressive growth targets. grow at or above market rates. keep sustainability.

9. 10-K should be issued "very shortly" "within days" "if not tomorrow, early next week"

10. very clear that economy is slowing. yet, companies still need and will be buying equipment.

11. equipment which was taken back was from various orders and not just a single customer, the number of companies which Lucent took back inventory was in the mid single digits. Some of this equipment has already been resold, some but not large amount will become obsolete . There is an emphasis on strict adherence to FASB and accounting policies. LU does not want any more revenue recoginition issues.



*****************************************************************************************************************************************************

As you can see, earnings will be impossible to project until some type of relevant guidance is issued from Lucent management. We have used the following projections in helping us determine the "intrinsic future value" of Lucent.

F2001******0.10
F2002******0.65
F2003******0.81
F2004******1.02
F2005******1.27


Based on this earnings scenario, we have assigned a target price of $43.00 at December 31, 2005 . If Lucent was to achieve this price , an investor at todays level of $13.50 would have non annualized price appreciation in excess of 300 %. This would produce annualized compounded returns in excess of 50 % (not including small dividend).

It is important to realize what Lucents historical earnings per share were . The following is a grid of past earnings.

F1994******0.19
F1995******0.39
F1996******0.41
F1997******0.59
F1998******0.74
F1999******1.12
F2000******0.93


Perhaps one can see from the above grid, that the possibility of earnings in excess of $1.00 per share are within reach for F2004. Again, this is something that needs to be monitored as more information is provided.

We feel that our 5 year target of $ 43.00 per share is within reach. We feel that most analysts will have much higher 5 year price targets. Most analysts are shying away from Lucent at the moment. Wall Street feels incredibly let down by Lucent, and Lucent will be required to prove themselves again, before they are welcomed by Wall Street analysts. We do not mind showing up early for this party.

E. Book Value is $ 7.87 per share. Lucent is trading at less than 2X book value at its current price of $13.50 per share. Ciena ($ 65) incidently trades at 24X book Value, Cisco (33 5/16) trades at 9X book value.

F. The Motley Fool Flow ratio is 2.71. This is an improvement from F1999 of 2.99, yet The Motley Fool prefers to have the Flow ratio to be less than 1.25. This link explains the Flow Ratio

http://www.fool.com/portfolios/RuleMaker/RuleMakerStep6.htm#10



Conclusion : We have placed Lucent Technologies in our typical core portfolios. Lucent is a company that we hope is on the verge of a business turnaround. Lucent made critical mistakes in their technology executions and in their accounting reporting over the last few years. We believe that the new management team, led by Henry B. Schacht, is on the beginning stages of a corporate turnaround. Mr. Schacht and company is searching for a new Chairman and CEO. He does not appear to be one that will make a decision in haste. He seems to certainly see the importance of being upfront with Wall Street and investors. His apparant vision is to once again make Lucent Technologies a world technological leader as well as regain the respect of investors worldwide. Execution by management and technology is most certainly a concern for all Lucent investors. This is a legitimate concern for us and should be a concern for all Lucent investors. For many of the reasons cited in this report, Lucent should be considered a speculative long term investment by any investor represented by Redfield, Blonsky & Co. LLC.

Disclaimer

If you are a client of ours, and if you have questions regarding Lucent, please call our office. If you are not a client of Redfield, Blonsky & Co. LLC Invesment Management Division and are reading this report, we urge you to do your own research. We will not be responsible for any person making an investment decision based on this report. This report is a "by-product" of our research. We are not responsible for the accuracy of this report. We are not responsible for errors that may occur in this report. Please do not rely on us to monitor or update this or any other report we may issue. In theory, we could come accross some type of data or idea which causes us to eliminate Lucent from our portfolios. This report is dated January 2, 2001, it is possible that by January 3, 2001 we could have eliminated our entire Lucent position without giving notice to any reader of this report. We manage portfolios for clients, and those client are our greatest concern as it relates to investing. Certain clients of Redfield, Blonsky & Co LLC may not have Lucent Technologies in their portfolios. There could be various reasons for this. Examples of which could be , cash flow concerns, no funding available or identified as available and / or specific risk tolerance levels. Again, if you would like to discuss Lucent Technologies, please contact Ronald R. Redfield, CPA, PFS (partner in charge of investment management division).

Information herein is believed to be reliable, but its accuracy and completeness cannot be guaranteed. Opinions, estimates, and projections constitute our judgement and are subject to change without notice. This publication is provided to you for information purposes only and is not intended as an offer or solicitation. Redfield, Blonsky & Co. LLC and Ronald R Redfield, CPA, PFS, may hold a position or act as an advisor on any investments mentioned in a report or discussion.
@alle LUschen
hier die worte von "henry" CEO Lucent

This was a tough year for Lucent Technologies. While a number of factors contributed to the company’s financial performance in fiscal year 2000, clearly, missing a major growth opportunity in the optical networking market with our OC-192 product was a big setback. As a result, we saw less-than-expected revenues and lower gross margins in our optical networking business which makes the high-speed networks that help service providers move phone calls, video, e-mail messages, Web pages and other data around the world on beams of laser light.

We also saw a greater-than-anticipated decline in circuit switching sales and margins, which was not offset by growth in other areas of the business.

In addition, we had other issues of execution and focus. In late October, the Lucent board of directors concluded that a different set of skills was needed to address the company’s challenges. I agreed to assume the duties of chairman and chief executive officer and to work to address those challenges.

As I have said to the people of Lucent, this is a time to look forward, not back. Lucent is blessed with a great many strengths and opportunities.

Our strengths include world-class technology, industry-leading products and services, deep customer relationships and the best people in the industry.

The marketplace is rich with opportunities that play directly to our strengths. The issues we face are ones of execution and focus, and they are fixable.

We view 2001 as a transition year, a year for us to fix our business and position it for long-term growth.

By the end of the second fiscal quarter of 2001, we expect to make the initial public stock offering for Agere Systems, which is the new name of our microelectronics business.* Later in the year, we expect to distribute the remaining shares in a tax-free distribution. This spinoff will enable us to fully focus our business on delivering the next-generation Internet—an Internet that will be faster, more reliable, richer in content, more widely available, more mobile and with more capacity than any network before it.

We are aggressively investing in solutions for next-generation networks for customers and in the technologies that will power the broadband and mobile Internet, including Internet infrastructure, optical networking and next-generation wireless systems. We will continue to expand into global markets even as we restructure our business for growth.

We have launched a number of key operational initiatives to improve execution, reduce complexity and increase efficiencies. We are examining our product portfolio to streamline our offerings and ensure profitability. We are deploying resources to exploit the highest-value opportunities, and we are aligning marketing and sales resources closer to customers. We are consolidating Lucent’s corporate infrastructure to reflect a more streamlined business, and we are removing impediments to the swift delivery of new products from Bell Labs to the marketplace.

In many ways, I view this as a rebirth of Lucent, a Lucent recommitted to the mission that we articulated when we launched the company five years ago:

“To provide our customers with the world’s best and most innovative communications systems, products, technologies and customer support.

“Powered by excellent people and technology, we will be a customer-driven, high-performance company that delivers superior, sustained shareowner value.”

* This does not constitute an offering of any securities, which will be made only by a prospectus filed with the U.S. Securities and Exchange Commission.
..bla ..bla ..bla..
also, weiter..weiter..
blieni, der luschenaktionär
@blieni:

bei LU hab ich eine ganz einfache Meinung : ich habe bei 24 angefangen und zum schluss 7,75 nachgekauft
bei null ist schluss! wer bei 60 einsteigt kann 60 euro verlieren..wer bei 7 einsteigt nur 7..


Blieni, hier machst Du ganz eindeutig einen Denkfehler. Beide können im Extremfall 100 % verlieren. Ob Du nun für 10.000 DM Aktien kaufst, die 60 € kosten oder 7 €, ist völlig egal. Dein Risiko bleibt auf die 10.000 DM beschränkt.

Gruß

duessel
@duessel
das ist schon richtig, aber vom gefühl her meine ich es ist einfacher von 7 zu 15 zu gelangen, als von 17 zu 35..
aber prozentual hast du recht!
blieni, der schlechte prozentrechner ;)
Hi Lucent-freaks,

ich bin seit letzter Woche selbst LU Aktionär und freue mich über die Einschätzung des CEO.

Wenn der Chef von Lucent schon sagt, dass es das inovativste und weltbeste Communikationssystem ist, dann muss es wohl so sein, denn der muss es ja wissen.

Grüße vom Bimbes, der wegen Lu nicht Pleite geht, aber sich freut, wenn sie auf Jahressicht bei 12,5 USD stehen.
hi bimbes....

sind wohl angedient worden, was? das ist entweder ärgerlich oder war geplant.....

jaja, wenn ich mir überlege, was der chef von cisco so alles sagte vor einem jahr.....


happy invest!

gruss
shakes
@bimbes
endlich !!!!...ich bin nicht mehr allein ! ;)
12,5 USD wären schön !...nen kleines dölleerchen mehr und ich hab nen einstand !
im übrigen..pleite wär ich auch nicht, aber schon ein wenig ärmer :O)
blieni, mit "B" wie bimbes
Hallo, Ihr Lucent-Besitzer!

Wieso 12,5 US-Dollar auf Jahressicht, Bimbesverwalter? Warum nicht 49 Euro?

Gruß
Dreierbande
"Dumbax" par excellence (für Shakesbier: das ist ostwestfälisch)
die nie wieder irgendeinem Magazin (hier: Wertpapier) Glauben schenkt - aber zu meiner Ehrenrettung: das war noch in 2000
doldi hätte ich jetzt gesagt....

oder dann eben dumpfbacke oder bünsli.....je nach dem :laugh:


gruss
shakes
@dreierbande
nie war outen so schön wie hier im LUser-thread !!
für euch ne 50!
blieni, der sich nicht mehr alleine fühlt :)
Hi Shaky,

hast recht, habe meine Lucent angedient bekommen,
freiwillig kaufe ich keine Aktien, nur unter Zwang.
Aber wenn ich kaufe, muss der Kurs schon gut sein.

Ich denke, dass man bei Lu schon die Chance auf einen Kurs von über 10 USD hat.

Grüße vom Lucentaktionär Bimbes
jau bimbes

die chance auf einen turnaround gibt es immer.....nur mut. geduld ist gefragt, agierst du da mit sl?

eine typische optionistenaktie müsste doch eigentlich bhw holding sein, das ist doch substanz pur.....und die bewegt sich kaum, wenn dann leicht nach oben:



oder kann man auf einen mdax-wert keinen put verkaufen :confused:

gruss
shakes - dem die aktie langfrsitig sehr gut gefällt....
Hi shaky,

eigentlich arbeite ich schon mit SL.
Nur bei Lucent habe ich nur 5 kontrakte verkauft und habe demnach jetzt 500 Aktien.
Dies ist ein so kleiner Betrag, das selbst ein Totalverlust in der Tagesschwankung des Gesamtdepots untergeht.
Dennoch eigentlich kein Grund auf Sl zu verzichten, aber ich habe hier kein Sl gesetzt.

Denke, dass ich durch Prämieneinnahmen (jetzt halt short call) nach spätestens 60 Geschäften (5 Jahre) bei Lucent im plus stehe, unabhängig vom Kurs.
Nur Lucent muss es dann noch geben.

In den letzten zwei Jahren war es bei DCX ähnlich.
Bei unter 70 habe ich die ersten Puts verkauft und dann auch DCX ins Depot bekommen.
Fast alle verkauften calls sind verfallen und mein durchschnittlicher Ek senkte sich von Monat zu Monat bis schließlich unter 50.
Jetzt ist DCX abgerufen zu einem Kurs von 52,50.

Grüße vom Bimbes
nachtrag:

Auf BHW kann man keine optionen schreiben (glaube ich), aber es gibt einige schöne schweizer Werte, die ähnlich nett sind.

Denke an Nestle, Givaudan, Roche, Ciba oder Novartis.
Sind zwar recht langweilig, aber dafür bekommt man auch etwas für sein Geld und kauft nicht nur wilde Fantasien sogenannte Visionen von dynamischen Jungmanagern, die erst dann Gewinne machen, wenn es den Laden schon nicht mehr gibt.

Grüße vom Bimbes
@bimbes
hier noch was von ende dezember, wie LU schon geld zur seite gelegt hat für zweifelhafte kunden..
Lucent set aside half-billion for doubtful accounts
FRIDAY, DECEMBER 29, 2000 8:41 AM
- Reuters

NEW YORK, Dec 29 (Reuters) - Lucent Technologies Inc. (NYSE:LU), battered recently by poor earnings and an accounting error, ended its fiscal year with nearly twice as much money set aside for bad customer debt as a year ago, according to a new filing with U.S. regulators.

In its annual report, filed with the U.S. Securities and Exchange Commission, Murray Hill, N.J-based Lucent said it set aside an additional $252 million in the fiscal year ended Sept. 30 for what it termed "doubtful" accounts.

Lucent began the year with $318 million set aside for such purposes, but actually wrote off only $69 million this year, less than the $112 million it wrote off in fiscal 1999. With the new additions, it ended fiscal year 2000 with a $501 million cushion.

The company also said it had committed to extend up to $6.7 billion in credit to customers, although only $1.3 billion had been advanced at the end of the fiscal year.

Also in the annual report, filed Wednesday, Lucent said its customers took an average of 102 days to pay for products in fiscal year, up from 89 days last year.

The company attributed the lengthier period to increased sales outside the United States, which it said typically have longer payment terms than U.S. sales.

The telecommunications equipment maker said earlier in December it would slash its costs by $1 billion and reduce its work force after a difficult year, during which customers cut capital spending and technology companies suffered a general malaise.

Lucent had also said a review of its ledgers, begun after it identified $125 million in improperly booked revenues, uncovered an additional $554 million in revenues that should not have been counted.

Lucent`s shares, which had ridden the boom in technology issues, have hit lows unseen since 1997, a year after it was spun off by AT&T Corp. (NYSE:T)

Lucent stock was off 1/8 at $13 in pre-opening trade, off a 52-week high of $78-1/16

blieni, der auch hofft, das LU nicht pleite geht
hier nochmal etwas , was ich mitte februar im aktienfilter thread geschrieben hatte für elefantenfreunde ;)
@alle
...was verstehst du nicht?..das ich ein bärchen bin in (scheinbar) kommenden bullenzeiten?...und keine 100% cash habe..sehenden auges trotz investments nicht gewinne ersehne?
es ist sicherlich gegen den trend..
aber daraus spricht sowohl verunsicherung als auch entteuschung nicht vorzeitig dieses unberechenbare börsenspiel erkannt zu haben... mein verlust den ich in 3 monaten aktienspiel verzock habe, hält sich übrigens in grenzen (4,2%)..das ist also nicht der grund der skepsis..
ich sage auch nicht, das es nach oben gehen kann..
...dann sehe ich meine einstiegskurse(am freitag waren 2 meiner noch vorhandenen 3 aktienfirmen dort)...
..aber ich möchte, soähnlich wie AF, nur mit einer anderen argumentation, diese gesamte aktienspielerei von einem andern blickwinkel beleuchten, damit andere sich noch mehr den chancen, aber ebend AUCH unberechenbaren( auch im sinne von "nicht mathematisch") risiken...im gegensatz zum lotto wo die chance matematisch darstellbar ist(wenn auch gering)
:::IN GEWISSERWEISE ZWEIFELE ICH AKTIEN ALS SOLIDE GELDANLAGE AN...für zeiträume ab 15-20 jahre, denke ich kann es eine beimischung zur rente sein..
...und jetzt kommen wir zum punkt meiner einschätzung, daß diebörse nicht mehr das ist was sie in den letzten 80 jahren war
Begründung:
1. es gibt mehr marktteilnehmer, die schneller an informationen kommen und dadurch auch eher zu einer entscheidungsfindung
2. der handel der aktien kann durch den einzelnen realtime ausgeführt werden, die wege zwischen kauf und verkauf sind kürzer geworden und billiger
3.billiger: dadurch ist das risiko eines meinungsumschwungs heute trend tech, nächsten monat bio..etc, aufgrund der gebühren nicht mehr so endscheidend( bei sehr vielen marktteilnehmern)

ich meine, wenn ich als neuling so etwas sehe, dann sehen die banken und großen (wirklich großen) investoren es auch)

..und AF hats ja schon sehr früh gesehen, und wollte mit diesem thread entgegenwirken :
der tatsache, das kleinanleger die die komplexen spielregeln bei sinkenden kursen nicht kennen, auf einmal bei -80%(nur noch mal mathematisch: da muss die aktie um 160% steigen dann hätte man den einstiegskurs!!!)dastehen..
...die profis fahren vielleicht mal 20%-40% ein ..denn is aber auch schluss..aber nie mehr..eher weniger..
...die sache mit dem aussitzen:
langfristanlage aktie: war bis dato alles richtig(außer vielleicht bei daimler(hatte letztens 10jahrestief), und selbst da gab es dividende...
..nur die preise der eizelnen aktien sind in relation zu ihren dividenden teilweise schlechter als ein sparbuch!!!..und dann hat man noch das risiko der pleite.
..also bleibt nur kaufen und verkaufen ..und das laufend und andauerd, damit man eine einigermaßene rendite erwirtschaftet....
..und dieses kaufen und verkaufen hat sich durch die neuen technischen möglichkeiten, und die vielen eher unerfahrenen, aber durch die technischen möglichkeiten am markt teilnehmenden , EINZELAKTIONÄRE verselbstständigt...was meiner meinung nach auch die profis etwas verunsichert, da man früher unter sich war und mit hochkomlexen wirtschaftsanalysen, durchaus sein risiko einschränken konnte( da der größte teil der anderen marktteilnehmer auch nur professionelle grundlagen zur entscheidungsfindung herranzug)..
...und nun kommen selbst schüler mit taschengeld und und direktanlagekonto, intanettzugang und pc,.. und kaufen und verkaufen...
...ich habe ein bild vor augen, das diese situation der großen marktteinehmer beschreibt:
ein elefant wird von einem fliegenschwarm geärgert..wegrennen kann er nicht, die fliegen folgen ihm...umsich hauen, da frifft er nur mal einzelne das bringt nix
..also entschliest er sich, ins wasserloch zu gehen (aufbau von cash bis zu 90% und sinkende kurse))und nur noch den rüssel herrausschauen zu lassen(restliche 10%..und auge sei wachsam), um zu warten bis der wind die fliegen einfach wegweht...(hohe verluste bei kleinanlegern, und/oder rückzug ins sparbuch oder langjähriges aussitzen)
....und bestätigung der meinung:" ich hatte 10jahre lang mein sparbuch, dann hab ich mal ne aktie gekauft..und?..was hab ich nu davon?"..
blieni, der gerne auch andere meinungen und kritik hören würde..
DAS WAR IM FEBRUAR....und ich bleibe bei der elefantentheorie zumindest noch 6monate :)
hallo blieni,

das finde das ist ein sehr gutes beispiel, das uns zeigt, wie wichtig es ist, sich eine EIGENE meinung zu bilden, zu seiner EIGENEN strategie zu finden, sich SELBSTKRITISCH immer wieder fragen stellt, warum, wieso etc. ich gearde die und die transaktion durchgeführt hat.

liebe grüsse

rolf, der sich gerne mit unterschiedlichn facetten, blickwinkel und ansichten auseinandersetzt...
@alle luschen
MIT`s Technology Review and CHI Research rate Lucent No. 1 in the overall strength of the 1445 patents it earned in Year 2000.

http://www.bell-labs.com/
blieni, der luschjäger
@blieni,

dein Beispiel Elephant beschreibt die Situation sehr gut. Auch die schnelle Transaktion für jedermann ist meiner Meinung nach einer der wichtigsten Faktoren. Aller Charttechnik zum Trotz wird eine Hiobsbotschaft/ oder eben wie letzte Woche eine Zinsänderung sehr stark den Markt beeinflussen. Insofern bin ich auch überzeugt das die reine Chart Analyse nicht mehr diesselbe Aussage Kraft hat.

tschau,
slowmix
FATALER IRRTUM!
blieni ist ein fataler Irrtum unterlaufen: Wenn eine Aktie auf -80 % geht, hat sie nur noch 20 % oder ein Fünftel ihres ursprünlichen Wertes! Um auf den Einstandswert zu kommen, muss sie nicht um 160 %, sondern um 400 % zulegen!
Mathematisch!
Pecnolet
@pecnolet
...erwischt !!!!...im aktienfilter thread hatte man mich auch schon darauf hingewiesen..es sind 400% eine vervierfachung des kleienren basiswertes!
sorry ist mir beim kopieren nicht aufgefallen..
trotzalledem..ich bleib dabei
blieni, der schlecht mathematiker
@alle LUschen
2Q 2001 Earnings Report
Lucent invites investors and others to listen to its quarterly earnings conference call to be broadcast live over the Internet on Tuesday, April 24, 2001 at 10:00 a.m. ET.


blieni, der luschenjäger
@alle LUschen
hier mein lieblingsforschungsthema:
http://www.bell-labs.com/project/feature/archives/supercondu…
wenn das zu einem produkt wird (und es LUCENT noch gibt ;) ) dann wird es spannend für intel und amc...dann können die lizenzen von den luschen kaufen :)
blieni
@alle LUschen
..und noch was neues von der gerüchtefront:
JDSU will glasfaserprodktion(vielleicht ) kaufen
http://cbs.marketwatch.com/news/newsfinder/newsArticles.asp?…
..also ich finde LU ist eine aktie mit allen : spiel, spass, spannung ;)
@alle Luschen
hier der Q2 report:
http://www.lucent.com/press/0401/010424.coa.html

wenn einer bilanzen lesen kann, dannkann er uns ja mal mitteilen, was dieser report aussagt
blieni, der english kann aber keine bilanzen lesen :)
Ach Blieni,

nach den heutigen Zahlen überlege ich mir ernsthaft, ob ich noch in unserer Gemeinschaft "Lucent-Aktien-Besitzer" bleibe. Mal gucken, ob ich die Verluste - da noch in der Speku-Frist - gut gebrauchen kann.

Gruß
Dreierbande
@dreierbande
ach dreierbande, ich kanns verstehen,.... wenn ihr mir sagt, was so schlecht an den zahlen ist :)
blieni,der immer näher an seinen einstand (15,60) kommt, aber trotzdm nicht verkauft
...muss ich denn alles alleine machen ;) ...
http://boards.fool.com/Message.asp?mid=14833642
...hier die erste analyse eines analysten...
kursziel 5 jahre 43 dollllallalala bei 20% wachstum..
naja wers glaubt, wer weiss...und morgen ist alles anders ;)
@alle luschen
..so verrückt können nur ammis sein... nen gedich für die LUschen :
Fighter LUCENT POEM FOR ALL by Babe
LUCENT WINS THE MATCH

Some had us down, way down,
flat out,
while the count was on:
fans were watchin`, groanin,
moanin`
"Looks like LUCENT`s gone!"

Things were lookin` pretty grim,
right up to the end,
but all at once ~ there`s LUCENT,
UP,
off the floor and then,

packin` punches on the one,
who made a grave mistake,
by shorting, then, not covering,
LUCENT ~ now ~ too late

cause LUCENT`s on the move right
now:
there is no turning back.
shorters wishing orders, in,
to sell short, in fact,

hadn`t ever reached the floor,
much less ~ gotten filled.
Fans were on their feet now,
through the crowd a thrill

could be felt ~ with LUCENT`s
belt
tightened ~ he was up
swinging like a swingin` fool:
the shorter ~ outta luck!

The crowd was cheering wildly
then,
as LUCENT won the day:
her opponents, angry, sullen,
quietly ~ walked away.

And our little LUCENT stood,
bigger now ~ than life,
the Champion ~ for all time,
of stocks that weather strife,

and market downturns ~ then get up
before the count is done.
What a stock ~ a solid rock!
YES ~ LUCENT is the ONE!

On the move ~ no turnin` back,
her detractors are,
gettin` fewer ~ by the day.
We`ve got ourselves a STAR,

a stock that can`t be beaten,
a stock that won`t stay down,
a stock ~ in my opinion,
the greatest buy ~ around!

Go Baby

BBBabe Spring 2001
..was es alles gibt :confused:
blieni, der luschenjäger :)
Hey, Freunde der schöngeistigen Literatur, das hört sich doch an wie von Emily Dickinson.
Und was könnte uns das sagen?
Die Dame ist schon lange tot (+1886), und ihr Lieblingsthema ist der Tod...
In diesem Sinne MfG, Novalis1
@novalis1
..und totgesagte(sofernsie nicht tot sind) leben länger ?
blieni, der meint LU = sport , spiel , spannung und POESIE ;)
04/27 18:02
Alcatel in Talks With BNP, CSFB, Deutsche for 7 Bln Euro Loan
By Mark Lake


New York, April 27 (Bloomberg) -- Alcatel SA has approached Banque Nationale de Paris, Credit Suisse First Boston and Deutsche Bank AG for a 7 billion euro loan ($6.24 billion) to finance its bid for Lucent Technologies Inc.`s optical-fiber unit, said bankers familiar with the matter.

``We are not commenting on any financing,`` said Alcatel spokesman Klaus Wustrack.

Serge Tchuruk, chief executive of Europe`s fourth-biggest phone equipment maker, said yesterday that Alcatel had bid for the unit. Lucent is selling the business, which analysts say may fetch about $5 billion, to add cash and focus on its phone-equipment business.

Reuters previously reported that Alcatel was planning a syndicated loan of up to 7 billion euros.

Lucent Chief Executive Henry Schacht said in an interview this week that the company had received initial bids for the unit. It will be at least several more weeks before an agreement is reached, he said
......
wenn das klappt ist LU schuldenfrei...und es ist nur die glasfaserkabel produktion...nicht die forschung, nicht die switch´s nicht die router :)
Alles Geld in nur 3 Unternehmen investieren ? Immer weiter verbilligen ? Lies bitte mal die Thread-Überschrift, die du selber gesetzt hast: "Strategie ist alles" - Stimmt, aber du hast keine.
@tagesschäfer
vielleicht ist auch derweg das ziel?...und welches ziel?..
..und welch weg?..links,rechts..dann entscheiden..dann handeln...- dann reaktion..dann überprüfen..dann von vorn..
strtegie ist nur gut wenn flexibel..ich z.Z. handele wie ich es beschrieben habe...
und später, wenn die situation es erfordert, oder ein Ziel oder teilziel erreicht ist anders!!..so bin ich halt
blieni, der flexibele
@alle strategen
..es ist so weit...die strategie muss geändert werden!
der neue ansatz: liquidität aufbauen , wenn möglich ohne verluste zu realisieren...
dadurch hat man weniger aktienspielkarten im spiel...wenn jetzt die große rally kommt, ist man nicht dabei :( ...
macht doch aber nix, die verbleibenden aktien vermindern den verlust, der verbliebenen..ist doch auch was...
und wo soll das alles hinführen ? :confused:

http://suntrade.bluebull.com/board/threads_index.php3?action…
ein dialog zwischen zwei boardteilnehmern im nasdaq board von suntrade von ende märz

ich meine die überschuldung in USA ist etwas ernstliches...es müssen unbededingt NEUE schuldner her!!!
nich die alten, die sind platt !!... sonst funktioniert das, auch in dem zusammenhang des demografischen faktors mit den "börsen " alles nicht mehr..
is vielleicht ein wenig weltuntergangsmäßig, zeigt mir aber das z.Z. alles auf ein trading herrausläuft...und das nur mit spielgeld, aber nicht mit "ernstlichen" Summen!!
blieni, der zufriedene :)
Hallo kleiner elefant: wäre vielleicht docheinmal zeit, deinen rüssel aus dem wasser zum keimenden gras auszustrecken. na klar fehlt noch ein bißchen regen, bis die zarten pflänzchen stärker keimen - gerade bei dir in rsa - aber du weisst ja: steter tropfen ernährt das gras. vergiss nicht zuzugreifen, und keine soooo große angst vor der verschuldung: im gegensatz zu uns in der brd haben die amerikaner zu siebzig prozent immobilieneigentum, bei uns nur 40. dafür haben wir mehr auf der hohen kante und geben das geld auch nicht aus. wie du siehst: wie man es auch dreht, es bleibt das gleiche problem - zuwenig konsum. deshalb: rüssel raus!

ach ja der demografische faktor: je oller desto doller!!!?
@steffenP
je oller desto doller..wenn ich meinen vater sehe...recht hast du!!
mit dem mehr konsum stimme ich dir auch zu!
...und rüsseltechnisch werde ich selbstverständlich naschen!!! :)
ich sag auch nicht, das das finanzsytem zusammenbrechen muss..
aber müssen nicht zu werten auch gegenwerte da sein ?
früher war es mal Fort nox...und jetzt immos? siehe japan ?

blieni, z.Z. im regen in berlin :)
man merkt, dass du doch ein kleiner elefant bist: die amis und wir haben immobilien (unverrückbar) die japse haben strohhütten, bambus fenster und seiden scheiben. die sind mobil.
es geht doch nichts über richtigen beton!
also auf in ge und konsorten, die aus beton!!

Steffen, der z.Z. in der sonne badet. münsterland!!!
@steffenP
...aber japsen haben kein platz(so wie westberlin zu friedenszeiten)...und die ammis , genau wie die südafrikaner können in die fläche bauen nicht in die höhe :confused:
ein kleiner elefant muss halt noch viel lernen bis er groß ist ! :)
...und beton das neue gold?..wow.. ich sag nur fertigbetonaktien ;)...
..und wohnwagen aktien abstoßen..die sind zu mobil !!
blieni, der mit holzhütte,betonwohnung und wohni :)
kleiner elefant: willst du denn wirklich groß werden?

ob du willst oder nicht, irgendwann kommt das automatisch. ist wie bei dir in rsa: keiner weiss warum, aber beton ist bei euch fehl am platz. bei uns in der zivilisation kommst du ohne beton nicht mehr aus. deshalb brauchst du einen verdammt harten rüssel, um ans wasser zu kommen. und erst die betonköpfe hier!! brauchst auch dafür einen harten ruessel, um diese leute wach zu klopfen. klopf, klopf, klopf...

Steffen, der sich wuenschte, mal in rsa zu sein...
@steffen
man könnte aber einen elefanten konditionieren(elefanten sind schlau und lernfähig) um in der betonwüste einen wasserhahn(oder hydranten) zu finden und ihm beibringen wie man ihn auf macht!!...oder?
verkehrsprobleme hat ein elefant nicht..(ich weiss nicht ob das erlernen von verkehrsregeln für einen elefanten sinnvoll ist :confused: )
zu rsa : wünsche ,sind triebfeder für´s handeln...und dieser ist aus meiner sicht nicht unerreichbar ;)
blieni,der kleine elefant------" is´der nich ´süüüüß, erst 40 und will einfach nicht groß werden" :)(selbstironie muss ja auch mal sein!!)
nein kleiner elefant, so einfach ist das nicht mit dem konditionieren; kennst du einen meiner freunde: dumbo, der mit den großen ohren? immer wieder haben wir ihm gesagt: lass deinen ruessel von den neuen wassern, die schmecken nicht! und trotzdem hat er seinen ruessel immer wieder da hineingesteckt. war der kuerzere weg. jedesmal bekam er schluckauf und durchfall! daraufhin haben wir ihm gesagt: dumbo, zum letzten mal: lass den ruessel aus den neuen wassern, geh hin zu den alten, die du kennst. der weg ist zwar länger, du musst langsamer trinken weil es schwerer ist, aber es bekommt dir besser. und trotzdem lief dumbo den kürzeren weg, um sich wieder vollaufen zu lassen. mit dem gleichen ergebnis.

was nicht heisst dass jeder elefant gleich ist. wie groß sind denn deine ohren? durchzug?
@steffenP
der kleine blieni-elefant hat auch große ohren, aber dazwischen ein wenig glibbernde masse... :)..sonst hätte er nicht 3 patente :o ... er ist aber auch nicht anders als jeder andere junge elefanten, stürmisch und draufgängerisch..
nen bisschen stur ist er allerdings auch !...aber ohne , daß es seine existenz gefährdet
von NM-grass hat er nie genascht(auch nicht geraucht;) )
blieni, der kleine elefant
oha, bei uns an der kueste haben die dortigen "dickhaeuter" auch drei patente:
1. sie koennen lesen
2. sie koennen schreiben
und ueber das 3. streitet man sich schon seit jahren: ist es mit messer und gabel essen oder telefonieren. erstere beherrschen immer noch die trommel zweitere haben immer so klebrige finger..

machs gut und genieß den regen

Steffen, der nun weiß dass du keinem nm-shit rauchst!!
@alle
hier noch was zum thema kaufen und halten:
`Buy and Hold` May Face New Test


By TOM PETRUNO, Times Staff Writer




When Internet-based brokerages were adding customers by the millions in 1998 and 1999, some Wall Street veterans warned that the ease of buying and selling stocks online would turn long-term investors into short-term traders--with ruinous results.
As it turned out, what ruined the portfolios of many new online investors was that they didn`t trade enough: They bought technology stocks on the way up, or during the first big sell-off in spring 2000, and then held on--riding the shares into oblivion by late last year or early this year.
Questioning buy-and-hold investing used to be considered blasphemous. But the market`s extraordinary volatility of the last few years, and the hefty losses people have suffered by staying too long not just in tech but also in such blue-chip names as Coca-Cola and Eastman Kodak, have reminded investors that there comes a time to say goodbye to a stock.
The next few years could bring that lesson home again and again. Today, most arguments about the market`s future have bulls on one side and bears on the other.
The bulls say stocks have bottomed, or are in that process, and will produce healthy long-term gains from these levels.
The bears say the latest market rebound is just another rally in an ongoing bear market and that prices will get substantially cheaper from here.
Little discussed is a third scenario: Stocks could witness both powerful rallies and steep declines in the next few years, but with the end result by, say, 2005, being no net gain for buy-and-holders.
That would be a classic "trading-range" market--one in which many stocks bounce around a lot, but don`t make much, or any, net progress.
Because the late 1990s were so spectacular on Wall Street, with the blue-chip Standard & Poor`s 500 index rising more than 20% a year for five straight years, it`s probably hard for many investors to imagine stocks being stuck in a prolonged trading range.
But it has happened before, in varying durations, with the market overall and with plenty of individual stocks.
Consider: The S&P index, perhaps the best proxy for a diversified portfolio of big-name stocks, was virtually unchanged in the three years ended in March 1979.
The index didn`t simply flat-line in that period. It tumbled 19% from its 1977 high to its 1978 low, followed that with a 22% gain by October 1978, then slid again. So there was action.
But the patient buy-and-hold investor who owned an S&P 500 index mutual fund for those three years had no price gain to show for it at the end.
More recently, the S&P eked out a mere 5% net gain between the end of 1992 and the end of 1994.
Perhaps the most famous example of an extended trading range--or at least the one that strikes the most fear in the hearts of long-term investors--was the Dow Jones industrial average`s trend between 1965 and 1980.
After rocketing 400% from 1949 to the end of 1965, the Dow began 1966 at 970. Fifteen years later, it would finish 1980 at 964. In between was a sequence of bull and bear markets. But after 15 years, a Dow portfolio had no net price gain.
It`s true that the broader market performed better than the Dow between 1965 and 1980. Even so, there were a lot better things to do with your money in those 15 years than buy and hold many stocks.
Could history repeat? It`s popular to view the 1970s as a period in which every card was stacked against the stock market: The economy was a mess, inflation and interest rates were soaring, and commodity shortages attracted speculators at stocks` expense.
This decade may be off to a lousy start, but nobody yet is drawing comparisons to the `70s.
Still, the idea of a multiyear trading range for the stock market--as opposed to a sustained bull market or a sustained bear market--isn`t farfetched to some Wall Street veterans.
"One argument is that we`re overdue for that kind of market," said Dan Sullivan, editor of the Chartist investment newsletter in Seal Beach.
Mark Hulbert, whose Annandale, Va.-based Hulbert Financial Digest tracks trends in scores of financial newsletters, says a trading-range market is an interesting "contrarian" bet now--because it isn`t what most financial pros are expecting.
The fundamental argument for a prolonged trading range goes like this: The tremendous gains that many stocks enjoyed in the 1990s left them at historically high valuations relative to earnings. Those valuations have come down from their peak levels, thanks to the bear market, but they still are far from cheap.
While Wall Street`s bulls believe that corporate profit growth will resurge in the next few years from current depressed levels, there are reasons to believe that generating significant earnings growth will be a tougher game for many companies. Those reasons include higher debt loads at many firms, rising energy costs and the potential for a slower-growing economy overall.
Now, over the last month, the market has clearly been betting on a better earnings picture in 2002 and beyond. Despite Friday`s dismal April employment report stocks rallied broadly. The S&P 500 has risen nearly 15% from its two-year low reached April 4.
But the risk in a continuing rebound in stocks is that prices will quickly come to reflect whatever profit gains are in store in 2002 and perhaps beyond.
"A good rally will reflate price-to-earnings ratios," warned Tim Hayes, global equity strategist at financial research firm Ned Davis Research in Nokomis, Fla. "At that point, I think there will be more risk aversion by more investors"--in other words, people will remember how dangerous it was to overpay for stocks in 1998, 1999 and 2000, and they`ll shy away.
What`s more, as stocks rise they could face selling pressure from investors who got in at much higher levels in recent years, have held on and would be happy to sell if they just get back to even.
Thus, rallies could quickly give way to renewed sell-offs, or at best to flat periods for many stocks.
Yet in the absence of a recession or soaring interest rates, there would be no overwhelming reason for investors to bail out of stocks entirely or push prices markedly lower. Hence, a trading range could ensue.
Of course, even in an environment in which the market overall treads water, some stocks would be stars. That`s inevitable in an economy, and market, of this size.
Watching those stars would naturally keep many people`s interest in stocks piqued. But it would also make it more painful if your own portfolio did little but move sideways for years.
The worst thing about a trading-range market is that it would leave many investors with two lousy choices: Maintain a buy-and-hold strategy and put up with poor or negative returns for a sustained period, or try to time the market`s swings within the trading range, buying more when prices seem low and taking profits when prices seem fair or high.
Many investors, understandably, will reject the idea of wholesale market timing. It`s too difficult.
Still, given the experiences of the last few years, at a minimum a trading-range market may demand that investors heed a gut feeling that tells them a particular stock has become overvalued, or that a company`s prospects are no longer what they were when the stock was purchased.
Saying goodbye can be painful, but it can be even more painful to stay in an investment whose time has passed...


es scheint, wir befinden uns schon immer in einem trade-market...
also muss ich kaufen und verkaufen um einen gewinn zu erzielen..oder stockpicking betreiben..mit put und calls absichern...fonds kaufen..oder..100%cash und bundesschatzbriefe..oder oder oder...
blieni,der mit der nächsten strategie
blieni,

ich empfehle philipp holzmann, wenn du ein kleines vermögen machen willst, aus einem großen. hat bisher prima geklappt, warum nicht auch künftig :laugh:

bei fetigteilen empfehle ich dir züblin oder direkt die mutter walter bau. züblin ist so eine scheiß firma, daß die wie dywidag schon sehr bald von ihrer mutter, walter bau, übernommen werden müssen.

gruß penny - es kommt drauf an, was man draus macht :cool:
moin LUschen,
hier mal wieder was von den hellen köpfen von bell labs:
http://news.ft.com/ft/gx.cgi/ftc?pagename=View&c=Article&cid…
..zum thema polymerspeicher :)
blieni, der mit den LUschen
jetzt mal nicht zu LUcy sondern was allgemeines:
@alle
..zurückkommend auf fussball und aktien...(weil´s gerade so aktuell ist
wo sind parallelen? wo sind unterschiede?
parallelen: beim ballspiel sind 1,5 stunden entscheidend in denen es regeln gibt! bei aktien(S & P) gibt es auch 1,5 stunden in denen es regeln gib...es ist die zeit wo NICHT gehandelt wird und wo es die regel gibt: "der wert des S & P wird festgelegt und eine datumsänderung findet statt !"
..in den verbleibenden 22,5 stunden gibt es keine regeln..
da kann gemacht werden was man will!!...das führt zu interressanten resultaten, die dann wiederum die 1,5 stunden beeinflussen ! :)
unterschiede: beim ballspiel geht es um werte von "lebenden wesen"(ein wenig vergleichbar mit sklavenhandel)
..beim aktienspiel geht es um den wert eines verarbeiteten rohstoffes (papier)...
um beides nun populär zu machen(das volk braucht spiele um von unzufriedenheit abgelenkt zu werden und im möglichen gewinn eine zukunftsperspektive zu entdecken) hat man gie gängige und bekannte einheit GELD benutzt.

soll einfach nur sagen: wir können uns denm ganzen nur bedingt entziehen und spielen manchmal bewusst und manchman weniger bewusst mit.
es gibt keine überbewertung, denn wenn ein handel zu stande gekommen ist haben beide parteien den wert akzeptiert!!
blieni, der auf meinungen zu diesem thema gespannt ist
moin miteinnander,
...die luschen dümpeln so dahin..dann mal einen Komentar von Mc Mike zur geldmenge :)


US-Geldmenge


Selbst notorische Bären wie der HSBC-Stratege Peter Oppenheimer haben den Aktienmarkt wieder liebgewonnen. Und vermutlich tun sie auch gut daran. Die US-Geldpolitik ist derart expansiv, dass die Börse eigentlich nur in die gewünschte Richtung gehen kann. Die US-Geldmenge M3 stieg im April gegenüber dem März aufs Jahr hochgerechnet um 19,9 Prozent. Seit Ende vergangenen Jahres beträgt die Zuwachsrate von M3 annualisiert 15 Prozent. Ein so starkes Geldmengenwachstum wie im April hat es zuletzt Anfang der siebziger Jahres gegeben.


Der Unterschied zu den in Sachen Geldmengenexpansion rasanten siebziger und frühen achtziger Jahren ist, dass die Inflation damals im Schnitt bei gut sieben Prozent lag. Real, das heißt nach Abzug der Inflation, ist die Geldmenge momentan also so expansiv wie kaum je zuvor. Mit der nächsten Zinssenkung, vermutlich im Juni, geht der reale Zins gegen Null. Deshalb ist zu erwarten, dass die Entwicklung so schnell nicht nachlässt.


Für die Börse hat das zwei Bedeutungen. Die erste ist unmittelbar und heißt Liquidität. Die zweite ist indirekt und verheißt eine bessere Konjunktur durch den überaus kräftigen monetären Impuls. Kleinigkeiten wie die Bewertung (KGV von 25 im S&P 500) spielen da kaum eine Rolle mehr - Überinvestition, Margendruck et cetera schon gar nicht.


Die beste Wette, die man in einem solchen Umfeld abschließen kann, ist vermutlich: Der Markt läuft weiter, gerechtfertigt oder nicht. Aber das gilt nur auf Sicht - höchstens solange, bis Alan Greenspan das nächste Thema anpacken muss: Inflation.


..Scheisst auf die Bewertung, irgendwo muss der Dreck doch hin.Die Dimension der Blase ist so offenkundig und wird gleichmütig hingenommen.
Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man schon wieder drüber lachen.
Das Geld scheint so sinnlos zu werden, dass man es nur noch über den Kapitalmarkt entsorgen kann. Fragt sich nur, wann der erste richtig an der Spülung zieht!!!!!!!!!

gruss mcmike

P.S: ganz meine meinung ..und wer zieht :confused:
@alle
der thread heisst strategie ist alles! ..aber dazu gehört auch das filtern von wissen...
hier schon wieder as skeptisches..ich weiss auch nicht warum bei meinen filterungen imme sowas rauskommt :confused:
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von John Crudele

Eine Woche ist seit der letzten Zinssenkung durch die Fed
vergangen, daher es ist an der Zeit Ihnen die Wahrheit zu
sagen.
Der Anstieg des DJI um überraschende 343 Punkte bzw. 3,15 Prozent wurde in der Presse entweder als eine verspätete Reaktion auf die Zinssenkung um 0,5 Prozentpunkte oder alternativ als Freude über den unerwartet geringen Anstieg der Verbraucherpreise gewertet, der am Morgen vor
der Rally bekanntgegeben wurde.
Nun die Wahrheit: nichts von beiden ist richtig. Diese
Erklärungen sind - im Klartext - lächerlich.
Was ist nun wirklich passiert? Der Markt reagierte auf eine
wenig verstandene und kaum Wahrnehmbare Handlung der Fed,
die die Aktien "in den Hintern treten" sollte.
Letzten Dienstag stellte die Fed fest, dass sich die
Wirtschaft schlecht entwickelte, so dass die Zinsen um
weitere 0.5 Prozent gesenkt werden müssten. Was die Fed
höchstwahrscheinlich schockierte war, dass nach dem
Zinsschritt am Dienstag nichts geschah. Alan Greenspan und
seine Kohorten [dtsch vielleicht besser: Konsorten] müssen
sich wirklich geärgert haben. Doch dann kam der Zauber,
den alle vermissten. Mitten am Mittwochmorgen machte die
Fed mit 11 Milliarden Dollar das, was als "Repos" bekannt
ist.
Genauer: Die Fed geht zu den Banken und kauft ihnen gegen
Bargeld Staatsanleihen für 11 Milliarden Dollar ab. Nichts
davon ist wirkliches Geld. Es fuhren keine Geldtransporter
vor. Es ist nur ein Eintrag ins Hauptbuch [Buchgeld].
Jedoch haben Banken durch diese Handlung eine Menge mehr
Geld zum Verleihen und Investieren.
Der Betrag von 11 Milliarden Dollar war viel höher als der
vom Markt erwartete und binnen Minuten stiegen die AKtien-
und Rentenmärkte.
Heisst das, Wall Street denkt, die wirtschaftlichen
Schwierigkeiten seien vorüber? Ganz und gar nicht.
Die Klugen an der Wall Street lernten aus dieser Aktion,
dass die Fed bereit ist, alles zu tun, um die Aktienmärkte
zum Steigen zu bewegen. Die Fed mag Zauberkräfte besitzten
oder nicht. Da jedoch einfache Zinssenkungen nicht länger
ihren gewünschten Erfolg bringen, scheint Washington zum
experimentieren bereit.
Diese subtile "Repo"-Aktion der Fed wurde ganz
offensichtlich von jenen nicht wahrgenommen, die gerne
einfache Gründe für ihre Rallies haben.
Die Entscheidung der Fed, die Märkte mit einer Infusion von
Liquidität nach oben zu zwingen [Übersetzung hier sehr frei]
ist umstritten. Puristen würden sagen, Greenspan und seine
Gang sollen ihre schmutzigen Hände aus den freien US-Märkten
lassen.
Diese Bemerkung wird mir eine Menge zornige e-mails
einbringen, aber ich sage, die Fed muss alles in ihrer
Kraft stehende tun, um die Börsenkurse am sinken zu hindern.
Das schliesst Interventionen durch den Kauf von Futures
sowie Tricks wie das geschilderte "Repo"-Manöver mit ein.
Trotz des Einbruchs des letzten Jahres sind die Kurse nach
wie vor überbewertet. Und um die US-Wirtschaft ist es
momentan so schlecht bestellt, dass wir weiter fallende
Equities nicht zulassen können.
Alan Greenspan tat letzten Mittwoch was er tun musste.
Ausserdem war [die letzte Woche] eine jener Wochen, in
denen Optionen auslaufen und der Markt meist sowieso eine
Tendenz zum Steigen zeigt.
Es gibt noch eine Sache, die Sie wissen müssen. Was die
Fed tut steht im direkten Widerspruch zu dem, wie freie
Märkte eigentlich funktionieren sollten, wahrscheinlich
sogar im Widerspruch zur Charta der Fed - all das ist
sehr gefährlich.
Sie machen sich wahrscheinlich nur Gedanken über den
gefährlichen Teil - hier also eine ERklärung:
Aktien sind immer noch sehr teuer. Und die Wirkung von
Zinssinkungen sind vernachlässigbar.
Sollten Greenspan`s Versuche, die Blase wieder aufzublasen
versagen - oder auch nur zu offensichtlich werden - , dann
steht die Integrität unseres gesamten Geldsystems in Frage.
Wahrscheinlich sollten Sie die Daumen drücken, dass es ihm
gelingt.

Autor
Kommentare zu diesem Thema

mcmike
erstellt am: 25.05.01 12:15:39

Moonshiner
[676 Postings]


Quelle
http://f17.parsimony.net/forum30434/messages/62944.htm

gruss mcmike
..ach ja kleine zugabe für uns deutscheländer
http://www.steuerzahler.de/led/schuldenuhr.htm
blieni, der meint neben filtern ist auch timing ein teil der strategie
Hallo blieni,

auf unserem Treffen in Berlin wurde uns von Rolf auch Informationsmaterial von w:o gegeben. Darunter befindet sich eine Zeitung des Berliner Börsenkreises e. V. (Ausgabe April 2001). Ich kenne diesen Verein nicht. w:o macht immerhin kräftig Werbung in dieser Zeitung in Form von Umschlagseiten, aber auch Artikeln.

Man findet in der Zeitung drei Artikel, die einem Anleger nicht gerade Mut machen.

Hier ein Auszug des Artikels mit dem Titel: "Stirb langsam"

Sollte nicht von irgendwoher ein Hoffnungsstrahl am Horizont erscheinen, werden wir an der Wall Street als nächstes Ziel die alten Tiefs nach dem 98er Crash ansteuern. Der Dow Jones fiel damals bis auf ca. 7.500 und der Nasdaq Comp. auf gut 1.400 Punkte. Noch im November letzten Jahres fand ich es sehr mutig letztere Marke an dieser Stelle das erste Mal zu erwähnen, testete der Index doch damals gerade mal die psychologisch wichtige 3.000-Punkte-Marke. Wenn es so kommt, dürfte sich der europäische Markt dementsprechend anhängen. Und dann werden wir sehen, wie sich zu diesem Zeitpunkt das Umfeld präsentiert, um neue Fixpunkte auszumachen. Im schlimmsten Fall, also bei einer handfesten Rezession, dürfte dies dann das Niveau von 1995 sein. Angsthasen sollten jetzt besser nicht weiterlesen: Der Dow Jones lag bei 3.600, der S&P 500 bei 400 Punkten, der Nasdaq Comp. bei 600, der DAX bei 2.000 und der Euro-Stoxx bei 1.275 Punkten.

Nett ist, daß auch mir der Stand von 2.000 Punkten des DAX noch gut bekannt ist. Ungefähr bei einem Stand von 2.500 Punkten hatte ich meine ersten Investitionen in Fonds getätigt. Als ich bei Index-Stand von etwa 5.000 Punkten den Fond teilweise auflöste, hatte ich mit einer einfachen Allerwelts-Fond-Anlage, das erste Mal die Erfahrung einer Kapitalverdopplung gemacht. In so kurzen Zeiträumen ist das aber sicherlich nicht ganz normal und einfach nur Glück gewesen.

Es gibt dann noch eine Buchbesprechung mit dem Titel "Irrationaler Überschwang".

Der letzte Artikel hat den schönen Titel "Tulpenzwiebeln und Internetwerte" und vergleicht historische Börsencrashs miteinander. Und hier eine interessante Stelle:

Der Crash am "Neuen Markt" sowie an der technologielastigen Nasdaq im Jahr 2000 ist in die obigen Massenhysterien einzureihen. Statt Tulpenzwiebeln (1636), wertlosen Emissionspapieren (1720) oder Aktien von Radiostationen und Radiofabriken (1929) wurden in den vergangenen Monaten Aktien von Internetfirmen, so genannten Dotcom-Unternehmen, gehandelt. Vermerkt sei, dass in der Regel nach allen "großen" Crashs auch ein gesamtwirtschaftlicher Niedergang über mehrere Jahre folgt.

Also hier regieren klar die Bären. Und auch der Vergleich der Internetfirmen mit Massenhysterien früherer Zeiten wird so manchen Anleger schmerzen. Wenn die Bären recht behalten sollten, wird es wahrscheinlich völlig egal sein, welche Aktien man ausgewählt hat.

Bleibt die Frage offen, ob man sich noch einmal warm anziehen muß, um eine weitere Winterperiode der Aktienmärkte zu überstehen. Viele meinen ja wohl, daß an den Aktienmärkten der Frühling ausgebrochen ist und träumen schon wieder vom Baden an herrlichen Sommertagen. Ein verhaltener Bulle könnte immerhin hoffen, daß es zwar ein regnerischer Sommer wird, jedoch kein Schnee fallen wird.

Aber Strategie ist halt alles!

Viele Grüße
Cornus
@alle
was ist denn was wert, wenn es nicht mehr geld und aktien(also papier zur vereinfachung des tauschhandels) :confused:
sagt jetzt nicht immos und gold oder diamanten...also ich denke papiergeld wird irgendwie bleiben....können aber auch wasserrechte oder energiegutscheine zum tauschhandel herrangezogen werden ?
blieni, ohne quelle und ohne brennstoffzelle
Hallo liebe LUschen,
neues aus der entwicklungsküche...aber die hauptfrage bleibt bei LUcy:
werden die 2 milliarden dollalalalar im september in cash zurückgezahlt ?

http://cm.bell-labs.com/cm/ms/departments/sia/InternetTraffi…


Bell Labs Internet Traffic Discovery Could Point the Way to More Efficient Networks
MURRAY HILL, N.J., Jun 6, 2001 (BUSINESS WIRE) -- A recent discovery by researchers at Bell Labs, the R&D arm of Lucent Technologies (NYSE: LU chart, msgs), sheds new light on the nature of Internet traffic and could lead to more efficient routers and other network components.

Using sophisticated new software programs to analyze and simulate data traffic in unprecedented detail, the researchers found that the "burstiness" seen in traffic at the edges of the Internet disappears at the core.

Their surprising discovery - that traffic on heavily loaded, high-capacity network links is unexpectedly regular - may point the way to more efficient system and network designs with better performance at lower cost.

The Bell Labs research team of three statisticians and a computer scientist - Jin Cao, William Cleveland, Dong Lin, and Don Sun - analyzed billions of packets on an individual basis, the way equipment in the network sees them.

Packet traffic has long been characterized as bursty, fluctuating between extremes - from trickles of packets with large time intervals between them to floods of closely spaced packets. On local-area networks at the edges of the Internet, traffic does swing between such extremes, like local automobile traffic that can alternate rapidly between sparse and bumper-to-bumper conditions. For years, the industry has proceeded on the assumption that such behavior would be reflected and greatly magnified on higher-capacity links where traffic from many local tributary networks flows together. What the Bell Labs team found at the core of the Internet, however, is more like traffic on an ideal highway - a steady, high-speed stream that can be full to capacity with few serious delays.

The conventional wisdom would say that as both the capacity and the speed of Internet links increase, packet networks need to be engineered to accommodate ever greater rapid swings between low and high traffic loads, and Internet routers need ever larger packet buffers to accommodate increasingly variable queueing delays.

"But the burstiness that you can see in individual traffic flows vanishes in large aggregate streams of Internet traffic," said Sun. "The intermingling of packets from many different flows smooths out the aggregate traffic." Traffic on a high-capacity link becomes more random, regular, smooth, and manageable when the numbers of users and simultaneous computer-to-computer connections go up.

During their initial study, the research team assembled hundreds of gigabytes of packet traffic data from high-speed networks at Bell Labs and five universities, using a unique software system called S-Net for measurement and analysis. "S-Net is our statistical software microscope," Cleveland said, "which has enabled us to find patterns not seen before in studies using less precise data-viewing instruments." The researchers tested and confirmed their results with another software system, called PackMime, which they created to run realistic simulations of packet traffic.

Further research will be needed to fully explore the implications for Internet engineering, but the broad outlines seem clear: more efficient sizing of packet buffers, higher average utilization of link capacity, and greater flexibility in handling growth in Internet traffic.

More information on this research, including papers on Internet traffic analysis and the team`s recent results, is available on the Web at http://cm.bell-labs.com/stat/InternetTraffic.

With 30,000 employees in 30 countries, Bell Labs is the world`s largest R&D organization dedicated to communications and the leading source of new communications technologies. Bell Labs has generated more than 28,000 patents since 1925 and has played a pivotal role in inventing or perfecting key communications technologies, including transistors, digital networking and signal processing, lasers and fiber-optic communications systems, communications satellites, cellular telephony, electronic switching of calls, touch-tone dialing, and modems. Bell Labs scientists have received six Nobel Prizes in Physics, nine U.S. Medals of Science, and six U.S. Medals of Technology.

Lucent Technologies, headquartered in Murray Hill, N.J., USA, designs and delivers the systems, software and services for next-generation communications networks for service providers and enterprises. Backed by the research and development of Bell Labs, Lucent focuses on high-growth areas such as broadband and mobile Internet infrastructure; communications software; Web-based enterprise solutions that link private and public networks; and professional network design and consulting services. For more information, visit the company`s Web site at http://www.lucent.com.
Contact:


Bell Labs
Patrick Regan, 908/582-4805
psr@lucent.com
or
At SUPERCOMM 2001, Booth 4147, Hall D
Rich Teplitsky, 908/797-4298 (mobile)
908/582-5700 (office)
rteplitsky@lucent.com



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All Headlines
hallo zu allen LUschen,
es ist fast vollbracht
5,5 dollar ist die einstandsmarke der IPO vor 6 jahren :(
..und positves gibt´s auch..
neue produkte im tiefsee- schalterbereich z.B.
..und die worte des CEO vom januar, der meinte sein cash reiche bis september...
vor 10 tagen wurde von ihm auf einer messe bestätigt, daß alles im prognostizierten rahmen läuft...
naja...die börse ist ein spekulationsspiel!..und spekulation impliziert RISIKO..
schaumermal :)
blieni, der luschenaktionär mit nem durchschnitt von 10,90 euro ca 9,40 dollar ...also nur noch 39% vom einstand entfernt ;)
hallo LUcy´s
..hier wieder was positver..kann auch negativ wenn ich wollte ;)
unkommentiert aus einem US board kopiert :

valuation...
by: dresdnerbankpro (24/M/at) 06/18/01 05:16 pm EDT
Msg: 255760 of 255762

The question now is are they going bankrupt or not , and that is the ONLY question.Keep in mind that everyone selling now is selling at a loss, so it will clear a lot of restistance on the way up.A new CEO should be on the way to prop this puppy up.
Come on guys market cap is below Revs and IPO price.
Easy double from here!
hallo LUser´s
an einem tag wie heute, muss ich antizyklisch handeln...ich bin positiv ;)..
wenn ihr folgendes lest bedenkt: nichts scheint wie es ist ..und im indernett ist alles möglich :laugh:


by: valuebuyer 06/18/01 05:05 pm EDT
Msg: 255756 of 255780

Hello, dear friends - allow me to give you some good advice, because most of you know not what you are talking about. I have been associated with Lucent in the last 15 years (even before it was spun off) and I have personally known the Schactmeister.

Lucent is a great company. My boy Rich McGinn sat and farted for a while at the helm, and hence the problems we are facing now - he even had a mugshot of Chambers and Roth, as though they were his enemies. Now, the Schactmeister has taken over, and is spearheading the turnaround. I have personally bought almost a million shares and will continue to buy, since even the book value is higher than the pessimistic babble that Wall Street wants you to believe.

We are also working on brining on board a well known turnaround specialist to become our new CEO, but the name has not been publicized yet. In a week or so, we will slowly disseminate it to the rumor mill.

Meanwhile the stock price could sit around $5.50, more or less, and even see some testing of something less that $5.00, but this has nothing to do with Lucent - it is the sector and even the market as a whole. The entire market will hit new lows within the next 2 months, and then most of the nervous wrecks would have been annihilated. We will then begin to rise.

Patience is called for in any investing. Did you hear about analyst capitulation anytime? Well, more on it later.

We build the best World`s Communication Highways with no speed restrictions, especially in Optical. Thank god, we were able to see the light very early!

-VB
mann bin ich aktiv..
hier was von LUCENT deutschland

Neubau in Nürnberg: Kompetenzzentrum für innovative Technologien auf 20.000 qm
Am 18.November 1998 war alles unter Dach und Fach: Lucent Technologies und die IVG Immobilien GmbH unterschrieben den Vertrag, der Nürnbergs Nordostpark ein spektakuläres Hightech- Erscheinungsbild beschert. Mit dem neuen Kompetenzzentrum für optische Übertragunssysteme wird der Standort Nürnberg für die Forscher und Wissenschaftler von Lucent Technologies noch weiter ausgebaut. Mit Investitionen in Höhe von 100 Mio. DM unterstreicht der weltweit tätige Anbieter von Technologien und Software für Netzbetreiber und Service Provider sein Engagement in Deutschland. Die Grungsteinlegung für den 20.000 qm großen Neubau fand am 11. Mai 1999 statt. Die offizielle Eröffnung findet im Juli 2001 statt.

Nach Fertigstellung der futuristischen Neubaus werden rund 2500 Mitarbeiter im Forschungs- und Entwicklungszentrum von Lucent Technologies im Norden Nürnbergs tätig sein.

blieni, der mit den LUschen :)
blieni

der standort kanns brauchen, nürnberg war bisher zu provinzial für eine großstadt in sachen hightech ansiedlungen.....das bringt frischen wind.....aber ob`s deine luschen demnächst wieder besser geht ist eine andere frage? ;)

ich wünsch es dir blieni, aber du musst locker bleiben und geduld haben. seeeeeeeehr viel geduld.

happy trades!


shakes
hallo shaker,
dank für die lieben wünsche, ich habe schon sehr viel geduld bewiesen..
4.april LU 7,80 gekauft...6.5. 12,50 verkauft..einen monat geduld... :)...ach ja gestern 6,80 gekauft..
blieni, der luschenaktionär :)
liebe LUschionäre :)

es ist wirklich fast vollbracht :(..die börse nimmt die pleite vorraus...oder übertreibt...das ist halt spekulation ;)

ich sollte ab jetzt vielleicht sagen

Liebe LUschulanten

hier folgende rechnung

IMO LU`s "pure", sort of liquidation value per share is equal to: A - B, where [all data taken from SI]

A = book value (7.73) + earnings (-1.43) = 6.30
B = debt/equity * A = 0.24 * 6.30 = 1.51

which yields $4.79

gleich 5,64 EURO...also noch platz nach unten...

..aber wenn alles ganz anders kommt :confused:

tja..so ist das halt mit der spekulation

viel glück
blieni,der LUschionär
blieni

geh lieber ins casino mit dem restlichen geld ;)

setze alles auf die 17....wenn sie fällt, hast du fakor 35 sicher!


gruss
shakes
hallo shaker,
hab ja keins mehr :laugh:...wie soll ich dann spielen :confused:
jetzt alle luschen verkaufen und dann ins Casino ?
ach nö...
schaumermal sollen bis 7,59 dollllalar gehen mehr will ich nicht..
aber ein weiter steiniger weg..time will tell...
blieni, der sich gedanken um seine NOK macht (22,50 dollalalalar einstand)
naja, blieni

aus deiner strategie werd ich auch nicht so recht schlau....du kannst doch nicht immer nur auf zwei aktien setzen...noch dazu solche :(:(:(

überdenk mal dein konzept, wo du zukünftig deine kunterbunt-überschüsse anlegen willst!

goldmienenaktien aus rsa wären ne spannendere alternative!


gruss
shakes
Lucent has exhibited bond weakness the last few days. When I first discussed the 2029`s 6.45 last week the price was 65. At the moment the price is 58.75 (no trades today). The yield is 11 % (6.45/58.75) , add the amortization of 150.91 (4150/27.5N) is .23 %, therefore total annual gain if term is not disturbed is 11.23 %.
hier mal was aus nem amiboard...

The volume of the bonds looks weak (if i am wrong, please say so) . Bonds can tell a real nice story. Right now, Lucent bonds are not priced as though bankruptcy is a major concern. When Winstar was falling apart, the bonds were demolished before the common stock. I have been monitoring the following bonds (i havent seen any bid/ask or trades yet today).

2029****58.75
2028****60.88
2008****66.00


bonds from www.bondsonline.com show the following. I don`t know if that is real time or not or if pricing is inneficient.
hallo,
jetzt mal nicht nur luschen..sondern wieder was..was so geschrieben wird von menschen, die schreiben können.. ;)


Wenn ich sage, dass das Schlimmte vorbei ist, dann folgt daraus nicht automatisch die Erwartung eines weiteren Bullenmarktes wie wir ihn die letzten 10-15 Jahre gehabt haben (Return/a durchschnittlich 15%). Leider verwechseln viele eine Rückkehr zur Normalisierung der Verhältnisse, mit der unbedingten Notwendigkeit eines neuen Bullenmarktes (wie wir ihn kennen).

Diese Zeiten sind vorbei !; die Märkte werden zulegen, aber in den nächsten fünf bis zehn Jahren sehr turbulent bleiben. "Buy-and-Hold" am breiten Markt wird da nicht zum Erfolg führen.

Hinzukommt, dass auch die Technologie nicht mehr DER führende Sektor sein wird (das wird einige überraschen !) ..... das grosse Revival im Techsektor wird nicht kommen. Aber auch das bedeutet nicht, dass kein grosses Geld zu verdienen sein wird.

Nur wird dies am breiten Markt nicht mehr als einstellige Renditen mit sich bringen. Wie schon Warren Buffett gesagt hat, 15% Rendite ist nur in einer Traumwelt zu erzielen ..... wie das aber mit Träumen so ist, man wir jäh aus ihnen gerissen (April 2000).

Wir werden am breiten Markt eine Phase erleben, in der der Markt auf und ab und auf und ab und auf und ab geht .... der Investor wird dort verlieren, aber in bestimmten Segmenten wird er überdurchschnittlich profitieren.

Und diese Phase steht an ihrem Beginn.

Von daher auch kein grosser breiter Aufschwung, aber auch kein grosser breiter Abschwung.

Jetzt noch etwas zum gestrigen Handelstag, der wieder bezeichnend für die Abhängigkeit und Verküpfungen der Aktien- mit den Bondmärkten war.

Durch die Nachricht, dass die spanische Polizei die "rechte Hand" von bin Laden gefasst hat, wurden die Aktien- und Bondmärkte unterschiedlich beeinflusst.

Die Renditen sind in den letzten Handelsminuten unter ihre vorherigen Sitzungstiefs gefallen, was deutlich macht, dass man die realitve Sicherheit des Bondmarktes gegenüber Aktien bevorzugt ! ...... dies aber nicht erst seit gestern.

So ist die Rendite der 5-Jährigen weiter auf 4.61% gefallen, die Zehnjährige notiert weiterhin unter ihrer -auch für den Aktienmarkt so bedeutsamen- Wasserlinie von 5.20% bei 5.124%, die 30-Jährige unter dem 200 DMA bei 5.58%, wodurch auch das Erholungspotential der Aktien sehr begrenzt scheint.

Man bevorzugt immer noch relativ geringe Renditen von 4.6% bis 5.6% gegenüber den oftmals trügerischen Aussichten bei Aktien ! ....... angesichts der momentanen Verfassung des Rentenmarktes wird sich jede Erholung der Aktien als sehr kurzfristig herausstellen !

5.58% für die nächsten 30 Jahre !

Viele werden verächtlich auf einen so geringen Zinssatz schauen -erwartet man sich mit Tech-Titeln doch ein Vielfaches davon- aber auf der anderen Seite ist dies immer noch besser als pro Jahr 20-30% mit Aktien zu verlieren, für die nächsten 30 Jahre.

Das ist eine Art und Weise mit der man argumentieren kann und das ist genau das was stattfindet, wenn man die Risiko-Chance-Profile der Aktien mit dem der Bonds vergleicht.

Der kurzfristige und mittelfristige Trend der Bondrenditen ist nach unten gerichtet, was bedeutet dass Geld aus den Aktien in die Bonds fliessen. Letztlich entscheidet der Markt, wann der Level erreicht ist, an dem die "Belohnung" ausgedrückt in der Bondrendite nicht mehr attraktiv im Vergleich zu den Aktien ist. Das ist dann der Zeitpunkt, wenn die Verkäufe in den Bonds wieder über Hand nehmen .... Geld, das dann in die Aktien fliessen wird.

Wenn man sich die Fondsmanager vorstellt und besonders die Hedge-Fund-Spezies, so werden die Renditen von diesen einfach verfolgt ..... wenn dann irgendwelche Alarmsignale losgehen, dann agiert man eben entsprechend. Warum sollte sich jemand mit 5.5% (30 Jahre zufriedengeben), wenn er nicht glaubt, dass etwas Schlimmes am Horizont lauert ? .... das muss aber nicht automatisch "Inflation" sein !


schaumermal...ich wollt´s euch nicht vorenthalten :)
blieni, der lesen kann :laugh:



PG
Hallo blieni,

Dein Artikel geht genau in die Richtung die ich denke. Ich habe anfang dieser Woche mir ausrechnen lassen ( ich kenne mich mit excel nicht so gut aus ) wie die durschnittliche Steigerung beim Dow war seit seinen Gründung.

jährlich 5,01%

und das in 115 Jahre. Wenn man jetzt noch die extreme Kurssteigerung der 90er Jahre herraus rechnet, wo landen wir dann? Garantiert unter der Rendite der Anleihen und auch wesentlich weniger als bei Immobilien in dieser Zeit.
Wenn man bedenkt, dass der D.J. 115 Jahre gebraucht hat um von 40 auf 11.000 zu steigen, obwohl im gleichen Zeitraum ein Luxusauto von 50/60$ auf 50.000 $ oder noch mehr, sich verteuerte !!! Da kann ich nur sagen

NA SERVUS

Aber trotzdem noch eine Frage: weißt Du oder jemand anders warum der Dax gestern in den letzten 15 Minuten so hoch ging? Habe ich etwas verpasst ?

Grüße

Gérard
hallo tropi
...leider nicht..(dax)....man kann nich alles ergründen..zu komplex....
meine quelle: http://suntrade.bluebull.com/
dann nasdaq anklicken...und ein wenig forschen..
..der neue informationsfluss wird "unterscheiden" .. nicht mehr der daimler..
warum die frage: internettanschüsse für afrika :confused:
..um eine benachteiligung der "dritten " weltnicht weiter zu vergrößern..
blieni, der nix weiss..ausser.. glücklich sind die geitig armen
hallo tropi,

habe leider unter WO, finanznachrichten.de und comdirect auch nix rausgefunden...

schau aber mal in deine wo-mail-box...

liebe grüsse

rolf, der morgen früh ab 8 uhr "trödelt"...
..und wieder etwas für alle die lesen können.. :)

nicht auf meinem mist gewachsen..

aber geschrieben..

Ich denke die guten Firmen werden sich recht schnell erholen, vor allen Dingen in den USA. Sie haben ganz andere Möglichkeiten als in good old Germany. Dem Thema Inflation wird zuviel Bedeutung beigemessen (gerade in den USA), es geht darum die Konjunktur wieder anzukurbeln und vor allen Dingen den privaten Konsum anzukurbeln und die Investitionsbereitschaft der Firmen zu forcieren. Problematisch sind in den USA für den Privatmann eher die steigenden Energiepreise und die zunehmende Arbeitslosigkeit, für viele Unternehmen der schwache Euro und die Schwäche in Europa. Belastend für den Aktienmarkt sind die vielen Anleihen, die (idiotischerweise) durch Hedgefonds durch shorten des Underlyings quasi bezahlt werden können. Zu den Zinsen sollte man anmerken, das alle Unternehmen (die es sich leisten können) natürlich erst Kredite in Anspruch nehmen, wenn keine Zinssenkung mehr ansteht, dies gilt natürlich ebenso im privaten Bereich. Man wäre ja ziemlich bescheuert, Geld mit 5% aufzunehmen wenn man weiß, das es in 2 Monaten nur noch 3.5% kostet.

Die Frage, ob die Börse oder Aktien steigen oder fallen wird aber durch wenige bestimmt. Wir erleben im Moment eine Kursmanipulation, wo das Wort kriminell noch zu harmlos ist. Man muß sich nur mal die Kurs-Reaktion auf ein paar Zahlen von gestern angucken: MU bringt ein Ergebnis, das sie sehr schnell in den unmittelbaren Bankrott treibt, die Aktie steigt (naiv zu glauben, das der Boden im Speicherbereich gefunden ist), Exodus wird für eine ähnliche Bankrotterklärung mit -80% in ein paar Tagen bestraft, RIMM inline mit -5%, Tibco inline, bestätigt auch die weitere Entwicklung (-14%), Symantec bringt schlechtes Ergebnis (aber bleibt weiter profitabel !!!) und wird mit -39% belohnt.
Corning (nicht Pleitefirmen wie NT, LU oder JDSU) erhält ein Downgrade nach dem anderen, arbeitet aber weiterhin profitabel und verliert in ein paar Tagen 60%. Und ach wunder, gestern gibt es Upgrades im optischen Bereich (nachdem sich die Banken eingeckt haben).

Das lässt sich beliebig fortführen, verarsche hoch 1000. Die Kurse werden nach belieben manipuliert, blinde Analysten stochern im Nebel. Downgrades kommen in der Regel zu spät (nämlich nach den schlechten Zahlen), die ganz Mutigen revidieren mal kurz vorher die Zahlen nach unten, Goldmann Sachs ordnet das Jahresziel von MU zwischen 27 und 70$ ein, guten Tag auch.
Ein weiteres Highlight ist das Timing von Downgrades, Newport wird nicht bei 40 oder bei 30 abgestuft sondern bei 22, nicht zusammen mit Aktien aus dem Glasfaserbereich (hier könnte man es wenigstens fundamental begründen), sondern nachdem die Aktie an einem wichtigen Support ist und 50% bereits verloren hat.

Es gibt auch gute (meistens bankunabhängige) Analysten, deren Analysen widersprechen aber in der Regel ein paar noch klügere Analysten. Schade.

Zusammenfassend könnte man sagen, das die weitere Entwicklung der Börse wohl eher von einigen Wenigen entschieden wird. Alle fundamentalen Bewertungskriterien sind aufgrund der großen Ungewissheit nur bedingt anwendbar. Jeder muss mit sich selbst abmachen, ob er aktuell (long) einsteigt.
Tritt eine messbare Besserung im 3. Quartal ein, so könnte man gewinnen.


blieni, der leser
hallo liebe LUser

der braunschweigpreis geht an:

http://www.braunschweigpreis.de/show.php3?section=de_bsp_pre…

Der Braunschweig Preis 2001 geht an die Forschergruppe von Prof. Dr. Bertram Batlogg (Leiter, Sprecher / ETH Zürich), mit Dr. Christian Kloc und Dr. Jan Hendrik Schön (beide: Bell Labs, Lucent Technologies, New Jersey/ USA), für ihre Entwicklungen auf dem Gebiet der "Elektronik und Optoelektronik mit organischen Materialien".

..und wieder nen preis :)
blieni, plastic semicunducter klasse findet...alles plaste oder was? :confused: :laugh:
hier eine Site mit einem sehr guten Angebot an Strategien mit Musterdepots usw.....

http://nachrichten.boerse.de/research.php3?text=strategien

das "kostjagarnix"

PS: gesammelte Links:
http://www.infoperlen.de/boerse_d.html
hallo kostjargarnix,

danke für deine linkempfehlung.

@all:
in dem ersten linkhinweis befinden sich nachfolgende strategien, die dort erläutert werden:

- kuv
- kuv+rs
- dow top 5
- dax top 5
- dow low 5
- dax low 5 strategien erklärt.

liebe grüsse

rolf
hallo LUschenfreunde..
die strategie ist geändert:
nur noch zwei aktien zum beobachten ..NOK und LU..
neues aus den board von LU.. für die die lesen möchten :)

http://leviticus.boards.fool.com/Message.asp?mid=15646730
January 24, 2001 Lucent announces seven-point restructuring plan.

“As we said in December, fiscal year 2001 will be a transition and rebuilding year for Lucent," said Schacht. "With this announcement, we are outlining a comprehensive set of actions to rebuild the company for long-term, sustainable profitability," said Henry Schacht. "We are moving swiftly to implement these actions company-wide. They will serve as the foundation for putting Lucent back on track." "With today`s seven-point plan, we believe that we have the right tools and plans in place to enable us to achieve improved sequential performance in revenues and earnings every quarter of fiscal 2001."

Lucent will take a business restructuring reserve and a one-time charge in the range of $1.2 billion to $1.6 billion in the second fiscal quarter of 2001 as part of its business restructuring program. Lucent is taking the charge to reduce the number of jobs in the business, eliminate some product lines as a result of our portfolio review and make the associated asset write-downs and facility consolidations.

Henry Schacht announced that he is cutting head count by 10,000. To the media Henry said “our goal is to do it once, do it right and get on with life.”


March 7, 2001 The Faux COO

"I am now the chief operating officer, I`ve been on the job for about four weeks, before that I was the chief procurement officer for Lucent," he told those at the gathering. One explanation is that he is still learning the ropes about public speaking. "He has a very important job in terms of his responsibilities to the supply chain," says a Lucent spokesman. "But clearly it was a misunderstanding in terms of the way his responsibilities were conveyed to the community there."

April 4, 2001. Bankruptcy Rumor.

Chapter 11 rumors are absolutely false," said Bill Price, director of corporate media relations at the Murray Hill-based company. "They are ridiculous and (are) pushing people into a panic that does not exist." Share price falls 30% then recovers somewhat after the statement. We have the financial flexibility to execute our turnaround," Price said. "Nothing has changed."

Chief financial officer Deborah Hopkins said market rumors that the company is on the verge of filing for bankruptcy are "baseless and irresponsible". "Let me be very clear, our 6.5 billion dollar lines of credit provide the financial resources and the financial flexibility to execute our turnaround plan."


April 24, 2001 Lucent`s 2Q Earnings Announcement.


Henry Schacht provides forward looking guidance for 3Q saying “despite market conditions, we expect modest sequential improvement on the top line and, as we`ve said previously (Jan 24, 2000), we expect greater sequential improvement on the bottom line from the 37 cents pro forma loss per share we reported this quarter, as we feel the full impact of the business restructuring program in the third and fourth fiscal quarters of 2001." Restructuring charge increased to $2.7 billion instead of the $1.2 to $1.6 b they provided guidance for in the 1Q.


May 6, 2001 CFO Hopkins Departure.

"Deb was an important member of the senior team at a critical time for Lucent. She put a strong financial team in place and helped lay the foundation for many of the systems and financial improvements we saw last quarter” said Henry Schacht. "We thank her for her contributions and wish her well in her new endeavors."

Hopkins said, "Now that Lucent`s restructuring program and the required financing are in place, it`s the natural time for me to leave and pursue other opportunities. I`m proud of what I accomplished while I was at Lucent and I wish the company well."

She is most remembered for her quote I`m sitting on a gold mine here.” OK she said we`re. How prophetic that turned out to be as shareholders got the gold mineshaft.

May 30, 2000 Lu Alcatel merger talks end.

Lucent went looking for love in all the wrong places. Henry said “we were focused on restructuring, then we lost focus during the negotiations and now we`re focused again.”


June 5, 2001 SuperComm Show Announcement

Henry Schacht reiterated Lucent`s positive quarter-over-quarter revenue growth at an analyst meeting at the Supercomm show in Atlanta. He said that based on the latest review of sales, the company will show a "modest sequential growth" in revenue from the $5.92 billion in the fiscal second quarter. Lucent also expects to see "greater sequential improvement" over the 37-cent per-share operating loss in the second quarter, which marked a 2-cent per-share improvement from the first-quarter loss.

June 6, 2001 Lu Offers Buyout

Lu offers buyout package to over 10,000 employees and sets acceptance deadline of July 10.

"Our top executives are not eligible for this," Price said, because the company wants to retain the talent needed to execute the turnaround outlined by chief executive officer Henry B. Schacht in January. "The voluntary offer is part of our effort to accelerate the restructuring" because the market for Lucent`s fiber optic and communications gear has softened, Price said. "This is a good program for our employees and a good program for Lucent."


June 8, 2001

Ben Verwaayen Vice Chairman says “the telecom market may suffer for another 12-18 months until operators have cut their debt burdens.”


July 10, 2000 Company Divides into Two Business Lines

In an e-mail Henry informs everyone that Lucent will restructure into two business lines consolidating the five business units. One will be the Integrated Network Solutions group and the Mobility Solutions Group.

Deadline for accepting the buyout plan and a little over 8500 accepted the package.


July 12, 2001 All Hands Meeting

Henry Schacht tells employees in a meeting that Lucent will make a profit in the first quarter of FY2002? Henry also announced that Lucent will require another round of job cuts at all levels and that the senior executive levels will be cut 25% to 30% also which is a loss of 105 jobs.


"Henry Schacht has informed our employees today that we do expect some further forced job reductions due to current market conditions as well as the more streamlined nature of our business model," said Lucent spokeswoman Mary Ward. "We haven`t decided of what these reductions are yet but we expect to complete the process quickly.”

July 20, 2001 Non-Frequent Flier Award

Lucent unloads an airplane. As of this quarter, executives can use the jets only if "there is no viable commercial alternative," said Bill Price, a company spokesman. "We`re moving ahead with consolidation plans, including reducing the cost of aviation," Price said. One of the 8,500 senior employees who took an early retirement package last week was Don Green, who ran the hangar. Green could not be reached yesterday.

Lucent`s airport facility also has a conference room, lockers, shower`s, sleeping rooms for crew and two kitchens, one for staff, one for high-end in-flight catering. An investment banker who has flown on Lucent`s corporate jets said, "You could order the food to the level you desire it." The hangar is not opulent, Price said. "It`s clean, it`s modern and the crew is polite and courteous," he said.


July 24, 2001 Lu 3Q Earnings Results

Top Line Revenues decrease.

"Driven by the momentum created by the cumulative effect of our seven-point restructuring plan and Phase II, when it is approved, we expect to return to profitability and positive cash flow during fiscal year 2002," said Schacht. "As we`ve said, fiscal year 2001 is a transition and rebuilding year for Lucent. The name of the game is to create a new, leaner, faster company."

For the fourth fiscal quarter of 2001, Lucent expects to deliver sequential improvement on the bottom line, but due to market uncertainties, the company is no longer providing guidance for the top line. What`s that??? The continued improvement to top and bottom line prediction is now canceled after only two quarters???. Henry, on Jan 24, the beginning of the 2Q, you said each and every quarter for the rest of the year.

Schacht said. "However, we intend to go deeper with a new phase of our restructuring to reshape Lucent for future growth and profitability even more quickly."

"Given the overall market, we feel that we are holding our own," said CFO Frank D`Amelio, but he added that Lucent "can`t quantify its improvement, yet." As such, D`Amelio did not give any earnings or loss forecast for Lucent`s fourth quarter.

Lucent does give guidance for 4Q write-offs though. It will “result in the company recording a charge in the range of $7 billion to $9 billion in the fourth fiscal quarter of 2001 related to the headcount reductions, product rationalizations and the associated asset write-offs. Approximately $2 billion of the charge will be cash-related.

Henry Schacht announced that an additional 15,000-20,000 further forced job reductions are required due to current market conditions as well as the more streamlined nature of our business model.


July 30, 2001 Golf Course

We are recouping more than our initial investment in the golf complex," said Kathleen Fitzgerald, Lucent`s spokeswoman. She then told the NY Times “"We`ll only use the course for customer entertainment." But Lucent has not entirely left the fairways. As part of the sales agreement, Lucent executives have the right to play the course. In fact, Lucent recently canceled memberships at two other golf clubs in order to make the most of its Hamilton Farm privileges.


August 1, 2001 Convertible Preferred Share Placement

Lucent places 9% of the company in private hands for a net of $1.83 b. They call it Convertible Preferred Shares to make it palatable. Offers a hefty 8% dividend.

August 16, 2001 8-K filing

Henry Schacht, 23 days after announcing that $7 to $9 billion with $2 billion in cash required in write-offs will be required in the 4Q it will now need about $9.7 b, (let`s call it $10 b) with $3 billion of that required in cash going to go out the door. This brings the expected write-offs to the $20 billion (before tax breaks) ball park estimate for Phase II. They will likely save some for 1Q and 2Q of FY 2002. Let`s see, revised the estimate upward by 15% and upped the cash required by 50%.


August 24, 2001 Analyst Meeting

Henry said the Phase II plan “will get us to profitability and positive cash flow in 02 and will get us to industry metrics in 03”. He continued with “we now have financing in place that more than covers, by a significant amount, the cash required, first to do the business restructuring and second, the cash required from operations to get us to cash breakeven”. What was that second part again Henry?

Ebitda will be forced positive to accomplish the spin at the end of March. This special definition applies to the covenant definition of ebitda and allows it to become positive when the gaap ebitda will still be negative. It`s financial manipulation to accomplish the spin in the allotted delay period of 6 months. Otherwise the spin would not be made for much longer.

Lu says they can breakeven on $4.75 b in a quarter. That presumably includes taking a pension credit in each quarter of half a billion dollars for the rest of FY2002 and beyond.

How are the numbers looking up for the fiscal year? Pro forma losses are $1.11 to date with consensus of -$0.21 for 4Q which is –$1.31 for the year. However, the estimates range from -$1.16 to -$1.43. There is no way they will come in under –21cents. More likely is the high side of the mean estimates. On a continuing basis, they are at -$2.50 ytd after excluding a one time gain (-$2.16 with it). Estimates for the fiscal year depend on how much of the $10 b they decide to take in the 4Q, so conservatively, middle of the road, it`s put at - $2.50 bringing it in around –$5.00 for the year but could go higher. These are current estimates and are no more or less accurate than any of Lucent`s predictions. While exposure to vendor financing is decreasing rapidly, they are not out of taking some more hits this quarter and the next. It is true that after this quarters one time restructuring charges the dollar size of these write-offs will get much smaller and thus margins will improve.

In my post Sunday I may have misstated when they will collect some payment for the two plants. Celestica is supposed to raise the $600 m cash by the end of September for the buy one/lease one plan, if so it will appear in this quarters results. The $2.75 b Furukawa/Corning money is supposed to be raised/paid by the end of 1Q FY2002 in December. In the meantime Lu is still going to raise a minimum of another $1 b between now and the end of the calendar year. Remember when there was speculation that these plants would bring in up to $900 m? Like fiber was worth $10 b and Agere was worth $100 b ?

FY2003- Henry said return to industry metrics, sometime in FY2003. He did not say when. D`Amelio put it this way. “FY2003 Financial Targets-our goal is to perform at these industry-leading levels, but the exact 03 timing will depend on the market conditions, obviously”. He was referring to those numbers that have been reported here in various forms. After all, those guidance numbers are looking out about 18 months or more and about all you can infer from them is that they expect things to improve and they will meet whatever industry norms are in place 18 months from now because they will still be in business then. If you want to shave 5% off or add 5% to any of those numbers you will be just as correct. The point of the time line was to show that not even Lucent can get it right every time.

For FY 2002, aside from the break even and cash flow positive comments, again without a specific time frame. They expect that the second half of FY 2002 to be slightly up from the first half which they predict will be down 5 to 10% or flat and that their market share will be flat but Henry said it wouldn`t surprise him if it was also down. So there is the closest thing to FY 2002 guidance investors are likely to get for now. No doubt there will be better visibility on revenues after the fiscal year ends and the results are discussed in October.

Note, there will be an accounting rule change going into effect in 2002 that will allow Lucent to show increased earnings so unless they point this out the results for Lucent and many others will be a sudden increase in earnings results.

I suspect this has a part in their saying they “will likely return to profitability one quarter before getting to cash flow positive.”

The cash flow in Phase II will be a negative free cash flow of an estimated $1.5 b. Additionally, it will take another $2 b cash in a Business Restructuring Reserve which brings their total cash requirement to $3.5 b to implement Phase II. The BRR is cash that will flow out of their coffers to cover various expenses.

Question is, will the market be patient enough to wait until 2003 for Lucent`s profitability to
match the industry`s? That`s the plan from Henry... I like what I hear on guidance except it
seems like it might take too long. I would like to see margins recover sooner and stronger. I
think the 17% margins are bound to stifle a quick turnaround... I wouldn`t doubt a price
leveling around $12 for the next few months... What do you think?
David:
I believe the market is answering your question regarding patience... Over 29 million shares traded to the upside on yet another down market day which includes the telecom sector... That kind of consistent volume suggests institutional accumulation... As Henry said, as soon as the writeoffs are out of the way they increase margins by about 10%... That brings the margins up to the 27% area... Any positive bump in the revenues gives them the other 8%... That brings them to 35% gross margins... By concentrating on the largest telcoms, they have greatly reduced their receivables risk... Many people don`t realize how closely Lucent is tied at the hip to these telecom giants... If they fail, the country would go into a depression... That isn`t going to happen... We`ll see a turnaround in the economy by mid 2002, and we`ll see LU continue to be accumulated as its price appreciation signals that investors are viewing the glass as half full... As such, I see a move to the 12.00 area by the end of this year, and further move to the 20.00 area by mid 2002 as it becomes more evident that LU is becoming a profitable powerhouse again...
The weekly chart shows the potential and the positive money flow into the stock...
http://stockcharts.com/def/servlet/SC.web?c=LU,uu[m,a]waclyy...

macht euch nen reim..ich mach mir meinem ;)
blieni
Hallo strategen
...es gibt tage....
tja ..tage wie heute...da kauft man NOK.. :confused:
..ehrlich !....ich hatte sogar noch genug geld ..und habs getan :)....
alllerdings....ein wenig an schwankungen in meinem depot ( zur erinnerung z.Z NOK und LU) hab ich mich gewöhnt....aber... 14000€ schwankung in 5 tagen .... leider in die falsche richtung :( ...tsssssss...
kein grund zur beunruhigung...man weiss ja was man hat ;) ...
nen minus..zwischen 15% und 25 % ..da wir ja in 5%/tag schritten in die eine oder andere richtung gehen, heisst das, ich bin in zwei wochen auf null...odder.. in zwei wochen weitere viele euros buchhalterisch weniger wert..
mal sehen wann die "marktteilnehmer " keine lust mehr haben, auf ein so extremes spiel :laugh:
..aber eins hab ich gelernt...sei nich zu knauserich..vorgestern wurde mein VERKAUFSPREIS um 15cent bei LU !! nicht erreicht...sonst wären 80% meiner LUschen in anderen händen..ganz schön knapp...
bei nok waren es am Montag 80 cent für 50% des depots ....aber so ist das spiel beim kaufen und verkaufen im haifischbecken :)
so freu ich mich einen verkäufer gefunden zu haben der seine NOK zu 16,90 mir verkauft hat.
..es geht immer billiger...
blieni, der LUschen, NOKkies und Erfahrungssammler
Hallo blieni,

ich habe mal nachgesehen, ob Deine beiden Aktien Nokia und Lucent von meinen im Sparplan enthaltenen Fonds gehalten werden und ob ich damit indirekt Aktionär Deiner Aktien bin.

Zu Nokia kann ich positives berichten. Mein Fonds der Invesco Europäische Aktien hatte am 31.3.2001 einen Bestand von 52.230 Stück. Während des Berichtzeitraumes hat der Fondsmanager keine Nokia verkauft, den Bestand jedoch bis zu 31.3.2001 um 37.000 vergrößert. Der Anteil am Fondsvolumen betrug am 31.4.2001 2,13%, das sind 1,4 Millionen Euro. Ob das heute auch noch so ist, kann ich natürlich nicht wissen. Ich hoffe mal, daß der Fondsmanager die Nokia nicht nur zum Zocken gekauft hat.

Nicht so gutes habe ich zu Lucent gefunden. Mein Adig Fondsamerika hat im letzten Berichtszeitraum bis zum 30.6.2001 den Bestand an Lucent-Aktien von 60.000 Stück auf Null reduziert. Also Lucent-Aktionär bin ich leider nicht einmal indirekt.

Viele Grüße Cornus
Liebe LUschianer,
Liebe NOKkki´s,

...der cornus, der cornus, der hat was in der FTD gefunden, was ich nicht unkomentiert dastehen lassen wollte:
als erstes der artikel:

Hallo 50er,

ich fand den folgenden Artikel zur Telekommunikations-Branche in der Financial Times Deutschland recht lesenswert http://www.ftd.de/tm/tk/FTDW6HM0ARC.html?nv=cpm. Mir ist kein besserer als dieser Thread eingefallen, weil ich weder den Thread für positive Prognosen nutzen konnte, noch in blienis Thread "Strategie ist alles" die Stimmung zu Nokia und Lucent beeinträchtigen wollte.

So wir hier dargestellt, hatte ich das Ausmaß der Probleme dieser Branche noch gar nicht gesehen. Auch war mir nicht bekannt, wie groß die geschaffenen Überkapazitäten sind, für die jetzt erst einmal ein genügender Bedarf gefunden werden muß.

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Aus der FTD vom 6.9.2001
Keine Hoffnung unter dieser Nummer
Von Dan Roberts, London

Rund 1000 Mrd. Dollar wurden durch den Hype um die Telekommunikation vernichtet. In zwei Teilen berichten wir über die geplatzten Träume der Branche. Der zweite Teil erscheint am Freitag.

Ihre größte Schmach erleidet die Telekommunikations-Branche derzeit in einem Industriegebiet östlich von London. Jeden Morgen liefern Lkws kühlschrankgroße Kästen voller Elektrogeräte an. Die Folie, die sie vor dem Nieselregen schützen soll, kann die Namen auf diesen Schränken nicht verdecken: Nortel, Ericsson, Lucent, Cisco ... 6000 Tonnen an unerwünschten Telekommunikationsgeräten fallen dieses Jahr an. Das hat Shields Environmental errechnet: Das Unternehmen zerlegt den Schrott und versucht, so viele Teile wie möglich zu verkaufen. Doch der Markt ist gesättigt, nachdem im vergangenen halben Jahr durchschnittlich alle sechs Tage ein großer Telekomanbieter Pleite gegangen ist.

Was bleibt von den früher viele Millionen Dollar teuren Schränken ist Schrott, ein Rest Edelmetalle, einige toxische Teile und viel Plastik, das in einer nahegelegenen Verbrennungsanlage vernichtet wird. Alles Teil eines Scheiterhaufens im Wert von 1000 Mrd. $, der die Welt an den Rand einer Rezession gebracht hat.

Erst kürzlich hat der britische Telekomkonzern Marconi bekannt geben müssen, dass 2000 Mitarbeiter entlassen werden müssen. Doch das fällt noch gering aus, verglichen mit den Zehntausenden von Arbeitsplätzen, die jede Woche bei größeren Geräteherstellern wie Lucent und Nortel verloren gehen.

Seifenblase zerplatzt

Die öffentliche Meinung hält die Dotcom-Manie für das markerschütterndste Ereignis der vergangenen Jahre. Wichtiger war jedoch die Telekom-Seifenblase, die das Dotcom-Debakel bei weitem überstieg. Diese Geschichte wird selten erzählt - obwohl der Knall beim Platzen der Blase noch immer nachhallt.

Fehlgeschlagene Internethändler haben vielleicht Dollarbeträge in zweistelliger Millionenhöhe verschleudert, bevor sie Pleite gingen. Nach Angaben des European Information Technology Observatory beliefen sich die Ausgaben für Telekom-geräte und -leistungen in Europa und den USA zwischen 1997 und 2001 jedoch auf mehr als 4000 Mrd. $.

Laut Thomson Financial vergaben die Banken zwischen 1996 und 2001 Konsortialkredite in Höhe von 890 Mrd. $. Weitere 415 Mrd. $ lieferten die Rentenmärkte und 500 Mrd. $ stammten aus privaten Mitteln und der Ausgabe von Aktien. Noch mehr kam von rentablen Blue-Chip-Unternehmen, die sich in dem Glauben, dass ein explosionsartiger Anstieg der Internetnutzung zu einer fast unbegrenzten Nachfrage nach Telekomkapazitäten führen würde, an den Rand des Konkurses oder darüber hinaus brachten.

Hochspekulative Anleihen

Das globale Finanzsystem verfiel dem Wahn, mehr und mehr Holz auf diesen Scheiterhaufen zu werfen. Fast die Hälfte der von europäischen Banken 1999 vergebenen Kredite ging an Telekomunternehmen. Die Kreditagentur Moody’s schätzt, dass etwa 80 Prozent aller in den USA am Höhepunkt des Booms ausgegebenen Junkbonds, also hochspekulativen Anleihen, an Telekomanbieter gingen. Fünf der zehn größten Fusionen oder Akquisitionen der Geschichte betrafen Telekomunternehmen während des Booms.

Das bleibende Erbe all diesen Geldes ist ein Überangebot an "Bandbreite" - Kapazitäten zur Übertragung von Datenmengen sowie das Rohmaterial aller Kommunikationsnetze. Dieses Überangebot ist so groß, dass, wenn die sechs Milliarden Erdbewohner das ganze nächste Jahr ununterbrochen telefonierten, ihre Gespräche mit den vorhandenen Kapazitäten innerhalb weniger Stunden übertragen werden könnten.

Analysten gehen davon aus, dass lediglich ein oder zwei Prozent der in Europa und Nordamerika verlegten Glasfaserkabel aktiviert sind. Nach Ansicht einiger Analysten benötigen die restlichen Kabel zur Aktivierung zusätzliches Kapital und stellen deshalb keinen Überhang dar - ein geringer Trost für die hart bedrängte Branche. Denn es gibt genügend Möglichkeiten, aus bereits aktivierten Verbindungen Zusatzkapazitäten herauszuholen, was bereits zu einem deutlichen Preisverfall im Bandbreiten-Angebot geführt hat.

Milliardengrab Bandbreite

Mit neuester Technologie können durch eine einzige Glasfaserverbindung Daten über bis zu 160 verschiedene Lichtwellen übertragen werden. Die meisten modernen Netzwerke verwenden gegenwärtig lediglich ein Zehntel dieses Potenzials.

Auch bei Tiefseeverbindungen liegt eine ähnliche Überkapazität vor. Dort hat jedes neu verlegte Transatlantikkabel so viel Bandbreite wie alle Vorgängerverbindungen zusammen. Die Mobiltelefonunternehmen haben allein in Europa mehr als 200 Mrd. $ investiert, um die Bandbreite ihrer kabellosen Internetdienste auszubauen. Beweise, dass die Verbraucher diese Leitungen benutzen werden oder dass die Technik funktionieren wird, gab es nicht.

Das Platzen der Blase hat sich in vielerlei Hinsicht bemerkbar gemacht - von Kreditausfällen in Höhe von bislang 60 Mrd. $ dieses Jahr bis hin zu den jüngsten Stelleneinsparungen in fünfstelliger Höhe bei Investmentbanken. Innerhalb eines halben Jahres haben allein die Telekomausrüster über 300.000 Stellen gestrichen, bei Zulieferern und ähnlichen Branchen waren es weitere 200.000.

Kapitalvernichtung in großem Stil

Auch der Börsenwert sämtlicher Telekommunikationsbetreiber und -hersteller ist eingebrochen. Hatten die Unternehmen im März 2000 noch einen Gesamtbörsenwert von 6300 Mrd. $, sind es heute 3800 Mrd. $ weniger. Zum Vergleich: Der Gesamtwertverlust sämtlicher asiatischer Wertpapierbörsen während der Asienkrise Ende der 90er Jahre betrug lediglich 813 Mrd. $.

Die minimalen Erlöse, die aus dem Zusammenbruch derjenigen Unternehmen geborgen werden können, denen der Geldhahn abgedreht wurde, verdeutlichen das verheerende Ausmaß der Lage. Die meisten der 31 Telekombetreiber, die in den vergangenen sechs Monaten Konkurs angemeldet haben, steckten hunderte Millionen Dollar in den Netzwerkausbau. Die Gläubiger müssen bei der Liquidierung dieser Vermögenswerte feststellen, dass diese Investitionen jetzt nur noch einen winzig kleinen Teil des Ausgangsbetrages wert sind.

Der Iridium-Flop

1997 ließ Motorola gleich eine Flotte von Kommunikationssatelliten im Wert von 5 Mrd. $ ins Weltall befördern. Iridium, wie das Projekt hieß, scheiterte jedoch mangels Nachfrage. Wäre das US-Verteidigungsministerium nicht dieses Jahr eingeschritten und hätte nicht ein Konsortium für 25 Mio. $ die Satellitenflotte vom Konkursverwalter erworben, hätte man diese ganz ihrem Schicksal überlassen.

Untersuchungen von Edward Altman von der New York University zufolge konnten Inhaber von Junkbonds Pleite gegangener Telekommunikationsfirmen im ersten Halbjahr dieses Jahres lediglich durchschnittlich 11,9 Cents pro investiertem Dollar retten. Im Vergleich dazu betrug der Wert vergangenes Jahr noch 24,7 Cent.

Sanierungsexperte Richard Coates von Ernst & Young in Großbritannien schätzt, dass gerichtlich bestellte Konkursverwalter durchschnittlich weniger als zehn Prozent der ursprünglichen Aufbaukosten für Netzwerke beim Verkauf dieser Vermögenswerte einbringen können. Bemisst man den Anteil an den Gesamtkosten, nämlich einschließlich der Ausgaben für Infrastrukturen, die nichts mit dem Netzwerk an sich zu tun haben, etwa Personal- und Büromaterialkosten, liegt der Prozentsatz sogar noch niedriger. Den Konkursverwaltern zufolge beläuft sich die durchschnittliche Einbringungsquote der sechs europäischen Telekomfirmen, die gerade ihr Konkursverfahren hinter sich haben, zwischen zwei und drei Prozent. "Es wird zunehmend schwieriger, Käufer zu finden. Viele wägen inzwischen ab, die Ausrüstung einzumotten. Sie hoffen, dass sich die Lage verbessert und sich irgendwann ein Käufer findet, der damit etwas anfangen kann", meint Coates.

Vermutlich werden sie sehr viel Geduld aufbringen müssen. Zu den ersten Alternativanbietern, die 1998 bankrott gingen, gehörte Ionica. Das britische Unternehmen hatte Privathaushalte und Kleinbüros per Funk kabellose Telefondienste angeboten. Drei Jahre später steht der Großteil der Geräte noch immer auf den Dächern, denn ein Abbau ist teurer als die Geräte zu recyceln.

Langsam erkennen die großen Unternehmen endlich, wie viel Geld sie verschwendet haben. Dieses Jahr haben mit Nortel Networks und JDS Uniphase zwei der größten Gerätehersteller den Bilanzwert der Zukäufe, die sie während der Hochphase des Booms getätigt hatten, teilweise abgeschrieben. Dabei kam es zu einigen der größten Buchverluste in der Geschichte der Wirtschaft.

Das finnische Telekomunternehmen Sonera gehörte zu dem guten Dutzend europäischer Unternehmen, die insgesamt 120 Mrd. Euro für UMTS-Lizenzen ausgegeben haben. Letzten Monat gab Sonera eine seiner Lizenzen umsonst zurück, anstatt zusätzlich zu den bisher vier Mrd. Euro weitere Investitionen zu tätigen.

Geld zum Fenster hinausgeworfen

Die Telekommunikations-Manie hat die Welt ein Vermögen gekostet. Ökonomen werden immer darüber debattieren, wie viel genau verschwendet wurde, vor allem, da viele Menschen durch den Goldrausch reich geworden sind. Dabei sollte man bedenken, dass:

O Überkapazitäten im kapitalintensivsten Segment der Industrie bei über 98 Prozent liegen;

O die Rückgewinnungsquote für die abgewickelten Unternehmen zwischen zwei und drei Prozent liegt;

O die Unternehmen, die noch im Handel sind, durchschnittlich Einbußen von 60 Prozent ihres Börsenwerts hinnehmen mussten.

Unter diesen Gesichtspunkten könnte vielleicht ein Viertel des Gelds, das während der Blase ausgegeben wurde, als verschwendete Investition eingestuft werden. Anders gesagt - rund 1000 Mrd. $ wurden zum Fenster hinausgeblasen.

Sensationelle Irrtümer

Einige sehen dies immer noch als Phase kreativer Zerstörung, ohne die wir Erdenbürger niemals die Vorzüge des Internets und verbesserter Kommunikationstechnologie erlebt hätten. Dieselben Optimisten glauben, dass die Telekommunikations-Manie in der Zukunft zur Entwicklung eines neuen Stroms gesunder Profite führen wird.

Doch die lächerlichen Summen, die beim Verkauf von Aktiva erzielt wurden, deuten darauf hin, dass von dieser Technologie derzeit wenig gewünscht wird, nicht einmal zu einem Bruchteil der Herstellungskosten.

Mindestens zwei Fragen muss man sich nach diesem Desaster stellen: Wie konnten so viele clevere Menschen sich so sensationell irren? Und wie hat es das globale Finanzsystem geschafft (zumindest bislang), den Verlust von 3800 Mrd. $ in Aktienwerten und rund 1000 Mrd. $ in echtem Geld zu verdauen?
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Viele Grüße Cornus


..und nu mein gesabbel.

die frage wurde am ende des artikels richtig gestellt!
.....aber meinst du die finanzmärkte irren sich so gewaltig?
ich zweifele....das timeing hat nicht geklappt!...man wollte zu schnell ..alles!..
..die autoindustrie macht das besser..
die geben dir nicht alles was möglich ist(z.B. 3liter auto)
die bauen dein lieblingsmodell erst mit 8 litermotor dann mit 6liter motor...etc.an...
...ein wenig lese ich auch den hass, oder frust des authors über sein eigenes fehlverhalten mit raus...
..es wird geld eingenommen, die verschuldung wird billiger,und es wird immer neue techniken geben...nur das wachstum wird nicht so stark steigen....LU strukturiert sich vom Ausrüster zum SERVICE..soll heissen, reparatur update, upgrade bestehender systeme um!..die (meistens) zufriedenen kunden haben sie!...ob die dann später die rechnungen auch bezahlen ist im vorfeld verhandlungssache, aber kein beinbruch !
NOK möchte später netzwerkbetreiber incl.das dazugehörigen INHALTES werden..anders kann ich mir verträge mit der Kirchgruppe , die letztens unterzeichnet wurden nicht vorstellen.... man sieht...es geht weiter...und nich alle werden übrig bleiben!..aber die, die übrig bleiben gehen gestärkt aus dieser erfahrung herraus!...ist halt wie in der richtigen wirtschaft ...und alles andere ist spekulation ;)
blieni,der aufgrund seines hohen investitionsgrades in diesem sektor, einfach BULLISH seien MUSS ! :)
Hallo blieni,

ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, daß jemand den Artikel kritisch kommentieren würde. Ich fand den Artikel lesenswert, da er mir einen anderen Blickwinkel auf die Branche gegeben hat.

Aber auch Dein Kommentar trifft sehr gut den Nerv. Tatsächlich wird diese Branche wachsen. Sie ist schon heute Teil unseres Lebens und ihr Einfluß wird zunehmen. Vielleicht ist auch richtig, daß einfach die Geschwindigkeit überschätzt wurde, mit der wir alle unser Leben umkrempeln lassen wollen. So bin ich sicherlich kein unmoderner Mensch, nutze aber z. B. auch kaum ein Handy, wenn dann nur beruflich und dort auch sparsam. Und im Internet lasse ich mich gern informieren, tätige aber keine Einkäufe.

Die neuen Technologien werden zunehmend ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens, aber wohl langsamer als in den Business Plänen der Unternehmen angenommen.

Viele Grüße Cornus
@cornus

..du bist nie vergessen ..und immer gern gelesen :)
blieni, der sich an die zeit um die jahreswende errinnert fühlt und folgendes von "aktienfilter" herrausfand :)

#1537 von aktienfilter 08.01.01 09:08:22 2649966
guten morgen,
die frage der liquidität an der börse ist so alt wie diese selbst. ich kann da dr bernd niquet nicht ganz folgen.

keinesfalls ist die börse ein geschlossener kreis, in dem das geld im kreis wandert. es ist auch schlechterding selbst theroretisch nicht möglich, dass alle anleger gleichzeitig ihre papiere verkaufen. dh man kann das aktienlager nie liquidiern, im gegensatz zu jedem warenlager. wenn ich nun an einem tage für 100.000 dm aktien verkaufe, muss jemand anderes diese 100.000 dm investieren, also der börse die liquidität zufügen, die ich abgezogen habe, das ist richtig! und logisch. bei gleichbleibenden kursen wär das unverrückbar.

da ich jedoch kaum aktien verkaufe in erwartung steigender kurse, erwarte ich in dem moment also kursrückgänge. ich neheme das beispiel rambus: gekauft für 17,85 $ = ca 20 euro, verkauft für 105 euro. aus 20.000 euro sind 105.000 euro geworden. derzeit könnte ich die 1.000 aktien für ca 50.000 euro zurückkaufen. tue ich dieses, dann verfüge ich über 55.000 euro liquidität, die ich u.u. der börse nie wieder zuführe, also kann man diesen betrag doch unzweifelhaft mit dem wort liquidität bezeichnen? und diese kann ich selbstverständlich auch der börse wieder zufügen!

man muss mal alle szenarien durchspielen, dann wird einem schwindelig. kursé können steigen, ohne dass 1 pfennig neues kapital an die börse kommt, sie können ebenso fallen, ohen dass irgendjemand geld abzieht. eine kette falscher entscheidungen und umschichtungen kann kurse ruinieren. sicher sind unter uns hunderte, die 30-50% performance-minus-haben und noch nichts verkauft haben. sicher sind unter uns viele, die sitzen auf cashbeständen und können heute für denseleben betrag eine höhere anzahl aktien kaufen. solange dieses geld nicht zurückfliesst, finde ich keinen anderen ausdruck als cash oder liquidität.wääre diese jetzt nicht vorhanden, bestünde kaum chance auf steigende kurse. kapiert? die daueroptimisten, die jetzt noch in em-tv, gigabell etc. investiert sind, auch diejenigen die nasdaq-schwächen aussitzen, können kurse nicht bewegen!! das funktioniert nicht. nur derjenige, der geld abgezogen hat oder vmit neuem geld in die börse einsteigt, kann die kurse hochtreiben. nur liquidität treibt kurse, dieses wort bleibt trotz anderer interpretationen gültig. wie sollte ich den betrag denn nennen, den ich jetzt in tagesgeld parke?

ach ja ...die guten alten zeiten ;)
hallo freunde der strategie,
in tagen wie diesen..naja ihr wisst schon..säbelrasseln tönt durch die röhre...
heute morgen wollte ich mit ca. nur 20% meines depots (die ich bis dahin auch schon realiesiert hatte )ins wochenende gehen...außer die LUschen..die werden ja nicht gehandelt....aber dann kam alles anders..
NOK hab ich für 15,20 bekommen und ALA zu 218,50...
und nun gehe ich wieder mit ca. 80% meiner mir selbst gesetzten maximalsumme ins wochenende...wohl ist mir nicht, aber andererseits habe ich diese entscheidung auch selbst getroffen, denn die orders waren von vorgestern und ich habe sie bewusst nicht gelöscht...
durchschnitt ALA 241,85 NOK 18,28 LU 10,81 gesamt zur zeit -25% mit kursen eines dax von 4160..
schaumer mal
blieni, der seine glaskugel sucht für montag nachmittag :)
Hallo bileni, ich glaube, Nokia wird Deinen eigentlich ziemlich niedrigen Durchschnittseinstiegskurs bald wiedersehen. Irgendwann wird es eine Rally geben, wo auch Nokia kräftig zulegen dürfte.
Bei LU bin ich mit nicht ganz so sicher, LU selber ist bestimmt nicht schlecht, aber die gigantische Schuldenlast ist sehr gefährlich. Wenn LU pleite ist, hilft auch die stärkste Wirtschafterholung nicht mehr.

Aber ich bewundere Deinen Mut, alles auf nur 2 Unternehmen zu setzen! Ich mach es ja beim Traden auch oft so, aber nur kurzfristig und unter ständiger Kontrolle! Hoffentlich wird der Mut auch belohnt!

So schlecht wird NOK schon nicht sein! ;)
Hallo casel
tja, die LUschen...mein schnitt bei 85% der Luschen ist 6,86
..und die letzten 15% hauen mir den durchschnitt hoch..:(
iich habe jetzt wieder drei positionen Allianz (die deutschland AG ) nicht zu vergessen....241,85..450 stück..
man gönnt sich ja sonst nix ;)
blieni, der ALALUNOK aktionär :)
@alle
ich habe meine strategie nicht verändert..auch wenn es so aussieht..
nur...außergewöhnliche gegebenheiten brauchen außergewöhnliche maßnahmen...
zudem kommt mein jahrestag 19.10.2001 immer näher
zur erinnerung: am 19.10.2001 wurde ich das erste mal zum aktionär :)
damals: BASF 44,20 DCX 53,80 CSCO 62,70 NOK 35,35 LU 27,44
heute: BASF 34,70 DCX 33,05 NOK 17,15 LU 10,24
ALA 241,85 alles incl. gebühren
jetzt wisst ihr wem ich nix zutraue....CSCO....
blieni, der scheinbar zum langfristanleger mutiert :laugh:
Liebe Strategen
heute , nach diesen wirren tagen wieder was zur guten tante LU: :)

Bell Labs hat mal wieder sich was schickes ausgedacht:

http://specials.ft.com/telecoms/sept2001/FT3MYY70QRC.html

>>Photons can travel faster than electrons. That is the simple physical fact behind one of the most complex pieces of networking equipment to emerge in recent years.

The LambdaRouter is the first high-capacity all-optical router. Invented by Bell Labs, the research and development arm of Lucent Technologies, the router was introduced commercially earlier this year, having been under development since 1999.

As yet, there is still only one customer for the technology: Global Crossing, the carrier, which after extensive testing has started to use the new product for its global fibre optic network, based on Internet Protocol, which is planned eventually to cover more than 100,000 miles, five continents, and 27 countries.

More customers are in the pipeline, according to Lucent, and will be announced in the next few months.

Photons can travel faster than electrons and that is why telecoms operators have been opting for optical technology to carry their ever increasing loads of data, as have corporations operating large networks. The problem has been that where this optical fibre hits existing electronic networking equipment, a bottleneck presents itself.

The photons must be turned into electrons and passed through a switch or router that will direct them to their next destination, often over another piece of optical fibre, so that data might be converted from light to electronic impulses and then back again as it reaches a junction on its journey. Obviously, this slows things down a lot and is rather wasteful of resources.

A rash of new companies have sprung up to solve the problem, often led by academics with expertise in physics. They want to create all-optical networks that will be faster, more efficient, and cheaper than today`s technology.

Lucent seems to have stolen a march on these nimble upstarts, however, through Bell Labs. The LambdaRouter took only about 18 months to develop from first concept to early examples. That was a lot faster than the developers themselves had expected.

David Bishop, optical research vice president at Bell Labs, led the project. "We thought when we started that it might be possible to produce something in five years. We were sceptical about doing it, even those of us who were working on it," he says.

The challenge was a thorny one. The principle sounds fairly simple: create a piece of hardware that will deflect waves of light along different paths, using mirrors to send the waves from their entry point to a chosen exit point, where they will travel along another piece of optical fibre to their destination.

In principle, it was a bit like one of those old-fashioned telephone exchanges, in which operators plugged and unplugged wires into different holes on a large switchboard in various combinations, routing calls from caller to recipient.

But the problem was doing it on such a tiny scale - working at a microscopic level, yet creating a piece of equipment robust enough to send these waves of light with pinpoint accuracy from one point to another, correctly every time. It required the utmost delicacy in engineering.

They did it with mirrors. A board of two sets of 256 circular mirrors, in fact, each less than 0.5 millimetres in diameter. The mirrors all had to be capable of tilting slightly, as if they were controlled by tiny springs, in order to be able to reflect the light accurately to within microns.

Tiny springs would not have worked, however - too fiddly - so instead, the mirrors were layered on to a silicon substrate and using lithographic process, parts of the substrate were etched away to leave the springs on a flexible base that could be manipulated to cause the mirrors to tilt in the appropriate directions, at the appropriate angles.

Research brings all-optical success

The tilting is controlled by putting a voltage across the electrodes under the mirrors. That process is controlled in turn by a complex piece of software that, in effect, does the same job as the old-fashioned phone operator, by using look-up tables to decide which wave of light should be directed where.

It was a remarkable feat of engineering. The process had to be 99.9999 per cent reliable, says Dr Bishop, because that is what telecoms carriers, and their customers, were demanding. "This data is awful important, and they don`t want you to lose it."

The developers themselves were surprised that they could do it, Dr Bishop admits. "It was `Holy Mackerel - these things really work!`," he says.

They work, and they are also remarkably efficient. The LambdaRouter is about 16 times faster than electrical switches, Lucent claims, and has a capacity of a startling 2 petabits a second. To give an idea of what that means, Dr Bishop notes: "If every single person in the world made a phone call at the same time, that would generate about 1 petabit of data."

Lucent claims the router will also save service providers up to 25 per cent in operational costs. This is because of the flexibility an all-optical network provides.

Rather than having to reconfigure electronic routers and switches manually, which is time-consuming and expensive, companies will be able to reconfigure optical routers at the touch of a button, turning capacity on and off at will.

This, in turn, will let users rent capacity on much more flexible terms, renting fibres for an hour at at time, for instance, instead of having to rent more than they are likely to need in order to ensure they can cope with any spikes in demand.

Dr Bishop reckons that Lucent has a headstart of about a year on rivals with the LambdaRouter. However, that may be optimistic, as so many companies now have their eyes on the prize of the all-optical network. Though confidence in the telecoms sector has taken a knock, the race for technological innovation remains as tough as ever.

The product makes a useful addition to Lucent`s portfolio, says Peter Kjeldsen, industry analyst at the Gartner Group research company: "This product offers enormous capacity, and if you have that kind of need, it`s a great product.

"You do need to have a lot of traffic to make this technology relevant, however, so the LambdaRouter will penetrate the market from the high end."

He adds: "It`s always difficult to predict specific winners and losers in any market, but Lucent holds a good position in the market despite its recent problems, and from a technological standpoint, Lucent is very strong in optical, as it has done a lot of the basic research."

höher größer schneller weiter :)

zumindest geht´s mit Tante LU weiter

bis denne..und lasst euch durch die kurse nicht nerven...
die übertreibung nach oben hat am freitag zu einer übertreibung nach unten geführt...und jetzt suchen wir die mitte !


blieni, den das geld ausgeht ;)

<<
Hallo blieni,

vor einiger Zeit habe ich an einem Forum teilgenommen, das sich mit den optischen Technologien beschäftigte. Die dort vortragenden Venture Capital Gesellschaften haben dieses Technologiefeld für sich entdeckt und lauern mit milliardenschweren Fonds auf interessante Investitionen.

Ergänzend zu Deiner Liste an Eigenschaften

höher größer schneller weiter

wurde noch darauf hingewiesen, daß das wichtige Kriterium

preiswerter

für die Telekomunternehmen hinzukommt.

Im Moment sind also nicht die besseren Technologien gefragt, sondern ihr Potential die Kosten zu reduzieren. Auch da wird Lucent sicherlich einiges zu bieten haben.

Viele Grüße Cornus
@cornus

Lucent claims the router will also save service providers up to 25 per cent in operational costs. This is because of the flexibility an all-optical network provides.



da steht´s im artikel :) ...kleine unaufmerksamkeit meinerseits ;)
blieni, der jetzt 87% LU zu 6,57 und wenn ich die letzen 13% dazunehme einen schnitt von 9,76...hat.
also es ist noch ein weiter weg bis zum einstand :D
Hallo Blieni,

diesen Satz hatte ich glatt überlesen. Es scheint also was dran zu sein, daß jetzt verstärkt auf die Kosten geachtet wird und nicht mehr allein das Schönste und Schnellste gefragt ist.

Viele Grüße Cornus
Liebe LUschindianer..

hie mal was aus der Zeitung :)

Saturday September 29, 12:01 am Eastern Time
BusinessWeek Online
STREET WISE -- Lucent`s Darkest Hours May Be Behind It


Daily Briefing: STREET WISE

By Sam Jaffe

Earlier this summer, Lucent Technologies (NYSE:LU - news) seemed a picture-perfect poster boy for the technology crash. The company was facing angry creditors, bleeding cash from every pore, and its stock, which reached a high of $84 around the beginning of the millennium, had plummeted to below $10.


A lot has happened since then, both at Lucent and in the world around it, as is sadly apparent. But for Lucent, most of the changes have been good. It refinanced its debt using bank loans instead of issuing public bonds, which makes it fiscally healthy for at least the next 12 months. It has made some surprising inroads in market share for phone company gear. And now, its execs are even predicting that the company, which slipped into the red in October of 2000, may ease back into the black sometime next year.

The only thing that hasn`t changed is Lucent`s dismal stock price, which was $5.57 at Sept. 26`s close. For long-term value investors, though, that just makes this fruit so much sweeter. ``Lucent is one of the best investments you can make right now,`` declares Lehman Bros. analyst Steven Levy, who rates it a strong buy -- one of only two among the 14 companies that he covers.

REACHABLE TARGETS. At the heart of Lucent`s reemergence is the financial reorganization the company completed earlier this summer. The company postponed its planned spin-off to shareholders of the remaining 58% of Agere Systems (NYSE:AGRA - news), which makes integrated circuits for telecom equipment. Facing imminent defaults on interest payments of some of its bonds, Lucent also hammered out an extensive refinancing of $4 billion of its $10 billion in long-term debt.

Lucent got the near-term relief it needed in return for some stringent covenants: It agreed to meet profitability targets for the next three quarters that a few months ago Wall Street would have considered difficult. Now that Lucent`s sales are starting to perk up, most analysts agree that those targets are well within reach.

The best news, of course, is that profits will be back. The company took enormous charges in this year`s second and third fiscal quarters. This left it with negative cash flow, and analysts say it means Lucent will probably lose $1.31 per share this fiscal year, which ends Sept. 30.

SALES WINS. Things should look much brighter in 2002, though exactly when the company will turn the corner is a matter of speculation. The best clue is that the company now promises to complete the Agere spin-off within six months -- which, according to the new loan covenants, can`t take place until Lucent produces a profitable quarter. Analysts expect it to lose 14 cents per share in the first quarter ending in December, and 33 cents per share for all of fiscal 2002, according to First Call.

That return to profitability is attributable mainly to sales wins in Lucent`s three growth segments: data-networking equipment, wireless equipment, and optical equipment. Of the three, optical seemed to be in the most trouble earlier this year, as a number of emerging telecommunications carriers that bought such equipment went bankrupt. But in July, market research firm Dell`Orro published its quarterly optical sales survey, which showed that Lucent had regained a dominant share of the market for the first time in three years. The company`s optical sales, which accounted for 21% of the overall market, have increased by 17% in the current quarter, after a 29% increase last quarter.

``The Dell`Orro report showed that we are increasing sales during a short-term contraction in the overall market,`` says Bill O`Shea, the executive vice-president in charge of corporate strategy and business development. ``It`s by no means the end of the war, but it shows that we`re still in the battle, and right now we`re winning it.``

``REPLACEMENT PARTS``? Some analysts aren`t convinced that the Dell`Orro report is that significant. ``What it shows is that they massively underperformed in 2000 and the first two quarters of 2001, so the comparison numbers look pretty good,`` says Alex Henderson, an analyst with Salomon Smith Barney, who rates the stock a neutral. ``They`re doing a good job of selling replacement parts for pieces that are already in the field, but that report doesn`t show much movement in selling new equipment,`` Henderson adds.

Still, some tantalizing signs do indicate that the company is selling new equipment, even if it doesn`t show up in the Dell`Orro report. For one thing, O`Shea points out that Lucent has a complete array of next-generation optical products, which it didn`t have just six months ago. ``It`s true that their lineup is a superb improvement over what they had in the past,`` says Lehman`s Levy. And there`s evidence that Lucent is selling new equipment. It has announced major contracts with Korea Telecom and France Telecom in the past two weeks.

Even other telecom suppliers are noticing a shift. ``In the last few months, I`ve seen an enormous interest in Lucent`s optical equipment among numerous carriers,`` says Grover Righter, vice-president in charge of technology strategy for Kabira Technologies, which makes software to manage large networks. Although Kabira doesn`t compete with Lucent in the equipment market, Righter knows what gear is being put where because Kabira writes the software that controls some of those machines. ``They`ve made an incredible turnaround in their optical product line, and they are becoming the vendor of choice in a lot of situations where they would have been an afterthought a year ago,`` he says.

``TOP PROVIDER.`` Righter says that`s especially true in wireless, where Lucent is becoming a significant force. Its line of networking equipment, which helps carriers convert wireless signals into optical ones that can be fed through cheap fiber trunks, is selling well. It`s also the world leader in network equipment using the CDMA standard, which will be the underlying standard for forthcoming 3G networks. ``They have become a top provider to wireless systems,`` says Lehman`s Levy. ``In fact, they are one of the few companies to benefit from the terrorist attacks, because their equipment will be needed to rebuild and strengthen the wireless networks,`` Levy adds.

While no one is saying Lucent is out of the woods, it`s clear that it`s headed in the right direction. Its stock doesn`t reflect that yet -- Lucent`s price-to-sales ratio is only 1.1. Even more telling is that its price-to-tangible book value is 1.2. That means if the company were to cease operations and be sold off piecemeal, the value of its assets would about equal its current market capitalization. As Levy observes: ``I don`t think you`ll ever find Lucent cheaper than it is right now.``

blieni :)
Hallo LUcy´s
fürm alle lesewilligen :)
die lage ist...wie sie immer war !!...SPEKULATIV ... ;)
das bringt uns nicht weiter..
zur strategie : ich besitze z.Z. nur noch LUcy.. NOK ...weg
DCX ..weg.. AZ ..weg aber nächste woche :confused:
..oder erst im november ?
rot oder schwarz..teufelchen..engelchen...
es ist ein wahnsinnsspiel... und pünktlich sonntag um 2000 uhr,,... mittags in ammiland..rechtzeitig bevor die japanischen märkte aufmachen.......beginnen wir, mit den kanonen zu donnern

Firm faltered as Lucent CEO worried about doomed merger
By Erik Schatzker Bloomberg News
Posted on October 07, 2001
MURRAY HILL, N.J. - As Lucent Technologies Inc. Chief Executive Henry Schacht jetted back and forth across the Atlantic in April and May to negotiate a merger with France`s Alcatel SA, dozens of employees at a company plant in North Andover, Mass., were crocheting or playing cards.

They were killing time, waiting to learn who would be fired.

Lucent had put its entire work force of 106,500 on notice in January, when it announced plans to eliminate 10,000 jobs in six weeks to help halt the company`s long slide. In April, Lucent said that 800 positions at the factory 30 miles north of Boston would be part of the reductions.

"Work was getting really slow," says Paula Bianco, an electronics assembler at the factory who`d been advised to expect a pink slip. "A lot of people sat around doing nothing. It was ridiculous."

Bianco and 889 coworkers in North Andover finally got the bad news on June 1. By then, any hope of a quick solution to Lucent`s woes had evaporated with the May 28 collapse of the Alcatel deal, following disagreements over representation on the board.

Without the merger, Schacht was left scrambling to get back on schedule with his promised cutbacks - and to proceed with a second round that he says he began to plan for back in March.

Once that round is mostly complete next January, Schacht will have shrunk the company by half in hope of emerging with a business that can operate profitably.

"A lot of things that might have been done earlier didn`t get done until after the discussions stopped," Motorola Inc. CEO Chris Galvin said during a July 31 analyst meeting. "It set back their plans."

Lucent is a shadow of the company that so beguiled investors with its IPO in April 1996 and then beat earnings estimates 15 quarters in a row.

Lucent began to stumble in January 2000, when it announced that profit for the preceding quarter would fall short of expectations. Its biggest problem: The company had fallen behind Nortel Networks Corp. and Cisco Systems Inc. in developing new products.

Lucent`s shares, which reached a record $79.58 in December 1999, have fallen to a little over $5. In its fiscal third quarter that ended June 30, Lucent had a loss from operations of $1.89 billion on sales of $5.82 billion, down 22 percent from a year earlier.

The months Schacht and his lieutenants spent on the Alcatel deal were crucial. Because they focused on the merger, the company fell behind in its cost cutting.

It also postponed asset sales and measures to streamline the product line, which had too many slow-selling and unprofitable models. The company put off plans for a second round of job cuts as well.

"Clearly, the Alcatel discussions slowed us up somewhat," says Executive Vice President of Corporate Strategy Bill O`Shea. "Time is money."

One costly example: In March, when Lucent put its optical-fiber-manufacturing unit on the block, it drew offers as high as $9 billion, according to a person familiar with the bids. By July, when Furukawa Electric Co., Corning Inc. and CommScope Inc. agreed to acquire the fiber business, the price had dropped to $2.75 billion.

Another example: On April 24, the company disclosed that it had completed only 2,000 of the 10,000 promised job cuts. By July 24, Lucent said it had axed 10,500 workers and coaxed 8,500 into retirement with buyout packages.

That`s the day Schacht unveiled phase II of his restructuring, which will eliminate 15,000 to 20,000 more jobs through cuts or sales of operations. When it`s over, Lucent will have eliminated as many as 49,500 jobs - a 46 percent reduction from January 2001.

Phase II cuts also include pruning about 30 of Lucent`s 200 product lines and reducing capital spending by $750 million. Schacht insists the company will turn a profit sometime in fiscal 2002.

The CEO says he knew that the phase II measures were needed by late March. "At that time, Alcatel came up."

Neither the size nor the risks of the restructuring seem to faze Schacht, 66, who says Lucent remains a routine turnaround.

"This is territory that I know very well," he says.

Schacht won fame for the revival of Cummins Inc. To fend off Japanese competitors, he slashed prices on diesel engines, leading to losses in six out of seven years.

After Schacht cut costs by 20 percent, the company turned profitable in 1992. He stepped down as Cummins CEO in 1994.

Schacht was tapped by AT&T Corp. Chairman Bob Allen to oversee the rebirth of AT&T`s Western Electric phone equipment business as Lucent Technologies in 1996. He retired two years later. He returned last October, after the company missed its own profit forecasts in three of four quarters.

Lucent`s many problems made a merger with Alcatel look like its best option. Once Schacht and Alcatel CEO Serge Tchuruk decided to pursue a merger in late March, Lucent`s top management concentrated on closing the deal.

Even when negotiations broke off, Schacht couldn`t start on phase II immediately, because his executives had to focus on closing the June quarter. Then, negotiations to amend Lucent`s loan agreements dragged on, further postponing the restructuring. The company waited more than three weeks for permission from its bankers, getting the go-ahead on Aug. 16.

Schacht is winning approval from some investors. In the June quarter, the company consumed only $110 million in cash, having cut $1.3 billion in annualized costs in the first round of restructuring.

In August, it raised $1.9 billion in a convertible-share sale, giving the company some breathing room.

"Henry is doing all the right things," says Eli Salzmann, research director at Lord Abbett & Co., whose Lord Abbett Affiliated Fund bought shares of Lucent for about $6 each in June. "He understands that Lucent isn`t a growth company anymore."

But the company estimates that global spending by carriers will drop 4 percent in 2001 and 8 percent next year.

That leaves Schacht with little room for miscalculation. Lucent has no major businesses left to sell without cutting into its core, the equity markets are effectively closed to technology companies and Lucent`s credit has been downgraded to junk status.

Forgotten in Schacht`s success at Cummins is that it took him a decade to complete that company`s turnaround. Lucent shareholders are unlikely to wait that long

die definition von long sei damit geklärt :)

blieni, der weitermacht :)
Heut was vom USER igor1 der zitiert wird: :)


Täglich benutzen wir Geld. Wir arbeiten für Geld und geben es wieder aus. Doch wir verstehen oft nicht genau, wie Geld funktioniert und wie es unser Leben beeinflußt. Ich brauchte trotz meines Bankberufes viele Jahre, um einigermaßen dahinterzukommen.


Sehen wir uns zunächst die positive Seite an:

Weil Geld den Austausch von Waren und Dienstleistungen erleichtert, ist es eine geniale Erfindung! Wir müssen nicht Ware gegen Ware tauschen, sondern können bequem alle möglichen Dinge mit Geld bezahlen.


Das Problem besteht nun darin, daß Geld nicht nur dem Austausch von Waren und Dienstleistungen dient, sondern auch den Warenaustausch behindern kann, wenn es gehortet und nicht weitergegeben wird.


Um dies zu erklären, muß ich vier Mißverständnisse zum Thema Geld näher beschreiben.

Mißverständnis Nr. 1, es gibt nur 1 Art von Wachstum


Wir neigen zu der Vorstellung, daß es nur eine Art von Wachstum gibt, nämlich die Art, die wir an uns selber oder in der Natur erleben. Unser Körper wächst recht schnell in den frühen Phasen unseres Lebens. Nach dem 21. Lebensjahr hören wir zu wachsen auf.


Also Wachstum nur solange es sinnvoll ist.


Daneben gibt es noch das lineare Wachstum, d. h. mehr Maschinen produzieren mehr Güter, mehr Kohle produziert mehr Energie usw.
Diese Wachstumsart ist für unsere Überlegungen heute nicht wichtig.


Die wichtige Wachstumskurve ist die exponentielle Kurve.

Hier ist das Wachstum anfangs gering, steigt dann aber kontinuierlich
an und geht schließlich in fast senkrechtes quantitatives Wachstum über.


Die Kurve des exponentiellen Wachstums: 2 4 8 16 32 64128 ...


In der Welt geschieht ein solches Wachstum gewöhnlich dort, wo wir Krankheit oder Tod finden z. B. beim Krebs. Die Krebszellen z. B. wachsen nach dem Muster des exponentiellen Wachstums.


Mit Zins- und Zinseszinsen verdoppeln sich so Geldvermögen in regelmäßigen Zeitabständen. So verdoppelt sich ein angelegter Betrag in bereits 24 Jahren bei 3 % Zins. Das erklärt, warum wir in der Vergangenheit in regelmäßigen Zeitabschnitten und auch gegenwärtig mit unserem Geldsystem Schwierigkeiten haben.


Ein Beispiel macht dies deutlich:


Hätte jemand einen Pfennig mit 4 % Zinsen zur Geburt Christi
angelegt, so hätte er damit im Jahre 1750 eine Kugel aus Gold
vom Gewicht der Erde kaufen können, 1990 hätte er bereits den
Gegenwert von 890 solcher Kugeln erreicht.


Die andauernde und langfristige Zahlung von Zins und Zinseszins
ist mathematisch nachweisbar unmöglich. Dieser Mechanismus führt
zudem zu einer Ansammlung von Geld in den Händen weniger
Menschen und damit in der Vergangenheit zu Kriegen. Heute ist
der Zinsmechanismus eine Hauptursache für den krankhaften
Wachstumszwang in der Wirtschaft.


Mißverständnis Nr. 2: Zinsen zahlen wir nur, wenn wir uns Geld
leihen.


Dem ist nicht so! In allen Waren und Dienstleistungen, die wir
für Geld kaufen können, ist ein unterschiedlich hoher Zinsanteil
enthalten. So enthalten die Kostenmieten einen Zinsanteil von
etwa 77 %, die Kanalgebühren ca. 47 %.


Könnten wir also den Zins abschaffen und ihn durch einen
besseren Mechanismus ersetzen, der das Geld in Umlauf hält, dann
wären theoretisch die meisten von uns mindestens um die Hälfte
reicher.


Mißverständnis Nr .3:


Eine dritte Fehlvorstellung über unser Geldsystem könnte so
formuliert werden:

Wie alle Zinsen bezahlen müssen, wenn sie Geld leihen und Güter
kaufen, und weil alle Zinsen bekommen, wenn sie Geld sparen,
geht es uns allen gleichermaßen gut oder schlecht mit dem
gegenwärtigen Geldsystem.


doch dies stimmt so nicht. Es besteht nämlich ein gewaltiger
Unterschied zwischen denen, die in diesem System gewinnen und
denen, die bezahlen.


Vergleicht man nämlich die Zinszahlungen verschiedener
Einkommensschichten der Bevölkerung, so ergibt sich folgendes
Bild:


Die ersten 80 % der Bevölkerung zahlen mehr Zinsen als sie
erhalten, 10 % erhalten etwas mehr Zinsen als sie bezahlen und
die letzten 10 % erhalten etwa doppelt soviel Zinsen wie sie
bezahlen. Und das ist genau der Teil, den die ersten 80 % der
Bevölkerung verloren hat. So erklärt sich der Mechanismus,
nachdem die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer
werden.


Wir haben also mit dem Zins eine versteckte Umverteilung von
Geld, die nicht auf Leistung beruht. So wird ständig Geld
verschoben von denjenigen, die weniger Geld haben als sie
brauchen, zu denen, die mehr Geld haben, als sie benötigen.



Mißverständnis Nr. 4: Inflation ist ein integraler Bestandteil
eines jeden Geldsystems

Für die meisten Menschen scheint Inflation fast natürlich, weil
es in der Welt kein kapitalistisches Land mit einer freien
Marktwirtschaft ohne Inflation gibt.


Während die Einnahmen des Bundes, das Bruttosozialprodukt sowie
Löhne und Gehälter zwischen 1968 und 1982 auf ungefähr das
Dreifache anstiegen, erhöhten sich die Zinslasten des Bundes auf
ungefähr das Elffache (1160 %). Die Tendenz wird deutlich - die
Schulden und Zinsen in den Volkswirtschaften nehmen schneller zu
als die Einkommen, was früher oder später zum Kollaps führen
muß.

Inflation wirkt wie eine andere Form von Besteuerung, mit der
die Regierungen eine Möglichkeit haben, die schlimmsten Probleme
der ansteigenden Schulden zu bewältigen, da die Schulden durch
die Inflation ja immer weniger Wert werden.


Der hohe Anteil der Zinslast des Bundes am Gesamthaushalt
bedeutet:


- immer weniger Geld für Soziales

- weniger Spielräume für wirtschaftliche Entwicklung


dies sehen wir ja auch bei unseren Kommunen - siehe
entsprechende Zeitungsartikel über die Haushaltsberatungen.


Die aktuelle Entwicklung der letzten Jahre macht dies nochmals
deutlich:

Finanzentwicklung 1981-1994 Jahr Schulden
Mrd. DM BSP
Mrd. DM Stundenlohn
Industrie DM
1981 534 1.552 14,19
1987 843 2.023 17,68
1992 1.331 3.022 23,69
1994 1.645 3.297 25,65


Sie sehen also, daß die Schulden um 208 %, das Bruttoszialprodukt nur um 112 % und die Löhne nur um 80,8 % angestiegen sind.
Die Wirkung des Zinses läßt sich hier klar erkennen.

wir haben nun die vier Mißverständnisse in Bezug auf unser
Geldsystem angeschaut, die da waren:

1.) Es gibt nur eine Art Wachstum

2.) Zinsen zahlen wir nur, wenn wir uns Geld leihen.

3.) Mit unserem Geldsystem geht es allen gleichermaßen gut bzw.
schlecht.

4.) Inflation ist unverzichtbar.



Auswirkungen auf die Armen Länder


Die hohe Verschuldung der Entwicklungsländer hat u. a. zu einem
enormen Schuldendienst geführt. Jahr für Jahr zahlen die Länder
der sog. Dritten Welt Milliardenbeträge für Tilgungen und Zinsen
an die reichen Länder. 1995 betrug der Schuldendienst aller
Entwicklungsländer 194 Mrd. $. Dem standen an Entwicklungshilfe
lediglich 58 Mrd. $ gegenüber. Die Armen zahlen an die Reichen

1980 - 1990


Die Armen zahlen an die Reichen Die "Dritte Welt" hat erhalten: Die "Dritte Welt" hat gezahlt
1.195 Mrd. US-Dollar 1.528 US-Dollar
von den erhaltenen Beträgen entfallen:

- 40 % auf öffentl. Entwicklungshilfe
- 16% auf Direktinvestitionen
- 22 % auf Bankkredite
- 22 % auf sonstige Gelder

von den bezahlten Beträgen entfallen:

- 42 % auf Tilgungen
- 58 % auf Zinsen

Kapitalabfluß von der Dritten Welt 1980 - 1990: 333 Mrd. $



Hier wird deutlich, welche extremen Auswirkungen der
Zinsmechanismus auf die Armen der Welt hat.

Die Belastung der sog. Dritten Welt durch den Schuldendienst ist
enorm. Die dauerhaften, hohen Zins- und Tilgungsleistungen der
Entwicklungsländer binden einen wesentlichen Teil der knappen
Devisen. Die Ausgaben für den Schuldendienst übertreffen
dasjenige, was für Bildung und Gesundheitswesen zusammen
ausgegeben wird.

Schuldendienst/Anteil am Bruttoinlandsprodukt

____________ 5,7 %

Bildungsausgaben/Anteil am BIP

_______ 3,6 %

Gesundheitsausgaben/Anteil am BIP

___ 1,4 %


Das sind Hypotheken auf die Zunkunft. Ohne Bildung und ohne
Gesundheit keine positive Weiterentwicklung einer
Volkswirtschaft.So weit zu den Wirkungen des Zinses auf die
Wirtschaft in aller Kürze.


Nun - was gibt es für Alternativen zu unserer Geldwirtschaft?
Müssen wir nicht das alles als gegeben hinnehmen, da man eh
nichts ändern kann?


Ein Zwang zur Veränderung dieser Strukturen ist durchaus
gegeben. Wie gesagt, ein grenzenloses Vermehren von Geld kann es
nicht geben. Das ist ja schon rein mathematisch nicht möglich.


So bleibt immer nur der Ausweg, alle paar Jahre wieder eine
Geldentwertung vorzunehmen und quasi von vorne zu beginnen.
Hiervon profitieren kurzfristig die Eigentümer von Sachwerten
und es verlieren die Besitzer von Geldvermögen. Doch
letztendlich verlieren alle, da die Wirtschaft wieder weit unten
anfangen muß und der durch die Inflation hervorgerufene Zwang zu
immer höherer Produktion zu mehr Leistungsdruck,
Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung führt.Alternativen


Ich möchte Ihnen heute nur ganz kurz skizzieren, wie die
Alternative aussehen kann. Ein umfassende Besprechung dieses
Themas würde mehrere Stunden beanspruchen.


Es geht darum, den Zins abzuschaffen. Wir müssen zu der
Erkenntnis kommen, daß Geld nicht arbeitet und somit sich auch
nicht sozusagen von selbst vermehren kann. Also müssen wir
wegkommen von der Vorstellung, daß Geld, das auf der Bank liegt
automatisch mehr werden muß.


Aber wie erreichen wir dann, daß die Geldbesitzer bereit sind,
ihr Geld zu investieren, damit es als Kredit in Investitionen
fließen kann?


Das Konzept heißt: Nutzungsgebühr. Nicht wer Geld zur Bank
bringt, bekommt Zinsen, sondern derjenige, der Geld dem
Wirtschaftskreislauf vorenthält, muß Strafzinsen bezahlen. Also
Geld auf Girokonten und Bargeld wird mit einem Strafzins
belastet - sozusagen mit einer Geldaufbewahrungsgebühr, die dem
Staat zugute kommt. Bargeld muß mit Wertmarken regelmäßig
beklebt werden, wenn es gültig bleiben soll. Diese Wertmarken
müssen gekauft werden.


Somit erhält also der Anlegen, der sein Geld auf ein Sparkonto
tut, den Vorteil, keine Strafgebühren bezahlen zu müssen. Die
Bank kann das längerfristig angelegte Geld dann wieder als
Kredite ausleihen. Der Kreditnehmer zahlt hierfür lediglich die
Bearbeitungskosten und eine Risikoprämie. Somit wäre der
Kreditzins etwa bei 2-3 %.


Modelle in dieser Richtung hat es bereits erfolgreich gegeben.
(Beispiel Wörgel - siehe Buch: Geld ohne Zinsen und Inflation S. 30 von M. Kennedy).
Hallo Bileni,

ich weiß das Zinseszinssystem hat ein natürliches Verfallsdatum. Aber solange das System noch läuft, werde ich es mit nutzen.

Die Antwort, warum es kein ewiges Wachstum geben kann:



Der Josefpfennig: Hätte Josefs seinem Sohn Jesus einen Pfennig zu 5% Zins angelegt, so wäre daraus geworden... Bis heute über 200 Milliarden Erdkugeln aus Gold. Ein einfaches Rechenbeispiel, um die langfristige Unmöglichkeit eines Zinssystems zu verdeutlichen.

Bevor alle verzweifelt werden: es gibtja noch die Inflation (galoppierende Inflation und Hyperinflation), bei denen enorme Geldvermögen aber auch Schulden vernichtet werden ;)

Das System wird irgndwann mit einer Hyperinflation crashen, vielleicht in 20, vielleicht in 50 Jahren?

Zinsgewinne sind immer Schulden auf der anderen Seite:



Entwicklung der Gesamtverschuldung und gesamten Geldvermögen in Deutschland. Was die eine Seite als Zinsgewinn verbuchen kann, muß die Bevölkerung als Verschuldung registrieren.

Günter Hannich meint:

Für die meisten Menschen ist unser Geldsystem eine gegebene Größe, über das man sich keine weiteren Gedanken zu machen braucht. Wer jedoch den Funktionsmechanismen auf die Spur kommt, erkennt schnell, daß der Zinskapitalismus auf ständige Expansion angewiesen ist. Da es aber in einer endlichen Welt kein unendliches Wachstum geben kann, ist das System zum Scheitern verurteilt. Weil die Politiker und die Hochfinanz mit ihren internationalen Machtkartellen alles daran setzen, die Stunde der Wahrheit so lange wie möglich hinauszuzögern, bläht sich das System immer mehr auf. Die Umverteilung des Kapitals von Arm nach Reich geschieht immer schneller. Doch die Finanzblase wird platzen. Wir stehen unmittelbar vor der größten Weltwirtschaftskrise, die die Erde je gesehen hat. Sie wird für die meisten zu unbeschreiblicher Armut und Elend führen, am Ende sogar zu einem neuen Weltkrieg. Diesem Desaster der Währungssysteme und dem Zusammenbruch aller Börsen wird sich niemand entziehen können.


:rolleyes:
hallo casel

dank für die ausführungen...aber ich kauf trotzdem kein gold ;)...oder lege mir eine immobilie zu :laugh:


@LUcy LUschen LUser :laugh:

Bell Labs hat sich mal wieder was neues ausgedacht : :)

MURRAY HILL, N.J., Oct 9 (Reuters) - Mobile phone users will soon be able to make calls, check voice mail or access data services when they are roaming on outside networks, including those based on technologies different from their home networks.

Bell Labs, the research and development unit of Lucent Technologies Inc. , on Tuesday said it has developed software that will enable global roaming across all wireless networks, including those based on next-generation technologies and other high-speed, data-access technologies.

U.S. wireless networks are currently based on three different technologies: CDMA (Code Division Multiple Access), TDMA (Time Division Multiple Access) and GSM (Global System for Mobile Communications).

A customer on each type of network cannot roam on networks based on other technologies because the networks cannot communicate with each other to identify the caller`s location, obtain and authenticate the subscriber`s profile and validate the caller`s right to the services.

Bell Labs said, however, its new software, Common Operations, can act as a bridge to connect the different network types and generations.

Current digital networks are considered second generation and wireless telephone companies are trying to upgrade them to third-generation packet-based networks, which promise high-speed Internet access and high-quality video and audio.

The first generation were analog networks.

:) blieni am morgen
Hi blieni,

die nokia steigen ja immer weiter - willst Du nicht doch zum langfristanleger mutieren ? ;)

Habe gerade mg technologies nachgekauft. Konnte es leider mal wieder nicht bis zur nächsten technischen reaktion abwarten. Ach, diese gier ist schrecklich. :)

happy trades

shortput

p.s. freue mich Dich und Deine familie morgen zu treffen
moin miteinander


LUcy nähert sich ja schon wieder kaufkursen an ;)...aber das wolt ich nicht erzählen...

ich verfolde zur zeit nur kurzfristige ziele :rolleyes:

für langfristiges ist die zeit einfach zu schnell :eek:

darum handele ich z.Z. nach folgenden dingen:

ich nutze nur eine spielkarte :eek:

..ja ja ich weiss...diversifizierung etc....
nix is...es gibt keine regeln zur zeit, deshalb kann nur die EIGENE regel..die ZUFRIEDENHEIT mit der entscheidung bringen :)

um es überschaubar zu halten und nicht in einer flut von informationen den wald vor bäumen nicht zu sehen

...nur eine spielkarte..

als spielkarte ist die entscheidung bei mir auf daimlerchrysler gefallen :eek:

folgende gründe haben mich bewogen, diese spielkarte zu wählen:

1.eine in deutscheland gehandelte aktie (euro)
2.eine in amerika notierte aktie (dollar)
3.eine firma, die ein produkt herstellt das weithin bekannt oder im täglichen leben "begreifbar" ist
(CSCO-router seh ich nich jeden tag und angefasst hab ich schon garkein)
4.eine firma, die ein geringes risiko der insolwenz trägt
5.eine firma die nur einen aktiensplit gemacht hat (1996 1:10)..damit ist die anzahl der spielkarten nicht zu hoch im vergleich mitgegenwerten die die firma besitzt
6.die fima gibt eine dividende über jahre..wenn alles schief geht ;)
und letztlich...OPTIONEN ander EUREX sind für diesen titel immer liquide.. :)

wenn die entscheidung dann gefallen ist, kann man die unterschiedlichsten spielarten mit dieser einen karte spielen um seine ertrag zu erwirtschaften.

die reine aktie...kaufen ond wieder verkaufen..

oder nur shortputs kaufen und sich erwischen lassen

oder shortputskaufen und sich nicht erwischen lassen

oder die aktie kaufen..und shortcalls verkaufen...und sich erwischen lassen..oder nich.. :confused:

DIVERSIFIZIEREN: hälfte aktie kaufen andere hälfte shortput :)

ihr seht es gibt viele varianten für nur eine spielkarte

...aber jetzt kommts:

strategie ist alles...aber mit klaren zielen

mein ziel..da hat sich nicht viel geändert seit beginn diese threads 4.4.2001

kapitalerhalt und mindestrendite 7% über inflation

um dieses zu erreichen habe ich mir die devise "3 mal 7 prozent sind auch einundzwanzig"..zu eigen gemacht :eek:

wollt es euch mal erzählen :)....vielleicht habt ihr noch VERFEINERUNGEN dieser strategie :)

blieni der auf cash sitzt :)

P.S: die woche nix gemacht..außer beobachtet...und...

weiterhin kein handlungsbedarf...100% cash...da dcx am fallen ist...verkauf bei 44,44 euro.. kann ich noch ein wenig warten...meine ersten 7 % übers gesamte kapital sind drin...

jahresstrategie: 3 x 7% sind auch 21 :)..und es sind noch 9,5 monate ZEIT
blieni
hallo blieni

schön mal wieder was von dir zuhören !

aber was willst Du denn mit Daimler ??? Nur weil sie jetzt optisch billig ist?
wird schon seinen Grund haben!!

gruss lutz aus dem Schwabenland der trotzdem keinen Daimler fährt!
guten abend blieni, du 50-er stratege;)

alles auf EINE karte setzen: ich weiss nicht ob das soooooooo gut ist, aber du willst es ja nur derzeit so machen wg. der schaukelbörse, wenn ich dich richtig verstanden habe...

mir persönlich wäre das zu "heiss", zumal ich weiss mit welchen summen du hantierst...;)

@all
was macht ihr denn JETZT bei dieser schaukelbörse ANDERS als ihr es zu "normalen" börsenzeiten machen würdet ?

liebe grüsse

rolf
hallo miteinander


..es ist bald jahresende :)...es ist zeit zu überprüfen, ob man weiterhin auf dem rechten weg ist :)


nichts scheint wie es ist...aber wir machen alle weiterhin mit.



interessantes wort zum sonntag aus der faz

Umgang mit Geld

Denken Sie an Wilhelm Busch / Von Heinz Brestel

Wie wird es im neuen Jahr mit der Konjunktur, den Zinsen und den Börsen weitergehen? Für Kapitalanleger ist es am Jahresanfang die "Millionen-Frage". Über der Zukunft liegen diesmal besonders dicke Nebel. Kapital anlegen bleibt - auch nach den so empfindlichen Vermögensverlusten der beiden Vorjahre - leider auch 2003 noch eine Rechnung mit sehr vielen Unbekannten. Am besten wäre es - so meinte kürzlich ein Spötter -, wenn man sein Geld am Jahresanfang in einen Sack stecken und vergraben würde. Am 31. Dezember hätte man dann wenigstens weder Kurs- noch Steuersorgen zu beklagen. Die Gefahr, daß man den Aufschwung verpassen könnte, sei wohl noch das geringste Risiko.


Nun, auch wenn man nicht Pessimist ist, wird man daran denken müssen, daß der Sparer letztlich der einsamste Mensch der Welt ist und bleibt. Was Berater wert sind, haben nicht wenige Anleger im abgelaufenen Jahr erfahren müssen. "Zuallererst auf sich selbst besinnen" sollte der wichtigste Vorsatz für das neue Anlagejahr sein.


Was aber ist zu tun? Am Anfang muß Bilanz gezogen werden, wenn die Depotauszüge vom 31. Dezember ins Haus flattern. Da sollte man schon im voraus den Entschluß fassen, sich nicht allzuviel zu ärgern. Was war, das ist nicht zu ändern. Was jetzt zu tun wäre, beginnt mit einer nüchternen Analyse: Warum hat mein Anlagejahr so und nicht besser abgeschnitten? War es einfach Schicksal oder fehlende Entscheidungskraft, frühzeitig den Risiken aus dem Weg zu gehen? Oder aber waren es die Sirenenklänge von Banken, Fondsverkäufern und Finanzberatern, denen man auf den Leim ging?


Hilfreich wird es sein zu rechnen. Welche Titel, die man im Depot hielt, haben schlechter als der Durchschnitt der Börse abgeschnitten? Welche anderen hielten sich tapferer als die Mehrheit? Im ersteren Falle würde sich die Frage stellen, ob man sich nicht jetzt - wenn auch vielleicht schweren Herzens - von den Flops trennen sollte. Im anderen Falle wäre zu überlegen, vielleicht den Bestand aufzustocken. Das sind technische Fragen, die jetzt mit der Bank besprochen werden sollten. Aber immer daran denken: Die letzte Entscheidung sollte man sich selber vorbehalten.


Eine Erfahrung des abgelaufenen Anlagejahres aber sollte haf tenbleiben: Erkennen, daß wir heute in einer völlig anderen Börsenwelt leben. Es ist "die Welt der Trader", also der kurzfristigen Spekulanten, der professionellen Händler und der großen Fondsgesellschaften. Sie sind es, die heute die Kurse machen. Sie drehen ihre Bestände ständig um, sind an den Terminmärkten engagiert, versuchen, kurzfristige Gewinne immer schnell mitzunehmen. Sie verfügen über Informationen, die erst "morgen in der Zeitung stehen". Will der Anleger davon partizipieren, müßte er sich Spekulationsfonds anschließen. Aber auch diese haben letztes Jahr zum Teil bitter enttäuscht. Wer das alles nicht will, muß wissen, wie beschränkt heute die Möglichkeiten des einzelnen Sparers sind, mit dem Markt mitzuhalten.


Eine neue Gefahr für das begonnene Anlagejahr droht heraufzuziehen. Die Zinsen könnten 2003 steigen, sowohl die kurzfristigen Geldzinsen als auch die langfristigen Kapitalrenditen. Das würde die Kurse der Festverzinslichen treffen. Schon wird am Markt orakelt, daß nach dem Aktien-Crash der vergangenen beiden Jahre uns nun auch noch ein Bonds-Crash drohen könnte. Wer dies nicht rechtzeitig erkennen würde, käme womöglich vom Regen der Aktienbaisse im neuen Jahr in die Traufe einer empfindlichen Anleihebaisse. Das sind alles nicht gerade rosige Vorzeichen fürs neue Anlagejahr. Vielleicht sollte man sich vornehmen, an Wilhelm Busch zu denken, der mal schon vor 100 Jahren seufzte: "Geldverdienen ist schon schwer, Geld erhalten noch viel mehr."

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 05.01.2003

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