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HIT (605290): Jahresüberschuss 2001 höher als die Marktkapitalisierung? - 500 Beiträge pro Seite



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Die ehemlige Herlitz International Trading AG (jetzt HIT International Trading AG) gab heute bekannt, dass sie durch den Verkauf ihrer bereits auf 0,- DM abgeschriebenen Beteiligung an der russischen Papierfabrik AO Volga für das laufende Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in der Größenordnung von 35 Mio. DM (nach Steuern bzw. steuerfrei) erwartet.

Da das Grundkapital der HIT AG aus nur 424.000 Aktien besteht und diese nach einer jahrelangen Talfahrt nur noch bei 35 EUR notieren, ist somit der Jahresüberschuss höher als die Marktkapitalisierung von 29 Mio. DM. Das ist fürwahr ein seltenes Phänomen, das es nach meiner Kenntnis kein zweites Mal an deutschen Börsen gibt.

Hier die AD HOC von heute:

Montag, 09.04.2001, 07:49
Ad hoc-Service: HIT Intl. Trading AG
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

HIT AG erwartet 35 Mio. DM Jahresüberschuß und erhöht Geschäftsvolumen mit Zeitungspapier

Wie mit der ad hoc Erklärung vom 21.02.2001 mitgeteilt, hat HIT International Trading AG einen Vertrag über die Veräußerung ihrer Beteiligung an der russischen AO Volga, einem Produzenten von Zeitungsdruckpapier, abgeschlossen. Mit Wirkung vom heutigen Tag ist der Veräußerungsvertrag endgültig geworden nachdem formelle Vorbehalte zu dessen Wirksamkeit entfallen sind.

Die HIT AG hat 1996 und 1997 die Beteiligung an der AO Volga aufgrund damaliger wirtschaftlicher Schwierigkeiten voll abgeschrieben. Durch die nun erfolgte Transaktion wird im Geschäftsjahr 2001 ein bedeutender außerordentlicher Ertrag für die HIT AG entstehen, der nach heutiger Einschätzung zu einem Jahresüberschuß nach Bedienung von Besserungsscheinen von ca. 35 Mio. DM führen wird.

Zusammen mit der Veräußerung der Beteiligung wurde mit der Alfa Gruppe, der neuen Alleininhaberin der AO Volga, eine um 50.000 Jahrestonnen oder 70 %ige Erhöhung der bisherigen Bezugsmengen von Zeitungspapier auf 122.000 to für die kommenden fünf Jahre vereinbart. Diese Bezugsvereinbarung stellt eine wesentliche Stärkung der operativen Basis der HIT AG dar.
trotzdem habe ich bedenken:
Wenn die Russen nicht zahlen? Was passiert dann?
Ein Beispiel: Turbodyne hatte von Russen einen millionen Auftrag auch, das war eine Ente (nur um Börsenwert zu erhöhen)

Euro Meinun ist gefragt
P.S. übrigens, ich habe bei 29 Euro ausgestiegen, zwar zu früh, aber mit 80% gewinn (stteuerfrei)
Berliner Morgenpost Wirtschaft 9.4.2001
Papierkonzern HIT schließt das
Kapitel Russland

dpa München - Der Papierhandelskonzern HIT hat den Verkauf
seiner Beteiligung an dem verlustreichen russischen
Zeitungspapier- Produzenten AO Volga abgeschlossen. Nach der
Klärung formaler Fragen sei der Verkaufsvertrag nun endgültig,
teilte die HIT International Trading AG (Ismaning bei München) am
Montag mit. Mit Hilfe des außerordentlichen Ertrags werde in
diesem Jahr voraussichtlich wieder ein Jahresüberschuss von 35
Millionen DM erzielt.

HIT - damals noch eine Tochter der Berliner Herlitz AG - hatte 1994
eine 36-prozentige Beteiligung an einer zypriotischen Holding
erworben, die wiederum 92 Prozent der Volga-Anteile hält. Das
Engagement stürzte HIT in schwere finanzielle Nöte, in der Spitze
lag der Jahresfehlbetrag 1997 bei fast 87 Millionen DM. Herlitz
trennte sich dann von HIT.

Laut früheren Angaben konnte HIT nun die Beteiligung für einen
zweistelligen Millionenbetrag an die Moskauer Alfa Gruppe
verkaufen. Die Alfa Gruppe sein nun Alleineigentümer, hieß es. Der
Konzern habe HIT zugesagt, in den nächsten fünf Jahren den
Bezug von Zeitungspapier um 70 Prozent auf jährlich 122 000
Tonnen zu erhöhen. Dies stärke die operative Basis der HIT
deutlich.
wann Alfa zahlt und ob Alfa zahlt? Ein unterschriebener Vertrag ist nicht ein Garant, daß HIT die Gelder erhält.
In Russland hatten wir änliche Beispiele.
http://www.gsc-research.de/hvberichte/geregeltermarkt/artike…

Da findet man einen interessanten Bericht über die
letztjährige HV mit Details zur Abwicklung der Zahlungen
aus Rußland (vor diesem abschließenden Verkauf gabs in
2000 und 2001 schon 4 Mill $ für den Verzicht auf strittige
Altforderungen , die Zahlungen werden über den IWF garan-
tiert, deshalb hat die endgültige Klärung auch einige
Wochen gedauert , die adhoc-Mitteilung über den Verkauf
kam ja schon am 21.Februar, allerdings ohne Nennung dieser
Hammerzahl von 35 Millionen , selbst wenn man berücksich-
tigt , daß HIT aus den Krisenjahren noch einen Bilanzverlust
von 9,8 Mill. vor sich herschiebt, 25 Mill Bilanzgewinn
in 2001 sind angesichts der augenblicklichen Marktkapital-
sierung von unter 30 Millionen ein absoluter Hammer !!
Auf der Hauptversammlung der HIT AG letzte Woche wurde bekannt gegeben,
dass die erste Rate des Russengeldes (3,5 Mio US Dollar) bereits eingegangen ist. Nicht schlecht. Insgesamt, so sagen Insider, soll
der gesamte Betrag wiederkommen, der abgeschrieben wurde: Damals rd. 55 Mio DM!!!

Dann wäre wohl hier das oben beschriebene Phänomen richtig:
Eigenkapital im Verhältnis zu den umlaufenden Aktien viel höher als der aktuelle Börsenkurs, der sich laut Vorstand nun nach
oben bewegen soll, da institutionelle Investoren bereits Interesse zeigen.

Meiner Ansicht nach bei Kursen unter 30 EURO strong buy, aber Vorsicht,
der Markt ist eng!
Das ist noch lange nicht alles. Auf der Hauptversammlung wurde der Vorstand auch ermächtigt, 10 Prozent der Aktien vom Markt zurückzukaufen, um zusätzliche Akquisitionen zu ermöglichen. Da sich die Hälfte der Aktien im festen Besitz der Hauptanteilseigner befinden dürfte, bedeutet das faktisch, daß in der nächsten Zeit 20 Prozent vom freien Markt verschwinden werden. Das muß sich in jedem Fall auf den Kurs auswirken. Mit 29 Euro und einer derzeitigen Marktkapitalisierung von 12,3 Millionen Euro ist die Aktie überdies total unterbewertet, nachdem der turnaround endgültig geschafft ist. Da braucht man sich eigentlich nur zurückzulegen und zu warten. Die 57 Euro, die der Vorstand bei der HV als realistisch angesetzt hat, kommen bestimmt. Es dürfte sogar noch einiges mehr drin sein.
Habt Ihr da nicht 140.000 Aktien aus bedingtem Kapital für eine Optionsanleihe vergessen?

Aus laufendem Geschäft dürfte bestenfalls DM 10 Mio Gewinn vor Steuern zu erzielen sein, das wären ca. € 5,5 Gewinn pro Aktie. In schlechten Jahren aber deutlich weniger, da das Geschäft sehr zylisch ist.

CU, goldmine
Die Hauptversammlung 1996 hatte ein bedingtes Kapital von 7 Mill. genehmigt , daß aber bislang nicht zur Ausgabe von
Wandelschuldverschreibungen oder Optionsscheinen ausgenutzt wurde und am 18.Juni 2001 normal nach 5 Jahren verfallen wäre.Das alte genehmigte Kapital und das bedingte Kapital ist aber schon auf der HV am 1.Juni aufgehoben worden
(Tagesordnungspunkt 7 ) und ein neues bedingtes Kapital
ist nicht eingeräumt worden ,es ist also korrekt,mit 424000
ausgegebenen Aktien zu rechnen.
Dann wäre im optimistischen Fall mit ca. € 7,- Gewinn pro Aktie (nach 40% Steuern) zu rechnen, zuzüglich einer eventuellen Sonderausschüttung aus dem Ertrag des AO Volga Verkaufs nach Bedienung der Besserungsscheine und einer Bilanzverbesserung.

CU, goldmine
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------------------

Verkauf der HIT Beteiligung an der AO Volga abgeschlossen

Mit Datum vom 05. Oktober 2001 wurde der letzte vertragliche Bestandteil über den Verkauf der Beteiligung an der russischen Papierfabrik AO Volga unterzeichnet und damit das gesamte Vertragswerk abgeschlossen.

Die HIT AG hat die vereinbarte Kaufpreiszahlung von der Alfa Bank, Moskau, erhalten.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien unter Tel. 089-962 82 311 zur Verfügung.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 05.10.2001 -------------------------------------------------------------------------------- WKN: 605290; Index: Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt, München, Berlin; Freiverkehr in Düsseldorf und Hamburg

051406 Okt 01



Autor: import DGAP.DE (),14:08 05.10.2001
Der Verkaufserlös betrug dem Halbjahresbericht zufolge rd. 45 Mill. DM , gut das Doppelte der augenblicklichen Börsenkapitalisierung!!
Auch wenn im 2.Quartal die Papierkonjunktur völlig zusammengebrochen ist und HIT derzeit im operativen Geschäft
eher Verluste schreibt , unter 25Euro kann man die Aktie m.E. getrost einsammeln , ein Unternehmen mit einer Eigenkapitalquote über 50% (die könnten mit dem Verkaufserlös sämtliche Bankschulden tilgen und hätten immer noch genügend Geld in der Kasse um eine Sonderausschüttung von 5 Euro zu machen) das unter pari
notiert (waren vor der Umstellung auf Stückaktien 50DM
Nennwert).
HIT hatte Juli/August im Rahmen eines Rückkaufprogramms rd. 5% zu Kursen über 30Euro zurückgekauft,ich könnte mir vorstellen , daß HIT zum Jahresende um Abschreibungen zu vermeiden das Rückkaufprogramm wieder aufnimmt und den Kurs
zumindest über 30 zieht.
Die entscheidende Frage bei HIT ist, was mit dem frisch vereinnahmten Geld gemacht wird - und da bin ich sehr skeptisch. Offensichtlich wird ein Teil im defizitären operativen Geschäft "verbrannt". Der andere, größere Teil soll in ein merkwürdiges Gebilde namens Paperspace.com fließen. Nach allem was wir in den letzten Jahren über Internetfirmen gelernt haben, nutzt man hier also eine hervorragende Möglichkeit, den hohen Cashbestand noch schneller zu verbrennen. Wie schon in einem anderen Thread verdeutlicht, sehe ich die Situation bei HIT sehr kritisch und rate dringend von einem Engagement ab.

Zur Erinnerung noch einmal eine Ad Hoc aus dem Juli:

dpa-AFX-Nachricht
Montag, 02.07.2001, 14:32
Ad hoc: HIT Intl. Trading AG
Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


HIT AG erwirbt Internettechnologie der PaperExchange.com, Boston, USA

HIT AG hat die aufwendig entwickelte Internettechnologie der PaperExchange.com, Boston, USA vollständig übernommen. Damit ist der HIT AG ein großer Schritt bei der Verwirklichung ihrer anläßlich der letzten Hauptversammlung vom 1. Juni 2001 ausführlich dargelegten Innovationsstrategie gelungen.

Die nun von HIT AG exklusiv erworbene Internettechnologie wurde während der zurückliegenden drei Jahre von der PaperExchange.com zu einem anspruchsvollen und hochmodernen Instrument für den internationalen Handel mit Zellstoff und Papier entwickelt, HIT AG beabsichtigt, die mit Wirkung vom 30.06.2001 erworbene Technologie mit der Private Trader Exchange Technologie ihres Geschäftspartners, der PaperSpace GmbH, zusammenzuführen. Nach der Integration beider Systeme wird HIT ein Full Service e-Commerce Provider sein, welcher die Funktionen privater und öffentlicher Marktplatz ausübt und außerdem für beide Handelstätigkeiten ein ASP-System (Application Service Provider)bereit hält. Damit wird die Prozeßbeschleunigung und die Vereinfachung internationaler Handelstätigkeiten entscheidend beeinflußt.

Indem HIT AG sich zum Full Service e-Commerce Provider entwickelt und sich dadurch ein zweites Standbein aufbaut, werden gleichzeitig starke Impulse für die Handelsaktivitäten mit Zellstoff und Papier erwartet.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien unter Tel. 089/962 82311 zur Verfügung.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung © DGAP 02.07.2001

WKN: 605290; Index: Notiert: Amtlicher Handel in Frankfurt, München, Berlin; Freiverkehr in Düsseldorf und Hamburg

Ende der Mitteilung
@Alle: Habt Ihr da nicht die Steuern vergessen?

Wenn ein Gewinn gemacht wird, dann ist das auch zu versteuern, wenn er aus Russland oder der Ukraine kommt. Hat HIT denn einen steuerlichen Verlustvortrag? Durch die Abschreibungen und Verluste der Vergangenheit sollte das doch so sein, oder irre ich? Wenn nicht, dann sind nur 40%-60% des genannten Betrages anzusetzen.
Der Verlustvortrag reicht noch eine Weile.... Nach meiner Kenntnis dürften das so um die 100 Mio. DM sein, so daß auch in Zukunft die (hoffentlich positiven) Ergebnisse steuerfrei vereinnahmt werden können.

Grüße

Peer Share
Die lange angekündigte und immer wieder verschobene B2B-Internethandelsplattform ist letzte Woche gestartet.
Was dadurch im 4.Q tatsächlich an zusätzlichem Umsatz generiert wird bleibt abzuwarten , aber immerhin , es läuft.
Zu bestaunen unter www.paperspace.com
Die Technologie stammt offensichtlich von der vor kurzem erworbenen Paperexchange , die Rolle der Paperspace.com
bleibt weiter unklar (im Geschäftsbericht ist in einem Nebensatz von "im Rahmen des Erwerbs von Aktien an der HIT AG entstandenen Verpflichtungen aus einer ausgegebenen Wandelschuldverschreibung gegenüber der Herlitz AG" die Rede, Herlitz hat ihre 40%-Beteiligung also nicht gegen Cash verkauft,sondern ist indirekt immer noch an HIT beteiligt.)
Nach einem Jahr der Enttäuschungen,möchte ich diesen Thread reaktivieren : Am Freitag sind an der Börse München fast viertausend(!) Stück aufgekauft worden,das sind fast ein Prozent des Grundkapitals und -da 50% bei Paperspace liegen
und 10% nach dem Rückkaufprogramm bei HIT selber- über zwei
Prozent des Freefloats.In den vergangenen zwei Jahren hat es ein halbes Dutzend Tage mit ähnlich hohen oder höheren
Umsätzen gegeben,aber ausschließlich in Zusammenhang mit
überraschend positiven AdHoc-Mitteilungen (Volga-Verkauf),
das plötzlich aus heiterem Himmel ohne erkennbaren Grund
größere Stückzahlen eingesammelt werden ist neu (bei bG-Notierungen und deutlich über den letzten Frankfurter Kursen).
Die nächsten Tage werden für HIT-Fans sehr interessant :
entweder Kurs und Umsätze schlafen wieder ein ,dann war
der Freitag nur ein unerklärliches Intermezzo , oder aber
jemand sammelt weiter ein,dann dürfte bei HIT was im Busch
sein,Änderung im Aktionärskreis,Going Private oder so.

Man darf gespannt sein.
Nobi74
Bei Hit scheint sich nach der langen Pause tatsächlich wieder etwas zu tun. Von gestern auf heute ist der Kurs erneut um 5,75% auf 18.40 gestiegen, während der DAX tiefer und tiefer fällt.Bezogen auf die letzte Dividende von 1,08 ist das immer noch eine Dividendenredite von knapp 6%. Die Umsätze sind mit 370 zwar noch relativ gering, was aber vor allem daran liegt, dass die Briefkurse so hoch sind: Wer die Aktie zur Zeit hat, möchte sie offensichtlich nicht wieder hergeben. Bin gespannt, wie sich das weiterentwickelt.
Nach dem kurzen Zwischenhoch sieht der Kursverlauf jetzt wieder ziemlich verheerend aus...:(

Gibt`s irgendwelche Neuigkeiten bei HIT?
Die einzige Neuigkeit sind die sehr schlechten Branchendaten:
Sehr hohen Fixkosten stehen Umsatzrückgänge und Margenverfall aufgrund deutlich verringerter Nachfrage gegenüber.

Keine Anzeigen = dünnere Zeitungen & Zeitschriften = Krise in der Papierindustrie.
Steigende Kurse nach Bodenbildung. Und das in einem schwachen Umfeld. Kommt da was?
Heute schon wieder +8,5%. Hat irgendjemand irgendwo eine Meldung gelesen?
Ja, auf meiner Anzeige: Tagesumsatz: 200 Stück / 3.100 Euro Umsatz.

Sorry, aber bei den lächerlich niedrigen Umsätzen kann jede Aktie mal 10% rauf
oder runter gehen, wenn´s dem Makler gefällt.
Der steile Anstieg der letzten Tage nach dem langen Jammertal kann eigentlich nur zweierlei bedeuten: Entweder wird für 2002 eine ähnliche fette Dividende in Aussicht gestellt wie für 2001. Damals kam die Vorabmeldung ja auch in April. Das ist durchaus möglich, denn verzockt haben wird die Firma die 28 Mill. aus dem Rußlandgeschäft ja wohl nicht. Oder es stehen struktuelle Veränderungen an, was sicher noch besser wäre. Bei dem derzeitgen miesen Börsenkurs, der ja in keinem Verhältnis zur Substanz des Unternehmens steht, hätte ich die Aktie schon längst vom Markt genommen.
Mag ja sein, dass der Substanzwert sehr viel höher liegt. Der aktuelle Börsenwert von 6,15 Mio € ist wirklich nicht viel.

Aber die Homepage von HIT gibt absolut nichts her, mehr als 1-2 News pro Jahr gibt es kaum. Dazu die Beteiligung der nicht börsennotierten PaperSpace, über die auch wenig in Erfahrung gebracht werden kann.

Die Umsätze sind tagelang = 0, und dann gehen auf einmal 1.000 Stücke um. Sehr misteriös.

Wer weiß schon, wie es um HIT wirklich steht? Solange die IR nicht besser wird, ist HIT am niedrigen Börsenkurs selber schuld.
DGAP-WpÜG: Pflichtangebot < >; <HET>
DGAP-WpÜG: Pflichtangebot < >; <HET>

Bieter: Blake International Limited; Zielgesellschaft: HIT International Trading

WpÜG-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Bieter verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------

Meldung gem. § 35 WpÜG

Name des Bieters Blake International Limited
Firma Blake International Limited
Sitz Trident Chambers, Road Town, Tortola, British Virgin Islands
Straße c/o MFC Commodities GmbH, Handelskai 94-96
Millenium Tower 21st Floor
PLZ/Ort A-1200 Wien
Land: Österreich
Telefon 0043-1-24025318
Fax 0043-1-24025310
E-mail info@lawfirm.de

Zielgesellschaft HIT International Trading AG
Straße Oskar-Messter-Strasse 25
PLZ/Ort 85737 Ismaning
Land Deutschland
ISIN DE0006052905
RIC HETG.F
Börsenkürzel: HET.FSE

Weitere durch das Angebot unmittelbar betroffene Gesellschaften (mit ISIN)
---------

Angaben zur Höhe von Stimmrechtsanteilen:
Blake International Limited: 212.003 von insgesamt 424.000 Aktien. Dies
entspricht gerundet 50,001% der Stimmrechtsanteile an der Zielgesellschaft
aufgrund Zurechnung gemäß § 30 Absatz 2 WpÜG.
MFC Bancorp Ltd.: Zurechnung der vorgenannten 212,003 Aktien (gerundet 50,001%)
aufgrund § 30 Abs. 1 Satz 1 Nr.1 WpÜG in ihrer Eigenschaft als
hundertprozentige Muttergesellschaft der Blake International Limited.

Die Veröffentlichung der Angebotsunterlagen erfolgt unter:
http://www.organisation.com

Angaben des Bieters:
Am 21.05.2003 haben Blake International Limited unmittelbar und MFC Bancorp
Limited, Vancouver, Kanada, mittelbar über ihre hundertprozentige
Tochtergesellschaft Blake International Limited die Kontrolle über die
Zielgesellschaft erlangt. Die Kontrollerlangung beruht ausschließlich auf
Zurechnung der Stimmrechtsanteile die von PaperSpace, Inc. gehalten werden. Die
Zurechnung beruht auf einer am 21.05.2003 wirksam gewordenen Vereinbarung
zwischen Blake International Limited und PaperSpace, Inc. nach welcher die
Vertragsparteien u.a. ihr Verhalten bezüglich der Zielgesellschaft abstimmen
und Blake International Limited auf der Basis eines Stimmbindungsvertrags eine
Stimmrechtsvollmacht erteilt wurde. Die Zurechnung auch zur Muttergesellschaft
von Blake International Limited beruht auf gesetzlichen Vorschriften. Das
Angebot wird als Gegenleistung eine Geldleistung vorsehen, die dem gewichteten
durchschnittlichen inländischem Börsenkurs der Aktie der HIT International
Trading AG während der letzten drei Monate vor der Veröffentlichung dieser
Mitteilung entspricht; siehe insoweit § 5(1) der WpÜG-Angebotsverordnung.

Ende der Mitteilung (c)DGAP 21.05.2003
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Notiert: HIT International Trading AG: Amtlicher Markt in Frankfurt (General
Standard), München und Berlin-Bremen; Freiverkehr in Düsseldorf und Stuttgart
@ #26 von PeerShare

Wo liegt Deiner Meinung nach der angemessene Wert von HIT?
Habe ich`s nicht vorausgesagt vor zwei Monaten? Da bahnt sich doch einiges an, und wenn man den heutigen Aktienkurs verfolgt, scheints keiner so richtig zu merken.
Eine Firma mit Sitz im Steuerparadies Virgin Island übernimmt 50% der Anteile, der Aufsichtsrat wird daraufhin ausgetauscht und der bisherige Vorstand durch seinen Stellvertreter ersetzt (wahrscheinlich, damit`s nicht so auffällt), aber mit zwei neuen Vorstandsmitgliedern vom neuen Mehrheitseigner an seiner Seite.
HIT hat im letzten Jahr zwar fast vier Prozent Verlust gemacht, aber die Erlöse aus dem Rußland-Geschäft liegen als dicke Kapitaldecke immer noch in der Firma. Da braucht man doch nur eins und eins zusammenzählen:
Da mit einer Erholung des Geschäfts so bald nicht zu rechnen ist (nachlesen kann man das im HV-bericht unter www.hit-ag.de)wärs doch nur logisch, wenn der neue Eigner die Firma liquidiert und sich das Bare in die eigene Tasche steckt (ohne Steuern, da in Virgin Island).
Dem alten Vorstandsvorsitzenden, der die Karre so mühsam aus dem Dreck gezogen hat, kann man sicher nicht zumuten, die Mitarbeiter mir nichts dir nichts auf die Straße zu setzen. Die neuen Vorstands- und AR-Mitglieder dürften da weniger Hemmungen haben.
Aber noch muß der Mehrheitseigner abwarten und erst einmal das Pflichtangebot an die freien Aktionäre machen, das - so vermute ich - bei 15,40 € (3Monatsdurchschnitt+15%) liegen dürfte, obgleich die einzele Aktie bei einer Auflösung der Firma gut 50 Prozent mehr wert sein dürfte.
Also abwarten und bloß nicht verkaufen. Wie es im Moment aussieht, tut`s ja auch keiner. Dass die Kurse trotzdem nicht steigen: wenn ich das WpÜG richtig verstanden habe, liegts wohl daran, daß den neuen Mehranteilseigner beim Zukaufen im Moment die Hände gebunden sind. Oder wie seht Ihr das?
Also mit dem Übernahmeangebot ist das so:
Der neue Mehrheitsaktionär muss dem Streubesitz an Angebot in Höhe des Durchschnittskurses der letzten 3 Monate machen oder den gleichen Betrag bieten, den er auch dem Verkäufer des Pakets gezahlt hat (je nachdem, was der höhere Kurs war). Wenn die Altgesellschafter also einigermaßen sinnvoll verkauft haben, müssten Sie einiges Mehr bekommen haben als den aktuellen Kurs (da Buchwert ca. 38 Euro und dies auch weitesgehend werthaltig sein sollte, da Kassenbestand in HÖhe von ca. 12 MIo. Euro.
Von daher: Wenn alles normal läuft, sollte es ein anständiges Übernahmeangebot geben. Das Risiko: Was ist schon normal. Die Firma versucht natürlich alles, den Preis möglichst niedrig zu halten. Risiko:cool:
Bloss nicht das Übernahmeangebot annehmen. Das ist doch Dummenfang. Die Gesellschaft ist doch viel mehr wert, alleine der Substanzwert als Barvermögen ist beträchtlich.
Ich frage mich nur, wer verkauft da eigentlich immer wieder noch Aktien über die Börse, z.T. sogar unter Kaufangebot. Wenn der Substanzwert doch so hoch liegt... oder PeerShare? Sind diese Leute nur dumm, oder sind sie sogar schlau, weil sie mehr wissen, als das was ich weiß....:confused:
Das Angebot ist wirklich eine Farce. Die Stellungnahme des vom Übernehmer dominierten Vorstands und Aufsichtsrats ebenso. Es gilt zu sichern, dass kein Geld versickert. Unter normalen Bewertungsgesichtspunkten müßte die Aktie doppelt soviel wert sein wie der Börsenkurs vermittelt.

@schaerholder: Wer unterhalb eines von Banken garantierten Kaufangebots über die Börse verkauf ist entweder dumm oder braucht dringend Geld. Richtig schlau ist es jedenfalls nicht.

Grüße

Peer Share
Warn die Verkäufer jetzt doch schlau? Oder will Blake die Aktionäre verdummen....:mad:

DGAP-Ad hoc: HIT Intl. Trading AG <DE0006052905>
HIT AG

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------
Wie auf der Hauptversammlung am 30.05.2003 mitgeteilt wurde, hat die HIT AG
alle IT - Aktivitäten zum 30.06.2003 eingestellt. Dadurch entsteht ein nicht
cash-wirksamer Wertberichtigungsbedarf, der das Halbjahresergebnis mit
EUR 4,1 Mio. belastet.

In den ersten sechs Monaten wurde eine Papiermenge von 71.500 to (./. 14% Vj.)
gehandelt. Aufgrund weiter gefallener Papierpreise führte dies zu einem 24%igen
Umsatzrückgang auf EUR 35 Mio. Das Ergebnis vor Steuern weist einen Verlust in
Höhe von EUR 5,8 Mio. ( Vj. ./. EUR 0,8 Mio. ) aus.

Mit der Übernahme der Kontrollmehrheit durch Blake International Ltd. wurde die
Restrukturierung des Papierhandelshauses in Angriff genommen. Diese
Restrukturierung wird weitere, nicht unerhebliche Kosten während der
Konsolidierungsphase mit sich bringen.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien, Tel. 089-962 82 311 zur
Verfügung.

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 30.07.2003
--------------------------------------------------------------------------------
WKN: 605290; ISIN: DE0006052905; Index:
Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Frankfurt (General Standard) und
München; Freiverkehr in Düsseldorf und Stuttgart

301818 Jul 03
Anzeige Mindestpreise

Die Datenbank enthält 86 Mindestpreise zu dem Wertpapier:






ISIN: DE0006052905
WKN: 605290
Bezeichnung: HIT INTERN.TRADING AG
Stand vom: 12.08.2003




Stichtag Mindestpreis in € Gültig

21.05.2003 14.06 Euro Ja !!!!!!!!


--------------------------------------------------------------------------------

Veröffentlichte Entscheidungen eines Bieters zur Abgabe eines Wertpapier-Erwerbs-Angebotes (§ 10 WpÜG) /
Veröffentlichte Entscheidungen eines Bieters zur Abgabe eines Übernahme-Angebotes (§§ 29, 34, 10 WpÜG) / Veröffentlichte Kontrollerlangung eines Bieters über eine Zielgesellschaft (§ 35 WpÜG)


Bieter Zielgesellschaft ISIN/WKN Inhalt der Veröffentlichung Veröffentlichung
am in

Blake International Limited, British Virgin Islands HIT International Trading AG, Ismaning DE000 6052905 Kontrollerlangung 21.05.2003 Reuters


LIEG ICH DA MIT MEINER ÜBERLEGUNG FALSCH ODER SIND DAS WIRKLICH SICHERE 17 % KURSGEWINN BEI KURSEN VON 12 EURO PER HEUTE (BRIEFSEITE) ZU DEN 14,06 EURO MINDESTPREIS LAUT BAFIN ???
Wenn das Angebot noch laufen würde, das ging aber nur bis 17.7. Ich schaetze aber mit ein bisschen Geduld läßt sich noch einiges mehr rausholen. Die schlechten Meldungen sind Taktik von Blake um den Kurs zu drücken...
BLAKE INTERNATIONAL LIMITED
Bekanntmachung

zum Pflichtangebot an die Aktionäre der HIT International Trading AG gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes ("WpÜG")
- ISIN DE0006052905 -

Blake International Limited ("Bieter"), eine 100%ige Tochter der MFC Bancorp Ltd., hat am 17. Juni 2003 die Angebotsunterlage über ihr Pflichtangebot ("Angebot") zum Erwerb der Aktien der außenstehenden Aktionäre der HIT International Trading AG ("Aktien") veröffentlicht. Die Annahmefrist endete am 17. Juli 2003, 12:00 MESZ.

PaperSpace, Inc. ("PaperSpace") ist eine mit dem Bieter gemeinsam handelnde Person im Sinne des § 2 Abs. 5 Satz 1 WpÜG. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Angebotsunterlage war der Bieter aufgrund einer Sicherungsübereignung von Aktien aus dem Bestand der PaperSpace mit 84.800 Aktien, dies entspricht 20% des Grundkapitals und der Stimmrechte, und PaperSpace mit 127.203 Aktien, dies entspricht ca. 30.001% des Grundkapitals und der Stimmrechte, an der HIT International Trading AG beteiligt.

Dem Bieter sind aus dem gegenwärtig von PaperSpace gehaltenen Aktien 127.203 Stimmrechte, dies entspricht ca. 30,001% des Grundkapitals der und der Stimmrechte an der HIT International Trading AG, gemäß § 30 Abs. 2 WpÜG zuzurechnen.

Das Angebot ist für insgesamt 21.056 angenommen worden. Dies entspricht einem Anteil von 4,966% des Grundkapitals der und der Stimmrechte an der HIT International Trading AG.

Die Gesamtzahl der Aktien, für die das Angebot angenommen wurde, inklusive der Gesamtzahl der gegenwärtig vom Bieter aufgrund des Sicherungsübereignung gehaltenen Aktien, inklusive der Aktien, deren Stimmrechte dem Bieter nach § 30 Abs. 2 WpÜG zuzurechnen sind, beläuft sich auf 233.059 Aktien. Dies entspricht einem Anteil von ca. 54,967% des Grundkapitals der und der Stimmrechte an der HIT International Trading AG.

Road Town, Tortola, British Virgin Islands, den 23.07.2003
BLAKE INTERNATIONAL LIMITED




Das Ziel der "Blake Internat. Limited" war zunächst wohl die 75 % Aktienmehrheit der HIT zu erlangen. Laut o.g. Mitteilung sind sie da mit 54,967 % noch weit davon entfernt. Eigentlich wäre hier eher ein weiterer Zukauf über die Börse denkbar, was aber anscheinend z. Zt. jedenfalls noch nicht passiert !!!
Wie aus der o.g. Meldung weiter zu entnehmen ist haben lediglich 4,966 % der "freien Aktionäre" das Angebot der Blake Intern. Limited zu 14,06 Euro angenommen.

Wie seht Ihr die weitere Entwicklung ? Ich geh mal davon aus, dass niemand hier im Thread das Angebot angenommen hat !
Die Kurse werden scheinbar systematisch nach unten "gepflegt". Heute 9,50 G zu 10,50 B.

Die MK zur Nettoliquidität der Geschellschaft stellt aktuelle ein nur noch lächerliches Verhältnis dar !

HIT INTERNATIONAL TRADING AG (605290)







Kurshistorie
Datum Erster Hoch Tief Letzter Umsatz
08.10.2003 9,80 9,80 9,80 9,80 0
07.10.2003 10,05 10,05 10,05 10,05 0
06.10.2003 10,00 10,00 10,00 10,00 0
03.10.2003 10,00 10,00 10,00 10,00 0
02.10.2003 10,00 10,00 10,00 10,00 0
01.10.2003 10,80 10,80 10,80 10,80 0
30.09.2003 11,00 11,00 11,00 11,00 0
29.09.2003 11,00 11,00 11,00 11,00 0
26.09.2003 11,00 11,00 11,00 11,00 0
25.09.2003 11,00 11,00 11,00 11,00 0
24.09.2003 11,50 11,50 11,50 11,50 0
23.09.2003 11,00 11,00 11,00 11,00 0
22.09.2003 11,60 11,60 11,60 11,60 0
19.09.2003 11,65 11,65 11,65 11,65 0
18.09.2003 11,65 11,65 11,65 11,65 135
17.09.2003 11,65 11,65 11,65 11,65 0
16.09.2003 11,80 11,80 11,80 11,80 0
15.09.2003 11,70 11,70 11,70 11,70 0
12.09.2003 11,70 11,70 11,70 11,70 0
Hallo Leute,

gibt es Neuigkeiten?? Aktuell €10,40 bei St.1000 Umsatz.

Es grüßt Dagobert Bull
was macht Ihr eigentlich wenn der Laden jetzt ausgeschlachtet wird?
Von den Virgin Islands wird man kaum Gelder zurueckholen koennen.
Da scheint wirklich irgendeine Sauerei abzulaufen, wenn man die gestrige AdHoc mal richtig liest....

Wieso legt wohl der Vorstand sein Amt nieder - wegen zweier schwacher Quartale??


DGAP-Ad hoc: HIT Intl. Trading AG <DE0006052905>
HIT International Trading AG

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat die Gesellschaft
erhebliche Verluste aus ihrem operativen Geschäft erlitten.

Aufsichtsrat und Vorstand haben deshalb beschlossen, das operative Geschäft
künftig durch eine 100 %ige Tochtergesellschaft der HIT International Trading AG
mit Sitz in Österreich betreiben zu wollen. Dadurch sollen weitere
Kosteneinsparungen und Synergien realisiert werden. Der Standort Ismaning soll
aufgegeben werden. Die Zustimmung der Aktionäre soll auf einer noch
einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung eingeholt werden.

Herr Klaus-Jürgen Leipold hat den Vorstandvorsitz der HIT International Trading
AG niedergelegt. Neuer Vorsitzender wird Herr James M. Carter, der dem Gremium
bereits angehört. Herr Leipold wird weiterhin im Vorstand für die Bereiche
Beschaffung und Vertrieb verantwortlich sein.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien, Telefon 089-962 82 311 zur
Verfügung.

Ismaning, im Oktober 2003

HIT International Trading AG
Der Vorstand

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 27.10.2003
Hallo Leute,

was meinen die Experten zu dieser Meldung?

Es grüßt Dagobert Bull
So langsam erreichen die Kurse "Insolvenzniveau".

Heute dünner Umsatz 7,50 Euro (7 G / 8 B).

Die Frage: Wer steuert hier seit Monaten (seit Ende der Frist des Übernahmeangebotes) die Kursentwicklung ?!?
Antwort : Der neue Mehrheitseigner natürlich , wer sonst ?

Eines ist jedenfalls sicher , wer auch immer den Kurs seit
Monaten nach unten pflegt , er wird nicht wollen , daß die
Aktie zum Jahresschlußkurs noch mal nach oben geht.
Das heißt , man wird am 29. und 30.12. auch größere
Stückzahlen ordern können ,ohne das Kurs wegläuft.
Ob das im Januar auch noch der Fall sein wird......
Habe HIT auch schon länger im Auge. Die Sache ist aber sehr undurchsichtig, Virgin Island könnte HIT ausbluten und sich schadlos halten. Dann wäre es eine Frage der Zeit, bis HIT vom Kurszettel verschwindet.

Andererseits könnten diejenigen recht behalten, die das Gefühl haben, Virgin drückt den Kurs, um ein weiteres lächerliches Übernahmeangebot vorzubereiten.

Vielleicht kaufe ich ein paar noch dieses Jahr. Aber den Betrag schreibe ich vorsorglich schonmal ab.:rolleyes:
Eine Zusammenfassung direkt vom der HIT-AG-Homepage:



Ad hoc Mitteilung - 27.10.2003
-Wertpapier-Kenn-Nr. 605 290-
Auch im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat die Gesellschaft erhebliche Verluste aus ihrem operativen Geschäft erlitten.

Aufsichtsrat und Vorstand haben deshalb beschlossen, das operative Geschäft künftig durch eine 100 %ige Tochtergesellschaft der HIT International Trading AG mit Sitz in Österreich betreiben zu wollen. Dadurch sollen weitere Kosteneinsparungen und Synergien realisiert werden. Der Standort Ismaning soll aufgegeben werden. Die Zustimmung der Aktionäre soll auf einer noch einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung eingeholt werden.

Herr Klaus-Jürgen Leipold hat den Vorstandvorsitz der HIT International Trading AG niedergelegt. Neuer Vorsitzender wird Herr James M. Carter, der dem Gremium bereits angehört. Herr Leipold wird weiterhin im Vorstand für die Bereiche Beschaffung und Vertrieb verantwortlich sein.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien, Telefon 089-962 82 311 zur Verfügung.

Ismaning, im Oktober 2003

HIT International Trading AG
Der Vorstand


Ad hoc Mitteilung - 30.07.2003
Wie auf der Hauptversammlung am 30.05.2003 mitgeteilt wurde, hat die HIT AG alle IT - Aktivitäten zum 30.06.2003 eingestellt. Dadurch entsteht ein nicht cash-wirksamer Wertberichtigungsbedarf, der das Halbjahresergebnis mit € 4,1 Mio. belastet.
In den ersten sechs Monaten wurde eine Papiermenge von 71.500 to (./. 14% Vj.) gehandelt. Aufgrund weiter gefallener Papierpreise führte dies zu einem 24%igen Umsatzrückgang auf € 35 Mio. Das Ergebnis vor Steuern weist einen Verlust in Höhe von € 5,8 Mio. ( Vj. ./. € 0,8 Mio. ) aus.

Mit der Übernahme der Kontrollmehrheit durch Blake International Ltd. wurde die Restrukturierung des Papierhandelshauses in Angriff genommen. Diese Restrukturierung wird weitere, nicht unerhebliche Kosten während der Konsolidierungsphase mit sich bringen.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien, Tel. 089-962 82 311 zur Verfügung.


Ad hoc Mitteilung - 02.06.2003
In der Hauptversammlung vom 30. Mai 2003 sind Herr Dr. Alexander von Stechow, Rechtsanwalt, Bad Homburg v.d.H., Herr Dr. Jürgen Bilstein, Diplom-Kaufmann, Bad Soden und Herr Dr. Martin Kleinschmitt, Rechtsanwalt, Berlin, aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. In den Aufsichtsrat gewählt wurden Herr Dr. Stefan Feuerstein, Berater, Berlin, Herr Michael Smith, Kaufmann, Herisau, Schweiz, und Herr John Musacchio, Ingenieur, Pittsburg, USA. In der Aufsichtsratssitzung vom 30. Mai 2003 wurde Herr Klaus-Jürgen Leipold, Oberhaching, zum Vorsitzenden des Vorstandes bestellt. In den Vorstand berufen wurden Herr James Carter, Wien, Österreich und Herr Ferdinand Steinbauer, Wien, Österreich. Herr Ernst Schennen, München, gehört dem Vorstand nicht mehr an. Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien, Telefon 089-962 82 311 zur Verfügung. Ismaning, im Juni 2003

Ad hoc Mitteilung - 22.05.2003
Kontrollerwerb
Die Blake International Limited, Tortola, British Virgin Islands, hat den Vorstand der HIT International Trading AG am 21.05. 2003 davon unterrichtet, dass Blake International Limited unmittelbar und MFC Bancorp Limited, Vancouver, Kanada, mittelbar über ihre Tochtergesellschaft Blake International Limited die Kontrolle über die HIT International Trading AG erlangt hat.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien unter Tel. 089/962 82 311 zur Verfügung.


Ad hoc Mitteilung - 26.04.2002
HIT 2001: hoher Jahresüberschuss Dividendenausschüttung HIT 2002: 1. Quartal Absatz- und Unsatzsteigerung trotz schwierigem Umfeld
Das Geschäftsjahr 2001 schloss mit einem hohen konsolidierten Jahresüberschuss von 25 Mio. DM. Hierin berücksichtigt ist bereits die vollständige Bedienung der beiden Besserungsscheine. Aufgrund des hohen Jahresüberschusses konnte das gezeichnete Kapital voll wiederhergestellt werden. Erstmalig seit 1995 weist die Gesellschaft auch einen Bilanzgewinn aus. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 23 % (Vorjahr 2000) auf 50 % per 31.12.2001. Die HIT Aktie hat im schwierigen Börsenjahr 2001 gut abgeschnitten und sich auch nach den 11. September Ereignissen stabil gehalten. Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividende von 1 € pro Aktie vorzuschlagen. Die weltwirtschaftliche Lage hat auch bei der HIT AG ihre Spuren im abgelaufenen Geschäftsjahr hinterlassen. So schrumpfte der Absatz des Papierhandels um 19 % auf 112.000 to und der Umsatz ging auf 154 Mio. DM (- 26 %) zurück. Auch das operative Ergebnis war rückläufig, so dass der hohe Jahresüberschuss ganz wesentlich auf den außerordentlichen Ertrag zurückzuführen ist, der aus der Veräußerung der Beteiligung an der russischen Papierfabrik AO Volga entstand. Die PaperSpace GmbH, Ismaning, wurde am 01.06.2001 von der HIT AG akquiriert und fast gleichzeitig gelang der Erwerb der kompletten Hard- und Software der PaperExchange, Boston, des bis dahin führenden Anbieters von IT-Lösungen für die Papierindustrie (Herstellern, Handel, Verarbeitern). Damit positionierte sich HIT/PaperSpace schlagartig zum globalen Marktführer in diesem IT-Segment. Die IT-Produkte sind zur Zeit in der Testphase. Erste Kontakte zu potentiellen Interessenten aus der Industrie wurden geknüpft.

Das laufende Jahr 2002 ist von der Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung geprägt. Trotz vereinzelter positiver Signale ist eine Prognose über den Zeitpunkt der Beendigung der weltwirtschaftlichen Talfahrt kaum möglich. HIT hat sich deshalb auf ein weiterhin schwieriges Jahr 2002 eingestellt. Trotz des Ausbleibens einer wirtschaftlichen Erholung konnte HIT den Absatz gegenüber Vorjahr im 1. Quartal um 57 % und den Umsatz um 20 % auf 28 Mio. €; steigern. Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich auf den Ausbau des Handels mit Zeitungspapieren zurückzuführen. PaperSpace Inc. hat mit Wirkung vom 29.03.2002 ihre Beteiligung an der HIT AG auf 49,7 % durch Erwerb des restlichen bis dahin von der Herlitz AG gehaltenen 10 % Anteils erhöht. Die Herlitz AG ist damit als Aktionärin bei der HIT AG ausgeschieden.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien unter Tel. 089/962 82 311 zur Verfügung.


Pressemitteilung - 25.04.2002
HIT 2001: hoher Jahresüberschuss Dividendenausschüttung, HIT 2002: 1. Quartal Absatz- und Unsatzsteigerung trotz schwierigem Umfeld
Pressemitteilung Bilanzpressekonferenz der HIT International Trading AG

München, den 25.04.2002. Das Geschäftsjahr 2001 schloss mit einem hohen konsolidierten Jahresüberschuss von 25 Mio. DM. Hierin berücksichtigt ist bereits die vollständige Bedienung der beiden Besserungsscheine. Aufgrund des hohen Jahresnberschusses konnte das gezeichnete Kapital voll wiederhergestellt werden. Erstmalig seit 1995 weist die Gesellschaft auch einen Bilanzgewinn aus. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 23 % (Vorjahr 2000) auf 50 % per 31.12.2001.

Die HIT Aktie hat im schwierigen Börsenjahr 2001 gut abgeschnitten und sich auch nach den 11. September Ereignissen stabil gehalten.

Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen, der Hauptversammlung eine Dividende von 1 Euro pro Aktie vorzuschlagen.

Die weltwirtschaftliche Lage hat auch bei der HIT AG ihre Spuren im abgelaufenen Geschäftsjahr hinterlassen. So schrumpfte der Absatz des Papierhandels um 19 % auf 112.000 to und der Umsatz ging auf 154 Mio. DM (- 26 %) zurück. Auch das operative Ergebnis war rückläufig, so dass der hohe Jahresüberschuss ganz wesentlich auf den außerordentlichen Ertrag zurückzuführen ist, der aus der Veräußerung der Beteiligung an der russischen Papierfabrik AO Volga entstand.

Die PaperSpace GmbH, Ismaning, wurde am 01.06.2001 von der HIT AG akquiriert und fast gleichzeitig gelang der Erwerb der kompletten Hard- und Software der PaperExchange, Boston, des bis dahin führenden Anbieters von IT-Lösungen für die Papierindustrie (Herstellern, Handel, Verarbeitern). Damit positionierte sich HIT/PaperSpace schlagartig zum globalen Marktführer in diesem IT-Segment. Die IT-Produkte sind zur Zeit in der Testphase. Erste Kontakte zu potentiellen Interessenten aus der Industrie wurden geknüpft.

Das laufende Jahr 2002 ist von der Unsicherheit über die konjunkturelle Entwicklung geprägt. Trotz vereinzelter positiver Signale ist eine Prognose über den Zeitpunkt der Beendigung der weltwirtschaftlichen Talfahrt kaum möglich. HIT hat sich deshalb auf ein weiterhin schwieriges Jahr 2002 eingestellt.

Trotz des Ausbleibens einer wirtschaftlichen Erholung konnte HIT den Absatz gegenüber Vorjahr im 1. Quartal um 57 % und den Umsatz um 20 % auf 28 Mio. Euro steigern. Diese positive Entwicklung ist hauptsächlich auf den Ausbau des Handels mit Zeitungspapieren zurückzuführen.

PaperSpace Inc. hat mit Wirkung vom 29.03.2002 ihre Beteiligung an der HIT AG auf 49,7 % durch Erwerb des restlichen - bis dahin von der Herlitz AG gehaltenen - 10 % Anteils erhöht. Die Herlitz AG ist damit als Aktionärin bei der HIT AG ausgeschieden.

Weitere Informationen durch:

Roland Schulien Telefon: (089) 9 62 82-311
Telefax: (089) 9 62 82-167
E-Mail: roland.schulien@hit-ag.de


Ad hoc Mitteilung - 05.10.2001
Verkauf der HIT Beteiligung an der AO Volga abgeschlossen
Mit Datum vom 05. Oktober 2001 wurde der letzte vertragliche Bestandteil über den Verkauf der Beteiligung an der russischen Papierfabrik AO Volga unterzeichnet und damit das gesamte Vertragswerk abgeschlossen. Die HIT AG hat die vereinbarte Kaufpreiszahlung von der Alfa Bank, Moskau, erhalten.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien unter Tel. 089/962 82 311 zur Verfügung.


Ad hoc Mitteilung - 16.07.2001
HIT AG startet Rückkaufprogramm
Mit Wirkung von Dienstag, den 17. Juli 2001 beginnt HIT AG mit dem Rückkauf eigener Aktien.

Die Rückkaufaktion basiert auf der Ermächtigung der Haupt- versammlung der HIT AG vom 1. Juni 2001. Die Ermächtigung lautet:

"Die Gesellschaft wird ermächtigt, eigene Aktien bis zu einem Anteil von 10% des Grundkapitals zu anderen Zwecken als dem Wertpapierhandel zu erwerben. Der Erwerb darf über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Im Fall des Erwerbs durch die Börse darf der Erwerbspreis den durchschnittlichen Einheitskurs der Aktie der Gesellschaft an der Wertpapierbörse in Frankfurt an den jeweils drei vorangegangenen Börsentagen um nicht mehr als 10 % über- oder unterschreiten. Bei einem öffentlichen Kaufangebot darf der Angebotspreis den durchschnittlichen Einheitskurs der Aktie der Gesellschaft an der Wertpapierbörse in Frankfurt an den fünf der endgültigen Entscheidung über das Kaufangebot vorangehenden Börsentagen um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten."

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien unter Tel. 089/962 82 311 zur Verfügung.


Ad hoc Mitteilung - 02.07.2001
HIT AG erwirbt Internettechnologie der PaperExchange.com, Boston, USA
HIT AG hat die aufwendig entwickelte Internettechnologie der Paper-Exchange.com, Boston, USA vollständig übernommen. Damit ist der HIT AG ein großer Schritt bei der Verwirklichung ihrer anläßlich der letzten Haupt-versammlung vom 1. Juni 2001 ausführlich darge-legten Innovationsstrategie gelungen.

Die nun von HIT AG exklusiv erworbene Internettechnologie wurde während der zurückliegenden drei Jahre von der PaperEx-change.com zu einem anspruchsvollen und hochmodernen Instru-ment für den internationalen Handel mit Zellstoff und Papier entwickelt. HIT AG beabsichtigt, die mit Wirkung vom 30.06.2001 erworbe-ne Technologie mit der Private Trader Exchange Technologie ihres Geschäftspartners, der PaperSpace GmbH, zusammenzuführen. Nach der Integration beider Systeme wird HIT ein Full Service e-Commerce Provider sein, welcher die Funktionen privater und öffent-licher Marktplatz ausübt und außerdem für beide Handelstätigkeiten ein ASP-System (Application Service Provider) bereit hält. Damit wird die Prozeß-beschleunigung und die Vereinfachung internationaler Handelstätigkeiten entscheidend beeinflußt

Indem HIT AG sich zum Full Service e-Commerce Provider entwickelt und sich dadurch ein zweites Standbein aufbaut, werden gleichzeitig starke Impulse für die Handelsaktivitäten mit Zellstoff und Papier er-wartet.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien unter Tel. 089/962 82 311 zur Verfügung.


Pressemitteilung - 02.07.2001
HIT AG Purchased certain of the technology assets of PaperExchange.com Inc. Boston, USA
HIT AG announced today, July 2, 2001 that it has completed a transaction to purchase certain of the technology assets of PaperExchange.com, Inc. Terms and conditions of the transaction were not disclosed. PaperSpace, one of HIT AG`s major shareholders that has been assisting in technology development, helped to arrange the transaction. HIT AG intends to transfer these assets to its facilities in Ismaning, Germany, for further development and future operations. Future plans call for the development of a Private Trader Exchange platform for use by HIT AG and its trading partners in addition to the operation of the open exchange format that PaperExchange.com developed and operated. Once the new operations center is completed in Ismaning, a private exchange ASP (Application Service Provider) product will also be offered to interested Industry participants.

HIT AG is a publicly traded company on the Frankfurt Stock Exchange. For more information, refer to the following website locations:

www.PaperSpace.com


Pressemitteilung - 24.04.2001
HIT 2000: angekündigter Turnaround mit schwarzen Zahlen bestätigt
HIT 2001: hoher Jahresüberschuß zu erwarten

München, den 24.04.2001 - Nach vier Verlustjahren in Folge werden im HIT Konzern und in der HIT AG wieder schwarze Zahlen geschrieben. Das Geschäftsjahr 2000 schloß mit einem konsolidierten Jahresüberschuß von 1,8 Mio. DM (Vj. - 2,9 Mio. DM). Für das laufende Jahr 2001 erwartet die Gesellschaft einen Jahresüberschuß von rund 35 Mio. DM, das höchste Ergebnis ihrer Geschichte. Damit wird das vom Vorstandsvorsitzenden Ernst Schennen gegebene Versprechen eingelöst, die HIT zu sanieren und wieder in die Gewinnzone zu führen.

Das Erreichen der Gewinnzone ist das Ergebnis des Wiederaufbaus des Handels mit Papier in der HIT AG und der Neustrukturierung des HIT Konzerns.

Der Wiederaufbau des Handels mit Papier in der HIT AG führte zu einer Umsatzsteigerung um 84 Mio. DM oder 68 % auf 207 Mio. DM (Vj. 123 Mio. DM). Vor allem der Wiedereinstieg in den Handel mit Zeitungsdruckpapier war für diesen kräftigen Umsatz- und Leistungsschub der Gesellschaft ausschlaggebend. Die weltweit gestiegene Nachfrage nach den von HIT gehandelten Papiersortimenten resultierte auch in deutlich erhöhten Handelsmargen. Die wesentlich verbesserte Ergebnissituation führte bei der HIT AG zu einem Jahresüberschuß von 1,5 Mio. DM (Vj. - 0,9 Mio. DM) vor Bedienung des Besserungsscheins der Banken. In diesem Ergebnis ist die Vollabschreibung der HIT-PVM GmbH in Höhe von 1,6 Mio. DM und ein Forderungsverzicht von 1 Mio. DM gegenüber dieser Gesellschaft enthalten.

Die Neustrukturierung des Konzerns wurde durch die Veräußerung der Konzerntochter HIT-PVM GmbH abgeschlossen. Die Veräußerung erfolgte im Wege des Management-Buy-outs und war mit einer Umschuldung verbunden, die die HIT AG von 23 Mio. DM Bankverbindlichkeiten befreit. Die Freistellung wurde aufschiebend bedingt und ist noch abhängig von Leistungen, die der neue Großaktionär, die PaperSpace Inc. beim Aufbau des Internetmarktplatzes zu erbringen hat.

Für das laufende Jahr 2001 wird eine erneute Umsatzausweitung und ein weiterer operativer Ergebnisanstieg erwartet. Trotz einer nachgebenden Papierkonjunktur wird diese Erwartung unter anderem gestützt auf eine um 50.000 to auf 120.000 to vereinbarte Erhöhung der Bezugsmengen von der russischen AO Volga.

Zusätzlich erwartet die Gesellschaft einen außerordentlichen Ertrag aus der Veräußerung ihrer Beteiligung an der AO Volga. Mit der Alfa Gruppe, Moskau, wurden die Vertagsverhandlungen inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Die mit Sicherheiten unterlegte Kaufpreiszahlung beginnt ratierlich im Mai 2001 und endet am 22. Dezember 2001.

Aus beiden Komponenten - dem operativen Ergebnisanstieg und dem außerordentlichen Ertrag - wird ein Jahresüberschuß 2001 nach Bedienung der Besserungsscheine von rund 35 Mio. DM erwartet. Die Gesellschaft wird damit in die Lage versetzt, die Eigenkapitalbasis wiederherzustellen und ihre Bankbeziehungen zu normalisieren. Ausgehend von einer finanziell starken Basis kann das operativ sanierte Unternehmen nun sein Ziel in Angriff nehmen, sich - IT gestützt - zu einem international führenden Papierhandelshaus zu entwickeln.


Ad hoc Mitteilung - 09.04.2001
HIT AG erwartet 35 Mio. DM Jahresüberschuß und erhöht Geschäftsvolumen mit Zeitungspapier
Wie mit der ad hoc Erklärung vom 21.02.2001 mitgeteilt, hat HIT International Trading AG einen Vertrag über die Veräußerung ihrer Beteiligung an der russischen AO Volga, einem Produzenten von Zeitungsdruckpapier, abgeschlossen. Mit Wirkung vom heutigen Tag ist der Veräußerungsvertrag endgültig geworden nachdem formelle Vorbehalte zu dessen Wirksamkeit entfallen sind.

Die HIT AG hat 1996 und 1997 die Beteiligung an der AO Volga aufgrund damaliger wirtschaftlicher Schwierigkeiten voll abgeschrieben. Durch die nun erfolgte Transaktion wird im Geschäftsjahr 2001 ein bedeutender außerordentlicher Ertrag für die HIT AG entstehen, der nach heutiger Einschätzung zu einem Jahresüberschuß nach Bedienung von Besserungsscheinen von ca. 35 Mio. DM führen wird.

Zusammen mit der Veräußerung der Beteiligung wurde mit der Alfa Gruppe, der neuen Alleininhaberin der AO Volga, eine um 50.000 Jahrestonnen oder 70 %ige Erhöhung der bisherigen Bezugsmengen von Zeitungspapier auf 122.000 to für die kommenden fünf Jahre vereinbart. Diese Bezugsvereinbarung stellt eine wesentliche Stärkung der operativen Basis der HIT AG dar.


Ad hoc Mitteilung - 21.02.2001
HIT AG veräussert Beteiligung an Papierfabrik in Russland
Die Münchener HIT International Trading AG hat am heutigen Tage mit der Alfa Gruppe, Moskau einen Vertrag über die Veräusserung ihrer Beteiligung an der russischen AO Volga, einem Produzenten von Zeitungsdruckpapier, abgeschlossen. Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt des Eintritts bestimmter Voraussetzungen.

Die HIT AG hat 1996 und 1997 die Beteiligung an der AO Volga aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten voll abgeschrieben. Durch die Transaktion wird im Geschäftsjahr 2001 ein bedeutender ausserordentlicher Ertrag für die HIT AG entstehen.





© HIT AG, 2003
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D - 85737 Ismaning/München
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FN 240370 k

VAT ID-Number:
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Management Board
Management Board
James M. Carter (Chairman)
Klaus-Jürgen Leipold
Ferdinand Steinbauer
James M. Carter (Chairman)
Ferdinand Steinbauer

Supervisory Board

Stefan Feuerstein (Chairman)
John Musacchio (Proxy Chairman)
Doris Engl
Brian MacKenzie
Wolfgang Richartz
Michael Smith
02.01.2004 - 08:00 Uhr
HIT Intl. Trading AG
HIT International Trading AG

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



HIT International Trading AG
-Wertpapier-Kenn-Nr.605 290-

Herr Klaus-Jürgen Leipold ist mit Ablauf des 31. Dezember 2003 aus dem Vorstand der HIT International Trading AG ausgeschieden.

Für Fragen steht Ihnen Herr Roland Schulien, Telefon 089-962 82 311, zur Verfügung.

HIT International Trading AG
Der Vorstand


Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 02.01.2004


WKN: 605290; ISIN: DE0006052905; Index: Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Frankfurt (General Standard) und München; Freiverkehr in Düsseldorf und Stuttgart


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Wir laden hiermit unsere Aktionäre zu der am Mittwoch, dem 18. Februar 2004, um 10.00 Uhr in dem Kreisverwaltungsreferat, Ruppertstr. 11 (Neubau), 80337 München, Multifunktionssaal, stattfindenden außerordentlichen Hauptversammlung der HIT International Trading AG ein.

TAGESORDNUNG
1. Zustimmungsbeschluss zu Restrukturierenden Maßnahmen

Die HIT International Trading AG („Gesellschaft“) erwirtschaftet trotz Kosteneinsparungsmaßnahmen weiterhin erhebliche Verluste. Das Geschäft der Gesellschaft hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2003 erheblich abgenommen und für das vierte Quartal des laufenden sowie für das gesamte anstehende Geschäftsjahr 2004 ist mit keiner nennenswerten Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaft zu rechnen. Zudem läuft ein für die Gesellschaft wichtiger Vertrag mit einem Zulieferer, der den vorhandenen Absatz größtenteils sichert, nur noch absehbare Zeit. Eine Verlängerung dieses Vertrages wird verhandelt, ist aber noch ungewiss.

Vor diesem Hintergrund ist die unveränderte Fortführung des Geschäftsbetriebs ohne Gefährdung des Vermögens der Gesellschaft nicht möglich. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft schlagen daher vor, dass der Fokus der Gesellschaft auf die Verwaltung ihres eigenen Vermögens verlegt und die wesentlichen operativen Aktivitäten von der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“) ausgeführt werden. Der Geschäftsbetrieb und damit die in Ismaning anfallenden Kosten sollen dadurch reduziert werden. Die HPT wird auf der Grundlage einer angemessenen und flexiblen und damit günstigeren Kosten- und Infrastruktur betrieben. Zudem soll die HPT durch Finanzierungsangebote von Österreichischen Banken und/oder Factoring Gesellschaften unterstützt werden. Verhandlungen werden derzeit geführt und zwei Kreditlinien über jeweils € 5.000.000 für die Finanzierung ihres operativen Geschäfts konnten bereits für die HPT gesichert werden.

Die Umsetzung der vorstehend beschriebenen restrukturierenden Maßnahmen wird weitere betriebsbedingte Kündigungen von Arbeitnehmern der Gesellschaft zur Folge haben.

Als Grundlage für obige Restrukturierungsmaßnahmen soll ein Vertrag zwischen der Gesellschaft und der HPT abgeschlossen werden („Restrukturierungsvertrag“). Wesentlicher Inhalt des Restrukturierungsvertrag ist: • der Betrieb des Neugeschäfts, insbesondere auch des DIN A 4 Geschäfts durch HPT,

• die Verwaltung bzw. Übertragung des oben erwähnten Liefervertrags auf die HPT,

• die weitere Betreuung der Kunden durch die HPT,

• die Gewährung von Nutzungsrechten an der Marke „HIT“,

• die Zusicherung der Gesellschaft, der HPT keinen Wettbewerb zu machen,

• die Vereinbarung zwischen der HPT und der Gesellschaft, dass aufgrund der Notwendigkeit der Umstrukturierung und der damit einhergehenden Vorteile und in Ansehung möglicher Dividenden keine Gegenleistung geschuldet wird,

• die Abhängigkeit des Restrukturierungsvertrag von der Zustimmung der Hauptversammlung der Gesellschaft (auflösende Bedingung).

Ein Servicevertrag zwischen der Gesellschaft mit der MFC Commodities GmbH, Wien („MFCC“) wird nach erteilter Zustimmung an die geänderten Verhältnisse angepasst, so dass die MFCC der HPT eine flexible und kostengünstige Infrastruktur für den Geschäftsbetrieb zur Verfügung stellt

Die HPT wird zudem mit der Blake International Ltd. („Blake“) einen Beratervertrag abschließen, der in erster Linie der sorgfältigen Betreuung des oben bezeichneten Vertrags mit dem Hauptlieferanten dient. Herr Leipold, bisheriges Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft, wird zum 31.12.2003 aus dem Vorstand der Gesellschaft ausscheiden, jedoch der Blake weiterhin beratend zur Seite stehen, weshalb die Gesellschaft bzw. die HPT auch künftig auf die Erfahrung von Herrn Leipold zurück greifen kann.

Schließlich wird die Gesellschaft mit MFC Bancorp Ltd. einen Garantievertrag abschließen, nach welchem die Gesellschaft für ihre Tochter eine bar hinterlegte Garantie von bis zu € 2,000,000 übernimmt. MFC Bancorp Ltd. hat sich gegenüber Kreditgebern der HPT, die dieser Kreditlinien von bis zu € 10.000.000 eingeräumt haben, für bestimmte Ausfallrisiken verbürgt.

Ohne Durchführung der vorstehenden Maßnahmen sowie der damit einhergehenden Reduzierung der Kosten, ist nach Auffassung des Vorstandes die Fortführung des Geschäftsbetriebs ohne Gefährdung des Vermögens der Gesellschaft nicht möglich. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft gehen davon aus, dass durch vorstehende Maßnahmen der Geschäftsbetrieb an sich weiter betrieben werden kann, die Verluste der Gesellschaft jedoch reduziert werden können und die Gesellschaft dadurch weiter bestehen kann und neben bestimmten Papierhandelsgeschäften ihr Vermögen und künftige Erträge aus der Beteiligung an der HPT verwaltet.

Der Restrukturierungsbericht sowie der Restrukturierungsvertrag, der in englischer Sprache abgeschlossen wird, liegen in den Geschäftsräumen der Gesellschaft nebst einer Übersetzung des Restrukturierungsvertrages in die deutsche Sprache aus. Der Restrukturierungsbericht sowie der Restrukturierungsvertrag werden auf Verlangen in Abschrift übermittelt.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen deshalb vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Den restrukturierenden Maßnahmen, nämlich: • den Schwerpunkt des Geschäftsbetriebs der Gesellschaft auf die Verwaltung eigenen Vermögens zu setzen,

• den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zu reduzieren,

• der Vornahme der operativen Tätigkeiten ganz oder teilweise durch die HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“), auf Grundlage einer angemessenen und flexiblen Kosten- und Infrastruktur aufgrund eines Servicevertrages mit der MFC Commodities GmbH, Wien,

• dem Abschluss eines Beratervertrages zwischen der Blake International Limited und der HPT sowie

• dem Abschluss einer Garantievereinbarung mit MFC Bancorp Ltd.

wird zugestimmt. Der Vorstand wird ermächtigt, die entsprechenden Maßnahmen durchzuführen und notwendige Erklärungen abzugeben bzw. die HPT zur Vornahme der entsprechenden Maßnahmen bzw. zur Abgabe der notwendigen Erklärungen zu veranlassen.“

2. Zustimmung zum Restrukturierungsvertrag

Für den Fall, dass die Hauptversammlung den restrukturierenden Maßnahmen gemäß Ziffer 1 dieser Tagesordnung zustimmt, begehrt die Verwaltung die Zustimmung der Hauptversammlung zu dem Restrukturierungsvertrag. Wesentlicher Inhalt des Restrukturierungsvertrag ist: • der Betrieb des Neugeschäfts, insbesondere auch des DIN A 4 Geschäfts durch HPT,

• die Verwaltung bzw. Übertragung des oben erwähnten Liefervertrags auf die HPT,

• die weitere Betreuung der Kunden durch die HPT,

• die Gewährung von Nutzungsrechten an der Marke „HIT“,

• die Zusicherung der Gesellschaft, der HPT keinen Wettbewerb zu machen,

• die Vereinbarung zwischen der HPT und der Gesellschaft, dass aufgrund der Notwendigkeit der Umstrukturierung und der damit einhergehenden Vorteile und in Ansehung möglicher Dividenden keine Gegenleistung geschuldet wird,

• die Abhängigkeit des Restrukturierungsvertrag von der Zustimmung der Hauptversammlung der Gesellschaft (auflösende Bedingung)

Für den Fall, dass die Hauptversammlung den restrukturierenden Maßnahmen gemäß Ziffer 1 dieser Tagesordnung zustimmt, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Dem Restrukturierungsvertrag wird zugestimmt.“


3. Satzungsänderung

Für den Fall, dass die Hauptversammlung den restrukturierenden Maßnahmen gemäß Ziffer 1 dieser Tagesordnung zustimmt, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„§ 2 Abs. 1 der Satzung wird wie folgt geändert:

Gegenstand des Unternehmens sind die Verwaltung des eigenen Vermögens, der Erwerb, die Errichtung, die Verwaltung und/oder die Kontrolle von, sowie die Beteiligung an Unternehmen und Unternehmungen im In- und Ausland, und als untergeordnete Tätigkeit der Handel mit Papierprodukten.“


4. Abberufung des Aufsichtsratsmitgliedes John Musacchio

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Das Mitglied des Aufsichtsrates John Musacchio wird mit sofortiger Wirkung abberufen.“


5. Neuwahl eines Mitgliedes des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich nach den §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, § 76 Abs. 1 BetrVG 1952 und § 10 Abs.1 der Satzung der Gesellschaft aus 6 Mitgliedern zusammen, von denen vier durch die Hauptversammlung und zwei von den Arbeitnehmern gewählt werden. An Wahlvorschläge ist die Hauptversammlung nicht gebunden.

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Zum neuen Mitglied des Aufsichtsrates wird anstelle des ausgeschiedenen Mitgliedes John Musacchio, Herr Ernest Alders, Kaufmann, Sao Paulo, Brasilien, gewählt. Die Wahl erfolgt für den Rest der Amtszeit des Herrn John Musacchio.“

Weitere Aufsichtsratsposten sowie einem Aufsichtsratsposten vergleichbare Ämter werden von Herrn Alders nicht gehalten.

6. Entzug des Vertrauens in Ernst Schennen

Die Gesellschaft erwirtschaftet seit mehreren Jahren operative Verluste. Die Versuche des Vorstandes bzw. des Vorstandsmitglieds Herrn Schennen, die Gesellschaft in die Gewinnzone zu führen, sind gescheitert.

Unter anderem deshalb schlagen Aufsichtsrat und Vorstand vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Ernst Schennen wird durch Beschluss der Hauptversammlung das Vertrauen entzogen.“


Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien spätestens am 12. Februar 2004 bei der Gesellschaft, bei einem deutschen Notar oder bei einer zur Entgegennahme befugten Wertpapiersammelbank hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort belassen.

Der Hinterlegung bei einer Hinterlegungsstelle wird dadurch genügt, dass die Aktien mit Zustimmung der Hinterlegungsstelle für diese bei einem Kreditinstitut bis zur Beendigung der Hauptversammlung im Sperrdepot gesperrt gehalten werden.

Um die Vorbereitung der Hauptversammlung für die Gesellschaft zu vereinfachen, bitten wir die Aktionäre der Gesellschaft, die Hinterlegungsbescheinigung bis spätestens 14. Februar 2004 bei der Gesellschaft einzureichen.

Aktionäre können ihr Stimmrecht selbst oder durch einen Bevollmächtigten, auch durch eine Vereinigung von Aktionären, ausüben. Die Vollmacht bedarf der Schriftform.


Ismaning, im Januar 2004

HIT International Trading AG, Ismaning

Der Vorstand
Nach langer Zeit tut sich mal wieder was in "Kursrichtung Norden":

Börse Frankfurt

Aktuell 8,90 EUR

Zeit 12.01.04 19:32

Diff. Vortag +9,88 %

Tages-Vol. 1.744,50

Geh. Stück 205



Geld 8,51

Brief 9,00

Zeit 12.01.04 19:28

Spread 5,44%

Geld Stk. --

Brief Stk. --



Schluss
Vortag 8,10

Eröffnung 8,10

Hoch 8,90

Tief 8,10

52W Hoch 17,20

52W Tief 6,40


Split --
Hallo allerseits,

kann mir jemand den Restriktionsvertrag/-bericht zukommen lassen?

Erster Kontakt auch über Boardmail oder edwardhopper@unicum.de

Vielen Dank!!

Gruß unicum
Entweder die Restrukturierung wird sehr positiv bewertet
oder in den rd. 40% Streubesitz formiert sich gerade eine Opposition,
der Kurs kennt seit Jahresanfang jedenfalls nur noch eine Richtung,
nämlich nach oben ! Von 7,50 auf aktuell 11€
Ich habe mir die Einladung zur außerordentlichen HV inzwischen angesehen. Die Sache stinkt ganz schön. Zunächst soll das verlustbringende operative Geschäft ausgelöst, in eine Untergesellschaft eingebracht und nach Wien transferiert werden. Dafür opfert man 2 Millionen Euro von den etwa 10 Millionen, die an Kapital aus dem Volga-Geschäft noch übrig sein dürften, als Garantiesumme und ist damit erst einmal fein aus allem raus.
Stimmt die HV dieser "Restrukturierungsmaßnahme" zu, dann soll laut Vorstandvorschlag die Satzung geändert werden: "§2 Abs. 1 der Satzung wird wie folgt geändert: Gegenstand des Unternehmens sind die Verwaltung des eigenen Vermögens... sowie die Beteiligung an Unternehmen und Unternehmungen im In- und Ausland...". Stimmt die HV auch diesem Passus zu, gibt man dem Vorstand einen Freibrief, die restlichen 8 Millionen in irgendeine Firma im Ausland, z.B. in Virgin Island oder sonstwo zu investieren, wo die Aufsicht über Finanzgeschäfte so locker gehandhabt werden, daß man sich nicht verwundern darf, wenn sie dann in irgendeinem Bermuda-Dreieck für immer verschwinden. Im Moment ist es noch so, daß bei einer Liquidation der Firma bei einem Barvermögen von geschätzten 10 Millionen auf jede Aktie ca. 23 € cash fallen dürften. Vielleicht gibt es noch die eine oder andere Verpflichtung, aber zweieinhalb mal so viel wie der gegenwärtige Kurs dürften es schon sein. Geht die Satzungsänderung aber durch, dann sieht es finster aus. Kann man was dagegen tun? Soweit ich weiß, müßte bei solch einer weitreichenden Veränderung des Gesellschaftszwecks eine gerichtliche Klage möglich sein. Wer immer noch ein paar von den HIT-Aktien hält - ich würde raten, sein Stimmrecht so schnell wie möglich der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz, Hamborner Str. 53, 40472 Düsseldorf zu übertragen (kann man direkt über die depotführende Bank machen). So viel ich weiß, wird sich die DSW der Sache annehmen. Noch ist einiges drin, und so einfach sollte man es den neuen Herren der HIT gewiß nicht machen.
Nach meinem letzten Posting standen ein paar Minuten später plötzlich 6000 Aktien (rd. 1,4% des Aktienkapitals)
auf der Briefseite zu 10€ nach einem letztem bezahlt-Kurs von 11€.Wer außer dem Großaktionär würde solch ein Paket
auf den Markt schmeißen? Ich kenne kein anderes Unternehmen , wo der Großaktionär so massiv ständig am Kurs manipuliert.Einzige Hoffnung bei HIT ist ,das DSW oder Karl Freitag oder sonstjemand der MFC auf der ao.Hauptversammlung per Anfechtungsklagen so kräftig in die Suppe spuckt , daß die dem rd.40% Streubesitz ein akzeptables Abfindungsangebot machen oder eine geordnete
Liquidation der HIT einleiten.Mir wäre wohler , wenn sich aus dem Streubesitz ein 5% oder besser ein 10%-Paket
bilden würde (zwecks Durchführung einer Sonderprüfung),
die Umsätze in der Aktie sind zwar seit Jahresbeginn gegenüber den Vormonaten deutlich angestiegen (heute auch wieder gut 0,6% des Gesamtkapitals) aber richtig herauskristallisiert hat sich noch nix
LEIDER KEIN WITZ:

HIT International Trading AG (WKN: 605290)
Strasse: Oskar-Messter-Straße 25 Segment: Amtlicher Markt
PLZ / Ort: D-85737 Ismaning Telefon: +49 (0) 89 / 96282 - 311
Land: Deutschland Fax: +49 (0) 89 / 96282 - 167
Branche: Industriebedarf Homepage: http://www.hit-ag.de
IR: Herr Roland Schulien e-Mail: info@hit-ag.de


Nachrichten: HIT International Trading sagt die ao Hauptversammlung ab!

Die für morgen, den 18. Februar 2004, angesetzte außerordentliche Hauptversammlung der HIT AG wird nach Unternehmensangaben abgesagt, da beide Vorstände verhindert sind. Das erste Vorstandsmitglied kann aus wichtigem familiären Gründen, der zweite Vorstand aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Hauptversammlung teilnehmen. Es wird, unter Beachtung der gesetzlichen Fristen, eine neue Hauptversammlung einberufen werden.



....hät ich die Nachricht nicht gerade zufällig gelesen, ich wär rund 200 Kilomter zur HV nach München angereist. Von dem Urlaubstag mal ganz abgesehen !!!
... und auch auf der Homepage gabs ne Nachricht --- Eigentlich eine bodenlose Frechheit die Absage der ao HV erst heute Ultrakurzfristig vorzunehmen. Da steckt mit Sicherheit noch einiges mehr dahinter !!!


HIT International Trading AG
HIT Paper Trading GmbH



Our Company
Investor Relations





Investor Relations





Mitteilung - 17.02.2004

Die für morgen, den 18. Februar 2004, angesetzte außerordentliche Hauptversammlung der HIT AG wird hiermit abgesagt, da beide Vorstände verhindert sind.

Das erste Vorstandsmitglied kann aus wichtigem familiären Gründen, der zweite Vorstand aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Hauptversammlung teilnehmen.

Es wird, unter Beachtung der gesetzlichen Fristen, eine neue Hauptversammlung einberufen werden.

Für Rückfragen steht Ihnen Herr Roland Schulien, Telefon 089-962 82 311 zur Verfügung.

HIT International Trading AG
Im Auftrag des Vorstandes
Die kurzfristige Absage der Hauptversammlung ist
doch ein hervorragendes Zeichen.
Der Vorstand hat offensichtlich Bammel bekommen.
Soweit ich gehört habe, soll die
DSW sich der Sache angenommen haben.
Angeblich sei der Firmen-
sitz bereits ohne Zustimmung der HV nach Wien
verlegt worden, das Kapital aber befindet sich
wohl noch in Deutschland.
Auch die Presse soll sich schon eingeschaltet
und von Ermittlungen berichtet haben. Hat jemand
die entsprechende Notiz in einer Münchener
Tageszeitung gelesen?
Nachdem nun einiges ruchbar geworden ist, dürfte den
Mehrheitseigner wohl doch nichts anderes übrigbleiben,
als den saubersten Weg zu gehen und die Gesellschaft
zu liquidieren. Damit dürfte die Aktie etwa dreimal so
viel wert sein wie ihre derzeitige Notierung.
Ich schätze mal, der eine Vorstand, Carter von Blake, war wirklich krank und der andere hatte einfach keine Lust sich hier die Finger zu verbrennen und ließ die HV absagen. Wäre doch ganz interessant, wer sich alles angemeldet hatte (Freitag, Trippel, Wenger, Mayer, Steeg, etc.) wahrscheinlich war das der Grund...:laugh:
@schaerholder: Wer ist das alles, Freitag, Tippel etc.?-
Die Affäre hat immerhin wieder ein bißchen Bewegung
in die Sache gebracht. 2000 Stück Umsatz heute -
das sind immerhin 1% des Streubesitzes.
Bleibt nur zu hoffen,dass sich Herr Carter bald
von seinem Schnupfen erholen und
die Nummer 2 im Vorstand wieder mit seiner Frau
vertragen möge, damit die beiden ihren
Aktionären bald Rede und Antwort stehen können.
Wahrscheinlicher ist freilich, dass sie
die HV jetzt so weit hinausschieben
wir nur möglich.
Vielleicht ist bis dahin noch ein
weiteres Übernahmeangebot zu erwarten,
und zwar umso früher, je mehr die Kurse
steigen sollten.
Und ein künstliches Niedrighalten des
Kurses ist wohl nicht mehr drin, nachdem
die Aufsichtsbehörden erst einmal aufmerksam
gemacht worden sind.
Davon abgesehen, auf ein neues Angebot wird
sich nach dieser Geschichte eh keiner
mehr einlassen wollen. :D
Da ich gestern ja wegen der HV eh Urlaub hatte, bin ich trotzdem nach München gefahren um den Tag andersweitig sinnvoll zu nutzen !

Ich hab dann auch im Kreisverwaltungsrefereat, wo die HV stattfinden sollte vorbeigeschaut.

Anwesend waren ein Anwalt der HIT AG und ein weiterer Vertreter von HIT. Laut Auskunft des Anwalts hat die Frau des einen Vorstandes in Kanada einen Hirnschlag erlitten, worauf Ihr Mann sofort nach Kanada flog. Der andere Vorstand sei kurzfristig erkrankt. Mann werde sich nach einem Ersatztermin für die ao HV umsehen. Weitere Auskünfte wurden keine erteilt.
Wie diese MFC und Blake mit ihren nicht mal 55% mit HIT verfahren
und einen vierzigprozentigen Streubesitz verarschen ist unglaublich.
Als ich Anfang Januar wg. Restrukturierungsbericht in
Ismaning anrief knackte es ein paarmal in der Leitung
und dann war mein Anruf in Wien gelandet.Die a.o. HV
kann nun frühestens Ende April oder im Mai stattfinden.
Zitat aus dem Restrukturierungsbericht:" Der Vorstand
sieht vor,die Zahl der Mitarbeiter in Ismaning bis
Mai 2004 auf null zu reduzieren." Das würde bedeuten, die
hätten den gesamten Geschäftsbetrieb ins Ausland verlegt
und in Deutschland verbliebe nur ein Briefkasten
(und dabei auch noch kurzerhand die Gesellschaftsform geändert
nämlich von einer deutschen AG in eine österreichische GmbH )
ohne einen gültigen Beschluß einer HV !

Ich hoffe , daß Freitag oder Wenger oder sonstjemand
diesen Witzbolden mit einer Hardcover-Ausgabe des
deutschen Aktiengesetzes mal kräftig auf die Finger klopft.
Adhoc-Meldung schon gelesen?Die Sache fängt immer mehr an zu stinken. Wie kann sich eine Kapitalreduktion durch eine Wertminderung bei PaperSpace ergeben, da der Anteil von Paperspace doch schon Mitte letzten Jahres an MFC Blake verkauft worden ist? Habe heute bei Comdirect angerufen, da der Wert in meiner Depotaufstellung mit --- angezeigt ist. Ihre Auskunft: Aktie sei vom Handel ausgesetzt. Kümmert sich die Börsenaufsicht also schon um den Vorgang? Wäre nur gut im Sinn aller Kleinaktionäre, wenn die Machenschaften endlich aufgedeckt würden.
Nachrichten: HIT AG: Jahresabschluss festgestellt

In der heutigen Ad-Hoc veröffentlichte die HIT International Trading AG, die Zahlen aus dem festgestellten Jahresabschluss.



Geschäftsverlauf


Die HIT International Trading AG ("Gesellschaft") erzielte 2003 einen zum Vorjahr um 19 Prozent reduzierten Umsatz in Höhe von 64,8 Mio. Euro (Konzern 65,3 Mio. Euro). Die Absatzmenge ging im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf 134,000 To. zurück.



Während es in Europa gelang, den Absatz im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent auf 71,000 To. zu steigern, wurde in den Überseemärkten mit 63,000 To. insgesamt 25 Prozent weniger Papier als im Vorjahr verkauft. Wichtige Ursachen für diesen starken Rückgang in den Überseemärkten waren neben der SARS Krise in Asien auch die politische Instabilität im Mittleren Osten.



Sowohl in Europa als auch den Überseemärkten war im gesamten Geschäftsjahr 2003 ein signifikanter Preisverfall zu beobachten. Dies führte zu einem Umsatzrückgang in Europa von 5 Prozent und 35 Prozent in Übersee. Die Handelsmarge lag rund 10 Prozent unter dem Vorjahreswert. Darüber hinaus erzwang der Preisverfall bei Büropapieren in der EU Abwertungen auf Vorräte, die zu einem überwiegenden Teil im Jahr 2002 angeschafft wurden. Der Abbau der Lager wurde mit hoher Priorität vorangetrieben. Zum Bilanzstichtag konnte ein um 60 Prozent niedrigerer Wert festgestellt werden.



Ergebnisentwicklung



Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2003 einen Jahresverlust in Höhe von 11,4 Mio. Euro (Konzern 11,6 Mio. Euro). Dieses negative Ergebnis ist zu einem großen Teil durch außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 7,6 Mio. Euro (Konzern 6,8 Mio. Euro), aber auch auf Verluste aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 3,8 Mio. Euro (Konzern 4,8 Mio. Euro) zurückzuführen.



Die außerordentlichen Aufwendungen beziehen sich im wesentlichen auf eine Wertberichtigung der Beteiligung PaperSpace GmbH sowie die hiermit einhergehende Abwertung des immateriellen Anlagevermögens im Zusammenhang mit der Software TraderExchange ( 4,1 Mio), auf eine Abwertung von Firmenwerten und Sachanlagen ( 0,7 Mio. Euro) sowie die Bildung notwendiger Rückstellungen, insbesondere für die vorzeitige Beendigung von Mietverhältnissen und Abfindungen

( 2,8 Mio. Euro).



Der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultiert sowohl aus der reduzierten Handelsmarge, als auch der hohen Kostenstruktur des Unternehmens am Standort Ismaning.



Restrukturierungsmaßnahmen



Ab Mitte des Jahres 2003 hat der Vorstand Maßnahmen zur Reduzierung der laufenden Kosten und des Cash-Abflusses eingeleitet und umgesetzt. Betroffen waren hiervon zunächst administrative Bereiche der Gesellschaft (Rechnungswesen, Controlling, Credit und Cash Management), deren Aufgaben von der bestehenden Verwaltung der MFC Commodities GmbH, Wien, Österreich ("MFCC"), der österreichischen Handelsgesellschaft der MFC Bancorp Ltd. Gruppe ("MFC"), kostengünstig und flexibel übernommen wurden.



Nachdem im Laufe des 3. Quartal 2003 erkennbar wurde, dass selbst die im Rahmen einer angepassten Planung erwarteten Umsätze und Renditen nicht erreicht werden konnten, wurde eine umfangreiche Analyse aller Profit- und Kostencenter durchgeführt sowie ein Sanierungskonzept bzw. Restrukturierungsmaßnahmen entwickelt und eingeleitet. Diese Maßnahmen sahen bzw. sehen insbesondere vor, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft im Papierhandelsgeschäft, das nur mit einem erheblichen Verwaltungsapparat betrieben werden konnte, zu reduzieren und ggf. ganz einzustellen und das neue Papierhandelsgeschäft ganz oder teilweise der hundertprozentigen Tochtergesellschaft HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich ("HPT´) zu überlassen.



Hierzu wurden Serviceverträge zwischen HPT und MFCC geschlossen, die es der HPT ermöglichen, die Infrastruktur der MFCC auf Basis einer flexiblen Kostenstruktur zu ermöglichen. Gleichzeitig kann HPT von der Erfahrung und Reputation von MFCC im Bereich der Finanzierung und Versicherung von Handelsgeschäften Nutzen ziehen. Nachdem die Gesellschaft eine Bürgschaft von 2 Mio. Euro gestellt hatte, übernahm MFC Bancorp Ltd. ihrerseits eine Ausfallbürgschaft für HPT, auf deren Basis zwei österreichische Banken HPT Kreditlinien über insgesamt 10 Mio. Euro eingeräumt haben.



Die Anzahl der Mitarbeiter der Gesellschaft ging im Berichtsjahr um 20 Prozent auf 44 zurück und wird sich 2004 weiter reduzieren. Die genehmigungpflichtigen Sanierungs- bzw. Restrukturierungsmaßnahmen werden der Hauptversammlung, die für den 17. Juni 2004 einberufen wird, zur Zustimmung

vorgelegt.



Ausblick 2004



In den ersten Monaten des Geschäftsjahres 2004 ist eine leichte Erholung im Hinblick auf das nachgefragte Volumen zu erkennen. Es ist jedoch zu früh, von einer Trendwende zu sprechen.



Die Restrukturierungsmaßnahmen des Vorstandes haben bereits Januar und Februar 2004 erste Wirkungen gezeigt: So ging in diesem Zeitraum der Umsatz von HIT AG und HPT zwar um 29 Prozent auf 7,1 Mio. Euro zurück. Die Kostenbasis hingegen konnte um 50 Prozent reduziert werden. Der Verlust verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 882 Tsd. auf 260 Tsd., wovon lediglich 36 Tsd. die HPT betrafen.



In Zukunft wird der Tätigkeitsschwerpunkt der HIT AG - vorbehaltlich einer angestrebten Satzungsänderung - in der Verwaltung ihres Vermögens bestehen. Darüber hinaus wird die Gesellschaft neue Geschäftsfelder evaluieren, die mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln profitabel besetzt werden können.
Per heute habe ich von meiner Bank die Tagesordnungspunkte und HV-Unterlagen zugeschickt bekommen. Die Hv soll diesmal am 17. Juni, wieder in München stattfinden.

Geht jemand hin ? Ich werde Versuchen, sofern ich das zeitlich hinbekomme, hinzufahren.

Beim ersten durchblättern der Tagesordnungspunkte viel mir u.a. unangenehm die recht hohe Vergütung für den vorgesehenen Beratervertrag zw. der HPT und der Blake Intern Ltd. unter Punkt 7.03 ff. auf.

Per heute kam ja dann auch in der HIT AG seit längerem mal wieder etwas Umsatz zu Stande.
@Ahnung?
Das ist wohl manchem aufgefallen, sonst wäre der Kurs heute nicht so abgestürzt. Dennoch: Trotz der Halbierung des Grundkapitals ist die Aktie immer noch mindestens doppelt so viel wert wie ihre aktuelle Notierung. Die sauberste Lösung wäre eine Liquidierung des Unternehmens. Die Blake-Leute werden im übrigen aufpassen müssen. Im Geschäftsbericht steht auch etwas von einer Strafanzeige. Komme nicht, werde aber der DSW eine Vollmacht erteilen. Wenn das auch noch andere tun, ist es weit effektiver als mit seinen paar Anteilen allein auf weiter Flur zu stehen.
Und hier die HV-Tagesordnungspunkte nochmals in ihrer ganzen "Herrlichkeit":

Wir laden hiermit die Aktionäre unserer Gesellschaft zu der am 17. Juni 2004 um 10.00 Uhr im Seminarpavillon Deutsche Telekom Tagungshotel, Seidl-Kreuz-Weg 11, 85737 Ismaning, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Tagesordnung

1. Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des gebilligten Konzernjahresabschlusses sowie der zusammengefassten Lageberichte für die Gesellschaft und den Konzern für das Geschäftsjahr 2003 mit dem Bericht des Aufsichtsrates.


2. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2003

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2003 Entlastung zu erteilen.


3. Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2003

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2003 Entlastung zu erteilen.


4. Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2004

Der Aufsichtsrat schlägt vor, die Rödl & Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, München, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2004 zu bestellen.


5. Anzeige des hälftigen Verlustes des Grundkapitals nach § 92 Abs. 1 AktG

Bei Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2003 hat sich ergeben, dass ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals besteht. Der Vorstand wird der Hauptversammlung anzeigen, dass das Grundkapital gemäß § 92 Abs. 1 AktG zur Hälfte aufgezehrt ist.

Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass der hälftige Verlust durch künftige Gewinne ausgeglichen werden kann.


6. Beschlussfassung über die Zustimmung zu den restrukturierenden Maßnahmen

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft sind der Auffassung, dass zu den restrukturierenden Maßnahmen die Zustimmung der Hauptversammlung eingeholt werden soll.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen deshalb vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Den restrukturierenden Maßnahmen, nämlich: • den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft im Papierhandelsgeschäft zu reduzieren und ggf. ganz einzustellen,

• das neue Papierhandelsgeschäft ganz oder teilweise der hundertprozentigen Tochtergesellschaft HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“) zu überlassen,

• dem Servicevertrag der HPT mit der MFC Commodities GmbH, Wien, Österreich, durch welchen die HPT insbesondere Infrastruktur auf der Basis einer flexiblen Kostenstruktur nutzen kann,

• den Gegenstand der Gesellschaft auf die Verwaltung eigenen Vermögens sowie den Handel mit genehmigungsfreien Waren aller Art, insbesondere mit Papier- und Bürobedarfsartikel zu erweitern,

• dem Abschluss eines Beratervertrages zwischen der HPT und der Blake International Limited, British Virgin Islands, sowie

• dem Abschluss einer Garantievereinbarung zwischen der Gesellschaft, der HPT und MFC Bancorp Ltd., Yukon Territory, Kanada,

wird zugestimmt.“

In dem „Bericht zu den Tagesordnungspunkten 6 und 7: Beschlussfassung über die Zustimmung zu den restrukturierenden Maßnahmen sowie über die Zustimmung zu den im Rahmen der restrukturierenden Maßnahmen abgeschlossenen Verträge“ nach Ziffer 11 dieser Tagesordnung erfolgen weitere Ausführungen.


7. Beschlussfassung über die Zustimmung zu den im Rahmen der restrukturierenden Maßnahmen abgeschlossenen Verträge

Im Rahmen der Umsetzung der restruktierenden Maßnahmen sind bestimmte Verträge, insbesondere ein Restruktierungsvertrag zwischen der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaft, der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“), abgeschlossen worden. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft sind der Auffassung, dass weder der Restrukturierungsvertrag noch die sonstigen im Rahmen der Umstruktierung abgeschlossenen Verträge Unternehmensverträge im Sinne der §§ 291 ff AktG darstellen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat legen diese Verträge dennoch, insbesondere den Restrukturierungsvertrag auch im Hinblick auf eine etwaige Anwendbarkeit des § 179a AktG der Hauptversammlung zur Zustimmung vor.

7.01 Restrukturierungsvertrag zwischen der Gesellschaft und der HPT

Die Gesellschaft hat mit ihrer Tochtergesellschaft, der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“), einen Restrukturierungsvertrag abgeschlossen. Wesentlicher Inhalt des Restrukturierungsvertrages ist: • Betrieb des Neugeschäfts in Bezug auf den Kauf und Verkauf von Papierwaren durch HPT,

• Übertragung des Liefervertrages mit dem Hauptlieferanten AO Volga mit Wirkung zum 01.01.2004 auf die HPT und Weiterführung dieses Vertrages durch HPT. Abschluss eines schriftlichen Änderungsvertrages zwischen der Gesellschaft, HPT und AO Volga,

• die Gewährung von Nutzungsrechten an Warenzeichen der Gesellschaft, insbesondere an der Marke „HIT“,

• die Vereinbarung zwischen der HPT und der Gesellschaft, dass aufgrund der Notwendigkeit der Umstrukturierung und der damit einhergehenden Vorteile und in Ansehung möglicher Dividenden keine Gegenleistung durch HPT geschuldet wird.



Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Dem Restrukturierungsvertrag zwischen der Gesellschaft und der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, vom 30.04.2004 wird zugestimmt.“

7.02 Serviceverträge zwischen der Gesellschaft bzw. der HPT mit der MFC Commodities GmbH

Die Gesellschaft hat am 29.07.2003 und die HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“) hat am 18.12.2003 jeweils mit der MFC Commodities GmbH, Wien, Österreich („MFCC“), einen Servicevertrag abgeschlossen.

(a) Wesentlicher Inhalt des Servicevertrages zwischen der Gesellschaft und MFCC ist: Leistungspflichten:

MFCC führt bestimmte Verwaltungstätigkeiten, insbesondere Personalverwaltung, Buchhaltung, Finanzbuchhaltung, Controlling sowie das Finanzmanagement (Credit and Cash) für die Gesellschaft aus. MFCC ist verpflichtet, die Dienstleistungen ab 01.09.2003 zu erbringen, wenn die Gesellschaft die notwendigen Informationen und Materialien bis zu diesem Zeitpunkt liefert. Die Gesellschaft hat MFCC sämtliche für die Erbringung der Dienstleistungen notwendigen Informationen und Unterlagen auf eigene Kosten und eigenes Risiko zur Verfügung zu stellen. Die Dienstleistungen sind durch MFCC mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes und soweit möglich in der Niederlassung von MFCC in Wien, Österreich, zu erbringen. Klarstellung, dass die Geschäftsführung bei der Gesellschaft verbleibt.

Berichterstattungs- und Informationssystem:

Die Parteien haben ein geeignetes Berichterstattungs- und Informationssystem einzurichten, das die erforderliche Information der Gesellschaft durch MFCC ermöglicht.

Übernahme von Arbeitnehmern:

In Ansehung der nach § 613 a BGB übergehenden Arbeitsverhältnisse haben die Parteien Regelungen getroffen, nach denen die Kosten von der Gesellschaft zu tragen sind, da eine Übernahme der Arbeitsverhältnisse von MFCC nicht beabsichtigt war.

Vergütung, Gegenleistung:

Erstattung der für die Erbringung der Dienstleistungen anfallenden Kosten, bestehend im Wesentlichen aus anteiligen Löhnen und Gehältern, Kommunikations- und Reisekosten und Ausgaben für zusätzliche Installationen, jeweils zuzüglich eines Verwaltungskostenzuschlages in Höhe von 20 %. Ein Verwaltungsaufschlag von 20 % für nach § 613 a BGB übernommene Arbeitnehmer wird nicht geschuldet.

Schadloshaltung:

Die Gesellschaft hat sich MFCC, deren Gesellschaftern, deren leitenden Angestellten usw. gegenüber zur Freistellung von Ansprüchen Dritter im Zusammenhang mit den Verwaltungsleistungen verpflichtet. Die Verpflichtung zur Schadloshaltung besteht über die Dauer des Servicevertrages hinweg.

Zusicherungen, Garantien:

Die Gesellschaft garantiert MFCC, dass die im Vertrag angegebenen Mitarbeiter sämtliche der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses angestellten Arbeitnehmer waren, dass die angegebenen Rentenansprüche, Prämienvereinbarungen, sonstigen außergewöhnlichen Arbeitsvertragsbedingungen vollständig sind.

Laufzeit und Haftungsmaßstab:

Die Laufzeit des Vertrages ist auf drei Jahre befristet. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn er nicht mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten von einer Partei gekündigt wird. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Haftung der MFCC für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

Abtretungen und Übereignungen:

MFCC kann ihre Rechte und Pflichten aus dem Restrukturierungsvertrag auf MFC Bancorp Ltd. oder auf eine Tochtergesellschaft von MFC Bancorp Ltd übertragen.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Dem Servicevertrag zwischen der Gesellschaft und der MFC Commodities GmbH, Wien, Österreich, vom 29.07.2003 wird zugestimmt.“



(b) Wesentlicher Inhalt des Servicevertrages zwischen HPT und MFCC ist: Leistungspflichten:
MFCC vermietet HPT Büroräume in Wien, Österreich. MFCC stellt HPT die Telefonzentrale, Telefax, Fotokopier- und Computersysteme und weiteren Büroservice zur Verfügung. Soweit technisch möglich, werden die Büroräume sowie die sonstigen von HPT genutzten Einrichtungen getrennt und Maßnahmen zum Schutz und Wahrung der Vertraulichkeit getroffen. HPT darf ohne Zustimmung von MFCC keine baulichen Veränderungen vornehmen. HPT werden dieselben Service-Leistungen wie die der Gesellschaft aufgrund deren Servicevertrag mit MFCC erbracht.

Vergütung, Gegenleistung:

Für die Nutzung dieser Einrichtung wird von beiden Parteien, abhängig von den tatsächlich genutzten Räumlichkeiten, von der tatsächlich genutzten Infrastruktur und den für MFCC anfallenden Kosten eine Gebühr festgelegt. Nicht vertraglich geschuldete Leistungen werden von MFCC gesondert in Rechnung gestellt. HPT hat MFCC alle Reparatur- oder Instandsetzungskosten zu bezahlen.

Laufzeit, Vertraulichkeit und Schadensersatz:

Der Servicevertrag tritt zum 18.12.2003 in Kraft. Er ist auf ein Jahr befristet. Jede Partei kann den Vertrag mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende kündigen. Jede Partei ist zur Vertraulichkeit verpflichtet. Beide Parteien haften für Vorsatz und Fahrlässigkeit.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Dem Abschluss des Servicevertrages zwischen der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, und MFC Commodities GmbH, Wien, Österreich, vom 18.12.2003, durch die Geschäftsführung der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, wird zugestimmt.“



7.03 Beratervertrag zwischen der HPT und Blake International Ltd. Die HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“), hat mit der Blake International Ltd., British Virgin Islands („Blake“), am 17.12.2003 einen Beratervertrag abgeschlossen. Wesentlicher Inhalt des Beratervertrages ist:

Leistungspflichten:

Blake übernimmt für HPT bestimmte Dienstleistungen, insbesondere Vertretungsfunktionen gegenüber dem bisherigen Hauptlieferanten der Gesellschaft und nunmehr der HPT, die Beratung bei der Implementierung von Synergieeffekten und Integration von Mitarbeitern der Gesellschaft in die HPT, Beratung beim Erschließen weiterer profitabler Geschäftsfelder sowie bei künftigen Auslandsgeschäften. Blake hat die Beratungsleistungen mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmannes zu erbringen. Blake kann Dritte mit der Erbringung der Beratungsleistungen beauftragen. Blake darf keine Verbindlichkeiten und/oder Kosten im Namen oder auf Kosten der HPT eingehen bzw. verursachen bzw. im Namen und in Vollmacht der HPT auftreten. Blake darf für Konkurrenzunternehmen tätig werden.

Vergütung und Aufwendungen:

HPT bezahlt Blake zur Deckung der Kosten € 2 je verkaufter Tonne aus dem Vertrag mit dem Hauptlieferanten sowie € 3 je sonstiger verkaufter Tonne falls der Rohertrag unter € 20 pro Tonne liegt oder aber 25 % des Rohertrages für Geschäfte, falls der Rohertrag € 20 pro Tonne überschreitet. Darüber hinaus erstattet HPT der Blake sonstige Kosten, die bei Blake aufgrund der Aktivitäten des Beratungsvertrages anfallen.

Geheimhaltungspflicht:

Blake hat sämtliche vertraulichen Informationen, die im Einzelnen näher spezifiziert sind, während und nach Beendigung des Beratervertrages, nicht gegenüber Dritten offen zu legen oder sonst wie zu verwerten. Blake hat sämtliche erhaltenen oder erstellten Unterlagen auf entsprechende Aufforderung oder nach Beendigung des Vertrages der HPT herauszugeben. Blake hat das Recht, Kopien zu erstellen, soweit dies gesetzlich oder nach bestimmten Verordnungen zwingend vorgeschrieben ist.

Laufzeit:

Der Beratervertrag tritt am 01.01.2004 in Kraft und ist bis zum 31.12.2005 abgeschlossen. HPT kann den Beratervertrag zuvor beenden, wenn die Verträge mit dem Hauptlieferanten vorzeitig gekündigt werden. Im Falle der vorzeitigen Beendigung hat Blake Anspruch auf die Hälfte eines durchschnittlichen Monatshonorares für die Zeit bis 31.12.2005.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Dem Abschluss des Beratervertrages zwischen der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, und der Blake International Ltd., British Virgin Islands, vom 17.12.2003, durch die Geschäftsführung der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, wird zugestimmt.“


7.04 Garantievertrag zwischen der Gesellschaft, HPT und MFC Bancorp Ltd. Die Gesellschaft, die HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“), und MFC Bancorp Ltd., Yukon Territory, Kanada („Bancorp“) haben einen Garantievertrag abgeschlossen. Wesentlicher Inhalt des Garantievertrages ist:

Leistungspflichten:

Auf Antrag von HPT stellt Bancorp Bürgschaften in Höhe des nicht durch Versicherungspolicen gedeckten Ausfallrisikos. HPT setzt Bancorp über die Geltendmachung eines verbürgten Anspruches unverzüglich in Kenntnis.

Bürgschaftsgebühren:

Bancorp erhält eine übliche Jahresgebühr für die Stellung der Bürgschaft. HPT hat Bancorp die entstehenden angemessenen Nebenkosten einschließlich Rechtsberatungskosten usw. zu ersetzen.

Sicherheit:

Für etwaige Regressansprüche stellt die Gesellschaft Bancorp eine Barsicherheit in Höhe von bis zu € 2.000.000.


Laufzeit:

HPT kann den Garantievertrag jederzeit beenden. Im Falle der Beendigung hat Bancorp der Gesellschaft den aktuellen Betrag der Barsicherheit zurückzugewähren.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Dem Garantievertrag zwischen der Gesellschaft, der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, und MFC Bancorp Ltd., Yukon Territory, Kanada, vom 17.12.2003, und dem Abschluss dieses Garantievertrages durch die Geschäftsführung der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, wird zugestimmt.“

7.05 In dem „Bericht zu den Tagesordnungspunkten 6 und 7: Beschlussfassung über die Zustimmung zu den restrukturierenden Maßnahmen sowie über die Zustimmung zu den im Rahmen der restrukturierenden Maßnahmen abgeschlossenen Verträge“ nach Ziffer 11 dieser Tagesordnung erfolgen weitere Ausführungen.


8. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Satzung wie folgt zu ändern:

8.01 § 1 Ziffer 2 wird wie folgt geändert: „Sitz der Gesellschaft ist Berlin.“
8.02 § 2 Ziffer 1 wird wie folgt geändert: „Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigenen Vermögens sowie der Handel mit genehmigungsfreien Waren aller Art, insbesondere mit Papier- und Bürobedarfsartikel. Die Gesellschaft kann Beteiligungen an Unternehmen und Unternehmungen im In- und Ausland erwerben.“

8.03 § 4 wird wie folgt geändert: „Die nach Aktiengesetz oder Satzung notwendigen Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen ausschließlich im elektronischen Bundesanzeiger für die Bundesrepublik Deutschland.“

8.04 § 10 Ziffer 1 wird wie folgt geändert: „Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern.“

8.05 § 12 Ziffer 2 wird ersatzlos gestrichen.

8.06 § 15 wird wie folgt geändert: „Jedes Mitglied des Aufsichtsrates erhält seine Auslagen, zu denen auch gegebenenfalls die Mehrwertsteuer gehört, ersetzt. Weitere Vergütungen werden dem Aufsichtsrat nicht gezahlt.“

8.07 § 18 Ziffer 1 wird wie folgt geändert: „Diejenigen Aktionäre, die an der Hauptversammlung teilnehmen wollen, haben ihre Aktien während der üblichen Geschäftsstunden bei der Gesellschaft, bei einem Notar, bei einer zur Entgegennahme befugten Wertpapiersammelbank oder bei den in der Einberufung benannten Stellen bis zum Schluss der Hauptversammlung zu hinterlegen. Die Hinterlegung hat so rechtzeitig zu erfolgen, dass zwischen dem Tag der Hinterlegung und dem Tag der Hauptversammlung sechs Tage frei bleiben.“

9. Neuwahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates

Herr Brian MacKenzie ist aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Herr John Musacchio hat sein Amt als Aufsichtsrat mit Wirkung zum Ablauf dieser Hauptversammlung niedergelegt.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich nach den §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, § 76 Abs. 1 BetrVG 1952 und § 10 Ziffer 1 der Satzung der Gesellschaft aus sechs Mitgliedern zusammen, von denen vier durch die Hauptversammlung und zwei von den Arbeitnehmern gewählt werden. An Wahlvorschläge ist die Hauptversammlung nicht gebunden.

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgende Beschlüsse zu fassen:

9.01 „Zum neuen Mitglied des Aufsichtsrates wird anstelle des ausgeschiedenen Mitgliedes John Musacchio, Herr Ernest Alders, Kaufmann, Sao Paulo, Brasilien, gewählt. Die Wahl erfolgt für den Rest der Amtszeit des Herrn John Musacchio.“

9.02 „Zum neuen Mitglied des Aufsichtsrates wird anstelle des ausgeschiedenen Mitgliedes Brian MacKenzie, Herr Kilian Carrarini, Bankangestellter, Zürich, Schweiz, gewählt. Die Wahl erfolgt für den Rest der Amtszeit des Herrn MacKenzie.“

Angaben zu anderweitigen Mandaten der Kandidaten nach § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG erfolgen nach Ziffer 11 dieser Tagesordnung.



10. Neuwahl des Gesamtaufsichtsrates

Im Zuge der Einsparungs- sowie Restrukturierungsmaßnahmen wird die Anzahl der Arbeitnehmer der Gesellschaft Mitte diesen Jahres unter die relevante Grenze für das Betriebsverfassungsgesetz 1952 fallen. Der Vorstand wird deshalb das Statusverfahren nach § 97 AktG durchführen, um rechtsverbindlich klarzustellen, dass sich die Zusammensetzung des Aufsichtsrats nicht mehr auch nach dem Betriebsverfassungsgesetz 1952 bestimmt und sich der Aufsichtsrat ausschließlich aus Vertretern der Aktionäre zusammen setzt. Mit Beendigung des Statusverfahrens erlischt nach § 97 Abs. 2 Satz 3 AktG das Amt der bisherigen Aufsichtsratsmitglieder. Im Falle des Abschlusses des Statusverfahrens entsprechend der Mitteilung des Vorstandes und der Eintragung der Satzungsänderung nach Ziffer 8.04 dieser Tagesordnung setzt sich der Aufsichtsrat dann nach §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG und § 10 Ziffer 1 der Satzung der Gesellschaft aus 3 Mitgliedern, die aus Anteilseignervertretern bestehen, zusammen.

Bereits für diesen Fall sollen, um eine erneute kostenintensive Hauptversammlung zu vermeiden, die Mitglieder des dann neu zu besetzenden Aufsichtsrates gewählt werden. Der Aufsichtsrat setzt sich dann nach §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG und § 10 Ziffer 1 der Satzung der Gesellschaft aus 3 Mitgliedern zusammen, die von der Hauptversammlung gewählt werden. An Wahlvorschläge ist die Hauptversammlung nicht gebunden.

Der Aufsichtsrat schlägt deshalb vor, folgende Beschlüsse zu fassen:

10.01 „Für den Fall, dass sich nach Abschluss des Statusverfahrens der Aufsichtsrat nach §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG ausschließlich aus Anteilseignern zusammensetzt, wird zum neuen Mitglied des Aufsichtsrates Herr Dr. Stefan Feuerstein, Berater, Berlin, gewählt. Die Wahl erfolgt bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt, wobei das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet wird.“

10.02 „Für den Fall, dass sich nach Abschluss des Statusverfahrens der Aufsichtsrat nach §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG ausschließlich aus Anteilseignern zusammensetzt, wird zum neuen Mitglied des Aufsichtsrates Herr Michael Smith, Kaufmann, Herisau, Schweiz, gewählt. Die Wahl erfolgt bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt, wobei das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet wird.“

10.03 „Für den Fall, dass sich nach Abschluss des Statusverfahrens der Aufsichtsrat nach §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG ausschließlich aus Anteilseignern zusammensetzt, wird zum neuen Mitglied des Aufsichtsrates Herr Ernest Alders, Kaufmann, Sao Paulo, Brasilien, gewählt. Die Wahl erfolgt bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt, wobei das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet wird.“


11. Beschlussfassung über den Entzug des Vertrauens in Ernst Schennen

Die Gesellschaft erwirtschaftete seit mehreren Jahren operative Verluste. Die Versuche des Vorstandes bzw. insbesondere des Vorstandsmitglieds Herrn Ernst Schennen, die Gesellschaft in die Gewinnzone zu führen, sind seinerzeit gescheitert.

Unter anderem deshalb schlagen Aufsichtsrat und Vorstand vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Herrn Ernst Schennen wird durch Beschluss der Hauptversammlung das Vertrauen entzogen.“




Berichte an die Hauptversammlung
Bericht zu den Tagesordnungspunkten 6 und 7: Beschlussfassung über die Zustimmung zu den restrukturierenden Maßnahmen sowie über die Zustimmung zu den im Rahmen der restrukturierenden Maßnahmen abgeschlossenen Verträge

Die HIT International Trading AG („Gesellschaft“) erwirtschaftete auch im Geschäftsjahr 2003 trotz Kosteneinsparungsmaßnahmen weiterhin erhebliche Verluste. Auch im Geschäftsjahr 2003 stand die Kostenstruktur der Gesellschaft nicht im Verhältnis zu deren Umsatz. Zudem hat das Geschäft der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2003 der allgemeinen Entwicklung in der Wirtschaft folgend weiter abgenommen. Außerdem läuft ein für die Gesellschaft bzw. die HPT wichtiger Vertrag mit dem Zulieferer AO Volga, von dem die überwiegende Menge der gehandelten Ware bezogen wird und der den vorhandenen Absatz größtenteils sichert, nur bis Ende 2006.

Vor diesem Hintergrund war die unveränderte Fortführung des Geschäftsbetriebs ohne Gefährdung des Vermögens der Gesellschaft nicht möglich. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft haben daher die restrukturierenden Maßnahmen (vgl. Tagesordnungspunkt 6) beschlossen. Hiernach werden insbesondere die wesentlichen operativen Aktivitäten im Papierhandelsgeschäft von der hundertprozentigen Tochter der Gesellschaft, der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich („HPT“), ausgeführt. Im Gegensatz zu der Gesellschaft betreibt die HPT den Geschäftsbetrieb im Papierhandelsgeschäft auf der Grundlage einer angemessenen und flexiblen und damit günstigeren Kosten- und Infrastruktur. Zudem wird die HPT durch Finanzierungsangebote von österreichischen Banken und/oder Factoring Gesellschaften unterstützt, zu besseren Konditionen wie die Gesellschaft in Deutschland.

Durch die Umsetzung der kosteneinsparenden Maßnahmen wurden die laufenden Kosten der Gesellschaft bereits reduziert. Insbesondere hat die Gesellschaft ihre Personalkosten durch betriebsbedingte Kündigungen herab gesetzt. Weitere betriebsbedingte Kündigungen von Arbeitnehmern werden gegebenenfalls noch notwendig werden. Zur weiteren Kostenreduzierung soll der Sitz der Gesellschaft von Ismaning nach Berlin verlegt werden. Der Gesellschaft steht dort an der Anschrift der MFC Capital Partners AG, einer Tochtergesellschaft der MFC Bancorp Limited, Kanada, der notwendigste Büroraum auf der Basis einer flexiblen Kostenstruktur (d.h. nur tatsächlich genutzter Raum wird für die tatsächlich genutzte Zeit bezahlt) zur Verfügung. Unnützer, allein kostenverursachender Leerstand wird dadurch vermieden. Zur Umsetzung der vorstehend beschriebenen restrukturierenden Maßnahmen sind verschiedene Vereinbarungen abgeschlossen worden.

So hat die Gesellschaft mit ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaft, der HPT, am 17.12.2003 einen Restrukturierungsvertrag abgeschlossen. Dieser wurde mit Änderungsvertrag vom 30.04.2004 geändert. Der wesentliche Inhalt des geänderten Restrukturierungsvertrages ist oben (vgl. Tagesordnungspunkt 7.01) dargestellt. Die HPT erbringt der Gesellschaft keine über die Ausschüttung möglicher zukünftiger Dividenden hinausgehende Gegenleistung. Dies ist dennoch angemessen, da die Gesellschaft insbesondere aufgrund der hohen Kostenstruktur über einen längeren Zeitraum erhebliche negative Ergebnisse erzielt hat, die längerfristig zu ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten geführt hätten. Zudem waren Drittinteressenten nicht vorhanden. Im Jahre 2002 unternommene Versuche, Kontakte mit potentiellen Interessenten aufzunehmen, sind, mit Ausnahme von Blake International Ltd. („Blake“), gescheitert. Das Interesse von Blake basierte jedoch nicht auf dem Ergebnis des operativen Geschäfts, sondern auf der Möglichkeit, ihre umfangreichen Erfahrungen im Bereich der Unternehmensrestrukturierung einzubringen und dabei die vorhandenen Synergieeffekte in der Unternehmensgruppe zu nutzen sowie auf den bestehenden Handelsaktivitäten der Gesellschaft. Der Gesellschaft waren keine weiteren Drittinteressenten bekannt.

Die Gesellschaft hat mit der MFC Commodities GmbH, Wien („MFCC“), am 29.07.2003 einen Servicevertrag abgeschlossen. Der wesentliche Inhalt des Servicevertrages ist oben (vgl. Tagesordnungspunkt 7.02) dargestellt. Nach diesem Servicevertrag führt MFCC für die Gesellschaft bestimmte Verwaltungstätigkeiten aus. Im Hinblick auf § 613 a BGB hat MFCC einen Teil der Arbeitnehmer von der Gesellschaft übernommen. Die Geschäftsführung sowie die Verantwortung verbleibt vollständig bei der Gesellschaft. Der Servicevertrag führt zu einer Anpassung der Verwaltung der Gesellschaft an deren tatsächlichen Bedarf sowie zu einer erheblichen Reduzierung der Kosten der Gesellschaft. Die Gesellschaft hat der MFCC die notwendigen Informationen im August 2003 zur Verfügung gestellt. MFCC erbringt die geschuldeten Leistungen ab dem 01.09.2003. Daneben hat die HPT mit der MFCC am 18.12.2003 einen Servicevertrag abgeschlossen. Der wesentliche Inhalt des Servicevertrages ist oben (vgl. Tagesordnungspunkt 7.02) dargestellt. Durch diesen Servicevertrag hat die HPT Zugang zur Infrastruktur der MFCC (Raum, Technik etc.) eingeräumt bekommen. HPT wurde auch in den Servicevertrag zwischen der Gesellschaft und der MFCC einbezogen und MFCC erbringt für HPT dieselben Leistungen wie für die Gesellschaft. Durch die Serviceverträge zwischen der Gesellschaft bzw. HPT und MFCC werden die Kosten der Gesellschaft sowie der HPT erheblich gesenkt.

HPT hat mit Blake am 17.12.2003 einen Beratervertrag abgeschlossen. Der wesentliche Inhalt des Beratervertrages ist oben (vgl. Tagesordnungspunkt 7.03) dargestellt. Der Beratervertrag dient in erster Linie der sorgfältigen Betreuung des Liefervertrags mit dem Hauptlieferanten AO Volga. Herr Leipold, bisheriges Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft, ist zum 31.12.2003 aus dem Vorstand der Gesellschaft ausgeschieden. Er steht der Gesellschaft mit seinen Erfahrungen, vermittelt durch Blake, jedoch weiterhin beratend zur Seite. Zudem steht Blake in einem Handelsvertreterverhältnis mit einem ehemaligen angestellten Trader der Gesellschaft. Sonstige Kosten, die Blake zu erstatten wären, sind bis heute nicht angefallen. Blake leitet die Einnahmen (abzüglich der direkten Kosten) vollständig an Herrn Leipold sowie den Trader weiter.

Die Gesellschaft, HPT und MFC Bancorp Ltd., Kanada („Bancorp“), haben am 17.12.2003 einen Garantievertrag abgeschlossen. Der wesentliche Inhalt des Garantievertrages ist oben (vgl. Tagesordnungspunkt 7.04) dargestellt. Bancorp hat sich gegenüber Kreditgebern der HPT, die dieser Kreditlinien von bis zu € 10 Mio. eingeräumt haben, für ein Ausfallrisiko in Höhe von bis zu € 2 Mio. Anfang 2004 verbürgt. Die Gesellschaft hat Bancorp Anfang 2004 eine Barsicherheit in Höhe von € 2 Mio. gestellt. Bancorp hat die Bürgschaft bereits vor Erhalt der Barsicherheit durch die Gesellschaft sowie vor der hier erbetenen Zustimmung der Hauptversammlung gegenüber neuen österreichischen Kreditgebern der HPT zur Ankurbelung deren Neugeschäft abgegeben. Bancorp hat für die Stellung der Sicherheit bisher keine Gebühren erhalten. Die Finanzierung in Österreich ist notwendig geworden, da zu befürchten war, dass die in Deutschland bereits gestellten Kreditlinien gekündigt und die entsprechenden Beträge fällig gestellt würden. Zudem hatte die Finanzierung in Österreich gegenüber einer weiteren Finanzierung der Gesellschaft in Deutschland den Vorteil, dass in Österreich die kreditgebenden Banken nicht wie in Deutschland zu ihrer Absicherung die Hinterlegung eines Barbetrages in Höhe der gesamten Kreditlinie verlangt haben.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft sind der Auffassung, dass ohne die Durchführung der vorstehenden Maßnahmen sowie der damit einhergehenden Reduzierung der Kosten die Fortführung des Geschäftsbetriebs ohne Gefährdung des Vermögens der Gesellschaft nicht möglich war und ist. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft gehen davon aus, dass durch vorstehende Maßnahmen der Papierhandel durch die Tochtergesellschaft grundsätzlich weiter betrieben werden kann, die operativen Verluste reduziert bzw. operative Gewinne erzielt werden können und die Gesellschaft dadurch weiter bestehen kann. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, dass der Fokus der Gesellschaft nach Durchführung der Restrukturierungsmaßnahmen zunächst auf der Verwaltung des eigenen Vermögens (insbesondere der 100%igen Beteiligung an der HPT) liegen wird und daneben Handel mit genehmigungsfreien Waren aller Art, insbesondere mit Papier- und Bürobedarfsartikeln betrieben werden soll. Es ist auch denkbar, dass die Gesellschaft weitere Beteiligungen eingehen wird. Dazu soll die Gesellschaft neue Geschäftsfelder evaluieren, die mit den ihr nach Abschluss der Restrukturierungsmaßnahmen und den dann zur Verfügung stehenden Mitteln profitabel besetzt werden können.

Der Vorstand und der Aufsichtsrat wollen für die restrukturierenden Maßnahmen die Zustimmung der Hauptversammlung einholen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft sind der Auffassung, dass weder der Restrukturierungsvertrag (vgl. Tagesordnungspunkt 7.01) noch die sonstigen im Rahmen der Umstrukturierung abgeschlossenen Verträge Unternehmensverträge im Sinne der §§ 291 ff AktG darstellen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat betrachten jedoch auch diese Verträge als Maßnahmen von herausragender Bedeutung, weshalb sie sie der Hauptversammlung zur Zustimmung vorlegen. Im Vorfeld und nach der krankheitsbedingt abgesagten, für den 18.02.2004 angesetzten außerordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft, wurde von Dritter Seite die Ansicht vertreten, dass der Restrukturierungsvertrag ein Betriebsüberlassungsvertrag im Sinne des § 292 Abs. 1 Nr. 3 AktG darstellt. Diese Ansicht entspricht nicht der überwiegenden Kommentierung und wird von der Verwaltung nicht geteilt. Um jedoch etwaigen langwierigen und kostenintensiven und damit für die Gesellschaft und deren Aktionäre nachteilige Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, hat der Vorstand der Gesellschaft die Prüfung des Restrukturierungsvertrages durch einen Wirtschaftsprüfer entsprechend §§ 293 b ff AktG veranlasst. Der Vorstand der Gesellschaft wird im Falle der Zustimmung durch die Hauptversammlung den Restrukturierungsvertrag zur Eintragung in das Handelsregister anmelden. Sofern das Handelsregister die Ansicht der Verwaltung teilt, wird der Restrukturierungsvertrag jedoch nicht in das Handelsregister eingetragen werden. Zudem hat der Vorstand der Gesellschaft einen Restrukturierungsbericht erstellt. Durch die Vorlage der Restrukturierungsmaßnahmen einschließlich aller in deren Zusammenhang geschlossenen Verträge zur Zustimmung durch die Hauptversammlung soll auch allen möglichen Zustimmungserfordernissen, insbesondere auch einer etwaigen Zustimmung nach § 179a AktG, Rechnung getragen werden.

Zur Einsicht der Aktionäre liegen ab dem Tag der Einberufung der Hauptversammlung in den Geschäftsräumen der Gesellschaft (HIT International Trading AG, Oskar-Messter-Straße 25, 85737 Ismaning) aus:

― Restrukturierungsvertrag zwischen der HIT International Trading AG und der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, vom 30.04.2004

― Jahresabschlüsse der HIT International Trading AG der Geschäftsjahre 2003, 2002, 2001; Jahresabschluss der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, für das Rumpfgeschäftsjahr 2003

― Restrukturierungsbericht des Vorstandes der HIT International Trading AG

― Bericht des Vertragsprüfers zum Restrukturierungsvertrag

― Servicevertrag der HIT International Trading AG mit der MFC Commodities GmbH, Wien, Österreich, vom 29.07.2003

― Servicevertrag der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, mit der MFC Commodities GmbH, Wien, Österreich, vom 18.12.2003

― Beratervertrag der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, mit der Blake International Ltd., British Virgin Islands, vom 17.12.2003

― Garantievertrag der HIT International Trading AG, der HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich, und der MFC Bancorp Ltd., Yukon Territory, Kanada, vom 17.12.2003


Die vorgenannten Unterlagen werden auch in der Hauptversammlung ausliegen. Auf Verlangen wird jedem Aktionär unverzüglich und kostenlos eine Abschrift der vorgenannten Unterlagen erteilt. Wir weisen darauf hin, dass die Unterlagen auch auf der Home Page unserer Gesellschaft unter „http://www.hit-ag.de“ veröffentlicht werden und bitten unsere Aktionäre, aus Kostengründen auf diese Möglichkeit der Einsichtnahme anstelle der Versendung der Unterlagen zurückzugreifen.

Ergänzende Angaben zu Tagesordnungspunkt 8: Beschlussfassung über die Änderung der Satzung

Die Änderung des § 2 Abs. 1 der Satzung (Unternehmensgegenstand) führt zur Anpassung des Unternehmensgegenstandes an das im Zuge der restrukturierenden Maßnahmen erweiterte Tätigkeitsfeld der Gesellschaft. Die Sitzverlegung von Ismaning nach Berlin soll zur weiteren Kostenentlastung der Gesellschaft beitragen. Mit der Änderung des § 4 der Satzung soll die nun bestehende Möglichkeit genutzt werden, die nach Aktiengesetz oder Satzung erforderlichen Bekanntmachungen der Gesellschaft im elektronischen Bundesanzeiger für die Bundesrepublik Deutschland zu tätigen. Die Verwaltung ist der Auffassung, dass der Aufsichtsrat mit insgesamt drei Aufsichtsratsmitgliedern groß genug ist, um seine Aufgaben effizient und sachgerecht wahrnehmen zu können. Tagesordnungspunkt 8.04 sieht deshalb eine Reduzierung der Mitglieder des Aufsichtsrates von sechs auf drei vor. Ausführungen über die Zusammensetzung des Aufsichtsrates sind in der Satzung gesetzlich nicht vorgeschrieben. Die Satzungsänderung gemäß Tagesordnungspunkt 8.05 beruht auf dem reduzierten Aufsichtsrat und dem Umstand, dass gemäß § 108 Abs. 2 Satz 3 AktG für Beschlussfähigkeit des Aufsichtsrates drei Mitglieder an einer Beschlussfassung teilnehmen müssen. In Anbetracht der finanziellen Situation der Gesellschaft soll auch der Aufsichtsrat der Gesellschaft, bis auf den Ersatz seiner Aufwendungen, nicht vergütet werden. Mit der Änderung des § 18 Ziffer 1 der Satzung soll die nach Änderung des § 123 AktG eingeräumte Möglichkeit, zur Vereinfachung der Vorbereitung einer Hauptversammlung, die Hinterlegungsfrist auf sieben Tage zu verlängern, genutzt werden.

Angaben über die unter den Tagesordnungspunkten 9 und 10 zur Wahl Vorgeschlagenen:

Herr Ernest Alders sowie Herr Kilian Carrarini halten keine weiteren Ämter in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten sowie in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.

Herr Dr. Stefan Feuerstein hält keine weiteren Ämter in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten. Herr Dr. Stefan Feuerstein ist Mitglied eines vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremiums bei der ZPR Zellstoff- und Papierfabrik Blankenstein GmbH & Co. KG (Beirat).

Herr Michael Smith ist Mitglied weiterer gesetzlich zu bildender Aufsichtsräte bei der FAHR Beteiligungen AG, der KHD Humboldt Wedag AG und der AIG Altmark Industrie AG. Herr Michael Smith hält keine Ämter in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen.


Teilnahme an der Hauptversammlung
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind diejenigen Aktionäre berechtigt, die ihre Aktien spätestens am 11. Juni 2004 während der Geschäftsstunden bei einer der nachstehend genannten Stellen hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort belassen.

Die Aktien können bei unserer Gesellschaft (Oskar-Messter-Straße 25, 85737 Ismaning), bei einem Notar, bei einer zur Entgegennahme der Aktien befugten Wertpapiersammelbank oder bei der folgenden Bank hinterlegt werden:

Deutsche Bank AG.


Die Hinterlegung ist auch dann ordnungsgemäß erfolgt, wenn Aktien mit Zustimmung einer Hinterlegungsstelle für diese bei einem anderen Kreditinstitut bis zur Beendigung der Hauptversammlung gesperrt gehalten werden. Zur Vereinfachung der Vorbereitung bitten wir Sie, die von diesen auszustellenden Hinterlegungsbescheinigungen spätestens einen Tag nach Ablauf der Hinterlegungsfrist bei der Gesellschaft einzureichen.

Aktionäre können ihr Stimmrecht in der Hauptversammlung auch durch einen Bevollmächtigten, z. B. ein Kreditinstitut, eine Aktionärsvereinigung oder eine andere Person ihrer Wahl ausüben lassen. Wenn weder ein Kreditinstitut noch eine Aktionärsvereinigung bevollmächtigt wird, ist die Vollmacht schriftlich zu erteilen. Als besonderen Service bieten wir Ihnen an, sich durch den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter in der Hauptversammlung vertreten zu lassen. Der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft kann schriftlich mit den den Aktionären zugesandten Unterlagen bzw. Vollmachtsformularen bevollmächtigt werden. Der bevollmächtigte Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft übt das Stimmrecht ausschließlich auf der Grundlage der vom Aktionär erteilten Weisungen aus.

Anträge gemäß § 126 AktG und Wahlvorschläge gemäß § 127 AktG von Aktionären zur Hauptversammlung sind mit einem Nachweis der Aktionärseigenschaft bis spätestens 02. Juni 2004 der Gesellschaft ausschließlich an folgende Adresse zu übersenden:

HIT International Trading AG

Oskar-Messter-Straße 25

85737 Ismaning.


Anträge und Wahlvorschläge können mit einem Nachweis der Aktionärseigenschaft auch per Telefax (nur: 089-962 82 149) oder per E-Mail (nur: hvstelle@hit-ag.de) übermittelt werden. Anträge und Wahlvorschläge sind in deutscher Sprache einzureichen. Sofern sie auch in englischer Sprache veröffentlicht werden sollen, ist eine Übersetzung beizufügen. Zugänglich zu machende Anträge und Wahlvorschläge werden unverzüglich nach ihrem Eingang im Internet unter „http://www.hit-ag.de“ veröffentlicht.

Die ordentliche Hauptversammlung wird nicht in Ton oder Bild übertragen. Der Bericht über das Geschäftsjahr 2003 wird unter der Internetadresse „http://www.hit-ag.de“ veröffentlicht.


Ismaning, im April 2004

HIT International Trading AG
Ismaning

DER VORSTAND
War niemand auf der HV am 17.06. (?!) - oder gibts sonst was Neues über HIT zu berichten ?

Heute kam auf dem sehr tiefen Niveau wieder mal etwas Bewegung in den Kurs.

Marktkapitalisierung jedoch lächerliche 1,74 Mio. Euro !!!
War selber nicht da, aber nachdem zu schließen, was ich aus zweiter Hand gehört habe, soll es ziemlich hoch hergegangen sein. Kein Punkt der Tagesordnung soll ohne Gegenstimmen angenommen worden sein. Vor allem ein Aktionär, der sich ein Depot von 5% aufgebaut hat, soll sich besonders hervorgetan haben. Pluta von der DSW war auch da und hat heftig opponiert. Der überraschende Kursanstieg in der letzten Woche hängt vielleicht damit zusammen, dass es bei einer Klage zu einem Vergleich gekommen sein soll, bei dem HIT ganz günstig weggekommen sein soll. Na ja, Gerüchte. Bin gespannt, wie es mit der Kursentwicklung weitergeht. Sieht so aus, als ob ein erster Turnaround geschafft wäre.
Die SdK hat beim Landgericht München I Klage gegen die HIT International Trading AG, Ismaning, erhoben. Sie wendet sich gegen Beherrschung und mögliche Ausplünderung der Gesellschaft durch den Großaktionär, ohne dass der erforderliche Ausgleich geleistet wird.

Seit 2003 gehört die ehemalige Tochtergesellschaft der Herlitz AG zu 55% zur kanadischen Gruppe MFC Bancorp Ltd. Die Anteile werden unmittelbar von deren in Wien ansässiger Tochterfirma MFC Commodities GmbH gehalten. Vorstand und Aufsichtsrat von HIT wurden mit MFC-Mitarbeitern besetzt und das gesamt HIT-Geschäft ohne Gegenleistung bereits an eine neu gegründete Tochtergesellschaft der HIT, die HPT GmbH in Wien, übertragen. Das Geschäft wird in den Räumen von MFC betrieben, die auch die kaufmännische Verwaltung einschließlich des Finanzwesens übernimmt.

Unter dem Etikett der "Restrukturierung" hat die Hauptversammlung von HIT am 17. Juni d. J. allein mit den Stimmen des Großaktionärs eine Reihe von Vereinbarungen und Verträgen beschlossen, mit denen die Auslagerung der Geschäfte nachträglich genehmigt werden sollte. Die inhaltliche Gestaltung dieser Vereinbarungen jedoch ermöglicht dem Großaktionär de facto die Ausplünderung der HIT AG - zu Lasten der freien Aktionäre. So liegen u. a. die Rechte aus den Lieferverträgen mit der russischen Papierfabrik Open JSC Volga nur noch bei der HPT. HPT ihrerseits wird durch Beratervertrag mit einer anderen Tochtergesellschaft des Großaktionärs auf den Virgin Islands verbunden, an die sie Kostenerstattung und Provisionen zu leisten hat. Zudem erhielt die MFC Zugriff auf die Liquidität der HIT AG.

Da der Großaktionär keinerlei Ausgleich an die Gesellschaft leistet, hält die SdK die beschlossenen Maßnahmen für rechtswidrig.

München, 26. Juli 2004
Zwar bei sehr geringem Umsatz - aber immerhin ! Es geht mit dem Kurs zumindest wieder etwas nach "Norden" !


Times + Sales Frankfurt
Zeit Kurs Umsatz
18:46:39 6,95 20
11:44:14 6,94 45
10:37:53 6,85 17
09:02:33 6,95 150
Der Kurs schlägt in den letzten Tagen ja merkwürdige Kapriolen. Zunächst ein steter Verfall, von ca. 4.40 € bis unter 3€, und heute wieder ein Aufschwung auf 3,48 €. Bei 424.000 Aktien entspräche das einer Marktkapitalisierung von 1.457.000 €. Anfang des Jahres soll die HIT Ag ja aber noch über ca. 9 Mill. Bares verfügt haben. Wenn die inzwischen nicht irgendwohin verschoben worden sind, was man nach der Klage der SdK wohl sicher nicht gewagt hat, würde das 21.20 € pro Aktie entsprechen. Und selbst wenn nur noch die Hälfte von der Summe da sein sollte, wäre es immer noch das Dreifache des derzeitigen Kurswertes. Mal sehen, wie`s weitergeht. Meine paar hundert Stück lasse ich mir jedenfalls nicht einsammeln. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht und die SdK einigermaßen Erfolg hat, kann es doch nur noch aufwärts gehen.
Das Interesse hier im Board an der HIT AG scheint so langsam vollkommen "einzuschlafen" !?

Hat jemand Informationen zum Stand des Gerichtsverfahrens seitens der Sdk ?
Wie wahr!- Vor einem Monat habe ich bei der SdK einmal angefragt. Auf die Klage liegt noch kein Bescheid vor. Ich würde das eher als gutes Zeichen deuten. Wäre sie nämlich ganz und gar abwegig, hätten die Gerichte sicher schneller reagiert. Leider bin ich kein Mitglied der SdK, sonst hätte ich wahrscheinlich detaillierte Auskünfte bekommen. Ist es einer von Euch?
Ich wollte nochmals Nachfragen, ob jemand irgendwelche Informationen zum Stand der Dinge hinsichtlich der Klage der SdK hat ?

Weiterhin werde ich versuchen, meine Restbestände an der HIT die nächsten Tage aufzustocken (Problem der sehr dünne Handel).

Alleine schon die akt. Marktkapitalisierung zuzgüglich der Cashpostion (wie hoch mag Sie wohl akt. noch sein ?) rechtfertigt im Vergleich zu einigen Börsenmäntel schon eine höhere Bewertung ! Ganz abgesehen vom Wert der Börsennotiz bzw. des Börsenmantels.
Opereativ scheint es ja zumindest wieder bergauf zu gehen. Entscheident für die weiter Zukunft der HIT AG wird aber weiterhin der ausstehende Richterspruch sein.

28.04.2005 - 19:56 Uhr
DGAP-Ad hoc: HIT Intl. Trading AG <DE0006052905>

Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG

Jahresabschluß 2004

HIT Intl. Trading AG:Jahresabschluss 2004 der HIT International Trading AG

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


Jahresabschluss 2004 der HIT International Trading AG

Die HIT International Trading AG ("Gesellschaft" oder "HIT AG") konnte den Jahresverlust des Konzerns im Geschäftsjahr 2004 um 94% von EUR 11,4 Mio. 2003 auf EUR 0,7 Mio. im Jahr 2004 reduzieren. Auf Ebene der HIT AG betrug der Verlust im Berichtsjahr TEUR 665 (Vorjahr: EUR 11,4 Mio.). Die operativ tätige Tochter HIT Paper Trading GmbH, Wien, Österreich ("HPT"), die zu 100% im Besitz der HIT AG steht, erwirtschaftete in ihrem ersten Geschäftsjahr 2004 einen Jahresüberschuß in Höhe von TEUR 0,3.

Die Umsätze gingen 2004 auf Konzernebene erwartungsgemäß um 32% auf insgesamt EUR 44,6 Mio. (Vorjahr: EUR 65,3 Mio.) zurück, insbesondere durch die Fokussierung des Geschäfts auf den Verkauf von Zeitungsdruckpapier. Die HIT AG generierte im Berichtsjahr nur noch in den Monaten Januar und Februar Umsätze im operativen Geschäft. Dies führte zu einem Rückgang der Umsätze auf 4,9 Mio. (Vorjahr: EUR 64,8 Mio.), einschließlich der mit der HPT getätigten Umsätze. Die HPT wiederum hatte im Jahr 2003 noch keine Umsätze generiert und steuerte 2004 EUR 42,6 Mio. zum Konzernumsatz hinzu.

Die Absatzmenge im Konzern ging im Vergleich zum Vorjahr um 28% auf 96.000 Tonnen zurück. Der Absatzrückgang fiel in Europa - von 71.000 Tonnen im Vorjahr auf 61.000 Tonnen im Geschäftsjahr 2004 - deutlich geringer aus, als der in den Überseemärkten von 63.000 Tonnen im Vorjahr auf 35.000 Tonnen im Geschäftsjahr 2004.

Das Preisniveau war im Geschäftsjahr 2004 insgesamt schwächer als im Jahr 2003. Die Handelsmarge lag auf Vorjahresniveau.

Die Anzahl der Mitarbeiter der Gesellschaft ging im Berichtsjahr auf einen Arbeitnehmer zurück. Im Konzern ging die Mitarbeiterzahl von 33 im Vorjahr auf 7 im Jahr 2004 zurück.

In den ersten Monaten des Geschäftsjahr 2005 konnte der Umsatz in den europäischen Märkten gehalten werden, allerdings kam es zu weiteren Umsatzeinbußen bei den Überseemärkten. Für das laufende Geschäftsjahr geht der Vorstand für den Konzern von einem ausgeglichenen Ergebnis bei weiter reduzierten Umsätzen aus.

Kontakt: HIT International Trading AG, Charlottenstraße 59, D-10117 Berlin, Herr Manuel Hertweck, Tel: 030 2094-5S07; Fax; 030 2094-5811, Internet: http://www.hit-ag.de

HIT International Trading AG Der Vorstand

HIT International Trading AG Charlottenstrasse 59 10117 Berlin Deutschland

ISIN: DE0006052905 WKN: 605290 Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Frankfurt (General Standard) und München; Freiverkehr in Düsseldorf und Stuttgart

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 28.04.2005
Was ist denn hier heute los?
Immerhin bisher +30 Prozent an einem Tag.
Da hat anscheinend einer nur auf das angebliche "Eigenkapital je Aktie" geschaut.

Wenn man sich das Mehrjahres-Chart von HIT (= Herlitz International Trading) anschaut,
dann gab es immer wieder einmal unmotivierte Kurssprünge:

http://www.wallstreet-online.de/si/charts/charttool.php?edit…


Jedoch hat die SdK (Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre) im vergangenen Jahr gegen HIT
wegen der "Ausplünderung der Gesellschaft" geklagt - und die SdK hat meines Wissens verloren.

Schaut man sich die Ereignisse um die MFC-Töchter HIT und FAHR an,
so bekomme ich den Eindruck, das der Streubesitz hier seit Jahren katastrophal behandelt wird.
Aus Anlegersicht waren dies auf Mehrjahressicht katastrophale Anlagen.



SdK klagt gegen HIT International Trading
27.07.2004 17:02:00
Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) gab am Dienstag bekannt, dass sie beim Landgericht München I Klage gegen die HIT International Trading AG erhoben hat. Sie wendet sich gegen Beherrschung und mögliche Ausplünderung der Gesellschaft durch den Großaktionär, ohne dass der erforderliche Ausgleich geleistet wird.
Seit 2003 gehört die ehemalige Tochtergesellschaft der Herlitz AG zu 55 Prozent zur kanadischen Gruppe MFC Bancorp Ltd. Die Anteile werden unmittelbar von deren in Wien ansässiger Tochterfirma MFC Commodities GmbH gehalten. Vorstand und Aufsichtsrat von HIT wurden mit MFC-Mitarbeitern besetzt und das gesamt HIT-Geschäft ohne Gegenleistung bereits an eine neu gegründete Tochtergesellschaft der HIT, die HPT GmbH in Wien, übertragen. Das Geschäft wird in den Räumen von MFC betrieben, die auch die kaufmännische Verwaltung einschließlich des Finanzwesens übernimmt.

Unter dem Etikett der "Restrukturierung" hat die Hauptversammlung von HIT am 17. Juni dieses Jahres allein mit den Stimmen des Großaktionärs eine Reihe von Vereinbarungen und Verträgen beschlossen, mit denen die Auslagerung der Geschäfte nachträglich genehmigt werden sollte.
Die inhaltliche Gestaltung dieser Vereinbarungen jedoch ermöglicht
dem Großaktionär de facto die Ausplünderung der HIT AG - zu Lasten der freien Aktionäre.

So liegen unter anderem die Rechte aus den Lieferverträgen mit der russischen Papierfabrik Open JSC Volga nur noch bei der HPT. HPT ihrerseits wird durch Beratervertrag mit einer anderen Tochtergesellschaft des Großaktionärs auf den Virgin Islands verbunden, an die sie Kostenerstattung und Provisionen zu leisten hat. Zudem erhielt die MFC Zugriff auf die Liquidität der HIT AG.

Da der Großaktionär keinerlei Ausgleich an die Gesellschaft leistet, hält die SdK die beschlossenen Maßnahmen für rechtswidrig.
Das Urteil ist glaube ich noch nicht durch, das wäre sicher publiziert worden.

Ich sehe kurzfrisig Potential für mind. 10 Euro, was meint Ihr?

Gruß Cyberhai
Ich habe auch nix mitbekommen. Eine Niederlage der SdK würde mich auch etwas verwundern.

Der Kursanstieg zeichnete sich schon gestern ab. Heute sind permanent 1.000 Stück im Geld. Wenn die bedient werden, wird sofort erneut nachgefragt. Na, muß aber alles auch nix bedeuten.
Zu #80: Nein, die SdK hat in der ersten Instanz gewonnen, und HIT ist daraufhin in Berufung gegangen. So war es zumindest im letzten Geschäftsbericht von HIt selbst zu lesen. Möglicherweise hat HIT in der Berufungsverhandlung eine weitere Niederlage erlitten oder die Verkündigung eines entsprechenden Urteils steht kurz bevor. Die Aktionäre könnten dann mit einer Entschädigung rechnen, deren Höhe noch einmal erheblich über dem heutigen Kursniveau liegen dürfte. Das würde denn auch den enormen Kursanstieg erklären.
Ich doch bloß wieder einer der üblichen kleinen Pennystock-Auf- und Ab-Geschichten:

Top5 bei heutigen Kursgewinnern sind:
1. Toys
2. Herzog
3. HIT
4. Arndt
5. GUB

Alle diese fünf Unternehmen sind Pennystocks (HIT hat nur 430.000 Aktien mit 50 DM Nennwert)
mit zusammengenommen (!!) nicht einmal 10 Mio Marktkapitalisierung.


Wenn Blake/MFC bei Börsenunternehmen das Ruder übernommen haben, schaute der Streubesitz
bislang immer in die Röhre und der Kurs geht (mit Tagesunterbrechnungen) immer in den Keller.

HIT International Trading wurde und wird von Blake/MFC durch xx-Verträge "ausgenommen":
Alles was werthaltig ist, wird irgendwie an Blake/MFC transferiert - denn Rest holen die sich über xx-Beraterverträge.
Zitat von GSC über den Vertreter der Dt. Schutzgemeinschaft für
Wertpapierbesitz (DSW) auf der letzten HV:
"Er mutmaßte vielmehr, dass der Großaktionär mit den vielen Verträgen
lediglich beabsichtigt, die bereits geschwächte HIT endgültig auszuplündern. "
Blake/MFC hat an nennenswerten Gewinnen bei der HIT aufgrund des hohen Streubesitz-Anteils kein Interesse.

Selbst am Überleben von HIT hat Blake/MFC nach der "Ausplünderung"
anscheinend kein Interesse mehr:
Auf die wertvollen Verlustvorträge von über 50 Mio € verzichtet Blake/MFC
durch die Unternehmenssitz-Verlagerung nach Österreich.
Sorry, aber 3487 Stück bei 8,22 Geld sprechen doch eine etwas andere Sprache. Das sind 25.000 Euro Gegenwert und keine Penystockpusher.

Ich vermute, dass die SDK wohl gegen die Ausplünderung gerichtlich gewonnen hat oder kurz davor steht zu gewinnen und dann eine Abfindung in mehrfacher Höhe fällig wird.

Kann natürlich auch sein, dass die Gegenseite das schon ahnt und auf diesem Weg billiger weg kommt, indem sie den H.I.T. von der Börse her aufkauft.

Ist denn niemand Mitglied dort und kann mal nachhaken ?

Vielleicht will die SDK aber auch nur wieder einen "exklusiven Spezialreport" herausbringen, wie bei DEWB letztens ?!
Die Umsätze der von mir genannten Top5-Werte lagen ausnahmslos zwischen 10.000
und 50.000 € - obwohl es Pennystock-Werte sind die ausnahmlos zwischen 0,5 und 3 Mio € bewertet sind.

GUB verlor heute auch fast wieder die gesamten xx % Kursplus von gestern.
Merrill

...HIT steigt heute aber erneut und zwar auf jetzt 10,00 EUR. Zumindest wird es spannend.
Tja, waren wohl nur die üblichen Pappnnasenkommentare der Pseudoprofis, ohne dass sie wohl selber (noch) dabei sind ...
HIT hat Riesenphantasie wegen dem möglichen Urteil + viel cash, hat turnaround geschafft und hat ein sehr niedriges KUV.

Die Papierpreise sind gestiegen, was sicher auch von Vorteil ist.

Ich kann nichts negatives finden und realisiere erst bei ca. 20 Euro meinen Gewinn:D

Gruß Cyberhai
ANTEC Solar Energy AG
Frankfurt am Main
Bekanntmachung nach § 20 Abs. 6 AktG

Die wind strom frisia GmbH, Emscher Straße 6, 32427 Minden, hat uns gemäß § 20(5) AktG mitgeteilt, dass sie nicht mehr zu einem Viertel an dem Grundkapital der Antec Solar Energy AG („Antec“) beteiligt ist (§ 20(1)) und ihr auch keine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 16(1) AktG mehr an der Antec gehört (§ 20(4)).

Die Blake International Limited, Tortola, British Virgin Islands, hat uns gemäß § 20(1) AktG mitgeteilt, dass sie am Grundkapital der Antec zu mehr als 1/4 beteiligt ist. Gemäß § 20(4) AktG hat uns die Blake International Limited, Tortola, British Virgin Islands, mitgeteilt, dass ihr unmittelbar an der Antec eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 16(1) AktG gehört.

Die MFC Bancorp Limited, Hong Kong, China, hat uns gemäß § 20(1) AktG mitgeteilt, dass ihr mittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien der Antec gehört und die Beteiligung auf Grund der Zurechnung nach § 16(2) Satz 1, (4) der von der Blake International Limited, Tortola, British Virgin Islands, gehaltenen Aktien beruht.

Die MFC Bancorp Limited, Hong Kong, China, hat uns gemäß § 20(4) AktG mitgeteilt, dass ihr mittelbar eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne des § 16(1) AktG an der Antec gehört und die Beteiligung auf Grund der Zurechnung nach § 16(2) Satz 1, (4) der von der Blake International Limited, Tortola, British Virgin Islands, gehaltenen Aktien beruht.



Frankfurt am Main, im Juli 2005

ANTEC Solar Energy AG

Der Vorstand
[posting]17.170.641 von 03319 am 07.07.05 18:52:23[/posting]Die Pappnase bist wohl Du.
Nur beleidigen, aber nichts substanzielles beitragen, das hat man gern.

Steh in die Ecke und schäm Dich. :)
Dann lass ich die Katze mal aus dem Sack:

Die Antec Solar Energy AG hält jetzt über eine ihr zugerechnete Gesellschaft 54,967 % der Aktien der HIT International Trading AG.

Antec Solar will im 2. Halbjahr 2005 an die Börse.

Anscheinend geht man jetzt an die Börse, indem man sich die Mehrheit an einem im amtlichen Handel notierenden Börsenmantel (HIT International Trading AG) gesichert hat.

Der Kurs hat bereits merklich angezogen.
Solar-Reports:

* Solarwärmekonferenz estec2005 öffnet das Tor zum Weltmarkt
* Antec Solar Energy AG will an die Börse
* Deutsche Windindustrie blickt in die Zukunft - und auf das Meer
* Solarstrom: Silizium-Alternativen auf dem Vormarsch
* Auf dem Weg zu einer europäischen Richtlinie für erneuerbare Wärme
* Solaraktien auf dem Höhenflug

Antec Solar Energy AG will an die Börse

von Michael van Allen
23.05.2005

Solaraktien erzielten in den vergangenen 18 Monaten Kurszuwächse, die Börsenanleger an die Zeiten des Neuen Marktes erinnern. So stiegen z. B. die Kurse der SolarWorld AG und der Solon AG in dieser Zeit um über 1.200 %. Auslöser des Solaraktienbooms war das Ende 2003 verabschiedete Einspeisegesetz für Erneuerbare Energien (EEG). Das Gesetz garantiert für die Einspeisung von Strom aus Photovoltaikanlagen gegenüber der vorherigen Regelung eine deutlich höhere Vergütung über einen Zeitraum von 20 Jahren. Als Folge stieg im vergangenen Jahr in Deutschland der Absatz von Photovoltaikmodulen um über 170 %.
Solarmodulfertigung bei Antec Solar Solarmodulfertigung bei Antec Solar
Solarmodulfertigung bei Antec Solar. Quelle: Antec Solar Energy AG

Siliziummangel begrenzt Branchenwachstum

Gegenwärtig scheinen sich Solaraktien jedoch ihrem Kurshöhepunkt zu nähern. Auslöser für die Entwicklung ist jedoch nicht eine verhaltene Nachfrage nach Solarmodulen, wie deren Lieferzeiten von unverändert sechs bis neun Monaten beweisen. Vielmehr begrenzen die nur langsam auszuweitenden Produktionsmengen an geeignetem Silizium, dem Ausgangsmaterial für die meisten Solarzellen, das weitere Wachstum. Der Bundesverband Solarindustrie prognostiziert daher für 2005 und 2006 nur noch ein jeweils 20%iges Wachstum. Als Folge sind erneute Preissteigerungen bei Modulen zu erwarten.
Die Antec Solar Energy AG ist vom knappen und teuren Silizium nicht betroffen; denn dieses Unternehmen produziert Module, die siliziumfrei zu 99 % aus Glas und zu 1 % aus einer Cadmium-Tellurid-Verbindung bestehen.

Wechselvolle Firmengeschichte

Nach dem Auslaufen des so genannten 350 MW-Solarprogramms kämpften alle Solarunternehmen in den Jahren 2002 und 2003 mit erheblichen Finanzproblemen. Auch das Vorgängerunternehmen der Antec AG, die Antec GmbH, ging auf Grund der kapitalschwachen Eigentümer, zu denen auch die insolvente Balcke-Dürr AG gehörte, sowie Verzögerungen beim neuartigen Produktionsverfahren in Insolvenz. Der Unternehmer Rainer Bökmann übernahm das Unternehmen 2003 unmittelbar vor der Zerschlagung und brachte es in die bis dahin wenig erfolgreiche Beteiligungsgesellschaft Ökologik-Ecovest AG ein, die anschließend in Antec Solar Energy AG umbenannt wurde. Neben dem nunmehr 70 % haltenden Großaktionär sind mehr als 3500 Aktionäre am Aktienkapital von € 14.99 Mio. beteiligt, das in 5862957 Stückaktien eingeteilt ist.
Antec-Produktion in Arnstadt (Thrüringen): Leistungsprüfung per "Flasher"
Stickstoffkühlung
Antec-Produktion in Arnstadt (Thrüringen): Leistungsprüfung per "Flasher" (links), Stickstoffkühlung. Quelle: Antec Solar Energy AG

Ausbau der Produktionskapazitäten

Gegenwärtig verfügt die Antec Solar Energy AG am Produktionsstandort Arnstadt über 10 Megawatt (MW) Produktionskapazitäten. Der thüringische Standort bietet neben kostengünstigen Fachkräften Investitionszuschüsse von 35 %, die einen wesentlichen Kostenvorteil gegenüber westdeutschen und japanischen Mitbewerbern bringen. Nach Unternehmensangaben wird die Kapazität bis zum Frühjahr 2006 auf 25 MW ausgebaut. Der damit im Jahr 2006 maximal erzielbare Umsatz beträgt zirka 50 bis 60 Millionen Euro. Absatzprobleme für Solarmodule dürfte es nach allen Solarstudien nicht geben, da die Modulknappheit voraussichtlich bis Ende 2007 anhalten wird. Antec führt bereits jetzt Verhandlungen über Modullieferungen für den Herbst 2006. Ein Abflauen der Solarmodulnachfrage prognostizieren Experten frühestens nach einer möglichen EEG-Änderung. Da die Bundestagswahlen im Herbst 2006 stattfinden, wäre dies erst nach einem möglichen Regierungswechsel frühestens ab dem 01.01.2008 möglich.
Solarmodulfertigung
Solarmodulfertigung
Blick auf die Produktionslinie: Links werden Glasscheiben auf das Band gelegt, die bis zum Ende der Halle und wieder zurück transportiert werden, um dann die Fertigung als Solarmodul zu verlassen. Fertigungsdetail (Randentschichtung). Quelle: Antec Solar Energy AG.

Margen drastisch ausgeweitet

Auf Grund der seit 2003, u. a. durch das 30 % teurere Silizium, sind die Modulpreise um ca. 12 % gestiegen, so dass sich die Margen der Antec AG für ihre siliziumfreien Module drastisch erhöhten. Nach Vorstandsangaben plant das Unternehmen, bereits im zweiten Halbjahr dieses Jahres über ein IPO oder über ein Umlisting an die Börse zu gehen. Bis dahin werden die Antec-Aktien bei der Valora AG gehandelt. Vor dem Börsengang dürfte Antec noch einen Aktiensplit durchführen, um den gegenwärtigen (rechnerischen) Nennwert von € 2.56 für die Stückaktien auf den üblichen einen Euro umzustellen. Damit wird die Aktie sowohl optisch preiswerter als auch mit anderen Solarwerten vergleichbarer.
Bewertung sehr schwierig

Eine aktuelle Bewertung der Antec-Aktie ist nicht einfach: Die Zahlen der Vergangenheit sind auf Grund der erst Ende 2003 begonnenen Produktion nicht aussagekräftig. Auch im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen laut Vorstand nur € 6 Mio. Umsatz, da die Produktion erst allmählich hochgefahren wurde. Seit Oktober 2004 produziert Antec jedoch im Vierschichtbetrieb. Durch Anlaufkosten und Abschreibungen wird die Antec Solar Energy AG 2004 noch einen Verlust ausweisen, genaue Zahlen liegen jedoch noch nicht vor. Grundsätzlich bewertet die Börse Unternehmen, die in der solaren Wertschöpfungskette am Anfang stehen, d. h. Solarwafer und Solarzellen herstellen, höher als Unternehmen, die z. B. PV-Anlagen vertreiben, projektieren, installieren oder betreiben, wie die Solarstrom AG oder die Conergy AG.
Antec-Module im Sonnensimulator
Antec-Module vor der Verpackung

Antec-Module im Sonnensimulator, vor der Verpackung. Quelle:Antec Solar Energy AG.


Antec befindet sich am Anfang der Wertschöpfungskette und weist zudem auf Grund der siliziumfreien Produktion nach Vorstandsangaben eine deutlich höhere Bruttomarge auf als die Mitbewerber. Darüber hinaus kann die Antec AG nicht vom knappen und teuren Silizium in ihren Wachstumszielen gebremst werden. Das Unternehmen dürfte daher auch mit seiner technologischen Ausnahmeposition als Übernahmeobjekt sehr begehrt sein. So übernahm im vergangenen Jahr z. B. der GE-Konzern das Solarunternehmen Astropower Inc. Für eine mögliche Übernahme spricht auch, dass 70 % der Aktien als Paket vom Großaktionär zu erwerben wären. Die Börse gesteht Photovoltaik-Hersteller gegenwärtig im Durchschnitt das 1.3-Fache des für 2006 erwarteten Umsatzes zu. Mit einer Produktionskapazität von 25 MW könnte Antec 2006 einen Umsatz von etwa € 50 bis 60 Mio. erzielen. Sollte diese Vorgabe erreicht werden, errechnet sich beim Faktor 1,3 und unveränderter Aktienanzahl ein Börsenwert von € 65 Mio. bzw. € 11 je Aktie.
Fazit

Auf Grund der positiven Marktsituation dürfte die Antec Solar Energy AG in den Jahren 2005 und 2006 sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis ganz erheblich steigern. Auf dem gegenwärtigen Preisniveau bietet die Antec-Aktie bei anhaltendem Interesse an Solarwerten noch ein großes Kurspotenzial. Angesichts der hohen Bewertung von Solaraktien sollte jedoch die Entwicklung der Branche ebenso beobachtet werden wie das Einhalten der Wachstumsziele bei der Antec AG.
Könnte mal vielleicht jemand was posten, der lesen kann? Wenn ich mich nicht irre hat die Blake AN der Antec Solar einen Anteil, was mich eher er(heu)schrecken würde :laugh:
Wieso HIT der Antec zuzurechnen sein soll, nur weil Blake an beiden Firmen beteiligt ist, erschließt sich mir nicht ganz :confused:
[posting]17.179.065 von schaerholder am 08.07.05 11:39:25[/posting]Einfach den gedruckten Bundesanzeiger lesen.
[posting]17.179.492 von schaerholder am 08.07.05 12:01:46[/posting]Was soll das dumme Gelaber?

Du hast doch den Bundesanzeiger gar nicht vot Dir liegen.
Bitte poste doch mal, was im gedruckten Bundesanzeiger steht. Ich warte.

Die Meldung im elektronischen Bundesanzeiger ist behandelt einen anderen Sachverhalt. (Nämlich dass die Mehrheit an Antec gewechselt hat. Im gedruckten Bundesanzeiger gibts eine Meldung, dass die Mehrheit an HIT geewchselt hat, nämlich zu Antec).

Bitte poste doch mal, was im gedruckten Bundesanzeiger steht. Ich warte.
[posting]17.179.492 von schaerholder am 08.07.05 12:01:46[/posting]Oder ruf doch mal bei der Antec IR an.
Die können bestimmt auch nicht lesen ;) :laugh:
IR-Kontakt

Herrn Thomas Albrecht/Steinke Antec Solar Energy AG Kaiserstr. 11 60311 Frankfurt

Telefon 069-133889-36
Fax 069-133889-10
gedruckter BA: welcher Veröffentlichungstag? Welche Abteilung?
[posting]17.181.490 von schaerholder am 08.07.05 13:55:11[/posting]oder Handelsblatt vom Dienstag.
[posting]17.181.931 von schaerholder am 08.07.05 14:17:33[/posting]Bundesanzeiger und einem Börsenpflichtblatt (in dem Fall Handelsblatt)

Zur Info, hier die komplette Pflichtveröffentlichung:

HIT International Trading AG

Berlin
Veröffentlichung gemäß §25(1) WpHG

Die MFC Commodities Gmbh, Wien, Österreich, hat uns gemäß §21(1) WpHG mitgeteilt, daß Ihr Stimmrechtsanteil an der HIT International Trading AG am 30. Juni 2005 die Schwelle von 50% unterschritten hat und nunmehr 0% beträgt.
Die Hovis Commodities Trading GmbH, Wien, Österreich, die Sulton Park International Limited, Belleville, St. Michael, Barbados, und die Garda Investment Corp., Vancouver, British Columbia, Kanada, haben uns gemäß §§21(1), 22(1) Nr. 1 WpHG mitgeteilt, daß der ihnen zugerechnete Stimmenanteil an der HIT International Trading AG am 30. Juni 2005 die Schwelle von 50% unterschritten hat und nunmehr 0% beträgt.
Die Blake International Limited, Tortola, British Virgin Islands, hat uns gemäß §21(1) WpHG mitgeteilt, daß ihr Stimmrechtsanteil an der HIT International Trading AG am 30. Juni 2005 die Schwelle von 5% überschritten hat und nunmehr 54,967% beträgt.
Die Antec Solar Energy AG, Frankfurt am Main, hat uns gemäß §§21(1), 22(1) Nr. 5 WpHG mitgeteilt, daß ihr Stimmrechtsanteil an der HIT International Trading AG am 30. Juni 2005 die Schwelle von 5% überschritten hat und nunmehr 54,967% beträgt und daß ihr dieser Stimmrechtsanteil nach §22(1) Nr. 5 WpHG zugerechnet wird.

Berlin, im Juli 2005

HIT International Trading AG
Der Vorstand
[posting]17.182.173 von schaerholder am 08.07.05 14:29:08[/posting]Musste alles von Hand abtippen....bin eben schreibfaul.
@alle:


Wird nun die Antec Solar Energy AG in die HIT International Trading AG eingebracht?

In diesem Fall würde Antec im Amtlichen Handel starten!



:)
Schon seltsam, wenn sie wieder zurückkommt leg ich mir auch ein paar ins depot. Irgnedwas ist da im Busch, das riecht man förmlich...:cool:
Der Kurs wurde unter Minimalumsätzen unter 7 Euro gedrückt, jetzt will keiner mehr verkaufen, es stehen 748 im Geld für 10,60 Euro, hier aktuelles Orderbuch:

16:58:46 10,60 0
13:58:32 10,28 0
13:53:44 10,00 15
13:47:45 9,80 1242
13:11:58 9,60 1150

Geld 10,60
Brief 0,000
Zeit 21.07.05 17:02:30
Geld Stk. 748
Brief Stk. --


Gruß Cyberhai
Hmm, bin ja mal gespannt, aber die kommt doch bestimmt nochmal zurück auf unter 10??? Ein Anstieg wie heute muss doch zwangsläufig erst verdaut werden montag, also würd icvh jetzt erstmal abwarten...
Der letzte Anstieg ging in kurzer Zeit auf 16 Euro, aktuell sind nur Aktien im Geld, keine im Brief:

Geld 11,00
Brief 0,000
Zeit 21.07.05 18:09:07
Geld Stk. 2.118
Brief Stk. --

Wenn das so weitergeht, haben wir bereits morgen die 16 Euro wieder.

Gruß Cyberhai
Auf Antec und in diesem Zusammenhang HIT werden schon bald die ersten grösseren Börsenblätter aufmerksam werden. Die Möglichkeiten die sich dadurch für beide ergeben sind phänomenal!!! In beiden Werten sollte noch einiges an Zündstoff stecken... :look:
So ein scheiss, warum muss das ding steigen???? Wann wird denn wieder was von der sdk zu hören sein????
Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG

HIT Intl. Trading AG erwägt Änderung des Geschäftsfeldes

HIT Intl. Trading AG erwägt Änderung des Geschäftsfeldes

Ad-hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.


HIT International Trading AG
Berlin

-Wertpapier Kenn-Nr. 605 290-

HIT International Trading AG, Berlin ("Gesellschaft"), erwägt Änderung des Geschäftsfeldes

Die ANTEC Solar Energy AG, Frankfurt am Main ("Antec"), hat der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie mit der Gesellschaft strategische Ziele verfolgt. Antec hat heute Verhandlungen mit der Gesellschaft über eine mögliche Übernahme der von Antec in Arnstadt/Thüringen betriebenen Dünnschicht Solarmodulfabrik (Antec-Solarfabrik") aufgenommen. Der Solarenergiemarkt wird von beiden Parteien als ein interessanter Wachstumsmarkt betrachtet. Für die Gesellschaft eröffnen sich damit Möglichkeiten zu einer Änderung des Geschäftsfeldes.

Antec hat der Gesellschaft im Wesentlichen die folgenden Vorschläge unterbreitet:

1 Anpassung des Grundkapitals der Gesellschaft an den hälftigen Verlust
des Grundkapitals, also Herabsetzung um ca. 50%.

2 Aktiensplit der Aktien der Gesellschaft im Verhältnis l zu 12 zur
Erzielung eines möglichst nahe am gesetzlichen Mindestausgabepreis
liegenden rechnerischen Anteils am Grundkapital je Aktie.

3 Kauf von Assets der Antec-Solarfabrik im Umfang von ca. 4 Mio. Euro
durch die Gesellschaft.

4 Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft im Wege einer gemischten
Bar- und Sachkapitalerhöhung in Höhe von bis zu 24 Mio. Euro ohne
Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechtes für die Aktionäre der
Gesellschaft. Zulassung von Antec zur Zeichnung von 12 Mio. Euro neuem
Kapital und Einbringung der restlichen Antec-Solarfabrik als
Sacheinlage; Zulassung der übrigen Aktionäre der Gesellschaft zur
Zeichnung des in bar zu leistenden neuen Kapitals von weiteren bis zu
12 Mio. Euro, jeweils zum Mindestausgabebetrag.

Die Gesellschaft wird die von Antec unterbreiteten Vorschläge prüfen. Beide Parteien streben an und zeigten sich optimistisch, innerhalb kurzer Frist die Verhandlungen abschließen zu können. Bei einem positiven Ausgang der Verhandlungen sollen die Hauptversammlungen beider Unternehmen zeitnah einberufen werden, um die Aktionäre über die zur Umsetzung notwendigen Schritte entscheiden zu lassen. Der Vorstand der Gesellschaft geht davon aus, dass alle Gesellschaftergruppen den Vorschlägen von Antec positiv gegenüberstehen und im Falle einer positiven Entscheidung aktiv an deren Verwirklichung mitwirken. Die Hauptgesellschafterin Blake International Limited hat der Gesellschaft mitgeteilt, dass sie ihr Investment in der Gesellschaft im Falle einer Umsetzung der Vorschläge erheblich reduzieren oder völlig aufgeben wird.

Es wird ausdrücklich daraufhingewiesen, dass (i) es sich bei den vorstehenden Schritten um Vorschläge von Antec handelt, (ii) sich Planungen und Vorschläge im Verlauf von Verhandlungen ändern können und (iii) die Umsetzung der Vorschläge der Zustimmung der Aktionäre und der Aufsichtsräte beider Gesellschaften bedürfen. Die Gesellschaft rät zudem dringend, jegliche Spekulationen über eine Notierung der neuen Aktien an der Börse zu unterlassen. Es ist zwar die erklärte Absicht und der Wunsch des Vorstandes von Antec, nach der Einbringung der Solarfabrik in die Gesellschaft die neuen Aktien an der Hauptbörse der Gesellschaft zu listen. Eine derartige Einführung der neuen Aktien wird nach dem derzeitigen Vorschlag von Antec jedoch als ein weiterer Schritt betrachtet, dessen Umsetzung erst nach erfolgreicher Durchführung des ersten Schrittes (d.h. Eintragung der Kapitalerhöhung) angegangen werden soll.

Berlin, 27. Juli 2005

HIT International Trading AG
Der Vorstand

HIT International Trading AG Charlottenstrasse 59 10117 Berlin Deutschland

ISIN: DE0006052905 WKN: 605290 Notiert: Amtlicher Markt in Berlin-Bremen, Frankfurt (General Standard) und München; Freiverkehr in Düsseldorf und Stuttgart

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 27.07.2005


27.07.2005, 18:00
Was bedeutet das für mich, habe 1000 stück => Herabsetzung ca. 500=> Split 6000 => Danach Kaperhöhung um 24 Mio auf ca. 26,5 Mio Aktien, oder???? Wert der fabrik ca. 80 Mio???? => Preis pro neuer Aktie: ca. 3 €uro...????

Investiert habe ich 11000, 6000 * 3 = 18000
Gewinn 7000??? Hmm, grobe rechnung, egal, stimmt die struktur?
Wert der Fabrik bei Nebenwerte Journal ca. 65 Mio Eur.

Kommen wir auf 2,5 Eur pro Aktie.
Hmm, ich seh das bisserl anders als NWJ, hab was von 60 Mio Umsatz in den Ohren, gewinnmargen dürften höher sein bzw. der umsatz höher, da silizium enorm im Preis gestiegen ist, und die Nahcfrage nach Modulen genauso hoch, also denke ich, wird es höhere gewinnmargen geben als angenommen, und aufgrund der technik sollte es zu einer höheren Bewrtugn kommen als z.B bei sunways....

daher denke ich darf man noch was draufhauen, aber egal. Stimmt die Aktienzahl ca.??
Du könntest recht sein.
Verzicht auf Silizium ist DAS Argument für Antec. Da können die anderen nicht mithalten.
Wir haben jetzt 424.000 Aktien.
Mit der Kapitalherabsetzung kommen wir auf 122.000 Aktien.
Nach dem Split haben wir 1.464.000 Aktien.

Dann kommt die Kapitalerhöhung in Höhe von 24.000.000 EUR... Wie genau das läuft bin ich mir auch nicht sicher...

Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft im Wege einer gemischten Bar- und Sachkapitalerhöhung in Höhe von bis zu 24 Mio. Euro ohne Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechtes für die Aktionäre der
Gesellschaft. Zulassung von Antec zur Zeichnung von 12 Mio. Euro neuem Kapital und Einbringung der restlichen Antec-Solarfabrik als Sacheinlage; Zulassung der übrigen Aktionäre der Gesellschaft zur Zeichnung des in bar zu leistenden neuen Kapitals von weiteren bis zu
12 Mio. Euro, jeweils zum Mindestausgabebetrag.
[posting]17.366.736 von db19 am 27.07.05 19:09:51[/posting]das lässt sich derzeit nicht sagen, da keine Aussage darüber gemacht wurde, ob die Kap. Herabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien oder - was ich für wahrscheinlicher halte - Senkung des rechnerischen Nennwerts der Aktie geschehen soll (dieser liegt bei 25,56)
Die kann nur durch zusammenlegugn erfolgen, oder?? Sonst müsste sie aus der kapRL die dfferenz ausschütten bzw. nehmen, das lohnt sich doch ned....
Letzteres wird wohl der Fall sein, da man so mit den anschließenden Maßnahmen nahe am gesetzlichen Mindestausgabepreis herankommt (tats. 1,065 EUR/Aktie).
Die erhöhung läuft so, dass antec 12 Mio aktien bekommt, und wir die fabrik..... d.h. jeder antec aktionär 2 junge hits.....

wir haben ein recht junge zu zeichnen, für eine alte 6 junge......für wahrscheinlich 1 Euro pro stück.....:laugh:
Du bekommst für Deine alte sechs junge Frauen...

DB19: Wo hast du die Infos denn her? Und wieviel Aktien sind am Ende insgesamt da?

Danke und Gruß
Steht doch quasi in der adhoc, ich folgere das auch nur daraus.......anders is es unlogisch, oder????:look:
Wenn ich die Angaben richtig interpretiere sind esw nachher 29.088.000 Aktien. Angenommen die Fabrik ist tats. 65 Mio. EUR wert, wie im NebenwerteJournal 5/05 S. 69f. kalkuliert, dann dürfte der faire Wert einer Aktie bei 2,23 EUR liegen.

Der aktuelle Buchwert dürfte bei 5.088.000 Aktien bei rund 0,75 EUR/Aktie liegen, der Kurs einer Aktie von aktuell 14,00 EUR würde dann äquivanlent 1,167 EUR betragen. Außerdem müssen für die BR-Teilnahme 1 EUR/Aktie aufgebracht werden.

Irgend ein Fehler in der Schnelle?
Irgendwas kann an meiner Rechnung nicht stimmen. Die Antec-Aktionäre dürften doch kaum bereit sein, Ihr Vermögen derart verwässern zu lassen. Da muß ich wohl nochmal nachdenken.
....

weitere Fragen:

Was ist mit der Anfechtungsklage der SdK?

Ferner zitiere ich aus BörseOnline 29/05, S. 32:
Explodiert ist der Kurs der ehemaligen Herlitz-Tochter HIT International Trading, weil einige Anleger darauf setzten, dass Antec Solar Energy via HIT-Aktie an die Börse geht. Beide Firmen haben den gleichen Großaktionär, die kanadische Blake-International-Gruppe. Antec-Solar-Vorstand Udo Bockemühl konnte allerdings nicht bestätigen, dass ein Going Public via HIT geplant ist. Vielmehr strebt er für die zweite Jahresehälfte "einen ordentlichen Börsengang" an. Eine Notierung im Freiverkehr schließt er "relativ sicher" aus. Von der HIT-Spekulation ist Bockemühl irritiert, da er den Börsenmantel für "nicht attraktiv" hält.

Bei letzterem würde ich ihm zwar zustimmen, allerdings frage ich mich, warum man dann den Mantel erworben hat?

Da fällt mir ein: die Verwässerung ist ja gar nicht so groß, da die zweiten 12 Mio. von Antec gezeichnet werden dürften (#129).

Mir gegenüber wurde definitiv mitgeteilt, dass Antec HIT erworben hat und dass man darüber nachdenkt, das Antec-Geschäft dort einzubringen.
Also die folgende News von der Homepage Antec ist ziemlich eindeutig.
Es ist ganz klar ein Börsengang über HIT. Wie genau der Ablauf ist, wird wohl auf der Hauptversammlung entschieden.

News


ANTEC Solar Energy AG, Frankfurt und HIT AG, Berlin verhandeln über Zusammenschluss

Frankfurt am Main, 27. Juli 2005

Die ANTEC Solar Energy AG gibt bekannt, dass mit der börsennotierten HIT AG Verhandlungen über einen Zusammenschluss geführt werden. Seit dem Wechsel des Großaktionärs Ende Juni 2005 ist ANTEC mit 55 % größter Aktionär bei HIT.



Mit dem Zusammenschluss mit HIT wird gleichzeitig einem Wunsch der ANTEC Aktionäre entsprochen, die bereits seit längerer Zeit eine Börsennotiz ihrer Aktien anstreben.



HIT fungiert seit der kompletten Neustrukturierung im Jahr 2004 derzeit nur noch als Holding für eine operativ tätige Gesellschaft (HIT Paper Trading GmbH) und ist bereits seit längerem auf der Suche nach neuen wachstumsträchtigen Geschäftsfeldern. Durch einen Zusammenschluss mit ANTEC eröffnet sich damit eine Einstiegsmöglichkeit in die zukunftsträchtige und wachstumsstarke Solarbranche. ANTEC betreibt seit dem Jahr 2003 eine hochmoderne Fabrik zur Produktion von Dünnschicht Solarmodulen für photovoltaische Anlagen am Standort Arnstadt/Thüringen.



Der Vorstand von HIT hat bekundet, die von Antec unterbreiteten Vorschläge zu prüfen. Vorbehaltlich eines positiven Ergebnisses der Prüfung gehen die Parteien davon aus, die Verhandlungen in kurzer Frist abschließen zu können. Antec hat im Wesentlichen die folgenden Vorschläge unterbreitet:



1.

Anpassung des Grundkapitals von HIT in Höhe von rund 10,84 Mio. Euro an die derzeitige bilanzielle Situation, also Herabsetzung ca. um 50%.



2.

Umstellung der 424.000 HIT-Aktien (rechnerischer Wert zur Zeit rund 25,56 Euro je Aktie) in nennwertlose Stückaktien auf rechnerisch 1 Euro, also Aktiensplitt im Verhältnis 1 zu 12 zur Erzielung eines Ausgabepreises am gesetzlichen Mindestwert.



3.

Kauf von Assets der Antec-Solarfabrik durch HIT im Umfang von ca. 4 Mio. Euro.



4.

Erhöhung des Grundkapitals der Gesellschaft im Wege einer gemischten Bar- und Sachkapitalerhöhung in Höhe bis zu 24 Mio. Euro ohne Ausschluss des gesetzlichen Bezugsrechtes für die HIT-Aktionäre. Zulassung von Antec zur Zeichnung von 12 Mio. Euro neuem Kapital und Einbringung der Solarfabrik als Sacheinlage; Zulassung der übrigen HIT-Aktionäre zur Zeichnung des in bar zu leistenden neuen Kapitals von weiteren bis zu 12 Mio. Euro, jeweils zum Mindestausgabebetrag.



Bei einer positiven Entscheidung für das Konzept durch HIT sollen die Hauptversammlungen beider Unternehmen zeitnah einberufen werden, um die Aktionäre über die zur Umsetzung notwendigen Schritte entscheiden zu lassen.



Operativ wird sich das Unternehmen auf den Wachstumsmarkt Solarenergie konzentrieren. Die Aktien werden weiterhin börsennotiert sein.



ANTEC Solar Energy AG

Der Vorstand
Hmm, komme exakt auf 24 035 333 Aktien, barvermögen von ca. 14 Mille und die GmbH plus Fabrik, ergäbe ca. MK von 92 Mio €.....:look:
Wieso 24.035.333 Aktien?

Ich komme auf:
424.000*12= 5.088.000 Aktien (Nennwertherabsetzung ohne Zusammenlegung)
5.088.000 + 24 Mio. aus KE = 29,088 Mio.Aktien.
Neue Rechnung:

Habe 1000 Akiten, nach herabsetzung auf 1 €:

12000 Stück. Bezugsrecht für 1 alte habe ich 12 Mio / 5088000 = 2,3585

=> ich darf 12 0000 mal 2,3585 = 28302 junge beziehen
für je 1 €.

=> Angenommen Firma ist 3 €/ aktie wert, habe ich dann insgesamt ca 40300 Aktien gesamt, im wert von ca. 120000 €
gezahlt habe ich aber nur 28300 plus 110000 = 393000????? Stimmt das??? Wohl ned???
äh, in der letzten zeile nat. je eine null zu viel....peinlich.....:cool:
Laut Nebenwerte Journal hat die Antec Solar einen Wert von ca. 65 Millionen Euro.
Aktuell liegt der Kurs bei Valora und bei Schnigge bei ca. 5 Euro. Bei 5.862.957 Aktien ergibt dies eine Marktkapitalisierung von ca. 29 Millionen Euro. Somit besteht bei der Antec Aktie auch noch Verdopplungspotential.
Ich persönlich investiere lieber in ein produzierendes Solarunternehmen als in einen Mantel. Sollte der Deal schief gehen, hat Antec immer noch seine produzierende Solarfabrik, HIT hingegen bleibt ein leerer Mantel.
Die Chancen sind bei HIT und Antec anscheinend gleich groß, allerdings sind bei HIT meiner Meinung nach die Risiken größer.


ANTEC Solar Energy AG, Frankfurt und HIT AG, Berlin verhandeln über Zusammenschluss

Frankfurt am Main, 27. Juli 2005

Die ANTEC Solar Energy AG gibt bekannt, dass mit der börsennotierten HIT AG Verhandlungen über einen Zusammenschluss geführt werden. Seit dem Wechsel des Großaktionärs Ende Juni 2005 ist ANTEC mit 55 % größter Aktionär bei HIT.

Mit dem Zusammenschluss mit HIT wird gleichzeitig einem Wunsch der ANTEC Aktionäre entsprochen, die bereits seit längerer Zeit eine Börsennotiz ihrer Aktien anstreben.

[...]

Operativ wird sich das Unternehmen auf den Wachstumsmarkt Solarenergie konzentrieren. Die Aktien werden weiterhin börsennotiert sein.

ANTEC Solar Energy AG

Der Vorstand
Ein Unternehmen ist immer soviel wert wie seine aktuelle MKAP und nicht soviel wie ein Nebenwerte Journal schreibt.
Die Chancen sind bei Hit viel höher, da du ja noch die 12 Mio bezugsrecthe einrechnen musst, antec hat ca. max. 150% Chance, HIT mit bezugsrechte ca. 300%
Im Nebenwerte-Journal stand zur Bewertung:

"Bewertung sehr schwierig
Eine aktuelle Bewertung der Antec-Aktie ist nicht einfach: Die Zahlen der Vergangenheit
sind auf Grund der erst Ende 2003 begonnenen Produktion nicht aussagekräftig."
......................
"Die Börse gesteht Photovoltaik-Hersteller gegenwärtig im Durchschnitt das
1.3-Fache des für 2006 erwarteten Umsatzes als Bewertung zu. Mit einer Produktionskapazität
von 25 MW könnte Antec 2006 einen Umsatz von etwa € 50 bis 60 Mio. erzielen.
Sollte diese Vorgabe erreicht werden, errechnet sich beim Faktor 1.3 und unveränderter
Aktienanzahl ein Börsenwert von € 65 Mio. bzw. € 11 je Aktie."


Anmerkung: Mittlerweile sind die Kurse der börsennotierten Solaraktien weiter gestiegen, so
daß mittlerweile ein Faktor von 1,5 des Umsatzes (rd. 13 € je Antec-Aktie) angemessen wäre.
Relevanter für eine Bewertung sind jedoch selbstverständlich Ertragsfaktoren der
Vergangenheit, d.h. KGV oder KCV, wobei insbesondere das Kurs-Cash-Flow-Verhältnis relevant ist.
Und HIT ist kein leerer Mantel, die GmbH ist immer noch 100% von HIT....
#141
Wichtig ist, dass Antec keine technischen Umsetzungsprobleme in der Produktion bekommt. Das wäre ein GAU. Ansonsten macht der Laden auf mich einen relativ seriösen Eindruck. Mir gefällt, dass man sich an den Anfang der Wertschöpfungskette positioniert hat. D.h. hier wird tatsächlich was erzeugt. Conergy & Co. sind ja im Grunde nicht viel mehr als Zwischenhändler und Vermarkter. Da stellt sich natürlich um so mehr die Frage, warum man nicht direkt selbst an die Börse geht.

#138 u.a.
Der Mantel ist nicht leer. Zumindest verfügt jede Aktie über einen aktuellen Buchwert von schätzungsweise 8,50 EUR im Wesentlichen in Cash. Das relativiert das unbestreitbar vorhandene Risiko etwas.
HIT ist weit mehr als ein leerer Börsenmantel. Da gibt es einmal den hohen Kapitalbestand von ca. 8 Mill., der zählt aber weniger als der hohe Verlustvortrag aus dem voll abgeschriebenen Geschäft mit der russischen Papierfabrik vor ein paar Jahren. Wenn ich mich recht erinnere, dürfte der Verlustvortrag an die 50 Mill. betragen. Und das macht HIT für die Übernahme so attraktiv. HIT/Antec wird über Jahre hin keine Steuern zahlen müssen.