DAX-0,51 % EUR/USD+0,09 % Gold+0,05 % Öl (Brent)-0,58 %

Verizon darf sein Ferngesprächsangebot erweitern - 500 Beiträge pro Seite


ISIN: US92343V1044 | WKN: 868402 | Symbol: BAC
0,0000
$
Euronext Amsterdam
0,00 %
0,0000 USD

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Die Telefongesellschaft Verizon Communications erhält mit einer Entscheidung der Federal Communications Commission (FCC) die Erlaubnis, im US-Bundesstaat Massachusetts Ferngespräche anzubieten. Die FCC sieht damit über Bedenken hinweg, dass bestimmte Voraussetzungen bezüglich der Preisgestaltung auf dem eigenen Markt nicht erfüllt sein könnten.

Mit dem Telekommunikationsgesetz von 1996 ist es regionalen Anbietern prinzipiell gestattet, auch überregionale Dienste anzubieten, sofern sie ihre heimischen Märkte hinreichend für kleine Konkurrenten zugänglich gemacht haben. Eben darin liegen die Bedenken, die von Konkurrenten und Wettbewerbshütern vorgebracht werden und die auch zu einer Gegenstimme bei der Abstimmung des vierköpfigen Gremiums geführt haben. Demnach seien die Gebühren, die Verizon von Konkurrenten für die Weiterleitung von Telefonaten verlangt, noch immer zu hoch. Wie auch immer. Der republikanische Vorsitzende der FCC hat weniger Regulierung angekündigt, als noch vom demokratischen Vorgänger praktiziert und somit darf Verizon ab dem 26. April seinen Dienst anbieten.

Für die etablierten Anbieter auf dem überregionalen Markt, repräsentiert durch AT&T, WorldCom und Sprint, bedeutet das Eindringen der regionalen Gesellschaften auf ihren traditionellen Markt zunehmende Schwierigkeiten. Der ohnehin schon hart umkämpfte Markt wird durch diese Entwicklung noch enger. Verizon versorgt bereits mehr als 1 Mio. Kunden mit Ferngesprächsdiensten im Bundesstaat New York. Mitstreiter SBC ist in Texas, Oklahoma und Kansas vertreten. Weitere Anträge für weitere Bundesstaaten befinden sich schon in Vorbereitung.




Beitrag zu dieser Diskussion schreiben


Es handelt sich hier um eine ältere Diskussion, daher ist das Schreiben in dieser Diskussion nicht mehr möglich. Bitte eröffnen Sie hier eine neue Diskussion.