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USA: Cisco wird von Anlegern nur milde bestraft - 500 Beiträge pro Seite



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Nach der Veröffentlichung der Zahlen zur US-Industrieproduktion im März entspannt sich die Lage an den Börsen wieder etwas. Entgegen den Erwartungen steigt die Produktion im März um 0,4% im Vergleich zum Vormonat. Analysten rechneten mit einer Abnahme um 0,1%. Die Kapazitätsauslastung beträgt 79% und liegt damit in den Erwartungen, sinkt aber gegenüber dem vergangenen Monat um 0,4%. Besonders die überraschend guten Ergebnisse der Industrieproduktion sorgen am Dienstag, nach der Cisco-Ergebniswarnung, für ein wenig bessere Stimmung als zu Börsenöffnung.

Zur Handelsmitte liegt der Technologie-Index Nasdaq bei 1.900 Zählern und somit 0,5% bzw. 11 Punkte im Minus. Der Dow Jones Industrial, in dem die 30 wichtigsten US-Industriewerte notieren, hält sich mit 0,3% oder 30 Punkten knapp im roten Bereich. Drei Stunden nach Börsenöffnung notiert er mit 10.130 Zählern.

Der größte Netzwerkausstatter Cisco Systems will 8.500 seiner Mitarbeiter entlassen und rechnet mit einem Umsatzeinbruch von 30% im laufenden Quartal. Trotzdem sollen die Wachstumsraten von bis zu 50% pro Jahr immer noch erreicht werden. Cisco verliert 2,7% und notiert mit 16,74$.

Der Software-Anbieter Computer Associates verhilft dem gesamten Software-Sektor zu Gewinnen, nachdem das Unternehmen ankündigt, die Gewinne im vierten Geschäftsquartal würden nach Sparmaßnahmen und Entlassungen die Erwartungen der Analysten übertreffen. Computer Associates steigt um 12% auf 33,12$. Und der Amex-Software-Index klettert um 1% nach oben.

Der Pharma-Riese Johnson&Johnson profitiert von seinen guten Quartalszahlen und steigt um 1,6%. Das Unternehmen kann für das vergangene Quartal einen Gewinn von 1,06$ pro Aktie verbuchen und übertrifft somit die Prognosen der Analysten, die nur mit einem Gewinn von 1,04$ rechneten .

Der weltweit größte Hersteller von Fotomaterialen Eastman Kodak gehört zu den Verlierern am Dow. Die Erwartungen werden bei den Geschäftszahlen für das erste Quartal mit einem Gewinn pro Aktie von 52 Cent zwar erfüllt, doch das Unternehmen warnt vor den Zahlen im nächsten Quartal. Auch sollen 3.000 bis 3.500 der 78.000 Mitarbeiter entlassen werden. Kodak sinkt um 5,3% auf 41,20$.

Devisen

Die Enttäuschung über die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die Zinsen in der Euro-Zone vergangene Woche unverändert zu lassen, hält weiterhin an. Denn Anzeichen dafür, dass sich die Wirtschaft bald erholen könnte, fehlen. Die besser als erwartet ausgefallene Industrieproduktion in den USA belastet den Euro. Die Gemeinschaftswährung kostet am Nachmittag 0,8816$.

Der Yen bleibt am Nachmittag weiterhin stark. Nachdem die japanische Regierung erneut bekräftigt, dass es kein Abkommen mit den USA gibt, das angeblich besagt, die USA würde einen schwachen Yen bewusst tolerieren, erholt sich die japanische Währung unter die Marke von 124 Yen. Zur Handelsmitte kostet ein Dollar 123,67 Yen.






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