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Teldafax - Landgericht, das Urteil der Bauern - 500 Beiträge pro Seite



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Wer sitzt eigentlich in einem ‚Landgericht`, das solche Verfügungen herausgibt wie das Landgericht in Köln.
Haben die Kerle überhaupt eine Ahnung wie Wirtschaft funktioniert ??
Die beschließen mal so kurz, Teldafax muß wieder ans Telekomnetz - aber wer zahlt dafür ??
Oder glaubt ihr Teldafax wird in Zukunft seine Schulden bezahlen ?? Wohl kaum - sie haben das die letzten 2 Jahre nicht getan, warum sollten sie es jetzt tun.
Wer also ersetzt der Telekom den Schaden, der durch das Urteil dieses ‚Landgerichts` entsteht. Der schlaue ‚Landrichter` ja wohl kaum !!
Also dann der Steuerzahler ??
Oder die Aktionäre der Telekom ??
Naja - einen Blöden werden sich die ‚Landrichter` schon ausgedacht haben - oder haben sie etwa noch gar nicht so weit gedacht ??
Gruß
maulaff
In einem Landgericht sitzen - das deutet der Name schon sanft an - Richter.
Die Frage muss wohl eher lauten:
Wer ersetzt TelDaFax den Schaden, der durch die rechtswidrige Kappung der Leitungen durch die Telekomiker entstanden ist?
Die Telekom hat nichts anderes getan, als ihr Leitungsmonopol missbraucht.
Erinnert mich vom Verhalten her an das Kreisgericht in Belgrad, daß Clinton, Solana und Schröder zu je 20 Jahren Haft verurteilt hat wegen Kriegsverbrechen. :)
Die Gedanken von User XOBATEM sind in diesem Zusammenhang natürlich auch interessant !
Gruß
maulaff
Denke die Urteilsbegründung sollte doch schon abgewartet werden,bevor voreilig geurteilt wird.

Gruss

THE CANADIEN
Gut, warten wir also auf die Begründung, bin schon mal gespannt, wie man so ein Urteil begründen kann
("Bin selber in Teldafax investiert" kann ja die Begründung nicht lauten).

Gruß
maulaff
Auf die Begründung bin ich auch gespannt!

Vieleicht kann es ja dann als Präszendenzfall gesehen werden. Dann kündige ich ganz schnell sämtliche Einzugsermächtigungen, die ich irgendwelchen Unternehmen gegeben hab, und zahl NIE wieder meine Rechnungen. Wenn irgendein Unternehmen dann seine Dienstleistung mir nicht weiter anbietet, dann zieh ich einfach vor Gericht! :laugh:

BM
---

wenn die telekom "dir" deinen anschluß sperrt, weil du die rechnung nicht bezahlt hast und du die rechnung dann doch bezahlst..... muß die telekom dann deinen anschluß nicht wieder freischalten ?

was ist denn bei teldafax anders ?

möchte nicht wissen, wieviele dann in deutschland keinen anschluß mehr hätten.

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@ carlo

Wenn ich die Rechnung dann doch bezahl, dann schon!

Aber Teldafax zahlt die 90 Millionen ja nicht!

BM
Düsseldorf (vwd) - Das Landgericht Köln hat bestätigt, dass die Deutsche Telekom AG, Bonn, dem Marburger Konkurrenten TelDaFax AG die Mitbenutzung ihrer Telefonleitungen wieder ermöglichen muss. Die erste Kammer für Handelssachen habe am Dienstag ein entsprechende einstweilige Verfügung erlassen, sagte ein Justizsprecher am Donnerstag zu vwd. Um wieder Zugang zum Netz der Telekom zu erhalten, müsse TelDaFax eine wöchentliche Vorauszahlung von fünf Mio DEM sowie eine Einmalzahlung in derselben Höhe auf das Anderkonto eines Rechtsanwalts oder Notars leisten. Durch die Vorauszahlungen sollten neu entstehende Forderungen abgedeckt worden.



Die Richter gaben dem Sprecher zufolge dem Antrag der TelDaFax AG vom 12. April auf einstweilige Verfügung mit der Begründung statt, dass ein Abschalten der Leitungen und damit der Entzug der Geschäftsgrundlagen des Marburger Unternehmens einen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung der Deutschen Telekom darstellen würde. Die Verfügung werde mit Zustellung durch TelDaFax wirksam. Die Telekom könne gegen den Beschluss vor der Kammer Widerspruch einlegen. Werde der Widerspruch abgelehnt, könne der Bonner Konzern beim Oberlandesgericht Düsseldorf in die Berufung gehen.

vwd/19.4.2001/stm/sei

19. April 2001, 14:00
Aha, da ist also ein natürliches Monopol. Dann wird dieses durch eine Regulierungsbehörde zum Wettbewerb gezwungen. Diese Regulierungsbehörde bestimmt faire Preise, zu denen dieses natürliche Monpol anderen Anbietern zugang zum Netz bieten muß.
Soweit alles klar. "Second-best-Solution" ist erreicht. Das EX-Monopol wird zu niedrigen Preisen gezwungen, was dazu führt, daß es de factum KEIN MONOPOL MEHR IST!

Dann wird einer der zahlreichen Konkurrenten Zahlungsunfähig, weil die neu entstandenen call-by-call Anbieter einen erbitterlichen Oligopolistischen Krieg führen. Ziel eines solchen Krieges ist es meinst länger als andere zu überleben, und dann in die Profitzone zu kommen.
Der EX-Monopolist schaltet nach mehreren Mahnungen und nach Anküdigungen die Leitung dieses unprofitablen Unternehmens ab. Die notwendige Marktbereinigung beginnt also.

Dann kommt irgendein Richter daher, und meint, daß dies Mißbrauch der Monopolstellung darstelle.

Hiermit wird die Marktbereinigung verhindert. Auf Kosten des EX-Monopolisten werden nicht überlebensfähige, unter Selbstkosten anbietende Unternehmen künstlich am Leben erhalten.

Nicht nur Betiebswirtschaftlich sondern auch Volkswirtschaftlich eine kranke und völlig dumme Fehlentscheidung.

Es bleibt jedoch zu hoffen, daß die nächsten Richter, die sich mit diesem Fall beschäftigen werden, ein bischen mehr nachdenken.

BM
Dieses Urteil, sollte es bestandskräftig werden, wird eines Tages als Startschuss für das Freisetzen ungeahnter wirtscgaftlicher Potentiale gefeiert werden. Eine neue Generation von Unternehmen kann entstehen. Das Geschäftsmodell ist genial und lässt sich auf verschiedene Branchen ausweiten.

Beispiel: Auto-/Baumschinenvermietung. Ich lease ein Auto/eine Baumaschine und vermiete diese/s weiter. Die Mieterlöse sind jetzt Ertrag, Leasingraten werden nicht bezahlt. Will der Leasinggeber sein Gerät abholen, wedelt ihm bereits ein Urteil entgegen.

Hypothekenzinsen: Auf auf nicht gezahlte Hypothekenzinsen ist das Urteil ausdehnbar. Nie wieder Zwangsversteigerungen.
@ springbank

Jawoll!
Und der Vorstand kann sich ein fettes Gehalt geben. Bezahlt ja alles der Leasinggeber.

BM
Nur Kurz für alle Experten hier:

Eine einstweilige Verfügung sichert ein Recht des Antragstellers, das dieser glaubhaft zu machen hat.
Eine endgültige Entscheidung steht dabei noch aus und darf im Verfahren des einstweiligen Rechtschutzes nicht vorweggenommen werden, siehe einschlägige §§ der ZPO.

Wenn das Landgericht davon überzeugt ist das ein Anspruch von TFX Aussicht auf Erfolg hat, sichert es ihm einstweilig die beantragten Rechte und die bestehen offensichtlich darin, TFX wieder an das Netz der DTAG anzuschließen.

Ohne nähere Kenntnis von Details der Verfügung lässt sich dabei in keinster Weise eine fundierte Meinung bilden.

Sollte man evtl. beachten, wenn man in die eine oder andere Richtung schimpft.

BULLE
@Bodenseemann
@Springbank
Treffend analysiert und interpretiert !!!
Was haben wir für Richter - wie werden die ausgebildet und wie qualifiziert man sich als Richter.
Ein Urteil das an der Realität vorbei geht.
Wenn die anderen Call-by-call Anbieter ihre Mietleitungen bezahlen sind sie anscheinend blöd. Es geht offensichtlich auch ohne Bezahlung.
Ich würde vorschlagen, die sollten sich bei ‚Landgericht` Köln eine einstweilige Verfügung erwirken, daß sie ihre "zuviel" oder besser aus Dummheit und Ehrlichkeit bereits bezahlten Gebühren von der Telekom wieder zurück bekommen.
Gruß
maulaff
Wer keine Ahnung von Rechtsprechung hat, der sollte auch hier die Klappe halten.
In Regensburg gabs einen Ober-Staatsanwalt der hat einige sehr wichtige Fälle einfach jahrelang liegen lassen und einfach nicht bearbeitet. Wegen Arbeitsüberlastung sagte er. Nachdem dies bemerkt wurde, hat er einige Abmahnungen erhalten und wurde strafversetzt.
Kaum 4 Wochen nach der Versetzung, wurde er auf eigenen Antrag zum Richter ernannt.
So wird man Richter.
Jetzt kennen wir sogar die Gründe:


Telekom muss illiquide TelDaFax wieder freischalten (Zus)
Düsseldorf (vwd) - Im Streit mit der Deutsche Telekom AG um die Benutzung ihrer Leitungen hat der angeschlagene Telefonanbieter TelDaFax AG einen juristischen Erfolg erzielt. Auf Anordnung des Landgerichts Köln muss die Telekom dem Marburger Konkurrenten wieder Zugang zu ihrem Netz gewähren, nachdem sie dessen Leitungen vor zwei Wochen abgeschaltet hatte. Die am Neuen Markt notierten Aktien der zahlungsunfähigen TelDaFax schossen darauf am Donnerstag in die Höhe. Die Telekom will den Gerichtsbeschluss aber nicht hinnehmen. Ihr Wettbewerber Callino GmbH aus München, deren Leitungen sie am Vorabend kappte, erwägt ebenfalls Antrag auf einstweilige Verfügung dagegen.



Ein Sprecher des Kölner Landgerichts bestätigte, die erste Kammer für Handelssachen habe der Telekom am Dienstag per einstweiliger Verfügung aufgetragen, TelDaFax wieder freizuschalten. Bedingung ist, dass die Gesellschaft eine wöchentliche Vorauszahlung von fünf Mio DEM sowie eine Einmalzahlung in derselben Höhe auf das Konto eines Anwalts oder Notars leistet. Damit sollten neu entstehende Forderungen abgedeckt worden. TelDaFax, die Call-by-Call-Telefonate anbietet und dazu das Netz der Telekom nutzt, ist bei dem Bonner Konzern mit den Mietzahlungen dafür im Rückstand. Deshalb will die Telekom die Interconnection-Verbindung nicht mehr gewähren.



Die Richter gaben dem Antrag von TelDaFax mit der Begründung statt, das Abschalten der Leitungen und damit der Entzug der Geschäftsgrundlagen des Marburger Unternehmens bedeuteten einen Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung der Telekom. Die einstweilige Verfügung werde mit Zustellung durch TelDaFax wirksam. Die Telekom könne dagegen vor der Kammer Widerspruch einlegen und bei Ablehnung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf in die Berufung gehen. Der Konzern wollte sich zu seinem weiteren Vorgehen erst nach Erhalt des Urteils äußern. Ein Sprecher sagte aber, man werde gegebenenfalls entschieden dagegen vorgehen. Es könne nicht sein, dass ein so hoch verschuldetes Unternehmen wieder ans Netz gehe.



TelDaFax-Insolvenzverwalter Bernd Reuss sagte auf einer Pressekonferenz in Marburg, die Telekom müsse die Leitungen unverzüglich wieder freischalten. Anderenfalls drohe ihr eine Geldstrafe von einer halben Mio DEM täglich oder Haft für den Vorstand. Nach Darstellung von Reuss betragen die Forderungen der Telekom gegenüber TelDaFax 73 Mio DEM. Rund 50 Mio DEM inklusive Zinsen verlangt er seinerseits von dem Konzern: Zum einen soll die Telekom 23,1 Mio DEM zurückzahlen, die TelDaFax kurz vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens überwiesen habe. Zum anderen stünden dem Unternehmen noch von der Telekom fakturierte Call-by-Call-Erlöse von 24 Mio DEM zu.



TelDaFax sei jedoch zur Zeit durchaus "nicht illiquide", betonte Reuss. Es gebe Verhandlungen mit zwei Großbanken. Der Insolverzverwalter ist auf der Suche nach Investoren, die TelDaFax übernehmen könnten. Bislang habe sich allerdings noch niemand für einen kompletten Kauf interessiert. Es gebe aber Gespräche über einzelne Beteiligungen oder Veräußerungen einzelner Bereiche. "Der Königsweg ist, dass sich TelDaFax mit strategischen Partnern verstärkt", sagte Reuss. Der gebeutelte Kurs des Neue-Markt-Unternehmens nahm bis zum Nachmittag um mehr als 60 Prozent auf 0,80 EUR zu.



Der Call-by-Call-Anbieter Callino in München überlegt, sich dem Schritt von TelDafax anzuschließen und die Netzabschaltung durch die Telekom vom Mittwochabend via einstweiliger Verfügung rückgängig machen zu lassen. Es sei aber noch keine Entscheidung getroffen, sagte ein Sprecher des ebenfalls unter Insolvenzverwaltung stehenden Unternehmens. Die saldierten Forderungen der Telekom liegen nach seinen Worten im einstelligen Millionenbereich. Massive Vorwürfe gegen den Bonner Konzern erhob derweil der auch mit eigenem Telefonnetz operierende Regional-Carrier NetCologne GmbH aus Köln. Die Telekom betreibe Rufschädigung, wenn sie NetCologne wegen angeblich offener Rechnungen in eine Reihe mit zahlungsunfähigen Call-by-Call-Anbietern setze.



Die Telekom habe die vertraglich vereinbarte Vertraulichkeit verletzt und der Presse bewusst Informationen zugespielt, die dem Ruf von NetCologne abträglich seien, erklärte Geschäftsführer Werner Hanf. Die Bonner hätten wiederholt unkorrekte Rechnungen ausgestellt und auf Reklamationen monatelang nicht reagiert. Dies jetzt als Zahlungsunfähigkeit seitens NetCologne auszulagen, sei eine Unverschämtheit. +++ Stefan Paul Mechnig

vwd/19.4.2001/stm/sei
Einem Telekom-Sprecher zufolge sind bislang weder die Verfügung noch die Vorauszahlung eingegangen. So lange beides nicht
erfolgt sei, werde Teldafax nicht ans Netz angeschlossen, sagte der Sprecher am Freitag. Sollten Vorauszahlung und Verfügung
jedoch vorliegen, erhalte Teldafax wieder Zugang zum Telekom-Netz. Die Wiederaufschaltung dauere einige Stunden. Es sei
allerdings fraglich, ob man das am Wochenende mache. Die Telekom hatte am Donnerstag den Angaben zufolge beim
Landgericht Köln Widerspruch gegen die Verfügung eingreicht. Dieser Schritt habe aber keine aufschiebende Wirkung, sagte der
Telekom-Sprecher.

Widerspruch also auch beim Landgericht Köln - muß wohl auch so sein.
Bedeute das, der selbe Richter entscheidet über den Widerspruch der Telekom ????????
Unter Druck standen Deutsche Telekom <DTE.ETR>, nachdem der US-Konzern World Access <WAXS.NAS> <WAX.FSE> in den USA Klage gegen den ehemaligen Monopolisten eingereicht hatte. Das zeitweise Kappen der Verbindung zwischen Telekom und Teldafax <TFX.FSE> habe gegen das Wettbewerbsrecht verstoßen, so der Vorwurf. Telekom verbilligten sich zur Eröffnung um 1,90 Prozent auf 28,90 Euro./so/av

Und deutsche Landgerichte liefern der Justiz in USA auch noch die Vorlage deutsche Unternehmen in USA gnadenlos abzuzocken!!!!
Wiederholung der frage:wie will telda oder von was die schulden bezahlen?
Wiederholung der frage:wie will telda oder von was die schulden bezahlen?

Antwort: Da rechnet man jetzt einfach damit, Geld von der Telekom zu erhalten, statt zahlen zu müßen *LOL*

Wie die Börse darüber denkt, sieht man am aktuellen Kurs. Er fällt und faläält und fällt............

Wäre mal interessant zu erfahren, wieviele Kunden jetzt TELDAFAX wieder hat!
Die wollen ihre Schulden gar nicht zahlen, die behaupten einfach die Telekom ist Schuld an ihrer Pleite und klagen auf Schadenersatz in USA.
Und bei den Gerichten dort, da ist alles möglich - da muß sogar McDonalds Millionen Schadenersatz leisten, weil sich irgendein Depp den heißen Kaffee zwischen die Beine gegossen hat und angeblich der Deckel nicht richtig zu war.
Da hat auch Teldefax eine Chance - traurig aber wahr.
Das kann jahre sich hinziehen,da gibt es kein WAXund kein TELDA mehr
Meiner Meinung nach bestehen gute Chancen, der Telekom eins auszuwischen. Lest doch mal alles genauer durch. Da heisst es:"World Access hatte eigenen Angaben zufolge der Telekom Zahlungen für die Wiederaufschaltung der Teldafax-Netzes und Vorauszahlungen für zukünftige Leistungen angeboten. World Access sei zudem bereit gewesen, der Telekom bis zum vergangenen Freitag 30 Millionen DM zu überweisen und der Rest der Schulden bis Ende Mai zu begleichen. Die Verhandlungsdetails wollten weder der Teldafax- noch der Telekom-Sprecher kommentieren."
Wenn das so stimmt, dann kann sich die DT warm anziehen. Denn man kann nicht einfach Zahlungsvorschläge ablehnen und plötzlich daherkommen, die zahlen nicht sagen und ihre "marktbeherrschende Stellung missbrauchen" und das Netz einfach abschalten. Dann hat die Telekom tatsächlich ein Problem. Deswegen verstehe ich nicht wieso einige hier meinen "erst schulden dann klagen bla bla" wenn ein Zahlungsvorschlag annehmbar war und willkürlich abgelehnt wurde, dann müssen die Gerichte eben für Ordnung sorgen und diese Willkür beenden. Und er erste Teil ist geschehen, die Netze sind wieder frei. Das sagt doch alles.
@Highflyerr:

Problem 1: Die 90 Millionen DM waren in der letzten Mahnstufe, d.h. Teldafax hätte sie sofort und komplett bezahlen müssen.

Problem 2: Auch World Access steckt in Zahlungsschwierigkeiten! Vermutlich konnte WAXS nicht glaubhaft darlegen, wie man bis Ende Mai das Geld auftreiben könnte, welches man jetzt noch nicht hat. Aufgrund der betriebswirtschaftlichen Verantwortung des DTAG-Vorstandes war die Abschaltung der einzig sinnvolle Weg.
@ bat2k1
ja, deine Worte sagen es ja selber "Vermutlich konnte WAXS nicht glaubhaft darlegen, wie man bis Ende Mai das Geld auftreiben könnte". Soweit so gut. Nur bleibt die Frage, waren die Vorschläge tatsächlich nicht glaubhaft, oder nur in den Augen der DT nicht glaubhaft, weil man einfach nicht glauben wollte :-) Und die Gerichte werden entscheiden. Wenn WAXS ein Konzept präsentiert was in den des Gerichts annehmbar war, hat die DT ein ernstes Problem.
Glaubhaft versichern kann weder WAXS noch Teldafax irgendwas.
Bei beiden ist die einzig mögliche glaubhafte Versicherung Cash. Das man ihren Worten oder Ankündigungen nicht glauben kann haben sie schon über Jahre bewiesen.
Die Telekom hat also vollkommen recht , wenn sie irgendwelchen Ankündigungen nicht glaubt. Das ist sie auch ihren Aktionären schuldig, die nicht für die Unfähigkeit des Teldafax Managements zahlen wollen.
An alle@

TeDaFax Pressemeldungen Interview


TelDaFax: Medien kritisieren Richterspruch
20.04./ Herbe Kritik der deutschen Medien an der jüngsten Entscheidung des Kölner Landgerichts: Per Einstweiliger Verfügung hatten die Richter die Telekom verpflichtet, TelDaFax wieder Zugang zum Telekom-Netz zu gewähren. "Ein Skandal", findet die Süddeutsche

TelDaFax: Medien kritisieren Richterspruch 20.04./ Herbe Kritik der Medien muss sich das Kölner Landgericht heute gefallen lassen. Das Gericht hatte die Deutsche Telekom per einstweiliger Verfügung verpflichtet, dem angeschlagenen Marburger Call-by-Call-Anbieter TelDaFax wieder Zugang zum Telekom-Netz zu gewähren – obwohl TelDaFax 90 Millionen Mark Schulden bei der Telekom hat. Als Skandal bezeichnet die Süddeutsche Zeitung den Richterspruch, "denn er ist eine Aufforderung an andere Netzbetreiber, bei akuten Finanzproblemen ähnlich zu verfahren und zunächst bei der Telekom Schuldenberge anzuhäufen, bevor man über ein mögliches Abstottern mit dem Ex-Monopolisten verhandelt". Die Entscheidung lasse zudem keinen realistische Möglichkeit erkennen, wie die Marburger ihre Schulden tilgen könnten. "Stattdessen hoffen die Richter auf ein Wunder, denn aus 20 Millionen DM Monatsumsatz dürften allenfalls einige Hunderttausend DM Gewinn übrig bleiben, aus denen die Tilgung am St. Nimmerleinstag erfolgen könnte", kommentiert die Zeitung.
Unter der Überschrift "Sterben auf Raten" bemerkt das Handelsblatt: "Jetzt will TelDaFax noch einmal einen letzt verzweifelten Versuch starten. Doch auch eine einstweilige Verfügung macht aus einem unprofitablen Unternehmen keine Goldgrube."
Die Entscheidung des Gerichts zeige deutlich, "dass die Deutsche Telekom eben kein ganz normales Unternehmen ist", meint der Bonner General-Anzeiger. "Während es für andere Firmen überhaupt keine Frage wäre, dass die Geschäftsbeziehung zu einem Wettbewerber sofort eingestellt wird, wenn dieser seine Rechnungen nicht bezahlt, kann die Telekom nach der Einstweiligen Verfügung nicht frei agieren." Und weiter schreibt die Zeitung: "Die Telekom kann sich wegen der Vorauszahlungen zwar sicher sein, dass TelDaFax keine neuen Schulden aufhäuft, bleibt aber bis auf weiteres auf den alten offenen Rechnungen sitzen." TelDaFax: Telekom geht gegen einstweilige Verfügung vor 19.04./ Der Marburger Telekommunikationsanbieter TelDaFax hat bei der Telekom Schulden in Höhe von rund 90 Millionen Mark. Das Landgericht Köln hat am 17. April im Rahmen einer einstweiligen Verfügung der Deutschen Telekom aufgegeben, TelDaFax wieder Zugang zum Netz der Deutschen Telekom zu gewähren.
Die einstweilige Verfügung ist der Deutschen Telekom noch nicht zugestellt und damit auch noch nicht wirksam. Die erneute Netzzusammenschaltung ist an Auflagen gebunden: So muss TelDaFax wöchentlich eine Vorauszahlung von fünf Millionen Mark an die Deutsche Telekom überweisen. Zusätzlich muss das Unternehmen pro Woche eine Million Mark auf ein so genanntes "Anderkonto" bei einem Rechtsanwalt oder einem Notar einzahlen.
Die Deutsche Telekom wird der Aufforderung des Gerichts nachkommen und TelDaFax ans Netz schalten, sobald die Zustellung der einstweiligen Verfügung erfolgt ist und die gerichtlichen Auflagen erfüllt sind. Sie hat bereits heute ihrerseits rechtliche Schritte gegen die einstweilige Verfügung eingeleitet.
Vor der Abschaltung hatte die Deutsche Telekom intensive Gespräche mit dem Marburger Telekommunikationsanbieter TelDaFax geführt. Trotz intensivster Verhandlungen konnte das insolvente Unternehmen keinen tragfähigen Schuldentilgungsplan für die sich derzeit auf rund 90 Millionen Mark belaufenden Verbindlichkeiten vorlegen. Die Deutsche Telekom hatte daraufhin am Donnerstag, 5. April, um 12 Uhr die Verbindungen zu TelDaFax endgültig abgeschaltet. Verantwortung gegenüber Aktionären" 05.04./ Heute mittag schaltet die Deutsche Telekom die Verbindungen zum Telekommunikations-Anbieter Teldafax endgültig ab. Der Call-by-Call-Anbieter hat Insolvenz beantragt und derzeit laufende Verbindlichkeiten gegenüber der Telekom in Millionenhöhe. Die Online-Redaktion befragte zu diesem aktuellen Thema Technik Netze Vorstand Gerd Tenzer.
Online-Redaktion: Warum schalten wir das Netz von Teldafax erst jetzt ab? Das Unternehmen schreibt doch schon seit einem Jahr rote Zahlen.
Gerd Tenzer: Wir haben über die gesamte Zeit hinweg versucht, eine gemeinsame Lösung zu finden mit dem Ziel, für uns und Teldafax einen akzeptablen Ausweg zu finden. Insolvenz ist die schlechteste Lösung für beide Seiten. Doch leider war dies nicht mehr zu verhindern.
Online-Redaktion: Warum geht die Deutsche Telekom nicht auf das Angebot der neuen Teldafax-Mutter World Access Inc. ein, genügend Finanzmittel zur Verfügung zu stellen?
Gerd Tenzer: Wir haben mehrere Tage, zum Teil bis tief in die Nacht hinein, verhandelt. Ein tragbares Angebot wurde uns jedoch nicht vorgelegt. Wir mussten nun einfach einen Schlußstrich ziehen, weil wir eine Verantwortung gegenüber unseren Aktionären haben. Jeder weitere Tag hätte den Schuldenstand weiter in die Höhe getrieben.
Online-Redaktion: Wie genau sieht das Procedere aus, wenn absehbar ist, das ein Anbieter seine Rechnungen nicht mehr begleichen kann?
Gerd Tenzer: Zunächst besteht für den jeweilige Anbieter natürlich die Möglichkeit, aktiv auf uns zu zukommen und uns über die Schwierigkeiten zu informieren. So könnte im Vorfeld ein Lösungsansatz gefunden werden. Geschieht dies nicht, läuft das Mahnverfahren dann in drei Stufen mit unterschiedlichen Zahlungszielen ab. Nach intensiven Gesprächen mit dem Anbieter kann erst am Ende dieser Kette die Kündigung der Leistung stehen.
Online-Redaktion: In der Presse konnte man lesen, die Telekom trage eine Teilschuld an den Pleiten der Call-by-Call-Anbieter. Sie nutze ihre marktbeherrschende Stellung aus.
Gerd Tenzer: Diese Darstellung ist absolut falsch. Die Regulierungsbehörde hat die Preise für die Vorprodukte festgelegt. Damit entsteht eine einheitliche Kalkulationsgrundlage für alle Anbieter. Die Geschäftsmodelle, die Produkte, der Vertrieb und die Endkundenpreise unserer Wettbewerber liegen nicht in unserer Hand. Die Verantwortung dafür und für den wirtschaftlichen Erfolg trägt allein das jeweilige Unternehmen. Niemand würde auf die Idee kommen, einen eventuellen Gewinn ebenfalls der Deutschen Telekom zu zuschreiben.


nix für ungut
Kurseinbruch heute bei der Pleitefirma Teldafax !!!
Das war ja auch hervorzusehen!!1 Eine solche Verlustfirma
Teldafax produziert zukünftig aufgrund der jüngsten
Kundenverluste noch mehr Verluste !!! Nun werden
noch für ein paar Wochen ein paar zusätzliche Millionen
verbrannt, bevor das endgültige Aus erfolgt !!!
Schaun wir mal, wie viele Wochen lang Teldafax die 5 Mios pro Woche zusammenkratzen kann, die sie an die Telekom überweisen muß.
Das wars dann wohl - Word Access ist pleite, und die 5 Mios pro Woche muß Teldafax jetzt selber auftreiben. Aber wo sollen die herkommen ???
Wenn ich mir Deine bisherigen Threads anschaue, hast Du bis dato ja schon so einigen Schrott im Depot gehabt!

Was Telda anbetrifft, gehörst Du zu dem Personenkreis, die überhaupt keine Ahnung haben, was dort abgelaufen ist und ablaufen wird!

WAXS hat keinen Penny an Telda für die Wiederaufschaltung überwiesen! Die sechs Millionen kamen von Telda selbst! Glaubst Du allen ernstes, dass Reuss in den letzten Tagen noch mit einer Hilfe von WAXS gerechnet hat? Dich mag die Situation bei WAXS ja überraschen, für mich ist sie alter Käse! Die sind doch schon seit Wochen zahlungsunfähig!
München (vwd) - Der Insolvenzverwalter der TelDaFax AG, Marburg, Bernd Reuss, fordert von der Deutsche Telekom AG, Bonn, bis Anfang Mai insgesamt 50 Mio DEM, berichtet das Wirtschaftsmagazin "Focus-Money". Rund 27 Mio DEM seien Umsätze, die TelDaFax vor der Abschaltung im Call-by-Call-Geschäft verdiente und die von der Telekom treuhänderisch eingezogen wurden. Das Geld dürfe nicht mit den Altschulden in Höhe von 73 Mio DEM verrechnet werden, sagte Reuss zu dem Magazin. Darüber hinaus wolle er auch jene 23 Mio DEM zurück, die TelDaFax kurz vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens an Telekom zahlte. Weil die Telekom die Insolvenz bereits gekannt habe, hätte sie das Geld nicht nehmen dürfen, erläuterte Reuss.


vwd/25.4.2001/mr
Wenn der Insolvenzverwalter meint, die Telekom habe die Insolvenz von Teldafax bereits vor dem Antrag gekannt, dann ist das doch eine Aussage, die Eindeutig den Vorwurf der Konkursverschleppung (Teldafax musste es ja auch wissen) bestätigt. Muss ein Unternehmen nicht spätestens dann, wenn sie die eingetretene Insolvenz erkennt einen solchen Antrag stellen?

Und da fällt mir gerade ein: Hat nicht gerade dieser selbe Reuss auch gesagt: "... durchaus nicht illiquide..."?
Wenn TFX derzeit nicht illiquide ist, wie kann denn die Telekom vor dem Insolvenzantrag wissen, das TFX insolvent (zahlungsunfähig oder auch illiquide) ist?

Da war mir der Insolvenzverwalter von Gigabell doch wesentlich sympatischer. Der war wenigstens ehrlich und hat von Anfang an klar gemacht, daß die Aktionäre keinen Pfennig mehr sehen werden.

BM
Eine Einstweilige Anordnung ist ja kein Urteil. Die Richter hatten wohl einen berechtigten Zweifel, ob es bei der Abschaltung mit rechten Dingen zuging. und bis das geklärt ist, muß die Telekom sich halt gedulden. Das finde ich voll in Ordnung.
was helfen all eure ausführungen wenn das den kurs
überhaupt nicht juckt!

Bodenseemann hat vollkommen recht, was soll sich die Telekom kümmern, ob Teldafax insolvent war, als sie 23 Mios über wiesen haben oder nicht.
Teldafax hat sich nicht insolvent gemeldet und das zählt. Klar versuchen die jetzt was zurückzufordern, damit sie das dann in 5 Mio-Portionen wöchentlich auf das Treuhandkonto überweisen und noch mehr Schaden anrichten können.
Die Absicht ihre Schulden zu zahlen haben sie gar nicht, dafür sollen andere den Kopf hinhalten - Vorzugsweise natürlich der große Feind die Telekom !!
Natürlich, Teldafax will nie wieder die Schulden bei der Telekom begleichen
und trotzdem weiterhin operativ tätig sein. Wie kann man nur so einen
Bockmist verzapfen? Es ist doch wohl klar, dass Teldafax die drei Tochterunternehmen verkauft
um damit ihre Schulden zu begleichen. Oder meinst Du die geben ne Runde Ferraris
für alle Angestellten aus?
Ausserdem sagen andere, daß die DTAG von der drohenden Insolvenz gewußt hat und somit die 23 Millionen
zurücküberweisen muß (deswegn erfolgte diese Überweisung auch unter Vorbehalt).
Die 5 Millionen die Teldafax wöchentlich zahlen muß sind bestimmt nicht von der Rückzahlung der DTAG
abhängig, sonst würde die LZB Hessen kaum die Deckung der Schecks garantieren )oder halt, nein, sitzen ja bloß Nieten
bei denen, denn die wahren Wirtschaftsoberchecker schreiben hier ja präzise formulierte Überlegungen rein).
Langsam nervt das echt diesen vom Spielplatz aufgeschnappten und als Tatsachen deklarierten Bockmist von Dir und Konsorten zu lesen.
Wenn ihr keine Aktien von Teldafax habt dann randaliert in anderen Boards oder aber bringt mal konstruktive Bedenken.
Das ist echt zum Mäuse melken.
Warum regst du dich denn so künstlich auf. Teldafax hat es in 2 Jahren nicht geschafft in die schwarzen Zahlen zu kommen und haben den gesamten Emissionserlös verbraten (ob sie das Geld in Ferraris gesteckt haben, wie du andeutest, oder sonstwohin, weiß ich nicht, aber es ist jetzt weg). Sie hatten ihre Chance und sie nicht genutzt - Feierabend.
Vergleich halt mal 3U, die haben ein ähnliches Konzept und arbeiten halt profitabel, sprich sie sind halt besser.
Folge 3U überlebt, Teldafax verschwindet vom Markt.
So wird`s kommen und so ists auch richtig.
Das Teldafax kurz vor dem Ende noch versucht mit Hilfe der Justiz mal so eben schnell noch die Telekom zu melken finde ich aber nicht korrekt - und darum geht es ja in diesem Thread.
Gruß
maulaff
@ maulaffe

Entweder Du bist blöd oder Du tust zumindest so! Mit Deinem völlig unfundierten Gesülze und Deinem Halbwissen kannst Du vielleicht Deine Stammtischbrüder beeindrucken! Hier sollte es schon ein wenig mehr sein!

Doch bitte, versuch es erst gar nicht, es reicht einfach nicht bei Dir!
@neureicher
Ich finds halt einfach toll mit solch superintelligenten Schleimeiern wie dir zu diskutieren.
Deine Argumente sind einfach schlüssig und nachvollziehbar.
Danke für deine Nachhilfe, neureicher.
Kauf Dir lieber wieder ein paar jobpilot oder amazon! In Deinem hirnrissigen "ich bin stolz..." thread beklagst Du Dich über die Angsthasenmentalität am NM. Da hat aber einer lange nicht mehr in den Spiegel geschaut!
@neureicher
Das ist keine Angsthasenmentalität wenn man nicht in Teldafax investiert sondern schlicht und einfach ein Zeichen von Charakter wenn man sein Geld nicht Unternehmen in den Rachen schmeißt, die versuchen sich auf Kosten anderer zu bereichern.
Ist fast wie im richtigen Leben - oder ???
bisher war es sehr interessant, die verschiedenen beiträge zu lesen.

nun verkommt der ganze haufen hier zur posse.

schade eigentlich !

trotzdem gruesse
@tfoss
@warp10
Ihr habt schon recht - nehme mir ganz fest vor mich nicht mehr provozieren zu lassen - sorry
Gruß
maulaff
So langsam wird die Luft verdammt dünn für Teldafax:


`FTD`: Frist für Verkauf von
Teldafax-Tochter Telnet Plus abgelaufen
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der angeschlagene
Telefondienstleister Teldafax <TFX.ETR> hat noch
keine Käufer und Investoren gefunden. Wie die
"Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer
Montagsausgabe schreibt, ist am Wochenende eine
Frist verstrichen, in der sich potenzielle Käufer der
Tochter Telnet Plus entscheiden wollten. "Das ist
bisher noch nicht geschehen", zitiert die "FTD"
Teldafax-Vertriebsvorstand Stefan Koch. Ein anderer
Investor zeige jedoch Interesse, die Tochter zu
kaufen./as/sk
Wenn ich mir anschaue was für ein Schrott am neuen Markt als besser wie
Teldafax angesehen wird, frag ich mich echt ob der Neue Markt nicht doch bloß ne Riesenverarsche ist.

1. Teldafax hat Beteiligungen die verkauft werden (und die auch einen Wert haben, also keine Internetklitschen)
2. Teldafax hat bereits Gewinne erwirtschaftet, was man von vielen Neuen Markt Unternehmen nicht sagen kann.
3. Das Geschäft von Teldafax ist den meisten whrscheinlich zu langweilig, da keine "innovativen" Produkte involviert sind.
Aber lieber ein solides Geschäft mit Aussicht auf Gewinnen als so ne Luftnummer wie Metabox.
4. Die Preise für`s Telefonieren ziehen wieder an, die Margen steigen und somit auch die Gewinne der Telekommunikationsanbieter.
Dies lindert den Druck auf Teldafax zusätzlich.

Aber letztenendes hängt alles davon ab, daß Teldafax die Kosten senkt, sich auf das Kerngeschäft konzentriert und intensiv nach einem
Partner sucht.

P.S. Die Informationspolitik von Teldafax ist vorbildlich wenn man bedenkt, dass sie Insolvenz beantragt haben (seht mal auf der homepage
unter dem Menüpunkt "Unternehmen"
Gibt`s irgendwelche Neuigkeiten inzwischen ??
Wurden Beteiligungen verkauft oder anderweitig Geld reingeholt ?
Aha - ich interpretiere das mal so:

Es gibt nichts Neues, denn neureicher als Großinvestor würde das wissen und publizieren.
Also warten wir weiter auf neue Meldungen und auf neue Kursausschläge - bis dahin wird wohl nicht viel passieren.
Da wird wohl nix über bleiben - vom Verkaufserlös werden teilweise die Schulden und die Löhne bezahlt und das wars dann. Für das Ganze hat wohl keiner Interesse:

TelDaFax verkauft Netz sowie Töchter und Beteiligungen

MARBURG (dpa-AFX) - Die angeschlagene Marburger
Telefonfirma TelDaFax muss sich von ihrem Glasfasernetz sowie allen Tochterfirmen und Beteiligungen trennen. 2.800 Kilometer Telefonnetz sowie Mehrheitsbeteiligungen unter anderem an einem Internet- und einem Mobilfunkserviceanbieter stünden zum Verkauf, sagte Firmensprecher Marcus Hoffmann am Montag der dpa. Ein Investor, der Interesse an der Übernahme des gesamten Unternehmens hat, sei bisher nicht gefunden worden. TelDaFax hatte Anfang April Insolvenzantrag gestellt./ro/DP/ar
guten morgen,

das sind ja mal keine guten nachrichten aus marburg.

verkaufen alles und arbeiten gleichzeitig an einer neuen geschäftsidee für`s call-by-call-geschäft - selten so gelacht, oder besser geweint.

da wird der kurs ja heute in den keller gehen!

gruesse
Das war wohl zu erwarten, daß es heute deutlich bergab gehen wird. Das schlechte Umfeld verstärkt den Trend natürlich noch zusätzlich.
Aber wo sollte auch noch Phantasie herkommen, wenn es keinen Komplettaufkäufer gibt ?
neueste information zum abrechnungsmodus der preselection-kunden:

nicht ab kw19, sondern jetzt erst ab kw21 wird teldafax die rechnungen wieder selbst erstellen bzw. forderungen einziehen.

quelle: 0800-0103000

gruesse
wenn langsam nicht mal ne meldung kommt, daß irgendwas verkauft worden ist, wird der kurs noch weiter in die knie gehen...
Heute die Quartalszahlen - wir dürfen gespannt sein.
Ob wohl Teilverkäufe bekannt gegeben werden ??
Denke das du dein Warten abbrechen kannst, denn ein netter Boarder hatte gestern in einem Thread(weiss nicht mehr welcher) eine Mail-Antwort gepostet, welche sich auf die veröffentlichung der Zahlen zu Q1 bezogen und dort wurde auf Ende des Monats verwiesen, da TELDAFAX zur Zeit unter besonderen Bedingungen arbeite sei der Termin verschoben.
Im weiter werden Verhandlungen mit Investoren und Käufern geführt.
Infos zur Sache gibt es auf der TELDA Page.
Die Sicherheitszahlung geht regelmässig ein und
im weiteren sei man zuversichtlich.

Aber wie gesagt, hab den Thread nicht mehr gefunden
und das ist leider nur so grob was inhaltlich für mich
Informativ war.
... wegen mir brauchen die Zahlen erst nach dem 25.05. kommen oder noch besser garnicht. Aber, upi8, ich glaube Du verwechselst da was.
nee, nix Verwechslung.
Genau so war es gestern im Board,
aber das taugt ja auch nix mehr.
Denn ich kann diesen Thread nicht mehr finden.
Heute veröffentlichen mehrere User die Meldung
Q1 auf ende des Monats.
Und TFX hat den heutigen Termin nicht mehr im Kalender ...

www.teldafax.de
... tatsächlich, die Schweine haben den Termin kurzfristig gelöscht! Nagut, soll mir nur recht sein.
Kann mir jemand sagen wieso die HypoVereinsbank von Teldafax als einzigster Ansprechspartner genannt wird. Ich habe soeben angerufen und nur ausweichende Antworten erhalten, ich soll alles mit der Hypobank absprechen ( 089 - 378 25212). Wer kann sich da ein Bild machen? Denkt Ihr das gleiche wie ich?
also da könnte ich auch nur ein bisschen was raten,
mehr gaht nedt un wenna doh wisoh ubehaubt.
bitte mal bezug posten, so käme man der Frage näher!
.. hat schon mal wer mit der Hypobank telefoniert - kann leider nicht, da ich in der Schweiz arbeite und von meinem Arbeitsplatz aus nicht nach Deutschland telefonieren kann.
Wann ist die Pleitefirma Teldafax endgültig bankrott !!!!
Die Assets, die Tfx hat, sind offenbar nicht viel wert;
da versuchen nur einige aus der Konkursmasse was billig
abzustauben. Na ja für die Bezahlung des Konkursverwalters
wird ja noch reichen; nicht das der noch das Konkursverfahren
mangels Masse einstellt, womit man auch rechnen muß !!!
Bitte der Letzte macht das Licht aus; ich bitte darum !!!
@ Laura...

Ja, Ja, Du bist die Oberschlauste! Wenn Du soviel Plan hättest, wüsstest Du sicherlich, dass es die Konkursordnung gar nicht mehr gibt! Das ganze heisst jetzt Insolvenzverwalter und Insolvenzmasse! Mann, mann, von nix Ahnung, aber hier gross rumtönen!
@neureicher
reg dich nicht auf über die oberschlauen hier. wir winken ihnen vom telda-ice aus zu. dann werden sie sich in den hintern beißen, weil sie nicht mitgefahren sind.
@ neureicher

auch wenn laura eine ziemlich grobe schreibweise hat, so lag sie bei ihrer einschätzung von vor ca. 9 monaten garnicht mal so falsch.

interessant wäre die antwort auf die frage, ob das zufall war, weil es keines grossen wissens bedarf, ein telekomunternehmen bei diesem ruinösen wettbewerb einzuschätzen, oder ob da mehr an background hinter steckt.

gruesse
@ alle

Jetzt mal was Grundsätzliches! Niemand, wirklich niemand, werder Reuss, noch Koch, noch LauraCroft (HäHä) wissen zur Stunde, ob Telda in der jetzigen Form gerettet werden kann!

Es gibt leider noch zuviele Variabel in der Rechnung! Das Gerichtsurteil nächste Woche wird sicher ein Meilenstein sein! Habr ihr Euch nicht gefargt, warum noch nichts verkauft wurde! Wenn es wirklich so aussichtslos wäre, hätte man diesen Schritt längst vollzogen!

Reuss ist ein Zahlenfachmann! Meint ihr tatsächlich, der bastelt an einem Sanierungsplan wenn es nicht auch eine realistische Chance gäbe!

Nach eigener Aussage möchte Telda die 3-Monatsfrist des vorläufigen Insolvenzverfahrens bis Ende Juni voll ausschöpfen! Vorher darf das Insolvenzverfahren seitens des gerichts gar nicht eröffnet werden!

Bis dahin sind noch sechs Wochen Zeit! Es ist also noch gar nichts verloren!
Kurs ist stabil, das stimmt. Eigentlich sehr erstaunlich, denn bei den anderen Billigwerten sind Ausschläge von 10% nach oben oder unten eigentlich der Normalfall.
Wenn Laura.... , so wie hier steht, bereits vor 9 Monaten vor Teldafax gewarnt hat, dann muß man ihr eigentlich höchstes Lob zollen und sollte sie nicht beschimpfen.
Ich warne in meinem Bekanntenkreis auch schon seit Monaten vor Sunburst und Met@box! Sunburst ist schon insolvent, Met@box könnte es schon sehr bald sein! Der Unterschied ist nur: Met@box hat keine Produktline, sondern nur eine Box, die keine Sau braucht! Sunburst sitzt hier bei mir in Osnabrück, da musste man nur ein wenig die Ohren spitzen um zu wissen, wohin die Reise geht!

Wo sind Lauras Argumente? Einfach nur oberschlau dahersabbeln kann jeder!

Ansonsten sehe ich es genauso wie tfoss! Bei dem ruinösen Wettbewerb in der Vegangenheit auf dem Telekommunikationssektor war es auch nicht sonderlich schwer, Liquditätsprobleme vorauszusehen! Das betrifft jedoch alle Telekomm.-Unternehmen! Einige werden sicherlich von der Landkarte verschwinden, andere werden fusionieren und überleben! Telda gehört in meinen Augen zu der zweiten Gruppe, da in besseren Zeiten zum Glück mit Netztel, GeoNet, Internet AG, dem Glasfasernetz und der Beteiligung bei Demuth & Dietl zuviel Substanz aufgebaut wurde, um einfach von der Bildfläche zu verschwinden!
Ist Teldafax heute noch ein Kauf? Ich denke, das nächste Woche die Kurse anziehen werden. Was ist eure Meinung dazu?
Die Kurse ziehen dann an, wenn positives zu berichten ist! Wenn das Gericht am 25. zugunsten von Telda entscheidet, sehen wir in meinen Augen wieder 0,60er Kurse! Die Zahlen Geschäftsjahr 2000 bzw. Q1 2001 werden meiner Meinung nach keine grosse Auswirkung auf den Kurs haben, da mit keinen grossen Überraschungen positiver wie negativer Art zu rechnen ist! Teilverkäufe könnten kurzfristig positive Auswirkungen auf den Kurs haben, langfristig ist jeder Verkauf für Telda jedoch sicherlich ein Verlust! Fusionen werden den Kurs sicher nachhaltig in höhere Regionen treiben.

Entscheidend ist jedoch, ob Telda in der Lage sein wird, den vorläufigen Insolvenzantrag zurückzuziehen! Die Frist hierfür läuft, wie bereits mehrfach gepostet, Ende Juni aus! Sollte der Antrag nicht zurückgezogen werden, kann das zuständige Gericht wie von Telda ja beantragt, das Insolvenzverfahren eröffnen! Das würde dann aller Wahrscheinlichkeit auch passieren! Dann gehen die Lichter aus, das steht wohl ausser Frage!

Sollte Telda jedoch den Insolvenzantrag zurückziehen, wovon ich überzeugt bin (sonst hätte ich bereits verkauft! Und ich hab mehr als ein paar tausend Stücke), wird der Kurs logischerweise explodieren, weil nur dadurch zumindest eine mittelfristige Rettung gewährleistet ist! Für diesen Fall gehe ich zunächst von einem Kurs zwischen 1,30 und 1,70 aus!

Ich warte auf eine sachliche und fundierte Antwort, Laura....
Hi @ all,

ich unterstütze hiermit die Aussagen von "Neureicher" Ich finde seine Argumentation nachvollziehbar und logisch. Einfache "Teldafax ist bald pleite" rumlaberei bringt garnichts.

Ich hab mir auf jeden Fall auch ein paar Stücke ins Depot gelegt, denn ich bin auch der Meinung, daß die Chancen gegenüber den Risiken überwiegen.

Also warum soll mans nicht riskieren?! Was ist denn heutzutage an der Börse nicht riskant?! Und bei den möglichen Gewinnchancen sollte man schon dabei sein.

:) :) :) :)

mfG Camisa.1
Neureicher, nun hacke doch nicht so auf Laura umher. Sie hat auch nur vor 9 Monaten die stetig fallenden Kurse und die unzähligen Verkaufseinstufungen der Analysten richtig interpretiert.
@neureicher
Ich möchte mal Wissen, woher du den Optimismus nimmst.
TDF ist mit dem Dreifachen Minutenvolumen als jetzt geradewegs in die Pleite geschliddert, jetzt werden noch einige Reste verhökert, mit dem mickrigen Drittel an Umsatzminuten wollen die sich dann auf das Festnetzgeschäft "konzentrieren"
Sag mal hast du sie noch alle?
Meinst du, alle Fixkosten werden mal eben gezehntelt, vor allem die Kosten des teuren Netzwerks, der IC zur Telekom,
wie ich hörte nimmt man die alte Siemens-Technik nur noch durch ein säuerliches Grinsen auf dem Markt war. Meinst du tatsächlich, mit einer Umsatzdrittelung werden die profitabel, oder legen gar "durch gewachsenens Vertrauen" am Markt wieder zu ?
Meinst du, die könnten ja mal duch zwei Preissenkungen sich wieder in die Spitzengruppe bringen? Na klar in der Vergangenhaeit hat man ja solche fetten Gewinne gemacht, da kann man wieder mal die Preise senken!!!
Für dich mal zum Mitschreiben: heute hat 01017.com pleite gemacht, TDF iost in vier Wochen wieder soweit, daß die Telekom den Hahn zudreht, aber diesmal hilft keine Verfügung, weil einfach die Kohle beim Gericht ausbleibt.
Sowieso lächerlich, das ganze, kann man nicht mehr ernst nehmen.
Für mich war ohnehin klar daß die den Bach runter gehn, schon vor 8 Monaten, als Sie vom Gericht verknackt wurden, die 11 Mio Euro offene Rechnungen an TELES rausrücken mußten. Komisch-Teles juckt das nicht im Geringsten, daß die mal eben zwei Jahre auf das Geld verzichten müssen.
Aber viel Spaß noch beim Zocken, Geld bringt´s keins mehr ein
Signore de Vito
... 01017 werden nicht die Einzigen bleiben die pleite gehen werden - aber hier geht es um Teldafax!!! ...
Ich bin heute mit allem was ich habe,hinein in Teldafax.
Ich bin mir sicher das ich damit diesen Monat noch gute Gewinne machen werde.
Es ist ein Zock. Wenn es klappt,bin ich schnell viel reicher. Wenn nicht,dann wohl auch nicht viel ärmer.
Wir werden sehen...
Hi G3139

Ich wünsch Dir viel Glück :) und mir natürlich auch, allen andern auch.

mfG Camisa.1
Grüezi, mail,
leider hast du unrecht, hier geht es nicht um TDF, sondern gegen. Da kommt nix mehr; nicht mal mehr heiße Luft. Ich glaube auch nicht, daß TDF gute Preise erzielt für die Beteiligungen. Da warten doch die Aasgeier drauf.
Sag mal, wie läuft es eigentlich in der Schweiz, wie ich vermute gehts demnächst auch ordentlich rund. Der Markt ist doch auch mehrfach übersättigt, oder?
Signore de Vito
Danny, der schweizer Markt interessiert mich im Moment nur wenig - sind zu wenig Pleitefirmen gelistet. Teldafax hat die besten Chancen, dass sich am 25.05. das Kölner Landgericht zu Gunsten von Teldafax entscheidet, dann werden wir sehen!
Ich habe bereits vor über einem Jahr in verschiedenen
Boards eindringlich vor Teldafax gewarnt, da mir klar
war, dass der Niedergang von Teldafax nur eine Frage
der Zeit ist. Bereits seit Ende 1999 haben sich die
Quartalsverluste von Tfx von Quartal zu Quartal ständig
erhöht. Viele weitere Faktoren wie Ausscheiden Dr. Lenz,
, Verkauf von Telefonminuten unter Selbstkosten,
Kauf von Internet-Verlustbeiligungen usw.
waren ausreichende Hinweise für den Untergang von
Teldafax.
Nach einem Interview (lt.FTD)mit dem Vorstand von Tfx verkauft
Tfx nur noch 1/3 der Telefonminuten wie gegenüber
dem Stand vor der Kappung der Leitungen durch die Dt.Telekom
; Tfx hat bereits vor der Kappung der Leitungen hohe Verluste
geschrieben; die Verluste zur Zeit übertreffen alles bisherige
Ich gehe davon aus, daß die Verluste die Umsätze inzwischen
übersteigen !!!
Nun ja der Vertrieb von Tfx ist zur Zeit nur noch ein Torso.
Zur Zeit versucht man verzweifelt, Teile des Unternehmens
(wie Glasfasernetz, Beteiligungen wie Netxtel) zu
verkaufen, Nun ja die evtl. Interessierten lassen sich
Zeit, da sie ja von einem Quasi-Konkursunternehmen
alles sehr billig haben wollen. Nun ja , die Sache
wird so ähnlich ablaufen, wie bei Gigabell; das Geld
wird wahrscheinlich für den Liquidator, die Löhne und
für die Steuern reichen. Vielleicht bekommt noch die Dt.
Telekom etwas, wenn sie Glück hat. Für die Aktionäre
bleibt letzendlich Null. Das ist die bittere Wahrheit !!!
@ Laura...

Wow, ein neuer Nostradamus ist uns geboren! Unzählige Personen haben 1999 vor irgendwas gewarnt! Die Börsenblase war ja auch reichlich gefüllt zu diesem Zeitpunkt!

Es sollte selbst Dir nicht entgangen sein, dass sich diese Blase seit über 12 Monaten weltweit entleert! In diesem Kontext gesehen ist Deine Prognose keinen Pfifferling wert!

Soviel dazu! Jetzt zu Deiner detaillierten Begründung! Über das Ausscheiden von Dr. Lenz möchte ich mich in diesem Zusammenhang gar nicht äussern! Personalentscheidungen haben immer mindestens zwei Seiten!

1. Argument: Verkauf von Telefonminuten unter Selbstkostenpreis!

Wer, bitteschön, hat das nicht getan? Die Telekom hat nach wie vor ein Monopol im Ortsbereich! Dieses Monopol und die dadurch bedingten Gewinne wurden dazu genutzt, im Fernbereich verlustreiche Tarife anubieten und dadurch die Konkurrenz zu drangsalieren !

Den Nicht-Monopolisten wie Teldafax blieb somit leider gar nichts anderes übrig, als sich auf den ruinösen Wettbewerb der Telekom einzulassen! Es ist doch wirklich kein Geheimnis, dass auch die Telekom im Fernbereich teilweise Verluste einfährt! Oder kannst Du mir erklären, warum Ortsgespräche zu bestimmten Zeiten mittlerweile teurer sind als Ferngespräche? Im Gegensatz zum Mobilfunksektor ist im Festnetzbereich demnach der Preiskampf nicht nur beendet, vielmehr werden wir uns wieder an höhere, für den jeweiligen Anbieter profitable Preise geöhnen müssen!

Was würde wohl passieren, wenn sich Deine Vorhersehung bestätigen würde! Dann würde nicht nur Teldafax, sondern auch viele weitere Anbieter von der Bildfläche verschwinden! Begreifst Du es überhaupt? Mit Deinen "Argumenten" triffst Du auch zig andere Unternehmen!

Super, dann kannst Du Dir zukünftig das Geseier Deiner Schwiegermutter aus Hintertupfingen am Telefon wieder für 80 Pfennig die Minute anhören! Ist doch noch gar nicht so lange her, dass man sich nicht mehr an diese Preise erinnern müsste! Wer also, ausser offensichtlich Dir, möchte die Telekom wieder in ihrer alten Stellung sehen? Richtig, kein Mensch! Kein Richter, kein Politiker und schon gar kein Konsument! Keine Sau ausser Ron Sommer! Dies wird sich nächste Woche vor Gericht wieder einmal bestätigt werden!

Selbst als Telekom Aktionär könnte man am Wiedermonopol der Telekom kein Interesse haben! Lieber ein bescheidener Aktienkurs als überteuerte Telefonrechnungen! Den erlittenen Kursverlust hat man doch mit 01030 schnell wieder wettgemacht! :-)

Köstlich ist auch folgender Abschnitt von Dir!

Zitat:
Nach einem Interview (lt.FTD)mit dem Vorstand von Tfx verkauft
Tfx nur noch 1/3 der Telefonminuten wie gegenüber
dem Stand vor der Kappung der Leitungen durch die Dt.Telekom
; Tfx hat bereits vor der Kappung der Leitungen hohe Verluste
geschrieben; die Verluste zur Zeit übertreffen alles bisherige
Ich gehe davon aus, daß die Verluste die Umsätze inzwischen
übersteigen !!!

Zitatende:
Ich hoffe für Deinen Arbeitgeber und die Belegschaft, dass Du keine verantwortliche Position bekleidest! Oder arbeitest Du etwa gar nicht?

Tut mir leid, aber wer solch eine Schwachsinn äussert, ist weder Insider, Fachmann, noch sonstwie qualifiziert!

Denn einerseits sagst Du, dass Teldafax vor der Abschaltung des Netzes durch die niedrigen Tarife hohe Verluste geschrieben hat! Andererseits bemängelst Du, dass Teldafax seit der Wiederaufschaltung lediglich 1/3 der alten Kapazität erreicht hat und stellst voller Inbrunst fest, dass die Verluste dadurch ausgeweitet wurden!!!!!! Na, Widerspruch bemerkt? Groschen gefallen?

Ich bin so nett und helfe Dir! Wenn man bei 100% Kapazität Verlust gemacht hat, kann sich der Verlust bei 35% Kapazität und gleichbleibenden Preisen nicht ausgeweitet haben! Jetzt müsstest selbst Du es geblickt haben!

Sag mal, liest Du eigentlich keine Statements von Telda, oder wie! Niemand hat behauptet, so weitermachen zu wollen und zu können wie bisher! Telda sucht strategische Partner, Fusionierung heisst das Zauberwort! Da vielen anderen Gesellschaften derselbe Wind wie Telda ins Gesicht bläst, sind derartige Fusionen keine Utopie, sondern zukünftig in dieser Branche das normalste der Welt!

2. Argument: Verlustreiche Internet-Beteiligungen!

Das Internet als grösste kommunikationstechnische Errungenschaft seit der Erfindung von Fernsehen und Telefon ist wohl zweifelsohne unverzichtbar geworden! Doch niemand möchte für die angebotenen Dienste bezahlen! Am liebsten für 0,03 Pfennig die Minute surfen und jede Information sekundennah ohne zusätzliche Kosten abrufen können! Oder etwa nicht?

Im Internetbereich will ich Telda gar keine besondere Stellung beimessen! Branchenführer wie AOL, Lycos usw. haben bereits mehrfach betont, dass diverse Leistungen zukünftig kostenpflichtig sein müssen und werden! Da wird es ganz andere Vorreiter geben! Darüber hinaus gilt: auch in diesem Bereich werden wir alle mit Fusionen und Partnerschaften konfrontiert werden!

3) Der Vertrieb von Tfx ist zur Zeit nur noch ein Torso:

Ach ja? welchen Vertriebsteil meinst Du denn? Den Direktvertrieb oder Demuth & Dietl? Oder etwa GeoNet im IT-Bereich? Bezeichnenderweise differenzierst Du nicht! Deshalb gehe ich auf diesen Blödsinn auch nicht näher ein!

4) Zur Zeit versucht man verzweifelt, Teile des Unternehmens (wie Glasfasernetz, Beteiligungen wie Netxtel) zu verkaufen, Nun ja die evtl. Interessierten lassen sich
Zeit, da sie ja von einem Quasi-Konkursunternehmen
alles sehr billig haben wollen:

Ich frage mich, wer hier verzweifelt ist! Du oder Reuss? Wie auch immer, scheinbar entzieht es sich völlig Deiner Kenntnis, wieviel das Glasfasernetz von Telda wert ist!

Zur Kenntnisnahme mal ein beispielhafter Ausug von teldarif über den Glasfasernetzausbau von Mobilcom vom 15.07.1999!!!!!
genaue Quelle: http://www.teltarif.de/arch/1999/kw28/s519.html

Die Büdelsdorfer Mobilcom AG sichert sich Aufbau und Wartung eines exklusiven Glasfasernetzes. Dazu hat das norddeutsche TK-Unternehmen heute einen 18-Jahres-Vertrag mit der Essener GasLINE im Wert von rund 100 Millionen Mark geschlossen. Mobilcom erreicht dadurch eine drastische Steigerung seiner Transportkapazitäten im Sprach- und Datendienst. Das Netz wird zunächst eine Länge von 3400 Kilometern haben und in der Endausbaustufe den mehr als den hundertfachen (!) Datendurchsatz im Vergleich zu den heute von der Deutschen Telekom angemieteten Leitungen ermöglichen. Um die großen Kapazitäten kostengünstig managen zu können, werden "voice over IP"-Lösungen von Cisco eingesetzt. Cisco ist der weltweit führende Hersteller von Routern (Knotenrechnern) im Internet. Zugleich werde das Unternehmen durch Einsparungen an Interconnection-Gebühren zu einer spürbaren Kostenreduktion gelangen, heißt es bei Mobilcom. Ausserdem wird durch die künftig zur Verfügung stehende Bandbreite eine Vielzahl von Mehrwertdiensten einschließlich E- Commerce möglich. Mobilcom-Chef Gerhard Schmid hatte schon länger angekündigt, ein eigenes Leitungsnetz zur Verfügung zu bekommen. Mittelfristig wolle das Unternehmen 8000 Kilometer Glasfaserleitung nutzen können - soviel wie es heute von der Telekom anmiete. Schmid hatte Investitionen zwischen 300 und 500 Millionen Mark innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre ins Auge gefasst.

Ende des Berichts:
Aha, 8000 Km Glasfasernetz, Investition 300-500 Millionen! Zur Kenntnisnahme: Telda verfügt über 2800 Km eigenes Glasfasernetz! Den etwaigen Wert kannst Du Dir ja mal ausrechnen (besser ausrechnen lassen)! Aber ist schon klar, Laura, die Welt hat sich gegen Telda verschworen, keiner macht ein Angebot und irgendwann gibt`s dann alles für`n Appel und ein Ei! War wohl auch nichts!

Bleibt ja noch Nextel! (Oder heisst es nicht doch Netztel?)
Ohne Worte! Das X liegt auf der Tastatur nicht neben dem S! Also kein Tippfehler sondern schlicht und ergreifend Unkenntnis oder Blödheit! Du willst Kenner der Szene sein! Anstatt eines Fundamentes hast Du hier gerade mal ein paar Steinchen zusammengemauert, die man geradezu mit jedem Windstoss zum Einsturz bringen kann!

Wozu rege ich mich überhaupt auf! Als Krönung des Ganzen ziehst Du einen Vergleich zwischen Gigabell und Teldafax! Wahrscheinlich bestehst Du beim nächsten Zoobesuch auch darauf, einen Löwen streicheln zu dürfen, da Du doch zuhause auch eine Katze hast!

Merke: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich!

So, jetzt habe ich mir vorläufig zum letzten Mal die Finger wund geschrieben! Jeder sollte für sich selbst überdenken, in Telda zu investieren oder investiert zu bleiben! Ich habe in letzter Zeit viel zu Telda gepostet, jetzt ziehe ich mich bis zum Gerichtstermin erstmal zurück! Wer Interesse hat, kann ja die entsprechenden Einträge mal durchsehen! Fundierte und gute, wenn auch teilweise ernüchternde Einträge, sind in diesem Zusammenhang auch von tfoss zu lesen!

Jedenfallls werde ich meine Zeit zukünftig nicht mehr an Möchtegern-Propheten wie Laura... verschwenden, da ist Hopfen und Malz längst verloren!

Laura..., Du hast das vorläufig letzte Wort! Ich werde auf Dein stümperhaftes Geschreibsel bis auf Weiteres nicht mehr reagieren!
@ Neureicher

In einer Hinsicht muß ich Deinen Ausführungen widersprechen. Bei Deinen Ausführungen zu den gesunkenen Umsätzen und Kosten hast Du übersehen, daß zwar variable Kosten vielleicht anteilig sinken, aber der erhebliche Fixkostenblock wie z. B. die Personalkosten bestehen bleibt. D. h. durch verminderte Umsätze erhöhen sich auch die Verluste. Von einem Personalabbau ist bei TDF meines Wissens bisher keine Rede. Der wird aber in erheblichen Ausmaß nötig sein. Ich bein zwar kein Freund von Hire und Fire, aber warum ist bisher keine Rede von einer Restrukturierung. Wie man selbst im Call-by-call-Geschäft Geld verdienen kann, macht 3U bei teilweise günstigeren Preisen als TDF vor. Aber die haben meines Wissens auch nur ca. 25 Mitarbeiter und keinen Wasserkopf wie TDF.
@Neureicher

2800 KM eigenes Glasfasernetz? Haben die evt. tatsächlich, aber wo?

Gruß
Keiner
@ dg1

meines wissens werden in nächster zukunft im technologiezentrum köln diverse arbeitsplätze abgebaut.

quelle: telefonat mit teldafax vor ca. 2 monaten infolge meiner frage nach konkreten versuchen einer restrukturierung.

im übrigen kann ich mich im grossen und ganzen den ausführungen von neureicher anschliessen.

bis zum 25. heisst es für mich erst einmal abwarten.
wenn telda gewinnt, was ich unterstelle, wird es sicherlich zunächst mit dieser bude weitergehen.

ob es bei einer "bude" bleibt, wird man dann an den massnahmen erkennen können, die dieser sogenannte vorstand ergeifen wird.

ansonsten bleibe ich dabei, dass

1. der stinkende kopf des fisches amputiert werden muss

ggf.

2. unter heranziehung zur rechenschaft

und dann

3. bei einer soliden restrukturierungsarbeit der betrieb mit telda ohne quatschige beteiligungen wie waxs weiterlaufen kann.

fatal wäre es, das einzige tafelsilber, das telda hält, und das zukunftsweisend ist (siehe andere gewinnoperierende unternhemen) zu veräussern, um wen auch immer damit zu finanzieren.
was ich damit meine, kann sich jeder denken (siehe punkt 2 meiner ausführungen).

melde mich ab bis nach dem 25.

gruesse
@ keiner

schau auf die homepage von telda unter infos für investoren www.teldafax.de.

gruesse
Pressemeldung

18.05.2001
TelDaFax kämpft gegen Würgegriff der Deutschen Telekom AG


Marburg, 18.05.2001. Die TelDaFax AG hat heute beim Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen die Deutsche Telekom AG beantragt. Die Deutsche Telekom AG soll ein Guthaben der TelDaFax in Höhe von 7,3 Mio. DM umgehend zurückzahlen.

"Wir haben seit der Wiederanschaltung zusätzlich zu den 5 Mio. DM Sicherheitsleistung 11,8 Mio. DM Vorkasse gezahlt, aber für nur 4,5 Mio. DM Leistungen in Anspruch genommen. Die Deutsche Telekom AG hat die Abrechnung der nicht verbrauchten 7,3 Mio. DM bis heute bewußt verbummelt", so Bernd Reuss, vorläufiger Insolvenzverwalter. "Nun holen wir unser Geld zurück."

Erst am Montag hatte die TelDaFax AG die Deutsche Telekom AG zusätzlich auf 24 Mio. DM verklagt, die diese von den TelDaFax-Call-by-Call-Kunden für Leistungen noch vor dem 05. April 2001 eingezogen hatte. "Die Telekom muß uns dieses Geld aushändigen ohne es mit unseren Schulden verrechnen zu dürfen, da sie dieses Geld treuhänderisch eingezogen hat", sagte Bernd Reuss, "Auch hier sind wir siegesgewiß."

"TelDaFax ist mittlerweile ein Präzedenzfall für die Telekommunikationsbranche", so Bernd Reuss, "Der Ex-Monopolist darf seine Macht nicht mißbrauchen und Wettbewerber finanziell aushungern."

Alle weiteren Großgläubiger der TelDaFax AG unterstützen die Gesellschaft bei der Gestaltung des Fortführungskonzepts massiv. Wichtige Verhandlungen stehen vor dem Abschluß. Zudem steigerte TelDaFax AG die Zahl der vermittelten Gesprächsminuten seit der Wiederanschaltung am 20.04. von 700.000 um 680% auf heute 5,5 Mio. Minuten pro Tag.



Für Presserückfragen:
TelDaFax Aktiengesellschaft
Aktionärshotline: 0 800 / 0 10 30 03
Investor-Relations@teldafax.de

Pressestelle
Tel.: 0 64 21 / 181 - 20 31
Fax: 0 64 21 / 181 - 12 20
Da diese Seite die neuesten Informationen und Polemische Inhalte sowie Wortgerechte
Distanzhilfen zu allgemein gehaltenen Verbalstandpunkten nach meiner Auffasssung darstellt.

Kommen mir meine selbstgerechten Zweifel, gerade Recht.


Gut das, das Lesen im Sinne Cognitiver- Erfahrung als das eine,
sowie kontemplatorische Auffassung von Dialektik sich nicht im geringsten behindern.

Sollte es in etwa darum gehen, einen Ansatz von Auseinandersetzung im schemenhaften Dialog
der persönlichen Anrede, durch eine besondere Form von Huldigung, in Wahrung der Anonymität eines dieser, in der Auffassung rechtgebenden, sowie als berechtigt teilnehmendem, anderem Boardmitglied, als Person, ( somit ) vorraussetzend, zu antworten.

Macht sich doch so einer zum Trottel des anderen....!

<<gelegentliches Boardphänomen als solches>>

Aber zur Sache, gehen die anderen Pleite, kommt auch neue Kundschaft,
hält Telda als Unternehmen diese Zeitspanne,
könnte man schnell bei mehr als einem Drittel der Kunden ankommen.

Doch wer kauft denn ein Glasfaser Netz.
Oder gar die
( „eigenen“ evtl. in naher Zukunft dann eben an anderer Stelle Pleite gehenden )
maroden Beteiligungen,
wo es doch der ganzen Branche schlecht geht !

Die strategische Partnerschaft also auf tönernen Füssen steht.

Wer in diesem vom Konkurrenzkampf eingeengtem Markt kann mit Expansionsbestreben,
als Käufer gelten ?

Gerät da das Management des einen nicht in die Zielkanone des anderen.

Gleichbleibend der Bedingungen, kommen die Objekte Ökonomischer Feilschereien um Betriebszukäufe oder etwaige günstige Konkursmasse für andere nicht gerade als Schnäppchen daher, egal wie viel Unternehmerische Anstrengungen es gekostet haben mag, ein Glasfasernetz anno Schnee ( nach heutiger Sicht des Kostenaufwandes im Verhältnis zum Wertbestand ! ) als Teil eines Anlage Vermögens zu realisieren.


Ist auch der Unternehmerische Anteil am Markt der TK recht groß, trägt doch meiner Auffassung nach nur ein Teil des gesamten Aufwandes, als Ertrag der Unternehmen an diesem Markt eben, gegenüber der Kapitalisierung Rechnung.
Dieser wird wiederum in Teilbereiche aufgegliedert,
so bleibt immer eine Übersicht mit Schwerpunkt, nämlich „Was bringt Was" ?

Somit aber auch letztlich eine Art gläsernes Management, allen Marktteilnehmern gegenüber.

Kein Wunder das also die Konkursbestandteile des einen für den anderen immer zu teuer Erscheinen.
Dem gegenüber der zu erwartende Anteil an ökonomischem Erfolg/Vorteil, durch Erwerb dieser Sache, eben so billig das „Ding“ auch wird, ein Riskantes potenzial von Investment darstellt.



Aus diesem Grund sind auch an den Börsen nach allgemeiner Auffassung, die Kurssprünge sehr groß, kommt es zu solchen Investment Entscheidungen.

Klar sollte man als Interessent eines fremden Investment natürlich die Risiken abschätzen können, sonst sähe das ganze hinterher ähnlich aus wie im Fall WAXS, wo man im Fallen nach allem gegriffen hat, und da war Objekt TFX nichts mehr, außer eben Telekom !

Und um deren Beziehungen mit den Unternehmen, die Leistungen von DTK wiederverkaufen geht es nun.
Sind doch die Vertragsbestandteile maßgebend für die Handelsbeziehung.
Kommen daraus abgeleitete Folgen doch plötzlich unter anderem Licht daher obwohl man sich innerhalb der Branche über diese Bedingungen und deren Tragweite mit Sicherheit weit vorher im klaren war,
oder zumindest hätte sein müssen.
Das kann man ja wohl auf jeden Fall unterstellen.
Denn es is ja auch immer darauf spekuliert worden, wie die Privatisierung weiter geht und die >Preisbindung< aussehen müsste, damit es den Unternehmen besser ginge.
Hier verdient der eine am Erfolg des anderen und das aber in unterschiedlichen Basements.

Deutlich wird für mich nur, das eine eindeutige Beschreibung der Geschäftsbeziehung im Rahmen von Verantwortlichkeitsgrenzen, eben andere Grundlagen zur Bewertung nutzen wird.

Als Ergebnis wäre dann wohl erstens eine Beibehaltung der Wirtschaftlichkeitsgrundlagen
für TFX und möglicherweise auch Wahrungsgrenzen eben dieser Grundlagen für den Anbieter DTK, innerhalb dieser Auffassung wird im gesamten Markt mehr oder weniger immer mitgefightet.
Mit anderen Worten, sind die Abnahmepreise von TDK so haltbar.







Die Aufrechterhaltung kommt;
Das eine oder andere wird veräußert und eine Beteiligung wird eingegangen.

Ich denke das ist nicht nur die Strategie für die nächste Zeit,
ich bin auch ganz sicher das, das so ablaufen wird, ohne Anschlusskonkurs eben.

Auch kann ich mir nicht vorstellen das die Veröffentlichungen allgemein sind.
Wenn da jemand schreibt es wird verhandelt und es steht so und so, dann ist das eben auch so.
Trotzdem, natürlich kann auch passieren

>>Heute sagt jemand zu und Morgen ist er selber Pleite<<



anderen Stimmen die darauf anlehnen das der jetzige Kurs eine Aussagekraft hätte, kann ich nur raten von einem Angagement abzusehen denn der Kurs hat schon mal -.25 gestanden.


kommt keine Einigung auf Teilverkauf oder Schuldentilgung geht der nach so einer Meldung auf null komma nix´s.
@Neureicher
"stümperhaftes Geschreibsel" an meine Adresse ist auch nicht
gerade die feine Art, mit anderen Leuten zu argumentieren !!
Der Boardteilnehmer "dg1" hat bereits sehr gut dargelegt,
dass Deine Argumente alles andere als sehr begründet sind.

1) Na ja, jetzt ist die Dt. Telelekom an dem Untergang
von Teldafax schuld; immer wieder die altbekannte Leier, dass
man die Schuld nicht bei sich sieht, sondern bei
anderen. Das andere Festnetzanbieter wie 3 U u.a. trotzdem
schwarze Zahlen schreiben, weil diese Firmen ihre
Kosten im Griff haben; d.h. ihre Telefonminuten über
Selbstkosten verkaufen können, wird nicht gesehen !!!
Andere Unternehmen, wie Drillisch haben das Festnetz-,
Internetgeschäft aufgegeben, um sich nur auf das
Mobilfunkgeschäft zu konzentrieren. Teldafax macht
seit Ende 1999 in allen 3 Bereichen dicke Verluste stockt
dabei noch erheblich Personal auf, trifft die falschen
unternehmerischen Entscheidungen und wundert sich nun
bzw. besitzt noch die Frechheit sich zu beschweren,
dass sie inzwischen zahlungsunfähig ist und die böse Dt.
Telekom nun schuld sein soll. Jetzt soll ein Gericht
Gerechtigkeit schaffen. So langsam kommen mir die Tränen !!
2) Wenn die Umsätze um 2/3 plötzlich zurückgehen, dann
erhöhen sich nach Deiner Meinung nicht die Verluste !!!
Dieses Märchen kannst Du Deiner Großmutter erzählen.
dg1 hat dies bereits dargelegt, dass bei einer Telefongesellschaft
ein beträchtlicher Teil der Kosten Fixkosten, wie Mieten,
Löhne, Abschreibungen, Zinsen sind, die unabhängig
davon anfallen, ob Teldafax z.B. 10 Mio Umsätze oder wie
jetzt nur noch 3 Mio Umsätze macht.

Nun ja, wenn manche Anleger ihr letztes Geld mit einer
solchen Pleitefirma wie Teldafax verzocken wollen, dann
sollen sie es tuen. Ich würde dann lieber noch in eine
Spielbank gehen, wo die Gewinnwahrscheinlichkeit erheblich
höher ist und man obendrein noch einen Spaß hat.
In Kürze wird der Kurs bei Teldafax bei vielleicht
bei ca 2 cent (ähnlich wie jetzt bei Gigabell)stehen, wenn auch der
letze Anleger begriffen hat, dass die Gesellschaft nicht
mehr zu retten ist !!!
Wollte ja eigentlich bis zum 25. nicht mehr posten, aber eine Frage duldet keine Aufschiebung!

@ upi8

Nimmst Du Dope oder Koks?
@ Neureicher

Ich bade gern in Schiesspulver, ha ha ha ha


Man nimt mich anschliessend nicht mehr so ernst.

Das kann schonmal schmeichelhaft sein.

Ach ja und schönen guten Morgen auch.
@ tfoss

Das ist im Technikzentrum ! Bonn ! Arbeitsplätze abgebaut werden, ist mir bekannt. Aber dieser Abbau geht zu Lasten des Kundenservices. Aber der Verwaltungswasserkopf in Marburg bleibt.
In einer Hinsicht muß ich Dir aber Recht geben. Auch ich meine, daß der Fisch vom Kopf her stinkt. Diese Amateurriege, die sich Vorstand nennt und Ihre Unfähigkeit eindeutig bewiesen hat, muß weg.

Freundliche Grüße
Vielleicht stehst ja schon irgendwo, ich stells zu Sicherheit mal rein.
Gruß
maulaff


Rechtsstreit zwischen TelDaFax und Telekom geht weiter
MARBURG (dpa-AFX) - Der Rechtsstreit zwischen der wirtschaftlich angeschlagenen Marburger Telefongesellschaft TelDaFax <TFX.ETR> und der Deutschen Telekom <DTE.ETR> geht weiter. Nach TelDaFax-Angaben hat das Landgericht Köln am Montag erneut eine einstweilige Verfügung erlassen. Danach soll die Deutsche Telekom Vorauszahlungen der hessischen Telefongesellschaft monatlich verrechnen und mögliche Guthaben zurückerstatten. "Ich erwarte die Rückerstattung aus unseren Vorkasseleistungen in Höhe von etwa 5,5 Mio. DM in den nächsten Tagen", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Bernd Reuss.

Hintergrund für die Auseinandersetzung sind Schulden von 70 bis 90 Mio. DM, die TelDaFax für Mietleitungen bei der Telekom hat. Wegen der unbezahlten Rechnungen waren die Leitungen im April zeitweise gekappt worden. Nach einer einstweiligen Verfügung musste der Bonner Konzern sie am 20. April wieder schalten, wenn TelDaFax bestimmt Auflagen erfüllt. Dazu gehört, dass die Telefonfirma wöchentlich eine Vorauszahlung von fünf Mio. DM für die Telekom-Mietleitungen zahlt.

Gegen die einstweilige Verfügung, die TelDaFax den Weiterbetrieb trotz hoher Schulden ermöglicht, hat die Telekom Widerspruch eingelegt. Über den Widerspruch werde voraussichtlich am 25. Mai das Landgericht Köln entscheiden, sagte ein Telekom-Sprecher./DP/bz
sieht dann so aus,



Vorkasse Leistungen 5,5 Mio.

./. 5.499.999,00 DM Leistungsaufkommen TK


-,50 EU Nettobestandsaufnahme
Monatl. Konkursmasse -
Zugänge
Habe was von 1,5 Mios gelesen, die die zurückfordern - und angeblich hat das ‚Landgericht` das auch noch bestätigt.
Offensichtlich ist in Deutschland nicht mehr üblich seine Schulden zu bezahlen, und Richter unterstützen diese Mentalität auch noch.
Wars das jetzt - die Telekom wäre doch schön blöd, wenn sie einem Vergleich zustimmt, wenn sie auf diesem Weg einen Konkurrenten günstig aus dem Weg räumen kann.

Gruß
maulaff

TelDaFax versucht Neustart - Insolvenzverfahren wird eröffnet MARBURG (dpa-AFX) - Die hoch verschuldete Telefongesellschaft TelDaFax <TFX.ETR> will aus dem Insolvenzverfahren heraus einen Sanierungsversuch starten. Ob er gelingt, hänge vor allem von den Gläubigern ab, sagte Unternehmenssprecher Marcus Hoffmann am Mittwoch. Dazu gehöre neben der Deutschen Telekom <DTE.ETR>, bei der das Marburger Unternehmen nach eigenen Angaben Schulden von 73 Mio. DM für Mietleitungen hat, auch Siemens.

TelDaFax bestätigte einen Bericht der "Financial Times Deutschland", laut dem der Vorstand am 1. Juni mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechnet. Erarbeitet würde ein Insolvenzplan, der voraussichtlich Mitte Juni den Gläubigern vorgelegt wird, sagte der Firmensprecher.

Nach der zeitweisen Abschaltung durch die Deutsche Telekom wegen unbezahlter Rechnungen im April hat sich der Kundenstamm auf deutlich niedrigerem Niveau wieder stabilisiert. An Werktagen würden derzeit etwa sechs Mio. Gesprächsminuten vermittelt, vor der Abschaltung waren es etwa 15 Mio.. Nach Unternehmensangaben hat TelDaFax zurzeit etwa 30 000 Vertragskunden. 20 der 260 Mitarbeiter haben das Unternehmen wegen der prekären Lage bereits verlassen, bestätigte Hoffmann./DP/cb/
@ maulaff

Was hat denn bitteschön ein Sanierungsplan mit einem Vergleich zu zun? Kauf Dir doch bitte mal einen Handkommentar zur Insolvenzordnung! Tut mir leid, aber Du weisst schon lange nicht mehr wovon Du redest!
@Neureicher
Sanierungsplan läuft normalerweise auf einen Vergleich hinaus, d.h. die Gläubiger sollen auf einen Teil Ihrer Forderungen verzichten - und ganau das wird die Telekom logischerweise nicht tun - alles klar ???
@ maulaff - Denke daran lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach. Du scheinst von Insolvenzen wenig Ahnung zu haben.
Quelle:www.vwd.de

TelDaFax: Netztel-Plus-Veräußerung kurz vor Abschluss

Marburg (vwd) - Die TelDaFax AG, Marburg, steht kurz vor Abschluss
der Verkaufsverhandlungen für ihre Mobilfunk-Tochter Netztel Plus. Es
sehe sehr gut aus, ein Abschluss werde noch im Juni erfolgen, sagte
TelDaFax-Vorstand Stefan Koch am Mittwoch zu vwd. Es gebe zwei
ernst zu nehmende Interessenten, mit denen nun über die Abwicklung
des Geschäfts verhandelt werde. Wichtig für TelDaFax sei, dass der
Käufer die Gesellschaft weiterführt, ohne sie zu filetieren. Kandidaten,
die sich nur die Perlen herauspicken wollten, habe es genügend
gegeben, meinte Koch und versicherte, ein Verkauf weiterer
Unternehmensteile oder Produkte stehe nicht auf der Tagesordnung.

Eine Trennung von dem Produkt "Call-by-Call" sei unrealistisch, da
dieses schwierig zu vermarkten sei, stellte der Vorstand klar. Auf Basis
der aktuellen Umsätze von sechs Mio Telefonminuten täglich erwarte er
den Eintritt in die Gewinnzone in maximal sechs Monaten, sagte Koch.
Hierzu würden auch die neu verhandelten, bestehenden Verträge mit
Partnern, wie z.B. den Netzwerkanbietern Siemens und Alcatel,
beitragen. Dadurch ergäben sich Einsparungen im hohen zweistelligen
prozentualen Bereich, zum Teil von über 50 Prozent. Die Gläubiger
müssten zwar Abstriche machen, würden dadurch aber mehr erhalten,
als nach einer möglichen Insolvenzquote befriedigt zu werden.

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens sei für den 1. Juni vorgesehen,
dies könne allerdings nur der zuständige Richter entscheiden. Er sei
jedoch sehr optimistisch, dass TelDaFax überleben werde, betonte der
Vorstand. Der Insolvenz-Plan, der der Gläubigerversammlung im Juni
vorgelegt werde, sei nach bisherigen Gesprächen mit einigen
Hauptgläubigern positiv aufgenommen worden und bedürfe nur noch
eines gewissen Feintunings. Zum Inhalt wollte sich Koch nicht äußern,
erklärte aber, darin gehe es unter anderem um die Frage, wieviel
Umsatz mit welchen Margen auf der bestehenden Kundenbasis (30.000)
generiert werden könne.

Wie vwd aus unternehmensnahen Kreisen erfuhr, wird die Deutsche
Telekom, die mit Außenständen von rund 90 Mio DEM größter
TelDaFax-Gläubiger ist, dem Business-Plan nicht zustimmen. Ein
Telekom-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. Aus zuverlässiger
Quelle verlautete, TelDaFax habe eine eidesstattliche Versicherung
abgegeben und darin den aktuellen Liquiditätsbestand auf lediglich
200.000 DEM beziffert. Wenn in den nächsten Tagen keine Zahlung
hereinkäme, seien die verfügten Vorauszahlungen an die Deutsche
Telekom (fünf Mio DEM wöchentlich) und Mannesmann Vodafone
(400.000 DEM wöchentlich) nicht zu leisten, heißt es den Informationen
zufolge.

Stephan Fischer, Rechtsanwalt beim vorläufigen Insolvenzverwalter
Bernd Reuss, bestätigte die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung,
dementierte aber einen angeblichen Liquiditätsengpass. Die
Versicherung sei lediglich abgegeben worden, um die Notwendigkeit
einer einstweiligen Verfügung gegen die Telekom zu verdeutlichen.
Diese schulde dem Unternehmen allein für April zwischen 5,0 Mio und
5,5 Mio DEM. Möglicherweise seien an dem betreffenden Tag tatsächlich
200.000 DEM in der Kasse gewesen, räumte Fischer ein. Von einem
finanziellen Engpass könne jedoch keine Rede sein, da jeden Tag im
Schnitt 200.000 und 300.000 DEM hereinkämen.

Dies genüge, um den Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Telekom
und Mannesmann Vodafone nachzukommen, meinte Fischer. +++ Eddy
Holetic
"Dies genüge, um den Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Telekom
und Mannesmann Vodafone nachzukommen, meinte Fischer"

:laugh:

Die Zahlungsverpflichtungen liegen aber leider im hohen 2stelligen Millionenbereich.

Naja, der Richter hat diesem Unsinn nun ein Ende gesetzt.

BM
Nur noch so zur Abrundung, nachdem der Ausgangspunkt das Thema ‚Landgericht und die schwachsinnige Verfügung` war. - Das Landgericht hat sich selber korrigiert, es gibt also auch in Köln Richter, die ein bisserl was in der Birne haben. Auch wenns manchem hier nicht gefallen wird.

Gruß
maulaff

25.05. - 20:07 Uhr
MARBURG (dpa-AFX) - Die hoch verschuldete TelDaFax AG steht nach Einschätzung des Insolvenzverwalters vor dem Aus. Das Landgericht Köln hatte am Freitag entschieden, dass die Deutsche Telekom die Marburger Telefongesellschaft wegen offener Rechnungen von ihrem Netz abschalten kann. "Die TelDaFax AG in ihrer bisherigen Form ist mit dieser Entscheidung tot", sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Bernd Reuss der dpa. Dem Unternehmen sei die Geschäftsgrundlage im Festnetz entzogen. Sanierungspläne gingen jetzt nicht mehr auf. Reuss sprach vom Ende des "Todeskampfes".

Eine Zivilkammer des Landgerichts hob eine einstweilige Verfügung auf, durch die die Deutsche Telekom verpflichtet war, ihr Leitungsnetz für die Marburger Telefongesellschaft freizuschalten. Der Wettbewerber habe seine Schulden in Höhe von mindestens 73 Mio. DM trotz Mahnung nicht beglichen, begründeten die Richter ihre Entscheidung. Es sei keinem Kaufmann zuzumuten, mit einem Vertragspartner zusammen zu arbeiten, der ihm einen so erheblichen Betrag schuldig geblieben ist. TelDaFax war bereits im April für rund zwei Wochen vom Telekom-Netz abgeschaltet und hatte dadurch einen Großteil ihrer Vertragskunden verloren./DP/cb/
@ maulaff

du gehst mir lansanm auf den nerv, nur um deinen thread hochzuhalten postest du hier alten scheiß rein.

kommmal mit was neuem.

gruß ghosti
@Ghostrider11
Schreib halt du was Neues - halt uns über die Gespräche mit der Telekom auf dem Laufenden, was hälst davon ?
Ghostrider11 weigert sich zu berichten, daher von mir, auch wenns ihm nicht passt:

Telekom kappt TelDafax die Leitungen am Dienstag um 08.00 Uhr
MARBURG (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom <DTE.ETR> wird am morgigen Dienstag um 08.00 Uhr die Leitungen des insolventen Marburger Telekommunikationsdienstlei sters TelDaFax endgültig abschalten. Wie das am Neuen Markt notierte Unternehmen am Montagabend mitteilte, will es seine Leistungen über andere Partner anbieten, machte über einen etwaigen Fortfall des Call-by-Call-Geschäftes keine Angaben. TelDafax nannte die Namen der zukünftigen Vetragspartner nicht und war für Rückfragen nicht erreichbar.

"Die Gespräche unserer Kunden vermitteln wir ab sofort über ein qualitativ ebenso hochwertiges, anderes Netz zu den gewohnt günstigen Tarifen", heißt es in der Mitteilung. Nach Angaben des Konkurseverwalters Bernd Reuss vom Freitag bedeutet der Schritt der Telekom das Ende des Call-by-Call-Geschäftes. Eine Kölner Zivilkammer hatte am Freitag die Telekom zu diesem Schritt gegen den Konkurrenten ermächtigt./ub/bl
Das ist doch völlig Logisch das es so kommt, also auch Anlagerelevant und eben auch im Fall der Fälle mit einzubeziehen gewesen.
Ohne Operatives Geschäft geht der Laden beim jetzigen Stand der Dinge, gleich in die Insolvenz.
Was also heisst die Umstände für und wieder der Abschaltung haben nur kosmetischen Karakter, können aber Typisch hysterische Kursreaktionen auslösen.
Da mithin die Entscheidung "für TelDa", Bezug nimmt auf die Geschäftsfähigkeit in der Zukunft.
Natürlich, sich so für ein Kurs - Plus verbürgt.

Im weiteren zum vorläufigen Insolvenzverfahren
eben ein operatives Geschäft unabdingbar ist, auch im Interesse der Gläubiger. Muss eben jeder Weg wahr genommen werden um selbiges zu gewähren.
Was wohl im Fall TelDa sich über andere Lieferanten gestalten lässt.
Sofern, auch die schon geäusserte Perspektive von Seiten des Vorstandes, daß TelDa auf jeden Fall in die Insolvenz geht,
und damit alle Mittel ausschöpfen will, als vorab sich so gerechtfertigt, bestätigt hat.

Denn nur unter diesen Bedingungen ist es weiterhin möglich evtl. Verkäufe von Unternehmensanteilen geregelt abzuwickeln.

Da für die Zukunft Geld in die Kasse muss,
Denn egal wie man sich dreht und windet,
Die Forderungen die zum hohen Maß Insolvenzentscheidend sind, bleiben bestehen, auch wenn man sich wohl auf einige Modalitäten hat einigen können, welche begrenzten Forderungsverzicht bedeuteten.

Kommt es mit dem Hauptgläubiger zu keiner Einigung,
ist dies alles nicht mehr entscheidend, denn dann muss bezahlt werden, egal wie und womit.
Somit gäbe es ausser der Möglichkeit ein Insolvenzvervahren abzuschliessen keine andere Handlungsmöglichkeit,
ausser eben Veräusserung bis zur letzten Leuchte, um jeden Preis.

Dies bedeutet auch Verkauf weit unter Wert, womit sich Bestrebungen weiterarbeiten zu können leicht Belegen lassen.

Doch wie schon erwähnt Hauptanliegen ist ein ortdentliches Insolvenzverfahren das in die geregelte Pleite führt.
Wenn man sich nicht mit den Gläubigern einigen kann, sowie darüber hinaus ein Plan gefunden wird der es ermöglicht Operativ tätig zu sein und gleichzeitig Schulden zu zahlen.
- Wie man das erreichen will/kann ist mir noch etwas rätselhaft.Da das Geschäftsaufkommen immer weiter abnimmt, sowie der laufende Betrieb weiterhin Kosten verursacht, und
irgendwann nur noch Verkäufe eine Schuldenreduzierung herbeiführen können -
Sind die Bemühungen des insolvenzverwalters gescheitert und die Pleite ist eben auf der Stelle da.

Adererseits ist der Wiederspruch gegen das letzte Kölner Urteil vorprogrammiert, sollte aber zu keinem Geschäftsrelevantem Ergebnis mehr führen dürfen.
Da bis zu einer Aüsserung in dieser Sache eben soviel Zeit vergangen ist, man eh auf " Selection Peoples " nicht mehr so gut kann, ist das eher eine Entscheidung über alle Zukunft hinaus, mit der man Augenblicklich, im Anschluss kein Geld operativ erwirtschaften kann.

Da aber andere wichtige Rahmenbedingungen an einer Formulierung ablesbar sein werden, ist es halt bzgl. Schuldenregulierung, Zahlungsmodalitäten, also Vertrags Rahmenbedingungen bedeutend.
Wichtig, solche zu erreichen, da auch der Lieferant, sich nicht ganz eindeutig verhalten hat und es hier zu Schadenersatzansprüchen kommen kann, was wiederum Cash Ertrag bedeutet.

Bei all dem sieht es meiner Meinung nach im Sinne des Insolvenzverfahrens gut aus für TelDa, mit anderen Worten, alles geht nach Plan.
Es könnte aber besser sein,
doch das ist schön Gerede und nur zum Teil realistisch.


Möglichkeiten hat man, und sie werden eben auch voll genutzt, doch wohin geht die Reise, ausser in einen Zeitaufschub, der Wirtschaftliche Rahmenbedingungen bringen soll, die unter der Last der Forderungen kaum Perspektive haben.
@upi8
Die heutige Kursentwicklung scheint deiner Argumentation recht zu geben.
Gruß
maulaff
ACH DU DICKE SCH.....was war das denn, bin gestern abend ausser Haus gewesen und da kommen die Irren vom TV und ballern den Kurs über alle Grenzen.

Mit der Kohle hätte man reich werden können.
Feierabend - oder kann man das noch anders verstehen ???


TelDaFax lagert operatives Geschäft aus
Marburg, 07. Jun (Reuters) - Die insolvente Marburger Telefongesellschaft TelDaFax<TFXG.DE> will ihr operatives Geschäft in zwei Töchter auslagern und plant den Verkauf von Beteiligungen. "Wir haben entschieden, dass wir kein eigenes Netz mehr brauchen und als reiner Reseller am Markt auftreten", sagte Marketing- und Vertriebvorstand Stefan Koch am Donnerstag in Marburg. Teldafax habe hierzu mit Zustimmung des Gläubigerausschusses zwei GmbH mit den Namen New Line und Communcation Center gegründet. Während in letzterer das Know-how für Call-Center und Mehrwertdienste gebündelt sei, übernehme Teldafax New Line die Vermarktung bisheriger Produkte, hieß es. Koch zufolge plant die Gesellschaft den Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligungen an NetzTel Plus AG, GeoNet Systems und Demuth Dietl GmbH. "Wir sind hier in Endverhandlungen mit zwei Firmen, es sieht gut aus", sagte der Vorstand, ohne die Namen der Interessenten zu nennen. Koch deutete jedoch an, er rechne nicht mit größeren Erlösen. Wenn jemand bereit sei, einen einstelligen Millionen-DM-Betrag zu zahlen, "wäre das auch noch in Ordnung", sagte der Vorstand. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft belaufen sich nach Angaben des Insolvenzverwalters Bernd Reuss auf 200 bis 300 Millionen DM. Darüber hinaus befindet sich Teldafax nach Kochs Worten derzeit mit weiteren Telekommunikationsanbietern in Verhandlungen über einen Zugang zu deren Netz. Die Gesellschaft war vergangene Woche nach einem mehrmonatigen Rechtsstreit vom Netz der Deutschen Telekom<DTEGn.DE> getrennt worden. Zugleich hatte Teldafax mit dem US-Unternehmen WorldCom<WCOM.O> einen neuen Provider präsentiert. Am vergangenen Freitag hatte das Amtsgericht Marburg das Insolvenzverfahren gegen Teldafax eröffnet. Die Aktie gewann am Donnerstag in einem schwächeren Gesamtmarkt in der Spitze mehr als 22 Prozent und notierte bei 0,44 Euro.
hgn/nro
Wars das ??

TelDaFax sagt Hauptversammlung ab - Insolvenzverfahren bei Internet-Tochter MARBURG (dpa-AFX) - Bei der finanziell angeschlagenen Telefongesellschaft TelDaFax nehmen die Schwierigkeiten offenbar zu. Wie das Marburger Unternehmen am Donnerstag mitteilte, hat die TelDaFax-Internet-Tochter GeoNet Systems GmbH mit Wirkung zum 19. Juni das vorläufige Insolvenzverfahren beim zuständigen Insolvenzgericht in Marburg beantragt.

Zudem sagte das Unternehmen die am 11. Juli geplante Hauptversammlung ab, ohne einen neuen Termin zu nennen. Am Abend stand kein Unternehmenssprecher für einen Kommentar zur Verfügung. In einer Börsenpflichtmitteilung gab das Unternehmen ausserdem bekannt, dass die Betreuerbanken, DG-Bank und Goldman Sachs, ihre Mandate gekündigt hätten.
TelDaFax: Finanzvorstand scheidet aus dem Vorstand aus MARBURG (dpa-AFX) - Bei der am Neuen Markt notierten Telefongesellschaft TelDaFax <TFX.ETR> hat Finanzvorstand Michael Mies bereits zum 16. Mai sein Amt als Vorstandsmitglied niedergelegt. Wie das inanziell angeschlagene Unternehmen am Dienstag in Marburg mitteilte, hat Aufsichtsratsmitglied John Phillips sein Amt zum 10. Juni ebenfalls abgegeben. Angaben zur Nachfolge wurden nicht gemacht.

In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen bereits seine Hauptversammlung abgesagt und das vorläufige Insolvenzverfahren für seine Internet-Tochter GeoNet Systems GmbH beantragt./jh/av
Warum erfolgt denn auf diese positive Meldung keinerlei Reaktion. Bei Gigabell war die Meldung, daß neue Betreuerbanken gefunden wurden noch für einen Kurssprung von 100% gut. Es scheint den Neuen Markt kann gar nichts mehr bewegen.


Goldman Sachs und HypoVereinsbank erneut Betreuerbanken von TelDaFax

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die stark angeschlagene Telefongesellschaft TelDaFax <TFX.FSE> hat die Investmentbanken Goldman Sachs & Co. OHG und HypoVereinsbank für die weitere Betreuung ihrer Aktien am Neuen Markt <NMDP.ETR> gewonnen. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Am 21. Juni hatte das Unternehmen die Kündigung der Mandate durch die entsprechenden Bankgesellschaften bekannt gegeben. Das finanziell angeschlagene Unternehmen befindet sich derzeit in einem Insolvenzverfahren./jh/rh/av
positiv ist doch schon dass sich der wert bei 0,27-0,30 einpendelt.
Wenn auf diese Meldung schon nix mehr passiert wird`s wohl nur noch weiter abbröckeln.
Marburg, 29. Juni 2001. Die TelDaFax Aktiengesellschaft <TFX.FSE> Marburg gibt bekannt, dass der letzte sich im Amt befindliche Vorstand, Herr Stefan Koch, sein Amt mit sofortiger Wirkung niederlegt. Der jüngste, sich erst seit 01.11.2000 im Amt befindliche Vorstand, zuständig für Marketing und Vertrieb hierzu: "Aufgrund des eröffneten Insolvenzverfahrens ist die Notwendigkeit nicht mehr gegeben, dieses Amt weiter auszuüben."

Sein Amt als Geschäftsführer der 100% Tochter, der TelDaFax Vertriebs GmbH, legt Herr Koch ebenfalls nieder. Er wird dem Insolvenzverwalter in den nächsten Wochen weiterhin unterstützend zur Seite stehen.
Gruß
maulaff
TelDaFax AG <TFX.ETR>: Marburg, 2. Juli 2001.
Goldman, Sachs & Co. OHG hat zum 30.06.2001 sein
Mandat als Designated Sponsor nieder gelegt. Die
HypoVereinsbank hat den Vertrag zur Übernahme des
Mandats zum 31.07.2001 gekündigt.
Ja, ja, die Ratten verlassen das sinkende Schiff, wenn es nichts mehr
zu holen gibt und selbst die Zahlung der Vorstandsgehälter gefährdet ist. Man will sich schließlich nicht die Finger
verbrennen !! Ist doch klar, sollen doch andere die Zeche bezahlen !!!
D.h. Teldafax fliegt spätestens zum 31.07.2001 vom NM,wenn kein Wunder geschieht.Ist hier noch jemand,der an Wunder glaubt?
Nochmal zum nachdenken - das Kölner Landgericht hatte damals die Dt.Telekom gezwungen, Teldafax weiterhin die Leitungen zur Verfügung zu stellen, obwohl sie nicht bezahlt hatten.
Wer zieht nun die tollen Richter zur Verantwortung, die hier die Telekom zwangen noch mehr Geld zu verpulvern ??


Verwalter: TelDaFax war schon vor Insolvenzantrag zahlungsunfähig MARBURG (dpa-AFX) - Die Marburger Telefongesellschaft TelDaFax AG <TFX.MUN> hat nach Ansicht des Insolvenzverwalters Bernd Reuss ihren Insolvenzantrag mehrere Monate zu spät gestellt. Spätestens im Herbst 2000 und nicht erst im April 2001 hätte wegen Zahlungsunfähigkeit der Antrag gestellt werden müssen, sagte Reuss am Dienstag. Daher werde nun geprüft, ob die Gläubiger für die Zeit der Insolvenzverschleppung ihre millionenschweren Regressansprüche gegen den Vorstand des Unternehmens geltend machen können.

Seit November vergangenen Jahres ermittelt die Staatsanwaltschaft in Marburg wegen möglicher Insolvenzdelikte gegen den Vorstand des Unternehmens.

STAATSANWALTSCHAFT ERMITTELT `IN ALLE RICHTUNGEN`

Der Sprecher der Ermittlungsbehörde, Hans-Joachim Wölk, bestätigte einen Anfangsverdacht wegen verspäteter Insolvenzanmeldung. Es werde aber weiterhin "in alle Richtungen" ermittelt. "Das Verfahren ist offen: Wenn Betrügereien herauskommen, ist das kein Wunder, und wenn das Verfahren eingestellt wird, ist das auch kein Wunder." Noch sei das Landeskriminalamt in Wiesbaden mit der Auswertung der beschlagnahmten Akten und Computer der Telefongesellschaft beschäftigt.

Im Zuge der Ermittlungen gegen den TelDaFax-Vorstand waren Ende November das Firmengebäude in Marburg sowie Wohnungen von Vorstandsmitgliedern durchsucht worden. Etwa zehn Anleger des bis August 2001 börsennotierten Unternehmens haben nach Darstellung Wölks Strafanzeige gegen die Telefongesellschaft gestellt. TelDaFax will keine Stellungnahme zu den Ermittlungen abgeben.

Die Deutsche Telekom AG hatte im Mai vergangenen Jahres wegen unbezahlter Rechnungen ihre Mietleitungen gekappt. Anfang Juni war ein Insolvenzverfahren gegen TelDaFax eröffnet worden. Vor dem Finanzdebakel gehörte das Unternehmen zu den größeren Anbietern von Telefondienstleistungen in Deutschland./ra/DP/sh
Jetzt ist es das Kartellamt, das den Telekom-Aktionären Schaden zufügt.
Erst kassiert der Staat ab, indem er die Telekom an die Börse bringt, dann sorgt er selber für deftige Verluste durch seine Institutionen wie Landgerichte (Beispiel Teldafax) oder Regulierer (Beispiel DSL-Preise) oder jetzt das Kartellamt (Kabelnetze Verkauf).
Was soll das - wollen die uns Aktionäre verarschen ???
Hat noch einer Teldafaxen im Depot??
Was passiert mit den Dingern jetzt - würde mich ehrlich interessiern, wie mit sowas verfahren wird.
Kann jemand über seine Erfahrung berichten ?


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