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Pfleiderer verbessert Ergebnisse überproportitional - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum



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Der Mischkonzern Pfleiderer blickt auf ein erfolgreiches 1. Quartal zurück. Den Umsatz verbessert das Unternehmen um 5,4% auf 356,4 Mio. Euro, das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) steigt in den ersten drei Monaten um 19,5% und beläuft sich damit auf 15,3 Mio. Euro. Den Gewinn vor Steuern (Ebt) steigert der in Neumarkt ansässige Mittelständler im Berichtszeitraum auf 5,8 Mio. Euro. Das sind 11,5% mehr als vor einem Jahr.

Zu dem erfreulichen Quartalsergebnis tragen vor allem die Geschäftsbereiche Holzwerkstoffe, Infrastrukturtechnik und Verkehr mit deutlichen Zuwachsraten sowohl bei den Umsätzen als auch bei den Ergebnissen bei. Behauptet präsentiert nach einer Phase der Restrukturierung der Bereich Dämmstofftechnik. Unter der Schwäche der inländischen Baukonjunktur leidet allerdings unverändert das Geschäft mit Fenstern und Türen. In dieser Konzernsparte vergrößert sich das Defizit im 1. Quartal vor Steuern und Zinsen von 2,6 Mio. Euro vor einem Jahr auf nunmehr 7,2 Mio. Euro.

Für das Gesamtjahr ist Pfleiderer optimistisch. Während sich der Umsatz auf einem Niveau von rund 1,5 Mrd. Euro behaupten dürfte, erwartet das Unternehmen ein zweistelliges Ergebniswachstum und stellt einen Vorsteuergewinn (Ebt) von zirka 50 Mio. Euro in Aussicht. Der Konzern kündigt an, sein internationales Geschäft weiter ausbauen zu wollen und gibt in dem Zusammenhang die Errichtung von drei neuen Produktionsstätten in Russland, Rumänien und den USA bekannt. Pfleiderer ist nach eigenen Angaben bereits jetzt mit 38 Werken in Ländern präsent und beschäftigt aktuell etwa 9.500 Mitarbeiter.


WIRTSCHAFTSWOCHE

Pfleiderer erfolgreiche Wende Datum: 25.05.2001

Die Experten der Wirtschaftswoche berichten von einer erfolgreichen Wende bei der Pfleiderer AG (WKN 676470). Nach einer schmerzhaften Restrukturierung blicke der Bauzulieferer Pfleiderer wieder optimistisch in die Zukunft. Mit der Abkehr vom umsatzorientiertem Wachstum mit Türen, Fenstern und Dämmstoffen hin zu einen gewinnorientierten Wachstum habe das Unternehmen eine grundlegende Neuausrichtung vollzogen. Große Hoffnungen würden jetzt auf den Geschäftsfeldern Mobilfunk und Windkraft liegen. Pfleiderer wolle sich als Hersteller kompletter Windkraftanlagen positionieren und sei Deutschlands führender Hersteller von Mobilfunksendemasten. In den noch jungen Sparten erwarte der Vorstand ein überdurchschnittliches Wachstum. Der Umbau mache sich bereits im Zahlenwerk positiv bemerkbar. Im ersten Quartal 2001 habe der Umsatz trotz Desinvestitionen um 18,4 auf 356,4 Millionen Euro zugelegt. Der Vorsteuergewinn sei um 11,5 Prozent auf 5,8 Millionen Euro gestiegen. Mit Blick auf den Wachstumsmarkt Windkraft wolle Pfleiderer bis 2004 die Rendite auf das eingesetzte Kapital von knapp 12 auf 15 Prozent steigern. Gegenüber ihren zyklischen Tief von August habe die Aktie bereits um 30 Prozent zugelegt. Damit sei auch charttechnisch die Wende vollzogen, so Wirtschaftswoche.

Quelle: AKTIENCHECK




n.a.

Pfleiderer Kursziel 18 Euro Datum: 04.05.2001

Die Analysten des „Austria Börsenbrief-online“ sehen bei Pfleiderer (WKN 676470) ein Kursziel von 18 Euro. Das Unternehmen sei nach einer Neuorientierung wieder erfolgreicher. Werde das UMTS-Netz in den nächsten 2 Jahren zügig umgesetzt, so werde Pfleiderer kräftig an dem Bau von Sendemasten mitverdienen. In diesem Bereich würden ca. 50 Mio. Euro Umsatz erwartet. Der Konzern sehe noch größere Zukunftschancen bei den Windkraftanlagen, wo man die Stützpfeiler aus Stahl und Beton für die Windräder herstelle. Im Geschäftsjahr 2000 habe die Neuausrichtung das Ergebnis belastet und der Gewinn sei von 51 auf 3 Mio. Euro gefallen. Schon im laufenden Geschäftsjahr wolle Pfleiderer an alte Zeiten anknüpfen, was sicher im Kurs honoriert werde. Die Analysten des „Austria Börsenbrief-online“ empfehlen ein Kauflimit von 11,50 Euro und einen StoppKurs bei 9,50 Euro zu platzieren.


Quelle: AKTIENCHECK





FRANKFURTER BÖRSENBRIEFE

Pfleiderer Kursziel 13 Euro Datum: 30.04.2001

Die Frankfurter Börsenbriefe erwarten einen Kursanstieg der Pfleiderer-Aktie (WKN 676470). Der Bauzulieferer habe in den vergangenen Jahren mit einem zweifachen Gegenwind kämpfen müssen, dem tragischen Einbruch der ansässigen Baukonjunktur (obgleich jener lediglich etwa 25 % des Gesamtumsatzes ausmache) sowie einer erfolglosen Expansionspolitik, welche die Verschuldung auf über 1,4 Mrd. DM anwachsen lassen habe. Mit der fürs erste abgeschlossenen Restrukturierung sei die existenzbedrohende Krise vorerst durchgestanden. Jetzt würden die Chancen in den Vordergrund treten. Als Hoffnungsträger würden jetzt die beiden Bereiche Mobilfunk und Windkraft gelten. Im ersteren Bereich bezeichne sich das Unternehmen aus der Oberpfalz als größter Fabrikant von Sendemasten. Aufgrund der anstehenden Investitionen in den Aufbau der UMTS-Netze könne hier ein erhöhtes Wachstum erwartet werden. Im letzteren Bereich wolle man schlüsselfertige Anlagen zunächst „on-shore“ und schließlich auch „off-shore“ anpreisen. Der aktuelle Kurs liege um ca. 40 % unter dem Emissionskurs (19 Euro) aus dem Jahre 1997. Nächstes Ziel sei anfangs 13 EUR, dann müsse weiter geschaut werden.

Quelle: AKTIENCHECK


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