Microsoft klopft ununterbrochen bei der 72$-Marke an - 500 Beiträge pro Seite



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30 Tage dauert sie schon, die Seitwärtsphase des Softwaregiganten Microsoft (Nasdaq: MSFT). Eine ziemlich unbefriedigende Situation für Investoren und Trader. Die Schuld für diese richtungslose Tendenz muß man auf eine bedeutende Widerstandszone schieben: Die Marke von 72$. Erst wenn dieser Bereich überwunden ist, kann sich die Aktie wieder auf den Weg Richtung Norden begeben.

Bereits im Oktober des vergangenen Jahres entpuppte sich der Widerstand bei 72$ (blaue Horizontale) als nicht zu schlagendes Hindernis. Aktuell kämpft die Aktie des Softwareherstellers erneut mit dieser Marke. Bricht der Kurse der Anteilsscheine diesen mächtigen Widerstand, verspricht das weitere Preissteigerungen.

Zumal die Marke von 72$ auch als Nackenlinie einer Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS) gesehen werden kann. Diese umgedrehte SKS wird vollendet, wenn die Nackenlinie nachhaltig durchstoßen wird. Sie indiziert, dass sich der Trend dreht. Die längerfristige Abwärtsphase könnte damit beendet sein und eine signifikante Aufwärtsphase einsetzen. Wir wiesen auch schon in der letzten Analyse auf eine mögliche Ausbildung der SKS hin .



Die nächsten Widerstände warten dann bei 83$, bei 95,70$ und bei 110$. Als Unterstützung sollte sich der mittelfristige Aufwärtstrend (lila) bei derzeit 60$ erweisen. Ebenso formen die Marken von 50$ und von 60$ Auffangzonen.

Die Indikatoren lassen auf eine Seitwärtsphase schließen. 200-Tage-Durchschnitt, 21er-AMA und Aroon deuten auf einen Seitwärtstrend. Der MACD sendet ein Verkaufssignal. Der aktuell bedeutendere ProjectionOscillator generiert hingegen ein Kaufsignal.



Wie auch in der Nasdaq bildete sich bei Microsoft in den vergangenen Wochen eine Handelsspanne (lila) aus. Immerhin hat die Aktie aber nicht das gleiche Fehlsignal erleiden müssen wie die Nasdaq. Die Schiebezone wird nun vermutlich über das weitere Schicksal von Microsoft entscheiden. Steigen die Papiere darüber, ergeben sich positive Signale. Wird der Kanal jedoch nach unten gebrochen, dürften die Kurse fortan in die Knie gehen. Sehr schön zu beobachten sind hier die fallenden Umsätze in der Seitwärtsspanne. Ein sehr typisches Phänomen. Erst bei einem Bruch werden sich auch im Volumen neue Tendenzen zeigen.

Fazit: Handlungsbedarf besteht erst, wenn die Seitwärtszone verlassen wird. Kurzfristig sind aufgrund des ProjectionOscillators steigende Kurse wahrscheinlicher. Eine vollendete SKS würde sogar auf eine längerfristige Trendumkehr deuten.

Die Analyse basiert auf den Kursen des Wertes an der Heimatbörse. Bei ausländischen Werten ist die Analyse auf die in Deutschland gehandelten Wertpapiere übertragbar, da sich die Wertentwicklung an dem Basiswert orientiert. Durch Währungsschwankungen sowie eine geringere Liquidität kann es jedoch zu Abweichungen kommen. Die Analyse wurde nach bestem Wissen erstellt, mögliche Irrtümer und Datenfehler können aber nicht ausgeschlossen werden. Zudem wollen wir damit keine Kauf- oder Verkaufempfehlungen geben und äußern nur unsere weitestgehend subjektive Meinung zu der momentanen charttechnischen Situation einer Aktie.


microsoft mit kaufsignal! stimmen aber die umsätze zum trendbruch?

gruß


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