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Nasdaq an kritischer Zone - 500 Beiträge pro Seite



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Wie erwartet, gibt die Nasdaq weiter nach. Das Verkaufssignal im ProjectionOscillator und das negative Signal durch die schwarze Kerze haben gestern Recht behalten. Unter kurzfristigem Verkaufsdruck ging es und geht es in Richtung 2.000 – die untere Begrenzung der aktuellen Schiebezone. Dann werden die Karten neu gemischt.

Die Handelsspanne zwischen 2.000 Zählern und 2.320 Punkten hat weiterhin Bestand (lila). Unter mittelfristigen Gesichtspunkten besteht erst bei einem Bruch dieses Bereichs Handlungsbedarf. Aktuell ist es sehr wahrscheinlich, dass die 2.000 angetestet wird.



Am Donnerstag wurde die leicht ansteigende Aufwärtstrendgerade (blau, auch als Teil eines Trendkanals zu interpretieren) gebrochen - zusätzlich ein pessimistisches Zeichen. Heute befindet sich die Linie bei 2.110 Indexpunkten.

Ferner eröffnete die Nasdaq den gestrigen Handel mit einer Notierungslücke zwischen 2.121 und 2.101 Zählern. Eine Kurslücke, auch als Gap bezeichnet, tritt dann auf, wenn zwischen einem Tief und dem Hoch des darauffolgenden Tages oder einem Hoch und dem Tief des darauffolgenden Tages keine Notierungen zustande kommen. Da wird derzeitig das Seitwärtsszenario präferieren, sollte diese Kurslücke wohl in den folgenden Handelssitzungen geschlossen werden.

An Bedeutung gewinnt nun auch wieder eine schon ältere Kurslücke. Kommen die Kursnotierungen in die Nähe der 2.000er-Marke sollte sich das Augenmerk auf das Gap zwischen 1.941 und 1.995 (rot) richten. Es ist durchaus möglich, dass dieses Gap schnell geschlossen wird und sich die Kurse auf einem Niveau von 1.950 wiederfinden.

Die wichtigste Unterstützung notiert nun bei 2.000 Punkten. Der mittelfristige Abwärtstrend (grün) bewegt sich ebenso in dieser Kursregion. Der Wiedereintritt in diesen Trendverlauf wäre ein sehr negatives Signal (siehe Wochenchart der Analyse von Donnerstag ). Darauf befindet sich bei 1.930 Zählern das nächste Auffangbecken. Widerstand türmt sich bei 2.110, bei 2.200, bei 2.250 und bei 2.320 Zählern auf.



Eine gefährliche Entwicklung zeichnet sich in der Markttechnik ab. Denn der Aroon schwenkt von einer Seitwärts- auf eine Abwärtsphase. Dies wird unterstützt durch die Verkaufssignale im MACD und im ProjectionOscillator. Zweiterer bewegt sich jedoch bereits in der überverkauften Zone. Solange der mittelfristige Abwärtstrend nicht wieder unterschritten ist, schenken wir diesen bearischen Signale noch keinen Glauben. Die Umsätze haben am Donnerstag jedoch schon wieder leicht angezogen.

Fazit: Die Nasdaq wagt sich immer näher an die kritische Zone heran. Per heute sind abermals fallende Kurse wahrscheinlicher. Der schon des öfteren propagierte Test der 2.000 wird sehr wahrscheinlich folgen. Wird die Schiebezone verlassen und der mittelfristige Abwärtstrend unterboten, ist dies äußerst schlecht.




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